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Die Zeitung für Medizinstudenten und junge Ärzte

ZEITUNG

Digitaler Nachschlag

Digitaler Nachschlag der Ausgabe 02/12 April/Mai 2012 ∙ In Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag ∙ www.medi-learn.de

Homöopathie umstritten!

Was muss ich können?

Plagiieren auch in der Medizin?

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Neben Vertretern und Anhängern der „sanften Medizin“ gibt es auch Kritiker und Gegner. Die Meinungen rund um die alternative Heilmethode sind auch unter Medizinern unterschiedlich.

Auf ins Arbeitsleben als Mediziner – doch welche praktischen Fähigkeiten solltest du bei deiner ersten Assistenzarztstelle vorweisen können? Wir haben einige nützliche Tipps für dich.

Was ist dran am schlechten Ruf von Doktorarbeiten? Mittlerweile stehen auch medizinische Dissertationen in der Kritik, was Plagiate und somit Qualtität betrifft, und werden diskutiert.

Bedarf an Spender-Organen steigt ständig Angehörige müssen Zustimmung zur Transplantation geben von Kare Ahlschwede (MEDI-LEARN Redaktion)

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edizinischer Fortschritt und steigende Lebenserwartung in Europa lassen den Bedarf an Transplantationen kontinuierlich steigen. Doch hält die Zahl der verfügbaren Organe mit dieser Entwicklung bei weitem nicht Schritt, und die Wartezeiten haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr verlängert. Entsprechend wichtig sind die Gespräche, in denen Ärzte nach bestimmten Todesfällen die Angehörigen des Verstorbenen um Zustimmung zur Organ-Entnahme bitten. Als Spender infrage kommen Personen, bei denen etwa Ertrinken, ein Verkehrsunfall oder ein Herzinfarkt zum Hirntod führen. Ursächlich kommen dabei zum Beispiel ein hypoxisches Hirnödem oder eine Gehirnblutung in Frage. In Hinblick auf eine eventuelle Organspende muss dies zunächst von mehreren Ärzten diagnostiziert und umfassend dokumentiert werden. Um die Diagnose Hirntod zu stellen, stehen eine ganze Reihe von Mitteln zur Verfügung, angefangen beim Nachweis im EEG, dass das Gehirn auf äußere Reize nicht mehr reagiert. Beim ApnoeTest wird die künstliche Beatmung so weit verringert, dass die resultierende CO2-Anreicherung im Blut einen Atemantrieb hervorrufen müsste. Sein Ausbleiben wird ebenso als Anzeichen für einen Hirntod gewertet wie das Fehlen der zentralen Reflexe während einer vollständigen neurologischen Untersuchung. An der Untersuchung müssen zwei Ärzte teilnehmen, die beide über mehrjährige Erfahrung in der

Intensivbehandlung von Patienten mit schweren Hirnschädigungen verfügen. Sie dürfen außerdem weder an der Entnahme noch an der Übertragung der Or-

toten Körpers eine Organspende zu, dann werden die

gane dieses Patienten beteiligt sein. Der Abschluss der von ihnen

durchgeführten Diagnose und deren Dokumentation wird als Todeszeit im juristischen Sinne registriert. Wird im Zuge der neurologischen Untersuchung der Hirntod aufgrund irreparabler Schäden festgestellt und lässt andererseits der Zustand des

Angehörigen des Verstorbenen um eine Unterredung gebeten. Während dieser Zeit wird eine organprotektive Therapie am Patienten durchgeführt. In angemessener Umgebung beispielsweise eines ruhigen Arztzimmers und mit der erforderlichen

Zeit werden ihnen die Umstände des Todes geschildert, die Todesursache mitgeteilt und das Prinzip des Hirntodes erklärt. Primäres Ziel dieses Gesprächs ist die Einsicht der Angehörigen, dass ein Weiterleben ihres Verwandten keinesfalls mehr möglich ist, dass mit einigen seiner Organe jedoch anderen Menschen das Weiterleben ermöglicht werden könnte. Erst danach tritt die Frage auf, ob der Verstorbene sich vor seinem Tod zum Thema Organspende geäußert hat. Ein „Nein“ beispielsweise auf einem Organspender-Ausweis wird widerspruchslos akzeptiert. Juristisch betrachtet geht es ausschließlich um den mutmaßlichen Willen des Verstorbenen und nicht um den der Angehörigen. Liegt jedoch kein Organspendeausweis vor, muß die Familie eine Entscheidung treffen. Diese sollte ebenfalls den mutmaßlichen Willen des Patienten widerspiegeln. Leider sprechen sie dabei viele Angehörige für ein „Nein“ aus, da dieses Thema bisher eher selten in der Familie angesprochen wird und diese daher oft nicht wissen, was ihr Angehöriger gewollt hätte.

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Angehörige müssen Zustimmung geben Fortsetzung von Seite 1 Aus Angst vor einer Fehlentscheidung bei der Organentnahme wird die Zustimmung verweigert, da sie zu der gefällten Entscheidung stehen und mit ihr weiterleben müssen. Das wird ihnen durch die Umstände ohnehin recht schwer gemacht, denn sie können beispielsweise nicht erst wieder nach Hause gehen, um ein paar Tage über ihr Votum nachdenken. Dieses muss wegen der sich möglicherweise rapide verschlechternden Voraussetzungen für die Organentnahme und auch aus ethischen Gründen praktisch sofort erfolgen. Liegt eine Zustimmung vor, wird der Patient bei der EurotransplantZentrale im holländischen Leiden angemeldet. Diese schickt einen regionalen Vertreter in die Klinik, um alle verfügbaren Informationen über den Zustand des Körpers und einzelner Organe zu sammeln:

Größe, Gewicht und Alter des Spenders, Blutgasanalysen, Ultraschalluntersuchungen des Herzens, Bronchoskopie-Befund der Lunge, Diuresemengen und vieles mehr. Eurotransplant ermittelt anhand dieser Daten, welche Kliniken geeignete Empfänger gemeldet haben, und benachrichtigt die jeweils zuständigen Transplantationszentren. Deren diensthabende Ärzte interpretieren erneut die Befunde und entscheiden, ob sie das verfügbare Organ für ihren Patienten akzeptieren. Die Zuteilung erfolgt zwar streng nach Warteliste, aber um Verzögerungen zu vermeiden, werden von Eurotransplant immer gleich mehrere Zentren informiert. Nimmt die erste Klinik das Angebot nicht an, ist die nächste und eventuell sogar die übernächste auf der Liste bereits informiert. So wird wertvolle Zeit

gespart. Weitere Details über das Vergabe-Verfahren finden sich auf den Internet-Seiten der Deutschen Stiftung Organspende (www.dso.de). Die Entnahme der Thorax-Organe nimmt häufig das ExplantationsTeam der Empfängerklinik selbst vor. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die den potenziellen Empfänger behandelnden Ärzte noch einmal vor Ort sehen wollen, wie zum Beispiel dieses Herz pumpt. Die anderen Organe werden aber von Ärzten des Krankenhauses entnommen, das den Spender gemeldet hat, und dann gesondert zu den Empfängern transportiert. Im Vorfeld einer Explantation wird der Spender in Vollnarkose versetzt. Damit wird über jeden Zweifel hinaus und ungeachtet des bei ihm diagnostizierten Hirntodes sichergestellt, dass er von der Operation nichts spüren kann.

Diese Narkose unterscheidet sich in keiner Weise von der für einen regulären Patienten und wird erst beendet, nachdem beispielsweise das Herz entnommen worden ist. Zur Explantation gehört auch das vollständige Verschließen des Spender-Körpers, der danach in die Pathologie überführt und dort vom Bestatter abgeholt wird. Für das Thema Organspende muss man sich als Arzt ein dickes Fell zulegen. Die notwendigen Gespräche mit den möglicherweise noch unter Schock stehenden Angehörigen können sehr schwierig sein. Einerseits sollen sie keinesfalls zur Zustimmung gedrängt werden. Andererseits ist es im Interesse des vielleicht schon seit Jahren auf ein passendes Organ wartenden Empfängers gut und richtig, einfühlsam und fachlich kompetent um diese Zustimmung zu werben.

Viele Fragen und Zweifel zu Beginn Fortsetzung aus der MEDI-LEARN Zeitung 02/2012

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ersicherungsprobleme verboten mir jeglichen Umgang mit Infusionen, weder wechseln noch abstöpseln. Die Tätigkeiten der meisten Praktikanten sind mehr als begrenzt. So war meine Standardantwort beim auf die Klingel laufen: „Ich sag Bescheid.“ In vielen Fällen konnte/durfte ich einfach nichts machen. Mal ein Pflaster aufkleben, Sprudel bringen, auf die Toilette bzw. Bettpfanne setzen, das waren die Dinge, die zu meinen Routineaufgaben hinzukamen. Den bisherigen Höhepunkt meines Praktikums stellt das Aufwickeln eines Verbandes nach einer Zehenamputation an einem diabetischen Fuß dar, der mit Drainagen gespickt war. Dort konnte ich mir zum ersten Mal ein – wenn auch sehr begrenztes – Bild von der Arbeit der Ärzte machen. Ich sah, wie der Schnitt verlief, an welchen Stellen die Schläuche ein- und austraten. Von den Ärzten bekomme ich im Krankenpflegepraktikum insgesamt

reichlich wenig mit. Ich sehe sie beim Visitegehen, eventuell mal bei einem Verbandswechsel. Aber besonders auf meiner Station fielen die meisten eher durch Abwesenheit auf, da sie den größten Teil der Zeit im OP verbrachten. Aber um die Arbeit der Ärzte kennenzulernen, ist das Praktikum auch nicht da. Mit den Schwestern und Pflegern machte ich jedoch durchweg gute Erfahrungen. Jedem Patienten wird so schnell wie möglich geholfen und es wird fast jeder Wunsch erfüllt. Sie arbeiten ordentlich und verantwortungsbewusst – immerhin geht es um Menschenleben. Des Weiteren haben die Pflegekräfte wirklich ein großes Wissen bezüglich Krankheiten und Medikamenten, von dem auch einiges an mich weitergegeben wurde. Jede Frage, die ich stelle, wird ausführlich beantwortet. Wenn ich einmal nicht weiß, wie ich etwas zu machen habe, wird es mir eben gezeigt. Alles in allem kann ich sehr

zufrieden sein mit meiner Station: Ich lerne wirklich viel dort. Eine Erfahrung, die ich jedoch jeden Tag mache: Im Krankenhaus hat man wirklich einen ziemlich harten Job, egal ob als Pfleger oder als Arzt. Das Schichtsystem ist mit Spät- und Nachtdiensten sowie Wochenenddiensten nicht gerade ohne. Dazu kommen noch die Überstunden, die viele machen müssen, wenn mal jemand ausfällt. Auch sind die acht Stunden Schicht sehr anstrengend: Es wird eigentlich nur gestanden und gelaufen, die Patienten müssen gehoben und gestützt werden, was ziemlich auf den Rücken gehen kann. Die Schicksale, denen man begegnet, erleichtern die Arbeit auch nicht gerade: Vollpflegefälle, die eigentlich nur noch gekommen sind, um zu sterben, oder Krebskranke, die gesagt bekommen, sie würden nur noch ein paar Monate leben. Das Praktikum bereitet ein wenig auf die Belastung vor, die man als Arzt auszuhalten hat.

Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass ich viele, wenn nicht sogar alle Ängste, die ich vor dem Praktikum hatte, weitgehend verloren habe. Das meiste stellt sich als gar nicht so schlimm heraus, wie ich es mir vorgestellt hatte, und mit guter Anleitung lerne ich die Abläufe recht schnell. Klar, ich stehe in der Krankenhaushierarchie ganz unten. Aber wenn du bemüht bist und guten Willen zeigst, wirst du gewiss nicht nur als Fußabtreter benutzt, sondern kannst recht schnell deinen eigenen Aufgaben nachgehen. Du kannst viele Erfahrungen aus diesem Praktikum mitnehmen, die dir nutzen können, vorausgesetzt, du lässt es zu, diese Erfahrungen zu machen. Wer mit einer komplett negativen Grundhaltung in dieses Praktikum geht und sich denkt: „Ach, das sind doch nur Schwestern, ich werde später Arzt,“ der wird wahrscheinlich absolut keinen Spaß an diesen drei Monaten finden. Ich habe noch zwei Monate vor mir und ich freue mich darauf.


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Sanfte Medizin im Busch „Homöopathen ohne Grenzen“ von Ines Behlert (MEDI-LEARN Redaktion)

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omöopathie ist umstritten. Als alternative Heilmethode auf dem Vormarsch, wird vor allem die Ablehnung von Wirksamkeitsstudien kritisiert. Vertreter und Anhänger feiern die „sanfte Medizin“, Kritiker und Gegner gestehen ihr höchstens einen Placebo-Effekt zu. Die Gräben zwischen den Parteien sind tief und werden sich in absehbarer Zeit wohl kaum überwinden lassen. Mediziner sind bei dem Thema durchaus unterschiedlicher Meinung. Als im Frühjahr von der ARD über die Organisation „Homöopathen ohne Grenzen“ berichtet wurde, entspann sich im MEDI-LEARN Forum eine rege Diskussion. In Analogie zu den „Ärzte ohne Grenzen“ formierten sich die „Homöopathen ohne Grenzen“ (HOG) 1997 in Deutschland. Laut Selbstbeschreibung geht es den dort vereinigten „ÄrztInnen, HeilpraktikerInnen und Hebammen“ darum, „die klassische Homöopathie als medizinische Hilfe in Krisengebieten einzusetzen“. Dabei wollen sie in die Strukturen vor Ort eingebunden werden und Hilfe zur Selbsthilfe leisten, sodass die Projekte

von den Ortsansässigen selbständig weitergeführt werden können. Wiederholt wird von ihnen betont, dass sie nur auf Anforderung in die Gebiete gehen und dort nicht missionarisch tätig sein wollen. Aus Berichten der HOG geht hervor, dass sie sowohl Laien in Homöopathie ausbilden als auch Hebammen schulen. Auf diese Weise wollen sie eine „kostengünstige und effektive Medizin“ zur Verfügung stellen, vor allem der ärmeren Bevölkerung. Dass dieses Angebot von den Menschen genutzt wird, zeigt ein Bericht der ARD über die HOG-Arbeit in Afrika. Heilpraktiker wurden bei ihren Sprechstunden begleitet, die sie dort abhielten und die stark besucht waren. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass medizinische Versorgung dort teuer und nicht überall verfügbar ist. Während die Homöopathen einräumen, dass es Grenzen für ihre Methode gebe, „etwa bei schweren Verletzungen, bei Diabetes oder Aids“, spricht die Bevölkerung von „Wunderheilerinnen“. Ein Bewohner war überzeugt, durch die Homöopathie von Malaria geheilt

worden zu sein. Die HOG widersprach dem in einer Stellungnahme und wies darauf hin, dass „weder Malaria noch Aids noch sonstige lebensbedrohliche Infektionskrankheiten“ von ihnen behandelt werden. Zudem würden keine Heilversprechen gegeben. Bei der Diskussion im MEDI-LEARN Forum wurde unter anderem auch diese Stellungnahme diskutiert. Ein Nutzer wies darauf hin, dass von den Homöopathen außer einer ausführlichen Anamnese keine weitere Diagnostik durchgeführt wird und daher auch keine Diagnose gestellt wird. Dies sei aber korrekt, weil in der Homöopathie keine Diagnosen, sondern Symptome behandelt werden. Und dann ginge es nicht um die Frage einer Malaria-Behandlung, sondern um das Kurieren von Fieberschüben, Schüttelfrost und Leistungsknick. Andere User wiesen darauf hin, dass bei einer in Schüben verlaufenden Erkrankung wie der Malaria immer wieder (vermeintliche) Besserungen eintreten, ohne dass eine wirkliche Genesung erfolgt. Dieser Punkt fand im Forum besondere Beachtung, als es um die Frage ging, ob eine subjektive Besserung nicht Ergebnis genug ist. Ein Forennutzer war der Meinung, dass es reicht, wenn die Menschen vor Ort subjektiv mit der Behandlung zufrieden sind.

Immerhin wenden sich in Deutschland ebenfalls vermehrt Menschen der Homöopathie zu, weil die Schulmedizin sie enttäuscht hat. Daraufhin kam der Hinweis, dass subjektive Wahrnehmung und tatsächlicher Krankheitsverlauf nicht übereinstimmen müssen. Die überwiegende Mehrheit der Diskussionsteilnehmer war der Homöopathie gegenüber kritisch eingestellt. Aspekte wie der mangelnde Wirksamkeitsnachweis durch fehlende Studien, die Frage nach dem Placeboeffekt und der Krankenkassenbelastung durch verschleppte Erkrankungen wurden angesprochen. Daneben wurde immer wieder in den Raum gestellt, ob die HOG nicht möglicherweise die fehlende schulische Ausbildung in Afrika ausnutzen, um sich und ihre Methoden zu profilieren. Ein Forennutzer erwägt inzwischen, den an seiner Uni angebotenen Kurs „Homöopathie für Medizinstudenten“ zu besuchen in der Hoffnung, dass dort eine wissenschaftliche Beleuchtung stattfindet. Die Zweifel gegenüber der Homöopathie bestehen und werden durch Projekte wie die der HOG nicht abgebaut, sondern eher noch verstärkt. Ohne die schon lange geforderten Wirksamkeitsstudien werden die meisten Mediziner, aber auch Laien ihre Skepsis nicht aufgeben.


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Was muss ich können? Praktische Fähigkeiten bei Arbeitsbeginn von Nina Dalitz (MEDI-LEARN Redaktion) „Welche praktischen Fähigkeiten sollte ich beherrschen, wenn ich demnächst in Deutschland einen Job als Assistenzarzt antrete?“, fragt ein Medizinstudent im Forum von MEDI-LEARN. Verständliche Frage, denn es gibt keine Liste mit Dingen, die man als Berufsanfänger können sollte. Man hat zwar ein komplettes Medizinstudium hinter sich, doch der Wissens- und Könnensstand ist sehr unterschiedlich. Gibt es trotzdem ein paar Tipps und Hinweise? Natürlich:

Anamnese und Befunderhebung „Das Wichtigste ist, dass du lernen willst,“ ist zum Beispiel der erste Tipp. Denn: „Alles, was du nicht kannst, wird dir in einem gu-

ten Haus beigebracht.“ Außer vielleicht Blutabnehmen und periphere Zugänge legen, „wobei man auch hier durch Übung weiterkommt.“ Und: „ZVK legen gehört mit Sicherheit nicht zu den Ausbildungszielen im PJ.“ Dafür sollte ein Berufsanfänger vor allem „ordentlich Anamnese und körperliche Untersuchung beherrschen.“ Extrem wichtig ist dabei die Dokumentation der erhobenen Befunde. Da gibt es meist Standardsätze, die man draufhaben sollte. „Textbausteine sind da 'ne feine Sache.“

Grundkenntnisse der Erkrankungen

häufigsten

Außerdem sind Grundkenntnisse der häufigsten Erkrankungen des angestrebten Fachgebietes „ganz nett“.

Sodass du z. B. weißt, „dass bei dieser und jener Symptomatik 'ne Sono gemacht wird. Die Sono muss man als Berufsanfänger natürlich nicht können, aber man sollte wissen, wann sie indiziert ist.“ Ein anderer Mediziner fügt hinzu: „Als chirurgischer Mensch vielleicht noch die eine oder andere Naht- und Knotentechnik ...“ Selbst dazu gibt es den bissigen Kommentar, dass „es sich nicht lohnt, Knotentechniken zu lernen. Es wird sowieso die falsche für die jeweilige Klinik sein.“

Was sollte man können? Einiges ab! Eine Meinung ist, dass man als Chirurgieassi „einiges ab“ können sollte. Es verlangt niemand, dass du nach der OP sagen kannst „Ich nähe den Patienten zu,“ auch wenn du schon „ein bisschen an Schweinefüßen und Schaumstoff“ geübt hast. Am Anfang wirst du immer angeleitet. Deshalb ist dein Text als Anfänger: „Ich hab noch nie einen

Patienten genäht – würden Sie mir auf die Finger gucken und mich anleiten?“ und alles ist gut. „Du bist nicht der Einzige, weißte.“

Die handwerklichen Sachen sind das geringste Problem Überhaupt „sind die handwerklichen Sachen das geringste Problem.“ Als Anfänger musst du erst mal lernen, dir die Arbeit zu organisieren, nicht die Hälfte zu vergessen und nicht völlig den Kopf zu verlieren, wenn mal Chaos ausbricht. Lass dir dazu den „Papierkram“ (Briefe, Anforderungen, Anfragen der Kassen, Gutachten etc.) genau von einem älteren Kollegen zeigen, sonst „versinkst du darin“. Bei der Arbeit ist es dann wichtig, eine brauchbare Organisation der Arbeitsabläufe zu gewährleisten.

Hilfe jederzeit einfordern

Auch wenn das dein erster Gedanke ist: Auf „Ich kann das alles nicht!“ solltest du dich nicht versteifen. Konzentriere dich eher darauf, was du schon alles gelernt hast. Und fordere jederzeit Hilfe an. Deine Kollegen können nicht Gedanken lesen, deshalb solltest du dein „Du, das habe ich noch nicht gelernt, zeig es mir bitte.“ artikulieren! Frag einfach, ob dir dein Kollege „das 1. nochmal erklären kann und 2. mit drauf schaut.“ Übe dich auch darin, gegenüber den Patienten professionell und sicher aufzutreten. Das Vertrauen der Patienten ist sehr wichtig und du solltest es nicht durch falsche Unsicherheit verspielen. Dazu gehört unter anderem, „nicht gerade zu sagen, dass das dein erster Patient ist, wenn der Patient mit dabei ist.“

Überblick verschaffen Trotz allem gilt: Überschätze dich nicht. Kenne deine Grenzen. Es ist gut, zum Arbeitsbeginn bereits einen Überblick über die gängigsten Dinge zu haben. Das geht z. B. mit einem ausführlichen Buch, das sich an Studenten oder Berufsanfänger wie dich richtet. Dabei solltest du dich nicht in Details verlieren, sondern dir wirklich erst mal einen Überblick verschaffen.


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Plagiate bei Doktorarbeiten Medizinische Dissertationen ebenfalls unter Verdacht von Ines Behlert (MEDI-LEARN Redaktion)

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icht nur, dass medizinische Doktorarbeiten allgemein einen schlechten Ruf haben. Der Fall Guttenberg hat in jüngerer Vergangenheit zusätzlich an der Glaubwürdigkeit von Dissertationen gerüttelt. In der Folge kam es zu einer Welle von Plagiatsverdachten sowie deren Entdeckungen. Doch nicht nur Arbeiten von Juristen und Geisteswissenschaftlern gerieten unter Verdacht,

sondern auch einige medizinische Doktorarbeiten der Uni Würzburg. Daraus wiederum er-gab sich eine neue Diskussion um die häufig belächelten medizinischen Doktorarbeiten. Es drängt sich die Frage auf, was es mit der Qualität der Doktorarbeiten auf sich hat. Und ob Plagiieren bei den Medizinern ebenso verbreitet ist wie scheinbar anderswo. Dabei muss vorweg erst einmal ein entscheidender Unterschied deutlich gemacht werden: Plagiat und Qualität sind zwei verschiedene Dinge. Ein Plagiat kann qualitativ hochwertig sein, muss es aber nicht. Der springende Punkt ist, dass bei einem Plagiat Inhalte oder Gedanken von einem anderen Autor übernommen wurden, ohne deutlich zu machen, dass sie nicht auf eigener Arbeit beruhen. Wenn du beispielsweise das Einführungskapitel eines Lehrbuches kopierst und in deiner Arbeit als Einführung angibst, ohne darauf hinzuweisen, dass dieser Teil aus einem Buch stammt. Oder das Verwenden eines knackigen Satzes, in dem jemand den Sachverhalt treffend zusammengefasst hat, ohne zu kennzeichnen, dass nicht du Urheber dieses Satzes bist. Die Frage nach der Qualität ist da schon schwieriger zu beantwor-

ten. Auf den ersten Blick werden Qualität und Quantität oftmals gleichgesetzt. Das hat zur Folge, dass medizinische Doktorarbeiten aufgrund ihres vermeintlich zu geringen Umfanges als minderwertig angesehen

an. Einige Unis bieten inzwischen Alternativen zur traditionellen Erstellung der Doktorarbeit, etwa mit begleitenden Seminaren und intensiver Betreuung durch Professoren. Andernorts werden Studienordnungen geändert, die bislang keine eigene Forschungsleistung forderten. Oder das Erlernen wissenschaftli-

werden. Meistens wird dabei außer Acht gelassen, dass Doktorarbeiten verschiedener Fachbereiche gar nicht vergleichbar sind. Eine Arbeit in der Physik sieht sicherlich anders aus als eine in Philosophie. Der für alle universitären Bereiche geltende Grundsatz, dass eine Doktorarbeit einen Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt leisten soll, hilft nicht weiter: Einige bahnbrechende Doktorarbeiten vergangener Zeiten haben einen erstaunlich geringen Umfang. Der Kritikpunkt des zu geringen Umfangs ist also wenig aussagekräftig. Interessanter ist der Ausblick auf die Frage nach der Wissenschaftlichkeit bzw. nach dem wissenschaftlichen Arbeiten. Hier tut sich sogleich ein eigenartiges Gefälle auf: einerseits der Anspruch auf wissenschaftliches Arbeiten, andererseits das nahezu völlige Fehlen dieses Aspektes im Studium. Doch wie soll jemand wissenschaftlich arbeiten, der es nie gelernt hat? An diesem Punkt setzen seit einiger Zeit vermehrt Universitäten

chen Arbeitens wird in das Studium integriert. In Hamburg beispielsweise sollen die Studenten ihr Wissen in einem Fach durch Übungen und Experi-

mente vertiefen und abschließend eine kleine wissenschaftliche Arbeit darüber schreiben. Und ganz falsch liegen die Verantwortlichen damit wohl nicht. Zwar wurde vielfach die Bedeutung wissenschaftlichen Arbeitens heruntergespielt, gerade im medizinischen Bereich. Nur wenige Mediziner wollen in die Forschung, und für die ärztliche Tätigkeit ist ein Doktortitel irrelevant. Auf den ersten Blick mag das seine Richtigkeit haben; für den Arbeitsalltag relativiert es sich allerdings wieder. Schließlich müssen praktizierende Mediziner in ihrer Arbeit beurteilen können, ob ihre Behandlungskonzepte wissenschaftlich auf dem neuesten Stand sind und wie eine neue Medikamentenstudie einzuordnen ist. Dafür braucht es das so oft genannte wissenschaftliche Verständnis. Unabhängig von einer Doktorarbeit. Um kein verzerrtes Bild zu zeichnen, muss aber darauf hingewiesen werden, dass es sehr wohl zahlreiche Mediziner gibt, die wissenschaftlich arbeiten. Die neben ihrem Studium forschen, eigene Artikel veröffentlichen und Vorträge auf Kongressen halten. Gleichwohl kann begrüßt werden, dass wissenschaftliches Arbeiten zunehmend auch im Studienverlauf Beachtung findet. Ob sich dadurch etwas an dem Problem der Plagiierung lösen lässt, darf bezweifelt werden.

IMPRESSUM Herausgeber: MEDI-LEARN Verlag GbR, ISSN 1860-8590 Elisabethstraße 9, 35037 Marburg/Lahn Tel: 04 31/780 25-0, Fax: 04 31/780 25-262 E-Mail: redaktion@medi-learn.de, www.medi-learn.de Redaktion: Christian Weier (V.i.S.d.P.), Jens Plasger, Dipl.-Päd. Kare Ahlschwede (Chef vom Dienst), Dr. med. Marlies Weier, Dr. med. Dipl.-Psych. Bringfried Müller, Thomas Brockfeld Layout & Graphik: Kristina Junghans Bildnachweis: www.photocase.com, www.istockphoto.com, www.sxc.hu, www.pixelquelle.de, Artikelautoren, www.flickr.com Erscheinungsort: Marburg Der digitale Nachschlag erscheint zu jeder MEDI-LEARN Zeitung als Ergänzung, die du dir als PDF auf der MEDI-LEARN Seite herunterladen oder online anschauen kannst. Er beinhaltet Fortsetzungen von Artikeln aus der aktuellen Zeitung sowie weitere interessante Artikel und Berichte rund um die Medizin. Dein Artikel bei MEDI-LEARN? Wir freuen uns über die Zusendung von Erfahrungsberichten und anderen Artikeln und belohnen die Autoren mit Fachbüchern. Alle weiteren Infos findest du unter www.medi-learn.de/artikel. Dieser Digitale Nachschlag ist Teil der MEDI-LEARN Zeitung. Die bisherigen Ausgaben findest Du unter: www.medi-learn.de/MLZ-Online


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Einfühlungsvermögen und gesunder Verstand Wichtigste Ebene der Arzt-Patienten-Beziehung ist das Gespräch von Kare Ahlschwede (MEDI-LEARN Redaktion)

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ieles im Mediziner-Alltag ist echte Handarbeit, doch in der Beziehung zwischen Arzt und Patient stellt das Gespräch die wichtigste Ebene dar. Das Studium bereitet dich auf diesen zentralen Aspekt deines Berufs nicht wirklich vor, aber mit etwas Einfühlungsvermögen und gesundem Menschenverstand kommst du trotzdem in den meisten Fällen gut zurecht. Denn wie so oft gilt auch hier die einfache Regel: Geh mit anderen so um, wie du es selbst gerne hättest. Sicher findest du es beispielsweise nicht gut, wenn man von oben herab mit dir spricht. Doch genau das passiert am Krankenbett ständig, und für ein paar Worte beim Vorbeibringen der Medikamente oder Servieren des Essens geht das selbstverständlich in Ordnung. Aber schon für eine oder zwei Minuten lohnt sich der Griff zum nächsten freien Stuhl, um buchstäblich auf Augenhöhe mit dem Patienten zu reden. Du signalisierst ihm damit Zuwendung, Wertschätzung

und die Bereitschaft, dir gegebenenfalls für seine Fragen Zeit zu nehmen. Ganz ähnlich wie bei der Medikation kommt es jedoch bei der Kommunikation auf die richtige Dosis an. Der Kranke hat das Recht auf ein ordentliches Gespräch, und sei es je nach Situation auch nur ein kurzes. Dein sonstiges Arbeitspensum musst du trotzdem schaffen, und manchmal ist es besser, ihn einfach schlafen zu lassen. In einer Klinik zu liegen, ist nämlich für sich genommen anstrengend genug: Vielleicht war die Nacht unruhig, weil der Zimmernachbar schnarcht. Trotzdem wird man spätestens um 7 Uhr geweckt und hört von da an selbst durch die geschlossene Tür den ganzen Tag Telefone, Alarme und so weiter. Andererseits kann der Klinikaufenthalt auf Dauer unfassbar langweilig sein. Lesen ist möglicherweise jetzt zu anstrengend und Fernsehen kein Ersatz für „echte“ Unterhaltung. Vor allem jene Menschen, die nur selten oder nie Besuch bekommen, sind

deshalb wahrscheinlich sehr dankbar für die kurzen Momente, in denen du dich auch einmal ganz ohne konkreten Anlass zu ihnen setzt, sofern es deine Arbeitsbelastung zulässt. Wenn du allerdings etwas mitzuteilen hast, dann tu es erstrecht bald. Liegt ein frisches Laborergebnis vor, willst nicht nur du es kennen, sondern der Patient ebenso. Spann dein Gegenüber also nicht lange auf die Folter und vermeide Fachwörter. Mit dem Patienten sprechen kannst und solltest du sogar dann, wenn er nicht bei klarem Bewusstsein ist oder sich in Narkose befindet. Erwähne das aktuelle Datum, ob Angehörige in der Nähe sind oder erwartet werden, in was für einem Zimmer und auf welcher Station er sich befindet, welche medizinischen Maßnahmen zurzeit ergriffen oder in Erwägung gezogen werden. Schau während einer Untersuchung oder Behandlung zudem so oft wie möglich in sein Gesicht, um festzustellen, ob sie ihm Schmerzen verursacht. Achte auch,

wenn es möglich ist, auf eventuelle Änderungen von Blutdruck und Pulsfrequenz. Diese Vitalwerte bieten einen guten Anhalt darüber, ob der Patient merkt, was du mit ihm machst und er sich nur nicht motorisch oder verbal dazu bemerkbar machen kann. Mach unabhängig vom Bewusstseinszustand möglichst nie etwas mit dem Patienten, ohne es vorher anzukündigen – angefangen beim Anheben der Bettdecke. Privatsphäre ist generell Mangelware im Krankenhaus, und nicht selten platzt jemand ins Zimmer, während der Patient gerade nackt auf der Bettkante sitzt, um sich zu waschen. Dabei sind Takt und Einfühlungsvermögen insbesondere im Zusammenhang mit Schamgefühlen sehr angebracht. Oft reicht es schon, nach ein paar Minuten wiederzukommen, wenn nicht mehr so viele Menschen im Zimmer sind. Nicht zuletzt in solchen Fällen ist das offene Gespräch die wichtigste Ebene deiner Beziehung zum Patienten.

Wie ein Vorbereitungskurs für das Medizinstudium Ausbildung in der Krankenpflege während der Wartesemester von Kare Ahlschwede (MEDI-LEARN Redaktion)

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ranken Menschen helfen wollen wohl alle, die sich für ein Medizinstudium interessieren. Doch je nach Abitur-Notenschnitt kann es lange dauern, bis du diesen Wunsch als Arzt praktisch umsetzen darfst. Kranken Menschen helfen ist aber auch in der Krankenpflege möglich, und so entscheiden sich viele, die auf ihren Studienplatz voraussichtlich lange warten müssen, in der Zwischenzeit eine dreijährige Berufsausbildung in diesem Bereich zu machen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Du verdienst bereits vor deiner Zeit an der Uni Geld und kannst das höchstwahrscheinlich auch als Student nebenher oder in der vorlesungsfreien Zeit tun. Und eine abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender mehrjähriger Berufstätigkeit führt sogar meist zu einem

BAföG-Anspruch unabhängig von der Höhe des Einkommens deiner Eltern. Außerdem lernst du auf jeden Fall eine Menge über Medizin und verbesserst deine Chancen im Auswahlverfahren der Hochschulen. Nicht zuletzt wird dir das Arbeiten in einer Klinik schon sehr vertraut sein, lange bevor sich deine Kommilitonen ihren ersten weißen Kittel kaufen. Denn die Ausbildung von Krankenschwestern bzw. Krankenpflegern besteht aus theoretischem Unterricht, der in Krankenpflegeschulen im Klassenverband erteilt wird, und praktischer Arbeit auf etlichen verschiedenen Stationen eines Krankenhauses, ergänzt durch Einsätze in der häuslichen oder der Gemeindekrankenpflege. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr nimmst du auch an Nachtwachen Teil.

Die Ausbildungsinhalte stellen beinahe einen Vorbereitungskurs für das Medizinstudium dar. Du lernst vieles über Aufbau und Funktionen des menschlichen Körpers, Krankheiten und ihre Ursachen, wie Blut entnommen und im Notfall Erste Hilfe geleistet wird. Den Schwerpunkt bildet natürlich die Pflege und Begleitung der Patienten im Krankenhaus-Umfeld von der Aufnahme bis zur Entlassung. Dazu gehören die Ermittlung des individuellen Pflegebedarfs, Pflegetechniken einschließlich der Wundversorgung und die psychologischen Aspekte des Arbeitens mit kranken oder hilfsbedürftigen Menschen. Später ist eine Spezialisierung auf die Stations-, die Intensivpflege oder den Operationsdienst möglich, außerdem eine Schwerpunktbildung in einem bestimmten Fach wie Gynäko-

logie oder Dermatologie. Auf jeden Fall ist es notwendig, durch kontinuierliche Weiterbildung fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, denn der medizinische Fortschritt betrifft den pflegerischen Bereich kaum weniger als das ärztliche Tun. Dabei wird zwischen der reinen Anpassungsweiterbildung und der Aufstiegsweiterbildung beispielsweise zum Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege unterschieden. Für diese oder für ein nachfolgendes Medizinstudium werden unter bestimmten Voraussetzungen Stipendien vergeben. Während der eigentlichen Berufsausbildung erhältst du je nach Bundesland ein monatliches Entgelt zwischen 600 und 850 Euro. Später richtet sich die Vergütung nach einem Tarifvertrag oder nach hausinternen Vereinbarungen. Im öffentlichen Dienst werden bei einer Eingruppierung in die Entgeltgruppen 7 oder 8 zwischen 2350 und 2780 Euro brutto gezahlt.

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