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Das HOW TO magazine erscheint (meistens) halbjährlich. Nächste Ausgabe April 2010 HOW TO job Ausgabe #5 ISSN 1864-8614 Herausgeber: Tim Klinger Zschochersche Straße 79b, 04229 Leipzig Gestaltung und Satz: MEAN DESIGN, Leipzig, meandesign.com Druck: Messedruck Leipzig GmbH, Leipzig, messedruck.de Auflage: 750 Stk. © 2009 bei den Autoren © 2009 beim Herausgeber, Leipzig www.howtomag.com

„ Traust du ihm, weil seine Kraft so groß ist, und überläßt du ihm deine Arbeit?“

Alle Rechte vorbehalten. Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Beiträge, insbesondere durch Vervielfältigung, Verbreitung auch in elektronischer Form, sowie Speicherung in Datenbanksystemen bzw. Inter- oder Intranets ist ohne vorherige Zustimmung unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt.

Haftungsausschluss: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernimmt der Herausgeber keine Haftung für den Wahrheitsgehalt der ausgewählten Beiträge. Auch spiegelt der Inhalt der Beiträge nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wider.

Gedruckt und unterstützt von: Messedruck Leipzig GmbH Leipzig, www.messedruck.de

Flock-In GmbH Wiesloch, www.flock-in.com

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Die erste Rede des HERRN aus dem Wettersturm Buch Hiob Kapitel 39,11


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HOW TO job Fabian Stürtz, Köln www.fabian-stuertz.de

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Seite 50

Andreas „Spider“ Krenzke

Seite 18

Seite 53

Lars Reyer Seite 27

Marcus Sidki André Hille

Seite 60

Seite 33

Hansjörg Fuhrken

Dagmar Schramm

Seite 36

Seite 64

Michael Zander

Jasmin Sidki

Seite 38

Seite 68

Frank Übler

Alex Leask

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Seite 8

HOW TO community Seite 44

HOW TO kolumne

Do it yourself!

Seite 2 Bild

Seite 80

Seite 48 Seite 6

Seite 78

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#5

Die Auflage steigt, das Niveau sinkt.

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Was bereits der Titel dieses Vorwortes vermuten lässt, spiegelt sich nicht nur in der neuen HOW TO, sondern auch seit Monaten eindrucksvoll im Arbeitsmarkt wider. Denkt man nur an die Geschichte der Altenpflegerin, die nach 17 Jahren Betriebszugehörigkeit plötzlich ihren Job verlor, weil sie sechs Maultaschen mitgehen ließ. So wird in Krisenzeiten unter dem löchrigen Dach der sogenannten sozialen Marktwirtschaft aus einem Kavaliersdelikt eine Art Freifahrtschein für unternehmerische Handlungsfreiheit. In Frankreich, dem Heimatland der Revolution, ist genau deshalb »Bossnapping«, das Festsetzen des Chefs, der letzte Schrei unter Arbeitnehmern. Zwar ist die Zahl der Arbeitslosen im September 2009 leicht zurückgegangen, und auch die sogenannte Krise scheint langsam zu verblassen, doch insgesamt bleibt die Lage angespannt. Das Ungleichgewicht von Macht, Möglichkeiten, Qualitfi kation und Bildung auf der einen, und wenig Chancen auf der anderen Seite, bringt das wackelige Kartenhaus weiter ins Wanken.

HOW TO

HOW TO

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Dass dabei auf politischer Seite immer wieder gern die Finanzkrise mit der Krise des Arbeitsmarktes in einen Topf geworfen wird, erweckt nicht nur den Eindruck von unfreiwilliger Satire, sondern erinnert auch an die Versprecher der letzten amerikanischen Regierung, die scheinbar versehentlich die Namen »Osama Bin Laden« und »Saddam Hussein« vertauschten, um – bewußt oder unbewußt – ein rigoroses und einheitliches Feindbild zu schüren: die Angst. Doch: Angst ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Wahrheit ist, dass es genau genommen garnicht um die Krise in Arbeit und Finanzen geht. Vielmehr ist es eine Krise von Werten und neuen Ideen, die, gepaart mit einer saftigen Blockade des Um- und Weiterdenkens, erst den Weg in die Maßlosigkeit geebnet hat. Genau hier setzt unsere neue Ausgabe an. Weil jeder Einzelne die Möglichkeit hat, seine Umwelt nach eigenen Ideen umzugestalten, Lösungen zu fi nden, eine persönliche Sichtweise einzunehmen, seine Meinung zu äußern und vor allem Veränderung vorzunehmen. Diesem Moment des Eigenen und des Aktiven, will HOW TO job eine gröhlende Stimme geben. Also, worauf warten wir noch? Die nächste Maultasche ist unsere Chance.

Doch: Angst ist nur die halbe Wahrheit.


HOW TO hat gerufen, die HOW TO Community hat geantwortet. Gesucht wurden die besten Schnappschüsse zum Thema „Geschäfte erledigen“. Was stattdessen am Ende herauskam, liegt wohlig in der Nase des Betrachters: Protestlatrinen und Demonstrationskabinen, Plumpskaskaden und Rückzugsgebiete, Schüsselmomente und Beichtstuhlgang. Oder: haufenweise Inspiration.

– ein Manifest gegen die geschäftige Unhaltsamkeit in Bildern. Bemerkt von Fabio Christ. Geknipst von der Community.

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#5 Irgendwo auf der Route 66, Arizona, USA Ute Vogel www.frau-vogel.de

Fischergasse, Ecke Rathaus, Heidelberg Michael Lapicz www.mels-bar.com

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Bei Bedarf anrufen, Köln

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Fabian Stürtz www.fabian-stuertz.de

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Totes Meer, Israel-Palästina 2007 Simon Burko www.simon.burko.de

Eine Parkplatztoilette ca. 200 km nördlich von Sydney am Princess Highway, Australien Patrick Saam

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Benjamin Zierock www.zierock.de

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Landmark – Coffee Shop & Pancake House, 158 Grand Street, New York City, New York, USA


divers Tim Latif

Route 66 in Seligman, Arizona, USA Till Hoffmann

ICE 991 zwischen Stuttgart und München, Deutschland „ein ungenannter Geschäftsreisender“


Billund, Dänemark Thilo Ross www.thiloross.de

Alt-Stralau / Kynaststraße in Friedrichshain. Gegenüber der Kneipe „Irrenhaus“ direkt an der Spree, Berlin, Deutschland Prakina Prakovic

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Mehr im gedruckten Original!

www.howtomag.com/shop/


HOW TO #5 - job