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Die Themen + Vorwort | Seite 2 + marvice Insights | Was ist eigentlich ein Anwenderbericht | Seite 3 + Titelthema: Die Wiederentdeckung des Menschen im Marketing | Seite 4/5 + Fallstudie | Seite 6/7 + Wider den Fachkräftemangel: Employer Branding | Seite 8/9 + Fallstudie | Seite 10/11 + Eine kleine Geschichte zum Schluss | Seite 12

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Die Wiederentdeckung des Menschen Der Mensch wurde neu entdeckt. „Wo?“, fragen Sie jetzt interessiert. Und die Antwort klingt ungewöhnlich: im Marketing 3.0. Im Marketing von heute sind Kunden plötzlich nicht mehr nur Kunden. Sondern Menschen mit Werten und Ideen, ja, sogar mit Visionen. Die Konsumenten von einst werden zu mündigen Verbrauchern.

marvice GmbH Karin van Soest-Schückhaus · Albertusstr. 44a · 41061 Mönchengladbach Telefon +49 2161 82697 43 · Telefax +49 2161 82697 44 E-Mail: info@marvice.de · www.marvice.de


Vorwort Liebe Kunden, Liebe Geschäftspartner, Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, Ihnen heute eine neue Ausgabe des marvicer präsentieren zu können. Gemeinsam mit Ihnen blicken wir auf ein abwechslungsreiches 2015 zurück. Wir sind stolz sagen zu können, dass wir wieder einmal interessante Projekte realisieren durften. Und so finden Sie in dieser Ausgabe gleich zwei Fallstudien, die Ihnen Einblicke in unsere Projektarbeit gewähren, konkret geht es dabei um unsere Kunden ReddFort Software GmbH und Vortmann GmbH – mehr dazu auf den Seiten 8-11. Apropos Einblicke: Mit unserer Rubrik „marvice Insights“ wollen wir Ihnen zukünftig nicht nur Einblicke in unsere Kundenprojekte gewähren, sondern Ihnen ganz konkret bestimmte Themen oder auch Vorgehensweisen näher bringen. Lesen Sie also alles über Anwenderberichte und Erfolgsgeschichten auf Seite 3! Gerne nutzen wir die Gelegenheit, uns an dieser Stelle bei allen unseren Kunden und Geschäftspartnern für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit in 2015 zu bedanken. Auch für das neue Jahr wünschen wir Ihnen und uns spannende und erfolgreiche Kommunikation!

marvice Insights Was ist eigentlich… ein Anwenderbericht? Wissen Sie, was marvice, BRITA Deutschland, die Hausbank München eG, die Volksbank Stuttgart, das Deutsche Rote Kreuz Saarbrücken, die Leifheit AG, und die Sana Kliniken AG gemeinsam haben? Die Antwort wird Sie vielleicht überraschen. Im Auftrag

Doch nun wünschen wir Ihnen zunächst einmal viel Spaß bei der Lektüre!

unserer Kunden haben

Herzliche Grüße

wir gemeinsam mit all diesen Unternehmen

Ihre Karin van Soest Geschäftsführerin marvice GmbH

Annette Bouteiller Prokuristin marvice GmbH

bereits einen Anwenderbericht erstellt.

Was genau ist ein Anwenderbericht? Der Begriff „Anwenderbericht“ stammt ursprünglich aus der IT-Branche. Hier gab es immer dann, wenn Anwendungen oder Hardware getestet wurden, kleinere Berichte, die später veröffentlicht wurden. Im Unterschied zur Erfolgsgeschichte wird im Anwenderbericht die Perspektive des Kunden eingenommen. Erfolgsgeschichten, englisch „Success Stories“ genannt, sind Berichte über erfolgreich abgeschlossene Projekte, also Referenzberichte, die aus Sicht des Herstellers oder Anbieters geschrieben werden. Häufig werden solche Berichte in der Praxis jedoch auch als „Anwenderberichte“ bezeichnet.

Anwenderberichte dazu, die Kompetenzen eines Unternehmens einem breiten und fachlich interessiertem Publikum zugänglich zu machen. Indem andere Unternehmen über ein Projekt erfahren, wird ihnen nicht nur die eigene Situation wieder ins Bewusstsein gerufen, sondern ihnen werden zeitgleich Lösungswege aufgezeigt – die Chance, dass ein gut geschriebener Text einen potenziellen Kunden anspricht ist deutlich höher als beispielsweise bei einer klassischen Werbeanzeige. In Form von Flyern können Anwenderberichte zudem auch vertrieblich zur Ansprache von Neukunden genutzt werden und auf der Firmenhomepage im Bereich Referenzen zum Download angeboten werden.

Wo liegen die Unterschiede zur Erfolgsgeschichte? Anwenderberichte gelten als fachjournalistische Texte, die die Sicht des Kunden schildern und Objektivität wahren. Leser erfahren Details über die genaue Projektsituation, die Hintergründe zur Entscheidungsfindung und werden über Problemstellungen, besondere Herausforderungen oder Bugs informiert. Die Erfolgsgeschichte hingegen fokussiert häufig den Nutzen, der beim Anwender durch den Einsatz eines bestimmten Produktes oder einer Dienstleistung entsteht und hat oftmals werblichen Charakter.

Wie entsteht ein Anwenderbericht im Hause marvice? Das Vorgehen ist denkbar einfach. Sie haben (mindestens) einen zufriedenen Kunden und berichten uns von dem Projekt. Anschließend sprechen Sie Ihren Kunden mit Blick auf einen möglichen Anwenderbericht an. Ist dieser dazu bereit, kündigen Sie ihm einen Anruf von marvice an. Wir melden uns dann umgehend bei Ihrem Kunden und vereinbaren einen Termin für ein Telefoninterview von maximal einer Stunde. Im Anschluss an das Interview erstellen wir einen ausführlichen Anwenderbericht. Nachdem Sie Ihre Freigabe für den Text erteilt haben, bitten wir Ihren Kunden um Prüfung und Freigabe des Textes, einer Veröffentlichung steht dann nichts mehr im Wege. Selbstverständlich kümmern wir uns auch um die Platzierung in von Ihnen gewünschten Medien.

Wie setzt man einen Anwenderbericht in der Kommunikation ein? Hat man ein Projekt erfolgreich abgeschlossen und ist der Kunde zufrieden, lässt sich ein Anwenderbericht vielseitig einsetzen. In der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit dienen

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Die Wiederentdeckung des Menschen im Marketing Warum Kaufentscheidungen immer noch Herzensangelegenheiten sind. Und wie sich Marketing verändert. .0

Der Mensch wurde neu entdeckt. „Wo?“, fragen Sie jetzt interessiert. Und die Antwort klingt ungewöhnlich: im Marketing 3.0. Im Marketing von heute sind Kunden plötzlich nicht mehr nur Kunden. Sondern Menschen mit Werten und Ideen, ja, sogar mit Visionen. Die Konsumenten von einst werden zu mündigen Verbrauchern, die Kaufentscheidungen bewusst treffen. Und deren Entscheidungen geleitet sind von politischen Hintergründen sowie von sozialem und ökologischem Verantwortungsbewusstsein. War das Marketing 1.0 noch ein rein produktorientiertes Marketing, ging man im Marketing 2.0 dazu über, den Verbraucher in der Vordergrund zu rücken.

Die Community beeinflusst den Menschen. Und umgekehrt.

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Nicht mehr allein die Produktmerkmale waren entscheidend, sondern auch die Zufriedenheit der Kunden zählte. Man ging über in eine individuelle Betreuung von Kunden, eine Art „1 zu 1 Beziehung“, die den Kunden auch emotional ansprechen sollte. Im Marketing 3.0 nun werden den Kunden funktionale, emotionale und spirituelle Angebote zugleich gemacht. Es fällt der Begriff „Ganzheitlich“, da der Kunde nicht mehr allein als Käufer, sondern als komplexes Gebilde Mensch gesehen werden soll. Diese Annahme gilt im Übrigen sowohl für den B2Bals auch für den B2C-Bereich. Und, diese neue Auffassung vom Menschen ist keineswegs eine Einbahnstraße. Denn, das neuzeitliche Marketing setzt im Umkehrschluss auch voraus, dass Kunden die Unternehmen, bei denen sie kaufen, stärker als sonst im Visier haben. Experten gehen davon aus, dass Kunden in dem Maße, in dem sie ihre eigenen Entscheidungen an politischen, sozialen und ökologischen Parametern messen, auch die Unternehmen bewerten, bei denen sie Kunden sind oder Kunden sein möchten.

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Betrachtet man den Menschen (also eben seinen Kunden) als Ganzes, so kommt man nicht umhin, auch dessen Umfeld näher unter die Lupe zu nehmen. Und schon gelangt man zu einem weiteren wichtigen Aspekt des Marketing 3.0: Menschen agieren in Netzwerken. Egal, ob Facebook oder Twitter, Qype oder Holidaycheck: dank des World Wide Web und der sozialen Medien tauschen Menschen heute ihre Erfahrungen aus, nehmen Bewertungen von Produkten oder Dienstleistungen vor, unterzeichnen Petitionen und rufen zu Boykott oder Demonstration auf. Es wird in Communities gedacht und gelebt, die Peer Groups von einst dehnen sich aus, in der virtuellen Welt. Für Unternehmer gleich wie für Marketing- und PR-Verantwortliche hat dies weitreichende Konsequenzen. Eine fast schon unüberschaubare Anzahl an Kanälen muss beobachtet und bedient werden, intensiv müssen Nutzungsverhalten und Tagesabläufe der relevanten Zielgruppe analysiert werden, aus potentiellen Kunden und potenziellen Mitarbeitern müssen plötzlich begeisterte Fans werden. Konnte ein Unternehmen einst schlicht mit der Qualität seiner Produkte überzeugen, muss es heute Geschichten erzählen, Emotionen transportieren, ja, gleichermaßen Kopf, Herz und Seele seiner Kunden berühren. Die Interaktion, der unmittelbare Austausch mit der eigenen Zielgruppe, kostet jedoch Zeit und Geld. Und verlangt nach Ideen.

Emotionalität ist nicht neu Mögen die Kanäle auch neu sein, so sind die Grundsätze des Marketings 3.0 vielleicht doch gar nicht so neu, wie man zunächst denken mag. Ein Blick zurück in die klassische Werbung mag diese These untermauern. Wir erinnern uns….zum Beispiel an den TV-Spot der Allianz Versicherung „Kirschbaum“ aus dem Jahr 1981. In diesem Spot wird bereits eine Geschichte erzählt. Eine von Nachbarn, mit denen nicht oder eben dann gut Kirschen essen ist. Und von einer „Allianz fürs Leben“. Auf einer Länge von insgesamt über 1 Minute, die heute kaum ein Werbungtreibender mehr finanzieren wollte, bewirbt die Allianz ihre Rechtschutzleistungen mit Hilfe eines Nachbarschaftsstreites, der vor Gericht geht. Und ein positives Ende nimmt. Dieser TV Spot, der heute Kultstatus genießt, hat sich in die Köpfe einer ganzen Generation eingebrannt. Warum? Nicht nur, weil Story und Produkt sehr gut zusammen passen. Sondern weil Menschen Geschichten so gut erinnern. Die Kombination aus Drehbuch, Bildsprache und Musikauswahl sorgt dafür, dass die Zuschauer emotional angesprochen werden. Sie fühlen mit, sie leiden mit, sie ergreifen Partei für die Protagonisten. Durch die Emotionalität und durch die eingängige Story wird auch das Produkt als stimmig empfunden, das kommunikative Gesamtpaket gelingt.

Mit allen Sinnen „werben“ Tatsächlich also wurden in Marketing, Werbung und PR schon immer Geschichten erzählt. In Vergessenheit geraten sind möglicherweise aber einzelne Aspekte dessen, wie diese Geschichten bei denen ankommen, die sie hören und sehen. Mit zunehmender Mobilität, dem Einfluss sozialer Netzwerke und sich kontinuierlich verändernder Lebensformen, haben Marketingverantwortliche eine Zeit lang zu sehr den Fokus auf die neuen Medien, auf Onlinemedien gelegt, um ihre Zielgruppen keinesfalls zu verpassen. Das Bewegtbild hat sich in den Vordergrund gedrängt, basierend auf der Prämisse, dass Menschen durchweg visuell sind und Bilder stets besser erinnern als Textinformationen. Diese Annahmen sind natürlich keineswegs falsch. Was fehlt, ist die gesunde Mischung der Ansprache aller Sinne. Mit Blick auf das ganzheitliche Bild eines Kunden, eines Users, eben des Menschen insgesamt, reicht es im Sinne des Marketing 3.0 heute nicht mehr aus, die Ansprache der Zielgruppe auf einem Weg zu suchen. Es überzeugen die Auftritte, die mit tatsächlich relevanten und interessanten Inhalten punkten, die emotional ansprechend sind und deren Absender als authentisch und vertrauenswürdig war genommen werden. Es ist das Zusammenspiel aus unternehmerischer Verantwortung und Unterhaltungswert, das begeistert.

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Kommunikation bleibt Kommunikation. Auch und gerade im B2B. Manche von Ihnen fragen sich jetzt sicher, wie diese Begeisterung wohl für ihr erklärungsbedürftiges oder eher „trockenes“ B2B-Produkt, für die eigene B2B-Marke, aussehen mag. Die gute Nachricht vorweg: auch im B2B-Bereich sind Menschen unterwegs, die sowohl vom Kopf her als auch aus dem Bauch heraus entscheiden. Auch in der Kommunikation von Unternehmen zu Unternehmen gelten daher ähnliche Spielregeln wie für die Ansprache von Endkunden. Oberstes Gebot: Verbreiten Sie gute Nachrichten und zeigen Sie dadurch Präsenz am Markt! Wichtig ist zudem, dass Sie Einblicke in Ihr Unternehmen selbst gewähren: nur wenn Ihre Kunden wissen, wer Sie sind, fassen sie Vertrauen zu Ihnen. Und im Umkehrschluss: je mehr Sie über Ihre Kunden wissen, desto klarer Ihre Vorteile gegenüber dem Wettbewerb. Sie wissen, wo Ihre Kunden sich aufhalten? Was sie mögen und was sie lesen? Dann können Sie ebenfalls dort sein. Und Ihre Botschaften ganz gezielt anbringen.


Fallstudie Entwicklung Corporate Design – Logo, Geschäftsausstattung ...

Produktion eines ReddFort-Films

ReddFort sensibilisiert uns für die Sicherheit unserer Daten. Und bestärkt uns, weiterhin rot zu denken.

Entwicklung Imagebroschüre

Seit Ende 2013 betreuen wir die ReddFort Software GmbH. Seinerzeit noch ein Startup, haben wir zunächst ein Erscheinungsbild (Logo, Farben, Schriften, Geschäftsausstattung) sowie einen eigenen Internetauftritt für ReddFort kreiert. Zudem haben wir auch einen englischsprachigen Claim für ReddFort entwickelt: „enduring safety. think red(d)“. Schwerpunkt unserer Arbeit für ReddFort ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, zur Steigerung der Bekanntheit von ReddFort selbst sowie zur Markteinführung und fortlaufenden Bewerbung der Sicherheitssoftware. Darüber hinaus unterstützen wir ReddFort auch heute bei folgenden Maßnahmen: Entwicklung von Broschüren, Überarbeitung und Pflege der Internetpräsenz, Designs für Messestände, Image- und Produktanzeigen sowie Begleitung vertriebsunterstützender Maßnahmen.

Entwicklung Webseite

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Anwenderberichte

Produktion Messedisplays, Roll-Ups und Werbemittel

Anzeigenkampagne zum Launch von ReddFort 2014

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Mit einer starken Arbeit gebermarke wider den Fachkräftemangel. Ihre Mitarbeiter sichern den Erfolg Ihres Unternehmens von morgen. Bereits seit einigen Jahren haben viele Unternehmen mit ihm zu kämpfen, dem Fachkräftemangel. Er ist da, der „Kampf um die Besten“, im Englischen auch „War for Talents“ genannt. Es genügt heute nicht mehr, hier und da eine Stellenanzeige zu schalten, zu gering sind die Aussichten auf Erfolg. Arbeitgeber sind in der Situation, sich selbst „bewerben“ zu müssen. Indem Sie um geeignete Fachkräfte „werben“. Auf die politischen Entscheidungsträger allein wird in diesem Zusammenhang wohl eher kein Verlass sein. Und auch die aktuell diskutierten möglichen Chancen der Flüchtlingsströme mit Blick auf den Arbeitsmarkt werden, wenn überhaupt, ja nur langfristig greifen. Zu groß sind derzeit noch die bürokratischen Hürden. Unternehmen, die auf der Suche nach qualifiziertem Personal sind, müssen selbst aktiv werden.

Positionierung als attraktiver Arbeitgeber Dies gelingt jedoch nur dann, wenn die Unternehmen sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren und wenn diese Präsentation auch strategisch geplant wird. Der Aufbau einer Arbeitgebermarke wird im Fachjargon als „Employer Branding“ bezeichnet. Per definitionem versteht man unter dem Begriff „Employer Branding“ die Entwicklung und Positionierung eines

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Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber (Quelle: DEBA Deutsche Employer Branding Akademie). Wichtig dabei ist, dass die Entwicklung sowohl intern als auch extern nachzuvollziehen ist – ein nicht zu unterschätzendes Unterfangen. Denn, Dinge, die nach außen hin kommuniziert werden, halten einem kritischen Blick nur dann stand, wenn sie auch tatsächlich gelebt werden. Das heißt, alle Maßnahmen zur Darstellung eines Unternehmens als Arbeitgebermarke müssen authentisch und nachvollziehbar sein. Doch halt, ein Schritt nach dem anderen. Denn vor der Planung konkreter Maßnahmen gilt es zunächst einmal festzuhalten, wie Strategien zum Employer Branding aufgesetzt werden können und was es dabei aus Sicht der Unternehmen zu beachten gilt.

Arbeitgebermarke als Teil der Gesamtmarke Der Aufbau einer Arbeitgebermarke ist grundsätzlich ein Teil der gesamten Unternehmenskommunikation und damit auch ein Teil der Markenbildung. Damit ist klar, dass im Vorfeld der Umsetzung von Employer Branding Strategien allgemeine Fragen der Unternehmenskommunikation im Sinne des Arbeitgeber seins beantwortet werden müssen: Wo liegen unsere Stärken als Arbeitgeber? Wo unterscheiden wir uns als Arbeitgeber ganz konkret von unseren Marktbegleitern? Und wo können wir vielleicht auch mit „weichen“ Faktoren, wie etwa Arbeitszeitmodellen oder Kinderbetreuungsmöglichkeiten, punkten?

Ein Bild von sich selbst zeichnen. Und das eines Wunschkandidaten. Sind diese Fragen klar beantwortet, so sollten Unternehmen im nächsten Schritt auch festlegen, wie denn ein möglicher Wunschkandidat aussehen kann. Welche Bewerber interessieren Sie? Und vor allem: wo können Sie diese bestmöglich erreichen? Die gewünschte Zielgruppe muss dazu mit Blick auf ihr Mediennutzungsverhalten analysierte werden. Wo halten sich potenzielle Bewerber auf? Welche Medien konsumieren sie? In welchen Communities sind sie Mitglied? Und welche Produkte bevorzugen sie? Im Anschluss an diese vorbereitenden Maßnahmen geht es dann an die eigentliche Präsentation Ihrer Arbeitgebermarke. Die von Ihnen im Vorfeld klar definierten Stärken, Werte und Alleinstellungsmerkmale werden in Wort und Bild gefasst. Es entsteht ein Gesamtpaket Ihres „Auftritts“ als Arbeitgeber. Damit potentielle Bewerber auf Sie aufmerksam werden, spannen Sie auf Basis Ihres neuen Auftritts ein kommunikatives Netz aus verschiedenen Medien, sowohl Print als auch Online als auch Offline.

Mit einer über einen definierten Zeitraum hinweg kompakten und stimmigen Präsenz kommen Kandidaten, die Sie als Wunschkandidaten identifiziert haben, dann nicht mehr um „Ihr“ Unternehmen herum. Die Möglichkeiten einer solchen Präsenz sind vielfältig: die eigene Website, die sozialen Medien, BLOGS, Messen und Fachtagungen, regionale Medien und Fachmedien, hauseigene Events, uvm.

Bewerbermanagement stärkt Arbeitgebermarke Ein Teil Ihres Arbeitgebermarketings kann ein sogenanntes Bewerbermanagementsystem sein. Je mehr Bewerber auf eine Stellenanzeige reagieren, desto höher die Aufwände für die Personalabteilung. Ein IT-gestütztes Bewerbermanagement kann für Entlastung sorgen und gleichzeitig den Außenauftritt stärken. Denn, ein solches System bietet Vorteile für die Bewerber: neben der Zeitersparnis gegenüber der klassischen Bewerbung per Post, erleichtert es den Bewerbern vor allem den Prozess: eine klare Benutzerführung, einfache Möglichkeiten zum Dateiupload sowie eine direkte Möglichkeit zur Kontaktaufnahme sind dabei ein Muss. Bewerber, die auf ein professionelles Online-Bewerbungssystem stoßen, sind zumeist positiv überrascht von dem Unternehmen, für das sie sich eh schon interessieren. Und im Zusammenspiel mit dem gelungenen Außenauftritt eines

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Unternehmens können dann aus Bewerbern auch echte „Fans“ werden. Ein gelungenes Beispiel dazu aus der Praxis: Jüngst hat unser Kunde, die Ellrich & Kollegen Beratungs GmbH, das Deutsche Institut für Normung DIN bei der Implementierung eines modernen Bewerbermanagements erfolgreich unterstützt. Ganz bewusst wollte auch DIN Begeisterung für die eigene Arbeitgebermarke wecken. Und hat jetzt, dank eines IT-gestützten Bewerbungssystems eine deutliche Zeitersparnis im Bewerbungsprozess erreicht und gleichzeitig sein positives Image verstärkt.


Fallstudie Entwicklung Corporate Design – Logo, Geschäftsausstattung ...

Vortmann begeistert uns für innovative Elektrotechnik. Und zeigt uns, was es bedeutet, Familienunternehmen zu sein.

INNOVATIVE ELEKTROTECHNIK

Kommunikationsstrategie

Im Anschluss haben wir dann ein neues Erscheinungsbild (Logo, Farben, Schriften, Geschäftsausstattung) sowie einen neuen Internetauftritt entwickelt.

Entwicklung Imagebroschüre Entwicklung Produktbroschüre

Gemeinsam mit der Vortmann GmbH haben wir in 2013 zunächst eine Kommunikationsstrategie entwickelt – einen roten Faden, der auch heute noch die Basis aller Kommunikationsmaßnahmen des Unternehmens ist.

Unterstützung bei Sponsoringund Werbemaßnahmen

Entwicklung Webseite

Zudem haben wir auch sowohl einen deutschsprachigen als auch englischsprachigen Claim für Vortmann entwickelt. Darüber hinaus haben wir Vortmann bei den folgenden Maßnahmen unterstützt: Entwicklung von Broschüren, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Unterstützung bei Sponsoringund Werbemaßnahmen

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Entwicklung Claim

Presse- und Öffentlichkeits

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Da war noch was Ja, ist den heut schon…?! Sie kennen den Spruch sicher. Und ja, Weihnachten ist es wie im Fußball: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Als kommunikative Berater können wir von Weihnachten mehr als ein (Weihnachts)Lied singen. Da passt so ziemlich alles. Egal, ob „Alle Jahre wieder“ oder „Oh Du Fröhliche“. Denn, genau wie beispielsweise für so manch einen Ehemann oder Familienvater, kommt auch für viele Unternehmen Weihnachten in jedem Jahr ziemlich überraschend. Das hat zur Folge, dass vielerorts sowohl Präsente als auch Weihnachtskarten für Kunden sehr hektisch und unter großem Zeitdruck ausgesucht und produziert werden. Alternativ versucht man, die Frage nach den Weihnachtskarten philosophisch anzugehen: werden diese nicht allgemein hin überschätzt?? Landen diese nicht letztlich schnell im Papierkorb? Und sollte man das Geld nicht lieber sinnvoll spenden?

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Lassen Sie es uns einmal so sagen. Weihnachtskarten können ein Teil Ihrer Unternehmenskommunikation sein. Und egal, ob Sie selbst die Weihnachtszeit mögen oder ob Sie ihr eher kritisch gegenüber stehen: Ihre Kunden und Geschäftspartner empfinden eine Weihnachtskarte als Zeichen Ihrer Wertschätzung. Und wenn die Karte gut gestaltet ist, die Botschaft sitzt und Sie klar als der Absender zu erkennen sind, werden es Ihre Kunden und Geschäftspartner danken. Unser Tipp: einfach schon im Sommer an Weihnachten denken. Und eine ruhige Minute dafür nutzen, Ideen für die Dezemberpost zu finden. Wenn Sie jetzt denken, dass man in puncto Weihnachtskarte das Rad nicht neu erfinden kann und Sie eigentlich schon alles an Ideen gesehen haben…. Die gute Nachricht zum Schluss: auch Weihnachtskarten entwickeln sich mit Ihnen und Ihrem Unternehmen weiter! Das glauben Sie uns nicht? Dann sehen Sie selbst.

2 1 0 2 1 1 0 2 2009 2010 In diesem Sinne:

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MARVICER - Ausgabe 02-2015  

Die zweite Ausgabe des marvicer.

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