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dgim2013.de Wiesbaden Rhein-Main-Hallen 06. - 09. April 2013

Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. 2. Ankündigung

Kongress-Agentur

m:con – mannheim:congress GmbH

Hauptsponsor


DGIM

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Reserviert Springer Anzeige


Einladung

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der Vorsitzenden der DGIM 2012/2013 Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann  Wiesbaden 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin, liebe Gäste, heute lade ich Sie im Namen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) mit diesem 2. Einladungs-Flyer herzlich zum 119. Kongress der DGIM vom 6. bis zum 9. April 2013 in Wiesbaden ein. Die Planung und Ausgestaltung unseres wissenschaftlichen Programms ist bereits weit fortgeschritten. Unser wissenschaftliches Programmkomitee mit Vertretern aus allen internistischen Schwerpunkten und das Wiesbadener Kongressteam haben ein spannendes Programm zusammengestellt. Die Referenten und Vorsitzenden wurden in den letzten Wochen eingeladen und haben

mit erfreulich großer Resonanz positiv geantwortet. Zusätzlich zu dem vom DGIM-Programmkomitee gestalteten Programm und den DGIM-Kursen nehmen die bewährten Fortbildungssymposien des Berufsverbands Deutscher Internisten (BDI) an allen 4 Kongresstagen einen wichtigen Raum ein. Mehrere internistische Regionalbzw. Ländergesellschaften bieten klinische Symposien an ebenso wie verschiedene Fachgesellschaften mit thematischem Bezug zur Inneren Medizin (letztere jeweils in Kooperation mit der DGIM). Wir sind gerne auf die konstruktiven Vorschläge aus der DGIMMitgliederbefragung vom Dezember 2011 eingegangen, indem wir bewusst noch stärker den Verbund der Schwerpunktgesellschaften auf diesem Kongress fördern und fachübergreifende, gemeinsame internistische Themen in den einzelnen Symposien erörtern werden. Fachübergreifende Themen beschäftigen dabei nicht nur die Innere Medizin, sondern häufig auch benachbarte Fächer wie Dermatologie, Neurologie, Radiologie, Mikrobiologie, Chirurgie und Psychosomatik.

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Die verständliche Übertragung von Ergebnissen der Grundlagenforschung in den praktisch-klinischen Alltag wurde ebenfalls von Ihnen gewünscht und wird im Programm umgesetzt in den Symposien „Von der Forschung in die Klinik“. Wir haben mehr notfallmedizinische und intensivmedizinische Themen geplant sowie zahlreiche interaktive Falldiskussionen (TED-System) mit spannenden Kasuistiken aus allen Bereichen der Inneren Medizin. Kontrovers diskutierte Themen finden ein Forum in den „Pro und Contra“-Debatten. Auf diese Symposien freue ich mich besonders, da sie einen lebhaften Austausch jenseits des medizinischen „Mainstream“-Denkens und der Leitlinien versprechen. Das Leitthema „Innere Medizin – vom Organ zum System“ des DGIM-Kongresses 2013 betrifft klinisch meinen persönlichen internistischen Schwerpunkt, nämlich die Rheumatologie und klinische Immunologie mit Betonung der entzündlichen Systemerkrankungen. Der Gedanke „vom Organ zum System“ bedeutet im übergeordneten Sinne aber auch, dass sich die Innere Medizin trotz aller notwendigen Subspezialisierungen dem ärztlichen Denken und Handeln im Ganzen verpflichtet

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sieht. Die komplexe Pathogenese internistischer Krankheitsbilder, Multiorganerkrankungen, die Wechselwirkungen zwischen Organfunktionen und zwischen den therapeutisch eingesetzten Medikamenten erfordern stetig unser Systemdenken. Die Betreuung des internistischen Patienten ist nur in den wenigsten Fällen rein organorientiert möglich. Die Internistin/ der Internist, die den chronisch Kranken versorgen und über Jahre begleiten, wissen zudem aus der gemeinsamen Erfahrung, wie sehr chronische Erkrankungen die psychische, berufliche und psychosoziale Situation des Patienten beeinflussen. Wir haben Ihnen in unserer 1. Einladung das Kongresslogo des DGIM-Kongresses 2013 vorgestellt, das Bild „Kopf in Rot-Weiß-Gold“ aus der Reihe „Abstrakte Köpfe“ des Malers Alexej von Jawlensky. Es spiegelt für uns in eindruckvoller Weise die Erkenntnis wider, dass das künstlerische Schaffen entscheidend durch eine chronische Erkrankung geprägt werden kann. Bei Jawlensky manifestierte sich im Alter von ca. 60 Jahren eine rheumatoide Arthritis. Die starken Schmerzen und eine rasche fortschreitende Behinderung haben sein künstlerisches Werk beeinflusst und im Laufe der Jahre verändert. Die Bilder der


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Reihe „Abstrakte Köpfe“ wurden fortgesetzt durch die Serie „Meditationen“, die auch als Metaphern des Leidens und gleichzeitiger Weiterentwicklung seiner Kunst des abstrakten Expressionismus angesehen werden können. Jawlensky starb 1942 in Wiesbaden, eine Sammlung seiner Werke kann im Museum Wiesbaden besucht werden. Für Kunstinteressierte unter Ihnen bieten wir dazu ein ganz besonderes Symposium im Vortragssaal des Museums an mit dem Titel „Chronische Krankheit und Kunst“ mit Darstellung des Werkes und der Krankheit von Alexej von Jawlensky und einem Vortrag zu Musik und chronischer Krankheit an. Die Hauptthemen des Internistenkongresses 2013 sollen den wissenschaftlichen Fortschritt in speziellen Gebieten der Inneren Medizin zusammenfassend darstellen und auf neue Entwicklungen eingehen. Zu einigen dieser Hauptthemen haben wir Plenarsitzungen mit jeweils 2 Vorträgen geplant. Diese Plenarsitzungen (1. „Der chronisch Kranke und sein Arzt“, 2. „Systemische Inflammation: Zytokine und Epigenetik“, 3. „Versorgungsforschung in der Inneren Medizin“ und 4. „Infektion, Organentzündung und Systement-

zündung“), die 8 Plenarreferenten und ihre Vortragsthemen werden Ihnen in diesem Flyer ausführlicher vorgestellt. Referate zur Grundlagenforschung und zur Translation in neue Therapien erwarten Sie hier vor allem beim Hauptthema Systemische Entzündung und Immunität. Themen der internistischen Versorgungsforschung überschneiden sich häufig mit den Fragen von Morbidität und Komorbidität: Die Frage, ob eine Erkrankung (zufällig) assoziiert ist oder kausal bzw. pathogenetisch mit einer anderen Krankheit verbunden ist, ist eng verbunden mit unserem aktuellen Wissensstand. Komorbiditäten bestimmen gerade mit zunehmendem Lebensalter das funktionelle Outcome und die Mortalität. Sie stellen immer neue Herausforderungen an eine komplexe Pharmakotherapie mit ihren möglichen Interaktionen dar. Die Klassifikation “Was ist die Grunderkrankung, was die Komorbidität?” hängt nicht selten von der Facharztausrichtung des betreuenden Internisten in der Praxis oder im Krankenhaus ab.

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Weitere Hauptthemen befassen sich mit rationeller Diagnostik und den neuen Entwicklungen in der minimal-invasiven Therapie, die vor allem die Kardiologie/Angiologie sowie die endoskopische Gastroenterologie und Pulmonologie betreffen. Innovative Techniken sind häufig auch an Telekommunikation gebunden. Die Kommunikation über räumliche Distanzen hinweg zwischen Ärzten, Patienten und Pflegekräften mit dem Ziel der Diagnostik, Beratung/Konsultation, des Monitoring und schließlich der Therapie wird unter dem Begriff der Telemedizin zusammengefasst. Hier gibt es zweifelsfrei große technische Fortschritte, die durch wissenschaftliche Projekte zwischen Versorgungsforschung, Medizin und Industrie die notwendigen medizinischen, logistischen und rechtlichen Voraussetzungen für Kommunikation im Akutfall (Beispiel Teleradiologie) bis hin zur Langzeitbetreuung chronisch Kranker zuhause (Telemonitoring) schaffen. Telemedizin wird zunehmend für klinisch tätige und niedergelassene Internisten wichtig - eine wissenschaftlich fundierte Fortbildung zu den Fakten und Visionen bietet sich während des DGIM-Kongresses mit klinischen Symposien und einem Tutorium an.

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Als Partnerland konnten wir für 2013 unser Nachbarland Belgien gewinnen. Die belgische Gesellschaft für Innere Medizin wird mit uns gemeinsam ein klinisches Symposium – in englischer Sprache – gestalten zum Zusammenhang zwischen entzündlichen Darmerkrankungen und rheumatischen Erkrankungen. Die belgischen Kollegen sind zudem eingeladen, Posterbeiträge einzureichen. Wir hoffen, dass gerade junge Internisten des Partnerlandes zur Teilnahme an unserem Kongress ermutigt werden und neue wissenschaftliche Kontakte geknüpft werden. Immer schon ist es der DGIM und auch mir persönlich ein großes Anliegen gewesen, den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Inneren Medizin zu fördern. Wir haben dieses Ziel in der Vergangenheit in unserer Kommission „Wissenschaft, Nachwuchsförderung“ durch die Publikation verschiedener Positionspapiere zur wissenschaftlichen Forschung und klinischen Tätigkeit an den Universitätsklinika und der Lehrkrankenhäusern verfolgt.


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Auf dem DGIM-Kongress bietet das Forum für junge Mediziner „Chances“ Asssistenten in der Weiterbildung und auch Medizinstudenten die Möglichkeit, über wissenschaftliche, berufspolitische und alltägliche Fragen miteinander und mit erfahrenen Kollegen der Inneren Medizin (u.a. mit den Mitgliedern der Kommission „Wissenschaft, Nachwuchsförderung“) ins Gespräch zu kommen. Sie können so erfahren, wie attraktiv das Fach Innere Medizin einschließlich seiner Schwerpunkte ist. Interessierte können sich um DGIM-gesponserte Reisestipendien bewerben. Der Eintritt zum DGIM-Kongress ist zudem für Medizinstudierende frei. Die Tagung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft bietet traditionell viel Raum für die Präsentation aktueller wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in den Postersitzungen, die ja gerade von unseren Nachwuchswissenschaftlern gestaltet werden. Die Postersitzungen finden in diesem Jahr wie zuvor am Montag (08.04.13), aber auch am Sonntag (07.04.13) statt, damit möglichst vielen jungen Kollegen aus den Kliniken die Möglichkeit gegeben wird, ihre Poster persönlich vorzustel-

len. Reichen Sie bitte wie in den Jahren zuvor zahlreiche Abstracts – einschließlich origineller Kasuistiken – ein und beteiligen Sie sich so aktiv am wissenschaftlichen Kongressprogramm. Attraktive Young-Investigator-Awards werden für die besten Posterpräsentationen verliehen. Deadline zur Abstracteinreichung (nur online möglich) ist der 01.12.2012. Die wissenschaftlichen Programmpunkte werden wie in jedem Jahr von einem Patiententag im Rathaus der Stadt Wiesbaden und von attraktiven gesellschaftlichen Veranstaltungen flankiert werden. Der Vorstand, die Geschäftsstelle der DGIM, das Wiesbadener Kongressteam 2013 und ich ganz persönlich freuen sich, Sie zum 119. DGIM-Kongress im Frühling begrüßen zu dürfen. Ihre Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann

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Themen und Struktur

119. DGIM e.V. 2013 Ankündigung 06. bis 09. April 2013Wiesbaden

Leitthema der DGIM 2013 „Innere Medizin – vom Organ zum System“

Hauptthemen der DGIM 2013 - Systemische Entzündung und Immunität - Versorgungsforschung - Rationelle Diagnostik - Morbidität und Komorbidität - Minimal-invasive Therapie - Telemedizin - Der chronisch Kranke und sein Arzt

Struktur Klare horizontale Gliederung mit unterschiedlichen Programmelementen wie: • Plenarvorträge Ein im Programm deutlich hervorgehobener Vortrag mit einem international ausgewiesenen Redner, bevorzugt zu den jeweiligen Hauptthemen des Kongresses • Klinische Symposien State-of-the-Art-Vorträge. Ein Symposium kann sich ausschließlich einem Schwerpunktthema widmen oder auch in einem Querschnitt mehreren Themen eines übergeordneten, z. B. interdisziplinären Problems.

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• Symposium von der Forschung in die Klinik Translationale Symposien, die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendungübertragen. • Das Jahr im Rückblick Hier werden die aktuellen Studienergebnisse innerhalb eines Schwerpunktes und der relevanten Zusatzgebiete der Inneren Medizin mit anschließender Diskussion vorgestellt. • Pro und Contra-Symposien Symposien zu kontrovers diskutierten Themen – jeweils mit zwei Referenten, welche die Probzw. Contra-Position vertreten.


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• Interaktive Falldiskussionen Es werden differentialdiagnostisch interessante Fälle vorgestellt. Das Publikum wird interaktiv mit Unterstützung des TED-Systems aktiv einbezogen. • Tutorium/Expertenforum In einem Tutorium werden umfassende aktuelle Themen praxisorientiert behandelt (interaktiv, ein bis zwei Referenten). • Chances Intensives fortlaufendes Programm für Medizinstudenten und Berufsanfänger während des gesamten Kongresses. Mentorenprogramm. • Young Investigator Award Die besten Kurzbeiträge werden während der Preisträgersitzung (Dienstagnachmittag) mit Preisen ausgezeichnet. • Posterausstellung Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse meist jüngerer Mitarbeiter. Kasuistische Beiträge sind ebenfalls erwünscht. Preise für die besten Poster werden vergeben.

• Kunst und Kultur: Ausstellung Medizin in der Karikatur. • Kongressparty Get together Party am Samstagabend, Innere Medizin zwischen Kommunikation, Musik und Dinnerbuffet. • Festliche Abendveranstaltung Traditionelle Veranstaltung am Sonntagabend im Kurhaus Wiesbaden mit anschließendem Empfang. • Opernabend Der Opernabend findet am Montagabend im Staatstheater Wiesbaden statt. • Kinderbetreuung Während des Kongresses (täglich 7:30 - 18:00 Uhr) wird vor Ort eine kostenfreie Kinderbetreuung für Kinder von 6 Monaten bis 7 Jahren eingerichtet.

•Industrieausstellung Kongressbegleitende Industrieausstellung mit zahlreichen interaktiven Elementen (Quiz am Stand etc.).

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Plenarvorträge

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Plenarsitzungen/Plenarvorträge Auf den letzten Seiten dieses Flyers haben wir das Leitthema und die Hauptthemen des Kongresses kurz dargestellt. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Plenarsitzungen der 4 Kongresstage sowie die Plenarredner vor, damit Sie sich schon jetzt in Ihrer speziellen Kongressplanung auf diese herausragenden Vorträge vorbereiten können.

Plenarsitzung „Der chronisch Kranke und sein Arzt“, Samstag, den 06.04.2013, 14.00 bis 15.30 Uhr

Der Arzt des chronisch Kranken – zwischen Empathie und Burnout Prof. Dr. Egle ist Ärztlicher Direktor der Psychosomatischen Fachklinik Kinzigtal in Gengenbach und der Celenus Fachklinik Freiburg. Er arbeitet über psychosomatische Aspekte chronischer Schmerzsyndrome und somatoforme Störungen, über psychosoziale Faktoren in der Entstehung und Verarbeitung von Stoffwechselerkrankungen sowie über schulenübergreifende PsychoProf. Dr. Ulrich Egle therapieforschung. In seinem Plenarvortrag wird er über Gengenbach /Freiburg den Arzt, insbesondere den Arzt für Innere Medizin des chronisch Kranken sprechen. Die ärztliche Betreuung des chronisch kranken Patienten erfordert ein hohes Maß an sozialer Motivation, Engagement und Empathie, birgt aber auch das Risiko der Überidentifikation und dem Mitleiden. Ein wichtiges und offen anzusprechendes Thema von Herr Prof. Egle ist „Burnout“ bzw. Burnout-Prophylaxe speziell bei Ärzten. Dem Arzt in seiner persönlichen Lebens- und Berufssituation sollten die Mechanismen klar werden, die über hohes Engagement und Stresssituationen zur Erschöpfung und schließlich in den Bereich eines Burnout-Syndroms führen können. Ebenso wichtig sind allerdings die Konsequenzen aus einer solchen Analyse: Was hält uns gesund? Welche Prophylaxe gibt es?

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Die Emanzipation des Patienten: von der partizipatorischen Entscheidungsfindung bis zur Wahrnehmung kollektiver Patientenrechte Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle ist Internistin, Rheumatologin und Hämatologin und leitete über viele Jahre die Rheumaklinik Berlin-Buch. Seit ihrem Ausscheiden aus der klinisch-praktischen Tätigkeit ist sie seit 2008 Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Rheuma-Liga e. V., der mit über Prof. Dr. Erika 260.000 Mitgliedern größten PatientenselbsthilfevereiGromnica-Ihle nigung Deutschlands. Berlin Ihr Plenarvortrag handelt von der Emanzipation des Patienten: von der partizipatorischen Entscheidungsfindung bis zur Wahrnehmung kollektiver Patientenrechte. Sie wird ausführen, welche Chancen sich aus dem gemeinsamen gesundheitspolitischen Engagement (z. B. im gemeinsamen Bundesausschuss GBA) für eine bessere Versorgung insbesondere chronisch Kranker ergeben. Sie nimmt Stellung zum neuen Patientenrechtegesetz mit der vorgesehenen Stärkung der Patientenbeteiligung z. B. bei Behandlungsfehlern. Die Rheuma-Liga engagiert sich zudem seit 2007 in einem einzigartigen „Patient Partner-Projekt“, in welchem speziell geschulte Rheumabetroffene sich in der Fortbildung von Ärzten und in der Ausbildung von Medizinstudierenden engagieren.

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Plenarsitzung „Systemische Inflammation: Zytokine und Epigenetik“ Sonntag 07. April 2013, 14.00 bis 15.30 Uhr

Epigenetische Modifikation beim Gesunden und Kranken Prof. Dr. Steffen Gay ist Professor für experimentelle Rheumatologie und leitender Arzt des Center for Experimental Rheumatology des Universitätsspitals Zürich (seit 1996) und Direktor des EULAR Center of Excellence in Rheumatology 2005 bis 2015. Sein Plenarvortrag befasst sich mit dem Thema „Epigenetische Modifikation Prof. Dr. Steffen Gay beim Gesunden und Kranken“, einem Forschungsthema, Zürich (CH) das er mit seiner Forschergruppe in Zürich und in Kooperation mit zahlreichen internationalen Instituten seit Jahren bearbeitet. Speziell handelt es sich dabei um die epigenetischen Modifikationen, die bei chronischer Entzündung, Autoimmunerkrankungen und speziell bei der rheumatoiden Arthritis ablaufen. Ebenso interessant ist die Fragestellung, welche Faktoren den Gesunden gesund erhalten. Er beschreibt die Deregulation der DNA-Methylierung und Histonmodifikationen, die sich im Immunsystem, namentlich in den synovialen Fibroblasten abspielen und in der chronischen Erkrankung der rheumatoiden Arthritis münden. Ein Ausblick wird gegeben auf zukünftige Möglichkeiten einer epigenetischen Therapie.

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Treating inflammation with Interleukin-1 Blockers Prof. Dr. Charles Dinarello war als Professor für Medizin und Pädiatrie an der Tufts University School of Medicine in Boston sowie am New England Medical Center Hospital in Boston tätig, bevor er 1996 an die Universität von Colorado School of Medicine in Denver wechselte. Er gilt als einer der Gründungsväter der Zytokinbiologie. Charles Dinarello reinigte und klonierte unterschiedliProf. Dr. Charles Dinarello, Denver (USA) che Interleukine, u. a. als Erster das Interleukin-1-beta. Er etablierte gleichzeitig die therapeutische Anwendung von Interleukin-1 Hemmstoffen, wie sie heute z. B. bei der Behandlung von Patienten mit periodischen Fiebersyndromen, rheumatoider Arthritis, Gicht und anderen inflammatorischen Erkrankungen zum Einsatz kommen. Für seine bahnbrechenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten und der Zytokine wurden ihm zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen zuteil, in Deutschland erhielt er bereits 1993 den Ernst-Jung-Preis für Medizin; 1996 die Ludwig-Heilmeyer-Gold-Medaille, den Carol Nachman Preis für Rheumatologie (Wiesbaden), zuletzt den Paul-Ehrlich- und LudwigDarmstädter-Preis 2010.

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Plenarsitzung „Versorgungsforschung in der Inneren Medizin“ Montag, 08.04.2012, 14.00 bis 15.30 Uhr

Was ist Versorgungsforschung? Was kann sie für die Innere Medizin leisten? Prof. Dr. Holger Pfaff ist geschäftsführender Direktor des Zentrums für Versorgungsforschung Köln (ZVFK). Die Versorgungsforschung hat sich seit mehr als einem Jahrzehnt als eigenständige wissenschaftliche Disziplin auch in Deutschland entwickelt. Sie betrifft die gesundheitliche und - bei enger Definition - die medizinische VersorProf. Dr. Holger Pfaff gung unserer Bevölkerung, ihre Planung, Organisation, Köln Regulierung, Evaluation und Optimierung. Prof. Pfaff wird ausführen, welche Bedeutung die Versorgungsforschung neben Grundlagen- und Methoden-orientierten wissenschaftlichen Themen gerade auch für krankheitsspezifische internistische Schwerpunkte, hier vor allem die epidemiologisch relevanten chronischen Erkrankungen hat. Für die Innere Medizin und unser Gesundheitssystem als Ganzes benötigen wir unbedingt interessensneutrale Analysen und verlässliche Prognosen/ Bedarfsplanungen, welche die Versorgungsforschung leisten kann.

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Priorisierung in der medizinischen Versorgung: Missverständnisse, Befürchtungen und Chancen Prof. Dr. med. Dr. phil. Heiner Raspe ist Seniorprofessor für Bevölkerungsmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Sozialmediziner, Internist und Rheumatologe. Er hat seit Jahren die wissenschaftliche Entwicklung der Versorgungsforschung in Deutschland geprägt. In seinem Plenarvortrag wird Prof. Dr. Heiner Raspe er auf die Missverständnisse und Vorurteile zum BeLübeck griff der Priorisierung im Gesundheitswesen eingehen, besonders aber die Chancen eines solchen Instruments der Versorgungsforschung herausarbeiten. „Priorisierung“ wurde über lange Zeit als Unwort gemieden und als ein Synonym für Rationierung gehalten zulasten von Patienten und der ärztlichen Freiheit. Ausgehend von langjährigen Erfahrungen in den skandinavischen Ländern, hier speziell Schweden, hat Prof. Raspe die medizinische, methodologische, rechtliche, ethische und politische Diskussion wieder angeregt. Er zielt hin auf eine Information und Orientierung von Versorgungsentscheidungen, wobei der ethische Wert des Patientenwohls und der medizinische Sachverstand hervorgehoben werden.

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Plenarsitzung „Infektion, Organentzündung und Systementzündung“, Dienstag, 09. April 2013, 12.00 bis 13.30 Uhr

Infektionsforschung in Deutschland

Prof. Dr. Michael Manns, Hannover

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Prof. Dr. Michael Manns hat den Lehrstuhl für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover inne. Sein Plenarvortrag betrifft die Infektionsforschung in Deutschland. Das Feld der Forschung auf dem Gebiet der Infektionserkrankungen hat sich während der vergangenen Jahre dramatisch verändert – vorangetrieben durch verschiedene Entdeckungen und die Einführung neuartiger Technologien. Zu den aktuellen Herausforderungen gehören neu auftretende, bakterielle und virale Infektionen, die sich rasch global ausbreiten. Das Auftreten von Resistenzen gegenüber herkömmlichen Antibiotika und Virostatika stellt eine weitere Bedrohung dar. Hinzu kommen problematische Infektionen bei immunsupprimierten Patienten insbesondere auf den Gebieten der Transplantation, Onkologie und Rheumatologie. Prof. Manns wird u.a. einen neuen Ansatz einer integrativen und interdisziplinären Infektionsforschung vorstellen, wie sie mit Gründung des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) 2011 durch das BMBF geschaffen wurde und Experten auf den Gebieten der translationalen Grundlagenforschung, der Epidemiologie und der Klinik zusammenbringt. Das DZIF hat den Anspruch, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu bringen und schließt so eine Lücke im deutschen Gesundheitssystem. Prof. Manns hat zahlreiche internationale Preise sowie akademische Auszeichnungen erhalten, und er ist der gewählte Vorsitzende der DGIM 2013/2014.


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Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: von der Pathophysiologie zu neuen Therapieansätzen Prof. Markus Neurath ist seit 2009 Direktor der Medizinischen Klinik 1 am Universitätsklinikum Erlangen. Er befasst sich seit vielen Jahren und auch in seinem Plenarvortrag mit der Pathogenese, Diagnose und (neuen) Therapien der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen M. Crohn und Colitis ulcerosa. Schon das Fehlen eines einzigen Signalmoleküls (NF-Kappa-B) kann eine Prof. Dr. Markus Neurath, Erlangen derartige chronische Darmentzündung auslösen. Er erforschte zudem die molekularen Mechanismen, die bei Colitis ulcerosa zu einem erhöhten Darmkrebsrisiko führen. Eine besondere Rolle spielt dabei VEGF (vascular endothelial growth factor), das die Gefäßneubildung fördert und schon im Anfangsstadium eine Rolle bei der Tumorbildung spielt. Seine Arbeitsgruppe hat in den letzten Jahren zeigen können, dass die TLR-abhängige Produktion von Zytokinen der IL-12 Familie von zentraler Bedeutung für die Regulation der mukosalen Immunantworten gegen bakterielle Infektionen ist. Somit kann eine Brücke geschlagen werden zwischen endogenen Faktoren der Immunregulation und exogen bakteriellen Triggerfaktoren. Neurath erhielt im Jahr 2000 den Theodor-Frerichs-Preis der DGIM und zahlreiche nationale und internationale Forschungspreise für seine experimentellen Arbeiten.

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Postersession

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Postersession, „Young Investigator Award“ und Posterpreise Die Posterpräsentation stellt für jede junge Wissenschaftlerin und jeden jungen Wissenschaftler eine exzellente Möglichkeit dar, Forschungsergebnisse vor Experten vorzustellen und zu diskutieren. Während des kommenden Internistenkongresses wird es am Sonntag den 07. und am Montag den 08. April 2013 in der Mittagszeit eine Begehung der Poster durch erfahrene Wissenschaftler und Kliniker geben. Die Posterkategorien umfassen: * Angiologie * Endokrinologie / Diabetologie / Stoffwechsel * Gastroenterologie / Hepatologie * Hämatologie / Onkologie * Kardiologie * Nephrologie * Pneumologie * Rheumatologie * Geriatrie * Infektiologie * Intensiv- und Notfallmedizin * Epidemiologie / Versorgungsforschung

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Aus allen eingereichten Beiträgen von Autorinnen und Autoren unter 35 Jahren wird in jeder der oben aufgeführten Kategorien das beste Abstract für den „Young Investigator Award“ ausgewählt. Die ausgewählten Autorinnen und Autoren dürfen am Montagnachmittag ihre Ergebnisse einer renommierten Jury und dem Auditorium innerhalb des „Chances“-Forums als Kurzvortrag vorstellen. Im Anschluss an die Präsentationen wird die Jury die Reihenfolge der Preisträger festlegen. Im Rahmen der Postervorstellungen wird ebenfalls in jeder der oben genannten Kategorien durch die Vorsitzenden der Postersitzungen und einer Jury ein Preisträger pro Kategorie benannt werden. Die Preise der Postersitzungen und des „Young Investigator Award“ werden am Montagnachmittag in einer Preissitzung verliehen.


Kurse

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DGIM-Fortbildungskurse Das bewährte Konzept der DGIM-Fortbildungskurse wird 2013 selbstverständlich fortgeführt werden. Durch die Teilnahme können weitere CMEPunkte erworben werden. Eine separate kostenpflichtige Anmeldung über die Kongresshomepage unter www. dgim2013.de ist allerdings erforderlich und nur in Verbindung mit einer Tagesoder Kongresskarte möglich.

Sonntag, 07. April 2013 08.00 - 12.00 Uhr Kurs für Klinische Immunologie - Neues zur immunologischen Diagnostik und von Therapien mit Biologika 90,- € 08.00 - 12.30 Uhr Advanced Pediatric Life Support - APLS 125,- € 08.00 – 18.00 Uhr Basiskurs Internistische Intensivmedizin 125,- € 14.00 - 18:00 Uhr Herzschrittmachertherapie 90,- €

Folgende Kurse sind geplant, nähere Informationen und Buchung auf www.dgim2013.de

14.00 - 18:00 Uhr Bronchoskopie 125,- €

Samstag, 06. April 2013 08.00 - 12.00 Uhr Nicht-invasive Beatmung bei akuter Exazerbation einer COPD 125,- €

Montag, 08. April 2013 08.00 – 18.00 Uhr Refresherkurs Internistische Intensivmedizin 125,- €

08.00 - 12.00 Uhr Echokardiographie kardiologisch relevanter Krankheitsbilder. Interaktive Besprechung von Diagnose, Differentialdiagnose und Pitfalls 90,- €

08.00 - 12.00 Uhr Einführung in die Lungenfunktion 90,- €

14.00 - 18:30 Uhr Advanced Cardiac Life Support - ACLS 125,- €

08.00 - 12.00 Uhr Typ 2 Diabetes - Was ist überholt? Was bleibt? Was ist neu? 60,- €

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Kurse

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14.00 - 15:30 Uhr Schmerztherapie in der Palliativmedizin 30,- € 14.00 - 18:30 Uhr Spiroergometrie 90,- € 16.00 - 18:30 Uhr EKG in Klinik und Praxis 90,- € Dienstag, 09. April 2013 08.00 - 12.15 Uhr Endosonographie 90,- € 14.00 - 18:00 Uhr Bronchoskopie 125,- € geplant: mehrtägiger Ultraschallkurs

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Internet- & PC-Kurse Während des Internisten-Kongresses 2013 werden Internet- & PCKurse angeboten. Die Kurse finden statt mit freundlicher Unterstützung von Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Durchführung KWHC GmbH, Uelzen. Die Kurse richten sich an alle Ärzte, die den PC zur Internet-Recherche, zur Vortragsgestaltung, zur Kommunikation und zur Fortbildung intensiver nutzen möchten. Für die praktische Arbeit steht jedem Teilnehmer ein PC zur Verfügung. Daher ist eine Anmeldung erforderlich. Die DGIM erhebt eine Teilnahmegebühr von 25,00 Euro. Im Rahmen der drei Kursmodule zur Internetrecherche erlernen die Teilnehmer anhand aktueller Fragestellungen zu einer festgelegten Indikation notwendige Rechercheschritte durchzuführen, um aktuelle Leitlinien, neueste Literaturquellen und die kritische Wertung neuer Methoden zu finden und für den medizinischen Alltag nutzbar zu machen.

Powerpoint – Vorträge professionell umsetzen Sa., 06.04.2013 08.00 - 09.30 Uhr So., 07.04.2013 10.00 - 11.30 Uhr Mo., 08.04.2013 08.00 - 09.30 Uhr Di., 09.04.2013 12.00 - 13.30 Uhr Powerpoint – Professionelle Vortragsgestaltung mit Bild, Video und Animation Sa., 06.04.2013 10.00 - 11.30 Uhr So., 07.04.2013 12.00 - 13.30 Uhr Mo., 08.04.2013 10.00 - 11.30 Uhr Di., 09.04.2013 14.00 - 15.30 Uhr Internet – Medizinische Recherche Sa., 06.04.2013 14.00 - 15.30 Uhr So., 07.04.2013 08.00 - 09.30 Uhr Mo., 08.04.2013 14.00 - 15.30 Uhr Internet – Wissenschaftliche Recherche Sa., 06.04.2013 16.00 - 17.30 Uhr So., 07.04.2013 14.00 - 15.30 Uhr Mo., 08.04.2013 16.00 - 17.30 Uhr Di., 09.04.2013 10.00 - 11.30 Uhr Homepage für die Arztpraxis Sa., 06.04.2013 12.00 - 13.30 Uhr Excel – Tabellen und Diagramme für die Praxis Di., 09.04.2013 08.00 - 09.30 Uhr Mobil im Netz: Die medizinische Recherche unterwegs So., 07.04.2013 15.45 - 17.15 Uhr Excel – Tabellenkalkulation für den Alltag Mo., 08.04.2013 12.00 - 13.30 Uhr Informationen zu allen Kursen auf www.dgim2013.de

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V.

Forum für junge Mediziner 07. - 09. April 2013 serte spondien. e g n DGIM stipe o Reise 0 Eur

Mit freundlicher Unterstützung

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Jetbezwterben.de

Chances - Programm - Internist oder Spezialist – Ist beides möglich? - Gute klinische Weiterbildung und gute Forschung – Geht das? - Junge Foren in der Inneren Medizin stellen sich vor - „Young Investigator Award“ - Was bieten die Schwerpunkte und Zusatzbezeichnungen? - –Frauen in der Medizin–

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www.dgim2013.de Der Eintritt zum DGIM-Kongress 2013 ist für alle Studenten KOSTENFREI


Reisestipendien/Chances

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119. DGIM e.V. 2013Ankündigung  06. bis 09. April 2013Wiesbaden

Reisestipendien für Studenten Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) vergibt im Jahr 2013 aufgrund des regen Interesses in den Vorjahren 20 Reisestipendien an Medizinstudentinnen und -studenten, die den 119. Internistenkongress in Wiesbaden besuchen möchten. Die zwanzig Stipendiaten werden von der DGIM mit jeweils 200 Euro in bar, freiem Eintritt zum Kongress und zur Get-Together-Party, die am 06. April 2013 ab 20.00 Uhr im Kurhaus Wiesbaden stattfinden wird, unterstützt. Bis zum 15. Februar 2013 können sich Studenten um ein Stipendium bewerben. Nähere Informationen und Bewerbung auf www.dgim.de Weitere 10 Reisestipendien werden durch den Thieme Verlag vergeben.

Forum für junge Mediziner 07. - 09. April 2013 in Halle 8

Forum für junge Mediziner

Als Forum für junge Medizinerinnen und Mediziner wird „Chances“ entsprechend wichtige Themen und Fragen zum Berufsstart aufgreifen, ebenso werden sich hier die Schwerpunkte und Zusatzbezeichnungen der Inneren Medizin vorstellen. Das Programm ist wie folgt geplant: Sonntag, 07. April 2013 09:30 - 10:00 09:30 - 09:45 09:45 - 10:00

Eröffnung der „Chances“ Eröffnung durch Frau Prof. Märker-Hermann Vergabe der Reisestipendien

10:00 - 11:00 Internist oder Spezialist – Ist beides möglich? 10:00 - 10:25 Alte und Neue Weiterbildungsmöglichkeiten des Internisten 10:25 - 10:37 10:37 - 10:48 10:48 - 11:00

Gute klinische Weiterbildung und gute Forschung – Geht das? ... an der Universitätsklinik ... am Haus der Maximalversorgung ... an einem kleineren Krankenhaus

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DGIM

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Chances

119. DGIM e.V. 2013 Ankündigung 06. bis 09. April 2013Wiesbaden

11:00 - 11:30

Junge Foren in der Inneren Medizin stellen sich vor: 1. Young Internists 2. Junge Endokrinologen 3. Das junge Forum des BDI

14:00 - 16:15

„Young Investigator Award“ Kurzvorträge der besten Abstracts von Autorinnen / Autoren unter 35 Jahren

Montag, 08. April 2013 9:00 - 10:30 9:00 - 9:22 9:22 - 9:44 9:44 - 10:06 10:06 - 10:30

Was bieten die Schwerpunkte und Zusatzbezeichnungen? Teil1 Endokrinologie Angiologie Geriatrie Hämatologie und internistische Onkologie

11.00 – 13.00 – Frauen in der Medizin – Podiumsdiskussion: Weiterbildung, Forschung und junge Familie – ist das zu vereinbaren? Mit Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft, Medizin und Forschung 14:00 - 15:30 Was bieten die Schwerpunkte und Zusatzbezeichnungen? Teil 2 14:00 - 14:22 Rheumatologie 14:22 - 14:44 Gastroenterologie 14:44 - 15:06 Palliativmedizin 15:06 - 15:30 Kardiologie 16:00 - 17:30

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Preisträgersitzung - Young Investigator Awards - DMW: beste Originalarbeit 2012 - Springer: bester CME-Beitrag 2012 - Paul Schölmerich Preis

mit freundlicher Unterstützung von


Chances

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119. DGIM e.V. 2013 Ankündigung 06. bis 09. April 2013Wiesbaden

Dienstag, 09.04.2012

8.00 – 9.30 Teil 3 8.00 – 8.22 8.22 – 8.44 8.44 – 9.06 9.06 – 9.30

Was bieten die Schwerpunkte und Zusatzbezeichnungen?

10.00 – 11.30 10.00 – 10.18 10.18 – 10.36 10.36 – 10.54 10.54 – 11.12 11.12 – 11.30

Die vielen Facetten des Internisten Warum es sich lohnt, Hausarzt zu werden Arbeiten in Krisengebieten Arbeiten bei medizinischen Verlagen Arbeiten in der Pharmaindustrie Arbeiten im Medizinmanagement

Pneumologie Nephrologie Intensivmedizin, Notfallmedizin Infektiologie

Ausstellung • Information • Beratung • Test

Eintritt frei

06.04.2013 10.00 – 18.00 Uhr

Patiententag

zum 119. Internistenkongress

Gesundheitsamt

Rathaus Wiesbaden, Schloßplatz 6 Informationen zum Patiententag unter 25www.dgim2013.de

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Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V.


DGIM

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Allgem. Informationen

119. DGIM e.V. 2013 Ankündigung 06. bis 09. April 2013Wiesbaden

Allgemeine Informationen Kongressorte Rhein-Main-Hallen Rheinstraße 20 65185 Wiesbaden

Hauptprogramm Das Hauptprogramm steht Ihnen ab dem 01.03.2013 online zur Verfügung. Gerne können sie dieses online zur kostenfreien Zusendung bestellen.

Dorint Pallas Hotel Auguste-Viktoria-Straße 15 65185 Wiesbaden

Hotelbuchung Auf der Kongresshomepage unter www.dgim2013.de

Museum Wiesbaden (gegenüber Rhein-Main-Hallen) Friedrich-Ebert-Allee 2 65185 Wiesbaden

Kinderbetreuung Während des Kongresses wird vor Ort eine kostenfreie Kinderbetreuung für Kinder von 6 Monaten bis 7 Jahren eingerichtet. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an manon.waas@mconmannheim.de ist notwendig.

Öffnungszeiten Tagungscounter Fr., 05.04.2013 16.00 – 18.30 Uhr (Vorregistrierung) Sa., 06.04.2013 07.00 – 19.00 Uhr So., 07.04.2013 07.00 – 17.00 Uhr Mo., 08.04.2013 07.00 – 19.00 Uhr Di., 09.04.2013 07.00 – 17.00 Uhr CME-Punkte Es werden pro Tag 6 CME-Punkte sowie zusätzliche CME-Punkte für die DGIMFortbildungskurse und Industriesymposien beantragt. Kongress Internetseite www.dgim2013.de

Facebook / Xing Verfolgen Sie aktuelle Informationen über die DGIM und den DGIM Kongress 2013 online auch über unsere Facebook und Xing Seiten: www.facebook.com/DGIM.Fanpage

www.xing.com/net/dgim


Teilnehmerregistrierung

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119. DGIM e.V. 2013 Ankündigung 06. bis 09. April 2013Wiesbaden

Kontakt – Teilnehmerregistrierung

m:con – mannheim:congress GmbH Rosengartenplatz 2, 68161 Mannheim www.mcon-mannheim.de Manon Waas Tel. 0621 4106 - 102 Fax 0621 4106 - 80 102 manon.waas@mcon-mannheim.de

Bis 15.02.2013 tionen Frühbucher-Kondi nutzen!

Teilnehmergebühren Online über www.dgim2013.de. Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt.

DGIM Mitglied

Frühbucher (bis 15.02.2013)

Spätbucher (ab 16.02.2013)

frei

frei

Dauerkarte Nichtmitglieder

160,- EUR

185,- EUR

Assistenzärzte / Rentner

90,- EUR

110,- EUR

Nichtmitglieder

75,- EUR

90,- EUR

Tageskarte Assistenzärzte / Rentner

45,- EUR

65,- EUR

Studenten / Auszubildende*

frei

frei

Fortbildungskurse

ab 25,- EUR

ab 25,- EUR

Get together 06.04.2013

20,- EUR

20,- EUR

Oper 08.04.2013**

30,- EUR

30,- EUR

Rahmenprogramm

* **

Anmeldung ausschließlich vor Ort mit entsprechendem Nachweis (Studien- / Ausbildungsbescheinigung) möglich. Karten können ausschließlich vor Ort in der Rhein-Main-Halle an speziell eingerichteten Countern erworben werden.

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DGIM

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Organisation und Zuständigkeit Ankündigung 06. bis 09. April 2013Wiesbaden

Wissenschaftliche Organisation Kongress-Präsidentin: Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann Direktorin der Klinik für Innere Medizin IV: Rheumatologie, klinische Immunologie, Nephrologie HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH, www.hsk-wiesbaden.de DGIM – Kongress-Team 2013 Dr. med. Heidi Bauer Dr. med. Helena Grawe Dr. med. Bastian Jaeschke dr. med. Volker Meves Dr. med. Rainer Roth

PD Dr. med. Sebastian Schmid Dr. med. Klaus-Jürgen Schmidt Dr. med. Sandra Scholz Dr. med. Norbert Schütz

Wissenschaftliches Programmkomitee Prof. Dr. med. Buerke, Siegen Prof. Dr. med. Buhl, Mainz Prof. Dr. med. Ell, Wiesbaden Prof. Dr. med. Espinola-Klein, Mainz Prof. Dr. med. Frickhofen, Wiesbaden Prof. Dr. med. de Groot, Offenbach Prof. Dr. med. Hallek, Köln Prof. Dr. med. Hasenfuß, Göttingen PD Dr. med. Lankisch, Hannover Prof. Dr. med. Lehnert, Lübeck Prof. Dr. med. Lindhoff-Last, Frankfurt Prof. Dr. med. Lohse, Hamburg Prof. Dr. med. Müller-Ladner, Bad Nauheim

Prof. Dr. med. Müller-Quernheim, Freiburg Prof. Dr. med. Nickel, Schlangenbad Prof. Dr. med. Pavenstädt, Münster Prof. Dr. med. Riemann, Ludwigshafen Prof. Dr. med. Salzberger, Regensburg Prof. Dr. med. Sieber, Nürnberg Prof. Dr. med. Sigmund, Wiesbaden Dr. med. Spiess, Frankfurt (BDI) Prof. Dr. med. Suttorp, Berlin Prof. Dr. med. Schneider, Düsseldorf Prof. Dr. med. Schumm-Draeger (BDI), München

Kongress-Sekretariat HSK, Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH, Klinik für Innere Medizin IV Ludwig-Erhard-Straße 100, 65199 Wiesbaden Rita Hild Telefon: 0611-439777 Telefax: 0611-439779 rita.hild@hsk-wiesbaden. de

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Gisela Stork Telefon: 0611-433022 Telefax: 0611-439779 gisela.stork@hsk-wiesbaden.de


Organisation und Zuständigkeit

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Ankündigung 06. bis 09. April 2013Wiesbaden

DGIM-Geschäftsstelle

Irenenstraße 1 65189 Wiesbaden Geschäftsführung RA Maximilian Broglie Stellvertretende Geschäftsführerin Dipl.-Kffr. Ourania Menelaou Managementassistentin Nicole Safenauer Verantwortlich für Patiententag und DGIM-Fortbildungskurse Dr. André Althoff Telefon: 0611 - 2058040 - 0 Telefax: 0611 - 2058040 - 46 info@dgim.de www.dgim.de

Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. Anne-Katrin Döbler Anna Julia Voormann Corinna Spirgat Postfach 30 11 20 70451 Stuttgart Telefon: 0711 8931-552 Telefax: 0711 8931-167 spirgat@medizinkommunikation.org voormann@medizinkommunikation.org Kongress-Agentur (PCO)

m:con - mannheim:congress GmbH Rosengartenplatz 2 68161 Mannheim Projektleitung Thilo Hübner Telefon: 0621 4106-379 Telefax: 0621 4106-80379 thilo.huebner@mcon-mannheim.de www.mcon-mannheim.de

Titelbild: Alexej von Jawlensky Abstrakter Kopf (Kopf in Rot-Weiss-Gold), 1927, Museum Wiesbaden

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DGIM

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Bahn Special

119. DGIM e.V. 2013 Ankündigung 06. bis 09. April 2013Wiesbaden

Bahn Special

Mit dem speziellen Angebot können alle Züge der DB genutzt werden, auch der ICE. Die Tickets gelten zwischen dem 05. und 10. April 2013. Buchbar ist das Angebot ab sofort unter der Hotline: +49 (0) 1805 - 31 11 53** mit dem Stichwort: DGIM 2013

Mit der Bahn ab 99,- Euro zur DGIM 2013 nach Wiesbaden und zurück. m:con – mannheim:congress GmbH bietet Ihnen in Kooperation mit der Deutschen Bahn attraktive Sonderkonditionen. Reisen Sie mit der Bahn entspannt und kostengünstig nach Wiesbaden. Schonen Sie Ihr Reisebudget und schützen Sie die Umwelt. Der Ticketpreis* für die Hin- und Rückfahrt nach Mannheim beträgt bundesweit von jedem DB-Bahnhof: 2. Klasse 99,- Euro / 1. Klasse 159,Euro *

Vorausbuchungsfrist mindestens 3 Tage. Mit Zugbindung und Verkauf, solange der Vorrat reicht. Umtausch und Erstattung vor dem 1.Geltungstag 15,- Euro, ab dem 1. Geltungstag ausgeschlossen. Gegen einen Aufpreis von 20,- Euro sind auch vollflexible Fahrkarten ohne Zugbindung erhältlich. ** Die Hotline ist Montag bis Samstag von 08:00 - 21:00 Uhr erreichbar, die Telefonkosten betragen 0,14 Euro pro Minute aus dem deutschen Festnetz, höchstens 0,42 Euro pro Minute aus den Mobilfunknetzen. *** Preisänderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr.

Bitte sehen Sie die folgenden Angaben als Beispielvarianten:

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von ... nach Wiesbaden und zurück

Normalpreis 2. Klasse***

Bahn Spezial Angebot

Ersparnis

Hamburg

232,-

99,-

133,-

München

190,-

99,-

91,-

Hannover

174,-

99,-

75,-

Berlin

248,-

99,-

149,-

Leipzig

158,-

99,-

59,-


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Ankündigung Programm DGIM 2013