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November/ Dezember 2009

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Sport schafft Ausgleich fürs lange Sitzen Wie Studenten ihre freie Zeit nach dem Lernen nutzen Redaktion MEDI-LEARN

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orlesungen, Seminare, Lerngruppen – viel Zeit bleibt da nicht. Nur etwa zehn Stunden pro Woche hätten sie wirklich mal frei, schätzen viele junge Mediziner. Vielleicht sind es auch doppelt so viele, meinen die Optimisten unter ihnen.

der langen Liste der bevorzugten Sportarten stehen Joggen und Inlineskaten, außerdem natürlich Klassiker wie Fußball, Handball, Schwimmen und Radfahren. Aber auch an Exoten mangelt es nicht: Beachvolleyball, Ballett und Kickboxen

schen fünf und 20 Euro im Monat wert. Die Gebühren für eine Mitgliedschaft im Uni-Fitnesszentrum bewegen sich typischerweise in dieser Spanne. Auch deutlich höhere Beträge werden akzeptiert, zumal wenn Tennis, Windsurfen

oder Golf angegeben wurden. Prestige hat gerade im Sport eben seinen Preis – und selbst der Jogger im Stadtpark braucht ja schließlich irgendwann mal neue Schuhe.

An zweiter Stelle auf der Liste der Freizeitaktivitäten folgt ein bis vier Mal im Monat das „Weggehen“, womit vorwiegend das Feiern mit Freunden gemeint ist, alternativ an einem oder zwei Abenden „kulturelle Veranstaltungen“. Theoretisch zählen die Oper, klassische Konzerte und Besuche in Museen mit dazu, doch spielen sie statistisch keine nennenswerte Rolle. Wenn schon Kultur, dann bitte Kino. Die Karten dafür sind selbst mit Studentenausweis noch teuer genug. „Geld und Freizeit“ ist bei genauem Hinsehen ein recht heikles Thema: Zwar sollen beim Weggehen pro Abend möglichst nicht mehr als zehn oder auch 15 Euro ausgegeben werden, doch ist das Feiern insgesamt um einiges teurer als der Sport. Wenn es um die monatlichen Kosten für Baileys oder Ballett, Tequila oder Taekwondo geht, setzten fast alle Umfrage-Teilnehmer 098974 apoAnzeige 208x214 studi_2:Layout 1 15.07.09 17:05 Seite 1 klare Prioritäten.

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Laufen im Fitnessstudio: Viele Studis sparen sich das Geld lieber und drehen Park-Runden

Was auf dem Programm steht, nachdem am Abend das Lehrbuch zugeklappt wird, stellte sich bei einer MEDI-LEARN-Umfrage im Frühjahr 2009 heraus. Sport soll bei gut der Hälfte den Ausgleich für langes Sitzen im Hörsaal oder am Schreibtisch schaffen. Weit oben auf

wurden ebenso aufgelistet wie Tauchen und Wellenreiten. Von guten Vorsätzen immerhin und zudem einer soliden Kenntnis der neuen Rechtschreibung zeugt der Eintrag „evtl. bald Fitnessstudio“. Jeder Fünfte will für seinen Sport keinen Cent herausrücken. Den meisten jedoch ist die Sache immerhin zwi-

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Meist kommt das Geld von den Eltern Medizinische Berufe führen die Liste an Redaktion MEDI-LEARN

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hren Lebensunterhalt bestreiten junge Mediziner in der Hauptsache aus zwei Quellen. Drei Viertel werden ganz oder überwiegend von den Eltern finanziert, die anderen können sich mit wenigen Ausnahmen über eine regelmäßige Überweisung vom BAföG-Amt freuen. Geld aus Nebenjobs hingegen wird vorzugsweise in Dinge investiert, die das Leben schöner machen. Das kam bei einer MEDI-LEARN-Umfrage im Frühjahr 2009 heraus. Offenbar orientieren sich viele Eltern in Deutschland recht genau an dem, was laut Bundesausbildungförderungs-Gesetz als angemessen gilt. Zurzeit sind das theoretisch bis zu 643 Euro, doch in der Praxis erfüllen die wenigsten die Bedingungen für diesen so genannten BAföG-Höchstsatz. Tatsächlich erhalten Studierende, die nicht mehr zu Hause wohnen, deshalb von der Behörde oder eben von der Familie zumeist zwischen 550 und 580 Euro im Monat. Für angemessen halten die Studierenden selbst aber eben doch eher den Höchstsatz, also ungefähr einen Hunderter mehr. Um den zusätzlich zur Verfügung zu haben, hat fast genau die Hälfte der Befragten minde-

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stens einen Nebenjob, jeder Dritte sogar mehrere. Häufigstes Motiv ist die Steigerung der Lebensqualität. Die Mehrheit gibt an, dass sie auch ohne diese Einnahmen zurechtkommen könnte.

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Gleichwohl zeigen sich junge Mediziner in Sachen Nebenverdienst durchaus erfindungsreich: Sie jobben als HiWi an der Uni oder als Aushilfe in Arztpraxen, verteilen Prospekte auf Messeständen, verbringen ganze Wochenenden im Rettungswagen oder Nächte auf der Pflegestation, geben Nachhilfe und füllen im Einzelhandel Regale auf. Die Liste ließe sich beinahe endlos fortsetzen. Gezahlt werden üblicherweise acht bis zehn Euro pro Stunde, und wohl nicht nur deshalb bekommen diese Jobs fast immer die Note „eins“ oder „zwei“.

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Generell gilt, dass die unter anderem für die Sozialversicherungspflicht im laufenden Semester geltende Freigrenze von 20 Wochenstunden für Studentenjobs sehr selten ausgeschöpft wird. Kaum jemand arbeitet mehr als zehn Stunden pro Woche nebenher. Freizeit ist ohnehin knapp, und Lernen geht allemal vor.

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