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ICH sehe alles !


ich beob achte, be lauere, ins piziere, be trachte, v erfolge mi t blicken.

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90% Minuten

Ich stehe auf. Und beobachte die Zeit. Dem Gefühl nach rennt sie mir gnadenlos davon.

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Wenn ich den Wecker wiedereinmal viermal weitergedrückt habe bleibt mir nichts anderes mehr übrig, als mich schließlich in größter Hektik fertig zu machen. Genau diese Eile bringt mich dazu wacher zu werden und auf der Uhr jede vergangene Minute zu registrieren.


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Ich laufe zur Bahn. Ich fahre mit der Bahn. Und inspiziere Herumlaufende und Mitfahrer.

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Hier wird mein Tag schon um einiges interessanter, da ich sehr vielen Menschen Ăźber den Weg laufe und jeden mehr oder weniger bewusst versuche zu kennen und einzuordnen.


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Hier bin ich sehr schnell überfordert.

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Ich studiere an der Hochschule. Und belauere mein Umfeld.

Viel zu viele Personen und Dinge, die ich näher betrachten oder verfolgen möchte. Und gleichzeitig muss ich noch versuchen selbst anwesend zu sein.


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Ich gehe einkaufen. Und betrachte die Lebensmittel und Einkäufer.

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Jedesmal werde ich aufs Neue überflutet von Eindrücken der ganzen

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Lebensmittel. Ich weiß nicht mehr wo

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ich hinschauen soll, ins Regal, in den Einkaufswagen der Leute die an mir vorbeigehen oder vielleicht am Besten auf meinen Einkaufszettel.


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Kinder verfolgen mit ihren Augen alles ganz genau. Dadurch lernen sie viel. Kinder sehen oft mehr als man denkt. Sie beobachten ganz genau, weil alles noch neu ist und es jeden Tag Neues zu entdecken gibt. So kÜnnen sie oftmals durch das zunächst spielerische Umsetzen von abgeschauten Dingen, wie Mutter spielen, Auto fahren usw. erstaunen. Verschiedenste Sachen erkennen sie durch das Sehen. So bemerken sie z.B., dass der Himmel oft blau ist und malen daher einen blauen Streifen an den Rand ihrer Bilder um den Himmel darzustellen. Sie sehen die Welt im wahrsten Sinne des Wortes noch mit anderen Augen.


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Forscher beobachten alles sehr intensiv. Dadurch wird Fortschritt möglich. Forscher beobachten mit bestimmten Absichten und viel Vorwissen. Sie planen ganz genau was sie beobachten wollen um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Mit neuen Einsichten können sie zum Beispiel Theorien stützen oder aber auch Vermutungen ausschließen.


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Alte Leute inspizieren die Welt vor ihrem Fenster besonders ausgiebig. Dadurch können sie Langeweile überbrücken. Überall zu finden sind Menschen, meist im Ruhestand, die auf der mit einem Kissen gepolsterten Fensterbank lehnen und von dortz aus stundenlang das Geschehen auf der Straße beobachten können. Sie versinken in der Welt des Treibens außerhalb der eigenen Wände ohne daran wirklich teilzunehmen.


Beobachten. Die Aufmerksamkeit auf das Verhalten anderer richten. Die eigenen Probleme ausblenden und nur noch die der Anderen sehen. Lebensgeschichten zu fremden Leuten ausdenken. Dinge von anderen abschauen. Erkenntnisse gewinnen. Kurzzeitiges in anderen Welten leben.


Alltagssünde