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Kanton ZĂźrich Bildungsdirektion Fachstelle fĂźr Schulbeurteilung

Eduzis Sekundarschulgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten Evaluationsbericht, Schuljahr 2016/2017


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Die externe Evaluation bietet der Schule eine unabhängige fachliche Aussensicht auf die Qualität ihrer Bildungsarbeit. liefert der Schule systematisch erhobene und breit abgestützte Fakten über die Wirkungen ihrer Schul- und Unterrichtspraxis. dient der Schulpflege und der Schulleitung als Steuerungswissen und Grundlage für strategische und operative Führungsentscheide. erleichtert der Schule die Rechenschaftslegung gegenüber den politischen Behörden und der Öffentlichkeit. gibt der Schule Impulse für gezielte Massnahmen zur Weiterentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität.


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Vorwort

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Zusammenfassung

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Kurzportrait Eduzis

9

4

Qualitätsprofil 4.1 Lebenswelt Schule 4.2 Lehren und Lernen 4.3 Schulführung und Zusammenarbeit

12 13 19 24

5

Fokusthema: Lehr- und Lernarrangements

32

Anhänge A1 Methoden und Instrumente der externen Schulevaluation A2 Datenschutz und Information A3 Beteiligte A4 Ablauf, Evaluationsaktivitäten, Evaluationsplan A5 Auswertung Fragebogen

45 45 46 47 48 50


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Vorwort

Wir freuen uns, Ihnen den Evaluationsbericht für die Schule Eduzis vorzulegen. Der Bericht bietet Ihnen eine fachliche Aussensicht, welche für die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung der Schule nützlich ist. Die Fachstelle für Schulbeurteilung evaluiert im Auftrag des Gesetzgebers und des Bildungsrats wichtige schulische Prozesse. Sie orientiert sich dabei an den Qualitätsansprüchen, wie sie im Zürcher Handbuch Schulqualität beschrieben sind. Mit dem Schuljahr 2016/2017 begann der dritte Evaluationszyklus. Neu werden die integrativen sonderpädagogischen Angebote in einem separaten Qualitätsanspruch evaluiert. Der vorliegende Bericht gliedert sich in mehrere Teile. Den Auftakt bilden eine Zusammenfassung der Beurteilung und einige Angaben zur Schule. Anschliessend werden anhand von Stärken und Schwächen die wesentlichen Aspekte aus den Bereichen Lebenswelt Schule, Lehren und Lernen sowie Schulführung und Zusammenarbeit ausgeführt. Des Weiteren folgen im Anhang Hinweise zu Methoden und Instrumenten der Evaluation sowie die Resultate der schriftlichen Befragung, welche vor dem Besuch der Schule durchgeführt worden ist. Laut Volksschulgesetz sind die Schulen beziehungsweise die Schulpflegen für die Qualitätssicherung verantwortlich. Im Kanton Zürich liegt deshalb auch der Umgang mit den Evaluationsergebnissen in der Verantwortung von Schulpflege und Schule. Diese legen auf der Grundlage der Beurteilungsergebnisse gemeinsam Massnahmen zur Weiterentwicklung ihrer Schule fest und lassen sie ins Schulprogramm einfliessen. Das Evaluationsteam bedankt sich bei allen Personen der Schule Eduzis und der Schulpflege Niederhasli Niederglatt Hofstetten für die Offenheit, die konstruktive Mitarbeit und das Interesse am Evaluationsverfahren. In der Hoffnung, dass die Rückmeldungen und Empfehlungen zur Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der Schule beitragen, wünschen wir der Schule viel Erfolg! Für das Evaluationsteam der Fachstelle für Schulbeurteilung

Sabine Zaugg, Teamleitung Zürich, 25. August 2017


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Zusammenfassung

Kernaussagen zur Schulqualität Das Evaluationsteam hat die Ausprägung der evaluierten Qualitätsmerkmale mit folgenden Kernaussagen beurteilt: Lebenswelt Schule Wertschätzende Gemeinschaft Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich in den beiden Schulhäusern wohl. Das Schulteam fördert ein gutes Klima mit vielfältigen Anlässen und der partiellen Übertragung von Mitverantwortung an die Jugendlichen.

Lehren und Lernen Integrative sonderpädagogische Angebote Die Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Bedürfnissen gelingt an der Schule gut. Der Förderplanungszyklus ist konzeptionell nicht definiert, gewisse Elemente daraus werden im Schulalltag wenig beachtet. Vergleichbare Beurteilung Die Beurteilungspraxis ist an der Schule transparent und nachvollziehbar sowie ausgesprochen förderorientiert. An der Seehalde ist sie systemisch verankert und gewährleistet eine hohe Vergleichbarkeit.

Schulführung und Zusammenarbeit Wirkungsvolle Führung Pädagogisch orientiert sich die Schule an einer klaren Vision. Die Personalführung erfolgt neu strukturiert nach Professionsstandards. Zentrale organisatorische Fragen sind im Schulalltag nicht geklärt.


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Gezielte Schul- und Unterrichtsentwicklung Die Schule entwickelt ihren Unterricht systematisch und erzielt dabei teilweise sehr grosse Fortschritte. Insgesamt fehlt jedoch eine nachhaltige Sicherung der erreichten Qualität. Zusammenarbeit mit den Eltern Schulleitung und Lehrpersonen informieren die Eltern umfassend über das Schulgeschehen. Berufswahlvorbereitung Der Berufswahlprozess erfolgt strukturiert. Für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler bestehen zweckmässige Unterstützungsangebote. Die Schnittstellen zwischen Schule und Berufsinformationszentrum sind ungenügend geklärt.

Fokusthema: Lehr- und Lernarrangements Klare Unterrichtsstruktur / Lernförderliche Unterrichtsgestaltung Der Unterricht ist oft gut strukturiert und mittels hilfreicher Materialien kompetenzorientiert gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler profitieren in mehreren Fächern von präzise formulierten und übersichtlich gestalteten schriftlichen Aufträgen. Zielkonforme Lernarrangements / Individuelle Lernbegleitung Die Lehrpersonen begleiten und unterstützen die Jugendlichen in ihrem Lernen eng, regelmässige Coaching-Gespräche sind an der Schule institutionalisiert. Sie richten ihre Lehr- und Lernarrangements meist gut auf die Unterrichtsthemen aus. Aktives Lernen / Lernreflexion Die Lehrpersonen fördern die Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbständigkeit und motivieren sie mit geeigneten Instrumenten, Eigenverantwortung für ihr Lernen zu übernehmen.


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Unterstützung der Lehrpersonen / Motivierende Wirkung Die Lehrpersonen arbeiten in der Unterrichtsentwicklung inhaltlich und methodisch-didaktisch engagiert zusammen. Für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehr- und Lernarrangements sorgt die Schule mit vielseitigen fachlichen und überfachlichen Weiterbildungsangeboten.

Die ausformulierten Qualitätsansprüche und die Erläuterungen der Kernaussagen in Form von Stärken und Schwächen finden Sie in den entsprechenden Kapiteln.


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Kurzportrait Eduzis

Zahlen und Fakten Regelklassen

Anzahl Schüler/ -innen

Abt. A

248

Abt. B

201

Anzahl Klassen 6 Klassen (Eichi) 8 Homebase (Seehalde) 6 Klassen (Eichi) 9 Homebase (Seehalde)

Sonderpädagogisches Angebot Integrative Förderung (IF)

23

Therapien

- Logopädische Therapie

3

- Psychotherapie

3

- Audiopädagogische Angebote

1

Aufnahmeunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

- DaZ - Aufbauunterricht

21

Integrierte Sonderschulung - Unter der Verantwortung der Regelschule (ISR) Ergänzende Angebote

17 Vorhanden ja/nein

Aufgabenhilfe bzw. Aufgabenstunde

ja

Separative Begabtenförderung

ja

Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur HSK Schulsozialarbeit Direktunterstellte Mitarbeitende

nein ja Anzahl Personen

Lehrpersonen an Regel- und Aufnahmeklassen

32

Fachlehrpersonen (Handarbeit, Haushaltkunde, Musik,

20

Sport, Englisch) Förderlehrpersonen

5

Sozialarbeit

2

Schulassistenzen

19

Hausdienstleitung

2


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Die Sekundarschulgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten nennt sich seit dem Januar 2016 „Eduzis“. Mit diesem neuen Namen ersetzt sie die alte Bezeichnung „Niniho“. Die Schule Eduzis unterrichtet die Schülerinnen und Schüler an zwei Standorten. Einerseits in Niederglatt im Schulhaus Eichi, das in der Überbauung Eichi unmittelbar an die Gemeindeverwaltung Niederglatt sowie an das Altersheim Eichi grenzt. Andererseits im Schulhaus Seehalde, das ausserhalb der Dörfer Niederhasli, Oberhalsi und Mettmenstetten liegt und direkt an das Naturschutzgebiet um den Niederhaslisee anstösst. Beide Schulhäuser sind mit moderner Unterrichtstechnologie ausgerüstet. Im Schulhaus Seehalde wird aktuell die Mehrzweckhalle saniert und erweitert. Der Schulsport der Seehalde findet deshalb in der Natur statt oder wird teilweise in die Nachbargemeinden verlegt. Die Schule Eduzis verzeichnet in den letzten fünf Jahren zahlreiche Führungsstruktur- und Schulleitungswechsel. Während früher die Schulleitungspersonen für je ein Schulhaus zuständig waren, besteht seit etwa 2015 eine Ressortstruktur. Die verschiedenen Schulleitungspersonen sind für je ein Ressort – beispielsweise Finanzen, Personal oder Pädagogik – an beiden Standorten verantwortlich. Die Schulleitung setzt sich im Schuljahr 2016/17 aus drei Leitungspersonen zusammen, zwei davon haben ein 100%-Pensum inne, die dritte Schulleitungsperson unterrichtet zu 50%. Auf das bevorstehende Schuljahr 2017/18 hin, werden die Ressortverteilung und die personelle Zusammensetzung der Schulleitung aufgrund einer Kündigung wieder ändern. In beiden Schulhäusern sind die Schülerinnen und Schüler der Abteilung A mit erweiterten Anforderungen oder der Abteilung B mit grundlegenden Anforderungen zugeordnet. Das Fach Mathematik wird an beiden Standorten in drei Anforderungsstufen geführt. Im Schulhaus Eichi werden die Jugendlichen in Jahrgangsklassen, im Schulhaus Seehalde teilweise in altersdurchmischten Klassen (Homebases) unterrichtet. Die Schule Eduzis ist Mitglied im Verband der mosaik-Sekundarschulen1. Die pädagogische Arbeit orientiert sich seit einigen Jahren am Konzept von mosaik-Schulen, den Schülerinnen und Schülern durch das Selbstorganisierte Lernen (SOL) eine Teilverantwortung für die Planung, Strukturierung und Überprüfung ihrer Arbeitsprozesse zu übergeben. In den vergangenen zwei bis vier Jahren besuchten alle Lehrpersonen am SOL-Institut in Ulm eine Ausbildung zu Selbstorganisationskompetenz und wurden als Lerncoaches zu differenzierter Lernbegleitung befähigt. Systematisch wurde in beiden Schulhäusern an dieser Vision gearbeitet. Die Schule hat die Lehrmittel und Unterrichtsmaterialien diesen Bedürfnissen angepasst, nutzt dazu gezielt elektronische Plattformen (z.B. Google Drive, Google Docs, iTunes U, Evernotes, Beekeeper, Showbie) und stellt allen Schülerinnen und Schülern ein persönliches iPad zur Verfügung. Während das Schulhaus Seehalde die Unterrichtsstruktur komplett umgestellt und die Lernräume für selbstorganisiertes Lernen („Office“) eingerichtet hat, wurde dieser Prozess im Schulhaus Eichi durch die Schulpflege vor einem Jahr sistiert. Der Sekundarschule Eduzis gelingt die Integration von Jugendlichen mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen gut, sie hat dafür verschiedene Betreuungsmöglichkeiten geschaffen. An der Seehalde besteht ein Förderzentrum, das grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern offen steht und der integrierten Förderung dient. Im Schulhaus Eichi arbeiten die sonderpädagogischen Fachpersonen integrativ in den Klassen. Alle ISR-Schülerinnen und Schüler2 werden jeweils von Assistentinnen im Regelunterricht und im Förderzentrum begleitet. Fremdsprachige Jugendliche besuchen im Förderzentrum die sogenannte Deutschintegrationsgruppe und nehmen für gewisse

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Mosaik steht für die Begriffe Motivation (mo), Selbständigkeit (s), altersdurchmischtes Lernen (a), Individualität (i) und KursSystem (k). ISR = Integrierte Sonderschulung in der Verantwortung der Regelschule


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Fächer von Beginn der Integration am Unterricht ihrer Stammklasse teil. Der DaZ-Aufbauunterricht 3 wird in beiden Schulhäusern individuell und bedarfsgerecht erteilt. Die Schulsozialarbeit ist seit Jahren an der Schule gut etabliert. Die beiden Fachpersonen unterstützen die Schule neben ihrer Beratungstätigkeit massgeblich. Die Schule engagiert sich in verschiedenen Projekten. Sie ist eine QUIMS 4-Schule. Im Schulhaus Eichi ist das LIFT-Projekt5 bereits seit einigen Jahren etabliert und eingeführt. Seit dem Schuljahr 2016/17 partizipiert auch das Schulhaus Seehalde an diesem Projekt. Als Pilotschule im Projekt ALLE 6 erprobt die Schule Eduzis geeignete Massnahmen, um die Kompetenzen der leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler in Deutsch und Mathematik zu verbessern. In diesem Zusammenhang profitiert die Schule zudem vom Werkzeug EMU 7.

DaZ = Deutsch als Zweitsprache QUIMS: Qualität in multikulturellen Schulen 5 LIFT vermittelt Jugendlichen, denen der Übergang ins Berufsleben nicht mühelos gelingt, Wochenarbeitsplätze in Industrieund Gewerbebetrieben der Region. 6 ALLE: aktive Lernzeit und Lernerfolg 7 EMU: Evidenzbasierte Methoden der Unterrichtsdiagnostik und -entwicklung 3 4


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Qualitätsprofil

Unter diesem Titel evaluieren wir in jeder Schule wichtige Aspekte aus den Bereichen Lebenswelt Schule, Lehren und Lernen sowie Schulführung und Zusammenarbeit. QUALITÄTSANSPRÜCHE Lebenswelt Schule Die Schule pflegt eine lebendige und wertschätzende Schulgemeinschaft. Lehren und Lernen Der Unterricht ist klar strukturiert, anregend gestaltet und erfolgt in einem lernförderlichen Klima. Die Lehrpersonen fördern und begleiten das Lernen der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Die Förderangebote sind zielgerichtet und mit dem Regelunterricht abgestimmt. Das Schulteam sorgt für eine gemeinsame Beurteilungspraxis und eine vergleichbare Bewertung der Schülerleistungen. Schulführung und Zusammenarbeit Eine wirkungsvolle Führung der Schule im personellen, pädagogischen und organisatorischen Bereich ist gewährleistet. Die Schule plant die Weiterentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität gezielt und sorgfältig. Die Schule informiert die Eltern ausreichend und stellt angemessene Kontakt- und Mitwirkungsmöglichkeiten sicher. Berufswahlvorbereitung Die Schule bereitet die Schülerinnen und Schüler gezielt auf den Übertritt in die berufliche Grundbildung und in weiterführende Schulen vor.


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4.1

Lebenswelt Schule

KERNAUSSAGEN UND ERLÄUTERUNGEN Wertschätzende Gemeinschaft Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich in den beiden Schulhäusern wohl. Das Schulteam fördert ein gutes Klima mit vielfältigen Anlässen und der partiellen Übertragung von Mitverantwortung an die Jugendlichen. Stärken Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich grundsätzlich wohl und sicher an der Schule Eduzis. Die meisten von ihnen beurteilten das entsprechende Item der schriftlichen Befragung als gut oder sehr gut erfüllt (SCH 1) 8. Der Mittelwert der Schuleinheit mit den Schulhäusern Seehalde und Eichi liegt dabei auf der fünfteiligen Skala bei 4,2 (4 = gut). Diese Ansicht wird auch von den meisten Eltern geteilt (ELT 1). 90% der Eltern sind zudem der Meinung, ihr Kind fühle sich sicher auf dem Schulareal (ELT 2). In den Interviews wurde sowohl von den Jugendlichen wie auch von Seiten der Eltern und weiterer Aussenstehenden berichtet, die Schülerinnen und Schüler würden sich in ihren Schulhäusern und insbesondere in den Lernhäusern (Seehalde) und den Jahrgängen (Eichi) gut kennen und wohlfühlen. Bei Problemen könnten sie sich an die Lehrpersonen wenden. Natürlich gebe es auch an dieser Schule gelegentlich Zwischenfälle. Dabei würden die Erwachsenen jedoch meistens schnell eingreifen. So würden beispielsweise bei Mobbingvorwürfen umgehend Gespräche unter Beizug der Eltern durchgeführt. In der schriftlichen Befragung waren knapp zwei Drittel der Eltern der Ansicht, die Schule ginge mit Problemen und Konflikten innerhalb der Schülerschaft (z.B. Gewalt, Sucht, Mobbing) kompetent um (ELT 3). Die Schule führt zur Stärkung der Gemeinschaft vielfältige Aktivitäten durch. Das Portfolio und die Homepage der Schule listen unter anderem Sporttage im Sommer und im Winter, Theateranlässe, Schulhauswanderung, Schulsilvester, Kreativwoche und Lager auf. Gemäss Interviews und eingesehener Unterlagen finden im Weiteren oft fachorientierte Exkursionen statt, beispielsweise ins ehemalige Konzentrationslager Dachau oder in eine Ausstellung über die Bedeutung von Lebensmitteln. Zudem führt die Schülerorganisation Eichi eine grössere Anzahl eigener „Events“ durch, vom Filmabend über die Halloweenparty bis zum Erlenfest im Freibad Dielsdorf. Diese Anlässe werden von den Schülerinnen und Schülern sehr geschätzt. Trotz der insgesamt bunten Palette an Aktivitäten beurteilten die Jugendlichen der beiden Schulhäuser das Item „Es gibt an unserer Schule oft Anlässe, an welcher ich Schülerinnen und Schüler aus anderen Klassen kennenlerne“ insgesamt kritisch (SCH 10, vgl. auch Abb. 1, Punkt E). In den Interviews wurde darauf hingewiesen, dass viele Aktivitäten im Lernhaus resp. im Jahrgang stattfinden würden. „Man könnte noch besser durchmischt werden“, lautete eine Interviewaussage eines Jugendlichen, die exemplarisch für andere steht. Insgesamt gelingt es der Schule jedoch gut, Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft in die Schulgemeinschaft zu integrieren. Die entsprechende Aussage der schriftlichen Befragung wurde von 70% der Eltern und den meisten Lernpersonen als gut oder sehr gut erfüllt eingeschätzt (ELT/LP 9).

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Die vollständigen Ergebnisse der schriftlichen Befragung finden sich im Anhang dieses Berichts. Die Abkürzung in der Klammer bezeichnet die Befragtengruppe und die Nummer der jeweiligen Aussage (Item).


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Den Schülerinnen und Schülern wird eine Mitverantwortung für eine gelingende Schulgemeinschaft übertragen. In den Schulhäusern Seehalde und Eichi bestehen historisch gewachsen eigene Modelle der Schülerpartizipation. Dazu liegen gemäss eingesehener Unterlagen zwar verschiedene ältere Konzepte und aktuelle Informationsunterlagen wie Präsentationen und Sitzungsprotokolle vor. Konkret existieren jedoch keinerlei aktuelle schriftliche Reglemente, welche Ziele, einen klaren organisatorischen Rahmen und definierte Kompetenzen der Schülermitwirkung festhalten würden. Der „Schüler/innen-Rat Seehalde“ ist gemäss Interviewaussagen seit diesem Jahr erst wieder am Anlaufen, nachdem das frühere Schülerparlament einschlief. Er diskutierte in den vergangenen Monaten die Problematik „Littering“ und realisierte auf dem Pausenplatz ein „Müllometer“. Dieser grosse Mülleimer schluckt achtlos weggeworfenen Abfall und dokumentiert ihn quantitativ, je nach Stand soll es eine Belohnung für die Schülerschaft geben. Der „Schüler/innen-Rat Seehalde“ führte zudem eine Umfrage unter den Jugendlichen zum Motto des Schulsilvesters durch. Die „Schülerorganisation Eichi (SO)“ hat sich aus einem Wahlfach der 3. Sekundarklassen entwickelt und organisiert – wie oben bereits erwähnt – eine Vielzahl attraktiver und beliebter Anlässe. Daneben wurden 2015 die an der Schule geltenden Verhaltensleitsätze im Rahmen eines „Wertekongresses“ entwickelt und auch der Öffentlichkeit präsentiert. In beiden Schulhäusern werden die Gefässe der Schülerpartizipation durch Mitglieder des Schulteams gecoacht. In der schriftlichen Befragung waren drei Viertel der Schülerinnen und Schüler klar der Ansicht, sie würden von ihren Lehrpersonen ernst genommen (SCH 11). Über zwei Drittel der Jugendlichen meinten, bei Entscheidungen, die sie betreffen, könnten sie mitreden (SCH 12). Die Schule hat verbindliche Verhaltensgrundsätze erarbeitet und schriftlich festgehalten. Die Schulhausregeln in der „Seehalde“ machen u. a. konkrete Aussagen zum Verhalten im Schulhaus, zum Handygebrauch, zum Umgang mit Material und zu den Umgangsformen. Deren Umsetzung resp. das Verhalten der Lehrpersonen bei Übertretungen ist schriftlich formuliert. Bezüglich Grundhaltung orientiert sich das Schulhausteam Seehalde an den Gedanken von Haim Omer („Stärke statt Macht“). Das Schulhausteam Eichi stellt seinen Verhaltensgrundsätzen das Motto „Wer positiv auffällt, wird gelobt“ voran. Im Weiteren hat es sich auf Leitsätze im Rahmen des Eskalationsmodells „Ansprechen – Eintrag – Zielvereinbarung – Kompassgespräch“ verständigt. Für verschiedene konkrete Übertretungen, so bezüglich Kickboards, Kaugummi, Abfall, sind Konsequenzen festgehalten. (Portfolio) Schwäche Die Umsetzung der vereinbarten Regeln ist in beiden Schulhäusern ausgeprägt lehrpersonenabhängig. In der schriftlichen Befragung waren nur 22 von 39 Lehrpersonen klar der Ansicht, im Schulteam bestünden gemeinsame Vorstellungen, wie ein gutes Zusammenleben an der Schule zu fördern sei (LP 13). In den Interviews meinten die befragten Jugendlichen, Eltern und Lehrpersonen übereinstimmend, die bestehenden Schulregeln würden von Lehrperson zu Lehrperson sehr unterschiedlich durchgesetzt. Eine Lehrperson brachte diesen Umstand mit folgender Aussage auf den Punkt: „Die Regeln werden schneller geschrieben als die gemeinsamen Wertvorstellungen.“ Die unterschiedliche Handhabung zeige sich gemäss Interviewaussagen bereits durch unterschiedlich genaues Hinschauen bei Übertretungen. Auch im Bereich der Sanktionierung gebe es deutliche Unterschiede: während die einen Lehrpersonen direkt Einträge vornehmen, ermahnen andere zuerst mehrmals. Einzelne Lehrpersonen würden zwar drohen, aber nie durchgreifen, hiess es von Schülerseite. Zudem hätten die einzelnen Lernhäuser resp. Jahrgangsteams unterschiedlich strenge Zusatzregelungen vereinbart, was bei den Schülerinnen und Schülern teilweise auf grosses Unverständnis stösst, beispielsweise bezüglich Handygebrauch oder bei den Kleiderregeln. Die schriftlich befragten Jugendlichen und Eltern beurteilten die einheitliche Regeldurchsetzung an der Schule kritisch (SCH/ELT 16). Bei beiden Aussagen


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liegen die Mittelwerte der Schule Eduzis signifikant unter den entsprechenden Mittelwerten aller Sekundarschulen im Kanton Zürich. Am kritischsten schätzten die Lehrpersonen selber ihre einheitliche Regelumsetzung ein (LP 16, vgl. Abb. 3 Punkt D). Bereits in der Selbstbeurteilung beider Schulhäuser wurde dieser Umstand als Schwäche aufgeführt (Portfolio).


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Abbildung 1

Das Schulklima aus Sicht der Schülerinnen und Schüler Sicht von Schüler/-innen 5 4 3 2 1

sehr gut gut genügend schlecht sehr schlecht

A B C D

Ich werde von den Lehrpersonen an unserer Schule ernst genommen. Wenn Schülerinnen und Schüler andere schlagen, bedrohen oder beschimpfen, greifen die Lehrpersonen ein. Konflikte zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen oder Schülern lösen wir auf eine faire Art. Bei Entscheidungen, die uns Schülerinnen und Schüler betreffen (z. B. Gestaltung von Projektwochen, Festen, Pausenplatz), können wir mitreden. Es gibt an unserer Schule oft Anlässe, an welchen ich die Schülerinnen und Schüler anderer Klassen kennen lerne.

E


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Abbildung 2

Das Schulklima aus Sicht von Lehrpersonen und Eltern Sicht von Lehrpersonen und Eltern 5 4 3 2 1

sehr gut gut genügend schlecht sehr schlecht

A

Meine Tochter bzw. mein Sohn fühlt / Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich sicher auf dem Schul- oder Kindergartenareal. Unter den Schülerinnen und Schülern herrscht ein gutes Klima. Der Schule gelingt es, Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft in die Schulgemeinschaft zu integrieren. Die Schule geht mit Problemen und Konflikten innerhalb der Schülerschaft (z. B. Gewalt, Sucht, Mobbing) kompetent um. An dieser Schule gehen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler respektvoll und freundlich miteinander um.

B C D E


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Abbildung 3

Verhaltensgrundsätze und Regeln Sicht von Schüler/-innen, Eltern und Lehrpersonen 5 4 3 2 1

sehr gut gut genügend schlecht sehr schlecht

A B C D E F

Im Schulteam haben wir gemeinsame Vorstellungen, wie wir ein gutes Zusammenleben an unserer Schule fördern. Verhaltensgrundsätze/Regeln werden regelmässig mit uns Schülerinnen und Schülern überprüft. Die Schulregeln sind sinnvoll. Die Regeln, die an dieser Schule gelten, werden von allen Lehrpersonen einheitlich durchgesetzt. Wenn an dieser Schule jemand bestraft wird, ist die Strafe gerechtfertigt. Die Lehrpersonen halten sich selber an die Regeln, die an unserer Schule gelten.


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4.2

Lehren und Lernen

KERNAUSSAGEN UND ERLÄUTERUNGEN Lernförderliche Unterrichtsgestaltung Kernaussagen sowie Erläuterungen (Stärken und Schwächen) zu diesem Qualitätsanspruch folgen im Fokusthema „Lehr- und Lernarrangements“.

Individuelle Lernbegleitung Kernaussagen sowie Erläuterungen (Stärken und Schwächen) zu diesem Qualitätsanspruch folgen im Fokusthema „Lehr- und Lernarrangements“.

Integrative sonderpädagogische Angebote Die Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Bedürfnissen gelingt an der Schule gut. Der Förderplanungszyklus ist konzeptionell nicht definiert, gewisse Elemente daraus werden im Schulalltag wenig beachtet. Stärken Die Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Bedürfnissen fokussiert an der Schule auf die soziale Integration und gelingt sehr gut. Sie findet in der Regel integrativ und koordiniert mit dem Regelklassenunterricht statt. Es gelingt dem Schulteam gut, Schülerinnen und Schüler sowohl unterschiedlicher Herkunft als auch mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen in die Schulgemeinschaft zu integrieren. Dies zeigen die schriftlichen und mündlichen Befragungen deutlich. Die meisten Eltern beurteilten die Aussage „Der Schule gelingt es, Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft in die Schulgemeinschaft zu integrieren“ als gut oder sehr gut erfüllt (ELT 9). Ebenfalls gelingt es den meisten schriftlich befragten Lehrpersonen gut oder sehr gut, Jugendliche mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen, in die Klassengemeinschaft zu integrieren (LP 62). Situationsangepasst nutzt die Schule verschiedene Formen und Instrumente für die Ausgestaltung der sonderpädagogischen Förderung. Schülerinnen und Schüler mit individuellen Lernzielen in einem oder mehreren Fächern (Integrative Förderung IF) werden an der Seehalde meist während der jeweiligen fachspezifischen Unterrichtszeit im Förderzentrum betreut. Im Schulhaus Eichi fördern die heilpädagogischen Fachpersonen die Jugendlichen vor allem integriert in den Klassen und definieren wenn nötig individuell angepasste Lernziele. Die zahlreichen ISR-Schülerinnen und -Schüler, die mit wenigen Ausnahmen aktuell vor allem an der Seehalde geschult werden, wohnen in vielen Fächern dem Unterricht der zugehörigen Homebase/Klasse bei und arbeiten während etwa zwei bis vier Lektionen pro Woche im Förderzentrum. An beiden Schulen sind die ISR-Jugendlichen permanent von einer Assistentin begleitet, was von allen Beteiligten enorm geschätzt wird (vgl. dazu Ausführungen weiter unten). In den wenigen Lektionen, welche die Jugendlichen mit sonderpädagogischen Bedürfnissen im Förderzentrum verbringen, werde gemäss mehrerer Interviewaussagen systematisch am aufzuarbeitenden Basisstoff gearbeitet. Der eingesehene Übersichtsplan zeigt eine durchgehende Auslastung des Förderzentrums variierend mit


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zwischen zwei bis zehn Jugendlichen. Im Rahmen des ALLE 9-Projekts wird neu zu Beginn des Schuljahrs in Mathematik und Deutsch an der ganzen Schule eine Lernstandserhebung (Screening) durchgeführt. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die resultatmässig auffallen, werden mit umfassenderen Diagnoseinstrumente genauer abgeklärt, um für sie danach ein individuell passendes Förderprogramm zu erstellen. Dieser Prozess wurde vor kurzem evaluiert und mit Unterstützung einer externen Begleitung wird nun eruiert, wie die Förderung noch effizienter gestaltet werden kann. Seit einigen Jahren gibt es für besonders begabte Schülerinnen und Schüler auch Pull-outAngebote, in denen diese ihren Begabungen entsprechend projektartig arbeiten, z. B. mit entsprechender Software Musik schneiden und mixen oder Entwicklung und Programmierung eines Raupenfahrzeugs. Für leistungsstarke Lernende, die einen schuleigenen Eignungstest bestehen, bietet die Schule Eduzis einen Gymi- und BMS-Prüfungsvorbereitungskurs an. (Portfolio, Interviews, Unterlagen vor Ort) Die besondere Fördermassnahme Deutsch als Zweitsprache (DaZ) erfolgt separativ und ist mit dem Regelklassenunterricht gut koordiniert. Die Rahmenbedingungen sind in einem DaZ-Konzept detailliert und klar festgelegt. Vereinzelt besuchen fremdsprachige Jugendliche vor der Schulintegration zuerst für mehrere Monate Integrations- und Deutschkurse in einer externen Schule. Eingesehenen Unterlagen und Interviews zufolge ist der DaZ-Unterricht durchdacht strukturiert und gelingt gut. Die DaZ-Lehrpersonen erstellen aktuell für die DaZ-Förderung auf einer elektronischen Plattform ein sogenanntes „DaZ-System“. Darauf sind für die Förderung zentrale Werkzeuge und Grundlagenpapiere abgelegt (z.B. Schülerarbeiten, Lernstandserfassungen, Testresultate, Lehrmittel, Nachschlagewerke oder Übersetzer). Diese unterstützen die Förderarbeit gezielt und erfolgreich. (Portfolio, Interviews) Schwächen Der Förderplanungszyklus ist konzeptionell nicht verankert; entsprechend wird der Förderplanungsprozess an der Schule sehr unterschiedlich gestaltet. An der Schule existieren zwei Konzepte, die jedoch beide äusserst knapp verfasst sind und keine Rahmenbedingungen bezüglich des Ablaufs und der Gestaltung des Förderplanungszyklus festlegen. Ein zirkulärer Prozess ist aufgrund der unvollständigen Dokumentation der sonderpädagogischen Förderung nicht nachvollziehbar. In beiden Schulhäusern sind die SSG-Protokolle geführt und Förderpläne werden zwar mit unterschiedlichen Instrumenten (einerseits mit LehrerOffice, andererseits mit angepasstem VSA 10-Formular entlang der ICF-Domänen 11) erstellt. Die Qualität der Förderpläne ist sehr unterschiedlich, teilweise sind Grob- und Feinziele vorhanden. Jedoch fehlen oft Massnahmen, wie diese umgesetzt werden. Zielbezogene Auswertungen zur Überprüfung der Zielerreichung sowie daraus resultierende neue Ziele sind nicht oder ungenügend dokumentiert. Teilweise sind auch die angestrebten Förderziele nur vage und daher kaum messbar formuliert. Einzelne interviewte Lehrpersonen gestanden ein, dass Förderpläne zwar existierten, die Förderziele jedoch nicht präsent seien. Dies bestätigte sich auch in Interviews und Gesprächen mit Jugendlichen, die sonderpädagogische Förderung in Anspruch nehmen und in einzelnen Fächern nach individuellen Lernzielen arbeiten (IF mit ILZ). In der schriftlichen Befragung der Lehrpersonen fallen die Bewertungen aller Items zu sonderpädagogischen Themen kritisch und weit gestreut aus (LP 60-65). (Portfolio, Unterlagen vor Ort, Interviews)

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ALLE: Aktive Lernzeit und Lernerfolg für alle [Schülerinnen und Schüler] VSA: Volksschulamt Kanton Zürich ICF: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit

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Die Gestaltung der Zusammenarbeit aller an der sonderpädagogischen Förderung beteiligten Mitarbeitenden bedarf der Optimierung. Die schülerbezogene Zusammenarbeit erfolgt in diesem Bereich zwar engagiert, jedoch vorwiegend informell. Die Assistentinnen, die aufgrund der intensiven Begleitung der ISR-Schülerinnen und -Schüler mit der sonderpädagogischen Förderung eng verbunden sind, erhalten keine oder zu wenige Informationen über Förderziele ihrer „Schützlinge“. Die Gestaltung und Intensität des Austausches zwischen Lehrpersonen, Assistentinnen und den zuständigen Schulischen Heilpädagogen/-innen variiert je nach sonderpädagogischer Fachperson enorm. Die Schule hat in dieser Thematik keine Minimalstandards definiert. (Portfolio, Unterlagen vor Ort, Beobachtungen)

Vergleichbare Beurteilung Die Beurteilungspraxis ist an der Schule transparent und nachvollziehbar sowie ausgesprochen förderorientiert. An der Seehalde ist sie systemisch verankert und gewährleistet eine hohe Vergleichbarkeit. Stärken Die gemeinsame Praxis in der Beurteilung der Schulleistungen gewährleistet dank einem durchdachten und in der Seehalde konsequent angewendeten System eine hohe Vergleichbarkeit. Die Beurteilungspraxis ist an der Seehalde im Zusammenhang mit der Systemänderung hin zu selbstorganisiertem Lernen komplett neu organisiert worden. Die Beurteilung wird vor allem in den Fächern Mathematik, Deutsch, Französisch und Englisch unter Berücksichtigung der individuellen Schülermitarbeit von den Lehrpersonen identisch vorgenommen. Während des Semesters sammeln die Jugendlichen Leistungspunkte auf einer Punkteskala, die den Anforderungsstufen A bzw. B entsprechend unterschiedlich sind. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich jeweils zu Beginn des Semesters ein Noten- bzw. Punkteziel und planen danach mit diversen klar definierten Instrumenten ihre Arbeiten, um dieses zu erreichen. Zuerst beginnen sie diesen Prozess mit dem Formular „Notenplanung“ und entscheiden sich, ob sie alle Lernziele, nur jene der Mindestanforderung für die Note 4 oder speziell gewählte erreichen wollen. Jugendliche mit einer SOL-Kompetenz 12 der Stufe „Basis“ müssen ihre Planung sowie die weiteren Schritte jeweils von den Eltern und einer Lehrperson unterschreiben lassen. Schülerinnen und Schüler der SOLKompetenzstufe „Fortgeschritten“ können gewisse Tätigkeiten auch von einem Mitschüler oder einer Mitschülerin der höheren Stufe „Experte“ vom gleichen Lernhaus bestätigen lassen. Diejenigen Jugendlichen, die ausgewiesene Experten im selbstorganisierten Lernen sind, können ihre Planung im eigenen Format erstellen und sind auch von gewissen Unterschrift-Kontrollen befreit. In einem nächsten Schritt bearbeiten die Schülerinnen und Schüler die Aufträge („Kann-Listen“) der einzelnen Fächer. Während des Semesters hat der/die Jugendliche die Möglichkeit, bei den Lehrpersonen oder einem Expertenschüler eine oder mehrere persönliche Fachberatungen einzufordern. Die interviewten Schülerinnen und Schüler schätzen diese Möglichkeit enorm, man erhalte wertvolle Erklärungen zum Schulstoff und gleichzeitig noch Punkte aufs eigene Punktekonto. Entlang eines weiteren Formulars führen die Schülerinnen und Schüler gegen Ende des Semesters eine Ziel- und Prozessreflexion zu verschiedenen Arbeitsschritten durch, wie beispielsweise zur Notenplanung, zum Umgang mit den Kann-Listen, zum Nutzen der Fachberatungen oder aus der Überprüfung der Tätigkeitsnachweise.

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vgl. dazu Qualitätsanspruch Aktives Lernen/Lernreflexion


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Interviewaussagen mehrerer Befragtengruppen und eingesehenen Unterlagen zufolge sprechen sich auch verschiedene Lehrpersonen des Eichi-Schulhauses zur Beurteilungspraxis ab und verwenden innerhalb eines Fachs teilweise die gleichen Prüfungen. Die Lernziele seien während der Arbeit und für die Vorbereitung auf einen Test stets vorhanden. So wüssten sie jeweils genau, was zu lernen sei und geprüft werde, erläuterten interviewte Jugendliche. Die Lehrpersonen beider Schulhäuser legen vor einer Prüfung fest, was eine genügende oder ungenügende Leistung ist und kommunizieren dies auch den Jugendlichen gegenüber (LP 70, 71). Die schriftlich befragten Schülerinnen und Schüler stimmten den entsprechenden Aussagen grossmehrheitlich zu (SCH 71, 72). Die Mittelwerte dieser beiden Items liegen signifikant über dem kantonalen Durchschnittswert. In den Kann-Listen bzw. in den dazugehörenden Materialien und Arbeitsaufträgen, die teilweise auch die Lehrpersonen des Schulhauses Eichi verwenden, liegen meist übersichtliche Bewertungsraster, Notenskalen und Beurteilungskriterien vor. Mehrere interviewte Lehrpersonen beider Schulhäuser wiesen darauf hin, dass die Fachteams gemeinsame Prüfungsvorlagen und Bewertungsskalen verwenden würden. In den Lernhaussitzungen des Schulhauses Seehalde gibt es ein stehendes Traktandum „Schüler/-in“. Der Stand des Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens würde so kontinuierlich mit allen Beteiligten besprochen. Im „Eichi“ finde ein solcher Austausch im Jahrgangsteam statt, hiess es. Eine förderorientierte Beurteilung ist neben der bilanzierenden in beiden Schulhäusern systemisch verbindlich vorgegeben; im Eichi ist die Praxis je nach Lehrperson jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt. Das zentrale Instrument für die förderorientierte Beurteilung bildet das Coaching-Gespräch 13, das die Lehrpersonen des Eichi sowohl bezüglich Form als auch Häufigkeit unterschiedlich durchführen. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Semesterbuchs, gab es zur Beurteilung des Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens eine Teamweiterbildung. In der Seehalde ist das Instrument der Selbstbeurteilung standardisiert. Die Schülerinnen und Schüler werden regelmässig dazu aufgefordert, ihre Leistungen selber einzuschätzen. In der schriftlichen Befragung gaben die meisten Jugendlichen an, sie würden in der Schule lernen, die eigenen Leistungen einzuschätzen (SCH 80). Ein im kantonsweiten Vergleich überdurchschnittlich hoher Mittelwert ergab sich für die jeweiligen Items, die Lernenden erfahren von der Klassenlehrperson, was sie gut können, worin sie besser sein könnten und wo sie Fortschritte gemacht hätten (SCH/ELT 74, SCH 75). Das Schulteam der Seehalde stellt den Jugendlichen weitere offizielle formative Testformen zur Verfügung. So gibt es zu jedem Kann-Listen-Thema mit dem „Ready-for-Test“ die Möglichkeit einer Lernkontrolle vor der eigentlichen Prüfung. Zudem können die Schülerinnen und Schüler statt eines schriftlichen Tests auch die Form einer mündlichen Prüfung (Audit) wählen, insbesondere wenn Prüfungsangst vorhanden ist. Die meisten Lehrpersonen führen der schriftlichen Befragung zufolge neben Prüfungen mit Noten regelmässig auch unbenotete Lernkontrollen durch, die den Schülerinnen und Schülern zeigen, was sie schon gut können und was sie noch lernen müssen (LP 81). Die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern können die Leistungsbeurteilung gut nachvollziehen. Die meisten von ihnen verstehen gut, wie die Zeugnisnoten zustande kommen und erachten diese als fair (SCH 76/78/79, ELT 77/78). Die bereits erwähnten Kriterien- und Beurteilungsraster sowie die Selbstreflexionen und -beurteilungen tragen dazu wesentlich bei. In beiden Schulhäusern führen die Lehrpersonen zudem Zeugnisgespräche durch, an denen gemäss interviewter Schülerinnen und Schüler wertvolle Hinweise zum Lernstand und Lernverhalten gegeben werden. Die interviewten Eltern und Jugendlichen der Seehalde lobten ebenfalls das webbasierte Tool, in das sie sich jederzeit einloggen 13

vgl. Qualitätsanspruch Zielkonforme Lernarrangements / Individuelle Lernbegleitung


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könnten, um ihren bzw. den Leistungsstand ihres Kindes abzurufen. Einzelne Eltern bemängelten jedoch, dass diese Listen nicht von allen Lehrpersonen gleich zeitnah geführt würden und Einträge teilweise bis zu einem Monat verspätet erfolgten. Schwäche Zur Beurteilung von Schülerleistungen bestehen im Schulhaus Eichi kaum verbindliche Absprachen. Entsprechend fällt die Beurteilungspraxis von Lehrperson zu Lehrperson sehr unterschiedlich aus. Aufgrund von zahlreichen Interviewaussagen seitens der Jugendlichen und Eltern sowie eingesehener Prüfungsunterlagen wird sichtbar, dass die Korrekturen von Tests je nach Lehrperson ganz unterschiedlich gewichtet werden. Beispielsweise, so wurde erläutert, sei bei der einen Lehrperson das verwendete Vokabular im Sprachunterricht sehr wichtig und bei einer anderen überhaupt nicht. Auch die Menge und Art der Prüfungen variierten unter den Lehrpersonen des gleichen Fachs teilweise stark, einzelne würden Überraschungstests machen und andere nicht. Ferner wurde von allen Beteiligtengruppen vermerkt, die Transparenz der Einträge gegenüber Jugendlichen und Eltern habe stark abgenommen, seit diese nicht mehr im Semesterbuch, sondern im LehrerOffice eingetragen würden.


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4.3

Schulführung und Zusammenarbeit

KERNAUSSAGEN UND ERLÄUTERUNGEN Wirkungsvolle Führung Pädagogisch orientiert sich die Schule an einer klaren Vision. Die Personalführung erfolgt neu strukturiert nach Professionsstandards. Zentrale organisatorische Fragen sind im Schulalltag nicht geklärt. Stärken Die pädagogische Arbeit orientiert sich seit einigen Jahren an einer klaren Vision. Systematisch wurde in beiden Schulhäusern daran gearbeitet, die Schülerinnen und Schüler durch das Selbstorganisierte Lernen (SOL) eine Teilverantwortung für die Planung, Strukturierung und Überprüfung ihrer Arbeitsprozesse übernehmen zu lassen. Viele Lehrpersonen liessen sich individuell weiterbilden, um die Jugendlichen in ihren Lernprozessen optimal unterstützen zu können. Die Schule richtete eine elektronische Plattform zur Ablage von Arbeitsaufträgen für das altersdurchmischte Lernen, zur Strukturierung und Reflexion der Schülerarbeiten sowie ein transparentes Punktesystem zur Beurteilung der individuellen Schülerleistungen ein. Die angestrebte Vision wurde im Schulhaus Seehalde überzeugend umgesetzt (vgl. Fokusthema Lehr- und Lernarrangements) und 2016 mit dem LISSA 14-Preis ausgezeichnet. Im Schulhaus Eichi wurde ein entsprechendes Projekt aufgrund politischer Diskussionen von den Schulbehörden vorläufig sistiert. (Portfolio, Interviews, Unterrichtsbesuche, Unterlagen vor Ort und im Internet) Nach einer Phase der Instabilität wird die neu strukturierte Personalführung an der Schule als zielorientiert wahrgenommen. Die Schule hat „Professionsstandards“ zur Unterrichtstätigkeit der Lehrpersonen schriftlich festgehalten. Im Rahmen der Arbeit mit „Evidenzbasierten Methoden der Unterrichtsdiagnostik und -entwicklung (EMU)“ nach Helmke besteht eine Übersicht mit Zielerreichungsindikatoren bezüglich Klassenführung, Unterrichtsgestaltung, Engagement und Weiterbildung. Von den beiden Schulhausteams ausgewählte Faktoren bilden Basis für die Mitarbeitergespräche (MAG). Für die im Zusammenhang mit den MAG durchgeführten Unterrichtsbesuche durch die Schulführung bestehen Einschätzungsraster mit den vier Erreichungsgraden „nicht erfüllt“, „Basis“, „fortgeschritten“ und „Experte“. (Portfolio) Gemäss Interviewaussagen führte die Personalleitung in den vergangenen 9 Monaten rund 70 MAG mit vorangehenden Unterrichtsbesuchen bei Lehrpersonen sowie zusätzliche MAG mit weiteren Personen durch, nachdem diese in den Schuljahren zuvor aus Kapazitätsgründen nur unsystematisch stattfanden. Die Gespräche seien gut strukturiert, die Erwartungshaltungen weitgehend transparent, meinten interviewte Lehrpersonen. Im Gespräch würde die Selbsteinschätzung der Lehrperson mit der Fremdwahrnehmung durch die Schulführung abgeglichen. Viele Lehrpersonen fühlen sich durch die neu eingeführte Form der Personalführung gut unterstützt. Andere wünschten sich neben der Professionalisierung der MAG eine explizitere Wertschätzung ihrer Tätigkeit. Diese Einschätzung bildete sich auch in der schriftlichen Befragung ab: Drei Fünftel der befragten Lehrpersonen waren

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„LISSA“ steht für „Lernfreude in Schweizer Schulen anregen“. Der Preis wird von der „Stiftung für hochbegabte Kinder“ vergeben.


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klar der Ansicht, die MAG seien zielorientiert (LP 91). Nur eine knappe Mehrheit meinte jedoch, man erhalte für die eigene schulische Arbeit von der Schule Anerkennung (LP 93). Die Schule hat angemessene Kooperationsgefässe eingerichtet und überprüft sowohl deren Zweckmässigkeit als auch die Sitzungskadenz kontinuierlich. Am regelmässigsten ist der Austausch in den Lernhäusern (Seehalde) und in den Jahrgangsteams (Eichi), diese Gremien tagen wöchentlich. Die Fachteams kommen fünfmal pro Jahr zusammen und werden von den Lehrpersonen sehr geschätzt. Sitzungen des Gesamtteams fanden bisher alle 14 Tage statt in Abwechslung mit den Schulhaussitzungen. Die pädagogischen Gesamtsitzungen konnten im vergangenen Jahr nicht wie vorgesehen fünfmal stattfinden, was in den Interviews von Lehrpersonen bedauert wurde. Alle Sitzungen werden protokolliert. Ihre Zweckmässigkeit wird regelmässig überprüft. So sollen auf Wunsch der Schulhausteams ab neuem Schuljahr wieder wöchentliche Sitzungen nach Standort stattfinden, damit organisatorische Fragen schneller geklärt werden können. Damit soll auch die Zusammenarbeit mit den neuen Schulhausleitungen vor Ort („Schulleitungen Betrieb“) intensiviert werden. Schulpflege, Schulverwaltung und Schulleitung haben durch Überarbeitung der bestehenden Ressortstruktur ihre Schnittstellen besser abgestimmt. Zudem soll künftig eine Koordinationskonferenz bestehend aus den Mitgliedern der Schulleitung und mehrköpfigen Delegationen der Schulpflege sowie der Schulverwaltung 14-täglich zusammenkommen, alternierend zu Bürositzungen mit kleinerem Teilnehmerkreis. In der schriftlichen Befragung waren 23 Lehrpersonen klar der Ansicht, die Zusammenarbeit sei an ihrer Schule sinnvoll geregelt, während 16 Personen noch Verbesserungspotential ausmachten (LP 98). (Portfolio, Interviews) Schwächen Wichtige organisatorische Fragen sind an der Schule nicht geklärt. Zwar besteht an der Sekundarschule Eduzis eine detaillierte und umfassende Geschäftsordnung, die 2016 überarbeitet wurde. Dennoch sind wichtige Regelungen im Schulalltag unklar: So sind die Führungsgrundsätze im Schulalltag nur gerade für die Hälfte der schriftlich befragten Lehrpersonen klar erkennbar (LP 90). Die Entscheidungswege sowie das Vorgehen bei anstehenden Problemen ist gar nur für eine Minderheit von ihnen eindeutig geregelt (LP 103, 104). Dies trifft auch auf die Aufgaben und Kompetenzen der verschiedenen Schulangehörigen zu (LP 105). In der Praxis führt dies gemäss Interviewaussagen zu grosser Verunsicherung. Es fehle ein klares organisatorisches „Rückgrat“, das insbesondere bei Herausforderungen und Problemen mit Lernenden oder einzelnen Eltern eine verbindliche Hilfestellung leiste. Ebenso wenig seien Aspekte wie die Partizipationsmöglichkeiten der Lehrerteams, die Überprüfung von getroffenen Vereinbarungen oder die Organisation von Stellvertretungen beim Ausfall einer Lehrperson geregelt, hiess es. Nach Meinung verschiedener interviewter Mitglieder des Schulteams seien die genannten Mängel verstärkt worden durch die vielen Schulleitungs- und deren Stellenbeschrieb-Wechsel im Laufe der letzten Jahre. Eine besondere Herausforderung stelle der Umstand dar, dass wichtige Informationen von Seiten der Schulführung zu spät eintreffen würden. Dies belegt auch das sehr kritische Ergebnis der schriftlichen Befragung (LP 102). Zudem müssten viele Informationen auf den verschiedenen genutzten elektronischen Plattformen zusammengesucht werden, wurde erklärt. Ein klares Informationskonzept nach innen und aussen fehlt an der Schule. (Portfolio) In der pädagogischen Arbeit fehlt es an einer klaren Prioritätensetzung. In Interviews wurde von Lehrpersonen kritisiert, dass die Umsetzung SOL-Vision zu wenig zielgerichtet erfolge. Es würden ständig neue Teilprojekte in Angriff genommen, noch bevor die früheren abgeschlossen seien, hiess es. Die eingesehenen aktuellen Schulprogramme weisen in der Tat eine breite Auflistung von Entwicklungsvorhaben auf, die praktisch gleichzeitig realisiert


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werden sollen. Diese fehlende Schwerpunktsetzung nimmt zu wenig Rücksicht auf die vorhandenen Ressourcen und beeinträchtigt Qualität und Nachhaltigkeit der einzelnen Projekte (vgl. Kap. Gezielte Schul- und Unterrichtsentwicklung). In der schriftlichen Befragung war nur eine knappe Mehrheit der Lehrpersonen der Ansicht, ihre Schule setze klare Schwerpunkte im pädagogischen Bereich (LP 96). In der Schulpflege, im Schulteam und bei den Eltern herrschte in den Interviews Einigkeit, dass nun an der Schule Eduzis nach einer längeren turbulenten Zeit eine Phase der Konsolidierung einzuleiten sei.

Gezielte Schul- und Unterrichtsentwicklung Die Schule entwickelt ihren Unterricht systematisch und erzielt dabei teilweise sehr grosse Fortschritte. Insgesamt fehlt jedoch eine nachhaltige Sicherung der erreichten Qualität. Stärken Die Schule setzt in der übergeordneten Planung relevante Schwerpunkte und verfolgt diese engagiert. Die Schulprogramme „Seehalde 2013-2017“ und „Eichi 2015-2017“ wurden sorgfältig zusammengestellt. Es wird unterschieden nach Sicherungs- und Entwicklungsvorhaben sowie nach den Dimensionen „Ergebnis“, „Prozess“ und „Gesundheit“. Ziele und messbare Indikatoren sind auf einer übergeordneten, allgemeinen Ebene angemessen formuliert. Thematisch stand in den vergangenen Jahren die Unterrichtsentwicklung mit der Förderung der Selbstlernkompetenz und der Vermittlung von Lerntechniken im Vordergrund. Ein grosser Teil der bestehenden Ressourcen wurde in den vergangenen Jahren in die Entwicklung der „Kann-Listen“ gesteckt (vgl. Fokusthema Lehr- und Lernarrangements). Dazu beteiligt sich die Sekundarschule Eduzis an den kantonalen Projekten QUIMS und ALLE Ausserdem setzte sich das Schulteam mit der Personalführung, den Schulhausregeln und der Begabtenförderung auseinander. Für zentrale Bereiche wie die Entwicklung der Selbstlernkompetenz, die Beurteilung von Schülerleistungen oder die Personalführung wurde an adäquaten informatikgestützten Supportsystemen gearbeitet, wobei im Einzelfall sehr kreative und überzeugende Lösungen gefunden wurden. Drei Fünftel der Lehrpersonen schätzte in der schriftlichen Befragung die Entwicklungsziele für ihre Schule als bedeutungsvoll ein (LP 121). Klar negative Einschätzungen gab es keine. Gemäss Interviewaussagen sind viele Antworten aus den Kategorien „genügend“ und „weiss nicht“ auf die bereits erwähnte Überladung des Schulprogramms (vgl. Kap. Wirkungsvolle Führung) und auf das von der Schulpflege gestoppte Unterrichtsentwicklungsprojekt im Schulhaus Eichi zurückzuführen. (Portfolio) Die Lehrpersonen holen über verschiedene Kanäle Feedback zu ihrer Unterrichtstätigkeit ein. Via Kollegiale Hospitationen verknüpft mit dem bereits erwähnten Instrument EMU wurden das eigene Lernverhalten und das Teamteaching insbesondere mit den Klassenassistenzen reflektiert. Dazu wurden detaillierte Beobachtungsbögen eingesetzt. Im Rahmen der extern unterstützten Learncoaching-Weiterbildungen wurden Videosequenzen aufgenommen, transkribiert und reflektiert. Die entsprechenden Feedbacks wurden von den interviewten Lehrpersonen geschätzt. In der schriftlichen Befragung waren knapp drei Viertel der Lehrpersonen der Ansicht, sie holten regelmässig bei Kolleginnen und Kollegen Rückmeldungen über ihre Arbeit ein (LP 134). Fast alle Lehrpersonen holen regelmässig Feedback von ihren Schülerinnen und Schüler ein (LP 132). Teilweise geschieht das sehr ausführlich, wie Interviewaussagen und eingesehene schriftliche Befragungsbögen belegen.


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Zudem könne man auch im Rahmen der regelmässig durchgeführten 360°-Sitzungen Rückmeldungen zum Unterricht geben, berichteten interviewte Jugendliche. (Portfolio) Das Schulteam überprüft punktuell erreichte Meilensteine oder abgeschlossene Projekte. So wurden gemäss Interviewaussagen im Schulteam in den vergangenen Jahren mehrmals Umfragen zu einzelnen Themen oder dem Schulmodell via webbasierte Umfragetools durchgeführt, beispielsweise zur Sonderpädagogik oder betreffend Schulsilvester. Im Rahmen von Weiterbildungstagen wird die Zielerreichung von laufenden Vorhaben, beispielweise beim Projekt ALLE, überprüft. Auch die Kooperation mit der Primarschule im Bereich der MINT 15-Fächer wurde gemäss Infoschreiben ausgewertet. An den Planungstagen berichten Projektverantwortliche vom Stand der Dinge und es werden gemeinsam Leitplanken für die Weiterarbeit gesetzt. Generell erlauben es die bestehenden informatikgestützten Kommunikations- und Ablagesysteme, dass alle Mitarbeitenden Rückmeldungen zu laufenden Projekten geben. So sind verschiedene Diskussions- und Dokumentationsforen für deren Rückmeldungen eingerichtet. Gemäss Interviewaussagen funktioniere beispielsweise im Fachteam Mathematik das Sammeln von Änderungsvorschläge sehr gut. (Portfolio) Im Schulteam wird recht eng zusammengearbeitet. Gemäss schriftlicher Befragung sind zwei Drittel der Lehrpersonen mit der Art der Zusammenarbeit zufrieden oder sehr zufrieden (LP 903). Ein ähnlicher Anteil schätzte die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und deren Wirkung als gut oder sehr gut ein (LP 125, 130). Die meisten Lehrpersonen fühlen sich durch die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen gut in ihrer Tätigkeit unterstützt (LP 131). Kritisch wurde hingegen das Item „Wir haben an der Schule gemeinsame Vorstellungen von gutem Unterricht“ eingeschätzt (LP 124). In den Interviews wurde die Arbeit in den Fachteams als effizient bezeichnet, allerdings sei diese in Fächern wie Deutsch oder Französisch durch Mutationen im Lehrkörper deutlich gebremst worden. Schwäche An der Schule fehlt es an einer nachhaltigen Qualitätssicherung. Im Rahmen der kantonalen Projekte ALLE und QUIMS arbeitet die Schule mehrheitlich nach allgemein anerkannten Grundsätzen des Projektmanagements. Für die internen Entwicklungsvorhaben trifft das nicht zu. In der Regel werden die übergeordneten und allgemein formulierten Zielsetzungen aus den Schulprogrammen nicht weiter präzisiert. Ausformulierte Projektpläne liegen gemäss Portfolio und Interviewaussagen kaum vor. In der schriftlichen Befragung war nur eine Minderheit der Lehrpersonen eindeutig der Ansicht, Arbeits- und Projektgruppen hätten klare Aufträge (LP 123). Durch die fehlenden Detailziele lässt sich deren Erreichungsgrad auch nicht qualitativ erheben, sondern nur ungefähr einschätzen, wie das an Schulentwicklungstagen oder im Rahmen der eingesehenen, eher rudimentären Schulprogrammüberprüfungen geschieht. Zudem sind die Ergebnisse dieser summarischen Überprüfungen selten konkret handlungsleitend. Beides belegt die schriftliche Befragung der Lehrpersonen, welche bei den entsprechenden Items eine tiefe Zustimmung und eine breite Streuung ausweist (LP 133, 135). Das Schulteam hielt bereits in seiner Selbstbeurteilung kritisch fest, die periodische Überprüfung sei zu verbessern und Projekte zudem klar abzuschliessen. In den Interviews hiess es diesbezüglich, viele Vorhaben würden kurzfristig verfolgt und gingen kaum in die Tiefe. Es fehle teilweise an der Nachhaltigkeit von Projekten. Eine weitere Problematik stellt der Umstand dar, dass Vereinbarungen und Beschlüsse von den Beteiligten nicht zuverlässig eingehalten werden. Nur gerade 11 von 39 Lehrpersonen bezeichneten das entsprechende Item der schriftlichen Befragung als gut er-

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MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik


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füllt (LP 94). Die fehlende verbindliche Planung von ausgewählten Schwerpunkten, die eingeschränkte Zuverlässigkeit sowie die personellen Wechsel im Schulteam verhindern gegenwärtig eine angemessene Sicherung der Ergebnisse der Entwicklungsvorhaben an der Schule Eduzis.

Zusammenarbeit mit den Eltern Schulleitung und Lehrpersonen informieren die Eltern umfassend über das Schulgeschehen. Stärken Die Schule informiert die Eltern ausführlich und vorbildlich über ihre Tätigkeiten. Der rund zehnmal pro Jahr erscheinende „Newsletter“ berichtet detailliert über geplante und durchgeführte Anlässe, über wichtige Projekte – beispielsweis im Zusammenhang mit dem Berufswahlprozess“ – und lädt zu Besuchsmorgen oder Elternanlässen ein. Der Newsletter ist auf der Homepage aufgeschaltet, wird zudem an über 500 der 600 Eltern zusätzlich direkt per Mail versandt. Die Homepage der Schule gibt darüber hinaus detaillierte Informationen ab zu den einzelnen Schulhäusern, zur Unterrichtstätigkeit und zu Dienstleistungen von Schule und Schulverwaltung („Digitaler Schalter“). Sie gewährt „Einblicke“ und „Ausblicke“ in das Schulgeschehen. Ein Kalender und eine Sammlung von Presseartikeln runden den äusserst attraktiv gestalteten Internetauftritt ab. Die Schulleitung versendet zudem weitere wichtige Informationen postalisch per Elternbrief. Im November 2015 lud die Seehalde die Eltern und eine breite Öffentlichkeit bereits zum zweiten Mal zu einem „Lernkongress“ ein, bei dem sie ihr Schulmodell umfassend vorstellte. Im Januar 2016 fand ein „World Café“ zum Lernen an der Seehalde statt. Ebenfalls im Januar 2016 führte die Schule Eichi eine Vernissage „Unsere Schule ist unser Lebensraum“ durch. Zwei Drittel der Eltern fühlten sich in der schriftlichen Befragung gut oder sehr gut über wichtige Belange der Schule informiert (ELT 140). 80% von ihnen stimmten der Aussage „Ich weiss, an wen ich mich mit Fragen zur Schule, mit Anregungen oder Kritik wenden kann“ eindeutig zu (ELT 141). In Anbetracht des im kantonsweiten Vergleich sehr umfangreichen Informationsangebots der Schule erstaunt es, dass die Mittelwerte der beiden aufgeführten Items unter dem Mittel aller Zürcher Sekundarschulen liegen. In Interviews mit Schulbehörden und Lehrpersonen wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass man Bedenken von Eltern, welche den realisierten und den geplanten Veränderungen im Bereich Unterricht kritisch gegenüberstehen, ernst nehme und auf eine transparente und umfassende Information achten wolle. Die Lehrpersonen setzen die Eltern gut über das Geschehen in ihren Einheiten in Kenntnis. Dutzende eingesehener Briefe und Mails von Klassenlehrpersonen, Jahrgangs-, Homebase- und Lernhausverantwortlichen belegen dies. Einzelne Lehrpersonen geben zudem nicht nur situative, sondern auch periodische Informationsschreiben heraus. Die interviewten Eltern berichteten, man fühle sich von Seiten der Lehrpersonen gut informiert und finde bei Anliegen leicht einen Termin mit der zuständigen Lehrperson. Kontakte würden häufig über E-Mail oder SMS stattfinden, Anfragen würden meist schnell beantwortet. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, den Leistungstand des eigenen Kindes („Punktekonto“) über ein Tool abfragen zu können – auch wenn sich bei einem Teil der Eltern noch gewisse technische Probleme stellen. In der schriftlichen Elternbefragung erzielten die Items „Ich kann mich mit Anliegen und Fragen jederzeit an die Klassenlehrperson wenden“ und „Ich


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habe genügend Möglichkeiten, mit den Lehrpersonen in Kontakt zu kommen“ hohe Mittelwerte (ELT 145, 146). Gemäss eingesehener Unterlagen und Interviewaussagen finden regelmässig Besuchstage statt. Besonders gut besucht war eine Veranstaltung an einem Samstag an der Schule Eichi. Mit allen Eltern und Jugendlichen im ersten Jahrgang finden Kennenlern-Gespräche in der 1. Klasse und die vorgesehenen Standortgespräche in der 2. Klasse statt. In den Schulhäusern Seehalde und Eichi sind Elternräte eingerichtet. Details dazu regeln die Statuten von 2010 resp. 2009. Die Aktivitäten und Mitgliederzahlen beider Gremien schwankten in den vergangenen Jahren. Seit Herbst 2016 sind in der „Seehalde“ alle drei Lernhäuser durch mindestens drei Elterndelegierte vertreten, im Eichi alle 12 Klassen durch mindestens eine Person. In beiden Schulen nehmen jeweils eine Vertretung der Lehrerschaft und die Schulhausleitung an den Sitzungen teil. Anstehende Geschäfte werden traktandiert und die Diskussionen protokolliert. Die Elternräte organisieren Vorträge. Im Schulhaus Eichi findet ein regelmässiger „Elterntalk“ statt. Gemäss Interviewaussagen haben die Aktivitäten der beiden Elternräte wieder etwas zugenommen. So würden auch Telefontrainings für Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf Schnupperlehren und Bewerbungsgespräche durchgeführt. (Portfolio, Interviews) Schwächen Ein Teil der Eltern beurteilt ihre bestehenden Mitwirkungsmöglichkeiten kritisch. Jeweils rund 10 Prozent der 365 antwortenden Eltern wählten bei den Aussagen „Ich fühle mich mit meinen Anliegen von der Schule ernst genommen“ und „Mit der Art, wie die Schule uns Eltern teilnehmen lässt, sind wir zufrieden“ jeweils die Kategorie schlecht/sehr schlecht bzw. unzufrieden/sehr unzufrieden (ELT 147, 905). Obwohl jeweils zwei Drittel der Eltern klar anderer Meinung waren, liegen daher die Mittelwerte der Schule Eduzis bei beiden erwähnten Items deutlich unter dem Mittel aller Zürcher Sekundarschulen. In den Interviews wurde gesagt, dass es gelegentlich zwischen den Elterndelegierten im „Eichi“ und der Schule Reibungspunkte bezüglich der Mitwirkungskompetenzen gebe. So sei ein vom Elternrat geplanter Vortrag zu Cybermobbing von der Schulleitung abgelehnt worden. Andererseits wurden Vorschläge bezüglich Verschuldung von Jugendlichen, Gesundheitsbewusstsein oder Gymnasiumvorbereitungskurse der Schule aufgenommen, angegangen und konnten teilweise bereits implementiert werden. In der schriftlichen Befragung war nur gerade eine Mehrheit von 56 Prozent der befragten Eltern klar der Ansicht, es sei an der Schule gut möglich, Anregungen zu machen oder etwas zu kritisieren (ELT 150). Auch bei dieser Aussage liegt der Mittelwert der Schule signifikant unter dem kantonalen Mittel. Die Schule holt von Seiten der Eltern kaum Rückmeldungen ein. Gemäss Interviewaussagen seien im Schulhaus Eichi in früheren Jahren den Eltern regelmässig Feedbackgelegenheiten geboten worden, was aktuell nicht geschehe. Auch im Schulhaus Seehalde werden aktuell kaum Rückmeldungen von Eltern eingeholt, was auch auf die starke Belastung durch die Reformierung des Unterrichts zurückzuführen sei, hiess es in Interviews. In der schriftlichen Befragung waren bloss 37% der Eltern klar der Ansicht, die Schule frage sie von Zeit zu Zeit nach ihrer Meinung über Anlässe, Projekte, Neuerungen etc. (ELT 137)


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Zusätzlicher Schwerpunkt Berufswahlvorbereitung Der Berufswahlprozess erfolgt strukturiert. Für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler bestehen zweckmässige Unterstützungsangebote. Die Schnittstellen zwischen Schule und Berufsinformationszentrum sind ungenügend geklärt. Stärken In beiden Schulhäusern durchlaufen die Schülerinnen und Schüler einen strukturierten Berufswahlprozess. Ein detailliertes Berufswahlkonzept fehlt zwar an der Schule Eduzis, hingegen ist der Ablaufprozess stichwortartig schriftlich festgehalten. Wichtige Eckpunkte bilden dabei Elterninformationsabende, die Arbeit mit dem Lehrmittel „Berufswahlportfolio“, die Durchführung des Stellwerks mit schulischen Standortgesprächen, Besuche u.a. im Berufsinformationszentrum (BiZ) und an der Berufsmesse, Schnuppertage sowie Fertigstellung der Bewerbungsdossiers. Als Besonderheit findet im Schulhaus Eichi im Herbst jeweils eine Berufswahl-Spezialwoche statt, die auch einen Informationsabend mit dem lokalen Gewerbe beinhaltet. Die Schule Seehalde organisiert alljährlich im Frühling ein „Lehrlingsbistro“, an dem Berufsschullehrer, Ausbildner und Lehrlinge den Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Berufswelt ermöglichen. (Portfolio) Rund drei Viertel der Schülerinnen und Schüler sowie zwei Drittel der Eltern fühlten sich in der schriftlichen Befragung gut über den Berufswahlprozess informiert (SCH/ELT 2000)16. Im gleichen Verhältnis gaben sie an, über anstehende Schritte resp. den aktuellen Stand im Berufswahlprozess gut informiert zu sein (SCH/ELT 2001). In Interviews wurde punktuell beim Berufswahlprozess noch Verbesserungspotential geortet, so könnte beispielsweise im Schulhaus Seehalde die Zusammenarbeit mit dem lokalen Gewerbe noch verbessert werden, hiess es von Lehrerseite. Für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler bestehen in beiden Schulhäusern individuelle Zusatzangebote. So unterstützen Fachpersonen der Schulsozialarbeit, der Heilpädagogik, des Hausdienstes oder versierte Assistenzen die verantwortlichen Lehrpersonen bei der Betreuung von Jugendlichen. Durch diese Zusammenarbeit gelinge es gemäss Interviewaussagen gut, Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen oder schwierigen Voraussetzungen in den Berufswahlprozess zu integrieren. Nach Ansicht von Lerncoaches aus dem Schulhaus Seehalde hätten die altersdurchmischen Homebases den grossen Vorteil, dass sie jeweils pro Schuljahr nur drei bis fünf Jugendliche bei der Berufswahl zu begleiten hätten. So würden einerseits ihre Spitzenbelastungen wegfallen, andererseits könnten die Jugendlichen sich in den altersdurchmischten Gruppen gegenseitig helfen. Interessierte Jugendliche können zudem das Wahlfach „Berufswahlcoaching“ wählen. Sowohl in der Seehalde wie im Eichi leistet die Teilnahme der Schule an schweizerischen resp. kantonalen Projekten wertvollen Support für ausgewählte Schülerinnen und Schüler. So unterstützt das nationale Projekt „Leistungsfähig durch individuelle Förderung und praktische Tätigkeit (LIFT)“ ausgewählte Jugendliche mit regionalen Wochenarbeitsplätzen in Industrie- und Gewerbebetrieben bereits ab der 1. Sekundarklasse auf dem Weg

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Im Rahmen einer Zusatzbefragung wurden von den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und den Lehrpersonen Einschätzungen zum Berufswahlprozess ab der 2. Sekundarschule erhoben. Die in diesem Bericht aufgeführten Prozentzahlen errechneten sich unter Ausschluss der Antwortkategorie „keine Antwort“, die von den Schülerinnen und Schülern der ersten Sekundarklasse und deren Eltern zu wählen war.


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in die Berufswelt. Im Schulhaus Eichi ist das LIFT-Projekt bereits seit einigen Jahren etabliert, neu ist seit dem Schuljahr 2016/2017 auch das Schulhaus Seehalde mit dabei. Das Zürcher Projekt „Aktive Lernzeit und Lernerfolg für alle (ALLE)“ seinerseits legt den Fokus auf einen besonders lernwirksamen Unterricht. An den beteiligten Pilotschulen – zu denen Eduzis gehört – werden aus diesem Grund geeignete Massnahmen in den Fächern Mathematik und Deutsch erprobt, um die Kompetenzen der leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf ihre Berufswahl zu verbessern. (Portfolio, Interviews) In der schriftlichen Befragung waren 75% der Jugendlichen und 69% der Eltern der Ansicht, die Unterstützung durch die Schule im Berufswahlprozess sei gut oder sehr gut (SCH 2002/ELT 2003). In Interviews machten einzelne Eltern auch kritische Bemerkungen. Mehrere Lehrpersonen bedauerten ihrerseits, dass oft Eltern von Sek B-Schülerinnen und Schülern wenig Interesse am Berufswahlprozess ihres Kindes zeigten. Dennoch sei es im letzten Jahr gelungen, für alle Schülerinnen und Schüler Anschlusslösungen an die Volksschule zu finden. Schwäche Die Schnittstellen zwischen Schule und Berufsinformationszentrum sind ungenügend geklärt. Zwischen der Schule Eichi und dem BiZ funktioniert die Kooperation im gesetzlich vorgesehenen Rahmen schlecht. Der Kontakt zwischen beiden Stellen ist ziemlich beeinträchtigt. Die Elterninformation erfolgt nicht koordiniert, Zwischenstandgespräche finden nicht statt, Stundenausfälle werden nicht kommuniziert und Mails bleiben teilweise unbeantwortet. Ein weiterer Anlauf zwischen den Verantwortlichen zur Klärung der unbefriedigenden Situation soll im nächsten Schuljahr genommen werden. In der Zwischenzeit baut das Schulteam Eichi mit einem „Coach Berufswahl“ eine eigene Parallelstruktur zur Berufsberatung des Kantons Zürich auf, die schulintern und von den Eltern sehr geschätzt wird. Dafür werden jedoch beträchtliche Ressourcen eingesetzt, deren zweckmässige Verwendung aufgrund der fehlenden Koordination mit dem BiZ fragwürdig ist. Für das Schulhaus Seehalde sind zwei Homebase-Leitende aus verschiedenen Lernhäusern zusammen mit einer Assistenz für die Koordination des Berufswahlprozesses zuständig. Die Zusammenarbeit mit dem BiZ in Oerlikon erfolge grundsätzlich erfolgreich, hiess es von Schulseite. Dies wurde seitens der Berufsberatung bestätigt, auch wenn es nicht immer einfach sei, im Einzelfall den für einen Jugendlichen zuständigen Verantwortlichen aus einer der 17 Homebases umgehend zu erreichen. (Portfolio, Interviews)


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Fokusthema: Lehr- und Lernarrangements

QUALITÄTSANSPRÜCHE Der Unterricht ist klar strukturiert, anregend gestaltet und erfolgt in einem lernförderlichen Klima. Die Lehrpersonen gestalten den Unterricht gezielt durch den begründeten Einsatz von Lehr- und Lernarrangements. Die Lehrpersonen fördern und begleiten das Lernen der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Die Lehr- und Lernarrangements fördern das aktive und eigenverantwortliche Lernen. Die Lehr- und Lernarrangements fördern die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem eigenen Lernen. Die Schule unterstützt die Lehrpersonen in der Planung und Gestaltung der Lehr- und Lernarrangements. Die Lehr- und Lernarrangements werden von den Beteiligten als lernförderlich und motivierend erlebt.


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KERNAUSSAGEN UND ERLÄUTERUNGEN Klare Unterrichtsstruktur / Lernförderliche Unterrichtsgestaltung Der Unterricht ist oft gut strukturiert und mittels hilfreicher Materialien kompetenzorientiert gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler profitieren in mehreren Fächern von präzise formulierten und übersichtlich gestalteten schriftlichen Aufträgen. Stärken Mit meist klarer Strukturierung des Unterrichts, hilfreichen Materialien und folgerichtigen Abläufen sorgen die Lehrpersonen für eine angemessene Orientierung im Lernprozess. Viele besuchte Lektionen waren gut strukturiert, organisiert und folgten einem logischen Ablauf. Zusätzlich benötigte Materialien, die den Jugendlichen nicht via ihrem persönlichen iPad auf den Materialplattformen zugänglich waren, lagen bereit. Zu Unterrichtsbeginn in der Klasse oder in Input-Lektionen sowie im Fachunterricht der Seehalde – wo Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs und mehrerer Homebases zusammengezogen werden – erhielten die Jugendlichen meist einen guten inhaltlichen Überblick zum Thema oder vorgesehenen Programm. Ritualisierte Abläufe wie beispielsweise die im Zusammenhang mit dem selbstorganisierten Lernen (SOL) stehenden Arbeitsplanungen und Reflexionen, welche die Schülerinnen und Schüler an beiden Schulen regelmässig mit dem „Lernbuch“ oder dem „Semesterbuch“ vornehmen, dienen ebenfalls der Orientierung im Unterricht und im eigenen Lernprozess. In der Seehalde planen die Jugendlichen ihr Lernen bzw. einen Teil der Wochenlernzeit selber jeweils am Montagmorgen in den sogenannten Wochenstarts. Die einzelnen Lernhäuser gestalten diese unterschiedlich, hingegen wird das Gefäss des Wochenstarts in allen Homebases ebenfalls als Plattform für allgemeine Informationen zu Wochenablauf und Unterricht genutzt. Die schriftlich deklarierten Ziele in den Arbeitsdossiers und auf den einzelnen Aufträgen sowie die in jedem Unterrichtsthema/-fach existierenden Kann-Listen, welche den Jugendlichen die zu erlangenden Kompetenzen transparent machen, wurden in den Interviews von allen Befragtengruppen als hilfreiches Orientierungsinstrument hervorgehoben. Die meisten schriftlich befragten Jugendlichen sind der Ansicht, ihre Lehrpersonen sagten im Voraus, was sie können müssten, wenn sie mit einem Thema fertig sind (SCH 20, 21). (Portfolio, Unterlagen vor Ort) Die Lehrpersonen äussern sich gegenüber den Jugendlichen klar und verständlich; schriftliche Aufträge sind äusserst präzise formuliert und übersichtlich gestaltet. Im beobachteten Unterricht gaben die Lehrpersonen prägnante und adressatengerechte Erklärungen und Anweisungen ab. Erläuternde Ausführungen wurden häufig mit visuellen Hilfsmitteln und unter Einbezug verschiedener Techniken unterstützt (z.B. Visualizer, Filme, elektronische Plattformen). Die schriftlichen Aufträge, die in der Seehalde vor allem für das selbständige Lernen im „Office“ sowie auch im Fachunterricht und im Schulhaus Eichi häufig im konventionellen Unterricht eingesetzt werden, sind allesamt identisch aufgebaut und sehr klar formuliert. Zentral sind die Kann-Listen, in denen den Schülerinnen und Schülern in jedem Fach/Thema die Grundanforderungen transparent gemacht und Lernziele kommuniziert werden. Zudem wird schriftlich deklariert, durch welche Tätigkeitsnachweise (TNW) die jeweiligen Lernziele erreicht werden können. Zu den übersichtlich formulierten Aufträgen gibt es je nach Thema und Fach für das Verständnis hilfreiche Zusatzmaterialien wie etwa visualisierte Beispiele für einen Übungshefteintrag oder einen Tätigkeitsnachweis, Hilfsmaterialien wie Regelblätter und Infoboxen mit Erklärungen zu Theorien oder Lernvideos, die teilweise selbst erstellt wurden. Die meisten interviewten Schülerinnen und Schüler waren klar


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der Ansicht, die Lehrpersonen könnten gut erklären und ihnen bei Fragen verständlich und nutzbringend antworten. (Portfolio, Unterlagen vor Ort) Die meisten Lehrpersonen begegnen den Schülerinnen und Schülern höflich und fördern in ihren Klassen/Homebases ein respektvolles Verhalten. Das Klima in den besuchten Lektionen war entspannt und die Jugendlichen gingen freundlich und hilfsbereit miteinander um. Mehrere interviewte Lehrpersonen und weitere Mitarbeitende hoben den an der Schule zentralen Ansatz des lösungsorientierten Vorgehens (LOA) hervor. Das Team habe zahlreiche Weiterbildungen zu LOA gehabt und dieser Ansatz sei für das Handeln der Schulmitarbeitenden richtungsweisend, wurde ausgeführt. LOA sei ganz entscheidend für eine gute Basis in den Klassen. Ebenfalls seien die Klassenlehrpersonen durch die Lerncoachings den Jugendlichen sehr nahe, was frühe Interventionen ermögliche. Die schriftlich befragten Jugendlichen und Eltern sind grossmehrheitlich der Ansicht, die Lehrpersonen machten keine abschätzigen Bemerkungen über einzelne Schülerinnen und Schüler (SCH/ELT 27, SCH 28; vgl. Abbild 4 Klassenführung). Rund 7 von 10 Jugendlichen bewerteten zudem die Items „Meine Klassenlehrperson/meine übrigen Lehrpersonen an dieser Schule achten darauf, dass keine Schülerinnen und Schüler blossgestellt oder ausgelacht werden“ als gut oder sehr gut erfüllt (SCH 32, 33). In den beobachteten Lektionen gingen die Lehrpersonen meist aufmerksam auf die Jugendlichen ein und nahmen sie mit ihren Anliegen ernst. In den beobachteten „Wochenschluss“-Lektionen und „360°-Sitzungen“ wurden einzelne Jugendliche von ihrer Klassenlehrperson für die guten Arbeitsleistungen während der Woche gelobt und erhielten ein kleines Präsent. Die Lernenden gaben sich gegenseitig Feedbacks und äusserten sich in der „Positiv-/Negativ-„ bzw. „Lust-/Frust-Runde“ zu entsprechenden Vorkommnissen. Die 360°-Sitzungen und die Klassenratsstunden würden zwar von den einzelnen Klassenlehrpersonen individuell gestaltet, jedoch meist nach einem ritualisierten Ablauf durchgeführt. Sie werden häufig von den Schülerinnen und Schülern selbständig geleitet und protokolliert, was Beobachtungen und eingesehenen Unterlagen zufolge, sehr gut funktioniert. Hingegen äusserten sich verschiedene Lernende dahingehend kritisch, dass in einzelnen Klassen/Homebases schon längere Zeit kein Klassenrat oder keine 360°-Sitzung mehr stattgefunden habe oder dass die Diskussionen aufgrund von Störungen abgebrochen worden seien. Das Unterrichtsklima ermöglicht es an beiden Schulen meist gut, konzentriert zu arbeiten und zu lernen. Der beobachtete Unterricht verlief meist ruhig und störungsarm. Vor allem eindrücklich war die äusserst arbeitsame Stimmung in den verschiedenen „Office“- und Lernatelier-Stunden. Die dort anwesenden Jugendlichen arbeiteten ruhig an ihren persönlichen Aufgaben, diskutierten aufgabenorientiert und sachbezogen an den Gruppentischen oder in Gruppenräumen und stellten den anwesenden Lehrpersonen gezielte Fragen zu Aufträgen. Die Abläufe und der Umgang der Jugendlichen mit ihren iPads und den Lernplattformen waren eingespielt, was ebenfalls zu einer ruhigen Lernatmosphäre beitrug. Mehrere interviewte Teammitglieder erwähnten zudem die Unterstützung der Assistentinnen als dienlich, um einzelnen Schülerinnen und Schülern beizustehen, damit sie konzentriert an ihren Aufgaben arbeiteten. Hingegen beurteilten die schriftlich befragten Eltern die Aussage, ob der Unterricht in der Klasse ihres Kindes störungsarm verlaufe, auffallend kritisch (ELT 36). Nur knapp die Hälfte der Eltern bewertete dieses Item als gut oder sehr gut zutreffend; der Mittelwert dieses Items liegt signifikant unter dem kantonalen Mittel aller Sekundarschulen.


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Schwächen Eine transparente Lernzielorientierung ist teilweise im Klassen- bzw. Input- und Fachunterricht wenig ausgeprägt. In rund der Hälfte der beobachteten Lektionen gaben die Lehrpersonen keine expliziten Informationen zu Unterrichtszielen oder zu Leistungserwartungen und Zeitdauer von Arbeitsphasen. In einzelnen Lektionen fehlte der „rote Faden“, es wurden Arbeitsblatt um Arbeitsblatt abgearbeitet, ein sachlicher Zusammenhang war kaum gegeben. Auch ein Bezug zu den Kann-Listen war in diesen Fällen nicht ersichtlich. Die Schulteams beider Schulhäuser hielten in ihren jeweiligen Selbstbeurteilungen übereinstimmend fest: „Unterrichtsziele werden erst vereinzelt den Schülerinnen und Schülern bei Lektionsbeginn transparent gemacht“. Einigen Lehrpersonen gelingt es nicht, angemessen auf die Schülerinnen und Schüler einzugehen; ein beachtlicher Teil der Jugendlichen sieht sich wenig respektvoll wahrgenommen. Rund 30 Schülerinnen und Schüler fühlen sich in ihren Klassen nicht wohl (SCH 25). Das entsprechende Item wurde von diesen in der schriftlichen Befragung als schlecht oder sehr schlecht bewertet. Weitere Aussagen zum respektvollen Umgang in den Klassen wurde jeweils von 10-12% der Jugendlichen als schlecht oder sehr schlecht erfüllt eingeschätzt (SCH 27-33). In den Interviews mit fast allen Schulbeteiligten wurde darauf hingewiesen, dass es einigen Lehrpersonen nicht gelinge, ihre Klasse angemessen zu führen oder geeignet auf die Jugendlichen einzugehen. Zudem gäbe es Lehrpersonen, die Kollektivstrafen aussprächen. Die Problematik ist seitens der Schulleitung erkannt und erste Massnahmen wurden ergriffen.


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Abbildung 4

Klassenführung Sicht von Schüler/-innen und Eltern 5 4 3 2 1

sehr gut gut genügend schlecht sehr schlecht

A B C D E

Die Klassenlehrperson versteht es gut, bei mir/meinem Kind Interesse und Neugier zu wecken. Mein Kind fühlt sich / Ich fühle mich wohl in der Klasse. Wenn mein Kind gut arbeitet, wird es / Wenn ich gut arbeite, werde ich von der Klassenlehrperson gelobt. Die Klassenlehrperson macht keine abschätzigen Bemerkungen über einzelne Schülerinnen und Schüler. Wenn die Schülerinnen und Schüler Streit haben, hilft ihnen / Wenn wir Streit haben unter Schülerinnen und Schülern, hilft uns die Klassenlehrperson, faire Lösungen zu suchen.


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Zielkonforme Lernarrangements / Individuelle Lernbegleitung Die Lehrpersonen begleiten und unterstützen die Jugendlichen in ihrem Lernen eng, regelmässige Coaching-Gespräche sind an der Schule institutionalisiert. Sie richten ihre Lehr- und Lernarrangements meist gut auf die Unterrichtsthemen aus. Stärken Die Lehr- und Lernarrangements werden meist gut auf die Unterrichtsthemen und zu vermittelnden Lerninhalte ausgerichtet. Dabei werden sowohl konventionelle Formen als auch digitale Medien geschickt genutzt und miteinander verknüpft. Die inhaltliche Grobplanung sowie Erarbeitung von Unterrichtsmaterialien und Aufträgen geschieht zunehmend in den schulhausübergreifenden Fachschaften (3-Jahrespläne, Kann-Listen, Aufträge, Hilfsmaterialen und digitale Medien, Tests, u.a.). In den Interviews erläuterten einzelne Lehrpersonen, dass sie sich im Jahrgangs- bzw. Lernhausteam sowie in den Fachschaften häufig zu den Lehr- und Lernarrangements und anderen pädagogischen Themen austauschten. So würden die Unterlagen stetig weiterentwickelt. Die an den Evaluationstagen vorgelegten Unterlagen und die Einsicht in die digitalen Plattformen zeigten die grosse Varietät der verschiedenen Aufgabenstellungen und Lernmaterialien auf. Durch diese Praxis existiert an der Schule Eduzis ein vielseitiges Angebot an Lehr- und Lernmaterialien, die eine hohe Qualität bezüglich Passung von Lerninhalten und Lernarrangements gewährleisten. Während die Lehrpersonen der Seehalde diese Unterlagen systematisch und vorzugsweise im selbstorganisierten Lernen (SOL) verwenden, setzen die Lehrpersonen des Schulhauses Eichi diese unterschiedlich intensiv und auf freiwilliger Basis ein. (Portfolio) Sozialformen setzen die Lehrpersonen grösstenteils gezielt ein. Aufgrund der Interviewaussagen mit den Lehrpersonen kommt dies deutlich zum Ausdruck. Es seien in mehreren Weiterbildungen immer wieder kooperative Lernformen (KOL) thematisiert worden, das Team verfüge dazu mittlerweile über profundes Wissen. KOL-Methoden wie beispielsweise „think-pair-share“ bzw. „denken-austauschen-vorstellen (DAV)“ würden regelmässig eingesetzt. In einzelnen besuchten Lektionen konnte beobachtet werden, dass solche Arbeitsformen eingespielt funktionierten und keiner speziellen Erklärung bedurften. Die eingesehenen Unterlagen belegten zudem, dass auch in den SOL-Aufträgen verschiedene Sozialformen vorgesehen sind. In den beobachteten „Office“-Zeiten erledigten mehrere Schülerinnen und Schüler gewisse Aufträge selbstverständlich und im Flüsterton gemeinsam an den Gruppentischen, in den Gruppenräumen oder in den dafür vorgesehenen Seilbahngondeln. Die gezielte Lernbegleitung ist an der Schule ausgeprägt; die Lehrpersonen beider Schulhäuser begleiten die Jugendlichen eng und leiten sie geschickt an, ihr Lernen zu planen sowie zu reflektieren. In der schriftlichen Befragung waren rund drei Viertel der Schülerinnen und Schüler der Ansicht, dass sie in der Schule gut oder sehr gut lernten, ihre Arbeit zu planen (SCH 47). Fast gleich viele Eltern und Lehrpersonen waren ebenfalls dieser Meinung (ELT/LP 47). Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler wird von den Lehrpersonen der schriftlichen Befragung zufolge wiederkehrend aufgefordert, ihre Lösungswege zu erklären (SCH 49, 50). Die zentralen Instrumente in der Lernbegleitung sind die Lerncoachings und Fachberatungen sowie das Semester- bzw. Lernbuch. Zudem werden die Planungskompetenzen mit Wochenplanarbeit gefördert. Abhängig von Schulhaus, Lernhaus und Lehrperson variieren die Abläufe der Coachinggespräche. Im Schulhaus Eichi erhalten die Schülerinnen und Schüler pro Semester zwei bis vier Lerncoachings. Die dazu nötigen Zeitressourcen der Klassenlehrpersonen wurden durch die neu eingeführte „Duovision“, eine Form des Teamteachings, geschaffen. Die Lehrpersonen


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besprechen dabei mit den einzelnen Jugendlichen das Semesterbuch und die von ihnen selbst gesetzten Entwicklungsziele. In diesen Gesprächen werden anhand einer 10erSkala der Ist- und der Soll-Zustand eingeschätzt, Tipps und Ideen für die Zielerreichung gesammelt und notiert sowie teilweise das Arbeits- und Lernverhalten beurteilt. Ebenso können zusätzliche Bemerkungen der Jugendlichen, der Lehrpersonen oder der Eltern zum Lernen und Unterricht festgehalten und Unterschriften der letztgenannten eingefordert werden. Im Schulhaus Seehalde erhalten die Jugendlichen Lernunterstützung einerseits durch Coachinggespräche, andererseits durch Fachberatungen. Je nach Lernhaus bereiten sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Unterlagen vor. Sie schätzen beispielsweise die momentane Befindlichkeit sowie ihre Arbeitsleistung und ihr Lernen bezüglich verschiedener Themen ein (Verhalten, „Office“, Inputs, Wochenplanung, Ordnung, Motivation, u.a.). Ebenso formulieren sie ein möglichst genaues und messbares neues Ziel. Einmal pro Semester wird in einem Lerncoaching zudem die SOL-Kompetenz bewertet (vgl. dazu Qualitätsanspruch Aktives Lernen/Lernreflexion). Neben den Lerncoachings erhalten die Jugendlichen auch Fachberatungen. Sie vereinbaren dazu einen Termin mit einer Lehrperson oder einem Jugendlichen, der eine SOL-Kompetenz eines Experten oder Fortgeschrittenen hat. Sie halten in einem Formular fest, welche Art von Beratung sie wünschen, in welcher Form sie sich auf die Beratung vorbereitet haben und sind aufgefordert, ihre Fragen oder Anliegen vorgängig zu formulieren. (Portfolio, Unterlagen vor Ort, Interviews) Mehrere Lehrpersonen ermöglichen den Jugendlichen an Inhalten zu arbeiten, die auf ihren Lernstand abgestimmt sind. In der schriftlichen Befragung fielen die Mittelwerte folgender Items im kantonalen Vergleich überdurchschnittlich hoch aus: „Meine übrigen Lehrpersonen an dieser Schule geben den Schülerinnen und Schülern unserer Klasse oft unterschiedliche Aufgaben, je nach ihrem Können“ sowie „Meine Klassenlehrperson nimmt sich oft speziell Zeit, um mit langsamen Schülerinnen und Schülern zu arbeiten“ (SCH 42, 45; vgl. auch Abbildung 5 Individuelle Lernbegleitung). Insbesondere im Schulsystem der Seehalde steht den Lehrpersonen während der „Office“-Arbeit mehr Zeit für individuelle Schülerbetreuung zur Verfügung. Im Fach Mathematik werden die Lernenden in beiden Schulhäusern in drei verschiedenen Anforderungsstufen unterrichtet. Gemäss einem Einstufungstest jeweils nach den Sommerferien, teilt die Schule Eduzis die Jugendlichen in entsprechende Niveauklassen ein. In der Seehalde werden zudem im Fach Französisch und Englisch zwei Niveaus geführt. Auf den Kann-Listen sind bei allen Aufträgen und geforderten Tätigkeitsnachweisen die Schwierigkeitsgrade in Form von einem, zwei oder drei Kreuzen ausgewiesen. Interviewte Jugendliche des Schulhauses Eichi schilderten, bei einzelnen Lehrpersonen gebe es auch Zusatzblätter oder weiterführende Aufgaben. Als Pilotschule im Projekt ALLE, ist die Schule ferner bemüht, in Mathematik und Deutsch geeignete Massnahmen zu erproben, um die entsprechenden Kompetenzen der leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler zu verbessern und dabei die Bedürfnisse leistungsstarker Jugendlicher nicht zu vernachlässigen. Den Jugendlichen stehen jeweils am Nachmittag vielfältige musische, kreative, technische oder sportliche Kurs- und Freifachangebote zur Auswahl, in denen sie eigenen Interessen nachgehen können. Schwäche Die Binnendifferenzierung wird besonders im Klassenunterricht teilweise zu wenig beachtet. Im beobachteten Unterricht gab es mehrere Beispiele, in denen die ganze Klasse am völlig identischen Lernstoff arbeiten musste. 21% der Schülerinnen und Schüler schätzten die Aussage negativ ein, dass die Klassenlehrperson dem Können der Jugendlichen ange-


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passte Aufgaben gebe (SCH 41). In den Interviews wurde von verschiedene Beteiligtengruppen mehrfach geschildert, dass auch leistungsstarke Schülerinnen und Schüler im Wochenplan oder in den Kann-Listen jeweils alle als einfach gekennzeichneten Aufgaben (ein Kreuz- oder ein Sternchen-Aufgaben) lösen müssten. Akzeleration in Form eines Compactings wird den begabten Jugendlichen offensichtlich nicht angeboten. In der schriftlichen Befragung bewerteten die Lernenden die Aussage „Meine Klassenlehrperson gibt den schnellen Schülerinnen und Schülern oft schwierigere Aufgaben“ kritisch (SCH 40). 14% erachteten sie als schlecht oder sehr schlecht erfüllt, der Mittelwert dieses Items liegt signifikant unter dem kantonalen Durchschnitt.


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Abbildung 5

Individuelle Lernbegleitung Sicht von Schüler/-innen, Eltern und Lehrpersonen 5 4 3 2 1

sehr gut gut genügend schlecht sehr schlecht

A

Die Klassenlehrperson gibt den leistungsstarken Schülerinnen und Schülern oft schwierigere Aufgaben. (Schüler/innen: Meine Klassenlehrperson gibt den schnellen Schülerinnen und Schülern oft schwierigere Aufgaben.) Die Klassenlehrperson nimmt sich oft speziell Zeit, um mit leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern zu arbeiten. (Schüler/innen: Meine Klassenlehrperson nimmt sich oft speziell Zeit, um mit langsamen Schülerinnen und Schülern zu arbeiten.) Die Klassenlehrperson gibt den Schülerinnen und Schülern oft unterschiedliche Aufgaben, je nach ihrem Können. Die Klassenlehrperson sagt den Schülerinnen und Schülern persönlich, was sie in der Schule gut können und worin sie besser sein könnten. Meine Klassenlehrperson zeigt mir, wo ich Fortschritte gemacht habe. Ich gebe den Schülerinnen und Schülern oft offene Aufgabenstellungen, die individuelle Lösungen zulassen.

B C D E F


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Aktives Lernen / Lernreflexion Die Lehrpersonen fördern die Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbständigkeit und motivieren sie mit geeigneten Instrumenten, Eigenverantwortung für ihr Lernen zu übernehmen. Stärken Die Lehrpersonen fördern die Schülerinnen und Schüler in ihrer Selbständigkeit gezielt und erfolgreich. Mit geeigneten Instrumenten motivieren sie die Jugendlichen, Eigenverantwortung für ihr Lernen zu übernehmen. Wie vorgängig bereits erläutert, reflektieren die Jugendlichen ihr Arbeits-, Lern- sowie Sozialverhalten und setzen sich persönliche Ziele, die sie im Semester- bzw. Lernbuch festhalten (vgl. Qualitätsanspruch Zielkonforme Lernarrangements / Individuelle Lernbegleitung). Mehrere interviewte Lehrpersonen betonten die Wichtigkeit, den Jugendlichen authentisch zu begegnen und sie auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit eng zu begleiten. Besonders bei sogenannt „faulen“ Schülerinnen und Schülern könne es vorkommen, dass jede Woche ein Coaching-Gespräch geführt werde. Die Förderung der Eigenverantwortung sei ein langer Prozess, gewisse Lernende stünden auch nach drei Jahren noch nicht dort, wo man sie gerne hätte. Die meisten schriftlich befragten Jugendlichen sind der Meinung, sie lernten in der Schule ihre Leistungen selbst einzuschätzen (SCH 80). Zudem wiesen die schriftlich befragten Jugendlichen und Eltern aus, die Schülerinnen und Schüler würden in der Schule lernen, selbständig zu arbeiten (SCH/ELT 1004 17). Neben den vorgängig erwähnten Instrumenten beider Schulhäuser werden in der Seehalde auch die 360°-Sitzungen zur Reflexion genutzt. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Lernprozesse einerseits im Rahmen eines Wochenrückblicks. Dabei wählen sie in vielen Homebases aus einer Liste eines von sechs Themen (Arbeitsplanung, Arbeit im „Office“, Motivation, Partner-/Gruppenarbeiten, Material und Ordnung, Verantwortung) aus und notieren ihre Überlegungen dazu im Lernbuch. Andererseits reflektieren sie ihre eigenen Ziele (Portfolio-Ziele) und setzen sich allenfalls neue Ziele. Das Schulteam Seehalde hält in seiner Selbstbeurteilung fest: „Durchstrukturierte Lernsettings ermöglichen selbstständiges, kooperatives und reflektiertes Lernen“. Interviewaussagen und Unterlagen zufolge analysiert und reflektiert der/die Jugendliche der Seehalde einmal pro Semester in einem Coaching-Gespräch seine/ihre SOL-Kompetenz entlang eines Rasters (wie ich mir neues Wissen aneigne, wie ich mein Lernen plane und steuere, wie ich mit meiner Motivation und Aufmerksamkeit umgehe). Je nachdem wie hoch die SOL-Kompetenz ausfällt, erlangt der Schüler/die Schülerin die SOL-Kompetenzstufe „Basis“, „Fortgeschritten“ oder „Experte“ und entsprechend mehr Freiheiten in der Planung seines Lernprozesses. In einem Lernhaus arbeiten die Lehrpersonen zudem mit Kompetenzkarten der „Lösungsorientierten Schulpraxis“ (www.los.li). Die Jugendlichen des Schulhauses Eichi besprechen in den Lerncoachings ähnliche Themen und erhalten regelmässig Gelegenheiten, ihre Arbeiten selber zu planen und durchzuführen, beispielsweise in Projekt- oder Gruppenarbeiten. Die Lehrpersonen schaffen den Schülerinnen und Schülern regelmässig Gelegenheiten für entdeckendes und forschendes Lernen. Die Jugendlichen bestätigten dies in den Interviews und erwähnten als Beispiele vorwiegend die naturwissenschaftlichen Fächer. Die

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Auf Wunsch der Schule wurde die Zusatzbefragung zum Thema „Förderung überfachlicher Kompetenzen“ durchgeführt. Die Resultate wurden der Schule in einem Arbeitspapier abgegeben.


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Schule Eduzis beteiligt sich zusammen mit der Primarschule an einem MINT 18-Kooperationsprojekt. Das Schulteam sieht darin in seiner Selbstbeurteilung eine Stärke der Schule. In weiteren Interviews wurde von verschiedenen Beteiligtengruppen in beiden Schulhäusern wiederholt positiv hervorgehoben, dass es den Lehrpersonen gut gelinge, den Unterricht kreativ und motivierend zu gestalten. Als Beispiele wurden im Eichi insbesondere Wochenpläne, bilingualer Unterricht, die lange Tradition von Projektunterricht oder spielerischer Formen und in der Seehalde das handelnd-kreative Lernen, Recherchieren und Präsentieren mehrfach erwähnt. Beobachtungen während der Evaluationstage zeigten auf, wie hoch beispielsweise die Präsentations- und ICT-Kompetenzen insbesondere der Schülerinnen und Schüler der Seehalde sind. Ein Grossteil der schriftlich befragten Schülerinnen und Schüler war klar der Meinung, dass es den Lehrpersonen gut gelinge, Interesse und Neugier zu wecken (SCH 23, 24; vgl. auch ELT 23). (Portfolio, Unterlagen vor Ort) Die Lehrpersonen pflegen einen ausgeprägt konstruktiven Umgang mit Schülerfehlern. Die interviewten Schülerinnen und Schüler erklärten, ihre Lehrpersonen hätten sehr viel Geduld. Man könne sich generell Themen, die man nicht verstanden habe, mehrfach erklären lassen oder in der Seehalde jederzeit eine Fachberatung verlangen. In vielen besuchten Lektionen konnte der konstruktive Umgang der Lehrpersonen mit Schülerfehlern mehrfach beobachtet werden. Sie fragten bei falschen Antworten nach, erkundigten sich nach den Überlegungen und zeigten sich an den Gedankengängen der Jugendlichen interessiert. Arbeits- und Lerntechniken werden den Schülerinnen und Schülern im einen Schulhaus situativ und im anderen Schulhaus entlang eines definierten Ablaufs vermittelt. Dabei ist Interviewaussagen zufolge in beiden Schulteams eine einheitliche Haltung auf der Basis von „SE3“ vorhanden. Das heisse, dass die Lern- und Arbeitstechniken auf der Grundlage von Sicherheit, Erfolg, Eingebundenheit und Eigenständigkeit aufgebaut werden sollten. SE3 habe sich aus der Theorie „ZRM19 for Kids“ entwickelt. Die Lehrpersonen hätten in den Jahren 2012/13 in schulinternen Veranstaltungen Weiterbildungen zu ZRM gehabt, führten interviewte Teammitglieder weiter aus. Die meisten Lehrpersonen, Eltern sowie Schülerinnen und -Schüler vertraten in der schriftlichen Befragung die Ansicht, sie würden lernen, Probleme oder Aufgaben auf mehrere Arten zu lösen (LP/ELT/SCH 1000). Ferner bestätigten alle Befragtengruppen grossmehrheitlich, die Jugendlichen würden an der Schule lernen, wie sie in der Bibliothek oder im Internet nützliche Informationen fänden (LP/ELT/SCH 51). Die mündlich befragten Jugendlichen konnten spontan Arbeits- und Lerntechniken aufzählen wie beispielsweise Voci-Lernen mit Karteikärtchen oder der Abdeckmethode, Texte schreiben unter Berücksichtigung der W-Fragen oder Mindmaps und Skizzen erstellen. Bis vor zwei Jahren habe für eine Weile an der Seehalde ein für Jugendliche des ersten Jahrgangs obligatorischer Kurs „Lernen lernen“ stattgefunden. Mittlerweile würden die nötigen Techniken einerseits laufend und andererseits vorwiegend zu Beginn der Sekundarschule im regulären Unterricht vermittelt. Das Schulteam der Seehalde hat für die ersten sieben Wochen des Schuljahrs einen Plan erstellt, wann in welchem Fach oder Lernhaus welche Arbeits- und Lerntechniken behandelt werden müssen. Demzufolge werden beispielsweise in der zweiten Schulwoche in Deutsch der PDF-Expert und das Ablagesystem, in Französisch die kooperative Lernform Kugellager, in Mathematik die Kann-Liste oder die elektronische Plattform und im Lernhaus das Lernbuch, das „Office“ und die generelle Lernstruktur der Schule eingeführt. (Portfolio, Unterlagen vor Ort)

MINT-Projekte verfolgen das Ziel, die Aufwertung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik als Bildungsziele auf allen Ebenen zu fördern. 19 Zürcher Ressourcen-Model: Mit dieser Methode lernen Jugendliche, dass sie selber aktiv werden müssen, wenn sie ihr Leben gestalten und Einfluss auf ihr Gefühlsleben und ihre Handlungen nehmen wollen. 18


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Schwäche Es gelingt nicht in allen Schulzimmern, den Unterricht schüleraktivierend zu gestalten. In den besuchten Lektionen unterrichteten einzelne Lehrpersonen ausschliesslich lehrpersonenzentriert frontal. Dabei wurden die einzelnen Lernschritte eng geführt und das Potential einer durchaus möglichen, aktiven und schülerzentrierten Auseinandersetzung mit dem Lerninhalt kaum berücksichtigt. Diverse Plenumssituationen dauerten solange, dass mehrere Jugendliche ungeduldig wurden und zu schwatzen begannen. Die Interviewten aller Beteiligtengruppen hoben hervor, dass die Qualität der Input- sowie Fachlektionen an der Seehalde und des Unterrichts im Schulhaus Eichi von Lehrperson zu Lehrperson sehr unterschiedlich sei. Die Schulteams beider Schulhäuser deklarieren in ihren Selbstbeurteilungen: „Know-how im Bereich der Gestaltung von vielfältigen, fächerübergreifenden, kompetenzorientierten Lernsettings, welche selbstorganisierte, kooperative, reflexive Phasen des Lernens zulassen, ist schwach ausgeprägt“.

Unterstützung der Lehrpersonen / Motivierende Wirkung Die Lehrpersonen arbeiten in der Unterrichtsentwicklung inhaltlich und methodisch-didaktisch engagiert zusammen. Für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehr- und Lernarrangements sorgt die Schule mit vielseitigen fachlichen und überfachlichen Weiterbildungsangeboten. Stärken An der Schule besteht für fast alle Fächer ein grosses Angebot an äusserst gut strukturierten Unterrichtsmaterialien mit klaren und kompetenzorientierten Schüleraufträgen, das die Lehrpersonen in den letzten Jahren für die gemeinsame Unterrichtsentwicklung zusammengestellt haben. Alle diese Unterlagen 20 sind allen Teammitgliedern sowie Schülerinnen und Schülern auf diversen elektronischen Plattformen jederzeit und überall zugänglich. An der Seehalde wird im Zusammenhang mit dem selbstorganisierten Lernen (SOL) und dem „Office“ intensiv und obligatorisch mit diesen Unterrichtsmaterialien gearbeitet. Die Lehrpersonen des Schulhauses Eichi haben ebenfalls Zugriff auf die Plattformen und beteiligen sich an der Erarbeitung und steten Weiterentwicklung. Der Gebrauch dieser Unterrichtsinstrumente ist hingegen weniger verbindlich vorgegeben. (Portfolio, Unterlagen vor Ort, Beobachtungen, Interviews) Das Schulteam reflektiert und optimiert das Angebot und den Einsatz von Lehr- und Lernarrangements kontinuierlich. Für die Erstellung und laufende Überarbeitung der oben beschriebenen Unterrichtsmaterialien zeichnen Interviewaussagen zufolge die verschiedenen Fachteams verantwortlich. Diese treffen sich etwa fünf Mal pro Jahr um Fächer- und Planungsabsprachen (z. B. Dreijahrespläne einzelner Fächer überprüfen bzw. erarbeiten) vorzunehmen. Die Jahrgangs- bzw. Lernhausteams sitzen wöchentlich zwecks Koordination, Information und Planung zusammen. An diesen Sitzungen werden eingesehenen Unterlagen und Interviewaussagen zufolge regelmässig pädagogische Themen diskutiert und Fallbesprechungen durchgeführt. Ebenfalls zentral für die Unterrichtsentwicklung sind die ca. fünf Mal im Jahr stattfindenden pädagogischen Sitzungen mit dem ganzen Team beider

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Zum Beispiel Drei-Jahrespläne, Kann-Listen, Arbeitsblätter, Theorie- und Lernfilme, Übungen, Lösungsbeispiele, Tätigkeitsnachweis-Ansichten, Bewertungskriterien oder Digitalisierungen von Lehrmitteln, die teilweise mit Hilfe des IT-Supports der Schule digitalisiert wurden.


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Schulhäuser. Hier würden auch regelmässig interne Evaluationen durchgeführt und unterrichtsspezifische Themen reflektiert, hiess es in einzelnen Interviews. In der schriftlichen Befragung zur Unterrichtsentwicklung bewerteten die Lehrpersonen die verbindliche, fachliche, methodische und didaktische Zusammenarbeit grossmehrheitlich klar positiv (LP 127, vgl. Qualitätsanspruch Gezielte Schul- und Unterrichtsentwicklung) An der Schule Eduzis ist eine ausgeprägte Weiterbildungspraxis zu Unterrichtsthemen vorhanden. Die Schule ermöglicht den Lehrpersonen seit Jahren interne und externe Aus- und Weiterbildungen zu fachlichen und überfachlichen Themen. Zentrale Grundpfeiler wurden vor etwa fünf Jahren beispielsweise gesetzt mit den Kompetenzerweiterungen in den Bereichen Zürcher Ressourcenmodell ZRM und Lösungsorientierter Ansatz LOA. In den letzten zwei bis vier Jahren besuchten alle Lehrpersonen am SOL-Institut in Ulm eine Ausbildung zu Selbstorganisationskompetenz und wurden als Lerncoaches zu differenzierter Lernbegleitung befähigt. Parallel dazu wurden vor allem an der Seehalde Lernräume für selbstorganisiertes Lernen eingerichtet („Office“) sowie generell die Lehrpersonenkooperation zu Unterrichtsthemen und -materialien weiter verstärkt. Im Schulhaus Eichi wurde die Weiterentwicklung des selbstorganisierten Lernens durch die Schulpflege vorläufig sistiert, was in zahlreichen Interviewaussagen von vielen betroffenen Teammitgliedern enorm bedauert wird. Als Pilotschule im Projekt ALLE besuchte das Schulteam ebenfalls Weiterbildungen spezifisch zu den Fächern Deutsch und Mathematik. Diese hätten starke Auswirkungen auf den Unterricht und wertvolle Teamdiskussionen ausgelöst, wurde erläutert. In diesem Projekt profitiert die Schule zudem vom Werkzeug EMU 21. Im Moment sind auch wieder kooperative Lernformen KOL sowie Micro-Teaching 22 aktuelle Weiterbildungsthemen bzw. instrumente. Die kürzlich erstellten Lerncoachingvideos werden jetzt in Q-Gruppen bearbeitet. Die meisten Eltern sind mit dem Unterricht, den ihr Kind bei der Klassenlehrperson erhält, zufrieden. 70% der schriftlich befragten Eltern bewerteten das entsprechende Item der schriftlichen Befragung als gut oder sehr gut und weitere 20% als genügend erfüllt (ELT 901). Hingegen streuen sich die Beurteilungen der Eltern von sehr gut bis sehr schlecht und der Mittelwert dieses Items liegt signifikant unter dem kantonalen Durchschnittswert. Vor allem einzelne interviewte Eltern des Schulhauses Eichi hoben die Unruhen und die grosse Unsicherheit hervor, die ein allfälliger Strukturwechsel analog zur Seehalde gebracht hätte. Sie begrüssten es, wenn die traditionellen Unterrichtstrukturen des „Eichi“ fortbestünden und man auf Konsolidierung des Bestehenden setzen würde. Dem gegenüber standen Aussagen interviewter Eltern, deren Kinder an der Seehalde zur Schule gehen. Diese lobten das Schulsystem besonders wegen der gezielten Förderung der Selbständigkeit. Folgendes Zitat ist kennzeichnend für etliche ähnliche Elternaussagen: „Es sei zu Beginn zwar jeweils komplex und es dauere, bis man das System verstehe. Es sei jedoch sehr wertvoll, dass die Seehalde auf Selbstverantwortung appelliere, ihr Kind hätte Ziele vor Augen, es habe sich in diesem System entfalten können und habe den Knopf aufgetan.“ Die interviewten Schülerinnen und Schüler der Seehalde äusserten sich ebenfalls allesamt höchst positiv zum selbstorganisierten Lernen und zum bestehenden Schulsystem. Ihre Kompetenz, ihr eigenes Lernen aktiv zu steuern, sei sehr gewachsen, was für eine erfolgreiche berufliche Ausbildung und ihre weitere Zukunft von grossem Vorteil sei. (Vgl. Qualitätsanspruch Aktives Lernen / Lernreflexion)

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Akronym für Evidenzbasierte Methoden der Unterrichtsdiagnostik und -entwicklung Definition nach Hattie: Methode in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen. Die Übungsanlage ist wie folgt: Die Person in Rolle der "Lehrenden" führt (oft in einem Laborumfeld) für eine kleine Gruppe von "Lernenden" eine (Mini-) Lektion zu einem bestimmten Aspekt ihres Lehrverhaltens durch. Diese Lektion wird nachfolgend besprochen, und zwar mit Peers, externen Coaches oder mit Lernenden. Häufig geschieht dies auf Basis einer Videoaufzeichnung der Lektion.


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Anhänge A1

Methoden und Instrumente der externen Schulevaluation

Die Evaluationsergebnisse gehen im Wesentlichen aus der Analyse von Dokumenten (insbesondere dem Portfolio), schriftlichen Befragungen, Beobachtungen und Interviews (Einzel- und/oder Gruppeninterviews) hervor. Detaillierte Angaben zu den Evaluationsaktivitäten und den Erhebungsinstrumenten sowie der genaue Ablauf des dreitägigen Evaluationsbesuches in der Schule Eduzis finden sich im Anhang A4. Dokumentenanalyse Zur Vorbereitung auf die Evaluation studiert das Evaluationsteam zuerst das Portfolio. Diese Dokumentenanalyse vor dem Hintergrund der Fragestellungen aus dem Qualitätsprofil und dem Wahlthema dient zur Beschaffung von Fakten, zur Formulierung von offenen Fragen und zur Hypothesenbildung, welche in die Evaluationsplanung und die Adaption der Evaluationsinstrumente einfliessen. Das Selbstbild der Schule wird durch die Selbstbeurteilung der Schule, welche die Schule im Vorfeld der Evaluation durchgeführt hat, dokumentiert. Schriftliche Befragung Lehrpersonen, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler ab der Mittelstufe werden vor dem Evaluationsbesuch mittels Fragebogen zu wichtigen Aspekten des Qualitätsprofils (Lebenswelt Schule, Lehren und Lernen, Führung und Zusammenarbeit) schriftlich befragt. Die Ergebnisse dieser quantitativen Datenerhebung fliessen zusammen mit den qualitativ erhobenen Daten in die Beurteilung der einzelnen Qualitätsaspekte ein. Einzel- und Gruppeninterviews In Interviews werden verschiedene Aspekte vertieft ausgeleuchtet und es wird auch nach Interpretationen und Zusammenhängen von Fakten geforscht. In der Regel wird mit der Schulleitung ein Einzelinterview geführt, wogegen mit Vertretern der Schulbehörde sowie mit Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern in der Regel Gruppeninterviews geführt werden. Beobachtungen Unterrichtsbesuche stellen für das Evaluationsteam eine wertvolle Möglichkeit dar, Einblick in die Unterrichtspraxis und damit in das «Kerngeschäft» der Schule zu erhalten. Bei der Unterrichtsbeobachtung konzentrieren sich die Evaluatorinnen und Evaluatoren auf die aktuelle Ausprägung von Handlungsdeskriptoren. Die Evaluatorinnen und Evaluatoren bewerten nicht die einzelne Unterrichtseinheit, sondern machen sich aufgrund der gesammelten Beobachtungen ein Bild über die Unterrichtsqualität an der Schule als Ganzes. Dabei können kulturelle Merkmale beschrieben, die Bandbreite der Beobachtungen geschildert und exemplarische Beispiele benannt werden. Beobachtet werden ferner auch das Geschehen im und rund ums Schulhaus sowie in der Regel eine Sitzung des Schulteams. Triangulation und Bewertung Für die Beurteilung werden die quantitativen und die qualitativen Daten den Qualitätsansprüchen und Indikatoren zugeordnet. So wird sichtbar, wo die Einschätzung der verschiedenen Gruppen einheitlich ist und wo die unterschiedlichen Perspektiven zu abweichenden Beurteilungen führen. Der Einsatz der verschiedenen qualitativen und quantitativen Methoden sowie der Einbezug mehrerer Personengruppen führen zu einem breit abgestützten Bild der Schule, das durch die Abstimmung im Evaluationsteam auch personell trianguliert wird.


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A2

Datenschutz und Information

Die Fachstelle für Schulbeurteilung verpflichtet sich zur Einhaltung der Datenschutzbestimmungen. Informationen von oder über Einzelpersonen werden zu anonymisierten Aussagen verarbeitet. Wenn bei der Arbeit einzelner Personen gravierende Qualitätsmängel festgestellt werden, welche allenfalls strafbar sind oder wenn Vorschriften oder Pflichten verletzt werden, muss das Evaluationsteam die vorgesetzte Stelle informieren. In diesen Fällen wird gegenüber der betroffenen Einzelperson Transparenz garantiert, d.h. sie wird darüber informiert, wer mit welcher Information bedient werden muss. Der Bericht der Fachstelle für Schulbeurteilung geht an die Schulleitung und an das Schulpräsidium. Die Schulleitung wird zudem mit einer elektronischen Fassung bedient. Damit wird die Schulgemeinde primäre Informationsträgerin. Die Fachstelle für Schulbeurteilung verweist deshalb Anfragen zur Bekanntgabe der Evaluationsergebnisse einer bestimmten Schule grundsätzlich an die zuständige Schulbehörde. Am 1. Oktober 2008 trat das Gesetz über Information und Datenschutz (IDG) in Kraft. Damit wurde auch im Kanton Zürich das Öffentlichkeitsprinzip eingeführt. Das Gesetz will das Handeln der öffentlichen Organe transparent gestalten, um so die freie Meinungsbildung, die Wahrnehmung der demokratischen Rechte und die Kontrolle des staatlichen Handelns zu erleichtern. Die Schulgemeinde und die Schulpflege sind öffentliche Organe und haben deshalb ihre Information gemäss den neuen Bestimmungen zu gestalten. Der Evaluationsbericht unterliegt grundsätzlich dem Öffentlichkeitsprinzip, da er keine schützenswerten Personendaten enthält.


Fachstelle für Schulbeurteilung 47/50

A3

Beteiligte

Evaluationsteam der Fachstelle für Schulbeurteilung – Sabine Zaugg (Leitung) – Thomas Lang – Regula Spirig Esseiva Kontaktpersonen der Schule – – – –

Gregory Turkawka (Schulleitung) Marco Stühlinger (Schulleitung) Regula Albin (Leitung Schulverwaltung) Ramona Hürlimann (Schulverwaltung)

Kontaktpersonen der Schulpflege – Philippe Chappuis (Präsident) – Sandra Monroy (Vizepräsidentin)


Fachstelle für Schulbeurteilung 48/50

A4

Ablauf, Evaluationsaktivitäten, Evaluationsplan

Vorbereitungssitzung: 24.01.2017 Bestandesaufnahme Portfolio 07.04.2017 Abgabe des Portfolios durch die Schule: 08.05.2017 Evaluationsbesuch: 3.-5.07.2017 Mündliche Rückmeldung der Evaluationsergebnisse an die Schule und die Schulbehörde: 23.08.2017 Dokumentenanalyse Analyse Portfolio Analyse Selbstbeurteilung der Schule, durchgeführt durch Schulteam Analyse weiterer Unterlagen zu Schulgemeinschaft, Lehren und Lernen sowie Führung und Zusammenarbeit Schriftliche Befragung Fragebogen zum Qualitätsprofil an Schulteam, Eltern und Schülerschaft der Sekundarstufe(Vollerhebungen) Rücklauf Klassenlehrpersonen Sekundarstufe: 92.86% Rücklauf weitere Lehrpersonen: 44.83% Rücklauf Eltern Sekundarstufe: 76.20% Rücklauf Schülerschaft Sekundarstufe: 88.31% Auf Wunsch der Schule wurden im Rahmen der Fragebogenerhebung auch Fragen zur Förderung der überfachlichen Kompetenzen sowie schuleigene Fragen gestellt. Die Ergebnisse dieser Zusatzbefragung wurden als Arbeitspapier der Schulführung abgegeben. Beobachtungen 22 Unterrichtsbesuche 3 Pausenbeobachtungen Interviews 8 Interviews mit insgesamt 8 Interviews mit insgesamt 3 Interviews mit insgesamt 1 Interview mit 5 Interviews mit insgesamt 2 Interviews mit insgesamt 1 Interview mit 1 Interview mit

33 31 3 3 24 2 2 2

Schülerinnen und Schülern Lehrpersonen Schulleitungspersonen Mitgliedern der Schulpflege Eltern Fachpersonen Schulsozialarbeit Personen des Hausdiensts Personen der Schulverwaltung


Fachstelle für Schulbeurteilung 49/50

Evaluationsplan Eduzis Sekundarschulgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten

Montag, 3.7.2017

S: 08.00-08.45 E: 08.20-09.10 S: 08.55-09.40 E: 09.15-10.00

Pause S: 10.10-10.55 E: 10.20-11.05

S: 11.05-11.50 E: 11.10-11.55 12.00-13.10

S:13.15-14.00 E:13.30-14.15 S: 14.1014.55 E:14.20-15.05 S: 15.15-16.00 E: 15.20-16.05

16 17

H.P. Häfliger S. Zaugg T. Lang R. Spirig UB01 Viva! UB02 Magrat UB03 Magrat. UB04 U Flow Seehalde Seehalde 3. Kl. Sport R. El-Saheli Wochenpl. Wochenpl. Seehalde Seehalde Zi A201-206 Zi Aula/B102 Zi C001-Luft Zi C209 SCH01 1.UB05/30 Doppelbeob. 3..Kl. Office Magrathea, MaLa, ReGö, MiNi, GaKi HB07-12 Seehalde Zi B102-103 Seehalde Zi: C212 Pausenbeobachtung / LZ SCH02 1.SCH03 1.SCH04 3.Kl. 3.Kl. JG3 HB01-06 HB13-17 Eichi Seehalde Seehalde Zi: 40 Zi: C212 Zi: A214 Arbeit im Evaluationsteam C202 Sitzungszimmer Trakt C

LP01 1-3. Kl. HB07-12 Seehalde Zi: C102

LP02 1-3.Kl. HB01-06 Seehalde Zi: A104

LP03 1-3.Kl. HB13-17 Seehalde Zi: B101

LP04 JG3 Eichi Zi: 01

Arbeit im Evaluationsteam C202 Sitzungszimmer Trakt C Pausenbeobachtung UB07 Viva! Demo UB08 Magrat NT Seeh. Kommunikationsplattformen Geschichte M. Widmer : Evernotes, Beekeeper, Seeh. Zi A214 SiS, LH-Instr.: Matthias G. Kiliç Lang, Roman Meier Zi B101 Zi B104/105 Arbeit im Evaluationsteam C202 Sitzungszimmer C202 17.00-18.15 17.00-18.15 17.00-18.15 17.00-18.15 ELT03 1.ELT04 ELT01 1ELT02 1.3..Kl. 3.Kl. 3.Kl. JG1 HB07-12 HB01-06 HB13-17 Eichi Seehalde Seehalde Seehalde Zi: 01 Zi: C209 Zi: B101 Zi: B105/6

S. Zaugg UB09 M 9M-I N. Opuchlik Eichi Zi 4 UB13 DaZ T. Zurfluh Eichi Zi 40

Dienstag, 4.7.2017

T. Lang UB10 NT 2G A. Keller Eichi Zi 5.

R. Spirig UB11 F 1E M. Lenherr Eichi Zi 12 UB15 D 1H

Lanz/Zoller/Weishaupt

Eichi Zi 02

H.P. Häfliger UB12 D 1F K. Wasmer Eichi Zi 03 SCH08 Eichi IF/ISR 2-3 SuS Zi: 09 (IF)

Pausenbeobachtung / LZ SCH05 SCH06 SCH07 UB16 LA 3H JG1 Savin/Kieser Seehalde JG2 IF/ISR Eichi Eichi Eichi 2-3 SuS Zi: 02 Zi: 04 Zi 10 Zi: C212 Individuelle Arbeitszeit EVA-Team SL-Büro 3. Stock LP05 SHP/DaZ Seehalde Zi: A001

LP06 JG2 Eichi Zi: 05

LP07 JG1 Eichi Zi: 09

LP08 SHP/DaZ Eichi Zi: Büro IF

Arbeit im Evaluationsteam SL-Büro 3. Stock UB08 2. Kl. Seehalde

UB17 E Wahl Seehalde A. El-Saheli RuK / Schaub Zi A105

Mittwoch, 5.7.2017

S. Zaugg 8.00-8.45 Uhr Interview SSA Seeh.

T. Lang

R. Spirig

UB20 FLOW Office Seeh. D. Carls, N. Beutler Zi C101

8.45-9.30 Uhr Interview SVW Sitzungszimm er Verwaltung

8.45-9.30 Uhr Interview HD Seeh./Eichi Büro HD, Seeh. im Tr.C

SSA-Büro

H.P. Häfliger 8.00-8.45 Uhr Interview SSA Eichi SSA-Büro

Arbeit im Evaluationsteam Ort: Sitzungszimmer Verwaltung

10.30 – 11.45 Schulleitung Sitzungszimmer Verwaltung 11.45 – 12.15 Schulleitung: Abschlussgespräch

Erste Auswertung und Beurteilung im Evaluationsteam Sitzungszimmer Verwaltung Beobachtungen am Freitag, 2.6.2017: Seehalde - 11.20-11.50 Uhr: HB07, Lerncoaching, Davide Carls - 13.15-14.00 Uhr: HB13, 360°-Sitzung, G. Kilic - 14.00-14.55 Uhr: HB05, 360°-Sitzung, C. Burri

UB18 E 2F N. Savin Eichi Zi 07

F / Müller Arbeit im Evaluationsteam SL-Büro 3. Stock

17.30-18.45 Uhr Schulpflege Ort: Schulverwaltung

17.30-18.45 ELT05 JG2 Eichi Zi: 05

17.30-18.45 ELT06 JG3 Eichi Zi: 04

18 Beobachtungen

Interviews Schüler/innen

Interviews Lehrpersonen und Leitung

Interviews Eltern

Interviews Schulpflege, Hausdienst, Sozialarbeit, Schulverwaltung


Fachstelle für Schulbeurteilung 50/50

A5

Auswertung Fragebogen

Lesebeispiel

Zeichenerklärung für weitere Angaben in der Auswertung: n.s. + k.A.

Abweichung ist nicht signifikant Abweichung ist signifikant positiv Abweichung ist signifikant negativ keine Angaben Einschätzung weicht nicht signifikant ab von der Einschätzung bei der letzten Evaluation dieser Schule* Einschätzung signifikant höher als bei der letzten Evaluation dieser Schule* Einschätzung signifikant tiefer als bei der letzten Evaluation dieser Schule*

*Bei diesen Tendenzen ist zu beachten, dass es sich nicht mehr um die gleichen Befragten handelt. Bei der Auswertung der Lehrpersonenbefragung fällt der Vergleich mit dem Kanton weg. Für weitere Informationen zur Methodik siehe http://www.fsb.zh.ch/ → Schulbeurteilung → Informationen zum Herunterladen


Kanton Zürich Bildungsdirektion Fachstelle für Schulbeurteilung

Auswertung Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten Sekundarschulgemeinde Eduzis, Schülerinnen und Schüler Anzahl Schülerinnen und Schüler, die den Fragebogen ausgefüllt oder teilweise ausgefüllt haben: N = 423

4

0

25

50

75

12

3

0

25

4

1%

0

58%

3.62

n.s.

k.A.

3.94

50

0

65%

3.94

n.s.

k.A.

4.22

0

57%

3.68

n.s.

k.A.

4.06

0

42%

3.39

n.s.

k.A.

3.93

0

75%

4.12

n.s.

k.A.

4.43

5

75

100

38% 27% 21%

80 40

6%

4% 5% 12

3

0

4

25

5

50

75

135

25% 18%

90 45

100

39%

180

Kon ikte zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen oder Schülern lösen wir auf eine faire Art.

4.48

12%

9%

3%

120

SCH S 8

k.A.

30%

160

Wenn Schülerinnen und Schüler andere schlagen, bedrohen oder beschimpfen, greifen die Lehrpersonen ein.

n.s.

100

100

SCH S 7

4.19

46%

150

50

79%

5

200

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule gehen freundlich miteinander um.

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

13% 2%4% 12 3

SCH S 5

Tendenz seit letzter Evaluation

50

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

SCH S 1

0

35%

150 100

1%

44%

200

Ich fühle mich wohl an dieser Schule.

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind deiner Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Lebenswelt Schule

8% 6%

5%

1 2

0

3

4

25

50 34%

160

5

75

100

32%

120 80

SCH S 10

Es gibt an unserer Schule oft Anlässe, an welchen ich die Schülerinnen und Schüler anderer Klassen kennen lerne.

40

11% 6%

10%

1 2

0

3

25

4

50

7%

5

75

100

42%

180

33%

135 16%

90

SCH S 11

Ich werde von den Lehrpersonen an unserer Schule ernst genommen.

45 4% 4%

1%

12 3

0

4

25

50

5

75

100

Abschluss der schriftlichen Befragung: 18.05.2017


durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

3

4

25

n.s.

k.A.

4.27

0

56%

3.65

k.A.

k.A.

k.A.

1%

0

68%

3.81

n.s.

k.A.

4.20

4%

0

59%

3.71

k.A.

4.14

0

55%

3.61

k.A.

3.90

0

54%

3.61

k.A.

4.06

5

50

75

100

38% 28%

120

18%

80 40

3.95

3%

12

160

Verhaltensgrundsätze/Regeln werden regelmässig mit uns Schülerinnen und Schülern überprüft.

Tendenz seit letzter Evaluation

4% 5%

0

SCH S 14

69%

25%

19%

100 50

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

150

SCH S 12

0

43%

200

Bei Entscheidungen, die uns Schülerinnen und Schüler betreffen (z.B. Gestaltung von Projektwochen, Festen, Pausenplatz), können wir mitreden.

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind deiner Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 2/7

6% 7%

3%

1 2

3

4

5

49%

220 165 110

SCH S 15

Unsere Schulregeln sind sinnvoll.

55

19%

18% 5% 7% 12

3

0

4

25

5

50

75

200 150

25%

100

SCH S 16

Die Regeln, die an unserer Schule gelten, werden von allen Lehrpersonen einheitlich durchgesetzt.

50

16% 5% 8% 12

3

4

0

25

5

50

75

135

25%

90

Wenn an unserer Schule jemand bestraft wird, ist die Strafe gerechtfertigt.

45

15% 8% 7% 1 2

0

5% 3

25

Die Lehrpersonen halten sich selber an die Regeln, die an unserer Schule gelten.

40

50

n.s.

5

75

100

24%

120

SCH S 18

4

38%

160 80

100

40%

180

SCH S 17

100

43%

16%

11% 7%

1 2

0

4% 3

25

4

50

5

75

100


Fachstelle für Schulbeurteilung 3/7

Mittelwert Schule

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind deiner Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

0

78%

4.16

n.s.

k.A.

4.44

2%

0

71%

3.91

n.s.

k.A.

4.26

1%

0

63%

3.82

n.s.

k.A.

4.25

3%

0

63%

3.81

n.s.

k.A.

4.07

3%

0

59%

3.66

n.s.

k.A.

3.86

1%

2

79%

4.25

k.A.

4.54

2%

2

65%

3.89

k.A.

4.13

weiss nicht

Nr.

leer

Lehren und Lernen

43%

200

34%

150 100

SCH S 20

Meine Klassenlehrperson sagt mir im Voraus, was ich können muss, wenn wir mit einem Thema fertig sind.

15% 50 4% 3% 12 3

4

0

25

5

50

75

100

50%

220 165

SCH S 21

Meine übrigen Lehrpersonen an dieser Schule sagen mir im Voraus, was ich können muss, wenn wir mit einem Thema fertig sind.

21%

21%

110 55 3% 4% 12

3

0

4

25

50

135

45

6% 7% 12

3

0

4

25

100

23%

21%

90 45

75

39%

135

Meine Klassenlehrperson versteht es gut, bei mir Interesse und Neugier zu wecken.

5

50

180

SCH S 23

100

23%

22%

90

Ich nde den Unterricht bei meiner Klassenlehrperson meistens abwechslungsreich.

75

40%

180

SCH S 22

5

6% 7% 12

3

4

0

25

5

50

75

100

46%

200 30%

150 100

SCH S 24

Meine übrigen Lehrpersonen an dieser Schule verstehen es gut, bei mir Interesse und Neugier zu wecken.

50

13% 3% 5% 12

3

0

4

25

180

50

5

75

100

40%

38%

4

5

135 90

SCH S 25

Ich fühle mich wohl in der Klasse.

13% 45 3%4% 12 3

0

25

50

75

100

36%

160

29%

120

20%

80

SCH S 26

Wenn ich gut arbeite, werde ich von meiner Klassenlehrperson gelobt.

40

5%

8%

12

3

0

25

4

50

5

75

100

n.s.


Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

65%

3.93

n.s.

k.A.

4.29

2

61%

3.71

n.s.

k.A.

4.07

2%

4

72%

4.07

n.s.

k.A.

4.37

3%

4

67%

3.86

n.s.

k.A.

4.16

2%

2

71%

4.11

n.s.

k.A.

4.36

2%

2

65%

3.85

n.s.

k.A.

4.13

2

76%

4.16

n.s.

k.A.

4.40

25% 19%

90 45

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

135

SCH S 27

2

39%

180

Meine Klassenlehrperson macht keine abschätzigen Bemerkungen über einzelne Schülerinnen und Schüler.

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind deiner Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 4/7

6% 4%

6%

1 2

3

0

4

25

5

50

75

100

46%

200 150

SCH S 28

Meine übrigen Lehrpersonen an dieser Schule machen keine abschätzigen Bemerkungen über einzelne Schülerinnen und Schüler.

22%

100 50

15%

6% 6%

5%

1 2

3

0

4

25

50

5

75

41%

180

32%

135 90

SCH S 29

Wir können unsere Meinung auch dann sagen, wenn unsere Klassenlehrperson eine andere Meinung hat.

45

100

14% 6% 5% 12

3

0

4

25

5

50

75

100

45%

200 150

SCH S 30

50

22%

20%

100

Wir können unsere Meinung auch dann sagen, wenn eine unserer übrigen Lehrpersonen eine andere Meinung hat.

5% 5% 12

3

0

4

25

160

50

5

75

100

35%

36%

4

5

120

SCH S 32

Meine Klassenlehrperson achtet darauf, dass keine Schülerinnen und Schüler blossgestellt oder ausgelacht werden.

15%

80 40

6% 6% 12

0

3

25

50

135

45

24%

20%

90

Meine übrigen Lehrpersonen an dieser Schule achten darauf, dass keine Schülerinnen und Schüler blossgestellt oder ausgelacht werden.

100

41%

180

SCH S 33

75

5% 7% 12

0

3

4

25

50 41%

180

5

75

100

36%

135 90

SCH S 34

Meine Klassenlehrperson achtet darauf, dass wir einander ausreden lassen, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen haben.

45

15% 5% 3% 12 3

0

4

25

5

50

75

100


Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

2

63%

3.80

n.s.

k.A.

4.13

1%

4

64%

3.87

n.s.

k.A.

4.28

0

45%

3.50

k.A.

3.94

0

41%

3.31

n.s.

k.A.

3.91

2

45%

3.41

+

k.A.

3.76

0

61%

3.78

+

k.A.

4.05

4

74%

4.22

k.A.

k.A.

k.A.

23%

20%

90 45

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

135

SCH S 35

3%

40%

180

Wenn wir Streit haben unter Schülerinnen und Schülern, hilft uns die Klassenlehrperson, faire Lösungen zu suchen.

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind deiner Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 5/7

6% 8% 12

3

0

4

25

5

50

75

100

39%

180 135

26%

23%

90

SCH S 37

Wir besprechen die Klassenregeln mit unserer Klassenlehrperson.

45

6% 5% 12

3

0

4

25

160

5

50

75

100

34%

31%

120 80

SCH S 40

Meine Klassenlehrperson gibt den schnellen Schülerinnen und Schülern oft schwierigere Aufgaben.

40

11%

7% 7%

1 2

3

0

4

25

140

50

10%

5

75

100

30%

28%

105 70

SCH S 41

Meine Klassenlehrperson gibt den Schülerinnen und Schülern unserer Klasse oft unterschiedliche Aufgaben, je nach ihrem Können.

10%11%

11%

9%

35 1

2

0

3

25

160

50

4

5

75

100

35%

31%

120 80

SCH S 42

Meine übrigen Lehrpersonen an dieser Schule geben den Schülerinnen und Schülern unserer Klasse oft unterschiedliche Aufgaben, je nach ihrem Können.

40

6%

10%

1

10%

2

0

3

25

4

50

100

19%

80 40

75

26%

120

Meine Klassenlehrperson nimmt sich oft speziell Zeit, um mit langsamen Schülerinnen und Schülern zu arbeiten.

5

35%

160

SCH S 45

9%

6%

9%

4%

1 2

0

3

4

25

180

50

34%

5

75

100

40%

135

SCH S 47

Ich lerne in der Schule, meine Arbeit gut zu planen.

90 45

16% 5% 4% 12 3

2% 4

5


3.66

k.A.

k.A.

k.A.

4

54%

3.63

k.A.

k.A.

k.A.

4

58%

3.67

k.A.

k.A.

k.A.

2%

4

64%

3.81

+

k.A.

4.01

3%

5

61%

3.70

+

k.A.

3.85

1%

2

79%

4.15

+

k.A.

4.27

1%

2

74%

4.03

+

k.A.

4.19

5% 3

4

5

40% 30%

90

14% 6%

5% 4% 3

4

5

38%

180 135

23%

19%

90 45

58%

15% 8% 5%

12

Ich lerne in der Schule, wie ich in der Bibliothek oder im Internet nützliche Informationen nde.

4

42%

135

SCH S 51

k.A.

25%

90

45

k.A.

5

180

Meine übrigen Lehrpersonen an dieser Schule lassen sich von mir immer mal wieder beschreiben, wie ich beim Lösen einer Aufgabe vorgegangen bin.

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

4

1 2

SCH S 50

Tendenz seit letzter Evaluation

3

135

45

k.A.

2%

180

Die Klassenlehrperson lässt sich von mir immer mal wieder beschreiben, wie ich beim Lösen einer Aufgabe vorgegangen bin.

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

5% 6% 12

SCH S 49

3.98

18%

90 45

69%

28%

135

SCH S 48

4

41%

180

Ich lerne in der Schule Techniken, die mir helfen, selbstständig zu lernen.

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind deiner Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 6/7

7%10%

3%

1 2

3

4

5

38%

160 120

26%

21%

80

SCH S 71

Die Klassenlehrperson sagt uns im Voraus, wie sie eine Prüfung / Lernkontrolle bewertet.

40

6% 7% 1 2

3

0

25

4

5

50

75 40%

180 135

22%

21%

90

SCH S 72

Meine übrigen Lehrpersonen sagen uns im Voraus, wie sie eine Prüfung / Lernkontrolle bewerten.

45

100

5%

8%

1 2

0

3

25

180

4

50

5

75

100

40%

38%

4

5

135 90

SCH S 74

Meine Klassenlehrperson sagt mir persönlich, was ich in der Schule gut kann und worin ich besser sein könnte.

45

12% 4% 5% 12

0

3

25

50

75

100

40%

180

34%

135 90

SCH S 75

Meine Klassenlehrperson zeigt mir, wo ich Fortschritte gemacht habe.

45

15% 5% 6% 1 2

0

3

25

4

50

5

75

100


Mittelwert Schule

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind deiner Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

2%

9

76%

4.11

n.s.

k.A.

4.40

1%

4

76%

4.15

n.s.

k.A.

4.47

2%

4

71%

3.98

n.s.

k.A.

4.33

2%

9

74%

4.09

n.s.

k.A.

4.31

9

61%

3.71

k.A.

k.A.

k.A.

9

51%

3.50

k.A.

k.A.

k.A.

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 7/7

45%

200

31%

150 100

SCH S 76

Ich verstehe, wie meine Zeugnisnoten zustande kommen.

13% 50 5% 4% 12 3

4

0

25

5

50

75

100

42%

180

34%

135 90

SCH S 78

Ich werde von meiner Klassenlehrperson fair beurteilt.

45

15% 5%4% 12 3

4

0

25

5

50

75

45%

200 150

26% 19%

100

SCH S 79

Ich werde von meinen übrigen Lehrpersonen fair beurteilt.

50

5% 4% 12

3

0

4

25

5

50

75

31%

135 17%

90

Ich lerne in der Schule, meine Leistungen selbst einzuschätzen.

45 3% 4% 12 3

4

0

25

Neben Prüfungen mit Noten gibt es auch regelmässig unbenotete Lernkontrollen, die mir zeigen, was ich schon gut kann und was ich noch lernen muss.

22%

90 6%

3

4

5

35%

120 80

18% 2%

160

Die Lehrpersonen fragen uns von Zeit zu Zeit nach unserer Meinung zum Unterricht.

100

9%

1 2

SCH S 136

75 42%

135

45

5

50

180

SCH S 81

100

43%

180

SCH S 80

100

21%

16%

12%11%

40

4% 1

2

3

4

5


Kanton Zürich Bildungsdirektion Fachstelle für Schulbeurteilung

Auswertung Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten Sekundarschulgemeinde Eduzis, Eltern Anzahl Eltern, die den Fragebogen ausgefüllt oder teilweise ausgefüllt haben: N = 365

Mittelwert Schule

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

1%

5

79%

4.05

n.s.

k.A.

4.42

1%

5

90%

4.21

n.s.

k.A.

4.49

8

63%

3.83

n.s.

k.A.

4.20

7%

9

72%

3.86

n.s.

k.A.

4.13

5%

11

71%

3.87

n.s.

k.A.

4.26

8

70%

3.92

n.s.

k.A.

4.21

weiss nicht

Nr.

leer

Lebenswelt Schule

56%

220 165 110

ELT S 1

Meine Tochter / mein Sohn fühlt sich wohl an dieser Schule.

55

23%

15% 1% 4% 12 3

4

0

25

5

50

75

100

62%

240 180

28%

120

ELT S 2

Meine Tochter / mein Sohn fühlt sich sicher auf dem Schul- oder Kindergartenareal.

60

8%

1%

23

4

0

25

5

50

75

100

52%

200 150 100

ELT S 3

Die Schule geht mit Problemen und Kon ikten innerhalb der Schülerschaft (z.B. Gewalt, Sucht, Mobbing) kompetent um.

50

20% 11%

1% 4% 12

3

0

4

25

50

13%

5

75

100

62%

240 180 120

ELT S 4

Unter den Schülerinnen und Schülern herrscht ein gutes Klima.

60

19%

10%

2% 2

3

0

4

25

50

5

75

100

58%

220 165 110

ELT S 6

An dieser Schule gehen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler respektvoll und freundlich miteinander um.

55

22%

13%

1% 1% 12

3

0

4

25

50

5

75

100

56%

220 165 110

ELT S 9

Der Schule gelingt es, Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft in die Schulgemeinschaft zu integrieren.

55

17%

14%

1% 3% 12 3

0

4

25

50

10%

5

75

100

Abschluss der schriftlichen Befragung: 18.05.2017


Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

3

73%

3.94

k.A.

4.34

13

58%

3.74

k.A.

4.16

17

49%

3.73

n.s.

k.A.

4.03

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 2/8

58%

220 165 110

ELT S 15

Die Schulregeln sind sinnvoll.

55

17%

16%

1%5%

4%

12 3

4

0

25

5

50

75

100

49%

180 135 21%

90

ELT S 16

Die Regeln, die an dieser Schule gelten, werden von allen Lehrpersonen einheitlich durchgesetzt.

9%

45 3% 4% 12

3

0

4

25

5

50

75

100

38%

140 105

24%

22%

70

ELT S 17

Wenn an dieser Schule jemand bestraft wird, ist die Strafe gerechtfertigt.

35

14%

11% 3% 3% 12

3

0

4

25

50

5

75

100

Mittelwert Schule

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

3%

21

71%

3.90

n.s.

k.A.

4.18

1%

23

86%

4.17

n.s.

k.A.

4.43

weiss nicht

Nr.

leer

Lehren und Lernen

52%

180 135 90

ELT S 23

Die Klassenlehrperson versteht es gut, bei meinem Kind Interesse und Neugier zu wecken.

19%

18%

45 4% 3% 12

3

0

4

25

50

5

75

57%

200 150

28%

100

ELT S 25

Mein Kind fühlt sich wohl in der Klasse.

100

10% 50 1%2% 12 3

0

4

25

5

50

75

100


Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

74%

4.08

n.s.

k.A.

4.30

22

65%

4.04

n.s.

k.A.

4.43

19

73%

4.04

k.A.

k.A.

k.A.

24

59%

3.81

k.A.

4.14

28

47%

3.57

k.A.

3.96

21

50%

3.73

n.s.

k.A.

4.05

21

59%

3.72

n.s.

k.A.

3.98

27%

90 45

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

135

Wenn mein Kind gut arbeitet, wird es von seiner Klassenlehrperson gelobt.

20

47%

180

ELT S 26

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 3/8

15% 6%

1% 4% 12

3

4

0

25

5

50

75

100

46%

160 120 80

ELT S 27

Die Klassenlehrperson macht keine abschätzigen Bemerkungen über einzelne Schülerinnen und Schüler.

40

19%

19%

10% 3% 4% 12 3

0

4

25

5

50

75

100

56%

200 150

ELT S 31

Die Klassenlehrperson setzt sich dafür ein, dass alle Kinder in der Klassengemeinschaft integriert sind.

100 50

17%

11% 1%2% 12 3

4

13%

5

48%

180 135 90

ELT S 35

Wenn die Schülerinnen und Schüler Streit haben, hilft ihnen die Klassenlehrperson, faire Lösungen zu suchen.

45

17%

11%

2% 5% 12

3

0

4

25

5

50

75

100

41%

140 27%

105

17%

70

ELT S 36

Der Unterricht in der Klasse meines Kindes verläuft störungsarm.

35

3%

7%

7%

12

3

0

25

4

50

5

75

100

43%

160 120

ELT S 40

40

25%

21%

80

Die Klassenlehrperson gibt den leistungsstarken Schülerinnen und Schülern oft schwierigere Aufgaben.

17%

7%

2% 2% 12

3

0

25

4

50

5

75

100

47%

180 135 23%

90

ELT S 41

Die Klassenlehrperson gibt meinem Kind oft Aufgaben, welche auf seinen individuellen Lernstand abgestimmt sind.

45

12%

3% 6% 12

3

0

25

4

50

5

75

100

10%


Mittelwert Schule

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 4/8

17

70%

3.80

n.s.

k.A.

4.05

21

54%

3.83

n.s.

k.A.

4.12

26

59%

3.62

n.s.

k.A.

3.97

22

71%

3.83

k.A.

k.A.

k.A.

20

65%

3.77

k.A.

k.A.

k.A.

23

69%

3.87

k.A.

k.A.

k.A.

17

61%

3.74

k.A.

4.16

22

80%

4.09

k.A.

4.32

60%

220 165 110

ELT S 43

Von meinem Kind werden in der Schule angemessen hohe Leistungen gefordert.

55

20% 10%

2% 4% 12

3

4

0

25

5

50

75

100

38%

140 105

23%

ELT S 45

35

16%

15%

70

Die Klassenlehrperson meines Kindes nimmt sich oft speziell Zeit, um mit leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern zu arbeiten.

3%

6%

12

3

0

25

4

75

27%

90 45

100

49%

135

Ich habe den Eindruck, es gelingt allen Lehrpersonen gut, mein Kind zu fördern.

5

50

180

ELT S 46

5%

3%

10%

9%

12

3

0

25

4

50

3%

5

75

100

55%

200 150

ELT S 47

Mein Kind lernt in der Schule, seine Arbeit gut zu planen.

100 50

20% 2%

16%

7%

12

1% 3

4

5

52%

180 135

ELT S 48

Die Klassenlehrperson vermittelt meinem Kind Techniken, die ihm helfen, selbstständig zu lernen.

23%

90 45

13% 3% 5%

4%

12

3

4

5

54%

200 150

ELT S 51

Mein Kind lernt in der Schule, wie es in der Bibliothek oder im Internet nützliche Informationen ndet.

100 50

19%

15% 7%

1% 4% 12

3

4

5

49%

180 135 24%

90

ELT S 52

Die Schule bereitet mein Kind gut auf die nächste Klasse oder Stufe (bzw. auf weiterführende Schulen oder den Beruf) vor.

12%

45 3% 6% 12

3

0

4

25

50

5

75

135

ELT S 74

29%

90 45

100

51%

180

Die Klassenlehrperson bespricht mit meinem Kind, was es gut kann in der Schule und worin es besser sein könnte.

6%

13% 2% 4% 12

0

1% 3

4

25

50

5

75

100

+


Mittelwert Schule

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

1%

11

77%

3.98

n.s.

k.A.

4.24

3%

14

83%

4.08

n.s.

k.A.

4.32

2%

11

75%

3.90

n.s.

k.A.

4.18

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 5/8

57%

220 165 110

ELT S 77

Ich verstehe, wie die Zeugnisnoten meines Kindes zustande kommen.

55

1%

20%

16% 5% 12 3

4

0

25

5

50

75

100

61%

220 165 110

ELT S 78

Die Klassenlehrperson beurteilt mein Kind fair.

55

22% 10% 2% 2% 12 3

4

0

25

5

50

75

100

61%

220 165 110

ELT S 80

Mein Kind lernt in der Schule, seine Leistungen selber einzuschätzen.

55

18%

14%

4% 2

3

4

0

25

50

5

75

100

Mittelwert Schule

Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Schulführung und Zusammenarbeit

12

60%

3.76

k.A.

4.21

12

64%

3.78

k.A.

4.27

50%

180 135 19%

90

ELT S 106

Die Schule reagiert bei Problemen umgehend und lösungsorientiert.

10%

45 3% 5% 12

3

0

4

25

50

12%

5

75

100

53%

200 150 100

ELT S 120

Die Schule setzt sich dafür ein, die Qualität zu verbessern.

19%

11%

50 4% 5% 12

0

3

4

25

50

5

75

100

9%


Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

120

31%

36

37%

3.26

k.A.

3.75

2%

11

66%

3.79

k.A.

4.26

3%

28

80%

4.05

k.A.

4.41

3%

17

66%

3.77

n.s.

k.A.

4.10

18

44%

3.35

k.A.

k.A.

k.A.

1%

15

87%

4.24

k.A.

4.59

1%

11

83%

4.14

k.A.

4.44

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 6/8

31%

90 60

ELT S 137

Die Schule fragt uns von Zeit zu Zeit nach unserer Meinung über Anlässe, Projekte, Neuerungen etc.

30

13% 9%

6%

2

1

0

3

25

50

4

5

75

100

10%

53%

200 150 26%

100

ELT S 140

Ich werde über wichtige Belange der Schule informiert.

50

13% 3% 3% 12

3

0

4

25

5

50

75

100

61%

220 165 110

ELT S 141

Ich weiss, an wen ich mich mit Fragen zur Schule, mit Anregungen oder Kritik wenden kann.

55

20%

13% 3%1% 12 3

4

0

25

5

50

75

100

47%

180 135 90

ELT S 142

Die Klassenlehrperson informiert mich über die Fortschritte und Lernschwierigkeiten meines Kindes.

45

19%

18% 5%

9%

12

3

0

25

120

4

50

29%

5

75

100

34%

90

ELT S 143

Die Klassenlehrperson informiert mich über ihren Unterricht.

60 30

15%

10%

7%

1

4% 2

3

4

56%

200 150

ELT S 145

Ich kann mich mit Anliegen und Fragen, die mein Kind betreffen, jederzeit an die Klassenlehrperson wenden.

5

31%

100 50

1%1%

9%

12 3

0

4

5

25

50

75

100

57%

220 165

27%

110

ELT S 146

Ich habe genügend Möglichkeiten, mit den Lehrpersonen in Kontakt zu kommen (z.B. Elternabende, Sprechstunden usw.).

55

11% 2% 2% 12 3

0

4

25

5

50

75

100

n.s.


Mittelwert Schule

Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

67%

3.84

k.A.

4.31

10

57%

3.67

k.A.

4.11

17

55%

3.65

k.A.

4.10

32

56%

3.66

k.A.

4.08

Mittelwert Schule

Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

9

68%

3.81

k.A.

4.30

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Anteil gut und sehr gut

15

Anteil zufrieden und sehr zufrieden

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

leer

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

weiss nicht

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 7/8

53%

200 150 100

ELT S 147

Ich fühle mich mit meinen Anliegen von der Schule ernst genommen.

15% 50 4% 6% 12

3

4

0

25

135

ELT S 148

5

50

75

100

26%

90 45

8%

48%

180

Wir Eltern werden bei geeigneten Gelegenheiten (z.B. Schulprojekte, Exkursionen, Veranstaltungen) miteinbezogen.

13%

10%

4% 6% 12

3

0

4

25

50

7%

5

75

100

46%

160 120

25%

80

ELT S 149

Wir Eltern haben genügend Mitwirkungsmöglichkeiten an der Schule.

9%

40 3% 8% 12

3

0

4

25

50

9%

5

75

100

47%

160 120 22%

80

ELT S 150

Es ist an dieser Schule gut möglich, Anregungen zu machen oder etwas zu kritisieren.

40

8%

5% 7% 12

3

0

25

4

50

12%

5

75

100

weiss nicht

5 = sehr zufrieden 4 = zufrieden 3 = teilweise zufrieden 2 = unzufrieden 1 = sehr unzufrieden

Nr.

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Gesamtzufriedenheit

56%

200 150 25%

100

ELT S 900

Mit dem Klima an dieser Schule bin ich. . .

50

12%

1% 3%

3%

12 3

0

5

4

25

50

75

100


Mittelwert Schule

Tendenz seit letzter Evaluation

durchschnittlicher Wert der 5% Sekundarschulen mit den höchsten Werten

12

70%

3.92

k.A.

4.32

2%

12

54%

3.61

k.A.

4.35

2%

12

66%

3.75

k.A.

4.22

Abweichung vom kantonalen Durchschnitt (Sekundarschulen)

Anteil zufrieden und sehr zufrieden

2%

weiss nicht

5 = sehr zufrieden 4 = zufrieden 3 = teilweise zufrieden 2 = unzufrieden 1 = sehr unzufrieden

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 8/8

50%

180 135 20%

90

ELT S 901

Mit dem Unterricht, den mein Kind bei seiner Klassenlehrperson erhält, bin ich. . .

20%

45 3% 6% 12 3

0

4

25

5

50

75

160 29%

120 80

ELT S 902

Mit der Führung dieser Schule bin ich. . .

40 6%

100

44%

10%

9%

12

4

3

0

25

50

5

75

100

55%

200 150 22%

100

ELT S 905

Mit der Art, wie die Schule uns Eltern teilhaben lässt, bin ich. . .

11%

50 4% 7% 12

0

3

4

25

50

5

75

100


Kanton Zürich Bildungsdirektion Fachstelle für Schulbeurteilung

Auswertung Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten Sekundarschulgemeinde Eduzis, Lehrpersonen Anzahl Lehrpersonen, die den Fragebogen ausgefüllt oder teilweise ausgefüllt haben: N = 39

25 64%

30

LP S 2

Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich sicher auf dem Schul- oder Kindergartenareal.

10

1 3% 3

LP S 3

Die Schule geht mit Problemen und Kon ikten innerhalb der Schülerschaft (z.B. Gewalt, Sucht, Mobbing) kompetent um.

20 15 10 5

4

2 5%

7 18%

3

4

10

7 18%

4

30 20 10

0

69%

3.83

k.A.

0

92%

4.11

k.A.

0

87%

3.97

k.A.

0

85%

4.15

k.A.

0

56%

3.54

k.A.

0

46%

3.33

k.A.

5

30 77%

40

An dieser Schule gehen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler respektvoll und freundlich miteinander um.

k.A.

5

3 8% 3

LP S 6

4.32

29 74%

30 20

97%

20 51%

40

Unter den Schülerinnen und Schülern herrscht ein gutes Klima.

0

5

10 26%

2

LP S 4

13 33%

20

Tendenz seit letzter Evaluation

40

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Lebenswelt Schule

5 13%

4 10%

3

4

5

40 22 56%

30

LP S 9

Unserer Schule gelingt es, Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft in die Schulgemeinschaft zu integrieren.

20 10

11 28%

6 15% 3

4

5

40 30

LP S 13

Im Schulteam haben wir gemeinsame Vorstellungen, wie wir ein gutes Zusammenleben an unserer Schule fördern.

20 10

3 8% 2

20 15

LP S 14

Verhaltensgrundsätze/Regeln werden regelmässig mit den Schülerinnen und Schülern auf ihre Zweckdienlichkeit hin überprüft.

10 5

21 54%

14 36%

1 3% 3

4

13 33%

5

17 44%

5 3 13% 8% 1 2

1 3% 3

4

5

Abschluss der schriftlichen Befragung: 18.05.2017


Tendenz seit letzter Evaluation

20 15 10 5

Mittelwert Schule

Unsere Schulregeln sind sinnvoll.

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

LP S 15

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 2 / 10

0

74%

3.96

k.A.

0

13%

2.79

k.A.

0

67%

3.90

k.A.

0

62%

3.62

k.A.

20 51% 9 23%

8 2 21% 5% 2

3

4

5

40 21 54%

30

LP S 16

Die Regeln, die an unserer Schule gelten, werden von allen Lehrpersonen einheitlich durchgesetzt.

20 10

7 4 18% 10% 1

5 13%

2

3

2 5%

4

40 21 54%

30

LP S 17

Wenn an unserer Schule jemand bestraft wird, ist die Strafe gerechtfertigt.

20

8 21%

10

5 13%

3

4

5 13%

5

40 23 59%

30

LP S 18

Die Lehrpersonen halten sich selber an die Regeln, die an unserer Schule gelten.

20 10

3 8% 1

11 28%

1 3%

3

4

1 3%

5

20 51%

1 3% 2

3 17 44%

20 15

LP S 41

Ich gebe den Schülerinnen und Schülern oft unterschiedliche Aufgaben, welche auf ihren individuellen Lernstand abgestimmt sind.

10 5

20

LP S 44

5

3

3

1 3%

0

44%

3.50

k.A.

0

46%

3.45

k.A.

0

59%

3.63

k.A.

5

14 36%

4

5

18 46% 5 13%

4 10% 2

5 13%

4 10%

12 31%

15 10

4

4 10% 2

Ich gebe den Schülerinnen und Schülern oft offene Aufgabenstellungen, die individuelle Lösungen zulassen.

12 31%

Tendenz seit letzter Evaluation

20 15 10 5

Mittelwert Schule

Ich gebe den leistungsstarken Schülerinnen und Schülern oft schwierigere Aufgaben.

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

LP S 40

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Lehren und Lernen

4

5


10 26%

15 10 5

3 8% 2

10 5

15 10

3

6 15%

4

5

0

69%

3.96

k.A.

0

54%

3.52

k.A.

0

56%

3.62

k.A.

0

74%

3.97

k.A.

0

31%

3.21

k.A.

0

38%

3.42

k.A.

0

74%

4.24

k.A.

0

28%

3.18

k.A.

17 44%

12 31%

4 10% 4

5

5

15 38%

11 28%

15 10

k.A.

5

3

20

Ich leite die Schülerinnen und Schüler an, wie sie in der Bibliothek oder im Internet nützliche Informationen nden.

3.79

10 26%

5 2

LP S 51

17 44%

1 3%

20

Ich lasse die Schülerinnen und Schüler oft beschreiben, wie sie beim Lösen einer Aufgabe vorgegangen sind.

67%

5

1 3% 2

LP S 49

4

10 26%

15

Ich leite die Schülerinnen und Schüler an, wie sie ihre Arbeit gut planen können.

7 18%

3

20

LP S 47

Tendenz seit letzter Evaluation

Ich nehme mir oft speziell Zeit, um mit leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern zu arbeiten.

0

19 49%

20

LP S 45

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 3 / 10

7 18%

1 13% 3% 1 2

3

4

5

40 21 54%

30

LP S 52

Wir bereiten die Schülerinnen und Schüler gut auf die nächste Klasse oder Stufe (bzw. auf weiterführende Schulen oder den Beruf) vor.

9 23%

20 10

8 21%

3

4

20 15

LP S 60

Die Förderplanung unterstützt die zielorientierte Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen in allen Fachbereichen.

10 5

1

2

LP S 61

Es gelingt mir, Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen im Unterricht angemessen zu fördern.

10 5

5

3

LP S 63

10 5

5

4

7 18%

5

10 26%

1 2 3% 5% 4

20 15

4

10 26%

19 49%

23

Die zuständigen Lehr- und Fachpersonen sprechen die Ziele und Inhalte von Klassen- und separativem Förderunterricht miteinander ab.

2 5%

13 33%

15 10

10 26%

2 5%

20

Es gelingt mir, Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen gut in die Klassengemeinschaft zu integrieren.

5

4 10% 2

LP S 62

3 13 33%

20 15

9 23%

7 1 18% 3%

1 3%

5 2 13% 5% 1

2

7 18%

5

11 28%

3

11 28%

4

10 26%


15

Die Aufgaben im Förderplanungsprozess sind für die Beteiligten (Lehrpersonen, Heilpädagogen, Therapeuten, Eltern usw.) klar geregelt.

10 5

2

3

10 5

4 10%

2 2 5% 5% 12

3

Ich lege vor einer Prüfung / Lernkontrolle fest, was eine genügende oder ungenügende Leistung ist.

10 5

LP S 71

20 15 10 5

4

Bei der Beurteilung von Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten werden alle beteiligten Lehrpersonen systematisch einbezogen.

4

8 21%

1 2 5 3% 5% 3

4

20 10

k.A.

2 5%

0

85%

4.33

k.A.

1 3%

0

85%

4.24

k.A.

2 5%

0

56%

3.73

k.A.

0

90%

4.20

k.A.

0

69%

3.79

k.A.

0

74%

3.90

k.A.

0

41%

3.48

k.A.

5

24 62%

30

Ich sage den einzelnen Schülerinnen und Schülern, was sie in der Schule gut können und worin sie besser sein könnten.

14 36%

10

40

LP S 74

3.43

5

12 31%

12

44%

13 33%

5 13%

3

LP S 73

0

5

20 51%

15

1 3%

5

4 10%

20

k.A.

15 38%

15

3

Ich sage meinen Schülerinnen und Schülern im Voraus, wie ich eine Prüfung / Lernkontrolle bewerte.

4

18 46%

20

LP S 70

3.22

13 33%

15

An unserer Schule p egen wir einen regelmässigen kindbezogenen interdisziplinären Austausch.

28%

4

17 44%

20

LP S 65

0

14 36%

11 28%

7 18%

5 2 13% 5% 1

Tendenz seit letzter Evaluation

20

LP S 64

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 4 / 10

11 28%

4 10% 3

4

5

40 22 56%

30

LP S 80

Meine Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Leistungen selbst zu beurteilen/einzuschätzen.

12 31%

20

5 13%

10 3

4

5

40 22 56%

30

LP S 81

Neben Prüfungen mit Noten setze ich auch regelmässig unbenotete Lernkontrollen ein, die den Schülerinnen und Schülern zeigen, was sie schon gut können und was sie noch lernen müssen.

9

20 10

2

3

20 15

LP S 82

In der Beurteilung der Schülerinnen und Schüler unterscheide ich den jeweiligen Zweck der Beurteilung und lege ihn offen (z. B. förderorientiert, bilanzierend).

10 5

7 18%

1 23% 3%

4 10% 2

4

12 31%

5 13 33% 3 8%

3

4

5

7 18%


15

LP S 83

Wir überprüfen regelmässig, inwieweit an unserer Schule die Schülerleistungen vergleichbar beurteilt werden.

10 5

11 28%

5 2 13% 5% 1

2 5%

2

3

4

20 15

LP S 84

Ich führe mit meiner Klasse vergleichende Leistungstests durch.

10 5

2

4 10%

3

15

Häu gkeit und Form der Durchführung von vergleichenden Leistungstests sind an unserer Schule im Team abgesprochen.

10 5

4

20 10

3.27

k.A.

8 21%

0

46%

3.61

k.A.

8 21%

3

4 10%

10

4

11 28%

9 23%

15

8 21%

0

49%

3.61

k.A.

0

31%

3.17

k.A.

0

26%

3.05

k.A.

5

5

20

LP S 87

4

10 26%

2

Wir ziehen gemeinsam Konsequenzen für den Unterricht aus den Ergebnissen von vergleichenden Leistungstests.

3 8%

3

9 23%

15

Wir tauschen uns im Team über die Ergebnisse von vergleichenden Leistungstests aus.

33%

5

7 5 18% 13%

2

LP S 86

0

16 41%

20

LP S 85

8 21%

5

14 36%

9 23%

4 10%

11 28%

Tendenz seit letzter Evaluation

20

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 5 / 10

8 21%

5

10 26%

9 23%

5 2

3

4

Tendenz seit letzter Evaluation

16 41%

20

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

1 3%

0

51%

3.55

k.A.

2 5%

0

59%

3.69

k.A.

keine Antwort

Nr.

leer

Schulführung und Zusammenarbeit

17 44%

15

LP S 90

Die Führungsgrundsätze sind im Schulalltag für mich klar erkennbar.

10 5

2

20

Die Mitarbeitergespräche sind zielorientiert.

10 5

3

11 28%

15

LP S 91

3 8%

2 5% 4

5 13%

3 8% 2

3

5

18 46%

4

5


An dieser Schule werden die besonderen Fähigkeiten und Interessen der Lehrpersonen gezielt genutzt.

15

5 13%

10

1 1 5 3% 3% 12

3

20

LP S 93

Für meine schulische Arbeit erhalte ich von der Schule Anerkennung.

10 5

4

1 3%

0

59%

3.68

k.A.

1 3%

0

54%

3.59

k.A.

0

28%

3.16

k.A.

0

62%

3.64

k.A.

0

51%

3.52

k.A.

0

59%

3.73

k.A.

0

59%

3.60

k.A.

0

33%

3.21

k.A.

0

33%

3.13

k.A.

5

15 38%

12 31%

15

Tendenz seit letzter Evaluation

LP S 92

18 46%

13 33%

20

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 6 / 10

6 15%

5 13%

2

3

4

5

40 21 54%

30

LP S 94

Vereinbarungen und Beschlüsse werden von allen Beteiligten eingehalten.

20 10

11 28%

5 1 13% 3% 1 2

3

1 3%

4

40 21 54%

30

LP S 95

Die beru iche Belastung und die beru iche Befriedigung stehen bei mir in einem ausgewogenen Verhältnis.

12 31%

20 10

3 8% 2

3

15

Unsere Schule setzt klare Schwerpunkte im pädagogischen Bereich.

10 5

4

5 13%

5 13%

2

3

4

20 15

LP S 97

In Teamsitzungen, Arbeitsgruppen, etc. werden regelmässig pädagogische Themen diskutiert.

10

5

15 38%

14 36%

20

LP S 96

3 8%

5

14 36%

8 7 18% 21%

9 23% 1 3%

5 2

3

4

5

40 30

LP S 98

Die Zusammenarbeit ist an unserer Schule sinnvoll geregelt.

10

2 5% 2

LP S 99

Kon ikte innerhalb des Lehrerkollegiums werden thematisiert.

10 5

6 1 15%

5

12 31% 1 3%

3 17 44%

15 10

5

3%

20

Bei der Zusammenarbeit im Team stehen Aufwand und Ertrag in einem angemessenen Verhältnis.

4 17 44%

1 2

LP S 100

2 5%

3

20 15

21 54%

14 36%

20

1 3% 1

8 21%

2

3

4

2 5%

5

13 33%

4


15

LP S 101

Ich erhalte an dieser Schule alle wichtigen Informationen.

10 5

3

15 10 5

4

4 10%

Unsere Entscheidungswege sind klar.

10 5

2

An unserer Schule ist klar, wie bei anstehenden Problemen gehandelt werden soll.

10

3

Die Aufgaben an unserer Schule sind angemessen verteilt.

10 5

20 15 10 5

15

1 3% 3

4

3 8%

10

15

3

4

20 51%

k.A.

1 3%

0

44%

3.33

k.A.

1 3%

0

49%

3.47

k.A.

2 5%

0

38%

3.38

k.A.

0

59%

3.82

k.A.

0

51%

3.45

k.A.

0

46%

3.42

k.A.

5

14 36%

2 5%

1 3% 3

4

10 5

9 23%

5 2 13% 5%

4 10%

15 5

4

12 31%

5 17 44%

3

4

5

17 44%

4 1 10% 3% 1 2

7 18%

3 8%

14 36%

20 10

5

19 49%

1 2

Die Arbeits- und Projektgruppen haben klare Aufträge.

3.36

5

1 3%

20

LP S 123

44%

18 46%

16 41%

3

Die Unterrichts- und Schulentwicklung wird systematisch geplant (Standortbestimmung durchführen, Ziele setzen, Massnahmen planen, umsetzen).

0

16 41%

5

LP S 122

2 5%

15

20

Die Entwicklungsziele sind für unsere Schule bedeutungsvoll.

k.A.

5

5

2

LP S 121

4

7 18%

2

LP S 107

3.12

5

2 5%

14 36%

20

Aufgaben und Kompetenzen der verschiedenen Schulangehörigen sind an unserer Schule klar geregelt.

38%

15 38%

6 15% 1 3%

2

LP S 105

4

13 33%

20

LP S 104

0

14 36%

3

1 2

15

k.A.

1 3%

20

LP S 103

3.60

5

12 31%

8 21%

1

15

54%

6 15%

20

Ich werde an dieser Schule rechtzeitig informiert.

0

15 38%

3 8% 2

LP S 102

Tendenz seit letzter Evaluation

15 38%

20

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 7 / 10

1 3% 3

4

5

2 5%


Wir haben an unserer Schule gemeinsame Vorstellungen von gutem Unterricht.

10 5

2 5%

2 5%

2

3

20

In unserem Team ist die Bereitschaft zur Zusammenarbeit gross.

10 5

4

3 8% 2

3

20 10

5

4

4 1 10% 3%

4

15 1 2 5 3% 5%

15

5

1 3% 3

4

2 5%

2

3

4

10

0

56%

3.61

k.A.

2 5%

0

51%

3.52

k.A.

0

41%

3.23

k.A.

0

69%

3.73

k.A.

0

82%

4.09

k.A.

0

90%

4.40

k.A.

1 3%

5

25 64%

30 20

2 5%

5

2 5%

40

Die Zusammenarbeit im Team trägt zur Verbesserung der Schul- und Unterrichtsqualität bei.

k.A.

14 36%

12 31%

8 21%

1

LP S 130

3.78

5

10

10

72%

19 49%

14 36%

20

Wir re ektieren unsere Zusammenarbeit regelmässig.

4 10%

3

12

LP S 129

0

18 46%

20

Wir arbeiten an unserer Schule in folgendem Bereich verbindlich zusammen: Schulentwicklung (z.B. Schulgemeinschaft, schulinterne Zusammenarbeit, Aussenkontakte, Qualitätssicherung und -entwicklung).

k.A.

5

10 26%

1 2

LP S 128

3.73

4 10%

3

15 10

64%

5

8 3 21% 8%

20

Wir arbeiten an unserer Schule in folgendem Bereich verbindlich zusammen: Unterrichtsentwicklung (z.B. fachliche, methodische und didaktische Zusammenarbeit)

0

24 62%

2

LP S 127

k.A.

5

4

30

Wir arbeiten an unserer Schule in folgendem Bereich verbindlich zusammen: Organisation des Schulalltags

3.44

6 15%

40

LP S 126

44%

1 3%

19 49%

11 28%

15

LP S 125

0

15 38%

15

LP S 124

Tendenz seit letzter Evaluation

19 49%

20

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 8 / 10

5 5 13% 13% 2

2 5%

3

4

2 5%

5

40 22 56%

30

LP S 131

Ich fühle mich durch die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen in meiner Tätigkeit gut unterstützt.

20 10

3

Ich hole als Lehrperson regelmässig (mindestens 1x pro Jahr) bei meinen Schülerinnen und Schülern Feedback über meine Arbeit ein.

4 18 46%

20

LP S 132

10 26%

7 18%

5 17 44%

15 10

1 2 5 3% 5% 23

1 3% 4

5


Ich hole als Lehrperson regelmässig (mindestens 1x pro Jahr) bei meinen Kolleginnen und Kollegen Feedback über meine Arbeit ein.

2

3

5

4

4 1 10% 3%

2 5% 3

4

5

5

1 3% 1

15

Die Eltern begegnen mir in meiner Arbeit als Lehrperson mit Wertschätzung.

10 5

4

3.96

k.A.

3 8%

0

51%

3.52

k.A.

5 13%

0

54%

3.72

k.A.

5 13%

0

26%

3.08

k.A.

0

72%

4.07

k.A.

0

77%

3.81

k.A.

5

8 21%

7 18%

2

3

2 5%

4

5

19 49%

20

LP S 144

72%

16 41%

15 10

6 15%

3

20

Ich informiere die Eltern über meinen Unterricht.

0

5

3 8% 2

LP S 143

2 5%

15 38%

10 26%

15 10

k.A.

18 46%

20

Ich informiere die Eltern über die Fortschritte und Lernschwierigkeiten ihrer Kinder.

3.46

5

11 28%

1 2

LP S 142

51%

5

8 21%

3

15 10

4

4 5 10%13%

20

Wir nutzen die Ergebnisse von internen Evaluationen für die Weiterentwicklung von Schule und Unterricht.

4 10%

20 51%

2

LP S 135

Tendenz seit letzter Evaluation

LP S 134

0

Tendenz seit letzter Evaluation

1

20 15 10 5

10 26%

6 2 15% 5%

Mittelwert Schule

5

Mittelwert Schule

10

Anteil gut und sehr gut

15

Wichtige Bereiche von Schule und Unterricht evaluieren wir regelmässig.

1 3%

16 41%

20

LP S 133

Anteil zufrieden und sehr zufrieden

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

leer

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 9 / 10

9 23%

6 1 15% 3% 2 3

4

4 10%

5

Gesamtzufriedenheit

40

28 72%

30

LP S 900

Mit dem Klima an dieser Schule bin ich. . .

20 10

keine Antwort

5 = sehr zufrieden 4 = zufrieden 3 = teilweise zufrieden 2 = unzufrieden 1 = sehr unzufrieden

Nr.

9 23%

3

2 5% 4

5


10 5

0

54%

3.58

k.A.

0

67%

3.74

k.A.

0

51%

3.59

k.A.

16 41% 5 13%

3 8% 2

Tendenz seit letzter Evaluation

Mit der FĂźhrung unserer Schule bin ich. . .

Mittelwert Schule

15

LP S 902

Anteil zufrieden und sehr zufrieden

15 38%

20

keine Antwort

5 = sehr zufrieden 4 = zufrieden 3 = teilweise zufrieden 2 = unzufrieden 1 = sehr unzufrieden

Nr.

leer

Fachstelle fĂźr Schulbeurteilung 10 / 10

3

4

5

40 30

LP S 903

Mit der Art, wie wir an dieser Schule zusammenarbeiten, bin ich...

13 33%

20

15 10 5

4

14 36%

20

Mit der Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern bin ich...

4 10%

10 3

LP S 904

22 56%

5

18 46%

2 5%

1 3% 2

3

4

5

4 10%


Fachstelle für Schulbeurteilung

Besonderheit in der Auswertung der FragebogenItems zur Berufswahlvorbereitung Die Fragebogen-Items zur Berufswahlvorbereitung können nur von Personen eingeschätzt werden, welche tatsächlich mit dieser in Kontakt gekommen sind. Vor jedem Itemtext wird im Fragebogen darauf hingewiesen. Beispiel: „Für Jugendliche ab der 2. Sek:“ Oder: „Für Lehrpersonen mit Verantwortung in der Berufswahlvorbereitung:“ In den online-Fragebogen der FSB müssen Personen, welche die Items nicht einschätzen können, „keine Antwort“ wählen, weil es nicht möglich ist, eine Antwortzeile einfach leer zu lassen. Der relative Anteil der Kategorie „keine Antwort“ an allen Antworten wird in diesen Zusatzauswertungen gleich wie in den Standardfragebogen berechnet - keine Antwort ist also "Teil der 100 Prozent". Die Frage, wie die Mehrheit / Minderheit der Befragten ein Item beurteilte, muss in der Interpretation deshalb sorgfältig analysiert werden. Beispiel: 50% der Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge haben das Item xy mit „gut“ oder „sehr gut“ eingeschätzt. 30% haben „keine Antwort“ angekreuzt. Die Aussage, dass nur die Hälfte der Schülerinnen und Schüler dieses Item positiv beurteilen, wäre irreführend, da 30% aufgrund ihres Jahrgangs (1. Klasse Sekundarstufe) noch keine Einschätzung abgeben konnten. Die Evaluationsteams der FSB berücksichtigen diese Besonderheit in der Analyse der Ergebnisse und deren Beschreibung im Evaluationsbericht.


Kanton Zürich Bildungsdirektion Fachstelle für Schulbeurteilung

Auswertung Zusatzbefragungen Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten Sekundarschulgemeinde Eduzis, Schuleigene Fragen, Schülerinnen und Schüler

SCH S 2000

Für Jugendliche ab der 2. Sek: Ich bin über den Ablauf des Berufswahlprozesses (Berufswahlfahrplan) an meiner Schule informiert.

105 70 35

51

3

4

SCH S 2001

Für Jugendliche ab der 2. Sek: Ich weiss, welche weiteren Schritte ich im Berufswahlprozess machen muss.

80 40

4

Für Jugendliche ab der 2. Sek: Ich werde von der Schule im Berufswahlprozess unterstützt

105 70 35

47 14 1211% 3% 3% 12 3

4

57

105

SCH S 2003

Für Jugendliche ab der 2. Sek: Ich bin mit der Berufswahlvorbereitung an meiner Schule zufrieden.

70 35

19 20 14% 5% 5% 1 2

3

k.A.

0

54%

4.01

k.A.

0

53%

4.06

k.A.

0

47%

3.86

k.A.

119 29%

85 21%

120 29%

5

122 30%

140

4.05

5

132 32%

140

SCH S 2002

74 18%

41 16 1410% 4% 3% 12 3

52%

5

146 36%

160

0

120 29%

15 11 12% 4% 3% 12

120

88 21%

Tendenz seit letzter Evaluation

125 30%

140

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind deiner Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Anzahl Schülerinnen und Schüler, die den Fragebogen ausgefüllt oder teilweise ausgefüllt haben: N = 412

4

71 17%

121 30%

5

Abschluss der schriftlichen Befragung: 18.05.2017


SCH S 2004

135 90 45

53 29 13% 7% 1

140

SCH S 2005

Wie oft ist es in den letzten vier Schulwochen vorgekommen, dass du fĂźr deine Arbeit Anerkennung bekommen hast?

105 70 35

3

Wie oft ist es in den letzten vier Schulwochen vorgekommen, dass du stolz auf deine Arbeit warst?

45

140

SCH S 2007

105 70

4

k.A.

0

38%

3.21

k.A.

20 5%

0

50%

3.50

k.A.

22 5%

0

48%

3.38

k.A.

5

42 10%

3

4

78 55 61 19% 13% 15%

5

133 32% 63 15%

35 2

3

31 8%

162 39%

23 36 6% 9%

1

3.40

123 30%

3

129 31%

1 2

Wie oft ist es in den letzten vier Schulwochen vorgekommen, dass du dich nach der Schule richtig erholen konntest?

47%

17 4%

5

33 8%

2

135 90

4

118 29%

70 36 17% 9%

180

SCH S 2006

0

161 39% 33 8%

2

1

Tendenz seit letzter Evaluation

119 29%

180

Wie oft ist es in den letzten vier Schulwochen vorgekommen, dass du mit richtiger Freude gearbeitet hast?

Mittelwert Schule

5 = immer 4 = oft 3 = manchmal 2 = selten 1 = nie

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind deiner Meinung nach die folgenden Aussagen erfĂźllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle fĂźr Schulbeurteilung 2/9

4

5


17 12 4% 3%

90 22%

180

Wie emp ndest du die Schule in Bezug auf Kon iktbewältigung unter Schülerinnen und Schülern?

45

3

4

SCH S 2010

Wie emp ndest du die Schule in Bezug auf das Arbeitsklima in der Klasse / im Lernhaus?

21 24 5% 6%

135 90 45

45

k.A.

32 8%

0

53%

3.61

k.A.

21 5%

0

61%

3.75

k.A.

19 5%

0

52%

3.53

k.A.

22 5%

0

59%

3.71

k.A.

5

3

72 17%

4

5

164 40% 49 12%

3

4

5

170 41%

135 90

4

32 33 8% 8%

180

Wie schätzt du deine Zufriedenheit mit deiner Schulsituation ein?

56 14%

96 23%

1 2

SCH S 2012

3.83

162 39%

3

115 28%

180

Wie schätzt du deine Arbeitsmotivation ein?

64%

178 43%

12

SCH S 2011

0

5

30 23 7% 6% 1 2

180 135 90 45

70 17%

109 26%

135 90

27 7%

195 47%

12

SCH S 2009

Tendenz seit letzter Evaluation

200 150 100 50

Mittelwert Schule

Wie emp ndest du die Schule in Bezug auf die Unterstützung und Hilfe durch andere Schülerinnen und Schüler?

5 = sehr gut 4 = ziemlich gut 3 = es geht so 2 = ziemlich schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

SCH S 2008

Wie gut sind deiner Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 3/9

28 30 7% 7% 1 2

90 22%

3

72 17%

4

5


Fachstelle für Schulbeurteilung 4/9

Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten Sekundarschulgemeinde Eduzis, Schuleigene Fragen, Eltern

42 18 17% 8 7% 3%

75 50 25

39 16%

3

4

44 18%

3

4

49 20%

39 7 7 16% 30 3% 3% 60

12

ELT S 2003

Für Eltern von Jugendlichen ab der 2. Sek: Meine Tochter / mein Sohn wird im Berufswahlprozess durch die Schule unterstützt.

ELT S 2004

Für Eltern von Jugendlichen ab der 2. Sek: Ich bin mit der Berufswahlvorbereitung der Schule zufrieden.

41 17%

113

57%

3.86

k.A.

3

4

42 17%

115

61%

3.97

k.A.

117

57%

3.84

k.A.

98

51%

3.66

k.A.

5

99 41% 42

39 16%

17% 9 10 4% 4% 12

100 75 50 25

k.A.

5

90

100 75 50 25

3.79

101 41%

120

Für Eltern von Jugendlichen ab der 2. Sek: Ich weiss, wie ich meine Tochter / meinen Sohn im Berufswahlprozess unterstützen kann.

55%

5

37 19 15% 7 8% 3% 1 2

ELT S 2002

42 17%

96 39%

100

Für Eltern von Jugendlichen ab der 2. Sek: Ich bin über den aktuellen Stand meines Sohnes / meiner Tochter im Berufswahlprozess informiert.

113

98 40%

1 2

ELT S 2001

Tendenz seit letzter Evaluation

100 75 50 25

Mittelwert Schule

Für Eltern von Jugendlichen ab der 2. Sek: Ich bin über den Ablauf des Berufswahlprozesses (Berufswahlfahrplan) an der Schule meiner Tochter / meines Sohnes informiert.

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

ELT S 2000

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Anzahl Eltern, die den Fragebogen ausgefüllt oder teilweise ausgefüllt haben: N = 362

3

4

45 18%

5

100 39% 10 17 4% 7% 1 2

54 21%

3

29 11%

4

5

45 18%


Fachstelle für Schulbeurteilung 5/9

Niederhasli-Niederglatt-Hofstetten Sekundarschulgemeinde Eduzis, Schuleigene Fragen, Lehrpersonen

15

LP S 2000

Für Lehrpersonen mit Verantwortung in der Berufswahlvorbereitung: Ich weiss, wo meine Schülerinnen und Schüler im Berufswahlprozess stehen.

10 5

12 32%

5 13%

3 20

LP S 2001

Für Lehrpersonen mit Verantwortung in der Berufswahlvorbereitung: Schule und Berufsberatung erklären den Eltern, wie sie ihre Tochter / ihren Sohn im Berufswahlprozess unterstützen können.

10 5

6 16%

4

LP S 2002

Für Lehrpersonen mit Verantwortung in der Berufswahlvorbereitung: Es gelingt, in einem Zwischenstandsgespräch mit der Berufsberatungsperson eine Standortbestimmung für jede einzelne Schülerin / jeden einzelnen Schüler vorzunehmen.

9 24%

10 5

9 24%

1 3% 2

LP S 2003

15 10 5

3

4

9 24%

10 26%

3

20 15

LP S 2004

Für Lehrpersonen mit Verantwortung in der Berufswahlvorbereitung: Ich bin mit der Berufswahlvorbereitung an unserer Schule zufrieden.

10 5

2 5% 2

8 21%

3

50%

4.05

k.A.

5 13%

0

37%

3.72

k.A.

0

34%

3.58

k.A.

0

39%

3.62

k.A.

5

14 37% 3 8%

1 1 3% 3% 12

0

14 37%

20

Für Lehrpersonen mit Verantwortung in der Berufswahlvorbereitung: Es gelingt, zusammen mit der Berufsberatungsperson frühzeitig zu klären, bei welchen Schülerinnen und Schülern besondere Unterstützungsmassnahmen hinsichtlich einer Anschlusslösung (beru iche Grundbildung oder weiterführende Schule) notwendig sind.

k.A.

5

20 15

4.19

14 37%

5 13%

3

55%

5

13 34%

15

0

12 32%

9 24%

4

Tendenz seit letzter Evaluation

20

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = gut 3 = genügend 2 = schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Anzahl Lehrpersonen, die den Fragebogen ausgefüllt oder teilweise ausgefüllt haben: N = 38

4

5

13 34%

13 34% 2 5%

4

5


Mittelwert Schule

Tendenz seit letzter Evaluation

5 = sehr gut 4 = ziemlich gut 3 = es geht so 2 = ziemlich schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 6/9

0

58%

3.58

k.A.

0

71%

3.78

k.A.

0

74%

3.90

k.A.

0

92%

4.11

k.A.

0

92%

4.29

k.A.

0

87%

4.15

k.A.

0

76%

3.91

k.A.

0

53%

3.62

k.A.

0

84%

4.03

k.A.

40 21 55%

30

LP S 2005

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Zeitdruck?

12 32%

20 10

3 8% 2

1 3%

3

4

40

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf häu ge Wiederholung gleicher Tätigkeiten?

20 10

7 2 18% 5% 2

2 5%

3

4

40

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Konzentrationsanforderungen?

20 10

2 5% 4

40

5

20 10

5 13%

28 74%

30

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Vielfalt an Aufgaben/Tätigkeiten?

5

5 13% 3

LP S 2008

2 5%

26 68%

30

LP S 2007

5

25 66%

30

LP S 2006

1 3%

7 18%

3 8% 3

4

5

40 22 58%

30

LP S 2009

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf selbstständige Einteilung der Arbeit?

13 34%

20 10

3 8% 3

4

5

40 23 61%

30

LP S 2010

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Verantwortung?

20 10

10 26%

5 13% 3

4

5

40 23 61%

30

LP S 2011

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Zusammenarbeit mit Arbeitskollegen?

20 10

9 24%

6 16%

3

20

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Quali zierungsmöglichkeiten?

10

40

20 10

3

4

4 11%

5

26 68%

30

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Möglichkeiten der beru ichen Entwicklung und Weiterbildung?

3 8%

1 1 5 3% 3% 12

LP S 2013

5 17 45%

12 32%

15

LP S 2012

4

6 16%

4 1 11% 3% 2 3

4

5

1 3%


24 63%

30

LP S 2014

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Sicherheit, den Arbeitsplatz behalten zu können?

2 5% 3

4

LP S 2015

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Information über wichtige Dinge und Vorgänge in der Schule?

15 10 5

2 5% 3

15

LP S 2016

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern?

10 5

4 17 45%

20

LP S 2017

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Mitsprachemöglichkeiten bei schulischen Entscheidungen?

10 5

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Ein ussmöglichkeit bei Problemen am Arbeitsplatz?

4

15 39%

6 16%

4

42%

3.35

k.A.

1 3%

0

50%

3.57

k.A.

2 5%

0

53%

3.55

k.A.

1 3%

0

50%

3.53

k.A.

1 3%

0

42%

3.44

k.A.

1 3%

0

58%

3.59

k.A.

1 3%

0

76%

4.07

k.A.

5

10

1 1 5 3% 3%

1 3%

20

0

19 50%

14 37%

12

k.A.

13 34%

3

15

3.53

5

1 2 3% 5% 12

LP S 2018

53%

14 37%

3

20

0

1 3%

2 5%

2

15

k.A.

5

5 13%

20

4.28

18 47%

3 8% 2

95%

5

14 37%

20

0

12 32%

20 10

Tendenz seit letzter Evaluation

40

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = ziemlich gut 3 = es geht so 2 = ziemlich schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 7/9

3

4

17 45%

17 45%

5

15

LP S 2019

Wie emp ndest du den Führungsstil des/der direkten Vorgesetzten in Bezug auf Rückmeldung über die geleistete Arbeit?

10 5

2 5%

1 3% 2

3 19 50%

20

LP S 2020

Wie emp ndest du den Führungsstil des/der direkten Vorgesetzten in Bezug auf Anerkennung der persönlichen Leistung?

10 5

Wie emp ndest du den Führungsstil des/der direkten Vorgesetzten in Bezug auf Unterstützung bei Problemen am Arbeitsplatz?

20 15 10 5

3 8%

2 5% 3

15 10

5

20 53%

3 8%

2 5% 3

4

5

19 50%

20

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf gegenseitige Unterstützung und Hilfestellung unter den Arbeitskollegen?

4

12 32%

2

LP S 2022

5

13 34%

15

2

LP S 2021

4

10 26%

8 21%

5 3

4

5


15 10 5

10 26%

4 11% 2

2 5%

3

4

40

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Arbeitsklima im Team?

20

3 8%

10

40

40

30 20 10

3.77

k.A.

0

95%

4.22

k.A.

9 24%

0

89%

4.15

k.A.

4

0

89%

4.03

k.A.

5

29 76%

40

Wie schätzt du deine Zufriedenheit mit der Arbeit ein?

71%

5

1 3 3% 8% 23

LP S 2027

4

20 10

0

25 66%

30

Wie schätzt du deine Verbundenheit/Identi kation mit der Schule ein?

k.A.

5

10 26%

2 5% 3

LP S 2026

4

20 10

3.59

26 68%

30

Wie schätzt du deine Arbeitsmotivation ein?

55%

5

11 29%

3

LP S 2025

3 8%

24 63%

30

LP S 2024

Tendenz seit letzter Evaluation

Wie emp ndest du deine Arbeitssituation in Bezug auf Kon iktbewältigung unter den Arbeitskollegen?

0

19 50%

20

LP S 2023

Mittelwert Schule

5 = sehr gut 4 = ziemlich gut 3 = es geht so 2 = ziemlich schlecht 1 = sehr schlecht

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 8/9

5 13%

4 11% 3

4

5


LP S 2028

11 30%

15 10 5

3 8% 2

15

LP S 2029

Verbesserung der Arbeitsumgebungsbedingungen (z.B. bessere Beleuchtung, Lärmschutz, usw.):

10

15 10 5

1

3

15

Flexible Gestaltung der Arbeitszeit (Verkürzung oder veränderte Lage der Arbeitszeit):

10 5

3

15

LP S 2032

Gesundheitsprogramme (z.B. Fitnesstraining):

10 5

7 18% 2 5% 1

20 15

LP S 2033

Gesundheitsworkshops zum Thema Gesund und Fit am Arbeitsplatz :

10

9 24%

0

32%

2.63

k.A.

0

50%

3.41

k.A.

2 5%

0

58%

3.94

k.A.

1 3%

0

42%

3.30

k.A.

4

11 29%

3

7 18%

1 3%

0

32%

2.75

k.A.

2

1 3%

5

12 32%

2

2 5%

5

4

9 24%

3

5 13%

5

8 21%

5 1

k.A.

13 34%

9 24%

3

20

3.55

5

4

8 4 21% 2 11% 5% 1 2

4

2 5%

2

38%

17 45%

10 26%

20

LP S 2031

6 6 6 16% 16% 16%

2

5 3 13% 8%

0

9 24%

5

5

20

Quali zierung und verbesserte beru iche Entwicklungsmöglichkeiten:

5 14%

4

10 26%

8 21%

1

LP S 2030

9 24%

3

20

Tendenz seit letzter Evaluation

20

Um Arbeitsbelastungen abzubauen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Was ist für dich persönlich besonders wichtig, wo müsste mehr getan werden, damit man langfristig gesund und leistungsfähig bleibt? Bei der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung:

Mittelwert Schule

5 = sehr wichtig 4 = wichtig 3 = bedingt wichtig 2 = nicht so wichtig 1 = unwichtig

Anteil gut und sehr gut

Wie gut sind Ihrer Meinung nach die folgenden Aussagen erfüllt?

keine Antwort

Nr.

leer

Fachstelle für Schulbeurteilung 9/9

4

4 11% 5


                 

Profile for Eduzis Sekundarschulen

Evaluationsbericht eduzis sekundarschulgemeinde niederhasli niederglatt hofstetten  

Evaluationsbericht eduzis sekundarschulgemeinde niederhasli niederglatt hofstetten  

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