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Die Zeitung für Medizinstudenten und junge Ärzte

ZEITUNG

Digitaler Nachschlag der Ausgabe 04/08 ∙September/Oktober 2008 ∙ In Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag ∙ www.medi-learn.de

Digitaler Nachschlag

Ab in die Kaserne

Auf in den Klinikalltag

Mehr Geld fürs Studium

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Nachdem Martin das Physikum erfolgreich hinter sich gebracht hat, lässt er uns jetzt in seinem Artikel an seinen Erfahrungen während der Prüfungstage teilhaben.

Die Fortsetzung des Artikels von Flavia Deutscher, in dem er von der Vorbereitung auf sein PJ in New York berichtete, geht jetzt von der Theorie in die Praxis - er schildert seinen Arbeitsalltag.

Wie in der MLZ angekündigt, geht es erneut um das Thema Studienfinanzierung. Dominika Sobecki widmet sich hierbei speziell den Aspekten der Bildungskredite und ihren Tücken.

Ab in die Kaserne Der erste Tag des Physikums von Martin Grexa

Ich bin die Strecke wohl schon hunderte Male gefahren. Wer schon einmal mit der Bahn nach Frankfurt am Main gefahren ist, kennt die letzten Meter bis zum Kopfbahnhof in Frankfurt: Kleingartenanlage, Tennisplatz, Uniklinikum, Mainbrücke und dann rechter Hand das Gutleutviertel mit den von weitem sichtbaren bunten „Zipfelmützen“-Dächern des Behördenzentrums. Normalerweise ist auf dem Weg gedanklich beim Uniklinikum Endstation. Würde der Zug hier auf freier Strecke halten, könnte ich mir den Weg in der Straßenbahn vom Bahnhof aus sparen. Kurz zu mir: Ich heiße Martin, bin 21 und studiere mittlerweile im 4. Semester Medizin. Viertes Semester bedeutet für Mediziner das Ende des vorklinischen Studiums. Mit anderen Studiengängen verglichen, könnte man sagen, dass damit das Vorstudium abgeschlossen ist und der erste wirkliche Meilenstein ansteht. Früher hieß er Physikum, inzwischen schimpft es sich offiziell „Erster Abschnitt der Ärztlichen Prüfung“ und hat den Rang eines Staatsexamens. Das interessiert aber keinen so wirklich, denn im allgemeinen Sprachgebrauch bin ich heute unterwegs zum schriftlichen Physikum. Genauer gesagt zum ersten von zwei Tagen, an denen jeweils vier Stunden lang geprüft wird, ob jeder das auch wirklich kann, was zu beherrschen er eigentlich schon in diversen Klausuren und Testaten in den letzten zwei Jahren bewiesen hat.

Ab in die Kaserne

Wegen des Physikums ist das Ziel am heutigen Tag auch nicht das Klinikum, sondern das Gutleutviertel. Genauer, die alte Gutleutkaserne direkt neben dem Behördenzentrum. Ich kann also das Ziel vom Zug aus schon erahnen. Warum in einer Kaserne? Nun, die bisherigen Klausuren konnten wir verteilt auf verschiedene Hörsäle der Institute im Klinikum schreiben. Aber in so einem Hörsaal ist die Packungsdichte der Prüflinge doch ziemlich hoch und zusätzlich erhöht der stufige Aufbau der Sitzreihen den Täuschungskoeffizienten doch erheblich. Es müssen also Einzeltische her und davon über 200. In Frankfurt wird man deshalb auf Finanzamt, Arbeitsgericht, Gewerkschaftshäuser, Dominikanerkloster und eben die Kaserne verteilt. Dort schreibe ich im „Alten Betsaal“. Für Beistand von Oben ist also gesorgt.

Wirklich entspannt sieht keiner der

Prüflinge aus Vom Bahnhof aus erstmal Richtung Behördenzentrum, das lässt sich wegen der erwähnten bunten Dachaufbauten leicht finden und dann hoffe ich einfach, dass ich Leute finde, denen ich mich anschließen kann, denn so richtig weiß ich nicht, wo ich jetzt hier eine Kaserne finden soll. Tatsächlich stehen da vor den diversen Eingängen auch jede Menge be-

kannte Gesichter. Also geselle ich mich dazu und höre mich um, ob denn jeder vor Aufregung so schlecht geschlafen hat und mittlerweile das Gefühl hat, gar nichts mehr zu wissen. Es geht den anderen genauso, wirklich entspannt erscheint mir keiner. Mehr so ein deutlich spürbares Lämmer-auf-dem-Weg-zurSchlachtbank-Feeling allerseits. In diesem Stadium fängt man dann an, alberne Witze zu machen und über total unwichtiges Zeug zu labern, um ja nicht an die immer knapper werdende Zeit bis zum Einlass zu denken. Freud nennt das Verdrängung und ich merke, dass ich wenigstens etwas aus der Medizinischen Psychologie behalten habe. Irgendwo fällt auch das Wort Betsaal. Ich muss also richtig sein und warte mit den anderen bis zum Einlass um halb neun, um Punkt neun soll es losgehen.

Wo ist jetzt der Betsaal hin?

Als sich dann die Türen öffnen, spricht plötzlich keiner mehr von Betsaal, sondern alle sortieren sich brav auf die ausgeschilderten Prüfungsräume. Ich frage nach dem Betsaal, keiner weiß was. Ich suche mir einen Pförtner, der sagt, dass hier das Arbeitsgericht ist und es keinen Betsaal gibt. Panik kommt auf. Schweißausbruch,

Herzrasen, der Blutdruck steigt. Mein vegetatives Nervensystem rotiert und ich bin mir dessen bewusst. „Glückwunsch, Physiologie kannst du anscheinend auch, aber verdammt, wo kriegst du jetzt ne Kaserne samt Betsaal her?“ Und ich Idiot habe ja nicht nur nicht gefragt, wo ich richtig bin, ich hab ja auch noch

brav bis halb neun gewartet, bis nicht nur hier sondern auch an meiner Kaserne der Einlass stattfinden soll. Ein weiterer Pförtner kann mir zum Glück sagen, dass die Kaserne quasi direkt hinterm Haus ist und erklärt mir den Weg. Unterwegs denke ich mir: „Na toll, perfektionistisch jedes kleinste Detail zur Anatomie des Unterarms gelernt, aber sich dann auf dem Weg zur Prüfung verlaufen. Junge, du willst mal Arzt werden! Das war die Saweiter auf Seite 2


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Der erste Tag des Physikums Fortsetzung von Seite 1

che mit der Verantwortung und den Menschenleben und so…“, aber dann taucht tatsächlich die Kaserne auf und es stehen noch genug Leute herum. Die haben noch nicht mal angefangen mit Einlass. Also, Adrenalin runter, Endorphine ausschütten und souverän wirken. Vielleicht merkt ja keiner was.

Prüfung oder Picknick?

Von wegen militärische Pünktlichkeit. Bis zum Einrücken in die Kaserne vergeht noch eine geschlagene viertel Stunde. Am Eingang dann Gesichtskontrolle mit Prüfungseinladung und Personalausweis. Ab dann bin ich nur noch eine Nummer. Hier noch eine Unterschrift und dann rein in den Betsaal. Schöner großer Saal, hohe Decke, holzverkleidete Wände, große Leuchter an der Decke. Na das ist doch besser als in irgendwelchen Konferenzräumen im Arbeitsgericht. Der Tisch mit meiner Nummer steht in der ersten Reihe zwei Meter vor der Wand. Gut, zwar keine Aussicht auf Mitprüflinge, dafür irritiert auch nichts. Auf Höhe von drei Metern beginnen große Fenster. Blauer Himmel, Sonne. Die Stimmung ist gespannt. Von Leuten, die apathisch gegen die Wand gucken, bis zu gackernden Tischnachbarinnen ist alles dabei.

Ich bin nicht aufgeregt im Sinne von panisch, sondern mehr gespannt, wie es denn so sein wird, gleich tatsächlich mein Physikum zu schreiben.

Überflüssigerweise wird die Multiple ChoiceTechnik erklärt Auf den Tischen liegen eine Schreibunterlage, ein Bleistift, ein Radiergummi, ein Anspitzer und der maschinenlesbare Antwortbogen mit meinem Namen. Juhu, ich bin tatsächlich richtig. Ich packe meine Wasserflasche aus und einen Müsliriegel. Auf anderen Tischen sehe ich haufenweise Obst und Gemüse, Schokoladentafeln, Kekspackungen, Tupperdosen und so weiter. War gemeinsames Frühstück angesagt? Jeder bringt was mit? Hab ich schon wieder was verpasst? Ich will meine kostbare Zeit doch nicht mit Picknick verschwenden. Aber, wer´s braucht… Dann die Einweisung. Drei Seiten Text, einfach nur abgelesen: Keine Bücher, keine Hilfsmittel, keine Handys, Toilette nur alleine und so weiter. Erzählt mir was, was ich noch nicht weiß. Ich will anfangen! Dann noch die Erklärung, wie das mit den Multiple-Choice-

Fragen funktioniert. Hallo? Hier sitzen 30 Medizinstudenten. Wenn wir etwas können, dann ist es, Fragen im MC-Stil zu beantworten. Wenn später der Patient fragt „Was hab ich denn?“, antworte ich bestimmt: „Geben sie mir mal fünf Möglichkeiten.“

Hefte raus, Klassenarbeit

Und dann auf einmal geht alles ganz schnell. Die Aufgabenhefte werden verteilt und es fällt der Satz „So, Prüfungsbeginn ist 9:13 Uhr. Sie haben vier Zeitstunden ab jetzt. Die letzte verbleibende Stunde wird angesagt. Viel Erfolg.“ Dann geht es los. Heft auf und fröhliches Kreuzchenmachen ist angesagt. Es geht um Chemie, Physik, Biochemie und Physiologie. Die Chemiker fragen nach Molekülen, die keiner kennt und später auch keiner brauchen wird. Die Physiker geben sich redliche Mühe, die abgefragten Formeln irgendwie in realistische Fallbeispiele zu basteln. Sie scheitern. In Biochemie werden Enzyme rauf- und runterreguliert bis zum Erbrechen (woran übrigens auch Enzyme beteiligt sind). Und in Physiologie geht es zum Beispiel um Ionenkanäle an der Herzmuskelzelle oder aber tatsächlich um die durchschnittliche Menge an Darmgasen, die ein gesunder Mensch pro Tag ab-

sondert. Wie ich später erfahren werde, habe ich die Menschheit unterschätzt.

Sollte ich jetzt vielleicht einfach wegrennen?

Nach einer Stunde ziehe ich Zwischenbilanz. Insgesamt warten heute 160 Fragen. Alle vom gleichen Typ. Eine Frage, fünf Antwortmöglichkeiten, nur eine ist richtig. Aus den vier Stunden ergeben sich pro Frage 90 Sekunden Zeit. In dieser Berechnung fehlen allerdings die Zeiten fürs Trinken, fürs wieder grade Hinsetzen, fürs Durchatmen und für den Toilettengang. Ich liege gut in der Zeit, etwa zwanzig Fragen drüber, also gönne ich mir jetzt einen halben Müsliriegel und verschwinde kurz auf der Toilette. Der Weg durch die Reihen ist unheimlich. Die Kommilitonen lehnen alle über den Heften, grübeln, rechnen, raufen sich die Haare. Einer starrt auf sein Blatt als könne er nicht fassen, was er grade ausgerechnet hat und schaufelt geistesabwesend Gummibärchen in sich rein. Im Treppenhaus dann kurz das Gedankenspiel „Was ist, wenn du jetzt einfach wegrennst?“. Nein, lieber doch nicht. Das war alles so mühsam bis jetzt, das wäre Verschwendung. Wieder am Platz geht der Trott weiter. Diese Fragen nerven.

Das letzte Stündlein schlägt

Die letzte Stunde wird angesagt. Jetzt ist das Hirn bereits so gestaucht, dass ich bis heute Abend durchkreuzen könnte. Neue Frage, denk, denk, denk, Kreuzchen, neue Frage. Egal worum es geht, entweder weiß man es oder eben nicht. Da kann ich grübeln wie ich will, also lass ich das Grübeln sein und konzentriere mich auf mein Wissen. Wo das fehlt ist eben das Bauchgefühl gefragt. Das wäre eigentlich die Idee. Wieso muss man die Prüfung denn auf zwei Tage verteilen? Die sollen mir doch einfach das Heft für morgen mit den Fragen für Biologie, Anaweiter auf Seite 3


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tomie und Psychologie/Soziologie gleich geben. Dann hab ich morgen frei. Ich verspreche auch, keinem zu sagen, was drankommt!

Ein passables Gefühl

Eine halbe Stunde vor Abpfiff bin ich fertig. Und nein, ich gucke nichts noch mal durch, hab ich schon in der Schule nie gemacht. Da macht man eh nur noch Fehler rein. Wie gesagt, ich weiß, was ich weiß, und ich bezweifle stark, dass ich während der Hirnfolter der letzten Stunden zu neuem Wissen gelangt sein sollte. Ich sitze da, sehe die Wand an und aus dem Fenster. Ein Kommilitone hat offensichtlich kein Taschentuch und zieht immer die Nase hoch. Es klingt fast so, als würde er heulen. Hm na ja, vielleicht ist er ja wirklich nicht erkältet. Ich hingegen habe ein einigermaßen passables Gefühl. Natürlich nicht euphorisch, dafür habe ich zu viel raten müssen und habe mich von den fiesen Fragestellern aus Mainz (da sitzt das sagenumwobene Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen) bestimmt aufs Glatteis führen lassen, aber ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich mit Pauken und Trompeten durchgerauscht bin. Die Zeit vergeht ätzend langsam, aber ich muss sitzen bleiben, um die anderen nicht zu stören.

Durch den Behördendschungel Vorbereitung auf das PJ-Tertial in New York von Flavia Deutscher

Fortsetzung aus der MEDI-LEARN Zeitung

Mein Tag im Mt. Sinai

Raus aus dem Papierdschungel, rein in den Alltag: Es gibt wie bei uns Assistenzärzte, die „Residents“, die je nach Erfahrung eine gewisse Rangfolge einnehmen, so gibt es beispielsweise den „Chief Resident“. Daneben gibt es eine Reihe von „Attending Surgeons“ (Fachärzte) und den Chefarzt. Um halb acht fing auf der Thoraxchirurgie die Visite an. Meistens ging es danach sofort in den OP. Oder man wird schon vorher dahin geschickt, um kurze Patientenanamnesen an die Tafel im OP anzuschreiben – das war immer Aufgabe der Studenten. Mittwochs finden die „Grand Rounds“ statt. Hier ist ein schickes Outfit erbeten – die Frauen meistens in Bluse und Rock mit schicken Schuhen und Männer in Anzughose, Hemd und Krawatte. Es wird jeden Tag operiert, wobei der OP-Plan für Studenten oft recht eintönig sein kann. Es werden insbesondere Bronchoskopien, Pneumektomien, VATS, Lungentransplanta-

Insgesamt sind alle sehr freundlich und den Studenten werden schon einige Aufgaben anvertraut. Ich denke, man kann sich den Aufenthalt relativ selbstständig gestalten. Man darf auch an den „Clinics“ (der Stationsarbeit) teilnehmen, wenn man dazu Lust hat und nachfragt. Mir hat der OP um einiges besser gefallen, und sobald ich keine Lust mehr hatte, habe ich mich davon gestohlen, um Sightseeing zu betreiben. Das ist absolut legitim und man stößt dabei eigentlich immer auf Verständnis. Ein kleiner Tipp noch: Es macht sich immer gut, wenn man bei den Vorbereitung der OP den Pflegern zur Hand geht (z.B. bei der Lagerung etc.). Das wird absolut positiv bewertet und man macht sich schon anfangs viele Freunde seitens der Pfleger und Ärzte.

Lasche Hygienevorschriften

Wenn man die deutschen OPs und die akkurate Sterilität gewohnt ist, kann man sich in Amerika wirklich wundern. Das fängt bei der Krankenhauskleidung an, den schon er-

Schluss für heute!

Dann ist doch plötzlich 13:13 Uhr (na, wenn das mal kein Glück ist). Schluss, Zettel abgeben und das war’s. Für heute. Morgen der ganze Drill noch mal. Jetzt geht es erstmal nach Hause. Dort muss ich noch für Psychologie und Soziologie lernen, was wahrscheinlich das Fach ist, für das die meisten am wenigsten tun. Zu Recht übrigens. Das hat damals bei der Klausur schon mal mit nur einem Tag lernen funktioniert – und ich beabsichtige diesen Erfolg zu wiederholen!

tionen (ich hatte in zwei Monaten viermal die Chance, eine zu sehen – sehr langwierig, aber auch spannend) und Tumoren aller Art operiert. Entweder offen oder mit Mikroskop, wobei man dann immer die Kamera halten darf. Wenn man sich gut anstellt, darf man auch sehr bald eigenständig nähen!

wähnten „scrubs“ bzw. der OP-Wäsche: Schon in der U-Bahn und auf der Strasse sieht man Schwestern und Ärzte aller Art darin rumlaufen. Dieselbe Kleidung wird auch im OP dann getragen und über den Tag nicht mehr gewechselt. Eine Schleuse gibt es nicht, man kann den OP gelassen mit Straßenschuhen betreten und

in OP-Klamotten wieder verlassen. Allerdings gibt es „Überzieher“ für die Schuhe, natürlich Haarnetze und Mundschutz. Die Händedesinfektion ist dann das zweite, worüber sich ein deutscher Student wundern muss: Es gibt kein ausgiebiges fünfminütiges Waschen mit Seife und Desinfektion. Mit einem Jod-Schwamm wird höchstens eine Minute „gecrubbed“ – das war´s. Wenn man mehrere OPs hintereinander mitmacht, reicht beim ersten Mal das „Waschen“ und bei jeder weiteren OP wird dann mit einer milchigen Paste (die angeblich 99,99 % der Keime vernichten soll und gleichzeitig als Pflegebalsam herhält) „desinfiziert“. Das gute deutsche Sterilium und die Drei-Minuten-Desinfektionsmethode habe ich schnell vermisst. Allerdings wird auch keine hohe Komplikationsrate an Infektionen verbucht. Vielleicht übertreiben es die deutschen Krankenhäuser einfach ein wenig. Aber irgendwie ist mir das trotzdem vertrauter!

Nutzt die Chance!

Das Tertial an sich hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Leute sind wahnsinnig nett, man lernt viele Menschen aus anderen Kulturen kennen und ein anderes medizinisches System, das den eigenen Horizont erweitert. Natürlich wird das Englisch um einiges aufpoliert – nach ein paar Tagen spricht und versteht man alles wie selbstverständlich! Ich denke, an so einer Erfahrung kann man nur wachsen und jeder sollte die Chance nutzen, wenn er sie hat. Übermäßig viel zusätzliches Fachwissen konnte ich mir nicht gerade aneignen. Aber das hängt auch immer von einem persönlich ab, ich habe es eher genossen, den OPs (vor allem zum Ende hin) schnell zu entwischen, um dann New York unsicher zu machen. Wer in meine Fußstapfen treten sollte, für den noch ein Tipp: Es gibt viele Vergünstigungen über das Krankenhaus – z.B. für den Broadway, für Baseball- und Footballspiele und viele andere Dinge. Das sollte man unbedingt nutzen!


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Mehr Geld fürs Studium Bildungskredite, Darlehen und Fonds von Dominika Sobeckil Bei der Aufnahme eines Studiums stellt sich immer auch die Frage nach der Finanzierung. Im Gegensatz zu einem Azubi verdienst du als Student mit deiner Hochschulausbildung kein Geld, muss aber trotzdem zahlreiche Kosten tragen: Lebenserhaltung, Semestergebühren, Lehrmittel und in zahlreichen Bundesländern auch Studiengebühren von rund 500 Euro pro Semester. Neben den herkömmlichen Finanzierungsmöglichkeiten wie Jobben, BAföG, Stipendium und familiärer Unterstützung besteht die Möglichkeit eines Bildungskredites, wie sie seit drei Jahren vermehrt in Deutschland angeboten werden.

1. Studienbeitragsdarlehen der Länder

Zur Refinanzierung von Studiengebühren bietet jedes Bundesland, in dem diese Beiträge gezahlt werden müssen, ein so genanntes Studienbeitragsdarlehen an. Dieses wird durch die Förderbanken der einzelnen Länder bzw. durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ausgereicht. Das Finanzierungsangebot der Länder ist gerade unter BAföG-Empfängern sehr beliebt. Denn wenn die Summe der Rückzahlungen von BAföG-Geldern und Studienbeitragsdarlehen eine bestimmte Höhe überschreitet, verfallen die Rückzahlungen teilweise. Besonders gut haben es in dieser Hinsicht die BAföG-Empfänger aus Nordrhein-Westfalen: Ihnen werden weit reichende Möglichkeiten zum Erlass der Rückzahlungspflicht geboten. Allerdings: Diese Regelung gilt allerdings nur für Studenten, die aus NRW stammen – für Zugezogene gilt sie nicht.

2. KfW-Kredit

Der KfW-Kredit wird bundesweit von den Studentenwerken sowie von ausgewählten Banken und Sparkassen vergeben. Der offizielle Verwendungszweck des Kredites ist die Refinanzierung der Lebenserhaltungskosten. Er ist allgemein

Auch die Art der Rückzahlung ist nicht bei allen Anbietern gleich. Bei den meisten Anbietern musst du den Kredit in festen Raten abstottern. Bei anderen richten sich die von dir zu leistenden Zahlungen nach der Höhe deines zukünftigen Einkommens.

Ein Fach- bzw. Ortswechsel während des Studiums ist meist nur mit einem Kredit möglich, der auf die Abdeckung deiner Lebenserhaltungskosten zielt möglich, nicht aber bei Krediten, die für die Finanzierung von Studiengebühren gedacht sind. Die Finanzierung eines Auslandsstudiums sehen nur wenige Kreditanbieter vor. In der Regel kein Problem hingegen stellen kürzere Aufenthalte dar, zum Beispiel ein Auslandssemester. Manche Kreditinstitute bieten zusätzliche Auszahlungen bei größeren Anschaffungen bzw. unvorhergesehenen Ausgaben. Darüber hinaus locken viele Angebote mit kostenlosen Karriere-Workshops.

leicht zugänglich und bietet, im Vergleich zu den Krediten privater Anbieter, ein relatives Maß an sozialer Sicherheit.

heutigen und zukünftigen Leistungen des Studierenden, weswegen gerade bei CareerConcept vergleichsweise viele Bewerber abgelehnt werden.

Staatliche Angebote führen

3.Private Kreditinstitute

5. Studienabschlussdarlehen

Bildungskredit ist nicht gleich Bildungskredit

Es bestehen zahlreiche staatliche und private Angebote an Bildungskrediten, Bildungsdarlehen und Bildungsfonds, die sich in ihrem Verwendungszweck und – zum Teil erheblich – in ihrer konkreten Ausgestaltung unterscheiden. So verbinden die einzelnen Anbieter ihre Kredite mit unterschiedlichen Forderungen wie etwa finanziellen Sicherheiten oder bestimmten Versicherungstypen. Von Kreditinstitut zu Kreditinstitut variieren die Gesamtkosten, die bei der Rückzahlung auf dich zukommen. Sie hängen unter anderem von der Höhe der monatlichen Auszahlungssumme und den anfallenden Zinsen ab.

Auch verschiedene Großbanken, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen bieten bundesweit oder lokal begrenzt Kredite an, die sich in ihrer Ausgestaltung zum Teil stark unterscheiden. Manche privaten Kreditinstitute (hier insbesondere die Dresdner Bank) bieten Studierenden die Freiheit, sich nicht ein für alle Mal auf eine monatliche Auszahlungshöhe festzulegen, sondern diese im Verlauf des Studiums nach Bedarf erhöhen oder senken zu können.

4. BildungsfondKonzepte

So genannte Bildungsfond-Konzepte werden von den Unternehmen CareerConcept und Deutsche Bildung angeboten. Sie unterscheiden sich von herkömmlichen Krediten dadurch, dass die Förderungsfonds von Anlegern finanziert werden. Die Geförderten zahlen nach Studienabschluss eine bestimmte Zeit lang einen bestimmten Prozentsatz ihres Einkommens zurück. Die Kreditbedingungen orientieren sich an den

Das Bundesverwaltungsamt und die Studentenwerke Nordrhein-Westfalens bieten ein Studienabschlussdarlehen. Es soll dazu dienen, Studierende, die sich in der letzten Phase ihres Studiums befinden, finanziell zu unterstützen und einen zügigen Abschluss zu ermöglichen. Das Darlehen ist zinsfrei.

Wie viel Geld bekomme ich denn?

Die Bildungskredite der einzelnen Anbieter sind in der Regel auf vergleichsweise niedrige Auszahlungssummen begrenzt. Die meisten bundesweit agierenden, staatlichen wie privaten Kreditinstitute bieten monatliche Auszahlungen von etwa 300 bis zu 480 Euro an. Hiervon weichen lediglich der Kredit der Deutschen Bank und der Bildungsfond von CareerConcept stark ab, bei denen Auszahlungen in Höhe von 670 Euro bzw. 800 Euro im Monat möglich sind. Die Auszahlungssummen lokaler Anbieter, z.B. örtlicher Sparkassen, liegen zwischen 170 und 450 Euro.

Insgesamt wurden 2007 über 110.000 Studienkredite, -darlehen und -fonds abgeschlossen. Dabei lässt sich feststellen, dass staatliche Finanzierungsangebote bei den Studierenden weitaus beliebter sind als private: Mit über 70.000 Abschlüssen ist das Studienbeitragsdarlehen der Länder das mit Abstand am häufigsten in Anspruch genommene Angebot. Platz zwei belegt der KfW-Studienkredit, der bundesweit ca. 18.000 Mal vergeben wurde. Auf Platz drei liegt mit über 14.000 Abschlüssen der Studienabschlussdarlehen des Bundesverwaltungsamtes.

Bildungskredit – was für mich?

Ein Bildungskredit ist in vielen Fällen ein guter Weg, die mit dem Studium verbundenen Kosten teilweise oder vollständig zu decken. Ob diese Art der Finanzierung für dich in Frage kommt und wenn ja, welches der zahlreichen verschiedenen Angebote deinen Bedürfnissen am besten entspricht, bedarf genauer Abwägung. Konkreter: einer Kalkulation.

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Zuerst solltest du darüber nachdenken, ob die Aufnahme eines Bildungskredites in deinem Falle tatsächlich notwendig ist. Stelle dafür deine übrigen Einnahmen während des Studiums (Jobs, BAföG, elterliche Zahlungen etc.) den durchschnittlichen monatlichen Ausgaben gegenüber. Falls sich hier eine Finanzlücke ergibt, entspricht der Betrag der aufzunehmenden Kredithöhe. Aber: Du solltest dann nicht gleich losrennen, sondern zunächst darüber nachdenken, ob das Finanzdefizit sich eventuell durch Einsparungen beseitigen ließe oder ob es sich dabei nur um eine temporäre „Durststrecke“ handelt, die notfalls auch ohne Kredit überbrückbar ist.

Was ist mir wichtig?

Wenn du dann feststellst, dass es sich um ein dauerhaftes Defizit handelt und ein Bildungskredit dir mehr finanziellen Spielraum gibt, gilt es festzulegen, welche Anforderungen das Kreditangebot deiner Wahl erfüllen muss. Welche Punkte sind für dich wichtig? Soll das Kreditangebot vor allem leicht zugänglich sein? Möchtest du die Verschuldung so niedrig wie möglich halten? Oder legst du besonderen Wert auf bestimmte Sonderleistungen, wie die Finanzierung von Auslandsaufenthalten?

Trau, schau wem

Wenn du deine persönlichen Präferenzen gesetzt hast, kannst du die einzelnen Anbieter sinnvoll miteinander vergleichen. Zu diesem Zweck empfiehlt sich die kostenlose Vergleichsstudie „Studienkredit-Test“ der CHE Consult GmbH (Adresse unten). Das Unternehmen ist eine Ausgründung der CHE Gemeinnützigen Centrum für Hochschulentwicklung GmbH. Sie arbeitet seit 2001 als Beratungsgesellschaft für Hochschulen mit dem Ziel, deren Handlungsfähigkeit zu verbessern. Für 2008 ist zum dritten Mal ein ausführlicher und übersichtlicher Vergleich der deutschen Anbieter von Bildungskrediten, -darlehen und -fonds aufgestellt worden.

Entspannt durchs Examen

Angebote einholen

Hast du einige Anbieter in die engere Wahl geschlossen, kannst du diese kontaktieren und dir in einem Beratungsgespräch ein konkretes Angebot einholen. Hierbei hast du die Gelegenheit dich über den aktuellen Stand des Kreditangebotes zu informieren und eventuell ist das Kreditinstitut sogar bereit, in bestimmten Punkten auf deine individuellen Bedürfnisse einzugehen. Auf jeden Fall solltest du nichts auf Anhieb unterschreiben, sondern auch ein anscheinend gutes Angebot noch mal in Ruhe zu Hause überdenken und es mit anderen vergleichen.

MEDI-LEARN Kurse für Physikum und Hammerexamen

Bahnhofstr. 26b 35037 Marburg Tel: 064 21/68 16 68 Fax: 064 21/96 19 10 info@medi-learn.de

Weitere Infos und Anmeldung unter:

www.medi-learn.de /kurse

Physiologie –

Ein Studium ist bezahlbar!

Der Mensch im Mittelpunkt!

Auch wenn besonders die in vielen Bundesländern anfallenden Studiengebühren erhebliche Zusatzkosten verursachen, solltest du dich dadurch nicht voreilig von der Hochschullaufbahn abhalten lassen. Prinzipiell gilt: Ein Studium ist bezahlbar! Wenn die traditionellen Arten der Studienfinanzierung in deinem Fall nicht ausreichen, kann ein Bildungskredit die Lösung sein. In den letzten Jahren sind zahlreiche unterschiedliche Angebote entstanden. Wichtig ist, dass du dir diesen Schritt gut überlegst und mit den oben genannten Tipps durchplanst. Du solltest keine unnötige finanzielle Belastung eingehen und ein Angebot wählen, das deinen individuellen Bedürfnissen optimal entspricht.

WEBSITE Kapitel 19

432

· Geschmac Geschma hmackk und Geruch Geru ruch

Reiztrans

ä 19.2. Riechstörungen

rungen sind häufig, wobei die Ursachen meist in einem

duktion. Der Kontakt zwischen Defekt des Rezeptorproteins zu suchen sind, seltener Rezeptor löst einen intrazellu spielen zentrale Missbildungen eine Rolle. Eine angeboDuftstoff chanismus und (second messenger lären Signalverstärkungs rene komplette Anosmie ist eine seltene Erkrankung. Biochemische me-Kaskade) aus (. Am Methoden wird sie für das sog. Kallman-Syndrom beAbb.häufigsten 19.8 A). Duftmoleküls zeigten, dass die Bindung an den spezifisch schrieben, ebenso beim Turner-Syndrom (X0). Die meisaktiviert und eines dies wiederum en Rezeptor ein G -Protein olf Dies führt das Enzym dazu, dass Adenylatz die Konzentr Zelle schnell ation von cAMP yklase. ansteigt und wieder abfällt. clamp-Technik in der Mithilfe der war Zilienstrukturen es möglich, selbst patch aus den (< 0,5 μm) zustanzen kleine Membran sehr feinen (. Abb. 19.8 flecken B). Experime von der zytosolisc nte daran zeigten, aushen Seite der cAMP direkt dass Zellmembran Ionenkanäle aus durch ein- und zweiwerti unspezifisch permeabel ge Kationen (. Abb. 19.8 für geöffnet werden C). Sie gehören können klische Nukleotid zur Superfam ilie der durch e (cAMP/c näle, den sog. zyCNG-Kanälen GMP) aktivierten IonenkaAktivierung (s. eines einzigen auch Sehtransduktion). Duftmolekül Die Rezeptorproteins kann 1.000–2.0 durch ein erzeugen und 00 solcher entsprechend cAMP-Moleküle erklärt die viele Ionenkan ungewöh äle öffnen. stimmte Duftstoff nlich niederen Schwellen Dies e. Die einström werte Ca 2+) bewirken enden Kationenfür beeine Depolaris der Zelle. Am ation, das Rezeptorp (Na+, Übergang otenzial zum Nervenfo lokalen Potenzial rtsatz e in eine Erhöhung werden diese frequenz umgesetz der Aktionsp t. otenzial-

NEU

19

433 en auf einer respiraten Störungen des Geruchssinns beruhen ierzu zählen neben torischen oder konduktiven Störung. Hierzu den Grippehyposmien und -anosmien auch Nasenfremdakologisch chemische körper, Tumoren, Polypen und pharmakologisch anid- und Chlorverund industrielle Schadstoffe (Blei-, Zyanidbindungen). Riechstörungen, die ihre e Ursache im zentralen Bereich haben, sind meist traumatisch, h, degenerativ oder durch hirnorganische Prozesse bedingt. ngt. Hierbei spielen Schädel-Hirn-Traumen nach schweren en Kopfverletzungen, moren der vorderen sowie subdurale Blutungen und Tumoren Schädelgruppe eine wichtige Rolle.. Auch bei einem Teil der ten GeruchshalluzinatioSchizophrenien und Epilepsien treten rkrankungen, wie Alznen auf, und neurodegenerative Erkrankungen, e ausgeprägte Hyposmie heimer oder Parkinson, zeigen eine als Erstsymptomatik.

3Adapt ation. An diesen tige Ca 2+-Empfindli CNG-Kanäle n wurde eine chkeit Innenseite funktionell der Membran, gefunden. Je weniger 2+ wichCa -Ionen desto keit des Kanals. auf der Da Ca 2+ durch höher ist die Öffnungsw . Abb. 19.8. Kanalöffnu den Kanal ahrscheinlic Schema der ng die Ca 2+ fließt, wird her Transdukti A Die Bindung -Konzentra sich kurze Mitwirkung tion in der onskaskad Zeit nach eines Duftstoffm von Calmodulin e in Riechzellen Zelle erhöhen tstoffmolek protein bewirkt Riechz Prozess, der oleküls den Kanal üls an ein und unter . eine G-Protein-v abschalten zur spezifische otein-verm zyklase (AC), (. Abb. 19.8 strömende 2+ Adaptation auf zellulärer Rezeptorittelte Aktivierung s Rez die einen Anstieg ermittelte D). Ein Ca kann Ebene beiträgt. stieg kann direkt zusätzlich 2+ und durch Ade einen unspezifisc von cAMP in der Zelle der AdenylatCa -aktivierte Das einden erhöhten fischen Sinneszelld hervorruft. hervorruf Chloridkan Chloridauss risation beitragen. endriten öffnen. hen Kationenkanal cAMP trom zur Verstärkung äle öffnen in der Membran n. fleckchens aus dem Zilium B Schema der Entnahme Membra der Depolades clamp-Pipe einer eines Mem Membrantte. Die zytoplasma Riechsinneszelle Elektrische . Abb. bran 19.7.zeigt Riechrezeptorproteine. A Schematische Darstellung Riechschleimhaut, die den Rezeptor R14 bzw. R18 exprimieren. mithilfe matische tische Zellsignale patch nach außen Seite der entnomme der pa pressionsmuster von olfaktorischen Rezeptorder sieben transmembranen Domänen Riech-nen D Topographisches Expressionsmuster (inside die Wirkung de eines menschlichen MemMe von Reizsubstan out-Konfiguration). thel der Ratte. Die Rezeptormarkierung wurde rezeptorproteins. subtypen im Riechepithel Auf diese MembraninB Dreidimensionales ! Die Reaktione nzenModell eines Riechrezeptors, nenseite getestet zen auf Rezeptor-Kanal-Komp Weise kann n der Sinneszell idisierungstechnik erreicht. (Nach Professor durch die in situ Hybridisierungstechnik abgeleitet des Sehfarbstoffes Rhodopsin. C Ver-lexe zelleaus t werden. aufStrukturdaten Zugabe von bis auf das der d en auf Duftreize C Reaktion Duftstoff. molekular henheim, mit freundlicher Genehmigung) Breer, Universität Hohenheim, von zwei unterschiedlich gefärbten Riechsinneszellen in der einer Riechsinne Riechsinnes Öffnung können teilungdie e Niveau mit von Ionenkanäl ff. Nach kurzer Latenz Methoden elektrophysiologisc (ca. 200 ms) vierung einer verfolgt werden en n erfolgt erf second messenger-in der Zellmembran, hen die auf der beruht. Die er-vermitte vermittelte AktiAkt untersten lten n Transduktio Die Elektroph Spuren zeigen in höherer nskaskade cAMP-aktiv Zeitauflösu ysiologie (Elektroo ierte Kationenka ng. (Nach blockiert mithilfe potenziale, h Zufall et näle nä al. 1993). D Aktionspotenziale lfaktogramm, Rezeptor- tionenkana von Kalziumcalm Kalziumein almodulin der Sinneszel odulin den strom stro cAMP-aktiv len auf Duftreize ) ermöglicht, die Reaktion Frosches, l (Adaptation). E Rezeptorpo zeptorpote ierten Kadie mit otenzial nzial einer zu registriere (links) und Riechzelle p-Hydroben -Hydrobenz n. Die Ampli- wurde. Beachte den des aldehyd (rechts) großen Wirkungsun zaldehyd lichen Struktur kungsunter stimuliert stimulier terschied der Duftmolekü schied trotz der sehr ähnle e

30. neu bearb. u. akualis. Aufl. 2007. 1030 S. 1129 Abb. Geb. € (D) 79,95, € (A) 82,19, sFr 130,50 ISBN 978-3-540-32908-4

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III · Allgemeine Allgeme gemeine und Spezielle Sinn Sinnesphysiologie nesphysiologie

transmembranäre Verlaufsformen. Bei Riechstörungen kann man verschieDomänen besitzen Riechzelle (. Abb. stellt den19.7 schwere Verlaufsformen unterscheiden: A, B). Jede von Rezeptorp vermutlich nur einen oder 5 wenige Anosmie ist der komplette Verlust des Geruchsroteinen her, Typen unter den Riechsinneszellen sodass es ca. 350sinnes, Spezialisten IIIgibt (. Abb. 19.7 der In-situ-H ybridisierungstechn 5 von partieller Anosmie spricht man bei teilweisem C). Mithilfe ordnung spezifisch ik konnte eineVerlust Duftklassen, solchevon zonen – symmetri er Rezeptorneurone Anin vier 5 Expressio von Hyposmie bei verminderter Riechleistung. sch für beide sen werden nsNasenhälften (. Abb. topie des olfaktoris 19.7 D). Sie ist Grundlag – nachgewieUrsachen. Genetische bedingte partielle Geruchsstöe der Chemochen Systems.

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