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Josef Oberhofer

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Politik

„FPÖ setzt auf neue, junge Kräfte“ Der 32-jährige FPÖ-Bezirkskandidat Roland Kozonits aus Mannersdorf ist unser dritter Gesprächspartner in der BURGENLAND MITTE-Interviewserie vor den Landtagswahlen im Burgenland

Ist der Assistenzeinsatz gerechtfertigt? Tatsache ist, dass der Assistenzeinsatz weder Grenzkontrollen ersetzen noch den Mangel an Polizisten ausgleichen kann. Das zeigen alle Sta-

Burgenland Mitte Die nächste Ausgabe erscheint am

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LH Hans Niessl spricht von „geheimen ÖVP-FPÖ-Absprachen“. Kommt SchwarzBlau? Den einzigen Pakt, den wir haben, ist unser Pakt mit den

Laut FPÖ-Obmann Tschürtz wurde das Sicherheitssystem im Burgenland als „gescheitert“ bezeichnet. Sehen Sie ebenfalls Schwachstellen der Sicherheitspolitik im Burgenland? Der Hauptfehler war die von SPÖ und ÖVP beschlossene Öffnung der Grenzen. Die Regierungsparteien haben uns eingeredet, das Burgenland würde durch den Wegfall der Grenzkontrollen sogar noch sicherer. Nach dieser seltsamen Logik müsste man zu Hause jede sichere Eingangstüre durch einen Vorhang ersetzen. Die FPÖ ist die einzige Partei, die sich für permanente Fahrzeugkontrollen an der Grenze einsetzt.

N.Ö.

Bei den letzten Landtagswahlen hat die FPÖ ausgehend von 12,7% dramatisch verloren (minus 6,9%) und ist mit 5,8% gestartet. Wie hoch gesteckt ist das FPÖ-Wahlziel für die Landtagswahlen 2010? Die FPÖ ist aufgrund der Schwäche von Schwarz und Grün die einzige Partei, die die absolute Mehrheit der SPÖ brechen kann. Das ist unser Hauptziel. Wir wollen ein zweistelliges Ergebnis erreichen und den absoluten SPÖ-Machtrausch beenden.

Bürgern. Der SPÖ fällt offenbar kein Grund ein, warum man sie wählen sollte. Daher greift man auf das schwarz-blaue Gespenst zurück. Das ist lächerlich. Man merkt, dass uns SPÖ und ÖVP fürchten. Wer mit uns zusammenarbeiten will, muss auf unsere Positionen eingehen. Das kann frühestens nach der Wahl der Fall sein. Jedenfalls sind wir auf niemanden angewiesen.

Stmk.

In der Vorbereitung auf dieses Interview habe ich Sie gegoogelt und kaum etwas über Sie gefunden. Sind Sie als Spitzenkandidat des Bezirkes ein unbeschriebenes Blatt? In der Tat bin ich erstmals Spitzenkandidat. Das ist das Schöne bei der FPÖ. Sie baut nicht auf alte Apparatschiks, sie gibt neuen und jungen Kräften die Gelegenheit zum aktiven Mitgestalten. Bei uns dominieren nicht jene, die hauptsächlich von der Politik leben. Das macht uns stark.

Oberpullendorf

IMPRESSUM: Medieninhaber, Eigentümer, Verleger, Herausgeber: Verlag Alois Mayrhofer, 7350 Oberpullendorf, Hauptstraße 37, www.burgenland-mitte.at Redaktion und Anzeigenannahme, Satz, Repro und Druck: Alois Mayrhofer, 2860 Kirchschlag, Hauptplatz 27, Tel. 02646/7001, Fax DW 40, ISDN: DW 41. E-Mail: verlag@mayrhofer.co.at, www.mayrhofer.co.at Redaktionsleiter: Johann Tomsich. Chefredakteurin: Edith WieserMayrhofer (redaktion@mayrhofer.co.at). Redaktionelle Beiträge: Helmut Gillinger, Johann Tomsich, Martina Lex, Mag. (FH) Cornelia Hütter, Rosemarie Szirmay-Wenzelburger, Alexander Siebenaller. Layout, Grafik: Anna Schiefer, Thomas Diezl. Marketing: Johanna Aulabauer. Gründungs-Chefredakteur: ✝ Dr. Josef Mühlhauser. Anmerkung: Im Hinblick auf Gender-Mainstreaming weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass geschlechtsspezifische Ausdrücke (z.B. Schüler/Schülerinnen) für Frauen und Männer gleichermaßen zu verstehen sind. Für eine bessere Verständlichkeit und Leserlichkeit verzichten wir daher auf die weiblichen Endungen -In und -Innen in unseren Beiträgen. Persönliche Meinungen müssen sich nicht mit dem Standpunkt der Redaktion decken!

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tistiken. Was bringt ein subjektives Sicherheitsgefühl, wenn das Land objektiv betrachtet unsicherer wird? Es wäre viel vernünftiger, das Geld für den Bundesheereinsatz in Grenzkontrollen und die Aufstockung der Polizei, beispielsweise im Rahmen der Einrichtung einer eigenen Grenzschutztruppe, zu investieren. Österreich darf seinen Arbeitsmarkt gegenüber EU-Bürgern aus Mittel- und Osteuropa bis 2011 abschotten. Wie ist Ihre persönliche Meinung zur EU und dem freien Arbeitsmarkt? Die EU entwickelt sich immer mehr zu einem Zentralstaat, der sich immer weniger an den Bedürfnissen und an der Meinung der Bürger orientiert. Das geht alles in die völlig falsche Richtung. Ich bin für ein Modell mit lauter souveränen Einzelstaaten, die in Bereichen, in denen es vernünftig und zielführend ist, zusammenarbeiten. Die Gesetze sollen von unseren gewählten Vertretern in Wien und nicht von der Brüsseler Diktatur kommen. Die EU geht es nichts an, wie wir unser Leben gestalten. Die Öffnung des Arbeitsmarktes hat fatale Auswirkungen auf das Burgenland. Seit dem Jahr 2000 ist jeder zweite neu geschaffene Arbeitsplatz im Burgenland an einen Ausländer gegangen. Die Burgenländer profitieren also kaum. Für die FPÖ kommt die vollständige Öffnung nicht in Frage, vor allem solange wir bei uns selbst eine so hohe Arbeitslosenrate haben. Leider sehen das SPÖ und ÖVP anders.

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Do. 29. April. So. 9. Mai ´10 bei Fam. Hofleitner-Bartmann Wenezeck 4, 2811 Wiesmath

Roland Kozonits, FPÖBezirksspitzenkandidat Thema Verkehrspolitik: Derzeit ist wieder eine Trassenführung mit Verlauf westlich von Mannersdorf und Anschluss an den bestehenden Grenzübergang bei Rattersdorf in Diskussion Wie stehen Sie als Mannersdorfer zum Ausbau der S31 bis zur Staatsgrenze? Mannersdorf braucht dringend eine Entlastung, das steht außer Streit. Nach jahrelangen Diskussionen ist es Zeit für Taten. Primäres Ziel muss es sein, den Durchzugsverkehr aus der Gemeinde herauszubekommen, damit Kinder und ältere Leute wieder sicher über die Straße gehen können. Schließlich befinden sich alle wesentlichen Einrichtungen der Gemeinde an der Hauptstraße. Die Diskussion nach Eberau ist nun abgeflaut, Emotionen sind herausgenommen. Wie ist Ihre Position generell zu Erstaufnahmezentren und Volksbefragungen darüber? Die letzte Volksbefragung war ein reiner Wahlkampfgag der SPÖ. Wie die niedrige Wahlbeteiligung zeigt, haben die Bürger das erkannt. Die FPÖ ist generell für mehr direkte Demokratie. Die SPÖ ist nur dann für Volksbefragungen, wenn es ihr nutzt. Ehrlicherweise hätte es eine generelle Befragung zu den Themen Zuwanderung und Asyl geben müssen und zwar landesweit. In dieser Form war die Befragung nicht notwendig. Wir brauchen kein drittes Zentrum in Österreich. Mit Asylbetrügern muss abgefahren werden. Eine strengere Fremdenpolitik hätte zur Folge, dass weniger Ausländer nach Österreich drängen. Ideal wären Aufnahmezentren an den EU-Außengrenzen. Dort könnte festgestellt werden, wer herein darf. Wer keinen Aufenthaltstitel bekommt, kann gleich wieder abgeschoben werden.

Edith Wieser-Mayrhofer


Politik Knapp 450.000,- Euro für mittelburgenländische Gemeinden:

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Landesgeld für die Gemeinden D

ie Auswirkungen der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise bleiben auch vor den mittelburgenländischen Gemeinden nicht stehen. Viele Gemeinden müssen massive finanzielle Einbußen bei ihrer Haupteinnahmequelle, den Ertragsanteilen hinnehmen. LR Helmut Bieler und der Bezirksvorsitzende des sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbandes, LAbg. Erich Trummer haben nun mit entsprechenden Ausgleichszahlungen geholfen. Insgesamt werden 1,7 Mio. Euro an 89 burgenländische Gemeinden mit Einwohner-Rückgang überwiesen, das ist pro „Mindereinwohner“ ein Betrag von 420,- Euro. Die mittelburgenländischen Gemeinden des Bezirkes Oberpullendorf profitieren von den Ausgleichszahlungen von Finanzlandesrat Helmut Bieler besonders stark. Insgesamt 449.820.- Euro erhalten die Gemeinden Deutschkreutz, Draßmarkt, Frankenau,

LAbg. Trummer und LR Bieler sorgten für großzügige Ausgleichszahlungen an burgenländische Gemeinden. Großwarasdorf, Horitschon, Lackendorf, Lockenhaus, Lutzmannsburg, Mannersdorf, Neckenmarkt, Nikitsch, Oberloisdorf, Ritzing, Steinberg-Dörfl,

Unterfrauenhaid und Weingraben. „Ich sehe die Unterstützung für die Gemeinden als zusätzlichen wirtschaftlichen Impuls“, zeigt sich LAbg. Erich Trummer zufrieden. Seine Gemeinde Neutal erhält übrigens keine Ausgleichszahlung. Neutal ist um 18 Personen oder 1,8 Prozent gewachsen. Für die Landesfinanzen ist diese Ausgleichszahlung eine enorme finanzielle Anstrengung. Sowohl das Land mit einem Minus von rund 38 Mio. Euro bei den Ertragsanteilen 2009, als auch die Gemeinden mit einem Minus von 5 Mio. Euro leiden stark unter den durch die Wirtschaftskrise bedingten Steuerausfällen. Erich Trummer: „Ich bin froh, dass auf Grund klarer Verhältnisse im Landtag die entsprechenden Mittel dafür bereitgestellt werden konnten.“ Helmut Gillinger

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Politik Vollversammlung des Tourismusverbandes Blaufränkisch Mittelburgenland:

Erwartete Eskalation blieb aus! ach einem turbulenten Jahresbeginn, bei dem viel Porzellan N zerschlagen wurde, erwarteten Insider von der Vollversammlung beim Tourismusverband Blaufränkisch Mittelburgenland ein Großreinemachen der Gefühle von SPÖ und ÖVP. Geworden ist daraus lediglich eine große Bühne für Manfred Kölly (Liste Burgenland), der damit zu einer billigen Wahlwerbung kam. Noch keine der bisherigen 13 Vollversammlungen des Tourismusverbandes ist so schwer in die Gänge gekommen wie jene am 8. April in Neckenmarkt.

Auf den Punkt gebracht

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s gibt in Zeiten wie diesen nur wenige Wirtschaftszweige, die sich so gut über Wasser halten können wie der Tourismus. Wenn dieser auch die eine oder andere Delle - wie zum Beispiel gerade im Mittelburgenland mit sinkenden Nächtigungszahlen - bekommt, so gibt es keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Schade, dass der Tourismus vom Selbstzerstörungstrieb der Politik immer wieder etwas abbekommt. So gesehen ist es eine Überraschung, dass aus der Vollversammlung des Tourismusverbandes Blaufränkisch Mittelburgenland in Neckenmarkt keine Schlammschlacht wurde. Sowohl in der SPÖ als auch in der ÖVP dürften zuvor die Besonnenen Oberhand behalten haben. Von einem Schlussstrich zu sprechen wäre jedoch verfrüht. Für die Zusammensetzung des neuen Verbandsvorstandes ist die nächste Vollversammlung zuständig. Burgenland Tourismus-Präsident LH Niessl wird wohl erst nach der Landtagswahl einen Termin dafür finden. Sollte die SPÖ aus dieser gestärkt hervorgehen und die ÖVP gedemütigt werden, könnten die persönlichen und politischen Animositäten erst so richtig aufbrechen. Eine SPÖ-Forderung nach personellen Veränderungen im Tourismusverband kann nicht ausgeschlossen werden. Denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben... Johann Tomsich 6 | 04/10 BM

Dies obwohl zwei wesentliche Hindernisse im Vorfeld weggeräumt schienen. Man hatte sich im Vorstand auf eine Geschäftsordnung geeinigt - eine solche war bei der Gebarensprüfung des Landes vermisst worden und auch über den Umstand, dass acht Gemeinden nur vermeintlich dem Verband angehörten, gab es zuvor eine klare Entscheidung des Landes. So aber wurde die den Vorsitz führende Eva Stifter - sie steht nach dem Rücktritt von Mag. Alfred Szczepanski an der Verbandsspitze - schon in ihrem ersten Satz unterbrochen. Und in dieser Unart ging es weiter.

Einwände prallten an Mag. Hans Artner ab Über die Gründe für das unprofessionelle Verhalten einiger Delegierten aus SPÖ-Gemeinden kann man nur Vermutungen anstellen. Wollte man die unroutinierte Vorsitzführende nur verunsichern, oder mit Diskussionen über Stimmberechtigung,

Man darf davon ausgehen, dass die Bürgermeister und die für den Tourismus Verantwortlichen das Tourismusgesetz kennen. Dort ist definitiv festgehalten, dass der örtliche Tourismusverband den Antrag an das Land stellen muss.

Mag. Hans Artner vom Amt der Burgenländischen Landesregierung zu den SPÖ-Vorwürfen, dass es die Schuld des regionalen Tourismusverbandes wäre, dass von den insgesamt 22 Mitgliedsgemeinden acht dem Landesgesetz nach keine solchen sind.

Geschäftsordnung, Protokoll und Tagesordnung von der unglücklich gelaufenen Staatsanwalt-Geschichte ablenken? Mag. Hans Artner, der Eva Stifter zur Seite stand, blieb hart und sogar ein wenig provokant: „In der Mitgliedssache ist den Gemeinden kein Nachteil entstanden. Sie haben zwar ihre Mitgliedsbeiträge an den Verband bezahlt, ohne rechtswirksam Mitglied zu sein, dafür aber auch bei den Budgets und überall anders mitgestimmt.“ Wesentlich weniger Emotionen wurden beim Bericht der Obmann-Stellvertreterin mit den touristischen Fakten des Jahres 2009 geweckt. Obwohl es bei den Nächtigungen im Sonnenland Mittelburgenland erstmals einen Einbruch von 320.974 (2008) auf 288.774 (2009) gab. Auch der Bericht des Kassiers Günther Glöckl war kurz und bündig. Die Aufregung kam erst beim Bericht der Kassaprüfer. Diese hatten sich ganz offensichtlich durch den Prüfbericht des Landes dazu animiert gesehen, nicht nur rechnerisch und zur Vollständigkeit der Belege, sondern auch sachlich etwas zu sagen. Was in einem speziellen Fall (Gehälter) bei den Delegierten gar nicht gut ankam und für lautstarke Erregung sorgte. Letzten Endes wurde dann der Vorstand ohne Gegenstimme (!) für das Jahr 2009 entlastet (25 Enthaltungen). Was vor allem den Deutschkreutzer Bürgermeister Manfred Kölly unverständlich schien und ihn einen Seitenhieb gegen die SPÖ-Bürgermeister austeilen ließ: „Vorher macht ihr alles schlecht. Und dann stellt‘s euch her und sagt‘s: Es war eh nix. Ich hätte mich gefreut, wenn ihr aufgestanden wäret und gesagt

Ein Wahnsinn, dass der Tourismusverband so viel Geld auf seinem Konto liegen hat. Das Geld gehört sinnvoll in die Werbung eingesetzt, damit die Nächtigungen nicht um 10% weniger, sondern um 10% mehr werden.

Walter Kirnbauer, Präsident vom Verband Blaufränkisch Mittelburgenland (Winzer), als er las, dass der TVB 150.000 Euro - wenn auch gut verzinst - zum Jahresende auf der Raika liegen hatte. hättet, das mit der Pressekonferenz und dem Staatsanwalt war ein Blödsinn.“ Auch Horitschons Bürgermeister Peter Heger meldete sich zu Wort. Er ersuchte um Verständnis für das Verhalten der SPÖ-Bürgermeister als Gemein-

Spannend waren nicht nur Debattenbeiträge aus der 105-köpfigen Delegiertenschar, sondern auch die Abstimmungen.


Politik Dieses Bild sagt mehr als 1000 Worte: Erleichtert und gerĂźhrt zugleich war der zurĂźckgetretene Obmann des Tourismusverbandes, Mag. Alfred Szczepanski, bei seiner Verabschiedung durch die Obmann-Stellvertreterin Eva Stifter. GroĂ&#x;e Anerkennung und Wertschätzung fĂźr ihn war auch aus den Worten von WK-Vizepräsident Paul Kraill zu erkennen.

„

Liebe Freunde, da ist kein Geld weggekommen, da ist nichts passiert - auĂ&#x;er Dinge, die leider von der Geschäftsordnung gedeckt sind. So kann es aber nicht weitergehen, wir sollten den Verband auf neue Beine stellen und dies besser heute als morgen.

„

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devertreter im Vorstand des Verbandes. Er erinnert daran, dass die GebarensprĂźfung im Vorstand einstimmig beschlossen wurde. „Die wenigsten Delegierten wissen aber auch, dass wir zweieinhalb Monate darauf warten mussten, um Ăźber die Probleme Ăźberhaupt reden zu kĂśnnen. Die Diskussion sollte durchaus intern geregelt werden. Dass wir froh sind, dass der Staatsanwalt gesagt hat, es sei alles in Ordnung, darf man uns ruhig glauben.“ FĂźr seinen letzten Satz erntete er allerdings hĂśhnisches Gelächter von Ă–VP-Delegierten und von Manfred KĂślly. Letzterer

In Abwesenheit von Burgenland Tourismus-Präsident LH Hans Niessl und den Landesräten Michaela Resetar und Peter Rezar versuchten SPĂ–-LAbg. Erich Trummer und Ă–VP-LAbg. Werner Gradwohl die Debatte zu beruhigen und zugleich die Claims der beiden Regierungsparteien abzustecken. Trummer wiederholte die schon bekannten Bedenken der SPĂ–, ging viel auf den PrĂźfbericht des Landes ein, wenig bis gar nicht auf die Stellungnahme zum PrĂźfbericht von Steuerberatungsund WirtschaftsprĂźfer- bzw. von Rechtsanwaltskanzleien. „Ganz so ist es nicht, dass da nichts vorgefallen ist. Es wird sich zeigen, ob in Zukunft der Kassier noch weiter diese Verantwortung Ăźbernehmen kann oder beauftragt wird, eine solche zu Ăźbernehmen.“ FĂźr LAbg. Gradwohl standen zwei Fakten im Raum: „Die Anzeige der SPĂ–-BĂźrgermeister wurde von der Staatsanwaltschaft in kĂźrzester Zeit zurĂźckgelegt. Dazu wurde mit einer Ăźberwältigenden Mehrheit von den Delegierten das Jahr 2009 der gesamte Vorstand und somit auch der Kassier GĂźnther GlĂśckl entlastet.“ Ein emotionaler HĂśhepunkt war die Erklärung von ObmannStellvertreterin Eva Stifter vor dem, in der Folge Ăźberraschend kurz abgehandelten 10. Punkt der Tagesordnung: „Ich bitte Sie in der Diskussion um den PrĂźfbericht um einen respektvollen und fairen Umgang mit den Herren Szczepanski und GlĂśckl, die sich immer auf ihre Art und Weise fĂźr den Tourismus unentgeltlich eingesetzt und bemĂźht haben. Ich danke Ihnen dafĂźr.“ Der tosende Applaus aus den Reihen der Delegierten sprach fĂźr sich und sollte so manchen zum Nachdenken anregen. Johann Tomsich

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Politik

Anpacken für das Burgenlan

Das ÖVP-Team legt Hand an: LR Werner Falb-Meixner, LH-Stv. Franz Steindl, LR Michaela Resetar, KO Rudolf Strommer

as ÖVP-Top-Team des BurD genlandes mit LH-Stv. Mag. Franz Steindl an der Spitze blickt zurück und gibt einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen.

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Steindl: „57% aller Regierungsbeschlüsse kommen von ÖVP-Regierungsmitgliedern, 98% aller Beschlüsse wurden gemeinsam gefasst. Auf Regierungsebene wird konstruktiv gearbeitet. Unser Einsatz geht bis zum letzten Tag.“ In seiner Verantwortung als Wirtschaftsreferent hat Steindl ein 4-Punkte-Konjunkturpaket präsentiert, um die Wirtschaft

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zu stärken. Auch der Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit ist dem Jugendreferenten des Burgenlandes ein wichtiges Anliegen: „Bei den Lehrwerkstätten haben wir eine Kapazität von 240 Plätzen für Jugendliche zwischen 20 und 25 Jahren. Das AMS Burgenland hat heuer für Beschäftigungsinitiativen 13 Mio. Euro bereitgestellt.“

Hochwasser: schnelle Hilfe Landesrat Ing. Werner FalbMeixner: „Den Hochwasseropfern konnte rasch geholfen werden, die Landwirte haben neue Perspektiven erhalten, wertvolle Arbeitsplätze wurden geschaffen und die natürlichen Lebensgrundlagen abgesichert.“

Europameister in der Kinderbetreuung Landesrätin Michaela Resetar ist zufrieden: „Im Tourismus gibt es wieder tolle Erfolge, im Kinderbereich wurde die Hortförderung durchgesetzt und 8.500 burgenländische Kinder erhalten einen Kinderbetreuungszuschuss, der die Eltern spürbar entlasten wird. Die Verkehrssicherheit im Burgenland steigt tendenziell an - nicht zuletzt durch meine Initiative „fair und sicher“, die jedes Jahr indirekt Leben rettet.“

Strommer: Sicherheit großgeschrieben „Die Sicherheit ist eines der höchsten Güter für die Menschen

des Burgenlandes“, sagt ÖVPKlubobmann Rudi Strommer. Die ÖVP habe ein Sicherheitspaket präsentiert, das auf die Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung eingeht, informiert der Sicherheitssprecher der Volkspartei.

Steindl: ÖVP hat das bessere Angebot Er hätte gerne zum regulären Zeitpunkt, also im Oktober 2010 gewählt, so LH-Stv. Steindl. „Wir werden aber bis zum letzten Tag für das Burgenland arbeiten“, garantiert Steindl abschließend. Weitere Infos: www.oevp-burgenland.at www.franzsteindl.at


Politik

and Unser Team für das Mittelburgenland ine ausgewogene Mischung aus neuen und erfahrenen Kandidaten wurde bei einer großen BezirkskonE ferenz der ÖVP Mittelburgenland in Oberpullendorf von Bundesminister Niki Berlakovich präsentiert. Dabei nannte LHStv. Franz Steindl als wichtigstes Ziel die absolute Mehrheit der SPÖ im Burgenland zu brechen.

LH-Stv. Mag. Steindl: „Arbeiten bis zum letzten Tag“

Mag. Werner Gradwohl geb. 1954, BHS-Lehrer, Lindgraben, verh., 2 Kinder, Abgeordneter zum Burgenländischen Landtag

Rudolf Geißler geb. 1958, Dipl. Sozialarbeiter, Oberpullendorf, verh., 2 Kinder, Bürgermeister in Oberpullendorf

Gerhard Pfneisl geb. 1964, Landwirt und Winzer, Deutschkreutz, verh., 1 Kind, Kammerrat der Bgld. Landwirtschaftskammer

DI Markus Landauer geb. 1974, Versicherungskaufmann, Raiding, verh., Bürgermeister in Raiding

Ewald Bürger geb. 1974, ÖVPBezirksgeschäftsführer, Pilgersdorf, ledig, Bürgermeister in Pilgersdorf

Ing. Christine Hofer, geb. 1976, Biobäuerin, Ritzing, verh., 2 Kinder, Gemeinderätin in Ritzing

Patrik Fazekas geb. 1990, Präsenzdiener, Neutal, ledig, Bezirksobmann der Jungen ÖVP

Anton Blazovich geb. 1961, Gf. eines Gemeindeverbandes, Frankenau, Lebensgemeinschaft, 2 Kinder, Bgm. in Frankenau/ Unterpullendorf

Rudolf Draskovits geb. 1948, Pensionist, Liebing, verh., 2 Kinder, Bürgermeister in Mannersdorf/Rabnitz

Gernot Klausberger geb. 1939, Pensionist, Markt St. Martin, verh., 4 Kinder, Gemeinderat in Markt St. Martin

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Politik

Mehr als eine schiefe Optik... Der Abwasserverband Mittleres Burgenland ist mit schweren Vorwürfen konfrontiert, Obmann Dorner erstattet Selbstanzeige beim Finanzamt...

S

elbstbedienungsladen, RotSchwarze Proporzgeschichte, - wenn Manfred Kölly über den Abwasserverband im Speziellen und über die Verbände im Allgemeinen spricht, ist das seine Diktion, beim Abwasserverband Mittleres Burgenland sind dazu noch die Begriffe Betrug und fahrlässige Krida hinzugekommen.

Stenogramm eines mutmaßlichen Skandals Ein anonymes Schreiben landet im Briefkasten von Bgm. Manfred Kölly, Vorstandsmitglied im Abwasserverband Mittleres Burgenland. Darin wird dem Obmann des Abwasserverbandes Heinrich Dorner, vorgeworfen, er habe falsche Kilometergeldabrechnungen vorgelegt und sich Rechnungen über Güter für den Privatgebrauch, namentlich einen Wäschetrockner, zunächst

vom Verband bezahlen lassen. Nach einem Gespräch mit Heinrich Dorner meldet Kölly am 1. April der Presse, dass der Obmann bestätigt habe, sich mit Kilometergeldabrechnungen seine Obmannentschädigung (Dorner ist Bürgermeister, Landesbedienster und Obmann des AWB und unterliegt damit dem Bezügebegrenzungsgesetz) als Gage „verschönert“ zu haben. Der Verdacht, so Kölly, hat sich damit erhärtet, dass der Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllt sei. Er orte auch Versäumnisse bei den beiden Obmannstellvertretern, die diese Abrechnungen unterschrieben haben. Diesen Misstand begünstige die Proporzbesetzung, ebenso sei ein 2. Obmannstellvertreter so Kölly, in Zeiten wie diesen unnötig, weiters sollten die Gemeinden nach ihrer Stärke im

Corpus delicti?: AWV Kilometergeldabrechnung; AWV Prüfungsausschussmitglied Robert Strobl (links) und Vorstandsmitglied Manfred Kölly Verband besetzt werden. Ein entsprechender Antrag ist in Vorbereitung. Bei einer Überprüfung der Rechnungsprüfer sind lt. Vizebürgermeister Robert Strobl weitere Rechnungen vorgelegt worden, die ohne Leistungsnachweis für den Verband erstellt wurden, durchschnittlich 600-700 km monatlich per Ki-

lometergeld vom Obmann verrechnet. Laut Kölly gibt es bereits einen Antrag der ÖVP Funktionäre im AWV zur Überprüfung durch das Land. Obmann Dorner hat nach eigenen Angaben am 13. April 2010 Selbstanzeige beim Finanzamt erstattet. Edith Wieser-Mayrhofer

Heinrich Dorner nimmt Stellung zu den Vorwürfen: Was stimmt an den Vorwürfen, Herr Obmann Dorner? Gab es private Anschaffungen über den Verein? Heinrich Dorner: Ja, es gibt Erklärungsbedarf meinerseits. Konkret geht es um Rechnungen, die - obwohl sie gegengezeichnet waren - nicht über den Verband hätten verrechnet werden sollen. Da ist mir ein großer Fehler unterlaufen. Die Rechnungen sind von mir beglichen worden. Ich hoffe, ich konnte das damit bereinigen! Wurden Kilometergelder pauschal als Aufwandsentschädigung verrechnet? Dorner: Hier liegt ein Auffassungsunterschied zu den Satzungen vor. Unser Versäumnis war, dass der Grundsatzbeschluss fehlte, dass auch Kilometer verrechnet werden können. Damit ist diese Problematik entstanden. Von den 326 Euro brutto für meine Obmanntätigkeit beim AWV bleiben mit 3 Landesjobs (Heinrich Dorner ist Bürgermeister von Lackenbach und Bediensteter der Landesre10 | 04/10 BM

schnittlich 580,Euro/mtl von mir verrechnet worden. Es ärgert mich. Wenn mich jemand darauf hingewiesen hätte, dass das steuerlich zu bemessen sei, hätte ich das nicht gemacht. Abwasserverband Mittleres Burgenland-Obmann Heinrich Dorner gierung/Straßenbauabteilung) Eur 178,- nach Steuern für meine Tätigkeit für den Abwasserverband, für die ich in meiner Ausbildung als HTL-Techniker Hoch- und Tiefbau (Kanalbau) auch die fachlich beste Qualifikation mitbringe. Die Pauschale war damit eine Aufwandsentschädigung. Wurde diese Vorgangsweise bei Prüfungen nicht beanstandet? Dorner: In den 9 Jahren von 2001 bis 2009 sind monatliche Kilometerpauschali von durch-

Allerdings habe ich dem Verband in den Jahren 2001 bis 2009 dem Verband Eur 71.185,- erspart, das kann von jeder Prüfinstanz umgehend überprüft werden. Das ist fast genau der Gehalt oder die Aufwandsentschädigung des 2. Obmannstellvertreters, der nicht dem Bezügegesetz unterliegt (40% von 1.958 Euro). Für die Prüfung der steuerlichen Bemessung der Kilometerpauschale habe ich

Selbstanzeige beim Finanzamt Eisenstadt erstattet. Edith Wieser-Mayrhofer


Politik

Sauberes Deutschkreutz E

ine tolle Geste zeigten zuletzt die Freiwilligen Feuerwehren Deutschkreutz und Girm, 15 Vereine, die Volks-und Hauptschule, um sich an der alljährlichen Flurreinigung zu beteiligen. Dabei wurde sorglos weggeworfener Müll gesammelt, um das wunderschöne Deutschkreutz für seine Ortsbevölkerung und die Touristen wieder sauber zu bekommen. Es ist heutzutage nicht selbstverständlich, das sich Vereine freiwillig an der Hilfeleistung wie einer Flurreinigung beteiligen, anders so in Deutschkreutz. Als Dankeschön lud der Obmann des Umweltausschusses, Vzbgm. Robert Strobl die tüchtigen Helfer ins Feuerwehrhaus auf Speis und Trank ein.

In Sachen Innovation und saubere Umwelt hat die Gemeinde bereits 3 Elektrofahrräder angekauft und weitere in Planung gestellt. Diese können hinkünftig über den örtlichen Radverleih Firma Dorner ausgeliehen werden. Demnächst soll auch ein umweltfreundliches Elektroauto für den Bauhof angekauft und öffentliche „Stromtankstellen“ für Benützer zum Aufladen der Akkus an maginalen Ballungsstellen errichtet werden.

Innovative Müllsammler Mit ihren Elektrofahrrädern war eine Gruppe sehr innovativ beim Flurreinigen dabei!

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mit großem Bio-Jungpflanzenmarkt

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Am Bild mit den Elektrofahrrädern von links: Waltraud Strobl, Elvira Fazekas, Vzbgm. Robert Strobl, Johann Weber 04/10 BM | 11


Wirtschaft

SPLITTER Verkehrswirtschaft gegen Erhöhung der Mineralölsteuer „Generell mindern Steuererhöhungen die Einkommen der Konsumenten und der Betriebe, was zu sinkendem Konsum führt“, meint der burgenländische Spartengeschäftsführer Bernhard Dillhof. Darüber hinaus würde eine Erhöhung der Mineralölsteuer neben den Verkehrsbetrieben auch die Pendler und Konsumenten treffen. „Eine Erhöhung der Mineralölsteuer kommt für uns nicht in Frage“, kommentiert auch Klaus Sagmeister, stellvertretender Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Burgenland. Als Busunternehmer in Stegersbach versteht er den Vorstoß der Bundesregierung in diese Richtung nicht. Leidtragende dieser Maßnahme wäre nicht nur die Verkehrswirtschaft, sondern auch alle Autofahrer und alle Konsumenten, auf die diese Abgabe schlussendlich abgewälzt wird. Gerade in ländlichen Gebieten wären die Menschen massiv betroffen. Vor allem die Pendler hätten sofort mit höheren Kosten zu rechnen. „Die Autofahrer und die Verkehrswirtschaft sind nicht dazu da, wieder einmal den Staatshaushalt zu sanieren, so Sagmeister.

Lehrgang „Diplomierter Gastronomiemanager“ Am 26. April 2010 startet erstmalig im Burgenland ein Lehrgang für Gastronomie-Manager im WIFI Eisenstadt. Gerade in der Gastronomie ist Erfolg kein Zufallsprodukt, sondern Resultat von ausgereiften Managerqualitäten. Der Lehrgang bereitet optimal auf die Tätigkeit in Lokalen, Restaurants oder Hotels vor. Die TeilnehmerInnen erwerben als zukünftige Gastronomie-Manager betriebswirtschaftliches Wissen und vertiefen ihre Führungskompetenz. Nach erfolgreich abgelegter Diplomprüfung sind die AbsolventInnen in der Lage, einen neu eröffneten oder bestehenden Gastronomie- oder Hotelbetrieb zu Höchstleistungen zu führen. Ihr neu erworbenes KnowHow qualifiziert sie für diese spannende Aufgabe, meint der 12 | 04/10 BM

Lehrgangsleiter, Trainer Josef Weidinger. Zielgruppe des Lehrganges sind Betriebsgründer, Betriebsnachfolger, UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen im Gastgewerbe. Der Lehrgang dauert 80 Trainingseinheiten und führt auch zu Exkursionen in die Praxis.

Makler sparen Kunden Zeit und Geld Die Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder weist die Vorwürfe der Arbeiterkammer, wonach österreichische Maklerprovisionen im europäischen Vergleich viel zu hoch seien, entschieden zurück. „Es ist unzumutbar, wenn durch falsche Behauptungen und medienwirksame Angriffe eine gesamte Branche verunglimpft wird“, erklärt der Obmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Günter Buchinger. „Während in Ländern wie etwa Großbritannien, Irland oder Norwegen Konsumenten bei jeder Besichtigung zur Kasse gebeten werden, gibt es in Österreich lediglich ein Erfolgshonorar“, ergänzt Buchinger. Die Beratungstätigkeit des Immobilien- und Vermögenstreuhänder ist eine wesentliche Hilfestellung und Orientierungshilfe am Markt. Die umfassende Kenntnis aller vertragsrechtlichen Belange sowie der marktadäquaten Preise machen den Immobilienmakler bei Erwerb und Verkauf einer Immobilie zum unverzichtbaren Partner, so die Fachgruppe. Eine aktuelle Umfrage des Vereines für Konsumentenschutz bestätigte übrigens erst kürzlich die hohe Konsumentenzufriedenheit der Maklerdienstleistungen. Demnach hat jeder vierte Käufer oder Mieter die Leistungen eines Immobilienfachmannes in Anspruch genommen. Als Hauptgründe wurden vor allem die Sicherheit der seriösen Abwicklung, die Kompetenz sowie eine erhebliche Zeitersparnis bei der Objektsuche angegeben. „Fachkenntnis, eingehende Beratung, aussagekräftige Unterlagen und ein professioneller Marktauftritt sind die Kernanforderungen der Kunden. Diesen Grundsätzen fühlen wir uns verpflichtet“, so Buchinger.

Lehrlingsshow der Wir

Die Lehrlingsshow, eine Initiative der Wirtschaftskammer mit d Wir zeigen Ihnen die Lehrlinge des Mittelburgenlandes. ie haben wieder gezeigt, S „dass sie was drauf haben“! Die Lehrlinge des Landes haben bei der Lehrlingsshow 2010 zeitgleich an vier Schauplätzen im Burgenland - der BS Mattersburg und Oberwart und der LBS Pinkafeld und Eisenstadt - eine Kostprobe ihres Könnens abgeliefert und sich einer Fachjury zur Bewertung gestellt. Insgesamt werden zur Zeit im Burgenland 3.061 Lehrlinge in 1.180 Lehrbetrieben in der sog. dualen Ausbildungskombination von Schule und Lehrbetrieb ausgebildet.

„Wir zeigen, was wir drauf haben!“ 170 von ihnen aus den verschiedensten Berufsgruppen sind nun am 9. April 2010 zu diesem Beweis ihres Könnens angetreten. BURGENLAND MITTE hat einigen von ihnen kurz über die Schulter geschaut, denn schließlich galt volle Konzentration. Lehrlinge, die sich schon im Vorfeld dafür qualifziert haben,

präsentierten ihre Fertigkeiten in den Berufen Maurer, Tischler, Zimmerer, Kraftfahrzeugtechnik, Hafner, Platten- und Fliesenleger, Metalltechnik, Karosseriebautechnik, Spengler, Sanitär- und Klimatechnik, Bäcker, Friseur, Maler und Anstreicher, Einzelhandel, Bürokaufmann/frau, Restaurantfachmann/-frau, Koch/Köchin, Gastronomiefachmann/-frau, sowie Elektroinstallationstechnik. Die besten drei Arbeiten jeder Fachrichtung wurden ausgezeichnet. Voller Betrieb, der unter den Augen einer Jury aus Betriebsinhabern, WK-Funktionären (Innungen, Gremien) und Lehrern in einem fixen Zeitrahmen zu absolvieren war. Die besten drei Arbeiten jeder Fachrichtung werden ausgezeichnet. Allen, die mitgemacht haben, ist attestiert, „dass sie was drauf haben“, jenen die den 1. Platz erreicht haben, sei hiermit herzlich gratuliert.

Denise Stocker, Lackenbach; Neuhold Hairdesign, Inh. Kallinger Beate, Deutschkreutz

Markus Schmid, Stoob; Fa. Graf, Stoob

Edith Wieser-Mayrhofer

Sebastian Böhm, Mannersdorf; Bäckerei Gradwohl, Weppersdorf

Rainer Leitner, Unterrabnitz; Fa. Kogler, Oberrabnitz


Wirtschaft

Wirtschaftskammer: „Wir haben was drauf!“ it den Berufsschulen des Landes, zeigt das junge Kreativpotential der Lehrlinge des Landes. Lehrlinge (ohne Foto) aus dem Mittelburgenland / Berufsschule Mattersburg

1. Platz: Friseure und Perückenmacher

Christoph Tischlhauser, Raiding; Rowa Wärmepumpentechnik GmbH, Lackendorf Lehrberuf Spengler 1. Platz: Siegfried Wannasek, Raiding; Lehrbetrieb Walter Bendl, Oberpullendorf

Lehrberuf Karosseriebautechnik Kevin Franschitz, Stoob; Lehrbetrieb KohlaStrauß GmbH, Stoob

WirtschaftskammerPräsident Ing. Peter Nemeth, LR Michaela Resetar, LSI Ing. Friedrich Luisser

Jaqueline Tröscher aus Weppersdorf; DM-Drogeriemarkt, Stoob-Süd

1. Platz: Bäcker Christopher Lang, Lutzmannsburg; Bäckerei Roland Koo, Oberpullendorf. Mit Platz 3 beim NÖ Konditorlehrlingswettbewerb in Baden zählt er auch zu den Top-Konditorlehrlingen des Burgenlandes.

1. Platz: Tischler, 3. Lj.

Maria Magdalena Weszeli, Steinberg-Dörfl; Frisiersalon Bauer, Oberpullendorf

Angehende Gastronomiefachleute: Mario-Roman Strommer (Bildmitte); Restaurant „Da Buki“/Neutal

Johannes Bredl, Draßmarkt; Fa. Fuchs, Lindgraben

1. Platz: Zimmerer

Tanzler Mario, Kirchschlag; Fa. Gmeiner, Oberrabnitz

Sascha Kirnbauer, Deutschkreutz; Alu-Sommer, Stoob

Pandur Lukas, Lackenbach; Kienzl Eisenstadt

Kevin Eidler, Kaisersdorf; Fa. Kogler, Oberrabnitz 04/10 BM | 13


Wirtschaft rtsc chaft 22 Gemeinden sind bereits an Bord:

Raiding macht mobil mit 60plus-Taxi! Die Hofburgwahl Schon wieder eine Wahl, wird sich so mancher Staatsbürger denken. Und noch dazu die Bundespräsidentenwahl, wo es doch so gar keine Alternative gibt. „Heinz Fischer – forever“? Oder einmal die Wahl schwänzen und den Präsidenten gleich für 8 Jahre bestellen. So wie er es uns vorschlägt? Oder doch Barbara Rosenkranz. Mutter von 10 Kindern. Von den einen verteufelt, von den anderen hochgejubelt. Von der heimischen Presse aber fertig gemacht, weil - was wird den da das Ausland sagen? Haben`s doch auch bei Waldheim gleich mit der „Watchlist“ gewachelt. Zum Schluss gibt`s wieder EU-Sanktionen!? Also doch der wackere Rudolf Gehring? Der gerade in einer massiven Kirchenkrise seinen Wahlantritt mit einer Messe feiert und sich gleich zu Beginn einen gehörigen Rüffel von seinem Kardinal einhandelt? Gott sei Dank hat damals Kardinal König für Aussöhnung zwischen Politik und Kirche gesorgt. Eigentlich kann einem bei dieser Wahl der Wähler wirklich leid tun. Und er wird sich rächen. Das Nichtwähler-Potential wird diesmal so hoch sein wie noch nie. Denken wir ein paar Jahrzehnte zurück, da war die Bundespräsidentenwahl noch unter Alkoholverbot gestellt und wahlpflichtig. Der wahre Grund für diese Malaise ist aber das Kneifen der ÖVP zur Aufstellung eines Kandidaten, wie es sich für eine staatstragende Partei verpflichtend gehört. Schließlich erhalten alle Parteien Förderungen in Millionenhöhe. Dieses Riesenversäumnis der ÖVP ist das schmähliche „im Stich“ lassen von Millionen ihrer Wähler und Wählerinnen. Es wird sich noch bitter rächen. Ich wünsche Ihnen für kommenden Sonntag viel Kraft zu dieser Wahl. Bitte gehen Sie wählen, Ihr Helmut Gillinger 14 | 04/10 BM

ie burgenländischen TaxiunterD nehmen starteten mit Unterstützung der Landesregierung die „Aktion 60Plus-Taxi“. Der Erfolg in bisher 22 Gemeinden ist so groß, dass an eine weitere, landesweite Ausweitung der Aktion für ältere Menschen ohne eigenes Fahrzeug gedacht ist. Neu an Bord ist die „Lisztgemeinde“ Raiding im Bezirk Oberpullendorf. Auch hier können nunmehr die Gemeinden ihrer älteren Bevölkerung ermäßigte Taxi-Gutscheine zur Verfügung stellen. Der Anteil der älteren Bevölkerung in unserer Gesellschaft wird immer größer, gleichzeitig steigt aber das Mobilitätsbedürfnis. So können ein Arzttermin, Einkaufen oder der Besuch bei Bekannten und Verwandten bereits ein großes Problem darstel-

len. Mit den verbilligten 60Plus Taxi-Gutscheinen kann daher in mehrfacher Hinsicht geholfen werden. Der Bürgermeister von Raiding, DI (FH) Markus Landauer ist von diesem Projekt überzeugt: „Durch individuelle und bedarfsorientierte Taxiangebote

zu günstigen Tarifen wollen wir speziell für ältere Menschen ein attraktives Angebot in unserer Gemeinde schaffen.“

Helmut Gillinger

Hausmesse bei GAGER mit Weitzer Parkett:

„Steirische Eiche“ als Gastgeschenk ie Firma Gager in LockenD haus eröffnete in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Partner „Weitzer Parkett“ einen neuen Schauraum. Zugleich wurde die traditionelle Hausmesse mit Gewinnspiel, Weinverkostung und Kinderunterhaltung abgehalten.

Die Gager Ges.m.b.H. besteht seit 1873 und in fünfter Generation. Die diesjährige Hausmesse vom 8. bis 10. April war besonderer Anlass, einen repräsentativen Schauraum zu eröffnen. Monsignore Herowitsch weihte ein, WKO Vizepräsident Balaskovics, LAbg. Wilhelm Heißenberger und Bgm. LAbg. Werner Brenner gaben sich die Ehre.

120 geladene Festgäste freuten sich über den besonderen Anlass. GF Thomas Gager: „Besonders gefreut hat mich der Besuch der Seniorchefin von „Weitzer Parkett“, die den Weg zu uns trotz hohen Alters gefunden hat.“ Das Gastgeschenk war darüber hinaus höchst originell: Eine lebende steirische Eiche wurde von den Steirern

zum Einpflanzen am Firmenhof in Lockenhaus überbracht. Da kann man nur sagen: „Gut Holz“ für das qualitätsbewusste Lockenhauser Unternehmen. 7442 Lockenhaus Augasse 9-11 Tel. 02616/2234 Werbung Helmut Gillinger


Wirtschaft

      

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Wirtschaft

Burgenländische Tourismuslehrlinge 10 x vergoldet! Riesenerfolg im Bundeslehrlingswettbewerb as beste Ergebnis in der D Geschichte des Bundeslehrlingswettbewerbs konnten die burgenländischen Lehrlinge der Tourismusbetriebe beim diesjährigen Bundeswettbewerb in Kärnten nach Hause bringen. 10x Gold, 1x Silber, 1x Bronze – ein großartiges Ergebnis. Insgesamt 117 Lehrlinge aus allen neun Bundesländern zeigten beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb der Tourismusbetriebe Ende März ihr Können. Jedes Bundesland wurde dabei von je fünf Köchinnen und Köchen, fünf Restaurantfachleuten sowie drei Hotel- und GastgewerbeassistentInnen vertreten. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautete: „Ausflug in die heimische und mediterrane Küche“. Cocktailmixen und Früchte flambieren hieß es hingegen neben Vorbereitungsarbeiten und Service am Gast bei den Restaurantfachleuten. Die Kan-

didatInnen in der Kategorie Hotel- und Gastgewerbe mussten hauptsächlich im direkten Gesprächskontakt mit den Gästen bestehen. Helmut Tury, Obmann der burgenländischen Gastronomie dazu: „Unsere Lehrlinge haben bei der Leistungsschau in Kärnten wieder einmal bewiesen, wie hoch das Ausbildungsniveau in den burgenländischen Tourismusbetrieben ist.“ Auch

Wirtschaftskammer-Präsident Ing. Peter Nemeth freut sich über die Leistungen der burgenländischen KandidatInnen: „Der sensationelle Erfolg unserer Nachwuchskräfte hat gezeigt, dass die hohe Qualität des burgenländischen Tourismus auch in Zukunft abgesichert ist.“

Überglücklich ob des großen Erfolges: Constanze Fassl und Jennifer Flicker, Kur- & Thermenhotel Bad Tatzmannsdorf, BEIDE GOLD, Thomas Gelbmann, Vila Vita Ferienanlage Pannonia, Pamhagen, Peter Machtyka, Hotel Burgenland, Eisenstadt, Lisa-Maria Rath, Avance Hotel, Bad Tatzmannsdorf, Daniel Simitz, Bad Tatzmannsdorf Thermal- und FZZ GmbH & Co KG, Aristoteles Stix, Kur- und Thermenhotel Bad Tatzmannsdorf AG, ALLE GOLD, im Servicebereich Donjeta Elezay, Elezay-Gastronomie Neutal, Laura Loitzenbacher, Kurbad Tatzmannsdorf AG und Kevin Werschnig, Bad Tatzmannsdorf Thermal- und FZZ GmbH & Co KG, ebenso ALLE GOLD, Sabrina Grill, Simon Kur- & Hotelbetrieb, Silber sowie Nina Stimokovits, Avance Hotel, Bad Tatzmannsdorf, Bronze.

Sonnenland Seilgarten Heißbegehrte Modelle vom Autohaus Weber Neuheiten Helmut Gillinger

ie hochmotivierten RepräD sentanten des renommierten Autohauses Weber in Hochstraß und Piringsdorf konnten zahlreiche und hochinteressierte Besucher bei perfektem Messewetter empfangen. Große Aufmerksamkeit genossen die vielseitigen und flotten Modelle von Mitsubishi und Hyundai. Tolle Gesamtpakete und günstige Finanzierungen waren echte Schnäppchen für Schnellentschlossene. Während die neuesten Modelle rassiger Mopeds von sehnsüchtigen Augen durchgemustert wurden, überzeugte der ix35 von Hyundai mit seinem sportlichen Outfit und seinem spacigen Innenleben. Wie viele Kaufabschlüsse das unangefochtene Preis-Leistungsverhältnis des Messestars einbrachte, bleibt aber das Geheimnis der Familie Weber. Das riesige Interesse aber offenbarte die vielen begehrten Probefahrten der flotten Flitzer vom Autohaus Weber. 7442 Hochstraß Hauptstraße 44 0 26 16 / 22 56 www.mitsubishi.at Werbung 16 | 04/10 BM

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Von links: Alexander Wolfgeher, Firmenchefin Inge Weber, Jürgen Hauser

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Wirtschaft

Interessante Hausmessen in Stoob er lange Winter gab so manD chem die nötige Zeit, um zu überlegen, wo in seinem Heim Investitionen nötig seien. Um sich ein umfassendes Bild vom Angebot und der Preissituation zu schaffen, kommen da die Hausmessen im April gerade recht. Handwerk und Gewerbe stehen zu dieser Zeit „Gewehr bei

Fuß“, wie zum Beispiel in Stoob, wo am 10. April der Hafnerbetrieb Schrödl und unweit davon die Firma Kollarits, Hersteller von Zäunen, Toren und Balkone, ihre Produkte in die Auslage stellten. Schon eine Woche früher hatte das Sommerdorf (Fotos rechts) zu seiner Hausmesse geladen, wo sich im größten Ausstellungszentrum

...und im Sommerdorf

Hausmessen bei den Firmen Kollarits,...

...beim Hafnerbetrieb Schrödl

Ostösterreichs für Wintergärten, Sommergärten, Terrassendächer und den passenden Sonnenschutz viele Interessenten über das komplette Programm von Sommerdorf informierten. Bei Kollarits in der Waldgasse 1a hat man sich auf die Produktion von hochwertigen Aluminium und Edelstahl - Zäunen, Toren, Türen sowie Geländern spezialisiert. Trotz des enormen Besucherandrangs den ganzen Tag über mag es Interessierte geben, die diesen Termin versäumt haben. Auf www.aluzaeune -kollarits.at hat man in einem virtuellen Schaugarten die Möglichkeit, einen guten Einblick in die Qualität und Vielfalt der Kollarits-Produkte zu gewinnen. Stoob kennt man auch als

Im können Sie alles ausprobieren, angreifen, aufmachen, zumachen, sich hineinsetzen, hinausschauen und vor allem gibt es jede Menge Information und Beratung. In Stoob im mittleren Burgenland gibt es österreichweit etwas Einzigartiges das . Hier können Sie zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter von Montag bis Samstag auf 500m2 Ausstellungsfläche ein naturgetreues Dorf besichtigen. Fenster in allen Variationen, Türen, Rollläden, Jalousien, Markisen, (die fast unsichtbare) Balkonverglasung und Wintergärten - ganz einfach: das komplette Programm von . .

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Wirtschaft

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Elefantengras hoch i Im April 2010 ernten die beiden Miscanthus-Pioniere im Mittelburgenland bereits zum 3. Mal ihre Felder mit stetig steigenden Ernteerträgen.

NEUES VORSTEUERER- M STATTUNGSVERFAHREN IN DER EU Seit 1. Jänner 2010 gibt es ein neues vereinheitlichtes Vorsteuerrückerstattungsverfahren in den Ländern der EU. Damit sind die Zeiten vorbei, in denen jedes EU-Land seine eigenen Vorschriften bezüglich Form der Anträge und Abwicklung der Verfahren hatte. Und nicht nur das sollte eine enorme Erleichterung bringen: Das Verfahren wird nun elektronisch abgewickelt, wobei die Einreichung von Originalbelegen entfällt und man sich auch nicht mehr mit Formularen in ausländischer Sprache herumschlagen muss. Zudem erfolgt die Antragseinreichung nunmehr zentral im Ansässigkeitsstaat und die Finanzverwaltung des jeweiligen Landes übernimmt die Aufgabe, die Anträge an das jeweilige Erstattungsland weiterzuleiten. Haben die Verfahren in manchen Ländern bisher oft Jahre gedauert (Italien sticht hier als Negativbeispiel wohl besonders ins Auge…), sollte es auch in dieser Frage zukünftig Verbesserungen geben: Denn nun muss sich der jeweilige Erstattungsstaat innerhalb von vier Monaten äußern, ob die Erstattung gewährt bzw. der Antrag abgewiesen wird oder ob zusätzliche Informationen erforderlich sind. Sollte diese und ev. auch noch weitere Fristen nicht eingehalten werden, muss das betreffende Land sogar Zinsen für die entstandene Verspätung bezahlen! Des Weiteren hat in der Vergangenheit auch immer wieder die relativ kurze Frist von sechs Monaten Anlass zur Kritik gegeben. Dankenswerterweise wurde auch diese nun verlängert und man hat für die Anträge zur Vorsteuererstattung nun bis 30. September des Folgejahres Zeit.

iscanthus giganteus, im Volksmund „Elefantengras“ genannt, hatte seit 2006 Zeit, im Mittelburgenland zu beweisen, dass es den Namen Energiegras zu Recht trägt. Mitte April, in der dritten Erntephase; haben wir uns auf den Flächen von Bgm. Hans Iby und Johannes Ringauf in Haschendorf erkundigt, wie es so läuft mit dem Energie-Riesen, dessen Heimat ursprünglich China und Japan waren. Gleich vorweg, es war ein gutes Jahr. Der Niederschlag hat gepasst, die Rhizome (Erdsprossen) im Boden sind zu ansehnlichen Rhizomstöcken geworden und sorgen im engen Bestand für immer reichere Ernte, nach der Anwachsphase 2010 im dritten Jahr. 4 Meter hohe Stängel, fingerdick und optisch dem Bambus ähnlich, sind erntereif. Über den Winter waren sie Rückzugsraum und Deckung für Insekten, Vögel, Füchse, Wildschweine und Rehe. Jetzt wälzt sich ein Maishäcksler durch die Reihen der eineinhalb Hektar von Johannes Ringauf in Haschendorf und zieht eine Riesenstaubwalze hinter sich her. Der Wassergehalt der Stängel liegt nun bei ca 14%, das entspricht einem Energiegehalt von umgerechnet 4,471 kWh (lt. Machbarkeitsstudie, herausgegeben von Hans Iby im Dezember 2007). Der Mähdrescher stoppt schon bei 2/3 der im Vorjahr

nötigen Menge für einen vollen Anhänger, was eine mengenmäßige Steigerung von 30% bedeutet. Der Wuchs ist am Höhepunkt und so soll es noch etliche Jahr weitergehen. Die Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien schätzt mit vollem Ertrag über 20 bis 25 Jahre und 15-20t/ha und Jahr dann muss das Feld gewechselt werden. Für die abgeerntete Fläche Haschendorf ist also noch lange nicht Schluss, bald werden aus den Rhizomen neue Sprossen austreiben...

Energiebilanz von Miscanthus giganteus Elefantengras bilanziert CO2-neutral, d.h. es wird beim Verfeuern nur soviel CO2 abgegeben, wie zuvor über die Photosynthese aufgenommen wurde. Beim Verhältnis eingesetzter Energie zu erreichbarer Energie schneidet Miscanthus mit 32,5 Mal mehr Output als In-

In Salmannsdorf ist Ende April die Ernte.

Einen Wermutstropfen gibt es bei der Neuregelung allerdings schon: Auch der Mindesterstattungsbetrag wurde angehoben: € 400,- für mindestens drei Monate bzw. € 50,- für das Kalenderjahr. Und einen wichtigen Punkt darf man keinesfalls übersehen: Vorsteuererstattungsverfahren mit Drittländern bzw. von Nicht-EUUnternehmern sind von dieser Neuregelung nicht betroffen! Also bitte um besondere Obacht, wenn in solchen Konstellationen Vorsteuern erstattet werden sollen!

Bgm. Hans Iby mit Mähdrescherfahrer Franz Grötschl und Projektbegleiterin Anja Bendl


Wirtschaft

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put im Vergleich zu Energieholz mit Faktor 32 Mal besser ab. Ein Nachteil ist sein Volumen: so stehen z.B. 30 Schüttraummeter Weichholz-Hackgut 65 Schüttraummeter Miscanthus-Häckselgut gegenüber, allerdings im besseren Preisverhältnis.

Miscanthusernte in Salmannsdorf Das Miscanthusfeld von Josef Renner in Salmannsdorf hat eine Fläche von 1 ha und wurde im April 2007 mit Miscanthusrhizomen bepflanzt. Jetzt nach 3 Jahren werden die 3,50 m langen bambusähnlichen Stängel gehäckselt und zum Eigenverbrauch an Heizgut genützt. Der Ertrag von 1 ha reicht für ein Familienhaus von 150 m2 für die ganze Heizperiode.

Herausforderungen in der Praxis Johannes Ringauf schmunzelt, wenn er an die Anfänge denkt, als da „1 Pflänzchen pro Quadratmenter stand“ und „wir im ersten Jahr das Unkraut per Hand gejätet haben“. Heute düngt sich der Boden selbst mit den herabfallenden Blättern, der Boden gleicht einem Waldboden, von Unkraut schon lange keine Spur mehr. Beim Heizungstechniker Ringauf steht zuhause eine normale Hackschnitzelheizung mit zusätzlicher Rückbrandsicherung, einer sog. Zellradschleuse, einer automatischen Reinigung für den Verbrennungsrost und serienmäßigem Kipprost.

Bgm. Hans Iby und Johannes Ringauf haben den Miscanthus auf Herz und Stängel geprüft - 2010 war ein sehr gutes Erntejahr.

Das Problem Lagerkapazität hat Bgm. Hans Iby über eine kompaktere Transport- und Lagerungsmöglichkeit nachdenken lassen: das Pressen von Pellets und Briketts.

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Sopron Bank investiert in bestehende Filialen Neueröffnung in Veszprém

Hans Iby: „Die Weiterverarbeitung zu Pellets oder Briketts verteuert natürlich das Produkt. Mein Sohn hat in seinem neuerrichteten Wohnhaus eine Hackschnitzelheizung installieren lassen und heizt seit 1 Jahr ca. 420 m2 nur mit Miscanthus. Kosten/ Jahr ca. € 550.- inkl. Abschreibung Eine weitere Perspektive ist natürlich die Verflüssigung zu Öl, das funktioniert auch schon im Labor an der HAW Hamburg und gehört jetzt entsprechend weiterentwickelt. (siehe www. energy-iby.at - Filmsequenzen) Dazu fehlen mir aber die notwendigen finanziellen Mitteln.“ Weitere Betätigungsfelder könnte Miscanthus bei der Stromerzeugung, Hochtemperaturwärme und Vergasung, Kraftstofferzeugung aus Miscanthus und Biogaserzeugung finden. Die Zukunft wird weisen, ob der asiatische Riese Miscanthus auch dort seine Option sein kann. Edith Wieser-Mayrhofer

Die Sopron Bank hat Ihre Expansion abgeschlossen, investiert nun aber in bestehende Filialen. Nach einer Verlegung der Filiale in Györ folgt nun Veszprém, wo man vom Óváros auf den Szabadság Platz übersiedelt ist. Am 8. April nahm der Präsident der Ungarischen Industrie- u. Handelskammer des Komitates Veszprém, Dr. György Markovszky mit dem Österreichischen Honorarkonsul, Dr. István Gálffy und dem Bürgermeister von Veszprém, János Debreczenyi, die Eröffnung vor. Mag. Thomas Radil, Generaldirektor der Sopron Bank,

erklärte bei der Pressekonferenz, dass die Sopron Bank auch trotz eines schwierigen Wirtschaftsumfeldes ein stetes Wachstum aufweist. Gemeinsam mit dem Mutterunternehmen, der Bank Burgenland, wird der gesamte pannonische Raum von Wien bis Budapest betreut. Besondere Vorteile für Kunden sind rasche und flexible Dienstleistungen, die die Bank aufgrund ihrer flachen Struktur und Nähe zum Eigentümer bieten kann. Filiale Veszprém: 8200 Veszprém, Szabadság tér 8., Tel.: +36 (88) 620-400 Werbung 04/10 BM | 19


Wirtschaft

Die Professionalität von Puchegger & Beisteiner macht‘s möglich:

Mit Holzstiegen & Parkett wird Wohnen zum Erlebnis eim Bauen und Wohnen legt B man den Focus vermehrt auf spezielle Bereiche. Diese gehen vom Energiesparen über gesundes Wohnen bis hin zum Wohlfühlen. Für all diese Eckpunkte gibt es Spezialisten, denen sich der Konsument in letzter Zeit immer öfter anvertraut. Die Firma Puchegger & Beisteiner (Firmensitz in Krumbach, Produktion, Verwaltung und Schauräume in Wiener

Neustadt beim Metro-Kreisverkehr), hat sich zur Hauptaufgabe gemacht, allen Fragen rund um Parkett und Stiegen gewachsen zu sein. Denn Parkett allein macht den Raum nicht schön. Erst wenn alles zusammenpasst (Stiegen, Möbel, Wände, Karnischen etc.), ist Harmonie gegeben. Darum sucht man bei Puchegger & Beisteiner immer wieder neue Herausforderungen und rundet

das Gesamtpaket mit Türen und auch Möbel ab. Die beste Übersicht über dieses hat man in einem 600 m2 großen, attraktiven Schauraum, in welchem zahlreiche Wohnsituationen nachgestellt sind. Und zwar vom Kinderzimmer, über Küche, Schlaf- und Wohnbereichen bis zum Wellnessparadies. Werbung

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Foto: zVg

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Wirtschaft

Unternehmertalk im Mittelburgenland Mittelburgenland aktiv - das kostenlose Unternehmensnetzwerk Mittelburgenland lädt am 22. April zur Geschäftskontaktemesse nach Steinberg-Dörfl

Z

wei Workshopabende lang haben sich Unternehmer und UnternehmerInnen aus dem Mittelburgenland im März gegenseitig „miteinander vernetzt“. Hieß es am 1. Workshopabend im Gh. Faymann in SteinbergDörfl „Den eigenen USP (Unique Selling Point) finden“, gab Workshop 2 Gelegenheit für ein „60 Sekunden Porträt“. Aufgabe war, sich in kurzer Zeit so gut wie möglich vorzustellen, sich seinen Gesprächspartnern zu „verkaufen“. Und nur zur Erinnerung, den Zuhörer interessieren nur 7% davon was wir sagen, aber 93% wie wir etwas sagen - ein hoher Anspruch für einen gelungenen Vortrag.

Unternehmertalk am 22. April in Steinberg-Dörfl Für alle, die in diese kostenlose Workshopreihe einsteigen wollen - was jederzeit möglich ist, ist am Kalender der 22. April

Drei, die schon fleißig am „netzwerken“ sind. 2010 rot anzukreuzen. An diesem Abend von 18:30 bis 22 Uhr ist im Gh. Faymann in SteinbergDörfl wieder Gelegenheit, sich im Rahmen einer Geschäftskontaktemesse (=Unternehmertalk) mit anderen Unternehmen aus der Region Mittelburgenland zu vernetzen.

Wählen Sie ihren Gesprächspartner, wir organisieren das Gespräch! Nach Anmeldung erhalten die Teilnehmer eine Liste der angemeldeten Unternehmer, wo sie ihren Gesprächswunschpartner wählen können. Um die dabei

geknüpften Kontakte zu beständigen Verbindungen zu machen, sind Visitenkarte und Folder, aber auch ein Firmen Roll-Up gute Business-Werkzeuge. Experten der Wirtschaftskammer und der WIBA stehen für Fragen zur Verfügung, Maria Bischof, Marotte Grafik Design referiert über ihre geschäftlichen Erfolge, die bei Geschäftskontaktemessen ihren Ursprung hatten. Diese Workshopreihe findet im Rahmen des ETZ-Pro-

jektes REGIONET aktiv statt, durch den Abend führt Toni Ferk, Sales Teams & More. Anschließend gibts ein regionales Buffet. Die letzte Workshop-Veranstaltung findet am 6. Mai 2010 mit dem Thema „Produkt-Entwicklung“ ebenfalls im Gh. Faymann statt. Anmeldungen: Fax: +43 3357 42 025 office@salesteams.at Mobil: 0664 417 58 88

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Kulinarik

Foto: A.Z.

Der Weinbau in Lutzmannsburg blüht auf

1. Weinblütefest am Sonnberg in Fest zu Ehren der Weinblüte E findet heuer erstmals am 14. & 15. Mai am Lutzmannsburger Hochplateau statt. Den Kreislauf der Natur von seiner schönsten Seite beobachten zu können, wenn die jungen Triebe sprießen, sattes Grün die Weingärten überzieht, die zarte Weinblüte ihren Duft verströmt, daran lassen heuer die 12 Lutzmannsburger Weinbauern auch Besucher und Freunde der Natur und des Weines teilhaben.

Einzigartiger Sonnberg Weit abseits der Durchzugsstraßen liegt das Lutzmannsburger Hochplateau – Sonnberg genannt. Der Sonnberg umfasst 180 ha zentrale, geschlossene Weinbaufläche. Hier, auf diesem

Rund um den Blaufränkisch Neben dem Weinblütefest im Mai steht mit dem „Rotweinerlebnis“ (am ersten Wochenende im August) und dem „Tag der offenen Kellertür“ (Samstag um Martini) jedes Jahr zwei weitere Highlights am Veranstaltungskalender:

Termine 2010 6.-9. AUGUST Lutzmannsburger Rotweinerlebnis am Dorfanger 13. NOVEMBER Tag der offenen Kellertür

Weitere Informationen: www.rotweinerlebnis.at 24 | 04/10 BM

besonderen Platz, der über eine freie Sonneneinstrahlung verfügt, befinden sich alle Weingärten der 12 Lutzmannsburger Winzer. Bevorzugt durch die einmalige Lage hat es hier in den Weingärten noch nie einen Frostschaden gegeben. Hier in den idyllischen Weingärten kann sich jeder dem Paradies ein Stückchen näher fühlen. Bereits um 1218 urkundlich erwähnt ist Lutzmannsburg die älteste Weinbaugemeinde.

Das Geheimnis der Weine Durch das pannonische Klima mit kalten Wintern, milden Frühjahr, heißen, trockenen Sommern und einem milden, sonnenreichen Herbst finden hier auf schweren Lehmböden charaktervolle Weine ideale Bedingungen vor. Hier gedeihen große Rotweine, die alljährlich bei Auszeichnungen ganz vorne gereiht sind. Die Leitsorte ist hier mit 85% der Rebfläche, der Blaufränkisch mit seiner erdigen Würze und kräftigen Struktur. Gefolgt vom Zweigelt. Aber auch Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah gedeihen hier prächtig und zeigen ein komplexes Säurespiel und enorme Fruchtigkeit.

Blaufränkisch Sonnberg Zu Ehren des Sonnbergs wird bereits ein nach strengen Auswahlkriterien ausgesuchter Lagenwein gekeltert. Jeder Betrieb wählt für diesen Wein Trauben aus den besten Lagen, und der Ausbau erfolgt je nach Betrieb in großem oder kleinem Holz. Jeder Weinbaubetrieb darf

nur für einen Wein pro Jahrgang den Namen „Sonnberg“ verwenden.

Wein & Kulinarik & Unterhaltung = Genuss auf höchster Ebene Den Wein dort genießen wo er entsteht. Dafür holen die 12 Lutzmannsburger Winzer ihre „Schätze“ aus dem Keller und bieten sie im Weingebirge zur Verkostung an. Heimische Gastronomen verwöhnen mit regionalen Schmankerln. Spezialitäten kommen aus der Genussregion „Mittelburgenländische Kaest`n & Nuss“ und Slow Food Burgenland. Damit es ein Fest für die ganze Familie wird, steht ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm zur Verfügung. Mit Kutschenfahrten ins Weingebirge lassen sich ganz neue Eindrücke gewinnen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen am Freitag

den 14. Mai – die „Oberloisdorfer Dorfmusikanten“ und am Samstag den 15. Mai bläst dann „Gordon Blech“ den Marsch. Das Festgelände am Sonnberg ist jeweils ab 11.00 Uhr geöffnet und verfügt über eine komplette Infrastruktur für ein gelungenes Fest. Werbung Martina Lex

Zum 1. Weinblütefest am 14. + 15. Mai 2010, jeweils ab 11 Uhr am Sonnberg Die Zufahrten zum Veranstaltungsgelände (Einbahnregelung) sind deutlich beschildert. Es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten im Umfeld des Geländes. Ein Shuttle-Dienst vom Thermengelände und der Ortschaft steht zur Verfügung.


Kulinarik

Landsee: Mit Rudi Hofer und Joachim Gradwohl zur Hochburg fĂźr Feinschmecker ie Zeit des Wirkens von D Haubenkoch Joachim Gradwohl beim Meinl am Graben nähert sich dem Ende. Das traditionelle Restaurant mit erster Adresse am Graben soll zu einer Kaffee- und Champagner Bar mutieren. Doch während Joachim Gradwohl seine Zukunft auf ein neues und noch bis Mai streng geheimes â&#x20AC;&#x17E;riesiges Projekt in Wienâ&#x20AC;&#x153; (renommierte Hotelkette am Ring startet mit Jänner 2011) richtet, widmet sich der virtuose aber bescheiden gebliebene Starkoch bereits zum zweiten Mal im Gasthaus Hofer auf den mittelburgenländischen Bergen in Landsee einer Ăźber 120-kĂśpfigen feinen Gästeschar mit einer feinen und erlesenen Auswahl seiner KochkĂźnste: Zweierlei vom Thunfisch auf Honiggurken und Radieschen, Bärlauchsuppe mit Schwarzbrotcroutons und gebratener LammrĂźcken und geschmorte Schulter mit Schwarzwurzeln und Saubohnen fanden schĂśne vinoble Begleiter mit dem Weinquartett Liegenfeld, Sommer, Bayer und Neumayer aus Donnerskirchen und dem Weingut Hans Igler aus Deutschkreutz.

Auch Ulrike SchĂźtz und Ortsvorsteher Karl Renner, beide VerschĂśnerungsverein Landsee, sind fĂźr die Besucher der Burgruine Landsee mit einem Imbiss fĂźr den kleinen Hunger im Eingangsbereich bestens gerĂźstet.

Meinl KĂźchenchef Joachim Gradwohl mit Wurzeln aus Kirchschlag und Ebenfurth kocht fĂźr die Erhaltung der Burgruine Landsee. Ca. â&#x201A;Ź 1.000,- konnten so durch die Benefiz-Kooperation zur â&#x20AC;&#x17E;Erhaltung der Burgruineâ&#x20AC;&#x153; Landsee von Gastwirt Rudi Hofer, LAbg. Werner Gradwohl (Organisator) und Joachim Gradwohl (nicht verwandt) mit einem neuen Programm fĂźr Besucherwerbung von Schulklassen und Senioren durch Sponsoren lukriert werden.

Hans Degendorfer, Edith Hofer und Regina Degendorfer genossen den Abend.

Obmann des VerschÜnerungsvereines Landsee Robert Stocker im Gespräch mit Komm.Rat Paul Blaguss.

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Kulinarik

115 Jahre Burschenstock Kobersdorf

Die Evangelische Burschenschaft Kobersdorf feiert von 7. bis 9.Mai 2010 ihr Burschenfest in Kobersdorf mit der tschechischen „Blaskapelle Mistrˇínˇanka“

erzeit sind in der Burschenschaft Kobersdorf 50 aktive Burschen D und Mädchen, die ihre Aufgabe in der Pflege des Brauchtums in der Marktgemeinde Kobersdorf sehen. Und heuer haben sie ein Jubiläum zu feiern: 115 Jahre, bis in das Jahr 1895 zurück reichen ihre nachvollziehbaren und belegbaren Wurzeln. 1895, aus diesem Jahr stammt auch der bis heute noch verwendete Burschenstock, der immer im Mittelpunkt der Burschenund Mädchenschar steht. Jedes Mädchen, das zum ersten Mal am Fasching teilnimmt, tanzt eine Masche auf den Burschenstock hinauf. Grundsätzlich kann jedes Mädchen und jeder Bursch ab dem vollendeten 16. Lebensjahr der Burschenschaft beitreten. Die Zugehörigkeit zur Burschenschaft endet mit der Heirat.

Burschenstock und eigene Tracht Als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zur Burschenschaft tragen die Mädchen und Burschen eine Tracht. Diese Tracht wurde im Jahre 1980 wiederbelebt und wird bis heute noch bei Veranstaltungen der Burschenschaft getragen. Die alljährlichen Aktivitäten der Burschenschaft, die in Kobersdorf nicht wegzudenken sind, reichen vom Abhalten der Faschings-, Kirtags- und Kathreinveranstaltung, Pflege des Hochzeitsbrauchtums bis hin zur Umrahmung bei öffentlichen Anlässen der Markt- und Kirchengemeinde Kobersdorf. Den Höhepunkt bilden sicherlich in

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Blaskapelle Mistrˇínˇanka jedem Jahr die Faschingsveranstaltungen.

3-Tagesfest von 7. bis 9. Mai 2010 Die Evangelische Burschenschaft Kobersdorf feiert ihr „115 Jahre Burschenstock“Jubiläum mit einem 3-tägigen Burschenfest im Eckriedl-Stadl in Kobersdorf mit Partynight am Freitag, 7. Mai, dem Höhepunkt am Samstag, 8. Mai 2010 mit der europaweit bekannten tschechischen „Blaskapelle MISTRINANKA“ und am Sonntag, 9. Mai mit Muttertagsfrühschoppen mit der „dorfmusik“ ab 10 Uhr und Festakt um 11 Uhr.

Kobersdorfer Burschenbier Exklusiv gebraut für das Fest vom 7. - 9. Mai 2010 „115 Jahre Burschenstock“ wird das Kobersdorfer Burschenbier nach dem Braurezept von Ing. Peter Döllinger („Kobersdorfer Schlossbräu“), wie alle anderen seiner Brausorten ausschließlich aus biologischen Rohstoffen.

Um dem Bier seine bernsteinartige Farbe zu geben wird Wiener Malz und etwas Münchner Malz zum Brauen verwendet. Die Bittere entspricht dem abgerundeten Aroma dieses süffigen Märzenbieres, dessen Bekömmlichkeit durch den geringeren Kohlensäuregehalt un-

terstrichen wird - das verleiht ihm den Charakter eines richtigen Bieres zum Feiern - eben den eines Festbieres. Kobersdorfer Schlossbräu 7332 Kobersdorf Tel. 02618 20 173 bier@kobersdorfer.at Werbung


Kulinarik Foto: A.Z.

Ă&#x2013;ffnungszeiten: Mo - Do: 11.00 - 19.00 Uhr Fr - So u. Feiertag: 10.00 - 19.00 Uhr

Verantwortlicher der Gebietsvinothek Manfred KĂślly

Mit Dynamik etwas bewegen Gebietsvinothek Deutschkreutz mit neuen Personen

D

ass bei ihm ein frischer Wind weht, hat Bgm. Manfred KĂślly in seiner Laufbahn schon mehrmals gezeigt. Jetzt will er mit an der Spitze des Vinothekvereins und den Jungwinzern von Deutschkreutz und Umgebung mit neuen Ideen und zahlreichen Events durchstarten.

fekte Ambiente um stilvoll Weine zu verkosten und einzukaufen. 50 Spitzenwinzer aus dem Blaufränkischland sind mit rund 300 Weinen in der Gebietsvinothek gelistet. Die nächste Generation der Winzer scharrt bereits in den StartlĂśchern und ist hungrig sich mit den etablierten Spitzenwinzern zu messen. â&#x20AC;&#x17E;Ich freue mich, wie sich die Jungen einbringen und integrieren. Dementsprechend mĂśchte ich sie auch unterstĂźtzenâ&#x20AC;&#x153;, ist KĂślly

Neues kreieren und das Alte wieder aufleben lassen Das revitalisierte KellergewĂślbe der Vinothek bietet das per-

Täglich: Ă&#x20AC; la carte MittagsmenĂź

DORF S G N I PIR 8 6/866

ßberzeugt von seinem Projekt. Bereits am 22. April beim Ambros Konzert im Vinatrium wird er 19 Jungwinzer-Betriebe vorstellen. Die neuen Weine sollen dementsprechend dem Publikum präsentiert werden. Weiters will KÜlly bei und mit ständigen Events gezielt Schwerpunkte setzen um die Jungwinzer besser zu unterstßtzen und zu integrieren.

VINATRIUM Gebietsvinothek A-7301 Deutschkreutz HauptstraĂ&#x;e 55 Tel. 02613 89768, Fax: -4 E-Mail: vinothek@vinatrium.at Werbung

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Kultur-Bildung

Die neuen

Passionsspiele 2010 30.Mai bis 17. Oktober In Kirchschlag i.d.B.W.

010 ist wieder Passionsspiel2 jahr in Kirchschlag. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren und neben einigen Neuerungen im Passionsspielhaus und bei der Inszenierung darf man heuer besonders auf das Bühnenbild gespannt sein. „Aus dem Dunkel dieser Nacht ist uns das Licht des Heils erwacht“ unter diesem Motto stehen die heurigen Passionsspiele in Kirchschlag, die alle fünf Jahre begeisterte Besucher von nah und fern in die Bucklige Welt locken.

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Rund 500 Mitwirkende zwischen zwei und 96 Jahren machen die Erzählung vom Leidensweg Christi zu einem beeindruckenden Spektakel. Derzeit herrscht noch Baustelle im Passionsspielhaus, denn die gesamte Bestuhlung wird erneuert. „Der Reihenabstand wird verbreitert und man sitzt bequemer. Insgesamt werden 816 Sitzplätze und 8 Rollstuhlplätze zur Verfügung stehen“, so

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der Obmann der Passionsspielgemeinschaft Emmerich Voith. Insgesamt 300.000 Euro kostet die neue Bestuhlung. 150.000 Euro fördern je zur Hälfte das Land und die Gemeinde Kirchschlag.

Schwierige Bühne Besonderes Highlight 2010: Der Bühnenbildner der Opernfestspiele St. Margarethen, Manfred Waba, konnte für die diesjährige Gestaltung des Bühnenbilds gewonnen werden. „Es ist mir eine große Ehre, das zu machen. Der Bühnenraum im Passionsspielhaus ist sehr schwierig zu bearbeiten, da wenig Platz und sehr viele Akteure vorhanden sind. Es galt, eine neue Idee zu finden, die dennoch dem Alten gerecht wird“, beschreibt Manfred Waba seine Arbeit. Für die Passionsspiele hat er sein Können übrigens ohne Profit zur Verfügung gestellt. Immer wieder eine neue Herausforderung sind die Passionsspiele auch für Regisseur Rainer Holzbauer. Aber: „Jeder, der glaubt, er kennt die Passionsspiele und muss sie sich nicht mehr anschauen, der irrt gewaltig“, verspricht Holzbauer. Man habe es auch heuer wieder geschafft, etwas Neues auf die Bühne zu stellen, dem heutigen Zeitgeist angepasst und gemeinsam mit der Musik in eine Form gegossen. Begeistert zeigte sich der Regisseur von der ersten Volksprobe mit rund 150 Laiendarstellern, die mit viel Professionalität ihr Können unter Beweis stellten. Der Komponist Herbert Pichler (kleines Bild oben) aus Kirchschlag ist für die musikalische Gesamtleitung der Passionsspiele verantwortlich. Pichler war bereits bei den Wiener Sängerknaben, arbeitet als Lehrer an der Josef Matthias Hauer Musikschule in Wiener Neustadt

und komponierte unter anderem lateinische Messen für Chor und Orchester oder Werke für die Kirchschlager Krippenmesse. Der Musiker schuf in Kombination mit den neuen Liedtexten des Schriftstellers Josef Dirnbeck die neue Passionsmusik.

Mitwirkende der ersten Stunde 1932 wurden die Passionsspiele in Kirchschlag erstmals aufgeführt. Eine besondere

Freude für Spielleiter Dechant Otto Piplics: Mit seinen 96 Jahren war Alois Mayrhofer senior bereits bei den ersten Spielen dabei und probt bereits fleißig für die Passionsspiele 2010. Für die kulinarischen Highlights am Rande der Aufführungen sorgen wieder die Passionsspielweine. Johanna Gebeshuber vom Weingut Spaetrot Gebeshuber aus Gumpoldskirchen, Franz Weninger vom Weingut Weninger aus Ho-

ritschon und Josef Fuchs aus Deutschkreutz sorgen heuer für die edlen Tropfen. Insgesamt wird es 23 Aufführungen an Samstagen und Sonntagen geben. Die Premiere findet am 30. Mai statt. Karten gibt es in drei Kategorien von 13 bis 27 Euro unter Tel. 02646/2243-14 oder www.passion.at Cornelia Hütter

Präsentation des Passionsspielweines: Weingut Spätrot-Gebeshuber, Gumpoldskirchen, Weingut Weninger, Horitschon und Josef Fuchs, Deutschkreutz (Frizzante).

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Pfarrer Mag. Otto Piplics

Kardinal Christoph Schönborn wäscht den zwölf Aposteln der Kirchschlager Passionsspiele beim Abendmahl-Gottesdienst am Gründonnerstag im Stephansdom die Füße. Beim anschließenden gemeinsamen Essen schwärmt der Kardinal von den Kirchschlager Passionsspielen und bekräftigt nochmals seine schon getätigte Zusage für die Eröffnung am 30.Mai.

Bühnenbildner Manfred Waba

Regisseur Rainer Holzbauer auf neuem Komfortstuhl

Die Organisatoren der Passionsspiele mit den Sponsoren 04/10 BM | 29


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9M^W` ?` 9M^`UZ Kultur-Bildung ?[YYQ^ ?[ZZQ A^XMaN  \a^

Countdown zum Freiluft-Badespaß Sandstrand, Liegestege, Kleinkinderrutsche, Sprungbrett, Sprudelwassersitzbänke, neue Kantine und vieles mehr!

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uch wenn es das A Aprilwetter der vergangenen Tage nicht erahnen lässt - die wärmste Zeit des Jahres steht unmittelbar vor der Türe und die burgenländischen Freibäder rüsten sich zum großen Badespaß. Egal ob Badesee oder im Freibad - es geht doch nichts über das Plantschen im kühlen Nass. Zwar weckten die kalten, verregneten Tage der vergangenen Wochen nicht unbedingt zum Sonnen an, aber der Mai steht unmittelbar vor der Türe und damit bestimmt auch wieder zahlreiche Sonnenstunden zum Baden und Relaxen. Die burgenländischen Badeanstalten bereiten sich gerade fieberhaft auf den Besucheransturm vor, damit einer unbe-

© iStockphoto.com/MaszaS schwerten Badesaison nichts mehr im Wege steht. Bereits ab 1. Mai öffnen zahlreiche Bäder und Badeseen ihre Pforten. Bis Mitte Mai ist die Auswahl an Freiluft-Badeoasen dann noch größer. Höchste Zeit also, die Badehose und die Schwimmflügerl hervorzukramen und eventuell über letzte Verbesserungen an der Bikinifigur nachzudenken, denn die burgenländischen Freibäder stehen für große und kleine Wasserratten bereit.

Grander-Wasser in Bewegung

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Quicklebendig wie der Fisch im Wasser – so möchten Sie sich fühlen? - Nirgendwo ist das leichter als im Sonnensee. Eingerahmt von tiefgrünen, schattenspendenden Wäldern und saftigen Wiesen bietet der Sonnensee Ritzing Spaß für die ganze Familie am und im Wasser. Sonnensee-Restaurant – Sonnenterrassen – Massageraum – Sonnenschirm- und Liegenverleih – beschatteter Sandstrand für die Kleinen – Nichtschwimmerbereich – Kinderspielplatz – 100 m Wasserrutsche – Sprunganlage – Beachvolleyballplatz – Tennisplätze u.v.m.

Die gesamte Anlage ist behindertengerecht ausgeführt! Öffnungszeiten: Mai bis September täglich bei Badewetter 9.00 bis 20.00 Uhr

7323 Ritzing, 30 | 04/10 BM Helenenschacht, Tel: 02619/67312, www.sonnensee.at

Das grenzüberschreitende Schwimmbad - eines der schönsten in der Region - ist beliebter Freizeitort für alle Sonnenanbeter im Großraum Deutschkreutz und dem benachbarten Ungarn. Die Wasserqualität des modernen und großzüg angelegten Schwimmbades setzt auf die Grander-Wasserbelebung, die die Reinigung im Sinne eines biologischen Gleichgewichtes möglich macht. Abwechslung in einem entspannten Urlaubstag mit sportlichen Ambitionen bieten: • Tischtennis • Beachvolleyball-Plätze • Minigolfplatz • Buffet Das Deutschkreutzer Schwimmbad ist in den Monaten Mai bis September täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Tel. 02613/80312, www.deutschkreutz.at


Kultur-Bildung

Das Burgenland wird wieder zum Blumenmeer nter dem Motto „Burgenland blüht auf“ startete in diesen Tagen U der 23. Landesblumenschmuck- Wettbewerb. Mit Unterstützung der Tourismusabteilung der burgenländischen Landesregierung, des Landesverbandes Burgenland Tourismus, der Landwirtschaftskammer und namhaften Sponsoren aus der Wirtschaft wie „Leier International“, Raiffeisen Burgenland, Blaguss-Reisen, Burgenland Tourismus und die burgenländische Landwirtschaftskammer wird der Verein „Die Gärtner Burgenlands“ wieder für eine optimale Ausrichtung sorgen. Seit Bestehen des Blumenschmuck- Wettbewerbes haben sich bereits über 1.100 Gemeinden am Bewerb beteiligt. Spitzenreiter mit 5 Landessiegen sind Steinfurt und Pöttelsdorf, mit 4 Landessiegen Pinkafeld und mit 3 Landessiegen Lutzmannsburg, Neusiedl/See und Wolfau. 2009 beteiligten sich 54 Gemeinden und Städte sowie 80 Privatpersonen. Die Anmeldung zum Wettbewerb 2010 ist bis spätestens 21. Mai bei den Gärtnern Burgenlands unter 02682/702-654 oder sonderkulturen@lk-bgld.at möglich.

Tourismus-Landesrätin Michaela Resetar sieht mit dem Blumenschmuckwettbewerb des Landes eine enorme Unterstützung für den Tourismus und stellte für die „Blumenolympiade“ 12.000,- Euro aus Fremdenverkehrsmitteln zur Verfügung. „Mit rund 2,87 Mio. Nächtigungen gab es 2009 das fünfte Rekordergebnis in Folge. Mit einem Nächtigungsplus von 7,6 Prozent im Jänner 2010 gelang ein fulminanter Start in das Tourismusjahr 2010“, meint Resetar.

Der Charme von Flower-Power

„Die Gärtner Burgenlands“ unter Leitung von Obmann Albert Trinkl freuen sich, wenn zahlreiche Gemeinden im Blumenschmuck erstrahlen. Prämiert werden der „Schönste Ortsteil“, die „Schönste Gemeinde“, die „Schönste Stadt“ und der „Schönste Dorfplatz“. Außerdem findet auch der Privatwettbewerb „Direkt vor der Haustür“ statt. Die Bewertungen beginnen Ende Juni und enden Ende Juli. Die feierliche Siegerehrung im Rahmen eines Festaktes in einer der teilnehmenden Gemeinden findet etwa Anfang September statt. Die teilnehmenden Sponsor-Firmen wie Leier International, Raiffeisen und Blaguss-Reisen unterstützen seit Jahren diese blühende Initiative und stellen für die Siegergemeinden und Privatpersonen ansehnliche Preise zur Verfügung. Gen. Dir. Stv. Dr. Rudolf Königshofer von Raiffeisen: „Der Blumenschmuckwettbewerb kennt keine Verlierer. Die zahlreichen Hobbygärtner freuen sich über die Blütenpracht, die Gemeinden über ein attraktives und gepflegtes Ortsbild und das Burgenland profitiert als Gesamtes von den vielen fleißigen Gärtnern.

Seit mehr als 20 Jahren profitieren besonders die Tourismusorte vom alljährlich sichtbaren Engagement des Landeswettbewerbes. Tourismusdirektor Mario Baier, welcher das Burgenland erst kürzlich auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin präsentierte bestätigt, wie ein ansprechendes Erscheinungsbild des Landes auf die Wahl des Urlaubsortes bestimmend ist. Präsident Franz Stefan Hautzinger von der Burgenländischen Landwirtschaftskammer sieht vor allem für die 44 Gärtnereibetriebe des Burgenlandes eine alljährliche Chance der Profilierung und einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor für das Land.

Blumenschmuck, Dorferneuerung, Tourismus „Der Landesblumenschmuck dient auch dazu, die Gemeinden zur Verschönerung ihrer Ortschaften zu motivieren“, meint LR Verena Dunst und lobt in diesem Zusammenhang die Aktivitäten zur Dorferneuerung. Dieses Projekt wurde bereits von 100 Gemeinden aktiv umgesetzt, 15 von ihnen haben bereits mit einem Leitbild abgeschlossen. 9,8 Mio. Euro der Leader-Förderschiene flossen bisher in die Dorferneuerung.

Schöne Dörfer, blühende Gemeinden

Helmut Gillinger

Blumen verbinden: „Die Gärtner Burgenlands“-Obmann Albert Trinkl, LR Michaela Resetar, Präsident Franz Stefan Hautzinger, LR Verena Dunst, Gen. Dir. Stv. Dr. Rudolf Königshofer von Raiffeisen

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Beginn 19.30 Uhr KARTEN: Tourismusbüro Deutschkreutz, Tel.: 02613 202 00 Vinatrium, Tel.: 02613 897 68 Raiffeisenkasse Deutschkreutz 04/10 BM | 31


Kultur-Bildung

Schnapsen um jeden Preis er Lions Club Kirchschlag/ D Bucklige Welt rief Ende März begeisterte Kartenspieler und solche, die es noch werden wollten, zum großen Preisschnapsen ins Gasthaus „Schlattentalhof“ Oberger in Bromberg. Bereits traditionell veranstaltet der Lions Club KirchschlagBucklige Welt im Frühjahr ein Preisschnapsen. Organisiert von den Lions Erwin Wallner und Anton Zöger kamen zahlreiche begeisterte Kartenspieler um in geselliger Runde um die Preise zu spielen. Der erste Preis in Höhe von 450 Euro, von der Raiffeisenbank Bucklige Welt zur Verfügung gestellt, ging an Harry Marek senior. Immerhin 225 Euro konnte Michaela Höller mit ihrem zweiten Platz gewinnen und der dritte Preis, ein halbes Schwein, ging an Franz Kuscher. Daneben sorgten viele Sachund Geldpreise für Feierlaune. Der Reinerlös der Veranstaltung geht an einen karitativen Zweck.

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HaydnGe Sa 29. - Mo 31. Mai ls Haydn am 31. Mai 1809 A friedlich in seinem Haus entschlief, lag die Welt um ihn im Krieg. Napoleons Truppen standen vor Wien. Der nach Haydns Ableben zelebrierte Gedenkgottesdienst in der Schottenkirche wurde zum Triumph der Kunst: Österreichische und französische Offiziere und Soldaten standen Schulter an Schulter Spalier zu Ehren von Joseph Haydn, dem bedeutendsten Komponisten seiner Zeit. Haydns Todestag wird heuer von den Haydn Festspielen und Kooperationspartnern in Eisenstadt und Fertöd/Ungarn feierlich begangen. Auf das Innigste bewegt Wie wir aus Franz Schuberts Biografie wissen, unternahm er in seinem letzten Lebensjahr eine Fußwallfahrt nach Eisenstadt an das Grab Haydns, da

Ostereiersuchen auf der Burgruine ein voller Erfolg Neu: Original Landseer Mohnstrudl und Imbisslokal ehr als 500 M Besucher und Gäste, darunter vor allem Kinder mit ihren Eltern und Großeltern, bevölkerten auch am heurigen Ostersonntag das Areal der Ruine Landsee. Beim lustigen Ostereiersuchen wurden über 1000 bunte Schlögl Eier für die Kleinsten ausgelegt. Für die Gäste und Besucher gibt es ab dieser Saison eine Neuigkeit beim Eingangstor. Imbisse und Getränke sowie selbst gebackene Mehlspeisen werden den Besuchern der Burgruine im neugestalteten Bereich angeboten. Als besondere Spezialität gibt es den „Original Landseer Mohnstrudl“ zu verkosten und auch nach Hause mitzunehmen.

Zudem wird den Gästen das Kobersdorfer Schlossbräu, ein Biobier aus der Region angeboten. Die nächste Veranstaltung findet am 11. Juli statt. Da gibt

es das bereits zur Tradition gewordene Weisenblasen mit dem Burgenländischen Blasmusikverein.


Kultur-Bildung

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HaydnGedenkTage 2010 Tzimon Barto erĂśffnet die HaydnGedenkTage ihn Haydns Werke â&#x20AC;&#x17E;auf das Innigste bewegtenâ&#x20AC;&#x153;. Zum Gedenken an den Todestag Joseph Haydns am 31. Mai haben die Haydn Festspiele Eisenstadt in Zusammenarbeit mit der Bergkirche Eisenstadt und Schloss EsterhĂĄzy in FertĂśd/Ungarn, ein Programm geschaffen, dass die Besucher an Originalschauplätze in Eisenstadt und FertĂśd fĂźhrt, die eng mit Joseph Haydn in Verbindung stehen. Besucher erleben international renommierte Musiker, wie den amerikanischen Pianist Tzimon Barto, der neben Haydn auch Schubert spielen wird und Adam Fischer mit seiner Ă&#x2013;sterr.-Ung. Haydn Philharmonie, die die Trauersymphonie auf Schloss EsterhĂĄzy in FertĂśd auffĂźhren werden. Haydn selbst wollte, dass der langsame Satz dieser Symphonie bei seinem Begräbnis erklingt. Am Todestag Haydns wird sein OratoriumGeniestreich â&#x20AC;&#x17E;Die SchĂśpfungâ&#x20AC;&#x153; in â&#x20AC;&#x17E;seinerâ&#x20AC;&#x153; Kirche, der Bergkirche, die in Eisenstadt wie selbstverständlich â&#x20AC;&#x17E;Haydn-Kircheâ&#x20AC;&#x153; heiĂ&#x;t, vom Arnold Schoenberg Chor zur AuffĂźhrung gebracht.

Sa 29. Mai 2010 19:30 Uhr Schloss EsterhĂĄzy, Haydnsaal, Eisenstadt Haydn & Schubert Tzimon Barto, Klavier So 30. Mai 2010 15:00 Uhr Schloss EsterhĂĄzy, FertĂśd, Ungarn Auf den Spuren Joseph Haydns im EsterhĂĄzyschen Feenreich FĂźhrung Schloss EszterhĂĄzy & Accord Quartett Ă&#x2013;sterr.-Ung. Haydn Philharmonie & Solisten, Leitung: Adam Fischer Mo 31. Mai 2010 19:30 Uhr Bergkirche, Eisenstadt Die SchĂśpfung Arnold Schoenberg-Chor und Orchester, Leitung: Erwin Ortner

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Kultur-Bildung

Reggae Festival MOVE! in Großwarasdorf Im Line-up des Reggae Festivals MOVE! am 24. April 2010 präsentiert sich zum ersten Mal die 3-sprachige kroatische Band Coffeeshock Bandinfo Coffeeshock

ir ist wichtig, dass die „M Jungen Kultur machen, sie sollen zeigen, was sie können“, sagt Alex Karazmann, Geschäftsführer der KUGA in Großwarasdorf, und das tut sie seit 1 Jahr am Beispiel von ZORA (=Morgenröte), einer Jugendkulturplattform, die sich darauf spezialisiert, diverse Veranstaltungen und Feste zu organisieren. So fällt ihr 1. Geburtstag just drei Tage vor das nächste von ihnen gemanagte Event, das Reggae Festival „MOVE“ Sound & Power am Samstag, 24. April 2010 ab 19 Uhr in der KUGA Großwarasdorf. ZORA-Sprecher Joachim Reumann: „Vor jeder Veranstaltung gibt es Kreativsitzungen der ZORA-Mitglieder, dort kommen wir auf Ideen, worauf professionelle Veranstalter nie kommen würden.“ - Klingt selbstbewusst, ist es auch - denn es gibt schon jetzt Ideen für die nächsten Jahre, wobei dem Kreativpotential kein Limit gesetzt ist, junge Mitarbeiter und Helfer - „jung“ ist mit 17 bis 23 Jahren definiert sind jederzeit und herzlich willkommen. Nächster kurzfristig gesetzter Schritt ist der Zugang zur ZORA-Internetplattform, wo jungen Bands auch die Möglichkeit gegeben werden wird, sich medial zu präsentieren.

Reggae-Festival MOVE! am 24. April ab 19 Uhr in der KUGA Mit dem Reggae-Festival „MOVE! versucht ZORA eine Lücke in Sachen burgenländischer Reggae-Szene zu füllen. Das Line-up zeugt von prominenter Präsenz mit Tschebberwooky/ 34 | 04/10 BM

Alex Karazmann KUGA, Manuel Bintinger und Joachim Reumann ZORA Steiermark, Faia Salamanda & Rootical Jam Band aus Kärnten und The Three Teadies aus Ungarn. Und - Hut ab vor soviel Motivation! - einer eigens für dieses Festival gegründeten Band. „Coffeeshock“ ist dreisprachig mit Texten auf Englisch, Deutsch und Krowodisch. Alex Karazman, selbst Musiker, interpretiert ihren Musikstil so, „dass sie kroatische Volkslieder hernehmen und ihnen einen Stromstoß mit Reggaefeeling geben.“

1. Burgenländischer Music Video Award Der Burgenländische Music Video Award wird als erster burgenländischer Filmwettbewerb in Kooperation mit der KUGA in Großwarasdorf durchgeführt und soll Bands die Möglichkeit geben, noch mehr an ihre Grenzen zu locken und sich so medial zu präsentieren.

Im Vorfeld gibt es dazu einen Workshop am 8. und 9. Mai in der KUGA zum Thema „How to make a music video“ und ein eintägiges Seminar „How to manage my band“ in der letzten Maiwoche mit erfahrenen Musikern, Filmemachern und Insidern der Szene. Workshop und Seminar werden in der KUGA kostenfrei angeboten, die Verleihung des Burgenländischen Music Video Awards findet im Rahmen einer Schlussveranstaltung am 26. Oktober 2010 in der KUGA Großwarasdorf statt. Projektleiter: Joachim Reumann Infos: www.kuga.at Edith Wieser-Mayrhofer

Die Rock-/Reggaeband Coffeeshock wurde im März 2010 gegründet. Texte werden auf Deutsch und Kroatisch geschrieben, teilweise kombiniert und durch fette Grooves unterstrichen. Dabei nehmen Sie sich kein Blatt vor den Mund und kritisieren z.B. die politische Situation und andere Themen die uns tagtäglich die Arschhaare aufstellen. Aber auch auf die burgenländischkroatischen Wurzeln wird Rücksicht genommen und alte Volkslieder werden neu interpretiert. Nach langer Überlegung sind sie zu dem Entschluss gekommen, dass Musik die beste Droge der Welt ist, und wohl auch immer bleiben wird! Gesang: Mani B. Gitarre: Rafael Stern Marco Blascetta Bass: Nikola Zeichman Schlagzeug: Christof Mileschitz Keyboard: Irina Radovic

Mani B. - Bandleader + Frontman Coffeeshock


Kultur-Bildung

Geh nie allein ins Heidemoor … m 23. April 2010 präA sentiert der mittelburgenländische Autor Josef Oberhofer seinen mittlerweile fünften Kriminalroman in der Stadtbibliothek Oberpullendorf. Josef Oberhofer, seit über 25 Jahren Hauptschullehrer, wurde 1959 in Weppersdorf im mittleren Burgenland geboren. Schrieb er in jungen Jahren Science Fiction-Romane, so haben es ihm nun die psychologischen Abgründe der Krimi-Welt angetan. Vor allem Schauplätze in Großbritannien faszinieren den Autor, und so hat er die Handlung von MOORMOND in Devon und Cornwall in Südwestengland angesiedelt.

Aus dem Inhalt Cornwall, April 2007: Im Bodmin Moor werden Leichenteile gefunden. Sind es Hin-

weise auf die Opfer eines Serienkillers? Oder die Beutereste der sagenumwobenen Bestie von Bodmin, die nachts durch den Sumpf streift und Menschen jagt? Chief Inspector John Andrews aus York und die Kriminalpsychologin Diane Higginson, die in Cornwall Urlaub machen, werden von der hiesigen Kriminalpolizei um Unterstützung gebeten. Namenloses Grauen erwartet sie …

Buchpräsentation und Lesung Josef Oberhofer

MOORMOND Ein Südengland-Krimi

23. April 2010 – 19.00 Uhr

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Kultur-Bildung

Evangelisch im Mittelburgenland

Musik-Festival „Weinklang“ 2010 Von 12. bis 16. Mai 2010 widmet sich das in seiner Konzeption einzigartige Musik-Festival dem Thema „Ad Fontes“ - zu den Ursprüngen

Ein fröhliches Lied singen und klatschen am Karfreitag? Geht das? Tanzen im Ostergottesdienst? Ist das in Ordnung? Als Pfarrer hab ich in den letzten 15 Jahren festgestellt, wie wichtig Bewegung ist. In mehrfacher Hinsicht. Besonders in unseren Gottesdiensten, die unsre Kinder und uns in der Regel zum Stillsitzen nötigen. Jedenfalls spüre ich an mir selbst das Bedürfnis, den ganzen Leib in das Geschehen einzubeziehen. Zuhören, Mit- und Nachdenken ist wichtig. Ich mag aber nicht ausschließlich mein Ohr und mein Gehirn bemühen; das berührt mich zu wenig. Gott hat den Menschen mit 5 Sinnen erschaffen, mit Verstand und Leib, mit Herz und Gemüt. Wer erfülltes Leben sucht, wird Anregung und Nahrung für alle Dimensionen des Menschseins benötigen. Wir Menschen sind nicht wie leere Gefäße mit Wahrheit zu füllen. Dieser Einsicht sollten unsre Gottesdienste nachkommen, davon bin ich überzeugt. Sie sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ausgewogener Weise ansprechen. In ihrer ganzen Schönheit als „lebendige Seelen“ (Genesis 2, 7). Mensch, lerne das Tanzen! Sonst kann der Himmel nichts mit Dir anfangen. (nach Augustin von Hippo) In Weppersdorf haben wir es ausprobiert: das österliche Halleluja wurde gesungen, geklatscht und getanzt. Am Karfreitag haben wir gedankt für Gottes Liebe in Worten und im Lied, begleitet von einer Trommel. Das geht. Das ist in Ordnung und es macht Alte und Junge froh. Bewegung, Musik und Tanz lassen die Seele aufatmen. Im Gottesdienst und anderswo. Pfarrer Stephan Strohriegel Informationen zur Evangelischen Kirche finden Sie auf der Homepage www.evang.at 36 | 04/10 BM

W

einklang-Intendant Prof. Herbert Kefer und Künstlerische Leiterin Ulrike Theresia Wegele, das Künstler-Ehepaar und die vielen vor Ort Beteilig-ten, sehen als eine der Ursachen für den Erfolg, „dass es vier Gemeinden und ihren vier Bürgermeistern gelungen ist, abseits vom Kirchturmdenken in einer gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit etwas zu schaffen, was keine der Gemeinden für sich zuwege bringen könnte: Weinklang, ein Festival das in der Region gewachsen und aus der Region hinausgetreten ist.“ Kernpunkt ist die Programmatik, die jedes Jahr neu konzentriert auf ein Thema abgestimmt ist: heuer von 12. bis 16. Mai unter dem Titel „Ad fontes“, von den Quellen und Säuerlingen des Mittelburgenlandes zum Ursprung der Musik, der Literatur, der archaischen Kochkunst.

Weinklang-Zeitraffer: Kunst- und KulinarikGenüsse an 5 Tagen In fünf Tagen werden die Konzertbesucher in das Thema eintauchen und es mit allen Sinnen erfahren. Konzertant schon traditionell beginnend im Lisztzentrum in Raiding mit einem Weinklang - Kompositionsauftrag, weiter über dem Wein gewidmete Bibelzitate, Gregorianische Choräle und archaische Kochkunst. Metamorphosen Peter Simonischek liest die von Ovid, Prof. Kefers Viola interpretiert die von Benjamin Britten im Schloss Lackenbach.

Sie werden Quellwasser, Wein und Brot als bekömmliche Kostproben bei Weinbauern mit Önologen Fachmoderation und Heigeign-länderübergreifender Volksliedinterpretation erleben. Sie werden zu denen gehören, die die Wahrheit über die Herkunft der Blaufränkischrebe erfahren. Sie werden Orgelmusik in der Pfarrkirche Horitschon genießen, beginnend im 8. Jahrhunder, endend im 12. Jahrhundert transferiert ins 21. Jahrhundert. Und sie werden Mundartgedichte zum Thema Wein, ein Kinderprogramm mit 70 mitwirkenden Deutschkreutzer Kindern und Ing. Gottfried Horvath als Magier, Burgenländisches Strudelbuffet, bodenständig Kulinarisches genießen, ehe das Festival sein tradtionelles Ende mit Percussions-Finale im LisztZentrum und einem Picknick im Grünen finden wird.

Ing. Gottfried Horvath mit der neuen Geschäftsführerin Melanie Hauptmann und der Künstlerischen Leiterin Ulrike Theresia Wegele mit Gatte, Intendant Prof. Herbert Kefer. So wie das Autohaus Ing. Friedrich Tresek, mobile.at/Weppersdorf, unterstützen zahlreiche Sponsoren das Weinklang Festival.

Buchungen versprechen neuen Besucherrekord Ulrike Theresia Wegele: „Unserer Kenntnis nach, gibt es im gesamten deutschsprachigen Raum kein einziges Festival, das seine Programmatik so konzentriert auf ein Jahresthema abstimmt.“ Das dürfte auch das Publikum so sehen, die Besucherzahlen steigen von Jahr zu Jahr. So wie im Vorjahr wird auch heuer eines der Konzert ein Benefizkonzert für ein Kinderhilfsprojekt in Sao Miguel/Brasilien für Kinder mit Behinderung sein. Das „Weinklang“-Festivalbüro wurde im Dezember des Vorjahres vom Schloss Lackenbach ins Carl Goldmark Haus in Deutschkreutz verlegt. www.weinklang.at


Kultur-Bildung Frühlingsauftakt im Naturpark

11. „Sternwanderung“

22.05.2010 bis 23.05.2010

April, April der macht was er will!

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Vernissage Krebsler&Plutzer T

rotz Wind, Regen und Schnee strömten an die 300 Gäste aus nah und fern von ihrem jeweiligen Ausgangspunkt zur Ruine Landsee. Die gemeinsame Idee der Gemeinden sowie dem Naturparkverein eine Sternwanderung von allen Gemeinden einzurichten, hat sich hervorragend bewährt. Unter dem Motto „Nur die Harten kommen durch“ starteten viele Wanderfreunde wieder in den Frühling. Zum 11. Mal erwartete die Wanderer

auch heuer wieder ein reiches Angebot: ein Frühschoppen der Werkskapelle Kobersdorf, Speis und Trank von den Partnerwirten aus dem Naturpark und Qualitätsweine aus dem Blaufränkischland, Kaffee und Kuchen wurden angeboten und eine Preisverlosung. Wohlwollend über allem: „Don Jon“, der Aussichtssturm der Ruine Landsee. So mancher Besucher ließ sich von Wind und Wetter nicht abhalten den „Don-Jon“ zu besteigen.

E

in volles Haus gab es Anfang März im Vinatrium, Treffpunkt für Weinkenner in Deutschkreutz. Doch diesmal luden Stefan Blagusz und J. Rene Radostics, alias Krebsler&Plutzer in das liebliche Ambiente des Weintempels zu ihrer nächsten Ausstellung. Bilder in Acryl und Mischtechniken wurden bestaunt und ebenso freudig gekauft. „Ein herrlicher Rahmen für unsere

Vernissage“, schwärmten beide und genossen sichtlich bei einem guten Glas „Kreutzer“ den Abend mit ihren Freunden und Gästen aus der Umgebung.

23.04

WELTTAG DES BUCHES An Freunde denken, Bücher schenken! Für alle BesucherInnen unserer Buchhandlung halten wir an diesem Tag eine Rose bereit! 2860 Kirchschlag · Hauptplatz 27 bueroprofi@mayrhofer.co.at · 02646/7001-20 04/10 BM | 37


Kultur-Bildung

Berührende Momente

S

ie ist erst 17 Jahre und stammt aus Rumänien: Traˇ ilaˇ Daniela-Isabela. Sie liebt das Leben trotz oder gerade weil dieses die Wellen in ihr hoch wirft und tief hinab, bis auf den Grund des Seins. Im „KuKoTex“, Ortsteil Mitterpullendorf, fand das junge Mädchen eine Begegnung mit Wolfgang Ehrenhöfer, der sich von der Melodie der Sprache des begabten Mädchens inspirieren ließ und gemeinsam mit ihr auch Nachdichtungen einem interessierten Publikum darbot. Es ist Lyrik, die grenzenlos Generationen unterschiedlicher Herkunft einander näher bringt. Leiden, leiden ist das Heute, Schatten, wo einst Farben waren nur gedämpft das Lied der Geigen Trauer hat uns eingeholt. Ach, wie kurz ist unser Leben, doch es zieht an uns vorbei, bis das Schicksal unbarmherzig uns zum Munterwerden zwingt. Isabela Traˇilaˇ Rosemarie Szirmay-Wenzelburger Romanische Bergkirche Stoob

Einladung zum

CHOR-SINGEN „Frühlingsstimmen“ Samstag, 1. Mai 2010, 17 Uhr Mitwirkende:

Kirchenchor Unterrabnitz Leitung: Franz Flasch

Kath. Kirchenchor Stoob Leitung: Thomas Frühstück

Texte: Angelika Knopper Das Komitee für die Erhaltung der Bergkirche

38 | 04/10 BM

8. Maitanz in Lutzmannsburg Volkstanz- und Trachtengruppe Lutzmannsburg lädt zum 8. Maitanz um 14 Uhr am Dorfanger m Sonntag, 16. Mai 2010, verA anstaltet die Volkstanzgruppe Lutzmannsburg bereits zum achten Mal den inzwischen traditionellen Maitanz. Auch diesmal haben die engagierten Tänzerinnen und Tänzer wieder ein attraktives Unterhaltungsprogramm zusammengestellt: Als Gastgruppe wird heuer die Volkstanzgruppe Großhöflein auftreten. Das musikalische

Rahmenprogramm wird in diesem Jahr von den Oberloisdorfer Stadtmusikanten gestaltet. Selbstverständlich wird auch die Volkstanzgruppe Lutzmannsburg wieder ihre schönsten Tänze zeigen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: An der Kaffeebar der Volkstanzgruppe werden die BesucherInnen mit selbstgebackenen Mehlspeisen und FAIRTRADE-Kaffee verwöhnt.

Diverse – pikante - Schmankerln serviert Gastwirt Klaus Pacher. Wie gewohnt wird der Maitanz am Dorfanger hinter der Evangelischen Kirche stattfinden. Sollte der Wettergott den Veranstaltern nicht gesonnen sein, findet die Veranstaltung zur selben Zeit im Gasthof Pacher statt. Die Volkstanzgruppe freut sich auf Ihren Besuch und wünscht schon jetzt gute Unterhaltung am Maitanz 2010!

Starke Frauen retten Leben Soroptimist Club spendet Defibrillator

S

oroptimist International ist die weltweit größte Organisation berufstätiger und öffentlich engagierter Frauen. Soroptimistinnen engagieren sich auch offiziell in Fragen der rechtlichen, sozialen und beruflichen Stellung der Frau, stellen ihr Fachwissen einander und der Gesellschaft zur Verfügung, übernehmen Verantwortung. Projekte werden ausschließlich aus Mitteln finanziert, die von den einzelnen Clubs aufgebracht werden. Der Soroptimist Club Pannonia Oberpullendorf lud im April zum traditionellen Charity-Brunch in den Weingasthof Krail. „Mit dem Reinerlös wird ein Defibrillator angeschafft, den auch ein medizinischer Laie bedienen und so vielleicht Leben retten kann“, erklärt die

Kampf gegen den Herztod: v.l. Monika Pinter, Sekretärin, Isi Prattinger, Präsidentin, Sonja Artner, Präsidentin Elect, Gabi Holzer, Sekretärin Elect Präsidentin Isolde Prattinger, ihr Engagement. Der Standort des Defi´s wird voraussichtlich das

Schwimmbad Oberpullendorf oder die Wohnanlage des Betreuten Wohnen sein.


Kultur-Bildung Projektpräsentation der 3. Klasse VS Weppersdorf:

Die kleine Hexe - ganz groß! er Turnsaal der Volksschule D Weppersdorf war bis auf den letzten Platz besetzt – und verhext! Die dritte Klasse wechselte ihr Aufgabengebiet und stellte sich als SchauspielerInnen auf die Bühne. Eine gelungene Darbietung, wo so manches schauspielerische Talent hervor blitzte. Mit einer Gesangseinlage der 4. Klasse in Ungarisch wurde unter Leitung von SprachLehrerin Elfriede Karall auf die Möglichkeit hingewiesen, in der Volksschule Weppersdorf als Freigegenstand auch Ungarisch zu lernen. Der Höhepunkt war aber „Die kleine Hexe“, ein Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler. Der Turnsaal war auch dementsprechend geschmückt, überall geisterten Hexen als Puppen und auf Bildern herum. 22 Buben und Mädchen spielten große und kleine Hexen, den

Die 3. Klasse in Erwartung des großen Auftrittes.

Raben Abraxas, das Ganze am schaurigen Blocksberg in der Walpurgisnacht. Eine vorbildliche pädagogische Arbeit der Klassenlehrerin, VOL Cornelia Grill, die auch Texte und Lieder für das Stück erarbeitet hat. VS-Direktorin Irmgard Biribauer: „Wir wollen damit die Aussprache und Mimik der SchülerInnen fördern.“ Der Elternverein unter Obmann Ing. Manfred Fuchs sorgte für kleine Imbisse und Getränke.

Alles in Allem: Eine gelungene Vorstellung der Weppersdorfer Schule, die 2010 ihr 50-jähriges Bestandsjubiläum feiert.

SchülerInnen der 3. Klasse beim Hexentanz

Helmut Gillinger

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URLAUBSFEELING IM HABE D‘ERE Endlich ist er da: DER FRÜHLING! Und auch das HABE D’ERE hat sich für die schönste Zeit im Jahr mit einigen Veränderungen gerüstet. Seit Ostern herrscht bei uns im Schanigarten Urlaubsfeeling á la Italien. Denn, wer genießt es nicht, in gemütlichen Rattan-Sesseln und einem leckeren, hausgemachten Eis, das Treiben auf Oberpullendorfs Strassen zu genießen?!!? Denn genau das bieten wir dem Gast mit unseren Schanigarten. Weiters kann man es sich auch in der OASE des GRÜNEN, in unserem Garten mit Kinderspielplatz zurückziehen. Besonders Augenmerk haben wir heuer auf unsere Eiskarte gelegt und einige Coupes für euch kreiert.

Auch unsere Hausbibel (=Speisekarte) haben wir ganz dem Motto: „It’s summer“ gewidmet. Ab Ende Mai gibt es wieder 15 – 20 Salate zur Auswahl, wie den Salat India, Nizza Salat, Backhendlsalat…. Des weiteren bekommt man bei uns ganz neu, wieder die typische alte Heurigenkost, wie a Blunzn woam oder koid, a Brettljausn, a Sautanzpfandl und vü mehr … Und wie es so schön heißt: Alles neu macht der MAI! Zu guter Letzt haben wir auch noch unsere Homeapage erneuert (www.habedere.at) sie ist ab jetzt viel übersichtlicher, man kann sich unseren Wochenplan direkt downloaden und wir haben ein Online Reservierungssystem mit Tischwunsch für Sie installiert. In diesem Sinne, bis boid, HABE D‘ERE

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Gesundheit-Sport

Falknersdank! - Natur Falkner erzielen mit ihren Beizvögeln die besten „Vergrämungserfolge“ bei Saatkrähen in der sensiblen Wachstumsphase des Biomaisanbaues in paar Stunden haben geE nügt, uns von ihrer Passion zu überzeugen. Davon, dass das enge Zusammenwirken von Beizvogel und Falkner mit großem Einfühlungsvermögen und großer Geduld zum Faszinierendsten gehört, was die Jagd in ihrer ursprünglichsten Form zu bieten hat. Die Beizjagd darf nur ausüben, wer die Jäger- und Falknerprüfung abgelegt hat und sich daher sach- und tierschutzgerecht ausgebildet dem Naturschutz verpflichtet.

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Raimund Lindner, Präsident der Zentralstelle Österreichischer Falkner Vereine (ZÖF) und Stefan Höttinger aus Raiding sind solch passionierte Falkner. Ihnen verdanken wir an einem stürmischen Nachmittag Mitte April in Wulkaprodersdorf einen kurzen Einblick in die Kunst der Falknerei und das Flugverhalten eines Sakerfalken samt faszinierender Bilder.

Schutz von Biomaisflächen durch Krähenvertreibung Im Raum Wulkaprodersdorf machen sich Kolonien von Saatkrähen - sie stehen auf der Roten Liste, fallen daher nicht unter jagdbares Wild - über Biomaisflächen vor allem in der Frühwuchsphase über Samen bzw. Jungpflanzen her. Daher ist es notwendig, sie zu vertreiben, was per Bescheid über einen definierten Zeitraum möglich ist. Paragraph 16 des Bgld. Naturschutz- und Landschaftspflegegesetzes sieht vor, die Vögel von bestimmten Ackerflächen vorübergehend zu „vergrämen“. Diesem Bescheid entsprechend handeln die Falkner. Bereits Monate vor der Aussaat trainieren sie quasi die Krähen, in dem sie mit regelmäßigen Flügen der Falken dafür sorgen, die Saatkrähen schon vorher zu konditionieren, die Biokost erst gar nicht ins Visier zu nehmen. Eine Aktion, die von Erfolg gekrönt ist und verständlich wird, sieht man das Jagdverhalten der

wendigen Falken, den Künstlern der hohen Flüge. Von der Faust des Falkners weg stößt er hoch in die Luft zum Spähflug und mit schnellem Steilstoß in die Tiefe, allerdings - und das ist der Intelligenz der Saatkrähen zu verdanken - ohne jegliches Jagdglück, so als kenne er das Gesetz der Roten Liste. Nach erfolgreicher Vertreibung kehrt er wieder auf den Handschuh des Falkners zurück. Bei günstigen Bedingungen - Falken lieben Winde und Thermik und einigen genussvollen Runden ist dann doch der vorbereitete Fleischbrocken die verlockendere Alternative. Den Krähen wiederum ist der Appetit für einige Zeit gründlich verdorben.

Falknerei zum österreichischen nationalen Kulturerbe erklärt Die Falknerei ist mit der klassischen Reitkunst der Spanischen Hofreitschule nun nationales UNESCO-Kulturerbe und von der österreichischen UNESCO-Kommission für die internationale Liste nominiert worden. Dieser Kultur-Erbetitel ist zunächst ein ideeller Wert, kann aber auch Argumentationshilfe sein, wenn es um die Bedrohung der Erhaltung geht. Edith Wieser-Mayrhofer Fotoreportage Albrecht Ziggerhofer


Gesundheit-Sport

r sch端tzt Natur

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Gesundheit-Sport

ORF-Fußballdoku „Das Match“ zu Gast in der Welt der Thermen und des Uhudlers D

ie ORF Doku-Soap „Das Match“ gastiert auch 2010 im Burgenland. Die guten Verbindungen von Burgenland Tourismus zum ORF haben es ermöglicht, dass nach 2008 auch heuer wieder die erfolgreiche TV-Fußballsoap im Burgenland gedreht wird. In Stegersbach werden prominente Hobbykicker von den Fußballlegenden Hans Krankl und Herbert Prohaska seit 11. April fit gemacht für den finalen Showdown am 4. Juni gegen deutsche Promis. Wer beim Endspiel dabei ist, wird sich am 2. Juni beim Spiel der Teams von Krankl und Prohaska in Ritzing entscheiden. Der ORF überträgt beide Spiele live. Die Höhepunkte aus dem Trainingscamp in Stegersbach zeigt der ORF im Rahmen von fünf „Das Match“-Dokus ab 27. April jeweils am Dienstag um 21.05 Uhr in ORF 1.

Partnerschaft Burgenland - ÖFB bis 2012 verlängert G

etreu dem Slogan „never change a winning team“ verlängerten das Burgenland und der Österreichische Fußballbund ihre 1997 begründete Partnerschaft. Am höchsten Punkt des Seewinkels, in der funkelnagelneuen PanoramaLounge des Energiezentrums in der VILA VITA Pannonia in Pamhagen, unterzeichneten Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl und ÖFB-Generaldirektor Alfred Ludwig den Vertrag, der beiden Partnern auch für die nächsten zwei Jahre sportliche und (werbe-)wirtschaftliche Hö-

henflüge bescheren soll. „Es steht für uns außer Frage, dass diese ausgezeichnete Partnerschaft auch in den nächsten Jahren Bestand haben soll. Das Nationalteam liegt uns sehr am Herzen, nicht zuletzt, weil immer auch Burgenländer als Spieler und wichtige Stützen dabei waren. Es geht uns nicht nur um Werbewerte, sondern vor allem darum, Bekanntheit und Image des Burgenlandes als attraktives Urlaubsland zu steigern. Und das ist bis jetzt hervorragend gelungen. Besonders durch die EURO 2008 konnten

wir uns bestens als Fußball-Trainingsdestination mit exzellenter Sportkompetenz etablieren. Allein aus Fußballcamps lukriert

das Burgenland jährlich fast 30.000 Nächtigungen“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

Pilgersdorf: Meisterleistungen auf dem Platz und aus der Küche V

on 23. bis 25. April bittet der USC Pilgersdorf wieder zum beliebten Sportlerheurigen bei der Sportanlage. Und dabei stehen in gewohnter Tradition jede Menge Schmankerl in Kombination mit zwei spannenden Fußball-Matches am Programm. Serviert werden kalte und warme Spezialitäten aus der eigenen Hausschlachtung, Wein, Most und hausgemachte Mehlspeisen. Und für das sportliche Rahmenprogramm sorgen die 42 | 04/10 BM

Meisterschaftsspiele des USC Pilgersdorf gegen den SC Unterfrauenhaid am Samstag, 24. April ab 16 Uhr und des SC Unterrabnitz gegen den SC Unterpullendorf am Sonntag, 25. April ab 14 Uhr. Freitag und Samstag startet das Spektakel ab 17 Uhr, inklusive Barbetrieb. Am Sonntag findet der Sportlerheurige ganztägig statt. Für diesen Tag wird eine Tischreservierung unter 0664/250 40 89 erbeten.

von links: LAbg. Willi Heissenberger, Mary Hauser, Barbara Frühstück, Hans Flamm, Bgm. Ewald Bürger, Obmann Herbert Renner


Gesundheit-Sport

Sportwissenschaftliche Beratung seit 16. April 2010 in Kirchschlag D

er Sportwissenschaftler Mag. Peter Schwarz eröffnete sein Geschäftslokal „SportSolutions Schwarz“ unter dem Motto „Aktiv nach Plan“ in der Günserstraße. Sein Leistungsangebot umfasst die sportwissenschaftliche Beratung, Fitness-Checks/Leistungsdiagnostik, Gesundheitstraining, betriebliche Gesundheitsförde-

rung sowie Ernährungsempfehlungen und Gewichtsregulation. Die Zielgruppen reichen von Privatpersonen jeder Altersgruppe über Betriebe und Vereine bis hin zu Schulen. Um die Kunden optimal beraten zu können, werden flexible Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung angeboten.

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Gesundheit-Sport ie Krankenanstalten des D Burgenlandes haben in den vergangenen Jahrzehnten eine österreichweit, aber auch im internationalen Vergleich herausragende Entwicklung genommen. Signifikantes Beispiel dafür ist das Krankenhaus Oberpullendorf und hier konkret die Interne Abteilung, die seit nunmehr 15 Jahren auf höchstem medizinischem Niveau von Prof. Dr. Felix Stockenhuber geleitet wird. Dazu Sozial- und Gesundheitslandesrat Dr. Peter Rezar: "Diese Interne Abteilung ist ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Modernisierung. Die gesamte Abteilung, der Bereich der Ambulanz, die Räumlichkeiten für Endoskopie, aber auch die einzelnen Stationen wurden in den letzten Jahren saniert und zielorientiert ausgerichtet. Dazu gehören vor allem qualitativ hochwertige und leistungsfähige Untersuchungsgeräte die von bestens ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Anwendung gebracht werden."

Landesrat Dr. Peter Rezar und Prof. Dr. Felix Stockenhuber mit dem Team der Abteilung für Interne Medizin

Innovativ im Dienste der Gesundheit:

Interne Medizin im Krankenhaus Oberpullendorf "on Top"

Modernste Diagnose und Behandlung Als erfolgreiche Projekte wären das "Double-bubble" oder Endoskop, ein besonderes Diagnose- und Therapiegerät, um den im Bauchraum frei beweglichen Dünndarm zu untersuchen, oder die Endosonographie, eine spezielle Form der Ultraschalluntersuchung, zu nennen. Auch die Endomikroskopie, eine Technik, mit der Dank eines eingebauten Mikroskops während der Endoskopie auch kleinste Zellen untersucht werden können, ist österreichweit erstmalig im Krankenhaus Oberpullendorf im Einsatz.

Schlaflabor zur Verfügung der Patienten Modernste Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bietet auch das sogenannte Schlaflabor. Häufigste Ursachen stellen schlafbezogene Atmungsstörungen dar. Diese sind durch Atempausen gekennzeichnet, die einerseits zu ständigen kurzen Weckreaktionen, damit gestörter Schlafqualität und andererseits zu Sauerstoffmangel führen. Die Behandlung erfolgt in schweren Fällen durch eine nächtliche Beamtungstherapie.

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Landesrat Dr. Peter Rezar und Prof. Dr. Felix Stockenhuber mit dem Team der Kollegialen Führung

Im Sinne der Patienten: "Study Nurce" Um zum frühestmöglichen Zeitpunkt neueste Präparate für die Patienten zu bekommen, wurde diesbezüglich eine "Study Nurce" als Schnittstelle zwischen Patienten, Ärzten und der pharmazeutischen Industrie sowie den Universitätskliniken ins Leben gerufen. "Hinsichtlich dieser Studien wird es notwendig sein, durch

länderübergreifende Verbünde eine Erhöhung der Patientenfallzahl zu erreichen", so Prof. Dr. Felix Stockenhuber. Die Herausforderungen der Zukunft sieht der ärztliche Leiter der Abteilung für Interne Medizin, der seit nunmehr drei Jahren auch als ärztlicher Direktor des Krankenhauses Oberpullendorf agiert, in einer Prozessoptimierung hin zu strafferen Abläufen, aber auch in einer Forcierung

der sogenannten "Inversiven Endoskopie", wo mittels neuer Techniken operative Eingriffe vermehrt von innen erfolgen können.

Helmut Gillinger Fotos: © Bgld. Landesmedienservice


Gesundheit-Sport

Welches Glück, oder Unglück, im Wechsel zu sein m Rahmen von MINI MED IAbteilung STUDIUM bezog der Leiter der für Gynäkologie und

Die Wechseljahre sind nicht immer eine willkommene und ersehnte Zeit

Geburtshilfe im Krankenhaus Oberpullendorf, Prim. Dr. Martin Fabsits, zu den Wechseljahren der Frauen Stellung.

Die Haut wird schlaffer, Falten prägen die Visitenkarte des Lebens ins Gesicht. Die Schleimhäute werden trocken und Entzündungen, wie Harnwegsinfekte können Verzweiflung auslösen. Die Sehnsucht nach Umarmung und Zärtlichkeiten auf der einen Seite und Schmerzen durch die trockene Scheide andererseits, sind vorprogrammiert. Dazu können Kopfschmerzen und Herzrasen Stress auslösen. Diese Probleme sind durch offene Gespräche mit ÄrztInnen oder GynäkologInnen behebbar. Es gibt Hilfe, die zu einer enormen Lebensqualitätsverbesserung führen kann.

Es gibt sie: Hitzewallungen, vegetative Disharmonie, Schlafstörungen, Turbulenzen im seelischen Gleichgewicht, Angst vor dem Alter. Ein Sprichwort sagt: „Schönheit vergeht, Alter, Güte und Weisheit besteht.“ Welches Glück, keine Menstruation mehr zu haben, keine Sorge, wieder schwanger zu werden. Es gibt sie, die Frauen, die erst nach Ausbleiben dieser belastenden Regelmäßigkeit Freude an Sexualität haben, oder ihr bisheriges Leben umkrempeln. Wie hat sich die Weltordnung verschoben! Waren es bisher Männer, die auf Jagd nach Abenteuer ihre Partnerinnen und die Mütter ihrer Kinder in die Depression getrieben haben, so hat sich jetzt das Frauenbild gewandelt: Lebensabschnittspartnerschaften sind gefragt und im Vormarsch. Die Frauen sind wählerisch geworden. Die drei KKK (Kirche – Kinder – Küche) haben ausgedient. Der Wegfall von Mehrfachbelastung durch Beruf, Kinder und Haushalt hat neue Wege geöffnet. Die Erkenntnis, dass auch Männer in die Wechseljahre kommen, was bisher verschwiegen wurde, wird enttabuisiert.

Hormone und ihre Wirkung Die Wirtschaft mit marktschreierisch angebotenen Hormonpräparaten boomt. Welches Glück für die Pharmariesen oder –päpste. Da greifen viele Betroffene zu pflanzlichen Stoffen, die jedoch kein Ersatz sind, wenn tatsächlich Hormone angebracht sind. Durch Hormonmangel steigt das Risiko eines Herzinfarktes auch bei Frauen, nicht nur bei den Männern. Die Wirkung des Östrogens, die auch die Gefäße schützen, ist nicht mehr vorhanden. Auch die Knochen leiden unter dem Hormonmangel, vor allem dann, wenn Frauen nicht genügend Bewegung machen, sich nicht in Frauengruppen treffen, um gemeinsam zu turnen, zu wandern oder Gesprächsrunden führen, wie auch gemeinsame Besuche

Das Märchen vom Dickwerden Weiche, weibliche Formen, die kulturabhängig - in Italien als „Mama“ eine hoch verehrte, starke und beschützende Frau ist, die ihren Umfang stolz zu Markte trägt. In Indien, wo Frauen austauschbar sind, werden fülligere Ältere oft als reinkarnierte Gottheit verehrt.

Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Krankenhaus Oberpullendorf, Prim. Dr. Martin Fabsits

oder Ausflüge organisieren. Sich „verwalten“ lassen und darauf warten, dass Parteien aktiv einladen, ist zu wenig. Selbstinitiative ist gefordert und selbstverständlich die Unterstützung von vorhandenen Organisationen in Anspruch, sogar in Pflichten zu nehmen, denn wer das Alter nicht ehrt, ist die Zukunft nicht wert. Fest steht: Hormone schützen die Knochen vor Osteoporose, das Gewebe bleibt straffer, Blasenschwäche, Infektanfälligkeit lassen sich leichter verhindern.

In unserem Kulturkreis ist Gewichtszunahme verpönt. Fest steht, dass Männer wie auch Frauen in reifen Jahren an Gewicht einige kontrollierte Kilos zulegen. Es gibt eine Grundregel die besagt, dass auch das Gewicht genetisch ist. Frauen, die aus Angst vor einigen Kilogramm ihre sportlichen Tätigkeiten exzessiv übertreiben, jeden Tag laufen, Rad fahren, schwimmen und Kalorien zählen, wirken „ausgeronnen“. Manche kasteien sich so, dass man sie als krankhaft magersüchtig bezeichnen kann. Das Gesicht und oft der Körper wirken mumifiziert. Ihr nervöses, zickenhaftes oder hysterisches Gehabe erinnert an die schwierige Pubertät. Hat man Gelassenheit, Freude und Freunde, dann ist es ein Glück, im Wechsel zu sein. Wenn die Liebe zu Musik, Literatur, Kunst, Bildung und Natur als Begleiter integriert werden, denn ist das Leben erfüllend, aufregend und bunt. Rosemarie Szirmay-Wenzelburger

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Gesund schlank werden Bezirks-Fahrzeug-Wei h I

m Frühjahr keimt der Wunsch nach der guten Figur im Badeanzug. Zahlreiche Angebote locken und versprechen die perfekte Silhouette. Was oftmals vergessen wird, ist die Tatsache, dass Diäten im Körper Mangelerscheinungen auslösen. Der bessere Begriff für eine gesunde Gewichtsreduktion ist daher die ausgewogene Kur. Eine der berühmtesten Diäten in Hollywood ist die Ananas-Diät. Außer der tropischen Frucht wird dabei fast nur Wasser getrunken. Die Nebenwirkungen sind ebenfalls berühmt, allerdings gleichzeitig berüchtigt. Die Diät wird von Depressionen, Kreislaufstörungen und anderen unliebsamen Folgen begleitet.

Ausgleich und Jo-Jo-Effekt Dieses Extrem zeigt die Herausforderung, die an eine Diät gestellt wird. Zuwenig und auch noch falsch zu essen, ist schlichtweg kontraproduktiv. Ein Mindestmaß an Kohlehydraten, Eiweiß und Ballaststoffen muss sein. Sinkt der Wert der Kohlehydrate unter 50g/ Tag, bilden sich sogenannte Ketonkörper im Blut. Daraufhin werden zuviel Wasser und Elektrolyte über die Nieren ausgeschieden. Fällt der Eiweißwert unter 50g/Tag, kommt es zur negativen Stickstoffbilanz. Das baut die Herzmuskulatur ab und schädigt das Skelett. Wird der Körper in eine solche Verknappung gezwungen, beginnt er sich zu wehren. Die Folge ist erstens Heißhunger, der sich wiederum negativ auf die Psyche auswirkt, weil es dann zur gelegentlichen Plünderung des Kühlschranks kommt, was den Plan abzunehmen untergräbt, und ein schlechtes Gewissen auslöst. Zweitens holt sich der Körper nach der Diät umso stärker zurück, was ihm vorenthalten wurde. Wenige Wochen danach mehr zu wiegen, als vor der Diät, ist dann durchaus möglich, obwohl nicht über die Stränge geschlagen wurde.

Bewegung im Körper Häufig Sport zu treiben, hilft nicht nur der Figur, sondern setzt Endorphine frei, die froh stimmen. Doch auch hier gilt – in Zeiten der Kur ist die übermäßige Belastung durch Bewegung nicht angebracht. Speziell, wenn man sich davor gar nicht bewegt hat. Hinzu kommt, dass sich auch der Körper im Inneren bewegen muss. Der Darm – als Sitz der 46 | 04/10 BM

Mit ihrem Maturaprojekt initiieren vier junge Menschen eine über das Rote Kreuz - Start ist am 2. Mai 2010 mit der Bezirks-

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Apotheker Mag. Alfred Szczepanski Gesundheit – spielt eine entscheidende Rolle beim Abnehmen. Oftmals wird Durchfall mit Diät in Verbindung gebracht. Das erscheint bei weniger Nahrung und viel Flüssigkeit logisch. Das Gegenteil ist jedoch oft der Fall. Die Verstopfung wird durch fehlende Ballaststoffe ausgelöst. Ballaststoffe sind Bestandteile, die in Getreide, Gemüse und Obst vorkommen. Die löslichen binden Gallensäure und senken Blutfettwerte. Die unlöslichen verbinden sich mit Wasser und helfen dem Darm bei der Arbeit und Ihnen beim Abnehmen. Umfassende Beratung und genauere Details bietet Ihnen Ihre Apotheke. Werbung

Abnehmen braucht gute Vorbereitung. Führen Sie zuallererst eine Woche lang ein Esstagebuch. Verhalten Sie sich wie immer und tragen Sie ein, was Sie essen und trinken, aber vor allem auch warum. Haben Sie dabei Hunger? Machen Sie Bewegung? Essen Sie aus Höflichkeit, wegen der Gemeinschaft oder aus Stress? Die Ergebnisse sind die beste Hilfe zur Umstellung der Ernährung und der Gewohnheiten. Lassen Sie sich beim Abnehmen helfen. Ein richtiger Ernährungsplan wirkt Wunder ohne großen Hunger. So banal es klingt – aber ordentliches Kauen, und ausreichend Flüssigkeit helfen oft mehr als Crash-Diäten. Speziell Appetitzügler gehen oft mit schweren Nebenwirkungen einher. Die Einnahme muss unbedingt mit einem Arzt abgesprochen werden.

ier junge Leute an der Handelsakademie Oberpullendorf haben sich für ihr Maturaprojekt ein ebenso ehrgeiziges wie gesellschaftlich ambitioniertes Ziel gesetzt: die freiwillige Arbeit des Roten Kreuzes aufbauend auf das Leitmotiv „Aus Liebe zu den Menschen“ in den Mittelpunkt einer umfassenden, multimedialen Initiative zu stellen, die die Sprache der Jugend spricht. Am Beginn einer Reihe von Aktivitäten steht ein erster Going Public mit einer Bezirksfahrzeugweihe am Sonntag, 2. Mai 2010 in Rattersdorf, zu der alle Fahrzeuglenker, Fahrradfahrer, Biker und Traktorlenker eingeladen sind, sich mit ihren Fahrzeugen „Gottes Segen“ abzuholen. Derzeit läuft eine von den vier jungen Projektteilnehmer/ innen in Design, Layout und Inhalt konzipierte, breit angelegte Informationskampagne mit Großflächenplakaten, Foldern, Aufklebern und MedienÖffentlichkeitsarbeit

Bezirks-Fahrzeug-Weihe am 2. Mai in Rattersdorf Geistiger Ideengeber dahinter ist der Rattersdorfer Pfarrer Dr. Anton Kolic, der, wann immer es ihm möglich ist, zur Stelle ist, wenn im Bezirk ein Unfall passiert. Dieser appeliert an die Verkehrsteilnehmer: „Es gibt die Gaffer und die Leute, die mit vorschnellen Schuldzuweisungen großes persönliches Leid auslösen. Und es ist wichtig, für die Leistungen des Roten Kreuzes auch einmal ein Danke zu sagen.“ Pfarrer Kolic ist auch verantwortlich für ein 30-Jahrjubiläum „seines“ Krankensonntages. Je-

den 3. Sonntag im September werden von den Mitarbeitern des Roten Kreuzes aus dem Bezirk alte, gebrechliche Menschen mit Rot-Kreuzfahrzeugen von zu Hause oder aus Heimen abgeholt und zur Hl. Messe nach Rattersdorf gebracht.

Fragebogen-Umfrage unter Jugendlichen Zur Erhebung des IST-Zustandes über den Bekanntheitsgrad, die Aufgaben und die angebotenen Dienste des Roten Kreuzes wird eine FragebogenUmfrage in schriftlicher Form

Hellmann Lothar, Philipp Juranich, Eva-Maria Heinrich, Prunner Thomas - vier junge Menschen machen mit ihrem HAK-Maturaprojekt Öffentlichkeitsarbeit für das Roten Kreuz mit der Sprache der Jugend.

Bezirksstellenleiter Franz Stifter mit Bgm. Rudi Draskovits, dem Hausherrn der Veranstaltung und Pfarrer Dr. Anton Kolic auf der Maschin`oder wie Pfarrer Kolic es schmunzelnd nennt zwei wie Don Camillo und Peppone.

Autofahren, Fahrradfahren, Biken - dass wir uns mehr oder weniger geschützt schneller fortbewegen können, ist dem Technikfortschritt zu verdanken. Zeit, auch ein Gottseidank dafür und für ein gesundes Heimkommen zu sagen, meint Pfarrer Dr. Kolic - das ist der Grundgedanke der BezirksFahrzeug-Weihe in Rattersdorf.


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Gesundheit-Sport

i he in Rattersdorf

ne Informationsoffensive irks-Fahrzeug-Weihe unter ca. 300 Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren im Bezirk Oberpullendorf durchgefĂźhrt. Das Ergebnis wird nach Auswertung und Analyse im Rahmen einer Bezirksversammlung im Februar 2011 im Roten Kreuz Oberpullendorf und, so Bezirkstellenleiter Franz Stifter, â&#x20AC;&#x17E;wir werden den jungen Menschen danach auch die MĂśglichkeit geben, das Ergebnis dieser Zusammenarbeit der Maturanten mit dem Roten Kreuz dem Landesverband, also landesweit, präsentieren und so zu ähnlichen Initiativen in anderen Bezirken anregen.â&#x20AC;&#x153;

Projektzielgruppe â&#x20AC;&#x17E;Jugendlicheâ&#x20AC;&#x153; Ziel des Projektes ist es, mit den gesetzten MaĂ&#x;nahmen den Bekanntheitsgrad des Roten Kreuzes bei den Jugendlichen im Bezirk Oberpullendorf zu ermitteln und Ăźber die umfassenden Aufgaben und Dienstleistungen des Roten Kreuzes zu informieren. Mit ihrem ersten Ăśffentlichen Schritt, der Bezirks-FahrzeugWeihe in Rattersdorf werden sie diesem Ziel einen Riesenschritt näherkommen, oder wie Pfarrer Kolic es nennt, â&#x20AC;&#x17E;noch nie hat eine Generation mit soviel Fortschritt und Technik zu tun gehabt. Technik ist unser Leben, Fahrzeuge sind Technik. Ihnen gehĂśrt Gottes Segen!â&#x20AC;&#x153; Projektleitung: Mag. Brigitte Aufner Projektleiterin (Fachbereich Marketing) StR Angela Pekovics MAS MSc - Projektkoordinatorin (Fachbereich Multimedia) Projektauftraggeber: Franz Stifter Bezirksstellenleiter Oberpullendorf Edith Wieser-Mayrhofer

%FSOFVF'BCJB$PNCJ 4DIPOBC &VSP 8JSMBEFO4JF[VS1SĂ&#x160;TFOUBUJPOBNVOE"QSJM WPOCJTFJO7JFMFJOUFSFTTBOUF/FVJHLFJUFOXBSUFOBVG4JF "C"QSJMTUFIU5IFOFX(FOFSBUJPO[VS1SPCFGBISUCFSFJU "MMF1SFJTFTJOEVOWFSC OJDIULBSU3JDIUQSFJTFJOLM/P7"VOE.X4UJOLM4UBSUVOE$PNCJ#POVT 4ZNCPMGPUP7FSCSBVDI o MLN$0&NJTTJPOoHLN

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23.+24. April: Neue Fabia-Modelle bei SË&#x2021; koda Dorner B

ei der Präsentation â&#x20AC;&#x17E;Fabia - The new Generationâ&#x20AC;&#x153; am Fr. 23. und Sa. 24. April stellt SË&#x2021; koda Dorner in Markt St. Martin eine Reihe der neuesten Fabia-Modelle vor, deren äuĂ&#x;eres Erscheinungsbild vor allem von einem innovativen Design geprägt wird. Gleich vorne weg - bei der neuen Generation des Fabia ist fĂźr alle etwas dabei: der Fabia fĂźr Freche, der Fabia Combi fĂźr Familientypen, der Roomster fĂźr Freiheitliebende und viele attraktive Pakete fĂźr Individualisten, das Scout-Paket fĂźr Abenteurer, das Sport-Paket fĂźr Aktive oder das Elegance-Paket fĂźr Komfortbewusste. Bleibt nur noch die Frage, welcher Fabia-Typ Sie sind. Herausfinden kĂśnnen Sie es bei SË&#x2021; koda Dorner am 23. und 24. April. Am besten gleich beim FrĂźhstĂźck (an beiden Tagen ab 9 Uhr) mit dem Fabia, beim Probe fahren mit Modellen der neuesten Fabia Generation und ab 11 Uhr mit einer kleinen Snackvielfalt und Getränken. DarĂźber hinaus hilft Ihnen Kosmetik Ruth den Fabia-Typ fĂźr sich zu finden.

Tolle Finanzierungsangebote Die â&#x20AC;&#x17E;neue Generationâ&#x20AC;&#x153; der Fabia-Modelle findet zudem ein Echo in interessanten LeasingAngeboten der Porsche-Bank. Zum Beispiel beim SË&#x2021; koda Fabia Happy 60 PS ab Euro 80,- monatlich, beim SË&#x2021; koda Fabia Combi Ambiente 90 PS TDI CR ab Euro 109,- monatlich und beim SË&#x2021; koda Roomster Ambiente 86 PS TSI ab Euro 120,- monatlich (alle Beispiele bei 60 Monaten Laufzeit, 10.000 km/Jahr, Eigenleistung Euro 5.000,-). Die Aktion "1 Jahr vollKASKO inklusive" gilt fĂźr alle Fabia Neuwagen (Fabia und Fabia Combi) bei Finanzierung (Leasing und Kredit) Ăźber die Porsche Bank.

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Die Präsentation der neuen SË&#x2021; koda-Modelle bei SË&#x2021; koda Dorner ist mit zahlreichen GewinnMĂśglichkeiten verbunden. Mit ein wenig GlĂźck gewinnen Sie einen Familienurlaub im Hotel & Spa Laa oder im Aqua DomeTirol Therme Längenfeld. 50-Euro Wellness-Gutscheine gibt es bei SË&#x2021; koda Dorner auf bestimmte Wellness-Angebote dieser Thermen-Hotels ebenfalls. www.autodorner.at Werbung 04/10 BM | 47


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Sieben Nächtigungen inkl. Frühstück im Doppelzimmer seitl. Meerblick 629,Verlängerungswoche 189,- • HP-Zuschlag 152,• Kinderermäßigung im 3. Bett bis 11 Jahre -30%

****+Charming Hotel Quinta do Monte

Sieben Nächtigungen inkl. Frühstück im Doppelzimmer Gartenblick 699,Verlängerungswoche 307,- • HP-Zuschlag 271,• Kinderermäßigung im 3. Bett bis 11 Jahre -30% Alle Preise pro Person im DZ inkl. Taxen

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7350 Oberpullendorf, Wiener Straße 26 2860 Kirchschlag, Günser Straße 25 7210 Mattersburg, Judengasse 15 7000 Eisenstadt, Colmarplatz 1 7100 Neusiedl/See, Hauptplatz 21 sowie in Sopron, Szombathely und 6 x in Wien 48 | 04/10 BM

Tel.: 02612/42 595 0 Tel.: 02646/22 51 25 Tel.: 02626/624 00 Tel.: 02682/648 02 Tel.: 02167/8141

Burgenland Mitte  

Ausgabe 240

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