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Ausgabe 6 . kostenlos

Schluss mit dem Ausverkauf unserer Heimat Die finanzielle Lage der Stadt Geithain ist alles andere als rosig. Wie in den meisten deutschen Städten klafft ein großes Schuldenloch im Haushalt. Immer weniger Einnahmen zwingen die Städte zum Ausverkauf ihres kommunalen Wohneigentums. Auch Dresden hat beispielsweise den größten Teil seiner Immobilien verschachert, um seine Schulden zu tilgen. Wie erwartet schrieb die Stadt aber schon nach kürzester Zeit aufgrund fehlender Mieteinnahmen wieder rote Zahlen. Auch Geithain versucht nun unter Romy Bauer einen Großteil kommunalem Wohneigentums günstig zu verramschen, um schnelles Geld zu generieren. In den 90er Jahren wurde beispielsweise Land in der Colditzer Straße für knapp eine Million DM erworben, um Grundstücke für Bauwillige anbieten zu können. Nachdem viele Jahre ins Land gingen, merkt man nun aufgrund der desolaten Finanzlage, dass die Stadt die Erschließung des Grundstückes nicht bewerkstelligen kann und muss dieses an einen privaten Investor verkaufen, der das Gebiet erschließen soll – für 100.000 €. In Geithain-West sollte auf Drängen der CDU ein Wohnblock veräußert werden - für 233.000 €. In der Anlagenbuchhaltung wird das Objekt noch mit 919.000 € geführt. Dieser Wert wurde erst vor wenigen Jahren begutachtet. Anteilig entfallen auf die 50 Wohnungen noch 560.000 € Schuldenlast, d.h. durch den Schnellverkauf wird nicht einmal die Hälfte der noch abzustotternden Schulden getilgt. Zusätzlich entgehen der Stadt zukünftig 76.000 € Mieteinnahmen im Jahr. Der Kaufpreis des neuen Eigentümers amortisiert sich damit schon innerhalb von drei Jahren. Aus wirtschaftlicher Sicht gesehen steht dies einem finanziellen Selbstmord gleich. Der Skandal spitzt sich mit der anschließenden Ausschreibung noch weiter zu. Angeblich wussten die Bieter von den zeitlich früher abgegebenen Geboten, und Romy Bauer gibt zu, dass Angebote eher geöffnet wurden. Der letzte Bieter, der nicht von der CDU favorisiert wurde, hat sogar 300.000 € für das Gebäude geboten, doch nun will gerade die CDU/WVWV nicht mehr an den Höchstbietenden verkaufen und sperrt die Vergabe mit mehrfachem I

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Gegenstimmen (vermutlich aus Scham teilweise in geheimer Wahl) - trotz mehrmaligem Einspruch der Bürgermeisterin. Selbst die eigenen Parteigenossen haben Bauer nun den Rücken zugekehrt und bezichtigen Verwaltung und Stadtchefin des Betruges und kündigen an, sich nicht länger an der Nase herumführen lassen zu wollen. Es wiederholt sich nun das alte Spiel der „Demokratie“: Unliebsame Beschlüsse werden sooft behandelt, bis das Ergebnis passt. Ein Stadtrat hat scheinbar nur noch Entscheidungen von oben abzunicken, statt seinem Gewissen nach frei zu entscheiden. Vorallem langfristig gesehen ist die Verschacherung kommunalen Wohneigentums und dem damit einhergehenden Einnahmedefizit folgenreich für den städtischen Haushalt. Die Resultate dieses Ausverkaufes werden erst die zukünftigen Verantwortungsträger spüren müssen. Doch da, wo ein Verkauf sogar Sinn machen würde, wird dem wiederrum ein Stein in den Weg gelegt. Dem Verkauf des Zollhauses, welches für medizinische Zwecke von einer Interessentin ausgebaut und nach Jahren des Leerstandes der Nutzung zugeführt werden sollte, wurde abgelehnt. Somit wird eines der ältesten Gebäude Geithains wohl auch weiterhin verwaisen und verfallen, denn zur Sanierung fehlt das Geld und einen Mieter wird man in dem maroden Zustand wohl auch nicht finden... Ohne Schüler keine Bildung Der Schulstandort Geithain ist momentan durch die verheerende Abwanderung stark gefährdet. Auch dieses Jahr hatte die Geithainer Paul-Günther-Schule massive Probleme, die gesetzliche Mindestschülerzahl zu erreichen. Erst durch die Organisierung einer Schülerbeförderung, um auswärtige Kinder, vorallem aus Mittelsachsen nach Geithain zu fahren, brachte die erforderliche Zweizügigkeit der fünften Klassen, die aktuell nur einzügig besteht. Deplatziert erscheint dabei jegliche Diskussion um das Bildungssystem. Das beste Schulsystem nützt nichts, wenn der Nachwuchs fehlt. Die demographische Katastrophe hat mittlerweile zu einer Halbierung der Kinder geführt, ein ernsthaftes Heimattreue Aktivisten bei ihrem EinGegensteuern bleibt aus. Lediglich hilflose Rufe satz zum Geithainer Frühjahrsputz nach „ausländischen Fachkräften“ sind seitens der 2013 im Freibad Regierungen zu vernehmen. Politische Hexenjäger Große Töne spucken die Etablierten, wenn man den moralischen Zeigefinger auf undemokratische Oppositionsbekämpfung in China oder Russland erhebt. Gerne wird damit versucht, die eigene Repressionspolitik zu verschleiern. Wer jedoch einmal in die Fänge der Meinungsinquisitoren geraten ist, weiß von dieser Heuchelei. Allein 2011 gab es in der Bundesrepublik knapp 14.000 politische Strafverfahren gegen Oppositionelle, vorrangig gegen Rechte. Gummiparagrafen wie der § 130 (Volksverhetzung) dienen

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oft zum politisch motivierten Maulkorb für unliebsame Freigeister. Nun erhob die Staatsanwaltschaft auch gegen mich Anklage - wegen einem angeblichen Verstoßes gegen das Versammlungsrecht. Und obwohl der Sachverhalt erst noch zur Verhandlung kommt, und damit die Unschuldsvermutung gilt, stürzt sich die Presse darauf wie ein gefundes Fressen und veröffentlichte bereits drei reißerische Artikel zum Thema. Eine politische Vorverurteilung findet statt, um Oppositionelle zu kriminalisieren und diskreditieren. Eine Technik, die in totalititären Staaten ausgefeilt wurde, und auch heute als politische Waffe mittels willfähriger Medien benutzt wird. „Einen solchen Proßess zu haben, heißt ihn schon verloren zu haben.” - Franz Kafka Und selbst Bürgermeisterin Bauer gibt sich allerhand Mühe, die nationale Opposition rechtlich der Stimme zu berauben. Nachdem bereits das Wappen der Stadt von ihr beschlagnahmt und der Gebrauch durch die eigenen Bürger verboten wurde, zielte der nächste Angriff auf meine kommunalpolitische Internetseite ab. Mittels anwaltlicher Hilfe erzwang man die Herausgabe meiner Domain an die Stadt und die Kostentragung durch mich. Nichtsdestotrotz bleibt meine Seite natürlich weiterhin aktuell und ist nun unter www.manuel-tripp.de abrufbar. Dass im völligen Kontrast zu der medial geschürten Drohkulisse die Kriminalität laut Statistik in Geithain zurückgegangen ist, zeigt die Inhaltsleere der Berufsbetroffenen. Nachdem Romy Bauer sich schon kurz nach den damaligen Anschlägen auf das „Bollywood“ sicher war, dass die Täter Rechte seien, stellte die Polizei die Ermittlungen mittlerweile ein und konnte keinen Anhaltspunkt für eine rechtsmotivierte Tat feststellen. Eine Stellungnahme oder gar eine Entschuldigung für die durch Sie entfachte Medienhetze gegen unsere Stadt bleibt uns die Bürgermeisterin bis heute schuldig. Nein zum Asylantenheim in Geithain! „Können Sie sich vorstellen, dass in Geithain Asylbewerber leben?” (Romy Bauer im Geithainer Amtsblatt 01/2013) Die neueste Schnapsidee der Bürgermeisterin freut sicher die Multi-Kulti-Fanatiker in Politik und Medien oder die „Politisch-Korrekten“ von der Initiative für ein „weltoffenes Geithain“. Was jedoch die Bürger Geithains angesichts der zugrundeliegenden Bedrohung einer solchen Einrichtung von diesem Vorschlag halten, bekam Bauer schwarz auf weiß zu lesen. Nachdem Sie zur Meinungskundgabe bat, resümierte sie niedergeschlagen, dass die eingegangenen Antworten sich wohl durchgehend negativ dazu äußerten. Bleibt zu hoffen, dass sich Frau Bauer diesem Willen der Bevölkerung beugt, und nicht über die Köpfe der Geithainer hinweg entscheidet. Apropos über den Köpfen: Seit kurzem sitzt die Bürgermeisterin nicht mehr auf Augenhöhe in der Runde der Stadträte, sondern steht erhöht - mal mit, mal ohne Pult - über den Köpfen

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des Rates. Inwieweit diese Neuerung ein politsches Signal an die Mitglieder des Stadtrates sein soll, lässt sich nur spekulieren… Neue Stadträte gesucht Im nächsten Jahr finden wieder Kommunalwahlen statt und Geithain wählt seinen neuen Stadtrat. Wie wichtig eine fundamentale Opposition der herrschenden Politik geworden ist, habe ich versucht in den letzten Jahren aufzuzeigen. Damit heimattreue Arbeit im Stadtrat weiter ausgebaut und erfolgreich sein kann, braucht es jedoch überzeugte und standhafte Bürger, die mit bestem Beispiel vorangehen. Wer sich also vorstellen kann, zur nächsten Wahl mit mir gemeinsam auf einer Liste zu kandidieren, den bitte ich um Kontakt. Ehre, wem Ehre gebührt

Auch zum verheerenden Hochwasser in Vereine um die Bürgerinitiative Eulatal sammeln Geithain fanden sich viele heimattreue Spenden, um das Kriegerdenkmal im benachbarten Freiwillige, die im Stadtgebiet mit an- Tautenhain zu sanieren und eine Gedenkplatte mit 55 packten.

Söhnen der Heimat zu ehren, die im zweiten Weltkrieg gefallen sind. Insgesamt 11.000 Euro werden für diese unterstützenswerte Aktion benötigt. Wenn auch Sie bereit sind, für das Andenken unserer Ahnen zu opfern, spenden Sie bitte auf folgendes Konto: Kirchkanzlei Tautenhain, Kontonummer: 2584654, Bankleitzahl: 86065448 VR Bank Leipziger Land

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Geithainer Sprachrohr #6