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Schöne Oasen

15.000 Pflanzen für den Garten Eden

Bio.Garten.Eden – das ist das Thema der oberösterreichischen Landesgartenschau 2019. Sie lädt nach Aigen-Schlägl ein. Auf eine 15 Hektar große Ausstellungsfläche, die in Kooperation mit dem Stift Schlägl, der Marktgemeinde Aigen-Schlägl und der Bioschule Schlägl entstanden ist. Im Mittelpunkt steht der achtsame Umgang mit Lebensmitteln, Ressourcen und Menschen. Dafür liefen alle Arbeiten ab Anfang 2018 auf Hochtouren. Der Maschinenring erhielt den Zuschlag für den zweiten Bauabschnitt im Garten- und Landschaftsbau: Den Stiftergarten und den Bereich rund um die Bioschule. 17.000 m² Rasen wurden angelegt und 15.000 Pflanzen gesetzt. Dabei achteten die Maschinenring Landschaftsgärtner besonders auf regionale und heimische Arten. Nun erwarten die Besucher alt bekannte Kultursorten und Beete mit Bienenweiden, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern zugleich die Tierwelt fördern.

Als Teil der Gartenschau stellen neun Themengärten die Frage: „Wie wollen wir (zusammen) leben?“ Einen dieser Lebensgärten entwarf der Maschinenring: Der „Freakgarten“ setzt sich mit einer nachhaltigen und ökologischen Lebensweise auseinander. Er zeigt Formen der Subsistenzwirtschaft und wie Mensch und Natur im Einklang leben können.

Entspannen im Hotel-Garten

Etwas kleiner sind die Dimensionen im Biovitalhotel Sommerau im salzburgischen St. Koloman und am Grünauerhof in Wals-Grünau nahe der Stadt Salzburg. Die Hoteliers-Familie Neureiter plante einen neuen Garten und einen Pool mit Entspannungszone, denn sie bietet ihren Gästen gezielte Entschleunigung und konzentriertes Innehalten. Darum beauftragte sie den Maschinenring Salzburg damit, einen Schwimmteich mit Holz-Bio-Pool zu errichten. Der Vorteil für die Gäste und die Hoteliers: „Der neue Bio-Schwimmteich kommt völlig ohne Chemie aus und bei unseren gesundheitsbewussten Gästen extrem gut an.“ Auch der Garten wurde neu angelegt: Er umgibt die Panorama-Sauna und den Holzbio-Pool. Seerosen und Blutweiderich blühen im Teich, ein Quellstein, Rosen und Statuen setzen optische Akzente. So hat der Alltag Sendepause.

Der Maschinenring Salzburg errichtete den Schwimmteich mit Holz-Bio-Pool und legte den Garten neu an für das Biovitalhotel Sommerau in St. Koloman. 

Am Grünauerhof in Wals-Grünau entstand ebenfalls eine neue Außenanlage. Das 4-Sterne-Hofel liegt nicht nur im Herzen der Grünau direkt an der bayrischen Grenze, sondern auch nahe der Stadt Salzburg. Dieser besonderen Lage trägt der Garten Rechnung: Er lädt Familien, Ausflugsgäste und Geschäftsleute gleichermaßen auf gepflasterten Wegen mit kleinen Sitzplätzen zum Pause-Machen ein. Büsche und Bäume wachsen stetig in den Himmel und Hortensien ziehen sich als weißer Faden durch die gesamte, pflegeleichte Anlage.

Pflegeleichte und doch wunderschön angelegte Grünoase am Grünauerhof in Wals-Grünau bei Salzburg.

Großzügige Wasserflächen im pflegeleichten Garten

Der Traum vom Sprung ins kühle Nass direkt von der Terrasse im eigenen Garten ging für eine Familie in Stadl Paura in Erfüllung. „Eine großzügige Wasserfläche im eigenen Garten zum Schwimmen und Entspannen war schon immer ein großer Wunsch“, erzählt der Auftraggeber: „Der Maschinenring ist mir für meine Gartengestaltung empfohlen worden, war mir aber im Vorfeld nicht unbekannt. Ausschlaggebend für die Beauftragung war schlussendlich die perfekte Betreuung von Anfang an. Ab der ersten Kontaktaufnahme hatte ich das Gefühl, dass man mich und meine Anliegen und Wünsche ernst nimmt und nicht der Verkauf, sondern das Ergebnis im Vordergrund steht.“ Joachim Keplinger, Garten- und Landschaftsgestalter des Maschinenring Wels, beeindruckte mit seinen Ideen und erhielt den Auftrag zur Erstellung einer Gesamtplanung. „Wir haben den vorhandenen Schwimmteichplan adaptiert sowie ein Konzept für den gesamten Garten erarbeitet und in das Angebot mitaufgenommen.“

Der Traum vom eigenen Schwimmteich, direkt an der Terrasse, ging für eine Familie in Stadl-Paura in Erfüllung. 3.000 m² Rasen und Pflanzflächen ergänzen das Ensemble.

Ein Schwerpunkt war die Erweiterung der Terrasse. „Die Verbindung zwischen Haus und Garten beziehungsweise dem Teich war dem Kunden wichtig. Außerdem sollte genügend Platz zum Liegen und Entspannen direkt am Wasser geboten werden“, erinnert sich Keplinger. Die bestehende Terrasse erhielt eine Erweiterung in Form eines 30 m² großen Holzdecks, welches direkt an den Schwimmteich angrenzt. Die Dielen aus Thermoesche eignen sich sehr gut für diesen Zweck. Als Schattenspender dienen zwei Schirmplatanen in unmittelbarer Nähe zur Terrasse. Rund um Haus und Teich wurden 3.000 m² Rasen angelegt. Diese großzügige Fläche lässt viel Raum für verschiedene Aktivitäten im Garten. Struktur geben ihr ausgewählte Bäume und Sträucher. Die Pflanzbeete mit unterschiedlichen Stauden und Gehölzen am Rand des Grundstücks begrenzen den Garten. Besonders wichtig war dem Auftraggeber die Komplettdienstleistung: „Die gesamte Gartengestaltung sollte quasi ‚aus einer Hand‘ erledigt werden. Zu einer gelungenen Gartengestaltung zählt für mich persönlich auch die Verwendung von heimischen Pflanzen und Sträuchern. Ich möchte keine artfremde oder exotische Pflanzenwelt in meinem Garten. Speziell die spätere Pflege war schon im Vorfeld ein Thema. Bei der Planung berücksichtigten wir schon, den Garten möglichst pflegeleicht zu gestalten.“

Von der Wiese zum Prunkstück

Die Hausbesitzer in Timelkam erweiterten ihren Garten mit dem Ankauf eines Grundstücks. Hier gab es nicht viel: Wiese, ein paar Sträucher, ansonsten waren die 1.000 m² recht leer. Die Auftraggeber traten an Gärtnermeister Stefan Hochrainer, der Kunden im Salzkammergut betreut, mit drei konkreten Wünschen heran: „Erholung und Wellness im eigenen Garten, mit so wenig Pflegeaufwand wie möglich.“ Eine besondere Herausforderung war auch die Integration der neuen Gestaltungselemente in den bereits bestehenden Garten. Darum fand das erste Beratungsgespräch direkt vor Ort statt. „Für mich als Planer ist es von Vorteil, die Ausgangssituation zu sehen, wenn der Kunde von seinen Visionen und Vorstellungen schwärmt. So kommt es zu keinen Missverständnissen und viele Dinge können gleich vorab geklärt werden“, weiß der erfahrene Gartenplaner. Das Thema "Wasser" durfte bei der gewünschten Wellness-Oase nicht fehlen. Die Wahl fiel auf einen Naturpool. Er gleicht einem herkömmlichen Pool, kommt jedoch ohne Chemie aus, da er mit Naturfiltern arbeitet. Die Pool-Baumaßnahmen sowie die erforderliche Technik wurden von einer Spezialfirma ausgeführt.

Am Wasser bietet ein Holzdeck Platz für Sonnenliegen, eine Mauer aus Sandstein sorgt für Sichtschutz im Rücken und überbrückt den Höhenunterschied zur Terrasse. Direkt angrenzend findet sich ein großzügiger Sitzplatz, der zum Verweilen am Wasser einlädt. Die installierten Beleuchtungskörper sorgen für ein außergewöhnliches Flair und setzen das Wasser gekonnt in Szene.

Die ausgewählte Bepflanzung vervollständigte die gesamte Gestaltung. Kiesbeete mit Stauden und Gräsern sorgen für Blüten und sind gleichzeitig pflegeleicht. Als Sichtschutz an der Grundgrenze dient Immergrüner Liguster, der schnell wächst und den Schnitt gut verträgt. Die vorhandenen Sträucher, die vorher etwas "verlassen" auf der Wiese standen, wurden in die Neugestaltung integriert. Zum Abschluss säte man die restliche Gartenfläche mit Rasen an.

„Auf eine Empfehlung hin haben wir beim Maschinenring Vöcklabruck die Planung und Ausführung in Auftrag gegeben und sind sehr zufrieden. Fachlich kompetente und zuverlässige Mitarbeiter, die ihr Handwerk verstehen und wissen was sie tun, bleiben mir in Erinnerung“, blickt der Kunde auf die Bauzeit zurück.

Ein Naturpool ganz ohne Chemie, eine romantische Sitzecke, ein Holzdeck mit Platz zum Sonnenliegen und eine Mauer aus Sandstein, die als Sichtschutz dient.