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Offizieller Medienpartner der AG Diabetes und Sport der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Oktober F&G 5 / 2013

F&G BUSINESS DAY

V. EBENER:

GUTE STUDIOS BÖSE STUDIOS

GEWINNSICHERUNG 2014 BUSINESS DAY

28.11.2013

VORBERICHT MEDICA 2013

IVW geprüft


Die Funktionsweise von miha bodytec ist revolutionär: Agonist und Antagonist, sowie die tieferliegende Muskulatur, werden gleichzeitig durch elektrische Impulse stimuliert. Dadurch lassen sich sowohl gezielt bestimmte Muskelgruppen als auch der gesamte Körper schonend und effektiv trainieren. Innerhalb kürzester Zeit sind Erfolge sichtund spürbar. miha bodytec ist das Allround-Trainingsgerät für unterschiedliche Anwendungsbereiche.

Wir besuchen Sie gerne! Erleben Sie die Wirkungsweise hautnah! Einer unserer Mitarbeiter zeigt Ihnen gerne persönlich die Vorzüge des miha bodytec und informiert Sie über gewerbliche Umsetzungsmöglichkeiten. Mehr Infos finden Sie unter miha-bodytec.com oder Sie rufen uns an unter +49 821 45 54 92 - 0.

miha bodytec GmbH | Siemensstr. 1 | D-86368 Gersthofen | Tel.: +49 821 45 54 92 - 0 | E-Mail: info@miha-bodytec.de | www.miha-bodytec.com


F&G und die Gewinnsicherung 2014 für Ihren Club Das Insider-Magazin F&G Fitness und Gesundheit, Deutschlands auflagen- und seitenstärkstes b-2-b-Fitness- & Gesundheits-Fachmagazin präsentiert Ihnen am 28.11.2013 den

2. F&G Business Day zum Thema „Gewinnsicherung 2014“. BUSINESS DAY

Die Fitnessbranche reagiert auf wirtschaftliche Veränderungen erfahrungsgemäß mit zeitlichen Verzögerungen. Im letzten Jahr schrumpfte das Wirtschaftswachstum in Deutschland. Jetzt wächst die deutsche Wirtschaft wieder – Wächst die Fitness- & Gesundheitsbranche mit? Glücklicherweise haben wir momentan eine geringere Mitglieder-Abmeldequote als im Vorjahr. Das ist der hervorragenden qualitativen Arbeit der Clubinhaber/innen und deren gut ausgebildeten Mitarbeitern geschuldet. Würde jetzt nicht die Anzahl der Leads und damit auch die Anzahl der Neu-Anmeldungen in vielen Studios zurückgehen, wären wir alle glücklich. Jetzt heißt es also die Kosten in den Griff zu bekommen und den Gewinn 2014 zu sichern!

28.11.2013

Melden Sie sich noch heute für den F&G Business Day am 28.11.2014 an. Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie auf den Seiten 102-103! Wir freuen uns auf Sie!

MEDICA 2013 Gesundheit

Gesundheit

NEU: synchro-med Zirkel Weniger Medikamente – mehr Lebensfreude

Individuelle Massage programmieren

Die Gesundheits-Experten der aerolution sind seit Jahren regelmäßig zu Gast auf der MEDICA bzw. der COMPAMED in Düsseldorf.

Wellsystem – mit der Software Wellsystem Pro² kann der Anwender am eigenen PC mittels weniger Mausklicks schnell und intuitiv Massageprogramme erstellen, bearbeiten, verwalten und auf Chipkarte schreiben. Dabei werden alle bewährten Programmierarten der Hydrojets Wellsystem Medical und Wellsystem Medical_Plus unterstützt. Zusätzlich ist in Wellsystem Pro² eine Patientendatenbank integriert, mit der der Behandelnde immer den Überblick über seine erteilten Massageprogramme behält.

Die aerolution-Trainingssteuerung ermöglicht es, anhand einer Energiestoffwechsel-Analyse individuelle Belastungspläne für alle Zielgruppen im Ausdauerbereich und Gesundheitssport zu erstellen. Bereits jetzt wird die aerolution erfolgreich im Sport mit Älteren, Herzpatienten oder Diabetikern eingesetzt, denn gerade diese Sportlergruppen profitieren z.B. durch eine mögliche Verringerung der Medikamentendosis besonders von einem individuell angepassten Trainingsprogramm. Für übergewichtige Menschen hat die aerolution mit dem „weight management“ eine optimale Kombination aus Trainings- und Ernährungsprogramm entwickelt. COMPAMED, Halle 08a, Stand H23. www.aerolution.de

SCHNELL präsentiert auf der Medica den synchro-med Zirkel. Alle Kraftgeräte der synchro-Linie sind ab sofort auc h als Medizinprodukte gemäß Richtlinie 93/42/EWG erhältlich und entsprechen somit allen Anforderungen des Medizinproduktegesetzes. Die synchro-Linie überzeugt durch Benutzerkomfort, modernes und edles Design, höchste Qualität, ein umfangreiches Marketingpaket, niedrige Investitionskosten und ökologischem Einsatz.

Alle erstellten Programme können schnell mittels des mitgelieferten Chipkartenschreibers auf die Wellsystem Chipkarten geschrieben und somit direkt am Hydrojet benutzt werden. Eine weitere Neuerung ist, dass nun nicht mehr nur geschrieben, sondern auch Chipkarten ausgelesen werden können.

Zufriedene Kunden beraten Interessenten ERGO-FIT – neben den Cardio- und Kraftgeräten in der typischen ERGO-FIT Qualität steht das individuelle chipkartengesteuerte Training mit dem Vitality Circuit im Mittelpunkt. „Mit dem Vitality Circuit haben wir die ideale Lösung für alle, die den Wachstumsmarkt medizinisches Fitnesstraining erreichen wollen“ so Geschäftsführer Michael Resch. Auch auf der MEDICA sind mehrere ERGO-FIT Kunden während der MEDICA auf dem Messestand, die aus Ihrer Erfahrung mit dem chipkartengesteuerten Training berichteten. Die Bandbreite reicht dabei vom Physiotherapeuten mit einem 60 m2 Trainingsraum bis zum Studioinhaber. „Denn es gibt keinen besseren Berater als einen zufriedene Kunden, weil sie genau wissen, worauf es in der Praxis ankommt“, erklärt Michael Resch das authentische Beratungskonzept. Halle 4, Stand G51 www.ergo-fit.de

Die synchro-Zirkellösungen sind für Studios oder Therapie individuell zusammenstellbar und schon ab 30 m² umsetzbar. Halle 4, Stand D60 www.schnell-online.de

Halle 4, Stand K61 www.pro2.wellsystem.de

Dokumentieren mit THEORG Eine Dokumentation, die den Anforderungen des Patientenrechtegesetzes (§§ 630 a ff. BGB) entspricht, erfordert einen höheren organisatorischen

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Medizinisch-zertifizierte Kraftgeräte und Lösungen für Therapie

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proxomed – gesund trainieren auch außerhalb der „Normgröße“ mit der Biomechanik-Reihe compass 600 für Personen von 1,45 – 2,10 m. Die systematische Krafttrainingslinie für untere und obere Extremitäten benötigt nur minimalen Einstellungen. proxovib; mit lokaler Vibration gegen Rückenschmerz. Das Produktkonzept kombiniert Muskeldehnung und gezielte lokale Vibration bei einem Platzbedarf nur ca. 10 m2. proxovib bekämpft die häufigste Ursache von Rückenschmerzen, muskuläre Dysbalancen. Bereits zehnminütige gezielte Vibrationseinheiten an Gesäß, Oberschenkel oder Rückenpartien lindern gezielt das Schmerzempfinden und das Kraftniveau der Muskulatur steigt

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Auf der diesjährigen, vergrößerten Standfläche während der Medica hat emotion fitness mehr Platz für persönliche Gespräche mit Ihnen vorgesehen. Als Nischenanbieter hat die Firma spezielle Geräte für die unterschiedlichsten Kundenanforderungen im Angebot. Ein Themenbereich ist z.B. das Angebot für schwergewichtige Trainierende. Am Stand wird das motion boosted relax 800 med vorgestellt. Es punktet mit einem Nutzergewicht bis 250 kg inklusive eines Drehsitzes für leichteres Auf- und Absteigen und fügt sich nahtlos in alle bekannten Ausstattungsmöglichkeiten der motion line 800 med ein. Halle 4, Stand A25 www.emotion-fitness.de

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Die FLEXABILITY Linie dehnt die Muskeln auf komfortable Weise und ermöglicht jeder Altersgruppe ein optimales Beweglichkeitstraining. Halle 4, Stand G25 www.technogym.com

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Das ARKE-Konzept nähert sich dem funktionellen Training von einer neuen Seite. Es basiert auf dem Üben alltäglicher Bewegungsabläufe und besteht aus innovativen Trainingsgeräten, Displays zur Veran-schaulichung und einer strukturierten Trainingsanleitung.

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Technogym – die SELECTION MED Geräte sind die weltweit umfangreichste Produktlinie von medizinisch-zertifizierten Kraftgeräten für orthopädische Rehabilitation und leistungsorientiertes Krafttraining. Die Linie besteht aus 23 neuen Geräten mit innovativen, vielseitigen und sicheren Funktionen.

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Die FREI AG stellt auf der MEDICA eine völlig neuartige Beinpresse vor: die FACTUM nouvs II Funktionsstemme, deren besondere Merkmale sind der hydraulische Widerstand und die einfache Bedienung über ein leistungsfähiges Touch-Display. Für die konzentrische Trainingsweise waren völlig neue Lösungen gefragt. Entsprechend ist das Trainingsgefühl so, als würde man im Wasser trainieren.

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Natürlich zeigte die FREI AG auf ihrem 120 m2 Messestand auch ihre Therapieliegen. So zum Beispiel die SOLITHERA® Säulenliege, die 2013 insgesamt vier Designpreise bekam.

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Beckenbodentrainer und neuartige Beinpresse

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Außerdem liegt natürlich ein weiterer Schwerpunkt auf dem Fazer, dem TherapieWerkzeug zu Behandlung des muskulären Bindegewebes, der Faszien. Das ARTZT vitality FAZER Paket, eine gemeinsame Entwicklung mit Deutschlands führendem Faszien-Forscher Dr. Robert Schleip, besteht aus vier therapeutischen Behandlungsinstrumenten aus hochwertigem rostfreien Edelstahl, das höchsten Anforderungen entspricht. Jedes Instrument wurde für spezielle Behandlungstechniken bzw. Körperregionen konstruiert und geschmiedet. Halle 4, Stand G37 www.artzt.eu

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Artzt präsentieret zur Medica individuelle Zusatzpakete für den PT Room – das sind verschiedene "AddOn"-Pakete, für Physiotherapie, Fitness, Business und CrossFit.

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Das klingt nach noch mehr Stress im Praxisalltag! Aber nicht mit der richtigen Software. Denn mit dem Dokumentations-Assistenten von THEORG lässt sich die Dokumentation schnell, einheitlich, gesetzeskonform und dennoch wirtschaftlich erledigen. Halle 4 Stand J26 www.sovdwaer.de

Faszien-Therapie und individuelle Pakete für Therapeuten und Trainer Halle 5

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Aufwand für Therapiebetriebe. Denn gemäß dem Patientenrechtegesetz sind Therapeuten verpflichtet ein Informations- bzw. Aufklärungsgespräch dem mit Patienten zu führen und darüber im Bedarfsfall einen Nachweis zu erbringen. Außerdem muss die Dokumentation in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit der Behandlung erfolgen und alle nachträglichen Änderungen müssen in der Dokumentation ersichtlich sein. Zudem muss dem Patienten auf Verlangen vollständige Einsicht in die Patientenakte gewährt bzw. diese dem Patienten ausgehändigt werden.

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Aussteller und Marken Stand 3B Scientific GmbH 04 F58 azh Abrechnungs- und IT-Dienstleistungszentrum für Heilberufe GmbH 04 C09 Bauerfeind AG 04 K50 Buchner & Partner GmbH 04 K26 Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten-IFK e.V. 04 A09 Clap Tzu GmbH Massage- und Wellnessliegen 04 C24 CONTEMPLAS GmbH 04 F22 Cybertech Medical 04 H60 Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin e.V. 04 A16 Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V. 04 A07 Dr. Wolff Sports & Prevention GmbH 04 B28 DIERS International GmbH 04 F39 Ecopostural, S.L. 04 G30 emotion fitness GmbH & Co. KG 04 A25 EMS Physio Ltd. 04 C36 ERGO-FIT GmbH & Co. KG 04 G51 Fitpartner Deutschland GmbH 04 G58 FREI AG Aktive Reha-Systeme 04 G22 Gaugler & Lutz oHG AIREX 04 K58 Georg Thieme Verlag KG 04 F08 h/p/cosmos sports & medical GmbH 04 K22 HyPrevention 04 H16 Idiag AG 04 K60 Klaus Stolzenberg GmbH 04 K47 K-Taping Academy GmbH 04 A30 Lucamed International GmbH 04 K60 Ludwig Artzt GmbH Produkte für Sport und Gesundheit 04 G37 medi GmbH & Co. KG 04 F10 MEDICA PHYSIO FORUM - Messe Düsseldorf GmbH 04 A02 novacare GmbH SISSEL Vertrieb 04 G60 opta data Gruppe 04 C01+C05 Özpinar Therapiegeräte GmbH 04 K06 Physio.de GmbH 04 K37 PINO Pharmazeutische Präparate GmbH 04 C15 Polyform GmbH & Co. KG Schaumstofftechnik 04 K05 POWERbreathe International Ltd. 04 J58 proxomed® Medizintechnik GmbH 04 D22 Rehaforum Medical GmbH 04 E07 RZH-Rechenzentrum für Heilberufe GmbH 04 B22 S + T Software Technic GmbH 04 G47 SCHNELL Trainingsgeräte GmbH 04 D60 schwa-medico GmbH 04 G06 SEGUFIX-Bandagen Das Humane System GmbH & Co. KG 04 K57 Sensamove 04 A24 SinfoMed GmbH 04 G61 SISSEL GmbH 04 G60 SOVDWAER Gesellschaft für EDV-Lösungen mbH 04 J26 SportMed AG 04 K60 Staby S.W.H.C. GmbH Staby Wellness Health Company GmbH 04 K31 Technogym Wellness & Biomedical GmbH 04 G25 TOGU Gebr. Obermaier oHG 04 G16 Tur Therapietechnik GmbH 04 K09 VDB-Physiotherapieverband e.V. Bundesverband 04 A05 Verband Physikalische Therapie (VPT) e.V. 04 A11 Wellsystem GmbH 04 K61 WeMoove GmbH Tilia Produktvertrieb 04 B40 Weyergans High Care AG 04 E39 WOODWAY GmbH 04 D57

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Wir sind sehr gespannt, welche Neuerungen wir im Bereich Medical-Fitness auf der MEDICA entdecken werden. Einige Hersteller haben Neuheiten angekündigt und wir werden in der DezemberAusgabe 2013 ausführlich berichten. Die MEDICA-News und Hallenpläne finden Sie, wie gewohnt als besonderen Service für unsere Leser, auf den Seiten 68 – 84, damit Sie sich optimal auf Ihren Messebesuch vorbereiten können!

Das Anti-Schwerkraft-Laufband AlterG arbeitet mit Differenz-Luftdrucktechnologie der NASA. Der erzeugte Überdruck reduziert das Körpergewicht des Patienten bis zu 80%, dabei werden die Gelenke deutlich entlastet. Neben frisch Operierten, nutzen auch Spitzensportler wie der FC Bayern München, Real Madrid und der FC Barcelona die gelenkschonenden Übungen zur erfolgreichen Steigerung des Trainingsvolumens. Halle 4, Stand D22 www.proxomed.com

Hallenmeister

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Mit herzlichen Grüßen

Volker Ebener Verleger

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Patrick Schlenz Verleger

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Verzweiflung pur Im Vorwort der letzten F&G hatten wir erstmalig den DSSV gelobt, hatte er doch in Stuttgart gemeinsam mit der Fitness-Initiative Deutschland (FID, 2004 gemeinsam von Paul Underberg und Dr. Hans Geisler auf den Weg gebracht) ein Bündnis gegen die Wettbewerbsverzerrung durch Vereine gegründet. Nach langem Zögern hatte also der DSSV – wohl auch unter dem stärker werdenden Druck seiner Mitglieder – auf das existenzbedrohende Verhalten von immer mehr Vereinen reagiert, die durch öffentliche Mittel gefördert, die Existenz der Studios in ihrem Umfeld zerstören. Der DSSV schloss sich den Forderungen der FID sowie deren Programm für rechtliche Schritte, politische Einflussnahme und mediale Kommunikation an.

Wer allerdings jetzt gedacht hatte, endlich würde hier mit vereinten Kräften um das Überleben gefährdeter Studiobetreiber gekämpft, der sah sich dann urplötzlich wieder in balkanesische Verwirrspiele verstrickt. Zunächst teilte der DSSV mit, dass die Kosten für die gerichtlichen Präzedenzfälle von FID und DSSV übernommen würden. Ein Rückruf bei Paul Underberg ergab aber, dass mit ihm darüber überhaupt nicht gesprochen worden war und er sich von dieser Behauptung distanzierte. Voller Spannung trafen sich dann am 23. September über 20 Studiobetreiber, die sich durch DOSB-Vereine bedroht sahen, zum 2. Meeting in Stuttgart, um dort zu hören, dass der DSSV-Geschäftsführer sagte: „Von Berlin habe ich die Nase voll, da fahre ich nicht mehr hin!“ Die Reaktion der Vorsitzenden des DSSV e.V.: Sie nickte mit dem Kopf. Anstatt also jetzt, wo die ersten der über 50 in Baden-Württemberg geplanten VereinsFitness-Center schon fertig sind, mal Einsatz zu zeigen, wird die Zeit mit „Beratungsmeetings“ vertan.

Die Verzweiflung der betreffenden Studiobetreiber können Sie aus dem Interview mit Botond Mezey, der um den Erhalt seines Lebenswerkes kämpfen muss, in dieser Ausgabe sehr gut erkennen. Nur, wer sich jeden Euro für die Eröffnung seines Fitnessstudios vom Mund abgespart hat und mit dem Gedanken an sein Studio nachts eingeschlafen und wieder aufgewacht ist, kann ermessen, welchem Druck diese Frauen und Männer heute ausgesetzt sind.

Volker Ebener

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Produkt-News & Meldungen Böse Studios – gute Studios von Volker Ebener Existenzbedrohende Entwicklung – Fitnessstudio von Sportvereinen „Nur starke Verbände könnten etwas bewegen!“ Bibi Mezey behauptet sich in einem ungleichen Wettbewerb VERARSCHUNG! DHfPG sponsert Fachtagung für Sportvereine BUSINESS DAY Quo Vadis Mikro-Clubs? Der nächste große Trend? Fitnessaktion von INJOY und BILD Club der Zukunft – Pavigym feiert 50-jähriges Jubiläum „Die Herausforderung besteht darin, die Szenarien zu kennen“ 70 Interview mit Iris Hauck, Alexandra Löffler & Heribert Beck von M.A.C. CENTERCOM IST-Hochschule für Management in Düsseldorf eröffnet Studio für Senioren – Seniofit Die neueste Generation Sonnenengel „Beim Kunden einen ‚Wow-Effekt‘ auslösen Interview mit Rudolf Frei und Marcellus Mayer von der Frei AG Art in Motion – Deutschland-Premiere der Gerätelinie Artis® Hard Candy Fitness eröffnet in Berlin Harvard Fitness & Private SPA – Saarbrücken Führungskräfte qualifizieren – mit IFAA-Geschäftsführer Alexander Pfitzenmeier 40 Jahre Cardiogeräte von Ergo-Fit Das Licht der Zukunft, Vorteil LED – Teil 2 2. F&G Business Day „Gewinnsicherung 2014“ Neue Impulse & Exklusivität beim European Fitness Summit 82 – 88 FIBO mit neuen Strukturen für 2014 Network & Know-how – der SKD Kongress 2013 Therapro 2014 – Fachmesse und Kongress Faszien im Fokus – ExpertenFORUM „Physiotherapie in der Offensive“ Geschichte & Innovationen – 1. Frei-Inhouse-Event MEDICA 2013: Gipfeltreffen der Gesundheitsbranche 106 – 115 Übersicht MEDICA Halle 4 Übersicht MEDICA Halle 5 AIREX – Coronella & Co. sind unschlagbar Clever gelöst: PT Room® und FAZER von Artzt emotion fitness bietet individuelle Lösungen für besondere Ansprüche Franchise-Modell für Medical Fitness Konzeptlösungen von der Frei AG Studie ermittelt optimales Training zur Erhaltung der Mobilität Messbarer Erfolg mit Tonus Sports & Reha Gewonnen wird im Kopf – nach dem Krebs fit für den Halbmarathon Außerhalb der Norm – Weltneuheiten von proxomed BBGM veranstaltet 2. BGM-Fachtagung in Berlin Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker I F&G-Serie BGM, Teil 6.2: Beispiele guter Praxis – Gesundheitsdienstleister berichten BGM konkret: Chance & Herausforderung 118 – 122 für Unternehmen und Unternehmer – Teil 1 Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker II Fit over 60 – neuer DFAV-Workshop: Standfest im Alter Intensiv gegen Kraftverlust – Gerätegestütztes Krafttraining Aktuelles, Meldungen & DFAV-Seminarticker III Virtuelles Training – Einsatz von Multimedia im Kursbereich Produkt-News & Meldungen Jüngster Finisher – Best Body Nutrition unterstützt Triathleten Zulässige Diskriminierung – männlicher Trainer erhält Absage von Frauen-Fitnessstudio 134 Schutz und Hilfe – Absicherung gegen Unfallrisiken Pure Emotion: Conventions und Fitness-Ferien Das IFAA-Festival 2013 Inserentenverzeichnis – Impressum

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Titelmotiv: Ergo-Fit

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Inline boykottiert bodyLife-Award Am Donnerstag, den 10.10.2013, dem Tag, an dem die Zeitschrift bodyLife in Köln ihre Awards in einem feierlichen Rahmen verlieh, erreichte uns folgende Pressemitteilung der Inline Unternehmensberatung: INLINE wird der Veranstaltung „Verleihung des bodyLife-Awards 2013“ am 10. Oktober in Köln fernbleiben und verweigert auch die Annahme eines Awards. Speziell der Ermittlung und Befragung, der zu der Platzierung führenden Ergebnisse in der Rubrik „Beratungsunternehmen“, steht INLINE kritisch gegenüber. Hier wurden in den vergangenen Jahren die unterschiedlichen Kernleistungen in Frage kommender Unternehmen nicht mehr in ihrer notwendigen Spezifik unterschieden, sondern nach Meinung von Inline willkürlich zu „Beratungsunternehmen“ vermischt.

ERGO-FIT: Neuer Ansprechpartner für Baden-Württemberg Ralph Müller betreut seit dem 1.Oktober für ERGO-FIT das Vertriebsgebiet Baden-Württemberg. Er hat in Konstanz und Tübingen Sport studiert, seinen Master mit dem Schwerpunkt Gesundheitsförderung gemacht und konnte schon während seines Studiums als Trainer erste Erfahrungen mit den Geräten und dem Trainingssystem von ERGO-FIT sammeln. Neben seinem Engagement für ERGO-FIT ist er in seiner Freizeit als Fußballer und Snowboardlehrer aktiv. Ralph Müller berät Sie gerne bei der allen Fragen hinsichtlich Cardio- und Krafttrainingsgeräten sowie der Planung und Konzeption Ihrer Einrichtung und freut sich auf Ihre Anfragen. Sie erreichen unter der ralph.mueller@ergo-fit.de www.ergo-fit.de

Es wird nicht mehr zwischen Marketing-, Unternehmens-, oder auch Rechts-, Energie-, oder „Abnehmberatung“ differenziert. www.inline.de

atalog auch als App Life Fitness Produktk Den aktuelle Produktkatalog von

h als KataLife Fitness gibt es auc – und zwar e rät -Ge iOS log-App für auch auf deutsch! pp macht Mit der neuen Katalog-A tnern Par n, nde Ku ess Fitn es Life , her fac und Sportler noch ein zu en rät ftge Cardio- und Kra te Produktangebot an . Details über das gesam r iOS Geräte verfügbar übe l ral übe g der Katalo erfahren. Ab sofort ist com ss. itne ifef iTunes. www.l Fitness finden Sie bei Die Katalog-App von Life

Neue Vertriebsleitung für BAUCHFREI in NRW Seit Oktober 2013 ist Jolanta Ostrowski als Vertriebsleiterin für das Bauch-frei Programm in NRW tätig. Frau Ostrowski ist seit vielen Jahren in der Fitnessbranche aktiv und verfügt über einen umfassenden Erfahrungsschatz als Studioleiterin, Trainerin mit fast allen Lizenzen inkl. Reha, ist Fitness- und Gesundheits-Coach IHK und Ernährungsberaterin. Das Bauch-frei Programm hat sie als Studioleiterin bereits in zwei Studios sehr erfolgreich umgesetzt. Frau Ostrowski berät Interessenten und bietet auch die wichtigen für den Erfolg entscheidenden Schulungen an: Bauch-frei Einführungsseminar, Bauch-frei aktives 30 Minuten Kurskonzept, Telefon-Schulung, Verkaufs-Schulung und Weiterempfehlungs-Schulung. www.Bauch-frei.de

Trainingsvideos? QR-Codes für alle! Im Bereich des gerätegestützten Krafttrainings hat Matrix mittlerweile drei komplette Serien bestehend aus bis zu 26 Einzelstationen: den Klassiker AURA (ehemals bekannt als G3), die Premiumlinie ULTRA (zuvor G7) sowie die neuen, schlanken VERSA-Geräte. Eine Vielfalt also, die alle Anforderungen des individuellen Krafttrainings erfüllt. Zudem sind nun alle Geräte mit den passenden QR Codes ausgestattet. Das Unternehmen Johnson Health Tech. hat für seine Kraftlinien Trainingsvideos entwickelt, die dem Kunden eine simple Möglichkeit bieten, sein Training rasch und unabhängig zu überprüfen. Der Nutzer kann nach dem Scannen auf seinem Smartphone ein Trainingsvideo anschauen, welches ihm die optimale Geräteeinstellung und korrekte Ausführung der Übung zeigt. Bei Bedarf kann dieses Tool natürlich auch nachgerüstet werden. www.matrixfitness.de

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Bizeps & Grips – milon macht Schüler fit

V.l.n.r.: Thilo Stumpf (milon Marketing), Burkhard M. Peters (milon Vertrieb), Isabell Müller (Leitung B&G health club), Eberhard Nessler (Initiator B&G health club)

Bewegungsmangel und Übergewicht betrifft heute immer mehr Kinder und Jugendliche. Ein erschreckender Trend, gegen den sich jedoch etwas tun lässt, wie eine Initiative der Nymphenburger Schulen im Münchner Stadtteil Gern zeigt. Seit knapp 20 Jahren ist man dort mit Deutschlands erstem Schulfitnessstudio erfolgreich. Noch effektiver wird das Training im „Bizeps & Grips health-club“ ab sofort durch einen neuen elektronischen Kraft-Ausdauer-Zirkel von milon. Die Aufwertung des schuleigenen Studios erfolgte im Zuge eines Schulneubaus im Sommer 2013. Bereits im Juli wurden Schüler und Betreuer, die im Club ehrenamtlich tätig sind, in die neuen milon Trainingsgeräte eingewiesen. Nach der offiziellen Eröffnung des rundum modernisierten Studios am 11. Oktober 2013 haben nun knapp 400 Mitglieder die Möglichkeit, von den Vorteilen des intelligenten Trainingssystems zu profitieren.

Für das private Schulzentrum der Nymphenburger Schulen bietet die Integration des milon Zirkels ebenfalls entscheidende Vorteile: Zum einen passt das zeitoptimierte Training optimal zum Stundenrhythmus des Unterrichts. Zum anderen erhöht sich dank elektronischer Steuerung und automatischer Einstellung der Geräte die Sicherheit des Trainings. Fehlbedienungen sind praktisch ausgeschlossen und der notwendige Betreuungsaufwand ist gering. Schüler beim Training mit dem neuen milon Kraft-Ausdauer-Zirkel des B&G health clubs, Deutschlands erstem Schul-Fitness-Studio. Wiedereröffnung B&G health hlub,

Mehr Informationen über den B&G health club: www.bizepsundgrips.com www.milon.de

Das MagicLine SEPA-Update ist verfügbar Es soweit: das SEPA-Update der MagicLine steht seit Anfang Oktober online für Sie zur Verfügung. Die MagicLine SEPA-CD wird dann ab Mitte November verfügbar sein – angepasst an den aktuellsten und finalen Stand der SEPA-Anforderungen. Die Software-Spezialisten aus Eckernförde haben alle Weichen gestellt, damit Lastschriften auch mit SEPA gewohnt sicher und reibungslos eingehen. Haben Sie Fragen zu SEPA? Seit Juli 2013 steht MagicLinern eine eigene SEPA-Hotline zur Verfügung. Unter +49 (0) 4351 7 69 680 oder sepa@magicline.de beantworten die MagicLineExperten alle Fragen zur SEPA-Umstellung.

Service-Kunden der MagicLine erhalten die Umstellung auf das neue europäische Zahlungssystem kostenlos – jetzt wäre also ein guter Zeitpunkt, zu MagicLine zu wechseln. www.magicline.de

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© Marco2811 - Fotolia

Zusätzlich veranstaltet MagicLine eine Reihe von SEPA-Seminaren in Deutschland und Österreich. Termine und Veranstaltungsorte zu diesen Tages-Seminaren finden Sie ab sofort im neuen MagicWeb.

Gesucht: Die besten Nachwuchs-Köpfe der Fitness-Branche! Bodystreet hat den Fitnessmarkt „gerockt“: In kürzester Zeit von 0 auf 170 Standorte! Deshalb brauchen wir Verstärkung. In ca. 50 neuen Studios sowie vielen etablierten Standorten bieten wir Ausbildungsplätze als Fitnesskaufmann/frau oder ein duales Studium (u.a. Sportökonomie) an. Für alle, die beim Fitness-Newcomer Nr. 1 durchstarten wollen! Alle Stellenangebote im Überblick: www.bodystreet.com/karriere

Keine Ausbildung bei uns, sondern lieber gleich Partner? www.bodystreet.com/franchisesystem

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MoveToLive präsentiert die neue TRUE Linie MoveToLive hat TRUE Fitness 2011 in deutsche Fitnessstudios gebracht. Seitdem setzt sich die internationale Erfolgsgeschichte der Traditionsmarke aus den USA auch in Deutschland fort – TRUE überzeugt mit Laufruhe und Qualität. Die bewährte Technik wird nun in ein neues, edles Gewand gesteckt. Herausgekommen ist dabei die neue TRUE 900er Serie, die ab sofort bei MoveToLive bestellt werden kann. www.movetolive.de

Holmes Place Health Clubs – auch beim Zutrittskontrollsystem ein Premium Club Holmes Place Health Clubs, einer der führenden Anbieter von ganzheitlicher Gesundheits- und Fitnessbetreuung, eröffnet einen weiteren Premium Club in Berlin. Dieser Club bietet auf über 4.000 m² Fitness-, Wellness- und Lifestyleangebote im höchsten Qualitätssegment.

5-Minuten-Bauchzirkel von Scotfit Im Jahr 2008 gewann der Bauchtrainer Ab Coaster auf der FIBO den Innovation Award. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen. Inzwischen wurde der Ab Coaster qualitativ weiterentwickelt und neue Produkte, die sich für ein Training der kompletten Bauchmuskulatur optimal ergänzen, wurden konzipiert. Somit entstand die kleinere Variante des Ab Coasters, der CS1500, der Ab Coaster CTL ohne Schienen, der Ab Solo oder die neue Abs Bench. Jimmy Andrew, Geschäftsführer der Scotfit GmbH, stellt diese Geräte nun als Zirkelvariante vor. Getreu dem Motto „der schnellste Weg zur perfekten Bauchmuskulatur“ präsentiert die Scotfit GmbH einen variablen 5-Stationen-Zirkel, der durch ein fünf minütiges Training unter Lichtsäulen-steuerung alle Bauchmuskelgruppen auf 15m² intensiv trainiert. Besonders die Tatsache, dass im Zirkel sowohl komplett mit dem eigenen Körpergewicht, als auch mit Zusatzgewicht trainiert werden kann, macht den Bauchzirkel für Anfänger sowie für Fortgeschrittene zu einer attraktiven Lösung. www.scotfit.de

Der Top-Club setzt bei seinem Zutrittskontrollsystem auf GANTNER. Das gesamte Clubsystem, von der Zutrittskontrolle bis hin zur Steuerung des Schrankschließsystems erfolgt berührungslos mittels RFID-Datenträger. Es ist mit der Club-Software verbunden, wodurch jederzeit die Auslastung genau überprüft wird. Damit reduziert das GANTNER System die Personalkosten, erhöht die Kundenzufriedenheit und unterstützt das Marketing durch genaue statistische Auswertungen per Mausklick. www.gantner.com

Empfangstheke VEGA von Fit Interiors Das neue Empfangsthekensystem VEGA von Fit Interiors besticht durch seine durchdachte und sehr kompakte, modulare Bauweise. Die einzelnen Elemente sind aus Holz gefertigt und die gestalterischen Möglichkeiten sind vielfältig. Kunden können bei den Farben und Dekoren frei wählen: Es können Fotomotive verwendet werden, ebenso unterschiedliche Materialien, wie Glas oder Stahl. Die LED-Beleuchtung sorgt für eine stimmungsvolle Ausleuchtung der kompletten Thekenanlage.

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Precor hat mit seiner Sof tware Preva eine Innova tion auf dem Fitnessmarkt etabliert. Preva erö ffnet dem Trainierenden dank Cloud-Lösung eine neue Flexibilität. Für Studioinhaber bietet vor allem die Preva Business Suite zahlreiche nüt zliche Features zur Kun den bindung und Auswertung: seien es persön liche Nachrichten auf der Konsole an die Mitglieder oder eine exakte Kontrolle der Geräteaus lastung. So erlaubt die Software Preva eine direkte Kom munikation mit den Mit gliedern. Bis zu zehn Mit teilungen können Betreib er den Kunden auf die P80-Konsole von Precor Laufbändern, Crosstrain ern oder Adaptive Motion Trainern (AMT) schicken. Über den „Fe ed Pub lisher“ lassen sich Webseiten auswählen oder eigene Inhalte übe r die Preva Net-Anzeige auf der Konsole einbin den. Studio-Betreiber erhalte n durch Preva zudem um fangreiche Informationen übe r die Nutzung und Auslas tung der Cardio-Geräte im Tag esverlauf sowie zu Spitze nzeiten. Personal und Ressourcen lassen sich mit diesen Daten effektiver und kostengünstiger einset zen, und Angebote können unmittelbar auf die Tra iningsgewohnheiten der Kunden zugeschnitten wer Die Software-Aktualisie den. rung erfolgt über das Inte rnet und erfordert keinen zusätzlichen finanzi ellen Aufwand. www.prec or.de

Bodystreet in den Top Ten der deutschen Franchise-Systeme Für Bodystreet geht es weiter steil nach oben: Im Ranking der besten Franchisesysteme Deutschlands des Wirtschaftsmagazins impulse kletterte Bodystreet innerhalb eines Jahres von Platz 25 auf Platz 8. Erst im Vorjahr hatte es laut impulse einen „gewaltigen Sprung“ nach oben gemacht. Von Rang 86 auf Rang 25: So lautete das beeindruckende Ergebnis für Bodystreet, als das Wirtschaftsmagazin impulse 2012 sein Ranking der besten Franchisesysteme in Deutschland präsentierte. Um 61 Plätze hatte sich das noch junge Unternehmen innerhalb eines Jahres verbessert. Nun ist der Fitnessstudio-Marke erneut eine herausragende Steigerung gelungen: Bei der aktuellen Bewertung landete Bodystreet auf Platz 8. www.bodystreet.com

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Alle milon Termine, Anmeldeformulare und weitere Seminarangebote wie zum Beispiel „Training der Zukunft mit der milon CARE“ oder „Kundenbindung durch intelligente Trainingssteuerung“ unter www.milon.de/termine


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Böse Studios – gute Studios Ein Kommentar von Volker Eberner zur Stellungnahme des Präsidenten des DTB zum Thema „Wettbewerbsverzerrung durch Vereins-Fitnessstudios“.

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ber Jahrzehnte waren die Betreiber von Fitnessstudios in den Augen des Deutschen Sportbundes (DSB) die bösen Verbreiter von Anabolika und anderen Doping-Mitteln. Immer wenn ein „Top-Athlet“ des DOSB mal wieder des Dopings überführt wurde, folgte unmittelbar darauf ein Artikel über den Handel mit Doping-Mitteln in Fitnessstudios, die also letztlich für diese vielen Dopingfälle verantwortlich sein sollten. Verschiedene Studien sprachen sogar von über 10% der Fitnessstudio-Besucher, die regelmäßig entsprechende Mittel konsumieren würden. Daher schien das Betreiben eines Fitnessstudios für Vereine des DSB und später des DOSB lange Zeit ein Unding zu sein.

Bild dtb-online.de

Das Geld lockt

Dr. Rainer Brechtken

Als dann jedoch die ersten Veröffentlichungen auftauchten, dass die Fitnessstudios in Deutschland mit über sieben Millionen inzwischen mehr „aktive“ Mitglieder hätten, als der größte Sport-Verband der Welt, der Deutsche Fußballbund (DFB), da brachen bei den „Saubermännern“ und „Sauberfrauen“ des DOSB die letzten Dämme. Urplötzlich ist die Betreibung eines Fitnessstudios durch Vereine ein absolut tugendhaftes Verhalten, dass nach Aussage vom Präsidenten des Deutschen TurnerBundes e.V. (DTB), Herrn Dr. Rainer Brechtken sogar die Solidargemeinschaft stärkt. Wie liebe Freunde des DOSB, wollt Ihr denn im Rahmen dieser Tugendhaftigkeit mit dem von Euch doch jedem Fitnessstudio unterstellten Handel mit steroiden Dopingmittel in euren eigenen neuen Fitnessstudios umgehen? Solltet Ihr da nicht bei der Wahrheit bleiben? Entweder ist euch das egal oder Ihr müsst bekennen, dass diese bisherigen Behauptungen über die Fitnessstudios nicht stimmen, weil Ihr damit immer eifrig von den vielen Dopingfällen im Spitzensport des DOSB ablenken wolltet. Oder Ihr sagt, „uns lockt das Geld bzw. die vielen möglichen neuen Mitglieder und da nehmen wir sogar Doping in Kauf.“

Solidargemeinschaft? Die Fitnessstudio-Betreiber Deutschlands, die gegen Euer Störfeuer diese inzwischen größte Sport- und Gesundheitsbewegung Deutschlands aufgebaut haben, sind offensichtlich doch keine bösen, sondern kluge, die Gesundheit Ihrer Mitglieder pflegende Menschen. Vielleicht weiß der DTB-Präsident Dr. Brechtken dann auch eine Antwort auf die Frage: Wenn durch den Einsatz von öffentlichen Mitteln für Vereins-Fitness-Studios private Anbieter in den Ruin getrieben werden und so wie Botond „Bibi“ Mezey (Siehe Artikel Seite 24) all seine Mitarbeiter entlassen muss, wie lässt sich das mit der von ihm so gepriesenen Solidargemeinschaft unter einen Hut bringen? Volker Ebener

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HD Elite Robuste Hammer Strength Heavy Duty Racks Hammer Strength, die Produktlinie für KraftsportEquipment von Life Fitness, präsentiert HD (Heavy Duty) Elite: Die robusteste Rack Linie für extreme Trainingsbedingungen, die mit neuen maßgeschneiderten Möglichkeiten für Studiobesitzer und Trainer aufwartet. ie Marke Hammer Strength ist unter den anspruchsvollen Kraft- und Fitnesssportlern als Premium-Marke für College- und Profi-Sport bekannt. Die HD Elite Rack-Serie wurde gemeinsam mit namhaften Kraftsport-Experten entwickelt, die ständig auf der Suche nach neuen Trainingstechniken sind. So sind mit der neuen Rack-Serie Geräte entstanden, die neben effektiver Funktion auch große Trainings-Vielfalt ermöglichen. Eintönige Workout-Routine gehört nun der Vergangenheit an.

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Modulares System für individuelle Varianten Die Serie von Racks ist modular konzipiert. Sie bietet HalfRacks, Single-Racks, Power- und Multi-Racks sowie mehr als 30 Combo-Rack-Zusammenstellungen und ist mit all den Features erhältlich, die Teams und Studios für ihr härtestes Trainingsprogramm benötigen. Studiobesitzer und Trainer können so ihre individuellen Konfigurationen je nach Trainingswunsch und Platzangebot realisieren. „Bei Life Fitness investieren wir viel Zeit in die Produktentwicklung und arbeiten dabei mit Spitzentrainern und professionellen Kraftsportlern zusammen. Jeder von ihnen hat andere Ansprüche, abhängig vom Team, mit dem er arbeitet“, so Dan Wille, Vizepräsident für Marketing, Product Development, Engineering und Business Development. „Mit der neuen Produktlinie liefert Hammer Strength die stabilsten verfügbaren Heavyweight Racks und ermöglicht Trainern damit, sie jeweils individuell auf Ihr Team abzustimmen.“

Ausstattung & Features Die neue Rack-Serie verfügt über 38 verschiedene EinstellungsOptionen und Zubehörteile, wie z.B. die Power Pivot™ Arretierung, die Olympia-Langhanteln für Rotationsübungen fixiert. Außerdem anpassbare Band Pegs (Haken für elastische Bänder) und neun Klimmzug-Griffoptionen sowie die patentierte rotie-

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rende Klimmzuggriff-Hantel, die sich in verschiedenste Positionen für natürlichere Bewegungen bringen lässt. Zusätzliche Ablage-Möglichkeiten sind ebenso erhältlich, außerdem die „Sumo Base“, die für mehr Platz sorgt, um größeren Athleten mehr Raum für ihr Workout zu bieten.

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Weitere Infos Mehr Informationen zu HD Elite und für eine Übersicht der Produkt-Optionen bekommen Sie unter www.hammerStrength.com/HDElite. Hammer Strength Clinics Hammer Strength bietet mit seinem speziellen Schulungsprogramm innovative Trainings-Tipps und Techniken, präsentiert von Top-Kraft- und Konditionstrainern aus Profi-, College- und High-School-Programmen. Renommierte Profi-Trainer aus den USA stehen hinter diesem Programm. www.lifefitness.de

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Existenzbedrohende Entwicklung

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„Vereins-Studios“ ein Damoklesschwert für die Fitnessund Gesundheitsbranche

ie Entwicklung der kommerziellen Fitnessbranche ist in der Vergangenheit von den gemeinnützigen Vereinen, insbesondere von deren Dachverbänden allenfalls beiläufig zur Kenntnis genommen worden. Inzwischen rücken Fitnessstudios in den unmittelbaren Fokus der Vereine.

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Sportvereine und ihre Dachorganisationen dringen mit eigenen Fitnessstudios bestens organisiert in den Markt der kommerziellen, inhabergeführten Fitnessstudios vor. Aufgrund ihrer Privilegien als gemeinnützige Einrichtungen befinden sich die Vereine in diesem ungleichen Wettbewerb im Vorteil.

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Hochglanzleitfaden für den Fitnessbetrieb

Mehr Infos Weitere Informationen bekommen Sie bei der Fitness-Initiative Deutschland www.fitnessinitiative.de

Der DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) hat in Kooperation mit dem Deutschen Turner-Bund (DTB), dem Bundesverband Deutscher Gewichtheber (BVDG), dem Landessportbund Hessen, dem Landessportbund BadenWürttemberg, dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen und dem Hamburger Sportbund zu Gunsten interessierter, ortsansässiger Vereine eine Broschüre mit dem Thema „Das Fitness-Studio im Sportverein – Planung – Realisierung – Betrieb – ein Leitfaden“ herausgegeben. Dieser 89 Seiten starke Hochglanzleitfaden kann etwa unter der Internetadresse des Landessportverbanden Baden-Württemberg e.V. (www.lsvbw.de) unter der Rubrik Sportentwicklung online abgerufen werden. Aus dem Leitfaden folgt zunächst die Erkenntnis, dass bei Berücksichtigung des geänderten Verbraucherverhaltens die Vereine reagieren müssen, um weiterhin existieren zu können (!).

Marktanalyse der Vereine Erstmals wird offen formuliert, dass es den Vereinen, sowie deren Dachorganisationen nicht mehr um den satzungsgemäß bestimmten Selbstzweck, sondern die Selbsterhaltung geht, was bislang ein Privileg kommerzieller Anbieter gewesen ist. Aus dem historischen Verständnis der Vereinstätigkeit heraus waren es die Mitglieder, die sich aufgrund eines besonderen Interesses oder Neigung „den“ Verein ausge-

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sucht haben. Jetzt verkehrt sich diese gesetzlich bedingte Systematik ins Umgekehrte, indem es die Vereine sind, die wie Gewerbetreibende pro-aktiv Mitglieder akquirieren. Nichts anders macht ein Gewerbetreibender. Ausgangspunkt des DOSB und die jeweiligen Landessportverbände war dabei eine intensive Analyse der Entwicklung im Sport- und Fitnessanlagenbereich. Neben den demographischen Besonderheiten hat dabei der DOSB eine Reihe von notwendigen Kursangeboten dargestellt, die sich in gewerblichen Fitnessstudios einer großen Beliebtheit erfreuen. Hierbei handelt es sich nach Auffassung der Verbände insbesondere um die Kurse: ■ Bauch-Beine-Po; ■ Body-Styling; ■ Step-Aerobic / Aerobic; ■ Yoga; ■ Osteoporosegymnastik; ■ Beckenbodengymnastik; ■ Aquagymnastik und -jogging ■ Dance-Hip Hop; ■ Indoor-Cycling; ■ Rücken- /Wirbelsäulengymnastik; ■ Herzsportgruppe; ■ Gefäßsport; ■ Lungensport. Unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse ergeben sich für den DOSB zwei Zielrichtungen, die durch SportvereinsZentren verfolgt werden sollten: zum einen der Gesundheits- und Rehabilitationssport und zum anderen der Freizeit- und Fitnesssport. Die Zukunft der Fitnessstudios wird seitens des DOSB im Gesundheitsbereich gesehen.

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Zur Erfüllung dieser Verbraucheranforderungen sei „eine Professionalisierung in allen Bereichen durch gesteigerte Qualität“ (Seite 23 des Leitfadens) erforderlich. „Erlebnisspaß und Erholung treten an die Stelle von Leistung und sportlichen Erfolg.“, so der DOSB (Seite 23 des Leitfadens). Als besondere Zielgruppen werden differenziert herausgearbeitet: ältere Menschen, Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche, Firmenangehörige und Risikogruppen, wie etwa Diabetiker, Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder körperlich beeinträchtigte Menschen. Mit anderen Worten, der DOSB setzt genau da an, wo sich die gewerbliche Fitnessbranche nach jahrzehntelanger Markerfahrung befindet.

Kommunale Beteiligungen In der Motivierung der Vereine, Sportvereinszentren zu gründen, ist der Landessportbund Baden-Württemberg e. V. derzeit federführend. Für das Bundesland Baden-Württemberg hat der Verband ein ambitioniertes Projekt ins Leben gerufen, im Rahmen dessen es Ziel ist, allein in diesem Bundesland 50 der sogenannten Sportvereins-Zentren zu etablieren, die zum Teil auch schon betrieben werden. Die in der Regel mittellosen, ortsansässigen Sportvereine, sind aufgrund ihrer Organisationsform als gemeinnütziger Verein in der Lage, Sportvereinszentren zu bauen, für die Netto-Investitionskosten von häufig über 4 Millionen Euro (!) veranschlagt sind. Dies wird unter anderem dadurch ermöglicht, dass öffentliche Fördermittel, etwa über den Landessportbund BadenWürttemberg e.V. in Anspruch genommen werden können oder die Städte und Gemeinden sich durch das Stellen von Ausfallbürgschaften an dem Vorhaben beteiligen, eine Finanzierung also erst dadurch realisiert werden kann. Andere Beteiligungsformen sind z.B. das zur Verfügung stellen von Räumlichkeiten zu deutlich unterhalb eines marktüblichen Mietzinses liegenden Mietpreises, so wie es etwa die Stadt Berlin für einen ortsansässigen Kletterverein getan hat. Nur so ist es jedenfalls kurzfristig möglich, über 30 Beschäftigte einzuplanen und an 360 Tagen im Jahr geöffnet zu haben.

Privilegien schaffen Vorteile für Vereine Neben dieser Start-up-Finanzierungshilfe setzt sich die wettbewerbsverzerrende Privilegierung aber auch im laufenden Betrieb fort. So sind eingetragene Vereine GEMA-privilegiert, das heißt, sie müssen keine GEMAGebühren zahlen. Ferner werden diese Vereine sowohl umsatzsteuer- als auch gewerbesteuerprivilegiert. Auch können Arbeitnehmer einkommenssteuerprivilegiert sein. Darüber hinaus kommen die Vereine in den Genuss, durch ortsansässige Tageszeitungen regelmäßig, zum Teil sogar wöchentlich als Werbung zu erhalten, die als redaktioneller Beiträge getarnt ist.

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Da sowohl die strategische Entwicklung, als auch die jeweiligen Zielgruppen sowie das entsprechende Angebot von gewerblichen Fitnessstudioanbietern nunmehr auch von den ortsansässigen Vereinen über den DOSB adaptiert worden sind, stellen diese eine erhebliche Konkurrenz dar. Diese Konkurrenzsituation ist aber augenscheinlich ungleich, so dass eine erhebliche Wettbewerbsverzerrung die Folge ist. Welcher Gewerbetreibende bekommt schon eine Ausfallbürgschaft oder eine umsatzsteuerliche Privilegierung. Der DOSB hat sogar in Kooperation mit den Dachverbänden der Sportvereine ein Qualitätssigel „SPORT PRO FITNESS“ entwickelt, das für die begünstigten Vereine ein besonderes Know-how, Qualität sowie Professionalität der Anlage in Anspruch nimmt.

Bündnis gegen Wettbewerbsverzerrung Angesichts dieser vielschichtigen Privilegierung ist, das liegt auf der Hand, ein fairer Wettbewerb nicht mehr möglich. Im Gegenteil: Diese Entwicklung ist existenzbedrohend. Das Risiko einer deutschlandweiten Wettbewerbsverzerrung haben die FID (Fitnessinitiative Deutschland) unter der Leitung von Paul Underberg (INLINE Unternehmensberatung/INJOY) und der DSSV erkannt und ein Bündnis gegen Wettbewerbsverzerrungen durch Vereine ins Leben gerufen. Es ist durchaus ein historischer Abschnitt und die Branche (im Sinne der Betreiber/innen) muss mehr denn je zusammenrücken, da im Grunde jeder betroffen ist. Die Einzelkämpfermentalität hilft hier wenig bis gar nicht. Die Fitnessbranche hat ohne Frage Großartiges erreicht. Millionen Menschen, die die Vereine nun für sich gewinnen wollen, akquiriert und motiviert, zu einem besseren, gesundheitsfördernden Lebensstil auf Basis des unangreifbaren Muskeltrainings. Diese Branche muss sich jetzt konstituierend mit einer Stimme erfolgreich in der Politik vertreten sein und Gehör finden. Neben dem Austausch mit betroffenen Studiobetreibern erfolgte auch eine Mandatierung der Anwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke & Kollegen zur Einleitung zahlreicher rechtlicher Maßnahmen. Der nächste wichtige Austausch findet im Rahmen des INLINE-Kongresses (9.10.11.2013), am Samstag, den 9.11., statt. Eingeladen ist unter anderem Eberhard Gienger (Mitglied des Bundestages). << Dr. Hans Geisler & Dr. Christoph Franke

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Dr. Geisler, Dr. Franke und Kollegen Die Anwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke und Kollegen steht für kompetente, zielorientierte und effektive Beratung. Zu der Sozietät gehören aktuell 12 Rechtsanwälte/innen und nahezu 30 juristische Mitarbeiterinnen. Schwerpunkt ist die bundesweite Beratung kleiner, mittelständischer und großer Unternehmen in nahezu allen Rechtsfragen. Sämtliche Rechtsanwälte/innen haben sich auf verschiedene Fachgebiete spezialisiert, oftmals bis zur Erlangung eines Fachanwaltstitels. Bezüglich sämtlich denkbarer rechtlicher Herausforderungen in der Fitness- und Freizeitbranche verfügt die Sozietät über ein einzigartiges Know-how. www.rae-geisler-franke.de


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Vereins-Fitnessstudios

„Nur starke Verbände könnten etwas bewegen!“ Der (einsame – ??) Kampf des Studiobetreibers Bibi Mezey im ungleichen Wettbewerb Der Wettbewerb gegen Fitnessstudios, die von öffentlich geförderten, weil vordergründig gemeinnützigen Sportvereinen betrieben werden, steht in keinem Verhältnis zum Wettbewerb mit „normaler“ Konkurrenz. Wie ungleich dieser Wettbewerb ist, wird erst wirklich deutlich, wenn man sich die Geschichte eines Studiobetreibers anhört, den es voll erwischt hat – der Kampf hat nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen, in Fitnessstudios geht es immer auch um Menschen. Mit Bibi Mezey gibt F&G gibt dem ungleichen Wettbewerb gegen Vereinsfitnessstudios ein Gesicht. ückblickend“, sagt Botond Mezey, den alle nur „Bibi“ nennen, „habe ich viel zu spät reagiert. Ich habe den Fitnessclub im Verein, ähnlich wie viele Kollegen in der Branche, nicht ernstgenommen.“ Aber er hat reagiert, weil er keine Wahl hatte und mit seinem Studio überleben wollte. Bei seinen Maßnahmen hat er viel Glück gehabt, aber auch viele, vor allem menschlich schwere Entscheidungen treffen müssen. Kein Arbeitgeber kündigt gerne seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

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Mehr Informationen Weitere Informationen bekommen zu Bibi Mezeys Studio 53 und seinem öffentich geförderten Konkurrenten BTV bekommen Sie unter www.btvonline.de und www.studio53.de

und Kursräumen im Obergeschoss, milon Kraft-Ausdauer-Zirkel, einem umfangreichen Kursangebot mit entsprechend viel Aqua-Fitness, Kinderbetreuung und einem chilligen Außenbereich inkl. Koi-Teich. Für sein wirklich schönes Studio und das durchdachte Konzept hat Bibi Mezey mehrere Millionen, damals noch DM, investiert – ausschließlich finanziert durch eigene Mittel und natürlich Kredite, mit vollem unternehmerischen und privaten Risiko.

30 Jahre Fitnessbetrieb

Öffentliche Gelder für Vereins-Fitnessstudio

Bibi Mezey betreibt in Brühl bei Köln das Studio 53. Angefangen hat er vor fast 30 Jahren im Dezember 1984 mit einem Studio in einer alten Villa, Kaiserstraße 53, daher der Name. 1994 begann er mit den Planungen für eine größere Anlage, die komplett seinen Vorstellungen entsprechen sollte und die er dann 1999 eröffnen konnte. Sein Studio-Neubau hat eine Gesamtfläche von gut 2.300 m2, mit Schwimmbad, Sauna- und Wellness mit Außenbereich, einem Beachvolleyball-Feld, Trainingsfläche

Im Jahr 2003 erfährt der Studiobetreiber dann aus der Presse, dass der ortsansässige Sportverein, der Brühler Turnverein 1879 e.V. (BTV) ein Fitnessstudio errichten möchte. Geplant wurde dies ca. 3,5 km entfernt von Bibi Mezeys Studio 53 im Rahmen des Baus eines Sportkomplexes mit einer 3-fach-Halle, zu deren Gesamtkomplex ein etwa 800 m2 großes Fitnessstudio mit zwei Saunen und Schwimmbecken gehören sollte. Zunächst wurde der Plan, eine 3-fach-Halle zu bauen, von der Stadt abgelehnt, weil die Gemeinde kein

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Bild: btvonline.de

Geld hatte. Schließlich ersannen die Stadt Brühl und der Verein das Private-PublicPartnership-Modell, in dem der BTV als Investor auftreten sollte, die Halle – inklusive Studio – errichten und diese dann auch zur Nutzung für das Brühler Max-ErnstGymnasium zur Verfügung stellen könne. So wurde es dann auch gemacht. Ursprünglich war für den Bau des Sportkomplexes eine Investition in Höhe von 5 Millionen Euro durch den BTV veranschlagt, die mit über 2,5 Mio Euro von der Stadt bezuschusst wurden. Darin enthalten waren ein Mietabschlag in Höhe von 1,8 Mio Euro und 300.000 Euro Erschließungskosten. Darüber hinaus gewährte die Stadt Brühl dem BTV eine Bürgschaft über 2,8 Mio Euro und beteiligt sich zu 50% an den Betriebskosten – also auch den gestiegenen Betriebskosten (!). Eröffnet wurde das BTVSportzentrum schließlich mit Beginn des Schuljahres 2009. Bis Februar 2012 stieg die Mitgliederzahl des Vereins daraufhin von Das Sportzentrum des Brühler Turnvereins 6.675 (2009) auf 8.547. Allein der Bereich Fitness zählte nach 2,5 Jahren rund 3.300 1 Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 08.02.2012 Mitglieder1.

Amigo-Connection? Die erhebliche Unterstützung des Projektes des Brühler Turnvereins mit öffentlichen Mitteln allein ist schon bemerkenswert. Einen faden Beigeschmack bekommt diese Verfahrensweise der Stadt allerdings, wenn man erfährt, dass der 1. Vorsitzende des BTV, für die CDU im Rat der Stadt Brühl sitzt und ein Partei-Kollege des Bürgermeisters ist.

Fairer Wettbewerb geht anders Für den betroffenen Unternehmer aus der Nachbarschaft ist es einfach heftig, wenn die gleichen Kommunalpolitiker und Ämter, die ihm das Grundstück für sein Studio verkauft haben und mit Auflagen – was bauen, wie bauen, wie bepflanzen, Parkplätze, etc. – eingedeckt haben, einen Konkurrenzbetrieb mit öffentlichen Mitteln subventionieren, in die auch das eigene Steueraufkommen eingeflossen ist. Leider ist auch nicht davon auszugehen, dass das angegliederte Fitnessstudio gesondert aus den Betriebskosten für den Gesamtkomplex, die die Stadt laufend bezuschusst, herausgerechnet wird. Das Vereinsstudio des BTV muss also nur mit der Hälfte der Kosten für Reinigung, Heizung, Strom und Wasser kalkulieren. Auch die Abgabenordnung (AO) setzt für Vereinsstudios ganz andere Maßstäbe an, als für gewerblich betriebene Fitnessstudios. Vereins-Fitnessstudios sind über den Verein z.B. weitgehend von den Gema-Gebühren befreit, obwohl Sie in ihren Räumen dem gleichen Geschäftszweck nachgehen wie Fitnessstudios. Die Wettbewerbsverzerrung setzt sich auch im Bereich Personal fort: Übungsleiter im Verein dürfen 2.400 Euro steuerfrei im Jahr verdienen und Präventionsleistungen im Sinne des § 20 SGB V durchführen. Dipl. Sportlehrer und Trainer in gewerblichen Fitnessstudios dürfen das nicht ohne weiteres. Manch ein Fitness-Unternehmer oder Fitness-Unternehmerin wird sich jetzt fragen, was er oder sie mit dererlei Unterstützung in seinem oder für ihren Betrieb alles auf die Beine stellen könnte. Im Fall von Bibi Mezey plant die Stadt Brühl im Augenblick sogar eine eigene Busanbindung für das Sportzentrum des BTV.

Das Studio 53 in Brühl

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Erste Reaktionen

STUDIOBETREIBER wehrt Euch! Immer wieder hören wir von Studiobetreibern, in deren unmittelbarer Nähe ein Vereinsstudio eröffnet hat, dass hier ein absolut unfairer Wettbewerb stattfindet. Das geht teilweise so weit, dass das Vereinsstudio mit der Aussage wirbt: „Wir sind 19% billiger, weil wir keine Mehrwertsteuer bezahlen müssen!“ Oft ist auch die Finanzierung solcher Vereinsstudios für einen Studiobetreiber, der sich jeden Euro, den er für die Eröffnung seines Studios benötigte, zusammengespart und geliehen hat, ein Schlag ins Gesicht. Zuschüsse bis zu 40%, Bürgschaften der Kommune, die auch von den Steuern des dortigen gewerblichen Studiobetreibers lebt, und viele andere Vergünstigungen (Grundstücke für Minimalbeträge von der Kommune) usw.) erhalten diese Vereinsstudios. Mit 1-Eurokräften und anderen bezuschussten Arbeitskräften werden die Vereinsstudios oft betrieben. All dies ist für den „normalen“ Studiobetreiber nicht nachvollziehbar. Bitte schicken Sie uns Beispiele aus Ihrer Umgebung, schildern Sie uns, wie dieser unfaire Wettbewerb Ihnen zusetzt und wenn es geht, schicken sie uns dazu passende Anzeigen. Flyer etc. Wir wollen wissen, wie viele Studios mit diesen Problemen bereits konfrontiert sind und freuen uns über Ihre Zusendungen an: F&G Verlags- u. Marketinggesellschaft mbH Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn

In seiner ersten Reaktion hat Bibi Mezey sich an die IHK gewandt, bekam dort aber weder unternehmerischen Rat noch irgendeinen brauchbaren Beistand. Bei den zuständigen Ämtern (u.a. für Wirtschaftsförderung) kam er ebenfalls nicht weiter. „Die Gespräche führen zu nichts“, sagt Bibi Mezey, „man hat immer mit irgendeinem Sachbearbeiter zu tun, der sich entweder nicht auskennt und/oder nichts machen kann. Als Einzelner hat man zu viele Baustellen, als dass man dagegen ankommt. Das muss auf oberster Ebene geklärt werden – DOSB und FID und eventuell doch der DSSV. Der Druck muss von oben kommen. Viele kleine Speerspitzen der einzelnen Betreiber können dabei nur helfen, wirklich etwas bewegen können nur starke Verbände!“ Seit November 2012 versucht er mit seinem Rechtsbeistand in Erfahrung zu bringen, ob die Einnahmen aus dem Betrieb des Fitnessstudios vom BTV auch als solche versteuert werden, oder ob es auch hier Privilegien gibt. Bisher ist das örtliche Finanzamt seiner Verpflichtung auf Veröffentlichung der Unterlagen des BTV nicht nachgekommen. Leider kommt man nicht wirklich umhin, hier Filz zu vermuten.

Unternehmerische Maßnahmen Von seinen ursprünglich rund 1.300 Mitgliedern hat Bibi Mezey knapp 10% verloren. Zusammen mit den seit 2009 stetig steigenden Energiekosten und den Auswirkungen der Finanzkrise hatte sich für ihn ein völlig unbekanntes und unabsehbares Szenario zusammengebraut. Schon bevor der BTV das Studio im Sportzentrum eröffnete, hatte er deshalb seine Mitgliedspreise erhöht. Eine einfache Rechnung: Wie viele Mitglieder würde er verlieren? Und um wie viel müssen die Beiträge rauf, damit die Umsatzeinbußen überschaubar bleiben? Die preissensiblen Mitglieder würde er sowieso verlieren. Darüber hinaus hat er die Leistungen, die er für seine Mitglieder bringt dramatisch erhöht (bis hin zum ValetParking-Service), für die Trainer und für sich selbst. All den Mitarbeitern, die den neuen Weg nicht mitgehen wollten hat er am 31.05.2013 eine Änderungskündigung mit einer Gehaltskürzung von 24% übergeben – bei erhöhtem Leistungsprofil mit größerem Betreuungsaufwand wohlgemerkt. Mitgegangen sind diesen Weg nur ein Fünftel seiner Mitarbeiter. Seit 1. Juni 2012 steht er als Inhaber selbst hinter dem Tresen, bedient seine Kunden, schenkt Café und Getränke aus und bearbeitet Anfragen am Telefon oder online – bis zu 16 Stunden täglich. Das ist eine extrem enttäuschende Situation für Mitarbeiter und Arbeitgeber, wenn man bis dahin 22 oder sogar 27 Jahre miteinander gearbeitet hat. Schwierig war diese Situation auch für viele Mitglieder, weil nach

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vielen Jahren natürlich auch emotionale und persönliche Bindungen zu den Trainerinnen und Trainern bestanden, die jetzt gingen und auch ihr Unverständnis im Studio kommuniziert haben. Und genau an diesem Punkt wurde Bibis persönlicher Einsatz am Tresen so wichtig. „Das wäre anders gar nicht gegangen“, erklärt er. „Als meine Maßnahmen zu den Mitgliedern durchsickerten, gab es schon Unmut. Ich war der Böse. In den ersten drei Wochen haben gut 80% der Trainierenden nicht einmal „Hallo“ oder „Tschüß“ gesagt. Emotional absolut verständlich. Wer sonst außer mir hätte als Ansprechpartner den Mitgliedern gegenüber meinen Standpunkt und meine Maßnahmen vertreten sollen? Ich konnte so alle Fragen persönlich beantworten und viel Spannung aus dem Studiobetrieb herausnehmen.“ Die sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter hat er durch Freelancer ersetzt. Auch der Reinigungsfirma hat er gekündigt. Deren Job machen jetzt osteuropäische EU-Bürger. Im Studio 53 sind heute zwei feste Mitarbeiter beschäftigt, vor 2009 waren es 28 sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter. Insgesamt sind es nur zwei Beschäftigte weniger. Großes Glück hatte Bibi mit seinen aktuellen Mitarbeitern. Alle haben verstanden, dass das Studio 53 in diesem Wettbewerb nur bestehen kann, wenn die Leistungen der Mitarbeiter und des Clubs deutlich besser sind als bei der Konkurrenz. Alle ziehen an einem Strang. „Ich kann nur über die Qualität bestehen“, sagt Bibi. „Das ist ein sehr, sehr anstrengender Weg, aber es ist der einzige. Den Preiskampf würde ich verlieren, den Kampf um das beste Kursangebot ebenso.“

Wie sind die Perspektiven? Bibi Mezey kommt heute zurecht. Ohne seinen strikten Sparkurs wäre es aber äußerst schwer geworden allen Verpflichtungen nachzukommen, geschweige denn sich Gedanken über Zukunftsinvestitionen zu machen. Die gleiche Reaktion nur ein Jahr später hätte ihn und das Studio 53 in eine existenzbedrohende Situation gebracht. „Niemand hat etwas gegen Breitensport“, sagt Bibi. „Aber es kann einfach nicht sein, dass der Staat gleiche Leistungen so ungleich behandelt! Davon aber abgesehen, hat der DOSB einfach die größere Lobby, leistet gute Arbeit und hat eine gute Kommunikationsstruktur. Aus meiner Sicht können nur starke Verbände und Initiativen wie die FID etwas ändern.“ Allen Studiobetreibern rät Bibi Mezey, sich frühzeitig zu vernetzen und zu informieren, damit sie nicht erst reagieren können, wenn der kommende Wettbewerb in der Zeitung angekündigt wird. „Jede noch so klamme Kommune wird für ein prestigeträchtiges Projekt mit einem Verein Geld aufbringen.“ Jürgen Wolff

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DER IMPULS FÜR DIE ZUKUNFT

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9.-10. NOVEMBER 2013

Für mehr Profil, Durchsetzungskraft und Wachstum... Die größte Branchenveranstaltung, ausgerichtet von der führenden Unternehmensberatung der Fitnessbranche. Eine außergewöhnliche Plattform, die Fachwissen, Infotainment, Selbstmanagement, Teambildung, Netzwerk, Spaß und beste Kontakte bietet. Neben namhaften Wissenschaftlern und Politikern hier einige der Keyspeaker: § Jörg Löhr § Oliver Geisselhart § Christian Bischoff § Leo Martin

Internationale Top-Presenter: § Fredrik Sjöberg § Andy Sasse § Johanna Fellner § Glenn Ceresoli § Robert Steinbacher

weitere folgen

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Das atemberaubende Akrobatikduo, das aktuell bei der RTL Show „Das Supertalent“ sehr aussichtsreich unterwegs ist, eröffnet am Samstag, 9.11. um 9.00h den INLINE Kongress 2013.

INLINE Unternehmensberatung Borkener Str. 64 46284 Dorsten Tel. +49 (0)23 62/946 00 office@inlineconsulting.de www.inlineconsulting.de

1. Platz Unternehmensberatungen* *Gem. Abschlussbericht November 2012 des Projektes „Unternehmensberatungen in der Fitnessbranche“ des Instituts für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln.

www.inline-kongress.de


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VERARSCHUNG Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben, werden Sie wahrscheinlich das Ganze nochmals lesen und dann sagen: „Das ist eine Zeitungsente“. Leider ist es das nicht.

om 18. bis 20. Oktober 2013 fand der 9. Stuttgarter Sportkongress des DTB und STB im DOSB statt. Zentrales Thema dieses Kongresses war die Fachtagung „Fitness- und Gesundheitsstudio im Verein“ unter dem Titel „GymWelt – Gymnastik-Fitness im Verein“. In den Vereins-Studios des TUS Fit und Sport Stuttgart gab es dazu über vier Kongresstage viele Informationen und Vorträge zur Einrichtung, Betreibung, Management etc. von Vereins-Fitnessstudios geben.

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Sie wundern sich? Wir freuen uns über Ihren Kommentar! Schreiben Sie uns einfach eine Mail an: volker.ebener@fundg-gmbh.de mit dem Betreff „Wettbewerbsverzerrung“, oder ganz klassisch per Post an: F&G GmbH, „Wettbewerbsverzerrung“, Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn

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Durch diese Veranstaltung sollen offensichtlich immer mehr Vereine angeleitet werden, Vereins-Fitness-Studios zu gründen. Da diese Thematik wegen der FID-Initiative „Gegen Wettbewerbsverzerrung durch Vereinsfitness-Studios“ von hoher Brisanz ist, haben wir die Ankündigung dieser Fachtagung intensiv gelesen.

Und dann kommt der Hammer: Unter den neun Sponsoren auf dem Einladungsflyer befindet sich die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH aus Saarbrücken (DHfPG). Unter den angekündigten Referenten der Veranstaltung finden wir dann noch vier Dozenten der DHfPG, die aktiv in Vorträgen zu der Wissensvermittlung von Fitness-Know-how für die Vereins-Fitnessstudios bei-

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tragen sollen. Neben Prof. Dr. Oliver Schumann, Roman Spitko und Manuela Rensing wird u.a. auch die DiplomSportlehrerin Uschi Moriabadi, die das Studienzentrum der DHfPG in München leitet, mit einem Vortrag angekündigt: „Trends und Entwicklungen im Fitness-Studio – Was gibt es Neues auf dem Fitnessmarkt? Wo geht es hin? Welche Angebote, Trends sind wirklich interessant und wo können sich neue Themengebiete bzw. Einnahmenquellen für Fitness- und Gesundheitsanbieter ergeben? Von A, wie Athletiktraining über B, wie BGM, E wie Entspannungstraining, G wie Gruppentraining bis hin zu V wie virtuelles Training werden die unterschiedlichsten Entwicklungen vorgestellt“.

Danke nach Saarbrücken, dass Ihr uns so in die Pfanne haut!!!

Partner? Die Hochschule, die engster Partner des DSSV e.V. mit der 1. Vorsitzenden Birgit Schwarze und dem Geschäftsführer Refit Kamberovic ist! Der DSSV, der sich durch Lippenbekenntnisse wenige Tage zuvor auf die Seite der von Paul Underberg und Dr. Hans Geisler geführten FID (Fitness-Initiative-Deutschland) in Form von intensiver Lobbyarbeit zu Gunsten der Fitnesstudios gestellt hat, deren Interessenvertretung er als Verband sowieso sein sollte, und großmundig verkündet hat, jetzt ein Gutachten gegen die Vereins-Fitness-Aktivitäten erstellen zu lassen. Sind die beiden Partner DSSV e.V. und DHfPG, die wie Pat und Patachon immer gemeinsam auftreten, eigentlich gar keine Partner mehr oder glauben die beiden, die Branche der gewerblichen Fitnessstudios hintergehen zu können und keiner merkt was? Vielleicht hat aber Johannes Marx seinen Freund Refit Kamberovic gar nicht über die Aktivitäten informiert und ist ihm so in den Rücken gefallen. Wenn das so ist, dann sollte er sich umgehend von Herrn Marx trennen, wenn er glaubwürdig bleiben will. Johannes Marx, Inhaber der DHfPG, die sicher Umsätze von mehr als 10 Millionen Euro per anno macht, scheint wohl auch langsam zu merken, dass die Luft dünner wird. Will er sich mit Referenten und einem Sponsoring, für einen solchen Kongress, der sich ganz eindeutig gegen die Betreiber gewerblicher Fitnessstudios stellt, „lieb-Kind“ beim DOSB machen, damit er den Vereinsstudiobetreibern beim Wettbewerb gegen die gewerblichen Studiobetreiber das entsprechende Fachwissen – natürlich gegen Geld – vermitteln darf?

Was ist das für ein Stil? Bei so einem Verhalten eines Menschen, der seinen gesamten Wohlstand den Menschen verdankt, die die gewerblichen Studios gegründet haben und erfolgreich betreiben, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Genau gerade jetzt, wo die Vereine auf breiter Ebene angreifen, ist ein solches Verhalten nicht nachvollziehbar.

Dass Geld im DSSV eine besondere Rolle spielt, Wer’s nicht ist keine Neuigkeit. Dass man allerdings mit seiglaubt … nem engsten Partner gegen die Interessen der eigenen Mitglieder Front macht, können wir … sollte einfach kaum glauben. Aber es sieht zumindest so aus. selber nachsehen. Besonders hart wird dieses Verhalten den FIDGehen Sie auf die Anwalt, Dr. Hans Geisler und den Protagonisten Website des 9. StuttPaul Underberg treffen. Sie setzen sich seit Jahgarter Sportkongresses ren unermüdlich für die Fitnessbranche ein und www.sportkongress.de dafür ist ihnen kein Weg zu weit. -> klicken Sie in der Menue-Leiste auf OrDie Rechtsanwälte Dr. Geisler und Dr. Franke ganisation und dann haben mit Underberg für die Inline Unternehlinks auf Partner des mensberatung bereits vor einem Jahr den 9. Stuttgarter SportkonLöschungsantrag des Landessportbundes Baden gresses. Württemberg aufgrund der angezweifelten Gemeinnützigkeit gestellt. Dr. Geisler hat zur Konzentrierung der Kräfte beim Kampf gegen die Wettbewerbsverzerrung durch Vereins-Fitnessstudios noch vor kurzem in Stuttgart die Zusammenarbeit der von Paul Underberg gegründeten FID und dem DSSV e.V. initiiert. Heute muss sich Dr. Geisler fragen, ob er hier nicht den Bock zum Gärtner Volker Ebener gemacht hat. PS Entschuldigen Sie bitte die Überschrift, aber mir ist dazu nichts anderes eingefallen. <<

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Quo Vadis Mikro-Clubs? Der nächste große Trend?

Cross Fit-, EMS-, PT- oder Frauen-Studios – die Anzahlt der Mikro-Studios für unterschiedliche Zielgruppen und Marktnischen wird immer größer, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Hans Muench hat für F&G untersucht, wie sich der Markt für Mikro-Studios in Übersee und im europäischen Ausland entwickelt. eltweit gibt es einen Boom kleinerer Studio-Einheiten, der auch in Deutschland zu spüren ist. Diese Mikro-Studios sind zwischen 100 und 500 m2 groß und sie basieren auf unterschiedlichen Konzepten, bzw. haben verschiedene Formen. ■ Ladies Only. Beispiel: Mrs. Sporty mit über 600 Franchisenehmern (Quelle IHRSA Global Report 2013) ■ EMS-Training. Marktführer: Bodystreet mit 160 Locations in sieben Ländern ■ Cross Fit, mit Reebok verbunden. Einer der am schnellsten wachsenden Trends weltweit – mit einer in Deutschland etwas langsameren Entwicklung, aber z.B. in Nordamerika, Skandinavien und Australien mit sehr starkem Wachstum ■ Personal Trainer, die ihre eigenen Räume und Konzepte kreieren. Beispiel: R1 in München (www.r1sportsclub.de) der Active Club in Amsterdam (www.activeclub.nl) ■ Power Plate Studios. Größter Marktspieler: Lifestyle Ladies mit 115 Standorten in Österreich, Frankreich und Deutschland (www.lifestyleladies.com) ■ Das "unbemannte" Studio mit Nutzung neuester Technologie: Evo Fitness hat 34 Standorte in Nor-

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Hans Muench Hans Muench, Director of Europe der IHRSA (International Health, Racquet und Sportsclub Association), ist gebürtiger Kanadier mit einem MBA in International Business. Er hat für Fitnessstudios (Einzel und Ketten), Lieferanten und eine Weiterbildungsinstitution gearbeitet. Für die IHRSA verfolgt Münch die Entwicklung in Europa seit 1984. www.ihrsa.org/congress

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wegen und Finnland (www.evofitness.no); bzw. begrenzte Überwachung (My Gym, Salzburg, www.my-gym.at)

Freund oder Feind? Ein Besuch in Boston … "A rising tide floats all boats," sagte mir John McCarthy, der 1. Executive Director der IHRSA bei meinem Besuch in Boston am 14.08. dieses Jahres. "Es gibt Personen, die sich aus verschiedenen Gründen nicht in Fitnessstudios wohl fühlen, oder mehr Support brauchen." Am 15.08. habe ich in Boston am frühen Morgen einige Sport-Center besucht. Das erste war Cross Fit Southie (www.crossfitsouthie.com), eines von sechs Cross Fit-Studios in der Stadt. Die Turnhallen-ähnliche Infrastruktur wird für Functional Training und Kurse genutzt: Medizinbälle, Säcke, Kettle Bells, Seile und andere einfache Mittel. Der Kurs war mit ca. 25 Teilnehmern gut besucht. Noch besser besucht war Peter Welch’s Gym (www.peterwelchsgym.com), das nur 50 Meter entfernt in einem Industriegelände liegt. Es gibt einen Box-Ring und ein großes Angebot für MMA (Mixed Martial Arts).

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Welch’s Gym nimmt keine Kunden von anderen Fitnessstudios – wie etwa Gold’s Gym, das auch nur 100 Meter entfernt liegt, und wo um 6.30 Uhr ca. 50 Mitglieder trainierten. "Unsere Stunden sind besser besucht, weil wir vielleicht besser sind", meinte Welch. Es scheint die Kunden nicht zu stören, dass die Räume einfach, ziemlich dreckig und sogar stinkig sind – die Motivation ist Trumpf. Manche Kunden nehmen bei Peter Welch an Kursen teil, und halten gleichzeitig woanders eine Mitgliedschaft. Der starke Kontrast zu den ersten drei Clubs war dann der Sports Club/LA-Boston (boston.sportsclubla.com): Schön gelegen, mit Terrasse und chicer Bar, sehr sauber, modern – ein neues Functional Training-Center wurde im Sommer eingeweiht – und teuer; zwischen 150 und 300 Dollar pro Monat. Hier absolvierten ca. 75 Mitglieder um 7.00 Uhr ihr Early-Morning-Workout.

Umsatz pro Kunde Mikroclubs erzielen oft mehr Umsatz pro Kunde als herkömmliche Fitnessstudios. Gruppenstunden kosten in den USA ab 10 Dollar pro Person. In München können diese Einheiten 19 Euro kosten. "Meine Kunden sind bereit für Erfolg mehr zu bezahlen", erzählt Andi Glowig. Gute Personal Trainer erzielen 80-100 Euro pro Stunde, einige Studios bieten Pakete mit Stundenpreise von 69 Euro, wie z.B. Body & Soul (sieben Mal in München, www.bodyandsoul.ag), oder 59 Euro, wie bei Hardys (in Greifenberg, Landsberg, Augsburg und Fürsten-

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feldbruck, www.hardys-freizeit.de) die das Los Angeles Personal Training (LAPT) eingeführt haben.

If you can’t beat ‘em, join ’em? Wenn du sie nicht besiegen kannst, verbünde dich mit ihnen. Ein sehr gutes Fallbeispiel dafür ist SATS in Stockholm, Schweden (www.sats.se): SATS hat mitten in Stockholm, mitten in einem ihrer größten Studios, ein Cross Fit Studio eingerichtet. Dafür wurde Fläche im Kraft- und im Cardiobereich reduziert. Hier war das Ergebnis zwar eine Erhöhung der Umsätze im Nebenerlös, es hat aber auch mehrere hundert Kündigungen von Bestandskunden zu Folge gehabt. ■ Satelliten Konzept: Manche Studios machen eine Art Zweigstelle auf. Beispiel ist David Lloyd Leisure (www.davidlloyd.co.uk) in London, die zwei Mikro-Studios und den ersten "Orange Theory"-Standort (Konzept-Training aus Florida, www.orangetheoryfitness.com) Großbritaniens eröffneten haben. ■ Supermärkte und Fitness-Center: Gute Fallbeispiele sind hier die kanadischen Supermärkte Loblaws und Goodlife Fitness (www.goodlifefitness.com) mit einer eingebetteten kleinen Fläche und die britische Supermarktkette Tesco mit Xercise4less (www.xercise4less.co.uk), einem Budgetanbieter aus den Niederlanden. Die Kunden trainieren vor oder nach dem Einkauf, ohne dort zu duschen.

Fazit Die Anzahl der Mikrostudios wird in Deutschland weiter und schneller wachsen: Sie erhöhen den Anteil der Trainierenden und nehmen den existierenden, klassischen Fitness-Studios aber nur begrenzt Kunden weg. Niedrige Anfangsinvestitionen, bessere Karriere- und Verdienst-Perspektiven für (Personal) Trainer ermöglichen den schnellen Ein-, aber auch Ausstieg. << Hans Muench

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Fitnessaktion INJOY und BILD

Prominente Botschafter für Fitness in Qualitätsstudios Injoy und die Bild-Zeitung starten am 2. Oktober eine bislang einzigartige Marketing-Aktion: „STARTODAY!“ mit dem Untertitel „Best Practice Trainingsprogramm – Trainieren Sie wie die Stars!“. Mit den Schauspielern Anja Kling und Heiner Lauterbach als prominente Botschafter der Aktion werben die Bild und Injoy gemeinsam für mehr Aktivität und Training in deutschen Qualitätsstudios.

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m 02.10.2013 starteten INJOY und BILD eine gemeinsame Fitnessaktion mit einer halbseitigen Anzeige in der Bundesausgabe der BILD Zeitung. Die prominenten Botschafter der Kampagne, die zunächst auf ein Jahr ausgerichtet ist, mit Option auf Verlängerung, sind die Schauspieler Anja Kling und Heiner Lauterbach. Die Bundesausgabe der BILDAlle Anzeigen werden entweder Zeitung vom 2. Oktober 2013 mit beiden Prominenten oder einem der beiden erscheinen. Für INJOY und auch für die Fitnessbranche die aufmerksamkeitsstärkste Kampagne in Zusammenarbeit mit einem der größten Medienhäuser Europas.

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Nicht nur der Bekanntheitsgrad in der Zielgruppe, auch Sympathiewert und Authentizität, bezogen auf einen gesundheits- und fitnessorientierten Lebensstil, sprechen für die getroffene Wahl.

Erfolg für die Studios zählt Mit StarToday! Best Practice Trainingsprogramm für Frauen und Männer wird INJOY mit einem Mediavolumen in Höhe von drei Millionen Euro täglich auf verschiedenen BILD Kanälen integriert und dargestellt: Dazu zählen BILD, bild.de, BILD der Frau und BILD am Sonntag – das entspricht und 32 Mio Kontakten, täglich (!). Bereits am 27.09.2013 stimmt Paul Underberg im Rahmen eines (online) Webinars die INJOY Verbundpartner auf die BILD Kampagne ein.

Bild wählte INJOY als Partner BILD suchte im Jahr 2012 einen Partner, der in erster Linie für hohe Fachkompetenz, qualifizierte Mitarbeiter und gesundheitsorientiertes Muskeltraining steht. In zweiter Linie suchte die Zeitung einen Vertreter eines fitten Lifestyles und eine sympathische und authentische Marke. Dieser Trainingspartner war am Ende in den Augen von BILD INJOY. Im Februar 2013 stellten sich die BILD Verantwortlichen, ihr Konzept und ihre Vision dem INJOY Verbundpartnergremium im Rahmen des jährlichen Partnertreffens vor. In der nachfolgenden Projektarbeit starteten zunächst die Kreationsabteilungen von BILD und INJOY mit der Suche nach einem geeigneten Programmtitel. Das Ergebnis: „STARTODAY!“ mit dem Untertitel „Best Practice Trainingsprogramm“.

Authentische Trainings-Paten „StarToday!“ beinhaltet Best Practice Trainingsprogramme, die in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Wolfgang Buskies (Universität Bayreuth) entwickelt wurden. Zwei Trainingsprogramme für Frauen – ein Programm für ein Training mit Geräten, ein Programm für ein Training ohne Geräte – und zwei Trainingsprogramme für Männer – auch je eines mit und eines ohne Geräte – werden von den beiden prominenten Trainings-Paten präsentiert. Der Name StarToday! und die Tatsache, dass ein spezielles Frauen- und Männerprogramm kreiert werden sollte, führte dazu, dass zwei prominente und durchaus sportlich attraktive Programmbotschafter gefunden werden mussten, die gemeinsam mit INJOY und BILD dazu aufrufen (start today), nun mit dem Muskeltraining zu beginnen. Die Prominenten konnten außerdem eigene Ideen in Absprache mit den Sportwissenschaftlern einbringen. Sowohl Anja Kling als auch Heiner Lauterbach sind für INJOY die ideale Besetzung als Fitnessbotschafter.

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„Wir sind nicht nur stolz als Partner von BILD ausgewählt worden zu sein. Wir sind auch stolz, dass wir erneut eine derart groß angelegte Neukundengewinnungsaktion – einmalig in der Branche bislang - für unsere Partner aufsetzen und obendrein zwei sehr bekannte und charismatische deutsche Schauspieler gewinnen konnten. Natürlich zählt am Ende des Tages der Erfolg für die Studios und der Imagegewinn für INJOY. Darauf werden auch mögliche Gespräche zur Fortführung der Zusammenarbeit basieren“, kommentiert Paul Underberg, Geschäftsführer INJOY, die Kampagne zusammenfassend. <<

INJOY Quality Cooperation GmbH INJOY ist mit mehr als 160 Studios eine der führenden Fitnessmarken Deutschlands. Alle Studios sind nach einem bewährten Franchisesystem inhabergeführt und stehen für eine qualitativ hochwertige und umfassende Betreuung der Mitglieder durch bestens ausgebildetes Personal. Rund 200.000 Mitgliedern vermittelt INJOY auf diese Weise einen aktiven und gesunden Lebensstil. Zur Markenfamilie von INJOY gehören die Untermarken „INJOY Lady“ (spezielle Studios für Damen) und „INJOY med“ (medizinisch orientierte Anlagen), INJOY physio und INJOY Station. www.injoy.de

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Club der Zukunft

Pavigym feiert 50-jähriges Jubiläum

ie Firma Permasa S.A. feiert am 9. September 2013 mit einem sehr sportlichen sowie festlichen Event das 50-jährige Bestehen ihrer Marke Pavigym™. Unter den Gästen der Feier in Alicante waren Vertreter verschiedener internationaler Organisationen aus der Fitness- und Gesundheitsbranche: Fitness First (UK), Les Mills (France), Stamina (Norwegen), FIBO, IHRSA Injoy, Linzenich Fitness Gruppe, Fit in, IFAA GmbH und auch F&G-Verleger Volker Ebener als einziger Vertreter der deutschen Fachmedien.

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Modellstudio „Tempel“

Pavigym-Gründer und Vorstandsvorsitzender Marcos Requena

Im Verlauf der Jubiläumsfeier weihte Pavigym™ das neue, äußerst spektakuläre Projekt ein: den Tempel, mit dem der Hersteller konsequent alle Features der Functional Zone (Energy+) als Lösung für Small-GroupTrainingseinheiten präsentiert. „Der Tempel ist ein 400 m² großes Modellstudio, in dem wir unsere Vision von der Zukunft der Fitnessclubs umgesetzt haben“, erläuterte Pavigym-Gründer und Vorstandsvorsitzender Marcos Requena das Projekt. „Wir haben in diesem Modellclub all die Erfahrung und Methoden verwirklicht, die wir bei Ausbildungen und durch Kooperationen überall auf der Welt zusammentragen konnten und die sich weltweit bewährt haben.“„Die Einweihung des Tempels bietet den perfekten Rahmen, um die Marke und die Innovation zu ihrem fünfzigsten Jubiläum zu ehren.”, sagte PavigymGeschäftsführer Jim Vester bei seiner Rede zu Einweihung des Tempels und hob die Zukunft dieser Technologie und die daraus entstehenden Möglichkeiten für die Fitnessbranche hervor.

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Der Look des Clubs von Morgen Die verantwortlichen bei Pavigym™ wollen die Fitness- und Gesundheitsbranche weltweit mit den bestmöglichen Design-Lösungen inspirieren und motivieren. Der Hersteller aus Spanien zeigt Leidenschaft für die Kombination von Stil, Design und Technik. Für die Betreiber moderner Gesundheits-, Fitness- und Wellness-Anlagen hat Pavigym™ mit seiner Palette von Bodenbelägen und konstruktiven Lösungen diverse Auswahlmöglichkeiten geschaffen, die attraktive und bleibende Eindrücke bei Mitgliedern hinterlassen – so auch bei den Gästen des Jubiläums-Events. „Wir bieten wir unseren Kunden einen Einblick in den neuen Look Ihres Clubs von Morgen“, sagt Geschäftsführer Jim Vester. „Wir haben diesen Markt nicht durch das Imitieren anderer erobert, sondern weil wir Mut bewiesen haben und die ersten in unserer Branche waren, die funktionelles Torsten Scheibel, Pavigym Sales Boden-Design mit Technologie Executive Germany, im Gespräch mit Paul Underberg, Inline/Injoy kombinieren konnten.“<<

Über Pavigym™ Pavigym™ wurde 1963 in Alicante, Spanien gegründet und ist der Marktführer in technischen Bodenbelags-Lösungen für die Sport- und Fitnessbranche, mit Verkaufs- und Kundendienst in über 80 Ländern. Pavigym™ kombiniert traditionelle Herstellung mit der neuesten Technologie und bietet Lösungen, die die Begeisterung, Bindung und Beteiligung der Mitglieder in weltweit über 15.000 FitnessCentern auf ein neues Niveau bringen. Für seine innovativen Bodenbelag-Lösungen verwendet Pavigym™ das qualitativ hochwertige Gummimaterial EVA, das auch Recycling-Lösungen ermöglicht. Außerdem werden Alternativen für die Bereiche Fitness, Aerobic/ Group x, Sport, Aqua, freies Hanteltraining sowie Body & Mind angeboten. Pavigym™ ist ebenso für seine bakteriell resistenten Aerobicmatten (Comfortgym) bekannt. Für weitere Informationen besuchen Sie einfach www.pavigym.com

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HUR setzt bei der MEDICA 2013 auf das Thema

„Aktives Altern“ Passende Trainingskonzepte in Verbindung mit sinnvollen Ergänzungsangeboten werden vorgestellt. Wir präsentieren Ihnen: • einen Aktiv-Aging-Zirkel • die HUR-Cardio-Line • das iBalance-Smart-Card-Test- und Trainingscenter • die TANITA-Körperfettwaage mit Software • unser Konzept zur Sturzprävention

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„Die Herausforderung besteht darin, die Szenarien zu kennen“ F&G-INSIDERInterview mit Iris Hauck, Alexandra Löffler und Heribert Beck von M.A.C.CENTERCOM

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Seit vielen Jahren gehört das Unternehmen M.A.C. CENTERCOM GmbH zu den führenden Anbietern von Studioverwaltungs-Software. Das Schwesterunternehmen SOVDWAER GmbH ist Marktführer im Bereich SoftwareLösungen für Therapie und Rehabilitation. Die SEPAUmstellung wurde für die Softwarelösungen der beiden Unternehmen technisch umgesetzt und im Zahlungsverkehr des eigenen Unternehmens seit vielen Monaten getestet. Nun beginnt die „heiße“ Phase, denn alle Unternehmen müssen bis Februar 2014 „SEPA-fähig“ sein. F&G-Chefredakteur Patrick Schlenz sprach mit Iris Hauck, Alexandra Löffler und Heribert Beck über die SEPAUmstellung und warum sie eigentlich ein einfacher technischer Umstellungsakt ist, es aber in der Praxis einiges zu beachten gilt.

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F&G: Besten Dank, dass Sie Zeit für ein Gespräch mit mir haben. Als erstes interessiert es mich, wie weit Sie mit der Umsetzung der SEPA-Thematik sind? M.A.C.: Aktuell sind alle Software-Produkte aus unserem Hause bereits SEPA-fähig. Das heißt, dass mit den Programmen M.A.C. CENTERCOM, M.A.C. Classic, Boris und THEORG die Lastschrifteneinzüge als SEPA-Lastschriften durchgeführt werden können. Im Kern unterscheidet sich eine SEPA-Lastschrift grundsätzlich nicht von einer bisherigen Lastschrift. Nach wie vor werden der Bank Aufträge zum Einzug von Forderungen als Datei übergeben. Die Bank zieht diese Forderungen von den angegebenen Konten ein. Lediglich das Dateiformat hat sich geändert. Anstatt der bisherigen DTAUS-Datei erzeugen unsere Programme die neuen SEPA-Dateien im sogenannten XML-Format, die dann online an die Bank übermittelt werden müssen. Allerdings, und das ist das Entscheidende, hat man neben der technischen Änderung auch neue Verfahrensregeln zu SEPA festgelegt, die jetzt entsprechende Anpassungen in den Clubs und Praxen erfordern. F&G: Was bedeutet „SEPA“ eigentlich und warum ist das Thema so wichtig für Fitness- & Gesundheitsanlagen sowie Therapeuten und Rehabilitationsanbieter? M.A.C.: Zum 01.02.2014 werden verschiedene Verfahren im Bankenbereich europaweit auf ein einheitliches Verfahren umgestellt. SEPA steht für „Single European Payment Area“. Hierbei wird neben der klassischen Überweisung auch die „Lastschrift“ europäisch vereinheitlicht. Ein direkter Vorteil für deutsche Unternehmen ist die Möglichkeit, mit SEPA auch bei Kunden mit einem ausländischen Bankkonto einziehen zu können, also für Unternehmen, die z. B. in Grenzgebieten ansässig sind. Das ist aber sicher nicht der Großteil derjenigen, die heute das Lastschriftverfahren zum Einzug von Forderungen verwenden. In Deutschland kennt man das Verfahren seit Jahrzehnten und es hat problemlos funktioniert. Insofern bedeuten die neuen Verfahrensregeln eher eine Verkomplizierung der Abläufe. Da SEPA aber beschlossene Sache und ab 01.02.2014 Pflicht ist, müssen sich alle Beteiligten rechtzeitig der Thematik stellen und die erforderlichen technischen und organisatorischen Änderungen durchführen. F&G: Wie haben Sie sichergestellt, dass Ihre Softwarelösung auch funktioniert? M.A.C.: Da wir selbst als Unternehmen monatlich eine fünfstellige Zahl von Lastschriften verarbeiten, haben wir zum Jahresanfang mit der Umstellung begonnen und so direkt viele Problemfelder aufgedeckt und praxisnah gelöst. Selbstverständlich haben wir neben unserer InhouseLösung auch alle unsere Software-Produkte SEPA-fähig gemacht. Aktuell sind alle Produkte bereits bei ausgewählten Anwendern im Einsatz.

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F&G: SEPA bedeutet für Sie „nur“ die Lösung eines technischen Problems. Gibt es denn besondere Umstände, die das Procedere doch nicht so einfach gestalten? M.A.C.: Es gibt zwei wesentliche organisatorische Punkte, die SEPA im Vergleich zum bisherigen sehr einfachen Verfahren verkomplizieren: Das sind einmal die neuen Vorlagefristen der Lastschriftendatei bei der Bank und die sogenannte Prenotifikations-Pflicht. SEPA unterscheidet zwischen Erst- und Folgelastschriften. Wird beim Kunden zum ersten Mal etwas eingezogen, muss diese Erstlastschrift fünf bis sechs Bankarbeitstage vor der Fälligkeit bei der Bank eingereicht werden. Ein Beispiel: Sollen alle Beiträge, die am 01.12.2013 fällig werden pünktlich eingezogen werden, muss nach momentanem Stand – mit fünf bis sechs Tagen Vorlagefrist – die Datei am Freitag, den 22.11.2013 zur Bank verschickt werden. Denn rechnet man nun fünf bis sechs Bankarbeitstage dazu, landet man bei dem 29.11.2013 bzw. dem 02.12.2013, an diesem Tag erfolgt die Wertstellung auf dem eigenen Konto. Bei Folgelastschriften – das sind die Beitragseinzüge, die nach der Erstlastschrift jeden Monat oder jede Woche regelmäßig erfolgen – beträgt diese Frist i.d.R. zwei bis drei Tage. Derzeit wird für Deutschland das so genannte „COR1“ Verfahren geprüft, das diese Fristen einheitlich auf einen Tag verkürzen soll. Angestrebt ist „COR1“ für Mitte November, allerdings ist der Zeitpunkt der Einführung von Bank zu Bank unterschiedlich und die Banken selbst geben teilweise noch keine offiziellen Termine bekannt. F&G: Und was bedeutet der zweite Punkt, die Prenotifikation? M.A.C.: Der Studiobetreiber ist laut SEPA-Regularien verpflichtet, den Kunden 14 Tage vor dem Einzug einer Erst- oder Einmallastschrift über den Betrag und den Zeitpunkt des Einzugs zu informieren. Damit soll dem Kunden/Mitglied ausreichende Kontodeckung ermöglicht werden. Diese Frist kann gemäß der SEPA-Regularien verkürzt werden (z. B. auf einen Tag), indem man eine entsprechende Klausel in den AGBs oder der Vereinbarung mit dem Kunden aufnimmt. Ob man die Prenotifikation gänzlich ausschließen kann ist offen. F&G: Können Ihre Kunden nach der Überwindung dieser Hürden davon ausgehen, dass alle Bankprogramme die neuen SEPA-Dateien problemlos verarbeiten? Oder muss man hier mit zusätzlichen Problemen rechnen? M.A.C.: Genau dieser Punkt bleibt bei unseren Tests nach wie vor spannend. Wesentlich dabei ist, wie unterschiedlich die Online-Banking-Programme arbeiten, und dass sie teilweise nach wie vor nicht wirklich SEPA-fähig sind.

Trafen sich zum InsiderInterview für die F&G (v.l.): Alexandra Löffler, Heribert Beck, Patrick Schlenz und Iris Hauck

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Mehr Infos Ausführliche Informationen zu den Produkten von MAC CENTERCOM und SOVDWAER bekommen Sie unter www.mac-centercom.de

Ein kleines Beispiel: Laut technischer Beschreibung können Erst- und Folgelastschriften in einer Datei zur Bank geschickt werden und die Bank „pflückt“ diese intern auseinander. Nun stellt sich aber heraus, dass viele Bankprogramme diese Separierung gar nicht können. Sie verlangen nämlich zwei Dateien, eine nur mit Erst-, die andere nur mit Folgelastschriften. Das musste natürlich sofort in der Programmierung unserer Softwarelösungen berücksichtigt werden und ist bereits erfolgt. F&G: Das bedeutet also, dass es für Sie eine Herausforderung ist, die verschiedenen Szenarien, die hieraus entstehen, zu kennen und zu lösen. M.A.C.: Wie Sie ganz richtig sagen: Die Herausforderung besteht darin, die Szenarien zu kennen, insbesondere in Bezug auf die unterschiedlichen Reaktionsweisen der vielen verschiedenen Online-BankingProgramme. Die eventuellen Probleme anschließend technisch zu lösen ist der einfachere Teil der Aufgabe. Da wir aber, wie eingangs erwähnt, selbst jeden Monat eine fünfstellige Zahl SEPA-Lastschriften durchführen und Anwender bereits in der Praxis testen, gehen wir momentan davon aus, dass wir die meisten möglichen Fallstricke gefunden und die damit einhergehenden Software-Anpassungen bereits vorgenommen haben. F&G: Was ändert sich den für den Anwender von Software, also den Club-Inhaber oder den Therapeuten? M.A.C.: Solange „COR1“ noch nicht flächendeckend eingeführt ist ändert sich im Wesentlichen die Einreichungsfrist der Lastschriftdatei bei der Bank. Diese ist deshalb so wichtig, da jederzeit die eigene Liquidität im Unternehmen sicher zu stellen ist – sprich die Wertstellung des Lastschriftbetrags auf dem eigenen Konto rechtzeitig erfolgen muss. Alles andere erledigt entweder unsere Software automatisch, wie z.B. das Umrechnen der Kontonummern in IBAN oder es sind formale Vorgänge, dass es z.B. jetzt Mandate mit Mandatsreferenzen anstatt der klassischen Einzugsermächtigung gibt. F&G: Haben die Anwender bei der Umstellung besondere Vorgehensweisen zu beachten? M.A.C.: Das Verfahren geht davon aus, dass der Einziehende denjenigen von dessen Konto er einzieht über die Umstellung auf SEPA informiert. Unsere SoftwarePakete bieten selbstverständlich die Möglichkeit dies umzusetzen.

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F&G: Wir hören gerade von einigen Clubs und Therapeuten, dass die Banken versuchen sie zu zwingen, bereits heute mit einer „SEPA-Lösung“ zu arbeiten. Ist dies rechtens und empfehlenswert? M.A.C.: Im Rahmen unserer schon frühen Tests Anfang des Jahres hatten wir den Eindruck, dass viele Banken selbst mit sehr unterschiedlichen Intensitäten an dem Thema SEPA gearbeitet haben. Die einen haben früher damit begonnen, die anderen später. Da aber nicht nur wir, sondern auch die Banken sicherstellen müssen, dass ihre Systeme am 01.02.2014 reibungslos arbeiten, kann es durchaus sein, dass das ein oder andere Institut jetzt den Druck erhöht, um ausreichende Testszenarien zu haben. F&G: Das heißt die Banken versuchen, kleine Kunden als „Versuchsobjekt“ für ihre eigene Software zu missbrauchen? M.A.C.: Nun, das ist vielleicht etwas drastisch formuliert. Fakt ist aber, dass auch die Banken nur dann, wenn Kunden in großer Zahl SEPA-Lastschriften einreichen, feststellen können, ob die eigenen Software-Systeme reibungslos funktionieren. Insofern sind die Banken vermutlich daran interessiert ausreichend Daten zu bekommen. F&G: Was empfehlen Sie Ihren Kunden? Eine möglichst schnelle Umstellung des Zahlungsverkehrs oder besser abzuwarten? M.A.C.: Für den normalen Anwender ist es wesentlich, dass trotz Umstellung seine Lastschriften zeitnah und ohne lange Vorlagefristen und Verzögerungen gutgeschrieben werden. Deshalb kann man jedem Anwender nur empfehlen, erst dann umzustellen, wenn sich das neue Verfahren bereits eingespielt hat und wenn kurze Vorlagefristen („COR1“) bestehen. Nach heutigem Stand ist dies voraussichtlich im Dezember oder Januar gegeben. F&G: Haben Sie für die F&G-Leser eine Checkliste der Dinge, die zu beachten sind? Können wir diese unseren Lesern als Download zur Verfügung stellen? M.A.C.: Bereits jetzt sollten Sie als Unternehmen bei der Bundesbank eine Gläubiger-ID beantragen (https://extranet.bundesbank.de/scp/). Außerdem muss bei vielen Banken eine separate Vereinbarung über die Einreichung von SEPA-Lastschriften getroffen werden. Dies sollte man ebenfalls zeitnah klären. Es gibt ein paar weitere Punkte, die Sie bei der Bank ansprechen sollten. Welche jeweils aktuell (noch) relevant sind, wird auf unseren Homepages www.mac-centercom.de bzw. www.theorg.de regelmäßig aktualisiert. F&G: Ich danke Ihnen für die interessanten Ausführungen!

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Deutscher Industrieverband für Fitness und Gesundheit e.V.

Ihr Verband im Netz: www.difg-verband.de

Unser Zukunftsmarkt: gestalten. entwickeln. fördern.

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Informieren Sie sich über unsere Projekte und Leistungen:

www.difg-verband.de DIFG e.V. Stromstraße 41 40221 Düsseldorf Telefon: +49 (0) 2 11/ 15 79 96-13 Telefax: +49 (0) 2 11/ 15 79 96-15 Internet: www.difg-verband.de E-Mail: info@difg-verband.de


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IST-Hochschule für Management IST-Präsident Dr. Hans E. Ulrich bei seiner Eröffnungsrede

Ehrengast war Düsseldorfs Bürgermeisterin Dr. Marie-Agnes Strack

Eröffnung in den Düsseldorfer Schwanenhöfen ie neu gegründete ISTHochschule für Management und das ISTStudieninstitut haben am 4. September Eröffnung des gemeinsamen Firmensitzes gefeiert. Die neuen Räumlichkeiten in den Düsseldorfer Schwanenhöfen wurden im Rahmen einer Feier mit rund 250 Gästen eingeweiht. Als Ehrengast begleitete die Bürgermeisterin Dr. Marie-Agnes StrackZimmermann die Feierlichkeiten. Sie hob in Ihrer Ansprache die besondere Bedeutung des Bildungsstandortes Düsseldorf hervor, der nun um eine private Hochschule reicher ist.

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Mehr Infos Ausführliche Informationen zu den Studiengängen der IST Hochschule für Management bekommen Sie unter deutschlandweit kostenfreien Rufnummer 0800 4780800 oder www.ist-hochschule.de Alle Infos zum Aus- und Weiterbildungsangebot des IST Studieninstituts finden Sie unter www.ist.de

Staatlich anerkannte Hochschule Bereits Anfang des Jahres erhielt die IST-Hochschule für Management die Zulassung als staatlich anerkannte Hochschule. Die ersten Studenten konnten schon im April ihr ordentliches Studium aufnehmen. Mit der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten starteten im Oktober 2013 alle vier Fernstudiengänge – rechtzeitig für die doppelten Abiturjahrgänge. Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten konnten Interessenten sich ausführlich über die Bachelor-Studiengänge „Sportbusiness Management“, „Fitness and Health Management“, „Tourismus Management“ und „Hotel Management“ informieren und persönlich beraten lassen. Auch am weiteren Aus- und Weiterbildungsangebot des IST-Studieninstituts bestand großes Interesse. Darüber hinaus waren viele Dozenten und Partner des IST der Einladung gefolgt und haben die Feierlichkeiten zum Anlass genommen, sich intensiv untereinander auszutauschen und sich mit den neuen Räumlichkeiten vertraut zu machen.

hatten einen höheren Platzbedarf beim Fernunterrichtsanbieter zur Folge. In den Schwanenhöfen hat das IST nun auf rund 2000 m2 seinen neuen Firmensitz bezogen. Die Schwanenhöfe sind ein Industrieareal mit langer Tradition in Düsseldorf. 1897 begann alles: Die alte Seifenpulverfabrik Dr. Thompson’s produzierte in den mächtigen Werkshallen an der Erkrather Straße – zunächst Seifenpulver, später auch andere Reinigungsund Pflegeprodukte. 1933 übernahm Henkel alle Anteile an der Firma. Bis 2005 produzierte der Konzern

Attraktiver Firmensitz Kontinuierliches Wachstum des IST-Studieninstitutes und die Gründung der IST-Hochschule für Management

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dort. Dann war Schluss. Investoren übernahmen wenige Jahre später und bewahrten das Areal davor, zu einer Industriebrache zu verkommen. Die alten Gebäude wurden aufwändig saniert und zu einem Quartier für Arbeiten, Dienstleistungen und Kultur umgebaut, das heute insgesamt 37.000 m2 umfasst. Im September 2013 hat das IST dann sein neues Quartier in den Schwanenhöfen bezogen. Die neuen Büroräumlichkeiten und das Seminarzentrum haben einen reduzierten, aber sehr stylischen Loft-Charakter. Das IST hat hier einen attraktiven Firmensitz und die erforderlichen räumlichen Kapazitäten zur Durchführung seiner Aus- und Weiterbildungsangebote.

Projekt Gold 2012 Auf der Einladung zur Eröffnungsfeier war er angekündigt worden und sein Vortrag wurde von den Gästen und den Mitarbeitern des IST mit großer Spannung erwartet: Julius Brink, Beachvolleyball-Olympiasieger 2012 und IST-Student. Gemeinsam mit seinem Trainer Markus Diekmann erläuterte der Spitzensportler in einem sehr kurzweiligen Vortrag das „Projekt Gold 2012“. Ein Vortrag der eindrucksvoll zeigte, wie Hindernisse überwunden werden, wie man als Team gestärkt aus Niederlagen hervorgeht und wie wie er sein Ziel, die Gold-Medaille in London zu holen, verwirklichen konnte. Dabei gelang ihm immer wieder der Transfer vom Leistungssport zu seinem Studium. Die Zuhörer in dem überfüllten Raum haben aus „erster Hand“ erfahren, welche Rolle Motivation, Willenskraft, ausgefeilte Strategie oder Talent auf dem Weg „nach oben“ spielen. Nach einem rundum gelungen Tag mit zufriedenen Gästen klang die Veranstaltung bei Live-Musik, leckeren Cocktails und Fingerfood aus. <<

ein Training nach dem Motto „Viel-hilft-viel“ noch immer am besten funktioniert?

Die vier neuen Bachelor-Studiengänge Vier Studiengänge stehen an der der IST Hochschule für Management zur Auswahl: • Bachelor Sportbusiness Management • Bachelor Tourismus Management • Bachelor Hotel Management • Bachelor Fitness and Health Management Im Rahmen dieser Studiengänge werden fundierte wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse und die für Managementpositionen wichtigen Sozial-, Methoden- und Führungskompetenzen vermittelt. Vom ersten Semester an steht parallel auch branchenspezifisches Fachwissen mit hohem Praxisbezug auf dem Lehrplan. Durch verschiedene Wahlmodule haben die Studenten die Möglichkeit, ihr Studium nach ihren persönlichen Interessen auszurichten. Wahlweise können auch Praxis- oder Auslandssemester absolviert werden. Vermittelt werden die Inhalte durch einen vielfältigen, zeitgemäßen Methoden-Mix: Neben flexibel zu bearbeitenden Studienheften und ergänzenden Präsenzphasen werden multimediale Vermittlungsformen wie z.B. virtuelle Klassenzimmer und Online-Vorlesungen angeboten. Die daraus resultierende örtliche und zeitliche Flexibilität lässt einen großen Spielraum für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Auch die Dauer des Studiums ist wählbar: Es gibt neben der klassischen 6-semestrigen Studiendauer auch eine 8-semestrige Variante, bei der parallel zum Studium noch mehr Zeit zum Sammeln von Praxiserfahrungen bleibt.

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und mehr erfahren.


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Studio für Senioren

Studioleiterin Sarah Bomm betreut das 1. Mitglied im SenioFit, Peter Herrmannsen, 86 Jahre alt

SenioFit – was draußen dran steht ist innen drin Am 17. August 2013 eröffnete in Schwerte das erste SenioFit® – Geräte und Trainingskonzept wurden speziell für die Bedürfnisse der Zielgruppe entwickelt. Mehr Infos Weitere Informationen über das Studio und das Konzept Seniofit bekommen Sie unter www.seniofit.de

s ist eigentlich nicht unser Ding, über die 7.500ste Fitness- und Gesundheitsanlage oder die zehnte Anlage von Hänschen Müller einen bebilderten Bericht zu machen, um damit die F&G zu füllen. Wenn wir mal über ein Studio schreiben, dann muss schon etwas Besonderes daran sein. Nachdem wir in der vorigen Ausgabe über die Vergabe des Senioren-siegels an das Essener Studio „Punch“ berichtet hatten, waren wir jetzt in Schwerte in der Nähe von Dortmund, wo man es glattweg gewagt hat, ein Studio „SenioFit“ zu nennen.

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Die komplizierte Zielgruppe Ansätze, Fitness-Studios für Senioren zu eröffnen, haben wir schon viele erlebt, doch immer war es bisher etwas halbherzig. Den Grund dafür kann ich sehr gut nachvollziehen. Denn, bevor ich 2002 meine erste Seniorenmesse im Messegelände Köln veranstaltet habe, wurde ich von allen SeniorenMarketingspezialisten davor

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Das Team vom SenioFit in Schwerte: Sarah Bomm (Studioleitung), Eva Schöllling (Beraterin), Tobias Sappich (Trainer), Daniel Wittmers (Azubi), Peter Herrmannsen (1. Mitglied 86 Jahre), Sidney Capraro (Trainer), Jan Rozanka (Gründer)

gewarnt, in meiner Werbung den Begriff „Senioren“ zu nutzen. Niemand will sich so ansprechen lassen und niemand ordnet sich selbst unter diesem Begriff ein. Ich habe es daraufhin auch nie gewagt, das Wort „Senioren“ in der Ansprache an die Messebesucher zu nutzen. Hier geht es aber nicht um eine Messe, hier geht es nur um eins: Die Gesundheit, die Sturz-Prävention und die Mobilität von Senioren. Als wir dann die Einladung zur Eröffnung eines Studios in Schwerte mit Namen „SenioFit“ erhielten, haben wir sofort zugesagt und sind am Eröffnungstag dort gewesen.

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Studio & Ausstattung Auf den ersten Blick zeigt sich ein angenehm überschaubarer Trainingsbereich mit ca. 20 bis 30 Geräten, wobei der Schwerpunkt im Krafttrainingsbereich liegt. Nun ist es auch für die Betreiber dieses Studios kein Geheimnis, dass bei älteren Menschen die Kraft weitaus leichter aufzubauen ist, als die Ausdauer. Imponiert hat uns schon die Konsequenz, mit der in Schwerte das gesamte Studio in Richtung Senioren aufgebaut und bestückt ist. Die durch Luftdruck gebremsten Kraftgeräte hat der SenioFitMitinhaber Jan Rozanka selbst entwickelt und Senioren-adäquat konzipiert. Auch für die Vibrationsplatten die zum Trainingskonzept gehören hat man bei SenioFit eine zielgruppengerechte Lösungen gefunden. Zunächst wurde Schwingungsfrequenz der Plates senioren-gerecht herab gesetzt und zusätzlich kann das Training über selbst entwickelte Zugelemente an den Plates sehr stark intensiviert werden. Die Seilzug-Geräte im SenioFit lassen ein funktionales Training mit allen erdenklichen Bewegungsabläufen zu, wobei der Trainingswiderstand nicht über Steckgewichte, sondern über die Vorspannung von Bootstauen reguliert wird. Das SenioFit arbeitet mit dem BIAMessgerät (Bioelektrische Impedanzanalyse) von InBody, das eine direktsegmentale Mehrfrequenz-Messung durchführt. Der Körper wird dabei in fünf Segmente unterteilt (Arme, Beine und Rumpf). Auf diese Weise kann die Impedanz in jedem Segment einzeln gemessen werden. Die Messergebnisse können somit sehr genau und präzise ermittelt werden. Aus der Messung des jeweiligen Muskelanteils jedes Segmentes werden Rückschlüsse auf die mögliche Fettreduktion gezogen, denn je mehr Muskulatur vorhanden ist, desto mehr Fett kann abgebaut werden. InBody ist sicher ein Gerät, das in gut geschulte Hände gehört und auch nicht gerade billig ist. Für ältere Menschen aber ein Kontrollgerät, das Fortschritte im Training genau dokumentieren kann und wichtige Daten zur Vorbeugung geriatrischer Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herzleiden und Volker Ebener Fettleber liefert. <<

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InBodyGebietsmanager Michael Quehl demonstriert uns die BIA mit InBody

Stimmt

nicht! Das SenioFit®-Konzept Das SenioFit®-Trainingskonzept basiert auf vier Säulen – drei Trainingsmethoden, ergänzt durch einganzheitliches Ernährungskonzept. Die Räumlichkeiten sind für das Wohlbefinden der Senioren mit dem speziell entwickelten SenioFit®-Lichtkonzept ausgestattet, das wohltuend auf Körper und Geist wirkt. Das Zirkeltraining beansprucht alle Hauptmuskelgruppen. Die Trainingsgeräte sind kreisförmig angeordnet und ermöglichen ein bequemes Wechseln zwischen den einzelnen Übungen. Das schonenede funktionelle Training steigert Muskelleistung, Körperstabilität, Beweglichkeit, Ausdauer und die Schnelligkeit. Für Senioren ist das Vibrationstraining eine vergleichsweise neue Form des Trainings: Die Muskulatur wird nicht nur erhalten sondern auch gestärkt und aufgebaut. Die Ernährungsbetreuung ist ein Schlüssel für dauerhaften Erfolg.

Wer zu hart trainiert, vergisst die wichtige Regeneration und schadet auf Dauer seiner Gesundheit. Die aerolution zeigt Ihnen, wie viel Sport für Ihre Kunden gesund und zielführend ist.

Mitinhaber Jan Rozanka zeigt uns die Seilzug-Geräte

Alle Fakten unter:

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www.aerolution.de/Fakten


UNITY™ – Das Wohnzimmer im Fitness-Format iPod

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Erfahren Sie, wie Sie Ihr Geschäftsmodell optimieren können UNITY ist mywellness cloud-READY und stellt die perfekte Plattform für Technogyms neue Cloud-Technologie dar. Dank der Mywellness® Cloud von Technogym sind Sie in der Lage Ihren Mitgliedern Wellness „on the GO“ zu bieten und Ihnen die Kontrolle über ihren Trainingsstand zu ermöglichen, egal wo sie sind und überall, wo sie möchten. Wählen Sie die Mywellness-Apps, die am besten zu Ihrem Club und den Bedürfnissen Ihrer Mitglieder passen.

mywellness cloud und UNITY - Perfektes Kundenmanagement für Fitnessclubs und Physiotherapeuten Als Fitnessstudiobetreiber oder Physiotherapeut verfügen Sie mit UNITY™ und mywellness® cloud über die beste integrierte Lösung, um Ihren Kunden ein unvergleichliches Trainingserlebnis zu bieten, mit dem sie hoch zufrieden sein werden. Durch die Benutzung professioneller Apps können Sie Ihren Mitgliedern genau auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Trainingsprogramme bereitstellen und sie auch außerhalb ihrer Einrichtung betreuen.

UNITY – Erweitern Sie ihr Angebot UNITY ist die erste offene Plattform der Fitnessbranche, die Ihnen neue Möglichkeiten für Ihr Fitnessstudio eröffnet und Sie so von Mitbewerbern abhebt. Offene Plattform bedeutet, dass die Inhalte des Displays vom jeweiligen Nutzer personalisiert werden können. Ihr Kunde kann zum Beispiel Facebook, andere Apps und bevorzugte Internetseiten auf der Startseite hinterlegen und bekommt diese dann immer automatisch beim Training angezeigt. Ihre Clubmitglieder können – wie bei einem Smartphone oder Tablet-PC – wischen, scrollen, klicken und von einer Aktivität zur anderen springen – das Training wird so wirklich interaktiv. Einfacher Log In durch patentierte Technik Die Benutzer können sich über einen QR-Code, NFC Identifikation, oder den Technogym mywellnesskey anmelden. Sobald sie angemeldet sind erscheint ihr persönliches Profilbild auf dem Touchscreen und sie können direkt auf ihren Facebook- oder mywellness Account zugreifen, sowie auf ihre Lieblings Apps, Fernsehsender und Internetseiten.


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Sichern Sie sich Freikarten unter 0800 0556633 und besuchen Sie uns in Halle 4 Stand G25

Unterstützte Professional Apps Die Technogym Profi-Apps ermöglichen Ihnen überall den regelmäßigen Kontakt mit ihren Mitgliedern und eine professionelle Betreuung, sei es im Studio, auf Reisen oder zu Hause.

Inhalte ENTFERNUNG, ZEIT, KALORIEN

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VIRTUELLES TRAINING

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Eine Auswahl interaktiver OutdoorTrainingsvideos ALLE ÜBUNGEN

vollständige Liste der verfügbaren Trainingsprogrammee

Auswahl eines Spiels aus den beliebtesten, direkt verfügbaren Apps TV

Fernsehkanäle und zum Fernsehen

ZUSÄTZLICHE APPS

Informationen unter 0800 0556633 oder info_d@technogym.com

Menü mit zusätzlichen Apps, die vom Club angepasst und von Technogym App Store installiert wurden

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mit den Lesezeichen und auf kostenloses Surfen im Internet


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Die guten Seiten der Sonne genießen Die neueste Generation Sonnenengel

m Anfang war es eine Vision: ein Solarium, das Sonnenbrand ausschließt und sich individuell auf den Nutzer einstellt. Mit dem Ergoline Sonnenengel wurde diese Vision Wirklichkeit.

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Sonnen ohne Reue

Mehr Infos Weitere Informationen zur neusten Generation des Sonnenengel bekommen Sie unter www.ergolinesonnenengel.de

Der intelligente Hautsensor des Sonnenengel misst in Sekundenschnelle die individuelle UV-Empfindlichkeit der Haut und vermeidet so das Risiko eines Sonnenbrands. Das variable Spektrum wurde speziell für 0,3 W/m2 entwickelt, das ist die seit 2007 EU-weit vorgeschriebene Obergrenze für die bräunungswirksame Leistung in Solarien. Durch den intelligenten Mix aus UV-A und UV-B erhält jeder Nutzer optimale Bräunungsergebnisse. Das innovative Konzept konnte neue Kundenkreise ansprechen und das Preisniveau für die Besonnung deutlich steigern.

Neuer Hautsensor Die neuste Version des Hautsensors liefert noch genauere Ergebnisse und macht die Messung noch einfacher. Der intelligente Voice-Guide und die Rückmeldung durch unterschiedliche Farben unterstützen die sichere Bedienung des Sonnenengel zusätzlich. Auch eine Kalibrierung ist nicht mehr nötig, was das Handling für die Mitarbeiter noch einfacher macht.

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Vitamin D auf Knopfdruck Neu ist auch die Möglichkeit zur Auswahl eines individuellen UV-Programms. Vitamin D Sunshine gibt ein Spektrum mit hohem UV-B-Anteil ab und ist perfekt für Alle, denen die biopositiven Wirkungen des Sonnenlichts wichtiger als die Bräunung ist. Mit Styling Sunshine gibt es zusätzlich eine intensive, direkt sichtbare Bräune.

Die neue Generation Jetzt gibt es die neueste Sonnenengel-Generation. Das neue Design und die eindrucksvolle LED-LightShow faszinieren auf den ersten Blick. Auch der hell erleuchtete Innenraum lädt zum Sonnen ein. Außerdem verfügt die neueste Solariengeneration über Near Field Communication (NFC). Eine Technik, die aus der sicheren Bezahlung bereits bekannt ist. Mit NFC Connect können die Nutzer sämtliche Komforteinstellungen, wie z.B. Aqua Fresh, Aroma, Temperatur der Klimaanlage oder die gewünschte Musikquelle einfach auf Ihre Mitgliedskarte speichern. Beim nächsten Besuch wird die Mitgliedskarte einfach vor das NFC Connect-Feld gehalten – und der Sonnenengel ist sofort auf die individuellen Komfortwünsche einstellt. <<

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„Beim Kunden einen

‚Wow-Effekt‘ auslösen“

Marcellus Mayer

F&G-INSIDERInterview mit Rudolf Frei und Marcellus Mayer von der Frei AG

Die Frei AG setzt seit über 37 Jahren wichtige Akzente in Bereich Medical-Fitness. Das Unternehmen aus Kirchzarten im Schwarzwald setzt jedoch nicht nur auf neue Geräte-Funktionalitäten, die am Reißbrett entstehen, sondern berücksichtigt bei der Entwicklungsarbeit die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden ebenso, wie das Design der Geräte. Funktionalität, Kundenorientierung und Ästhetik sind die Maxime des Unternehmens. F&G-Chefredakteur Patrick Schlenz sprach mit den Vorständen Rudolf Frei und Marcellus Mayer. Mehr Infos Ausführliche Informationen zum Unternehmen FREI AG, dessen Historie und Angebot bekommen Sie unter www.frei-ag.de oder auf der MEDICA in Halle 4, Stand G22

F&G: Guten Morgen. Es freut mich sehr, dass Sie Zeit für ein Gespräch mit mir haben. Seit wie vielen Jahren ist das Unternehmen FREI denn mittlerweile am Start? Rudolf Frei: Ich habe das Unternehmen vor über 37 Jahren gegründet und bin seit dieser Zeit mit dabei. Mittlerweile habe ich das operative Geschäft an meinen Vorstandskollegen Herrn Marcellus Mayer abgegeben und ich kümmere mich primär um innovative Produktideen und Konzeptentwicklungen. F&G: Hat die Frei AG in dieser Zeit Trends gesetzt? Rudolf Frei: Ja, natürlich. Um nur ein Beispiel zu nennen: Wir waren das erste Unternehmen überhaupt, das im Designbereich den Vierkantstahl durch elliptische Formen ersetzt hat. Danach wurde die elliptische Form und überhaupt Design zum Trend. Ich bin Inhaber einer Vielzahl von Patenten, die ich

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Rudolf Frei

in meiner langjährigen Tätigkeit entwickelt habe. Einige dieser Lösungen waren Vorbild für viele andere Entwicklungen in der Branche. F&G: Wo steht das Unternehmen Frei AG aktuell. Rudolf Frei: Wir sind eines der ganz wenigen Unternehmen, die die letzten 37 Jahre ununterbrochen auf dem Markt agiert haben. Wir haben unsere Produkte und Konzepte konsequent entwickelt und können behaupten, dass wir in all den Jahren unsere Innovationskraft, aber auch die Kompetenz bei der Betreuung unserer Kunden behalten haben. Darüber hinaus haben wir ein gutes Image und einen hohen Bekanntheitsgrad. Heute sind wir aus diesen Gründen einer der führenden Anbieter im Bereich MEDICAL-Trainings-Equipment. Wir bieten Trainingsgeräte für Physiotherapeuten, Reha-Zentren, Kliniken aber auch für Fitness- & Gesundheitsanlagen. Diese Position wollen wir auch in Zukunft innehaben. Marcellus Mayer: Wir bauen auf langfristige Partnerschaften mit unseren Kunden und Lieferanten und legen höchsten Wert auf unsere Produktqualität. Wir produzieren die Komponenten unserer Geräte alle in

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Deutschland und unsere Manufaktur montiert diese hier am Standort. Dadurch können wir den hohen Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden. F&G: Wie sichern Sie diese Position langfristig ab? Marcellus Mayer: Neben dem bereits genannten Qualitätsanspruch, sind unsere Mitarbeiter ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Wir pflegen aber auch sehr viele Kooperationen mit Kliniken und Universitäten sowie Betreibern von Seniorenresidenzen, um unsere Produkte weiterzuentwickeln und um aus der Praxis heraus zu lernen. Dafür unterstützen wir Studien und setzen Prototypen ein, deren Praxistauglichkeit auf die Probe gestellt wird um ggf. weitere Verbesserungen vorzunehmen, bevor die Serienfertigung startet. Rudolf Frei: Wir bieten kein „Schema-F“ an. Unsere Produkte sollen auch in Zukunft durch ihre Harmonie aus Funktionalität und Design beim Kunden einen „Wow-Effekt“ auslösen. Wenn wir dies mit unseren hervorragenden Mitarbeitern weiterhin leisten können, werden wir alle Herausforderungen meistern. F&G: Geräte und Konzepte möchten viele Firmen verkaufen. Welche zusätzlichen Beratungsleistungen bieten Sie Ihren Kunden, damit diese nicht einfach nur Geräte „herumstehen“ haben, sondern erfolgreich arbeiten können? Marcellus Mayer: Unsere Geräte sind mit einer Software zur Trainingssteuerung und zur Einbindung freier Übungen in den Trainingsplan ausgestattet. Die Software dokumentiert das Training und verfügt über Schnittstellen zu Verwaltungsprogrammen. Zusätzlich bieten wir mit unserem Partner, der FREI NORD GmbH,

auch ein Beratungskonzept an. Egal ob bei bestehenden Einrichtungen oder Neuplanungen, nach einem Vorgespräch mit unseren Kunden entwickeln wir Vorschläge für die optimale Nutzung ihrer Trainingsräume. Außerdem stellen wir dabei sicher, dass alle Voraussetzungen erfüllt werden, damit unsere Kunden ihre erbrachten Leistungen auch abrechnen können. Die Beratungsleistungen gehen bis hin zu einer Marketing-, BWL- & Finanzierungs-Beratung. Damit unterstützen wir unsere Kunden auch bei der Erreichung ihrer betriebswirtschaftlichen Ziele.

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Das Interview fand im neuen Show-Room der Frei AG in Kirchzarten statt

F&G: Wie sehen Sie die Zukunft des Medical-FitnessMarktes? Rudolf Frei: Die sehen wir als sehr gut an. Dies aus zwei Gründen: Zum einen sind wir der Überzeugung, dass der Trend immer mehr zu anspruchsvollen Dienstleistungen für Selbstzahler geht, da immer mehr Verantwortung von den Krankenkassen auf die Versicherten verlagert wird. Diese Patienten haben einen immer höheren Anspruch und sind bereit in Ihre Gesundheit zu investieren. Zum anderen ist aufgrund der demographischen Entwicklung klar, dass immer mehr ältere Menschen fit und gesund im Alter sein möchten, um länger Spaß am Leben zu haben. F&G: Herr Frei, was wünschen Sie sich persönlich für die Zukunft Ihres Unternehmens? Rudolf Frei: Ich wünsche mir, dass ich und das ganze Unternehmen weiterhin durch Überlegungen und Beobachtungen neue Ideen und individuelle Lösungen zum Wohle unser 40.000 Kunden bieten können. F&G: Ich danke Ihnen für das Interview. <<

Firmengründer Rudolf Frei ließ es sich nicht nehmen, F&G-Chefredakteur Patrick Schlenz von den Möglichkeiten das Aktiv Tramp zu überzeugen

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Artis im Just Fit Rosrath

Art in Motion Technogym und Just Fit feiern erfolgreiche Deutschland-Premiere der neuen Gerätelinie Artis® Artis im Just Fit Rosrath

ange blieb es spannend, wer als Erster die neuen – bereits jetzt schon sagenumwobenen – Artis-Geräte von Technogym dem breiten Publikum würde präsentieren können. Zwar hatte es schon anlässlich der Eröffnung des Hogarth-Clubs im London am 2. Mai und auch im hauseigenen Studio in der deutschen Technogym-Zentrale eine Artis-Installation gegeben, aber die offizielle Deutschland-Premiere fand dann bei Frank Böhme im Just Fit in den Düsseldorfer Arcaden statt. Zur Premieren-Party am Freitag, den 27. September 2013, waren rund 450 Gäste gekommen, die mit LiveMusik und Snacks bei einem gemütlichen Abend unterhalten wurden und sich in lockerer Atmosphäre über die Artis-Geräte informieren konnten.

L Mehr Infos Ausführliche Informationen zu ArtisLinie von Technogym bekommen Sie unter www.technogym.com/de www.justfit-clubs.de www.thehogarth.co.uk

Die Entscheider feierten gemeinsam die Artis-Premiere im Just Fit in Düsseldorf: Jörg Böhme, Hans Schwarzenberg, Sergio de Feo, Michael Böhme, Frank Böhme, Marc Niedernhuber (Clubleiter), Christian Dietrich (Geschäftsführer von Technogym Deutschland)

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Die Arits-Linie im Just Fit Dusseldorf

Quantensprung für Technogym Für Technogym bedeutet die Artis-Linie mit ihrem sicher vertretbaren, doch recht anspruchsvollen Preis einen Quantensprung. Zu den vielen Neuerungen gehört u.a. eine Schnittstelle mit Anschlussmöglichkeiten wie z.B. NTC (RFID) und QR-Code-Technologien über den Wellness-Key hinaus. Auch das Direkt-Drive-System ist bereits zum Patent angemeldet. Bis in die letzte Kleinigkeit, z.B. das ergonomische Design der Handgriffe sowie die anatomisch geformten Sitze ist die Geräte-Generation komplett neu.

Erst Düsseldorf dann Rösrath Sicher ist Düsseldorf das richtige Pflaster für die Einführung dieser Geräte, die mit so vielen technischen Innovationen ausgestattet sind, die aber auf den ersten Blick durch ihr schlichtes, elegantes Design beeindrucken. Überrascht hat uns, dass es dann am Tag direkt nach der Premiere in Düsseldorf die Präsentation der ArtisLinie auch im Just Fit in Rösrath gab, einer

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Robert Bäumner zeigte uns in Rösrath die Möglichkeiten der Artis-Geräte

Gemeinde mit ca. 28.000 Einwohner in der Nähe von Köln. Natürlich haben wir uns das auch angesehen. Am Sonntag, schon um 10 Uhr morgens, war der große Parkplatz vor der Anlage überfüllt. Den vielen Besuchern standen – wie schon am Freitag zuvor in Düsseldorf – geschulte Trainer vom Just Fit aber auch von Technogym zur Verfügung und erklärten die Möglichkeiten eines gesunden Trainings auf den Artis-Geräten – sowohl in Kleingruppen als auch mit persönlicher Einweisung. Hier „auf dem Land“ war das Phänomen der großen Zahl älterer Interessenten klar feststellbar. Für die Fitness- & Gesundheitsbranche ist dies ein Trend für das weitere Wachstum in der bevölkerungsstärksten Altersgruppe. << Volker Ebener

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Hard Candy Fitness eröffnet in Berlin

Mehr Infos Weitere Informationen zu Madonnas Hard Candy Fitness und zur Eröffnung in Berlin bekommen Sie unter www.hardcandyfitness.de

Mit einem rauschenden Fest feierte Hard Candy Fitness in Berlin seine Eröffnung. Auf knapp 2.600 m² feierten 2.000 geladene Gäste aus dem Profisport, ShowBusiness, Partner, Freunde und neue Mitglieder die Eröffnung. Highlight des Abends war die Performance von Madonnas Personal Trainerin Nicole Winhoffer

Madonnas deutsche Partner Ralf (l.) und Jürgen Jopp mit Madonnas Personal Trainerin Nicole Winhoffer in die Mitte

m Freitag, den 27.September 2013 feierte in Berlin der erste Fitness Club von Pop-Ikone Madonna – Hard Candy Fitness – seine Eröffnung. „No Sweat, No Candy“ hieß es schon auf der Eröffnungsveranstaltung bei der Performance von Madonnas Personal Trainerin Nicole Winhoffer, dem Probetraining auf den neuen Technogym Fitnessgeräten oder beim Feiern zu später Stunde auf der Tanzfläche: Schwitzen was das Zeug hält.

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Ein Club der Superlative

Der ehemalige Box-Weltmeister Arthur Abraham testete die Geräte persönlich

Auch der ehemalige Berliner Fußballprofi und Nationalspieler Arne Friedrich (r.) kam zur Eröffnung

Auf über 2.600 m² kamen ca. 2.000 geladene Gäste aus dem Profisport, VIPs aus Funk und Fernsehen, Kooperationspartner, Freunde und Mitglieder zusammen, um mit einem rauschenden Fest den Start von Hard Candy Fitness in Berlin zu feiern. Mit 60 hochmodernen Kraft-, Cardio- und Functional Geräten von Technogym und einem umfangreichen Kursangebot setzt das neueröffnete Hard Candy Fitness in der Clayallee in Berlin-Zehlendorf neue Maßstäbe. Neben dem ganzheitlichen Training auf innovativen Fitnesslösun-

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gen von Technogym lädt ein großzügiger Wellnessbereich mit Indoor-Pool (25 Meter), Saunen, Dampfbad, Solarien und Ruheraum mit drei Außenterassen (zusammen 400 m²) zum Entspannen ein.

Die Geräte der Profis Profisportler wie Arne Friedrich und Arthur Abraham ließen es sich nicht nehmen bei der Eröffnung des Hard Candy Fitness selbst Hand an die Geräte von Technogym anzulegen. Im Profisport ist Technogym bekannt. Die Formel 1-Piloten von Ferrari trainieren seit Jahren mit Technogym-Geräten. Auch viele internationale Fußballvereine wie Juventus Turin, Inter Mailand, Real Madrid und der FC Liverpool F.C. oder die Segelteams Alinghi und America’s Cup Luna Rossa halten sich mit den Geräten fit. Mit Cardio-Geräten der Excite+ Linie, Kraftgeräten der Linien Pure Strength, Selection Line und Element Line sowie den Kinesis Stations und der Kinesis One aus dem Hause Technogym – viele der Geräte in den Hard Candy Farben – bietet Hard Candy Fitness den Berlinern einen professionellen Gerätepark für ein effektives Training. <<

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Harvard Fitness & Private SPA – Saarbrücken Mitten in Saarbrücken, im neu entstandenen Szenequartier rund um den Eurobahnhof hat vor wenigen Tagen die Premium Fitness Anlage „Harvard Fitness and Privat SPA“ eröffnet. Dieser Club ist ein Meilenstein für Betreiber Michael Huether, der in den letzten sechs Jahren deutschlandweit 33 Fitnessstudios eröffnete. aarbrücken, unweit der Europa Galerie im aufstrebenden Quartier Eurobahnhof und inmitten von Lofts, Gastronomie und Ärztehaus gibt es nun einen außergewöhnlichen Fitnessclub, der wirklich alles bietet, was man sich wünscht. Auf mehreren offen gestalteten Ebenen mit einer Fläche von 1800 m² findet man eine gelungene Kombination aus Fitness, Beauty, Wellness und Gesundheit. Das aufwendig sanierte historische Gebäude, eine ehemalige Buswerkstatt, weist im Innenbereich modernste Energieeffizienz und Technik auf und verfügt somit über das Prädikat „Green Building“. Für das geschmackvolle Innendesign ist bis ins kleinste Detail

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Michael Huether selbst verantwortlich, der sich nach eigener Aussage mit dieser hochkarätigen Fitness Einrichtung einen persönlichen Traum verwirklicht hat. Im Kraft- und Cardiobereich setzt der Betreiber ausschließlich auf den Hersteller MATRIX. In besonders reizvollen Kontrast zum hellen Interieur steht der matt-schwarze Lack der Geräte aus der ULTRA, AURA und VERSA Serie. Neben dem umfangreichen Kursangebot wie Spinning und Zirkeltraining, wird im separaten Loft Bereich Yoga, Pilates und auch Personal Training angeboten. Für die individuelle Betreuung der Kunden stehen 12 Trainer zur Verfügung. Ein Gesundheitsscheck durch den ansässi-

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gen Orthopäden gehört ebenso zum Leistungsspektrum wie die Nutzung des großzügigen SPA Bereichs, der neben einer Finnischer Sauna und Biosauna eine angenehme Ruhezone bietet. Für dieses unschlagbare Paket bezahlen Mitglieder nun 79 € monatlich. Zur Eröffnungsfeier des Harvard Fitness and Privat Spa am 3.Oktober waren 300 Gäste geladen, die durch einen hinreißenden Showact rhythmischer Sportgymnastik und Musik vom eigens engagierten DJ hervorragend unterhalten wurden. Da Michael Huether viele aufstrebende und schon bekannte Sportler unterstützt, ließen diese es sich nicht nehmen, Ihrem Förderer persönlich zur Eröffnung zu gratulieren. Prominentester Besucher war Stabhochspringer Raphael Holzdeppe. Der amtierende Weltmeister und Bronzemedaillengewinner genoss zusammen mit Olympia Teilnehmer Alexander Viehweg (Speerwurf) und Dreisprung-Athlet Martin Jasper den gelungen Abend. <<

Der rasante Weg des Michael Huether Der gebürtige Saarländer Michael Huether ist 46 Jahre alt und kommt aus Hüttigweiler. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner startete alles 2005, mit dem Kauf einer heruntergekommenen Fitnessruine in St.Ingbert. 2.200 m² wurden mit viel Elan, Leidenschaft und Handarbeit quasi reanimiert und konnten nach einigen Monaten mit schon 800 Start-Mitgliedern eröffnet werden. Das war die Geburt des Konzeptes „Premium–Discount“. Für ein optimales Leistungsangebot, höher qualifiziertes Personal und längere Öffnungszeiten blieb der ursprüngliche moderate Mitgliedspreis. Danach folgte etwas fast unmögliches, in nur fünf Jahren eröffnete das Team weitere 33 Anlagen in kurzen Abständen von Wilhelmshaven bis Bayern unter dem Namen „BeFit“. Huether entwickelte ein eigenes Konzept. Alle Be-Fit-Anlagen besitzen mit den gleichen Farben, Duschen, Schränken, Böden und Geräten eindeutige Wiedererkennungsmerkmale. 2011 hat das Deutsche Institut für Qualitätssicherung die sieben größten Fitnessketten Deutschlands getestet. Im Rahmen dieser Studie wurden die Be-Fit-Anlagen Testsieger im Bereich Beratung und Trainingsfläche. Mit dem aktuellen Projekt, „Harvard Fitness and Privat SPA“, möchte Michael Huether Premium neu definieren. Nur in ausgewählten Städten und Locations mit einer besonderen Atmosphäre soll nichts dem Zufall überlassen werden. Maximal 1-2 Clubs dieser Güte sind pro Jahr geplant. Nach dem Marathon der letzten Jahre mit 18 Stunden täglicher Arbeit und jährlichen 200.000 Fahrkilometern, kann man dieses Tempo fast schon gemächlich nennen!

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Führungskräfte qualifizieren

F&G-INSIDER-Interview mit IFAA-Geschäftsführer Alexander Pfitzenmeier Die IFAA gilt seit nun 30 Jahren als einer der führenden Anbieter von Fortbildungsangeboten für Trainer in Fitnessstudios. Das Thema Group-Fitness war bislang das Core-Business des Unternehmens. Jedoch geht man seit einiger Zeit auch neue Wege, sportpraktische wie auch kaufmännische. Die Lücke, die zwischen sportpraktischen und kaufmännischen Studiobedürfnissen klafft, überbückt die IFAA seit einiger Zeit mit der Ausbildungsreihe „Führungskräfte–Qualifizierungen für die Fitnessbranche“. F&G-Chefredakteur Patrick Schlenz interviewte IFAA-Geschäftsführer Alexander Pfitzenmeier zu dieser modularen Ausbildung.

Mehr Infos Mehr Informationen Weitere Infos zur neuen Führungskräfte– Qualifizierung und dem gesamten Ausbildungsangebot der IFAA bekommen Sie unter www.ifaa.de

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F&G: Alexander, es freut mich, dass Du Zeit für ein Interview mit der F&G hast! Wie seid ihr denn überhaupt auf die Idee für die FührungskräfteQualifizierung gekommen, wo es doch bereits viele, auf die Fitnessbranche zugeschnittene, Managementausbildungen gibt? Alexander Pfitzenmeier: Der Bedarf an wirklich guten Führungskräften ist in der Fitnessbranche und auch in vielen anderen Branchen ein großes Thema. Es ist richtig, dass es viele einzelne und auch sehr gute Ansätze und Angebote gibt. Was wir entwickeln wollten war ein weitgreifendes, aber überschaubares Angebot, um den Bedarf auch schnell und unkompliziert für alle Anspruchsgruppen decken zu können.

Der eigentliche Ursprung waren Inhouse-Schulungen in der Unternehmensgruppe Pfitzenmeier, bei denen man sehr schnelle und sehr gute Erfolge zum Thema „Rekrutierung von zukünftigen Führungskräften“ erreichen konnte. F&G: Das heißt aus Inhouse-Schulungen für die Pfitzenmeier-Gruppe wurde dieses Modell entwickelt? Alexander Pfitzenmeier: Das ist richtig. Das Konzept entstand aus einem akuten und ganz praktischen Bedarf dieser Clubs. F&G: Was wollte und will die Unternehmensgruppe Pfitzenmeier mit dieser Qualifizierungsoffensive für die eigenen Mitarbeiter sicherstellen? Alexander Pfitzenmeier: Die Ausbildung von Führungskräften. Wir verstehen heute darunter Studioleiter,

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Kurskoordinatoren, sportliche Leiter, Rezeptions-, Service- und Bereichsleiter sowie gleichermaßen Mitarbeiter, die solches werden wollen. Besonders im Modul Mitarbeiter- und Teamentwicklung sollte aber auch unternehmensweit ein grundlegendes und gleiches Verständnis für die Führung von Mitarbeitern und Teams entstehen, damit eine einheitliche Führungskultur im Unternehmen geschaffen wird. F&G: Ist das Modell, das ja ursprünglich für die Unternehmensgruppe Pfitzenmeier entwickelt wurde, auch für andere Clubs passend? Alexander Pfitzenmeier: Viele Studioketten und auch Einzelbetreiber haben natürlich einen sehr ähnlichen Bedarf und ähnliche Anforderungen an bestehende und zukünftige Führungskräfte. Das Schulungskonzept stößt damit branchenweit und darüber hinaus bei vielen Entscheidern auf sehr positive Resonanz. F&G: Was unterscheidet die IFAA-Weiterbildung von Azubi-Systemen und von einem Bachelor of Arts Studium? Alexander Pfitzenmeier: Ein Berufsausbildungsoder Studiengang ist sehr oft eine Grundausbildung, meistens für junge Menschen und dauert mehrere Jahre. Benötigte Inhalte werden hierbei zwar vermittelt, aber in unterschiedlicher Ausprägung. Die IFAA Führungskräfte-Qualifizierungen sprechen heutige und zukünftige Führungskräfte in allen Bereichen und jeden Alters gleichermaßen an. Sie vermitteln innerhalb weniger Wochen zentrales und sehr praxisorientiertes Führungswissen, das bereits nach der ersten zweitägigen Präsenzphase umgesetzt werden kann. Ich sehe unsere vier entwickelten Module unabhängig von traditionellen Ausbildungsgängen sindern als Ergänzung für Azubis und Studenten während oder nach der Ausbildung. F&G: Das Konzept besteht aus vier unterschiedlichen Modulen, mit jeweils 7 Fortbildungstagen und einem Prüfungstag. Welche Themen werden in den jeweiligen Modulen fokussiert? Alexander Pfitzenmeier: Die vier Module sind ■ Mitarbeiter- und Teamentwicklung, ■ Persönlichkeitsentwicklung, ■ Betriebswirtschaftslehre für das Fitnessmanagement und ■ Strategisches Management für die Fitnessbranche. Alles Themen, die am Tagesgeschäft orientiert entwickelt wurden und unverzichtbar sind. Der modulare Aufbau ermöglicht es mit dem Modul, bzw. mit dem Wissen zu beginnen, das aktuell in der Praxis benötigt wird, um dann bei Bedarf darauf aufzubauen. F&G: Für welche Aufgaben müsste ein Absolvent, der alle vier Module abgeschlossen hat, aus Deiner Sicht am Ende der Fortbildungsserie geeignet sein? Alexander Pfitzenmeier: Ein Absolvent, der alle vier Module besucht hat, parallel die entsprechende Praxiserfahrung gesammelt hat und in seinem Betrieb die Möglichkeiten eingeräumt bekommt, dieses Know-how ein-

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zubringen, ist in der Lage eigenständig eine Abteilung zu führen. Grundlegend – und etwas abhängig von der vorherigen Ausbildung – kann langfristig natürlich auch das Führen von Anlagen angestrebt werden. F&G: Seit wann laufen die ersten Fortbildungen und welche Kurse sind aktuell buchbar? Alexander Pfitzenmeier: Das Modul „Mitarbeiterund Teamentwicklung“ gibt es bereits seit drei Jahren. Die Module „Persönlichkeitsentwicklung“ und „Betriebswirtschaftslehre für das Fitnessmanagement“ gab es bislang nur in Inhouse-Schulungen verschiedener Unternehmen. 2014 werden erstmals alle vier Module für den offenen Markt buchbar sein. F&G: An welchen Standorten können Interessierte in die Fortbildungsmaßnahmen einsteigen? Alexander Pfitzenmeier: Wir werden rund um Mannheim den Südwesten Deutschlands bedienen und rund um Köln Mitteldeutschland. Alles andere hängt dann sehr stark von der Anzahl und Herkunft der Interessenten-Anfragen ab. F&G: Wir wird der Know-how-Transfer außerhalb der Präsenztage gesichert? Alexander Pfitzenmeier: In jedem der Module gibt es mehrere Wissenstests, die den Know-how-Transfer bereits während des Kurses fördern. Bis zur Abschlussprüfung erstellt jeder Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung und eine Präsentation, die den Praxisbezug anhand eines Praxisbeispiels aus dem eigenen Berufsalltag herstellen. Für die Teilnehmer und auch die „Chefs“, die an der Abschluß-Präsentation teilnehmen können, ist das oft der Höhepunkt der Fortbildung und führt nicht selten zu positiven Aha-Effekten über die gelernten und umgesetzten Ausbildungsinhalte. F&G: Fortbildungsmaßnahmen sind immer auch mit Kosten verbunden. Gibt es Fördergelder für die Teilnehmer, z.B. durch Bund oder Länder, und wie kann man an diesen partizipieren? Alexander Pfitzenmeier: Die Chance an Fördergelder zu gelangen gibt es, von bundesweiten und durch die EU getragenen Fördergeldern wie der Bildungsprämie bis hin zu landesspezifischen Förderprogrammen. Die Förderung von Bildung unterliegt in Deutschland den unterschiedlichsten, länderspezifischen Richtlinien. Die IFAA berät dazu sehr gerne und mit Unterstützung externer Experten. F&G: Lieber Alexander, herzlichen Dank für das interessante Gespräch! <<

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40 Jahre Cardiogeräte von Ergo-Fit Welches Studio besitzt das älteste, aktive Gerät? 1973 präsentierte Ergo-Fit sein erstes Fahrradergometer. Ihre Erfolgsgeschichte feiern die Pirmasenser mit einer besonderen Geburtstags-Aktion. Ergo-Fit sucht das älteste noch im Einsatz befindliche Cardiogerät aus eigener Produktion. Dem Besitzer des „Oldtimers“ winkt das neue Oberkörperergometer CIRCLE 4000 als Preis. eit nunmehr vier Jahrzehnten produziert Ergo-Fit Cardiogeräte. Inzwischen sind die zertifizierten Medizinprodukte, die ausschließlich in Deutschland hergestellt werden, bundesweit unter anderem in Fitnessstudios, bei Physiotherapeuten und in Rehakliniken im Einsatz. Trainer und Therapeuten schwören auf ihre einfache Bedienbarkeit, ihre Qualität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Jüngste Ergebnisse einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Würtenberger FIW belegen dies eindrucksvoll: 99% der Ergo-Fit Kunden würden Ergo-Fit Geräte weiterempfehlen.

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Dank Krise an die Spitze

Bildeinsendungen an: ERGO-FIT GmbH & Co. KG Stichwort: 40 Jahre Ergometer Blocksbergstr. 165 66955 Pirmasens Oder einfach per E-Mail an: info@ergo-fit.de

1973 präsentiert Ergo-Fit als Reaktion auf die Krise in der Schuhindustrie das erste Fahrradergometer für den medizinischen Bereich. Die Qualität machte das Gerät schnell zu einem Erfolg und aus dem Produzenten von Schuhmaschinen wurde ein Hersteller von medizinischen Cardiogeräten. 1981 folgt der nächste Meilenstein: Ergo-Fit stellt das erste Ergometer der Welt mit Wirbelstrombremse vor. Ein bis heute gültiger Standard ist geschaffen. Dank kontinuierlicher Forschung und Entwicklung hat sich das Unternehmen inzwischen als Komplettanbieter rund um Fitness und Therapie am Markt etabliert.

Neuer CIRCLE als Hauptpreis Anlässlich des 40. Jubiläums des Fahrradergometers sucht Ergo-Fit nun das älteste noch im Praxiseinsatz befindliche Ergo-Fit Cardiogerät. Seinem Besitzer winkt ein nagelneues Oberkörperergometer CIRCLE 4000.

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Außerdem wird der Gewinner oder die Gewinnerin mit Begleitung zu Ergo-Fit nach Pirmasens eingeladen. Hier führt Ergo-Fit Geschäftsführer Michael Resch persönlich durch die Produktionsstätte und übergibt den Gewinn, der dann natürlich ins Studio geliefert wird. Um an der Geburtstags-Aktion teilzunehmen, senden Gerätebesitzer ein Foto ihres Gerätes sowie Angaben zum Baujahr bzw. zum Jahr des Kaufes unter dem Stichwort „40 Jahre Ergometer“ an Ergo-Fit GmbH & Co. KG, Blocksbergstr. 165, 66955 Pirmasens oder an info@ergo-fit.de. Das exakte Alter wird anschließend anhand des Modelltyps oder der Seriennummer ermittelt. Einsendeschluss ist der 30. November 2013 und der Gewinner wird schriftlich benachrichtigt.

Der Gewinn: ERGO-Fit CIRCLE 4000 Oberkörperergometer Der CIRCLE 4000 ermöglicht ein Training der gesamten Oberkörpermuskulatur in Kombination mit der Stärkung des Herz-Kreislaufsystems. Am CIRCLE kann im Sitzen, alternativ aber auch im Stehen oder auf einem Gymastikball sitzend trainiert werden. Dazu muss lediglich der Sitz nach vorne geklappt werden. Umständliche Umbauten entfallen damit völlig. Ein weiteres Highlight sind die ergonomischen Kugelgriffe, die aus dem Handbike-Sport kommen. Sie ermöglichen ein bequemes und entlastendes Training. <<

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Das

Licht der Zukunft Vorteil LED – Teil 2 Steigende Energiepreise machen die Investition in stromsparende Beleuchtung interessant – auch und gerade für Studios. Moderne Licht-emittierende Dioden (LED) geben mittlerweile ein sehr angenehmes Licht und haben sich zu mehr als einer Alternative für Sparfüchse entwickelt.

as Licht der Zukunft ist LED, da sind sich ausnahmsweise mal alle Experten einig. LED wird sich als Beleuchtung in allen Bereichen durchsetzen, auch wenn die Verbraucher momentan noch kritisch sind. Häufig hört man LED Weitere Infos seien zu teuer, zu grell oder zu kalt. Bei Fragen zu diesen Themen können Sie sich gerne an unser Dabei ist die neue Lichttechnik schon längst unser Redaktions-Team wenden. Sie täglicher Begleiter: als Hintergrundbeleuchtung im erreichen uns per E-Mail unter patrick.schlenz@fundg-gmbh.de, Fernseher, auf dem Smartphone-Display, in der Automobilbranche als Tagfahrlicht- oder in den Bremsrückz.Hd. Herrn Ulrich Ziegenbein. leuchten.

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Enorme Entwicklung Nachdem der LED-Markt in den letzten beiden Jahren vor sich hin dümpelte, sind sich Analysten in aller Welt einig, dass sich der LED-Markt schon in diesem Jahr rasant entwickeln wird. Bei einem der bedeutendsten LED-Fertiger „Cree“ ist der Umsatz zum Beispiel um 33 % gestiegen, der Gewinn gar um 60 %. Die Experten beim Unternehmensberater McKinsey sehen mehr als nur einen Lichtstreifen am Horizont. Laut ihrer jüngsten Studie wird der LED-Anteil an der

Graphik: Wir sind heller / WSH GmbH

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öffentlichen Beleuchtung bis 2016 45 % betragen. Vier Jahre später sollen es dann schon 70 % sein. Zum Vergleich: 2011 war nur jede achte Leuchte eine LED.

Unendliche Möglichkeiten

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Leuchtdioden oder LED (Licht-emittierende Dioden) basieren auf Halbleiterverbindungen, die den Strom direkt in Licht umwandeln. Bezogen auf Größe, Effizienz, Haltbarkeit und Lebensdauer verhalten sich die Leuchtdioden zu konventionellen Glühlampen wie der erste Röhrenfernseher zu einem LED-Flachbild-TV. Sie werden die Beleuchtungstechnik in ähnlicher Weise verändern, wie die Halbleitertechnologie schon die Elektronik verändert hat. Fast alles wird zukünftig möglich: Allein die nächste Generation der OLEDs (organische Leuchtdioden: leuchtendes Dünnschichtbauelement aus organischen halbleitenden Materialien) bestehen aus einem hoch anpassungsfähigen Material, das die Grenzen von Form und Größe, die bisher für konventionelle Lichtquellen galten, aufhebt. Ultraflache TV-Geräte oder Werbetafeln, beleuchtete Möbel, Fassaden in neuem Lichterglanz und ein kaum vorstellbares neues Lichtdesign mit unendlichen Möglichkeiten.

Qualitätsunterschiede bei LED Einfache LED werden mit wenig Strom versorgt, bringen aber auch kaum Licht (LED-Fahrradlampe, LED Taschenlampe, u.ä.). Hochwertige LED, die wir im Dauerbetrieb, z.B. in Fitness-Clubs einsetzen, müssen ein angenehmes Licht machen, aber auch genügend Helligkeit bringen. D.H. die Hochleistungs-LED benötigen mehr Strom, das erzeugt mehr Wärme. Hier unterscheiden sich gute und etwas teurere LED-Leuchten von der billigen Lösung. Die Abstrahlung von LED ist etwa proportional zum Strom – vereinfacht gesagt: je mehr Stromzufuhr, desto heller leuchten sie. Die Strombelastbarkeit der Dioden hängt ähnlich wie bei anderen Bauelementen von der Wärmeabfuhr (Wärmemanagement) ab. Soll also die LED mit höheren Strömen beschaltet werden, um den erzeugten Lichtstrom je LED zu erhöhen, so muss also durch eine entsprechende Bauform und durch hochwertige Materialien eine gute Wärmeableitung aus dem Lampenkörper gewährleistet sein, damit die angegebene Haltbarkeit sicher erreicht wird. Die Kühlkörper bestehen aus Aluminium und die verschiedenen Legierungen leiten mehr oder weniger gut die Wärme ab. Dementsprechend müssen hochwertige Alulegierungen gewählt werden. Das Gleiche gilt für die Kleber und hochwertige Grafitfolien mit besonders guter Wärmeleitfähigkeit, die die Wärme von dem LEDChip ableiten. Das Ziel: immer bessere Lichtwerte bei immer weniger Stromverbrauch und einer Lebensdauer von über 100.000 Stunden.

Qualitätsmerkmale von LED • Um den Lichtstrom je LED zu erhöhen, kann der elek-

trische Strom erhöht werden. Da sich dann jedoch

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© RealCG - Fotolia.com

auch die Temperatur in der LED erhöht, verkürzt sich deren Lebensdauer. Besondere Bauformen der LED und der Platinen führen die Wärme effektiv von dem LED-Chip ab. • Durch hohe oder stark schwankende Umgebungstemperaturen wird die Lebensdauer von LED verkürzt. Die thermische Belastung, auch bei der Herstellung, ist gering zu halten. • Die bei billigen LED eingesetzten Kunststoffe, in die der LED-Chip eingegossen ist, trüben sich mit der Zeit. Es entstehen Verfärbungen – bis hin zum blauen, kalten LED Licht. • Gewöhnlich werden LED mit 20mA betrieben. Bei den Hochleistungs-LED (1W-5W LED) ist die Stärke des Betriebsstroms deutlich höher, er kann bis zu 1A betragen. • Das Anlegen einer zu großen Spannung zerstört die Diode. Ein Verpol- und Überlastschutz kann dies verhindern.

Leistung und Haltbarkeit einer LED-Röhre mit unterschiedlicher Stromzufuhr Farbtemeperatur

Ansteuerung

Spannung in mA

Leistung

ersetzt

Lumen/ Helligkeitsleistung

Haltbarkeit

4000 Kelvin

Ecovariante

550 mA

23 Watt

58 Watt

2673

70.000h

4000 Kelvin

High Power

700 mA

29 Watt

58 Watt

3246

60.000h

Raus aus der (Strom)-kostenfalle © Christophe ROURE - Fotolia.com

Der LED Einsatz im Fitness-Club kann sich rechnen. Um das nachzuweisen braucht man nur die Kosten und den Nutzen der Leuchtstoffröhre im Vergleich zur LED-Röhre die betrachten. Die gängigsten Leuchtstoffröhren (LSR) sind die 150 cm langen Röhren, die pro Röhre 58 Watt verbrauchen. Eine LSR besteht aus Halter, Röhre, einem Starter bei alten Leuchten und einem Vorschaltgerät:

Es gibt drei Arten von LSR LSR mit einem KVG*

diese benötigen ca. 20 Watt zusätzlich

Systemleistung 78 Watt

LSR mit einem VVG**

diese benötigen ca. 10 Watt zusätzlich

Systemleistung 68 Watt

LSR mit einem modernen EVG

0 bis 3 Watt zusätzlich

Systemleistung 58 Watt

* konventionelles Vorschaltgerät, ** mit verringerter Leistung

LSR Verbrauch

25

Ersparnis 53

Stromkosten am Tag

0,19 €

0,06 €

0,13 €

Stromkosten im Monat

5,61 €

1,80 €

3,81 €

67,32 €

21,60 €

45,72 €

Stromkosten im Jahr

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LED

Die Systeme mit KVG und VVG erkennt man an dem Starter im Gehäuse und am Flackern des Lichts. Die gängigste LED-Röhre der neuesten Generation hat einen Verbrauch von 25 Watt. Es gibt auch 22 Watt, 30 Watt und 35 Watt, je nach Bedarf an Helligkeit im jeweiligen Studiobereich. Die Einsparmöglichkeiten pro Röhre pro Jahr sind nicht unerheblich. Wir ermitteln als Beispiel die Wirtschaftlichkeit jeweils einer (!) LED-Röhre und einer Leuchtstoffröhre mit einer Brennzeit von 12 Stunden täglich bei einem Strompreis von 0,20Ct/kWh. <<

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Fitness & Gesundheit 5-2013 ©2 2013 0 1 3 LIFE L I F E FITNESS, FITNESS, E EIN IN U UNTERNEHMEN NTE R N E H M E N D DER ER B BRUNSWICK R U N SW I C K C CORPORATION. O R P O R AT I O N . A ALLE L LE R RECHTE E C H TE V VORBEHALTEN. O R B E H ALTE N . L LIFE I F E FITNESS F I T N E S S UND U N D SYNRGY360 SY N RG Y 3 6 0 S SIND IND E EINGETRAGENE I N G E T R AG E N E W WARENZEICHEN A R E N Z E I C H E N DER DER B BRUNSWICK R U N SW I C K C CORPORATION. O R P O R AT I O N .

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Messe & Kongress

2.

Business-Day

„Gewinnsicherung 2014“ Tages-Symposium im Sportforum Castrop, Castrop-Rauxel am 28. November 2013 as Insider-Magazin F&G Fitness und Gesundheit, Deutschlands auflagen- und seitenstärkstes b-2-b-Fitness- & Gesundheits-Fachmagazin präsentiert seinen 2. F&G Business-Day zum Thema: „Gewinnsicherung 2014”.

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Guter Lohn für gute Arbeit? Die Fitnessbranche reagiert auf wirtschaftliche Veränderungen erfahrungsgemäß mit zeitlichen Verzögerungen. Im letzten Jahr schrumpfte das Wirtschaftswachstum in Deutschland. Jetzt wächst die deutsche Wirtschaft wieder – wächst die Fitness- & Gesundheitsbranche mit? Glücklicherweise haben wir momentan eine geringere Mitglieder-Abmeldequote als im Vorjahr. Das ist der hervorragenden qualitativen Arbeit der Clubinhaber/ innen und deren gut ausgebildeten Mitarbeitern geschuldet. Würde jetzt nicht die Anzahl der Leads und damit auch die Anzahl der Neu-Anmeldungen in vielen Studios zurückgehen, wären wir alle glücklich.

Praxistipps, Impulse und Tools Jetzt heißt es also die Kosten in den Griff zu bekommen und den Gewinn 2014 zu sichern! F&G hat für diesen Business Day hervorragende Referenten aus der Branche gewonnen, die zu den folgenden Themen vortragen: Mehr Umsatz mit Neu- & Bestandskunden n Thomas Kämmerling stellt Ihnen vor, wie Sie Ihre durchschnittlichen Mitgliedsbeiträge erhöhen und

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BUSINESS DAY

28.11.2013 gleichzeitig Ihre Fluktuation reduzieren. Sein Vortrag über „Die 5 Wertschöpfungssystem für mehr Umsatz“ gibt Ihnen sicherlich viele neue Denkanstöße, wie Sie in Zeiten steigender Kosten Ihren Umsatz erhören und Ihren Gewinn sichern! Warum Clubs mit QM mehr Geld verdienen! n Die letzten Jahre waren innerhalb der Branche von stetigem Wachstum gezeichnet. In diesem Umfeld haben viele Inhaber sich nur wenige Gedanken zur Optimierung der Strukturen und Abläufe in den Studios gemacht. Viele Discounter sind hier den klassisch inhabergeführten Studios voraus. Yannik Hoenig zeigt in seinem Impulsvortrag „QM 2.0 – Das Betriebssystem für professionelle Premiumclubs“ auf, wie ein aus der Praxis entwickelte Qualitätsmanagement-Konzept dabei hilft, sich vom Wettbewerber abzuheben. Mehr Gewinn durch besseres Management steigender Kosten n Stephan Vorländer setzt mit seinem Vortrag „Mehr Gewinn durch Kostenoptimierung im Club“ dort an, wo es uns allen am meisten weh tut – im Bereich Kosten und Kostenmanagement! Neben wertvollen Informationen erhalten Sie ein fertiges Tool zur eigenen Clubanalyse, damit Sie wissen, wo Sie ansetzen müssen!

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Messe & Kongress

Ihre Anlage? Am Best-Practice-Beispiel „Gesunde Unternehmen in Hessen“, einer BGFMarketingkampagne, bei der sowohl Kommune, Studio und eine Agentur eingebunden waren, erläutert Katja Weigand, wie man es schafft Neumitgliedschaften aus Betrieben zu generieren!

BUSINESS DAY

Kaffee-Pause

10:35 – 10:50 Uhr

Vortrag 2: Warum Clubs mit QM mehr Geld verdienen! Yannik Hoenig, Clubinhaber und deutschlandweiter „QM-Coach“ im Premium-Segment

10.50 – 12.20 Uhr

Mittagspause

12:20 – 13:20 Uhr

Vortrag 3: Mehr Gewinn durch besseres Management steigender Kosten 13:20 – 14:50 Uhr Stephan Vorländer Kaffee-Pause

14:50 – 15:15 Uhr

Vortrag 4: Best-Practice: Neumitglieder aus Betrieben! Katja Weigand

15:15 – 16:45 Uhr

Verabschiedung

16:45 – 16:55 Uhr

Ende des Symposiums Kosten: Symposiums-Teilnahme

89,-- €/ Person bei Buchung bis zum 31.10.2013 (earlybird) 99,-- €/ Person bei Buchung bis zum 05.11.2013 109,-- €/ Person bei Buchung bis zum 15.11.2013

Zzgl. Verpflegungspauschale von 29,90 € (Begrüßungskaffe, Kaffeepausen Vormittag & Nachmittag mit Gebäck o. Snack und Wasser, Mittagessen: 2-3 Warmgerichte zur Auswahl und 1 Softgetränk). Alle Preise zzgl. gesetzl. Mehrwertsteuer. Um an diesem Symposium teilnehmen zu können, sollten Sie die neben stehende Anmeldung ausfüllen, abtrennen und an uns senden. Falls dann noch Plätze frei sind, werden wir Ihnen umgehend eine Bestätigung und eine Rechnung zusenden. Der Rechnungsbetrag ist dann innerhalb der nächsten 7 Tage auf das Konto der F&G Verlags- und Marketinggesellschaft mbH 1929987350 bei der Sparkasse KölnBonn, Bankleitzahl 370 501 98 einzuzahlen.

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Datum___________ Unterschrift_________________________________

09:05 – 10:35 Uhr

Straße:________________________________________________________

Vortrag 1: Mehr Umsatz mit Neu- & Bestandskunden Thomas Kämmerling

☐ Inhaber ☐ Geschäftsführer ☐ Koordinator ☐ Trainer

09:00 – 09:05 Uhr

Funktion:

Begrüßung Volker Ebener & Patrick Schlenz (Geschäftsführung F&G Verlag)

PLZ/Ort: _______________________________________________________

08:30 – 09:00 Uhr

F&G Business Day „Gewinnsicherung 2014“ – 28. November 2013 Anmeldung

Eintreffen & Registrierung der Teilnehmer

per Fax an 0228 / 9766173-39 oder patrick.schlenz@fundg-gmbh.de

Moderation: Yannik Hoenig Club-Inhaber und Berater vieler Fitness- & Gesundheitsanlagen

E-Mail:________________________________________________________

Tagesablauf des 2. F&G Business Day „Gewinnsicherung 2014“

Name: ________________________ Vorname: _______________________

Erwerben Sie sich das Know-how, das Ihnen hilft, Ihren Jahresgewinn 2014 zu sichern und buchen Sie noch heute Ihre Teilnahme am F&G Business Day „Gewinnsicherung 2014“

Telefon:_______________________________________________________

28.11.2013

Studio/Firma: _________________________________________________

Best-Practice: Neumitglieder aus Betrieben! n Aus vielen Studios hören wir aktuell, dass die Anzahl der Interessenten (Leads) teilweise bis auf 60 % gegenüber dem Vorjahr zurückgeht. Positiv ist dabei nur, dass die Kündigungsquote ebenfalls rückläufig ist. Aber wie bekommen Sie neue Kunden in

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Messe & Kongress

Neue Impulse & Exklusivität European Fitness Summit

Geschäfte, Weiterbildung und Inspirationen – vom 18. bis 20. September 2013 fand der sechste European Fitness Summit in Barcelona statt.

er European Fitness Summit (EFS) war erneut ein Gipfeltreffen der europäischen Key-Accounts und bot rund 20 Anbietern und 50 Einkäufern eine einmalige Gelegenheit für hochwertige Business-Kontakte und -Abschlüsse im exklusiven Hotel Pullmann Skipper am Strand von Barcelona. Veranstaltet wurde der EFS von der Reed Exhibitions Deutschland GmbH als Veranstalter der FIBO gemeinsam mit body LIFE.

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Bewährtes Konzept … „Für uns war es erneut ein einmaliges Event“, so FIBO-Chef Ralph Scholz. „Im sechsten Jahr hat sich gezeigt, dass das Konzept EFS weiter funktioniert und sich etabliert hat. Die gelungene Mischung aus Anbietern und Einkäufern auf internationaler Ebene in einem intimen Rahmen machen den Reiz dieser Veranstaltung aus. Das positive Feedback der Teilnehmer stimmt uns optimistisch,

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dass im Nachgang viele Geschäfte realisiert werden.“ Nicht nur die Anbahnung von konkreten Projekten machte den EFS in diesem Jahr zu einem gelungenen Event. Mit einem KeynoteVortrag und Topic-Tables wurde das Angebot ergänzt.

… mit neuen Impulsen Mit dem Vortrag zu Beginn des ersten Meeting-Tages am Donnerstag und den Topic-Tables zum Lunch erhielten die Teilnehmer Input zu aktuellen Themen der Branche. Das Referat von James Davey von Nuffield Health aus Großbritannien stieß bei den Teilnehmern des EFS auf großes Interesse. Er präsentierte aktuelle Informationen zur aktuellen Lage der Fitnessbranche und des Gesundheitsmarktes in Großbritannien sowie zu Möglichkeiten, noch bestehende Lücken zwischen Fitness und Gesundheit bestmöglich zu schließen. Dabei ging es auch um Chancen der Spezialisierung von Studiobetreibern und Positionierung in Nischen. „Online Membership Verkauf“, „Promotions that sell”, „members-

hip retention in fitness clubs” waren unter anderen Themen bei den Topic-Tables, die in Form von Lunch & Learns die Mittagspause ergänzten.

Studiotour mit Jessica Exposito Einen Einblick in zwei hochklassige Studios der Marke Holmes Place bekamen die knapp 40 Teilnehmer auf der Studiotour mit Jessica Exposito. Wie in den vergangenen Jahren gab Spaniens Fitness-Star und FIBO-Botschafterin

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Stimmen zum EFS 2013 „Wir schätzen vor allem den weiter gestiegenen Anteil an internationalen Einkäufern beim European Fitness Summit. Die Veranstaltung ist für uns sehr gut gelaufen. Wir waren komplett ausgebucht und hatten besonders viele konkrete Anfragen dieses Jahr. Das zusätzliche Angebot einer Keynote fanden wir gut.“ Markus Duller, Amer Sports Dtl. GmbH/Precor

„Für uns ist der European Fitness Summit die ideale Ergänzung zur FIBO. Hier stimmt die Mischung aus exklusiven Meetings, in denen wir uns Zeit für unsere Kunden nehmen können, und Networking bei den Rahmenveranstaltungen. Die Organisation war erneut ausgezeichnet.“ Eckbert Ganns, General Manager Life Fitness

„Der EFS bot einmal mehr die Gelegenheit, konkrete und zielgerichtete Gespräche in guter Atmosphäre zu führen – zum einen mit alten Freunden und Bekannten, aber auch mit neuen Interessenten. Alles in allem war es eine rundum gelungene und professionelle Veranstaltung.“ Marcus Schall, Director of Sales & Marketing, Woodway GmbH

Einblick in die Studios ihrer Heimatstadt Barcelona. Der Vergleich von Anlagen in privater und öffentlicher Hand bot zwei interessante Best Practice Beispiele.

Business am Abend Von der Dachterrasse zum Strand: Die Abendveranstaltungen des EFS zeichneten sich durch ein ansprechendes Ambiente aus und waren die perfekte Gelegenheit die Kontakte des Tages zu vertiefen. Der Startpunkt zum EFS 2013 fiel am Mittwochabend wieder auf der Dachterrasse des Pullman Hotels mit Barbecue und Blick aufs Meer. Donnerstagabend ging es zum Spanischen Abend mit Paella und Mojitos ins Restaurant Bestial direkt am Strand. Hier konnten ganz ohne Stress weitere Kontakte geknüpft und die Themen des vergangenen Tages vertieft werden. <<

„Das Hotel Pullmann Skipper ist als Veranstaltungsort eine Top-Location. Das Ambiente ist sehr passend, die kurzen Wege sorgen für hohe Effizienz, sodass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Das sind hervorragende Voraussetzungen für die Abwicklung von Geschäften. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir die Zahl der Gespräche mit Kunden und Nichtkunden noch einmal steigern.“ Christian Dietrich, Geschäftsführer Technogym Deutschland

„Es war eine wichtige Veranstaltung für die gesamte Branche, um sich auszutauschen, bestehende Kontakt zu pflegen und neue aufzubauen.“ Chang-Hun Jo, JP Global Markets GmbH/InBody

„Uns hat es wie jedes Jahr beim EFS viel Spaß gemacht! National wie international hatten wir hier interessante Kontakte. Wir kommen gerne wieder!“ Arne Löw, Gruppo P&G S.r.l., Italien

Aus Kuwait nahm Yves Preissler für die Multi Works General Trading & Contracting Co. L.L am EFS 2013 teil. Auf dem Foto ist Yves Preissler (l.) mit seinem Freund Sheikh Faisal Al-Ahmad Al-Sabah zu sehen, Sohn des ehemaligen Emirs von Kuwait – ein Prinz also, mit dem er während seiner Tätigkeit im Al Corniche Club in Kuwait gemeinsam trainierte. Seit 2006 ist der Prinz ein begeisterter Fitness-Fan, der als einer der ersten Menschen in Kuwait regelmäßig mit Personal Trainern arbeitet.

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Messe & Kongress

FIBO mit neuen Strukturen für 2014 A5 7

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Halle 9 wird neu gestaltet Zusammenführung der FIBOmed in Halle 7

Neu: CompaFIBO für den Sourcing-Bereich er Umzug der FIBO von Essen nach Köln ist geschafft. Für 2014 folgen jetzt weitere Änderungen, um die FIBO noch übersichtlicher, klarer und thematisch geordneter zu gestalten. Vom 3. bis zum 6. April 2014 können Besucher erstmals die neue Sourcing-Welt CompaFIBO besuchen. Außerdem ist die Halle 9 neu strukturiert worden und die FIBOmed wurde in Halle 7 zusammengeführt.

D Mehr Infos Alle weiteren Infos zur FIBO und die neue Hallenaufplanung 2014 bekommen Sie unter www.fibo.de

Businessplattform CompaFIBO Zulieferer, Erstausrüster, Händler von Gebrauchtgeräten und internationale Distributoren erhalten auf der FIBO 2014 ihre eigene Welt. Die CompaFIBO wird die neue Platt-

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form, wenn es um das Thema Sourcing geht. In der Halle 9b präsentiert sich zukünftig das ganze Segment rund um die Beschaffung und den Vertrieb in der Fitnessindustrie. Besucherseitig richtet sich dieser Bereich vorwiegend an Einkäufer der Industrie und der Warenhäuser, an Großhändler und an Distributoren. Halle 9b wird zur neuen Businessplattform, um Kontakte weiter auszubauen und um die Branche stärker zu vernetzen. Durch einen eigenen Eingang ist die Zugänglichkeit zu dieser Halle optimal gestaltet.

Von Group-Fitnesszu Wellnessangeboten Auch die Welt der Group-Fitness erhält neue Konturen. Thematisch geordnet in Halle 9a informieren

Aussteller über die neuesten Trends und Angebote rund um GruppenFitness-Angebote. Besonders Functional Training ist in diesem Bereich seit zwei Jahren ein Trendthema. Die Kombination aus freiem und dreidimensionalem Training steht dabei im Vordergrund. Halle 8 verbindet zukünftig gleich drei FIBO Welten. Mit dabei ist etwa der Bereich Ausstattung & Dienst-

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leistung. Hier präsentieren Aussteller innovative Lösungen für Unternehmen, darunter: Innenausstattungen, Versicherungen, Marketing, Software und Weiterbildung. Das Angebot richtet sich unter anderem an Gesundheitseinrichtungen, SportAnlagenbauer, Unternehmensberater oder Ausbildungsinstitute. Auch der Bereich Wellness & Beauty ist in Halle 8 untergebracht. Im Fokus stehen hier Saunen, Solarien, Aromatherapien oder auch die apparative Kosmetik. Zum Thema Sporternährung werden neben Nahrungsergänzungsmitteln und Ernährungsprogrammen auch Sport- und Fitnessgetränke, Ernährungsberatungen und die entsprechende Fachliteratur angeboten.

FIBOmed in Halle 7 Der Bereich Trainingsgeräte belegt auf der FIBO die Halle 6 sowie Teile der Halle 7. Er ist ein Kernbereich der FIBO und bietet Raum für Trends, Innovationen und DesignIdeen rund um Trainings-, Cardio-, Krafttrainings- oder Pilates-Geräte.

denen die Besucher zu Mitmachen aufgefordert sind. Die Aussteller präsentieren hier zudem aktuelle Fitnessbekleidung, Trainings- und Sportschuhe, Wellness- und Pflegeprodukte sowie Kampfsportausrüstungen und Fitness-Reiseangebote. Auch Rehabilitations- und Präventions-Geräte werden hier ausgestellt. Um Trainingsgeräte für den Gesundheitsbereich geht es auch auf der FIBOmed. Die „Messe in der Messe“ wird 2014 ebenfalls in Halle 7 untergebracht. Die FIBOmed richtet sich mit ihrem Angebot vor allem an Fachbesucher aus dem Bereich Gesundheit, d.h. Ärzte, Physiotherapeuten, Krankenhäuser, Krankenkassen oder gesundheitsorientierte Fitnessstudios.

FIBOactive in den Hallen 5.1 und 5.2 Geändert wurde auch die platzierung der FIBOactive in Halle 5.1 und 5.2. Auf der FIBOactive Bühne werden auch im kommenden Jahr neue Fitnesstrends vorgeführt, bei

FIBO POWER in den Hallen 10.2 und 4.2 Europas größter Treffpunkt für die Bodybuilding-, Kraft- und Kampfsportszene, die Die FIBO POWER 2014, findet in den Hallen 10.2 und 4.2 statt. Hier erfahren körper- und fitnessbewusste Besucher, Fitnessstudio-Betreiber und Bodybuilder alles über die Themen Ernährung, Diäten und Nahrungsergänzungsmittel sowie über Kraftund Kampfsporttrends. Neben zahlreichen Stars der Szene wird hier zudem ein reichhaltiges Rahmenprogramm geboten. <<

DIE IFAA FÜHRUNGSKRÄFTE-QUALIFIZIERUNGEN FÜR DIE FITNESSBRANCHE ng mäßigu r r E % 0 1 iede V-Mitgl für DFA

Akademie

DIE 4 MODULE IM ÜBERBLICK

Mitarbeiterund Teamentwicklung

Persönlichkeitsentwicklung

Strategisches Management für die Fitnessund Freizeitbranche

Betriebswirtschaftslehre für das Fitnessmanagement

Weitere Informationen und Termine bei Georg Busch unter georg.busch@ifaa.de oder telefonisch unter Tel. 06202.2751-19.


Messe & Kongress

Network & Know-how Der SKD Kongress 2013 am 14. September in Stuttgart Mehr als 200 Teilnehmer, 18 Vorträge rund um die Themen Fitness und Gesundheit, 17 Aussteller mit ihren Informationsständen, die Verleihung der SKD Awards und Boris Kren mit einem mitreißenden Vortrag als Highlight zum Abschluss. Die Gewinner: s war ein fantastischer Kongress“, blickt SKD Geschäftsführer Torsten Boorberg auf das Branchenmeeting zurück. „Unser TagesEvent bot für Inhaber, Studioleiter und deren Mitarbeiter ein hochinteressantes und abwechslungsreiches Programm und zwischendrin blieb ausreichend Zeit zum Networken, wie ich selbst den ganzen Tag am eigenen Leib erfahren konnte.“

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Vorträge und intensiver Dialog Auch die Teilnehmer zeigten sich rundum begeistert vom dem Branchenmeeting in Leinfelden-Echterdingen vor der Toren Stuttgarts. „Neben der optimalen Erreichbarkeit waren für uns die Vielfalt und die inhaltliche Aktualität der zahlreichen Vorträge besonders interessant“, zieht Studioinhaber Matthias Diegel (MAD Fitness) sein ganz persönliches Fazit. Sein Mitinhaber Damir Martek ergänzt: „Wir haben uns intensiv mit anderen Studioverantwortlichen ausgetauscht und in interessanten Gesprächen mit den

Mehr Infos Mehr Infos über Events und das Angebot der Sportkonzepte Deutschland GmbH bekommen Sie unter www.sportkonzepte.biz

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Ausstellern wichtige Branchenneuigkeiten und Angebote erfahren.“ Neben den Vorträgen über Fitnesskonzepte, über Indoor Golf bis hin zu Themen wie der anstehenden SEPA-Umstellung war mit Sicherheit der Vortrag von Boris Kren ein Highlight in der Filderhalle in Leinfelden. „In seinem Vortrag ‚Ich zeige Ihnen, wie Sie Ihre Ernährungskurse füllen‘ lieferte der Fitnesscoach mit großer Begeisterungsfähigkeit zahlreiche Tipps und Hinweise, die die Teilnehmer auch gleich in ihrer Anlage umsetzen können“, resümiert Torsten Boorberg.

n fitatall Award: Pro Active Roth von Rudolf Bachinger

n Innovation Award: MAD Fitness Mössingen von Damir Martek und Mathias Diegel

SKD Awards Ein weiteres Highlight des Tages fand bereits in der Mittagspause statt. Torsten Boorberg kürte die Gewinner der diesjährigen SKD Awards in den drei Kategorien fitatall, Innovation und Achievement. „Auch von dieser Stelle möchte ich noch einmal meine besten Glückwünsche an drei Studios und vor allem an deren Macher aussprechen, ihr habt Euch die Awards in diesem Jahr voll und ganz verdient!“ <<

n Achievement Award: Ladylike sport & gesundheit in Gelsenkirchen von Eva Dahlhoff und Kerstin Weyer

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Messe & Kongress

Fachmesse und Kongress von und für Profis Fortbildung und Trends stehen im Vordergrund der TheraPro: In mehr als 50 Vorträgen informieren Experten über erfolgreiche Therapie. om 24. bis zum 26. Januar 2014 stellen zahlreiche Aussteller neue Geräte, Produkte und Trends für Therapiemethoden und möglichkeiten vor. Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Osteopathen und Masseure haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in Kongressen, Workshops und Seminaren fortzubilden. Unternehmen wie z.B. die Schupp GmbH, Frei AG, ERGO-FIT GmbH, Novotec Medical GmbH und Technogym Wellness & Biomedical GmbH haben sich schon zur TheraPro angemeldet, um ihr Know-how an die Besucher weiterzugeben.

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Kongress-Angebot Parallel zur Fachmesse erfahren die Besucher in mehr als 50 Vorträgen wie sie ihr Wissen optimal im

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Arbeitsalltag ein- und umsetzen können. Der physiokongress, der vom Georg Thieme Verlag veranstaltet wird, ist der Kongress für Physiotherapeuten. Die Vorträge des Kongresses umfassen Themen wie Knorpelverletzungen, femoroacetabuläres Impingement, Faszien, HWS und Kiefergelenk. Ergänzt wird der Kongress mit Podiumsdikussionen, z. B. zu den Themen Dehnen, Kognitions- und Bewegungsstörungen im Alter. Der physiokongress findet am Freitag und Samstag statt. Das Süddeutsche Symposium des VPT (Verband Physikalische Therapie e.V.) Baden-Württemberg und Bayern informiert am Samstag in insgesamt sieben Vorträgen über Faszien, Bandscheibe und Schmerz. Der Samstag beginnt mit einer gemeinsamen Keynote-Veranstaltung für die Besucher des physiokongresses und des VPT-Symposiums. Unter dem Motto „Faszination Faszien“ stellen die beiden Referenten Robert Schleip und Christopher Gordon neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie neue Therapieverfahren vor. Unter dem Titel „Von der Theorie zur Therapie“ gibt es beim Deutschen Symposium für Mechanische und Manuelle Therapie unter anderem eine Diskussion zum DiskusModell, Vorträge zu den Themen chronischer Schmerz und lumbale

Stabilität sowie zwei interaktive Seminare. Veranstaltet wird das Symposium vom McKenzie Institut D/A/CH in Kooperation mit der FOMT (Fortbildungen für orthopädische Medizin und manuelle Therapie) ebenfalls am Samstag.

TheraPro auf Facebook Die TheraPro ist auch online auf Facebook zu finden. Dort informieren die Veranstalter über aktuelle Entwicklungen der Fachmesse, Tipps für die Messeplanung, oder Programmpunkte während der Messe. Die Seite ist sowohl für Aussteller als auch Besucher interessant und soll den Dialog zwischen Ausstellern und Besuchern fördern. Aussteller können dort für ihre Messeteilnahme werben und Besucher in den direkten Kontakt mit den Ausstellern treten. <<

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Mehr Infos Weitere Informationen zur Fachmesse und zum Fortbildungsprogramm gibt es unter: www.therapro-messe.de www.facebook.de/ TheraProMesse


Messe & Kongress

Klaus Eder

Dr. Robert Schleip

Faszien im Fokus ExpertenFORUM „Physiotherapie in der Offensive“ in der Allianz Arena Es war nach 2011 und 2012 bereits die 3. Auflage des ExpertenFORUMs für Physiotherapeuten „Physiotherapie in der Offensive“: Über 200 Physiotherapeuten waren der Einladung von opta data und ETL ADVISION nach München gefolgt. as 3. „ExpertenFORUM für Physiotherapeuten: Physiotherapie in der Offensive“ am 19. September 2013 in der Münchener Allianz Arena bot den über 200 Teilnehmern eine Menge Impulse für die eigene Arbeit: Hochrangige Referenten, aktuelle vielfältige und abwechslungsreiche Themen kombiniert mit praxisnahen Beispielen, Erfahrungsaustausch untereinander sowie einen überraschend umfangreichen Ausstellungsbereich für die Partnerfirmen. Aus der Fitness- & Gesundheitsbranche waren Polar, Pavigym, die Indoorcycling Group und Ergo-Fit vertreten. Die Ludwig Artzt GmbH und Technogym waren offizielle Partner des ExpertenFORUMs.

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Mehr Infos www.physiotherapie-inder-offensive.de

Faszien in der Physiotherapie Der Mix aus wirtschaftlichen und therapeutischen Themen im exklusiven Ambiente des Lounge-Bereiches der Allianz-Arena, wo sonst Uli Hoe-

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neß die Heimspiele des FC Bayern verfolgt, traf den Nerv der Teilnehmer. Klaus Eder, Chef-Physiotherapeut der deutschen Fußballnationalelf und des deutschen Olympia- und Davis Cup-Teams, war der TopReferent. In seinem sehr unterhaltsamen Vortrag „Die Bedeutung der Faszien in der Behandlung von Hochleistungssportlern“ berichtete Eder über seine Arbeit mit Profisportlern und ging dabei auf die Bedeutung des Myo-Faszialen Systems ein. Deutschland renommiertester Faszien-Forscher, Dr. Robert Schleip, hielt seine Vortrag „Faszination Faszien: Neuigkeiten aus der muskulären Bindegewebsforschung und deren Bedeutung für den Sport- u. Trainingsbereich“ gleich im Anschluss. Eindrucksvoll schilderte er die aktuellsten Erkenntnisse über die Faszien, ihre Struktur und vor allem über den immer größer werdenden Stellenwert des faszialen Bindegewebes in der Rückenschmerzforschung.

Oktoberfest zum Abschluss Den Abschluss des fachlichen Teils des 3. ExpertenFORUMs bildete ein Führung – in Kleingruppen – durch die Allianz-Areana, inkl. der Therapieräume und Ermüdungsbecken; ein Schmankerl, auch für Nicht-Fußballfans. Im Anschluss an die Veranstaltung waren alle Teilnehmer – stilecht genau einen Tag vor dem offiziellen Start des wirklichen Oktoberfestes – zum opta data Oktoberfest eingeladen: ein zünftiges, original bayerische Gourmet-Buffet, aber auch mit Brezn, Schweinshaxn, Weißbier und der OriginalBand aus dem Hacker-Festzelt. Viele Teilnehmer, Referenten und auch Mitarbeiter der Aussteller hatten sich extra für diesen Abend in Dirndl und Krachlederne geschmissen. <<

Die Damen von Technogym und die Herren von der Indoorcycling Group stilecht beim Oktoberfest (v.l.): Marco Lènàrt, Lea Gutsch, Karsten Ahlborn und Pia Blum

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Geschichte & Innovationen 1. Frei-Inhouse-Event in Kirchzarten Am 27. und 28. September 2013 fand in den neuen Präsentationsräumen der Frei AG das erste Inhouse-Event statt. Das Traditionsunternemen hatte am ersten Abend, Freitag, den 27.09., überwiegend Kooperations- und Medienpartner zum Firmensitz ins badische Kirchzarten eingeladen – Partner, die teilweise schon seit über 30 Jahren den erfolgreichen Weg des Unternehmens begleiten. Am darauf folgenden Samstag waren dann die Tore für die Kunden der Frei AG geöffnet.

Familiäre Gastfreundschaft Es war ein sehr schönes Event, in angenehmer, fast familiärer Atmosphäre. Schon beim Eintreffen wurden die Gäste von sehr freundlichen Mitarbeitern des Unternehmens professionell zu den Parkplätzen dirigiert, am Eingang von der Geschäftsleitung herzlich empfangen und mit einem spritzigen Aperitif willkommen geheißen. Firmengründer Rudolf Frei und sein Vorstandskollege Marcellus Mayer begrüßten die Gäste mit einer kurzen Ansprache und würdigten die anwesenden langjährigen Kooperationspartner, mit denen man in einer fast schon symbiotischen Beziehung zusammenarbeitet.

Erfolgreiche Manufaktur Vertriebsleiter Christian Hammer entführte die Gäste mit einem kurzweiligen Vortrag in die interessante Geschichte des Unternehmens. Die Milestones des Unternehmens zogen an einem vorbei und man staunte an einigen Stellen über das Erreichte. Darüber hinaus hatte alle Gäste natürlich Gelegenheit das Produktportfolio der FREI AG zu sehen und auch auszuprobieren. Ein Shuttle-Service sorgte dafür, dass man auch die Manufaktur des Unternehmens in Augenschein nehmen konnte. Eine gelungene Veranstaltung auf deren Wiederholung sich das F&G Redaktionsteam schon heute freut. Patrick Schlenz

Mehr Informationen Weiter Informationen zu Events und den Gesundheitskonzepten der Frei AG bekommen Sie unter www.frei-ag.de und auf der MEDICA in Halle 4, Stand G22.

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Advertorial

Über 100 neue Mitglieder in knapp 3 Monaten Birgit Stamm, Inhaberin der Physiotherapie-Praxis Physio Fit

Seit über 20 Jahren betreibt Birgit Stamm erfolgreich ihre immer weiter wachsende Physiotherapie-Praxis in Drolshagen. Nach der Einführung von Power Plate vor 2 Jahren tauschte sie nun ihre alten Power Plates gegen neue Geräte und startete ab 2013 erfolgreich mit dem Power Plate Cyber Fitness Konzept.

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Advertorial

DIE THERAPIEPRAXIS

WARUM CYBER FITNESS

SEHR GUTE AKZEPTANZ

Birgit Stamm: Angefangen habe ich 1991 mit einer sehr kleinen Praxis in meinem Wohnhaus. Mit dem wachsenden Kundenstamm wuchsen auch meine Praxisräume, heute auf über 400 m².

BS: Mit dem Power Plate Cyber Fitness Konzept können wir unsere Trainingsangebote mit vielen Kursprogrammen, aber vor allem auch mit weniger Personal weiter ausbauen. Ein weiterer Grund auf die neue Gerätegeneration zu wechseln war, dass ein hochfunktionales Training mit dem dynamischen Seilzugsystem auch für den Oberkörper möglich ist.

BS: Die immer gleichbleibende, hohe Qualität der Cyber Kurse und die große Auswahl an Kursinhalten hat alle überzeugt! Dazu beschert uns die gute Trainingsqualität sehr viele Neukunden. Speziell mit Markus Schenkenberg können wir unsere Kunden immer wieder aufs Neue begeistern. Aber auch alle anderen Kurse, wie Yoga, Rücken- und Bodyforming sind bei unseren Kunden sehr beliebt.

DER BEHANDLUNGSERFOLG BS: Seit 1997 bieten wir unseren Patienten und Sportlern geräteunterstützte Krankengymnastik, als Sekundärprävention med. Trainingstherapie und freies Training an. Unser Ziel ist es, unseren Kunden nach der Physiotherapie ein anschließendes Trainingsangebot zu bieten. Aus diesem Grund bieten wir seit 2011 das Power Plate Training an, wodurch der Körper gezielt und intensiv trainiert wird.

DER TRAININGSERFOLG BS: Viele unserer Kunden schätzen die Flexibilität der zahlreichen Power Plate Kurse. Unsere Kunden haben sowohl großen Spaß als auch ihre Trainingserfolge. Mit dem Cyber Training haben auch wir als Trainer die Möglichkeit, mehrere Personen gleichzeitig zu betreuen und die verschiedenen Trainingsbereiche in unserer Praxis optimal zu nutzen.

WEITERE ERFOLGE BS: Mit der Einführung des Power Plate Cyber Fitness Konzeptes ist es uns gelungen, unsere bestehenden und neuen Kunden mit langfristigen Verträgen an unsere Praxis zu binden – das ist bei uns neu. Seit Frühjahr bis zum heutigen Interview, weniger als 3 Monate, haben wir über 100 neue Mitglieder für das Power Plate Training gewinnen können.

Power Plate Cyber Fitness 23 Cyberkurse ab 9 qm Platzbedarf ohne Personalaufwand

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Gipfeltreffen der Gesundheitsbranche MEDICA 2013: 20. bis 23. November in Düsseldorf 012 zählte die MEDICA als weltgrößte Medizinmesse 4.554 Aussteller aus mehr als 60 Nationen und 130.600 Fachbesucher. Für dieses Jahr kündigt sich eine vergleichbar gute Beteiligung an. Die Anbieter werden Mitte November zur MEDICA 2013 wieder die gesamte Bandbreite an Neuheiten für eine qualitativ gute sowie effiziente medizinische Versorgung in Kliniken und dem ambulanten Bereich präsentieren: von Medizintechnik und Elektromedizin, Labortechnik, Physiotherapieprodukten und Orthopädietechnik bis hin zu Health IT. Inhaltlich passend ergänzt wird die MEDICA 2013 durch die COMPAMED 2013. Mit gut 700 Ausstellern ist sie die international führende Marktplattform für die Zulieferer der Medizintechnik-Industrie (Hallen 8a und 8b).

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Gesundheit boomt Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf GmbH, sieht die Medica langfristig weiter auf Wachstumskurs, weil der Gesundheitsmarkt boomt: „Der globale Gesundheitsmarkt wächst jährlich um rund sechs Prozent. Treiber dieser Entwicklung sind eine alternde Gesellschaft in vielen Staaten, in starkes Bevölkerungswachstum in anderen Ländern, der technische Fortschritt und vor allem die Zunahme der Kaufkraft in weiten Teilen der Welt. Vor diesem Hintergrund entwickeln sich die Gesundheitsmärkte in den meisten Ländern schneller als das Bruttoinlandsprodukt. Halten diese Trends unverändert an, steigt der weltweite Gesundheitsmarkt von aktuell gut 5 Billionen auf rund 15 Billionen Euro im Jahr 2030. Diese Zahlen aus der Studie „Weltweite Gesundheitswirtschaft – Chancen für Deutschland“ der Unternehmensberatung Roland Berger (im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie) begründen, warum auch die Anbieter von Medizin-

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technik sowie ihre Zulieferer trotz einer aktuell eher moderaten Nachfrageentwicklung als Ergebnis der Finanzkrise mittel- und langfristig von positiven Marktvorzeichen ausgehen können.“

Foren und Fachmesse Weitere Programmkomponenten und Foren, die in die Fachmesse integriert sind, greifen maßgebliche Trends auf. Dazu zählen u. a. MEDICA HEALTH IT FORUM (IT-Trends, Telemedizin / Halle 15) und MEDICA TECH FORUM (Entwicklungen auf dem Gebiet der HightechMedizin) mit jeweils auch englischsprachigen Vorträgen, MEDICA PHYSIO FORUM (Physiotherapieverfahren / Halle 4) sowie etwa das 2012 erfolgreich von der Messe Düsseldorf und der Techniker Krankenkasse (TK) initiierte MEDICA ECON FORUM zu Fragen der Nutzenbewertung und Finanzierung von Innovationen.

MEDICA PHYSIO FORUM Halle 4, Stand 4A02 Die Physiotherapie hat auf der MEDICA einen hohen Stellenwert, der von Jahr zu Jahr steigt. Für Physiotherapeuten sind jedes Jahr besonders die Hallen 4 und 5 interessant. Dort präsentieren die Aussteller alles nur Erdenkliche rund um Physiotherapie, Rehabilitation, Wellness und Prävention. Auch 2013 sind wieder die vier physiotherapeutischen Berufsverbände VPT, IFK, VDB und ZVK beteiligt. Jeder gestaltet an einem Tag das MEDICA PHYSIO FORUM in Halle 4. Im Forum vorgestellt werden neue medizinische Anwendungen für Physiotherapeuten, Krankengymnasten, medizinische Bademeister, Masseure, Orthopäden und Sportärzte vor. Neben klassischen physiotherapeutischen Themen präsentieren die Experten auch neue Arbeits- und Tätigkeitsfelder sowie theoretische Hintergründe und wissenschaftliche Erkenntnisse. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, weitergehende Gespräche und Diskussionen mit den Referenten zu führen. Die Vertreter der Berufsverbände stehen den Messebesuchern für Fragen gern zur Verfügung.

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Hochkarätige Konferenz für die internationale Sportmedizin Die internationale Sportmedizin-Fachszene bekommt im Rahmen der MEDICA ab diesem Jahr ihre eigene, hochkarätig besetzte Kommunikationsplattform. Die MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE geht am 21. November im Congress Center Düsseldorf (CCD Süd) erstmals an den Start. Die englischsprachige Konferenz widmet sich der thematischen Schnittmenge von Sport und Medizin, aufbauend auf den drei „Grundpfeilern“ Prävention, Therapie (ohne Chirurgie) und Genesung. Die Organisation der Konferenz obliegt der NAVISPACE AG, der hierfür beratend ein namhaft besetztes Expertenteam zur Seite steht – u. a. Dr. Tim Meyer, Mannschaftsarzt der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Dr. Luis Serratosa, Mannschaftsarzt von Real Madrid. Aktuelle Forschungsergebnisse, Trends und Technologien sollen auf der Konferenz aus unterschiedlichen Blickrichtungen beleuchtet werden. Neben der vorbeugenden Wirkung von Sport auf diverse Krankheiten liegt dabei auch die gezielte Verbesserung von Trainingsergebnissen bei gleichzeitiger Verletzungsprävention im Fokus der Konferenz. Weitere Themen sind u. a. Maßnahmen zur Kräftigung sowie zur Vermeidung von chirurgischen Eingriffen oder auch neueste Methoden aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Partner sind u. a. die Continua Health Alliance, die Healthcare- und Technologieunternehmen zusammenbringt, der europäische Verband der Sportartikelindustrie (FESI), die die international führende Sportartikelfachmesse ISPO (München), und Wearable Technologies AG.

F&G-Service zur MEDICA Wie gewohnt haben wir für Sie auf den kommenden Seiten die Pläne der Halle 4 und 5 detailliert aufbereitet und auch die Vertreter der Fitness- und Gesundheitbranche markiert, damit Sie Ihren Besuch besser planen und effektiv gestalten können. <<

MEDICA 2013 20. – 23. November 2013 Düsseldorf Messegelände Eingänge Nord, Süd und Ost Hallen 1 – 7 und 9 – 17 Öffnungszeiten Mittwoch bis Freitag: 10:00 - 18:30 Uhr Samstag: 10:00 bis 17:00 Uhr www.medica.de

MEDICA 2013: Anreise und Hallenplan CONFERENCES & FORUMS CCD Süd CCD Ost CCD Pavillon CCD Süd

MEDICA 20 – 22 November 2013 23 November 2013

CME EDUCATION CONFERENCE

MEDICINE + SPORTS CONFERENCE

10.00 –18.30 h 10.00 –17.00 h

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ESPRIT arena/

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www.medica.de

COMPAMED 20 – 22 November 2013

CCD Ost

10.00 –18.30 h

www.compamed.de

Hallen /Halls 1, 2, 3 Labortechnik, Diagnostica Laboratory equipment, diagnostics Hallen /Halls 4, 5

Eingang Nord /Mall Entrance North / Mall Halle /Hall 4

Physiotherapie /Orthopädietechnik Physiotherapy /orthopaedic equipment Hallen /Halls 5, 6, 7.0, 7.1, 7a

Halle /Hall 6

Bedarfs- und Verbrauchsartikel, Textilien Disposables, commodities and consumer goods, textiles Hallen /Halls 8a, 8b

Halle /Hall 8a

COMPAMED High tech solutions for medical technology Halle /Hall 8b

SUPPLIERS FORUM by

Hallen /Halls 9 – 14

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Krankenhauseinrichtung, Kommunikations-Systeme Hospital equipment, communication systems Halle /Hall 15 Informations- und Kommunikationstechnik Information and communications technology

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TECH FORUM

Elektromedizin, Medizintechnik, OP-Technik und Einrichtung Electromedicine, medical technology, operating technology and equipment

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Halle /Hall 15 HEALTH IT FORUM MEDICA MEDIA

Hallen /Halls 15, 16, 17 Nationale und internationale Gemeinschaftsstände, Elektromedizin, Medizintechnik National and international joint participants, electromedicine, medical technology

ECON FORUM

Messe Düsseldorf GmbH Postfach 10 10 06 _ 40001 Düsseldorf _ Germany Tel. + 49(0)2 11/ 45 60-01 _ Fax + 49(0)2 11/ 45 60-6 68

www.messe-duesseldorf.de

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Gesundheit

Weniger Medikamente – mehr Lebensfreude Die Gesundheits-Experten der aerolution sind seit Jahren regelmäßig zu Gast auf der MEDICA bzw. der COMPAMED in Düsseldorf. Die aerolution-Trainingssteuerung ermöglicht es, anhand einer Energiestoffwechsel-Analyse individuelle Belastungspläne für alle Zielgruppen im Ausdauerbereich und Gesundheitssport zu erstellen. Bereits jetzt wird die aerolution erfolgreich im Sport mit Älteren, Herzpatienten oder Diabetikern eingesetzt, denn gerade diese Sportlergruppen profitieren z.B. durch eine mögliche Verringerung der Medikamentendosis besonders von einem individuell angepassten Trainingsprogramm. Für übergewichtige Menschen hat die aerolution mit dem „weight management“ eine optimale Kombination aus Trainings- und Ernährungsprogramm entwickelt. COMPAMED, Halle 08a, Stand H23. www.aerolution.de

Halle 4

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Aussteller und Marken Stand 3B Scientific GmbH 04 F58 azh Abrechnungs- und IT-Dienstleistungszentrum für Heilberufe GmbH 04 C09 Bauerfeind AG 04 K50 Buchner & Partner GmbH 04 K26 Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten-IFK e.V. 04 A09 Clap Tzu GmbH Massage- und Wellnessliegen 04 C24 CONTEMPLAS GmbH 04 F22 Cybertech Medical 04 H60 Deutsche Gesellschaft für Osteopathische Medizin e.V. 04 A16 Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V. 04 A07 Dr. Wolff Sports & Prevention GmbH 04 B28 DIERS International GmbH 04 F39 Ecopostural, S.L. 04 G30 emotion fitness GmbH & Co. KG 04 A25 EMS Physio Ltd. 04 C36 ERGO-FIT GmbH & Co. KG 04 G51 Fitpartner Deutschland GmbH 04 G58 FREI AG Aktive Reha-Systeme 04 G22 Gaugler & Lutz oHG AIREX 04 K58 Georg Thieme Verlag KG 04 F08 h/p/cosmos sports & medical GmbH 04 K22 HyPrevention 04 H16 Idiag AG 04 K60 Klaus Stolzenberg GmbH 04 K47 K-Taping Academy GmbH 04 A30 Lucamed International GmbH 04 K60 Ludwig Artzt GmbH Produkte für Sport und Gesundheit 04 G37 medi GmbH & Co. KG 04 F10 MEDICA PHYSIO FORUM - Messe Düsseldorf GmbH 04 A02 novacare GmbH SISSEL Vertrieb 04 G60 opta data Gruppe 04 C01+C05 Özpinar Therapiegeräte GmbH 04 K06 Physio.de GmbH 04 K37 PINO Pharmazeutische Präparate GmbH 04 C15 Polyform GmbH & Co. KG Schaumstofftechnik 04 K05 POWERbreathe International Ltd. 04 J58 proxomed® Medizintechnik GmbH 04 D22 Rehaforum Medical GmbH 04 E07 RZH-Rechenzentrum für Heilberufe GmbH 04 B22 S + T Software Technic GmbH 04 G47 SCHNELL Trainingsgeräte GmbH 04 D60 schwa-medico GmbH 04 G06 SEGUFIX-Bandagen Das Humane System GmbH & Co. KG 04 K57 Sensamove 04 A24 SinfoMed GmbH 04 G61 SISSEL GmbH 04 G60 SOVDWAER Gesellschaft für EDV-Lösungen mbH 04 J26 SportMed AG 04 K60 Staby S.W.H.C. GmbH Staby Wellness Health Company GmbH 04 K31 Technogym Wellness & Biomedical GmbH 04 G25 TOGU Gebr. Obermaier oHG 04 G16 Tur Therapietechnik GmbH 04 K09 VDB-Physiotherapieverband e.V. Bundesverband 04 A05 Verband Physikalische Therapie (VPT) e.V. 04 A11 Wellsystem GmbH 04 K61 WeMoove GmbH Tilia Produktvertrieb 04 B40 Weyergans High Care AG 04 E39 WOODWAY GmbH 04 D57

Dokumentieren mit THEORG Eine Dokumentation, die den Anforderungen des Patientenrechtegesetzes (§§ 630 a ff. BGB) entspricht, erfordert einen höheren organisatorischen Aufwand für Therapiebetriebe. Denn gemäß dem Patientenrechtegesetz sind Therapeuten verpflichtet ein Informations- bzw. Aufklärungsgespräch dem mit Patienten zu führen und darüber im Bedarfsfall einen Nachweis zu erbringen. Außerdem muss die Dokumentation in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit der Behandlung erfolgen und alle nachträglichen Änderungen müssen in der Dokumentation ersichtlich sein. Zudem muss dem Patienten auf Verlangen vollständige Einsicht in die Patientenakte gewährt bzw. diese dem Patienten ausgehändigt werden. Das klingt nach noch mehr Stress im Praxisalltag! Aber nicht mit der richtigen Software. Denn mit dem Dokumentations-Assistenten von THEORG lässt sich die Dokumentation schnell, einheitlich, gesetzeskonform und dennoch wirtschaftlich erledigen. Halle 4 Stand J26 www.sovdwaer.de

Beckenbodentrainer und neuartige Beinpresse Die FREI AG stellt auf der MEDICA eine völlig neuartige Beinpresse vor: die FACTUM nouvs II Funktionsstemme, deren besondere Merkmale sind der hydraulische Widerstand und die einfache Bedienung über ein leistungsfähiges Touch-Display. Für die konzentrische Trainingsweise waren völlig neue Lösungen gefragt. Entsprechend ist das Trainingsgefühl so, als würde man im Wasser trainieren. Natürlich zeigte die FREI AG auf ihrem 120 m2 Messestand auch ihre Therapieliegen. So zum Beispiel die SOLITHERA® Säulenliege, die 2013 insgesamt vier Designpreise bekam. Halle 4, Stand G22 www.frei-ag.de

Fitness & Gesundheit 5-2013


NEU: synchro-med Zirkel Individuelle Massage programmieren

SCHNELL präsentiert auf der Medica den synchro-med Zirkel. Alle Kraftgeräte der synchro-Linie sind ab sofort auc h als Medizinprodukte gemäß Richtlinie 93/42/EWG erhältlich und entsprechen somit allen Anforderungen des Medizinproduktegesetzes.

Wellsystem – mit der Software Wellsystem Pro² kann der Anwender am eigenen PC mittels weniger Mausklicks schnell und intuitiv Massageprogramme erstellen, bearbeiten, verwalten und auf Chipkarte schreiben. Dabei werden alle bewährten Programmierarten der Hydrojets Wellsystem Medical und Wellsystem Medical_Plus unterstützt. Zusätzlich ist in Wellsystem Pro² eine Patientendatenbank integriert, mit der der Behandelnde immer den Überblick über seine erteilten Massageprogramme behält.

Die synchro-Linie überzeugt durch Benutzerkomfort, modernes und edles Design, höchste Qualität, ein umfangreiches Marketingpaket, niedrige Investitionskosten und ökologischem Einsatz.

Alle erstellten Programme können schnell mittels des mitgelieferten Chipkartenschreibers auf die Wellsystem Chipkarten geschrieben und somit direkt am Hydrojet benutzt werden. Eine weitere Neuerung ist, dass nun nicht mehr nur geschrieben, sondern auch Chipkarten ausgelesen werden können.

Die synchro-Zirkellösungen sind für Studios oder Therapie individuell zusammenstellbar und schon ab 30 m² umsetzbar. Halle 4, Stand D60 www.schnell-online.de

Halle 4, Stand K61 www.pro2.wellsystem.de

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Zufriedene Kunden beraten Interessenten ERGO-FIT – neben den Cardio- und Kraftgeräten in der typischen ERGO-FIT Qualität steht das individuelle chipkartengesteuerte Training mit dem Vitality Circuit im Mittelpunkt. „Mit dem Vitality Circuit haben wir die ideale Lösung für alle, die den Wachstumsmarkt medizinisches Fitnesstraining erreichen wollen“ so Geschäftsführer Michael Resch. Auch auf der MEDICA sind mehrere ERGO-FIT Kunden während der MEDICA auf dem Messestand, die aus Ihrer Erfahrung mit dem chipkartengesteuerten Training berichteten. Die Bandbreite reicht dabei vom Physiotherapeuten mit einem 60 m2 Trainingsraum bis zum Studioinhaber. „Denn es gibt keinen besseren Berater als einen zufriedene Kunden, weil sie genau wissen, worauf es in der Praxis ankommt“, erklärt Michael Resch das authentische Beratungskonzept. Halle 4, Stand G51 www.ergo-fit.de

Faszien-Therapie und individuelle Pakete für Therapeuten und Trainer Artzt präsentieret zur Medica individuelle Zusatzpakete für den PT Room – das sind verschiedene "AddOn"-Pakete, für Physiotherapie, Fitness, Business und CrossFit. Außerdem liegt natürlich ein weiterer Schwerpunkt auf dem Fazer, dem TherapieWerkzeug zu Behandlung des muskulären Bindegewebes, der Faszien. Das ARTZT vitality FAZER Paket, eine gemeinsame Entwicklung mit Deutschlands führendem Faszien-Forscher Dr. Robert Schleip, besteht aus vier therapeutischen Behandlungsinstrumenten aus hochwertigem rostfreien Edelstahl, das höchsten Anforderungen entspricht. Jedes Instrument wurde für spezielle Behandlungstechniken bzw. Körperregionen konstruiert und geschmiedet. Halle 4, Stand G37 www.artzt.eu

Medizinisch-zertifizierte Kraftgeräte und Lösungen für Therapie Technogym – die SELECTION MED Geräte sind die weltweit umfangreichste Produktlinie von medizinisch-zertifizierten Kraftgeräten für orthopädische Rehabilitation und leistungsorientiertes Krafttraining. Die Linie besteht aus 23 neuen Geräten mit innovativen, vielseitigen und sicheren Funktionen. Das ARKE-Konzept nähert sich dem funktionellen Training von einer neuen Seite. Es basiert auf dem Üben alltäglicher Bewegungsabläufe und besteht aus innovativen Trainingsgeräten, Displays zur Veran-schaulichung und einer strukturierten Trainingsanleitung. Die FLEXABILITY Linie dehnt die Muskeln auf komfortable Weise und ermöglicht jeder Altersgruppe ein optimales Beweglichkeitstraining. Halle 4, Stand G25 www.technogym.com

Größer und schwerer Auf der diesjährigen, vergrößerten Standfläche während der Medica hat emotion fitness mehr Platz für persönliche Gespräche mit Ihnen vorgesehen. Als Nischenanbieter hat die Firma spezielle Geräte für die unterschiedlichsten Kundenanforderungen im Angebot. Ein Themenbereich ist z.B. das Angebot für schwergewichtige Trainierende. Am Stand wird das motion boosted relax 800 med vorgestellt. Es punktet mit einem Nutzergewicht bis 250 kg inklusive eines Drehsitzes für leichteres Auf- und Absteigen und fügt sich nahtlos in alle bekannten Ausstattungsmöglichkeiten der motion line 800 med ein. Halle 4, Stand A25 www.emotion-fitness.de

„Norm" proxomed – gesund trainieren auch außerhalb der „Normgröße“ mit der Biomechanik-Reihe compass 600 für Personen von 1,45 – 2,10 m. Die systematische Krafttrainingslinie für untere und obere Extremitäten benötigt nur minimalen Einstellungen. proxovib; mit lokaler Vibration gegen Rückenschmerz. Das Produktkonzept kombiniert Muskeldehnung und gezielte lokale Vibration bei einem Platzbedarf nur ca. 10 m2. proxovib bekämpft die häufigste Ursache von Rückenschmerzen, muskuläre Dysbalancen. Bereits zehnminütige gezielte Vibrationseinheiten an Gesäß, Oberschenkel oder Rückenpartien lindern gezielt das Schmerzempfinden und das Kraftniveau der Muskulatur steigt Das Anti-Schwerkraft-Laufband AlterG arbeitet mit Differenz-Luftdrucktechnologie der NASA. Der erzeugte Überdruck reduziert das Körpergewicht des Patienten bis zu 80%, dabei werden die Gelenke deutlich entlastet. Neben frisch Operierten, nutzen auch Spitzensportler wie der FC Bayern München, Real Madrid und der FC Barcelona die gelenkschonenden Übungen zur erfolgreichen Steigerung des Trainingsvolumens. Halle 4, Stand D22 www.proxomed.com

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PAVIGYM

Top Ideen für Ihr Fitness-Center. PAVIGYM™: Neue Produkte, Lösungen und gedanklich ausgereifte Konzepte liefern Schlüsselerlebnisse für Ihre Fitness - Einrichtungen mit Stil, Design und Funktionen. Während der Raum optimal genutzt wird, erhalten Ihre Mitglieder bestmögliche Erlebnisse bei Ihrem Studiobesuch. PAVIGYM bietet Produkte an, die Spaß und Begeisterung vermitteln und höchste Teilnehmerzahlen in Ihrem Club garantieren.

BRINGEN SIE SPAß IN IHR FITNESS CENTER. PAVIGYM™ 3.0: verwandelt den Sportboden in ein Trainingsgerät. Die Kombination aus Bodenbelag und LED - Lichtern, Sensoren, einem IPad incl. Apps, ermöglicht es Ihnen mehr Mitglieder zu gewinnen. Unsere progressive Trainingssteuerung, die auf den Prinzipien des funktionellen Trainings basiert und Lichtsignale benutzt, die den Mitgliedern nachweislich gute Resultate erbringen, wird Ihre Kündigungsquote reduzieren. Ihre Mitglieder werden das Training mit mehr Spaß erleben und zwar auf eine innovative und fortschrittliche Weise.

CONTACT US: PAVIGYM DEUTSCHLAND Tel: (0) 6131 886 38 41 Tel: (0) 162 258 88 30 e-mail: info@pavigym.com

www.pavigym.com www.functionalzone.com

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Fokus Gesunderhaltung Die finnische Firma Ab HUR Oy präsentiert sich auch 2013 zusammen mit ihren beiden Tochtergesellschaften HUR Labs und der HUR Deutschland GmbH wie jedes Jahr auf der Medica in Düsseldorf. Altersbedingte Erkrankungen aller Art nehmen rapide zu und verursachen immer höhere Kosten für die Gesellschaft. In vielen Studien wurde nachgewiesen, dass körperliche Aktivitäten, allen voran das Krafttraining, eine wesentliche Schlüsselrolle in der Gesunderhaltung spielen. Hierzu bedarf es neben geeigneten Trainingsgeräten auch passender Konzepte, um den speziellen Anforderungen älterer Menschen gerecht zu werden. HUR präsentiert mit zwei Trainingszirkeln wie ein moderner Gesundheitsanbieter auf diese Herausforderung reagieren sollte. Die leicht einzustellenden Trainingsgeräte mit der einzigartigen Natural Transmission Technologie gibt es in der klassischen Ausführung, aber auch als barrierefreie Variante. Mit passendem Zusatzequipment für die Gleichgewichts- und Körperanalyse, dem spielerischen Balancetraining und der Maßeinheit für die isometrische Maximalkraft, bietet HUR das passende Präventionsangebot. Halle 5 Stand K29. www.hur-deutschland.de

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Aussteller und Marken Anatomic Help S.A. BTS Bioengineering EWAC Medical Fabco Flexi-Sports GmbH Fysio Tape BV Gharieni Group GmbH HERRMANN & CO GmbH hhp home health products AG Humantool Oy Hur Oy HUR-Deutschland GmbH Hydro Physio Invitalis GmbH Jakobs GmbH Kinesio Holding Corporation Kinesio USA Medi Care System , S.L.U. Medisport S.r.l. Morsa Medikal Ortopedi Mak. San Ve Tic. Ltd. Sti Novotec Medical GmbH Galileo Önapi GmbH Petermann GmbH Hilfsmittel für immobile Menschen Physiotherapie Generale France S.A.S. Promisemed Medical Devices Inc. Reha Technology AG RSscan International N.V. SALZMANN AG Salzmann MEDICO Seers Medical Ltd SLK Vertriebsgesellschaft mbH Sporto-med. GmbH Sport-Thieme GmbH Sumiron Co., Ltd. SUNMED, LLC TecnoBody S.r.l. UNICEF Arbeitsgruppe Düsseldorf Vitility Wilhelm Weisweiler GmbH & Co.KG XXL REHAB Cobi Rehab ZAMAR S.r.l.

Stand 05 H40 05 C33 05 C34 05 A21 05 K40 05 D41 05 P37 05 H39 05 G39 05 K29 05 K29 05 K29 05 H37 05 A37 05 M37 05 H38 05 D25 05 A29 05 A33 05 K38 05 G38 05 G28 05 M30 05 M24 05 L39 05 E37 05 E35 05 G37 05 H31 05 B29 05 P40 05 J28 05 K22 05 P38 05 C01 05 A36 05 A19 05 C29 05 G29

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Gesundheit

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- Coronella & Co. sind unschlagbar n diesem Frühjahr stellte der Premiumhersteller AIREX® mit Hauptsitz in der Schweiz, seine neue erweiterte Mattengeneration vor. Nach den etablierten Matten Corona und Coronella 200 sind nun auch neue Fitline-Matten mit der Rezeptur der neuen Generation und zusätzlich in neuen, attraktiven Farben erhältlich.

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Erweiterte Farbpalette AIREX® hat schon früh erkannt, dass ein Wandel im Anspruch an Interieur in Fitness- und Wellnesseinrichtungen stattgefunden hat und reagiert innovativ und kreativ auf den neuen Designanspruch der Kunden. Die bestehende Farbpalette wurde um neue, topaktuelle Farben ergänzt. Neben den bewährten Farben der AIREX® Matten rot, grün und blau sind nun auch edle Töne wie Terra, Schiefer und Platin sowie knallige Farben wie Pink und Kiwi im Sortiment. Das neue Balance-pad Elite erscheint ebenfalls in neuer Farboptik und ist nun auch in der Farbe Lava erhältlich. Somit fügen sich alle Produkte aus dem Hause AIREX® ideal in bestehende Farbkonzepte der Fitnessanlagen ein.

Gesundheit Das Angebot an sportlichen Aktivitäten ist heute grösser denn je. Umso wichtiger ist es, für jede Art von Training optimale Voraussetzungen zu schaffen. Alle AIREX® Gymnastikmatten wurden von der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet. Die Organisation vergibt das Siegel für besonders rückenfreundliche Produkte nach Prüfung und Empfehlung durch das Forum Gesunder Rücken – besser leben e.V. und den Bundesverband der deutschen Rückenschulen (BdR) e.V..

Sicherheit AIREX® Produkte sind rutschfest, bieten auch auf glatten Hallenböden sicheren Halt und verhindern damit gefährliche Ausrutscher. Das Entscheidende aber sind die optimalen Dämpfungseigenschaften des besonderen Schaumstoffes. Gelenke und Knochen werden nachhaltig geschont und das Material geht nach Verformungen oder Eindrücken rasch wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Der typische AIREX® Wohlfühleffekt ergibt sich aus dem Zusammenspiel seiner positiver Eigenschaften. Das Material ist hautfreundlich, körperwarm und mit seiner antibakteriellen Ausrüstung ausgesprochen hygienisch. Die neue Mattengeneration von AIREX® zeichnet sich vor allem durch ihre noch höhere Lebensdauer sowie einen verbesserten Hygieneschutz aus. Außerdem sind die Inhaltsstoffe REACH-kompatibel und erfüllen bzw. übertreffen alle aktuellen gesetzlichen Anforderungen. Gleichzeitig können Weichmacherausdünstungen ausgeschlossen werden. So wird das Training noch sicherer und anwenderfreundlicher.

Vielfältige Einsatzbereiche Die Anwendungsbereiche der AIREX® Produkte sind breit gefächert. Für den Einsatz in der Rehabilitation und Physiotherapie eignet sich besonders die Matte Corona 200, da sie dank ihrer Breite ausreichend Platz für Patient und Therapeuten bieten. Coronella 200 Matten sind bei gleicher Dicke eine perfekte Unterlage für komfortables Fitnesstraining jeder Art, die dünneren Fitline-Matten hingegen eignen sind optimal für Gruppenfitness. Das komplette Sortiment finden Sie unter www.airex-mats.com sowie www.bebalanced.net. Dort können Sie außerdem eine Vielzahl von Trainingsprogrammen gratis als Video oder PDF-Manual herunterladen. << Die Medica 2013 findet vom 20.– 23. November wie gewohnt in Düsseldorf statt. Airex und der Deutsche Vertriebspartner, die Gaugler & Lutz OHG, stellen dort gemeinsam aus. In Halle 4, Messestand K58 können Sie neben neuen Produkten direkt am Stand einen Balance-Test ablegen. Zahlreiche Besucher und persönliche Gespräche sind ausdrücklich erwünscht!

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Gesundheit

Clever gelöst FAZER by ARTZT vitality® Therapeutische Behandlungsinstrumente für die Faszien-Therapie aszien – das menschliche kollagene Bindegewebsnetzwerk – rücken zunehmend ins Rampenlicht der aktuellen medizinischen Forschung und der internationalen Aufmerksamkeit. Die manuelle Faszien-Therapie (MFT) ist eine effektive Behandlungsmethode für Beschwerden des Bewegungsapparates, bei der Störungen und Schäden in der anatomischen Struktur des Patienten durch spezielle Handgriffe des Therapeuten behoben werden. Mit dem therapeutischen Behandlungsbesteck FAZER von ARTZT vitality können Faszien

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gezielt und effektiv behandelt werden. Entwickelt wurde FAZER mit Unterstützung des führenden Faszien-Forschers Dr. Robert Schleip, der seine Erfahrungen als Therapeut und neueste wissenschaftliche Forschungserkenntnisse aus seiner Fascia Research Group der Universität Ulm hat einfließen lassen. Mit dem Faszien-Set kann der Therapeut gezielter, spezifischer und tiefergehender behandeln als mit den (eigenen) Händen. Durch die Behandlung können fasziale (Ver-) Spannungen und Verklebungen reduziert werden. Die Durchblutung wird gefördert und Selbstheilungsprozesse werden angeregt. Langfristig entlastet der Therapeut durch den Einsatz des Sets seine beiden wichtigsten Werkzeuge – die Hände. Das ARTZT vitality Fazer-Set besteht aus vier in der Schweiz hergestellten Behandlungsinstrumenten aus hochwertigem rostfreien Edel-

stahl – korrosionsbeständig und höchsten Anforderungen genügend. Die verwendeten Werkstoffe werden u.a. in der Chirurgie eingesetzt und sind auch für Nickel-Allergiker geeignet.

Der ARTZT PT Room®

Mehr Infos Ausführliche Informationen zum Der ARTZT PT Room und dem therapeutischen Behandlungsbesteck FAZER sowie dem kompletten Portfolio der Firma Ludwig Artzt GmbH bekommen Sie unter www.artzt.eu und www.artzt-vitality.de sowie auf der MEDICA 2013 in Halle 4, Stand G37.

Der ARTZT PT Room ist ein Konzept für ein Mikro-Fitnessstudio, das Raum- und Geräteplanung für Fitness und Therapie vereint. ei der Einrichtung eines Übungsraums stehen Physiotherapeuten, Fitness- und Personaltrainer und Entscheider in Hotels und Bäder-Anlagen vor einer komplexen Aufgabe. Bei aller optischen Finesse muss der Raum für unterschiedliche Therapie- und Trainingssituationen vor allem funktional sein. Mit dem PT Room präsentiert die Ludwig Artzt GmbH ein integratives Konzept, das die Raumund Geräteplanung optimal mitein-

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ander vereint und moderne Gesundheitszentren entstehen lässt. Das PT Room-Paket beinhaltet verschiedene Trainingsgeräte, die für ein vielseitiges und abwechslungsreiches Präventionsoder Rehabilitationsangebot angeordnet sind. Das geschlossene Konzept spricht alle wichtigen Funktionsbereiche des menschlichen Muskelsystems an. Unterschiedliche Progressionsstufen erlauben es dem Therapeuten oder Trainer, gezielt auf den individuellen Trainingszustand des Patienten oder Sportlers einzugehen. Mit dem Konzept PT Room eröffnet die Ludwig Artzt GmbH Thera-

peuten und Trainern die Möglichkeit, sich mit qualitativ hochwertigen Geräten als modernes Gesundheitszentrum bei Patienten und Sportlern zu positionieren. Bereits eine Fläche von 25 m² genügt, um mit geringen Investitionskosten und minimalem Installationsaufwand einen vielseitig einsetzbaren Trainingsraum zu gestalten. <<

Fitness & Gesundheit 5-2013


Gesundheit

Was steckt dahinter? emotion fitness bietet individuelle Lösungen für besondere Ansprüche motion fitness hat sich eine Position erarbeitet, in der es eine komplette Produktlinie anbieten kann, aber auch für fast jede Nischen-Nachfrage eine Lösung parat hat oder zumindest finden kann.

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Flexibilität für den Bedarf des Marktes Ein Beispiel: Hat der Kunde einen Bedarf für Adipositas-Patienten, so kann emotion fitness jedes Gerät mit erhöhtem maximalem Nutzergewicht anbieten. Das motion boosted relax 800 ist sogar für Nutzer mit einem Gewicht von bis zu 250 kg ausgelegt. Dabei passen die Geräte vom Aussehen und den Ausstattungs-Optionen immer in die reguläre Linie, so dass Einrichtungen auch ein einzelnes „Spezialgerät“ in die reguläre Linie integrieren können. Bedarf von Leistungssportlern? Dann kann emotion fitness bereits mit den regulären Geräten punkten. Die Bremsen leisten bis zu 1000 Watt und werden damit auch gut trainierten Personen gerecht. Leistungsdiagnostik gefällig? Hier sind die Anforderungen so vielfältig wie die Nutzer. emotion fitness

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kann für eine einfache Testung und Überprüfung/Dokumentation der Leistungsentwicklung ein Testprogramm-Paket und entsprechende PC-Software anbieten. Darüber hinaus lassen sich aber alle Geräte auch in externe Systeme einbinden. Von EKG-Systemen über Laktatmessung bis hin zu Feuerwehr-Teststrecken und individuellen Testprogrammierungen lassen sich die verschiedensten Systeme mit der motion line 800 und motion line 800 med gestalten.

Von der Organisation … Jeder Betreiber hat eigene Vorstellungen von der Trainingsorganisation seiner Einrichtung. Es ist mittlerweile üblich, über die isolierte Organisationsstruktur des Trainings hinaus auch die Abläufe der gesamten Einrichtung zu planen – inklusive angeschlossener Dienstleister. Dies erfordert eine klare Bedarfsanalyse. emotion fitness hat es sich zum Ziel gemacht, seine Produkte und Dienstleistungen optimal in die verschiedensten Rahmensituationen einbinden zu können. Die Geräte können über serielle Schnittstelle, aber auch stromunabhängig über eine Wireless-Schnittstelle mittels Chipkarte oder verschiedene Transpondersysteme eingebunden werden. Auf diese Weise und mit der

passenden Softwareumgebung können natürlich auch diverse Zugangsrechte, Spindschlösser, Konsum, Verwaltung etc. in ein einheitliches System integriert werden.

… bis zur Einzelanfertigung Darüber hinaus kommt es immer wieder vor, dass einzelne Kunden für Ihre individuellen Konzepte oder Nutzer Gerätespezifikationen benötigen, die so am Markt bislang nicht erhältlich sind und für die es eigentlich auch keinen nennenswerten Markt gibt. Wo immer es möglich und mit vertretbaren Mehrkosten machbar ist, versucht das Unternehmen aus der Pfalz seinen Kunden Lösungen anzubieten. Das reicht von einem verlängerten Stromkabel für ein Laufband über ausgefallene Farbwünsche, bis hin zu Software-Anpassungen für Studiowettbewerbe oder kleineren Geräteausführungen für Kinderkliniken. Das Ganze lässt sich aber nur deshalb wirtschaftlich betreiben, weil die Firma konsequent darauf achtet, mit kleiner, aber engagierter und langjährig konstanter Mannschaft zu arbeiten und sich strategische und auch dauerhafte Partnerschaften aufgebaut hat. <<

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Mehr Infos Ausführliche Informationen zum Angebot von emotion fitness bekommen Sie auf der MEDICA in Halle 4, Stand A25 oder unter www.emotion-fitness.de


Gesundheit

Franchise-Modell für Medical Fitness

„Exclusive“ ist ein Franchise-Modell, das auf MedicalFitness im Mikro-Format setzt: kleines Team, kleine Fläche und ein Konzept mit Unterstützung bei der Planung, beim Marketing und der Vernetzung vor Ort. ine klare Positionierung ist die optimale Grundlage, um in der Fitnessbranche erfolgreich zu sein. Mit dem Franchise-Modell „Exclusive“ und den chipkartengesteuerten Trainingsgeräten von Ergo-Fit haben Trainer, Personal Trainer und Physiotherapeuten, die sich selbständig machen, die Möglichkeit, sich klar zu positionieren. Wir wollen Ihnen am Beispiel einer neugegründeten Anlage zeigen, welche Vorteile das System bietet.

E Die Köpfe hinter dem Konzept „Exclucive“ (v.l.): Christoph Sala, Gregor Lotz und Josef Eisnach

Weitere Infos Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei Gregor Lotz: Exclusive Service-Center Im Alten Weiher 1 66564 Ottweiler Tel.: 06824/3004123 info@exclusive-clubs.de www.exclusive-clubs.de

Das Konzept Das Medical-Fitness-Konzept ist auf die Zielgruppe 50+ ausgerichtet und setzt bei der Behandlung von orthopädischen Problemen auf eine umfassende individuelle Betreuung. Neben einem Rückentraining, das zur Bekämpfung bzw. Vermeidung von Wirbelsäulenbeschwerden, Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen eingesetzt wird, gehören

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zur Hauptzielgruppe auch Kunden mit Gelenkbeschwerden, Osteoporose, Arthrose und Rheuma. Die Grundfläche eines Clubs beträgt jeweils ca. 200–300 m2. Die Personalkosten werden so gering wie möglich gehalten. Neben einem Club-Manager sieht das BusinessModell noch einen Auszubildenden und zwei freiberufliche Mitarbeiter vor. Auf einen Wellnessbereich wird bewusst verzichtet, da das Training im Vordergrund stehen soll. Auf der Trainingsfläche kommen in allen bisherigen Clubs chipkartengesteuerte (Vitality System) Cardio-und Kraftgeräte sowie die TORSO LINE von Ergo-Fit zum Einsatz. „Da wir sehr gute Erfahrungen mit diesen Geräten gemacht haben, empfehlen wir diese natürlich auch unseren Franchisepartnern“ erklärt Gregor Lotz, Mitinhaber von Exclusive.

Exclusive Club Merzig Wie gut sich das Konzept sich in der Praxis bewährt, zeigt das Bei-

spiel von Henrike Arens in Merzig. Die Dipl. Fitness Ökonomin hat sich, nachdem Sie erst eine Zeitlang als Personal Trainerin gearbeitet hat, für das Franchisemodell entschieden und Anfang Februar Ihren eigenen Club eröffnet. „Eigentlich hatten mir die Inhaber vor zwei Jahren einen Job als Studioleiterin in einer der bestehenden Anlagen angeboten“ erzählt Henrike Arens amüsiert. „Das habe ich aber abgelehnt, erst eine Zeit lang als Personal Trainer gearbeitet und dann gleich mein eigenes Studio eröffnet, nachdem ich das Konzept genau geprüft habe. Denn das war schon immer mein Traum.“ Das Team von Exclusive unterstützte

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Sie schon in der Planungsphase, bei der Standortanalyse und der Auswahl der geeigneten Immobilie. Als die geeigneten Räume in der Innenstadt von Merzig im Erdgeschoß eines Wohnungs- und Dienstleistungsgebäudes gefunden waren und der Mietvertrag unterzeichnet war, begann zusammen mit dem Architektenteam der Umund Ausbau des Clubs. Die insgesamt 365 m2 unterteilen sich dann in eine Trainingsfläche von 220 m2, einen 70 m2 großen Kursraum sowie in Duschen, Umkleiden und Lagerräume etc. Weiterhin unterstützt Sie das Team von Exclusive auch bei allen Marketing-Maßnahmen und -planungen, bei der Kooperation mit Ärzten und bei Themen wie Abrechnungen und Buchhaltung. „Das Konzept von Exclusive war genau das Richtige für mich. Die Spezialisierung als gesundheitsorientiertes Fitnessstudio bietet für mich eine klare Unterscheidung zu klassischen Fitnessstudios. Ich habe mich bei allen Ärzten hier in der Umgebung vorgestellt und die waren von meinem Studio und mir begeistert und empfehlen mich ihren Patienten“ lautet das Fazit von Henrike. Dabei ist auch die überschaubare Größe, die zum Konzept gehört, ein Vorteil für Sie: „So bieten wir eine familiäre Atmosphäre, die gerade unsere Zielgruppe sehr schätzt. Und: Die Investitionen und die laufenden Kosten sind natürlich auch deutlich geringer als in einem 2.000 m2-Club. Wir haben jetzt innerhalb von sieben Monaten 300 Mitglieder aufgebaut und erzielen einen durchschnittlichen Monatsbeitrag von ca. 50,-- Euro netto. Damit schreiben wir jetzt schon schwarze Zahlen. Momentan können wir zwischen 30-40 neue Mitgliedschaften jeden Monat abschließen“. Aber es ist noch Platz für mehr: „In der ersten Anlage von Exclusive trainieren inzwischen auf dieser Größe über 850 Mitglieder“ so Gregor Lotz „es besteht also noch einiges an Potential.“

, H N C E I H L K AC C M Ü L E G I S EN rapiemethoden r H C S MEN it modernsten Thene immer wieder ufünd en iss em atient Fachw weil Si P r m e e r t r h te I ndie n! tschrit und fu r o f s ie dra g S n n u l e d leib Behan rgen. B o s n e Klient

Messe Stuttgart 24. – 26. Januar 2014

Ausstattung von Ergo-Fit Auf der Trainingsfläche setzt Henrike Arens komplett auf die Geräte von Ergo-Fit, so z.B. beim Thema Rücken auf die Torso Line und den Torso Check von Ergo-Fit. Mit dem TORSO CHECK wird ein Test der Rumpfmuskulatur durchgeführt, auf dessen Basis dann ein Trainingplan erstellt wird. Die Cardio- und Kraftgeräte von Ergo-Fit sind mit dem chipkartengesteuerten Trainingssystem Vitality System ausgestattet. „Damit können wir einfach eine bessere Betreuung anbieten, denn unsere Trainer werden entlastet und haben Zeit, sich intensiver mit dem Kunden auseinanderzusetzen. Außerdem haben wir das System so eingestellt, dass die Trainingspläne alle acht Wochen geändert werden müssen. Die Kunden werden dann automatisch vom System zu uns geschickt und wir besprechen und ändern dann den Plan. So können wir immer neue Trainingsreize setzen und die Kunden sind hervorragend betreut.“ <<

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Konzept

Gesundheit

Weitere Informationen Ausführliche Informationen zum Angebot der Frei AG bekommen Sie unter www.frei-ag.de oder auf der MEDICA Halle 4, Stand G22.

lösungen Die MEDICA-Highlights der Frei AG ie Frei AG stellt auf der MEDICA eine neuartige Beinpresse vor: die FACTUM novus II Funktions-

D stemme.

FACTUM novus II Funktionsstemme Das Gerät gehört zu einer Serie von neun Geräten, die das Unternehmen seit 2007 herstellt und vertreibt. Besondere Merkmale der FACTUM novus II Serie sind zum einen der hydraulische Widerstand, der Gewichtsplatten überflüssig macht und zum anderen die extrem einfache Bedienung über das leistungsfähige Touch-Display. Aufgrund der konzentrischen Trainingsweise waren völlig neue Lösungen gefragt, und die Entwicklung der FACTUM novus II Funktionsstemme war eine besondere Herausforderung. Entsprechend einmalig ist das Trainingsgefühl auf der Beinpresse: Harmonisch, sanft und ein bisschen so, als würde man im Wasser trainieren. Die Geräte der FACTUM novus II Serie eigenen sich auch besonders gut für das Zirkeltraining, weil sie als Kombinationsgeräte klein und platzsparend sind.

Pelvictrainer Eine weitere Neuheit bei der Frei AG ist der Beckenbodentrainer "Pelvictrainer". Seit April 2013 hat das Unternehmen den Beckenbodentrainer im Sortiment – und das Interesse der Therapeuten für das verblüffend einfache System mit Bio-Feedback wächst seither ständig. Die Software visualisiert direkt die von einem Sensor aufgenommene Kraft- und Koordinationsleistung der Beckenbodenmuskulatur und das ohne jeglichen Intimkontakt. Das erleichtert Training und Behandlung sowohl für den Patienten als auch für den Therapeuten.

Design und Qualität Natürlich präsentiert die FREI AG auf der MEDICA auch ihre Therapieliegen, allen voran die SOLITHERA® Säulenliege, die 2013 insgesamt vier Designpreise abräumte. Ebenfalls ausgestellt werden die bewährten Genius Eco Trainingsgeräte. Sie bilden die Basislinie der Frei AG mit 22 Geräten für alle Muskelgruppen – clever konstruiert, belastbar, in zeitlosem Design und hergestellt in Deutschland.

Pelvictrainer

Säulenliege SOLITHERA®

FACTUM novus II Funktionsstemme

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ELEMENTS Fitness und Wellness Swiss-up your life. ELEMENTS Fitness- und Wellness-Studios bieten ihren Mitgliedern funktionales All-inclusive-Training und einen Wellnessbereich mit 5-Sterne-Niveau! Naturnahe Innenarchitektur und ein persönlicher Service sorgen für Wohlfühl-Atmosphäre. Nach dem ELEMENTS an der Donnersbergerbrücke in München, welches im November 2012 seine Türen geöffnet hat, folgen in diesem Jahr zwei weitere Fitness- und Wellness-Studios an der Paulinenbrücke im Zentrum von Stuttgart (28. Oktober) und an der Münchner Siemensallee (11. November). Der großzügige Trainingsbereich mit durchdachter FunctionalArea, vollelektronisch gesteuertem Kraftzirkel und einem breiten Kursangebot von Yoga über Zumba bis zum Boxing oder Cycling bietet für jede Anforderung genau das Richtige. Persönliche und individuelle Betreuung der Mitglieder wird im ELEMENTS groß geschrieben.

Die erstklassigen ELEMENTS Wellness-Bereiche, welche an beste 5-Sterne-Hotels erinnern, lassen keine Wünsche offen und sorgen nach dem Training oder einem harten Bürotag für Tiefenentspannung und echte Erholung. Besonderes Extra in Stuttgart: Das 750 mƹ große Hamam lädt zum Entspannen und Kraft tanken ein. Für das Jahr 2014 ist die dritte Eröffnung in München sowie ein Fitness- und Wellness-Studio in Frankfurt geplant. Weitere ELEMENTS mit Schweizer Qualitätsanspruch sind für alle deutschen Metropolen vorgesehen. Informieren Sie sich jetzt über unsere attraktiven Stellenangebote und bewerben Sie sich noch heute. Wir haben über 20 Stellen in mehr als 10 verschiedenen Bereichen zu vergeben: von der Trainingsbetreuung über die Haustechnik bis hin zum begleiteten Bachelor Studiengang „Fitness and Health“.

www.ELEMENTS.com Kostenlose Hotline: 0800 540 55 55

ELEMENTS Donnersbergerbrücke Erika-Mann-Str. 61 80636 München

ELEMENTS Paulinenbrücke Feinstr. 4 70178 Stuttgart

ELEMENTS Siemensallee Baierbrunner Str. 85 81379 München

ELEMENTS Neue Balan Balanstraße 73 81541 München

ELEMENTS Eschenheimer Turm Bleichstr. 57 60318 Frankfurt

Eröffnet

Eröffnung: 28. Oktober 2013

Eröffnung: 11. November 2013

Eröffnung: Frühjahr 2014

Eröffnung: Herbst 2014

Weitere Standorte in Planung.


Gesundheit

Kraft-, Gleichgewichts- und Kognitionstraining zur Erhaltung der Mobilität Eine Studie an der ETH Zürich untersucht, wie sich körperliches Training kombiniert mit kognitivem Training auf die Gangsicherheit älterer Menschen auswirkt. Die Probanden der Studie sind rund 160 Bewohner mehrerer Seniorenwohnheime.

Probant Mathias Kunfermann wird von Eva van het Reve während des Training betreut

Unter fachmännischer Anleitung von Eva van het Reve (links) trainieren die Senioren an Geräten im Haus am Germansberg in Speyer

uswirkungen von gezieltem körperlichen Training in Kombination mit kognitivem Training auf die Gangqualität.“ Lautet der Titel eines Projekts der Doktorarbeit von Eva van het Reve. Die Wissenschaftlerin arbeitet am Institut für Bewegungswissenschaften und Sport der Eidgenössischen Technische Hochschule (ETH) in Zürich. Seit November 2010 führt sie im Rahmen ihrer Doktorarbeit eine Studie mit Probanden aus mehreren Seniorenwohnheimen durch – hauptsächlich in der Schweiz, aber auch in Deutschland.

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Der Aufbau der Studie Eva van het Reve möchte mit ihrer Arbeit nachweisen, dass eine Kombination aus Kraft-, Koordinationsund kognitivem Training die besten Effekte für mehr Gangsicherheit bei älteren Menschen erzielt. Das Ziel der Studie ist ein ideales Trainingsprogramm für ältere Menschen. Plan der Wissenschaftlerin ist, die Daten von 160 Probanden zu erfassen, die sich bereit erklärt haben, über einen Zeitraum von drei Monaten regelmäßig ein spezielles Training durchzuführen. Zweimal pro Woche steht ein 45-minütiges Kraft- und Gleichgewichtstraining auf dem Programm. Trainiert wird dabei möglichst an Geräten mit stufenlos einstellbarem Luftwiderstand. Älteren Menschen fällt es zunehmend schwerer, ihre Aufmerksamkeit auf mehrere Aufgaben gleichzeitig zu lenken. Dies führt dazu, dass bereits das Überqueren einer Straße sehr gefährlich werden kann, da mehrere Aspekte zur selben Zeit beachtet werden müssen (Autos von links und rechts, Ampel im Auge Doktorvater PD Dr. Eling D. de Bruin behalten, etc.). Da aber viele Personen und die Doktorantin Eva van het Reve

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bereits dem Gang volle Konzentration schenken müssen, besteht eine große Gefahr zu stürzen. Daher ist Eva van het Reve das kognitive Training so wichtig. Die Hälfte der Teilnehmer absolviert deshalb – als Vergleichsgruppe – zusätzlich drei Mal pro Woche ein kognitives Trainingsprogramm am Computer, bei dem selektive und geteilte Aufmerksamkeit trainiert werden. Nach drei Monaten Trainingsdauer erfolgt dann ein Schlusstest, der mit Eintrittstest verglichen wird. Bei diesem Test werden u.a. folgende Parameter gemessen: ■ Gehgeschwindigkeit, ■ Schrittlänge, ■ Schrittdauer, ■ Regelmäßigkeit des Ganges, ■ Beinkraft ■ und beim kognitiven Test die Reaktionszeit.

Erste Ergebnisse sind eindeutig Bereits die ersten Auswertungen der Testergebnisse zeigen eindeutige Ergebnisse. Durch das Training konnten in sehr wichtigen Bereichen Verbesserungen der Mobilität erreicht werden. Die klare Empfehlung an die Probanden lautet deshalb, sowohl das Kraft-, und Gleichgewichtstraining als auch das kognitive Training fortzusetzen, um das allgemeine Wohlbefinden aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus geben viele der Probanden sehr positive Rückmeldungen über die spürbaren Effekte des Trainings an die Verantwortlichen ihrer Wohneinrichtung. Eva van het Reves Arbeit hat also bereits jetzt nachhaltige Auswirkungen. Um dieses Projekt kontiunierlich und forschungsnah umzusetzen, hat sie zusammen mit ihrem Doktorvater das ETH spin-off dividAT GmbH gegründet. F&G wird Sie über den Fortgang ihre Studie auf dem Laufenden halten. <<

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Gesundheit

Messbarer Erfolg mit Tonus Sports & Reha EasyTorque med jetzt im Portfolio von LMT

ür Trainingsangebote wird immer häufiger die Forderung nach Qualitätskontrolle und -sicherung gestellt. Bis vor einiger Zeit war das Interesse einseitig auf die Ausdauer-Leistungsfähigkeit gerichtet. Mittlerweile hat die Beurteilung der muskulären Kraft einen gleichrangigen Stellenwert, nicht zuletzt auch aufgrund der zunehmenden Krankenkosten durch Osteoporose und sturzbedingte Frakturen.

F Ausbildung & Information Seit 21. Oktober läuft das neue LMT Academy Herbst- & Winterprogramm mit vielen attraktiven Kursangeboten! Mehr Informationen auch zum Portfolio von LMT bekommen Sie unter www.lmt.eu

Maximalkraftmessung – minimaler Zeitaufwand Mit EasyTorque von Tonus ist ein Verfahren zur Diagnostik der muskulären Kraft jetzt im Portfolio von LMT verfügbar. EasyTorque erfüllt alle Anforderungen an ein modernes, benutzerfreundliches und ökonomisches System, das innerhalb von nur 30 Minuten den Status Quo der großen Muskelgruppen feststellen kann. In dieser kurzen Zeitspanne misst und analysiert EasyTorque die Maximalkraft aller Hauptmuskelgruppen. Das so gewonnene Bild- und Zahlenmaterial zeigt, wo der Hebel im Training angesetzt werden muss.

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Dank einer intelligenten Analysesoftware werden die Daten visualisiert, dokumentiert und archiviert. Die in der Messung erhobenen Werte können über eine intuitiv bedienbare Software mit Referenzwerten verglichen werden. Spätere Wiederholungstests, die sogar nur 20 Minuten dauern, ermöglichen weitere Vergleiche und damit eine empirisch genaue Erfolgskontrolle. EasyTorque ist also mehr als ein Messsystem – es zeigt objektiv die Qualität von Coaching und Betreuung. Was EasyTorque genau misst: n Knie-Extension und -Flexion n Ellenbogen-Extension und -Flexion n Rumpf-Extension und -Flexion, Rumpfrotation n Butterfly und Butterfly-Reverse n Hüft-Adduktoren und –Abduktoren n Lateralflexion

Tonus & LMT – das passt Die Geräte von Tonus zeichnen sich durch eine hohe ergonomische Funktionalität mit einfacher Handhabung, hochwertiger Qualität und

Das Spektrum von EasyTorque n Erfassung aller großen Muskelgruppen n Effiziente Messung mit integriertem RechtsLinks-Vergleich n Leicht verständliche Software mit individueller Erfolgskontrolle und Referenz-Vergleich n Automatisches Datenmanagement der wesentlichen Kenngrößen n Hohe Präzision und Validität der Messung n Kompakte Bauweise n Integrierte Express- und Detailanalyse mit hand-out Funktion n Auch erhältlich als medizinisch zertifizierte Version

einen geringen Raumbedarf aus. Sie ergänzen auf sinnvolle Weise die Produktpalette des schweizer Distributors LMT, der eine Reihe von biomechanisch anspruchsvollen Geräten im Angebot hat. Hierzu zählt beispielsweise die Bravo-Linie des amerikanischen Herstellers CYBEX, die auf Grund ihrer ausgefeilten Biomechanik 2012 mit dem begehrten FIBO Innovation Award ausgezeichnet wurde. <<

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Gesundheit

Gewonnen wird im Kopf Nach dem Krebs fit für den Halbmarathon milon Kraft-Ausdauer-Training legt FitnessGrundstein für erfolgreiche Teilnahme von 14 Krebspatienten am RheinEnergie Marathon Köln rst milon, dann Marathon! Auf diese Formel lässt sich das „Halbmarathon-Projekt für Krebspatienten“ unter der Leitung von Dr. Freerk T. Baumann bringen. Nach sechs Monaten intensiver Vorbereitung – unter anderem im milon Kraft-Ausdauer-Zirkel – war es am 13. Oktober 2013 soweit: 14 Krebspatienten, die an dem Forschungsprojekt des renommierten Sportwissenschaftlers teilnahmen, meisterten erfolgreich die Halbmarathon-Distanz beim diesjährigen RheinEnergie Marathon in Köln.

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Ausdauerbelastungen in der Krebs-Nachsorge Ziel des Projekts, das am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt wird, ist die Erforschung der positiven Effekte von intensiven Ausdauerbelastungen in der Krebs-Nachsorge. Von März bis Oktober 2013 absolvierten die Patientinnen und Patienten in der Krebs-Nachsorge drei Mal pro Woche ein individuelles Training in den Bereichen Grundlagenausdauer, Athletik und Lauftechnik. Neben der Stärkung des Immunsystems und der allgemeinen Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit ging es dabei unter anderem darum, das verloren gegangene Selbstvertrauen

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in den eigenen Körper wiederherzustellen und die Freude an der Bewegung zu fördern. Eine wichtige Rolle bei den Vorbereitungen der Patientengruppe spielte dabei das Training im milon Kraft-Ausdauer-Zirkel der Deutschen Sporthochschule Köln. Zum einen lässt sich das zeitoptimierte Training optimal in den Alltag der Nachsorge-Patienten integrieren, zum anderen können die elektronisch gesteuerten Geräte individuell auf jeden Patienten eingestellt werden.

Begeisterung und Trainingsfleiß Hierzu Dr. Baumann: „Körperliche Aktivität und Sport sind wichtige ergänzende Therapieformen in der Krebsbehandlung. Was die Fachleute schon lange wissen, kommt jetzt zunehmend in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Aber es ist nicht nur der Krebs, es sind auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Leiden des Muskel- und Skelettapparates, die durch Bewegung positiv beeinflusst werden. Die Teilnahme der Patientinnen und Patienten am Kölner Halbmarathon dient ebenfalls dazu, diesem Thema eine noch breitere Aufmerksamkeit zu verschaffen. Zugleich ist es die Bewältigung dieser sport-

lichen Herausforderung eine tolle Bestätigung für alle Teilnehmer. Persönlich bin ich sehr stolz darauf, mit welcher Begeisterung und Trainingsfleiß alle bei der Sache waren!“

milon mit Engagement milon engagiert sich seit Jahren erfolgreich im Gesundheitsbereich. Der deutsche Fitness-Gerätehersteller hat hierfür das von Dr. Baumann geleitete milon Institut ins Leben gerufen, das sich sowohl mit Grundlagenforschung in der Sportund Trainingslehre als auch mit neuen Technologien zur Geräteentwicklung beschäftigt. Das von milon unterstützte „HalbmarathonProjekt“ gehört zu den sogenannten „Leuchtturmprojekten“ der Deutschen Sporthochschule Köln und der Universitätsklinik zu Köln (Centrum für integrierte Onkologie). Mit dem Zieleinlauf der 14 Krebspatienten beim RheinEnergie Marathon Köln ist Baumanns Projekt noch nicht beendet: Nun beginnt die Phase der Auswertungen und Aufbereitung. Die medizinischen Erkenntnisse stellt der Wissenschaftler demnächst in einer Studie vor. <<

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TV-Sendehinweis Mehr über das Halbmarathon-Projekt für Krebspatienten erfahren Sie in einer Dokumentation des Fernsehsenders 3sat, die Ende November zu sehen sein wird. Weitere Informationen unter www.milon.de


Gesundheit

Außerhalb der Norm mit Weltneuheiten auf der MEDICA proxomed stellt WeltAußerhalb der „Norm": medizinische Kraft-Linie compass 600

Mehr Infos Auführliche Informationen bekommen Sie unter www.proxomed.com oder besuchen Sie proxomed auf der MEDICA in Halle 4, Stand D22. Mehr Informationen: www.proxomed.com

Die Durchschnittsgröße einer Japanerin beträgt 1,53 Meter, ein Durchschnittsmann in den Niederlanden ist jedoch 1,81 Meter groß. Die innovative Gerätelinie compass 600 ist für Personen mit einer Körpergröße von 1,45 – 2,10 m konzipiert: Gesund trainieren auch außerhalb der „Normgröße“. Acht Kombigeräte für die oberen und unteren Extremitäten sowie Rumpf und Rücken bieten die passenden Funktionen für jeden Bedarf auf kleinstem Raum. Das innovative und moderne neue Designkonzept von proxomed spiegelt sich in der neuen Linie wieder. Ästhetische Rundungen kombiniert mit hoher Funktionalität erlauben mit minimalen Einstellungen eine optimale Biomechanik. Der Einsatz von Hightech Materialien zur Kraftübertragung ermöglicht ein gelenkschonendes Training, anatomisch geformte Polster bieten einen hohen Komfort. Die Gerätelinie kann optional mit Touch-Screen Monitor und Chipkartensystem (SmartPanel) ausgestattet werden. Durch die Kombination mit der patentierten Ultraschall-Messsensorik und der proxomed Software proxotrain können Kraftmessungen sowie ein Biofeedback-Training durchgeführt werden. Hierdurch wird ein individuelles und effektives Training für Patienten und Kunden ermöglicht.

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neuheit auf Medica vor: proxovib Mit lokaler Vibration gegen Rückenschmerzen

Statistisch gesehen leiden in Deutschland derzeit 27–40 % der Menschen an Rückenschmerzen. Aufgrund von alltagsbedingter einseitiger Körperhaltung entstehen Muskuläre Dysbalancen. Durch die optimale Kombination aus Dehnung mit gezielter lokaler Vibration an Gesäß, Oberschenkel oder Rückenpartien können wir diese Muskulären Dysbalancen auflösen. Das Setzen von taktilen Reizen lindert zudem das Schmerzempfinden, intensiviert die Durchblutung, fördert die Beweglichkeit und kurbelt den Stoffwechsel der trainierten Muskelketten an. Zur Dehnung der gesamten vorderen Muskelkette und der rückseitigen unteren Muskelkette stehen dem Patienten ein weltweit einzigartiges Rückenkonzept, bestehend aus vier Gerätetypen, zur Verfügung. Bereits zehnminütige gezielte Vibrationseinheiten verbessern die Beweglichkeit signifikant. Die lokale Vibration ergänzt als Komplementärmaßnahme die Rückentherapie und kann der erste Schritt zur Bekämpfung von Rückenschmerzen und der effektiven Kräftigung der Rückenmuskulatur sein. Vorteile: ■ Keine Trainingskleidung erforderlich ■ Positiver Effekt sofort spürbar ■ Anwendung ist nicht anstrengend ■ Geringer Betreuungsaufwand ■ Hochleistung auf kleinstem Raum, Platzbedarf nur ca. 10 m2 ■ Attraktive Selbstzahlerleistung

Anti-Schwerkraft-Laufband: AlterG proxomed hat die Exklusivvertretung des Antischwerkraft-Laufbands der Firma AlterG in Deutschland und der Schweiz übernommen. Das Anti-Schwerkraft-Laufband AlterG arbeitet als einziges Laufband mit der Differenz-Luftdrucktechnologie der NASA. Das AlterG bietet dadurch die fortschrittlichste und modernste Methode zur Gewichtsentlastung für Patienten im hohen Alter oder auch für (Leistungs-)Sportler. Dazu befindet sich der Körper des Läufers unterhalb der Taille in einer Überdruckkammer. Der erzeugte Überdruck reduziert das Körpergewicht des Patienten um bis zu 80 %, dabei werden die Gelenke deutlich entlastet. Bisher waren Rehabilitationsmaßnahmen unter reduzierter Belastung der betroffenen unteren Körperregionen ausschließlich im Wasser nach abgeschlossener Wundheilung oder unter aufwendigen Antigravitations-Aufhängungen möglich.

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2. BGMFachtagung

2. BGM – Fachtagun g

»Praxis für Praktike r« – Gesundheit weiterge bracht. 14. – 15. Novemb er 2013 in Berlin

Unter Einschluss der Mitgliederversamml ung des Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanage ment e.V.

Der Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement [BBGM] veranstaltet seine 2. BGM-Fachtagung: „Praxis für Praktiker - Gesundheit weitergebracht“ ach dem Erfolg vom letzten Jahr führt der BBGM e.V. am 14. und 15. November 2013 in Berlin seine zweite Fachtagung durch. Veranstaltungsort ist die Neue Mälzerei in der Friedenstraße. Das Motto der Tagung macht deutlich, worum es geht: Praktische Lösungen zur integrierten Versorgung, zu lebensphasenbezogener Personalarbeit, zu Kennzahlen und zur Integration von Gesundheit in Führungsprozesse werden diskutiert. Dazu kommt ein 360° Forum zu den Ansichten, Irrtümern und Lösungsansätzen in der Frage psychischer Gesundheit und Krankheit sowie der Ermittlung von Gefährdungen. Abgerundet wird die Tagung durch spannende Key-Notes mit „Seitenblick“. Zudem wird zum zweiten Mal der Nachwuchsinnovationspreis in Kooperation mit der Hanse Merkur Versicherung AG vergeben. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Im Rahmen der Fachtagung findet auch eine Mitgliederversammlung statt. Sie sind herzlich eingeladen!

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Programm Donnerstag, 14. November 2013 11.00 Uhr – 11.20 Uhr Begrüßung durch den Vorstand Dr. Christian Weigl [BBGM e.V.] 11.25 Uhr – 11.45 Uhr Grußwort aus der Politik n.n. [angefragt BMG & BMAS] 11.50 Uhr – 12.10 Uhr Kurzbefragung der Teilnehmer Johannes Lange [BBGM e.V.] Themen: Evidenz von Prävention, Psychische Erkrankungen 12.15 Uhr – 13.00 Uhr Auftakt-Note Dr. Christian Gravert [Deutsche Bahn AG] »Lebensphasenbezogene Personalarbeit – der Demografie-Tarifvertrag der Deutschen Bahn AG« 13.00 Uhr – 13.30 Uhr Mittagspause 13.30 Uhr – 15.15 Uhr Workshops im Themendreieck ECKE 1: Evidenz von BGM – Mehr Wirkung durch Controlling - Felix Farrenkopf [Heraeus Holding GmbH] - Karsten von Rabenau [aktiv.net OTTO GmbH & Co. KG] - Moderation: Kai Rappenecker, Agnes Kaminski [BBGM e.V.] ECKE 2: Integration von BGM in die Führung – Aus dem Stab in die Linie - Dr. Peter Krauss-Hoffmann [BMAS] - Barbara Thiel [ADAC e.V.] - Moderation: Dr. Gerhard Westermayer [BBGM e.V.] ECKE 3: Setting-übergreifendes BGM – Integrierte Versorgung - Carsten Sterly [DGIV e.V.] - Jürgen Seidel [Hanse Merkur Versicherung] - Moderation: Lars Schirrmacher [BBGM e.V.] 15.15 Uhr – 15.45 Uhr Kaffeepause 15.45 Uhr – 16.45 Uhr Moderierte Kurzstatements zu den WorkshopThemen und Diskussion [für alle, die nicht dabei sein konnten] 16.45 Uhr – 17.00 Uhr Abschluss des Fachteils Dr. Carsten Stephan [BBGM e.V.] 17.00 Uhr – 18.30 Uhr Öffentliche Mitgliederversammlung BBGM e.V. Leitung: Dr. Christian Weigl [BBGM e.V.] 18.30 Uhr Abendbuffet und Small Talk 20.30 Uhr Ende 1. Tag

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Freitag, 15. November 2013 09.00 Uhr – 09.10 Uhr Begrüßung und Einführung in den Tag Moderation: Kai Rappenecker, Barbara Thiel [BBGM e.V.] 09.15 Uhr – 09.30 Uhr Verleihung des 2. Nachwuchsinnovationspreises Kurt Gläser [BBGM e.V.] in Kooperation mit der Hanse Merkur Versicherung AG 09.35 Uhr – 10.05 Uhr Die Forschungsperspektive Prof. Dr. Frank Jacobi [Psychologische Hochschule Berlin] 10.10 Uhr – 10.40 Uhr Die Arbeitgeberperspektive Norbert Breutmann [Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände] 10.45 Uhr – 11.05 Uhr Kaffeepause 11.05 Uhr – 11.35 Uhr Die Arbeitnehmerperspektive Ingo Nürnberger [Deutscher Gewerkschaftsbund] 11.40 Uhr – 12.10 Uhr Die Methodische Perspektive Dr. Marlen Cosmar [Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung] 12.15 Uhr – 12.45 Uhr Die Umsetzungsperspektive Dr. Angela Sitter [ERGO Group AG] 12.45 Uhr – 13.30 Uhr Mittagspause 13.30 Uhr – 13.45 Uhr Zusammenfassung des 360° Forums Dr. Christian Weigl, Dr. Olaf Tscharnezki [BBGM e.V.] 13.45 Uhr – 14.00 Uhr Ergebnisse der Kurzbefragung Johannes Lange [BBGM e.V.] 14.00 Uhr – 14.45 Uhr Abschluss-Note Dr. Olaf Tscharnezki [Unilever Deutschland Holding GmbH] »Psychisch beanspruchte Mitarbeiter/innen – Was tun!« 14.45 Uhr – 15.00 Uhr Verabschiedung durch den Vorstand Dr. Christian Weigl [BBGM e.V.] 15.00 Uhr Ende 2. Tag

Mehr Infos Einen Überblick über das Programm sowie weiteres Informationsmaterial zum Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement steht unter www.bgm-bv.de zur Verfügung.

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Beratung für Existenzgründer auf der MEDICA 2013 Kompetenz und Leistung zweier großer Marktplayer bündeln für den beruflichen Erfolg des Therapeuten: Darum geht es den beiden Unternehmen PINO und azh, die an einem gemeinsamen Beratungsstand in Halle 4, Stand B10/C09 die Vorteile dieser Zusammenarbeit für Therapeuten erstmals vorstellen werden. Seit 30 Jahren bietet die azh GmbH umfassende und innovative Lösungen für die komplette Abrechnung von Leistungen und Verordnungen mit den gesetzlichen Krankenkassen, Pflegekassen, sonstigen Sozialversicherungsträgern sowie Privatpatienten. Sichere Liquidität durch exakte, pünktliche und planbare Auszahlung und innovative Branchensoftware sowie diverse Onlinelösungen schaffen einen Effizienzvorsprung für Heilmittelerbringer. Die PINO GmbH gilt in Deutschland seit über 100 Jahren als der führende Anbieter für professionelle Produkte und Behandlungskonzepte in der Physiotherapie. Mehr als 20.000 Kunden vertrauen den speziellen Schulungen und konzeptionellen Lösungen zur Unterstützung bei der täglichen Arbeit. Halle 4, Stand C09 www.azh.de www.pinoshop.de

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brainLight erhält erneut den Plus X Award Auf der Basis des bereits etablierten Queenax-Systems bietet der Functional Playground eine Raum-in-Raum-LĂśsung und ermĂśglicht gleichzeitig ein ganzheitliches Training. Der Functional Playground nutzt dabei die Freiflächen eines Fitnessstudios aus und vereint bis zu 20 verschiedene Trainingsstationen in einer KomplettlĂśsung. Je nach GrĂśĂ&#x;e werden Trainingszirkel fĂźr bis zu 21 Trainierende geschaffen. Der Exklusiv-Importeur Transatlantic Fitness bietet die 360-Grad-Trainingsinsel ab sofort als funktionales Gesamtkonzept in allen GrĂśĂ&#x;en, Ausstattungen und bei Bedarf auch individuellen Farben an. Torso Trainer, Pole-, Dip- und Klimmzugstangen, eine Plattform fĂźr plyometrische Ă&#x153;bungen oder Rollen fĂźr SeilzugĂźbungen und Rope Training â&#x20AC;&#x201C; am Functional Playground lässt sich jede Muskelgruppe trainieren. Das robuste StahlgerĂźst, das im Boden verankert wird, wird zusätzlich um eine Vielzahl an Trainingselementen modular erweitert. Dazu gehĂśren auch der TRX Suspension Trainer sowie der TRX Rip Trainer, die Transatlantic Fitness ebenfalls als ExklusivImporteur in Deutschland und Ă&#x2013;sterreich sowie mittlerweile auch in Holland vertreibt. www.transatlanticfitness.com

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Gesundheitsdienstleister auf dem Weg zum Spezialisten Teil 6.2: Beispiele guter Praxis Gesundheitsdienstleister berichten Gute Arbeitsbedingungen sowie die Förderung von Gesundheit, Lebensqualität und Motivation der Mitarbeiter verbessern die Produktivität der Unternehmen – insbesondere in einer Zeit, in der der Arbeitsalltag imer komplexer, schneller und anspruchsvoller wird. BGM gewinnt in der Wirtschaft deshalb zunehmend an Bedeutung und die Fitness- und Gesundheitsbranche etabliert sich mehr und mehr als kompetenter Partner. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen zwei etablierte BGMAnbieter aus unserer Branche vor.

F&G-Serie: Betriebliches Gesundheitsmanagement Als Gesundheitsdienstleister auf dem Weg zum Spezialisten?!? Der 7-Punkte-Plan zur erfolgreichen Umsetzung von Lars Schirrmacher in der F&G: Teil 1: Grundlagen, Markt, Prognosen & Potenziale Teil 2: Ausbildung, Positionierung & Akquise Teil 3: Zielbildung & Aufbau von Strukturen Teil 4: Analyse, Auswertung & Feinzielbildung Teil 5: Konzeption & Durchführung von Maßnahmen Teil 6: Beispiele guter Praxis Teil 7: Evaluation, Controlling & Nachhaltigkeit

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as genau machen deutsche Unternehmen und Fitness- und Gesundheitsstudios in der Praxis des BGM? Und was macht in diesem Zusammenhang „gute“ Praxis aus? Zur Orientierung bei die Umsetzung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements in Ihrer Anlage, haben wir Ihnen in der vorigen Ausgabe der F&G zwei ausgewählte Beispiele aus der Sicht von Unternehmen vorgestellt, die mit Partnern aus der Fitness- und Gesundheitsbranche jeweils erfolgreich BGM durchführen. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen zwei Beispiele guter BGM-Praxis aus Sicht der Fitness- und Gesundheitsstudios vor. Zunächst wollen wir jedoch kurz erläutern, weshalb wir den Begriff „gute Praxis“ verwenden.

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Best practice = Erfolg? Der Begriff der „best practice“ meint „Erfolgsmethode“ und stammt aus der Betriebswirtschaftslehre. „Gute Praxis“ beschreibt demnach eine Vorgehensweise, die durch Erfahrungen als vorbildliche Methode definiert werden kann. Wenn ein Unternehmen also etwas nach einem Beispiel „guter Praxis“ umsetzt, so setzt es ein bewährtes

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F&G-Serie: Betriebliches Gesundheitsmanagement


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Gerade im BGM stehen Entscheider oft vor unbekannten Herausforderungen, gerade weil strategisches BGM für viele noch immer „Neuland“ und der Themenbereich außerordentlich komplex ist. Best practice im Betrieblichen Gesundheitsmanagement liefert demnach eine grobe Orientierung, Wir halten deshalb den Begriff „gute Praxis“ für zutreffender. Legen Sie also Ihre eigenen Maßstäbe an und lernen Sie anhand Ihrer Unternehmensziele, die Maßnahmen aus den Beispielen zu filtern, die für die Weiterentwicklung Ihrer Anlage passen. Unter diesem Aspekt stellen wir Ihnen unsere Beispiele „guter Praxis“ vor.

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Verfahren, Konzept, technisches System oder sogar Geschäftsprozesse anderer Unternehmen ein, mit der Absicht, dadurch selbst erfolgreich zu sein oder gar zum Musterunternehmen für Dritte zu werden. Viele Firmen einer Branche folgen diesen Praktiken oftmals über Jahre. Allein diese Tatsache führt die Verantwortlichen in der Industrie oftmals zu der Annahme, dass es automatisch auch der beste Weg sei. Nicht jede best practice ist für Ihr Unternehmen die optimale Wahl. Im schlimmsten Fall kann eine solche Strategie sogar das Gegenteil bewirken. best practice ist aus unserer Sicht lediglich eine unverbindliche Empfehlung. Bei geänderten Anforderungen oder Bedingungen kann mitunter eine andere Vorgehensweise erfolgversprechender sein als das best-practice-Modell. Und:

Beispiele guter Praxis – Gesundheitsstudios binden Unternehmen ein … Nachdem wir die ausgewählte BGM-Praxis der Unternehmen kennen gelernt haben, wollen wir jetzt zwei Beispiele aus dem Bereich der Fitness- und Gesundheitsstudios sowie Reha-Zentren betrachten. Wie sehen diese Gesundheitsdienstleister den Markt des BGM? Was hat sie dazu bewegt, sich im Bereich BGM zu positionieren und welche Erfahrungen haben

Nachgefragt Lars Schirrmacher hat für F&G bei Peter Friedrich nachgefragt, dem Geschäftsführer des Come back in Gelsenkirchen. Mit Detlef Malzers Backstube GmbH & Co. KG und BP oil Gelsenkirchen GmbH betreuen die Gesundheitsanbieter zwei größere mittelständische Unternehmen. F&G: Herr Friedrich, welche Gründe hatten Sie, Betriebliches Gesundheitsmanagement in Ihr Leistungsportfolio aufzunehmen und wo sehen Sie die größten Potentiale? Peter Friedrich: Die Entscheidung Betriebliches Gesundheitsmanagement in unser Leistungsportfolio mit aufzunehmen, war eine logische Weiterentwicklung unserer Strategien und auch der Zeit. In einer Gesellschaft, die durch Bewegungsarmut geprägt ist, kommen immer weniger Kunden aus Eigen-

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sie dabei gemacht? Im Interview sprechen Peter Friedrich (Geschäftsführer Reha-Zentrum Come back GmbH) und Benjamin Hanna (Inhaber mobilo med) über konkrete Praxisbeispiele mit regionalen Unternehmen. Wo sehen sie die Chancen und Risiken eines BGM für Gesundheitsdienstleister und welche Tipps können sie interessierten „Kollegen“ geben.

motivation und immer mehr auf Grund von Krankheit und Problemen zum Training in unsere Gesundheitseinrichtung. Außerdem bestimmt die Arbeit immer mehr unser Leben, so dass es für mich eine logische Konsequenz war, potentielle Interessenten nicht mehr nur privat, sondern auch über den Arbeitgeber anzusprechen. Ich habe bei eigenen Mitarbeitern die Erfahrung gemacht, dass sie nur dann etwas tun, wenn der Arbeitgeber sie anschiebt und motiviert. Darüber hinaus ist es für uns auch ein sehr lukratives neues Geschäftsfeld. Durch Aktivitäten mit Unternehmen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement konnten wir unsere Mitgliederzahlen um über 30 % steigern. Und das ohne große Investitionen für Werbung, konzeptionelle Umstellungen oder gar Inventar. F&G: Wie haben Sie Ihre Einrichtungen, sich selbst und Ihr Team auf diesen neuen Markt vorbereitet? Peter Friedrich: Auch wenn meine Mitarbeiter Profis in ihrem Fachgebiet sind, war es für mich wichtig, sie für den neuen Bereich BGM zusätzlich zu qualifizieren. Ich habe mein Führungsteam deshalb von symbicon in einem anerkannten IHK-Lehrgang zu „Betrieblichen

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Gesundheitsmanagern“ ausbilden lassen. Zudem habe ich zusätzliche Ressourcen in der Größenordnung einer halben Stelle dafür frei geschaufelt. Dann musste ich mich vor allem in den Bereichen Marketing und Akquise etwas vom sonstigen Vorgehen ablösen und dazu lernen, da Akquise im BGM hauptsächlich vom Aufbau der richtigen Kontakte lebt. Mein langjähriges Beziehungsmanagement war dabei sehr von Vorteil. Im Laufe der letzten Jahre trainierten viele Führungsmitarbeiter verschiedener Unternehmen in meinen Einrichtungen. Nachdem sie selbst erfahren konnten, wie wir gesundheitliche Probleme lösen, wissen sie, wie wichtig es ist, dauerhaft etwas für die Gesundheit zu tun. Alle Partner mit denen wir in ANZEIGE der Vergangenheit Aktionen durchgeführt haben, sind für uns erste Ansprechpartner gewesen. Nach meiner bisherigen w Erfahrung sollte Akquise hier Chef.e mo tion sache bleiben. -fitnes s.de F&G: Sie haben u.a. zwei größere Projekte mit Malzers Backstuben und BP oil. Können Sie diese inhaltlich kurz für unsere Leser beschreiben? Peter Friedrich: Malzers Backstuben ist eine BäckereiKette mit Filialen in mehr als 25 Städten. Bei Malzers war für uns ein ganzheitlicher Ansatz des BGMs sehr wichtig. Deshalb haben wir neben dem allgemeinen Gesundheitstraining in unseren Reha-Zentren auch Bewegungs-Schulungen am Arbeitsplatz, Ergonomieberatungen und -schulungen, Ernährungsberatungen und sogar Punkte wie Körperhygiene und Arbeitsbekleidung thematisiert. Ziel unseres BGMs ist es, alle 2.000 Mitarbeiter in den nächsten drei Jahren zu erreichen. Wir gehen dabei „Scheibe für Scheibe“ vor, von der Geschäftsführung, den Filialleitern und den Angestellten, bis hin zu den Azubis. Bisher ist das Feedback extrem positiv! BP Oil beschäftigt sich mit der Förderung, dem Transport, der Produktion, der Logistik und dem Verkauf von Öl und Gas und ist somit in keinster Weise mit der

Bäckerei-Kette zu vergleichen. Da die Belastungen und Anforderungen bei BP sehr unterschiedlich sind, haben wir die Maßnahmen auf die individuelle und arbeitsplatzbezogene Situation der Mitarbeiter angepasst. Diese Maßnahmen sind in das präventive und rehabilitative Gesundheitstraining unserer Reha-Zentren integriert und von den Mitarbeitern an allen Standorten nutzbar. Der Arbeitsgeber unterstützt diese Maßnahmen auch finanziell und trägt 50 % der Kosten. Der Mitarbeiteranteil wird zudem durch unser anerkanntes Konzept von den gesetzlichen Krankenkassen soweit gefördert, dass lediglich ein Eigenanteil von 50 Euro im Jahr übrig bleibt. Ein durchaus wichtiges Merkmal für die hohe Teilnehmerquote. F&G: Was sind aus Ihrer Sicht die entscheidenden Erfolgsfaktoren bei diesen BGF/BGM-Projekten? Peter Friedrich: Damit der Fachtrainer die Maßnahme richtig umsetzen kann, muss er aus meiner Sicht authentisch sein, auf Augenhöhe mit dem Mitarbeiter kommunizieren und exakt den Arbeitsplatz kennen. Er muss selber gespürt haben, wie die Arbeit zu erledigen ist, damit er weiß wie die damit verbundenen Belastungen geartet sind und wie man den Arbeitsplatz besser gestalten kann. Nur durch einen regelmäßigen Austausch mit den Mitarbeitern kann er auf Veränderungen der Arbeitssituationen reagieren und das Programm dementsprechend anpassen. Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist die gute Dokumentation und das regelmäßige Feedback an die Geschäftsführung, Personalabteilung und Arbeitsmedizin. F&G: Was raten Sie denn anderen Gesundheitsstudios, die mit BGM beginnen möchten? Peter Friedrich: Da die Entscheidungswege gerade in größeren Unternehmen meist sehr lang sind, sollte man bei der Positionierung im BGM keinen kurzfristigen Fokus wählen. Nicht selten dauert es 1 bis 2 Jahre vom ersten Kontakt bis zum Projektstart. Geben Sie dem BGM ausreichend Zeit! Es lohnt sich sehr, dran zu bleiben und nicht das Tagesgeschäft vorzuschieben. Bilden

Reha-Zentrum Come back GmbH Gründungsjahr: Betriebsgröße: Sitz des Unternehmens: Standorte: Geschäftsbereiche: Branche: Tätigkeitsfeld: BGM als Dienstleistung seit: Besonderheiten der BGM-Dienstleistung:

Infos & Kontakt:

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1989 85 Mitarbeiter/-innen Gelsenkirchen Gelsenkirchen-Buer, Gelsenkirchen-Mitte, Willich, Gladbeck, Gladbeck-Zweckel Physiotherapie, ambulante und stationäre Reha, Reha-Sport, Prävention, medizinische Fitness Reha-Zentrum mit medizinischer Fitness Physiotherapie, ambulante und stationäre Reha, Reha-Sport, Prävention, medizinische Fitness 2007 • Ganzheitliche und multimodulare Konzepte (Bewegung, Ernährung, Entspannung) • indikationsbildbezogenes und arbeitsplatzspezifisches Gesundheitstraining • Rehabilitation im Rahmen eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements • Diagnostik in Unternehmen • Gesundheitstage • Ergonomieberatung und -schulung von Mitarbeitern • Präventionsprogramme gemäß § 20 Abs. 1 und a SGB V www.come-back.de

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Sie sich fort, bereiten Sie wichtige Termine mit Unternehmen gut vor, knüpfen Sie auch indirekte Kontakte (Golf-, Fußball-, Tennisplatz) und nutzen Sie Ihr breites Beziehungsmanagement. F&G: Vielen herzlichen Dank, Herr Friedrich!

Nachgefragt … für F&G hat Lars Schirrmacher bei den beiden mobilo-Geschäftsführern Sebastian Mäueler und Benjamin Hanna. mobilo bietet BGM als separates Geschäftsfeld an, u.a. bei einem großen Automobilzulieferer.

Benjamin Hanna

F&G: Herr Dr. Mäueler und Herr Hanna, welche Gründe hatten Sie, das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Ihr Leistungsportfolio aufzunehmen und wo sehen Sie die größten Potentiale? Sebastian Mäueler & Benjamin Hanna: Zunächst kamen uns unsere Tätigkeiten als Sebastian Mäueler Angestellte für große Unternehmen aus dem Segment des Gesundheitsmanagements und der Gesundheitsbranche zugute. Hierüber war schon eine hohe Affinität und Grundkompetenz gegeben. Gleichzeitig mussten wir erkennen, dass die besten Konzepte in unseren Einrichtungen nicht funktionierten, wenn Rahmenbedingungen, die außerhalb unseres Einflussbereichs lagen, nicht passten. Wenn man also über nachhaltige Gesundheitslösungen nachdenkt, kommt man um die Betrachtung der positiven Effektmöglichkeiten des Settings Betrieb nicht herum. F&G: Wie haben Sie sich und Ihr Team auf diesen neuen Markt vorbereitet? Sebastian Mäueler & Benjamin Hanna: In einem ersten Schritt haben wir eine volle Stelle für den Bereich BGM generiert, damit man fachliche Kompetenzen entwickeln und ausbauen kann und so einen Grad der Professionalisierung erreicht, ohne den das komplexe Feld BGM aus unserer Sicht nicht denkbar ist. Weiterhin haben wir den fachlichen Austausch und gegenseitige Hospitationen verstärkt – u.a. mit den Kollegen von symbicon. Aus unserer Sicht ist der „Kuchen BGM“ groß genug. Wenn wir dieses Feld mit einem offensiven Qualitätsmanagement effektiv im Sinne aller Beteiligten bestellen, sehe ich uns als Kollegen und nicht als Konkurrenten. Wir freuen uns immer auf den Kontakt innerhalb unserer Branche und schätzen die Synerigen, die sich hieraus ergeben. F&G: Sie haben u.a. derzeit ein großes Projekt mit einem Automobilhersteller gestartet. Können Sie dies unseren Lesern inhaltlich kurz beschreiben? Sebastian Mäueler & Benjamin Hanna: Wir mussten die Erfahrung machen, dass die Akquise örtlicher Firmen eines langen Atems bedarf, man dann aber sehr loyale und offene Kunden gewinnt. Wir hatten das Glück, vor der ersten Implementierung des BGM in Kontakt mit der Firma zu treten. Aus dieser Situation heraus konnten wir BGM wirklich als strategischen und zielgerichteten Prozess mit den entsprechenden Fein- und Grobzielen planen. Auf Grundlage intensiver Analysen und Diagnostiken sind wir gespannt, was die weiteren Evaluationen der nun startenden „aktiven“ Interventionen zeigen werden.

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F&G: Was sind aus Ihrer Sicht die entscheidenden Erfolgsfaktoren bei diesen BGF/BGM-Projekten? Sebastian Mäueler & Benjamin Hanna: Das Feld BGM ist derzeitig inflationär. Einerseits liegt das an den fehlenden verbindlichen Qualitätsstandards – jeder kann sich „Gesundheitsmanager“ nennen. Andererseits herrscht häufig in Unternehmen eine gewisse Ahnungslosigkeit, welche Maßnahmen nachhaltige Wirkungen erzielen. Wir setzen daher auf den kompromisslosen Einsatz von qualifiziertem Personal und leisten umfängliche Aufklärung über die Effektivität verschiedener Konzepte.

F&G: Was raten Sie denn anderen Gesundheitsstudios, die mit BGM beginnen möchten? Sebastian Mäueler & Benjamin Hanna: Man sollte nicht auf eine kurzfristige „Rendite“ schauen. Wenn BGM keine leere Hülse bleiben soll, müssen hierfür personelle und finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden. Die Qualifikation der „Fachkraft BGM“ muss absolute Priorität haben. Wenn man dann noch die Geduld mitbringt, den Bereich BGM auf hohem Niveau zu entwickeln, sind Erfolge in diesem spannenden Wachstumsmarkt vorprogrammiert. F&G: Vielen herzlichen Dank für das Gespräch.

mobilo GmbH & Co. KG, mobilo.med GbR Gründungsjahr: Betriebsgröße: Sitz des Unternehmens: Standorte: Branche: Kurzbeschreibung Tätigkeitsfelder:

Lars Schirrmacher Lars Schirrmacher ist Diplom Sportwissenschaftler, Betrieblicher Gesundheitsmanager BAuA und Inhaber der symbicon. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Berater für Gesundheitsdienstleister hat sich sein Tätigkeitsschwerpunkt in den letzten Jahren immer mehr in den Bereich „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ gelegt. Er berät mittelständische und große Unternehmen hinsichtlich der Aufstellung eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements, entwickelt und implementiert innovative Konzepte. Für Gesundheitsdienstleister bietet symbicon Seminare zum BGM und einen Zertifikatslehrgang zum „Betrieblichen Gesundheitsmanager IHK“ an. Neben seiner Tätigkeit als Berater und Konzeptentwickler ist er BGMFachberater der IHK und Gründungs- und Vorstandsmitglied des „Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Weitere Informationen: www.symbicon.de Kontakt: info@symbicon.de, Tel.: 06441-5697950

2006 17 Mitarbeiter/innen Gütersloh Gütersloh, Bielefeld, Steinhagen Vernetzter Gesundheitsdienstleister

Gesundheitszentren mit Diagnostik, medizinischer Fitness, Rehabilitation, Physiotherapie und Betrieblichem Gesundheitsmanagement BGM als Dienstleistung seit: 2006 Zielsetzung: • BGM nicht als Abfallprodukt oder Zulieferer für bestehende Einrichtungen, sondern als separates Geschäftsfeld zu platzieren, das Schnittmengen bietet. • BGM Maßnahmen vorrangig im Unternehmen zu implementieren, um die Vorteile des Settings Betrieb optimal nutzen zu können • Entwicklungsfeld für die eigenen Mitarbeiter im Sinne des eigenen Personalmanagements Besonderheiten der BGM-Dienstleistung: • Indikationsbezogene und evidenzbasierte Konzepte • Zielgruppenspezifische Konzepte • Einsatz valider Fragebögen • Apparative Diagnostik im Unternehmen • Präventionsprogramme • Sonderverträge mit diversen Krankenkassen Infos & Kontakt: www.mobilo-med.de

Zusammenfassung Jedes Unternehmen hat individuelle Rahmenbedingungen. Deshalb müssen die Konzepte der Gesundheitsdienstleister ganz individuell betrachtet werden. Das Konzept des Kollegen, das bei der Firma XY erfolgreich läuft, muss nicht zwangsläufig auf Sie und Ihre Kunden passen. Im BGM gibt es kein „Master-Konzept“, das für alle Unternehmen passt. Aufgrund der Komplexität und der Individualität des Themas, ist es besonders wichtig, die eigenen Mitarbeiter ausreichend zu qualifizieren und auch Ressourcen dafür zu schaffen.

Ausblick Teil 7: Evaluation, Controlling & Nachhaltigkeit

Im 7. Teil unserer Serie geht es um Evaluation und Controlling durchgeführter Maßnahmen zur Nachhaltigkeits-Sicherung. Die Arbeitswelt ist schnelllebig und verändert sich von Tag zu Tag. Dementsprechend ändert sich auch der Bedarf eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Damit Maßnahmen erfolgreich bleiben, müssen sie regelmäßig reflektiert und an den geänderten Bedarf angepasst werden. Im letzten Teil betrachten wir, ob Benchmarking im BGM Sinn macht, stellen Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Evaluation vor und was zu beachten ist, um Projekte im Betrieblichen GesundPlanen Sie Ihren Start im Bereich BGM? heitsmanagement zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Gerne unterstützen wir (F&G und symbicon) Sie dabei! Die Und Sie auf dem Weg zum "Spezialisvertiefenden Tagesseminare „Positionierung als Spezialisten für BGM“ bieten wir unter www.symbicon.de/ gesundheitsdienstleister/aus-undten für Betriebliches Gesundheitsmaweiterbildung.html an, um Sie als Gesundheitsdienstleister gut auf den BGM-Markt nagement (BGM)"! erfolgreich in den vorbereiten zu können. Das Seminar bietet einen sehr guten BGM-Überblick und ist Markt übergeben! << durchzogen von Beispielen „guter Praxis“.

Lars Schirrmacher

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hŶƐĞƌĞ ŶĞƵĞ 'ĞƌćƚĞͲǀŽůƵƟ ŽŶ͊ EŽĐŚŵĞŚƌ<ŽŵĨŽƌƚƵŶĚ&ƵŶŬƟŽŶ͘ Die ständige Weiterentwicklung der Geräte ist das tägliche Ziel unserer Arbeit.

sŝĞůĞ ǁĞŝƚĞƌĞ &ƵŶŬƟ ŽŶĞŶ ƵŶĚ ŶŽĐŚ ŵĞŚƌ <ŽŵĨŽƌƚ sind das Ergebnis. Überzeugen Sie sich selbst - Sie und Ihre Mitglieder werden begeistert sein!

In vielen Gesprächen mit unseren Kunden haben ŚŽĐŚǁĞƌƟŐ͕ĚƵƌĐŚĚĂĐŚƚсĞŝŶĨĂĐŚĞĸ njŝĞŶƚ wir sehr aufmerksam zugehört und die Anregungen direkt in die Tat umgesetzt. Daraus ist das &ĂĐĞůŝŌ  ĚĞƌ ŐĞƐĂŵƚĞŶ WƌŽĚƵŬƚƉĂůĞƩ Ğ ĞŶƚƐƚĂŶĚĞŶ͘ eXĐŝŽŝƌŬĞůŐĞƌćƚĞͲDĂĚĞŝŶ'ĞƌŵĂŶLJ

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BGM Teil 1 konkret Chance & Herausforderung für Unternehmen und Unternehmer Fitness- und Gesundheitsanbieter kommen kaum noch an der Dienstleistung „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (BGM) vorbei. Das Geschäftsfeld BGM ist aber äußerst komplex und durch die Vielzahl an Möglichkeiten für die Einsteiger unter den Studios oft unübersichtlich. Dr. Sebastian Mäueler und Benjamin Hanna haben einen praxiserprobten Leitfaden. n den vorangegangenen Ausgaben konnte Lars Schirrmacher im Rahmen der F&G-Serie: „Gesundheitsdienstleister auf dem Weg zum Spezialisten“ deutlich zeigen wie komplex und vielfältig das Thema BGM ist. Damit Sie nicht vor dieser Komplexität kapitulieren, zeigen wir in den nächsten zwei Ausgaben der F&G Möglichkeiten, wie sich unsere Branche auf den Weg machen kann und muss, um sich erfolgreich in diesem Wachstums-Markt zu positionieren. Der Handlungsleitfaden, den wir im Verlauf des Artikels vorstellen, ist aus der Praxis für die Praxis entwickelt worden.

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BGM? Na klar! Aber wie? Als Unternehmer der Fitness- und Gesundheitsbranche kann man es sich nicht leisten, das Feld BGM zu ignorieren: Dies bezieht sich sowohl auf die Möglichkeiten der Kundenakquise und –bindung, die monetären Möglichkeiten, aber auch auf die Gefahr, in einem einsetzenden Verdrängungswettbewerb zu spät oder nicht nachhaltig genug am Markt aktiv zu sein. Gleichzeitig kennt jeder Unternehmer das Problem, neben dem tagesfüllenden All-

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tagsgeschäft innovative und komplexe neue Geschäftsfelder entwickeln zu wollen. Welche personellen und finanziellen Ressourcen sind in Ihrem Unternehmen abkömmlich? Wollen Sie umgehend eine hochqualifizierte und kostenintensive Fachkraft für den Bereich BGM einstellen? Oder eine Consulting-Firma beauftragen, die schnell eine fünfstellige Summe fordert?

Leitfaden aus der Praxis Wir möchten Ihnen im Folgenden den praxiserprobten Handlungsleitfaden des mobilo.bgm vorstellen. Als mittelständisches Unternehmen mit klarer Fokussierung auf den Gesundheitssektor wissen wir, welche Hindernisse drohen und wie schwer es ist, neben den täglichen Anforderungen das Thema BGM auf angemessenem Niveau zu entwickeln. Missverstehen Sie uns bitte nicht: Selbstverständlich sind wir für eine professionelle Qualifizierung Ihrer MitarbeiterInnen. Wir sind uns aber gleichzeitig bewusst, dass wir keine Fachkräfte für Arbeitsschutz, Statistik, strategische Management-Instrumente, Wiedereingliederungs-Management oder ArbeitsplatzErgonomie sind und auch nicht werden müssen. Dies ist in einem ausdifferenzierten Feld BGM aus unserer Sicht auch nicht zwingend nötig. Möglicherweise ist eine Besinnung auf unsere Stärken, die Eintrittskarte ins BGM, die wir mit verhältnismäßig geringem Aufwand als Trumpf zeitnah ausspielen können.

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1. Gesundheit mit System! Das Feld BGM entwickelt sich ambivalent: Einerseits steigt die mediale und unternehmerische Präsenz des Themas Gesundheit und damit auch die Anzahl potentieller Kunden. Andererseits existieren kaum verbindliche Qualitätsstandards. Unsere Branche hat ein riesiges Expertenpotential für die Bereiche der physischen Gesundheit – insbesondere dann, wenn es uns gelingt, die verschiedenen Säulen der physischen Gesundheit systematisch zu stärken und diesen Prozess auch öffentlichkeits- und kundenwirksam zu präsentieren.

Wie in allen anderen Feldern des BGM verfährt man hier in dem klassischen Dreischritt: Erst nach Ermittlung des Status quo kann eine angemessene (Trainings)Planung erfolgen: In festgelegten Zyklen werden die Effekte der körperlichen Aktivität bewertet und auf diese Art und Weise eine optimale Betreuung gewährleistet. Das ist unser Tagesgeschäft. In keinem Studio, das den Begriff Gesundheit ernst nimmt, wird der Kunde alleine gelassen. Sie werden ihn erst nach einer Analyse, einer individuellen TrainingsplanGestaltung und -Einweisung in die Aktivität entlassen, die dann durch terminierte (Re-)-Tests gesichert wird. Nun ist es notwendig, zu Beginn dieses Prozesses ein klares Qualitätsmanagement zu entwickeln.

Analyse gesundheitsrelevanter Parameter Nur evidenzbasierte diagnostische Verfahren, die dem aktuellen wissenschaftlichen Goldstandard entsprechen und durch entsprechende Referenzdatenbanken abgesichert sind, setzen Sie im Markt klar ab und öffnen Ihnen bei Verhandlungen mit den Kostenträgern weitere Türen. Gerade in diesem Segment existiert mittlerweile eine Fülle an Möglichkeiten, die

Die Überlegungen auf Ihrem Weg zum fokussierten Gesundheitsdienstleister: 1. Welche Qualifikation und welche Qualität sind vorhanden? Gesundheit mit System! 2. Qualitätsmanagement und Wettbewerbsvorteil: Wie schaffe ich es, mein Know-how und meine Möglichkeiten optimal zu präsentieren? 3. (Re-)-Finanzierungskonzepte über verschiedene Kostenträger 4. Multiplikatoren, Leuchttürme und Case-Management: Lösungen bieten!

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DAS NEUE POLAR CARDIO GX SYSTEM 2.0 Motivieren, Sensibilisieren, Visualisieren Das Cardio GX System 2.0 eröffnet eine neue Dimension des Herzfrequenz-gesteuerten Trainings im Gruppen-Fitnessbereich. Mit seinen neuen Inhalten ist es das profitable Service- und Betreuungskonzept rund um das Herzfrequenz-gesteuerte Gruppentraining. Das System zeichnet sich durch eine einfache und schnelle Handhabung aus und lässt sich in alle Classes integrieren. Wichtigste Funktionen im Überblick: Farblich hinterlegte Trainingszonen zur schnellen Visualisierung der Intensitäten Individuelle Anzeige der verbrauchten Kalorien Detaillierte Trainingszusammenfassung für Teilnehmer über spezielle E-Mail-Funktion Darstellung des Trainingsnutzens nach jeder Einheit Ideale Einsatzbereiche: Indoor Cycling Aerobic/Step/Group-Fitness Gruppentraining auf der Cardiofläche Geschlossene Zirkel Seniorensport Herzgruppen Weitere Informationen www.ownzone.de www.polar.com/de


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Benjamin Hanna Der DiplomSportwissenschaftler und Pädagoge Benjamin Hanna (Jahrgang 1978) ist Inhaber zahlreicher weiterer Fachlizenzen. Er arbeitet seit fünfzehn Jahren im Gesundheitswesen und gründete vor 10 Jahren seine erste Einrichtung. Neben seiner Dozententätigkeit ist er mittlerweile auf die Beratung mittelständischer Unternehmen spezialisiert. Hierbei sucht er die starke Vernetzung mit den Kostenträgern und bietet gesundheitliche Lösungen, die komplett über die mogilo.bgm abgebildet und nicht an Partner outgesourct werden.

Dr. Sebastian Mäueler Dr. Sebastian Mäueler, Jahrgang 1977, DiplomSportwissenschaftler und promovierter Naturwissenschaftler verfügt über langjährige Erfahrung in der Gesundheitsbranche, der universitären Forschung und Lehre, sowie der industriellen Forschung im In- und Ausland. Der Fokus seiner Arbeit liegt in der Prävention von lebensstilbedingten Erkrankungen, insbesondere in der Konzeption und Evaluierung effektiver, indikationsspezifischer Programme in der Primärund Sekundärprävention. www.mobilo-med.de

aber bei näherer Betrachtung nur wenig abgesicherte Gütekriterien bieten. Für eine besser nachvollziehbar evidenzbasierte Analyse der gesundheitsrelevanten Parameter unterteilen wir den komplexen Prozess „Gesundheit“ in fünf klar abgegrenzte Einzelsäulen: • Ausdauer – Kardio-Vaskuläres System • Kraft – Muskuloskelettales System • Beweglichkeit – Muskuloskelettales System • Koordination – Neuromuskuläres System • Körperzusammensetzung – Metabolismus • Stress – Vegetatives Nervensystem

Training: indikations- und zielgruppenspezifisch Zu diesen Säulen der körperlichen Gesundheit kennen wir seit Jahren Konzepte, die Lösungen für gesundheitliche Probleme bieten, zur wirksamen Prävention beitragen und deshalb von den Kostenträgern bezuschusst werden. Ein wirksames Training unterliegt konkreten Parametern und einer gezielten Trainingssteuerung, die man eben nicht innerhalb eines Wochenend-Seminars erlernen kann. Wenn Sie diese Konzepte dann noch indikations- und zielgruppenspezifisch planen, haben Sie eine individuelle Gesundheitslösung auf höchstem Niveau erschaffen.

Lösung in der Praxis Es ist offensichtlich, dass Sie mit einem Diabetiker anders trainieren müssen als mit einer Seniorin, die an Osteoporose leidet oder mit einem chronischen Rückenschmerz-Patienten. Diese indikationsspezifische Herangehensweise gewichtet die fünf Säulen der physischen Gesundheit unterschiedlich stark. So steht bei dem einen Krankheitsbild eher die Kraftkomponente, bei dem anderen eher die kardio-vaskuläre Komponente mit einem dosierten Ausdauertraining im Vordergrund. Wenn Sie nun eine Säule der physischen Gesundheit fokussiert haben, müssen Sie in einem zweiten Schritt

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weiter differenzieren. Bleiben wir bei dem Beispiel Rückengesundheit: Mit einem fünfzigjährigen Fließbandarbeiter müssen Sie anders arbeiten als mit einem sechszehnjährigen Azubi, obwohl beide vordergründig unter „dem gleichen Problem“ leiden. Erst durch die Differenzierung Ihrer Angebote sind Sie in der Lage, nachhaltige Lösungen anzubieten, die an keinem Arbeitnehmer vorbei agieren.

Entscheider überzeugen Diese Differenzierung Ihrer Angebote ist Ihr Hebel im Umgang mit Geschäftsführungen und Personalabteilungen. Ihre Gesprächspartner auf dieser Ebene – und größte Hindernisse in der erfolgreichen Akquise – sind in der Regel keine Fachleute der körperlichen Gesundheit, sondern Fachleute für Zahlen und klare Strukturen. Über die nachvollziehbare Gliederung des „diffusen Gesamtkunstwerks Gesundheit“ können Sie überzeugend argumentieren und sich gleichzeitig als Experte positionieren. Wenn nämlich die Geschäftsführung realisiert, dass das Thema Rückengesundheit maßgeblich über die Komponenten Kraft, Flexibilität, Sensomotorik und Stress bestimmt wird und das Unternehmen eine entsprechende Anzahl an Arbeitsunfähigkeitstagen und dementsprechende Kosten hat, sind Sie in der Lage, umgehend zielführende und lösungsorientierte Maßnahmen anzubieten. Gleichzeitig sinkt die Hemmschwelle, finanzielle Ressourcen im Unternehmen hierfür bereit zu stellen, da Sie der Unternehmensführung einen konkreten Nutzen, also „Return on Investment“ nachweisen können. Natürlich können wir uns über die Bedeutung der Säule „Stress“ lange streiten. An dieser Stelle können wir argumentieren, dass Stress natürlich nicht nur eine körperliche Komponente hat. Kompromisse sollten Sie in diesem Feld insofern eingehen, als dass durch körperliche Aktivität eher Symptome moderiert denn die Ursachen des Stresses kuriert werden. Verzeihen Sie uns also diesen Kunstgriff.

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Gesundheit

Wir raten aber dringend zu Beachtung dieser Säule, da Sie im Bewusstsein der Arbeitgeber und Arbeitnehmer – berechtigt oder nicht – eine zunehmend größere Rolle spielt. Frei nach dem Motto „Gesundheit kostet Geld – Krankheit kostet ein Vermögen“ muss es Ihnen in den Akquise-Gesprächen gelingen, den Wert von Gesundheit und Krankheit greifbar zu machen. Hilfreich können in diesem Zusammenhang aktuelle Daten zu den einzelnen Krankheitsbildern sein.

2. Präsentation von Know-how und Möglichkeiten Das Feld BGM krankt noch daran, dass kaum verbindlich Qualitätsstandards existieren und dass die, die vorhanden sind, in der Wahrnehmung vieler Unternehmen keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen. Jeder Burn-Out-Patient könnte sich nach mehr oder minder erfolgreicher Therapie mit dem Titel Gesundheitsmanager mit dem Schwerpunkt Burn-OutPrävention schmücken. Wir geben an dieser Stelle zu bedenken, dass nicht jeder Herzinfarktpatient nach dem Verlassen der Rehaklinik Kardiologe ist. Welche konkreten Qualifikationen müssen Sie nun entwickeln, um sich nachhaltig und erfolgreich im BGM zu positionieren?

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Professionalisierung durch Qualifikation Wollen Sie sich von Ihren Mitbewerbern absetzen und im weiteren Verlauf auch Finanzierungsmöglichkeiten der Kostenträger (Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen) nutzen, so müssen Sie zwingend einen Bewegungsfachberuf in Ihrem Unternehmen platzieren. Hierzu zählen: • Diplom-Sportwissenschaftler • staatliche anerkannte Physiotherapeuten • staatlich anerkannte Gymnastiklehrer Nur diese Berufsgruppen verfügen über anerkannte Abschlüsse, die es Ihnen ermöglichen, Qualifikation nachhaltig darzustellen und dann auch entsprechend abzurechnen (s.u.). Niemand wird ein Experte für die Aspekte der physischen Gesundheit innerhalb von vier Wochenendausbildungen. Das würde nicht nur Ihre Glaubwürdigkeit, sondern auch die unserer ganzen Branche untergraben.

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Konzeptionelle Qualifikation

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Im Rahmen der verhaltensbezogenen Maßnahmen fördern die Krankenkassen Konzepte im Rahmen des Sozialgesetzbuches V § 20 und § 20a. Hinter dieser ominösen Bezeichnung verbirgt sich nichts anderes als die Möglichkeit, für qualitätsgesicherte Konzepte Zuschüsse der Krankenkassen zu generieren. Sie kennen dies für die Klassiker Wirbelsäulengymnastik oder auch Nordic-Walking, die allerdings zunehmend weniger Zulauf verzeichnen und noch weniger im Sinne einer aktiven Änderung der Verhaltensregeln taugen. Wir nutzen diese Konzepte daher deutlich umfassender, in dem wir Sie indikationsspezifisch innerhalb der für uns relevanten Handlungsfelder Bewegung und Entspannung platzieren. Wenn Sie nun die personellen und konzeptionellen Qualifikationen kombinieren, haben Sie die Möglichkeit durch Zuschüsse der Kostenträger, den Finanzierungsteil Ihres potentiellen Kunden zu reduzieren und setzen sich gleichzeitig von vielen Mitbewerbern ab.

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Ausblick auf den zweiten Teil

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Wie Sie die oben aufgeführten Konzepte weiterentwickeln und in größeren Kontexten platzieren, stellen wir Ihnen im zweiten Teil unserer Miniserie vor. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie Multiplikatoren nutzen, die Ihr (Marketing-)-Budget entlasten, und wie Sie Unternehmen als innovativer Gesundheitsdienstleiter im 21. Jahrhundert begleiten und ganz nebenbei die Compliance an Benjamin Hanna & Dr. Sebastian Mäueler Ihre Angebote deutlich erhöhen. <<

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Fitness

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Fitness

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In diesem Workshop wird theoretisches und praktisches Wissen rund um das Sturzprophylaxe-Training vermittelt. Zudem erhalten die Teilnehmer Einblicke in den Zusammenhang von Training und Gehirnleistung mit vielen praktischen Tipps und Übungsideen, die sich leicht in jede Unterrichtsstunde integrieren lassen. Köln .........................................24.11.2013 Frankfurt ................................16.02.2014 NEU: Functional Zone by Pavigym Neuss (Grevenbroich)............09.11.2013 Functional Training im Kurs Köln..............................................09.11.13 Bonn ............................................15.02.14 Dortmund ....................................15.03.14 Sport und Ernährung (von 1 auf 2 Tage verlängert) Dortmund ........................02.-03.11.2013 Berlin ...............................08.-09.02.2014

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Weltneuheit revvll® ONE von aerobis aerobis hat den den revvll® ONE Ende September 2013 erstmals vorgestellt. Die kompakte "Rope Climbing Machine" wiegt nur 5 kg inklusive 5m-Endlos-Seil für freie Zug-, Drück- und Rotationsbewegungen. Sie ist per Ankerschlinge und Karabiner überall montierbar – Baum, Ast, Tür oder verso360. Der revvll® ONE trainiert Kraftausdauer, Cardio und Koordination in besonderer Intensität und eignet sich für Seilwiderstandstraining im Studio und Personal Training. "Rope Climbing Machines" sind meist sehr groß, schwer und teuer. Der neue revvll® ONE von aerobis wiegt inklusive Seil dagegen nur 5 kg. Das Gerät besteht aus gebürstetem Aluminium, Stahl und einem speziell angefertigten, hochwertigen 5 Meter Endlos-Seil aus Textilfaser im Stil der Blackthorn Battle Ropes. Die revvll® Produkte werden in der EU hergestellt. www.aerobis.com

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Fitness

Fit over 60 Neuer DFAV-Workshop: Standfest im Alter Warum ein Workshop zur Sturzprophylaxe? Was ist der Hintergrund? Regelmäßiges Training kann das Auftreten funktioneller Einschränkungen oder des Rollenverlustes verhindern oder verzögern sowie die Alltagsfunktion erhalten. Diese Faktoren sind für Menschen über 60 Grundlage ihrer Lebensqualität. Der DFAV hat einen Workshop entwickelt, der Trainer exakt für die Betreuung der Zielgruppe 60 Plus ausbildet. Ein Schwerpunkt der Ausbildung ist die Sturzprophylaxe. Studie Wannamethee et al., 2005 Ostbye et al., 2002 He et al., 2004 ("Vigorous PA") Patel et al., 2006 (Männer) Patel et al., 2006 (Frauen) Visser et al., 2005 (Männer) Visser et al., 2005 (Frauen) Miller et al., 2000 Schroll et al., 1997 (Männer) Schroll et al., 1997 (Frauen) Kujala et al., 1999 Christensen et al., 2006

Niedrigster Aktivitätslevel 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

Level 2

Level 3

Level 4

Level 5

0.90 0.53 0.83 0.37 0.69 0.70 0.73

0.88 0.35 0.73 0.23 0.70 0.48 0.51

0.77 0.21 0.58

0.57

0.24 0.23 0.46 0.18

Legende: Die Zahlen zeigen das angegebene Risiko für Einschränkungen der Mobilität (odds ratio; Werte unter 1 zeigen den Grad der Verbesserung), in Abhängigkeit vom Grad der Ausmaßes der körperlichen Aktivität (KA) (physical activity, PA), mit dem geringsten Aktivitätslevel als Referenzwert. Zum Beispiel haben Wannamethee et al. (2005) in ihrer Studie vier Kategorien mit 1 als niedrigstem und 4 als höchstem Maß KA. Prospektive Kohortenstudien mit Erfassung der Einschränkungen in der Mobilität (nach PAGAC, 2008)

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ür viele Menschen besitzt die ‚Funktionstüchtigkeit im Alltag‘ (‚Functional Health‘) höchste gesundheitliche Bedeutung bzw. Priorität – und zwar noch vor Überlegungen zu Erkrankung (Morbidität) und Sterberisiko (Mortalität).

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Körperliche Aktivität im Alter Zu diesem Aspekt gibt es drei Kernfragen: (1) Kann körperliche Aktivität (KA) (‚physical activity‘; PA) das Auftreten funktioneller Einschränkungen verhindern oder verzögern? Oder umgekehrt: Kann KA die dauerhafte, aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Rollenteilhabe) sichern? (2) Kann KA bei Erwachsenen mit bereits vorhandenen funktionellen Einschränkungen oder fehlender Rollenteilhabe günstige Wirkungen erzielen?

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Fitness

(3) Last but not least: Kann KA (physical activity) das Sturzrisiko und Verletzungsrisiko reduzieren? Die wissenschaftlichen Analysen dazu zeigen Folgendes:

Steigerung der Lebensqualität um bis zu 30 % Zu (1): Es gibt starke und einstimmige Belege dafür, dass Personen im mittleren und höheren Lebensalter aufgrund regelmäßiger KA im Vergleich zu Inaktiven ihr Risiko mäßiger bis starker funktioneller Einschränkungen und des Rollenverlustes um durchschnittlich annähernd 30 % reduzieren können! Das gilt besonders bezüglich ausdauernder Aktivitäten, weniger deutlich noch für andere Typen, wie Muskelkräftigung, Gleichgewichts- und Beweglichkeitsaktivitäten.

Verringerung des Sturzrisikos Zu (2): Die wesentlichste Erkenntnis der vergangenen Jahre lautet: Ältere mit bereits bestehenden funktionellen Einschränkungen können gefahrlos und nutzbringend von KA profitieren. Besonders deutlich ist dies für die Kombination aus Kraft- und Ausdaueraktivitäten, nicht jedoch so sehr für nur isolierte Aktivitäten belegt. Hinsichtlich der Rollenteilhabe sind die Befunde noch limitiert. Zu (3): Für Ältere liegt eine Vielzahl von Befunden vor, die die Reduzierung des Sturzrisikos durch KA belegen, besonders für Programme, die Muskelkraft- und Balancetraining beinhalten sowie gelegentliche Ausdaueraktivitäten, wie Walking. Auch für Tai Chi bestehen moderate Effekte.

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Nur wenige Befunde bestätigen bisher allerdings die mögliche Prävention von Verletzungen (z. B. Frakturen) durch regelmäßige KA.

Einschränkungen verhindern Zusammengefasst gilt als erwiesen, dass regelmäßiges Training, am besten in zielgruppengemäßer Form, das Auftreten funktioneller Einschränkungen oder des Rollenverlustes verhindern oder verzögern und die Alltagsfunktion erhalten kann, was besonders für Menschen im hohen Lebensalter bedeutsam ist. Nicht zuletzt sind hier auch einige vielversprechende Studien zur Bedeutung des Krafttrainings bei Älteren (hier besonders auch des Schnellkrafttrainings, ‚power training‘) zu erwähnen, die zukünftig verstärkt beachtet werden müssen (z. B. Porter, 2006).

Inhalte zur Integration in jede Unterrichtsstunde In Theorie und Praxis vermittelt der Workshop Wissen rund um das Sturzprophylaxe-Training und gibt Einblicke in den Zusammenhang von Training und Gehirnleistung. Neben der Theorie gibt der Workshop viele praktische Tipps und Übungsideen, die sich leicht in jede Unterrichtsstunde integrieren lassen – egal ob Step, Workout, Prof. Dr. Theo Stemper Rücken, u. v. a. mehr. << Quelle u. a.: Physical Activity Guidelines Advisory Committee (PAGAC) (2008). Physical Activity Guidelines Advisory Committee Report, 2008. Washington, DC: U.S. Department of Health and Human Services.

Workshop-Termine Köln 24.11.2013 Frankfurt 16.02.2014 www.dafv.de


Intensiv gegen Kraftverlust Gerätegestütztes Krafttraining hilft gegen Muskelverlust im Alter Mit fortschreitendem Alter nimmt der Muskelabbau (Sarkopenie) zu. Die damit einhergehenden funktionellen Einschränkungen älterer Menschen führen zu einer Häufung von Stürzen im Alter und zu entsprechenden Verletzungen. Angesichts der demographischen Entwicklung liegt im präventiven Training – insbesondere für ältere Menschen – eine der Hauptaufgaben der Fitness- & Gesundheitsbranche. Prof. Dr. Theo Stemper fasst für F&G die wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammen. n den vergangenen Jahren hat sich in zahlreichen Studien gezeigt, dass gerätegestütztes Krafttraining geeignet ist, einem fortschreitenden Muskelmasseverlust entgegenzuwirken. Eine Vielzahl der Studien wurde mit „betagten“ Probanden durchgeführt, um zu klären, ob im erhöhten Alter und bei fortgeschrittenem Muskelschwund (Sarkopenie) eine Intervention möglich ist und in welchem Maße Muskelmasse- und Muskelkraftverlust reversibel sind.

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Was erwarten wir? Dabei ist selbstverständlich davon auszugehen, dass die aufgetretenen, erheblichen Kraftzuwächse in der

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Gruppe der Älteren häufig zunächst als Anfangseffekte der kurzzeitigen Krafttrainingsprogramme angesehen werden müssen, die mit dem mangelhaften Trainingszustand und dem geringen Ausgangsniveau zu erklären sind. Die Effekte, die von einem längerfristigen Training ausgehen, dürften folglich aufgrund der bekannten „Dosis-Wirkungs-Kurve“ (Haskell 1994) des Trainings geringer ausfallen, da Trainierte mit besserem Trainingszustand trotz höherem Trainingsfleiß geringere Effekte erzielen als Untrainierte. Ebenso kann davon ausgegangen werden, dass die von jüngeren Gruppen erzielten Trainingseffekte i.d.R. auf einem höheren Leistungsniveau sowie bei absolut und auch relativ höheren Belastungsintensitäten erbracht werden. Welche konkreten Erkenntnisse liegen mittlerweile vor?

Adaption der Muskulatur Die Zunahme fettfreier Körpermasse, die durch ein intensives Krafttraining bewirkt wird und vorwiegend als Ausdruck einer erhöhten Muskelmassenzunahme angesehen werden kann, liegt bei durchschnittlich 2,5 %, bzw. durchschnittlich 1,8 Kilogramm in 8-12 Wochen. Diese Zunahme ist in hohem Maße auf den vermehrten Einbau von kontraktilen Proteinen (Aktin

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Fitness


Fitness

und Myosin) in die Myofibrillen zurückzuführen (MacDougall 1986, 269; Evans 2002, 211). Die dickeren Typ II Muskelfasern wachsen (hypertrophieren) stärker als die dünneren Typ I Fasern (Ehlenz et al. 2003). Untersuchungen von Kearns et al. (2000, 289) an College Sumo-Ringern zeigten, dass es in diesem Extremfall als Folge einer starken Muskelhypertrophie und ggf. einer Zunahme der Bewegungsreichweite auch zur Ausdehnung von vorhandenen Sakromeren bzw. einer Integration neuer Sakromere in die Myofibrille kommen und die Länge der Muskelfaserbündel verändert werden kann. Bezüglich der Kapillarisierung des Bindegewebes konnten Untersuchungen von Fleck und Kraemer (2004, 82) zeigen, dass es in der betreffenden Zielmuskulatur zur Neubildung von Kapillargefäßen kommen kann, wodurch die Versorgung der Arbeitsmuskulatur sichergestellt wird. Dennoch kann es bei gleichzeitiger Zunahme der Muskelmasse zu einer effektiven Abnahme der Kapillardichte ohne gleichzeitige Unterversorgung kommen (Tesch et al. 1984).

Stemper (1994, 131) konnte in seinen Studien bei trainierten jungen Männern nachweisen, dass bedingt durch das höhere Kraftausgangsniveau dieser jungen Probandengruppe die Kraftzuwächse nach 10-12 Wochen bei „nur“ etwa 10-15 % liegen. Bei kraftuntrainierten jüngeren Erwachsenen fallen die durchschnittlichen Kraftzuwächse, die durch ein muskelaufbauorientiertes Krafttraining erzielt werden, höher aus und liegen in der Regel bei 20-35 %. Abbildung 4 gibt einen Überblick über die von verschiedenen Studien nachgewiesenen prozentualen Kraftzuwächse bei untrainierten Älteren.

Abb. 4: Effekte des Krafttrainings bei untrainierten Älteren (Stemper 2002)

Ähnliche Trainingseffekte bei Alt und Jung

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Stemper (1994, 131) konnte ferner zeigen, dass durch ein kraftausdauerorientiertes Training (20-25 Wiederholungsmaxima) nur etwa die Hälfte bis zwei Drittel jener Kraftzuwächse erreicht werden können, die durchschnittlich von einem intensiven muskelaufbauorientierten Krafttraining (10-12 WM) erzielt werden. Die erzielten Kraftzuwächse können dabei einerseits auf neuronale bzw. neuromuskuläre Anpassungen (Verbesserung der intra- und intermuskulären Koordination) und andererseits auf Muskelhypertrophie zurückgeführt werden.

Neurologische Anpassungen Es ist davon auszugehen, dass die Kraftzuwächse zu Beginn eines Trainingsprogrammes primär auf neuronale Anpassungen zurückgeführt werden können. Erst im weiteren Trainingsverlauf bewirkt als Zusatzfaktor die Muskelhypertrophie einen weiteren Kraftanstieg und wird zum bestimmenden Faktor der Kraftzunahme (Fleck & Kraemer 1988, 65; Strauzenberg et al. 1990, 161; Schmidtbleicher & Gollhofer 1991, 139; Moritani 1994, 267; Zimmermann 2000, 47). Rutherford und Jones (1986, 100) haben sich in ihren Studien differenzierter mit den neurologischen Anpassungen in der Zielmuskulatur auseinander gesetzt. Ihre Untersuchungen belegen, dass die beobachteten Kraftzuwächse oftmals auf eine erhöhte Frequenzierung © CandyBox Images - Fotolia.com

In weiteren Studien konnten Evans (1997, 1001), Strass und Granacher (2000, 478) beweisen, dass es auch bei hochbetagten Menschen zu einer Zunahme von Muskelmasse kommt und ältere Männer über eine ähnliche Kapazität zur Steigerung der Muskelkraft verfügen wie junge Männer (vgl. auch Newton et al. 2002, 1367). Es ist jedoch anzunehmen, dass ein Muskelwachstum durch die Anzahl der noch vorhandenen Muskelfasern, bzw. den fortgeschrittenen Verlust an Motoneuronen limitiert wird. Eine besonders oft zitierte Studie, welche sich mit den Effekten eines intensiven, progressiven Krafttrainings auf Bewohner eines Pflegeheimes im Alter von 72-98 Jahren beschäftigt, wurde von Fiatarone et al. (1994, 1769) durchgeführt. Nach zehn Wochen Training (4 Kraftübungen, 3 Sätze, 80 % des EinerWiederholungsmaximums, 8 Wiederholungen, 3 Mal pro Woche) zeigten die Teilnehmer der Krafttrainingsgruppe eine mittlere Steigerung der Muskelkraft um 113 % (Fiatarone et al. 1994,1769). In weiteren Studien konnten diese signifikanten Kraftzuwächse bestätigt werden und es scheint möglich, durch ein intensives, progressives Krafttraining den Kraftverlust von zwei Lebensjahrzehnten innerhalb von zwei Monaten wieder aufzuholen (Hurley & Roth 2000, 251).

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(schnellere, nervale Ansteuerung) und eine unterstützende Aktivierung von Synergisten und Fixatoren zurückzuführen sind. Aufgrund der erhöhten Frequenzierung ist es möglich, größere und somit stärkere motorische Einheiten zu aktivieren. Ein trainierter Muskel muss zur Überwindung eines äußeren Widerstandes weniger motorische Einheiten aktivieren, arbeitet ökonomischer und wird ermüdungsresistenter. Eine weitere neuronale Adaptation als Folge eines gerätegestützten Krafttrainings ist die von Hakkinen et al. (1998, 1341), sowie Beekley und Brechue (2001, 71) untersuchte Verringerung der antagonistischen Kontraktion und die Abschwächung inhibitorischer („bremsender“) Signale, wodurch in der Zielmuskulatur eine höhere Kraft entfaltet werden kann. Positiv auf die Reizübertragung und somit auf die Kraftentfaltung ist ferner die von Deschenes et al. (2000, 1576) aufgezeigte Vergrößerung der motorischen Endplatten, wodurch es auch zu einem Anstieg der Acetylcholin-Rezeptoren kommt und die Empfindlichkeit (Sensitivität) der Muskeln erhöht wird. Del Olmo et al. (2006, 722) untersuchten die langfristigen Auswirkungen eines Krafttrainings auf mögliche neuronale Anpassungen. Ihre Resultate belegen, dass ein langfristiges Krafttraining Veränderungen im Zentralnervensystem bedingen, welche eine höhere willkürliche Muskelaktivierung ermöglichen.

Der Hormonhaushalt Auf endokriner Ebene führt ein Krafttraining zu einer akuten Veränderung des Gleichgewichts der physiologischen Prozesse im menschlichen Körper, wodurch das Hormonsystem zu endokrinen Hormonausschüttungen angeregt wird. Neben der Ausschüttung der Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin aus der Nebennierenrinde werden auch verstärkt Kortikoide freigesetzt. Prof. Dr. Theodor Stemper Sportwissenschaftler an der Bergischen Universität Wuppertal, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Prae-Fit (DSSV, DFAV, dflv) und Ausbildungsdirektor Fitness beim DFAV e.V.

Effekte eines Krafttrainings auf den aktiven Bewegungsapparat Muskuläre Anpassungen Dicke der Myofibrillen Anzahl der Myofibrillen Länge der Muskelfaserbündel Anzahl der Muskelfasern Größe der motorischen Endplatte Anzahl der Acetylcholinrezeptoren Kapillarisierung Kapillardichte

↑ ↑ ↑ ↔ ↑ ↑ ↑ ↔↓

Neurologische Anpassungen Frequenzierung Rekrutierungsfrequenz Antagonistische Kontraktion Aktivierung von Synergisten

↑ ↑ ↓ ↑

Akute endokrine Reaktionen Katecholamine Kortikoide Steroidhormonkonzentration

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↑ ↑ ↑

Fleck und Kraemer (2004) verweisen darauf, dass es in Abhängigkeit von Trainingszustand, Trainingsintensität und beteiligter Muskelmasse zu unterschiedlich starken akuten hormonellen Reaktionen kommt und die Steroidhormon-Konzentration beeinflusst wird. Nach aktuellem Erkenntnisstand kommt es langfristig jedoch zu keiner Veränderung des Hormonhaushaltes, obgleich auf diesem Gebiet noch erhöhter Forschungsbedarf besteht.

Welche Trainingsintensität? Bezogen auf die anzuwendende Trainingsmethode sind die Studienergebnisse widersprüchlich. Studien von Evans (1997, 1001) und Hunter et al. (2004, 329) legen jedoch die Vermutung nahe, dass hochintensive Krafttrainingsprogramme mit Krafteinsätzen von 70– 80 % des Einer-Wiederholungsmaximums besonders geeignet erscheinen, um einer Sarkopenie entgegenzuwirken. Mit Blick auf die erwähnten neuromuskulären Anpassungen ist dies auch nicht weiter verwunderlich, da diese Belastungsintensität in besonderem Maße die Anzahl als auch die Rekrutierungsfrequenz der motorischen Einheiten steigert (Güllich & Schmidtbleicher, 1999, 229). Bei Studien, die die Auswirkungen eines Krafttrainings mit einer sehr geringen Belastungsintensität (30% des Einer-Wiederholungsmaximums) untersuchten, konnte dagegen gezeigt werden, dass durch diese Trainingsmethode nur sehr geringe bis keine Kraftzuwächse erzielt werden können (Strass & Granacher, 2000, 477). Der Einsatz von intensiven Krafttrainingsprogrammen, insbesondere bei älteren Personen, wird oftmals aufgrund eines erhöhten Verletzungsrisikos abgelehnt. Untersuchungen von Mayer et al. (2004, 31) haben jedoch gezeigt, dass selbst bei älteren Menschen ein hochintensives Krafttrainingsprogramm das Verletzungsrisiko nicht erhöht, sofern mit einer adäquaten allmählichen Belastungssteigerung gearbeitet wird. Zu beachten ist weiterhin, dass bei älteren Personen wahrscheinlich die Phase der exzentrischen Kontraktion den wichtigsten Faktor für eine Muskelhypertrophie darstellt. In dieser Bewegungsphase treten verstärkt strukturelle Beschädigungen auf, die über verschiedene Zwischenschritte eine erhöhte Proteinsynthese bewirken (Evans 2002, 211).

Zusammenfassung Unter Berücksichtigung des aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstandes kann festgehalten werden, dass ein gerätegestütztes Krafttraining die muskuläre Kraft, die Muskelmasse und die Innervation der Muskulatur positiv und nachhaltig zu beeinflussen vermag (siehe Tabelle) und dem Auftreten einer Sarkopenie entgegen wirken kann. << Prof. Dr. Theo Stemper Quellen: Literatur beim Verfasser

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Fitness


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BAUCHFREI in Oberhausen

„Gesamterfolg FÜR ALLE“ Trotz der Sommerhitze startete das Fitness-Studio 2000 im Juli das Bauch-frei Programm und entkam damit der Sommerflaute.

nter der Leitung von Jolanta Ostrowski startete das Fitness-Studio 2000 in Oberhausen die Bewerbung des Bauch-frei Programms während der Sommerhitze. Zu vergeben waren 50 Teilnahmeplätze bei 1..2..3..Bauchfrei, dem 4-Wochen Bauch-frei Programm mit dem EMS-Bauchgurt.

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BAUCHFREI Infoveranstaltung

Externe und interne Interessenten wurden in Info-Veranstaltungen gemeinsam über das ig ll ö v Bauch-frei Programm und desfür einneues sen drei Erfolgsschritte aufgeBauchgefühl klärt: KLINISCH 1. Problemzonen-Training mit BEWIESEN dem patentierten klinisch ged Medizintechnik ie aus der gie olog nolo chn Patentierte Tech .testeten EMS-Bauchgurt 69 € für Programm 4 Wochen Bauch-frei chgurt -Bau EMS 2. Ganzkörper-Muskeltraining und aktiver 30önl. pers inkl. inkl. Arbeitsbuch in g ainin Minuten Bauch-frei Kurs ialtr inkl. Spez l Stoffwechsel-Zirke inkl. Alle Kurse 3. Eiweißreiche Ernährung für gesundes Ab608371 g unter: 0208 Platzreservierun rha use n · 461 19 Obe 55 se ras tst nehmen Har kor 200 0.d e .fitn ess -stu dio-

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BAUCHFREI EMS-Bauchgurt Durch den Einsatz des EMS-Bauchgurtes werden die Teilnehmer in zweifacher Hinsicht positiv unterstützt: 1. Die EMS-Technologie lässt jeden seine Bauchmuskeln NEU spüren und positiv erleben. 2. Die psychologische Unterstützung durch das Hilfs- und „Zauber“-Mittel motiviert zu intensiverem und regelmäßigem Training.

Sowohl Frauen als auch Männer können sich dadurch leichter vorstellen, dass regelmäßige Trainingseinheiten mit der Bauch-frei Methode zu deutlichen Veränderungen des Körpers führen können – was die Abschlussquote für langfristige Abos erfahrungsgemäß deutlich erhöht. In Oberhausen lag Abschlussquote nach der Infoveranstaltungen bei nahezu 100%! Die Teilnehmer waren sichtlich begeistert von der einfachen Anwendung bei gleichzeitig hoher Trainingseffektivität. Der Clou dabei

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ist, dass der EMS-Bauchgurt während der gesamten Aufenthaltszeit die Bauchmuskeln trainiert, selbst während der Trainingspausen, während eines Plausches mit der Freundin oder während des Kaffeetrinkens. „Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie auch langjährige Mitglieder durch Bauch-frei wieder neu vom Training begeistert sind. Es fällt eben viel leichter bei dem EMS-Bauchgurt per Knopfdruck die Trainingsintensität zu steigern, als sich selbst aktiv auszubelasten“, so Jolanta Ostrowski.

Einmalige Investition – keine Lizenzgebühren „Genial finde ich, dass die Investition für das Bauchfrei Programm sehr überschaubar ist, keine Folgekosten wie Lizenzgebühren entstehen und dabei richtig was im Studio passiert! Es entsteht eine Eigendynamik unter den Bauch-frei Teilnehmern, z.B. wer mit welcher Einstellung trainiert. Das fördert natürlich das Interesse der anderen. Gleichzeitig können wir unseren Kunden Bauch-frei für kleines Geld anbieten, so dass fast jeder mitmachen kann“, erklärt Achim Pasucha, Inhaber des Fitness Studio 2000.

Fitness & Gesundheit 3-2013


Advertorial

30-Minuten Bauch-frei Kurs „Der aktive Bauch-frei Kurs dauert zwar nur 30 Minuten, ist jedoch eine intensive und schweißtreibende Trainingseinheit mit viel Spaß, die die Teilnehmer fördert und fordert. Das wird durch die absolut regelmäßige Teilnahme bestätigt. Der Bauch-frei Kurs ist ein richtiger Treffpunkt geworden, sodass die Teilnehmer sich zum Kurs anmelden und auch ihren Platz reservieren. Wichtig war uns, dass alle Bauch-frei Teilnehmer gleich bereit waren, ihre Mitgliedschaft auf neue 24 Monate zu verlängern, was unsere Fluktuation merklich senkt.“

Weiterempfehlungen „Weiterempfehlungen haben unsere Mitglieder durch ihre Begeisterung aus eigener Motivation ausgesprochen, was uns natürlich noch einige zusätzliche Interessenten gebracht hat. Das Thema Weiterempfehlung werden wir jedoch jetzt noch intensiv angehen und haben dafür auch eine sehr schöne Bauch-frei Aktion für unsere Mitglieder vorbereitet.“

Zusatzumsätze

Sie verstehen deshalb leichter, wie wichtig auch die richtige Ernährung für den Gesamterfolg ist. Die dadurch generierten Einnahmen aus Eiweiß- bzw. Figur-Shakes und dem Beutelverkauf für Zuhause erhöhen den Pro-Kopf-Umsatz beträchtlich.

Der Fokus lag auf dem Bauch-Ergebnis Die Ergebnisse des 4-Wochen Bauch-frei Kurses haben alle überzeugt: 80% der Teilnehmer haben eine sicht- und messbare Reduktion des Bauchumfangs von bis zu 8 cm, gemessen an einer Stelle. 90% der Teilnehmer hatten eine Gewichtsreduktion von mindestens 2 – 4 kg. Alle Teilnehmer setzen das Problemzonen-Training mit dem EMS-Bauchgurt fort und nehmen weiter am Bauch-frei Kurs teil. „Im Vergleich zu anderen Projekten haben wir festgestellt, dass die Bauch-frei Teilnehmer regelmäßiger mit viel Spaß trainieren und auch mehr Mitgliedschaften abgeschlossen wurden als bei anderen Projekten. Ein super Gesamterfolg für alle“, resümiert Jolanta Ostrowski. <<

Aufgrund der Zertifizierung von BMR nach ISO13485:2003 können folgende MedizinprodukteLogos für den BMR Bauchgurt verwendet werden.

Durch die Bauch-frei Arbeitsbroschüre werden die Teilnehmer direkt über Eiweiß und Carnitine aufgeklärt.

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Fitness & Gesundheit 3-2013

Kontakt und Informationen 49 (0)6056-983959-0, www.bauch-frei.de

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Group-Fitness

Brose Baskets trainieren auf Tomahawk Bikes

Gesund und Fit

Der mehrmalige deutsche Meister im Basketball, die Brose Baskets aus Bamberg, verwenden Tomahawk® Bikes als wichtigen Bestandteil ihres Trainings. Marcus Lindner, Athletiktrainer der Brose Baskets und der Nationalmannschaft erklärt die Einsatzbereiche der Bikes: „Wir benutzen die Tomahawk Indoor Bikes seit zwei Jahren im Rahmen des Aufbauund Ausdauertrainings. Die Bikes helfen uns dabei, gezielt Spieler wieder in den Trainingsprozess integrieren zu können, bzw. fortlaufend an ihren Schwachpunkten im Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Bereich zu arbeiten." www.indoorcycling.com

Besonders da, wo viele Menschen zusammentreffen und wie in sportlichen Umfeldern verstärkt Körperflüssigkeiten (Schweiss) ausscheiden, besteht ein besonders hohes Infektionsrisiko. Für Fitness- und Wellness-Studios gibt es bislang keine festgeschriebenen Hygienevorschriften, d.h. jeder Betreiber musste bisher nach seinen eigenen individuellen Hygieneanforderungen suchen.

BAUCHFREI Kennenlernund Info-Veranstaltung Am 15.11.2013 lädt Bauch-frei alle Interessenten zu einer Kennenlern- und Info-Veranstaltung in Oberhausen ein. Dort erfahren Sie wie 1..2..3..Bauch-frei, das Figur- und Abnehm-Programm, Ihr Unternehmen voranbringt, Ihre Mitgliedergewinnung, Ihre Modulverkauf, aktive Weiterempfehlungen für Ihr Studio und Ihre Zusatzumsätze steigert und Ihre Fluktuationsquote senkt – alles ohne Lizenzgebühr! Erleben Sie selbst das intensive Problemzonentraining mit dem EMS-Bauchgurt während des aktiven 30 Minuten Bauch-frei Kurses und auch Sie werden Ihre Bauchmuskulatur neu spüren. Weitere Infos und Anmeldung unter

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Neues Jahr – Neue Ausbildungen!

Das International Fitness & Health Institute of Applied Sciences (IFHIAS) nicht mehr aus der Branche wegzudenken. Mit Marken wie IRON SYSTEM™, deepWORK™ und nicadance® wird auch im Jahr 2014 der Bereich des GroupTraining ausgebildet. 2014 geht IFHIAS mit neuen Schulungsthemen an den Start: die neue Fortbildung „Erfolgstools“, das „deepWORK™ Update 2014“ sowie der Einstiegs-Workshop für Group-Training „Ready To Teach“. Auch für Fitness- und Personaltrainer bietet IFHIAS neue Fortbildungen: „Shiatsu für Fitness- und Personaltrainer“ oder „Functional Training Toolbox“. Komplettiert wird das Angebot durch Workshops für Führungskräfte wie z.B. „Strategien des Verkaufens“. www.ifhias.com

Der neue „Hygiene Point“ bietet eine professionelle Hygienelösung, damit Studiobesucher nicht nur fit, sondern vor allen Dingen ohne Infektionsrisiken, trainieren können. Der „Hygiene Point“ ist mobil und überall im Studio einsetzbar. Die Besucher bekommen visuelle Hygienehinweise, nach Benutzung der Sportgeräte die Sitz- und Griffbereiche der Geräte zu desinfizieren, um den Nachfolgenden vor Ansteckungsrisiken zu schützen. Bei dem „Hygiene Point“ handelt sich um einen mobilen, sehr stabilen Turm mit zwei Handtuchspendern, zwei Abfallbehältern sowie zwei Desinfektionsspender. Das Papier kann dabei wahlweise One-Stop als Einzelblatt oder von der Rolle entnommen werden. Dazu kommt, dass alle Verbrauchsmaterialien und Kartuschen für Desinfektionsmittel im Inneren des Turms gelagert werden können. Somit entfallen aufwändige Rüstzeiten für das Nachfüllen. Der „Hygiene Point“ ist ein Kooperationsergebnis zwischen dem Hersteller Metsä Tissue GmbH aus Euskirchen und dem Handelspartner Formaclean-Unternehmensgruppe GmbH aus Ismaning. Weitere Informationen finden Sie unter: www.dialog-portal.info/katrin3

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Group-Fitness

Ausbildungsstudios gesucht Der Deutsche Fitness & Aerobic Verband e.V. ist seit 25 Jahren Ausbildungsverband im Bereich Fitness und Group-Fitness und bietet Ausbildungen, Seminare und Workshops in ganz Deutschland an. Hierzu suchen wir nun weitere Ausbildungsstudios! Wenn Sie also einen Theorieraum, einen großen Kursraum und eine Fitnessfläche in Ihrem Studio haben dann melden Sie sich bitte beim DFAV e.V.! Ihr Vorteil: Sie können bei jedem Seminar einen Freiplatz besetzen und eine/n Trainer/in beim DFAV e.V. ausbilden lassen und sparen somit die Seminargebühren. Wenn Sie den Freiplatz mal nicht in Anspruch nehmen möchten, erhalten Sie natürlich eine Raummiete für die durchgeführten Seminare bei Ihnen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an unsere Seminarkoordinatorin Elisabeth Welten unter elisabeth.welten@dfav.de

Frühzeitige Anmeldung sichert Plätze Einige Ausbildungen des DFAV e.V Ende August/Anfang September waren so ausgebucht, dass wir kurzfristig zwei Ausbildungstage anbieten mussten und diese auch mit jeweils 20 Teilnehmern „schließen“ mussten. Besonders betroffen war das CORE Grundlagenseminar in Köln. Die daran angeschlossene B-Lizenz Aerobic & Group-Fitness Instructor Ausbildung, die am 28.09.2013 begonnen hat, ist ebenfalls komplett ausgebucht und wir mussten Mitglieder und Interessenten mit spät kommenden Anfragen auf den Dezember verweisen. Die Fitness Trainer B-Lizenz in Stuttgart und Köln ist zu unserer großen Freude auch fast ausgebucht, ebenso die Workshops Sport & Ernährung in Köln und Hamburg. Wir bitten alle Interessenten, sich für unsere Ausbildungen so früh wie möglich anzumelden, damit wir rechtzeitig passende Lösungen arrangieren können. www.dfav.de

Fitness & Gesundheit 5-2013

DFAVSeminarticker B-Lizenz Aerobic & Group Fitness Instructor Köln Core . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.12.2013 1. Seminar . . . . . . . . . . . 18.-19.01.2014 2. Seminar . . . . . . . . . . . 08.-09.02.2014 3. Seminar . . . . . . . . . . . 15.-16.03.2014 4. Seminar . . . . . . . . . . . 17.-18.05.2014 Prüfung . . . . . . . . . . . . . 28.-29.06.2014 Hamburg Core . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15.12.2013 1. Seminar . . . . . . . . . . . 18.-19.01.2014 2. Seminar . . . . . . . . . . . 15.-16.02.2014 3. Seminar . . . . . . . . . . . 15.-16.03.2014 4. Seminar . . . . . . . . . . . 12.-13.04.2014 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . 10.05.2014 Stuttgart Core . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.01.2014 1. Seminar . . . . . . . . . . . 25.-26.01.2014 2. Seminar . . . . . . . . . . . 22.-23.02.2014 3. Seminar . . . . . . . . . . . 22.-23.03.2014 4. Seminar . . . . . . . . . . . 26.-27.04.2014 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . 17.05.2014 Bielefeld Core . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25.01.2014 1. Seminar . . . . . . . . . . . 15.-16.02.2014 2. Seminar . . . . . . . . . . . 15.-16.03.2014 3. Seminar . . . . . . . . . . . 12.-13.04.2014 4. Seminar . . . . . . . . . . . 10.-11.05.2014 Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . 14.06.2014 Berlin Core . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.01.2014 1. Seminar . . . . . . . . . . . 15.-16.02.2014 2. Seminar . . . . . . . . . . . 15.-16.03.2014 3. Seminar . . . . . . . . . . . 05.-06.04.2014 4. Seminar . . . . . . . . . . . 03.-04.05.2014 Prüfung . . . . . . . . . 31.05. + 01.06.2014

A-Lizenz Aerobic & Group Fitness Instructor Köln 1. Seminar . . . . . . . . . . . 08.-09.02.2014 2. Seminar . . . . . . . . . . . 08.-09.03.2014 3. Seminar . . . . . . . . . . . 05.-06.04.2014 Prüfungstermin wird besprochen S-Lizenz Pilates Trainer Köln 1. Seminar . . . . . . . . . . . 25.-26.01.2014 2. Seminar . . . . . . . . . . . 22.-23.03.2014 3. Seminar . . . . . . . . . . . 21.-22.06.2014 Prüfungstag wird besprochen

DFAVWorkshops NEU: YOGA - ADJUSTMENTS & ALIGNMENT Was tun wenn bestimmte Yoga Übungen nicht ausführbar sind? Wie kann ich meinen Teilnehmern helfen eine Übung zu erleichtern oder zu intensivieren? Wie können Yoga Übungen bei Verletzungen helfen? In diesem Workshop geht es um die Technik und Ausführung (alignment) der Yoga asanas, sowie die Kunst der adjustments (Hilfestellungen). Mit einfachen Prinzipien üben wir die komplexesten asanas zu analysieren, um die jeweilige Hilfe anbieten zu können. Nürnberg .........................16.-17.11.2013 Yogilates Köln..............................................17.11.13 Pilates Basic Köln .................................25.-26.01.2014

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Group-Fitness

Virtuelles Training Neugliederung des Kursbereichs durch den Einsatz von Multimedia Den Edel Sport Niederlande

Virtuelle Kurse und multimediale Lösungen werden im Fitness- und Gesundheitsbereich in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen – speziell im Kursbereich. Für den Indoor Cycling-Bereich gibt es mit Myride® bereits eine technisch und konzeptionell ausgereifte Lösung, die für Studios vielfältige Möglichkeiten bietet. irtuelle Kursanwendungen werden innerhalb der Fitnessbranche bereits als nächster Mega-Trend gehandelt. Diese noch sehr junge Anwendungsform enthält viel Substanz und kann zum nachhaltigen Erfolg einer Fitnessanlage und deren Angebotsspektrum beitragen – sofern sie richtig eingesetzt wird.

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Noch zögert der Markt

Weitere Informationen Ausführliche Infos über das Myride System bekommen Sie unter www.indoorcycling.com

Fitness Lounge Hamburg

Anbieter virtueller Produkte, die auf entsprechenden Systemlösungen oder Videobibliotheken basieren, schießen derzeit wie die Pilze aus dem Boden. Der Markt reagiert jedoch derzeit noch zögerlich auf diese multimediale Entwicklung. Folgende Fragen kennzeichnen die Gründe für dieses Zögern: ● Wie gestaltet sich die Wirtschaftlichkeit der Investition? ● Welche neuen Zielgruppen kann ich für das Studio erreichen, sowohl intern als auch extern? ● Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden? ● Welche Lösung passt am besten zu mir und meinen Erwartungen an das virtuelle Training? ● Wie können virtuelle Kurse mit den bestehenden, Trainergeführten Kursen, erfolgreich kombiniert werden? All diese Punkte sind wichtig und sollten bei der Entscheidung für die Integration virtueller Kurse

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wohl bedacht und analysiert werden. Letztendlich hängt auch das Studiokonzept von der Auswahl eines jeweiligen Anbieters ab. So zeichnen sich derzeit folgende Strukturen bei den „Early Adoptern“ ab, die als Erste in multimediale Kursanwendungen investieren: ● Anlagen ohne klassischen Kursbereich zur Erweiterung des Angebotes ● Premiumanlagen zur Differenzierung im lokalen Wettbewerb

Innovation Myride® Das Myride® System der ICG® ist eines der ersten virtuellen Fitnessprodukte und dient als Beispiel für den Kursbereich Indoor Cycling. Auf Basis eines durchdachten Gesamtkonzeptes in Verbindung mit einer hochwertigen Plattform wurde hier eine Verfeinerung des herkömmlichen Indoor Cycling Kursbereiches entwickelt, die zusätzlich eine Erweiterung des Kursangebotes schafft. Die ganzheitliche Ausrichtung und die vielfältigen Programmfunktionen berücksichtigen alle wichtigen Bedürfnisse, sowohl der Teilnehmer, der Instruktoren als auch der Anlagenbetreiber. Anlage und auch die Trainer können sich über den Indoor Cycling Kursbereich neu positionieren und lokal klar vom Wettbewerb abheben, als Anbieter moderner Trainingsgestaltung.

Virtuelles Indoor Cycling Virtuelle Kurse sind im Grunde Filme, die einen Trainer in Form eines Videos darstellen. Dieser Trainer bzw.

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Group-Fitness

Virgin Active London

Attitude Fitness Madrid

OM Power San Francisco

SmartFit Rumänien

Film führt die Kursteilnehmer durch ein strukturiertes und gesundheitsorientiertes Kursprofil mit vielfältigen Trainingselementen und gibt zudem akustische und optische Trainingsanweisungen. Virtuelle Kurse lassen sich bei Bedarf z.B. über eine spezielle Hardware starten oder werden in Form von virtuellen Kursplänen automatisch abgespielt. Hierbei eignen sich jedoch nicht alle Kursformate für die virtuelle Anwendung. Indoor Cycling ist aufgrund des konstanten Blickwinkels zur Leinwand sowie der sicheren Verwendung eines stationären Trainingsgerätes ideal geeignet. Theoretisch sind virtuelle Cycling-Kurse nun 24 Stunden pro Tag möglich. Viele Anlagen nutzen jetzt schon die virtuellen Kursformate, um in den Stoßzeiten am Vormittag und Abend den Cardiobereich zu entlasten, und bieten die virtuellen Kursformate als Cardiotraining an. Das Indoor-Bike fungiert dabei als Trainingsgerät wie ein Ergometer und kann gezielt zum Aufwärmen eingesetzt werden – aber eben in multimedialer Umgebung, die eine ganz neue Trainingsumgebung schafft. Als positiver Nebeneffekt für das Studio werden die Indoor-Bikes als Trainingsgerät und damit auch der Cycling-Kursbereich beworben.

Eine neue Trainingswelt Vor allem für Anlagen mit bestehendem Indoor Cycling-Kursbereich bietet sich nun die Möglichkeit, die Indoor Cycling-Kurse durch die Verwendung von spektakulären Landschaftsaufnahmen realer und mit Erlebnischarakter für die Kursteilnehmer zu gestalten. Diese spezielle Funktion für Instruktoren schafft nun ein völlig neues Indoor Cycling Erlebnis. Die ICG® hat das SIT Prinzip entwickelt, das die Teilnehmer über Immersion fasziniert. Immersion beschreibt das Eintauchen in ein Video, also ein Zustand des Bewusstseins, der durch eine virtuelle Umgebung herbeigeführt wird, die so real erscheint, dass die Person ihre tatsächliche Umgebung weniger stark wahrnimmt. SIT steht für Simulation (Bezugnahme auf das Video), Interaktion (Anpassung des Trainings an das Video) und Telepräsenz (Einbindung der Teilnehmer in das Video).

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Im Rahmen einer speziellen Ausbildung durch die Experten der ICG® erlernen Instruktoren und die Mitarbeiter der Trainingsfläche den optimalen Einsatz von Video im Kursbereich und als alternatives Cardiotraining im Kursraum.

Erfolgsfaktor Kursraumgestaltung Bei dem Einsatz multimedialer Anwendungen im Kursbereich sollten einige Dinge beachtet werden. Zunächst entscheidend für die Wirkung von Video und die Darstellung der Filme sind vor allem die richtige Auswahl der Leinwand sowie des Projektors oder anderer Ausgabegeräte. Zudem sind die Helligkeit des Raumes sowie der richtige Abstand zwischen den Trainingsgeräten und der Leinwand wichtige Einflussfaktoren. Hier empfiehlt es sich, mit Experten im Bereich Audio & Video zusammen zu arbeiten und Empfehlungen bei den jeweiligen Herstellern einzuholen. Neben der Auswahl des richtigen AV-Equipments empfiehlt es sich auch über die Gestaltung des Kursraumes klar vom gängigen Standard abzuheben. Die Teilnehmer suchen ein Erlebnis und möchten in eine andere Welt eintauchen. Deshalb empfiehlt es sich, über spezielle Wandgestaltungen oder Beleuchtungskonzepte ein ansprechendes Ambiente im Kursraum zu schaffen.

Strategisches Angebot Die Anwendung und spezielle Lösungen für virtuelle Kurse werden in den kommenden Jahren zunehmende an Bedeutung gewinnen und in absehbarer Zeit zum festen Bestandteil in vielen Studios werden. Mit dem Aufstellen eines Projektors und dem Abspielen eines Filmes alleine ist es aber bei weitem nicht getan. Die Integration multimedialer Systeme sollte zum Anlagenkonzept passen und idealerweise ein zusätzliches Angebot schaffen. Aus diesem Zusatzangebot für die Kunden können Fitnessanbieter dann ein Alleinstellungsmerkmal und einen Wettbewerbsvorteil generieren. Das Studio sollte mit seinem multimedialen Angebot eine klare Strategie verfolgen sowie alle Mitarbeiter und speziell die Trainer im Rahmen interner Schulungen und Weiterbildungen mit entsprechenden Kompetenzen ausstatten. <<

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Fitness & Ernährung

myline® Unternehmertreffen myline® begrüßte im September an fünf Standorten in ganz Deutschland seine Partnerstudios zu dem bislang innovativsten myline® Unternehmertreffen (MUT). Im Rahmen dieser Treffen präsentierte myline® den Teilnehmern neue Strategien rund um den ganzheitlichen Unternehmenserfolg. Unter anderem wurden den Unternehmern erfolgserprobte Innovationen vorgestellt, durch die sich bei konsequenter Anwendung in kürzester Zeit Rekorde in der Einbuchung von Neu- und Bestandskun-

den in die myline Abnehmkurse einstellen werden. „Unsere Lizenzpartner generieren mit myline® einen wesentlichen Anteil ihres wirtschaftlichen Unternehmenserfolges“, so Alexander Dillmann, geschäftsführender Gesellschafter der myline® Deutschland. Dies scheint auch der Grund dafür zu sein, dass die Zahl der Gesamtlizenzpartner in Deutschland, der Schweiz, Holland und Belgien weiter wächst. www.myline24.de

Wintergenuss von Best Body Nutrition Passend zur kalten Jahrezeit bietet Best Body Nutrition das beliebte Premium Pro Protein mit einem leckeren, winterlichen Apfel-Zimt-Geschmack an. Neben dem charakteristischen, winterlichen Geschmack hat das Winterprotein auf Grund des hohen Eiweißanteils eine positive Wirkung auf den Körper. In der kalten Jahreszeit fühlt man sich oft schlapp und ausgelaugt. Deshalb wurde das Winterprotein von Best Body Nutrition mit Calcium und Vitamin B1, B2 und B12, Vitamin C sowie Vitamin E optimiert. Diese haben unter anderem eine positive Wirkung auf unser Immunsystem, schützen die Zellen vor oxidativem Stress, dienen dem Erhalt der Knochen und helfen gegen Müdigkeit und Ermüdung. Das Best Body Nutrition Winterprotein in der Geschmacksrichtung Apfel-Zimt ist in der 750 g Dose sowie im 30 g Portionsbeutel erhältlich. www.best-body-nutrition.com

Multipower bringt Ums atzBooster für Studio-Trese Herbst- und W interzeit ist Stud n iozeit und da Thek

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myline® auch in Hard Candy Fitness Berlin Anlässlich der großen Premierenfeier des ersten Hard Candy Fitness Clubs von Popikone Madonna am 27.09.2013 in Berlin, gehörte auch die myline® Geschäftsführung zu den geladenen Gästen. „Wir freuen uns sehr, mit myline® Partner des ersten Hard Candy Clubs in Deutschland im Bereich „Abnehmprogramme“ zu sein. Dies ist auch das Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit der Vergangenheit. Hier haben wir in allen Women´s Gym Jopp & Jopp Studios, die auch zur Jopp AG gehören, bewiesen, dass myline® einen wesentlichen Anteil am Kunden- und damit auch am Unternehmenserfolg leisten kann“, so Alexander Dillmann, Geschäftsführer der myline® GmbH. Die Jopp AG zeichnet sich für die Umsetzung der Expansionspläne der erfolgreichen Studiokette von Madonna in Deutschland verantwortlich. „Die Mitglieder in unseren exklusiven Frauenfitnessclubs sollen erleben, dass bei Abschluss einer Mitgliedschaft auch die gegebenen Leistungsversprechen erfüllt werden“, so Ralf Jopp. www.myline24.de

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Fitness & Ernährung

Jüngster Finisher Felix Melchior ist der jüngste Finisher eines LangdistanzTriathlons Der 18-jährige Felix Melchior aus Plauen in Sachsen hat sich am 6. Oktober bei der Challenge Barcelona-Maresme als jüngster Finisher eines LangdistanzTriathlons in den Geschichtsbüchern verewigt. Unterstützt wurde das Ausnahmetalent dabei von der Firma Best Body Nutrition. ,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42 Kilometer Laufen. Ein gewaltiges Pensum hatte sich Felix Melchior da vorgenommen, als er sich für die Challenge Barcelona-Maresme anmeldete, um Triathlon-Geschichte zu schreiben. Nun hat der Plauener, der zu den erfolgreichsten Triathleten seiner Altersklasse gehört, sein großes Ziel erreicht. „Projekt 18 hoch 3“ (18 Jahre, drei Teildisziplinen), wie er sein Projekt nennt, ist erfolgreich abgeschlossen. Mit 18 Jahren ist Melchior jüngster Finisher eines Langdistanz-Triathlons aller Zeiten.

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Fotos: www.fotouhlmann.de

„Aufgeben war nie eine Option“

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Auf Position 615 von insgesamt 1.200 Startern durchlief Melchior nach 11 Stunden und 31 Minuten sichtlich erschöpft aber stolz die Ziellinie. „Es war ein einmaliges Gefühl, ins Ziel zu laufen. Jede Stunde Training hat sich wirklich gelohnt. Auch die Schmerzen während des Wettkampfs waren es wert. Die letzten zehn Kilometer waren echt die Hölle, aber Aufgeben war nie eine Option für mich. Die Beine schmerzen zwar noch immer, sonst

geht’s mir aber ganz gut. Jetzt stehen erst einmal ein paar Wochen Pause mit leichtem Abtrainieren auf dem Plan. Heute geht es schon wieder zurück nach Hause“, so Felix Melchior nach seiner Wahnsinnsleistung. Der gebürtige Suhler stammt aus einer Familie, in der es nichts Ungewöhnliches ist, verrückte sportliche Ziele zu erreichen. Schon sein Großvater nahm in den siebziger Jahren am ersten 100-Kilometer-Lauf in der DDR teil. Sein Vater absolvierte in den Achtzigern mit 13 Jahren seinen ersten Marathon. Als jüngster Finisher eines Langdistanz-Triathlons hat sich Felix Melchior nun in diese Tradition eingereiht. Bereits mit zehn Jahren absolvierte Felix Melchior seinen ersten Wettkampf. Seine außergewöhnliche Laufbahn und sein Potential machen sein großes Ziel, den Ironman Hawaii, nun immer greifbarer. „Im Alter von zwölf Jahren kam mir die Idee, jüngster Finisher eines Langdistanz-Triathlons zu werden. Das war 2008 und noch sehr weit weg. Jetzt ist mein Traum endlich in Erfüllung gegangen – zwei Wochen nach meinem 18. Geburtstag. Ich habe vier bis sechs Mal pro

Woche trainiert und hatte absolutes Vertrauen in mich und meinen Körper, dass ich mein Ziel erreichen werde – auch dank der Unterstützung von Best Body Nutrition“, so Felix Melchior weiter.

Partner Best Body Nutrition Das Auerbacher Unternehmen Best Body Nutrition, versorgt weltweit Fitnessstudios und Sportler mit Sporternährung. Mit Felix Melchior unterstützt die Firma einen vielversprechenden Athleten aus ihrer Heimatregion. „Wir können Felix für diese außergewöhnliche Leistung nur gratulieren! Wir freuen uns sehr mit ihm und sind auch stolz, ihn auf dem Weg zu diesem großen Erfolg begleitet zu haben. Wir waren überzeugt davon, dass er die Challenge packt, aber das war erst der Anfang. Wir wissen, dass er noch Großes erreichen kann“, sagt Frank Martin, Verkaufsdirektor bei Best Body Nutrition. <<

Mehr Infos Ausführliche Informationen über Felix Melchior sowie zum Sponsoring und zu den Produkten von Best Body Nutrition bekommen Sie unter www.best-body-nutrition.com

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) s s e n it F l a ic d e M ( z n e iz L A n /i r e in a r T s s e n it F

Medical Fitness – der Megatrend. Demographischer Wandel: Die Menschen werden älter. Verändertes Krankheitsspektrum: Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gelenkprobleme dominieren. Neue Geräteentwicklungen: Vibration, Elektrostimulation etc.

Der DFAV e.V. ist darauf vorbereitet. Damit auch Sie das sind: >> Erwerben Sie das notwendige know-how für die zukünftigen Herausforderungen im Bereich Medical Fitness. >> Im Rahmen der Fitness Trainer/in A-Lizenz (Medical Fitness) kann die „Fachqualifikation Diabetes“ erlangt werden >> Buchen Sie die von der ZFU staatlich zertifizierte Ausbildung des DFAV e.V.: Fitness Trainer/in A-Lizenz (Medical Fitness)

Die nächsten Termine: Hamburg 1. Seminar: . . . . . . . 25.-26.01.14 2. Seminar: . . . . . . . 22.-23.02.14 3. Seminar: . . . . . . . 29.-30.03.14 4. Seminar: . . . . . . . 26.-27.04.14 Prüfung: 31.05.2014

Anmeldung unter:

DFAV e.V. Potsdamer Platz 2 l 53119 Bonn l Telefon: 0228 72530-0 l Telefax: 0228 72530-29 l E-Mail: info@dfav.de l Internet: www.dfav.de

Unsere Partner


Zulässige Diskriminierung Männlicher Trainer erhält Absage von Frauen-Fitnessstudio Ein Frauenstudio lehnt die Bewerbung eines männlichen Trainers mit der Begründung ab, dass man nur Frauen einstelle. Verstößt das Studio mit dieser Begründung gegen das Gleichbehandlungsgesetz. Dr. Christoph Franke erklärt uns einen ganz speziellen Fall. eine Frauenfitness-Studios genießen aufgrund ihrer Zielgruppenausrichtung eine zunehmende Popularität. Konsequenz daraus ist, dass auch der Trainerbedarf für diese Einrichtungen stetig wächst. Da die konzeptionelle Ausrichtung dieser Studios auf der Diskriminierung des männlichen Geschlechts beruht, kann dies zu Konflikten mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) führen. Aufgrund der Regelungen des AGG sind Diskriminierungen hinsichtlich des Geschlechtes, Behinderung, Alter, Rasse und ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung sowie sexueller Ausrichtung grundsätzlich verboten. Die Frage ist daher, ob und wenn ja unter welchen Voraussetzungen männliche Trainer-Bewerber aufgrund ihres Geschlechtes abgelehnt werden dürfen.

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Ein ganz spezieller Fall Ausgangspunkt für die nachfolgenden Erörterungen ist ein Urteil des Arbeitsgerichts Würzburg vom 01.08.2013. In dem dortigen Verfahren ging es um die Klage eines frustrierten Mannes, der sich als Trainer in einem Frauen-Fitnessstudio beworben hatte und aufgrund seines Geschlechtes nicht berücksichtigt worden ist. Dieser Trainer begehrte nunmehr klageweise für die erlittene Diskriminierungs-Schmach eine Entschädigung in Höhe von 7.500,-- Euro von dem Fitnessstudiobetreiber. Dem Klageverfahren lag dabei folgender Sachverhalt zugrunde: Ein 1958 geborener DiplomSportlehrer, der vieles gemacht und früher sogar einmal als Sportlehrer gearbeitet hat, bewarb sich auf eine geschlechtsneutral ausgeschriebene Stelle in einem Frauen-Fitnessstudios als Trainer. Das Fitnessstudio

lehnte den Bewerber mit der Begründung ab, dass man nur weibliche Trainer beschäftige. Die Traurigkeit des männlichen Bewerbers, dessen Wohnsitz über 150 km entfernt von dem Studiositz lag, hielt sich jedoch in Grenzen. Im Anschluss an die Ablehnung versuchte er, die üppige Entschädigung von 7.500,-- Euro von dem StudioBetreiber zu erstreiten. Seine Begründung: Er sei rechtswidrig in seiner Männlichkeit diskriminiert worden, so dass er nach dem AGG einen Entschädigungsanspruch geltend machen könnte. Das Gericht schlug vor dem Hintergrund der zunächst ausdrücklichen Diskriminierung eine Entschädigung von 1.500,-- Euro vor – für ein Bewerbungsschreiben (!). Dies wurde von dem beklagten Studio abgelehnt. Im Rahmen der späteren Beweisaufnahme ist dann zugunsten des

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Studio musste Rechtmäßigkeit der Diskriminierung beweisen Rechtlich bestand dabei zunächst das Problem, dass es Darlegungsund Beweislast des verklagten Studioinhabers war, die Rechtmäßigkeit der Diskriminierung zu beweisen. Eine Diskriminierung ist zulässig, wenn die diskriminierende Behandlung, aus der heraus der Bewerber nachteilig behandelt worden ist, den Anforderungen des § 8 AGG genügt. Voraussetzung dafür ist, dass das weibliche Geschlecht für die zu besetzende Stelle einer Fitnesstrainerin wegen der Art der auszuübenden Tätigkeit eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung des Betreibers darstellt. Die wesentliche und berufliche Anforderung stellt daher den Ausgangspunkt für eine Zulässigkeit der Differenzierung nach dem Geschlecht dar. Das Geschlecht kann nur dann eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung darstellen, wenn die Tätigkeit ohne das Merkmal (weiblich) nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden kann. Abzustellen ist dabei stets auf die konkret vom Arbeitnehmer auszuübende Tätigkeit, die sich nach dem vom Arbeitgeber festgelegten Unternehmenskonzept richtet. Das vom Arbeitgeber geforderte Merkmal muss für die vom Arbeitgeber vorgegebene berufliche Anforderung eine prägende Bedeutung haben, um wesentlich sein zu können. Dabei kommt es nicht darauf an, welcher zeitliche Anteil der Tätigkeit betroffen ist, sondern darauf, ob das Merkmal für die Erreichung des unternehmerischen Zwecks erforderlich ist. Abzugrenzen ist dieses Differenzierungsmerkmal danach, dass es nicht nur für unbedeutende Tätigkeiten notwendig ist, die für den Arbeitsplatz nicht charakteristisch sind.

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Diese Differenzierungsmerkmale hat der betroffene Inhaber sodann nicht nur vorzutragen, sondern auch zu beweisen.

Entscheidend: Die Tätigkeit der Trainerin im Speziellen Nachdem ein entsprechender Vortrag gebracht worden ist, kam es zu einer Beweisaufnahme, im Rahmen derer eine Mitarbeiterin insbesondere zum Studiokonzept befragt worden ist. Dabei war es für das Arbeitsgericht Würzburg nicht automatisch plausibel, dass die Absicht, lediglich weibliche Trainerinnen in einem Frauen-Fitnessstudio zu beschäftigen, von einem legitimen unternehmerischen Konzept getragen wird. Vielmehr war es die als Zeugin vernommene Mitarbeiterin des StudioInhabers, die gegenüber dem Gericht verdeutlichte, dass es im Rahmen der Durchführung einzelner Trainingseinheiten zu Berührungen zwischen Trainer und Mitglied kommen kann. Gerade dies sei auch ein Grund für eine Vielzahl von Mitgliedern, sich für das reine Frauen-Fitnessstudio mit weiblichen Trainern zu entscheiden. Entsprechendes gilt etwa für die Handlungsfähigkeit in Notfällen, z.B. bei Unfällen in der Umkleidekabine oder in der Dusche. In diesem Fall kam hinzu, dass das Studio auch Work-Shops anbietet, z.B. zum Umgang mit den Wechseljahren. Zugunsten des verklagten Studio-Inhabers anerkannte das Arbeitsgericht, dass sich unter Frauen über dieses Thema ungenierter reden lässt und dementsprechend ein freieres Training und Unterhalten möglich sei. Mit anderen Worten, der Inhaber hat berechtigt diskriminiert.

Fazit Das Urteil des Arbeitsgerichs Würzburg eröffnet im Einzelfall die Möglichkeit, einen männlichen Bewerber aufgrund seines Geschlechtes für ein Frauen-Fitnessstudio als Trainer abzulehnen. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen,

dass es stets auf den Einzelfall ankommt und das zitierte Urteil keinen Leitsatzcharakter hat, eine Absage aufgrund des Geschlechtes zu rechtfertigen. Hier ist große Vorsicht geboten. So ist unter anderem auch in den Entscheidungsgründen des Urteils thematisiert worden, dass der Inhaber männlich sei und persönlich auch Kurse abgehalten habe. Dabei ist zugunsten des Betreibers berücksichtigt worden, dass dieser mittlerweile keine Kurse mehr abhält. Ob das Arbeitsgericht das Verfahren juristisch anders beurteilt hätte, wenn der Inhaber weiterhin Kurse abhält, ist offen geblieben. Im Übrigen ist stets zu prüfen, welchen Bezug die Diskriminierung im Hinblick auf die ausgeschriebene Stelle hat. Dies wird etwa dadurch deutlich, dass die Argumentation, die zugunsten des Inhabers geführt worden ist, wohl nicht mehr verfangen würde, wenn es um die Ausschreibung einer Reinigungskraft gehen würde, die lediglich nach den Öffnungszeiten für das Studio tätig ist.

Ausschreibung und Absage immer geschlechtsneutral

Dr. Christoph Franke Die Anwaltssozietät Dr. Geisler, Dr. Franke und Kollegen steht für kompetente, zielorientierte und effektive Beratung. Zu der Sozietät gehören aktuell 11 Rechtsanwälte/innen, 16 juristische Mitarbeiterinnen sowie 7 Auszubildende. Schwerpunkt ist die bundesweite Beratung mittelständischer und großer Unternehmen in nahezu allen Rechtsfragen. Sämtliche Rechtsanwälte/innen haben sich auf verschiedene Fachgebiete spezialisiert, oftmals bis zur Erlangung eines Fachanwaltstitels. Bezüglich der für die Fitness- und Freizeitbranche relevanten Rechtsfragen verfügt die Sozietät über ein einzigartiges Know-how. www.kgfk.de

Vor diesem Hintergrund raten wir dringend dazu, sowohl die Stellenausschreibung, als auch eine etwaige Ablehnung der Bewerbung geschlechtsneutral zu formulieren. Erst durch die Wortwahl der Absage ist es zu einer Beweislastumkehr zu Lasten des Studio-Betreibers gekommen. Ohne die explizite Absage wegen des Geschlechts, wäre es Aufgabe des abgelehnten Bewerbers, selbst Indizien vorzutragen, die eine Diskriminierung vermuten lassen. Je weniger die Korrespondenz auf eine Diskriminierung schließen lässt, umso weniger hilft sie einem potenziellen Bewerber bei dieser „Indiziensuche“. << Dr. jur. Christoph Franke Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht

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Studiobetreibers entschieden und die Klage abgewiesen worden.


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Schutz & Hilfe Absicherung gegen Unfallrisiken

Bogna Stöckner Zielgruppenmanagerin für die Fitnessbranche bei der Gothaer. Ausführliche Informationen bekommen Sie unter Tel.: 0221 308-33873 oder gothaer@fitnessbranche.de www.gothaer.de

m Langhantelkurs habe ich nicht teilgenommen. Vor zwei Jahren habe ich mir bei einer Convention in so einem Kurs drei Zehen gebrochen.“ Mit dieser Aussage berichtete Trainer Mustermann von der Fortbildung, an der er am Wochenende teilgenommen hatte. Weil ihn daraufhin viele fragende Gesichter ansahen, schilderte er folgendes Szenario: Bei seinem KursNachbarn hatten sich während der Übungsausführung die Hantelscheiben gelöst und waren ihm auf den Fuß gefallen. Plötzlich und ohne eine Möglichkeit, noch ausweichen zu können. Der Heilungsprozess war kompliziert mit längerer Arbeitsunfähigkeit. Wochenlang konnte Trainer Mustermann keine Kurse geben. Welche Folgen hat dieser Unfall für die Beteiligten?

A

Haftpflicht schützt Den Convention-Teilnehmer, dem die Hantelscheiben von der Stange gerutscht sind, kann es hart treffen. Wer anderen vorsätzlich oder fahrlässig Schaden zufügt, ist nach § 823 BGB verpflichtet, diesen zu ersetzen. Soweit die gesetzliche Grundlage. Was vielen nicht bekannt ist:

Der Schädiger haftet mit seinem gesamten jetzigen und zukünftigen Vermögen. So kann sich das ganze Leben von einer Sekunde auf die andere schlagartig ändern. Auf einen Unfallverursacher können z.B. die Erstattung von Krankheitskosten, Verdienstausfall oder eine lebenslange Rente zukommen. Das gilt auch, wenn man bei sportlichen

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Aktivitäten einen anderen schädigt und den Schaden ersetzen muss. Die Lösung: Eine Haftpflichtversicherung für die Trainertätigkeit. Ob die gestellten Schadenersatzansprüche berechtigt sind und wenn ja, in welcher Höhe, wird dann durch den Haftpflichtversicherer analysiert. In unserem Beispiel wird in dem Rahmen auch geprüft, ob das Hantelset in technisch korrektem Zustand war oder hier den Veranstalter oder sogar den Gerätehersteller ein Verschulden für den Unfall trifft. Im Ergebnis werden berechtigte Ansprüche beglichen, aber unberechtigte abgewiesen. Deshalb wird die Haftpflichtversicherung auch als indirekte Rechtsschutzversicherung bezeichnet. Wichtig ist, dass wirklich alle Tätigkeitsfelder eines Trainers im Versicherungsschutz berücksichtigt werden. Dazu gehören insbesondere: • Durchführung von branchenüblichen Kursen und Trainingsstunden mit Klienten • Durchführung von branchenüblichen Outdoor- Kursen und Tagesevents wie Lauftraining, Mountainbiking, Inlineskating, Nordic Walking oder Aqua-Fitness • Teilnahme an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie anderen Branchenevents • Presenter- und Referententätigkeit

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Unfälle beim Training oder bei der Ausbildung können für Trainer – insbesondere freiberufliche – existenzbedrohende Folgen haben.

Unfallversicherung hilft Wie steht`s mit den Folgen für den verletzten Trainer Mustermann? Wer sich allein auf den gesetzlichen Versicherungsschutz verlässt, kann u.U. nach einem Unfall eine böse Überraschung erleben. Trainer Mustermann ist vier Wochen nach dem Unfall glücklicherweise wieder arbeitsfähig und bezieht sein volles Einkommen aus seiner kaufmännischen Tätigkeit. Sportliche Aktivitäten sind leider weiterhin nicht möglich. Die Einnahmen aus seiner nebenberuflichen Trainertätigkeit fehlen weiterhin. Erschwerend kommt hinzu: Für die gesamte Phase der Heilbehandlung, den Krankenhausaufenthalt, die Arzneimittel und die physiotherapeutischen Maßnahmen müssen

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Functional Training

mit Konzept Komplexe und alltagsnahe Bewegungsabläufe

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treffen auf innovative Trainingsgeräte

gesetzlich Krankenversicherte Zuzahlungen leisten. Die Prüfung seiner Schadenersatzforderung an den anderen Trainer nimmt einen längeren Zeitraum in Anspruch und der Ausgang ist nicht sicher. Folgende Lösungen bieten sich an:

Optimale Flächennutzung für ein funktionelles, präventives und rehabilitatives Training Nutzbar für das Einzeltraining, im Gruppentraining oder im Wechsel für das Zirkeltraining

• Privates Krankenhaustagegeld

Durch einen Krankenhausaufenthalt können Kosten entstehen, mit denen zunächst nicht zu rechnen ist. Zudem müssen gesetzlich Versicherte seit dem 01.01.2004 einen täglichen Eigenanteil von 10 Euro/Tag selbst tragen. • Privates Krankentagegeld

Dieser Betrag dient der finanziellen Absicherung des krankheitsbedingten Verdienstausfalls nach Beendigung der Lohnfortzahlung. Ab dem vereinbarten Zeitpunkt (bei Arbeitnehmern in der Regel ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit) wird das versicherte Tagegeld gezahlt. Dies erfolgt unabhängig davon, ob der Kranke zu Hause oder im Krankenhaus behandelt wird. • Private Unfallversicherung

Eine freiberuflich selbständige Trainertätigkeit wird durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht erfasst. Und für Unfälle in der Freizeit bietet die gesetzliche Unfallversicherung gar keinen Schutz. Die Lösung ist eine Private Unfallversicherung. Es empfiehlt sich, anhand der im Falle eines Unfalles entstehenden Einkommenslücke den Versicherungsschutz zusammenzustellen und die einzelnen Lebensbereiche abzubilden. Für Trainer sind zum Beispiel folgende Aspekte wichtig: • weltweiter Schutz, rund um die Uhr • Schutz bei Outdoor-Aktivitäten • Sofortleistung bei definierten Schwerstverletzungen • Die Gothaer Unfall PlusDeckung bei Verletzungen durch Eigenbewegung, z.B. einen Bänderriss durch Umknicken beim Tennis.<<

ns en Sie u h c u s e B Medica auf der vember . No 20. - 23 , G37 Halle 4

Bogna Stöckner

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Mehr Infos unter: www.ptroom.de


Convention

Pure Emotion Convention

Der Pilates & Yoga Day

16. November 2013 in Frankfurt/ Bad Homburg

16. November 2013 in Krefeld

Pure Emotion holt wieder internationale TopPresenter nach Frankfurt/ Bad Homburg. Zum Line-up gehören u.a.: Jutta Schuhn, Anton Todorov, Martin Neumaier, Ivan Keim, Dana Peter (Gewinnerin Preseter Casting 2012) Martin Sedivy, Ramona Krüger und viele mehr – neueste Choreos sind garantiert! Für jeden ist etwas dabei. Im Stundeplan wird es eine bunte Mischung aus Step, Dance, Aerobic, Pilates & Yoga sowie Indoor Cycling geben. Natrülich finden auch Trends wie XCO FUNCTIONAL, Power Bauch & Rücken, Pilates meets Balance Pad oder Funktional Training by Pavigym ihren Platz im Stundenplan.

Einfach mal abschalten und die Seele baumeln lassen – mit dem Pilates- & Yoga-Event am 16.11.2013 in Krefeld ist das kein Problem. Top-Experten sind gebucht und von morgens 10.00 bis ca. 17:00 Uhr werden die neusten Inhalte präsentiert. Mit dabei Kerstin Bredehorn, Ines Vogel, Dunja Meyer, Claudia Lau, Esther Arnold, Paul Uhlir und viele mehr. Selbstverständlich stehen auch wieder spannende und aktuelle Themen wie Flexi-Bar Pilates, Pilates & Foamroller, Pilates meets Balance Pad, Reformer on the Mat, Barre Work-out oder Pilates mit Magic Circle im Convention-Programm.

Fitness Urlaub 2014 Im Rahmen von sechs FitnessEvents der Spitzenklasse und mit den absoluten Top-Presentern der Branche präsentiert Pure Emotion 2014 wieder alle aktuellen Trends – in der Sonne und in entspannter Urlaubsatmosphäre. Für jeden Sport- und FitnessUrlauber ist etwas dabei! Jetzt Reisetermin merken und Urlaub einreichen!

Termine 2014 29. März bis 06. April 2014 Bike & Run auf Mallorca 17. bis 24. Mai 2014 Dance & Wellness Week auf Ibiza 12. bis 19. Juli 2014 Dance & Wellness Week meets Family auf Mallorca 6. bis 13. September 2014 Dance & Wellness Week auf Ibiza 13. bis 20. September 2014 Flexi Sports Week auf Ibiza 20. bis 27. September 2014 Athletic Week auf Ibiza Weitere Termine in Planung!

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Weitere Infos Ausführliche Informationen zu allen Events bekommen Sie bei der Pure Emotion GmbH, Oppumer Str. 71, 47799 Krefeld (Germany), Fon 02151 - 649 215, support@pure-emotion.de, www.pure-emotion.de

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Convention

Puure Pure r Em Emotion mooti motion otio otio t on Co Convention onv on onvention nve vent vent entio ntio tion 16.6. NNovember 16 ovemb ov ove ovemb vem ember mber er 201 20 2013 013 13 in BBad in Baad Hom HHomburg Ho om mbur mb burg urg Ivan Keim

Anton Toodorov

Jutta Schuhn

Paul Uhlir

Martin Neumaier

Ramona KrĂźger

Martin Sedivy

Dana Peter

DFAV-Mitglieder DFAV--Mitglieder kĂś kĂśnnen Ăśnnen LLVEâ&#x20AC;&#x2DC;s VEâ&#x20AC;&#x2DC;s V zur Lizenzverlängerung Lizenzve erlangen und erhalten 5 Euro ErmäĂ&#x;igung pro Teilnahmetag ro T eilnahmetag e

AREA 3 Indoor Cycling

11:15 - 12:15

12:30 - 13:30 NEU

14:30 - 15:30

15:45 - 16:45 NEU

NEU

Ivan Keim L 1-3 Dance Tango a Da Abwechlsungsreiche Dance Class mit Elementen aus dem Musical und Ta ango Bereich.

NEU Martin Neumaier L 1-3 Flexi Bar meets Balance pad Hier werden Aerobic Grundschritte und SchĂźttel Elemente mit dem FLEXI-BAR zu einem optimalen Mix verbunden, um die FettpĂślsterchen zum Schmelzen zu bringen. SpaĂ&#x;, Motivation und ein effffektives Fatburning stehen in dieser Stunde im Vordergrund.

NEU Dana Peter L 1-3 Step Diese Stunde lebt von einem klaren $XIEDXXQGĂ&#x20AC;LHÂ&#x2030;HQGHQhEHUJlQJHQ Erlebe wie dich feinste House-Musik und eine kreative sowie powergeladene Choreographie in einen Flow-Zustand versetzt.

NEU Martin Neumaier L 1-3 XCO FUNCTIONAL DIE REVOLUTION im Toningo und Workout jetzt als GanzkÜrperKräftigungskurs!Power & Dynamik kombiniert mit eXzellentem, eXtremem Workout fßr Muskulatur und COllagenes Bindegewebe. Plyometrie im Bereich der Bauch-, Rßcken und SchultergßrtelMuskulatur.

NEU Dana Peter 1-3 Body Athletik Ă&#x153;bungen aus sämtlichen Sportarten machen diese Stunde zu einem reinen power workout, in der du jeden Muskel deines KĂśrpers spĂźrst

NEU Anton Todorov L 1-3 Power & Flex ! Der Kurs Power and Flexibility vereint abgewandelte Ă&#x153;bungen aus Core, Funtional Training und Streching, die alle KĂśrpermuskeln efffektiv f kräftigen. Gleichzeitig entspannt dieser WohlfĂźhl-Kurs den Geist. Die Teilnehmer e erfahren ihren KĂśrper neu, erlangen ein gesteigertes KĂśrperbewusstsein und tanken Energie.

Paul Uhlir L 1-3 YOGA A move Classic I Das moderne Training â&#x20AC;&#x201C; beansprucht den gesamten Menschen, fordert, entspannt und versorgt dich mit neuer Energie! YOGA A move reaktiviert, vitalisiert, stabilisiert und vor allem verbessert es deine KĂśrperfunktionen, indem es Reaktionen auf Reize ausnutzt und den KĂśrper, sowie den Geist stimuliert.

Martin Sedivy Climbing to the top 2012 â&#x20AC;&#x153;Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schrittâ&#x20AC;?. Getreu diesem Motto werden wir versuchen einen reinen Berganstieg (mit kurzen stehenden Intensivreizen) zu meistern. Ein intensives Grundlagenausdauertraining

Ramona KrĂźger Enjoy Intervall Wer kennt sie nicht? - Seid Ihr schon mal an eure Grenzen gelangt? Wenn nicht dann habt ihr in dieser anspruchsvollen Intervall Class im Pyramidenprinzip die Gelegenheit dazu euren Horizont zu erweitern und neue Leistungsgrenzen auszutesten. Nach ausgedehntem Warm up werden wir mit viel Gruppendynamik und Willenskraft alle HĂźrden der Pyramide Ăźberwinden.

Martin Sedivy $GYDQFHG3UR¿OHV1H[W*HQHUDWLRQ 'LHVHV)DKUSUR¿OEHVFKlIWLJWVLFK EHUwiegend mit den Themenschwerpunkten Beschleunigungsfähigkeit (Sprintausdauer) und Schnelligkeitsausdauer. Es werden sowohl Aufbau als auch Ablauf gezielt erklärt und die verschiedenen Fehlerquellen des Trainings.

Ivan Keim L 2-3 Dance Step Energiegeladene Step Stunde mit Latino Elementen

NEU Jutta Schuhn L 1-3 Power Bauch & RĂźcken Eine abwechslungsreiche und präventiv orientierte â&#x20AC;&#x17E;RĂźckenFitâ&#x20AC;&#x153; Stunde in der der gekräftigt wird. gesamte Rumpf efffektiv f gekräft Es wird mit alltagsrelevanten Ă&#x153;bungen gearbeitet und wichtige Elemente aus Koordination, Kraft und Beweglichkeit integriert. So entsteht ein Training das alles andere als langweilig ist und sich fĂźr jede Zielgruppe eignet

Anmeldung

Vorname:

Anton Todorov L 1-3 Dance Anton zeigt dir in dieser Stunde einen tollen Aufbau, der am Ende mit einer VFK|QHQ&KRUHRJUDÂżHYHUVFKPLO]W

Jutta Schuhn L 1-3 Pilates meets Balance Pad In diesem speziellen Pilates Kurs zeigt Jutta wie man effffektiv und abwechslungsreich schwerpunktmäĂ&#x;ig die tiefen Rumpfmuskeln, die besonders wichtig fĂźr den Schutz und die Stabilität der Wirbelsäule verantwortlich sind, trainieren kann. Hier kommt auch das AIREX Balance Pad zum Einsatz!

Paul Uhlir L 1-2 YOGA move Back I-II (IÂż]LHQWHSK\VLRORJLVFKVLQQYROOH YogaĂźbungen zur segmentalen Stabilisation der Wirbelsäule. Kräftigung GHUWLHĂ&#x20AC;LHJHQGHQ5 FNHQXQG%HFNHQERdenmuskulatur durch lokale und globale neuromuskuläre Ansteuerung

Ramona KrĂźger Spirit of Cycling Lass dich vom Spirit mitreiĂ&#x;en - erlebe die Faszination von Indoor Cycling. In dieser Class gehtâ&#x20AC;&#x2122;s in der Dauermethode bei Belastungswerten bis 85% HFmax Bergauf, mit kurzen Erholungsphasen zwischen den Etappen in Richtung Zielgerade. Fokus dieser Class ist die Festigung von Bergtechniken und Fokussierung der Leistungsgrenzen. Eine Erlebnisreise die begeistertâ&#x20AC;Ś

ABSCHLUSSCLASS

PLZ:

Ort:

Die PAV VIGYMTM ENERGY+ Programme schaffen es, viele Leute zu bewegen und gleichzeitig in einem funktionellen und ansprechenden Training zu VIGYMTM ENERGY+ integrieren. PAV ist ein 1-jähriges Programm mit HI-Intervall-Training (strukturiert mit Belastungs- sowie Ruhezeiten), die dem Prinzip der metabolischen Konditionierung unterliegen. Der Zweck der metabolischen Konditionierung ist es, den Wirkungsgrad des Stoffwechsels zu maximieren, und somit einen erhĂśhten Grundumsatz, eine bessere Leistung im Sport oder die gewĂźnschte Physis zu erreichen. Es ist ein GanzkĂśrpertraining mit tri-planaren Bewegungen. Ihre Mitglieder erleben diese hochenerJLVFKH$NWLYLWlWKlXÂżJDOVJURÂ&#x2030;HQ SpaĂ&#x;, der ihnen das Verlangen nach mehr gibt!

Martin Sedivy Pure house energy VIII Hoher Kraftaufwand gemischt mit methodischen Ă&#x153;bungseinheiten zur Verbesserung der intermuskulären (Verbesserung des Muskelzusammenspiels) und intramuskulären (synchrone AktivierungserhĂśhung motorischer Einheiten) Koordination zeichnen diese energiereiche Class aus.

DFAV-Nr.:

Person(en)verbindlich fĂźr die Convention am 16.11.2013 in Bad Homburg an:

Bei Anmeldung bis 15.09.2013:

86,90 â&#x201A;Ź/ Person

450,00/Sixpack (6 Personen)

Bei Anmeldung bis 15.10.2013:

96,90 â&#x201A;Ź/ Person

500,00/Sixpack (6 Personen)

Bei Anmeldung ab 16.10.2013:

106,90 â&#x201A;Ź/ Person

550,00/Sixpack (6 Personen)

DFAV-Mitglieder D FAV-Mitglieder kĂśnnen LLVE´s VVE´s zur Liz Lizenzverlängerung enzverlängerung erla erlangen ngen und erhalten 5,00 â&#x201A;Ź ErmäĂ&#x;igung

Ich zahle per Ă&#x153;berweisung auff das Konto-Nr. 8013561010(Pure Emotion GmbH) bei der Volksbank Niederrhein eG, (BLZ 354 611 06) Ăźberwiesen. Fälligkeit Ende der jeweiligen Anmeldestaffel. Einzugsermächtigung: Kontoinhaber:

Konto Nr.: Ort/ Datum:

BLZ:

Bank: Unterschrift:

Bitte einsenden an: Pure Emotion GmbH - Postfach 10 17 18 - 47717 Krefeld - Hotline: +49 (0) 2151-649215 - FAX +49 (0)2151-649216 Mit meiner Unterschrift werden die AGB sowie Seminarbedingungen anerkannt. Einzusehen unter www.pure-emotion.de oder auf Anfrage erhältlch!

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NEU

Pavigym Team Pavigym Funktional 30 Minuten Class

Firma:

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Strasse/Nr: Hiermit melde ich

PAUSE

Jutta Schuhn L 1-3 Body Weight Toning Ein einmaliges Erlebnis: in diesem Kursformat kommt jeder Teilnehmer e an seine Grenzen â&#x20AC;&#x201C; wenn er mĂśchte! Und das ohne Verwendung von Equipment, nur mit deinem eigenen KĂśrpergewicht!! Egal ob Freizeitsportler oder SuperFit â&#x20AC;&#x201C; durch die sensationelle Ă&#x153;bungsauswahl und Zusammenstellung erfährst du hier ein effffektives GanzkĂśrpertraining das einfach und ohne Equipment um zu setzten ist.

Anton Todorov L 2-3 Step Top 100% Symmetrisch Sichere Tipps fĂźr den Step. Wie geht man mit Ă&#x153;bergängen um. Das â&#x20AC;&#x17E;No-T Ta apâ&#x20AC;&#x153;Prinzip und â&#x20AC;&#x17E;cut and halfâ&#x20AC;&#x153; Methode! In dieser Step Class wirst du die ganze Zeit in Bewegung sein mit einer tollen &KRUHRJUDÂżH

17:00 - 17:30

Stundenplan ohne Gewähr - Ă&#x201E;nderungen aus organisatorischen GrĂźnden vorbehalten.

AREA 2

AREA 1

10:00 - 11:00


Convention

Internationales Fitness & Aerobic Festival 2013 21. und 22. September in Heidelberg

Das IFAA-Festival gehört seit vielen Jahren zu den Großereignissen des Group-Fitness-Sektors im deutschsprachigen Raum. Zum 30-jährigen Jubiläum belegt der Kongress auf dem Uni-Gelände in Heidelberg fünf Hallen und unzählige Unterrichtsräume. Dazu gibt es kleine aber feine Sponsorenund Ausstellungsflächen im Innenund Außenbereich.

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s ist ein warmer und sonniger Samstag im September. Bereits im Eingangsbereich des Kongresses und anhand der Parkplatzsituation wurde sofort klar, dass der IFAA Kongress 2013 sehr gut besucht ist. IFAA-Geschäftsführer Alex Pfitzenmeier berichtet, dass an den beiden Kongresstagen jeweils ca. 1.000 Besucher anwesend sind. Er führt über das Areal und in die einzelnen Hallen.

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Stars & Newcomer präsentieren Klassiker & Trends Das Angebot für die Teilnehmer war beeindruckend: Über 170 verschiedene Kursstunden, Workshops und Seminare mit über 45 renommierten nationalen sowie internationalen Referenten und Presentern wurden den Teilnehmern geboten und sorgten für jede Menge Spaß und frischen Input. Alle wichtigen Group-FitnessRichtungen waren in Heidelberg mit Kursen vertreten: Step-Workout, Aerobic-Workout, Body & Mind, Dance & Hip-Hop, Indoorcycling (Spinning) sowie Europas größtes

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Convention

TAE BO® Event, Das TAE BO® Sommercamp. Neben den bekannten Stars der Branche wie z.B. Christiane Reiter, Robert Steinbacher und Tony Stone waren auch die angesagtesten Newcomer vertreten. Danny Arnold sorgte bei den Teilnehmern sowohl für ein weinendes als auch lachendes Auge und verabschiedete sich nach über 15 Jahren von der großen IFAA-Bühne.

IFAA Functional World Neu war in diesem Jahr, dass neben den klassischen Group-Fitness-Themen dem Bereich Functional-Training ein eigener Bereich in einer Halle gewidmet war – die IFAA Functional World in Halle 5: Auf über 800 m2 wurden den Teilnehmern erstmals neuartige und auch einzigartige, funktionelle Konzepte rund um das Thema Functional Movements und -Equipment vorgestellt. Mit dabei waren Partner wie beispielsweise Perform Better, TRX, Pavigym, XBase und Prowave. Die Teilnehmer konnten zwei Tage lang durch die großen Aktivflächen der IFAA Partner schnuppern oder an den einzelnen Workouts teilnehmen, die über den ganzen Tag angeboten wurden. Alex Pfitzenmeier bemerkte hierzu: „Der Trend ist unverkennbar. Die Teilnehmer haben das Thema interessiert angenommen und wir werden Functional Training im nächsten Jahr weiter ausbauen und ein eigenes Kurs-Programm dafür entwickeln.“ Die IFAA hat in Kooperation mit Perform Better für Functional Training das neue Ausbildungskonzept

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„Performance Trainer“ entwickelt, das auf dem Festivals erstmals vorgestellt wurde und ab November 2013 angeboten wird. Im Fokus der Ausbildung stehen funktionelle Übungen kombiniert mit verschiedenem Trainingsequipment. Absolventen lernen dabei, funktionelles Equipment aus ihrem Studio aktiv zu nutzen und in ihre Personal Trainer-Stunde oder Kleingruppentraining zu integrieren.

Die Geburtstagsparty als Höhepunkt Als Sponsor des Events war Reebok mit einer eigenen TrainerLounge vertreten. Die Teilnehmer hatte hier die Möglichkeit, kostenlos die neueste Fitness-Sportschuh-Kollektion zu testen. Ein toller Service.

Auch in diesem Jahr fand am Samstag-Abend die traditionelle Party statt. Zum 30- jährigen Jubiläum der IFAA wurde daraus sogar eine "Geburtstagsparty": Freier Eintritt, freie Getränke und ein freies Essensangebot runden das Festival ab. Alex Pfitzenmeier meinte: „Wir tun alles, damit die Teilnehmer sich möglichst wohl fühlen. Der Organisationsaufwand ist immens, aber wir sind mit der Teilnehmeranzahl sehr zufrieden und freuen uns auf das IFAA-Festival-2014.“ F&G wird auch im nächsten Jahr wieder persönlich vor Ort sein, um sich einen Überblick über die Entwicklung des Events zu verschaffen. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!

Mehr Infos Ausführliche Informationen zum IFAA Festival 2013, dem gesamten Ausbildungsprogramm der IFAA und weitere Fotos finden Sie unter www.ifaa.de

Patrick Schlenz

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zu guter Letzt

Impressum

Inserentenverzeichnis aaaa Figursysteme GmbH, www.bauch-frei.com

Seite 102 – 103, 124 – 125

Aceos GmbH, aerolution, www.aerolution.de

Seite 43, 45

Amer Sports Europe, www.amersports.com; www.precor.com

Seite 49

Bodystreet GmbH, www.bodystreet.com

Seite 11

BSW GmbH, www.berleburger.com

Seite 29

C+P Möbelsysteme GmbH & Co. KG, www.cpmoebel.de

Seite 109

ConceptM GmbH & Co. KG, www.concept-m.net

Seite 25

DFAV e.V., www.dfav.de

Seite 133

DIFG e.V. Deutscher Industrieverband für Fitness und Gesundheit e.V., www.difg-verband.de

Seite 41

eGym GmbH, www.egym.de; www.zgravity.de

Seite 13

emotion fitness GmbH & Co. KG, www.emotion-fitness.de Seite 12, 65, 108, 116 Ergo-Fit GmbH & Co. KG, www.ergo-fit.de

Seite U4

eXcio Gmb, www.excio-deutschland.de

Seite 111

Fit In Design Gruppo P&G S.r.L., www.fitnessstudioeinrichtung.de

Seite 55

Fitnesshotline GmbH, www.best-body-nutrition.com

Seite 19

F&G Verlags- und Marketing GmbH, www.fitness-und-gesundheit.de

Seite 20

Hortmann, Kroll & Partner, www.hortmann-und-partner.de

Seite 10

HUR Deutschland GmbH, www.hur-deutschland.de

Seite 37

INLINE Unternehmensberatung für Fitness- und Wellnessanlagen GmbH, www.inlineconsulting.de

Seite 27

IFAA GmbH, www.ifaa.de

Seite 75

Inkasso Becker Wuppertal GmbH & Co. KG, www.inkassobecker.de

Seite 53

JK-INTERNATIONAL GMBH, www.ergoline.de

Seite 63

Johnson Health Tech. GmbH, www.matrix-fitness.de

Seite 30 – 31

Landesmesse Stuttgart GmbH, TheraPro www.messe-stuttgart.de/therapro/

Seite 93

Life Fitness Europe GmbH, www.lifefitness.de

Seite 21, 67

LMT Deutschland AG, www.lmt.eu

Seite 60 – 61

Ludwig Artzt GmbH, www.artzt.eu

Seite 137

M.A.C. CENTERCOM GmbH, www.centercom.de

Seite 115

MANFRED HOLTKAMP ELEKTRONIK GMBH, www.holtkamp.de Medex Fitness GmbH, www.medex-gmbh.com Migros Freizeit Deutschland GmbH, www.elements.com

Seite 95

Metsä Tissue GmbH, www.katrin.com; www.metsatissue.com

Seite 119

miha bodytec GmbH, www.miha-bodytec.de

Seite U2

milon industries GmbH, www.milon.com

Seite 16 – 17

Morgenroth GmbH, www.morgenroth.eu Mützel Versicherungsmakler AG, www.muetzel.de

Seite 14 Seite 4 – 5

Seite 126 Seite 66, 88, 127

PAVIGYM, www.pavigym.com

Seite 87

Polar Electro GmbH Deutschland, www.polar-deutschland.de

Seite 113

Power Plate GmbH, www.power-plate.de

Seite 80 – 81

proxomed® Medizintechnik GmbH, www.proxomed.de

Seite 7, 123

Pure Emotion GmbH, www.pure-emotion.de

Seite 139

Reed Exhibitions Deutschland GmbH, www.fibo.de

Seite 68 – 69

SCHNELL Trainingsgeräte GmbH, www.schnell-online.de

Seite 9

Scotfit GmbH, www.scotfit.de

Seite 105

Technogym Wellness & Biomedical GmbH, www.technogym.com Seite 46 – 47 The GROUP FITNESS GmbH, www.group-fitness.org

Seite 15, 131, U3

Wüstenrot & Württembergische AG, www.wuerttembergische.de Zumba Fitness, LLC, www.zumba.com

Seite 104 Seite 97

Verlag & Herausgeber F&G Verlags- und Marketing GmbH Geschäftsführer Volker Ebener & Patrick Schlenz, V.i.S.d.P. Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 725 39-44 Fax: +49(0)228 / 725 39-59 E-Mail: volker.ebener@fundg-gmbh.de Chefredakteur Patrick Schlenz F&G Verlags- und Marketing GmbH Potsdamer Platz 2, 53119 Bonn Tel.: +49 (0)228 / 9766173-31 Fax: +49 (0)228 / 9766173-39 E-Mail: patrick.schlenz@fundg-gmbh.de Redaktionsleitung Jürgen Wolff Tel.: +49 (0)228 9766173-30 E-Mail: juergen.wolff@fundg-gmbh.de Redaktionsteam Prof. Dr. Theodor Stemper, Christiane Ziemer, Raymond Zipter, Lena Mikloss-Prior, Volker Ebener, Katja Radziej, Matthias Wolf, Torsten Boorberg, Lars Schirrmacher Layout publishDESIGN Hanns-Friedrich Beckmann Tel.: +49 (0)2243 / 841927 www.publish-design.de E-Mail: hf.beckmann@publish-design.de Anzeigen Es gelten die Anzeigenpreise gemäß Mediadaten vom November 2011. Erscheinungsweise & Bezugspreise F&G erscheint sechsmal jährlich. Das Heft kostet 8,00 € pro Ausgabe zzgl. Versandkosten, 1,80 € im Inland, 6,20 € in Europa und 14,00 €weltweit. Der Abonnementspreis beträgt 55,00 €inkl. Porto im Inland und 62,00 €weltweit. Der Bezugspreis der Zeitschrift F&G Fitness und Gesundheit ist für Verbandsmitglieder im Mitgliedsbeitrag des DFAV Deutscher Fitness & Aerobic Verband e.V. enthalten. Gerichtsstand Bonn Alle Beträge in dieser Zeitschrift sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Nachdruck – auch auszugsweise – , Vervielfältigungen jeder Art, Übersetzungen, Reproduktionen oder andere Verfahren bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Herausgebers. Fremdbeiträge, die im Namen des Verfassers gezeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Ein Anrecht auf Veröffentlichung besteht nicht. Herausgeber und Redaktion behalten sich vor, eingesandte Leserbriefe oder andere Beiträge evtl. gekürzt zu zitieren oder zu veröffentlichen. Druckerei Kraft Druck GmbH Industriestraße 5-9, 76275 Ettlingen Tel.: +49 (0) 7243 / 591-103 E-Mail: s.huck@kraft-druck.de Ansprechpartner: Siegfried Huck

Dieser Ausgabe der F&G sind Beilagen folgender Firmen beigefügt: KOHL GmbH & Co. KG, MagicLine GmbH und der Manfred Holtkamp Elektronik GmbH.

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Fitness & Gesundheit 5-2013


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