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Offizielles Organ des BVGSD

Offizieller Medienpartner der AG Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Oktober F&G 6 / 2015

Digitalisierung: Mit eGym in eine neue Ära

Kooperationen prüfen: Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen geplant

FIBO 2016: Projektleiter Ralph Scholz im F&G-Interview

F&G-Markt-Check: Zugangskontrollen, Garderoben & Schließsysteme

IVW geprüft


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© Sonja Janson - Fotolia.com

Die Branche ist in Bewegung… In der letzten Ausgabe haben wir intensiv über die Änderungen bei den GEMA-Verträgen und das neu verabschiedete Präventionsgesetz berichtet. In der jetzigen Ausgabe berichten wir, welche Auswirkungen das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen für unsere Branche haben kann. Dieses Gesetz kann in Kürze in Kraft treten. Dabei wird das Gesetz auch die bestehenden Kooperationen von Betreibern von Fitness- & Gesundheitsstudios mit Ärzten und Physiotherapeuten betreffen. Rechtsanwalt Dr. Hans Geisler schreibt ab Seite 18 worauf Sie zukünftig achten müssen.

Wir gratulieren… Man kann es kaum glauben: Unser Autor der 1. Stunde, Prof. Dr. Theodor Stemper, feierte am 19. September seinen 60. Geburtstag. Wir, das gesamte F&G-Redaktionsteam, haben ihm natürlich persönlich gratuliert und wünschen ihm auch für die nächsten 60 Jahre alles Liebe und Gute. Dass Prof. Dr. Theodor Stemper mit seiner Arbeit als Ausbildungsdirektor bei unserem Partnerverband DFAV e.V. (Deutscher Fitness & Aerobic Verband) viele Ausbildungsstandards für die Branche geschaffen hat und außerdem ehrenamtlich im Vorstand des BVGSD e.V. (Bundesverband Gesundheitsstudios Deutschland) tätig ist, ist mehr als bemerkenswert. Er hat sich schon vor über 30 Jahren in der Branche und für die Branche engagiert, zu einer Zeit, als die meisten Akademiker und Lehrstuhlinhaber noch mit einem mitleidigen Lächeln auf die Fitnesswirtschaft heruntergeschaut haben. Für diesen Pioniergeist möchten wir Herrn Prof. Dr. Theodor Stemper an dieser Stelle noch einmal herzlichst danken und freuen uns auf die weitere, hoffentlich noch langjährige Zusammenarbeit mit ihm.

Das F&G Redaktionsteam!

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Editorial

Gute Trainer braucht das Land! Die Zeiten einer einheitlich aufgebauten Fitnessszene mit vielen inhabergeführten Studios und einigen Studioketten sind noch gar nicht so lange her. Vom Mikrostudio auf 300 m² bis zur Riesen-Discountanlage auf über 10.000 m² findet man heute viele Studiotypen unter dem Oberbegriff Fitness. Selbst mit nur einem einzigen Thema wird heute z.B. erfolgreich in den Bodystreet-Studios ein durchdachtes und betreutes EMS-Training angeboten. Demgegenüber steht die Riesenanlage mit Krafttraining und Gruppenfitness-Kursen, Wellnessbereichen, die als Discount-Studio, aber auch als Premium-Studio geführt wird. Der Unterschied liegt in der Qualität und Quantität des betreuenden Personals.

Wer weiß, wann man einen Trainer braucht? Gerade bei der Betreuung der Teilnehmer und Mitglieder in den Studios scheiden sich die Geister. Natürlich gibt es Mitglieder in deutschen Studios, die nach zwanzig Jahren, betreut von verschiedenen qualifizierten Trainern, oft selbst am besten wissen, welche Trainingsform für sie gut ist. Diese These stimmt aber immer nur für einen gewissen Zeitraum. Der Körper durchlebt eine Wachstums-, dann eine Hochleistungsphase und schließlich eine Abnahme der Leistungsfähigkeit.

Wichtigste Trainingsphase über 40 Diese Abnahme der Leistungsfähigkeit setzt zumindest spätestens ab dem 40. Lebensjahr ein und dauert dann zumeist nochmals 40 Jahre bis zum Tod. Zu dieser Zeit, des ständigen Abbaus der körperlichen Leistungsfähigkeit, erzielt das qualifiziert betreute Fitnesstraining enorme Erfolge. Hierdurch wird das Ziel der Krankenkassen, dass möglichst viele Menschen gesund sterben, zumindest immer häufiger erreicht. Nur: In dieser Phase des körperlichen Leistungsabbaus muss das Training ständig neu angepasst werden. Es bedarf einer ständigen Motivation von außen, konsequent und beharrlich diese jeweils neu erarbeiteten, dem jeweiligen Status angepassten Programme abzuarbeiten. Menschen über 40 Jahre muss man daher zum qualifizierten, betreuten Training raten.

Vorsicht in der Wachstumsphase Ebenso sieht es in der Wachstumsphase aus. Falsches Training, oft durch zu großen Ehrgeiz und Selbstüberschätzung getrieben, schadet den in der körperlichen Entwicklung befindlichen jungen Menschen beiderlei Geschlecht nachhaltig, oft für das ganze Leben. Dass last but not least auch Wettkampfs- und Leistungssportler eine qualifizierte Trainingsbetreuung benötigen, weiß jedes Kind. Heranwachsende, insbesondere junge Männer, neigen aber dazu, ihrem Körper zu viel zuzumuten und absolvieren häufig Programme, die eigentlich in den betreuten Leistungssportbereich gehören. So kann man fortfahren, um es aber mal auf einen Nenner zu bringen: Gute Trainer braucht die Fitnessbranche! Und die machen ihre Ausbildung beim größten und ältesten deutschen Trainerverband, dem gemeinnützigen Deutschen Fitness & Aerobic Verband (DFAV e.V.).

Volker Ebener

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Inhalt

News: Produkte, Personalien, Veranstaltungen & Meldungen

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Aus Kooperation kann Korruption werden: Damit Sie beim Netzwerken nicht straffällig werden

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BVGSD-Mitglied „Bibi“ Mezey erwirkt sensationellen Gerichtsbeschluss im Kampf gegen Wettbewerbsverzerrung durch Vereins-Fitnessstudios

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Zweierlei Maß bei Zulassung für das Abhalten von Präventionskursen?

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Flucht in die Medizin: Vorteil im Wettbewerb mit Vereinen und Discountern

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Safety First: Zugangskontrollen, Garderoben & Schließsysteme im F&G-Markt-Check

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synchro 4back: SCHNELLs Klassiker jetzt auch vollautomatisch

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Spinning mit neuem Partner PRECOR

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Die milon+ Roadshow in zehn Städten

44

F&G fragt nach: Das ICG-Myride VX Personal im Studioalltag

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Aidoo-Firmenreport: Businesslösungen für Fitnessanlagen

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Was Kunden wirklich wollen – und Kundenumfragen wirklich können

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F&G fragt nach: Die Körperanalysewaage Tanita MC 780 im Studioalltag

60

Der EMS-Spezialist aus Ungarn, XBody, startet jetzt auch in Deutschland durch

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Mehr als Wellness: Das sind die Sauna-Trends 2015/16

64

125-jähriges Firmenjubiläum der Firma BURG

Messe & Kongress 68

F&G-Insider-Interview mit dem FIBO-Projektleiter Ralph Scholz über die FIBO-Neuerungen 2016

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Das Messeduo Ende Oktober: aquanale und FSB

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Der INLINE Kongress am 14./15.11.2015 in Kassel

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Szene

Fitness 76

News: Geräte, Zubehör & Fitness-Trends

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Group-Fitness DIN-Norm – der Amtsschimmel wiehert

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Outdoor- & Bootcamp-Training als lukratives Zusatzangebot

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Nachbrenneffekt (EPOC) und Energieumsatz im Wissenschaftscheck, Teil 2

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Mit Wintersport-Vorbereitung beim Kunden punkten

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F&G stellt die neuen DFAV-Ausbilder vor

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DFAV-Seminarticker: (Group-) Fitness Ausbildungen auf einen Blick

98

Pure Emotion Conventions & Events

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Gesundheit 100

News: Praxissoftware, Meldungen, Events & Gesundheitspolitik

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Dr. Kurt Mosetter: Längentraining für Muskeln, Faszien & das Gehirn, Teil 1

108

Best Practice Medical Fitness: Physio Company in Berlin

Ernährung 110

News: Getränke, Riegel, Protein & Programme

112

Fitness-Booster H20: Trinkverhalten und Trainingserfolg

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Ein Leitfaden für mehr Selbstbestimmung von Prof. Dr. Lothar Seiwert

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Gesundheitskampagne „Deutschland trainiert“ für den Herbst

120

Keiner muss alles können: Mitarbeiterführung, Teil 1

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App-Marketing-Tipps für Fitnessstudios

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Mitarbeiter finden & binden: Qualitätsmanagement, Teil 4

Standards 130

Inserentenverzeichnis – Impressum

Titelmotiv: eGym GmbH

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Marketing, Sales & Management


Szene

miha bodytec kooperiert mit „ems-training.de“ und unterstützt alle Neu- und Bestandskunden miha bodytec – Als FIFA-Schiedsrichter ist Deniz Aytekin viel unterwegs und muss regelmäßig körperliche Höchstleistungen vollbringen. Für seine Fitness setzt er daher auf die Effizienz und Flexibilität von EMS-Training mit miha bodytec. Als Mitbegründer von „anwalt.de“ und Gesellschafter und Geschäftsführer von „fitnessmarkt.de“ ist der Internetunternehmer aber auch mit der Vermarktung von Internetdiensten und der Steuerung von Suchverhalten im Web bestens vertraut. „Das Suchverhalten nach EMS-Training im Internet steigt stetig. Bisher fehlt dem EMS-Markt eine zentrale Internetseite, auf der Trainierende und vor allem auch Neuinteressierte alle wichtigen Informationen zum Thema EMS und zu den Trainingsanbietern finden können“, so Aytekin. Mit dem Marktstart der Website „ems-training.de“ am 09. September 2015 löst er diesen Engpass und ermöglicht der EMS-Branche einen starken Marketingauftritt zur Steigerung der Bekanntheit. miha bodytec als Marktführer im EMS-Markt unterstützt dieses Vorhaben als Hauptsponsor und Werbepartner. Im Rahmen dieser Partnerschaft erhalten miha bodytec Neu- und Bestandskunden den Basis-Eintrag auf „EMS-Training.de“ für 24 Monate kostenfrei! Das Ziel ist die Steigerung der Bekanntheit und die Generierung von neuen Trainierenden. www.ems-training.de, www.miha-bodytec.de

Tomahawk Ausrüster von Nils Frommhold

Power Plate knackt 1 Million Power Plate – Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram & Co. werden immer wichtiger zur Neukundengewinnung. Power Plate supportet alle seine Kunden und erstellt hochqualitative Posts zum Teilen. Der Erfolg hat sich ausbezahlt. Die Reichweite der Power Plate Kampagne knackte in Facebook die 1 Millionen Marke. Durch das Teilen der Studios und der Kombination der Werbekampagnen hat Power Plate über 4.300 neue Interessenten in die Studios mit Power Plate gebracht. Solche Aktionen tun der gesamten Branche gut! www.facebook.com/powerplate.de.at

Indoor Cycling Group – Die ICG® als offizieller Ausrüster von Nils Frommhold gratuliert dem sympathischen Triathleten zu seinem Sieg bei der DATEV Challenge Roth im Juli 2015. Mit einer persönlichen Bestzeit von 07:51:28 Stunden überquerte Nils nach 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen die Ziellinie als Erster und feierte damit den bisher größten Erfolg seiner Karriere. Weltklasse war hierbei seine Zeit auf dem Rad. Diese will Nils durch sein Training auf dem Tomahawk® IC7 Indoor Cycle weiter verbessern und damit den Grundstein für weitere wichtige Titel legen. Die ICG® wünscht ihm hierbei viel Erfolg. www.indoorcycling.com

S.M.I.L.E. Seminare- Bildungsoffensive Herbst Greinwalder Marketing Services GmbH – Anfang September sind die S.M.I.L.E. Umsetzungsseminare in die zweite Runde gestartet. Als Herbst Special wird bei allen Einzelbuchungen bis 31.10.2015 die Teilnahmegebühr von 179 Euro auf 99 Euro reduziert. Weitere Infos und Anmeldung unter www.greinwalder.com/de/schulungen

Workshop zum 2.Gesundheitsmarkt und seinen Chancen Technogym – Am 14. Oktober findet bei Technogym in Neu-Isenburg erneut ein Medical Workshop zum Thema „2.Gesundheitsmarkt und seine Chancen“ statt. Technogym sowie Partner und Experten aus Gesundheitsmarkt und Steuerrecht zeigen Physiotherapeuten im Rahmen des Workshops auf, wie sie mit Technogym Medical im 2. Gesundheitsmarkt erfolgreich werden und was dabei zu beachten ist. Der Workshop findet aufgrund der positiven Rückmeldungen zum zweiten Mal statt, weitere Termine sind geplant. Die Teilnahme ist kostenlos und auf max. 20 Personen begrenzt. Bis zum 7.10.2015 können Sie sich unter cboese@technogym.com für den Workshop anmelden. www.technogym.com

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News

Les Mills – Mark Fest hat die Position von Trutz Fries übernommen und ist seit Mitte September neuer Geschäftsführer von Les Mills Germany. Der gelernte Diplomingenieur hat bereits über 14 Jahre Erfahrung in der Fitnessbranche. Der wirtschaftliche Erfolg der Fitnessstudios und die Zufriedenheit der Mitglieder stehen im Mittelpunkt von Fests Arbeit: „Als impulsgebender Businesspartner werden wir die Studios dabei unterstützen, Mitglieder zu begeistern und als langjährige Kunden zu gewinnen.“ www.lesmills.de

MoveToLive: Teamzuwachs in Bayern

EC-Kartenzahlungen zu Großabnehmerpreisen

MoveToLive Deutschland – hat Zuwachs im Vertriebsteam bekommen. Im Postleitzahl Gebiet 80-82 / 86-87 / 89 ist ab sofort Tony Hartung für Sie unterwegs und bringt das geballte FitnessFachwissen von MoveToLive zu Ihnen ins Studio. Fragen Sie gerne unter der 02203 2020 0 oder per E-Mail unter info@movetolive.de kurzfristig nach einem Besuchstermin. Move to facebook: Folgen Sie MoveToLive Deutschland auf Facebook und verpassen Sie keine Neuigkeiten. www.movetolive.de

opta data – Immer mehr Kunden in den Fitnessstudios präferieren die bargeldlose Zahlung per EC-Karte; auch für kleinere Beträge. Deshalb bieten schon heute einige Studios ihren Kunden diese Bezahlmöglichkeit. Als kaufmännischer Netzbetreiber für 22.000 Betriebe bietet opta data für Fitnessstudios seit Mitte des Jahres günstige Konditionen für ECKartenzahlungen, die sonst nur große Einkaufsgemeinschaften oder Filialisten erhalten. www.optadata-kartenzahlung.de.

GANTNER etabliert sich in Florida Gantner – Wenn es um Freizeiteinrichtungen und Sportstätten geht, dann hat Florida einiges zu bieten. Ein besonderes Highlight ist die Ferienanlagen-ähnliche Sportstätte „Midtown Athletic Club“ in Weston: 25 Tennisplätze, drei Schwimmbecken, modernste Fitness- und Trainingsmöglichkeiten, Restaurant- und Gesellschaftsräume sowie ein beeindruckender Spabereich. Um die Sicherheit im Club zu erhöhen und die Verwaltung zu vereinfachen waren die Betreiber des Midtown Athletic Clubs auf der Suche nach einem zuverlässigen Partner mit einer optimalen Lösung. Ihre Wahl fiel auf GANTNER. Eine RFID-basierte Zutrittskontrolle, batteriebetriebene, elektronische Schrankschlösser sowie die Möglichkeit zum bargeldlosen Bezahlen in der gesamten Anlage bilden ein System, das durch intuitive Bedienbarkeit, höchste Sicherheit und einfache Verwaltungsmöglichkeit besticht. Gesteuert mittels RFID Chipband vereinfacht das GANTNER System das Clubmanagement enorm. Zudem können dank technischer Kommunikation mit den Fitnessgeräten Trainingsinformationen auf dem Chipband gespeichert und bei neuerlichem Training wieder abgerufen werden. www.gantner.com

abschluss – papierlos und mit elektronischer Unterschrift!

Wie? Ganz einfach! Mit dem Unterschriften-Display können Verträge inklusive SEPALastschriftmandat vom Neumitglied direkt auf dem Display unterschrieben und inklusive der Unterschrift in der Mitgliederverwaltung archiviert bzw. ausgedruckt oder an das neue Mitglied per E-Mail versendet werden. Und das ist wieder nur ein Beispiel dafür, wie einfach und effizient M.A.C. CENTERCOM das perfekte Clubmanagement macht.

Zu sehen auf der MEDICA in Düsseldorf, 16. bis 19.11.2015, Halle 4, Stand J26.

Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen zu. M.A.C. CENTERCOM GmbH Franckstraße 5 · 71636 LudwigsburgF&G 6/2015 13 Telefon 07141/93737-0 · Telefax 07141/93737-99 info@mac-centercom.de · www.mac-centercom.de

SGN 2.982.1

Mark Fest ist neuer Geschäftsführer von Les Mills Germany

Schneller Vertrags-


Szene

Unternehmensberatung „Schranz-Control Plus“ Schranz-Control – Das Unternehmen Schranz-Control, bekannt als Beratungsdienstleister im Gesundheitssport und Partner von RehaVitalisPlus, bietet einen neuen Service an: Schranz-Control Plus dient als Unternehmensberatung für den Gesundheitsmarkt. Durch eine individuelle, monatliche Betreuung wird das Sportstudio zu einem Gesundheitsbetrieb entwickelt. Anhand praxiserprobter Langzeitstrategien soll sich die Einrichtung von den Mitbewerbern abgrenzen, klar als Gesundheitsanbieter positionieren und dementsprechend neue Kundenpotentiale generieren. Die Sportstudios werden bei der Kundengewinnung, Steigerung der Wertschöpfung, Fluktuationssenkung sowie beim Coaching und Controlling unterstützt. Versteckte Potentiale sollen herausgefiltert und in das Management integriert werden. Als Best-Practice-Beispiel dient hierbei die Hauptzentrale in Düsseldorf, in der die Konzepte und Strategien bereits angewendet werden. Das Resultat: Über 1.150 Rehasport-Patienten und 850 Zusatz-Mitgliedschaften in einer Anlage.“ www.schranz-control.de

Ergo-Fit: Neuer Betreuer PLZ Gebiet 8 Ergo-Fit – Pascal Ledgister verstärkt das Team des Spezialisten für medizinisches Fitnesstraining und ist für die Beratung und Betreuung der Kunden im Postleitzahlengebiet 8 zuständig. Der 34 Jährige Sport- und Wirtschaftswissenschaftler war nach seinem Studium bei einem Unternehmen für Sporttextilien als Projektmanager für Messeauftritte und die Eröffnung von neuen Filialen sowohl national als auch international zuständig. Neben seiner Arbeit bei ERGO-FIT spielt der ehemalige 2. Liga Spieler noch weiter Basketball, allerdings nicht mehr im Verein, sondern nur noch zum Vergnügen. www.ergo-fit.de

20 Jahre Hector – 20 Jahre Erfolg Am 24.7.2015 feierte HECTOR Software Ihr 20jähriges Bestehen auf dem Firmencampus in Sinsheim bei tollem Wetter mit tollem Live Catering und Programm. Seitdem vor 20 Jahren die Software Hector entwickelt wurde, haben eine Vielzahl an Erfolgen, ein innovatives Team und langjährige Partnerschaften das Unternehmen bis heute begleitet und zu dem gemacht, was es heute darstellt: ein Firmennetzwerk mit zahlreichen erfolgreichen Firmen und Produkten, die sich täglich in zahlreichen Fitnessstudios bewähren. Software-Produkte, die jegliche Studio-Hardware-Komponenten miteinander vernetzen, um jederzeit genaue Statistiken zu erstellen, komplexe Abläufe zu meistern, Auslastungen statistisch zu erfassen und somit optimieren zu können. Dies gilt u.a. auch für den Zahlungs-, Abo- und Rechnungsverkehr, so wie es sich jeder Studiobetreiber wünscht. Zu den Gästen der Jubiläumsfeier gehörten Vertreter von MXO Media AG, Entrecode GmbH Stuttgart, Bodywave GmbH und der MyGym Fitness Studios. www.hector.de

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Trainer, Redner, Autor und Kraftsportlegende: Der US-Amerikaner Dan John hat die Gabe, selbst hochkomplizierte Trainingskonzepte leicht verständlich zu erklären. In seinem Buch, das nun erstmals auf Deutsch erschienen ist, bespricht er eine Vielfalt an Themen aus der Welt des Gewichthebens und des Krafttrainings. Anhand persönlicher Anekdoten erzählt er aber auch von den Highland-Games, von Strongman-Events oder der Leichtathletik. Dan John verrät seine besten Trainingstipps u.v.m. Sein Grundsatz ist Training ohne Schnickschnack. Er legt größten Wert auf eine technisch saubere Ausführung und die Ernährung. Diese Basics überführt er auf unterhaltsame Art in einfache Handlungsanweisungen. Dieses Buch ist ein Klassiker in der Kraftsportszene. F&G-Gewinnspiel Gewinnen Sie eins von drei Taschenbüchern mit etwas Glück und einer kurzen E-Mail an tina.klostermeier@fundg-gmbh.de bis zum 30.10.2015: Dan John: Gib niemals auf – Meine Ansichten über das Gewichtheben, das Leben und Lernen, riva Verlag, 2015.


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KBL AG expandiert im Besonnungsmarkt KBL AG – Der westerwälder Lichtspezialist setzt seinen Expansionskurs fort und produziert und vertreibt zukünftig auch die beliebtesten Solarien der UWE Light GmbH. Dadurch verstärkt KBL den Standort Dernbach und baut seine Marktposition weiter aus. Bereits im August 2015 übernahm KBL Vermögenswerte des Schwäbisch Gmünder Konkurrenten. Mit der Erweiterung des Produktportfolios ist auch der Bedarf an neuen Mitarbeitern gestiegen. Am Stammsitz Dernbach entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze. So werden beispielsweise zielstrebige und motivierte Mitarbeiter in den Bereichen Vertriebsassistenz, Außendienst und Service gesucht sowie Auszubildende in den Bereichen Technisches Produktdesign, Mediengestaltung, Elektronik oder auch Industriekaufleute. Gleichzeitig erfolgte auch die Vergrößerung des Teams. Infotainment-Center der KBL „Mit den neuen Mitarbeitern können wir den für uns wichtigen Support der UWE Light GmbH Solarien weiterhin garantieren und auch eine reibungslose Ersatzteillieferung sicherstellen“, Klaus Lahr kaufmännischer Vorstand der KBL AG. „Allerdings wollen und müssen wir unseren Personalstand weiter ausbauen. In den nächsten zwei Jahren ist eine Aufstockung um 10-15 Mitarbeiter geplant.“ Zukünftig werden also intelligente und innovative Produkte wie beispielsweise das iBed und einige andere Solarien des bisherigen Herstellers unter dem Dach der KBL AG vermarktet. „Dass sich unsere Produkte mit denen der UWE Light GmbH nach einer Bereinigung perfekt ergänzen werden, zeigt bereits das Geschäft unseres amerikanischen Partners, PC Tan Inc. Hier werden die beiden Marken bereits seit Jahren erfolgreich angeboten“, so der kaufmännische Vorstand. www.kbl.de Klaus und Bernd Lahr

WOODWAY GmbH verstärkt den Vertrieb WOODWAY – Gerade im Bereich „Kommerzielle Fitness“ verzeichnet WOODWAY eine stark steigende Nachfrage. Um diese auch zukünftig professionell bedienen zu können, verstärkt Konrad Geisreiter seit dem 01.09.2015 den Vertriebsaußendienst. Herr Geisreiter wird in seiner Funktion als Regional Sales Manager zukünftig u.a. die Verantwortung für das Vertriebsgebiet Bayern übernehmen und das Vertriebsteam der WOODWAY GmbH mit Hilfe seiner fundierten Kenntnisse im Sportgerätemarkt unterstützen. www.woodway.de

Sport-Tiedje baut Geschäft in Europa weiter aus Sport-Tiedje – Nur 17 Monate nach Eröffnung der ersten Filiale in Amsterdam setzt Sport-Tiedje die Expansion in den Niederlanden fort. Mit der Übernahme der Fitnessmarkt-Kette OZI Sport BV bereichert Europas größter Fachmarkt- und Online-Versandhändler für Heimfitnessgeräte sein Geschäft um vier Filialen und mehrere Webseiten. Durch Synergie-Effekte und Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Unternehmen kann das Geschäft in den Benelux-Staaten gestärkt und der Service für die Kunden deutlich verbessert werden. www.sport-tiedje.de

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Aus Kooperation kann Korruption werden! Wenn ein Patient seinen Arzt nach einer Empfehlung für ein Studio fragt, könnte eine Empfehlung des Arztes nach dem neuen Gesetz wegen Korruptionsverdacht schon unter Strafe stehen. Das geplante Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen – § 299 a Strafgesetzbuch (StGB) – stellt in seiner jetzigen Form auch sinnvolle Kooperationen unter Generalverdacht. Studiobetreiber müssen deshalb bestehende Kooperationen mit Ärzten und Physiotherapeuten überprüfen. Dr. Hans Geisler erklärt, wo die Gefahren lauern.

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ktuell liegt ein Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen vor. Mit diesem Gesetz soll gewährleistet werden, dass heilberufliche Entscheidungen frei von unzulässiger Einflussnahme getroffen werden. Patienten sollen sich darauf verlassen können, dass der behandelnde Arzt Entscheidungen ausschließlich aus medizinischen und nicht aus eigenwirtschaftlichen Gründen trifft.

Hintergrund Korruption im Gesundheitswesen hat weitreichende Auswirkungen. Medizinische Leistungen werden verteuert und es kommt zu Wettbewerbsverzerrungen.

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Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte mit Urteil vom 29.03.2012 entschieden, dass niedergelassene Ärzte, die für die vertragsärztliche Versorgung zugelassen sind, bei Wahrnehmung der Aufgaben, die ihnen in diesem Rahmen übertragen worden sind, weder als Amtsträger noch als Beauftragte der gesetzlichen Krankenkassen handeln. Damit scheiden die vorhandenen Korruptionstatbestände des Strafgesetzbuchs (StGB) für niedergelassene Vertragsärzte mangels Anwendbarkeit aus. Auch der Straftatbestand der Untreue und des Betrugs können das Geben und Nehmen von Bestechungsgeldern nur eingeschränkt erfassen. Nach Ansicht des Gesetzgebers bestehen deshalb aktuell bei der straf-

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Neues Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen

rechtlichen Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen Lücken. Auch besteht momentan das Risiko, dass Ärzte – abhängig davon, ob sie freiberuflich oder z.B. in einem Krankenhaus angestellt sind – unterschiedlich behandelt werden. Der hier thematisierte Gesetzentwurf soll diese Lücken schließen. Unter anderem wird ein neuer Straftatbestand geschaffen, der die Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen unter Strafe stellt.

Für wen gilt das Gesetz? Einbezogen in das neue Gesetz werden alle Heilberufe, die für die Berufsausübung oder die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordern. Es betrifft also sowohl die akademischen Heilberufe, (Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten und Apotheker), aber auch die sogenannten Gesundheitsfachberufe wie z.B. Physiotherapeuten. Erfasst werden alle Sachverhalte sowohl innerhalb als auch außerhalb des Bereichs der gesetzlichen Krankenversicherung.


Was regelt das Gesetz? Der neue § 299 a StGB soll wie folgt lauten: § 299a Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen (1) Wer als Angehöriger eines Heilberufs, der für die Berufsausübung oder die Führung der Berufsbezeichnung eine staatlich geregelte Ausbildung erfordert, im Zusammenhang mit der Ausübung seines Berufs einen Vorteil für sich oder einen Dritten als Gegenleistung dafür fordert, sich versprechen lässt oder annimmt, dass er bei dem Bezug, der Verordnung oder der Abgabe von Arznei-, Heil- oder Hilfsmitteln oder von Medizinprodukten oder bei der Zuführung von Patienten oder Untersuchungsmaterial einen anderen im inländischen oder ausländischen Wettbewerb in unlauterer Weise bevorzuge oder in sonstiger Weise seine Berufsausübungspflichten verletze, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer einem Angehörigen eines Heilberufs im Sinne des Absatzes 1 im Zusammenhang mit dessen Berufsausübung einen Vorteil für diesen oder einen Dritten als Gegenleistung dafür anbietet, verspricht oder gewährt, dass er bei dem Bezug, der Verordnung oder der Abgabe von Arznei-, Heil- oder Hilfsmitteln oder von Medizinprodukten oder bei der Zuführung von Patienten oder Untersuchungsmaterial ihn oder einen anderen im inländischen oder ausländischen Wettbewerb in unlauterer Weise bevorzuge oder in sonstiger Weise Berufsausübungspflichten verletze. Der Absatz 1 regelt die Bestechlichkeit (passive Bestechung) und damit die Strafbarkeit des Bestochenen. Der Absatz 2 regelt die (aktive) Bestechung, d.h. die Strafbarkeit des Bestechenden (Geberseite). Strafbarkeit ist aber nur dann gegeben, wenn alle Tatbestandsvoraussetzungen des neuen § 299a StGB vorliegen und ein vorsätzliches Handeln vorliegt. Vereinfacht ausgedrückt, soll der neu vorgesehene Straftatbestand Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe demjenigen Arzt androhen, der sich einen Vorteil dafür versprechen lässt, annimmt oder selbst fordert, dass er bei der Verordnung, dem Bezug oder der Abgabe von Arzneimitteln und Medizinprodukten oder bei der Zuführung von Patienten einen anderen in unlauterer Weise bevorzugt oder in sonstiger Weise seine Berufsausübungspflichten verletzt.

„Uns laufen die Forderungen nicht mehr davon.”

Jörg Bornhäuser Damit wird auch derjenige bestraft, der einem Angehörigen eines Heilberufs entsprechende Vorteile anbietet, verspricht oder gewährt.

move Fitness & Freizeitanlagen Schwäbisch-Hall Laufen Sie nie schlechtem Geld hinterher!

Tatbestandsmerkmal „Vorteil“ „Vorteil“ beinhaltet grundsätzlich jede Zuwendung, die bei normalem, d.h. regelhaftem Verordnungsverhalten nicht anfallen würde und die wirtschaftliche, rechtliche oder persönliche Lage des niedergelassenen Vertragsarztes objektiv verbessert. Das Tatbestandsmerkmal des „Vorteils“ erfasst damit sämtliche Vorteile, unabhängig davon, ob es sich um materielle oder immaterielle Zuwendungen handelt und ob sie an den Täter oder an einen Dritten gewährt werden. Unter den Vorteilsbegriff fällt jede Zuwendung, auf die der Täter keinen Rechtsanspruch hat und die seine wirtschaftliche, rechtliche oder persönliche Lage objektiv verbessert (BGH, Urteil vom 11. April 2001, 3 StR 503/00). Eine Geringwertigkeits- oder Bagatellgrenze soll es nicht geben. Der Vertragsarzt muss zudem bei seinen Verordnungen oder Empfehlungen Leistungserbringer „unlauter bevorzugen“, also gegen Wettbewerbsregeln verstoßen.

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KOHL Forderungsmanagement F&G 6/2015

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Nimmt der Arzt den Vorteil bloß an, reicht dies nicht aus. Die Annahme des Vorteils muss eine Gegenleistung für eine unlautere Bevorzugung im Wettbewerb oder eine Verletzung von Berufsausübungspflichten darstellen. Es ist also eine inhaltliche Verknüpfung von Vorteil und Gegenleistung notwendig. Dies wird als Unrechtsvereinbarung bezeichnet. Falls durch die Zuwendung nur das allgemeine „Wohlwollen“ des Arztes oder Physiotherapeuten erlangt werden soll oder sie als Belohnung für eine bereits erfolgte Handlung gedacht ist, reicht dies nicht für eine Strafbarkeit aus. Bei der Neuregelung des § 299a StGB handelt es sich um ein abstraktes Gefährdungsdelikt. Dies bedeutet, dass es nicht erforderlich ist, dass die Bevorzugung tatsächlich erfolgt. Es ist ausreichend, dass sie Gegenstand der angestrebten Unrechtsvereinbarung ist. Damit kann zukünftig der benachteiligte Konkurrent, die Wettbewerbsverbände, der Patient, die Ärztekammer sowie die privaten und gesetzlichen Krankenkassen Strafantrag stellen.

Dr. Geisler, Dr. Franke und Kollegen Die Anwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke und Kollegen steht für kompetente, zielorientierte und effektive Beratung. Zu der Sozietät gehören aktuell 14 Rechtsanwälte/innen und über 30 Mitarbeiter. Schwerpunkt ist die bundesweite Beratung mittelständischer und großer Unternehmen in nahezu allen Rechtsfragen. Sämtliche Rechtsanwälte/innen haben sich auf verschiedene Fachgebiete spezialisiert, oftmals bis zur Erlangung eines Fachanwaltstitels. Bezüglich aller denkbaren Rechtsfragen in der Fitnessund Freizeitbranche verfügt die Sozietät über ein einzigartiges Know-how. www.rae-geisler-franke.de

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Der neu geplante Straftatbestand orientiert sich an den seit jeher bestehenden Plichten der Ärzte zur Einhaltung ihres Berufsrechtes. Die Berufsordnung der Ärzte, deren Einhaltung durch die Landesärztekammern überwacht wird, reglementiert das Verhalten der Ärzte. So ist es z.B. nach § 32 Absatz 1 der (Muster-) Berufsordnung (MBO), den in Deutschland tätigen Ärzten nicht gestattet, von Patienten oder anderen Personen Geschenke oder andere Vorteile zu fordern, sich versprechen zu lassen oder anzunehmen, wenn hierdurch der Eindruck erweckt wird, dass die Unabhängigkeit der ärztlichen Entscheidung beeinflusst wird. § 31 Absatz 1 MBO untersagt es für die Zuweisung von Patienten ein Entgelt oder andere Vorteile sich versprechen oder gewähren zu lassen oder selbst zu versprechen oder zu gewähren. Die vorgenannten Verbote wurden in die jeweiligen Berufsordnungen der Landesärztekammern übernommen und sind deshalb für alle Ärzte verbindlich. Die berufsrechtlichen Sanktionen gelten jedoch immer nur gegenüber Ärzten. Ein unzulässiges Verhalten, das von anderen ausgeht, kann darüber nicht verfolgt werden. Deshalb ist die Einführung des neuen Straftatbestandes (§ 299 a StGB) geplant.

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Berufsrechtliche Sanktionen für Ärzte

Fazit Das aktuell geplante Antikorruptionsgesetz ist unkonkret und stellt auch sinnvolle Kooperationen unter Generalverdacht. Es fehlt ein möglichst konkret formulierter Katalog, was konkret korruptes Verhalten ist. Falls der Patient den Arzt nach einer Empfehlung eines Studios fragt, darf dies nicht unter Korruptionsverdacht geraten. Jede Form einer Gegenleistung muss zukünftig zwingend unterbleiben. Egal ist, ob zwischen dem Arzt und dem Studiobetreiber ein schriftlicher Kooperationsvertrag besteht, da auch mündliche Absprachen oder stillschweigende Übereinkünfte ausreichen eine Strafbarkeit zu begründen, wenn sie die Tatbestandsvoraussetzungen des § 299 a StGB erfüllen. Es kommt auch nicht darauf an, ob der Arzt den vereinbarten Vorteil tatsächlich erhält. Strafbar ist bereits das Fordern eines

Vorteils, selbst wenn die Vereinbarung nicht zustande kommt oder der Vorteil sich nicht realisiert. Studiobetreiber müssen deshalb bestehende Kooperationen mit Ärzten und Physiotherapeuten überprüfen. Bei der Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Fitnessbranche muss daher zukünftig noch stärker auf unabhängige ärztliche Entscheidungen Wert gelegt werden. Die dazu bestehenden berufsrechtlichen und Vertragsarztrechtlichen Vorgaben sind strikt zu beachten. Dies sollte sich auch in einer stringenten Dokumentation niederschlagen. Für den Fall eines strafrechtlichen Vorwurfes können dann Entlastungsbeweise vorgebracht werden. Dr. Hans Geisler Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz sowie Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht


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Wettbewerbsverzerrung durch Vereins-Fitnessstudios

Sensationeller Gerichtsbeschluss © sabine hürdler - Fotolia.com

für BVGSD-Mitglied Botond „Bibi“ Mezey

Der BVGSD-Vorsitzende Patrick Schlenz und Bibi Mezey freuen sich über einen ersten Schritt in Richtung eines fairen Wettbewerbs mit VereinFitnessstudios

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otond Mezey kämpft bereits seit einigen Jahren mit Unterstützung des BVGSD e.V. (Bundesverband Gesundheitsstudios Deutschland) dafür, dass sein Wettbewerber, der Brühler Turnverein 1879 e.V., unter den gleichen Wettbewerbsbedingungen am Markt auftritt, wie auch er selbst als gewerbliche Anbieter, insbesondere im Bereich der Besteuerung.

Verein soll Fitnessstudio im Handelsregister anmelden Infos & Kontakt Weitere Informationen über die Arbeit des Bundesverband Gesundheitsstudios Deutschland e.V. (BVGSD) bekommen Sie unter www.bvgsd.de

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Nun haben er und seine Anwälte (Dr. Geisler, Dr. Franke & Kollegen) beim Amtsgericht Köln mit Datum vom 15.09.2015 einen Gerichtsbeschluss erwirkt, der noch nicht rechtskräftig ist. Demnach müsste der Brühler Turnverein 1879 e.V. seinen gewerblich geführten Teil des Vereins, nämlich den Betrieb seines Fitnessstudios, unter Androhung eines Zwangsgeldes inner-

halb einer Frist von vier Wochen im Handelsregister anmelden. In der Beschlussbegründung wird u.a. aufgeführt, dass das Betreiben eines Fitnessstudios durch den Brühler Turnverein e.V. 1879 zwar unter das Nebenzweckprivileg fällt, das Gesamtbild der Tätigkeit aber für den Betrieb eines kaufmännischen Unternehmens in Bezug auf den Betrieb eines Fitnessstudios spricht. Dieser Beschluss hat enormen Sprengstoff und wir sind gespannt, wie es in dieser Sache weitergehen wird. Man kann heute davon ausgehen, dass der Brühler Turnverein 1879 e.V. Einspruch gegen diesen Beschluss einlegen und in die nächste Instanz gehen wird.

F&G hält Sie auf dem Laufenden F&G wird in dieser Sache bereits in der Novemberausgabe weiterführend be-

richten und Sie ggf. bis dahin online unter www.fitness-und-gesundheit.de auf dem Laufenden halten. Obwohl, wie oben bereits gesagt, der Beschluss noch keine Rechtskraft hat, hat das F&G-Redaktionsteam bereits mit einer „Runde“ Sekt auf diesen Erfolg angestoßen und gratuliert dem Kämpfer für Gerechtigkeit Botond „Bibi“ Mezey herzlich zu diesem ersten Erfolg. Patrick Schlenz


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Voraussetzungen für das Abhalten von Präventionskursen nach § 20 SGB V

Faire Beurteilung?! Die Zentrale Prüfstelle Prävention scheint bei der Zulassung für das Abhalten von Präventionskursen mit zweierlei Maß zu messen. Übungsleiter in Vereinen erhalten nach 180 Ausbildungsstunden scheinbar ohne jede Hürde die Zulassung für Präventionskurse. Die Qualifikation von Hochschulabsolventen wird offenbar erst einmal infrage gestellt.

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in staatlich geprüfter Sportlehrer unterrichtet in seinem Fitnessstudio seit ein paar Jahren entsprechend § 20 SGB V Präventionskurse. Aufgrund seiner vierjährigen staatlich anerkannten Ausbildung ist er berechtigt, an allen staatlichen Schulen Sport zu unterrichten, an Gymnasien allerdings nur bis zum Ende der Mittelstufe. Bei einer regelmäßigen Überprüfung der Zentralen Präventionsstelle wurde ihm jetzt mitgeteilt, dass seine Ausbildung die Voraussetzungen für die Abhaltung von Präventionskursen nicht erfüllt.

Übungsleiter vs. Sportlehrer Nun, Gesundheit ist ein hohes Gut, mit dem sorgfältig umgegangen werden muss, wird der gemeine Leser denken. Da kann man dem oder der Leser/in nicht wiedersprechen. Bemängelt werden in der Entscheidung die fehlenden oder nicht nachgewiesenen Grundkenntnisse über das Präventionsprinzip. Wenn aber trotz einer vierjährigen Ausbildung und staatlicher Zulassung

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als Sportlehrer jemand von der Zulassungsstelle für Prävention abgelehnt wird, dann kann man nur noch staunen, dass ein Vereinsübungsleiter ohne weitere Vorbildung mit 180 Ausbildungsstunden, die zumeist an Wochenenden abgehalten werden, eine solche Zulassung problemlos erhält. Offensichtlich geht die Prüfstelle davon aus, dass bei einem vierjährigen Sportstudium vor 30 Jahren der Begriff „Prävention“ noch nicht bekannt war und daher auch noch nicht gelehrt wurde. Zumindest hat man die Prävention im Curriculum des Sportstudiums nicht gefunden und das führt dann zur Ablehnung. Ich persönlich würde jedoch lieber einem staatlich geprüften Sportlehrer mit vierjähriger Ausbildung vertrauen, als einem Laientrainer mit 180 Stunden Ausbildung.

F&G und BVGSD bleiben dran Der DSSV e.V. zeigt an solchen Einschätzungen und Beurteilungen gegenüber Fitnessstudios seit seiner letzten Sitzung des groß angekündig-

ten „Bündnis gegen unfairen Wettbewerb“ vor über 18 Monaten kaum noch Interesse. Der Bundesverband für Gesundheitsstudios in Deutschland (BVGSD e.V.) wird aber auch diesen Vorgang genauer verfolgen und veröffentlichen. Der betroffene Sportlehrer Wolfgang Ottenwälder hat jetzt beim Sozialgericht Stuttgart Klage gegen die Zentrale Prüfstelle Prävention der Team Gesundheit GmbH in Essen erhoben. Und vielleicht hilft es Herrn Ottenwälder ein wenig, dass er mit seinem Problem nicht allein ist. Uns sind inzwischen weitere, ähnlich skurrile Fälle zugetragen worden. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Volker Ebener

Zentrale Prüfstelle Prävention Die Zentrale Prüfstelle Prävention in Essen wurde gegründet durch die Kooperationsgemeinschaft zur kassenartenübergreifenden Prüfung von Präventionsangeboten nach § 20 Abs. 1 SGB V. Sie wird im jährlichen Wechsel vertreten durch die geschäftsführenden Verbände BKK Dachverband e.V. und Verband der Ersatzkassen. Die Prüfung im Auftrag der Kooperationsgemeinschaft führt die Team Gesundheit GmbH durch, ebenfalls mit Sitz in Essen. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, deutschlandweit einen einheitlichen Qualitätsstandard für Präventionskurse zu etablieren. Die Zentrale Prüfstelle Prävention prüft und zertifiziert Präventionskurse nach § 20 Abs. 1 SGB V. Sie vergibt dafür das Prüfsiegel „Deutscher Standard Prävention“ in den vier Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung / Entspannung und Suchtmittelkonsum. www.zentrale-pruefstelle-praevention.de


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Flucht in die Medizin Vorteil im Wettbewerb mit Vereinen und Discountern Nicht nur Vereins-Fitnessstudios, die von großzügigen öffentlichen Mitteln profitieren, sondern zunehmend auch sogenannte „PremiumDiscounter“ werden für das klassische Inhaber-geführte Fitnessstudio zur Bedrohung. Das sind Fitnesspaläste, die mit unfassbar niedrigen Beträgen locken können, weil sich dort kaum noch ein Mensch um die Mitglieder kümmert. Aber genau hier haben Inhaber-geführte Clubs in diesem Wettbewerb ihre größte Stärke und somit auch ihre größte Zukunftschance.

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och vor wenigen Monaten war das steuerlich begünstigte und von vielen Zuschüssen, Spenden und Bürgschaften der öffentlichen Hand geförderte Vereins-Fitnessstudio wohl der gefährlichste Gegner der Inhaber-geführten Fitnessstudios. Aber das Vereins-Fitnessstudio war auch schon ein Problem für manche Fitnesskette. Das hat sich innerhalb kurzer Zeit geändert: Investitionsmodelle mit großen Ressourcen, insbesondere aus der gut ausgestatteten Glückspielbranche, haben das Fitnessstudio als direkte, aber auch indirekte Geldanlage bzw. -quelle entdeckt. Dabei wird zumeist ein Weg gewählt, der keine großen Kenntnisse z.B. zur Gesunderhaltung der Mitglieder erfordert, sondern bei der Einrichtung der Studios wird geklotzt, beim Personal aber gekleckert.

Selbst Vereinen dürfte Angst und Bange werden Da kann selbst der größte Studiokette der Vereine, „sportspaß e.V.“ in Hamburg, mit über 73.000 Mitgliedern und zweistelligen Millionenumsätzen Angst und Bange werden – trotz aller Wettbewerbsvorteile gegenüber den gewerblichen Studios. Mit Monatsbeiträgen teilweise unter zehn Euro in echten Fitnesspalästen trainieren, das geht nicht einmal in den „gemeinnützigen“ Studios des DTB/DOSB.

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Gesteuert werden solche Anlagen bereits häufig durch eine Software, die als Personal nur einen Concierge fürs Saubermachen zwischendurch übrig lässt. Alles andere, angefangen bei der Mitgliedergewinnung bis zur Programmerstellung, dem Fitness-Check, den Cyber-Kursen oder der Ausgabe von Anmeldeunterlagen, Aufnahme als Mitglied, Verwaltung eines Bonus-Guthabens für Zusatzleistungen des Studios etc.: Alles passiert ohne Personal über ein ausgeklügeltes System. Welche Chancen hat da noch der Inhaber-geführte Club?

Chancen im Gesundheitsmarkt In Inhaber-geführten Clubs muss das gemacht werden, was der Computer nicht, oder noch nicht kann. Und da kommt zum rechten Zeitpunkt die Öffnung des Gesundheitsmarktes, u.a. durch das neue Präventionsgesetz, die BGF (Betriebliche Gesundheitsförderung), das FPZ-System Deutschland den Rücken stärken, die Reha-Vereine mit qualifizierter wissenschaftlicher Betreuung, die schon seit längerer Zeit auf dem Markt befindliche Fitness-Führerscheine, die Präventivkurs-Programme, die auch schon lange vorhanden waren, bevor der DSSV e.V. diese auf den Markt brachte. Volker Ebener


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F&G-Markt-Check Schließsysteme und Zugangssysteme

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F&G-Markt-Check über die neuesten Zugangskontrollen, Garderoben & Schließsysteme für Ihr Studio

Safety First Im Konkurrenzkampf mit Vereins-Fitnessstudios und Discount-Anbietern wird über die StudioPositionierung, das Angebot, die Geräte und das Personal hinaus auch das funktionelle Interieur immer wichtiger. Dieses greift immer stärker ineinander, weil Vernetzung das beherrschende Thema ist. Während Discountern ein einfaches Vorhängeschluss reichen mag, bietet ein Großteil der Studiobetreiber seinen Kunden lieber formvollendeten Service mit nachhaltigen Systemen von hoher Qualität, ansprechendem Design, verlässlicher Funktionalität und bester Kompatibilität. „Die Ansprüche an eine durchgängig hochwertige Einrichtung im Fitness- und Wellness-Bereich steigen“, betont auch Benjamin Frisch, Vertriebs- und Marketingleiter bei BURG. Weil viele Anbieter von Zugangskontrollen, Garderobenschränken und Schließsystemen miteinander kooperieren und sich vernetzen, hat F&G diese drei Schwerpunkte zusammengefasst und sich auf dem hiesigen Markt umgeschaut. Lesen Sie, welche neuesten Lösungen es für Studios gibt.

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F&G-Markt-Check Schließsysteme und Zugangssysteme

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Schließsysteme BURG F.W. Lüling Das Unternehmen BURG F.W. Lüling wurde 1890 gegründet und befindet sich in der vierten Generation in Familienbesitz. Als Hersteller von Schlössern und Schließsystemen ist der Stammsitz von BURG in Wetter an der Ruhr. Begann das Unternehmen BURG einst mit einem Vorhangschloss, so umfasst das Produktportfolio heute innovative Eigenentwicklungen aus den Bereichen Schließzylinder, Griffe/Knäufe, elektronische Schließsysteme und umfangreiches Zubehör.

F&G-Interview mit Benjamin Frisch, Marketing- und Vertriebsleiter der BURG F.W. Lüling KG F&G: Bieten Sie als Hersteller von Umkleideschränken klassische Schlösser mit Schlüsselnutzung an? B.F.: Ja, wir bieten Schließsysteme aus den Bereichen Mechanik (mit Schlüssel), Münzpfand und Elektronik (mit Transponder oder Code) an. F&G: Bieten Sie Ihre Umkleideschränke auch mit Schlössern bzw. Schließsystemen an, die mit Studioverwaltungssoftware bzw. Checkin-Systemen kommunizieren können? B.F.: Ja, bei unseren elektronischen Schließsystemen ist das möglich. F&G: Wenn ja, sind dies eigene Schlösser oder kooperieren Sie in diesem Bereich mit Spezialanbietern? B.F.: Wir bieten ausschließlich eigene Schließsysteme made in Germany aus eigener Entwicklung an. F&G: Zu welchen Studioverwaltungssoftwarelösungen bzw. Check-inSystemen haben Ihre Schlösser Schnittstellen? B.F.: Eine Schnittstelle ist zu allen Verwaltungssoftwarelösungen machbar. Aktuell arbeiten wir vor allem mit MagicLine.

Karten-Schließsystem Corona

Karten-Schließsystem TurnID

Karten-Schließsystem Corona Corona ist ein Karten-Schließsystem mit RFID-Technik, das in Türen aus Holz und aus Metall eingesetzt werden kann. Der im Knauf integrierte LED-Ring zeigt den Schließstatus an. Türen können nachgerüstet werden und das System lässt sich in bestehende Kartensysteme integrieren. Standardlochungen von 16 mal 19 Millimetern reichen aus.

Karten-Schließsystem TurnID Das Karten-Schließsystem zeichnet sich dank der Acrylglasscheibe durch einen extrem flachen Aufbau aus. Die integrierte LED zeigt den aktuellen Schließstatus an. Das Turn-ID lässt sich in bestehende Kartensysteme integrieren.

Infos & Kontakt BURG F.W. Lüling KG Bestes für Schließsysteme · The Best in Lock Options Hegestraße 6, 58300 Wetter Tel.: +49 (0) 2335/6308-0 E-Mail: info@burg.de Web: www.burg.de

Schulte-Schlagbaum AG Die Schulte-Schlagbaum Gruppe konzentriert ihre Produktions- und Dienstleistungsaktivitäten auf hochentwickelte Komponenten, Systeme und Lösungen für den Verschluss und die Sicherung von Gebäuden. Das Unternehmen ist international ausgerichtet und in drei Geschäftsbereichen tätig: Schloss- und Schließblechsysteme, Schließsysteme für Türen und Möbel, Gästemanagement-Systeme. Im Jahre 2013 feierte das Traditionsunternehmen 180-jähriges Jubiläum.

F&G-Interview mit Joaquin Borge Sanchez, Geschäftsbereichsleiter „Schließsysteme für Türen & Möbel“ bei Schulte-Schlagbaum AG F&G: Mit welchen Anbietern von Schlössern bzw. Schließsystemen arbeiten Sie zusammen? J.B.S.: SAG ist mit der Produktlinie SAFE-OTRONIC® access führender Hersteller elektronischer Schrankschließsysteme. Mit dem SAFE-O-TRONIC access setzt SAG auf den bereits vor rund 50 Jahren entwickelten SAFE-O-MAT® auf, der inzwischen eine weltbekannte Referenz im Bereich Münzpfandschlösser darstellt. F&G: Kann ein Studio mit verschiedenen Schlössern bzw. verschiedenen Schließsystemen (beispielsweise, wenn im Damen- und Herrenumkleidebereich verschiedene Systeme genutzt werden) Ihre Software nutzen? J.B.S.: Die SAG-Schließsysteme sind systemoffen und können in existierende Systemlandschaften integriert werden. Auf Grund einer

Vielzahl von Kooperationen mit führenden Software-Herstellern bietet SAFE-O-TRONIC® access diverse Schnittstellen und hat so die Möglichkeit, in die Software von den Softwareherstellern der Mitgliederverwaltung eingebunden zu werden. Die verschiedenen Schlosstypen wie z.B. SAFE-O-TRONIC® access LS 200,300 und 400 oder das SAFE-O-TRONIC® access DS ermöglichen somit die unterschiedlichsten Anwendungen für die verschiedenen Bereiche eines Fitness- & Gesundheitsstudios. SAG arbeitet mit führenden Member-Software-Herstellern zusammen. Ein Beispiel ist das Pilotprojekt in Kooperation mit dem Systemhaus M.A.C Centercom im Schalker Sportpark. F&G: Kann Ihre Software den Zutritt zu Schränken im Umkleidebereich mit Transpondern, Chipkarten und Wearables ermöglichen? J.B.S.: Die üblichen Medien und Datenträger, wie zum Beispiel MIFARE, sind innerhalb des Systems nutzbar. Der Beginn und das Ende der Zutritts- bzw. Schließberechtigung kann minutengenau auf den individuellen Nutzer festgelegt werden. Ein weiterer Vorteil: Bei Integration in eine vorhandene Mitglieder-Verwaltungssoftware ist eine Nutzung (Schließung) der Schränke ausschließlich erst nach dem Check-in möglich. So behält der Betreiber immer die Übersicht über Auslastung und Nutzungsdauer und kann außerdem die Dauerbelegung eines Schranks verhindern. F&G: Gibt es weitere Zutrittsmöglichkeiten? J.B.S.: SAG hat mit der Produktfamilie SAFE-O-TRONIC® access Online- und Offline-Zutrittslösungen, Terminals, Zylinderschlösser sowie diverse Beschläge im Portfolio. Für den Bereich Fitness- & Gesundheitsstudios bietet SAG flexible Schrankschließsysteme, die wahlweise mit Mitgliederausweis oder aber ohne Medium, d.h. via

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PIN-Code zu bedienen sind. Betreiber können die Schließberechtigung jederzeit in Eigenregie vergeben. Darüber hinaus bietet SAG Wandleser für den Außenbereich oder Parkplatz-Schranken sowie diverse Drehkreuze. F&G: Kooperieren Sie mit Produzenten von Umkleideschränken, wenn ja, mit welchen? J.B.S.: SAG kooperiert mit allen namhaften Herstellern, national und international sowie mit Einrichtern und Ausstattern von Fitnessbetrieben.

kundenfreundlich und besonders ressourcen-schonend, perfekt integriert in das Gästemanagement-System. Die kapazitive Tastatur erleichtert den Einsatz in Feuchträumen wie Schwimmbädern und Saunabereichen. Das SAFE-O-TRONIC® access LS 300 ist ein elektronisches RFIDMöbelschließsystem z.B. für Schränke, Wertfächer, Büro- und andere Funktionsmöbel, wahlweise mit rundem oder eckigem Drehknopf zur Betätigung des Schließhebels und vielfältigen Individualisierungsmöglichkeiten (z.B. Schranknummer, Schriftzug oder Logo durch einclipsbare Beschriftungsplättchen). Es ist für rechte und linke Schranktüren in vier verschiedenen Einbaurichtungen verwendbar. Besonders geschätzt werden die hochwertigen Materialien, die Zuverlässigkeit sowie der unkomplizierte und somit kostengünstige Einbau.

SAFE-O-TRONIC® access LS 400 SAFE-O-TRONIC® access LS 300

Das SAFE-O-TRONIC® access DS Türschließsystem

SAFE-O-TRONIC® access LS 300 Mit SAFE-O-TRONIC® access organisiert der Betreiber die Fachnutzung per PIN, RFID und Mobiltelefon (modellabhängig) jederzeit

Im Unterschied zum SAFE-O-TRONIC® access LS 300 ist das LS 400 neben RFID-Karte und Mobiltelefon auch via PIN-Code bedienbar. Der bisher einzigartige 3-in-1 Schließkomfort ist somit ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.

Infos & Kontakt Schulte-Schlagbaum AG Nevigeser Str. 100–110 42553 Velbert Tel.: +49 (0)2051 / 20 86-0 E-Mail: sag@sag-schlagbaum.com Web: www.sag-schlagbaum.com

Umkleideschränke C+P Möbelsysteme GmbH & Co. KG Die C+P Möbelsysteme GmbH & Co. KG gibt es seit 1925. Das Unternehmen hat heute ca. 700 MitarbeiterInnen an drei Produktionsstandorten für den weltweiten Vertrieb vom Einzelmöbel bis hin zur Kompletteinrichtung eines Großprojektes. Mit dem breiten Angebot an Umkleiden und Garderoben ist C+P ein wichtiger Anbieter für den Fitness- und Wellnessbereich. Zudem versteht sich C+P als Spezialist und Marktführer für das Einrichten mit Stahl.

F&G-Interview mit Hans-Jörg Dorst, Vertrieb Objekteinrichtungen der C+P Möbelsysteme GmbH & Co. KG F&G: Bieten Sie als Hersteller von Umkleideschränken klassische Schlösser mit Schlüsselnutzung an? H.-J. D.: Im Standard beinhalten die Schränke je nach Serie entweder eine Vorrichtung zur Nutzung eines Vorhangschlosses oder verfügen über ein Dreh-Zylinderschloss mit je zwei Schlüsseln. F&G: Bieten Sie Ihre Umkleideschränke auch mit Schlössern bzw. Schließsystemen an, die mit Studioverwaltungssoftware bzw. Check-in-Systemen kommunizieren können? H.-J. D.: Ja. Das bieten wir für die Schrankserien „S 3000 Evolo“, „S 5000 Resisto“, „S 6000 Cambio“ und „S 7000 Prefino“ an. F&G: Sind dies eigene Schlösser oder kooperieren Sie in diesem Bereich mit Spezialanbietern? H.-J. D.: Letzteres. F&G: Mit welchen Schlossherstellern kooperieren Sie?

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H.-J. D.: Sofern die Schlösser für die benannten Schrankserien prozesssicher getestet wurden, bieten wir alle handelsüblichen Systeme sowohl im Offline-Betrieb (batteriebetrieben als Stand aloneSysteme), als auch im Online-Betrieb (per Kabel vernetzte Systeme) an. F&G: Zu welchen Studioverwaltungssoftwarelösungen bzw. Check-inSystemen haben Ihre Schlösser Schnittstellen? H.-J. D.: Im Prinzip zu allen Softwarelösungen. Um einige ohne Rangfolge zu nennen: Theorg, MAC-Centercom, SysTeam, MagicLine, EasyTrain, Konsequent-Software, Intratech, Interbrain. Ein elektronisches Schrankschloss wird jedoch wenig durch die Software selbst, sondern eher durch die dazu kompatible RFIDTechnologie definiert. Die meist verbreitesten sind: Mifare, HITAG oder Legic.

Garderobenschrank S 3000 Evolo Den Garderobenschrank der Serie „S 3000 Evolo“ gibt es wahlweise mit geschlossenem Sockel oder höhenverstellbaren Kunststofffüßen. Alternativ ist er mit integrierten Sitzbanklösungen oder mit unterbauter Aufbewahrungsbox erhältlich. Wahlweise ist er in 300 oder 400 mm Gefachbreite verfügbar, in Varianten von einer in der Höhe durchgehenden Tür, bis hin zu fünf Türen übereinander. Das Wechselfrontenkonzept gibt es wahlweise mit Stahltüren oder mit Dekortüren sowohl aus mitteldichten Faserplatten (MDF) als auch aus Vollkernplatten (HPL). Die Türanschlagdämpfer für Softanschlag sind serienmäßig. Ein integriertes Selbstbelüftungssystem ist inklusive. S 3000 Evolo ist mit allen gängigen mechanischen und auch elektronischen Schließsystemen (batteriebetrieben oder vernetzt) kompatibel.


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Garderobenschrank S 7000 Prefino Der Garderobenschrank der Serie S 7000 Prefino ist wahlweise mit geschlossenem Sockel oder höhenverstellbaren Kunststofffüßen verfügbar. Die Sitzflächen ist nach Bedarf fest integriert (auf Wunsch beheizt) oder zur Stauraumnutzung mit klappbarer Sitzfläche ausgestattet. Wahlweise ist der Prefino S 7000 in 300 oder 400 mm Gefachbreite erhältlich. Von einer in der Höhe durchgehenden Tür bis hin zu sechs Türen übereinander sind möglich. Die Gefachhöhe im laufenden Betrieb ist varier- und kombinierbar. Das Wechselfrontenkonzept ist wahlweise mit aufliegenden und gedämmten Stahltüren, mit Dekortüren aus Vollkernplatten (HPL) oder auch mit Vollglastüren erhältlich. Alle Türen sind an verdeckten (nicht sichtbaren) Scharnieren angehängt. Die Türanschlagdämpfer für Softanschlag und 90°-Öffnungsbegrenzung gehören zur Serienausstattung. Das Modell ist mit allen gängigen mechanischen und auch elektro-

nischen Schließsystemen (batteriebetrieben oder vernetzt) kompatibel. Auch hier ist ein Selbstbelüftungssystem integriert. Die Seitenwände verfügen über doppelschalige Konstruktion. Verdeckte Kabelführungen und Installationen sind möglich.

Infos & Kontakt C + P Möbelsysteme GmbH & Co. KG Boxbachstr. 1 35236 Breidenbach Tel.: +49 (0) 64 65 / 919-810 E-Mail: objekt@cp.de Web: www.cp.de

Studio-Software agilea Fitnessstudio Software Die escrea GmbH bietet die agilea Studiosoftware an. Dahinter steht ein junges, innovatives Team von Software-Ingenieuren, Kaufleuten und Spezialisten, u.a. aus der Fitnessbranche. Ziel der agilea Fitnesssoftware ist u.a., interne Arbeitsabläufe zu vereinfachen, zu automatisieren und durch eine einfache Bedienung Zeitersparnis zu erzeugen.

T.F.: Unser Partner in Sachen Umkleideschränke ist KS-Einrichtungen, die sich auf eine funktionelle und gleichzeitig ästhetische Ausstattung von Fitness- und Wellnessbereichen spezialisiert haben.

F&G-Interview mit Tilman Freisen, Geschäftsführer der escrea GmbH

agilea ist die Cloud-basierte Software für die Mitgliederverwaltung, die als SaaS (Software as a Service) bereitgestellt wird. Für den Betreiber eine gute Lösung: So muss er sich weder um Installation von Updates, noch um die oftmals zeit- und nervenaufreibende Serverwartung kümmern. Zudem kann – nur bei entsprechender Benutzerberechtigung – jederzeit und von überall auf die Daten zugegriffen werden. Mit minimalen Systemanforderung, beliebiger Skalierbarkeit und Bereitstellung für nahezu alle Plattformen (Windows, Mac, Linux) eignet sich agilea Software sowohl für kleine Clubs mit wenigen Mitgliedern als auch für Kettenbetriebe mit mehreren Studios und großer Mitgliederzahl.

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Graphik: agilea.de

F&G: Mit welchen Anbietern von Schlössern bzw. Schließsystemen arbeiten Sie zusammen? T.F.: Unser Kooperationspartner bei Schlössern ist Gantner technologies, abhängig von den jeweiligen Projektanforderungen arbeiten wir aber auch mit anderen Herstellern zusammen. F&G: Kann ein Studio mit verschiedenen Schlössern bzw. verschiedenen Schließsystemen (beispielsweise, wenn im Damen- und Herrenumkleidebereich verschiedene Systeme genutzt werden) Ihre Software nutzen? T.F.: Ja, die cloud-basierte agilea Software kann auch bei unterschiedlichen Systemen innerhalb eines Studios problemlos benutzt werden. F&G: Kann Ihre Software den Zutritt zu Schränken im Umkleidebereich mit Transpondern, Chipkarten und Wearables ermöglichen? T.F.: Ja, neben der klassischen Chipkarte bieten wir auch Schlüsselanhänger, Armbänder und Ähnliches an – ganz nach Wunsch. F&G: Gibt es weitere Zutrittsmöglichkeiten? T.F.: Ja, wir bieten unseren Kunden verschiedene Alternativen an und konzipieren auch individuelle Zutrittsmöglichkeiten. F&G: Kooperieren Sie mit Produzenten von Umkleideschränken, wenn ja, mit welchen?

agilea: Cloud-basierte Mitgliederverwaltungssoftware


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Automatisierte Komplettlösung

wegs vollends ausgeschöpft wird. So kann der Zugang zum Studio bei nicht gezahlten Beiträgen oder Minderjährigen zum Solarium verweigert werden, oder ein Verlassen des Studios ist erst möglich, wenn der benutzte Schrank wieder geöffnet ist etc. Die Software macht die Hardware zum Gesamtprodukt und erschafft eine intelligente Komplettlösung.

Infos & Kontakt Bild: agilea.de

Digitalisierung ist zurzeit das große Thema in der Fitnessbranche: Von Zugangskontrolle über Schrankund Schankanlagen. Die Systeme funktionieren über eine Transpondertechnologie auf RFID-Basis, die Autorisierung erfolgt demnach über eine Chipkarte, Armband etc. Doch erst die Integration der Software sorgt für den entscheidenden (Fort-)Schritt. Ohne sie sind die Drehkreuze, Schränke und Schlösser leere Hüllen, die zwar funktionieren, deren Potenzial aber keines-

agilea-Drehsperre

escrea GmbH Emil-Figge-Straße 80 44227 Dortmund Tel.: +49 (0)231 57020080 E-Mail: info(a)escrea.de Web: www.agilea.de

M.A.C. CENTERCOM GmbH Mit über 20 Jahren Branchenerfahrung ist M.A.C. CENTERCOM eines der führenden Systemhäuser in der Fitnessbranche. Zusammen mit den kooperierenden Unternehmen sorgen derzeit rund 120 MitarbeiterInnen an mehreren Standorten für die Entwicklung und Vermarktung von Software-Lösungen für die Bereiche Fitness, Therapie und Rehabilitation. Rund 15.000 Fitness- und Gesundheitsbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz profitieren von den praxisnahen Komplettlösungen und dem persönlichen Service.

F&G-Interview mit Alexandra Löffler, Marketingleitung M.A.C. CENTERCOM GmbH F&G: Mit welchen Anbietern von Schlössern bzw. Schließsystemen arbeiten Sie zusammen? A.L.: Wir arbeiten mit allen gängigen Anbietern wie Ojmar, Feig, Schulte Schlagbaum, Gantner etc zusammen. F&G: Kann ein Studio mit verschiedenen Schlössern bzw. verschiedenen Schließsystemen (beispielsweise, wenn im Damen- und Herrenumkleidebereich verschiedene Systeme genutzt werden) Ihre Software nutzen? A.L.: Organisatorisch betrachtet ist die Verwendung unterschiedlicher Schließsysteme und damit auch ggf. unterschiedlicher Medien sicherlich nicht optimal. Technisch ist es aber möglich, verschiedene Schließsysteme parallel zu nutzen. F&G: Kann Ihre Software den Zutritt zu Schränken im Umkleidebereich mit Transpondern, Chipkarten und Wearables ermöglichen? A.L.: Unsere Software vergibt beim Check-In über ein sogenanntes Ident-Medium, das jedem Mitglied eindeutig zugeordnet ist, eine Schließberechtigung. Dieses Ident-Medium kann ein Transponder in Form von Wearables oder einer Karte sein. Somit kann jedes Mitglied frei einen Schrank wählen und diesen mit dem Ident-Medium schließen und öffnen. Beim Check-Out wird geprüft, ob der Schrank noch verschlossen ist. Falls dieser noch verschlossen ist, erfolgt kein automatischer Check-Out. F&G: Gibt es weitere Zutrittsmöglichkeiten? A.L.: Zusätzlich kann über unsere Software in Verbindung mit diesem Ident-Medium der Zugang zu weiteren kostenpflichtigen Zusatzbereichen, wie z.B. Sauna, Solarien, Duschen etc kontrolliert und abgerechnet werden. Auch die Nutzung von Dispensern lässt sich darüber steuern und abrechnen. F&G: Kooperieren Sie mit Produzenten von Umkleideschränken, wenn ja, mit welchen? A.L.: Jeder Kunde ist frei in der Wahl seines Produzenten. Das können auf diese Bereiche spezialisierte Anbieter sein, aber auch der Schreiner vor Ort. Wir arbeiten mit dem Lieferanten zusammen, den der Kunde wählt.

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M.A.C. Clubmanagement-Software M.A.C. CENTERCOM, die Software für das perfekte Clubmanagement umfasst neben der Mitglieder- und Vertragsverwaltung, der Abrechnung sowie automatisierten Zutritts- und Bezahlsystemen viele weitere Funktionen, wie z.B. die automatische Terminerinnerung mit Rückbestätigung. Mit dieser lassen sich Terminerinnerungen direkt aus dem Terminplan verschicken und die Mitglieder können den Termin per Rückantwort einfach bestätigen oder absagen. Das Unterschriften-Display ermöglicht es, Verträge inklusive SEPA-Lastschriftmandat vom Mitglied unterschreiben zu lassen und diese direkt inklusive der Signatur in der Mitgliederverwaltung zu archivieren bzw. für das Mitglied auszudrucken oder per E-Mail zu verschicken. Und das sind nur zwei Beispiele dafür, wie einfach und effizient M.A.C. CENTERCOM das Clubmanagement macht.

Infos & Kontakt M.A.C. Centercom GmbH Franckstr. 5 71636 Ludwigsburg Tel.: +49 (0) 7141/9 37 37-0 E-Mail: info@mac-centercom.de Web: www.mac-centercom.de


Rubrik

TAC Informationstechnologie GmbH Mit den Software-Lösungen der TAC Informationstechnologie GmbH lassen sich Wellness- und Fitnessstudios, Hotel-Resorts und Medical Spas einwandfrei organisieren. Schon 730 Kunden in 54 Ländern sparen so Tag für Tag viel Zeit, erfreuen ihre Gäste mit aufmerksamem Service und gehen neue Wege bei Vertrieb und Marketing. Das TACEntwicklungszentrum in Österreich arbeitet laufend daran, die Programme noch besser zu machen – bei den Funktionen ebenso wie bei der Usability.

LUST AUF...

F&G-Interview mit Günther Pöllabauer, Managing Director, TAC Informationstechnologie GmbH F&G: Mit welchen Anbietern von Schlössern bzw. Schließsystemen arbeiten Sie zusammen? G.P.: TAC | The Assistant Company ist ein Anbieter von innovativen Softwarelösungen, die Spa-, Wellness- und Fitnessbetriebe dabei unterstützen, ihre Ressourcen zu verwalten. 730 Kunden aus 54 Ländern – sowohl aus dem Fitnessbereich, als auch aus dem Wellnessbereich, nutzen die Produkte von TAC. Um eine Gesamtlösung anbieten zu können, arbeiten wir mit mehreren renommierten Herstellern wie beispielsweise Gantner, HKS, Eccos Pro, ticos AG, Häfele oder der Scheidt Bachmann GmbH zusammen. F&G: Kann ein Studio mit verschiedenen Schlössern bzw. verschiedenen Schließsystemen (beispielsweise, wenn im Damen- und Herrenumkleidebereich verschiedene Systeme genutzt werden) Ihre Software nutzen? G.P.: Ja, Studios können unsere Software nutzen, auch wenn diese mehrere externe Schließsysteme verwenden. Wir empfehlen jedoch mit nur einem Hersteller zusammenzuarbeiten. F&G: Kann Ihre Software den Zutritt zu Schränken im Umkleidebereich mit Transpondern, Chipkarten und Wearables ermöglichen? G.P.: Ja. F&G: Gibt es weitere Zutrittsmöglichkeiten? G.P.: Ja, in Zukunft können Besucher von Fitnessclubs beispielsweise auch bequem per Smartphone den gewählten Club betreten – ohne Gebrauch von weiteren Mitgliedsmedien. F&G: Kooperieren Sie mit Produzenten von Umkleideschränken, wenn ja, mit welchen? G.P.: Nein, derzeit haben wir keinerlei solche Zusammenarbeiten.

EINE KARRIERE IN DER FITNESSBRANCHE FLEXIBEL AUS- UND WEITERBILDEN: Bachelor Fitness and Health Management Sport- und Gesundheitstrainer/ Sport- und Fitnessbetriebswirt Fitnessfachwirt (IHK) Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK-Zertifikat) Medical Fitnesscoach PersonalTraining

TAC | The Assistant Company TAC | The Assistant Company wurde 2001 gegründet und spezialisiert sich seit jeher auf die Entwicklung von maßgeschneiderter Software zur effektiven Ressourcenverwaltung in der FitnessBranche. Die Softwareprodukte von TAC sind in rund 18 Sprachen verfügbar und übernehmen die optimierte Verwaltung sämtlicher Ressourcen. TAC punktet bei Kunden ebenfalls durch den kompetenten 24/7 Support – sei es via Skype, Telefon, Fax oder Mail.

Der TAC Club Assistant Der Club Assistant, die Membership Software von TAC, regelt alle To Do's eines modernen Fitnessclubs: vom Check-In und der Mitgliederverwaltung über Forderungsmanagement sowie Gutscheine bis hin zu Warenwirtschaft und Kasse.

Infos & Kontakt TAC Informationstechnologie GmbH Schildbach 111, 8230 Hartberg, Österreich Tel.: +43 3332 6005 990, E-Mail: office@tac.eu.com Web: www.tac.eu.com

Anerkannte Abschlüsse IST-Studieninstitut 0211 8 66 68-0 | www.ist.de

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www.EMS-Training.de Seit dem 9.September 2015 gibt es die neue Internetplattform www.EMS-Training.de. Die Seite vereint alle relevanten Informationen rund um das Thema EMS und die entsprechenden Trainingseinrichtungen in Deutschland und Österreich. Interessenten können sich hier ausführlich über EMS-Training informieren und dank Locationfinder mit entsprechenden Bewertungen auch direkt den passenden Anbieter aussuchen.

liches Studio bewerten und ihre Eindrücke und Erfahrungen posten. Experten aus den unterschiedlichsten Branchen, die Erfahrungswerte zum Thema EMS-Training beisteuern möchten, veröffentlichen ihre wissenswerten Ausführungen in der Kategorie „Expertentipps“.

Angebotene Leistungspakete Die optimale Ergänzung Zwei starke Partner sind zusammengekommen und ergänzen sich optimal. Zum einen der Geschäftsmann Deniz Aytekin, der DFB-, FIFA- und Elite UEFASchiedsrichter ist. Er unterhält schon seit Jahren sehr erfolgreich die Internetplattformen www.anwalt.de und www.fitnessmarkt.de. Sein Know-how im Bereich der Vermarktung von Internetdiensten und der Steuerung von Suchverhalten im Web ist brillant. Mit ins Boot kam der Marktführer der EMSTrainingsgeräte miha bodytec. miha bodytec begrüßte und forcierte die Idee einer Informationsplattform rund um das Thema EMS-Training. „Das Suchverhalten nach EMS-Training im Internet steigt stetig. Bisher fehlt dem EMS-Markt eine zentrale Internetseite auf der Trainierende und

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vor allem auch Neuinteressierte alle wichtigen Informationen zum Thema EMS und zu den Trainingsanbietern finden können“ erklärt uns Deniz Aytekin. Das Ziel ist die Steigerung der Bekanntheit der einzelnen EMS-Anbieter und die Generierung von neuen Trainierenden. Auf EMS-Training.de können sich alle Anbieter präsentieren.

Facettenreiche Struktur Das Informationsangebot von EMSTraining.de ist breit gefächert. Die „Studiosuche“ ist ein wesentlicher Bestandteil der Webseite. Mittels PLZ Eingrenzung und einer Karte, kann sich der Suchende alle gelisteten EMS-Studios in seinem Umfeld herausfiltern. Studioanbieter präsentieren sich mit einem umfassenden Studioprofil. Trainierende wiederum können ihr persön-

Betreiber eines EMS-Studios können sich auf EMS-Training.de in verschiedenen Größenordnungen präsentieren. Angeboten werden drei Leistungspakete: Das Basis-Paket für 49 € / Monat, das Premium-Paket für 79 € / Monat und das VIP-Paket für 99 € / Monat. Die Vereinbarung zwischen Studiobetreiber und EMS-Training.de wird für 12 oder 24 Monate geschlossen. Als zusätzlichen Anreiz für das 24 monatige Arrangement lockt EMS-Training.de mit Gratismonaten in Form einer längeren kostenfreien Einstellzeit. Schon das Basis-Paket bietet dem Betreiber eine sehr gute Präsentation seiner Trainingseinrichtung. Je hochwertiger das gebuchte Paket ist, desto umfangreicher kann die Selbstdarstellung werden und die Platzierung auf der Trefferliste steigt an bis zu einer


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Top-Position oder gar einer Präsenz auf der Startseite. Bei der Profilerstellung findet der Studiobetreiber versierte Unterstützung durch das EMS-Training.de-Team.

„Wir werden den EMS-Markt in Deutschland und Österreich voranbringen und der Branche mit EMSTraining.de einen starken Marketing-

auftritt zur Steigerung der Bekanntheit ermöglichen“ bestätigt Deniz Aytekin überzeugt. www.EMS-Training.de

miha bodytec unterstützt seine Partner

Bildnachweis: Redaktion F&G

Am 12. September startete die aktive Vermarktung von EMS-Training.de. miha bodytec unterstützt dieses Vorhaben als Hauptsponsor und Werbepartner. Im Rahmen dieser Partnerschaft erhalten miha bodytec Neu- und Bestandskunden den Basis-Eintrag auf EMS-Training.de für 24 Monate kostenfrei!

Deniz Aytekin – der Profi Deniz Aytekin ist der optimale Partner für dieses Projekt. www.anwalt.de war vor elf Jahren die erste Internetplattform des Unternehmers. Er ist Gründer und Gesellschafter, hat sich jüngst aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und hält seinen Sitz im Aufsichtsrat. anwalt.de ist das führende Anwaltsverzeichnis in Deutschland. Aytekin etablierte vor zwei Jahren fitnessmarkt.de. Dieses Webportal hat sich in den letzten zwei Jahren in der Fitnessbranche einen unentbehrlichen Platz erobert und ist der größte Marktplatz von gebrauchtem Fitness Equipment und Therapiegeräten.

Deniz Aytekin Gründer von EMS-Training.de. Aytekin ist in Nürnberg geboren und Jahrgang 1978. Seit 2004 ist er DFB-Schiedsrichter und gehört seit 2014 zur Elite Truppe der UEFA-Schiedsrichter. Der Betriebswirt unterhält seit über 11 Jahren das Webportal www.anwalt.de, welches der absolute Marktführer für Rechtsratsuchende und Anwälte ist. Vor zwei Jahren kam www.fitnessmarkt.de dazu und seit dem 9. September nun www.EMS-Training.de.

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synchro 4back

SCHNELL präsentiert seinen Klassiker mit Technik und Design der synchro line

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as bewährte und erfolgreiche 4back Rückenkonzept von SCHNELL gibt es nun vollautomatisch für die synchro Linie – mit dem geschmeidigen Widerstandssystem und der edlen Optik. Beim 4back Konzept stehen der minimale Zeitaufwand für die Trainierenden und die messbare Zielerreichung im Vordergrund. synchro 4back bietet zum einen die Möglichkeit, Patienten über die Therapie hinaus langfristig und erfolgreich zu begleiten, zum anderen Mitgliedern und Kunden eine effiziente Lösung zu bieten, präventiv mit geringem Zeitaufwand etwas für den Rücken zu tun.

Schon auf kleinstem Raum kann mit niedrigem Zeitaufwand der Rücken langfristig und nachhaltig weiter stabilisiert und trainiert werden. Die größere Version, das synchro 4back extended, wurde für Bewegungsprogramme konzipiert, die den Körper ganzheitlich auf Alltagsbelastungen vorbereitet und dauerhaft stärkt. synchro 4back basic wird für die extended-

Version um drei Geräte erweitert – synchro Beinpresse, Latzug- und Ruder-Maschine. Nach dem Aufbau und der Stärkung des Rückens werden zusätzlich die Extremitäten zur weiteren Stabilisierung trainiert. Alternativ können natürlich auch alle sieben Geräte schon bei Trainingsbeginn in Trainingspläne eingebaut werden.

Das synchro 4back Rückenkonzept

Infos & Kontakt Weitere Informationen zu den 4back Konzepten von SCHNELL bekommen Sie unter www.SCHNELL-online.de

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SCHNELL hat dafür die synchro Linie für das 4back Konzept um zwei Geräte erweitert – Seitneige und Rotation – die auf der FIBO 2015 erstmals vorgestellt wurden. Das synchro 4back basic Rückenkonzept umfasst die vollautomatischen synchro Rücken-, Bauch-, Seitneigeund Rotations-Maschinen – wie beim klassischen DIAGNOS 4back Set mit Steckgewichten. Ab 16 m² Platzbedarf kann mit dem 4back basic ein präventives, therapiebegleitendes oder weiterführendes Rückentraining angeboten werden.

Die drei zusätzlichen Geräte der synchro 4back extended


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Die synchro Linie SCHNELL erweitert mit den im eigenen Haus entwickelten und produzierten zwei neuen Geräten, Seitneige und Rotation, die vollautomatische synchro line auf nun insgesamt 17 Geräte. Die Geräte können individuell ausgewählt, in beliebiger Anzahl zusammengestellt und eingesetzt werden. Somit sind der Nutzung, ob als Zirkel, Gerätestraße oder Kraftgeräte, keine Grenzen gesetzt. Eine Erweiterung um zusätzliche Geräte ist jederzeit möglich. Mit dieser Individualität kann die passende Lösung für jede räumliche Situation und jeden Investitionsrahmen gefunden werden. Die synchro BauchMaschine

Das synchro Trainingskonzept Beim synchro-Training passt sich die Belastung des Gerätes während des Bewegungsablaufes der Kraft des Trainierenden an. Dadurch erhält der Muskel einen langandauernden gleichmäßigen Trainingsreiz bei einer dynamischen Bewegung. Trainierende können die ihm verträgliche Trainingslast im Rahmen seiner individuellen und koordinativen Fähigkeiten bestmöglich und sicher umsetzen. Der optimale Kraftkurvenverlauf über die gesamte Bewegungsamplitude ermöglicht eine Auslastung des Muskels in jeder Winkelstellung. Daraus resultieren ein enormer Muskelund Leistungszuwachs sowie eine verbesserte Durchblutung.

Sanftes Training & ausbelastete Muskeln Herzstück der synchro line ist das Widerstandsprinzip, das von SCHNELL erstmals in der Synchrongeräte-Serie verwendet wurde und jetzt in neuer Form in der synchro line arbeitet. Das Prinzip: Das Sychrongetriebe regelt die Belastung so, dass sie in jeder Winkelstellung der Leistungsfähigkeit des Muskels entspricht. Grundlage ist das Hebelgesetz: Masse (Gewicht) = Kraft x Hebelarm. An dem Punkt der Trainingsbewegung, an dem der Muskel die meiste Kraft hat, ist der Hebelarm (Winkel zum Angelpunkt) am größten.

Dieses Trainingsprinzip gewährleistet einen optimal ausbelasteten Muskel und ein sanftes, ruckfreies Trainingsgefühl.

Natürliche Bewegungen

Der „Klassiker“: DIAGNOS 4back

Trainiert wird gegen einen Gewichtsblock. Im Unterschied zum elektrischen Motorwiderstand bewirkt dieses Widerstandskonzept einen sehr geschmeidigen Bewegungsablauf mit direktem Bezug zum Gewicht. Die dadurch entstehende Trainingsergonomie mit sanften und ruckfreien Bewegungen schont Gelenke, Sehnen, Knorpel und Bänder. Die zusätzlichen feinen und individuellen Einstellungsmöglichkeiten der Sitzposition und des Gewichtes ermöglichen somit ein Training für jede Zielgruppe. Die natürlichen Bewegungen beim Training an den synchro Geräten steigern die Beweglichkeit, die

Koordination und erhöhen die Belastbarkeit in Alltagssituationen.

Energieeffizient & funktionssicher Aufgrund eines mechanischen Gewichtsblocks benötigen die synchroGeräte nur während der kurzen Einstellphase Strom. Im Vergleich zu motorbetriebenen Geräten, wird die Umwelt geschützt und auch die Stromkosten werden gesenkt. Autarke Intelligenz schafft hohe Funktionssicherheit: Die synchro Geräte sind voll einsatzfähig, auch ohne Netzwerk und PC. Sollte es zu Netzwerkproblemen kommen, greift jede Maschine auf ihren internen Speicher zu und verwendet die letzten abgespeicherten Parameter des jeweiligen Trainierenden. Alle Kundendaten bleiben hausintern und werden auf einem lokalen Rechner gespeichert.

Support für Training & Therapie SCHNELL unterstützt Therapieeinrichtungen sowie Fitness- & Gesundheitsstudios bei der Implementierung. Die erfahrenen Experten erarbeiten gemeinsam mit Verantwortlichen und Betreibern eine Anlagen-individuelle Bedarfsplanung, beraten bei der detaillierten Raumplanung, der Festlegung von Preisstrukturen und allen weiteren Abläufen, helfen bei der Planung des Marketings, schulen das Team und stehen unterstützend auch für alle Fragen zur Verfügung, die sich während des Betriebes ergeben.

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®

Spinning mit neuem ® Partner Precor Precor® und Spinning® kündigen eine exklusive globale Produktions-, Ausbildungs- und Vertriebspartnerschaft an. Ende 2015 bringen die beiden Unternehmen gemeinsam eine neue Serie von Spinner® Indoor Cycling Geräten heraus.

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ad Dogg Athletics Inc., Erfinder des Spinning® Indoor Cycling Programms und des Spinner® Cycling Sortiments, und Precor®, einer der führenden Hersteller für individuelle Fitnesskonzepte, gaben am 7. September 2015 den Abschluss einer weltweiten exklusiven Vertriebsvereinbarung bekannt.

Precor® übernimmt Herstellung der Spinner® Bikes

Infos & Kontakt www.maddogg.com www.spinning.com/de www.precor.com

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Precor® übernimmt fortan die gesamte Herstellung aller Spinner® Bikes für eine neue Serie von Spinner® Indoor Cycling Geräten für den kommerziellen Gebrauch. „Wir wollten den besten Partner für unsere globalen Händler, Ausbildungsbeauftragten, Clubs, Fitnesscenter und -studios sowie die weltweite Spinning-Community finden.“, so John Baudhuin, CEO von Mad Dogg Athletics Inc. „Während der letzten 30 Jahre wurde Precor stets wegen seiner erstklassigen Kundenbetreuung und Qualität sowie der Zuverlässigkeit und hochwertigen Bauweise seiner Cardio-Produkte gelobt. Angesichts dieser Überlegungen sowie der globalen Reichweite des Unternehmens als Mitglied von Amer Sports ist Precor ein idealer, strategischer Partner für den Erfolg unserer Marke.“

John Baudhuin, CEO von Mad Dogg Athletics

Neue Serie von Spinner Bikes für Ende 2015 angekündigt Die neue Palette der Indoor Cycling Geräte soll die Stärken beider Marken vereinen. Für die neue Serie werden völlig neue Bau- und Designkomponenten angekündigt, die von Precor und Spinning gemeinsam entwickelt worden sind. Die neuen Spinner-Bikes sollen sich zudem durch neue und innovative Technologien auszeichnen, die das Spinning Erlebnis der Trainierenden bereichern sollen. „Wir wollen alle Gelegenheiten wahrnehmen, die es uns ermöglichen, Trainierenden

Rob Barker, Präsident von Precor

und Betreibern Fitnesserlebnisse in Topqualität zu bieten.“, erklärte Rob Barker, Präsident von Precor. „Diese Partnerschaft profitiert von der Fertigungs- und Ingenieursqualität, für die Precor bekannt ist, und von dem guten Ruf, den Spinning in der Kategorie Indoor Cycling innehat. Diese gemeinsamen Stärken werden es uns ermöglichen, einen größeren Kundenkreis noch besser zu bedienen.“ Die Unternehmen haben angekündigt, Ende 2015 eine neue Serie von Spinner Bikes vorzustellen. Spinning und Precor werden künftig auch gemeinsam an neuen Marketing- und Ausbildungsprogrammen arbeiten.


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Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns: Tel.: 0911 521919-10 (0DLOVHUYLFH#ȴWQHVVPDUNWGH

Unsere Kooperationspartner:

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Großes Kino Lösungen und Impulse werden in 10 Städten in Sälen von Cinemaxx und Cinestar präsentiert.

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itarbeiter und Verantwortliche bei milon erleben durch die Kooperation mit Partnern und Kunden tagtäglich, welche Erfolgsfaktoren sich bei allen erfolgreichen Clubbetreibern wiederfinden. Diese Erfahrungen und Ergebnisse werden auf der Roadshow anhand konkreter Praxisbeispiele sowie aktueller und spannender Hintergrundinformationen vorgestellt. Im Rahmen der Events der milon plus Roadshow 2015 werden praxis-

erprobte Lösungen für den Erfolg von Fitness- & Gesundheitsanlagen anschaulich dargestellt von Udo Münster (milon CEO) und Nico Rolli (milon solutions). Weil milon die Erfolgsfaktoren auch per Film auf die Leinwand bringen möchte, finden alle Termine der milon plus Roadshow 2015 in besonderen Locations (Cinemaxx und Cinestar) statt – großes Kino.

Termine der milon+ Roadshow 2015

Weitere milon Events milon+ Hausmesse in Emersacker 19.– 20.11.2015 milon+ Kongress 2016 in Wien 18.– 21.02.2016

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05.10. 06.10. 07.10. 09.10. 12.10. 13.10. 14.10. 15.10. 16.10. 23.– 25.10.

Stuttgart Frankfurt Erlangen Baden, Schweiz Berlin Hamburg Dortmund Köln München Salzburg

CinemaxX Liederhalle CineStar Metropolis CineStar Kino Trafo CinemaxX CinemaxX Dammtor CineStar Cinedom CinemaxX Im Rahmen der Fit your Body

Anmeldung: max. 3 Personen pro Einrichtung/Studio Buchungshotline: +49 8293-965 50 675 Mail: events@milon.com www.milon.de/events

Udo Münster (milon CEO)

Saal 3 Saal 4 Saal 8 Saal 3 Saal 2 Saal 7 Saal 3 Saal 7 Saal 1

Nico Rolli (milon solutions)


Lockert Ihre Spinde auf!

Design und Funktionalität stehen bei den Schließsysteme von BURG im Fokus.

BURG ist ein noch junger Akteur auf dem Fitnessmarkt mit großer Tradition im Bereich Sicherheitstechnik. 2015 hat BURG passend zum 125-jährigen Firmenjubiläum zwei innovative elektronische Kartenschließsysteme für die Fitnessbranche vorgestellt. BURG verfolgt damit den Trend zu hochwertigen Inneneinrichtungen bis ins kleinste Detail und hat sich speziell für den Fitnessbereich auf elektronische Kartenschließsysteme spezialisiert. Was können wir für Sie tun? Lassen Sie uns ins Gespräch kommen: www.burg.de


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Innovativer Trainingsplatz Wie bewährt sich das Myride VX Personal im Studioalltag? Myride® von Indoor Cycling Group (ICG) hat sich einen festen Platz in der Fitnesswelt erobert. Die neueste Version, das Myride® VX Personal, erweitert das Anwendungsspektrum für Studios und Trainer erneut und verbessert die Möglichkeiten bei der Trainingsbetreuung. F&G wollte wissen, wie sich die virtuellen Features von Myride VX in Kombination mit dem Tomahawk® IC7 im Studioalltag bewähren und hat nachgefragt.

D

ie Indoor Cycling Group (ICG) entwickelte Myride® im Jahr 2005 als visionärer Gedankenansatz, Indoor Cycling mit interaktiven Technologien und virtuellen Trainingskonzepten realistischer und wirtschaftlich effizienter zu gestalten. Damit war Myride eines der ersten virtuellen Produkte am Fitnessmarkt und Pionier eines Trends der globalen Fitnessbranche, der sich nachhaltig etabliert hat.

Trainingssteuerung über Tablet-PC Infos & Kontakt Weitere Informationen zum Tomahawk IC7 und zu Myride VX Personal bekommen Sie unter www.indoorcycling.com

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Aufgrund der hohen Nachfrage nach virtuellen Kurseinheiten für Einzel- sowie Gruppentraining wurde das bewährte Myride® VX System noch benutzerfreundlicher konzipiert und basiert nun auf einer modernen Plattform. Die Trainingssteuerung erfolgt hierbei im Personal Training-Bereich, auf der Trainingsfläche oder im Kleingruppen-

training, über einen modernen 10 Zoll Tablet-PC. Dieser ist mit einer speziellen Lenkerhalterung am Tomahawk® IC7 Indoor Cycle angebracht und ermöglicht so ein hochwertiges Einzeltraining mit motivierender Unterhaltung. Über einen Kopfhöreranschluss können Trainierende ihr Training in vollem Umfang auch akustisch genießen. Technische Voraussetzungen an den Betreiber ist lediglich ein 220 V Anschluss für den Betrieb des Tablets. Das Tomahawk IC7 versorgt sich eigenständig über den Trainingsbetrieb mit der benötigten Energie für die Coach By Color® Console am Lenker

Trainingssteuerung nach Farbe Alle virtuellen Myride Kurse (Studio Coach/Tour Coach), die auf dem Tablet PC hinterlegt sind, beinhalten die

Coach By Color® Trainingssteuerung. Die Trainingsintensität auf dem Tomahawk IC7 kann so entsprechend der Anforderungen und Bedürfnisse jedes Trainierenden individuell zu steuern. Das Tomahawk® IC7 Indoor Cycle zeigt die persönliche Trainingsintensität auf Basis von Watt (Leistung) oder Herzfrequenz anhand von fünf Farbzonen über den Radcomputer an. Myride® VX in Kombination mit dem IC7 Bike ermöglicht es jedem Trainierenden seine individuelle Belastung schnell und einfach anzupassen, indem die Farbe der Displaybeleuchtung am Radcomputer mit der Belastungsanzeige im Video angeglichen wird. Dies funktioniert sowohl im Einzeltraining auf der Trainingsfläche als auch beim Gruppentraining im Kursbereich, wo auch die Trainer über die Farbsignale immer sehen, ob ihre Kunden im gewünschten Bereicht trainiert.


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Myride VX Personal Die virtuellen Kurse auf dem Tablet bieten Trainingsprogramme, Trainingsbegleitung und Motivation für jedes Leistungsniveau vom Einsteiger bis zum Triathleten. Myride VX hält sowohl virtuelle Kurse mit einem Instruktor bereit, der die Trainierenden durch die Trainingsphasen begleitet, oder Filme

Nachgefragt von spektakulären Landschaften, die während des Trainings virtuell durchfahren werden. Diese motivierende Entertainmentfunktion schafft abwechslungsreiche und authentische Trainingseinheiten, die in Kombination mit Coach By Color gezielt in Intensität gesteuert werden können.

F&G wollte wissen, ob all diese Entertainment-Features und Optionen zur Trainingssteuerung auch tatsächlich im täglichen Trainingsbetrieb funktionieren. Wir haben bei zwei Studios in Norddeutschland nachgefragt, die bereits mit dem Myride VX Personal arbeiten.

Wie ist die Performance des Myride VX Personal im Studioalltag? Nachgefragt bei Iris Fuge, Studioleiterin des ULC Club Sportiv in Bremen. Die Sportlehrerin verfügt über jahrelange Erfahrung in der Bewegungstherapie und arbeitet seit über 20 Jahren in der Fitnessbranche, zunächst nebenberuflich, seit 2008 hauptberuflich. Darüber hinaus ist Iris Fuge Direktorin Empfang für alle fünf ULC-Anlagen. www.ulc-fitness.de/club-sportiv F&G: F&G: Wie sind Sie auf das System Myride VX Personal der Indoor Cycling Group aufmerksam geworden? Iris Fuge: Wir wollten Indoor-Bikes für den Cardio-Bereich. Gerade, wenn man längere Zeit auf dem Gerät trainiert haben Indoor-Bikes einige

ergonomische Vorteile, z.B. ist der Sattel viel bequemer. Auf der FIBO haben wir uns dann gezielt umgeschaut und sind bei der Indoor Cycling Group fündig geworden. F&G: Aus welchen Gründen haben Sie sich für das System entschieden? Iris Fuge: Das Myride VX Personal mit dem IC7 passt perfekt in unser Studiokonzept. Die Coach by ColourFarbanzeige ist für unsere Kunden ideal und die Trainer sehen viel schneller, ob richtig trainiert wird. Auch die integrierte Herzfrequenzmessung passt für uns genau, weil sie Polar-kompatibel ist und wir schon mit Polar arbeiten. Der Trainings-Computer war dann noch ein Zusatz-Bonbon. Mit den verschiedenen Coaching-Funktionen wird das ganze System zu einer tollen Alternative zum Indoor

Cycling-Kurs und wir haben keinen Kursraum für Indoor-Cycling. F&G: Wie bewährt sich das Myride VX Personal bei Ihnen im Studioalltag? Iris Fuge: Sehr gut! Die Räder mit den Tablets sind eine Bereicherung und bieten eine tolle Alternative für den Cardiobereich. F&G: Wie haben Sie das System in Ihren Studiobetrieb integriert? Iris Fuge: Wir haben zwei IC7-Bikes mit dem Myride VX Personal gleich vorne im Cardiobereich platziert, noch mit dem Hinweis, sich vor der Benutzung an einen Trainer zu wenden. F&G: Wie ist das Feedback Ihrer Mitglieder? Iris Fuge: Absolut positiv! Unsere Mitglieder sind sehr zufrieden. „Toll, dass ich so lange fahren kann!“, haben wir schon öfter gehört. Die Kunden schaffen viel mehr, als sie

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sich selbst zugetraut hätten und durch die Farbanzeige überanstrengen sie sich nicht. Das IC7 ist einfach ein tolles Fahrrad mit perfekten Einstellmöglichkeiten und perfekter Sitzposition und die Coaching-Programme unterhalten und motivieren. Die Fahrräder werden auch von Kunden genutzt, die vorher mit Cardio-Training überhaupt nichts am Hut hatten. Das Entertainment ist großartig, die Langeweile ist weg. Ältere Kunden werden genauso motiviert, wie die Freaks, die Herausforderungen suchen und Gas geben wollen. F&G: Wie ist das Feedback Ihrer Mitarbeiter und Trainer? Iris Fuge: Die Trainer sind total begeistert. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir im Team alle begeisterte Indoor-Cycler sind und nicht so sehr auf Ergometer stehen.

Nachgefragt bei Kristina & Walter Schröder, Inhaber des FitnessCentrum Husum, das Walter Schröder bereits 1994 übernommen und vom ehemalige Bodybuilding Studio in Richtung Gesundheitsstudio entwickelt hat. 1999 kam Kristina Schröder als 50%ige Teilhaberin dazu, leitete das Damenstudio und integrierte einen Kursbereich. Mit dem Umzug in größere Räume 2005 wurde das Damenstudio durch eine angeschlossene Physiotherapie ersetzt und die Anlage noch stärker Ausrichtung auf Gesundheit und Kurse/Rehaverein ausgerichtet. 2012 folgte dann die Eröffnung unseres Discont-Studios „First Fit“, um den Markt in Husum und Umgebung auch auf der Discountstudio-Ebene mit abzudecken. www.fitness-centrum-husum.de

F&G: Wie sind Sie auf das System Myride VX Personal der Indoor Cycling Group aufmerksam geworden? Kristina Schröder: Durch Ankündigungen und Anzeigen in verschiedenen Magazinen. Wir haben bereits gute Erfahrungen mit dem Vorgängermodell gemacht und haben uns die Bikes dann auf der FIBO angeschaut. F&G: Aus welchen Gründen haben Sie sich für das System entschieden?

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Die Bikes und das System sind aber auch einfach leicht zu erklären und wir können Kunden – auch ältere – viel leichter zu längeren Cardio-Einheiten motivieren. F&G: Sind Sie mit der Unterstützung durch die Indoor Cycling Group zufrieden? Iris Fuge: Ja, das passt alles. Wenn wir ein Problem haben, dann wenden wir uns an unseren Ansprechpartner und uns wird geholfen. F&G: Was sollten Studios beachten, die sich für Myride VX Personal interessieren? Iris Fuge: Die brauchen gar nichts beachten. Die Räder mit dem System können überall stehen und sind für jede Zielgruppe geeignet. Wichtig ist aber, dass die Trainer den Mitgliedern das System aktiv und positiv vermitteln. Das ist bei allen Geräten so: Die Trainer sind die wichtigsten Personen.

Walter Schröder: Unsere Mitglieder haben bereits das Vorgängermodell gut angenommen. Durch die technischen Neuheiten, wie das Fahren durch Landschaften auch ohne Trainer sowie die perfekte Steuerung der Belastung für die Trainierenden, spricht das Bike noch mehr Kunden an. F&G: Wie bewährt sich das Myride VX Personal bei Ihnen im Studioalltag? Walter Schröder: Sehr gut. Die Kunden können nach einer Einweisung selbständig trainieren und haben Spaß an den vielen verschiedenen Programmen. Es ist für Einsteiger wie für Profis ein interessantes Trainingstool. F&G: Wie haben Sie das System in Ihren Studiobetrieb integriert? Walter Schröder: Wir haben die Bikes direkt in die Trainingsfläche integriert. Die Trainer können die Bikes auch für Tests nutzen und Kunden können von der Trainingsfläche an die Indoor-Cycling-Kurse herangeführt werden, die dann mit Livetrainer stattfinden. F&G: Wie ist das Feedback Ihrer Mitglieder?

Sport- und Fitnesskauffrau Jasmin Kuls (l.) und Clubleiterin Iris Fuge mit dem Myride VX Personal im ULC Club Sportiv

Walter Schröder: Sehr positiv! F&G: Wie ist das Feedback Ihrer Mitarbeiter und Trainer? Kristina Schröder: Ebenfalls sehr positiv, da die Bedienung leicht ist und die Möglichkeiten der Trainingsvariation groß. F&G: Sind Sie mit der Unterstützung durch die Indoor Cycling Group zufrieden? Walter Schröder: Wir sind sehr zufrieden, da es noch nie Komplikationen gab und unsere bisher bei Tomahawk erworbenen Geräte sehr wartungsarm waren. F&G: Was sollten Studios beachten, die sich für Myride VX Personal interessieren? Kristina Schröder: Wichtig ist eine gute Einweisung, so dass der Kunde auch die Variationsmöglichkeiten versteht und nutzen kann. Das Training in den richtigen Farbbereichen muss erklärt und der Sinn und Zweck heraus gestellt werden. Gerade ältere Mitglieder freuen sich über die Landschaftstouren, benötigen aber auch eine gute Einweisung, so dass sie sich danach mit der Technik vertraut fühlen.


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Unternehmensportrait der Aidoo Software GmbH

Businesslösung für Fitnessanlagen Die Firma Aidoo steht für über 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung innovativer Software-Konzepte für die Fitnessbranche. In der letzten F&G-Ausgabe haben wir Ihnen die drei Köpfe hinter Aidoo im F&G-Insider-Interview näher vorgestellt. In dieser Ausgabe stehen das Unternehmen und seine Leistungen im Fokus, denn mit den Aidoo-Lösungen verfügen Anlagenbetreiber über alle notwendigen Voraussetzungen, den Club professionell und effizient zu managen. Die Software zeichnet sich durch Flexibilität und einfache Handhabung aus. Eine intuitive Benutzeroberfläche ermöglicht effizientes Arbeiten und hilft Studios bei der Produktivitätssteigerung. Infos & Kontakt Aidoo Software GmbH Borkener Straße 50b 46284 Dorsten Tel.: +49(0)28538 999 000 Web: www.aidoo-software.de

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oftware für die Branche zu entwickeln, die alle Bereiche und Arbeitsprozesse in einer Sportund Freizeitanlage unterstützt und organisiert. Alle Entwicklungen und Produkte der Aidoo Software GmbH dienen dem einen Zweck, die Abläufe im Studio einfacher, wirtschaftlicher

und effizienter zu gestalten und die Ertragskraft des Unternehmens nachhaltig zu steigern.

400 Kunden vertrauen auf Rundum-Service Die Aidoo Software GmbH mit Sitz in Dorsten wurde 2001 von Jens Wienöbst

und Daniel Maschke gegründet. In den vergangenen Jahren ist das Unternehmen stetig und kontinuierlich gewachsen. Mittlerweile kümmern sich insgesamt 21 Mitarbeiter um die Bedürfnisse und Wünsche der über 400 betreuten Anlagen in Deutschland, Belgien, Luxemburg, Schweiz und


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Österreich. Die Aidoo Software GmbH bietet ihren Kunden einen RundumService. Angefangen von der Systemanalyse über die Projektplanung, Installation und Schulung der Mitarbeiter vor Ort sowie der anschließenden Betreuung. Die Aidoo-Software ist modular aufgebaut und kann damit genau auf die Bedürfnisse des Anwenders angepasst werden.

verhalten dokumentierbar machen und die Daten organisieren. Auch eine elektronisch prüfbare Kasse für das Finanzamt wird im kommenden Jahr

Pflicht sein. Aidoo hat sich diesen Themen bereits angenommen und entsprechende Lösungsvorschläge.

Flexible Vertragsverwaltung und Sales-Modul Die flexible Vertragsverwaltung rechnet taggenau ab und sämtliche Laufzeiten sind abbildbar. Damit lassen sich alle Vertragsvarianten darstellen und durch die taggenauen Buchungen wird kein Geld verschenkt. Das Sales-Modul unterstützt den Verkäufer bei der Beratung. Höhere Abschlussquoten und ein höherer Durchschnittsumsatz sind schließlich die Ziele. Die sichere Zutrittskontrolle und das übersichtliche und benutzerfreundliche Kassensystem erleichtern den Mitarbeitern die Arbeit.

Ausgeklügeltes Trainings& Betreuungsprogramm Die Zufriedenheit der Mitglieder wird durch das ausgeklügelte Trainings- und Betreuungsprogramm gewährleistet. Das senkt die Fluktuation nachhaltig und steigert den Erfolg des Unternehmens. Der Organisationsaufwand für die Mitarbeiter wird durch die innovativen Kurs- und Instructor-Terminals sowie die Onlinekurs- und Onlineterminvereinbarung erheblich gesenkt. Arbeitszeiten werden mit dem Erfassungsterminal einfach und schnell erfasst und ausgewertet. Viele Kunden nutzen heute bereits die Aidoo-Mitgliederzentrale. Die komplette Vertrags- und Beitragsbearbeitung wird professionell in die Aidoo-Zentrale ausgelagert. Dies schafft im Unternehmen zeitliche und räumliche Ressourcen, um weiter zu wachsen. Für die Unternehmensführung und das Qualitätsmanagement stehen weitere Module zur Verfügung, die das Unternehmen schneller und rentabler machen.

Die Aidoo-Software ist bestens kompatibel mit Windows 10

Das Aidoo-Team auf der FIBO 2015

Lösungen für die Zukunft Für die nahe Zukunft stehen interessante Entwicklungen an, die die Arbeit im Unternehmen vereinfachen und erleichtern werden. Zudem sollen sie dem Kunden bei der Schaffung einer fundierten Entscheidungsbasis helfen, um schnell auf neue Trends reagieren zu können. Das neue Präventionsgesetz wird der Branche ab 2016 neue Möglichkeiten bieten. In diesem Zusammenhang müssen zuverlässige Möglichkeiten geschaffen werden, die das Trainings-

Daniel Maschke (Aidoo-Mitbegründer und Entwickler), Jürgen Adams (Vertriebsleiter) und Norbert Kroshoff (Aidoo-Geschäftsführer)

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Was Kunden wirklich wollen

© Coloures-pic_fotolia.com

Finden Sie es heraus, mit einer Kundenumfrage!

Planen Sie, Ihr Trainingsangebot zu erweitern oder Modernisierungen Ihrer Anlage? Haben Sie vorher evtl. eine professionelle externe Meinungsuntersuchung Ihrer Mitglieder in Betracht gezogen? Sie werden staunen, was Ihre Mitglieder wirklich wollen! Und Sie können sich unter Umständen vor unnötigen Ausgaben schützen. Das FIW Forschungs-Institut Würtenberger hat eine repräsentative Umfrage unter 500 deutschen Betreibern von Fitnessanlagen durchgeführt. Die Ergebnisse haben viele Vorbehalte gegen Kundenumfragen zu Tage gefördert. Zu Recht?

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ie weltweit erfolgreichsten Unternehmen haben schon lange erkannt, dass die Kundenzufriedenheit der wesentliche Faktor für den weiteren Erfolg darstellt. Deshalb gilt für sie der einfache Satz: „Die Kundeninteressen müssen in den Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie gestellt werden“. Denkt man diesen Ansatz zu Ende, muss man sich nur noch fragen:

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„Woher weiß ich eigentlich, was der Kunde wirklich will?“ Die Antwort ist ziemlich einfach: „Wer nicht fragt, bleibt dumm.“

Vorurteile gegen Kundenumfragen Aber woran liegt es dann, dass nur wenige Anlagenbetreiber eine Befragung ihrer Mitglieder in Erwägung zie-

hen und noch weniger tatsächlich eine Umfrage realisieren, fragte sich das FIW Forschungs-Institut Würtenberger und hat eine repräsentative Umfrage unter 500 deutschen Betreibern von Fitnessanlagen durchgeführt. Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus: n Mehr als zwei Drittel der Befragten (67,6 %) betrachten eine Befragung als wichtig. n Nur vier Prozent sehen dies als unnötig an. n 62,2 % haben eine Befragung schon einmal in Erwägung gezogen. Die Gründe, die die Befragten nannten, weswegen sie sich letztendlich gegen eine Umfrage entschieden haben, beruhen zumeist auf Vorurteilen.

1. Vorurteil: „Hohe Kosten“ Ganz vorne bei den Befürchtungen stand die Sorge vor den hohen Kosten. Jedoch gibt es qualitativ hochwertige Mitgliederbefragungen bereits zu er-


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staunlich günstigen Preisen. Bitte achten Sie aber darauf, dass diese auch repräsentativ sind und Ihnen die für Sie wichtigen Entscheidungsgrundlagen liefern. Gerade solche professionellen externen Untersuchungen können Sie vor unnötigen Ausgaben bewahren und sich sehr schnell amortisieren. Nach den Erfahrungen des FIW wurden beispielsweise schon häufig geplante Maßnahmen, wie ein Studioumbau oder eine Erweiterung der Öffnungszeiten, zurückgestellt. Oder aber es wurden Einschränkungen wie z.B. die Abschaffung des Handtuchservices nahezu problemlos vorgenommen.

2. Vorurteil: „Keine schlafenden Hunde wecken“ Sehr häufig haben Clubbetreiber einfach Angst vor den Ergebnissen einer Umfrage und den damit geweckten Kundenerwartungen. Doch bei einer professionell vorbereiteten Aktion mit anschließender Darstellung und Analyse der Ergebnisse und praktikablen Umsetzungsvorschlägen sind diese Befürchtungen völlig unbegründet.

3. Vorurteil: „Ich weiß am besten, was für meine Kunden gut ist“

Konstantin Gastmann_pixelio.de

Gerade in inhabergeführten Fitnessund Gesundheitsstudios verbringt der Chef viel Zeit im Unternehmen und hat von daher auch häufigen Kontakt zu seinen Kunden und viel Erfahrung in Bezug auf die Wünsche und Beschwerden seiner Mitglieder. Dabei wird aber oft vergessen, dass die geführten Gespräche nur einen kleinen Ausschnitt der Kundenmeinungen darstellen und mit Sicherheit nicht repräsentativ sind. Daneben ist zu bedenken, dass regelmäßig

mehr Kommunikation mit den Neumitgliedern stattfindet, da diese deutlich betreuungsintensiver sind. Letztlich führt das zu einer selektiven Wahrnehmung – zum Nachteil der Stammkunden. Dies kann gravierende Auswirkungen nach sich ziehen. Deshalb gilt: Bitte keine Schnellschüsse und keine festgefahrene Meinungsbildung pflegen.

4. Vorurteil: „Mein Bauchgefühl hat mich noch nie getäuscht“ Selbstverständlich haben erfolgreiche Unternehmer im Laufe ihrer Selbstständigkeit zahlreiche richtige Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“ getroffen. Diese tragen dann wesentlich zur eigenen Motivation und zur Steigerung des Selbstbewusstseins bei und werden auch Dritten gegenüber gerne erzählt. Aus der Intuition entstandene Fehlentscheidungen verdrängt man dagegen lieber bzw. behält sie für sich. So entsteht der Irrglaube, das Bauchgefühl wäre eine tragfähige Grundlage für wichtige Unternehmensentscheidungen. Richtig ist jedoch: Die meisten Manipulationstechniken sind darauf ausgerichtet, das Gegenüber zu einer für ihn nachteiligen Entscheidung aus dem Gefühl heraus zu lenken. Es gibt aber auch Stimmen, die behaupten, dass Bauchentscheidungen nicht anderes sind als Faulheit. So spart man sich die Anstrengungen einer systematischen Analyse und tieferer Überlegungen. Und dennoch, Rationalität und Intuition stehen nicht im Gegensatz zueinander, sondern ergänzen sich sinnvoll. Schaffen Sie sich eine solide Faktenlage, analysieren Sie diese so rational wie möglich und wenn Sie dann glauben, alles durchdrungen zu haben, dann treffen Sie Ihre Entscheidung „aus dem Bauch heraus“.

5. Vorurteil: „Datenschutz“ Zu einer seriösen Kundenbefragung gehört natürlich auch die Beratung hinsichtlich der datenschutzrechtlichen Anforderungen. Ein gutes Marktforschungsinstitut wird immer von einem internen – oder besser einem externen – Datenschutzbeauftragten begleitet und beachtet alle rechtlichen Bestimmungen. Der Kunde ist damit immer auf der sicheren Seite.

6. Vorurteil „Wir haben doch einen Meckerkasten“ Ein Meckerkasten ist Teil eines Beschwerdemanagements – nicht aber die Grundlage eines strategischen Entscheidungsprozesses. Die abgege-

ben Kundenmeinungen sind, mit wenigen Ausnahmen, nicht repräsentativ. Sie spiegeln meist nur Einzelfälle im Unternehmen wider. Klar, dass man diesen nachgehen muss, doch sollten sich daraus in aller Regel keine weitreichenden Veränderungen ergeben.

7. Vorurteil: „Nicht der richtige Zeitpunkt“ Diese Aussage ist der Klassiker und letztlich weniger ein Vorurteil, als eine Ausrede für das eigene Phlegma. Im Prinzip besteht hier eine Analogie zum Hauptkündigungsgrund der Clubmitglieder, nämlich dem Zeitmangel. Doch nicht der Zeitmangel selbst ist das Problem, sondern die fehlende Priorisierung. Es gibt keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt. Erkennen Sie die Notwendigkeit regelmäßiger Kundenbefragungen an. Kommt Ihnen das eine oder andere dieser Vorurteile bekannt vor? Dann hoffen wir Ihnen das Thema Kundenbefragung näher gebracht zu haben. Vielleicht sind Sie sogar neugierig geworden und wünschen sich weitere Informationen über den Ablauf, den Nutzen und die Kosten. Dann lesen Sie bitte weiter.

Vorbereitung und Ablauf einer Kundenbefragung Zunächst einmal ist es entscheidend, welche Form der Kundenbefragung von Ihnen ausgewählt wird. Wir wollen an dieser Stelle auf die beiden geläufigsten, nämlich die Onlineumfrage und die Telefonumfrage, eingehen. Wesentlicher Vorteil der OnlineUmfrage ist die kostengünstige Durchführung. Allerdings ist ein großer Aufwand erforderlich, um ein verwertbares repräsentatives Ergebnis zu erzielen. Insbesondere die Teilnahme auch der nichtaktiven und nicht computeraffinen Mitglieder muss sorgfältig geplant werden, schließlich wollen Sie ja auch deren Stimmungslage in Erfahrung bringen. Auch eine computerbasierte Telefonbefragung (CATI) ist mittlerweile dank moderner Technik zu einem überschaubaren Preis möglich und bietet einen hohen Grad an Repräsentativität. Aufgrund des persönlichen Kontakts zwischen Kunden und Interviewer kann hier eine imagefördernde Atmosphäre geschaffen und bei Bedarf schnell reagiert werden. Im besten Fall werden Beschwerden direkt aufgenommen und beim Interviewten nachgefragt, ob man sich mit ihm von Seiten des Studios direkt in Verbindung setzen soll. Dementspre-

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Anett und Ralf Würtenberger Seit über zehn Jahren sind Anett und Ralf Würtenberger Geschäftsführer des Forschungs-Instituts Würtenberger (FIW) und haben sich auf die Durchführung von Kunden- und Mitarbeiterbefragungen in der Fitnessbranche spezialisiert. Ihre Vergleichsdatenbank umfasst die Ergebnisse von weit über 300.000 telefonischen Mitglieder- und mehreren 1.000 Mitarbeiterinterviews. www.institut-wuertenberger.de

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chend werden diese anonym oder – unabhängig von den Befragungsergebnissen – mit Namen weitergeleitet. Sehr häufig wird diese Art der Befragung als qualifizierte Betreuung und darüber hinaus sogar als „Magic Moment“ wahrgenommen. Dabei darf man nicht vergessen, dass sich die überwiegende Mehrheit der Mitglieder mit Ihrem Studio identifiziert und sich freut, bei der weiteren Unternehmensentwicklung beteiligt zu werden. Um dies zu erreichen, kommt es aber in hohem Maße auf eine professionelle Vorbereitung und große Erfahrung des Interviewers an. Aufgrund des deutlich höheren Kundennutzens hat sich das FIW ausschließlich auf die Durchführung von Telefonbefragungen (CATI) spezialisiert. Die Telefonbefragung selbst sollte nicht zu lange dauern, d.h. nicht zu viele Fragen beinhalten. Im Idealfall ist eine Gewichtung der einzelnen Themenfelder und eine Klassifizierung der Ergebnisse nach Alter, Geschlecht und Mitgliedsdauer möglich. Doch was nützt Ihnen ein standardisierter Fragebogen, bei dem die Besonderheiten Ihres Unternehmens gar nicht zur Sprache kommen? Wichtig ist auf jeden Fall eine individuelle Planung mit genau auf Ihr Unternehmen abgestimmten Fragen. Darüber hinaus sind die genaue Festlegung der weiteren Schritte wie z.B. Information der

Kunden und Mitarbeiter, Dauer der Befragung, Bekanntgabe/Präsentation der Ergebnisse und in der Folge Vorschläge zur weiteren Umsetzung zu vereinbaren.

Der Befragungsnutzen In erster Linie sind die erlangten Ergebnisse eine äußerst wertvolle Entscheidungshilfe für Ihre weiteren Planungen, Anschaffungen und Veränderungen. Was ist deprimierender als ein aufwändiger und kostspieliger Umbau mit anschließendem „Genörgel“ der Mitglieder: „Vorher war es aber schöner“. Daneben steigert eine Befragung aber auch Ihr Image bei Mitgliedern und Nichtmitgliedern erheblich. Die Ergebnisse können z.B. über die Presse in Berichtsform präsentiert, auf der Homepage hinterlegt oder bei Verwendung einer Zusammenfassung für Kunden und Interessenten im Thekenbereich ausgelegt werden. Sie merken dann: „Aha, unser Studio kümmert sich um uns!“ Nicht zu unterschätzen ist auch der Nutzen eines hochwertigen Auswerteberichts für anstehende Verhandlungen mit der Bank oder dem Vermieter – z.B. bei starker Kritik am Sanitärbereich und damit einhergehende Kündigungsabsichten zahlreicher Mitglieder.

Fazit Natürlich sind manche der oben aufgeführten Vorbehalte gegenüber der

Meinungsforschung und speziell Kunden- bzw. Mitarbeiterbefragungen nachvollziehbar. Die Komplexität dieser Maßnahmen macht sie zu einem stark erklärungsbedürftigen Produkt, dessen Nutzen nicht immer gleich auf der Hand liegt und mangels ausreichender Informationen oft angezweifelt wird. Bei tieferer Beschäftigung mit diesem Thema wird aber deutlich, dass es keinen vernünftigen Grund gibt, der gegen eine professionell geplante und durchgeführte Kundenoder Mitgliederbefragung sprechen würde. Im Gegenteil, für Ihre strategische Planung sind Befragungen ein unverzichtbares Mittel. Gerade in der Zeit wettbewerbsorientierter Märkte ist das Wissen um die Kundensituation unverzichtbar. Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass eine bessere Kundenzufriedenheit die Kundenloyalität steigert und damit die Profitabilität des Unternehmens erhöht. Befragungen verschaffen Ihnen einen zuverlässigen Überblick hinsichtlich der Zufriedenheit in Ihrer Anlage sowie zahlreiche Informationen darüber, ob und wenn ja, welche Anschaffungen oder Veränderungen überhaupt sinnvoll sind. Im Idealfall werden die anfallenden Kosten in kurzer Zeit von den eingesparten Geldern amortisiert. Am Ende gilt: „Wer nicht fragt, ist dumm.“ Anett und Ralf Würtenberger


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„Tool zur Kundengewinnung“ Die Körperanlaysewaage Tanita MC 780 im Studioalltag Für ein gesünderes Leben oder zum Abnehmen, ist nicht nur das Gewicht die entscheidende Größe. Das Verhältnis von Muskelmasse zu Fett ist das eigentliche Problem. Waagen, bzw. Systeme, die nicht nur das Gewicht der Kunden sondern auch die Zusammensetzung ihrer Körper ermitteln sind deshalb in den meisten Studio mittlerweile ein fester Bestandteil der Kundenbetreuung. F&G hat nachgefragt, wie sich MC-780 Multifrequenz-Segment-Körperanalysewaage von Tanita im Studioalltag bewährt.

D

ie Tanita MC780MA ist eine Multifrequenz-Segment-Körperanalysewaage. In Fitness- & Gesundheitsstudios eingesetzt, eignet sie sich für die Analyse gesundheitsrelevanter Parameter und Fitness der Kunden sowie zur Dokumentation und der Verfolgung ihres Trainingsfortschrittes.

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Ziele setzen, Erfolge messen Die Waage MC780MA ist als interaktives System konzipiert. Die Kunden stellen sich auf die Waage und können die Messung ohne Hilfe eines Spezialisten durchführen. Eine vollständige Segment-Körperanalyse wird in weniger als 20 Sekunden durchgeführt. Das doppelte Display zeigt die Messdaten und die detaillierte Segmentanalyse in einem übersichtlichen anschaulichen Format an. Die Messergebnisse werden automatisch auf einer SD-Karte gespeichert, an einen PC gesendet oder an einen Drucker übertragen und können zur Besprechung mit einem Spezialisten als Beratungsbogen ausgedruckt werden. Im Zielsetzungsmodus können Zielwerte für das Gewicht und das Körper-

fett eingestellt werden, um die Motivation zu erhöhen und bei einem Gewichts- oder Fitnessprogramm den Trainingserfolg anzuzeigen. Alle Benutzerdaten können gespeichert und für die detaillierte Trendanalyse mit der GMon Gesundheitsmonitor-Software verwendet werden.


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GMON-Software Die GMON-Software sammelt die Messdaten automatisch und bietet eine ganze Reihe Möglichkeiten, darunter n Drahtlose Verbindung der MC780MA mit einem Windows Tablet oder einem PC über einen Bluetooth-Adapter. n Erstellung von leicht verständlichen grafischen Beratungsbögen zur weiteren Erörterung. n Speichern der kundenspezifischen Daten in einer Datenbank und Verwendung für Trendanalysen zur langfristigen Bewertung. n Eingabe von zusätzlichen Daten, einschließlich Blutdruck, Taillenumfang und Pulsmessungen für eine umfassende ärztliche Beurteilung. n Verknüpfung zu Daten, die mit anderen Tanita-Geräten wie z.B. dem AM180 Aktivitätsmonitor gesammelt wurden n Berechnung der persönlichen Gesundheitsrisiko-Kategorien in verständlicher Form. n Zielsetzung für die wichtigsten Variablen der Körperzusammensetzung

Schnelle, umfassende Analyse Das jüngste Mitglied der Tanita-Familie professioneller Produkte liefert schnelle Analyse-Ergebnisse in nur wenigen Sekunden. Die Daten sind von grundlegender Bedeutung, um eine kundenspezifische, detaillierte Beratung in Bezug auf alle Aspekte der Körperzusammensetzung zu liefern. Auch die Möglichkeit zur Registrierung der Anwender und der Verfolgung der Trainingsergebnisse ist ein wertvolles Instrument zum Nachweis der Wirksamkeit von Gewichts- und Fitnessprogrammen. n Kundenprofil n Analyse von Grundumsatz / Viszeralfett / Gesamtkörperwasser n Körperbauwert n Segmentanalyse n Muskelmassengleichgewicht n Beinmuskelwert n Körperfettverteilung n Reaktanz, Widerstand und Phasenwinkel

Nachgefragt F&G wollte wissen, wie sich die Tanita MC780MA im Studioalltag bewährt und hat sich bei dem Geschäftsführer eines Studio erkundigt, in dem bereits mit der Multifrequenz-Segment-Körperanalysewaage gearbeitet wird.

F&G fragt nach: Wie ist die Performance der Tanita MC 780 im Studioalltag? n

Nachgefragt bei Sönke Steiner,

Geschäftsführer des Moments Fitness in München (seit 2013). Der Fachtrainer für Leistungsdiagnostik ist seit 2006 in der Fitnessbranche aktiv, zunächst als Club & Sales Manager bei Fitness First, dann als Studioleiter beim Injoy München sowie auch als freier Mitarbeiter bei Cardioscan, Qualitrain und Sanusplus. Sönke Steiner, Jahrgang 1974, ist darüber hinaus passionierter Triathlet und bereits 7-facher Ironman Finisher mit einer Bestzeit von 9:36:34 Std. www.moments-fitness.de F&G: Wie sind Sie auf das Analyse-System Tanita MC 780 aufmerksam geworden? Sönke Steiner: Durch die Tanita Anzeigenkampagne und PR in der F&G. F&G: Aus welchen Gründen haben Sie sich für das Tanita-System entschieden? Sönke Steiner: Wir arbeiteten schon länger erfolgreich mit der Tanita BC418 und sind immer sehr zufrieden gewesen. Die MC780 bietet noch eine höhere Genauigkeit sowie zusätzliche Funktionen und Parameter. Es war an der Zeit, wieder auf dem neusten Stand zu sein. F&G: Wie bewährt sich die die Tanita MC 780 bei Ihnen im Studioalltag? Sönke Steiner: Das Gerät hat sich hervorragend integriert und ist aus dem Studioalltag nicht mehr wegzudenken – vor allem für den Eingangscheck und das Tracking. Gerade in Verbindung mit der PC Software können wir auch auf alte Daten zurückgreifen und die Verlaufskurven nachvollziehen, die die Entwicklung unserer Kunden beschreiben. Noch wichtiger ist aber, dass die MC780 ein Tool zur Kundengewinnung ist, wenn wir Interessenten und Kunden messen die sich für die Kurse interessieren. F&G: Wie ist das Feedback Ihrer Mitglieder? Sönke Steiner: Die MC780 wurde von Anfang an gut aufgenommen. Viele Mitglieder sind ganz „heiß drauf“, sich regelmäßig messen zu lassen

und die Verbesserungen ihrer Körperzusammensetzung zu sehen. F&G: Wie ist das Feedback Ihrer Mitarbeiter und Trainer? Sönke Steiner: Sie „LIEBEN“ es! Die Bedienung ist einfach, die Messung geht schnell und die Auswertungen sind fast zu 100% selbsterklärend. F&G: Sind Sie mit der Unterstützung durch Tanita und Weightcheckers zufrieden? Sönke Steiner: Wir sind mit der Unterstützung sehr zufrieden! Bisher hatten wir noch keine Probleme. Wenn aber Fragen auftauchen, dann sind die Weightcheckers blitzschnell mit Antworten, die uns helfen und weiter bringen. F&G: Was sollten Studios beachten, die sich für das Analyse-System Tanita MC 780 interessieren? Sönke Steiner: Sie sollten auf jeden Fall die PC-Software mit verwenden. Und: Lasst es krachen! Kündigt das neue Gerät an und macht eine Show aus der Einführung, dann ist der Return on Invest auch sicher.

Infos & Kontakt Alle weitere Infos zu den professionellen Tanita Produkten bekommen Sie unter Tel. 089 3090456124 www.weightcheckers.info

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Advertorial

Drei der vier Inhaber der SUPERSPORT FITNESS GmbH (v.l.): David von Hase, Zhou Yueming und Michael Birk

SUPERFAIR – SUPERGÜNSTIG – SUPERQUALITÄT Neu in Deutschland: SUPERSPORT FITNESS GmbH Das neue Unternehmen aus der Nähe von Berlin punktet mit einer 20-jährigen Erfahrung im Sportartikel-Bereich sowie mit Geräten, die auf hohem Niveau hergestellt werden.

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Advertorial

G

erade bei der Durchsetzung unserer extrem niedrigen Preise bei optimaler Qualität und Design ist uns eine klare Preisstruktur besonders wichtig – mit offener Rabattliste von der nicht abgewichen werden soll. Es wird unsererseits keine Übervorteilung von Einkäufern durch intransparente Rabattierungen geben! Niemand wird über den Tisch gezogen! Mein Anspruch als Unternehmer ist es, überspitzt gesagt, wie folgt zu agieren: superfair, supergünstig, superfunktional, supercool, mit einer Super-Qualität!“, das sind die Worte des Geschäftsführers von SUPERSPORT FITNESS, David von Hase.

Herstellung auf höchstem Niveau Seit wenigen Wochen ist der neue Fitnessgeräte-Anbieter SUPERSPORT FITNESS GmbH in Deutschland aktiv. Obwohl das Unternehmen neu in der Branche ist, verfügt es bereits über eine 20-jährige Geschichte im Sportartikel-Bereich und ist solide aufgestellt. SUPERSPORT FITNESS bietet ein breites Sortiment an qualitativ hochwertigen Kraft- & Cardiogeräten an. Dabei gibt es die bereits seit Jahren weltweit verkauften Geräte der Marke DHZ und ab 2016 eine neue High End SUPERSPORT Gerätelinie, über die bisher noch keine detaillierten Auskünfte herausgegeben werden. Hersteller ist die DHZ, ein etabliertes und starkes chinesisches Unternehmen, das nach hohen Qualitätsmaßstäben produziert (DIN ISO 9001) und mit einem technisch hochwertigem Maschinenpark wie Trumpf Laser und 3DRohrschneidelaser sowie Schweißrobotern die Geräte auf hohem Niveau herstellt. Der Produktionsbereich von DHZ hat eine Fläche von 60.000 m². Aktuell wird in neue Produktionskapazitäten von über 140.000 m² investiert, die durch einen 40.000 m² großen Bürotrakt ergänzt werden, damit u.a. auch das Ingenieurteam von aktuell 70 Mitarbeitern, weiter wachsen kann und

optimale Entwicklungsmöglichkeiten hat. Der Umsatz soll zukünftig 100.000.000 Euro erreichen.

Vertriebs- & Service-Struktur Der Deutsche Vertriebspartner, die SUPERSPORT FITNESS GmbH verfügt über eine bundesweite Vertriebsstruktur mit entsprechenden ServiceStrukturen. Da die Inhaber selbst aus dem Fitness- und Kampfsport kommen, wissen sie, dass jedes Sportstudio ganz eigene Ziele verfolgt. Studios müssen sich vor Ort individuell positionieren. „Gerade der Investitionsrückstau in vielen Studios und deren Angst vor Investitionen ist ein Teufelskreis für deren Existenz. Durch unsere Preise können wir gerade denen wieder eine Perspektive geben“, erklärt Michael Birk. Die SUPERSPORT FITNESS GmbH versteht sich als kompetenter Ansprechpartner und Lieferant von hochwertigen und preisgünstigen Fitnessgeräten, um dem Clubinhaber dabei behilflich zu sein, seine Ziele zu erreichen. Der Fokus liegt dabei immer auf den individuellen Bedürfnissen der Studios und seiner Betreiber. Damit die Studiobesitzer in dem preislich aggressiven Fitnessmarkt bestehen können, müssen Kosten reduziert bzw. optimiert werden. Dies gilt insbesondere beim Einkauf der Sportgeräte und bei Reparatur- oder ServiceLeistungen. Mit Unterstützung von Kooperationspartnern bietet das Unternehmen

Die neue Fabrik von DHZ, in der Supersport produziert wird

auch interessante Leasing- oder Finanzierungsangebote an.

Qualität & Design Die Gerätequalität und das Gerätedesign entsprechen selbstverständlich den aktuellen Anforderungen des Marktes. „Unsere Geräte sind im Ausland bereits vielfach in Gebrauch und wir können mit dieser langjährigen Erfahrung eine gute Qualität garantieren“ führt Verkaufsleiter Michael Birk aus. „Wir bieten ein sensationelles Preis-/ Leistungsverhältnis. Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass SUPERSPORT FITNESS bei hoher Qualität einen optimalen Kaufpreis gewährt.“, ergänzt David von Hase. „Wir laden Studiobetreiber herzlich ein, unsere Geräte in Augenschein zu nehmen und auszuprobieren.“

SUPERSPORT FITNESS GmbH Vertriebszentrum Ost PLZ 10-19 & 39 +49 3304 – 2030 Poststraße 38 16727 Velten sales@supersport-fitness.de supersport-fitness.de

Vertriebszentrum West im MVZ Medizin Center Bonn alle restlichen Postleitzahlen +49 228 36034810 Spessartstraße 9 53119 Bonn west@supersport-fitness.de

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Advertorial

®XBody

XBody Deutschland

Rapid Fit Well Beauty powered by XBody

Die EMS-Spezialisten aus Ungarn starten nun auch in Deutschland durch Die Firma XBody ist in mehr als 52 Ländern erfolgreich aktiv und hat allein in Spanien über 600 EMS-Geräte verkauft. Im Juli eröffnete das ungarische Unternehmen eine Niederlassung in Deutschland.

D

as Unternehmen XBody wurde 2010 mit Zentralsitz in Györ gegründet, beschäftigt derzeit 70 Mitarbeiter und ist der Marktführer im EMS-Sektor in den Ländern Spanien, Malaysia, Rumänien und Korea. Im Juli 2015 hat XBody eine deutsche Niederlassung (mit Sitz in Lohr am Main) mit einem Verkaufs- und Serviceteam für ganz Deutschland gegründet. Damit ist die Firma XBody in mehr als 52 Ländern erfolgreich aktiv und hat allein in Spanien über 600 Geräte verkauft.

Prämierte Geräte und Zubehör

Infos & Kontakt XBody Kundenund Servicehotline: (0 40) 22 61 60 94 0 Web: www.xbodyworld.de/

Aber wie kann ein Unternehmen so schnell so erfolgreich sein? Ganz einfach! XBody setzt auf die eigene Produktion in der 1700m² großen Zentrale in Ungarn. Hier sind u.a. 25 Näherinnen eingesetzt, um die Anzüge herzustellen oder auf die individuellen Wünsche der Kunden einzugehen. Ein eingespieltes strategisches Entwicklungsteam arbeitet kontinuierlich an der Umsetzung neuer Ideen. Der Fokus

®XBody F&G 6/2015

Einmalige Vorzüge von XBody XBody bietet bisher als einziges Unternehmen am Markt 5 Jahre Garantie auf die im Anzug befindlichen Elektroden. Durch die Verbindung von Oberteil und Hose hat der Anzug einen sehr guten Sitz und das Verrutschen der Beinelektroden ist nahezu unmöglich. Durch die Einzelsteuerung der Ober,- wie Unterschenkelelektroden und der optionalen Schulterelektroden ist mit dem XBody ein absolut individuelles Training möglich. Die Elektroden können einzeln entnommen werden. Ist eine Elektrode defekt, kann sie unmittelbar mit der eines anderen Anzuges ausgetauscht werden.

Die Ausstattung und Software Das Gerät verfügt über ein 10 Zoll Touchdisplay, welches mit den unterschiedlichsten Befestigungen kombiniert werden kann (Standfuß, Wandhalterung, Tischfuß, Dreifachlösung oder mobile Variante). Mit der Software „XBody Online“ wurde eine einfache Lösung geschaffen. Die Geräte sind über WLAN miteinander verbunden und die Kundeninformationen können von jedem Gerät abgerufen werden. Die Software beinhaltet die Kunden,Geräte,- und Terminverwaltung. Das EMS-Trainer-Institute bietet Grundlagen-EMS-Schulungen sowie Fachfortbildungen an. Dazu findet ein ständi-

Der bekannte Schauspieler Mark Keller ist XBody-Fan

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liegt auf bestmöglichen Geräten und Zubehör – prämiert wurde das mit dem FIBO Award 2014 für Interieur und Design.

ger Wissenstransfair statt, um die Trainer vor Ort immer mit dem besten Wissen auszustatten.

Das sagen XBody-Anwender In Deutschland sind schon über 200 Geräte im Einsatz und die Begeisterung der Kunden, die mit dem Gerät und den Anzügen arbeiten, wächst stetig. Der Eigentümer des Simplytrain Lizenzsystems, Stefan Schweiss, antwortet auf die Frage der Langlebigkeit des XBodys wie folgt: „Das Simplytrain in Schorndorf arbeitet seit einem Jahr mit zwei Xbody Geräten und sieben Anzügen. Wir hatten dieses Jahr bis jetzt 1.642 Trainings, keinen Ausfall der Geräte und nur einen Kabelausfall. Das hatten wir noch mit keinem anderen Hersteller!“ Begeistertere Anwender des XBodys sind der bekannte Schauspieler und EMS-Fan Mark Keller, der Fußballprofi Karim Benzema und die Tennisprofis Carlos Moya und Enric Masip.


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Sauna-Trends 2015/16 St. Martins Therme & Lodge, Frauenkirchen, Österreich Bildquelle: KLAFS GmbH & Co. KG

Mehr als Wellness Training für die Erkältungszeit – die Sauna ein idealer Ort, um seinen Körper auf die Herbst- und Winterzeit vorzubereiten. Auch in Studios werden die Saunen wieder stärker frequentiert, wenn die sonnigen Tage seltener werden. Für F&G war der Herbstanfang Anlass, sich beim Deutschen Sauna-Bund e.V. nach den aktuellen Sauna-Trends zu erkundigen.

Nachgefragt bei Hans-Jürgen Gensow, Redakteur des Fachmagazins SAUNA & BÄDERPRAXIS, Verbandsorgan des Deutschen Sauna-Bundes. www.sauna-bund.de

F&G: Welche Trends sehen Sie für den Sauna-Bereich im kommenden Herbst und Winter? Hans-Jürgen Gensow: Die aktuellen Trends für Saunen sehe ich vor allem im Design-Bereich. Glaselemente bis zum Panorama-Fenster für einen Blick nach draußen – in die Natur, auf einen Wald, einen See oder auch die Skyline einer

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Stadt – liegen im Trend und sorgen für eine neue Erlebnisorientierung. Aber auch im Ausstattungsbereich tut sich was. Hier sind Materialien wie Naturstein oder auch Glas gefragt. F&G: Gibt es Ihrer Sicht darüber hinaus längerfristige Entwicklungen, die kommende Trends in der SaunaBranche bestimmen oder bestimmen werden? Hans-Jürgen Gensow: Da sehe ich die Balance zwischen Ruhe und Bewegung. Viele Kunden wollen nach wie vor die Ruhe und Entspannung, vielleicht sogar Meditation. Diese Art, die Sauna zu genießen, kann man inzwischen akustisch intensivieren, z.B. durch Klangschalen, oder durch Düfte oder den gezielten Einsatz von Lichtelementen.

Und es gibt auf der anderen Seite den Trend zum erlebnisorientierten Saunagang, der über einen entspannenden Ausblick und ein stilvolles oder modernes Ambiente hinausgeht. In der Fitnessbranche ist das wohl eher kein Thema, aber wir haben in größeren Saunen ShowAufgüsse von Aufguss-Meistern und sogar Sauna-Theater. F&G: In vielen Bereichen der Gesellschaft spielen Nachhaltigkeit, ein steigendes Umweltbewusstsein, die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen eine wachsende Rolle. Ist diese Entwicklung auch in der Sauna-Branche, bzw. Sauna-Industrie spürbar? Hans-Jürgen Gensow: Auf jeden Fall. Sauna-Nutzer achten darauf


Sport- und Beautyhotel Schweizerhof, Kitzbühel, Österreich Bildquelle: KLAFS GmbH & Co. KG

und dementsprechend ist das gestiegene Umweltbewusstsein sowohl für die Betreiber von Saunanlagen als auch für die Industrie ein Thema. Das reicht von der ressourcenschonenden Konstruktion einer Sauna und geht bis zum Umweltengel. F&G: Energieeffizienz ist ein 2. gesellschaftlicher Mega-Trend, auch für Fitnessstudios. Wie hat sich die Sauna-Branche, bzw. Sauna-Industrie Ihrer Einschätzung nach zur Energieeffizienz positioniert? Hans-Jürgen Gensow: Energieeffizienz hat in unserer Branche einen sehr großen Stellenwert. Sauna-Betreiber haben neben der Nachhaltigkeit natürlich in erster Linie das Potenzial zur Kosteneinsparung im Blick. Aber auch die Hersteller achten seit vielen Jahren bei der Produktentwicklung auf den sparsamen Energieverbrauch: etwa bei der Ofentechnik und bei der Wärmerückgewinnung. Die Branche ist auch hier auf dem neuesten Stand. F&G: Worauf sollten die Betreiber von Fitness- & Gesundheitsstudios aus Ihrer Sicht achten, wenn sie für ihren Sauna-Bereich in naher Zukunft Investitionen planen? Hans-Jürgen Gensow: Sauna ist mehr als Wellness. Sauna-Kunden wollen ein bestimmtes Lebensgefühl, mehr Lebensqualität. Entspannung ist heute „breiter zu denken“: Faktoren wie Design, Nachhaltigkeit und auch der Naturbezug sind wichtig. Aus meiner Sicht sollten Betreiber von Fitnessstudios eine Sauna nicht nur singulär planen, sondern die Investition immer im Rahmen des Gesamtkonzeptes betrachten. Das ist natürlich auch immer eine Frage des Budgets. Als Studiobetreiber würde ich über eine kleine Wellnesseinheit nachdenken. Da gibt es viele Möglichkeiten, eine klassische Sauna und einen loungigen Ruheraum z.B. mit einem Dampfbad oder mit einer Infrarot-Kabine zu kombinieren. Wichtig ist, für die Gäste eine Oase der Erholung zu schaffen, die aber ruhig ein wenig Inspiration bieten sollte. Auch der Faktor Geselligkeit spielt eine wichtige Rolle bei der Regeneration. F&G: Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für ein Gespräch genommen haben.

Holmes Place Berlin Potsdamer Platz Bildquelle: KLAFS GmbH & Co. KG


Bildnachweis: BURG F.W. Lüling

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125 Jahre sicher schließen: BURG feiert sein Firmenjubiläum Am 18. September lud der renommierte SchließsystemHersteller BURG F. W. Lüling KG zur Jubiläumsfeier in seine Produktionshalle in Hagen. Zahlreiche Gäste, darunter Kunden, Freunde und Wegbegleiter des Unternehmens aus aller Welt, ließen es sich nicht nehmen, an diesem stimmungsvollen Abend persönlich zu gratulieren.

E

s gab einiges zu feiern am 18. September: Die Firmengeschichte von BURG ist eine Geschichte von 125 Jahren Markterfolg mit Schließsystemen – Produkten also, deren Anforderungen sich seit der Firmengründung im 19. Jahrhundert beständig wandeln. Dabei war es naturgemäß im

Laufe einer solchen Historie nicht immer leicht für den Mittelständler aus Wetter (Ruhr). Doch der Firma BURG F.W. Lüling KG ist es seit den Anfangstagen stets gelungen, mit ihren innovativen Lösungen den Nerv der jeweiligen Zeit zu treffen.

Denkwürdige Jubiläumsfeier Achim Lüling, Geschäftsführer der BURG F. W. Lüling KG

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Das Unternehmen beging sein außergewöhnliches Jubiläum mit einer denkwürdigen Feier. Der Nachmittag begann mit einer unterhaltsamen Tour durch die erst im vergangenen Jahr neu errichtete Fertigungshalle, bei der die Besucher und Besucherinnen einen Blick hinter die Kulissen der modernen Schlossfertigung werfen konnten. Später begrüßte der BURG-Geschäftsführer, Achim Lüling, seine knapp 300 Gäste dann persönlich, darunter auch

Freunde und Partner aus China oder Tschechien. Wetters (Ruhr) Bürgermeister Frank Hasenberg sowie der Erste Beigeordnete und Stadtkämmerer der Stadt Hagen, Christoph Gerbersmann, waren denn auch voll des Lobes für den Mittelständler. Beide bedankten sich für die guten und engen Beziehungen zu den Städten: „Wir sind dankbar, ein so traditionsreiches und über 125 Jahre erfolgreiches Unternehmen bei uns zu haben“, sagte Gerbersmann. Die Partnerschaft zwischen den Kommunen und den Firmen lag auch Hans-Peter Rapp-Frick, Hauptgeschäftsführer der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen, sehr am Herzen. Er hob den unermüdlichen Einsatz von BURG als Ausbildungsbetrieb hervor.

„Nur wer selbst brennt, kann andere entzünden“ Als der Geschäftsführer anschließend die Historie seines Unternehmens Revue passieren ließ, standen gemeinsame Werte wie Partnerschaft, Glaube und Mut im Vordergrund. Nur so sei es möglich gewesen, über Generationen


Szene

hinweg auch schwierige Phasen zu überstehen. Danach war jeder eingeladen, die Kunst des Grillierens kennenzulernen. Dabei wurde indirekt auf Feuerschalen neben der offenen Flamme gegart. Optisch wie auch kulinarisch bot BURG seinen Gästen damit ein ganz besonderes Erlebnis. Das Essen am Feuer bot auch die perfekte Überleitung zum nachfolgenden Vortrag. Johannes Warth, der den Beruf des Ermutigers ausübt, sprach zum Thema „Nur wer selbst brennt, kann andere entzünden“. Mit seinem lebendigen und humorvollen Vortrag gewann der selbsternannte Überlebensberater schnell die ungeteilte Aufmerksamkeit der Anwesenden. BURG habe immer wieder den Mut gehabt, dorthin zu gehen, wo der Markt war. Die Menschen im Unternehmen hätten zu jeder Zeit erkannt: „Da geht noch mehr“, sagte Warth.

BURGS jüngster Meilenstein In diesem Sinne passt der erfolgreiche Markteinstieg im Fitnessbereich bestens in die Geschichte des Schließspezialisten. Denn die Fokussierung auf die Herstellung innovativer Schließlösungen für Spindhersteller für Fitnessstudios, SPAs oder den Wellnessbereich stellt den jüngsten Meilenstein in der Entwicklung von BURG dar. Dabei setzt das Unternehmen weiter auf hochwertige Eigenentwicklungen, die den Anwendern in den Punkten Qualität und Funktionalität einen deutlichen Mehrwert im Vergleich zu anderen Lösungen am Markt bieten.

125 Jahre BURG 125 Jahre BURG – das ist Erfolg Made in Germany. Als die Firma BURG anno 1890 gegründet wurde, drehte sich zunächst alles um das Thema Sicherheit für Haus und Hof. Mit Vorhangschlössern und Riegeln erlangte die

Impressionen vom kulinarischen Feuer

Firma von Gründer Friedrich-Wilhelm Lüling erst regional und später auch international einen hervorragenden Ruf. In den ersten Jahren wuchs das Geschäft und es kamen neue Produktfelder hinzu. Bereits im Jahr 1897 arbeiteten elf Mitarbeiter bei BURG. Um die Jahrhundertwende zog man schließlich in ein eigenes Betriebsgebäude – und expandierte in der Folgezeit kontinuierlich weiter. Seit den 1970er Jahren fokussiert sich BURG auch auf Industriekunden. Die bisherigen Schließsysteme wurden um weitere Produkte, wie hochwertige Tür- und Fenstersicherungen, erweitert. Außerdem entschied man sich mit großem Erfolg dafür, neben Stanzerzeugnissen auch Druckgussartikel herzustellen. Schließlich wurde BURG international: In den 90er Jahren baute die Firma einen Produktionsstandort in Tschechien und im neuen Jahrtausend kamen weitere Niederlassungen und Partnerschaften hinzu – unter anderem in China, und den USA. Seit 2001 führt Achim Lüling die Geschäfte der BURG F.W. Lüling KG in vierter Generation. Zum Produktportfolio des Mittelständlers gehört heute der Einsatz neuester IT- und Elektronik-Technologien in intelligenten und vernetzten Schließ-

system-Anwendungen. Der Fokus liegt dabei auf Spindschlössern für die Fitness- und Wellnessbranche. Achim Lüling blickt mit Stolz auf die vergangenen 125 Jahre: „Vertrauen ist eines der wichtigsten Eckpfeiler in der Geschichte unseres Unternehmen“, sagte er anlässlich des Jubiläums. „Die Menschen vertrauen unseren Produkten, BURG und seine Geschäftspartner vertrauen einander und wir alle vertrauen auf unsere Werte, die uns über all die Jahrzehnte geleitet haben und weiter leiten werden.“

Über BURG F.W. Lüling Die BURG F.W. Lüling KG ist ein Hersteller von Schlössern und Schließsystemen mit Stammsitz in Wetter (Ruhr). Als Innovationsführer bietet das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette von Design und Entwicklung über Konstruktion und Produktion. Mit den beiden Produktbereichen e.options und m.options unterteilt sich das Portfolio in elektronische und mechanische Schließsysteme. BURG produziert dabei vor allem für das Premiumsegment beim mechanischen Schließen. Beim elektronischen Schließen sind öffentliche Gebäude und Fitnessstudios die Zielmärkte. In individuellen Entwicklungspartnerschaften fertigt BURG zudem Lösungen für einzelne Unternehmen. Neben dem Stammsitz in Wetter (Ruhr) in Nordrhein-Westfalen unterhält das Unternehmen Produktionsstätten im benachbarten Hagen sowie in Tisá (Tschechien). BURG befindet sich in der vierten Generation in Familienbesitz. Aktuell beschäftigt die BURG F.W. Lüling KG insgesamt 240 Mitarbeiter. Der Hersteller wurde 1890 gegründet und feiert 2015 sein 125-jähriges Jubiläum. www.burg.de

Viele interessierte Gäste bei der BURG-Factory-Tour

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Messe & Kongress

F&G-Insider-Interview mit FIBO-Projektleiter Ralph Scholz

FIBO 2016: Optimierung & Ausbau Die FIBO verzeichnet als internationale Leitmesse der Fitness& Gesundheitsbranche seit Jahren ein stetiges Wachstum. Durch den Standortwechsel der Messe nach Köln wuchs die Messe jedoch nicht nur in der Fläche, sondern entwickelte sich in den vergangenen beiden Jahren auch inhaltlich deutlich weiter. Rund um die FIBO 2016 wird es weitere Veränderungen geben, die den Entwicklungen der Branche Rechnung tragen. Die FIBO positioniert sich nicht nur als Messe sondern immer stärker auch als Plattform für einen zukunftsgerichteten Gedankenaustausch und damit auch als Katalysator für neue Trends. Die F&G-Verleger trafen FIBO-Projektleiter Ralph Scholz, um von ihm alle wichtigen Neuigkeiten zur FIBO 2016 zu erfahren

Infos & Kontakt Weitere Informationen zu allen Belangen der FIBO 2016 bekommen Sie unter www.fibo.de

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F&G: Lieber Ralph, die FIBO ist in den vergangenen Jahren unter Deiner Leitung kontinuierlich gewachsen und hat sich als internationale Leitmesse der Fitness- & Gesundheitsbranche positioniert. Es sieht so aus, als ob es Dir gelingen wird, die Marke von 800 Ausstellern zu überwinden. Dabei fällt auf, dass die FIBO auch ihre internationalen Aktivitäten ausgebaut hat. Wo ist die FIBO überall aktiv?

Ralph Scholz: Wir haben Partnermessen in China und Saudi-Arabien, die bereits zum 2. Mal stattfinden und mit deren Entwicklung wir sehr zufrieden sind. Daneben veranstalten wir bereits zum 3. Mal die FIBO Innovation Tour, die im nächsten Jahr nach Italien, Polen, Schweden, Russland und die Türkei führen wird. Die Tour bietet zum einen die Möglichkeit, dass sich FIBO-Aussteller in wichti-

gen Märkten einem ausgewählten Publikum vorstellen können und zum anderen präsentieren wir, in Zusammenarbeit mit den jeweiligen nationalen Studioverbänden, die aktuellen Entwicklungen und Trends des internationalen Fitness& Gesundheitsmarktes. Insbesondere durch die letztgenannten Maßnahmen aber auch durch unsere gesamten international ausgerichteten Marketingaktivitäten, steigern wir auf der FIBO stetig den Anteil der Aussteller und Fachbesucher, die aus dem Ausland zu uns kommen. F&G: Neben den Auslandsaktivitäten, ist aber sicherlich auch für den Heimatmarkt Deutschland etwas Neues in Planung! Ralph Scholz: Im nächsten Jahr werden wir das FIBO Festival starten, das in Berlin, Hamburg, Frankfurt und München Hersteller und Anbieter mit fitnessaffinen Endverbrauchern zusammenbringen wird. Damit wollen wir die Anzahl der Menschen, die sich für Fitness- & Gesundheitstraining begeistern, er-


Messe & Kongress

höhen und damit auch das Branchenwachstum unterstützen. Partner des FIBO Festivals sind unter anderem EuropeActive und der DFAV e.V. (Deutscher Fitness & Aerobic Verband). Gespräche mit weiteren Partnern sind auf einem guten Weg. F&G: Welche Veränderungen wird es denn auf der FIBO 2016 geben? Ralph Scholz: Wir wollen die Anzahl der Fachbesucher weiter erhöhen und insbesondere den FIBO-Samstag als Fachbesuchertag weiter ausbauen. Hierzu werden wir u.a. ein Existenzgründer-Forum schaffen, das Antworten bzw. Entscheidungshilfen zu wichtigen Fragestellungen für zukünftige Unternehmer liefern wird. Fragen wie beispielsweise: n Wie positioniere ich meine neue Unternehmung? n Welche Rechtsform hat mein zukünftiges Unternehmen? n Schließe ich mich einem Franchisesystem an? n Wie bereite ich mich auf ein Bankengespräch vor? sollen den Teilnehmern Orientierung geben, bevor sie sich auf der FIBO über ihre zukünftige Geschäftsausstattung informieren. Dieses Forum ist konzipiert sowohl für zukünftige Inhaber von Fitness& Gesundheitsstudios als auch für Physiotherapeuten, die sich gerne selbständig machen wollen. Am FIBO-Samstag wird es darüber hinaus auch eine Veranstaltung für Inhaber von Therapiepraxen geben.

Die Anzahl der Besucher aus diesem Bereich steigt stetig, so dass die konzeptaffinen Unternehmer aus diesem Bereich für unsere Messe immer wichtiger werden. Mit diesen Innovationen möchten wir die Besucherströme für die B2BAussteller optimieren und dafür Sorge tragen, dass wir die Anzahl der Fachbesucher weiter steigern. F&G: Was bedeutet das für die Endverbraucher, die die FIBO besuchen? Ralph Scholz: Wir wollen die Endverbraucher noch gezielter auf die Endverbrauchertage am Samstag und Sonntag führen und erweitern für diesen Bereich auch die Ausstellungsfläche. Beispielsweise mit der Mitmachhalle 4.1, in der Interessierte an Profigeräten unter Anleitung von Fachtrainern das neueste Equipment ausprobieren können. Hierzu haben wir Kooperationen mit ortsansässigen Betreibern von Fitness- & Gesundheitsstudios geschlossen. Es wird am Donnerstag und Freitag keine Shows mehr in den Hallen geben, die von uns organisiert sind. F&G: Welche neuen Ausstellungsbereiche wird es auf der FIBO 2016 geben? Ralph Scholz: In der neuen Halle 5.2. werden sich die Aussteller aus dem EMS-Bereich erstmals geschlossen präsentieren. Dieser Bereich ist in den vergangenen zwei Jahren sehr gewachsen, so dass wir auf die Entwicklung reagiert haben. Außerdem werden sich in dieser Halle in einem gesonderten Bereich Anbieter von „Wearables“ vorstellen. Der Trend zur Digitalisierung der Branche schreitet unaufhaltsam voran und wir wollen diesen begleiten. Dazu wird es in Zusammenarbeit mit dem DIFG e.V. eine Diskussionsplattform geben. Ein Ziel dieser

Diskussionsplattform könnte beispielsweise sein, dass gemeinsam herausgearbeitet wird, welche Standards es in Zukunft im Hinblick auf das Sammeln und Auswerten von Daten geben könnte bzw. geben müsste, damit die beim Training gesammelten Daten in die Diagnostik und ggf. auch in die Behandlung von Menschen einbezogen werden könnten. F&G: Welche weiteren Neuerungen sind geplant? Ralph Scholz: In der EndverbraucherHalle 4.2., dem FIBO-PASSIONBereich, werden wir erstmals Firmen als Aussteller präsentieren, die fitnessorientierte Pflegeprodukte vorstellen. Darüber hinaus werden wir in dieser Halle erstmals einen „Catwalk“ haben, auf dem wir Modeschauen mit Modeangeboten von Ausstellern aus dieser Halle veranstalten. Ein eigener „Travel“-Bereich mit Reiseangeboten für Fitnessbegeisterte wird ebenso mit dabei sein. Abgerundet wird das Ausstellungsangebot mit Anbietern, die Kleingeräte und Home-Fitnessgeräte für Jedermann zeigen. F&G: Wir danken Dir für das Interview!

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Messe & Kongress

aquanale und FSB 2015

Koelnmesse, 27. bis 30. Oktober

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om 27. bis 30. Oktober 2015 findet in Köln die nächste Ausgabe des Messeduos aquanale (Internationale Fachmesse für Sauna, Pool und Ambiente) und der Internationalen Fachmesse für Freiraum, Sportund Bäderanlagen, FSB, statt. Erwartet werden in Köln mehr als 900 Unternehmen aus rund 50 Ländern, die in den Messehallen 6, 7, 9 sowie 10.2 ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.

Neues Hallenkonzept

Öffnungszeiten & Infos FSB und aquanale sind für Besucher zu folgenden Zeiten geöffnet: 27. bis 29. Oktober 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr 30. Oktober 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Weitere Informationen unter www.fsb-cologne.de oder www.aquanale.de

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Mit dem Umzug in die modernen Nordhallen der Koelnmesse präsentieren sich die aquanale und die FSB außerdem mit einem neuen thematisch gegliederten Hallenkonzept. Vorhandene Synergien im privaten und öffentlichen Schwimmbad-, Saunaund Wellnessbereich werden noch besser gebündelt und damit eine erhöhte Aufenthaltsqualität für Aussteller und Messebesucher erreicht. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Rahmenprogramm, welches sich in diesem Jahr erneut an Besucher aus dem privaten und öffentlichen Schwimmbadbereich richtet.

6. Kölner Schwimmbadund Wellness Forum Bereits zum sechsten Mal präsentieren aquanale und FSB in ihrem Kongressprogramm Trends und Themen, die die

Schwimmbad-, Sport- und Wellnessbranche bewegen. Im 6. Kölner Schwimmbad- und Wellness Forum gibt es an allen vier Messetagen Informationen, Anregungen, Praxistipps sowie einen Ausblick in die Entwicklung der Branche. In der Kategorie „Technik & Wissen“ geht es um die neuen europäischen Normen für privat genutzte Schwimmbäder. Neben Tipps zur praktischen Anwendung der Standards wird u.a. ein weiteres EU-Regelwerk beleuchtet, die Biozidverordnung. Insbesondere Hersteller und Betreiber von in-situGeräten, beispielsweise Chlorelektrolyse- und Ozonanlagen, stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Insgesamt ziehen sich die Megatrends Gesundheit und Umweltschutz wie ein roter Faden durch mehrere Vortragsblöcke.

„Gesundheitsfaktor Bad“ Dass aktive Gesundheitsvorsorge auch Spaß machen kann, präsentiert die gemeinsame Sonderausstellung „Gesundheitsfaktor Bad“ der European Waterpark Association e.V. (EWA) und Koelnmesse während der FSB und aquanale. Prävention und Rehabilitation sind nicht mehr nur Themen der traditionellen Kurbäder, sondern auch wesentliche Impulse für den Besuch von Sportund Freizeitbädern geworden. Angeregt

wurde die Ausstellung nicht zuletzt durch das neue Präventionsgesetz zum Thema „effektive Gesundheitsförderung und Prävention“. War es früher vor allem die Bewegung im Wasser, die beim Besuch eines öffentlichen Bades als Möglichkeit der aktiven Gesundheitsvorsorge im Vordergrund stand, ist es heute ein ganzes Bündel an Angeboten, das die Aspekte Erholung und Entspannung mit therapeutischen und allgemein gesundheitsfördernden Angeboten verbindet. In der Sonderschau werden neben verschiedenen Formen der Balneo-, Wärme- und physischen Therapie, auch erfolgreiche Kombinationsmodelle vorgestellt – vom Day-Spa-Konzept bis zum Healthcare- und Wellness-Resort.


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Messe & Kongress

Der INLINE Kongress 2015

14./15.11.2015 in Kassel Mit dem Motto „Denke offen. Halte Anderes aus. Schaffe Neues“ veranstaltet die INLINE Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen Mitte November wieder den jährlichen großen INLINE Kongress. Ein umfangreiches und vor allem praxistaugliches Programm aus abwechslungsreichen Diskussionen, Workshops, Seminaren und Kursen erwartet Sie und Ihr Team im Kongresspalais in Kassel.

A Infos & Kontakt INLINE Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen GmbH Borkener Str. 64 D-46284 Dorsten Telefon: 0 23 62 / 94 60 0 E-Mail: office@inlineconsulting.de Internet: www.inline-kongress.de oder www.inlineconsulting.de

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m 14./15.11.2015 findet in Kassel der INLINE Kongress statt. Erneut werden 2.000 Teilnehmer zur Spitzenveranstaltung der Branche erwartet. In Kassel verschmelzen Business und Sport zu einer ganz besonderen Atmosphäre. Teilnehmer/innen dürfen sich auf mehr als 60 Workshops von den begehrtesten internationalen INLINE Presentern freuen. Im Management-Bereich werden mehr als 35 Vorträge geboten. Als Key Speaker gebucht sind: René Borbonus, der bereits im vergangenen Jahr für Begeisterung sorgte, Extremsportler Joey Kelly, Hans-Jürgen Hartauer, Marc Gassert und viele weitere.

Seminare über Sportmedizin bis hin zu Vertriebsthemen Die Auswahl der Vorträge im Rahmen der Managementveranstaltung ist darauf ausgerichtet, für jede Position im Fitnessbetrieb interessante und vor allem innovative Inhalte zu liefern. Studiobetreiber und Personal Trainer, Flächenleitung und Servicekraft sollen im Programm für sich selbst und für ihren Verantwortungsbereich das passende Thema finden. So werden Seminare zu Vertrieb, Kommunikation, Ernährung, aktuelle sportwissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse und Leistungspräsentation etc. angeboten. Persönlichkeiten aus den Bereichen

Medien, Politik und Medizin reichern das Programm darüber hinaus an.

Fitness-Highlights auf der Inline Convention Die Convention ist in sechs Bereiche aufgeteilt: Im Bereich „Move“ werden u.a. Dance-Klassen angeboten, in „News &Trends“ werden Neuheiten wie beispielsweise das Programm Dancit! von Christian Polanc (bekannt aus der RTL Sendung Let´s Dance) oder Boxtraining präsentiert. Der Bereich „Body&Mind“ hat die Schwerpunkte Yoga, Pilates und BALLance. Weiterhin werden Kurse mit Schwerpunkt Cycling, Therapeutic Moves und Functional Training geboten.

Early Bird fast ausgebucht Ab sofort gilt für alle Anmeldungen: first come, first served. Denn der Kongress ist bereits in der Frühbucherphase so gut wie ausgebucht. Mehr erfahren und anmelden auf www.inline-kongress.de.


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Digitalisierungs-Vorreiter eGym

Smart trainieren „Immer mehr Studios profitieren vom Megatrend“ Für eGym ist die Digitalisierung einer der Hauptwachstumstreiber in der Fitnessbranche. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine komplette Infrastruktur, um sich zu einem vernetzten Studio zu entwickeln, alle Komponenten sind nahtlos aufeinander abgestimmt. Anlässlich seiner ersten beiden Hausmessen stellte eGym sein Konzept zur optimalen Organisation des Studiotrainings und die neueste Generation vollelektronischer Kraftgeräte vor.

A Infos & Kontakt eGym GmbH Nymphenburger Straße 12 80335 München www.egym.de/business vertrieb@egym.de

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ufbruch! Die Digitalisierung hebt Trainingszielerreichung und Mitgliederbetreuung in eine neue Dimension – Studiobetreiber profitieren von nachhaltig höheren Umsätzen.

Die neueste Generation der vollelektronischen Kraftgeräte Das Münchner Fitnessunternehmen eGym liefert bereits alle „Zutaten“, um Betreiber auf allen wichtigen Stufen ihrer Wertschöpfungskette mittels digi-

taler Anwendungen erfolgreicher zu machen. Jetzt stellte eGym anlässlich seiner ersten beiden Hausmessen Interessenten und Kunden sein ambitioniertes Konzept zur optimalen Organisation des Studiotrainings vor. Dabei warfen die insgesamt über 200 geladenen Gäste auch einen ersten Blick hinter die Kulissen der Entwickler- und Ingenieurs-Teams. Viel von eGym gehört hatten alle Besucher bereits. Sich vor Ort umzuschauen, die Produkte auszuprobieren

und zu erleben, das sei noch einmal etwas ganz anderes, wie es ein begeisterter Teilnehmer auf den Punkt brachte. Dicht umlagert war die neueste Generation der vollelektronischen Kraftgeräte (s. Kasten), und unter Anleitung der engagierten Trainer gaben die Studioprofis aus ganz Deutschland mitunter alles, um die eGym Produkte einerseits einem harten Qualitätstest zu unterziehen, und um andererseits vor ihren Kollegen eine bella figura abzugeben.

Das vernetzte Fitnessstudio als Erfolgsfaktor „eGym bietet seinen Kunden die komplette Infrastruktur, um sich zu einem vernetzten Studio zu entwickeln“, betonte eGym Geschäftsführer Philipp Roesch-Schlanderer. Modernste vollelektronische Kraftgeräte, unterschiedliche Trainingsmethoden auf dem neu-


esten trainingswissenschaftlichen Stand und die eGym Trainer App für perfekte Mitgliederbetreuung. Alle Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt – für bestes Training und für beste Studio-Organisation. 700 Studios hätten sich inzwischen mit eGym auf „Digitalisierungsreise“ begeben, d.h. sie haben sich für einen eGym Gerätezirkel oder die eGym Trainer App entschieden. Automatische Geräteeinstellung, wechselnde Trainingsmethoden, einfache und sichere Nutzung machten das eGym System anwendbar für den Massenmarkt. Transparenter und laufender Trainingsfortschritt motiviere die Mitglieder zusätzlich. Roesch-Schlanderer: „Das vernetzte Fitnessstudio als Erfolgsfaktor ist keine Zukunftsmusik mehr – es ist heute schon Realität.“

Software-Experte Jürgen Gallmann, eGym Geschäftsführer Philipp Roesch-Schlanderer und eGym Vertriebschef Mario Görlach (v.l.)

„Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung“ Nachgefragt beim Software-Experten Jürgen Gallmann, der u.a. Chef von Microsoft Deutschland war. Er ist inzwischen als Unternehmer und Business Angel tätig und gehörte zu den ersten Investoren bei eGym. Herr Gallmann, bedroht die Digitalisierung vieler Industrien die Fitnessbranche? Jürgen Gallmann: Im Gegenteil! Ich kann nur an alle Betreiber appellieren, sich beizeiten die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung zu Nutze zu machen: Investieren, agieren und gestalten Sie. Seien Sie proaktiv und steigern Sie mittels digitaler Anwendungen Ihre Umsätze. Bedroht ist, wer nichts tut und nur abwartet. Die Digitalisierung bietet allen Betreibern die Chance, ihre für das Geschäft besonders kritischen Bereiche systematisch zu bearbeiten und die Fitnessfortschritte und -interessen ihrer Mitglieder endlich genau kennenzulernen. Können Sie das konkretisieren? Jürgen Gallmann: Für mich ist ganz klar, dass die Wertschöpfung im Studio zunehmend digitalisiert wird. Optimale Betreuung und Zielerreichung der Mitglieder ist die Kernwertschöpfung im PremiumBereich. Sie steht daher im Fokus der Digitalisierung. Kunden möchten in erster Linie ihre Trainingsziele erreichen; deshalb kommen

sie ja ins Studio. Das setzt zum einen die richtige Geräteausstattung mit moderner Trainingssoftware voraus. Begleitet werden muss das Training zum anderen mit optimaler Betreuung. Eine Softwarebasierte Lösung, wie eGym sie mit seiner Trainer App anbietet, entlastet die Trainer von Routineaufgaben und lässt ihnen deutlich mehr Zeit für ihre Mitglieder. Die App gibt Trainern und Betreibern einen genauen und vollständigen Überblick über die Mitglieder-Historie sowie das Geschehen im Studio. Sie bietet darüber hinaus eine Vielzahl vernetzter Analyse- und Auswertungsmöglichkeiten. Das ist „smart coaching“ und bringt die Mitglieder wirklich voran!

„Stand alone“ und neuer Antrieb für die eGym Geräte eGym offeriert neuerdings seine Maschinen auch einzeln, als so genannte „Stand Alones“. Damit werden die bewährten eGym Geräte für neue Zielgruppen attraktiv, etwa für Kunden, die ein Training z.B. ganz speziell am Bizeps Gerät absolvieren wollen. Ab sofort liefert eGym seine ersten vollelektronischen Kraftgeräte außerdem mit der neuen, selbst entwickelten Antriebstechnologie Free Flow aus. Free Flow gibt den Nutzern ein noch angenehmeres Trainingsgefühl, was durch Weiterentwicklung der in den Geräten verbauten Elektromotoren erzielt wurde. Mit dem Free Flow Antrieb macht das Training an den eGym Geräten noch mehr Spaß – beste Voraussetzungen für das zuverlässige Erreichen der persönlichen Trainingsziele. Studiobetreiber aufgepasst: Jetzt den Free Flow Antrieb testen! Fragen Sie uns nach einer Teilnahmekarte für unsere beliebte eGym Hausmesse in München unter events@egym.de.

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Fitness

Funktionelle Bewegungsanalyse medo.check – das boomende Geschäft mit dem Personal Training beschert dem Unternehmen medo.check weiterhin beste Verkaufszahlen in der Branche. Als Marktführer für Personal Training Software bietet medo.check höchste Qualität natürlich auch bei seinen Neuheiten. Neben neuen Check-up Funktionen (editierbare Tests) bietet der hochwertige Trainingsplan-Editor zahlreiche neue Übungsbilder und –videos sowie jetzt auch die stark nachgefragten korrektiven Übungen für die funktionelle Bewegungsanalyse (FMS). www.medocheck.com

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Gym unter freiem Himmel Escape Fitness – Octagon das vielseitige Fitnessgerät, das seinen Nutzern eine Vielzahl an Trainingskombinationen an einem einzigen Ort ermöglicht, gibt es nun auch als Outdoor-Version. Die neue, robuste Outdoor-Version des Octagons wurde entwickelt, um allen Wetterbedingungen standzuhalten. Ein spezielles Verfahren versiegelt den Rahmen, die Edelstahlaufsätze und die Bolzen und schützt sie so vor Korrosionen und wetterbedingten Ablagerungen. Mit seinen austauschbaren Anbauelementen ist der Octagon ein universelles und modulares Fitnessgerät. Er eignet sich für jedermann und wird mit einer breiten Palette an Zubehör allen Trainingsbedürfnissen gerecht. www.escapefitness.com/de

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Fitness

Profisportler trainieren mit Les Mills Les Mills – Die Frauenhandball-Bundesligamannschaft von Bayer Leverkusen hat das Core-Training Les Mills CxWorx genutzt, um sich auf die Saison 2015/16 vorzubereiten. CxWorx verbessert die Wurfkraft der Spielerinnen und schult deren koordinative Fähigkeiten. Voller Vorfreude und Energie bestritten die Handballdamen ihr erstes Heimspiel. Regelmäßig besuchten die Elfen im Zuge der Saison-Vorbereitung das Fitnessstudio GoFit in Leverkusen, um das Core-Training Les Mills CxWorx zu absolvieren. Top motiviert arbeiteten die 16 jungen Frauen gezielt an der Stärkung ihrer Rumpfmuskulatur. Les Mills CxWorx zeichnet sich durch seine Effektivität aus und bildet die perfekte Ergänzung zum klassischen Handballtraining. Als 30-minütiges Workout verbessert CxWorx nicht nur Ausdauer und Kraft, sondern auch Beweglichkeit, Koordinationsfähigkeit und Schnelligkeit: „In der Phase der Vorbereitung ist es besonders wichtig, dass wir unseren Spielerinnen ein effektives und abwechslungsreiches Trainingsprogramm bieten“, meint Handball-Cheftrainerin Renate Wolf. „Les Mills CxWorx eignet sich besonders gut für unsere Profisportler. Es steigert die Koordinationsfähigkeiten und führt dadurch zu verbesserten Wurfqualitäten.“ www.lesmills.de

Laufen wie in freier Natur Vibrafit – die Vibrafit GmbH aus Solms vertreibt in Deutschland das neue Speedfit-Curve Lamellen-Laufband. Die Vorteile des Lamellenlaufbandes sind eine hervorragende Dämpfung, natürliches Gehen und Laufen durch eigenen Antrieb, keine Antriebstechnik wie Elektromotoren, Platinen, Stellmotoren, kein Stromanschluss, kein Kabel, kein Stromverbrauch, bis zu 30% höheren Kalorienverbrauch des Trainierenden, einfache Bedienung. Außerdem ist das Speedfit-Curve besonders wartungsarm. Lamellenlaufbänder besitzen eine hervorragende Dämpfung und sind eine optimale Wahl für ein Geh- und Lauftraining bei maximaler Gelenkschonung. www.vibrafit.de

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Fitness

Die neue Group-Fitness DIN-Norm © Eric Isselée - Fotolia.com

– oder der Amtsschimmel wiehert Als Vorsitzender des Deutschen Fitness & Aerobic Verbandes nimmt Volker Ebener zu der neuen DIN-Norm 33961-3, welche den Group-Fitness-Bereich normiert, kritisch Stellung.

W

ahrscheinlich ist sie den Urhebern selbst peinlich, denn bisher wurden die DIN-Normen 33961-1 und 2 schon häufig diskutiert, von der DIN-Norm 33961-3 hört man aber so gut wie nichts. Dabei ordnet diese Norm den Gruppenfitness-Bereich. Also mal ein paar Stilblüten, damit Sie nachvollziehen können, was da passiert ist.

DIN 33961-3,4.1 Auf der Basis der Mindestfläche pro Teilnehmer (4 m²) muss die maximale Teilnehmerzahl für den jeweiligen Trainingsraum für den Kunden schriftlich kommuniziert werden.

DIN 33961-3,4.4 Gehörschutz muss zur Verfügung gestellt werden.

DIN 33961-3,4.2 Die Bodenbeläge im Gruppentrainingsräumen müssen keine speziellen Dämpfungseigenschaften aufweisen.

DIN 33961-3,5.2 Es muss mit den Teilnehmern an Group-Fitness ein Eingangsgespräch nach DIN339611:2014-12, 5.3.2 durchgeführt werden.

DIN 33961-4.4 Die maximale Lautstärke der elektronischen Beschallungsanlage im Gruppentrainingsbereich muss eingestellt und gegen Manipulation gesichert werden.

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Norm wurde ohne uns gemacht Bevor ich Ihnen weitere – kaum nachvollziehbare – Passagen dieser DINNorm vorstelle, möchte ich im eigenen Interesse darauf hinweisen, dass weder der Ausbildungsdirektor des DFAV e.V. (ältester deutschen Ausbildungsverband für Trainer), Professor Dr. Theodor Stemper, noch ich als erster Vorsitzender des Mitglieder-stärksten deutschen Trainerverbandes bei der Abfassung dieser Norm angehört wurden, bzw. auch nicht eingeladen wurden. Der zunächst involvierte Deutsche Olympische Sportbund hat diesen Normausschuss vorzeitig verlassen. Vielleicht war das auch gut so, denn wir hätten bei solchen Ergebnissen sicher verärgert das Gremium vorzeitig

verlassen – oder auch um einen Gehörschutz gebeten.

Die Herausforderung der Herausforderung Beim Lesen dieses eigentlich kleinen Norm-Abschnittes macht die gewählte Ausdrucksweise schnell klar, dass hier sicher nicht primär „Group-FitnessExperten“ mitgewirkt haben. Eher drängt sich beim Lesen der Verdacht auf, dass hier Bewegungssportarten offensichtlich von Sesselsitzern normiert wurden. So heißt es in der Norm unter 4.6, dass der Leiter des Gruppentrainingsbereiches sicherstellen muss, „dass die Hauptherausforderung des Gruppentrainings ‚homogenes Angebot – heterogene Gruppe‘ sinnvoll bewältigt werden muss“.


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Fitness

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Für die weniger humanistisch gebildeten Trainer hätte man doch sicher auch sagen können, dass der Aufbau der Kurse das unterschiedliche Leistungsvermögen der Kursteilnehmer berücksichtigen muss. Ob das aber auch die „Hauptherausforderung“ für den oder die Instruktor/in oder den Studioleiter ist, sei mal dahin gestellt, denn schon jetzt hat fast jedes gute Studio Anfänger, Fortgeschrittene und Master-Stunden in den verschiedenen Disziplinen. Gleichzeitig gibt der Kursplan auch zu den entsprechenden Kursen in solchen Studios Empfehlungen für Interessenten, für welchen körperlichen Leistungsstand sich der entsprechende Kurs eignet.

Anamnese vor Fitnesskursen Problematisch wird in diesem Zusammenhang, die sicher gut gemeinte Aufforderung, dass ein Empfehlungsgespräch durchgeführt werden und vor Aufnahme eines Kurstrainings stattfinden soll. Die für das Fitnesstraining an stationären Trainingsgeräten inzwischen übliche Anamnese vor Aufnahme des Trainings wäre – bei immer älteren Teilnehmern in deutschen Fitnessstudios – sicher auch für das Gruppenfitness-Training zu empfehlen. Hier stellt sich nur die Frage: Wer ist dann dafür zuständig? Die Group-Fitness-Instruktoren müssen als Freiberufler in mehreren Studios beschäftigt sein und kommen zumeist erst kurz vor ihrer Stunde ins Studio. Üblicherweise haben sie immer nur kurze Pausen zwischen den Kursen. Da die Kurstrainer/ innen einen weitaus höheren Stundenlohn erhalten als die FitnessgeräteTrainer/innen, würde diese Aufgabe aus Kostenersparnis-Gründen also an

© Denis Junker@Fotolia.com]

letzteren hängen bleiben. Die Trainer auf der FitnessgeräteFläche können aber die Belastungen in den Kursen oft gar nicht richtig einordnen. Um es kurz zu machen: Wenn das Eingangsgespräch etwas bringen soll, dann müsste es in das Beitragsgefüge eingearbeitet werden und es darf nicht vorranging auf Selbsteinschätzung des Teilnehmers oder auf standardisierten Fragebögen basieren.

Ahnungslosigkeit der Normierer Wie wenig die „Normierer“ von der Gruppentraining-Branche überhaupt wissen, findet man dann beispielhaft in der Norm unter 4.6., wo es wörtlich heißt: Die Institution oder Organisation, welche die vorgefertigten Programme produziert, bietet ein geschlossenes System an. Das heißt, dass genau vorgegebene Bedingungen von Erstausbildung, regelmäßige Zusammenkünfte und Weiterbildungen erfüllt sein müssen, weil sonst der „Entzug der Rechte“ droht. Was an „Erstausbildungen, regelmäßigen Zusammenkünften und Weiterbildungen an genau vorgegebenen Bedingungen“ zu erfüllen ist, weiß ich nicht. Auf welcher Basis man hier Rechte entziehen will, ist aus juristischer Sicht zumindest kaum nachvollziehbar. Die DIN-Norm selbst hat keinen Rechtsanspruch auf Umsetzung.

Normierer tragen Verantwortung Alberto Perlman (ZUMBA-Eigentümer) oder Phillip Mills (Eigentümer von Les Mills) konnten erst vor relativ kurzer

Zeit in persönlichen Gesprächen von uns überredet werden, ihren Instruktoren zumindest eine Grundausbildung beim DFAV nahezulegen. Also: Rechte entziehen kann man über eine DINNorm wohl kaum. Trotzdem kann die DIN-Norm in rechtlichen Auseinandersetzungen bisweilen sogar bis zu einer Beweisumkehrung führen. Hat der Betreiber eines Fitnessstudios eine DIN-Norm umgesetzt, z.B. die vorgeschriebenen 4 m² pro Teilnehmer bei der Belegung eines Kursraumes, und verletzt ein Teilnehmer sich und einen anderen bei einem Zusammenstoß während eines Kurses, so kann die Einhaltung der DIN-Norm dazu führen, dass der Verletzte zwar seinen „Unfallgegner“ verklagen kann. Der Studiobetreiber aber muss nicht seine Unschuld bezüglich der zur Verfügung gestellten Raumgröße beweisen. Schließlich hat er den Raum laut DIN-Norm ausgelastet. Unter anderem bedeutet diese von vielen Gerichten geübte Praxis für die Normierer eine entsprechende Verantwortung, denn die Gerichte vertrauen dabei auf die Experten-Fachkenntnisse der Normierer. Wenn diese Fachkenntnisse aber nicht in entsprechendem Maß vorhanden sind, kann der Normierer schwerlich dieses Vertrauen rechtfertigen.

In der Pflicht sind die Falschen Sicherlich, wir wollen hier den „Experten“ in der DIN-Kommission keinen Vorsatz unterstellen, aber die in dieser Norm geforderten Voraussetzungen müssten viel genauer definiert werden und auch erfüllbar sein. Wie schwer oder gar unmöglich das sein kann, zeigt sich bei der Forderung, dass die vorgefertigten Programme (z.B. ZUMBA, Les Mills und viele andere) nachweislich auf Expertenwissen basieren müssen. Die oben genannten Programme kommen aus Südamerika und Neuseeland. Was ist denn ein Experte in Südamerika oder Neuseeland? Wer muss der Experte sein: derjenige, der die Choreographie oder die einzelnen Moves entwickelt hat oder gar derjenige, der die Musik zusammengestellt hat? Und wie soll man das von Deutschland aus überprüfen? Der Markt ist absolut voll von Programmen, bei denen es nicht den geringsten Hinweis auf diese Frage gibt. Hier setzt also der Hebel an der völlig falschen Stelle an, solche Informationen können höchstens Pflichtaufgaben des Produzenten sein, aber nicht des Studiobesitzers. Volker Ebener

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Sprint 8 – der Schlüssel zum Erfolg mehr Muskelmasse, weniger Fett

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atrix ist exklusiver Cardiogeräte Partner von Sprint 8 im kommerziellen Fitnessbereich. Sprint 8 ist ein effizientes, einzigartiges Trainingsprogramm, das ein komplettes Workout, inklusive Aufwärmen und Abkühlen in nur 20 Minuten ermöglicht. Dieses komprimierte Programm ist unschlagbar, was den maximalen Fitnesseffekt bei minimalem

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Fitness

Functional Training in freier Wildbahn Outdoor-Training als Zusatzangebot für Studios

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ental bin ich vorbereitet auf zumindest eine schrille Trillerpfeife, bellende Kommandos von hart gesottenen Hulk-Trainern, abenteuerlustige Fitness-„Masochisten“, die bereitwillig im Schlamm ihre Muskel-Schmerzgrenze neu ausloten, Straf-Liegestütze bis zum Umfallen und jede Menge Schweiß. Klassisches Bootcamp eben. Das Bild sieht jedoch etwas anders aus: Grüne Wiese und Kinderspielplätze statt Schlamm und Stacheldraht, motivierende Electro-Beats über portable HandyLautsprecher und ermunternde „Du schaffst das!“-Anfeuerungen von überraschend menschlichen Trainern. In dieser grundfreundlichen Atmosphäre trainieren Fitnessfans von nebenan spielerisch bei Wind und Wetter ihre Kraftausdauer. Nach jeder ZirkelÜbung wird jubelnd abgeklatscht. Nur

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Mit „Trimm Dich“, Bootcamp und Co. zurück zu den (Baum-) Wurzeln: Für Personal Trainer gehört es schon lange dazu, aber auch immer mehr Studios bedienen mit Outdoor-Trainingskonzepten eine wachsende Zielgruppe, die nach dem Arbeitsalltag raus möchte aus geschlossenen Räumen. Gerade in den Sommermonaten erfreuten sich die hochintensiven Intervalltrainings an der frischen Luft großer Beliebtheit. Doch wie gestaltet sich Outdoor-Training als Zusatzangebot für Studios? Kann man hier schon von Profit-Center sprechen? Und wie funktioniert es, das Training ausschließlich draußen anzubieten, wie der Anbieter Outdoor Gym? Tina Klostermeier hat für F&G gleich drei betreute Outdoor-Konzepte ausprobiert und mit den Programm-Managern gesprochen.

der Schweiß fließt fröhlich seine Bahnen, wie erwartet.

H.I.I.T mit Wir-Gefühl Für die F&G habe ich drei Bootcampbzw. Outdoor-Kurse getestet. So verschieden die Ausrichtung ausfällt, eins haben sie alle gemeinsam: Mit dem harten Drill-Training nach Vorbild des Ausbildungsprogrammes der USArmy haben sie heute wenig zu tun. Stattdessen stehen Teamgeist und hochintensives Zirkel-Intervalltraining im Fokus. Immer mehr Anbieter auf dem Fitnessmarkt locken gezielt Outdoor-Fans mit solchen Zusatzangeboten. Beispielsweise die Studiokette Fitness First verlagert ihren funktionellen Trainingskurs „Freestyle Circuit“ in den warmen Monaten nach draußen, während das sogenannte „BootCamp“ der

Kette Health City auch im Winter im Freien stattfindet. Der Special InterestAnbieter Outdoor Gym hingegen hat gar kein Studio, sondern ist auf Outdoor-Formate spezialisiert. Alle drei Anbieter haben einen Trend erkannt und machen Freeletics und Co. Studio-Konkurrenz. Freeletics, das Online-Kraft-Ausdauertraining mit dem eigenen Körpergewicht, wird aktuell laut gleichnamigem Unternehmen von über vier Millionen Nutzern weltweit praktiziert. Die Chance für Studios liegt aber in der fachmännischen Betreuung bei dieser Art von Training, die Freeletics via Handy-App eben nicht leisten kann.

Kraft-Ausdauer, Beweglichkeit & frische Luft Bei allen drei Outdoor-Konzepten, die ich getestet habe, wird eine Stunde lang intensiv Ausdauer, Kraft und


Beweglichkeit trainiert, sozusagen in freier Wildbahn: Treppenstufen eignen sich hier für Sprints, Geländer und Bänke für Bizeps- und Trizeps-Übungen, auf Mauern lassen sich wunderbar Bauch-Crunches ausführen und Bäume werden für Sling-Übungen eingespannt. Nahe des Fitness First Clubs in Köln verwandelt sich auch ein ganzer Kinderspielplatz zur Trainingsfläche für Erwachsene. Warum auch nicht? Studios brauchen hierfür keine Investition tätigen, keine Studiofläche, nicht einmal zwingend Geräte oder Musik. Einzig und allein ein motivierter Trainer muss die Gegend um das Studio nach geeigneten und sicheren Trainingsmöglichkeiten abklopfen. Der Weg dorthin bietet sich für einen Dauerlauf an und kann für Fortgeschrittene mit Sprintübungen oder Streck-Hocksprüngen angezogen werden.

Fitness First: freestyle Outdoor Circuit Das Fitness First Studio in Köln schickt die Studiomitglieder, die zum „freestyle Outdoor Circuit“ kommen, in einen ca. zwei Kilometer entfernten Park. Die bunt gemischte Truppe joggt neben dem fahrradfahrenden Trainer her, der die Kleingeräte und Wasserflaschen bequem im Fahrradkorb transportiert. Weil der nahegelegene Kinderspielplatz gerade menschenleer ist, können hier Tubes und Koordinationsleiter gespannt, Schaukeln und Hanteln geschwungen werden. Je nach Gruppenstärke gibt es verschiedene ZirkelStationen, an denen jeweils eine Minute trainiert wird. Danach folgen 30 Sekunden Pause, die für den Stations-

wechsel genutzt werden. Zum Schluss folgen nochmal schweißtreibende „Burpees“, dann entspanntes Dehnen und Auslaufen zurück zum Studio.

Health City: BootCamp Im Health City Club in der Bonner Altstadt ist der Kurs „BootCamp“ deutlich Lauf-intensiver: eine ca. 6 km lange Joggingtour, die zügig bewältigt wird, führt ohne Kleingeräte vom Studio an den Rhein und wieder zurück. Zwischendurch gibt der Trainer Dehn-, Sprintoder Sprungübungen vor. Nach der Hälfte der Strecke erfolgt eine 20-minütige Krafteinheit mit sechs Aufgaben (verschiedene Stütz-Variationen, Crunches, Kerze, Dips). 30 Sekunden dauert eine Übung, die Pausen dazwischen nur wenige Sekunden und der Zirkel wird dreimal wiederholt.

Outdoor Gym: Zirkeltraining Beim Outdoor Gym von Felix Klemme treffen sich die Teilnehmer nach vorheriger Anmeldung (für die Planung des Trainings) zum funktionalen Training direkt am Bonner Rhein. Unter Einsatz von Kleingeräten oder dem eigenen Körpergewicht schwitzen hier bis zu 22 Teilnehmer im Zweierteam an 12 verschiedenen Übungsstationen. Es gibt jeweils vier Wiederholungen à 20 Sekunden mit zehn Sekunden Pause dazwischen. Am Ende wird nicht nur abgeklatscht, sondern auch gemeinsam ausgelaufen und im großen Kreis gedehnt. Lesen Sie im Folgenden, wie die drei Ketten-Anbieter – Fitness First, Health City und Outdoor Gym – die Bootcamp- bzw. Outdoor-Konzepte einordnen und etabliert haben. Tina Klostermeier

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Fitness

Outdoor-Training bei Fitness First F&G hat nachgefragt bei Alexander Richter

Als National Fitness Manager Germany trägt Alexander Richter entscheidend dazu bei, das Angebot von Fitness First kontinuierlich weiterzuentwickeln. Seit acht Jahren an Bord von Fitness First ist der Sportlehrer, -manager und ehemalige Leistungssportler Experte auf den Gebieten Ernährung und präventives Training. www.fitnessfirst.de

Trainer Jochen Pieper erklärt eine Ruder-Übung

F&G: Wann und warum haben Sie sich dafür entschieden, den Kurs „freestyle Outdoor Circuit“ bei Fitness First anzubieten? Wer ist der Lizenz-Geber? Alexander Richter: Da wir in unseren Anlagen 2012 das freestyle-Konzept mit großem Erfolg bei unseren Mitgliedern gelauncht hatten, war es für uns die logische Konsequenz, das Produkt auch an die frische Luft zu bringen, das war 2013. „freestyle Outdoor Circuit“ ist von Fitness First Germany entwickelt worden und gehört dementsprechend auch Fitness First Germany. F&G: Welches Trainingskonzept verfolgt der Kurs, klassisches Bootcamp-Training? Alexander Richter: freestyle Circuit basiert auf alltagsrelevanten bzw. funktionell ausgerichteten Übungen, die nach dem Prinzip des H.I.I.T durchgeführt werden. Einem Bootcamp-Training entspricht das nicht direkt, da wir unsere Teilnehmer nicht wie beim Bootcamp durchaus üblich anschreien und drillen, sondern eher in einem gesunden Maße motivieren. F&G: Wer ist Ihre Zielgruppe? Alexander Richter: Fitnessbegeisterte, die an der frischen Luft in der Gruppe trainieren wollen. F&G: Was müssen Ihre Trainer wissen, können und mitbringen (spezielle Lizenz etc.)? Alexander Richter: Unsere Fitness Coaches haben Minimum EQF Level 3 Qualifikation. Des Weiteren sollten sie Kenntnisse/Erfahrungen haben im Umgang mit Gruppentraining. F&G: Welche (Klein-)Geräte kommen zum Einsatz? Alexander Richter: Ropes, TRX, Tubes, Medizinbälle, Agility Leddar und Hütchen. F&G: Kann man das Training überall (sämtliche Parks etc.) und jederzeit

(auch an Feiertagen) anbieten? Oder gibt es behördliche Auflagen oder Ähnliches? Alexander Richter: Ja, das kann man. So wie wir es aktuell durchführen, haben wir keine Einschränkungen. F&G: Sind die Teilnehmer auch draußen versichert? Alexander Richter: Ja, die Teilnehmer müssen vorab eine Haftungserklärung unterschreiben. F&G: Ist Bootcamp- bzw. Outdoor-Training ein neuer Trend oder ein Special Interest, also Nischenthema? Alexander Richter: Das Thema Outdoor-Training nimmt immer mehr Fahrt auf. Meiner Meinung nach wird das Thema in den nächsten Jahren in Deutschland beliebter werden, wenn man alleine den Trend in den anderen Ländern wie UK oder den USA betrachtet. Es bilden sich immer mehr eigenorganisierte Gruppen, um nicht unbedingt standortgebunden gemeinsam Sport zu treiben. F&G: Eignet sich das Konzept aus Ihrer Sicht auch für verschiedene Fitnessstudios, kleine wie große, Eigentümer-geführte und Ketten? Alexander Richter: Definitiv ja, da es leicht zu implementieren ist, wenn man die geeigneten Trainer dazu hat. F&G: Wie ist das Feedback von a) Ihren Trainern und b) Ihren Kunden? Alexander Richter: Trainer wie auch Kunden sind begeistert von dem Training, da es abwechslungsreich, kurzweilig und sehr motivierend ist. Darüber hinaus ist es eine gute Ergänzung zum Training im Club. F&G: Wie muss man so ein DraußenKonzept bewerben, damit es auch die typischen Studio-Kunden überzeugt? Alexander Richter: Ein hocheffizientes Training in kurzer Zeit und das an der frischen Luft. Ebenso motivierend und qualitativ hochwertig wie das Training im Studio mit Trainer.

Julia Swienty an der Koordinationsleiter Bei 3 auf dem Baum, in den Liegestütz!

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Daniel Grüderich bei einer fortgeschrittenen Rumpfübung

freestyle Outdoor Circuit mit Trainer Joachim Pieper (Mitte) und Tina Klostermeier von der F&G (rechts)


Fitness

Outdoor-Training bei HealthCity F&G hat nachgefragt bei Jens Schulze

Jens Schulze, National Fitness Manager bei HealthCity Deutschland, ist studierter Sportwissenschaftler und CrossFit Trainer. Ursprünglich kommt er aus dem Group Fitness und arbeitete dann als Personal Trainer. Jetzt ist er besonders aktiv im Personal Training, dem PT Management und der Trainerausbildung sowie dem Coaching. F&G: Wann und warum haben Sie sich dafür entschieden, den Kurs „BootCamp“ bei Health City anzubieten? Wer ist der Lizenz-Geber? Jens Schulze: Das war vor ca. drei Jahren. Meine damaligen Kollegen aus BeNeLux, Spanien, Italien, Frankreich und ich saßen zusammen und haben Ideen für neue Produkte gesucht. Uns ist aufgefallen, dass wir viele Läufer unter unseren Mitgliedern haben und allgemein einige Mitglieder, die gerne Outdoor trainieren. Damit wir diesen Mitgliedern auch ein vollständiges Trainingserlebnis bieten können, haben wir uns für das BootCamp entschieden. Die Inhalte sind von uns selbst erstellt, d.h. es gibt keinen Lizenzgeber. Aus diesem Grund auch der Name „HealthCity BootCamp“. Nach drei Monaten war es soweit und im April sind wir mit dem BootCamp gestartet. F&G: Welches Trainingskonzept verfolgt der Kurs, klassisches Bootcamp-Training? Jens Schulze: Unser BootCamp basiert auf drei Elementen; 1. Ausdauer 2. Kräftigung 3. Fun & Games. Diese Elemente wechseln in einer Einheit. Zu Beginn war das BootCamp bei uns etwas „militärischer“. Während der gesamten Einheit gab es vier verschiedene Kommandos, die jederzeit gerufen werden konnten. Den Kommandos waren Übungen zugeordnet. Der Trainer hatte außerdem eine Pfeife, der Drill war also etwas mehr da. Mittlerweile ist es ein starkes „Wir“ Gefühl. Wir starten als Team, trainieren als Team und beenden die Session im Team. F&G: Wer ist Ihre Zielgruppe? Jens Schulze: Es gibt verschiedene Formate. Wir starten mit 30 Minuten Ein-

Die ideale Einladung für einen kleinen Brücken-Sprint

steigerformaten, bei denen wir nicht länger als 500 m am Stück laufen. Das vollständige Format dauert 60 Minuten mit mindestens 2 km Laufstrecke. Da die Übungen an das jeweilige Leistungsniveau angepasst werden können, kann jeder, der gerne draußen trainiert, am BootCamp teilnehmen. Es stehen besonders der Spaß und die Freude an der Bewegung im Team in der Natur im Vordergrund. F&G:. Was müssen Ihre Trainer wissen, können und mitbringen (spezielle Lizenz etc.)? Jens Schulze: Wir haben, neben unseren allgemeinen Voraussetzungen an die Trainer (Lizenz und ErsteHilfe-Schein), eine spezielle BootCamp-Ausbildung über einen Tag. Schwerpunkte sind hier die Sicherheit und Besonderheiten des Outdoor-Trainings sowie natürlich die Struktur und die Teamführung. F&G: Welche (Klein-)Geräte kommen zum Einsatz? Jens Schulze: Eine kleine Auswahl: Kettlebells, Battleropes, Reaction Balls, kleine Hürden und natürlich alles, was wir vor Ort finden: Vor allem Treppen, Bäume zum Klettern oder Fußballtore für Klimmzüge. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. F&G: Kann man das Training überall (sämtliche Parks etc.) und jederzeit (auch an Feiertagen) anbieten? Oder gibt es behördliche Gewerbeauflagen oder Ähnliches? Jens Schulze: Tatsächlich gab es noch nie Probleme, allerdings klären wir je nach Trainingsort vorher ab, ob wir ein HC BootCamp dort anbieten dürfen. Die Teilnehmer sind übrigens auch draußen versichert. F&G: Ist Bootcamp- bzw. Outdoor-Training ein neuer Trend oder ein Special Interest, also Nischenthema? Jens Schulze: Meine persönliche Meinung ist, dass es sich gerade Richtung Trend entwickelt. Ich glaube, dass Menschen gerade in der heutigen Zeit jederzeit und überall ein tolles Training machen wollen und es Ihnen dann auch ermöglicht werden soll. F&G: Eignet sich das Konzept aus Ihrer Sicht auch für verschiedene Fitnessstudios, kleine wie große, Eigentümer-geführte und Ketten?

Treppenstufen lassen sich super für kleine Sprungübungen einsetzen

Jens Schulze: Uneingeschränkt ja. Unabhängig vom Standort des Clubs kann man ein Bootcamp anbieten. Man benötigt nur ein gutes Konzept. Ob man dieses nun selbst erschafft oder ein Lizenzprodukt erwirbt, muss jeder für sich entscheiden. F&G: Wie ist das Feedback von a) Ihren Trainern und b) Ihren Kunden? Jens Schulze: Für beide sehr positiv. Man muss sich darauf einstellen, dass die Sessions einer besonderen Vorbereitung bedürfen. Wir laufen niemals Strecken, die wir nicht kennen oder gehen an unbekannte Orte. So muss der Trainer schon im Vorfeld die örtlichen Gegebenheiten erkunden und in seine Planung mit einfließen lassen. Gerade im Outdoor-Bereich muss man auch stärker auf die Sicherheit achten, das fängt ggf. bei Warnwesten an und hört auf damit, dass die Gruppe permanent zusammenbleiben muss und der Trainer jeden im Auge hat. Die Gruppengröße ist da mitentscheidend. Unsere Mitglieder waren von Beginn an nicht so skeptisch, wie wir das erwartet haben. Für die Personen, die bislang draußen gelaufen sind, ist dies eine super Ergänzung, da ihr Training im Team erfolgt und durch Kraftübungen und spielerische Elemente ergänzt wird. Für die, die eigentlich nicht outdoor trainieren, ist es eine schöne Alternative zum Training im Club. Je mehr Möglichkeiten ein Mitglied hat, um sein Training zu gestalten, desto positiver ist es. Wir haben z.B. das Feedback direkt umgesetzt, dass das BootCamp zu laufintensiv ist und haben den Einsteigerkurs konzipiert. F&G: Wie muss man so ein DraußenKonzept bewerben, damit es auch die typischen Studio-Kunden überzeugt? Jens Schulze: Es geht nichts über die persönliche Ansprache vom Trainer an das Mitglied. Dazu haben wir die Inhalte sichtbar gemacht und teilweise spezielle BootCamp Areas vor den Clubs gebaut oder lassen regelmäßig die Sessions in Club-Nähe stattfinden. So kann das Mitglied in Ruhe aus dem gewohnten Club die Inhalte betrachten und dann selbst entscheiden, beim nächsten Mal mitzumachen.

F&G-Redakteurin Tina Klostermeier bei Mauer-Crunches

Plyometrisches Training direkt am Rhein


Fitness

Das Training bei Outdoor Gym F&G hat nachgefragt bei Felix Klemme

Der Inhaber und Geschäftsführer von Outdoor Gym, Felix Klemme ist Diplom -Sportwissenschaftler, Life Coach und auch der Gründer von Outdoor Gym. Durch seine Arbeit als Personal Trainer entwickelte er das Konzept von Outdoor Gym, als er mit einem seiner Privatkunden im Kölner Stadtwald begann, zu allen Jahreszeiten draußen zu trainieren. Er selbst trainiert ausschließlich in der Natur, wobei er sich von dem inspirieren lässt, was er an seinem Trainingsort vorfindet. Felix Klemme wurde 2015 beim NEOS Award zum „Personal Trainer des Jahres“ gekürt. www.outdoorgym.de F&G: Wann und warum haben Sie sich dafür entschieden, mit dem Konzept und dem eigenen Unternehmen „Outdoor Gym“ an den Markt zu gehen? Felix Klemme: Nach dem Sportstudium und durch meine Arbeit als Personal Trainer habe ich gemerkt, dass ich als Coach Menschen helfen kann, ihr Leben komplett umzukrempeln. Gleichzeitig kann ich meiner persönlichen Leidenschaft für Natur und Bewegung nachgehen. Zu meiner Geschäftsidee von Outdoor Gym bin ich gekommen, als ich damals mit einem Privatkunden im 1:1-Outdoor-Training seine neuen Erfolge miterleben durfte: mehr Kraft, mehr Motivation und ein viel besseres Immunsystem. F&G: Welches Trainingskonzept verfolgen Sie, klassisches Bootcamp-Training? Felix Klemme: Ziel unseres Trainings ist es, Menschen dafür zu sensibilisieren, raus zu gehen und wieder Teil der Natur zu werden. Klar verfolgen wir das Ziel, körperliche Fitness zu optimieren, weil unsere Kurse sportwissenschaftlich nach neuesten Erkenntnissen aufgebaut sind und unsere Trainer alle lizensiert sind. Natürlich sind wir aber KEIN Bootcamp. Statt lauter Musik, Krawall und Gebrüll stehen bei uns das Miteinander und der Bezug zur Natur im Vordergrund. F&G: Wer ist Ihre Zielgruppe? Felix Klemme: Bei uns ist wirklich jeder willkommen. Bei Outdoor Gym können Junge, Alte, Dicke und Dünne trainieren – unsere Trainer passen die Intensität individuell an. F&G: Was müssen Ihre Trainer wissen, können und mitbringen (spezielle Lizenz etc.)? Felix Klemme: Wir suchen Trainer mit Persönlichkeit. Gleichzeitig sollten sie entweder Sportwissenschaftler, Physiotherapeut sein und/oder mindestens eine Trainer B-Lizenz haben. F&G: Welche (Klein-)Geräte kommen zum Einsatz? Felix Klemme: Insbesondere das eigene Körpergewicht. Dazu Taue, Sling-Trainer, Medizinbälle, Tubes,

Koordinationsleitern, Kettlebells, Gewichtswesten und alles, was wir in der Natur finden können, wie Äste, kleine Baumstämme und Steine. F&G: Kann man das Training überall (sämtliche Parks etc.) und jederzeit (auch an Feiertagen) anbieten? Oder gibt es behördliche Gewerbeauflagen oder Ähnliches? Felix Klemme: Ja, das kann man. Auflagen gibt es bislang zum Glück noch nicht und wir wünschen uns, dass es auch so bleibt. Wir alle bei Outdoor Gym achten sehr darauf, dass weder Flora noch Fauna gestört werden und gleichzeitig möchten wir den Menschen gerade in den Städten, den Naturraum wieder nahe bringen. F&G: Sind die Teilnehmer auch draußen versichert? Felix Klemme: Ja. F&G: Ist Bootcamp- bzw. Outdoor-Training ein neuer Trend oder ein Special Interest, also Nischenthema? Felix Klemme: Weder noch. Ich glaube, es ist eine Sensibilisierung dahin, dass die Menschen immer mehr erkennen, dass eine umfassende Gesundheit mehr ist, als nur drinnen zu sitzen. Vielmehr verstehen sie, dass es darum geht, sich auch natürlich zu bewegen, gesund zu ernähren und die Natur wieder für sich zurückzugewinnen. Denn dort kommen wir ja ursprünglich auch her. F&G: Wie ist das Feedback von a) Ihren Trainern und b) Ihren Kunden? Felix Klemme: Aus vielen persönlichen Gesprächen mit unseren Kunden weiß ich, dass viele unserer Mitglieder und auch Trainer begeistert sind. F&G: Wie muss man so ein DraußenKonzept bewerben, damit es auch die typischen Studio-Kunden überzeugt? Felix Klemme: Wir versuchen, Menschen zu ermutigen, Outdoor Gym auszuprobieren. Selbst zu erleben und zu spüren, wie es ist, nach einem langen Arbeitstag im Büro, in der Werkstatt oder in anderen geschlossenen Räumen draußen an der frischen Luft seinen Körper zu trainieren, ist einfach großartig.

Outdoor Gym Erfinder Felix Klemme trainiert mit, hier im Seitstütz

Trainer Felipe Rojas führt eine Rücken-Übung mit Widerstandsband vor

Sarah und Helge sind ein eingespieltes Team und trainieren schon lange regelmäßig outdoor

Teamspirit auch beim Dehnen zum Abschluss

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Fitness

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EPOC

Wie relevant ist der Nachbrenneffekt für den Energieumsatz?

EPOC, der sogenannte „Nachbrenneffekt“ nach der Trainingsbelastung, kann als Sauerstoffmehrverbrauch nach der Belastung gemessen werden. Englisch: excess post exercise oxygen consumption – daher EPOC. Ist EPOC im Zusammenhang mit dem Gesamtenergieverbrauch eine relevante Größe? Prof. Dr. Theodor Stemper geht dieser Frage für F&G anhand neuester Studien auf den Grund.

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ür den Gesamtenergieverbrauch (GE) und damit auch für den Kalorienverbrauch eines (sporttreibenden) Menschen sind unumstritten der Grundumsatz (GU) und der Arbeits(Leistungs-) Umsatz (AU) hauptverantwortlich. Neben GU und AU wird aber oft auch der sogenannte „Nachbrenneffekt“ genannt. Dieser folgt auf die Trainingsbelastung (AU) und lässt sich als Sauerstoffmehrverbrauch nach Belastung messen (englisch: excess post exercise oxygen consumption – daher EPOC; vgl. zusammenfassend dazu besonders schon Gaesser & Brooks, 1984). EPOC bezeichnet einen Mehrverbrauch an Energie, der entsteht, weil der Anstieg des Energieverbrauches, der durch die

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Trainingsbelastung (AU) hervorgerufen wird („Störung der Homöostase“), auch nach Belastung noch eine Weile anhält. Der Nachbrenneffekt hält an, bis alle Systeme ihren Ausgangswert wieder erreicht haben und z.B. Laktat beseitigt, die Körpertemperatur normalisiert und die Energiespeicher wieder aufgefüllt worden sind. Für den Trainierenden ist die EPOCPhase vor allem unmittelbar nach der Belastung subjektiv gut zu spüren, da Atmung und Pulswerte über den Ausgangswert hinaus erhöht sind und auch die Wärmeregulation und eine „innere Unruhe“ noch eine Weile andauern. Wir wollen an dieser Stelle der Frage nachgehen, wie relevant der „Nachbrenneffekt“ EPOC tatsächlich für den Gesamtumsatz (GE) ist.

Teil 2

Wie relevant ist EPOC? In der F&G Ausgabe 4/2015 haben wir zunächst die Bedeutung von EPOC für den Gesamtumsatz erläutert (pro Liter Sauerstoffmehrverbrauch wird energetisch mit 20 kJ bzw. ca. 5 kcal gerechnet) und auch die Bedenken aus wissenschaftlichen Studien zur tatsächlichen Relevanz von EPOC für den Energiebedarf aufgegriffen. Dass die Wissenschaft bisher unterschiedliche Auffassungen zur Bedeutung von EPOC vertreten hat, lag ganz einfach daran, dass mit unterschiedlichen Untersuchungsdesigns gearbeitet wurde, dass z.B. unterschiedliche Messmethoden (direkte oder indirekte Kalorimetrie) angewandt wurden oder unterschiedlich genaue AtemgasMessgeräte (Douglas Sack oder die Stoffwechselkammer, ‚metabolic chamber’) verwendet wurden. Die grundlegende Frage, ob EPOC im Zusammenhang mit dem Gesamtenergiebedarf (GE) eine relevante Größe ist, soll im Folgenden vor allem auf der Basis neuerer Studien beantwortet werden.


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Belastungsintensität und EPOC Schon mehrfach wurde in Studien gezeigt, dass vor allem die Intensität der Belastung die EPOC-Werte stark beeinflusst. So zeigt schon eine Untersuchung aus den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts (Phelain et al., 1997), dass, bei gleichem Energieverbrauch (Arbeit) von 2.000 kJ, eine Intensität von 75 % VO2max den EPOC-Wert im Vergleich zu einer Belastung mit 50 % VO2max nahezu verdoppelte (9 l EPOC statt 4,8 l). Dabei dauerte das Training mit geringerer Intensität sogar länger, damit die gleiche Arbeit verrichtet wurde. Die „Störung der Homöostase“ (s.o.) muss also offenbar sehr deutlich ausfallen (als Richtwert für ausdauernde Belastungen >70 % VO2max) und/oder längere Zeit andauern (Richtwert > 45/50 Minuten), denn auch die Belastungsdauer, vor allem bei den intensiveren Belastungen, steigert den EPOC-Wert.

ANMELDUNG Prof. Dr. Dr. h. c. Dietmar Schmidtbleicher

Ihre Anmeldung zum ARTZT Symposium nehmen Sie bitte online vor unter: http://shop.physiotherapeut.de/ veranstaltungen.html

Sascha Seifert

VERANSTALTER Dominik Suslik

Guidelines für die Gesundheit Abschließend soll noch auf die wegweisende Studie von Knab et al. (2011) hingewiesen werden. Diese Forschergruppe aus North Carolina hatte für ihre Untersuchung eine 2,4 x 3,4 m große Stoffwechselkammer („metabolic chamber“) zur Verfügung. Diese war mit einem Aufwand von nahezu 1 Mio. Dollar neu gebaut worden und ist nach Aussage von Institutsdirektor Dr. Steven Zeisel (in „The Sydney Morning Herald“, 22.07.2011) eine der weltweit nur 17 vergleichbaren Anlagen dieser Art. In dieser geschlossenen Kammer, einer Art Einzimmerwohnung, können die Probanden sich frei bewegen und die Forscher können sehr exakt messen, welcher Energie-

Hotel Schloss Montabaur Schlossweg 1 56410 Montabaur

Bodo von Unruh

Prof. Dr. Andry Vleeming

Shifu Shaofan Zhu

Ludwig Artzt GmbH Schiesheck 5 65599 Dornburg Tel.: +49-(0)6436 944930 Fax: +49-(0)6436 9449333 www.artzt.eu E-Mail: info@artzt.eu


Fitness

verbrauch sich bei verschiedenen Aktivitäten einstellt. Amy Knab und ihre Mitarbeiter untersuchten hinsichtlich der Frage EPOC insgesamt zehn gesunde Männer im Alter zwischen 22 und 33 Jahren, die eine 45-minütige Fahrradergometer-Belastung mit 75 % VO2max (bzw. 57 % Wmax, d.h. 57 % der maximalen Leistung) absolvierten. Diese Leistung wurde gewählt, da sie den Mittelwert der weltweit aktuellen Guidelines (Richtwerte) für Gesundheitstraining (30 – 60 Minuten) darstellte. Um alle Störgrößen zu kontrollieren, wurden die Personen an zwei nicht aufeinander folgenden Tagen (Beginn 8 Uhr morgens) für jeweils 24 Stunden in der Kammer untersucht, und zwar einmal ohne und einmal mit Training. Auch die Ernährung war kontrolliert und bestand aus 55 % Kohlenhydraten, 30 % Fett und 15 % Eiweiß. Am Trainingstag wurden Snacks gereicht, die den Kalorienverbrauch durch die Trainingsbelastung ausglichen, die im Durchschnitt 519 kcal ausmachte. Die EPOC-Werte nach dieser Studie waren über 14 Stunden (!) zu registrieren und betrugen insgesamt im Durchschnitt 190 kcal (!). Würde man dieses Training, wie in den Guidelines empfohlen, drei Mal wöchentlich absolvieren, hätte das einen AU aufgrund der drei Trainingsbelastungen von über 1.500 kcal pro Woche zur Folge – aber zusätzlich auch noch gut ein Drittel zusätzlichen Kalorienverbrauch durch EPOC in

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Höhe von durchschnittlich 570 kcal (3 x 190 kcal). Damit wären die laut Guidelines optimal wünschenswerten 2.000 kcal AU bereits durch Ausdauerbelastungen absolviert – und zwar schon ohne zusätzliches Krafttraining, das ebenfalls wünschenswert und für AU und EPOC relevant ist.

Mehr Intensität, mehr EPOC Last not least gilt im Ausdauerbereich wie im Kraftbereich das Prinzip, dass EPOC nahezu linear mit der Intensität steigt. So ist auch im Muskeltraining ein HIRT (hochintensives Krafttraining) dem traditionellen Training (TT) überlegen, wie kürzlich nochmals Paoli et al (2012), bei allerdings gut Trainierten (17 Männer, Durchschnitt 28 Jahre, 4 – 6 Jahre Krafttrainingserfahrung), zeigen konnten. Das klassische TT bestand aus acht Übungen (Bankdrücken, Rückenmaschine, Schulterdrücken, Bizeps Curls, Trizeps-Strecken, Beinpresse, Leg Curls und Sit-ups) mit vier Sätzen bis zum jeweiligen Muskelversagen (d.h. jeweils 8 – 12 Wiederholungen, was ca. 70 – 75 % des Wiederholungsmaximums ausmachte), dabei eine Minute Pause zwischen den Sätzen bei den eingelenkigen Übungen und zwei Minuten Pause bei mehrgelenkigen. Die Dauer der Trainingseinheit betrug insgesamt 62 Minuten, inklusive zehn Minuten Warm-up mit einem Tempo von 10 km/h auf einem Laufband. HIRT bestand aus einer speziellen Trainingssequenz aus Bankdrücken,

Beinpresse und Latziehen. Hier wurde ein Gewicht bewegt, das 6-RM entsprach (d.h. Wiederholungsmaximum von 6, nicht mehr 7 Wdh.; entsprechend ca. 80 – 85 % RM) und das nach 20 Sekunden Pause nochmals bis zum Muskelversagen bewegt wurde (i.d.R. dann 2 – 3 Mal) sowie nach weiteren 20 Sekunden ein drittes Mal (wieder i.d.R. 2 – 3 Mal). Nach 2,5 Minuten Pause folgte der gleiche Durchgang ein zweites Mal. Bei der Beinpresse wurden drei Durchgänge absolviert. Die Gesamtdauer inklusive zehn Minuten Warm-up (wie oben) betrug hier 32 Minuten. Im Übrigen wurden alle Übungen in einem Tempo von 1 Sekunde für die konzentrische und 2 Sekunden für die exzentrische Phase durchgeführt. Insgesamt wurde so eine Arbeit bzw. work load (Lasten x Sätze x Wiederholungen) von 3.872.4 ± 624 Kg (HIRT) bzw. 7.835.2 ±1013 kg (TT) bewältigt. Beim HIRT führte dies zu signifikant höheren Laktatwerten (HIRT 10.5 ± 2.1 mmol·l-1; TT 5.1 ± 1.2 mmol·l-1). Die Untersuchung selber erfolgte an zwei unterschiedlichen Tagen im Wochenabstand, an denen Ruhe-Energieverbrauch (REE) und RQ bestimmt, dann jeweils zunächst ein vergleichbares Frühstück konsumiert (55 % KH, 25 % Fett; 15 % Protein), danach das Training absolviert und im Anschluss daran weiterhin die Ernährung kontrolliert wurde. Erst 22 Stunden nach dem Training fanden sich die Probanden dann wie-


Fitness

der im Labor ein, um dort wiederum REE und RQ und damit EPOC bestimmen zu lassen. Hier zeigte sich bei beiden Trainingsprotokollen ein Kalorienmehrverbrauch. Auf den Tag hochgerechnet entsprach dieser Mehrverbrauch bei TT 5 % (entsprechend 98 kcal) und bei HIRT sogar 23 % (452 kcal; von 1.910 auf 2.362 kcal), wobei der überwiegende Teil Fettkalorien waren, was wiederum hochinteressant für das Thema „Fettabbau“ ist und viele frühere Lehrmeinungen konterkariert! Ruheenergieumsatz (REE; kcal pro Tag) und respiratorischer Quotient (RR) vor (0) und 22 Stunden nach (22) HIRT und TT. ** = p < 0.001.

© Paoli et al., Journal of Translational Medicine 2012 (10), 237; doi:10.1186/1479-5876-10-237

Fazit EPOC durch Fitnesstraining ist im Lichte aktuellster Studien eine nicht zu vernachlässigende Größe, die auch durchaus einen Teil des Erfolgs bei der Gewichtsregulation erklären kann. Vor allem die in letzter Zeit populären intensiveren Trainingsprogramme führen zu einem bedeutsamen Anstieg der EPOC-Werte, was sowohl für Ausdauerals auch für Kraftbelastungen gilt. Auch für noch wenig Trainierte ist daher anzustreben, dass auch sie nach einem entsprechenden Gewöhnungsund Aufbauprogramm mittelfristig an höhere Belastungsintensitäten herangeführt werden, um damit ihren Trainingserfolg zu steigern. Auch wenn diese aktuellsten Studien mit männlichen Probanden durchgeführt wurden, ist das Ergebnis auch für Frauen bedeutsam, wie Borsheim und Bahr schon 2003 zeigen konnten. Wie so oft in Trainingsstudien, sind die absoluten EPOC-Werte zwar bei Männern höher, doch die auf die Körpermasse/-zusammensetzung und den Gesamtenergieverbrauch relativierten Werte sind zwischen den Geschlechtern identisch. Prof. Dr. Theodor Stemper

Ausgewählte Literatur Bahr, R., Ingnes, I., Vaage, O., Sejersted, O.M. & Newsholme, E.A. (1987). Effect of duration of exercise on excess post-exercise oxygen consumption. J Appl Physiol 62 (2),485-490. Baum, K. & Schuster, S. (2008). Der Energieumsatz in der Nachbelastungsphase: ein wesentlicher Beitrag zur Gewichtsreduktion? Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, 59 (5), 110-114. Borsheim, E & Bahr, R. (2003). Effect of exercise intensity, duration and mode on post-exercise oxygen consumption, Sports Medicine, 33 (14), 1037-1060. Gaesser, G.A. & Brooks, G.A. (1984). Metabolic bases of excess post-exercise oxygen consumption: a review. Medicine and Science in Sports and Exercise, 16 (1), 29-43. Haddock, B.L. & Wilkin, L.D. (2006). Resistance training volume and post exercise energy expenditure. Int J Sports Med 27 (2), 143 - 148. Knab, A.M., Shanely, R.A., Corbin, K.D., Jin, F., Sha, W. & Nieman, D.C. (2011). A 45-Minute Vigorous Exercise Bout Increases Metabolic Rate for 14 Hours. Medicine & Science in Sports & Exercise, 43 (9), 1643-1648. LaForgia, J., Withers, R.T. & Gore, C.J. (2006). Effects of exercise intensity and duration on the excess post-exercise oxygen consumption. J Sports Sci 24 (12), 1247-1264. DOI: 10.1080/02640410600552064. Lyons, S., Richardson, M., Bishop, P., Smith, J., Heath, H. & Giesen J. (2006). Excess post-exercise oxygen consumption in untrained males: effects of intermittend durations of arm ergometry. Appl Physiol Nutr Metab 31 (3), 196-201. Mann, T.N., Webster, C., Lamberts, R.P., & Lambert, M.I. (2014). Effect of exercise intensity on post-exercise oxygen consumption and heart rate recovery, European Journal of Applied Physiology, 114 (9), 1809-1820. Paoli, A., Moro, T., Marcolin, G., Neri, M., Bianco, A., Palma, A. & Grimaldi, K. (2012). High-intensity interval resistance training (HIRT) influences resting energy expenditure and respiratory ratio in non-dieting individuals. Journal of Translational Medicine, 10, 237. DOI: 10.1186/1479-5876-10-237. Phelain, J.F., Reinke, E., Harris, M.A., Melby, C.L. (1997). Post-exercise energy expenditure and substrat oxidation in young women resulting from exercise bouts of different intensity. J Am Col Nutr 16 (2), 140 -146.

Prof. Dr. Theodor Stemper Sportwissenschaftler an der Bergischen Universität Wuppertal, 1. Stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Gesundheitsstudios Deutschland e.V. (BVGSD) und Ausbildungsdirektor des DFAV e.V.


Fitness

Fit für den Wintersport

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Mit professionellen Vorbereitungsangeboten bei Kunden punkten

Wenn es draußen wieder kalt und früh dunkel wird, sinkt bei vielen Studiomitgliedern die Motivation, regelmäßig zu trainieren. Stattdessen freuen sich viele auf Urlaub im Schnee und wollen zum Jahresende wieder wintersportlich durchstarten. Doch gerade ältere und untrainierte Hobby-Wintersportler haben ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Studios und Trainer können jetzt drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mit professionellen Vorbereitungsangeboten für den Wintersport motivieren Sie Ihre Bestandskunden, sprechen Neukunden gezielt an und sorgen dafür, dass auch nach dem Urlaub alle gesund und fit sind und gerne bei Ihnen weitertrainieren. Worauf es bei der Vorbereitung ankommt, lesen Sie hier.

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zu begeistern und auch neue Zielgruppen anzusprechen. Denn viele vergessen, dass zu einem erfolgreichen Skiurlaub auch eine disziplinierte Vorbereitung gehört, um jeden Tag sicher und stabil auf den Brettern stehen zu können. Diese Vorbereitung wird bei zunehmendem Alter immer wichtiger.

quält man sich eher schlecht als recht herunter und erhöht dadurch die Verletzungsgefahr um ein Vielfaches. Deshalb sind hier Ausdauereinheiten beispielsweise durch Laufen oder Fahrradergometer zu empfehlen. Speziell für die Wintersportvorbereitung können

Kondition senkt das Verletzungsrisiko Bereits viele Wochen vor dem eigentlichen Skiurlaub sollte man sich eine gute Grundlagenausdauer und Kondition aufbauen. Denn die Tage auf der Piste sind stundenlang mit zahlreichen Abfahrten und nicht immer kann man sich mal eben einen wärmenden Tee gönnen. Wenn man mitten auf der Abfahrt keine Kraft mehr hat, dann

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ald ist es wieder soweit: Im Winter, wenn der erste Schnee die Skipisten der Mittel- und Hochgebirge bedeckt, stürzen sich wieder tausende Deutsche auf Skiern oder Snowboards den Hang hinunter. Nicht alle können ihren Skiurlaub aber voll und ganz genießen, weil sie sich nicht genug darauf vorbereitet haben. Die Folge sind oft Kreuzbandrisse, Knochenbrüche oder Muskelfaserrisse, welche das Schnee-Erlebnis bereits nach wenigen Tagen beenden. Dann sitzt man den Rest des Urlaubs mit einem bezahlten Skipass auf der Hütte und langweilt sich. Genau hier haben Fitness- und Gesundheitsdienstleister eine interessante Möglichkeit, ihre Kunden mit maßgeschneiderten Trainingsinhalten


Fitness

Priorität auf die unteren Körperpartien

Da die Füße selbst in den Ski- bzw. Snowboardschuhen sehr wenig bis gar nicht bewegt werden können, kommt neben den Beinen auch viel Arbeit auf den Rumpfbereich zu. Wer mit einem untrainierten Rücken lange Ski fährt, läuft Gefahr, am Ende des Tages Rückenschmerzen zu bekommen, die über einen normalen Muskelkater hinausgehen. Auch Verdrehungen des Oberkörpers sind wegen der vielen Richtungswechsel bei der Abfahrt ein Risiko. Deshalb sollten Trainer am besten auch diese Körperpartie der Kunden nicht vernachlässigen. Die Rückenmuskulatur lässt sich an Geräten ebenso gut trainieren wie im funktionellen Training mit dem eigenen Körpergewicht.

Armtraining für die Skistöcke Wer Ski fährt, hat meistens auch Skistöcke zur Unterstützung mit auf der Piste. Diese sollen dazu dienen, dem Körper bei der Abfahrt und den Richtungswechseln mehr Stabilität zu verschaffen. Ist die Armmuskulatur aber selbst zu schwach ausgeprägt, können Schläge der Stöcke gegen die Anspannung der Arme auch zu Verletzungen führen. Ein Training mit Freihanteln ist hier sehr zu empfehlen.

Vor dem Skiurlaub testen Trainer können Kunden, die auf Nummer sicher gehen wollen, auch empfehlen, für einen Tag in eine Indoor-Skihalle zu fahren, die mittlerweile sehr verbreitet in Deutschland und Umgebung sind. Hier können ein paar Abfahrten zeigen, wie lange man widerstandsfähig ist, welche Muskeln am schnellsten erschöpfen und wie der allgemeine Gesamtzustand nach dem Tag ist. Denn bei einem Skiurlaub ist man diesen Belastungen über mehrere Tage hinweg ausgesetzt. So kann man direkt am eigenen Leib erfahren, an welchen Stellen noch Nachholbedarf

besteht und das Training explizit darauf anpassen. Personal Trainer können den Ausflug in eine Indoor-Skihalle auch begleiten und als Einzel- oder Gruppentraining anbieten. So können Personal Trainer ihre Dienstleistung noch gezielter beim Kunden anwenden.

Zusatzangebote als Kundenmagnet Fitnessstudios und Personal Trainer sollten sich überlegen, ob sie aus dem Thema Wintersportvorbereitung nicht auch eine eigene Aktion machen können. Gerade zum Ende des Jahres hin hält sich die Trainingsmotivation der Kunden eher in Grenzen. Durch spezielle Kurse, z. B. mit Stabilitätstraining für den Wintersport, lassen sich Kunden noch einmal neu motivieren. Das gilt sowohl für die Bestandkunden als auch für Neukunden, die sich selbst noch keine Gedanken darüber gemacht haben, dass sie vor ihrem Winterurlaub auch körperlich entsprechend fit sein sollten, um verletzungsfrei zu bleiben und Spaß an der Sache zu haben. Das individuelle Training lässt sich durch eigens erstellte und auf das Ziel angepasste Trainingspläne schnell und kompetent realisieren. Denn durch einen Kreuzbandriss verletzt sich der Kunde nicht nur selbst, er fällt auch über mehrere Monate als Sporttreibender in der Anlage aus, was wiederum eine Stilllegung, Kündigung oder verpasste Vertragsverlängerung für den Club zur Folge haben kann. Wer frühzeitig mit einem spezifischen Kraft- und Ausdauertraining beginnt und dabei speziell auf die hier genannten priorisierten Bereiche eingeht, der kann das investierte Geld in einen teuren Skiurlaub dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bis zum Ende auskosten und unbesorgt und fit in den Urlaub starten – sowie danach gesund im seinem Fitnessstudio weitertrainieren.

Carsten Schick Carsten Schick ist Trainer bei Daniel Philipp Personal Training in Düsseldorf und betreut neben der Wintersportvorbereitung unter anderem auch dort die Schwerpunkte Athletiktraining, Golf-FitnessTraining, Lauftraining sowie Gruppentraining. „Eine gute Vorbereitung und körperliche Fitness macht schon einen Großteil des Erfolges aus, um seinen Skiurlaub komplett genießen zu können“, findet Carsten Schick. www.daniel-philipp.com

Carsten Schick

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Viele Verletzungen, die beim Wintersport entstehen, sind auf eine fehlende Stabilität und Kraft in den Beinen zurückzuführen. So entstehen oft Verletzungen am Kreuzband, am Meniskus oder anderen Bänder im Kniebereich. Man ist auf unebenem Boden mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und muss mit einer guten Koordination auf Bodenwellen und ähnliche Probleme auf der Piste reagieren können. Sind die Muskeln zu schwach und die Bänder zu instabil, ist das Risiko für eine solche Verletzung höher. Hier ist es ratsam, mit einem BalanceBoard oder -Pad, bzw. einem Bosu oder Luftkissen zu arbeiten, um einen wackeligen Untergrund zu simulieren. Das stärkt die Muskeln und Bänder im Fuß und Knie und verbessert zudem die Koordination. Alternativ können Trainer auf eine einfache Gymnastikmatte zurückgreifen und diese zusammenrollen und Trainierende darauf einbeinig balancieren lassen, was einen ähnlich positiven Effekt auf die Koordination hat.

Training der Rumpfmuskulatur

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Trainern ihren Kunden zusätzlich auch Schwimmen und Inline-Skating empfehlen. Denn beim Schwimmen wird der gesamte Körper trainiert und man baut gleichzeitig eine Grundstabilität auf. Das Inline-Skating simuliert zudem bereits direkt Teilbewegungen, die auch beim Skifahren notwendig sind. Zwei bis drei Mal die Woche sollte die Ausdauer trainiert werden.

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Die neuen DFAV-Ausbilder stellen sich vor Der Deutsche Fitness & Aerobic Verband hat zwei neue Ausbilder: Patrick Schopa und Marco Colella sind seit Sommer fest im DFAV-Team. F&G stellt Ihnen als Verbandsorgan des DFAV die beiden neuen Fitness-Fachmänner näher vor.

Marco Colella Patrick Schopa Seit 1999 ist Patrick Schopa in diversen Bereichen der Sport- und Fitnessbranche tätig. Der Diplomsportwissenschaftler mit den Schwerpunkten Rehabilitation/Prävention und Neurologie (DSHS Köln) arbeitete anfänglich als Fitnesstrainer und Kursleiter und fand dann schnell seine Berufung im Personal Training. Hier kann er mittlerweile auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen: In den vergangenen Jahren hat er eine Vielzahl von Trainern aus- und fortgebildet. Patrick Schopa ist Master Trainer für Personal Training, Functional und Athletik Training, Core Training, Mentales Coaching und gibt zudem Motivationsseminare. Außerdem ist Herr Schopa als Sporttherapeut und Autor für diverse Ausbildungsinstitute tätig. Seit 2013 ist er Inhaber des „Better Yourself ThermoGYM“ in Köln.

S-Lizenz Fachtrainer für Functional Training Patrick Schopa bildet beim DFAV e.V. zum Functional Trainer (S-Lizenz) aus. An drei Wochenendenden im Januar 2016 wird DFAV-Referent Patrick Schopa die TeilnehmerInnen fachmännisch auf die Prüfung (Klausur und praktische Prüfung) und fünf Hospitationsberichte vorbereiten. Voraussetzung ist eine B-Lizenz Fitness oder Aerobic & Group Fitness. Das dritte Seminar beinhaltet auch spannende Einblicke in die Welt der Faszien. Hier die Termine im Überblick: Frankfurt: 1. Seminar . . . . . . . . . . . . 2. Seminar . . . . . . . . . . . . 3. Seminar . . . . . . . . . . . . Prüfung:. . . . . . . . . . . . . .

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16.–17.01.2016 07.–07.02.2016 27.–28.02.2016 20.03.2016

Der zweite neue Ausbilder beim DFAV heißt Marco Colella. Er unterstützt den DFAV bei verschiedenen Seminaren tatkräftig und kompetent. Vom Core-Seminar über die Fitness B-Lizenz bis hin zum Functional Training leitet er Kurse. F&G sprach mit ihm über seine Tätigkeiten. F&G: Lieber Herr Colella, uns würde interessieren, wo Sie aufgewachsen sind und wo Sie heute wohnen? Marco Colella: Ich bin in Remscheid geboren und aufgewachsen, aktuell lebe ich in Düsseldorf. F&G: Wie sind Sie zum Fitness gekommen? Marco Colella: Durch den Fußball! In meiner Jugend habe ich im Fußballverein gespielt und nebenbei mussten wir dafür auch im Fitnessstudio etwas tun. F&G: Wie kam es dann, dass Sie Fitness zu Ihrem Beruf gemacht haben und Ausbilder geworden sind? Marco Colella: Mein Traum war es schon immer, irgendwas im Sport- bzw. Fitness-Bereich zu machen. Mein Wissen wollte ich dann auch weitergeben, als Ausbilder. F&G: Wie kamen Sie zum DFAV e.V.? Marco Colella: Zum DFAV kam ich durch meine Trainerkollegin Daniela Carta, die nur Gutes erzählt hat über den DFAV und mir den Verband quasi wärmstens empfohlen hat. F&G: Welches sind Ihre Spezialgebiete? Marco Colella: Meine Spezialgebiete sind das funktionelle und Athletik Training, BodyForming & Perfomence Training. F&G: Woher nehmen Sie die tägliche Motivation für Ihren Fitness-Beruf? Marco Colella: Man muss einfach nur das lieben, was man tut, das ist meine Motivation! (Marco Colella lacht). F&G: Und was tun Sie in Ihrer Freizeit gern? Marco Colella: In meiner Freizeit gehe ich gerne mit Freunden ins Kino, gerne ins Stadion zu einem Fußballspiel oder auch einfach mal zu Hause couchen. F&G: Vielen Dank für Ihre Zeit und alles Gute beim DFAV, Herr Colella!


Fitness

Update: Group-Fitness- und Fitness-Ausbildungen

DFAV-Seminarticker Fehlen Ihnen noch LVE zur Verlängerung Ihrer Lizenz? Hospitationsoder Nachprüfungs-Termin gesucht? Oder einfach nur Lust und Zeit, kurzfristig eine Aus- oder Fortbildung zu besuchen? Hier sind die nächsten aktuellen Termine des DFAV e.V.

Group-Fitness

Fitness Fitness Trainer

B-Lizenz Fitness Trainer

Würzburg Core....................25.07.2015 1. Seminar ..........03.10. – 04.10.2015 2. Seminar ..........07.11. – 08.11.2015 3. Seminar ..........05.12. – 06.12.2015 4. Seminar ..........09.01.2016 Prüfung ...............10.01.2016

Köln Core.....................04.07.2015 1. Seminar ...........26.09. – 27.09.2015 2. Seminar ...........17.10. – 18.10.2015 3. Seminar ...........14.11. – 15.11.2015 4. Seminar ...........12.12. – 13.12.2015 Prüfung................09.01. – 10.01.2016

Hamburg Core.................... 09.01.2016 1. Seminar ..........13.02. – 14.02.2016 2. Seminar ..........05.03. – 06.03.2016 3. Seminar ..........02.04. – 03.04.2016 4. Seminar ..........07.05.2016 Prüfung ...............08.05.2016

Stuttgart Core.....................15.08.2015 1. Seminar ...........12.09. – 13.09.2015 2. Seminar ...........03.10. – 04.10.2015 3. Seminar ...........31.10. – 01.11.2015 4. Seminar ...........21.11. – 22.11.2015 Prüfung: ..............12.12.2015

Köln Core.................... 09.01.2016 1. Seminar ..........20.02. – 21.02.2016 2. Seminar ..........19.03. – 20.03.2016 3. Seminar ..........23.04. – 24.04.2016 4. Seminar ..........21.05.2016 Prüfung ...............22.05.2016 A-Lizenz Fitness Trainer Frankfurt-Höchst 1. Seminar ...........19.09. – 20.09.2015 2. Seminar ...........03.10. – 04.10.2015 3. Seminar ...........14.11. – 15.11.2015 4. Seminar ...........19.12. – 20.12.2015 Prüfung................nach Absprache

Frankfurt Core 23.08.2015 1. Seminar ...........05.09. – 06.09.2015 2. Seminar ...........10.10. – 11.10.2015 3. Seminar ...........07.11. – 08.11.2015 4. Seminar ...........19.12. – 20.12.2015 Prüfung................17.01.2016 Nürnberg/Fürth Core 25.07.2015 1. Seminar ...........26.09. – 27.09.2015 2. Seminar ...........24.10. – 25.10.2015 3. Seminar ...........21.11. – 22.11.2015 4. Seminar ...........19.12. – 20.12.2015 Prüfung................16.01.2016 S-Lizenz Pilates

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Köln 1. Seminar ...........03.10. – 04.10.2015 2. Seminar ...........31.10. – 01.11.2015 3. Seminar ...........21.11. – 22.11.2015 Prüfung................nach Absprache

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CORE-Seminare Hamburg .........................17.10.2015 Berlin...............................24.10.2015 Frankfurt .........................25.10.2015 Bonn................................31.10.2015 Berlin...............................12.12.2015 Frankfurt .........................13.12.2015

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Written with the ZUMBA Instructor in mind (Nur für ZUMBA-Instructors, Nachweis der Lizenz bei Anmeldung) Anatomische und physikalisches Basis-Wissen Hamburg .................10. – 11.10.2015 München .................24. – 25.10.2015 EFS²-Lizenz (Emotional Fitness Selling) Köln Schnuppertag . . . . . . . . . 10.10.2015 Level 1 . . . . . . . . 24.10. – 25.10.2015 Hamburg Schnuppertag . . . . . . . . . 14.11.2015 Level 1 . . . . . . . . 12.12. – 13.12.2015

DFAV-Workshops Yoga Day: Vinyasa & Korrekturen Hamburg . . . . . . . . . . . . 18.10.2015 Pilates Advanced Köln . . . . . . . . . . . . . . . . 31.10.2015 Yogilates Bonn. . . . . . . . . . . . . . . . 08.11.2015 Yoga Kinects & Therapie Frankfurt . . . . . . . . . 14.-15.11.2015 Entspannungstechniken Stuttgart. . . . . . . . . . . . . 11.10.2015 Mainz . . . . . . . . . . . . . . . 21.11.2015 Hyperstarkes Rückentraining Stuttgart. . . . . . . . . . . . . 10.10.2015 Mainz . . . . . . . . . . . . . . . 21.11.2015 Bauch-Rücken-Kompakt Mainz . . . . . . . . . . . . . . . 08.11.2015 Bremen . . . . . . . . . . . . . 22.11.2015


Advertorial

1.800 Fans feiern One Live Fitness-Begeisterte und Clubmanager tauchen in einmalige Group-Fitness-Atmosphäre ein Der 29. August stand in der Berliner Max-Schmeling-Halle ganz im Zeichen der Fitness. 1.800 Les Mills und Reebok Fans folgten beim einzigen Deutschlandstopp der Fitness World Tour One Live gemeinsam ihrer Leidenschaft. Instruktoren nutzten den Event zur Weiterbildung, und Studiomanager ließen sich von Expertenvorträgen inspirieren.

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ie Arena der Max-SchmelingHalle ist abgedunkelt, eine erwartungsvolle Stille erfüllt den Raum. Mehr als 1.800 Fitness-Begeisterte warten gespannt auf die brandneuen Les Mills Releases, als die internationalen Trainer Dave Kyle, Tauvaga Siolo und Lisa Osborne die Bühne stürmen. Getreu dem Motto „Make yourself proud today“ tauchten Les Mills Fans, Instruktoren und Newcomer am 29. August für einen Tag in die mitreißende One Live Atmosphäre ein.

Erschöpfung, aber vor allem Begeisterung & Zufriedenheit One Live ist die Fitness World Tour von Les Mills und Reebok, die in 15 Städten auf vier Kontinenten stattfindet. „Die Stimmung ist mit Worten schwer zu beschreiben. Die Motivation ist auf dem Höhepunkt, und der Blick in die Gesichter zeigt Erschöpfung, aber vor allem Begeisterung und Zufriedenheit“, bestätigte Lisa Osborne, Programmdirektorin von Les Mills Bodyattack und Creative Director von LMI Step. Die energiegeladenen, motivierenden Les Mills Kurse sorgten für absolutes Gänsehaut-Feeling und trieben die Teilnehmer zu Höchstleistungen an. Aus dem breiten Kursangebot erstellten Fans ihren individuellen WorkoutPlan, und zahlreiche Instruktoren nutzten das Angebot, eine ihrer aktiven Lizenzen zu verlängern und sich weiterzubilden.

Netzwerktreffen: Trends & Umsatzstrategien Am Tag zuvor lud Les Mills zu einem Netzwerktreffen. Dort tauschten sich Studioinhaber und Gruppenfitnessmanager über Trends und Umsatzstrategien aus. Les Mills Geschäftsführer Trutz Fries hielt einen anregenden Vortrag: Er sieht in Boutique-Studios und Cycling die zukünftigen TopThemen für Fitnessstudios. Dieser Entwicklung folgt Les Mills Ende 2015 mit dem innovativen Full Cycle Suite.

Infos & Kontakt Les Mills Germany GmbH Siegesstraße 23 53332 Bornheim Tel.: [49] 02222 93 97 0 E-Mail: info@lesmills.de Web: www.lesmills.de

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LATE-NIGHT-CONVENTION 2015 am 24. Oktober 2015 in Düsseldorf

7. Late Night Convention A NIGHT TO REMEMBER 2015 Düsseldorf, 24.10.2015 Am 24. Oktober 2015 präsentieren Pure Emotion in Kooperation mit People in Motion zum bereits siebten Mal eine Convention der Extraklasse: Die Late Night Convention in Düsseldorf. Erstklassige Presenter sind natürlich auch mit dabei: Marc-Oliver und Petra Kluike, Carlos Ramirez, Sebastian Piatek, Pawel Oracz, Ivam da Silva, Olga Morozova, Nina Romm, Katja Lüdenbach, Uygar Özcelik, Hauke Schlimme, Martin Sedivy, Khadro Sgambato, Navanita A. Sgambato und viele mehr. Das Presenter-Team präsentiert ein fantastisches Programm, aus dem sicher jeder Anregungen und Ideen mit nach Hause nehmen kann. Angefangen vom Step-Aerobic über Dance und Hip-Hop bis hin zu Yoga und Pilates oder Indoor Cycling sind neueste Choreographien garantiert. Aufgrund der hohen Nachfrage ist die Teilnahme. Also schnell anmelden und einen Platz sichern! www.people-in-motion.info

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DFAV Convention in Hamburg 07.11.2015

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Punkte und Rabatt für DFAV-Mitglieder DFAV-Mitglieder erhalten pro Tag 5,00 € Ermäßigung und können bei dieser Veranstaltung Ihr Punktekonto auffrischen und LVE’s sammeln: pro Praxis Einheit 0,5 LVE’s und Theorie 1,5 LVE’s.

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Frankfurt/Bad Homburg, 14.11.2015

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An diesem Tag erwarten die Teilnehmer/innen auf vier geballten Areas und in einen Theorieraum die neuesten Fitnesstrends: Blackroll, FROMBall, Faszientraining, Body Cross, GRIT, DFAV Theorie, BBP and More, Dance Step & Dance Aerobic werden natürlich auch nicht fehlen. Mit fast 50 Master Classes und Theorieeinheiten mit kompetenten internationalen Presentern, (z.B. Sebastian Piatek, Anton Todorov, Jutta Schuhn, Marc-Oliver Kluike, Frank Thömmes, Marcus Schmidt, das Iron System Team) ist das Programm ausgewogen und rund.

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Pure Emotion Convention

Die Pure Emotion GmbH und der DFAV e.V. präsentieren am 07.11.2015 ihre Convention der Extraklasse mit der Crème-de-la-Crème der internationalen Fitness- und Aerobic-Branche.

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Am 14.11.2015 bringt Pure Emotion die besten internationalen Fitness-Instruktoren nach Frankfurt, Bad Homburg. Das Presenter-Line-.Up sieht aus wie folgt: Sebastian Piatek, Sandra Häbig, Jutta Schuhn, Martin Neumaier, Marcel Kuhn, Paul Uhlir, Marcus Schmidt, Martin Sedivy und weitere werden dabei sein und die aktuellsten Inhalte vermitteln, selbstverständlich mit brandneuen Choreos. Auf dem Stundenplan steht eine bunte Mischung aus Step, Dance, Aerobic, Pilates & Yoga sowie Indoor Cycling. Natürlich finden auch Trends wie Jumping Fitness, CMT Core Momentum Training von Escape, YOGAsmove, Balance Pad, CTCCORE® oder XCO®-meets Balance Pad einen Platz auf dem Timetable. Lassen Sie sich dieses abwechslungsreiche Event nicht entgehen!

Infos & Kontakt Weitere Infos zu den Veranstaltungen gibt es unter www.pure-emotion.de. Für Fragen wählen Sie die Hotline: 0049 2151 649215 oder mailen Sie an: support@pure-emotion.de Pure Emotion GmbH Oppumer Str. 71 47799 Krefeld

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Convention


Gesundheit

Maßstab für eine digitale Zukunft: Die Rehasportzentrale opta data – setzt zukunftssichere Standards für das Rehasportmanagement: Eine digitale Gesamtlösung ist das Webportal „Rehasportzentrale“. Mit dieser Systemlösung gelingt den Leistungserbringern die papierlose Dokumentation und Abrechnung von Rehasportmaßnahmen und Funktionstraining nach § 44 SGB IX und § 302 SGB V spielend. Sobald der Patient zur Sportstätte kommt, wird die Kursteilnahme per Unterschrift auf dem digitalen Signaturpad bestätigt. Alle Daten werden auf dem Server der Rehasportzentrale zur digitalen Abrechnung mit den Kostenträgern gespeichert. www.optadata-gruppe.de

VitalTestCenter jetzt auch als "PLUS"-Variante TONUS sports & reha – das kompakte Analyse-System „Vital-Test-Center“ ist eine Komplettlösung für Präventions- und Gesundheitsanbieter. Feste Bestandteile des VitalTest-Centers sind neben der isometrischen Maximalkraftmessung mit dem EasyTorque, auch Herz-Kreislauf- / Herz-Stress-Messung mit ClueMedical Sport, Koordination und Gleichgewicht mit BalanceTop. Neu gibt es das Vital-Test-Center jetzt als „Plus“-Variante mit der innovativen Beweglichkeitsanalyse mobeefit, als die ideale Komplettlösung in einem System. Dabei werden alle Komponenten über medo.check® gesteuert. www.tonus-online.de

Anleitungen für Eigenübungen zum Ausdrucken azh – die Praxissoftware azh TiM bietet mit dem aktuellen Serviceupdate azh TiM 1.26 zahlreiche praktische Neuerungen für modernes Therapiemanagement. Therapeuten können direkt in azh TiM auf einen Fundus von über 90 Eigenübungen zur Verbesserung und Erhaltung von Beweglichkeit, Koordination und Kraft zugreifen und diese dem Patienten je nach Bedarf ausdrucken und mit nach Hause geben oder per Mail schicken. Alle Funktionen von azh TiM und die zuverlässigen Abrechnungsleistungen stellt die azh GmbH vom 16. bis 19.11.2015 auf der MEDICA (Halle 4, Stand A12) vor. www.azh.de

„Ausbildung zum Gesundheitsmanager/in im Betrieb“ Betriebliches Gesundheitsmanagement ist eine Investition in die Zukunft. Doch wer soll das BGM umsetzen? symbicon gibt Ihnen mit der Ausbildung zum Gesundheitsmanager im Betrieb hierfür das passende Handwerkszeug an die Hand und qualifiziert Sie für alle organisatorischen und koordinativen Aufgabenfelder eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Im Rahmen der zweistufigen Ausbildung werden fachliche Kenntnisse, methodische Fertigkeiten und sozialkommunikative Kompetenzen für die Einführung und Aufrechterhaltung eines erfolgreichen und wirksamen BGMs vermittelt. Sichern Sie sich jetzt noch Ihren Platz zum nächsten Lehrgang mit Start am 14.10.2015. www.symbicon.de

milon Physio Netzwerk in Erkrath milon –Geschäftsführer Udo Münster begrüßte die zahlreichen Gäste zum Physio Netzwerk in Erkrath bei Düsseldorf. Den über 50 Teilnehmern bot sich ein abwechslungsreiches Programm in angenehmer Atmosphäre. Mehrwerte für Physiotherapeuten und deren Patienten zu entwickeln und dauerhaft zu gewährleisten, ist die Kernaufgabe der neuen milon solutions, die Katja Wagner und Nico Rolli vorstellten. milon unterstützt seine Partner unter anderem mit systematisierten Businessleistungen, Marketing und mit gezielter Ausbildung der Trainer und Therapeuten, damit Physiotherapiezentren die Wettbewerbschancen in ihrem Einzugsgebiet weiter verbessern. Ein konkretes Beispiel dazu bietet milon in Kooperation mit der BKK vor Ort, die sich zukünftig die sportlichste Krankenkasse Deutschlands nennen wird. Therapeutische Einrichtungen haben unter dem Konzept "Pro Vita" die Möglichkeit, Neukunden durch ein Bonusprogramm der Krankenkasse langfristig an sich zu binden. Mit der provokativen Fragestellung „Hat die Postwurfsendung ausgedient?" gab Matthias Wolf, motion one, den Teilnehmern noch praktische Handlungsempfehlungen im Umgang mit digitalen Medien an die Hand. www.milon.de

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Advertorial

InMovement bringt Bewegung ins Büro So können Kopf und Körper gleichzeitig arbeiten: Der TreadMill Desk ist eines der InMovement-Produkte, mit denen Life Fitness zum Vorreiter für innovative Büroausstattung werden will

Fit

am Schreibtisch Life Fitness, Premiumhersteller von Fitnessgeräten, bringt nun Bewegung ins Büro. Mit Produkten wie der Kombination von Laufband und Schreibtisch macht der neue Geschäftsbereich InMovement den Arbeitsalltag gesünder.

„B

erufsalltag und gesunder Lebensstil müssen sich nicht ausschließen“, sagt Gary Hirschel, Vizepräsident von Life Fitness und Chef von InMovement. „Wir glauben daran, dass sich niemand zwischen diesen Dingen entscheiden muss, sondern wir wollen beides möglich machen.“ Die negativen Folgen von langem Sitzen auf das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur summierten sich mit der Zeit immer weiter. Außerdem könnten die Belastungen eines langen Tages auf dem Schreibtischstuhl selbst durch Training am Abend nicht unbedingt ausgeglichen werden. Das Nachrichtenmagazin Stern hatte in der Titelgeschichte der Ausg. 16 (09.04.15) ausführlich über wissenschaftliche Studien berichtet, aus denen hervorgeht, dass sich viele Menschen kranksitzen.

Darum gibt InMovement den Menschen die Gelegenheit, während der Arbeit zu trainieren. „Unser Ansatz zeigt deutlich bessere Ergebnisse als gängige Programme, die auf Sportprogramme als Ergänzung zum Bürojob zielen“, sagt Hirschel. „Es ist effektiver, wenn Bewegung und Arbeitsplatzroutine miteinander verschmelzen.“

TreadMill Desk und Elevate Desktop für Dynamik@work Umgesetzt wird das zum Beispiel mit dem TreadMill Desk, der Kombination von Laufband und Schreibtisch, bei der im Gehen gearbeitet werden kann. Daneben gehört unter anderem die Elevate Desktop Serie mit höhenverstellbaren Computerarbeitsbereichen („Sit to Stand“) zum Angebot. Die Grundlagen für die Produktentwicklung sind die Expertise von Life Fitness in der Biomechanik und eine Analyse der tatsächlichen Auswirkungen von Bewegung auf den menschlichen Körper. Das Ergebnis sind Produkte, die sanfte Bewegungsformen in das Arbeitsumfeld bringen, die nicht belasten, aber positiv wirken.

Die Devise: produktives Wohlfühlen Das Konzept, das hinter InMovement steht, beschreibt Life Fitness als produktives Wohlfühlen. Es verbindet gesundheitsbewusstes Verhalten mit den Abläufen im Arbeitsleben und erweitert die Bewegungsfreiheit in den Büros. „Unser Ansatz geht über die bisherigen Möglichkeiten und Angebote hinaus“, sagt Dusty McCoy, Vorstandsvorsitzender des Life Fitness-Mutterkonzerns Brunswick. „Wir bringen die Vorteile eines firmeneigenen Fitnessraums direkt an den Arbeitsplatz. So werden die Mitarbeiter nicht durch stundenlanges Sitzen belastet, sie haben mehr Energie und sie sind leistungsfähiger. Vor allem aber steigt so das Wohlbefinden der Beschäftigten – und Mitarbeiterzufriedenheit ist das beste Mittel gegen krankheitsbedingte Fehlzeiten in Unternehmen.“ Mit dem neuen Geschäftsbereich macht Life Fitness einen weiteren Schritt Richtung Lifestyle und Erholung. Unter dem Namen InMovement bringt das Unternehmen passgenaues Equipment für den boomenden Corporate Wellness Markt heraus.

Infos & Kontakt

Nicht entweder oder, sondern alles geht – mit dem höhenverstellbaren Elevate Desktop wird der Schreibtisch zum flexiblen Trainingspartner für sanfte Aktivität im Job

Life Fitness Europe GmbH Siemensstraße 3 85716 Unterschleißheim Telefon: 089/31 77 51 10 E-Mail: kundenberatung@lifefitness.com www.lifefitness.com

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Gesundheit

Noch ein Argument für Fitnesstraining im Studio Entsprechend der im Fachblatt „Environmental Health Perspectives“ veröffentlichten Studie mit über 50.000 Probanden wurde festgestellt, dass Menschen, die im Berufsverkehr joggen oder radeln, schlechtere Lungenwerte haben als der Durchschnitt. Gleichzeitig aber wurde belegt, dass Bewegung im Freien, also außerhalb stark städtischer Bebauung, das Risiko einer Lungenerkrankung erheblich senkt. Volker Ebener

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Jahreshauptversammlung des

Liebe Mitglieder des DFAV e.V., lieber Vorstand, hiermit möchten wir Sie satzungsgemäß zur Jahreshauptversammlung (JHV) 2015 einladen. Die Jahreshauptversammlung findet am Freitag, den 27. November 2015 um 17.00 Uhr in der Geschäftsstelle des DFAV e.V. in 53119 Bonn, Potsdamer Platz 2, statt. Tagesordnung 1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Verabschiedung des Protokolls der Jahreshauptversammlung des letzten Jahres 3. Bericht des. 1. Vorsitzenden 4. Bericht des Schatzmeisters 5. Bericht des Rechnungsprüfers 6. Bericht des Ausbildungs- und Programmdirektors 7. Bericht der Wettkampfdirektorin 8. Entlastung des Vorstands 9. Sonstiges Weitere Anträge, die dann unter Sonstiges behandelt werden, sind bis spätestens zum 31.10.2015 schriftlich per E-Mail (info@dfav.de) oder Fax (0228-7253029) einzureichen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir auch um eine kurze Voranmeldung der Teilnahme per Telefon 0228 - 725 30 0 oder per Fax 0288 – 725 30 29. Mit freundlichen Grüßen

Volker Ebener 1. Vorsitzender des DFAV e.V.

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) im Fokus der Präventionsgesetzgebung Wer wissen will, welche Gesundheitsmaßnahmen denn nun gefördert werden, der muss sich mal den neu aufgelegten Leitfaden Prävention des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkasse ansehen. Dieser gilt seit 15. Juli diesen Jahres. Unter anderem können hier die Anbieter und die Arbeitgeber sehen, ob die geplanten Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung von den gesetzlichen Krankenkassen überhaupt als förderungswürdig angesehen werden. Zu den geforderten Maßnahmen gehören auch: Die Beratung der Arbeitgeber sowie die Analyse der Arbeitssituation, Altersstruktur und die Arbeiten zur Planung und Umsetzung von gesundheitsfördernden Maßnahmen. Letztlich wird auch eine Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse gefordert. Unter Einhaltung dieser Voraussetzungen kann und wird die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) zu einer zentralen Aufgabe der Krankenkassen werden. Volker Ebener

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Gesundheit

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Längentraining für Muskeln, Faszien und das Gehirn – Teil 1

zusätzliche Effizienz im Training

Prinzipien für

Theorien um die Themen Dehnen und Kräftigen sind nur scheinbar widersprüchlich. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfolge im Leistungssport belegen die positiven Effekte von aktiven Stretch-Übungen gegen Widerstand oder KiD – Kraft in der Dehnung – sowohl für die Therapie als auch für den Leistungssport. Dr. Kurt Mosetter erläutert die Hintergründe aus Wissenschaft und Praxis.

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m das Für und Wider von Dehnungen im Sport flammen stetig Diskussionen auf. Dabei fällt vor allem eines auf: Sehr viele Äußerungen sogenannter Experten sind fachlich nicht wirklich fundiert, aus dem Kontext gerissen, einseitig und zu wenig differenziert. Je nach Blickwinkel und

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Untersuchungsaufbau liefern auch sportwissenschaftliche Untersuchungen widersprüchliche Daten.

Sinn und Unsinn zum Thema „Dehnen“ Häufig sind die Fragen bezüglich Intensität, Richtung, Geschwindigkeit,

Dauer, Amplitude, Wiederholungen, Häufigkeit und Art der Dehnung nicht klar definiert. So sollte zudem zwischen isometrischen, ballistischen, faszilitierenden, isotonen, passiven, statischen, linearen, schnellen, langsamen oder pulsierenden Dehnungen unterschieden werden.


Rubrik

Nicht zuletzt sollte klar definiert werden, was genau das heißt, welche Strukturen gedehnt werden sollen, und wieso überhaupt an Dehnungen gedacht wird. Sollten einzelne Muskeln, Muskelgruppen, Muskelketten, Gelenke, Bänder, Sehnen, Bindegewebe, die extrazelluläre Matrix, die Haut, Faszien oder Bewegungsmuster die Objekte der Dehnung darstellen oder sollte das Ziel der Bestrebungen die Optimierung der Performance sein? Wann und zu welchem Zeitpunkt sollte man wie lange und wie intensiv dehnen? Eine weitere, häufig nicht berücksichtigte Frage ist, ob Dehnungen die Leistung verbessern oder im Sinne der Verletzungsprävention eingesetzt werden sollen. Für klare Antworten müssen zudem sportartspezifische und individuell konstitutionelle Aspekte berücksichtigt werden. Eine zentrale Fragestellung sollte auch klären, was genau sich positiv verändern soll und kann. Gänzlich vernachlässigt erscheint oftmals die Rolle und die Bedeutung des Gehirns mit wesentlichen neurobiologischen Spielregeln. So erscheint es als hilfreich, mehrere und unterschiedliche Fachbereiche und Experten hinsichtlich ihrer Erfahrungen, Erkenntnisse und jeweils verschiedenen Forschungsergebnisse zu befragen.

Trainingsanpassung im Gehirn Die Perspektive aus der modernen Hirnforschung offenbart, dass passive oder stereotype Dehnungen sowie isolierte lineare Dehnungskomponenten wenig Spuren im Gehirn hinterlassen und keine nachhaltigen Effekte zeigen können. Zu extreme, zu schnell und zu häufig ausgeführte Dehnungsbemühungen sowie der falsche Zeitpunkt oder ein Zuviel an stereotypen Wiederholungen zeigen vor diesem Hintergrund wenig Effizienz. Die besten, auf das Gehirn abgestimmten, mehrdimensionalen Fortschritte ergeben aktive StretchÜbungen gegen Widerstand. Die „Kraft in der Dehnung“-Übungen (KiD) aus der Myoreflextherapie stellen Bedarfsmeldungen an das Gehirn dar; sie werden mit entsprechenden Anpassungen beantwortet. Diese Trainingsanpassungen spiegeln sich sowohl in der Länge der Muskel- und Faszien-Ketten, in der Gesamtleistung, der Beweglichkeit und den neuronalen Steuerungsprogrammen positiv wider. Auf der zellulären Ebene lassen sich über diese Art der aktiven Dehnungen Verbesserungen der Muskellänge mit Skelettmuskel-Adaptionen bezüglich des Anbaus von Sarkomeren in Serie nachweisen. Über die Prinzipien der Kräftigung aus Dehnungspositionen heraus konnten auch innerhalb der Faszien strukturelle Verbesserungen der Elastizität, der Kollagensynthese und der Aktivitäten von Myofibroblasten gezeigt werden. Dichte, Qualität, Sensitivität und Verschaltungsgeschwindigkeit der beteiligten Messfühler konnten ebenso gesteigert werden, wie die Gewebshydratation.

Aktive Dehnung auch für Antagonisten-Ketten Als zentrale Botschaft aus Muskel- und Faszien-Forschung sowie aus Myoreflex-Untersuchungen müssen stets die Antagonisten-Ketten und die Gegenbewegungen in das aktive Dehnungs-Kräftigungs-Widerstands-Training mit einbezogen werden. Die passive Dehnung einzelner Ebenen, einzelner Muskeln und Gelenke kann dagegen keine signifikant positiven Resultate bieten. Einige Experten aus dem Bereich der Rehabilitation sind sich einig, dass alleiniges Krafttraining zu einseitig ist und dass die Reha-Ergebnisse selbst mit passiven Dehnungen auf alle Fälle besser sind als ganz ohne Dehnung. Ganz sicher erweisen sich KiD-Übungen und aktives Längentraining aus Dehnungspositionen heraus im Reha-Bereich als ausgesprochen effizient.

Dehnungen im modernen Leistungssport Der erfolgreiche ehemalige Cheftrainer der deutschen Hockey-Nationalmannschaft Bernhard Peters konnte mit seinem Team Olympisches Gold, Europameisterschaften und Weltmeisterschaften gewinnen und verteidigen. Ein Ergebnis seiner Analysen: Dehnungen sind essenziell für jedes Training, für jedes Spiel und für die Regeneration und müssen exakt geplant, dosiert, variiert und feinabgestimmt werden. Bernhard Peters kann hinsichtlich seiner konsequenten und klaren Entscheidung für das richtige Dehnen als Pionier betrachtet werden. Von 2006 bis 2014 als Sportdirektor beim Fußballbundesligisten TSG 1899 Hoffenheim und seit August 2014 beim HSV in Hamburg, durchdringt seine Kompetenz auch den Profifußball und die Jugendarbeit. Immer auf der Suche nach den besten Lösungen sind zum Beispiel auch die Fußballlehrer Ralf Rangnick und Jürgen Klinsmann. Ein wesentlicher Aspekt ihrer innovativen Konzepte sind die aktiven KiD-Dehnungen aus der Myoreflextherapie. Von 2006 bis 2009 etablierte sich

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dieses aktive Dehnungsprogramm mit intelligenten Kräftigungsübungen unter der Regie von Ralf Rangnick im Aufstiegsprojekt Hoffenheim. Idealtypischerweise wurde die entsprechende Umsetzung gleichzeitig in der medizinischen Abteilung, von den Reha-Trainern und den Athletik-Trainern konsequent unterstützt und mit dem Riesenerfolg des Aufstiegs in die erste Bundesliga und der Herbstmeisterschaft 2008 belohnt. Jürgen Klinsmann integrierte die Myoreflex-Konzepte mit den KiD-Aktivierungen unmittelbar mit seinem Amtsantritt als Cheftrainer der US-Fußball-Nationalmannschaft von September 2011 bis heute. Sehr erfolgreich werden diese Formen der aktiven Dehnung auch an verschiedenen Leichtathletik-Olympiastützpunkten von mehreren Trainern und Physiotherapeuten eingesetzt. Auch in diesen Bereichen liegt die Anwendung sowohl in der Therapie, der Rehabilitation, der Prävention und der athletischen Kraft- und Leistungssteigerung. Robert Schieferer vom hessischen Leichtathletikverband und Tanja Horbach in Saarbrücken sind zwei der herausragenden Trainer an der Schnittstelle Gesundheit, Prävention und Leistungssteigerung.

Dr. med. Kurt Mosetter Der Arzt und Heilpraktiker, Dr. med. Kurt Mosetter (geb. 1964) studierte Humanmedizin an der AlbertLudwigs-Universität in Freiburg im Breisgau und spezialisierte sich auf die Physik des neuromuskulären Systems bei Schmerzen des Bewegungsapparates. Er ist der Begründer der Myoreflextherapie; mit einem Ausbildungs-Curriculum. Über die Integration angewandter Biochemie und Neurobiologie begründete er das Konzept der Neuromyologie. Er ist Leiter des ZiT – Zentrum für interdisziplinäre Therapien (Gutach, Herrenberg, Konstanz, Köln) und konsiliarisch bei der Paramed (Baar, CH) tätig. Von 2006 bis 2010 betreute er die Spieler der TSG 1899 Hoffenheim mit; von 2009 bis 2011 die Spieler des HSV Handball. Auf Initiative des US-Nationaltrainers Jürgen Klinsmann kümmert er sich seit 2011 als Mannschaftsarzt um die Gesundheit und die Fitness der Spieler der amerikanischen FußballNationalmannschaft. www.myoreflextherapie.de / www.neuromyologie.de

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Benefit für Prävention & Leistungsoptimierung Richtungsweisende Trainings- und Fitness-Center wie z.B. INJOY, die Trainingsgeräte der Zukunft des fle-xx-Zirkels und des five-Konzepts sowie der Methode von 4D Pro Reaction richten sich in diesem Zusammenhang weitsichtig und entschlossen entsprechend dieser neuen Erkenntnisse für eine gesunde Zukunft aus. An dieser Stelle offenbart sich der große Benefit in der Schnittmenge zwischen Gesundheitsvorsorge, Prävention, Training und Leistungsoptimierung für die Breite der Bevölkerung. Die gute Botschaft lautet: Wenig ist oft mehr! Leicht dosierte, elastische, federnde KiD-Übungen mit zudem geringen Belastungsintervallen und größeren Pausen können bei geringem Zeitaufwand optimale Effekte ermöglichen. Aktive, aus Dehnungspositionen eingeleitete Kräftigungen vereinheitlichen die nur scheinbar widersprüchlichen Theorien um die Themen Dehnen und Kräftigen.

Perfekte Bewegungen im Leistungssport Die ersten Begegnungen und Erfahrungen mit Profisportlern erlebte ich 1989 und 1990 an der Seite von Walter Packi (Freiburg i. Br. und Köln). Am Olympiastützpunkt in Köln waren es vor allem

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Gesundheit

Ruderer, Kanuten und Leichtathleten. Allen voran standen die Hochspringer Heike Henkel und Carlo Tränhardt und die Hammerwerfer um Heinz Weiss. Die von Walter Packi angesetzten Trainingskomponenten waren für die Athleten erst einmal schockierend. Als zentrale Übungseinheit führte Walter Packi alle Athleten in eine maximale Dehnung der Linie der Hüftbeugemuskeln (M. Iliopsoas), der Achse der geraden Bauchmuskeln über das Brustbein in die Verlängerung der Porträt-Muskeln (M. sternocleidomastoideus). Allen Widerständen zum Trotz verbesserten sich nicht nur entsprechende Schmerzprobleme im Rücken und in den Knien, sondern die Leistungen der Sportler insgesamt. Die Erfahrungen als Trainer für Profitänzer (2001 – 2011) eröffneten weitere Einsichten bei Überlastungszonen, die vom Bewegungsspektrum und stereotypen Bewegungsmustern abhängig sind, und Schmerzzuständen, die damit direkt in Korrelation stehen. Ballett, Modern Dance oder Artistik beinhalten stets außergewöhnliche Belastungsmuster, die spezifische Überlastungszonen generieren. Tänzer und Athleten können solche Belastungen über längere Zeit elegant kompensieren, im Alltag leider auch häufig mit Medikamenten und Spritzen. Zu Beginn nur zu Lasten der perfekten Performance, kommen die Kompensationen eines Tages zum „Überlaufen“ – und fordern mit schwereren Verletzungen wie Bandscheibenvorfällen oder Meniskusschäden ihren Tribut. Dynamische, spielerische, geschmeidige, unerwartete KiD-Übungen genauso wie Strategien zur Stärkung des Körpergefühls, der Körperwahrnehmung und der Interozeption zeigten sich als höchst effizient für alle Teilnehmer. Im Zentrum der Strategie standen jeweils entsprechende Übungseinheiten für die Gegenspieler-Ketten, die Gegenbewegungen, die Integration von gelenkübergreifenden Drehmomentwirkungen in der Ferne der Problemzonen

sowie zentrale und vegetative Entstressungen. Die Aktivierungen des N. vagus, Schwachstellenanalysen und individuelle Schwerpunktübungen eröffneten zudem eine überzeugende Nachhaltigkeit.

KiD – Kraft in der Dehnung Neben den klassischen Komponenten eines ausgewogenen Trainingskonzeptes – mit Krafttraining, Herz-Kreislaufsowie Ausdauertraining – können mit einem gezieltem Muskel- und FaszienLängentraining Beweglichkeit, Performance und Leistungsfähigkeit deutlich verbessert werden. Erkenntnisse aus verschiedenen Kampfsportarten, seit mehr als zwei Jahrzehnten positive Erfahrungen mit aktiven Stretch-Übungen beziehungsweise Kraft in der Dehnung (KiD)1, eindeutige Ergebnisse aus der Forschung zum Muskellängentraining können heute über neueste Belege zu einem Faszien-Training in die Länge ergänzt werden. Parameter wie neuromuskuläre Synchronisierung, Koordination, Balance, Geschwindigkeit, Kraft, Beweglichkeit, Elastizität, Performance und das individuelle Leistungsvermögen lassen sich auf diese Weise sehr gut optimieren. Dr. med. Kurt Mosetter

KiD – Kraft in der Dehnung: Ausblick auf Teil 2 Im 2. Teil seines Artikels zu Längentraining für Muskeln, Faszien und das Gehirn wird uns Dr. Kurt Mosetter in der nächsten F&G mit den Ursprüngen des Muskelketten- und Längentrainings vertraut machen und stellt dessen Pioniere vor. Auch wird er uns die Prinzipien eines Muskel-Faszien-Trainings in Elastizität und Länge zeigen sowie die Schnittpunkte zwischen manueller Therapie und Trainingskonzepten darlegen. Quelle/Literatur Mosetter, K. & Mosetter, R. (2003). Kraft in der Dehnung. Ein Praxisbuch bei Stress, Dauerbelastung und Trauma. Düsseldorf: Patmos. // Mosetter, K. / Mosetter, R. (2015). Wie der Rücken die Seele und die Seele den Rücken heilt: Die Psychologie der Muskeln - Mit hochwirksamen Faszien-Übungen. München: Arkana/RandomHouse

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Gesundheit

Best Practice Medical Fitness

Mit einem Hecht zurück in den Karpfenteich

Rene Hecht, der Geschäftsführer der Physio Company (links), Andreas Benecke, Inhaber der Physio Company

Achterbahnfahrt von der Progression in die Wachstumskrise und wieder zurück: Aus einer kleinen Physiotherapiepraxis in Berlin Tegel wurde binnen kurzer Zeit die prächtige Physio Company. Es folgte die Wachstumskrise – und schließlich der Hechtsprung hinaus aus dem Gemischtwaren-Angebot. Thomas Kotsch erzählt die Geschichte der Physio Company.

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m Ihnen das Thema meines Artikels vorzustellen, möchte ich ein Stück zurück in die Vergangenheit reisen. Wir schreiben das Jahr 2003. Immer in ungeraden Jahren ist Therapiemesse in Leipzig und ich lerne drei ehemalige Spitzensportler kennen. Zwei davon sind Physiotherapeuten, die sich darauf vorbereiten, gemeinsam eine Praxis für Physiotherapie in Berlin Tegel zu eröffnen. Alle drei sind um die zwei Meter groß, aber dazu später mehr …

Thomas Kotsch Der Sportbiologe Thomas Kotsch managt seit 1998 deutschlandweit erfolgreich Erweiterungen und Neugründungen in beiden Gesundheitsmärkten. Sie erreichen ihn unter +49 (0) 171 2817195 oder unter tkotsch@aconweb.de und thomas.kotsch@lmt.eu. Hier erhalten Sie einmal im Monat wichtige Informationen und Best Practice Beispiele. www.aconweb.de

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Back to Work & Back to Training Nach einem halben Jahr gemeinsamer konzeptioneller Arbeit steht die Praxis und wird eröffnet. Unter den Gästen sind auch Spitzensportlern wie zum Beispiel Lars Riedel, Olympiasieger im Diskuswerfen, und viele Sportler im Therapeutenteam. Was prägt die Praxis? Zielorientiertes Arbeiten, Leistungsbereitschaft und vor allem aktives Arbeiten, also schnelles Überleiten aus der passiven in die aktive Therapie. Der Fokus lässt

sich mit der Formel ‘Back to Work‘ und ‘Back to Training‘ beschreiben.

Progression der Physio Company In den darauf folgenden Jahren entwickelt sich die „Physio Company“. Diesen Namen finde ich nach wie vor einzigartig, eben passend zu einem prächtigen Hecht im Karpfenteich. Räume werden erweitert, neue dazu gemietet, viele neue Therapeuten werden angestellt, Teamleitungen bestimmt, Konzepte ausgedehnt, neue Ideen wie Reha-Sport und medizinische Fitness werden aufgenommen und erfolgreich umgesetzt sowie Geräteserien erweitert. Spitzensportler, ja ganze Mannschaften aus dem Leistungssport wie die Füchse Berlin, Tennis Borussia Berlin und die Handballer aus Oranienburg, werden hier rund um die Uhr betreut.

Es folgt die Wachstumskrise Sie ahnen wahrscheinlich schon, wohin das führen kann – in eine so genannte Wachstumskrise. Zu schnell zu erfolg-

reich, doch dann fehlen Führung, Fokussierung und Wiedererkennung. Aber auch Marktbeobachtung, das Pflegen von Kontakten, Marketing und Marktkommunikation sowie betriebswirtschaftliche Präzision etc. kommen zu kurz. Weil Spitzensportler auch immer mal verletzt sind, aber trotzdem davon überzeugt, dass der Saisonhöhepunkt dadurch nicht gefährdet, bzw. das betriebswirtschaftliche Ergebnis und sie schnell wieder zurück finden in die Erfolgsspur, sehen die Inhaber die entstandene Situation als eine (größere) Herausforderung und nicht als Problem.

Zeit für den Relaunch Doch es ist höchste Zeit für einen Relaunch. Hierfür stellen sich die Inhaber der Physio Company folgende Fragen: 1. Was sind unsere Kernkompetenzen, unsere Positionierung? 2. Woher kommen unsere Patienten und Interessenten? 3. Wie machen wir diese zu Kunden?


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4. Wie sieht unser Leistungskatalog, unsere Leistungserbringung aus? 5. Wie steht es um unser Personal, um Management und Führung? 6. Sind unser Marketing und unsere Marktkommunikation noch zeitgemäß? 7. Werden wir von der richtigen IT und der richtigen Bank unterstützt?

Der Hechtsprung Und da kommt er ins Spiel, der Hecht! Gemeint ist Rene Hecht, ehemals bester Hallenvolleyballer Deutschlands (1991) und Rekordnationalspieler, seit 2015 neuer Geschäftsführer der Physio Company. Wahrscheinlich muss ich nicht erwähnen, dass er ein ziemlich langer Hecht ist – mit 2,09 m überragt er sogar den Inhaber und ehemaligen Diskuswerfer Andreas Benecke um einige Zentimeter. Viel wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass der Fokus wieder zurück ist! Gemeint ist die Fokussierung auf: n perfekte Qualität in der Betreuung, n ein perfektes Umfeld für die Mitarbeiter, n eine straffe Unternehmensorganisation, n Kernkompetenzen

Gemischtwarenladen Doch mit der Rezeptleistung „Krankengymnastik am Gerät – KGG“ kommt ab Jahrtausendwende in vielen Praxen automatisch ein Raum für medizinische Trainingstherapie dazu. Man könnte auch erweitert sagen, für medizinische Fitness, für Selbstzahler-Leistungen usw. Da in vielen therapeutischen Einrichtungen aber gar keine Rezepte für KGG ankommen, weil sie das Budget des Arztes übersteigen und da die meisten Therapeuten nicht viele Mitgliedschaften für medizinische Fitness verkaufen können oder wollen, sucht man sein Heil im Reha-Sport.

So entsteht dann aber irgendetwas, eine Art Gemischtwarenladen, in dem sich Patienten, Privatpatienten, Selbstzahler und die Therapeuten nicht richtig wohl fühlten!

Physio Company 2.0 Die Physio Company 2.0 setzt heute alles daran, dass der Fokus auf der Lösung der gesundheitlichen Probleme der Patienten liegt. Alle zur Verfügung stehenden Mittel, Methoden und Spezialisten der passiven und aktiven Therapie werden dafür eingesetzt. Will ein Patient nach dem akuten Genesungsprozess weiter in der Einrichtung bleiben, dann stehen ihm Tür und Tor offen. Wichtig sind den Geschäftsführern Andreas Benecke und Rene Hecht zwei Dinge: 1. Der Patient hat die (Eigen-)Kompetenz erlangt, für seine Gesundheit selbst zu sorgen. 2. Der Patient hat Spaß an Bewegung und Gesundheit.

Mit dem ‚Hecht‘ kam die klare Struktur zurück. Und neben den Patienten freuen sich auch die Therapeuten wieder auf ihre Physio Company, ein immens wichtiger Punkt, den Rene Hecht erreicht hat. Das Konzept der „neuen“ Physio Company geht auf. Und wie steht es bei Ihnen? Thomas Kotsch

Infos & Kontakt Steckbrief: Physio Company GmbH Unternehmer: Andreas Benecke – Kaufmann Beatrice Benecke – Physiotherapeutin Hobbys: Sport, Familie und Freunde, Reisen, Kultur, (Autos) Unternehmen Mitarbeiter: ca. 60 5 Standorte, Hauptstandort Berlin-Tegel ca. 3.300 m2 Fläche für Therapie-und Training www.physio-company.de

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Ernährung

PEP: Produkt-News im Herbst PEP Food Consulting GmbH – Wir haben unser Portfolio erweitert, damit Sie Ihren Mitgliedern noch mehr bieten können. Jetzt neu im PEP-Programm: Die Stoffwechselanalyse mit pH-Speicheltest sowie individuelle Ernährungspläne zum Abnehmen oder Muskelaufbau als edle Bücher – personalisiert mit Namen des Kunden und Studiologo. Ein neues Marketingpaket mit spezielle Motiven für Männer und Frauen sichert die optimale Zielgruppenansprache. www.pep-europe.de

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Das neue myline® mit Rekordzahlen myline – Seit April bietet die myline® Deutschland Zentrale gleich drei neue Abnehmprogramme, die bereits jetzt alle bisherigen Rekordzahlen brechen. Die Nachfrage ist laut Unternehmenssprecherin Tamara Malsy so zu begründen, dass es die besondere Kombination aus der Verschmelzung des digitalen Ernährungscoachings mit der persönlichen Fitnessbetreuung im Fitnessclub so noch nicht gegeben hat. Die angeschlossenen Partnerstudios berichten täglich, dass die mit großem Aufwand gedrehten Online-Coachingvideos besonders gut ankommen. Aber nicht nur die Abnehmwilligen sind begeistert, sondern auch die myline® Partnerstudios profitieren von den neuen myline® Abnehmprogrammen. Die Abnehmwilligen können sofort starten, sind an keine Kurszeiten mehr gebunden und bestimmen selbst den Zeitpunkt, wann sie sich online coachen lassen. www.myline24.de.

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H2O Wie das Trinkverhalten den Trainingserfolg beeinflusst Ohne Durstlöscher im Sport geht es nicht, das ist jedem klar. Vor allem, wer schwitzt, muss viel trinken. Ratgeber zum Trinkverhalten gibt es viele. Darunter kursieren viele Mythen über die optimale Trinkmenge, den Nutzen von isotonischen Fitnessgetränken, den Mythos Wasservergiftung und Wasser als Geheimwaffe zum Abnehmen. Ernährungsexperte Michael Kleinhanß räumt im folgenden Artikel mit Vorurteilen auf und erklärt, was Wasser wirklich kann und wie vor allem Sportler ihr Trinkverhalten optimieren können.

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ine wachsende Zahl an Studiomitgliedern behält die aufgenommene Kalorienmenge im Blick und interessiert sich immer mehr für Ernährungskonzepte, um das Trainingsziel schneller und effektiver zu erreichen. Die Fitness-Ernährung als fester Bestandteil des Gesamttrainingskonzeptes war Thema in der letzten Ausgabe der F&G (Heft 5-2015, S. 106–108). Allzu oft vernachlässigt wird jedoch der wichtigste Baustoff unseres Körpers – das Wasser. Dabei ist unser Trinkverhalten für den Trainingserfolg maßgeblich.

Lebenselixier Wasser Wasser ist unser Lebenselixier. Der Körper eines Erwachsenen besteht zu 50 bis 60 Prozent aus Wasser und benötigt dieses um lebenswichtige Funktionen auszuführen. Es transportiert über das Blut Sauerstoff und Nährstoffe in unsere Zellen und führt im Gegenzug die Stoffwechselabfallprodukte über den Urin hinaus. Das Wasser hilft, unsere Körpertemperatur zu regulieren und dient als Reaktions-

partner bei enzymatischen Stoffwechselprozessen. Da wir durch Atmung, Verdauung, Schweiß und Urin täglich etwa 2,5 Liter Wasser verlieren, müssen wir die Wasserreserven unseres Körpers kontinuierlich auftanken. Leider verfügt der menschliche Organismus im Gegensatz zum Auto nicht etwa über eine Warnlampe, die uns sofort anzeigt, wenn unsere Wasserreserven zur Neige gehen. Eine Reihe von Symptomen gibt uns jedoch Hinweis darauf, dass wir auf dem Trockenen sitzen. Achtung: Wer Durst hat, leidet bereits unter Flüssigkeitsmangel. Durstgefühl ist also ein klares Zeichen dafür, dass unserem Körper bereits Wasser fehlt. Besser ist es also, regelmäßig zu trinken, sodass es gar nicht erst zum Durst kommt. Typische Anzeichen für Wassermangel sind außerdem: Schwindel und Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Pulsanstieg. Aber auch Atembeschwerden, Sehstörungen, Durchfall oder Erbrechen können darauf hinweisen, dass ein Wassernachschub angesagt ist.

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Ernährung


Ernährung

Doch wie viel Wasser benötigen wir eigentlich? Im Prinzip gilt eine einfache Faustformel: 35–40 Milliliter Wasser pro Körpergewicht. Das heißt beispielsweise, dass ein 70 Kilogramm schwerer Erwachsener einen Mindestbedarf von 2,8 Liter Flüssigkeit am Tag benötigt. Gehen wir davon aus, dass er etwas weniger als einen Liter Wasser über sein Essen aufnimmt, muss er etwa zwei Liter über Getränke zuführen.

Bei Flüssigkeitsmangel drohen Leistungseinbußen Sportliche Aktivitäten sind in dieser Rechnung noch nicht inbegriffen. Pro Viertelstunde sportlicher Betätigung sollten etwa 200 Milliliter Wasser zusätzlich getrunken werden. Wer das Trinken vernachlässigt, muss im Training mit deutlichen Leistungseinbußen rechnen. Ist der Körper nicht mehr ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, leidet unsere Ausdauer, unsere Koordination und unser Reaktionsvermögen. Viele Trainierende unterschätzen dabei, wie schnell das geht. Bereits ab einem Flüssigkeitsverlust von einem Prozent des Körpergewichts sinkt die sportliche Leistung. Bei einem 80 Kilo-

gramm schweren Mann sind das 800 Milliliter Schweiß. Je nach Trainingszustand kann diese Menge in einer halben bis ganzen Stunde zustande kommen. Und auch in der Erholungsphase nach dem Sportpensum ist eine ausreichende Wasserzufuhr entscheidend, damit sich der Körper durch einen optimalen Abtransport der Abfallprodukte besser und schneller wieder regenerieren kann.

Trinken für den Fettabbau Neben dem grundsätzlichen Aspekt der Leistungsfähigkeit nimmt das Trinkverhalten jedoch auch bei den unterschiedlichen Trainingszielen eine bedeutende Rolle ein. So etwa bei der Gewichtsreduktion. Wer abnehmen möchte, muss nicht nur seine Ernährung, sondern auch sein Trinkverhalten im Blick haben. Beim Abnehmen ist Trinken wichtig, um die Abfallprodukte bei der Fettverbrennung aus dem Körper zu transportieren. Führen wir unserem Körper zu wenig Flüssigkeit zu, wird der Fettabbau blockiert – und die Waage steht still. Doch zu wenig Trinken führt auch auf anderen Wegen zu einem häufigen Problem bei Menschen, die unter Überge-

wicht leiden. Oft verwechseln wir Durst mit Hunger. Ja, teilweise interpretiert unser Körper das Verlangen nach Flüssigkeit als echte Heißhungerattacken, vor allem auf Süßes. Anstatt dann unnötige Kalorien aufzunehmen, sollte man lieber erstmal ein Glas Wasser trinken. Vor dem Beginn eines Ernährungsprogramms ist es immer ratsam, nicht nur das bisherige Essverhalten, sondern auch das Trinkverhalten zu analysieren. Dass Wasser trinken angeblich Kalorien löscht, wie es mancherorts zu lesen ist, ist hingegen wissenschaftlich nicht bestätigt. Wasser hilft nicht etwa beim Abnehmen, indem es den Energieumsatz erhöht. Eine ausreichende Wasserzufuhr ist einfach eine Grundvoraussetzung, um dem Körper Abnehmen zu ermöglichen. Bei manchen Menschen hilfreich hinzu kommt sicherlich, dass viel Trinken den Appetit auf natürlich Weise zügeln kann und so eine reduzierte Kalorienaufnahme erleichtert.

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Ernährung

Auch beim Muskelaufbau spielt Wasser eine entscheidende Rolle. Muskeln bestehen zu etwa 75 Prozent aus Wasser und benötigen eine kontinuierliche Zufuhr, um sich bewegen und kontrahieren zu können. Das Wasser transportiert zudem die notwendigen Nährstoffe zu den Muskelzellen – eine Grundvoraussetzung für Muskelwachstum. Trinken wir zu wenig, sitzen unsere Muskeln hingegen auf dem Trockenen und sind weniger leistungsfähig. Eine Dehydration kann dem Körper sogar das Signal geben, Muskelmasse abzubauen. Damit ist das Trainingsziel dann verfehlt. Wer Muskeln aufbauen möchte, erhöht in der Regel seine Eiweißzufuhr. Auch aus diesem Grund ist es ratsam, viel zu trinken. Eine hohe Proteinaufnahme muss immer mit einer hohen Wasseraufnahme einhergehen, um das Risiko von Ablagerungen in den Nieren auszuschließen. Drei bis vier Liter pro Tag sollte daher jeder trinken, der gesund und erfolgreich Muskeln aufbauen möchte.

Wasser und die Säure-Basen-Balance

Lidia Kleinhanß Geschäftsleitung von PEP food Consulting GmbHInstitut für Ernährung und Gesundheit. Lidia Kleinhanß, Jahrgang 73 ist Betriebswirtin im Bereich Marketing, Ernährungsexpertin und Hauptverantwortliche für die PEP 21 Tage Stoffwechselkur. Sie ist seit 12 Jahren bei PEP und ist mit Ihrer medizinischen Ausbildung für die Entwicklung neuer Konzepte und Produkte zuständig. Das PEP Ernährungsinstitut mit seiner Zusammenarbeit von über 1.000 Fitnessclubs gilt als einer der führenden Ernährungsdienstleiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. www.pep-europe.de

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Im Zusammenhang zwischen dem richtigen Trinkverhalten und einem erfolgreichen Training kommt noch eine weitere wichtige Variable ins Spiel: der Säure-Basenhaushalt. Kann der Körper die Abfallprodukte, die bei der Verstoffwechselung entstehen, nicht mehr ausreichend ausschütten, gerät der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht. Eine hinreichende Flüssigkeitszufuhr zählt dabei zu den entscheidenden Faktoren, um dieses Problem zu vermeiden. Symptome einer chronischen Übersäuerung sind u.a. Antriebsschwäche, rasches Ermüden, Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Hautprobleme. Unter einer chronischen Übersäuerung leidet der gesamte Organismus.

Kann man auch zu viel trinken? Trinken, trinken, trinken lautet also die Devise. Doch was ist mit den Meldungen über sogenannte Wasservergiftungen, teilweise mit tödlichen Folgen, die immer wieder in den Medien kursieren? Wasservergiftungen treten jedoch nur in sehr seltenen Fällen auf, etwa bei Mutproben, wo innerhalb weniger Stunden über sechs Liter Wasser getrunken werden oder bei ExtremAusdauersportlern wie etwa Marathonläufern auf. Der Grund ist ein hoher Schweißverlust über einen langen Zeitraum, der mit einem ebenso hohen

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Muskeln brauchen Wasser, um zu wachsen

Verlust an lebenswichtigen Mineralien, insbesondere Natrium, einhergeht. Trinkt der Sportler dann zu viel Wasser, werden die im Körper vorhandenen Mineralien extrem verdünnt, was zu eine verheerenden Durst- und Trinkspirale und schließlich zum Organversagen und Koma-Tod führen kann. Die meisten Menschen trinken im Alltag allerdings eindeutig zu wenig als zu viel.

Die richtige Getränkewahl Auch bei der Getränkewahl können Trainierende einiges falsch machen. Wer abnehmen möchte, sollte in erster Linie zu kalorienarmen Getränken greifen. Stilles Mineralwasser und Früchtewie Kräutertees sind die beste Wahl. Auch Fruchtsaftschorlen dürfen das Getränkerepertoire bereichern, sofern das Mischungsverhältnis (drei Anteile Wasser, ein Anteil Saft) stimmt. Sogenannte Light-Getränke haben zwar den Vorteil, kalorienarm zu sein. Die enthaltenen Süßstoffe stehen aber im Verruf, den Appetit anzukurbeln. Kaffee stand lange Zeit im Verruf, dem Körper Flüssigkeit zu entziehen. Dieses Vorurteil ist inzwischen widerlegt. Bis zu drei Tassen Kaffee pro Tag sind erlaubt. Ein optimaler Durstlöscher ist Kaffee natürlich nicht – und je nach Zubereitung kann er auch zur Kalorienfalle mutieren. Ein Glas Latte Macchiato mit etwas Zucker bringt es z.B. auf 270 Kilokalorien. Hier ist also Vorsicht geboten. Gleiches gilt für alkoholische Getränke. Alkohol enthält viele Kalorien und blockiert, einmal im Blut angelangt, die Fettverbrennung unseres Körpers. Wer abnehmen möchte, sollte seinen Alkoholkonsum daher auf maximal zwei Getränke pro Woche reduzieren. Isotonische Getränke sind übrigens nur bei längeren Belastungen wirklich

notwendig. Geht eine Sporteinheit nicht über eine Stunde hinaus, reicht pures Wasser völlig, um die Flüssigkeitsreserven wieder aufzufüllen. Erst bei einer intensiven und längeren Trainingseinheit sollten Getränke gewählt werden, die für einen Nachschub an Kohlenhydraten und Mineralstoffen sorgen. Isotonisch heißt dabei, dass die Menge der gelösten Teilchen wie Zucker, Mineralstoffe, Aminosäuren im Getränk möglichst gleich ist wie im Blut und von diesem optimal aufgenommen werden kann. Neben den fertig hergestellten Sportgetränken kann in diesem Fall aber auch eine Apfelschorle, die mit natriumhaltigem Mineralwasser gemischt wurde, eine gute Alternative sein. Michael Kleinhanß

Fazit: Die drei wichtigsten Trinkregeln 1. Den individuellen Bedarf decken: 35-40 Milliliter Wasser pro Körpergewicht sind das Minimum. Je nach Sportumfang und Trainingsziel muss das Trinkpensum angepasst werden. 2. Kontinuierlich trinken: Durst ist ein Warnsignal, dass dem Körper bereits Flüssigkeit fehl. Besser: regelmäßig über den Tag verteilt trinken. 3. Die Getränkeauswahl macht’s: Zu (Mineral-)Wasser, Früchte- und Kräutertees greifen. Auf zuckerhaltige Limonaden und Säfte verzichten. Alkohol nur in geringen Mengen genießen.


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Leitfaden für mehr Selbstbestimmung

Aktion statt Reaktion Sie haben den Tag komplett durchgeplant und wissen genau, was Sie heute in Angriff nehmen wollen – doch dann platzt ein neuer Kunde herein, der sofort persönlich beraten werden will. Ein Anruf des Partners folgt: Der neue Wagen muss in die Werkstatt, also machen Sie einen Termin aus. In der Mittagspause stellt sich heraus, dass einer der Trainer nicht zur Arbeit kommen kann, also müssen Sie seine Aufgaben ebenfalls schultern. Kommt Ihnen das vertraut vor? Dann sollten Sie weiterlesen. Lebensmanagement-Experte Prof. Dr. Lothar Seiwert hat auch in dieser F&G-Ausgabe wieder wertvolle Tipps, die jedem von uns helfen, Dringliches nicht mit Wichtigen gleichzusetzen – und den Unterschied auszuloten.

Prof. Dr. Lothar Seiwert Als CSP (Certified Speaking Professional) und CSPGlobal ist Prof. Dr. Lothar Seiwert seit über 30 Jahren Europas führender Experte für Zeitund Lebensmanagement. Millionen Menschen weltweit haben ihn in seinen Vorträgen erlebt und sind durch seine Bestseller dazu inspiriert worden, sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Weitere Informationen unter www.Lothar-Seiwert.de

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ir alle leben im regelrechten Dringlichkeitswahn: Möchte jemand einen Termin vereinbaren, muss es natürlich sofort sein. Bis morgen warten? Keinesfalls! Das muss jetzt gleich erledigt werden. Am besten gestern. Und wie geht’s Ihnen so? Zurückblickend stellen Sie fest, dass Sie in den seltensten Fällen selbst bestimmen konnten, was wirklich wichtig ist. Allenfalls konnten Sie anderen vorgeben, was dringend ist. Dieser Teufelskreis ist letzten Endes dafür verantwortlich, dass Aufgaben unmotiviert

angegangen und bestenfalls durchschnittliche Resultate erzielt werden. Und am Abend wartet das leere Gefühl, viel gearbeitet, aber wenig geleistet zu haben.

Gefangen in der Komfortzone Der Alltag diktiert uns unseren Tagesablauf, nimmt dabei aber auf unsere wichtigen Ziele – die langfristigen – keine Rücksicht. Visionen verschwinden unter dem Druck der täglichen Routine. Wir kommen unseren Lebenswünschen keinen Schritt näher, da wir Dringendes mit Wichtigem verwechseln.

Viele Menschen setzen sich in dem Bestreben, diesem Teufelskreis zu entkommen, klare Ziele, denken über ihre Vision nach und fassen im guten Glauben den Vorsatz, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Doch dann begegnen sie dem gefürchteten Inneren Schweinehund: Er inspiriert uns, Entschuldigungen zu finden, warum wir unsere Komfortzone gerne verlassen würden, aber nicht können. n „Ich würde mich ja gerne gesünder ernähren, aber ich bin so viel unterwegs...“ n „Ich würde das Studio ja erweitern, aber dann muss ich mehr Miete bezahlen...“ n „Ich würde mich gerne nach neuen Herausforderungen umsehen, aber derzeit geht es mir doch finanziell ganz gut...“ n „Ich würde mein Leben ja in die eigene Hand nehmen, aber so viele andere haben es bereits fest im Griff...“

Sich selbst erfüllende Prophezeiung Fast alle Entschuldigungen dieser Art bauen auf dem Glauben auf, von Umweltbedingungen abhängig zu sein. Zum Beispiel haben Sie bestimmt schon oft gehört, das Übergewicht eines bestimmten Menschen sei „genetisch“, sodass die Möglichkeit entfällt,


Marketing, Sales & Management

viel dagegen ausrichten zu können. Alle Diäten werden nach wenigen Tagen abgebrochen, weil sie ja ohnehin keinen großen Sinn machen. Dieses Phänomen bezeichnet man auch als „sich selbst erfüllende Prophezeiung“. Man verbaut sich selbst die Ausgänge aus der Komfortzone. Diese Einstellung vernachlässigt jedoch, dass wir als Spezies Homo Sapiens durchaus die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden. Zwischen Reiz und Reaktion besitzen wir die Fähigkeit, auf der Grundlage von Vernunft und Vision zu wählen. Um der Komfortzone zu entkommen, müssen Sie also proaktiv denken – selbstbestimmt und im Voraus.

Selbstbestimmt reagieren Einer der bedeutendsten Verfechter des proaktiven Ansatzes ist der Psychologe und Begründer der Logopädie Viktor Frankl. Er formulierte folgendes Gesetz: „Sie allein bestimmen, wie Sie auf alles, was Ihnen im Leben widerfährt, reagieren.“ Diese dreizehn Worte reichen aus, alle Rechtfertigungen niederzuschmettern, warum Sie Ihre Ziele nicht wie geplant realisieren können. Wer entscheidet, ob Sie das gerade reingekommene Angebot außerplanmäßig bearbeiten, anstatt sich mit der Familie im Schwimmbad zu entspannen? Sie. Wer entscheidet, ob Sie Ihre Zeit mit Youtube-Videos verplempern, anstatt weiter an der neuen Business-Idee zu arbeiten? Sie. Wer entscheidet, ob Sieden nächsten Schritt morgen tun, oder nächste Woche, oder doch heute? Sie! Was können Sie am besten, was macht Ihnen Spaß und welcher Weg bringt Sie Ihrem Lebensziel am schnellsten entgegen? Betrachten Sie die wichtigen Dinge als dringlich, aber die dringlichen nicht zwingend als wichtig. Es kommt vor allem darauf an, Resultate zu erzielen. Überstunden zu machen, bedeutet nicht, dass man sich reinkniet, sondern dass man seine eigene Freizeit geringschätzt.

Heute hält Sie niemand mehr davon ab, sich auf Ihre Stärken zu konzentrieren. Setzen Sie sich mit zwei Schlüsselfragen auseinander: n Welche Handlungsweisen erzielen die größte Wirkung für mich? n Worauf konzentriere ich mich in den kommenden ein bis drei Jahren vorwiegend? Aus den Antworten auf diese Fragen entstehen Ihre Schlüsselaufgaben, die das Wichtige in Ihrem Leben umreißen. Möglicherweise fallen Ihnen gleich Dutzende von Aufgaben ein, wenn Sie sich mit diesem Gedanken auseinandersetzen. Machen Sie bereits hier Gebrauch von Ihrer Entscheidungsfähigkeit und reduzieren Sie die Flut auf eine Schlüsselaufgabe pro Lebensbereich. Denken Sie darüber nach, was Sie mehr als alles andere vom Leben wollen und erbringen Sie in diesem Bereich hervorragende Leistungen. Um die Balance zu wahren, dürfen Sie Privat- und Berufsleben niemals vollständig voneinander trennen: Beides stellt einen wichtigen Teilbereich Ihres Lebens dar.

Dem Inneren Schweinehund die Stirn bieten Bei der Auswahl der Aufgaben wird Ihnen der Innere Schweinehund erneut begegnen. Bieten Sie ihm die Stirn und schrecken Sie nicht vor einer Aufgabe zurück, bloß weil er hier besonders groß wirkt. Fragen Sie sich, was aus Ihrer Sicht die wichtigste Aufgabe ist, und wie Sie dieses Ziel am schnellsten erreichen. Vergessen Sie nicht, proaktiv zu denken, denn eigenständig zu agieren ist besser, als zum Reagieren gezwungen zu werden. n Kennen Sie Ihre Schlüsselaufgaben und begegnen Sie dem Dringlichkeitswahn angemessener. n Legen Sie Ihre Termine eigenständig fest, anstatt sich fremdbestimmen zu lassen. n Stellen Sie selbst fest, wie viel Spaß Aktion anstelle von Reaktion macht. Die Schlüsselaufgaben für die einzelnen Lebensbereiche zu formulieren,

bedeutet nicht, dass Sie sich ausschließlich auf Karriere oder Hobbys konzentrieren müssen. Alle Bereiche Ihres Lebens sollten miteinander in Bezug gesetzt und ausbalanciert sein. Definieren Sie Schlüsselaufgaben für alle vier Lebensbereiche: n Körper und Gesundheit n Beruf und Leistung n Kontakt und Beziehungen n Sinn und Selbstverwirklichung Eine beispielhafte Schlüsselaufgabe Das Prinzip lässt sich am besten an einem Beispiel demonstrieren, stets in Verbindung mit den dazugehörigen Schlüsselfragen. Lebensbereich: Beruf und Leistung n Vorsatz: Sich als Personal Trainer selbstständig machen. (Was ist die wichtigste Aufgabe in diesem Lebensbereich?) n Erstes Etappenziel: Ein neues Geschäftsmodell entwickeln. (Was hilft mir am schnellsten, mein Ziel zu erreichen?) n Zweites Etappenziel: Markt sondieren, Werbung machen, in sozialen Netzwerken aktiv werden, das neue Trainingsangebot an die Öffentlichkeit bringen. Verschiedene Interessenten ansprechen und das Angebot anhand des Feedbacks modifizieren. Räume anmieten und mit der Betreuung der ersten Kunden beginnen. (Worauf konzentriere ich mich in den nächsten Jahren?) n Gesamtziel: Innerhalb von drei Jahren einen Namen als Personal Trainer in der Region etablieren. Selbstbestimmt sein, den Tagesablauf eigenständig planen. Nicht mehr von Vorgesetzten abhängig sein. (Wie trage ich zur Verwirklichung meiner Lebensvision bei?)

Der Schlüssel zu Ihrer Vision Diese Messlatte dürfen Sie niemals aus der Hand legen, denn nahezu alle Aktivitäten Ihres Lebens lassen sich danach beurteilen. Erinnern Sie sich angesichts neuer Herausforderungen an Ihre Schlüsselaufgaben und Ihre Lebensvision, liegt der passende Lösungsweg praktisch auf der Hand. Der Innere Schweinehund wird nicht verschwinden – er ist schließlich ein Teil von Ihnen – aber er wird drastisch an Größe einbüßen. Wagen Sie den ersten Schritt und stellen Sie sich die Schlüsselfragen!

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Eine Frage der Perspektive Uns auf unsere Schwächen zu konzentrieren, haben wir bereits in der Schule gelernt. Auf eine Eins in Bio kann man richtig stolz sein – aber angesichts der Fünf in Mathe spielt sie plötzlich keine Rolle mehr. Die schlechte Note drängt die guten Leistungen in den Hintergrund. Stellen Sie sich vor, Sie hätten sich bereits damals auf Ihre Stärken konzentrieren können. Bessere Ergebnisse und eine Steigerung des Selbstwertgefühls wären die Folge gewesen, was Ihre Leistung in den Problemfächern ebenfalls positiv beeinflusst hätte.

Seiwert, Lothar: Zeit zu leben // So bekommen Sie Ihr Leben in Balance. Offenbach: GABAL, 2015, ISBN 978-386936-635-7

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RÜCKEN?

Mit diesem Slogan startet die Herbstkampagne aus dem Hause INLINE/INJOY unter dem Dach der erfolgreichen Sommerinitiative „Deutschland trainiert“.

Eine Frage der

Haltung! Gesundheitskampagne „Deutschland trainiert“ geht in die 2. Runde

D

ie Sommerkampagne von INLINE und INJOY „Deutschland trainiert“ war ein voller Erfolg: Mit mehr als 500 teilnehmenden Studios konnten über 30.000 Kontakte durch die Internetseiten der Studios, die Aktionsseite www.deutschlandtrainiert.de und über Facebook generiert werden. Rund 3.000 Selfies erreichten die INLINE-Zentrale per Post, E-Mail oder über die weiteren OnlineKanäle. „Außerdem freuen wir uns und sind sehr gespannt auf den Spendenbetrag. Pro Teilnehmer an ‚Deutschland trainiert‘ spenden die Studios in diesem Jahr 5 Euro an Kindernothilfe e.V. –, nach Abschluss der Kampagne zum 30.09. ermitteln wir die Spendensumme“, erläutert Bettina Langwald, PR Managerin von INLINE/ INJOY. Darüber hinaus wurde „Deutschland trainiert“ mit dem Health Media Award für eine herausragende Gesundheitskommunikation ausgezeichnet.

Infos & Kontakt INLINE Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen GmbH www.inlineconsulting.de

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Herbstkampagne folgt Mit der Herbstkampagne „Rücken – eine Frage der Haltung“ zündet „Deutschland trainiert“ die nächste Stufe. Erneut steht den teilnehmenden

Studios ein breites Angebote an Marketing-Tools zur Verfügung, ob klassisch im Printbereich oder digital. Dabei wird der Kampagnenlook von „Deutschland trainiert“ konsequent fortgesetzt: Moderne Menschen jeden Alters werden in authentischen Trainingsszenen dargestellt, nicht immer lächelnd, aber mit einer gewissen Konzentration auf ihr Training. Die Kampagne ist für den Zeitraum September bis Anfang November angesetzt.

Unterstützung aus der Branche und der Politik „Deutschland trainiert“ verbindet starke Partner mit dem einen Ziel: Menschen über ambitionierte Studios zu mehr gesundheitlicher Eigeninitiative und einer aktiveren Lebensführung zu bewegen. Auch die FIBO ist mit dabei. Auf den neuen FIBO Fitness Festivals, die 2016 in vier deutschen Großstädten für das Studiotraining werben wird, ist „Deutschland trainiert“ eine unterstützende Aufforderung. Event Director Reed Exhibitions Deutschland GmbH Ralph Scholz sagt: „Im Hinblick auf die Prävention von sogenannten Volkskrankheiten und die Verbesse-

rung der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger ist die Aktion ‚Deutschland trainiert‘ ein beispielhaftes Engagement. Von einem verbesserten Gesundheitszustand profitieren sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber und das stärkt unser Gesundheitssystem sowie die Gesellschaft insgesamt.“ Sven Volmering, CDU-Mitglied des Bundestages meint: „Als Gesundheitspolitiker haben wir – insbesondere vor dem Hintergrund der steigenden Anzahl der Volkskrankheiten wie z.B. Diabetes, Adipositas und Rückenbeschwerden – das Präventionsgesetz im deutschen Bundestag auf den Weg gebracht. Wir wollen damit erreichen, dass jeder Einzelne sich selbst organisiert, sich selbst in seinem Gesundheitsverhalten managt, durch mehr Bewegung und die richtige Ernährung. Da ist eine solche Kampagne natürlich wie keine andere in der Lage, besonders in Verbindung mit Fitnessstudios, dazu motivieren, das umzusetzen.“ Auch Frank Böhme schätzt als Geschäftsführer der Just Fit-Gruppe die Kampagne: „Mit der INLINE-SommerKampagne haben wir mit den JUST FIT-Studios 5.500 Neu-Mitglieder geschrieben. Wir werden mit 40 Personen zum INLINE Kongress kommen und diesen Hammer-Erfolg abends auf der Party feiern.“


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Kein Mitarbeiter muss alles können

Mitarbeiterführung Teil 1

Einsatzbereiche, Fehleranalyse, Coaching Müssen Studiomitarbeiterinnen und -mitarbeiter wirklich alles können? In kaum einer anderen Branche haben die Mitarbeiter ein so vielschichtiges Anforderungsprofil: Service, Verkauf, Trainingsbetreuung – nicht selten werden diese völlig unterschiedlichen Tätigkeiten von einem Mitarbeiter übernommen. Wolfgang Leobner zeigt Wege auf, wie Studiobetreiber die Qualität der Kundenbetreuung trotzdem hoch halten können.

B

ei dem Thema „Mitarbeiterführung“ herrscht in unserer Branche eine sehr geteilte Meinung. Aussagen wie „jeder ist ersetzbar“ oder „es kommt immer etwas Besseres nach“ sind katastrophal und sind mehr demotivierend als motivierend. Muss ein Mitarbeiter wirklich alles können? Oder muss er „alles wissen“ und danach im Team handeln? Wie begeistere ich meine Mitarbeiter und wie kann ich sie motivieren? Die Erfahrung zeigt, dass alleine der monetäre Aspekt auf Dauer nicht funktioniert. Provisionssysteme schlafen ein und/oder finden keine Anwendung, weil die Verkaufszahlen zu schlecht sind.

Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten einsetzen Doch gehen wir einmal ins Detail. In welchen Bereichen setzen wir unsere

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Mitarbeiter ein? Auf der Fläche, in den Kursen, im Verkauf und im Service. Das sind alles Bereiche, die – jeder für sich – einen hohen Stellenwert haben, jedoch im alltäglichen Studiobetrieb ständig gemischt und durcheinander geworfen werden. Wie oft sitzen Mitarbeiter, die den Sinn eines professionellen Verkaufs noch nicht begriffen, geschweige denn verinnerlicht haben, in Verkaufsseminaren? Das betrifft Unternehmen sämtlicher Branchen und natürlich auch Fitnessstudios. Aussagen wie „der Kunde soll selbst entscheiden“ oder „ich will auch nicht, dass mir jemand was aufs Auge drückt“ sind fatal und machen mich immer wieder sprachlos. Sofort findet eine wenig positive Bewertung meinerseits dieses Mitarbeiters statt. Im Praxisbetrieb im Umgang mit den Kunden erlebe ich dieselben Mitarbei-

ter jedoch als wahre Perlen. Sie umgarnen die Kunden, sie sind immer ansprechbar, sie haben ein offenes Ohr für alle Belange. Kommt aber die Aussage „mach du mal das Verkaufsgespräch“, dann steht der gleiche Mitarbeiter sofort neben sich und fühlt sich unwohl. Und genau so ist das Ergebnis: Kein Abschluss!

Wie läuft es in anderen Branchen? Beim Thema Mitarbeiterführung haben sich schon sehr viele Experten mit vielen Ratschlägen verewigt. Vielleicht sollten wir zunächst einmal Folgendes festhalten: Ein 1.60 Meter großer Mann ist nicht prädestiniert für die Disziplin Hochsprung, ebensowenig, wie eine körperlich stabile Frau eine grazile Einkunstläuferin abgibt. Was ich damit sagen will: Setzt die Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten ein! Ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin muss alles wissen – Öffnungszeiten, Kurspläne, Preise, Philosophie, Werte, etc. Sie oder er muss allerdings nicht alles können, Ein Blick über den Tellerrand in die Automobilbranche macht das Problem deutlich. Dort gibt es den Meister bei der Annahme, den Werkstattmeister und Monteure, den Verkäufer, die


Buchhaltung, das Büro und die Geschäftsleitung. In jeder dieser vorher genannten Abteilungen arbeiten Menschen, die für spezielle Aufgaben und Tätigkeiten ausgebildet worden sind und die sich dabei wohl fühlen, in ihren Bereichen zu arbeiten. Nie würde jemand zur Buchhaltung gehen und sagen „verkauf mal das Auto“. Warum bei uns? Übertragen wir diese „Arbeitsaufteilung“ doch einmal in unsere Branche, um den Punkt deutlicher zu machen: n Annahmemeister = erste Kontaktaufnahme, Annamnesebogen und Terminvergabe n Werkstattmeister und Monteure = Probetraining, Erklärung der Maßnahmen n Verkauf = Verkauf n Buchhaltung, Büro, Geschäftsleitung = Administration

Das Team muss richtig aufgestellt sein Wenn Mitarbeiter zu oft nicht ihrer Ausbildung oder ihren Stärken entsprechend eingesetzt werden, sind die Ergebnisse, i.d.R. bescheiden. Manch-

mal gipfelt das in Vorwürfen oder Aussagen wie „Ich habe schlechte Mitarbeiter“ oder „Ich muss mehr Druck aufbauen“. In den meisten Fällen geht es dann sofort los mit der Bewertungsskala AMitarbeiter, B-Mitarbeiter oder C-Mitarbeiter. Aber mal ehrlich: Wer hat heute noch C-Mitarbeiter? Wenn ja, selbst schuld! Einen A-Mitarbeiter muss ich nicht motivieren. Der läuft von alleine, ist kreativ, trifft selbst Entscheidungen, übernimmt Verantwortung für Entscheidungen, ist immer motiviert, denkt in Lösungen, nicht in Problemen. Geht nicht, gibt’s nicht, er ist immer der Erste und der Letzte, will geschult werden, macht eigene Weiterbildungen, denkt im Sinne des Unternehmens (auch mal sehr kritisch), ist immer für die Kunden da, arbeitet, weil er will und nicht für Geld, arbeitet gerne alleine, liebt Provisionssysteme. Ein B-Mitarbeiter ist sehr gut im Umgang mit den Kunden, versteht ihre Probleme (oft zu gut), taucht gerne auch mal ab, braucht Führung (gute Führung), braucht klare Ansagen, ist

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ebenfalls motiviert, jedoch lässt diese Motivation auch schnell nach, lässt entscheiden, trifft keine Entscheidungen, das NEIN ist näher als das JA, denkt oft in Schwierigkeiten, sieht oft das Problem und nicht die Lösung, liebt Teamarbeit, braucht kein Provisionssystem, will ein planbares Gehalt. Ein C-Mitarbeiter hat innerlich schon gekündigt, sitzt seine Zeit aus, sabotiert das Unternehmen, ist nicht

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loyal, oft krank, schiebt alles weg, lässt andere für sich arbeiten, immer sind die anderen schuld, Verantwortung: nein danke, ist nicht mein Unternehmen, ich arbeite so viel wie man mir zahlt, Provision: „Quatsch, brauche ich nicht“. Die Frage, die sich stellt ist: „Wie kann ich die unterschiedlichen Mitarbeiter motivieren?“ Antwort: Den A-Mitarbeiter braucht man nicht zu motivieren und den CMitarbeiter kann man nicht (mehr) motivieren. Bleibt der B-Mitarbeiter übrig. Die meisten Unternehmen sind mit vielen B-Mitarbeitern bestückt. Das ist normal, als Unternehmer muss man sich dessen aber bewusst sein. Wie motiviere ich einen B-Mitarbeiter? Durch Druck? Nein, Druck erzeugt Gegendruck und es besteht die Gefahr, dass ich aus einem B-Mitarbeiter einen C-Mitarbeiter mache. Durch den Hinweis auf positive Beispiele in der Belegschaft? Auch nicht, Vergleiche mit vermeintlich besseren Mitarbeitern schaffen keine Motivation, sondern eher Frust und wenig Lust. Also, wie ist der Königsweg?

Königsweg Kommunikation

Wolfgang Leobner Der Erfolgs-Stratege berät seit 18 Jahren Unternehmen der Fitness- & Gesundheitsbrache. Fordern Sie info@leobnercoaching.de Ihren Newsletter an und erhalten einmal monatlich Informationen und Beispiele, die Sie in Ihrem Unternehmen direkt umsetzen können. www.leobnercoaching.de

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Kommunikation hilft, wahre Wunder umzusetzen. Eine Erkenntnis aus der Praxis ist, dass mit den B-Mitarbeitern viel zu wenig geredet und ihnen zu wening erklärt wird. Der A-Mitarbeiter wird als Vorbild genommen und der BMitarbeiter muss die gleichen Ergebnisse bringen. Leider ein falscher Denkansatz! Je mehr der Unternehmer mit dem B-Mitarbeiter redet, ihn fördert, ihn entscheiden lässt und danach seine Entscheidung analysiert – ohne Bewertung und Verurteilung – und ihm Rückendeckung gibt, desto eher hat er die Chance aus einem B-Mitarbeiter einen A-Mitarbeiter zu machen. Wir Unternehmer führen zu wenig! Wir lassen die Mitarbeiter mit Potenzial zu schnell los. Wir erklären zu oft und zu viel, anstatt vorzumachen, wie es richtig geht. Menschen lernen durch Vormachen, z.B lernen Kinder auf diese Weise zu sprechen. Mal ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal wirklich vorgemacht, wie ein Sachverhalt zu handhaben ist oder eine Aufgabe erledigt werden soll? Leider passiert das meist erst, wenn es zu spät ist und der Kunde in der Nähe ist. Dann springen wir in die Situation rein, nehmen dem Mitarbeiter das Gespräch weg und regeln. Danach erfolgt dann leider keine sachliche Analyse sondern eine Bewertung

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Marketing, Sales & Management

der Situation und dadurch eine entsprechend negative Bewertung des Mitarbeiters. Das bringt kein Vertrauen sondern schafft Frust beim Mitarbeiter. Das Ergebnis ist, dass dieser Mitarbeiter in Zukunft wenig bis gar nichts mehr selbst entscheidet und/oder von sich aus keine Verantwortung mehr übernimmt.

Welche Fragen sich der Unternehmer stellen sollte Wenn die Ergebnisse der Mitarbeiter nicht stimmen, so sollte der Unternehmer folgendes hinterfragen: n Habe ich den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin richtig und vollständig eingewiesen? n Hat der Mitarbeiter alles verstanden? n Wie oft habe ich oder sie abgefragt und kontrolliert? n Warum und wie ist die prekäre Situation entstanden? n Arbeitet der Mitarbeiter nach seinen Fähigkeiten oder überfordere ich ihn? n Mache ich regelmäßige Meetings, in denen ich klar und deutlich alle Gegebenheiten anspreche? n Kritisiere ich die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter vor Kunden und Kollegen? n Wurde der Mitarbeiter zu dem Thema extern geschult? (Feedback vom Coach einholen) n Lebe ich alles vor, was ich einfordere? n Bin ich ein Vorbild?

Sobald dieser Fragenkatalog beantwortet ist, gilt es die Antworten mit dem Mitarbeiter zu besprechen und daraus für die Zukunft Lösungen zu finden. Ist dieses Unterfangen für den Inhaber oder Geschäftsführer zu viel und zu intensiv, so kann auch ein A-Mitarbeiter als Pate mit herangezogen werden. Auf diese Weise lernt der B-Mitarbeiter direkt und in der Praxis. Wichtig sind dann die regelmäßigen Meetings mit beiden Mitarbeitern, also B-Mitarbeiter und Pate, und der Geschäftsleitung zum Informationsaustausch, zum Klären, zum Bestätigen der Leistung, zum Erfahrungsaustausch und zum LOBEN! Als Zeitfenster empfiehlt sich zu Beginn einmal wöchentlich. Je nach Leistung und Erfahrung können die Meetings auf 14-tägige Intervalle ausgedehnt werden, jedoch nie länger. Als Zeitfenster für eine Patenschaft im Unternehmen empfehlen sich sechs Monate. Soll der geführte Mitarbeiter später eine Leitung übernehmen so sollte das Zeitfenster für die Patenschaft zwölf Monate betragen. Wolfgang Leobner

Ausblick auf Teil 2 In Teil 2 des Artikels „Mitarbeiterführung“ werden wir erläutern, wie Unternehmer ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend deren Fähigkeiten führen können, wie sie die Fähigkeiten ihrer Angestellten erkennen und diese danach einsetzen und wie sie typische Handlungsweisen der Mitarbeiter erkennen und damit umgehen.


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Marketing, Sales & Management

APP-MARKETING App-Typen und ihr Nutzen fürs Studio Welche Chancen und Möglichkeiten verschiedene Apps vor allem für Fitnessstudios bieten und was Betreiber beachten sollten, weiß unser Experte für Mobile-Optimierung, Mario Schwertfeger. Außerdem erfahren Sie im folgenden Artikel, wie man erfolgreiche App Store Optimization (ASO) betreibt, damit Ihre App auch schnell im App Store gefunden wird.

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m August ging ein Raunen durch die Fitness-Branche, als Adidas das Unternehmen „Runtastic” für 220 Millionen Euro erworben hat. Adidas scheint also die strategische Bedeutung von Apps erkannt zu haben. Gerade die Vernetzung mit diversen Sportgeräten von Adidas dürfte hierbei großes Zukunftspotenzial bergen. Auch die ersten Versicherungen planen bereits die Vernetzung mit den sportlichen Aktivitäten ihrer Kunden, um

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dadurch den Fitnessstand des Versicherungsnehmers im Auge zu haben und den Tarif entsprechend anpassen zu können. Nicht nur das Thema Mobiles Internet gewinnt also rasant an Bedeutung, sondern gerade auch für die Fitnessbranche dürften Mobile Apps immer wichtiger werden. Daher wollen wir uns als Exkurs kurz ansehen, welche Arten von Apps es im Wesentlichen gibt.

1. Native Apps Native Apps sind sozusagen die Standard-Apps wie die meisten von uns sie vom Smartphone kennen. Native Apps können auf alle Funktionen des Smartphones (wie z.B. die Kamera) zugreifen, so dass diese Funktionen auch innerhalb der App genutzt werden können. Native Apps existieren vereinfacht gesagt für sich alleine in einem Container (wenn auch mittlerweile sogar die Verlinkung in Google möglich ist) und


sind geschlossene Systeme, welche speziell für ein gewisses Betriebssystem entwickelt werden. Sie können über den jeweiligen App Store heruntergeladen werden. Pro Native App: Möchte man eine High-End App, dann führt meist kein Weg an einer Native App vorbei. Ein Contra-Punkt gegen die nativen Apps ist die Tatsache, dass für jedes Betriebssystem eine eigene App entwickelt werden muss, was zumeist zu hohen Kosten führt. Dadurch stellt die native App im Regelfall die teuerste Variante dar.

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Marketing, Sales & Management

2. Web Apps Web Apps sind im Grunde nichts anderes als Webseiten, welche z.B. mittels Responsive Design für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert wurden. Das ist der Vorteil: Die App wird also nicht im nativen Rahmen, sondern über einen normalen Webbrowser geöffnet. Dadurch lässt sie sich unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem entwickeln, was den großen Vorteil mit sich bringt, dass sie nicht für mehrere Plattformen entwickelt werden muss. Web Apps stellen im Regelfall bei der Entwicklung die günstigste Form einer App dar. Die Nachteile sind, dass sie als offene Website aus sicherheitstechnischer Sicht deutlich anfälliger ist als eine geschlossene native App. Dies führt auch dazu, dass Web Apps keinen Zugriff auf die verschiedenen Funktionen des Smartphones haben.

3. Hybride Apps Zu guter Letzt gibt es noch Hybride Apps, welche eine Mischform aus nativer App und Web App darstellen. Im Gegensatz zu reinen Web Apps haben sie den Vorteil, dass mit diesen Apps auch auf viele Funktionen des Smartphones zugegriffen werden kann. Das soll nun erst einmal reichen, um die verschiedenen Arten von Apps zu kennen.

Welchen Nutzen bringt die App fürs Studio? Apps für Fitnessstudio können zum einen dazu dienen, neue Kunden zu akquirieren, aber auch dazu, Bestandskunden zufrieden zu stellen und dadurch langfristig an das Studio zu binden. Da sich Apps im Allgemeinen eher an Bestandskunden als an Neukunden richten (ein Neukunde weiß ja oft noch nichts von der Existenz des Unternehmens und wird daher auch nicht in Besitz der App sein), liegen die meisten Vorteile einer App natürlich im Bereich der Bestandskundenbindung. Im Folgenden möchte ich ein paar Ideen auflisten, was Fitnessstudios in ihrer App anbieten könnten.

Live-Auslastung Manche Fitnessstudio-Besucher trainieren gern zur Prime Time, andere hingegen sind gar nicht begeistert, wenn sie zu einer Stoßzeit kommen und feststellen müssen, dass das Studio aktuell sehr gut besucht ist. Hier könnte eine App Abhilfe schaffen, welche dem User zeigt, wie hoch die Besucher-Auslastung im Studio aktuell ist und dabei ggf. auch noch per Webcam einen Blick in das Studio erlaubt. Anmerkung der Redaktion: Bei Nutzung einer Webcam im Studio müssen natürlich die rechtlichen Bestimmungen beachtet werden, siehe dazu auch F&G-Ausgabe 3/2015, S. 114-116.

Reward-System Um die Kunden zu vielen Besuchen zu animieren, könnten Sie ein Belohnungssystem einführen, wobei der Kunde sich bei jedem Studiobesuch in der App einloggt. Derjenige Kunde mit den meisten Besuchen wird StudioKönig/in des Monats und könnte dafür eine Belohnung (z.B. gratis Shake oder Eiweißpulver) erhalten. Zudem könnte er oder sie auf den Studio-Bildschirmen als bester Besucher mit Foto präsentiert oder auch über soziale Netzwerke geteilt werden. Somit könnte man zusätzliche Aufmerksamkeit für das Studio erzeugen und die persönliche Atmosphäre im Studio fördern. Denkbar wären auch Kampagnen, bei welchen das Mitglied über seine App neue Kunden werben kann und diese anschließend online ein Probetraining vereinbaren können. Auch dieser Kampagne könnte man wieder Wettbewerbscharakter verleihen, indem der erfolgreichste Werber einen Preis bekommt.

Anmeldung zu Kursen, Workshops oder Vorträgen Um die Auslastung bei den einzelnen Kursen oder Workshops und Vorträgen, die manche Studios mit entsprechender Anmeldung anbieten, zu regeln und zu erhöhen, könnten die Mitglieder sich über die App dafür anmelden. Sollte ein Kurs etc. mal ausgebucht sein, könnte man Mitgliedern ermöglichen, sich für Plätze vorzumerken und dann benachrichtigen, sollte ein Platz frei werden.

Trainings- & Ernährungspläne Ebenso könnten dem Mitglied über die App Trainings- und Ernährungspläne angeboten werden, welche dann im Studio direkt über die App abrufbar sind. Ausbauen könnte man das Ganze dann noch mit Videos oder Animationen bzw. Erklärungen zu den einzelnen Übungen oder Gerichten.

Erklärung von Fitnessgeräten Mitglieder, die nur unregelmäßig ins Studio gehen oder Studioanfänger sind, haben das Problem, dass sie oftmals nicht mehr genau wissen, wie die einzelnen Geräte im Detail funktionieren bzw. wie viel Gewicht sie einstellen sollten. Viele trauen sich nicht, einen Trainer anzusprechen und mal ehrlich: heutzutage hat doch ohnehin die Mehrzahl der Trainierenden ein Handy mit auf der Studiofläche zum Musik hören etc. So könnte eine App mit Videos oder Animationen das Training direkt unterstützen.

Persönliche Trainingsdokumentation High-End-Lösung ist sicher auch eine persönliche Trainingsdokumentation

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über eine App. Hier könnte der Nutzer sich bei den verschiedenen Geräten einloggen und anschließend nach jedem Training erfahren, wie viel Gewicht er gehoben und wie viele Kalorien er in etwa verbrannt hat. Zudem könnte er automatisiert eine Wochenoder Monatsübersicht über derartige Werte bekommen. Diese Statistiken sollte man dem Mitglied dann natürlich auch zum Teilen in den diversen sozialen Netzwerken anbieten. Das spornt viele Nutzer an. Abrunden dürfte diese Funktion zudem noch die Option, seine Freunde mit Blick auf die verschiedenen Wochen oder Monate zu challengen. Alternativ könnte der User auch ein eigenes Jahresziel eingeben, auf welches er dann hinarbeiten möchte. Man sieht, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man sollte sich überlegen, was die eigenen Bestandskunden oder Neukunden besonders interessieren könnte. Dann finden sich für die eigene App sicherlich auch Funktionen, welche dem Fitnessstudio ein Alleinstellungsmerkmal und damit einen Mehrwert liefern.

App-Benutzerfreundlichkeit

Mario Schwertfeger Unser Gastautor Mario Schwertfeger arbeitet als SEO Consultant bei der Performance Marketing Agentur Catbird Seat. Nach seiner Anfangszeit bei Catbird Seat im Content & Reputation Marketing Team wechselte er Ende 2013 in die ConsultingAbteilung, wo er sowohl KMU als auch Großunternehmen hinsichtlich einer ganzheitlichen und nachhaltigen SEO-Strategie berät. In dieser Zeit analysierte er auch diverse Unternehmen hinsichtlich Local SEO-Maßnahmen und entwickelte und begleitete Local SEO-Konzepte. Neben Gastbeiträgen veröffentlicht er auch regelmäßig Artikel zum Thema SEO auf dem Catbird Seat Blog. www.catbirdseat.de

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Bei der Umsetzung einer App sollte man einige Punkte beachten, damit die User ein gutes Nutzererlebnis haben und auch zu treuen Nutzern der App werden. In den meisten Fällen werden Apps nämlich nicht öfter als einmal benutzt. Wenn der Nutzer die App betritt – man nennt dies auch “Onboarding” – dann sollte ihm sofort die Vorteile und auch die wichtigsten Funktionen der App vermittelt werden. Ebenso sollte ein Registrierungsprozess vermieden bzw. so schlank wie möglich gehalten werden, damit der Nutzer sofort mit dem Erkunden der App beginnen kann. Vor dem Download sollte bei der Präsentation im jeweiligen App Store auch schon erklärt werden, auf welche Funktionen des Smartphones die App zugreifen will und welchen Nutzen das für den User hat, damit dieser bei Abfrage der Berechtigungen nicht abgeschreckt wird. Um das Erkunden und Nutzen der App selbst zu optimieren, sollte die Navigation so schlank und übersichtlich wie möglich gehalten werden. Statt Text sollte aufgrund des geringen Platzes auch viel mit Grafiken und Icons gearbeitet werden. Genau wie bei mobilen Webseiten muss auch bei mobilen Apps ein Fokus auf das Thema Geschwindigkeit gelegt werden. User sind bei der SmartphoneNutzung im Normalfall noch einmal einiges ungeduldiger als bei der Nutzung ihres Heim-Pcs oder Laptops.

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Marketing, Sales & Management

Auffindbarkeit im App Store So wie man bei Internetseiten Suchmaschinenoptimierung (SEO) betreiben sollte, um die Auffindbarkeit in Google & Co. zu steigern, sollte man bei mobilen Apps eine App Store Optimization (ASO) betreiben, um deren Auffindbarkeit im jeweiligen App-Store zu optimieren. Lassen Sie sich hierbei ggf. von einem Experten beraten und unterstützen. Abschließend erhalten Sie noch einige kurze Tipps zur App Store Optimization. Im Grunde muss man hier unterscheiden zwischen dem Google Play Store und dem Apple App Store, doch dies würde den Rahmen dieses Grundlagen-Artikels sprengen. Daher soll im Folgenden auf einige Punkte eingegangen werden, welche in beiden Stores von Bedeutung sind.

App-Titel und Beschreibung Der Title bzw. der Name der App sollte kurz sein, aber die Kernfunktion der App (z.B. „BMI-Checker”) enthalten. Auch sollte das wichtigste Keyword enthalten sein, für welches man bei der App Store Suche primär gefunden werden möchte. Um herauszufinden, nach welchem Keyword die Nutzer z.B. im App Store suchen, wenn sie eine geeignete Fitness-App finden wollen, kann man das kostenlose Tool keywordtool.io nutzen. Bei der Suche nach „Fitnessstudio” im Google Play Store erscheinen hauptsächlich Apps, welche das Keyword Fitnessstudio im Namen, sprich im Title enthalten.

Daneben sind Descriptions, also die Beschreibungstexte zur jeweiligen App innerhalb des Stores, sehr wichtig. Die Beschreibung sollte zum einen auch wieder wichtige Keywords enthalten. Zum anderen sollte sie aber auch konkret den Nutzen und die Vorteile der App beschreiben, um dadurch den User zum Download zu animieren.

Kategorie und Bewertungen Von großer Bedeutung ist auch die Wahl der korrekten Kategorie. So sollten Fitness-Apps im Google Play Store bspw. in der Kategorie „& Fitness & Gesundheit” eingeordnet werden. Sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store haben Ratings und Bewertungen einen Einfluss auf das Ranking der App. Hier sollte man also bemüht sein, über die verschiedenen Marketingkanäle möglichst viele Nutzer zu einer Bewertung und einer Kundenrezension zu bewegen.

Fazit Auch wenn man alleine über das Thema App Store Optimization ganze Bücher schreiben könnte, sollen die aufgeführten Punkte, welche für beide Stores (Google und Apple) Gültigkeit besitzen, an dieser Stelle erst einmal ausreichen. Alles in allem sollte dieser Artikel zeigen, dass auch für Fitnessstudios großes Potenzial im Thema mobile Apps steckt und dabei ein paar Grundlagen mit an die Hand geben, wie die Apps sowohl für den Nutzer als auch für die Auffindbarkeit in den App-Stores optimiert werden können. Mario Schwerfeger


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Marketing, Sales & Management

F&G-Serie: Qualitätsmanagement, Teil 4

Mitarbeiter finden & binden QM zum ganzheitlichen Personalkonzept In vier Schritten zum motivierten Studio-Mitarbeiter: Im abschließenden vierten Artikel der Serie über Qualitätsmanagement befasst sich QM-Coach Yannik Hoenig mit dem wichtigen Bereich Personal. Lesen Sie im folgenden Leitfaden, wie man neben Marketing- und Verkaufskonzepten auch sein Personalmanagement sinnvoll und nachhaltig strukturieren kann.

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ualitätsorientierte Fitness- und Gesundheitsstudios sind Fans von Konzepten. Trainingskonzept, Ernährungskonzept, Marketingkonzept, Verkaufskonzept – für fast alle Bereiche des Studios gibt es mittlerweile hochwertige Lösungen im Fitnessmarkt, die oft wie ein Puzzle zum Studioangebot zusammengesetzt werden. Doch im Mitarbeiterbereich sucht man oft vergebens nach festen Strukturen und Leitlinien. Jetzt und vor allem in Zukunft ist es aber die MitarbeiterPerformance, die den Unterschied zu den Mitbewerbern und damit auch den Erfolg des Clubs ausmacht. Höchste Zeit also, in diesem wichtigen Metier mit Qualitätsmanagement aktiv zu werden und ein nachhaltiges Gesamtkonzept für die Akquise, Entwicklung und Bindung von Top-Mitarbeitern zu erstellen.

1. Mitarbeiter finden „Ich finde einfach kein gutes Personal!“ klagt Studiobetreiber Klaus, der im Hamsterrad gefangen ist und selbst die

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Lücken im Dienstplan füllt. Arbeiten am Unternehmen? Dafür bleibt Klaus heute keine Zeit. Ein Azubi hat Urlaub, der Festangestellte hat sich krankgemeldet und die Aushilfe hat letzte Woche gekündigt. Klaus steht also selbst an der Front. Eine ganz normale Situation, wie sie tausendfach in den Fitnessclubs vorkommt und die Weiterentwicklung von Unternehmen behindert. Während es für das Finden & Binden von Mitgliedschafts-Interessenten ausgeklügelte Systeme im Markt eingekauft werden, wartet Klaus aber anscheinend darauf, dass die gewünschten Top-Mitarbeiter bei ihm zur Tür hereinlaufen und das bestehende Personal sich aus Eigenantrieb heraus entwickelt. Letztendlich bekommt Klaus als Chef jene Mitarbeiter, die er verdient. Das „Finden & Binden“ von Top-Mitarbeitern funktioniert – wie so vieles im Premiumclub – nur durch Qualitätsmanagement. Hierzu zählt in diesem Bereich u.a. ein ganzjähriger Personal-

Akquiseplan. Dieser regelt Aktivitäten wie beispielsweise Vorträge an Schulen, permanente Stellenausschreibungen in Foren und Stellenbörsen, die Präsenz bei Bewerbermessen, Auslage von Flyern und Plakate an Universitä-


Marketing, Sales & Management

mit regelmäßigen Coachings durch die Führungskräfte, Feedbackgesprächen mit seinen Vorgesetzten, mit der Teilnahme an internen und externen Fortbildungen sowie mit regelmäßigen Hospitationen bei seinen Kollegen. Für seine Kerntätigkeiten gibt es Zielvereinbarungen und ein Controlling, welches die Effizienz seiner Arbeitsleistung transparent macht. So ist diese sowohl für ihn selbst als auch für seine Vorgesetzten und den Chef bewertbar.

ten und die permanente Kommunikation der Arbeitgeber-Attraktivität im Social Media Bereich. Das Resultat ist die Verbesserung der Bewerberquantität und -qualität.

2. Mitarbeiter auswählen und einstellen Damit es nach der Einstellung von Mitarbeitern, Azubis und BA-Studenten nicht zum bösen Erwachen kommt, bietet sich ein standardisierter Auswahl- und Einstellungsprozess an, welcher konsequent bei jedem Bewerber angewendet wird: 1) Das Anforderungsprofil wird mit einer Stellenbeschreibung schriftlich definiert und bildet die Basis für die Bewerberauswahl. 2) Das Bewerberarchiv wird über die freie Stelle informiert. Hierbei handelt es sich um eine Datenbank, in der alle eintreffenden Bewerbungen systematisch erfasst werden damit bei Bedarf auf ein entsprechendes Netzwerk zurückgegriffen werden kann. Eine Rundmail erreicht somit eine Vielzahl an Menschen, die in der Fitnessbranche arbeiten oder einmal Interesse daran gezeigt haben. 3) Auf eintreffende Bewerbungen wird mit einem Fragebogen geantwortet, der innerhalb von 48 Stunden per Email oder Fax zurückgeschickt werden muss. Bereits hier findet eine Vorselektion von über 50% statt, da mehr als die Hälfte der Bewerber den Bogen nicht zurückschickt. Dies spart wertvolle Zeit, um sich auf die qualifizierten Bewerber zu konzentrieren. 4) Der nächste Schritt ist das Telefoninterview. Der Bewerber beantwortet in dem rund 15-minütigen Telefonat schriftlich definierte Fragen sowie Unklarheiten aus der Bewerbung und dem eingeschickten Fragebogen. 5) Erst jetzt wird der Bewerber – sofern noch interessant – für ein Vorstellungsgespräch eingeladen. Auch für diese Situation gibt es einen schriftlich definierten Leitfaden, damit das Gespräch zielorientiert verläuft und alle wichtigen Themen angesprochen werden. „Wer fragt, der führt!“ Dieser Satz gilt nicht nur im Verkaufsgespräch! 6) Hat der Bewerber überzeugt, absolviert er einen Probearbeitstag im Fitnessclub. Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass wir uns an dieser Stelle bei ihm bewerben. Wer es bis hier geschafft hat, den möchte man in der Regel im Team haben. Deshalb hospitiert der Bewerber ausschließlich bei unseren besten Mit-

4. Mitarbeiter binden

arbeitern, die anschließend in den Entscheidungsprozess mit eingebunden werden. 7) Sind auch die besten Mitarbeiter einverstanden, wird das Einstellungsgespräch vereinbart und die Zusammenarbeit im Arbeitsvertrag festgehalten.

3. Mitarbeiter entwickeln Der Grundstein für einen eigenverantwortlichen, verlässlichen und motivierten Mitarbeiter wird schon mit der Einarbeitung gelegt. Zwei Wochen vor seinem Arbeitsbeginn erhält der neue Mitarbeiter die QM-Produktbeschreibungen, in denen alle Leistungen des Clubs mit Eigenschaften und Nutzenargumenten definiert sind. Diese lernt er bereits vorab, damit er in der Theorie Bescheid weiß und sich ab dem ersten Tag voll auf die Praxis konzentrieren kann. Für die Einarbeitung erhält er eine Liste mit allen wiederkehrenden Tätigkeiten, zu denen es auch schriftliche Arbeitsprozesse zum Nachlesen gibt. Jeden dieser Arbeitsschritte lässt er sich in seiner 14-tägigen Einarbeitung von drei verschiedenen Mitarbeitern zeigen und mit Datum und Namenskürzel des Mitarbeiters dokumentieren. Nach 14 Tagen erfolgt dann der Qualitäts-Check mit dem Bereichsleiter, in dem die Ausführung und das Wissen zu den Tätigkeiten überprüft werden und somit eine eigenständige Arbeit aufgenommen werden kann. Der neue Mitarbeiter hat somit von Beginn an verstanden, dass Information eine „Holschuld“ ist. Die Optimierung seiner Arbeitsweise erfolgt fortan

Nur wer seine besten Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen bindet, hat die Möglichkeit, eine nachhaltige und außergewöhnliche Mitarbeiterstruktur aufzubauen. Dabei ist eine bewertbare Arbeitsleistung die Basis, um jene TopMitarbeiter zu identifizieren und diese auch an der Entwicklung teilhaben zu lassen. Hierbei spielt die Übertragung eigener Aufgaben- und Verantwortungsbereiche eine wichtige Rolle. So kann der Mitarbeiter eine klare Perspektive entwickeln und mit seinem Bereich aktiv Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens nehmen. Für Bereiche sollten Realziele und Fabelziele vereinbart werden, nach deren Erreichung der Mitarbeiter streben kann. Ist ein Mitarbeiter z.B. für die Akquise von Rehasport-Teilnehmern durch den Aufbau und die Betreuung eines Ärztenetzwerks verantwortlich, wird ein Realziel von beispielsweise 25 Neuverordnungen pro Monat und 35 als Fabelziel vereinbart. Das Realziel ist die gesteckte Erwartung an seinen Aufgabenbereich, bei der Erreichung des Fabelziels durch ein überdurchschnittliches Engagement profitiert der Mitarbeiter auch monetär in Form von Bonuszahlungen am Jahresende. Das Ergebnis ist eine höhere Identifikation und Motivation zu seinen Kernaufgaben sowie ein gesteigerter Umsatz für das Unternehmen.

Fazit Die zunehmende Professionalisierung der Premiumclubs führt besonders in Kombination mit der Positionierung als Gesundheitsexperte dazu, dass die Anforderungen an die Mitarbeiter kontinuierlich steigen. Dabei wird die Entwicklungsgeschwindigkeit der Unternehmen zukünftig maßgeblich von der Qualität der Mitarbeiter bestimmt. Ohne ein hochwertiges Personalkonzept, welches sowohl die Akquise, Entwicklung und Bindung von Mitarbeitern verbindlich organisiert, kann das volle Potenzial des regionalen Fitnessund Gesundheitsmarktes nicht ausgeschöpft werden.

Yannik Hoenig Yannik Hoenig (31) ist seit 11 Jahren Clubbetreiber der Sportwelt Rosbach und seit 5 Jahren Inhaber der POSITION Gesundheitssysteme GmbH. Er entwickelt QM-Lösungen in seinem eigenen Betrieb und coacht deutschlandweit qualitätsorientierte Fitnessclubs und PhysiotherapiePraxen im Bereich Qualitätsmanagement. www.positiongesundheitssysteme.de

Yannik Hoenig

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Zu guter Letzt

Impressum

Inserentenverzeichnis Aidoo GmbH, www.aidoo-software.de

S. 83

Amer Sports Europe/PRECOR, www.amersports.com; www. precor.com

S. 107

BodyWave GmbH, www.body-wave.de

S. 95

BSW GmbH, www.berleburger.com

S. 77

BURG F.W. Lüling KG, www.burg.de

S. 43

CLEAN-PAPER, www.cleanpaper.de

S. 63

clever fit GmbH, www.clever-fit.com

S. 25

DFAV e.V., www.dfav.de

S. 79, 107, 123

eGym GmbH, www.egym.de

Titel, S. 4–5, 74–75

emotion fitness GmbH & Co. KG, www.emotion-fitness.de

S. 91

eXcio GmbH, www.excio-deutschland.de

S. 85

fitnessmarkt.de services GmbH, www.fitnessmarkt.de

S. 41

fle-xx Rückgratkonzepte GmbH, www.fle-xx.de

S. 47

Frei AG, www.frei-ag.de

S. 111

GANTNER Electronic GmbH, www.gantner.com

S. 121

Greinwalder Marketing Services GmbH, www.greinwalder.com

S. 50–51

GRUPPO P&G s.r.l., www.gruppopeg.com

S. 73

Hortmann Management & Consulting GmbH, www.fitnessstudioverkauf.de

S. 12

Indoor Cycling Group GmbH, www.indoorcycling.com

S. 7, 99, 3. Umschlagseite

INLINE Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen GmbH, www.inlineconsulting.de

S. 23

IST-Studieninstitut GmbH, www.ist.de

S. 35

JK-INTERNATIONAL GMBH, www.ergoline.de

S. 71

Johnson Health Tech. Deutschland GmbH, www.matrix-fitness.de

S. 16–17, 81

KOHL GmbH & Co. KG, www.kohlkg.de

S. 19

Les Mills Germany GmbH, www.lesmills.de

S. 97

Life Fitness Europe GmbH, www.lifefitness.de

S. 101, 4. Umschlagseite

Ludwig Artzt GmbH, www.artzt.eu,

S. 89

M.A.C. CENTERCOM GmbH, www.centercom.de

S. 13

MagicLine GmbH, www.magicline.de

S. 21

Medex Fitnessgeräte GmbH / Sports Art Fitness, www.medex-gmbh.com miha bodytec GmbH, www.miha-bodytec.de

S. 10–11

2. Umschlagseite, Einhefter, S. 36–37

milon industries GmbH, www.milon.de

S. 31

Morgenroth GmbH, www.morgenroth.eu

S. 102

Motion One GmbH, www.motion-one.de

S. 103

MoveToLive Deutschland GmbH, www.movetolive.de

S. 33

PEP Food Consulting GmbH, www.pep-europe.de

S. 119

Pure Emotion GmbH, www.pure-emotion.de

S. 127

Reed Exhibitions Deutschland GmbH, www.fibo.de

S. 55

Schnell Trainingsgeräte GmbH, www.schnell-online.de

S. 9

Scotfit GmbH, www.scotfit.de

S. 15

Star Trac Germany GmbH, www.startrac.com SUPERSPORT Fitness GmbH, www.supersport-fitness.de

S. 27 S. 58–59, 66–67

Weightcheckers GmbH, Tanita, www.weightcheckers.info

S. 113

Weyergans High Care AG, www.weyergans.de

S. 105

WIDEFLEX GmbH, www.wideflex.de XBody Hungary Kft., www.xbodyworld.de

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Chefredakteur Patrick Schlenz F&G Verlags- und Marketing GmbH Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 9766173-31 Fax: +49 (0)228 / 9766173-39 E-Mail: patrick.schlenz@fundg-gmbh.de Media-Beratung Renate Hahn Tel.: +49 (0)7275 / 617153 E-Mail: renate.hahn@fundg-gmbh.de Redaktionsleitung Jürgen Wolff Tel.: +49 (0)228 / 9766173-30 E-Mail: juergen.wolff@fundg-gmbh.de Volontärin Tina Klostermeier Tel.: +49 (0)228 / 9766173-30 E-Mail: tina.klostermeier@fundg-gmbh.de Redaktionsteam Prof. Dr. Theodor Stemper, Christiane Ziemer, Volker Ebener, Katja Radziej, Matthias Wolf, Marco Zellmann, Daniel Philipp Personal Training Team Layout publishDESIGN Hanns-Friedrich Beckmann Tel.: +49 (0)2243 / 841927 E-Mail: hf.beckmann@publish-design.de www.publish-design.de Anzeigen Es gelten die Anzeigenpreise gemäß Mediadaten vom November 2014. Erscheinungsweise & Bezugspreise F&G erscheint acht mal jährlich. Das Heft kostet 8,00 € pro Ausgabe zzgl. Versandkosten, 1,80 € im Inland, 6,20 € in Europa und 14,00 € weltweit. Der Abonnementspreis beträgt 74,00 € inkl. Porto im Inland und 84,00 € weltweit. Der Bezugspreis der Zeitschrift F&G Fitness und Gesundheit ist für Verbandsmitglieder im Mitgliedsbeitrag des DFAV Deutscher Fitness & Aerobic Verband e.V. enthalten. Gerichtsstand Bonn Alle Beträge in dieser Zeitschrift sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Nachdruck – auch auszugsweise – , Vervielfältigungen jeder Art, Übersetzungen, Reproduktionen oder andere Verfahren bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Fremdbeiträge, die im Namen des Verfassers gezeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Ein Anrecht auf Veröffentlichung besteht nicht. Herausgeber und Redaktion behalten sich vor, eingesandte Leserbriefe oder andere Beiträge evtl. gekürzt zu zitieren oder zu veröffentlichen. Druckerei Kraft Druck GmbH Industriestraße 5-9, 76275 Ettlingen Tel.: +49 (0) 7243 / 591-103 E-Mail: s.huck@kraft-druck.de Ansprechpartner: Siegfried Huck

S. 14 S. 60, 61

Dieser Ausgabe der F&G sind Beilagen folgender Firmen beigefügt: easySolution GmbH, SCHUPP GmbH Freudenstadt. Wir bitten Sie, diese zu beachten.

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Verlag & Herausgeber F&G Verlags- und Marketing GmbH Geschäftsführer Volker Ebener & Patrick Schlenz, V.i.S.d.P. Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 725 39-30 Fax: +49 (0)228 / 725 39-39 E-Mail: volker.ebener@fundg-gmbh.de, patrick.schlenz@fundg-gmbh.de

F&G ist Mitglied im Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement Mitglied in der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.


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*Top-Ten Trends laut weltweiter Umfrage des ACSM 2014 Š 2015 LIFE FITNESS, EIN UNTERNEHMEN DER BRUNSWICK CORPORATION. ALLE RECHTE VORBEHALTEN. LIFE FITNESS IST EIN EINGETRAGENES WARENZEICHEN DER BRUNSWICK CORPORATION.

F&G Magazin 6/15  

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