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IV/2010 | 7. Jahrgang | Deutschland 2 Euro www.franken-power.com

Wirtschaftsbr체cke

Neu: Online-TV

N체rnbergs Partnerstadt Krakau im Portrait

Die n채chste Medienstufe des FrankenPower-Netzwerks

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e Seit


Impressum Verfasser und Herausgeber FrankenPower UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG Hauptstraße 45 · D-91074 Herzogenaurach Fon (0 91 32) 78 36-25 · Fax (0 91 32) 78 36-55 AG Fürth HRA 9486 · USt.-Id-Nr.: DE271439269 Persönlich haftender Gesellschafter: FrankenPower Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt) AG Fürth HRB 12473 · Geschäftsleitung: Norbert Müller Chefredaktion Print-/Webmagazin Sandra Probst · Fon (0 91 72) 66 85 19 · s.probst@franken-power.com

Editorial Liebe Mitglieder und FankenPower – Freunde, Ja, ja so ist das! Das FrankenPower-Erfolgskonzept – die einmalige Kombination aus Business-Netzwerk und Medienplattform in der Metropolregion Nürnberg, steht im Zeichen des Wandels. Sie sehen ein neues Logo, die Inhalte sind neu strukturiert und auch das Layout haben wir den Themen angemessen angepasst.

Chefredaktion Online-TV Markus Tischner · Fon (0 91 95) 92 26 80 · m.tischner@franken-power.com FrankenPower-Mitgliedschaft Norbert Müller · (0 91 90) 99 99-1 · n.mueller@franken-power.com Rainer Hofmann · (0 171) 51 81 08-0 · r.hofmann@franken-power.com Anzeigenannahme Janina Hofmann · Martina Bauer Fon (0 911) 25 52 898 · Fax (0 911) 25 54 712 j.hofmann@franken-power.com · m.bauer@franken-power.com FrankenPower Marketing-Services Markus Tischner · Fon (0 91 95) 92 26 80 · m.tischner@franken-power.com Erscheinungsweise Das FrankenPower-Magazin erscheint vierteljährlich Das FrankenPower Online-TV erscheint zweimonatlich Auflage Printmagazin / Verteilstellen 20.000 Exemplare / Flughafen, Praxen, Kanzleien, Restaurants, Cafés, Dienstleister, Autohäuser, Privatkliniken, Boutiquen und hochwertige Geschäfte in der Innenstadt. Powered by: Dörsch - der Lesezirkel Abo-Preis Das FrankenPower-Magazin liegt an den Verteilstellen kostenlos aus. Für einen Jahresbetrag von 20,- Euro erhalten Leser das Heft zum Erscheinungstermin frei Haus. Konzeption Christian Lück, Sandra Probst, Markus Tischner, Norbert Müller Grafische Gestaltung Christian Lück · clkd | büro für gestaltung Allersberger Straße 185 / L1A (Nürbanum) · 90461 Nürnberg Fon (09 11) 47 07 606 · info@clkd.de · www.clkd.de Reinzeichnung Color2print - digitale Medienproduktion Benno-Strauß-Straße 5 · 90763 Fürth · Fon (0 911) 77 087 info@color2print.de · www.color2print.de Herstellung / Druck Offsettdruck Eugen Seubert GmbH; Inh. Ingo Felsensteiner Stromerstraße 3; 90443 Nürnberg Fon (0 911) 20 80 20 · info@seubert.de · www.seubert.de Autoren Sandra Probst, Norbert Müller, Ralf Jantschke, Markus Tischner, Margit Brendl, Monika Hödl; Janina Hofmann Bildnachweis Tanja Bolte, Sandra Probst, Norbert Müller, Rainer Hofmann, Manfred Gillert Buchhaltung und Finanzen Jantschke Steuerberatung · Inh. Ralf Jantschke Steuerberater Hauptstraße 45 · 91074 Herzogenaurach Fon (0 91 32) 78 36 0 · kanzlei@jantschke-steuerberater.de

In den Vordergrund rückt Netzwerken mit System, mehr Erfahrungsaustausch und gemeinsam Geschäfte generieren, im Sinne von Mehrnutzen für die Mitglieder und deren Kunden. Begleitet mit einem abwechslungsreichen Mix aus News und interessanten Beiträgen über Business, Freizeit und Kultur in Franken, stellen wir die Weichen in Richtung Nutzwertinformation. Für fränkische Unternehmer – insbesondere FrankenPower-Mitglieder – sind Printmagazin, Webseite und Online-TV die Präsentationsbühne, auf der besondere Leistungen aus Franken und nützliche Expertentipps ins rechte Licht gerückt werden. Netzwerk und Medienpower sind die exzellente Plattform, um in der Region noch bekannter zu werden und neue Geschäfte aus Empfehlungen zu generieren. Wir freuen uns, wenn auch Sie das „neue Franken“ mit prägen. Sowohl als Netzwerk-Mitglied, als auch als Werbepartner profitieren Sie mehrfach: Sie positionieren sich in einer starken Gemeinschaft und das passgenaue Verteilsystem sorgt dafür, dass Sie Ihre Zielgruppen punktgenau erreichen. Mit unserer Neuausrichtung wollen wir einen Beitrag leisten, um die Region zu stärken und ein neues fränkisches Selbstbewusstsein zu etablieren. Franken ist die Wiege vieler Innovationen und starker Persönlichkeiten. Ziehen auch Sie den Nutzen daraus und etablieren Sie sich bei FrankenPower - Ihrem fränkischen Business-Netzwerk mit Medienplattform. Sandra Probst / Chefredaktion

FrankenPower IV | 2010

Impressum / Editorial

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Inhalt 07

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Opernball:

Forum Form:

Krakau:

Social Media:

Diesmal unter dem Motto: Amor und Eros! Wieder mal war es das Highlight in Nürnberg. Über 3000 Gäste feierten im Staatstheater Nürnberg.

Was wären wir ohne Handwerk! Forum Form ist ein junges, aber stets wachsendes HandwerkerNetzwerk – Geballte Kompetenz in einem Paket.

Unsere älteste Partnerstadt im Portrait. Kultur pur! Aber nicht nur das, sondern wir pflegen seit Jahren einen Intensiven Austausch an Wissen, Kultur und Menschen.

Es gibt viele Medien-Bausteine, um sein Unternehmen zu positionieren. Bei richtiger Anwendung, katapultieren sie die neuen Möglichkeiten weit nach vorne.

Frankenpower-Netzwerk Business Netzwerk FrankenPower . . . . . . . 5 FrankenPower online TV . . . . . . . . . . . . . 43 Business Marktplatz . . . . . . . . . . . . . . . . 62

Franken aktuell Energie an Board / Gut zu wissen . . . . . . 6 Opernball Amor und Eros . . . . . . . . . . . 7 Barfrieder . Fehn neue Kanzleiräume . . . 8 Fairtrade-Town Nürnberg . . . . . . . . . . . 9

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Wirtschaftsbrücke

Neu: Online-TV

Nürnbergs Partnerstadt Krakau im Portrait

Die nächste Medienstufe des FrankenPower-Netzwerks

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Titel: Die Köpfe von FrankenPower, Sandra Probst, Norbert Müller, Ralf Jantschke, Rainer Hofmann (Foto: Tanja Bolte, www.fotoliebe.de)

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Inhalt

Kultur in Franken Energie nach draußen tragen . . . . . . . Bayern und Hamburg an der Spitze . . . Zeitgenössische Kunst Lateinamerikas . Kulturtipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Bauen/Renovieren/Einrichten 12 14 14 15

Wirtschaft, Job und Unternehmensführung Unternehmergeschichte in Franken . . . 10 Kultur-Sponsoring als PR-Motor . . . . . . 17 Unternehmerfitnesstest . . . . . . . . . . . 18 Ein Grillfest der besonderen Art . . . . . . 19 Kommt Bildung aus der Mode . . . . . . . 20 Anders denken zahlt sich aus . . . . . . . 22 Mystery Shopping . . . . . . . . . . . . . . 24 Welcher Fibu-Typ sind Sie? . . . . . . . . . 25 AIKIDO und Gelassenheit . . . . . . . . . . 31 Finden und binden . . . . . . . . . . . . . . 38 Vernissagen Lust an der Kunst . . . . . . . 39 Und bitte … . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 10-30-60 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Social Media Marketing Wunderwaffe? . 46 Nicht verzagen, sondern tagen . . . . . . 48

Forum Form – Handwerk im Paket . . . . 26 Der Beschatter ® Fachinformationen . . . 34

Zuhause, Freizeit und Familie Der kleine Optimist . . . . . . . . . . . . . . 49 Au Pair . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50 Was willst du später mal werden? . . . . . 51 Partnerstadt Krakau . . . . . . . . . . . . . 52 Turboclub Nürnberg . . . . . . . . . . . . . 55 Buchtipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 Hörbücher und CD-Tipps . . . . . . . . . . 57 Weihnachtszeit ist gleich Familienzeit . . 58 Kinderweihnacht / Weihnachtsmärkte . . 59 Wenn the snow falls wunderbar . . . . . . 61

Und sonst ... Impressum / Editorial . . . . . . . . . . . . . 3 Inhalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4

FrankenPower IV | 2010


Business-Netzwerk „FrankenPower“ Noch mehr Power mit neuem Führungsquartett Elf Jahre nach der Gründung stellt sich das Business-Netzwerk „FrankenPower“ neu auf und firmiert um zur UGhb & Co. KG. Ich übergebe die Führung an Rainer Hofmann (Hofmann Sonnen- und Wetterschutz-Systeme), Ralf Jantschke (Jantschke Steuerberater) und Norbert Müller (Forum Form). „Seit der Gründung ist nicht nur unsere Mitgliederzahl kontinuierlich gewachsen. Auch die Aufgaben als Netzwerk-Organisa­ torin und Herausgeberin unseres hauseigenen Business-Magazins wurden stetig mehr. Nun ist es Zeit, das Netzwerk auf mehrere Beine zu stellen und regional zu expandieren. Nach elf Jahren auf allen Ebenen an der Front, muss ich mich stärker auf meine Kernkompetenz – die Kreativität und Ausdruckskraft, konzentrieren. FrankenPower kann ich somit unternehmerisch aktiv verbunden bleiben und gleichzeitig den besten Nutzen für die weiteren Entwicklungsziele bieten. Das neue Führungstrio hat große Erfahrung im Networking und ist meine Wunschbesetzung. Rainer Hofmann – der Beschatter – ist seit acht Jahren aktives FrankenPowerMitglied. Ralf Jantschke und Norbert Müller, beide Betreiber von eigenen Branchennetzwerken, haben das Geschehen bei FrankenPower seit dem letzten Jahr bereits stark mitgeprägt." Sandra Probst „Sandra Probst hat uns mit ihrer engagierten Aufbauarbeit der letzten Jahre eine wunderbare Basis geschaffen. Die Idee ‚Regionales Business-Netzwerk mit eigenem Magazin' begeisterte mich von Anfang an. Deshalb bringe ich mich sehr gerne mit meiner ganzen Kraft ein, um das Netzwerk und damit die Stärken unserer Region weiter auszubauen“ Rainer Hofmann

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Über Franken-Power: Persönlichkeiten, Geschäfte, Informationen und Wissenswertes – aus Franken für Franken Das regionale Business-Netzwerk FrankenPower besteht seit 1999 und bringt Unternehmerpersönlichkeiten aus der Metropolregion Nürnberg zusammen. Ziel ist das persönliche Kennen lernen und der Austausch über konkrete Geschäftskooperationen und gegenseitige Weiterempfehlungen. Die regelmäßigen Business-Treffen und das hauseigene Magazin liefern den Mitgliedern eine Plattform, sich regional als Experte zu positionieren und geschäftlich zu verankern. Der Netzwerk-Name soll identitätsstiftend zwischen den Mitgliedern wirken und gleichzeitig die Region in ihrer Gesamtheit stärken.

"Ein großes Ziel von uns ist es, den Mitgliedern optimale Möglichkeiten zu bieten, sich geschäftlich gegenseitig zu fördern und zu unterstützen. Im Laufe des Jahres wird das Netzwerksystem Schritt für Schritt reorganisiert. So werden unter anderem regelmäßige Business- und Erfahrungsaustausch-Treffs nach systemmethodischem Konzept etabliert, in denen gezielt über Aufträge, Kooperationsmöglichkeiten und den Aufbau von Exzellenzen, gesprochen wird. Durch das Netzwerkprinzip „Kräfte bündeln – Kunden gewinnen – Nutzen erhöhen – Kostensenken“, werden wir Nutzeninnovation bieten, für unsere Mitglieder un deren Kunden." Norbert Müller

siert. Mit „Newsletter im Verbund“, bieten wir unseren Mitgliedern und solchen, die es noch werden wollen, die Möglichkeit eigene Rubriken in der Form von Newslettern in Magazin und Internet aufzulegen. Das Ganze durch gebündelte Organisation und Umsetzung, arbeits- und kostenoptimal gestaltet. Gleichzeitig bleiben die FrankenPowerMedien, weiterhin eine Plattform für regionale Informationen aus dem Netzwerk-Geschehen und aktuell Interessantem aus Franken für Franken." Ralf Jantschke ...................................

Pressekontakt FrankenPower: Sandra Probst und Norbert Müller Weiterführender Link: www.franken-power.com

"Das hauseigene Magazin wird noch stärker auf Expertentipps rund um die Themen Unternehmens- und Lebensführung fokus-

Franken aktuell

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Thomas M. Kursleiter am BZ

Gesamtprogramm Herbst / Winter 10 / 11

Bildungszentrum Stadt Nürnberg

Herbst / Winter 10 / 11

Gut zu wissen …

Tel. Anmeldung

für die meisten Kurse ab sofort für Stammkund/innen unter Tel. 0911 231-3147 oder 231-3349

Kinderbetreuung

Rita K. Kursleiterin am BZ

Romilda d. S. Kursleiterin am BZ

während der Kurszeiten montags bis freitags

laufend neue Kurse www.bz.nuernberg.de

Energie an Bord

Gewerbemuseumsplatz 1 · 90403 Nürnberg · Anmeldung und Information unter Tel. 0911 231-3147 BZ im südpunkt · Pillenreuther Straße 147 · www.suedpunkt-nuernberg.de

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Ausstellungsschiff MS Wissenschaft Die Ausstellung zum Mitmachen, Ausprobieren und Forschen an Bord des Energieschiffs richtete sich an Besucher ab zehn Jahren, insbesondere auch an Schulklassen. Gezeigt wurde, welchen Beitrag die Forschung leistet, um die Energieversorgung der Zukunft gleichzeitig möglichst sicher, wirtschaftlich und umweltschonend zu gestalten. Rund 35 Exponate aus wissenschaftlichen Instituten beleuchteten neben technischen Verfahren der Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung auch gesellschaftliche, politische und ökonomische Aspekte. An vielen Exponaten konnten die Besucher selbst aktiv werden: Sie konnten Dioden zum Leuchten bringen, Motoren starten oder beobachten, und wie aus Biomasse Strom wird. Hörstationen, Experimentiertische und interaktive Ausstellungsstücke informierten u. a. über erneuerbare Energie, Biomasse, Kernfusion und -spaltung, über fossile Brennstoffe, effiziente Energienutzung und neue Wege der Energiegewinnung. Die Exponate der Ausstellung wurden von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft sowie von DFG-gefördert.

14.07.2010 16:13:39 Uhr

Das Bildungszentrum veröffentlicht zweimal im Jahr das Gesamtprogramm. Auf über 400 Seiten sind alle Angebote des Bildungszentrums abgedruckt. Die gedruckte Version erscheint zwei Mal im Jahr und ist beim Bildungszentrum, im Buchhandel, bei Ihrem Zeitschriftenhändler, bei Firmen, Institutionen und in vielen öffentlichen Einrichtungen der Stadt Nürnberg erhältlich. ...................................

Internet: www.bz.nuernberg.de

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Franken aktuell

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FrankenPower IV | 2010


N l l ü a r b n n b r e rg e p O "Amor und Eros"

Herr und Frau Assmann von Assmann Zeitarbeit

Schmuck wie jedes Jahr – unser Oberbürgermeister Herr Dr. Maly

Unser FP-Mitglied Claudio Moro mit zwei hübschen Begleiterinnen

Bis in den Morgen tanzten die Besucher des Nürnberger Opernballs – wie immer war es ein rauschendes Fest. Unter dem Motto „Amor & Eros“ feierten 3000 Opernballgäste eine rauschende Ballnacht. Die wirkliche Politprominenz fehlte auch dieses Jahr wieder, aber dafür sah man Charly Steeb, der auf Einladung von Juwelier Kuhnle ins Frankenland kam und Tommy Ohrner, mein Star aus Kindertagen. Aber wir haben schließlich auch was zu bieten und so sah man viel FrankenProminenz. Wie jedes Jahr sind die Karten heiß begehrt und schon nach kürzester Zeit aus-

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verkauft. An Logen kommt man schon lange nicht mehr ran, aber wer will bei so viel Angebot und Sehenswertes auch dauernd sitzen. Vom Keller bis zur letzten Etage gab es in kleinen Nischen viel zu entdecken und wem nach stundenlangen laufen die Füße schmerzten, findet in vielen verschiedenen Gourmetecken ein Feuerwerk der Geschmackssinne. Verschiedene Orchester und Bands, wie Ambassade Orchester Wien, Chris Genteman Group Orchestra und Sweet

Rainer Hofmann / Sonnenschutz Hofmann mit seiner hübschen Tochter und Debütantin Denise

Chili Burlesque, sorgten für Abwechslung im prachtvoll geschmückten Staatstheater in Nürnberg. Die Nürnberger Philharmoniker und die tänzerischen Darbietungen des Hauses sorgten für Kultur pur. Und wie immer: nach dem Ball ist vor dem Ball. Wir freuen uns auf das nächste Jahr.  Sandra Probst ...................................

Fotohinweis: Manfred Gillert

Franken aktuell

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Links: Der Gastgeber mit Stefan Fehn und Ehefrau; Mitte: Kathrin Barfrieder und Suzan Atalay; rechts: KlausPeter Barfrieder mit Ehefrau Vera Fotos: Florian Barfrieder

barfrieder.fehn in neuen Kanzleiräumen „barfrieder . fehn schillerplatz zehn“ war zum Begriff geworden und ist nun Geschichte. Die Kanzlei musste den Planungen von Stadt und Investoren weichen. Seit 1. Juli 2010 residieren die Rechtsanwälte KlausPeter Barfrieder, Christoph Kail und Wolfgang Spachmüller in neuen Kanzleiräumen in Nürnberg-Thon unmittelbar an der B 4 / Erlanger Straße neben dem Gebäude des Müller-Verlags. Der neue Standort ist verkehrsmäßig hervorragend erreichbar. Die

Bus- und Straßenbahnendhaltestelle Thon befindet sich in nächster Nähe, Parkplätze finden sich vor dem Haus. Inzwischen fühlen sich die Mitarbeiter in den neuen Räumen sehr wohl. Das Outfit der Kanzlei wird nach wie vor von der Farbe Orange dominiert, der Farbe für positive Energie, gute Laune und Lebensfreude. Es war den Gastgebern eine große Freude, nach ereignisreichen Monaten zur Einweihung einladen zu dürfen und über 100 Freunde und Mandanten der Kanzlei ka-

men und feierten in der Pretzfelder Straße 15 im 5. Stock auf 430 Quadratmetern. In seiner Begrüßung dankte Gastgeber Klaus-Peter Barfrieder den Gästen für ihr zahlreiches Erscheinen und den Mitarbeiterinnen Suzan Atalay und Katharina für sechs bzw. drei Jahre loyale Zusammenarbeit. Für Unterhaltung sorgte der singende Barkeeper „Art Duke“ mit Songs und Cocktails. Kulinarisch verwöhnte das Restaurant „Aufgetischt“ die Gäste mit einem Flying Buffet.

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Franken aktuell

FrankenPower IV | 2010


Fairtrade-Town Nürnberg Auf der Bühne am Hauptmarkt wurde Nürnberg nun ein Teil der großen Fairtrade-Towns-Familie.

Auch Nürnbergs Partnerstadt Glasgow ist bereits Fairtrade-Town. Heinz Fuchs, Vorstandsvorsitzender von TransFair e. V., überreichte Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly den Titel während der Veranstaltung „Bio erleben“. Der Oberbürgermeister stellte fest: „Solche Auszeichnungen sind nie Belohnung, sondern Ansporn, damit wir es schaffen, die Welt ein Stück gerechter zu machen.“ Das Engagement von Nürnberg für den

Fairen Handel hat eine lange Tradition. Die Stadt hat bereits vor Jahren Maßstäbe gesetzt, als beschlossen wurde, dass bei der kommunalen Beschaffung keine Produkte mehr aus ausbeuterischer Kinderarbeit verwendet werden sollen. Über 100 Geschäfte und 79 gastronomische Betriebe in Nürnberg bieten fair gehandelte Produkte an. Drei Schulen, über 20 katholische und evangelische Kirchengemeinden, sowie drei Vereine beteiligen sich. Die Vorarbeit zu der Auszeichnung leistete eine Steuerungsgruppe, bestehend aus sechs Personen, unter anderem dem Verein Bluepingu e.V., den Weltläden Lorenzer Laden und Fenster zur Welt, Mission eine Welt und Agenda 21 Büro der Stadt Nürnberg. Diese lud nach der Überreichung der Urkunde zum Pressegespräch mit „fairen Häppchen“ ein.

Neben den Vertretern der Steuerungsgruppe informierten auch Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, Stadtdekan Michael Bammessel und die entwicklungspolitischen Sprecher aus dem Stadtrat über die Hintergründe zu „Fairtrade“ und gaben einen Ausblick geben, wie es mit dem neu gewonnenen Titel weitergehen wird. ...................................

Weiterführende Links: www.transfair.org www.fairtrade-towns.de


Kabelpflug beim Einpflügen für einen Windpark in den schottischen Highlands

UnternehmerGeschichten aus Franken Eine kleine innovative Firma aus Franken verkabelt Europa

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Wirtschaft, Job und Unternehmensführung

Föckersperger – Markterfolg und Qualität! Die fränkische Firma Frank Föckersperger GmbH wurde im Jahre 2009 mit dem IHK Innovationspreis ausgezeichnet. Eine Auszeichnung für Erfahrung und Innovation in der internationalen Kabelverlegungstechnik. Kabel müssen immer verlegt werden. In der globalisierten Welt sind Versorgungsleitungen wie Adern im menschlichen Körper. Die Frank Föckersperger GmbH hat ein Verlegesystem erfunden, welches Pflug und Zugmaschine vereint, so das Leitungen in einem Arbeitsgang in den Boden gebracht werden können. Der sogenannte Kabelpflug. Das Prinzip ist so einfach wie genial: Ein gezogener Pflug reisst die Erde auf, verlegt gleich dahinter Kabel, Rohre, Leitungen und schließt das Erdreich anschließend wieder. Selbst in schwerem Gelände, wie an Böschungen oder in Gewässern können mit diesem Kabelpflug Telefonleitungen, Stromkabel und Wasserrohre verlegt werden, ohne dass dafür ein Graben ausgehoben werden muss. Die Vorgeschichte der Firma reicht 150 Jahre zurück: 1865 eröffnete Johann Heinrich Müller im Aurachtal einen Fachbetrieb für die Wartung und Instandsetzung von Getreidemühlen. Vier Generationen lang betrieb die Familie vor allem eine Werkstatt für die Reparatur von Landmaschinen. 1971 hat Georg Föckersperger den fränkischen Rohr- und Kabelpflug erfunden und im Lauf der Jahre weiterentwickelt. 2005 wurde das Unternehmen im Zuge des Generationenwechsels aufgeteilt in eine Gesellschaft für CNC-Fertigung, die der Bruder von Frank Föckersperger führt, und die Frank Föckersperger GmbH.

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Kabelpflug im Gelände

Mit dem Kabelpflug aus Münchaurach werden mittlerweile europaweit lange Leitungen verlegt. Rund 750 Kilometer Kabel verlegt die Firma pro Jahr. Beispielsweise in den schottischen Highlands in den vom schwedischen Energiekonzern Vattenfall betriebenen Onshore Windpark, im Wattenmeer oder Tschechien und Polen. Durch kontinuierliche Weiterentwicklungen hat sich die Firma Föckersperger nach eigenen Angaben zum Marktführer gemacht. Dies zeigen auch die zahlreichen Auszeichnungen.

„Nicht die schnelle Idee bringt den Erfolg, sondern die akribische Arbeit an der nötigen Qualität.“ (Frank Föckersperger)

Firmengebäude der Firma Föckersperger in Aurachtal

die kompletten Stahlbauarbeiten selbst. Rund 5000 Arbeitsstunden stecken in einem Gerät. Ein weiters Standbein ist die Fertigung von Multifunktionsgeräten für die Land- und Bauwirtschaft, den sogenannten Hofladern unter dem Markennamen „Föckersperger-InTrac“. Das kleine Multifunktionsgerät für die Landwirtschaft und im Bausektor. Das junge fränkische Unternehmen mit 27 Mitarbeitern – darunter vier Auszubildende – ist sehr innovativ. Die GmbH besitzt rund 20 Patente, Namensrechte, Gebrauchs- und Geschmacksmuster. Jährlich meldet Föckersperger ein oder zwei neue Patente an. Der Umsatz der Firma ist trotz der Rezession in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Preisübergabe Gründerpreis 2009 Die neusten Entwicklungen durch Annette Schavan der Frank Föckersperger GmbH im Jahr 2010 sind zum einen der Vibrationspflug, speziell für einfache Geländeverhältnisse und DSL-Leitungen und die Seilwindenzugmaschine, welche die Firma auf der weltgrößten Baumaschinenmesse (die BAUMA in München) ausgestellt hat. Ralf Jantschke Simone Eiben

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Frank Föckersperger

Durch die Umsetzung dieses Firmenleitsatzes hat sich die Firma auch weltweit einen Namen gemacht. So lieferte die Firma ihren Kabelpflug bereits nach Kasachstan und Sibirien. Ein Kabelpflug pro Jahr baut das Unternehmen und übernimmt dabei die Entwicklung und

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Frank Föckersperger GmbH Internet: www.kabelpflug.de Föckersperger InTrac GmbH www.intrac-lader.de Wirtshöhe 2 · D-91086 Aurachtal - Münchaurach Fon (0 91 32) 78 44 - 50 · Fax (0 91 32) 78 44 - 99 Mobil (0 178) 78 44 909 E-Mail: info@kabelpflug.de

Wirtschaft, Job und Unternehmensführung

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Foto: Zentrifuge Außenansicht (© Andrea Sohler)

Energie nach draußen tragen Nürnberg Stipendium für die Zentrifuge – Portrait eines Kulturpreisträgers 12

Kultur in Franken

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Der Verein „Zentrifuge – Kommunikation, Kunst und Kultur“ erhält dieses Jahr eines von vier Nürnberg Stipendien. Die Preisträger werden für herausragende Akzente gewürdigt, die sie im Nürnberger Kulturleben setzen. Am 15. November 2010 findet die Preisverleihung im Rahmen eines Festaktes in der Tafelhalle statt. Neugierig zu erfahren, was einen Preisträger ausmacht, haben wir uns in der Zentrifuge umgesehen. Der Verein „Zentrifuge - Kommunikation, Kunst und Kultur“, 2008 gegründet, realisiert in einer 600 qm großen Halle auf dem ehemaligen AEG Gelände spartenübergreifende Kulturprojekte. Initiator der Zentrifuge ist der Diplomjournalist Michael Schels, der seit vielen Jahren Kulturprojekte in der Region organisiert und kommunikativ begleitet. Warum der Name Zentrifuge? „Auf AEG wurden früher Waschmaschinen gefertigt, die ja bekanntlich mit Zentrifugalkraft arbeiten“, erklärt Schels. „Der einprägsame Name hat einen Bezug zum Ort und versinnbildlicht auch die Absicht des Vereins, nämlich wie eine Zentrifuge Energie zu entfalten, die stark nach außen wirkt.“ Herr Schels, ebenfalls Mitglied des Forums Kultur der Metropolregion Nürnberg, achtete bei der Formulierung der Vereinssatzung darauf, die Metropolregion von vornherein in das Vereinsziel einzubinden. Dementsprechend lautet die zentrale Passage der Satzung: „Zweck des Vereins ist die Förderung von Kommunikation, Kunst, Kultur, Bildung und sozialen Aktivitäten in der Metropolregion und darüber hinaus.“

Zentrifuge Community Im Januar 2009 startete die Zentrifuge mit der ersten Ausstellung. Seitdem fanden bislang zwölf weitere Ausstellungen Auf AEG statt, bei denen insgesamt über 100 Künstler präsentiert wurden. Ergänzend findet ein spartenübergreifendes Kulturprogramm statt, bei dem vor allem experimentelle Projekte eine Plattform finden. Die Künstler bringen sich kostenlos ein – sie unterstützen die Zentrifuge als einen virtuellen und realen Ort der Begegnung, an dem sich Kulturschaffende und Kulturinteressierte miteinander vernetzen und austauschen. Über die Internetseite www.zentrifuge-nuernberg.de hat sich mittlerweile eine Community mit über 300 registrierten Mitgliedern gebildet. Die meisten Zentrifugisten haben kreative Berufe - neben Bildenden Künstlern fühlen

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sich auch Tänzer, Musiker, Designer, Programmierer, Architekten oder Literaten angesprochen. Auch andere Berufsgruppen zählen dazu, beispielsweise Marketingfachleute, Geschäftsführer, Lehrer oder Politiker. Denn letztlich ist ja jeder in seinem Bereich kreativ und kann von anderen lernen, wenn er nur aufgeschlossen ist. Die Zentrifuge ist ein idealer Ort für Menschen, die offen aufeinander zugehen und sich auf Neues einlassen.

(Kultur-)Wirtschaftliche Perspektiven Die Zentrifuge wird vom Kulturreferat der Stadt Nürnberg und vom Bezirk Mittelfranken gefördert, zudem gibt es mehrere Sponsoren, die vorwiegend mit Sachleistungen die Arbeit des Vereins unterstützen. Öffentliche Förderung und Sponsoring allein wer-

ker kennen, Designer lassen sich von Bildenden Künstlern inspirieren, Game Designer tauschen sich mit Schriftstellern aus … die Kombinations- und Synergiepotenziale sind nahezu unbegrenzt. Da die Zentrifuge ihre zentrale Rolle als Treffpunkt und Schnittstelle für Kreative ausbauen und festigen will, hat sie ihre Aktivitäten auch publizistisch erweitert. Mit dem Magazin „ON – Kultur und Kreativ Index“ präsentiert sie Akteure aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in einem Weblog (www.onindex.de). Zielsetzung ist, die besten Beiträge einmal pro Jahr in gedruckter Form erscheinen zu lassen. Die erste Ausgabe ist für Ende 2011 anvisiert. „Unsere Vision ist, die Zentrifuge zu einem auch wirtschaftlich funktionierenden Inkubationsort für kreative Kräfte

„Der einprägsame Name hat einen Bezug zum Ort und versinnbildlicht auch die Absicht des Vereins, nämlich wie eine Zentrifuge Energie zu entfalten, die stark nach außen wirkt.“ (Michael Schels) den jedoch nicht ausreichen, um der Zentrifuge eine nachhaltige Perspektive zu geben. Hier sind weitere Ansätze gefragt, wobei die Zentrifuge sehr innovativ vorgeht: Seit einem Jahr setzt sich der Verein über die Ausstellungen hinaus intensiv mit der Kultur- und Kreativwirtschaft auseinander. Mittlerweile ist die Zentrifuge ein zentraler Akteur in einem überregionalen, zunehmend auch internationalen Netzwerk, das die Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft vorantreibt. Aus der Zentrifuge heraus wurde das Netzwerk „Creative Hotspots Nürnberg“ gegründet. Impulsgeber war Vereinsmitglied Markus Teschner, Mitinitiator und -organisator des „Webmontags“ – einer Veranstaltung, bei der sich Aktive aus der IT- und Internetszene austauschen. Dieses Format wurde in der Zentrifuge für die Kultur- und Kreativwirtschaft angepasst – der „Creative Monday“ war geboren. Akteure aus den verschiedenen Teilbranchen treffen sich nun regelmäßig in der Zentrifuge, präsentieren spannende Projekte und erfahren dabei, woran Kollegen aus anderen Bereichen arbeiten. Architekten begegnen Werbeprofis, Tänzer lernen Musi-

Auf AEG zu entwickeln. Wir arbeiten an der Verwirklichung dieser Vision, indem wir Vernetzung und Professionalisierung vorantreiben und Transparenz herstellen“, betont Zentrifuge-Vorstand Schels. Der Projektleiter „Auf AEG“, Bertram Schultze, fügt hinzu: „Dass die Zentrifuge nach nicht einmal zwei Jahren mit einem „Nürnberg Stipendium“ gewürdigt wird, zeigt, wie wichtig ihr Beitrag für Auf AEG, aber auch für den Stadtteil Muggenhof und den ganzen Nürnberger Westen ist. Wir blicken mit den Machern der Zentrifuge optimistisch in die Zukunft.“ ...................................

Kontakt: Zentrifuge – Komm., Kunst und Kultur e. V. Muggenhofer Str. 141, 90429 Nürnberg Fon: 09 11 / 13 25 13-3, Fax: 09 11 / 13 25 13-2 E-Mail: info@zentrifuge-nuernberg.de Weiterführende Links: www.zentrifuge-nuernberg.de www.twitter.com/zentrifuge www.facebook.com/zentrifuge

Kultur in Franken

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Bayern und Hamburg an der Spitze Bayern ist vor Hamburg und BadenWürttemberg das beliebteste Bundesland. Rund 21 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, dort zu wohnen. Allerdings polarisiert der Freistaat sehr stark, da im Gegensatz dazu 13 Prozent der Befragten angeben, nur ungern dorthin umziehen zu wollen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Frage des Monats, die die GfK Marktforschung in Kooperation mit der „Welt am Sonntag“ erhebt. In der jüngeren Bevölkerungsgruppe der 14- bis 29-Jährigen stehen die beiden Metropolen Hamburg und Berlin mit Werten zwischen 16 und 22 Prozent ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Insgesamt zeigt sich, dass bei einem Ortswechsel die eigene Region bevorzugt wird. Bewohner aus SchleswigHolstein würden am liebsten nach Niedersachsen oder Mecklenburg-Vorpommern umziehen, Bremer nach Niedersachsen, Brandenburger nach Berlin, Thüringer nach Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die deutlichsten Präferenzen herrschen in den südlichen Bundesländern vor. Knapp 48 Prozent der Bayern nennen Baden-Württemberg auf ihrer Wunschliste ganz oben und umgekehrt präferieren 43 Prozent der BadenWürttemberger den Freistaat.

Zeitgenössische Kunst aus Lateinamerika Aus Anlass des vor 200 Jahren beginnenden Unabhängigkeitsprozesses Lateinamerikas von Spanien gab es in der Ehrenhalle des Rathauses, Rathausplatz 2, zeitgenössische Kunst aus Lateinamerika zu bewundern. Das Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg, das Deutsch- Lateinamerikanische Kulturzentrum CECLAM e.V. und die Galerie Arauco präsentierten Kunstwerke von fünf Künstlerinnen und Künstlern. Die Präsentation gab Einblicke in das aktuelle Kunstschaffen des Kontinents. In den Bildern, Schnitzkunst-Skulpturen und Fotografien waren auch Einflüsse aus dem Lebensraum Regenwald enthalten, der aufgrund der Globalisierung stark bedroht ist. Insbesondere fand sich diese Thematik in den Arbeiten des chilenischen Künstlers Fernando Tejeda wieder. Die Kreationen zeigten auch universelle Themen, die meist als individuelle oder kollektive Phantasien interpretiert werden. Diese liegen in der mythischen und symbolischen Weltanschauung Lateinamerikas begründet und sind in den Werken der argentinischen Künstlerin Vanina Rodríguez, der Bolivianerin Carmiña Velasco, der Brasilianerin Jamile do Carmo und des kubanischen Holzschnittkünstlers Berto Hernandez zu erkennen. Die Ausstellungsstücke sind zum Teil bereits in Galerien und Museen in Amerika und Europa ausgestellt worden. Einige erhielten diverse Auszeichnungen. Wir sind der Meinung: mehr davon!

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Quelle: GfK Nürnberg Internet: www.gfk.com

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Kultur in Franken

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30. Oktober, 20.00 Uhr „pocs space enterprise“, IGMIV e.V. Hauptwerkstätte, Nürnberg Einen „Tauchgang“ in das Meer der Leidenschaften, den Mikrokosmos der Liebe, des Kampfes und des Todes verspricht die Pocket Opera mit dem neuen Stück „pocs space enterprise“. Mit einem virtuellen Spaceshuttle macht sich die „POC“ auf den Weg, um längst vergessenen Größen der Musikgeschichte zu begegnen. Von Claudio Monteverdi bis Klaus Nomi reicht das durchaus abwechslungsreiche Programm. ......................................................

Weitere Informationen unter www.pocket-opera.com

Margit Brendl's

KulturTipps

2. November, 19.30 Uhr, „Mezzanotte – Lieder einer Nacht“, Stadttheater Fürth

4. Dezember, Provoqué Modenschau mit 4-Gänge-Menü, Restaurant Elements, Erlangen

Genau richtig für den November mit seinen grauen und kalten Tagen ist der Abend mit dem Schauspieler und Sänger Ulrich Tukur. Begleitet von Lutz Krajenski am Klavier, einer umfangreichen Band und unter Führung von Tukur flanieren wir durch die nächtlichen Lebensillusionen sehnsüchtiger, verzweifelter und verführerischer Nachteulen. Wunderbar schwermütig und herrlich romantisch – ein Abend mit wahrhaft authentischen Emotionen.

Leckeres Essen mit unglaublich verführerischen Zwischengängen serviert das „Elements“ in Erlangen am 4. Dezember. Das mit der Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften ausgezeichnete Maßatelier Susanne Spitz, präsentiert mit dem Modelabel Provoqué einen wahren Augenschmaus. Vom Business-Outfit, über Cocktailmode bis zu sündigen Dessous. Das 4-Gänge-Menü inkl. Modenschau gibt es zum Preis von 35,00 €.

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Weitere Informationen unter www.stadtheater-fuerth.de

Weitere Informationen unter www.provoque.de

19. November, 20.00 Uhr, „Orgonautic“ in der Zentrifuge, Nürnberg

17. Dezember, 20.00 Uhr, „Emil“, Tafelhalle, Nürnberg

„Futuristischer als ‚Massive Attack’ [und] sperriger als ‚Air’“ (Uncle Sally*s), oder als „’Velvet Underground’ meets Trance“ so oder so ähnlich lauten die Versuche, die Musik von „Orgonautic“ zu beschreiben. Am besten machen Sie sich selbst ein Bild vom Stil des Duos Christian CHP Preunkert (Musik) und Alexander Nym (Lyriks). Der Mix aus geschmeidig-schöner Musik, Gesang und Sprache verspricht auf jeden Fall spannend zu werden.

Am 17. Dezember kommt in der Nürnberger Tafelhalle das weltberühmte Buch "Emil und die Detektive" als Tanzstück für die ganze Familie auf die Bühne. Der Choreograph Carlos Cortizo verspricht uns eine bunte und temporeiche Inszenierung. Bei der spannenden Verfolgungsjagd durch Nürnberg werden sogar Litfaßsäulen zum Leben erweckt. Wer die Premiere verpasst, hat noch vom 18. bis 22. Dezember Gelegenheit zum Besuch der Veranstaltung.

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Weitere Informationen unter www.zentrifuge-nuernberg.de

Weitere Informationen demnächst unter www.tafelhalle.de

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Kultur in Franken

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Kultur in Franken

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Kultur-Sponsoring als PR-Motor Imagepflege lohnt sich auch für Mittelständler Tagtäglich lesen wir derzeit von Kürzungen im Kulturbereich. Als Ausweg aus dem Dilemma wird häufig Kultur-Sponsoring genannt. Gleichzeitig bietet Kultur-Sponsoring für Unternehmen interessante Möglichkeiten gesellschaftliches Engagement mit einem klaren Nutzen zu verknüpfen.

Sponsoring - eine Begriffsdefinition Doch was genau versteht man unter „Sponsoring“ und welchen Nutzen bringt es dem Sponsor? Häufig besteht Sponsoring aus Bringt Unternehmen Werbeleistunund Kulturschaffende gen mit einer zusammen: Margit Brendl Logo-Präsenz. mit ihrer Aber prinzi„Kultur­Liebe“. piell sind der Kreativität wenig Grenzen gesetzt. So können im Kulturbereich auch VIP-Kartenkontingente für Kunden vereinbart werden. Das sponsernde Unternehmen erhält Rechnung für Werbe- oder sonstige Dienstleistungen, die von der Steuer voll abzugsfähig sind.

Motivation für Kultur-Sponsoring So wie der Bewegungsworkshop für die Motivation der Mitarbeiter förderlich sein kann, so dient die VIP-Kundeneinladung der Kundenbindung. Weitere Möglichkeiten, Kultur-Sponsoring einzusetzen, sind die Steigerung des Bekanntheitsgrades sowie die Optimierung des Firmen-Images. Die nachfolgende Grafik zeigt die Sponsoring-Zielsetzungen 2009 auf, die in einer Befragung an 226 Werbung-/Sponsoring-treibende Unternehmen genannt wurden. Wer der Meinung ist, Kultur-Sponsoring sei nur etwas für Großunternehmen, der irrt. Bereits mit kleineren Beträgen können Mittelständler ihre Kommunikationsziele verwirk-

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lichen, auch wenn Kultur-Sponsoring keine Wunder vollbringen kann. Ein gutes Beispiel für mittelständisches Engagement sind die ABF Apotheken aus Fürth. Das Unternehmen sponsert alle drei Konzertmieten des örtlichen Stadttheaters und verlost das dafür zur Verfügung gestellte Kartenkontingent unter den Lesern der hauseigenen Kundenzeitschrift. Das Feedback der Kunden ist überaus positiv und die Apotheken haben das Engagement bereits zum zweiten Mal verlängert.

Worauf man als Einsteiger achten sollte Für Einsteiger in das Thema Kultur-Sponsoring gibt es Einiges zu beachten: Eine einzelne Logo-Platzierung in einem einmaligen Projekt führt nicht direkt zur Bekanntheitssteigerung. Um das Firmen-Image nachhaltig zu steigern, braucht es ein mittel- bis langfristiges Engagement. Erst wenn die Öffentlichkeit das Logo oder den Namen eines Unternehmens über einen längeren Zeitraum positiv mit seinen Sponsoring-Aktivitäten in Verbindung bringt, wird das besondere Firmen-Image auch langfristig in den Köpfen verankert. Wichtig ist auch die richtige Wahl der Kultur-Einrichtung oder des Künstlers, der gesponsert wird. Der ideale Partner muss sowohl von seinem Image als auch von der angesprochenen Zielgruppe her zum Unternehmen passen. Regionales Beispiel für eine optimale Zielgruppen-Ansprache ist die Nürnberger Niederlassung der Boesner GmbH. Der Marktführer in Sachen Künstlerbedarf unterstützt den Verein „Zentrifuge – Kommunikation, Kunst und Kultur“. Nicht nur dass die Boesner GmbH hier auf eine Vielzahl von Künstlern trifft und dies zur Kundenbindung nutzen kann, auch potenzielle Kunstkäufer werden erreicht und können für Rahmungen angesprochen werden. Stefan Christl, Niederlassungsleiter bei Boesner, meint dazu „Für uns ist Kultur-Sponsoring ein echtes Zukunftsmodell, bei dem jeder profitiert: die Künstler, das Unternehmen, die Mitarbeiter und Partner des Unternehmens. Und

abgesehen vom wirtschaftlichen Faktor, dass wir mit unserem Engagement für die Zentrifuge exakt auf unsere Zielgruppe Künstler und Kunstinteressierte treffen, investieren wir in Kultur-Sponsoring auch, weil es uns tatsächlich einfach Freude macht“. Die beiden Beispiele machen deutlich: Ein wichtiges Entscheidungskriterium für KulturSponsoring sind die Kommunikationsziele des sponsernden Unternehmens. Je nachdem, ob Steigerung des Bekanntheitsgrades oder Mitarbeitermotivation das Ziel sind, muss verstärkt auf Kriterien wie Auflagenhöhe der Printmedien, Besuchszahlen von Internet-Seiten oder das allgemeine Angebot der Kultur-Einrichtung geachtet werden. Und: Die Entscheidung für ein bestimmtes Kultur-Sponsoring-Engagement sollte niemals alleine vom Firmeninhaber, Geschäftsführer oder Abteilungsleiter getroffen werden. Nichts ist kontra-produktiver, als sich für das Sponsoring einer klassischen Konzertreihe und Kartenkontingente zur Mitarbeitermotivation zu entscheiden, um dann festzustellen, dass die Mitarbeiter ihre Freizeit lieber im Fußballstadion verbringen. 

Margit Brendl

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Kontakt: Margit Brendl, Agentur KulturLiebe mb@kulturliebe.de Weiterführender Link: www.kulturliebe.de www.twitter.com/kulturliebe www.facebook.com/kulturliebe

Wirtschaft, Job und Unternehmensführung

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Unternehmer-Fitness-Test: Finden Sie Schwachstellen in 30 Minuten Kennen Sie das von sich oder von Unternehmerfreunden: Das Gefühl der persönlichen Überforderung, das gerade jetzt in der Krise nochmals zugenommen hat. Sie sind Tag und Nacht in Ihrer Firma, verzichten auf Ihre Familie, um zu retten, was noch zu retten geht. Aber wenn Sie ehrlich mit sich sind, wissen Sie gar nicht mehr, wo Sie überhaupt anfangen sollen? Dabei hatten Sie doch damals ein klares Ziel vor Augen. Sie hatten einen Traum von sich als erfolgreichem Unternehmer, mit begeisterten Kunden und engagierten Mitarbeitern, die für das Unternehmen brennen. Wie sieht das heute mit Ihrem Traum aus? Lassen Sie diesen Traum nicht wie eine Seifenblase zerplatzen! Dieser Traum kann Wirklichkeit werden und er MUSS es sogar, wenn Sie diese Krise als Unternehmer erfolgreich überstehen wollen. Das Erfolgsrezept vieler Unternehmer ist eine ganzheitliche Herangehensweise. Eine Methode, mit der Sie Ihr ganzes Unternehmen voranbringen. Mit der TEMP®-Methode werden alle Bereiche im Unternehmen angesprochen:

T wie Teamchef – Hier geht es um Sie selbst,

wie Sie Ihr unternehmerisches und privates Leben unter einen Hut bringen: Freunde, Vermögen, Vorsorge ... Vom Sport lernen Sie, wie erfolgreiche Teams wirklich funktionieren. So wie dort der Trainer seine Mannschaft leitet, führt auch ein Spitzenunternehmer sein Team. Lernen Sie daraus. Richten Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern Ihre Firma auf langfristige Ziele und den Unternehmenserfolg aus.

E wie Erwartungen des Kunden – Ha-

ben Sie schon nachgefragt, was sich Ihre Kunden wünschen und haben Sie sich schon Gedanken über die Produkte in der Zukunft gemacht? Erfahren Sie, wie Sie Ihre Kunden nicht nur begeistern, sondern verblüffen! Nur die Kunden bestimmen, ob ein Unternehmen langfristig am Markt eine Daseinsberechtigung hat oder nicht. Deshalb zeige ich Ihnen mit der TEMP®Methode, was Sie tun können, um Kunden zufriedenzustellen.

M wie Mitarbeiter – Neben Ihnen die

wichtigsten Menschen in Ihrem Unternehmen. Kennen Sie deren Wünsche und Ziele? Fördern Sie Ihre Mitarbeiter sinnvoll und zielgerichtet. Verwandeln Sie Ihre Mitarbeiter in Mitdenker und Mitstreiter. Die TEMP®-Methode zeigt Ihnen, wie Sie aus durchschnittlich engagierten B-Mitarbeitern hochmotivierte A-Mitarbeiter machen. Und Sie erfahren, wie und wo Sie eigenverantwortlich arbeitende Mitarbeiter finden. So können Sie flexibel auf die ständig wachsenden Ansprüche Ihrer Kunden reagieren und diese befriedigen. Mit der TEMP®-Methode gelingt Ihnen dieses Kunststück.

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zum Management? Fehlerfreie, kostengünstige und ohne Verzögerungen ablaufende Prozesse sind möglich, ob im Büro oder in der Produktion. Mit Ihrem neu erworbenen TEMP-Wissen erwirtschaften Sie Deckungsbeiträge, die Sie für ein nachhaltiges Unternehmenswachstum brauchen. Durch die TEMP® -Methode optimieren Sie die Prozesse in Ihrer Firma und senken damit die Kosten entscheidend. Für alle Bereiche erfolgt eine Selbsteinschätzung, mit der Sie sofort erkennen, wo in Ihrem Unternehmen Schwachstellen liegen. Wo steht mein Unternehmen heute? Wo möchte ich mit meinem Unternehmen hin ? • Wie bekomme ich es da hin? • •

Nach der Analyse unterstützt Sie die TEMP®-Methode mit Handlungsempfehlungen, wie Sie Ihr Unternehmen Schritt für Schritt verbessern. Sie entscheiden selbst den zeitlichen Ablauf und die Geschwindigkeit der einzelnen Maßnahmen. Sinnvoll ist es ein Projektteam zu bilden und zusammen mit einem erfahrenen Moderator, der den Prozess begleitet, einen zeitlichen Rahmen zur Unternehmensentwicklung festzulegen.  Ralf Jantschke .....................................

wie Prozesse – Abläufe und Vorge-

hensweise in Ihrem Unternehmen. Wie ist es aufgebaut, gesamte Organisation, Struktur, Lagerhaltung, Fibu, Personalführung bis

Erfolgsfaktor 1

Teamchef

Handlungsfeld 1

Unternehmerpersömlichkeit entwickeln

Handlungsfeld 2

Unternehmensleitbild festlegen

Handlungsfeld 3

Strategisch planen

Handlungsfeld 4

Mitarbeiter auswählen

Handlungsfeld 5

Erfolg vereinbaren

Handlungsfeld 6

Profitabel wirtschaften

Handlungsfeld 7

Außendarstellung gestalten

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Abb.: Beispiel für die Handlungsfelder Erfolgsfaktor | Teamchef

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Wirtschaft, Job und Unternehmensführung

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Ein Grillfest der besonderen Art Links: Klaus und Monika Hödl, Hartwig Henkelmann, Norbert Müller (Forum Form) Anita Schmidt; rechts: Rechtsanwalt Klaus Barfrieder mit Tochter Kathrin am Büffet; unten links: Karin Semrau (JANTSCHKESTEUERBERATER), Dietmar Goblirsch (Minigolf Herzogenaurach) und Ralf Jantschke

Herzogenaurach – Ein Grillfest der besonderen Art wurde im Sommer auf der Minigolf­anlage in der Röntgenstraße gefeiert. Initiatoren waren JANTSCHKE-STEUERBERATER, JABERA Unternehmensberatung, Sandra Probst von Franken Power, Norbert Müller von Forum Form und Monika Hödl vom BDVT. Unter dem Motto „Netzwerke vernetzen sich“ entwickelten sich neben fachlichen Gesprächen auch neue Geschäftskontakte; jedoch kam der gesellige Austausch nicht zu kurz. Das Minigolfteam Goblirsch und Pöltl verwöhnte die 120 geladenen Gäste mit Gegrilltem und die Wetterfee mit strahlendem Sonnenschein. Ein Abend, der viele unterschiedliche Persönlichkeiten näherbrachte, endete erst zu später Stunde in einer lauen Sommernacht. ...................................

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Wirtschaft, Job und Unternehmensführung

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Kommt Bildung aus der Mode? Im Zeitalter des Internet mit dem vermeintlichen Bildungs(riesen)portal „Google“ frage ich mich: War Bildung früher besser oder schlechter? Haben sich die Generationen wesentlich im Denken und Lernen verändert? Sind wir bzw. können wir noch das Land der Dichter und Denker sein, oder müssen wir endlich wieder lernen zu erkennen, dass unser Land seit Alters her vom Know How und nicht von Rohstoffvorkommen und Billig-Produktion lebt? Bildung, so die offizielle Politik, ist die wichtigste Ressource in unserem Land. Wohltönende Verlautbarungen und Programme machen die Runde. Eine Bildungsoffensive löst die andere ab. Seit der dreijährig stattfindenden PISA-Studie der OECD, die alltags- und berufsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten 15-Jähriger misst, wissen wir, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Die Personalwirtschaft beklagt den Fachkräftemangel und einen Rückgang der sozialen Kompetenzen bei den Bewerbern. Die Arbeitsagentur hat in nahezu allen Arbeitsmarktmaßnahmen zur fachlichen Qualifizierung zusätzlich den Erwerb sozialer Kompetenzen vorgegeben. Lebenslanges Lernen hat in den letzten Jahrzehnten wieder steigende Aufmerksamkeit erhalten und Einzug in viele bildungspolitische Forderungen und Konzepte gefunden. Die Europäische Kommission legte ein Memorandum über lebenslanges Lernen vor. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Deutschlands) schrieb: „Lebenslanges Lernen hilft, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken und Ausgrenzung soweit wie möglich zu vermeiden. Im Rahmen einer Gesamtstrategie soll das Ziel verfolgt werden, die Bildungsteilhabe zu erhöhen,

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Wirtschaft, Job und Unternehmensführung

allen Menschen mehr Chancen zur persönlichen, ihren Begabungen entsprechenden gesellschaftlichen und beruflichen Entwicklung zu ermöglichen und den Standort Europa mitzugestalten“. Der schnelle technologische Fortschritt in der (Wissens-)Gesellschaft sowie die damit verbundene Notwendigkeit lebenslangen Lernens erfordern es, berufliche Fähigkeiten und Wissen auch nach der beruflichen Erstausbildung zu erhalten, anzupassen und zu erweitern. Denn qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind das wichtigste Potential eines Unternehmens. In einigen Berufen, z.B. im Therapiebereich, wird berufliche Weiterbildung als unumgänglich angesehen und die Praxiserlaubnis an eine regelmäßige Teilnahme gekoppelt. In anderen Berufen ist Weiterbildung ein Muss, um sich gegenüber Konkurrenten behaupten zu können. Weiterbildung findet ständig statt. Im privaten Bereich erweitern wir unser Wissen ganz selbstverständlich: Internet, mittels PC oder inzwischen auch mit dem iPhone oder altbewährt mit Büchern. Im täglichen Miteinander, auch „netzwerken“ genannt, lernen wir voneinander, wie schon in Kindergarten und Schule. Einprägsame Fachvorträge und fachlich fundierte Gespräche bereichern unser Wissen. Das haben wir bereits bei von Römern und Griechen gelernt. Professionelle Weiterbildungsunterstützung erhalten wir bei zahlreichen Bildungsinstituten, ob als Gaststudent bei der Universität vor Ort, als

Fernlehrgang mit freier Zeiteinteilung, beim E-Learning am PC mit Videokonferenzen oder ganz konventionell mit Frontal- und Gruppenunterricht in einem ansässigen Bildungsinstitut. Für jeden Fortbildungswilligen gibt es die passende Fortbildung mit dem geeigneten Institut. Und wer wenig Zeit hat, aber auf den persönlichen Kontakt nicht verzichten möchte, der kann auch ein Individualtraining buchen. Das Angebot an Weiterbildungsthemen ist breit gefächert; ob Organisationsentwicklung, Zeitmanagement, Sprachen, Persönlichkeitsentwicklung, Mitarbeiterführung, Neue Medien, Qualitätsmanagement, Marketing, Unternehmensführung oder andere fachspezifische Themen, für jeden findet sich das Richtige. Sie sehen, die Möglichkeiten einer qualifizierten Weiterbildung sind vielfältig. Nur wer ständig am Ball bleibt, sich Neuem nicht verschließt und bereit ist, die angebotenen Weiterbildungsmöglichkeiten zu nutzen, kommt privat wie beruflich weiter. Daher kann ich Ihnen nur empfehlen: Bilden Sie sich weiter! Ihre Monika Hödl Leitung ForumForm Akadademie

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Bild: Gernot Krautberger

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„Warum Anleger immer wieder in die Falle tappen. – Anders denken zahlt sich aus“

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Wirtschaft, Job und Unternehmensführung

16.10.2008

10:47 Uhr

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Am 16. November 2010 laden 4 führende Finanzberatungsunternehmen aus Nürnberg zu einer spannenden Veranstaltung in das Nicolaus-Copernikus-Planetarium in Nürnberg ein. Nach der Live-Vorführung „Reise durch das Universum“, präsentiert von Dr. Klaus Herzig, Direktor des Planetariums, enthüllt der Trendforscher und Wirtschaftsjournalist, Dirk Herrmann, überraschende Erkenntnisse in seinem Vortrag „Warum Anleger immer wieder in die Falle tappen! – Anders denken zahlt sich aus!“

Informationen und eine Einladung erhalten Sie gerne von den Veranstaltern: Lady Invest-Beratungs GmbH: info@ladyinvest.de Invest-Konzept Roth: gr@invest-konzept-roth.de Benchmark, Beratung u. Vermittlung von Investmentfonds: info@benchmark-info.de Anlageberatung Konzept GmbH & Co KG: info@konzept-anlageberatung.de

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Strategien für Ihre finanzielle Unabhängigkeit Als Finanz- und Anlageexperten mit langjähriger Berufserfahrung, Buchautoren und Fachreferenten für Bildungseinrichtungen, Banken, IHK’s usw. sind wir Ihre Ansprechpartner für Professionelle und unabhängige Beratung auf Honorarbasis Vermögensaufbau und -verwaltung mit Investmentfonds Beratung zur optimalen, privaten Altersvorsorge Aufklärung und Beratung über Möglichkeiten einer betrieblichen Altersversorgung Erbschafts- und Vermögensübertragung und insbesondere Stiftungen

Birgit Willberger Dipl. Betriebswirtin und Stiftungsexpertin

Joachim Tack Fondsmanager und geprüfter Fachreferent BAV

Bürocenter Maxtorhof • Pirckheimerstraße 68 • 90408 Nürnberg • Tel.: 0911-352715 • Fax: 0911-352735 • E -Mail: info@ladyinvest.de • www.LadyInvest.de


Big Brother is watching you – Mystery Shopping Diverse Discounter haben es vorgemacht und teilweise übertrieben. Kameras an allen Ecken und Enden damit der Chef genau Bescheid weiß. Das Ganze hat sogar einen Namen: Mystery Shopping. Alle halbe Jahr erfindet unsere Businesswelt ein neues, innovatives und hippes Wort für Dinge, die wir eigentlich ganz einfach benennen würden, aber so isses, immer wieder mal „Neues“. Bild: Lise Gagne

Mystery Shopping ist nichts anderes als „Spionage“ unter dem Deckmantel: „Schließlich muss ich wissen was meine Mitarbeiter so treiben“. Wird der Kunde auch ordentlich bedient, wer stellt sich dumm an beim verkaufen, welchem Verkäufer ist egal, ob der Chef Umsatz macht etc. In gewisser Weise kann ich es ja verstehen, aber es gibt talentierte Verkäufer und eben weniger talentierte. Als Chef obliegt es aber ihnen zu erkennen, wer ist für den Job geeignet ist. Die Motivation Optimierungsmöglichkeiten zu verbessern ist natürlich legitim, aber das macht nur Sinn bei periodischen Aktionen. Einmal im Quartal für zwei Wochen und alle Mitarbeiter wissen Bescheid bringt Schwung in die Bude. Und sind die zwei Wochen rum, will man sich als Mitarbeiter nicht lumpen lassen, schließlich bleibt man für den Chef und die Mitarbeiter messbar – man hat es ja schließlich mal gekonnt – zumindest zwei Wochen lang. Im Zuge kleiner Renovierungsarbeiten war ich kürzlich in einem Baumarkt und besorgte mir noch Pinsel zum streichen der Wohnzimmerwand, da ich eine Frau bin, konnte ich nicht widerstehen und wurde schwach bei diversen „Angeboten“. Gut gelaunt schob ich meine Beute gen Kasse und was dann passierte machte mich sprachlos und das passiert nicht alle Tage. Eine rundliche, rotbackige Verkäuferin mit kunstvoll angelegten Löckchen begrüßte mich mit: „Wie geht es Ihnen!“ Ich war so sprachlos, dass ich erst nichts sagen konnte und wirklich mit offenem Mund still vor ihr stand. Die Pause dauerte wohl für die Dame zu lange und sie legte noch ein „geht´s ihnen gut?“ nach. Das haute mich wirklich glatt um und ich grinste bis über beide Ohren, nahm eine bequeme Stellung ein und freute mich über ein Pläuschchen an der Kasse. Wir redeten im Stenostil über das Wetter, über den Kundenzuwachs sobald sich die Sonne zeigt und dass Frauen das meist mit einem Friseurbesuch verbinden und das war wohl mein Stichwort das Haargebilde zu bewundern, welches ich natürlich sofort umsetzte. Als ich meine Sachen im Einkaufswagen verstaut und bezahlt hatte, beugte sie sich leicht verschwörerisch über das Band in meine Richtung, senkte die Stimme und fragte mich: „Waren sie auch zufrieden mit uns?“ Nun ein zweites Mal wollte ich nicht so dämlich dastehen, ich stieg auf die „Verschwörung“ ein und sagte ihr voller Überzeugung „Ich wurde im Servicebereich noch nie so freundlich begrüßt und bedient!“ Im nach hinein tut es mir nur leid, dass ich es nicht laut gesagt hatte, denn das hätte jeder hören sollen, auch die Chefetage. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, könnte es natürlich sein, dass genau für diesen Baumarkt „Mystery Shopping“ normal ist, vielleicht wissen alle Mitarbeiter Bescheid und geben sich deshalb besonders Mühe. Ich werde einfach in zwei Wochen noch mal einkaufen, ich brauche noch ein paar Glühbirnen, mal schauen, ob ich wieder so viel Glück habe! Sandra Probst

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Wirtschaft, Job und Unternehmensführung

Aktueller Steuertipp: Häusliches Arbeitszimmer Regelung ab 2007 verfassungswidrig Mit Urteil vom 6. Juli 2010 hat das Bundesverfassungsgericht die zum 01.01.2007 in Kraft getretene Neuregelung über die Voraussetzungen zur Abzugsfähigkeit von Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer als Werbungskosten oder Betriebsausgaben für verfassungswidrig erklärt. Inhalt der Regelung ab 2007 Nach der ab 2007 geltenden Regelung war eine Abzugsfähigkeit nur noch möglich, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten beruflichen und betrieblichen Betätigung gebildet hat. In allen anderen Fällen war eine Abzugsfähigkeit nicht mehr möglich. Rückwirkende Änderung Das Verfassungsgericht hat den Gesetzgeber dazu aufgefordert rückwirkend ab 2007 eine Neuregelung zu treffen und den verfassungswidrigen Zustand ab 2007 zu beseitigen. Anwendungsbereich Soweit für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, z. B. bei „Home-Office-Arbeitern“, Außendienstmitarbeitern oder Lehrern, können viele Steuerpflichtige wieder ein Arbeitszimmer rückwirkend ab 2007 geltend machen. Der genaue Wortlaut der neu zu fassenden Gesetzesvorschrift bleibt jedoch abzuwarten. Ralf Jantschke

Ein Tipp von: Jantschke-Steuerberater Internetseite: www.jantschke-steuerberater.de

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Welcher Fibu-Typ sind Sie? Die unterschiedlichen Arten, die Finanz­buchführung zu erledigen. Der klassische Fibu-Typ

Die Kombination aus beiden Typen

Der klassische Typ legt seine Belege im Pendelordner ab. Das Sortieren der Belege für den Steuerberater und das Versenden oder der persönliche Transport der Belege zum Steuerberater gehören zu den unternehmerischen Aufgaben. Der Steuerberater ist für die komplette Erfassung zuständig. Auswertungen werden in Papierform zusammen mit dem bearbeiteten Ordner ausgehändigt. Dass die Belege für den Zeitraum der Bearbeitung nicht im Büro sind macht dem klassischen Fibu-Typ nicht aus.

Natürlich lassen sich viele Bausteine aus den beiden vorgenannten Typen kombinieren, um die für Sie optimale Lösung zu finden.

Der innovative Fibu-Typ Der Umgang mit dem Computer ist für den innovativen Fibu-Typ kein Problem. Der EDV und dem Internet gegenüber ist er aufgeschlossen. Neuerungen werden mit Begeisterung umgesetzt. Die Sortierarbeit und der Transport der Belege zum Steuerberater sind dem innovativen Typ lästig. Er scannt die Belege lieber ein und legt Sie nach seinen eigenen Vorstellungen ab. Die Belege bleiben im Büro. Alle Auswertungen, Bankkontoumsätze und Belege sind Online im Überblick. Teilweise werden Erfassungsaufgaben selbst wahrgenommen, ohne dass hierfür Kenntnisse von Buchungssoftware nötig sind.

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Der Selbstbucher Die Belege werden aufgrund umfassender Buchhaltungskenntnisse direkt vor Ort im Büro verbucht. Im Hintergrund steht der Steuerberater natürlich für Fragen und zur Überprüfung zur Verfügung. Finden auch Sie heraus, welcher Fibu-Typ Sie sind! Sie erhalten unseren umfassenden Fragebogen unter: ...................................

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Vom Boden bis zum Dach, von der Küche bis zur Gardine. Alles bestens aufeinander abgestimmt, zeitlich optimal koordiniert.

Ökologie und Umwelt Das Bauen eines Hauses ist in vielerlei Hinsicht mit Verantwortung für die Umwelt verbunden. Der Schutz von empfindlichen Ökosystemen sollte dabei ebenso beachtet werden wie das Vermeiden unnötiger

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www.forum-form.de

Flächenversiegelung. Eine energiesparende Bauweise trägt erheblich zur Nachhaltigkeit bei und kann durch die Nutzung erneuerbarer Energien noch unterstützt werden. Genauso wichtig ist die Auswahl der Baustoffe. Nachwachsende und nachhaltig produzierte Rohstoffe schonen unsere Ressour-

cen. Dabei erfüllen sie natürlich die gleichen qualitativen Ansprüche wie herkömmliche Baustoffe. Aber auch die Wohngesundheit der Bewohner spielt eine Rolle - die Baustoffe sollten frei von Schadstoffen und allergenen Materialien sein.

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ForumForm – Fachinformationen

Heute schon an morgen denken Diesen Ausspruch sollten Sie insbesondere dann beherzigen, wenn bei Ihnen eine Neubaumaßnahme oder eine Renovierung Ihrer Wohnung oder Hauses ansteht. Ihre Investition macht sich quasi doppelt bezahlt, sofern Sie sich ein Wohnumfeld schaffen, dass nicht nur heute, sondern auch morgen noch Ihren Bedürfnissen entspricht. Gestalten Sie Ihr Zuhause nutzerfreundlich und ohne Barrieren, damit Sie möglichst lange selbstständig und selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können. Bedenken Sie, dass bestimmte Tätigkeiten vielleicht schon in ein paar Jahren mit erheblichen Anstrengungen verbunden sein können. Barrierefreies Wohnen ermöglicht Ihnen hingegen so lange wie möglich auf fremde Hilfe verzichten zu können.

Energieverluste sichtbar machen Energieverluste sind vor allem bei älteren Gebäuden die Ursache für hohe Energiekosten. Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung können hier Abhilfe schaffen. Doch welches ist die richtige? Dachdämmung, Dämmung der obersten Geschossdecke, Dämmung der Kellerdecke, Fensteraustausch oder Heizungssanierung? Es gibt verschiedene Verfahren, die Antworten auf diese Fragen geben können. Mithilfe der Thermografie können z.B. Wärmebrücken sichtbar gemacht werden. Die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle lässt sich mittels eines Blower-Door-Tests feststellen. Sie ist nicht nur für die Verringerung der Energieverluste notwendig, sondern schützt auch vor Bauschäden durch Feuchtigkeit in der Konstruktion.

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Wie dicht ist Ihr Haus? Eine sorgfältig abgedichtete Gebäudehülle ist Voraussetzung für die positive Energieeffizienz eines Gebäudes. Darüber hinaus können Bauschäden infolge von Feuchteeinträgen in die Baukonstruktion vermieden werden. Auch wird der Wohnkomfort durch die Vermeidung von Zuglufterscheinungen deutlich erhöht und der Eintritt von Staub- und Dämmpartikeln in das Rauminnere verhindert. Die Luft in einem Gebäude ist gerade in der Zeit der Heizperiode in Bewegung. Aufsteigende Warmluft kann durch Fugen und andere Leckagen in die Baukonstruktion eindringen und auf der kalten Seite der Dämmung kondensieren; Feuchtigkeitsschäden können die Folge sein. Dringt kalte Luft von außen in die Räume, kann es zu unangenehmen Zugerscheinungen kommen; so genannte Kaltluftseen entstehen.

Wie wird ein BlowerDoor-Test durchgeführt? Die Gebläsetür wird in eine Außentür des Gebäudes im Erdgeschoss eingebaut. Alle weiteren Türen und Fenster werden geschlossen. Anschließend saugt der Ventilator Luft aus dem Gebäude: ein Unterdruck entsteht. Über Fugen und andere Undichtigkeiten strömt nun Außenluft in das Gebäude. Diese Luftströme können gemessen oder mit Nebel visualisiert werden. Ein positiver BlowerDoor-Test garantiert Ihnen eine hohe Energieeffizienz, Vermeidung von Bauschäden und einen höheren Wohnkomfort.

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Energieeffizienz und Klimaschutz Ein nicht unerheblicher Teil der Energie eines Haushaltes wird zum Heizen genutzt. Eine gute Dämmung kann hier einen großen Beitrag dazu leisten, Energie und Kosten zu sparen. Der Gesetzgeber hat mit dem Gebäudeenergieausweis ein Instrument geschaffen, das zusätzliche Anreize schaffen soll, entsprechende Investitionen zu tätigen. Doch nicht nur Mieter profitieren davon durch geringere Heizkosten - Eigentümer werden durch eine Wertsteigerung des Gebäudes belohnt. Energieverluste durch Konstruktionsmängel sind ebenso ein Thema wie das richtige Lüftungsverhalten im Winter. Wer neu baut, kann sich gleich für einen höheren Energieeffizienzstandard entscheiden – beispielsweise für ein KfW-Effizienzhaus oder ein Passivhaus.

Energieverluste durch Wärmebrücken vermeiden!

Wärmedämm-Verbundsysteme – Sparen und genießen mit System

Eine Wärmebrücke (oft fälschlicherweise als Kältebrücke bezeichnet) ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch die die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch die anderen Bauteile. Das erzeugt Wärmeverluste, die an unzähligen Stellen des Hauses auftreten können. Die Ursachen für Wärmebrücken sind individuell und vielfältig. Immer wieder sind es leider die nicht sorgfältigen Ausführungen, die zu Problemen führen können. Wärmebrücken lassen sich am besten vermeiden, wenn ein Gebäude rundum gedämmt ist. Erst dadurch lässt sich der erhöhte Energieverbrauch verhindern. Das nachträgliche Dämmen für vorhandene Bausubstanz bietet sich nicht nur zur Energieeinsparung an, sondern auch, um ein inneres Wohlfühllklima zu erzeugen, das trotz hoher Energiekosten bezahlbar ist.

Ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) besteht aus aufeinander abgestimmten Komponenten zur Dämmung von Außenwänden, deren Hauptbestandteile eine Lage aus Dämmplatten und eine abschließende Putzschicht sind. Die Dämmung erfolgt dabei von außen – dies ist bauphysikalisch sinnvoll und bietet verschiedene Vorteile:

Wir machen die Schwachstellen an Ihrem Haus sichtbar! Die Thermografie bietet die Möglichkeit, unsichtbare Wärmestrahlen für das menschliche Auge sichtbar zu machen. Im Gegensatz zu einem Thermometer, das nur punktuell die Wärme erfassen kann, lässt sich bei der Thermografie die Wärme ausstrahlende Fläche darstellen. Somit können Leckagen am ganzen Gebäude sichtbar gemacht werden. Ziel ist es, einen Überblick zu verschaffen, welche energetischen Sanierungsmaßnahmen dringend notwendig sind.

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Wohnraum gewinnen – So können die Außenwände dünner sein als ohne WDVS – Sie gewinnen Wohnraum und sparen Baukosten. Ein WDVS eignet sich auch hervorragend für eine Altbausanierung mit Putzfassade, da es auch nachträglich angebracht werden kann. Heizkosten sparen – Die einzelnen WDV-Systeme unterscheiden sich hauptsächlich in der Wahl des Dämmstoffes. Von ihm hängt wesentlich die Dämmleistung des ganzen Systems ab. Die wichtigsten Dämmmaterialien – Hartschaum (PS, EPS, XPS, PUR), Mineralwolle (Stein- und Glaswolle) und Holzfasern.

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10 gute Gründe für

Ihre energetische Gebäudesanierung

Steigende Energiepreise machen eine energetische Gebäudesanierung immer lohnenswerter. Und das ist so verblüffend einfach: Sorgen Sie dafür, dass die Gebäudehülle optimal gedämmt ist, also Außenwände, Dach und Fenster. Profitieren Sie von diesen Vorteilen:

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Kosteneinsparung durch geringeren Energieverbrauch

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Höhere Unabhängigkeit bei steigenden Energiepreisen

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Nutzung erneuerbarer Energien

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Schonung der Energieressourcen

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Klimaschutz durch Reduzierung der CO2-Emissionen

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Erhöhung des Wohnkomforts

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Wertsteigerung Ihres Gebäudes

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Chancenerhöhung für Verkauf und Vermietung

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Nutzung öffentlicher Fördermittel und zinsgünstiger Kredite

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Schaffung neuer Arbeitsplätze in Deutschland

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ForumForm – Fachinformationen •   Mehr Spielraum in tilgungsfreien Anlaufjahren: Zinsen werden nur auf den abgerufenen Kreditbetrag berechnet, Doppelbelastung aus Mietzahlung und Kredittilgung entfällt •   10 Jahre Zinsbindung •   Kostenfreie, außerplanmäßige Tilgung möglich

KfW-Programm für energieeffizientes Bauen Die KfW-Förderbank gewährt günstige Darlehen für den Bau, die Umwandlung und den Ersterwerb von besonders energieeffizienten Wohngebäuden – der erforderliche energetische Standard ist durch einen Sachverständigen zu bestätigen. Gefördert werden Gebäude, deren Energiebedarf den Standard eines KfW-Effizienzhaus 70 erreicht bzw. unterschreitet. KfWEffizienzhaus 70 bedeutet dabei, dass der Energiebedarf des Gebäudes maximal 70% des für dieses Gebäude maximal zulässigen Energiebedarfs nach EnEV beträgt.

Wer wird gefördert? Privatpersonen, Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts. Umfassende und stets aktuelle Informati-

Als Privatperson können Sie dieses Förderprogramm nutzen, wenn Sie gemäß KfWEffizienzhaus-Standard (bzw. PassivhausStandard) bauen oder einen entsprechenden Neubau kaufen. Sie werden ebenfalls unterstützt, wenn Sie bestehende Wohngebäude durch abgeschlossene Wohneinheiten erweitern oder bisher nicht zum Wohnen genutzte Gebäude entsprechend umbauen. Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Hausbank, bevor Sie kaufen oder anfangen zu bauen. Nach Prüfung Ihrer Unterlagen wird das Darlehen ebenfalls durch Ihre Hausbank bereitgestellt. onen zu diesem Förderprogramm der KfWFörderbank und den entsprechenden Konditionen erhalten Sie unter „KfW-Programm Energieeffizient Bauen 153“ auf der Internetseite www.kfw-foerderbank.de.

Hohe Energieeffizienz

Nicht gefördert werden •   Umschuldungen bestehender Darlehen •   Nachfinanzierungen bereits begonnener/abgeschlossener Vorhaben •   Ferien- und Wochenendhäuser

Sie haben vor, ein besonders energieeffizientes Wohngebäude zu bauen bzw. zu kaufen? Damit sind Sie Vorreiter in Sachen Klimaschutz und werden vom Bund besonders gewürdigt. Erreicht Ihr Niedrigenergiehaus beim Energiebedarf den Standard eines KfW-Effizienzhaus 70 oder besser oder eines Passivhauses, begünstigen wir Ihren Kredit mit äußerst sparsamen Zinsen und einem zusätzlichem Tilgungszuschuss. Ihr KfW-Darlehen im Programm 153 übernimmt 100 % der Baukosten (ohne Grundstückskosten) bis zu 50.000 Euro.

Ihre Vorteile •   TOP-Konditionen: Zinssatz ab 2,88 % effektiv pro Jahr; Tilgungszuschuss: bis zu 10 % der Darlehenssumme, je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Standard).

Bild: Robert Kneschke

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Aufbau eines Wärme­dämmVerbundsystems

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Um eine hohe Qualität beim Einbau eines WDVS zu gewährleisten, sollten grundsätzlich nur Systemkomponentent verwendet werden und die Montage sollte ausschließlich durch qualifizierte Handwerker erfolgen. Ein WDV-System besteht im wesentlichen aus drei Schichten: Wärmedämmschicht aus Hartschaumplatten (Polystyrol oder Polyurethan), Mineralfaserplatten, Kalziumsilikatplatten, Holzfaserplatten, Kork- oder Schilfrohrdämmplatten, o. a. Die Wärmedämmplatten werden je nach Gewicht und Art des Untergrunds entweder auf denselben geklebt oder gedübelt. Im Prinzip sind fast alle Untergründe für die Anbringung eines WDVS geeignet. Der alte Putz muss in der Regel nicht entfernt werden. Für schwierige Untergründe, wie bspw. bei der nachträglichen Dämmung von Atbauten, steht zusätzlich ein Schienensystem zur Verfügung, auf dem dann die Dämmplatten befestigt werden können.

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Im Sockelbereich muss eine spezielle Perimeterdämmung verwendet werden. Diese besteht aus druck- und wasserresistenten Materialien wie EPS oder Schaumglasplatten. Um Wärmebrücken und spätere Risse im Oberputz zu vermeiden, muss besonders darauf geachtet werden, dass die Dämmplatten plan und fugenlos verlegt werden.

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Armierungsschicht aus Armierungsputz und Armierungsgewebe.

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© Baumit GmbH 1: Ziegelmauerwerk 2: Klebe- und Armierungsspachtel 3: Dämmplatte 4: Klebespachtel 5: Armierungsgewebe 6: Klebespachtel 7: Grundierung 8: Operputz

Die Armierungsschicht glättet die Oberfläche und bereitet sie für die Aufbringung des Oberputzes vor. Das Armierungsgewebe, z.B. aus Glasfasergewebe, dient vor allem dazu, Risse im Oberputz zu verhindern, indem es auftretende Spannungen auf der ganzen Fläche verteilt.

Oberputz Oberputz und Armierungsschicht schützen die Fassade vor Regen. Zur Auswahl stehen Mineral-, Silikat-, Kunstharz- und Silikonharzputze. Diese können z.T. schon eingefärbt werden oder müssen zusätzlich noch gestrichen werden.

Und sonst ...? Weitergehende Fachinformation und individuelle Beratung zu unseren Themen, erhalten Sie direkt bei unseren Mitglieder. Die Kontaktdaten dazu finden Sie auf unserer Internetseite www.forum-form.de.

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Bild: by-studio

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Ai Ki Do

Gedanken und Handlungen in Harmonie

Disziplinierter Wille als lenkende Kraft

der (ihr) Weg

Bild: cynoclub

Aikido und Gelassenheit Sicher fragen sie sich jetzt: Was hat das mit Business zu tun? Aikido bringen viele mit asiatischer Kampfkunst in Verbindung und das zu Recht. Viele haben ein falsches Bild in Köpfen wie: Schwarze Gestalten huschen über Dächer mit langen Schwertern und der Gegner wird kurzerhand, lautlos erdolcht. Dem ist natürlich nicht so. Die wenigsten wissen, außer die, die sich damit beschäftigen, das Aikido rein der Verteidigung gilt. Den Schwung und die Kraft des anderen für sich nutzen. Was das mit Business zu tun hat – sehr viel! Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Japaner Morihei Ueshiba entwickelt wurde. Die Techniken des Aikido sind vom Aiki-JuJutsu, sowie, dem Schwertkampf geprägt. Typisch sind die kreisrunden und spiralförmigen Techniken, mit denen die Angriffsenergie des

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Wirtschaft, Job und Unternehmensführung

Gegners nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer zurückgeführt wird. Also ist Aikido eine überwiegend defensive Kampfkunst gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer. Aikido enthält neben waffenlosen Techniken, auch den Umgang mit dem Langstock und dem japanischen Schwert. Diese drei Grundelemente ergeben zusammen die Kunst des AIKIDO. Aber die größte Stärke ist der geschulte und disziplinierte Wille als lenkende Kraft und dem Vermögen, Gedanken und Handlungen in Harmonie zu koordinieren. Ähnlich wie bei ZEN-Praktiken, werden auch im Aikido Körperhaltungen und Einstellungen trainiert, die diesen Weg erleichtern und fördern sollen. Wenn wir dieses Ai, das Ki und den Do für uns in den Alltag integrieren wollen, brauchen wir eine große Portion Gelassenheit.

Ein Zitat des Erfinders lautet: „Wenn du angegriffen wirst, so schließe den Angreifer in dein Herz.“ Wir müssen nicht in unserem BusinessOutfit einen Langstock verstecken und es wird wohl auch keiner Anlauf nehmen und uns mit gestreckten Beinen angreifen, noch lauert jemand hinter der Türe mit einem Messer, aber wir alle wissen, das wir täglich

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Angriffen ausgesetzt sind. Durch Mitarbeiter die konkurrieren, durch Mitbewerber die ständig Lügen unter die Leute bringen, oder Kollegen, die einem daran hintern wollen auf der Karriereleiter weiter nach oben zu klettern. Wer hier mit Gelassenheit reagiert ist klar im Vorteil. Vor zehn Jahren hätte ich lautstark protestiert. Von Gelassenheit war ich weit entfernt, aber es stimmt. Mit zunehmendem Alter, wird man cooler und reagiert souveräner.

Mehr Nutzen durch Gelassenheit Gelassenheit steigert nicht nur unsere Lebensqualität, sondern ist auch noch gesund, da sich gelassene Menschen viel weniger stressen lassen. Ausgeglichene Menschen treffen auch die besseren Entscheidungen, weil sie sich selbst nicht unter Druck setzen und nicht unter Druck setzen lassen. Meist sind sie auch erfolgreicher als Andere, weil sie ihre Herausforderungen mit Abstand und somit objektiver betrachten können und so schneller konstruktivere und bessere Lösungen finden. Sie sehen also Aikido ist ein guter

Weg zu dieser Entspanntheit und Gelassenheit. Wie bei allem ist dies auch ein Prozess. Heute hingehen, eine Woche trainieren und denken, jetzt kommt bald die Gelassenheit, funktioniert nicht. Dies ist eine Entwicklung über Jahre und wird von ihrem Sensei (Meister) geprüft. Gerade für Ihre Kinder kann dies eine hervorragende, schulbegleitende Maßnahme sein, vielen Kindern ist das hiesige Schulsystem zuwider. Auch wir Eltern zweifeln oft, ob bei den Lehrern und Verantwortlichen noch alle Tassen im Schrank sind. Nicht zuviel, aber zuviel Quatsch müssen unsere Kinder lernen. Dieses Training für Körper und Geist tut selbst den Kleinen gut und das der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es für die Kleinen dann auch die geliebte Kampfrunde.

„Der Schlüssel zur Gelassenheit ist ein liebevoller Blick auf sich selbst und auf alles um einen herum.“ Gelassenheit entsteht aus der Liebe zum Leben und zu anderen Menschen. Wer die Welt, die Menschen und sich selbst mit einer liebevollen Einstellung anschaut, kann

Tipps:

So einfach es auch klingt. Holen sie erst mal Luft und das einige mal, tief und ruhig. Was auch passiert, locker bleiben und wie wir Franken sagen „durchschnaufen“. Angst, Spannung und Stress kann man so regelrecht wegatmen. Ihr Kopf signalisiert ihrem Körper dadurch „alles halb so schlimm“. Dadurch werden sie automatisch, rasch entspannter. Kennen sie den Spruch „Aus dritter Reihe betrachtet“, oder „hab´ mich mal ausgeklinkt“. Das geht wirklich. Auch wenn sie ein Teil des Geschehens waren und „mitten drin“. Versuchen sie es mit den Augen eines Anderen zu sehen. Und auf einmal gehen da ganz andere Türen auf. Es fallen ihnen Sachen ein, die ihnen vorher so nicht auf- und eingefallen wären, wie auch, sie waren emotional in der Sache gefangen. Sie sind sogar, mit ein wenig Übung, in der Lage, sich selbst zu beruhigen. Der tätschelnde Schulterklopfer eines Anderen ist somit nicht mehr nötig. Für Strategen und die, die einen Plan brauchen hier noch ein kleines „Handbuch“. Fragen sie sich einfach folgende Fragen, wenn sie merken, die Kontrolle zu verlieren oder ihre Emotionen galoppieren mit ihnen im Kreis: • • •

Was genau passiert jetzt? Habe ich Angst? Wovor? Was ist die Konsequenz, was könnte mir oder anderen dadurch passieren? Wie wahrscheinlich ist das? Wird es nur hochgeschaukelt?

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• • •

leichter geduldig sein und auch gelassener. Es geht um ein inneres Vertrauen, um Zuversicht, um Optimismus und um das kleine Wörtchen „ja“.  Sandra Probst .....................................

Sprüche für Gelassenheit: „Gelassenheit ruht auf Selbstvertrauen – und das wächst aus Anerkennung und Erfolgen.“ „Halb so schlimm ist fast schon doppelt so gut.“ „Der Gelassene nutzt seine Chance besser als der Getriebene.“ „Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.“ „Herr, gib mir die Gelassenheit eines Stuhls, der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.“ :-) ...................................

Was kann ich jetzt für mich, für andere, für die Sache tun? Reagiere ich übertrieben, die Anderen? Hat es zeitliche Konsequenzen für jetzt, später oder noch später?

Meist helfen diese Fragen sehr gut, weil durch die alleinige Beantwortung geben sie sich das Gefühl, die Kontrolle zu haben und selbst entscheiden zu können was jetzt passiert. Meistens wird eine Geschichte nur hochgeschaukelt, ist halb so schlimm, ist übertrieben oder man hat nur empfindlich reagiert, auch bekannt unter „in den falschen Hals bekommen“. Anstatt beleidigt zu reagieren ist es sinnvoll nachzufragen, verstehen zu wollen. Auf jeden Fall ist AIKIDO ein hervorragender Weg zur inneren Gelassenheit, nebenbei schulen sie ihren Körper und Geist schnell reagieren zu können, ihr Body wird gestählt und sie sind insgesamt konzentrierter. Und sie lernen jede Menge neue Menschen kennen, die genau das gemeinsam mit ihnen lernen wollen. Falls einer Lust bekommt Aikido zu lernen, kann ich nur Armin Dörfler empfehlen (www.sandokai.de). Sensei Armin Dörfler ist der erste deutsche und in Japan geprüfte Schüler des legendären Dr. Hatsumi aus Japan. Armin Dörfler ist Gründer des einzigartigen Leistungszentrum BUJINKAN BUDO TAIJUTSU SANDOKAI DOJO in Nürnberg. Mittlerweile ist er eine lebende Legende.

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Der Beschatter ® – Fachinformationen rund um Sonnen- & Wetterschutz-Systeme „Sonnen- und Wetterschutz“ ist ein Thema unter dem sich die meisten Menschen nicht viel vorstellen können. Viele assoziieren mit Sonnenschutz „Sonnenschirme“, „Jalousien“, „Rollos“ teilweise sogar auch „Markisen“. Die wenigsten wissen aber welche Maschinerie im Einzelnen wirklich dahinter steckt. Dass es sogar eine Berufsbezeichnung „Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker“ gibt, ist für einige ganz neu. Genauso, dass viele tausend Menschen in Deutschland mit der Herstellung, dem Vertrieb und der Montage von Sonnenschutzanlagen ihren Lebensunterhalt verdienen. Dadurch, dass ein funktionstüchtiger Sonnenschutz teilweise gesetzlich seit 1990 vorgeschrieben ist (EU-Richtlinie (EU 90/270)), um bestimmte Raumtemperaturen nicht zu überschreiten, und um Augenschäden an Bildschirmarbeitsplätzen durch Blendwirkung zu vermeiden, begegnet man vor allem den außenliegenden Sonnenschutzanlagen an jedem gewerblichen Objekt. Geht man also mit offenen Augen durch sein näheres Umfeld wird einem erst bewusst, wie oft man mit dem Thema „Sonnen-

und Wetterschutz“ tagtäglich unbewusst konfrontiert wird. Dabei sind die Verschattungen schon lange Bestandteil unserer Gesellschaft. Schon die ersten sesshaften Menschen brachten Tierfelle an den Maueröffnungen ihrer Häuser an, um sich vor unangenehme Winden, Blinken und Geräuschen zu schützen. Der Ursprung der heutigen „Rollläden“ waren einfache Klappläden, die die Römer damals als Einbruch- und Sichtschutz entwickelt hatten. Schon in der Antike soll es die der heutigen Markise ähnliche Sonnenschutz-Bespannung gegeben haben. Überlieferungen zufolge soll in einem Heerlager immer dann die Sonnenschutzanlage ausgefahren worden sein, wenn die Frau des Offiziers anwesend war. In Frankreich errang die Markise Mitte des 18. Jahrhunderts zunehmend an Popularität. Im 19. Jahrhundert wurden blickdichte Fenstergitter als „Jalousie“ bezeichnet. 1812 wurde die verstellbare Lamelle in Frankreich patentiert und schon um 1850 wurden die ersten Jalousien als Sonnen- und Sichtschutz

in Fürstenhäusern angebracht. Die „1. Deutsche Jalousiefabrik“ wurde 1854 von Heinrich Freese in Hamburg gegründet. Durch die Industriealisierung wurde das Handwerk zur Herstellung von Sonnenschutzanlagen verfeinert und durch maschinelle Fertigung galt vor allen Dingen der Rollladenpanzer bald als Allgemeingut. Die Grundprinzipien der Rollläden, Jalousien und Markisen haben sich seitdem im Wesentlichen nicht viel verändert. Materialien, Isolierung und Bedienkomfort haben sich bis in die heutige Zeit aber weiterentwickelt. Die Anlagen sind heute durch die technischen Neuerungen richtige High-Tech Produkte und werden sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Bereich als Sonnen-, Sicht-, Blend-, Hitze-, Wind-, Regen-, Schall- und Einbruchschutz eingesetzt. Seien Sie also gespannt was Sie auf den nächsten Seiten über dieses Thema noch alles erwartet.  Der Beschatter

Die Terrasse als „Wohlfühlraum“ auch an kühleren Tagen Permanenter Wetterschutz mit offenem Blick in den Himmel oder mit schattenspendendem Sonnenschutz: Wann und wo immer Sie wollen. Freiluftdächer von Erhardt Markisen stehen sicher auf eigenen Beinen und bieten Ihnen alle Möglichkeiten für kreative Ideen. Mit einer Terrassenüberdachung der Firma Erhardt Markisen vergrößern Sie nicht nur Ihre Wohnfläche, sondern steigern auch den Wert Ihrer Immobilie. Durch die hochwertige Qualität der Überdachungen trotzen diese Regen, Schnee, Eis, Hagel und Sturm. So können Sie Ihre Terrasse oder Ihren Balkon von den ersten Frühlingstagen bis weit in den Herbst hinein ungehindert genießen. Es fällt keine Grillparty mehr ins Wasser und lästiges Abdecken der schönen Sitzgarnitur ist auch passé. Auch Ihre rauchenden Gäste werden es Ihnen danken. Darüber hinaus lassen sich die Produkte auch anderweitig einsetzen: Als Eingangs-

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überdachung, für den Kellerzugang oder als Carport. Die komplette Dachkonstruktion ist aus hochwertigen Aluminiumbauteilen gefertigt. Das Design ist gegenüber Holz und Stahl wartungsfrei, leicht, luftig, platzsparend und bietet Ihnen trotzdem maximale Sicherheit. Die unkomplizierte, flexible Montage gibt Ihrer Kreativität ein Höchstmaß an Spielraum und meistert auch ungewöhnliche Vor-OrtSituationen mit Leichtigkeit. Eine spätere Erweiterung um seitliche Ganzglas-Systeme, die Ihnen nach allen Seiten Wetterschutz bieten und die sich bei schönem Wetter einfach wegklappen lassen, sind jederzeit möglich. Ihren „Wohlfühlraum“ können Sie optional noch mit Lichtleisten und Infrarotheizstrahlern ausstatten, um eine angenehme Stimmung auch an kühleren Tagen zu zaubern. Durch einen zusätzlichen textilen Sonnenschutz seitlich oder vorne können Sie sich vor neugierigen Blicken, einem niedrigen

Sonnenstand oder vor unangenehmen Seitenwinden schützen. Durch intelligentes Zubehör lässt sich alles bequem aus dem Liegestuhl mit einer einzigen Fernbedienung steuern. Erleben Sie Sonnen- und Wetterschutz und fordern Sie bei Ihrem Fachhändler Rainer Hofmann ein kostenloses und unverbindliches Angebot oder Informationsmaterial an. ...................................

ERHARDT Markisenbau GmbH Internet: www.erhardt-markisen.de

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Räume neu erleben

Perfekter Schutz für Wohndachfenster Dachfenster Rollos von Glasgard bieten Ihnen immer die richtige Lösung: Wird es draußen zunehmend kälter, hilft das Rollo die Wärme im Raum zu halten. Das spart Energiekosten, da das intensive Hochheizen am frühen Morgen entfällt. Im Sommer dient es als optimaler Hitzeschutz. Der Behang reflektiert die Sonneneinstrahlung bevor sie sich in Wärme umwandeln kann. Die Behänge sind lieferbar als Verdunklung für z B. Schlafräume oder als transparente Version, damit sie die Aussicht nach draußen genießen können. Auch als Doppelrollo für den Tag- und Nachtgebrauch ist es erhältlich. Glasgard Dachrollos gibt es für alle Dachfenster z B. von Velux, Roto oder Braas. ......................................................

Glasgard AG Internet: www.glasgard.de

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Textile Gastrowände

Innovative Gastrowände für den Außenbereich Die Firma May, stellt ein neues, innovatives System für die Gastronomie vor: Textile Stellwände von hoher Flexibilität und ausgefeilten technischen Details, die dem Gastwirt eine Vielzahl von Gestaltungs- und Abgrenzungsmöglichkeiten für seinen Außenbereich bieten. Das Gastro-Wand System besteht aus Edelstahl-Pfosten und Zwischenwänden aus Acryl, die in verschiedenen Maßen verfügbar sind und durch die man je nach Bedarf den umgrenzten Bereich vergrößern, verkleinern oder in der Form verändern kann. Die Zwischenwände sind aus hochwertigen AcrylStoffen gefertigt, die wetterfest und farbecht sind und die sich auch für Werbebedruckung eignen. Diese Zwischenwände werden durch ein patentiertes Verfahren auf einfachste Weise in die Pfosten eingehängt und können so am Abend, wenn gewünscht, wieder abgehängt werden. Die Pfosten aus Edelstahl können entweder mit Ankern im Boden fest

arretiert werden oder können zum Erhalt der Flexibilität auf Bodenplatten stehen. Die Vorteile der Gastro-Wand sind offensichtlich: Sie können einen gastronomischen (oder auch jeden anderen!) Außenbereich ohne besondere bauliche Maßnahmen abgrenzen und durch Farbauswahl samt Bedruckung passend zum Design des Restaurants gestalten; sie können einen solchen Bereich schützen und zwar zum Gehweg wie auch zur Straße hin, was besonders Eltern mit Kindern beruhigen wird, ohne die Sicht aus dem und in den umgrenzten Bereich zu versperren. Durch ihre Höhe von ca. 1 m bieten diese Stellwände für die dort hinter Sitzenden sogar einen Windschutz. Gastronomen werden auch die psychologische Barriere gegen das Prellen der Zeche zu schätzen wissen. Mit der Gastrowand hat jeder Gastwirt endlich die Möglichkeit, ohne besondere Genehmigungen und ohne großen baulichen Aufwand seinem Außenbereich gegen den

vorbeifließenden Verkehr, ob durch Fußgänger oder durch Kfz, abzugrenzen, ihm ein eigenes Gesicht zu geben und seinen Gästen das Gefühl der Geschütztseins vermitteln – und das auf einfachster und preisgünstiger Weise. ......................... . . . . . . . .

May GmbH Internet: www.may-online.de

Garagentor mit Lüftung Die innovative Lösung vom Fachmann – BeluTec setzt auf Technik „Made in Germany“ Als mittelständischer Hersteller von Garagen- und Industrietoren gehört das Lingener Unternehmen Belu Tec in beiden Branchensegmenten zu den führenden Anbietern. 2005 konnten die Entwickler des Unternehmens eine Sensation auf der weltgrößten Messe, der Rollladen und Tore Messe in Stuttgart, vorstellen. Sie präsentierten das erste Industriesektionaltor mit integrierter Lüftung und wurden dafür mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. Diese Technik wurde schon davor seit 1997 bereits erfolgreich im Bereich der Garagentore eingesetzt. Durch die Belüftungsfunktion durch Kippen der obersten Sek-tion beim geschlossenen Tor können gerade ungeheizte Räume wie die Garage ideal vor Schimmel oder Stock geschützt werden. Weiterhin werden Abfallgerüche und das Eindringen von Kleintieren und Laub vermieden. Bestens ist das Garagentor von BeluTec

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auch für die Renovierung geeignet. Denn die Technik erlaubt einen flächenbündigen, Platz sparenden Einbau durch einen Sturzhöhenbedarf von nur 50 mm. Zusätzlich garantieren Verkleidungs- sowie Fingerklemmschutz-Elemente größtmögliche Sicherheit von außen und von innen. Garagentore in Originalgröße können bei Ihrem Fachhändler Rainer Hofmann im Trubachweg 26 täglich angeschaut und ausprobiert werden. ...................................

Belu Tec Vertriebsgesellschaft mbH Internet: www.belutec.de

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Sonnenschutz in seiner elegantesten Form Der Trend zu großzügigen Glasflächen ist in der modernen Wohnarchitektur ungebrochen. Lichtdurchflutete Räume und Wintergärten schaffen Lebensqualität und erweitern den Wohnraum. Damit einher geht die Notwendigkeit, sich gegen übermäßige Sonneneinstrahlung und die damit verbundene starke Aufheizung der Wohnräume zu schützen, ohne jedoch zu viel des angenehmen Tageslichtes zu verlieren. Aus dem Hause ROMA kommen hier zwei unterschiedliche aber gleichermaßen elegante Lösungen: der neuartige textile Sonnenschutz zipSCREEN und eine Weiterentwicklung im Bereich des klassischen Raffstores in Form der ALUSTORE Dreibogenlamelle.

Dürfen wir Ihnen weitere Informationen zuschicken? Telefon 08222-4000-74 Telefax 08222-4000-72 info@roma.de www.roma.de

Der textile Sonnenschutz zipSCREEN erweist sich hier als wahres Multitalent. Vor das Fenster montiert reflektiert er in hohem Maße die Sonneneinstrahlung, schützt tagsüber vor Einblicken und lässt trotzdem Licht ins Rauminnere. Der ganz große Unterschied zu üblichen Sonnenschutzsystemen: Der Screen wird über die gesamte Höhe seitlich durch Reißverschlüsse und spezielle Inlays in den Schienen geführt und widersteht deshalb auch starkem Wind. Erstmals sind so Flächen bis zu einer Größe von 18 m2 möglich. Die neuartige geschwungene Form der ALUSTORE Dreibogenlamelle bricht das einfallende Sonnenlicht mehrfach und schafft so ein weiches und angenehmes Raumlicht bei gleichzeitig optimalem Schutz vor Sonnenhitze und UVStrahlung. Ganz herunter gefahren mit senkrecht gestellten, dicht abschließenden Lamellen dienst der Behang auch als vollwertiger Sichtschutz – ähnlich einem klassischen Rollladen.


Finden und binden Zufriedenheit und Kundenloyalität stehen nicht unbedingt im direkten Zusammenhang. Nur begeisterte Kunden sind treue Kunden und aktive, positive Empfehler. Wie sie Kunden begeistern können? Neben der fachlichen Aussage sind es Emotionen, die den Kunden beeindrucken sollten. Hier ein paar praktische Tipps.

Unangenehmes sofort Ein Kommunikationsprozess mit dem Kunden kann anstrengend sein. Für sie ist alles sonnenklar, deshalb sollten Erklärungen so einfach wie möglich gehalten werden und auch der Wahrheit entsprechen. Nichts ist frustrierender ein positives Gespräch zu führen und dann aber mit einem Haken zu kommen. Sollte für den Kunden etwas Unangenehmes dabei sein, bitte sofort mit dem Kunden eine gemeinsame Lösung finden und das Gespräch immer mit etwas angenehmen beenden.

Negatives meist vor Positivem Der Mensch neigt dazu, immer erst mal das Negative zu sehen. In einer Menschenmenge fällt uns der Mensch am meisten auf, der ein langes Gesicht zieht oder eine negative Ausstrahlung hat. Negatives geht acht mal schneller die Runde als positives und es braucht mindestens fünf Aussagen, um eine negative Aussage wieder zu korrigieren. Negatives bleibt im Gedächtnis schneller haften, als positives. Traurig aber wahr, wir sind so – alle.

Zuckerguss und die bittere Pille Unerfreuliches wird ohne Punkt und Komma schnell runtergerasselt, also immer schön die Augen und Ohren auf, wenn einer etwas runterrasselt und die Stoppuhr im Genick hat. Erfreuliches wird in angenehmen Happen präsentiert. Könner nennen das „den Spannungsbogen“! Der Zuckerguss wird als überraschender Geistesblitz und oft als spontaner Einfall präsentiert, das erhöht die Glaubwürdigkeit des Verkäufers (aber ganz ehrlich? – das können die Wenigsten)

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Wirtschaft, Job und Unternehmensführung

Links – rechts – das einfache Strickmuster

… und schon sind wir wieder an der Kasse

Unser Hirn mag es einfach! Warum kompliziert, wenn es einfach auch geht! Wer den Kunden zig Möglichkeiten aufführt, macht ihn ganz kirre! Er hat dann die Qual der Wahl, bevor er sich aber intensiv damit auseinandersetzt, lässt er es lieber! Das führt im Gespräch dann dazu, dass man ein unverbindliches „ ich überlege es mir noch mal“ hört. Oder der Kunde ist so voll mit Infos, das er dauernd das Gefühl hat, mmh .. vielleicht hätte ich mich doch anders entscheiden sollen. Bieten sie dem Kunden drei Möglichkeiten an, selbstverständlich alle positiv, schließlich möchten sie ihren Kunden behalten, das Sahnestück wird dann am Schluß präsentiert.

Der letzte Eindruck zählt. Und deshalb werde ich die Dame im Handwerkermarkt noch lange in Erinnerung behalten. Keine Ahnung wie sie heißt, ich könnte sie auch – bis auf die Frisur – nicht mehr beschreiben. Aber die nette und zuvorkommende Art werde ich nicht vergessen und da dies nicht aufgesetzt war, sondern von Herzen kam, war sie auch noch authentisch und echt und das wiederum verknüpfe ich nun eben mit diesem Markt. Wenn wir das was wir tun mögen und selbst davon überzeugt sind, werden auch wir bei unseren Kunden, genau diesen Eindruck hinterlassen und das kann doch nur erfolgreich sein, odrrr?  Sandra Probst

Wer, wie, was Begründungen sind das A und O. Nur wenn der Kunde versteht, wird es auch ein Empfehlungsmarketing geben. Nichts ist schlimmer, wenn der Kunde mit offenen Fragen das Haus verlässt. So entstehen leicht Annahmen und Gerüchte und dann haben wir wieder „das Negative vor dem positivem“. Deshalb ist eine Gesprächszusammenfassung seitens des Kunden sinnvoll.

Vertrauen – eine erfolgreiche Basis Vorhersehbarkeit, Berechenbarkeit und Vertrautheit sind die Grundlage für Vertrauen – übrigens auch in einer Partnerschaft - Wenn wir etwas ständig wiederholen, entstehen im Gehirn neue Synapsen, diese verbinden sich wieder mit Neuronen und somit haben wir eine dauerhafte Verknüpfung im Hirn, was in einem Kundengespräch wiederum die Kundentreue fördert.

Bild: wayne10810

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Vernissagen – Lust an der Kunst! Aber auch ein interessantes Marketinginstrument – Es ist schick auf Vernissagen zu gehen. Man hält in der einen Hand ein Glas Prossecco, in der anderen den Prospekt mit Bilderklärungen der Ausstellung. Dabei ist es viel mehr, als ein „ich-schau-mirmal-Bilder-an“. Die Lobby der Künstler hält sich in Deutschland in Grenzen. Die meisten können noch nicht einmal davon Leben, dabei hätten sie so viel mehr verdient, als nur im Atelier zu sitzen und Tag ein und aus Bilder zu malen. Viele „wirkliche“ Künstler und ich spreche hier nicht von Freizeitmalern oder Leuten, die ab und zu zum Pinsel greifen, haben soviel Kreativität, dass sie manchmal das Gefühl haben ihnen platzt gleich der Kopf. Die Einstellung Künstlern gegenüber möchte ich ändern, die Akzeptanz für Kreative steigern und Unternehmen dahin gehend sensibilisieren sich der Kunst gegenüber zu öffnen.

Zeigen sie sich Transparent durch Kunst und öffnen sie ihre Türen. Daran gedacht haben sie sicher schon mal, aber dann kommen Argumente wie „aber wo, meine Räumlichkeiten eigenen sich nicht“, „das ist Mehraufwand und stört mich in meinem Alltagsgeschäft“, „wo bekomme ich einen Künstler her“, „wie mache ich das?“, und „was kostet mich das überhaupt?“ Gut – die gute Nachricht ist – rufen sie mich an! Ich organisiere ihnen ihr Event. Und ja, selbstverständlich kostet es was, aber nicht so viel wie Sie vielleicht denken! Und die Vorteile liegen klar auf der Hand.

Eine Vernissage ist ein sehr gutes Marketinginstrument, welche sie, sowie den Künstler voranbringt. Ihr Vorteil: Sie bringen sich wieder einmal ins Gespräch! Sie sorgen dafür, dass sie ihre bestehenden Kunden, diesmal auf lockerer Ebene, wieder sehen! Sie sorgen dafür, dass neue potentielle Kunden sie kennen lernen! Mit einem geschicktem Presseverteiler, machen sie die örtliche Presse auf sich aufmerksam! Man lernt sie auch einmal von einer anderen Seite kennen! Ich könnte die Liste noch um einiges erweitern. Aber Fact ist, dass sich die gesellschaftliche Seite für ihr Unternehmen, gewinnbringend äußern kann. Dies kann sogar ein jährliches Highlight für Ihre Mitarbeiter und Kunden werden und wenn ihre Kunden danach fragen, spätestens dann wissen sie, dass sie einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Ich freue mich auf Ihre Mail, Ihre Sandra Probst ......................................................

Kontakt: ART-management-probst@t-online.de

Titel: Venedig | Künstler: Marcin Stec | Technik: Öl auf Canvas Keilrahmen

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Und bitte ... Dieser Artikel könnte aber auch heißen: Über 50 Mal im Leben arbeitslos, nach dem Job ist vor dem Job, das Leben schreibt die besten Drehbücher usw. Wer kennt nicht die Glamourwelt eines Schauspielers. In vielen Klatschzeitschriften wird darüber berichtet. Wir sehen gestylte Frauen auf dem roten Teppich, gerührte Schauspieler auf Preisverleihungen und verfolgen das Jetsetleben unserer Stars. Das ist das, was dem Zuschauer im Fernsehen und den Leser von Magazinen vermittelt wird. Aber wie immer, gibt es zwei Seiten einer Medaille.

Kunst ist eine Kunst für sich und sich für diesen Weg entschieden zu haben, war meist keine Kopfsache. Ein richtiger Künstler sucht nicht, sondern die Kunst findet ihn. Irgendwann kommt der Moment wo der Künstler merkt „hey ich bin Künstler“ und dann wird ihm die Tragweite bewusst. Kein soziales Netz fängt hier einen auf, man gilt sofort als Unternehmer, wobei Künstler von „unternehmen“ und dem „Unternehmen“ weit entfernt sind. Sie sind meist im hier und jetzt, was gestern war oder Morgen kommt, interessiert die meisten Künstler nicht. Die wenigsten beherrschen zu ihrem „Unternehmen“, die Administration, verwalten von Rechnungen, Rechnungen schreiben, Ordnung, Verstehen, Verträge verwalten etc. Die Sorge um die Krankenversicherung. Es gibt die Künstler-

Sozialkasse, da rein zu kommen bedarf schon wieder ewigen Zeitaufwand. Formulare ausfüllen, für die Rente vorsorgen, all´ das worüber sich ein Angestellter keine wirklichen Sorgen machen muss.

Nach dem Job ist immer vor dem Job

Hat ein Schauspieler „abgedreht“ ist er arbeitslos. Im besten Fall bis zu 100 Mal in seinem Leben. Was für einen Arbeitnehmer Horror ist, ist für den Schauspieler eine Chance, denn es bedeutet ich bin frei für den nächsten Job. Bewerbungen wie wir sie kennen, gibt es für den Schauspieler ähnlich. Nur da heißen sie „Casting“. Und das Auswahlverfahren ist um einiges brutaler. In der normalen Welt, spielt ihr Aussehen meist eine untergeordnete Rolle, für Schauspieler ist es erstmal die Eintrittskarte überhaupt vorgelassen zu werden. Je nach dem was gesucht wird, ein Caster sieht sich zuerst einmal ein Foto des Bewerbers / Schauspielers an, wenn dann der Funke zum Caster (denken sie sich für die Vereinfachung „Personalchef“) überspringt, wird – wenn vorhanLänderbesuche gratis – wundervolle Landschaften, in diesem Fall „Irland“

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Jede Menge Technik

den – das Demoband angesehen, wenn das Interesse dann immer noch besteht, wird der Schauspieler zum vorsprechen eingeladen. Jetzt gilt es für den Schauspieler, für diesen Job „jetzt – oder das war es“. In diesem „Bewerbungsgespräch“ sitzen dem Schauspieler manchmal 3-4 Leute gegenüber, je nach Produktion. Je größer, desto mehr Leute. Nehmen wir einen größeren Film (größere Firma) als Beispiel. Die Produktion/Produzent (Vorstand oder Inhaber der Firma) nimmt sie genau unter die Lupe. Sagen wird er in diesem Gespräch nicht viel, er beobachtet viel mehr, ob sie natürlich sind, wie sie „rüberkommen“, er versucht sich gleich vorzustellen, wie sie auf das Fernsehpublikum wirken könnten. Daneben sitzt der Regisseur (nennen wir ihn in diesem Fall Geschäftsführer, eben der, der die Arbeit später führen wird“) der den Film im Auftrag des Produzenten drehen wird, er wird sehr viel Zeit mit dem Schauspieler verbringen und hat so Dinge im Kopf wie „kann man es mit dem Schauspieler aushalten, ist er handelbar, zickig, arrogant etc.“

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30 Leute für 20 Sekunden im Film

Auch er wird nicht viel sagen, nur immer wieder mal eine Frage „einblenden“. Die Hauptarbeit macht der Caster (in diesem Fall der Personalchef, der das Gespräch leiten wird, aber nicht entscheidet). Nach diesem Gespräch geht es aber erst richtig los. Denn meist´ hat der Schauspieler schon einen Auszug des Drehbuches nach Hause geschickt bekommen, musste einige Passagen des Buches lernen (auswendig lernen, glaubwürdig „darstellen, spielen, zeigen“ können). Und meistens wird der emotionalste Teil des Buches genommen, um gleich zu wissen „jep, er/sie kann es“. Man will ja schließlich nicht die Katze im Sack. Um es richtig deutlich zu machen, bedeutet es für uns, nach dem ersten Eindruck, präsentieren ihrer Zeugnisse, Praktika, Fortbildungen und Qualifikationen, müssen sie noch ein Gedicht aufsagen und ein Tänzchen zeigen :-). Schon alleine bei der Vorstellung dreht sich ihnen der Magen, oder :-)?

Esszimmer im Freien und für niemanden gibt es eine Extrawurst

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Und das allerschlimmste für sie wäre wahrscheinlich, wenn eine fette Kamera, jeden Satz, jeden Ton den sie von sich geben auch noch aufzeichnen würde, zwecks späterer Entscheidungsfindung. Das ist der Bewerbungsalltag eines Schauspielers in Deutschland.

Das Innen nach außen Kein Beruf erfordert so viel Einfühlungsvermögen von einem Menschen, wie die Schauspielerei. Wenn sie einen Film ansehen, wo sie das Taschentuch zücken müssen, weil es ihnen ans Herz geht, können sie sich nur ansatzweise vorstellen, wie das für den Schauspieler sein muss? Die wirklich guten Schauspieler „spielen“ ihnen nicht nur was vor, sie leiden bei dieser Szene wie ein Hund. Wie sonst soll es glaubwürdig sein? Ein guter Schauspieler lässt sie vergessen, dass sie gerade einen Film ansehen und so ist das schon mit Nachwuchsschauspielern. Ein Schauspieler muss auf Knopfdruck, wobei sich die Guten Zeit für die Einstimmung nehmen, Emotionen abliefern können. Und nur Schauspieler „mit eigenem durchlebten Leidensweg“ sind in der Lage wirkliche Emotionen abzuliefern. Immer wieder müssen sie, für sich „schlimme Situationen“ abrufen können, damit sie „ihre“ Emotion glaubhaft zeigen können und das nicht im Verborgenen, sondern 40 Leute sehen ihnen am Set zu. Vom Kabelträger, Stylisten, Maske, Kamera, Aufnahmeleiter, Produktionsleiter und

jeder von denen haben noch einen Stross Assistenten und sehen ihnen dabei zu. Dazu sind noch zig Scheinwerfer genau auf sie gerichtet. Das verlangt meiner Meinung nach höchstem Respekt. Und ist ein sensibler Schauspieler nicht in der Lage, die Realität und das Spiel zu trennen, dann lesen wir so Schlagzeilen, wie „Romy Schneider tot in Appartment aufgefunden“. Der Schutz den ein Schauspieler braucht ist groß, nicht umsonst haben sie immer Leute dabei die sie begleiten. Nach dem Dreh müssen sie aufgefangen werden, wenn der Tag anstrengend war, wieder in die richtige Spur gebracht werden. Und die Filme werden selten in der Nachbarschaft gedreht, das heißt, nach Drehschluß sitzen sie in einem Hotelzimmer, da ist es wichtig ein bisschen „normalen Alltag“ mitzunehmen. Also Personen, denen sie hundertprozentig vertrauen können und auch über Familie und Co. reden können.

Glamour und Gagen Roter Teppich, Autogramme schreiben, Blitzlichtgewitter ist schon gut für das Ego und Anerkennung für seine Arbeit, das ist aber nur ein kleiner Teil des Business und lange nicht für jeden Schauspieler selbstverständlich. Und auch nicht jeder, der auf dem roten Teppich läuft, hat es verdient im Blitzlichtgewitter zu stehen. Es sind meist die gleichen Gesichter, die wir sehen. Das hängt damit zusammen, dass viele Produktionen auf Nummer sicher gehen und lieber immer

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Szenenfoto mit echten Polizisten

Aussendreh bei jedem Wetter

drehen, ist es auch keine Seltenheit, wenn Häuser bar bezahlt werden. Finanzierungen gibt es in dieser Berufsparte weniger, weil keiner garantieren kann, ob die Raten in drei Jahren auch noch regelmäßig bezahlt werden können. Das hat den Vorteil, alles was man hat, ist bar bezahlt und gehört einem.

Was hat das alles mit ihnen zu tun? Ein Kamerakran für schöne Bilder

wieder die gleichen Schauspieler beschäftigen, ja nichts riskieren, lieber immer wieder auf die bewährten Gesichter zurückgreifen. Langfristig geht dies aber auf Kosten der Qualität. Es gibt tollen Nachwuchs, die auf gute Geschichten/Bücher und Autoren hoffen und auf „ihre“ Chance. Sind sie aber mal im „gut gebuchten Filmhimmel“, dürfen sich Schauspieler über gute Gagen freuen, da sind dann 5.000 € Tagesgage und aufwärts nicht selten. Das klingt erst mal richtig viel, ist es im Grunde ja auch. Aber wenn man nur z.B. einen Film im Jahr dreht und sagen wir mal 20 Drehtage hat. Dann bleiben ihnen mal nach Abzug der Agenturprovision (Schauspieler werden von Agenturen gelistet und betreut), Finanzamt, Krankenversicherung, Auto, wohnen, essen – ohne Luxus (!) – knappe 30.000 € übrig für ein Jahr, ohne zu wissen, ob sie in diesem Jahr noch einmal drehen werden. Es kann ja für längere Zeit eine Zwangspause sein, weil ihr Gesicht oder Typ gerade nicht gefragt ist. Und das kann sich auch auf das Gemüt schlagen und viele Schauspieler leiden unter Depression, die nicht gerade besser wird, wenn sie jeden Abend alleine und frustriert in der Wohnung/Hotel sitzen. Sollte aber ein gut gebuchter und beliebter Schauspieler 3-4 Filme im Jahr oder mehr

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Nichts! Aber ich dachte mir ein Blick hinter die Kulissen würde sie interessieren. Auf keinen Fall wollte ich ihnen den Zauber nehmen. Denn ein Zauber ist es nach wie vor. Frägt man Schauspieler warum sie „spielen“, hört man immer wieder. Die Abwechslung, das Risiko, das Abenteuer, die Herausforderung, fremde Länder, neue Leute und kein Tag gleicht dem anderem. Auf der einen Seite muss ein Schauspieler unglaublich sensibel sein auf der anderen Seite ein dickes Fell haben. Und auf jeden Fall, die wirklichen Freunde nicht in der Filmbranche suchen.

Denn letztendlich sind sie alle Konkurrenten! Man sagt 10 Castings – ein Job, mit Absagen muss man umgehen können. Früh genug lernen, das dies nie persönlich ist, sondern oft mit dem Typ zusammen hängt. Haarfarbe, Größe, Figur, Beauty oder „Typ“ – es muss immer auf das Rollenprofil passen und natürlich Talent. Fehlt es nämlich an Letzterem und das fünfzigste Casting war wieder nicht erfolgreich, sollten sie Unterricht nehmen oder ein lukratives zweites Standbein aufbauen und ihre Spielfreude als Komparse oder Statist ausleben. Der wirkliche Schauspieler möchte Kunst bieten, möchte sie in eine andere Welt verzaubern, sie vergessen machen, dass sie im Kino oder auf dem Sofa sitzen, er möchte sie fesseln und aufwühlen und dann, nur dann wenn er das geschafft hat, ist er/sie ein Schauspieler. Aber steckt nicht in jedem von uns ein „Spieler“? Sandra Probst

Szenefoto mit Klaus Wildbolz und einem tollen Bentley

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OnlineTV Die Medienplattform für Frankens Business & Freizeit

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Neuausrichtung Franken-Power Personal Coaching beim Wandern Oktoberfest in Nürnberg Frisch auf den Tischner – Marketingrezepte Margits Kulturtipps Six Appeal singt A Capella

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Gastgeber: Hotel Bardolino, Nürnberg

www.franken-power.tv


10 –30 - 60 Das sind keine Koordinaten rund um den Erdball, und auch keine neuen Traummaße, das ist bei richtiger Anwendung Ihr Schlüssel zum Erfolg Sie haben sich selbständig gemacht! Alles ist da, ein schnuckeliges Büro, die richtige Idee, ein Businessplan, was ihnen jetzt noch fehlt sind die Kunden. Nur im Büro sitzen und warten das das Telefon klingelt „is a weng weng“! Optimalerweise haben sie in ihrem Businessplan für Marketing eine Zeile reserviert mit einer bestimmten Summe, je nach dem was sie für ein Business haben. Mit, sagen wir mal 5.000 € kann man schon einiges anstellen. Aber jetzt zu unserer Formel. Stellen Sie sich einen Kuchen vor. Und davon schneiden sie jetzt ein 10-prozentiges Kuchenstück ab. Das ist das Kuchenstück: "10 von Hundert wissen das ich gut bin". Jetzt schneiden sie sich ein 30-prozentiges Kuchenstück ab. Das ist das Kuchenstück: "30 von Hundert wissen, das ich gut bin und wie ich heiße". Und jetzt nehmen sie den Rest auf ihren Teller, die 60 Prozent. Das ist das Kuchenstück: "60 von Hundert wissen das ich gut bin, wie ich heiße und wie ich aussehe".

Regionalpresse eine kleine Einladung oder gehen gezielt vor, je nach dem welchen Kundenkreis sie ansprechen möchten.

Meine Bausteine Sie haben eine regionale Haustüre und eine globale. Die globale ist ihre Homepage. Die brauchen sie, vernetzen sie diese mit ihren Social-Networks und achten sie darauf, das jede Woche „Neues“ auf ihrer homepage steht. Das könnten sein, Projekte die sie gerade durchführen, Referenzen hinzufügen, einen Newsticker. Für den Anfang macht es eine einfache homepage auch, aber bitte nicht selbst rumbasteln. Sie würden als Fliesenleger ja auch nicht daran denken, sich selbst rechtlich zu vertreten.

Die homepage muss professionell gestaltet sein und das geht auch unter tausend Euro Ihre homepage, ihr Briefbogen und ihre Visitenkarte sollten ein einheitliches Bild abgeben, von einem Grafiker gestaltet sein und auf hochwertigem Papier gedruckt sein. Sie haben selten die Chance, den ersten Eindruck korrigieren zu können. Auf ihr Äußeres muss ich natürlich nicht näher eingehen, das versteht sich von selbst, dass dies top ist.

Netzwerken das A und O Nehmen wir das Beispiel mit einem Fliesenleger. Sie wollen ihr Bad renovieren und brauchen einen Fliesenleger. Nehmen sie spontan die Gelben Seiten und suchen den mit der größten Werbung (wird scho was gscheits sein), oder nehmen sie jemandem von dem sie gehört haben, dass er gut ist und wie er heißt und optimalerweise kennen sie zufällig das passende Gesicht dazu, ohne aber selbst zu wissen, ob er wirklich gut ist? Ich bin sicher, sie nehmen den Fliesenleger, von dem sie schon „gehört haben“.

Aber wie kann ich erreichen, das man "schon mal was von mir gehört hat"? Gehen sie netzwerken! Gehen sie außer Haus! Machen sie sich bekannt! Bringen sie sich unter die Leute! Starten sie ein Profil in Facebook und Twitter, posten sie täglich (fünf Minuten) ihre News, mehr Zeitaufwand ist das nicht. Die neue Generation an Unternehmer schöpft „alle“ Möglichkeiten aus. Und das ist alles mit sehr geringen finanziellen Mitteln durchzuführen. Posten sie einen Tag der offenen Türe, laden sie potentielle Kunden in ihre Räumlichkeiten ein, um sie und ihre Produkte kennen zu lernen. Schalten sie in ihrer Region in der

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Auch bekannt unter Connections und Vitamin B. Es ist das A und O ihres Erfolges. Wenn sie nicht vor die Haustüre gehen und fleißig auf ihrem Hintern im Büro sitzen bleiben, können sie eigentlich auch gleich wieder zu machen. Langfristig werden sie sich nicht halten können. Es gibt sehr viele unterschiedliche Netzwerke, und sie werden nicht umhin kommen, mal die Runde machen zu müssen, um festzustellen „welches ist das Passende für mich“. Es gibt durchaus auch Netzwerker, die in zwei oder drei Netzwerken sind, ganz einfach, weil in diesem Netzwerk ist das gut für mich, in jenem dies. Manche treffen sich früh, andere wieder abends. Bei dem einem ist nur Business, bei dem anderem gibt es alles und vor allem die passenden Medienwerkzeuge dazu (und da sag ich mal ganz bescheiden ein Wort: FrankenPower Wichtig ist wirklich: Aktiv zu sein, Ideen zu entwickeln und das am Besten mit aktiven Netzwerkern, denn gemeinsam ist mehr zu erreichen! In diesem Sinne, wünsche ich ihnen gutes Gelingen und Freude bei dem was sie tun. Sandra Probst

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frank begegnet neuen formen

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Social Media als neue Marketing-Wunderwaffe? Soziale Netzwerke sind in aller Munde, immer mehr Unternehmen versuchen, auf den Facebook-, Twitter- & Co.-Zug mit aufzuspringen, aber wissen nicht genau wo und wie sie überhaupt anfangen sollen. Müssen alle Unternehmen künftig zwitschern und bloggen? Frankepower Magazin im Interview mit den beiden Marketing-Experten Stefan Frisch und Markus Tischner. Markus Tischner

Frankenpower: Web 2.0, Social Media Marketing ... Schlagworte wie diese geistern gerade durch alle Medien. Was versteht man denn genau darunter?

Sowas funktioniert heutzutage nicht mehr, weil die Surfer mit zu vielen Informationen zugeschüttet werden und so etwas wie Banner überhaupt nicht mehr wahrnehmen.

Stefan Frisch: Nun ja, Web 2.0 ist sozusagen die Bezeichnung für das interaktive Internet. Früher konnte man ja nur in eine Richtung Informationen aus dem Internet heraus holen. Jetzt gibt es viele Möglichkeiten, selbst Informationen, Berichte, Bilder, Videos oder was auch immer ins Internet zu stellen – und zwar für jeden.

Markus Tischner: Das Internet hat sich zu einem Dialogischen System entwickelt. Über Social Media Plattformen kommuniziert jeder mit jedem: Käufer mit Verkäufer, Chef mit Käufer, Nutzer mit Entwickler, Käufer mit anderem Käufer. Da funktioniert verkaufsorientierte Werbung nicht mehr, sondern ich als Unternehmen muss mich mit meinem Kunden unterhalten, ihn Fragen, ihm Rat geben, ihn vielleicht sogar an der Entwicklung teilhaben lassen. Sonst fühlt er sich nicht ernst genommen!

Markus Tischner: Und Social Media Marketing bedeutet, dass sich in den Strukturen des neuen Internets auch neue Wege auftun, für sich als Unternehmen zu werben. Frankenpower: Aber Online Marketing gab es doch schon vor dem Web 2.0! Stefan Frisch: Ja, aber da war das Online Marketing noch wie die klassische Werbung strukturiert: Ich versuche den Leser als Unternehmen über einen blinkenden Banner oder eine aufpoppende Anzeige auf meine verkaufsorientierte Werbung zu ziehen. Das war klassisches Unterbrechungs-Marketing: Das werbetreibende Unternehmen versucht den Internetuser bei dem, was der gerade tut, zu unterbrechen und ihm was zu verkaufen.

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Stefan Frisch

Foto: Christian Lück

Frankenpower: Das heißt, Verkauf funktioniert nicht im Internet? Stefan Frisch: Doch, aber anders als bisher. Sie müssen eine Beziehung aufbauen zum Kunden, ihn mit in das Unternehmen integrieren, seine Meinung erfragen, seine Mitarbeit anregen. Kurz: Mit ihm in einen Dialog gehen, der ihn ernst nimmt. Dann können Sie nach wie vor über das Internet verkaufen – aber eben anders als bisher. Als Unternehmer können Sie heutzutage nicht nur einfach Ihre Wochenangebote ins Netz stellen und glauben, der Laden brummt dann.

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Markus Tischner: Klar, denn im Internet ist ja auch die Konkurrenz jeweils nur einen Mausklick weit entfernt. Das heißt: Ich finde immer einen noch billigeren, schnelleren Anbieter im Internet, wenn ich will. Frankenpower: Also tobt im Internet einfach nur der Preiskampf auf Teufel komm raus? Aber wie gehe ich als Unternehmen dann damit um, wenn ich mich nicht in den Preiskampf stürzen kann oder will? Markus Tischner: Beziehung. Sie müssen eine Beziehung zu ihren Kunden aufbauen, Kundenbindung schaffen. Mit ihm reden! Beziehung ist das Zauberwort der Zukunft für Unternehmen. Wer es schafft, künftig zu seinen Kunden eine Beziehung aufzubauen, dem werden sie treu bleiben. Stefan Frisch: Ja, denn Menschen machen nach wie vor gerne Geschäfte am liebsten mit Menschen und nicht mit Bestellsystemen. Die Unternehmen müssen auch im Internet versuchen, Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen und diese zu pflegen. Und da eröffnen sich ja nun mit all den neuen sozialen Medien ganz neue Möglichkeiten und Formen: Facebook, Twitter, Xing, MySpace....

Unternehmen immer erst fragen, welches Medium für mein Unternehmen geeignet ist, welche Zugangskanäle es bietet, welches Zielpublikum damit angesprochen werden kann. Dann definiere ich meine Aussagen, die ich kommunizieren will und dann kann ich diese in den neuen Medien platzieren. Frankenpower: Trotzdem nochmal die Frage: Selbst wenn es nur ein oder zwei dieser neuen Medien sind, in denen ich dann als Unternehmen kommunizieren werde – das kostet mich doch als Unternehmen viel Zeit, die mir andernorts fehlt. Wer hat denn schon die Zeit, sein Facebook-Profil aktuell zu halten? Stefan Frisch: Viele erfolgreiche Unternehmen haben hier bereits reagiert und Kommunikationsexperten angeheuert, die diese Plattformen im Namen des Unternehmens nutzen. Amerika ist hier wieder einmal Vorreiter. Aber auch in Deutschland erkennt man immer stärker den Nutzen des Social-MediaKundenkontakts, der sich in Form von engen und emotionalen Kundenbeziehungen zeigt. Frankenpower: Aber als kleineres Unternehmen kann ich mir doch keinen Kommuni­ kationsangestellten leisten!

Markus Tischner: Plattformen wie Facebook sind dabei genau die moderne Online-Ergänzung zur guten alten Mundzu-Mund-Propaganda. Social Media ist keine Wunderwaffe, die alles Bewährte ersetzen soll. Sondern: Social Media ist eine perfekte Möglichkeit einen zusätzlichen Dialog zu vielen Kunden gleichzeitig zu pflegen. Nennen wir es einfach „Mund-zu-Mund 2.0“.

Markus Tischner: Das müssen Sie auch nicht. Es gibt bereits Dienstleister, die das übernehmen. Wenn Sie stundenweise eine spezialisierte Agentur oder einen Freelancer engagieren, kommen Sie günstig zum professionellen Social Media-Auftritt. Und vergessen Sie Ihre Angestellten nicht! Die können auch einen Teil der Kommunikation übernehmen – und machen das manchmal sogar sehr gerne.

Frankenpower: Heißt das dann, jedes Unternehmen braucht jetzt undbedingt eine Facebook-Seite, muss pausenlos twittern und Videos bei YouTube einstellen? Haben die Unternehmen da überhaupt noch Zeit, sich um ihr eigentliches Kerngeschäft zu kümmern?

Stefan Frisch: Ja, allerdings sollten Sie sich genau überlegen, was zu welchem Zeitpunkt kommuniziert werden darf und was nicht. Es sollte nicht so ausarten, dass die Mitarbeiter von jeder Party stumpfsinnige Kommentare posten. Das schadet mehr, als es nützt.

Stefan Frisch: Sie könnten genauso gut fragen: „Bild-Zeitung, SZ, Spiegel ... soll ich denn überall Anzeigen platzieren?“ Die neuen sozialen Medien sind zunächst einmal einfach nur neue Medien, die es in dieser Form bisher so nicht gab und die neue Möglichkeiten erschließen. Aber genauso wie sie nicht in jeder möglichen Zeitschrift inserieren, twittern Sie nicht einfach so drauflos!

Markus Tischner: Genau. Am besten stellt man interne Kommunikationsregeln auf. Ein Grundsatz dabei sollte sein, allzu private Ansichten nicht als Aushängeschild auf dem Facebook-Profil breitzutreten.

Markus Tischner: Das ist wie im klassischen Marketing auch – ich muss mich als

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beginnt Erfahrungen zu sammeln, mitspielt, ausprobiert ... Es wäre fatal, abzuwarten, bis man sieht, wohin das führt. Das hieße, ein paar Jahre zu spät eingestiegen zu sein und wichtige Erfahrungen nicht gemacht zu haben. Markus Tischner: Und nicht zuletzt gibt es ja Experten, die einem da beim Einstieg helfen. Holen Sie sich einen Social Media Experten ins Haus und fangen Sie an. Ich stimme da Stefan zu: Erfahrungen sammeln ist jetzt wichtig. Wege ausprobieren, notfalls verwerfen und andere Wege gehen. Auf jeden Fall aber mal loslaufen, um den Anschluss nicht zu verpassen! Frankenpower: Aber kann man da nicht auch viel falsch machen? Stefan Frisch: Nun ... Unternehmer zu sein – da steckt schon im Wort drin, dass man was unternimmt. Markus Tischner: Ja: es heißt ja nicht Abwarter-bis-alles-sicher-ist, sondern es heißt Unternehmer! Stefan Frisch: Und es geht ja nicht darum, Hals über Kopf irgendwas zu machen und einfach erst einmal loszubrüllen ohne Rücksicht auf Verluste. Oder lassen Sie es mich als Guerilla-Marketeer mal so ausdrücken: Wenn ich mit einer neuen Waffe in den Kampf ziehen will, sollte ich mich mit ihr beschäftigen und ihre Bedienung lernen, bevor ich auf´s Feld ziehe. Markus Tischner: Also geht´s praktisch um Schießübungen. Machen Sie sich mit dieser neuen Munition vertraut, holen Sie sich einen Lehrer, der ihnen zeigt, wie sie richtig zielen, wie sie die Waffe halten. Dann wird das was! Stefan Frisch: Ja, dann wird das was! ...................................

MarkusTischner · Marketingberatung Internet: www.frisbee-marketing.de Internet: www.videologen.de

Frankenpower: Nochmal zurück zu der Frage, ob nun jedes Unternehmen twittern muss ... Stefan Frisch: im Augenblick halte ich das WO für noch gar nicht so wichtig. Ich finde es eher ganz wichtig, dass ein Unternehmen

Stefan Frisch · Marketingberatung Internet: www.machtfrisch.de

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Nicht verzagen, sondern tagen "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." Diesen Spruch haben sie sicher auch schon gehört. Nun, wir sind da anderer Meinung! Das Leben ist ein ewiger Lernprozess und auch Hans kann noch ordentlich was dazu lernen, z.B. auf Tagungen. In der heutigen Zeit hat lernen, nicht nur etwas mit Schule zu tun. Auch nach einer Ausbildung und nach dem Studium ist lernen ein alltäglicher Bestandteil. Dies gilt auch für diverse Tätigkeiten in Wirtschaftsunternehmen. Die Globalisierung, das geänderte Verhalten als Konsument, sich veränderte Märkte und neue Medien sind nur einige Themen, die aufzeigen, dass nur gut geschulte Mitarbeiter mit den neuesten Kenntnissen, den sich immer wieder ändernden Anforderungen in Unternehmen und der Geschäftswelt gewachsen sind. Weiterbildung ist daher für Mitarbeiter einer Firma ein wichtiges Standbein zum überleben. Das Wort Tagung sagt es ja schon, es dauert einen Tag. Der Vorteil für Firmen besteht darin, dass auch Mitarbeiter anderer Firmen diese Tagung besuchen. Hier findet ein Wissensaustausch schon unter den Tagungsteilnehmern statt, vom Vortrag mal abgesehen. In der Kaffeepause werden Themen nochmals besprochen, Strategien diskutiert, hier

profitiert das eigene Unternehmen, denn oft genug ist man auf seine Wege „festgefahren“, und so sorgt Input von außen für mehr Offenheit. Ein weiterer Vorteil ist, dass Informationen in sehr konzentrierter Form vermittelt werden. An nur einem Tag können die Teilnehmer sich genau das Wissen aneignen, das sie für ein bestimmtes Thema benötigen, bzw. bestehendes Wissen erweitern. Heut´ zu Tage wird nicht nur referiert, sondern Referenten stellen sich zur Diskussion. Woraus sich gleich der nächste Vorteil ergibt: Die Gelegenheit zur Interaktion. Hier ergeben sich Denkanstöße, die sie in ihrer alltäglichen Arbeit weiterbringen können.

Der Trend geht weg von der Klassenzimmer-Atmosphäre Bei einer hauseigenen Tagung für Mitarbeiter nur eines Unternehmens, stellt sich die Frage, wo wird getagt.

Hier können wir bestätigen, dass es besser ist, dies nicht in seinen eigenen Räumen abzuhalten. Denn man neigt dazu in Pausen, mal schnell an „seinen“ PC zu gehen und z.B. die mails zu checken. Dies hält sie davon ab das kollegiale Netzwerk zu pflegen und wer weiß, vielleicht verpassen sie genau in dieser Pause einen wichtigen Hinweis eines Kollegen. Wir empfehlen hier Tagungshotels, die auch noch mit dem passenden Equipment ausgestattet sind, die Stulle für die Pause kann zu Hause bleiben, schließlich gibt es kleine Leckereien. Der Trend beim tagen geht weg von Klassenzimmer-Atmosphäre und hin zum direkten Meinungsaustausch untereinander, mit dem Referenten und meist wird das Wissen nachhaltiger vermittelt, da moderne Tagungen Workshop-Charakter haben. Also nicht verzagen, sondern tagen!

Tagen in Freystadt! Wir bieten Ihnen ...

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Der kleine Optimist – Ein Freund fürs Leben Buchtipp für Eltern mit Kindern im Schulalter Ein spannender Kinderroman bietet umfassende Hilfestellungen für Schul- und Familienkonflikte. Interessantes Wissen verpackt in eine packende und lehrreiche Phantasiegeschichte machen dieses Buch zu einem wertvollen Lebens- und Schulbegleiter für Kinder ab 6 Jahren. Schüler stehen heute unter hohem Leistungsdruck und die Gewalt an Schulen nimmt immer mehr zu. Lehrer sind häufig ausgebrannt, Eltern überfordert. Unser Schul- und Wertesystem ist im Wandel – nicht immer in eine gesunde Richtung. Unterstützt von Kinderliedermachern und Schulämtern hat sich Peter Breidenbach dieser Problematik angenommen und ein Lösungsmodell erarbeitet. In seinem Kinderroman »Der kleine Optimist« eröffnet er dem jungen Leser auf spielerische und unterhaltsame Weise Lebensperspektiven und gibt Hilfestellungen zur Lösung familiärer und zwischenmenschlicher Konflikte.

DR. GUMMEL & BECK Dr. Ulrich Gummel · Jörg Beck · Dr. Désirée Cimmino · Elmar Maier

Umfassende Rechtsvertretung – von einer etablierten Anwaltskanzlei Die Komplexität des heutigen Lebens erfordert immer häufiger die Unterstützung eines Anwalts - von der Beratung im Vorfeld bis hin zur Vertretung vor Gericht. Bei aller unverzichtbaren Spezialisierung legen wir größten Wert auf die persönliche Betreuung unserer Mandanten. Sie sind bei uns in jeder Hinsicht „gut aufgehoben“.

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Aupair Wer kennt das nicht von uns Selbständigkeit und Kinder! Ein immerwährender Spagat zwischen Familie und Firma, inklusive schlechtem Gewissen, den Kindern und der Familie gegenüber – die Lösung: ein Aupair. Sich mit dem Gedanken anzufreunden einen wildfremden Menschen in sein Leben zu lassen, ist schon gewöhnungsbedürftig, aber ich kann nur dazu raten. Es ist eine Bereicherung für sie, für die Familie und vor allem für die Kinder. Aus den unterschiedlichsten Nationen können sie wählen und mittlerweile gibt es sogar ein Gütesiegel für anerkannte und seriös arbeitende Agenturen, die sie bei Problemchen unterstützen. Was sie dazu brauchen? Ein Einzelzimmer für ihren Gast, schön wäre, wenn das Aupair ein eigenes kleines Badezimmer hätte. Die Kosten für ein Aupair sind gering, der Nutzen dafür groß. Das Aupair erhält ein Taschengeld von 260 €,

eine Versicherung (HansaMerkur) 100 € im Jahr und das Fahrgeld, um in die Sprachenschule fahren zu können oder mobil zu sein. Dafür erhalten Sie eine Hilfe, die im Grunde unbezahlbar ist. 30 Stunden in der Woche wird das Aupair ihnen im Haushalt helfen, zwei mal am Abend auf ihre Kinder aufpassen (auch gerne mehr bei mehr Taschengeld) und auch nach Absprache am Wochenende die Kinder hüten. Haben sie noch Haustiere ist auch hier gewährleistet, das die Hunde ihren Auslauf bekommen und die Katzen werden auch nicht mehr vergessen. Wir hatten 15 Jahre in unserem Haushalt Aupairs aus den verschiedensten Nationen und nur einmal waren wir unzufrieden. Sollte das der Fall sein, wird das einfach kommuniziert, die Agentur verständigt und das Aupair erhält eine neue Gastfamilie. Ich persönlich fand die Abwechslung in der Küche genial. Unsere Portugiesin erweiterte unseren Süßspeisenplan um Leckereien, die Tschechin brachte deftiges auf den Tisch. Den Kindern wird auch von Anfang an beigebracht, andere Länder andere Kinderlieder und die

Toleranz und Rücksichtnahme für Andere wird hier spielend nebenbei beigebracht. Die Kinder lernen dem Aupair die deutsche Sprache und ein Kinderlied in verschiedenen Sprachen singen können, lässt im Kindergarten und bei den Großeltern nachhaltigen Eindruck. Sandra Probst .....................................

Seriöse Aupair-Vermittlungs-Agenturen: www.aupair-nuernberg.de www.invia-nuernberg.de/aupair.htm www.aupair-alemania.de

Rechte und Pflichten: Aupair: Betreuung der in der Familie lebenden Kinder bis zu 30 Stunden pro Woche. In dieser Zeit ist das Aupair zuständig für leichte Hausarbeiten wie Bügeln, Aufräumen, Abspülen, Kinderbetreuung (Fenster putzen gehört nicht dazu). Das Aupair ist allein verantwortlich für An- u. Abreisekosten, sowie für die Kosten für den Sprachkurs. Gasteltern: Frei Kost und Logis innerhalb der Familie. Familienaschluß. Ein eigenes Zimmer für das Aupair. Taschengeld 260 € plus Versicherung und Kosten zur Sprachschule. Hauptsprache für das Aupair: deutsch.

Bild: NiDerLander

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Zuhause, Freizeit & Familie

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Was willst du später mal werden? Haben sie die Frage auch schon mal gehört? Oder einem anderen gestellt? Da waren sie sicher nicht älter als 15! Hatten sie früher Banden gegründet? Waren Kapitän in ihrer Fußball-Mannschaft U12? Solotänzerin auf der Weihnachtsaufführung für Eltern und Großeltern? Klassensprecher/ in? Alle wollten in der Clique besonders mit ihnen befreundet sein? Im Sportverein einer der Erfolgreichen? Dann sind sie wahrscheinlich jetzt eine Führungskraft oder besitzen eine Firma, zumindest sind sie ein Macher. Ausnahmen gibt es natürlich immer, aber im Grunde ist das die Regel. Wenn sie auch noch Erstgeborene/r sind, dann ist ihr Schicksal schon besiegelt, sie müssten ein Winner sein. Bill Clinton, Steve Forbes, Clint Eastwood und Angela Merkel z.B. sind solche Erstgeborene. Die Erwartung der Eltern, ist an die Ersten am größten. Alle Pläne die man selbst nicht verwirklicht hat, möchte man nun an den Sprössling weiterreichen, der manchmal damit überfordert ist. Die Erwartungshaltung der Eltern wiegt dadurch schwer. Die Position der Ersten ist ganz klar. Sie sind und bleiben die Ersten, sollen stark sein und sich durch das Leben kämpfen und dabei wird alle mögliche Hilfestellung seitens der Eltern geleistet. Dann ist noch zu unterscheiden, ob das zweite Kind das gleiche Geschlecht hat, wie das Erste, oder eben das Andere. Kommt als erstes ein Sohn und dann eine Tochter, wird die gleiche Erwartung auch an die Tochter gestellt. Die Karten sind quasi neu gemischt, jetzt bekommt das

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Mädchen die gleiche Aufmerksamkeit. Sollte das zweite Kind aber auch ein Junge sein, ist dies nicht so. Bei weiteren Kindern ist man völlig relaxed, weil man hat sich beim ersten Kind ja schon völlig verausgabt und da ist alles etwas entspannter. Diese Kinder spüren weniger Druck, suchen ihren Weg alleine, können viel mehr ausprobieren und meist sind das die kreativeren und entspannteren Menschen. Beispiel: Charlie Chaplin, Madonna, Bill Gates – alles Freigeister, die sich in vielen verschiedenen Sparten erst mal ausprobierten. Den Luxus erhalten Erstgeborene weniger. Mit fortgeschrittenem Alter werden Eltern immer relaxter. Man sieht vieles nicht mehr so eng, konzentriert sich mit der Zeit wieder auf sich selbst und hört auf in den Junior zu hohe Erwartungen zu legen. Vor allem, weil sich herausstellt, das die Kids doch alles anders machen, als man denkt. Ich kann mittlerweile auf 20-Jahre-wasaus-den-Kindern-wird-Planung zurückblicken und nichts ist gelaufen, wie ich es mir gedacht hatte. Aber trotzdem ist alles rund und perfekt. Also sollten Sie gerade in der Zukunftsplanung ihrer Kinder stecken – stecken sie nur den Rahmen ab und geben sie Sicherheit und Urvertrauen – alles Andere läuft dann wie von selbst! Sandra Probst

Bild: Ali Mitgutsch

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Krakau

Nicht nur die Wirtschaft floriert in unserer langj채hrigen Partnerstadt, die bereits seit 1978 UNESCO Weltkulturerbe ist, sondern auch die Freundschaft mit ihr. Bild: Grzegorz Japol

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Bild: Alexander

Bild: Tomasz Pawlowski

Nürnberg hat viele Partnerstädte, aber worden ist und auch viele Nürnberger zieht die engste Beziehung, emotional, wie auch es regelmäßig in die Stadt an der Weichsel. wirtschaftlich, besteht zu Krakau. Krakau Die Städtepartnerschaft ist geprägt durch ist das wirtschaftliche und politische Zenzahlreiche Bürgerbegegnungen. Es gibt nicht trum Südpolens. Die Altstadt ist geprägt nur Austausch zwischen Künstlern und Schüdurch viele historische Bauten. lern, sondern auch die Wirtschaft pflegt rege Jeder der regierenden Könige, und das Aktivitäten. So haben beide Städte jeweils ein waren einige in 1000 Jahren, setzten „ihrer“ Bürgerhaus in der Partnerstadt. Die NürnberHauptstadt einen Stempel auf. Im Jahr 1000 ger das Krakauer Haus und die Krakauer das als Bistum gegründet ist wohl die Wawel, die Nürnberger Haus. Burg über der Weichsel, das bek annteste Bauobjekt in Krakau. Aber auch der größte Marktplatz in Europa ist in Krakau zu Bild: Sebastian Thielen finden, daneben gleich weitere Monumente wie die bekannten Tuchhallen mit Bild: VRD ihren zahlreichen Ladengeschäften und Künstlern, sowie die bekannte Marienkirche mit dem berühmten Altar von Veit Stoß. Selten hat eine Stadt auch akustische WahrBild: Mirek Hejnicki zeichen. In Gedenken an die getöteten Turmbläser von Krakau, schallt es über den Marktplatz und immer endet das Spiel Wirtschaftsbrücke und Industriesgenau an der Stelle, als die Turmbläser durch tandort Krakau die Tataren ihr Leben verloren. Deutschland ist seit vielen Jahren der mit Abstand wichtigste Handelspartner Polens Zahlreiche Bürgerhäuser und Traditiund Polen ist der bedeutendste Handelsparton – liebevoll gepflegt ner Deutschlands in Mittel- und Osteuropa. Der Handelsaustausch erreichte 2010 über Sehenswert ist auch das alte jüdische 60 Mrd. Euro. Auch im Finanzsektor ist Krakau Stadtviertel Kazimierz. Hier werden sich die heimliche Hauptstadt Polens. Sehr gute Künstler, Lebenskünstler, sowie Freigeister Handelsbeziehungen bestehen und wachbesonders wohl fühlen. Dort gibt es zahlreisen auch in der pharmazeutischen Industrie. che Jazz-Keller, Straßencafes und Ateliers, die die jüdische Tradition weiterpflegen. Hier ist anzumerken, dass das Flair in Kazimierz, aber auch in Krakau selbst sehr international ge-

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· 760.000 Einwohner · Seit 1978 UNESCO-Kulturerbe · 1364 älteste Universität Polens (zweitälteste Mitteleuropas) · Ausländische Gesamtinvestitionen 8,41 Mrd. USD · Außenhandelsumsatz: 5,4 Mrd. € Import; 5,2 Mrd. € Export · Hauptimport: Maschinenbauerzeugnisse, Konsumgüter, Baustoffe · Hauptexport: Schwarz- u. Nichteisenmetalle, Pharmacie, Lebensmittelerzeugnisse und Tabak ...................................

Das Krakauer Haus Eine europaweit einmalige Idee krönte 1996 die damals bereits über 20jährige Partnerschaft zwischen Nürnberg und Krakau. Das Krakauer Haus in Nürnberg liegt in einer

Bild: Tomasz Pawlowski

mittelalterlichen Basteianlage, die einst Teil der Stadtmauer war. Das Nürnberger Haus in Krakau ist in einem Gebäude aus dem 15. Jahrhundert im ehemaligen Jüdischen Viertel Kazimierz untergebracht. Das von der Stadt Krakau ins Leben gerufene und finanziell getragene Kulturzentrum im Krakauer Haus, dem die Leitung des Hauses unterliegt, sorgt dafür, dass die bedeutendsten Krakauer Künstler ihre Werke hier präsentieren und dass bekannte Intellektuelle aus Krakau an den Begegnungen in Nürnberg teilnehmen. Seit der Entstehung des Hauses wirken hier außerdem zwei Vereine, die sich für Begegnung zwischen Deutschland und Polen sehr aktiv und ehrenamtlich einsetzen. Diese Institutionen bieten den Nürnbergern gemeinsam ein Kulturprogramm an, das die Partnerstadt und die polnische Kultur näher bringt Sandra Probst

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10 Jahre Porsche Turboclub Nürnberg 10 fränkische Unternehmer, Das hat schon was, wenn 10 gestandene Unternehmergrößen aus Franken mit ihren Porsche Richtung Schweiz ins Kanton Graubünden aufbrechen. Schön in Kolonne, teilweise Cabrio (das Wetter war traumhaft) reiten sich die Porsche ein. Zu diesem Jubiläum wollte man sich etwas Besonderes einfallen lassen. Eine 10-Pässe-Tour mit einigen Höhepunkten. Ganz oben angekommen über den Wolken, wurden alle Fahrer mit einem spektakulären Ausblick belohnt. Eine Bergspitze nach der anderen zeigte sich in der strahlenden Herbstsonne. In Klosters/Davos fand der Turboclub Nürnberg ein angemessenes Domizil, das feine Hotel Vereina. Dies bot dem Anlass entsprechend auch ein 10-Gänge-Menü. Die Gründer des Clubs und auch

in 10 Porsche-Turbo, passieren 10 Pässe, am 10.10.2010

die bestehenden Mitglieder, legen keinen großen Wert auf Club-Richtlinien, Statuten oder Mitgliedsbeiträge. Bei Neumitgliedern muss es einfach passen – die Chemie muss stimmen. Es war ein gemütliches, ruhiges und sonniges Wochenende. Und einer der Höhepunkte war die 7 ½ stündige Bahnfahrt mit dem Clacier Express. Hier ging es in Panoramawagons über 291 Brücken, durch 91 Tunnel auf über 2033 Meter über den hohen Oberalppass bis nach Zermatt.

Bei einem Tourenstopp zahlten 10 Franken in Franken

Bei einem Besuch in der fränkischen Schweiz, kam man auf die Idee „die echte Schweiz“ zu besuchen – gute Idee!

Das perfekte Ziel für den anspruchsvollen Geniesser. Erholung pur in wunderschöner Natur und luxuriösem Ambiente. Hotel Vereina Landstrasse 179 CH-7250 Klosters Tel. +41 (0)81 410 27 27 Fax +41 (0)81 410 27 28 info@hotelvereina.ch www.hotelvereina.ch

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BUCHTIPPS

Autor: David Servan-Schreiber Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Goldmann Verlag Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442153530 Heilung ohne Medikamente und Psychotherapie: wissenschaftlich fundiert und an Einzelfällen plastisch geschildert. Depression, Zukunftsangst und Stress durch Überforderung sind die Krankheiten unserer modernen Gesellschaft. Der Neurologe und Psychiater David Servan-Schreiber stellt sieben wissenschaftlich überprüfte Behandlungsmethoden vor, die zeigen, dass diese Krankheiten alle heilbar sind. Und zwar ohne Medikamente und jahrelange Psychotherapie, sondern durch die Mobilisierung des „emotionalen Gehirns“ und seiner Selbstheilungskräfte. »David Servan-Schreiber ist es gelungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Informationen von vitaler Bedeutung für das Wohlbefinden des Einzelnen zusammenzuführen. Dieses Buch ist selbst ein Heilmittel.« (Daniel Goleman, Autor von »EQ - Emotionale Intelligenz« ) »Ein brillantes Sachbuch!« (Bayerischer Rundfunk, Lesezeichen )

Autor: Nelson Mandela Taschenbuch: 864 Seiten Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 13 (1. November 1997) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3596138043 Kaum ein anderer Politiker dieses Jahrhunderts symbolisierte in solchem Maße die Friedenshoffnungen der Menschheit und den Gedanken der Aussöhnung aller Rassen auf Erden wie der ehemalige südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, dessen Rolle für seinen Kontinent mit der Gandhis für Indien verglichen wurde. Seine trotz langer Haft ungebrochene Charakterstärke und Menschenfreundlichkeit haben nicht nur die Bewunderung seiner Landsleute, sondern aller friedenswilligen Menschen auf der Welt gefunden. Obwohl als Häuptlingssohn, hochgebildeter und sprachenkundiger Rechtsanwalt gegenüber der schwarzen Bevölkerung privilegiert, war er doch nicht von vornherein zum Freiheitskämpfer und international geachteten Politiker prädestiniert.

Autor: David Allen Taschenbuch: 315 Seiten Verlag: Piper Sprache: Deutsch ISBN-10: 3937051457 Jeder klagt darüber: Zuviel Arbeit und zuwenig Zeit. Doch wie organisiere ich meine tägliche Arbeit so, daß ich leistungsfähig und effizient bin, ohne mich dabei kaputtzumachen, ja dabei sogar noch Spaß habe? Ob es nun um die Bewältigung der täglichen E-Mail-Flut geht oder um das Jonglieren mit eiligen Terminen: Mit ganz einfachen, anwendungsorientierten Strategien zeigt David Allen, wie man seinen Alltag in den Griff bekommt. Sein Schlüsselwort wird jeder gerne hören: Entspannung. Wer entspannt und überlegt seinen Tag angeht, wird kreativer, effizienter und wirklich produktiv sein.

»Ich denke mir, David Servan-Schreiber ist deswegen so erfolgreich, weil er sein Gehirn nicht einfach an den Nagel hängt und sich mit interessanten - vielleicht nicht ganz mainstream-therapeutischen - Verfahren beschäftigt.« (Neurobiologe Manfred Spitzer)

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Hier lacht auch der Feuilletonist! Jürgen von der Lippe ist der populärste deutsche Comedian, weil er von derb bis feinherb alle Zwischentöne des komischen Handwerks beherrscht und praktisch jedes Publikum aufs Köstliche unterhalten kann - auch das lesende. Seine TV-Show zum Thema ist ein Quotenhit, und selten zuvor wurde die flapsige Frage »Und was liest du?« so vielseitig wie wortwitzig beantwortet.von Enke nicht mehr in seine Wohnung zurück.

Autor: Henning Mankell Sprecher: Axel Milberg ISBN-10: 3867175438 Håkan von Enke ist ein Mann mit Prinzipien. An einem verregneten Stockholmer Morgen verlässt der ehemalige U-Boot-Kapitän wie jeden Tag um sieben Uhr seine Wohnung im Stadtteil Östermalm, um seinen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Von seiner Frau hat er sich verabschiedet, alles scheint wie immer. Nur das Entscheidende ist anders: An diesem Morgen nämlich komamt Håkan von Enke nicht mehr in seine Wohnung zurück.

Interpret: The Beatles Titel: alte Songs – neu aus dem Studio Format: Box-Set Label: Apple (EMI) ASIN: B002ICGBLK

HöRBüCHER

Sprecher: Jürgen von der Lippe u. a. ISBN-10: 3821863145

Ganze vier Jahre dauerte der akribische Remastering Prozess in den Londoner Abbey Road Studios. Beim Einsatz der sowohl neuesten Studiotechnologie als auch klassischen Sound-Equipments wurde das Hauptaugenmerk stets auf die möglichst authentische Wiedergabe der originalen Analogaufnahmen gelegt. Das Ergebnis ist die originalgetreueste Klangqualität, in der diese Musik seit ihrer Entstehung und Erstveröffentlichung in den 60er Jahren zu hören war.

Interpret: Robert Schumann Titel: Klassikbox Format: Box-Set Label: Sony Classical (Sony Music) ASIN: B003B30GSY Zum 200. Geburtstag Robert Schumanns präsentiert Sony Classical eine limitierte Edition mit der besten Musik des grossen Komponisten auf 25 CDs. Die sehr hochwertige, mit Goldfolie verzierte Box enthält 25 edel aussehende CDs und ein umfangreiches Booklet (der Text stammt vom Schumann Biographen Martin Demmler) mit sorgfältig recherchierten Informationen über Schumanns Leben und seine Meisterwerke.An diesem Morgen nämlich kommt Håkan von Enke nicht mehr in seine Wohnung zurück.

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Weihnachtszeit ist gleich Familienzeit ... Wir träumen von offenem Kamin, gedämpftes Licht, Lichterglanz und Kinder geschniegelt in Samtanzügen und dampfender Gans auf dem Tisch. Die Realität ist Erschöpfung bis zum Abwinken. Dabei könnte es sooooo schön sein! Woran liegt es eigentlich, wenn Weinachten zum puren Stress wird? Je größer die Familie und Verwandtschaft, desto stressiger wird die Weihnachtszeit. Oft wird zu spät darüber nachgedacht, wem schenke ich was und soll ich überhaupt schenken? Warum nicht schon im September ganz gezielt überlegen über was könnte sich Oma, Opa, Papa und die Kinder freuen. Eine kleine Liste – gut versteckt – kann hier wertvolle Zeit sparen. Und es bleibt ab September ja noch genügend Zeit Geschenke selbst zu basteln. Es ist ein schier unmögliches Verfangen im Dezember noch schnell für alle Socken stricken zu wollen. Der Stress kann sogar derart ausarten, dass die Einreichung von Scheidungen im Januar um ein vielfaches höher ist, als in den anderen Monaten. Organisation und Unvorhergesehenes – Bis zum 24. Dezember gibt es einiges zu tun, aber das Schöne daran ist, alle freuen sich auf diesen einen Tag, besonders wenn sie Kinder haben. Auch Kinder haben „verschönte Vorstellungen“, wie Weihnachten ablaufen soll. Sie stellen sich vor, der Baum wird gemeinsam geschmückt, Plätzchen werden gebacken, Spiele werden gespielt, vielleicht ein schöner Weihnachtsfilm angesehen. Dann wird in Ruhe ein leckeres Essen gegessen, vielleicht gehen manche auch in den Weihnachtsgottesdienst und dann gibt es fröhlich die Bescheerung. So oder ähnlich stellen sich viele den Weihnachtstag vor. Oft ist es aber Hektik pur und Mama und Papa wissen nicht, wo sie zuerst hinlangen sollen. Vieles kann vorher schon organisiert werden und im Grunde fängt die Zeit ja schon mit den Adventssonntagen an. Warum nicht an diesem Sonntag gemeinsam Plätzchen backen, oder gemeinsam für Oma und Opa die Geschenke selbst machen. Die Wohnung das Haus kann Sonntag für Sonntag immer mehr

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freut sich die ganze Familie über lieb gewonnene Weihnachtsbegleiter und kaufen sie jedes Jahr ein Neues. Mal Gedichte, mal ein Bildband, ein nostalgisches Buch oder eine schöne neue Weihnachtsgeschichte. Planen sie einen festen Basteltag. Ein gemeinsames, ausgedehntes Frühstück mit Kerzenschein und danach gehört der Tag den Kreativen. Hier aber bitte darauf achten, dass es altersgerechte Projekte sind, sonst sind die Kleinen leicht überfordert und verlieren die Lust. Mit der Familie auf den Weihnachtsmarkt. Mit viel Zeit und Muse über den Weihnachtsmarkt schlendern. Warme, gebrannte Mandeln und Glühwein mit roter, kalter Nase genießen ist für uns ein Muß und macht besonders viel Spaß. Bild: Claudia Paulussen

geschmückt werden, bis drei Tage vor Weihnachten der Baum dran ist. Wir stellen unseren Weihnachtsbaum immer schon drei Tage vor Weihnachten auf und er wird genüsslich, in mindestens vier Stunden, gemeinsam geschmückt. Sorgen sie in der Weihnachtszeit dafür, dass sie ausreichend Ruhestunden zwischen dem Organisieren haben, so sind sie immer fit und guter Laune. Und haben auch für Unvorhergesehenes Zeit, denn bei einer straffen Planung darf ihnen eigentlich nicht „zwischendurch passieren“, das würde ihre ganze Planung durcheinander wirbeln.

Kinotag – Jedes Jahr suchen wir uns einen Weihnachtsfilm aus und gehen mit der Familie ins Kino, mit allem drum und dran. Popcorn, Nachos und Cola (und das gibt es nur zur Weihnachtszeit).

Rituale sorgen für schöne Kindheitserinnerungen

Die Wochenenden sollten uneingeschränkt der Familie gewidmet sein, damit die Kinder „ihre“ Weihnachtszeit immer in schöner Erinnerung haben und das Schöne daran ist, diese Tradition wird dann für ihre Kinder im Erwachsenenalter die Meßlatte für deren neue Familien werden.

Verstecken sie ihre Weihnachtsbücher und holen sie sie erst wieder vier Wochen vor Weihnachten raus und geben sie den Büchern im Wohnzimmer einen Ehrenplatz. So

Plätzchen und Kuchenbacken – welches Kind hilft hier nicht gerne mit. Nehmen sie sich aber wirklich Zeit dafür und perfekt müssen diese Plätzchen auch nicht aussehen, wichtiger ist für ihr Kind „hab ich selbst gemacht“. Die Zutaten sind die Gleichen, also wird es auch, wenn sie nicht so schön aussehen, schmecken.

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Nürnberger Kinderweihnacht Die Nürnberger Kinderweihnacht ist seit 1999 fester Bestandteil der Weihnachtsstadt Nürnberg und ein Besuch auf dem Hans-Sachs-Platz ist bei vielen Familien aus dem Nürnberger Umland im vorweihnachtlichen Terminkalender eingeplant. Mitmachbuchen laden dazu ein, selbst aktiv zu werden: Weihnachtsbäckerei, Kerzenwerkstatt, Glaswerkstatt und weitere Aktionsangebote bieten Kindern die Möglichkeit, kleine Weihnachtsgeschenke gegen einen geringen Unkostenbeitrag selbst zu fertigen. In der „STAEDTLER“-Kinderpost können Briefe ans Christkind verfasst werden, im Nikolaushaus dürfen Kinder ihre Wünsche vortragen, das beheizte „PLAYMOBIL“-Aktivspielhaus lädt zum Spielen ein. Das Beste: Alle diese Angebote sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Daneben drehen sich im winterlichen Lichterglanz ein prächtiges Etagen-Dampfkarussell, das alten Vorbildern nachgebaut ist, sowie ein nostalgisches Riesenrad, eine Eisenbahn und ein kleines Dampfkarussell. Ein Eisenbahn-Schauwaggon lädt kleine und große Modelleisenbahnfans zum schauen

ein. Fahrpreise: 1 Fahrt 1,50 € – 5 Fahrten 5 €. Sonderpreise für KiTa-Gruppen + Klassen. Wer Hunger und Durst bekommt, kann sich vom Duft von (Kinder-)Glühwein, Dampfnudeln, Crêpes, vor Ort zubereiteten fränkischen Kartoffel oder Fisch(-stäbchen) verführen lassen. Jeden Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag besucht das Nürnberger Christkind die Kinderweihnacht

zwischen 14:30 und 15:00 Uhr und lädt alle Kinder zu einer Freifahrt auf dem großen Dampfkarussell ein. Einen ganz besonderen Service bietet der Nikolaus im Nikolaushaus, Eltern oder Großeltern können dort ein selbst zusammengestelltes, persönliches Geschenkpäckchen abgeben und ihre Kinder oder Enkel nach Terminvereinbarung durch den Nikolaus beschenken lassen. Dieser Service ist kostenlos.

Romantische

Weihnachtsmärkte

in unserer Region: • Zirndorf:

26.-28. November & 3.-5. Dezember

• Stein

26.-28. November

• Fürth

25. November - 23. Dezember

• Schwabach

3.-5. Dezember & 9.-12. Dezember

• Roth

27. November - 5. Dezember

• Hilpolststein

27.-28. November

• Spalt

27.-28. November

• Rothenburg ob der Tauber

26. Nov. - 23. Dezember

Bild: Carola Schubbel

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When the snow falls wunderbar

Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht, Merry Christmas allerseits...

Falls sie kein traditionelles Weihnachtslied zur Hand haben, wir haben ein bisschen recherchiert!

Mother in the kitchen bakes Schoko-, Nuss- and Mandelkeks Daddy in the Nebenraum Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum He is hanging auf the balls, Then he from the Leiter falls...

When the snow falls wunderbar And the children happy are, When the Glatteis on the street, And we all a Glühwein need, Then you know, es ist soweit: She is here, the Weihnachtszeit

Finally the Kinderlein To the Zimmer kommen rein And es sings the family Schauerlich: „Oh, Chistmastree!“ And the jeder in the house Is packing die Geschenke aus.

Every Parkhaus ist besetzt, Weil die people fahren jetzt All to Kaufhof, Mediamarkt, Kriegen nearly Herzinfarkt. Shopping hirnverbrannte things And the Christmasglocke rings.

Merry Christmas, merry Christmas, Hear the music, see the lights, Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht, Merry Christmas allerseits...

Merry Christmas, merry Christmas, Hear the music, see the lights,

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President speaks in TV, All around is Harmonie, Bis mother in the kitchen runs: Im Ofen burns the Weihnachtsgans And so comes die Feuerwehr With Tatü, tata daher, And they bring a long, long Schlauch And a long, long Leiter auch. And they schrei - „Wasser marsch!“, Christmas is - now im - Eimer... Merry Christmas, merry Christmas, Hear the music, see the lights, Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht, Merry Christmas allerseits ...

Mama finds unter the Tanne Eine brandnew Teflon-Pfanne, Papa gets a Schlips and Socken, Everybody does frohlocken.

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