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W E R KSTAT T N e ws Dezember 2011

Aktuelle Informationen der Lebenshilfe Werkstätten Forchheim

Besuchertag Zahlreiche Gäste und Vorführungen ließen den Besuchertag in Weilersbach zu einem besonderen Tag werden. Unser Bild zeigt eine Besucherin im Gymnastikraum der neuen Werkstatt. Foto: M. Rossol © WERKSTATTNews

TAG DER OFFENEN TÜR

Bunt und fröhlich: Besuchertag in Weilersbach “Es ist normal, verschieden zu sein” - unter diesem Motto öffnete der Förderbereich der neuen Werkstatt in Weilersbach seine Türen für die Öffentlichkeit. Die fröhliche Stimmung und eine Vielzahl an Darbietungen ließen den Tag zu einem Erlebnis werden.

den Besuchern hoch im Kurs. Dabei konnte man erfahren, dass für Menschen mit schwerster Behinderung, die aufgrund der Ausprägung der Behinderung die Werkstätten nicht besuchen können, die Förder- und Betreuungsgruppen das richtige Angebot sind. Sie bieten einen Lebens- und Lernbereich in dem Von Martin Rossol behinderte Menschen vielVor zahlreichen Gästen erinfältige Möglichkeiten der sinnnerte Geschäftsführer Wolfvollen Beschäftigung finden. gang Badura an die Vorgeschichte des Projektes. Die Vereine sorgten für Werkstatt sei im Oktober letz- besonderen Glanz ten Jahres eingeweiht worden Daneben hatten die Mitarbeiter und trage den Namen Hans der Lebenshilfe aber auch Kotschenreuther. Der im Aueinige Attraktionen vorbereitet. gust 2009 verstorbene CSUSo sorgten beispielsweise die Nichts erfüllt mehr als Politiker und Bezirksrat war 25 gebraucht zu werden: Vorführungen zum Snoezelen Der Bundesfreiwilligen- Jahre lang stellvertretender für die kleine Entspannung dienst in unseren Werk- Vorsitzender der Lebenshilfe zwischendurch. Für die Kleinen stätten. Mehr dazu auf Forchheim und langjähriges Seite 3. Mitglied im Aufsichtsrat der wurden ein Kickerturnier und andere Spiele angeboten. Werkstätten. Außerdem wurden einige der in Zahlreiche Attraktionen den Werkstätten hergestellten Natürlich stand die Besichti- Produkte verkauft. Für das leibgung der neuen Werkstatt bei liche Wohl hatten die Mitar-

beiter der Lebenshilfe-Küche mit zahlreichen regionalen Spezialitäten bestens gesorgt. Einen besonderen Glanz verliehen die Vorführungen von Vereinen aus der Umgebung der Veranstaltung. So gaben der Gesangverein Liederkranz Weilersbach sowie die Bierlang Blosn aus Kirchehrenbach einige Stücke zum Besten. Die Trachtentanzgruppe Stäudla, ebenfalls aus Kirchehrenbach, begeisterte das Publikum mit bunten Tänzen. Bilder sind online Geschäftsführer Wolfgang Badura konnte eingangs neben den zahlreichen Gästen auch den Weilersbacher Bürgermeister Gerhard Amon (CSU), Bundestagsabgeordneten Sebastian Körber (FDP), Vereinsvorsitzenden Rolf-Christian Platzek sowie den Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Werkstätten Rudolf Glanzner begrüßen. weiter auf Seite 3


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VORSTAND

Vereinsvorstand Rolf-Christian Platzek feierte 70. Geburtstag Den 70. Geburtsag feierte der langjährige Vorsitzende des Vereins Lebenshilfe Forchheim Rolf-Christian Platzek. Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt. (ro) In einer Laudatio erinnerte Geschäftsführer Norbert Fischer an die Leistungen des Vorsitzenden. Platzek habe die Lebenshilfe Forchheim in der Vergangenheit nicht nur durch manche Krise geführt, sondern auch noch stets weiterentwickelt. Fischer lobte die Bodenständigkeit und Geradlinigkeit des Jubilars. “Das ist in unserer heutigen Zeit beispielhaft”, so Fischer. „Sie sind keiner, der großes Aufsehen um sich und seine Person mag, und sie sind keiner, der sich verbiegen lässt. Das macht Sie sehr sympathisch.“

tretende Vorsitzende des Vereins Thomas Werner schloss sich auf der Jahreshauptversammlung den Worten Fischers an: "Egal wie hoch der Wellengang war, auf Sie war Verlass. Sie sind Kapitän und Lotse zugleich, ein Visionär, und beseelt von der Aufgabe."

Kapitän und Lotse zugleich

Platzek seinerseits blickte mit Freude auf die Entwicklung der Lebenshilfe Forchheim zurück: “Wenn ich sehe, was in den Jahren aus unserer Lebenshilfe geworden ist erfüllt mich das mit Stolz.” Er dankte hierfür auch den Mitarbeitern: “Herzlichen Dank, dass sie den Weg mitgegangen sind.”

So sei man auch mit den Geschenken bodenständig geblieben, sagte Fischer. Der Jubilar konnte sich über eine Eintrittskarte zum Regionalklassiker 1. FC Nürnberg gegen Greuther Fürth freuen. Ansonsten verzichtete Platzek auf Geschenke und bat stattdessen um Spenden zugunsten der Lebenshilfe Forchheim. Der stellver-

Rolf-Christian Platzek ist bereits seit 1982 der 1. Vorsitzende der Lebenshilfe Forchheim. Er ist Gründer der Stiftung Dr. Platzek zugunsten der Lebenshilfe Forchheim, Träger der Silbernen

Ehrennadel des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern und Träger der Ehrennadel der Stadt Forchheim. Bereits im Jahre 1991 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Der promovierte Mediziner ist vielen Bürgern Forchheims auch aus seiner Tätigkeit als niedergelassener Arzt bekannt.

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Dr. Rolf-Christian Platzek Seit beinhahe 30 Jahren ist Rolf-Christian Platzek Vorsitzender der Lebenshilfe Forchheim. Zum Geburtstag sprachen zahlreiche Gäste ihre Glückwünsche aus. Foto: Martin Rossol

BEGEGNUNGSAUFENTHALTE

Erfrischend natürlich: Der Urlaub im Bayerischen Wald Der dritte Begegnungsaufenthalt in diesem Jahr führte die Urlauber der Werkstätten nach Lam in den Bayerischen Wald. (ro) Die Region rund um den Arber hatte einiges zu bieten. Bei einem Besuch des Waldwipfelwegs etwa oder beim Ausflug

in den Bayerwald Tierpark Lohberg (Foto). Die malerische Landschaft des Lamer Winkels ermöglichte einige schöne und erholsame Urlaubstage. Hierzu trug auch die gemütliche Atmosphäre des Gasthauses “Zum Hirschen” bei. Bei schlechtem Wetter konnten die Urlauber den Wellnessbereich des Hauses nutzen.

Kurz gemeldet Christian Bahr, bislang als Gruppenleiter in unserer Außenstelle Schritt für Schritt beschäftigt, wechselte zum 01. Oktober in eine andere Werkstatt für behinderte Menschen. Der Wechsel wurde auf Grund privater Gründe notwendig. Wir danken Herrn Bahr für seine kollegiale Art und engagierte Mitarbeit und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute und viel Gesundheit. Wir suchen für eine nette Kollegin eine 3-Zimmer-Wohnung in Forchheim oder der näheren Umgebung. Informationen bitte an die Redaktion der WerkstattNews unter der Rufnummer 091916509124. Wir suchen für einen freundlichen Kollegen eine Wohnung in Forchheim oder der näheren Umgebung, ab 3 Zimmer mit mindestens 70 qm Wohnfläche. Hunde sollten erlaubt sein.

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Bayrischer Wald Zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung konnten unsere Urlauber im Bayrischen Wald nutzen. Unser Bild zeigt die Teilnehmer des Begegnungsaufenthalts im Tierpark Lohberg. Foto: Werkstatt-News

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier am 23.12. beginnt um 8.45 Uhr (also eine Stunde später als gewohnt) und endet um 13.00 Uhr. Die Fahrlinien sind informiert und kommen ebenfalls eine Stunde später. Wir bitten um Beachtung.


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BUNDESFREIWILLIGENDIENST

Zeit, das Richtige zu tun: Bundesfreiwilligendienst in den Werkstätten Als gemeinnützige Einrichtung zur Teilhabe von behinderten Menschen am Arbeitsleben bieten wir die Möglichkeit, an einem unserer vier Standorten im Landkreis Forchheim den Bundesfreiwilligendienst zu absolvieren.

erfahrung in einem neuen Gebiet sammeln oder im Rahmen einer Auszeit etwas für andere Menschen tun. Der Einsatz dauert in der Regel zwölf, mindestens jedoch sechs und höchstens 24 Monate. Grundsätzlich ist der Dienst mit einer Vollbeschäftigung vergleichbar. Menschen, die älter als 27 Jahre sind, können auch in Teilzeit, allerdings mindestens 20 Stunden pro Woche, tätig werden.

(ro) Der Bundesfreiwilligendienst steht Männern und Frauen jeden Alters nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht offen. Alter, Geschlecht, Nationalität oder die Art des Schulabschlusses spielen dabei keine Rolle. Wie der Zivildienst ist auch der BundesDer Bundesfreiwilligendienst richtet sich freiwilligendienst arbeitsmarktneutral. insbesondere an Menschen, die nach Jeder einzelne Platz wird darauf überSchule oder Studium praktisch tätig sein prüft, dass keine reguläre Arbeitskraft wollen oder die Zeit bis zum Studien- verdrängt oder ersetzt wird. oder Ausbildungsbeginn sinnvoll überFreie Plätze in der Platzbörse brücken möchten. Aber auch für diejenigen, die noch nicht so genau wissen, in Die Lebenshilfe Werkstätten bieten welche Richtung es beruflich gehen soll, Plätze im Bundesfreiwilligendienst die ist der Bundesfreiwilligendienst eine Ori- bisher von Zivildienstleistenden besetzt entierungshilfe. Ebenso können Beruf- gewesen sind. Dabei handelt es sich um stätige, die sich umorientieren möchten, Tätigkeiten in der Pflege, Betreuung oder im Bundesfreiwilligendienst Arbeits- Rehabilitation von Menschen mit Be-

Bundesfamilienministerin Schröder „Mit dem Bundesfreiwilligendienst können wir den Wegfall des Zivildienstes teilweise kompensieren.“ Foto: BMFSFJ

hinderung oder psychischer Erkrankung. Die Freiwilligen sind grundsätzlich gesetzlich sozialversichert, erhalten ein Taschengeld, die Eltern weiterhin das Kindergeld. Die freien Plätze der Lebenshilfe Werkstätten Forchheim können in der Datenbank des Bundesfreiwilligendienstes (www.bundesfreiwilligendienst.de) abgerufen werden.

FORTSETZUNG VON SEITE 1

Bunt und fröhlich: Besuchertag in Weilersbach Unsere Bilder zeigen (von links oben nach rechts unten) die Bierlang Blosn aus Kirchehrenbach (1), die Mitglieder des Gesangsverein Liederkranz Weilersbach (2), eine Mitarbeiterin der Werkstatt

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Weilersbach bei der Vorführung im Snoezelen-Raum (3), eine Kollegin beim Sektempfang (4), einige wohlbekannte Besucher (5), die Trachtengruppe Stäudla aus Kirchehrenbach (6) sowie einige

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Gäste bei der Essensausgabe (7). Alle Bilder vom Besuchertag in Weilersbach können übrigens auf unserer Homepage und auf unserer Facebook-Seite angesehen werden.

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Dieter Landgraf neuer Gruppenleiter in der Hauptwerkstatt Dieter Landgraf ist neuer Gruppenleiter in der Hauptwerkstatt in Forchheim. In der Werkstatt-News stellt er sich den Lesern vor.

Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Werkstätten Forchheim. Die folgenden vier Jahre verbrachte ich in der Lebensund Arbeitsgemeinschaft Sonnenhof im Steigerwald. Dort war ich in den tagesMein Name ist Dieter Landgraf. Ich strukturierenden Maßnahmen tätig. wurde vor 36 Jahren in Lichtenfels geboren. Heute lebe ich in Reckendorf Im September 2010 wechselte ich in (Landkreis Bamberg) mit meinem Sohn eine Einrichtung der Kinder und und meiner Freundin. Weiterhin habe Jugendhilfe. Im September 2011 bot sich ich noch eine Tochter die mich alle zwei die Möglichkeit zu den Lebenshilfe WerkWochen besucht. Im Jahr 2006 entschied stätten Forchheim zurückzukehren. Nun ich mich für den Beruf des Heilerzie- freue ich mich wieder hier zu sein und hungspflegehelfers, das dazugehörige möchte mich für den herzlichen Empfang Praktikum absolvierte ich bereits im bei allen bedanken.

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Dieter Landgraf Seit September Gruppenleiter einer Arbeitsgruppe in der Hauptwerkstatt in Forchheim. Foto: Martin Rossol

BETRIEBSURLAUB 2012

Urlaubstermine für 2012 stehen fest Die Urlaubstermine für die Werkstattbeschäftigten für das Kalenderjahr 2012 stehen fest.

Termine Betriebsurlaub 2012

(ba) Der Urlaubsanspruch der Werkstattbeschäftigten ist an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst angelehnt. Das bedeutet, es besteht Anspruch auf 26 Urlaubstage bis zum vollendeten 30. Lebensjahr, 29 Tage bis zum vollendeten 40. Lebensjahr und 30 Tage nach Vollendung des 30 Lebensjahres. Abweichend

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30. April 2012 18. Mai 2012 08. Juni 2012 06. - 17. August 2012 02. November 2012 24. - 31. Dezember 2012

hiervon gilt für die Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs ein Urlaubsanspruch von 2,5 Tagen für jeden Monat der Teilnahme. Schwerbehinderte mit einem Behinderungsgrad von 50% oder höher haben einen Anspruch auf fünf zusätzliche Urlaubstage. Am 11. Januar, 18. April, 25. Juli und 17. Oktober 2012 finden Betriebsversammlungen statt. Das Arbeitsende für die Werkstattbeschäftigten ist an diesen Tagen daher bereits um 13.30 Uhr.

PUBLIKATIONEN

Broschüre informiert über die Leistungen der Lebenshilfe Forchheim Die Broschüre “Damit Teilhabe gelingt” informiert über die Arbeit der Lebenshilfe Forchheim. Auf 28 Seiten werden alle Abteilungen vorgestellt.

Impressum

(ro) Im handlichen Format stellt die Broschüre die Abteilungen der Lebenshilfe Forchheim vor: Frühförderung, Tagesstätte und Hainbrunnenschule informieren über ihre Aufgaben und Leistungen, ebenso die Werkstätten und das

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PERSONAL

ambulant unterstützte Wohnen. Herausgegeben wird die Broschüre vom Verein Lebenshilfe Forchheim. Der Verein informiert außerdem über die zahlreichen Möglichkeiten mit denen die Arbeit der Lebenshilfe unterstützt werden kann. Die elektronische Version der Broschüre kann auf der Download-Seite der Werkstätten runtergeladen werden, die Print-Version ist in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe Forchheim erhältlich.

Herausgeber Lebenshilfe Werkstätten Forchheim John-F.-Kennedy-Ring 27c 91301 Forchheim Telefon 09191/6509-0 Telefax 09191/6509-190 werkstatt@lebenshilfe-forchheim.de

Redaktion Redaktion: Martin Rossol (ro) V.i.S.d.P.: Wolfgang Badura (ba)

Internet www.lebenshilfe-werkstaetten.de

Druck Linus Wittich, 91301 Forchheim

Satz und Layout Martin Rossol, Stabsstelle PR Lebenshilfe Werkstätten Forchheim

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung der jeweiligen Autoren wieder. Die Werkstatt-News erscheint zweimonatlich. Alle Ausgaben sind auf der Homepage abrufbar. Printauflage: 1000.

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