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MATERIALIEN ZUM THEMA GEWALT GEGEN ÄLTERE MENSCHEN

EINE ÜBERSICHT VERFÜGBARER MATERIALIEN, ZUSAMMEN­­G ESTELLT VOM ÖSTERREICHISCHEN ROTEN KREUZ

PFLEGE UND BETREUUNG | WWW.ROTESKREUZ.AT


INHALT

EINLEITUNG........................................................................................................ 4 1 MATERIALIEN FÜR POTENZIELL BETROFFENE ÄLTERE MENSCHEN SOWIE DIE ALLGEMEINE ÖFFENTLICHKEIT............ 5 • Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen –

An wen kann ich mich in Wien wenden? ......................................................................... 5 • Wenn Beziehungen untragbar werden … ...................................................................... 6 • Europäische Charta der Rechte und Pflichten älterer hilfeund pflegebedürftiger Menschen ....................................................................................... 7 • Checkliste zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung ................. 8 • Informationsreihe für pflegende Angehörige älterer Menschen......................... 9 • Gewalt erkennen – Fragen & Antworten zu Gewalt an älteren Menschen ... 10 • Gewalt erkennen – Fragen & Antworten zu Demenz und Gewalt ..................... 11 • Checkliste zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung. ................. 12

2 MATERIALIEN FÜR BERUFLICH ODER FREIWILLIG MIT ÄLTEREN MENSCHEN ARBEITENDE PERSONEN............................. 13 • Gewalt in der Familie: Gewalt gegen ältere Menschen –

Erkennen und handeln ............................................................................................................ 13 • Breaking the Taboo. Gewalt gegen ältere Frauen in der Familie: Erkennen und Handeln ................ 14 • Checkliste zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung................... 15

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 IDAKTISCHE MATERIALIEN FÜR DIE AUSD UND FORTBILDUNG .................................................................................. 16 • Gewalt gegen ältere Menschen als Querschnittsthema

in der Heimhilfeausbildung in Wien................................................................................... 16 • Gewalt gegen ältere Frauen in Familien: Erkennen und Handeln ...................... 18 • Mind the Gap! Verbesserte Interventionen bei Partnergewalt gegen ältere Frauen................................................................................................................... 20 • Mind the Gap! Verbesserte Interventionen bei Partnergewalt gegen ältere Frauen........................................................................... 21

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MATERIALIEN FÜR LEISTUNGSANBIETER......................................... 22 • Gewalt erkennen – Ältere Menschen in Institutionen................................................ 22 • Checkliste zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung................... 23 • Meldepflicht bei Gefährdung des/der KlientIn............................................................. 24 • Europäischer Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege. Grundsätze

und Leitlinien für Würde und Wohlbefinden älterer hilfeund pflegebedürftiger Menschen........................................................................................ 25

5 HINTERGRUNDINFORMATIONEN........................................................ 26 • Gesetzliche Grundlagen in Österreich – Ergebnis des Projekts

„Diagnose Gewalt“ :.................................................................................................................... 26 • Prävention und Intervention bei Gewalt gegen ältere Menschen ...................... 27 • Gewalt und Misshandlung zu Hause. Die unbekannte Seite im Leben älterer Frauen in Europa....................................... 28 • Europäischer Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege ........................................... 29 • Prävention von Gewalt gegen ältere und pflegebedürftige Menschen in Europa. Rahmenempfehlungen zur Entwicklung eines Monitoring-Systems....................................................................................................... 30 • European report on preventing elder maltreatment................................................. 31 • Europäischer Referenzrahmen zur Verhinderung von Gewalt gegen ältere Menschen und Vernachlässigung............................................................ 32 • Übergriffe, Gewalt und Aggression gegen ältere Menschen. Erfahrungen von Expertinnen und Experten in österreichischen Beratungs- und Hilfseinrichtungen..................................................................................... 33

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WEITERE NÜTZLICHE WEBSITES/LINKS............................................ 34

IMPRESSUM: Herausgegeben vom Österreichischen Roten Kreuz, www.roteskreuz.at. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familien und Jugend, www.gewaltinfo.at Konzeption und Redaktion sowie Ansprechpartnerin für Rückfragen: Mag. Claudia Gröschel-Gregoritsch/ÖRK, Email: claudia.groeschel@roteskreuz.at; Layout & Produktion: markushechenberger.net Werbeagentur, Wien 2014

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EINLEITUNG

Es gibt mittlerweile eine Fülle von unterschiedlichen Informationsschriften, Studien, Broschüren und didaktischen Aufbereitungen zum Thema Gewalt gegen ältere Menschen. Gemeinsam ist allen die generelle Zielrichtung: Sensibilisierung gegenüber der Problematik und, so weit möglich, Hilfestellung bei der Suche nach geeigneten Umgangsweisen und Lösungsstrategien. Die Materialien sind jedoch nicht alle für die gleichen Zielgruppen bzw. Settings gedacht; sie behandeln das Thema aus verschiedenen Perspektiven und mit entsprechend unterschiedlichen praktischen Zielsetzungen. Hauptzielgruppen sind die allgemeine Öffentlichkeit einschließlich potenziell betroffener älterer Menschen, Angehörige (pflegebedürftiger) älterer Menschen, beruflich oder freiwillig mit älteren Menschen arbeitende Personen sowie Ausbildungseinrichtungen und Leistungsanbieter im Bereich Pflege und Betreuung. Ebenfalls in die Sammlung aufgenommen wurden nationale und internationale Studien und Forschungsberichte, die insbesondere für die Fachöffentlichkeit sowie politische Interessenvertretungen und Entscheidungsträger interessant sein dürften. Die Kapiteleinteilung orientiert sich an den Zielgruppen, für die die Produkte jeweils primär gedacht sind. Die Materialien können aber auch als sich gegenseitig ergänzende Sammlung von Informationsquellen betrachtet werden. Die an die allgemeine Öffentlichkeit gerichteten Materialien eignen sich auch gut als Basis für Medienbeiträge. Gewaltschutzeinrichtungen können auf die Sammlung zurückgreifen, im ihr fachliches Knowhow um den Blick auf ältere Menschen zu erweitern. Die Informationsmaterialien können im Zuge der Beratungstätigkeit genutzt und weitergegeben werden. Für Angehörige pflegebedürftiger älterer Menschen wie auch für beruflich und freiwillig mit älteren Menschen arbeitende Personen gibt es jeweils spezifische Produkte, die Wissen und praktische wie emotionale Unterstützung vermitteln sollen. Neben speziell für die Aus- und Fortbildung entwickelten Curricula und didaktischen Aufbereitungen gibt es für Leistungsanbieter der Pflege und Betreuung zusätzlich Anregungen für die Schaffung unterstützender Rahmenbedingungen.

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MATERIALIEN FÜR POTENZIELL BETROFFENE ÄLTERE MENSCHEN SOWIE DIE ALLGEMEINE ÖFFENTLICHKEIT Broschüre:

Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen – An wen kann ich mich in Wien wenden? Eine Informationsschrift für von Gewalt betroffene ältere Menschen sowie Angehörige, Bekannte, FreundInnen, NachbarInnen … Hrsg.: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend. Redaktionsteam: Plattform gegen die Gewalt in der Familie/Bereich Gewalt gegen ältere Menschen. Wien 2010

Die Broschüre ist als Wegweiser für direkt Betroffene aber auch als Handreichung für Menschen in deren Umfeld gedacht. Sie hat zum Ziel zu sensibilisieren, zu enttabuisieren und in kurzer und einfacher Form lösungsorientiert grundlegende Fakten zu vermitteln. Die Inhalte der Broschüre sind leicht verständlich formuliert, emotional nicht zu aufrührend und sprachlich eher niederschwellig gehalten. Es werden praktische Hinweise und Adressen weitergegeben. Die Broschüre ist nicht nur als Ratgeber für potenziell Betroffene, sondern auch ganz allgemein dafür geeignet, das Thema und die Problematik überhaupt einmal in der öffentlichen Wahrnehmung zu platzieren. Es gibt diese Broschüre im Übrigen auch in adaptierter Form für alle anderen Bundesländer.

DOWNLOAD: • www.gewaltinfo.at/uploads/pdf/Gewalt_Brosch_W_web.pdf

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.gewaltinfo.at • www.roteskreuz.at/pflege-betreuung/projekte/

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Broschüre:

Wenn Beziehungen untragbar werden … Partnergewalt gegen ältere Frauen Hrsg.: Institut für Konfliktforschung, unterstützt durch die Europäische Kommission und das Bundeskanzleramt. Wien 2013

Die Publikation richtet sich gezielt an von Partnergewalt gegen ältere Frauen unmittelbar Betroffene, ist aber auch für Opferschutzeinrichtungen und Beratungsstellen für Frauen eine sehr gute, fundierte Darstellung der Thematik. Umgekehrt ist sie auch dazu geeignet, in der „Altenhilfe“ den GenderBlick zu integrieren und für Beziehungsgewalt auch zwischen älteren Menschen und in alten Beziehungen zu sensibilisieren. Sie schließt damit die Wahrnehmungslücke zwischen der Perspektive „Hilfe für ältere Gewaltopfer“ und der meist auf jüngere Frauen fokussierten „Gewalt gegen Frauen“-Perspektive. Hinweis: Zu dem Thema gibt es von demselben Herausgeber auch eine speziell auf die Zielgruppe Polizei zugeschnittene Broschüre (siehe unter Punkt 3 – Broschüre zu Partnergewalt gegen ältere Frauen).

DOWNLOAD: • www.ipvow.org/images/ipvow/brochure/mtg_broschuere_fuer_aeltere_frauen.pdf

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.ikf.ac.at/

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Europäische Charta der Rechte und Pflichten älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen Hrsg.: AGE-Plattform Europe mit Unterstützung der Europäischen Kommission. Redaktionsteam: Partner des EUSTACEA Projekts. Brüssel 2010

Die Europäische Charta der Rechte und Pflichten älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen will dafür sensibilisieren und darüber aufklären, was für die Würde und das Wohlbefinden älterer, auf Hilfe und Pflege angewiesener Menschen Relevanz hat und wo Grundrechte berührt werden, deren Durchsetzung eingefordert werden muss. In zehn Artikeln werden abstrakte Menschenrechte auf die Lebenssituationen und die damit verbundenen Problemkonstellationen älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen hin konkretisiert. Zugleich wird der respektvolle Umgang miteinander als Schlüssel zu einem würdevollen Altern deutlich gemacht. Als Ergänzung zur Charta ist ein Begleitendes Handbuch erhältlich.

DOWNLOAD: • Charta (auf Deutsch):

www.age-platform.eu/images/stories/22493_AGE_charte_europeenne_DE_indd.pdf • Begleitendes Handbuch (auf Deutsch): www.age-platform.eu/images/stories/22495_guide_accompagnement_DE_low.pdf

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.roteskreuz.at/pflege-betreuung/projekte/ • www.age-platform.eu/age-policy-work/quality-care-standards-and-elder-abuse/

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Faltblatt:

Checkliste zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung Hilfreiche Fragestellungen für Bezieher/innen von Pflege- und Betreuungsleistungen Hrsg.: Österreichisches Rotes Kreuz. Wien 2013

Das Österreichische Rote Kreuz hat aufbauend auf dem „Europäischen Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege“ und vor dem Hintergrund der Europäischen Charta vier Checklisten zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung – jeweils für Klienten, Angehörige, Mitarbeiter der Pflege und Betreuung sowie Leistungsanbieter - entwickelt. Die hier angeführte Liste von Leitfragen soll dabei helfen, aus Sicht der Bezieher/innen von Pflege- und Betreuungsleistungen die Qualität dieser Leistungen mit Fokus auf Würde und Wohlbefinden kritisch zu beleuchten.

DOWNLOAD: • www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/PDF/GSD/WeDo_Checkliste_Qualitaets

kriterien_KlientInnen.pdf

ANSPRECHPARTNERIN IM ÖRK: • Mag. Claudia Gröschel-Gregoritsch,

Generalsekretariat, Abteilung für Gesundheits- und Soziale Dienste, Tel.: 01/589 00-123 oder per Email: claudia.groeschel@roteskreuz.at 8

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MATERIALIEN FÜR ANGEHÖRIGE PFLEGEBEDÜRFTIGER ÄLTERER MENSCHEN

Faltblätter:

Informationsreihe für pflegende Angehörige älterer Menschen Teil 1: Familiäre Pflege ist nicht nur Privatsache – Pflegebedürftige und pflegende Angehörige haben Rechte und Ansprüche! Teil 2: Familiäre Pflege geht an Ihre Grenzen – passen Sie auf sich auf! Teil 3: Familiäre Pflege kann belasten – mit Frust und Aggressionen umgehen Teil 4: Familiäre Pflege ist Schwerarbeit – schonen Sie Ihren Rücken! Teil 5: Familiäre Pflege muss gut überlegt sein – Entscheidungen treffen Hrsg.: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend. Redaktion: Claudia Gröschel-Gregoritsch/Österreichisches Rotes Kreuz. Wien 2012

Die Informationsreihe basiert auf der Grundannahme, dass Gewalt gegen ältere hilfe- und pflegebedürftige Menschen auch durch Überforderung der Angehörigen verursacht bzw. begünstigt werden kann. Ziel ist erstens eine Sensibilisierung der Angehörigen betreffend der Risiken von Überforderung in der Pflegesituation (als mögliche Risikofaktoren für Gewalt), zweitens die Stärkung die Angehörigen in ihrer persönlichen Resilienz. Es werden Hinweise zu Ausgleichs- und Unterstützungsmöglichkeiten und hilfreichen Strategien im Umgang mit pflegebedingt schwierigen Lebenssituationen gegeben. Die einzelnen Blätter sind in jeweils bundeslandspezifischen Versionen erhältlich.

DOWNLOAD ALLER TEILE: • www.ig-pflege.at/service/downloads.php

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • • • •

www.gewaltinfo.at/themen/2013_03/pflege_in_der_familie_expertenstimme.php www.roteskreuz.at/pflege-betreuung/pflegende-angehoerige/ www.roteskreuz.at/pflege-betreuung/pflege-daheim/ www.ig-pflege.at/

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Broschüre:

Gewalt erkennen Fragen und Antworten zu Gewalt an älteren Menschen Hg.: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Abt. V/6. Autorin: Dr.in Margit Scholta/Pro Senectute Österreich. Wien 2009

Diese Broschüre macht anhand vieler Beispiele sehr gut deutlich, was als gewaltsames Handeln zu bewerten und entsprechend zu vermeiden ist: in Institutionen, in der häuslichen Umgebung und im innerfamiliären Umgang. Es wird zur Reflexion von Beobachtungen wie auch des eigenen Verhaltens angeregt. Es werden die Dinge beim Namen genannt und den verschiedenen Formen von Gewalt zugeordnet. Klare Worte sprechen aus, was sonst unter dem Tabu ungreifbar bleibt. Als direkte, unkommentierte „Handreichung“ für möglicherweise betroffene ältere Menschen scheint sie weniger geeignet und sollte wenn, dann nur ergänzend herangezogen werden: Es ist zu bedenken, dass bei direkt Betroffenen eine Sensibilisierung ein erster Schritt sein sollte zu einer möglichen Weiterführung: in Richtung Stärkung des Selbstbewusstseins, Offenheit für Beratungsangebote und Hilfestellung, eventuell auch einer Änderung der Lebenssituation. Das kann und will diese Broschüre nicht leisten.

DOWNLOAD: • www.gewaltinfo.at/uploads/pdf/bmask_gewalt_erkennen_2010.pdf

BROSCHÜRENBESTELLUNG: • https://broschürenservice.bmask.gv.at oder Tel.: 0800-202074

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Broschüre:

Gewalt erkennen Fragen und Antworten zu Demenz und Gewalt Hrsg.: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz. Redaktion: BMASK, Abteilung V/6, Grundsatzangelegenheiten der Seniorinnen- und Senioren-, Bevölkerungs- und Freiwilligenpolitik. Autorinnen: Monique Weissenberger-Leduc/ Forum Palliative Praxis Geriatrie; Margit Scholta/Pro Senectute Österreich. Wien 2010

Insbesondere an Demenz erkrankte ältere Menschen stellen Angehör­ige vor große Herausforderungen. Fehlendes Wissen über das Krankheitsbild und seine Folgen führen zu Fehleinschätzungen, falschen Hoffnungen und Überforderungen, die eskalieren und Gewalthandlungen auslösen können. Die Broschüre bietet Hintergrundwissen, vermittelt Verständnis für das Verhalten der Erkrankten und stellt Lösungsansätze für eine Entspannung des Zusammenlebens vor.

DOWNLOAD: • www.gewaltinfo.at/uploads/pdf/bmask_demenz-broschuere_2010.pdf

BROSCHÜRENBESTELLUNG: • https://broschürenservice.bmask.gv.at oder Tel.: 0800-202074

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.pflegedaheim.at/cms/pflege/thema.html?channel=CH1864

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Faltblatt:

Checkliste zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung Hilfreiche Fragestellungen für Angehörige von pflegebedürftigen Menschen Hrsg.: Österreichisches Rotes Kreuz. Wien 2013

Das Österreichische Rote Kreuz hat aufbauend auf dem „Europäischen Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege“ vier Checklisten zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung – jeweils für Klienten, Angehörige, Mitarbeiter der Pflege und Betreuung sowie Leistungsanbieter - entwickelt. Die hier angeführte Liste von Leitfragen soll dabei helfen, aus Sicht der Angehörigen älterer, hilfe- und pflegebedürftiger Menschen die Qualität von Pflege- und Betreuungsleistungen mit Fokus auf Würde und Wohlbefinden sowohl der älteren Menschen als auch der Angehörigen selbst kritisch zu beleuchten.

DOWNLOAD: • www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/PDF/GSD/WeDo_Checkliste_Qualitaets­

kriterien_Angehoerige.pdf

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MATERIALIEN FÜR BERUFLICH ODER FREIWILLIG MIT ÄLTEREN MENSCHEN ARBEITENDE PERSONEN Broschüre:

Gewalt in der Familie: Gewalt gegen ältere Menschen – Erkennen und handeln Eine Informationsschrift für Mitarbeiter/innen in der häuslichen Betreuung und Pflege älterer Menschen in Wien Hrsg.: Österreichisches Rotes Kreuz mit Unterstützung des BMWFJ. Konzeption, Entwicklung und Redaktion: Claudia Gröschel/ÖRK. Wien 2008

Die Informationsschrift richtet sich an alle Mitarbeiter/innen in der mobilen Pflege und Betreuung, unabhängig von ihrer beruflichen Qualifikation sowie auch an andere Berufsgruppen, die Zugang zu den Lebensverhältnissen älterer, insbesondere hilfe- oder pflegebedürftiger Menschen haben, wie zum Beispiel Sozialarbeiter/innen, Hausärzte/Hausärztinnen. Mitarbeiter/innen der mobilen Pflege und Betreuung wie auch als Vertreter/innen der anderen Berufsgruppen, die zu älteren Menschen ins Haus kommen, sind immer wieder, meist indirekt, mit Gewaltsituationen konfrontiert und haben zugleich eine ganz besondere Vertrauens- und Schlüsselposition inne. Die Broschüre stellt insbesondere eine Handreichung für einen adäquaten Umgang mit Verdachtsmomenten dar.

DOWNLOAD: • www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/PDF/GSD/Informationsschrift_web.pdf

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.gewaltinfo.at • www.roteskreuz.at/pflege-betreuung/projekte/

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Broschüre:

Breaking the Taboo. Gewalt gegen ältere Frauen in der Familie: Erkennen und Handeln Hrsg.: Österreichisches Rotes Kreuz mit Unterstützung der Europäischen Kommission und der MA 57, Frauenabteilung der Stadt Wien. Wien 2009

Die Broschüre richtet sich an MitarbeiterInnen des Gesundheits- und Sozialbereichs, wie z.B. HeimhelferInnen, PflegehelferInnen, dipl. Gesundheits- und Krankenpflegepersonen und SozialarbeiterInnen, sowie an Führungskräfte in Anbieterorganisationen sozialer Dienstleistungen. Die spezifische Problematik der Gewalt gegen ältere Frauen steht im Mittelpunkt, da einerseits besondere Konstellationen die Gewalt gegen ältere Frauen mit beeinflussen, andererseits aufgrund der speziellen Lebenssituation älterer Frauen spezifische Interventionsmöglichkeiten erforderlich sind. Es gilt, das auch innerhalb der genannten Berufsgruppen, insbesondere aber in deren täglichem Arbeitsumfeld verbreitete Tabu „Gewalt gegen ältere Frauen“ zu brechen. Ziel ist, die Wahrnehmung zu schärfen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

DOWNLOAD: • www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/PDF/GSD/Brochure-Austria.pdf

BROSCHÜRENBESTELLUNG: • www.roteskreuz.at/pflege-betreuung/projekte/ • www.btt-project.eu

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Faltblatt:

Checkliste zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung Hilfreiche Fragestellungen für Mitarbeiter/innen der Pflege und Betreuung Hrsg.: Österreichisches Rotes Kreuz. Wien 2013

Das Österreichische Rote Kreuz hat aufbauend auf dem „Europäischen Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege“ vier Checklisten zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung – jeweils für Klienten, Angehörige, Mitarbeiter der Pflege und Betreuung sowie Leistungsanbieter - entwickelt. Die hier angeführte Liste von Leitfragen soll dabei helfen, aus Sicht der Mitarbeiter/innen die Qualität von Pflege- und Betreuungsleistungen mit Fokus auf Würde und Wohlbefinden der älteren Menschen kritisch zu beleuchten.

DOWNLOAD: • www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/PDF/GSD/WeDo_Checkliste_Qualitaets­

kriterien_BetreuungsMA.PDF

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.roteskreuz.at/pflege-betreuung/projekte/

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DIDAKTISCHE MATERIALIEN FÜR DIE AUS- UND FORTBILDUNG

Skriptum:

Gewalt gegen ältere Menschen als Querschnittsthema in der Heimhilfeausbildung in Wien Hrsg.: Österreichisches Rotes Kreuz mit Unterstützung des BMWFJ. Konzeption, Entwicklung und Redaktion: Claudia Gröschel/ÖRK. Wien 2010

Heimhilfen sind die Berufsgruppe, die – abgesehen von Familienangehörigen – meist die engste Beziehung zu den von ihnen zuhause betreuten Personen aufbauen, die am meisten „mitbekommen“ und denen sich die älteren Menschen am ehesten anvertrauen. Gerade für berufliche Neulinge ist es jedoch mangels Erfahrung besonders schwierig, mit Verdachtsmomenten und von Gewalt geprägten Situationen umzugehen, adäquat zu reagieren und auch für sich selbst eine weniger belastende Haltung zu entwickeln. Der Lehrplan für die Ausbildung in der Heimhilfe des Dachverbands Wiener Sozialeinrichtungen sieht unter der Überschrift „Grundzüge der Kommunikation und Konfliktbewältigung“ auch die Behandlung des Themas Umgang mit Gewalt vor. Es gibt jedoch keine genaueren Anleitungen, wie dieses Thema behandelt werden könnte. Zudem erscheint es sinnvoll, die Thematik auch in andere Teile der Ausbildung zu integrieren. Das modular in Form von Handouts aufgebaute Skriptum soll dabei unterstützen und in leicht handhabbarerer Weise die Bearbeitung verschiedener Aspekte ermöglichen. Die Handouts können auch kopiert und den angehenden Heimhilfen mit auf den Weg gegeben werden.

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Folgende Themen sind in den insgesamt 10 Handouts aufbereitet: • Gesundheitliche Folgen von Gewalt gegen ältere Menschen • Gewalt gegen ältere Menschen in der Familie

in der beruflichen Praxis der Heimhilfen • (Mögliche) Hinweise auf Gewalt gegen ältere Menschen in der

Familie • Definitionen von Gewalt – Gewalt gegen ältere Menschen • Formen der Gewalt gegen ältere Menschen in der Familie • Risikofaktoren für Gewalt gegen ältere Menschen in der Familie • Belastungen pflegender Angehöriger als Risikofaktoren für

Gewalt gegen ältere Menschen • Grundregeln bei Verdacht auf innerfamiliäre Gewalt • Umgang mit von Gewalt betroffenen älteren Menschen und

Selbstschutz • Authentische Aussagen von Mitarbeiter/innen zum Thema

DOWNLOAD: • www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/PDF/GSD/plattf_gg_gewalt/101217_skript.pdf

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TrainerInnen-Handbuch:

Gewalt gegen ältere Frauen in Familien: Erkennen und Handeln Trainingsprogramm für Mitarbeiter/innen von Gesundheits- und sozialen Diensten in Österreich Hrsg.: ÖRK mit Unterstützung der Europäischen Kommission im Rahmen des Daphne-Programms sowie der Frauenabteilung der Stadt Wien. Wien 2011

Das ausführliche und umfassende Trainingsmanual mit detaillierten Vorschlägen zur inhaltlichen und methodischen Gestaltung von Trainings für Mitarbeiter/innen in Gesundheits- und sozialen Diensten in Österreich bietet eine übersichtlich aufbereitete Fülle an Hintergrundinformationen, Fallbeispielen, didaktischen Hinweisen und vorbereiteten Folien. Es enthält eine TrainerInneninformation, neun in Form einer idealtypischen Handlungskette (vom Sensibilisieren über Erkennen und Handeln bis zu Selbstschutz) gereihte Module und ein zusätzliches Kapitel zum Thema Evaluation. Der Fokus liegt auf älteren Frauen im Kontext der familiären Pflege, vieles gilt aber gleichermaßen auch für ältere von Gewalt betroffene Männer.

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Die einzelnen, jeweils auf 1,5 Stunden hin konzipierten Modulthemen sind: • Einführung • Definitionen, Muster, Gewaltformen, Diskriminierung • Daten, Risikofaktoren und soziale Dynamiken • Gewalt erkennen • Gewalt ansprechen • Sicherheit, Dokumentation und rechtliche Aspekte • Unterstützende Dienste, Kooperation und Netzwerke • Umgang mit schwierigen Situationen und Sorge um sich selbst • Praktische Übungen Das gesamte Training kann entweder als zweitägige Veranstaltung „aus einem Guss“ oder aber in kleinere Einheiten aufgeteilt auch flexibel durchgeführt werden.

BESTELLUNG DES HANDBUCHS UND WEITERE INFORMATIONEN: • Das TrainerInnenhandbuch ist auf CD-ROM kostenlos erhältlich. Bestellungen und weitere

Informationen bei: cornelia.hackl@roteskreuz.at

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Broschüre:

Mind the Gap! Verbesserte Interventionen bei Partnergewalt gegen ältere Frauen Partnergewalt gegen ältere Frauen Informationen für die polizeiliche Praxis Hrsg.: Institut für Konfliktforschung, unterstützt durch die Europäische Kommission und das Bundeskanzleramt. Wien 2013

Diese Publikation widmet sich dem speziellen Thema von Partnergewalt gegen ältere Frauen. Sie richtet sich gezielt an die Polizei, ist aber auch für Opferschutzeinrichtungen und Beratungsstellen für Frauen eine sehr gute, fundierte Darstellung der Thematik. Umgekehrt ist sie auch dazu geeignet, in der „Altenhilfe“ den Gender-Blick zu integrieren und für Beziehungsgewalt auch zwischen älteren Menschen und in alten Beziehungen zu sensibilisieren. Sie schließt damit die Wahrnehmungslücke zwischen der Perspektive „Hilfe für ältere Gewaltopfer“ und der meist auf jüngere Frauen fokussierten „Gewalt gegen Frauen“-Perspektive. Hierzu gibt es ergänzend auch ein (auf den Einsatz in Polizeischulen zugeschnittenes, aber adaptierbares) Ausbildungsmodul (dieses ist unter Punkt 4 beschrieben).

DOWNLOAD: • www.ikf.ac.at/pdf/Manual_A5_Polizei_A_FINAL_1502.pdf

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.ikf.ac.at/

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Trainingsmodul (Broschüre):

Mind the Gap! Verbesserte Interventionen bei Partnergewalt gegen ältere Frauen Partnergewalt gegen ältere Frauen Trainingsmodul für die Polizei Hrsg.: Institut für Konfliktforschung unterstützt durch die Europäische Kommission, das Bundeskanzleramt Österreich und das Bundesministerium für Frauen und öffentlichen Dienst. Wien 2013

Das Trainingsmodul beschäftigt sich mit dem Thema „Partnergewalt gegen ältere Frauen“ im Allgemeinen und den Anforderungen an die Polizei im Umgang damit im Speziellen. Im ersten Teil werden daher grundlegende Informationen über das Thema vermittelt und im zweiten Teil spezifische Erfordernisse der Exekutive bei Interventionen behandelt. Die Dauer des Trainings beläuft sich auf vier Stunden und umfasst insgesamt neun Schritte. Adaptionen sind möglich.

DOWNLOAD: • www.ipvow.org/images/ipvow/reports/training/Police_Training_material_Austria_dt.pdf

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.ikf.ac.at/

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MATERIALIEN FÜR LEISTUNGSANBIETER

Broschüre:

Gewalt erkennen Ältere Menschen in Institutionen Hrsg.: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz. Redaktion: BMASK, Abteilung V/A/6 – Grundsatzangelegenheiten der Seniorinnen- und Senioren-, Bevölkerungs- und Freiwilligenpolitik Autorinnen und Autoren: Thomas Frühwald/ Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie; Margit Scholta/ Pro Senectute Österreich; Monique Weissenberger-Leduc/Forum Palliative Praxis Geriatrie. 2. Auflage Wien 2013

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens und die von ihnen betreuten alten Menschen befinden sich in einem engen Arbeits- und Beziehungsfeld und sind voneinander abhängig. Institutionelle Rahmenbedingungen haben entscheidenden Einfluss darauf, ob Gewalt entsteht. Es geht dabei darum, aktuelle Gewalthandlungen wahrzunehmen, Situationen, die zu Gewalt führen können, frühzeitig zu erkennen und deren Ursachen zu beheben. Dies setzt entsprechendes Wissen und einen konstruktiven Umgang mit der Problematik voraus. Die Broschüre zeigt auf, dass Strukturen gewaltfördernd und - auslösend wirken können, und schafft zugleich Bewusstsein dafür, dass es Lösungsmöglichkeiten gibt.

DOWNLOAD: • www.bmask.gv.at/cms/site/attachments/3/2/0/CH2275/CMS1314805959138/gewalt_

erkennen_institutionen_screen_2.aufl.2013.pdf

BROSCHÜRENBESTELLUNG: • BMASK-Bestellservice 0800/20 20 74 oder https://broschuerenservice.bmask.gv.at

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.bmask.gv.at/site/Soziales/Seniorinnen_und_Senioren/Gewalt_gegen_aeltere_

Menschen/ 22

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Faltblatt:

Checkliste zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung Hilfreiche Fragestellungen für Anbieter von Pflege und Betreuungsleistungen Hrsg.: Österreichisches Rotes Kreuz. Wien 2013

Das Österreichische Rote Kreuz hat aufbauend auf dem „Europäischen Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege“ vier Checklisten zur Beurteilung der Qualität von Pflege und Betreuung – jeweils für Klienten, Angehörige, Mitarbeiter der Pflege und Betreuung sowie Leistungsanbieter - entwickelt. Die hier angeführte Liste von Leitfragen soll dabei helfen, aus Sicht der Leistungsanbieter die Qualität der erbrachten Pflege- und Betreuungsleistungen mit Fokus auf Würde und Wohlbefinden der älteren Menschen kritisch zu beleuchten.

DOWNLOAD: • www.roteskreuz.at/fileadmin/user_upload/PDF/GSD/WeDo_Checkliste_Qualitaets­

kriterien_BetreuungsMA.PDF

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.roteskreuz.at/pflege-betreuung/projekte/

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Richtlinie:

Meldepflicht bei Gefährdung des/der KlientIn Hrsg.: Fonds Soziales Wien. Wien 2008.

Der Fonds Soziales Wien (FSW) hat für seinen Zuständigkeitsbereich klare Regelungen betreffend die Vorgehensweise bei in der häuslichen Betreuung und Pflege festgestelltem Verdacht auf Gewalt. Die „Richtlinie Meldepflicht bei Gefährdung des/der KlientIn“ regelt die Kommunikation zwischen den vom FSW im Rahmen seines Fördersystems anerkannten Organisationen und den Beratungszentren Pflege und Betreuung zu Hause des FSW. Ansonsten wird auf organisationsinterne Richtlinien verwiesen.

DOWNLOAD: • www.fsw.at/downloads/foerderwesen_anerkennung/foerderrichtlinien/ergaenzend/

Spez_FRL_Gefaehrdung_des_Klienten.pdf

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MATERIALIEN ZUM THEMA „GEWALT GEGEN ÄLTERE MENSCHEN“


Europäischer Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege. Grundsätze und Leitlinien für Würde und Wohlbefinden älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen Hrsg.: AGE-Platform Europe/für Österreich: Österreichisches Rotes Kreuz 2012

Der „Europäische Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege“ ist entstanden im Rahmen des von der europäischen Kommission geförderten Projektes „Für Würde und Wohlbefinden älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen (WeDO)“und basiert auf der „Europäischen Charta der Rechte und Pflichten älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen“. In Form eines Handbuches sind Qualitätsgrundsätze und Handlungsfelder aufgeschlüsselt und werden anhand von Praxisbeispielen erläutert. Zudem finden sich darin konkrete Leitlinien und Empfehlungen für die Umsetzung, gerichtet an politische Entscheidungsträger, Leistungsanbieter, professionell Pflegende sowie Interessenvertretungen von Senior/innen, Angehörigen und informell Pflegenden. Eine ebenfalls erhältliche Kurzfassung gibt einen raschen Überblick.

DOWNLOAD: • wedo.tttp.eu/system/files/24171_WeDo_brochure_A4_48p_DE_WEB.pdf

DOWNLOAD DER KURZFASSUNG: • wedo.tttp.eu/system/files/24172_WeDo_summary_A4_4p_DE_WEB.pdf

WEITERE INFORMATIONEN: • www.wedo-partnership.eu/

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HINTERGRUNDINFORMATIONEN

Homepage:

Gesetzliche Grundlagen in Österreich – Ergebnis des Projekts „Diagnose Gewalt“ : Hrsg.: Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der TILAK GmbH Projekt Interreg IV „Diagnose: Gewalt!“ Mag. Esther Jennings (Gewaltschutzzentrum Tirol), Innrain 98, A-6020 Innsbruck

Die Projektwebsite richtet sich insbesondere an Ärztinnen/Ärzte, Pflegepersonal und andere in Gesundheitsberufen Tätige. Sie enthält neben Hinweisen zu Indikatoren und Gesprächsführung eine Übersicht zu den rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich, insbesondere betreffend die Themenbereiche Anzeige- und Meldepflicht, Schutzmöglichkeiten, Dokumentationspflicht, Rechte der Opfer.

WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN: • www.diagnose-gewalt.eu/recht • www.diagnose-gewalt.eu/ueber-das-projekt

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Studie:

Prävention und Intervention bei Gewalt gegen ältere Menschen. Konzepte und Maßnahmen im internationalen Kontext und rechtliche Aspekte in Österreich Hrsg.: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Stubenring 1, 1010 Wien, Abt. V/6 Grundsatzangelegenheiten der Senior­ innen- und Senioren-, Bevölkerungs- und Freiwilligenpolitik. Verfasser: A.o. Univ.-Prof. Dr. Josef Hörl, Büro für Sozial¬technologie und Evaluationsforschung, a.o. Univ.-Prof. Dr. Michael Ganner, Institut für Zivilrecht (Universität Innsbruck) 1. Auflage: Juni 2012

Die Studie dient zur Verbesserung der Informations- und Datenlage über bestehende Modellprojekte und Interventionsformen u.a. in Europa und den USA und will Möglichkeiten für die Umsetzung von effektiven Interventionsmaßnahmen für Österreich aufzeigen. Es werden in kritischer Weise Begriffe und Herangehensweisen hinterfragt sowie Erkenntnisse aus internationalen Modellprojekten und Interventionsstudien beschrieben. Weiters ist ein ausführliches Kapitel über die rechtlichen Aspekte der Gewaltprävention im Umgang mit älteren Menschen in Österreich enthalten.

DOWNLOAD: • www.bmask.gv.at/cms/site/attachments/3/2/0/CH2275/CMS1314805959138/

praevention_und_intervention_bei_gewalt_gegen_aeltere_menschen_kompl.pdf

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Zusammenfassung der Ergebnisse einer europäischen Prävalenzstudie:

Gewalt und Misshandlung zu Hause. Die unbekannte Seite im Leben älterer Frauen in Europa Hrsg. der Zusammenfassung: Forschungsinstitut des Roten Kreuzes. Wien 2011

Auf vier Seiten werden in komprimierter Form die wichtigsten Daten zu Ausmaß, Risikofaktoren und Auswirkungen von Gewalt gegen ältere Frauen gebündelt zur Verfügung gestellt, sowie hilfreiche Hinweise zu Präventions- und Interventionsansätzen gegeben.

DOWNLOAD: • www.thl.fi/thl-client/pdfs/a49432d8-0b42-482f-94a7-d943cdc7cb02

WEITERE INFORMATIONEN: • www.thl.fi/en_US/web/en/research/projects/avow

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Europäischer Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege. Grundsätze und Leitlinien für Würde und Wohlbefinden älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen Hrsg.: AGE-Platform Europe/für Österreich: Österreichisches Rotes Kreuz 2012

Der „Europäische Qualitätsrahmen für die Langzeitpflege“ ist entstanden im Rahmen des von der europäischen Kommission geförderten Projektes „Für Würde und Wohlbefinden älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen (WeDO)“und basiert auf der „Europäischen Charta der Rechte und Pflichten älterer hilfe- und pflegebedürftiger Menschen“. In Form eines Handbuches sind Qualitätsgrundsätze und Handlungsfelder aufgeschlüsselt und werden anhand von Praxisbeispielen erläutert. Zudem finden sich darin konkrete Leitlinien und Empfehlungen für die Umsetzung, gerichtet an politische Entscheidungsträger, Leistungsanbieter, professionell Pflegende sowie Interessenvertretungen von Senior/innen, Angehörigen und informell Pflegenden. Eine ebenfalls erhältliche Kurzfassung gibt einen raschen Überblick.

DOWNLOAD: • wedo.tttp.eu/system/files/24171_WeDo_brochure_A4_48p_DE_WEB.pdf

DOWNLOAD DER KURZFASSUNG: • wedo.tttp.eu/system/files/24172_WeDo_summary_A4_4p_DE_WEB.pdf

WEITERE INFORMATIONEN: • www.wedo-partnership.eu/

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Ergebnisse des Projekts MILCEA (Monitoring in Long-Term Care. Pilot Project on Elder Abuse):

Prävention von Gewalt gegen ältere und pflegebedürftige Menschen in Europa. Rahmenempfehlungen zur Entwicklung eines Monitoring-Systems Hrsg.: Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V. Essen (Deutschland) 2012

Die im MILCEA-Projektverbund entwickelten Rahmenempfehlungen formulieren klare Anforderungen an ein Monitoring-System zur Gewaltprävention. Dazu zählen vom Gesetzgeber zu schaffende klare und verbindliche Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten. Zudem müssen Handlungsabläufe auf allen Ebenen verbindlich festgelegt werden, so dass Personen und Organisationen, die mit alten und pflegebedürftigen Menschen arbeiten (beruflich oder ehrenamtlich) wissen, an wen sie sich im Verdachtsfall wenden können.

DOWNLOAD DER BROSCHÜRE: • www.milcea.eu/PDF/Milcea-deutsch-Internet.pdf

WEITERE INFORMATIONEN: • www.milcea.eu/index_de.html

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Forschungsbericht (in Englisch):

European report on preventing elder maltreatment Hrsg.: WHO Regional Office for Europe. 2011

This report highlights the biological, social, cultural, economic and environmental factors that influence the risk of being a victim or perpetrator of elder maltreatment, as well as the protective factors that can help prevent it. There is some evidence of effective interventions, including psychological programs for perpetrators and programs designed to change attitudes towards older people, improve the mental health of caregivers and, in earlier life, to promote nurturing relationships and learn social skills. The evidence base needs to be strengthened, but surveys show that the public and policy-makers are already concerned about the problem. This report proposes a set of actions for Member States, international agencies, nongovernmental organizations, researchers, practitioners and other stakeholders to strengthen the policy response and devote adequate resources to the issue.

DOWNLOAD: • www.gewaltinfo.at/uploads/pdf/european_report_on_preventing_elder_maltreatment.pdf

NÄHERE INFORMATIONEN: • www.euro.who.int/en/what-we-publish/abstracts/european-report-on-preventing-elder-

maltreatment

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Europäischer Referenzrahmen zur Verhinderung von Gewalt gegen ältere Menschen und Vernachlässigung Hrsg.: ANBO, Houttuinlaan 3, 3447 GM Woerden, Niederlande. September 2011

Das Projekt, welches in Zusammenarbeit von Partnern aus den Niederlanden, Österreich (EURAG Österreich), Tschechien, Griechenland, Irland, Italien, Polen, Slowenien und der Slowakei durchgeführt wurde, zielt auf die Verbesserung des Verständnisses zur Bekämpfung von Gewalt gegen ältere Menschen ab. Entstanden ist unter anderem der „Europäische Referenzrahmen“ in Form eines schriftlichen Berichts. Dieser ist derzeit leider nur in englischer Sprache erhältlich. Der Referenzrahmen (Bericht) enthält die Ergebnisse und Empfehlungen des Projekts. Er soll dazu auffordern, bei der Bildung von sozialen und rechtlichen Strukturen, die die Risiken, dass alte Menschen Opfer von Gewalt werden, minimieren, mitzuwirken. Der Bericht dient zur Verbreitung der Ergebnisse bei politischen Entscheidungsträger/innen, Interessenvertretungen und Expert/innen.

DOWNLOAD DES BERICHTS/REFERENZRAHMENS: • http://www.forumseniorov.sk/European%20Reference%20Framework.pdf

WEITERE INFORMATIONEN: • http://preventelderabuse.eu/index

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Studie:

Übergriffe, Gewalt und Aggression gegen ältere Menschen. Erfahrungen von Expertinnen und Experten in österreichischen Beratungs- und Hilfseinrichtungen Hg.: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Stubenring 1, 1010 Wien. 2009

Die Studie beruht auf einer Befragung von Expertinnen und Experten in verschiedenen Einrichtungen, wie z.B. Beratungs- und Beschwerdestellen, Gebietskörperschaften, Sozialdienstorganisationen, Verbände, Selbsthilfegruppen von Trägern in ganz Österreich. Inhalt der Studie ist: 1. Eine quantitative Abschätzung des Stellenwerts des Gewaltproblems bei alten Menschen. 2. Ein systematischer Einblick über Details zu Gewaltformen und nähere Orte und Umstände des Geschehens. 3. Das Aufzeigen von Möglichkeiten für die Einrichtung bzw. Vernetzung von Beratungsdiensten.

DOWNLOAD: • http://www.bmask.gv.at/cms/site/attachments/6/7/0/CH2228/CMS1314964723243/

uebergriffe,_gewalt_und_aggression_gegen_aeltere_menschen.pdf

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WEITERE NÜTZLICHE WEBSITES/LINKS:

• http://www.gewaltinfo.at/betroffene/aeltere/ • http://www.roteskreuz.at/pflege-betreuung/projekte/ • http://www.prosenectute.at/ • https://www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/content/29/Seite.290004.html • http://www.gewaltschutzzentrum.at/ • http://www.bmask.gv.at/site/Soziales/Seniorinnen_und_Senioren/

Lebensqualitaet_und_Wuerde/Gewalt_gegen_aeltere_Menschen • http://www.bmwfj.gv.at/Familie/Gewalt/Documents/gewaltbericht4.pdf • http://www.bmi.gv.at/cms/BK/buendnis_gegen_/literatur/files/Gewalt_in_der_

Pflege_Gewalt_und_ltere_Menschen.pdf

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Materialien zum Thema Gewalt gegen ältere Menschen  

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