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MLZ

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April/Mai 2008

www.medi-learn.de

Famulieren auf dem Dach der Welt Ein Bericht aus Nepal

Leider sind Seitenzahl und Erscheinungshäufigkeit der MEDI-LEARN Zeitung begrenzt, so dass wir nicht immer alle Texte berücksichtigen können, die ihr uns zusendet. Genauer gesagt: berücksichtigen konnten, denn nun gibt es den Digitalen Nachschlag bereits zum 14. Mal mit weiteren spannenden Artikeln – aktuell über Migräne – und Ergänzungen zu den Berichten der Print-Ausgabe. Der Digitale Nachschlag steht kostenlos als PDF im Internet zur Verfügung. Einfach die folgende Seite aufrufen:

von Felix Reschke

N

epal: Das Königreich im Himalaja und seine durch den Buddhismus und Hinduismus geprägte Kultur hat mich schon lange fasziniert. Als ich, eher durch Zufall, bei einer Routineuntersuchung im Rahmen meiner Doktorarbeit, zufällig auf Nepalmed und Arne Drews stieß, waren die Weichen quasi gestellt. Nepalmed ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet von Arne und Silke Drews, die sich der Unterstützung des nepalesischen Gesundheitssystems verpflichtet sehen. Da in Nepal nur ein Zehntel der Bevölkerung Zugang zu medizinischer Hilfe hat, versucht der Verein, nepalische Initiativen auf dem Gebiet des Gesundheitswesens zu fördern, insbesondere zur Ausund Weiterbildung von medizinischem Personal. Seit 2000 besteht der Verein und hat sich gut entwickelt: Mittlerweile unterstützt Nepalmed das Model Hospital in Kathmandu (KMH) mit Instrumenten und Stipendien für die Facharztweiterbildung, die assoziierte Organisation Public Health Concern Trust (PHECT), das Community Hospital in Amp Pipal, das Eye Hospital in Kathmandu sowie regionale Krankenhäuser in Simikot und Dolakha. In allen Kliniken können über Nepalmed Famulaturen vereinbart werden. Die Bedingungen und Voraussetzungen kann man der Homepage (siehe Textende) leicht entnehmen.

Bewerbung über den Verein

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Nachschlag

In Nepal erwartet einem eine völlig andere Kultur und Lebensweise

pali, die Städte kennen, zu langweilig ist. Des Weiteren gibt es CMAs: Diese „clinical medical assistants“ haben eine etwa dreijährige Ausbildung und bilden in weiten Teilen Nepals das Rückgrat des Gesundheitssystems. Sie untersuchen Patienten in der Ambulanz, diagnostizieren und therapieren einfach Fälle selber.

Die Extraportion

Wenn sie nicht weiter wissen, wird der Patient an Dr. Wolfhard weitergeschickt. Dr. Wolfhard bekommt übrigens kein Gehalt für seine Tätigkeit, erhält aber mit seinen Operationen, bei denen er zugleich der Anästhesist ist, das Krankenhaus am Leben. So hart es deshalb auch klingen mag, wenn den meist armen Nepalesen

Geld für ihre Behandlung abverlangt wird: Die Mitarbeiter des Krankenhauses müssen natürlich auch etwas verdienen.

Physiologie – Der Mensch im Mittelpunkt! WEBSITE Kapitel 19

432

· Geschma hmack ck und Geruch Geru ruch

Reiztransduktio

ä 19.2. Riechstörungen

rungen sind häufig, wobei die Ursachen meist in einem

Defekt des Rezeptorproteins zu suchen sind, seltener Rezeptor löst n. Der Kontakt zwische einen intrazell spielen zentrale Missbildungen eine Rolle. Eine angebon Duftstoff chanismus und (second messeng ulären Signalverstärkun rene komplette Anosmie ist eine seltene Erkrankung. gsmeBiochemische er-Kaskade) aus (. Am Methoden wird sie für das sog. Kallman-Syndrom beAbb.häufigsten 19.8 A). Duftmoleküls zeigten, dass die Bindung an den spezifisc schrieben, ebenso beim Turner-Syndrom (X0). Die meisaktiviert und eines hen Rezepto dies wiederu r Dies führt m das Enzym ein Golf-Protein dazu, dass Adenylatzyklase die Konzent Zelle schnell . ration von ansteigt und cAMP in der wieder abfällt. clamp-Technik Mithilfe der war Zilienstrukturen es möglich, selbst patch aus den (< 0,5 μm) zustanzen kleine Membra sehr feinen (. Abb. 19.8 nflecken B). Experim von der zytosoli ausente daran cAMP direkt schen Seite der Zellmem zeigten, dass Ionenkanäle bran aus durch ein- und zweiwer unspezifisch permeabel tige Katione (. Abb. 19.8 für n geöffnet C). klische NukleotSie gehören zur Superfam werden können ilie der durch näle, den sog. ide (cAMP/cGMP) zyaktivierten CNG-Kanälen IonenkaAktivierung (s. eines einzigen auch Sehtransduktion Duftmolekül ). Die Rezeptorprotein kann 1.000–2 s durch ein erzeugen und .000 solcher entsprechend cAMP-Moleküle erklärt die viele Ionenka ungewö näle stimmte Duftstoff hnlich niederen Schwelle öffnen. Dies nwerte e. Die einström Ca 2+) bewirke enden Katione für ben eine Depolar n (Na+ der Zelle. Am isation, das Rezeptorpotenz , Übergang zum Nervenf lokalen Potenzia ortsatz werden ial frequenz umgesetle in eine Erhöhung der diese Aktionspotenzia zt. l3Adap

NEU

19

433 en auf einer respiraten Störungen des Geruchssinns beruhen ierzu zählen neben torischen oder konduktiven Störung. Hierzu den Grippehyposmien und -anosmien auch Nasenfremdakologisch chemische körper, Tumoren, Polypen und pharmakologisch anid- und Chlorverund industrielle Schadstoffe (Blei-, Zyanidbindungen). Riechstörungen, die ihree Ursache im zentralen Bereich haben, sind meist traumatisch, h, degenerativ oder durch hirnorganische Prozesse bedingt. ngt. Hierbei spielen en Kopfverletzungen, Schädel-Hirn-Traumen nach schweren moren der vorderen sowie subdurale Blutungen und Tumoren Schädelgruppe eine wichtige Rolle.. Auch bei einem Teil der ten GeruchshalluzinatioSchizophrenien und Epilepsien treten rkrankungen, wie Alznen auf, und neurodegenerative Erkrankungen, heimer oder Parkinson, zeigen einee ausgeprägte Hyposmie als Erstsymptomatik.

tation. tige Ca 2+-EmpfindAn diesen CNG-Kanä len wurde lichkeit eine funktione Innenseite ll wichder Membran gefunden. Je weniger 2+ , desto Ca -Ionen keit des Kanals. auf der Da Ca 2+ durch höher ist die Öffnungs . Abb. 19.8. Kanalöffnung wahrscheinlichden Schema der die Ca 2+-Konzentr Kanal fließt, wird er Transduk A Die Bindung sich kurze Mitwirkun tionskask ation in der Zeit nach eines Duftstoffm g von Calmodul ade in Riechzell Zelle erhöhen tstoffmole protein bewirkt Riechz en. in den Kanal Prozess, der oleküls küls an ein und unter eine G-Protein abschalten zur spezifisches otein-verm zyklase (AC), (. Abb. 19.8 strömende 2+ Adaptation auf zellulärer RezeptorRez ittelte die einen Anstieg -vermittel te Aktivierun Ca kann Ebene beiträgt. D). Ein stieg kann direkt g zusätzlich 2+ und durch Ade einen unspezifis von cAMP in der Zelle der AdenylatCa -aktivierte Das einden erhöhten fischen Sinneszelldendriten hervorruft. Chloridkanäle chen Kationenk Chloridausstrom risation beitragen cAMP öffnen anal in der öffnen. zur Verstärku . n. fleckchens Membran ng der Depolaaus dem Zilium B Schema der Entnahme Membra des clamp-Pip einer Riechsinn eines Mem Membranette. Die zytoplasm Elektrische eszelleDarstellung . Abb. bran 19.7.zeigt Riechrezeptorproteine. A Schematische Riechschleimhaut, die den Rezeptor R14 bzw. R18 exprimieren. mithilfe matische atische Zellsignale patch nach außen Seite der entnomm der pa pressionsmuster von olfaktorischen Rezeptorder sieben transmembranen Domänen RiechD Topographisches Expressionsmuster (inside die Wirkung de eines menschlichen enen Me Memvon Reizsubst out-Konfiguration). thel der Ratte. Die Rezeptormarkierung wurde rezeptorproteins. B Dreidimensionales eines Riechrezeptors, Auf diese Weise subtypen im Riechepithel Membraninnenseite anzen ! Die Reaktion nzenModell auf Rezeptorkann en der Sinnesze Kanal-Kom getestet idisierungstechnik erreicht. (Nach Professor durch die in situ Hybridisierungstechnik abgeleitet des Sehfarbstoffes Rhodopsin. C Verzelleaus t werden. plexe d aufStrukturdaten Zugabe von bis auf das der llen auf Duftreize C Reaktion Duftstoff. molekulare henheim, mit freundlicher Genehmigung) Breer, Universität Hohenheim, von zwei unterschiedlich gefärbten Riechsinneszellen in der einer Riechsinn Öffnung können teilungdie Niveau mit von Ionenkan ff. Nach kurzer Latenz eesMethoden elektrophysiolog (ca. 200 ms) vierung älen verfolgt werden n erfolgt erf ischen beruht. einer second messenge in der Zellmembran, die auf der Aktier-vermitt r-vermitteelten Die untersten Akt lten Transdukt Die Elektrop Spuren zeigen in höherer cAMP-aktivierte ionskaskade Zeitauflös hysiologie ung. (Nach (Elektroolfaktog blockiert mithilfe potenziale, Kationenk h Zufall et anäle anä al. 1993). D Aktionspotenzia von Kalziumca ramm, Rezepto tionenkan Kalziumeinstro almodulin der Sinnesze lmodulin le) nstrom al r(Adaptatio den cAMP-akt llen auf Duftreiz ermöglicht, die Reaktion Frosches, n). E Rezeptorp ivierten Kazeptorpot die mit ootenzial enzial einer e zu registrie ren. Die Ampli- wurde. Beachte den (links) und p-Hydrob -Hydrobenzaldehyd Riechzelle des großen Wirkungs enzaldehy d (rechts) stimulier lichen Struktur stimuliert unterschi erschied der Duftmole kungsunt ed trotz der külee sehr ähn-

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WEBSITE

III · Allgemeine Allgeme gemeine und Spezielle Sinn Sinnesphysiologie nesphysiologie

transmembranär Verlaufsformen. Bei Riechstörungen kann man verschiee Domänen Riechzelle besitzen (. stellt vermutl den19.7 schwere Verlaufsformen unterscheiden: Abb. A, B). Jede ich nur einen von Rezepto rproteinen oder 5 wenige Anosmie ist der komplette Verlust des Geruchsher, Typen unter den Riechsinneszelle sodass es ca. 350sinnes, Spezialisten III der In-situ-H n ybridisierungstecgibt (. Abb. 19.7 5 von partieller Anosmie spricht man bei teilweisem C). Mithilfe ordnung spezifisc hnik konnte Duftklassen, eineVerlust solchevon zonen – symmet her Rezeptorneuron Ane in vier 5 Expressi von Hyposmie bei verminderter Riechleistung. risch für beide sen werden onsNasenhälften (. Abb. topie des olfaktor 19.7 D). Sie ist Grundla – nachgewieGenetische bedingte partielle GeruchsstögeUrsachen. ischen Systems der Chemo.

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Diese Artikel findest du im Online-Teil unserer Zeitung:

Forschung

Wer also die echte

Herausforderung sucht – hier wird er sie finden

Gesamte Palette der Medizin

Entsprechend unproblematisch die Bewerbung: Auf der Webseite kann man sich nicht nur über die gesamte Arbeit des Vereins informieren, sondern auch Berichte ehemaliger Famulanten in den verschiedenen von Nepalmed unterstützten Krankenhäusern studieren. Mittels der elective information erfährt der Interessierte alles Wissenswerte über Nepal und Famulaturen. Zur Bewerbung schickt man einfach eine Mail mit allen Wünschen (in Deutsch) an die angegebene Mailadresse. Dagegen ist es völlig sinnlos, das Krankenhaus direkt anzuschreiben. Hierzulande kann man sich gar nicht vorstellen, welch ein rares Gut Strom und eine vernünftige Internetverbindung an manchen Orten der Welt darstellen! Deshalb kann eine Anfrage schon aus Ressourcen schonenden Gründen unbeantwortet bleiben. Wenn man eine Zusage erhält, wird erwartet, dass man Mitglied bei Nepalmed wird, was einen Jahresbeitrag von 15 Euro bedeutet. Für die Vermittlung verlangt der Verein weitere 50 Euro. Das Geld wird in einen Charity Found eingezahlt, von dem die Behandlung von unterprivilegierten Patienten in Amp Pipal gewährleistet wird.

Das Amp Pipal Community Hospital ist ein ehemaliges Missionskrankenhaus und hat für die Region einen rechten guten Standard. Es besitzt ein Röntgengerät, zwei Ultraschallgeräte, ein EinKanal-EKG und vor allem einen OP. Der einzige Arzt dort ist Wolfhard Starke, ein deutscher Unfallchirurg und ehemaliger Chefarzt. Er wird offiziell unterstützt von einem jungen nepalesischen Doktor, der wie alle Anwärter im Rahmen ihrer Ausbildung drei Jahre in der Provinz arbeiten muss, bis er in einer der großen Städte tätig werden darf. Offiziell insofern, als er in den fünf Wochen meiner Anwesenheit gerade einmal fünf Tage da war. Den Rest verbringt er auf irgendwelchen Tagungen und Seminaren weit weg von Amp Pipal, wo es den Ne-

Online geht es weiter

Das Krankenhaus umfasst 40 Betten plus fünf ausgelagerte Tuberkulosebetten. Es gibt eine Männerstation, eine Frauenstation, eine Kinderstation, eine allgemeine Station, ein paar Intensivbetten – hier ist Sauerstoff verfügbar und es sind die zum Schwesternstützpunkt am nächsten gelegenen Betten – sowie eine Station für präund postpartale Frauen mit Kreißsaal. Mach euch auf eines gefasst: Man ist mit der gesamten Palette der Medizin konfrontiert. Infektiologie: Ascariasis, Giardiasis, Chlamydien, Sepsis, Otitis media, Malaria, HIV, Hakenwürmer, Typhus, TBC, Lepra, Mumps, Abszesse, Cysticercosis. Unfallchirurgie: Brüche, Luxationen, Schnittwunden. Neurologie: Epilepsie, Querschnittslähmungen, Meningitis, Apoplex, Depressionen und Gynäkologie: Schwangerschaften, Placenta praevia, PID, Abrasio und Hystektomien. Alles das gehört zum Standardprogramm. Außerdem hat fast jeder Patient eine Gastritis, COPD – oder beides. Als Famulant in Amp Pipal ist man also mit sehr vielen völlig unterschiedlichen Krankheitsbildern konfrontiert, die außerdem meist ausgesprochen ausgeprägt sind, da die Leute spät in die Klinik gehen. Und das alles wird behandelt von einem einzigen Arzt! Wer also die echte Herausforderung sucht – hier wird er sie finden. Zeit für Fragen blieb trotz natürlich vieler Fragezeichen tagsüber nicht. Doch nach Klinikschluss, wenn man mit Dr. Wolfhard bei einem Bier in einem der nahegelegenen Shops sitzt, hat man dazu Gelegenheit. Lust auf mehr bekommen? Hier könnt ihr euch informieren: www.nepalmed.de

MEDI-LEARN PODCAST Diesen Artikel gibt es online auch als Audio-Datei zum Download unter: www.medi-learn.de/podcast

Wirkstoff gegen Hepatitis B Wissenschaftler des Universitätsklinkums Heidelbergs haben einen Eiweißbestandteil (Peptid) des Hepatitis B-Virus entdeckt, das, im Mausmodell angewandt, erfolgreich eine Virus-Infektion verhindern kann. Weitere Studien sollen jetzt zusätzliche Informationen über den völlig neuartigen Wirkstoff liefern, das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt diese so genannten präklinischen Untersuchungen mit insgesamt 1,8 Millionen Euro.

Migräne durch Ärger Allein in Deutschland leiden acht Millionen Menschen unter Migräne. Im Durchschnitt haben Migränepatientinnen sieben mal pro Monat eine Attacke. Sehr pauschal wird Stress als ein wichtiger Auslöser einer Migräneattacke angesehen.

Ausland

Praktikum in guter Luft Für das einwöchige Praktikum zum Thema Allergie-Asthma in der Hochgebirgsklinik Davos in der Schweiz bewarb sich Anna Alicja Christow bei Dr. Duchna in der Inneren Abteilung für Pneumologie im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum. Ihren Aufenthalt und besonders die Umgebung mit der Mögklichkeit, in der Mittagspause Ski fahren zu gehen, hat sie sehr fasziniert.

HIV - ein alltägliches Problem! In dem Fortsetzungsartikel berichtet Emar Ngo darüber, wie das Arbeiten auf Station war. Typische Studentenjobs, aber auch schöne Abwechslungen in anderen Bereichen haben ihm große Freude bereitet. Verkehrsunfälle und Gewaltverbrechen waren Alltag in Kapstadt. Auch außerhalb der Klinik kann Emar es nur empfehlen, dieses Land näher kennenzulernen. Südafrika - ein Land für Nicht-Jedermann!

Hallo Deutschländer! Nach einem achteinhalbstündigen Flug betrat Mario Strammiello zum ersten Mal amerikanischen Boden. Er entscheid sich dafür, eine Famulatur bereits nach dem Physikum in Sturgis, Michigan zu verbringen. Jedoch stellte Mario auch fest, dass die US-Patienten eine hohe Erwartungshaltung haben, aber wenig Folgebereitschaft. Ob sich Mario vorstellen kann, später in den USA arbeiten zu wollen, erfahrt ihr im Digitalen Nachschlag. Alle Artikel findet ihr kostenlos unter:

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MEDI-LEARN Zeitung 02/2008  

Die MEDI-LEARN Zeitung im Printformat. Sie enthält auf 12 Zeitungsseiten News und Informationen für Medizinstudenten und Jungärzte und ersc...

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Die MEDI-LEARN Zeitung im Printformat. Sie enthält auf 12 Zeitungsseiten News und Informationen für Medizinstudenten und Jungärzte und ersc...

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