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markus steinwender regisseur // autor

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Markus Steinwender Curriculum Vitae verheiratet, eine Tochter Schauspielstudium, Brucknerkonservatorium Linz Studium der Computerwissenschaften (Universität Salzburg, abgebr.) Gymnasium in Salzburg Grund/Volksschule in Salzburg geboren 1971 in Salzburg, Österreich

PRODUKTIONEN ALS REGISSEUR 2015

KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER. 12+ von Janne Teller; Premiere am 20.01.2015; MAZAB/ARGEkultur, Salzburg

2014

DIE REISE NACH BRASILIEN 5+ von Daniil Charms; Premiere am 28.06.2014; Theater Erlangen

2014

WARUM FUCHTELN DIE FRANZOSEN MIT IHREN ARMEN? 10+ Stückentwicklung nach Gregory Bateson (UA); Premiere im 10.04.2014; MAZAB/kleines theater, Salzburg

2014

HEIDI 6+ von Markus Steinwender nach Johanna Spyri (UA); Premiere am 14.02.2014; Theater des Kindes, Linz Gewinner des STELLA*14 – Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum in der Kategorie „Herausragende Produktion für Kinder“

2013

RITA WILL’S WISSEN von Willy Russell; MAZAB/kleines theater, Salzburg

2013

SPATZ FRITZ 5+ von Rudolf Herfurtner; Landestheater Vorarlberg

2013

BLACKBIRD von David Harrower; MAZAB/kleines theater, Salzburg

2013

PROJEKT ZUKUNFT (UA) 13+ von Markus Steinwender & Ensemble; Theater Erlangen

2012

4411 CHRISTKINDL (UA) 5+ von Holger Schober; Theater des Kindes Linz

2012

DIE SCHAUKEL 14+ von Edna Mazya; MAZAB/Odeïon Salzburg

2011

ALTE LIEBE von Elke Heidenreich und Bernd Schröder; kleines theater, Salzburg

2010

KASIMIR UND KAROLINE von Ödön von Horváth; Sommertheater Pregarten

2010

DIE ODYSSEE von Markus Steinwender nach Homer (UA) MAZAB/kleines theater, Salzburg

2010

HIKIKOMORI von Holger Schober 14+ Landesbühne Nord Wilhelmshaven

2009

MEIN LIEBER VERRÜCKER VATER 5+ von Paula Fünfeck (UA); Theaterhaus Jena

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(Produktionen als Regisseur – Fortsetzung) 2009

20000 MEILEN UNTER DEN MEEREN 8+ von Markus Steinwender nach Jules Verne (UA); Theater des Kindes, Linz

2009

SECOND LIFE – SO REAL WIE DU DICH FÜHLST (1. MOSE 1.2) von Tomas Schweigen (ÖEA); MAZAB/kleines theater, Salzburg

2008

DIE GESTIEFELTE KATERINA (UA) 5+ von Paula Fünfeck; Theaterhaus Jena

2008

STEHT AUF, WENN IHR FÜR SALZBURG SEID (ÖEA) 13+ von Jörg Menke-Peitzmeyer; die theaterachse / kleines theater / Dschungel Wien

2008

ground zero: Amerika in losen Folgen GOUND ZERO 4: BUSHREZEPT Eine theatrale Serie ausgehend von der amerikanischen Stunde Null von Markus Steinwender und Ensemble (UA); kleines theater, Salzburg & theaternyx, Linz

2007

SAFFRAN & KRUMP von Pamela Dürr 5+ Theaterhaus Jena

2007

FAUST – DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL nach J.W. v. Goethe die theaterachse / Salzburger Sommertheater

2006

DAS SCHÄTZCHEN DER PIRATIN (ÖEA) von Heiner Kondschak 6+ Theater des Kindes Linz;

2006

WAIDMANNSHEIL! (ÖEA) von Susanne Hinkelbein die theaterachse, Salzburg

2006

SCHNEEWITTCHEN (UA) von Markus Steinwender nach Grimm 4+ die theaterachse, Salzburg

2005

STURM UND WURM UNTERWEGS von Thomas Ahrens 5+ Theater des Kindes Linz

2005

SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (LEICHT GEKÜRZT) von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield Salzburger Sommertheater

2005

TRÄNEN DER HEIMAT (ÖEA) von Lutz Hübner die theaterachse, Salzburg

2005

KÖNIG DROSSELBART (UA) nach den Gebrüdern Grimm 4+ die theaterachse, Salzburg

2004

PAPA WOHNT JETZT IN DER HEINRICHSTRASSE (ÖEA) 8+ von Paul und Nele Maar; die theaterachse, Salzburg

2004

ROMEO+JULIA von William Shakespeare die theaterachse/Salzburger Sommertheater

2003

DIE KAMELIENDAME, nach Alexandre Dumas die theaterachse, Salzburg

2000

DIE NIBELUNGEN, Schauspiel nach dem Nibelungenlied und einem gewissen Friedrich Hebbel

1998

DER GLÖCKNER VON NOTRE-DAME von Markus Steinwender nach Victor Hugo die theaterachse, Salzburg

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PREISE 2014

STELLA*14 – Darstellender.Kunst.Preis in der Kategorie „Herausragende Produktion für Kinder“ mit Stück und Inszenierung von „HEIDI“

2007

Salzburger Kulturplakatpreis 2007 - 1. Platz mit dem Plakatdesign für „FAUST 1“

FESTIVALEINLADUNGEN 2014

Inszenierung von HEIDI eingeladen zum STELLA*14 – Darstellender.Kunst.Preis in der Kategorie „Herausragende Produktion für Kinder“

2009

Inszenierung von STEHT AUF, WENN IHR FÜR SALZBURG SEID eingeladen zum Wiener Klassenzimmerfestival

2009

Inszenierung von 20.000 MEILEN UNTER DEN MEEREN eingeladen zum schäxpir - Int. Festival für ein junges Publikum

2008

Inszenierung von STEHT AUF, WENN IHR FÜR SALZBURG SEID eingeladen zum schäxpir - Int. Festival für ein junges Publikum

2007

Inszenierung von SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (LEICHT GEKÜRZT) eingeladen zum Int. Shakespeare Festival im Globe Neuss und zum Int. Wandertheaterfestival Radebeul

2005

Inszenierung von ROMEO + JULIA eingeladen zum Int. Shakespeare Festival im Globe Neuss

LEITUNGSFUNKTIONEN seit 2008

Projektplattform MAZAB: Künstlerische Leitung

2014/11-2015/3 kleines theater, Salzburg: interimistische Finanzleitung 2007-2014/1

kleines theater, Salzburg: Künstlerische Co-Leitung

2007-2011

kleines theater, Salzburg: Geschäftsführung

2003-2012

Salzburger Sommertheater: Künstlerische Leitung

1996-2008

die theaterachse: Künstlerische Co-Leitung

KULTURPOLITISCHE FUNKTIONEN seit 2014

im Fachbeirat Darstellende Kunst des Landeskulturbeirats des Landes Salzburg

seit 2009

im Vorstand der ASSITEJ Austria

2008-2014

im Vorstand des Dachverbands der Salzburger Kulturstätten

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BESONDERE KENNTNISSE Kultur-/Management laufende Teilnahme an Weiterbildungen (u.a. am Institut für Kulturkonzepte, Wien), Workshops und Studium von Fachliteratur zum Thema; Praxiserfahrung durch leitende Tätigkeiten sowohl im Theaterbetrieb als auch im freien Theaterbereich sowie durch kulturpolitische Tätigkeiten spartenübergreifender Überblick IT/EDV

exzellente Kenntnisse von Windows OS & Server und Office; Adobe Creative Suite; Websitegestaltung und HTML, CSS, PHP; Windows-Programmierung; Social Networks

Buchhaltung

Kurs am WIFI Salzburg: Betriebliches Rechnungswesen, doppelte Buchhaltung, Vorschriften zur Buchhaltung, Organisation der Buchhaltung, Warenverkehr, Umsatzsteuer, laufende Buchungen, Bilanz

Design

Gewinner des Kulturplakatpreises 2007 (1. Platz); Adobe InDesign und Photoshop

Video

Aufnahme und Schnitt; Trailergestaltung; Adobe Premiere und After Effects; Kameraausrüstung und Schnittplatz für Full-HD

PRODUKTIONEN ALS REGIEASSISTENT 2000

CYRANO DE BERGERAC, Edmond Rostand

1999

HAMLET, William Shakespeare, beides: Schauspielhaus Salzburg; Regie: Renate Rustler-Ourth

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ENGAGEMENTS & STÜCKE ALS SCHAUSPIELER (AUSZUG) 2012/13 DIE THEATERACHSE SINGT! die theaterachse / Salzburger Sommertheater 2012 2008/9 EINE MITTSOMMERNACHTS-SEX-KOMÖDIE (Woody Allen, R: Caroline Richards) die theaterachse / Salzburger Sommertheater 2008 2008

PEER GYNT (Ibsen, R: Peter Dolder) Salzburger Landestheater, Premiere: 14.9.2008 Rollen: Master Cotton, Begriffenfeldt, fremde Passagier

2007

REMBRANDT B12 (Jean-Michel Ribes, R: Barbara Neureiter) Salzburger Landestheater, DSE

2006

MACBETH (Shakespeare, R: Frank Hellmund) Salzburger Landestheater, Rolle: Lennox

2006

SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (LEICHT GEKÜRZT), Long/Singer/Winfield; theaterachse; auch Regie

2005

ICH BIN NICHT SIEGFRIED (Flügge, R: Charlotte Frieben Solostück, Wiederaufnahme der Konstanzer Produktion 8+

2004 bis 2001

| Ensemblemitglied am STADTTHEATER KONSTANZ | Intendanz: Dagmar Schlingmann | Junges Theater Leitung: Jutta M. Staerk DIE SCHAUKEL (Mazya, R: Brigitte Soraperra) LÖWE SEIN IST WUNDERBAR (Pigor, R: Gertrud Pigor) CYRANO (Roets nach Rostand, R: Bernhard Stengele) ICH BIN NICHT SIEGFRIED (Flügge, R: Charlotte Frieben) AUFSTIEG UND FALL VON LITTLE VOICE (Cartwright, R: E. Gabriel), STONES (Lycos/Nantsou, R: Markus Heinzelmann), BAAL (Brecht R: Dagmar Schlingmann) DIE REISE NACH BRASILIEN (Charms, R: Gertrud Pigor) DAS SCHOKOLADENMÄDCHEN (Steinmann, R: F. Schütz) DER MENSCHENFEIND (Molière, R: Dagmar Schlingmann) WILDWECHSEL (Kroetz, R: Franziska Schütz) ORESTIE 3 (Euripides, R: Markus Heinzelmann) MOBY DICK (Melville, R: Markus Heinzelmann)

2001

AMPHITRYON, Heinrich von Kleist – ‘Merkur’ theaterachse; Regie: Mathias Schuh

1999

EIN SOMMERNACHTSTRAUM, W.Shakespeare – ‘Lysander’ & ’Zettel’, theaterachse; R: Ramin Yegani-Fard

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Inszenierungen Die St端cke und Ausz端ge aus den Kritiken

Weitere Infos und Videos auf

www.markussteinwender.at

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KRIEG. STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER. Von Janne Teller für alle ab 12 Jahren. Regie Spiel

Markus Steinwender Elisabeth Nelhiebel

Bühne Kostüme Dramaturgie

Markus Steinwender & Leonie Reese Leonie Reese Peter Malzer

Produktion Premiere

MAZAB 20. Januar 2015

Über das Stück Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, im Irak oder in Afghanistan, sondern hier in Europa. Die demokratischen Staaten sind zusammengebrochen und faschistische Diktaturen entstanden. Seit Jahren bekämpfen sich Franzosen, Deutsche, Italiener und Griechen. Die Städte sind zerstört, die Wirtschaft liegt brach und nirgends ist es sicher. Es regieren Angst, Kälte und Hunger in Europa. Wer kann, flieht in den Nahen Osten, wie der 14-jährige Protagonist. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versucht er mit seiner Familie ein neues Leben zu beginnen. Weil er keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Er fühlt sich als Außenseiter und sehnt sich nach Hause. Doch wo ist das? Nach dem Bestseller „Nichts. Was im Leben wichtig ist.” geht es Janne Teller diesmal um den Schrecken des Krieges, um Flucht und Vertreibung, und um das Überleben in der Fremde. Janne Teller, 1964 in Kopenhagen geboren, stammt aus einer deutschösterreichischen Familie und lebt in New York. Für ihre literarische Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet. In „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier.“ stellt sie mit einem kleinen aber entscheidenden Dreh unsere Alltagswirklichkeit auf den Kopf und zwingt uns, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Kritiken „(..) Nelhiebel und ihr Regieteam (Markus Steinwender, Leonie Reese, Peter Malzer vom Theater „mazab“) brauchten nicht mehr, um das einstündige Stück zu gestalten. (..) Manchmal genügt eben schon das unerbittliche Klacken eines Eding-Stiftes auf der Wand, um die zahllosen Wochen des Wartens auf den Asylbescheid körperlich spürbar zu machen. Oder ein immer fragmentarischer klingender Donauwalzer, um den Verlust der Herkunftskultur darzustellen. Dass der Premierenabend am Dienstag (20.1.) in der ARGEkultur ein Erfolg wurde, lag nur zum Teil am Text von Janne Teller. (..) Das Verdienst, aus diesem politisch hoch ambitionierten, aber ästhetisch nicht immer gelungenen Text theatralisch und ethisch Funken zu schlagen, gebührt der hochkonzentrierten Darstellerin und ihrem Team.“ DrehPunktKultur, 21.1.2015

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„(..) Das Gedankenexperiment ist so einfach wie wirkungsvoll - vor allem, wenn es für die Bühne adaptiert wird. (..) Harter Inhalt verlangt eine harte Sprache, und so hat Regisseur Markus Steinwender dem Stakkato der von Janne Teller salvenartig abgefeuerten Sätze noch Songs der deutschen Politrockband Ton Steine Scherben beigemengt. (..) Thomas Neuhold, DER STANDARD, 23.1.2015

„Die Theatergruppe MAZAB, Spezialist für anspruchsvolle Stücke und brisante Themen, bringt Janne Tellers Essay über die Schrecken des Krieges, über Flucht und Vertreibung als Monolog auf die Bühne. Elisabeth Nelhiebel erzählt eine bewegende Geschichte aus der Perspektive eines 14-jährigen Jungen. (..) Mit nur wenigen Requisiten gelingt es Regisseur Markus Steinwender eindrucksvoll, das Grauen und die ständige Angst, die ein Krieg nach sich zieht, aufzuzeigen. Durch Absperrbänder wird das Publikum in das Flüchtlingslager mit eingeschlossen, die endlose Wartezeit auf die Aufenthaltsgenehmigung wird, wie in einem Gefängnis, mit Strichen an der Wand markiert. Ein Tagebuch hilft dabei, sich an das Leben vor dem Krieg zu erinnern. Eine Horrorvision, vom Wohlstandsbürger zu einem Menschen dritter Klasse abzurutschen. Wie kämen wir mit dem Verlust der Heimat, dem Verlust der Würde zurecht? Ein beklemmendes Stück für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene. Der Perspektivenwechsel zwingt zum Nachdenken.“ Elisabeth Pichler, dorfzeitung.com, 23.1.2015

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DIE REISE NACH BRASILIEN Von Daniil Charms für alle ab 5 Jahren. Regie Spiel

Markus Steinwender Lisan Lantin, Winfried Wittkopp, Violetta Zupancic

Bühne & Kostüme Musik Dramaturgie

Elke König Winfried Wittkopp Maren Friedrich

Produktion Premiere

das|theater|erlangen 28. Juni 2014

Über das Stück Kolja und Petja sind Freunde. Eines Tages beschließen die Kinder nach Brasilien zu fliegen. Petja zögert, aber kommt mit. Am Flughafen finden sie einen Piloten, der grimmig guckt. Er lässt sich überreden und schon sitzen Kolja und Petja im Flugzeug nach Brasilien und staunen über die kleine Welt weit unten. Dort, wo sie ankommen, ist es fremd und buschig. Eingeborene benehmen sich rüpelhaft und laute Tiere drängen sich an ihre Ohren. Brasilien ist ganz und gar nicht gemütlich. Und als dann plötzlich ein Chauffeur neben ihnen anhält und behauptet, sie seien doch immer noch in Russland. Da sind die beiden ganz verwirrt. Daniil Ivanovic Charms, 1905 in St. Petersburg geboren, war Mitbegründer der Avantgarde-Gruppe OBERIU (Vereinigung der Realen Kunst) und hat sich durch fantasievolle Kinder- und Jugendstücke ausgezeichnet. Die Reise nach Brasilien gehört zu seinen frühen Erzählungen und zeigt bereits jenes Vergnügen am Unsinn und jenen Fatalismus, der seine Geschichten so besonders macht.

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Erlangener Nachrichten, 1. Juli 2014 markus steinwender | malerweg 12 | a 5020 salzburg | tel. +43 650 7767654 markus@steinwender.net |w w w . m a r k u s s t e i n w e n d e r . a t


Uraufführung

WARUM FUCHTELN DIE FRANZOSEN MIT IHREN ARMEN? Ein Stück Denken nach Texten und Ideen von Gregory Bateson. Für alle ab 10 Jahren und für Erwachsene. Regie Spiel

Markus Steinwender Elisabeth Nelhiebel und Peter Malzer

Bühne Kostüme Musik

Leonie Reese Anne Buffetrille Fink

Produktion Premiere

MAZAB, Salzburg 10. April 2014

Über das Stück Denken ist ein großes Spiel, Denken ist großes Vergnügen. Vor allem, wenn man beginnt, wie Gregory Bateson zu denken: Schon mal die eigene Hand betrachtet? Die fünf Finger sind nicht einfach nur fünf Finger. Sie sind vier Beziehungen zwischen den Fingerpaaren. Oder: Ein Wasserkrug und ein Glas, das neben dem Krug steht, haben keine besondere Beziehung zueinander. Bis ich mir aus dem Krug Wasser ins Glas einschenke. Oder: Ein Bauer benutzt Pestizide, um seine Felder frei von Insekten zu halten. Doch er braucht immer mehr von dem Gift, um die Insekten zu bekämpfen. Ein Wettrüsten beginnt wie zwischen zwei Staaten, die ihre Macht demonstrieren. – Bei Bateson steht alles miteinander in Beziehung, er suchte nach den Mustern, er dachte in größeren Zusammenhängen als alle vor ihm. Und die meisten nach ihm. Bei Bateson ergibt eine Frage eine weitere Frage und Beispiel türmt sich auf Beispiel bis der ganze Gedankenturm in sich zusammenfällt und neu sortiert erneut gebaut werden muss. Spielerisch werden die formulierten Gedankengänge sinnlich erfahrbar, wird Abstraktes in Bilder übersetzt. Denken als großes Spiel. Denken als großes Vergnügen.

Kritiken “Regisseur Markus Steinwender ist es gelungen, diese Gedankenspiele in einer äußerst vergnüglichen Performance auf die Bühne zu bringen und das Abstrakte in einprägsame Bilder umzusetzen. Mit hinreißendem Temperament begibt sich Elisabeth Nelhiebel auf Spurensuche ins Gestrüpp der Beziehungen und Zusammenhänge und lässt sich von Peter Malzer, der mit grauer Perücke in die Rolle des großen Philosophen schlüpft, auf die verrücktesten Experimente ein.” dz, 17.4.2014 “Mit Witz und philosophischer Tiefsinnigkeit inspirierten Elisabeth Nelhiebel und Peter Malzer das Publikum, sich auf die schwere Kost einzulassen.Mit Witz und philosophischer Tiefsinnigkeit inspirierten Elisabeth Nelhiebel und Peter Malzer das Publikum, sich auf die schwere Kost einzulassen.” DrehPunktKultur, 22.4.2014 markus steinwender | malerweg 12 | a 5020 salzburg | tel. +43 650 7767654 markus@steinwender.net |w w w . m a r k u s s t e i n w e n d e r . a t


Uraufführung

HEIDI

Von Markus Steinwender nach dem Roman von Johanna Spyri für alle ab 6 Jahren Gewinner des STELLA*14 – Darstellender.Kunst.Preis für junges Publikum als “Herausragende Produktion für Kinder”. Stück/Regie Spiel

Markus Steinwender Tülin Pektas/Katharina Schraml, Markus Schramm/Ferdinand Kopeinig, Markus Weitschacher

Bühne/Kostüme Musik

Leonie Reese Mathias Schuh

Produktion Premiere

Theater des Kindes, Linz 14. Februar 2014

BEGRÜNDUNG DER INTERNATIONALEN JURY FÜR DIE VERGABE DES STELLA*14 IN DER KATEGORIE „HERAUSRAGENDE PRODUKTION FÜR KINDER“ “Brennende Fragen, die Kinder und Familien heute bewegen. Der Wille, gute Geschichten zu erzählen und künstlerisch zeitgemäß auf die Bühne zu bringen. Das zeichnet alle Nominierten in der Kategorie „Herausragende Produktion für Kinder“ aus. Sie zeigen: Gutes Handwerk ist im Kindertheater unabdingbar: Eine Geschichte wird mit einer klaren Message auf den Punkt gebracht – ohne den Zeigefinger zu heben. Sie hat einen klaren dramaturgischen Faden und eine starke Regie, die ein gutes Gespür für Timing und Dynamik mitbringt. Die Darstellung ermöglicht die Identifikation mit den Figuren und löst Empathie beim Zuschauer aus. Klassische Stoffe und zeitlose Themen werden aus einer heutigen Perspektive erzählt. Sie erfahren eine zeitgenössische Interpretation durch intelligente und sensible Autoren- und Regiearbeit. Verschiedene Theatergenres werden in den Dienst der Geschichte gestellt; erzählt von sehr präziser, nachvollziehbarer und mitreißender Schauspielkunst. Der Preisträger-Produktion gelingt es, dass sich der Zuschauer mit der Hauptfigur verbunden fühlt: bei der Suche nach Geborgenheit, im Wunsch nach Teil-Sein einer sozialen Gemeinschaft, in der Sehnsucht nach Heimat. Jedes Kind braucht einen eigenen Platz in dieser Welt – genauso wie alle Erwachsenen. Der Stella 2014 in der Kategorie “Herausragende Produktion für Kinder” geht an: HEIDI, Theater des Kindes, Linz“

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Über das Stück Sie ist weltberühmt – Heidi! Und so versammeln sich drei Schauspieler, um aus dem Roman von Johann Spyri vorzulesen, hinter sich einen wahren Heidi-Altar aufgetürmt. Aber schon nach kürzester Zeit sind sie mittendrin in der Geschichte, schlüpfen in alle Rollen und spielen und erzählen die zeitlose Geschichte vom kleinen Waisenmädchen aus den Schweizer Bergen, das ein Zuhause findet, dieses verliert und schließlich wieder findet. Und dabei das Leben aller anderen Menschen um sie herum verändert...

Kritiken „Das können Natur und Freundschaft ausrichten VON PHILIPP WAGENHOFER, Neues Volksblatt, Linz 15.02.14 Schwungvolle „Heidi“-Inszenierung am Theater des Kindes in Linz (..) Markus Steinwender hat das weltberühmte Original der Schweizerin Johanna Spyri adaptiert und im Theater des Kindes als fulminanten Reigen inszeniert, (..) Rasanz, Slapstick, Singsang, gepfiffene Interaktionen und viel Humor sind die Ingredienzien, die das Publikum komisch findet. Ernstes gibt es aber genauso in der Geschichte. (..) Markus Weitschacher als strenges Fräulein Rottenmeier, das ist beste Mimik, aber auch der Geißenpeter steht ihm gut, der längst wieder Sehnsucht nach Heidi hat. Die hat auch der mürrische Großvater, den Ferdinand Kopeinig sich binnen kürzester Zeit mit etlichen anderen Rollen aneignen musste, weil Markus Schramm erkrankte. Er spielt das Bärli, eine Goaß genauso überzeugend wie er dies einfühlsam bei Clara im Rollstuhl tut, die nach Heidis Rückkehr auf die Alm (Heimweh) endlich zu Besuch kommt. Der eifersüchtige Peter zerstört den Rollstuhl, doch die Umgebung lässt Clara genesen. Und sie kann wieder gehen, springen… Tülin Pektas ist eine bezaubernd natürliche Heidi, die den kurzweiligen 60 Minuten wahrlich die Alpenrose aufsetzt.

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RITA WILL’S WISSEN Komödie von Willy Russell. OT „Educating Rita“/“Bildung für Rita“ Regie/Bühne Spiel

Markus Steinwender Peter Malzer und Elisabeth Nelhiebel

Kostüme

Anne Buffetrille

Produktion Premiere

MAZAB // kleines theater, Salzburg 28. September 2013

Über das Stück Frank ist Literaturprofessor, zynisch und stark dem Whisky zugeneigt. Rita ist Friseuse, aber sie hat einen großen Wissensdurst und Frank soll ihr im Rahmen eines Universitätskurses Bildung beibringen. Doch Frank merkt bald, dass Rita viel mehr gesunden Menschenverstand hat als die „gebildeten Bürger”, mit denen er lebt. Er beginnt sie auf Grund ihrer Lebensfreude und natürlichen Ansichten zu lieben. So wirbelt sie die Welt ihres desillusionierten Professors kräftig durcheinander. Doch je mehr sie sich den Konventionen des Bildungsbetriebs anpasst, um so mehr fühlt sie sich in ihrem alltäglichen Umfeld als Außenseiterin. Verträgt die Bildung soviel Rita, und verträgt Rita soviel Bildung?

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Kritiken „"Im Kleinen Theater feierte die spritzige Komödie mit Tiefgang des britischen Autors Willy Russell am 28. September 2013 Premiere. Regisseur Markus Steinwender hat das Zwei-Personen-Stück mit Elisabeth Nelhiebel und Peter Malzer als ungleichem Paar in Szene gesetzt. (..) Elisabeth Nelhiebel begeistert in der Rolle der wissbegierigen Blondine mit enormer Wandlungsfähigkeit. Anfangs leicht aggressiv und in bunte, aufdringliche Klamotten gehüllt, wird sie im Laufe des Abends stilsicherer in ihre Kleidung und überzeugt schließlich als clevere „Musterstudentin“, die ihren Abschluss mit Bravour meistert. Peter Malzer gesteht sich als Frank zwar ein, dass er an Rita feine Arbeit geleistet habe, doch bedauert er den Verlust ihrer so erfrischenden Impulsivität." dz „Markus Steinwender inszeniert „Rita will´s wissen“, eine Komödie von Willy Russell über das Abtrainieren des gesunden Menschenverstandes im konventionellen Bildungsbetrieb. Der Regisseur hat mit erfolgreichen Inszenierungen wie etwa „Alte Liebe“ oder „Blackbird“ Appetit auf mehr gemacht“ DrehPunktKultur

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SPATZ FRITZ Schauspiel von Rudolf Herfurtner für alle ab 5 Jahren Regie Spiel

Markus Steinwender Stefanie Staltmeier und Andreas Jähnert

Ausstattung Dramaturgie

Andrea Hölzl Nina Kogler

Produktion Premiere

Vorarlberger Landestheater 15. September 2013

Über das Stück Der Hausbesitzer Herr Huber, genannt “Vogelhuber”, liebt die Tauben und die Spatzen und füttert sie immerzu und Frau Maier muss den ganzen Vogeldreck aufkehren. Sie erfindet eine wunderbare Geschichte von dem kleinen SPATZ FRITZ, der so stolz fliegen möchte wie ein Adler und doch abstürzt wie ein Küken.

Kritiken „Kleiner Vogel spendet großes Glück VON CHRISTA DIETRICH, Vorarlberger Nachrichten 16.09.13 Mit „Spatz Fritz“ hat das Landestheater einen Traumstart hingelegt. BREGENZ. Die große Premiere gibt es erst in knapp zwei Wochen mit Brechts „Mutter Courage und ihre Kinder“. Gestern Nachmittag waren sich aber wohl alle einig darüber, dass es eine wunderbare Idee war, die neue Landestheater-Saison mit einem Stück für das kleine Publikum zu starten. Herzerfrischendes Kinderlachen begleitete die Aufführung von „Spatz Fritz“ am Kornmarkt. Die Geschichte von Rudolf Herfurtner überzeugt mit spannend konstruierten Erzählebenen und einer poetischen Verpackung der Botschaft, die zudem eine bestens getroffene Überhöhung erfährt, wenn sich Schauspieler wie Andreas Jähnert und Steffi Staltmeier nicht nur als wahre Imitations- und Gesangstalente erweisen, sondern wenn ihnen zudem ein subtil-clowneskes Spiel mit allerlei unscheinbaren Objekten gelingt. Letztendlich gilt es ja darzustellen, dass Ratten (die Herr Huber nicht mag) und Vögel (die Frau Meier lästig sind)nicht nur liebenswerte, sondern auch nützliche Tierchen mit überraschenden Fähigkeiten sind. Und dann geht es da noch um Mut, um das Entstehen und Ablegen von Vorurteilen, um Fürsorglichkeit, Versöhnung, Zusammenhalt und ganz allgemein um das Glück und die Freude am Leben. Friedrich bzw. Fritz, der Spatz ist ein kleiner Vogel, dessen Sturz in ein Kellerloch nur in der Geschichte auftaucht, die die Meier dem Huber auftischt, um nicht aus der Wohnung geworfen zu werden. Und weil gute Regisseure (hier ist es Markus Steinwender) und Ausstatter (Andrea Hölzl) genau wissen, wie solche Vogelkinder – auch wenn sie auf der markus steinwender | malerweg 12 | a 5020 salzburg | tel. +43 650 7767654 markus@steinwender.net |w w w . m a r k u s s t e i n w e n d e r . a t


Bühne nur eine filigrane Feder sind – in der Fantasie der kleinen Zuschauer an Kontur gewinnen, und weil sie dieses Wissen auch sehr gut umsetzen, bietet „Spatz Fritz“ pures Vergnügen. Das junge Publikum wird nach der Aufführung vermutlich Fragen danach stellen, wie das denn war mit Leonardo da Vinci, seinen Fluggeräten und dem Traum Fliegen, es wird aber vor allem auch etwas von der Chance gespürt haben, der Menschen begegnen, wenn sie zuweilen über sich hinauswachsen sollen.

„Denn gemeinsam geht es einfach besser VON BRIGITTE KOMPATSCHER, Neue Vorarlberger Tageszeitung 17.09.2013 Mit „Spatz Fritz“ steht im Landestheater eine zauberhafte Kindertheaterproduktion als erstes Stück der Saison auf dem Spielplan. (..) „Spatz Fritz“ von Rudolf Herfurtner ist ein überaus bezauberndes Kindertheaterstück, dessen Premiere am Sonntagnachmittag im Kleinen Haus des Landestheaters in Bregenz immer wieder von herzlichem Kinderlachen und einmal sogar von Szenenapplaus (für eine Gesangseinlage) begleitet wurde. Mit wenigen Requisiten (Ausstattung Andrea Hölzl), die aus nicht viel mehr als einer Mülltonne, einem Papiersack, einigen Federn, Taschenlampe, Schirme und Brille oder einem Fahrradhelm, der zum Vogelnest mutiert, bestehen, zaubern Andreas Jähnert und Stefanie Staltmeier unter der Regie von Markus Steinwender eine dynamische, reizende Geschichte auf die Bühne, die das große Thema Freundschaft auch für die sehr Kleinen anschaulich und witzig darstellt. Geprägt von zwei Darstellern, die ihre Figuren voller Charme und Wärme anlegen, durchwegs begleitet von viel Witz. Da ist der kleine Spatz Friedrich, so die Geschichte, ein Nachzügler, der bei seinem ersten Flug abstürzt, weil Teer oder Pech auf seine Flügel gelangt. Im wahrsten Sinn des Wortes ein Pechvogel also. Er saust in ein Kellerloch, in dem drei Ratten hausen, eine Schiffsratte, eine Laborratte und eine Leseratte, die den abgestürzten kleinen „Adler“ in mehrerlei Hinsicht auffangen. Eine ungewöhnliche Freundschaft, liebevoll erzählt und dargestellt, beginnt. Fritz, wie der kleine Vogel von den Ratten genannt wird, ist aber irgendwann im Keller nicht mehr glücklich. Und auch da wissen seine neuen Freunde einen Rat: Eine Flugmaschine ganz nach dem Vorbild jener von Leonardo da Vinci muss her und eine Mausefalle, die zum Katapult umfunktioniert wird und dann wird alles gut. Nicht nur die Geschichte vom Spatz Fritz, sondern auch jene von Herrn Huber und Frau Meier. Und bis dahin wird gesungen und gelacht, gespielt und erzählt, mit viel Humor und Einfühlungsvermögen. Eine spannende Produktion und ein schöner Auftakt für eine Theatersaison (..).

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Salzburger Erstaufführung

BLACKBIRD

Schauspiel von David Harrower. Regie & Bühne Spiel

Markus Steinwender Peter Malzer, Elisabeth Nelhiebel und Johanna Schönwald

Kostüme Übersetzung

Anne Buffetrille Angela Kingsford Röhl // Markus Steinwender

Produktion Premiere Wiederaufnahme

MAZAB // kleines theater, Salzburg 3. April 2013 10. Oktober 2013

Über das Stück Una ist zwölf. Ray ist vierzig. Sie sind ein Liebespaar. Für kurze Zeit. Fünfzehn Jahre später sehen sie sich wieder. Ray heißt inzwischen Peter und hat sich ein neues Leben aufgebaut. Una ist erwachsen und hat zufällig Rays Foto in einer Zeitschrift gesehen. Sie entschließt sich, ihn aufzusuchen. Im Blick des Anderen, der Konfrontation des Wiedersehens ist die Vergangenheit gegenwärtig, erleben sie die Geschichte noch einmal neu: Zwei radikal unterschiedliche Versionen derselben Vergangenheit und zwei Wahrheiten einer Liebe.

Kritiken „Markus Steinwender hat diesen Abend der extremen Gefühlschwankungen mit dem für das bedrückende Thema nötigen Feingefühl in Szene gesetzt. Das Psycho-Duell sorgt 80 Minuten lang für Spannung und wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf. Ein mitreißender, intensiver Theaterabend, sehenswert auch für Jugendliche ab 15 Jahren.” DZ „Schuld und keine Sühne 04/04/13 Dass so ein Kinderschänder nach der Verbüßung seiner Haftstrafe im bürgerlichen Leben nicht so leicht wieder Fuß fassen kann, glaubt man sofort. Dass es junge und sehr junge Mädchen geben kann, die sich einen sehr viel ältern Mann verlieben, ist seit Nabokovs „Lolita“ bekannt. VON HEIDEMARIE KLABACHER

Was tatsächlich in der Psyche von Tätern und Opfern vorgeht und vorangehen musste, wird von „Fall“ zu „Fall“ verschieden und höchstens Psychologen und Psychiatern halbwegs zugänglich und erklärbar sein. markus steinwender | malerweg 12 | a 5020 salzburg | tel. +43 650 7767654 markus@steinwender.net |w w w . m a r k u s s t e i n w e n d e r . a t


Insofern ist nicht ganz klar, was uns der schottische Dramatiker David Harrower mit seinem Stück “Blackbird” erzählen will: Una war zwölf und Ray war vierzig, damals vor fünfzehn Jahren, als sie für kurze Zeit ein Liebespaar waren. Nun sucht die junge Frau ihren Liebhaber/Vergewaltiger an seinem Arbeitsplatz, einem Kino, auf. Ob Ray, der sich im neuen Leben Peter nennt, dort der Hausmeister, der Putzmann fürs Grobe oder der Techniker ist, bleibt offen, ist auch egal. Sein Gewand jedenfalls ist schäbiger als damals, bemerkt Una. Regisseur und Bühnenbildner Markus Steinwender hat für die Österreichische Erstaufführung von „Blackbird“ die „guten Plätze“ im Kleinen Theater als Bühne für die Abrechnung zwischen Una und Ray Elisabeth Nelhiebel und Peter Malzer – reserviert. Das Publikum ist hinten oben sichtbehindert zusammengepfercht und wundert sich. Aber die Müllsäcke und Besen im vorderen Zuschauerraum machen alsbald deutlich, dass dort irgendwas Theatralisches passieren wird. Die Baupolizei würde den Krempel nicht zulassen. Schon mit den ersten Sätzen wird klar, dass die weißen SchaumstoffWürstchen im ganzen Saal für verstreutes Popcorn nach einer Kinovorstellung stehen: ein vergammelter heruntergekommener Raum. Binnen kurzen verbinden sich die düstere Umgebung und die dramatische Begegnung zu atmosphärisch dichter, beinah ein wenig Klaustrophobie erzeugender Spannung. Dass David Harrower keine „Botschaft“ hat, vor allem keine Urteile spricht, macht spannend, was sonst simples Betroffenheitstheater wäre. Dieser Ray/Peter ist kein Ungeheuer, war wahrscheinlich auch damals keines. Dennoch ist die Schuld, an der er auch nach Verbüßung einer Haftstrafe noch schwer trägt, bei ihm. Diese Una war keine kindliche Femme fatale, war in der Begegnung mit Ray dennoch mehr als nur ein Opfer. Lolita? Wurde sie von Gericht und Gesellschaft nicht viel brutaler misshandelt, indem man dem Kind zumindest eine Mitschuld unterstellen wollte… Die verhängnissvolle "gemeinsame" die Geschichte wird von beiden Seiten her aufgerollt. Elisabeth Nelhiebel und Peter Malzer gelingt es – auf gut achtzig Minuten und mit durchwegs leisen Tönen – die fatale Konstellation spannungsvoll nachzuzeichnen.“

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Uraufführung

PROJEKT ZUKUNFT

Stückentwicklung für alle ab 13 Jahren. Konzept & Regie Spiel

Markus Steinwender Oliver Konietzny, Winfried Wittkopp, Janina Zschernig

Bühne & Kostüme Dramaturgie Stück

Elke König Linda Best Markus Steinwender & Ensemble

Produktion Premiere

Theater Erlangen 26. Januar 2013

Über das Stück Drei Schauspieler entwickeln passend zum Thema ÜBER/MORGEN/ZEIT ein Theaterprojekt. Bei der Recherche helfen ihnen Gespräche mit Schülern, mehr oder weniger gruselige Forschungsprognosen und Science Fiction-Motive aus Büchern und Filmen. Sie stoßen auf viele spannende Fragen: Welche bisher undenkbaren technischen Errungenschaften werden zum Alltag gehören, wenn die Schüler von heute erwachsen sind? Werden Programme die menschliche Intelligenz übertrumpfen? Haben Roboter eine Seele? Geheimnisvolle Requisiten, Kostüme mit Spezialfunktionen und einige herumstehende Musikinstrumente sorgen für abwechslungsreiche Proben. Aber dann geschieht zwischen Zeitmaschinenbau, Songs und privaten Rangeleien etwas völlig Unerwartetes: Der Zufall, das Schicksal oder einfach nur die unvorhersagbaren Ereignisse von morgen mischen sich ins Geschehen ein. Plötzlich schrumpft die gesamte Zukunft auf einen Sekundenbruchteil zusammen. Was bis vor kurzem im Vordergrundstand, erscheint mit einem Mal lächerlich. Es stellt sich die alles entscheidende Frage, was im Leben wirklich wichtig ist und wie man das persönliche Glück erreichen und festhalten kann. Denn trotz neuester Erkenntnisse über Wurmlöcher, Zukunftsreisen und die vierte Dimension lässt sich die einmal erlebte Zeit nicht so ohne Weiteres zurückdrehen, und es wird klar: Die jüngste Vergangenheit ist genauso unerreichbar wie die entfernteste Zukunft!

Kritik „Auf lockerer Zeitreise Emotionen, die Zukunft und eine Zeitmaschine: Im Theater in der Garage fand nun die Uraufführung der Stückentwicklung „Projekt Zukunft“ statt. Ein toter Mann spricht: Schauspieler Oliver Konietzny erinnert sich aus dem Jenseits heraus an seine letzten Lebensmomente. Die fanden bei Proben in der „Garage“ statt, mit seinen Kollegen Janina Zschernig

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und Winfried Wittkopp. Ausgelassene Proben waren das, mit Neigung zu lauter Feierei — und schließlich einem Schuss... Eine finale Gewalttat bringt in der Stückentwicklung des Regisseurs Markus Steinwender eine streckenweise melancholische Rückschau respektive Zeitreise in Gang, die — ebenfalls streckenweise — auch eine Vorschau ist: auf das, was kommen mag in näherer und fernerer Zukunft. Die Ausgangssituation ist dabei denkbar alltäglich: Die drei besagten Schauspieler des Theaters Erlangen proben ein Stück. Doch so ganz ist man nicht bei der Sache, man schweift ab, kabbelt sich, macht Späße, kommt ins Träumen und vom Hundertsten ins Tausendste. Im mit Requisiten überladenen Bühnenbild, das kreatives Chaos verspricht, tut man sich diesbezüglich nicht schwer. Vom Knalleffekt eines Mauerdurchbruchs bis zur Wodkaflasche in der Basstrommel — nichts ist unmöglich. Episoden aus dem Leben kommen nachdenklich zur Sprache, Songs werden live intoniert und deren Texte umgedichtet, es wird ironisch über Kulturphänomene parliert. Klar: Hier soll ein Bewusstseinsstrom spielerisch ins Bild gebracht werden. Und so langsam kommt man auf die Zukunft zu sprechen — und auf die Wünsche, die Ängste und Hoffnungen im Hinblick auf diese Zukunft. Verspielt wird sogar eine Art Zeitmaschine aus Requisiten Versatzstücken gebastelt. Bei allem Remmidemmi: Natürlich lugt da stets der pädagogische Impetus durch, schließlich ist das Stück für Jugendliche ab 13 Jahren gedacht und soll freilich zum Nachdenken anregen. Wenn das so locker daherkommt wie hier, dann ist das okay.“ Erlangener Nachrichten markus steinwender | malerweg 12 | a 5020 salzburg | tel. +43 650 7767654 markus@steinwender.net |w w w . m a r k u s s t e i n w e n d e r . a t


Uraufführung

4411 CHRISTKINDL von Holger Schober für alle ab 4 Jahren. Inszenierung Spiel

Markus Steinwender Kathi Schraml, Ines Stockner, Markus Weitschacher

Kostüme Bühne Stückfassung

Anne Buffetrille Leonie Reese Markus Steinwender

Produktion Premiere Wiederaufnahme

Theater des Kindes, Linz 23. November 2012 November 2013

Über das Stück Herr Nikolaus mag Weihnachten eigentlich gar nicht. Und das nicht nur, weil er Nikolaus Nikolaus heißt, mit Vornamen und mit Nachnamen! Eltern können manchmal grausam sein! Herr Nikolaus arbeitet noch dazu im Weihnachtspostamt Christkindl und hat das ganze Jahr nichts anderes zu tun, als die Weihnachtswünsche von Kindern zu beantworten. Und diese Kinder wollen ja sooo viele Dinge haben. Deshalb hat Weihnachten für Herrn Nikolaus jeden Zauber verloren. Ob es für Herrn Nikolaus Nikolaus jemals wieder ein “richtiges” Weihnachtsfest geben wird?

Kritik / Pressestimmen „Regisseur Markus Steinwender gibt den Weihnachtsmuffeln – auch denen, die im Publikum sitzen – ordentlich Gas. Auf der Bühne für die Kleinen passiert diesmal ganz große Schauspielkunst: (..) Das nenne ich einen (Weihnachts-)Knüller!” Oberösterreichische Nachrichten “ein komödiantisch bezauberndes und bejubeltes Weihnachtsstück … Regie: Markus Steinwender … Gelungene Premiere … Kurzweilig inszeniert …” Linzer Volksblatt “Markus Steinwender inszeniert flott, aber ohne Hektik, behutsam mit Gespür für Situationskomik.” Oberösterreichische Nachrichten

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OBERĂ–STERREICHISCHE NACHRICHTEN, 24.11.2012

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DIE SCHAUKEL von Edna Mazya für alle ab 14 Jahren und für Erwachsene. Inszenierung Spiel

Markus Steinwender Anna Paumgartner, Christine Winter; Torsten Hermentin, Herwig Ofner, Maximilian Pfnür

Kostüme Bühne

Anne Buffetrille Markus Steinwender

Produktion Premiere

MAZAB + Odeïon, Salzburg 03. Oktober 2012

Über das Stück Auf einem vergammelten Spielplatz trifft die fast fünfzehnjährige Dvori auf vier ältere Schulkameraden, die sich beim Ballspiel austoben, markige Sprüche führen und so ihre Zeit totschlagen. Dvori möchte dazugehören, und in ihrem Wunsch nach Anerkennung lässt sie sich auf anfangs harmlos scheinende Spiele ein. Zunehmend provokativer werden die Übergriffe und enden in einer Gewalttat. „Die Schaukel” ist drastisch, ohne dabei schwarz-weiß zu malen. Engagiert lässt das Stück den moralischen Zeigefinger unten, hat Drive, kurze, knappe Dialoge und es spricht die Sprache, die Jugendliche am Besten verstehen: ihre eigene.

Kritik / Pressestimmen „Man geht aus dieser Aufführung, die nicht Schuld zuschreibt und nicht „belehren“ will, jedenfalls nicht un-bewegt hinaus.” DrehPunktKultur “Markus Steinwender hat das starke Stück über sexuelle Gewalt unter Jugendlichen, ein aktuelles und brisantes Thema, beklemmend in Szene gesetzt. Empfehlenswert für Jugendliche beiderlei Geschlechts.” dorfzeitung.com “In der Inszenierung von Markus Steinwender, zu sehen derzeit im Odeion, gelingt es, die Normalität der Situation, die unvermittelt in sexuelle Gewalt gegen das Mädchen mündet, zu unterstreichen.” DrehPunktKultur

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Österreichische Erstaufführung

ALTE LIEBE

Nach dem Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder. Inszenierung Spiel

Markus Steinwender Susanna Szameit und Peter Malzer

Kostüme Bühne/Video Bühnenbau Regieassistenz

Anne Buffetrille Markus Steinwender Harald Schöllbauer Anna Stockinger

Produktion Premiere

kleines theater, Salzburg 29. September 2011

Über das Stück Alte Liebe rostet nicht. Aber die Zeit ist nicht spurlos an Lore und Harry vorbeigegangen. Harry ist vor kurzem pensioniert worden und widmet sich liebevoll seinem Garten. Die leidenschaftliche Bibliothekarin Lore organisiert Literaturlesungen und weigert sich, selber in Pension zu gehen. Unterdessen heiratet die Tochter Gloria in dritter Ehe den Gottsei-bei-uns der beiden Alt-68er, einen steinreichen Industriellen, der ihr Vater sein könnte – in weißem Nerz, mit hunderten von Gästen und einem Privatkonzert von Peter Maffay. Wie konnte es soweit kommen? Was haben Harry und Lore nur falsch gemacht? Können sie überhaupt zu dieser Hochzeit fahren, die all ihre hart erkämpften 68er Ideale infrage stellt?

Kritik / Pressestimmen “(..) Eine gelungene Inszenierung mit sehr „menschelnden“ Inhalten. (..) Im Kern keimt aber die Thematik (und Problematik) des Älterwerdens. Genau genommen des zusammen Älterwerdens. Susanna Szameit und Peter Malzer führen in berührend menschlicher Erzählweise durch ihr Gefühlsleben. Dies geschieht teils in Dialogen, die manchmal sehr situationskomisch, weil so Paar-typisch sind. Zum anderen Teil wird der Zuschauer in den dazwischen gesetzten Monologen zum Mitwisser, besser noch: zum Mehr-Wisser. Besonders heiter sind die Passagen, in denen der eine darüber nachdenkt, worüber sich der andere wohl Gedanken macht – und kurz darauf der Partner die Auflösung bringt. Regisseur Markus Steinwender lässt seine beiden Protagonisten mit liebevollem Touch beichten, hadern und zweifeln – auch aneinander. Das Lustig machen über den anderen ist nie verletzend. Lores Drohung „Ich lass mich scheiden, wenn er einen Laubbläser anschafft!“ darf demnach auch nur als rhetorisch gemeint aufgefasst werden. Das Publikum lacht dazu verschwörerisch, doch ist das Verständnis für beide Seiten immer da. Tief haften bleibt Harrys Äußerung: „Der Satz ,Weißt du noch?‘ ist das Schönste am langen Zusammenleben.“ DrehPunktKultur, 30.09.2011

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KASIMIR UND KAROLINE Schauspiel von Ödön von Horváth. Inszenierung Spiel

Markus Steinwender Christian Scharrer, Melanie Kogler, Daniel Ruben Rüb, Dominik Hohl, Susanna Bodingbauer, Karl Hofer, Erwin Jochinger, Romana Hinterreither, Theresa Leimlehner/Miriam Fussenegger, Barbara Schinko-Tubikanec, Hans Ruspeckhofer

Kostümdesign Bühne Musik

Anne Buffetrille Markus Steinwender Ensemble

Produktion Premiere

Kulturhaus Bruckmühle, Pregarten 02. Juli 2010

Über das Stück „Und die Liebe höret nimmer auf, solang daß du nämlich nicht arbeitslos wirst!“ Der Chauffeur Kasimir befindet sich mit seiner Verlobten Karoline auf dem Oktoberfest. Sie will sich amüsieren, Kasimir ist jedoch nicht zum Feiern zumute, da er am Vortag abgebaut wurde. Sie streiten sich, ihre Wege trennen sich, eine Versöhnung liegt immer wieder greifbar nah, aber ihre Gespräche enden immer wieder in Streit. Das Stück über die Liebe in Zeiten der Krise ist auch fast 80 Jahre nach seiner Uraufführung brandaktuell.

Kritik / Pressestimmen “(..) lockt (..) ein etwas anderer Theaterabend im Kulturhaus Bruckmühle in Pregarten. Nicht auf Stühlen, sondern an Biertischen im Innenhof der Bruckmühle dürfen die Besucher Platz nehmen. Rundum sind Buden aufgestellt, Lebkuchenherzen locken wie ein Versuch im Dosenschießen. Es besteht kein Zweifel: Man ist am Oktoberfest, dem Schauplatz von Horvaths Volksstück. Oder am Tummelplatz der kapitalistischen Welt des Konsums, die nicht nur 1929 in sich zusammenstürzte. (..) Regisseur Markus Steinwender sorgt für Abwechslung, wozu auch das Spiel an wechselnden Orten beiträgt. Arme Schweine sind letztlich alle im Stück, denen ihre soziale Not einen Strich durch die Lebensrechnung macht, wie der Kapitalismus der Menschlichkeit. (..) Die heitere Tristesse des Daseins nimmt ihren Lauf. Als Karoline, des Abenteuers überdrüssig, zu Kasimir zurück will, ist der schon neu verbandelt, mit Erna. Der Zug braust diesmal nicht vorbei, er ist schon abgefahren. Ob Karoline ihr Luftballon entglitten ist wie der Liebste, oder sie ihn losgelassen hat? Weil nichts mehr hilft, außer eine neue Liebelei, wenn Zukunft eine Beziehungsfrage ist. Langer, kräftiger Applaus.“ Oberösterreichische Nachrichten, 5.7.2010

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„ (..) Der Salzburger Regisseur Markus Steinwender schuf eine überzeugende Volksfestatmosphäre, die in scharfem Kontrast zu den trostlosen sozialen Verhältnissen steht. Seine Idee: die Schauspieler auch als Art „Stadl“- Sänger auftreten zu lassen. Lieder wie „Männer sind Schweine“ erfreuten das Publikum ebenso wie der hübsche Einfall, den oft und laut vorbeifahrenden Zügen der Summerauerbahn fröhlich zuzuwinken. Großer Applaus des Publikums, das im Anschluss weiterfeierte.“ Neues Volksblatt, 5.7.2010 „Mit viel Sensibilität für Horváths Sprachgebung punktet die Inszenierung von “Kasimir und Karoline” in der Bruckmühle (..) Die Liebe in Zeiten der Krise, sie ist bei Ödön von Horváth eine endliche. Wenn er seinem Volksstück “Kasimir und Karoline” das Motto “Und die Liebe höret nimmer auf” voranstellt, dann klingt mit dem Bibelzitat vor allem die kleinbürgerliche Sehnsucht nach der unerreichbaren emotionalen Erfüllung an. Eine Sehnsucht, die zwischen dem gerade entlassenen Kasimir und seiner Verlobten Karoline in die Brüche geht. Die Scherben, sie werden unter die Biertische des Oktoberfests gekehrt. Während Kasimir seinen Frust über den Jobverlust weder auf Beziehungsebene noch mit Bier loszuwerden vermag, frönt Karoline der Ablenkung per Fahrgeschäft. Christian Scharrer und Melanie Kogler erweisen sich in der Inszenierung Markus Steinwenders als perfekt besetztes Titelpaar. Scharrers Kasimir schwankt zwischen Poltern, Melancholie und Scham, während Kogler ihre Karoline eine ebenso naive wie selbstbewusste Leichtlebigkeit angedeihen lässt. Der Schauplatz Oktoberfest wird in der Aufführung der Bruckmühle mit Buden nachempfunden, an den aufgestellten Biertischen sitzt das Publikum selbst. Das Ensemble spielt um und zwischen den Reihen, für Wirbel auf den Wegen darf zuvorderst der aufbrausende Merkl Franz (Dominik Hohl ) sorgen. Die von ihm unterdrückte Erna (Susanna Bodingbauer) trällert trotzig Ich gehör zu dir, während sich Karolines Zufallsbekanntschaft Schürzinger (Daniel Ruben Rüb) an rassistischem Schlagergut versucht – Liedtexte als Variante von Horváths “Bildungsjargon” , hier der schlampigen Herzensbildung zugehörig. Mit viel Sensibilität für Horváths Sprachgebung und gut integrierten Laien vermag die Inszenierung zu überzeugen. Und selbst der vorbeifahrende Zug wird eingebunden, als Symbol für das entglittene Leben, dem man noch fröhlich nachwinkt.“ DER STANDARD, 9.7.2010

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Uraufführung

ODYSSEE

Von Markus Steinwender und Ensemble Inszenierung Spiel

Markus Steinwender Torsten Hermentin/Thomas Beck, Dorit Ehlers, Peter Malzer, Elisabeth Nelhiebel, Hildegard Starlinger, Markus Zett

Kostüme Bühne Musik Stück/Text

Anne Buffetrille Markus Steinwender und Anne Buffetrille Stefan Paul Goetsch Markus Steinwender und MAZAB Ensemble:

Produktion Premiere

MAZAB / kleines theater.haus der freien szene 04. Mai 2010 bis Juni 2010 am Spielplan des Theaters

Über das Stück Troja ist gefallen, der Krieg vorbei. Die Helden werden wieder in die Heimat zurückkehren. Aus einer Willkommensparty am Strand wird ein irrwitziges Panorama des Wartens. Ehefrau, Freier, Sohn, Geliebte. Voller Hoffnung, voller Sehnsucht, voller Sorge, voller Liebe, voller Hass. Und dann mischen sich die Götter auch noch ein…

Kritik / Pressestimmen “(..) Im Kleinen Theater wird eine originelle Bearbeitung nach Homers „Odyssee“ gezeigt: wundersame Geschichten, ins Heute geholt. (..) Das Schöne an Markus Steinwenders Bühnenversion, die mit Elisabeth Nelhiebel, Hildegard Starlinger, Dorit Ehlers, Torsten Hermentin, Peter Malzer und Markus Zett typgerecht besetzt ist, ist die unverkrampfte Einbettung der wundersamen Homer-Geschichten in eine präzise einleuchtende, dann auch sprachlich heutige Situation.” Salzburger Nachrichten, 8.5.2010 Vom Müllschlucker bei Messina und anderen Hindernissen Poseidon hat ein Image-Problem: „Ich sage nur Tsunami“, murrt düster der Erdbeweger mit der schwarzen Mähne. Dabei schaut er wirklich ganz harmlos aus, der Meeresgott, wenn er - in Wirklichkeit glatzköpfig - am Strand von Ithaka sitzt, wie ein Tourist aus dem Ruhrgebiet, und Würstel grillt. Was Odysseus vom Meeresgott zu erwarten hätte, wenn er ihm nach zehn Jahren Krieg um Troja und weiteren zehn Jahren Irrfahrten zu guter Letzt am Strand von Ithaka leibhaftig in die Hände fiele? Das wollen wir uns lieber nicht vorstellen. Oder projiziert Poseidon doch nur seinen Groll auf die Menschen allgemein - „Sie lieben das Meer im rotgoldenen Sonnenuntergang. Aber wehe, die Wellen türmen sich“ - stellvertretend auf Odysseus? Freilich: Der "Listenreiche" hat seinerzeit dem Riesen Polyphem das Auge ausgestochen, mit einem zugespitzten

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Knüttel aus Olivenholz. Und Polyphem ist nun einmal ein Sohn des Meeresgottes Poseidon. Aber wie die vernunftgeborene Athene betont: „Er hat sich doch vor Polyphem nur schützen wollen. Das war doch nur Selbstverteidigung.“ Nicht einmal ein Odysseus könne alle Kinder der Götter kennen, argumentiert Athene am Strand von Ithaka, gegenüber ihrem Onkel. Doch auch Poseidon hat nicht unrecht: Wenn er dem Sohn des Odysseus ein Auge ausgestochen hätte, die negative Presse wäre enorm: „Der Tsunami wäre eine positive Image-Kampagne dagegen…“ Es ist ein erstaunlich leichtfüßiges Unterfangen, diese „Odyssee“ des Ensembles Mazab, die am Dienstag (4.5.) im Kleinen Theater Uraufführung und Premiere hatte. Mit dieser Produktion setzt das Theaterkollektiv seine „Expeditionen“ fort: nach den Wirrungen des „Second Life“ nun in den Irrungen der Weltliteratur: Markus Steinwender kennt seinen Homer. Er hat den Text erstellt und die antiken und spätantiken Stoffe nicht als „Steinbruch“ verwendet. Vielmehr hat er exemplarisch ausgewählte - und daher unglaublich wirkungsvolle - Originalstellen mit ganz normaler Gegenwartssprache verwoben. Entstanden ist eine berührende, aber immer wieder auch ironisch gebrochene überzeitliche Gesichte vom „Warten“. Penelope, Odysseus getreue Witwe, Telemach, der Sohn, den der abwesende Held nur als Säugling gekannt hat, die Nymphe Kalypso, mit der der Irrende sieben glückliche Jahre verlebt hat (mehr als mit Ehefrau Peneolope), die Zauberin Kirke, die eine ebenfalls hocherotisch aufgeladene gemeinsame Zeit mit dem Helden verbindet: Sie alle warten. Auf Odysseus. Auf eine mit übermächtigen Erwartungen, Sehnsüchten und Projektionen beladene Heldenfigur. Allein das Szenario von Telemach, der sich eine Phantasie von glücklicher Familie - „Nur wir drei“ - mit Kalpyso und Odysseus zusammenträumt, lässt hoffen, dass dem Listenreichen noch ein paar Umwege einfallen. Gnade ihnen allen Gott oder Göttin, wenn Odysseus wirklich kommt… Vor zehn Jahren jedenfalls hat man das Partyzelt zum Willkommensfest aufgestellt: Der Krieg um Troja, war endlich ausgestanden, es hätte nicht mehr lange dauern dürfen. Aber wie in anderen Zeiten und Kulturen auf Godot, wird am Strand vom Ithaka auf Odysseus gewartet: Vergeblich. Von den Zeltstangen flattern zerrissene Plastikfetzen. Markus Steinwender liefert keine gespielte Nacherzählung - wiewohl einzelne Abenteuer, etwa das mit den Menschenfressern, mit einfachsten Mitteln plastisch dargestellt werden: Eine zerquetschte Wurst vom Grill und ein wenig Ketchup reichen weitaus, um das Grauen beim Festmahl der Lästringonen aus der Verdrängung zu holen. Mit großem Gespür für Text und Timing tauchen im Partygeschwätz und den Sehnsuchtsmonologen der Wartenden also Originalpassagen (deutsche natürlich) aus der Odyssee auf: Das sind die Augenblicke, in denen die stagnierende Zeit in Fluss kommt und die Überzeitlichkeit dieser Menschheitsgeschichten deutlich wird. markus steinwender | malerweg 12 | a 5020 salzburg | tel. +43 650 7767654 markus@steinwender.net |w w w . m a r k u s s t e i n w e n d e r . a t


Dorit Ehlers (Athene), Elisabeth Nelhiebel (Penelope), Hildegard Starlinger (Kalypso), Torsten Hermentin (fĂźr den erkrankten Thomas Beck eingesprungen als Telemach), Markus Zett (Freier) und Peter Malzer (Poseidon) haben in der Regie von Markus Steinwender eine brillante Ensembleleistung hingelegt: Sie haben der Psychologie des Wartens Spannung und eine mitreiĂ&#x;ende Sogwirkung verliehen. Scylla nichts dagegen.“ DrehPunktKultur, 6.5.2010

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HIKIKOMORI Von Holger Schober für alle ab 14 Jahren Inszenierung Spiel

Markus Steinwender Jacques Freyber

Kostüme/Bühne Video Dramaturgie Regieassistenz Produktion

Elke König Markus Steinwender Viktoria Glawitter / Carolina Gleichauf Gabriele Kästner / Malena Peters Landesbühne Nord

Premiere

20. Januar 2010 2010 am Spielplan des Theaters

Über das Stück H. verlässt sein Zimmer nicht mehr und mit der Außenwelt kommuniziert er nur noch über den Computer. Er ist ein Hikikomori. Einer, der sich selbst aus der Gesellschaft zurückgezogen hat. Einer, der dem ständigen Leistungsdruck im „Draußen“ nicht standhält. Schon seit acht Jahren hat H. sein Zimmer nicht mehr verlassen. Auch die Mutter und Schwester haben es bisher nicht geschafft, ihn aus der Isolation zu holen. Da lernt H. im Chat das Mädchen Rosebud kennen und plötzlich entwickeln sich zaghafte Wünsche nach einem Leben im Draußen.

Pressestimmen "[...] Jacques Freyber spielt den "H." mitreißend und beseelt - eine schweißtreibende Marathonleistung, die vom Großenteil des jungen Publikums zu Recht mit einem großen Schlussapplaus gewürdigt wurde [...] Geistreich erklärt er sich in Monologen und fiktiven Dialogen - die zwar auf einen gewissen Hospitalismus schließen lassen, zunächst aber mal mit Witz rüberkommen [...]" Jeversches Wochenblatt, 22.Januar 2010 "[...] So entsteht eine Figur irgendwo zwischen Kasper Hauser und Paul Sheldon, dem isolierten Opfer in Stephen Kings Roman `Misery`." Wilhelmshavener Zeitung, 22.Januar 2010

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Uraufführung

MEIN LIEBER VERRÜCKTER VATER Von Paula Fünfeck für alle ab 5 Jahren Inszenierung Spiel

Markus Steinwender Mohamed Achour und Anne Haug

Kostüme Bühne Musik Dramaturgie Produktion

Anne Buffetrille Markus Steinwender & Anne Buffetrille Stephan Paul Goetsch Rebekka Kricheldorf Theaterhaus Jena

Premiere

26. November 2009 2009/10 am Spielplan des Theaters

Pressekritik Der mutige Herr Müller Ein lautes Kinderlachen schallt durch das Theaterhaus, Zurufe aus dem Publikum halten das gesamte Stück lang an. Die beiden Hauptdarsteller Mohamed Achour und Anne Haug haben ihre fünf- bis sechsjährigen Zuschauer im Griff. Besonders wenn sie sich im Kampf gegen das böse Monster, das Malous Trübsinn verkörpern soll, eine Kampfbemalung mit Nutella ins Gesicht zeichnen oder wenn Malou, weil er gerade einmal seine Brille nicht finden kann, Tapetenleim statt Kartoffelpüree kocht. Die beiden Schauspieler, die erst seit einigen Monaten am Theaterhaus in Jena spielen, wirbeln durch das verspielte und bunte Bühnenbild. Und dass, obwohl das Stück ein ernstes Thema aufgreift. Was tun, wenn der eigene Vater immerzu traurig und antriebslos ist? Und wie geht das Kind damit um, bereits in so jungen Jahren so viel Verantwortung übernehmen zu müssen? »Mein lieber verrückter Vater« nimmt diese Aufgabe dennoch spielerisch. Denn Vater und Sohn stellen sich dem Problem, in dem sie immer wieder neue Spiele erfinden und die Trauer zum Feind erklären. Es ist ein Kampf zwischen David und Goliath. Bibas Stofftier Herr Müller wandelt sich zum Helden mit Schutzhelm und bringt das Monster, das die beiden aus einem Kopfkissen, einem Schlafsack und einer Lampe zusammengebaut haben, zu Boden. So stellt das Stück aus der Feder von Paula Fünfeck keinesfalls Traurigkeit in den Mittelpunkt, sondern zeigt auf witzige und frische Art, dass Zusammenhalt in der Familie das Wichtigste ist. Thüringische Landeszeitung, 27.11.2009

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Uraufführung

20000 MEILEN UNTER DEN MEEREN Ein unterseeisches Abenteuer von Markus Steinwender nach dem Roman von Jules Verne für alle ab 8 Jahren Stück/Inszenierung Spiel

Markus Steinwender Harald Bodingbauer, Simone Neumayr, Thomas Schächl, Karin Verdorfer

Kostüme Video Bühne Musik Produktion

Anne Buffetrille Markus Steinwender Markus Steinwender & Anne Buffetrille Stephan Paul Goetsch Theater des Kindes, Linz

Premiere

25. Juni 2009 2009/10 am Spielplan des Theaters

Über das Stück 20.000 Meilen an Bord der Nautilus, vom Pazifik über das Mittelmeer bis in den Atlantik vor der norwegischen Küste: Eine fantastische Reise in die Tiefen des Meeres. Professor Arronax, sein Diener Conseil und der Harpunier Ned Land erleben viele Abenteuer an Bord der Nautilus, dem Unterseeboot des rätselhaften Kapitän Nemo. Gemeinsam mit ihnen entdecken wir unterseeische Wälder, heben die unermesslichen Schätze des Meeres, besuchen das Reich der Korallen, wehren uns gegen Haie und Riesenkraken, begleiten Kapitän Nemos letzten Kampf und erleben seine Rache an seinem ärgsten Feind. „Ich bin der Unterdrückte, und dort ist der Unterdrücker! Durch ihn habe ich alles verloren, was mir lieb und teuer war: meine Heimat, meine Frau, meine Kinder, meine Eltern, einfach alles.“

Kritiken "Mit großen Augen verfolgten die Kinder das fantastische Geschehen auf der Bühne (..) Markus Steinwender hat die einst utopische Geschichte sowohl für die Bühne wie einem aufwendigen Verfahren auch für Video bearbeitet. Im Akkord mit der Musik von Stefan Paul Goetsch (..) konnte so eine dichte Atmosphäre entstehen." Volksblatt zur Premiere

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Kritiken (Fortsetzung)

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Österreichische Erstaufführung

SECOND LIFE – So real, wie du dich fühlst (1. Mose 1.2) von Tomas Schweigen Inszenierung/Bühne Spiel

Markus Steinwender Thomas Beck, Dorit Ehlers, Melanie Kogler, Peter Malzer, Hildegard Starlinger, Markus Zeindlinger

Kostüme und Bühne Musik Produktion

Anne Buffetrille Ensemble MAZAB / kleines theater

Premiere

14. Januar 2009, kleines theater

Über das Stück Ein Bibelverein hat die Bühne okkupiert - für eine Einführungsveranstaltung in das Internetportal »Second Life«. Und hier ist ja bekanntlich alles möglich: Man wählt sich seinen sogenannten Avatar, den Stellvertreter seiner selbst, und begibt sich virtuell in Welten, von denen man vorher noch nicht einmal zu träumen wagte. Hier kriegt Romeo seine Julia, und auf einmal gibt es Arbeit für alle. Der Mensch schafft sich endlich seine (Zweit-)Welt nach eigener Lust und Laune. Moment! - Hat da nicht schon einmal jemand eine ganze Welt aus freien Stücken erschaffen? Ist das nicht Urzeiten her? Und sogar gleich am Anfang dieses Buches überliefert, das sich Bibel nennt? „SECOND LIFE - So real wie du dich fühlst (1. Mose 1.2.)“ führt Bibellehre, Matrix-Idee, Evolutions- und Schauspieltheorie ad absurdum und ist Basis für intelligentes, überraschendes, humorvolles und freches Theater. Mit den verschiedenen Spielebenen jongliert das Stück kühn und schafft einen humorvollen philosophischen Supergau.

Kritiken "Das Stück ist so pfiffig, wie der Titel verspricht." DrehPunktKultur "Sechs Schauspieler entführen ihr Publikum an sonderbare Grenzen der Wirklichkeit." Salzburger Nachrichten

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Kritiken (Fortsetzung)

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Uraufführung

Gestiefelte Katerina Märchenstück von Paula Fünfeck frei nach dem Grimm-Märchen »Der gestiefelte Kater«. Für alle ab 5 Jahren Inszenierung/Bühne Spiel Kostüme und Bühne Musik Dramaturgie Produktion

Markus Steinwender Kai Meyer, Renate Regel Anne Buffetrille Stefan Paul Goetsch Christin Bahnert Theaterhaus Jena

Uraufführung Weitere Termine

27. November 2008, Theaterhaus Jena siehe www.theaterhaus-jena.de

Über das Stück Die Neuschreibung des Grimmschen Märchens: Katze Katerina liebt einen faulen, verlausten Müllersohn, der nach Mühle und Mäusen riecht. Früher hätte sie so einen stinkenden Nichtsnutz nicht einmal angesehen. Doch früher war sie ein Mensch, eine Prinzessin. Aber der Zauberer Karsten Kannzuviel hat sie um ihr Schloss betrogen und sie in ein pelziges, jagendes Katzentier verwandelt. Mit ihrem klugen Verstand erkämpft sie ihr Schloss zurück, frisst mit dem berühmten Mäusetrick den Zauberer und könnte wieder ein Mensch werden. Aber klappt es dann noch mit der Liebe?

Kritiken Vorlaute Katze mit Lego-Schloss Warum sollte - im Zuge der Gleichberechtigung - nicht mal Kater Katze sein? Autorin Paula Fünfeck verwandelt den vierbeinigen Helden aus Grimms »Der gestiefelte Kater« in das weibliche Pendant. Gestern hatte ihr Stück »Gestiefelte Katerina« in der Regie von Markus Steinweder (2007 mit »Saffran & Krump« erfolgreich) für Menschen ab fünf seine Premiere im Theaterhaus Jena. Zwei Stühle, ein langer Tisch mit Laufband, viele Lego-Steine und zwei Schauspieler - schon beginnt ein Spiel voller Verwandlungen, Wortwitz und lustiger Einfälle. Renate Regel und Kai Meyer erzählen von Katerina, die Karsten Kannzuviel, Raffzahn, Onkel und Zauberer in Personalunion, in eine Katze verwandelt hat, um sich Gut und Geld ihrer verstorbenen Mama unter den Nagel zu reißen. Ähnlich Grimmscher Vorlage erkämpft sich Katerina ihr Schloss zurück und frisst den Zauberer mit dem Mäusetrick - nur mit der Liebe (zum Müllerssohn) ist es heutzutage eine vertrackte Sache. Wäre Katerina ein Mensch, hätte sie sich nie in den Burschen verliebt... Schluss mit Romantik und heile Welt. Hier wird der Klassiker kräftig gegen den Strich gebürstet - in Erzählweise und Spielform. Mal schieben Regel und Meyer Katze, Müllerssohn und Wald als LegoObjekte über den Tisch, mal schlüpfen sie selbst in die Rollen. Katerina (Regel) ist mehr frech als anschmiegsam und erzählt vom schnöden Katzendasein (»Das Whiskas klaun wir im Supermarkt«). Der Müllerssohn, plötzlich begütert, kommandiert. Und der erste Flirt in Katerinas Menschengestalt scheitert kläglich. Phantasievoll, pfiffig und sehr heutig - ein Heidenspaß und wie gemacht zum Nachspielen - mit Lego natürlich.“ Ostthüringer Zeitung, 28.11.2008, Christiane Kneisel markus steinwender | malerweg 12 | a 5020 salzburg | tel. +43 650 7767654 markus@steinwender.net |w w w . m a r k u s s t e i n w e n d e r . a t


Kritiken (Fortsetzung) „Der Kater ist eine Prinzessin – Frei nach Grimm aus bunten Steinen Paula Fünfeck-Uraufführung im kinderHAUS Nach »Saffran und Krump« erzählt und spielt man im Jenaer Theaterhaus wieder ein Stück für Menschen AB fünf Jahre. Das AB großgeschrieben, weil es kein Kindergartenstück ist. Jedenfalls nicht nur. Auf laubfroschgrünem Bodenbelag steht ein schwerer dunkler Tisch mit zwei Förderbändern, die mittels Kurbeln in Bewegung gesetzt werden können. Rechts und links davon jeweils ein Drehstuhl, einer für den Erzähler und Schauspieler Kai Meyer und einer für die Erzählerin und Schauspielerin Renate Regel. Oder, um die Perspektive zu wechseln: einer für den alten Müller, den Müllerburschen, den König und den Zauberer; ein zweiter für Katerina, die Prinzessin, und für Katerina, die Katze. Aber das ist nicht alles: Aus den Fächern und Laden zweier Schränke, die im Design perfekt auf den Tisch abgestimmt sind, holen die beiden Märchengestalter nach und nach das Material: Legokatze, Legomühle, Legomüller. Legowald, Legoblumenwiese, Legoschloss, Legosee. Legokutsche, Legokrone und was man sonst noch so alles braucht, um eine Geschichte nahe am Original der Grimm-Brüder für kleine (und größere) Zuschauer in Szene zu setzen. Die klassisch bis pfiffig gebauten Requisiten und Figuren werden per Laufband über den Tisch geleiert. Die Liebesgeschichte der Katerina Katze beginnt, als der alte Legomüller kaputtgeht und dem Legomüllersohn das gekatznappte Tier vererbt. Und ähnlich wie die Vorlage endet auch das traurige Katzenjammerlied mit einem mausetoten Zauberer und einem legosteinreichen Grafen. Dass seine Braut, die in die Prinzessin zurückverwandelte Katze ist, macht dabei keinen großen Unterschied. Nur den kleinen feinen einer adretten Liebesbeziehung, in der beide Seiten zweifeln und fürchten und wollen und maunzen. Ein gutes Gewürz für eine gute Stimmung und für die wunderbare Offenherzigkeit der Gefühle.1 (..) Man könnte ins Grübeln geraten, weil manchmal ziemlich viel Text ziemlich schnell daherkommt. Aber die Regie hat verstanden, wie Kinder ticken und dass sie sich wiedererkennen wollen. Die Erzähler führen durch die Szenen, reden über etwas, werden zu Figuren, verkörpern diese professionell und öffnen doch immer wieder Türen in den Zuschauerraum, um die Kinder zu greifen. Die Fragen sind eindeutig, die Kommandos klar. Da können alle mal ihre Wünsche äußern, den popelnden Müllerjungen verpetzen oder die Heirat einfordern. Auch Übertreibung und Slapstick kommen bei den Kleinen gut an. So lachen sie über den geräuschstarken Esel oder darüber, dass jemand angeben kann wie eine Tüte Mücken. Sie freuen sich, dass die Kratzbürste den Stinkstiefel beschimpft und darüber, wie der König Legosteine abnagt, als wären es knusprige Rebhuhnkeulen. Nur manchmal wird es etwas laut und die Kleinsten ängstigen sich im Zauberschloss. Aber dafür sind ja dann die Großen da, und die werden ihren Spaß haben am verfluchten Mäusefangzwang, am räuberischen Subjekt ohne Moral und Anstand und an den pinkfarbenen Unterhosen aus der Reisewäsche des Königs. So wird wohl jeder mit Sinn fürs Spiel unter dem Stiefel der Katerina auf seine Kosten kommen.“ Allgemeiner Anzeiger, 03.12.2008, Claudia Kanz

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Österreichische Erstaufführung

Steht auf, wenn ihr für Salzburg seid Ein Stück über die große Leidenschaft Fußball von Jörg Menke-Peitzmeyer. Für alle ab 13 Jahren Inszenierung Spiel Dramaturgie: Produktion

Markus Steinwender Melanie Kogler Nicole Brunner die theaterachse

Premiere Weitere Termine

5. Mai 2008, kleines theater, Salzburg siehe www.theaterachse.com

Eingeladen zum Internationalen Kinder- und Jugendfestival schäxpir in Linz und Teil des Internationalen Festivals kick & stage. Über das Stück Chrissi ist durch und durch Red-Bull-Salzburg-Fan. Das Trikot ist ihre zweite Haut – sie lebt für das nächste Spiel. Dazu trägt vor allem die Beziehung zu ihrem Großvater bei, er führt sie in das Vereinsleben ein und mit ihm erfährt sie die schönsten Stunden. Nach seinem Tod übernimmt sie die Fanaufgabe. Sie bepflanzt sogar sein Grab in den Red-Bull-Salzburg-Farben. Nur im Stadion findet sie Geborgenheit und Zuneigung, welche sie zu Hause nicht erfährt, und nur in der Gemeinschaft im Stadion lebt sie auf. Sie riecht nicht mehr das Bier und hört nicht mehr das Gegröle der Fans. Für sie ist es Musik. Einmal die Woche, an ihrem “Kontakttag”, begibt sie sich in die Welt außerhalb des Fußballs. Sie lässt das Salzburg-Trikot zu Hause und stellt sich in der Schulpause zu ihren Mitschülern. Kritik “Prädikat empfehlenswert.” DrehPunktKultur “(..) spricht das Stück jeden an, Jünger des Fußballgottes wie auch Ungläubige. (..) Melanie Kogler besteht den Spießrutenlauf durch die Seelenabgründe, Bedürfnisse und Enttäuschungen eines jungen Menschen souverän.” Salzburger Volkszeitung Teil des internationalen Festivals kick&stage Auf der Theaterachse Zürich bis Wien zeigen 16 Theatergruppen auf 14 Bühnen in 11 Städten mit über 90 Theatervorstellungen aktuelle Beispiele Darstellender Kunst für junges Publikum zum Thema Fußball. Weiters werden in den einzelnen Städten künstlerische Aktionen im öffentlichen Raum zur Aufführung gebracht. Dem Zeitplan entsprechend – Start am Mittwoch 05. März in Zürich, Finale am Samstag 28. Juni in Wien - bieten diese Aktionen und Theatervorstellungen einem breiten Publikum die Möglichkeit einer künstlerischen Auseinandersetzung zum Thema Fußball und Kunst, Gesellschaft und Gruppendynamik.

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Uraufführung

BUSHREZEPTE ground zero - Amerika in losen Folgen, Teil 4 Regie/Ausstattung Spiel Konzept: Video: Produktion

Markus Steinwender Melanie Kogler, Peter Malzer, Caroline Richards, Markus Zeindlinger Markus Steinwender, Markus Zeindlinger Markus Steinwender kleines theater / theaternyx

Uraufführung

7. April 2008, kleines theater

Über das Stück Die vierte Folge von „ground zero“ widmet sich maßlosem Rezeptdenken und der damit verbundenen Geisteshaltung absoluter Machbarkeit. Sie bringt einen wenig beleuchteten Aspekt (nicht nur) amerikanischer Politik ins Blickfeld: Wer sich ein Rezept ausdenkt, wie mit Hilfe der Unterstellung von Massenvernichtungswaffen die Invasion eines Landes gerechtfertigt werden kann, und diesem Rezept dann folgt, der verliert den Blick auf die realen Gegebenheiten. Die Dinge werden getan, weil man sie eben tun kann – und nicht aus wirklicher Notwendigkeit heraus. Es liegt der Verdacht nahe, daß, wer sich an Rezepte klammert, Angst zu verbergen hat. Im Zentrum der einstündigen Aufführung stehen vier Charaktere – vier Stützen jener Gesellschaft, die konservative Werte bewahrt und notfalls mit biblischen und kriegerischen Mitteln verteidigt: die Mutter, der Cowboy, der Prediger und das kraftvolle, wenn auch völlig orientierungslose junge Mädchen. Gemeinsam bilden sie eine Art archaische amerikanische Familie und wissen dank der gediegenen heimatlichen Rezept-Sammlung immer, was zu tun ist. Zu erfahren wäre von dieser Familie unter anderem, wie man eine Wahl gewinnt, obwohl man nicht genug Stimmen hat; wie man einen des Terrorismus verdächtigen Gefangenen zum Reden bringt; und wie man schließlich die Weltherrschaft an sich reißt.

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Saffran & Krump Ein Stück für Menschen ab 5 von Pamela Dürr. Inszenierung Kostüme/Bühne Spiel Dramaturgie: Produktion

Markus Steinwender Anne Buffetrille Julian Hackenberg, Ralph Jung Christin Bahnert Theaterhaus Jena

Premiere

28. November 2007

Über das Stück Der Waldschrattel Krump haust gut versteckt im Wald in seinem Schutthügel. Doch auf einmal erscheint der feingeistige Saffran vom Stamm der Filousen und will dort sesshaft werden. Als Saffran auch noch Krumps Lieblingsnarzissen für sein neues Heim einfach abschneidet und Krump im Gegenzug Saffrans Zahnbürste zerhackt, ist der Streit perfekt. Sie wollen beide recht behalten, ihre Eigenarten als einzig wahre gegen den anderen verteidigen. Und sprechen dabei völlig unterschiedliche Sprachen: der schöngeistige Saffran perlt melodiös und wortgewandt, der naturverbundene Krump blubbert gutmütig vor sich hin. Sie machen sich über die Gewohnheiten des anderen lustig, beleidigen sich, entschuldigen sich und verstehen sich schon wieder falsch. Als sie sich endlich wieder losgeworden sind, fehlt ihnen etwas. Und wirklich nur ausnahmsweise fangen sie an, sich umeinander zu bemühen. Kritik (..) Phantasievoll und witzig erzählt Autorin Pamela Dürr die Geschichte einer Freundschaft im Kinderstück "Safran & Krump". Gestern hatte es in der Regie von Markus Steinwender Premiere am Theaterhaus Jena. Was da turbulent knapp 60 Minuten lang auf die Bühne kommt, macht nicht nur Menschen ab Fünf viel Spaß. Denn bei aller Phantasie und Komik ist es mitten aus dem (Familien-, Arbeits-, Schul-)Leben gegriffen: Da sind zwei, die unterschiedlicher nicht sein können, mit Macken, Eigenarten und Vorurteilen gegenüber dem anderen. Trotzdem brauchen sie sich. Julian Hackenberg gibt fabelhaft den vornehm, spleenigen Saffran, Ralph Jung amüsant den liebenswert-tollpatschigen Krump. Anne Buffetrille erschafft eine schöne Foto-Wald-Kulisse und stattet das Spiel liebevoll aus: Einen voluminösen Stoffhügel, den Krump wie einen Rock überstülpt, einen Waldboden aus Stoff, faltig gelegt und bunt angepinselt und wunderbare Accessoires für die Helden. [Christiane Kneisel] Ostthüringer Zeitung, 29.11.2007

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Faust – Der Tragödie erster Teil Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe Inszenierung/Bühne Kostüme Musik Spiel Produktion

Markus Steinwender Anne Buffetrille Alexandra Holtsch Melanie Kogler; Georg Reiter, Thomas Schächl, Christian Scharrer die theaterachse / Salzburger Sommertheater

Premiere Weitere Spielorte und Termine

12. Juli 2007 kleines theater, Salzburg Theater Phoenix Linz

Über das Stück „Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!“: Heinrich Faust zieht die Bilanz seines Lebens und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Als Wissenschaftler fehlt es ihm an tieferer Einsicht und verwertbaren Ergebnissen, und als Mensch ist er unfähig, das Leben zu genießen. Da verspricht er dem Teufel Mephistopheles seine Seele, wenn es diesem gelingen sollte, ihn aus seiner ruhelosen Unzufriedenheit zu befreien. Mephistopheles geht den Pakt ein und verschafft Faust Einblick in Banalitäten und Mysterien und verstrickt ihn in die tragisch verlaufende Liebschaft mit der jungen Margarete, genannt Gretchen. Kritiken In die Herzen der Zuschauer Im Saal des Schlosses Goldegg feierte Donnerstagabend die „theaterachse“ Premiere mit der Neuinszenierung von „Faust – erster Teil“. Der Wunsch der Mitglieder der freien Bühne „theaterachse“ ist in Erfüllung gegangen: Sie haben den „Faust“ dahin gebracht, wo er ihrer Meinung (und nach Auffassung des Dichterfürsten) hingehört: „von den Herzen der Schauspieler direkt in die der Zuschauer.“ Dem ursprünglich gesetzten Ziel, das Spiel im Schlosshof zur Aufführung zu bringen, machte die Kälte einen Strich durch die Rechnung. Ohne Schaden. Steinwender hat die Rollen in Goethes Faust auf vier Akteure reduziert: Melanie Kogler, Gretchen, Georg Reiter, Faust, Thomas Schächl, Mephisto und einer, Christian Scharrer, spielt in großer Wandlungsfähigkeit Gott, Wagner, den Schüler, Frosch, Frau Marthe und noch Gretchens Bruder Valentin. Überzeugend und beeindruckend in der Intensität ist das Spiel von Melanie Kogler als Gretchen und von Georg Reiter als Faust. Ausdrucksstark und erhaben auch Thomas Schächl als Mephisto. Es ist viel Getümmel an Bierbank und Biertisch, es fließt viel Mineralwasser aus den Flaschen, es rumpelt und poltert. Aber das Spiel (Musik: Alexandra Holtsch) bleibt glaubwürdig und geht zu Herzen. Salzburger Nachrichten, 14. 07. 2007

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Faust – Der Tragödie erster Teil Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe Kritiken (Auszüge, Fortsetzung) Unklassischer Klassiker Nichts Geringeres als Goethes „Faust 1“ ist der Beitrag der „theaterachse“ zum Salzburger Sommertheater 2007. „Wo steht dein Kopf?“ „In deinem Herzen welche Missetat?“ „Auf deiner Schwelle wessen Blut?“ Der böse Geist, das schlechte Gewissen, von dem Gretchen bei der Messe im Dom gepackt wird, ist ein aufdringlicher Talkshow-Master. Im Gegensatz zu den SelbstEntblößern im Fernsehen gibt Gretchen freilich keine Antwort. „Die Hände dir zu reichen schaudert’s den Reinen“, tönt der Typ, wickelt das Mikrophonkabel um Margarethe – und schon sitzt sie gefesselt im Kerker. Das geht so schnell im „Faust 1“ der „theaterachse“ weil die „Walpurgisnacht“ gestrichen wurde. Und das ist gut so, denn mit der Personalfülle vom Blocksberg hätte wohl sogar Christian Scharrer, der außer Faust, Mephisto und Gretchen alle anderen Personen spielt, seine liebe Not gehabt. Aber mit welch’ tugendhafter Miene steht er als Frau Marthe am Herd, als Faust und Mephistopheles die Nachricht vom Tod des Gatten überbringen. Regisseur Markus Steinwender hat einen klugen, gangbaren Weg zum „Faust“ gefunden, in dem er Balance halten ließ zwischen Klamauk und Zeitgeist und dem Wunsch, die Sprache wirken zu lassen. Immerhin hat man ganz am Anfang, bei der „Zueignung“, begonnen, was oft auf eine ungekürzte Fassung vorausweist - und denn auch leichtes Erschrecken hervorrief. Aber schon dieser gereimte Rückblick auf die jahrzehntelange Entstehungsgeschichte des Dramas kam als eine Art flotter Sprechgesang daher – „Rapp“ wäre zu viel gesagt, ginge auch gar nicht bei dem Versmaß. Auch Gretchens „Meine Ruh ist hin“ hatte nichts vom Volkslied eines Mädchens am Spinnrad, sondern war die zornige Selbstreflexion einer jungen Frau, die schon weiß, dass sie „an seinen Küssen vergehen" wird. Melanie Kogler ist das Gretchen und sie ist auch eine Art „Schriftführerin“. Sie schreibt die Szenenfolge auf schwarze Tafeln, an denen zugleich ihre ganze Tragödie abzulesen ist: Die rührende Schrift eines Schulmädchens mit ausgemalten Buchstaben wird mit voranschreitender Tragödie zum Gekritzel einer psychisch Kranken… Auch das ein kluger Regieeinfall. Bevor’s losgeht, sitzen die Darsteller bereits miteinander plaudernd auf der Bühne – da fällt auf, wie herablassend die einzige Frau in der Runde noch vor Beginn des Dramas behandelt wird. Thomas Schächl ist ein durchaus sympathischer Mephistopheles, der seinen Part mit erfrischender Lockerheit spricht, und sich mehr als sonst von Faust zum „Schani“ machen lässt. Georg Reiter gibt den Faust mit Energie und vielen Farbnuancen zwischen unmotivierten Ausbrüchen (samt Gebrüll und Turnen auf Bierbänken) und tiefer Emotion. - Hingehen. Zahlt sich aus. DrehPunktKultur, 17.08.2007 markus steinwender | malerweg 12 | a 5020 salzburg | tel. +43 650 7767654 markus@steinwender.net |w w w . m a r k u s s t e i n w e n d e r . a t


Österreichische Erstaufführung

Das Schätzchen der Piratin Eine moderne Piratengeschichte von Heiner Kondschak ab 6 Jahren Inszenierung/Bühne Bühne/Kostüme Musik Spiel Produktion

Markus Steinwender Anne Buffetrille Vicki Schmatolla Simone Neumayr und Thomas Schächl Theater des Kindes, Linz

Premiere Weitere Spielorte und Termine

01. Dezember 2006 Theater des Kindes, Linz Über 130 Vorstellungen

Über das Stück Ihre Eltern kennen sich schon lange, aber Anja und Nico lernen sich erst heute kennen. Und das gleich für drei Wochen lang: Sie verbringen einen gemeinsamen Urlaub in einer Hütte an einem See. Das ist doch kaum zum Aushalten! Was soll denn ein achtjähriges Mädchen mit einem achtjährigen Jungen anfangen und was soll ein achtjähriger Junge mit einem achtjährigen Mädchen anfangen? Kritiken „Turbulent und abenteuerlich ging es bei der gestrigen Premiere von "Das Schätzchen der Piratin" im Linzer Theater des Kindes zu. Unter der Regie von Markus Steinwender standen Simone Neumayr als achtjährige Anja und Thomas Schächl als gleichaltriger Nico vor der schier unlösbaren Aufgabe, Zeit mit dem anderen Geschlecht zu verbringen. Und von wegen "IIhh, ein Mädchen": Erst einmal die gemeinsame Leidenschaft für Piratenabenteuer entdeckt, brachen die beiden auch schon zur spannenden Überfahrt und Schatzsuche auf. Ein abenteuerlich-witziges Spiel, das nicht nur die kleinen Zuschauer in seinen Bann zog und nebenbei sogar ein bisschen aufklärt.“ (je) OÖNachrichten, 02. 12. 2006 „Anja und Nico auf großer Fahrt in die Karibik! - Ahoi! Im Linzer Theater des Kindes erntete "Das Schätzchen der Piratin", eine österreichische Erstaufführung, geradezu orkanartigen Beifall. Der Jubel war kein Wunder. Denn der vielseitige deutsche Erfolgsautor Heiner Kondschak hat diese moderne Piratengeschichte mit Lebensnähe und Verständnis für die Probleme heranwachsender Kinder geschrieben und nicht mit (Wort)Witz und Ironie gespart. Alles Elemente, die vom Produktionsteam hervorragend umgesetzt werden und mitunter an eine kindgerechte Persiflage erinnern. In der makellosen Regie von Markus Steinwender - zupackend, aber behutsam, wo nötig -, begeistern Simone Neumayr und Thomas Schächl als "8-jährige Kinder" Anja und Nico, die sich auch pantomimisch begabt zeigen und gelegentlich in die Rolle eines Elternteils schlüpfen müssen:

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Österreichische Erstaufführung

Das Schätzchen der Piratin Kritiken (Auszüge, Fortsetzung) Anja mimt ihre Mutter, Nico seinen Vater. Da diese, offenbar Geschiedenen, sich schon länger kennen, verbringen alle Vier ihren Urlaub an einem See. Nur die Kinder müssen sich erst kennen lernen, und bald stellt sich heraus, dass jedes Vorurteile dem anderen Geschlecht gegenüber hat: "Mädchen kichern immer und lassen einen nie abschreiben", meint Nico, mit leisem Hang zum Macho. Na, und die "Jungs" (neoösterreichisch)? "Die stinken nach Fußballschweiß und wollen immer abschreiben", findet die selbstbewusste Anja. Doch langsam nähern sie sich im Spiel, einer lustvoll imaginierten, fantasievollen Seereise in die Karibik, einander an, sodass Anja als gleichberechtigte Kapitänin nach "historischem Vorbild" neben Kapitän Nico, der "Wiedergeburt" des "Captain Blackbeard", agieren kann. Nico erweist sich gar als geschickter italienischer Koch, der "wie alle Schiffsköche" einen "Papagei" sein eigen nennt. Das spannende Abenteuer nimmt eine dramatische Wendung: ein Orkan bricht los, so dass sich die Schiffbrüchigen gerade noch auf eine winzige Insel retten können. Ob das gut geht? Hingehen und anschauen! Aber Vorsicht! Der Orkan setzt sich im Applaus fort!“ Volksblatt, 02. 12. 2006 "Das Schätzchen der Piratin", eine moderne Piratengeschichte, erlebte im Linzer Theater des Kindes seine stürmisch bejubelte Premiere. (..) Auf geht’s in die Weit der Phantasie! (..) Simone Neumayr und Thomas Schächl sind eine Pracht-Besetzung für das pfiffige Pärchen: er ein kleiner, charmanter Rabauke: sie eine höchst selbstbewusste, aber auch anlehnungsbedürftige, süße Piratin. (..) Anne Buffetrille hat eine so simple wie geschickte Bühne - einen inseltauglichen Schiffssteg gebaut. Regisseur Markus Steinwender arbeitet rasant mit dem Wortwitz des Stückes, wobei ich mir nicht sicher bin, ob den ein(e) Sechsjährige(r) schon versteht. Was ein bisschen untergeht im PiratInnen-Spektakel, ist leider die Musik von Vicki Schmatolla. Kronen Zeitung, 02. 12. 2006 „Das Schätzchen der Piratin umschifft Klischees nicht, sondern bringt sie zum Kentern.“ Österreich, 2.12.2006

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Österreichische Erstaufführung

Waidmannsheil!

Eine schwarze Komödie im grünen Rock von Susanne Hinkelbein Inszenierung/Bühne Bühne/Kostüme Spiel Produktion

Markus Steinwender Anne Buffetrille Christian Scharrer und Thomas Schächl die theaterachse

Premiere Weitere Spielorte und Termine

18. Mai 2006 2006/7 die theaterachse www.theaterachse.com Salzburger Sommertheater

Über das Stück Ein friedlicher Herbstnachmittag im Wald. Die Vögel zwitschern, der Wind weht sanft, Rehe äsen auf der Lichtung, eine kleine Hochzeitsgesellschaft spaziert einher. Wildschweine warten im Wald auf die Abenddämmerung. Zwei einsame Seelen begegnen sich, Veit und Rosi. Eine liebliche Landschaft mit Feld, Wald und Wiesen an einem Tag wie geschaffen für das Wagnis neuer Liebe. Doch auf einem Hochstand am Waldrand sitzen zwei Jäger auf der Pirsch. Für sie hat die Landschaft ein anderes Gesicht. Und was soll man schon tun, wenn den ganzen langen Tag kein Schwein zum Abschuss vorbeikommt? Da nehmen ihre schwarzen Fantasien im Licht der untergehenden Sonne schließlich Gestalt an… Kritiken (Auszug) “Der junge Salzburger Regisseur Markus Steinwender hat die Farce (..) kurzweilig, aber ohne dass der Tiefgang verloren ginge, in Szene gesetzt. Christian Scharrer und Thomas Schächl unterstützen ihn dabei im Bühnenbild von Anne Buffetrille gekonnt und nach Kräften.” Linzer Volksblatt, 19. Mai 2006 “Regisseur Markus Steinwender hat "Waidmannsheil!" aus dem schwäbischen Original recht bodenständig ins oberösterreichische Idiom übersetzt. Das Stück könnte leicht in schwer erträgliche Outrage kippen, doch Steinwender lässt das übertriebene Spiel zwar zu, kennt aber genau die Grenze zwischen Grotekse und Outrage. Das Stück lebt von der Darstellkunst der beiden, die da oben am Hochstand sitzen. Diesfalls die “theaterachse”-Mitglieder Thomas Schächl und Christian Scharrer, die über eine gehörige Dosis Komiktalent verfügen. Scharrer erweist sich außerdem als perfekter Volksschauspieler, dem das Sabbernde und Geifernde ebenso liegt wie vordergründige Harmlosigkeit und tiefgründige Bösartigkeit.” Oberösterreichische Nachrichten, 19. Mai 2006

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Uraufführung

Schneewittchen nach Grimm für alle ab 4 Jahren Inszenierung Stück Ausstattung Spiel Produktion

Markus Steinwender Steinwender/Schächl/Schuh Rafaela Wenzel Claudia Schächl und Mathias Schuh die theaterachse

Premiere Weitere Spielorte und Termine

21. März 2006 2006/7 die theaterachse www.theaterachse.com Salzburger Sommertheater

Über das Stück Es war einmal mitten im Winter, da wünschte sich eine Königin nichts sehnlicher als ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarzhaarig wie Ebenholz. Doch sie stirbt als sich ihr Wunsch mit Schneewittchen Geburt erfüllt und der König heiratet binnen eines Jahres neu. Die Stiefmutter ist wunderschön, aber kaltherzig und hochmütig. Als ihr allwissender Spiegel das Schneewittchen und nicht sie die Schönste im ganzen Land nennt, beschließt sie, ihre Stieftochter töten zu lassen…. Schneewittchen ist das bekannteste der Grimmschen Märchen und voller Klarheit, voller Poesie, voller Sinnlichkeit und voller Gegensätze. Mit Hilfe der Mittel des Schauspiels, des Figuren- und des Objekttheaters wird in dieser Schneewittchen - Fassung eine faszinierende Märchenwelt lebendig! Kritiken (Auszug) “Was Claudia Schächl und Mathias Schuh unter der Regie von Markus Steinwender in das vielseitige Bühnenbild zaubern, lässt (..) jedes Kinder- und Erwachsenenherz höher schlagen. (..) Die theaterachse schafft nicht nur das Kunststück, zu zweit elf Personen darzustellen, sondern auch eine Stunde hochwertiges Kindertheater.” Oberösterreichische Nachrichten, 22. März 2006 “Es ist sicherlich ein heikles Unterfangen, diese grausame Geschichte kleinkindgerecht, humorvoll und unter Verzicht auf Schreck-Effekte auf die Bühne zu bringen. Dem Regisseur Markus Steinwender gelingt dies, ohne dass etwas an Spannung verloren ginge. Wenn etwa Schneewittchen atemlos durch den „Wilden Wald“ hetzt und mit einer kurzen Tanzperformance (Musik: Vicki Schmatolla) die Zuschauer an ihrer Todesangst teilhaben lässt, beginnen im Hintergrund sogar Bär und Fuchs vergnügt zu “steppen“.” DrehPunktKultur, 12. April 2006

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Sturm und Wurm unterwegs von Thomas Ahrens für alle ab 5 Jahren Inszenierung Ausstattung Spiel Produktion

Markus Steinwender Anne Buffetrille Thomas Pohl Theater des Kindes, Linz

Spieldauer Premiere Weitere Spielorte und Termine

ca. 50min 25. November 2005 2005-07 Theater des Kindes www.theater-des-kindes.at

Über das Stück Karlknut, der Wurm und sein Freund Algot Sturm entscheiden sich einen Ausflug mit der Bahn zu machen. Endlich im Zug angekommen finden sie nur unter Schwierigkeiten einen freien Platz in den überfüllten Abteilen. Bald merken sie, dass nicht alle Fahrgäste "Fremde" dulden wollen. Aber Karlknut verteilt auf seine freche und liebe Art so viel Freude, dass bald alle Verständnis für "Andere" haben!

Kritiken (Auszug) "Niederknien (Autsch!)? Abbusseln (Wäh!)? Jubeln (Gröhl!)? Sucht euch aus, womit ihr Thomas Pohl beschenkt für seine Sternstunde in Thomas Ahrens Stück "Sturm und Wurm unterwegs", das gestern im Linzer Theater des Kindes unter der Regie von Markus Steinwender Premiere hatte. In 45 Minuten schlüpft er in zwölf Figuren, zeichnet scharf ihre Persönlichkeiten und Ansichten, hüpft behände zwischen Dialekten und Stimmen hin und her - ein clownesker, pantomimischer Gewaltakt, leichtfüßig gespielt. Das Bühnenbild (Anne Buffetrille) ist herrlich einfach: zwei Kisten, die Zimmer, Schalter, Zugabteil etc. sind. (..) Im Zugabteil reist die Angst vor dem Fremden, das Vorurteil gegen das Unbekannte mit, bis durch den frechen Wurm die Leute durchs Reden zusammen kommen. Ohne Zeigefinger, mit Slapstick und hintergründigem Wortwitz, der Erwachsene zum Wiehern bringt, wird Gefühl für ein wichtiges Thema geweckt. Sensationell!" Oberösterreichische Nachrichten, 26.11.2005

„Entzückende Kindertheater-Premiere! (..) Wunderbar ist, was Thomas Pohl — mit Unterstützung von Regisseur Markus Steinwender — aus dieser Vorlage zaubert.“ Kronen Zeitung Linz, 26.11.2005

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Sturm und Wurm unterwegs von Thomas Ahrens f端r alle ab 5 Jahren Kritiken (Ausz端ge, Fortsetzung)

Neues Volksblatt Linz, 26. November 2005

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Shakespeares Sämtliche Werke (leicht gekürzt) von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield Inszenierung & Bühne Markus Steinwender Ausstattung Markus Steinwender und Rafaela Wenzel Spiel Brigitta Waschnig; John F. Kutil, Thomas Schächl Produktion Salzburger Sommertheater Premiere Weitere Spielorte und Termine

03. August 2005, Salzburg 2005 +2006 Salzburg+OÖ

Über das Stück Alle 37 Stücke von William Shakespeare an einem Abend: ein rund 111 Stunden dauernder Theaterabend. „Oh, weh!". Das wollen wir weder uns noch Ihnen zumuten und haben die Lösung gefunden: leicht kürzen. Was dabei herausgekommen ist, sehen Sie in den kommenden zwei Stunden und wir versprechen: so wie hier sehen Sie „Romeo und Julia“ und andere Tragödien garantiert nie wieder. Und Sie dürfen gespannt sein, was mit Shakespeares Komödien passiert, wie die Rosenkriege der englischen Könige ausgehen und vor allem wie das mit dem einen Stück ist...wie hieß das denn gleich noch....äh...ach, was: Sehen Sie selbst!

Kritiken (Auszug) "Austrainierte Lachmuskeln waren gefragt, bei diesem KleidertauschGeschlechter-Verwechslungs-Rausch, von dem man sich zunächst wünschte, er möge niemals enden, bevor man nach zwei Stunden prustend um Erbarmen winselte." Bote vom Untermain, Voraufführung Juli 2005 in Miltenberg/Main "111 Stunden, "leicht gekürzt" auf etwa zwei. Muss man ein Shakespeare-Kenner sein, um sich da noch zurecht zu finden in "Shakespeares sämtlichen Werken"? Nicht unbedingt, denn die Schauspieler präsentieren auf höchst vergnügliche Weise eine bunte Mischung aus den Tragödien und Komödien des englischen Dichters und Dramatikers, die man so wohl noch nicht gesehen hat." Gerti Krawanja, DrehPunktKultur, 4.8.2005

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Shakespeares S채mtliche Werke (leicht gek체rzt) von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield Kritiken (Ausz체ge, Fortsetzung)

Salzburger Nachrichten, 6. August 2005

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Österreichische Erstaufführung

Tränen der Heimat

Monodram von Lutz Hübner Inszenierung Ausstattung Spiel Produktion Radiopartner Moderation Radio Team Radio FRO

Markus Steinwender Markus Steinwender und Claudia Schächl Claudia Schächl theaterachse | AK Oberösterreich Kultur Radio FRO 105,0 Mhz Margarita Köhl Veronika Leiner, Sandra C. Hochholzer; Peter Müller, Manfred Wollner

Liveübertragung der Premiere im Freien Rundfunk Oberösterreich (Radio FRO 105,0 Mhz) Premiere Weitere Spielorte und Termine

04. Mai 2005, Linz ab 12.5. Salzburg Herbst 2005 on Tour

Über das Stück Tränen der Heimat ist ein Stück über das Verhalten des einzelnen Menschen im Ausnahmezustand Krieg. Dieser hörspielartige, tragikomische Text erzählt auch vom Überleben des Einzelnen in der kollektiven Norm. Es ist ein faszinierendes Stück über Normen, deren Befolgung nicht zum Glück, sondern zur Krise und zum Bruch führt, weil sie genuin nicht weniger als die volle Unterwerfung und Abtötung alles Individuellen fördern. Inszenierungskonzept (Auszug) Der Aufführungsort eines Publikumsstudios ist Teil der Inszenierung und des Konzepts. Die Premiere ist ein medienübergreifendes Ereignis und wird live im Radio übertragen. Dabei sollen Möglichkeiten, Muster und Strukturen des Mediums Radio genützt werden und zum Einsatz kommen. So finden z.B. Live-Schaltungen zu anderen Radiostationen oder Einspielungen geplant. Statements zu diversen Themen (Österreich, Kriegsende, Eu, Grenzen u.a.) werden in die Handlung live dazugeschaltet und beeinflussen die Inszenierung und durch teilweise Rückübernahme in den Aufführungssaal den Abend direkt. Die Möglichkeit des modernen Radios Grenzen zu überschreiten, andere Welten hereinzuholen sollen bewusst genutzt werden. Aber auch die Gefahren, die im manipulativen Potential dieses Mediums stecken sollen bei dieser Arbeit untersucht werden. Durch die bewusste Vermischung zweier Medien, Theater und Radio werden Grenzen verwischt, Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Grenzen zwischen einem Stück über die von den Nazis zu Erbauung des Heimatlandes eingeführte Ferntrauung, und der aktuellen Berichterstattung in unseren Tagen, mit all ihren Versuchen die Gefühle des Betrachters und Zuhörers zu manipulieren. Kritiken (Auszüge)

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Österreichische Erstaufführung

Tränen der Heimat

Monodram von Lutz Hübner Kritiken (Auszüge, Fortsetzung) "Claudia Schächl stellt als einfache Schreinertochter Hilde die Rolle der "guten deutschen Frau" in Frage. Eine Vertreterin der so genannten Mitläufer - und doch nicht frei von Zweifeln. In der Regie von Markus Steinwender bringt sie eine beachtliche und sehr stimmige schauspielerische Leistung auf die Bühne. (..) Unbedingt anschauen!" OÖ Krone, 6. Mai 2005 "Es ist ein beklemmendes Stück über einen Aspekt weniger oft thematisierter österreichischer (Claudia Schächls kraftvoller Dialekt passt haargenau!) Geschichte." drehpunktkultur Salzburg, 12. Mai 200

Linzer Volksblatt, 6. Mai 2005

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Uraufführung

König Drosselbart Theater für alle ab 3 Jahren nach den Gebrüdern Grimm Dramatisierung Inszenierung Musik Kostüme Spiel Produktion

Claudia Schächl und Mathias Schuh C. Schächl | M. Schuh | M. Steinwender StillesWasser Rafaela Wenzel Claudia Schächl und Mathias Schuh theaterachse.LINZ | Theater Ferner&Schuh

Premiere Weitere Spielorte und Termine

02. Februar 2005, Linz 2005 ganzjährig mobil

Inhalt KÖNIG DROSSELBART erzählt von einer Prinzessin, die zwar über alle Maßen schön, aber dabei so stolz und übermütig war, dass ihr kein Freier gut genug erschien. Einen nach dem anderen wies sie ab und trieb noch dazu Spott mit ihnen, besonders aber mit einem König, dem das Kinn ein wenig krumm gewachsen war, wie der Schnabel einer Drossel, und den daher bald alle „Drosselbart“ riefen. Dies erzürnte den ihren Vater so, dass er beschloss sie dem nächst besten Spielmann, Gaukler oder Bettler zur Frau zu geben. Es folgt eine Geschichte über Hochmut, dem unvermeidlichen Fall und dem Gang über die eigenen Grenzen... Kritik

Oberösterreichische Nachrichten, 03.02.2005

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ROMEO+JULIA Schauspiel von William Shakespeare Stückfassung Inszenierung Ausstattung Musik Spiel Schlagzeug

Markus Steinwender nach W. Shakespeare Markus Steinwender Rafaela Wenzel StillesWasser Irene Rovan, Antje Marta Schäffer, Claudia Schächl; Markus Schöttl, Mathias Schuh, Thomas Smolej Tony Gassner

Technik Licht Technik Ton Maske

Erich Posch Vladi Tchapanov Sandra Platz

Produktion Produktionsleitung Öffentlichkeitsarbeit Location Management Romeo+Julia Sujet Fotos

theaterachse Steinwender | Schuh | Schuh Alexandra Picker und Brigitte Schuh Brigitte Schuh Michael Ferner Andreas Hechenberger

Premiere Wiederaufnahme

15. Juli 2004, Schloss Goldegg 16. Juni 2005, Globe Neuss

Die Inszenierung war zum Internationalen Shakespeare Festival 2005 nach Neuss eingeladen und wurde dort im Globe Theater gespielt. Inhalt Der Hass regiert in Verona als sich ausgerechnet zwei Kinder der beiden verfeindeten Familien Capulet und Montague unsterblich ineinander verlieben: Romeo und Julia. Und so folgt kurz nach der heimlichen Hochzeit der beiden Liebenden ein Scharmützel auf offener Strasse, in das auch Romeo verwickelt wird. Um seinen tödlich verwundeten Freund Mercutio zu rächen, wird er zum Mörder an Tybalt, einem Cousin Julias. Romeo muss fliehen und Shakespeares Tragödie über eine Liebe im Ausnahmezustand nimmt ihren unvermeidlichen Lauf.

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ROMEO+JULIA Schauspiel von William Shakespeare Kritiken (Auszüge) „Waghalsig, mutig, bisweilen schockierend deutlich präsentierte sich die Inszenierung des Tragödienstoffes. Die sprachlich klassische Fassung brach bewusst mit gesellschaftlichen Konventionen, polarisierte, überzeichnete Charaktere, experimentierte mit Klischees und Rollenerwartungen. Die Palette reichte von verbaler Erotik, lasziv und lüstern bis hin zu bitterböser, makabrer Satire. Breit gefächert auch die Wahl der Ausdrucksmittel: Mal zischelnd flüsternd, mal exzentrisch schreiend. Ebenso deutlich transportierte auch die eigens zum Stück komponierte Musik das Geschehen auf der Bühne: So griffen neben dem liebeskranken Romeo auch alle anderen Charaktere immer wieder zu Mikrofon, E-Gitarre und Saxophon, vertonten ein ums andere Mal schmerzliches Wehklagen, Wut und Wahnsinn." Hessische Allgemeine Schwalmstadt-Treysa, 22. Juli 2004 „Markus Steinwender weiß, was er bei seinen Inszenierungen vom Publikum verlangen kann und das Publikum zeigt sich begeistert. Mit Original-Dialogen aus Shakespeares Romeo und Julia, einem klar gezeichneten Bühnenaufbau, treffender Kostümwahl (Rafaela Wenzel) und einem starken Ensemble wird die Geschichte erleb- und erfühlbar. (..) Die zweijährige Vorlaufzeit, die aufgewendet wurde, um eine neue Form zu finden Original-Texte zu finden, hat sich bezahlt gemacht. Das Ergebnis ist eine Inszenierung, die das Publikum beieindruckt. Die theaterachse hat sich in den zehn Jahren ihres Bestehens zu einem hochkarätigen Team entwickelt.“ Pongauer Nachrichten, 21. Juli 2004 „Dunkle Sonnenbrillen, flippige, aufgeknöpfte Hemden unter legeren Jackets, eine sexy Frau in engem Leder, rot-schwarz, und jede Menge Gelassenheit, dazu ein temporeiches Wortduell im Rapper-Format – schon in der ersten Szene lässt die theaterachse keinen Zweifel daran, dass ihrer Inszenierung von „Romeo+Julia“ keine typisch klassische ist. Und die Spannung vom ersten bis zum letzten Augenblick aufrechtzuerhalten, ist den Salzburgern dank verblüffender Ideen und beeindruckender schauspielerischer Leistungen gelungen. (..) Die theaterachse hat sich mit dem Trauerspiel um die verfeindeten Häuser Capulet und Montague noch einmal selbst übertroffen." Bote vom Untermain, 24. Juli 2004

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ROMEO+JULIA Schauspiel von William Shakespeare Kritiken (Auszüge, Fortsetzung) „Mit eine frischen und modernen Inszenierung überzeugte die freie Truppe „Theaterachse Salzburg“ von der zeitlosen Bedeutung von Shakespeare’s Liebesdrama „Romeo und Julia“. (..) Denn mit ihrer Version der größten Liebesgeschichte des Dichters hat die Theaterachse Salzburg ein Beispiel dafür geliefert, dass Shakespeare’s Dramen durchaus ins Heute zu transportieren sind, ohne sie dabei zu verbiegen. Mag der erste Blick auf die Bühne des Globe, das erste Bild der Inszenierung auch noch Zweifel aufkommen lassen: zwei Mikros auf der Bühne, E-Gitarre und Bass, ein Schlagzeug; Polizeimeldungen über Schlägereien in Verona, die aus dem Off kommen; vier coole Typen, die auf die Bühne stürmen, die Instrumente ergreifen und zu rockigen Klängen von „Glück“ singen - wir sind doch nicht etwa in einem Musical frei nach dem Motto „Romeo goes Rock“ gelandet? Nein, ganz so kommt es nicht. Zwar stehen auf dem Programm noch sieben weitere Songs, aber sie passen sich mühelos in das Geschehen ein, wirken weniger wie eine Unterbrechung denn viel mehr wie Fortführung oder Unterstreichung der Handlung. Wenn Romeo zum Beispiel das erste Mal die schöne Julia erblickt, fällt ihm fast das Plektron aus der Hand, denn er und Benvolia haben sich als Musiker den Zugang zum Ball im Hause Capulet verschafft, tragen statt Masken E-Gitarre und Bass und spielen zur Unterhaltung der Gäste auf. Dass solcherlei funktioniert, hängt zum einen mit der Stringenz der Regie (Markus Steinwender) zusammen, vor allem aber auch mit dem Können der Schauspieler, die geradezu beispielhaft auf den Raum eingestellt waren. (..) Dass Steinwender, der auch die Fassung erstellt und die zwischen Poesie und eher derber Alltagssprache geschickt changierende Übersetzung des Stücks verantwortet, aus Romeos Busenfreund Benvolio tatsächlich auch ein Mädchen gemacht hat, passt zu der modernen Form seiner Inszenierung(..). Musikalisch vereint der Soundtrack von Schuh und dem Schlagzeuger Tony Gassner alles, was die Geschichte hergibt: Pop, Rap, HipHop, Chanson und Schlager - aber alles an seinem richtigen Platz und von guten Stimmen auch (nach anfänglichen Problemen) verständlich gesungen.“ Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 17.06.2005 zur Aufführung im Globe Neuss beim Internationalen Shakespeare Festival

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ROMEO+JULIA Schauspiel von William Shakespeare

Hessische Allgemeine Rotenburg/Bebra, 24. Juli 2004

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Österreichische Erstaufführung

Papa wohnt jetzt in der Heinrichstraße von Paul und Nele Maar für alle ab 8 Jahren Inszenierung+Bühne Ausstattung Maske Spiel

Markus Steinwender Claudia Schächl Sandra Platz Claudia Schächl, Brigitta Waschnig; Mathias Schuh

Produktion Produktionsleitung Öffentlichkeitsarbeit Fotos Aufführungsrechte

theaterachse und die KIJA Salzburg Steinwender | Schuh | Schuh KIJA | Brigitte Schuh Andreas Hechenberger Verlag für Kindertheater

Premiere Weitere Spielorte+Termine

6. Oktober 2004, Salzburg 1. Halbjahr 2005 mobil

Das Stück wird auch im ersten Halbjahr 2005 weiter gespielt, geht dabei in Schulen in Salzburg, Oberösterreich und Kärnten und wird dafür im Januar 2005 wieder aufgenommen. Inhalt Scheidung. Jede dritte Ehe ist davon betroffen. Aber es muss keine endlose Tragödie daraus folgen, wenn alle im Umfeld, die Eltern, die Erzieher, den Kindern die Ängste tragen helfen. Das Stück zeigt exemplarisch und mit viel Einfühlungsvermögen, was in Kindern vorgeht, wenn sich die Eltern trennen. Es erzählt dabei aus der Sicht einer jungen Frau, die die Scheidung ihrer Eltern bewältigt hat. Völlig unpathetisch und realitätsnah erzählt Lisa wie sie das Scheitern der Ehe ihrer Eltern miterlebt hat. Sie lässt die Stationen dieses Scheiterns wieder auferstehen, manchmal beinahe poetisch und doch immer klar und mit allem Schmerz, aller Wut, aller Auflehnung gegen die Eltern. Und kommt zum Schluss, dass es gut war, dass ihre Eltern sich trafen und sich liebten, auch wenn diese Liebe nicht hielt. Denn ohne diese Liebe würde es auch sie nicht geben.

Kritik (Auszug) „Ein sehr lebendiges Stück, bei dem die Gefühle eines Kindes realistisch dargestellt werden, und ebenso die der Eltern. Man kann mitfühlen und auch mitempfinden. Ein berührendes Stück.“ Junge Theaterkritik Salzburg, 06.10.2004

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Österreichische Erstaufführung

Papa wohnt jetzt in der Heinrichstraße von Paul und Nele Maar für alle ab 8 Jahren Kritik (Auszug) „Die Hauptpersonen sind ja eigentlich Dodo und Bobo: Mit ihrem Bären-Pärchen spielt Lisa nach, was sie bei ihren Eltern gesehen hat: vom verzückten gemeinsamen Abwasch der jung Verliebten bis zu den Endlosschleifen immer lauter und verbissener werdender Streitereien. Die Autoren Paul und Nele Maar haben mit "Papa wohnt jetzt in der Heinrichstraße" ein Stück geschrieben, das mit viel Einfühlungsvermögen zeigt, was in Kindern vorgeht, wenn sich die Eltern trennen. Es erzählt aus der Sicht der inzwischen größer gewordenen Lisa, wie diese die Scheidung der Eltern erlebt und bewältigt hat. Mit Dodo und Bobo als Projektionsfläche für Hilflosigkeit, Angst und Zorn bekommt das Stücke Witz und Poesie, ohne dass die für ein Kind existenzbedrohende Situation verniedlicht oder verharmlost würde. In der lebhaften, lustvoll minimalistischen - und daher "turnsaaltauglichen" - Inszenierung von Markus Steinwender spielen Claudia Schächl, Brigitta Waschnig und Mathias Schuh. Das Stück für "Alle ab 8 Jahren" wurde im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft (kija) Salzburg produziert und wird, als Österreichische Erstaufführung, derzeit in Schulen in ganz Österreich gezeigt.“ Heidemarie Klabacher, Drehpunktkultur, 15.03.05

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Die Kameliendame Schauspiel nach Alexandre Dumas Inszenierung+Bühne Ausstattung Maske Spiel

Markus Steinwender Rafaela Wenzel Sandra Platz Claudia Schächl, Katharina Pilar, Wiebke Scheschonka; Daniel Rüb, Mathias Schuh

Produktion Öffentlichkeitsarbeit Fotos Technik

theaterachse | salzburger sommertheater Brigitte Schuh Andreas Hechenberger Erich Posch | Rudi Fedrizzi

Premiere

14. Juli 2003, Salzburg

Inhalt Marguerite Gautier, wegen Ihrer Vorliebe für Kamelien auch „Kameliendame“ genannt, lebt als Kurtisane in Paris. Die Männer der Gesellschaft sind bereit sich für sie zu ruinieren, finanzieren Marguerites Lebenslust und buhlen um ihre Gunst. Mathias Schuh als Graf de Giray und Katharina Pilar als Nanine - Foto: Andreas HechenbergerDa taucht Armand Duvall auf und eine Liebe gegen alle gesellschaftlichen Schranken beginnt, getrübt nur durch die Eifersucht Armands auf die Verehrer Marguerites und durch ihre beginnende Krankheit. Sie fliehen aufs Land um gemeinsam zu leben, doch Marguerite wird von ihrer Vergangenheit eingeholt und steht bald vor der Entscheidung ihres Lebens... Kritik (Auszug) „Einfache Mittel, große Wirkung: „Die Kameliendame“ (..) Es gelang dem Ensemble auch ganz ohne eigens konstruierte Kulisse und aufwendige Effekte, den Zuschauer mitzureißen in den Strudel aus Geld, Liebe und Eifersucht. (..)“ Oberhessische Zeitung, 11.08.2003

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Die Kameliendame Schauspiel nach Alexandre Dumas

Pongauer Bezirkszeitung, 07.08.2003

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Uraufführung

Die Nibelungen! der nibelungen lied frei nach ebendiesem und einem gewissen friedrich hebbel Inszenierung+Bühne Stück Ausstattung Musik Spiel

Markus Steinwender Markus Steinwender und Mathias Schuh Rafaela Wenzel Mathias Schuh Anne Christin Rommel, Simone Neumayr; Andreas Baumgartner, Gerhard Greiner, Thomas Schächl, Mathias Schuh

Produktion Dramaturgie Technik

theaterachse Ina Bachl Erich Posch

Premiere

13. Juli 2000, Miltenberg/Main

Inhalt Es könnte eine Komödie der Ehre, Treue und Liebe werden. Doch durch einen Streit wird es eine Tragödie des Verrats, Neids und Hasses. Das Schicksal der unlösbar miteinander verbundenen Menschen nimmt seinen angekündigten Lauf. Kritik (Auszug) Endkampf in Hunnenburg und Stalingrad »Die Nibelungen« zwischen Komödie und Zeitkritik Ein knapp zweistündiger, rasanter Galopp durch die Hebbelschen Dramen, gekürzt, gerafft und dort wieder begradigt, wo sich der Dichter allzu weit von der ursprünglichen Form des Nibelungenliedes entfernt hatte. Nur sechs Akteure und spärliche Kulissen entfalten den bunten Bilderbogen der Schauplätze am Wormser Königshof, im dunklen Island, im grünen Odenwald und in der Hunnenburg. Aus zwei Latten und einer langen, weißen Stoffbahn entsteht ein Schiff, das gleiche Tuch wird Kulisse für die Königsgemächer in der doppelten Hochzeitsnacht am Wormser Hof. Wo der Film Heerscharen von Bühnenbildnern und Kulissenbauern braucht, reichen der jungen österreichischen Schauspielertruppe karge Mittel (Ausstattung Rafaela Wenzel) und die Kraft der Imagination. Trotz der Reduktion auf sieben Figuren (Gerhard Greiner ein einer Doppelrolle als Siegfried und Etzel) und der Rasanz der Bilderfolge haben Steinwender und Schuh das Kunststück geschafft, die bisweilen verworrene Handlung der Sage schlüssig zu erzählen. Und sie haben das Risiko nicht gescheut, den schweren Dramenstoff der Tragödie mit skurrilen und komischen Elementen und Musik anzureichern.

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Uraufführung

Die Nibelungen! der nibelungen lied frei nach ebendiesem und einem gewissen friedrich hebbel Kritiken (Auszüge, Fortsetzung) So präsentiert Dietrich von Bern (Andreas Baumgartner) gleich zu Beginn eine Rap-Version von »Uns wird in alten Mären Wunder viel gesagt...« und König Gunter (Mathias Schuh) schmettert auf Brautfahrt gen Island »Ich brech die Herzen der stolzesten Fraun«. Eine Gratwanderung zwischen Komik und Tragik mit Blick auf das Freilicht-Publikum, das Gags und pfiffige Regieeinfälle schätzt. Zur Posse abrutschen lässt Regisseur Markus Steinwender seine Inszenierung jedoch nicht, und beschränkt die komischen Elemente daher bewusst auf den ersten Teil. Im zweiten Teil »Kriemhilds Rache« setzt der Regisseur dagegen auf die tragischen Elemente, lässt die Burgunder sehenden Auges in ihren Untergang reisen und bebildert das blutige Ende in einer stummen Schwertkampf - Choreografie als schier endlose Wiederholung von Hauen und Stechen in gleißendem Zerhacker-Licht. Darüber legt Steinwender die historische Tonaufnahme Hermann Görings, vom 30. Januar 1943, der eine zynische Parallele zieht zwischen den Burgundern in Etzels brennender Halle und den erschöpften, ausgehungerten, letzten Resten der 6. Armee in Stalingrad. Hier spannt der Regisseur den Bogen vom 800 Jahre alten Urtext zu dessen Rezeptionsgeschichte. Zeigt, wie die fiktiven Heroen als nationale Vorbilder benutzt und missbraucht werden. Bote vom Untermain, 17.07.2000

Passauer Neue Presse, 08.08.2000

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Uraufführung

Der Glöckner von Notre-Dame nach dem Roman von Victor Hugo Inszenierung+Bühne Stück Musik Ausstattung Spiel

Markus Steinwender Markus Steinwender und Mathias Schuh Birgit Marckhgott Claudia Merkel Claudia Brunner, Hildegard Starlinger; Gerhard Greiner, Rainer Plattner, Thomas Schächl, Mathias Schuh

Produktion Technik

theaterachse Erich Posch

Premiere

17. Juli 1998, Miltenberg/Main

Inhalt Es könnte eine Komödie der Ehre, Treue und Liebe werden. Doch durch einen Streit wird es eine Tragödie des Verrats, Neids und Hasses. Das Schicksal der unlösbar miteinander verbundenen Menschen nimmt seinen angekündigten Lauf. Kritiken (Auszug) „Ein temporeiches Spiel in geschickt genutzter historischer Kulisse, ein Stoff voll Leidenschaft und Tragik, engagierte junge Schauspieler und eine Inszenierung, die es versteht, dem Drama auch komische Szenen abzuringen.“ Bote vom Untermain, 20.07.1998

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UrauffĂźhrung

Der GlĂśckner von Notre-Dame nach dem Roman von Victor Hugo

Donaukurier, 13.08.1998

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Markus Steinwender // regisseur / director  

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