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Hallo Freunde und Familie, wir senden euch Grüße aus dem Hut! Hier haben wir uns letztendlich wieder nach etlichen Fahrtstunden und wechselnden Locations eingefunden. die letzten Monate waren voll mit Touren und Einsätzen, sodass es sich gut anfühlt, zurück in Herrnhut zu sein, um etwas durchzuatmen. Das spannende in dieser Zeit war, dass wir viel Zeit mit Gott verbringen konnten, um mit ihm etwas in die Zukunft unserer Arbeit mit Jugend mit einer Mission Herrnhut zu blicken. L I V E A C T I O N T O U R

Auf unserer letzten US-Tour hatten wir die Gelegenheit, den Auftritt in der Gemeinde in Atlanta aufnehmen zu können, was zu unserem neuen live Album "Liz and the Lions - Live Action in Atlanta" führte. Das gute Stück wurde im Mai fertig gestellt und war damit bereits auf Tour mit uns durch Deutschland, Österreich und Holland. Aber bevor es so weit war, bedurfte es der nötigen Planung, die mit einem großen Glaubensschritt begann. Wir brauchten Auftritte, Finanzen, ein Fortbewegungsmittel, einen Schlagzeuger und ein Schlagzeug. Obendrein waren da noch die Kosten für die Produktion der neuen CD. Obwohl wir schon frühzeitig mit den Vorbereitungen begonnen hatten, fanden sich viele Elemente erst knapp vor Schluss der Planungsphase ein und einige schienen zuerst gar nicht eintreffen zu wollen. Während dieser Zeit haben wir uns täglich als Band getroffen und gebetet und hatten den Eindruck, dass Gott mit uns an den Vorbereitungen arbeitet und dass er uns sprachlos machen wird, angesichts seiner Versorgung und Fürsorge. Und so nahm es seinen Lauf. Nach einem erfolgreichen Pancake-Fundraiser hatten wir genug Geld zusammen, um unsere CD in Produktion geben zu können - danke Herr für leckere Pfannkuchen. Zwei Wochen vor Tourbeginn ist unser Freund Michi der Band als Schlagzeuger beigetreten und 48 Stunden vor dem Startschuss zur Tour, bekamen wir einen Bus zur Verfügung gestellt. Als wir dann auf dem Weg zur ersten Show in Amsterdam waren, machten wir einen kleinen Abstecher nach Wetzlar, weil uns dort von einem Freund ein Schlagzeug gestellt wurde - Halleluja!!!


Wir indessen wollten noch großzügigere Wege einzuschlagen. Deshalb beschlossen wir auf dieser Tour, dass 50% der CDVerkäufe direkt nach Äthiopien gehen, um das Koshe-Projekt zu unterstützen. Das war nicht ganz einfach, aber wir finden das Projekt einfach super, so dass wir es gerne unterstützen, wo wir nur können. Außerdem waren wir der Meinung, dass Gott diese Großzügigkeit ehrte. Überall wo wir spielten, wurden wir mit überwältigender Gastfreundschaft willkommen geheißen. Wir hatten immer gutes Essen im Bauch, einen warmen, kuschligen Schlaafplatz und genug Geld, um den nächsten Zielort ansteuern zu können. Am Ende der Tour hatten wir so viele Einnahmen von CD Verkäufen, dass wir die Hälfte der jährlichen Schulkosten der Mädels in Äthiopien decken konnten. Wir sind Gott super dankbar für solch eine geniale Tour! Er ermöglichte es uns, viele unterschiedliche Bereiche unserer Gesellschaft mit unserer Musik zu erreichen. Von Konzerten in Gemeinden, Kneipen und Lush-Läden (Ja, das sind die Seifenläden!) bis zu kleinen Einsätzen im Rotlichtbezirk in Nürnberg. Überall war Gottes Gegenwart spürbar und sein Geist am Wirken. Momentan ist die Band damit beschäftigt, an einem neuen Album zu feilen und Shows für Herbst und Winter zu organisieren. So wie es bis jetzt aussieht, werden wir in naher Zukunft noch ein paar Auftritte in Deutschland haben und auf ein Neues nach China gehen. Wir als Zentrum "Jugend mit einer Mission Herrnhut" haben nun ein Langzeitteam nach China ausgesandt. Dieses Team wird dort die Arbeit mit der Galerie, mit der wir letztes Jahr gearbeitet haben, fortführen. Im November geht es nach Barcelona, wo wir auf einigen Festivals spielen werden. Der Fokus des Ganzen wird darauf liegen, junge Leute zu motivieren, Teil von dem zu sein, was Gott in den Nationen macht und machen will.


Z E I T

M I T

D E R

F A M I L I E

U N D

S P R A C H K U R S

Nach der letzten Tour ging es für Liz direkt in einen Deutsch-Intensivkurs in Oberfranken, wo sie für einen Monat die Schulbank gedrückt hat. Obwohl Deutsch ganz und gar nicht einfach zu lernen ist, schlug sich Liz tapfer und schloss das ganze mit Bravour ab. Jetzt liegt es nur noch am Uli, den Level aufrecht zu erhalten (au weiah). Nach all der Anstrengung wurden wir von Liz´s Familie nach Irland zum Urlaub eingeladen. Somit waren wir damit gesegnet, Zeit mit

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J A H R E

P I C K

Danach ging es nach Schottland, wo wir uns mit dem Rest unseres Dienstes trafen, um unser fünfjähriges Bestehen von Pick a Pocket zu feiern. In Seamill fing schließlich alles an, als Pick a Pocket im Gebet und durch gemeinsames Träumen geboren wurde. Wir nahmen uns die Zeit, um aus dem gewohnten Alltag auszubrechen, um Gott für die letzten fünf Jahre zu danken und uns noch einmal vor Augen zu führen, was überhaupt alles passiert ist. Wir brachen aus dem Alltag aus, um unseren Blick auf das Wesentliche zu richten und um unsere Perspektiven zu erweitern. Der spannendste Teil war damit der Blick in die Zukunft, so dass wir viel Zeit im Gebet verbrachten, um von Gott zu erfahren, was er für Pick a Pockets Zukunft in petto hat. Es war ein eigenartiges Gefühl, als Liz und ich das JMEM-Zentrum in Schottland zum ersten Mal nach 5 Jahren betraten. Vieles war noch wie damals, und als wir durch vertraute Orte liefen, wuchsen die Erwartungen und die Spannung erneut, wie Gott zu uns über Pick a Pocket reden wird.

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P O C K E T ! Der Rest des Team trudelte einen Tag später ein und es war sehr aufregend zu sehen, wie viele auf Erkundungstrips gingen, um Teil unserer Geschichte zu werden. Den ersten Tag haben wir damit verbracht, all die Dinge aufzuschreiben, die wir in den letzten Jahren mit Gott erlebt haben, um anschließend Gott durch Lobpreis am Strand zu feiern und einander zu ermutigen. Die folgenden zwei Tage verbrachten wir viel im Gebet und fragten Gott um Rat für größere Träume und Visionen. Am Schluss unseres Treffens, bekam jeder zwei kleine Fetzen Papier. Auf den einen musste man seine Ängste und Sorgen hinsichtlich der Zukunft unserer Arbeit und unseres Dienstes schreiben. Auf den zweiten schrieb man seine Wünsche und Träume für die Zukunft unseres Dienstes. Das Papier mit den Ängsten wurde an einen Stein geheftet und ins Meer geschmissen, um symbolisch davon frei zu werden. Das Papier mit den Träumen wurde in eine mexikanische Pinata gesteckt, mit reichlich Süßigkeiten. Anschließen wurde die Pinata verkloppt, bis sie platzte und Süßigkeiten und Träume freigesetzt wurden. Das Ganze war eine riesen Gaudi und jeder trat die Heimreise mit Kraft und Zuversicht für die kommenden Zeiten an.


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! Eines der wichtigsten Themen während unseres Aufenthalts in Schottland war der fehlgeschlagene Versuch nach Hamburg zu expandieren und die damit verbundenen Kompromisse, die wir als Dienst eingehen mussten. Das Ganze war nicht einfach zu verdauen, aber jetzt 2 Jahre später, haben wir neuen Mut gefasst und erneut die Frage in den Raum gestellt, wie wir gesund wachsen können und wo unser Team und unser Dienst am besten aufgehoben sind. Ein kleiner Schritt in diese Richtung wurde bereits vergangenen Sommer gemacht, als wir einen Teil unseres Team nach Florida ausgesandt haben, um dort einen Satelliten unseres JMEM-Zentrums zu eröffnen. Im Januar wird dort die erste MOTAJüngerschaftsschule stattfinden, an der auch wir teilnehmen werden, um die neue Location zu unterstützen. Wir finden jedoch, einen weiteren Standort in Deutschland zu haben zu müssen. Während wir darüber beteten, wurden wir gleichzeitig von der Zentrumleiterschaft in Herrnhut angesprochen. Wir wurden gefragt, ob wir Teil eines Teams sein wollten, das einen weiteren Satelliten von JMEM-Herrnhut in Deutschland pioniert. Das Problemchen, dass wir in Herrnhut aus allen Nähten platzen, hat sich noch mehr verstärkt. Wir haben über 200 Mitarbeiter und die laufenden Schulen haben miteinander auch an die 200 Studenten. Über diesen neuen Plan haben wir dann also gebetet und beschlossen, dass wir mit Pick a Pocket und JMEM-Herrnhut nach Nürnberg ziehen werden. Wir haben bereits viel darüber gebetet und geredet, wie unsere Arbeit in Nürnberg aussehen könnte, haben aber bis jetzt noch keine genauen Details. Fest steht jedoch, dass es ein Schritt wird, der uns herausfordern und zu mehr Wachstum bringen wird. Wir freuen uns riesig auf dieses bevorstehende Ereignis, was auch dadurch ermutigt ist, dass ansässige Gemeinden hinter uns stehen und uns helfen herauszufinden, wie wir in Nürnberg starten können. Ein Unterschied zu Hamburg wird auch der sein, dass wir nicht nur als Dienst umziehen, sondern als Zentrum. Der neue Standort in Nürnberg wird kein neues Zentrum, sondern eine Erweiterung der Arbeit von JMEM-Herrnhut, so dass mehrere unserer Freunde mit uns kommen, die nicht Teil von Pick a Pocket sind. Die größte Herausforderung für uns als Leiter von Pick a Pocket wird darin bestehen, unserem Team zu verdeutlichen, dass der neue Standort Nürnberg nichts Separates sein wird, sondern eine Erweiterung der bestehenden Arbeit. Es muss uns gelingen, Brücken zwischen den bestehenden Standorten zu etablieren, die einen Austausch zwischeneinander erlauben. Daher planen wir, im Wechsel an allen bestehenden Standorten präsent zu sein - Florida, Nürnberg, Äthiopien und Herrnhut. Damit wurde uns auch klar, dass unsere alte Gurke von Auto leider nicht fit genug sein wird, um mit der nötigen Mobilität mitzuhalten. Wir lieben unseren kleinen VW Polo, aber er ist jetzt doch schon 20 Jahre alt und mit seinen vier Gängen nicht für dauerhafte Langstreckenreisen wie Nürnberg-Herrnhut geeignet. Deshalb beten wir seit einiger Zeit für die nötigen Finanzen, um ein neues Auto kaufen zu können. Einer der Namen Gottes, die wir in der Bibel finden, ist Jehovah Jireh - der, der versorgt. Und es ist der Hammer, dass wir den Großteil des Geldes bereits bekommen haben und uns nur noch rund 2000€ fehlen. Es wäre spitze, wenn ihr mit uns dafür beten würdet und vielleicht sogar etwas beisteuern könnt.


E I N S A T Z Im Oktober planen wir, auf einen Zweiteiligen Einsatz zu gehen. Der erste Teil wird China sein und der zweite Indien. Wir waren bereits letztes Jahr in China und erlebten, wie Gott auf unfassbare Art und Weise die Kunst gebrauchte, um seine gute Botschaft zu verbreiten. Das Ganze war auch der Beginn unserer Arbeit mit einer hochklassigen Galerie in China. Liz and the Lions spielten vor 2500 Besuchern während Uli und Jan eine Ausstellung ihrer Fotografien präsentierten. Diese Zeit war sehr bereichernd in Hinsicht auf unser Verständnis von Kunst und Mission und davon, welche Ziele wir für unsere Arbeit anstreben können. Diesmal gehen wir zurück, weil einer unserer Leute von Pick a Pocket (Stephen Sou) eine Ausstellung dort haben wird. Außerdem haben wir dort mittlerweile ein Langzeitteam unseres Zentrums angesiedelt. Acht junge Menschen wurden vor einigen Wochen ausgesandt, um in China zu leben und zu arbeiten. Wir wollen sie besuchen und ihnen beim Start ihrer Arbeit in China unter die Arme greifen. Ein weiteres Ziel ist es, eine Tour für Liz and the Lions in China für den Beginn nächsten Jahres zu planen. Die momentane DTS wird sich dort zu dieser Zeit auf Einsatz befinden, daher wollen wir sie besuchen und mit den Studenten Konzerte veranstalten.

Danach wollen wir nach Indien, um unseren Freund Raj in Vijayawade zu besuchen. Vor ein paar Jahren war Raj Schüler einer Jüngerschaftsschule in Herrnhut. Nach erfolgreichem Abschluss ging er zurück in sein Heimatdorf, um den Dienst REM (Rural Evangelikal Ministry) zu starten, der sich auf Kinder und Witwen in Not konzentriert. Wir wollen Raj besuchen und sehen, ob wir eine Partnerschaft zwischen REM und Pick a Pocket etablieren können. Bitte betet mit uns, damit alles glatt läuft mit den Visa und den Flügen.


Wir danken euch für all eure Unterstützung! Sowohl in guten als auch in schweren Zeiten, wenn Sachen funktionieren oder fehlschlagen. Wir sind uns bewusst, dass unsere Arbeit durch die Schultern derer getragen wird, die an unserer Seite stehen. Danke für eure Freundschaft und das ihr an uns glaubt. Es ist euer Enthusiasmus, eure Loyalität und euer Glaube, der uns durch dick und dünn trägt.

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(Highlights aus den letzten 5 Jahren von Pick a Pocket)


PS:

HIGHLIGHTS Wir feierten unseren dritten Hochzeitstag ;)

Liz absolvierte ihren 100sten Flug

Uli rĂźstet auf zu GroĂ&#x;format

Mannchen Summer 2013 Newsletter (deutch)  
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