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LISSABON


MONTAG


MONTAG

NACH

einer kurzen schlaflosen Nacht voll Vorfreude und Aufregung ging es Montagmorgen los zum Flughafen Köln/Bonn. Meine Eltern haben mich hingebracht. Ich wollte etwas essen, aber die Aufregung machte mir einen Strich durch die Rechnung. Nachdem ich am Treffpunkt auf die Anderen gestoßen bin ging es mir besser.

Als wir dann im Flugzeug saßen war die Anspannung fast weg. Kaum in Lissabon gelandet stürmten die Mädchen aus dem Flughafengebäude um eine zu rauchen. Als wir dann am Nachmittag am Hostel angekommen waren, war ich sehr überrascht. Die Zimmer waren modern und sauber. Da Marian und ich zu zweit in einem vier Bettzimmer waren, haben wir gehofft keine anderen Personen mehr mit auf das Zimmer zu bekommen. Als wir uns dann alle etwas ausgeruht hatten, waren wir in der Nebenstraße bei Pizzahut. Ich entschied mich für einen Salat vom „reichhaltigen“ Salatbuffet. Was im Nachhinein ein Fehler war, da ich für viel Geld nicht satt wurde. Langsam wurde es dunkel und wir machten uns auf den Weg ins Stadtzentrum um uns schon mal ein bisschen umzuschauen. Nach einem spannenden Tag legte ich mich gegen 23 Uhr ins Bett.


DIENSTAG


DER

nächste Tag begann mit einem „leckeren“ Frühstück im Frühstückssaal des Hostels. Den Kaffee und Orangensaft konnte man vergessen, dafür waren Brot und Brötchen okay. Um 9 Uhr gingen wir alle zusammen in die Stadt. Ich fand die Stadt nicht sehr groß und hatte schnell Orientierung.

DIENSTAG

Auch das U-Bahn Netz war überschaubar, sodass ich die U-Bahn so nutzen konnte, als wenn ich schon Jahre dort gewohnt hätte. Zunächst schauten wir uns ein Museum an. In dem Museum wurden viele alte Dinge wie Bücher, Teppiche, Skulpturen aber auch Bilder ausgestellt. Das zweite Museum fand ich persönlich interessanter. Die Videoinstallationen bereiteten uns viel Spass.


Nach einem kleinen Stop im ältesten Cafe Lissabons, Café Brasileira im Viertel Chiado, besichtigten wir eine Kirchenruine in der es auch eine Knochenkapelle gab.

Der Abend endete dann mit einer kleinen Party im Zimmer der Mädchen, denn Marian und ich hatten mittlerweile Besuch bekommen. Zwei Personen aus Tschechien teilten sich mit uns das Zimmer.

DIENSTAG

Danach setzen wir uns in die berühmte Straßenbahn von Lissabon, die sich durch die kleinen Gassen der Stadt zwängt und fuhren bis zu Endhaltestelle und wieder zurück. Die Fahrt war sehr interessant, vor allem weil es überall etwas zu gucken gab.


DIENSTAG


DIENSTAG


MITTWOCH


MITTWOCH

UM

9 Uhr ging es mit einem gemieteten Bus Richtung Sintra. Sintra liegt ca. 25 km westlich von Lissabon und ist bekannt für seine alten Paläste. Seit 1995 ist die Kulturlandschaft Sintra Weltkulturerbe der UNESCO. Wir schauten uns den Palácio Nacional da Pena an. Wikipedia schreibt dazu:

Der Palácio de Pena ist ein Märchenschloss, das verschiedene historisierende Baustile in einer derart unbekümmerten und recht zuckrigen Manier miteinander verbindet, dass er unter Kunsthistorikern nicht gut gelitten ist. Nebeneinander finden sich Neorenaissance, Neogotik, Neo-Manuelinik und maurische Bauelemente. Im Innenraum finden sich an Barock und Rokoko gemahnende Stuck-Ensembles, ein monumentaler Triton und Trompe-l’œil-Malereien. Die Parkanlagen um das Schloss sollten ursprünglich einen klassischen Englischen Garten darstellen, sind aber ähnlich fantasievoll geraten wie der Schlossbau.


MITTWOCH Viele Räume haben eine Vollständige Inneneinrichtung, als wenn die Menschen des 19.Jahrhunderts dort noch leben würden. Danach fuhren wir weiter in einen kleinen Ort, dessen Name mir nicht mehr bekannt ist. Der Ort lag direkt am Meer. Das war unsere Chance, sofort als wir ausgestiegen sind stürmten alle an den kleinen Strand. Die Lehrer waren im nahegelegenen Strandlokal essen. Das Wetter war super, Sonnenschein und gefühlte 25°C. Ich lief in die Wellen, die mich dann auch direkt erwischt haben. Nach ca. einer Stunde setzen wir uns in ein Cafe am Strand. In diesem Cafe entdeckte ich etwas was ich sonst in Europa noch nie gesehen hatte. Fanta Maracuja. Ich liebe Maracujas und das davon sogar Fanta gibt war mir nicht bewusst. Es stand noch eine Flasche im Kühlschrank und das war meine. Dann ging die Fahrt weiter zum westlichsten Punkt Europas, zum Cabo da Roca. Dort gibt es einen Leuchtturm eine Bar und einen Seefunksender. Ich finde diesen Ort irgendwie Mysteriös und geheimnisvoll. Der portugiesische Nationaldichter Luís de Camões hat den Ort mit folgenden Worten beschrieben: Wo die Erde endet und das Meer beginnt.


MITTWOCH


MITTWOCH Über die Küstenstraße kamen wir dann nach Cascais. Ab den 1930er Jahren wurde Cascais, zusammen mit dem an der Bucht gegenüberliegenden Estoril, der Sammelpunkt der portugiesischen Oberschicht und vieler vermögenden Reisenden aus dem Ausland. Wir fuhren zum Boca do Inferno. Das ist eine unterspülte Steilküste ca. 2km von Cascais entfernt. Es ist wirklich eindrucksvoll zu sehen wie die raue See auf das Land trifft. Am Abend kehrten wir zurück ins Hostel, unsere Tschechischen Mitbewohner hatten uns wieder verlassen und es kamen auch keine neuen Leute. Die Mädchen, Marian und ich entschieden uns am Abend die Stadt zu erkunden. So verbrachten wir unseren Abend in einer Bar in dem berühmt berüchtigten Kneipenviertel Bairro Alto. Dieser Tag war für mich der interessanteste und spannendste Tag der Klassenfahrt.


MITTWOCH


DONNERSTAG


UND

es ist schon Donnerstag, wie schnell die Tage vergehen. Am Nachmittag heißt es Kofferpacken. Doch zuvor fuhren wir mit der Straßenbahn in den Stadtteil Bélem, wo das Mosteiro dos Jerónimos („Hieronymus-Kloster“) steht. Das Kloster gilt als bedeutendster Bau der Manuelinik, einer portugiesischen Variante der Spätgotik, die auch einige Elemente der Renaissance enthält. Die Straßenbahnfahrt verlief nicht ganz ohne Komplikationen. Eine Gruppe von Trickdieben mischte sich unter die Fahrgäste. Diese haben versucht, die Touristen zu beklauen. Auch Herr Schmitz war betroffen, ihm wurde aber zum Glück nichts geklaut. Auch die Rückfahrt war nicht normal. Um Geld zu sparen sind wir alle „schwarz“ gefahren, doch auf einmal stand eine Kontrolleurin in der Bahn. Jessica, Dominika und Marian sind dann einfach an der nächsten Haltestelle ausgestiegen und keiner wusste was los war. Der Rest der Klasse ist bis zur Endhaltestelle weitergefahren. Hier haben wir dann auf die drei, die mit der nächsten Bahn gefahren sind, gewartet.

DONNERSTAG

Am Nachmittag sind wir mit der Fähre, über den Tejo, auf die andere Seite der Stadt gefahren. Hier war ein richtig altes und uriges Restaurant, typisch portugiesisch. Da wir auch typisch portugiesisch essen wollten war das genau richtig. Als wir jedoch um 15 Uhr dort ankamen, wollten die Betreiber gerade Pause machen. Doch wir durften Platz nehmen und wurden bedient. Das Essen war wirklich gut. Unseren letzten Abend feierten wir wieder im Zimmer der Mädchen bis tief in die Nacht. Unter anderem haben wir uns auch gemalt.


DONNERSTAG


FREITAG


FREITAG

NACH

dem Aufstehen bin ich noch schnell, in den Supermarkt um die Ecke, einkaufen gegangen um noch ein paar Souvenirs aus Lissabon mitzubringen. Dann machten wir uns auf den Weg zum Bus um rechtzeitig am Flughafen anzukommen. Nach ca. 2 ½ Stunden Flug sind wir alle müde und kaputt von einer super Woche in Köln/Bonn gelandet. Ich musste dann noch meinen Zug bekommen da ich mit der Bahn nach Hause gefahren bin. Diese Klassenfahrt war die beste in meiner Schulzeit. Ich werde Lissabon auch wieder besuchen, denn mir hat die Stadt und das Umland sehr gut gefallen.


Lissabon