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Foto: Emanuel Stotzer /Büren an der Aare

Marc Reist

NOTIZ August 2015

Eine Ausgabe die durch das KUNST-FORUM-REIST ermöglicht wird.


Textura Grande

Die Skulptur Textura Grande (Centre D체rrenmatt) fliegt ab Neuch창tel an Ihren neuen Platz im Skulpturenpark der Stiftung Rotonda in Jegenstorf.


Kunst im Wald

Im Wald der Stiftung Rotonda, Jegenstorf, eröffnete am 30. Mai, Madleine Betschart, Direktorin des Centre Dürrenmatt in Neuchâtel, die aussergewöhnlich Ausstellung mit den Werken von Ueli Gantner (ZH), Olivia Uffer (VD) und Marc Reist (SO).


Foto: Emanuel Stotzer/ B端ren an der Aare

Dissolutio1508, Inox geb端rstet, 210 x 60 x 50 cm


Foto: Emanuel Stotzer/ B端ren an der Aare

Spatium 1414, Inox geb端rstet, 260 x 180 x 50 cm


Bad Ragartz, 6. Schweizerische Triennale der Skulptur in Bad Ragaz und Vaduz

9. Mai bis 1. November 2015

www.badragartz.ch

Vorwort im aktuellen Katalog zur Ausstellung: Unser Leben, ja, die ganze Geschichte der Menschheit ist ein immer schneller werdendes Funktionieren. Begreifen wird immer wichtiger in einer Welt, in der immer alles schneller gehen muss und in der die Unterschiede zwischen Schein und Sein, zwischen Realität und Virtualität immer mehr verschwinden. Ziel der Schweizerischen Triennale der Skulptur in Bad Ragaz und Vaduz ist es deshalb, neue Spuren zu legen, die mehr Sein als schöner Schein bedeuten. Glück und Kunst sind Geschwister und eben durch das Sehen, Verstehen und Lieben der Kunst den Weg zurück zu sich selbst. Ein Weg fernab von starren, musealen Grenzen. Kunst, die Menschen erreicht und den isolierenden Elfenbeinturm verlassen hat. Anleitungen zum Kultivieren der Sinne sind notwendig, um unsere Köpfe zu lüften und frei beweglich zu halten, damit unsere Gedanken und Sinne in alle Richtungen denken und fühlen können. Gefragt ist eine neue Sinnlichkeit. Es gibt nichts Neues zu erfinden – aber vieles zu entdecken: Die Sinnlichkeit der Zwischenräume, die Sinnlichkeit von Gedanken und Ideen, das Intime, das Verbindende. Sehen, verstehen, lieben. Das sind die Inhalte, die die Triennale Bad Ragartz 2015 begleiten werden. Bad Ragartz wird Fenster öffnen. Diese Kunst will nicht belehren, will keine Intelektuelle, interessierte, akademische Information vermitteln. Die Menschen sollen sich an das, was sie gesehen haben, erinnern. Erinnern meint hier etwas, was in die Sinne sickert, sich zu einem Bild verdichtet und dann in der Lage ist, die Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Wir freuen uns auf den Kultursommer Bad Ragartz 2015 – wir freuen uns auf Sie und auf Menschen, die bereit sind, wie Saint – Exupérys „Kleiner Prinz“ mit dem Herzen zu sehen. Dr. Rolf und Esther Hohmeister Bad Ragaz

Das Ehepaar Dr. Rolf und Esther Hohmeister ist die treibende Kraft hinter diesem kulturellen Grossereignis. Durch ihr persönliches Engagement ermöglichen sie es Kunst allen zugänglich zu machen. An der 6. Bad Ragartz zeigen 90 Künstler und Künstlerinnen aus 13 verschiedenen Ländern ihre rund 400 Kunstobjekte in Bad Ragaz, im Alten Bad Pfäfers und in Vaduz.


Spatium 1112, Inox geb端rstet, 210 x 130 x 50 cm Foto: Emanuel Stotzer /B端ren an der Aare


Galerie Die Alte Brennerei, Unterramsern, Juni bis August 2015


Structura 1406, Acryl auf Leinwand, 120 x 140 cm Foto: Emanuel Stotzer /B端ren an der Aare


Foto: Emanuel Stotzer/ B端ren an der Aare

Initium 1506, Inox / Marmor, 24 x 38 x 54 cm


Spatium 1501, Inox gebürstet, 120 x 100 x 50 cm Foto: Emanuel Stotzer /Büren an der Aare

Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz Nach der Ausstellung vor 15 Jahren mit Skulpturen wurden zu Jahresbeginn die aktuellen Werke von Marc Reist in einer Präsentation gezeigt.


Structura 1312, Acryl auf Leinwand, 120 x 140 cm Foto: Emanuel Stotzer /B端ren an der Aare


Spatium 1414, Inox gebürstet, 260 x 180 x 50 cm

Foto: Emanuel Stotzer /Büren an der Aare

Menhuin Festival in Gstaad Die Galerie „Les Hirondelles“ in Coppet/ VD, geführt von Jeanette de Vigier, präsentiert vom 15.8. - 6.9. im Zelt zum dritten Mal Skulpturen des Künstlers Marc Reist aus Marmor und Inox.


3DPrint Art Competition 2015 an der 20. Triennale Grenchen Vernissage 16.09.2015, 19Uhr, Exhibition: 17. – 20. September 2015

Foto: Emanuel Stotzer/ Büren an der Aare

Marc Reist nimmt am ausgeschriebenen Wettberwerb für 3D Druck an der 30. Triennale in Grenchen teil. Die Objekte wurden von ihm in CAD gezeichnet und anschliessen 3D gedruckt.


Foto: Emanuel Stotzer/ B端ren an der Aare

Initium 1121, 3d Druck als Modell, 14 x 11x 11 cm


GLOBO UOVO Das Skulpturenprojekt 2015 - 2017


Marc Reist widmet seine nächste, bisher grösste Arbeit in Marmor, dem Thema

Welt und Nahrung.

Ein Denkmal zu Welt und Nahrung

GLOBO UOVO Denk mal beim Essen!

Die Skulptur „Initium“ welche ich im Jahre 2011 entworfen habe, kann ich nun endlich in Marmor realisieren, weil mir ein anonymer Geldgeber die Vorfinanzierung zugesprochen hat. Durch ihre Grösse und Aussage wird sie eines der wichtigeren Werke in meinem Schaffen sein. Aus einem Marmorblock von über 30 Tonnen entsteht sie in der Form eines Eis. Für Marmor eine aussergewöhnliche Dimension und Marmor besteht wie auch die Eierschale, fast ausschliesslich aus kalkartigem Material. Die Grösse ist nicht zufällig gewählt. Um die Form von innen ausarbeiten zu können wird es nötig werden, dass ich durch einen der Ausschnitte hineinsteigen kann. Das Menschenmass bestimmt demzufolge die Grösse der Skulptur. Aus diesem Grund habe ich mein Körpergewicht um ganze 12 Kg reduziert.

Marc Reist testet am Zeichnungsbrett ob er in die Öffnung von 43 x 30 cm passt

Die Eiform ist durch lineare Ausschnitte geprägt. Wir haben die Erde in Längen- und Breitengraden eingeteilt damit wir uns orientieren können. Diese Linien habe ich übernommen und die Erde zu einem Ei geformt. Das globale Ei, als Verbindung von Erde und Mensch. Die Erde ernährt den Menschen und ich möchte mit dieser Skulptur bewusst machen, dass auf unserem Planeten in Bezug zu Nahrung vieles nicht richtig ist. In meinem Leben bestand schon immer ein enger Zusammenhang zu Nahrung. So wie ich aufwuchs und auch heute noch ist Nahrung ein besonders massgebender Teil für mich. Meine Grossmutter führte ein Restaurant und war eine ausgezeichnete Köchin für bodenständige Gerichte, meine Eltern betrieben eine Bäckerei-Konditorei. Es roch nach frischem Brot und bester Schokolade. Mein Schwiegervater war ein guter und verantwortungsvoller Metzger und einer meiner Söhne ist Koch und Hotelier. Essen und Nahrung ist jeden Tag ein Thema. Meine Frau Jris kocht fantastisch und äusserst kreativ. Mit dem was an Nahrung im Haushalt ist, kocht sie eine Mahlzeit. Nichts wird weggeworfen und aus den einfachsten, aber guten Zutaten entstehen geschmackvolle Gerichte wie sie in keinem Rezeptbuch stehen. Ihre täglichen Gerichte geniesse ich sehr bewusst und dieser Genuss bereichert mein Leben, weil er mit dem Wissen um die Herkunft der Zutaten verbunden ist. Es ist kein Genuss des Luxus oder Exzesses. Nein, es ist ein Genuss des einfachen und der Wertschätzung. Weil ich weiss woher die Zutaten kommen und der Geschmack authentisch und individuell ist. In der heutigen Welt des Konsums muss man sich sehr um das Wissen der Herkunft unserer Nahrung bemühen. Woher sie kommt und vor allem wie sie produziert wird. Damit verbinde ich Nahrung unbedingt mit Ethik. Die Skulptur ist ein Gedankenanstoss zu Ethik und Nahrung und soll bewusst machen, dass wir uns bezüglich Nahrung in einer absolut katastrophalen Situation befinden

So wird Kunst zu einem Adapter für dieses dringende Thema und soll Diskussionen auslösen.

Meine Arbeit am Ei dauert fast zwei Jahre und ich kann mir schlussendlich verschiedene Standorte welche einen Bezug zu Nahrung haben, vorstellen. Zur weiteren Unterstützung des Projekts GLOBO UOVO sind Kleinskulpturen und Grafiken käuflich.

Marc Reist im Juli 2015


Foto: Emanuel Stotzer Büren an der Aare

Grössenvergleich

Unterstützen Sie das engagierte Skulpturenprojekt GLOBO UOVO! Mit dem Kauf eines Multiples oder einer Grafik setzen Sie ein Zeichen, dass Ihnen der ethische Umgang mit Nahrung, sowie die Kunst ein Anliegen sind. Herzlichen Dank! Marc Reist

Das Multiple auf einem Stahlsockel in rot oder anthrazit

Die Inkjet-Grafik auf Japanpapier

Stahlsockel: 34 x 12 x 2 cm Skulptur: 14 x 11 x 11 cm per Magnet auf dem Stahlsockel drehbar montiert

Schweberahmen: 32.5 x 26.5 cm Grafik: 21 x 15 cm

eine Edition von 233 Exemplaren, signiert und nummeriert

eine Edition von 233 Exemplaren, signiert und nummeriert

Fr. 1800.- zuzügl. Versandanteil Fr. 15.-

Fr. 300.- zuzügl. Versandanteil Fr. 15.-

Marc Reist präsentiert das Skulpturenprojekt am: 25. September im Gasthof Löwen, Messen.

Reservation unter www.loewen-messen.ch

21. November in der Galerie Residenz au Lac,Biel,

freier Eintritt

Besuchen Sie von Zeit zu Zeit

www.globouovo.ch um den neuesten Stand des Projekts zu erfahren.


Foto: Emanuel Stotzer /B端ren an der Aare

Atelier Marc Reist alte Bernsttrasse 17 CH-3253 Schnottwil T: E: W:

032 351 40 59 reist@marcreist.ch www.marcreist.ch

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