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NR. 6

Nr. 6 Juni 2009

FORUM

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X 10 EDITORIAL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

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FIRMENNEWS/VERANSTALTUNGEN › Vorschau ELECTRO-TEC 2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 › 11. ELITE-Geräte-Tagung – Zusätzlicher Schub für ELITE-Partner . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 › 100 Jahre Schalter und Steckdosen in Schweizer Qualität .10

X BASLER S WETTSTEINBRÜCKE S ÜC

TOPSTORY › Basler Wettsteinbrücke im rechten Licht. . . . . . . . . . . . . . . .16 › Power-LEDs und Sensortechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18 › Mit Licht Erlebniswelten schaffen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 › Ein Energiestandard setzt sich durch – Effiziente Beleuchtungslösungen werden immer wichtiger . 22

X 16 6

X

ELEKTROINSTALLATIONEN/ENERGIE › Übergangsdübel für KRFG-Rohre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

X

MESSTECHNIK/SENSORIK › Kompensationswandler mit Fluxgate Technologie . . . . . . . 34

ENERGIESTANDARD

X 22

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INDUSTRIAL IT › Der nicht alltägliche EDV-Schrank. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

ÜBERGANGSDÜBEL FÜR KRFG-ROHRE

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FLUXGATE TECHNOLOGIE

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KOMPONENTEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

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SICHERHEIT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50

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AUTOMATION/ANTRIEBE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

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KATALOGE/DOKUMENTATIONEN . . . . . . . . . . . . . . 53

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EVOLUTION Liebe Leserin und lieber Leser, in Wikipedia steht zu diesem Begriff Folgendes: Evolution als Begriff wird mit «Entwicklung», von lateinisch evolvere «ausrollen, entwickeln, ablaufen», bezeichnet. Es gibt diverse Gebiete, auf denen von Evolution gesprochen wird, wie beispielsweise der Evolution der Lebewesen. Hier ist Evolution die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation. Also sprechen wir von Veränderung, welche eine Entwicklung ausmacht. Im 19. Jahrhundert entstanden drei grosse klassische Theorien des sozialen und historischen Wandels: der soziokulturelle Evolutionismus, der soziale Zyklus und der historische Materialismus nach Karl Marx. Diese Theorien hatten eine Gemeinsamkeit: Alle stimmen darin überein, dass die Geschichte der Menschheit einem festen Weg folgt, wahrscheinlich dem des sozialen Fortschritts. Somit ist jedes Ereignis der Vergangenheit nicht nur chronologisch, sondern auch kausal mit der Gegenwart und der Zukunft verknüpft. Den Begriff «klassische soziale Evolution» verbindet man mit den Werken von Herbert Spencer, der den Ausdruck «survival of the fittest» prägte. Diese Evolutions-Theorien besagen, dass die Gesellschaften in einem «primitiven» Zustand beginnen und mit der Zeit immer «zivilisierter» werden, und setzen die Kultur und Technologie der westlichen Gesellschaft mit Fortschritt gleich. Wenn wir nun um uns schauen und das weltweite Desaster anschauen, so stellen wir fest, dass sich etwas verändert hat und sich immer noch weiter verändert, und zwar momentan sehr schnell. Zehntausende von Arbeitsplätzen gehen verloren, Märkte brechen ein und das menschliche Bewusstsein und dadurch das Konsumverhalten ändern sich. Auf einem anderen Gebiet geschieht sehr augenfällig auch Evolution: auf dem Beleuchtungs- und LED-Sektor! Energiebewusstsein und Pioniergeist lassen in atemberaubender Weise neue Licht- und Beleuchtungslösungen entstehen, welche punkto Umweltschutz und Anwendernutzen neue Massstäbe setzen. Hier dient die Evolution letztlich dem sozialen Fortschritt. Und was geschieht mit unserer anderen Evolution, der «Krisen»-Evolution? Wo bleiben hier der Mut und Durchsetzungswille unserer Regierung in einem Land, wo sich Banker und Topmanager mit zwielichtigem Ruf immer noch eine goldene Nase zu unseren Lasten verdienen? Auch hier herrscht Veränderung, aber bisher noch nicht zum Wohle aller. Lasst uns nur hoffen, dass das Volk «the fittest» ist und Karl Marx mit der Prognose des sozialen Fortschritts richtig lag. Das meint Ihr Redaktor Roberto Kistler

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Die neuen Stimmungsmacher

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MODERN, GROSS, PERFEKT – HOWAG KABEL AG INVESTIERT! X Seit 1936 ist die Produktion der HOWAG Kabel AG in Wohlen beheimatet. Jetzt ist das Unternehmen samt der 60-köpfigen Belegschaft 5 km nördlich nach Dintikon gezogen. Fitmachen für den Aufschwung. HOWAG Kabel AG verstärkt die Marktposition und will in Zukunft die führende Rolle als Industriezulieferer ausbauen. Grosse Investitionen in Gebäude, Maschinenpark und Abläufe sind getätigt worden. Mit dem Ziel, dem Kunden die optimalen Dienstleistungen zu bieten.

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STEUERUNGSBAU Als Partner sind wir in der Lage, Ihren Anforderungen für Steuerungen vom Prototypen bis hin zur Serien- und Variantenfertigung vollumfänglich gerecht zu werden. Sowohl im Energiebereich mit Haupt- und Unterverteilungen, Maschinenbau, Anlagenbau, Tunnelbau oder allgemein im industriellen Einsatz werden weltweit Produkte aus unserer Fertigung eingesetzt.

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ZUR TITELSEITE

Baugruppen

BAUGRUPPEN Besprechen Sie mit uns Ihre Ideen, daraus entwickeln wir Lösungen für die Produktion. Wir beraten Sie auch in der Auswahl der verschiedenen Komponenten. Von der Idee bis zum Endprodukt, fertig montiert und geprüft. Für unsere hauseigene Baugruppenmontage nutzen wir die Synergien zwischen der Kabelkonfektion und dem Steuerungsbau. Ob Muster, Null-Serie, Einzelstücke bis hin zu Grossserien erhalten Sie optimale Lösungen. HOWAG Kabel AG Silostrasse 1 CH-5606 Dintikon Telefon 056 676 76 76 Fax 056 676 76 77 kabel@howag.ch www.howag.ch

Spiralkabel

SPIRALKABEL Sie benötigen ein Spiralkabel? Wir können Ihnen Spiralkabel mit unterschiedlichen Eigenschaften für verschiedene Einsatzgebiete liefern. Ob Prototyp oder Serienfertigung, gerne setzen wir Ihre Idee in die Praxis um. Spiralkabel aus unserer Produktion finden den Weg unter anderem in den Maschinenbau, in die Bahn- und Fahrzeugtechnik, Medizinaltechnik und sogar in manchen Haushalt. HOWAG Kabel AG Silostrasse 1 CH-5606 Dintikon Telefon 056 676 76 76 Fax 056 676 76 77 kabel@howag.ch www.howag.ch

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KUNSTSTOFFSPRITZGIESSEN Wir beraten Sie im Hinblick auf die verwendeten Materialien und die daraus resultierenden Eigenschaften der gespritzten Stecker und Tüllen. Wir prüfen für Sie die Eignung von Kabeln, Steckern und dem Thermoplast für den Spritzguss. Als Ergebnis bekommen Sie ein Produkt, das zu 100% Ihren Anforderungen entspricht.

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DATENKABEL Ihr Netzwerk benötigt qualitativ hervorragend verarbeitete Patchkabel. Wir produzieren in den verschiedensten Varianten. Knickschutztüllen aufgespritzt, mit oder ohne Klinkenschutz, schmal oder breit, in allen Farben, 300–1200 MHz, FR/PVC oder FRNC/LSOH.

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FIRMENNEWS/ VERANSTALTUNGEN

VORSCHAU ELECTRO-TEC 2010 X

Neu mit Fachkongress zum Thema Energieeffizienz

Mit einem ergänzenden Fachkongress will sich die ELECTRO-TEC 2010 noch stärker als national bedeutungsvoller Informations- und Branchentreff etablieren. Da sich in der Haustechnik die Energieeffizienz zu einem zentralen Anliegen in der Kommunikations-, Gebäude, Licht- und Installationstechnik entwickelt hat, wird sich der erste ELECTRO-TEC Fachkongress dieser Thematik widmen.

Mit der Integration eines klar definierten Themenschwerpunkts im Rahmen des Fachkongresses und der erfolgreich eingeschlagenen Positionierung als Fach- und Messetage will die ELECTRO-TEC 2010 ihre Stellung als national bedeutungsvoller Informations- und Branchentreff weiter ausbauen. Mit dem ergänzenden Fachkongress sollen zudem neue, zusätzliche Zielgruppen aus dem Bereich Architektur, Planung und Facility-Management angesprochen werden. Indem am Kongress neuste Trends, innovative Konzepte und Lösungen durch Top-Referenten vorgestellt werden, wird auch eine höhere fachliche Positionierung angestrebt. MIT BEWÄHRTER STRUKTUR Die ELECTRO-TEC 2010 findet in bewährter Struktur und für Aussteller und Besucher zu einem attraktiven Zeitpunkt statt. Am 24. und 25. März will sie auch in ihrem vierten Durchführungsjahr auf 4000 m2 Ausstellungsfläche eine kompakte Informationsplattform über die Kommunikations-, Gebäude-, Licht- und Installationstechnik bieten. Ziel ist es, Installateuren, Telematikern, Planern, Architekten und weiteren Fachspezialisten ein abgerundetes Angebotsspektrum zu zeigen, damit sie sich in kürzester Zeit einen konzentrierten Überblick über alle für Ihre Arbeit relevanten Schlüsselbereiche verschaffen können. Vertiefung und ergänzenden Wissenstransfer bieten wiederum pro Tag 3 6

Sessions mit je 3 Fachseminaren. Erwartet werden 70 Aussteller und über beide Tage an die 2000 qualifizierte Fachbesucher. Für Deutschschweizer gut erreichbar und als Brücke zur Westschweiz bietet Bern mit der perfekten Messeinfrastruktur der BEA bern expo den idealen Veranstaltungsort. Zudem werden für Besucher aus der Romandie am 25. März Fachseminare auch in französischer Sprache angeboten. Nachdem im 2008 die Ausstellungsfläche bis auf den letzten Platz ausverkauft war, die Besuchererwartungen mit 1500 Fachbesuchern (davon 16% aus der Westschweiz) klar erfüllt wurden und die Fachseminare durchwegs voll belegt waren, sind die Schweizerische Elektro-Einkaufs-Vereinigung eev als Veranstalterin und der Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen VSEI als Patronatspartner überzeugt, dass auch die ELECTRO-TEC 2010 Erfolg haben wird. Zuversichtlich stimmt nach Martin Wahlen, Marketingleiter eev, auch, dass mit Feller, Hager Tehalit, Philips Lighting und Swisscom bereits die Verträge für die 4 Exklusiv-Engagements als Leadingpartner abgeschlossen werden konnten. Anmeldung und weitere Informationen finden sich unter www.electro-tec.ch. Aussteller, die sich bis zum 31. Juli 2009 anmelden, profitieren vom attraktiven Frühbuchungsrabatt.

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FIRMENNEWS/ VERANSTALTUNGEN

11. ELITE-GERÄTE-TAGUNG ZUSÄTZLICHER SCHUB FÜR ELITE-PARTNER X

Die über 250 anwesenden Elektro-Unternehmer aus der ganzen Schweiz bewiesen am 22. April in Schönenwerd, dass die ELITEGerätetagung der Schweizerischen ElektroEinkaufs-Vereinigung eev für das Elektrogewerbe und die Geräteindustrie weiterhin ein Schlüsseltermin und ein wichtiger Treffpunkt ist. Erfreulich: Der Gerätesektor wuchs im ersten Quartal 2009 trotz Konjunkturbaisse vor allem im Grossgerätebereich weiter an und zeigt sich damit in guter Verfassung. Referate von führenden Fachexperten in Leadership, Kundenbindung und Motivation boten den Tagungsgästen konkrete Erfolgsansätze. Für zusätzlichen Schub sorgt die optimierte Platzierung der Gerätetagung im Eventkalender der Elektrobranche. Neu findet die ELITE-Gerätetagung alternierend zur ELECTRO-TEC im Zweijahresrhythmus statt. Dass in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 vor allem der Grossgerätebereich trotz gesamtwirtschaftlichem Abschwung landesweit weiter an Verkaufsvolumen zulegen konnte, nahmen die anwesenden Elektro-Fachhändler an der 11. ELITE-Gerätetagung erfreut zur Kenntnis. Der eevDirektor Thomas Imfeld zeigte sich von dieser Wachstumsentwicklung nicht überrascht und wies auf den Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Trend zur Nachhaltigkeit hin: «Da die Geräte der jüngsten Generation extrem energieeffizient arbeiten, treffen sie gleich zwei Kundenbedürfnisse: Stromsparen vereint ökonomisches und ökologisches Gedankengut und spricht viele langfristig denkende Konsumenten an. Die aktuellen Erfolgszahlen der Grossgeräte stellen deshalb keine Überraschung dar.» Für Imfeld ist es nun entscheidend, dass die ELITE-Partner die gute Ausgangslage nutzen und ihre verkaufsunterstützenden Massnahmen zielgenau auf das Schlagwort «Energieeffizienz» ausrichten. 8

Thematisiert wurden in Schönenwerd auch die Entwicklung des Internet-Verkaufs im Gerätebereich und die problematische Rolle der in diesem Segment zum Teil enorm preisaggressiv auftretenden Anbieter. Die anwesenden Geschäftspartner und Fachhändler betonten, das gemeinsame Vorgehen gegen die Dumping-Anbieter intensivieren und flächendeckend anwenden zu wollen. «Unser Ziel ist und bleibt die Stärkung des Fachhandels», erklärte Thomas Imfeld. Dass dies keine Lippenbekenntnisse sind, bewies die eev mit der Abgabe der neuen Broschüre «ELITE-Kompass für Geräteverkäuferinnen und Verkäufer». In kompakter Form vereint diese Praxistipps für den täglichen Haushaltgeräte-Verkauf und wertvolle Hintergrundinformationen zum Elektrogeräteverkauf im Internet. GEWINNBRINGENDER SCHWEIZER FOKUS Im Interview mit Thomas Imfeld ging Willy Walpen, Direktor Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung von V-ZUG, eingehend auf

die Geschäftsstrategie des führenden und unabhängigen Schweizer Herstellers und Anbieters von Küchen- und Waschraumapparaten ein. Dabei beantwortete er Fragen zum Produktionsstandort Schweiz und erläuterte, weshalb das Exportgeschäft des heute 1200 MitarbeiterInnen beschäftigenden Unternehmens mit einem Jahresumsatz von über 420 Millionen Franken erst im Aufbau ist. Während dem von den ELITE-Partnern mit grossem Interesse verfolgten Interview legte Walpen die Positionierung und die Kernkompetenzen von V-ZUG detailliert dar und ging ausführlich auf die Bekanntheit des Unternehmens ein. Walpen konnte dabei zufrieden feststellen, dass die Fokussierung auf den Schweizer Markt weiterhin gewinnbringend ist und dass die vor mehreren Jahren mit Martina Hingis geführte Werbekampagne neben der Sofortwirkung auch einen nachhaltig positiven Effekt auf die Bekanntheit von V-ZUG erzielte. Weiter nahm die 11. Austragung der ELITEGerätetagung die konjunkturelle Gegenwart

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FIRMENNEWS/ VERANSTALTUNGEN

zum Anlass, um den anwesenden GeräteFachhändlern mittels Referaten bewährte Strategieansätze und Erfolgskonzepte aufzuzeigen. Die Grundfrage nach dem gewinnbringendsten Handlungsprinzip wurde facettenreich untersucht. Die Referate von drei führenden Fachexperten in Leadership, Kundenbindung und Motivation standen dabei im Zentrum: KUNDENORIENTIERUNG UND KUNDENSERVICE ALS SCHLÜSSELFAKTOREN Die Beziehung zu den Kunden entscheidet nach Ansicht von Jörg Hilber über Erfolg und Misserfolg. Wer die Kundenkontakte optimal gestalte, erziele bei den Kunden nicht bloss Zufriedenheit, sondern Begeisterung. Dies wiederum binde die Kunden langfristig an das Unternehmen. Der Begründer des Konzepts der systematischen Kundenbegeisterung und Partner von réalitéS research leadership management gab dabei zu bedenken, dass heute im gesamten deutschsprachigen Raum die Kundenorientierung zwar kommuniziert, aber unzureichend umgesetzt werde. Den ELITE-Partnern legte Hilber deshalb besonders ans Herz, den Kundenservice gerade in konjunkturell schwierigen Zeiten zu optimieren. Die erlebte Leistung sollte aus Kundensicht wenn immer möglich die erwartete Leistung übertreffen. Hilber empfahl den eev-Mitgliedern den Wechsel von der Anbieter- zur Kundensicht: Nicht das «wir / unser», sondern das «du / Sie / Ihr» solle im Mittelpunkt stehen und mit Emotionen verknüpft werden. «So erzielen Sie bei Ihren Kunden echte Verbundenheit», erörterte Hilber. «Vereinen sich die Erlebnisebene, die Beziehungsebene und die unerwartete Leistung, spricht man von einer systematischen Kundenbegeisterung.» Klar, dass auch Hilber über keine Patentlösungen verfügt, da Anbieter und Kunden nie gleich sind, in einem ständig wechselnden Umfeld agieren und unterschiedliche Vorgehensweisen verlangen. Misserfolge, da ist sich Hilber allerdings sicher, resultieren seltener aus schlechten Produkten oder ungenügenden Dienstleistungen, sondern oftmals aus der Unfähigkeit der Unternehmen, diese gekonnt verkaufen zu können.

ERFOLGSPARAMETER IM SPORT UND IN DER WIRTSCHAFT Das letzte Referat des Tages war einem Mann vorbehalten, der die Schweizer Sportszene während vielen Jahren als Athlet, Coach, Berater, Ausbildner und Motivator prägte und an insgesamt sieben Olympischen Spielen seine Spuren hinterliess. Jean Pierre-Egger wird im gleichen Atemzug mit Sportlern wie dem Ex-Weltmeister Werner Günthör und dem Ex-Doppelolympiasieger Simon Amman, aber auch mit Teams wie beispielsweise dem amtierenden America´sCup-Champion Alinghi genannt. Dass Aktivitäten, die Ausserordentliches anstreben, besondere Handlungswege verlangen, gilt im Sport und in der Wirtschaft. In seinem Vortrag schlüsselte Egger den ELITE-Partnern diese bekannte Erkenntnis in verschiedene Aspekte auf. In Thesenform erwähnte er Schritte, die beim Weg zum Erfolg unbedingt zu begehen sind. Neben dem richtigen Umgang mit Visionen und Zielen betonte er die Abwechslung im Leistungsalltag: «Täglich neue Reize fördern die Motivation und damit auch das Trainingsergebnis.» Diese scheinbar simple Aussage erhält für Führungspersonen Bedeutung, wenn sie sich fragen, wie aktiv sie dem Alltagstrott der Mitarbeitenden entgegenwirken. Als weitere Steine des Erfolgsmosaiks erwähnte Egger die sinnvolle Belastungsdynamik, das Kennen der leistungsbestimmenden Faktoren und ableitend das Stärke-Schwäche-Profil sowie das Coaching und das Team-Building.

Die begleitende Fachausstellung der führenden eev-Vertragslieferanten war wiederum ein Kernelement der ELITE-Gerätetagung. Sie wurde von den Tagungsbesuchern rege als Informationsquelle genutzt und bot zudem Gelegenheiten, um Kontakte pflegen und Fachgespräche führen zu können. Damit machte sie aus der Gerätetagung eine gelungene Symbiose aus Tagungs- und Ausstellungselementen.

Die Schweizerische Elektro-Einkaufs-Vereinigung eev Die eev wurde 1923 gegründet und ist heute eine führende und unabhängige, innovative Marketing-Service-Organisation des Elektro-Gewerbes. Die eev arbeitet in grundsätzlichen Fragen mit dem VSEI zusammen. Die Geschäftsstelle mit Sitz in Bern teilt sich in die Bereiche Direktion, Marketing, Finanzen und Administration auf. Bereits über 1850 Mitgliedsfirmen profitieren vom breiten Leistungspaket der eev.

Schweizerische Elektro-Einkaufs-Vereinigung eev Konsumstrasse 22A, Postfach 5461 3000 Bern 14 Tel. 031 380 10 104, Fax 031 180 10 155 www.eev.ch, office@eev.ch

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FIRMENNEWS/ VERANSTALTUNGEN

100 JAHRE SCHALTER UND STECKDOSEN

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Tag der offenen Tür bei Feller AG, Horgen

Die Horgner Firma Feller AG mit rund

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450 Mitarbeitenden feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Sie ist eine

bedeutende Arbeitgeberin in der Region Zürichsee. Am Tag der offenen

Tür vom 16. Mai 2009 öffnete Feller für die Bevölkerung die Tore zu den Fabrikationshallen und gewährte Einblicke in die Herstellung der Schwei-

zer Produktion eines erfolgreichen

Sortiments von Schaltern, Steckdo-

sen und elektronischen Produkten in der Gebäudeautomation.

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Die Gründung der heute 100-jährigen Feller AG geht auf den Berner Adolf Feller zurück. Im Jahre 1931 übernahm seine Tochter, Elisabeth Feller, nach seinem plötzlichen Tod das Horgner Unternehmen. Sie hat sich nicht nur für Feller, sondern auch für Horgen und die Region in hohem Mass engagiert. Vor allem in sozialer Hinsicht beging sie für die damalige Zeit fortschrittliche Wege, wie die Einführung einer Alters- und Krankenversicherung für die Angestellten. Das heutige Erfolgsmodell der Feller AG trägt noch immer den «Geist» der grossen Frau, bilden doch die Mitarbeitenden für Feller nach wie vor die Basis des Unternehmenserfolgs.

Am Tag der offenen Tür erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die verschiedenartigen Produktionseigenschaften zu den Feller Produkten, welche im Schweizer Wohn- und Zweckbau nicht mehr wegzudenken sind. Ihr Design und die hohe Qualität sprechen für Lebensqualität, die anhand von drei Komfortstufen verdeutlicht wird. Im Jubiläumsjahr sind weitere Innovationen angekündigt. Dazu zählen beispielsweise das Türsprechsystem «visaphon», das biometrische Zutrittsystem «overto» oder das KNX Touchpanel für Wohnräume. In Horgen unter einem Dach vereint befinden sich Entwicklung, Prüf-/Testlabor, Produktmanagement und Design, Marketing und Vertrieb sowie die Fabrikation mit Betriebsmittelbau, Kunststoffspritzerei, Stanzerei, Galvanik und andere Bereiche. Diese Struktur garantiert kurze Wege und ein schlankes Produktionsmodell. Feller AG engagiert sich zudem in der Berufsausbildung. 40 Lernende in industriellen und kaufmännischen Berufen arbeiten derzeit im Unternehmen. In einem speziellen Lehrlingsprojekt zum 100-Jahr-Jubiläum entstand in der Feller-eigenen Produktion ein Besucher- und Kundengeschenk. Der multifunktionale Handyhalter wurde den Besuchern am Tag der offenen Tür und an den Kundentagen im Juni übergeben.

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FELLER AG: VOM EINFACHEN ELEKTROSCHALTER ZUR GEBÄUDEAUTOMATION Feller AG produziert seit 1909 in Horgen Elektroschalter und Steckdosen. Das Unternehmen wird seit Januar 2008 durch Roger Karner als CEO geführt. Er stiess vom Mutterkonzern, der französischen Schneider Electric, zu Feller. Schneider Electric ist mit 114000 Mitarbeitenden in über 100 Ländern tätig und weist für 2008 einen Umsatz von 18.3 Mrd. Euro aus. Feller AG beschäftigt in Horgen rund 450 Mitarbeitende, davon sind 40 Lernende in unterschiedlichen Berufsgattungen. Feller ist denn auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region Zürichsee. Der durch Feller AG im 2008 erwirtschaftete Umsatz beträgt rund 150 Mio. Franken. Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Schaltern, Steckdosen, Fernbedienungen und Automatiksteuerungen für Licht und Storen machen das Kernsortiment von Feller aus. Die seit Jahrzehnten populäre Standard-Kollektion für Schalter und Steckdosen wurde 1991 durch die Designlinie EDIZIO ergänzt. Damit lassen sich innenarchitektonisch 14 Farbtöne verwenden. 2003 brachte Feller AG das Folgesortiment EDIZIOdue auf den Markt, welches aus den heutigen Wohnräumen nicht mehr wegzudenken ist. Feller reagierte vor über 10 Jahren auf gestiegene Ansprüche an eine moderne Hausinstallationstechnik – wie Licht- und Kommunikationssteuerung direkt ab Handy oder Internet. In diesem Segment zeichnet sich denn auch ein merkbares Wachstum ab. In Horgen unter einem Dach vereint sind die Fachbereiche Entwicklung, Prüf-/Testlabor, Produktion inkl. Kunststoffspritzerei, Stanzerei und Galvanik. Im Weiteren zählen dazu Produktmanagement und Design, Verkauf und Marketing sowie Qualitäts- und Umweltmanagement. Kurze Wege und eine Just-in-time-Produktion nach Kundenauftrag machen nicht nur teure Lager überflüssig, sie erlauben auch erhöhte Flexibilität auf beiden Seiten. Dadurch verkörpern die Feller Schalter, Steckdosen, Licht- und Storensteuerungen auch heute noch hohe Funktionalität und Qualität Swiss made. Durch effiziente Prozesse nach ganzheitlichem Managementsystem und internationaler ISO 9001 und 14001 verfolgt Feller eine ständige Verbesserung in der Kundenbedienung. Im Jubiläumsjahr 2009 sind mit dem Türsprechsystem «visaphon», dem biometrischen Zutrittsystem «overto» oder dem KNX Touchpanel 7 weitere Innovationen aus dem Hause Feller angekündigt oder schon auf dem Markt. Die neuen Produkte stehen ganz im Sinne der Feller Vision und Mission und dem Versprechen, Lösungen für jeden Lebensraum anzubieten, welche ein hohes Mass an Lebensqualität garantieren.

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EINE FRAU PRÄGT EINE FIRMA

SCHALTER IM WANDEL DER ZEIT

Im Jahre 1909 übernahm der Berner Adolf Feller die Horgner Firma. Er führte diese damals als Handelsbetrieb für Elektroinstallationsmaterial, welches in jener Zeit noch kaum in der Schweiz hergestellt wurde. Infolge des Ersten Weltkrieges war das Einführen von Waren aus dem Ausland erschwert, was Adolf Feller zwang, auf Eigenproduktion umzustellen. Damit legte er die Basis für die heutige Feller AG und die Herstellung von Schaltern und Steckdosen in Horgen. Als Adolf Feller im Jahr 1931 unerwartet verstarb, musste seine erst 21-jährige Tochter, Elisabeth Feller, in die Leitung der Firma nachrücken. In den folgenden 40 Jahren bis zu ihrem Tod im Jahre 1973 hat sie sich als engagierte Unternehmerin in hohem Mass für Sozial- und Drittweltprojekte, die Gesundheit am Arbeitsplatz sowie Kulturförderung engagiert. So war sie unter anderem Gründungs- und Stiftungsmitglied des Pestalozzidorfes Trogen. Für Exil-Tibeter, die damals auch bei Feller gearbeitet hatten, liess sie Wohnungen in Horgen errichten. Überhaupt waren dank Elisabeth Feller die

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FIRMENNEWS/ VERANSTALTUNGEN

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Angestellten der Feller bereits in den Vierzigerjahren für Alter und Krankheit versichert. In der damaligen Zeit war dies alles andere als selbstverständlich. Zeitzeugen ihres kulturellen Engagements sind die durch den damaligen Schweizer Künstler und Architekten Hans Fischli erstellten eindrücklichen Industriehallen in Horgen.

DIE FELLER UNTERNEHMENSKULTUR Das Wirken der Elisabeth Feller wirkt sich bis heute auf die Kultur der Feller AG aus. Sie hat das Horgner Unternehmen geprägt, ihr «Geist» bestimmt noch heute die Kultur und Grundsätze, die den Erfolg der heute 100-jährigen Firma ausmachen. Für Feller AG sind die Mitarbeitenden die Basis für den Unternehmenserfolg. Soziale Verantwortung, ethisch korrektes Verhalten und menschenorientierte Führungsmodelle gehören ebenso zur Unternehmenskultur wie die Werte Kundenorientierung Wertschätzung Nachhaltigkeit Eigenverantwortung Offenheit

Die Förderung der Lernenden hat bei Feller AG eine sehr lange Tradition. So bildet das Unternehmen jedes Jahr rund 10 neue Lernende in verschiedenen Berufen aus. Zu ihnen zählen • Elektronikerin/Elektroniker • Konstrukteurin/Konstrukteur

• Kunststofftechnologin/Kunststofftechnologe • Polymechanikerin/Polymechaniker • Logistikerin/Logistiker EFZ (3-jährige Ausbildung) • Kauffrau/Kaufmann Maschinenindustrie (3-jährige Ausbildung).

Ein weiteres Förderprogramm besteht für junge Hochschul- und Universitätsabgängerinnen und -abgänger. Hierfür bietet das Unternehmen unter dem Namen «Marco Polo» internationale Austauschprogramme innerhalb der Muttergesellschaft Schneider Electric an.

«MOBILE LOUNGE» – EIN JUBILÄUMS-PROJEKT MIT DEN LERNENDEN Zum 100-Jahr-Jubiläum wollte sich Feller für ein Besucher- und Kundengeschenk etwas Spezielles einfallen lassen. Zu diesem Zweck wurde ein Projekt der Lernenden ins Leben gerufen. Das Geschenk war mit der Auflage verbunden, sich mit der Feller Vision, Mission und den Werten zu decken, schlicht und funktional zu sein und vollumfänglich in der eigenen Fabrikation erstellt zu werden. Was dabei herauskam, war ein multifunktioneller, stylischer Handyhalter made by Feller – genannt Mobile Lounge. Allem voran ging ein Kreativworkshop mit den Feller Lernenden, unterstützt wurde das Team von einem Designfachmann der Firma quadesign.ch. Bis zum fertigen Produkt durchlief das Jubiläumsgeschenk fast alle Produktionsbereiche bei Feller: Kunststoffspritzerei, Stanzerei,

Galvanik, Beschriftung und Montage – auch Werkzeugkonstruktion und Werkzeugbau. Den Lernenden hat es reichlich Spass gemacht. Das Geschenk wurde am Tag der offenen Tür den Besuchern abgegeben und unter anderem an den Kundentagen vom 9.–13. Juni 2009 aufgelegt. AKTIV FÜR EINE BESSERE UMWELT Als industriell produzierender Betrieb sind die Themen Umwelt und Energieeffizienz für Feller wichtig. Das Unternehmen ermittelt mittels Kennzahlen laufend seinen Verbrauch von Energie, Wasser, Heizung, Materialeffizienz und Abfällen. So ortet es Schwachstellen, um seine Umweltleistung laufend zu verbessern. Das Minimieren von Schadstoffen, Energieeffizienz in der Fabrikation, in der Gebäudeinfrastruktur und bei den hergestellten Produkten sind Grundwerte, die Feller in ihrer Unternehmenspolitik verankert hat. Nicht zu vergessen sind die Ausbildung und Sensibilisierung der Mitarbeitenden und der Einfluss auf Lieferanten und deren Produkte.

FELLER AG Postfach, 8810 Horgen Tel. 044 728 72 72, Fax 044 728 72 99 www.feller.ch, info@feller.ch

Sony Vision verstärkt Präsenz Sony Vision hat in diesem Jahr in der Schweiz die Präsenz verstärkt. Der langjährige Sony Integrationspartner Compar AG wird durch CLElectronics GmbH verstärkt. Zusammen möchten beide Firmen die Sony Kunden in der Schweiz noch intensiver betreuen. Die Firma Compar hat langjährige Erfahrungen mit Sony Kameras sowohl im Vertrieb als auch in der Integration der Kameras in schlüsselfertigen Bildverarbeitungs-Lösungen. Als neues und zweites Standbein für die Distribution kommt die Firma CL-Electronics dazu. Dieser Schritt ist nahe liegend, vertreibt doch die in Buchs ZH beheimatete Firma CL-Electronics bereits die Sony CCTV Produkte. Beide Firmen arbeiten eng mit Sony zusammen, um die Sony Kunden schnell, professionell und kompetent zu bedienen. Auch im Bereich Technik, Training oder Reparaturwesen soll der Sony Kunde vollumfänglich versorgt werden. www.cl-electronics.com

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v.l.: L. Otto (Sony), A. Peter, D. Guarino (CL-Electronics), Dr. H. Grossmann, A. Burkart (Compar AG), K. Laderer (Sony)

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www.simpex.ch Verlangen Sie die umfangreiche Dokumentation «Systemkomponenten».

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Info 105

NEU! Middle- und High-Power LEDs von SAMSUNG

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PLCC-2 Typ. 4.2lm @ 30mA, (kalt-weiss) PLCC-4 Typ. 8.4lm @ 2x30mA (kalt-weiss) Typ. 12.6lm @3x30mA (kalt-weiss)

Samsung Middle Power LEDs (5.2x5.2x1.3mm) Typ. 4.2lm @ 20mA (kalt-weiss) Typ. 10.0lm @ 40mA (kalt-weiss) Typ. 8.0lm @ 40mA (warm-weiss) ¡

120°

Samsung Middle Power LEDs (5.2x5.2x1.3mm) Typ. 13.5lm @ 3x20mA (kalt-weiss) Typ. 13.0lm @ 3x20mA (warm-weiss) 120°

Samsung 1 und 3 Watt High Power LEDs

Die Firma Simpex Electronic AG hat das LED-Angebot ausgebaut und bietet neu technologisch führende Produkte aus den Bereichen Middle- und High-Power LEDs von Samsung Electro-Mechanics an. Samsung Middle- und High-Power LEDs, welche unter anderem bei den neusten Samsung LCD Displays als Backlight verwendet werden, sind in sechs verschiedenen Gehäusegrössen und in den Farben warm-weiss, kalt-weiss und RGB erhältlich. Speziell zu erwähnen ist hierbei die 2 Watt High-Power LED Sunnix 6, welche bei einem Durchlassstrom von 3x60mA (180mA) und einer Durchlassspannung von 8.9-11.0V beeindruckende 90-150lm erreicht und dies bei einer sehr geringen Baugrösse von nur 8.0 x 8.0 x 4.0mm und einem Abstrahlungswinkel von 120°.

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Kingbright hat seine umfangreiche Produktpalette um die neue K-Linear High Power LED-KAS4805-Serie erweitert. Dieser neue Typ findet Anwendung unter anderem in Begrenzungs-, Konturen- und Dekorationsbeleuchtungen. Die mit 15 einzelnen superhellen LED-Chips gefertigte LED-Leuchte liefert entsprechend hohe Helligkeiten. Die Wärmeableitung wird durch ein Aluminiumgehäuse, sowie durch ein verwendetes Aluminiumsubstrat begünstigt und erhöht hierdurch die Lebenserwartung der LEDs. Die KAS-4805-Serie hat Abmessungen von 48 x 5 x 1,6mm und ist in den Farben rot, grün, gelb und blau für Durchlassströme von 350mA, 500mA und 700mA erhältlich.

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Samsung 2 Watt High Power LED Sunnix 6 (8.0x8.0x4.0mm) 2W: 90-150lm @ 3x60mA (kalt-weiss)

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FIRMENNEWS/ VERANSTALTUNGEN

Moderne Zeiten verlangen nach modernen Lösungen

René Brugger neuer Präsident des Swiss Technology Network

Universaldimmer

Allen Anträgen klar zugestimmt An der Generalversammlung vom 14. Mai wurde René Brugger zum neuen Verbandspräsidenten des swissT.net gewählt. Brugger durchlief verschiedene Funktionen im Verband und war zuletzt als Sektionspräsident aktiv. René Brugger, Geschäftsführer der Eaton-Moeller Electric Schweiz, hat bisher als Präsident der Sektion 31 «Automatisierungssysteme» und als Projektleiter «Messekonzept M2010+» eine sehr aktive Rolle im Verband übernommen. Auch die Anträge des Zentralvorstandes zur Mitfinanzierung einer Stiftung «New Generations» sowie das eigene Messekonzept «M2010+» wurden ohne Gegenstimmen angenommen. Die neue Stiftung «New Generations» fördert und entwickelt zeitgemässe, erfolgversprechende und innovative Projekte, die junge Menschen für Technik begeistern. Die Stiftung setzt im Berufswahlprozess dort an, wo Entscheide nach der Grundschule gefällt werden, und sie endet mit dem ersten akademischen Grad. Das swissT. net erhofft sich durch die Stiftung die Nachwuchsförderung breiter abzustützen und somit mehr Mittel als bisher dafür einzusetzen. Bereits haben weitere Partner ihre Unterstützung zugesichert. Das verabschiedete neue Messekonzept «M2010+» des Verbandes basiert auf mehreren Plattformen. Allen gemeinsam sind die konsequente Ausrichtung an den Sektions- und Fachbereichsbedürfnissen. Zusammen mit seinen Sektionen organisiert das swissT.net schlüsselfertige Kundenanlässe. Diese Plattformen sind nach einem standardisierten «Plug-and-Play»-System aufgebaut. Für die Aussteller bedeutet das: Kundenpflege und interessante Neukontakte, geringer Organisationsaufwand, starker Auftritt in attraktivem Umfeld, tiefe Kosten, effiziente Werbung. Der Verband als Non-Profit-Organisation wird einen möglichen Veranstaltungsüberschuss teilweise den Sektionen gutschreiben. Somit sind weitere, gemeinsame Aktivitäten zur besseren Marktdurchdringung möglich. www.swisst.net

Zumtobel und Philips unterzeichnen umfassenden Patentaustauschvertrag

Die Beleuchtung trägt entscheidend zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Ob für Zweck- oder Wohnbauten die Universaldimmer von Hager sorgen immer für die richtige Stimmung. Dank automatischer Lasterkennung und Phasenschnittregelung sowie umfangreichen Applikationen lassen die Dimmer – ob Standard oder tebis KNX – keine Wünsche offen. Ihre Kunden werden sich über das Plus an Komfort freuen!

Hager Tehalit AG Ey 25 3063 Ittigen-Bern Tel. 031 925 30 00 Fax 031 925 30 05

Hager Tehalit AG Glattalstrasse 521 8153 Rümlang Tel. 044 817 71 71 Fax 044 817 71 75

Hager Tehalit SA Chemin du Petit-Flon 31 1052 Le Mont-sur-Lausanne Tél. 021 644 37 00 Fax 021 644 37 05

Die österreichische Zumtobel Group und Royal Philips Electronics aus den Niederlanden haben einen umfassenden, weltweiten Patentaustauschvertrag (cross-licensing) über gegenwärtige und zukünftige Patente in den Bereichen Beleuchtungselektronik und LED unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst vor allem Treiber- und Steuerungstechnologie zur Veränderung von Lichtintensität und -farbe für herkömmliche und LED-basierte Lichtsysteme. Im Rahmen der Vereinbarung wurde eine ausgewogene, gegenseitige Ausgleichszahlung formuliert, die die starke Technologieposition beider Parteien im Bereich Beleuchtung reflektiert. Ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung ist das Philips-LED-Leuchten-Lizenzprogramm aus dem Jahr 2008 (siehe: www.ip.philips.com/licensing/ssl). Als ein Ergebnis der Vereinbarung erhält die Zumtobel Gruppe mit allen ihren Marken den Status eines offiziellen Lieferanten («qualified supplier») nach dem Philips-LED-Leuchtenprogramm. Hierdurch werden die Kunden der OEM-Marken der Zumtobel Gruppe, TridonicAtco und Ledon, von Lizenzzahlungen an Philips unter den Bedingungen des LED-Leuchtenprogramms befreit.

Innovationen für Profis www.hager-tehalit.ch infoch@hager.com

www.zumtobelgroup.com

YInfo 106

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LEDS CONTROL

Leistungsstarke LED-Produkte von Zumtobel faszinieren durch hohe Effizienz, hervorragende Farbwiedergabe, Wartungsfreiheit und anspruchsvolles Design.

Photo by M. Rieker | Choreography of Light by S. Appelt

Intelligente Lichtlösungen von Zumtobel sind in perfekter Balance von Lichtqualität und Energieeffizienz – in HUMANERGY BALANCE.

2LIGHT PureWhite: 1.000 lm projiziertes Licht für hohe Beleuchtungsniveaus

VIVO LED: reduzierte Wärmeentwicklung für bessere Energiebilanz

PANOS BioMotion: Farbtemperatur von 2.700 – 6.500 Kelvin einstellbar, RGB-Farbdynamik

SUPERSYSTEM: LED-Hybrid Leuchtensystem für komplexe Beleuchtungsaufgaben

Design by Hartmut S. Engel

Design by EOOS

Design by Sottsass Associati

Design by Supersymetrics

www.zumtobel.com/LED

www.zumtobel.ch

Info 107


PUBLIREPORTAGE

BASLER WETTSTEINBRÜCKE IM RECHTEN LICHT Leuchtdioden machen auch in der Nacht die Stahlkonstruktion sichtbar

X Autor: Markus Müller, se Lightmanagement AG

Im Rahmen des neuen Beleuchtungskonzeptes «B-leuchtet» der Stadt Basel wurde auch die WettsteinbrüQuelle: Guido Baselgia

cke neu illuminiert. Eine moderne LED-Lösung garantiert die richtige Helligkeit sowie eine lange Lebensdauer mit geringen Wartungskosten.

Dank der neuen LED-Technologie von se LIGHTMANAGEMENT leuchtet nun die Wettsteinbrücke von Basel auch nachts und zeigt ihre elegante Stahlkonstruktion.

Die öffentliche Beleuchtung in Basel-Stadt soll innerhalb von zehn Jahren erneuert und verbessert werden. Das Projekt «B-leuchtet» soll die Attraktivität der nächtlichen Innenstadt durch eine akzentuierte, aber möglichst blendfreie und räumliche Lichtführung steigern und damit den charakteristischen Charme der Stadt Basel auch nachts erlebbar machen. Beauftragt wurden mit der Umsetzung die Industriellen Werke Basel (IWB). Die Umsetzung der ersten 13 Teilprojekte ist bis 2009 vorgesehen, von weiteren Projekten bis 2014. Die Kosten für das ganze Projekt belaufen sich auf 15,3 Millionen Franken (Rahmenkredit von 8 Mio. Franken bewilligt für die 1. Etappe). Während bisher vor allem die Strassenoberfläche angeleuchtet wurde, sieht das neue Konzept vor, künftig auch die vertikalen Flächen der Stadt durch eine behutsame, am natürlichen Tageslicht orientierte Beleuchtung mit einzubeziehen. Dies geschieht, indem einige Fassaden dezent beleuchtet werden. Strassen und Plätze werden dabei 16

generell heller beleuchtet als die Fassaden. An den Fassaden wird eine Beleuchtung von oben nach unten bevorzugt, weil diese dem natürlichen Licht eher entspricht und weniger störendes Licht in den Nachthimmel abgibt. AUCH BRÜCKEN MIT EINBEZOGEN Das neue Beleuchtungskonzept wird unter der Leitung von Werner Rupflin, dem Projektleiter bei IWB für «B-leuchtet», in Zusammenarbeit mit verschiedenen Stellen wie Hochbau- und Planungsamt, Stadtbildkommission, Denkmalpflege, Fachhochschule Nordwestschweiz und Dark-Sky, Verkehrsamt, Tiefbauamt, Basel Tourismus sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern umgesetzt. Ein Teilprojekt betrifft die 1878 in Trockenmauerwerk erstellte Wettsteinbrücke, welche 1938 eine seitliche Erweiterung aus Beton für Fussgänger und Velos erhielt. Das Hauptproblem bei diesem Brückenbau – benannt nach dem ehemaligen Bürgermeister Johann Rudolf Wettstein – war die

zu überwindende Höhendifferenz zwischen den beiden Ufern. 1990 bis 1995 wurde die wichtige Verkehrsachse in Etappen unter ständig laufendem Verkehr saniert. Infolge der notwendigen Erneuerung der Strombrücke und Ausbildung als Werkleitungstrassee waren umfangreiche Umbauten, Erneuerungen und Verstärkungen erforderlich. Die Brücke ist 175 m lang und 24 m breit. Beleuchtet wurden bisher nur die Fahrbahn, das Trottoir sowie die Brückenpfeiler. Die Beleuchtungserneuerung von Werner Rupflin und dem Lichtplaner Clemens Neuner (IWB) sah als wichtigste Erneuerung eine durchgehende Lichtschiene beidseits unter den Trottoirs über die ganze Länge vor, welche die Konstruktion auch nachts gut sichtbar macht. Rasch kristallisierte sich eine Ausschreibung mit neuer LED-Technologie heraus, nur schon wegen der Langlebigkeit und des dadurch stark reduzierten Wartungsaufwandes – ein enormer Vorteil angesichts der schweren Zugänglichkeit der Beleuchtung.

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MASSGESCHNEIDERT MIT ERPROBTEN STANDARD-PRODUKTEN Werner Rupflin wurde neben anderen Anbietern auf se LIGHTMANAGEMENT aus Spreitenbach aufmerksam gemacht, welche in den letzten Jahren bereits viele anspruchsvolle Projekte als Gesamtlösung realisiert hatte. «Die von den Spezialisten von se LIGHTMANAGEMENT vorgeschlagene Umsetzung überzeugte in vielen Punkten ganz klar, weshalb uns die Entscheidung für diesen Anbieter leicht fiel», betont Projektleiter Werner Rupflin. Insgesamt wurden von IWB mit Hilfe eines Spezialfahrzeuges mit einem entsprechend platzierbaren Montagekorb 190 Stück vorproduzierte Aluminiumbalken mit 2 m Länge und 54 1W-LEDs installiert mit einer sehr tiefen Gesamtleistung von 41.6 W/m. Gegen die Aussenseite hin sind Blendleisten montiert, um dadurch die Lichtverschmutzung zu vermeiden. Eine ganz hohe Anforderung betraf die Wetterfestigkeit, die Balken entsprechen daher der Schutzklasse IP67 (staubdicht und geschützt gegen Wirkung beim zeitweiligen Untertauchen in Wasser) inkl. den Anschlusskabeln und Steckverbindern. se LIGHTMANAGEMENT bietet auf diese Produkte 5 Jahre Garantie sowie 50000 Stunden Lebensdauer der LEDs. Dies stellt sehr hohe Ansprüche an die verwendeten LEDs, sind diese doch sowohl hohen Vibrationen und ständigen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Dank der von se LIGHTMANAGEMENT verwendeten Produkte konnte eine dimmbare Lösung zum gleichen Preis wie eine mit fixer Lichtleistung angeboten werden. Dies war für die Verantwortlichen von «B-leuchtet» ein enormer Vorteil, da die genaue Wirkung schwer vorhersehbar ist. Eine zu grosse Lichtleistung kann sehr störend sein, dank Dimmung also kein Problem.

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Luftige Montage der Ankerschienen durch die IWB-Mitarbeiter.

Quelle: IWB, D. Schmid

Für die Montage der LED-Balken musste dieses Spezialfahrzeug eingesetzt werden.

Quelle: IWB, D. Schmid

Quelle: IWB, D. Schmid

PUBLIREPORTAGE

190 Stück LED-Balken mit 2 m Länge und dem Abblendblech wurden installiert, in Schutzart IP67 samt entsprechender Verkabelung.

LÖSUNG AUS EINER HAND Geliefert wurden von se LIGHTMANAGEMENT neben den LED-Balken die komplette Lösung inkl. steckbaren Anschlusskabeln, Verteilkästen sowie der Hauptschrank mit genau einem Dimmer. Die Balken selbst enthalten die 12-V-Spannungsversorgung, sodass die Energieverteilung über 230 V erfolgt, mit über die Brücke verteilten Gruppensicherungen. Der Vorteil: Kleinere Kabelquerschnitte und weniger Verlustleistung. Die Dimmung erfolgt leistungslos über ein reines Pulsweitenmodulations-Signal, verteilt auf alle LED-Balken. Verkabelt wurde mit einem Spezialkabel mit 3 x 2,5 mm2 für Energie und 2 geschirmten dünneren Adern für das Steuersignal. Die bisherigen

Beleuchtungen wurden von IWB bezüglich Farbe und Stärke angepasst und die Dimmstärke der neuen LED-Beleuchtung einjustiert. Seit dem 21. Mai 2008 leuchtet nun die Stahlkonstruktion der Wettsteinbrücke auch nachts in einem dezenten, warmweissen LED-Licht und trägt somit zu einem schönen Stadtbild bei.

Infos: IWB, Werner Rupflin, 4002 Basel, www.iwb.ch

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se Lightmanagement AG 8957 Spreitenbach, www.se-ag.ch Tel. 056 418 76 11, Fax 056 401 49 86

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BELEUCHTUNG/ LED-TECHNOLOGIE

POWER-LEDS UND SENSORTECHNIK X Quantensprung in der Energieeffizienz von Strahlern

Die Tage der guten alten «Glühbirne» sind gezählt. Angesichts schwindender Reserven an fossilen Brennstoffen und eines gestiegenen Umweltbewusstseins sollen die uneffizienten Wärmestrahler jetzt auch per Gesetz aus dem Verkehr gezogen und durch stromsparende Alternativen ersetzt werden. Die Zukunft gehört dabei eindeutig

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der LED-Technik. Schon jetzt präsentieren Leuchtenhersteller überzeugende Produkte mit erstaunlichen Eigenschaften. Seit etwa 150 Jahren bringen Glühlampen in unterschiedlichsten Formen und Varianten Licht ins Dunkel der Nacht. Doch Licht ist dummerweise nicht das einzige, was diese Energiewandler ausstrahlen. Vor allem betätigen sich Glühlampen als Wärmestrahler, denn der weitaus grösste Teil der zugeführten Energie wird in Wärme umgewandelt. Bestenfalls drei Prozent erreicht der Lichtanteil der im Haushalt üblichen Glühlampen. Ein weiterer Nachteil dieser Lichtquellen ist ihre bescheidene Lebensdauer: Bereits nach durchschnittlich 1000 Brennstunden geben die Glühfäden ihren Geist auf. Dass sie überhaupt so lange halten, liegt daran, dass die Hersteller bei der Dimensionierung dieser Allgebrauchs-Leuchtmittel einen Kompromiss zwischen Lebensdauer und Lichtausbeute eingehen. Eine Erhöhung der Farbtemperatur würde zwar den Blauanteil im Licht und damit den Wirkungsgrad erhöhen, dafür aber die Lebensdauer senken, da der Glühfaden um ein Vielfaches schneller verdampfen würde. Bei Halogen-

Viel Wärme – wenig Licht: Die Glühlampe ist ein Auslaufmodell

lampen wird dieses Problem durch Zugabe eines Gases im Glaskolben gemildert, so dass hier Farbtemperatur und Wirkungsgrad höher sind. Doch auch bei diesen Leuchtmitteln beträgt die Lichtausbeute maximal 5%. Und so droht der Glühlampe jetzt von Rechts wegen das globale Aus: Sie soll ab 2010 in Australien, Neuseeland, 2013 in der Schweiz und später ebenso in der EU verboten werden. ENERGIESPARLAMPEN ALS ÜBERGANGSLÖSUNG Als Alternative bieten sich die bereits heute schon viel eingesetzten Energiesparlampen an.

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BELEUCHTUNG/ LED-TECHNOLOGIE

Sie wird tatsächlich kaum heiss: Handprobe bei der Vorstellung des STEINEL XLED Sensor-LED-Strahlers auf der light+building 2008 in Frankfurt.

Diese Kompaktleuchtstofflampen funktionieren nach dem Prinzip der Gasentladung und besitzen einen fünfmal höheren Wirkungsgrad als Glühlampen. Gleichzeitig verfügen sie mit etwa 3500–19 000 Betriebsstunden über eine wesentlich höhere Lebensdauer. Der grosse Schwankungsbereich dieses Wertes erklärt sich aus der Güte der Ansteuer-Elektronik. Die aufwändige Schaltungstechnik bei teureren Markenlampen führt zu einer viel höheren Schaltfestigkeit – und die ist ein wichtiger Faktor für die Standzeit von Kompaktleuchtstofflampen. Elektronik brauchen Energiesparlampen in jedem Fall – und das ist es auch, was sie relativ teuer, aber auch unhandlich macht. Elegante Designlösungen sind mit den klobigen Lichtquellen jedenfalls nicht einfach zu realisieren. Für einige Anwendungsgebiete vor allen Dingen im professionellen Sektor bereitet auch die merkliche Einschaltverzögerung der Leuchtstofflampen Probleme. Im Sicherheitsbereich wie in Signaleinrichtungen, oder auch bei Flächenstrahlern, sind sie deshalb nicht einsetzbar. LEDS AUF DEM VORMARSCH Als Leuchtmittel der Zukunft rücken daher immer mehr Leuchtdioden (Light Emitting Diode = LED) in den Mittelpunkt des Interesses von Herstellern und Verbrauchern. Aufgrund ihrer ursprünglich recht geringen Lichtausbeute haben sich diese Bauelemente bisher vornehmlich als Signalanzeigen bewährt. In letzter Zeit hat die LED-Technik aber eine rasante Entwicklung durchgemacht. Zunächst gelang erstmals Mitte der neunziger Jahre die kommerzielle Herstellung von LEDs, die auch blaues und schliesslich weisses Licht emittierten. Seitdem konnte die Leistungsfähigkeit bezüglich der Lichtausbeute drastisch gesteigert werden. Aktuell erreichen PowerLEDs einen Lichtstrom von über 100 Lumen pro Watt [lm/W] und übertreffen damit bereits die üblichen Energiesparlampen (siehe Grafik). In der praktischen Anwendung

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Moderne Power-LEDs sind bereits effizienter als Leuchtstoffröhren.

werden Power-LEDs zu LED-Arrays kombiniert und erreichen so die hohe Lichtstärke, die sie für die Beleuchtung in Gebäuden, in LED-Projektoren, in der Verkehrs- und Signaltechnik sowie in LED-Scheinwerfern zum perfekten Leuchtmittel macht. Und auch für den Einsatz als StandardglühlampenErsatz werden LEDs immer interessanter. Vor allem kann das einst kalt-blaue Licht der LEDs heute durch neue Technologien in einem breiten Spektrum variiert werden. So ist es heute möglich, Leuchtdioden zu produzieren, die ein warm-weisses Licht abstrahlen. Allerdings gibt es noch andere Hürden als die Lichtfarbe zu nehmen, bevor LEDs im grossen Stile für die Lichtproduktion genutzt werden können. Zur Anwendung von Hochleistungs-LEDs in Leuchten muss das optische System mit Primär- und Sekundärlinsen ausgelegt werden. Die für Halbleiter-Bauelemente hohen Ströme von 350 mA bzw. 700 mA pro Element verlangen spezielle Treiberbausteine und ein sorgfältiges thermisches Management. Denn die Sperrschichttemperatur der LED bestimmt wesentlich die Lebensdauer des Elements. Während LEDs nämlich theoretisch unbegrenzt halten, beträgt ihre Lebensdauer in der Praxis mit den für Beleuchtung erforderlichen hohen Betriebsströmen und den damit verbundenen hohen Temperaturen im Sperrschichtbereich «nur» noch 20000 bis 60000 Stunden. Im Vergleich zu Glühlampen ist selbst das allerdings immer noch ein herausragender Wert. So ist eine 10-JahresPeriode einer LED-bestückten Strassenlaterne oder eines LED-Strahlers ohne Lampenwechsel möglich. Übrigens fallen LEDs nicht wie herkömmliche Leuchtmittel plötzlich komplett aus, sondern sie verlieren am Ende ihres Lebenszyklus an Ausstrahlung. So geben einige Hersteller als Lebensdauer die Zeit an, bei der die Helligkeit auf 70% der Anfangshelligkeit gefallen ist, andere geben den 50-%-Wert an.

IDEALE KOMBINATION: LED-LICHT UND SENSORTECHNIK Die hohe Energieeffizienz von LED-Leuchten ist sogar noch steigerbar: Durch anwesenheitsabhängiges Schalten von Leuchten werden unnütze Brennzeiten vermieden und dadurch nochmals Energie eingespart sowie die absolute Lebensdauer erheblich verlängert. Auf diese Weise kann etwa ein Sensor-LED-Strahler ein ganzes Leben lang energieffizientes Licht liefern. Der Marktführer und Sensorspezialist Steinel hat mit dem XLed einen solchen LED-Strahler auf den Markt gebracht und damit ein überzeugendes Beispiel der neuen Technik geliefert. Die kompakte Bauform der LEDs ermöglicht ein extrem flaches Design, das zudem neuen Spielraum in der Beweglichkeit und Ausrichtungsmöglichkeit schafft. Letzteres wird vor allen Dingen dadurch möglich, dass der Strahler kaum heiss wird und dadurch der bei Halogenstrahlern obligatorische Sicherheitsabstand von Gebäude- und Bauteilen entfällt. SENSOR-LED-STRAHLER XLED Am XLed zeigt sich, dass Power-LEDs ganz neue Möglichkeiten in der Lichttechnik eröffnen. Funktion und Design, Energieeffizienz und Lichtstärke lassen sich mit diesen Bauteilen optimal in Einklang bringen. Der XLed zeigt aber auch, dass dazu eine tüchtige Portion Know-how und technische Finesse nötig ist: So verfügt der LED-Strahler über eine speziell entwickelte Thermoregelung für die LEDs sowie ausgeklügelte Optiken und eine Mikroprozessorsteuerung. Trotz dieses Aufwands ist leicht abzusehen, dass die Zukunft Produkten wie dem XLed gehören wird.

306 X

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BELEUCHTUNG/ LED-TECHNOLOGIE

MIT LICHT

ERLEBNISWELTEN SCHAFFEN Zumtobel setzt Restaurant mit erstklassigen LED-Produkten in Szene

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Dynamische Lichtinszenierungen aus individuellen Farbverläufen auf der Zumtobel Cielos LED-Wand schaffen eine einmalige Wohlfühlatmosphäre in der Bar.

Mit einem neuen Gastronomiekonzept überrascht das Erlebnisrestaurant Schramm’s seine Gäste. Das vor kurzem eröffnete Erlebnisrestaurant in Au in der Hallertau vereint drei miteinander verbundene Ebenen: eine Bar im Erdgeschoss, ein Restaurant im ersten Stockwerk und eine Lounge im Dachgeschoss. So ist für jeden Geschmack etwas dabei, vom kleinen Snack, dem Menü bis hin zu Cocktails. Serviert werden aber nicht irgendwelche Speisen. Der Besuch bei Schramm’s soll zum Erlebnis werden durch wechselnde Themenabende, kulinarische Überraschungs-Kreationen und einem multimedialen Mix aus Licht-, Musik- und Videoshow. Hochwertige LED-Produkte von Zumtobel unterstützen das einmalige Gastronomiekonzept durch ein harmonisches Spiel aus Helligkeiten, Farben und dynamischen Lichtwechsel. Viel Kreativität und unkonventionelle Lösungen zeigte das Freisinger Architekturbüro Deppisch Architekten in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Innenarchitekten 20

Eder-dp. Gemeinsam mit den Bauherren Manuela und Karsten Schramm schufen sie aus zwei sanierungsbedürftigen Gebäuden ein modernes Restaurant. Begrenzt von drei Strassen liegt das Gebäude auf lediglich 10 Metern Breite und 40 Metern Länge. Für den komplett entkernten und sanierten Altbau, in dem sich heute Bar und Restaurant befinden, entwarfen die Architekten ein Konzept, um den historischen Dachstuhl aus Kiefernholz zu erhalten und sichtbar zu machen. Auch das nahezu originalgetreue Satteldach wurde – in Anlehnung an den ursprünglichen Zustand im 19. Jahrhundert – anhand von über 100 Jahre alten Bilddokumenten rekonstruiert. Da der rückwärtige, einsturzgefährdete Teil des Gebäudes abgerissen werden musste, konstruierten die Architekten zusätzlich einen Neubau, der direkt mit dem vorderen sanierten Altbau verbunden ist. «Die wertvolle Zeit, die uns unsere Gäste schenken, soll ihnen unvergessen bleiben», erklärt Karsten Schramm sein Kon-

zept der lebendigen Gastronomie. Allein der Blick von aussen durch die grosszügige Glasfassade in die freundlich erleuchtete Schramm’s Bar lädt zu einem Kaffee, einem Eis oder mehr ein. Innen präsentiert sich die Bar übersichtlich gestaltet und in warmen Holztönen. Lebendig wird der Raum vor allem durch das individuelle Lichtkonzept. Videofähig und mit LEDs bestückt, empfängt das modulare Lichtsystem Cielos den Gast mit Lichtinszenierungen, wie zum Beispiel einem vorbeiziehenden Wolkenhimmel. Eine ursprünglich angedachte Pflanzenwand ergab sich als sehr preisintensiv in der Instandhaltung und Pflege. Auf Vorschlag des österreichischen Innenarchitekten Eder-dp entschieden sich die Bauherren für die innovative Cielos LED-Wand, die ihren Wünschen nach Emotionalität und Dynamik optimal entspricht. Direkt gegenüber dem Eingang positioniert, schafft das lebendige Licht- und Farbspiel der 24 Cielos Lichtkacheln eine Wohlfühlatmosphäre mit Erlebnisfaktor. Für ein stimmiges Gesamtkonzept im Barbereich sorgen ausserdem

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In das Restaurant im 1. Stockwerk gelangt der Gast über einen neu gebauten ellipsenförmigen Aufgang, der puristisch in weiss gehalten ist. Zahlreiche an der Wand aufgehängte Illustrationen, jeweils passend zum Themenabend, sollen die Besucher auf ihrem Weg ins Restaurant einstimmen. Hierzu setzen 54 Zumtobel Tempura LEDStrahler Gang und Bilder gekonnt in Szene. Einzigartig beim Tempura LED-Strahler ist die Möglichkeit zur exakten Einstellung der Farbtemperatur im Bereich von 2700 und 6500 Kelvin. Im Schramm’s können die Tempura LED-Strahler den Gang von warm- bis kaltweiss oder in den verschiedenen RGB-Farben ausleuchten. Dabei ist jede Leuchte über das digitale Steuerungsprogramm DMX einzeln steuerbar und ermöglicht somit eine variantenreiche Lichtkomposition.

Dank der grossen Glasfronten begrüsst das Restaurant Schramm’s seine Gäste schon von Weitem mit einem interessanten Farb- und Lichtspiel, das zum Verweilen einlädt.

die mit LED hinterleuchteten Wandnischen. In RGB-Farben können die – hinter einer verkleideten Holzpaneelwand versteckten – LED-Decoline Lichtbänder den Raum in Rot-, Blau- oder Grün-Tönen dezent akzentuieren. Die Ausschreibung und Umsetzung des Konzeptes erfolgte durch das Planungsbüro Silberbauer.

Im Erlebnisrestaurant wird der Besucher von dem mehr als sieben Meter hohen Raum mit sichtbarem Dachstuhl, dem grossen Glasportal und der angenehmen Lichtstimmung in Staunen versetzt. Das Restaurant bietet spezielle kulinarische Kreationen, die einem festgelegten und immer wieder wechselnden Motto folgen. Eine flexible und dennoch dezente Beleuchtung war hier gewünscht. Die Wahl fiel auf die Zumtobel Anbauleuchte Cardan-Spirit, die sich harmonisch in die historische Architektur einfügt und ein homogenes Deckenbild ergibt.

Die in die Wandnischen eingelassenen LEDDecoline können die Holzpaneelwände dezent in den RGB-Farben hinterleuchten, ohne dass der Besucher die Quelle des Lichts sieht.

Der leichte, transparent wirkende Charakter der Cardan-Spirit Leuchtenrahmen lässt das Strahlerprogramm zudem dezent in den Hintergrund treten und gewährleistet damit ausreichend Platz für die multimedialen Projektionen an den Restaurantwänden. Wer schliesslich Clubatmosphäre und Entspannung sucht, der kann es sich auf der rund 100 Quadratmeter grossen Fläche der Lounge gemütlich machen.

Das freundlich erleuchtete Schramm’s Restaurant präsentiert sich übersichtlich gestaltet. Lebendig wird der Raum vor allem durch das individuelle Lichtkonzept von Zumtobel.

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BELEUCHTUNG/ LED-TECHNOLOGIE

EIN ENERGIESTANDARD SETZT SICH DURCH X

Effiziente Beleuchtungslösungen werden immer wichtiger

Im elften Jahr seines Bestehens entwächst der Minergie-Baustandard seinen Kinderschuhen. Mit strenger Hand wurde er durch seine Entwicklungszeit geleitet. Heute ist man sich weitgehend einig, dass aus dem einstigen Hoffnungsknaben ein ansehnlicher Bursche geworden ist, der sich inzwischen zum Marktleader in der Baustandardisierung gemausert hat. Denn seine Klassenziele – mehr Wohnkomfort bei gleichzeitig verringertem Energieverbrauch – hat er erreicht. Wenn auch nicht jedes Bauvorhaben mit einem Minergie-Zertifikat geadelt wird, so wurde enorm viel angestossen, um bei Neubauten und Gebäudesanierungen zu energieeffizienten Lösungen zu kommen. Heute wird fast jedes Bauvorhaben am Minergie-Standard gemessen. Effizienten Beleuchtungssystemen fällt dabei eine gewichtige Rolle zu. Neuere Studien haben gezeigt, dass etwa 75 Prozent der Bürobeleuchtung immer noch aus veralteten, viel zu viel Strom verbrauchenden Beleuchtungsanlagen bestehen. Wer sich dann noch vor Augen führt, dass die Hälfte des Stromverbrauchs im Büro auf die künstliche Beleuchtung zurückzuführen ist, erkennt schnell die Dimensionen möglicher Einsparungen. Ein starker Partner in Sachen Wirtschaftlichkeit ist der Beleuchtungsspezialist TRILUX, der seit 1912 seine Wurzel im deutschen Arnsberg hat, zu den Top 3-Herstellern in Europa zählt und über Tochtergesellschaften rund um den Globus aktiv ist. Auch in der Schweiz ist das Unternehmen bereits seit rund zwölf Jahren mit einer eigenen Niederlassung vertreten. 22

AEW-Hochhaus Aarau

TRILUX AG (Schweiz) ist seit 2004 Mitglied des Vereins Minergie. Seine Mitglieder verpflichten sich, energieeffiziente Lösungen zu erarbeiten. Damit soll «der rationelle Energieeinsatz und die breite Nutzung erneuerbarer Energien bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität, die Sicherung der Konkurrenzfähigkeit und die Senkung der Umweltbelastung gefördert werden», wie es im Minergie-Reglement heisst.

Bei der Entwicklung neuer TRILUX-Produkte stehen schon seit Langem zwei Punkte ganz oben in den Lastenheften: Lichteffizienz und optimale Lichtlösungen. «Neues Licht» eben, wie die Firmenmaxime lautet. Nur ununterbrochene, intensive Entwicklungsarbeit garantiert dabei die Innovationsführerschaft. Das Produktportfolio umfasst sowohl nach dem Minergie-Standard zertifizierte als auch entsprechend geeignete Leuchten. Die Anzahl der Minergie-gelabelten Systeme wird dabei kontinuierlich erhöht.

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MINERGIE-zertifizierte Leuchte OFFSET Hänge- und Stehleuchte

«In der Gesamtbetrachtung konnte der Stromverbrauch aller unserer Leuchten in den vergangenen 15 Jahren um etwa 50 Prozent reduziert werden», weiss Arno Eversmeyer von TRILUX nicht ohne Stolz zu berichten. Wenn man dann noch die Rolle von Lichtmanagementsystemen, wie sie heute zum Einsatz kommen, in der Gesamtbilanz würdigt, fällt das Einsparpotenzial in der Praxis vor Ort noch höher aus. Als Stichworte seien hier Präsenzmelder und tageslichtabhängige Regelungen genannt, die nicht nur Kosten reduzieren, sondern auch den Komfort wesentlich steigern und die Umwelt schonen. Das AEW-Hochhaus in Aarau ist dafür ein besonders gutes Beispiel. Im Rahmen der Gebäudesanierung wurden 1500 stromsparende TRILUX-Leuchten installiert und in ein Lichtmanagementsystem eingebunden. Das Stromspar-Potenzial des neuen Systems liegt bei stattlichen 80 Prozent im Vergleich zur alten Beleuchtungsanlage. Eines hat die Vergangenheit gezeigt: Ohne die Akzeptanz der Nutzer funktioniert es nicht. Denn nur mit optimalen, auf den jeweiligen Arbeitsplatz abgestimmten Lichtlösungen geht die Rechnung auf. Anderenfalls weicht man der modernen Technik aus und kehrt zur manuellen Steuerung zurück. Das unerwünschte Ergebnis: Dauerlichtbetrieb. Dabei könne eine Beleuchtungsanlage mit einem effektiven Lichtmanagement häufig bis zu 50 Prozent Energie einsparen gegenüber einer Anlage ohne Regeltechnik, so Eversmeyer. Es sollte zudem nicht vergessen werden, dass es die Basiskomponenten einer Leuchte sind, die sie zu einem genügsamen Kostengänger in Sachen Stromverbrauch machen. Effiziente Lichttechnik wird von drei Säulen getragen:

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1. Hohe Lichtausbeute der Lampen. 2. Geringe Verlustleistung der Betriebsgeräte. 3. Hohe Betriebswirkungsgrade der optischen Systeme. Da die Fertigungstiefe bei TRILUX branchenweit überdurchschnittlich gross ist, kann das Unternehmen seine Qualitätsansprüche direkt umsetzen und kontrollieren. Besonders deutlich wird dies bei den optischen Systemen. So wird für die neueste Generation der Filigran-Spiegelraster die von TRILUX entwickelte UXP-Technology® verwendet, die über einen Wirkungsgrad von 98 Prozent verfügt. Transluzente Kunststoff-Optiken mit Innenprismen, wie sie beispielsweise bei Wannen und Abdeckungen aus Plexiglas verwendet werden, erreichen einen beachtlichen Transmissionsgrad von bis zu 80 Prozent. Betrachtet man alle einzelnen Bereiche, so wird eines schnell deutlich: Erst das fein orchestrierte Zusammenspiel aller Systemgruppen führt zu einem überzeugenden Ergebnis in Sachen Energieeffizienz. Und in dieser Disziplin hat TRILUX seine Hausaufgaben gemacht.

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TRILUX AG Bodenäckerstrasse 1, 8957 Spreitenbach Tel. 056 419 66 66, Fax 056 419 66 67 www.trilux.ch, mail@trilux.ch

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BELEUCHTUNG/ LED-TECHNOLOGIE

LED-Leuchtstreifen für Allgemeinbeleuchtung Der neue RibbonStrip Ultra von Trigress Elektro setzt neue Massstäbe bezüglich Helligkeit und Flexibilität. Mit dem doppelseitigen Klebband

wird die ultraflexible Leiterplatte rasch und ohne Werkzeug montiert. Neuartige, hocheffiziente 3-Chip LEDs liefern einen Lichtstrom von über 700 Lumen pro Meter. Damit übertreffen sie die bisherigen RibbonStrips um das Mehrfache. Dieser Lichtstrom ist mehr als ausreichend für viele Beleuchtungsaufgaben. Die Länge beträgt 3 m und kann auf alle 5 cm beliebig gekürzt werden. Die 180 ultrahellen LEDs mit 120° Abstrahlwinkel bieten helle, satte Farben und eine gleichmässige Ausleuchtung. Neben kaltweiss und warmweiss ist der RibbonStrip Ultra auch in den Farben rot, grün, blau und amber erhältlich. Eine identische Helligkeit und Leuchtfarbe wird durch sorgfältige Messungen des Herstellers garantiert. Die Betriebsspannung beträgt 12 VDC und die Leistungsaufnahme liegt bei 25–30 W für 3 m.

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TRIGRESS ELEKTRO AG Postfach, 6341 Baar Tel. 041 560 60 00, Fax 041 560 60 05 www.trigress.ch, info@trigress.ch

Hochwertige LED-Handleuchten ohne Kabel Die neuen Handleuchten von ELBRO mit erschütterungsresistenten, langlebigen LEDs mit geringer Wärmeentwicklung bieten dank kabellosem Akkubetrieb einen flexiblen Einsatz in Handwerk, Hobby und Freizeit. Eine Akkuladung reicht für rund 4 Stunden Leuchtdauer. Die Ladung erfolgt über eines der beiden im Lieferumfang enthaltenen 230 VAC Ladegerät bzw. 12 VDC Auto-Ladegerät. Erhältlich sind die Handleuchten aus schlagfestem Kunststoff mit entweder 60, 90 oder 160 superhellen weissen LEDs sowie in einer Profi-Version aus Metall mit 60 LEDs und 17 LEDs auf der Stirnseite als Taschenlampe. Die Leuchten können mittels integrierten Haltemagnets oder des an der oberen Kappe angebrachten Haltehakens befestigt werden.

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Elbro AG Gewerbestrasse 4, 8162 Steinmaur Tel. 044 854 73 00, Fax 044 854 73 01 www.elbro.com, info@elbro.com

Neue Ampelleuchte Quadro LED TL

Auch wenn man es auf den ersten Blick nicht sieht, wirken auf Kräne gleich mehrere Kräfte. Zum einen das Gewicht, das sie transportieren. Aber auch der Wind, der an der Kranspitze stärker weht als in Bodennähe. Um anzuzeigen, welchen Lasten ein Kran ausgesetzt ist, hat Pfannenberg die neue Quadro LED TL entwickelt. Sie wird verwendet, um Windlast, Traglast, Fernsteuerungsmodus und/oder Überlastsituationen auf allen Arten von Kränen zu signalisieren. Beispielsweise an FahrzeugKränen oder auf Turmkränen. Da die Signale sowohl blinkend als auch als Dauerlicht gesendet werden können, ist eine einzige Leuchte in der Lage, verschiedene Alarmierungssituationen anzuzeigen. Die Quadro LED TL erfüllt die Sicherheits-Standards EN 13000 (mobile Kräne) und EN 14439 (Turmkräne). Mit einem aussergewöhnlichen Gehäuseschutz (IP66, IK08 und UV-geschütztes PC-Gehäuse) und ihrer innovativen LED-Technologie verfügt die Leuchte über eine grosse Helligkeit. Das 24

gewährleistet eine langlebige Verfügbarkeit und den sicheren Betrieb des Kranes. Die Strahlkraft der Quadro LED TL ermöglicht eine kostengünstige Montage am Turmausleger, Überkopf an der Spitze des Krans oder auch an der Steuerkanzel. Die Montage selbst erfolgt über äussere Laschen oder innere Löcher, die den IP-Schutz nicht beeinträchtigen. Sogar über grosse Distanz und bei rauen Wetterbedingungen sind die Signale jederzeit gut sichtbar. Die Vorteile der Quadro LED TL auf einen Blick: • normgerechte Kranausrüstung nach EN 13000 (mobile Kräne) und EN 14439 (Turmkräne) • erhöhte Betriebs- und Abnahmesicherheit • günstige Montage (wegen nicht notwendiger Schleifkontakte) • extrem lange Lebensdauer, auch bei vibrierenden Kränen, wegen neuester LED-Technologie • wartungsfrei – «einbauen und vergessen ...» • schlagfest • UV-beständig • wasser- und staubdicht

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Carl Geisser AG Industriestrasse 7, 8117 Fällanden Tel. 044 806 65 00, Fax 044 806 65 01 www.carlgeisser.ch, info@carlgeisser.ch

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Aura Long Life Lampen beleuchten den Üetlibergtunnel in Zürich

MiniLine Hohe Anforderungen an die Licht- und Sicherheitstechnik stellt die Westumfahrung Zürich mit ihrer grossen Anzahl an einzelnen Spezialbauwerken. In den Durchfahrtszonen der Tunnel sind Aura ULTIMATE Long Life Lampen mit TridonicAtco Vorschaltgeräten in Siteco Leuchten eingesetzt. Aura Long Life Lampen sind mittlerweile in mehr als 90% aller Tunnelanlagen in der Schweiz eingesetzt.

Qualitätsprodukte vereint: Um den Tunnel zu beleuchten, wurden Aura ULTIMATE Lampen in Verbindung mit PCA hp 58W Vorschaltgeräten von TridonicAtco installiert. Das energieeffiziente Vorschaltgerät wurde speziell für die Tunnelbeleuchtung entwickelt und zusammen bietet diese kostengünstige Lösung einen entscheidenden Vorteil: Sie ist störungsfrei. Dank dieser Kombination aus Vorschaltgerät und Aura ULTIMATE Lampen mit 84000 Stunden Lebensdauer kann die Stadt Zürich nunmehr beachtliche Wechsel- und Instandhaltungskosten einsparen. Des weiteren werden Einschränkungen im Tunnelverkehr verhindert, da zwei von drei Lampenwechsel vermieden werden. Dies wiederum kommt auch der Umwelt zugute: weniger Lampenproduktion, Verpackung und Recycling ergibt weniger CO2-Emission. Mit diesen Produkten hat die Stadtgemeinde Zürich die beste Lösung gewählt. Nicht nur für den Autofahrer – optimale Beleuchtung und weniger Störung im Tunnelverkehr – sondern auch finanziell und ökologisch. Projekt: Üetlibergtunnel Zürich, Schweiz, Länge: 8 km (2 x 4 km), Produkte: 25000 Stück Aura Ultimate 58W Lampen. Referenz: Stadtgemeinde Zürich

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TridonicAtco Schweiz AG 8755 Ennenda Tel. 055 645 47 47, Fax 055 645 47 00 www.tridonicatco.ch, marketing.schweiz@tridonicatco.com

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Auf kleinstem Raum genügend Platz – haben Video-Innensprechstellen und Videomodule der neuen Serie MiniLine. Die Kleinausführungen im Schalterformat und das edle Design begeistern Bauherr, Architekt und Innengestalter. Modernste Technik macht es möglich – die Kleinen bieten was die Grossen können. Brillantes Farbbild, klare Verständigung und griffige Bedientasten lassen keine Wünsche offen.

René Koch AG 8804 Au/Wädenswil 044 782 6000 044 782 6001 Fax info@kochag.ch www.kochag.ch

sehen hören sprechen voir entendre parler

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BELEUCHTUNG/ LED-TECHNOLOGIE

Neue 10 W LED Maxi-Spots für 230 V Die neuen, starken 10 W LED Maxi-Spots sind nun für GU10 und E27 Fassungen erhältlich. Neueste LED-Chips und Treibertechnik erlauben

einen Lichtstrom von 450 Lumen. Damit überbieten sie locker 35 W Halogenlampen und 40 W Glühlampen. Die Maxi-Spots eignen sich für alle offenen Leuchten, die einen Luftaustausch mit der Umgebung ermöglichen. Der grosse Aluminium Kühlkörper gewährleistet tiefstmögliche LED-Chip Temperaturen. Die Lebensdauer beträgt dadurch 50000 h. Durch die strenge Auswahl der LEDs wird ein konstantes Warmweiss von 3200–3500 K garantiert. Die Maxi-Spots sind mit den Abstrahlwinkeln 43°, 60°, 80° und 120° erhältlich. Die Variante mit 120° Abstrahlwinkel bietet einen besonders fein auslaufenden Lichtkegel.

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Ins rechte Licht gerückt: Drastische Kosten- und Energieeinsparung durch Strassenbeleuchtung von TridonicAtco Die Umwelt schützen, das Gemeindebudget entlasten und von der neuesten Technik profitieren – drei Pluspunkte, die für die Erneuerung von Strassenbeleuchtungen sprechen. Das Beispiel der Gemeinde Rednitzhembach zeigt, wie es geht. Dieser Ort ist eine moderne, über 7000 Einwohner zählende Gemeinde mit einer zeitgemässen, attraktiven Innenstadt. Gleichzeitig mit der Stadtkernerneuerung wurde auch die teilweise mehr als 25 Jahre alte Strassenbeleuchtung nach einem Konzept der N-ERGIE AG, des Energieversorgers der Kommune, modernisiert. Das bedeutete, alte Quecksilber-Hochdrucklampen durch moderne Natriumdampf-Hochdrucklampen zu ersetzen, um den Energieverbrauch entscheidend zu senken. Strassenbeleuchtungen sind sehr langlebig, die Auswahl hat deutlichen Einfluss auf das Gemeindebudget: Mit einem falschen Leuchtmittel wird Geld verschenkt. Mit Hilfe innovativer Lichttechnik von TridonicAtco realisierte Rednitzhembach ein neues Beleuchtungskonzept, das bei Energieeffizienz und Kosteneinsparung kaum zu schlagen ist. Die N-ERGIE AG startete mit einer Bestandsaufnahme: 510 von 577 Leuchten konnten von 80 W Quecksilberdampf auf 50 W Natriumdampflampen umgerüstet werden. Für Rednitzhembach bedeutet das, dass die Kommune jedes Jahr 77000 kWh an Strom einspart. Zusätzlich sinkt die CO2-Emission jährlich um 43000 t. Die Amortisationszeit liegt bei den momentanen Strompreisen bei nur vier Jahren! Möglich machten diese schnelle Amortisation und die kurze Bauzeit von nur zwei Monaten die einzigartige Lösung von TridonicAtco: ein Zündgerät mit Zusatzimpedanz. Bei einer herkömmlichen Umrüstung auf effizientere Leuchtmittel muss das Vorschaltgerät angepasst sowie zusätzlich ein neues Zündgerät installiert werden. TridonicAtco bietet stattdessen Effizienz pur: Statt eines Komplettumbaus der

TRIGRESS ELEKTRO AG Postfach, 6341 Baar Tel. 041 560 60 00, Fax 041 560 60 05 www.trigress.ch, info@trigress.ch

Leuchten erfolgt die Umrüstung mit nur einem einzigen zusätzlichen Bauteil! Dieses Modul nimmt die Anpassung des bestehenden Vorschaltgerätes an die Anforderungen der neuen Natriumdampf-Hochdrucklampen vor, das bestehende Vorschaltgerät verbleibt in der Leuchte – das reduziert die Umrüstkosten drastisch. Die Energieeinsparungen fallen auf Grund der höheren Effizienz der Natriumdampf-Hochdrucklampe mit bis zu 150 lm/W Lichtausbeute gegenüber der Quecksilberdampf- Hochdrucklampe mit nur 60 lm/W sehr deutlich aus. Ersetzt man beispielsweise eine 125-W-Quecksilberlampe durch eine 70-WNatriumdampflampe, so bedeutet dies bei gleicher Lichtleistung eine um 44 Prozent verringerte Energieaufnahme – eine bemerkenswerte Energieeinsparung! Der Ersatz von Quecksilberdampf-Hochdrucklampen durch Natriumdampf-Hochdrucklampen in Kombination mit TridonicAtco-Zündgeräten mit Zusatzimpedanz bietet einen unschlagbar effizienten Weg, um Beleuchtungsanlagen technisch aktuell zu halten sowie umwelt- und budgetschonend zu betreiben.

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Effiziente LED-Decken-Einbauspots Die neuen 9-W-Decken-Einbauspots glänzen nicht nur mit starkem Licht, sondern ebenso durch ihre saubere Verarbeitung. Die Spots sind wahlweise für festen oder schwenkbaren Einbau. Beide Varianten sind ausserdem mit verschiedenen Abstrahlwinkeln erhältlich. Die LED-Chips stammen vom Weltführer Cree und ermöglichen eine Lichtausbeute von mehr als 50 Lumen/Watt. Bei der Entwicklung wurde nicht nur auf die hohe Lichtleistung Wert gelegt, sondern ebenso auf die naturgetreue Farbwiedergabe. Der grosse Kühlkörper hält die Betriebstemperatur tief. Das passende Netzteil ist bereits vormontiert und gehört zum Lieferumfang. Das Gehäuse besteht aus lackiertem Aluminium.

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Noch mehr Leistung und Wirtschaftlichkeit Kombiniert mit den schon bewährten Eigenschaften der TridonicAtcoLED ermöglichen die neuen Module ideale aufgabenspezifische LEDLichtlösungen in Weiss und in Farbe. Downlights, Spotlights, Tischleuchten oder Linearleuchten – die TALEXXeos der 3. Generation eignen sich besonders gut für effektive Leuchtenlösungen bei gleichzeitig sparsamen Betrieb. Die neuen TALEXXeos bieten eine höhere Lichtleistung und eine bessere Lichtausbeute – die vier neuen Hochleistungs-LED-Module weisen gegenüber den Vorgängerversionen um bis zu 250 Lumen mehr auf. Ebenso stieg die Lichtausbeute für diese LED-Bausteine von 55 auf 65 lm/W. Die neuen lichtstarken LED-Module bieten eine hohe Effizienz, enge Weisslichttoleranzen und mit dem Betriebsstrom von bis zu 700 mA eine deutlich erhöhte Wirtschaftlichkeit – das alles verpackt in einer sehr kleinen Baugrösse, ideal für den Einbau in zeitgemässe Leuchten. Für anspruchsvolle Signage-Anwendungen gibt es bei TridonicAtco zudem eine neue Generation TALEXXchain mit den Bezeichnungen IP und SR. Die LED-Ketten zeichnen sich durch besondere Robustheit und damit noch mehr Einsatzmöglichkeiten aus. Sie sind resistent gegenüber Berührung, Erschütterung und in der IP-Version sind sie auch gegen Wasser geschützt. Eine weitere Verbesserung ist der erhöhte Licht-Output. Bei der TALEXXchain SR, die jetzt mit einer Zugentlastung versehen ist, gibt es bis zu 150 Prozent, bei der TALEXXchain IP bis zu 130 Prozent mehr Licht-Output. Auch die Installation der Ketten wird nun noch flexibler. Dafür sorgen ausser der Zugentlastung Befestigungslaschen für Metallschrauben oder das mitgelieferte Klebeband an der Rückseite. Diese verbesserten Montagemöglichkeiten vereinfachen die Montage auch auf Holz. Die TALEXX-Ketten der neuen SR- und IP-Serie bieten zudem einen fortschrittlichen Aufbau der Leiterplatten, der zu optimalen

thermischen Eigenschaften und damit verbesserter Selbstkühlung führt. Die verwendeten Verkapselungsmaterialien ermöglichen durch geringere Vergilbung höhere Leuchtdichten bei gleichzeitig hervorragender Lichtstromstabilität. Die neue TALEXXchain SR gibt es ab sofort, die Version IP kommt im Sommer. Die unterschiedlichen TALEXX-Module werden ergänzt durch speziell abgestimmte Betriebsgeräte wie Konverter, Verstärker und Sequenzer, die einen idealen Betrieb sicherstellen. Abgerundet wird das TALEXX-Sortiment durch hochwertiges Zubehör: Montage- und Kühlprofile, Kunststoffabdeckungen mit transparenter, diffuser und semidiffuser Lichtabstrahlung sowie unterschiedliche Linsensysteme zählen dazu. Mit diesem breiten Angebot sind Lösungen für viele unterschiedliche Anforderungen möglich.

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TridonicAtco Schweiz AG 8755 Ennenda Tel. 055 645 47 47, Fax 055 645 47 00 www.tridonicatco.ch, marketing.schweiz@tridonicatco.com

Können schöne Dinge noch schöner werden, wenn es dunkel ist? Die TRILUX Lumena 150.

Jede Leuchte von TRILUX ist mehr als einfach nur Licht. Zum Beispiel die TRILUX Lumena 150: Dank hoher Flexibilität und variabler Bestückungsmöglichkeiten taucht sie nachts Fassaden, Plätze oder Firmenschilder in faszinierendes Licht. Das Resultat: perfekt ausgeleuchtete Details bei Nacht. Und die Erkenntnis, dass manches Schöne bei Nacht mitunter heller strahlt als am Tag. www.trilux.ch

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ELEKTROINSTALLATIONEN/ ENERGIE

ÜBERGANGSDÜBEL FÜR KRFG-ROHRE X

Das Einlegen mit KRFG-Rohren ist kontinuierlich im Vormarsch.

Lampendübel für KRFG-Rohre UP-Abzweigdose für KRFG-Rohre

Einbaugehäuse für Leuchten und Lautsprecher HaloX für KRFG-Rohre

Diesem Umstand hat AGRO Rechnung getragen und bereits eine UP-Abzweigdose und einen Lampendübel sowie HaloX-O, das Beton-Einbaugehäuse für NV- und HVEinbauleuchten und Lautsprecher mit speziellen Rohreinführungen für KRFG-Rohre, auf dem Markt gebracht. Die Produktfamilie erhält ein weiteres Mitglied: Neu ist auch ein Übergangsdübel für KRFG-Rohre erhältlich. • Sowohl die eingelegten KRFG-Rohre als auch die starren Aufputz-Rohre können in den Grössen M20 und M25 in die selben Einführungsöffnungen eingeführt werden. Es wird somit für beide Rohrgrössen nur ein einziges Produkt benötigt! • Mit dem neuen Übergangsdübel kann das Einlegen mit KRFG-Rohren noch schneller erfolgen. Die Rohre werden einfach in die dafür vorgesehenen Kombi-Einführungen eingesteckt und halten ausreissfest.

Übergangsdübel für KRFG-Rohre

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• Eine Aufputz-Installation mit KIR/KRHoder Alu-Rohren ist für M20 und M25 Rohre ohne zusätzlichen Aufwand möglich. Die Rohre können einfach in die dafür vorgesehene Einführung eingestossen werden.

• Der Rohr-Einführungswinkel 35° ist für schwere Armierung optimiert. Die Einführung kommt über den Armierungseisen zu liegen. • Auch der neue Übergangsdübel für KRFG-Rohre verfügt über die bewährten Sollbruchstellen für die Nägel. So werden bereits beim Ausschalen die Nägel entfernt. Ein weiterer Arbeitsgang entfällt. Mit dem neuen Übergangsdübel wird unser Angebot für das Einlegen mit KRFG-Rohren vervollständigt. UP-Abzweigdose, Lampendübel, Beton-Einbaugehäuse für NV- und HV-Einbauleuchten und Lautsprecher und Übergangsdübel mit Kombi-Einführungen für Rohre M20/M25 sind beim Elektro-Grossisten ab Lager erhältlich.

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AGRO AG Korbackerweg 7, 5502 Hunzenschwil Tel. 062 889 47 47, Fax 062 889 47 50 www.agro.ch, info@agro.ch

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jahre ans anni

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Feller spricht DALI WELTNEUHEIT PIRIOS DALI pirios DALI ist der weltweit erste Bewegungsmelder mit aktiver DALI-Schnittstelle. Für bis zu 25 DALI-Geräte kann so direkt die Busspannung zur Verfügung gestellt werden. Ein sehr einfacher Anschluss sowie eine kostensparende Konfiguration sind das überzeugende Resultat. Alle Steuergeräte für die im Broadcast-System betriebenen Leuchten kommen ohne Programmierung aus und schalten, bzw. dimmen gemeinsam. Natürlich verfügen auch die neuen pirios DALI-Geräte über die vorteilhaften pirios-Funktionen wie Ausschaltvorwarnung und Grundbeleuchtung.

SORTIMENTSERGÄNZUNG ZEPTRION DALI Gleichzeitig lanciert Feller im zeptrion-System die DALI-Hauptstelle, welche ebenfalls bis maximum 25 DALI-Vorschaltgeräte oder -Trafos direkt ansteuert. Die bewährten zeptrion-Anwendungen wie Infrarot-Fernbedienung, Zentral-, Gruppen- und Szenenfunktion oder Zeitschaltuhr-Steuerung sind somit jetzt auch für DALI-Leuchten jederzeit möglich.

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ELEKTROINSTALLATIONEN/ ENERGIE

Tel. 055 / 415 66 15 Fax 055 / 415 66 10 Churerstr. 168, 8808 Pfäffikon SZ e-mail: astrel@swissonline.ch

Die flexible Lösung für den Trockenbau

Wärmeleitfolien

BKIS Brüstungskanal für Leichtbauwände Die Trockenbauweise ermöglicht beim Innenausbau von Büro- und Gewerbebauten eine flexible Raumaufteilung und lässt sich dabei schnell und kostengünstig anpassen. Der wandintegrierte BKIS Brüstungskanal aus Stahlblech von Tehalit bietet die Elektroinstallation dazu, die leicht und rasch zu montieren ist!

Fakt ist: • wärmeleitende und elektrisch ISO 9001:2000 isolierende Folien • diverse Materialien wie Silikon-Elastomere, Gel- und Schaumfolien, Polyimide etc., auch selbstklebend • umfangreiches Standardprogramm an Zuschnitten, Bändern, Platten, Schläuchen und Kappen • kundenspezifische Formen und Anfertigungen

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Leicht zu integrieren und installieren Der neue BKIS Brüstungskanal wurde speziell für den flächenbündigen Einbau in Ständerwänden entwickelt. Die Kanalfront ragt lediglich wenige Millimeter in den Raum hinein. In den Standardfarben Reinweiss und Anthrazit, verzinkt oder auf Wunsch auch in allen RAL-Farben, passt er sich jedem Raumdesign perfekt an. So einfach ging’s im Trockenbau noch nie: Durch das umfangreiche Formteileprogramm erreichen Sie jeden Winkel im Raum im Handumdrehen. Der BKIS Brüstungskanal lässt sich je nach räumlicher Anforderung horizontal oder vertikal verlegen. Der optimierte Montageablauf und die klare Gewerketrennung sorgen für deutlich weniger Abstimmungsbedarf. So erreichen Sie deutlich schneller das Ziel! Keiner ist flexibler: Der neue BKIS Brüstungskanal macht die Elektroinstallation in neuen und bestehenden Ständerwänden so anpassungsfähig wie nie zuvor. Alle Energie- und Datenanschlüsse lassen sich beliebig versetzen, verändern oder nachträglich einbauen. Auch zeitlich bleiben Sie flexibel. Zur Installation in bestehende Wände sägen Sie einfach einen Spalt aus und setzen den BKIS ein. Die neue Broschüre «BKIS Brüstungskanal für Leichtbauwände» präsentiert ausführlich die unendlichen Möglichkeiten dieses wendigen Kanalsystems.

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Hager Tehalit AG Ittigen-Bern Tel. 031 925 30 00, Fax 031 925 30 05 Rümlang Tel. 044 817 71 71, Fax 044 817 71 75 www.hager-tehalit.ch, www.tebis.ch, infoch@hager.com

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ELEKTROINSTALLATIONEN/ ENERGIE

Funkgong-Serie MISTRAL

Die MISTRAL-Funkgong-Serie hat seit Ihrer Markteinführung im Jahr 2003 durch die kompromisslose Qualität und anspruchsvolle Technik die Herzen der Elektriker erobert. Mit dem neuen MISTRAL 600 und der nochmals optimierten Funktechnik mit bis 500 m Reichweite wird es echte Liebe … Dafür sorgt alleine schon der neu gestaltete Sender: Seine enorme mechanische Stabilität, die auch dem Schutz vor Vandalismus dient, wird durch die filigrane Linienführung elegant unterstützt. Speziell das neue Wasser-Dichtungskonzept sorgt dafür, dass selbst bei extremen Regengüssen oder Temperaturunterschieden immer eine sichere Funktion gegeben ist. Auch kleinste Details wie die nicht aushebelbare Taste oder die verdeckt eingebauten, aber dennoch von vorne zugänglichen Edelstahl-Inbus-Gehäuseschrauben überzeugen in jeder Hinsicht. Und das Design hört nicht schon beim Sender auf: Die Möbelund Einrichtungswelt bringt immer schneller und schneller neue Trends hervor: Egal was kommt – der Funkgong-Empfänger passt sich an. Mit den vielen mitgelieferten Motiv-Einlegern und dem klaren Design passt er in jedes Wohnraum-Ambiente. Und wenn das nicht reicht, greift man einfach zum Fotoalbum … Bei den neuen polyphonen Klingeltönen staunen nicht nur Handy-Freaks. Mit dem bewährten «System easyTIP» lassen sich schnell und einfach die Lieblings-Melodien auswählen. Es geht aber noch auffälliger: Durch die neuen, superhellen und abwechselnd blinkenden LEDs bleibt kein Besucher oder Kunde unbemerkt vor der Türe stehen. Die LEDs zeigen diesen Status an, indem sie regelmässig blinken. Die LowBatt-Funktion warnt rechtzeitig vor leeren Batterien. Aber keine Sorge, bis dahin wird es mindestens 5 Jahre dauern. Der neue Power-Sender PSE 04.0 ist auch für Riesen-Grundstücke bestens geeignet. Er funktioniert überall – garantiert. Und trotz der hohen Reichweite (500 m) mit minimalen und gesundheitlich völlig unbedenklichen Sendeleistungen. Und selbstverständlich sind alle Geräte quartzstabilisiert und arbeiten im neuen und störungsfreien 868-MHzBereich. Es geht aber auch unendlich weit – denn jeder Funkgong der Serie MISTRAL 600 oder MISTRAL 300M verfügt über den zum Patent angemeldeten Distanzultiplikator. Eine spezielle elektronische Schaltung ermöglicht das «Aneinanderketten» mehrerer Sender-EmpfängerKombinationen, so dass beliebig grosse und komplexe Funknetzwerke aufgebaut werden können. Die Funkgongs gibt es neben der Version mit Motiv-Einlegern auch in vielen weiteren Designs. Ganz neu ist die anthrazitfarbene Produktlinie. Durch deren edle Metallic-Lackierung wird der oft unbeachtete Türgong zum echten Ausstattungsobjekt.

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Gemeinsam Modulare Installationsgeräte E210

die Zukunft gestalten

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Die neuen modularen Installationsgeräte von ABB garantieren eine moderne und innovative Produktreihe. Bestechend sind die langlebigen und wartungsfreien LEDs, die leichte Handhabung und die hohe Qualität. Dank der schlanken Linie mit 9 mm Baubreite erweisen sie sich als wahre Platzsparer. Der Einsatz der modularen Installationsgeräte-Reihe E210 mit Schalter, Taster und Leuchtmelder erlauben die Schaltung, Steuerung und/oder Signalisierung elektrischer Verbraucher von einer zentralen Stelle aus. Die MĂśglichkeit, Schaltstellungen zu signalisieren, gewährleistet ein einfaches Erkennen der aktuellen Betriebszustände und ergibt einen optimalen Ăœberblick. Insgesamt stehen fĂźnf verschiedene LED-Farben zur VerfĂźgung. Bei den Anschlussklemmen ist ein Unterklemmschutz integriert, um einen sicheren und optimalen Anschlusskomfort zu garantieren. Die neuen Geräte entsprechen dem aktuellen ABB Design und sind auch im SMISSLINE Sortiment kombinierbar. Der Einsatzbereich der E210-Reihe ist flexibel und vielseitig – von Einfamilienhäusern bis hin zu industriellen Anlagen. Sämtliche Produkte finden Sie in unserem Katalog ÂŤElektro-GebäudetechnikÂť 2009/2010 (ab Anfang August verfĂźgbar) oder ab sofort bei Ihrem bevorzugten Elektro-Grossisten.

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ABB Schweiz AG, Normelec Brown Boveri Platz 3, 5400 Baden Tel. 058 586 00 00, Fax 058 586 06 01 www.abb.ch, www.normelec.ch

Kallysto Schalter und Steckdosen

A Anpassung dder LLeitungseinfßhrungen it i fßh dder A Aufputz-Gehäuse f t G hä Hager hat die Kallysto Gehäuse (Gr. I hoch 54 mm und niedrig 39 mm, Gr. I+I hoch 54 mm) so ßberarbeitet, dass der Elektroinstallateur sie leichter installieren kann. Neu kÜnnen die Leitungseinfßhrungs-Vorprägungen von Hand ausgebrochen werden! Die Zeitersparnis ist beachtlich, da der Ausschnitt ohne jegliches Werkzeug einfach und sauber gelingt. Diese praktische Neuheit ist auf dem Schweizer Markt eine Hager-Exklusivität! Die Stßtzpunkte der Befestigungsplatte und das Schnellverschluss-System erleichtern die Installation von Kallysto & Basico Modulen. Zudem sind die Kallysto und Basico Schalter und Steckdosen aus umweltfreundlichem Duroplast. Sie sind leicht zu reinigen, kratz- und hitzeresistent. Auch nach Jahren verfärben sich die Oberflächen nicht. Natßrlich gibt es diese in allen Farbnuancen von Kallysto und Basico. Dank der speziellen Materialbeschaffenheit mit antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften sind die Schalter Kallysto in Ultraweiss besonders geeignet fßr Üffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen und Sanitäranlagen.

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Hager Tehalit AG Ittigen-Bern Tel. 031 925 30 00, Fax 031 925 30 05 RĂźmlang Tel. 044 817 71 71, Fax 044 817 71 75 www.hager-tehalit.ch, www.tebis.ch, infoch@hager.com

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ELEKTROINSTALLATIONEN/ ENERGIE

Der neue Volta Unterputz-Kleinverteiler von Hager 30% mehr Verdrahtungsraum für eine schnellere Montage Im Wohn- wie im Zweckbau sind die Volta Kleinverteiler die beste Wahl für die Unterputz-, Hohlwand- oder Aufputzmontage. Das neue UP-Modell weist eine Menge von Vorteilen auf: mehr Verdrahtungsraum, grösserer Leitungseinführungsbereich, robuster Putzschutz, serienmässig integrierte Wasserwaage und vieles mehr. Mit den neuen Unterputz- und HohlwandVersionen präsentiert Hager die Nachfolge des langjährigen Bestsellers. Wie schon sein Vorgänger überzeugt auch der neue Volta mit praxisorientierten Vorteilen. Das Ziel ist, dem Elektroinstallateur die Arbeit spürbar zu erleichtern. Sowohl die Hohlwand- als auch die Unterputz-Version bieten jetzt satte 30% mehr Verdrahtungsraum. Dafür haben sich die Entwickler ebenso einfache wie wirkungsvolle Lösungen einfallen lassen: Beim neuen Volta ist der Klemmenträger der innovativen QuickConnect-Klemmen im Schieber integriert. Dadurch und durch die neu geformte Abdeckung entsteht mehr Raum für die Verdrahtung. Für eine erleichterte Rohreinführung oben und unten sind die Leitungseinführungsbereiche mit Vorprägungen ausgeführt, die sich noch leichter ausbrechen lassen. Ausserdem wurde der Leitungseinführungsbereich von 32 auf 40 mm vergrössert. Darüber hinaus runden zahlreiche Detailverbesserungen den innovativen Charakter des neuen Volta ab: Der als Zubehör erhältliche Putzschutz besteht aus robustem Kunststoff. Bei den Ausführungen mit zwei und mehr Reihen liegt eine Halteklammer mit integriertem Visitenkartenhalter für die Befestigung von Stromlaufplänen in der Tür bei. Ausserdem lässt sich bei der Hohlwand-Ausführung der Wandausschnitt leichter anzeichnen: Der zweireihige Volta

Dafür hat Hager die Anzahl der entsprechenden Hilfs-Markierungen am Mauerkasten vergrössert und zusätzliche Markierungen am Schieber angebracht. Die serienmässig integrierte Wasserwaage hilft beim exakten Ausrichten des Verteilers. Auch auf die einfache und sichere Handhabung der Hohlwandanker hat Hager ein besonderes Augenmerk gerichtet. Nun sind sie unverlierbar und nachjustierbar. Einmal mehr konzentriert der Volta von Hager alle Vorteile, die Sie sich von einem modernen Kleinverteiler wünschen, und vielleicht sogar mehr!

Besser LANmessen! Mit den drei Stufen, Verifizierung, Qualifizierung und Zertifizierung von Fluke networks Messgeräten. Besuchen Sie unseren Workshop UKV-Messtechnik.

Der vierreihige Volta

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Messen Sie besser!

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MESSTECHNIK/ SENSORIK

KOMPENSATIONSWANDLER MIT FLUXGATE TECHNOLOGIE X

Der Markt der Leistungselektronik unterliegt ständigen Veränderungen, mit dem Ziel durch neue Technologien eine bessere Performance zu erreichen. Um Applikationen mit gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, muss auch die Strommessung das bestmögliche Ergebnis liefern. Nur so kann sich das fertige Produkt von anderen abheben.

Um diesen neuen Herausforderungen Rechnung tragen zu können, war die Hall Effekt Technologie nicht mehr die bevorzugte Lösung. Diese Entscheidung trafen die Entwicklungsingenieure bei LEM, obwohl die Kombination ASIC und Kompensationswandler bei der LTS Familie eine hervorragende Performance in Bezug auf Genauigkeit bei gleichzeitig geringer Baugrösse vorweisen kann. Man entschied sich für die Fluxgate Technologie, um zwei angestrebte Ziele zu verbinden: Verbesserung der Genauigkeit bei gleichzeitig attraktivem Preis. LEM brachte in der Vergangenheit bereits verschiedene Fluxgate Technologien zum Einsatz. Nun stellte sich die Frage nach dem besten Kompromiss zwischen Preis, Baugrösse und Performance eines neuen Produktes. P Mit der Vorgabe, typische Anforderungen M iindustrieller Applikationen zu erfüllen, konzzentrierte man sich auf Kriterien wie Isolation und mechanische Abmessungen. u Auch wenn es kaum für möglich gehalten A wurde, ist es LEM gelungen, die Baugrösse w ssignifikant zu verringern. Die Isolationseigen-

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schaften erfüllen industrielle Standards, ohne dass spezielle konstruktive Massnahmen erforderlich sind. D.h. die Nennisolationsspannung beträgt 1000 VRMS (Einfache Isolation gemäss EN 50178, Überspannungskategorie OV 3, Verunreinigungsgrad PD2).

Die CAS/CASR/CKSR Modelle wurden speziell entwickelt, um den technischen Fortschritt von Antrieben und Umrichtern in industrieller Umgebung zu unterstützen und eine bessere Performance zu ermöglichen. Im Einzelnen: • Einfluss auf das Gleichtaktverhalten • Thermische Drift (Offset und Verstärkung) • Genauigkeit (über den gesamten Temperaturbereich) • Ansprechzeit • Isolation • Baugrösse

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MESSTECHNIK/ SENSORIK

MULTIFUNKTIONALER PRIMÄRKREIS Die drei U-förmigen Primärbügel der CAS/ CASR bieten dem Entwickler eine hohe Flexibilität, den Messbereich des Wandlers optimal an die Erfordernisse seiner Applikation anzupassen. Variante 1

Variante 2

Als Beispiel CASR 25-NP : IPN (IPMAX ) = 25 A (85 A max)

IPN /3 (IPMAX /3) = 8.33 A (28.33 A max)

Die Parallelschaltung der U-förmigen Primärbügel (Variante 1) erlauben es dem Anwender den grösstmöglichen Primärstrom zu messen.

wurde ein ausreichender Abstand zwischen den stromführenden Leitern (in Abhängigkeit zu der Potenzialdifferenz der beiden Phasen) dimensioniert.

Variante 2 zeigt eine Reihenschaltung und ermöglicht die Reduzierung des Messbereichs um den Faktor 3. Gleichzeitig erhöht sich die Genauigkeit um das Dreifache bei geringen Strömen. Das gleiche Prinzip gilt für CKSR bei der Verwendung von vier U-förmigen Primärbügeln.

GENAUIGKEIT Durch den Einsatz der Fluxgate Kompensationswandler Technologie war es möglich, eine Genauigkeit zu erzielen, die mit der traditionellen Halleffekt Technologie (trotz Verwendung eines speziellen ASICs) nicht realisierbar gewesen wäre. Einige Applikationen erfordern eine höhere Genauigkeit insbesondere in Bezug auf Offset und Temperaturdrift. Der Einsatz der Fluxgate Kompensationswandler Technologie machte eine signifikante Verbesserung folgender Parameter möglich: • Offset bei +25 °C • Offsetdrift • Verstärkungsdrift

Die CKSR Modelle bieten höhere Isolationseigenschaften auf Grund ihrer mechanischen Konstruktion Dank des anderen Layouts der CKSR erreichen sie eine höhere Luft- und Kriechstrecke. Dies ist von Vorteil, wenn in einer Applikation eine höhere Bemessungsspannung gefordert wird. Die Luft- und Kriechstrecke der CKSR Modelle beträgt 8,2 mm (interner Abstand).

Die Differenzstrommessung ist mit Spezialversionen von CAS, CASR und CKSR (Fig. oben rechts) ebenfalls möglich. Diese Versionen sind auf Nachfrage erhältlich. Der gemessene Strom ist die Differenz zwischen I1 und I2. Um die erforderliche Isolation (Luft- und Kriechstrecke) zu gewährleisten,

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CAS/CASR/CKSR Modelle erzielen eine Genauigkeit von 0,8% von IPN bei +25 °C und die folgenden Werte unabhängig vom jeweiligen Typ bei +85 °C: CAS: 2.5 bis 3% von I PN CASR: 1.2 bis 1.8% von I PN CKSR: 1.2 bis 1.8% von I PN Die CAS/CASR/CKSR Wandlerserien arbeiten mit einer Versorgungsspannung von +5 V und decken einen Messbereich von 6 bis 50 ARMS ab. Diese Versorgungsspannung ist in der Leistungselektronik weit verbreitet und wird unter anderem für verschiedene μ-Prozessoren, DSPs oder ADCs benötigt. Die Wandler bieten eine analoge Ausgangsspannung im Bereich der Referenzspannung. Diese interne Referenzspannung beträgt 2,5 V, plus einer im jeweiligen Datenblatt angegebenen Toleranz, was genau der Hälfte der Versorgungsspannung entspricht. Die Ausgangsspannung von 2,5 V, wenn

kein Primärstrom fliesst, kann somit als virtuelle Nulllinie festgelegt werden. HERVORRAGENDE PERFORMANCE • Beste Genauigkeit im gesamten Temperaturbereich (geringe Temperaturdrift von Offset und Verstärkung) • Kompakte Bauform: CAS/CASR/CKSR sind die kleinsten auf dem Markt befindlichen Wandler ihrer Klasse (bis zu einem Nennstrom von 50 ARMS) • Sehr gutes Verhalten bei hohem du/dt • Grosse Flexibilität für spezielle Kundenanforderungen (Mehrbereichskonfiguration bei: 6, 15, 25 und 50 ARMS) • Höhere Luft- und Kriechstrecken bei CKSR Modellen für höhere Isolation • Bietet die gleiche Performance auch bei kleinen Strömen von z.B. 1,5 ARMS mit dem CKSR 6-NP Modell • Auch in rauer Umgebung bei hoher Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit hohen Temperaturen einsetzbar

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Simpex Electronic AG Binzackerstrasse 33, 8622 Wetzikon Tel. 044 931 10 30, Fax 044 931 10 31 www.simpex.ch, contact@simpex.ch

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MESSTECHNIK/ SENSORIK

Der richtige Weg zur Sicherheit

PR electronics stellt eine innovative Serie von Geräten für Ex- und SIL 2-Anwendungen vor Mit nur sechs verschiedenen Ex-Gerätetypen deckt die 9000-Serie alle üblichen Ex-Anwendungen ab, unabhängig davon, ob es sich um analoge, Temperatur-, digitale oder HART®-Signale handelt. Diese neuen Schnittstellen können im sicheren Bereich oder in der Zone 2/Div. 2 eingesetzt werden und haben die folgenden Ex-Zulassungen: IECEx, ATEX, FM und GOST Ex. Unsere neue Serie 9000 macht es einfacher und kostengünstiger, hohe Sicherheit in gefährlichen Prozessen zu erreichen. Beides: Gürtel und Hosenträger Die Ex-Serie wurde gemäss IEC 61508 entwickelt mit Hinblick darauf, das höchstmögliche Mass an funktionaler Sicherheit zu erreichen. Als Beweis für die Zuverlässigkeit sind die Geräte auf Basis eines «Full Assessments» SIL 2 (Safety Integrity Level 2) zertifiziert. Die Zertifizierung über Full Assessment ist das anspruchsvollste Verfahren, wenn es um die Dokumentation der funktionalen Sicherheit geht. Drei Fliegen mit einer Klappe: das POWERRAIL-System Einfache Montage, Ein Minimum an Verdrahtung, Überwachung der Geräte (Sammelstörmeldung) Ein Klick ist alles, was für die Montage der Ex-Schnittstellen auf einer Stromschiene – einer massgeschneiderten DIN-Schiene – nötig ist,

Ethernet/IP-Tester mit neuer Software

aber alle Geräte der 9000-Serie können natürlich auch auf einer herkömmlichen DIN-Schiene montiert und an eine separate 24 VDC Versorgung angeschlossen werden. Die neue Serie umfasst ein universelles Netzteil mit 24 VDC Versorgungsspannung im Ausgang und einem Spannungs-Kontroll-Modul (9410) zur Versorgung der Ex-Schnittstellen über das Powerrail-System. Das 9410 bietet weiterhin die Möglichkeit der redundanten Versorgung. Das Spannungs-Kontroll-Modul empfängt die Alarmmeldung der einzelnen Geräte über die Stromschiene. Jedes Gerät ist mit einem Überwachungs-Relais ausgestattet, welches einen Alarm im Fall eines Fehlers in der Versorgung, Sensor, Loop oder Hardware auf die Sammelmeldeschiene schaltet. Das abnehmbare Frontdisplay 4501 bietet Ihnen: • Einfache Konfiguration innerhalb kürzester Zeit • Schnelles Kopieren der Konfiguration • Anzeige der Prozessdaten und Gerätestatus • Passwortschutz Die Konfiguration der programmierbaren Ex-Schnittstellen erfolgt schnell und einfach über das Frontdisplay, welches den Anwender mittels eines scrollenden Hilfetextes in sieben Sprachen durch das Menü führt. Die Programmierung wird über Tasten auf dem Frontdisplay vorgenommen. Dadurch ist der Anwender völlig unabhängig von PC, DIPSchaltern und Jumpern. Mit dem Display können Sie die Konfiguration problemlos von einem Gerät auf ein anderes des gleichen Typs kopieren. Während des Betriebs zeigt das Display die Prozessdaten, den Gerätestatus sowie Hinweise, wie z.B. Sensorfehler und Eingangsignale ausserhalb der Messbereiche. Zuverlässige und intelligente Signalverarbeitung Die Geräte dieser Ex-Serie bieten 2,3 kVAC galvanische Trennung sowie wirksamen Schutz gegen elektrische Störungen. Alle Geräte entsprechen der europäischen EMV-Richtlinie als auch NAMUR NE21 (Burst), NAMUR NE43 (Sensorfehler) und der Niederspannungs-Richtlinie (LVD). Darüber hinaus hat die 9000er-Serie die Marine (DNV)- und UL 61010-1-Zulassung

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Exfos neue Software für den AXS-200/850-Tester bietet Anwendern eine neuartige Bedienungsoberfläche, die eine einfache und schnelle Interpretierung der Messresultate erlaubt. Diese innovative, grafische Benutzerführung verwendet farbcodierte tachometerähnliche Anzeigen und minimalisiert damit Fehler in der Dateninterpretation. Bereits gekaufte AXS-200/850 Tester können mit der neuen Software aufgerüstet werden. Der Tester kann bis 1000Base-T in Kupfer- und bis 1000Base-XX in optischen MM- und SM-Netzwerken eingesetzt werden. Der «All in one»-Tester bietet anwenderdefinierbare RFC-2544-Prüfroutinen, Testdatengenerierung und Monitoring, Bitfehlerraten-Messung (BERT) bis Layer 4 und Pass/Fail-Anzeige. Konfigurierbare VLAN- und Q-in-Q-Funktion, QoS, ToS und Diffserv sowie intelligente automatische Netzwerkerkennung für vereinfachte Loopback Tests und eine optische Power Meter Funktion sind weitere hilfreiche Eigenschaften. Optional können auch Cat. 5-6-7-Parameter getestet werden. Der kompakte, robuste und leichte Tester eignet sich ideal für Arbeiten im Feld.

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MTS-Messtechnik Schaffhausen GmbH Mühlenstrasse 4, 8260 Stein am Rhein Tel. 052 672 50 00, Fax 052 672 50 01 www.mts.ch, info@mts.ch

Computer Controls AG Neunbrunnenstr. 55, 8050 Zürich Tel. 044 308 66 66, Fax 044 308 66 55 www.ccontrols.ch, info@ccontrols.ch

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Integrierter «4in1» Antennen- und Netzwerkanalysator

Der neue FieldFox RF-Analysator N9912A deckt ein Anwendungsgebiet ab, das bis jetzt nur durch Einsatz von mehreren Einzelinstrumenten bewältigt werden konnte. Er vereinigt vier Gerätetypen in einem einzigen, handlichen Gerät: Kabel- und Antennenanalysator mit 4/6 GHz Bandbreite, Netzwerkanalysator mit Smith Chart Display, 6 GHz Spektrum

Analysator zum Messen der Interferenzen und ein Power Meter mit State-of-the-Art USB Power Sensoren für Messungen bis 24 GHz. Eine Weltneuheit ist das eingebaute Kalibrationssystem. Mit der QuickCal-Funktion kann eine Kalibration im Feld ohne zusätzlichen externen Kalibrationskit durchgeführt werden. Der FieldFox bietet alle Attribute für einen erfolgreichen Messeinsatz im Gelände: Robustes, spritzwasserdichtes Gehäuse, leichter als 3 kg, lange Akkulaufzeit von 4.5 Stunden, helles 16.5 cm TFT-Display, Einsatztemperaturbereich von –10 bis 55 Grad, USB 2.0-, SD- und LAN-Interfaces und die FieldFox Data Link Software für umfassende Signalverarbeitung samt Rapporterstellung.

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Messradsystem

Computer Controls AG Neunbrunnenstr. 55, 8050 Zürich Tel. 044 308 66 66, Fax 044 308 66 55 www.ccontrols.ch, info@ccontrols.ch

satzgebieten an. Durch das flexibel kombinierbare System (Drehgeber, Messrad b und u Zähler sind sehr spezifisch auf die Anwendung und Bedürfnisse des Kunden A zusammenstellbar) ist für beinahe jede z Anwendung die passende Kombination A machbar. m Durch die Integration dieses MessradsyD stems in die MICRONORs Best Linie ist s eine e sehr kurze Lieferzeit garantiert.

Das robuste und universell einsetzbare Messradsystem der MICRONOR AG bietet sich vor allem für den Einsatz in der Papierindustrie, in der Metallindustrie, im Textil-Bereich, in der Holzverarbeitung, in der Kunststoffindustrie und vielen weiteren Ein-

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Bild in Bild-Wärmebildkamera mit 110592 Pixel Die Wärmebildkamera Hotfind LX hat einen Detektor mit 110592 Pixeln (384 x 288) sowie eine integrierte Digitalkamera. Die robuste Ausführung (IP54, staub- und spritzwasserfest), der Messbereich von –20…+600 °C (optional sogar bis +1500 °C), USB- und Videoausgang machen diese Kamera universell einsetzbar. Eine Analysesoftware für die Bearbeitung und Auswertung (mit Text) der Bilder wird mitgeliefert. Das Paket umfasst ausserdem ein Transportkoffer, Akku, Adapter sowie alle nötigen Kabel.

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M.Geyer Technische Produkte Glattalstrasse 505, 8153 Rümlang Tel. 044 818 13 60, Fax 044 818 13 61 www.temperatur-shop.ch info@temperatur-shop.ch

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optris® CTfast – Berührungslos Temperaturen messen in kürzester Zeit Die Firma MTS erweitert ihr Produktprogramm – die optris CT-Serie wächst durch eine weitere Neuentwicklung: Die kompakten, berührungslos arbeitenden Miniaturinfrarot-Temperatursensoren bieten nun auch die Möglichkeit, die Temperaturen selbst schnell bewegter Objekte in kürzester Zeit zu erfassen. Im Temperaturbereich von –40 bis 600 °C können somit Messgüter, insbesondere bei bewegten Prozessen, die für nur 4 Millisekunden lang im Gesichtsfeld des infrarot-optischen Sensors erscheinen, in ihrer Temperatur überwacht werden. Heisse Lager sowie Reifen vorbeifahrender Fahrzeuge werden nun auch bei hoher Geschwindigkeit sicher und genau gemessen. Die geringe Erfassungszeit erlaubt es, Messobjekte selbst im freien Fall in Bezug auf Überhitzungen und starke Temperaturunterschiede zu kontrollieren. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, Schüttgut auf Kohlehalden, in denen Glutnester Feuer auslösen können, bzw. Transportbänder effektiv sogar bei 2 mm kleinen Einzelobjekten zu überwachen. Mit dieser neuen Entwicklung erweitert die zur Firmengruppe Micro-Epsilon gehörende Berliner Firma Optris ihre Produktlinie hochwertiger berührungslos arbeitender Temperaturmessgeräte. Zum grossen Teil basieren diese Geräte auf den Chip-Designs der ebenfalls zur Firmengruppe gehörenden Micro-Hybrid GmbH. Das Produktprogramm stationärer Sensoren für die Automationstechnik wird durch portable Infrarotkameras, Handpy-

rometer sowie Infrarotkalibrierstrahler ergänzt. Der optris® CTfast ist mit seiner Kombination aus geringer Einbaugrösse, hoher Messgenauigkeit, Messgeschwindigkeit und Robustheit eine universelle und kostengünstige Lösung für viele Temperaturmessaufgaben in industriellen Prozessen und setzt einen neuen Massstab für die Leistungsfähigkeit moderner Infrarotmesstechnik.

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MTS-Messtechnik Schaffhausen GmbH Mühlenstrasse 4, 8260 Stein am Rhein Tel. 052 672 50 00, Fax 052 672 50 01 www.mts.ch, info@mts.ch

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Baumer Electric AG Hummelstrasse 17, 8501 Frauenfeld Tel. 052 728 11 22, Fax 052 728 11 44 www.baumerelectric.com, sales.ch@baumerelectric.com

Die zuverlässigen VeriSens® Vision Sensoren mit Barcode, Matrixcode und OCR Mit den VeriSens® Vision Sensoren der neuen Serie 1800 ist es möglich, Barcodes, Matrixcodes und Schrift automatisiert zu lesen und zu prüfen. Durch die Unterstützung aller gängigen 1D- und 2D-Codes wie z.B. EAN, UPC und ECC200 bietet die Serie 1800 Sicherheit und Flexibilität beim Lösen von Inspektionsaufgaben. Angaben zur Druckqualität des Codes können zur Prozesskontrolle ausgegeben werden. Die integrierte OCR Funktion ermöglicht das Lesen beliebiger Zeichen- und Zahlenfolgen ohne das zeitaufwändige Trainieren von Fonts. So können beispielsweise falsche Seriennummern oder Mindesthaltbarkeitsdaten zuverlässig erkannt werden. Zusammen mit den bewährten und weiterentwickelten Funktionen zur Kontrolle von Position, Lage, Anwesenheit und Vollständigkeit ergeben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, z. B. in der Verpackungstechnik oder im Handling, wenn Teile in jeder Lage und Position erkannt werden sollen. Selbstverständlich basiert auch die VeriSens® Serie 1800 auf dem Baumer FEX® Konturprozessor und bietet damit eine in dieser Klasse nicht erreichte Prozesssicherheit und Leistungsfähigkeit bei bis zu 50 Bildern pro Sekunde. Eine flexible Anlagenintegration ist mit den verfügbaren Interfaces Ethernet, USB, RS485 und Digital I/O möglich.

Auszeichnung für Handheld-DMM mit OLED-Display Das bekannte «Electrical Construction & Maintenance (EC&M) Magazin» hat Agilents U1253A Digitalmultimeter zum Gewinner der Kategorie

«Portable Test & Measurement Equipment» ernannt. Als erstes DMM weltweit bietet das U1253A einen hellen OLED-Display mit hervorragenden Eigenschaften, wie z.B. ein exzellentes Kontrastverhältnis von 2000:1, was die heutigen STN LCD Displays (15:1) buchstäblich in den Schatten stellt. Der Sichtwinkel beträgt 175º, gegenüber bisherigen 140º. Dank der grossen Leuchtstärke des Displays können Messresultate bis zu 10 m Distanz abgelesen werden, was neue Anwendungen ermöglicht. Diese liegen in den Bereichen Elektronik-Test und Service – überall dort, wo schlechte Lichtverhältnisse vorherrschen. Das 1253 A bietet alle Messbereiche, Funktionen, Geschwindigkeit und Genauigkeit des preisgekrönten U1252A: 4½ Digits Auflösung, 0.025% DCV-Genauigkeit, Datenverbindung zu PC mit IR-USB-Kabel, 20 MHz Frequenzzähler und Rechteck-Signalausgang.

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Computer Controls AG Neunbrunnenstr. 55, 8050 Zürich Tel. 044 308 66 66, Fax 044 308 66 55 www.ccontrols.ch, info@ccontrols.ch

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INDUSTRIAL IT

DER NICHT ALLTÄGLICHE EDV-SCHRANK X In der Klinik St. Urban im Kanton Luzern wird das Rechenzentrum erweitert. Dabei kommt auch ein ganz spezifischer EDV-Schrank mit angebauter Klimaanlage der Kablan AG zum Einsatz. Welche generellen Kriterien in diesem Projekt galten und auf was besonders geachtet werden musste, beschreibt dieser Beitrag.

Ganz in der Nähe von Langenthal befindet sich die Luzerner Psychiatrie mit der Klinik St. Urban (www.lups.ch). In den Kliniken St. Urban und ebenfalls in Luzern werden stationäre psychiatrische Behandlungen für die Bevölkerung des Kantons Luzern und der angrenzenden Gebiete im Raum Langenthal und Zofingen durchgeführt. Eröffnet wurde die Klinik bereits 1873 in den Räumen des ehemaligen Klosters. Im Laufe der Zeit wurde immer wieder saniert und es entstanden neue Gebäude, die den Anforderungen einer zeitgemässen Psychiatrie entsprechen. Zurzeit verfügt die Klinik St. Urban 228 Behandlungsplätze, welche auf 13 Stationen in vier verschiedenen Gebäuden aufgeteilt sind. Neben der stationären Erwachsenenpsychiatrie verfügt die Luzerner Psychiatrie über ambulante Dienste und Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dass eine so grosse bauliche Anlage mit diversen Gebäuden auch eine äusserst leistungsfähige IT-Abteilung für die allgemeine Kommunikation und die administrativen Belange benötigt, wird demzufolge kaum überraschen. Es gilt, die Patientendaten digital zu erfassen, Krankenrapporte zu verwalten und auszutauschen, um nur ein Beispiel aus einer insgesamt sehr umfangreichen administrativen Tätigkeit zu erwähnen. Worum geht es konkret? Die gesamte IT-Anlage muss leistungsmässig erweitert werden, um entsprechend mehr Redundanz zu schaffen. 40

Aus Sicherheitsgründen wünscht die Direktion ein zweites Rechenzentrum (RZ), und zwar ganz in der Nähe des ersten. Bei einer IT-Störung kann dann umgehend reagiert und weitergearbeitet werden. Zudem sind noch bauliche Änderungen vorzunehmen, das heisst, das Thema Flexibilität ist im ganzen Projekt auf höchster Prioritätenstufe angesiedelt. Die Klinik St. Urban verfügt bereits seit längerem über ein GlasfaserNetz und so wurde ergänzend ein weiterer EDV-Schrank mit angebauter Klimaanlage geplant, der ans Netzwerk angeschlossen werden kann. Die Projektverantwortlichen

der Luzerner Psychiatrie hatten klare Vorstellungen, welchen technischen Anforderungen das neue IT-System genügen sollte. Sie erstellten vorerst ein detailliertes Pflichtenheft mit den Vorgaben, wie der EDV-Schrank aufgebaut sein muss und wie er ins Netzwerk zu integrieren sei. Nach einer ausführlichen Evaluation mit zahlreichen Anbietern entschied man sich schliesslich für die Zusammenarbeit mit der renommierten CKW Conex AG in Reiden (www.ckwconex.ch) und erteilte ihr den entsprechenden Auftrag. Die CKW Conex AG wurde 1998 aus dem Geschäftsbereich Elektroinstallationen

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schmalen Gang, und dort herrschen im Sommer manchmal Temperaturen bis 35 Grad Celsius, was der eingebauten Elektronik und Elektrotechnik (Server sowie Wärme erzeugende Baugruppen aller Art) bekanntlich nicht unbedingt zuträglich ist. Vorbeugen ist allemal besser als heilen. Kurzum: Die Klinik wollte sich alle Optionen in Sachen Standort offen halten.

der Centralschweizerischen Kraftwerke AG als 100-prozentige Tochtergesellschaft gegründet. Die Geschäftstätigkeiten haben sich kontinuierlich weiterentwickelt und umfassen heute Elektrodienstleistungen, Kommunikationstechnik und Lichtgestaltung. Mit den 30 Geschäftsstellen und den flexiblen Installationsteams ist das Unternehmen in der Zentralschweiz nah beim Kunden und deshalb lokal jeweils stark verwurzelt. Die Elektrodienstleistungen sind vielseitig und reichen von Standardinstallationen über routinierte Servicearbeiten bis zur Ausführung von komplexen Grossprojekten und kundenspezifischen Anlagen. Um eine solche kundenspezifische Ausführung handelt es sich beim nachfolgend beschriebenen EDV-Schrank-Projekt. HOHE ANFORDERUNGEN AN DEN SPEZIFISCHEN EDV-SCHRANK Bereits bei früheren Installationen arbeitete die Klinik St. Urban erfolgreich mit der CKW Conex AG zusammen, was für beide Unternehmen eine gute Basis für bestehende und auch zukünftige Projekte darstellt. Die CKW Conex AG ihrerseits verfügt insgesamt über langjährige gute Beziehungen zur Kablan AG in Ostermundigen, auch mit ihrem entsprechenden Product Manager vor Ort. Kablan wurde deshalb als Lieferant für das spezielle EDV-Schrank-Projekt ausgewählt. Dabei galt es, spezifische Längen-, Breiten- sowie Höhenmasse einzuhalten. Weiter verfügt der Schrank über Rollen, so kann er mobil an einem anderen Ort eingesetzt werden. Beim jetzigen Standort handelt es sich nämlich um ein Provisorium. Momentan steht die Anlage in einem

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Der EDV-Schrank von Kablan weist somit etliche Besonderheiten auf: Eine leistungsstarke Klimaanlage mit einer Kühlleistung von 2500 Watt, die an der Aussenseite des Schrankes professionell angebaut wurde und im Innenteil des Schrankes entsprechende Anpassungsarbeiten zur Folge hatten; so zum Beispiel verstärkte Wandelemente für die Klimaanlage. Auch andere Spezifikationen sind nicht alltäglich: variable Einbautiefe, Schranktüren mit schmalen Doppel- statt Einzelflügeln, da an gewissen Orten eines Gebäudes prekäre Platzverhältnisse vorherrschen und vieles mehr. Die Firma CKW Conex AG ihrerseits führte sämtliche Installations- und MontageArbeiten im EDV-Schrank und im angebauten Sicherheitsschrank sowie beim Glasfaseranschluss in eigener Regie durch und stellte sicher, dass alle Vorgaben aus dem Pflichtenheft der Klinik zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers ordnungsgemäss und termingemäss ausgeführt wurden. Was die Kablan AG betrifft, so hat sie sich als kompetenter Lieferant auch für ganz spezielle EDV-Schränke mit angebautem Klimaschrank erwiesen. Die langjährige Zusammenarbeit der einzelnen Partner hat sich einmal mehr bewährt. Die bekannte Kablan AG in Ostermundigen ist jedoch nicht nur Lieferant von kundenspezifischen EDV-Schränken wie in diesem Bericht beschrieben, sondern besitzt ebenfalls sehr hohe Kompetenz im Bereich Kabel sowie bei der gesamten Kabelkonfektion. Beispiel: Alle nur erdenklichen Kabel (z. B. RJ45 Patchkabel, LWL Patchkabel wie ST/SC/E2000, Woertz, D-Sub, DIN bis zu dicken PUR-Kabeln usw.) werden für Kunden konfektioniert. Gerade die immer mehr verwendeten LWL-Kabel sind eine der Stärken der Kablan AG.

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Hart im Nehmen, hochflexibel zu vernetzen: Ethernet-fähige Ex-Remote HMIs der neuesten Generation Robuste Remote HMI-Stationen für den Einsatz in rauer Industrieumgebung sowie in Ex-Bereichen der Zonen 1, 2, 21 und 22 stellt R. STAHL HMI Systems auf den Frühjahrsmessen Interkama und Achema 2009 vor. Die neue Baureihe ET/MT-5x6 mit 15‘‘- oder 19‘‘-Touchscreen bietet Anwendern vielfältige Möglichkeiten, PCs im sicheren Bereich von Stationen im Feld aus zu bedienen. Zum einen können die HMIs als Thin Clients via RDP oder VNC-Protokoll unmittelbar über ein Ethernet mit Host-Computern kommunizieren. Alternativ lässt sich der klassische Weg, nämlich die Ankopplung über eine KVM-Box, wählen. Für diese Lösung, bei der die Box Daten von und zu den Bild- und Bedienschnittstellen (Keyboard, Video, Mouse) des Computers übermittelt werden neben älteren Schnittstellen (VGA, PS/2) auch die aktuellen digitalen Standards (DVI, USB) unterstützt. Auch mit der KVM-Box werden Remote HMIs per TP- oder LWL-Ethernetkabel verbunden, was die Kommunikation flexibilisiert: Zwar bleiben einfache Eins-zu-eins-Zuordnungen zwischen Ex-Stationen und PCs im sicheren Bereich möglich, mit Switches stehen jedoch noch viele andere Optionen zur Verfügung. So kann etwa ein Automatisierungs- oder ein Condition Monitoring-System von bis zu vier verschiedenen Stationen aus bedient werden. Ebenso lässt sich bei Bedarf von einem einzigen Remote HMI aus auf wechselnde Server zugreifen. Auch eine Multi-MonitorFeldstation mit Anbindung an mehrere Grafikkarten desselben PC kann implementiert werden. Ähnlich anwenderfreundlich fällt die Konfiguration der Firmware aus. Bei einer einfachen KVM-Ankopplung der Station an einen PC mit digitalen Schnittstellen ist keinerlei Parametrierung nötig. Ausserdem werden Einstellungen bequem über Dialogmasken am Bildschirm vorgenommen – statt, wie bei anderen Remote-Stationen noch immer üblich, eine DIP-Schalterleiste am oder im Gerät zu suchen und manuell zu konfigurieren. Am Remote HMI steht ohne Treiber auf dem Host-PC schon beim Login die volle Touchscreen-Funktionalität einschliesslich aller Eingabemöglichkeiten zur Verfügung. Neben kompletter Maus-emulation gehört dazu auch ein für 25 Sprachen parametrierbares Soft-Keyboard. Die Systeme trotzen extremen Umgebungstemperaturen von –20 °C und +55 °C, mit Heizung und Frontschutz sogar von –40 °C bis +55 °C, und bieten frontseitigen Schutz gemäss IP66. Sie benötigen auch keine speziellen Gehäuse für den Einsatz im Ex-Bereich. Dank intern modularem Aufbau sind sie servicefreundlich konstruiert. Zudem kann sämtliches Zubehör aus dem bestehenden Programm der Open HMI- und Operator Interface-Baureihen von R. STAHL auch für die ET/MT-5x6-Serie verwendet werden. Das Sortiment reicht von Netzwerk-Installationsmaterial für explosionsgefährdete Bereiche über diverse Eingabegeräte bis hin zu speziellen hygienischen Feldgehäusen.

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Zuverlässigkeit und Flexibilität für die raue industrielle Umgebung Die neuen industriellen 19“-Rack Ethernet Switches JetNet von Korenix sind ab sofort bei Spectra, dem Spezialisten im Bereich industrieller Kommunikation, erhältlich. Die JetNet 5228G und JetNet 5628G Industrie-Rack-Switches sind speziell für den anspruchsvollen industriellen Einsatz konzipiert. Ein hohes Mass an Zuverlässigkeit wird durch das komplett lüfterlose Design und dem weiten Temperaturbereich von –25 °C bis + 70 °C erreicht. Redundanz ist ein entscheidender Faktor im Hinblick auf eine hohe Verfügbarkeit des Netzes. Die JetNet-Serie bietet dafür die Rapid Super Ring Technologie RSR an, die es erlaubt, Recovery Zeiten von < 10 ms zu erreichen. Flexibilität wird bei den JetNet 5228G/5628G Switches von Korenix gross geschrieben. Durch verschiedene Medien-Module mit RJ-45, LWL- und SFP-Anschlüssen steigert sich die Vielseitigkeit und die Wirtschaftlichkeit massiv. Deshalb eignen sich diese Rack-Ethernet-Switches hervorragend für den Einsatz in der Industrie, in Kontrollraum- und Telekommunikations-Anwendungen, in der Tunnel- sowie in der industriellen Gebäude-Automation. Einige Highlights in Kürze • 24 + 4 G Gigabit Ethernet Switch • 802.1s Multiple Spanning Tree Protokoll • Link Layer Discovery Protokoll (LLDP), SNMPv3, SSL, SSH-Management • Erweiterte VLAN-Protokolle, VLAN, Private VLAN, VLAN-Stacking (QinQ) • Mehr Flexibilität durch SFP • High Performance und Jumbo Frame 9216 Bytes Unterstützung • Powerredundanz 100 bis 240 VAC/12 bis 48 VDC • Für den harten industriellen Einsatz ausgelegt • Betriebstemperaturbereich von –25 °C bis + 70 °C • Sehr gutes Preis-LeistungsVerhältnis

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Spectra (Schweiz) AG Gewerbestr. 12a, 8132 Egg Tel. 043 277 10 50 Fax 043 277 10 51 www.spectra.ch info@spectra.ch

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Schwer auf Draht Wie lassen sich in der Schaltschrankfertigung Durchlaufzeiten reduzieren und Kosten senken? Die Antwort: Prozesse optimieren durch effiziente Projektierung von Drähten inklusive tiefer Fertigungsintegration. Schlagkräftige Lösung: die neue NC-Schnittstelle zwischen EPLAN Cabinet und dem EASY ProductionServer von Schleuniger. Die enge Kooperation zwischen EPLAN Software & Service und Schleuniger Automation, Anbieter für Maschinen der Kabelverarbeitung, trägt Früchte: Der integrative Prozess der Schaltschrankfertigung erhält eine neue Produktiv-Dimension. Das ermöglicht die neue Schnittstelle zwischen EPLAN Cabinet und dem Schleuniger EASY ProductionServer. Perfekt unterstützt wird die Produktions- und Prozessoptimierung von Crimpvollautomaten zur Kabelverarbeitung. Effizient projektiert, konfektioniert und montiert EPLAN Cabinet als ProfiTool für den Schaltschrankaufbau übergibt Daten direkt an den Easy ProductionServer. Hier können dann Längenzuschläge oder die Form der Aderendbehandlung definiert und ergänzt werden. Im Anschluss an die Software-Auswertung werden die Daten direkt an die Schleuniger Crimpvollautomaten übergeben. Die typisierten Drähte werden maschinell abgelängt, automatisch beschriftet und in der geforderten Form aderendbehandelt. Fix und fertig zur Installation – das ist Fertigungsintegration auf höchstem Niveau. Der Clou: In einer vernetzten Umgebung können die zentrale Auftragsverwaltung, Produktionsplanung und -überwachung in Echtzeit realisiert werden. Der Schleuniger EASY ProductionServer optimiert sowohl die Reihenfolge, in der Aufträge abgearbeitet werden, als auch die Verteilung auf mehrere Maschinen – für höchstmögliche Maschinenauslastung mit kürzester Umrüstzeit.

Mini-ITX-SBC mit der Intel® Core™ 2 Duo CPU Die Mini-ITX SBC-Karte KINO-9653 mit der neuen Intel® Core™ 2 Duo CPU mit 800/667/533 MHz FSB, dem Chipsatz Intel® 965GSE + ICH8M zeichnet sich durch ein neues, wirkungsvolles Wärmeableitsystem aus.

Die neue EPLAN Cabinet NC-Schnittstelle zum Schleuniger EASY ProductionServer steht für mehr Komfort und Datendurchgängigkeit in Projektierung und Fertigung. In Verbindung mit EPLAN Cabinet verbessert sie den Workflow von der Projektierung in die Fertigung und minimiert Produktionsfehler. Das Ergebnis: Passgenaue, korrekt konfektionierte und beschriftete Komponenten, reduzierte Durchlaufzeiten und eine ganzheitliche Kostensenkung in der Schaltschrankfertigung.

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Infographics AG Pumpwerkstrasse 40, 8105 Regensdorf Tel. 044 870 99 00, Fax 044 870 99 09 www.infographics.ch, info@infographics.ch

Dies besteht aus einem Metallchassis mit verbundenem Kühlkörper und erlaubt den lüfterlosen Einsatz. Bei höheren Anforderungen können auf den Kühlkörper 2 Lüfter montiert werden. Die Gewinde am Gehäuse erlauben eine einfache und kostengünstige Montage. Ohne Lüfter beträgt die Gesamteinbauhöhe nur 30 mm. Das System unterstützt bis zu 4 GB 200 pin 677/533 MHz DDR2 SO-DIMM. Der Grafikchip von Intel hat einen Dual-Ausgang und es ist VGA + TV oder VGA + VGA möglich. Der SBC hat einen CF-Sockel, der den Einsatz von Flash-Drives ermöglicht. Dank PCIe-Stecker sind Funktionserweiterungen möglich. Es sind folgende Anschlüsse nach aussen geführt: 1 x Gb Ethernet (KINO9653GR10) und 10/100 LAN (KINO-9653E-R10), 2 x SATA, 6 x USB 2.0 und 4 DIOs. Ein interner DC/DC-Konverter erlaubt die Versorgung mit 12 V.

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MPI Distribution AG Täfernstrasse 20, 5405 Baden-Dättwil Tel. 056 483 34 44, Fax 056 493 48 60 www.mpi.ch, info@mpi.ch

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KOMPONENTEN

IPM fßr Industrieanwendungen mit hoher Leistung HÜchste Zuverlässigkeit bis 3600 A SKiiP4, die neue Generation des intelligenten IGBT Leistungsmoduls, weist gegenßber ungesinterten Modulen bei hÜheren Betriebstemperaturen eine erhÜhte Lebensdauer auf. Das Das IPM findet besonderen Einsatz in Wind- und Solaranlagen, Traktionsanwendungen, Aufzßgen und Industrieantrieben mit hohen Leistungen von 400 kW bis 1,8 MW. Bei vergleichbaren Bedingungen und ModulgrÜssen bietet der SKiiP4 im Vergleich zum aktuellen SKiiP3 eine Leistungssteigerung von bis zu 33%. Dies ermÜglicht einerseits die Entwicklung von leistungsstärkeren Frequenzumrichtern oder von Umrichtern mit hoher Kompaktheit und damit geringeren Kosten. Der Einsatz eines innovativen Drucksystems, eines verbesserten KßhlkÜrpers und der IGBT4-, CAL4-Chiptechnologie bringt die Leistungssteigerung. Erstmals werden sechs parallele Halbbrßcken, anstatt der bisherigen vier, das obere Leistungsende bilden. Chips sind im neuen SKiiP nicht gelÜtet, sondern ßber einen Sinter-Prozess mit der Keramik verbunden, um hÜhere Betriebstemperaturen bei gleicher bzw. hÜherer Zuverlässigkeit zu erreichen. Die Sinter-Verbindung ist eine dßnne Silberschicht, die einen geringeren thermischen Widerstand besitzt als eine Verbindung mit LÜtzinn. Dank des hohen Schmelzpunktes von Silber wird eine vorzeitige Materialermßdung vermieden. SKiiP4 baut weiterhin auf ein Konzept aus perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten: KßhlkÜrper, Leistungsmodul, Treiber und Schutzsensorik und -funktionen. Dabei spielt die Aufbau- und Verbindungstechnik mittels des Drucksystems eine entscheidende Rolle. Optional werden einzigartige Burn-in Tests angeboten, bei denen die IPMs unter realen Umrichterbedingungen betrieben werden. Alle Siliziumfrßhausfälle werden identifiziert und herausgefiltert. Die Module werden dabei bis an die Grenzen der maximalen Chip Sperrschichttemperatur getestet. Das lÜtfreie Drucksystem und die integrierten und laminierten Stromschienen sorgen fßr eine gleichmässige Stromverteilung. Jeder IGBT- und

Diodenchip ist separat mit dem Hauptanschluss verbunden. Dadurch ist der Modulwiderstand sehr gering. Die Chips sind nicht gelĂśtet, sondern mittels Sinter-Technologie mit dem Keramiksubstrat verbunden. Da es sich um einen grundplattenlosen Aufbau handelt, ist die lĂśtfreie Verbindung zwischen Leiterplatte und KĂźhlkĂśrper gewissermassen beweglich, wodurch der Temperaturwechselfestigkeit nach oben keine Grenzen gesetzt sind. SKiiP4 wird mit Sperrspannungen von 1200 V und 1700 V in den Dual-Pack Varianten mit drei, vier oder sechs parallelen HalbbrĂźcken pro IPM verfĂźgbar sein. Digitale SchaltsignalĂźbertragung ist der SchlĂźssel, um eine sehr hohe und stĂśrfeste Schaltsicherheit zu gewährleisten. Diese bietet neben diversen technischen Vorteilen eine hohe Signalintegrität und somit StĂśrfestigkeit. Die Ă&#x153;bertragung ist unabhängig von Bauteileparametern, sehr robust und unabhängig gegenĂźber Temperaturschwankungen oder Alterungserscheinungen. Alle Schalt- und Sensorsignale werden galvanisch isoliert Ăźbertragen, eine zusätzliche Isolierung durch den Anwender wird nicht benĂśtigt. Die mehrstufige Ausgangsstufe zur Ă&#x153;berspannungsreduzierung und diverse Schutzfunktionen runden das neue SKiiP4 IPM ab. Zur optimalen Auswertung durch den Kunden steht ein Diagnosekanal zur VerfĂźgung.

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SEMIKRON AG Industriestrasse 19, 8304 Wallisellen Tel. 044 914 13 33, Fax 044 914 13 30 www.semikron.com, sales.skch@semikron.com

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-ULTIMETER

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KOMPONENTEN

SMD Halbbrücke spart Platz und Kosten Die neue SMD Halbbrücke von Diotec spart Platz und Kosten in Stromversorgungen und Antrieben. Das D²PAK-Gehäuse eignet sich für automatisierte Bestückung von Ein- und Dreiphasenbrücken. Die S16-Reihe ist ein neues SMD-Bauteil von Diotec Semiconductor. Es handelt sich dabei um eine Halbbrücke im D²PAK/TO-263AB Gehäuse. Zwei bzw. drei solcher Bauteile können einfach zu einer Einphasen- oder Dreiphasenbrücke zusammengeschaltet werden. Damit vereinfacht sich die oftmals noch manuelle Montage der Eingangsbrücke in Stromversorgungen und Antrieben und es werden automatisierte Verfahren ermöglicht. Die Transistoren für solche Anwendungen sind weithin in SMD erhältlich; das neue Bauteil erlaubt nun die komplette Montage des Leistungsteils in SMD-Lötverfahren. Dadurch reduzieren sich die Kosten, es wird weniger Platz benötigt und das thermische Management verbessert sich. Die S16-Reihe enthält zwei Dioden mit 8 Ampere Nennstrom. Damit kann eine Einphasenbrücke bis zu 16 Ampere bzw. eine Dreiphasenbrücke bis zu 24 Ampere Ausgangsstrom aufgebaut werden. Die Sperrspannung ist erhältlich bis zu 1000 Volt, als Stossstrom in Flussrichtung sind bei einer 50 Hz Sinushalbwelle maximal 135 Ampere zulässig.

10-mal schnellere Steckvorgänge mit dem N-rückwärtskompatiblen HF-Koaxialsteckverbinder SnapN von IMS Die SnapN Steckerfamilie mit Schnellrastmechanismus ist rückwärtskompatibel mit den Koaxialsteckern der N-Baureihe. SnapN Buchsenstecker (f) sind damit auch mit den Standardsteckern der N-Baureihe mit Schraubverriegelung kompatibel. Der Push-PullMechanismus ermöglicht geringere Steckkräfte, einen erheblichen Zeitgewinn beim

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Vibratec AG Industriestrasse 21, 5507 Mellingen Tel. 056 481 77 77, Fax 056 481 77 70 www.vibratec.ch, info@vibratec.ch

Steckvorgang und, dank kleinerem Aussendurchmesser, ebenfalls eine wesentlich grössere Packungsdichte. Da der Stecker auch in gekoppeltem Zustand um 360° drehbar ist, können die Kabel problemlos nachpositioniert werden. Die Steckverbinder der SnapN Baureihe sind für Verbindungen mit allen gängigen flexiblen oder Festmantelkabeln geeignet und vielfältig einsetzbar in Anwendungen bis 11 GHz. Typische Anwendungsgebiete sind Mobilfunk-Basisstationen, Mobilfunkverkabelungen, Wireless LAN und Messtechnik. IMS ist auf die Entwicklung und Herstellung von Hochfrequenzkomponenten spezialisiert und bietet auch kundenspezifische HFLösungen an. Die gut ausgebaute Qualitätssicherung stützt sich auf die Zertifizierungen ISO 9001:2000, ISO TS 16949-2002 und ISO 14001:2004.

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Precimation AG Erlenstrasse 35A, 2555 Brügg Tel. 032 366 69 99, Fax 032 366 69 90 www.precimation.ch, welcome@precimation.ch

Neue «Controlled Avalanche» Gleichrichter Diotec Semiconductor stellt mit der Baureihe RAL1 ihre ersten Gleichrichter mit kontrolliertem Durchbruch, also «Controlled Avalanche», vor. Es handelt sich dabei um Fast Recovery Gleichrichter im MiniMelfGehäuse, die als Ersatz für die nicht mehr erhältlichen Bauteile BYD37 von NXP/Philips verwendet werden können. Die Sperrverzugszeiten dieser 1 Ampere Bauelemente sind kleiner 150 ns (100 V–400 V), 250 ns (600 V) bzw. 500 ns (800 V–1000 V), die Avalanche-Energie beträgt 20 mJ. Produziert werden die RAL1 mit dem firmeneigenen Plasma-EPOS Prozess. Es gibt in der Halbleiterindustrie verschiedene Methoden, um das Avalanche-Verhalten eines Bauteils zu charakterisieren. Dazu gehört auch diejenige des induktiven Abschaltens. Viele dieser Methoden haben jedoch nur wenig mit der Praxis zu tun, sondern zielen in erster Linie auf eindrucksvolle Datenblattparameter. Aus diesem Grund findet sich im Diotec-Datenblatt derjenige Parameter, der auch tatsächlich bei der Produktion der Bauteile geprüft wird. Jedes Produkt wird mit einem Sperrstrom von 1 mA in den kontrollierten Abbruch gefahren, und somit auf mindestens 20 mJ geprüft. Die RAL1 ist in der robusten MiniMelfKonstruktion ausgeführt. Der Halbleiterchip ist beidseitig zwischen zwei Kupfer-Plugs gelötet, was zu einem sehr guten thermischen Verhalten führt. Die MELF-Bauform bietet allgemein eine bessere Pulsbelastbarkeit als vergleichbare Bauteile in Leadframeausführung. Die RAL1-Reihe wird ergänzt um die Standard Recovery Ausführung AL1 sowie die 46

Superfast Recovery EAL1, allesamt mit 1 Ampere und 20 mJ. Sie können die BYD17 bzw. BYD57/BYD77 ersetzen. Die On-Chip Passivierung Plasma-EPOS ermöglicht die einfache Produktion verschiedenster Chipgrössen, daher sind weitere Controlled Avalanche Bauteile geplant.

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KOMPONENTEN

Crydom stellt «Evolution Dual» vor, die neue, verbesserte Serie Dualer Halbleiterrelais mit AC-Ausgang Die Evolution Dual Halbleiterrelais verfügen über neue Abschlussoptionen für die Ein- und Ausgänge sowie über höhere Nennausgabeströme von bis zu 50 A/660 VAC pro Kanal für eine höhere Leistungsdichte! Crydom, eine Tochtergesellschaft der Custom Sensors and Technologies (CST) und weltweit tätiger Experte für Halbleiterrelais-Technologie, führt eine neue Serie von Dual Halbleiterrelais mit AC-Ausgang ein, die über neue «berührungssichere» Abdeckungen der Schutzart IP20 und Status-LEDs zur Anzeige der Eingangszustände verfügen. Die auf den erfolgreichen Dual Halbleiterrelais des Typs «D» und «H12» basierende Serie Evolution Dual verfügt über ein verbessertes mechanisches und thermisches Design, das Ausgänge mit höherer Kapazität und eine deutlich höhere Leistungsdichte aufweist. Ein für Nennlastströme bis 50 A / 660 VAC pro Kanal geeigneter Schraubanschluss ist standardmässiger Bestandteil in Halbleiterrelais- oder Schützkonfigurationen. Jeder AC-Ausgangskanal verfügt über Hochleistungs-SCR mit hohen Nennstossströmen und ist als Nulldurchgangs- oder momentan schaltende Version erhältlich. Das Angebot umfasst vier verschiedene Abschlussoptionen (Pin, Verriegelungsstecker, abnehmbare Isolierungen mit Schrauben und Direktverdrahtung) mit drei unterschiedlichen Nenneingangsspannungen, einschliesslich einer stromgeregelten Version mit einem breiten Spannungsbereich von 4 bis 32 VDC. StatusLEDs zur Anzeige der Eingangszustände für beide Kanäle gehören zur Standardausstattung.

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KOMPONENTEN

Puffermodul C-TEC jetzt auch mit 24 KJ-Kondensatoren erhältlich Das von J. Schneider GmbH entwickelte Puffermodul C-TEC 2410-24 mit Superkondensatoren ist jetzt neu mit 24 KJ-Kondensatoren erhältlich. Dadurch konnte die Pufferzeit gegenüber dem bisherigen Modell C-TEC 2410-12 verdoppelt werden. Das Modul kann durch den Einsatz der Superkondensatoren bei extremen Temperaturen komplett wartungsfrei betrieben werden. Es erreicht bei 24 V und einer Last von 250 mA eine Pufferzeit von über einer Stunde,

bei 5 A Last beträgt diese noch 4 Minuten. In Verbindung mit der J. Schneider Shut-downSoftware TECCONTROL stellt das C-TEC 241024 im Fall eines Netzausfalls eine ausreichende Stromversorgung für jeden Industrie-PC dar.

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OMNI RAY AG Im Schörli 5, 8600 Dübendorf Tel. 044 802 28 80, Fax 044 802 28 28 www.omniray.ch, info@omniray.ch

Reihenklemmen mit Push-in-Anschlusstechnik

Mit der neuen Reihenklemmenbaureihe PIT im System Clipline complete von Phoenix Contact können jetzt kleine, flexible Leiter ab 0,34 mm² mit Aderendhülse direkt und ohne Werkzeug verdrahtet werden. Durch das Einführen des Leiters öffnet sich die Kontaktfeder selbsttätig. Bis zu 50 Prozent geringere Steckkräfte erleichtern den Vorgang des Steckens und Kontaktierens. Dabei sorgen hohe Kontaktkräfte oberhalb der einschlägigen Normen für eine sichere und qualitativ hochwertige Leiterkontaktierung. Das Lösen der angeschlossenen Leiter erfolgt durch den neuartigen Taster, der mit verschiedenen Werkzeugen betätigt werden kann. Dieser überträgt die Kraft auf die innen liegende Kontaktfeder und öffnet diese immer maximal. Die orange Farbe des Tasters kennzeichnet ihn als Betätigungselement, eine Fehlbedienung der Klemme wird damit sicher vermieden. Die neue Baureihe umfasst verschiedenste Klemmentypen im Querschnittbereich bis 2,5 mm². Dazu gehören Durchgangs-, Mehrstock- und Mehrleiterklemmen. Bauelemente-, Grund- und Trennklemmen sowie steckbare Varianten vervollständigen das umfangreiche Programm. Auch die Reihenklemmenbaureihe PIT nutzt die Vorteile des Systems Clipline complete. Dazu gehören die Austauschbarkeit der Anschlusstechniken und das standardisierte Systemzubehör wie Steckbrücken, Markierung und Prüfzubehör.

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PHOENIX CONTACT AG Zürcherstrasse 22, 8317 Tagelswangen Tel. 052 354 55 55, Fax 052 354 56 99 www.phoenixcontact.ch, infoswiss@phoenixcontact.com

Kostenreduzierung ist derzeit (über)lebenswichtig Die Bauteile der MYS-Reihe von Diotec erlauben eine deutliche Kosteneinsparung beim Design von VDSL, ADSL und Ethernet-Systemen. Niederkapazitive Gleichrichter reduzieren die Kosten in Hochgeschwindigkeits-Datensystemen und sind damit ideale Ableitungsdioden für VDSL, ADSL und Ethernet-Systeme. Diotec Semiconductor stellt die Miniaturbrückengleichrichter der MYS-Reihe als ideale Schutzelemente für Hochgeschwindigkeits-Datennetze vor. Die typische Sperrschichtkapazität dieser Bauteile beträgt 3 pF bei 4 V/1 MHz. Die viel höhere Kapazität von TVS-Dioden und Thyristoren im Nulldurchgang schränkt die Bandbreite von Hochgeschwindigkeitssystemen stark ein. Die MYS-Reihe hat im Gegensatz selbst bei 0 Volt eine typische Kapazität von nur 6 pF. Damit ist das Produkt die ideale Ableitungsdiode für VDSL, ADSL and Ethernet-Systeme. Die MYS125 mit 250 Volt maximaler Sperrspannung eignet sich für die meisten Anwendungen. Höhere Sperrspannungen sind ebenso erhältlich. Aufgrund des internen Aufbaus ausschliesslich in Löttechnik ist die Stossstromfestigkeit sehr gut. Das Bauteil ist unempfindlich gegenüber kapazitiven Entladungen der Trenn-Übertrager und gegenüber leitungsseitigen Blitzströmen. Der Pinabstand von 1,27 mm spart Platz auf der Platine, und die Bauhöhe von nur 1,9 mm erlaubt die Montage auf der Wellenlötseite des üblicherweise dicht gepackten Schaltungslayouts. Durch das Fehlen von internen Bonddrähten wird 48

ferner die Induktivität herabgesetzt. Diese Baureihe führt zu einer deutlichen Kostenreduktion im Vergleich zu üblichen Array-Schaltungen.

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Vibratec AG Industriestrasse 21, 5507 Mellingen Tel. 056 481 77 77, Fax 056 481 77 70 www.vibratec.ch, info@vibratec.ch

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KOMPONENTEN

Torex verbindet synchrone DC/DC-Abwärtswandler mit einem NMOS LDO-Regler Das neue XCM519 Multi-Chip-Modul (MCM) von Torex Semiconductor verbindet XC9235/XC9236, zwei synchrone DC/DC-Abwärtswandler, mit einem leistungsstarken XC6601 NMOS LDO (Low Dropout) Spannungsregler in einem kostengünstigen, platzsparenden Gehäuse. Das Modul erfüllt die Anforderungen batteriebetriebener Geräte wie Handys, PDAs, Spielgeräte und Bluetooth-Equipment, indem der DC/DC-Wandler für eine Vorregelung von der Batterie her sorgt und die niedrigere Spannung den NMOS LDO versorgt, so dass eine hochstabile, rauscharme Versorgung für den Prozessorkern des Gerätes gewährleistet ist. Der DC/DC-Abwärtswandler arbeitet mit einer Versorgungsspannung im Bereich zwischen 2,7 und 6,0 V und erzeugt Ausgangsspannungen zwischen 0,8 und 4,0 V sowie Ausgangsströme bis zu 600 mA. Die Schaltfrequenz kann je nach Bedarf zwischen 1,2 und 3,0 MHz gewählt werden. Das XCM519 ist in zwei Versionen erhältlich und bietet entweder PWMSteuerung oder eine automatische PWM/PFM-Umschaltung, so dass kurze Reaktionszeit, geringe Welligkeit und ein hoher Wirkungsgrad (typ. 92%) bei allen Belastungen gewährleistet sind. Der LDO-Spannungsregler arbeitet bei einer Hilfs-Spannung im Bereich zwischen 2,5 und 6,0 V und Eingangsspannungen zwischen 1,0 und 3,0 V und erzeugt Ausgangsspannungen zwischen 0,7 und 1,8 V bei einer Genauigkeit von ±20 mV. Durch den Einsatz eines NMOS Transistortreibers anstelle der gängigeren PMOS Typen hat der Regler eine viel niedrigere DropoutSpannung (nur 35 mV bei 100 mA), was die Verwendung des Geräts bei niedrigeren Eingangsspannungen ermöglicht und Lastströme bis zu 400 mA erlaubt. Ebenso sind ein Überstromschutz und eine thermische Abschaltung eingebaut, um den Regler vor übermässiger Stromaufnahme bzw. Überhitzung zu schützen.

Jeder der zwei Blöcke des XCM519 enthält eine integrierte UVLO- (undervoltage lock out)-Funktion und beide Blöcke verfügen über einen StandbyBetriebsmodus zur erheblichen Senkung des Stromverbrauchs. Der XCM519 steckt in einem platzsparenden, extrem kleinen USP12B01-Gehäuse (2,8 x 2,3 x 0,6 mm) und erfordert eine minimale Anzahl an externen Komponenten zum Aufbau der gesamten Stromversorgung – es genügen eine kleine Spule und Keramikkondensatoren.

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MPI Distribution AG Täfernstrasse 20, 5405 Baden-Dättwil Tel. 056 483 34 44, Fax 056 493 48 60 www.mpi.ch, info@mpi.ch

IM DIALOG MIT DER TECHNOLOGIE Die Technologiemesse für Automatisierung und Elektronik

Wo sonst erleben Sie so viele Produkte, Trends und Innovationen? Willkommen an der go 2009.

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SICHERHEIT

Info 128 Mit Sicherheit keine Kompromisse Die Hochleistungsautomaten S800 von ABB garantieren Leistung ohne Kompromisse. Dank hohem Nennstrombereich von 10 A bis zu 125 A bei bis zu 50 kA (S800S) Bemessungsausschaltvermögen und überzeugenden Selektivitäts- und Back-up-Eigenschaften setzen sie neue Massstäbe auf der DIN-Schiene. Von der Planung über die Installation bis zum Betrieb bieten die Hochleistungsautomaten S800 eine Vielzahl von Charakteristiken und Kurzschlussausschaltvermögen von 25, 36 oder 50 kA. Dank kompakter Bauart im DIN-Kappenmass und umfangreichem Zubehör profitieren Sie von grösstmöglicher Flexibilität. Hilfs- und Signalkontakt oder Arbeitsstrom- und Unterspannungsauslöser, Trip-Positionsanzeige, Neutralleitertrenner oder durch Anwender auswechselbare Anschlussklemmen für Käfigklemmen oder Ringkabelschuhe gehören selbstverständlich ins Zubehör-Programm. Gebaut und approbiert von einer Vielzahl namhafter Institutionen wie Electrosuisse, CCC, GOST-R, UL489, DNV, GL, LR, RINA und RMRS bietet der S800 weltweite Sicherheit.

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ABB Schweiz AG, Normelec Brown Boveri Platz 3, 5400 Baden Tel. 058 586 00 00, Fax 058 586 06 01 www.abb.ch, www.normelec.ch

Höchste Sicherheit für Zürcher Westumfahrung Für die elektrische Infrastruktur im Tunnel ist Dätwyler Cables weltweit einer der kompetentesten Ansprechpartner. Auch die im Frühjahr 2009 eröffnete Zürcher Westumfahrung vertraut auf die bewährten Verkabelungslösungen für den einwandfreien Betrieb verschiedener elektromechanischer Anlagen. In den fünf Autobahntunneln mit einer Gesamtlänge von über 13 Kilometern wurden mehrere hundert Kilometer Sicherheitskabel unterschiedlichster Typen sowie Systemkomponenten von Dätwyler Cables installiert. Die Sicherheitskabel mit Isolations- und Funktionserhalt (FE 180/E30-E60) tragen unter anderem dazu bei, dass die Lüftung, Ventilation, Signalisierung und diverse Beleuchtungen zuverlässig funktionieren und die relevanten Anlagen selbst im Falle eines Brandes über eine definierte Zeitspanne weiter mit Strom versorgt werden. Die Glasfaserkabel von Dätwyler Cables wurden vor allem in den Bereichen Telekommunikation und Sensorik eingesetzt. Die Westumfahrung Zürich ist ein Autobahn-Neubau des seit Anfang 2008 neu strukturierten Bundesamts für Strassen ASTRA und des Kantons Zürich. Mit der kürzlich eröffneten Strecke wurden die bis dahin bestehenden Lücken im Westen von Zürich mittels vieler doppelröhriger Tunnel und Brücken geschlossen. Dätwyler Cables hat im Rahmen des Neubaus seit 2007 mehrere ARGEs und Leitungsbauer mit Kupfer- und Glasfaserkabeln sowie dazu passenden Komponenten beliefert. Die geprüften Systemlösungen von Dätwyler Cables verfügen über Zulassungen nach allen geltenden Vorschriften. Sie erfüllen die strengsten europäischen Richtlinien und gewährleisten eine hohe Anlagenverfügbarkeit – auch und insbesondere im Brandfall. Für die elektrische Infrastruktur im Tunnel bietet Dätwyler Cables leistungsfähige und sichere Verkabelungslösungen an, die eine zuverlässige Energie- und Datenübertragung auch im Brandfall garantieren können. Das Portfolio des Herstellers, der 50

weltweit eines der grössten Sortimente an Sicherheitskabelsystemen anbietet, umfasst auch die Unterstützung bei Konzeptstudien in Vorprojekten, Beratung, Schulung und Support bei der Planung und Realisierung, die Integration aktiver und passiver Systemkomponenten sowie projekt- und kundenspezifische Konfektionierungs- und Logistikdienstleistungen.

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Dätwyler Cables Bereich der Dätwyler Schweiz AG Gotthardstrasse 31, 6460 Altdorf Tel. 041 875 12 68, Fax 041 875 19 86 www.daetwyler.net, cable.swiss@daetwyler.ch

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SICHERHEIT

Sicherer Überspannungsschutz für PV-Anlagen

Angesichts des gewaltigen Energieverbrauchs der Industrieländer und von Ländern wie China oder Indien ist abzusehen, dass regenerative Energien in Zukunft weltweit einen immensen Zuwachs haben werden. Nicht zuletzt auch wegen der Nachhaltigkeit. Deutschland ist zusammen mit Japan führend im Photovoltaikmarkt. So setzen Technologien für photovoltaische Energieerzeugung made in Germany weltweit Massstäbe. Es verwundert also kaum, dass auch die innovativsten Produkte in puncto Sicherheit von PV-Anlagen aus Deutschland stammen. Denn wie soll z. B. Solarstrom ohne Wechselrichter, der wichtigsten Komponente einer Solaranlage, erzeugt werden? Dies könnte aber genau dann der Fall sein, wenn z. B. die Naturgewalt Blitz zuschlägt. DEHNguard® M YPV SCI heisst der neue Überspannungs-Ableiter des Blitz- und Überspannungsschutzspezialisten DEHN + SÖHNE. Aufbauend auf den jahrzehntelangen Erfahrungen bei der Anwendung von Überspannungsschutzgeräten in PV-Anlagen verkörpert dieser Ableiter die Fortentwicklung der Geräte- und Anlagensicherheit. Die bewährte von DEHN + SÖHNE entwickelte Technik der fehlerresistenten Y-Schutzbeschaltung und der kombinierten Abtrenn- und Kurzschliessvorrichtung mit Thermo-Dynamik-Control wird durch eine zusätzliche Sicherung ergänzt, um bei Überlast des Ableiters einen sicheren und stromlosen Wechsel der Schutzmodule zu ermöglichen. Die dabei geschaffene Synergie der Technologien vermindert das Risiko einer Schutzgeräteschädigung durch Installations- und Isolationsfehler im PV-Stromkreis, reduziert deutlich die Gefahr einer Brandentwicklung eines überlasteten Ableiters und versetzt einen überlasteten Ableiter in einen sicheren elektrischen Zustand, ohne das Betriebsverhalten der PV-Anlage zu beeinträchtigen. DEHNguard®M YPV SCI – der Garant für Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit bei Überspannungen.

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elvatec ag Tiergartenstrasse 16, 8852 Altendorf Tel. 055 451 06 46, Fax 055 451 06 40 www.dehn.ch, elvatec@bluewin.ch

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Störmelder für 30 Meldungen ARGUS MG 30L Das neue ARGUS-Störmeldegerät: s alle Meldungen auf einen Blick, s einfache Bedienung, s kinderleichte Konfiguration, s mühelose Montage, s 8 Sammelmeldungen, s netzausfallsicher dank eingebautem Akku, s einsteckbares Beschriftungsschild, s mit PENTALON ® vernetzbar. s Und dank gleicher Grösse wie beim Vorgänger: problemloser Wechsel auf das neue Modell ARGUS MG 30L.

PentaControl AG Integrale Gebäudetechnik s Wiesengasse 20 CH-8222 Beringen Telefon +41 52 687 18 21 s Fax +41 52 687 18 22 info@pentacontrol.com s www.pentacontrol.com Info 129 51


AUTOMATION/ ANTRIEBE

Heute schon den Erfolg gesichert?

Das Nachwuchsförderungsprogramm «New Generation» des swissT.net arbeitet für die Zukunft der Technologiebranche. www.swisst.net

Jetzt. Wirkt im Kleinen bewegt im Grossen.

Motorenüberwachung mit Cosinus-phi Wächter

RE 50 maxon motor lanciert ein weiteres Kraftpaket

Zur Ergänzung der obersten Leistungsklasse im DC-Motoren-Sortiment lanciert maxon motor den RE 50 – ein äusserst leistungsdichtes 200W-Kraftpaket, verpackt in bescheidene Abmessungen. In Bezug auf Belastbarkeit und Robustheit wie auch im Verhältnis von Baugrösse zu Leistung bietet der Motor das Beste, was zurzeit auf dem Markt erhältlich ist. Herzstück des RE 50 ist, wie bei allen mechanisch kommutierten Antrieben von maxon motor, der eisenlose Rotor, welcher in rastmomentfreiem Verhalten und minimaler Trägheit resultiert. Kombiniert mit einem zweipoligen Neodym-Permanentmagneten und der wegweisenden maxon-Wicklung ergeben sich sehr hohe Drehmomente und bemerkenswerte Beschleunigungen. Der Antrieb misst Ø 50 x 108 mm und steht standardmässig in vier Wicklungsvarianten zur Verfügung. Er erreicht ein Nennmoment bis zu 0.38 Nm, Nenndrehzahlen von 2800 bis 5700 min-1 und einen Wirkungsgrad von über 90%. Niedrige Nennspannung (24…70 VDC) und hohe Leistungsdichte machen den RE 50 zur hervorragenden Wahl für den Einsatz in batteriebetriebenen Anwendungen wie Elektrofahrzeuge, Transport- und Logistikeinrichtungen, mobilen Systemen, Robotern etc. Vorgespannte Kugellager tragen zum vibrations- und geräuscharmen Lauf bei und bieten, zusammen mit den eingesetzten Graphitbürsten, beste Voraussetzungen für eine lange Lebensdauer. Das bewährte maxon-Baukastensystem bietet für den RE 50 die für jede Applikation passenden Planetengetriebe, Encoder und Steuerungen. Entsprechend eignet sich der neue Antrieb auch für verschiedenste Anwendungen in der Automation, im Maschinenbau oder in der Medizinaltechnik. Eine gegen Staub und Spritzwasser geschützte, mit optionaler Bremse ausgerüstete Version des RE 50 ist geplant.

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Für die Motorenüberwachung bietet Relmatic den bereits 1000-fach eingesetzten Cosinus-phi-Wächter CPW-E12 an. Bei einer Unterlast eines Motors, beispielsweise Trockenlauf einer Pumpe oder Keilriemenriss einer Lüftungsanlage, muss dieser Fehlzustand in vielen Fällen detektiert werden. Der Cosinus-phi Wächter wird ohne Sensoren zur Erkennung einer Unterlast von Motoren eingesetzt. Die Überwachung erfolgt durch die Erkennung der Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung. Dieser Phasenwinkel verschiebt sich mit der Belastung des Motors. Der Ansprechwert des Cosinus-Phi kann von 0.0 bis 0.97 eingestellt werden. Damit der Motor nicht bei jeder kleinen Störung wie zum Beispiel eines Schlupfs oder Stufenumschaltung jeweils ausschaltet, ist die Ansprechzeit des Alarms von 1 bis 100 Sekunden einstellbar. Das Gerät kann sowohl mit als auch ohne Fehlerspeicher betrieben werden. Mit Fehlerspeicher kann das Gerät durch die Taste am Gerät resetiert oder mit einem Taster über die Klemmen S1 – S2 fernquittiert werden. 52

maxon motor ag Brünigstrasse 220, 6072 Sachseln Tel. 041 666 15 00, Fax 041 666 16 50 www.maxonmotor.com, info@maxonmotor.com

Für den sicheren Betrieb funktioniert das Gerät nach dem Ruhestromprinzip. Somit wird sichergestellt, dass ein Stromausfall oder Gerätedefekt nicht unerkannt bleiben. Im Bedarfsfall kann das Gerät auf Arbeitsstromprinzip umgeschaltet werden. Der Cosinus-Phi Wächter kann für Dreiphasen- sowie Einphasenmotoren bis 10 A direkt eingesetzt werden. Sollen grössere Motoren überwacht werden, kann dies über einen Stromwandler erfolgen. Das Gerät arbeitet bei einer Frequenz von 2 ... 200 Hz und kann so auch in Verbindung mit einem Frequenzumrichter zum Einsatz gelangen.

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Relmatic AG Zürichstrasse 38a, 8306 Brüttisellen Tel. 044 888 4 888, Fax 044 888 4 889 www.relmatic.ch, sales@relmatic.ch

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KATALOGE/ DOKUMENTATIONEN

Kabelschutz für alle Fälle Als führender Hersteller von Schläuchen und Schlauchsystemen schützt NORRES Kabel und Leitungen seit 1889 erfolgreich für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke und alle Branchen. Das Angebot an Qualitätsprodukten zeichnet sich aus durch Materialvielfalt, z.B. Kunststoff, Metall, PVC sowie Polyamid, ein grosses Verschraubungssortiment, sehr flexible und halogenfreie Schläuche mit kleinsten Biegeradien, Schutzart bis IP 68 sowie Brandschutzklasse bis V0. Da es unmöglich ist, mit einem Schlauch alle industriellen Anwendungen optimal abzudecken, hat NORRES eines der breitesten Sortimente in diesem Bereich vorrätig, in fast allen Fällen ab Lager: Kunststoffschläuche, Metallschläuche, robuste Metallschläuche NORTIGHT® mit Dichtung und dicker Ummantelung, parallelgewellte Kunststoffschläuche NORDUC®, jeweils mit den dazugehörigen Anschlussteilen, sowie Hohlgeflechtschläuche, Kunststoffspiralbänder und Isolierschläuche. Ein umfangreiches Zubehör ergänzt das Angebot.

Neues Licht-Sortiment – Neuer Licht-Katalog • Produkte mit einfachen Montagen und bester Qualität • Beratung in der Produktewahl und zum Thema Energiesparen • Beste Auswahl für mittlere und kleinere Objekte sowie Ersatzbedarf • Das Leuchten- und Leuchtmittel-Angebot aus einer Hand! • Heute wählen und bestellen, morgen geliefert! EM präsentiert Ihnen ein neues Leuchten-Sortiment, das geprägt ist von guter Qualität und Vielseitigkeit. Es wurde so zusammengestellt, dass Sie als Kunde und Installateur mit dem Produkt einen Mehrwert erhalten, der sich zu Ihren Gunsten auswirken wird. Perfekte und schnelle Lieferungen sowie schnelle Montagezeiten erlauben Ihnen, Zeit und damit Geld zu sparen. Ausserdem sind alle Katalog-Produkte von einwandfreier und

Zu den Highlights im NORRES Sortiment gehören u.a.: • Lebensmittelkonforme Kabelschutz-Schläuche nach neuer EG-Richtlinie 2002/72/EG einschliesslich der jüngsten Änderungsrichtlinie 2007/19/EG durch unabhängiges Prüfinstitut für den gesamten Schlauch sowie FDA-Zulassung. Leicht zu reinigen, aussen glatt und daher unentbehrlich für den anspruchsvollen Einsatz in der Lebensmittel-, Pharma- und Chemiebranche • Eine sehr grosse Bandbreite an Aussendurchmessern • Kleine Verpackungseinheiten erhältlich • Kein Mindestauftragswert • Kundenspezifische Sonderfarben bereits bei kleinerer Bestellmenge möglich

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Carl Geisser AG Industriestrasse 7, 8117 Fällanden Tel. 044 806 65 00, Fax 044 806 65 01 www.carlgeisser.ch, info@carlgeisser.ch

garantierter Qualität. Sie finden in diesem LichtKatalog ein Sortiment vor, das auf kleinere und mittlere Objekte ausgerichtet ist, aber auch den Ersatzbedarf und Einzel-Installationen abdeckt. Für den Unterhalt in Wohnbau, Gewerbe und Industrie haben wir die richtigen Produkte ausgesucht. Selbstverständlich können wir Ihnen auch für Grossobjekte Katalog-Produkte mit grösseren Mengen entsprechend anbieten. Sie kennen unsere zuverlässigen Leistungen. Jetzt werden diese auf das neue Leuchten- und LeuchtmittelSortiment ausgebaut. Ihr Vorteil daraus: Alles aus einer Hand, schnell, zuverlässig, wirtschaftlich.

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Elektro-Material AG Hauptsitz Heinrichstrasse 200, 8005 Zürich Tel. 044 278 11 11, Fax 044 278 11 92 www.elektro-material.ch marketing@elektro-material.ch

Mean Well Katalog April 2009 erhältlich Der 100-seitige Katalog zeigt übersichtlich die grosse Palette von Mean Well. Zum Sortiment gehören Schaltnetzteile in Leistungen von 5 bis 3000 Watt in verschiedensten Ausführungen. Ausserdem sind im Katalog DC-DC Wandler und DC-AC Inverter enthalten. Als besondere Highlights sind die neue Generation von Hutschienennetzteilen SDR und die wasserdichten Netzteile für LED Applikationen zu erwähnen. Den Katalog können Sie bei Simpex Electronic AG anfordern oder elektronisch von der Simpex Homepage downloaden.

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Simpex Electronic AG Binzackerstrasse 33, 8622 Wetzikon Tel. 044 931 10 30, Fax 044 931 10 31 www.simpex.ch, contact@simpex.ch

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Robustes Design mit Metallgehäuse für den Einsatz in rauer industrieller Umgebung Schock- und vibrationsgeschützt Modelle mit 12, 24, 36 und 48 V Ausgangsspannung, 25 A max. Arbeitstemperaturbereich -25 °C bis +70 °C Überlast- und Übertemperaturschutz DC- OK Signal und ext. ON/OFF für Systemapplikationen Steckbare Schraubklemmenleisten Einfache Montage auf Hutschienen Module für Redundanzbetrieb und Batteriekontrolle Puffermodul für Leistungs-Back up Internationale Sicherheitszulassungen Modelle mit ATEX- und IECEx-Zertifikation für Ex-Anwendungen 3 Jahre Produktgarantie T 1536.CH

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Info 130

Impressum FORUM

Inserentenverzeichnis

Fachzeitschrift für Elektronik und Elektrotechnik

7. Jahrgang

Herausgeber

Accutron AG, Bassersdorf ...................................... 31

Hutmacher + Schlund AG, Biberstein ................... 50

Amelec Electroni GmbH, Dielsdorf......................... 30

Kablan AG, Ostermundigen ..................................... 23

Astrel AG, Pfäffikon ............................................ 30, 42

Kertész Kabel AG, Rümlang.................................US.4

Computer Controls AG, Zürich ................................ 43

René Koch AG, Au..................................................... 25

darwin21 ....................................................................... 2

MCH Messe Schweiz AG, Basel ............................ 49

Klaus Bucher (Verlags-/Verkaufsleitung) E-Mail

Demelectric AG, Geroldswil ...................................... 3

MPI Distribution AG, Baden-Dättwil ...................... 37

Bernhard Wettstein E-Mail

eev Schweizerische Elektro-Einkaufs-Vereinigung, Bern ............................................................................. 32

PentaControl, Beringen............................................ 51

LZ Fachverlag AG

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PowerParts AG, Mägenwil ...................................... 41 Electrosuisse, Fehraltorf .......................................... 42

Industriestrasse 21 CH-5507 Mellingen Telefon Fax Internet

+41 (0)56 491 02 91 +41 (0)56 491 02 71 www.elforum.ch

Anzeigenverkauf klaus.bucher@elforum.ch

bernhard.wettstein@elforum.ch

Redaktion Roberto Kistler Telefon E-Mail

Chefredaktor +41 (0)79 403 14 27 roberto.kistler@elforum.ch

Technische Leitung Schärer & Kunz AG, Zürich ....................................... 7

Eva Steinebrunner E-Mail

Simpex Electronic AG, Wetzikon ............................ 13

Administration

Elko-System AG, Magden ........................................ 32 EM Elektro-Material AG, Zürich ............................. 39 swissT.net, Volketswil .............................................. 52 Enics Schweiz AG, Turgi ......................................US.2

eva.steinebrunner@multicolorprint.ch

Petra Kucera Telefon E-Mail

+41 (0)41 429 53 92 petra.kucera@lzmedien.ch

Abonnemente Telcona AG, Höri ....................................................... 21

Telefon E-Mail

Traco Electronic AG, Zürich .................................... 54

Abonnentenpreise

Trilux Schweiz AG, Spreitenbach ........................... 27

CHF 30.– CHF 58.– CHF 80.–

Feller AG, Horgen ...................................................... 29 Otto Fischer AG, Zürich ............................................ 33

+41 (0)41 429 53 86 info@lzfachverlag.ch

Inland Europa Übersee

12 x jährlich

gateweb GmbH, Brüttisellen ................................... 31 Vibratec AG, Mellingen ........................................US.3

Druck

Multicolor Print AG CH-6341 Baar

GMC-Instrumets Schweiz AG, Zürich ................... 45 Zumtobel Licht AG, Zürich ....................................... 15 Hager Tehalit AG, Rümlang ..................................... 14 Max Hauri AG, Bischofszell..................................... 47 HOWAG Kabel AG, Dintikon ....................Titelseite, 9

Beilagen: Eingeklebt: Sibalco AG, Basel............................32/33 Lose: M. Züblin AG, Wallisellen

ISSN 1660-5500 Bei eingesandten Bildern steht es dem Verlag frei, diese gegen Verrechnung zu publizieren. Für eingesandte Manuskripte übernehmen weder der Verlag, noch die Redaktion die Verantwortung. Beiträge können auch in anderen verlagseigenen Zeitschriften publiziert und zur Herausgabe von Sonderdrucken verwendet werden.

© 2009 by LZ Fachverlag AG

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Schwerpunkt im 08/2009

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Redaktionsschluss: 13.07.09 Inseraten-Annahmeschluss: 20.07.09 Erscheinungsdatum: 18.08.09

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Klaus Bucher klaus.bucher@elforum.ch

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Jedem Inserat und jeder Produktinformation ist eine Info-Nummer zugeteilt. Tragen Sie die Info-Nummer ein und faxen Sie diese Seite an: +41 (0)41 429 53 67 (Absender nicht vergessen!), oder über www.elforum.ch (Link Service/Leserdienst anklicken).

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Kingbright hat seine umfangreiche Produktpalette um die neue K-Linear High Power LED KAS-4805 Serie erweitert. Diese neue Type findet ihre Anwendung u.a. in Begrenzungs-, Konturen- und Dekorationsbeleuchtungen. Die mit 15 einzelnen LED-Chips gefertigte LEDLeuchte liefert entsprechend hohe Helligkeiten. Die Wärmeableitung wird durch ein Aluminiumgehäuse, sowie durch ein verwendetes Aluminiumsubstrat begünstigt und erhöht hierdurch die Lebenserwartung der LEDs. Die KAS-4805 Serie hat eine Abmessung von 48 x 5 x 1,6mm und ist in den Farben rot, grün, gelb und blau für Durchlaßströme von 350mA, 500mA und 700mA erhältlich.


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NR. 6

Nr. 6 Juni 2009

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VORSICHT HOCHLEISTUNG.

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Info 131

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Basler Wettsteinbrücke im rechten Licht

eLFORUM_2009_06  

Fachzeitschrift für Elektronik und Elektrotechnik