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Hallo

Zugestellt durch Österreischische Post

Krispl

BÜRGERINNEN- & BÜRGERJOURNAL

SPÖ – Krispl – GaiSSau mit neuer Führung Matthias im Doppelpack Seit wir zurück denken können, gab es in unserer Gemeindevertretung immer eine absolute ÖVP-Mehrheit. Entscheidungen wurden ohne Rücksicht auf die anderen Fraktionen in der Gemeindevertretung, oft auch gegen den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger von Krispl-Gaißau getroffen. Das können wir 2014 ändern! Unser Ziel ist es, die Allmacht der ÖVP zu beenden, damit wir gemeinsam die Zukunft unserer schönen Gemeinde gestalten können. Daher bitten wir euch, am 09.März 2014 Bürgermeisterkandidaten Matthias Weißenbacher und seinem Team eure Stimme anzuvertrauen! In unserer Vorstellung von Gemeindearbeit hat Parteipolitik nichts verloren. Gute Ideen müssen umgesetzt werden, egal welcher Partei der Ideenbringer angehört. Kleinkariertes Denken behindert unsere schöne Gemeinde in ihrer Entwicklung. Daher müssen wir sofort handeln und die wichtigen Themen Verkehrsaufschließung, Tourismus, Skigebiet und Kinderbetreuung endlich anpacken. Unser Leitgedanke lautet: „Menschen können immer dem widersprechen, was andere sagen, aber sie sind dem offen ausgeliefert was sie zu sich selbst sagen!“

In diesem Sinne freuen wir uns auf eine gute und respektvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe!

Wir Sozialdemokraten stehen für Grundwerte Freiheit,

Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität.


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Hallo Krispl Wir möchten nicht alles anders, aber einiges besser machen! Unser Ziel ist … eine eine eine eine

Gemeinde, die sich um ihre Bürgerinnen und Bürger kümmert. Gemeinde, in der alle Generationen ihren Platz haben. modernere Gemeinde, die sich auch die neuen Medien zunutze macht. funktionierende Gemeinde, auf die sich die Menschen verlassen können.

Mit neuen Ideen werden wir unsere Gemeinde erfolgreich in die Zukunft führen!

Unser Team für die Gemeindevertretungswahl am 9. März 2014 Von links nach rechts:

Auer Erich, Matthias Weißenbacher, Schnaitmann Christine, Mag. Wenger Matthias, Brunauer Manuela, Auer Herta, Dipl. Ing. Schuller Reinhard, Höllbacher Josef, Jenner Robert, Ernst Rupert, Weißenbacher Josef, Weißenbacher Hermann, Wallmann Herbert


Hallo Krispl Matthias WeiSSenbacher im Interview: Unser Initiativprogramm für Krispl-GaiSSau Hallo Krispl-Gaißau: Herr Weißenbacher, wo muss nach der Wahl am 9. März dringend der Hebel angesetzt werden? Matthias Weißenbacher: Es gibt 4 wesentliche Bereiche in denen unmittelbares Handeln unbedingt notwendig ist: Wir müssen unsere Infrastruktur verbessern, ein modernes und zeitgerechtes Kinderbetreuungsangebot schaffen, den Tourismus fördern, sowie für alle Generationen ein attraktives und leistbares Wohnangebot schaffen!

Hallo: Was muss sich im Bereich der Infrastruktur tun? Matthias Weißenbacher: Die Gemeindewege sind in einem erbärmlichen Zustand. Es muss nach 20 Jahren Stillstand endlich zu einer Lösung beim Straßenausbau kommen, weil eine gute Verkehrsanbindung für die Entwicklung unserer Gemeinde von größter Bedeutung ist. Auch im technischen Bereich müssen wir uns den Gegebenheiten der Zeit anpassen.

Matthias Weißenbacher: Ein freier und kostenloser Internetzugang in der Gemeinde wäre für Einheimische und Touristen attraktiv. Wir wollen daher das kostenlose Internetsurfen in Krispl-Gaißau ermöglichen. Anbieten würde sich dafür der Eingangsbereich der Gemeinde oder die ehemalige Zweigstelle der Raiba, die dafür neu gestaltet werden könnte. Mit einem App zum Herunterladen der Wanderwege und Schitouren kann man hier einen zusätzlichen Service für unsere Touristen anbieten.

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Hallo Krispl Hallo: Wo besteht für den Nachwuchs in unserer Gemeinde Handlungsbedarf? Matthias Weißenbacher: Ein großes Anliegen ist uns die Errichtung eines Kinderspielplatzes im Ortskern Gaißau. Ein Spielplatz belebt den Ortskern, ist Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen und sorgt nebenbei für Umsätze im Ort. Eine Ortsbildverschönerung zwischen Parkplatz und Landstraße ist hier selbstverständlich auch nötig. Im Bereich der Kinderbetreuung hinken wir gegenüber anderen Gemeinden hinter her, während die Arbeitswelt immer mehr Flexibilität, vor allem von den Frauen fordert. In unserer Gemeinde haben es Eltern besonders schwer, denn die Öffnungszeiten des Kindergartens decken sich oft nicht mit den Arbeitszeiten. Wir brauchen deshalb ein flexibles Angebot, das sich an den Bedürfnissen der Eltern orientiert. Damit auch Mütter, sofern sie das wollen, wieder in den Beruf einsteigen können, brauchen wir genügend flexible Betreuungsplätze, sowie einen zweiten Schulbus.

Hallo: Sie haben sich ja bereits in den vergangen Jahren für die Erhaltung unseres Skiliftes eingesetzt. Welche Maßnahmen müssen im Hinblick auf die Förderung des Tourismus im Krispl-Gaißau unbedingt umgesetzt werden? Matthias Weißenbacher: Der Erhalt der Skischaukel Gaißau - Hintersee ist für unsere Gemeinde von großer Bedeutung und stellt einen wesentlichen Wirtschaftszweig der Gemeinde dar. Ich setze mich mit voller Kraft dafür ein, dass das Skigebiet als Ganzes erhalten bleibt und eine neue Zubringerbahn von Gaißau errichtet wird!


Hallo Krispl Matthias Weißenbacher: Darüber hinaus ist Bewegung und Sport so „in“ wie noch nie. Immer mehr Menschen entdecken im Urlaub und in ihrer Freizeit die Schönheit des TourenGehens. Die schöne Landschaft in und um Krispl/Gaissau hat dafür hervorragendes Umfeld.

Wir möchten dieses Angebot in unserer Gemeinde noch attraktiver machen und gemeinsam mit anderen Gemeinden beschilderte Wege/Touren anlegen, um mehr Besucher und Urlauber zu uns zu bringen. Eine Beschriftung für Tourengeher würde die Möglichkeit schaffen, direkt vom Ort aus aufzusteigen. Dadurch wären auch die Probleme des Halte und Parkverbots entlang sämtlicher Straßen bzw. Wege behoben.

Für den Stampfbichlweg, der unter anderem eine wichtige Verbindung für die Volksschulkinder darstellt, aber seit der Wildbachverbauung des Karrangergrabens nicht mehr richtig begehbar ist, fordere ich eine funktionierende Beleuchtung und den Einbau von Geländestufen, damit der Weg wieder ohne Probleme bewältigt werden kann.

Darüber hinaus sollten wir auch unsere wunderschöne Naturrodelbahn so schnell wie möglich mit einer vernünftigen Beleuchtung ausstatten.

Immer für Ihr Anliegen bemüht: Matthias Weißenbacher Tel.-Nr.: 06240/567 E-Mail.: krispl-gaissau@sbg.spoe.at

www.krispl.spoe.at

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Hallo Krispl Hallo: Was muss im Bereich des Wohnens angepackt werden? Matthias Weißenbacher: Unsere ältere Generation hat vieles für unsere Gemeinde geleistet. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, dass das geplante Haus für betreutes Wohnen vorrangig für die Einheimischen Bürger gebaut wird. Dabei muss sich die Gemeinde unbedingt das Vergaberecht sichern, um dies zu garantieren. Außerdem möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Gemeinde die Kosten für die betreuten Menschen möglichst niedrig hält. Jüngere Menschen und junge Familien müssen einen Großteil ihres Einkommens für Wohnkosten ausgeben. Hier ist es mir wichtig, dass die Wohnungssuche für den Start in ein eigenständiges Leben finanziell möglichst unbelastet erfolgen sollte. Mit günstigen Startwohnungen wollen wir auch Jungfamilien einen guten Start ins gemeinsame Leben ermöglichen. Dazu möchte ich speziell geförderte Wohnprojekte anbieten und die bestehenden Objekte der Gemeinde ausbauen und renovieren. Nur so kann der Bedarf an Startwohnungen gedeckt werden.

Hallo: Weil wir gerade beim Thema Jugend sind: Wie soll es mit dem Jungscharheim weitergehen? Matthias Weißenbacher: Dieses Thema beschäftigt die Gemeinde schon seit geraumer Zeit. Hier muss es endlich zu einem Konsens zwischen Kirche und Gemeinde kommen!

Hallo: Vielen Dank für das Gespräch!


Hallo Krispl

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Team Matthias Weissenbacher – SPÖ Krispl-GaiSSau: Dafür machen wir uns stark!

1. Altersheim Puch Für das neu geplante Altersheim in Puch war Jahrelang eine Beteiligung von 5 Betten für Krispl angedacht. Diese Vereinbarung ist nun gefährdet, weil die dafür notwendigen Mittel aus dem Gemeindeausgleichsfonds von der Schwarz-Grünen Landesregierung gestrichen wurden. Um am Ende nicht mit leeren Händen da zu stehen fordern wir, dass sich die Gemeinde Krispl mit 3 Betten beim Neubau des Altersheims in Puch beteiligt. Dadurch könnten wir garantieren, dass für unsere pflegebedürftigen Menschen zumindest drei Fixe Plätze reserviert wären.

2. Förderungen Förderungen seitens der Gemeinde sind wichtig, denn damit werden wirtschaftliche und kulturelle Impulse gesetzt. Besonders liegt uns das Vereinsleben am Herzen, wobei auch neue Gruppen (z.B. Theatergruppe) eine Chance auf Unterstützung haben sollten.


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Hallo Krispl 3. Schulbus Seit 2010 fordern wir die Einsetzung eines zweiten Schulbusses, sind aber bisher bei der ÖVP auf taube Ohren gestoßen. Wir werden dieser Forderung im Vorfeld der Gemeindevertretungswahl neuerlich Nachdruck verleihen, da es für uns von größter Wichtigkeit ist, die Wartezeit unserer kleinsten Mitbürger erheblich zu reduzieren.

4. Neue Postleitzahl Politiker dürfen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden. Vielen BürgerInnen ist es zu wenig nur alle 5 Jahre ihre Gemeindevertreter wählen zu können. Sie möchten mitbestimmen, vor allem bei Entscheidungen, die sie direkt betreffen. Im Falle der neuen Postleitzahl (gültig mit 1.12.2013) wurde durch die absolute ÖVP Mehrheit im Alleingang entschieden. Wir hätten uns gewünscht, zu diesem Thema die Bürgerinnen und Bürger zu befragen und im Falle einer Zustimmung zugleich die jeweiligen Hausnummern an die Straßenbezeichnungen anzupassen. Wir fordern jetzt von der Gemeinde, dass den Bürgerinnen und Bürgern eine Hilfestellung bei der Umstellung der Postleitzahl angeboten wird. Wir möchten die Menschen viel stärker als bisher in die politischen Entscheidungen einbinden, auf sie hören und für die Zukunft wichtige Projekte einer Abstimmung unterziehen.

5. Bürgernähe

6. Gemeindeaufträge

In einer modernen Gemeinde sollte Service groß geschrieben werden. Hinaus aus den Amtsstuben, hin zu den Menschen, lautet das Motto. Vor allem im Alter oder bei Krankheit sind notwendige Behördenwege nur schwer zu bewältigen. Unsere Vorstellung von Service wäre, dass ein Anruf oder SMS genügt, damit ein Gemeindepolitiker oder Gemeindebediensteter persönlich vorbeikommt und bei Anträgen, Nachweisen oder anderen Problemen vor Ort behilflich sein kann.

Bei Gemeindeaufträgen geht es um das Steuergeld der BürgerInnen. Um sicherzugehen, dass unser aller Geld gut investiert wird, müssen wir dafür sorgen, dass Freunderlwirtschaft keine Chance hat. Um dies zu garantieren, möchten wir die Betragsgrenzen, ab denen mehrere Angebote eingeholt werden müssen, deutlich senken, sodass sie unter den gesetzlichen Vorgaben liegen.


Hallo Krispl

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7. Freier bzw. öffentlicher Internetzugang Ein freier und kostenloser Internetzugang im öffentlichen Raum wird nicht nur für junge Menschen immer wichtiger. Wir wollen daher ein kostenloses Surfen in unserer Gemeinde ermöglichen. Anbieten würde sich dafür die ehemalige Zweigstelle der Raiba, die dafür neu gestaltet werden könnte. Mit einem zusätzlichen App zum Runterladen unserer Wanderwege und Touren kann man hier einen weiteren Service für unsere Touristen anbieten. Auch die Zustelldienste könnten diesen Service nutzen. Mit Hilfe eines QR-Code ist die Bedienung problemlos möglich. Natürlich kann man diese Idee noch weiter ausbauen z.B.: mit einem Getränke- oder Kaffeeautomaten im gleichen Raum.

8. Jungscharheim In den letzten Jahren konnte mit großem Engagement unserer Bevölkerung die Pfarrkirche rundum erneuert werden. Offen ist aber nach wie vor das Schicksal des Jungscharheims. Unabhängig davon, ob es in den Besitz der Gemeinde übernommen werden kann oder weiter durch die Pfarre bzw. Erzdiozöse ver waltet wird, sollte über seine Zukunft rasch entschieden werden. Für die Gemeinde gäbe es jedenfalls viele Möglichkeiten. z.B.: eine neue Aufbahrungshalle, Öffentliche Toilettenanlage, Heimatmuseum, etc. Ziel muss es jedenfalls sein, dass die Nutzung dem Allgemeinwohl unserer Gemeinde zu Gute kommt.

9. Sportplatz Wohl jeder Krispler-Gaißauer verbindet schöne Erinnerungen mit unserem Sportplatz. Wir sprechen uns dafür aus, dass der Sportplatz öfter für Veranstaltungen, Spiele und Spaß genutzt werden kann. Wir möchten daher die Bevölkerung von Krispl-Gaißau und besonders die Jugend dazu auffordern, Vorschläge zu machen.


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Hallo Krispl Rückblick: wofür haben wir uns eingesetzt was haben wir erreicht Kanalbau als Gemeindeservice

Unser Ziel ist die Entlastung der GemeindebürgerInnen, besonders wenn es um Projekte wie Kanal und Wasserleitungen geht. Durch Anträge der SPÖ in der Gemeindevertretung wurde der Spielbergkanal gebaut, und die Übernahme des Oberschornkanals umgesetzt. Weitere Übernahmen von Privatkanälen sind derzeit im Laufen. Wir fordern auch in Zukunft den Einsatz von Fördermitteln in diesem Bereich.

Müllsäcke

Beim Thema Müllsäcke wurde eine jahrelange Forderung der SPÖ erfüllt. Die Müllsäcke können jetzt am Recyclinghof abgegeben werden, was auch sehr gut angenommen wird.

Zweiter Schulbus noch in der Garage

Die Forderung nach einem zweiten Schulbus werden wir weiterhin aufrecht halten. Bereits seit 2010 kämpfen wir gegen die ÖVP-Mehrheit, die diese Forderung immer wieder ablehnt. Wir werden weiterhin am Ball bleiben!

Neugestalltung des Musikraumes im Gemeindezentrum

Die SPÖ Krispl freut sich über den Umbau des Musikprobelokals. Unser SPÖ Gemeindevertreter Auer Erich hat den Umbau mit sehr vielen ehrenamtlichen Stunden unterstützt.

Transparenz in der Gemeindevertretung

Aufgrund des Antrags der SPÖ-Fraktion wurde seitens der Gemeinde ein Diktiergerät angeschafft, mit dem die Gemeindevertretungsprotokolle seitdem lückenlos aufgezeichnet werden. Sämtliche Niederschriften der Gemeindevertretungssitzungen sind auf unserer Homepage www.krispl.spoe.at nachzulesen. So konnten wir auch schon so manche Fehler aufzeigen, diese in Folge korrigiert werden mussten.


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Bürgermeisterkanditat: Matthias WeiSSenbacher Am 9. März wählt Krispl-Gaißau einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister. Wir haben in den vergangenen Jahren wichtige Beiträge für Krispl-Gaißau geleistet und für frischen Wind gesorgt. Was unsere Gemeinde jetzt braucht, ist eine starke Kraft mit neuen Ideen. Mit ihrer Stimme bestimmen sie, ob unsere Vorhaben

auch umgesetzt werden können. Ich werde von einem engagierten Team aus kompetenten Frauen und Männern unterstützt, die gerne Verantwortung für Krispl-Gaißau übernehmen wollen. Schenken Sie uns am 9. März 2014 Ihr Vertrauen, damit wir gemeinsam die Zukunft unseres schönen Ortes gestalten können!

Steckbrief

Matthias Weißenbacher:

Alter: 40 Familie: Verheiratet mit Sabine Kinder: Christina und Matthias Beruf: Elektrotechniker In der Gemeindevertretung seit: 2005 Im Gemeindevorstand seit: 2009 Hobbies: Schwimmen, Radfahren, Laufen, Bergsport

Der Erlös vom Preiswatten 2012 wurde dem Kindergarten gespendet!

Preiswatten 2013

Die Sieger des Jubiläums Preiswatten waren Höllbacher Sepp, Weißenbacher Herbert

Das beste Damenpaar war Pillgruber Birgit und Rettenbacher Maria


leaderprojekte

Einschaltung des SPÖ-Landtagsklubs RDS 01/2014

Finanzierung von LEADER-Projekten erleichtern Die Gesamt-Kofinanzierungsmittel werden derzeit erst nach Projektabschluss an

die Förderwerber ausbezahlt. Für kleine Vereine und Organisationen stellt das oft

eine unüberwindbare Hürde dar. Zwischenfinanzierungen sollen Abhilfe schaffen. Die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes sowie die Steigerung der Lebensqualität in ländlichen Gebieten, diese Ziele werden mit dem EU-Förderprogramm „LEADER“ verfolgt. Mit dem Jahreswechsel ist die letzte Förderperiode ausgelaufen. Derzeit wird intensiv an den Leitlinien der neuen Förderperiode von 2014 bis 2020 gearbeitet. „Es gibt erheblichen Verbesserungsbedarf bei der Ausrichtung der Strategie im Vergleich zu den vorhergehenden Förderperioden“, weiß SPÖ-Landtagsklubvorsitzender Walter Steidl. Entgegen der Grundsätze von LEADER wurde in Salzburg bislang ein erheblicher Anteil der Fördermittel für landwirtschaftlich dominierte Projekte verwendet. Ein Umstand, der erst kürzlich vom Rechnungshof massiv kritisiert wurde. Aufgezeigt wurde, dass in Salzburg 43,4% der Förderungen mit Ende 2010 in den Wegebau geflossen sind. „Weitere 12,7 Prozent in das ländliche Erbe, den Naturschutz und in Naturparks. Der Bereich Frauen, Soziales, Jugend, Kinder, Bildung erhielt lediglich 3,3 Prozent der Fördermittel“, zeigt LAbg. Ingrid Riezler den eindeutig landwirtschaftlichen Schwerpunkt in Salzburg auf. „Es wurde bisher offensichtlich verkannt, dass ländliche Entwicklung nicht gleichzusetzen ist mit Landwirtschaft und Wegebau. Ländliche Entwicklung ist aber bedeutend mehr.“ Ziel von LEADER ist es in erster Linie, durch innovative Projekte im ländlichen Raum nachhaltig Arbeitsplätze zu schaffen. Auch das Thema der Gleichstellung und Chancengleichheit von Frauen und Männern im ländlichen Raum sowie die Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen sind vom LEADER-Gedanken umfasst. „Die Landesregierung ist daher dringend gefordert sich mit Nachdruck bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass die Vorgaben für die Vertei-

Klubvorsitzender Walter Steidl: „Ländliche Entwicklung ist mehr als nur Landwirtschaft.“

LAbg. Ingrid Riezler: „Ein eigenes Unterprogramm soll sich speziell mit der Situation von Frauen in ländlichen Regionen auseinandersetzen.“

lung der Mittel konkreter werden und ein eigenes Unterprogramm, das sich speziell mit der Situation von Frauen in den ländlichen Regionen auseinandersetzt, geschaffen wird, um es dann auf Landesebene zu bekräftigen“, fordert Riezler in einem Antrag. „Denn vor allem im ländlichen Raum sind Frauen nach wie vor vermehrt mit Problemen am Arbeitsmarkt, der Kinderbetreuung oder der Mobilität konfrontiert.“

nötige Vor-Finanzierung etwa durch Bankkredite selber organisieren müssen. „Viele Vereine und Organisationen können sich solche Finanzaufwendungen jedoch nicht leisten und so scheitern oftmals sehr ambitionierte und unterstützenswerte Projekte bereits im Vorhinein“, bedauert Riezler. Daher soll sich die Landesregierung für eine Möglichkeit der Vorschusszahlung von bis zu 50 Prozent bei der Bundesregierung einsetzen und weitere Zwischenfinanzierungsmöglichkeiten anbieten. Im Vergleich zu anderen Ländern sei es in Österreich künftig auch dringend nötig, den Anteil der LEADER-Mittel am Budget der Gemeinsamen Agrarpolitik zu erhöhen. Während andere Länder bis zu 20 Prozent für Projekte in die Entwicklung des ländlichen Raums abholen, liege der Anteil in Österreich nur bei fünf Prozent.

Projektfinanzierung erleichtern Problematisch sei laut Riezler auch die Praxis der Projektfinanzierung durch LEADER. Die Gesamt-Kofinanzierungsmittel werden derzeit erst nach Projektabschluss an die Förderwerber ausbezahlt. Für kleine Vereine und Organisationen stellt das oft eine unüberwindbare Hürde dar, weil diese die

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