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marcel portfolio

arbeiten. projekte. wettbewerbe

tr ger

m.sc. student urban design b.sc. landscape architecture tu berlin

m. sc. student urban design b.sc. landschaftsarchitektur &-planung


:: STUDIUM seit 10/2016-vorauss. 09/2019 Masterstudium M.Sc. Urban Design - Technische Universität Berlin 10/2012-05/2016 B.Sc. Landschaftsarchitektur und -planung Bachelorarbeit bei Prof. Giseke: „Mauern und Leeren: Raumysteme in Hebron“ (1,0) - Technische Universität Berlin 01/2015-07/2015 Studium an der Ecole Nationale Supérieure de Paysage (ENSP) - Versailles, Frankreich

:: BERUFSERFAHRUNG lehre und praxis seit 10/2018 Projektmitarbeit bei Vogt Landschaft, Berlin (LP 1-5) 02/2016-04/2019 Tutor FG Landschaftsarchitektur.Freiraumplanung Prof. Giseke. TU Berlin Betreuung Bachelorprojekte und Unterstützung Studiengang Urban Design 2016-2018 freie Mitarbeit bei herrburg Landschaftsarchitektur Berlin und bbz Berlin selbstständige Bearbeitung Wettbewerbe und Entwurf (LP 1-5) 07/2015- 09/2015 Praktikum bei Mayslits Kassif Architects Tel Aviv, Israel 09/2014-01/2015 Praktikum bei POLA Landschaftsarchitektur Berlin;

:: AUSZEICHNUNGEN , PROJEKTE & QUALIFIKATIONEN 2019 2. Preis Wettbewerb „Landschaftsarchitektur Heute“ BUGA Heilbronn 2019 Bearbeitung und Ankauf Entwurf Platz am Wollhaus, Heilbronn (LP 1-2) 2019 Engere Wahl Schinkelpreis, Städtebau, „Schwester.Liebe“ 2018 1. Preis und Sonderpreis bdla Hessen lilien.acker! Fürstliches Gartenfest, Eichenzell - Bau Mai 2018 2018 1. Preis Ideenwettbewerb Europlatz, Heppenheim - geplante Realisierung 2017 1.Preis Schlaun-Wettbewerb: Städtebau: kantensprung. der norden verknüpft 2017 Fachgebietspreis Beste Abschlussarbeit, TU Berlin 2016 Peter-Joseph-Lenné Preis: Aufgabe National: Meißen: impuls:stränge 2016 1.Preis Nachwuchswettbewerb bdla „Grüne Bühne“: Bewegte Landschaften

marcel tröger.

* 1991, Chemnitz

Vector Works Adobe Photoshop AutoCAD SketchUP Adobe Illustrator Adobe InDesign Microsoft Office Rhino ORCA ArcGis / QGIS

:: SPRACHEN 10243 Berlin // marceltroeger@gmail.com 017620792563

Deutsch Muttersprache Englisch fließend Hebräisch fließend Französisch sicher Russisch/Arabisch Grundlagen


e e

00

entwürfe & arbeiten impuls:stränge peter-joseph-lenné preis 16

meißen

berlin 2070 freiraumplanung/städtebau szenario

berlin

13353 sequenzen und rythmen OBEN ruhig verteilend 20-30kmh gemeinschaftlich

UNTERirdisch

OBERirdisch

1:1000

punkt.linie_feld berlin *oder was ist landschaft?

schwester.liebe städtebau. schinkel-wettbewerb 2019

UNTEN schnell andockend stark getaktet

Was ist Landschaft

*landschaft wird abstrahier _wasisteigentlichdieseostee? der garten wird über ein orthogonales sy tem aus „punkten“ strukturiert- es entw die ostsee und ihre sedimentlandschaften ostsee ckelt sich ein vertikal und horizontal au

geladenes, dynamisches raumgefüge, welch unser bild von landschaft hinterfragen so * kuriose objekte, sogennante follies, ta zen im raum und regen uns zum Nachdenken a regen, und fragen, wie wir landschaft wied lesen, fühlen und erleben könn Landschaften als Systeme verstehen lerne

lilien.acker! oder wo kommen unsere blumen her? entwurf und ausführung schaugarten

system_punkt eichenzell

Was macht Landschaft

punkt.linie.feld oder was ist landschaft?

*landschaft verändert sich steti im spannungsfeld aus natur und kultur lö der garten einen stetigen prozess der ve änderung aus- aus der Ebene aus einer Wi senansaat entstehen duch die Benutzu und Mahd, wie herausgestampft, felde *diese wiesenfelder werden über prägna te pflanzsetzungen künstlich überhöht u saisonal akzentuie Landschaften als dynamisches Gefüg

heilbronn


impuls:stränge STÄDTISCHES FÄDENZIEHEN // URBANE SZENOGRAFIE // PARK.STRÄNGE Auszug aus der Jurybewertung: „Marcel Tröger aus Berlin hat die Meißner Vorgaben gründlich analysiert und erstellt ein Entwicklungskonzept, das auf drei „Strängen“ basiert. Diese Stränge setzen sich gründlich mit der Landschaft, der Kultur und der Stadt auseinander. Dabei werden prägende Strukturen und Institutionen in eine neue Beziehung zueinander gesetzt und in einem neuen Park zusammengeführt. Der Landschaftsstrang inszeniert die Feuchtwiesen und Galeriewälder, die als Hochwasserpuffer dienen, und deren Wege mit ihren baulichen Ergänzungen – wie Terrassen, Brüstungen, Sitzstufen und Balkonen – zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung im Triebisch-Raum führen. Der zweite Strang wird durch kulturelle Elemente geprägt. Dazu gehören die Talstraße mit der Porzellanmanufaktur, das Kreativquartier Triebisch und die Altstadt. Verbunden werden diese räumlichen Strukturen durch den dritten – den Promenadenstrang – der die Vielfalt des revitalisierten Triebisch-Ufers erlebbar macht. Mit der Setzung von Plätzen auf Brücken und einer neuen Routenbildung gelingt es dem Verfasser, die beiden Uferseiten geschickt miteinander zu verbinden. Der neue Park weist eine klare Grundstruktur auf, die sich harmonisch in den Grünzug entlang der Triebisch einfügt. Er besitzt genügend Raum für offene, mehrfach codierte Nutzungen und kann daher auf Veränderungen in den Stadtquartieren flexibel reagieren. Neben der klaren Struktur überzeugte auch eine sehr gute graphische Gestaltung die Jury, Marcel Tröger mit dem Lenné-Preis 2016 auszuzeichnen.“

freiraumplanung

impuls:stränge

MEISSEN. peter-joseph-lenné preis 2016


urbane szenografie_impuls:stränge


städtisches Fädenziehen_impuls:stränge



w

sch

berlin 2070 Wie wird sich Stadt in 50 Jahren verändern? Welchen Einfluss haben die rasanten Entwicklungen im Mobilitätssektor auf den Stadtraum, die Stadtstruktur und die Organisation von Infrastrukturen? Scharoun sagte bereits 1946: „Die Struktur der neuen Stadt verlangt ein neues System der Straßen, deren Leistungsfähigkeit jeweils angemessener Zeit. und Raumnutzungen enrspricht.“ Was heißt das für Stadt 2060? Kann eine Stadt ohne Straßen funktionieren? Als Szenario für unseren Entwurf gehen wir von einer kleinteiligen, stark gemischten Stadtstruktur in Berlin aus, einer Stadt der kurzen Wege, welche sich nachhaltig entwickelt und lokal stark verankert ist. Es bedarf Orte starker Identifikation und Charaktere. Die Nachbarschaft wird wieder zu einer klaren Kenngröße. IDEE / RAUM / GESTALT: Verwebung und Auflösung Der heutige Straßenraum ist geprägt von reinen Architektur-Raum Beziehungen, funktionaler Monotonie und linearer Trennung. Durch Veränderungen im Mobilitätssektor (autonomes Fahren, Mobilität und der demografischen Entwicklung Berlins entstehen Potentialräume und obsolete Strukturen, welche neue Raumzusammenhänge ermöglichen. Durch das Verweben des ehemaligen Straßenraumes und den angrenzenden Freiräumen entstehen neue Raumsequenzen, weg von der strikten Zonierung durch Baufluchten, hin zu neuen Räumen, einer Synthese aus Architektur, Freiräumen und Infrastrukturen.

experimentallabor

berlin 2070 rahmen

kanten und fassungen

ss 2017

(mit m. fay)

g

baumsetzung u


verwebung

idee

„Die Struktur der neuen Stadt verlangt ein neues System der Straßen, deren Leistungsfähigkeit jeweils angemessener Zeit- und Raumnutzung entspricht.“Scharoun, 1946

straßenraum.2017

raum

sequenzen

konstitution straßenraum durch baufluchten straßen als lineare grenzen und trenner

potentiale

obsolote bauliche strukturen und isolierte freiräume als anknüpfpunkte für neuartige verwebungen kleinteilige und lokale stadtstrukturen neuartige mobilitäten / autonomes fahren

verwebungen/rythmen.2060 auflösung straßenraum generierung neuer raumsequenzen schnittstellen und bänder

gestalt

rahmen und porösität

experiment

sequenzen

enge und weite / umlenkung auflösen des straßenraumes führt zu vielfalt an neuen typologien

auflösungen/verschränkungen

rahmen und porösität gewebe durchlässigkeiten

berlin 2060

gewebe neuartige sequenzen und straßenrythmen

gelenke als richtungs- und gestaltgeber horizontale verschränkungen baumsetzungen, bauliche setzungen

wirkweisen

gelenke als richtungs- und gestaltgeber horizontale verschränkungen baumsetzungen, bauliche setzungen

auflöse


konzept.plan

experiment.straĂ&#x;e

1:1000

sequenzen und rythmen


rahmen

kanten und fassungen

gewebe

baumsetzung und hub

übergänge

heben und senken

werks

werkstatt.straße horizonte

schichtungen. mobilitäten.infrastrukturen urbaner flaneur 2060.

werkstatt.straße

rahmen

kanten und fassungen

gewebe

baumsetzung und hub

übergänge

heben und senken

schichtungen. m

horizonte

schichtungen. mobilitäten.infrastrukturen urbaner flaneur 2060.

rahmen

kanten und fassungen

gewebe

baumsetzung und hub

rahm

kanten und fassun

horizonte

schichtungen. mobilitäten.infrastrukturen urbaner flaneur 2060. rahmen gewebe kanten und fassungen baumsetzung und hub

rahmen

kanten und fassungen

vertiefung2. pankepark. mauerwald 1:250

gewebe

baumsetzung und hub

übergänge 1:100

übergänge

heben und senken

übergänge

heben und senken


Der aktuell fragmentierte Blücherplatz entwickelt sich durch die neue ZLB zum Verbinder und Verknüpfer, als Stadtfoyer für Berlin. Der Blücher und die neue ZLB gehen eine immanente Verbindung ein als Platz-Infrastruktur-Gebäudehybrid, welcher Funktionen und Raumprogramme bündelt und hybridisiert und als reaktivierte und produktive Schnittstelle im Stadtgefüge fungiert. Mit ihm entsteht ein neues Quartier, welches Bibliotheksnutzungen mit Wohn- Gewerbe- Kultur und Freiraumqualitäten und -nutzungen vereint und neue Interaktionen mit dem Stadtraum ermöglicht. zwei verlorene schwestern. An der Schnittstelle von historischem Erbe, Städtebau der Moderne, infrastrukturellen Barrieren und verdeckten Landschaftslinien liegt die Amerika- Gedenkbibliothek und der Blücherplatz, gefangen in einer Art inneren Peripherie. Diese ist geprägt von einer starken Fragmentierung der Stadträume, der Dominanz von Individualverkehr und fehlenden Verknüpfungen innerhalb der Quartiere. Die einstigen Schwesterplätze, der Mehringplatz und der Blücherplatz, sind in ihrer ehemaligen Verbindung nicht mehr spürbar, beide überprägt von Transformationen und Überschreibungen. Diese Ausgangssituation wird als Potential verstanden und darauf aufbauen eine Strategie erarbeitet, welche durch den Neubau der Berliner ZLB die ehemalige Verbindungsfunktion des Stadtraums reaktiviert und eine neuartige Schnittstelle zwischen Stadt, Freiraum und Infrastruktur herausarbeitet. Die ZLB fungiert hierbei als Verknüpfer, als erweitertes Foyer der Stadt, als Wissens- und Lernort, als Identitätsstifter, als demokratische Agora und als städtebaulicher Katalysator mit Strahlkraft für ganz Berlin. der blücher findet den mehring_wie die zlb zwei schwestern verbindet Der Blücherplatz geht eine hybride Verbindung mit der neuen ZLB ein, indem er nicht mehr zwischen Gebäude und Platz, zwischen Vorn oder Hinten, zwischen Oben und Unten, zwischen Verkehr und Freiraum unterscheidet: der perforierte und zusammenhangslose Blücherplatz wird zu einer ebenbürtigen Schwester entwickelt. Er greift und strahlt aus! Funktionen und Programme werden in ihm gebündelt und hybridisiert. In der Abstraktion der verlängerten Achse der Friedrichstraße wird die ZLB zum Stadtfoyer für Berlin mit Verknüpfungskraft in die angrenzen Stadträume. Der Mehringplatz wird aus seiner eigenen inneren Logik heraus als Schwesterplatz neu qualifiziert und zu einem grünen und demokratischen Quartiersplatz weiterentwickelt.....

schinkelwettbewerb 19

schwester.liebe

oder wie die zlb stadt neu denkt und verknüpft engere wahl (mit m.fay)






Das Bild, welches wir von der Ostsee haben, kann man als eine Art Zerrbild betrachten, eine Mischung aus romantischer Verklärtheit, rauer Naturlandschaft, malerischen Küsten, oft jedoch unbeachtet der Dimensionen ihrer industriellen Nutzung und der dichten infrastrukturellen Erschließung. Also, was ist diese Ostsee tatsächlich? Wie kann man sie lesen und entschlüsseln? Wer macht die Ostsee? Wer konstituiert, profitiert, manipuliert, beeinflusst sie? Und, das soll hier die Schlüsselfrage sein: Bis wohin reicht die Ostsee, die Ostsee als Subjekt, als Naturraum, als Wirtschaftsraum, als metabolisches System? Die Ostsee wurde durch verschiedene Analysen decodiert als industrieller Wirk-und Interdependenzraum, als Verbindungsraum fluider landschaftlicher und politischer Grenzen, als landschaftlich fragile Systeme. Durch diese neue Lesart, eine Offenlegung der Überschneidungen und Überlagerungen von Technosphäre, natürlicher und kultureller Sphäre wurde die Ostsee als urbanisierter Raum sichtbar gemacht. URBANE SEE. Dichotomie Dieses Zusammenspiel soll an den Schnittstellen der Sphären greifbar gemacht werden, die vorherrschende Dichotomie aus Land und Meer soll aufgebrochen werden. Das Verhältnis von Land und Meer ist schon seit Jahrtausenden in einem stetigen Aushandlungsprozess, geprägt von glazialen Prozessen und Überformungen. Diese geologischen Prozesse wirken bis heute und ihre Formen und Strukturen liegen teilweise offen, teilweise verdeckt in der Kulturlandschaft. Der Versuch, die Dynamik des Meeres zu unterbinden, uns zu „schützen“ und eine Art von romantisierter „Landschaftlichkeit“ zu erhalten, wird durch ressourcenintensive Küstenschutz- und Küstenaufschüttungsmaßnahmen künstlich am Leben gehalten. Wir leben gegen das Meer. Diese Art von Kräftemessen resultiert in einer Art der Landsicherung, welche nicht nachhaltig auf die Probleme und Zwänge der Zukunft reagieren kann: bis 2100 wird der Meeresspiegel der Ostsee als fühlbare Folge des Klimawandels durchschnittlich um 1-1.5m ansteigen, dazu kommen, in unserem Beispiel der Südküste der Ostsee, Landsenkungsprozesse durch glaziale Druckprozesse, von weiteren 0.7-1m. Müssen wir nicht mehr auf die Ostsee hören und ihre Fähigkeiten und Bedürfnisse, ihre Potentiale verstehen und integrieren? Die Ostsee hört nicht an der Küste auf. Der extreme Druck, der vom Meer kommt, löst Prozesse aus, welche ein neues Verhalten und neue Interaktionen zwischen Land und Meer erfordern. Die Ostsee provoziert, sie dynamisiert und sie deckt auf!

„das meer ist tot lang lebe das meer“

_was ist eigentlich diese ostsee? aushandlungen zwischen der ostsee und ihren sedimentlandschaften 17/18 (mit p. werner)


politische sphäre

INTERDEPENDENZEN

ostsee als .....

Fachgebiet Vegetationstechnik & Pflanzenverwendung

_und was ist eigentlich diese ostsee?

erkennen und umdeuten

immanente Energien aufdecken

VERKEHR

technosphäre

Aushandlungen der Ostsee mit ihren Sedimentlandschaften

Landwirtschaft Flusssysteme Urbanisierungsmuster Policies

energien aktivieren

FRAGILITÄT

immanente Energien Energie-Vermittler offshore Produktion Landschaftsdynamik

wasserkörper einzugsgebiet funktionen habitat und ökosystem ressource

DYNAMIK

strömungen küstenformationen wind und klima

VERBINDUNGEN

sedimente salinitätstufen

bedürfnisse fähigkeiten

VERBINDER

staaten und städte humans und non humans sphären systemen grenzen und zonierungen

RESSOURCEN rohstoffe energien kräfte

TOPOGRAFIE

SUBJEKT

RAUM

Meer Land Gegensatz Küste als Schnittstelle politische Grenzen

ENERGIE

LANDNUTZUNG

p. werner m. tröger

DUALITÄT

GRENZEN

schiffverkehr fischerei boote eisbrecher trassen - hinterland

natürliche sphäre

schifffahrt intensität pipelines/verbindungen FFH Schutzgebiete AWZ 50mi Seegrenze 20mi

Aushandlung beginnt !

Technosphäre 1:10.000.000

„Wer macht die Ostsee?“

„Was ist die Ostsee?“

ostsee ostseeals als...... industrieller industriellerWirkraum Wirkraum interdependenzen

Sphären hinterfragen LESART

Kräfte verstehen WIRKKOMPLEXE

„Bis wohin reicht die Ostsee?“

Was ist Meer Land Landschaft

Aushandlung URBANISIERUNG OSTSEE

konkurrierende

KRÄFTE

Flusssystem und Gebirsregion Tagebau

Stahlindustrie EIS LAND

IT-Branche

V

Forstwirtschaft

temporäre Eisschicht

Gebirgsfluss Staudamm

AKW

IT-Branche

Forstwirtschaft

Windenergie

Oulu

Lulea

ÜB

Strömungsdynamiken

Gebirgskette Stromtrassen

häfen

Helsinki

AKW

kraftwerke

St. Petersburg

übe

Anbindung an Flusssystem

kulturellerund ökonomischer Austausch

(strom)leitungen

Stockholm

strömungsrichtung landesgrenzen

Todeszonen

morphologischer Plan 1:10.000.000

Nordstream Pipeline

INFRASTRUKTUR MEER

Industrie

Tallin

ausbeutung und durchziehen

Stromtrassen

ostsee als ... verbindungsraum fluider grenzen

Ölförderung

Landwirtschaft

LEGENDE Riga

Oskarshamn

sande

Hauptverkehrsroute

ENERGIE MEER

AKW archipel

fluviale sedimente

energetische schöpfung

Kopenhagen

schiffsrouten off shore windanlagen

Malmö

AKW

Hauptverkehrsroute

Stromtrassen und Erschliessung

städte verkehrsinfrastruktur marine sande

Kaliningrad Forstwirtschaft

Oresund-Brücke SEDIMENT MEER

Windenergie

ressourcen und schöpfung

Landwirtschaft

Schutzgebiete

Ystad

Solarenergie Biogasanlagen

8% salinität strömungsrichtung sand schlamm harter lehm festgestein morphologischer Plan 1:10.000.000

sedimente

Dredging

Kiel

ZOOM

„Das Meer ist tot. Lang lebe das Meer.“

Die Ostsee ist komplett urbanisiert! Meer und Land verschwimmt Wir müssen neu verhandeln! THESE

* absc

festun


festung!

*Sandbaustelle!

*neue Sediment. Metropolen

*Sedimente als ökonomischer Impuls

*Sedimente als

*Dynamisieren!

identitätsstiftend!

T

*Migrierende Räume *Aufdecken! *sedimente als RAUMSCHÜTZER

sedimente als sinnstiftende und raumgenerierende Materie Aushandlung beginnt !

land meer küste

konkurrierende

KRÄFTE

neue Resilienz durch Sedimente?

horizontale & vertikale verknüpfung ins hinterland

angestossene

AUSHANDLUNG

aktuelle küstenlinie

K

aushandlungs

PROZESSE

TAKTIK

FEST

linie 2100

PROVIZIEREN !

NEUVERHANDLUNG! Raumtypen und Sedimente!

10.000 v.Chr.

54°29‘13.5“N 12°31‘34.7“E

neue Horizontalität und Vertikalität

AUF/ENTDECKEN !

wagen! - auf Gefahren ragieren!

neue Ordungsprinzipien (wieder)entdeckt!

raumgenerierende sediment.taktik

innere Verknüpfungen und Tiefe des Meeres in

provozieren

HInterland hinein über sedimentäre Ökonomien

Bedrohung von

GLAZIALER DRUCK ÜBERFLUTUNG klimawandel

*ökonomische S

DYNAMISIEREN !

landsenkung 0.7m/100jahre

konstanter Aushandlungsprozess:

& konstante formgebung

BEWEGTE RÄUME

Was ist Meer, Was Land, Was Küste?

*dynamisieren! meeresspiegelanstieg: 1-1.5m

offene Raumformen und „Filter“

_ Überflutungsbereiche, in denen das

sandbaustelle bock!

überflutungsrisiko und sturmfluten

Sedimen

MEER - KÜSTE - LAND - RAUMTYPEN

RESILIENZ durch ZERSTÖRUNG!

2100 +

2100 + VORSTOSS! Verknüpfungen, Dynamiken, Gefahren?

Meer komplett die Oberhand erhält. Die

54°25‘19.4“N 11°31‘11.1“E

Küste handelt sich „selber“ aus. -

KÜSTENSCHUTZ landschaftsbild

Sedimente als Raumdynamik

LANDSCH

im wandel

konservierung von

Wasser

romantischen landschaftbild

Kleinstädte, welche von natürlichen Dy-

ribnitzdammgarten

namiken profitieren können und sich mit

54°12‘45.6“N 11°18‘28.5“E

54°20‘13.2“N 13°45‘27.9“E

dem Hinterland verknüpfen

fluviale sedimente schiffsrouten

*absichern und

off shore windanlagen

schützen!

städte verkehrsinfrastruktur marine sande

festung rostock

Anlage von Küstenschutzelem

_ Orte der moderierten Aushandlung -

sediment. metropole

LEGENDE sande

Bauer

VERMITTLER

sedimente

festung greifswald

*meer im land

mittdendrin in

sediment.räume!

der bucht!

*im meer leben!

FESTUNGEN

rügen im wasser

_ Großstädte, welche sich gegen die dynamischen Prozesse des Meeres abschotten wollen - sedimente als raumschützer

Land

ndeln! HESE

Landschaft liefert Antworten!

Schutz oder Dynamik?

Was ist Meer Land Landschaft?

*meer im land sediment.räume! * abschotten! festung wismar * neue sediment. insel anklam bucht

Mecklenburg Vorpommern 1 : 250.000

+2100

Landwirt


energie.meer

dorf wird aufgegeben „recycling“

sicherung dorf „anheben“

Salz. Wirt Anbau von Halopyhten

sand. baustelle verwebung land und meer

aushandlungsbereich

kranich.land

sand.werk altes stahlwerk neue entwicklungsachsen

ribniitz breitet sich aus. sediment.industrien

paludi

neue köpfe.

ustromtal- puffer

sediment.dorf

und sedimentachse

VERMITTLER sediment. metropole ribnitz-damgarten 1:25.000


„Ich habe das Meer Verfestigung

neue Raumtypologien

bedroht mich!“ Profitieren von Dynamiken Manny, der Paludi.WIRT

und Prozessen!

Harry, der Landwirt *bedrohter landwirt

*sinnliche Zusammenhänge

biogenen Prozessen.

klimawandel

ung

neue See.Köpfe

gen zu Rohstoffen Sand und

bleiben oder fiehen?

PROVOKATION!

neue alte Professionen

mit Meer: neue Vernüpfun-

ökonomische sicherheit?

heute + ....

Puffer und Ausgleich

20 Jahre + ....

„Das Meer ist mit dem meer leben

„Anfressen“

REN

en

„Das Meer

Druck vom Meer

vom meer lernen

gegen das meer leben

verstanden.“

mein Land...“

Alfred, der Sand.BAUER

50 Jahre + .....

DYNAMIK!

AUFDECKUNG!

*ökonomischer impuls -Plantage

*konventielle landwirtschaft

*dauerhafte Vernässung

*hoher biotopwert und erträge

*reaktivierung von fabriken

*neue toffliche zyklen

*steuerung von ablagersprozessen

*hochwasserschutz *moorbildungsprozesse

*aufgabe rein touristisch geprägter orte!

*neue erlebnisräume

hochwasser.plantagen

paludi kulturen

sandfänger

Überflutung führt zu Änderungen des Wasserstände

Vernässung der landwirtschaftlichen FLächen führt

Sandfänger entwickeln sich zu natürlichen Instru-

und zu Anpassungsmaßnahmen:

zu Ertragsverlust: Austesten von neuen Bewirt-

menten des Küstenschutzes. Verlassene Fabriken und

neue Artenzusammensetzungen und Pflanzprinzipien

schaftsungsformen: Paludikulturen, wie Anbau von

aufgegebene Räume entwickeln sich zu neuen Knoten-

Erlenkulturen - zusätzliche Pufferwirkung

Phragmites, Rohrkolben und Seggen

punkten für die neuen lokalen Sedimentzyklen.

energie.meer

dorf wird aufgegeben


aachen 2030 Aachen Nord stellt 2030 das produktive Rückgrat für die Stadt Aachen dar. Der Norden transformiert sich in Bezugnahme auf seine historischen Wurzeln und Eigenarten in einen Stadtteil mit neuartigen Verknüpfungen zwischen Arbeiten, Wohnen, Produktion, Freiraum und Kultur. Der öffentliche Raum und die Landschaft nehmen dabei eine zentrale Vermittlerrolle ein. Verknüpfung Die zwei inneren historischen Ringe der Stadt wurden durch eine diffuse dritte Ringstruktur erweitert. Zwischen zweiten und dritten Ring hat sich Aachen Nord entwickelt. Grüne Finger versuchten die neu entwickelten Stadtteile mit der Altstadt zu verbinden. Jedoch sind die Teilräume der einzelnen Grünverbindungen voneinander isoliert und nicht untereinander verknüpft. Das Konzept nimmt die bestehenden Landschaftslinien (Wurm, Bahntrasse und Erschliessungsachsen) auf und verstärkt diese. Über Verschiebung und Verzahnung von urbanen und landschaftlichen Kanten werden Querverbindungen geschaffen und gestärkt. Die sich daraus ausbildenden, zentralen Parks schaffen den Lückenschluss zwischen den Ringen und den bestehenden Grünfingern. Der neue Freiraum entwickelt sich so zu einem Verknüpfer, der es schafft, Aachen Nord mit der bestehenden Stadtstruktur zu verweben. Kanten Die neuen urbanen und grünen Kanten entwickeln sich aus den wichtigen Bestandsgebäuden und lassen Aachen Nord zu einer Einheit zusammen wachsen. Die bestehende typologische Vielfalt und strukturellen Kontraste werden als Potentiale verstanden. Die daraus resultierende Heterogenität wird aufgenommen und verstärkt. Lokale Prinzipen werden analysiert und adaptiert und unter Berücksichtigung der bestehenden baulichen Volumina angewandt. Es entsteht ein durchmischtes Gebiet mit verschiedenen Intensitäten, Körnigkeiten und Charakteren. Die Nutzungsschwerpunkte im neuen Freiraum werden anhand von Bestandsnutzungen, prägenden Elementen und Neusetzungen (Ludwigsforum, Wurm, Gut Kalkofen, Stadtteilbibliothek, Markthalle) abgeleitet und definieren die 4 Parkcharaktere: Kultur, Pionier, Gemeinschaft und Landschaft. Fabriken, sowie der produktiven Nutzung des Freiraums.

städtebau

kanten.sprung der norden verknüpft

AACHEN. 1.preis schlaun.wettbewerb 2017

(mit m. maurerlechner und k. hasenstab)





Lilium Fritillari

lilien.acker 1:100

acker.topografie

acker.ästhetik

monokulturen

geschichte

interaktionen

pflanzung

dynamik

ein gang durch den acker. blumenernte! 1:25

Blumen, ob im Topf oder im Bund, scheinen herkunftslos zu sein. Objekte ohne Wurzeln und Geschichte. Sie sind einfach da, und sie sind schön. Anders als bei Lebensmitteln, Kinderspielzeug und Kleidung gibt es bei Blumen kaum Interesse an ihren Produktionsbedingungen und -standorten. Dabei hat die Schnittblumenproduktion längst industrielle Ausmaße angenommen. Weltweit werden auf mehr als 200.000 Hektar Schnittblumen angebaut; als wäre der Globus ein Blumenbeet. Liliengewächse nehmen dabei, wohl vor allem dank des immer noch bestehenden Tulpenfiebers, einen sehr großen Anteil ein. Das Motto „Lust auf Lilien“ wurde dementsprechend als Aufforderung zum Nachdenken interpretiert. Ein ephemer, künstlicher Lilienacker entwickelt sich so über die Tage des Gartenfestes und lädt seine Besucher ein, wieder in Kontakt zu treten mit den Material Pflanze, neu zu entdecken, was wir vergessen haben zu sehen, die subtile Ästhetik von Monokulturen wahrzunehmen, in Kontakt mit dem Boden zu treten, der aufgerissen scheint, bearbeitet, gefurcht. Der temporäre Garten baut zudem Referenzen zu der jahrhundertealten Geschichte von Liliengewächsen auf: Großformatige Vasen mit Schnittblumen nehmen ein Element aus Mittelaltergärten auf. Der Lilienacker will aufwecken, empfindlich machen für die Ausmaße von industrieller Blumenproduktion und sensibilisieren für einen nachhaltigeren Umgang mit der Ressource Blume. Die Gestaltsprache entwickelt sich aus der monokulturellen Anpflanzung von Schnittblumen. Ganze Landschaftsbilder werden davon geprägt, künstlich überzogene Landschaften werden geschaffen. Durch die Abstraktion dieser eigenen Ackerästhetik bildet sich so das Bild der Ackerstreifen aus, welches die lineare Struktur der Monokulturen aufgreift und inszeniert. Der Lilienacker bildet so eine Ackertopografie aus, spielt mit den Höhen und lädt ein, zum Herumschweifen. Es wird kein definierter Eingang formuliert, der Acker ist zu allen Seiten offen und verläuft ebenerdig zum umgebenden Weg. Der Boden des Ackers ist bearbeitet, man läuft über den rohen Boden, durch die Furchen und Rillen. Der temporäre Lilienacker entwickelt sich zu einem Freiluftgewächshaus, interaktiv versucht er mit seinen Besuchern zu kommunizieren, zum Nachdenken anzuregen. Wo kommen unsere Blumen her? Kann ein Blumenacker ästhetisch sein? Habt ihr Lust auf Lilien?

schaugartenwettbewerb gartenfest eichenzell

lilien.acker!

oderwokommenunsereblumenher 1. preis realisierung mai 2018


lilien.acker! oderwokommenunsereblumenher? 133533

Lust auf Lilien? Wo kommst du her?

gibt es eine Ästhetik des Blumenanbaus? weltweit werden auf mehr als 200.000 Hektar Schnittblumen angebaut und prägen mancherorts das Landschaftsbild

ackermuster

ackerstreifen offene einladende interaktive struktur

Keramikvasen mit Schnittblumen

ackertopografie

idee wirkung

mögliche Bestuhlung

AckerStreifen angehäufte Hügeltopografie

m M.-Hybride ‚Claude Shride‘ Lilium m. var. album illaria imperialis ‚Garland Star‘, ‚William Rex‘‚Rubra Maxima‘

Lilienacker offener Boden gefurcht

ebener Übergang

abstraktion der monokulturen


3

1

0,5 0,6 0,9

4,1 0,6

0,6

2,9

0,6

0,6

0,6

0,9

0,9

1,9

2,9

1,8

11 13 St.

6 200 St. 0.22 d 7,1

5,7

9,9

17 St. 0.5 d

9,5

8,3

3

317.27 m 7

317.89 m

8 401 St.

1 9

111 St.

10

12

16 St.

93 St. 9,4

S 317.22 m

4 5,3

14 St.

2

7

301 St. 0.1 d

7,5

105 St. 0.22 d

6,5

5

Pflanz.Prinzipien

125 St. 0.2 d

6,9

9 140 St. 0.22 d

0,3 0,6 0,9

0,5 AusfĂźhrungsplanung und Bauleitung 1 9 0, 0,6 lilien.acker! 1,6

1 3,2 0,6 0,6

1,6

1,8 0,6

0,5

0,5

1,6 0,9

0,8

2,1

0,6

versetztes Raster

1-reihig

5-reihig

3-reihig

S

VERORTU

1

4

7

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landschaftsarchitektur heute, aber: was ist denn nochmal landschaft? landschaftsarchitektur als sich stetig verändernde profession, muss sich heute neu positionieren um im morgen noch relevant zu sein. der garten der landschafsarchitektur für die buga 2019 stellt sich dieser frage und hinterfragt, was landschaft, das zentrale medium von landschaftsarchitektur, denn eigentlich ist, geworden ist, und sein wird. in bezugnahme auf die historischen wurzeln, dem paradiesgarten, dem englischen landschaftspark und der modernen parkgestaltung, entwickelt sich so ein vielschichtiges raumerlebnis mit sich überlagernden bedeutungsebenen, welches mit dem besucher kommuniziert, ihn konfrontiert und verwirrt. *landschaft wird abstrahiert! der garten wird über ein orthogonales system aus „punkten“ strukturiert- es entwickelt sich ein vertikal und horizontal aufgeladenes dynamisches raumgefüge, welches unser bild von landschaft hinterfragen soll. mit unterschiedlich hohen stelen aus pulverbeschichten weiss lackierten edelstahl (rundprofil, r:0.06m, mögliche Rückgriff auf weiss lackiertes lärchenholz) wird der rahmen geschaffen, aus welchem sich die unterschiedlichen entwurfselemente und teilräume entwickeln. kuriose objekte, sogennante follies, mit gold überzogen, als vergoldete landschaft, tanzen im raum und regen zum nachdenken an, fragen, wie wir landschaft wieder lesen, fühlen und erleben können. 1) landschaften als systeme verstehen lernen. felder- oder was macht landschaft? *landschaft verändert sich! im spannungsfeld aus natur und kultur löst der garten einen stetigen prozess der verände-rung aus. der gartenraum wird als einheit verstanden und mithilfe einer wiesenansaat auf schotter (viechtsheimer bienenweide) als grundebene zunächst herausgestellt. durch ge-zielte mahd entlang von niedrigen holzpfosten, welche die umrisse des rasters aufnehmen, entwickeln sich, wie herausgestempelt, die sogenannten felder. diese wiesenfelder werden über prägnante pflanzsetzungen, den sogenannten spotlights, in einer matrixpflanzung künstlich überhöht und saisonal akzentuiert. es entwickeln sich so dynamische und atmo-sphärisch aufgeladene gartenräume, welche mit dem motiv von natürlichkeit und künstlich-keit spielen. 2) landschaften als dynamisches gefüge. linien- oder wer macht landschaft? *landschaftsarchitektur ist nicht statisch!- *landschaft bewegt sich und dich! den garten überlagernd, wie eine art schleier, werden zwischen den hohen stelen über ein trägersystem transparente und bewegbare vorhänge, die sogenannten „linien“ ausgebildet, welche den besucher einladen sollen, sich seine eigene landschaft zu schaffen. es entwickelt sich so eine adaptive raumfigur, welche sich mal offen, mal privat zeigt, verschiedenste veranstaltungen zulässt und dialoge auslöst (filmvorführungen, vorträge, diskussionen, intime gespräche) und zudem die pflanzungen mit aufregenden schattenspielen und transparenzstufen akzentuiert. der bdla bekommt hier die möglichkeit sich sowohl analog, als auch digital zu zeigen, sich die raumfigur anzueignen und zu bespielen. Landschafts-architektur wird zum medium der diskussion und der reflektion. 3) landschaften entstehen als kollektiver prozess und im diskurs.

wettbewerb buga heilbronn 2019

punkt.linie.feld *oder was ist landschaft?

2. preis landschaftsarchitektur heute


133533

punkt.linie_feld *oder was ist landschaft? Was ist Landschaft?

*landschaft wird abstrahiert! der garten wird über ein orthogonales system aus „punkten“ strukturiert- es entwickelt sich ein vertikal und horizontal aufgeladenes, dynamisches raumgefüge, welches unser bild von landschaft hinterfragen soll * kuriose objekte, sogennante follies, tanzen im raum und regen uns zum Nachdenken anregen, und fragen, wie wir landschaft wieder lesen, fühlen und erleben können Landschaften als Systeme verstehen lernen.

system_punkte Was macht Landschaft?

*landschaft verändert sich stetig! im spannungsfeld aus natur und kultur löst der garten einen stetigen prozess der veränderung aus- aus der Ebene aus einer Wiesenansaat entstehen duch die Benutzung und Mahd, wie herausgestampft, felder. *diese wiesenfelder werden über prägnante pflanzsetzungen künstlich überhöht und saisonal akzentuiert Landschaften als dynamisches Gefüge.

prozesse_felder Wer macht Landschaft?

*landschaft bewegt sich und dich! den garten überlagernd, wie eine art schleier, werden zwischen den hohen stelen über ein trägersystem, transparente und bewegbare vorhänge ausgebildet, welche den besucher einladen sollen, sich seine eigene landschaft zu schaffen. es entwickelt sich so eine adaptive raumfigur, welche sich mal offen, mal privat zeigt und zu vielfältigen benutzen und zum diskutieren einlädt Landschaften als kollektiver Diskurs.

dynamik_linien

156.97 Längstschnitt A-A´ Rhus


156.97 Längstschnitt A-A´ Rhus typhina

157.00

Sitz-Follies

mögliche Bestuhlung „MITTE“ Sonnenschutz durch Vorhänge

Ausstellungsbereich Outdoor.Küche

2.00%

Felder Wiesenmischung mit Matrixpflanzung - Abtrennung Holzpfosten

Rhus typhina

Lauerweg

157.20 2.00%

Follies vergoldete Landschaft Gartenhaus

Querschnitt B-B´

bewegbare Vorhängezwischen Stahlstelen-Trägersystem

Landschafts. Bühne/ Deck

Schotterrasen gemäht 157.40

N

_und was ist nochmal landschaft?

Baumhain

lageplan 1:50

Rhus typhina

+3.00m

Stahlstele -Träger-Schiene

bewegbarer Vorhang

Follies vergoldete Landschaft

Bühne +0.75m

157.20

2.00%

157.00

Pfad_Schotterrasen

Feld_Hochstaudenflur

Feld_Hochstaudenflur_Versickerung

schieb mich!

verwirren!

bewegte landschaft und blütenfelder

A-A´_1:40


Vorentwurfsplan 1:200

Wollhaus Platz _oder was ist landschaft?

Typologien / Legende Wollhaus Spaliere überarbeite Variante siehe Ausführungen- bedarf Abstimmung Metallblech Spalier und Erdschlitz Obstgehölze

Wiesenfelder B.p.

Wiesenpflanzung (Rollwiese) mit Ansaat von Strukturblühern auf mageren Substrat/Schotter Abgrenzung über in Boden eingelassene Holzpfosten d:0.06 Entwässerung in Felder (Sorte Albrecht Dürer Rasen, Schwab Rollrasen)

Wiesenfeld

B.p.

ordnende Ebene: PUNKTE

prozessuale Ebene: FELDER

bewegte Ebene: LINIEN

aus Raster generiertes System und

Choreografie: ausgestampfte Wiesenflächen als Felder aus der Grundebene des Platzes- dynamischer [Zeichnungstitel] Prozess der Veränderung über Zeit Maßstab: 1:1000 durch Benutzung & Mahd

adaptive Raumfigur und Verbindung von beiden Platzseiten und Stadtraum

Struktur: Vertikalität und Kuriosität Rohrstelen, Bäume, Hocker und Follies

2

5

Maßstab: 1:1000

3

Großstrauchpflanzung Palisaden/Leinen Korb

Baumpflanzung in Flechtstruktur Baumpflanzung mehrstämmig, 4-5m Höhe Betula pendula und Rhus typhina in Korbstruktur aus Flechtzaun mit Leinentextil um Wurzelballen, teilweise in den Boden eingelassen und verankert über Flechtenden im Boden

[Zeichnungstitel] Maßstab: 1:1000 Bestand Asphalt

Platz-Splittfläche mit Wiesenansaat

Follies- +0.3m

Podest

Splittfläche verschieden farbig 3/8 mm (z.b. Jura Edelsplitt); eingemischtes Pflanzsubstrat; mit Wiesenansaat Unterbau vorhandenes Bodenmaterial Stahlband oder bodenbündige Holzpfosten als Einfassung; Gefälle in Richtung Einläufe

Aufsägen Asphaltfläche Wiesenfelder Wollhaus Fussgängerüberweg

räumliche Atmosphäre & Entwurfsidee

Wollhaus-Hocker

R.t.

Wollhaus-Sitzfamilie Hocker und Podeste kreisförmige Sitzmöglichkeiten aus einer HolzStahlkombination

Am Wollhaus

Wettbewerbsentwurf

Platzleuchten Bestand

*Barhocker (Größe: h 0.45, b b:0.52) (Anbieter vestre, april) *Holz-Podeste (Größe: r:0.85m, h:0.415m) (Anbieter vestre, stripes oder keha3) (feuerverzinkter Stahl, imprägnierte Kiefer)

TG Eingang Absetzung Platzbereich

Stellplätze erhalt einläufe bestand

Follies- vergoldete Landschaft

2%

R.t.

Ausbesserung Randbereich

verschiedene Objekte mit Gold lackiert, verschiedene Höhen (Findling, Fernrohr, Bodenkompass, umgedrehter Baum, Streifen)

R.t. Splittfläche fein mit Wiesenansaat

Follies- +0.3m goldener Findling

168.64

Höhen

Großstrauchpflanzung Palisaden/Leinen Korb

TG Eingang

2%

Entwässerung Brückenareal: Rollwiese mit Großstrauchpflanzung Textilien in Trögen

Am Wollhaus

Hocker +0,5m

Wiesenfelder - Rollwiese mit Einsaat Abgrenzung über Rundholzstämme

Bestand Entwässerung Am Wollhaus B.p. Hocker +0,5m

Bestand Platzleuchten

Vorschlag Spalier nach Abstimmung

Abriss und Rückbau A

Schnitt A-A´

Podest

Follies- -0.2m Bodenkompass

B.p.

OK FB 168.16 OK FB

Vorschlag Spalier nach Abstimmung

Freischneiden Bäume Herrichten Pflanzfläche

168.16

B.p.

Wiesenfeld R.t.

Follies +0.6m Fernrohr

Wiesenfeld

TG Einfahrt

Aufarbeitung Randbereich Mauersanierung

Ausbesserung Randbereich

Podest Podest

Vorschlag Spalier nach Abstimmung

Instandsetzung/ Anstrich Treppenelemente

Podest

Wiesenfeld A´

e

Abriss Gebäud

Hocker +0,5m Splittfläche fein mit Wiesenansaat

Planinhalt

subtile Lenkung und Einschränkung Parken -Entfernung Poller

Platzleuchten Bestand

R.t.

Vorentwurfsplanung

Feuerwehrzufahrt

Bauort

mögliche Öffnung und Bespielung Rolltreppe (Sträucher in Palisadenkörben)

A

Bauvorhaben

Umgestaltung Platz am Wollhaus

Heilbronn Aufstellbereich Gewerbe

Follies- +0.3m goldener Findling

Bauherr

Wohnen/Gewerbe im EG

Podest

Stadt Heilbronn- Grünflächenamt

Platzfläche Verbindung Wollhausplatz Wohnen/Gewerbe im EG

Landschaftsarchitekt

Marcel Tröger

Lütticher Str. 5 13353 Berlin

Wohnen/Gewerbe im EG

N

Leistungsphase

geprüft/freigegeben

MT

Schnittansicht A-A´ 1:150

Plannummer /Größe

1/1

Maßstab

1:200 /150

A1

Änderungen 05/11

Datum gez.

OK FB

4 Anschuss an östliche Platzfläche und Verbindung

TG

Maßstab: 1:200

Aufarbeitung Brückenareal Transparenz

Spalier- nach Abstimmung

Baumpflanzung Betula pendula Geflechtstruktur

ggf. Isolierschicht

OK TG 167.70

Platzfläche Splittauftrag mit eingemischter Wiesenansaat

Plananpassung

Bemerkungen Datum Bemerkungen

Sofern nicht anders angegeben, alle in Angaben in m. Alle Maße und Höhen sind vor Ort durch den Auftragnehmer zu prüfen. Unstimmigkeiten sind vor der Ausführung der Bauleitung mitzuteilen.

168.16/24

[Zeichnungstitel]

WiesenfeldAlbrecht-Dürer Rasen Schottergründung

Sitzmöglichkeit Wollhaushocker

Wiesenfeld TG

Fussweg

gezeichnet

LP 2 Datum

05.11.2018



freie mitarbeit

wettbewerbsbeiträge/grafiken

u.a. fĂźr bbz landschaftsarchitektur, berlin herrburg landschaftsarchitektur, berlin


Wettbewerb Bahnhofsplatz Süd Heidelberg mit bbz LA





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marcel trรถger. Warschauer Str. 47, Berlin 10243 // marceltroeger@gmail.com 017620792563


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