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Evangelische Markus-Kirchengemeinde Butzbach

Gemeindebrief Herbst 2012 No. 131

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Inhalt Geistliches Wort: „Unser tägliches Brot gib uns heute.“

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Kirchenmusik: Babel Blamabel

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Kirchenmusik: Erzählkonzert mit Emil Mangelsdorff

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Kirchturmsanierung an der Markuskirche

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Gottesdienste und Veranstaltungen

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Besuchskreis, Bethelsammlung

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Kirchenmusik: Posaunenchorfahrt nach Cochem

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Verabschiedung verdienter Gemeindemitglieder

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Luthergarten — Lutherhain

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Freund und Leid in der Gemeinde

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Diakonisches Werk Wetterau

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Adressen, Impressum

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Inhalt, Kirche am Markt 2012

Kirche am Markt 2012 — Gelebte Ökumene zeigt das Titelbild des neuen Gemeindesbriefes Herbst 2012. Bei bestem Spätsommerwetter trafen sich am Sonntag, 16. September, Gläubige verschiedener Konfessionen, um unter freiem Himmel — wie alle zwei Jahre — gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Im Mittelpunkt des von den Geistlichen Eberhard Heinz (Katholische Gemeinde St. Gottfried), Alexius Chehadeh (Rum-Orthodoxe Gemeinde St. Petrus und Paulus) und Jörg Wiegand gestalteten Gottesdienstes stand dessen Predigt über das aus dem Buch des Propheten Jesaja stammende Zitat „Suchet der Stadt Bestes“, in der er der Frage nachging, welche Aufgaben die Kirche in der Gesellschaft zu erfüllen habe. Er spann dabei einen Bogen von

den christlichen Geboten, die vielfach in die Grundwerte unserer Rechtsordnung eingeflossen seien, hin zu der Verantwortung jedes Einzelnen, sich in unserer Stadt zum Wohl seiner Mitmenschen zu engagieren. Für die musikalische Untermalung sorgten sowohl der Posaunen– wie auch der Jugendchor und die Jugendkantorei unserer Gemeinde unter bewährter Leistung unserer Kantoren B. Klingenberg und U. Krause. Nach dem Gottesdienst entfaltete sich auch unter Mitwirkung der HeliandPfadfinder und der Ev. Familienbildungsstätte ein buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt. Dabei wurden auch lukullische Genüsse, z.B. internationale Küche der St. Petrus und Paulus Gemeinde gereicht. Sebastian Fritzsche

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beten Christen weltweit an Sonntagen in ihren Gottesdiensten, wenn sie das „Vater Unser“ sprechen. Während die anderen Bitten aus diesem uralten Gebet immer noch aktuell sind (Vergebung der Schuld, Bewahrung vor dem Bösen), scheint die Bitte ums tägliche Brot doch in mehrfacher Hinsicht überholt. Immerhin gibt es Supermärkte und Discounter, die Grundnahrungsmittel zu äußerst günstigen Preisen anbieten. Und für Menschen, die sich selbst das nicht leisten können, gibt es auch in Butzbach eine Tafel, die Menschen versorgt, damit in Butzbach niemand hungern muss. In Zeiten von optimiertem Saatgut und moderner Landwirtschaft scheinen doch alle mehr als gut versorgt. Wissenschaft, Technik und Forschung haben das möglich gemacht.

Foto: Brot für die Welt

Warum sollte ich also bei Gott um meine tägliche Ernährung bitten? Ich kaufe mir von meinem selbstverdienten Geld das Nötige oder bekomme es von mildtätigen Einrichtungen mehr oder weniger geschenkt. Was hat Gott damit zu tun? Und wenn ich nicht bit-

ten muss, dann muss ich Gott also auch nicht dafür danken! Oder? Ist das Erntedankfest, das Christen traditionell im Herbst feiern, nicht auch überholt? Ein Brauch aus einer Zeit, da die Ernährung von einer guten Ernte am jeweiligen Ort abhängig war? Das kann glauben, wer nur auf die eigene, wohl gefüllte Speisekammer schaut und den Blick über den Tellerrand nicht wagt. Tatsache ist, dass fast zwei Milliarden Menschen weltweit unter Hunger und Mangelernährung leiden. Schuld daran ist eine Mischung aus Nahrungsmittelspekulation an den Börsen, Biosprit, fehlender Infrastruktur und auch schlechten Ernten. Sie treiben die Lebensmittelpreise in die Höhe. Ich bin keiner der zwei Milliarden. Und dafür bin ich Gott dankbar. Ich nehme das nicht als selbstverständlich, sondern alles ist Gnade Gottes. Meine Gesundheit, mein Leben in einer Demokratie, mein tägliches Brot. Dankbar soll ich deshalb meinen Blick von meinem gefüllten Teller heben und über seinen Rand zu denen blicken, die Mangel haben. Diese Dankbarkeit und dieser Blick sollen mich in Bewegung setzen. Ich soll helfen, wo Nahrung fehlt. Mein Brot mit den Hungrigen teilen. „Unser tägliches Brot gib uns heute.“ Diese Bitte kann Gott auch durch meine Hände erfüllen, weil er sie mir vorher gefüllt hat. Und dafür danke ich ihm und feiere Erntedank. Ihr Horst Kretschi

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Geistliches Wort

„Unser tägliches Brot gib uns heute.“


Babel Blamabel — Musicalaufführung im Gottesdienst Nach einigen Tagen gemeinsamer Probe in der Jugendherberge Lauterbach in der letzten Sommerferienwoche führten der Kinder– und der Jugendchor der Gemeinde am Sonntag, 26. August, das eigens für die Wetterauer Kirchenmusiktage 2012 komponierte Musical „Babel Blamabel“ in der Markuskirche auf. Unter Leitung von Kantorin Birgitte Klingenberg inszenierten 43 Kinder dieser Chöre die Geschichte von Ursache und Folgen größenwahnsinnigen menschlichen Handelns sowohl gesanglich als auch schauspielerisch. Hierbei konnte der Zuhörer und –schauer sich von der Freude und Begeisterung der Akteure an ihrer Aufführung trefflich anstecken lassen und erlebte einen außergewöhnlichen Gottesdienst.

Kirchenmusik

Sebastian Fritzsche

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In der Evangelischen Markuskirche wird am 13. November 2012 um 20 Uhr der renommierte Jazzmusiker Emil Mangelsdorff auftreten. In der besonderen Form eines „Gesprächskonzertes“ wird der in Frankfurt geborene Musiker, der mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet ist, das Publikum mit Jazzmusik und Erzählungen aus seinem Leben unterhalten. Die Berichte drehen sich um seine Jugend in der Zeit des NS-Regimes und die Entdeckung seiner Liebe zum Jazz. Als Teil der Frankfurter „Swing Jugend“ gehörte Mangelsdorff zu einer aktiven Gegenkultur zum System des Dritten Reiches, deren Mitglieder Foto: Klaus Muempfer Repressalien und Verhaftungen von Seiten der Gestapo über sich ergehen lassen mussten. Nachhaltig begeistert der heute 87jährige Musiker das Publikum mit seiner eindrucksvollen, lebendigen und humorvollen Erzählweise, die enorm dazu beiträgt, sich in einer entspannten Atmosphäre mit diesem

düsteren Abschnitt deutscher Geschichte auseinanderzusetzen. Emil Mangelsdorff wird begleitet von einer exquisiten Band mit Janusz Maria Stefanski (Schlagzeug), Thilo Wagner (Piano) und Vitold Rek (Bass). „Als wir im Mai 1985 mit dieser Reihe von Gesprächskonzerten mit Emil Mangelsdorff begannen - unter dem Arbeitstitel "Swing tanzen verboten - als Jazzmusiker im III. Reich" - konnte niemand die Resonanz erahnen. Mehrere Generationen haben seitdem Emil als Musiker und Zeitzeugen erlebt.“, so Jürgen Leinhos von der Frankfurter Kulturinitiative „Kultur im Ghetto“, die diese spezielle Form des Konzertes mit Emil Mangelsdorff ins Leben rief und in unregelmäßigen Abständen in bisher 28 Folgen durchgeführt hat. Die Evangelische MarkusKirchengemeinde freut sich, in Kooperation mit dem Butzbacher Bündnis für Demokratie und Toleranz, dieses wertvolle Stück Erinnerungskultur in unserer Stadt präsentieren zu dürfen.

Kirchenmusik: Gesprächskonzert mit Emil Mangelsdorff

Mit Emil Mangelsdorff musikalisch Geschichte erleben

Jörg Wiegand, Pfr.

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Kirchturmsanierung an der Markuskirche Viele Menschen werden es schon bemerkt haben: Es ist still geworden rund um unsere Markuskirche. Es fehlt das vertraute Läuten der Glocken. Was ist passiert?

hend festgestellt und wird ca. 200.000 Euro zusätzliche Kosten bedeuten. Bei einem solchen Umfang der Maßnahmen war eine Auftragsausschreibung unumgänglich.

Turmsanierung

Schadstelle in der Deckenbalkenlage unterhalb des Glockenstuhls

Während der für das laufende Jahr geplanten Schieferarbeiten am Turm wurden erhebliche Holzschäden am Balkenwerk festgestellt. Sichtbar wurden diese Schäden erst, als die Holzverschalung rund um die Schallluken entfernt worden war und den Blick auf das Gebälk freigab. Über Jahre hinweg war hier, unsichtbar von innen, Wasser eingedrungen. Das führte zu Schwamm- und Pilzbefall und damit zu verrotteten Balken. Mittlerweile sind neue Balken zur Abstützung und Sicherung angebracht. Das Ausmaß des Schadens ist weitge-

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Leider gibt es sehr wenig Zimmereibetriebe, die solche Arbeiten fachgerecht ausführen können. In Absprache mit der Bauabteilung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Architekt Merkel hat der Kirchenvorstand im September die Vergabe der Arbeiten an die Fa. Euler, Butzbach, beschlossen. Die Holzsubstanz insgesamt ist grundsätzlich gut, wurde doch ehedem sogenanntes Flößerholz verwendet. Wegen seiner langen Verweilzeit im Wasser sind viele Schadstoffe ausgewaschen worden, wodurch eine sehr lan-


ge Lebensdauer gewährleistet ist. Unsere Markuskirche ist schon einige hundert Jahren alt und wie wir bei unseren bisherigen Restaurierungen festgestellt haben, gut erhalten. Dennoch sind, wie nunmehr, immer wieder erhebliche Summen aufzubringen, um die Kirche zu erhalten. 65 Prozent der der jetzt anfallenden Gesamtkosten werden zwar von der EKHN in Darmstadt getragen. Unsere Markusgemeinde muss jedoch somit zusätzlich zu den für dieses Jahr eingeplanten Kosten ca. 70.000 Euro für die Turm– und Dachsanierung aufbringen. Es wäre schön, wenn sich Kirchenmitglieder bereit erklärten, „Pate bzw. Patin“ für einzelne Balken oder Balkenstücke zu werden. Architekt Merkel und der Bauausschussvorsitzende Matheus Brinks

Matheus Brinks

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Turmsanierung

Aufmaß der Schäden (rot eingefärbt)

sind gerne bereit, anhand von Zeichnungen und Bildern die geplanten Arbeiten zu erklären. Auch das Aufstellen einer Informationstafel ist geplant. Glücklicherweise besteht keine direkte Einsturzgefahr! Das Stilllegen der Glocken durch den Statiker ist eine reine Vorsichtsmaßnahme bis zum Abschluss der Restaurierung des Glockenstuhles. Zwei Wochen konnte zunächst noch die Glocke Nr. 4 geläutet werden. Während der Restaurierungsarbeiten wäre das Läuten eine unzumutbare Lärmbelästigung für die Arbeiter. Deshalb müssen unsere Kirchenbesucher noch für längere Zeit auf das Glockenläuten verzichten. Damit unser Glocken bald wieder geläutet werden können, nehmen wir gerne Spenden entgegen, die Sie auch unter dem Kennwort „Kirchturmsanierung“ an die Kollektenkasse der Markusgemeinde auf unser Konto bei der Sparkasse Wetterau, Kto.Kto.-Nr. 100 11 83, BLZ 518 500 79 überweisen können. Spender erhalten eine Spendenquittung für ihre Steuererklärung.


Kindertagesstätte — die Erneuerung schreitet voran...

Außengelände der Kindertagesstätte

Erfreulicherweise konnte die MarkusKirchengemeinde während der Ferien das Außengelände der Kindertagesstätte neu gestalten lassen. Es wurden Gefahrenstellen, die zum Teil während des Umbaus für U3-Kinder entstanden waren, beseitigt. Ein Zaun zum Schutz der Kinder wurde errichtet, Drainage

Nach all den Arbeiten war es erforderlich, das sehr ramponierte Außengelände mit 500 m² Rollrasen zu belegen. Die Kinder können jetzt wieder auf sicherem Gelände draußen spielen. Die Erzieherinnen und die Eltern werden dies zu schätzen wissen. Weiterhin wurden im Innern der Kindertagesstätte Steckdosen erneuert und Brandschutzmaßnahmen durchgeführt, so dass das Gebäude diesbezüglich jetzt auf dem neuesten Stand ist. Auch die Eingangstür kann jetzt mit einer Hand geöffnet werden - eine große Hilfe für die Eltern, die mit einem Kind auf dem Arm die Tür öffnen müssen. Architekt KlausDieter Merkel und der Bauaus-

verlegt und mit Hilfe des ausführenden Bauunternehmen zwei Lastwagen voll Sand in den Sandkasten gebracht. Die Stadt Butzbach löste hierbei unbürokratisch das Transportschussvorsitzende problem. Während dieser Arbeiten konnten einige Kinder auch mal auf Matheus Brinks begleiteten mit viel Freude diese Arbeiten. einem Bagger sitzen. Matheus Brinks

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Dienstjubiläen in der Kindertagesstätte

Gleich zwei Mitarbeiterinnen der KiTa hatten in den letzten Monaten runde Dienstjubiläen. Frau Elke Haack arbeitet seit 30 Jahren als Erzieherin in der Evangelischen Integrativen Kindertagesstätte und ist damit die dienstälteste hauptamtliche Mitarbeiterin der Markusgemeinde.

Frau Sieglinde Vietze ist seit Oktober 1992 in der KiTa beschäftigt und inzwischen Stellvertretende Leiterin der Einrichtung. Es gratulierte Pfarrer Jörg Wiegand.

Auch dieses Jahr wieder feiern wir am ersten Sonntag im Oktober mit einem Gottesdienst für Große und Kleine das Erntedankfest. In diesem Gottesdienst wollen wir unsere Dankbarkeit gegenüber Gott ausdrücken, dass er auch 2012 mit seiner Gnade alles wachsen ließ, was wir benötigen.

Bei der Gestaltung wirken der Spatzen- und der Kinderchor der Gemeinde sowie der Heliand-PfadfinderInnen mit; anschließend sind alle Besucher herzlich zu einem gemeinsamen Suppenbuffet im Chorraum der Markuskirche eingeladen.

Dienstjubiläen

Erntedankfest am 7. Oktober 2012

Sebastian Fritzsche

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Gottesdienste und Veranstaltungen Oktober 2012

November 2012

06. Oktober Vespergottesdienst, GS 17 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde 07. Oktober Erntedankfest Gottesdienst für Große u. Kleine MK 10 Uhr Spatzen– und Kinderchor Kollekte: Brot für die Welt Anschließend: Suppenbuffet 14. Oktober 19. S. n. Trinitatis Gottesdienst MK 10 Uhr Gottesdienst HD 11.15 Uhr Kollekte: Kinder– und Familienerholung 20. Oktober Vespergottesdienst, GS 17 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde 21. Oktober 20. S. n. Trinitatis Gottesdienst m. Taufen MK 10 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde

Termine & Veranstaltungen

27. Oktober Andacht Katharinenmarkt

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10.45 Uhr

28. Oktober 21. S. n. Trinitatis Gottesdienst MK 10 Uhr Kollekte: Hoffnung für Osteuropa anschließend Kirchenkaffee

Kindergottesdiensttage 10. November, 10-13 Uhr, Markuskirche, „Was ist, wenn wir gestorben sind?“ 01. Dezember, 10-13 Uhr, Haus Degerfeld, „Jesus kommt an – Advent“ Während der Schulzeit:

Kinderkirche: freitags um 15 Uhr im Haus Degerfeld

03. November Altkleidersammlung für Bethel

ab 9 Uhr

03. November Vespergottesdienst, GS 17 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde 04. November 22. S. n. Trinitatis Reformationsgottesdienst mit A. MK 10 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde 09. November Pogromnacht Feierstunde am Gedenkstein 18 Uhr 11. November Drittl. S. im Kirchenjahr Gottesdienst MK 10 Uhr Gottesdienst HD 11.15 Uhr Kollekte: Kirchliche Arbeitslosenprojekte 13. November Gesprächskonzert mit Emil Mangelsdorff Quartett MK 20 Uhr 14. November Martinsumszug Evang. Integrative Kindertagesstätte 17 Uhr 17. November Vespergottesdienst, GS 17 Uhr Kollekte:: Aufgaben in der Markusgemeinde 18. November Vorl. S. im Kirchenjahr Gottesdienst MK 10 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde 21. November Buß– Buß– und Bettag Ökumenischer Gottesdienst mit Posaunenchor MK 19 Uhr 24. November Konfirmandensamstag mit Besuch des RockRequiems in Friedberg Treffpunkt MK14 Uhr 25. November Ewigkeitssonntag Gottesdienst mit Totengedenken MK 10 Uhr Kollekte: Christliche Hospizinitiativen

Taufen sind in der Regel am dritten Samstag oder Sonntag im Monat möglich. Genaue Termine im Gemeindebüro!


Dezember 2012

Weihnachten 2012

01. Dezember Orgelmusik im Advent MK 11 Uhr Vespergottesdienst, GS 17 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde

24. Dezember Heiliger Abend Christvesper Seniorenresidenz 15 Uhr Gottesdienst mit Krippenspiel MK 15 Uhr (Kinder– und Spatzenchor, Flötenkinder) Christvesper mit Posaunenchor und Jugendchor MK 17 Uhr Christmette 23 Uhr mit „Gloria“ von Antonio Vivaldi Dekanatskantorei und Jugendkantorei Solisten und Mitglieder der Kammerphilharmonie Bad Nauheim MK Kollekten: Brot für die Welt 25. Dezember 1. Weihnachtstag Gottesdienst m. A. MK 10 Uhr mit Posaunenchor Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde 26. Dezember 2. Weihnachtstag Gottesdienst MK 10 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde 30. Dezember 1. S. n. d. Christfest Andacht MK 10 Uhr Taizé-Gottesdienst MK 17 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde 31. Dezember Silvester Jahresschlussgottesdienst MK 17 Uhr Männerchor des Gesangvereins 1838 Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde Silvesterkonzert MK 20 Uhr Konzert für Trompete, Sopran und Orgel mit Sebastian Krystek - Trompete, Simone Unger - Sopran, Jens Amend - Orgel Eintritt: 15, Euro und 12,- Euro ermäßigt

02. Dezember 1. Advent Gottesdienst für Große u. Kleine 10 Uhr Spatzenchor und Kinderchor Anschließend Kirchenkaffee 10 Uhr Kollekte: Brot für die Welt 08. Dezember Konfirmandensamstag HD Orgelmusik im Advent MK

10-17 Uhr 11 Uhr

11. Dezember 2. Advent Gottesdienst Chorraum MK 10 Uhr Gottesdienst HD 11.30Uhr Kollekte: Ev. Frauen in Hessen u. Nassau „Singt mit uns“ Offenes Singen MK 17 Uhr mit allen Musikgruppen der Gemeinde Kollekte: Kinderhospital Kambodscha 14. Dezember Advents-Gottesdienst der Kita MK

17 Uhr

15. Dezember Orgelmusik im Advent MK11 Uhr Vespergottesdienst, GS 17 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde 16. Dezember 3. Advent Gottesdienst mit Taufen MK 10 Uhr Kollekte: Aufgaben in der Markusgemeinde 23. Dezember Orgelmusik mit Texten MK

4. Advent 10 Uhr

Gottesdienste abwechselnd in den Seniorenheimen der AWO Griedeler Str. 39 (gerade Kalenderwochen) und Johann-Sebastian-Bach-Str. 26 (ungerade Kalenderwochen)

jede Woche freitags um 16 Uhr

Abkürzungen A. DW GS HD KK MK WK

⇒ Abendmahl ⇒ Diakonisches Werk ⇒ Gemeindehaus Schillerstraße ⇒ Haus Degerfeld ⇒ Kirchenkaffee ⇒ Markuskirche ⇒ Wendelinskapelle

Termine & Veranstaltungen

n in der MarkusMarkus-Kirchengemeinde

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„Das hat mir gut getan, mit Ihnen zu reden…“

Besuchskreis, Bethelsammlung

Nicht immer, aber immer wieder einmal hören wir diesen oder ähnliche Sätze. Wir, das ist der Besuchskreis der Markus-Kirchengemeinde. Und es tut uns gut, so etwas zu hören. Wir sind fünf MitarbeiterInnen der Markus-Kirchengemeinde, die ältere Menschen unserer Gemeinde zum Geburtstag besuchen. Wir treffen uns regelmäßig unter Leitung von Pfarrer Wiegand am letzten Dienstag im Monat, tauschen uns über unsere Erfahrungen aus, bilden uns fort und teilen ein, wer welchen Besuch wahrnimmt. Leider ist unser Kreis in den letzten Jahren etwas geschrumpft. Darum suchen wir wieder neue Mitglieder. Es tut uns oft gut, Besuche zu machen. Die Besuchten freuen sich meist sehr über die Aufmerksamkeit, und es entwickeln sich häufig sehr interessante Gespräche. Wertvolle Erinnerungen an vergangene Zeiten, an Tra-

gödien und wunderbare Ereignisse bekommen wir zu hören und wissen das sehr zu schätzen. Gewiss, manchmal entwickeln sich auch Gespräche, die sehr schwierig werden – denn Leid, Trauer, Krankheit gehören nun einmal zum Leben und darum auch zu unseren Besuchserfahrungen. Da ist es besonders gut, dass wir in unseren monatlichen Treffen auch einmal Belastendes loswerden können. Haben Sie Interesse an dieser anspruchsvollen, aber auch sehr schönen Arbeit? Von Monat zu Monat können Sie das Ausmaß Ihres Engagements selbst bestimmen, keiner muss besonders viele Besuche machen, jeder sucht sich die Termine aus, zu denen er gut kann. Über Einzelheiten können Sie sich jederzeit bei Pfr. Wiegand (Tel: 06033-65531) informieren. Wir laden Sie zu dieser Mitarbeit herzlich ein. Jörg Wiegand

Kleidersammlung am Samstag, 3. November 2012

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Auch die diesjährige Kleidersammlung für die Stiftungen Bethel funktioniert nur mit der tatkräftigen Unterstützung der aktuellen Konfirmanden, für die wir bereits vorab danken möchten. Unser Dank gilt aber auch Ihnen als Spendern, wobei wir Sie um Beachtung folgenden Spendergrundsatzes bitten möchten: „Würde ich das Kleidungsstück tragen, wenn ich es bekäme?“


Wir, der Posaunenchor der Markusgemeinde Butzbach unter Leitung von Kantor Uwe Krause, fuhren von Freitag, 31. August, bis Sonntag, 2. September 2012, nach Cochem an der Mosel, um uns intensiv auf unsere Bläsermusik zum Jahresbeginn am ersten Februarwochenende 2013 vorzubereiten. Untergebracht in einer Jugendherberge mit traumhaftem Moselblick und gutem Essen hatten wir zwischen

produktiven Proben viel Spaß bei Tischtennisspiel und gemütlichem Zusammensitzen. Am Samstag besuchten wir Städtchen und Burg Cochem, wo wir einer beeindruckenden Falknereivorstellung beiwohnten. Insgesamt blicken wir auf ein erfolgreiches Wochenende, das uns durch die hervorragende Organisation Sabine Weides, der fordernd bereichernden Probenarbeit Uwe Krauses sowie durch finanzielle Unterstützung der Gemeinde ermöglicht wurde. Dafür danken wir und freuen uns auf ein hoffentlich wunderbares Jahr und eine ebenso wunderbare Bläsermusik zum Jahresbeginn. Annika Dix

Jörg Grünthaler

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Kirchenmusik: Posaunenchorfahrt

Posaunenchorfahrt 2012 nach Cochem


Verabschiedung von Gertraut Modricker und von Lothar und Tina Sutter aus der Markusgemeinde

Verabschiedung verdienter Mitarbeiter

Am Sonntag, 2. September 2012, wurden unsere langjährige Kirchenvorsteherin und Mitarbeiterin Gertraut Modricker und das Ehepaar Lothar und Tina Sutter aus der Markusgemeinde verabschiedet.

In seinen Worten an Frau Modricker skizzierte Pfarrer Norbert Hott kurz ihre persönliche Biographie in der Markusgemeinde. Sie wuchs in der Gemeinde auf und wurde 1943 von Pfarrer Lindenstruth in der Markuskirche konfirmiert. Danach war sie anderenorts zu Hause, bevor sie durch ihre Heirat wieder in die Markusgemeinde zurückkehrte. Frau Modricker sang im Kirchenchor und war insgesamt 30 Jahre Mitglied des Kirchenvorstands, teilweise auch als stellvertretende Vorsitzende. Viele Jahre war sie zudem auf Dekanatsebene und in vielen Kreisen der Gemeinde tätig. Pfr. Hott dankte dann für das Engagement von Gertraut Modricker über so viele Jahre. Für ihre Zukunft in die Nähe ihrer Tochter und deren Familie wünschte Norbert Hott Frau Modricker im Na-

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men der Markusgemeinde Gesundheit und Lebensfreude und an ihrem neuen Wohnort schnell einen Zugang zur dortigen Kirchengemeinde und zu ihren Menschen. Auch dem Ehepaar Sutter dankte Norbert Hott namens der Markusgemeinde für die engagierte Mitarbeit, vor allem beim Begrüßungsdienst vor den Gottesdienst. Viele Jahre habe das Ehepaar Sutter die Gottesdienstbesucher freundlich willkommen geheißen und auch sonst in der Gemeinde mit angepackt, beim Kirchenkaffee oder bei Festen. Neben dem Dank für die langjährige Mitarbeit wünschte Pfarrrer Hott Lothar und Tina Sutter für die Zukunft in ihrer neuen Heimat alles Gute, dass sie sich in der neuen Umgebung wohl fühlen und neue Freunde finden mögen.

Mit einen Segen von Uwe Seidel nach Ps. 121 wurden die verdienten Mitarbeitenden aus der Markusgemeinde verabschiedet. Norbert Hott, Pfr.


Seit einiger Zeit schon ist der Lutherische Weltbund (LWB) dabei, das 500. Jubiläum des Thesenanschlags in Wittenberg vorzubereiten. Dabei war das Wort Luthers, er würde noch heute einen Apfelbaum pflanzen, selbst wenn er wüsste, dass morgen die Welt unterginge, Auslöser dafür, in Wittenberg einen Luthergarten aus Bäumen zu errichten. Vorgesehen sind Baumarten aus allen Kontinenten. Der Garten entsteht auf den Wallanlagen von Wittenberg, mit einer Lutherrose und einem Kreuz im Zentrum. Die ersten neun Bäume wurden schon am 1.11.2009 gesetzt. Zwischen den fünf Blütenblättern der Lutherrose wurden fünf Linden gepflanzt, je eine von der Römisch-Katholischen Kirche, dem Ökumenischen Patriarchat der Orthodoxen Kirche, der Anglikanischen Gemeinschaft, dem Reformierten Weltbund und dem Weltrat Methodistischer Kirchen. Inzwischen stehen 119 Bäume als eine weltweite Anerkennung der Reformation für den christlichen Glauben. Bis zum 31.10.2017 sollen es 500 Bäume geworden sein, die an Luthers

Spenden für den Luthergarten erbitten wir unter diesem Stichwort auf das Konto unserer Kollekten Kollektenkasse lektenkasse bei der Sparkasse Oberhessen, KontoKonto-Nr.: 1 00 11 83, BLZ 518 500 79

Thesenanschlag erinnern. Die Kirchen aus aller Welt sind eingeladen, die Patenschaft für einen der Bäume zu übernehmen, dessen Anpflanzung und Anwuchspflege 500 Euro kostet. Zum 300. Jubiläum am 31.10.1817, zwei Jahre nach dem Ende der Napoleonischen Kriege, hatte die Markusgemeinde in Butzbach am „Saum des nach Ebersgöns hin gelegenen Waldes“ einen Lutherhain festlich gepflanzt. Das 350. Jubiläum wurde noch mit einer Gedächtnisfeier für die Anpflanzung dieses Hains groß begangen. In einem Festzug wollte man sich von der Kirche aus über den Marktplatz, die Wetzlarerstraße und dann in den Ebersgönser Weg einbiegend zum Luther-Wäldchen bewegen. Doch „leider stieg der festliche Tag trüb und regnerisch herauf“, so dass man sich in der Markuskirche versammelte. Schon damals hatte „die Zeit die Reihen der Bäume stark gelichtet“. Heute, fast 200 Jahre später, ist von dem Hain nichts mehr vorhanden. Wie wäre es daher, wenn sich die Markusgemeinde mit einem Baum am Luthergarten in Wittenberg beteiligt? Dr. Christoph Bindhardt

Luthergarten — Lutherhain

Luthergarten — Lutherhain

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Diakonisches Angebot für Menschen mit Demenzerkrankung Die Diakonie Dienstleistungen Wetterau gGmbH (DDLW) bietet einmal wöchentlich drei Stunden ein Treffen für Menschen an, die an einer Demenz erkrankt sind. Die Teilnehmenden werden von geschultem Personal betreut. Die DDLW ist eine gemeinnützige GmbH im Verbund des Diakonischen Werkes Wetterau. Menschen, die an einer Demenzerkrankung leiden, und ihre Angehörigen leben oft sehr zurückgezogen und nehmen kaum noch am gesellschaftlichen Leben teil. Dadurch kann sich die Krankheit verschlimmern, die Ängste und Unsicherheiten nehmen zu. Zusätzlich kann sich sogar eine Depression entwickeln. Damit dies

nicht so ist und die Betroffenen Lebensfreude, Geselligkeit und Kontakt erleben können, gibt es dieses Angebot. Dabei steht die Freude am Beisammensein und am Singen, Erzählen und Bewegen im Vordergrund. In froher Runde kann von den Gästen Kaffee und Kuchen genossen werden, während die pflegenden Angehörigen „frei“ haben und etwas für sich tun können. Der Teilnahmebeitrag wird bei Menschen mit anerkannter Demenz von der Pflegekasse übernommen. Neue Gäste sind jederzeit willkommen. Auskunft erhalten alle Interessierten bei der DDLW, Tel.: 06043 9640-225.

Frühjahrssammlung des Diakonischen Werkes 2012

DWHN

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Auch dieses Frühjahr fand wieder mit tatkräftiger Unterstützung unserer Konfirmanden die Frühjahrssammlung des Diakonischen Werkes Wetterau in unserer Gemeinde statt. Sowohl Dank Ihrer Spendenbereitschaft als auch der Sammelleidenschaft der Konfirmanden konnte ein

Betrag von 2.355,30 Euro zusammengetragen werden, der es dem Diakonischen Werk ermöglicht, christliche Nächstenliebe erfahrbar zu machen und kostenlose Angebote, zum Beispiel als Lebensberatung, unterbreiten zu können. Wir danken Ihnen allen hierfür herzlich. Sebastian Fritzsche


Gmb-Herbst 2012-Homepage