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Deutschkreutz 20 2 0re Ga Jahre Jah JJa a h re

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Rotweinfestival Deutschkreutz

Wechsel Land

9.-12. Juli

‚09

»Das darf doch keine Sünde sein!« Seite 2–14

Edeltraud Kölly, Dompfarrer zu St. Stephan Mag. Anton Faber, ORF-Lady Doris Fennes-Wagner bei der Eröffnung des Schaflerhofes – Seite 8-9 Foto: Martina Lex

ORGELockenhaus 3.-5.Juli Seite 33

Schloss Kobersdorf

6. HAGEN OPEN Burg Feistritz 16.-18. Juli

Kammermusik Lockenhaus 9.-19. Juli Seite 44

6. Juli-2.Aug. Seiten 28-29

Seite 29

Musikantenroas 19. Juli

Seite 31

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Deutschkreutz

Deutschkreutz: Caritas Sozialze 42 Menschen finden hier Wärme, Geborgenheit und Gemeinschaft s wurde ein großes EröffE nungsfest in Deutschkreutz: Nach einer Bauzeit von rund 18 Monaten wurde das Caritas Sozialzentrum Haus Lisa kürzlich feierlich eröffnet.

Die ganze Bandbreite an Betreuungs- und Pflegediensten für Menschen im Alter und Menschen mit Behinderung wird hier unter einem Dach angeboten: Von der Vollzeitbetreuung bis zur stundenweisen Hauskrankenpflege. „Wir freuen uns über unser schönes, neues CaritasHaus. Jetzt gilt es diese Mauern mit Leben zu füllen, einem Leben in Wärme, Geborgenheit und Gemeinschaft“, erklärt Caritas Direktor Glatz-Schmallegger.

Auf einer Nutzfläche von 3200m2 schlägt die Caritas in Deutschkreutz neue und für das Burgenland einmalige Wege beim Thema Betreuung ein. Unter dem Motto „im Heim dahoam“ sollen Betagte und Menschen mit Behinderung gemütlich wohnen und in ihrer Wohngruppe wie in einer Familie leben können.

Raus aus den Zimmern

Die Küche jeder Wohngemeinschaft bildet das Zentrum, um das sich alles schart. Wie seinerzeit in der Großfamilie spielt sich hier das soziale Leben ab. „Die Modernität dieses Konzepts liegt auch in der Rückbesinnung auf alte burgenländische Werte: Damals spielte sich das gesamte Familienleben ‚dahoam‘ in der Küche ab“, erklärt der Caritas Direktor Dr. Glatz-Schmallegger die Philosophie des Hauses. Der Bau soll die Brücke zwischen überschauModeratorin Doris Fennes-Wagner barem Gemeinschaftsmit Heimleiterin Claudia Kugler leben und privatem Lebensraum schaffen: Von kleinen gemütlichen Nischen zum hellen, offenen Eingangsbereich bis zum Pavillon im Garten wurden Orte der Begegnung geschaffen. Als RückSorgte für die musikalische Umrahmung: zugsort dienen die EinBläserensemble des MV Deutschkreutz zel- und Doppelzimmer, die individuell gestaltet werden können.

Gemeinsam statt einsam Talk mit der Politprominenz

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Durch die zusätzlichen Wohn-

gemeinschaften für Menschen mit Behinderung wird auch ein kleiner Schritt in Richtung generationenübergreifendes Wohnen im gleichen Haus ermöglicht. Zusätzliche Anreize, Kommunikationsmöglichkeiten und gemeinsames Tun werden ermöglicht. Das Aufeinandertreffen von Alt und Jung, Nachbarn und freiwilligen Mitarbeiterinnen der Pfarrcaritas fördert die Solidarität, wirkt psychisch positiv und aktiviert außerdem die Selbsthilfepotenziale der älteren Generation.

Grüne Oase Einen wichtigen therapeutischen Zweck erfüllt der speziell angelegte Garten. Üppig sprießt bereits das Gras und die ersten frisch gepflanzten Obstbäume machen sich auf dem neuen Terrain heimisch. Bald sollen hier – so wie damals daheim – Kräuter und Gemüse gepflanzt und gepflegt werden. Und wenn alles passt, wird dann später auch gemeinsam geerntet, was man gesät hat, um es in der Gemeinschaftsküche auch gemeinsam zu zubereiten und zu genießen. Damit die grüne Oase auch grün bleibt, hat das Land Burgenland auch die besonders umweltschonende Heizungsanlage großzügig gefördert.

Pflegequalität

Unter der Leitung von Claudia Kugler und Eva Kirnbauer betreuen diplomierte Schwestern und Pflegehelferinnen jede Wohngemeinschaft 24 Stunden am Tag und helfen, wo es notwendig ist, unterstützen, wo immer es wirklich gebraucht wird

und fördern, wann immer es nur möglich ist.

Manfred Kölly: Soziale Angebote sind wichtig! Der Deutschkreutzer Bürgermeister Manfred Kölly hat sich von Anfang an für das Caritas Haus Lisa eingesetzt. Er betont bei den Eröffnungsfeierlichkeiten vor allem die gute Zusammenarbeit: „Die Caritas ist für uns Deutschkreutzer ein alt-


Deutschkreutz

entrum „Haus Lisa“ eröffnet! Fotos: A. Z.

Das „Haus Lisa“

Bauträger: OSG Oberwarter Siedlungsgenossenschaft Planung und Bauaufsicht: BPM, DI Anton Holzer Innenarchitekt: DI Gerhard Lindner. Gesamtkosten: rd. EUR Mio 4,5, Förderung des Landes/ WBF: EUR 2,1 Mio.

geweiht ist, ist der Name Haus Lisa doch besonders passend,“ freute sich Bischof Iby. Beeindruckt zeigte sich auch der österreichische Präsident der Caritas, Franz Küberl: „Das

bewährter, verlässlicher Partner, der weiß, wie man die Dinge gemeinschaftlich angeht. Für mich war klar: Der beste Partner garantiert auch das beste Ergebnis – wie man heute sieht.“ Das Projekt wurde auch großzügig vom Land Burgenland gefördert. Dazu Landeshauptmann Hans Niessl: „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Werte wie Solidarität und Menschlichkeit gefragt. Daher

Prominente Persönlichkeiten beim Eröffnungsfest in Deutschkreutz: LAbg. Heißenberger, Bischof Iby, Caritas-Direktor Dr. Glatz-Schmallegger, Bürgermeister Kölly, LH Niessl, CaritasPräsident Küberl, LR Dr. Rezar, Bezirkshauptmann Dr. Trummer, Vzbgm. Strobel. ist es wichtig und notwendig, dass sinnvolle Projekte wie das Caritas Haus Lisa vom Land die entsprechende Unterstützung erfahren.“ Auch für Landesrat Dr. Peter Rezar war das Haus Lisa ein wichtiger Schritt: Ist doch eines seiner wichtigsten Ziele die Optimierung der Lebensqualität bis ins hohe Alter im Burgenland.

Segnung durch Bischof Dr. Paul Iby Beim Eröffnungsfest brachte Bischof Iby den Bewohnern, Mitarbeitern und Gästen den Segen. „Gerade hier in Deutschkreutz/Girm, wo die einzige Kirche des Burgen­lands steht, die der Heiligen Elisabeth, der Schutzheiligen der Caritas,

Haus Lisa ist eine große, soziale Erfindung und drückt den hohen Respekt, den wir für Menschen mit besonderen Bedürfnissen haben, aus. Ich gratuliere der Caritas Burgenland und auch der Gemeinde Deutschkreutz zu diesem Mut und zum Bekenntnis der Solidarität“. Nicht nur Mut, sondern auch helfende Hände haben die Realisierung des großen Projekts ermöglicht: Die Diözese Eisenstadt, die Pfarre Deutschkreutz und Prälat Zistler haben das „Haus Lisa“ gefördert und unterstützt. Johann Tomsich Werbung

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Deutschkreutz

WENN DAS BESTE AUS DEM BLAUFRÄNKISCHLAND IN DEN TIEFEN EINER FLASCHE ZU FINDEN IST.

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Präsentation in der neuen Desingküche: v.l. Wolfgang, Daniel und Elisabeth Nowak mit Bgm. Manfred und Edeltraud Kölly

ur Hausmesse nach DeutschZ kreutz lud kürzlich das Küchen-Wohnstudio Nowak, um

den zufriedenen und zukünftigen Kunden Neuigkeiten zu präsentieren. Das Studio Nowak, das zu den Garant Händlern gehört und als Küchenprofi mit Innovationen schon lange bekannt ist kann auch zur Hausmesse mit einer Novität aufwarten.

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Öffentlichkeit, die höchste Qualitätsansprüche wie auch Designansprüche erfüllt. Dementsprechend stolz ist man im Haus Nowak, eine der ersten dieser Design-Küchen im Schauraum zu haben. Sie besteht zum größten Teil aus einem Spezialglas. Ein weiteres Design kommt hier zum Ausdruck. Die Maserung der Holzfront zeigt eine durchgehende Linie, die je nach Kundenwunsch speziell gefertigt wird. Dazu empfiehlt der Profi Geräte aus dem Hause Miele, Siemens oder Küppersbusch.

Ein großes Thema ist zurzeit das Kombi-Dampfgaren. Nicht minder interessant war das Schaukochen mit Koch „Halek“ auf dem Induktionskochherd und den daraus entstandenen Kostproben. Küchen-Wohnstudio Nowak A-7301 Deutschkreutz Hauptstraße 3 02613 / 80 391 www.designkuechen.at Martina Lex Werbung

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sich ein Ofen aus dem Hause Kirnbauer.

Großes Interesse galt den Produkten bei der zweiten Hausmesse im Deutschkreutzer Schauraum. „In Zeiten, wo die Preise für fossile Energieträger unaufhaltsam steigen, sind Heizsysteme mit Holzfeuerung, z. B. Kachelöfen und Kaminöfen die ideale Lösung. Unser neues, großes Sortiment an Kaminöfen fand großen Anklang. Wir beziehen diese Kaminöfen exklusiv aus der Schweiz, Deutschland und Italien“, erläutert Peter Kirnbauer. Der große Unterschied zwischen einem herkömmlichen Kachelofen und einem Kaminofen ist, dass der Kaminofen eine schnelle Wärme

v.l.n.r. Peter Kirnbauer, Firmeninhaber mit Freundin Sabine Frühwirth und seinen Eltern Monika und Josef Kirnbauer

abgibt und somit sofort einsetzbar ist und damit eine völlig neue Heizsituation gegeben ist.

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Deutschkreutz

Deutschkreutz in Bewegung:

Windkraft mit H2-Zukunft

iner hat angefangen, viele „E sind gefolgt“, so präsentiert Bürgermeister Jensen das Energiekonzept der (fast) energieautarken Nordsee-Insel Pellworm mit Sonnen-, Windenergie und Biomasse.

In der Gemeinde Deutschkreutz im mittleren Burgenland schlägt Bürgermeister Kölly in dieselbe Kerbe. Das Energiekonzept von Deutschkreutz beruhte auf derzeit sieben Windrädern, Biomasseheizanlagen und der Gemeinde-Förderung von Solarenergie- und Photovoltaikanlagen. Windrad Nummer 8 wird noch heuer umgesetzt, ein Projekt für einen weiteren Windpark mit 13 Windrädern ist angedacht. Ein Windrad entspricht der Versorgung von 1300 Haushalten, was bei acht einer Energieversorgung nahezu des gesamten Bezirkes Oberpullendorf gleichkäme. Dem Energie-Konzept fehlt allerdings noch ein Baustein, und der soll - geht es nach den visionären Vorstellungen Manfred

Bürgermeister Manfred Kölly

Aspekte für Deutschkreutz ergeben, davon ist Bgm. Kölly schon lange überzeugt. Denn so wird Strom aus Windkraft auch zu Spitzenzeiten und bei Windstille verfügbar (durch die Wieder-Umwandlung des Wasserstoffes per Brennstoffzelle), Wasserstoff kann über eine Ortstankstelle an Gemeindefuhrpark und Bevölkerung abgegeben werden und nicht zuletzt ist hochreiner Wasserstoff in der Medizintechnik hochgefragt. Eine Wasserstoffanlage bestehend aus Elektrolyseur und Tankanlage samt Gebäude kostet ca. € 400.000,-.

Die Zukunft beginnt heute Köllys - jetzt baldmöglichst folgen. Die Idee ist einfach, der Nutzen groß.

Zukunftsperspektive Wasserstoff Die Umwandlung von überschüssigem Strom aus Windkraftanlagen per Elektrolyse in Wasserstoff ist schon lange möglich und damit eine Speicherung und die Nutzung zu einem späteren Zeitpunkt. Daraus können sich interessante

Kölly: „Für mich ist dabei der Umweltgedanke im Vordergrund und das Ziel, Deutschkreutz mit überschaubaren Kosten energieunabhängig zu machen. Wir machen in unserer gesamten Energiepolitik den Fehler, zuerst den Rechenstift anzusetzen und die Kosten von Öl und Gas mit neuen Energieträgern zu vergleichen. Ohne dabei die erheblichen Folgekosten sowohl wirtschaftlich als auch für die Umwelt einzurechnen.“

Deutschkreutz sei startklar, jetzt sind Initiativen von Umweltministerium, Brüssel und den Kommunalpolitikern gefragt, diese Ideen zu unterstützen. Derzeit ist die Lage in Warteposition: das von Österreich erarbeitete Ökostromgesetz liegt seit September des vergangenen Jahres in Brüssel zur Notifizierung auf und damit sind derzeit zahlreiche Projekte auf Eis gelegt. Dem steht das Versprechen Landeshauptmann Niessls gegenüber, das Burgenland bis 2013 stromunanhänig zu machen. Deutschkreutz könnte das schon früher sein, würde die Energie- und Förderpolitik in „Bewegung bleiben“. Edith Wieser-Mayrhofer 06/09 BM | 5


Deutschkreutz Vom Donnerstag, 9. – Sonntag, 12. Juli 2009 - nach Deutschkreutz der großen Rotweine wegen

12. Rotweinfestival Deutsc Bereits zum 12. Mal ruft Deutschkreutz zur größten Veranstaltung des Blaufränkischlandes. 33 Top-Winzer des Blaufränkischlandes präsentieren hier drei Tage ihre Weine. Entlang der Deutschkreutzer Hauptstraße, rund um die Lehmden Kirche, reihen sich abends die traditionellen Verkostungshütten und bieten ein unvergleichliches Flair, das jährlich an die 15.000 Besucher aus ganz Österreich und dem angrenzenden Ausland fasziniert. Dass diese Veranstaltung so erfolgreich geworden ist, dazu hat maßgeblich der langjährige Weinbauvereinsobmann Walter Kirnbauer beigetragen. Nach 20 Jahren hat er das Zepter an Albert Gesellmann abgegeben. Seit heuer steht Albert Gesellmann an der Spitze des Deutschkeutzer Weinbauvereins und will den erfolgreich eingeschlagenen Weg fortsetzen.

Programm: Das Festival startet am Donnerstag, dem 9. 7. 2009 um 20 Uhr, mit der offiziellen Eröffnung. Als Festredner zum Thema Wein kann Albert Gesellmann heuer den Chefredakteur des FALSTAFF Magazins Peter MOSER begrüßen. Danach gibt es Stimmungsmusik mit „Die Odradn“.

Wein & Blues am Freitag, dem 10.7.2009 Um 18 Uhr startet die Verkostung auf der Hauptstraße. Bei der Musikrichtung setzt man am Freitag auf Neuerungen. Weg von der klassischen Unter-

v.l. Albert Gesellmann folgt dem neuen DAC-Präsident Walter Kirnbauer an die Spitze des Weinbauvereins Deutschkreutz

haltungsmusik spielt ab 21 Uhr die „Exxxtra Blues Band“. Am Samstag, dem 11. 7. 2009, steht für Kunstliebhaber um 15.00 Uhr und um 17.00 Uhr eine Schlossführung am Programm. Ab 18.00 Uhr startet wieder die Verkostung auf der Hauptstraße. Ab 21.00 gibt es Stimmungsmusik mit dem „Duo Golden Melodies“. Am Sonntag, dem 12.7.2009, sind die Verkostungshütten von 14–22 Uhr geöffnet. Ab 15.00 Uhr bis zum Ausklang spielen die „Blaufränkisch Musikanten“.

Freitag und Samstag Tage der offenen Kellertür Parallel zur Verkostung auf der Hauptstraße öffnen sich am Freitag und Samstag von 11.00 bis 18.00 Uhr die Pforten der Kellertüren den Weinfreunden und geben Einblick in die Entstehung des edlen Rebensaftes und natürlich die Möglichkeit, selbigen zu erwerben. Mit den ursprünglichen Kellern haben die modernen Weingüter wenig gemeinsam. Architektonische Juwele mit technischer Perfektion und zeitgemäßem Styling zeichnen die Betriebe aus. Nach Jahren des Um- und Neubaus

sind alle Keller in Betrieb und die Besucher können in aller Ruhe deren Funktionen begutachten.

Blaufränkisch auch in Krisenzeiten gefragt Als Hauptsorte gilt hier der Namensgeber des Gebiets – der Blaufränkisch. Weinpfarrer Denk meint hierzu überzeugend und lobend: „Der Blaufränkisch nimmt hier mit seiner Würze, Finesse und Aromatik eine Sonderstellung ein und machte dadurch einen Siegeszug sondergleichen.“ Dies wird durch Auszeichnungen laufend bestätigt. Eine der begehrtesten Auszeichnungen, der FALSTAFF Sieg, ging nach dem Vorjahr auch heuer an ein Deutschkreutzer Weingut. Dennoch sind die Preise für jedermann erschwinglich geblieben.

Weinfrage - Gewinnspiel

Mit einem Gewinnspiel, bei dem Wein und ein Aufenthalt in Deutschkreutz verlost wird, will man die Weinfreunde noch besser verwöhnen. Wenn es das Wetter zulässt, steigt auch der Heißluftballon als Fesselballon auf der Hauptstraße als zusätzliche Attraktion. Foto: A. Z.

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Gebietsvinothek Deutschkreutz

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Deutschkreutz

hkreutz

9.-12. Juli 2009

33 Winzer aus Deutschkreutz und den Nachbargemeinden Neckenmarkt, Horitschon, Raiding, Lutzmannsburg und Unterpetersdorf laden dazu ein.

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Bodenständig – im Blaufränkischland Respektvoll – mit der Natur Feinfühlig – mit unserem Wein Wir freuen uns auf Ihren Besuch beim Rotwein-Festival! Foto: A. Z.

N A C H

D E U T S C H K R E U T Z

D E R

G R O S S E N

R O T W E I N E

W E G E N

9 - 12. Juli 2009 TAG DER OFFENEN KELLERTÜR AM 10. & 11. JULI IN DEN WEINGÜTERN: Deutschkreutz

Gager, Gesellmann, Heinrich, Hofstädter, Hans Igler, K+K Kirnbauer, Kirnbauer, Josef Igler, Kovacs, Neubauer, United Vineyards GmbH, Reinfeld, Familie Reumann, Strehn, Josef und Maria Reumann, Weber, Artner, Winzerkeller, Kacsits, Dorner, Wiedeschitz, Ernst

Neckenmarkt

Horitschon

Hufnagel, Juliana Wieder, Draxler, Wellanschitz

Unterpetersdorf Bauer-Pöltl

Lutzmannsburg Prickler

Amminger, Iby-Lehrner

Draßmarkt Strass

Raiding Wolf

www. ro tw e i nfe sti v a l. a t 06/09 BM | 7


Deutschkreutz

Weingut IGLER eröffnet d it einem „Fest der Sinne“ M für 400 geladene Gäste und einem Tag der offenen Tür für alle Freunde des Hauses wurde Ende Mai der Schaflerhof des Weingutes Hans Igler eröffnet. Bundesminister Niki Berlakovich eröffnete das vom Wiener Dompfarrer Toni Faber gesegnete Haus. Zu den Festrednern zählten u.a. Landesrat Peter Rezar, Landesrat i.R. Paul Rittsteuer, Bgm. Manfred Kölly, Peter Moser vom Magazin Falstaff, Historiker Adalbert Putz und Arch. Anton Mayerhofer, Moderation Doris Wagner, ORF Burgenland. Für den kulinarischen Teil des Abends sorgte „Der Reisinger“, Pöttsching. Mit pannonischen Volksliedern führte die Gruppe „Heigeign“ durch den Abend. Mario Morandell vom gleichnamigen exklusiven Weinvertrieb – er kam aus Wörgl/Tirol angereist – verbindet mit dem Hause Igler schon eine langjährige Zusammenarbeit. Er zeigt sich begeistert: „Die Atmosphäre und das gesamte Anwesen passen hervorragend zu den Weinen des Weingutes Igler. Ein schöner Gegenpol zu den modernen Kellern, die in den letzten Jahren entstanden sind. Man könnte meinen, auf einem Chateau zu sein...“

reumann

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Das Weingut Hans Igler

„Das Bessere ist immer der Feind des Guten.“ Nach diesem Motto verfolgt Waltraud Reisner-Igler mit Ehemann Wolfgang und Sohn Clemens die Vision zur Vinifizierung eines perfekten Blaufränkischen. Diesen Weg hatte Vater Hans Igler als „Rotwein-Pionier“ des Landes bereits seit den frühen 1960ern vorgezeichnet und so

Ein Schmuckstück der besonderen Art

die Charakteristik des regionaltypischen Terrains auf den Punkt gebracht.

20 Jahre VULCANO

Im Rahmen der Eröffnung feierte der Flaggschiff-Wein des Hauses, die legendäre Cuvée VULCANO, den 20. Geburtstag. Bei einer Degustation aller Jahrgänge konnten sich die Weinfreunde bis zur ersten Flasche aus dem Jahr 1988 von der durchgehenden Qualität und Lagerfähigkeit überzeugen. Mit dem Jahrgang 2007 ist soeben die Nummer 20 des VULCANO auf den Markt gekommen. Die Cuvée aus Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Zweigelt und Merlot überzeugt mit einer balancierten Kombination aus Region und internationaler Stilistik.


Deutschkreutz

en Schaflerhof

alpha08 – Begegnung der besonderen Art

Ein Wein, der Lust auf mehr macht.

Pünktlich zur Eröffnung zierte ein farbenprächtiger Regenbogen den Schaflerhof

Mit dem alpha08 setzt das Weingut Heinrich neue Trendmarks. Der alpha08 ist die erste Begegnung mit der aus dem Piemont bekannten Sorte Nebbiolo.

Wine & Soul

Feiern im außergewöhnlichen Ambiente: v.l. ORFLady Doris Wagner, Dompfarrer Toni Faber, BM Niki Berlakovich, die Gastgeber Waltraud & Wolfgang Reisner-Igler, LR Peter Rezar, Peter Moser/Falstaff „Ich hätte keine Stimme mehr, wenn sie mir nicht von oben gegeben wäre“, sagte Dompfarrer Faber nachdem ihm von der im Obergeschoß agierenden Musikgruppe „Heigeign“ ein funktionierendes Mikrofon gereicht wurde.

Weingut Hans Igler 7301 Deutschkreutz, Lange Gasse 49 Tel. 02613 / 80365, www.weingut-igler.at Martina Lex Werbung

An die 500 Gäste besuchten Ende Mai das schon traditionelle Fest Wine&Soul im Weingut Heinrich. Bei traumhaftem Sommerwetter und feinster Soul-Musik. Bei den Gästen stand der neue Wein alpha08 sofort im Mittelpunkt. Die trinkfreudige Cuvée entpuppte sich als der ideale Sommerwein, da er nicht zu viel Alkohol hat und leicht gekühlt ideal schmeckt. Er ist ein typischer Blaufränkisch mit der feinen Würze des Nebbiolo. alpha08 ist erhältlich ab Hof, im Vinatrium und in der Burgenland Vinothek in Deutschkreutz um 7,50 €. Familie Heinrich freut sich auf Ihren Besuch an den Tagen der offenen Kellertür im Rahmen des Rotweinfestivals Deutschkreutz am 10. und 11. 7. 2009. Weingut Heinrich 7301 Deutschkreutz Karrnergasse 59 Tel. 02613 / 89 615 www.weingut-heinrich.at

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 06/09 BM | 9


Deutschkreutz

40 JAHRE Weinbau Dorner 1969 - 2009

Qualitätsorientierter Weinbau seit 3 Generationen

Einladung zum Tag der offenen Kellertür Wo:

WEINBAU RUDOLF DORNER Feldgasse 13, 7301 Deutschkreutz Tel./Fax 02613 / 895 07 Mobil: 0664 / 3810 356

Wann: Freitag, 10. Juli 2009, 11.00 - 18.00 Uhr Samstag, 11. Juli 2009, 11.00 - 18.00 Uhr Die Winzerfamilie DORNER freut sich auf Ihren Besuch! ROTWEINFESTIVAL Deutschkreutz 9.-12.07.2009

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as Blaufränkischland ist D die Heimat von Birgit und Christian Reumann. Hier in

Deutschkreutz, betreiben sie nahe der ungarischen Grenze seit drei Generationen Weinbau und bewirtschaften 24 ha Weingärten. Die Stärke des Betriebes liegt in den grundsoliden Rotweinen aus den gebietstypischen Sorten Blaufränkisch und Zweigelt, die zu sehr attraktiven Preisen angeboten werden.

Ausgezeichnete Weine 7301 Deutschkreutz, Elisabethgasse 1, Tel. 02613/80247, Fax 02613/80794 www.schneiderhaus.at

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Ausgsteckt von 2. – 25. Juli

25 Jahre Schneiderhaus 18. + 19. Juli 2009

Sa 18. Juli 2009 Dämmerschoppen mit den O’dradn

Zahlreiche Auszeichnungen wie der „VINARIA Sieg“ für den Blaufränkisch Classic oder die mehrmalige Aufnahme in den „Salon Österreichischer Weine“ und Auszeichnungen im „Falstaff“ und „A la Carte“ zeugen von beständigen Qualitätsniveau des Betriebes.

Traumhafte Cuvée Weine Die Auszeichnung für den Börse Wein „Barrique de Boerse“ erhält das Weingut für eine Cuvée aus Blaufränkisch, Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot. Aber auch die Cuvée MARIELA kann sich sehen lassen. In der soeben erschienenen Ausgabe des “VINARIA Jungwein-

atlas“ bewertet Johann Werfring wie folgt: 2007 Cuvée Mariela (BF/CS/ME/ZW): Vielschichtiger Fruchtteppich, elegant, ausgewogen, viel Kraft und Saft, extraktreich, mineralisch, gelungener Holzeinsatz, beeindruckendes Finale. Weiters bescheinigt er ihm Potential, ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist als Tipp empfehlenswert. Dieser Wein vom Grenzlandhof Reumann wurde also von VINARIA mit allen drei im Jungweinatlas zu vergebenden Prädikaten ausgezeichnet – was nur selten vorkommt.

Neue Wege Im Weingut Reumann versucht man immer wieder neue Wege zu gehen, hierfür erfolgt bereits Unterstützung von Tochter Daniela und Sohn Mario. Mario, der soeben seine Ausbildung zum Winzer absolviert, hat bereits eine eigene Cuvée kreiert. Mit PriMario präsentiert er einen kräftigen, harmonischen und finessenreichen Wein aus den Sorten Merlot und Cabernet Sauvignon. Eine gute Gelegenheit, die ausgezeichneten Weine der Familie Reumann vor Ort, im einladenden Ambiente kennen zu lernen, ergibt sich im Zuge des Rotweinfestivals. Am 10. und 11. Juli 2009 sind die Kellertüren geöffnet. Weingut Familie Reumann Friedlbrunngasse 1 A 7301 Deutschkreutz Tel./Fax: +43 2613 89 847 mobil: +43 664 17 22 600 www.grenzlandhof-reumann.at Werbung

So 19. Juli 2009 Musikantentreffen im Schneiderhaus ab 17.00 Uhr mit: diewahnsinnigen - ????????? Die „Waldhansln“- Volksmusik, Wienerlieder… Azamat – dasgrooveungeheuer Auf Ihr Kommen freut sich Fam. Kacsits! Elisabethgasse 1 7301 Deutschkreutz 10 | 06/09 BM

Ausgezeichnete Weine vom Grenzlandhof Reumann: v.l. Birgit, Mario, Daniela und Christian Reumann


Deutschkreutz

Das Phantom – DER große Rotwein Dunkel und geheimnisvoll

eit 20 Jahren wird dieser S große Rotwein im Weingut K+K Kirnbauer in Deutschkreutz produziert.

Walter Kirnbauer war seiner Zeit weit voraus, als er im Jahr 1987 als erster Rotweinwinzer im damals noch vom Weinskandal geschüttelten Österreich eine Cuvée produzierte. Sorten zu vermischen gehörte Ende der Achtziger Jahre noch lange nicht zum üblichen Handwerkszeug des hochwertigen Weinmachens. Dass Blaufränkisch eine tragende Rolle spielen würde, war angesichts der Lage des Weinguts in Deutschkreutz – also in der mittelburgenländischen Blaufränkisch-Zone – eine Selbstverständlichkeit. Der Rest keineswegs: Kirnbauer vermählte die regionale Leitsorte mit damals in Österreich noch kaum gebräuchlichen internationalen Reben, nämlich Merlot und Cabernet Sauvignon. Syrah als vierter im Bunde wurde die Cuvée erst einige Jahre später hinzugefügt.

20 Jahre Phantom – eine Erfolgsstory Heute kann das Weingut auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Das Phantom heimste unzählige Preise ein und wird heute bis nach Taiwan und Dubai exportiert. Nun ist mit dem Phantom 2007 der 20. Jahrgang erhältlich. Im Laufe der Zeit hat er sich gehörig weiterentwickelt. Der Wein ist kräftiger und fruchtiger geworden, allerdings nicht

im vordergründigen Sinn, sondern von einer tiefen, vielschichtigen Frucht, die im Wechselspiel mit dem Tanningerüst erst ihre Komplexität entfaltet. Die Zusammensetzung der Sorten ist seit vielen Jahren fast unverändert: Blaufränkisch, Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah. Das Mischungsverhältnis fällt freilich jedes Jahr anders aus. „Ich nehme da auf die Charakteristik des Jahrgangs Rücksicht“, sagt Walter Kirnbauer, „wichtig ist mir, dass das Pantom bei allen Jahrgangsunterschieden immer den gleichen Stil repräsentiert.“ Dieses geheimnisvolle Phantom und viele andere gute Weine aus Kirnbauers Keller konnten zu Pfingsten verkostet werden. Bei Traumwetter auf der Terrasse des Kirnbauer´schen Chateau´s genossen die Freunde des Hauses angenehme Stunden. Die nächste Gelegenheit bietet sich beim Rotweinfestival am 10. und 11. Juli 2009. Weingut K+K Kirnbauer Rotweinweg 7301 Deutschkreutz Tel +43(0)2613/89722

Erfrischung im Glas: v.l. Gabi & Anton Holzer, Irmgard Kirnbauer, Lisbeth & Werner Höttinger, Waltraud Reisner-Igler, Edeltraud Kölly

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Walter Kirnbauer holt eine Kostprobe

Angenehme Stunden auf Kirnbauer´s Terrasse Austro-Canadische Weingespräche: v.l. Markus Kirnbauer, Josef Reumann, Wolfgang Moritz/Winzer in Canada

Chillige Musik zum geheimnisvollen Wein kam von „Brunello Music“ 06/09 BM | 11


Deutschkreutz

OPUS EXIMIUM

Ein außergewöhnlicher Wein wird 20 ach seinen zahlreichen WeinN reisen nach Bordeaux und Burgund kreierte der Deutsch-

kreutzer Rotweinpionier Engelbert Gesellmann im Jahr 1988 den „Opus Eximium“, um damit einen österreichischen Rotwein mit internationalem Format zu gründen.

Heute ist Opus Eximium einer der großen Klassiker der österreichischen Rotweinszene. „Er ist der wichtigste Wein unseres Hauses und repräsentiert die Philosophie unseres Weingutes am besten“, so Sohn Albert Gesellmann, der nach Lehr- und Wanderjahren in Kalifornien und Südafrika das Weingut übernahm.

berührender und wichtiger Augenblick für mich!“, gestand Albert Gesellmann, als er zwanzig Jahrgänge seines FlaggschiffWeines öffnete und vorsichtig dekantierte. „So was macht man nicht alle Tage…. Jeder Jahrgang hat seine ganz eigene Geschichte – die von Hitze und Trockenheit erzählt, von Hagel, aber auch von kühlen Sommern, sonnigen Herbsten, Frost und Regenfällen.“

Spiegelbild der österreichischen Rotweinszene – ein echter Burgenländer Enthielt der OPUS anfangs u.a. die Sorten Pinot Noir und Cabernet Sauvignon, ist er

v.l. Emmerich Wiedeschitz, Monsignore Ernst Zonschitz, Gregor Wiedeschitz im Meditationsraum der Weinritter

... und dass der Wein erfreue des Menschen Herz

Cuvée MONSIGNORE in besonderer Wein sollte E es werden, den das Weingut Wiedeschitz für „ihren Pfarrer“ kreiert hat, immerhin hat Ernst Zonschitz mit dem Titel „MONSIGNORE“ eine hohe päpstliche Auszeichnung erhalten. Und ein besonderer Wein ist es auch geworden, den der Weinmanager und Kellermeister Gregor Wiedeschitz hier vinifiziert hat und als „MONSIGNORE“ Wein, streng limitiert auf 1.000 Flaschen, gefüllt hat.

Familie Gesellmann

Gäste aus St. Moritz machen es sich in der Lounge gemütlich

Opus Eximium – außergewöhnliches Werk Zum 20. Geburtstag des „außergewöhnlichen Werkes“ luden Albert und Silvia Gesellmann Anfang Juni in Wien zu einer Vertikal Degustation aus zwei Jahrzehnten. „Es ist ein

Anstoßen auf den OPUS: v.l. Bgm. Manfred Kölly, LR Peter Rezar, Engelbert und Albert Gesellmann, LAbg. Werner Gradwohl 12 | 06/09 BM

Für ein Glas OPUS und schöne Frauen legt sogar Fotograf Bernd Möderl die Kamera zur Seite heute ein echter Burgenländer mit den Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und St. Laurent. Mit einem rauschenden Fest feierte man im Deutschkeutzer Weingut. 200 Gäste waren angereist, um das herausragende Werk gebührend zu feiern. Opus Eximium ist um knapp 20,-- Euro in den gängigen Vinotheken und Ab-Hof erhältlich. Weingut Familie Gesellmann Langegasse 65 7301 Deutschkreutz Tel. 02613 / 80360 – 0 www.gesellmann.at Werbung

Psalm 104

Ein echter Lehmden adelt das Etikett Die Idee für diesen Wein wurde bei einem gemütlichen Abend im Weinkeller der Weinritter geboren, deren Mitglieder die Beteiligten sind. Für das Flaschenetikett griff Prof. Anton Lehmden persönlich zum Pinsel und verewigte die Kirche für „MONSIGNORE“. Gregor Wiedeschitz, der neben seinem be-

ruflichem Engagement als Kellermeister auch den elterlichen Betrieb unterstützt, hat für den „MONSIGNORE“ Wein die Sorten Cabernet Sauvignon und Merlot zu einer Cuvée vereint und 15 Monate im Barrique reifen lassen. Weinritter Pro Consul Ernst Möderl hat bereits verkostet: „Es ist ein runder, harmonischer Wein mit tiefschwarzem Kern und interessanter Cassisnote sowie feiner Röstaromatik. Im Vordergrund steht der Cabernet, wobei der Merlot sehr schön eingebunden ist. Der Wein ist trotz seiner Jungendlichkeit bereits trinkfertig.“ Die Cuvée „MONSIGNORE“ ist ab sofort im Weingut Wiedeschitz um € 16,50 erhältlich. Weingut Emmerich Wiedeschitz 7301 Deutschkreutz Langegasse 25 Tel. 02613 896 66 www.weingut-wiedeschitz.at Werbung


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Energiemeer im Vinatrium

V I N AT R I U M D E U T S C H K R E U T Z

Messe für Körper, Geist & Seele

Egal ob Hochzeiten, Ausstellungen, Konzerte oder Firmenveranstaltungen – im multifunktionalen Kultursaal im Vinatrium der Weinbaugemeinde Deutschkreutz ist alles möglich. Der Saal bietet Platz bis zu 500 Personen und garantiert für jeden Anlass das Richtige.

Energiegeladene Therapeuten: Gabriele Schnödl, Martina Möbius, Stefanie Tuczai, Elfie Renner, Claudia Plattensteiner, Roman Trinkl, Sissi Schubaschitz, Sylvia Hofmarcher, Manuela Wohlmuth, Sasha Büchi, Silvia Elisabeth Griecher mit Christian Gradwohl (re.)

ber 200 Besucher fanden sich Ü bei der ersten Messe für Körper, Geist & Seele im Deutschkreutzer Vinatrium ein.

Die Idee für diese Messe kam von Silvia Artner und Silvia Griecher und wurde von GM Claudia Plattensteiner und Vinatrium Organisator Christian Gradwohl umgesetzt. Ziel war es, den Menschen der Umgebung die Energiearbeit, Energetik und alternative Heilmethoden für ein harmonisches „Sein“ näher zu bringen. Für die neuen Erfahrungen der unterschiedlichen Metho-

den wurden Schnupperbehandlungen und zahlreiche Vorträge angeboten und von den Interessenten dankbar angenommen. Beratung im Bereich der Edelsteine, Astrologie, Schamanismus, Mentaltraining, Shiatsu, Bachblüten und vieles mehr fanden ebenfalls großen Anklang. Die positive Energie und das lichtvolle Umfeld ergaben eine harmonische Kulisse, um sich aus dem Alltag entführen zu lassen und neue Lebens-Impulse zu finden. www.vinatrium.at Martina Lex Werbung

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Österreichs Weine begeistern die Welt

150 Top-Weinleute aus 38 Nationen am „Weingipfel 2009“ as zweite Juni-WochenenD de stand für die heimische Weinwirtschaft ganz im Zeichen

des „Weingipfels 2009“. Alle zwei Jahre treffen sich auf Einladung der Österreich Wein Marketing (ÖWM) über 150 Topleute der internationalen Weinbranche im Weinland Österreich, um auf geführten Weintouren Neues in den rotweißroten Weinbaugebieten zu entdecken. Die diesjährigen WeingipfelReisen standen unter anderem im Zeichen der typischen, regionalen Weinstile und präsentierten Österreich als hochwertiges Weinland mit Kultur, Tradition und spannender Kulinarik. Die angereisten Journalisten konnten aus drei unterschiedlichen Reisen wählen: „The many faces of Niederösterreich“

und „The Steiermark, Austria‘s Hidden Gem“ für internationale Presse, um ihr bereits etabliertes Wissen zu vertiefen und „Discover Wine Wonderland Austria“ für Weinprofis, die erstmals Österreichs Weinbaugebiete besuchten. Die internationalen Gäste waren begeistert von den Weinen, der österreichischen Gastfreundschaft und der einzigartigen Weinlandschaft. Charlie Arturaola, Miami, USA: „You have my loyalty in promoting your wines down south in America... It was one of the best wine trips I ever saw...“ Natürlich stand auch das Burgenland am Programm. U.a. wurden im Vinatrium die DAC Weine verkostet, das Schloss Lackenbach besucht und schließlich eine Riedenrallye im Mittelburgenland durchgeführt. Werbung - Umblättern auf Seite 14

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Voller Einsatz für die Menschen Deutschkreutz

6 Monate Lebensminister Niki Berlakovich, eine Zwischenbilanz

A

m 2. Dezember 2008 wechselte der burgenländische Umwelt- und Agrarlandesrat Niki Berlakovich als neuer Umwelt- und Landwirtschaftsminister ins Lebensministerium.

Sein Auftrag an sich selbst: Für den ländlichen Raum und die Umwelt nachhaltige und vernetzte Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, die neue Zukunftsperspektiven für Österreich und seine Menschen bedeuten. Fotos: BMLFUW

Klimaschutz

Den ersten Fußabdruck seiner innovativen, mutigen Politik hinterlässt er, noch kaum im Amt, beim Beschluss des Klima- und Energiepakets der EU, in dem sich die österreichische Position dank konsequenter Verhandlungen eins zu eins wiederfindet. Weder Klimaschutz noch Wirtschaft kommen zu kurz, für Österreich gilt, 34% des Gesamtenergieverbrauchs durch erneuerbare Energie abzudecken.

Artenschutz

Für den Natur- und Artenschutz startete der Minister die größte Artenschutzkampagne, die es in Österreich je gegeben hat – „vielfaltleben“. Bis Ende 2010 soll damit die Lebenssituation vieler bedrohter Pflanzen und Tiere verbessert und dem Erhalt der biologischen Vielfalt, Vorschub geleistet werden.

bensmitteln als Tourismus- und Genussland stärker zu positionieren sowie den innovativen österreichischen Umwelttechnologien auch im fernen Ausland eine wirkungsvolle Plattform zu geben und damit die heimische Konjunktur und den Arbeitsplatzmarkt zu beleben.

Radfahr-Kampagne mit Radgipfeln in den Bundesländern gestartet. Ziel ist, das Bewusstsein der Menschen für die Klimabelastung aus dem Verkehrssektor zu sensibilisieren und das Fahrradfahren im Alltag anstatt der hohen Anzahl der kurzen Autofahrten populärer zu machen.

Voller Einsatz

Sein Motto: „Voller Einsatz für die Menschen“ setzt Niki Berlakovich in der gesamten Bandbreite seines Ressorts um. Neben den großen Projekten in der beeindruckenden Bilanz des ersten Halbjahres stehen weitere Erfolge, in der Chemiepolitik, bei der Abfallwirtschaft oder bei der Wildbachund Lawinenverbauung.

Milchpaket

Die heimischen Bäuerinnen und Bauern unterstützt der aktive Minister besonders auch mit einem neuen Milchkonjunkturpaket und bei den Milchquoten. Darüber hinaus gilt sein Engagement der klaren Kennzeichnung von Lebensmitteln und der regionaDer gebürtige Österreicher und Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, kooperiert dabei mit Österreich.

Anfang 2009 gab Berlakovich den Startschuss für eine Umwelttechnologie-Offensive für Green Jobs und setzte das Konjunkturpaket zur thermischen Sanierung durch und initiierte mit dem Wirtschaftsminister die Erarbeitung einer „Energiestrategie Österreich“. Zwei politische Erfolge konnte Berlakovich mit seinem Einsatz gegen die geplante Wiederinbetriebnahme eines geschlossenen Reaktorblocks im grenznahen, slowakischen AKW Bohunice sowie im Kampf für die Gentechnikfreiheit Österreichs erreichen.

Radkampagne

Mit dem Aufruf „Wadel mit!“ hat der Minister zum Auftakt der Radsaison im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums erst kürzlich eine österreichweite len und internationalen Stärkung heimischer Lebensmittel mit dem Projekt „GENUSS REGION ÖSTERREICH“.

Exportinitiative

Im Rahmen der Exportinitiativen reiste Berlakovich in seiner bisherigen Amtszeit bereits nach Japan und in die U.S.A., um Österreich mit seinen Naturschätzen und gesunden Le-

Und trotzdem hat man bei dem engagierten Minister das Gefühl, dass dies erst der Anfang war. Fest steht: sein Einsatz für Landwirtschaft und Umwelt mit den Schwerpunkten Klimaschutz, Einkommens- und Arbeitsplatzsicherung, gesunde Lebensmittel sowie Versorgungssicherheit durch erneuerbare Energie wird ungebrochen weiter gehen. Anzeige 06/09 BM | 15


Politik Landesrat Dr. Peter Rezar:

10 Jahre für das Burgenland G

leich zu Beginn startete der frischgebackene Landesrat eine einzigartige Regierungskarriere. Er wurde Österreichs einziger männlicher Frauenlandesrat in der Nachfolge nach Christa Prets. Trotzdem oder gerade deshalb kann er auf erfolgreiche 10 Jahre im Dienste der Burgenländer zurückblicken. Mit den Bereichen Frauen, Familie und Sport startete Rezar seine Funktion als Landesrat. Schon nach kurzer Zeit übernahm er die Ressorts Gesundheit, Soziales und Krankenanstalten. Rezar: „Ziel der burgenländischen Gesundheitspolitik ist es, die Gesundheit der Bürger zu fördern und zu erhalten“. Die Optimierung der Lebensqualität bis ins hohe Alter nennt Rezar als vorrangig. Was auch die Ausgaben für die Sozialpolitik widerspiegeln. Waren dafür 1999 noch 55,7 Mio. Euro budgetiert, sind es heute stolze 113 Mio. Euro. In LR Rezars Regierungszeit fielen auch die Generalsanierungen der Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt und des Krankenhauses Oberwart. Das Krankenhaus Oberpullendorf erfuhr unter LR. Rezar fast jährlich signifikante Ausbau-, Umbau und Erneuerungsschritte – auch im technologisch-medizinischen Bereich. Hier erfuhr die Dickdarmkrebsvorsorge und die In

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Mag. Michaela Resetar zieht Bilanz über fünf Jahre Regierungstätigkeit.

„Mir ist keine Sorge zu groß, kein Anliegen zu klein“ ährend sich die Landes- ÖVP W über die Jubiläumsaussagen des roten Landesrates mokierte, zog Mag. Michaela Resetar über ihre Fünfjährige Regierungszeit Bilanz.

Die überaus fleißige Landesrätin aus dem Oberwarter Bezirk kommt ja aus der Privatwirtschaft und weiß, was Einsatz und Fleiß bedeuten. Die Landesrätin für Tourismus, Bildung, Kinderbetreuung und Verkehr hat in ihren Ressorts wahrlich große Herausforderungen zu bewältigen. So gilt es, den Tourismus weiter zügig auszubauen, die Erfolge der letzten 5 Jahre können sich sehen lassen.

vitro Fertilisation die besondere Förderung des Landesrates. Rezar konnte „seine Burgenländer“ auch zur Vorsorge und Gesundheitsprävention motivieren. So sind die Burgenländer im Bundesvergleich an der Spitze der Vorsorgeuntersuchungen. Die statistische Lebenserwartung der Burgenländer ist daher auch mit 76 Jahren für Männer und 82,2 Jahren für Frauen relativ hoch. LR Dr. Peter Rezar wird sich 2010 mit den neuen Landtagswahlen wieder der Politik in seinem Bundesland zur Verfügung stellen. Mit dann 54 Jahren befindet er sich ja im besten Politiker-Alter.

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Mit Bad Tatzmannsdorf und 532.312 Nächtigungen hat das Burgenland seine größte Tourismusgemeinde, worauf die Landesrätin sehr stolz ist, betrifft es doch „ihren Bezirk Oberwart“. Seit 2004 konnten im Tourismus 1200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Kinderbetreuungseinrichtungen sind in diesem Zeitraum um 17 % gestiegen, es werden jetzt um 1.000 Kinder mehr betreut als noch vor 5 Jahren. Mit dem kostenlosen Kindergarten ersparen sich die Eltern bis zu 1.000,- Euro im Jahr. Mag. Resetar: „Ich

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habe in meinen Verantwortungsbereichen versucht, die Anliegen der Tourismuswirtschaft, die Anliegen der Familien durch den Ausbau der Kinderbetreuung und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Viel ist gelungen. Ich verspreche, mit ganzer Kraft dafür weiter zu arbeiten.“

Helmut Gillinger

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Die nächste Ausgabe erscheint am

Mi 29. Juli 2009 Redaktionsschluss Fr 17. Juli 2009 IMPRESSUM: Medieninhaber, Eigentümer, Verleger, Herausgeber: Verlag Alois Mayrhofer, 7350 Oberpullendorf, Hauptstraße 37, www.burgenland-mitte.at Redaktion und Anzeigenannahme, Satz, Repro und Druck: Alois Mayrhofer, 2860 Kirchschlag, Hauptplatz 27, Tel. 02646/7001, Fax DW 40, ISDN: DW 41. E-Mail: verlag@mayrhofer.co.at, www.mayrhofer.co.at Redaktionsleiter: Johann Tomsich. Chefredakteurin: Edith WieserMayrhofer (redaktion@mayrhofer.co.at). Redaktionelle Beiträge: Helmut Gillinger, Johann Tomsich, Martina Lex, Mag. (FH) Cornelia Hütter, Rosemarie Szirmay-Wenzelburger, Alexander Siebenaller. Layout, Grafik: Anna Schiefer, Thomas Diezl. Marketing: Johanna Aulabauer. Gründungs-Chefredakteur: Dr. Josef Mühlhauser. Anmerkung: Im Hinblick auf Gender-Mainstreaming weisen wir an dieser Stelle darauf hin, dass geschlechtsspezifische Ausdrücke (z.B. Schüler/Schülerinnen) für Frauen und Männer gleichermaßen zu verstehen sind. Für eine bessere Verständlichkeit und Leserlichkeit verzichten wir daher auf die weiblichen Endungen -In und -Innen in unseren Beiträgen.


Politik

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ür seine Verdienste um Österreichs Wintersport wurde Burgenlands Tourismusdirektor Gerhard Gucher am Freitag, dem 19. Juni, vom Österreichischen Schiverband geehrt. Aus den Händen von ÖSV-

Präsident Peter Schröcksnadel und ÖSV-Vizepräsident Toni Leikam erhielt der umtriebige Tourismusprofi im Rahmen der ÖSV-Jahrestagung in Graz die Goldene Ehrennadel des Schiverbandes.

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Politik Beschäftigungsoffensive für junge Menschen:

Arbeitsminister und Landesrat Unsere Milch ein nationales Anliegen schnüren ein Jugend-Paket

Meine Meinung

Der Druck der Globalisierung geht bis in den Kuhstall jedes einzelnen Milchbauern. Der scheidende Ansprechpartner der IGMilch, Peter Schmiedlechner aus Lichtenegg, malt ein düsteres Bild: „Ruinöse Milchpreise gefährden unsere Betriebe, Bauernsterben heißt auch Sterben des ländlichen Raumes.“ Auslöser der Preismisere war die Quotenerhöhung der EU, die bis 2015 wirksam sein soll. Die burgenländischen, steirischen und niederösterreichischen Milchbauern, welche kürzlich mangels anderer Abnehmer händeringend bei der NÖM gelandet sind, werden auch hier kein leichteres Dasein fristen . Netto bezahlt die NÖM den Bauern mit Zuschuss für Gentechnikfreiheit 25,5 Cent. Damit ist der Erzeugermilchpreis innerhalb eines Jahres um 30% gesunken. „Zum Sterben zuviel, zum Überleben zu wenig“, kommentieren die Milchbauern. (Für eine kostendeckende Milchproduktion benötigen die Landwirte mindestens 45 Cent). Die Keulenschläge kommen aber auch aus der Lebensmittelindustrie. In Eis oder Käse wird Milch verstärkt durch Pflanzenfett ersetzt. „Kunstkäse“ geistert durch die Kaufhallen des Handels. Die 43.000 österreichischen Milchbauern liefern rund 2,6 Millionen Liter Milch – grad einmal 2% der europäischen Milchmenge. Trotzdem ist es für tausende Betriebe schon „fünf nach zwölf“. Es wäre eine nachhaltige Kulturschande, könnten Österreichs Bergbauern die vielen Almen und Sennereien nicht mehr bewirtschaften, Verbuschung und Verödung der Landschaft wären die Folgen – dass kann nicht Ziel sein. Es ist daher eine nationale Anstrengung wert, Milch und Molkereiprodukte aus Österreich – die sogenannte „Weiße Palette“ verstärkt zu kaufen. ALLE Lebensmittelketten Österreichs haben den Schulterschluss bereits vollzogen und sich dazu verpflichtet. So kann unter Mithilfe der Konsumenten die „Weiße Palette rotweiß-rot bleiben, meint Ihr Helmut Gillinger 18 | 06/09 BM

rbeitsminister Rudolf Hunds­ A torfer und Soziallandesrat Dr. Peter Rezar schnürten kürzlich

im BUZ - Burgenländischen Schulungszentrum in Neutal ein Maßnahmenpaket in der Größenordnung von 33 Mio. Euro für das Burgenland. Zielgruppen sind Jugendliche bis 19 Jahre (Lehrlinge) und die Zielgruppe 19 bis 24 Jahre, welcher insgesamt vier weitere Ausbildungsvarianten angeboten werden. Die Arbeitsmarktprognosen lassen für den Herbst 2009 neben Kurzarbeit auch die Arbeitslosenzahlen nach Expertenmeinung auf 500.000 hochschnellen. Ein erklecklicher Anteil daran werden Jugendliche sein. Bei BM Rudolf Hundstorfer schrillen schon jetzt die Alarmglocken. Die Bundesregierung stellt daher für heuer ein Rekord-Budget von 500 Mio. Euro für junge Menschen zur Verfügung. Die Kernpunkte dabei sind eine Ausbildungsgarantie für ALLE Jugendlichen bis 18 Jahren und eine Arbeitsplatzund Ausbildungsgarantie für Jugendliche zwischen 19 und 24 Jahren. Trotz der wachsenden Probleme am Jugendarbeitsmarkt zählt Österreich bei der Beschäftigungssituation junger Menschen zu den führenden Ländern der EU 27. Praktisch alle Lehrplätze in Österreich – das sind rund 127.000 werden monatlich im Durchschnitt mit 230,- Euro pro Lehrling gefördert. 8.000 Jugendliche werden in überbetrieblichen Lehrwerkstätten ausgebildet, diese Quote soll bis in den Herbst auf 12.000 Stellen ausgebaut werden.

garantieren, dass ab Herbst kein einziger Jugendlicher im Burgenland ohne Ausbildungsplatz dastehen wird.“ Für die Zielgruppe von 19 bis 24 Jahren zählen unter anderem die „Lehre mit Matura“, 100 Plätze in der Jugendstiftung, welche Jugendlichen den Einstieg in die Arbeitswelt ermöglichen soll. Für 200 Jugendliche gibt es 19 verschiedene AMS-Kurse und mit dem Programm „Jobtimismus“ erhalten 120 Jugendliche eine zweite Chance, ihre abgebrochene Schul- oder Berufsausbildung in einer 18 Monaten dauernden Facharbeiter-Intensiv­ausbildung nachzuholen.

Mit dem BUZ in Neutal haben`s Burgenländer leichter Das Burgenländische Schulungszentrum, kurz BUZ, ist

Von links: Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer, LR Dr. Peter Rezar, BUZ-Leiter Gerhard Glöckl und LAbg. Bgm. Erich Trummer für burgenländische Arbeitssuchende und Auszubildende eine zusätzliche Chance. Das Institut ist derzeit mit 460 Kursteilnehmern – davon 260 Jugendliche – voll ausgelastet und neuerdings auch räumlich im Aus- und Umbau. Das BUZ führt ein komplettes Ausbildungsprogramm bis hin zu Lehrwerkstätten und bietet besonders Jugendlichen die Chance, sich wieder im Arbeitsprozess zu integrieren. GF. Gerhard Glöckl: „Damit soll ein wesentlicher Beitrag zur Bereitstellung gut qualifizierter Arbeitskräfte und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit geleistet werden.“ Helmut Gillinger

OSG-Schlüsselübergabe in Mark

LR Rezar garantiert jedem Jugendlichen im Burgenland einen Ausbildungsplatz Auf Initiative des Landes wurde gemeinsam mit den Sozialpartnern und dem AMS ein Jugendbeschäftigungspaket ausgearbeitet, welches ab Herbst 1.000 jungen Burgenländern einen Ausbildungsplatz bieten wird. Derzeit gibt es 419 Ausbildungsplätze, ab Herbst werden 502 im gesamten Burgenland angeboten. Rezar: „Diese 502 Plätze

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or einigen Wochen fand in der mittelburgenländischen Gemeinde Markt St. Martin die Schlüsselübergabe an die Mieter der ersten drei Häuser einer Rei-

henausanlage statt. Baubeginn dieser Anlage der Oberwarter Siedlunsggenossenschaft war vor zwei Jahren gewesen. Seitens des Bauträgers war


Politik Lackenbach hat nun endlich eine „Hauptschul-Lösung“:

Alte Hauptschule wird Altenheim ar die SchlieW ßung der Hauptschule in

Lackenbach vor 2 Jahren für Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner eine Riesen-Enttäuschung, mussten die Genossen am 1. Mai auch noch Richtung Landesregierung ihre frustrierenden Parolen mittragen: „Lackenbach fühlt sich im Stich gelassen.“ Inzwischen ist aber eine recht sinnvolle Entscheidung gefallen: Aus der alten Hauptschule wird ein Altenheim. Den sprichwörtlichen Stein hörte man vom Herzen des Bürgermeisters plumpsen, als er dieser Tage im Beisein von Landesrat Dr. Peter Rezar den Umbau der alten Hauptschule mit der Widmung eines Altenheimes für 28 Betten mitteilen konnte. Vorbei die Querelen mit der ÖVP als Opposition, vorbei die anfangs fehlende Unterstützung durch das Land. Nicht vorbei die lange diskutierte Alternative einer Kunstakademie in der alten Hauptschule. Bürgermeister Dorner: „Wir haben im Ortszentrum zwei bis drei Möglichkeiten, diese Idee umzusetzen.“ Das geplante Altenheim ist nach Zusage für 28 Tagsatzver-

kt St. Martin dessen Obmann HR Dipl. Ing. Johann Schmidt bei der Schlüsselübergabe ebenso anwesend wie Geschäftsführer Dir. Alfred Koller. Rudolf Steiner, Bürgermeister der Marktgemeinde St. Martin, zeigte sich sowohl erfreut, dass alles so geklappt hat, als auch dass es gelungen war, damit einige Familien in Markt St. Martin zu halten. Die Reihenhausanlage wurde übrigens von Architekt Anton Mayerhofer geplant. Werbung

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Bgm. Ing. Heinrich Dorner und LR. Dr. Peter Rezar einbarungen die Mindestgröße für eine ökonomische Führung. Landesrat Rezar erwartet jedoch durch die kürzlich erfolgte Abschaffung des AngehörigenRegresses eine rasante Nachfrage nach Altenheim-Plätzen. Als Bauträger fungiert die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft, Betreiber wird der ABS Arbeitersamariterbund sein. Für Bürgermeister Dorner zählt „möglichst viele alte Menschen im Ort behalten zu können“ und die Schaffung von etwa 15 bis 20 neuen Arbeitsplätzen. Das Projekt kostet nach ersten Schätzungen etwa 3,5 Mio. Euro und wird von der Wohnbaugenossenschaft Oberwart vorfinanziert, 50% davon kommen aus den Mitteln der Wohnbauförderung. Der Baubeginn wird im Herbst 2009 erfolgen, 2010 sollen die ersten Bewohner einziehen können. Der Tagessatz wurde mit € 80.- pro Tag festgelegt, was Kosten pro Bett monatlich von ca. € 2.400.- bedeutet. Bgm. Heinrich Dorner: „Der Gemeinde kostet diese Projekt keinen Cent.“ Landesweit gibt es im Burgenland aktuell 40 Häuser mit 1.840 Betten, im Mittelburgenland etwa 600 Betten. Hier sind in den vergangenen 10 Jahren mit Lockenhaus, Nikitsch, Weppersdorf und Deutschkreutz vier Altenwohn- und Pflegeheime mit 115 Betten in Betrieb gegangen. Die Gemeinde Draßmarkt mit Bgm. Rudolf Pfneisl hat kürzlich die Freigabe zum Bau eines weiteren Altenheimes erhalten. Helmut Gillinger

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Beschäftigungsverhältnisse in der Ferienzeit In den letzten Jahren haben sich einige neue Beschäftigungsformen herausgebildet, die dazu geführt haben, dass die klassische Trennlinie zwischen Unternehmern und Beschäftigten immer mehr verschwommen ist und die Judikatur in unzähligen Entscheidungen verschiedenste Kriterien herausarbeiten musste, die uns dabei helfen sollen, das Beschäftigungsverhältnis schon im Vorfeld richtig zu beurteilen. Auch in unserer täglichen Beratungspraxis merken wir, dass vermehrt Anfragen von Klienten auf uns zukommen, im Rahmen derer wir beurteilen müssen, ob ein bestimmtes Auftragsverhältnis eher ein Werkvertrag auf selbständiger Basis oder ein Dienstvertrag auf unselbständiger Basis ist. Ein besonders wichtiges Kriterium bei der Beurteilung, ob ein Vertragsverhältnis als selbständige oder unselbständige Tätigkeit gewertet werden muss, ist die persönliche Abhängigkeit des Beschäftigten. Persönlich abhängig ist jemand etwa dann, wenn sein Auftraggeber ihm Vorschriften bezüglich Arbeitsort, Arbeitszeit und arbeitsbezogenem Verhalten erteilen und die Einhaltung derselben auch kontrollieren kann. Und genau diese Abhängigkeit ist auch für die Beurteilung von Dienstverhältnissen während der Ferienmonate wichtig. Denn sobald ein Schüler oder Student „persönlich abhängig“ ist, handelt es sich bei ihm um einen „unechten“ Ferialpraktikanten, der wie ein gewöhnlicher Dienstnehmer dem Kollektivvertrag unterliegt, einen Anspruch auf Urlaub und auf anteilige Sonderzahlungen hat. Ist der Schüler oder Student hingegen nicht persönlich abhängig und hat keinerlei Arbeitspflicht unterscheidet man zwei Sonderformen: Einerseits den „echten“ Ferialpraktikanten, der seine Tätigkeit auf eine Verpflichtung im Studien- oder Lehrplan zurückführt oder den Volontär, der seine theoretischen Kenntnisse um praktische erweitern möchte. Der Hauptprofiteur dieser Dienstverhältnisse ist stets der Auszubildende und so besteht in diesen Fällen mangels Arbeitspflicht in der Regel auch kein Entgeltanspruch.

Projekt „Wirtschaftsp ie wirtschaftliche EntwickD lung von Regionen wird nicht nur von einzelnen Unternehmen bestimmt, sondern immer mehr vom kreativen und innovativen Milieu einer Vielzahl von miteinander vernetzten Akteuren.

Dazu hat Stefan Kneisz, Regionalstellenobmann der Wirtschaftskammer Oberpullendorf, kürzlich eine diesbezügliche Initiative gesetzt: Es soll ein Unternehmensnetzwerk in Form einer „Wirtschaftsplattform“ in der Region Oberpullendorf aufgebaut werden! Im Gasthof Krail in Oberpullendorf wurde kürzlich ein weiterer Schritt zur Schaffung einer Wirtschaftsplattform für den Bezirk Oberpullendorf getan. Seitens der Wirtschaftskammer Burgenland und der Regionalmanagement Burgenland GmbH (RMB) wurde angeregt, sich in das seit dem Vorjahr bestehende Projekt REGIONETaktiv einzuklinken. Die Tatsache, dass dieses Projekt Unternehmensnetzwerke innerhalb von 14 Regionen (in NÖ, der Steiermark, Burgenland und Westungarn) einbindet, gibt Hoffnung auf Verwirklichung dieses Vorhabens. Projektbegleiter ist der Draßmarkter DI Gerhard Schlögl. Sein Wunsch: „Innovative, zukunftsorientierte sowie branchenübergreifende Unternehmen sollen eine tragende Rolle spielen.“ Für das Vorhaben soll es ein Aktionsbudget geben, das diesen regionalen Netzwerken für Aktivitäten zur Verfügung steht. Laut der Projektleiterin Mag. (FH) Tanja Woppel-Tormann stehen etwa 100.000 Euro einem regionalen Projekt (Bezirk) für die gesamte Laufzeit (bis 2012) zur Verfügung.

Wo liegt der Nutzen für die Unternehmen? l Unterstützung bei gemeinsamen Aktivitäten l Neue Geschäftskontakte in- und außerhalb der Region l Konkrete Unterstützung

bei der Ausweitung des Geschäftsfeldes über die Grenzen hinweg l Infos durch Veranstaltungen in der Region zu Themen wie Recht, Steuern, Förderungen etc. l Bessere Zusammenarbeit zwischen den regionalen Unternehmen durch vielfältige, gemeinsame Aktivitäten l Höherer Bekanntheitsgrad durch gemeinsamen Marktauftritt.

Es gibt schon gute Beispiele

In der Umgebung des Mittelburgenlands gibt es bereits Erfahrungen mit solchen Unternehmensnetzwerken. Gute Beispiele sind die LEADER-Projekte „Wirtschaftsplattform Bucklige Welt“ und die „Wirtschaftsplattform Wechselland“. Aus dem Wechselland kommend hielt der dortige Initiator einer Wirtschaftsplattform, DI Dr. Karl Putz ein interessantes Referat über das Werden der Wirtschaftsplattform Wechselland und über deren nunmehrigen Konstellationen im Umfeld. Sein Resümee: „Ich möchte wirklich Mut machen zur Bildung einer Wirtschaftsplattform im Mittelburgenland.“

Nächste Schritte Als Erstes sollen konkrete Aktivitäten und Maßnahmen definiert werden, die auf die Anforderungen der Unternehmen des Bezirks Oberpullendorf zugeschnitten sind. Bereits geschehen ist eine Befragung,


Wirtschaft

plattform“ hat Charme die bei 20 Unternehmern in der Region Mittelburgenland durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sollen helfen, die Anliegen der Unternehmen besser kennen zu lernen. Einige Merkmale daraus: Das Interesse der mittelburgenländischen Unternehmen, mit anderen Branchen zusammenzuarbeiten, ist ziemlich groß (bei 90 %), innerhalb der eigenen Branche sind es immerhin noch 75 %. Das Interesse an einem

mit etwa 25 Teilnehmern auch um einen Namen dieser Wirtschaftsplattform. Es gab starke Präferenzen für die Bezeichnung „MB aktiv“. Auch eine Arbeitsgruppe wurde geschaffen (Bild), die schon demnächst Maßnahmen in einem kleineren Kreis definieren und ein Arbeitsprogramm erstellen soll. Man denkt dabei an Geschäftskontaktemessen, Erstellen einer Datenbank, Branchenverzeichnis, Zeitung,

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gemeinsamen Marketing ist ebenfalls sehr groß, ebenso der Wunsch, Geschäftspartner in Ungarn kennen zu lernen.

Bezeichnung der Wirtschaftsplattform Neben der Ernennung eines Sprechers (man einigte sich auf Stefan Kneisz von der Regionalstelle der WK Oberpullendorf) ging es bei dieser Arbeitssitzung

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Computer Service Reparatur Rückkehr der Tintenstrahler Hallo PC-User! Lange Zeit galten Farblaserdrucker als ein Muss für jeden Haushalt – mit angeblich sehr niedrigen Druckkosten, hervorragender Qualität und sehr günstigem Preis. Aber schon bald merkten viele Kunden, dass Fotos doch nicht optimal werden und ein zweiter Tonersatz oft doppelt so teuer ist wie der Drucker selbst. Somit sind Tintenstrahldrucker nicht nur wegen ihrer geringeren Feinstaubbelastung wieder ein Thema. Aktuelle Modelle bieten riesige Tintentanks, kein Eintrocknen mehr und sind beim Verbrauch meist günstiger als Farblaserdrucker. Wie immer stellt sich für den Kunden die Frage, was brauche ich wirklich? Denn manchmal lohnt sich ein Laserdrucker trotzdem, und ein anderes Mal sollte es besser Tinte sein. Brother bietet momentan mit dem MFC-5890CN einen Alleskönner: A3-Fotos randlos drucken, Kopieren, Faxen, Scannen, Netzwerkanschluss, 35 Seiten/Minute und 3 Jahre Garantie um € 179,00 inkl. USt.

Wir sammeln gemeinsam Erfah ie „Junge Wirtschaft OberD pullendorf“ setzt auf Gruppendynamik und gemeinsame

Erfahrungen außerhalb ihrer Betriebe. Mit dem neuen Bezirksvorsitzenden Dietmar Csitkovics, bekannt durch sein ITUnternehmen, sind viele neue Ideen entstanden und branchenübergreifende Akzente gesetzt worden. Nach einem überaus erfolgreichen Bowling-Abend gab es diesmal „Warenkunde pur“ und freundliches Schnuppern in anderen Branchenbereichen. Zum Teil „mit Kind und Kegel“ kamen ca. 30 Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen nach getaner Arbeit zusammen, um in andere Branchen „hineinzuriechen“ – in kollegialer Form auch den einen oder anderen Erfahrungswert mitzunehmen. Drei Unternehmensbereiche standen diesmal zur Verfügung: Fenster Ludwig mit einem total durchorganisierten Erzeugungsbetrieb mit höchstem technischen Know-how, gleich daneben die in Rekordzeit erbaute Firma TRTHolzdesign von Reinhold Treiber und einen Steinwurf weiter der neu umgebaute „Bacchuskeller“ von Markus Friedl, der als „Edelweinspezialist“ in der Region einem Geheimtipp gleichkommt. Das „Bermudadreieck“ war von allen leichten Fußes erreichbar – eine fröhliche, lockere Branchenwanderung mit vielen Informationen war gut organisiert und für jeden Teilnehmer eine Bereicherung. Dazwischen sorgte der Catering-Betrieb von Anni Kornfeld – auch eine Jungunternehmerin – für ausgezeichnetes Fingerfood und kühle Erfrischungen. Anni Kornfeld sorgte für exzellentes Catering.

„Junge Wirtschaft“-Vorsitzender Dietmar Csitkovics mit den Unternehmer-Brüdern FensterLudwig in Draßmarkt. Alufenster in bester Qualität. Das Unternehmen beschäftigt sich seit 30 Jahren mit dem Fensterbau, seit 1993 wird in Draßmarkt produziert. 35 Beschäftigte produzieren zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis überwiegend für private Kunden. Vermarktung und Marketing ist in Wien 21 angesiedelt, wo es auch Schauräume für interessierte Kunden gibt. Das qualitätsbezogene Unternehmen lukriert von 10 Anfragen 7 Kundenaufträge – ein Zeichen für Kundennähe und Können. In unmittelbarer Nachbarschaft zu Fenster Ludwig hat sich Jungunternehmer Reinhold Treiber mit seinem Betrieb „TRT Holzdesign“ angesiedelt. Nicht als Konkurrent, eher als Ergänzung für Kunden, welche Gesamtraumkonzepte in Individualität suchen. In Rekordbauzeit von 4 Monaten wurde der Handwerksbetrieb aus dem Boden gestampft, Reinhold Treiber hat erst 2007 den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Mit 4 Mitarbeitern und seiner Gattin Iris ist der MöbeltischlerSpezialist sehr zukunftsfroh: „Wir haben schon jetzt eine Abschlussquote von 80% und sind bestens ausgelastet.” Seine Gäste prüfte das Ehepaar Treiber gleich mit einem HolzartenRatespiel. Tanne, Buche, Eibe,

Esche? Für Branchenfremde gar nicht so leicht. Die netten Sachpreise fanden trotzdem ihre Abnehmer. Die dritte Unternehmensstation mit dem neu adaptierten und umgebauten „Bacchuskeller“ des Jungunternehmers Markus Friedl und seiner Frau Daniela war bewusst als letzte Station gewählt. In diesem Weinfachhandel konnte man doch unter rund 300 erlesenen Weinen gustieren. Friedl gilt in der Region nicht nur bei Gastronomen als Geheimtipp, auch viele private Weinkenner nutzen die einmalige Gelegenheit, unter 300 Weinen von mehr als 50 Winzern zu wählen. Den Schwerpunkt der

Interessiert und motiviert: Junge Wirtschaft Oberpullendorf in Draßmarkt. Weinauswahl setzt Friedl mit österreichischen Weinen und weiß sich damit in guter Gesellschaft. Wachsen doch die besten Rotund Weißweine des Burgen-

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Die beiden Geschäftsführer Bernd und Christian Ludwig präsentierten den interessierten Jungunternehmern einen perfekt durchorganisierten Fenstererzeugungsbetrieb für Holz/

In vier Monaten haben Reinhold und Iris Treiber einen neuen Betrieb errichtet.


Wirtschaft

hrungen

Berufswahl-Diagnose am AMS Burgenland:

Beratung für Jugendliche: „Was soll ich bloß werden, wenn ich groß bin?“ m Rahmen ihrer DiplomarIAlexandra beit fühlte die Psychologin Wind dem Arbeitsmarktservice Burgenland gehörig auf den Zahn. Mit durchaus interessanten Ergebnissen vor allem für die Jugend.

Markus und Daniela Friedl in ihrem neu adaptierten Bacchuskeller. landes quasi vor der Haustüre. Die Junge Wirtschaft Oberpullendorf kostete sich quer durch den neu gestalteten Weinkeller und Schauraum und beendete ein erfolgreiches DraßmarktSpecial. Nach dem JW-Sommerempfang am 25.06. macht die Junge Wirtschaft Sommerpause, die dann durch die größte Veranstaltung des Jahres beendet wird: Im Hochseilgarten in Lutzmannsburg wird man am 12.09. wieder viele junge Unternehmer begrüßen dürfen - denn die Gemeinschaft und der Veranstaltungsmix passen genau. Helmut Gillinger

Seit fast 15 Jahren bietet das AMS Burgenland eine Berufswahl-Diagnose an. Nun wurde wissenschaftlich überprüft, ob das überhaupt funktioniert. Welche Bedeutung ein passender Beruf beziehungsweise eine Ausbildung für jeden Einzelnen hat, macht sich gerade im Dienst für Arbeit suchende Menschen bemerkbar. Die Psychologin Alexandra Wind hat in Zusammenarbeit mit Dr. Gerhard Simetits und Mag. Dr. Jörg Prieler vom psychologischen Dienst des AMS Burgenland die Frage aufgeworfen, inwieweit Jugendliche der achten Schulstufe überhaupt in der Lage sind, die für sich passende Ausbildung oder Berufswahl zu finden und wie das Arbeitsmarktservice dabei helfen kann. „Jugendliche in der 8. Schulstufe stehen im österreichischen Bildungssystem vor einer Entscheidung, die bereits zur Weichenstellung ihrer beruflichen Zukunft führt. Dabei stellt sich die Frage, ob Jugendliche im Lebensabschnitt zwischen 13 und 15 Jahren bzw. in der 8. Schulstufe überhaupt schon in der Lage sind, eine solch komplexe und weitreichende Entscheidung zu treffen,“ so der Grundgedanke der Arbeit. Dabei sei laut Alexandra Wind die

erste Berufs- beziehungsweise Ausbildungswahl einerseits richtungsweisend, andererseits falle diese Entscheidung - entwicklungspsychologisch gesehen - in einen eher ungünstigen Zeitraum, Stichwort Pupertät. Das AMS Burgenland zielt mit dem Projekt „Psychologische Berufswahldiagnostik und Beratung“ für Jugendliche in der 8. Schulstufe auf eine Förderung der Jugendlichen für diese Entscheidung ab, bei der individuelle Begabungen und Interessen eine wichtige Rolle spielen.

ressen. Wer sich für einen der Bereiche besonders interessiert oder als geeignet erweist, dem fällt natürlich auch die Berufsoder Ausbildungswahl leichter. Mithilfe der AMS-Beratung sollen diese Interessen erkannt und für die Wahl der zukünftigen Karriere herangezogen werden. Die Auswertung der Fragebögen zeigte, dass die Gruppe der Jugendlichen, die sich beraten ließen, ein wesentlich deutlicheres Interessensprofil aufwies, als jene, die nicht beraten wurden.

Die Qual der Wahl

Generell gilt: Menschen fühlen sich in dem Beruf wohl, der ihren Interessen entspricht. Kennt man seine Interessen, fällt auch die Entscheidung leichter, was man einmal machen möchte. Durch die „Psychologische Berufswahldiagnostik und Beratung“ für Jugendliche in der 8. Schulstufe seitens des AMS Burgenland sind die Schüler besser in der Lage, den für sie richtigen Weg zu gehen. Sie sind sicherer und entschiedener bei der Berufswahl und zeigen dabei ein höheres Engagement, weil sie sich von Anfang an auf eine Berufsrichtung konzentrieren, die auch ihren tatsächlichen Interessen entspricht. Fazit für Alexandra Wind, nachdem sie die Effizienz dieses Projekts überprüft hat: „Als wirksame Unterstützung von Jugendlichen bei der Berufsund Ausbildungswahl ist dieses Projekt auf einem guten Weg.“ www.ams.at/bgld Werbung

Von Seiten der Psychologie stellt sich die Frage, ob und wann ein Mensch reif für die Berufswahl ist und wie das durch gezielte pädagogisch-psychologische Maßnahmen gefördert werden kann. Um ein wenig Licht in die „Psyche“ der betroffenen Jugendlichen zu bringen, wurden insgesamt 406 junge Menschen mit zwei verschiedenen Fragebögen im Oktober und Dezember 2008 befragt. Knapp die Hälfte davon wurde zwischen den zwei Befragungszeitpunkten vom Arbeitsmarktservice mittels Berufswahldiagnostik und Beratung erfasst. Entscheidend für die Berufswahl ist, dass ein junger Mensch gewisse ausgeprägte Interessen besitzt. Untersucht werden unter anderem praktisch-technische Interessen, intellektuell-forschende Interessen, künstlerische-sprachliche Interessen oder unternehmerische Inte-

Entscheidung fürs Leben

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Kulinarik Rotweinopening Horitschon

Meisterklasse Blaufränkisch im neuen Kleid E

inen großen Erfolg konnten die Horitschoner Winzer verbuchen, die die traditionelle Pfingstweinkost heuer im völlig neuen Kleid mit Kelleröffnungszeiten bis 22.00 Uhr und einem innovativen Rahmenprogramm zelebrierten.

Kellergeheimtipps wechseln mit vielfach prämierten Rotweinstars – allen gemeinsam ist der einzigartige Rotweingenuss. Zum Rotweingenuss gab es heuer erstmals eine Kooperation mit der Genussregion. Bei einigen Winzern wurden regionstypische Spezialitäten wie Honig, Öl, Pesto, Marmeladen u.v.m. angeboten und gerne angenommen.

Hochkarätige Weinjournalisten im Arachon-Keller: v.l. Wolfgang Wachter/Vinaria, Peter Moster/ Falstaff, LR Ing. Werner Falb-Meixner, Bgm. Peter Heger, Weinbauvereinsobmann Alfred Moritz,ORFModeratorin Christine Marold, Luzia Schrampf/Standard, Helmuth Knall/Wine-Times, Hausherr, Obmann Josef Raidl, Christian Zechmeister/Wein Burgenland

Ins Reich der Fässer entführte Josef Raidl Christine Marold und Luzia Schrampf

„Nipplejesus“ von Kabarettist Reinhold Moritz

Zigarrenverkostung ist nicht ausschließlich eine Männerdomäne

Auf der Suche nach Charakter, Seele und Individualität

In der eindrucksvollen Location des Arachon-Kellers fand die Podiums-Weinverkostung mit Österreichs hochkarätigsten Weinjournalisten statt. Fazit der Top-Journalisten, die dabei 13 Weine (hauptsächlich Blaufränkisch) der Jahrgänge 2000 - 2006 verkosteten: Horitschoner Blaufränker zeichnen sich - auch noch nach 5-10 Jahren - durch intensive Frucht aus. Auch (oder vor allem) klassisch ausgebaute Weine bestachen bei der Verkostung durch ihre lebendige Aromatik, jugendliche Frische und fruch-

tigen Geschmack. Ein richtig guter Blaufränker braucht kein Barrique, sondern zeigt seine Qualitäten vor allem nach entsprechender Lagerung im großen Holz - so die einhellige Meinung der Verkoster. Verkoster wie auch Publikum waren sich letztendlich einig: Horitschon ist auf dem richtigen Weg!

Ebenso großen Anklang fand die Zigarrenverkostung mit Sommelier Johannes Reitermeyer. Kulturinteressierte und Liebhaber des schrägen Humors kamen im Kulturkeller beim EinMann-Stück NIPPLEJESUS von Kabarettist Reinhold Moritz voll auf ihre Kosten. Zufrieden kann auch Weinbauvereinsobmann

Alfred Moritz und sein Team Resümee ziehen: „Den nunmehr eingeschlagenen Weg mit einem umfangreichen Rahmenprogramm und langen Öffnungszeiten bei den Tagen der offenen Kellertür werden wir auch 2010 fortsetzen.“ Martina Lex

Masters of Wine besuchen Weingut Esterházy rstmals in seiner 56jährigen E Geschichte tagte das „Council“ des angesehenen „Institute

der weltweit renommiertesten Wein-Ausbildungs-Institution erstmals ein Summit außerhalb der britischen Insel ab. Die Tagung selbst fand in Wien statt, das weinorientierte Rahmenprogramm führte die zwölf Weinprofis aus aller Herren Länder sowie Vertreter der wichtigsten Sponsoren in die Wachau, das Kremstal und ins Burgenland.

die weitgereisten Wein-Weisen ein erlesenes Menü mit ausgewählten Weinen des Weinguts Esterházy, die die Gruppe um Josef Schuller und Vice-Chairmann Lynne Sheriff sofort begeisterten.

Im Herbst 2008 wurde mit dem Leiter der Weinakademie Österreich und einzigen Master of Wine des Landes, Josef Schuller, erstmals ein Vorsitzender des „Council of Masters of Wine“ gewählt, der nicht aus dem United Kingdom (UK) stammt. Jetzt hielt das Führungsgremium

Blaufränkisch vom Feinsten

Dr. Stefan Ottrubay (GD Esterházy Betriebe), Lynne Sheriff (Master of Wine), Mag. Elisabeth Kamper (GF Esterházy Wein), Dr. Josef Schuller (Vorsitzender Master of Wine) im neueröffneten Café Maskaron im Eisenstädter Schloss.

of Masters of Wine“ außerhalb von London. Im Rahmen des dreitägigen „Summits“ in Österreich besuchten die Masters of Wine auch das Weingut Esterházy und genossen Spitzenweine, kulinarische Köstlichkeiten und Musik von Josef Haydn.

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Im Weingut Esterházy wurden ihnen die besten Blaufränker des Burgenlandes kredenzt. Nach einem Blitzbesuch der Ausstellung „Haydn Explosiv“ im Eisenstädter Schloss und einer kleinen Kostprobe der Musik des Meisters, genossen


Kulinarik

Hauptstr. 64, 7350 Oberpullendorf

Die Organisatoren des Kulinariums Landsee - Mag. Robert Stocker (links auĂ&#x;en), Mag. Werner Gradwohl (Vierter von links) mit Haubenkoch Joachim Gradwohl und Meinl Sous-Chef Christopher Schramek, Hausherr Rudi Hofer und Julia Stocker mit drei SpitzenkĂśchen aus dem Hause Meinl am Graben.

Meinl-Sous-Chef und Haubenkoch eroberten Landsee I

m Gasthaus Hofer in Landsee eroberte Meinl-Sous-Chef Christopher Schramek unter der Patronanz von Joachim Gradwohl, Haubenkoch bei Meinl am Graben und seinem Team, gemeinsam mit Hausherrn und Spitzenkoch Rudi Hofer die Herzen einer ausgelassen feiernden Gästeschar. Neunundneunzig Gaumen wurden mit Mariniertem Seesaibling und ausgelĂśsten Flusskrebsen mit Buttermilch und Gurkengelee, Cremesuppe vom weiĂ&#x;en Spargel mit Pfeffer-Chillinockerl, Zweierlei vom Maibock mit grĂźnem Spargel, Morcheln und GrieĂ&#x;strudel, Meinl‘s „Mohr im Hemd“ mit Kaffeetorte und gratiniertem



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4DIOjQQDIFOCJT Käse verwĂśhnt. Angesichts dieser kulinarischen KĂśstlichkeiten machte sich regelrechter GlĂźckstaumel breit und lieĂ&#x; die Weingläser aus heller Freude

klingen. FĂźr eine dem hochkarätigen Rahmen gebĂźhrende Weinbegleitung sorgten die beiden Winzer Albert Gesellmann und Landesrat Rittsteuer. Mit Ăœbrigens, Haubenkoch Joachim Gradwohl hat in Kirchschlag in der Buckligen Welt im Hotel Post seinen Beruf erlernt und „Schnappschuss sei Dank“ wissen wir jetzt, dass auch seine Mutter die Schneiderlehre im nahegelegenen Stang beim Schallbauern PĂźrrer absolviert hat.

dem ReinerlĂśs des 11. Landseer Kulinariums wird der weitere Ausbau der Burgruine Landsee unterstĂźtzt.

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Kulinarik

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Weinritter mit neuem Weinkeller eim Senatsfest des Legats B IV der Europäischen Weinritterschaft, wurde der revitalisierte Keller im Pfarrhaus Deutschkreutz eingeweiht, der dem Legat IV als Sitz dient.

Der Keller wurde mühevoll, mit viel Liebe zum Detail und finanziellem Aufwand zum größten Teil in Eigenregie revitalisiert. Das Gewölbe ist in drei Keller geteilt. Darin befinden sich der Sitzungssaal, der Verkostraum

und ein Andachtsraum. Für den sakralen Andachtsraum spendete Pfarrer Monsignore Ernst Zonschitz ein wunderschönes Glaskreuz mit aufwändigem Design. „Besonderer Dank gilt der Tischlerei Duchon, durch sie wurde es erst möglich, die alten, lange verschollenen Kirchenfenster im Legatssitz zu revitalisieren“, erinnert Initiator Ernst Möderl. Martina Lex

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Salatwochen im Juli und August

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Kulinarik

Burgenländische Spezialitäten erobern Wien

Burgenland – präsentieren: v.l. SPÖ Klubobmann Christian Illedits, LR Helmut Bieler, Jo Furtner, Teamchef Andreas Herzog, Klaus Glavanits, Landeshauptmann Hans Niessl, Waldquelle GF Herbert Czech

B

ereits zum siebenten Mal brachten die Burgenländer ein Stßck echte Lebensfreude aus dem Land der Sonne nach Wien.

Drei Tage konnten sich Ende Mai die Besucher der Wiener Innenstadt „Am Hof“ beim Kul(t) inarium davon Ăźberzeugen, was das Burgenland kulturell, traditionell und kulinarisch zu bieten hat. An die 30 burgenländische Aussteller, von Winzer Ăźber Bäcker, Gastronomen und touristische Anbieter konnten die Veranstalter Jo Furtner und Klaus Glavanits gewinnen, um ihre Produkte dem Wiener Gast erlebbar zu machen. Mit musikalischen GustostĂźckerl und einem Auftritt des

Bgld./Kroatischen Kulturvereins und zĂźnftiger Blechmusik wurde Stimmung gemacht. Bei der ErĂśffnung betonte Landeshauptmann Hans Niessl die langjährige Gastfreundschaft zwischen Wien und dem Burgenland und die Wichtigkeit des Wiener Publikums, dem hier in Zusammenarbeit mit dem Burgenländischen Tourismus unsere Kultur, Natur und das Thema Wein näher gebracht wird. Ein richtiges Griss herrschte um die Autogramme von U21 FuĂ&#x;ballTeamchef Andreas Herzog. ‌ und natĂźrlich hielt auch eine Abordnung aus Deutschkreutz am Hof. Martina Lex

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hairkiller – NeuerÜffnung in Oberpullendorf Frisiersalon Bauer expandiert

Ein „Runder“ fĂźr den Sportclub

er SC Kroatisch-Geresdorf D feiert sein 40-jähriges Bestehen und das ist natßrlich ein ordentlicher Grund zum Feiern.

Zahlreiche Ehrengäste, darunter Sportminister Norbert Darabos, der Präsident des burgen-

ländischen FuĂ&#x;ballverbands, Karl Kaplan und Landtagsabgeordneter Erich Trummer gedachten zunächst der im Laufe der Jahre verstorbenen Funktionäre und Spieler, bevor mit den „Aktiven“ der runde Geburtstag angemessen gefeiert wurde.

ass Rudi Bauer und sein Team D mit Schere und Farbe umgehen kÜnnen, ist hinlänglich bekannt – jetzt erÜffnete er den ersten hairkiller Salon in Oberpullendorf.

Am Rednerpult von links: BĂźrgermeister Johann Balogh, Obmann des SC Kroatisch Geresdorf Alfred Keglovits und Präsident des bgld. FuĂ&#x;ballverbandes Karl Kaplan

Die kultige Friseurmarke hairkiller wendet sich mit provokantfetziger Ausstattung, gßnstigen Preisen und fachlicher Kompetenz an Junge und Junggebliebene, die Mut zu Schnitt und Farbe bekennen, aber dennoch sehr gute Qualität zu schätzen wissen.

Sechs Beschäftigte werden sich in dem trendigen Salon auf der HauptstraĂ&#x;e den KundenwĂźnschen widmen. Der Ansturm am ErĂśffnungstag war bereits enorm. www.hairkiller.com Werbung

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Kultur-Bildung

Lederhosenparade in Almfest in der Draisinenstation

itte Juni präsentierte sich M das Großarltal im Zuge einer Kooperation mit dem „Der Lions-Club Mittelburgenland verlieh zwei MelvinJones Auszeichnungen.“ Von links: Vizepräsident Walter Biller, Hofrat Dr. Stefan Grabner, Präsident Michael Sommer, KR i.R. Hans Purzler, Vize Präsident Werner Höttinger

Auf Burg Lockenhaus:

Musikalischer Leckerbissen mit Ernst Rehberger m Sonntag, dem 16. A August, wird auf Burg Lockenhaus ein Konzert der ganz besonderen Art stattfinden.

Der aus Kirchschlag/ Bucklige Welt stammende Bassbariton Ernst Rehberger wird auf der Templerburg die Liebesgeschichte des jungen Ritters Peter von Provence und der wunderschönen Königstochter Magelone aus Neapel erzählen. Am Klavier begleitet Prof. Eduard Claucig von der Wiener Musikuniversität. Die Musik stammt aus der Feder von Johannes Brahms. Der Komponist vertonte die Gedichte der „Liebesgeschichte der schönen Magelone und des Grafen Peter von Provence“, die der bedeutendste Dichter der deutschen Frühromantik LUDWIG TIECK, neu erzählte und die 1797 erstmals erschienen: „In der Provence herrschte vor

langer Zeit ein Graf, der einen überaus schönen und herrlichen Sohn hatte. Keiner führte im Lande das Schwert so wie er.“ Durch das Lied eines fahrenden Sängers inspiriert, zieht Peter in die Welt, erwirbt am Hof des Königs Magelon ritterlichen Ruhm, entbrennt in Liebe zu der schönen Prinzessin Magelone, die seine Gefühle erwidert und sich von ihm entführen lässt … Die „Schöne Magelone“ ist ein Hohelied auf die Liebe, die allen Gefahren und Trennungen trotzt. Wunderschöne Melodien und romantische Texte entführen den Zuhörer in eine fantastische Welt, in der treue Liebe niemals endet. Sonntag, 16. Aug., 19.30 Uhr Festsaal Burg Lockenhaus Karten: € 15,- VVK; € 18,- AK Kartenvorverkauf: Raiffeisenbank Kirchschlag in der Buckligen Welt Werbung

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Sommerschlussverkauf 28 | 06/09 BM

heimischen Tourismusverband und dem Blaufränkischland in der Stoober Draisinenstation Magazin. Eine Abordnung des Tourismusverbandes, sowie die typischen kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Tal der Almen standen den Besuchern zur Verfügung. Als Belohnung für das Trachten-Lederhosen-Outfit der Besucher winkten Original Kasnock´n.

Drei Tage Hüttengaudi Da die Draisinenstation ebenso einer urigen Almhütte gleicht und original Musikanten aus dem Großarltal für zünftige Stimmung sorgten, stand der Hüttengaudi nichts mehr im Weg. Dazu gehört natürlich auch das „Kuhmelken“, das die heimischen Besucher mit Bravour meisterten.

Wo man singt, das lass´ dich ruhig nieder Der Gegenbesuch aus dem Sonnenland, mit Musik und Wein erfolgt am 18. und 19. Juli zum Fest „Musikantenroas“.

Das Beste aus dem Blaufränkischland Am Samstag dem 18. Juli 2009 findet bereits am Nachmittag ein Platzkon-

zert beim Hotel Edelweiß statt. Dazu werden Weinproben von Top- Winzern aus dem Blaufränkischland angeboten. Ein Infostand des Sonnenlandes mit burgenländischen Schmankerln steht vor dem Hotel Edelweiß. Am Abend steht ein Degustationsmenü mit Spitzenweinen aus dem Blaufränkischland am Programm. Am Sonntag, dem 19. Juli 2009 findet die „Musikantenroas“ statt. Es ist ein herrliches Brauchtumsfest, bei dem der ganze Großarler Marktplatz Bühne ist – rund 10 Musikgruppen spielen abwechselnd an verschiedenen Plätzen im Ort. Von 11.00 – 13.00 Uhr spielt am Marktplatz eine Blasmusik aus dem Sonnenland. Den ganzen Tag wird am Sonnenland Infostand, direkt am Marktplatz für das Mittelburgenland geworben. Hierfür werden kulinarische Schmankerl angeboten. Ebenso am Marktplatz steht ein Weinstand aus dem Blaufränkischland mit 4-5 Winzern. Als Attraktion wird der Sonnenland-Ballon im Ortszentrum auf einer Wiese aufgestellt (Fesselballon). Am Abend wird eine Ballonfahrt verlost – die Gewinner starten um 18 Uhr zu einer Fahrt über die Alpen. Martina Lex

„Ob der so gut kochen kann, wie er aussieht?“

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Kultur-Bildung

Stoob Wiesenthal Oberpullendorf ist seit 4 Jahren offizieller Fuhrparkpartner der Schloßspiele Kobersdorf. Als Kooperationsfahrzeug wurde auch heuer wieder ein Citroen Jumper Kastenwagen zur Verfügung gestellt.

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Kultur-Bildung

Ägyptenreisen voll im Trend! uch heuer sind ÄgyptenreiA sen, nicht nur aufgrund des Preis- Leistungsverhältnisses,

wieder voll im Trend. Das Land am Nil ist nicht nur aus kulturellen Aspekten eine Reise wert. Die Strände am Ufer des Roten Meeres sind hervorragend für einen Badeaufenthalt geeignet. Ägypten, das Land der Pharaonen, liegt im Nordosten Afrikas. Das Land grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Osten an das Rote Meer und Israel, im Westen an Libyen und im Süden an den Sudan. Ägypten ist flächenmäßig ca. 12 mal so groß wie Österreich und hat rund 83 Millionen Einwohner. Diese leben vorwiegend am fruchtbaren Ufer des Nils, der als längster Strom der Erde auch die Lebensader des Landes ist, im Nildelta, am Suezkanal und in den Tourismusregionen am Roten Meer.

deutendste Metropole Afrikas, sondern auch das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Ägyptens und der Arabischen Welt. Ein Besuch der weltberühmten Pyramiden von Gizeh mit der Cheopspyramide und der Sphinx sind Pflicht bei jedem Kairoaufenthalt! Doch auch die Stadt hat sehr viel zu bieten: Etwa das Nationalmuseum mit atemberaubenden Schätzen der Pharaonen, die Alabastermoschee oder die Zitadelle. Beim Schlendern durch die belebten Geschäftsstraßen, Bazars oder bei Stopps in traditionellen Wasserpfeifen-Cafes kann man in die verzaubernde arabische Welt hinein schnuppern.

Die Hauptstadt ist mit Kairo nicht nur die größte und be-

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Eine Nilkreuzfahrt ist die optimale Gelegenheit, um in die jahrtausende alte Geschichte des Landes einzutauchen und kulturelle Schätze wie das Tal der Könige mit dem Grab des Tut Anch Amun, die Tempel von Luxor, die Memnon-Kolosse oder die Tempel in Karnak zu bewundern. Unvergessliche Sonnenuntergänge erlebt man am Nilufer, wo der Tag mit einem Cocktail seinen Ausklang findet. Auch die Küste des Roten Meeres ist voll von Abenteuern. In den letzten Jahren sind speziell um Hurghada zahlreiche Urlaubsorte mit modernen und komfortablen Hotelanlagen entstanden, die einen entspannenden Urlaub für die ganze Familie an Traumstränden garantieren. Es besteht die Möglichkeit, die bunte Unterwasserwelt bei Schnorchel- oder Tauchgängen an den vorgelagerten Riffen zu erkunden. Selbst Delfintouren, bei denen man neben den Tieren in freier Natur schwimmen kann, werden angeboten. Zusätzlich kann man bei Ausflügen in die nahe gelegene Wüste auf Kamelen reiten, in Oasen Erfrischungen genießen, an Quad und Buggytouren teilnehmen oder sich auf einem Sandboard versuchen. In den Wintermonaten sind bei Golfern die toll ausgebauten Plätze sehr beliebt.

Reisetipps: Die beste Reisezeit für Rundreisen in Ägypten sind die Monate von Oktober bis März. Für einen Badeurlaub am Roten Meer empfehlen wir die Zeiträume Februar - November.

Da Ägypten zur islamischen Welt gehört, ist Zurückhaltung bei der Kleidung anzuraten, ganz besonders in Kairo sollte man auf knappe Shorts oder Tops mit Spaghettiträgern verzichten. An den Stränden sind „Oben-Ohne“ oder Nacktbaden verboten. Da es nachts in der Wüste kühl wird, sollte man auch einen Pullover einpacken. Eine gute Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung gegen die intensive Sonneneinstrahlung sollten ebenfalls in keinem Koffer fehlen. Impfungen sind für Ägypten nicht vorgeschrieben. Bitte sprechen Sie vor der Reise mit Ihrem Arzt und folgen Sie seinen Empfehlungen. Landeswährung ist das ägyptische Pfund (LE). 1€ = ca. 7.23 LE. An Geldautomaten erhält man problemlos Bargeld mit der Kreditkarte (Visa, Eurocard) bzw. mit der EC-Karte. Die Karten werden außerdem in vielen Restaurants, Hotels und in den Supermärkten akzeptiert. Einreise: Für die Einreise in Ägypten benötigen österreichische Staatsbürger ein Visum, das man bei der Einreise in Ägypten gegen Bezahlung (ca. € 20,-) erhält. Einige Reiseveranstalter haben das Visum bereits im Reisepreis inkludiert. Der Reisepass muss nach Ausreise noch mind. 6 Monate gültig sein. Nähere Informationen: einfachreisen GmbH 7343 Neutal Werner von Siemens Straße 1 +43 5 9010 88180 office@einfachreisen.at www.einfachreisen.at Werbung


6.

HAGEN OPEN

Kultur-Bildung Region

auf Burg Feistritz

Lukas Hagen (Violine) • Vesna Stankovic (Violine) • Iris Hagen-Juda (Viola) • Firmian Lermer (Viola) • Enrico Bronzi (Violoncello) • Sepp Radauer (Kontrabass) • Ib Hausmann (Klarinette) • Zarko Perisic (Fagott) • Johannes Hinterholzer (Horn) • Uki Ovaskainen (Piano) • Martin Schwanda (Schauspieler)

vor 6 Jahren hoch über Feistritz zusammengefügt, was heute so selbstverständlich zusammengehört: Das Hagen-Open - ein Konzertreigen klassischer Kammermusik gespielt von international bekannten Interpreten inmitten des atemraubenden Ambientes der mittelalterlichen Burg Feistritz. Heuer bereits zum 6. Mal schickt Lukas Hagen, Primarius des bekannten Salzburger Hagen

Quartetts, samt Musikerkollegen von 16. bis 18. Juli seine Kammermusik mit 5 Konzerten aus Rittersaal und Innenhof durch alle Fugen der mittelalterlichen Burg Feistritz und seinem Juwel der Alten Reitschule mitten in die Herzen der Zuhörer und hoch hinaus über den 1100 Seelen-Ort Feistritz.

Von Tschaikovsky bis Brahms und Till Eulenspiegel Jedes Jahr interpretieren international renommierte, hochkarätige Musiker Werke unsterblicher

Kammermusikfest auf Burg Feistritz 16. - 18. 7. 2009 1. Konzert

4. Konzert

Do., 16. Juli 2009 17.00 Uhr, Rittersaal

Sa., 18. Juli 2009 11.00 Uhr, Alte Reitschule Till Eulenspiegels lustige Streiche – für jung und alt, erzählt und gespielt von und mit Martin Schwanda

Musik russischer Komponisten Tschaikovsky, Prokofieff, u. a.

2. Konzert Do., 16. Juli 2009 20.30 Uhr, Rittersaal L. v. Beethoven (1770 – 1827) „Septett“ für Violine, Viola, Cello, Bass, Klarinette, Fagott, Horn

3. Konzert Fr., 17. Juli 2009 19.30 Uhr, Alte Reitschule J. Brahms (1833 – 1897) Trio in Es-Dur op. 40 für Horn, Violine und Klavier R. Strauss (1864 – 1949 Till Eulenspiegel einmal anders! (Fassung F. Hasenöhrl) für Violine, Bass, Klarinette, Fagott und Horn R. Schumann (1810 – 1856) Klavierquartett in Es-Dur op. 47

5. Konzert Sa., 18. Juli 2009 19.30 Uhr, Alte Reitschule F. Mendelssohn B. (1809 – 1847) Sextett op. 110 für Klavier, Violine, 2 Violen, Cello und Bass C. Nielsen (1865 – 1931) Serenata in vano für Klarinette, Fagott, Horn, Cello und Bass A. Katschaturian (1903 – 1978) Trio für Violine, Klarinette und Klavier (1932) J. Brahms (1833 – 1897) Streichquintett in G-Dur op. 111

Komponisten für ein Publikum, das sich in zwangloser Kleidung aber mit umso größeren Erwartungen auf Burg Feistritz einfindet und von Lukas Hagen und seinen Musikpartnern kammermusikalisch empfangen wird. Der konzertante Hochgenuss beginnt mit Musik russischer Komponisten (Tschaikovsky, Prokofieff, u.a.) und führt über Beethoven, R. Strauss, Schumann, Mendelssohn, C. Nielsen und Katschaturian bis Brahms. Dem jungen und auch dem verschmitzten, reiferen Publikum wird Till Eulenspiegel - einmal musikalisch, einmal erzählt und gespielt vom Schauspieler Martin Schwanda - gehörig zusetzen, schließlich geht es um dessen lustige Streiche und da wird ruhig Sitzenbleiben kaum möglich sein. Ist auch nicht erwünscht, Mitmachen ist dabei die Devise.

Freunde durch Musik So entstehen Freundschaften: Nach dem Genuss konzertanter Musik, die über alle Grenzen hinweg verbindet, sind nach den Konzerten anregende Gespräche mit den Künstlern, den Feistritzer Helfern, der Burgfamilie, etc. mögliche Basis für eine zukünftige Freundschaft. Entsprechende Kulinarik und Weinbegleitung mit köstlichen Tropfen sorgt für einen genussvollen Ausklang der Konzertabende.

Feistritz ohne die Burg? Undenkbar! Die Burg ohne Musik? Unvorstellbar! Ein Sommer mit Hagen Open? Unvergesslich! „Wo man sich wohl fühlt, können besondere Augenblicke entstehen. Dies versuchen wir mit unserer Musik allen Zuhörern mitzugeben: mit einem Erlebnis aus Feistritz nach Hause zu gehen, das die Seele und das Herz berührt hat und an das man sich mit Freuden zurückerinnert.“ Lukas Hagen

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aum eine Stunde von Wien K und Graz entfernt, inmitten des Wechselgebirges hat sich

Karten erhältlich unter: Gemeinde Feistritz/Wechsel, 02641/2163, Tourismusbüro Kirchberg, 02641/2460; www.burgfeistritz.com 06/09 01/09 BM BM || 31 1


Kultur-Bildung

Evangelisch im Mittelburgenland E

in kräftiger Draht. In regelmäßigen Abständen scharfe Dornen. Sein Zweck: Abgrenzung. Als Menschen im Burgenland haben wir jahrzehntelang am Eisernen Vorhang gelebt. Der Draht warnt und droht: Hier kommt niemand durch! Wer trotzdem nach der Freiheit greift, hat mit Verletzungen zu rechnen. Aber nicht jeder Stachel durchdringt allein die Haut. Manche Verletzungen gehen tiefer, entstehen früher: durch Gleichgültigkeit, die Menschen ihre Würde raubt. Durch Vorurteile, die Menschen voneinander trennen. Jesus war einer unter denen, die die Trennung nicht dulden wollten. Einer unter denen, die Menschen neue Würde geschenkt haben. Einer unter denen, die in den Draht gelaufen sind, um ihn zu zerreißen. Die sich auf ihn berufen dürfen nicht schweigen, müssen schreien für die Ausgegrenzten. Die sich auf ihn berufen belassen die Welt nicht, wie sie ist, sondern verleihen ihr ein menschliches Gesicht. Menschen haben den Stacheldraht gespannt, Menschen haben ihn niedergeworfen: im Sommer vor 20 Jahren wurde der Eiserne Vorhang zum ersten Mal für kurze Zeit durchlässig - nicht weit von uns, zwischen Sopron und Mörbisch. Die Evangelischen Kirchen Europas laden zur Erinnerung daran zum internationalen Gottesdienst ein: auf den Platz des „Paneuropäischen Picknicks“ bei St. Margarethen am 5. Juli 2009. Mittlerweile existiert die Todeslinie, die Europa, die Dorfgemeinschaften und Familien zerschnitten hat, nicht mehr. Wir sind gerufen, auch die Mauern in unseren Köpfen zu stürzen. Informationen zur Evangelischen Kirche finden Sie auf der Homepage www.evang.at Pfarrer Stephan Strohriegel 32 | 06/09 BM

Copyright: Günther Schütz

19 x Urkunden als „Dank und Enerkennung für die Verdienste für die Dorfgemeinschaft“ an die Vereine, die gemeinsam mit der Bevölkerung das diesjährige Dorffest zu einer Benefizveranstaltung für die Renovierung der Liebinger Kirche gemacht haben.

Dorffest in Liebing „Benefiz für Kirchenrenovierung“

19 Vereine, Schulkinder und Bevölkerung – volle Unterstützung für die Liebinger Kirche Band LVI der Österreichischen IdienKunsttopografie liest man über Kath. Filialkirche des Hl.

Leonhard in Liebing Folgendes: „1985 fand sich in der Mensa vermauert eine Dose mit einem handgeschriebenen Protokoll der Kirchenerbauung von 1907. Darin sind namentlich alle Spender für den Kirchenneubau angeführt.“ Für 2009 haben sich der Verschönerungsverein, die Gemeindevertretung und der Pfarrgemeinderat darauf geeinigt, für eine aktuell gewordene Renovierung der Liebinger Kirche ein Dorffest zu organisieren. Die Insignien für die Renovierung dieses Mal könnten lauten:

„Dorfgemeinschaft und Vereine Rattersdorf und Liebing“.

19 Vereine und die Bevölkerung als Sponsoren Die Liebinger und Rattersdorfer platzen wohl vor Energie - zählt man die Vereine in den Orten. 19 sind es derzeit und alle halfen tatkräftig mit, als am Samstag, 6. Juni das Dorffest unter wohlwollendem Himmel startete. In unmittelbarer Nähe der Kirche mit Festprogramm und Festgottesdienst zelebriert von Pfarrer Mag. Dr. Anton Kolic gab`s danach Ausschank mit Weinzelt, Mittagessen und einen gemütlichen Nachmittag und Abend mit musikalischer Untermalung durch

den Musikverein Grenzland und DJ Grizzly. Die Volkschulkinder inszenierten eine Reise um die Welt und der Schi- und Theaterverein Ratterdorf-Liebing besang seine Vereine mit stimmlicher Unterstützung der Dorffest-Besucher. Speis` und Trank wurden zum Großteil aus Spenden der Gewerbetreibenden, der Weinbauern und durch private Spender finanziert.

Vorankündigung: Bezirksblasmusiktreffen in Rattersdorf am Samstag, 22. August am Kirchenplatz in Rattersdorf. Beginn 16 Uhr Edith Wieser-Mayrhofer

Rabnitztaler Malerwochen 2009

Individualisten am Werk - eine künsterlische Begegnung Jahr für Jahr treffen sich im Mittelburgenland Künstlerpersönlichkeiten aus Europa, um gemeinsam in der entspannten Atmosphäre von Harro Pirchs Turmhaus zu leben und zu arbeiten. Die künstlerische Begegnung mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen steht im Mittelpunkt der Malerwochen. Initiator Harro Pirch: „Es ist Jahr für Jahr eine Freude für mich zu sehen, wie sich Bewährtes mit Überraschendem mischt und so etwas Neues entsteht. Der Dialog läuft hier auf allen nur erdenklichen Ebenen ab.“

Ein magischer Ort Inspiration für Künstler Dass das Turmhaus in Unterrabnitz samt seinem mit Nuss-

bäumen Garten ein magischer Ort ist, weiß jeder, der dort wenigstens einige Stunden verbracht hat.

Internationale Teilnehmer mit Blick über Landes- und Staatsgrenzen

Immer waren die relevanten Künstlerpersönlichkeiten der jeweiligen Epoche mit dabei, immer hat man über die

Landes- und Staatsgrenzen hinaus geschaut. Mit internationaler Beteiligung setzt man die Rabnitztaler Malerwochen 2009 in Unterrabnitz fort. Heurige Teilnehmer sind Gerhard Altmann, Ursula Dyczek, Bernhard Dorner, Gustav Just, Manfred Leirer, Petra Neulinger, Harro Pirch, Bernd Romankiewitz, Ingrid Seidel, Franz Vass und Mieke Verhaar. Ein Fixpunkt im heimischen Kulturleben ist die Vernissage immer am letzten Donnerstag im Juli geworden: Am 30.7. 2009 werden ab 18 Uhr die Arbeiten, die während der Rabnitztaler Malerwochen 2009 entstanden sind, gezeigt.

Dauer der Ausstellung: 31. Juli - 15. August 2009


Kultur-Bildung

„Haydn und die Königin“ der Musikinstrumente ORGELockenhaus 2009: Konzerte / Gottesdienst / PAULUS.NACHT / Literatur / Tanz / Kinderprogramm

tilisierte Orgelpfeifen mit poS pigem „Papa“ Haydn mit Zopf präsentieren ORGELockenhaus

lungen, biblischen Tänzen im Kirchenraum zu Orgelmusik und einer Rezitation von Heinrich von Kleists skuriller Legende von der Hl. Cäcilie durch Martin Schwab.

2009, einmaligstes Orgelfestival seiner Art mit fulminantem Festival-Programm rund um den großen Komponisten und die größte Kirchenorgel des Burgenlandes „Haydn und die Königin“ vom 3. bis 5. Juli 2009. Bereits zum siebenten Mal steht die größte Kirchenorgel des Burgenlandes im Zentrum des Musikfestes ORGELockenhaus: Die Königin der Musikinstrumente in der Pfarrkirche Lockenhaus. Dr. Wolfgang Horvath, künstlerischer und organisatorischer Leiter – seit 1980 Organist und Chorleiter in Lockenhaus – widmet 2009 das Programm von ORGELockenhaus Joseph Haydn und weiteren Jubilaren: Felix Mendelssohn Bartholdy (geb. 1809), Franz Schmidt (✝1939), Petr Eben (geb. 1929) sowie dem kirchlichen Paulus-

Präsentation des Orgelweines

jahres 2008/09. 20 Mitwirkende, darunter fünf Organisten, zwei Chöre und zwei Orchester werden über 30 Musikstücke von insgesamt 11 Komponisten darbieten.

Musik mit attraktiven Querverbindungen Das Orgelfestival-Programm beginnt das opulente 3-Tagesprogramm – siehe www. orgelfestival at – am Freitag abend, 3. Juli, um 19:30 Uhr mit dem Musica Sacra Lockenhaus Chor und Orchester unter

Foto: Heinrich Winkler

Dirigent Peter Planyavsky: Das große „Orchesterkonzert: Ankunftssymphonie“. Und es beschließt seinen Veranstaltungsreigen am Sonntag, 5. Juli mit Festgottesdienst am Vormittag und dem Kinderprogramm „Organ für Kids“ – Flötenuhr“ ab 16 Uhr. Neu ist die Symbiose von Literatur & Tanz mit Erzäh-

Die Siegerweine und nun offiziellen Weine des Lockenhauser Orgelfestivals 2009 – sie werden jedes Jahr in Blindverkostung nach internationaler Regel ausgewählt – sind in Weiß ein Welschriesling „Wohlauf“ vom Weingut Koch in Rechnitz, 07 und in Rot ein Blaufränkisch „Hochberg“, Rotweingut Juliana Wieder, Neckenmarkt, 07. Mit der Präsentation dieser eigens kreierten Orgelweine wird in der Pause am Eröffnungsabend der Reigen der Begegnungen von ORGELockenhaus 2009 auch weltlich kulinarisch eröffnet. www.orgelfestival.at Edith Wieser-Mayrhofer

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ur Vernissage ihrer neuesten Bilder lud kürzlich die Künstlerin Leila Ron alias Ulrike Korntheuer ins Deutschkreutzer Vinatrium. Die Edlitzer Grafikerin zeigte hier ihre neuesten Fotoarbeiten, die fast ausschließlich ästhetische weibliche Motive in den Vordergrund rücken. „Den Blick für das Detail in Feinarbeit wiedergeben“, interpretiert Künstlerkollegin Lisa Wolf die Fotoarbeiten von Leila Ron, „wenn sie sich von etwas berühren lässt und wieder in die Kunst einfließen lässt, kann dies auch uns berühren“, zeigt sich Wolf begeistert. Beeindruckt zeigt sich auch Bgm. Manfred Kölly, der hier die Möglichkeit einer monatlichen Vernissage geschaffen hat.

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Von links: Lisa Wolf, Josef & Maria Reumann, Leila Ron

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Fotoausstellung: Sich von der Kunst berühren lassen

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06/09 BM | 33


Kultur-Bildung

Weinklang 2009 – ein R

Kultur-SPLITTER Rockkonzert mit der Priesterband „Kerygma“ in Neckenmarkt am 4. Juli

Die Pfarre Neckenmarkt veranstaltet am Samstag, dem 4. Juli 09, um 20:00 ein Rockkonzert mit der Priesterband „Kerygma“ aus der Slowakei im Pfarrgarten. Das Besondere an dieser Band ist, dass sie Rock- und Pop Lieder mit christlichen In-

halten spielt und alle Musiker als Priester tätig sind. Die Idee zu diesem Konzert hatte Pfarrer Inocent Szaniszló OP, der diese, in der Slowakei sehr bekannte Band, engagiert hat. Jugendliche und Erwachsene aus der Pfarre Neckenmarkt sind von der Idee begeistert und möchten mit diesem Konzert junge Menschen im Raum Oberpullendorf ansprechen. „Wir freuen uns, wenn Pfarren Angebote für Jugendliche setzen und unterstützen diese Ideen gerne“, meint Anna Tumaras von der Katholischen Jugend und Jungschar Region Mitte.

Fledermaus – Arena am 25. Juli 2009 in der Ruine Landsee BatLife Österreich ist eine Organisation, die sich die Erhaltung der Fledermäuse und ihrer Lebensräume in Österreich zum Ziel gesetzt hat. In der Ruine Landsee finden die einzigen fliegenden Säugetiere vielfältige Lebensmöglichkeiten.

Programm: Beginn ist um 18.30 in der Ruine Landsee. Vortrag „Aus dem Leben der Fledermäuse“, Kinderprogramm. Anschlie-

ßend gemeinsame Wanderung zu den ca. 700m entfernten Fischteichen. Optische und akustische Beobachtung jagender Fledermäuse. Für Speis und Trank am Buffet bei den Teichen ist gesorgt. Voraussichtliches Ende um 21.00 Uhr. Durch den Abend führt Frau Mag. Anna Nele Herdina. Infos: Naturpark Landseer Berge, 02618 / 52 118 Hinweis: starke Taschenlampe mitnehmen!

1. Schnidafest in Kobersdorf 25. und 26. Juli 2009

Samstag, 25. Juli 2009 14:00 Uhr Eröffnung mit Liedern und Tänzen am Hauptplatz Vorführungen auf dem Feld mit Geräten und Maschinen wie anno dazumal. Abschluss beim Heimathaus mit Schnidaessen und der Blasmusik Kobersdorf 20:30 Uhr Verlosung

34 | 06/09 BM

Sonntag, 26. Juli 2009 09:30 Uhr beim Heimathaus Ökumenischer Gottesdienst mit Aufführung der OÖ. Bauernmesse Es singt der Singkreis Oberpetersdorf 11:00 Uhr Waldquelle-Frühschoppen Live-Übertragung auf Radio Burgenland Moderation: Alois Loidl Mitwirkende: BLASMUSIK KOBERSDORF MGV - KOBERSDORF TRIO SOLO VOCE ZITHERGRUPPE WIESMATH DIE PINGGAUER

© Ing. Günther Pauer

TOURISMUSVERBAND KOBERSDORF

in fulminantes Feuerwerk an E Veranstaltungen hat auch dieses Jahr das WeinklangFestival geprägt.

Ca. 2.500 Besucher, Gäste aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Ungarn und der Slowakei haben die Einzigartigkeit dieses Festivals als Sinne anregende Verschmelzung von Kulinarik und Wein heuer genossen. Begonnen hat das 5-tägige Festival am Tag 1 mit 150 Musikern unter der Leitung von Dian Tchobanov und den schönsten Werken für Chor und Orchester der Jubilare Haydn und Händel auf der Open Air Bühne. Am Festivaltag 2 besuchten Steinberg & Havlicek den Weinhof Bauer Pöltl mit Weinkost und Jubilarswürdigung, ehe das ‚best of Weinklang‘ in der Pfarr-

kirche Horitschon die Kirche erbeben ließ. Standing ovations gab es für das Jazzduo Paier/ Preinfalk, den Stargeiger Hagai Shaham und die künstlerische Leiterin des Festivals Ulrike Theresia Wegele, die mit ihren Interpretationen neue Maßstäbe setzten. Am Tag 3 begleiteten Ulrike Theresia Wegele und Intendant Herbert Kefer das Publikum zu den diversen Haydn-Gedenkstätten mit Vorstellung der beiden Haydn-Orgeln und kurzen Konzerten. Im Vinatrium in Deutschkreutz zeichnete Schauspielerin Andrea Eckert das Leben der Bettine von Arnim nach. Das Artis-Quartett Wien, Paul Gulda, Klavier und Hagai Shaham, Violine, berührten die Herzen des Publikums mit Werken von Beethoven, Joachim, Brahms

AMS Burgenland: 10 Jahre Schüler aus 6 burgenlän22 dischen Schulen wurden für ihre Arbeiten zum Thema

„Ich kreiere (m)einen Traumjob“ vom AMS Burgenland ausgezeichnet. Seit 10 Jahren veranstaltet das AMS Bgld. einen Kreativwettbewerb für Schüler und Schülerinnen der 7. bis 9. Schulstufe. Insgesamt sind in diesen 10 Jahren beim AMS mehr als 1000 Beiträge (rund 100 pro Jahr) eingegangen. Neben Bildern, Zeichnungen, Fotografien, Collagen sind es auch Gedichte, Plastiken und Filme/DVDs, mit den sie die Schüler und Schülerinnen ihre Kreativität unter Beweis stellen. Kreativität ist weiblich: Mehr als zwei Drittel aller Preise gingen in diesen 10 Jahren an Mädchen.

Das Motto des heurigen AMSKreativwettbewerbes stand unter dem Zeichen „Ich kreiere (m)einen Traumjob“. Das AMS Burgenland hat 22 Beiträge ausgezeichnet. Neben 3 Hauptpreisen wurden auch 5 Sonder- und 14 Ehrenpreise vergeben. Die Preisverleihung fand heuer in der regionalen Geschäftsstelle in Mattersburg statt. Die Urkunden und Geldpreise in der Höhe von € 1.570,-- wurden vom Vorstand des AMS Österreich, Dr. Johannes Kopf, von der Landesgeschäftsführerin des AMS Burgenland, Mag. Helene Sengstbratl und vom geschäftsführenden Präsidenten des Landesschulrates, Dr. Gerhard Resch überreicht.

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Kultur-Bildung

Rückblick! und Schumann, ehe der Abend besinnlich in der Pfarrkirche Deutschkreutz endete: das Artis-Quartett Wien und Diözesanbischof Dr. Paul Iby gestalteten die „Sieben letzten Worte unseres Erlösers auf dem Kreuze“ eindrucksvoll. Am Samstag (Tag 4) dominierte der Vortrag Dr. Erhard Buseks über „20 Jahre Grenz­ öffnung“ und am Nachmittag war das Kinderprogramm „Joseph“ weiterer Höhepunkt. 60 Kinder und Jugendliche sangen, tanzten und musizierten für ein Hilfsprojekt in Brasilien. Als Ersthilfe konnte ein Scheck in der Höhe von 1.000 Euro an die Initiatorin, Frau Mag. Lange, übergeben werden. Krönender Abschluss dieses Tages war das Orchesterkonzert im Liszt-Zentrum. Der Geiger Hagai Shaham aus Los Angeles

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und Herbert Kefer, Viola, lösten begleitet von der Cappella Istropolitana - wahre Begeisterungsstürme aus. Selbst erfahrene Konzertbesucher versicherten, so große Künstler selten gehört zu haben. Am Abschlusstag wurde im Schloss Lackenbach die Vernissage junger osteuropäischer Künstler aus Ungarn, der Slowakei und Slowenien präsentiert. Dobrek Bistro begeisterten die Gäste mit ihrer Musik im Renaissanceinnenhof. Bei einem fröhlichen Picknick gab es Gelegenheit, all das Gehörte, Gesehene und Erlebte Revue passieren zu lassen und die Vorfreude auf das Festival im kommenden Jahr zum Ausdruck zu bringen.

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e Kreativwettbewerb Den 1. Platz (dotiert mit € 150,--) errang Mira Zeichmann vom BG Oberpullendorf mit ihrem Bild „Ich, die Chefchemikerin“. Der 2. Platz ging an Sara Nemeth von der Hauptschule Pamhagen für ihre Zeichnung „Ärztin ohne Grenzen“. Den 3. Platz errang Bettina Rosenbauch vom Gymnasium der Diözese Eisenstadt, mit ihrem Bild „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“.

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s überrascht uns als Team von BURGENLAND MITTE immer E wieder auf`s Neue, wie vielfältig und ideenreich junge Menschen an Themen herangehen. In Teil 2 unserer Schülerseiten BM4You

stellt die Vital-Hauptschule Horitschon das junge JournalistenTeam und beeindruckt mit großartigen Fotomotiven. „Austria`s Next Top Journalists“ sitzen schon heute in den Schulklassen unserer Hauptschulen. Wir sind gerade dabei, sie zu entdecken!

Burgen

Wenn wir einen draufmachen!

A

lkohol, Zigaretten, Drogen, Schlägereien und „Komasaufen“ stellen den Alltag vieler unserer Altersgenossen dar. Grund dafür ist sicher auch die mangelnde Kontrolle in Discotheken, Kaufhäuser. Auch die Kontrolle der Eltern ist oft unzureichend. Immer öfter greifen Teenies aus Frust, Druck oder Spaß zum Alkohol. Zur Beruhigung der Nervosität oder einfach nur aus Coolness kommen Zigaretten ins Spiel. Doch leider führt dies öfters zu einem Besuch im Krankenhaus oder einer Klinik. Für uns Minderjährige ist es heutzutage ein Kinderspiel an Suchtmittel wie Alkohol und Nikotin zu kommen. Die Kontrolle lässt immer mehr nach und die meisten Verkäufer interessiert nur noch der Umsatz. Das Gesetz und unsere Gesundheit

Endlich (R)AUS! V

ier Jahre Hauptschule ist eine lange Zeit für Schüler, die jeden Tag früh aufstehen müssen, um rechtzeitig in die Schule zu kommen. Die vierten Klassen der Vital-HS Horitschon sind erleichtert, dass sie nur noch ein Jahr Pflichtschule vor sich haben. Viele Schüler entschieden sich entweder für die Polytechnische Schule oder für eine weiterführende Schule, wie z.B. das Gymnasium. Im ersten Jahr der Hauptschulzeit mussten wir uns alle erst richtig kennenlernen, damit eine Gemeinschaft entstehen konnte. Es entstanden schnell Cliquen und enge Freundschaften, wo wir hoffen, dass diese auch nach der Hauptschulzeit erhalten bleiben werden. Schnell hatte man sich an das Lernklima gewöhnt und die ziemlich „große“ Schule schien plötzlich winziger als je zuvor. In der zweiten Klasse war nun 36 | 06/09 BM

spielen dabei keine Rolle. Doch wenn wir ehrlich sein sollen, stört es uns nicht, dass die Kontrolle weniger wird. Wir könnten uns jederzeit Alkohol oder andere Suchtmittel kaufen. Für uns hört sich das gar nicht schlimm an, man könnte fast sagen, dass es für uns ganz normal ist. Viele greifen aus Angst oder Leistungsdruck zu Suchtmitteln. Oft auch gegen den eigenen Willen. In manchen Cliquen wird verlangt, dass du rauchst oder dich besäufst. Einige trauen sich da nicht „NEIN“ zu sagen, weil sie Angst haben die Freunde zu verlieren. Um ehrlich zu sein, sind das aber dann keine Freunde, wenn sich dich zwingen etwas zu tun, was man nicht tun will. Sei es Alkohol, Zigaretten, Schlägereien und im ärgsten Fall Drogen. Wenn wir uns dann in die Lage unserer El-

alles schon mehr oder weniger ger Alltag geworden und es gab soweit keine Probleme. Natürtü ürr lich meckerte man wegen der Tests und Schularbeiten, doch ziemlich schnell erkannten wir, dass auch dies irgendwann vorbei sein wird und wir sahen alles nicht mehr so eng. Da aber die Hauptschule in Lackenbach wegen Schülermangels schloss, kamen die meisten Schüler am Beginn des dritten Schuljahres zu uns. So stieg die Anzahl der Schüler entscheidend und in der Klasse wurde es enger. Es war neu und aufregend, wieder andere Gesichter um sich zu haben, bei denen man nicht so genau wusste, wo es lang geht. Doch alles war im Handumdrehen wieder geklärt, nur die Lehrer hatten mit so manchem schlimmen Schüler ihr „Kreuz“ zu tragen. Das letzte Jahr verging am schnellsten, denn die Schüler der vierten Klasse hatten nur mehr ihren Hauptschulabschluss vor Augen. In den vier

tern versetzen, können wir verstehen, dass sie aus Sorge um uns Kinder nervige Fragen stellen. Wir reagieren darauf aber indem wir sie anschreien oder einen Streit beginnen. Wenn wir nachdenken würden, warum sie diese Fragen stellen, würden wir vielleicht nicht so heftig

reagieren. Meistens ist das aber eine typische Reaktion, sich mit Schimpfen zu wehren. Wir können trotzdem von Glück reden, dass die Drogenszene und das „Komasaufen“ bei uns noch nicht so ausgeartet sind.

Jahren J ah Hauptschulzeit haben wir viel gelernt und erlebt, das wirr für unser weiteres Leben w wi bestimmt noch gebrauchen werden. Doch nun, ENDLICH, ist es soweit, denn die Ferien beginnen und man hat ein wenig Zeit sich auszuruhen, um den Stress der Schule aus dem Kopf zu bekommen. ENDLICH zwei Monate nichts lernen und pauken, sondern die Seele

baumeln lassen und den schönen Sommer genießen und pur erleben. Nach einem hoffentlich schönen und unbeschwerten Sommer werden wir drei eine berufsbildende höhere Schule besuchen. CIAO und durchhalten!!! Helena U., Elisabeth D., Sarah P.


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uĂ&#x;ball Freestyle - „Die neue Generation des FuĂ&#x;balls“ gibt es bereits seit 8 Jahren und es werden immer neue Tricks erfunden. Ein guter Freund von mir, namens Mate Koranyi Ăźbt diese Sportart seit längerer Zeit, genauer gesagt seit Anfang FrĂźhling des Jahres 2008 aus. Nur zufällig entdeckte er diese Sportart im Internet, aber er fĂźhlte sich sofort dazu ermutigt es selbst zu versuchen. Nach diesem Tag fing er sofort zum Ăœben an und er Ăźbte oft sogar eine halbe bis zu einer Stunde täglich und das Resultat lässt sich heute wirklich sehen. FuĂ&#x;ball Freestyle hat im Grunde nichts mit dem traditionellen FuĂ&#x;ballspiel zu tun. Alles was man dazu benĂśtigt ist lediglich ein FuĂ&#x;ball, Zeit zum Ăœben und etwas BallgefĂźhl. Man muss aber kein FuĂ&#x;ballprofi sein um das zu kĂśnnen, denn nicht einmal die FuĂ&#x;ballweltstars sind oft zu vielen dieser Tricks fähig. Ganz am Anfang wurden die Tricks ins Internet hochgeladen und so verbreitete sich dann auch schlieĂ&#x;lich diese Sportart. Im Jänner 2010 wird bereits die 2. Weltmeisterschaft im FuĂ&#x;ball Freestyle im Rahmen der offiziellen FuĂ&#x;ball Weltmeisterschaft in SĂźdafrika ausgetragen. Die Tricks werden mit dem KĂśrper, Ăś pe ,

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Volksschule DraĂ&#x;markt neu renoviert

Bernd, Mate, Alex, Christoph, Jens, Felix

Macht piercen schĂśner? E

in 14 jähriges Mädchen isst seit drei Wochen nur flĂźssige Nahrung. Keine Diät, sondern ihr Zungenpiercing, das sich entzĂźndet hat, schmerzt. Ihre Eltern dĂźrfen jedoch nichts von dem Piercing wissen. Viele Jungendliche in dem Alter fragen sich, was ihnen an sich selber noch besser gefallen wĂźrde. Sie holen sich eine Bestätigung ihrer Eltern und machen sich auf den Weg zum Piercer. Schon im Alter von 13 Jahren fangen viele Jugendliche an, sich zu „verschĂśnern“. Die ersten Piercings finden sich bei den meisten Jugendlichen im Gesicht und setzen oft Jahre später im Intimbereich fort. Wir persĂśnlich finden Piercings in Ordnung und kĂśnnen sich solche an uns vorstellen. Es gibt jedoch viele Risiken, denen man sich bewusst werden muss. Wenn ein Nerv im Gesicht durchgestochen wird, kann es zu einer Gesichtsläh-

ie ist nun neu umgebaut und S saniert: die Volksschule in DraĂ&#x;markt wurde mit groĂ&#x;en

Adaptierungen per Festakt ihrer Bestimmung als moderner Bildungsstandort Ăźbergeben: mung fĂźhren. Menschen mit Bluterkrankheit sollten sich nach MĂśglichkeit kein Piercing stechen lassen. Daher raten wir generell ab, selbst zur Nadel zu greifen. Theresa Lehrner, Sophie Heinrich und Miriam Reiterits

Die Kosten fĂźr die UmbaumaĂ&#x;nahmen bzw. Sanierungsarbeiten wie der Einbau einer Hebeplattform fĂźr die behindertengerechte Adaptierung, die Sanierung der Sanitäranlagen, der Fenstertausch, die Errichtung eines Vollwärmeschutzes

und der Umbau der Garderoben beim Turnsaal betrugen rund 470.000 Euro mit einer gefĂśrderten Summe von EUR 131.000,- aus dem Schulbauprogramm. „Die Kinder sollen sich in ihrem täglichen Umfeld wohl fĂźhlen, und es ist mir wichtig, dass es in jeder Gemeinde eine Schule gibt“, betonte Bildungslandesrätin Mag. Michaela Resetar bei der Einweihung des renovierten Schulgebäudes. Edith Wieser-Mayrhofer 06/09 BM | 37


Kultur-Bildung

ÖKO-Volksschule Neutal – „Bauen für die Ein Musterbeispiel für zukunftsorientiertes kommunales Bauen und optimale Lernbedingungen s war eine geschlossene E Entscheidung in Neutal-Gemeinderat, Dorferneuerungsaus-

schuss und Lehrerteam tragen gemeinsam ein Projekt, das auf beeindruckende Weise Ökologie und Ökonomie im kommunalen Bau verbindet: Neutal bekommt mit seiner ÖKO-Volksschule die erste Ökoschule des Burgenlandes!

Das innovative Projekt ist ambitioniert. Bereits 2010 soll die Schule fertig sein und mit einem Gesamtvolumen von 1,9 Mio. Euro die Vision einer EnergieArchitektur in die Tat umsetzen. Dem mit der Planung beauftragten Architektenbüro DI Taschner-Kinger ZT GmbH stellte sich eine reizvolle Aufgabe: Auf relativer kleiner Baufläche eine Schule dieses Umfanges umzusetzen, dabei der Idealforderung nach möglichst kleinem Volumen und möglichst kleiner Oberfläche gerecht zu werden, technologisch hoch gerüstet und energieeffizient zu sein, den Schülern ein hohes Maß an Wohlbefinden zu garantieren und auch optisch zu überzeugen. Für Bauleitung und Bauüberwachung hat sich der Bauherr für das mit dem Österreichischen Innovationspreis ausgezeichnete Eisenstädter Zivilingenieurbüro Woschitz Engineering ZT als kongenialen Partner entschieden.

„60iger Wetter“ bei der Grundsteinlegung (Maurerjargon für schlechtes Wetter,) aber 100% Einsatz aller für den Start einer Schule mit den besten Bedingungen für optimales Lernen und Wohfühlen.

Schule mit „Hirn“ So entwickelten die Planer ein energiepassives, dreigeschossiges Projekt und ordneten jedem der Geschoße eine bestimmte Funktion zu. Architekt DI Reinhard Taschner führte vorweg im Rahmen der Grundsteinlegung der neuen ÖKO-Volksschule Neutal auf eine Reise durch die zukünftige Etagen der ÖKO-Volksschule Neutal. „Vom Erdgeschoß aus verteilen sich die Kinder in die verschiedenen Ebenen. Ein Weg führt über ein Stiegenhaus und einen behindertengerechten Lift in das „Lernobergeschoß“, wo geistig gearbeitet wird. Durch die große Halle gelangen die Kinder in einen großzügig gestalteten Freibereich, der mittels einer großflächig gedeckten Terrasse 38 | 06/09 BM

von 120m2 auch an Regentagen genutzt werden kann. Das Obergeschoß konzentriert sich um eine lichtdurchflutete Halle, die natürliches Tageslicht aus zahlreichen Öffnungen hereinlässt, zusätzlich sorgt ein großes Oberlicht für den Einfall des Sonnenlichtes von oben bis hinunter in das Erdgeschoß. Die Anlage ist um die Halle konzipiert, um die sich Klassenräume

und sonstigen Funktionsräume gruppieren. Im Untergeschoß ist Platz für einen großen Turnsaal im Flächenmaß von 10 x 18 Metern, der in seiner Höhe 2 Geschoße umfasst. Das Obergeschoß ist eine Holzkonstruktion modernster Bauart, das außen Platten in Holzstruktur trägt. Tiefgeschoß und Erdgeschoß sind in Massiv-

Viele von ihnen werden schon im Schuljahr 2010/2011 in einem besonderen Schul- und Klassenklima lernen. „Wir bauen uns ein Haus, bald soll`s fertig sein!“

bauweise.

Wärme aus der Tiefe und ausreichend Sauerstoff Energieeffizient ist die im Bau befindliche ÖKO-Volksschule Neutal am letzten Stand der Dinge! Über eine Wärmepumpe


Kultur-Bildung

e Zukunft unserer Kinder“ wird Energie erzeugt und über eine Niedrigtemperaturheizung in die Räume gebracht. In jeder Klasse sorgt eine speziell von der Industrie für Schulen entwickeltes Gerät für ausreichende Belüftung, sowohl in der Menge als auch in der Temperatur auf die jeweiligen Bedürfnisse der Schüler abgestimmt.“

ÖKO-Bilanz und Wirtschaftsimpuls BM Dr. Norbert Darabos zollt dem Burgenland für seine Klimaschutzmaßnahmen im Allgemeinen und Neutal für dieses Vorzeigeprojekt im Speziellen große Anerkennung. So hat sich im Burgenland durch Klimaschutzmaßnahmen der CO2Ausstoß um bereits über 30.000 Tonnen verringert. Vor allem die großzügig geplanten Bewegungsbereiche sind für den Sportminister ein aktuell richtiger Ansatz für mehr körperliche Aktivitäten in den Schulen. Für die Öko-Volksschule Neutal ist die Energiebilanz ebenfalls eine äußerst positive: Bgm. Erich Trummer beziffert die Einsparungen durch die einzigartige Passivbauweise mit 440 klimafreundlichen Tonnen und einer weiteren hohen Energieeffizienz im laufenden Betrieb. Ein kräftiges Zeichen für die Wirschaft der Region setzte die Gemeinde Neutal bei der Auftragsvergabe: nahezu 100% von bisher vergebenen 1,3 Mio. Euro werden ausschließlich von heimischen Betrieben aus der unmittelbaren Region ausgeführt. Für die ständig wachsende Gemeinde Neutal ist auch die Option einer Erweiterung des Schulgebäudes offen: Auf das Dach des Turnsaales kann eine Klasse in relativ einfacher Bauform bei Bedarf aufgesetzt werden.

zu leben, individuelles Lernen zu ermöglichen.“

Grundsteinlegung ÖKO-Volkschule Neutal Ehe am 30. Mai die offizielle Grundsteinlegung von Ehrengast Dr. Norbert Darabos gemeinsam mit Bgm. Erich Trummer samt Gemeindeteam, den politisch Verantwortlichen und der Neutaler Bevölkerung startete, hatten die Kinder noch ein gewichtiges Wort mitzureden. 33 x „Worauf ich mich

freue in der neuen Öko-Schule“ und spezielle Wünsche haben sie auf kleinen Ziegelsteinen nachdrücklich formuliert und in einen Hohlblockziegel deponiert. Dieser wurde dann als erster Ziegel für das Erdgeschoss aufgesetzt. Ein gutes Fundament, auf dem die Neutaler Jugend mit besten Chancen für die Zukunft ausgestattet wird! Edith Wieser-Mayrhofer Werbung

Die am Projekt „ÖKOVolksschule Neutal“ beteiligten Professionisten: Boehm & Lange GmbH (Horitschon), Kitzwögerer GmbH, (Neutal), MA.TEC Stahl- und Alubau GmbH (Neutal), Pfnier & Co GmbH (Oberpullendorf), Rathmanner GmbH Dach- und Fassadentechnik (Neutal), Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH (Wien), Stulak Egon – Malermeister (Neutal), Woschitz Engineering ZT GmbH (Eisenstadt)

Beste Bedingungen für die besten Schüler der Zukunft Mit einem schwedischen Sprichwort bringt Dir. Monika Landauer die Konzeption der neuen Schule auf den Punkt: „Eine Schule hat 3 Lehrer: 1. die anderen Kinder, 2. die Lehrerinnen und Lehrer, der dritte Lehrer ist der Raum.“ „Wir benötigen Räume, um Stärken auszubauen, Interessen 06/09 BM | 39


Kultur-Bildung

So belohnt das Burgenland außergewöhnliche

Die Burgenlandstiftung - Theodor Kery vergibt seit vielen Jahren Preise für besondere Leistungen im Interesse des Burgenlands u ie Preisverleihung der „BurD genlandstiftung - Theodor Kery“ auf Burg Lockenhaus

hat schon Tradition: Jahr für Jahr werden dort an einem Juni-Abend Burgenländer für außergewöhnliche Leistungen im Dienste des Landes ausgezeichnet. Die Burgenlandstiftung - Theodor Kery ist eine der bedeutendsten Stiftungen des Landes und legt sowohl Wert auf Innovation als auch auf Tradition. Stiftungs-Präsident Hans Lukits, seines Zeichens Vorstandsvorsitzender der BEWAG: „Diese Preisverleihung macht mir Jahr für Jahr große Freude. Denn wenn man diese neuen burgenländischen Kräfte gebündelt miterlebt, macht man sich um die Zukunft des Landes keine Sorgen. Die Veranstaltung zeigt alljährlich das große Potential des Burgenlandes in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Soziales, Naturwissenschaften, Literatur und Sport.“

Drei Jahrzehnte lang besteht bereits diese Stiftung. Bisher wurden Preisgelder in der Höhe von rund Euro 2,55 Mio. an fast 500 Preisträger vergeben. Bei der Preisverleihung 2009 wurden 37.000 Euro ausgeschüttet. Insgesamt wurden diesmal 15 Preisträger in den verschiedensten Bereichen gewürdigt. Drei von ihnen sind Mittelburgenländer. In der Bildenden Kunst: Prof. Anton Lehmden aus Deutschkreutz, in der Darstellenden Kunst: Ramaza Sängerschmiede (Siegrun Quetes und der „Gute Geist“ im Hintergrund Gollubits) und in der Literatur, Publizistik Mag. Jutta Treiber, Oberpullendorf, über deren Bekanntheitsgrad sich jedes Wort erübrigt.

Eine Welt voller Farben

Ehrengäste der Burgenlandstiftung - Theodor Kery- Preisverleihung auf Burg Lockenhaus.

Literarische Botschafterin W

er Jutta Treiber kennt, weiß dass sie noch viel zu jung ist, um „Grande Dame“ der burgenländischen Literatur genannt zu werden. In jedem Fall ist sie eine Botschafterin: eine Botschafterin des Burgenlandes, der Fantasie und - der Jugend. Denn sie weiß nach Jahrzehnten des Schrei-

bens sich noch immer in die Welt der Kinder, in die Probleme und Gedanken der Jugendlichen hineinzudenken. Und das so, dass es auch Erwachsenen beim Lesen gefällt. Zustimmung von allen Generationen und die Verständigung über alle Geburtsdaten hinweg, das ist ihre größte Kunst.

A

nton Lehmden ist eine herausragende Künstlerpersönlichkeit. Das gilt nicht nur für das Burgenland, sondern auch, wenn man die künstlerische Landschaft Österreichs betrachtet. Der 1929 in der Slowakei geborene Lehmden ist seit 1945 in Wien ansässig, sein Zweitwohnsitz befindet sich im Schloss von Deutschkreutz. Der Maler studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Albert Paris Gütersloh und lehrte Prof. Lehmden selbst dort von 1971 bis 1997. Lehmden wird der Schule des Phantastischen Realismus zugerechnet und hat sein Herzblut nicht nur in seine Bilder gelegt, sondern auch in die Renovierung des Renaissanceschlosses Deutschkreutz, das er im Jahr 1966 erworben hat. Von der Burgenland Stiftung - Theodor Kery erhielt er einen WürdigungsTheodor Kery-Würdigungspreis für Prof. Anton Lehmden preis.

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Jutta Treiber

Einen Preis für ihr Lebenswerk: Jutta Treiber


Kultur-Bildung

Leistungen!

und der Menschen, die hier leben.

Bei der Preisverleihung der Burgenland-Stiftung -Theodor Kery wurden auch Leistungen belohnt, die von offiziellen Stellen meistens belächelt und nicht ernst genommen wurden. Wobei auch diverse Zuwendungen sehr dürftig ausfielen. Doch Ausdauer und das Streben nach hoher professioneller Qualität konnten schließlich auch von Kritikern nicht mehr übersehen werden:

Die Preisträger

Musik ist eine heilige Kunst... …singt der Komponist in der Oper „Ariadne“ von Richard Strauss, Text Hugo von Hoffmannsthal. Damit meint der Komponist, dass die Musik ein Lebensbegleiter ist, der besonders in schweren Zeiten Trost und Halt gibt. Und so wurden auch die Ramaza Sängerschmiede (Siegrun Quetes und Obfrau Maria Gollubits) mit einem Förderungspreis im Bereich der Darstellenden Kunst ausgzeichnet. Siegrun Quetes: „Die obige Einleitung zu diesen Zeilen ist mein Lebensmotto, das mich im Sängerberuf über alle Höhen und Tiefen begleitet hat. Ich wurde von meinen Eltern so erzogen, dass kulturelle und geistige Werte viel höher anzusetzen sind als materielle Werte. Geld und Gut kann man verlieren, besonders in einer Krise wie eben jetzt, aber die Schönheit der Musik und den Trost, den sie gibt, kann mir niemand nehmen. Ich erinnere mich gut, wenn ich mit meiner Mutter an

einer Auslage vorbei ging, und ich etwas haben wollte, wie sie zu mir sagte: „Schau, du darfst Klavier spielen lernen, das kos­ tet auch Einiges, davon wirst du auch später etwas haben. Von Klamotten aber nicht.“ Die Freude am Singen und die Schönheit einer gelungenen Darbietung versucht sie nun der jungen Sängergeneration weiter zu geben, nachdem sie ihre internationale Bühnenkarriere beendet hatte. „Meine großen Erfahrungen dieser Karriere setze ich jetzt in eigenen Produktionen im Rahmen der Ramaza Sängerschmiede um.“ Musicmania, Amadeus Rock me, Hänsel&Gretel reloaded, Ramaza Fledermaus und auch das neueste Produkt „Sound of Burgenland“, die selbst adaptierte Geschichte der Trappfamilie, sind einige Beispiele. Im August 2008 hat die zuletzt erwähnte Produktion in Unterrabnitz begonnen, wo viele Dorfbewohner mitmachten, und dadurch das Dorfleben positiv

Siegrun Quetes

Siegrun Quetes am Anfang ihrer Karriere als Lisa in „Land des Lächelns“ im Stadttheater St. Pölten. belebten. Inzwischen wurde das Musical 10 x gespielt, zuletzt Openair am Sportplatz in Stoob. In jeder Ortschaft sangen die Schul- und Kirchenchöre im Rahmen der Handlung mit, wodurch es ein Dorfkulturevent wurde. Dies ist auch der Hintergrund der Ramaza Sängerschmiede, wo die jungen Sänger auch viele Auftritte vor Publikum bekommen, diesem gefällts, und den Sängern nützt‘s was. Siegrun Quetes: „So schufen und schaffen wir Kompetenz für einen Beruf, der nicht leicht ist, aber auch viel Begeisterung unter den Sängern und dem Publikum auslöst. Ich glaube, das ist ein Zukunftskonzept, das durch die schwierigen Zeiten Erfolg haben kann.“

Die „Trapp-Familie“ mit Siegrun Quetes und Maria Gollubits sang „Am Brunnen vor dem Tore“ als Willkommensgruß für die Ehrengäste mit Landeshauptmann Hans Niessl an der Spitze.

Maria Gollubits, Obfrau der Ramaza Sängerschmiede, weiß, was sie an Siegrun Quetes an Galionsfigur hat: „In vielen Stunden hat sie das Projekt ‚Sound of Burgenland‘ entwickelt und an der Umsetzung gefeilt. Es ist ihr ein Herzensanliegen, die Menschen mit schöner Musik zu beglücken. Genauso wie es ihr ein Anliegen ist, das Beste aus jedem Sänger und jeder Sängerin herauszuholen. Siegrun Quetes erkennt schon das Potential, das in jedem schlummert, noch bevor man selber daran glaubt, und versteht es, ungeahnte Töne zu erwecken. Und dass das Einlassen und Vertrauen an Siegrun zum Erfolg führt, haben schon einige SängerInnen erfahren können. So haben Elisabeth Pratscher und Alexander Blechinger die Bühnenreife von der Paritätischen Kommission ausgesprochen bekommen.“ Die Ramaza Sängerschmiede erhielt im Bereich Darstellende Kunst einen Förderungspreis.

Johann Tomsich 06/09 BM | 41


Kultur-Bildung

Freie Lehrstellen

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Rotes Kreuz Oberpullendorf Prok. Franz Stifter einstimmig zum Bezirksstellenleiter gewählt

RK-Präsident HR Mag. Bruno Wögerer zeichnet OSR Johann Payer für seine Verdienste mit dem „Rot-KreuzKristall“ aus. Sein Nachfolger als Bezirksstellenleiter ist Prok. Franz Stifter.

m Rahmen der BezirksverIlendorf sammlung des RK Oberpulam 8. Mai 2009 wurde

der langjährige Bezirksstellenleiter OST Johann Payer verabschiedet. Aus gesundheitlichen Gründen und nach achtjähriger Tätigkeit für das Rote Kreuz wurde er von RK-Präsident HR Mag. Bruno Wögerer für seine Verdienste mit dem „Rot-KreuzKristall“ ausgezeichnet. Einstimmig wurde Prok. Franz Stifter aus Dörfl zum neuen Bezirksstellenleiter gewählt. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die

BEST of RED – Der Rotweinevent im Herzen der Stadt B

ereits zum fünften Mal ging heuer der Rotweinevent am Oberpullendorfer Hauptplatz über die Bühne. Am 19. und 20. Juni präsentierten 17 Weingüter aus dem Blaufränkischland ihre besten Rotweine einem vinophilen Publikum. Bei traumhaftem Sommerwetter gehörte die Bühne am Freitag der Gruppe „Thing of Beauty“. Mit ihrem phantastischen Repertoire Rock war Unterhaltung garantiert. Am Samstag sorgte Bartl Gensbichler mit seiner „Ski-Lehrer-Musi“ für urige Stimmung.

Die Vertreter der Weingüter: RotweinHof Amminger, Weingut Bader Johannes, Weingut Florianikeller, Weingut A.u.G.Gober, Rotweingut Moritz, Weingut Mayrhofer, Weingut Hans Igler, Weinbau H.u.M. Kovacs, Weingut Gerhard Neubauer, Weinbau Rohrer Hans, Weingut Arkadenweinhof Weber, Weingut Juliana Wieder, Weingut Fuchs, Weingut Kerstinger, Weinhof Bauer-Pöltl, Weingut Wolf, Weingut Weninger, mit Stadtmarketingobfrau Mary Bauer und Bgm. Rudi Geissler

Leistungen des Roten Keuzes öffentlich noch transparenter zu machen, die Zivildiener entsprechend ihrer unentbehrlichen frewilligen Leistungen verstärkt zu betreuen und intensiven Kontakt mit den Gemeinden, Behörden und Mitarbeitern zu halten. Jährliche Großveranstaltungen sollen die Leistungsfähigkeit der Bezirksstelle Oberpullendorf unter Beweis stellen. Unterstützt wird er dabei von den Mitgliedern des Bezirksausschusses Mag. Ewald Hatz (Stellvertreter), Eduard Pultz und Monika Steiner als Vertreter der Ortsleitungen. Neu in den Bezirksausschuss aufgenommen wurden der Dienstführende Mag. Mario Gruber und der Bezirksfreiwilligenkoordinator Thomas Rozsenich. Das neu geschaffene Referat „Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit“ wird durch StR Angela Pekovics, MAS MSc im Bezirksausschuss professionell wahrgenommen.

Kreative Familie – 1 Familie = 4 Künstler

Venezianische Träume - Ball der Wirtschaft in OP U

nter dem Motto „Eine Nacht in Venedig“ fand der Ball der Oberpullendorfer Wirtschaft erstmals im Sommer statt. Einen Ball ganz anders als sonst, organisierte Stadtmarketing Obfrau Mary Bauer und Stellvertreter Gerald Kneisz. Martina Lex

Unter dem Motto „We are family“ zeigte die Neckenmarkter Malerin Maria Kallinger im Horitschoner Gemeindekeller das kreative Potential, das in ihrer Familie steckt.

Stilvoller Empfang: v.l. Stefan Kneisz, Gerald Kneisz, Petra Koth, Josef Hotwagner, Mary Bauer, Dietmar Csitkovitcs 42 | 06/09 BM

Von links: Neckenmarkts Bgm. Hans Iby, Maria Kallinger, Elisabeth Brosowski, Gabriele Kallinger, Klaus Brosowski, Horitschons Bgm. Peter Heger


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Gesundheit-Sport

A-HS Lockenhaus - Schule Vollgas!

70 Jahre HS Lockenhaus, 40 Jahre Schulgebäude eine schulische Erfolgsgeschichte ockenhaus stand als Schulstandort schon immer L im Blickpunkt der Öffentlichkeit“, wenn HDir. Johann Farkas aus Anlass 70 Jahre Hauptschule Lockenhaus Rückblick hält, so ist das auch ein Blick zurück in gute wie schlechte Zeiten einer Schule, die 1939 gegründet wurde.

25. Juli 2009 Draßmarkt

Es gab Jahre - 1985,86 - wo sich bis zu 400 SchülerInnen in den Räumlichkeiten tummelten, ehe es 2005 gerade einmal 82 waren. Eine Reaktion war nötig, und die hieß, herkömmliche Grenzen zu sprengen. So enstand das Konzept der A-HS, der Alternativ-Hauptschule Lockenhaus, ein Name mit Programm. Die Schüler können nun zwischen 3 Schwerpunkten wählen, was bedeutet: zusätzliches Angebot in Sport, Musik und Kreativ. Das Besondere daran: die SchülerInnen können sich selber aussuchen, wann und wie lange sie diesen Schwerpunkt besuchen wollen, denn, „Was man freiwillig macht, macht man gerne!“

Erfolge, wohin man schaut Der Erfolg hat sich sofort eingestellt und ist heute an zahlreichen besonderen Leistungen messbar: Landesmeisterin im Leichtathletik-3-Kampf, 2. Platz Tischtennis-Landesmeisterschaften, 2. Platz Fußballhallenmeisterschaft, Landes-Erfolge in der Kreativabteilung (Landesmeisterinnen im Malen und Cretacolor-Bewerb, 2 Finalistinnen im Designerbewerb, etc.) Die Schule hat sich für externe Experten geöffnet, für Künstler, Sportler und Musiker, eine Vernissage und der Keltische Baumkreis rund um den Schulteich waren ein optischer Auszug davon am Jubiläumstag . Ab nächstem Schuljahr steigt die A-HS Lockenhaus mit einer Schülerzahl über 100 in den Modellversuch Neue Mittelschule, was heterogene Klassen, neue Lernkulturen wie offenes Lernen, Projektunterricht und Teamteaching bedeutet. Etwas was die A-HS Lockenhaus schon bis jetzt bis ins Detail gelebt hat und für die sie, mit den Worten Dir. Farkas‘ gesprochen, „bestens für die Zukunft gerüstet ist!“ Selbstredend, dass das Fest- und Showprogramm zum 70iger Jubiläum eine Demonstration der Kreativität dieser Schule war. Edith Wieser-Mayrhofer

28. Internationales Kammermusikfest vom 9. bis 19. Juli 2009 Kontakt: Internationales Kammermusikfest Lockenhaus Hauptplatz 5, Tel.02616 – 2100 Per E-Mail an info@kammermusikfest.at

www.kammermusikfest.at

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Gesundheit-Sport Spannung, Spaß und Rekorde in der Sonnentherme:

5. Citroën Speed Contest präsentiert von ORF Burgenland m 11. Juli ist es endlich wieA der soweit: Beim 5. Citroën Speed Contest in der Sonnen-

therme geht die Jagd nach den Rekorden in die finale Runde. Auf der rasanten Rutsche „Twister“ kämpfen Kids um den begehrten Titel: „Österreichischer Meister auf einer der längsten IndoorWasserrutschen Europas“. Ein tolles Rahmenprogramm mit viel Spiel, Spaß und Action bringt die Teilnehmer in die richtige Wettkampfstimmung. Wie bei jedem sportlichen Wettkampf, steht auch beim Speed Contest ein ausgiebiges Warm-Up auf dem Programm. Bevor die wagemutigen Kids ihre persönlichen Rutsch-Rekorde aufstellen, können sie sich im Zirkuszelt auf dem Freigelände der Sonnentherme beim Warm-Up-Dancing zu coolen Hits in die richtige Stimmung

bringen. Und auch zwischen den einzelnen Qualifikationsrunden kommt im Zirkuszelt sicher keine Langeweile auf: Auf der ORF Burgenland Bühne unterhält Radiomoderator Michael Pimiskern die Kids mit der Quiz-Spiele-Show und zahlreiche Künstlerauftritte garantieren beste Stimmung. In diesem Jahr sind beim Citroën Speed Contest auch wieder die Eltern gefordert, denn es wird bereits zum 3. Mal der Titel: „Schnellste Familie Österreichs“ vergeben. Beim Family-Contest rutschen die kleinsten Wettkämpfer (Jahrgang 2003 und jünger) gemeinsam mit Mama oder Papa im Team. Bis zur Siegerehrung am späten Nachmittag gibt es im Zirkuszelt und rund um die Mega-Wasserrutsche „Twister“ also jede Menge zu erleben. Für

den Speed Contest können sich Kids bis zum Alter von 14 Jahren (Jahrgang 1995 und jünger!) anmelden. Einfach vorab unter www.sonnentherme.com oder kurz vor Startbeginn direkt bei der ORF Burgenland Bühne im Zirkuszelt anmelden. Alle Informationen zur Qualifikation und zum Citroën Speed Contest, sowie die aktuellen Bestzeiten sind unter: www.sonnentherme.com zu finden. Werbung

Krebsler&Plutzer „zum²“ Stefan Blagusz und J . Rene Radostics Einblicke ins „Ich“ zweier Künstlerfreunde

seiner Vernissage-Einführungsrede: „Was die beiden vermitteln, ist zu 100% diese positive Stimmung für sich selbst und die Freude an der kreativen Arbeit, die sich auch auf den Betrachter

Dr. Josef Wiedenhofer: „Die beiden vermitteln positive Stimmung und eine bunte Palette an Inhalten.“ überträgt.“ Die Ausstellung ist noch bis Ende August von Mo. bis Do. jeweils 8 -18 Uhr und Fr. von 8-13 Uhr zu besichtigen. www.krebslerundplutzer.at.tt

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ie Warteliste ist lang in der Bezirkshauptmannschaft, keineswegs was das Bürgerservice betrifft. Nein, es sind die Künstler, die die Räumlichkeiten für die Präsentation ihrer Werke überaus schätzen. Noch bis Ende August nützen die zwei Künstlerfreunde Stefan Blagusz und J. Rene Radostics die frei gewordenen Wände als

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Gesundheit-Sport

Region

Grasski-WM in Rettenbach

Mann, pass auf

Große Chancen für die österreichischen Spitzenläufer – Antritt in gewaltiger mannschaftlicher Stärke

Die Medizin sieht Vorsorgeuntersuchungen für den Mann erst ab der zweiten Lebenshälfte vor. Männer sollten diese Chance ergreifen und auf sich schauen.

Das Risiko Nr. 1 An erster Stelle der Gefahrenquellen steht die Prostata. Die Vorsteherdrüse sitzt unterhalb der Blase und produziert die Drüsenflüssigkeit, mit deren Hilfe die Samen transportiert und aktiviert werden. Diese Prostatasekrete hüllen die Samen in einen Schutzmantel gegen das „saure Milieu“ der Vagina, und liefern Treibstoff für den Weg zur Eizelle. Sie ist also unerlässlich um Nachwuchs zu zeugen. Bei Entzündung, oder anderer Veränderung kann sie anschwellen, wodurch die Harnröhre unter Druck gerät und der Urin nicht mehr frei fließen kann. Die Prostata steht mit 27% auch an erster Stelle der männlichen Krebserkrankungen. Die gute Nachricht: Bei Früherkennung ist die Krankheit gut zu behandeln. Und die exponierte Lage des Organs macht die Untersuchung leicht.

Männerleiden Nicht nur Frauen, auch Männer spielen „durch die Hormone“ verrückt. Wenn das männliche Geschlechtshormon Testosteron abnimmt, hat das Folgen: Man setzt leichter Bauchfett an, verliert Muskelmasse und den Antrieb, bekommt Wallungen und Stimmungsschwankungen und die Potenz nimmt ab. Außerdem macht weniger Testosteron gegen das Metabolische Syndrom verwundbar, eine Verkettung von Bluthochdruck, Fett- und Zuckerspiegel und anderen Werten, die Schlaganfall und Herzinfarkt begünstigen. Die beste Vorsorge ist 46 | 06/09 BM

Apotheker Mag. Alfred Szczepanski Sport. Vorsorge durch Einnahme ist hingegen kontraproduktiv, wie das Beispiel zahlreicher erkrankter Sportler zeigt. Ist das Problem akut, kann eine gezielte Therapie mit Testosteron sehr wohl helfen. Auch die erektile Dysfunktion, kann darauf zurückzuführen sein. Der Verlust der Standfestigkeit kann ebenfalls durch Nikotin, Alkohol, Zuckerkrankheit oder Stress ausgelöst werden, und ist kein unabänderliches Schicksal. Speziell Stress ist ein wachsendes Problem und eine typische Männerkrankheit, die neben Burn-Out auch noch viele gesundheitliche Gefahren mitbringt.

Männer-Power

ki-Junioren WM 2004 und Grasski-PRE-WM 2008 ist Rettenbach bei Bernstein gut gerüstet für „die größte Veranstaltung die es je gegeben hat und in nächster Zeit geben wird“, meint Uli Prokop, Präsident des Burgenländischen Skiverbandes zur Grasski-WM in Rettenbach Anfang September 2009. Das Konzept des Organisationskomitees Grasski Event Rettenbach hat den österreichischen Skiverband und die FIS (Fédération Internationale de Ski) überzeugt und sich gegenüber den starken Mitbewerbern Schweiz und Japan durchgesetzt.

Große Investitionen in eine WM-gerechte Strecke FIS-Auflage dafür war eine Vergrößerung der gesamten Fläche um einen Hektar, dazu kommt eine Wasserversorgungsanlage zum Einsatz

Druckerpatronen helfen kranken Kindern Je 1 Euro für die Clowndoctors

Vitalstoffe helfen bei der Prävention. Zink und Arginin steigern die sexuelle Vitalität als natürliche Alternative zu Viagra & Co. Das Coenzym Q10 spendet der Körperzelle Energie und wirkt gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Packages mit den Vitaminen B, C und E stärken die Nerven, das Haar und die Abwehrkräfte und schützen vor Stressfaktoren des modernen Lebens – am besten in Verbindung mit Mineralien, die Herz und Kreislauf stützen. Der Wirkstoff der Sägepalme und Zink lindern Beschwerden bei gutartigen Vergrößerungen der Prostata und normalisieren ihre Funktion. Umfassende Beratung und genauere Details bietet Ihnen Ihre Apotheke. Werbung Wir wünschen Ihnen einen schönen und gesunden Sommer und freuen uns darauf, Sie im Herbst wieder als Leser begrüßen zu dürfen!

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel „Wir bringen tolle Bilder als Werbung in die Welt hinaus“ und LH Hans Niessl „ „Das Burgenland positioniert sich alsTourismusland neu“ mit Peter Paukovits und Michael Stocker.

Normalerweise werden gebrauchte Druckerpatronen einfach entsorgt. Ich hab jetzt eine bessere Idee: Bringt die leeren Patronen doch in eure Problemstoff-Sammelstelle. Die gesammelten Patronen werden nämlich wiederbefüllt. Für jede retournierte Patrone bekommen die Rote Nasen-Clowndoctors einen Euro. Und die Clown-Doctors bringen dank hoffentlich vieler Euros kranke Kinder wieder zum Lachen.

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Peter Pan

Da Männer von Kindesbeinen an darauf gedrillt werden durchzuhalten, und im Gegensatz zu Frauen nicht an regelmäßige Arztbesuche gewöhnt sind, schieben sie die Option der Früherkennung und Diagnose ihrer Beschwerden oftmals auf die lange Bank. Das Bewusstsein, man müsse selbst „damit“ fertig werden, ist leider noch weit verbreitet. Dabei kann die im Vergleich zur Frau durchschnittlich sechs Jahre kürzere Lebensspanne durch ein wenig Prävention verlängert werden.

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h 2. - 6. Sept. Als 22-fache Weltmeisterin und 7-fache Weltcupsiegerin ist Ingrid Hirschhofer erfolgreichste Grasski-Rennläuferin.

bei Dürreperioden inklusive der kompletten Verkabelung für die Zeitnehmung bei den neuen Start­ rampen. Der Kostenaufwand für diese Infrastrukurmaßnahmen liegt bei ca. 200.000 Euro, die Durchführung der Rennveranstaltungen kostet ca. 125.000 Euro. Das Organisations-Komitee arbeitet bereits seit 3 Jahren gezielt auf dieses MegaEvent hin. OK-Vorsitzender Dr. Johann Gschwandtner rechnet nach 5.000 Besuchern bei der Junioren WM mit einer ähnlichen Besucheranzahl, „alles was mehr ist, sind wir hoch zufrieden“.

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Hochkarätige GrasskiAthleten auf Medaillenkurs Für Burgenlands Lokalmatador Michael Stocker – Peter Paukovits ist derzeit im Trainingsaufbau nach einer Vorjahresverletzung - und für Ingrid Hirschhofer ist die Richtung klar: So „ist das Schönste, Gold zu machen“ (Stocker), denn „Natürlich glänzt Gold am meisten“ (Hirschhofer). Die Strecke ist technisch anspruchsvoll, zusätzlich zum Heimvorteil hoffen die Athleten natürlich auf die Unterstützung durch die zahlreich angereisten Zuseher. Streckenlänge: 600 m Seehöhe (Start GS): 602m Höhenunterschied 130 www.grasskiwm2009.at

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© istockphoto.com/ALEAIMAGE Empfehlenswert ist freilich gleich eine Klimaanlagen-Reinigung um Euro 59,90. Sˇkoda Dorner 7341 Markt St. Martin Hauptstr. 60 Tel. 02618/2227 www.autodorner.at Werbung 06/09 BM | 47


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Burgenland Mitte Ausgabe 230  

Regionalzeitung Burgenland Mitte Ausgabe 230

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