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Die TOP-Inhalte der Foren

Die Zeitung für Medizinstudenten und junge Ärzte

Was wäre MEDI-LEARN nur ohne seine Foren? Von Diskussionen zum Medizinstudium, über die Bewerbung oder den Studienplatztausch bis hin zu Dingen des Alltags außerhalb von Uni und Arbeitsplatz gibt es hier einfach alles, was das Herz begehrt. Wir haben uns in die Tiefen unserer virtuellen Community begeben und stellen Top-Inhalte aus den Foren vor!

ZEITUNG

Mehr dazu auf den Seiten 6 und 7

Ausgabe 03/10 ∙ Juni/Juli 2010 ∙ In Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag ∙ www.medi-learn.de ∙ ISSN 1860-8590 ∙ 1,90 €

In der Gesundheitsfabrik Die Clinica Alemana in Chile

Fit & gesund durch die WM Akademisches i-Tüpfelchen So arbeitet der Arzt der Nationalelf Der Weg zur medizinischen Promotion

Eine private Klinik, in der viele Ärzte deutsch sprechen, und das fast am anderen Ende der Welt: Sabine Wolf hat eine Famulatur an der Clinica Alemana in Santiago de Chile absolviert. Was sie dort erlebt hat, berichtet sie in ihrem Erfahrungsbericht.

Michael Ballack fällt aus – schlimm genug für Nationaltrainer Jogi Löw. Damit während der vier harten WM-Wochen niemand weiteres verletzt wird, hat Prof. Tim Meyer alle Hände voll zu tun. Wir stellen den Arzt der Nationalelf und seine Tätigkeit vor.

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Eine andere Wertschätzung? Erfahrungsbericht aus San Sebastián, Spanien von Josuah Merkl

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nline ein spanisches Krankenhaus für meine Famulatur ausfindig zu machen, ohne Vermittlung durch die bvmd – schwieriger als gedacht: Die meisten spanischen Krankenhäuser verfügen bis heute nur über sehr magere, veraltete InternetAuftritte. Auf diesen fällt es schon schwer, überhaupt eine Kontakt-Adresse zu finden, geschweige denn den für eine Fachrichtung zuständigen Chefarzt auszumachen. Hatte ich dann einen Kontakt ermittelt, erhielt ich, obwohl ich bei meiner Städteauswahl wenig wählerisch war und insgesamt 16 Bewerbungen an Krankenhäuser in sechs verschiedenen Städten verschickt hatte, denn auch nur zwei Antworten zurück: eine Absage und eine Zusage. Letztere aus dem „Hospital Donostia“ in San Sebastián. Auf diese Weise erledigten sich etwaige Entscheidungsnöte herrlich unbürokratisch, und ich eruierte per Mail alle weiteren nötigen Vorbereitungen. Diese waren kaum der Rede wert: Mitbringen eines eigenen Stethoskops und eines Kittels, eines Krankenund Haftpflichtversicherungsnachweises sowie einer Immatrikulationsbescheinigung. Dass ich mich um meine Unterkunft in jedem Falle selbst würde kümmern müssen, verwunderte mich nicht allzu sehr.

recht schwierig sei und ich mit Preisen über 350 Euro für ein kleines WG-Zimmer rechnen müsse. Umso dankbarer war ich, dass es mir schon während des vorangehenden Monats in Cádiz – hier machte ich einen vierwöchigen Spanischkurs – gelang, eine Bleibe zu organisieren: Über ein Online-Inserat fand ich eine Sieben-Personen-WG mit vier weiteren Deutschen, einem Ecuadorianer und einer Baskin. Zumindest zwei spanischsprachige Mitbewohner, schließlich wollte ich nicht einen Monat lang nur deutsch in der WG sprechen. Ich muss hinzufügen, dass mein Wohnraum in der WG auf ein abgelegenes Ende des Flurs hinauslief, in dem mein Bett und ein kleiner Tisch standen;

quasi ein kleines Zimmer ohne eigene Tür, für das ich allerdings auch nur sehr überschaubare 200 Euro zahlen musste. Ein Kompromiss, den ich für den einen Monat gerne in Kauf nahm, da ich das so eingesparte Geld auch gut auf anderem Wege ausgeben konnte.

Unverkrampftes Arbeiten

Um gleich eine der positivsten Erfahrungen dieser Famulatur festzuhalten: Meine Aufnahme durch Schwestern, Pfleger und Ärzte am ersten Arbeitstag war sehr, sehr freundlich und unkompliziert – und diese Freundlichkeit sollte über den ganzen Monat hinweg meine Famulatur begleiten. Allgemein herrscht zwischen den spa-

„Nur“ als Dekoration fürs Namensschildchen oder als Einstieg in die wissenschaftliche Karriere? Die medizinische Doktorarbeit ist thematisch besonders vielfältig, so dass sie auch schon während des Studiums begonnen wird. Sadia Rehmanns Beitrag gibt wertvolle Tipps.

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nischen Ärzten ein viel unverkrampfteres, kollegialeres Miteinander, als man es aus vielen deutschen Krankenhäusern kennt. Das wird schon durch die flacheren Hierarchien deutlich: Nach dem Chefarzt einer Disziplin stehen quasi alle „ajuntos“ (Fachärzte) auf einer Stufe, doch auch zu den jungen „residentes“ (Assistenzärzte in Weiterbildung) besteht ein sehr unkompliziertes Verhältnis. Oft gleicht es dem eines verantwortungsvollen Mentors zu seinen Schülern. Viel davon mag auch generell in der spanischen Mentalität begründet liegen: So duzt man sich nicht nur ganz überwiegend zwischen 60-jährigem Ajunto und 24-jährigem Residente, sondern ebenso zwischen Arzt und Patient. Für den deutschen Medizinstudenten ist das oft amüsant, wenn der angesehene Facharzt mit vertrauensvollem „Du“ seinem Patienten die zu vollziehenden Maßnahmen zuraunt!

„Uns gehen die Landärzte aus. In den nächsten fünf Jahren wird die Versorgungslage in den hessischen Regionen dramatische Züge annehmen“, sagt Martin Leimbeck, niedergelassener Landarzt in Braunfels (Lahn-Dill-Kreis) und Vizepräsident der Landesärztekammer Hessen, voraus. „Wegen der älter werdenden Bevölkerung steigt der Bedarf an ärztlicher Versorgung. Gleichzeitig geht die Zahl der Kollegen auf dem Land altersbedingt zurück, und es rücken zu wenige junge Ärzte nach.“

den

Job herangeführt

So gab es während meines Aufenthaltes drei spanische Residentes im ersten bzw. zweiten Weiterbildungsjahr, die den Monat mit mir auf der Kardiologie verbrachten. Frappierend für mich: Fortsetzung auf Seite 2

Inhalt

Patho-Rezensionen

Traumhaft gelegen: San Sebastián im Norden Spaniens.

Pressemeldung Bundesärztekammer

Uns gehen die Landärzte aus

werden behutsam an

Studium

Vizepräsident der Landesärztekammer Hessen fordert Änderungen as Thema Ärztemangel ist derzeit in aller Munde. Speziell der Beruf des Landarztes ist gefährdet, wodurch die medizinische Versorgung sich besonders in ländlichen Regionen dramatisch verschlechtern wird. Was kann dagegen getant werden? Hessens Vizepräsident kommt mit erstem Vorschlag: Allgemeinmedizin als Pflichtfach.

Spanische Assistenten

Die bvmd positioniert sich gegen die Landarztquote, die eine bestimmte Anzahl an Studienplätzen denjenigen Studenten vorbehält, die später als niedergelassene Ärzte auf dem Land arbeiten wollen. Damit werde das Problem nicht gelöst, so der Verband. S. 02

Allgemeinmedizin muss Pflichtfach im Medizinstudium werden D

Ein großer Vorteil war zudem, dass die jungen Residentes während der ersten Jahre ihrer Weiterbildung regelmäßig durch verschiedene Disziplinen rotieren, um in allen für ihr Fach relevanten Bereichen weitergebildet zu werden.

Landarzt-Mangel

Das Zimmer ohne Tür

Ich hatte schon von Freunden gehört, dass die Wohnungssituation in San Sebastián

Rotierende Residentes

Die jüngsten Vorschläge von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler seien ein Zeichen dafür, dass die Politik das Problem endlich erkannt habe und etwas dagegen unternehmen wolle. Leimbeck hält geänderte Zulassungsbedingungen für das Medizinstudium und die Abschaffung des „Hammerexamens“ für erforderlich. „Vor allem aber muss die Allgemeinmedizin stärker in die universitäre Ausbildung eingebunden und zum Pflichtfach werden“, fordert der Vizepräsident der Landesärztekammer. Dies beinhalte die Einrichtung eines eigenen Lehrstuhls für Allgemeinmedizin mit Forschungsauftrag an jeder Fakultät.

Abschaffung des so genannten „Hammerexamens“ „Solche Veränderungen sind zukunftsorientiert. Allerdings müssen wir schon heute dem Ärztemangel auf dem Land mit geeigneten Maßnahmen begegnen“,

so Leimbeck weiter. Dazu gehörten die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, die Schaffung familienfreundlicher Infrastrukturen, finanzielle Sicherheit, geregelte Vertretungsdienste und eine kleinräumigere Bedarfsplanung in den ländlichen Regionen: „Hier sind Politik, Gesellschaft und Institutionen gleichermaßen gefordert.“

Außerdem müsse der bürokratische Aufwand reduziert und das Regresssystem für Verordnungen (Medikamente und Heilmittel) dringend abgeschafft werden. Leimbeck weist darauf hin, dass Landesärztekammer, Kassenärztliche Vereinigung und das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit einen runden Tisch zum Thema Ärztemangel gebildet haben.

Drei Mal Allgemeine und Spezielle Pathologie stehen dieses Mal in unseren Rezensionen auf dem Prüfstand: Welches Lehrbuch bringt die Inhalte, denen so viele Studenten mit Hemmungen begegnen, am verständlichsten rüber? Unsere Rezensenten haben die Werke wie immer sehr gründlich obduziert. S. 04

Studium

Schlecht gewappnet? Das Medizinstudium ist beliebt unter Medizinstudenten: 90% würden es wieder tun. Im krassen Gegensatz dazu die Güte des Studiums aus Sicht derer, die es durchlaufen: 75% fühlen sich mangelhaft auf den Job vorbereitet. Lest unser Studienergebnis und erfahrt die Details! S. 09

Studium

Mach mit bei you-manity! Einfach eine großartige Idee, die Tübinger Studierende in die Tat umgesetzt haben: Das Netzwerk bringt Medizinstudenten und Studenten anderer Bereiche zusammen, die sich für humanitäre Hilfe interessieren. You-manity informiert, organisiert und richtet im September sogar eine „Summer School“ aus. S. 12

Ausland

Praxis in Tansania und Ghana Passend zur derzeitigen Fussball-Weltmeisterschaft in Afrika gibt es zwei Erfahrungsberichte aus dem „Schwarzen Kontinent“ in dieser Ausgabe: Wie famuliert es sich in Tansania? Und wie bitte kommt man vor dem Studium an ein Pflegepraktikum in Ghana? S. 05


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Studenten aufgepasst!

Die 3. Auflage der Skriptenreihe mplett o k d n u Neu arbeitet! über

Erfahrungsbericht aus San Sebastián, Spanien Fortsetzung von Seite 1 Der Vergleich der Rolle der spanischen Residentes im zweiten Arbeitsjahr mit dem Arbeitsleben eines deutschen Assistenzarztes. In Deutschland wird man oftmals ab dem ersten Arbeitstag voll eingespannt, übernimmt sehr schnell große Verantwortung in der Patientenversorgung – ob im Nachtdienst oder im Stationsalltag – und fühlt sich dabei nicht selten überfordert durch die rasant wachsenden Anforderungen. In Spanien wird ein Residente langsam und behutsam an seine Aufgaben und die daraus resultierende Verantwortung herangeführt.

Famulaturen sind sehr theoretisch ausgerichtet

So verbrachten die drei Residentes, die den Monat mit mir auf der Kardiologie absolvierten, ihre Zeit fast exakt mit denselben Tätigkeiten wie ich: Zusehen, Beobachten, Nachfragen und Nachvollziehen der Tätigkeiten, welche der Ajunto am Patienten durchführte. Und ebenso taten sie zwischendurch nichts, unterhielten sich und warteten, bis der nächste Patient an der Reihe war – und das als voll bezahlte Arbeitskräfte! Natürlich mag dies auch teilweise darin

begründet liegen, dass kardiologische Untersuchungen größtenteils non-invasiv sind und es hier per se nicht so viel Praktisches zu tun gibt. Doch sie erzählten mir auch, dass Residentes in Spanien oftmals erst im fünften Weiterbildungsjahr beginnen, Patienten vollständig zu übernehmen, also selbstständig zu diagnostizieren und zu therapieren – jedoch weiterhin in enger Absprache mit einem zuständigen Ajunto.

Andere Wertschätzung?

Ökonomisch betrachtet, stellt sich mir diese Frage: Wie kann es sich ein Staat wie Spanien leisten – der zweifelsohne geringeren finanziellen Spielraum bei der Gestaltung seines Gesundheitssystems besitzt als Deutschland – junge Ärzte über Jahre hinweg als Vollzeit-Arbeitskräfte zu besolden, wenn deren tatsächliche Arbeitsleistung anfangs derart niedrig ist? Hinter dieser Tatsache scheint sich eine vollkommen andere Wertschätzung für den Arzt-Beruf und das Gesundheitssystem zu verbergen. Diese kann nur als Mahnung für die aktuellen Debatten in Deutschland dienen, wo das Hauptaugenmerk allzu oft darauf zu liegen scheint, die Kosten unseres Systems durch teils blindwütige Sparmaßnahmen am Per-

sonal zu senken. Dem Beschriebenen nach dürfte es aber auch niemanden verwundern, dass sich meine Aufgaben vollkommen auf das Beobachten, Hinterfragen und Nachvollziehen der einzelnen Fälle beschränkten. Wobei stets Nachfragen bei dem jeweiligen betreuenden Arzt möglich war: Dieser nahm sich dann oftmals die Zeit, mir meine Fragen sehr ausführlich zu beantworten oder mich gleich zur Thematik abzufragen. Diese sehr theoretische Ausrichtung, die für Famulaturen in Spanien ja bekannt ist, liegt hauptsächlich darin begründet, dass erst die Residentes praktische Fertigkeiten erlernen, wie bereits beschrieben. Zum anderen führen die Krankenschwestern in Spanien viele Tätigkeiten wie Blutentnahme völlig autark durch, so dass für den ausländischen Famulanten nicht mehr viel zu tun übrig bleibt.

Rund ums Herz

In der zweiten Woche war ich bei den funktionellen kardiologischen Tests und sah hauptsächlich Belastungs-EKGs sowie Langzeit-EKGs, die der Kardiologe mit uns auswertete und uns erklärte. In der dritten Woche besuchte ich für drei Tage das Herzkatheter-Labor, „La

Hemodinamica“, wie es in Spanien genannt wird, wo ich einige interessante koronarangiografische Eingriffe zu sehen bekam.

Belastungs-EKG als Abschiedsgeschenk In der letzten Woche sah ich bei einer großen Zahl von Herz-Echos zu. Das stellte ohne Frage den langweiligsten Teil der Famulatur dar. Sehr zufrieden war ich jedoch darüber, dass ich mit den Residentes über die gesamte Famulatur hinweg fast täglich 50-60 EKGs befundete, so dass ich hier viel gelernt habe. Außerdem ließen wir es uns nicht nehmen, uns einmal gegenseitig EKGs zu schreiben und zu befunden. An meinem letzten Arbeitstag nahm sich der verantwortliche Arzt sogar die Zeit, ein Belastungs-EKG an mir durchzuführen. Sozusagen als Abschiedsgeschenk! Wir verlosen eine Checkliste Innere von Thieme – einfach Namen eintragen und schon bist du dabei: www.medi-learn.de/gw298

Landarztmangel ist nicht mit NCAbschaffung zu beheben bvmd gegen Landarztquote und für Erhöhung der Studienplätze Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd)

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andarztmangel ist nicht mit NC-Abschaffung zu beheben. Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) spricht sich gegen die Einführung einer „Landarztquote“ bei der Zulassung zum Medizinstudium und gegen die inhaltliche Verknüpfung von Landärztemangel und Numerus Clausus aus. Stattdessen müssen die Weiterbildungs- und Arbeitsbedingungen für Ärzte auf dem Land deutlich attraktiver gestaltet werden, um eine flächendeckende Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen. In Deutschland droht eine ärztliche Unterversorgung in ländlichen Regionen, insbesondere mit Allgemeinmedizinern. Um diesem Problem zu begegnen, sind von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) jüngst insbesondere zwei Vorschläge ins Feld geführt worden: Erstens ein Überdenken des Numerus Clausus (NC), und zweitens eine „Landarztquote“, also ein Vorbehalt eines bestimmten Prozentsatzes der Studienplätze für Bewerber, die sich verpflichten, später in einer unterversorgten Region tätig zu werden.

Abschaffung des NCs nicht hilfreich

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„Aus unserer Sicht hat das Auswahlverfahren zum Medizinstudium mit dem Landarztmangel faktisch nichts zu tun“, stellt Dominique Ouart, Präsident der bvmd, fest. Eine gezielte Auswahl von zukünftigen Landärzten noch vor dem Studium ist weder sinnvoll noch praktikabel. „Wer“, fragt sich Ouart, „würde denn beispielsweise in einem Auswahlgespräch nicht angeben, eventuell dieses Fach anzustreben, wenn er dadurch einen Vorteil bei der Studienplatzvergabe erlangen kann?“ Die Debatten um den Landarztmangel und um den NC bzw. andere Zulassungsverfahren müssen in

jedem Fall separat betrachtet werden.Zudem weist die bvmd darauf hin, dass in der aktuellen Debatte Zusammenhänge häufig irreführend transportiert werden.

Bewerbern den Zugang zum Medizinstudium ermöglichen Der NC kann schließlich nicht direkt „gesenkt“ werden, da er immer ein Ergebnis der Relation von Bewerbern zu verfügbaren Studienplätzen ist. Der Zugang zum Medizinstudium würde daher nicht insgesamt erleichtert, sondern lediglich anders reglementiert. „Mehr Bewerbern den Zugang zum Medizinstudium zu ermöglichen, geht eben nur über eine Erhöhung der Anzahl der Studienplätze“, so Ouart. Dafür jedoch müsste den Universitäten von den Ländern mehr Geld zur Verfügung gestellt werden, damit die Einrichtung neuer Studienplätze nicht auf Kosten der Studienbedingungen geht. „Die Qualität der Ausbildung weiter zu verbessern ist für uns ganz klar oberstes Ziel“, betont Ouart.

Landarztquote ist der falsche Weg

Entschieden wehrt sich die bvmd auch gegen eine „Landarztquote“. Rechnet man Studium und Facharztausbildung zusammen, müsste ein Bewerber sich mehr als 11 Jahre im Voraus festlegen, in welchem Facharztberuf und welchem Umfeld er später arbeiten wird. „Das wäre eine unverhältnismäßige Einschränkung der beruflichen Wahlmöglich-

dann muss er das auch lernen dürfen. Die Vielfältigkeit ist ein großer Vorteil des bisherigen, offenen Medizinstudiums.“ Die bvmd ist überzeugt, dass mit einer Landarztquote lediglich die Gründe für den Landarztmangel kaschiert würden. „Wir brauchen eine ehrliche Debatte darüber, warum es junge Ärzte so selten in unterversorgte, ländliche Regionen zieht“, fordert Ouart. Gerade auf dem Land braucht es motivierte Ärztinnen und Ärzte, die ihren Beruf mögen und sich bewusst dafür entscheiden. Auch Bürokratieabbau, angemessene Arbeitszeiten sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie junger Berufsanfänger spielen dabei eine wichtige Rolle. Die bvmd fordert daher weitere nachhaltige Verbesserungen der Weiterbildungs- und Arbeitsbedingungen von Ärzten auf dem Land. Dies ist die einzig ursächliche und nachhaltige Therapie für das erkannte Problem! Eine Quote, die Bewerber dazu verpflichtet, in einer bestimmten Region oder einer bestimmten Spezialisierung zu arbeiten, ist hierbei der falsche Weg. Landarzt per Quote: der falsche Weg, findet die bvmd keiten nach dem Medizinstudium“, befindet Ouart. „Wenn jemand im Studium seine Leidenschaft für ein bestimmtes Fach entdeckt, das es nur an großen Krankenhäusern gibt,


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In der Gesundheitsfabrik Die Clínica Alemana in Santiago, Chile von Sabine Wolf

Private Häuser geeigneter

Ich schickte meine Famulatur-Bewerbung an die Clínica Alemana in Santiago. Da mein Spanisch alles andere als fließend war, konnte ich hier sicher sein, auf englisch- bzw. deutschsprachige Ärzte zu treffen. Im Allgemeinen sind hierfür die privaten Clínicas in Chile besser geeignet als die öffentlichen Krankenhäuser. Nichtsdestoweniger meldete ich mich für einen Spanischkurs an; Spanisch ist und bleibt Amtssprache in Chile, und auch auf der Straße kommt man mit Englisch nicht allzu weit.

Deutsche Ärzte Finanz bietet Komplettpakete und Teilversicherungen Drei wichtige Versicherungen benötigt man für eine Auslandsfamulatur: Eine Auslandskrankenversicherung, eine Unfallversicherung für die Zeit der Famulatur (z.B. bei Nadelstichverletzungen) und eine Berufshaftpflicht. Es lohnt sich, die Seiten der Deutschen Ärzte Finanz aufzurufen. Dort werden komplette Versicherungspakete für Auslandsfamulaturen angeboten, man kann aber auch aus den einzelnen Versicherungen auswählen. Als Mitglied des Hartmannbunds oder im Marburger Bund verfügt man als Medizinstudent bereits über eine Berufshaftpflichtversicherung im Ausland. Auch der Bund hilft weiter, mit einer Zahlung im Rahmen

des Bildungskredites www.bildungskredit.de).

(Infos

unter

Intensivkurs empfehlenswert

Die Clínica Alemana vermittelt günstige Unterkünfte in Gastfamilien, Pensionen oder WGs im näheren Umkreis in Kooperation mit der Webseite www.contactchile.de. Die Preise variieren zwischen 200 Euro und 400 Euro im Monat, meist ist das komplette Essen im Preis inklusive. Zwei Wochen vor meiner Famulatur besuchte ich einen Intensiv-Sprachkurs in Santiago, was ich jedem empfehlen kann, der nicht bereits fließend Spanisch spricht. Denn um die Chilenen zu verstehen, braucht es einiges an Übung und ein gutes Ohr. Hier wird Spanisch in einem rasanten Tempo gesprochen. Und auch viele umgangssprachliche Wörter machen das Verständnis anfangs nicht gerade leicht. Die Clínica Alemana ist eine gigantische „Gesundheitsfabrik“. Sie übersteigt alles was man in Deutschland unter einem „großen Krankenhaus“ versteht.

In der Gesundheitsfabrik sind alle medizinischen

Bereiche vertreten Sämtliche Bereiche der Medizin sind hier vertreten. Da es eine private Klinik ist, wurde auch am Ambiente in keiner Weise gespart. Für Studenten wie mich gibt es kostenloses Mittagessen in einer sehr guten Kantine. Das einzige, was man selbst mitbringen sollte, ist ein weißer Kittel.

Theorielastig

Ich fand die „Consultas“ am spannendsten, die Sprechstunde für diejenigen Patienten, die sich in einer laufenden Behandlung befanden. Hier war immer genügend Zeit, um auf die Krankengeschichte der Patienten einzugehen, auf die individuelle Planung der Behandlung und deren wahrscheinlichen Erfolg. Insgesamt ist die Arbeit in einer privaten Klinik sehr theoretisch. Wer es lieber etwas praktischer mag, sollte für eine Famulatur ein öffentliches Hospital aussuchen, wo natürlich auch wiederum wesentlich bessere Sprachkenntnisse erforderlich sind.

Öffentliche Hospitäler Santiagos sind eine komplett andere Welt Viele Ärzte der Clínica arbeiten zusätzlich in Teilzeit in einem öffentlichen Hospital, und ich hatte das Glück, dass mich einer der Ärzte der Strahlentherapie dorthin mitnahm. Man sollte sich auf eine vollkommen andere Welt vorbereiten: Patientenzimmer mit bis zu 15 Personen und ein auf den ersten Blick alles andere als modernes Gebäude waren meine ersten Eindrücke. In der Sprechstundenhilfe von Dr. Harbst, einer ehrenamtlichen

Santiago bietet neben Kultur und Shopping viele Möglichkeiten für Sport und Outdoor-Aktivitäten. Das Leben in Santiago und auch im übrigen Land ist eine wundervolle Mixtur aus südamerikanischer Gelassenheit und europäischer Organisation. Viele Dinge erscheinen auf den ersten Blick fremd – und dann auch wieder nicht. In jedem Falle werde ich mich bemühen, für einen Teil meines PJs wieder nach Chile zurückzukommen! Weitere Informationen unter: www.alemana.cl MEDI-LEARN PODCAST Diesen Artikel gibt es online auch als Audio-Datei zum Download unter: www.medi-learn.de/podcast

Das Valeo-Stipendium

Prozess-Einblicke

Während meiner Zeit in der Strahlentherapie erhielt ich Einblicke in den gesamten Prozess: Einleitendes Patientengespräch, die Schritte im Strahlensimulator und CT, die Planungsschritte in der Dosimetrie, die Betreuung der Patienten während ihrer Behandlung, ihre psychologische Betreuung sowie die Behandlung ihrer Nebenwirkungen. Des Weiteren nahmen sich auch die Physiker und Techniker die Zeit, mir ihre „Máquina“ (Gerätschaft) zu erklären. Die kollegiale Atmosphäre in der Strahlentherapie ist sehr angenehm und herzlich. Auch die Arzt-Patient-Beziehung ist wesentlich wärmer und persönlicher, als man es von deutschen Kliniken gewohnt ist.

Gelassen und organisiert

Gut gestellt von Anfang an!

grafik-werk · Anja Laube · Hamm · Foto: shutterstock.com

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hile: seit langer Zeit mein Traumland. Es erstreckt sich über gigantische 39 Breitengerade und umfasst nahezu sämtliche Vegetationszonen der Erde: Feuchtkühle bis gemäßigte Zonen im großen Süden, eine mediterrane Mitte und die trockenste Wüste der Welt, die Atacama im Norden. Eingebettet zwischen den Anden und ihren Hochebenen im Osten und dem pazifischen Ozean im Westen, fühlt es sich fast, an als sei man weit abseits vom Rest der Welt. Die ländlichen Gegenden im Norden und Süden stehen im eklatanten Gegensatz zur urbanisierten „Región Metropolitana“ um die Hauptstadt Santiago, mit ihren knapp sechs Millionen Einwohnern. Wie sieht medizinische Versorgung aus in einem Land, das solche Gegensätze in Klima, Lebensart und Lebensstandart und Kultur aufweist?

Mitarbeiterin, galt es beispielsweise innerhalb von vier Stunden 20 Patienten zu behandeln. Alle waren inmitten ihrer strahlentherapeutischen Behandlung und oft in keinem allzu guten Zustand – ganz im Gegensatz zu denjenigen Patienten, deren private Krankenversicherung auch die Vorsorgeuntersuchungen abdeckt. Doch auch im öffentlichen Sektor steht eine hoch technisierte Medizin wie die Strahlentherapie allen Bürgern Chiles offen, was bei weitem nicht in allen südamerikanischen Ländern der Fall ist.

Medizin-Studium & Facharztausbildung im Verbund

Medizin im höheren Semester, und schon jetzt wissen Sie, dass Arzt oder Ärztin Ihr Traumberuf ist? Aber Sie müssen das Studium irgendwie finanzieren?

Wir helfen Ihnen und machen Ihnen folgendes Angebot: Wählen Sie ein Verbundhaus aus, welches Ihren Vorstellungen nach dem Studium bei der Facharztausbildung entspricht und bewerben Sie sich bei der Valeo-Geschäftsstelle. So profitieren Sie von einer finanziellen Unterstützung im Studium (max. 400 Euro monatlich) und von der frühen Anbindung an den Berufsalltag erfahrener Ausführliche Informationen Mediziner in den Akutkliniken oder Reha-Einricherhalten Sie bei der Valeotungen des Valeo-Verbundes.

Gelassen und organisiert in Chile durchstarten

„Hier treiben sich ja einige User herum, die sich wirklich gut mit IT auskennen“, stellt ein Nutzer im MEDI-LEARN-Forum fest, „mir ist schon einige Male gut und kompetent weitergeholfen worden.“ Bisher gibt es auf fast jede Frage eine Antwort. Egal, ob Fachsimpelei über die Performance oder Anfängerfrage zu Word und Excel: Wenn du auch eine Frage an die Computerexperten hast oder selbst einer bist, dann klick dich hier rein: www.medi-learn.de/MF48131

NEU: Facharzt-Forum

Assistenzärzte haben ihr eigenes Forum auf MEDI-LEARN, ebenso PJler, Abiturienten, Zahnmediziner, Physikumskandidaten und viele mehr. Was aber, wenn die Karriere fortschreitet und die Facharztprüfung ansteht? Wenn sich die Mediziner über eine Habilitation, die eigene Praxis oder die wissenschaftliche Karriere austauschen möchten? Zu diesem Zweck gibt es jetzt das Facharzt-Forum! Hier findet ihr es: www.medi-learn.de/MT227

Angaben in jedem Buch anders

Fakten, Fakten, Fakten: Von Lehrbuch zu Lehrbuch können sie ganz unterschiedlich sein. Weiß auch der Autor dieses Foren-Beitrags: „Ich habe gerade gesehen, dass die Ionenkonzentrationen intra- und extrazellulär in jedem Buch anders angegeben sind, und zwar teilweise gravierend.“ Was machst du in so einem Fall? Tausche dich mit anderen Medizinstudenten aus: www.medi-learn.de/MF56637

Wie viel lernen Medizinstudenten pro Tag, pro Wochenende und in den Ferien? Auf diese Fragen gibt es keine einheitliche Antwort. Jeder lernt anders und die Lernzeit muss je nach Prüfung, Wochentag und sonstigen Verpflichtungen angepasst werden. Ein paar allgemein gültige Hinweise zum Lernen, Erfahrungsberichte und Tipps von älteren Semestern gibt es trotzdem. Du kannst sie hier nachlesen und in dein eigenes Lernprogramm integrieren: www.medi-learn.de/MF55431

Sie studieren

Wir freuen uns auf Sie!

Frage unseren Computerexperten

Wie viel lernt ihr?

Valeo ist der Verbund Evangelischer Krankenhäuser in Westfalen mit zurzeit 9.500 Mitarbeitern und 4.100 Planbetten. In den 14 Einrichtungen des Verbundes werden jährlich 170.000 Patienten stationär versorgt. Unsere Philosophie: hic valeo – hier geht es mir gut, hier fühl’ ich mich wohl.

Und das Beste: Wenn Sie nach dem Studium einen Arbeitsvertrag mit einem der Mitgliedshäuser abschließen, müssen Sie keinen Cent zurückzahlen.

In den Foren gelauscht

Geschäftsstelle und auf unserer Homepage.

Valeo Geschäftsstelle Annenstraße 6 D-33332 Gütersloh Fon 0 52 41 | 40 09 92-0 Fax 0 52 41 | 40 09 92-1

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Frage zu Kontaktlinsen

Über 60 Prozent der Deutschen brauchen eine Brille. Das ist bei Medizinern nicht anders. Nur möchte nicht jeder eine Brille tragen. Kontaktlinsen sind sehr beliebt, der Gebrauch wirft aber viele Fragen auf: Monats- oder Tageslinsen? Optiker oder Onlineshop? Wie oft sollte der Augenarzt sich die Sache ansehen? Diskutiere mit über harte und weiche Linsen, trockene Augen und Wasserstoffperoxid-Lösung. Manchmal verirren sich sogar Augenärzte in das Forum – kostenlose Beratung inklusive! Klick: www.medi-learn.de/MF51027

DocD´or Verbands- und finanztestgeprüfter Berufsunfähigkeitsschutz für junge Mediziner auf www.aerzte-finanz.de


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Intensivkurs Allg. und spezielle Pathologie

Kurz notiert

von Matthias Kainz

Mini-Labor für Analysen vor Ort

Forscher aus sieben FraunhoferInstituten haben ein Mini-Labor bis kurz vor die Marktreife gebracht. „Dank ihres Baukastenprinzips ist unsere ivD-Plattform so flexibel, dass sie sich für alle möglichen bioanalytischen Fragestellungen eignet“, sagt Dr. EhrentreichFörster vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik in Potsdam-Golm. In einem einzigen Analyseschritt lassen sich bis zu 500 Nachweisreaktionen parallel durchführen. Der Arzt muss dazu die Testsubstanz, zum Beispiel Blut oder Urin, und die vorgeschriebenen Chemikalien in kleine Plastik-Kartuschen füllen. Die Tests laufen automatisch ab und nach 30 Minuten liegen die Ergebnisse vor.

Bio-Knochenschrauben

Schrauben, die Knochenbrüche zusammenhalten oder neue Kreuzbänder fixieren, haben bisher den Nachteil, dass sie entweder in einer zweiten Operation entfernt werden müssen (Titan) oder nach der Selbstauflösung Löcher im Knochen hinterlassen (Polymilchsäure). Bremer Forscher haben jetzt ein Granulat aus Polymilchsäure und Hydroxylapatit entwickelt: Durch ein Spritzgussverfahren werden daraus Knochenschrauben, die sich zwar auflösen, aber auch das Einwachsen des Knochens in das Implantat fördern, so dass keine Löcher zurückbleiben.

Titel: Intensivkurs Allgemeine und spezielle Pathologie Autoren: K.J. Bühling, J. Lepenies, K. Witt Verlag: Elsevier Verlag ISBN: 978-3-437-42412-0 Preis: 46,95 €

Kurzbeschreibung Dieser Pathologie-Intensivkurs ist ein

Stan - Das Skelett mit den besten Referenzen. Qualität von 3B Scientific.

236,81 €

Zielgruppe Dieses Lehrbuch eignet es sich sowohl für den ersten Kontakt mit der Pathologie als auch zum kontinuierlichen Mitlernen und Nachschlagen im Verlauf des Studiums. Das Buch beinhaltet auch allgemeine Vorkenntnissen über Physiologie und zum Teil auch Histologie.

Didaktik Im Großen und Ganzen findet man sich nach kurzer Zeit sehr gut mit dem Buch zurecht, da es sich auf das Wesentliche konzentriert. Es gibt auch hervorgehobene Elemente, wie die „Klinik“- oder „Merke“-Kästchen, die den Inhalt zusammenfassen bzw. Querverweise und Einblicke in die klinische Relevanz des behandelten Themas geben. Viele Tabellen und farbige schematische Darstellungen versuchen den Inhalt in leichter verständliche Form zu bringen. Besonders wichtige Abschnitte werden mit blauer Randmarkierung gekennzeichnet.

Preis Dieses Buch mit knapp 500 Seiten ist für 46,95€ erhältlich, der Preis ist der Aufbereitung und dem Inhalt entsprechend.

Inhalt Die Autoren haben sich bemüht, die jeweiligen Erklärungen so kurz wie möglich und so ausführlich wie für das Verständnis nötig zu halten. Die Beschreibungen gehen dennoch oft genug ins Detail, wobei grundlegende Pathomechanismen wie beispielsweise die Charakteristik von Entzündungen oder Krebsentstehung genauer abgehandelt werden als manche spezi-

„Kurzlehrbuch Pathologie“ von Thieme stellt ein fachlich kompetentes und gestalterisch sehr ansprechendes Lehrbuch dar. Dieses Buch schafft es, den Kompromiss zwischen kompakter Wissensvermittlung und allgemeinnützlichem Repetitorium in der Pathologie zu schließen.

Titel: Kurzlehrbuch Pathologie Autoren: Matthias Krams, Sven Olaf Frahm, Udo Kellner, Christian Mawrin Verlag: Georg Thieme Verlag ISBN: 978-3-13-143251-3 Preis: 34,95 €

Kurzbeschreibung Das erst Anfang diesen Jahres erschienene

Aufbau Die Gliederung der Themen erfolgt funktionell nach Organsystemen. Der Aufbau

Zielgruppe Das Buch ist sowohl für Studenten am Anfang des klinisches Studienabschnitts geeignet als auch für das kursbegleitende Lernen und Nachschlagen in allen Semestern des Studiums bis hin zum späteren Klinikalltag. Durch den ansprechenden Aufbau des Buchs wird selbst Studenten, die einen gewissen Skrupel vor diesem Fachgebiet haben, der Einstieg in die Pathologie unproblematisch ermöglicht. Inhalt Die 29 Abschnitte der insgesamt 12 Grundkapitel behandeln alle Organsysteme und Gewebe nach einzelnen Fehlbildungen und Erkrankungen. Mit Hilfe

von Übersichten und Tabellen werden die Begrifflichkeiten der Pathologie auf verständliche Art erklärt. Die Übersichtsund Detailaufnahmen tragen gut zum Verständnis der Lerninhalte bei. Zu Beginn jedes der Kapitel gibt es eine Zusammenfassung, die als hilfreiches Repetitorium dient. Ein Glossar am Ende klärt einige Fachtermini. Didaktik Dieses Kurzlehrbuch bietet ein ansprechende Layout, welches zur Übersichtlichkeit der einzelnen Kapitel beiträgt. Mit Hilfe der „Merke“-Kästchen kann man prüfungsrelevante Fakten schnell wieder finden und rekapitulieren. Fortlaufende Praxistipps bauen eine gute Verbindung zum klinischen Alltag auf. Kurz gesagt: Das Kurzlehrbuch eignet sich für eine effiziente Prüfungsvorbereitung. Aufbau Die Organe bzw. Organsysteme machen jeweils ein Kapitel aus. Akzentuierung wich-

Fazit Der Pathologie-Intensivkurs ist eine gelungene Alternative zu Lehrbüchern größeren Formates. Ich kann jedem nur empfehlen, einmal einen Blick in dieses Buch zu werfen und sich selbst eine Meinung darüber zu bilden. Von diesem Buch ver­losen wir unter allen Teilnehmern ein Exemplar – einfach Namen eintragen und schon bist du dabei: www.medi-learn.de/gw295

tiger Textbezüge tragen dazu bei, dass Informationen übersichtlich wiedergegeben werden. Im gut gegliederten Inhalts- und Sachverzeichnis lassen sich die wichtigsten Begriffe schnell nachschlagen. Preis Der Preis von 34,95 Euro schlägt für mich in Anbetracht des Umfangs und der Aktualität alle anderen Werke auf dem derzeitigen Markt; das Preis-Leistungsverhältnis ist unübertrefflich. Das Kurzlehrbuch Pathologie ist die Investition allemal wert. Fazit Hier wird der Einstieg in das Fach Pathologie erleichtert. und darüberhinaus ein gutes Fundament für höhere Semester gelegt. Angesichts des konkurrenzlosen Preis-Leistungs-Verhältnisses würde ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen. Von diesem Buch ver­losen wir unter allen Teilnehmern ein Exemplar – einfach Namen eintragen und schon bist du dabei: www.medi-learn.de/gw296

Basiswissen Allg. und Spezielle Pathologie von Gregor Franke

Titel: Basiswissen Allgemeine und Spezielle Pathologie Autor: Urs N. Riede, Martin Werner, Nikolaus Freudenberg Verlag: Springer Verlag ISBN: 978-3-540-79213-0 Preis: 39,95 €

www.3bscientific.de Preis:

ist nachvollziehbar und das Inhaltsverzeichnis ermöglicht gezieltes Nachschlagen. Am Beginn jedes Kapitels befindet sich eine Mini-Inhaltsangabe mit den aufgelisteten Abhandlungen.

von Alexandra Jennerjahn

Sorge um Antibiotika im Essen

Wissenschaftler aus Leipzig und Marburg haben eine Umfrage zu Gesundheitssorgen unter der Allgemeinbevölkerung durchgeführt. Die meisten Leute (29 %) sorgen sich um das Ozonloch, je 24 % um Antibiotika im Essen und genmanipulierte Nahrungsmittel. Nur 4 % der Befragten geben bei dem Punkt „gesundheitlichen Folgen der Handynutzung“ an, sich Sorgen zu machen. Insgesamt sorgen sich 14bis 29-Jährige am wenigsten, 30bis 39-Jährige am meisten. Frauen sorgen sich mehr als Männer. Bildungsstand und Einkommen haben dagegen keinen Einfluss auf die Gesundheitssorgen.

elleren Krankheitsbilder. Im Stoff voranzukommen, wird durch eine beachtliche Menge an ergänzenden makroskopischen Abbildungen und histologischen Schnittbildern erleichtert.

Kurzlehrbuch Pathologie

Krebs-Atlas online

Die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland stellt unter www.gekid.de ab sofort einen Krebs-Atlas zur Verfügung. „Wir hoffen, dass die Bevölkerung, Wissenschaft und Politik rege von diesem Instrument Gebrauch machen werden“, so der GEKID-Vorsitzende Prof. Alexander Katalinic von der Uni Lübeck. Besucher der Webseite können Fallzahlen, Krebsneuerkrankungen und -sterblichkeiten für ganz Deutschland einsehen und die Daten nach Tumorart, zeitlichem Verlauf oder nach Bundesland vergleichen.

durchaus umfangreiches Werk. Er ist zwar eine deutlich schlankere Alternative zu den Standardwerken, dennoch fällt auf, dass dieses Buch mit einer hohen Informationsdichte aufwarten kann.

Kurzbeschreibung Das Lehrbuch ist eher ein Kurzlehrbuch, man findet jedoch alles, was im

klinischen Abschnitt benötigt wird. Das Buch geht einem völlig neuem Konzept nach: Der Text ist stichwortartig und leicht verständlich aufgebaut. Wenn ganze Sätze vorkommen, sind diese kurz und prägnant gehalten.

vertiefter den Stoff vermittelt bekommt. Am Anfang jedes neuen Kapitel gibt es eine kurze Einleitung mit sehr kurzer Erläuterung der Funktion des besprochenen Organs und der Schwere der entsprechenden Erkrankungen.

Zielgruppe Das Buch ist für Medizinstudenten im klinischen Abschnitt (bzw. in Österreich für den zwischenklinischen Abschnitt) gedacht. Es durchwegs so konzipiert, dass man sich ohne Vorkenntnise die allgemeine und spezielle Pathologie sehr gut erarbeiten kann.

Didaktik Das Buch ist didaktisch sehr gut aufgearbeitet, man findet durchgehend farbig markierte Kästchen mit einem Verweis auf die Klinik und auf diagnostische Punkte. In jedem Kapitel gibt es zudem mehrere Kästchen mit sogenannten Take-Home-Massages, welche die wichtigsten Punkte des Kapitels in ein, zwei Sätzen wiederholen. Um die trockene Theorie durch etwas klinische Praxis aufzulockern, gibt es im Buch in der Mitte zwischen zwei Kapiteln ein umfangreiches „Quiz“ mit 47 Fällen aus allen Themengebieten.

Inhalt Die einzelnen Kapitel sind durchgängig farbig markiert, so weiß man, wo man sich befindet. Die Kapitel fangen bei 0 an und man kann sich jedes Kapitel sehr gut erarbeiten, sodass man Verständnis für den Stoff bekommt und sich nicht durch stupides Auswendiglernen den Lehrstoff erarbeiten muss. Das Buch ist sehr ausführlich, sodass man etwas

Aufbau Das Layout des Buches finde ich gelungen. Es ist durchweg farbig markiert und

übersichtlich aufgebaut. Die Informationen sind gut dargestellt und übersichtlich ausgeführt, sodass man Freude beim Pathologielernen hat. Preis Das Buch kostet 40 €. Ein wahrlich sehr guter Preis für dieses Buch und günstig für das, was geboten wird. Ich würde mir das Buch sofort kaufen. Fazit Insgesamt muss man sagen, dass das Buch wirklich gut gelungen ist. Es ist umfassend, gut verständlich und ansprechend gestaltet. Man muss wirklich anmerken, dass dieses Lehrbuch trotz des Kurzlehrbuchformats zahlreiche Krankheitsbilder erläutert. Von diesem Buch ver­losen wir unter allen Teilnehmern ein Exemplar – einfach Namen eintragen und schon bist du dabei: www.medi-learn.de/gw297


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Erst lernen, dann agieren Eine Famulatur in Tansania von Anna Wings

S

eit Beginn meines Medizinstudiums wollte ich gerne eine Famulatur in Afrika machen. Nicht zuletzt, weil ich später in der Entwicklungshilfe tätig sein möchte und vorher gerne schon einen Einblick in die Gegebenheiten erhalten wollte. Ein Jahr vor dem gewünschten Termin erkundigte ich mich über die Sicherheitslage in diversen afrikanischen Ländern, suchte im Internet Adressen von Krankenhäusern in den sichersten Ländern heraus und schrieb viele Bewerbungen. Nachdem ich Wochen später mehrere positive Antworten erhalten hatte, stand

schnell fest, dass ich meine Famulatur nach dem siebten Semester am Haydom Lutheran Hospital in Tansania absolvieren würde.

Haydom die sprachliche Mitte Afrikas

Das Hospital

Das Haydom Lutheran Hospital wurde in der 1950er Jahren von einem norwegischen Arzt und seiner Frau gegründet. Heute ist es eines der besten Krankenhäuser des Landes. Seit der Gründer vor einigen Jahren verstorben ist, wird das Krankenhaus

von einem seiner Söhne, Dr. Øystein Olson, geleitet, der mit seiner Familie dort lebt. Um das Krankenhaus herum hat sich seit der Gründung nach und nach eine Stadt mit mittlerweile rund 20.000 Einwohnern entwickelt. Haydom liegt im Mbulu District, südlich des Lake Manyara. Das Besondere an diesem Ort ist, dass hier vier Stämme friedlich zusammen leben und auch untereinander heiraten. Dadurch treffen hier die vier großen Sprachgruppen Afrikas zusammen. In sprachlichem Zusammenhang gesehen, ist Haydom also die Mitte Afrikas. Die Verständigungssprache Nummer eins ist Kiswaheli, Englisch ist bestenfalls die dritte Sprache der Tansanier und nicht sehr verbreitet.

Der Stationsalltag

Magischer Kontinent: Afrika. Viele Studenten zieht es zum Famulieren hierher.

Der Tag beginnt um 7:30 Uhr mit dem „Morning Meeting“, bei dem die Neuaufnahmen der vergangenen Nacht besprochen werden. Um acht Uhr schließt sich eine Morgenmesse („Salaa“) an, und um halb neun die Röntgenbesprechung, in der alle bildgebenden Verfahren des Vortags angesehen und besprochen werden. Von den Studenten wird erwartet, an diesen Veranstaltungspunkten in der Regel teilzunehmen. Mir hat es sehr viel gebracht, weil man mit Röntgenbildern und CTs recht vertraut wird und lernt,

Praxis-Boost vor dem Studium Medizinisches Leben und Arbeiten in Ghana von Marie-Luise Schiffmann

N

ach dem Abitur war ich mir bereits sehr sicher, dass ich Medizin studieren möchte. Doch die Zeit bis zum Studium einfach nur in Deutschland zu verbringen, das war mir zu wenig. Ich wollte erst einmal raus. Neue Leute kennen lernen, neue Erfahrungen sammeln, ein Land nicht nur bereisen, sondern in diesem Land leben. Nach einigen Recherchen entschied ich mich dafür, mit der Organisation „Projects Abroad“ für zehn Wochen nach Ghana zu gehen. Zuvor war ich noch nie in Afrika gewesen und wollte mir selbst ein Bild von dem Kontinent machen. Bei dem Projekt fiel meine Wahl auf Humanmedizin, denn so konnte ich schon mal Berufserfahrungen sammeln – und mir sogar zwei Monate des Krankenpflegepraktikums bescheinigen lassen.

Wagnis hat sich gelohnt

An meinem ersten Arbeitstag gingen mir viele Gedanken durch den Kopf: Würde mein Schulenglisch ausreichen? Und war es wirklich nicht zu gewagt, gleich nach dem Abi ohne medizinische Vorkenntnisse in einem Krankenhaus zu arbeiten? Das Herz schlug mir bis zum Hals, als ich das Krankenhausgelände betrat. Doch schnell erhielt ich Antworten auf meine Fragen: Mit meinem Schulenglisch kam ich gut zurecht. Manchmal ist der afrikanische Akzent zwar etwas unverständlich, oder ich kannte medizinische Begriffe noch nicht, aber das stellte kein größeres Problem dar. Die Ärzte und Schwestern hatten immer ein offenes Ohr für mich und waren froh, wenn ich durch Nachfragen mein Interesse zeigte. Einblicke erhielt ich in nahezu alle Bereiche des Krankenhauses: Im Labor mikroskopierte ich, war im OP und sah bei Geburten zu; ich war bei der Visite dabei, habe einiges über Schwanger-

schaften gelernt und viel erfahren. Je mehr Interesse man bekundet, je mehr man zeigt, dass man helfen will und sich als vertrauenswürdig erweist, desto besser kann man die Zeit nutzen!

Medical Outreach

Neben meiner Zeit im Krankenhaus nahm ich an den „Medical Outreaches“ von Projects Abroad teil. Mindestens einmal in der Woche fuhren wir mit unserer Ausrüstung in kleinere Siedlungen außerhalb von Ho (dort befindet sich das Krankenhaus) und versorgten die Menschen vor Ort medizinisch: Kleinere Wunden wurden gereinigt und verbunden, Hautkrankheiten mit Cremes behandelt und der Blutdruck gemessen. Bei schlimmeren oder fortgeschritteneren Erkrankungen wurden die Patienten an Krankenhäuser überwiesen. Außerdem begannen wir während meines Aufenthalts ein neues Projekt in einem „Lepra Dorf“ (Leprosy Village). Hier versorgten wir die enorm großen und tiefen Wunden an den Füßen der Menschen. Dabei ging es uns auch darum, den Menschen Wertschätzung zu zeigen, denn Lepra hat in Ghana immer noch ein großes Stigma.

die Auswirkungen von Lepra zu lernen. Die Dankbarkeit, die uns von den Menschen entgegen gebracht wurde, war überwältigend!

Familienleben

In meiner Gastfamilie lebte ich sechs Wochen mit drei englischsprachigen Freiwilligen zusammen, vier Wochen lang war ich „Einzelkind“. Über Nicole, mit der ich mir das Zimmer teilte, lernte ich schnell die anderen Freiwilligen vor Ort kennen. Sie gab mir nützliche Tipps für den Umgang mit der erst noch fremden Lebensweise. Auch mit den beiden Jungs haben wir viel unternommen. Auch von meiner Zeit alleine in der Familie kann ich nur Positives berichten. Die Beziehung zu meiner Gastmutter wurde noch enger. Ich habe ihr oft abends beim Kochen Gesellschaft geleistet, dabei unterhielten wir uns über Gott und die Welt. Auch mit den Kindern in der Familie habe

sie zu befunden. Um neun geht es weiter mit der Visite. Dabei kann man sich als Famulant aussuchen, welchem Arzt man folgen und welche Station man sich ansehen will. Prinzipiell kann man also jeden Tag etwas anderes machen. Es lohnt sich allerdings, mehrere Tage auf derselben Station zu bleiben, um die Abläufe kennen zu lernen und aktiver daran teilnehmen zu können. Ich habe die meiste Zeit auf der „Maternity Ward“ und auf der „Pediatric Ward“ verbracht.

Lehre ist nicht vergleichbar

Es gibt zurzeit zehn nicht-tansanische Ärzte im Krankenhaus, sie kommen aus Holland, Norwegen, England und den USA. Von den tansanischen Mitarbeitern sind nur zwei Ärzte, den Rest machen rund 20 „Clinical Officers“ aus, Fachkräfte mit einer dreijährigen Ausbildung an tansanischen Krankenhäusern. Diese Ausbildung ist mit dem deutschen Medizinstudium nicht vergleichbar. Physiologische oder biochemische Grundkenntnisse fehlen fast ganz, die Lehre beschränkt sich vielmehr auf die Anameseerhebung und die Behandlung der häufigen lokalen Erkrankungen. Auch körperliche Untersuchung wird von ihnen nicht oder nur unzureichend durchgeführt. Die meisten Krankenschwestern des Hauses werden in der angegliederten Schwesternschule ausgebildet. Im Folgenden stelle ich die einzelnen Stationen vor. Fortsetzung im Digitalen Nachschlag (siehe S. 12)

ich nun mehr Zeit verbracht. An einem Sonntag bin ich mit ihnen und ihren Freunden zu einem Hotel in der Nähe gefahren, um im Pool schwimmen zu gehen. Keiner konnte schwimmen und manche hatten noch nie einen Pool gesehen. Es war anstrengend, niemand aus den Augen zu verlieren, aber ihre Freude zu sehen, das war einfach unbezahlbar!

Wilde Elefanten

Ich bin weit in Ghana herum gekommen. Anfangs bin ich jedes Wochenende mit den anderen Freiwilligen gereist. Zu Spitzenzeiten waren wir 19, und so gab es immer vielfältige Pläne für die Wochenendgestaltung. Vor Ort entschied ich mich außerdem dazu, mit zwei anderen Mädels eine Woche lang eine kleine Rundreise zu machen. Es war kein Problem, dieses Vorhaben kurzfristig mit meiner Familie, dem Krankenhaus und Projekts Abroad abzusprechen. So verwirklichte ich meinen Wunsch, eine Backpacking-Tour zu machen und habe sogar wilde Elefanten gesehen!

Dorthin

zurückgehen

werde ich auf jeden

Ich studiere jetzt Medizin. Und vielleicht werde ich eine Famulatur in Ghana machen. Dorthin zurückgehen werde ich auf jeden Fall!

Die Dankbarkeit

war überwältigend!

Um eine Besserung des Zustandes zu erzielen, besuchten wir das Dorf wöchentlich. Die Teilnahme an den Outreaches war freiwillig, alternativ hätte ich an diesen Tagen auch im Krankenhaus bleiben können. Ich habe das Angebot jedoch immer gerne wahrgenommen, denn – trotz meiner noch nicht vorhandenen medizinischen Ausbildung – hatte ich so die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und viel über

Fall!

Der Klassik Schädel

Preis:

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Die erste Wahl für das anatomische Grundstudium. Qualität von 3B Scientific. Auch als Geschenk! www.3bscientific.de

In den Foren gelauscht

Gute Bezugsquelle für Präpbesteck

Ein Highlight des Medizinstudiums ist der Präpkurs. Um die Ausrüstung muss sich jeder Kursteilnehmer selbst kümmern – und so stellt sich die Frage: „Kennt jemand von euch vielleicht einen guten Onlineshop, wo es brauchbares Präpbesteck zu einem studentenfreundlichen Preis gibt?“ Außerdem: Worauf ist bei einem Präpbesteck überhaupt achten? Reichen Skalpell und Pinzette? Bietet die Fachschaft Ausrüstung an oder wird sie vielleicht sogar von deiner Uni gestellt? Wenn du den Präpkurs noch vor dir oder als Absolvent Tipps parat hast, ist dieser Beitrag aus den Foren das Richtige für dich: www.medi-learn.de/MF56474

Typographie Doktorarbeit

Bei einer Doktorarbeit geht es nicht nur um Wissenschaft und Forschung, sondern am Ende auch um die richtige Schriftart, die Seitenränder, den Absatzwechsel und andere formale Elemente. Foren-Nutzer „Tombow“ hat sich dankenswerterweise die Mühe gemacht, viele einzelne Tipps in einer Datei zusammenzufassen. Das Ergebnis seiner Arbeit und weitere Diskussionen um die Typographie einer Doktorarbeit findest du hier: www.medi-learn.de/MF34352

Gleichwertigkeitsprüfung für Ausländer

„Hallo, ich habe vor kurzem die Prüfung für ausländische Ärzte bestanden. Es hat mich aber viele Nerven und Anstrengungen gekostet. Vor allem ist schwer, dass man nicht weiß, was genau man lernen muss, wie viel verlangt wird, aus was für Büchern man lernen muss und wie die Prüfung genau abläuft“, schreibt ein Arzt im MEDI-LEARN-Forum. Er bietet seine Hilfe allen Studenten und Ärzten an, denen die Gleichwertigkeitsprüfung für ausländische Ärzte noch bevor steht: www.medi-learn.de/MF13587

Where to go to?

Austoben können sich im EnglischForum von MEDI-LEARN alle, die entweder ihr Englisch verbessern möchten oder einfach besser Englisch als Deutsch sprechen. Ein britischer Student bittet um Hilfe, da er aus familiären Gründen an eine deutsche Uni wechseln wird. Wo soll er sich bewerben? Wo gibt es die engagierte Professoren und das beste Studentenleben? Das und einige Erfahrungsberichte von ausländischen Unis kannst du hier nachlesen: www.medi-learn.de/MF44910

Sicherheit weltweit Mit dem neuen Haftpflichtschutz ins Pflegepraktikum, in die Famulatur oder ins PJ.

Ein ghanaisches Dorf: “Medical Outreach” versorgt Landbevölkerung

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Die Top-Inhalte der MEDI-LEARN Foren Hitparade der beliebtesten Beiträge aus der Mediziner-Community von Susanne Kleemann und Florian Scheppelmann (MEDI-LEARN) Hammerexamen 2010 Für viele Medizinstudenten gibt es momentan kein wichtigeres Thema - alles dreht sich für sie um die letzte entscheidende Prüfung ihres Medizinstudiums. In einem eigenen Thread diskutieren die Kandidaten alle wichtigen Themen rund um das Hammerexamen: www.medi-learn.de/MF55271 Durch mit dem HEX? MEDI LEARN gibt jedes Jahr eine Prognose über die Bestehensgrenze für das Hammerexamen heraus, so auch in diesem Jahr. Klar, dass diese Grenze besonders von den Prüfungsteilnehmern diskutiert wird, die ihr Ergebnis noch nicht in den Händen halten: www.medi-learn.de/MF57645 Dampf ablassen! Das Studium ist kein Zuckerschlecken und auch mit Frust will gekonnt umgegangen sein: "Dampfablassen" über den allgemeinen Alltagsstress ist dazu eine ideale Möglichkeit, für die das Forum Raum bietet: www.medi-learn.de/MF22233 NC und Co. Mögliche Änderungen der Zulassungsregelungen zum Studium sind mittlerweile ein hochaktuelles Thema, über das häufiger und intensiver als noch vor einem Jahr diskutiert wird. Soll das Abi der entscheidende Faktor bleiben? www.medi-learn.de/MF57358 Chance auf Zulassung? Der Weg zum Medizinstudium ist nicht immer einfach – neben der Abinote entscheiden oft die Anzahl der Wartesemester und eine geschickte Studienortwahl bei der ZVS-Bewerbung über eine Zulassung. Wie stehen die Chancen? www.medi-learn.de/MF36121 Physikum? Geschafft! Grund zur Freude hatten all diejenigen, die dieses Frühjahr ihr Physikum bestanden und somit eine der größten Hürden des gesamten Medizinstudiums bewältigt haben. In einem eigenen Thread diskutieren Teilnehmer alle wichtigen Themen rund um die Prüfung – von der Vorbereitungsphase und dem Lernen über die Prüfungen an sich bis hin zum Erhalt der Zeugnisse: www.medi-learn.de/MF54005 Endlich Student Das lange Warten seit dem Abschicken der Bewerbung hatte Anfang des Jahres für viele ein Ende – mit den Zulassungsbescheiden der ZVS begann für

sie ein neues Leben als Student. Im Forum tauschen sich Erstsemester über die Noten aus, die sie brauchten, um einen der beliebten Medizinstudienplätze zu ergattern: www.medi-learn.de/MF56407 Frühlingsgefühle Wer bisher dachte, in den MEDI-LEARN Foren würden nur Themen rund ums Medizinstudium an sich diskutiert, kann sich nun eines besseren belehren lassen. Hier tauschen sich junge Mediziner über ihren Beziehungsstatus aus, geben Flirttipps und Singles stellen sich vor: www.medi-learn.de/MF55707 Physikum vor der Tür Welche Lernstrategie ist sinnvoll? Welche Bücher eignen sich zur Vorbereitung? Welche Themen werden gerne gefragt? Wer im Herbst 2010 Physikum machen will, kann sich hier mit erfahrenen Studenten und anderen Physikumskandidaten über alles Wichtige rund um die Prüfung austauschen: www.medi-learn.de/MF56735 Oh, diese Vorklinik! Für viele Medizinstudenten ist die Vorklinik eine intensive Zeit mit einer Menge Höhen und Tiefen. Wie gut es da tut, seinem Unmut einfach mal freien Lauf zu lassen: www.medi-learn.de/MF43072 Nichts als Frust Das lange Warten auf Post von der ZVS hat endlich ein Ende – und dann flattert ein Ablehnungsbescheid ins Haus. Viele Bewerber scheitern an dem anspruchsvollen NC und müssen eventuell eine lange Wartezeit in Kauf nehmen, um ihren Traum vom Medizinstudium am Ende doch noch zu erfüllen. Im Forum ist Raum für ihren Unmut darüber, aber auch für ganz alltägliche Probleme: www.medi-learn.de/MF8976 Göttingen wählt aus Seit 2005 werden Studienplätze für Medizin nicht mehr ausschließlich über die Abiturbestenquote der ZVS vergeben. Im sog. Auswahlverfahren der Hochschulen, kurz AdH, können die Universitäten einige ihrer Studenten selbst auswählen, die Abinote spielt dabei allerdings immer noch eine große Rolle. Besonders über das AdH der Universität Göttingen tauschen sich Studienbewerber im Forum rege aus: www.medi-learn.de/MF42929

Rund um den TMS Bestimmte Universitäten berücksichtigen in ihrem eigenen Auswahlverfahren sehr gute Ergebnisse beim Test für medizinische Studiengänge (TMS). Wer seine Chance auf einen Studienplatz für Medizin an diesen Hochschulen erhöhen möchte, sollte also unbedingt an diesem Test teilnehmen. Alles rund um Vorbereitung und Teilnahme: www.medi-learn.de/MF55396 Warten, warten, warten Der hohe NC für das Fach Medizin hat es Bewerbern mit durchschnittlichem Abitur in den letzten Jahren nahezu unmöglich gemacht, sofort einen Studienplatz zu erhalten. Während sich einige deshalb für ein anderes Studienfach entscheiden, beschließen andere, auf den Platz für Medizin zu warten und die Zeit z. B. mit einer medizinischen Ausbildung oder einer anderen Tätigkeit zu überbrücken. Klar, dass das lange Warten auf einen Studienplatz viele Bewerber unzufrieden macht und dass sie gerne einfach mal ihren Frust darüber loswerden wollen: w w w. m e d i - l e a r n . d e / MF21835

Stelle gesucht? Eine neue Stelle findet man in der Zeitung, am schwarzen Brett – und im MEDI-LEARN Forum! Hier posten User Stellenangebote für diverse Fächer und Regionen: www.medi-learn.de/MF50062 Anatomie, Biochemie und Co. Wer den ganzen Tag zu Hause am eigenen Schreibtisch büffelt, verliert sich schon mal etwas in den Büchern. Da tut es gut, sich mit anderen Studenten über das Lernpensum in

Gesprächen gestellt wurden und tauschen Erfahrungen mit verschiedenen Kliniken aus: www.medi-learn.de/MF26253 Hierarchie Müssen Krankenschwestern den Anweisungen von Ärzten wirklich immer Folge leisten? Eine provokante Frage, die zur Diskussion herausfordert. Im Forum findet sich Platz für Erfahrungen und Meinungsaustausch: www.medi-learn.de/MF54129

Einfach glücklich Man sagt, Glück sei das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt. Im MEDI-LEARN Forum ist dafür ausreichend Platz – hier erzählen User, was sie gerade so richtig glücklich macht und lassen so andere an daran teilhaben: www.medi-learn.de/MF13027 We are family! Medizin studieren mit Kind – eine besondere Situation, in die viele junge Eltern erstmal hereinwachsen müssen. Das Forum bietet ihnen Raum, sich mit anderen Müttern und Vätern auszutauschen, ihnen Fragen zu stellen und von deren Erfahrungen zu profitieren: www.medi-learn.de/MF49141 Eingeklagt Wer über den Bewerbungsweg bei der ZVS keinen Studienplatz bekommen hat, der kann sich an einer Universität einklagen – ein teures und nicht immer einfaches Unterfangen, dessen Verlauf heiß diskutiert wird: www.medi-learn.de/MF41680 Studenten in spe Nicht nur für Medizinstudenten, sondern auch für solche, die es einmal werden wollen, bietet das Forum etwas. In einem eigenen Thread tauschen sich Schüler über ihren aktuellen Stand auf dem Weg zum Medizinstudium aus – welche Leistungskurse empfehlen sich z. B. besonders? www.medi-learn.de/MF23975

der Vorklinik auszutauschen und zu erfahren, wie viel Zeit sie an ihren Schreibtischen verbringen: www.medi-learn.de/MF55431 Klinikfrust Ist das Physikum erst einmal geschafft, warten auf Nachwuchsmediziner in der Klinik eine Menge neuer Eindrücke und Erfahrungen. Aber scheinbar überflüssige Fächer oder zu detailliertes Fachwissen, das in Klausuren abgefragt wird – bestimmte Dinge bereiten Studenten immer wieder Unmut und regen zur Diskussion mit anderen im Forum an: www.medi-learn.de/MF48900 Bewerben – aber richtig! Mit der Approbation in der Tasche geht es für Jungmediziner ran ans Bewerben! Vorstellungsgespräche laufen oft nach ähnlichen Mustern ab – im Forum diskutieren User Fragen, die ihnen bei

Durchschnittsverdiener Assistenzarzt? Laut dem statistischen Bundesamt verdient der Durchschnittsdeutsche jährlich genauso viel wie ein Assistenzarzt in seinem ersten Jahr. Vor diesem Hintergrund wird im Forum angeregt über angemessene Gehälter diskutiert: www.medi-learn.de/MF51531 Zahnpasta und Co. Wie ist diese neue Zahnpasta aus der Werbung? Hält die, was sie verspricht? Diese und andere Fragen rund ums Gebiss diskutiert man am besten mit – Zahnmedizinern natürlich! Für einen solchen fächerübergreifenden Austausch zwischen Human- und Zahnmedizinern bietet das Forum natürlich jede Menge Raum: www.medi-learn.de/MF50037


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Money Money Money Das Studium ist abgeschlossen und die erste Assistenzarztstelle ruft. Aber was verdient man eigentlich als Berufsanfänger? Im Forum diskutieren Berufsanfänger und junge Ärzte Themen rund um Gehälter und Tarife: www.medi-learn.de/MF48227 Herzklopfen Was tun, wenn der Kardiologe einem den Kopf verdreht? Auch bei solchen Herzensangelegenheiten steht die MEDI-LEARN

möglich sind, von denen noch vor wenigen Jahren keiner geträumt hätte, bietet den Anstoß für so manche Diskussion zum Thema Ethik: www.medi-learn.de/MF5451 Arzt oder Apotheker? Wer von der ZVS keine Zulassung zum Medizinstudium erhalten hat und

sich nicht einfach nächstes Semester erneut zu bewerben will, der muss sich nach Alternativen umschauen. Soll es trotzdem ein Fach aus dem medizinischen Bereich sein? Liegt einem

Community mit Rat zur Seite. Und aus einer Diskussion zum Thema Liebesbeziehungen zwischen Arzt und Patient wird ganz schnell ein umfassender Beziehungsratgeber: www.medi-learn.de/MF32520 Die ZVS entscheidet Auf dem Weg zum Medizinstudium führt kein Weg an der ZVS vorbei. Dabei spielen eine ganze Menge Kriterien eine Rolle dafür, ob jemand einen Studienplatz bekommt oder nicht. Im Forum tauschen sich Bewerber insbesondere über das wichtige Sozialkriterium aus: www.medi-learn.de/MF25119 Medizin und Ethik Wie genau läuft eine Geschlechtsumwandlung ab? Auch für fachliche Fragen jeglicher Art bietet das Forum Raum. Und dass die Medizin sich in den letzten Jahren rasend schnell entwickelt hat, sodass heutzutage Operationen

vielleicht der Umgang mit Medikamenten und Chemikalien? Dann liegt der Gedanke an ein Pharmaziestudium nahe. Im Forum tauschen sich User intensiv über diese Alternative aus: www.medi-learn.de/MF19360 Auf Wiedersehen, Deutschland! Wer in Deutschland keinen Studienplatz bekommt, der hat die Möglichkeit, sein Studium entweder ganz im Ausland zu absolvieren oder es dort zu beginnen und für den klinischen Abschnitt wieder nach Deutschland zurückzukommen. Aber nicht nur sprachliche Schwierigkeiten, sondern auch finanzielle Belastungen stehen dieser Alternative oft im Wege: www.medi-learn.de/MF24019 Gerechtes Gehalt? Das Gefühl, den Kontoauszug mit dem ersten Gehalt in den Händen zu halten, ist unbeschreiblich. Aber woher weiß man, ob man gerecht bezahlt wird? Verdient ein Arzt in der gleichen Position in einem anderen Bundesland vielleicht sogar mehr? www.medi-learn.de/MF38330

Glück(s)los Wer mit seiner Bewerbung um einen Studienplatz für Medizin bei der ZVS keinen Erfolg hatte, muss nicht gleich verzagen: schon so mancher hat noch einen Studienplatz im Nachrück- oder Losverfahren ergattert. Im Forum warten User gemeinsam auf ihre Losbescheide und diskutieren alles Wichtige rund um das Verfahren: www.medi-learn.de/MF41353 Just for fun Vorklinik, Physikum, Klinik, Hammerexamen – jeder wichtige Abschnitt des Medizinstudiums und noch viele Themen darüber hinaus werden von Usern des Forums analysiert und diskutiert. Aber auch Platz für Blödelei und Smalltalk findet sich. Von der neuen Handcreme bis zur Führerscheinprüfung – es gibt kaum ein Thema, über das nicht gesprochen wird: www.medi-learn.de/MF39253

Wünsch dir was Wer ist schon wunschlos glücklich? Ob passender Lebenspartner, bestandenes Staatsexamen oder einfach nur besseres Wetter – im Forum ist Platz für Wünsche aller Art. Und wer weiß – vielleicht geht der eine oder andere ja auch in Erfüllung: www.medi-learn.de/MF9763 Never ending story Drei Wörter schreiben, dann macht der Nächste weiter – so einfach entsteht eine tolle Forenendlosgeschichte mit mittlerweile mehr als tausend Beiträgen. Und hat man erst einmal angefangen, sie zu lesen, kann man kaum wieder aufhören: www.medi-learn.de/MF18321

Geschichtenerzähler Verschrobene Professoren, skurrile Ärzte, unterhaltsame Dozenten – Anekdoten gibt es unter Medizinstudenten eigentlich immer zu erzählen. Du möchtest an den Geschichten teilhaben, die unter den Studenten und Ärzten der verschiedensten Universitäten und Kliniken die Runde machen? Nur zu! www.medi-learn.de/MF5845 Endlich PJ Praktika, Vorlesungen, Seminare – während des gesamten Studiums werden Medizinstudenten theoretisch auf ihren späteren Alltag als Ärzte vorbereitet. In den letzten zwei Semestern wird es dann endlich konkreter – als Studenten im PJ erproben sie den Berufsalltag und lernen den Arztjob näher kennen. Für alle Medizinstudenten ist das Praktische Jahr eine intensive Zeit mit vielen neuen Erfahrungen. In einem eigenen Thread tauschen sich PJler über ihren Alltag auf der Station, ihre Aufgaben und Erlebnisse aus: www.medi-learn.de/MF16955

Die Mediziner-Community von medi-learn Mit Rat und Tat für Bewerber, Studenten und Ärzte Über 70.000 Benutzer haben sich im Laufe der vergangenen Jahre für die Foren von MEDI-LEARN unter www.medi-learn.de/foren registriert und dabei in mehr als 50.000 Themen inzwischen rund 900.000 Beiträge diskutiert. Die 1-MillionBeitragsgrenze rückt also immer näher: Es gibt kaum eine Frage, auf welche du in diesem beliebten Treffpunkt keine Antwort bekommst, denn innerhalb kürzester Zeit stehen dir Kommilitonen oder Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Die Auswahl der beliebtesten Beiträge im Artikel auf dieser Seite ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt aus dem "großen Ganzen". Mach mit in der großen Community und registriere dich! Links: • Einstiegsseite der Foren: www.medi-learn.de/foren • Hilfe-Texte zur Benutzung der Foren: www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/faq.php


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Famulatur Mal in die im Ausland

Andere Luft schnuppern von Karl-Heinz Silbernagel (Deutsche Ärzteversicherung)

Eine Auslandsfamulatur ist ein eleganter Weg, Angenehmes mit Nützlichem zu verbinden. Neben der Medizin locken andere Kulturen, fremde Städte und interessante Menschen. Doch damit eine Auslandsfamulatur ein Erfolg wird, sollten schon vor der Abreise einige Vorbereitungen getroffen werden, so die Wahl des Krankenhauses und der Unterkunft, das nötige ärztliche Equipment und Impfschutz sowie nicht zu vergessen, einen ausreichenden Versicherungsschutz. Was raten die Versicherer, die sich auf medizinische Heilberufe spezialisiert und seit Jahrzehnten junge Mediziner in ihr Famulaturland begleiten? Drei Versicherungen sollten immer im „Gepäck“ mit dabei sein: Erstens die Haftpflichtversicherung. Im Regelfall wird ein Student nicht in Schadenersatzpflicht genommen werden, weil er in der Obhut einer Klinik oder eines Arztes steht. Dennoch sind direkte Ansprüche aufgrund einer fehlerhaften Behandlung nicht gänzlich aus zu schließen. Für diesen Fall ist es wichtig, eine adäquate Haftpflichtversicherung zu haben, die im schlimmsten Fall entweder zahlt oder die Ansprüche der Kläger nach Prüfung abweist. In jedem Fall sollte die Privathaftpflicht eingeschlossen sein und eine englische bzw. französische Versicherungsbestätigung zur Verfügung stehen, die dann im Vorfeld bei der Bewerbung um die Auslandsstelle eingesetzt werden kann. Zweitens die Unfallversicherung, denn damit besteht eine Absicherung bei Unfällen weltweit und rund um die Uhr. So ist man während der Tätigkeit als Famulant wie auch als Privatperson in der Freizeit auch fern der Heimat optimal geschützt. Drittens noch die Auslandsreisekrankenversicherung, die als Notfallversicherung die Kosten für eine Behandlung beim Arzt oder im Krankenhaus wie auch den eventuellen Rücktransport nach Deutschland übernimmt. Damit das Thema Versicherung nicht zum Alptraum wird, hat die Deutsche Ärzteversicherung ein „Famulaturpaket“ für das Ausland geschnürt. Es bündelt die für einen Famulanten notwendige Vorsorge im Bereich Berufs- und Privathaftpflicht-Versicherung, Unfallversicherung und Auslandsreisekrankenversicherung. Diese drei Versicherungen lassen sich bequem im Baukastenprinzip ganz nach den persönlichen Bedürfnissen kombinieren. Informationen hierzu sind unter info@aerzteversicherung.de oder Telefon 0221 148 22700 anzufordern. Übrigens: Von 29 Ländern hat die Deutsche Ärzteversicherung die wichtigsten Informationen für eine Famulatur zusammengestellt: Basisdaten über Land und Leute, Einreisebestimmungen sowie Fördermöglichkeiten und vieles mehr sind unter www.aerzteversicherung.de kostenlos zu bestellen.

Augen zu und durch Das erste Mal Präppen von Melanie Meier

K

annst du dich noch an den Augenblick erinnern, als du den Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in dir vor? Bevor wir den Präpsaal betraten, wurde uns im Hörsaal die erste Leiche präsentiert. Dabei wurde erklärt, was zu beachten ist. Direkt danach durften wir in den Saal, zogen Kittel und Handschuhe an und suchten erst einmal die richtige Tischnummer. Der Geruch war einfach einzigartig umwerfend: Eine Welle Formalin, die über den neuen Kursteilnehmern zusammenschlug. Die Körperspender waren noch in undurchsichtige Planen gehüllt und wir konnten nur erahnen, was uns darunter erwarten würde. Viele Gesichter waren aschfahl, mit einigen deutlich sichtbaren Stressflecken hier und da. Und immer wieder der unsichere Blick zum Nachbarn: Was passiert jetzt, was erwartet mich und was zum Teufel mache ich eigentlich hier? Ich tat möglichst cool und selbstsicher, habe geredet wie ein Wasserfall. Bis zu dem Zeitpunkt, als es ans Auspacken ging. Hin- und herrollen, zupacken, zerren, ziehen und bloß nicht zu genau hingucken, was wir da machen. Irgendwann war es soweit, „unsere“ Leiche war ausgepackt, eine sehr kleine Frau. Unsere Vorpräparanden zwangen uns freundlich, aber bestimmt zum ersten Körperkontakt. Warm auf verdammt kalt und tot. Es dauerte noch einige Zeit, bis wir uns alle an das daran gewöhnten, eine Tote vor uns zu haben und diese durch die Gegend zu zerren. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin schon vermehrt an das „erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses Thema ausführlicher behandelt? In den Vorlesungen wurde das Thema nicht wirklich intensiv behandelt. Wir mussten lediglich eine Prüfung zu den Grundlagen der Anatomie bestehen, um in den Saal zu dürfen. Mehr wurde uns nicht abverlangt. Über das erste Mal

habe ich häufig nachgedacht: Ich bin ausgebildete MTA, habe bereits Tote gesehen und dachte, ich bin etwas abgehärtet und nicht mehr so schnell zu erschrecken. Aber je näher der Kurs kam, desto unsicherer wurde ich. Es ist eine Sache, Organe zu zerschneiden und damit zu arbeiten, bei Operationen zu hospitieren, aber einen toten Menschen vor sich zu haben, den ersten Schnitt zu setzen, diesen Menschen völlig auszuweiden und bis auf die Knochen seines Fleisches zu berauben, das hat mir dann doch Sorgen bereitet. Nicht die ethische Komponente, sondern: Wie würde es sich anfühlen, wie würde es sein, das Fett abzupräparieren, die Muskeln, dem Toten Gesicht und Form zu nehmen? Mit welchen Erwartungen bist du in den Kurs gegangen? Wurden Sie erfüllt oder eher enttäuscht? Erwartungen hatte ich weniger, ich wollte es einfach hinter mich bringen, einfach losschneiden, lernen, lernen, lernen – und weiterschneiden. Kennenzulernen, wie ein Mensch wirklich gebaut ist, nicht anhand von traumhaft schönen Lehrbuchzeichnungen, sondern am echten Objekt.

Ich wollte fühlen, wie eine Sehne, wie ein Muskel verläuft, um zu verstehen warum wir uns bewegen, warum wir aufrecht gehen, warum wir wir sind. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präp-Kurses, an das du dich noch heute erinnerst? Der erste Schnitt, der erste gefundene Nerv, der erste gefundene Muskel... der ganze Kurs wurde von Highlights begleitet! Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen? Die Nerven! Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht? Die Haut abzuziehen, das war wenigstens noch einfach. Und was fandest du am unangenehmsten? Das Fett abzupräparieren. Man hatte das Gefühl, regelrecht darin zu schwimmen, die Schichten nahmen kein Ende und als Kopfpräparant muss man so verdammt vorsichtig sein, dass man kaum Zeit hat, sich mit den einzelnen, gefundenen Nerven oder Muskeln zu beschäftigen. Wie häufig und wie lang fand der PräpKurs statt? Viermal pro Woche, zweimal drei und zweimal zwei Stunden, wobei insgesamt eine Stunde pro Woche nur fürs Putzen draufgegangen ist.

Anschließend wurden die Probanden an klassischen Punkten akupunktiert und erneut dem Schmerzreiz ausgesetzt. Der Vergleich beider Messungen zeigt: Nachdem in der ersten Sitzung die schmerzverarbeitenden Hirnregionen eine hohe Aktivität aufgewiesen hatten, konnte diese Aktivität unter

In welcher Form und Häufigkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert werden? Jeden Tag mündliche Abfragen und zu festen Zeiten alle paar Wochen Testate. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf gesprochen, sich der Lehre und Wissenschaft zur Verfügung zu stellen? Leider viel zu wenig. Wir haben erst auf Nachfrage hin erfahren wie es von statten geht, sich der Medizin zu vermachen, wie alt die Spender waren und auch, woran sie gestorben sind. Gab es nach Ende des Kurses eine Trauerfeier? Die Trauerfeier findet jedes Jahr nach Ende des Präpkurses statt und wird von den Studenten organisiert. Bei ihr ruft man sich vor allem noch einmal vor Augen, dass wir dank der selbstlosen Spende der Menschen, an denen wir lernen durften, einen großen Schritt weitergekommen sind.

Das 3B-Scientific Anatomie-Special Dieser Artikel ist Teil des Themenspecials rund um den Bereich Anatomie, den wir euch in Kooperation mit 3B Scientific und in der MLZ ausführlich vorstellen.

Das erste Aufschneiden eines Toten: Wie wird es sich anfühlen?

von Florian Schneider (Deutsche Röntgengesellschaft e.V.)

Schmerz ist nicht gleich Schmerz

Einmal reicht. Wobei beim zweiten Mal ...

Deine Tipps für Studenten, die den Präp-Kurs noch vor sich haben? Augen zu und durch. Anfassen, schmutzig machen, diese Menschen haben sich für unsere Lehre zur Verfügung gestellt, also reißt euch am Riemen und macht das Beste draus!

Essener Neuroradiologen auf neuen Wegen euroradiologen an der Uniklinik Essen ist es gelungen, der schmerzlindernden Wirkung der Akupunktur einen Schritt näher zu kommen. In der Versuchsreihe wurden 18 Probanden ein elektrisch hervorgerufener Schmerz zugefügt und die Aktivitäten in den für die Schmerzverarbeitung zuständigen Hirnarealen gemessen.

Konnten alle gleichzeitig und im Team präparieren oder ging das abwechselnd? Wir haben in Schichten gepräppt. Ein Teil war immer mit der Abfrage der Theorie beschäftigt, die wir von unseren Vorpräps bekamen. Trotzdem war es verdammt eng.

Würdest du gerne den Präp-Kurs noch einmal absolvieren, oder reicht einmal? Einmal reicht. Wobei beim zweiten Mal sicher nicht soviel kaputt geht!

Je größer der Schmerz, desto unwirksamer Akupunktur N

Sauberkeit ist auch im Präpsaal sehr wichtig. Schließlich will keiner eine Leiche mit Pilz.

der Akupunktur-Anwendung nachgewiesen werden.

nicht

Die Schmerzmodulation

„Was uns in dieser Studie interessierte, war die Schmerzmodulation. Das heißt die Frage, wie der Schmerz, der unseren Probanden am Fußknöchel zugefügt wurde, im Gehirn verarbeitet wird.

klinik Essen, die die Studie auf dem 91. Deutschen Röntgenkongress in Berlin vorstellt. Das Messverfahren, mit dem die Essener Gruppe dabei arbeitet, ist die funktionelle Magnetresonanztomografie

Das Gehirn wird in Schichtbildern dargestellt

Und hier zeigt sich: Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Der objektiv in beiden Untersuchungsreihen gleich starke Schmerzreiz eines Stromstoßes wurde von den Probanden unterschiedlich aufgenommen. Und zwar abhängig davon, ob sie akupunktiert wurden oder nicht“, erklärt Frau Nina Theysohn, Assistenzärztin der Neuroradiologie an der Uni-

Weitere Infos auch online unter: www.medi-learn.de/anatomie

(fMRT). Bei dieser Bildgebung wird das Gehirn in Schichtbildern dargestellt und zugleich werden Stoffwechselvorgänge – gemessen am unterschiedlichen Sauerstoffgehalt im Blut – sichtbar gemacht. In der Überlagerung beider Bildinformationen entsteht eine Landkarte, die Hirnareal und Hirnaktivität gleichermaßen aufs Bild bringt. Von außen gesteuerte Reize, wie in diesem Fall der Stromstoß, können in ihrer Wirkung beobachtet werden.Worin aber liegt der Einfluss der Akupunktur auf die Schmerzverarbeitung? „Das wissen wir noch nicht“, sagt Frau Theysohn und ergänzt: „Ob und wie die Akupunktur eine neurobiologische Wirkung auf das Gehirn entfaltet und welche Rolle der Placebo-Effekt einnimmt, wird Gegenstand weiterer Untersuchungen sein. Was sich allerdings bereits abzeichnet ist dies: In jedem Fall scheint die Wirkung der Akupunktur mit steigender Schmerzintensität in den Hintergrund zu treten.“ ®

Das SEIRIN -Akupunktur-Special Dieser Artikel ist Teil des Themenspecials rund um den Bereich Akupunktur, den wir euch in Kooperation mit 3B Scientific und SEIRIN in der MLZ ausführlich vorstellen. Weitere Infos auch online unter: www.medi-learn.de/akupunktur Schmerzmodulation: Wie arbeitet das Gehirn?


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Schlecht gewappnet? 75% der Studenten fühlen sich unzureichend vorbereitet vom CHE - Centrum für Hochschulentwicklung

D

ie Hälfte der Medizinstudierenden hält den Arztberuf für attraktiv; drei Viertel halten die Berufsaussichten für gut oder sehr gut. Im Unterschied dazu werden jedoch die Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland schlecht bewertet: 46 Prozent vergeben hier die Note 5 oder 6. Viele Studierende beklagen die mangelnde Qualität des Medizinstudiums. So sagen nur 25 Prozent, dass das Studium sie gut auf die Ärztlichen Prüfungen vorbereitet hat. Knapp ein Drittel fühlt sich schlecht gewappnet für ärztliche Tätigkeiten. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Centrum für Hochschulentwicklung, der Georg Thieme Verlag und die Universität Tübingen im Vorfeld des Symposiums „Medizinstudium 2.0“ durchgeführt haben. Mithilfe eines webbasierten Fragebogens wurden bundesweit 300 Studierende befragt. Erhoben wurde

ihre Meinung zu Rahmenbedingungen, Studium und neuen Medien im Medizinstudium. Die Qualität des Medizinstudiums an deutschen Universitäten wurde mit Schulnoten bewertet.

Fast 90 Prozent würden Medizin noch einmal studieren Trotz der kritischen Bewertung des Studiums würden fast 90 Prozent noch einmal Medizin studieren, 78 Prozent halten die Berufsaussichten für Ärzte in Deutschland für gut oder sehr gut. Allerdings bewerten nur 52 Prozent die Attraktivität des Berufes als gut. Noch schlechter sieht es bei den Arbeitsbedingungen aus: 45 Prozent geben die Note 5 oder 6. Zudem nimmt die Attraktivität des Berufes mit fortschreitendem Studium ab. Während bis zum vierten Semester 62 die Note „gut" vergeben wird, sind es im 11. bis 14. Semester nur noch 48 Prozent.

Nutzung elektronischer Angebote sehr unterschiedlich

Auf die Frage, wie Studierende heute lernen und in welchem Umfang sie elektronische Medien nutzen, gibt es keine einheitliche Antwort. In der Nutzung elektronischer Angebote zeigen sich enorme Unterschiede. Jeder Vierte nutzt E-Learning-Angebote der eigenen Universität mehrmals pro Woche, fast 25 Prozent aber haben angegeben, sie selten oder nie zu nutzen. Am häufigsten nutzen Studierende die fachspezifischen Angebote von Google und Wikipedia. Zwei Drittel der Befragten (Wikipedia)

Schlechte Vorbereitung als Mediziner - Qualität wird bemängelt

Krankenpflegepraktikum im Westpfalz-Klinikum von Anna Wings

leich nach dem Abi bewarb ich mich für mein erstes Krankenpflegepraktikum. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, Medizin zu studieren: Diverse „Schnupperpraktika“ während der Schulzeit, die ich auf verschiedenen Stationen des lokalen Krankenhauses gemacht hatte, bestätigten mich in meiner Berufswahl. Leider wurden mir diese Praktika nicht anerkannt, weil sie entweder nicht die erforderliche Tagesanzahl erfüllten oder schon zu lange her waren. Für mein erstes richtiges Pflegepraktikum fiel meine Wahl auf die Station für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Westpfalz-Klinikums in Kaiserslautern. Und es sollte sich als wahrer Glücksfall herausstellen!

Früher Start

Der Tag auf der Chirurgie beginnt für die Schwestern und Pfleger um sechs Uhr mit der Frühbesprechung. Bei einer Tasse Kaffee erhält man alle neuen Informationen über die Patienten auf der Station und bekommt Aufgaben zugeteilt, die während des Arbeitstages erledigt werden müssen. Gegen sieben ist meist alles besprochen, der Nachtdienst geht nach Hause und der Frühdienst beginnt die Morgenrunde. Die Stationswagen werden mit frischer Bettwäsche, Waschutensilien und Wasserflaschen beladen.

Viele UnfallchirurgiePatienten benötigen Hilfe des Pflegepersonals Medikamente und Untersuchungsmaterialien, sowie der Wagen mit den Patientenkurven werden bereitgestellt. Wenn alles vorbereitet ist, geht es in Gruppen von zwei oder drei Mitarbeitern durch die Zimmer. Die Patienten werden geweckt, es werden Blutdruck, Temperatur und Puls gemessen und in den Kurven dokumentiert. Anschließend heißt es Waschen und Anziehen, auf der unfallchirurgischen Station benötigen viele Patienten die Hilfe des Pflegepersonals. Danach werden die

Betten gemacht und die Zimmer aufgeräumt. Die Patienten erhalten ihre Medikamente, frisches Wasser und alles, was sie sonst noch benötigen, bevor das Frühstück gebracht wird. Patienten, die operiert werden, bleiben nüchtern und müssen für den Eingriff vorbereitet werden.

Arbeitsatmosphäre ist mehr als angenehm

Im Laufe des Morgens werden viele Patienten in den OP oder zu Untersuchungen abgerufen, müssen dorthin gebracht und wieder abgeholt werden. Zwischendurch beantwortet man laufend die Klingel, hilft den Patienten beim Aufstehen und beim Gang zur Toilette oder bringt ihnen

Kurz notiert

Sauerstoff gegen Clusterkopfschmerz

Erstmals hat eine wissenschaftlich durchgeführte Studie die Wirksamkeit von reinem Sauerstoff bei Clusterkopfschmerz bewiesen. Schon seit mehr als 40 Jahren wird die Inhalation von reinem Sauerstoff bei den als unerträglich beschriebenen Kopfschmerzattacken empfohlen. In der Studie konnte der Schmerz bei fast 80 Prozent der Patienten binnen 15 Minuten gelindert werden. Dank dieser Ergebnisse dürfte sich Akzeptanz und Verbreitung in der Praxis weiter verbessern.

Risiko für IntensivPatienten gesenkt

Kaiserslautern: Ein Glücksfall G

bzw. fast drei Viertel (Google) gaben an, diese Angebote mehrmals pro Woche für das Studium zu nutzen. Während Angebote wie Lehrvideos oder Online-Kurse noch keine große Rolle spielen – mehr als 85 Prozent der Befragten hat angegeben, Online-Kurse selten oder nie zu nutzen – kommt dem Testen des eigenen Wissenstands mittels elektronischer Examensfragen eine größere Bedeutung zu. 40 Prozent nutzen diese Angebote mehrmals wöchentlich. Vor allem Studierende, die unmittelbar vor einer Prüfung stehen, schätzen diese Angebote.

etwas. Wenn gerade nicht so viel los ist, werden die Zimmer der entlassenen Patienten aufgeräumt und ausgewaschen. Diese Arbeit ist gerecht zwischen allen Mitarbeitern aufgeteilt; man muss nicht – wie in anderen Häusern – als Praktikant den ganzen Morgen alle anfallenden Nachtschränkchen auswaschen, ohne am Ende einen Patienten gesehen zu haben.

Tolles Betriebsklima belohnt

Die Arbeitsatmosphäre auf dieser Station ist mehr als angenehm: Als Praktikant wird man als vollwertiges Mitglied des Stationsteams angesehen. Folglich hat man die gleichen Pflichten und die gleichen, nicht so begehrten Arbeiten zu erledigen, darf dafür aber genauso die interessanten Dinge erledigen und bekommt viel gezeigt und erklärt. Der zu-

künftige Medizinstudent erfährt, welch anspruchsvolle, anstrengende und unersetzbar wichtige Arbeit das Pflegepersonal verrichtet. Hoffentlich wird sich uns dies für immer einprägen, sodass wir später als Ärzte produktiv mit dem Pflegepersonal zusammenarbeiten und auf ihren Rat hören, schließlich verbringen sie die meiste Zeit mit dem Patienten. es war eine tolle

Zeit!

Wer sich Mühe gibt auf der Station mitzuhelfen, wird jeden Tag durch ein wirklich tolles Betriebsklima belohnt, und kann manchmal sogar bei der Visite oder interessanten Prozeduren zusehen, die die Ärzte auf Station durchführen. Ich hatte zudem das ein oder andere Mal das Glück, auch mal im OP zusehen zu dürfen, was für Pflegepraktikanten ja eigentlich nicht vorgesehen ist. Ich habe mich sehr darüber gefreut und war richtig traurig, als meine sechs Wochen Pflegepraktikum vorbei waren – es war eine tolle Zeit!

Um lebensbedrohliche Erkrankungen in den Griff zu bekommen, erhalten Patienten auf der Intensivstation meist zahlreiche Medikamente gleichzeitig verabreicht. Pharmazeuten der Uni Heidelberg konnten jetzt zeigen, dass Ärzte mit Hilfe des Arzneimittel-Informationssystems „AiDKlinik“ Medikamenten-Wechselwirkungen stark senken können. AiDKlinik nutzt zahlreiche Patientendaten wie Alter und Nierenfunktion sowie Informationen zu etwa 64.000 Arzneimitteln. Gefährliche Interaktionen werden damit aufgedeckt. Falls nötig, werden Handlungsempfehlungen erstellt.

Aufklärung über Grauer Star-OP

In Indien sind mehr als 12 Millionen Menschen blind. Bei jedem Zweiten ist der graue Star die Ursache, der durch eine Operation leicht heilbar ist. Ein Krankenhaus im Bundesstaat Tamil Nadu bietet diesen Eingriff kostenfrei an, trotzdem sind viele Betroffene sehr zögerlich: „Teilweise besuchen die Betroffenen bis zu fünfmal ein Screening-Camp, bevor sie sich zu einer Operation entschließen können", sagt Dr. Robert Finger, Assistenzarzt an der Bonner Universitäts-Augenklinik. Er entwickelte gemeinsam mit dem einheimischen Personal Plakate und Handzettel in der Landessprache Tamil und mit vielen Fotos für Analphabeten. Speziell geschulte Mitarbeiter gingen mit diesem Material zur Landbevölkerung und klärten über unbegründete Ängste vor der OP und die Kostenfreiheit auf – mit gutem Erfolg, wie Dr. Finger berichten kann.

Gutartige Tumoren für Gewebezüchtung nutzen

Zellen gutartiger Tumoren können sehr schnell wachsen, zerstören aber nicht ihre Umgebung wie bösartige Tumorzellen. Ein Grund dafür sind Veränderungen des Chromosoms 19. Sie aktivieren eine ganze Gruppe von Genen, die sonst fast nur in der Embryonal- und Fetalentwicklung wichtig sind. Nach Bauanleitung dieser Gene entstehen micro-RNAs, die wiederum andere Gene beeinflussen. Wissenschaftler aus Hannover und Bremen prüfen jetzt, ob die „Tricks“, die den Tumorzellen das Wachstum ermöglichen, sich auch für die Gewebe-Regeneration einsetzen lassen.


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NEU! Der Hammerplan von MEDI-LEARN

In 100 Tagen zum 2. Staatsexamen Der 2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung umfasst laut neuer AO das gesamte klinische Wissen, so dass die geforderte Stoffmenge kaum zu bewältigen scheint. Eine genauere Analyse der bisherigen Hammerexamina hat jedoch gezeigt, dass inhaltlich eine große Übereinstimmung mit dem alten 2. Staatsexamen gegeben ist, während der Stoff des alten 1. Staatsexamens kaum geprüft wird.

Fit und gesund durch die WM Medizinisch zuständig für die Nationalelf: Prof. Tim Meyer von Irina Urig

A

b dem 11. Juni geht es rund in Südafrika, mit der Fußball WM 2010. Hier sind Konzentration, Fitness und Ausdauer gefordert - – besonders Krankheiten und Infektionen sind zu vermeiden. In diesem Artikel erfährst du, wie sich unsere Nationalmannschaft darauf vorbereitet hat und dem Ernst der Fälle vorbeugen möchte. Nur Michael Ballack (der bei der WM leider verletzungsbedingt fehlt) und Miroslav Klose sind so lange dabei wie er: Prof. Dr. med. Tim Meyer fährt als Mannschaftsarzt der Fußball-Nationalmannschaft auf seine dritte Weltmeisterschaft nach Japan/Südkorea 2002 und der Heim-WM 2006. Prof. Meyer, Ärztlicher Direktor des Instituts für Sport- und Präventivmedizin an der Universität des Saarlandes, betreut seit 2001 die Nationalkicker, nachdem er zuvor bereits mit dem U20-Team des Deutschen FußballBundes (DFB) bei Weltmeisterschaften in Nigeria 1999 und Argentinien 2001 war. Zuständig ist er für „alles, was nicht orthopädisch“ ist: für Infektionen, Allergien, Hauterkrankungen, Magen-DarmProbleme, aber auch für die leistungsdiagnostische Beratung der Trainer.

Eine „Komplettapotheke“ ist auch mit dabei

Mit Schmerzmittel, Grippemittel, Halstabletten und Herzmedikamenten im Gepäck fliegen Spieler und Betreuer der deutschen Fußballnationalmannschaft am 6. Juni zur Weltmeisterschaft nach Südafrika.

„Komplettapotheke“ mit über 100 verschiedenen Medikamenten eine

Dieser Analyse folgend haben wir einen Lernplan zusammen gestellt, in dem der Lernstoff auf das Wesentliche reduziert, strukturiert und auf 100 Tage verteilt wurde. Der 100-Tage-Lernplan und ausführliche Erläuterungen mit zusätzlichem Kreuzplan stehen im Internet zur Verfügung unter:

Für 23 Spieler, etwa ebenso viele Betreuer und die sonstigen Begleiter, hat Professor Tim Meyer eine „Komplettapotheke“ mit über 100 verschiedenen Medikamenten zusammengestellt. Er ist als Arzt nicht nur zuständig für die Spieler, sondern auch für den Betreuerstab. „Medikamente gibt es zwar auch in Südafrika, wir wollen aber nicht wegen jeder Halstablette in die Apotheke gehen“, erklärt Tim Meyer. Drei große silberfarbene Koffer hat er vor der WM gepackt, die außerdem auch medizinische Instrumente enthalten. „Die Vorbereitung auf das Turnier hat auch viel mit Bürokratie zu tun“, erklärt der Mannschaftsarzt. Unter anderem musste er die Medikamente für den Zoll deklarieren und medizinische

Unterlagen beim FIFA einreichen.

Weltfußballverband

Im Vorfeld gab es viel zu klären und erledigen

Die Spieler selbst traff Tim Meyer kurz vor dem Trainingslager und dem Benefizspiel gegen Malta in Aachen am 13. Mai. Im Vorfeld sprach er mit den Ärzten der

jeweiligen BundesligaMannschaften, aus denen die Spieler kommen und informiert sich über mögliche medizinische Probleme. Dann werden aktuelle Laborwerte aller Spieler noch einmal ermittelt. Es gibt einen kurzen medizinischen Check und ein Vorgespräch. „Dabei überprüfe ich aber nur gezielt eventuelle Ursachen von aktuellen Beschwerden.

also nicht auf ein vollkommen neues Klima umstellen. „Die Hygiene im Hotel ist gut. Südafrika ist, abgesehen von kleinen Gebieten, kein Malarialand. Auch Infektionskrankheiten sind dort für die Mannschaft kein besonderes Problem, deshalb sind die Spieler mit den üblichen Impfungen plus Hepatitis A-Impfung gut versorgt“, erklärt Tim Meyer. Vorbereitet hat er sich auf die üblichen Krankheiten oder Verletzungen, die während eines jeden Turniers auftreten können. Fußballer verletzen sich am häufigsten an Knien, Knöcheln, Beinen und Muskeln. Vorkommen können auch Halsentzündungen, grippale Infekte, Durchfall und Allergien. Generell hält Tim Meyer die Spieler aber für fit. „90 Prozent des Fitnesstrainings geschieht in den Clubs. Budestrainer Joachim Löw und sein Team betreuen die Männer nur vor und während der Weltmeisterschaft, also insgesamt sieben bis neun Wochen lang“, sagt der Sportmediziner. „Durch die besonderen Trainingsmethoden unserer Fitnesstrainer gewinnen die Spieler an Kraft und Schnelligkeit

und stabilisieren ihren Rumpfbereich. Das ist besonders wichtig beim Dribbeln und bei schnellen Wendungen“, erklärt der Mannschaftsarzt. Mit Bundestrainer Löw verbindet ihn ein enges Verhältnis, das er als „menschlich sehr angenehm“ bezeichnet. Mehr Distanz wahrt Tim Meyer zu den Spielern, da er als Arzt eine große Verantwortung trägt und die Männer im Krankheitsfall auch für spieluntauglich erklären muss.

Bei einem guten Start ins Turnier ist alles möglich“ Haben die Spieler, Betreuer und Mannschaftsarzt genug Zeit für die WM-Vorbereitung gehabt? Nach dem Länderspiel gegen Malta, dem Rehabilitations-Camp in Sizilien, dem Trainingslager in Südtirol und zwei weiteren Vorbereitungs-Länderspielen heißt es: Abflug nach Südafrika. musste die Nationalelf noch zwei weitere Länderspiele bestreiten. In der Vorrunde der Fußballweltmeisterschaft stehen für die deutschen Spieler nun die Mannschaften aus Australien, Serbien und Ghana.auf dem Programm. „Das ist eine schwere Gruppe, aber wenn die Nationalelf die Vorrunde packt, kann sie es auch bis ins Finale schaffen. Bei einem guten Start ins Turnier ist alles möglich“, sagt Tim Meyer.

Südafrika ist medizinisch weitgehend unbedenklich

Für einen kompletten medizinischen Check reicht die Zeit nicht“, sagt Tim Meyer. Der Austragungsort Südafrika ist laut Mannschaftsarzt medizinisch weitgehend unbedenklich: Es gibt keine Zeitverschiebung, und während der WM vom 11. Juni bis 11. Juli ist dort noch Winter. Dabei herrschen Temperaturen, die vergleichbar sind mit den aktuellen Frühlingstemperaturen in Deutschland. Die Spieler müssen sich

IMPRESSUM Herausgeber: MEDI-LEARN Verlag GbR Elisabethstraße 9, 35037 Marburg/Lahn Tel: 04 31/780 25-0, Fax: 04 31/780 25-29 E-Mail: redaktion@medi-learn.de, www.medi-learn.de Redaktion: Jens Plasger (Redaktionsleitung), Christian Weier (V.i.S.d.P.), Trojan Urban, Dr. Marlies Weier, Dr. Lilian Goharian, Susanne Kleemann, Florian Scheppelmann, Dr. med. Dipl.-Psych. Bringfried Müller, Thomas Brockfeld Lektorat: Jan-Peter Wulf und Kristina Junghans, Layout & Graphik: Carina Wild, Kjell Wierig, Fritz Ramcke, Bennet Drapatz Berichte: Josuah Merkl, Pressemeldung BAEK, bmvd, Sabine Wolf, Anna Wings, Marie-Luise Schiffmann, Redaktion MEDI-LEARN, Florian Schneider (Deutsche Röntgengesellschaft e.V.), CHE - Centrum für Hochschulentwicklung, Irina Urig, Sadia Rehmann, Iris Göbel, Ines Kuebart, Melanie Meier Druck: Druckerei + Verlag Wenzel, Am Krekel 47, 35039 Marburg/Lahn Tel: 0 64 21/17 32 60, Telefax: 0 64 21/17 32 69

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Anzeigenbetreuung: Christian Weier, Olbrichtweg 11, 24145 Kiel Tel: 04 31/780 25-0, Fax: 04 31/780 25-29 E-Mail: christian.weier@medi-learn.de. – Es gilt die Anzeigenpreisliste 03/2009. Bildnachweis: www.photocase.com, www.istockphoto.com, www.sxc.hu, www.pixelquelle.de, Artikelautoren, www.flickr.com, Oliver Vogelbusch Erscheinungsort: Marburg, ISSN 1860-8590 Die MEDI-LEARN Zeitung erscheint fünfmal pro Jahr und wird als Beilage der Zeitschrift Via medici aus dem Georg Thieme Verlag, Stuttgart, zugelegt. Der Bezug ist für Abonnenten der Via medici in deren Abonnement bereits enthalten. Der Einzelpreis beträgt 1,90 €. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos etc. kann der Verlag keine Gewähr übernehmen. Nachdruck – auch in Auszügen – nur mit vorheriger schriftlicher Zu­ stimmung. Der Verlag kann für Preisangaben keine Garantie übernehmen. Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Bei allen Gewinnspielen und Aktionen ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Anregungen und Redaktionskontakt per E-Mail unter: redaktion@medi-learn.de.

Deine Meinung ist uns wichtig! Wie gefällt dir diese Ausgabe unserer MEDI-LEARN Zeitung? Unter www.medi-learn.de/gw121 findest du einen kurzen Fragebogen mit drei Fragen zu dieser Ausgabe. Wir würden uns freuen, wenn du uns deine Meinung mitteilst. Mitmachen lohnt sich. Unter allen Teilnehmern verlosen wir Fachbücher im Wert von 300 Euro. Einfach Fragebogen ausfüllen und schon bist du dabei!

Verlosung: Bei allen Verlosungen in dieser Ausgabe ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Der Einsendeschluss ist am 30. September 2010. Die Gewinner werden regelmäßig im Internet unter www.medi-learn.de/gewinner bekannt gegeben.

Fußball-WM in Südafrika: Vier Wochen Spannung am Kap

Dein Artikel bei MEDI-LEARN? Wir freuen uns über die Zusendung von Erfahrungs­ berichten und anderen Artikeln und belohnen die Autoren mit Fachbüchern. Alle weiteren Infos findest du unter www.medi-learn.de/artikel.


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Das Gewinnspiel zu den MEDI-LEARN Foren Immer am Puls der Zeit: der große Treffpunkt für junge Mediziner

D

ie MEDI-LEARN Foren (www.medi-learn.de/foren) feiern bald ihr zehnjähriges Jubiläum und stehen ganz im Mittelpunkt dieser Ausgabe der MEDI-LEARN Zeitung. Die im Jahre 2001 gegründete Mediziner-Community marschiert mittlerweile zügig auf die eine Million Beitragsgrenze zu und hat sich zu einem beliebten Treffpunkt unter den Bewerbern, den Studenten und jungen Assistenzärzten entwickelt. Wir bieten auf der Mittelseite dieser MLZ einen Artikel, der die beliebtesten Beiträge aufführt. Der Inhalt dieses Artikels (siehe Seiten 6 und 7 dieser Ausgabe) sowie die Diskussionsforen unter www.medi-learn.de/foren sind Thema dieses Rätsels, dem wir uns in insgesamt 21 Fragen widmen. Wenn du den Artikel aufmerksam liest oder in den Foren online stöberst, kannst du die Antworten auf die Fragen ermitteln. Jeder zu erratende Rätselbegriff enthält einen Buchstaben für das Lösungswort, das es zu erraten gilt. Dieser Buchstabe ist im Begriff grau hinterlegt und muss der Reihenfolge der Fragen nach in das Lösungswort unten auf dieser Seite übernommen werden. Dort findest du auch die Angabe, wie du am Gewinnspiel teilnehmen kannst und welche Preise dich erwarten. Viel Spaß beim Rätseln! Frage 1

Antwort

Frage 3

Innerhalb der Lokalforen www.medi-learn.de/MT97 findet sich zu jeder Unistadt ein eigener Bereich. Gesucht ist der Name der sächsischen Landeshauptstadt, deren bauliche Monumente in Form von Zwinger und Stadtschloss ein Gedicht sind und dessen Uni sich großer Beliebtheit unter den dortigen Studenten erfreut.

Antwort

Im Großen und Ganzen sind die Foren auf der Überblicksseite www.medi-learn.de/foren in zwei Bereiche aufgeteilt. Neben den „Foren nach Studienabschnitten (Examensforen)“ gibt es als zweite und weitere Oberkategorie welche Foren?

Antwort

Wann erblickten die Diskussionsforen von MEDI-LEARN das Licht der Welt und wurden für die Öffentlichkeit zugänglich? Bitte die Jahreszahl als Wort eintragen.

Antwort

Du möchtest dich sprachlich fit machen für deinen Auslandsaufenthalt? Kein Problem, denn in einem besonderen Unterforum finden die Diskussionen ausschließlich in der verbreitesten Fremdsprache auf Erden statt. Wie heisst dieses Forum?

Antwort

Gesucht ist ein Fachbegriff für das deutsche Wort Doktorarbeit, der ebenfalls mit D beginnt und ins Deutsche übersetzt als „Auseinandersetzung“ oder „Erörterung“ bezeichnet werden kann. Diesem Bereich widmet sich übrigens ein ganzes Unterforum unter www.medi-learn.de/MT9

Antwort

Frage 13

Antwort

Frage 15

Mediziner sind natürlich sehr mit dem Lernstoff beschäftigt. Doch Gott sei Dank dreht sich in den Foren längst nicht alles um die graue Theorie oder die kommende Klausur. In welchem Unterforum finden sich zahlreiche „freie, themenungebundene Diskussionen“?

Frage 10

Antwort

Frage 11

Schaut man innerhalb des Bereiches der Allgemeinen Foren unter www.medi-learn.de/MT7 in Sachen Spezialforen genauer hin, so kann man einen kleinen Spezialbereich entdecken, der sich mit einer der Humanmedizin sehr nahestehenden Disziplin (eigener Studiengang) befasst und für die wir ebenfalls einen Bereich zum Diskutieren eingerichtet haben:

Frage 8

Antwort

Frage 9

Für das Unterforum „Klinik/Stex/Hammerexamen“ gibt es mit den Foren für die Famulaturberichte und die Doktorarbeit zwei Spezialforen. Zählt man in dieser Manier alle Unterforen durch, kommt man auf insgesamt wie viele Spezialforen (bitte die Zahl als Wort eintragen)?

Frage 6

Antwort

Frage 7

Gesucht ist der zehnte Buchstabe des Titels eines Unterforums, in dem du Bücher, medizinische Modelle und sonstiges kaufen oder verkaufen kannst – also eine Art Trödelladen für junge Mediziner. Wie heißt das Forum?

Frage 4

Antwort

Frage 5

Wie viele weitere Spezialforen gibt es innerhalb des Unterforums „vor dem Studium-Studienbeginn“ als gesonderte Bereiche? Bitte die Anzahl als Zahl in Worten eintragen!

Frage 2

Antwort

Viele Mediziner tummeln sich während des Studiums mindestens einmal im Ausland. Nicht immer muss es ein Land in Übersee sein. Denn ein kleines Alpenland überzeugt immer mehr Mediziner schon als Student von seinen guten Bedingungen. Dieses Land ist Thema in einem gesonderten Forum unter www.medi-learn.de/MT93

Für gestresste Assistenzärzte gibt es natürlich auch ein besonderes Fleckchen, das Forenuserin Feuerblick unter www.medi-learn.de/MF22233 eröffnete. Wie lautet das erste Wort im Titel dieses Beitrags, indem junge Assistenzärzte sich über die Arbeit austauschen können?

Frage 12

Antwort

Im Bereich des Forums zum Praktischen Jahr (PJ-Forum auf in die Praxis: www.medi-learn.de/MT24) gibt es zwei interessante Unterforen. In einem kannst du deine Erfahrungen über das Klinikleben austauschen, im anderen geht es mit Fallbeispielen und Kasuistiken ganz um die Praxis. Wie heisst dieses zweite Unterforum?

Im Unterforum „Fachsimpelei“ im Bereich der „Allgemeinen Foren“ finden sich Diskussionen zum Kleingedruckten in den Lehrbüchern, hier darf also gefachsimpelt werden. Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, findet sich hier innerhalb des Forums auch der Beitrag mit dem „Fachsimpelei-Quiz“. Welcher User hat diesen Beitrag gestartet?

Frage 14

Antwort

Gesucht wird der siebte Buchstabe des Titels eines Unterforums, das sich allgemein rund ums Medizinstudium dreht und in dem du weitere Bereiche rund um die AO, Familie und auch zur Zahnmedizin findest.

Gesucht ist das dritte Wort im Titel eines Unterforums, in dem sich alles um die Ausbildung in klinischen Semestern dreht.

Frage 16

Antwort

Antwort

Frage 17

Das Forum bietet direkt oben zahlreiche Orientierungshilfen an, so zum Beispiel die Hilfe oder die Anzeige der heutigen Beiträge. Wie heisst ein weiterer Kompass, der dir als Funktion das Durchstöbern des Forums abnimmt und zu entsprechenden Begriffen passende Beiträge ermittelt?

Antwort

Frage 19

Vor den Erfolg haben die Göttern den Schweiß und vor die erste Stelle das Bewerbungsgespräch gesetzt. Damit du hier nicht gänzlich unvorbereitet ins Feld ziehst, findest du in den Foren eine Anhäufung von möglichen Themen, mit denen der künftige Chef dich konfrontieren könnte. Wie lautet das erste Wort im Titel des Beitrags www.medi-learn.de/MF26253?

Frage 18

Antwort

Im gut besuchten Unterforum „Vorklinik/Physikum“ darf ein Beitrag natürlich nicht fehlen, den der Benutzer namens Pink Elephant initiierte und der sich ganz den unliebsamen Dingen im Rahmen der ersten vier Semester widmet.

Welche Sonderform der „Selektion unter jungen Medizinern“ wird mittels eines speziellen Verfahrens in einigen Bundesländern durchgeführt und ist Thema und Titel im Beitrag unter www.medi-learn.de/MF55396 (gesucht ist die Abkürzung)?

Frage 20

Antwort

Antwort

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Frage 21

Antwort

Viele Studenten werden bereits vor Abschluss der universitären Ausbildung Vater oder Mutter. Natürlich haben studentische Eltern erhöhten Bedarf an Austausch zu diesen familiären Themen. Wie heißt der gesonderte Bereich, der sich innerhalb des Forums Studium/Allgemeines speziell zu diesem Zweck befindet?

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MLZ

Seite 12

Juni/Juli 2010

www.medi-learn.de

Das akademische i-Tüpfelchen Tipps und Infos zur medizinischen Promotion von Sadia Rehmann

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egen Ende des fünften Semesters fangen viele Medizinstudenten an, sich nach einem Thema für ihre Doktorarbeit umzuschauen. In den Seminarund Vorlesungspausen bilden sich kleine oder größere Grüppchen, die den jungen Neudoktoranden lauschen, wenn sie über ihre Arbeit erzählen. Das ist gut, denn auf diese Weise kriegt man Mut, sich selbst auch auf die Suche nach der geeigneten Doktorarbeit zu begeben.

Promotionsstelle auf Anhieb

Eine Doktorarbeit zu finden, erwies sich an unserer Uni als einfach: Es wurden Dissertationen am Schwarzen Brett ausgeschrieben, oder sie standen direkt auf den einzelnen Klinikumsseiten. Auch die Fachschaft unterhält meist eine ganze Liste. Schon zu Beginn der Klinik ermutigten uns die Professoren in den Vorlesungen, eine Doktorarbeit zu beginnen.

Sie präsentierten uns ihre eigenen Forschungsprojekte und boten offene Doktorandenplätze an.

Experimentelle Doktorarbeit hält Weg für wissenschaftliche Karriere offen Theoretisch ist es aber auch möglich, jeden beliebigen Professor oder Privatdozenten zu fragen, ob er eine Promotionsstelle zu vergeben hat. Tipp: am besten gleich die Professoren ansprechen, für deren Fachrichtung man sich am meisten interessiert! Doktorarbeit ist nicht gleich Doktorarbeit. Es gibt verschiedene Typen: die experimentelle Arbeit, die klinische Arbeit, die statistische Arbeit oder die theoretische Arbeit (häufig in der Medizin-Ethik angesiedelt). Ich selbst habe eine experimentelle Arbeit angenommen. Sie lässt in der Regel auf eine bessere Note hoffen. Wer eine Karriere als „großer Forscher“ anstrebt, dem empfehle ich diese Art der Doktorarbeit.

Der Doktor & das liebe Buch

Mit ihr haltet ihr euch den Weg für eine wissenschaftliche Karriere offen. Wer weiß, vielleicht wollt ihr später doch noch euren „Prof.“ vor dem „Dr.“ stehen haben? Im Idealfall ist es dann sogar ein Thema, das ihr später zur Weiterforschung anstrebt. Doch Vorsicht: Nicht jeder ist dafür geschaffen, stundenlang im Labor zu stehen oder mit Labortieren zu arbeiten. In der Regel muss man für die „Experimentelle“ insgesamt mehr Nerven mitbringen. Ist beispielsweise eine hart erarbeitete Zellkultur nach zwei Tagen plötzlich mit einem Pilz befallen, kann man alles verwerfen und muss noch mal von vorne anfangen.

Die Qual der Wahl

Das Angebot an Doktorarbeiten ist groß und die Kunst besteht darin, die richtige für sich auszusuchen. Man sollte sich im Vorfeld überlegen, wie anspruchsvoll und zeitaufwendig die persönliche Arbeit sein darf. Bevor ihr euch also auf die Suche macht, solltet ihr euch selbst folgende Fragen stellen: Wie viel Zeit will ich investieren? Bin ich bereit ein Semester auszusetzen? Will ich in einer Gruppe mit anderen Doktoranden arbeiten oder lieber allein? Welche grobe Fachrichtung strebe ich an? Und: Soll es lieber eine experimentelle, klinische oder doch lieber eine statistische Arbeit sein? Wenn es euch nur um den Titel an sich geht, empfehle ich eine „schnellere“ Arbeit als die experimentelle Dissertation, eine statistische Arbeit tut es dann auch. Habt keine Angst davor, euch viele verschiedene potentielle Arbeitsplätze anzuschauen. Wägt die Vorund Nachteile der euch angebotenen Arbeiten ab, und sucht euch die eurer Mei-

Viele Einzelne ergeben ein Viel Das Netzwerk you-manity stellt sich vor von Iris Göbel und Ines Kuebart

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ragst Du Dich auch, was Humanitäre Hilfe eigentlich auszeichnet? Beschäftigst Du Dich mit entwicklungspolitischen Themen? Oder willst Du gerne ein Projekt entwickeln und dieses umsetzen? Diese Fragen haben wir, eine Gruppe Tübinger Medizinstudenten, uns auch gestellt. Dabei bemerkten wir, dass die Möglichkeit für Studenten, sich an Projekten zu beteiligen zwar vorhanden ist, die Schwierigkeit aber darin liegt, einen Zugang zu der Thematik zu finden. Viele Studenten haben zwar Ideen für Projekte, ihnen fehlt aber die Unterstützung um diese konkret umsetzen zu können; sie möchten sich zwar gerne engagieren, wissen aber nicht wie und wo. Dies brachte uns letzten Herbst dazu, das studentische Netzwerk „you-manity“ zu gründen. Unter dem Dach der Stiftung des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin (DIFKM) in Tübingen wollen wir junge, an huma-

nitärer Arbeit interessierte Menschen zusammenführen, weiterbilden und Projektideen entwickeln, die dann umgesetzt werden. Zudem erfordert Humanitäre Arbeit umfassende Ansätze, um wirklich effektiv sein zu können. you-manity möchte daher interdisziplinär sein, um die vielen Fragen und Aspekte angehen zu können. Bei unseren wöchentlichen Treffen wechseln sich Vorträge zu spannenden Themen der Humanitären Hilfe und Arbeitstreffen der verschiedenen Projektteams ab. Die Homepage www.youmanity.org soll als Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen allen en-

gagierten und interessierten Menschen dienen. Die Wissensdatenbank wird Artikel und Dokumente enthalten, die den Einstieg in die Humanitäre Hilfe und Katastrophenmedizin erleichtern.

Vormittags wird Theorie gelehrt, nachmittags finden Übungen statt Zudem werden dort Informationen über verschiedene Organisationen und Standards für den Aufbau und die Durchführung eines Projekts zu finden sein. Vom 19. bis 26. September organisieren wir zusammen mit der Stiftung des DIFKM

nung nach am besten passende aus. Für mich war es zum Beispiel sehr wichtig, dass ich für meine Arbeit kein Semester aussetzen musste. Endlose Nachmittage im Labor nach einem langen Unitag sind okay, aber ein Aussetzen kam für mich nicht in Frage! In so einem Fall ist es wichtig darauf zu achten, dass das Labor möglichst nah an den Unterrichtseinrichtungen liegt. Damit man in den Freistunden mal eben „rüberhuschen“ kann!

Doktorvater kennen lernen

Das erste Gespräch mit eurem Doktorvater / eurer Doktormutter ist auch gleich das wichtigste: Hier findet ihr heraus, was für ein Typ er oder sie ist. Ihr sucht jemanden, der euch hilft. Jemand, der nicht allzu unkommunikativ ist und schon mit seinem eigenen Arbeitsberg nicht zurande kommt. Ihr braucht jemanden, der euch schnell und richtig zu einem Titel führt. Auch ein allzu „lieber“ Doktorvater, der euch nicht zur Eile drängt, ist nicht optimal, denn ihr solltet möglichst zügig fertig werden! Im PJ nämlich kann man der Dissertation nur noch den letzten Schliff geben, und wenn man einmal als Assistenzarzt eine Stelle angenommen hat, findet man kaum noch Zeit zum Schreiben. Auch wichtig: In diesem ersten Gespräch solltet ihr klären, ob der Doktorvater in der nächsten Zeit an der Uni bleiben wird. Eine sehr wichtige Frage! Er wird euch nicht hinterherlaufen, sondern ihr ihm! Ich habe mitbekommen, wie einige Doktoranden alles hingeschmissen haben, als ihr Doktorvater in eine weit entfernte Uni umzog. Und: Gibt es zusätzlich einen Betreuer?

Versucht Veranstaltungen und Kongresse zu besuchen. Ist alles vorhanden?

Weitere Dinge, die zu klären sind: Sind alle Gerätschaften da, die ihr benötigt? Wenn nicht, sollte die Anschaffung in sehr naher Zukunft in Aussicht stehen. Sonst geht wertvolle Zeit verloren! Wo genau werdet ihr arbeiten und wie viel Zeit wird der praktische Teil in Anspruch nehmen? Schließlich gilt die goldene Regel: Man muss dreimal so viel Zeit veranschlagen wie ursprünglich angedacht. Weitere Tipps: Fortsetzung im Digitalen Nachschlag (siehe Kasten rechts auf dieser Seite)

Online geht's weiter

Wie immer gibt es auch zu dieser Ausgabe der MEDI-LEARN Zeitung wieder eine Extraportion für besonders MLZHungrige: Ausgabe 29 unseres Digitalen Nachschlags präsentiert dir weitere spannende Artikel – dieses Mal unter anderem zu den Themen Thoraxchirurgie und Rehabilitation – sowie Fortsetzungen von Beiträgen aus der gedruckten Version. All das erfährst du im Digitalen Nachschlag. Er steht kostenlos als PDF im Internet zur Verfügung. Einfach die folgende Seite aufrufen:

www.medi-learn.de /mlz-nachschlag

Nachschlag Die Extraportion Diese Artikel findest du im Online-Teil unserer Zeitung:

Studium

Akademisches i-Tüpfelchen, Teil 2 Im zweiten Teil ihres Ratgebers zur medizinischen Promotion geht Sadia Rehmann auf Fragen wie z.B. Publikationsmöglichkeiten ein. Wie kommt man als Medizinstudent vom Kreuzen zum eigenständigen Schreiben? Und überhaupt: Macht das Kürzel vor dem Namen Sinn? Mehr dazu im DNS!

Famulatur

Rehabilitation in Bad Driburg Eine gebürtige Westfälin, die im österreichischen Graz studiert, zieht es wie so viele Medizinstudenten zur Famulatur zurück in heimische Gefilde. In der RehaKlinik in Bad Driburg werden vor allem Patienten nach einem Herzinfarkt behandelt. Wie die Arbeit in einer solchen Einrichtung aussieht, schildert euch Christiane Dröge.

PJ und der AVT-Chirurgie des Universitätsklinikums Tübingen die 1. Tübinger Summer School Katastrophenmedizin und Humanitäre Hilfe. Das Besondere ist vor allem der sehr praxisorientierte Ansatz: Vormittags wird Theorie gelehrt, nachmittags finden Übungen statt. Als Dozenten konnten wir bekannte Experten der jeweiligen Fachgebiete gewinnen. Anmeldeinformationen findest Du auf unserer Homepage. Hast du Lust mitzumachen? Dann werde you-manity-Botschafter in deiner Stadt! Wir suchen nach Leuten, die das you-manity-Konzept gerne weiter tragen möchten und unterstützen dich bei deinen Ideen. Melde dich einfach!

Thoraxchirurgie in Kanada Ein Tertial im schönen Ontario – das hat Josefine Theresia Maier absolvieren dürfen. Neben schöner Natur gab es hier aber auch eine Menge Arbeit für die PJlerin – mit dem Effekt, dass sie sich jetzt in praktischer Hinsicht viel besser ausgebildet fühlt. Was genau sie in Kanada gelernt hat, lest ihr im DNS.

Wissenschaft

Therapie-Transfer nach Südafrika Die Therapie für HIV-Patienten ist in den vergangenen Jahren deutlich effektiver geworden. Dazu hat auch Professor Hartwig Klinker vom Universitätsklinikum Würzburg beigetragen. Bald sollen von seiner Methodik auch Patienten in Südafrika profitieren. Lest im DNS, wie die Therapie aussieht.

Infos unter: www.you-manity.org Ausland

Tansania: die Stationen Wie sieht eigentlich die Stationsarbeit in einem Krankenhaus Tansanias aus? Anna Wings hat sich die Mühe gemacht und beschreibt für euch die diversen Stationen (Chirurgie, TBC, Neugeborene etc.) sowie die “Outreach Clinic”, bei der die Ärzte vor Ort in entlegenen Gebieten Sprechstunden abhalten.

MEDI-LEARN Zeitung 03/2010  

Die MEDI-LEARN Zeitung im Printformat. Sie enthält auf 12 Zeitungsseiten News und Informationen für Medizinstudenten und Jungärzte und ersc...

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Die MEDI-LEARN Zeitung im Printformat. Sie enthält auf 12 Zeitungsseiten News und Informationen für Medizinstudenten und Jungärzte und ersc...

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