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Ne wsle t ter 26/04/2012 #18

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Die Segeljacht Mirabaud befindet sich seit ihrer Rücküberführung durch Dominique Wavre und dessen Team anlässlich der Transat Jacques Vabre in einer Werft in La Rochelle. Seitdem wurden am Boot im Hinblick auf die Vendée Globe, deren Startschuss am kommenden 10. November in Sables d’Olonne fallen wird, zahlreiche Modifikationen vorgenommen. Dominique hat die Schwerpunkte der Arbeiten dabei auf die Anpassungen der Jacht auf den Einhandsegelmodus sowie den Schutz des Seglers und eine Verbesserung der Ergonomie gesetzt. Dies sind alles Elemente, die zu einer Leistungssteigerung der Mirabaud beitragen sollten. „Die spektakulärste Änderung besteht im Anbringen einer Cockpit Haube, die mich vor den Elementen schützen soll und mir erlauben wird, Trimmänderungen vorzunehmen, ohne dass ich voll nach draussen muss“, erklärt der Skipper der Mirabaud. „So kann ich regelmässig und schnell auf die Brücke, ohne mich zu sehr der Aussenwelt auszusetzen. Um dies zu erreichen, haben wir ein komplexes Modul aus Verbundstoffen konstruiert, 2 www.dominiquewavre.com

welches zudem kaum mehr als dreissig Kilo wiegt. Es ist ein sehr schönes Stück, ja beinahe elegant und dennoch sehr praktisch.“ Ausserdem haben wir die Doppelradsteuerung durch eine Pinne ersetzt. Das gibt mir die Möglichkeit, gleichzeitig zu steuern und die Segel zu trimmen. Ich kann dadurch auch Segel im Heck des Bootes stauen, um dadurch einen besseren Gewichtstrimm zu erreichen. Wir haben im Innern des Bootes auch einen Schalensitz angebracht. In diesem kann ich mich erholen und bin dennoch ganz nahe bei den Instrumenten. Wir haben auch unzählige kleine Modifikationen im Bereich der Manöver ausgetüftelt, um diese zu vereinfachen, was im Einhandrennmodus wichtig ist. Wir liegen nun im Endspurt mit den Arbeiten. Das Rigg wird in den kommenden Tagen in Betrieb genommen, und so hoffe ich, dass ich ab Beginn Mai wieder segeln kann.“


Vendée Globe 2000 – 2012 : eine Weltumsegelung der Unterschiede Dominique Wavre hatte im Jahr 2000 an seiner ersten Vendée Globe teilgenommen: Im kommenden Winter wird er zu seiner vierten Einhandweltumsegelung aufbrechen. In den zwölf Jahren haben sich nicht nur der Skipper und seine Boote sondern auch die Navigationssysteme und die Vendée Globe selbst stark verändert und weiterentwickelt. Dominique erklärt uns die wichtigsten Änderungen. Der Skipper „Das Ziel meiner ersten Vendée Globe im Jahre 2000 bestand schlicht darin, das Rennen zu beenden. Denn die vorherige Auflage im Jahre 1996 war an Dramatik nicht zu überbieten gewesen. Es hatte verschiedene Todesfälle gegeben. Heute läuft das alles anders. Für die Rennorganisation der Vendée Globe geniesst die Sicherheit höchste Priorität. Doch noch immer ist es sowohl körperlich als auch technisch und strategisch gesehen einer der härtesten Wettkämpfe überhaupt und genau das reizt mich.“

Die Arbeit des Seglers „Die Vendée bleibt die Vendée, und das Segeln wird dabei immer im Zentrum des Projekts stehen. Doch auch die Arbeit des Seglers hat sich stark weiterentwickelt, heute wird von uns viel mehr erwartet, vor allem auch hinsichtlich der Kommunikation. Man muss fotografieren, filmen, Videokonferenzen geben, u.s.w. Das alles bietet den Organisatoren sowie den Partnern eine bessere Plattform und trägt zur Professionalisierung des Sportes bei.“ Die Segelboote „Es haben keine Revolutionen im eigentlichen Sinn stattgefunden, doch über die Jahre sind zahlreiche kleine Weiterentwicklungen entstanden, die bei den Booten zu einer massiven Leistungssteigerung geführt haben. Dies macht den Wettkampf aber aus der physischen Perspektive um einiges härter. Aber auch im Bereich der Navigationssysteme ist viel passiert. Die Autopiloten sind viel genauer geworden. Dadurch kann man mehr auf die Geschwindigkeit fokussieren.“

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Die Rennstrecke In den Anfängen der Vendée Globe segelte dessen Begründer, Philippe Jeantot ebenfalls mit, heute ist die Organisation hoch professionell. Zugleich wollen sich die Organisatoren heute mehr schützen; das Regelwerk das Rennen betreffend, besteht heute aus 50 Seiten gegenüber 20 Seiten in den Anfangsjahren, und alles wird von einer Heerschar von Anwälten überprüft. Aus diesem Grund gibt es auch diese Antipackeis Zonen, die durchsegelt werden müssen. Das Rennen ist kompetitiver geworden, hat aber auch etwas von seinem Abenteuercharakter eingebüsst.“

Fazit: „Alles hat sich weiterentwickelt; die Budgets, die Performa nce, das Niveau und die Medienpräsenz. Als direkte Konsequenz daraus hat sich auch die Vorbereitung hinsichtlich der Vendée Globe verändert. Sie ist komplexer und professioneller geworden, und schon vor dem Start muss man bereit sein.“

Ein intensives Programm Ab Mai wird Dominique Wavre intensiv trainieren. „In einer ersten Phase testen wir alle über den Winter vorgenommenen Modifikationen“, erklärt er. „Dann werden alle Segel und deren Trimmeinstellungen bei den unterschiedlichsten Windbedingungen getestet. Auf dieser Basis werden wir ein Bordheft erstellen, in welchem wir ein detailliertes Trainingsprogramm aufstellen und die zu trainierenden Manöver nach Priorität auflis-

ten. Bis Ende des Sommers stehen dann Fahrten zur Geschwindigkeitssteigerung des Segelbootes an. Dabei geht es darum zu entscheiden, welches Segel in der jeweiligen Situation verwendet werden soll. Die vielen Testfahrten dienen ausserdem dazu, den Autopiloten zu überprüfen, welcher anlässlich einer Einhandweltumsegelung das wichtigste Hilfsmittel darstellt.“

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MaxComm Communication Bernard Schopfer T: +41 22 735 55 30 M: +41 79 332 11 76 bernard.schopfer@maxcomm.ch

Crédits photos Thierry Martinez/Mirabaud Wavre/Paret


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