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f u r N E G R U B ASCI 01/2011

Heil Dir im Doctorhut! Zeitschrift der Katholisch Österreichischen Studentenverbindung Asciburgia zu Oberschützen im Mittelschülerkartellverband


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ASCIBURGENruf 01/11

ASCIBURGENruf 01/11

Worte des Seniors

Inh alt 3 Worte des Seniors 4 ... aus der Philisterecke 5 Ein Wochenende in Wien 6 Hausumbauwochen Sommer 2010/11

8 Heil Dir im Doctorhut! 11 Pennälertag 2011 in Hartberg

13 Rede zum Pennälertag 2011 in Hartberg

15 Geisteshaltung, die auf Gefühlen beruht

17 Fuxenvorstellung 19 Ankündigung 20 Fotoseite

Vorwort Lieber Bundesbruder, lieber Leser! Es ist nun schon sehr lange her, als der letzte Asciburgenruf erschienen ist. Es sollen hier keine Ausreden gefunden werden, warum eine Erscheinung nicht möglich war. Dennoch sind vor allem wir, also die neuen Redakteure unserer Verbindungszeitschrift, eine Erklärung schuldig. Nicht der Umstand, dass in der letzten Vergangenheit wenig bis nichts in Oberschützen passiert ist, worüber man schreiben könnte, sondern eben weil so viel geschehen ist, ist der Asciburgenruf lange Zeit nicht erschienen. Wie soll man das verstehen? Asciburgia ist nicht gerade eine große Verbindung, also eine mit vielen Philistern und Aktiven. Die Anzahl derer, die Engagement erbringen können ist leider gering. Dennoch gelang es der Verbindung durch dieses Engagement aber auch durch die Mithilfe aller Bundesbrüder ein enormer Kraftakt. Der Umzug in ein neues Verbindungshaus forderte sozusagen seinen Tribut. Denn mit der Renovierung vor 2 Jahren und der Einweihung unseres neuen Verbindungsheimes war die Arbeit nicht getan - ganz im Gegenteil - die Arbeit fing erst richtig an. Heute wissen wir, dass diese Last nicht nur einzelne Bundesbrüder tragen können, weil sie enorm viel Zeit in Anspruch nimmt. Heute wissen wir auch, dass wir Verbindungsarbeit nicht zentrieren, sondern aufteilen müssen. Schließlich hat sich lange Zeit, durch all die anderen Beschäftigungen in der Verbindung, kein Redakteur für den Asciburgenruf gefunden. Und

nachdem ich vor einem Jahr dies Amt übernommen habe, wurde ich gleichzeitig als FM gefordert und widmete zunächst den Füxen meine volle Aufmerksamkeit. Da wir allerdings so oft auf den Asciburgenruf angesprochen wurden, erkannten wir auch seine Wichtigkeit als Kommunikationsorgan in der Verbindung. Man darf sich nicht nur auf EMail, Internet und dergleichen stützen, sondern muss auf das gedruckte Wort und Bild setzen. Hier liest Du nun den neuen Asciburgenruf, mit neuem Design, länger als sonst und mit einigen Bildern. Einerseits brandaktuell, anderseits geht der Asciburgenruf - um allem gerecht zu werden - auch auf Ereignisse von vor einem Jahr zurück. Diesem Asciburgenruf sollen noch viele weitere folgen. Ich bin mir sicher, dass wir, das bin ich mit der Unterstützung von Dr. cer. Sir Amor, für welche ich ihm sehr dankbar bin, den Kontakt zu allen Bundesbrüdern halten, indem wir regelmäßig einen Asciburgenruf produzieren. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns natürlich jederzeit auf Anregungen und Ideen. Alexander Putz v. Goliath Sebastian Gimbel v. Dr. cer. Sir Amor

Impressum Medieninhaber, Herausgeber: K.Ö.St.V. Asciburgia zu Oberschützen im Mittelschülerkartellverband Geschäftsführung: Matthias Ruzicka v. Phoebius Grundliegende Richtung: Informationsorgan der K.Ö.St.V. Asciburgia zu Oberschützen Verwirklichung der vier Prinzipien: Religio, Patria, Scientia, Amicitia

Redaktion: Alexander Putz und Sebastian Gimbel Redaktionsanschrift: K.Ö.St.V. Asciburgia zu Oberschützen Schützenstraße 12 A-7432 Oberschützen Bankverbindung: Raiffeisenbank Oberschützen (BLZ: 33067; Knr.: 2287) Namentlich gekenntzeichnete Artikel müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben!

Ein neues Semester, ein neuer Senior. Mein Name ist Matthias Ruzicka v/o Phoebius und ich komme aus Niederösterreich. Warum es mich nach Oberschützen verschlagen hat und wie ich vor fast genau einem Jahr Asciburge geworden bin kann man weiter hinten in dieser Asciburgen-Ruf Ausgabe in meiner Fuxenvorstellung lesen. Natürlich freut es mich über alles, für das Wintersemester 2011 als Senior der Asciburgia gewählt worden zu sein. Damals, vor fast einem Jahr bei der Reception am 20.Oktober 2010, konnten sich die anderen Consemester und ich nicht vorstellen, dass wir nun alle eine Charge übernehmen dürfen und durch diese, kleine aber vielleicht auch große Spuren im langen Weg der Asciburgia hinterlassen dürfen. Doch jetzt sind wir, Bbr. Luzifer als Schriftführer und Kassier 2, Bbr. Scheko als Consenior und ich als Senior, hier an diesem Punkt angelangt, gewillt, dem kommenden Semester erneut Leben einzuhauchen. Unterstützt werden wir dabei von zwei älteren Semester, Bbr Goliath als FM und Bbr. Dr. Sir Amor als Kassier 1. Mit dem neuen Semester kommt Vieles auf uns zu. Aber nicht nur auf uns, sondern auch für den einen oder anderen Schüler, der jetzt einen neuen Lebensabschnitt mit der Oberstufe betritt. Jedem neuen männlichen, katholischen Oberstufenschüler wollen wir auf die Asciburgia aufmerksam machen und ihm eine Möglichkeit bieten sich bei uns einzubringen und sich selbst zu verwirklichen. Demnach ist Keilung - durch bestimmte Veranstaltungen aber genauso immer und überall in der Schule, im Internat oder unter Freunden - für uns alle ein wichtiger Punkt im nächsten Semester. Doch zur Keilung gehört nicht nur das Einladen der Jugendlichen auf die Bude oder ihnen etwas über uns zu Erzählen. Es gibt auch die Möglichkeiten der neuen Medien, die von uns noch zu wenig beachtet wurden. Hiermit meine ich die Keilung auch über Plattformen wie dem Online-Netzwerk Facebook oder einer neuen optischansprechenden Homepage. Diese Möglichkeiten gehören ausgenutzt und umgesetzt, immerhin verbringen 70% der Jugendlichen täglich mehrere Stunden im Internet.

Was bedeutet es eigentlich für die Aktivitas, wenn sie auf die Bude gehen? Dieser Frage bin ich einmal nachgegangen und das mit einem überraschenden Ergebnis. Für die einen ist es ein Ort, an dem sie Spaß haben können, vor dem Alltag flüchten und in gemütlichen Räumen einfach Plaudern, ein wenig Fernsehen oder sich im Garten mit Rasenmähen beschäftigen können. Für die anderen ist es einfach die ruhige Umgebung die die Bude bietet, um abzuschalten oder etwas für die Schule arbeiten zu können. Dies ist aber natürlich nur durch die unermüdlichen Arbeiten an dem Haus möglich, die jährlich von allen Gemeinsam, ob Phillister oder Aktiver, im Sommer durchgeführt werden. Jedes Jahr wird ein Stück an dem Haus oder im Garten schöner gemacht, an einer Stelle wird abgerissen oder etwas Neues gemacht. Jährlich wächst das Haus um ein schönes Stück heran, aber nicht nur das wächst, sondern um unseren Semesterjüngsten BBr. Mozart zu zitieren: „Durch die Umbauwoche wachsen wir ja viel mehr zusammen!“ Mehr von der diesjährigen Umbauwoche kann im Artikel weiter hinten nachgelesen werden.

wie den Schülerkongress, die Podiumsdiskussion zum Thema „Hungerndes Afrika“, einen AC zum Thema „90 Jahre Burgenland“ oder den Punschstand an den beiden Oberschützer Gymnasien. Durch diese kleinen oder großen Veranstaltungen könnt ihr sehen, dass das neue CHC bemüht ist neue Wege in Sachen Keilung und Öffentlichkeitsarbeit einzuschlagen. Aber leider begegnen uns Aktiven in der Schule meist starke Vorurteile der Asciburgia gegenüber und diese wollen wir mit Anfang des Semesters wiederlegen! Unsere Grundlage ist die Tradition des Couleurstudententums und das wollen wir auch mit dem 21. Jahrhundert verbinden. Asciburgia muss jünger werden! Deshalb habe ich einen Appel: Gehen wir raus, schnappen uns die nächsten Jugendlichen und erzählen wir ihnen von unserer Asciburgia! Be Happy, because the future counts! (: Matthias Ruzicka v. Phoebius

Wie ihr im Semesterprogramm sehen könnt, findet ihr viele klassiche couleurstudentische Veranstaltungen, aber auch Öffentlichkeitswirksame

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ASCIBURGENruf 01/11

ASCIBURGENruf 01/11

Ein Wochenende in Wien

... aus der Philisterecke

Sehr geehrte Bundes- und Kartellbrüder, es ist jetzt schon über 1 Jahr her, dass Bbrr Sir Amor als Philistersenior Asciburgiae zurückgetreten ist. Bereits vor zwei Jahren hat Sir Amor seine Entscheidung angekündigt und mit mir das Gespräche über die Nachfolge gesucht. Da ich bereits als junger Aktiver mit jugendlichem Leichtsinn diese Ablöse vorhergesehen habe, konnte ich schwer einen Rückzieher machen. So kam der AHC und ich stellte mich der Wahl. Dadurch gibt es jetzt seit 18 Jahren einen neuen Mann an der Spitze der Altherrenschaft unserer Asciburgia. Ich möchte diesen Asciburgenruf nutzen, um mich allen, die mich nicht so gut kennen, vorzustellen. Ich bin geboren im Dezember 1982 in Oberwart, wo ich aufwuchs und die Volksschule besuchte. Nach weiteren acht Jahren legte ich 2000 die Matura im Gymnasium Oberschützen ab. In dieser Zeit wurde ich bei einer Schulreise nach Rom von meinem

späteren Leibburschen Sir Amor zur Verbindung gekeilt und wurde 1998 recipiert. Nach einem 2-jährigen Irrweg auf eine zivile Universität, rückte ich 2002 als Einjährig-Freiwilliger in Oggau ein und beendete diesen Kurs als Jägergruppenkommandant. Während diesem Kurs entdeckte ich meine wahre berufliche Bestimmung und verpflichtete mich als Berufsunteroffizier, um Erfahrung zu sammeln. Dies konnte ich in Oberwart beim Jägerbatallion 19 machen. Nach weiteren 2 Jahren begann ich die Offizierslaufbahn und absolvierte das Vorbereitungssemester in Bruckneudorf und bekam einen Studienplatz an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. An der MilAk wurde ich zum Berufsoffizier ausgebildet und musterte im September 2009 als Leutnant und Mag(FH) zur 3. Gardekompanie nach Wien aus. Seit 2 Jahren habe ich die große Ehre bei diversen Ehrengestellungen unser Heimatland zu repräsentieren und als Kompaniekommandantstellvertreter meinen Dienst zu versehen. Diese Funktion bei der Garde ist nicht nur ehrenvoll, sondern auch fordernd und zeitintensiv. Neben der Asciburgia hat es mich zu 2 weiteren Verbindungen verschlagen. 2000 wurde ich beim Wingolf zu Wien recipiert und 2006 bei der Theresiana zu Wiener Neustadt. Bei Asciburgia durfte ich 5 mal das Amt des Seniors, 1 mal das des Conseniors und 2 mal des Fuchsmajores bekleiden. Als Philister stand ich die letzten Jahre dem PhilX als Philisterschriftführer zur Verfügung. Für meine Amtszeit als Philstersenior habe ich mir einiges vorgenommen. Ich möchte die Möglichkeiten, die uns das Haus bietet nutzen und die Verbindung wieder fest in der Gemeinde und der Kirche verankern. Dies werden wir durch Vorträge und Veranstaltungen erreichen, bei der wir uns immer wieder vorstellen können und dadurch zu einem wichtigen Bestandteil des öffentlichen Lebens in Oberschützen werden. Ein wichtiges Schwergewicht der nächsten Jahre wird weiterhin in der Keilung liegen und die gute Arbeit der Aktivitas hat sich bereits gelohnt, da wir wieder einige neue Bundesbrüder in unserer Runde begrüßen dürfen. Das verdanken wir nicht nur der unermüdlichen Arbeiten unserer Jungen, sondern auch vor allem jedem einzelnen Bundesbruder, der unserer Asciburgia seit Jahren die

Stange hält und durch seine Spende den hauskauf ermöglicht hat. Abschließend möchte ich hier Dank sagen. Der erste Dank gilt meinem PhilCHC, Dr. Lehner Raimund v. Bond als PhilXX, DiplIng Gerald Gamauf v. Cato als PhilKassier und Mag. Resetar Johann v. van Beethoven als PhilSchriftführer. Der zweite Dank gilt Bbrr. Dr. cer. Sir Amor, der mir den Weg geebnet hat. Sir Amor war stets ein sehr engagierter und bemühter PhilX, immer vor Ort und stets in Gedanken in Oberschützen. Mit der Umsetzung des Hausprojektes hat er sich ein Denkmal gesetzt, denn ohne seine Mühen und ohne seine körperliche Präsenz und Einsatz bei allen Renovierungsarbeiten (!!!) könnten wir heute keine Kneipen in unserem Haus feiern. Abschließend möchte ich euch alle recht herzlich zu unserem Stiftungsfest am 01.10.2011 einladen, das als Generalprobe für unser 90. im nächsten dient. mbG Claus-Dieter Glavanovits v. Glaffy

Es war ein aufregendes Gefühl, als wir am 14.Jänner 2011 in den Bus nach Wien eingestiegen sind. Wir fragten uns, was wird auf uns zu kommen? Die Antwort war ganz einfach: Ein tolles Wien Wochenende mit lässigen Leuten! Gleich nachdem wir ausgestiegen waren, überraschte uns auch gleich Duffman, der anscheinend ganz unbewusst im gleichen Bus gefahren ist, indem wir auch saßen. Goliath wartete schon ungeduldig auf uns, die hungrige Meute (die wir mittlerweile schon waren), und führte uns nach einer U-Bahn fahrt und einem kleinen Fußweg zu Dr. cer. Sir Amors Wohnung, dort erwartete er uns schon und auch die Spaghetti, die von uns aufgegessen werden wollten. Nach dem Essen hielt Goliath mit uns einen FC anhand des Couleurstundentischen Archivs, das Dr.cer. Amor gesammelt hat, ab. Danach ging es noch einmal in die Stadt, da einige von uns gerne Fortgehen wollten, wir fanden uns in einem Bierlokal wieder. Nach 3 Stunden ging es wieder in die Wohnung, in der wir den Abend gemütlich mit einer Dose Bier ausklingen ließen. Am nächsten Tag waren wir nach einem kräftigen Frühstück und nach Marios Ankunft auf auf dem Weg in die Wiener Innenstadt, naja, eher noch weiter hinein, um die Schatzkammer zu besichtigen. Nach einem interessanten Rundgang gings weiter zum Stephansdom, den wir uns mal gründlich erkundigten und dann mit Hilfe des Lifts bestiegen - von

oben hat man echt gute Sicht auf Wien! Nachdem schon alle jammerten über den großen Hunger, machten wir uns auf ins Centimeter, um uns dort eine Riesenportion an Essen schmecken zu lassen. Mit einem vollem Magen und einem guten Gewissen gingen wir weiter zur Bude des Wingolfs zu Wien, van Beethoven hielt mit uns ein Seminar ab. In diesem ging es um Rhetorik, es klingt zwar etwas fad, doch es war recht lustig! Nachdem jeder seine kleine Rede gehalten hatte, zogen wir weiter auf die Bude unserer Mutterverbindung, der Ostaricia, um dort ihren einzigartigen Hüttenabend mitzuerleben. Es war ein aufregendes Erlebnis, unverwechselbar! Lieder, bei denen man mitsingen konnte, man hatte viel zu Lachen und zu reden. Als wir uns, als einer der letzten, von der Bude der Ostaricia auf den Heimweg machten, kam die Idee zu Mc Donald’s zu gehen. Das taten wir dann auch! (Entweder rief da um 3 in der Früh der Hunger oder die Gier. ;)) Nach dieser kleinen Stärke gelangten wir dann auch schon in der Wohnung an. Wir fielen alle erschöpft ins Bettenlager und waren sofort in tiefem Schlaf. Ein Danke an alle die dieses tolle Wochenende möglich gemacht haben! „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute!“ Matthias Ruzicka v. Phoebius

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ASCIBURGENruf 01/11

ASCIBURGENruf 01/11

Hausumbauwochen - Sommer 2010/11 Dieses und letztes Jahr haben sich einige Bundesbrüder von Asciburgia & Tauriscia aufgemacht unser neues Verbindungshaus ein wenig zu verschönern. Besonders freuen durften wir uns über die Teilnahme der Polyxenia Oberschützen und Vertretern von Ostaricia Wien, Eisen Pinkafeld und Austria Purkersdorf. In den beiden Jahren haben wir uns um den ehemaligen Schweinestall, den Keller, die Auffahrt, die Überdachung entlang des Gartens, den Aufenthaltsraum und den Stadl gekümmert.

In der Umbauwoche konnten wir inzwischen schon die ersten Vorarbeiten leisten. Wir haben eine neue Stufe betoniert und den Rest der trennenden Bretterwand entfernt. Dadurch ist jetzt ein offener Raum entstanden, der auch bei kommenden Veranstaltungen besser genützt werden kann. Wesentlich zeitintensiver und vor allem anstrengender war das Projekt „ehem. Schweinestall“. Wir wollten letztes Jahr eine Weinlaube errichten indem wir den Stall um bis zu einem Meter ausheben

entfernt werden soll – ergo habe wir diese abgerissen und den einen Teil durch eine gemauerte Stehbar mit dahinterliegendem (ebenfalls selbstgemauerten) Griller ersetzt und den anderen Teil begrünt. Es ist dadurch ein offener Garten entstanden, der jetzt die Möglichkeit des professionellen Grillens bietet und weiterhin die Weinlaube als zentralen Mittelpunkt hat. Bei dieser Gelegenheit mussten wir die Überdachung zwischen Stadl und Weinlaube abreißen, weil der Holzwurm einige der Stützbalken angegriffen hatte. Jetzt wirkt der Garten wesentlich größer. Das Thema Regenrinne entlang

zwischen Rasen und Weinlaube hat uns in beiden Jahren beschäftigt. Die Ursprüngliche mussten wir entfernen, weil der Zahn der Zeit im Lauf der Jahrzehnte seine deutlichen Spuren hinterlassen hatte. Bbr. Helios hat hier maßgeblich dazu beigetragen, dass uns unser erster „Zementierversuch“ gelungen ist. Durch die vielen Helfer dieses Jahr konnten wir auch noch einige andere Projekte angehen: Die Aktivitas wollte den Aufenthaltsraum unbedingt etwas jugendlicher / freundlicher gestalten. Aus diesem Grund wurde nach eingehender Beratung und Diskussion beschlossen, dass ein schräg nach oben verlaufender gold-roter Strich an alle vier Wänden gemalt wird. Der Raum wirkt jetzt wesentlich einladender und heller. Nach mehrfacher Kritik von weiblichen

Couleurstudentinnen, Bundesbrüdern und Gästen, dass die Schotterauffahrt sowohl für schwarze Schuhe, alsauch StöckelschuhträgerInnen ob des Staubes und dem Versinken im Schotter nicht optimal wäre, haben wir entlang der Hausmauer einen Aufgang mittels Betonplatten verlegt. Abschließend darf unser Dauerprojekt – der Keller – nicht unerwähnt bleiben. In beiden Jahren haben sich alle in diesen begeben, um weiter den Verputz abzuschlagen bzw. jeden einzelnen Ziegelstein mittels Drahtbürsten zu säubern. Wir sind zwar wieder einen großen Schritt weiter gekommen, aber es bleibt genügend Arbeit für 2012. Einem Wunsch wollten wir aber dieses Jahr nachkommen – wir haben ein Geländer bei den Stiegen angebracht, um vorallem das Hinuntergehen zu

erleichtern. Nebenbei haben wir auch noch eine neue Türschwelle gegen Regenwasser betoniert und die beiden Türen und den Türstock abgeschliffen und einerseits mit grüner Lackfarbe versehen und andererseits mit beiden Verbindungszirkeln verschönert! An dieser Stelle darf ich mich bei den 10 Helfern des letzten Jahres und den 17 Helfern des Diesjährigen herzlich danken, dass sie wieder Stunden und Tage ihrer Zeit in unsere Verbindungen investiert haben. Wir haben uns auch sehr über viele Besuche von Philistern während der beiden Umbauwochen gefreut! Für den nächsten Sommer haben wir weitere Pläne – es wird uns nicht langweilig werden! Sebastian Gimbel v. Dr.cer. Sir Amor

Im Stadl wurde die Zwischenwand entfernt, die Stufe neu betoniert und die Wände eingekalkt.

Im Stadl fanden wir einen kleineren, erhöhten Raum auf der linken Seite vor, der durch eine Holzwand vom größeren Raum getrennt war und ehedem wahrscheinlich als Stall für Nutztiere fungierte. Um einen großen Veranstaltungsraum zu generieren, haben wir letztes Jahr die Bretterwand zu 2/3 entfernt. Bbr. Dr. Erek war uns eine unglaubliche Hilfe - einerseits durch sein „Anpacken“ und andererseits durch seinen Traktor mit Anhänger mit dem wir wieder mehrere Fuhren an Holz und Gerümpel entsorgten. Zeitgleich hat BBr. Duffman die Verkabelung im Stadel montiert, damit wir auch dort abends Licht haben. Dieses Jahr haben wir festgestellt, dass die Stufe, die den oberen und unteren Raum teilt, durchnässt war und drohte einzubrechen. Wir haben nach Rücksprache mit einem Architekten und einem Zimmermeister beschlossen Mitte August einen zweiten Holzbalken beim Dachstuhl einzuziehen.

bzw. alle Mauern – bis auf eine entfernen und anschließend mit feinem Schotter auffüllen. Wir haben zwei 8 m³ Mulden bestellt und diese auch bis zum Rand gefüllt. Es hat sich herausgestellt, dass dieses Fleckerl von 5 x 5 Meter am Grundstück offensichtlich bereits seit Jahrzehnten als Schuttablageplatz verwendet wurde. Händisch musste der Schutt von Metall, Glas, Plastik und Holz getrennt werden. Innerhalb von drei Tagen haben wir also zu Dritt bzw. zu Viert 14 Tonnen Schutt entfernt, um anschließend 10 Tonnen Schotten wieder zu verteilen. (Der Schotter wurde aber auch für die angrenzende Fläche und die Hausauffahrt verwendet). Bbr. Minus hat uns anschließend die Weinlaube gespendet und gemeinsam mit Philipp Pirkl (Philx. TAO) und Bbr. Goliath zwei Wochen danach errichtet. Dieses Jahr habe wir beschlossen, dass die letzte noch stehende Mauer des ehem. Schweinestalls doch noch

Der Schweinestall - vor einem Jahr, noch voller Schutt und instabiler Mauern. Heute mit gemütlicher Weinlaube und feststehendem Griller.

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ASCIBURGENruf 01/11

ASCIBURGENruf 01/11

Heil Dir im Doctorhut! Es beginnt vor 20 Jahren, als ein 15 jähriger Schüler des BG/BRG aus Oberwart Mitglied der Asciburgia wird. Auf einem BC der Asciburgia bespricht man ein Semester darauf unter dem Punkt Personalia, dass angedacht werden sollte jenen Fuxen freundschaftlich zu entlassen, da er unter anderem nicht am Pennälertag 1990 teilgenommen hat. Man entschließt sich dann aber doch diesen Fuxen zu behalten und sogar zu burschen. 20 Jahre später, genau am 17.04.2010 beschließt der KC demselben Bundesbruder, inzwischen natürlich bereits Philister, den in der Asciburgia bisher nur zwei Mal verliehenen Titel des „Doctor cerevisiae et vini“ zu verleihen.

Vieles muss also passiert sein in den zwei Jahrzehnten, vieles muss dieser Bundesbruder geleistet haben, um so ausgezeichnet zu werden. Um dem Bundesbruder einen Namen zu geben: es handelt sich um Sebastian Gimbel vulgo Dr. cer. Sir Amor. Sein Werdegang in und um die Verbindung, sowie die Kneipe zu seinen Ehren sei hier kurz vorgestellt: Als Teil der „Reaktivierer“ verhalf er Asciburgia und Tauriscia zu neuem Leben. Schon damals wollte man einen Titel verleihen als Dank für sein großes Engagement. So wurde aus „Amor“ im Zuge seiner Geburtstagskneipe „Sir Amor“. In der Charge als FM blühte er auf und unterrichtete nicht nur Asciburgen, sondern auch Taurisken. 20 Jahre jung übernahm er schließlich das Amt des Philisterseniors, welches er nun 14 Jahre lang innehatte. Er war und ist Bindeglied zwischen Altherrenschaft

und Aktivitas, versteht sich nämlich mit Jung und Alt gleichermaßen und ist daher fast essentiell für den Zusammenhalt in der Verbindung. „Lebensbund“ ist für ihn nicht nur ein Wort, sondern eine Selbstverständlichkeit. Er hat immer ein offenes Ohr für die Aktivitas und ist zahlreichen Generationen ein wahres Vorbild – nicht nur als hervorragender Couleurstudent, sondern als charismatischer Mensch der er ist. Die große Leibfamilie, welche auf seine 7 Leibfüchse gründet, ist ihm besonders ans Herz gewachsen. Trotzdem weitete er die „Leibfamilientreffen“, die er zu Weihnachten und Ostern in Oberwart organisiert, aus, auf ein „OberschützerTreffen“, welche neben den Zirkeltreffen in Wien Bundes- und Kartellbrüder immer wieder anzieht und so auch weiterhin an die Verbindung bindet. Sein Engagement reicht über die Asciburgia hinaus. So hat er die Couleurlandschaft in Oberschützen durch die Gründung der Mädchenverbindung Polyxenia sehr bereichtert. Seine Aktivitäten im Verband waren (ohne Gewähr der Vollständigkeit): 2 Jahre Kartellconsenior, 5 Jahre Philistersenior des BMV, danach 4 Jahre Landesverbandsvorsitzender des BMV, 4 Jahre Leiter der Landesverbandsschulung, viele Jahre Mitarbeiter als Seminarleiter in der LVS, der KFS (Kartellführungsschulung) sowie der TrAk (Trainerakademie). Heute ist er Bundesgeschäftsführer des LFI (Leopold Figl Institut für Erwachsenenbildung). Sicher beeinflusste die Arbeit mit jungen Menschen und diese erzieherisch-lehrende Tätigkeiten seine Entscheidung, als er sein Medizinstudium aufgab und seiner Berufung als Kommunikationstrainer nachging. Die Mitgliedschaft in zahlreichen anderen Verbindungen (insgesamt 7 Verbindungen in 3 Verbänden) verringern nicht den Wert seines Urbandes der Asciburgia sondern bezeugen seine Leidenschaft im Couleurstudententum und ehrt die Verbindung. Als prominenter Philister trägt er jedes seiner Bänder mit Stolz. Zurecht hat er sich - neben dem Pro Meritis-band der Asciburgia - den Ehrenring des BMV sowie den Ehrenzipf des MKV verdient. Seine Liebe zum Comment ist grenzenlos und so scheut er sich nie davor Kritik anzubringen, wo es notwendig ist.

Ebenso zeichnet ihn eine Liebe zum Corporativum, zur couleurstudentischen Tradition und zur Geschichte des Couleurstudententums aber auch der Asciburgia aus. So besteht sein Büro doch zum größten Teil aus ersteigerten oder geschenkt bekommenen Studentika, historischer Couleurrequisiten, und ebenso aus unzähligen Ordnern. Denn als Archivar der Asciburgia und anderer Verbindungen hat er uneigennützig viele Stunden investiert in eine Arbeit, die sonst niemand machen wollte. Generell war er sich für nichts zu schade und pakte an wo es was zu tun gab. Dies begann mit der ersten Budenrenovierung, als er die Bude neu ausgemalt hat, ging über zahlreiche Budenputze bis hin zu dem, was wir heute „Unser Haus“ nennen dürfen. Die Arbeit am Verbindungshaus ermöglichte uns nicht nur eine engere Zusammenarbeit mit unserer Freundschaftsverbindung Tauriscia, sondern ist ein öffentlichkeitswirksames und symbolkräftiges Haus in Oberschützen– kurzum ein würdiger Abschluss seines Philisterseniorates. In der Geschichte der Asciburgia hat Sir Amor, inzwischen seit 20 Jahren Mitglied, einen festen Platz und reiht sich ohne Zweifel in die Liste der bedeutensten Asciburgen ein, wie: Unser Gründer Jaro Sterbik-Lamina vulgo Dr. cer Totila, Ignaz Glas, Reaktivierungsfuchsmajor Wilhelm Kelemen vulgo Dr. cer. Jumbo und Langzeitphilistersenior Walter Drdla vulgo Dr. cer. Erek. Für den Titel des Doctor cerevisiae et vini hat sich Dr. Sir Amor mehr als nur verdient gemacht, und das schon in so jungen Jahren. Am 28.08.2010 war es schließlich soweit. Im Kreise seiner engsten Freunde und Bundes- und Kartellbrüder fand im Stadl des Verbindungshauses die Promotionskneipe statt. Es war Dr. Sir Amors ausdrücklicher Wunsch die Kneipe auf dem Verbindungshaus und nicht anderswo in oder um Oberschützen zu feiern. Über 100 Personen fanden sich ein und bestaunten das gemütlichrustikale Ambiente, welches der Stadl bot. Schallend klang das Gaudeamus Igitur und die Stimmung war grandios. Es zeigte sich nun an den zufrienen Gesichtern, dass sich die viele Vorbereitung, die das Fest in Anspruch nahm, gelohnt hat. Man freute sich vor allem für Sir Amor, dessen großer Moment nun gekommen ist - die Verleihung der Doctorwürde.

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Nachdem der hohe Philistersenior Bbr. Claus-Dieter Glavanovits v. Glaffy die Laudatio hielt machte sich das Präses Collegii bereit. Der “Advocatus Amicus”, Kbr. Gerhard Weinhofer, stellte das Weinfass an seinen Platz und kümmerte sich hervorragend um den Doctoranden und das diesem das Bier nie ausging. Bbr. Michael Frank v. Minus lies den zu Promovierenden zunächst seine Doctorarbeit zu dem Thema “Über den Einfluss commentfähigen Stoffes auf Aktion und Reaktion in der Kommunikation unter besonderer Berücksichtigung einer perfekten Fönwelle“ verlesen und verkündete schließlich die Benotung derselben. Hervorzuheben ist hierbei, dass es Dr. Sir Amor geschafft hat, nicht nur auf das Thema einzugehen, sondern auch noch im Zuge einer “anonymen” Umfrage fast jeden seiner engsten Bundes- und Kartellbrüder namenlos aber doch eindeutig unterzubringen. Nun durfte meine Wenigkeit als “Promotor” den feierlichen Akt vornehmen. Dabei nahm ich dem Dignissime das Gelöbnis ab und überreichte ihm schließlich unter Gesang sein Doctorcerevis. Ein donnernder Festsalamander, kommandiert vom hohen Senior, Bbr. Berengar Oppitz v. Helios, rundete schließlich das Ganze würdig ab.

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Pennälertag 2011 in Hartberg Persönliche Gedanken und Erinnerungen des Vorsitzenden des Organisationskomitees Pennälertag 2011 in Hartberg - Vorbereitungszeit, Ablauf und die Nachbetrachtung.

Nun musste der Dignissime, wie es sich standesgemäß gehört, den Doctorpotus, also das einzelne Gratulieren und Zuprosten eines jeden Gastes, überleben. Dennoch war die Zeit der Ehrung damit nicht vorbei. Der Landesphilistersenior des BMV, Kbr. Klaus Mracek v. Spock, verlieh Dr. cer. Sir Amor den (in der Geschichte unseres Landesverbandes allerersten) BMV-Ring, als Dank für seine jahrelange Arbeit unter anderem als Landesverbandsvorsitzenden des BMV. Im Inoffiz der Kneipe, welches natürlich der Dignissime schlug, folgten zahlreiche Glückwünsche und Geschenküberreichungen. Höhepunkte war hierbei eine gelungene Fotopräsentation über den Neodoctor, gestaltet von Kbr. Lukas Schopp v. Neo die Gesangseinlage mit Gitarrenbegleitung von Kbr. Martin Wurglits v. Meniskus, seiner Frau Ksw. Doris Wurglits v. Esther und Bbr. Minus “Sir Amor, jetzt bist Du ein Doctor!”. Noch lange Zeit wird uns diese Kneipe in Erinnerung bleiben. Eine Fotoseite dieses Abends soll die schönsten Bilder zeigen. Ganz persönlich darf ich dem hohen Dr.cer. Sir Amor zu seiner Promotion gratulieren. Er wird auch weiterhin der Asciburgia treu bleiben und seinen Titel mit stolz tragen - hierbei bin ich mir sicher! Alexander Putz v. Goliath

“Heil dir im Doctorhut, ach steht ihm der Hut so gut, steht ihm so gut! |:Pereat, pereat, der nicht in Ehren hat, der nicht in Ehren hat Dignissimum!:|”

Die Herausforderung Im März 2008 informierte mich Dr. Harald Rechberger v/o Dr. Snoopy( Philistersenior der Stubenberg Bruck), dass 2011 die Steiermark möglicher Weise die Austragung des Pennälertages übertragen bekommt. Dr. Snoopy kannte meine (langjährigen) Tendenzen in der Oststeiermark einmal dieses couleurstudentische Großereignis organisieren zu dürfen. Als damaliger Philistersenior der Festenburg Hartberg musste ich zuerst einmal meine Bundesbrüder in Hartberg überzeugen, dass dies eine einmaliger Chance war, einerseits die Stadt Hartberg und ihre Verbindung selbst bzw. die Bedeutung des Couleurstudententum im Süd-Ost Österreichs in die breitere Öffentlichkeit zu tragen. Sehr schnell kamen (intern und extern) kritische Stimmen auf, aber genau diese bestärkten mich noch mehr diese Herausforderung anzunehmen und das Projekt PT2011 in Angriff zu nehmen. Die ersten Konzepte und die Bewerbung Als erstes stellte ich mir die Frage: „Ist Hartberg infrastrukturmäßig und von der Personalkapazität der FBH überhaupt in der Lage einen Pennälertag auszurichten und wie steht die Stadtgemeinde , der Tourismusverein und die Behörden dazu, was sind die Schwerpunkte einer gewissenhaften Planung?“. Der erste Gedankenaustausch mit Dr. Gerhard Mitrovits v/o Ammon (Landesverbandsvorsitzender des BMV und Organisators des PT2001 in Eisenstadt), die Eindrücke des PT 2008 in Feldkirch, die Gespräche mit OKMitarbeiter vergangener Pennälertage und die eigene Erfahrung von 20 aktiv bzw. passiven Teilnahmen trugen dazu bei das Grundkonzept kurzfristig zu erstellen. Im Besonderen muss ich mich hier bei Bundesbruder Jochen Pack v/o Dionysos bedanken, der dem Projekt von Anfang an sehr positiv gegenüberstand und mich bei diversen Informationsbeschaffungen ab diesem Zeitpunkt tatkräftig unterstützte und mir in späterer Folge auch die zusätzliche Last des Philisterseniorats der Festenburg

abnahm. Dionysos und ich konnten mit einer kleinen Konzeptpräsentation dem CC der Festenburg Hartberg und den Landesverbandskonvent bereits Anfang Mai 2008 überzeugen, dass Hartberg als Austragungsort des Pennälertages 2011 geeignet bzw. durch den Flair einer Provinzstadt (7.000 Einwohner) durchaus von vielen Kartellbrüdern gewünscht ist. Aber es war mir weiters ein großes Anliegen, gerade bei diesem Pennälertag, die Süd-Ost-Region mit ihren 12 Süd-Osterverbindungen (Oststeiermark und Südburgenland) einzubeziehen und Pfingsten 2011 zu einen -über die Landesgrenzen hinausfarbstudentischen Miteinander zu machen. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei meinen beiden Zipfbrüdern Sebastian Gimbel v/o Dr. Sir Amor, ASO und Wolfgang Sommer v/o Dr. Wola, EIP die von Anfang an mitgearbeitet haben um dieses Ziel gemeinsam mit mir und den oststeirischen Verbindungen zu erreichen. Durch dieses gezielt gelebte Miteinander konnte auch sehr schnell die Frage der Personalkapazitäten beantwortet werden. Es hat mich überwältigt wie viele Bundes-und Kartellbrüder bzw. Kartell-und Farbenschwestern

aus den Süd-Ostverbindungen die aktive Unterstützung für den PT2011 in Hartberg zugesagt haben. Nach Abklärung der Budgetthemen, Vorreservierungen der Veranstaltungsplätze, Vorinformation an die Beherbergungsbetriebe und Vereinbarung eines Programmund Zeitplanes mit dem STMV stand einer offiziellen Bewerbung nichts mehr im Wege. Am LVC des STMV am 11. Oktober 2008 bekam die K.Ö.ST.V. Festenburg zu Hartberg den Zuschlag zur Ausrichtung des 69. Pennälertages des MKV. Planungs- und Vorbereitungsphase Eine fast 3-jährige Vorlaufzeit lässt einerseits viel Spielraum für detaillierte Planung aber andererseits bedarf es einem gewissen Durchhaltevermögen und Kraft bereits getroffene Entscheidungen einzuhalten und nicht immer wieder Änderungen vorzunehmen (es ist nie zu früh, sondern sowieso immer zu spät). Die Gründung eines Pennälertagsvereins, die Suche nach Sponsoren, Layout, Logo und Auflage der Drucksorten, Kostenkalkulationen, Budgeterstellung, Quartierreservierungen, Ve r a n s t a l t u n g s o r g a n i s a t i o n ,

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Rahmenprogramm und vieles mehr hat dem -anfangs- kleinem Team viel abverlangt. Aber langsam und stetig haben sich die einzelnen Arbeitsgruppen zusammengefunden und je näher der Termin 10.Juni -13.Juni 2011 kam, konnten immer mehr Bundes- und Kartellbrüder gewonnen werden, die tatkräftig an diesem Projekt mitgearbeitet haben. Bestand das Kernteam anfangs aus einer Handvoll Personen waren es Anfang 2011 bis nach Pfingsten ca. 75 Bundes-und Kartellbrüder bzw. Kartellschwestern, Familienmitglieder, sogar Bekannte und Nachbarn, die vor und hinter den Kulissen die gestellten Aufgaben mitgestaltet und bravourös durchgeführt haben. Es würde den Rahmen diese Artikel sprengen, alle aufzuzählen, aber ich erlaube mir -zusätzlich zu den bereits oben erwähnten -einige zu nennen, ohne deren Mithilfe die Vorbereitungen bis zum Pennälertag nicht möglich gewesen wären: Matthias Glatz v/o Ikarus, RBF (Personalplanung) Dr. Gerhard Wöhri v/o Dr. Dixi, FBH (Rahmenprogramm) Fabian Hansmann v/o mc2, NBK (Chargiertenbetreuung) Peter Lechner v/o Popeye, WMM (Festschrift) Norbert Fröhlich v/o Dr. Fohra, CLF und Chladek Katja-Maria v/o Diana, SWB (Edelweißhaus) Peter Kanitsar v/o Pedax , RBF und Franz Takacs v/o , FOE (Festkanzlei) Gebrüder Matthias v/o Tatanga Mani und Markus v/o Joker LoskeVittorelli , beide MDK (Finanzen) Pieter Joziasse v/o Pythagoras, FBH und Martin

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Winkler v/o Dr. Xerxes, STB (Kommers) Peter Heinrich v/o Organist, RBF (gesamtmusikalische Leitung) Gerald Mayer v/o C#, FBH (Homepage) Ganz besonders bedanke ich mich bei meiner Frau Grete, die mich 3 Jahre unterstützt , bedauert, gelobt, kritisiert, geliebt und das notwendige Verständnis für mein Vorhaben entgegen gebracht hat. Die Festschrift Was wäre ein Pennälertag ohne Festschrift. Es würde was fehlen. Wir wollten nicht nur eine Proschüre herausgeben, sondern einerseits die Region Hartberg und deren couleurstudentische Vergangenheit festhalten, sondern auch allen 12 SüdOstverbindungen die Möglichkeit bieten sich bundesweit zu präsentieren. Wir glauben, dass diese Festschrift auch in Zukunft einen bleibenden Wert für viele Farbstudenten in der Oststeiermark und im Südburgenland darstellt. Pfingsten 2011: Pennälertag in Hartberg unter dem Motto „MKVGarten der Zukunft“ Wie jeder, der schon einige Pennälertage erlebt hat, läuft das offizielle Programm mit den diversen Empfängen, den 4 Entscheidungsgremien, Messe, Umzug und Kommers grundsätzlich immer wieder gleich ab. Das Besondere an einem Pennälertag ist aber das Wohlfühlen der Teilnehmer und das gemeinsame Feiern der über 160 Verbindungen des MKVs. Wenn das klappt, ist der Pennälertag ein Erfolg. Und es hat geklappt. Die reibungslose Durchführung der Tagungen und des Rahmenprogramm, auch unter Einbeziehung der Gastronomie, hat vorbildlich funktioniert. Dies ist ein Erfolg der Aktivitas und einiger AH der Festenburg Hartberg . Die Gestaltung und Adaptierung des Kommerssaales, die Abwicklung der Bewirtung und Organisation des Pennälertagszentrums (Edelweißhaus) und die Besetzung der Festkanzlei ist nicht nur auf die Hauptverantwortlichen Kbr. Dr. Wola, Bbr. Pedax und Bbr. Pythagoras zurückzuführen, sondern auf die proaktive Mitarbeit der Bundesund Kartellbrüdern bzw. -schwestern der Verbindungen Quisinia Güssing und Walcueria Güssing, Asciburgia Oberschützen , Eisen Pinkafeld, Riegersburg Fürstenfeld und Kornberg Feldbach. Dieses Miteinander stärkte den Geist der Süd-Ostverbindung und fand ihren Höhepunkt beim 9. SüdOstkommers im Buschenschank Pusswald. Mit rund 300 Teilnehmern war dies einer der Höhepunkte

des Samstag-Abendprogrammes. Die Disziplin und das Auftreten aller Beteiligten und Gäste in diesen 4 Tagen wurden von der Öffentlichkeit überdurchschnittlich gelobt. Man kann sagen der MKV hat sich auch am Sonntag in der Stadt, während der Messe und des Umzuges von der besten Seite gezeigt. Der Höhepunkt, der Festkommers selbst, war wieder einmal eine würdige Präsentation des MKVs und wurde dem Motto „ Garten der Zukunft“ gerecht, was sich insbesondere in der Festrede wiederspiegelte, die erstmalig von 2 Jugendlichen in einer Art Doppelconference gehalten wurde und die Zielsetzung des MKV „2015 die attraktivste Jugendvereinigung zu sein“ zum führenden Thema machte. Hier und jetzt ein Danke an Bundesbruder Bernhard Valant v/o Zerberus, RBF und Kartellbruder Alexander Putz v/o Goliath, ASO (und alle die dieses Experiment unterstützt haben). Der Hartberghalle hat den 413 Chargierten und ca. 1400 Gästen in der Corona ausreichend Platz geboten. Abschließendes Resümee: Der Pennälertag war ein Erfolg. Wir können uns alle auf die Schulter klopfen. Angeblich haben wir die Latte für Nachfolgende etwas höher (auf-) legen können. Wir waren nicht mit einem übermächtigen Budget gesegnet, hielten auch die Ausgaben in Grenzen (weniger ist mehr), aber das was wir gemeinsam, das ganze Team, auf die Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen. Jetzt heißt es aber mit diesen Vorschusslorbeeren umgehen zu können, diese Sympathie der Bevölkerung zum MKV, zu seinen Mitgliedern und zu seinen Prinzipien (nicht nur in Hartberg, sondern in der ganzen Süd-Ost-Region) als Antrieb zu nutzen und am frisch gejäteten GartenMKV zu arbeiten, die richtigen Pflanzen anzubauen um sich in Zukunft an den Früchte erfreuen zu können. Markus Villgrater v. Paradox

Rede zum Pennälertag 2011 in Hartberg Der MKV als Österreichs attraktivste Jugendorganisation 2015 – Utopie oder Chance? Festrede zum Pennälertag von Bernhard Valant v. Zerberus, RBF, und Alexander Putz v. Goliath, ASO. Im Zuge des vom hohen Kartellvorsitzenden gestarteten Projekts „ Der MKV und seine Verbindungen als attraktivste Jugendund Schülerorganisation 2015“ fand auch die große Mitgliederumfrage des MKV statt. Nicht nur jede Verbindung bekam einen Fragebogen, sondern gleich alle Kartellbrüder fanden einen im Briefkasten vor. Jeder sechste MKVer hat sich die Zeit genommen, diesen auszufüllen und wieder zu retournieren. Und wofür? Man hört oft Sätze wie “Aber meiner eigenen Verbindung bringt das Umfrageergebnis wenig bis garnichts!” Dabei zeigt es uns Schwarz auf Weiß, wo wir gerade stehen und bietet daher Grundlage für weitere Entwicklungen im MKV - und die hat unser Verband auch wirklich nötig! Wie kann man überhaupt daran glauben attraktiver zu werden, wenn man die derzeitige Situation unseres Verbandes und der meisten seiner Mitgliedsverbindungen kennt? Nur wenige Organisationen haben in Österreich mit solchen Imageproblemen zu kämpfen wie der MKV. Dass wir altmodisch und verstaubt wirken liegt wohl auf der Hand. Wir stehen nicht wirklich im besten Licht, werden

verwechselt oder man kann mit uns nicht wirklich etwas anfangen. Doch kein Wunder, dass uns die Öffentlichkeit so wahrnimmt. Wenn man von den Medien dadurch definiert wird was man NICHT ist, anstatt dadurch was man ist, wer soll dann wissen wofür der MKV steht? Und nicht nur die Medien, sondern auch der MKV selbst präsentiert sich zu oft auf diese Weise. Identifikation durch Verneinung - der MKV verkauft sich dadurch schlecht und vor allem unter seinem Wert! Und wie geht es dem MKV intern? Unsere Mitgliederzahlen deuten auf ein Schrumpfen des Gesamtverbandes hin und nur noch 62% der Aktiven sind unter 25 Jahren alt. Von gelebter Kartellbrüderlichkeit kann angesichts der viele Vorfälle auf den letzten Pennälertagen wohl auch nicht mehr die Rede sein. Durch Rüpelhaftigkeiten mancher Kartellbrüder wird bewusst unseren Ruf nach Außen und die Glaubwürdigkeit nach Innen geschädigt! Ebenso wenig kann die Rede von gelebter Tradition und Comment sein. Angesichts der Festzeltstimmung dieses und der vergangenen Pennälertage bin ich froh, dass wir unter uns sind und sich keine Medien, keine Kameras hier im Kommerssaal befinden. Es ist mir unbegreiflich, warum die in der Corona sitzenden Landeschargen nicht für Ruhe unter den eigenen Kartell- und Bundesbrüdern sorgen. Genauso unbegreiflich ist es mir aber

auch, warum nicht jeder Einzelne den Sitznachbarn darauf aufmerksam macht, dass er sich nicht auf dem Münchner Oktoberfest befindet! Nach Außen und nach Innen ist die derzeitige Situation des MKV also alles andere als gut. Auf dieser Grundlage kann das angestrebte Projekt „MKV - die attraktivste Jugendorganisation 2015“ doch nur eine Utopie sein!? Vielleicht dachte unser hoher Kartellvorsitzende dabei aber an das Zitat von Antoine de Saint-Exupéry: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Schließlich ist oftmals der Weg das Ziel. „MKV – Garten der Zukunft“ - so lautet das Motto des diesjährigen Pennälertages und um unsere Zukunft soll es heute auch gehen. Durch Studien ist bekannt, dass die Sehnsucht nach Heimat, christlichen Werten und historischen Wurzeln in Österreichs Jugend wieder steigt. Mit anderen Worten: Der MKV hat eine solide Grundlage in der Gesellschaft und er hat das Potential dazu attraktiv zu sein.

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Was bietet der MKV Jugendlichen überhaupt? Junge Burschen können erstmalig selbst gestalten, und wir sind dabei nicht allein - Jung und Alt stehen auf einer Augenhöhe. Hier werden Erfahrungen gemacht, die uns nicht genommen werden können! Nicht in vielen Organisationen können Jugendliche soviel lernen wie sie es hier bei uns tun. Dennoch sind unsere Verbindungen keine Vereine, in denen man nur „Dienst tut“, oder nur einen „Mehrwert“ in Empfang nimmt; es bedeutet die Ausbildung diverser „Soft Skills“, die uns aber nicht nur zu unserem eigenen Ego oder zu unserem eigenen Fortkommen, nutzen sollen. Bildung und Erziehung in der Verbindung hat die Aufgabe junge Menschen zu lehren, ihre Interessen zu vertreten – und noch viel grundlegender - überhaupt zu lehren, Interessen zu haben. Verbindung als Erziehungsgemeinschaft soll Werte vermitteln, Schülern ein zweites zu Hause bieten und ihnen eine freie Entfaltung ihrer Anlagen zu ermöglichen. Österreichs Jugend empfindet zwar einen steigenden Leistungsdruck in Beruf und Ausbildung. Doch will sie arbeiten und will sie etwas im Leben erreichen. Leistung ist ein unverzichtbares Element, um in der Zukunft bestehen zu können. Unsere Verbindungen sind die Schulen des Lebens. In einem geschützten Rahmen wird einiges gefordert – dennoch gilt der Grundsatz: „Fehler machen ist erlaubt!“. Und was tut der MKV dafür? Er bietet ein breites Angebot an Seminaren und Schulungen. Und als wären LVS, KFS und TrAk nicht schon genug, werden ab Herbst vom Leopold Figl Institut noch speziellere, verbindungsspezifischere Seminare und Workshops angeboten. Jetzt liegt es an uns dieses Angebot auch anzunehmen!

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Unsere Probleme in der Öffentlichkeit werden dadurch aber nicht gelöst! Denn dazu müssen wir aus unseren Buden raus, mehr in die Öffentlichkeit und auch dazu stehen, dass wir korporiert sind. Haben wir keine falsche Scheu, nicht alle verurteilen uns voreilig. Auch wenn wir es nicht schaffen, in ganz Österreich bekannt und anerkannt zu sein, so können wir es zumindest schaffen, direkt vor Ort präsent zu sein und bekannter zu werden, was auch die Keilung erleichtern sollte. Wir dürfen uns auch nicht immer nur abgrenzen und durch das definieren, was wir nicht sind, sonder müssen es auf den Punkt bringen, was wir sind. Verstärken wir den Kontakt zu unseren Schulen, nutzen wir die Möglichkeiten des Internets für unsere Zwecke, arbeiten wir - wie auch laut Umfrageergebnis von uns gewünscht - enger mit der Kirche und dem ÖCV zusammen, sowie mit der Katholischen Jugend und der Schülerunion. Planen wir öffentlich zugängliche Veranstaltungen, die hochwertig und gefragt sind. Fragen wir uns, „was können wir für die Gesellschaft tun“, dann wird auch ein positives Feedback spürbar werden. Die Arbeit in unseren Verbindungen wird von Pennälern und von Philistern geleistet. Und genau diese, oder zumindest ein kleiner Teil von ihnen, sind es, die auch den Verband mit Leben erfüllen. Wir alle wissen, dass man seinen Platz in einer Mannschaft durch seine Aufgabe erhält, die man innerhalb dieser erfüllt. Wer bloß auf dem Spielfeld herumsteht, ohne eine echte Rolle und Funktion zu haben, gehört nicht wirklich dazu. Diese Aufgaben werden uns manchmal angeboten, manchmal zugewiesen und manchmal entwickeln wir sie in Hinblick auf unsere Fähigkeiten und Kenntnisse selbst. Des Öfteren wird dann aber an den Funktionären des Verbandes aber auch an einzelnen Kartellbrüdern Kritik geübt. Manches Mal vollkommen zu recht - andere Male voreilig und ungerecht. Immerhin nehmen sich diese Kartellbrüder die Zeit, dass sie über ihre Verbindung hinaus auch etwas bewegen wollen. Wer außerhalb des Glashauses sitzt, kann leicht mit Steinen werfen! Schwieriger wird es schon im Glashaus sitzend damit zu werfen! Vielleicht ist der MKV im Jahr 2015 die attraktivste Jugendorganisation Österreichs, vielleicht auch nicht. Doch um es mit einem anderen Zitat von Antoine de Saint-Exupéry zu sagen: „Die Zukunft soll man

nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ MKV - die beste Jugendorganisation 2015” ist eine Herausforderung, an der wir uns messen, an der wir wachsen und in der wir uns verwirklichen können. Dafür ist wichtig, dass sich jeder – weit mehr als in der Vergangenheit – aktiv in die Gemeinschaft, in unseren Lebensbund, einbringt. Wir sind Teil des MKV und der MKV ist ein Teil von uns! Egal wo man arbeitet, egal welche Position man hat; ob Fux, Bursch oder Philister - wir halten den MKV zusammen. Wir sind der MKV. Wir haben genug Hände um sie einander zu reichen und anzupacken. Wir sind 15.500 in über 160 Verbindungen. Wir sollten uns nicht immer fragen was der Verband für uns tun kann, denn wir sind der Verband. Beschweren wir uns doch seltener, sondern bieten wir unsere Hilfe an. Lassen wir uns nicht von anderen definieren, sondern zeigen wir der Öffentlichkeit wer wir wirklich sind. Bringen wir die beste Leistung, zu der wir fähig sind; und wenn wir damit fertig sind, übertreffen wir uns selbst! Wir sind der MKV! Wir sind der “Garten der Zukunft”! Packen wir´s an, es gibt viel zu tun! Heil MKV! Bernhard Valant v. Zerberus und Alexander Putz v. Goliath

Geisteshaltung, die auf Gefühlen beruht Burschenschaften haben in den vergangenen Monaten einiges an Aufmerksamkeit in Medien und Politik erfahren. Es geht meist um die Mitgliedschaft von Politikern in diesen Vereinigungen und deren Verhältnis zu Rechtsextremismus und Nationalismus. Dabei handelt es sich bei den Burschenschaften in Österreich um eine vergleichsweise kleine Gruppe, die kaum mehr als 2300 Personen umfasst. Ihr öffentliches Auftreten, die Tatsache dass zahlreiche prominente Politiker aus ihren Reihen kommen, und dass die FPÖ vielfach als Sprecherin für ihre Anliegen und Positionen aufgetreten ist, machen aber klar, dass dieser Gruppe Beachtung geschenkt wird. Sie selbst erhebt den Anspruch, Elite zu sein, und wird durch diese Entwicklungen darin auch bestätigt. Die Debatten sind nicht selten durch Empörung geprägt. Während die eine Seite Vorwürfe in Hinblick auf Rechtsextremismus erhebt, antworten die Fürsprecher der Burschenschaften regelmäßig mit Verweisen auf deren Geschichte und Leistungen. Auffallend ist jedoch, dass sich die Burschenschaften selbst praktisch nie zu Wort melden und keine öffentliche Diskussion führen. So brechen alle Ansätze zu einer Vertiefung der Auseinandersetzung, zu Differenzierung und Kritik irgendwann ab. Dazu kommt, dass Kritiker und Fürsprecher oft nicht bereit sind, die Diskussion zu führen. Vielfach können sie gar nicht anders, als aneinander vorbeizureden: Burschenschaften sind primär ein Produkt des 19. Jhdts., die Einstellungen, Gefühle, Traditionen und Sprache dieser Zeit im Heute aufgreifen und in einer oft glaubensmäßigen Überzeugung zu bewahren und zu leben suchen. Sie sprechen damit bewusst eine Sprache und verwenden Formen, die von vielen nicht verstanden werden können. Historischer Wendepunkt 1945 Jeder Versuch, die Welt der Burschenschaften zu umreissen, ist eine Gratwanderung und beinhaltet die Gefahr, vereinnahmt zu werden. Daher sei hier versucht, sich jenen Idealen, die Burschenschaften in ihren Selbstdarstellungen anführen, von der Perspektive der Geschichte der Mentalität und Gefühle zu nähern. Es sollen keine vorschnellen Wertungen vorgenommen sondern die Grundlagen,

auf die sich Geisteshaltungen und politischen Einstellungen vieler Burschenschafter beziehen, dargestellt werden. Bis in die Zwischenkriegszeit haben Studentenverbindungen eine große Rolle vor allem an deutschsprachigen Universitäten gespielt. Viele Vorstellungen von Studentenleben und -romantik fanden in ihnen ihren Ausdruck und Verbreitung in der Populärkultur. Verbindungen traten in vielerlei Organisationsformen auf, die zum Teil auch konfessionell geprägt waren. Nationalfreiheitliche und nationalkonservative Gruppen dominierten an Universitäten und unter Akademikern. Dieses Milieu ist im Nachhall des 2. Weltkriegs zusammengebrochen und besteht heute – vor allem in Hinblick auf ihren Anteil an der Gesamtzahl der Studierenden – nur mehr in Restbeständen. Ihr Auftreten macht diese aber umso auffälliger. Tradition der deutschen Nationalbewegung Besonders exponiert sind Burschenschafter, die mit hohem Sendungsbewusstsein in Erscheinung treten. Sie sehen sich in der Tradition der Befreiungskriege gegen Napoleon und der dabei entstandenen deutschen Nationalbewegung. Sie verweisen auf die Gründung der Burschenschaft in Jena 1815, das Wartburgfest 1817, das zu einem zentralen Bezugspunkt des deutschen Einigungsstrebens werden sollte, und ihre Teilnahme an den Revolutionen von 1848. Die Zeit danach und die Brüche, die sie kennzeichnen, werden hingegen kaum erwähnt. Die nationale Avantgarde der Zeit vor 1848 musste erleben, dass ihre Ziele von Konservativen umgesetzt wurden, während die gesellschaftlichen, wirtschaftliche und technische Veränderungen ihr elitäres Sonderbewusstsein in Frage stellten, was auch der überzeugte Burschenschafter Max Weber in seinem wissenschaftlichen Werk bemerkte. Die politischen Ziele vieler Burschenschafter radikalisierten sich und gerade in Österreich wurde ein rassisch-orientierter Antisemitismus propagiert. Die beiden Weltkriege erschütterten das gesellschaftliche Umfeld der Burschenschaften auf eine Weise, die keinen Anschluss mehr an vergangene Zeiten ermöglichte. Stattdessen wird bis heute die Kontinuität

der Gemeinschaft und der Ideale betont. Das Prinzip des Lebensbundes, das die Verbindung prägt, wird zum Treueband über Generationen. Die Kritik an der Burschenschaft und ihrem Handeln zu einer bestimmten Zeit kann damit auch zu einer Kritik an der Burschenschaft heute werden. Die Kritik an einem Mitglied, selbst wenn es wie der Grazer Burschenschafter Ernst Kaltenbrunner als einer der Haupttäter des NS-Regimes verurteilt wurde, kann so zur Kritik an allen werden, der es entgegenzutreten gilt. Das wird noch dadurch bestärkt, dass es sich bei Burschenschaften meist um kleine Gemeinschaften handelt, die während des Studiums ihr Leben überwiegend gemeinsam gestalten. Dieser Lebensbund kommt in dreifacher Form zum Ausdruck: äußerlich, durch das gemeinsame Tragen der Studentenmütze und des Farbenbandes, körperlich, durch die Narben der Mensurkämpfe, des ritualisierten Zweikampfes, der als Ausdruck von Selbstüberwindung, Bewährung und Männlichkeit verlangt wird, und innerlich, in den Einstellungen und Idealen, die in den Prinzipien „Ehre, Freiheit, Vaterland“ zusammengefasst werden.

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Diese Ehre, die hier zum sinn- und identitätsstiftenden Element wird, die es zu wahren und zu verteidigen gilt, ist den meisten Menschen heute fremd geworden. Das Verständnis von ihr ist eng mit der Ausprägung und Rollenfindung des Bürgertums im 19. Jhdt. verknüpft. Die sozialen, wirtschaftlichen, technischen und politischen Umbrüche

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dieser Zeit fanden ihr Gegenbild in einem scheinbar immateriellen, zweckfrei und in der Person wurzelnden Ehrbegriff, der weit verbreitet und nicht auf Studenten beschränkt war. In ihr schienen die Klagen über den Verlust von Gleichgewicht und Harmonie im männlichen Lebensentwurf, den Goethe in „Wilhelm Meister“ oder Schlegel beschrieben hatten, Erlösung zu finden. Sie stand – in all dem, was uns heute irrational scheint – dem „Nützlichkeits-, Erfolgsund Genusskult“ einer so empfundenen materialistischrealistischen Moderne entgegen. Die Selbstbehauptung der Persönlichkeit und die mit ihr verbundene Abgrenzung von anderen, wird bis heute von den Burschenschaften betont. Wehrhaftigkeit als ein Ideal Ehre, wie sie von Burschenschaftern verstanden wird, ist ein starkes Gefühl, aber ihr Fühlen muss erlernt, diszipliniert und inszeniert werden. Das ist der zweite entscheidende Aspekt. Burschenschaften sehen sich als Erziehungsinstitutionen, denen es um die Prägung von Denk- und Verhaltensweisen geht. Ihr heroisches Ideal zeigt sich einerseits im Bemühen um den Ausdruck der Persönlichkeit, andererseits in der Bereitschaft, sich einer Gemeinschaft ganz ein- und unterzuordnen. Damit einher geht die Einübung von Standhaftigkeit und Abhärtung, die sich in forschem Auftreten und einem oft demonstrativen Handeln ohne Mitleid bis hin zu einer moralischen Indifferenz, wie es der Soziologe Norbert Elias beschrieben hat, zeigen kann. Unsicherheit und mangelndem Selbstwertgefühl, das sich gerade in Lebens- und Zeitbeschreibungen von Männern im 19. Jhdt. häufig findet, wurde auf diese Weise geantwortet. Das Verständnis von Freiheit und Vaterland hängen eng damit zusammen. So wie Ehre wird Freiheit als etwas Ursprüngliches gesehen, das es zu bewahren und gegenüber dem Staat zu verteidigen gilt. Dabei soll kein vorschneller Schluss auf den Kampf gegen den Absolutismus gezogen werden. Diese Freiheit steht auch den Massendemokratien skeptisch gegenüber, deren Entwicklung als einschränkend und einmischend empfunden wird. Die Wehrhaftigkeit, die als Ideal die Freiheit ergänzt, ist folglich auch die Fähigkeit, sich selbst zur Wehr setzen zu können, das Recht in die eigene Hand zu nehmen. Nähe zu den Nationalsozialisten Dementsprechend ist das Ideal des

Vaterlands auch etwas, das dem Staat vorausgeht, und das letztlich über ihm steht und den Staat in seinen verschiedenen Entwicklungsstufen, in seinen Kontinuitäten und Brüchen überdauert. Wenn Burschenschafter heute vom deutschen Vaterland singen, für das sie auch ihr Blut geben würden, denken sie damit über die heutigen Staaten Deutschland oder Österreich hinaus. Es geht wiederum um ein ursprüngliches Verständnis des Volks, das in schicksalhafter Verbundenheit durch die Geschichte geht und diese bestimmen soll. Folglich wird – in der Selbstdarstellung – etwa auch dem 2. Weltkrieg primär als Schicksalstunde des deutschen Volkes gedacht. Die drei Prinzipien, die Farben und Formen des Auftretens, die Traditionen und das Ritual der Mensur sind durch starke Elemente der Abgrenzung gegenüber anderen geprägt. Burschenschafter können sich so als hervorgehoben und für sie in einem durchaus positiven Sinn unverstanden fühlen. Diese Grundlagen werden empfunden und gelebt, sie sind durch starke Gefühle und letztlich durch eine große Tendenz zur Bewahrung und Abwehr geprägt. Wer das nicht na chfühlen kann, dem wird unterstellt, nicht darüber sprechen zu können. Das Fühlen steht einer rationalen Diskussion entgegen. Im Grunde findet sich eine sehr betont nationale, ausgrenzende und konservative Ideologie im Mittelpunkt der Burschenschaften, die pauschalen Kennzeichnungen als „nationalsozialistisch“ entgegensteht. Zugleich kann aber auch von Burschenschaftern nicht bestritten werden, dass manche ihrer Ideale eine Nähe zur Ideologie der Nationalsozialisten aufweisen, und dass das immer wieder zu entsprechendem Engagement einzelner Mitglieder und Bünde führt. Die Auseinandersetzung darüber steht jedoch von ihrer Seite her nach wie vor aus. (Quelle: Die Furche Feuiletton, Ausgabe 47, 19.11.09, Seite 19) Christoph Konrath v. Otto

Fuxenvorstellung Matthias Ruzicka vulgo Phoebius

Thomas Koch vulgo Luzifer

Hallo! Ich heiße Matthias Ruzicka, Coleurname ist Phoebius. Meine Lebenseinstellung kann man wenn man mich das erste mal trifft schon erkennen, ich bin Optimist. Manche nennen mich auch Sonnenschein, da ich fast immer ein Lächeln im Gesicht habe. :) So ist auch mein Motto: Wanna be happy! ^^ Mein Heimatort ist Winzendorf, das ist so etwa 10 km von Wiener Neustadt entfernt. Wo wir schon von Wiener Neustadt reden, dort bin ich geboren, am 22. Oktober 1995. Mein Bruder Thomas und ich sind der gesamte stolz meiner Eltern, Heloise Neli und Hans-Peter. Übrigens, meine Mutter kommt aus Brasilien! Aufgewachsen bin ich schon dort, wo meine Großmutter und mein Vater auch schon, in der Prosset. So wird die Schlucht genannt in der wir wohnen, man kann aber auch Winzedorf sagen. (Ok, Winzendorf ist nicht in der Schlucht, aber laut der Adresse heißt das so.) Meine ersten zwei Volksschuljahre verbrachte ich in der VS Winzendorf, die nächsten zwei in Bad Fischau-Brunn. Dort war das Klassenklima viel besser. Danach kamen die schönsten vier Schuljahre in der MHS Wr. Neustadt, die auch mein Leibbursch Macuil besucht hat. Ab September diesen Jahres gehe ich nun in die BAKIP Oberwart. Ich habe mehrere Hobbys, aber diese hier mache ich besonders gerne, wie Musizieren (Spiele ja auch Keyboard, Gittare und Blockflöte), Radfahren, Wandern, mit Freunden treffen, uvm. Seit August 2010 leite ich mit noch wem anderen zusammen die KJ in Winzendorf. Ich spiele auch noch in der Jugendmanschaft des Stockvereins in Winzendorf. Ich war auch schon mal Landesvizemeister, aber das war in einer anderen Mannschaft... Zur Verbindung bin ich durch Macuil gekommen, er hat sehr viel darüber erzählt und es machte ein paar andere und mich einfach neugierig. Da dachten wir uns, wir schauen uns das mal an, und tja, jetzt sind wir Füxe. :) Toll an der Verbindung find ich, wie viel man lernen kann, und es gibt vieles, das so einer von uns noch nicht wusste. Aber auch die Veranstaltungen sind sicher toll, sowie die Zusammengehörigkeit die man glaube ich hat. Das war jetzt so ein Einblick in mein Leben. Hoffe jetzt seit ihr schlauer! Wanna be Happy! ^^

Mein Name ist Thomas Koch. Ich bin am 11. Feber in Wr. Neustadt geboren. Zurzeit wohne ich in Mattersburg. Meine Eltern heißen Gerhardt und Verena Koch. Ich bin meine ersten 2 Lebensjahre in Rohrbach bei Mattersburg aufgewachsen. Danach zog ich mit meinen Eltern nach Mattersburg. Meine Kindheit ist ziemlich normal verlaufen. Zuerst Volksschule in Mattersburg, danach Gymnasium Mattersburg, jetzt EORG Oberschützen. Meine Hobbys sind: Sport (Fußball, Basketball, Handball, …. bin für jeden Sport offen) und Musik. Ich bin in verschiedenen Vereinen zB.: Pfadfindergruppe Mattersburg, MV Stadtkapelle Mattersburg. Ich spiele drei Instrumente: Tenorhorn, Gitarre und Posaune. Ich bin zur Verbindung durch Mario Eberhardt gekommen. Er meinte wir könnten uns das Ganze mal anschaun und jetzt sind wir Füxe. Meine Ziele sind: Musiklehrer zu werden, wenn das nicht klappt dann irgendwas mit Sport. Ich habe bis jetzt einen sehr guten Eindruck von der Verbindung und schätze sehr das gemütliche Beisammensein mit Jung und Alt. Vorgenommen habe ich mir in meiner Fuchsenzeit viel zu lernen und jederzeit anderen Bundesbrüdern behilflich zu sein – nach unserem Wahlspruch: „Mutig, wahr, treu immerdar!“

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Franz Schekolin vulgo Scheko

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Kilian Eckerstorfer vulgo Mozart

Ankündigung

Hiermit laden wir Dich und Deine Familie herzlich zum

89. Stiftungsfest Hallo! Ich möchte mich mit diesen Artikel bei den Mitgliedern der Asciburgia vorstellen. Ich heiße Franz Schekolin und mein Coleurname ist Scheko. Ich bin 14 Jahre alt und wohne in Raiding (Mittelburgenland). Ich bin am 30. Juli 1996 in Oberpullendorf geboren. Meine Eltern leben jetzt seit 27 Jahren zusammen und sind natürlich auch verheiratet. Sie heißen Gabriele und Franz. Ich habe 4 Geschwister mit dem Namen: Stefan(18), Silvia(23), Michael(25) und Sonja(26). Ich bin in die VS in Raiding gegangen und danach ein Jahr in die HS Lackenbach. Nach dem einen Jahr wurde die Schule zugesperrt und ich kam in die Vital HS Horitschon. Voriges Jahr wurde sie in NMS Horitschon umbenannt. Jetzt gehe ich in das EORG Oberschützen in die 5.a. Eigentlich wollte ich in die Musik Klasse aber sie ist nicht zustande gekommen. Vielleicht werde ich nächstes Jahr in die Musik Klasse wechseln und wieder in der 5. anfangen. Ich spiele leidenschaftlich gerne Schlagzeug seit 4 Jahren. Ich habe davor auch 2 Jahre Flöte und 3 Jahre Trompete gelernt. Ich bin noch bei der FF Raiding. Meine Hobbys sind: Schlagzeugspielen, Computerspielen und viele andere Sachen am PC. In der Freizeit tu ich am liebsten Skateboardfahren. Aber sonst mag ich Sport nicht sehr. Am meisten hasse ich Fußball weil ich finde es ist ein Spiel wo 22 Leute einen Ball nachrennen. Zur Verbindung bin ich eigentlich nur durch Zufall gekommen. Mein Traumberuf ist es Schlagzeuglehrer zu werden. Mein Lebensziel ist ein Rockstar zu werden als Schlagzeuger in einer Band. Mein erster Eindruck von der Verbindung ist eigentlich sehr positiv. Ich finde das die Verbindung sehr viele Vorteile hat weil man mit jungen sowohl auch älteren Leuten per Du ist und man mit ihnen genauso reden kann wie mit jungen Leuten. Ich finde es auch positiv, dass mein Englischlehrer bei der Verbindung ist denn es ist sicher besser, wenn ich als Schüler meinen Lehrer besser kenne und er mich besser kennt. Ich hoffe, dass dieser Artikel mich gut vorstellt und Ihr, die Leser, mich jetzt besser.

Hallo! Mein Name ist Kilian Eckerstorfer und mein Coleurname ist Mozart. Geboren bin ich am 8. Dez. 1995 in der Großstadt Linz (OÖ). Nach meinem ersten, dort verbrachten Lebensjahr, zogen wir in die kleine aber feine Ortschaft Wartberg an der Krems (immer noch OÖ!) Dort ging ich 3 Jahre in die Volksschule, mit dem alter von acht Jahren flog ich nach Südamerika, zu meiner Schwester, die dorthin ausgewandert ist. Geplant hatten wir das ich nur drei Wochen bleibe, geblieben bin ich dann ein halbes Jahr. Weil ich musste und weil es mich auch interessierte bin ich dort dann in die Schule gegangen, was eine sehr tolle Zeit war, die mich sehr bereicherte. Nach diesem halben Jahr, flogen wir dann gemeinsam wieder zurück in unsere Heimat (Wartberg), wo ich dann noch ein Jahr zur Schule ging. Nach meinem elften Lebensjahr zogen wir dann wieder um, diesmal in das schöne Waldviertel. Ein weiteres Jahr ging ich dort in die Volksschule und des weiteren drei Jahre in die Hauptschule. Im Februar 2010 wechselte ich in das ERG Oberschützen, und damit auch ins BSH. Ein halbes Jahr später zogen wir dann nach Bad Tatzmannsdorf (Burgenland). Drei Monate später zogen wir wieder um, dieses mal nach Rechnitz. Als ich dann Phoebius, Luzifer,... kennenlernte und ich hörte dass es in Oberschützen eine Verbindung gibt, konnte ich mir noch gar nichts darunter vorstellen und wollte es auch ehrlich gesagt nicht. Mit der Zeit jedoch wurde auch ich neugierig und Luzifer und Phoebius hatten den Vorschlag mich auf die Bude mit zu nehmen. Nach diesem sehr lustigen Nachmittag, stand für mich schon fest, dass ich zur Verbindung will. Zwei Wochen später, bin ich auch schon recepiert worden (: Jetzt kommen wir zu meiner Person :D Meine Hobbys sind Klavier spielen (lerne ich auch in der Schule), Basketball spielen, Playstation 3 spielen und ich Reise auch unglaublich gern!! Ich hoffe, ihr kennt mich jetzt besser! :D

Asciburgiae am

Samstag, den 1.10.2011, im Verbindungshaus Oberschützen, Schützenstraße 12, ein!

Programm: 1500 Uhr s.t.

AHC

1830 Uhr s.t.

Festmesse

2000 Uhr s.t.

Kommers

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AschiburgenRuf WS 2011/12