Issuu on Google+

Special Backline Magazine Edition 2013 - #06

38° 31’ 50.23” N – 35° 27’ 00.10” E 1


VORBEREITET SEIN

CHRIS EBENBICHLER, FREERIDER WEISS, WORAUF ES ANKOMMT.

Wir zeigen dir, wie du sicher unterwegs bist mit INTERAKTIVEN VIDEO-TUTORIALS im AVALANCHE LAB auf ortovox.com


FOTO

Hansi Heckmair

R,


Index - Editorial

Bio + Interview Hansi Heckmair

Bio + Interview Katharina Schuler

Bio + Interview Björn Heregger

Teaser of BACKLINE 2013 Story „Turkey‘s Little St. Anton“

Bonus Pictures BACKLINE 2013 Story „Turkey‘s Little St. Anton“

4


Martin Fiala BACKLINE

Wir sind stolz und glücklich, Euch weiterführende Informationen zu der Geschichte „Turkey‘s Little St. Anton“, die in der diesjährigen Ausgabe von „BACKLINE Backcountry Freeskiing Photo & Story Magazine“ publiziert wurde, hier zu präsentieren.

We are proud and happy to be able to offer you more information about the story “Turkey‘s Little St. Anton”, published in the current issue of “BACKLINE Backcountry Freeskiing Photo & Story Magazine”.

Die Fotos stammen vom Fotografen Hansi Heckmair. Auf den folgenden Seiten findet Ihr weiterführende Informationen über Hansi sowie über Katharina Schuler und Björn Heregger, die gemeinsam in Kappadokien in der Türkei unterwegs waren. Wir freuen uns sehr, Euch auch ergänzende Bilder von Hansi zeigen zu können, die sonst den Umfang von BACKLINE gesprengt hätten. Viel Spaß beim Lesen und Durchblättern.

Photos and texts were created by the photographer Hansi Heckmair. On the following pages you can find more information about Hansi, as well as Katharina Schuler and Björn Heregger, who travelled together to Cappadocia in Turkey. We are very happy to be able to show these additional pictures by Hansi, which otherwise would have gone beyond the scope of BACKLINE.

Martin Fiala Chefredakteur

Martin Fiala Editor-in-chief BACKLINE

5


Photo | Hansi Heckmair Š 8


Hometown | Bayrischzell, Bayern – Germany URL | www.hansiheckmair.com Camera | Canon X

So bald ich in die Berge gehe lasse ich immer mehr los vom Wollen und freue mich einfach nur da zu sein. Mir kommt es oft so vor je höher und weiter man in die Bergwelt hineintaucht desto klarer wird einem wie wenig man eigentlich braucht. Zu vergleichen ist das mit dem Surfen. Das intensive Leben und spielen mit den Elementen zeigt einem wie wenig einem eigentlich abgeht.

As soon as I head out into the mountains, I let go of my desires and simply enjoy being where I am. It appears to me that the more I explore the mountainous backcountry the clearer it becomes how simple life can be. It’s very much like surfing. This passionate life and playing with the elements make you realize that you don‘t need a lot to be happy.

9


Photo | Hansi Heckmair Š 10


Hometown | St. Anton am Arlberg, Tirol – Austria Sponsors | Salewa, Rossignol, Sweet Protection, Oakley

Als Mädchen von einem kleinen Dorf in dem der Skisport gross geschrieben wird, bin ich sozusagen mit Skiern auf die Welt gekommen. Sehr früh führte der Weg in den Skiclub Arlberg und somit auch zum traditionellen Skirennlauf. Doch irgendwie faszinierte mich damals das freie Skifahren mit den Skibums um einiges mehr als die roten & blauen Torstangen – und daraus entwickelte sich dann auch schließlich meine Leidenschaft zum „Freeriden“. Mit Freunden aus aller Welt sich frei am Berg bewegen zu können & zu dürfen stand im Mittelpunkt des täglichen Geschehens am Arlberg neben Schule und Studium. Nun versuche ich Tag für Tag eine Balance zwischen Arbeit und meiner Leidenschaft dem „Freeriden“ zu finden. Die Faszination darin besteht für mich in der Freiheit & Ungewissheit die der Berg mir bietet.

Being from a small town that is all about skiing, I was virtually born on skis. At a very young age, I joined the Arlberg Ski Club, automatically getting involved with traditional ski racing. Nevertheless, skiing off-piste with the local ski bums was so much more fun then the red and blue race gates – a fascination that finally lead to my passion for freeriding. To freely roam the mountain with friends from all over the world became my main focus of every day life in the Arlberg region – besides school and university. Today, I try to find the right everyday balance between my work and my passion for backcountry skiing. The thing I love most about it is the freedom and also the uncertainty that the mountains offer.

11


Photo | Hansi Heckmair Š 12


Ob breite Hänge oder schmale Rinnen – ich kann frei entscheiden wie ich den Berg befahre, wie ich mit dem Gelände spiele oder welchen Gefahren ich mich aussetze - immer begleitet von ein wenig Ungewissheit! Dabei spielt auch der Aspekt der Körperbeherrschung für mich eine sehr wichtige Rolle – d.h. den Berg mit all seinen erwarteten & vor allem unerwarteten Formationen kontrolliert zu befahren! Freeriden wird einfach nie langweilig, weil es immer neue Herausforderungen für mich zu bewältigen gibt!

Wide couloirs or narrow chutes – I can freely decide where I go, how I use the terrain, or which dangers I decide to expose myself to, always accompanied by a little bit of uncertainty! The aspect of physical control is a very important part of this – meaning that you stay in control when skiing a mountain with all its known and unknown features. Freeriding never gets dull or boring, there’s always a new challenge that I want to face!

13


Photo | Hansi Heckmair Š 14


Hometown | Irschen / St.Anton am Arlberg, Tirol – Austria URL | http://alturl.com/gpqd9 Sponsors | Salewa, Dynafit, Uvex, Zanier, Pieps

Mit dem Freeriden kam ich vor ca 10 Jahren das erste Mal in Kontakt. Ich war damals aktiver Skirennläufer und besuchte sehr gute Freunde und das erste Mal den Arlberg. Als ich dann kurze Zeit später mein Skirennläuferdasein an den Nagel hing, wollte ich dorthin zurück, zurück an dem Platz der mir eine andere, neue und spannende Facette des Skifahrens zeigte. Ich verbrachte einige Saisonen als Skibum in St.Anton am Arlberg und schließlich kam eines zum anderen. Erste Wettkämpfe, erste Erfolge, erste Sponsoren, usw. Natürlich sind die Möglichkeiten, welche mir meine Sponsoren bieten fantastisch und ich bin auch dankbar, dass ich diesen Sport noch immer ausüben darf. Die Motivation an sich ist aber immer noch diesselbe geblieben. Früher kamen wir oft zu spät oder gerade noch rechtzeitig zur Arbeit, da wir noch eine Abfahrt und noch eine Abfahrt, usw. machen wollten.

I had my first backcountry skiing experience about ten years ago. At the time I was an active ski racer, and I decided to visit some very good friends living at the Arlberg – my first time in that area. When I quit ski racing shortly thereafter, I desperately wanted to go back, back to that great place where I experienced a totally different, new, and exciting variation of skiing. I spent several seasons as a ski bum in St. Anton am Arlberg and finally, one thing led to another: first contests, first victories, first sponsors, and so on. The opportunities made possible by my sponsors are certainly fantastic and I am very thankful that I can still practice this sport. Nevertheless, the actual motivation has remained the same. In the past, we repeatedly were late for work because we wanted to do another run, and another, and another.

15


Photo | Hansi Heckmair Š 16


Jetzt genieße ich den Luxus bis spät nach Liftschluss hinein noch am Berg zu sein. Immer öfter finde ich mich aber in Gegenden die nicht so ohne weiteres zu erreichen sind. Ich möchte mehr von dieser fantastischen Bergwelt sehen, neue Abfahrten entdecken, neue Herausforderungen suchen. Für mich bedeutet nun Freeriden mehr als ‘nur’ gute Wettkampfergebnisse zu liefern. Freeriden und vor allem das Befahren von großen Linien hat für mich sehr viel mit Ästhetik zu tun. Und obendrein setzt man sich ja bewusst diversen Gefahren aus, die es gilt anzunehmen aber auch zu meistern um an ihnen zu wachsen. Freeriden ist für mich mein Ventil um mich selbst aber auch meine Umwelt ein klein wenig besser verstehen zu lernen…

Today, I enjoy the luxury of staying on the mountain until late after the lifts are shut down. But I also get to ski in regions that are not that easy to reach. I want to see more of these incredible alpine areas, explore new descents, and seek new challenges. By now, backcountry skiing is more than „just“ good contest results. To me, freeriding and particularly skiing big lines has a lot to do with aesthetics. Not to forget about the many dangers that you face deliberately, and having to accept them and master them to learn and mature. Backcountry skiing is my valve that helps me learn understand my environment and myself a little bit better...

17


Ich lIebe natur

Photo: Paul Masukowitz Location: Stubaier Alpen

Ich liebe Performance

Men’s Aletsch Jacket II

Nevis 30

Das VAUDE Umweltsiegel Green Shape steht für grüne Performance, die so funktionell wie nachhaltig ist. Produziert wird ausschließlich nach strengsten ökologischen Kriterien. 1% der Erlöse fließt direkt in die Naturschutzarbeit des WWF. Wir wollen die Natur erhalten, weil wir alle die Natur lieben. vaude.com


Photo | BACKLINE 2013 Hansi Heckmair 20


Was braucht man für einen Kurztrip? Erstens: Musik! Reisen und Musik gehören für mich untrennbar zusammen. Beides würzt die exotische Mischung meiner Erinnerungen. Ich lasse meinen iPod von einem Freund bespielen, gespannt auf 600 neue Songs und die Unbestimmtheit, wozu der neue Soundtrack passen wird. Zweitens: „Handschuh – Mütze – Brille“! Der Spruch begleitet mich seit meiner Kindheit und ist immer noch sehr nützlich dabei, den nächsten Skitrip zu organisieren. Drittens: „Jameson Whisky“, meine Reisemedizin. Abgefüllt in einen kleinen Flachmann für die tägliche Desinfektion, eignet sich dieser Wundertrunk auch bestens, um ein Gipfelritual zu zelebrieren. Eins, zwei, drei – und es kann losgehen!

What do you really need for a short trip? First: Music. To me, travel and music are truly inseparable. It is the extra something I need for an exotic mix of memories. Every time I get ready for a trip, I delete my iPod and a friend of mine fills it up with 600 new songs. I always look forward to the new tunes and can’t wait to find out how the yet unknown adventures and soundtrack will go together. Second: “gloves-beanie-goggles”! This is what my parents used to tell me when I was a kid and ever since it is one of the most useful lines when organizing a ski trip. Third: Jameson Whisky, my personal travel medication. Filled into a small flask for daily desinfaction, it is also perfect for celebrating a summit ritual. One, two, and three – let’s go!

21


Photo | Hansi Heckmair Š Location | Cappadocia Rider | Katharina Schuler 22


Photo | Hansi Heckmair Š Location | Cappadocia Rider | Katharina Schuler and BjÜrn Heregger 23


Photo | Hansi Heckmair Š Location | Cappadocia Rider | Katharina Schuler and BjÜrn Heregger 24


Photo | Hansi Heckmair Š Location | Cappadocia Rider | Katharina Schuler and BjÜrn Heregger 25


Photo | Hansi Heckmair Š Location | Cappadocia Rider | Katharina Schuler and BjÜrn Heregger 26


Photo | Hansi Heckmair Š Location | Cappadocia Rider | Katharina Schuler and BjÜrn Heregger 27


Photo | Hansi Heckmair Š Location | Cappadocia Rider | Katharina Schuler and BjÜrn Heregger 28


Photo | Hansi Heckmair Š Location | Cappadocia Rider | Katharina Schuler and BjÜrn Heregger 29


Photo | Hansi Heckmair Š Location | Cappadocia Rider | Katharina Schuler and BjÜrn Heregger 30


Photo | Hansi Heckmair Š Location | Cappadocia Rider | Katharina Schuler and BjÜrn Heregger 31


32


33


34


"Turkey’s Little St. Anton” - Backcountry Freeride story by Hansi Heckmair