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Prof. Dieter Wagner

Die zweite St. Antonius-Kirche zu Künzell: vierzig Jahre jung Text und Bilder für eine Powerpoint-Präsentation

Die Powerpoint-Präsentation wurde technisch von Wolfgang Fladung vorbereitet und realisiert

Noch immer überrascht der Anblick dieses modernen Kirchengebäudes, das vor vierzig Jahren inmitten einer traditionellen Wohnsiedlung an der Keuloser Straße entstanden ist. Wegen seiner außergewöhnlichen Architektur wurde und wird das Kirchengebäude hin und wieder despektierlich mit einem „Silo“ verglichen. Ein Künzeller Karnevalist soll 1970 in einer Fremdensitzung keck formuliert haben: „Fröher hatte mer e Keärch, hütt dots scho e Silo.“ - Wer nach 1969 geboren oder dann erst in die Wohngemeinde Künzell gezogen ist, kennt nur diesen Kirchenbau. Zuvor aber stand an diesem Platz eine andere, die erste St. AntoniusKirche.


2 Die von 1900 bis 1902 errichtete alte Pfarrkirche St. Antonius war kein Kirchlein, sondern ein stattlicher Bau mit etwas mehr als 300 Sitzplätzen. Bis 1969 hat er das Ortsbild von Künzell geprägt. Lange Zeit stand die Kirche als letztes Gebäude im Dorf, bevor der geschotterte Weg nach Keulos in die „Künzeller Tannen“ eintauchte. – Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts hatte man noch diesen unverstellten Blick, den das Foto zeigt. Auf der freien, schneebedeckten Fläche im Vordergrund steht längst der Fuldaer Stadtteil „Ziehers Süd“ mit der Pfarrei St. Pius. Deutlich ist noch das „Ober-„ und „Unterdorf“ zu unterscheiden.

So haben viele Menschen noch die Keuloser Straße in Erinnerung: im Bildmittelpunkt die erste St. Antonius-Kirche mit ihren fünf Fensterachsen, dem eingezogenen Chor im Osten, den abgesetzten Stützpfeilern an den Außenwänden und dem Dachreiter mit dem Spitzhelm; links vorn das Pfarrhaus, dahinter das ehemalige Toilettenhaus und die Garage der Künzeller Schule, das Schulgebäude selber und am Rande des Schulhofes das Thomas-Morus-Haus. – Übrigens: Hätte sich der ehemalige Florenberger Pfarrer Wilhelm Malkmus durchgesetzt, wäre dieser 65.000 Mark teure Bau in Keulos und nicht an der Keuloser Straße in Künzell errichtet worden.


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Mit dieser Kirche verbinden noch heute viele K端nzellerinnen und K端nzeller wichtige Stationen ihres Lebens: Vor diesem Altar haben sie zum ersten Mal gebeichtet, hier gingen sie zur ersten heiligen Kommunion und wurden gefirmt; in dieser Kirche haben sie sich das Sakrament der Ehe gespendet und f端r ihre Toten in Gottesdiensten gebetet.


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) Fünf Pfarrer haben in dieser Kirche gewirkt: Emil Ruez (1912 – 1937), Josef Bottermann (1937 - 1945), Paul Sauerbier (1945 – 1963), Anton Köhler (1964 – 1966) und Heinrich Unterstell (1966 – 1977). Jene, die diese sehr unterschiedlichen Priester noch erlebt haben, verbinden mit den einzelnen Namen naturgemäß auch sehr unterschiedliche und auch manche „hand-feste“ Erinnerungen und Wertschätzungen. Anmerkung: Bild vom Ende der Michael Sailer Straße (Wendehammer) zum Schulgelände hin Die Idee, eine neue Kirche zu bauen, stammte vom damaligen Kirchenvorstand, zu dem auch Bürgermeister Hermann Heres gehörte, sowie von einigen Gemeindevertretern. Diese wollten rechts vom Hahlweg zwischen Künzell und Bachrain einen Gemeindemittelpunkt schaffen. Dort, wo die Michael-Sailer-Straße in einem Wendehammer endete, sollte die Kirche mit Pfarrhaus und Pfarrzentrum errichtet werden. – Das entsprechende Gelände war vorsorglich vom Kirchenvorstand gekauft worden. – Nach der Vorstellung des Kirchenvorstandes sollten die Künzeller in die am Hahlweg geplante neue Kirche gehen; die Keuloser hingegen sollten weiterhin in der alten Kirche Gottesdienste mitfeiern. – Das konnte nach Ansicht von Pfarrer Unterstell nicht gut gehen.


5 Anmerkung: Bischof Adolf Bolte

Auch Bischof Bolte war kritisch und wollte sich selbst ein Bild vom Standort machen. Pfarrer Unterstell schreibt in einer Erinnerung: „… Bischof Adolf, der meine Sorgen und Bedenken kannte, kam mit dem Herrn Generalvikar zur Ortsbesichtigung. Zufällig arbeiteten an der Treppe zum Schulbezirk zwei Gemeindearbeiter; der eine ein Bachrainer (Ernst Kostler), der andere ein Künzeller (Karl Kolb). Der Bischof fragte sie: ‚Na, freuen Sie sich, dass jetzt hier bald eine neue Kirche gebaut wird?‘ Ernst Kostler antwortete: ‚Wir Bachrainer haben selbst eine schöne große Kirche. Wir brauchen diese hier nicht!‘ Karl Kolb bemerkte: ‚Wir brauchen wohl eine, aber den Berg hinauf gehen wir nicht.‘“ Pfarrer Unterstell warb nunmehr für einen Kirchenneubau an der Keuloser Straße; andere meinten, angesichts der veränderten Lage müsse man nicht neu bauen, sondern sollte die alte Kirche erweitern und renovieren. Eine Zeit heftigster Auseinandersetzungen folgte bis - nach einem Bericht von Pfarrer Unterstell - folgendes passierte: „Ein Tag vor Weihnachten: Über Nacht war Tauwetter eingetreten und es regnete in Strömen. Als ich die Kirchtüre zum Gottesdienst aufschloss und das Licht andrehen wollte, gab es einen Knall, ein Blitz leuchtete grell auf, der elektrische Strom war fort. Die ganze Kirche war nass, die Wände feucht; das Wasser stand sogar in den Leitungen und Verteilerdosen und in den Orgelpfeifen. … Von da an stand es für mich fest: Bei diesem Zustand der Kirche lohnt es sich nicht mehr, sie zu reparieren und umzubauen … Hier musste neu gebaut werden. …“


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Noch sind alle Teile der Westfassade vorhanden: Der hoch aufragende Glockenturm, deren Glocken viele Messdienergenerationen geläutet haben; die Uhr, die viele Jahre hindurch, von August Schenkel kontrolliert, die „Künzeller Ortszeit“ anzeigte und hören ließ, „was die Stunde geschlagen hatte“; die Skulptur des Kirchenpatrons, die in der Höhe recht klein aussah; das wundervolle neugotische Maßwerk des Westfensters, das selbst die letzten Strahlen der untergehenden Sonne in den Kirchenraum einließ; das Portal am Ende einer schwungvoll angelegten Treppe, ästhetisch eingefügt zwischen zwei Stützpfeilern. – Dies ist das letzte Bild einer noch äußerlich intakten St. Antonius-Kirche. Noch steht sie, ein Zeugnis der Vergangenheit. Doch schon ist der Nachfolgebau im Hintergrund zu erkennen. Unmittelbar an die Südseite der ersten Antonius-Kirche angrenzend wurde der neue Zentralbau und unmittelbar an der Ostseite der freistehende Glockenturm errichtet. Die alte Kirche blieb über fast die gesamte Bauphase stehen. In ihr wurden nach wie vor die Gottesdienste gehalten. - Vor allem dieser Bauabschnitt war eine planerische, organisatorische und handwerkliche Meisterleistung. Doch dann – im September 1969 - hieß es, endgültig von der alten Kirche Abschied nehmen.


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An die erste Antonius-Kirche zu erinnern, ist Chronistenpflicht. Wer bei dieser Erinnerung noch immer so etwas wie Wehmut oder gar die Andeutung eines Verlustschmerzes verspürt, muss sich dessen nicht schämen. Denn die alte St. Antonius-Kirche war schon etwas Besonderes: Unsere Großeltern und Urgroßeltern haben sich diese Kirche geradezu vom Munde abgespart und keine Mühe ist ihnen für die Finanzierung ihrer Kirche zu viel gewesen. Das macht uns Staunen und auch ein wenig stolz.

Bei den Abrissarbeiten ging zwar der Grundstein der ersten St. Antonius-Kirche verloren, erhalten blieb aber deren Gründungsurkunde. Das


10 schwer beschädigte Dokument befand sich im Grundstein, war aber offensichtlich nicht durch eine Metallkapsel geschützt. Das Pergament hat unter der Feuchtigkeit des Sandsteins stark gelitten. Die Urkunde soll – soweit dies möglich ist – restauriert und an einer geeigneten Stelle aufbewahrt werden.

Sechs Architekten beteiligten sich an dem 1967 ausgeschriebenen Wettbewerb für den Kirchneubau. Beauftragt wurde Architekt Erich Weber. Das Gotteshaus hat die Form eines Kreises, der von einer offenen Parabel umschlossen ist. Die nach der Straße offene Wandparabel ähnelt geöffneten Armen, die einladend zur Kirche hinführen. Der erste Spatenstich fand am Sonntag, dem 21. Juli 1968 statt. Pfarrer Unterstell fasste in seiner Ansprache die Erfahrungen bis zu diesem Akt so zu zusammen: „…In vielen langen, oft harten Sitzungen haben der Architekt, der Kirchenbauausschuss und der Kirchenvorstand miteinander überlegt, diskutiert, verworfen und ausgewählt, um die besten Lösungen für die Ausführung der Kirche zu erreichen. Entscheidungen zu treffen, war nicht immer leicht, und es gab viel Arbeit und Sorge …“


11 Anmerkung: Grundstein der neuen St. Antonius-Kirche

Wegen des „lang anhaltenden Winters“ fand die offizielle Grundsteinlegung erst neun Monate später, am 20. April 1969, statt. Der von Heinrich Söller gestaltete Grundstein trägt die kunstvoll gemeißelte Jahreszahl des Baubeginns: 1968. Das Kreuzsymbol auf der linken Seite ist für eine christliche Kirche selbstverständlich. Es darf aber in diesem Falle auch ganz weltlich gedeutet werden: Bis diese Kirche an diesem Ort und in dieser Gestalt ihren Platz gefunden hatte, sind zahlreiche Vorstellungen und Pläne durchkreuzt worden. Anmerkung: Bild Urkundentext In den Hohlraum des Grundsteins wurde nicht nur diese Urkunde hineingelegt, sondern auch eine Ausgabe von Tageszeitungen und Geldmünzen. Mit drei Hammerschlägen versah Dechant Wehner den Grundstein und erinnerte daran, dass Christus der wahre Eckstein der Kirche ist. Anmerkung: Feierliche Grundsteinweihe


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Die Grundsteinweihe fand im Rohbau der neuen Antonius-Kirche statt. In einem Brief teilte Pfarrer Unterstell dem bischöflichen Generalvikariat mit, dass die Anteilnahme der Pfarrgemeinde beträchtlich gewesen sei. „Das Wetter war zwar trocken, aber für die Jahreszeit sehr, sehr kalt.“ Turbulent gestalteten sich die Wochen unmittelbar vor dem für den 26. Oktober 1969, Christkönigsfest, geplanten Kirchweihtermin. In der ersten Septemberwoche halfen zahlreiche Gemeindemitglieder, die alte St. Antonius-Kirche auszuräumen. Vom 7. September an fanden die Sonntagsgottesdienste im Thomas-Morus-Haus bzw. in der Bachrainer MariaHilf-Kirche statt.


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Und dann war es so weit. Am 26. Oktober 1969 konsekrierte Bischof Dr. Adolf Bolte die neue Kirche und weihte sie dem heiligen Antonius von Padua. – Die Bilder vermitteln nur einen kleinen Eindruck von der festlichen Stimmung, die am Kirchweihtag in Künzell herrschte.

Der Höhepunkt der Weihezeremonie ist die Altarweihe. Hierzu gehört, dass der Bischofssekretär die vom Bischof unterschriebene Altarurkunde verliest. Anschließend wird diese in den Altar eingelassen.


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Zum Weiheritus einer Kirche gehört auch, dass der Bischof segnend das neue Kirchengebäude außen umschreitet, wie es auf dem Bild Bischof Dr. Adolf Bolte tut. Einige Jahre später wurde aus fast derselben Perspektive das rechte Foto aufgenommen. Die Veränderung ist geradezu augenfällig: Zur Keuloser Straße hin ist vor dem Baukörper der Kirche ein Holzkreuz aufgestellt worden. Das natürliche Material Holz steht dem künstlichen Beton spannungsvoll gegenüber.

In nur fünfmonatiger Bauzeit wurde die neue Antonius-Kirche errichtet und kostete ca. 1.000.000 DM. Zum damaligen Zeitpunkt war dieser moderne Kirchenbau einmalig in der Diözese Fulda. Der Rundbau hat einen Durchmesser von 30 Metern und darüber befindet sich eine freitragende Konstruktion. Als Kern des Baues dient eine Betonschale, die innen und außen verkleidet ist: außen mit einem Halbgranit aus dem Tessin und innen mit einem Jura-Travertin. Der Kirchenraum besitzt keine Fenster. Mit dem gebrochenen Pultdach wird allerdings eine indirekte Lichtführung von der Südseite erreicht.


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Bildhauer Heinrich Söller hat den Altarraum gestaltet. Dabei arbeitete er eng mit dem Architekten zusammen. Auf diese Weise ist es gelungen, die künstlerische Gestaltung und die Architektur zu einer Einheit zu verbinden. Der sechs Tonnen schwere Altar bildet den absoluten Mittelpunkt dieser Kirche.

In eine Nische der vier Meter hohen Altarwand ist der in Bronze gearbeitete Tabernakel mit dem Abendmahlsmotiv platziert. Vor der eingestellten Wand steht das Kreuz, eine ausdrucksstarke Arbeit: Christus als Herrscher der sichtbaren und unsichtbaren Welt, als Herrscher über Zeit und Ewigkeit. Eine künstlerisch und inhaltlich interessante Ergänzung findet sich im Altarbild.


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Seit Juni 2008 schmückt auf Initiative von Pfarrer Rudolf Liebig dieses Bild von Ingrid Moll-Horstmann die Altarwand. „Du Gott, hast alles nach Maß und Zahl geschaffen“, lautet der Titel. Dieser Ausspruch eines alttestamentlichen Weisen drängt sich dem Menschen auf die Lippen, wenn er die wunderbare Harmonie der geschaffenen Welt betrachtet. Doch viele Menschen des 21. Jahrhunderts vergessen, angesichts der gewaltigen Fortschritte in der Forschung, dass diese Welt von Gott ist, seine Schöpfung ist. Daran erinnert das Altarbild und wird so zu einer sinnfälligen Mahnung an die Gottesdienstgemeinde.


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Mit einer Herz-Jesu-Darstellung und zwei Heiligenfiguren, Antonius von Padua und Josef, dem Mann Marias und Nährvater Jesu, wird an die erste Antonius-Kirche erinnert. Dort befanden sie sich an den Seitenaltären bzw. auf Wandkonsolen. Gut in das Ensemble passt die holzgeschnitzte Kopie der Mondsichelmadonna von Ranoldsberg aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. 8. Station: Begegnung mit den weinenden Frauen Gegenüber 13. Station: Jesus im Schoß seiner Mutter

Als der Kreuzweg von Agnes Mann 1952 eingeweiht wurde und seinen Platz in der ersten Antonius-Kirche fand, wurden die Bilder von manchen Pfarrmitgliedern mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Inzwischen gehört dieser Kreuzweg zu den künstlerischen Kostbarkeiten des Fuldaer Landes. Dieser Kreuzweg ist das künstlerische Bekenntnis eines


18 sich neu orientierenden Menschen, der aus der persönlichen Gott- und Kirchenferne wieder die Gemeinschaft der Glaubenden gesucht und gefunden hat.

Es wäre schön, wenn noch mehr Gegenstände aus der alten AntoniusKirche erhalten geblieben wären. Sie sind ja nicht nur Erinnerungsstücke, sondern authentische Zeitzeugen. Unter geradezu abenteuerlichen Umständen wurde die Antonius-Statue, die sich unterhalb der Uhr an der Westwand befand, gerettet. Bevor die alte Kirche abgerissen wurde, holte die Fuldaer Feuerwehr mit großer Mühe und Geschick die Figur des Kirchenpatrons von der Westfassade.

Der heilige Antonius unserer ersten Kirche wurde nach der Fertigstellung der neuen Kirche zwischen dem Kircheneingangsbereich und dem Thomas-Morus-Haus aufgestellt.


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Als am 9. Juni 1996 der Kirchplatz in seiner heutigen Form gestaltet und eingeweiht war, erhielt ein weiterer Gegenstand aus der ersten Antonius-Kirche einen schÜnen und sinnfälligen Platz: der alte Taufbrunnen. (ca. 20 sek.)


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Johannes Kirsch hat aus dem ehemaligen Taufbrunnen einen Weltbrunnen geschaffen. Ein starkes Symbol! Durch die Taufe auf den dreifaltigen Gott sind Christinnen und Christen weltweit miteinander verbunden. – Pfarrer Willi Schmitt weihte den Weltbrunnen am 15. September 1996 ein.

Auf Initiative von Pfarrer Willi Schmitt wurde 1999 das bestehende Viergeläute durch zwei Glocken wunderbar melodisch ergänzt. Die Glockenzier wurde von Bildhauer Johannes Kirsch gestaltet. 950 Kilogramm wiegt die größere Glocke, die dem heiligen Josef geweiht ist. Die kleinere, 500 Kilogramm schwere Glocke ist Edith Stein geweiht, der 1942 in Auschwitz ermordeten Karmelitin jüdischer Herkunft. - Jede Glocke trägt zusätzlich das stilisierte Bild des Kirchenpatrons Sankt Antonius.


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Weihbischof Johannes Kapp hat die neuen Glocken geweiht und zusammen mit Pfarrer Schmitt erstmals angeschlagen. Kapp forderte die KĂźnzeller auf, selbst Glocke zu sein und - als Bote und Stimme Gottes die TĂśne von Glaube, Hoffnung, Liebe und Freude weiterzugeben.

Bild Glockenturm


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Der freistehende Glockenturm, der Künzeller Campanile, gehört heute ganz selbstverständlich zum Bild der neuen St. Antonius-Kirche. Und er passt ganz einfach dazu. Geplant war er allerdings nicht. Vorgesehen war ein kleiner Glockenträger, an dem offen die Glocken hängen sollten. Dagegen hat sich Heinrich Unterstell intensiv gewehrt. Unterstützt durch großzügige Spenden aus Köln, konnte der Glockenturm errichtet werden. Da jeden Glockenturm ein Hahn oder ein Kreuz ziert, ließ Pfarrer Schmitt ein von allen Seiten sichtbares Kreuz aufrichten. Nur einige historische und gegenwärtige An-Sichten unserer Pfarrkirche konnten in der zur Verfügung stehenden Zeit beleuchtet werden. Dennoch hoffe ich, dass meine Ausführungen sich zu einem guten Gesamtbild fügen.

Profile for Matthias Heil

Vortrag: 40 Jahre St. Antonius  

Vortrag von Prof. Dr. Dieter Wagner - Oktober 2009

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