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Papua New Guinea Einsatz Es war unbeschreiblich, was wir auf unserem Einsatz in PNG erleben durften. Die Menschen dort begegneten uns sehr freundlich und großzügig. Wir haben ca. 20 Dörfer besucht und rund 2500 Menschen die gute Nachricht gebracht. Gott hat einiges getan und ich möchte euch beispielhaft kurz zwei Geschichten erzählen. Als wir in dem Dorf Tapala waren und dort unser Programm aufführten, hatten wir am Ende dazu aufgerufen: Wer für sich beten lassen möchte, solle nach vorne kommen. Zu unserem Erstaunen traten viele den Weg nach vorne an, um für sich um Heilung beten zu lassen. Darunter befand sich ein Mann, der weder sprechen, sehen noch hören konnte und Mühe hatte, seine Arme auszustrecken. Wir haben für ihn gebetet und nichts geschah. Dann setzten wir nochmal an und plötzlich merkten wir, dass unter unseren Füßen die Erde bebte und er fing allmählich an zu sehen, zu hören und dann streckte er seine Arme aus und pries Gott. An unserem letzten Abend spürte ich, dass der Herr mir den Impuls zur Fußwaschung gab. Nachdem ich aus Joh. 13 gepredigt hatte, luden wir anschließend fünf Frauen und Männer ein, nach vorne zu kommen, damit wir ihre Füße waschen. Daraufhin zogen sich einige Leute zurück und ich wurde unsicher, ob es wirklich Gottes Idee gewesen war. Aber dann kamen doch immer mehr Leute nach vorne und wollten die Füße gewaschen haben. Viele Menschen haben sich dadurch bekehrt oder wurden geheilt. An dem Abend haben wir über 60 Füße gewaschen von Frauen, Männern und Kindern. Gott ist so gut und seine Wege sind unergründlich, Amen!

Mount Isa abschied In den letzten Monaten hat Gott einiges in meinem Leben verändert und mir wieder bewiesen, dass er Wege verändern kann. Wie ihr mit Sicherheit wisst, hat Gott mich damals nach Mt. Isa berufen und dort habe ich für 1 1/2 Jahre als Missionar gearbeitet. Die Arbeit mit den Aborigines, Gemeinden und anderen Organisationen dort war wirklich gesegnet und wir haben viele Türen aufgehen sehen. Wir haben viele umliegende Dörfer mit der Botschaft erreicht und Straßenkindern geholfen, eine bessere Zukunft aufzutun. Dann eröffnete mir Johannes völlig unerwartet, es sei Gottes Wille mit dem Team nach Townsville zurückzukehren, um effektiver Orte im Outback erreichen zu können. All meine Vorstellungen und Ideen gingen dabei Zerbruch und ich haderte mit Gott. Über zwei Wochen lang habe ich den Herrn gesucht und er hat mir schließlich Frieden darüber geschenkt und mir Johannes Eindruck bestätigt. Er verdeutlichte mir, dass ich in Townsville im Oktober eine Jüngerschaftsschule mit leiten solle, damit ich weiterhin als Leiter heranwachse. Mein Hauptaugenmerk solle ich auf die Arbeit in PapuaNeuguinea richten. Inzwischen haben wir die Arbeit in Mount Isa abgeschlossen und sind nach Townsville umgezogen.


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April DTS ist vorbei Wir haben die April - Jüngerschaftsschule erfolgreich im September abgeschlossen. Zwei aus dem Team sind hier geblieben und helfen an der Base aus. Eine kehrt nächstes Jahr zurück und absolviert die Bibelschule im Januar. Danke für all eure Gebete während dieser Zeit!

Oktober DTS startet In den letzten 2 Wochen haben wir wieder Vorbereitungen für die nächste Jüngerschaftsschule getroffen. Ich bereite gerade mit einen Team von 8 Leuten die Leitung der Oktober DTS vor. Unsere 36 Schüler aus 12 verschiedenen Nationen sind bereits angekommen. In der ersten Woche hatten wir Orientierung und Joanna, unser Koordinator, hat über „Gottes Stimme hören“ gesprochen. Erstaunt stellte ich fest, dass Gott schon in der erste Woche begonnen hat, Herzen zu öffnen. Wir lassen uns oftmals vom Teufel dazu verführen, Lügen über uns selbst zu glauben und vergessen ganz wie Gott uns sieht. Folgende Übung sollte uns das vor Augen führen: Die Männer stellten sich in einer Reihe auf und die Frauen gegenüber. Dann sollte man sich in die Augen schauen. Die Übung fiel manchem schwer, weil wir uns oft verstecken und vermeiden wollen, dass der andere unser wahres ICH erkennt. Ich selbst entdeckte in so manchen Augen der Frauen Trauer, Verletzung, Angst etc. und Gott hat mir aufgezeigt, wie er sie wirklich sieht. Die Frauen erblickten in den Augen der Männer oft verschiedene Charaktere, die zu Gott passen, wie Mut, Stärke, Weisheit, Liebe, Beschützer etc. Übrigens bin ich noch Mentor von 6 Schülern, die ich auf ihrem geistlichen Weg während der Schulzeit begleite. Nächste Woche freuen wir uns auf einen Gastredner der über das Thema „Freundschaft mit Gott“ redet.

Kostenloses Auto, Koch Show :) Nachdem wir Mt. Isa verlassen hatten, fragte mich eine Familie aus der Gemeinde, ob ich deren Mercedes haben möchte. Das war geniales Timing. Denn ich hatte mein geliebtes Auto zuhause verkauft und kann nun mit dem Erlös die Versicherung finanzieren. Gott ist so großzügig und seitdem ich hier bin, hat er immer für mich gesorgt. Mit dem Auto hab ich die Möglichkeit, an meinen freien Tagen zum Strand zu fahren oder Angeln zu gehen und vieles mehr, darüber bin ich überglücklich! Letzten Sonntag hatten wir in der Stadt ein griechisches Fest und ich saß in Publikum, als gerade Olivenbrot gebacken wurde. Der Moderator ist herum gegangen und hat mich herausgepickt, um mitzuhelfen in der Koch Show: Das war sehr cool! Ich habe einen Gutschein für ein griechisches Restaurant erhalten. Ein herzliches Dankeschön, das ihr mich unterstützt und für mich betet. Die Dinge, die Gott in den letzten Monaten getan hat, hab ich Gott und auch euch zu verdanken.


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Gebetsanliegen:  Dass es mir gelingt, die Schüler herauszufordern  Damit bei mir zur Geltung kommt, Gott wirkt in den

Schwachen mächtig Markus Fritsch PO BOX 6221 Townsville 4810 QLD, Australia Phone: 0427978537 E-mail: MarkusF@ywamrto.com

 Für Kraft und Weisheit als Mentor  Damit die Schüler im Glauben wachsen und eine Bezie-

hung zu Gott im Herzen aufbauen  Damit die Schüler ihre Ängste überwinden und Gott neu

entdecken Einsatz Video, Zeugnisse und Bilder von unserem Papua New Guinea Einsatz sind zum ansehen auf der Homepage verfügbar!

 Das wir als Leiter gut untereinander zurecht kommen und

uns gegenseitig unterstützen  Dass ich die Menschen immer mehr mit Gottes Augen

sehen lerne

wwww.markusfritsch.blogspot.com

Oktober 2010  

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