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N째28 | 2012

GSTA AD MY LOVE

The official publication of the Gstaad holiday region


cartier.com

Gstaad - Chalet «La Rocaille» - 033 744 66 44


Verehrte Gäste,

Distinguished guests,

liebe Freunde der Ferienregion Gstaad

dear friends of holiday region Gstaad

Dank Ihnen ist es möglich, dass Gstaad sich weiterhin zu

Thanks to you, it is possible that Gstaad has continued to

den bedeutendsten Feriendestinationen der Alpen zäh-

rank among the most important tourist destinations in the

len darf. Sie halten uns die Treue oder entdecken Gstaad

Alps. You remain loyal to us or are discovering Gstaad.

gerade neu.

A very large segment of our regular visitors shows us that

Der sehr grosse Stammgästeanteil zeigt uns, dass der

our chosen path is the right one. The slogan "Come up,

eingeschlagene Weg stimmt. Der Slogan «come up, slow

slow down" applies especially to them. On the other hand,

down» gilt speziell für Sie. Wir hingegen bemühen uns

we constantly strive to innovate and to better the position

stetig, weiter zu denken und Gstaad noch besser zu po-

of Gstaad.

sitionieren.

As a winter destination, we can rely on the fact that the

Als Winterdestination können wir uns darauf verlassen,

"Bergbahnen Destination Gstaad BDG" is undertaking an

dass die Bergbahnen Destination Gstaad BDG mit einem

unprecedented effort through its major investments in

beispiellosen Effort grosse Investitionen in Bahnen und

skilifts and artificial snow production. Soon, all our main

Beschneiungen tätigt. Demnächst sind alle Hauptpisten

slopes will be covered with snow. Thereby, we will offer

beschneit. Damit bieten wir einen Pisten– und Bahnen-

slope and lift comfort that will gain us even more attention!

komfort, der noch vermehrt Beachtung finden wird!

Those winter season special cultural and culinary offerings

Was sich im Winter mit speziellen kulturellen und kulina-

already differentiating us, continue to emerge in even larg-

rischen Angeboten schon abzeichnet, setzt sich in der

er numbers in the summer season: sporting and cultural

Sommersaison noch zahlreicher fort: Sport- und Kultu-

events at the highest level occur almost seamlessly. Those

revents auf höchstem Niveau lösen sich fast nahtlos ab.

who prefer to enjoy nature can find lovely landscapes

Wer es lieber naturverbunden geniessen will, findet auf

while on numerous hiking trails as well as consistent rural

zahlreichen Wanderwegen eine liebliche Landschaft,

architecture and a real living tradition. For this, we are also

konsequent ländlichen Baustil und echte, gelebte Tradi-

envied.

tion. Auch dafür werden wir beneidet.

Nearly all hotels are in up-to-date shape. After significant

Fast alle Hotels befinden sich in fortschrittlichem Zu-

investments for example, Hotel Ermitage***** Schönried

stand. Nach bedeutenden Investitionen erstrahlt bei-

shines in its new splendor. The spa offerings of Destina-

spielsweise das Hotel Ermitage

*****

in Schönried soeben

tion Gstaad are unparalleled.

in neuem Glanz! Das Wellnessangebot der Destination

New ideas abound. If we succeed in developing real inno-

Gstaad sucht seinesgleichen.

vations in the direction of year-round tourism, we will have

An neuen Ideen fehlt es nicht. Wenn wir es schaffen,

taken another important step forward.

uns mit echten Innovationen in Richtung Ganzjahres-

Gstaad my love: we count on you,

tourismus zu entwickeln, haben wir einen weiteren we-

whether visitor or friend, and we join

sentlichen Schritt getan. Gstaad my love: Wir zählen auf

you in enjoying the beautiful Saanen-

Sie als Gäste und Freunde und freuen uns mit Ihnen am schönen Saanenland!

land! Andreas Hurni Präsident Gstaad Saanenland Tourismus GST

Willkommen

1


JED E R OL E X Z EUG T VON G R OS SER TECHNI S CHER L EI S TUNG . D ER

19 6 3 E I N G E F Ü H R T E C O S M O G R A P H D AY T O N A W U R D E S P E Z I E L L F Ü R D I E A N F O R D E R U N G E N V O N P R O F E S S I O N E L L E N FA H R E R N E N TW I C K E LT U N D A V A N C I E R T E S C H N E L L Z U E I N E R I K O N E . H E U T E I S T D E R C O S M O G R A P H D AY TO N A M I T E I N E M VO N R O L E X E N T W I C K E LT E N UND PATENTIER TEN CHRONOG R APHENMECHANISMUS AUSG E STAT TE T. D I E S E C HR O N O G R A PHEN FUN K T I O N UN D E I N E TAC H Y M E T E R L ÜN E T T E ERMÖGLICHEN DEN RENNFAHRERN EINE SEKUNDENGENAUE ME S SUNG VON RENNZEITEN UND DURCHSCHNIT TSGE SCHWINDIGKEITEN.

der cosmogr aph day tona


Liebe Leser

Dear Reader,

Sean Connery liebt das Saanenland, weil er hier von nie-

Sir Sean Connery loves Saanenland because nobody

mandem erkannt wird. Ausser vielleicht manchmal. Zum

recognizes him here. The talk with him is taking place

Beispiel einmal an einem kalten Wintertag von ein paar

in the lobby bar of a hotel. In the morning at 9 o’clock

Schülern im MOB-Zug von Gstaad nach Saanenmöser.

when no one else has reason to sit in a lobby bar. The

Da sei es dann ziemlich unangenehm geworden. Aber

photographer asks him to stand for a picture in front

sonst – kaum je einmal. Das Gespräch mit ihm findet

of the hotel and the mountain views, a request which

in der Lobby-Bar eines Hotels statt. Morgens um 9 Uhr,

he fulfills with polite incomprehension – how can that

wenn sonst niemand ohne Grund in einer Lobby-Bar

be important to us right now. But yet again this was a

sitzt. Die Bitte des Fotografen, sich für ein Foto noch vor

one-of-a-kind moment for me and my photographer;

das Hotel und die Bergkulisse zu stellen, erfüllt er mit

something akin to our very own, personal landing on

höflichem Unverständnis, dass so etwas für uns nun ge-

the moon. When Sir Sean Connery then mentions that

rade wichtig ist. Dabei stellte dieser Augenblick für mich

he had dinner with Ursula Andress the evening be-

und meinen Fotografen wieder mal eine Einmaligkeit

fore “at Speth’s” it becomes clear how the secrets of

dar. So etwas wie unsere ganz persönliche Landung auf

Gstaad play out – unexpected encounters with larger

dem Mond. Wenn Sean Connery dann noch erwähnt,

than life people, a place where representatives of ex-

dass er am Abend vorher mit Ursula Andress zum Essen

treme lives and life paths meet.

«beim Speth» war, dann wird einem bewusst, wie die Geheimnisse von Gstaad so spielen. Unverhoffte Begeg-

And what else was there? We are waiting at “The

nungen mit «überlebensgrossen» Menschen. Repräsen-

Alpina Gstaad” for Marcel Bach, who arrives at the con-

tanten extremer Lebens(ver)läufe treffen sich hier wie-

struction site b e f o r e us even though he departed for

der. Vor dem inneren Auge läuft nochmals der Film ab:

it a f t e r us. We are granted a look inside the Chalet

Sean Connery und Ursula Andress am Meer – Sie wissen

l’Ourse home of Ernesto and Kirsty Bertarelli. We ac-

schon. Und jetzt – Lichtjahre später – die beiden wieder

company Bertrand Piccard and Alfred N. Schindler into

zusammen. Diesmal beim «Speth». Also, ich begegne

the mountains and start to believe in the vision of new

an einem Sommermorgen einem 81-jährigen, sehr höf-

energy sources. We sit in a cinema in Zurich and expe-

lichen Mann mit Pullover über den Schultern und dem

rience Roman Polanski not getting arrested but, after

bescheidenen Wunsch nach einem Glas Wasser. Weder

a two-year delay, finally being honored for his great

geschüttelt – noch gerührt …

merits.

Und was war da sonst noch? Wir warten beim «The Al-

The encounters – of all the people in this edition – are

pina Gstaad» auf Gipfelstürmer Marcel Bach, welcher,

very fascinating to me because I did not know many

n a c h uns gestartet, v o r uns auf der Baustelle eintrifft.

of them (at least not like this, or if, then through their

Wir dürfen einen Blick ins Chalet l’Ourse von Ernesto und

public appearances). I wish to thank them for opening

Kirsty Bertarelli werfen. Wir begleiten Bertrand Piccard

themselves a little bit to me.

und Alfred N. Schindler in die Berge und beginnen an die Vision von neuen Energiequellen zu glauben. Wir sitzen in einem Kino in Zürich und erleben, wie Roman Polanski nicht wieder verhaftet, sondern mit zweijähriger Verspätung für seine grossen Verdienste endlich geehrt werden kann. Von den Begegnungen – von allen in diesem Buch – bin ich deshalb so fasziniert, weil ich viele dieser Menschen bisher nicht (zumindest nicht so, oder wenn dann durch ihre Auftritte in der Öffentlichkeit)

Hans-Ueli Tschanz

gekannt habe. Bei ihnen bedanke ich mich, dass sie sich

Chefredaktor Editor in chief

mir ein klein wenig offenbart haben. In einem Moment, wo sie gerade n i c h t vom Licht der Öffentlichkeit gestreift wurden. Editorial

3


Th e

Gstaad

a n n ua l t est for v isi tors i n pronou nci ng t h e na m e of t h e v i ll age .

Š Oliver Preston


M I L L E N A RY 4 1 0 1

G S TA A D B O U T I Q U E A U D E M A R S P I G U E T, G R A N D H Ă” T E L PA R K , T E L . + 4 1 3 3 7 4 8 3 1 7 3

audemarspiguet.com


The official publication of the Gstaad holiday region

Inhalt

Sean Connery

10

Gstaad Classic Audemars Piguet 2011

64

Golfhotel Les Hauts de Gstaad & Spa

19

Crédit Agricole Suisse Open

68

Margot «Mägi Kunz»

72

Gstaad Saanenland Tourismus

Winteraktivitäten

21

Beach World Tour Gstaad

78

Gault & Millau

35

Menuhin Festival

80

Gsteig, Jubiläum

45

Les Arts Gstaad

94

Imagefilm

145

Roman Polanski

96

Sommeraktivitäten

146

Ueli Reichenbach

Events

149

Jürg Horn

104

98

Hublot Polo Gold Cup Gstaad

109

Ian Wilson alias Dan Fox

25

Adler Gstaad Gallery

111

Ernesto & Kirsty Bertarelli

26

de Grisogono

112

Davidoff Saveurs Gstaad

33

Sommets Musicaux de Gstaad

114

Bertrand Piccard & Alfred N. Schindler

36

Country Night Gstaad

120

Graff Diamonds

48

von Siebenthal für Tisch & Küche

124

Marcel Bach

50

Gottfried von Siebenthal

128

The Alpina Gstaad

56

Herbert Buchs

130

Early Beck

59

Martin Bachofner

138

Philippe Gudin – Le Rosey

60

Hublot

143

Shopping

62

Shopping

150

Preview 2013 – Bernie Ecclestone

152

IMPRESSUM: «GSTAAD MY LOVE», N° 28/2012, DÉCEMBRE 2011, 20 000 EX. EDITION: Müller Marketing & Druck AG: Frank Müller, Kirchstrasse, 3780 Gstaad, Tél: +41 (0)33 748 88 74, Fax +41 (0)33 748 88 84, e-mail: frank.mueller@mdruck.ch | RÉDACTION: Hans-Ueli Tschanz, Kultur-Engagement Saanen-Gstaad, e-mail: tschanz@kultur-engagement.ch | PUBLICITÉ: Christine Baud, Tél. +41 (0)22 343 42 36, Fax +41 (0)22 343 37 27, e-mail: chris.baud13@wanadoo.fr | TRADUCTIONS: Diana Oehrli, Gstaad / Eva Sailer, Flendruz (anglais), Polylingua Château-d’Oex (français) | GRAPHISME: Prisca Aegerter, Müller Marketing & Druck AG, Gstaad | IMPRESSION: Stämpfli, Bern | CRÉDIT PHOTO: Raphaël Faux; Marco Felix; Hans-Ueli Tschanz; Pierre Khim-Tit, Art Photo Gstaad; Gstaad Saanenland Tourismus; Les Sommets Musicaux; Crédit Agricole Suisse Open Gstaad; Menuhin Festival Gstaad; Hublot Polo Gold Cup et d‘autres | CARTOON: © Oliver Preston | GSTAAD SAANENLAND TOURISMUS: Tél. +41 (0)33 748 81 81, Fax +41 (0)33 748 81 83, info@gstaad.ch, www.gstaad.ch | ® © Müller Marketing & Druck AG, Gstaad

Inhalt

9


C h ats

80-y ea r old Sea n C on n ery G olf H ot el Sa a n en möser

with

at t h e

The best Bond of all time

TEXT: HANS-UELI TSCHANZ – PHOTOS: RAPHAEL FAUX, PROVIDED

In the eyes of many a movie fan, Sean Connery is the best James Bond on the big screen. His interpretation of the most legendary role of the 20 th century to this day remains his representation of the famous secret agent 007. For the past few years, and unnoticed by the public and the media, Sean Connery – known during his youth as “Big Tam” – regularly visits Saanenland with his wife Micheline. Here, he finds peace, plays golf, appreciates the pleasant climate (“in the Bahamas, it is far too hot in summer ”), meets with Ursula Andress, and dines at Robert Speth’s. His hosts are the von Siebenthals from the Golfhotel in Saanenmöser. In the hotel lobby, a visibly relaxed Sir Thomas Sean Connery is seated; he has just turned 80. Having to forgo golf for the moment due to shoulder pain, he has made a lot of time available to chat. It is September 16, and it’s our second meeting and follow up to our longer conversation back in February. Sean Connery makes it clear in the beginning of the conversation: He does not want to be reduced to his roles in the seven James Bond films. With good reason. He has appeared in more than 200 films! After Never Say Never, Connery managed to build a second career as a mature character actor. In 1986, he took over the role of the crime solving Franciscan friar William Baskerville in the bestseller film The Name of the Rose. “But, the film flopped in the USA (only two million viewers), but was a big-office success in Europe with 34 million viewers,” Connery remembers. In his main role in The Name of the Rose, he could record his first major box office success after the Bond films.

Sean Conner y

11


lingerie

The finest sable furs and cashmere collection made in Italy. Promenade 9 – Gstaad | T +41 (0)33 744 34 07


In 1987, one saw Connery as an Irish-American officer

From 1962 to 1973, Connery was married to Australian

in the fight against Al Capone in The Untouchables. The

actress Diane Cilento. Their child from this marriage is

thriller was a worldwide box office success and brought

Jason Connery. In 1975, Connery married his second

Connery an Oscar for his role as Jim Malone! “Director

wife, the painter Micheline Roquebrune, with whom he

Steven Spielberg was apparently so excited by my pres-

lives in Spain. Their marriage remained childless. Con-

ence, that he customised the role of Professor Jones’

nery has homes in Andalusia and in the Bahamas.

father for me,” Connery says. Thus in 1989, he appeared in Indiana Jones and the Last Crusade alongside Harri-

“I’m a Scottish patriot, and for decades, I’ve stuck up

son Ford as the remote father of the famous adventurer.

for the interest of my country and its people,” Connery

In 1990, Connery could record, yet again, a major film

emphasizes. “Furthermore, I’ve focused for a long time

success with the action thriller The Hunt for the Red Oc-

on the independence of Scotland and am until today a

tober. That same year, he starred in The Russia House as

member and supporter of the Scottish National Party, an

a publisher who is recruited by British intelligence and

independence party.”

involved in an espionage affair in Russia. In 2000, Queen Elizabeth II honored Sean Connery for his Sean Connery was born in 1930 in Fountainbridge, Ed-

contributions to Scotland and knighted him; since then,

inburgh, as the son of Joseph Connery and Euphemia

he has been entitled to call himself Sir Sean Connery.

“Effie” Maclean. “I grew up with my brother in humble

The ceremony took place exceptionally in Edinburgh.

circumstances,” Connery admits. To financially support his family, he left school at 13 and worked as a milkman

During our talk, Sean Connery looks back to the 60’s.

and as a lifeguard before entering the Royal Navy at 16.

He seems focused and thoughtful: “In 1962, producers

“After two years and a few months, I was laid off due to

Albert R. Broccoli and Harry Saltzman were looking for

a duodenal ulcer,” he says. After this time, he earned a

an actor to take on role of secret agent James Bond in

living doing odd jobs as a milkman, a bulldozer driver,

several films.” Once candidates such as David Niven,

coachman, printer, and as a coffin polisher.

Roger Moore, and Cary Grant were ruled out for vari-

At the Golf Hotel Saanenmöser with hosts Andrea and Walter von Siebenthal

Sean Conner y

13


ous reasons, the producers became aware of the then-

accepted the offer and took over the Bond role for the

unknown Sean Connery. “I received the role, and direc-

sixth time in Diamonds Are Forever. Despite the film’s

tor Terence Young prepared me to play the part of the

box office success, Connery refused a new offer to play

cultured and stylish agent.”

secret agent 007. “The role was taken over by Roger Moore.” Connery appears a little surprised when we tell

Thanks to the commercial success of the first James

him that Roger Moore has had a regular, long time pres-

Bond film, Dr. No, Sean Connery’s breakthrough as a film

ence in Gstaad. Connery appeared in Never Say Never

actor came in 1962. From Russia with Love (1963) and

Again (1983) in competition with his Bond successor,

Goldfinger (1964) launched the legendary Bond mania

Roger Moore, who appeared in that same year in Oc-

and made Connery into an internationally acclaimed su-

topussy. Never Say Never was for the Scottish actor the

perstar. Connery made two more Bond films that were

first big hit film since his last appearance as James Bond

also very successful ( Thunderball (1965) and You Only

in Diamonds Are Forever.

Live Twice (1967). “However, I was becoming increasingly dissatisfied with my role as a secret agent, which

In 1989, Sean Connery was named People Magazine’s

no longer challenged my acting,” Connery admits. Sean

“Sexiest Man Alive” and in 1999, the then-69-year old,

Connery refused therefore the role of James Bond in

was voted the “Sexiest Man of the Century.”

On her Majesty’s Secret Service (1969). The producers engaged the Australian male model George Lazenby for

In 2005, he publically declared that he was entering re-

the part.

tirement.

In 1971, the producers of the Bond films approached

Currently, he is working on a 90-minute documentary on

Connery again. “For a fee of US$ 1.43 million, I would

the 600-year old St. Andrews University in Scotland. “My

again assume the role of secret agent.” Although Con-

wife, Micheline, was able to convince composer Vangelis

nery had made his opinion of the role publicly clear, he

to write the music for the film.” Sean Conner y

15


D

During the shooting of Goldfinger

Sean Connery, private collection

Danjaq / EQN / UA / the Kobal Collection

Sean Connery, private collection

With parents and grandparents at the premiere of From Russia with Love

Playing soccer for the Beneficiary Eleven

Sean Connery:

Der beste Bond aller Zeiten

16

In den Augen vieler Kinofans ist er auf der Leinwand immer

antrat. Nach dieser Zeit verdiente er sein Geld mit Gele-

noch der beste James Bond! Seine Interpretation der wohl

genheitsjobs, unter anderem als Milchmann, Baggerfahrer,

legendärsten Rolle des 20. Jahrhunderts bleibt bis heute

Pferdekutscher, Drucker oder als Sarg-Polierer. Im Jahr 2000

die beste Darstellung des berühmten Geheimagenten 007.

wurde Sean Connery für seine Verdienste um Schottland

Unbeachtet von Öffentlichkeit und Medien besucht Sean

von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen und darf sich

Connery seit einigen Jahren zusammen mit seiner Frau Mi-

seither Sir Sean Connery nennen. Sean Connery blickt im Ge-

cheline regelmässig das Saanenland. Hier findet er seine

spräch zurück auf die 60er-Jahre. Er wirkt konzentriert und

Ruhe, spielt Golf, schätzt das angenehme Klima, traf hier

nachdenklich: «1962 waren die Produzenten Albert R. Broc-

auch Ursula Andress wieder und isst bei Robert Speth. Sei-

coli und Harry Saltzman auf der Suche nach einem Schau-

ne Gastgeber sind die Familien von Siebenthal vom Golfho-

spieler, der in mehreren Filmen die Rolle des Geheimagen-

tel in Saanenmöser. Dort in der Hotellobby sitzt ein sicht-

ten James Bond übernehmen sollte.» Nachdem Kandidaten

lich entspannter Sir Thomas Sean Connery, eben 80-jährig

wie David Niven, Roger Moore oder Cary Grant offenbar aus

geworden. Er nimmt sich viel Zeit für ein Gespräch, denn

verschiedenen Gründen nicht in Frage kamen, wurden die

auf das Golfspiel muss er wegen Schmerzen in der Schul-

Produzenten auf den damals unbekannten Sean Connery

ter momentan verzichten. Eines macht Sean Connery im

aufmerksam. «Ich erhielt die Rolle und wurde von Regisseur

Gespräch von Anfang an deutlich. Er will nicht auf seine

Terence Young darauf vorbereitet, den Part des kultivierten

Rollen in den sieben James-Bond-Filmen reduziert wer-

und stilsicheren Agenten zu spielen».

den. Mit gutem Recht. Denn er ist mittlerweile in mehr als

Dank des kommerziellen Erfolgs des ersten Bond-Films

200 Filmen zu sehen! 1986 übernahm er in der Bestseller-

«James Bond jagt Dr. No» gelang Sean Connery 1962 der

Verfilmung «Der Name der Rose» die Rolle des detektivisch

Durchbruch als Filmschauspieler. Es folgten «Liebesgrüsse

begabten Mönchs William von Baskerville. 1987 sah man

aus Moskau» (1963), «Goldfinger» (1964) «Feuerball» (1965),

Connery in «Die Unbestechlichen» als irischen Polizisten im

«Man lebt nur zweimal» (1967), «Diamantenfieber» (1971)

Kampf gegen Al Capone. Der Thriller brachte Connery in

und «Sag niemals nie» (1983). 1989 wurde Sean Connery

der Rolle des Jim Malone einen Oscar ein!

vom «People magazine» zum «Sexiest Man Alive» und 1999,

Sean Connery wurde 1930 in Fountainbridge, Edinburgh, ge-

damals 69-jährig, zum «Sexiest Man of the Century» ge-

boren. Um seine Familie finanziell zu unterstützen, verliess

wählt. 2005 teilte er öffentlich mit, in den Ruhestand gehen

er 13-jährig die Schule und arbeitete als Milchmann und als

zu wollen. Sean Connery ist heute 81-jährig, lebt in Spanien

Bademeister, bevor er mit 16 Jahren seinen Marinedienst

und auf den Bahamas.

Sean Conner y


F

Retuters / Corbis

David Steen / Sygma / Corbis

1978: modeling for Micheline in Marbella in the south of Spain

1999 in Scotland: Nomination to the knighthood by the Queen

Sean Connery:

Sean Connery: le meilleur James Bond de tous les temps Aux yeux de nombreux fans de cinéma, il est encore et tou-

riode, il gagne de l'argent grâce à de petits boulots comme

jours le meilleur James Bond de l’histoire! Son interprétation

par exemple conducteur de trax, cocher, imprimeur ou po-

du rôle le plus légendaire du 20 siècle demeure jusqu’à nos

lisseur de cercueils. En l’an 2000, Sean Connery est élevé

jours la meilleure prestation du célèbre agent secret 007.

au rang de chevalier par la reine Elisabeth II pour ses ser-

A l’insu du public et des médias, Sean Connery vient ré-

vices rendus à l’Ecosse et a l’autorisation depuis lors de se

gulièrement au Saanenland depuis plusieurs années en

faire appeler Sir Sean Connery. Dans la conversation, Sean

compagnie de son épouse Micheline. Il y trouve le calme,

Connery revient sur les années 60. Il est concentré et son-

joue au golf, apprécie le climat agréable et rencontrait aus-

geur : « En 1962, les producteurs Albert R. Broccoli et Harry

si Ursula Andress. Il mange volontiers chez Robert Speth.

Saltzman étaient à la recherche d’un acteur qui devait as-

Ses hôtes sont les familles von Siebenthal du Golfhotel de

surer dans plusieurs films le rôle de l’agent secret James

Saanenmöser. Dans le lobby de l’hôtel, c’est un Sir Thomas

Bond. » Des candidats comme David Niven, Roger Moore

Sean Connery manifestement détendu qui est assis. Il vient

ou Cary Grant n’entraient manifestement pas en ligne de

de fêter ses 80 ans. Pour discuter, il n’est pas avare de son

compte pour diverses raisons, les producteurs sont donc

temps car il doit momentanément renoncer au golf en rai-

tombés sur Sean Connery alors totalement inconnu. « J’ai

son de douleurs à l’épaule.

obtenu le rôle et le régisseur Terence Young m’a préparé à

Une chose est claire d’emblée dans la discussion. Il ne veut

jouer le personnage de l’agent cultivé et très classe. »

pas être réduit à son rôle de James Bond dans les sept films

Grâce au succès commercial du premier film de la série,

e

qu’il a tournés dans cette série. A raison, car on peut le

James Bond contre Dr No, Sean Connery perce en 1962

voir dans plus de 200 films! En 1986, il endosse le rôle du

comme acteur de cinéma. Ont suivi Bons baisers de Russie

moine détective doué, William de Baskerville, dans le film

(1963), Goldfinger (1964) Opération tonnerre (1965), On ne

célèbre Le nom de la Rose. En 1987, S. Connery est un po-

vit que deux fois (1967), Les diamants sont éternels (1971)

licier irlandais dans Les Incorruptibles qui retrace la lutte

et Jamais plus jamais (1983). En 1989 Sean Connery est

contre Al Capone. Le thriller lui a valu un oscar dans le rôle

élu homme vivant le plus sexy (sexiest man alive) par le

de Jim Malone!

magazine People et en 1999, à l’âge de 69 ans, homme le

Sean Connery est né en 1930 à Fountainbridge, Edimbourg.

plus sexy du siècle (sexiest man of the century). En 2005,

Pour soutenir financièrement sa famille, il quitte l’école à

il déclare officiellement vouloir prendre sa retraite. Sean

13 ans et travaille comme laitier ou maître-nageur avant

Connery a aujourd’hui 81 ans et vit en Espagne et aux Ba-

d’entrer, à 16 ans, au service de la Marine. Après cette pé-

hamas.

Sean Conner y

17


Vom «Ku r hot el Sa a n en möser »

zu m

«G olfhot el L es H au ts

de

G sta a d & Spa »

FOTOS: ZVG

100 erfolgreiche Jahre

1911 eröffnet Hotelpionier Rudolf Wehren das Kurhotel auf Saanenmöser und dieses spielt bald eine wichtige Rolle im Dorf und in der Region. Illustre Gäste wie Feldmarschall Montgomery oder gar die Mutter des Königs Bhumibol von Thailand verbringen ihre Winter- oder Sommerferien in Saanenmöser. Nach dem Tod ihres Grossvaters Rudolf und Vaters

Bergbahnen-Business. «Wenn eine Türe zugeschla-

Franz übernehmen dann die Söhne Franz und André

gen wird, so geht eine neue auf.» Dies bewahrheitete

Wehren 1978 in dritter Generation die Führung des

sich auch bei Walter und Heidi von Siebenthal.

Sporthotels. Als Stammlokal der Berner Society erlebt das Hotel seine Blütezeit, bis das geschichtsträchtige

Im Jahre 2010 übernimmt Tochter Andrea Sprenger-

Haus 1984 dem heutigen Bau weichen muss.

von Siebenthal mit ihrem Mann Markus die operative Führung des traditionellen Hauses in Saanenmöser.

1986 eröffnet Franz Wehren das Golfhotel Les Hauts

Andrea entscheidet sich schon früh fürs Hotelfach.

de Gstaad, welches er im Jahr 1996 an Heidi und Wal-

Die Welt des Hotels und Tourismus fasziniert sie.

ter von Siebenthal-Spozio verkauft. Walter trennte

Nach der kaufmännischen Ausbildung im Hotel Ermi-

sich damals gerade aus persönlichen Gründen vom

tage in Schönried absolviert sie die Hotelfachschule in Lausanne. Im April 2007 feiern Andrea und Markus Sprenger-von Siebenthal ihre Hochzeit. Die nächste Generation steckt noch in den Kinderschuhen. Tochter Lena wird im Jahre 2008 geboren. Heute feiert das traditionsreiche «Golfhotel Les Hauts de Gstaad & Spa» sein über 100-jähriges Bestehen. Mit 55 Zimmern, Eigentumswohnungen, einem modernen Seminarzentrum und grosszügigen WellnessAnlagen. Golf hotel Les Hauts de Gstaad & Spa

19


G sta a d M ou n ta i n R i des bi et et Wi n t ersport E n de O ktober bis A n fa ng M a i

von

Garantiertes Schneevergnügen

Eine klare Ausrichtung auf Genuss, weitläufige Vielfalt und Wintersport von Ende Oktober bis Anfang Mai prägen das Wintersportgebiet Gstaad Mountain Rides. Kinder bis 9 Jahre fahren auf allen Bergbahnen gratis. Dank umfangreicher Investitionen glänzt die Region mit Schneekompetenz: 60 Prozent der Hauptpisten sind technisch beschneit. Gstaad Mountain Rides hat sein Pistenangebot auf-

ausstieg führt ein neu gebauter, 25 m langer Tunnel auf

grund neu gebauter Transportanlagen und Investitionen

der Rückseite des 2151 m ü.M. gelegenen Bergrestau-

in Schneeanlagen analysiert und optimiert. Ab Winter

rants vorbei direkt zum Freizeitgebiet. Der bisherige Weg

2011/12 umfasst das Angebot 220 Kilometer bestens

über die Terrasse entfällt. Dort können die Gäste künftig

präparierte Pisten. 57 Bergbahnen und Lifte sorgen für

ihr Sonnenbad, die herrliche Aussicht und die leckere

ein vergnügliches Bergerlebnis.

Küche in Ruhe geniessen.

Neuer Tunnel auf La Videmanette

Den Sommer gibt’s für CHF 100.– dazu

An der Bergstation der 2010 neu gebauten Gondelbahn

Zum Winter 2011/12 bietet Gstaad Mountain Rides erst-

Rougemont-La Videmanette bietet sich Wintersportlern

mals ein Jahresabo unter dem Titel Saisonabo Plus an.

ab Saisonstart 2011 noch mehr Komfort. Vom Gondel-

Wer beim Kauf eines Winterabonnements CHF 100.– Ferienregion Gstaad

21


(Kinder älter als 9 Jahre: CHF 50.–) dazu bezahlt, be-

dem Rellerli oder auf der Wispile zu Hause. Den Tiger

kommt die gesamte Sommersaison gleich inklusive.

Run, die legendäre steilste Piste, gibt es am Wassern-

Kinder bis 9 Jahre werden auf allen Bergbahnen gratis

grat. Freerider handeln die Ferienregion als Geheim-

transportiert. Gstaad Mountain Rides bietet auch attrak-

tipp. Diverse Snowparks animieren zu Luftsprüngen.

tive Jugend-Tarife.

Die Skicross-Piste am Rinderberg komplettiert das funorientierte Wintersportangebot. Bewährt haben sich die

Etwas für jeden Anspruch

so genannten «Misch-Pisten», auf denen im Gegensatz

Gletscher-Feeling mit einer phantastischen Aussicht

zum übrigen Gebiet auch andere Schneesportgeräte als

auf 24 Viertausender gibt es auf Glacier 3000, dem ein-

Ski und Snowboards zugelassen sind. Tempo-30-Schil-

zigen Gletscherskigebiet im Berner Oberland. Fans von

der mahnen zur Rücksichtnahme. Mit ihrem kulinari-

Ski-Arenen finden am Rinderberg, Lengebrand, Saa-

schen Verwöhnprogramm runden die urchigen Bergres-

nerslochgrat, Hornberg und Horneggli oder Eggli-Vide-

taurants das Wintersporterlebnis genussvoll ab.

manette genügend Freiraum. Familien fühlen sich auf

www.gstaad.ch

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23


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I a n Wi lson

a li as

Da n Fox

Businessman, Lawyer, Photographer, Writer… Businessman, Lawyer, Photographer, Writer – all words that have been used to describe Ian Wilson’s career over the past years that has taken him to various different corners of our globe. A father of three, Ian now lives full-time in the Pays d’Enhaut where, inspired by our Region, he concentrates on the more artistic of these pursuits. Writing under his nom de plume of Dan Fox, Ian’s debut

view-finder.ch with a highly successful exhibition at the

novel, Nine Lives, was recently published. A deep and

Gstaad Palace this past summer. His grandfather having

emotional journey, Ian started to write this story in vari-

been a photographer, Ian nearly originally followed this

ous different parts of the world which are reflected in the

path many years ago as a teenager but chose instead

book such as Venice, Paris and London; but having holi-

to study law, a decision from which he has been trying

dayed in the Saanenland for many years, it was to here

to escape ever since! Ian says that he is particularly in-

that Ian returned to complete this work and he decided

spired by the light and the energy here and his stunning

to stay. This book will be available during December in

images include many scenes from our beautiful Region

the Cadonau shop in Gstaad in limited edition versions

displayed in a different artistic fashion incorporating

and all signed by Ian (see more details on danfox.ch).

mood and emotion, much like his writing. (Further in-

In addition, Ian has also recently launched his project

formation can be found at www.view-finder.ch and at

of Fine Art Photographic Images under the name of

ArtPhoto Gstaad).

Ian Wilson

25


26

Ernesto & K irst y Ber tarelli


E r n esto & K i rst y B erta r elli

Ernesto & K irst y Ber tarelli

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E r n esto & K i rst y B erta r elli

« Notre coup de coeur pour Gstaad & le Saanenland » INTERVIEW: HANS-UELI TSCHANZ – PHOTOS: RAPHAEL FAUX

Ernesto et Kirsty Bertarelli, vous êtes domiciliés à

une famille active comme la nôtre, c’est idéal tout en

Gstaad ; combien de temps y passez-vous chaque

étant véritablement reposant. Au village, l’offre de shop-

année ?

ping et de restauration, comme par exemple au Grand

Ernesto : Nos obligations professionnelles nous condui-

Hotel Park, chez ma soeur Dona, sont particulièrement

sent à beaucoup voyager. Nous cherchons néanmoins,

soignées tout en restant d’un abord simple et discret, ce

à passer le plus de temps possible à Gstaad. Nous ve-

qui nous convient très bien.

nons tout aussi bien en été qu’en hiver, plusieurs mois par année.

Quelles activités favorisez-vous lorsque vous êtes

Kirsty : Nos enfants sont scolarisés une partie de l’année

dans la région ?

ici. Ils adorent vivre à Gstaad et attendent avec impa-

Ernesto : En été, le golf est certainement l’une de mes

tience ce moment.

occupations Favorites. Le Golf Club, à Saanenmöser, dispose d’un très agréable parcours dans un cadre particu-

Pourquoi avoir choisi Gstaad et le Saanenland ?

lièrement exceptionnel.

Ernesto : Enfant, j’ai eu l’occasion, à plusieurs reprises,

J’étais d’ailleurs très heureux de pouvoir participer au

de passer des vacances à Gstaad. Le coup de coeur a

Grand Hotel Park Pro Am cet été, un rendez-vous qui

été réel. Ce n’est pas par hasard que Gstaad a acquis

mêlait harmonieusement compétition et convivialité. En

une si bonne réputation. Plus tard, j’ai voulu continuer à

hiver, le ski et les randonnées en peau de phoque sont

profiter de ce magnifique environnement et de sa qua-

mes activités préférées, que je pratique dès que mon

lité de vie. Je suis heureux d’avoir pu faire connaître et

emploi du temps me le permet.

aimer la région à ma femme et mes enfants. Le Saanen-

Kirsty : Durant l’hiver je skie énormément, et le plus sou-

land offre un large panel d’activités culturelles et spor-

vent avec les enfants, car ils adorent cela. Aux beaux

tives toute l’année. Golf, ski, équitation ou randonnées

jours, j’apprécie particulièrement les balades en vélo.

en montagne, il y a toujours quelque chose à faire. Pour

D’ailleurs cet été, avec un groupe d’amis, nous avons Ernesto & K irst y Ber tarelli

29


alpine dreams

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relié Gstaad-Nyon, au bord du Lac Léman, en moins de

Open Gstaad, la course de voitures, le Gstaad Classic, le

5 heures ! Pour une artiste, l’inspiration est essentielle.

New Year Music Festival, ainsi que le traditionnel

Dans un environnement comme celui du Saanenland, je

Topschau, qui met chaque année à l’honneur le travail

me détends et je profite de chaque instant passé dans

des éleveurs et récompense la plus belle vache du Saan-

cette région d’une beauté unique. Après chaque séjour,

nenland.

je repars revitalisée avec une plénitude d’idées. C’est magique !

Quels sont vos projets pour la Fondation ? Ernesto : Nous allons continuer notre soutien aux causes

Y a-t-il des lieux qui sont vos rendez-vous incon-

qui nous sont chères et plus particulièrement celles tou-

tournables ?

chant aux sciences de la vie, l’environnement, l’éduca-

Ernesto : Comme indiqué précédemment, vous pourriez

tion et le sport. Nos actions en cours se situent dans des

me croiser facilement au Golf Club de Saanenmöser ou

domaines tels que la conservation marine avec la créa-

sur les pentes enneigées de la station, comme le Was-

tion de la réserve de Chagos dans l’Océan Indien que

serngrat, où mes enfants aiment participer aux courses

nous avons financée. Cette zone protégée de 544 000

de ski organisées par l’Eagle Club. Avec mon épouse,

km2, la plus vaste du monde, va permettre de restaurer

nous aimons inviter nos amis au Bar du Grand Hotel Park

l’écosystème d’un espace marin très riche pour la quali-

où il m’arrive même de passer derrière le comptoir pour

té de ses fonds, de ses coraux, et des milliers d’espèces

leur préparer mon fameux Martini-Vodka !

qui y vivent.

Kirsty : J'adore la nouvelle décoration du Grand Hotel

Autre domaine qui nous tient à coeur, les sciences de

Park, le fitness et les soins proposés dans leur magni-

la vie. Nous avons créé à la fin de l’année 2010, un pro-

fique Spa sont incontournables pour nous !

gramme entre l’EPFL de Lausanne et Harvard Medical School à Boston, deux institutions qui grâce à la Fonda-

Soutenez-vous différents projets dans le Saanen-

tion Bertarelli collaborent désormais de manière étroite

land ?

sur le thème des neurosciences. Le partenariat com-

Bien sûr, nous cherchons à participer et nous impliquer

prend une chaire scientifique à Harvard, un programme

autant que possible à la vie sociale, culturelle ou sportive

d’échanges pour les étudiants des deux universités,

de la région. Notre famille a participé à la construction

des bourses de recherches décernées à des projets

du nouveau centre équestre de Gstaad. Par le passé,

scientifiques de premier plan qui touchent le domaine

nous avons aussi soutenu le projet du Glacier 3000 et

de l’audition. Enfin, le sport et la voile occupent vous le

celui du Wasserngrat 2000. Au travers de la Fondation

savez une place importante dans ma vie et celle de ma

Bertarelli, nous avons contribué à la rénovation des lo-

soeur, c’est pourquoi nous décernons pour la 2ème an-

caux du football club, le FC Sarina, ainsi que sponsorisé

née consécutive les Fondations Bertarelli/Swiss Sailing

diverses manifestations telles que la Country Night, le

Grants à différents projets touchant à la fois la voile de

Museum der Landschaft Saanen et les 25h Freeride.

compétition, tel que le soutien des navigateurs et navi-

D’autres manifestations importantes du Saanenland ont

gatrices représentant la Suisse aux Jeux Olympiques de

été soutenues par ma soeur Dona à travers le Grand

Londres en 2012, mais aussi des initiatives plus régio-

Hotel Park : le tournoi de tennis, Crédit Agricole Suisse

nales et la découverte de nouveaux talents.

Ernesto & K irst y Ber tarelli

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Un

f est i va l pou r tous les sens

– Dav i doff Sav eu rs G sta a d

Avec le grand héros de la gastronomie locale Robert Speth PHOTOS: MARCO FELIX

Pour la 15 ème fois d’affilée, les gourmets se sont rencontrés du 8 au 17 juillet 2011 à Gstaad lors de la semaine Davidoff Saveurs Gstaad, afin de partager la philosophie « The Good Life » de Davidoff dans le cadre mer veilleux de l’Oberland bernois. La semaine des saveurs a attiré une nouvelle fois de grandes pointures de la haute cuisine nationale et internationale. Ces toques ont ravi les papilles des hôtes tandis que le sponsor en titre Davidoff a apporté la touche finale avec la dégustation d’une création exclusive de cigares accompagnés d’une édition limitée de cognac. Une semaine des saveurs ne doit pas seulement ti-

Eulogio Rotibio, le rouleur de cigares de Davidoff, est venu

tiller les papilles, mais aussi éveiller les sens. C’est

de loin tout spécialement pour faire découvrir aux hôtes

chose faite grâce aux 12 toques de la semaine des

l’art de rouler les cigares à la main et pour les faire déguster.

saveurs Davidoff Saveurs Gstaad. Des noms comme

L’idée de base des Davidoff Saveurs Gstaad, est de

Rico Zandonella, Horst Petermann, Tobias Funke,

combiner les délices de la cuisine, de la cave à vin et de

Martin Göschel, Hans-Peter Hussong, Franz Faeh,

la cave à cigares. Selon le nouveau président et direc-

Andrea Migliaccio, Stefan Wagner, Michael Reinhardt

teur général du Oettinger Davidoff Group Hans-Kristian

ainsi que Robert Speth, grand héros de la région et

Hoejsgaard, « une formule tout à fait pertinente même

Peter Knogl, cuisinier GaultMillau de l’année 2011 et

en période ‹ antifumée › qui garantit aux amateurs de

chef du Grand Hôtel Les Trois Rois à Bâle, ont célébré

cigares un plaisir intact et partagé ».

le grand art de la cuisine en ravissant les sens de tous les hôtes.

La prochaine semaine des saveurs Davidoff Saveurs Gstaad aura lieu du 6 au 15 juillet 2012. De grandes pointures de la gastronomie viendront à nouveau faire partager leur grand art. Dav idof f Saveurs Gstaad

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Le

gu i de gast ronom iqu e av ec

189

G au lt & M i ll au 2012

qua li fi e l a r égion de

G sta a d

poi n ts de h au t e com pét ence gast ronom iqu e

Destination de prédilection pour une expérience culinaire de haut niveau Steve Willié, Hotel Le Grand Chalet

En jetant un coup d’oeil aux dernières évaluations des meilleures toques de Suisse, les gourmets auront l’eau à la bouche. Cela n’étonnera pas les connaisseurs: la destination de Gstaad a fait ses preuves en matière de gastronomie. Le Gastro-Guide attribue un brillant total de 189 points à 13 restaurants de la région soulignant par là sa compétence et la richesse de son offre dans le domaine de la gastronomie. Avec 18 points, Robert Speth au « Chesery » reste incon-

et décoré de 12 points. Martin Dalsass fait grimper le

testablement à la pointe du classement. L’hôtel Horn-

score avec « By Dalsass » et « Alpenbistro » au Chlösterli

berg à Saanenmöser a été évalué pour la première fois

à Gstaad à qui ont été attribué 17 et 13 points.

Aperçu des restaurants gastronomiques (Source: Gault & Millau 2012, paru le 3.10.2011)

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RESTAURANT CHESERY, Gstaad | Robert Speth Tél. +41 (0)33 744 24 51 | www.chesery.ch

GRAND HOTEL PARK, Gstaad « Le Grand Restaurant » | Giuseppe Colella Tél. +41 (0)33 748 98 00 | www.grandhotelpark.ch

16

GSTAAD PALACE HOTEL, Gstaad « Le Grill » et « Le Grand Restaurant » | Peter Wyss Tél. +41 (0)33 744 50 00 | www.palace.ch HOTEL LE GRAND CHALET, Gstaad « La Bagatelle » | Steve Willié Tél. +41 (0)33 748 76 76 | www.grandchalet.ch

HOSTELLERIE ALPENROSE, Schönried « Azalée » et «JP’s Grill » | Michael von Siebenthal Tél. +41 (0) 33 748 91 91 | www.hotelalpenrose.ch

14

WELLNESS & SPA-HOTEL ERMITAGE, Schönried Restaurant « Ermitage Stube » | Peter Dosot Tél. +41 (0) 33 748 60 60 | www.ermitagegolf.ch

RESTAURANT SONNENHOF, Saanen | Erich Baumer Tél. +41 (0)33 744 10 23 | www.restaurantsonnenhof.ch

15

GRAND HOTEL BELLEVUE, Gstaad « Prado » | Urs Gschwend Tél. +41 (0)33 748 00 00 | www.bellevue-gstaad.ch

GOLFCLUB GSTAAD SAANENLAND, Saanenmöser Restaurant Golfclub | Robert Speth Tél. +41 (0)33 744 32 21 | www.chesery.ch

13

HOTEL BERNERHOF, Gstaad | Hans Nietlisbach Tél. +41 (0)33 748 88 44 | www.bernerhof-gstaad.ch GOLFHOTEL LES HAUTS DE GSTAAD & SPA, Saanenmöser Restaurant « Belle Epoque » | Pierre Meyer Tél. +41 (0)33 748 68 68 | www.golfhotel.ch

12

NOUVEAU HOTEL HORNBERG, Saanenmöser Michael Rindlisbacher et Sascha Koffler Tél. +41 (0)33 748 66 88 | www.hotel-hornberg.ch

HOTEL SPITZHORN, Saanen | Martin Riedi Tél. +41 (0)33 748 41 41 | www.spitzhorn.ch

Gault & Millau

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36

Solar Impulse


B ert r a n d P icca r d / A lfr ed N. S ch i n dler

Solar Impulse

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B ert r a n d P icca r d

and

A lfr ed N. S ch i n dler

In 2014, around the world with solar energy TEXT: HANS-UELI TSCHANZ – PHOTOS: RAPHAEL FAUX / PROVIDED

Years ago, two big personalities – Bertrand Piccard and Alfred N. Schindler – met and found that they had plenty in common. It began with Piccard taking the Chairman of the Schindler Group for a ride in his hot-air balloon. Today, the Schindler Group, a leading global manufacturer of elevators and escalators, supports Bertrand Piccard’s pioneering Solar Impulse project. Solar Impulse is the first aircraft flying day and night without fossil fuels and using only solar energy that is to circumnavigate the globe in 2014. For Alfred N. Schindler, Solar Impulse is one of the most important and inspiring clean-tech projects, an excellent example of grass-root entrepreneurship, and it embodies ground-breaking technological innovation. For many years, Alfred N. Schindler has been a regular guest and chalet owner in Gstaad. He loves the Saanenland for its discretion and for its fantastic mix of locals and international visitors. In an interview in Alfred N. Schindler’s chalet in Gstaad, both men explained what Solar Impulse means to them. “We want to push the limits,” said Alfred N. Schindler. "Solar Impulse is one of the most inspiring clean-tech projects in the world today because it is not only about saving energy but conquers completely new technological ground. It shows that innovation is not something that is achieved in small incremental steps, but is rather a struggle against the limits, a permanent challenge to the status quo. In other words, innovation is primarily a refusal to remain within existing norms. One has to continuously question everything in order to improve, otherwise ground-breaking ideas would never be possible."

About Solar Impulse Solar Impulse HB-SIA is the first plane that can fly day and night without fuel and without polluting emissions, demonstrating the enormous potential of new technologies in the field of energy efficiency and renewable energy. Behind the 70-member team and its 80 partners lie seven years of intense work, calculations, simulations and tests in order to create this revolutionary aircraft made of carbon fiber materials: Never before has such a large and light aircraft been built, with the wingspan of an Airbus A340 (63.4 meters) and the weight of a midsize car (1,600 kg). In the wings are 12,000 integrated solar cells. They supply the four electric motors that have a peak output of 10 horsepower with renewable energy and that charge the lithium-polymer batteries (400 kg) dur­ing the day for the night flight. The Solar Impulse project is supported, among others, by four main partners: Solvay, Omega, Deutsche Bank, and Schindler; Bayer Material Science and Altran are official partners; Swisscom, Semper and Clarins are official supporters; EPFL (Ecole Polytechnique Fédérale Lausanne) is the official scientific advisor and Dassault Aviation, the consultant on aviation issues.

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Solar Impulse


Alfred N. Schindler, André Borschberg (co-founder and CEO of Solar Impulse) and Bertrand Piccard

Alfred N. Schindler sees renewable

solar energy are available for us to

Switzerland and Europe in gen-

energy as being perfectly compatible

use. “It is not about working harder

eral," added Alfred N. Schindler.

with economic growth. The issue is

but smarter!”

"It has all the same characteristics

not about sacrificing life’s comforts.

as my own entrepreneurial credo.

“We are part of this adventure to

For both Bertrand Piccard and Al-

Solar Impulse is a unique platform

prove to mankind that an intelligent

fred N. Schindler, Solar Impulse is

where creativity meets audacity,

use of energy is not primarily about

not about transporting people using

technological expertise meets per-

belt tightening. Innovation has less

solar power in the future. “We do not

severance, vision meets discipline

to do with money and more to do

want to carry passengers with Solar

and where action turns dreams

with vision and a determination to

Impulse, we are transporting a mes-

into reality."

push the limits.” Solar Impulse con-

sage,” is the philosophy of the two

vincingly shows us all that virtually

pioneers. This adventure is a very

2010 was an extremely important

inexhaustible reserves of untapped

powerful way to get across that so-

year for Solar Impulse. The HB-SIA

cial routines and established behav-

prototype was the first airplane ever

ioral patterns can only be changed

to fly day and night for 26 hours

by a pioneering spirit. Solar Impulse

without fuel, a historic achievement.

impressively shows how we can free

Thanks to the partnership with

ourselves from our dependence on

Schindler at the start of construc-

fossil fuels by going beyond the lim-

tion of the second HB-SIB proto-

its of what is possible with today's

type, Solar Impulse is now on track

technological solutions. What is

to achieve the goal of a round the

needed is the same jump that took

world flight without fuel in 2014.

us from telex to fax to email. With an aircraft, which can remain in the air

Cost of the program up to the start

day after day without fuel, and that

of circumnavigation is CHF 100 mil-

can use stored energy of the day for

lion. For the actual flight around

night flight, we see that a virtually in-

the world, an additional CHF 30 mil-

exhaustible reserve of solar energy

lion will be sought. It is hoped that

is available to us.

this amount will come from donors and philanthropic circles – from

“Solar Impulse is an excellent ex-

so-called “angels” – as Piccard so

ample of grass-root entrepreneur-

affectionately calls his supporters.

ship, which is so important for

This program offers the possibility Solar Impulse

39


Unique artistic images of mood and emotion. Including scenes of Gstaad, Saanenland & Pays-d‘Enhaut. For further information and details of exhibitions and limited large commissions visit www.view-finder.ch and contact us via info@view-finder.ch. To see images on display also visit Basta at the Bernerhof Hotel. And images are available for sale at Art Photo, Alte Lauenenstrasse 5, Gstaad

Ian Wilson


to adopt a solar cell, to have their name written on the fuselage or to have unlimited access to the team and the facilities. The aircraft has the wingspan of an Airbus and Alfred N. Schindler is already looking forward to the “deafening silence” on departure. The HB-SIB will start in Payerne and will travel at 70 km per hour. A stopover is planned in the Arabic Emirates, Asia, USA and Europe, where major events and educational programs will communicate the vision of Solar Impulse. Solar Impulse has already been introduced in Japan, India, and China as well as to the EU Commission in Brussels and to the EU Parliament. Co-founder and CEO of Solar Impulse, André Borschberg, will share with Bertrand Piccard the piloting of the aircraft. In the air, only one pilot will be onboard at a time. The pilots will change every three to five days.

World record holder, researcher, and father

Borschberg is confident because, with the success of the first prototype, the team has gained tremendous experience and had its technological decisions confirmed.

Bertrand Piccard was born in 1958 in Lausanne. He is a

To fly around the world, they must continue to push

psychiatrist and an explorer. In 1999, he became the first

technology and reliability and for that they are pleased

man to circumnavigate the earth non-stop in a hot air bal-

to be able to draw on the experience of Schindler.

loon: 45,000 km in 19 days and 22 hours. It was the longest flight in aviation history. Piccard comes from a Swiss

For Bertrand Piccard, initiator and president of Solar Im-

research clan: his grandfather Auguste was the first man

pulse, the involvement of Schindler illustrates in a spe-

to reach the stratosphere; his father Jacques reached the

cial way how a visionary company tackles sustainable

deepest point in the ocean with a bathyscaphe, or deep-

development: “Even if Solar Impulse only carries one

sea submersible, reaching 10,916 meters below sea level,

person at a time while Schindler transports one billion

thereby setting a world record. Bertrand Piccard is married

people every day, we still share the same objective: to

and father to three daughters. He lives near Lausanne.

develop new technologies to facilitate clean and sustainable mobility."

About Schindler Founded in Switzerland in 1874, the Schindler Group is a leading global provider of elevators, escalators, transit management systems including access control and related services. Schindler supports sustainable urban development with safe, reliable, and environmentally sound transportation solutions. Schindler mobility solutions move one billion people every day all over the world. Schindler's destination control system (an elevator system that reduces the number of intermediate stops), machine room-less elevators, and lifts without steel cables are industry benchmarks in innovation. The company's very latest development, an elevator powered exclusively by solar energy, once again highlights Schindler's forward looking spirit. Behind this success are approximately 44,000 employees in more than 100 countries.

Solar Impulse

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Bertrand Piccard und Alfred N. Schindler

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Mit Sonnenenergie um die Welt

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Mit Bertrand Piccard und Alfred N. Schindler haben sich zwei

erbarer Energie. Hinter dem 70-köpfigen Team und seinen 80

grosse Persönlichkeiten vor Jahren kennen und schätzen gelernt.

Partnern liegen sieben Jahre intensivster Arbeit mit unzähligen

Heute unterstützt der Schindler Konzern, ein weltweit führender

Berechnungen, Simulationen und Tests, um dieses revolutionä-

Anbieter von Aufzügen und Rolltreppen, das zukunfts­weisende

re Flugzeug aus Kohlefaser-Werkstoffen zu vollenden: Nie zuvor

Projekt Solar Impulse von Bertrand Piccard und André Borsch-

wurde ein derart grosses und leichtes Flugzeug gebaut, mit der

berg. Die Partnerschaft des Unternehmens mit Solar Impulse

Spannweite eines Airbus A340 (63,4 m) und dem Gewicht eines

bestärkt Schindlers langjähriges Bekenntnis, in die Entwicklung

Mittelklassewagens (1600 kg). Im Flügel sind rund 12 000 Solar-

neuer Technologien für eine saubere und nachhaltige Mobilität

zellen integriert. Sie versorgen die vier Elektromotoren, die eine

zu investieren. Für Schindler gehört Solar Impulse zu den ins-

Spitzenleistung von je 10 PS aufweisen, mit erneuerbarer Ener-

pirierendsten Umweltprojekten überhaupt, weil es weltweit ein

gie und laden die Lithium-Polymer-Batterien (400 kg) während

starkes Signal setzt. Solar Impulse HB-SIA, das erste Flugzeug,

des Tages für den Nachtflug auf. 100 Mio. Franken wird das Pro-

das Tag und Nacht ohne Treibstoff und Schadstoffemissionen

gramm Solar Impulse bis zum Start zur Weltumrundung gekostet

fliegen kann, beweist das enorme Potenzial der neuen Techno-

haben. Für den eigentlichen Flug um die Welt wird nochmals die

logien im Bereich der Energieeffizienz und der Erzeugung erneu-

Summe von 30 Mio. Franken gesucht.

Bertrand Piccard et Alfred N. Schindler

Le tour du monde grâce à l’énergie solaire Bertrand Piccard et Alfred N. Schindler sont deux grandes

tion d’énergie renouvelable. Une équipe de 70 personnes et

personnalités qui se connaissent et s’apprécient depuis des

ses 80 partenaires ont effectué durant sept ans un travail des

années. A ce jour, le groupe Schindler, un des principaux four-

plus intenses comportant d’innombrables calculs, simulations

nisseurs mondiaux d’ascenseurs et d’escaliers roulants sou-

et tests pour achever cet avion révolutionnaire constitué de

tient le projet futuriste Solar Impulse de Bertrand Piccard et

matériaux en fibres de carbone. Jamais auparavant n’avait été

André Borschberg. Le partenariat avec Solar Impulse renforce

construit un avion d’une telle taille et d’une telle légèreté, dont

la profession de foi de longue date de Schindler, qui consiste

l’envergure est celle d’un Airbus A340 (63,4 m) et le poids ce-

à investir dans le développement de nouvelles technologies

lui d’une voiture de classe moyenne (1600 kg). Environ 12000

pour une mobilité propre et durable. Aux yeux de l’entreprise,

cellules solaires sont intégrées dans l‘aile. Elles alimentent les

Solar Impulse fait partie des projets environnementaux les

quatre moteurs électriques de 10 CV chacun avec de l’éner-

plus inspirants car il donne un signal très fort au plan mondial.

gie renouvelable et chargent les batteries de lithium-polymère

Solar Impulse HB-SIA est le premier avion capable de voler jour

(400 kg) durant la journée pour continuer à voler la nuit. Le

et nuit sans carburant et sans produire d’émission nocive. Il

programme Solar Impulse aura coûté 100 millions de francs

est la preuve de l’énorme potentiel des nouvelles technologies

jusqu’au départ du tour du monde. Pour le vol lui-même, c’est

dans le domaine de l’efficience énergétique et de la produc-

encore une somme de 30 millions de francs qui est recherchée.

Solar Impulse

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PHOTOS PROVIDED BY: CONRAD SEEWER AND PETER BEETSCHEN

Gsteig is completely dedicated to its double anniversary

Gsteig is completely dedicated to its large double anniversary in 2012. 700 years of village history and 100 years of tourism will be celebrated. To mark this special occasion, sporting, cultural and traditional activities and events will be held throughout the year for locals and visitors alike. The main celebration with lots of entertainment and music takes place on the weekend of 9 and 10 June 2012. Gsteig was first mentioned in the urbarium of the county

various hotels in London. Encouraged by the raving re-

of Greyerz in 1312, which at the time was still known by

views of his home region, the first British citizens em-

the Latin name Chastalet. This historic document stipu-

barked on the 24-hour journey from London to Gsteig.

lates the rents owed for goods loaned to the people of

With a horse and carriage as well as an English band of

Saanen. The local authority is now using this first official

musicians in tow, they spent their holidays in the snow-

record as a good opportunity to celebrate its 700 th an-

covered village.

niversary. Bob run and a fun swim 24 hours on tour

Until the railway was constructed through Gstaad in

Emanuel Marti, a native of Gsteig, established local

1906, Gsteig was the tourist centre of the Saanenland.

tourism 100 years ago. He had previously worked at

In winter, the locals made a natural ice rink available to Gsteig

45


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the visitors from England. A fast-paced bob run lined

The main anniversary event is sure to attract lots of peo-

the street which today is called Furestrasse, whereby a

ple on 9 and 10 June 2012 thanks to its extensive enter-

horse pulled the heavy bobs to the start. This service

tainment programme.

was very popular, as evidenced by the pictures. In later years, the equalising reservoir installed as part of the

The Sunday celebration kicks off with an atmospheric

Gsteig power station was a fun place to swim in sum-

service in the picturesque village church. The official an-

mer. The Gsteig Tourist Association was founded in 1912

niversary ceremony will follow in the marquee where

to promote the newly create tourism industry.

brunch will be served and local musicians will entertain the company.

Anniversary events To mark the double anniversary of 700 years of Gsteig

Gsteig will also be publishing an anniversary book on the

and 100 years of tourism in Gsteig, exciting activities will

occasion of the main celebrations which includes lively

take place throughout the year. In spring and autumn,

and profound stories from the community.

locals and visitors alike will meet at six “Abesitze� (sit down together) in a sociable atmosphere.

You will find more information on www.gsteig.ch

Gsteig

47


G r a ff D i a mon ds

Graff Diamonds Boutique Opens in Gstaad INTERVIEW: HANS-UELI TSCHANZ – PHOTOS: PROVIDED

Graff Diamonds is pleased to announce the opening of its first boutique in Gstaad this winter season, located at The Grand Hotel Park. Details such as oak panels, hand engraved with a gold leaf finish to create a golden and luxurious effect, contrast with dark wood panels in the opulent entrance way, creating a distinctively chic and modern style. Design elements including fan-shaped metal panes and ornate chandeliers echo the look of Graff’s other sumptuous stores. Every attention to detail and luxury has been considered, creating the perfect atmosphere for discovering the world of Graff. The new Graff Gstaad store will be the epitome of ski chic, and a wonderfully elegant destination to view the most fabulous jewels in the world.

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Graf f Diamonds Boutique


Graff Diamonds is synonymous with the most

Mr. Graff, you will be opening your own

fabulous jewels in the world. Graff jewellery is ex-

store in Gstaad at the Grand Hotel Park

ceptional; the quality, the style and workmanship are the best in the world. Laurence Graff “The King of Diamonds” has a passion for diamonds that began from an early age. His inherent feeling for diamonds goes beyond the stones themselves.

for the coming winter season. What makes Gstaad interesting for your product and sales strategy? Many Graff clients have a residence or are regular visitors to Gstaad, therefore it was important for us to open a boutique here. We

Graff is a true diamond company. Graff says, “Expansion

have been present in Gstaad for many years,

creates its own challenge and finding the best stones is an

but this winter season will be the first time

extremely difficult task. The hunt for diamonds goes on and

we open our own store. You can expect to

we search on a daily basis in all areas of the world for stones

see the finest diamonds and exquisite jew-

in the rough or polished”. Today Graff is one of the largest pro-

ellery all handcrafted by our master crafts-

ducers in South Africa with one of the largest polishing and cut-

man’s in our London workshops. We look

ting factories based in Johannesburg employing over 300 craftsmen.

forward to welcoming you to!

Thousands of carats of diamonds are cut and polished and from these diamonds only the best are selected for Graff jewellery. Diamonds are also

What relation do you personally have

cut and polished at Graff’s factories in New York, Antwerp, Botswana and

to Gstaad?

Mauritius.

Gstaad has been my home for many years and I believe it’s one of the most beautiful

Graff jewels are made by hand in the Graff London workshop, from the crea-

locations in the world. The natural beauty of

tion of the design to the immaculate setting; each piece requires many hours

Gstaad provides a wonderful sense of tran-

of work, some several hundred hours. The highly skilled craftsmen, many

quillity and a place to gather my thoughts

of whom have been trained at Graff, have perfected the extraordinarily fine

and be creative.

settings that are a distinct feature of the jewellery, which is always of exceptional quality. With over 30 Graff stores worldwide and corporate offices

What makes your products different

in London, New York and Geneva, Graff is a top global diamond jewellery

and special to all the other jewel-

brand. More recently new stores have opened in Kiev and Shanghai (Graff’s

lery one finds already for decades in

first in mainland China). In 2011 new stores opened in Beijing and Taipei,

Gstaad?

and in 2012 a newly-renovated and extended Flagship store will open on

Graff Diamonds is synonymous with the most

London’s prestigious New Bond Street. Over the years Graff has handled the

fabulous jewels in the world and is known for

world's most fabulous and treasured gemstones. The Idol's Eye (70.21cts),

the most rare and famous diamonds. In Graff

The Emperor Maximilian (41.94cts), The Porter Rhodes (54.04cts), Le Grand

jewellery you will find the finest gemstones

and Le Petit Coeur d'Afrique (70.03cts and 25.22cts respectively), The Excel-

chosen for the highest quality of cut, colour

sior (69.68cts), The Windsor Diamonds (91.23cts), The Graff Pink (23.88cts),

and clarity. Most of our pieces are unique

The Hope of Africa (115.91cts), The Wittelsbach-Graff (31.06cts), The Paragon

and each design is simple but stunning, al-

(137.82cts), The Safia (90.97cts), The Sarah (132.43cts), La Favorite (50.01cts),

lowing the fire, beauty and luster in each

The Star of America (100.57cts), The Golden Star (101.28cts) and The Star of

stone to shine through; that’s the hallmark of

Lesotho (53.11cts) are to name but a few, together with intense pink, blue,

Graff. Over the years we have handled some

yellow and the purest white dia-

of the world's most fabulous and treasured

monds of flawless quality. Some

gemstones including The Graff Constellation,

of the stones are centuries old

the world’s largest round brilliant D Internally

and steeped in myth and his-

Flawless diamond at 102.79 cts.

tory while others have just been discovered and brought to life in

Will you be personally present at the

Graff's own workshops. There is

opening day of your store at the Grand

great pride in knowing that these

Hotel Park?

gems of everlasting beauty will

Indeed I would like to be present at the open-

pass from generation to genera-

ing day and I hope that my schedule allows

tion, building their own legends

me to be there.

on the way. Graf f Diamonds Boutique

49


50


Th e CHF 300

“Th e A lpi na G sta a d ” D ecem ber 2012

m i llion proj ect opens i n

Marcel Bach – Focussing on summit after summit

TEXT: HANS-UELI TSCHANZ – PHOTOS: RAPHAEL FAUX

Marcel Bach is a phenomenal achiever and an enigma to many. Aged only 24, Bach, a farmer by profession, had already completed his first real estate transaction in the Saanenland. Born under the sign of Taurus, the 56-year old Gstaader has an astonishing sense of what is achievable and can lead to success. Locally, he is loved for his populist style, yet envied for his continued success. Many find his blunt and outspoken manner displeasing. He is the type of person who – at the last decisive moment – can swing an ongoing political debate in his favour. Aged 51, he succeeded, on his second attempt, in climbing Mount Everest, and is now building the new Hotel Alpina, the most expensive and spectacular hotel complex on Gstaad’s Oberbort, to replace the one that was demolished over a decade ago. Marcel Bach's office is located on the second floor of “Le Chalet” on the Gstaad Promenade. He who enters here is instantly aware of where he is: namely at the heart of Gstaad’s “network”. Six employees work with commitment and enthusiasm for his business enterprises which include the annual “Country Night Gstaad.” Bach, a huge country music fan, established the two-day festival 23 years ago. It is an event that brings together each year some of the best country-rock and bluegrass musicians in the Gstaad Festival Tent and Saturday evening performances are consistently sold out. This festival, however, is only a hobby and his “gift” to local residents and country music fans from far and wide. The one thing that Marcel Bach and music from America's heartland perhaps have in common is that they both come from the country. Marcel, whose father was a farmer and cattle breeder, grew up with two brothers, Ueli and Roland, and soon realised that there was no place for three hard heads in the family business. So Marcel packed his bags and travelled the world to learn foreign languages and get to know people from other cultures.

Marcel Bach

51


Vos RêVes – Nos TaleNTs A l s f ü h re n d e s To t a l u n t e r n e h m e n f ü r p r i v a te L u x u s i m m o b i l i e n s te h t C h a l e t b a u M a t t i s e i t 1 9 41 f ü r s o r g e n f re i e s B a u e n a u s e i n e r H a n d . M i t d e m W i s s e n u n d d e r E r f a h r u n g u n s e re r q u a l i f iz i e r te n M i t a r b e i te r a n d e n S t a n d o r te n G s t a a d , S a a n e n , C h â te a u - d ’ O ex u n d Le s M o u l i n s b i e te n w i r I h n e n e i n u m f a s s e n d e s A n g e b o t i n d e n B e re i c h e n A r c h i t e k t u r, D e s i g n , H o l z b a u u n d I m m o b i l i e n . W i r b e g l e i te n S i e vo m e r s te n Ko n ze p t ü b e r d i e P l a n u n g b i s z u r R e a l i s i e r u n g u n d l a s s e n I h re Tr ä u m e w a h r we rd e n .

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Marcel Bach would not be Marcel Bach, were he not aware of his clients' needs and expectations. He supports the Menuhin Festival Gstaad as a member of the “Club des Sponsors Privés” and helped to rebuild the equestrian facility located at “Ebnit” in Gstaad at a cost of CHF 9.2 million, fully financed by contributions from long-time visitors, the municipality of Saanen, and the Sports Fund of the canton of Berne. He also frequently deplores the lack of more numerous and attractive recreational facilities for young people. Very little is known, however, of the private man Marcel Bach. He Back in the Saanenland, Bach, a li-

huge dimensions seem out of place

was married for 19 years to Melanie

censed private ski instructor, met

in Gstaad and more suited to one

Bach. Their two daughters, Nastasia

important visitors such as Jean-

of the world's large metropolitan

and Rosanna, are currently study-

Claude Mimran, the French indus-

areas.

ing in the USA. He finds his balance

trialist, with whom he is currently

through foreign travel and sports:

building the CHF 300 million Hotel

Marcel Bach’s success story began

cycling, hiking and mountaineering.

Alpina project, and Bernie Eccle-

when Charly Werren took him on as

He is planning another expedition to

stone, who completes the trio that

a partner, renaming his existing real

the Himalayas with one of his best

invested heavily to secure the future

estate agency “Werren & Bach Im-

friends, Kurt Hefti. In Nepal, he finds

“Glacier 3000” ski region.

mobilien Gstaad”. Shortly thereafter,

himself in a very poor country where

Charly, who had already been spoilt

people struggle to survive. There he

After more than ten years of tena-

by success, pulled out of the busi-

manages – for a brief moment – to

cious negotiations and legal wran-

ness and handed over the agency

escape from the constant balancing

gling, the building permit for the ho-

with its valuable contact list to Mar-

act between ubiquitous wealth and

tel and apartment complex “Alpina”

cel. Marcel remembers learning a lot

his family background.

was issued a few years ago, and the

from Charly and that in those days

eagerly awaited opening is sched-

there were only three real estate

uled for December 1, 2012. The

agencies in Gstaad. Now there are

complex will offer, in addition to the

18!

apartments, 60 hotel rooms, three restaurants, and an ultra-modern

Marcel Bach has become con-

2,000 square metre spa area. Today,

cerned, among other things, for

during the construction phase, one

the safety of people in Gstaad. And

can only imagine the size and splen-

in this respect he feels misunder-

dour of the garden that will surround

stood by the locals, who rejected

the hotel and apartment buildings.

his proposal for a sophisticated

All access roads and parking spaces

security system in the village of

will be underground.

Gstaad, calling it unnecessary. He knows, however, that the ques-

During my conversation with Marcel

tion of security is uppermost in the

Bach, we spoke about the size of

minds of his clientele on Gstaad's

the “Alpina” construction site whose

Oberbort. Marcel Bach

53


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D

Das 300-Millionen-Projekt «Alpina»

Gipfelstürmer Marcel Bach

F

Le projet « Alpina » à 300 millions

Marcel Bach, l'homme de tous les sommets…

Marcel Bach ist ein Phänomen und für viele bleibt er ein Rätsel. Der gelernte Landwirt hat bereits als

Marcel Bach est un phénomène et pour beaucoup,

24-Jähriger im Saanenland die ersten Immobilien

il demeure une énigme. Paysan de métier, il réalise

vermittelt. Im Sternzeichen Stier geboren, verfügt

au Saanenland à l’âge de 24 ans déjà ses premiers

der 56-jährige Gstaader über ein erstaunliches

projets immobiliers. Né sous le signe astral du

Mass an Gefühl für das Machbare und den Erfolg.

taureau, le Gstaadois de 56 ans possède un sens

In der Bevölkerung ist er wegen seiner volksnahen

étonnant de ce qui est réalisable et peut avoir du

Art beliebt, wird aber wegen seines andauernden

succès. Il est apprécié de la population en raison

Erfolges beneidet und stösst bei vielen wegen sei-

de sa manière proche des gens, mais suscite la

ner manchmal direkten, etwas ungehobelten Art

jalousie à cause de ses succès continuels et peut

nicht nur auf Sympathie. Er ist der Typ Mensch,

se faire craindre par sa manière souvent franche

welcher eine laufende politische Debatte im letzten,

et directe. Il est le type même de l’homme capable

entscheidenden Moment zu seinen Gunsten drehen

de tourner un débat politique en sa faveur au mo-

kann. Als 51-Jähriger bezwang er im zweiten Anlauf

ment décisif. A 51 ans, il conquiert l’Everest lors

den Mount Everest und realisiert nun den teuersten

d’une deuxième tentative et il réalise maintenant

und spektakulärsten Hotelkomplex auf dem Gstaa-

à Oberbort (Gstaad) le complexe hôtelier le plus

der Oberbort: den Neubau des vor Jahren abgeris-

cher et le plus spectaculaire qui soit : la nouvelle

senen Hotels «Alpina». Nach mehr als zehn Jahren

construction de l’Hôtel « Alpina » démoli il y a des

zähester Verhandlungen und mehreren Rekursen ist

années. Après plus de dix ans des plus âpres négo-

die Baubewilligung für den Hotel- und Appartement-

ciations et maints recours, le permis de construire

Komplex «Alpina» vor kurzer Zeit schliesslich erteilt

du complexe hôtel et appartements «Alpina» a fina-

worden, und die mit Spannung erwartete Eröffnung

lement été délivré et son ouverture attendue avec

wird für den 1. Dezember 2012 vorbereitet. Der Bau-

impatience se prépare pour le 1er décembre 2012.

komplex wird neben den Appartements 60 Hotel-

L’ensemble offrira, à côté des appartements, 60

zimmer, drei Restaurants und einen hochmodernen

chambres d’hôtel, trois restaurants et un spa ultra

Spa-Bereich auf 2000 m anbieten. Alle Autozufahr-

moderne sur 2000 m2. Tous les accès et places de

ten und Parkplätze sind unterirdisch geplant.

parc des voitures sont prévus en sous-sol.

2

Marcel Bach

55


M a nagem en t

port r a i t :

O n no Poort i er / Ni k l aus L eu en berger

The Alpina Gstaad – scheduled to open in December 2012 TEXT: HANS-UELI TSCHANZ – PHOTOS: PROVIDED

Niklaus Leuenberger

Located only a five-minute walk from the centre of the village, The Alpina Gstaad – the new luxury hotel project – will be opening in December 2012. The Alpina Gstaad is part of a development that focuses on authenticity, comprising not only the hotel with 57 rooms and suites as well as eleven private apartments but also a chalet with three private apartments and two further chalets. The chalets and most of the apartments have already been sold. With total investment costs of approx. 300 million Swiss francs, a hotel will be built amidst 20,000 square metres of parkland which, with its luxury amenities, will contribute to the attractiveness of Gstaad and the surrounding area. The property’s harmonious integration into its Alpine setting is being assured by the lead architectural firm of “Jaggi & Partner ” and the “Chaletbau Matti” construction company.

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The Alpina Gstaad will be open for around 240 days a

land, he has more than 40 years’ experience develop-

year. Hotel owners Marcel Bach and Jean-Claude Mim-

ing, marketing and managing international luxury hotel

ran have retained the services of Rembrandt Manage-

brands such as the Peninsula Hotels, where he was

ment Services GmbH, with Managing Director Onno

Group President for nine years. He has been a regular

Poortier acting as owners’ representative and consult-

visitor to our region for 18 years and owns a chalet in

ant. Born in the Netherlands, but educated in Switzer-

Rougemont.

The A lpina Gstaad


An internationally experienced hotelier and long-

vated crew will be in place by early summer 2012.

time colleague of Onno Poortier in the hotel trade

Leuenberger: “With The Alpina Gstaad our aim is

has been appointed Managing Director of The

to provide sincere authenticity, exceptional quality

Alpina Gstaad: Swiss-born Niklaus Leuenberger now

as well as a warm personal service to all our loyal

has immediate responsibility for developing, opening

clientele”.

and managing Gstaad’s new five-star hotel project.

www.thealpinagstaad.ch

Leuenberger, who hails from the Bernese Emmental region, has been familiar with Gstaad for decades, even completing a trial traineeship at the Palace

The Alpina Gstaad – Portrait

Hotel in 1970. “That was where I decided my career choice to become a hotelier”, he admits. He can look

ROOMS & SUITES

back on a career spanning three decades in locations

A total of 57 rooms and suites, all with balconies

in Asia, the US and the Middle East.

• 27 rooms – 31 to 48 m² • 29 junior suites and suites

Poortier and Leuenberger extended a sales and PR

• 1 panorama suite, 400 m²

network covering besides Switzerland and the most

important markets in Europe, the US, the Middle East

RESTAURANTS & BAR

and Asia, all countries of origin of their future guests.

Bar and lounge Seating for 60 guests

They both agree: “It is well known that the world of

Japanese restaurant & terrace Seating for 44

tourism is undergoing a radical change. New markets

guests

are being created. And we need to develop all our po-

Restaurant Seating for 70 guests

tentials”. This is because they only have 57 suites and

Swiss restaurant (authentic Swiss cuisine)

rooms at their disposal and the majority of guests in

Seating for 25 guests

Gstaad still traditionally come from Switzerland. “We

Terrace Seating for approx. 180 guests

are not part of any hotel group, so we need to proc-

Vinothek (wine-tasting room)

ess the markets on our own”.

Fumoir Seating for 18 guests

While both Poortier and Leuenberger are also famil-

SPA 2,000 m²

iar with the tradition of the former Grand Hotel Al-

Outdoor swimming pool: 14.5 metres long

pina Gstaad, they are keen to emphasize: “We are

Indoor lap pool: 25 metres long, treatment rooms,

launching a new hotel where luxury is redefined by

whirlpool, sauna and steam room, fitness facilities

authenticity and the highest level of warm perso­ nalized service, comfort and attention to detail. It

MEETINGS, CONFERENCES, EVENTS,

will be a cozy and luxurious

EXHIBITIONS, SPECIAL EVENTS

boutique

providing

Ballroom with views: 240 m²

hotel

a welcoming Swiss guest

Conference room with views: 45 m²

ex­perience for all our clien-

Meeting room: 68 m²

tele – our international as

Meeting room adjacent to cinema/

much as our local guests."

presentation room: 60 m²

Onno Poortier

Both stress that: “The Alpi-

FOR KIDS Playroom

na Gstaad will be a positive

ambassador for Gstaad!”

ARCHITECTS AND INTERIOR DESIGNERS

Lead architectural firm: Jaggi & Partner AG

On 1 October 2012, Niklaus

Construction and craftwork: Chaletbau Matti AG

Leuenberger and his team

Public areas and guest rooms: Hirsch Bedner

plan to move into the of-

Associates, London

fices of The Alpina Gstaad.

Japanese restaurant: Noé Duchaufour-Lawrance

Executive staff will be re-

Spa: P49

cruited during March and

Landscaping: Jean Mus & Cie

April 2012 so that a motiT he A lpina Gstaad

57


FARMHOUSE TOUCH –

AT HOME WITH THE PRESENT, INSPIRED BY THE PAST.

The captivating charm of Farmhouse Touch makes any occasion a special occasion. Relaxed, informal and designed for the way we live today. Mix and match the white and Blueflowers versions to express your individuality. And combine with Farmhouse Touch cutlery and glassware to create a perfect sense of home.

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E a r ly B eck

sei t

1910

Eine Familiengeschichte über vier Generationen

Frieda und Alfred Oehrli-Jaggi vor ihrer «Bäckerei und Handlung» (anno 1910)

Was vor über 100 Jahren – anno 1910 – mit der Übernahme der «Bäckerei mit Handlung und Tea Room» durch Alfred und Frieda Oehrli-Jaggi, die Urgrosseltern des heutigen Besitzers Eric Oehrli, begann, ist heute ein stattliches Familienunternehmen in der vierten Generation mit gegen 40 Mitarbeitenden und Verkaufsgeschäften in Gstaad, Saanen, Rougemont, Château-d’Oex und Les Moulins. Die Produktion befindet sich mittlerweile im Backhaus «Le Fournil» in der Gewerbezone Saanen und je ein Tea-Room in Les Moulins, Château-d’Oex und Saanen. Eric und Murielle Oehrli-Chevalley haben 2007 die Leitung von Early Beck von Edwin und Edith Oehrli übernommen und sind seither stolze Fortsetzer einer Familiengeschichte in der vierten Generation. Eine fünfte Generation kündigt sich mittlerweile an: Seit Oktober 2011 sind die beiden Eltern von zwei Kindern. Im Jahre 1910, genau genommen am 8. März, kauft Alfred

arme Winter – trotzdem wird kräftig in die Modernisierung

Oehrli die Liegenschaft auf der heutigen Promenade von

des Betriebes investiert. 1997 Eröffnung der Gstaad-Pro-

Gstaad, welche ein paar Jahre vorher von David Böhlen in

menade, für welche sich Edwin Oehrli mit vielen anderen

einer öffentlichen Steigerung im Hotel Bernerhof gekauft

zusammen auch als Gemeindebürger und -politiker stark

worden war. Mit seiner Gattin Frieda, geborene Jaggi, führt

gemacht hatte. Im Januar 2003 tritt Sohn Eric in den Betrieb

er die «Bäckerei und Handlung», welcher später ein Tea-

ein und die Familie kauft Bauland in der Gewerbezone Saa-

Room angegliedert wird. Jahre grosser Entbehrungen fol-

nen. Vier Jahre später entsteht das Backhaus «Le Fournil».

gen. 1945 dann übernehmen Arnold und Getrud Oehrli das

Im Januar 2007 übernimmt Eric mit seiner Frau Murielle in

Geschäft. Der erste elektrische Backofen in der Region wird

der vierten Generation den Betrieb von seinen Eltern.

eingebaut und die Backstube vergrössert. Es folgen Perso-

www.earlybeck.ch

nalprobleme in den 60er-Jahren und eine Nachfolgeregelung ist nicht vorhanden. 1976 dann kaufen Edwin und Edith Oehrli das Haus. Verloren gegangene Marktanteile werden zurückgeholt. Der Umsatz wird vervierfacht und später gar versiebenfacht. 1984 erfolgt dann der Umbau des Ladens in Gstaad. Es entsteht ein reines Fachgeschäft. Die Lebensmittel werden fallen gelassen. Grossverteiler Coop zieht in Gstaad ein und vis-à-vis baut Pernet Comestibles seine Präsenz auf dem Lebensmittelmarkt aus. Es folgen schneeEarly Beck

59


P h i li ppe G u di n – D i r ect eu r

de l’I nst i t u t

L e R osey

L’emplacement du futur est trouvé à Schönried

Philippe Gudin, 58 ans, n’est que le quatrième directeur de l’Institut Le Rosey fondé en 1880. Un détail intéressant à ce propos: chacun des quatre directeurs est entré en fonction au même âge, à 26 ans. En compagnie de son épouse Anne, Philippe Gudin de la Sablonnière est ainsi propriétaire en quatrième génération de l’institut le plus illustre du monde. En 1916 déjà, le directeur d’alors Henri Canal, fils du fondateur, décide de déménager à Gstaad avec ses étudiants durant l’hiver afin de fuir les brouillards des bords du Léman et de pouvoir leur offrir dans le beau Saanenland du soleil, de la neige et un large éventail de sports d’hiver à côté du programme scolaire régulier. C’est ainsi qu’est née une tradition importante pour le Rosey qui perdure aujourd’hui encore et représente pour Gstaad l’origine déclarée de son succès touristique et économique. Philippe Gudin recherche depuis quelques années avec les représentants des intérêts locaux et les autorités politiques un nouvel emplacement pour son école au Saanenland. C’est maintenant chose faite dans les hauts de Schönried, au lieu-dit Erli, avec un terrain de quatre hectares. Juste en dessus du village de Schönried se trouve le

des espaces d’enseignement et d’habitat confortables

lieu-dit « Erli ». C’est là, sur le terrain de la maison de va-

mais en aucun cas luxueux. Au lieu des 9 semaines en

cances Fraubrunnen que nous avons rendez-vous avec

hiver et 6 semaines en été comme c’était le cas jusqu’à

le directeur du Rosey Philippe Gudin. Il est enchanté

présent, le directeur du Rosey envisage dorénavant un

de la situation et des possibilités qu’offre le terrain où

séjour de 12 semaines hivernales et 6 estivales. Pour la

sera construit un jour le campus pour les étudiants du

région, il s’agit là d’un pas très important car – chacun ici

Rosey par le consortium local Matti/Jaggi / Hauswirth et

est d’accord sur ce point – c’est avec le Rosey que le suc-

le conseiller du Rosey Jean Brugger.

cès a vraiment commencé au début du 20 ème siècle pour Gstaad et le Saanenland qui en profitent aujourd’hui en-

60

Quatre cents étudiants plus cent collaborateurs, qui re-

core. Philippe Gudin l’avoue ouvertement: « Un retrait du

trouvaient chaque hiver à Ried Gstaad et à Schönried

Rosey hors du Saanenland serait une perte amère pour

des locaux toujours plus exigus, vont bientôt recevoir

les deux parties et ne devrait jamais être un objectif!

Philppe Gudin


Une option vraiment de tout dernier recours ». Pourtant

par l’élaboration d’une ordonnance sur l’aménagement

M. Gudin était encore contraint il y a quelques années

du territoire: application d’un processus participatif, pré-

à de telles acrobaties mentales car pendant longtemps

examen par le canton de Berne avec d’éventuelles ob-

ne se dessinait aucune alternative à l’emplacement de

jections, publication de l’ordonnance sur l’aménagement

Ried à Gstaad et au camp d’étudiants de Schönried alors

du territoire par la Commune de Saanen, possibilité de

que des offres sérieuses et grandioses atterrissaient sur

déposer des oppositions, conduite de débats sur les op-

son bureau de la part de stations comme par exemple

positions et discussion de ces dernières par la munici-

Crans-Montana.

palité. Enfin approbation de l’ordonnance sur l’aménagement du territoire par les électrices et électeurs inscrits

Depuis plus de trois ans, Philippe Gudin est à la recherche

dans la commune de Saanen avec approbation finale par

d’un terrain approprié dans la région. Divers emplace-

le canton.

(HUT)

ments ont été examinés puis écartés car il tient à rester au Saanenland tant que faire se peut. « Le Rosey vit de Gstaad et Gstaad du Rosey », fait-il remarquer. « Chaque année, nous accueillons quatre-vingts étudiantes et étudiants choisis parmi environ trois cents dossiers. Donc chaque année près de cent nouvelles familles arrivent à Gstaad. Sans parler des « anciens » qui après la fin de leurs études reviennent régulièrement dans la région et continuent à cultiver les amitiés nouées sur place ». La municipalité de Saanen soutient le désir du Rosey de construire à Schönried un campus pour ses quatre cents étudiants et de trouver ainsi une solution aux conditions précaires de Ried et de l’actuel campus. Car les autorités politiques, sont également conscientes de l’importance du Rosey pour la prospérité de la région. Toutefois dans le processus de planification quelques pas importants doivent être effectués correctement, en l’occurrence

D

Philippe Gudin Direktor «Le Rosey»

Schönried: Standort für die Zukunft Philippe Gudin ist seit der Gründung des «Le Rosey» im Jahre

Bestreben des «Les Rosey», in Schönried eine Standort-Alter-

1880 erst der vierte Direktor des Instituts. Ein interessantes

native zu finden. Denn auch dort ist man sich der Bedeutung

Detail dazu: Jeder der bisherigen vier Direktoren hat sei-

des «Le Rosey» für die Region bewusst. Allerdings müssen

nen Direktoren-Posten exakt im jungen Alter von 26 Jahren

im Planungsverfahren, hier mit der Ausarbeitung einer Über-

angetreten. Bereits im Jahre 1916 entschied der damalige

bauungsordnung, ein paar wichtige Schritte sauber und kor-

«Rosey»-Direktor und Gründersohn, Henri Canal, jeweils in

rekt angegangen werden: Durchführung eines Mitwirkungs-

den Winterwochen nach Gstaad umzuziehen, um im Saanen-

verfahrens, Vorprüfung durch den Kanton Bern mit allfälligen

land den Studenten neben dem Schulprogramm viel Sonne,

Auflagen, öffentliche Auflage der Überbauungsordnung durch

Schnee und ein breites Wintersportangebot zu bieten. Seit

die Gemeinde Saanen, Möglichkeit zur Einreichung von Eins-

einigen Jahren sucht Direktor Philippe Gudin zusammen mit

prachen, führen der Einsprachen-Verhandlungen und Behan-

lokalen Interessevertretern und der politischen Behörde

dlung der Einsprachen durch den Gemeinderat. Anschlies-

einen neuen Standort für die Schule. Nun ist man oberhalb

send Genehmigung der Überbauungsordnung durch die

Schönried im «Erli» auf einem 4-Hektaren-Gelände fündig

Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Saanen

geworden. Der Gemeinderat von Saanen unterstützt das

mit abschliessender Genehmigung durch den Kanton.

Philppe Gudin

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A u dem a rs P igu et – L e

m a î t r e de l' hor loger i e depu is

1875

Gstaad Classic Audemars Piguet 2011: une seconde édition entre sport, luxe et convivialité

Après une première édition couronnée de succès en 2009, le rallye en étoile autour de Gstaad était de retour du 31 août au 4 septembre 2011. Partenaire titre du rallye, Audemars Piguet a célébré l’événement avec le lancement d’une nouvelle série limitée: le Chronographe Jules Audemars Gstaad Classic 2011, édité à 250 exemplaires numérotés, dont 50 pièces encore plus exclusives uniquement disponibles dans les boutiques Audemars Piguet de Gstaad et Genève. L’intérêt de la Manufacture du Brassus pour l’automobile de compétition ne date pas d’hier! Très impliquée aux côtés de ses ambassadeurs pilotes de Formule 1, Sébastien Buemi, Jarno Trulli, et depuis novembre 2010 Michael Schumacher, Audemars Piguet est aussi chronométreur officiel de compétitions historiques comme le Tour Auto, le Spa Classic ou le Gstaad Classic Audemars Piguet. Ce dernier est le seul rallye classique à proposer en Suisse des épreuves chronométrées sur environ 100km de routes fermées. Les routes de montagne, sinueuses, offrent en effet de parfaits terrains de jeu pour les gentlemen pilotes avides de sensations et de performances. La prestigieuse manifestation a accueilli cette année une centaine d’équipages, au volant de GT et voitures de sport des années 30 à fin 70. Le programme est resté fidèle à celui de la première édition; trois jours de rallye dans les Alpes suisses, avec une boucle différente chaque jour – toujours au départ de Gstaad – ponctuée d’épreuves spéciales sur routes fermées.

64

Audemars Piuget.


Afin d’allier sport et confort, chaque soirée a été organisée dans un lieu exclusif et les participants furent logés dans les plus beaux hôtels de Gstaad; en particulier au Grand Hôtel Park où se niche la boutique Audemars Piguet. C’est dans cet espace privilégié, ainsi qu’au sein de la boutique Audemars Piguet de Genève, que la série limitée Jules Audemars Gstaad Classic 2011 était présentée aux collectionneurs avertis. Les 250 acquéreurs de cette montre-bracelet seront sans doute séduits par son look vintage; le côté classique inhérent à la collection Jules Audemars, judicieusement agrémenté d’une touche sportive de par son association au rallye de Gstaad. Le boîtier rond et élégant, qui distingue traditionnellement les montres Jules Audemars, se voit cette fois associé à des couleurs et des matériaux inspirés du monde automobile. Le cadran, inspiré par les années 20, apporte une touche légèrement vintage qui contribue à une esthétique à la fois chic et sportive, classique et toutefois contemporaine. Le bracelet cousu main en cuir marron avec surpiqûre grise en forme de losange rappelle la sellerie d’une voiture, alors que le titane du boîtier est très utilisé dans le monde automobile en raison de sa robustesse et grande légèreté. Le poussoir destiné à la fonction start/stop du chronographe a été conçu en or rose pour être immédiatement identifiable par le pilote, concentré sur ses performances.

Audemars Piguet

65


Afin d’offrir à la montre un écrin à sa hauteur, le coffret réservé aux 50 acquéreurs du Chronographe Jules Audemars Gstaad Classic 2011 en Suisse est inspiré d’une malle de voyage de voiture classique, entièrement gainé de cuir marron, avec coutures ton sur ton et fermeture par des lanières aux boucles métalliques.

Chronographe Jules Audemars Gstaad Classic 2011 Mouvement Diamètre total: 29,9 mm Epaisseur: 7,16 mm Nombre de rubis: 64 Nombre de composants: 364 Réserve de marche: 50 h Cadence du balancier: 21 600 alt/h Boîtier Boîtier en titane, fond saphir, étanche à 20 m Cadran Cadran anthracite, compteurs argentés, chiffres arabes appliques en or rose Bracelet Bracelet cousu main en cuir marron avec surpiqûre grise en forme de losange et boucle déployante AP en titane Ecrin Ecrin spécial rectangulaire gainé de cuir marron, avec coutures ton sur ton et boucles métalliques grises. Logos Gstaad Classic et Audemars Piguet gauffrés sur le couvercle.

Audemars Piguet est la plus ancienne manufacture horlogère à toujours être dans les mains de ses familles fondatrices (Audemars et Piguet). Depuis 1875, l’entreprise a écrit des chapitres essentiels de l’histoire de la haute horlogerie, parmi lesquels de nombreuses premières mondiales. Dans la Vallée de Joux, au cœur du Jura suisse, des chefsd’oeuvre voient le jour en séries limitées à un remarquable niveau de perfection horlogère : des modèles sportifs et audacieux, des garde-temps classiques et traditionnels, de splendides créations de joaillerie pour dames ainsi que des pièces uniques. Internet : www.audemarspiguet.com.

Audemars Piguet

67


C r édi t A gr icole Su isse O pen G sta a d 2011

Today’s champion meets star of tomorrow

Photos: valeriano di domenico – freshfocus

Le 31 juillet, au terme d’une finale accrochée, le Crédit Agricole Suisse Open Gstaad 2011 a désigné son vainqueur, en la personne de l’Espagnol Marcel Granollers. Tombeur de Stanislas Wawrinka et Mikhail Youzhny lors des deux tours précédents, Granollers a créé la surprise en dominant son compa­t riote Fernando Verdasco en finale. Après la rencontre, le nouveau tenant du titre est revenu sur son match : « J’ai été très solide en fond de court et mon service a parfaitement fonctionné. De plus j’ai été très agressif, particulièrement dans le premier set. Ce furent les clés du match. » Très ému pendant la cérémonie protocolaire, Granollers a remporté à Gstaad son deuxième titre ATP après celui glané à Houston en 2008. Finaliste malheureux, Fernando Verdasco s’est incliné devant le niveau de jeu produit par son adversaire. « Cela s’est joué à très peu de choses, quelques points. Mais il a été meilleur que moi. Il a bien retourné, très profond, et extrêmement bien servi. Il mérite sa victoire ». Avec trois espagnols en demi-finales, le public du « Wimbledon des Alpes » a pu assister à une véritable déferlante ibérique du 23 au 31 juillet. Jean-François Collet, directeur du tournoi : « C’était une semaine magnifique. La météo était de notre côté dès les demi-finales ce qui nous a offert un spectacle formidable. Le Crédit Agricole Suisse Open Gstaad a un superbe vainqueur. Marcel Granollers réaffirme les valeurs de notre tournoi : TODAY’S CHAMPION MEETS STAR OF TOMORROW. » Le cru 2011 a été exceptionnel et cela n’est pas dû uniquement aux matchs qui ont pris place sur les courts. Cette édition a été marquée par l’accueil d’un nouveau sponsor titre, le Crédit Agricole Suisse. Cette venue a été l’occasion de repenser complètement l’organisation du village du tournoi. Le tournoi se voulait plus ouvert et tenait à favoriser la proximité entre le public et les joueurs. La qualité d’accueil VIP a été améliorée grâce à la construction d’une tente à deux étages ainsi qu’à un partenariat exclusif pour la restauration avec le Grand Hotel Park.

Crédit Agricole Suisse Open Gstaad

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Le tournoi de l’Oberland bernois tient néanmoins à

l’ATP. Tous les matins, les concerts de chants tradi-

garder ses spécificités, à savoir un tournoi de valeur

tionnels suisses apportent une touche d’originalité au

dans un endroit d’exception, tout en offrant un spec-

tournoi et permettent de transmettre les valeurs de

tacle unique pour le public et une proximité avec les

cette région aux visiteurs.

joueurs. Lors de chaque animation organisée au cœur du Village, telle que les séances d’autographe ou le

Nous vous donnons déjà rendez-vous du 14 au 22

mini-tennis pour les enfants, les spectateurs ont le

juillet pour l’édition 2012 du Crédit Agricole Suisse

privilège de rencontrer les joueurs professionnels de

Open Gstaad.

Crédit Agricole Suisse Open Gstaad

71


M채gi Kunz mit ihrem Patenkind Liv Staub


M a rgot «M ägi » Ku nz – L ei t er i n Sport /Tech n i k «B each Wor ld Tou r G sta a d»

«Ein Brief aus Gstaad sollte mein Leben verändern»

TEXT: HANS-UELI TSCHANZ – FOTOS: RAPHAEL FAUX / ZVG

Die nunmehr 12-jährige Erfolgs-Story der FIVB Beach Volleyball Swatch World Tour – 1to1 energy Grand Slam ist gleichzeitig auch die Geschichte der Margot «Mägi» Kunz. Als damalige PR-Frau bei Suvaliv fand sie eines Tages Post auf ihrem Bürotisch, welche ihr Leben verändern sollte. Das Dossier hatte als Absender «Gstaad» und enthielt eine verrückte Idee: Die Sponsoring-Anfrage für ein Beachvolleyball-Turnier im Saanenland, unterzeichnet von einem gewissen Ruedi Kunz. Was dann folgte, hat auch den Sommer im Saanenland mit verändert. Die ehemalige Leichtathletik-Sportlerin und Volleyball-Spielerin ist seit 12 Jahren

«Leiterin Sport /Technik» im 42 Personen umfassenden Gstaader

Organisationskomitee. Mit Turnierdirektor Ruedi Kunz ist sie seit 2001 verheiratet und hat mit ihm zwei Buben, den 10-jährigen Nils und den 9-jährigen Tim. Margot «Mägi» Kunz ist in Däniken, Kanton Solothurn, geboren und ist heute 47-jährig. In Olten absolvierte sie das Lehrer-Seminar und trainierte täglich Hochsprung und Siebenkampf. Bald schon lockte sie aber der Team-Sport und sie wechselte zum Volleyball, wo «Mägi» bei Uni Basel Na­ tional Liga A und später in der Schweizer Nationalmannschaft spielte – mit welcher sie einmal in Montreux sogar das russische Team schlagen konnte. «Wir waren eine coole Truppe. Alle mit der gleichen idealistischen Einstellung. Denn zu verdienen gab es damals nichts», erinnert sich «Mägi». Später dann wechselte sie vom Hallen- zum Beachvolleyball. Beruflich unterrichtete sie bis 1995 als Lehrerin. Doch auch im Beruf suchte sie stetig die Herausforderung und holte sich bald Ratschläge bei einer Berufsberatung. Sie stieg in den PR- und Werbebereich ein und besetzte eine entsprechende Stelle bei Suvaliv, was sie heute als eigentlichen Glücksfall bezeichnet. Bei Suvaliv durfte sie spannende Präventionskampagnen wie «Dänk a Glänk» oder die Velohelm-Kampagne begleiten. «Eine geniale Arbeit!» 1997 dann die erste Schulteroperation. Die Ärzte waren skeptisch. Doch «Mägi» sagte: «Es geht wieder.» Mit eisernem Willen trainierte sie weiter Beachvolleyball. Ziel: Olympische Spiele 2000 in Sydney. Doch nach einem Skiunfall musste «Mägi» sich einer weiteren Operation unterziehen, Margot «Mägi» Kunz

73


Mägi bei den Vorbereitungen zur Siegerehrung

Nils Kunz, Ballboy (oben), Mägi und Adi Wicki, Medienchef (unten)

was zur Versteifung einer Schulter und zum schmerz-

Es war Ende Februar, als die offizielle Bewilligung zur

lichen Ende ihrer aktiven Sportler-Karriere führte. Nach

Durchführung des Turniers vom FIVB (Internationaler

Sydney, an die Olympischen Spiele, reiste sie später als

Volleyball-Verband) eintraf. Mit zwei Personen in Ruedi

Zuschauerin.

Kunzes Büro wurde das Abenteuer Beach World Tour Gstaad gestartet. Es hatte niemand eine Ahnung von

Immer mehr hatte sie bei ihrem Arbeitgeber Suvaliv auch

Beachvolleyball. Doch «Mägi» war wieder einmal da-

mit Sponsoring-Dossiers zu tun. Bis dann plötzlich die An-

von überzeugt, «dass es geht». Sie verbrachte viel Zeit

frage aus Gstaad für eine «Beach World Tour» bei ihr auf

in Gstaad und konnte ihre Erfahrung als Spielerin ein-

dem Tisch landete. Das Gesuch weckte sofort Interesse

bringen. Ruedi Kunz hatte Führungserfahrung und war

bei «Mägi». Sie gab das Dossier nicht mehr aus der Hand

sport-politisch gut vernetzt, so dass er die richtigen

und nahm sofort mit dem Gesuchsteller Ruedi Kontakt

Leute am richtigen Ort einzusetzen wusste. «Jeder hat

auf, mit der Idee, ihre langjährige Erfahrung als Spielerin

jedem geholfen.» Bald schon kam aus Deutschland der

nun in eine Turnierorganisation einbringen zu können.

erste Beach-Sand. Es wurde wie wild geschaufelt und da waren auch die letzten Zweifler davon überzeugt, «dass

Die beiden lernten sich beim ersten Termin bei der Suva-

es geht».

Freizeitsicherheit in Luzern kennen, «Mägi» verhalf dem Dossier intern zum Durchbruch und im Winter 2000

Die Fortsetzung der Geschichte kennen wir: Das FIVB

stand sie plötzlich in Schönried, blickte in die Stras-

Beach Volleyball Swatch World Tour – 1to1 energy Grand

senkarte und glaubte sich vorerst «am Ende der Welt».

Slam startete im Jahre 2000 zum ersten Mal in Gstaad

Schlussendlich dann doch in Gstaad angekommen,

und ist heute zusammen mit Peking, Klagenfurt, Mos-

nahm sie an einer Führung von Ruedi Kunz teil. Schnee

kau, Stavanger und StareJablonki (Polen) eines der sechs

lag auf dem Center Court und «irgendwie musste man

Grand Slam Turniere weltweit. Das Turnier kam im Jahre

sich den Glauben an ein Beachvolleyball-Turnier auf die-

2007 sogar zu grösstmöglichen Ehren: zur Durchführung

sem Platz gehörig einreden».

der Beachvolleyball-Weltmeisterschaften und so zum Margot «Mägi» Kunz

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sensationellen Rekord von 100 000 Besuchern. Aber auch ohne Weltmeisterschaften lockt der Grossanlass jährlich gegen 60 000 Beachvolleyball-Fans ins Saanenland. Eine Zahl, welche bisher kein Gstaader Event nur annähernd schafft. Zudem eine logistische Glanzleistung, nämlich die jährliche Bewältigung solcher Massen in einem sonst vornehmlich von «gruppenscheuen» Indivi­dualgästen frequentierten Gstaad. Und was vielen Einheimischen und Gästen einen enormen Spass macht: Überall junge, fröhliche Gesichter, rundum sportliche Lockerheit und – wie «Mägi» es nennt – «eine coole

Kürzlich waren «Mägi» und Ruedi Kunz mit ihren Buben

Woche».

auf einem 5-wöchigen Familienurlaub in Australien. Seither träumen sie den Traum, mit australischen Freunden

2012 geht die Erfolgs-Story «Beach World Tour Gstaad»

in der nahen oder fernen Zukunft auch ein Beachvolley-

bereits ins 13. Jahr. Beachvolleyballfelder gehören mitt-

ball-Turnier in Sydney zu organisieren!

lerweile auch ausserhalb der Turnierwoche zum Dorfbild und zur Sportinfrastruktur von Gstaad. Einheimische und

Und Gstaad? «Geben wir nicht auf! Aber warum eigent-

Gäste aller Altersgruppen freuen sich jedes Jahr wieder

lich nicht wieder mal eine WM…?» «Mägi» sagts, lächelt

neu – wie «Mägi» es nennt – auf «eine coole Woche, an

dabei und man glaubt es ihr. Denn wie pflegt sie doch in

welcher alle einfach den Plausch haben sollen».

solchen Momenten zu sagen: «Es geht.»

F

Margot «Mägi» Kunz:

E

Margot “Mägi” Kunz:

«Une lettre de Gstaad devait changer ma vie»

“A letter from Gstaad changed my life”

La success story de 12 ans du FIVB Beach Volley-

The 12-year success of the annual Swatch FIVB Beach

ball Swatch World Tour – 1to1 energy Grand Slam

Volleyball Tour – 1to1 energy Grand Slam – is almost

– est également l’histoire personnelle de Margot

a parallel story to that of Margot “Mägi” Kunz. While

dite « Mägi » Kunz. Responsable des PR auprès de

working in public relations for SuvaLiv, an independent

Suvaliv, elle trouve un jour sur son bureau un cour-

company that aims to prevent leisure time accidents,

rier qui devait changer sa vie. Le dossier venait de

Margot came across a letter on her desk that would

« Gstaad » et contenait une idée folle: la demande

change her life. An enclosed folder was from Gstaad,

de sponsoring pour un tournoi de beachvolley au

and it contained a crazy idea: a sponsorship request

Saanenland, signée par un certain Ruedi Kunz.

for a beach volleyball tournament in Saanenland. It

Ce qui s’en suivit a aussi modifié l’été de Gstaad.

was signed by a certain Ruedi Kunz. What developed

Celle qui était athlète et jouait du volleyball est

would soon not only change summers in Saanenland,

depuis 12 ans est maintenant « cheffe sport / tech-

but it definitely changed Margot as well. A former

nique » dans le comité d’organisation de Gstaad

track and field athlete and volleyball player, Margot

qui compte 42 personnes. Mariée depuis 2001

has served for the past 12 years as head of sport and

avec le directeur du tournoi Ruedi Kunz, deux gar-

technology for the event’s 42-strong local organizing

çons naissent de cette union, Nils, âgé de 10 ans

committee. The story doesn’t end there, however. In

et Tim, 9 ans.

2001, she married Ruedi Kunz, with whom she had two

En 2012, l’aventure à succès du « Beach World

boys, 10-year old Nils and nine-year old Tim.

Tour Gstaad » vivra déjà sa 13e édition. Autoch-

In 2012, the Beach World Tour Gstaad goes into its

tones et hôtes de toutes tranches d’âges se ré-

thirteenth year. It has been an enormous success

jouissent chaque année d’une « semaine cool

and is an event that both locals and guests of all ages

pendant laquelle tous doivent simplement trouver

look forward to each year, and one that many refer to

du plaisir . »

as “a cool week, during which fun can be had by all.”

Margot «Mägi» Kunz

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Sensat ion eller Sport

und

S on n ensch ei n

a n der

B each Wor ld Tou r 2011

FOTOS: RAPHAEL FAUX

Alle Erwartungen übertroffen

Mit dem Herrenfinal zwischen Rogers / Dalhausser und Emanuel /Alison ging die zwölfte Ausgabe des FIVB Beach Volleyball SWATCH World Tour – 1to1 energy Grand Slam in Gstaad zu Ende. Sonnenschein und warme Temperaturen bescherten Spielern, Fans und Zuschauern ein wahres Beachvolleyball-Festival. Organisator Ruedi Kunz freute sich über ein ausverkauftes Stadion an beiden Finaltagen … «Das war ein sensationelles Turnier. Ich kann wirklich in

Weltmeisterinnen und späteren Gewinnerinnen Larissa/

jeder Hinsicht nur in Superlativen sprechen», sagt Tur-

Juliana gestoppt und erreichten am Ende Platz 5.

nierdirektor Ruedi Kunz rückblickend am Finaltag der

78

Herren. «Die Spiele hatten eine hohe Attraktivität. Das

Im Final der Frauen siegten die Weltmeisterinnen Larissa

Niveau im Beachvolleyball ist enorm gestiegen. Wir ha-

Franca/Juliana Felisberta Silva gegen die Chinesinnen

ben in dieser Woche viele spektakuläre Ballwechsel,

Xue Chen/Zhang Xi mit 21:15 und 21:13

knappe Matches und Sport auf höchstem Niveau gese-

Damit feierten die beiden Brasilianerinnen ihren 40.

hen.» Am Sonntag schien die Sonne bis kurz vorm Spiel

Turniersieg auf der World Tour und den dritten Titel-

um Platz 3. Rechtzeitig zum Finalspiel herrschten dann

gewinn in Gstaad. «Jedes Spiel gegen die Chinesinnen

fast schon wieder brasilianische Temperaturen. Die er-

ist eine grosse Herausforderung, meistens gehen die

warteten Zuschauerzahlen wurden am Final übertrof-

Spiele über drei Sätze und sind sehr knapp. Daher war

fen. Einziger Wermutstropfen: Martin Laciga und Jonas

dieses Finale eigentlich aussergewöhnlich; wir hat-

Weingart landeten als bestes Schweizer Herrenteam

ten immer genügend Vorsprung, die Sätze haben wir

auf Platz 9. Patrick Heuscher/Jefferson Bellaguarda und

mit eindeutigen Resultaten gewonnen», sagt Juliana.

Sascha Heyer/Sébastien Chevallier klassierten sich am

Das Podest komplettierten überraschend die Italiene-

Heimturnier im Berner Oberland beide auf Rang 17. Si-

rinnen Greta Cicolari/Marta Menegatti. Damit sind sie

mone Kuhn und Nadine Zumkehr wurden nur von den

nach Goller/Ludwig das zweite europäische Team, das

Beach World Tour 2011

überlegen.


in zwölf Jahren Frauen-Beachvolleyball in Gstaad eine Medaille holen konnte. Auch bei den Herren siegten die Weltmeister aus Brasilien: Emanuel Rego/Alison Cerutti setzten sich in einem packenden Spiel gegen Todd Rogers/Phil Dalhausser (USA) mit 22:20 und 21:19 durch. Die Brasilianer feierten damit ihren vierten Saisonsieg. Das Turnier hatte im Sommer 2011 ein besonderes Jubiläum zu feiern: Seit zehn Jahren unterstützt die BKW FMB Energie AG mit ihrer Strommarke 1to1 energy das Turnier als Titelsponsor. Mit allen Hauptsponsoren ist die Zusammenarbeit für das Jahr 2012 gesichert. Zum ersten Mal in diesem Jahr war FLYER als Partnersponsor dabei und vermietete kostenlos über 100 Elektro-Bikes. Damit setzte das Turnier auch ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit. Das war auch Thema beim 3. Event Forum Gstaad im Rahmen des Turniers. «Das Forum hat weitere gute Anstösse geben, wir sind auf einem guten Weg, wollen uns in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz aber noch weiterentwickeln», sagt Kunz. In diesem Jahr verzichteten die Veranstalter auf die Side Events. Stattdessen wurde im Sponsorenvillage und im Parkhaus Untergstaad mit der SEAT-Beachparty am Freitag- und Samstagabend in unmittelbarer Nähe des Center Courts gefeiert. «Das Konzept hat sich bewährt. Knapp 4000 Besucher feierten friedlich auf dem Areal, ca. 2000 Partygäste nutzten das Angebot von SEAT, ab 1 Uhr nachts im Parkhaus Untergstaad weiterzufeiern», sagt Kunz. Bewährt hat sich offenbar auch der Zeltplatz «Tenthouse Campground» nahe der Side Courts. Für 11,11 CHF konnten die Beachvolleyballfans übernachten und sorgten während dem Turnier für ein bisschen Festivalstimmung. Kunz: «Diese Möglichkeit muss es im nächsten Jahr unbedingt wieder geben.»

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M en u h i n F est i va l G sta a d 2012

«Music is in the AIR»

TEXT: CHRISTOPH MÜLLER – FOTOS: RAPHAEL FAUX

Dank dem Element Luft riechen wir angenehme Düfte oder bestialischen Gestank, fühlen Kälte oder Hitze, empfinden einen Wind als lauwarmes Sommerabend-Lüftchen oder als furchterregenden Sommergewitter-Sturm. Luft hat Charakter, ist manchmal sanft angenehm, manchmal eckig, kantig und grob, brutal sogar. Luft nährt jede Form von Leben. Ohne Luft kein Leben. Ohne Luft aber auch keine Musik! Erst das Element Luft bewegt die Schallwellen der Instrumente und Stimmen zu den Ohren der Zuhörer. Die Blasinstrumente klingen erst durch Zufuhr von Luft, und die Kunst des Musikers besteht darin, die Luft so zu dosieren, dass Musik entsteht und nicht nur Geräusch. Windstösse und Stürme haben Komponisten aller Epochen inspiriert, die Kraft von «Luftverschiebungen» in Musik auszudrücken. Vivaldi in seinen «Quattro Stagioni» und dem unverwechselbaren Sommersturm, und Astor Piazzolla in seiner argentinischen Antwort seiner «Stagioni» aus Sicht eines Argentiniers aus dem 20. Jahrhundert. Respighi hat die «Pini di Roma» vertont und Beethoven schrieb seine «Sturm»-Sonate, die nach Goethe erst verstanden werden könne, wenn der Zuhörer Shakespeares Drama «The tempest» kenne. Überhaupt haben die Barockmenscheneinen unvermittelten Zugang zu Naturphänomenen verspürt: Matthew Locke mit seinen «Tempests», Rebel mit seinen «Elements», Vivaldis «Vier Jahreszeiten», aber auch sein Violinkonzert «Tempesta di Mare»… Bach bezeichnete einige seiner schönsten Suiten-Kompositionen als «Air», meinte damit aber keinen Tanzsatz, sondern eben einen liedartigen, ruhigen und eher langsamen Satz, eine Aria. Durch die französische Übersetzung erhält das Wort «Air» aber eben den inspirierenden Luft-Bezug und charakterisiert so die Stücke im übertragenden Sinne als «luftig», leicht. Unser Festivalthema «Air» lässt uns zwischen Realität und Traum schweben, zwischen Himmel und Erde, zwischen den «Planeten», die Gustav Holst so grandios vertonte, und setzt das vierte Festivalthema in unserem Elementen-Zyklus auf vielfältigste Weise um.

Menuhin Festival

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Die gefeierte Violinistin Julia Fischer hat zur Region ei-

Top of Switzerland in aller Hinsicht: Der erfolgreiche

nen engen Bezug: Seit sie als hochbegabtes Mädchen

«einheimische» Dirigent Philippe Bach, seines Zeichens

im Alter von sechs Jahren bereits an den musikalischen

Generalmusikdirektor in Meiningen, hat für uns einen

Sommerkursen von Prof. Kurt Pahlen an der Lenk bei

Opern-Gala-Abend zusammengestellt mit der Schwei-

ihrer Professorin Anna Chumachenco teilnahm, kehrte

zer Starsängerin Noëmi Nadelmann und dem Sinfonieor-

sie bis zu ihrem internationalen Durchbruch alljährlich an

chester Basel: eine Schweizer Produktion mit internatio-

die Lenk zurück. Endlich gastiert sie in einer Intensität

naler Ausstrahlung.

von drei Konzerten am Menuhin Festival und spielt als Solistin und als Kammermusikerin in der Kirche Saanen

Zum Schluss des Festivals zelebrieren wir die «Tout le

mit musikalischen Partnern ihrer Wahl. Andras Schiff

monde du violon»-Woche, ganz im Geiste unseres Fes-

verbindet sein Recital mit einem mehrtägigen Meister-

tivalgründers Lord Menuhin. Die Geige als Botschafte-

kurs. Das Menuhin Festival weitet mit ihm das Angebot

rin zwischen den Kulturen übernimmt beim Menuhin

an Meisterkursen aus, welche mit der Vocal-Academy

Festival 2012 eine besondere Rolle. Die «Sinti- und Ro-

mit Silvana Bazzoni-Bartoli und Cecilia Bartoli begründet

ma-Philharmoniker» versammeln Musiker mit Sinti-Ro-

wurden. A propos Bartoli: Am 7. September 2012 kommt

ma-Abstammung aus vielen europäischen Spitzensinfo-

es zu einer besonderen Premiere. Cecilia Bartoli wird mit

nieorchestern; das Zusammentreffen mit Ensembles aus

dem kammerorchesterbasel jenes Programm in Gstaad

Ungarn, Rumänien, den Tanzgruppen und Kinderchören

präsentieren, welches später in 20 Musikzentren Europa

unter der Leitung von Ida Kalerova und andere spannen-

vorgestellt wird. Das Programm wird in Gstaad einstu-

de Annäherungen wird für eine knisternde Stimmung

diert und als Premiere in der Kirche Saanen gegeben.

unter der Kuppel des Festivalzeltes sorgen!

Sinfonisch-royaler Besuch aus London: Das LSO kehrt nach einer Pause von einem Jahr wieder nach Gstaad

Wir freuen uns aber auch auf die Wiederbegegnung mit

zurück, mit zwei grossen sinfonischen Werken im Ge-

Nigel Kennedy, der in einem «akustischen» (das heisst

päck: der Symphonie fantastique von Hector Berlioz und

nicht elektronisch verstärkten) Konzert in der Kirche

Gustav Mahlers 1. Sinfonie «Titan». Der berühmte feste

Saanen auftritt, die Violinistin Patricia Kopatchinskaja,

Gastdirigent des Orchesters, Michael Tilson Thomas,

welche mit Fazil Say sowie in einem anderen Konzert

dirigiert die beiden Konzerte und begleitet den Pianis-

mit Khatia Buniatishvili und Sol Gabetta im Trio spielt, die

ten Emanuel Ax, welcher gleich in beiden Konzerten

Gitarristen «Los Romeros», die Kings Singers, die Came-

als Solist mitwirkt. Maestro David Zinman gibt sich mit

rata Salzburg und viele andere. In mehr als 40 Konzerten

unserem Gstaad Festival Orchestra die Ehre und diri-

erleben Sie über 500 Musikerinnen und Musiker aus der

giert Dvorˇáks Sinfonie Nr. 9 «Aus der neuen Welt». Die

ganzen Welt, in unterschiedlichen musikalischen Welten,

Erfolge des Gstaad Festival Orchestras in ganz Europa

in den faszinierenden Konzertorten des Menuhin Festi-

sind nicht ohne Echo geblieben. Auch kommendes Jahr

vals Gstaad.

gastiert das Gstaad Festival Orchestra unter der Leitung von Kristjan Järvi in vielen Städten Europas, unter ande-

Das Lebensklima im Saanenland wird von seinen Be-

rem in München, Vaduz, Meran und beim französischen

wohnern und den Besuchern auch als gesund, erholsam

Radio-Festival La Chaise Dieu. Ein ganz besonderes Er-

und inspirierend empfunden, weil die Luft in dieser Berg-

eignis steht mit der Aufführung von

region unser Wohlbefinden anders

Orffs «Carmina Burana» an: Kristjan

formt als in einer Grossstadt und ge-

Järvi begegnet zum ersten Mal dem

rade im Hochsommer als besonders

MDR-Rundfunkchor

Leipzig,

angenehm empfunden wird. Musik

welchem er als MDR-Generalmu-

liegt in Gstaad seit 54 Jahren jeden

sikdirektor ab der Saison 2012/2013

Sommer in der Luft. Dieses Jahr ma-

vorsteht. Auch hier: eine für Aufse-

chen wir sie endlich zum Thema, die

hen sorgende Premiere in Gstaad!

Luft!

aus

Herzlich willkommen zum Menuhin Festival 2012.

82

Menuhin Festival Gstaad

Ihr Christoph Müller, Intendant


J u li a F isch er – A rt ist

in

R esi dence M en u h i n F est i va l G sta a d 2012

«Dem Komponisten mit meinen Spiel gerecht werden» TEXT: HANS-UELI TSCHANZ – FOTO: ZVG

Die 1983 in München geborene Geigerin und ausgebildete Pianistin ist «Artist in Residence» beim Menuhin Festival Gstaad 2012. Sie wird am 20. Juli mit einem Recital das Eröffnungskonzert in der Kirche Saanen bestreiten und tags darauf in einem Orchester-Konzert Mozarts Sinfonia Concertante in Es-Dur und das Konzert für 2 Violinen d-moll von Johann Sebastian Bach spielen, gefolgt von einem Auftritt in einem Streichquartett in der Kirche Lauenen. Julia Fischer ist eine sehr talentierte und ernsthafte Musikerin, welche bis tief hinein in die Musik fühlt und sich durch diese verwandeln lässt. In einem kürzlich veröffentlichten Interview drückt sie es so aus: «Wenn Sie Schostakovitsch spielen, erfahren Sie, wie sich jemand in einem menschenverachtenden Staat wie dem sowjetischen gefühlt hat. Sie müssen das nicht selbst erlitten haben, sondern erleiden es durch die Kunst. Als reproduzierender Künstler müssen Sie die Gabe haben, sich in andere Menschen, zum Beispiel in den Komponisten, hineinzuversetzen.» Julia Fischer ist eine deutsche Geigerin. Ihrer Ausbildung nach ist sie auch Pianistin, doch tritt sie selten als solche öffentlich auf. Bereits im Alter von acht Jahren gab sie ihr erstes Violinkonzert mit Orchesterbegleitung. Mit neun Jahren wurde sie an der Musikhochschule München angenommen. Seit Oktober 2006 ist Fischer Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Sie ist derzeit die jüngste Professorin an einer deutschen Hochschule. Im Oktober 2011 wurde Fischer auf eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München berufen. Sie lebt heute mit ihrem Ehemann und dem gemeinsamen Sohn in München. Zu Julia Fischers Förderern gehören seit 1997 Lorin Maazel, Christoph Eschenbach und Marek Janowski. Ab 1998 begann ihre internationale Konzerttätigkeit. Dabei arbeitete zFischer u. a. mit den Dirigenten Herbert Blomstedt, Asher Fish, Emmanuel Krivine, Sir Neville Marriner, Yehudi Menuhin, Giuseppe Sinopoli, Michael Tilson Thomas, Bruno Weil, Simone Young und David Zinman zusammen. Zu den Orchestern, bei denen sie gastierte, gehören unter anderem das New York Philharmonic Orchestra, bei dem sie 2003 unter der Leitung von Lorin Maazel mit dem Sibelius-Violinkonzert debütierte, das Philadelphia Orchestra, das Boston, Baltimore und das Seattle Symphony Orchestra, die Wiener Symphoniker und die Sankt Petersburger Philharmoniker. Jährlich gibt sie zwischen 70 und 80 Konzerte mit ungefähr fünfzig Programmen. Ihr Repertoire umfasst neben über 40 Werken mit Orchesterbegleitung auch etwa 60 Werke der Kammermusik. Julia Fischers Aufnahme von Bachs Konzerten ist das meistverkaufte klassische Debüt in der iTunes-Geschichte. Zum Thema Angst und Anspruch an die eigene Person sagte Julia Fischer vor kurzem den für sie aussagekräftigen Satz: «Angst habe ich nicht. Denn ich stehe nicht auf der Bühne mit dem Anspruch, perfekt zu spielen, sondern ich kann nur versuchen, dem Komponisten, dessen Werk ich interpretiere, mit meinen bescheidenen Möglichkeiten gerecht zu werden…» Menuhin Festival Gstaad

83


HSBC Private Bank (Suisse) SA

Looking for harmony? We connect you to a world of music.

Through our ongoing partnership with the Menuhin Festival Gstaad we connect music lovers to their passion. To find out about other connections we can help you make, visit www.hsbcpb.com/connections or contact our office in Gstaad, Promenade 2. Tel: +41 (0)58 705 7755.


La

pi a n ist e georgi en n e

K h at i a B u n i at ish v i li

au

M en u h i n F est i va l 2012

Le monde du piano conquis d’emblée INTERVIEW: HANS-UELI TSCHANZ – PHOTO: RAPHAEL FAUX

Le 4 août 2012, un grand événement aura lieu à l’église St-Maurice de Saanen : Khatia Buniatishvili, piano, interprétera avec Sol Gabetta, violoncelle, et Patricia Kopatchinskaja, violon, des œuvres de Schubert, Schostakovitsch et Tschaikowsky. Après 2009, 2010 et 2011, ce sera déjà la quatrième apparition de la jeune pianiste au Menuhin Festival Gstaad. La Géorgienne de 24 ans a conquis d’emblée le monde

Comment Martha Argerich et Khatia se sont-elles

du piano. Ses premières leçons de piano lui ont été

rencontrées?

données par sa mère et elle a joué un récital officiel

Khatia a rencontré Martha Argerich il y quelques années

déjà à 6 ans. Sa tournée européenne a débuté quand

à Verbier et elle l'a retrouvée chaque année à ce festival.

elle avait dix ans. Eric Demole, qui est proche du

Martha Argerich a écrit une lettre très flatteuse sur le

Menuhin Festival a rencontré il y a quelques années la

talent de Khatia, notamment sur son interprétation de

pianiste géorgienne. Il est très attaché à la région de

Liszt. Elle l'invite d'ailleurs régulièrement à son propre

Gstaad, car ses grand-parents y possédaient un chalet

festival à Lugano.

et il y a passé son enfance, entrainé à ski, comme ses sœurs et cousins par la sœur de sa mère, qui leurs a

Qu'elle est la relation de Khatia avec le Menuhin

fait découvrir le Saanenland.

Festival de Gstaad? Tout d'abord j'ai organisé un concert pour elle dans

GmL : Monsieur Demole, quand avez-vous vu Kha-

l'église de Rossinières. Le directeur artistique du

tia Buniati­shvili pour la première fois et remarqué

Menuhin Festival, Christophe Müller, est venu avec Sol

chez elle un grand talent ?

Gabetta l'écouter. Ensuite,

Eric Demole : Il y a environ 6 ans

l'été suivant son prix gagné

nous avons entendu Khatia jouer

au concours Rubinstein, elle

chez une amie à Genève. Celle-ci,

a été invitée pour donner

l'avait rencontrée à Verbier où elle

un récital dans le cadre des

jouait dans le Festival Academy

Matinées des Jeunes Etoiles

(qui identifie, forme et promeut de

du festival Menuhin. A la sor-

jeunes artistes). Comme toutes les

tie, Christophe Müller l'a fé-

personnes présentes, j'ai été im-

licitée et sachant le nombre

pressionné, au-delà de son talent,

important de concerts avec

par sa personnalité si chaleureuse,

orchestre qu'elle était déjà

si courageuse, optimiste, détermi-

en train de réaliser, il lui a

née, en plus d'être d'une grande

proposé de venir interpréter

gentillesse.

un concerto sous la tente lors d'un prochain festival.

Que s’est-il passé ensuite?

C'est ainsi, qu'en été 2010,

Peu après, je l’ai entendue jouer

Khatia a joué le concerto

pour la première fois à Gstaad,

No. 2 de Rachmaninov de-

dans la chapelle, à l’occasion du

vant un large public. Elle a

festival «Les Sommets Musicaux». A cette occasion,

été invitée à nouveau l'été dernier: Renaud Capuçon

Khatia a été choisie par le grand pianiste Oleg Maisen-

et elle, nous ont offerts un merveilleux concert dans

berg, parmi de nombreux autres candidats, pour des

l'église de Saanen. Malgré le nombre impressionnant de

Master classes à Vienne. Très vite Khatia a progressé

concerts qu'elle donne maintenant un peu partout sur

prix au concours Rubinstein, le prix

la planète et les enregistrements de disques qu'elle réa-

Chopin et celui du public. Et ce fut le début, si jeune,

lise, je souhaite à Khatia encore beaucoup d'apparitions

d'une carrière internationale.

couronnées du succès qu'elle mérite à Gstaad.

et a gagné un 3

eme

Menuhin Festival Gstaad

85


Palacestrasse 1 3780 Gstaad Tél. 033 744 11 67 Fax 033 744 05 24

Gstaadplatz 3780 Gstaad Tél. 033 744 66 33 Fax 033 744 05 24 Grand Hôtel Park Tél. 033 748 98 68 Switzerland


Welln ess- & Spa H ot el E r m i tage S chön r i ed

Offizieller Hotel-Partner Menuhin Festival Gstaad

Das Hotel Ermitage in Schönried ob Gstaad ist ab 2012

scher sind seit langer Zeit eng mit dem Festival verbun-

der offizielle Hotel-Partner des Menuhin Festival Gstaad.

den und werden auch im umgebauten Haus ihre Auf-

Das *****Hotel wird am 21. Dezember 2011 nach einer

merksamkeit unter anderem auf ein Gästesegment mit

längeren Umbauphase wieder eröffnet und startet in

hoher Affinität zu Kunst und Musik richten. Sie möchten,

eine grandiose Zukunft als Chalet Resort in alpiner Gran-

dass das Ermitage als Partner des Menuhin Festivals

dezza. Die Hotel-Besitzer Laurenz Schmid und Heiner

noch stärker als früher zur Drehscheibe des kulturellen

Lutz sowie die Direktoren Stefan Walliser und Pascal Fi-

Lebens im Saanenland wird.

Freiwillige Helferinnen des Menuhin Festival Gstaad FOTO: RAPHAEL FAUX

87


M en u h i n F est i va l 2011

Impressionen PHOTOS: RAPHAEL FAUX

Renée Fleming

Martin Grubinger

Aline Foriel-Destezet mit Kristjan Järvi

Magdalena Kožená

Renaud Capuçon

88 Zubin Mehta

Geschwister Labèque

Hélène Grimaud und Sol Gabetta

Baskische Perkussionisten


HSBC P r i vat e Ba n k

10 years as principal sponsor at the Menuhin Festival Gstaad In 2012, the partnership between the Menuhin Festival Gstaad and its principal sponsor HSBC Private Bank will be celebrating its 10 th edition. Thanks to this valuable partnership and HSBC Private Bank’s financial commitment, the Festival has gained enormously in importance both on the national and international festival scene. Much to the delight of the 20’000 festival guests that it attracts annually, the Festival was able to invest more each year in its music programme and in its academic activities. The Gstaad Saanenland region has also benefited from this sponsorship. Over the years, and with the help of HSBC Private Bank, the Menuhin Festival Gstaad has risen to become the most important tourism and trade event of the year. In December 2010, HSBC Private Bank (Suisse) SA further

concerts together with world renowned orchestras and

marked its commitment to Gstaad by opening a branch

artists proposed during the seven weeks of the Sum-

on Gstaad’s Promenade. This 10 th edition between HSBC

mer Festival gives the opportunity to HSBC to offer its

Private Bank and the Festival is the ideal opportunity to

guests first choice concerts and hospitality during spe-

put the following questions to the Bank:

cific dates.

What

significance

does

the

Menuhin Festival Gstaad have in the bank’s national and international corporate communications? A very significant one: we are very proud to be the main sponsor of the Menuhin Festival Gstaad and it represents our main event in Switzerland. It is more than a sponsoring, the bank has been active over these years in various decisions like the coming to Gstaad of the London

Alexandre Zeller

Symphony Orchestra. How many guests does HSBC Private Bank bring

What does the Family Forum, organised annually

to the Festival in Saanenland each year?

in Gstaad, represent?

Thanks to the fantastic programme of the Festival’s Artis-

The Family Forum is our flagship event. To take full ad-

tic Director, HSBC Private Bank offers its guests an exclu-

vantage of the Festival, we hold each year during its last

sive stay in Gstaad combined with a delightful evening of

days our Family Forum. It is a unique platform to nurture

classical music which represents over 300 overnights a

contacts and engage discussions between Family Busi-

year. Also, as main partner of the Gstaad Yacht Club, the

ness owners invited from around the world.

bank organizes events throughout the year where our guests enjoy the Saanenland region and fresh air.

Is the Bank planning any special activities in Gstaad to tie in with its 10 years of cooperation

How much influence does the Bank have on the

with the Menuhin Festival Gstaad?

Festival programme?

For 2012 we will work with the Festival to celebrate our

Christoph Müller is a remarkable director and we do not

10 th edition anniversary. We are very much looking for-

want to interfere in his choices. As main sponsor, the

ward to next year’s “AIR” edition allowing us to bring

bank meets with the Festival before every new edition in

a breath of fresh air and a harmonious note to all our

order to share views on the programme. The quality of

guests. Menuhin Festival Gstaad

89


M en u h i n F est i va l G sta a d

AIR Programm 2012 Freitag, 20. Juli 2012

Dienstag, 24. Juli 2012

Sonntag, 29. Juli 2012

19.30 Uhr, Kirche Lauenen

19.30 Uhr, Schreinerei Chaletbau Matti

Kammermusikfest Gstaad

Today's Music

JULIA FISCHER & STREICHQUARTET T

ESBRASSIVO

Julia Fischer,

esBRASSivo – das andere Blechbläser-Ensemble aus München

Violine

Alexander Sitkovetsky, Nils Mönkemeyer,

Violine

Benjamin Nyffenegger,

Musik von Bach; Volkstümliches aus Bayern; Hollywood & eine Hommage an Wilhelm Tell

Viola

und das Alphorn Violoncello Montag, 30. Juli 2012

Haydn: Streichquartett Nr. 67 Mendelssohn: Streichquartett Nr. 4

19.30 Uhr, Kirche Lauenen

Schubert: Streichquartett Nr. 14

Kammermusikfest Gstaad

«Der Tod und das Mädchen»

BACH & RAVEL Angela Hewitt,

Mittwoch, 25. Juli 2012

Klavier

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Bach: Französische Suiten Nr. 4, 5 & 6

Kammermusikfest Gstaad

Ravel: Sonatine; «Le Tombeau de Couperin»

RECITAL JULIA FISCHER – ERÖFFNUNGSKONZERT

Dienstag, 31. Juli 2012

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Julia Fischer, Violine

Orchesterkonzert

Yulianna Avdeeva, Klavier

DIE VIER JAHRESZEITEN

Werke von Schumann, Prokofiev & Beethoven

Giuliano Carmignola,

Samstag, 21. Juli 2012

Violine

Venice Baroque Orchestra

10.30 Uhr, Kapelle Gstaad

Vivaldi: Konzert RV 158; Konzert

Kammermusikfest Gstaad

«La Tempesta di Mare»

MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES I Gabriel Ng,

Violine

Menachem Rozin,

Klavier

Menuhin School London presents students Werke von Bach, Beethoven und Brahms

«Le Quattro Stagioni»

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Locke: Musik für «The Tempest»

Kammermusikfest Gstaad

Albinoni: Concerto a quattro G-Dur

RECITAL ANDRÁS SCHIFF András Schiff,

Klavier

Beethoven: Sonate Nr. 17 «Sturmsonate» & Nr. 30; Samstag, 21 .Juli 2012

Diabelli-Variationen

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Julia Fischer,

Nils Mönkemeyer,

Violine

Viola

Henning Kraggerung, Violine / Konzertmeister

Freitag, 3. August 2012

HORN & POSTHORN Marie-Luise Neunecker, Horn und Posthorn

kammerorchesterbasel

Camerata Salzburg Alexander Janiczek,

Grieg: «Aus Holbergs Zeit»

Mozart: Hornkonzerte Nr. 2 & Nr. 4;

Mozart: Sinfonia Concertante Es-dur

«Posthorn-Serenade»

Bach: Konzert für 2 Violinen d-Moll

Haydn: Sinfonie Nr. 60 «Il Distratto»

Montag, 23. Juli 2012

Violoncello

Bach: Suiten für Violoncello solo Nr. 2, 3 & 6

Orchesterkonzerte

Violine

Alexander Sitkovetsky,

Miklós Perényi,

19.30 Uhr, Kirche Saanen

SCANDINAVIAN AIR

Kammermusikfest Gstaad BACH SOLO (TEIL 2)

Freitag, 27. Juli 2012

Orchesterkonzert

Donnerstag, 2.August 2012

19.30 Uhr, Kirche Lauenen

Leitung

Samstag, 28. Juli 2012

10.30 Uhr Kapelle Gstaad

Kammermusikfest Gstaad MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES II Livia Stirbu-Sokolov,

Klavier

Programm wird später bekanntgegeben Samstag, 28. Juli 2012

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Today's Music

Orchesterkonzerte

BACH – FATS WALLER – NIGEL KENNEDY

PIAZZOLLA: FOUR SEASONS 19.30 Uhr, Kirche Saanen

Today's Music THE KING’S SINGERS – HORIZONS

90

Julian Rachlin,

Violine & Leitung

Camerata Salzburg Mozart: Violinkonzert Nr. 5; Sinfonie KV 201

Musik von Mateo Flecha bis Peter Louis van Dijk

Iglesias: «Factory of Silence»

«Simple Gifts» – Eine Auswahl von Pop Songs und

Piazzolla: «The Four Seasons of Buenos Aires»

Balladen

Menuhin Festival Gstaad

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Nigel Kennedy,

Violine

NK Trio Bach: aus den Partiten und Sonaten für Violine solo; Fats Waller: Bearbeitungen für Violine, Gitarre, Bass & Percussion


Samstag, 4. August 2012

Donnerstag, 9. August 2012

Dienstag, 14. August 2012

10.30 Uhr, Kapelle Gstaad

19.30 Uhr, Kirche Gsteig

19.30 Uhr, Kirche Rougemont

Kammermusikfest Gstaad

Kammermusikfest Gstaad

Kammermusikfest Gstaad

MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES III

GITARRENTAGE II – AYRES D'ANDALUZIA

MENUHIN'S HERITAGE I – CHAD HOOPES

Preisträger Menuhin Competition Solist und Programm werden später

Milos Karadaglic,

bekanntgegeben

Musik von Albéniz, Tarrega, Granados, Llobet,

Gitarre

Theodorakis & Domeniconi

Samstag, 4. August 2012

Violine

Mittwoch, 15. August 2012

Freitag, 10. August 2012

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Chad Hoopes,

Programm wird später bekanntgegeben

19.30 Uhr, Kirche Lauenen

Kammermusikfest Gstaad

Kammermusikfest Gstaad

TRIO KOPATCHINSKA JA – GABETTA – BUNIATISHVILI

TOP OF SWITZERLAND – GROSSE FUGE

Patricia Kopatchinskaja, Sol Gabetta,

Merel Quartett

Violine

Janácek: Streichquartett Nr. 1

Violoncello

Khatia Buniatishvili,

M. Jaggi: Auftragswerk des Menuhin Festivals

Klavier

Beethoven: Streichquartett op. 130

Schubert: Sonatensatz D 28

mit der «Grossen Fuge» op. 133

Schostakowitsch: Trio Nr. 2 Tschaikowsky: Trio a-Moll

Donnerstag, 16. August 2012

Sonntag, 5.August 2012

19.30 Uhr, Kirche Rougemont

11.30 Uhr, Festivalzelt

Kammermusikfest Gstaad

Musikextra

CARTE BLANCHE À TRULS MØRK Vilde Frang,

PLAY @ MENUHIN FESTIVAL GSTAAD – AMATEURORCHESTERWOCHE

Truls Mørk, N.N.,

Abschlusskonzert Amateur-Sinfonieorchester Alf Ardal, Leitung

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Bruckner: Sinfonie Nr. 4 «Romantische Sinfonie»

DEUTSCHE FESTMUSIK DES 18. JH.

Freitag, 17. August 2012

17.30 Uhr, Temple Château d'Oex

Concerto Melante

Kammermusikfest Gstaad

Berliner Philharmoniker)

RECITAL TROMPETE & ORGEL Gabor Boldoczki, Hedwig Bilgram,

Trompete Orgel

Klavier

Programm wird später bekanntgegeben

Orchesterkonzert Anne Sofie von Otter,

Sonntag, 5. August 2012

Violine Violoncello

Reinhard Goebel,

Mezzosopran

(Barockorchester der

Violine und Leitung

Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 4; Violinkonzert a-Moll Telemann: Konzerte für 4 Violinen D-Dur & G-Dur;

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Kammermusikfest Gstaad RECITAL KOPATCHINSKA JA – SAY Patricia Kopatchinskaja, Fazil Say,

Violine

Klavier

Beethoven: Violinsonaten Samstag, 18. August 2012

Werke von Bach, Walther, Händel, Purcell,

Kantate «Tirsis am Scheideweg»;

Stanley, Mendelssohn & Friedman

10.30 Uhr, Kapelle Gstaad

Kantate «Die Landlust»;

MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES V

Kantate «Der Kanarienvogel»

Dienstag, 7. August 2012

19.30 Uhr, Kirche Gsteig

Kammermusikfest Gstaad TOP OF SWITZERLAND – KIEFER HABLITZEL PREISTRÄGER Aglaja Graf,

Klavier

Malwina Sosnowksi, Riccardo Bovino,

Violine

Klavier

Prokofiev: Klaviersonate Nr. 4

Samstag, 11.August 2012

Yuuki Wong,

Violine

Abdrés Añazco,

Klavier

10.30 Uhr, Kapelle Gstaad

Mozart: Violinsonate KV 305

MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES IV

Schumann: Violinsonate Nr. 2

Frederic Sánchez, Andreu Gallén,

Flöte

Klavier

Szymanowski: Nocturne und Tarantella Samstag, 18. August 2012

Ravel: Sonatine für Flöte Reinecke: Flötensonate «Undine» Prokofiev: Flötensonate

Rachmaninov: Moments musicaux Beethoven: Violinsonate Nr. 9 «Kreutzer» Milstein: «Paganiniana» für Violine solo Mittwoch, 8. August 2012

Samstag, 11. August 2012

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Kammermusikfest Gstaad MR. CORELLI IN LONDON Maurice Steger,

Blockflöte

The English Concert Werke von Händel, Corelli, Sammartini & Vivaldi Sonntag, 12. August 2012

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Kammermusikfest Gstaad GITARRENTAGE I – LOS ROMEROS RECITAL Los Romeros,

Gitarren

Musik von Georges Bizet bis Pepe Romero

11.30 Uhr, Festivalzelt

19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad

Musikextra

Sinfoniekonzert

PLAY @ MENUHIN FESTIVAL GSTAAD – JUGENDORCHESTERWOCHE

NEUE WELT Truls Mørk,

Violoncello

Abschlusskonzert

Gstaad Festival Orchestra

Jugend-Sinfonieorchester

David Zinman,

Matthias Kuhn,

Dvorˇák: Cellokonzert; Sinfonie Nr. 9

Leitung

Programm wird später bekannt gegeben

Leitung

«aus der neuen Welt»

Menuhin Festival Gstaad

91


Sonntag, 19. August 2012

Donnerstag, 30. August 2012

Mittwoch, 5. September 2012

11.30 Uhr, Alphütte Les Ouges Rougemont

19.30 Uhr, Kirche Saanen

19.30 Uhr, Kirche Rougemont

Musikextra

Orchesterkonzert

Today's Music

BRUNCHKONZERT IN DER ALPHÜTTE

MENUHIN'S HERITAGE II – SHARON KAM

TOUT LE MONDE DU VIOLON II

Cello-Quartett Salto Cello (Thomas Grossenbacher und Studenten) Sonntag, 19. August 2012

17.30 Uhr, Kirche Zweisimmen

Kammermusikfest Gstaad TOP OF SWITZERLAND – CELLISSIMO Barbara Villiger,

Sharon Kam,

Klarinette

Menuhin Academy Soloists Weber: Klarinettenquintett

Zigeunerensemble Stefan Herak Zigeunerensemble Bartschowski Donnerstag, 6. September 2012

19.30 Uhr, Kirche Rougemont

Penderecki: Sinfonietta Nr. 2

Today's Music

Freitag, 31. August 2012

TOUT LE MONDE DU VIOLON III

Sopran

Ida Kelarova Jazz Band Ida Kalerova, Gesang & Leitung

Cello-Ensemble Salto-Cello (Thomas Grossenbacher und acht Studenten)

Freitag, 7. September

Werke von Tschaikowsky, Klengel & Villa-Lobos

17.00 Uhr, Kapelliplatz Gstaad

Donnerstag, 23. August 2012

Musikextra

19.30 Uhr, Kirche Zweisimmen

Kinderchor Saanen meets

Kammermusikfest Gstaad

Kinderchor der Sinti und Roma

TOP OF SWITZERLAND RECITAL RETO REICHENBACH Reto Reichenbach, Klavier

Freitag, 7. September 2012

Werke von Mendelssohn, Berio, Beethoven, Debussy & Liszt

19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad

Freitag, 24. August 2012

19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad

Orchesterkonzert

Operngala

ERWACHEN DER NATUR

TOP OF SWITZERLAND – NOTTE ITALIANA Noemi Nadelmann,

Sopran

Emanuel A x, Klavier London Symphony Orchestra Michael Tilson Thomas,

Anne Ellersiek,

Sopran

Brahms: Klavierkonzert Nr. 1

Israel Lonzano,

Tenor

Mahler: Sinfonie Nr. 1 «Der Titan»

Szymon Choinacki,

Bass

Bariton

10.30 Uhr, Kapelle Gstaad

Dae-Hee Shin,

Bariton

Kammermusikfest Gstaad

Philippe Bach,

Leitung

Auszüge von Opern von Verdi (Nabucco, Macbeth, Il Trovatore, Rigoletto) & Puccini (Madama Butterrfly, Gianni Schicchi, La Bohème) Tschaikowsky: Capriccio italien Britten / Rossini: Soirées musicales Samstag, 25. August 2012

10.30 Uhr, Kapelle Gstaad

19.30 Uhr, Kirche Saanen

Kammermusikfest Gstaad

Samstag, 1. September 2012

Gerard Quinn,

Sinfonieorchester Basel

Leitung

THE BARTOLI CLASSICAL REPERTOIRE

MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES VII Wies de Boevé,

Kontrabass

Tomoko Takahashi,

Werke von Sperger, Beethoven, Hertl & Glière Samstag, 1. September 2012

Orchesterkonzert SYMPHONIE FANTASTIQUE

Kammermusikfest Gstaad

Emanuel A x,

MATINÉES DES JEUNES ÉTOILES VI

London Symphony Orchestra

Klavier

Michael Tilson Thomas, Copland: Orchestral Variations

Samstag, 25. August 2012

19.30 Uhr, Kirche Rougemont

Today's Music TOUT LE MONDE DU VIOLON IV

19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad

Istvan Vardai, Violoncello

Werke von Mozart & Beethoven Freitag, 7. September 2012

Klavier

Programm wird später bekanntgegben

Cecilia Bartoli, Mezzosopran kammerorchesterbasel

Leitung

Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 Berlioz: Symphonie Fantastique

Flamencotanz & Trio Biesenbender Volker Biesenbender, Violine, Gesang & Moderation Samstag, 8. September 2012

10.30 Uhr, Kapelle Gstaad

Kammermusikfest Gstaad MATINÉE DES JEUNES ÉTOILES VIII Thomas Tatzl,

Bariton

Programm wird später bekanntgegeben Sonntag, 2. September 2012

16.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad

Kinder- & Familienkonzert PERCUSSION & TANZ Kinder der Schulen Saanen Alex Wäber,

Percussion & Leitung

Sonntag, 2.September 2012

19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad

Chor- & Orchesterkonzert CARMINA BURANA Gstaad Festival Orchestra MDR Rundfunkchor Leipzig Kristjan Järvi,

Leitung

Holst: Die Planeten; Orff: Carmina Burana

11.30 Uhr, Berghaus Wispile

Today's Music TOUT LE MONDE DU VIOLON I – PROLOGUE Trio Biesenbender Volker Biesenbender, Violine, Gesang & Moderation

Samstag, 8. September 2012

19.30 Uhr, Festival-Zelt Gstaad

Today's Music TOUT LE MONDE DU VIOLON V GALA ABEND – ROMA - & SINTIPHILHARMONIKER Géza Hosszu-Legocky, Violine; Roman Patkoló, Kontrabass; Roma- & Sinti-Philharmoniker (Riccardo M. Sahiti, Leitung); Zigeunerensemble Bartoschowski; Zigeunerensemble Stefan Herak; Trio Biesenbender; Volker Biesenbender, Violine, Gesang & Moderation; Flamencotänzerin Kinderchor & Tanzgruppen der Sinti- und Roma-Kinder; Kinderchor Saanen (Margrith Gimmel, Leitung) Werke von Liszt, Kodaly, Saint-Saens und Bottesini

Menuhin Festival Gstaad

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R u dy

r icciott i

PHOTO: KEYSTONE / ERIC DULIERE

Les Arts Gstaad et son architecte

Musée Jean Cocteau – Collection Severin Wundermann, Menton

Le concours international pour le centre culturel à Gstaad nous a révélé un architecte doué d’une maîtrise hors pair pour traiter des sites difficiles et en tirer parti afin d’arriver à des résultats surprenants. La Fondation Les Arts Gstaad aimerait saisir l’occasion

valeur aux sites, les intégrer dans la vie quotidienne et

de l’inauguration de son œuvre la plus récente à Men-

y installer des projets sculpturaux formulés avec pré-

ton, Musée Cocteau, pour attirer l’attention des per-

cision, réalisés exclusivement pour chaque situation

sonnes intéressées par l’œuvre de Rudy Ricciotti. Son

dans le cadre de programmes spécifiques. De surcroît,

site www.rudyricciotti.com (Musée Jean Cocteau, col-

il trouve des adéquations entre le langage architectural

lection Severin Wunderman) illustrant la grande palette

et le contenu en puisant dans les sources des traditions

de son imagination.

locales qui aboutissent chaque fois à un résultat incomparable et parfaitement adapté au lieu.

Aucun de ces projets n’est comparable à ce qu’il a projeté pour Gstaad, mais démontrent sa faculté impression-

Une délégation de la Fondation Les Arts Gstaad a eu

nante de comprendre à chaque fois le site, aussi difficile

l’honneur de participer à l’ouverture officielle, menée

soit-il. A Menton, un vilain Parking sur un remblai en-

par le ministre de la Culture Frédéric Mitterrand. Elle y

touré de routes, à Gstaad le terrain « derrière la Gare » !

a trouvé une population enthousiaste, qui a plébiscité ce musée, fière d’avoir reçu cet écrin précieux avec son

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Il est étonnant de constater que, dans les deux cas,

contenu qui témoigne d’un grand esprit innovateur de

Rudy Ricciotti a su tirer avantage de ces problèmes, à

notre époque, écrivain, poète, metteur en scène, pen-

première vue insurmontables, pour donner une nouvelle

seur critique.

Rudy Ricciotti – Les A r ts Gstaad


Rudy Ricciotti

d.g.à.d.: Eric Ciotti, Rudy Ricciotti, Frédéric Mitterrand Ministre de la culture, Tony Clark, Jean Claude Guibal, Martine Caserio, Bahija Bedi

Quelques extraits du discours d’ouverture du musée

Ricciotti a concassé les volumes avant de les rassem-

par le maire de Menton illustrent l’esprit de ce musée

bler autrement et de les poser sur la mer. Certains

qui sied parfaitement au lieu et à l’esprit de Jean Coc-

pourraient y voir un coquillage, d’autres un bloc de cal-

teau : « Nous n’avons jamais regretté notre choix. Le

caire détaché de la montagne et sculpté par le vent,

projet de Rudy Ricciotti était le plus méditerranéen de

d’autres encore une araignée de mer …. « Tout ce qui

tous, le plus rebelle, le plus respectueux de l’identité

se prouve est vulgaire ; agir sans preuve exige un acte

du lieu. « Le tact dans l’audace, c’est de savoir jusqu’où

de foi » disait encore Cocteau. Pourquoi tout expliquer,

on peut aller trop loin » (Cocteau). Pour exposer les re-

chercher de fausses certitudes ? »

flets de l’âme de Cocteau, la matérialisation légère de La Fondation Les Arts Gstaad est très heureuse d’avoir

besques infinies. Rudy Ricciotti fut audacieux sans pour

trouvé en Rudy Ricciotti non seulement un architecte

autant aller trop loin, en inventant un geste architectu-

compétent, mais également une personnalité qui nous

ral qui fait écho au premier d’entre eux, le « Kursaal »,

soutient pour préparer le nouvel avenir culturel de notre

aujourd’hui Palais de l’Europe, construit en 1909…

magnifique région du Saanenland.

PHOTO: SYLVIA AELLEN

son moi intime révélé par des traits en forme d’ara-

Rudy R icciotti – Les A r ts Gstaad

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B el at ed

honou r for

R om a n Pol a nsk i

“Better late than never” TEXT: HANS-UELI TSCHANZ

With a two-year delay, star director and regular Gstaad visitor Roman Polanski received a lifetime achievement award on September 27 at the Zurich Film Festival. Polanski no longer needs to fear arrest, as his name is no longer in the national wanted persons database. “Better late than never,” the Polish-French director said to hundreds of journalists, cameramen, and a jubilant festival audience. The whole background story that began with his arrest two years ago seemed to lend a powerful weight to the ceremony. The Oscar-winning writer-director brought a new surprise documentary film to Zurich: “Roman Polanski – A Film Memoir.” He had filmed it while under house arrest in his chalet in Gstaad. The film begins with the invitation to come to Zurich and his arrest at the Zurich airport two years ago. „Roman Polanski: A Film Memoir“ will be shown as a special event at the Cinema Gstaad February 16 th , 2012. Roman Polanski and Producer Andrew Braunsberg have confirmed their presence.

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Roman Polansk i


With the phrase, “Better late than

years.” This time, he came without

ski tells the story of his life: about

never,” the master director stands

resentment but with a surprise:

the arrest in Zurich, where a flight

in front of an enthusiastic audience

with a film about his life and his

attendant led him straight off the

on September 27 in Zurich’s Cine-

time in Gstaad.

plane into a separate area, which

ma Corso. He has been outside on

he at first thought was a VIP room;

the carpet signing autographs like

Can such a life fit in a 90-minute

about his early childhood in Paris

a sports star. The standing ovation

film?

Andrew

and later in Poland, where he lost

has visibly moved him. He thanks

Braunsberg – longtime friend of

his mother in a concentration camp

everyone who supported him dur-

Roman Polanski and regular Châ-

and where he survived the Holo-

ing difficult times, most notably

teau-d’Oex visitor – tackled it any-

caust on a far; about the murder of

the Zurich prison employees who

way in his documentary portrait

his wife Sharon Tate in Hollywood

made his imprisonment bearable.

“Roman Polanski – A Film Memoir.”

while he was preparing a film in

Then, he expressed his close con-

Braunsberg visited, interviewed,

London; and yes, even about the

nection to Switzerland: “I love com-

and filmed Polanski, who was un-

1977 incident with under-age Sa-

ing to Switzerland,” he said. “I’ve

der house arrest, inside Polanski’s

mantha Geimer in the swimming

been coming here for years and

chalet in Gstaad. And in it, Polan-

pool at Jack Nicholson’s villa.

Of

course

not.

PHOTOS: ZURICH FILM FESTIVAL

Roman Polansk i

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B esuch

bei der

Ku tsch er ei R eich en bach L au en en

Ein Hauch von «Doktor Schiwago…»

TEXT: HANS-UELI TSCHANZ – FOTOS: HANS-UELI TSCHANZ

Als Ueli Reichenbach mit seiner Frau Julia auf Stalden bei Lauenen im Jahre 2006 von seinen Eltern Ernst und Rosa den Hof übernahm, wusste er bereits, dass er seine Zukunft und seinen Lebensunterhalt dereinst nicht mit Milchund Fleischwirtschaft werde bestreiten wollen. Schon als kleiner Junge schlug sein Herz für Pferde. Er half seinem Vater beim Holztransport im Wald und bei der Pflege der Tiere. Mit der Eröffnung des Hotels Alpenland in Lauenen ging damals eine markante Veränderung des Tourismus in der Gemeinde Lauenen einher und schon bald begannen die Reichenbachs im Sommer Kutschen- und im Winter Schlittenfahrten anzubieten. Was also in den 90er Jahren mit 1 Pferd begann, ist heute ein stattliches Familien-Unternehmen mit 8 bis 10 Pferden im eigenen Stall und einer Transportkapazität von bis zu 100 Personen pro Fahrt. Wer oft auf der Strasse von Gstaad nach Lauenen oder zu Fuss im schönen «Rohr» unterwegs ist, der kennt das Bild: Stattliche Kutschen im Sommer oder leise dahingezogene Schlitten im kalten Winter. Vorgespannt schnaubende und dampfende Pferde. Hinter dem «Bock» vergnügte Fahrgäste, denen man es leicht ansieht, dass sie soeben ein unvergessliches Erlebnis geniessen. Dazwischen ein Kutscher – meistens Ueli oder sein Papa Ernst – von der Statur her aus der Ferne sind die beiden eh kaum zu unterscheiden. Natürlich in passender Fuhrmanns-Kleidung, man pflegt schliesslich die Details. Das Ganze ein bisschen wie in einem historischen Film oder aus dem Klassiker «Doktor Schiwago». Jedenfalls weit abseits unseres hektischen Alltags. Der Kutscher vorne auf dem Bock kommuniziert in leiser, aber bestimmter Sprache mit den Pferden. Die «Freiberger» wirken wach und hörig. Gebändigte Kraft gepaart mit Eleganz. Das ist das, was sich immer mehr Gäste Sommer und Winter als «very special event» leisten wollen: eine Kutschenfahrt mit den Reichenbachs auf Stalden. Vergnügen und Abenteuer im Multipack. Die Kutschen für den «täglichen Gebrauch» bieten – die grössten – bis zu 12 Plätze pro Fahrt. Die Schlitten werden von A–Z auf dem Familienbetrieb Reichenbach gebaut – wobei man dafür Modelle zum Vorbild nimmt, welche im vorletzten Jahrhundert noch im Einsatz waren. Bei Schneemangel kann mittels Hydraulik auf Räder-Betrieb umgestellt werden. Auch das ein Detail, eine «Tüftelei» fast. Kutscherei Reichenbach

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G채rten in neuen Dimensionen www.baechler-guettinger.ch


Für wirklich ganz spezielle Anlässe nimmt Ueli Reichen-

seinen Pferden aus Unachtsamkeit, mangelnder Profes-

bach dann seinen gegen Ende 18. Jahrhundert gebauten

sionalität oder ungenügender Ausrüstung je zustossen.

«Landauer» oder eben den «Rolls Royce» unter den Kutschen, «das ehemalige Fahrzeug der Hohen Herren und

Die Pferderasse «Freiberger» braucht tägliche Pflege.

Royals», aus der Boutique – wie Ueli den fachgerecht

Mindestens fünfmal pro Jahr werden die Hufe neu aufge-

hergerichteten Unterstand nennt. Diesen kann er dann

zogen. Wichtig für die Gesundheit der Tiere ist das Luft-

2- oder 4-spännig fahren. Oder er spannt die 4-plätzige

klima im Stall und eine sorgfältige Fellpflege. Einmal mit

«Victoria» ein, das historische Gefährt für den damaligen

Kutsche oder Schlitten unterwegs, müssen sie genügend

«oberen Mittelstand».

Wasser kriegen und bei jeder sich bietenden Gelegenheit gefüttert werden. Oft kommt es auch vor, dass die

Sommer wie Winter gehen mittlerweile bei Julia Rei-

Pferde in eisiger Kälte unterwegs sind. Jedoch solange

chenbach täglich Offert-Anfragen und Reservationen

es der Mensch auf dem Schlitten noch aushält, sind auch

ein. Das Familienunternehmen unterhält auch eine Web

die Pferde ganz wohlauf. Die Hitze im Sommer setzt den

Site: www.kutscherei-reichenbach.ch. Die Standard-

Pferden so oder so mehr zu als die Kälte im Winter.

Fahrt führt von Lauenen Dorf durch das naturgeschützte «Rohr» bis hin zum Lauenensee und retour. Fahrpreis bis

Was bei den Passagieren immer mehr in Mode gekom-

zu 4 Personen 120 Franken (ab 18 Uhr 140 Franken).

men ist, sind Heiratsanträge per Kutschen- oder Schlittenfahrt. Das geht dann so: Der buhlende Bräutigam

In der Zwischensaison wird das hart strapazierte Materi-

bucht die Fahrt und bespricht vorgängig mit dem Kut-

al dann überholt und gepflegt. Der Fuhrpark wird in die-

scher das Szenario. Genaustens wird diskret vereinbart,

ser etwas frequenzärmeren Zeit fachmännisch instand

wo die Fahrt unterbrochen werden soll, um die ange-

gehalten. Überhaupt gilt das ganze Augenmerk der Rei-

hende, nichts ahnende Braut zu überraschen. Einmal sei

chenbachs der Sicherheit. Dazu gehört einwandfrei in-

es dann aber vorgekommen, sagt Ueli, dass es sich ein

stand gestelltes und immer wieder überprüftes Material.

Antragsteller unterwegs offenbar nochmals gründlich

Ueli Reichenbach weiss, was für seinen Familienbetrieb

überlegt hat. Und die Fahrt sei dann unerwarteterweise

auf dem Spiel steht: Nichts darf seinen Passagieren und

ohne Zwischenhalt zu Ende gegangen… www.kutscherei-reichenbach.ch

Kutscherei Reichenbach

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F

Ueli Reichenbach

E

Ueli Reichenbach

Un petit air de Docteur Jivago...

A touch of "Doctor Zhivago ..."

Lorsque Ueli Reichenbach, en compagnie de sa

When Ueli Reichenbach and his wife Julia took

femme Julia, reprend en 2006 la ferme de ses pa-

over the farm (on the Stalden near Lauenen)

rents Ernst et Rosa à Stalden près de Lauenen, il sait

in 2006 from his parents Ernest and Rosa, he

d’emblée qu’il n’allait pas gagner sa vie et assurer

knew then that he would some day not want to

son avenir avec la production de lait et de viande.

finance his future and livelihood with dairy and

Jeune garçon déjà, il était passionné par les che-

meat. Already as a little boy, his heart beat for

vaux. Il aidait son père dans le transport du bois en

horses. He helped his father with transporting

forêt et s’occupait des animaux. Avec l’ouverture

timber through the forest and with caring for the

de l’hôtel Alpenland, le tourisme à Lauenen connaît

animals. Along with the opening of Hotel Alpen-

à cette époque un grand changement. Et l’été qui

land, the community of Lauenen’s tourism indus-

suit, les Reichenbach proposent des tours en ca-

try experienced a marked change, and soon the

lèche et en traîneau l’hiver. Ce qui, dans les années

Reichenbachs began offering carriage rides in

90, commence avec un cheval est aujourd’hui une

summer and sleigh rides in winter. So what be-

entreprise familiale impressionnante comptant

gan with one horse in the 90’s has become to-

8 à 10 chevaux et leur propre écurie. La capacité

day a superb family business with 8 to 10 stabled

de transport peut aller jusqu’à 100 personnes par

horses and a transport capacity of up to 100 per-

course. Les calèches d’utilité journalière ont une

sons per trip. The carriages for “everyday use”

capacité – pour les plus grandes – de 12 places. La

offer the most capacity, up to 12 seats per trip.

course standard part du village de Lauenen pour

The standard round trip leads through the village

le lac de Lauenen en passant par la zone naturelle

of Lauenen to the Rohr nature reserve towards

protégée de « Rohr » et retour. Le prix jusqu’à 4 per-

Lake Lauenen and back. Fare up to four persons

sonnes est de CHF 120.– (à partir de 18h CHF 140.–).

is CHF 120 (CHF 140 after 18h00).

Kutscherei Reichenbach

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J ü rg H or n – F i na nzch ef Hu blot G old C u p G sta a d

Das wichtigste Turnier auf dem Festland Europas

TEXT UND FOTO: HANS-UELI TSCHANZ

Neben dem rührigen Präsidenten Pierre E. Genecand, welcher sich übers Jahr oft und lange in Argentinien aufhält, ist Jürg Horn die treibende Kraft beim Hublot Polo Gold Cup Gstaad. Als Finanzchef ist er das Bindeglied zwischen dem Präsidenten und Gstaad. Er wacht über das jährliche Turnierbudget von rund 900 000 Franken und koordiniert zwischen Behörden, Einheimischen und Polo-Freunden. Für ihn ist der Hublot Polo Gold Cup ein sehr wichtiger und notwendiger Anlass für die Gäste von Gstaad. Jürg Horn ist alleiniger Inhaber der Ribo Treuhand AG Gstaad. Mit seiner ruhigen und kompetenten Art ist der Familienvater und ehemalige Oberturner überall gefragt. Deshalb sass er unter anderem im Exekutivkomitee des ATP-Tennis-Turniers und in der Geschäftsleitung des Menuhin Festival. Nur in die Politik will er nie: «Da sind mir die Wege zu lang.» Er gilt als exakt, extrem zuverlässig und manchmal auch detailversessen. Seine Gewissenhaftigkeit wurde in der Vergangenheit bereits für viele Organisationen zum Glücksfall. Er weiss sehr genau, welche Massnahmen erfolgversprechend sind und was nur gut tönt. Jürg Horn ist ein Mensch, welcher nach der Maxime lebt: Wer an einem schönen Ort wohnen darf, der tut auch etwas Positives für die Region. Und im Saanenland mangelt es bekanntlich nicht an entsprechenden Möglichkeiten. So war er Revisor der Rellerli AG und kurz nach seinem Umzug ins Saanenland zuständig für die Finanzen im «Verein Lokalradio». Beides keine lukrativen Jobs, aber damals wichtige Aufgaben für die Tourismusregion Gstaad. Bald darauf trat er in die Geschäftsleitung des Menuhin Festivals ein (in den «Musiksommer», wie er den Anlass heute immer noch nennt). Gleichzeitig fungierte er als Finanzchef im Exekutivkomitee der Stiftung «Sport-, Kultur- und Tourismusförderung», des Rechte-Inhabers des damaligen Rado Swiss Open Gstaad. Dort bekam er allerdings seine ersten berufsbedingten Kopfschmerzen. Denn wer wie Jürg Horn damals die aufziehenden dunklen Wolken über dem Gstaader Tennis-Himmel so früh und kristallklar analysieren konnte, der dürfte in dieser Zeit nur schlecht geschlafen haben. Jürg Horn sah voraus, dass der Generationenwechsel in der Führungsriege Jürg Horn

105


different in private banking At Banque Baring Brothers Sturdza, nothing is ‘off the shelf’. To us, each client is unique. We make every effort to understand their individual needs and desires, and tailor our services to their specific requirements. Such an approach requires skill and experience. This

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responsive performance can be achieved.


des ATP-Turniers vorerst nicht

Gstaad im Rahmen der World

unter

Tour das auf dem Festland Euro-

einem

guten

Stern

stand. Für ihn ist der unsäg-

pas wichtigste Turnier darstellt.

liche Streit um die Rechte des Turniers auch heute noch einer der dunklen Momente

Der 1953 in Wimmis geborene Jürg Horn ist mit seiner

in der Geschichte der Gstaader Grossanlässe.

Frau Marianne und den beiden Söhnen Andreas und Georg im Jahre 1990 ins Saanenland gezogen. Die Region

Heute nun ist Jürg Horn Finanzchef des Hublot Polo Gold

kannte er aus seinen Jugendjahren. Sein Vater, beruflich

Cup Gstaad. Seit dem Austritt einiger Komitee-Mitglie-

als Posthalter tätig, baute in den 60er Jahren in der «Gru-

der gilt er als starke Figur hinter dem Präsidenten Pierre

ben», zwischen Gstaad und Schönried, an einem der

E. Genecand.

schönsten Orte im Saanenland ein Ferienhaus, welches Jürg Horn heute mit seiner Familie bewohnt.

Mit dem Polosport hat er nicht grundsätzlich etwas am Hut. Aber beim Hublot Polo Gold Cup Gstaad imponierten ihm

Seit Januar 2009 ist Jürg Horn, welcher seine berufliche

die Bedeutung dieses wichtigen Anlasses sowie Agilität und

Karriere bei der Firma Unilever und als Finanzchef bei der

Rasse des Polospiels. Den Präsidenten Pierre E. Genecand

Pulferfabrik Wimmis startete, alleiniger Inhaber der Ribo

schätzt er als gradlinigen, direkten Polosport-Kenner und als

Treuhand AG in Gstaad, wo er sich mit seinem Mitarbei-

passionierten, selber aktiven Polo-Spieler mit 200 Pferden

terinnen-Team auf Steuerberatungen, Revisionen und

in Argentinien und mit einem weltweiten Netzwerk. Ihm sei

Buchhaltungsmandate spezialisiert hat.

es zu verdanken, dass heutzutage der Hublot Polo Gold Cup

www.ribotreuhand.ch

F

Jürg Horn

E

Jürg Horn

Chef des finances auprès de la Hublot Polo Gold Cup Gstaad

Chief financial officer Hublot Polo Gold Cup Gstaad

A côté du président dynamique Pierre E. Genecand,

Besides Pierre E. Genecand – the energetic presi-

qui effectue durant l’année de fréquents et longs sé-

dent of Hublot Polo Gold Cup Gstaad who is often

jours en Argentine, Jürg Horn est la cheville ouvrière

and for long periods of time away in Argentina

de la Hublot Polo Gold Cup Gstaad. En tant que chef

– Jürg Horn is a driving force behind the event.

des finances, il représente le lien entre le président

As chief financial officer, Horn is the link between

et Gstaad. Il veille au budget annuel du tournoi se

Genecand and Gstaad. He oversees an annual

montant à près de 900 000 francs et assure la coor-

budget of approximately CHF 900,000 and coordi-

dination entre les autorités, les autochtones et les

nates between town officials, locals, and friends

amis du polo. A ses yeux, cette manifestation est

of polo. He believes that Hublot Polo Gold Cup

un évènement très important et indispensable pour

is a very important and necessary event for the

les hôtes de Gstaad. Depuis janvier 2009, Jürg Horn

guests of Gstaad. As of January 2009, Horn has

est l’unique propriétaire du bureau fiduciaire Ribo

been sole owner of ribo Treuhand AG in Gstaad,

SA à Gstaad, où il s’est spécialisé, en compagnie

where he and his staff specialize in tax consult-

de son équipe de collaboratrices et collaborateurs,

ing, auditing and accounting. With his quiet and

dans le conseil en matière d’impôts, les révisions de

competent way, the family man and former ath-

comptes et les mandats de comptabilité. De par son

letic director is in demand everywhere. This ex-

calme et ses compétences, ce père de famille et an-

plains why he was a member of the executive

cien gymnaste de haut niveau est sollicité partout.

committee of the ATP tennis tournament and on

Il a siégé entre autres au comité exécutif du tour-

the management team of the Menuhin Festival.

noi ATP de tennis et à la direction administrative du

However, politics is something he will never want

Menuhin Festival. C’est en politique seulement qu’il

to do: “There, the paths are too long.”

ne veut jamais s’engager : « Les chemins y sont trop

longs pour moi. »

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Jürg Horn

107


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Victoi r e

pou r le t ea m

G sta a d Pa l ace

PHOTOS: ANDRÉ SPRINGER

Hublot Polo Gold Cup Gstaad 2011

Du 18 au 21 août s’est déroulé à Gstaad le tournoi international de polo le plus important de Suisse, la Hublot Polo Gold Cup. Lors de ses préparatifs, la manifestation a été assombrie par un décès tragique : Philipp Maeder, le Captain suisse du Team Hublot, est décédé quelques jours avant le tournoi des suites d’un infarctus survenu en plein jeu de polo. Le tournoi de cette année à Gstaad a été de ce fait disputé par trois équipes au lieu de quatre. « Philipp Maeder était un ami cher pour chacun de nous,

dans le fief du polo, l’Argentine », déclarait le président

et il est difficile de croire qu’il ne sera plus parmi nous

M. Genecand du Polo Gstaad.

lors de la Hublot Polo Gold Cup à Gstaad cette année. Le monde du polo suisse perd en lui l’un de ses représen-

En raison de la réduction à trois équipes, le tournoi

tants les plus engagés et les plus estimés », soulignait

n’a pas été disputé selon une manche de qualification

Pierre Genecand, président du Polo Gstaad, en préam-

avec demi-finales et finales, mais selon un mode Round-

bule à la Polo Cup lors d’une conférence des médias à

Robin dans lequel jeudi 18, samedi 20 et dimanche 21 août

Zurich. Le décès de P. Maeder a eu pour conséquence

les trois équipes ont joué tour à tour les unes contre les

que le sponsor principal Hublot n’a pas été représenté

autres. Vendredi 19 août était libre de compétition selon

cette année par sa propre équipe à Gstaad.

la tradition et une parade a eu lieu au centre de Gstaad.

Des joueurs d’Argentine de tout haut niveau au

La Hublot Polo Gold Cup Gstaad 2011 a vu affluer chaque

départ

jour plus de 500 hôtes du monde entier. Le temps fort

La Hublot Polo Gold Cup de Gstaad est devenue au fil

mondain en a été la Polo Night du samedi soir. Afin d’an-

de ces dernières années un événement international

crer le tournoi dans la région, un concours sur le thème

significatif. La distribution du tournoi était à nouveau

du polo a été organisé avec les écoles du Saanenland.

exceptionnelle cette année. Quatre joueurs argentins

Nous nous réjouissons de vous accueillir du 16 au 19

de pointe se trouvaient au départ. « Cela démontre

août 2012 à l’occasion de la Hublot Polo Gold Cup 2012

l’importance qu’a acquise notre manifestation, même

à Gstaad. Hublot Polo Gold Cup Gstaad 2011

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A dler Gstaad Gallery DAVID GERSTEIN FROM DECEMBER 19 2011 TO JANUARY 30 2012 9H30–12H30/14H30-18H30 OR BY APPOINTMENT A cocktail will take place in the presence of the artist on Friday, December 23, 2011, at 18h30 David Gerstein was born in Jerusalem in 1944. In the early 1980’s, his art took the shape of laser cutout steel and hand painted metal works, which he called wall sculptures. With time, he added humor to his art. Many public and private insti-

tutions around the world have held solo exhibits or bought his monumental and unique pieces. His work can be seen in well-known galleries in the U.S., Brazil, Israel and Europe and south east Asia (South Korea, Singapore, Hong Kong).

YANN OULEVAY AND JEAN-PIERRE MOCCI FROM FEBRUARY 1 TO MARCH 14 2012 9H30–12H30/14H30-18H30 OR BY APPOINTMENT A cocktail will take place in the presence of the artists on Saturday, February 11, 2012, at 18h30 Yann Oulevay I was born in 1975 in Yverdon-les-Bains, Switzerland, and learnt the rudiments of glass blowing at the European Research and Training Glass Arts Centers (CERFAV) in France.

Then I devoted several years to the trade-guild, during which time I attended vocational training courses given by various professors, trained in the art of glass, known as maestros, around the world. This long period of apprenticeship took me through France and Italy (Murano in particular), then to Greece, Denmark and Australia, as well as to the very well-known Pilchuk Glass Summer School in the USA. At the end of this long – and extremely instructive – world tour, I was offered the great opportunity of working for three years as the assistant to Philip Baldwin and Monica Guggisberg, in Nonfoux, Switzerland, who are known throughout the world as leaders in this field of art. Glass has fascinated me since the age of 18… in fact from the time I first met Philip and Monica. What fascinates me most about glass is its “soul” and all the techniques that can be applied. As a confirmed and recognised artist, I am using the filigree and battuto techniques more and more, all the while developing my own style to create unique glass works, such as vases, plates, glasses, luminaries and decorative objects. I regularly exhibit in many galleries throughout Switzerland as well as abroad, and my talent and capacities are beginning to be recognised. At the same time, I teach at the centres where I learnt all the techniques associated with glass, especially at the CERFAV. In November 2006 I moved back to Yverdon-les-Bains, my birthplace, where I have opened my first glass studio. In this space of 400 m2, I can not only create but also improve my art and, in addition, can organise exhibitions and artistic exchanges where I hold open days, glass-blowing courses, demonstrations for children, etc.

ADLER GSTAAD GALLERY

26 LAUENENSTRASSE

Jean-Pierre Mocci Jean-Pierre Mocci was born in 1952; he has lived in Provence since the age of 8. A self‑taught artist, he became passionate with fine arts, painting and artistic crafts. He created oil paintings and watercolours, sculptures and bronzes, as well as ceramics. Art lovers are particularly moved by Mocci’s paintings of his Provence surroundings. From Sainte Victoire to the Baux-deProvence, he catches the light in lavender, sunflower or poppy fields. His artistic musings take him to the Camargue region, where he captures bulls and horses in endless swampy landscapes. He also enjoys painting the Arlésiennes, mythical figures from the Provence region. Mocci also loves the circus – he paints sad or cheerful clowns. His touch is both soft and powerful, giving expression to faces and colour to costumes. The talented Mocci places in the same league as famous painters from the Provence school, which is rich and colourful. His technique, inspired by watercolour, adds refinement and softness to his work. Thanks to his wide-ranging repertoire and his unique style, Jean-Pierre Mocci has earned international renown; his works are part of many private collections.

3780 GSTAAD

GSTAAD@ADLER.CH

TEL 033 744 66 80

FAX 033 744 97 48

WWW.ADLER.CH Adler Gstaad Galler y

111


de

G r isogono –

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OTTURATORE

Elle ouvre une nouvelle dimension dans l’univers de la complication horlogère. Imaginée par Fawaz Gruosi, la construction hautement originale de l’OTTURATORE élève l’art des complications horlogères à un nouveau sommet d’excellence dans l’inventivité. Le coeur de cette nouvelle création sans précédent – la première à être entièrement développée et produite à l’interne – est un séquenceur mobile ultra performant comportant trois innovations introduites par de GRISOGONO et pour lesquelles des brevets ont été déposés. Ce modèle d’avant-garde réaffirme la volonté démontrée par de GRISOGONO d’inscrire irrémédiablement sa démarche hors des sentiers battus en proposant une authentique recherche d’innovation. Chez de GRISOGONO, aborder de nouveaux concepts hor-

cadran tourne 18 fois plus vite qu’un battement de paupière

logers n’a de sens que si cela traduit les notions d’audace,

(16/1000èmes de seconde contre 3/10èmes de seconde), et que

d’esthétique, de savoir-faire et de modernité. Or c’est de

l’énergie d’accélération requise (9G) est plus grande que

cette vision complexe et exigeante qu’est née l’OTTURA-

celle nécessaire à l’envol d’un avion à réaction (8G).

TORE, d’abord présentée comme prototype en 2008, et désormais disponible sur le marché en cinq déclinaisons diffé-

Le principe de l’OTTURATORE – brevet de GRISOGONO

rentes, dont deux exclusives aux boutiques de GRISOGONO.

– consiste à faire tourner un cadran mobile dans le sens

Elle se distingue par un design baroque contemporain se

horaire par une simple action sur un poussoir mécanique.

traduisant par des raffinements techniques de haut vol, des

L’incrément de déplacement est fonction du nombre de

fonctions utiles, de subtils détails et des affichages qui ac-

complications ou d’indications ; il est de 90o dans le cas de

crochent le regard. Ses lignes très racées cachent un méca-

l’OTTURATORE.

nisme exceptionnellement complexe qui est également une

112

première mondiale: un cadran rotatif à affichage séquen-

Jusqu’ici, la complication horlogère faisait effectivement

tiel. Pour donner une idée concrète des éléments extrêmes

la part belle à l’exécution d’une fonction, se contentant le

contenus dans cette technologie qui fait entrer la mesure

plus souvent de quelques mouvements classiques d’engre-

du temps dans une nouvelle dimension, citons le fait que le

nages ou de ressorts. L’OTTURATORE s’inscrit résolument

de Grisogono


dans une autre dimension. Une faible pression sur un pous-

veau type, habillage d’exception pour ce modèle de haute

soir – qui affiche une course de l’ordre du millimètre – doit

horlogerie futuriste : le boîtier rectangulaire galbé de géné-

libérer suffisamment d’énergie pour déplacer instantané-

reuse dimension révèle deux poussoirs imposants et une

ment le cadran mobile de 90o. Dans une construction mé-

couronne gravée du blason de GRISOGONO. Le cadran réa-

canique ordinaire, l’action d’un doigt sur un poussoir durant

lisé en 3 parties met en valeur cette nouvelle lecture du

un bref instant ne suffit pas à entraîner instantanément des

temps. Il se distingue également par son design exclusif et

composants mécaniques présentant une forte inertie. Si le

son jeu de reliefs et de contrastes parfaitement maîtrisés.

séquenceur de l’OTTURATORE y parvient, c’est qu’il est à

Contraste entre la modernité du boîtier et le décor guilloché

même de synchroniser et de maîtriser instantanément des

« Clous de Paris » hérité de la grande tradition. Contraste

fonctions dynamiques (fonctions de commandes, d’em-

également entre la géométrie sans compromis du boîtier et

brayage, de débrayage, de mémoire mécanique, d’engre-

les élégantes et fines aiguilles dauphines des heures et des

nage, etc.) en tenant compte de l’énergie, de l’inertie et du

minutes. Côté « face cachée », la nouvelle création de GRI-

frottement.

SOGONO présente un verre saphir bombé. Cette ouverture vers le mouvement permet d’admirer les finitions noircies

Le module d’affichage séquentiel exclusif de GRISOGONO

et les décors horlogers traditionnels de la complication.

intègre plus de 300 composants. Un barillet embarqué dans le module assure une réserve d’impulsions, il se remonte

Au vu de la technologie inédite mise en oeuvre, l’OTTURA-

manuellement par l’appui sur un poussoir mécanique. Un

TORE doit être considérée comme le premier développe-

second barillet plus classique assure les 42 heures de ré-

ment d’une nouvelle génération de garde-temps.

serve de marche du mouvement. A mécanique d’un nou-

www.degrisogono.com

de GRISOGONO dévoile trois nouvelles collections pour un Noël scintillant Avec la douceur de l’hiver vient le temps du plaisir et de la joie d’offrir. Créateur d’émotions pures, de GRISOGONO exalte l’ivresse de Noël avec des collections étincelantes et précieuses qui, au pied du sapin, se transforment en un puissant message d’amour. Quoi de plus enchanteur qu’un écrin de GRISOGONO offert le soir de Noël ? Rien, sauf peut-être ce qu’il contient : une bague parsemée de diamants noirs, symbole du glamour éternel, une parure faite d’or rose entièrement sertie de diamants incarnant le raffinement ou encore une montre sertie et garnie d’un bracelet en galuchat précieux … Fawaz Gruosi célèbre cette année la fascination de Noël en dévoilant trois nouvelles collections merveilleusement contemporaines et baroques. Déclinée en versions or noirci et diamants noirs, ou or blanc ou encore rose constellé de diamants blancs, la collection Tubetto joue avec des lignes épurées et très graphiques pour un effet tout en volumes et magnifiquement architecturé. Véritable ode à l’art de la haute joaillerie, les créations Pina sont un nouveau classique portant la griffe de GRISOGONO : inattendu, créatif, généreux et délicieusement contemporain. Avant-gardiste dans l’âme et donc résolument à la pointe des tendances, de GRISOGONO s’aventure sur un territoire esthétique audacieux avec la collection Incrocio, qui marie la poudre naturelle de résine noire à l’or rose dans des compositions asymétriques et baroques d’une élégance sublime. Trois collections éternelles et raffinées à offrir ou se faire offrir sans modération.

de Grisogono

113


S om m ets Musicau x

de

G sta a d

Vivante musique

TEXTE: OMBRETTA RAVESSOUD ET THIERRY SCHERZ – PHOTO: HARALD HOFFMANN

Les soirs de concert, aux Sommets Musicaux de Gstaad, le chemin qui conduit à l’église de Saanen est balisé par de petits lampions dont la flamme chaleureuse réagit à la brise : lumière vivante, qui nous ouvre le chemin de la musique vivante. À l’ère électronique, où tous les enregistrements du monde sont disponibles en un clic de souris, rien n’est plus beau, rien n’est plus nécessaire que d’entendre et de voir la musique incarnée, le temps d’un récital ou d’un concert, pour des moments uniques, éphémères, infiniment précieux. Tout festival de musique, sans doute, peut offrir de tels moments. Mais les Sommets Musicaux de Gstaad, où les organisateurs et les interprètes ont tissé des liens particulièrement serrés de confiance et d’amitié, sont vraiment un des lieux d’élection de la musique vivante. Cette année, le violon sera notre instrument-roi. La grande violoniste et pédagogue Dora Schwarzberg, qui donnera un concert à Rougemont, entourée d’amis musiciens, sera également le mentor des jeunes violonistes qui vont se produire tout au long du festival. Quant au compositeur Jean-Luc Darbellay, notre premier « composer in residence », et qui sera présent à Gstaad toute la semaine, il a écrit une courte pièce pour chacun de ces jeunes interprètes : le cycle s’institule « Huit miniatures pour violon et piano ». Musique doublement vivante : écrite aujourd’hui, jouée aujourd’hui ! Sophie Pacini, lauréate en 2011 du prix « Groupe Edmond de Rothschild » a pu, grâce à cette distinction, enregistrer chez Onyx Classics un CD Schumann-Mozart, avec un grand orchestre : la Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz dirigée par Radoslaw Szulc. Elle sera également présente toute la semaine, accompagnant aussi bien Dora Schwarzberg qu’une des jeunes violonistes invitées. Parmi les interprètes de renom qui seront parmi nous cette année, les violonistes Vadim Repin, Antje Weithaas, Jana Kuss et Alexandra Soumm ; et du côté des pianistes, Katia et Marielle Labèque, ainsi qu’André Watts, une icône aux États-Unis, mais qu’on a rarement le privilège d’entendre en Europe. Cependant, on l’a compris : il n’est pas besoin d’être célèbre pour être grand. Les jeunes artistes invités cette année en apporteront la preuve éclatante. Ils nous ouvriront tous ensemble, avec leurs aînés, un chemin de musique et de lumière. Les Sommets Musicau x de Gstaad

115


DGrosmangin/MCMorazzani

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S om m ets Musicau x

de

G sta a d 2012

Jean-Luc Darbellay en résidence PROPOS RECUEILLIS PAR ANTONIN SCHERRER – PHOTO : CLAUDE BORNAND

Le compositeur valaisan Jean-Luc Darbellay s'est vu commander huit courtes pièces pour violon et piano à l'intention des jeunes virtuoses qui seront à l'affiche des concerts « Violin at Four » de la Chapelle de Gstaad. L'interprétation de ces pages travaillées en amont avec l'artiste fera partie intégrante des critères d'attribution du Prix Groupe Edmond de Rothschild. Une première dans l'histoire du festival comme dans celle de Jean-Luc Darbellay. Rencontre. Jean-Luc Darbellay, comment

Avez-vous tenu compte du

avez-vous accueilli cette com-

jeune âge des musiciens ?

mande ?

Non, les violonistes sont des musi-

J'ai trouvé l'idée très intéressante.

ciens qui travaillent dur depuis leurs

Le Concours de violon Tibor Varga

débuts, je pars du principe que leur

m'avait sollicité il y a quelques an-

technique et leur expérience leur per-

nées pour écrire une pièce imposée.

mettent d'affronter à peu près toutes

Plus récemment, Maxence Larrieu

les difficultés. Ce qui ne veut pas

s'est adressé à moi pour le concours

dire que les huit pièces requièrent

de flûte qui porte son nom à Nice :

toutes une haute virtuosité : il en est

j'ai pu travailler avec les candidats

certaines qui jouent sur les corres-

et j'ai été frappé de constater com-

pondances entre le violon et le piano

bien la même partition peut susciter

et demandent plutôt des qualités

des lectures contrastées. À Gstaad,

d'écoute de la part des interprètes.

le concept est plus ambitieux mais aussi plus délicat pour le jury qui doit évaluer les can-

Qui s'est chargé de répartir les pièces entre les

didats dans des registres très divers. Les huit mouve-

candidats ?

ments se caractérisent en effet par des ambiances bien

Le Directeur artistique du festival. Je serai présent à Gs-

définies et sollicitent chacun des registres expressifs et

taad durant toute la semaine et pourrai ainsi travailler

techniques différents ; écrit dans un style élégiaque, le

avec eux, répondre à leurs questions. Je me réjouis

quatrième se passe même du piano.

beaucoup, même s'il sera ardu au final de départager les différentes interprétations.

Quel avenir peut espérer ce genre d'œuvre ?

Quels sont les points forts de votre actualité ?

Un bel avenir ! Les compositeurs contemporains ont

Je suis compositeur en résidence de l'Orchestre de

tendance à écrire pour des formations toujours plus

Chambre de Lausanne (hôte des Sommets Musicaux avec

hybrides et complexes : composer pour violon et piano

Peter Csaba et Alexandra Soumm samedi 4 février 2012,

assure au contraire une large diffusion ; les interprètes

ndlr) pour la saison 2011–2012, avec à la clé notamment la

– et en premier lieu ceux qui ont pris part au concours

création de mon concerto pour multipercussion Cosmos

– sont plus facilement enclins à inscrire de telles pages

dédié à Dame Evelyn Glennie ; une exposition dans le hall

au programme de leurs concerts. Dans le cas des huit

de la Salle Métropole ; et une masterclass avec de jeunes

pièces composées pour les Sommets Musicaux, je

compositeurs à la Haute École de Musique de Lausanne

laisse une grande liberté aux instrumentistes dans la

(mercredi 25 avril 2012). La Médiathèque Valais (où mes

manière de les agencer : ils peuvent « faire leur mar-

archives sont désormais déposées) vient de faire paraître

ché » à leur guise, en sélectionner trois pour constituer

de son côté un important ouvrage biographique doublé du

une forme sonate (vif-lent-vif) ou davantage pour for-

catalogue de mes œuvres sous la direction d'Annie Thies-

mer une suite.

soz Reynard avec la collaboration de Jean-Louis Matthey. Les Sommets Musicau x de Gstaad

117


Tobias Regell

Chêne rouvre, quercus robur, planté par Julie de Rothschild au Château de Pregny. Témoin d’une collection familiale développée au fil du temps.

Un PATRIMOINE se transmet et permet également d’explorer des horizons nouveaux. Héritier d’une expérience familiale exemplaire depuis plus de 250 ans, la Banque Privée Edmond de Rothschild propose de donner de l’envergure à la gestion de vos patrimoines : gestion privée, ingénierie patrimoniale et fiscale, philanthropie, gouvernance familiale, investissements d’avenir, ouverture internationale. Cette idée du patrimoine, venez la partager avec nous.

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S om m ets Musicau x

de

G sta a d 2012

Programme Vendredi 27 janvier 2012

Mardi 31 janvier 2012

Vendredi 3 février 2012

16h00 Chapelle de Gstaad

Elin Kolev,

16h00 Chapelle de Gstaad

Albrecht Menzel,

violon

Milana Chernyavska,

piano

Darbellay - Franck - Ysaÿe Wieniawski 19h30 Eglise de Rougemont

Finghin Collins,

violon

Moon Young Chae,

piano

Lutoslawski - Prokofiev - Darbellay - Schnittke - Wieniawski 19h30 Eglise de Saanen

piano

Beethoven - Brahms - Schumann - Chopin Mercredi 1 février 2012

16h00 Chapelle de Gstaad

Soo Hyun Park,

19h30 Eglise de Saanen

violon

Camerata Bern

Tamara Atschba,

Jana Kuss,

Beethoven - Porumbescu - Darbellay - Debussy - Waxman

violon et direction

Vadim Repin,

violon

Brahms - Mendelssohn - Waxman

piano

19h30 Eglise de Rougemont

Samedi 28 janvier

16h00 Chapelle de Gstaad

Callum Smart, Gordon Back,

violon

piano

Beethoven - Chausson Darbellay - Wieniawski

Camerata Bern Antje Weithaas, violon et direction

19h30 Eglise de Saanen

Katia et Marielle Labèque,

pianos

Bach - Bartok - Mozart Samedi 4 février 2012

16h00 Chapelle de Gstaad

Lukas Stepp,

violon

Julia Kammerlander,

piano

Schubert - Darbellay - Ravel Saint-Saëns 19h30 Eglise de Saanen

Cyprien Katsaris, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Karl-Heinz Steffens, André Watts,

direction

piano

Jeudi 2 février 2012

16h00 Chapelle de Gstaad

Lara Kusztrich,

Bach - Brahms

Sophie Pacini,

Dimanche 29 janvier 2012

16h00 Chapelle de Gstaad

Chansik Park,

violon

Tamara Atschba,

piano

Carte blanche

violon

piano

Janacek - Schubert - Darbellay Sarasate - Castelnuovo-Tedesco 19h30 Eglise de Saanen

piano

Locatelli - Sinding Darbellay - Kreisler 19h30 Eglise de Rougemont

Dora Schwarzberg, violon & Friends Carte blanche Lundi 30 janvier 2012

16h00 Chapelle de Gstaad

Yury Revich, Lily Maisky,

violon

piano

Pergolesi - Brahms - Piazzolla Ravel - Darbellay - Sarasate

I Barocchisti Diego Fasolis,

clavecin,

orgue et direction

Francesco Cera, Bach

clavecin

Orchestre de Chambre de Lausanne Peter Csaba,

direction

Alexandra Soumm, violon Mendelssohn - Tchaïkovsky

Les Sommets Musicau x de Gstaad

119


C ou n t ry Nigh t G sta a d 2011

Country Night Gstaad 2011 – «Das war Weltklasse!»

TEXT: DANIELA MÜLLER-SMIT – FOTOS: PIERRE KHIM-TIT UND HÉLÈNE DODET, ART PHOTO GSTAAD

Wenn ein Superstar wie Trace Adkins von Nashville exklusiv ins Saanenland reist, dann lassen sich die Countryfans nicht zweimal bitten. Im ausverkauften Menuhin-Festival-Zelt begeisterten am Samstagabend neben Trace Adkins allen voran auch Dailey & Vincent, die momentanen Überflieger der BluegrassSzene. Laura Bell Bundy und die Sisters Morales rundeten die musikalisch äusserst abwechslungsreiche 23. Country Night Gstaad ab. «Die Countrymusik ist die weiteste Musikrichtung aller Genres, da kommen viele verschiedene Stile zusammen», sagt Trace Adkins, der als Headliner und letzter Künstler des Abends die Bühne betritt. Recht hat er. Adkins eröffnet seine Show mit «Whoop A Man’s Ass» und bald ist klar, dass der Superstar die Sparte Country-Rock abdecken wird. Das freudige «Yeehaw» aus dem Publikum bei «Hillbilly Bone» erwidert er mit einem kurzen Lächeln unter der breiten Hutkrempe hervor. Adkins ist kein Mann der grossen Worte. Viel lieber lässt der Sänger mit der starken Baritonstimme seine Musik sprechen. Während 90 Minuten spielt er Songs quer durch seine 15-jährige Karriere. So sind neben fetzigen E-Gitarren auch Steelgitarre und Fiddle zu hören. Nicht fehlen dürfen im sonst rockigen Repertoire die Lieblingstitel der Fans, die Nummer-1-Hits «Every Light In The House» und «You’re Gonna Miss This» sowie die aktuelle Single «Just Fishin». Nach der Zugabe «Dirty White Boy» schüttelt Adkins am Bühnenrand Hände, signiert ein paar Autogramme und wird so für einen kurzen Moment ein Star zum Anfassen. Einen ganz anderen Musikstil pflegen die Sisters Morales, die Festival-Opener aus San Antonio. Diese Region im Süden Texas‘ ist der Schmelztiegel der USA und verbindet das Erbe der amerikanischen Ureinwohner mit den Einflüssen der spanischen, mexikanischen und texanischen Siedler. Hochkarätige Musiker wie Al Gomez (Texas Tornados) an der Trompete oder Haydn Vitera (Asleep at the Wheel) auf der Fiddle sowie Akkordeonist Roberto Rodriguez und David Spencer an der Gitarre ergänzen die wunderbaren Stimmen der Schwestern Lisa und Roberta Morales. Tex-MexMusik und Latin-Titel, wie «La Mucura» oder «La Canoera», verbreiten Herzschmerz, Sehnsucht, aber auch feurige Leidenschaft und Lebensfreude. Und, sie treffen dank ihrer Authentizität mitten in die Herzen des Gstaader Publikums. Countr y Night Gstaad

121


Bach Immobilien AG, Le Chalet, Promenade 54, CH-3780 Gstaad Tel. +41 (0)33 748 44 88, Fax +41 (0)33 748 44 89, info@bachimmobilien.ch www.bachimmobilien.ch


Darrin Vincent, Marcel Bach (OK-Präsident), Jamie Dailey und Elsbeth Frautschi (Artistenbetreuung)

Die Newcomerin Laura Bell Bundy

gen («Foggy Mountain Breakdown»)

frenetischen Applaus gibt’s auch

aus Nashville findet einen anderen

und A-Capella-Liedern führen Dai-

für Christian Davis‘ Soloeinlagen bei

Zugang zum Publikum. Das 30-jäh-

ley & Vincent auf humorvolle Weise

«16 Tons» und «Long Black Train».

rige Energiebündel mit Musical-

durchs Programm. Vincents Harmo-

Und als Dailey & Vincent abschlies-

Vergangenheit bringt auf äusserst

niegesang könnte nicht besser zu

send mit «Elizabeth» auch noch ih-

sympathische Weise eine gehörige

Daileys klarer, hoher Stimme passen.

ren Grammy­nominierten Song der

Portion

nach

Und wenn dann auch noch Mando-

Statler Brothers zum Besten geben,

Gstaad. Kaum zu glauben, dass die

linist und Spassvogel Jeff Parker so-

kennt die Begeisterung keine Gren-

Sängerin nach der rasanten Stepp-

wie Christian Davis mit seiner tiefen

zen – reichen die Stimmen aus dem

einlage während des Songs «Giddy

Bassstimme einsetzen, dann be-

Publikum doch vom einfachen «su-

On Up» nicht ausser Atem ist. Bell

steht kein Zweifel mehr daran, dass

per» über «besser geht’s nicht» bis

Bundy spielt vorwiegend Titel ihres

diese Band in der Bluegrass-Szene

hin zu «das war Weltklasse!».

Debütalbums «Achin‘ and Shakin».

derzeit das Mass aller Dinge ist. Der

Ausserdem huldigt sie in einem

erst 22-jährige Joe Dean am Banjo

OK-Präsident Marcel Bach zeigt sich

Medley ihren Vorbildern Dolly Par-

und B.J. Cherryholmes an der Fiddle

ebenfalls sehr zufrieden und greift

ton, Aretha Franklin sowie Shania

ergänzen mit ihrem grossen Können

abschliessend nochmals Trace Ad-

Twain und liefert mit «Let’s Pretend

den perfekten Sound.

kins Worte auf: «In der Countrymusik

We’re Married» eine vielverspre-

kommen ganz viele Stile zusammen,

chende Kostprobe auf ihr kommen-

US-Botschafter Donald S. Beyer ist

und diese Vielfältigkeit möchten wir

des Album. Eine solch perfekte Show

am Samstag extra aus Bern ange-

dem Publikum auch in Zukunft bie-

aus Gesang, Tanz und Unterhaltung

reist, um Dailey & Vincent live zu

ten.» Sein langjähriges Konzept gibt

hat das Publikum in Gstaad wohl

erleben. In einer kurzen Ansprache

ihm auch dieses Jahr Recht: Alle auf-

noch selten gesehen.

erinnert der Botschafter an die An-

tretenden Künstlerinnen und Künst-

Broadway-Glamour

schläge vor zehn Jahren. Anschlies-

ler werden mit stehenden Ovationen

Einen musikalischen Ohrenschmaus

send an die Schweigeminute in Ge-

verabschiedet.

der Extraklasse bieten schliesslich

denken an die Opfer von 9/11 spielen

die Bluegrass-Musiker Dailey & Vin-

Dailey & Vincent eine eindrückliche

Die nächste Country Night Gstaad

cent. Mit reinen Bluegrass- und auch

Version des Grammy-Songs von Alan

findet vom 21. bis 23. September

Gospelsongs («Moses Smote The

Jackson «Where Were You (When The

2012 statt. Weitere Infos unter www.

Water») sowie mit Instrumentaleinla-

World Stopped Turning)». Besonders

countrynight-gstaad.ch Countr y Night Gstaad

123


140 Ja h r e

von

Si eben t h a l

für

Tisch & Küch e

Gottfried von Siebenthal, Silvia Nolan-von Siebenthal, Claudia von Siebenthal Fust, Katharina von Siebenthal

Seit 1872 gehört von Siebenthal für Tisch & Küche zur Seele von Gstaad. Der einstige Eisenwarenladen ist mit der Destination Gstaad mitgewachsen und hat sich zum führenden Fachhandel im Bereich Küchen- und Tischkultur in der Schweiz entwickelt. Heuer nun feiert das älteste Geschäft Gstaads sein 140-Jahr-Jubiläum. Im Herzen der Fussgängerzone von Gstaad betreiben

suchen. Das geschulte und freundliche Personal berät

Gottfried & Katharina von Siebenthal gemeinsam mit

mit Fachwissen in mehreren Sprachen.

ihren Töchtern Claudia von Siebenthal Fust und Silvia Nolan-von Siebenthal ein wahres Einkaufsparadies für

Doch wie kam es dazu? Schon 1872 wurde das heute äl-

Köche, Hobbyköche und solche, die es werden wollen.

teste Geschäft in Gstaad von Urgrossvater Gottfried von

Und man sollte genügend Zeit mitbringen, denn allein

Siebenthal gegründet und es hat den Wandel vom Bau-

schon das Herumstöbern ist ein einziges Vergnügen.

erndorf zum Weltkurort in allen Facetten miterlebt und

«Auch wenn sich manches Küchengerät nur alle zwei

mitgeprägt. Der traditionsreiche Familienbetrieb wird

Jahre verkauft, vorrätig möchte ich es für genau diese

in der vierten bzw. fünften Generation geführt. Und als

eine spezielle Nachfrage haben», so Gottfried von Sie-

«waschechter» Einheimischer kann Gottfried von Sieben-

benthal.

thal – er stammt aus einer der ältesten Gstaader Fami­ lien – viel über die Geschichte erzählen. Festgehalten hat

124

Der hohe Qualitätsstandard und die beispiellose Aus-

er diese zudem in zwei von ihm verfassten Büchern, die

wahl – nicht zuletzt deshalb nimmt die vielschichtige

er mit alten Postkarten und Aufnahmen illustriert hat. Vor

Kundschaft von nah und fern gerne längere Anreise­

Ort gibt es auch eine Ecke mit Original-Fotografien und al-

strecken in Kauf, um das Fachgeschäft in Gstaad aufzu-

ten Bildern aus Gstaad. In einer ruhigen Minute im Laden

von Siebenthal f ür Tisch und Küche

FOTOS: WWW.MARKNOLAN.CH

Einkaufsparadies für Küchenund Tischkultur


Geschäftshaus anno 1954

Familie von Siebenthal anno 1922

erzählt Gottfried von Siebenthal dann auch gern etwas

der Erweiterung der Lokalität: Das Einkaufserlebnis wur-

mehr zu der Geschichte seines Dorfes.

de mit dem «Keramik-Chäller» sowie der «Bel-Etage» auf neu 380 m2 verteilt auf drei Stockwerke ausgeweitet.

Im «Parterre» befindet sich das Herzstück des Shops. Ein sagenhaftes Messersortiment vom einfachen Schnit-

Im Sous-Sol erwarten den Kunden heute weit mehr als

zer bis zum edlen Messer mit Damastklinge, Back- und

«nur» Keramik­unikate: Das Sortiment reicht von einer rie-

Ausstechformen, Souffléformen, Apérogabeln, Nudel-

sigen Auswahl an Teegadgets und Raclette- & Fonduezu-

maschinen, Tajine: Bei von Siebenthals findet man alle

behör bis hin zu Thermoskrügen und Körben. Und last but

erdenklichen Küchenutensilien. Leben und Geniessen

not least die riesige, 10 Meter lange Pfannenabteilung mit

– hier kann man sich diesbezüglich wahrlich inspirieren

einem weitreichenden Sortiment und grosser Vielfalt: von

lassen. Und man muss die Regale und Vitrinen schon

schlichten Töpfen bis hin zu handgehämmerten Pracht-

fast Zentimeter für Zentimeter betrachten, damit man

stücken. In der «Bel-Etage» sind Porzellan-Services, Glä-

auch nichts übersieht.

ser und Bestecke von den grossen Marken wie Villeroy & Boch, Riedel, Baccarat und Christofle ausgestellt.

Als Gottfried & Katharina von Siebenthal das Geschäft im Jahr 1976 von seinen Eltern übernahmen, verfügte es

Je internationaler das Chaletdorf in den letzten Jahrzehn-

lediglich über eine Etage. Die ersten Jahre des jungen

ten wurde, des­to gehobener wurden auch die An­sprüche

Geschäftsführers waren geprägt von Sortimentsanpas-

der Bewohner und Köche der Region. Dies trug massgeb-

sungen, verbunden mit entsprechenden Umbauten und

lich zur Entwicklung des breiten und tiefen Sortimentes des Betriebes bei. Die von Siebenthals besuchen die internationalen Fachmessen in Paris, Mailand und Frankfurt

von Siebenthal für Tisch & Küche awarded major honour

regelmässig. Dort schaffen sie es immer wieder, Einzigartigkeiten und Neuheiten zu entdecken und lassen damit

Switzerland’s best houseware store

die Herzen der Kundschaft höher schlagen. Wahrlich ein Einkaufs- und Geschenkparadies für Tisch und Küche!

Switzerland’s “Global Innovator Award GIA” for 2012 has been awarded to von Siebenthal für Tisch & Küche, Gstaad. The “International Housewares Association” in Chicago, USA confers this prestigious award for houseware retailers around the world, honouring the most imaginative, creatively designed and well-run retail stores whose marketing measures are most convincing. The Swiss jury of experts chose von Siebenthal für Tisch & Küche as the best and most attractive specialist store in Switzerland for 2012. The family von Siebenthal will be attending the award ceremony in Chicago in March 2012 and are hoping for a place among the global honourees in the international assessment.

von Siebenthal f ür Tisch und Küche

125


INSPIRÉ PAR LA TRADITION

GOTTFRIED HAUSWIRTH ARCHITEKT HTL STV CHALET LES ARCADES CH-3780 GSTAAD T +41 33 748 80 50 F +41 33 748 80 60 info@hauswirth-architektur.ch


F

von Siebenthal für Tisch & Küche

E

von Siebenthal für Tisch & Küche

140 ans du paradis de la table et de la cuisine

140 years “von Siebenthal für Tisch & Küche” shopping paradise

Depuis 1872, von Siebenthal pour la table et la

Since 1872, the “von Siebenthal für Tisch & Küche”

cuisine est l'âme de Gstaad. La quincaillerie d'au-

table and kitchenware shop has been a part of the

trefois a grandi avec Gstaad et elle est devenue

soul of Gstaad. Over the years the former hard-

un commerce de premier plan dans le domaine

ware store has grown with the resort destination of

des arts de la table et de la cuisine en Suisse. Le

Gstaad, and today is the leading specialty shop for

plus ancien magasin de Gstaad fête donc cette

kitchen and table culture in Switzerland. This year

année son 140ème anniversaire. Au cœur de la

the oldest shop of Gstaad is celebrating its 140 th

zone piétonne, Gottfried & Katharina von Sieben-

anniversary. Now in its fourth and fifth genera-

thal dirigent en compagnie de leurs filles Claudia

tions, Gottfried & Katharina von Siebenthal run the

von Siebenthal Fust et Silvia Nolan-von Siebenthal

store together with their daughters Claudia von

un véritable paradis pour les achats destinés aux

Siebenthal Fust and Silvia Nolan-von Siebenthal.

cuisiniers et aux amateurs. Son haut standard de

The store, located in the heart of the Promenade

qualité et son choix sans égal font que la clientèle

in Gstaad, is a true paradise for professional and

très diverse venant de près et de loin n'hésite pas à

hobbyist cooks alike. The highest quality stand-

entreprendre un long trajet pour faire une visite au

ards and unparalleled selection are among the

magasin spécialisé. Cette exploitation familiale à la

many reasons why all manner of clientele from

riche tradition est entre les mains de la quatrième,

near and far make the sometimes long journey

resp. la cinquième génération. Lorsque Gottfried

to visit this shopping heaven. When Gottfried von

von Siebenthal reprend le commerce en 1976 des

Siebenthal took over the business in 1976 from his

mains de ses parents, il ne dispose que d'un étage.

parents, the store had only one floor. The shop-

La surface de vente s'est agrandie depuis du «cel-

ping experience was enlarged to three floors with

lier des céramiques» ainsi que du «bel-étage», ce

the addition of the “ceramic cellar” and the “Bel-

qui porte à trois le nombre d'étages.

Etage”.

von Siebenthal f ür Tisch und Küche

127


15 Ja hre

v erkehrsfreies

D orfzen t rum – I n t erv iew

mi t

G ott fried

von

Sieben t h a l

«Niemandem wurde eine Liegenschaft gestohlen…» INTERVIEW: HANS-UELI TSCHANZ – FOTO: MARK NOLAN

GmL: Herr von Siebenthal, das autofreie Gstaader Zentrum, die Promenade und Umfahrungs-Strasse mit Tunnel feiern 2012 ihr 15-jähriges Bestehen. Sie waren als damaliger Gemeinderat und Baukommissionspräsident massgeblich am Gelingen dieses wichtigen Projektes beteiligt. Haben sich die hohen Erwartungen von damals erfüllt? GvS: In meinem Gstaad-Buch Vol. 2 habe ich den 35-jährigen Kampf für die Umfahrungsstrasse ausführlich beschrieben. Die Erwartungen seit der Realisierung wurden mehr als erfüllt. Das Dorf hat unglaublich viel Lebensqualität erhalten. Das Verkehrschaos von früher, welches in den Gästebefragungen immer als der negativste Aspekt von Gstaad genannt wurde, hat sich in einen der positivsten gewandelt. Shopping wird von den Gästen als sehr beliebtes Erlebnis gefröhnt. Umso mehr ist es wichtig, dass die Ambiance im Dorf stimmt. Das Gewerbe und die Hotels auf der Promenade befürchteten damals Umsatzeinbussen. Sie haben Ihr Geschäft – von Siebenthal für Tisch & Küche – auch auf der Promenade. Wie hat sich die autofreie Zone aus Ihrer persönlichen Erfahrung diesbezüglich ausgewirkt? Die Umsätze in den Geschäften und Restaurants haben sich äusserst vorteilhaft entwickelt. Mehr als man erwartet hat. Schade, dass in der Tourismuswerbung nicht mehr mit der Fussgängerzone geworben wird. Denn Gstaad ist nach 15 Jahren noch immer der einzige wirklich autofreie Kurort der Schweiz. Diejenigen, welche Elektromobile erlaubt haben, könnten sich eigentlich höchstens abgasfrei, aber nicht autofrei nennen. Die Promenade Gstaad wird immer mehr von teuren Boutiquen besetzt – bisherige Geschäfte verschwinden. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung aus der Sicht der Einheimischen und Gäste? Das «Lädelisterben», welches in den Städten schon länger stattgefunden hat, hat nun auch unsere Region erfasst. Das hängt vor allem mit dem veränderten Konsumverhalten zusammen. Auch die Einheimischen kaufen vermehrt in den Shoppingzentren ein. Dass dann die einheimischen Geschäfte, vor allem die Lebens-

128

Gottfried von Siebenthal


mittelgeschäfte, verschwinden, ist eine Folge davon. An den Preisen kann es nicht unbedingt liegen, aber es ist oft eine Ausrede. Aus der Sicht der Gäste ist die Entwicklung vorwiegend positiv. Die Gstaader Promenade gehört heute zu den 10 besten Shoppingmeilen der Schweiz. Die weltweiten Top-Firmen möchten in Gstaad präsent sein und treiben somit die Geschäftsmieten in die Höhe. Das ist nicht wünschenswert, zeugt aber von der Qualität von Gstaad. Andere Destinationen beneiden uns darum. Übrigens hat keiner der neuen Besitzer die Liegenschaft gestohlen, sondern sie wurde ihm von Einheimischen für viel Geld

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verkauft. Auf Ihren Antrag hin hat die Gemeinde Saanen im November 2009 Gebiete im Zentrum von Gstaad mit einer Planungszone belegt. Um was ging es da genau und was ist diesbezüglich seither geschehen? Durch die Spekulationen sind grosse Teile der Promenade unter Druck geraten. Die neu geplanten Häuser würden alle so gross gebaut, wie das Baureglement es erlaubt. Ausserdem sehen dann alle Fassaden in etwa gleich aus – vor allem die grossen, heraus­ragenden Terrassen sind mir ein Dorn im Auge. Auf meinen Antrag

Your roots in Gstaad...

hin, der von einem ganz grossen Teil der Bevölkerung an der Gemeindeversammlung begrüsst worden ist, hat der Gemeinderat eine Planungszone über die Gstaader Promenade erlassen. In der

laufenden

Ortsplanungsrevision

wurden die Bauvorschriften und Richtlinien wesentlich verschärft. Der Baustil des jeweiligen neuen Hauses, welches ein bestehendes Gebäude ersetzt oder umgebaut wird, muss nun dessen Charakter übernehmen, respektive bewahren. Alle ortsfremden und überdimensionierten Bauten werden in der Gstaader Promenade keinen Platz mehr haben. Der Charme von Gstaad dürfte somit

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H er bert B uchs – Kü nst ler

und

Ver eh r er

des

Z ei t losen

Mut zur Unvollkommenheit

TEXT: HANS-UELI TSCHANZ – FOTOS: HANS-UELI TSCHANZ

Im Jahre 1992 besucht ein berühmter Sammler und Kunstmäzen aus den USA nichtsahnend das letzte Konzert im Zelt des Menuhin Festival Gstaad und stösst zufällig auf die ausgestellten Werke des Gstaader Künstlers Herbert Buchs. Der Sammler ist tief beeindruckt. Doch schon am darauffolgenden Tag wird das Zelt weggeräumt und die Kunst verschwindet zurück in die Galerie. Der Sammler reist zurück in die USA, ohne herausgefunden zu haben, um welchen Künstler es sich gehandelt hat. Ein Jahr später kommt der besagte Mann – wieder zu Besuch in Gstaad – zufällig auf einer Bike-Tour an der Lenk vorbei und sieht in einer Vitrine im Hotel Krone die Kunst von Herbert Buchs. «That’s him!» Was folgt, ist ein höflicher Brief aus Greenwich, Connecticut, USA mit einer Einladung an Herbert Buchs für einen dreimonatigen Aufenthalt als «artist in residence» und der eigentliche Durchbruch für den Künstler. Viele Ausstellungen in Galerien und auf Messen im In- und Ausland sind in der Folge angesagt. Grossformatige Gemälde und Skulpturen werden immer häufiger. Die Idee, in Gstaad eine Galerie mit Atelier zu verwirklichen, wird konkreter und im Jahre 1995 dann auch verwirklicht. Das «Atelier d’Artiste» im Chalet Madora in Gstaad wird dann in den nächsten 15 Jahren zum Zentrum des Lebens und Schaffens von Sophie und Herbert Buchs. «Work in progress» ist das Konzept; ein Treffpunkt für Kunstinteressierte, Gäste und Freunde.

Herber t Buchs

131


Das Jahr 2010 dann stellt schicksalshaft neue Weichen im Leben der Familie Buchs: die Gelegenheit, in Saanen die alte Glockengiesserei von Siebenthal und Schopfer zu erwerben, stellt die Familie vor neue Herausforderungen. Neue Räume, neue Konzepte, neue Konstellationen beflügeln Sophie und Herbert Buchs mit ihren Söhnen Nik und Simon, das historische Haus aus dem 18. Jahrhundert zu sanieren und für ihre spezifischen Bedürfnisse umzugestalten. Die Räume der alten Glockengiesserei beherbergen neu das «16 Art Bar Restaurant» von Nik und Simon Buchs, Kunst und Dekoration von Sophie Buchs und im 1. Stock wechselnde Ausstellungen des Künstlers Herbert Buchs. Herbert Buchs sagt von sich, dass er als Mensch Mut hat. Mut zur Unvollkommenheit. Er brauche Raum für Kreativität. Perfektionismus könne Kreativität abtöten. Den Antrieb für sein künstlerisches Schaffen bezieht er nicht aus der Politik. «Meine Kunst ist nie politisch motiviert.» Er bezieht seine künstlerische Schaffenskraft aus der Beobachtung der Natur und deren Metamorphosen. Er setzt auf Zeitlosigkeit. Die zeitgenössische Kunst artikuliert in seinen Augen zu oft aus einer Sensationslust heraus. Sie ist ihm zu kurzlebig. Er ortet zum Teil ästhetische Probleme mit nur allzu oft unappetitlichen, schockierenden Sujets. In der Kunst, wie übrigens auch in der Architektur und in der Musik, seien die ganz grossen Werke diejenigen, welche sich noch heute durch Zeitlosigkeit auszeichnen. Also die Zeit überdauern. In ihrer Aussage und Ausdruckskraft «brandaktuell» bleiben. Er nennt als Beispiel dafür mittelalterliche Fresken, welche wegen ihrer Ausdruckskraft noch heute bewundert werden. Für Herbert Buchs also immer wieder die Frage: Wie kriege ich natürliche Farben zustande, welche Kraft, Persönlichkeit und Dauerhaftigkeit ausstrahlen? Ein langer Weg von alchemistischem «Tüfteln» und Forschen gehört zum Fundament seiner eigenen Farbenwelt. Der Schluss unseres Gesprächs führt uns wieder nach Saanen. «Saanen hat für mich etwas Poetisches. Es ist die Schnittstelle zur Romandie. Saanen ist nicht so perfekt. Da gibt es noch Dächer, die ein wenig Rost ansetzen. Es gibt hier noch Poesie im Alltag. Lauschige Gärtchen, viel Unentdecktes!» Und man erinnert sich wieder an die Sätze von Herbert Buchs über die Zeitlosigkeit. Denn Zeitlosigkeit schlummert offenbar für den sensiblen Künstler immer noch im Dorf Saanen. Er scheint zu spüren, dass hier künstlerisch und kunsthandwerklich gearbeitet wurde und immer noch wird. «16 Art Bar Restaurant» will hierzu einen Beitrag leisten.

132

Herber t Buchs


F

Herbert Buchs – artiste

E

Herbert Buchs – artist

Le courage de l’imperfection

Daring imperfection

En 1992 un célèbre collectionneur d’art et mécène

In 1992, a famous U.S. collector and patron of the

des Etats-Unis assiste sans se douter de rien au der-

arts unsuspectingly attended the final concert

nier concert sous tente du Menuhin Festival Gstaad

in the tent at the Menuhin Festival Gstaad and

et tombe par hasard sur les œuvres exposées de l’ar-

by chance came across the works displayed by

tiste de Gstaad Herbert Buchs. Le collectionneur est

Gstaad artist Herbert Buchs. The collector was

profondément impressionné. Le lendemain cepen-

deeply impressed. However, the tent had been

dant, la tente est débarrassée de tout et les œuvres

cleared away by the next day and the artwork had

d’art disparaissent à la galerie. Le collectionneur re-

been returned to a gallery. The collector returned

tourne aux USA sans avoir découvert de quel artiste

to the U.S. without having discovered who the ar-

il s’agissait. Un an plus tard, ledit monsieur revient

tist was. One year later, the same man – visiting

à Gstaad et, au hasard d’un tour en VTT à La Lenk,

Gstaad by chance once again – passed by Lenk

il voit dans une vitrine de l’Hôtel Krone des œuvres

and saw the artwork by Herbert Buchs on display

de Herbert Buchs. « That’s him! » Ce qui s’en suit est

at the Hotel Krone. “That’s him!”

une lettre courtoise en provenance de Greenwich,

The outcome was a polite letter from Greenwich,

Connecticut, USA invitant Herbert Buchs à un séjour

Connecticut, inviting Herbert Buchs to stay as “ar-

de trois mois comme artiste en résidence et signifie

tist in residence” in the U.S. for three months, and

une véritable percée pour lui. De nombreuses expo-

Buchs’ breakthrough as an artist. This resulted in

sitions dans des galeries et des foires à l’intérieur du

a large number of exhibitions and trade fairs at

pays et à l’étranger sont prévues pour la suite. L’idée

home and abroad. The idea of opening a gallery

d’ouvrir une galerie avec atelier à Gstaad devient réa-

and studio in Gstaad became a reality in 1995. In

lité en 1995. Puis l’année 2010 présente une nouvelle

2010, a new opportunity opened up for the Buchs

croisée de chemins dans la vie de la famille Buchs:

family – the chance to buy the old bell foundry

l’occasion d’acquérir à Saanen l’ancienne fonderie de

in Saanen: new premises, new concepts, new

cloches. De nouveaux locaux, de nouveaux concepts,

constellations encouraged Sophie and Herbert

de nouvelles constellations donnent des ailes à

Buchs with their sons, Nik and Simon, to restore

Sophie et Herbert Buchs qui décident, avec leurs

the 18th century historic building and convert it

fils Nik et Simon, de restaurer la maison historique

to meet their specific requirements. The old bell

du XVIII siècle et de la transformer selon leurs be-

foundry now houses the “16 art bar restaurant“,

soins spécifiques. Les locaux de l’ancienne fonderie

run by Nik and Simon Buchs, with artwork and de-

de cloches hébergent le « 16 ART BAR RESTAURANT »

coration by Sophie Buchs. On the 1st floor, there is

de Nik et Simon Buchs, art et décoration de Sophie

a changing display of works by the artist Herbert

Buchs. Au 1 étage on peut voir des expositions re-

Buchs.

e

er

nouvelées de l’artiste Herbert Buchs.

Herber t Buchs

133


kunst und antiquitäten zum entdecken...

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16 ART BAR RESTAURANT Au cœur du village historique de Saanen se trouve le

On prend l’apéritif sur la terrasse ou au bar accueillant

nouveau 16 ART BAR RESTAURANT des frères Nik et Si-

dans les locaux de la cave où la bonne humeur règne

mon Buchs.

d’emblée.

En musardant le long de l’idyllique Mittelgässli, on se

Un coup d’œil sur la carte des vins choisis révèle que Nik

sent déjà plus près de la Romandie. La montre semble

et Simon Buchs sont de grands amateurs de vins.

s’être arrêtée, mais tous les quarts d’heure, les cloches

En guise de salut, la cuisine sert une petite délicatesse.

de la vénérable église de Saanen rappellent qu’elles sont

La cheminée pourvue d’un grill intégré prodigue une

ici un élément important, tout particulièrement pour la

chaleur bienfaisante et aiguise les papilles. La braise

Mittelgässli 16.

laisse supposer qu’une belle côte de bœuf du Sim-

Le 16 ART BAR RESTAURANT se trouve en effet dans la

mental attend d’être préparée par le chef. Simon s’est

légendaire fonderie de cloches Schopfer de Siebenthal

enquis entre temps des désirs des hôtes, les boissons

de 1731.

souhaitées sont prêtes, les choses sérieuses peuvent

La maison est en train de vivre sa renaissance, restau-

commencer.

rée dans le but de choyer les hôtes sous de multiples

Et voilà, la cena è pronta! Une carte renouvelée chaque

aspects sensoriels tout en restant dans la sobriété. Les

jour comportant 2–3 entrées, plats principaux et des-

murs et poutres historiques sont combinés à un crépi

serts est à disposition. Des produits frais du marché

moderne de pierre du Jura et le concept d’aménagement

et régionaux pour la plupart sont préparés par Nik et

intérieur de Sophie Buchs s’harmonise avec l’art con-

son équipe de manière innovante et sans fioritures.

temporain de Herbert Buchs.

A bientôt et bon appétit !

Herber t Buchs

135


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137


M a rt i n Bachof n er – D i r ektor G sta a d Sa a n en l a n d Tou r ism us

«Come up – slow down»

TEXT: HANS-UELI TSCHANZ – FOTOS: MARCO FELIX / ZVG

Der 39-jährige Martin Bachofner ist der neue Tourismus-Manager im Saanenland. In Gstaad hat er seinen wahren Traumjob gefunden, nachdem er – vor einigen Jahren in der gleichnamigen TV-Unterhaltungssendung – als strahlender Sieger hervorging und vor einem Millionen-Publikum den «Traumjob» zugesprochen erhielt, damals im Konzern des Medien-Multis Jürg Marquard, welcher das Sendungskonzept initiierte. Bachofner ist als jüngster Sohn zusammen mit drei Geschwistern im Berner Seeland aufgewachsen. Seine Eltern betrieben am Moossee eine Fischzucht sowie Camping- und Bootsvermietung. Ins Saanenland kam er bereits als Junge oft mit seiner Mutter, wenn der Vater auf Hochwild-Jagd war. Seine Mutter war damals sehr sportlich. Man habe dann aus Prinzip nie die Bergbahnen benutzt, sondern jeden Hügel mit eigener Kraft erklommen, was er als heutiger Tourismusdirektor fast gar nicht sagen dürfe. Am Saanenland liebt der passionierte Biker und Jogger vor allem die Gegensätze, die schöne Landschaft und die angenehme Offenheit der Menschen. Martin Bachofner hat gerade die ersten Monate im Amt hinter sich – Zeit für ein Gespräch. Das Geheimnis von Gstaad und dem Saanenland in seiner ganzen Komplexität zu ergründen, dazu sei er noch zu wenig lang im Amt, stellt er beim Blick auf seine ersten 100 Tage fest. Sehr gut einzuschätzen weiss er jedoch die Bedeutung der Region, die er nun beruflich vertritt, und ihre grossen Marktchancen, die auf ihrer äusserst komplexen und qualitativ hochstehenden Angebotspalette basieren. Er schätzt die vielfältigen Sportmöglichkeiten, die weit herum geachteten Grossanlässe und das vornehmlich visionäre Denken und Handeln der Leistungsträger und Meinungsbildner im Saanenland. Einen interessanten Kontrast bildet dabei das Luxus- und Diskretionsbedürfnis der Chaletgäste im Gegensatz zur Bodenständigkeit und zum stolz gepflegten Traditionsbewusstsein vieler Einwohner. Als Beispiel dafür nennt er die Privatskilehrer, welche am Morgen vor dem Einsatz noch den Stall besorgen und die Kühe melken.

Mar tin Bachofner

139


sportlandschaft, Verlängerung der Saisonzeiten bis hin zur Ganzjahresdestination, Stärkung der Infrastrukturen für Tourismus, Sport und Kultur. Sein wichtigstes Ziel ist es jedoch, die unterschiedlichen Interessenlagen von Einheimischen und Gästen harmonisch in Einklang zu bringen. Für die Stelle im Saanenland hat Martin Bachofner sich auf ein Inserat hin gemeldet. Nach Abschluss der Matura Typus D, studierte er in St. Gallen und Liechtenstein Jura und Betriebsökonomie und hat einen Abschluss in MBA Enterpreneurship. Neben seiner Haupttätigkeit unterrichtete er während 10 Jahren auch als Dozent an Früher als Kind, als er noch mit seiner Mutter und seinen

Universitäten und Privatinstituten. Nach dem TV-Erfolg

Geschwistern ins Saanenland kam und nur Augen für

«Traumjob» arbeitete er zwei Jahre lang für den Medien-

Wälder und Kühe und Ohren für Wurzelmännchen-Ge-

Multi Jürg Marquard in München und lernte dort seine

schichten hatte, fand er die unförmigen Fell-Moonboots

Lebenspartnerin Constanze kennen. Schon damals war

der flanierenden Gäste ziemlich doof und unmodisch.

sein Berufsziel eine führende Stellung im Sport- und Freizeit-Management, was ihn zu einem beruflichen Ab-

140

Heute weiss Martin Bachofner, dass er ein von vielen

stecher ins Fürstentum Liechtenstein führte. Dort war er

beneideter Touristiker ist und eine Destination der gros-

bei einer Firma tätig, welche zunächst Sportgrössen be-

sen Klasse vertreten darf. Es ist ihm sehr wohl bewusst,

riet und dann aber immer mehr zum Finanzdienstleister

dass es hier im Saanenland noch viel zu tun gibt. Einige

avancierte. Tourismus-Direktor zu werden, war schon

der Stichworte hat er bereits rot in seiner Agenda no-

lange sein stiller Traum. In Gstaad ist dieser nun Erfül-

tiert: intensivere Vermarktung der Gstaader Schnee-

lung gegangen.

Mar tin Bachofner


Martin Bachofner mit seiner Partnerin Constanze

F

Martin Bachofner

Profession de rêve dans le Saanenland

E

Martin Bachofner

Dream job in Saanenland Martin Bachofner, 39, is the new tourism man-

Martin Bachofner, 39 ans, est le nouveau directeur

ager in Saanenland. In Gstaad, he has found his

du tourisme du Saanenland. C’est à Gstaad qu’il a

dream job, after emerging – already once years

trouvé la profession de ses rêves. Il y a quelques

ago – the glowing winner on a TV entertainment

années, il avait déjà gagné le « job de ses rêves »

show in front of an audience of millions and win-

rayonnant devant un énorme public dans une

ning the “Dream Job,” then in the multimedia

émission de variété lancée par le roi des médias de

group of Jürg Marquard, initiator of the show’s

l’époque Jürg Marquard. M. Bachofner est né dans

concept. Bachofner was born the youngest son

le Seeland bernois, cadet après trois filles. Ses pa-

with three siblings in the Bernese Seeland. His

rents avaient une pisciculture au Moossee, qui fai-

parents operated a fishery, camping and boat

sait aussi camping et location de bateaux. Enfant,

rental business at the Moos Lake. As a boy, he

il montait souvent avec sa mère au Saanenland

came to Saanenland with his mother, while his

pendant que son père allait à la chasse au gibier

father was hunting big game. His mother was

de montagne. Sa mère était très sportive. Par prin-

very athletic. Out of principle, using the cable

cipe, on ne prenait pas les remontées mécaniques,

cars was out of the question. Instead, one chose

on gravissait chaque colline à la force du mollet,

to climb every hill, something he, as today’s tour-

ce qu’il ne devrait pas dire aujourd’hui en tant que

ism director, should almost not say. A passionate

directeur du tourisme du Saanenland … Ce sont

biker, Bachofner loves Saanenland for its beau-

les contrastes du Saanenland qui plaisent le plus à

tiful scenery and the pleasant openness of its

ce passionné de moutainbike, les beaux paysages

people.

ainsi que l’ouverture d’esprit des gens.

Mar tin Bachofner

141


Hu blot

Hublot dans les Alpes suisses à Gstaad

Après la quarantaine de boutiques qui ont vu le jour en seulement 4 ans, Place Vendôme, Beverly Hills, Madison Avenue, Ginza, Cannes, Moscou, Shanghai, Pékin, Hublot poursuit sa fantastique expansion aux adresses les plus prestigieuses dans le monde en ouvrant une boutique à Gstaad. Elle ouvrira ses por tes mi-décembre à un emplacement de tout premier ordre, au centre de la rue principale piétonne du village, avec son par tenaire genevois et ami de longue date Benoit de Gorski. Grâce à cette nouvelle boutique, Hublot va pouvoir désormais accueillir ses clients dans un cadre dédié, montagnard et élégant tout en étant à la pointe des dernières technologies. Sur plus de 30 mètres carrés, on pourra ainsi découvrir un magnifique plafond bernois traditionnel réalisé par des artisans locaux, allié à un sol de pierre granit noir, du cuir, du bois, du verre… Au final, cette boutique, c’est l’alliance de la simplicité et de la noblesse des matériaux naturels avec la complexité d’une technologie de pointe pour les vitrines et un écran multimédia HD géant relayant en direct les actualités internationales de la marque qui donneront vie au concept de fusion cher à la marque. Hublot

143


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P rodu kt ion

er f ü llt den

C l a i m «C om e

u p, slow dow n »

k ü nst ler isch w ert voll u n d ch a r m a n t m i t

L eben

Neuer Imagefilm verführt mit einem Augenzwinkern in die Destination Gstaad

Gstaad Saanenland Tourismus präsentiert die berühmte Destination mit einem erfrischenden Botschafter. Hauptanliegen des 2011 fertiggestellten Imagefilms ist es, dem bewährten Claim «Come up, slow down» künstlerisch wertvoll, charmant und mit einem Augenzwinkern Leben einzuhauchen. Im Mittelpunkt steht Ben, der mit seinen vielfältigen Ferienerlebnissen die Kollegen in seinen Bann zieht. Der Film ist online auf www.gstaad.ch unter «Gstaad interaktiv» oder auf youtube (http://www.youtube.com/tourismusgstaad). Die Botschaft ist einfach: Der Film soll den einzigarti-

Crew und das Wetter aufeinander abzustimmen, er-

gen Erholungswert der Region dokumentieren. Gstaad

wies sich in der Folge als eine echte Herausforderung.

soll mit einem Schuss Humor als ein Ort wahrnehmbar

Speziell im Winter – 2010/11 war der schneeärmste seit

werden, an dem der von Hektik geplagte Mensch den

50 Jahren – war es eine Geduldsprobe, stimmungsvolle

Alltag hinter sich lassen kann und wo sich die Vielfalt

Schneebilder einzufangen.

an Freizeitaktivitäten frei und ungezwungen erleben lässt. Dem Markenzeichen «alpine Echtheit» kommt

Schwierige Entscheidungen

dabei entscheidende Bedeutung zu. Als Zielgruppe

«Nachdem sämtliche Szenen im Kasten waren, muss-

wurden sportlich orientierte Geniesser aller Altersklas-

ten wir schweren Herzens noch einmal gnadenlos

sen, die die Vielfalt schätzen, definiert.

aussortieren», erinnert sich Marketing-Leiter Reto Tschannen. So wurde beispielsweise eine flotte Fahrt

Regisseur aus Gsteig ein wertvoller Begleiter

im Cabrio über den Col du Pillon zugunsten einer Szene

Als wertvoller Begleiter erwies sich Regisseur Steve

in einem Golden Pass Classic Zug gestrichen. Als dann

Walker, der in Bern die Produktionsfirma Voltafilm be-

einmal Regen erwünscht war, sass die Crew auf dem

treibt. Als gebürtiger Gsteiger kennt er die Region wie

Trockenen. Der Regisseur stieg kurzerhand selbst mit

seine Westentasche und hat die verschiedenen Sujets

einer Giesskanne aufs Scheunendach und sorgte für

mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Er konnte auch

romantisches Prasseln.

die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Schauspieler Mathis Künzler (bekannt u.a. aus der Serie «Verliebt in

Nicht ganz schmerzfrei

Berlin») vermitteln, der «Ben», den Protagonisten, ver-

Ganz schmerzfrei verliefen die Dreharbeiten nicht.

körpert. Die musikalische Untermalung wurde eigens

Mathis Künzler zog sich bei einem Misstritt von einer

für dieses Projekt komponiert.

kleinen Mauer einen Bänderriss zu und erschien in den folgenden Tagen mit Krücken am Set. «Dass er beim

Die Herausforderungen

Drehen die Zähne zusammenbeissen musste, hat

Im August 2010 traten das Produktionsteam sowie Ma-

er locker überspielt – eine tolle Leistung», zollt Reto

this Künzler zum ersten Drehtag an. Den Zeitplan der

Tschannen dem Schauspieler Respekt. Imagef ilm Gstaad Saanenland Tourismus

145


In

di e

F er i en r egion G sta a d l ässt sich A kt i v i tät en-Pa lett e nach H erzenslust kom bi n i er en der

Paradies für sommerlichen Freizeitgenuss

Vielfalt und alpine Echtheit sind die Markenzeichen der Feriendestination Gstaad. Einzig­ artig ist die Palette an genussorientierten Freizeitmöglichkeiten in den Bereichen Kultur und Sport. Die herrliche Bergwelt gibt es gratis dazu.

146

Für alle, die Natur in Ruhe und Gelassenheit geniessen

lich, vom Kurzausflug bis zur Extremtour. Fast alle Berg-

möchten, entspannt sich ein weitschweifendes Netz aus

bahnen, die zum Biketransport zugelassen sind, bieten

Wanderwegen und Bike-Routen für alle Anspruchsgrup-

diesen Service kostenlos an.

pen. Damit auch untrainierte Radler die Schönheiten der

Der Golfplatz Gstaad-Saanenland liegt abseits von Ver-

Landschaft erkunden können, stehen Elektro-Bikes mit

kehr und Lärm auf 1400 m ü. M. inmitten der zauberhaf-

Trittkraftverstärkung zum Ausleihen bereit. Interessante

ten Berglandschaft, angrenzend an ein Naturschutzge-

Tourenvorschläge sind in speziellen Wander- und Bike-

biet und ein Flachmoor. Die behutsam in die Umgebung

Karten enthalten, die unter anderem in den Tourismus-

integrierte Anlage bietet viel Sonne und ein angenehm

büros kostenlos zur Verfügung stehen.

mildes Klima.

Vorzüge der Bike-Region

Outdoor-Aktivitäten geben den Kick

Elf spezialisierte Bikehotels, 150 Kilometer ausgeschilder-

Die Ferienregion Gstaad würzt das Freizeitvergnügen bei

te Bikerouten, 500 Kilometer GPS-Touren und ein Elektro-

Bedarf auch mit einem Schuss Adrenalin. Das Wasser der

bike-System für Geniesser erschliessen die schönsten

Saane und der Simme bietet zwischen Mai und Oktober

Winkel der Ferienregion Gstaad: von gemütlich bis sport-

berauschende Bedingungen für Riverrafting.

Ferienregion Gstaad


Kaum ein anderes Klettergebiet wie das Saanenland und

Streichelzoos bei der Stiftung Alpenruhe in Gstaad oder

das benachbarte Pays-d'Enhaut offeriert eine solche Fülle

auf der Wispile zu den Möglichkeiten für Familien.

an Kletterrouten. Die Gastlosen, La Videmanette, Gummfluh oder Vanil Noir sind in der Szene längst keine Ge-

Huskys locken auf den Gletscher

heimtipps mehr. Spielt das Wetter einmal nicht mit, sind

Fahrten mit dem Hundeschlitten gehören auch im Som-

anspruchsvolle Hallenkletterwände nicht fern. Auf den

mer zum verlockenden Angebot auf dem Glacier 3000.

Bergen rund um Gstaad finden Paraglider beste Startbe-

Eine rasante Gletscherfahrt auf dem Alpine Coaster, der

dingungen.

höchsten Rodelbahn der Welt, lässt den Puls in die Höhe schnellen. Nicht weniger als 24 Viertausender sind vom

Streichelzoos und Grillplätze

einzigen Gletscherskigebiet des Berner Oberlands aus zu

Auf allen Bergbahnen der Feriendestination Gstaad fah-

sehen.

ren Kinder bis neun Jahre gratis. Neben zahlreichen Fa-

Weitere Informationen über das breite Freizeitangebot

milienwanderwegen, die entlang der Strecke mit Attrak-

der Feriendestination Gstaad finden sich unter www.

tionen wie Spiel- und Grillplätzen aufwarten, gehören

gstaad.ch.

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Events

New Year's Music Festival

Freeridedays.ch

30 December 2011 – 7 January 2012

31 March – 1 April 2012

Music Festival consisting of 14 concerts in

Freeride event on Glacier 3000 with

different music styles

spectacular powder and abseil displays

Coop Ski Cross Tour

SWATCH FIVB Beach Volleyball World

21 – 22 January 2012

Tour – 1to1 energy Grand Slam Gstaad

Action on skis with steep corners, bumps

2 – 8 July 2012

and jumps

Grand Slam Tournament

International Hot-Air Balloon Festival

Davidoff Saveurs Gstaad

21 – 29 January 2012

6 – 15 July 2012

Château-d’Oex will be the venue for the

The most famous names of the

International Hot-Air Balloon Festival

gastronomy settle in Gstaad

25h Dominique Perret Gstaad

Crédit Agricole Suisse Open Gstaad

28 – 29 January 2012

14 – 22 July 2012

Charity team race on skis

ATP tennis tournament featuring top-ranked players

Sommets Musicaux de Gstaad

Menuhin Festival Gstaad

28 January – 05 February 2012

20 July – 8 September 2012

Festival of classical music, with around

Festival of classical music, with some

20 concerts

40 concerts in three cycles

Gsteigs 24-h Race

Hublot Polo Gold Cup Gstaad

10 – 11 February 2012

16 – 19 August 2012

The toughest ski race in the Bernese

Tournament on the Polo World Tour

Oberland Swiss Championship Curling

Rellerli Alp Schwinget

17 – 25 February 2012

August 2012

The best Swiss teams meet for this very

Switzerland's highest swiss wrestling

popular trophy

festival

High Fly

Glacier 3000 Run

18 February 2012

August 2012

Freestyle event with magical fire displays,

Mountain run from Gstaad to Glacier

ski acrobatics, snowboarding and moto-cross

3000 on an attractive trail

BOËRL & KROFF Snow Golf Turnier

Country Night Gstaad

3 March 2012

21 – 23 September 2012

Attractive golfing action in the snow for

Country & Western event with

beginners and advanced players

top US stars

Events

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Vertex Sports Gstaad AG Viktoriastrasse 2 - 3780 Gstaad Tel. 033 744 15 47 - Fax 033 744 66 30 info@vertex-sports.ch - www.vertex-sports.ch

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P r ev i ew „G sta a d m y L ov e 2013“

Bernie Ecclestone

Even at the age of 81, Bernie Ecclestone pulls all strings in Formula One. The British citizen has been the strong man in the Champion's league of motor sports for the past 30 years. Formula One has made him wealthy and powerful and from his perspective there is no inclination to stop. Bernard Charles Ecclestone was born on October 28

Since 1997, Bernie Ecclestone has been a co-owner of

1930 in St Peter, Suffolk (Great Britain) as the son of a

the traditional Hotel Olden in the centre of Gstaad. The

working class family. The British automobile operative

hotel is about to undergo a complete renovation which

and sports manager advanced to become the central

will include the addition of a new building. After the con-

person of F1 racing, first as a driver, then as owner-ma-

struction is complete the Hotel Olden will be a top 5-star

nager of the Connaught team, and later as owner-mana-

boutique hotel. It was also him, together with Jean-

ger of the Brabham team of which driver Nelson won the

Claude Mimran and Marcel Bach, who saved the Glacier

world championship in 1981 and 1983. It was as far back

3000 ski area a few years ago.

as the beginning of the seventies that Bernie Ecclestone organised Formula 1 into FOCA (Formula One Construc-

“Gstaad my Love” will accompany Bernie Ecclestone

tors Association), the foundation of today's success. He

over the next year and publish a detailed portrait about

is the founder and CEO of the Formula One Group that is

him in the 2013 edition.

exclusively responsible for the commercial management of Formula One, the world's biggest annual sporting event, and one of the FIA Vice Presidents.

See you 2013 152

Bernie Ecclestone


Gstaad my Love 2012  

The official publication of the Gstaad Holiday Region.

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