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Editorial Liebe Sportsfreunde, liebe Fußball-Mädels, die Titelseite dieser Ausgabe des Magazins ziert diesmal ein ganz besonderer Mann: Michael Pelzer. Michael Pelzer ist ein Mann, den eines „seiner Mädels“ nachts anrufen könnte, wenn sie ein Problem hätte. Michael würde nicht zögern und würde helfen – und dies bereits fast fünf Jahre.

Markus Altmann Teammanagement Damenmannschaft VfL Eintracht Warden

Alles was den Vater von Sara Pelzer ausmacht, konnten wir nicht in diese Ausgabe packen, doch zumindest ein lustiger, kleiner Abriss seiner Tätigkeit und Fähigkeiten ist auf der Seite 19 zu finden. Natürlich ist Michael Pelzer in seiner Person einzigartig, doch stehen ihm solche Personen wie Jovita Sibbel, Irene Jansen, Gerd Schaffrath, Jörg Schoenen, Ruben Graß und Ralf Schulz in Nichts nach. Sie alle stellen etwas den jungen Damen zur Verfügung, was in dieser Zeit vor dem Hintergrund einer höheren Inanspruchnahme durch die Arbeit nicht selbstverständlich ist: Zeit! Dies tun sie ohne eine materielle Gegenleistung zu empfangen bzw. zu verlangen. Dafür kann man – auch wenn es nicht viel ist – einfach nur Danke sagen. Auch Trainer Willy Jung investiert mehr seiner Freizeit für die Mannschaft als es eigentlich normal wäre. Auch ihm gilt der Dank von mir, aber auch des Teams. Jeder einzelne kann für sich arbeiten, doch schlussendlich muss es doch heißen, nur gemeinsam ist man stark. Oder nach Alexandre Dumas: „Einer für alle, alle für einen.“

Eurer / Ihr

Markus Altmann

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EINTRACHT LADIES Das Magazin der Kickerinnen des VfL Eintracht Warden AUSGABE 5.11 Herausgeber: VfL Eintracht Warden Frauenfußball Redaktion: Markus Altmann Gestaltung & Produktion: Markus Altmann Texte: Aachener Nachrichten, Markus Altmann, Jörg Schoenen Fotos in dieser Ausgabe: Aachener Nachrichten, Ralf Schulz, Markus Altmann

Inhaltsverzeichnis Meisterschaft................................................................ 4 Eintracht Warden - Kohlscheider BC............................. 4 Eiskalte KBC-Duschen für die Eintracht-Damen ........... 6 „Was lange währt, ist endlich grad“ ............................... 8 Meisterschaft.............................................................. 10 Concordia Merkstein - Eintracht Warden..................... 10 Neun Tore für den wichtigen Sieg ............................... 12 Eintracht-Ladies werden drachenstark ........................ 14 Meisterschaft.............................................................. 15 Eintracht Warden - Adler Büsbach .............................. 15 Heiße Temperaturen - Eintracht-Ladies dreimal eiskalt .............................................................. 17 Pelzer als Ehrenamtler 2011 vorgeschlagen............... 19 Schaffis Kofferraum - unser Ball-Depot ....................... 20 Meisterschaft.............................................................. 21 Sportfreunde Hörn - Eintracht Warden ........................ 21 1:3 - Sportfreundinnen aus Hörn zu stark für die Damen der Eintracht................................................................. 23 Meisterschaft.............................................................. 24 FV Vaalserquartier - Eintracht Warden........................ 24 Eintracht siegt im Neulingsduell mit 5:1....................... 26

Auflage: 75 Stück

Meisterschaft.............................................................. 28 Eintracht Warden - SC Setterich ................................. 28 Eintracht macht das Spiel, der SC die Tore ................ 30

Homepage: www.eintracht-ladies.de.tl

Meisterschaft.............................................................. 32 Eintracht Warden - SV Loverich-Floverich .................. 32 Beim 4:4 gegen Loverich in den Schlussminuten zwei Punkte verloren...................................... 34

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Meisterschaft Eintracht Warden

-

Kohlscheider BC

1:4 (1:3)

V. Sibbel

Pehl

Franzen

Jansen

Frรถschen

Fischer

Radermacher

Pelzer

Kehr

Huber

4

Krรถncke


51.

59. A. Schmidt

Franzen

80.

Radermacher

Franzen

Pelzer

89.

Schulz

Tore: 3

Lindlar

Kehr

1

:

Eintracht Warden 1:2 Huber (32.)

Gelbe Karten:

-

4 Kohlscheider BC 0:1 (6.) 0:2 (11.) 1:3 (43.) 1:4 (46.)

keine

5


Eiskalte KBC-Duschen für die EintrachtDamen

Es waren herbstliche Temperaturen auf der neuen Sportanlage in Alsdorf-Warden als die Damenmannschaft des VfL Eintracht Warden auf die gegnerische Mannschaft des Kohlscheider BC traf. Im Vorfeld der Begegnung hatten die Damen ihre neue Ausstattung, den Trainingsanzug, Warm-up-Shirt und Fleece-Jacke probiert, wobei doch festgestellt werden musste, dass der „Frauenbeauftragte“ der Eintracht hinsichtlich der Klamottengrößen der Damen noch einigen Nachholbedarf hat – zumindest bei der Eintracht sind die Größen S und XS Gang und Gäbe und gerade diese Größen waren nicht vorhanden. Zum Spiel: Eiskalt wie das Wetter – so wurde die Eintracht 6

bereits in der 6. Minute erwischt. Ein Schuss aus der zweiten Reihe ließ die Wardener Keeperin nach vorne abprallen und der Ball landete vor den Schuhen von zwei Stürmerinnen des KBCs, die ungestört einnetzen konnten. Nur fünf Minuten später stand es nach einem unterlaufenen Ball bereits 2:0 für den KBC. „Die beiden Gegentore waren natürlich Nackenschläge für uns, von denen wir uns zunächst einmal erholen mussten. Wir hatten dann natürlich den Nachteil dem Rückstand hinterherlaufen zu müssen“, so Team-Manager Markus Altmann zur Anfangsphase der Begegnung. Im Vorfeld der Begegnung hatte Trainer Willy Jung die Mannschaft im Gegensatz zum Punktgewinn


beim BTV auf drei Positionen geändert bzw. ändern müssen. Auf der rechten Außenbahn ersetzte Alexandra Kröncke nach starken Trainingsleistungen Sarah Schmidt. In der Abwehr lief Janine Jansen anstelle von Lisa Hüdepohl und im Mittelfeld Jacqueline Kehr für die verletzte Laura Schöbben auf. Die Eintracht hatte Probleme ein geordnetes Spiel nach vorne aufzuziehen. Die Räume wurden durch beide Teams eng gemacht. Doch ein Konter mit einem Steilpass von Sara Pelzer auf die rechte Außenbahn konnte Stürmerin Julia Huber als Erste erlaufen und netzte unhaltbar ein (32.). Die Eintracht schöpfte noch einmal Hoffnung und machte sich auf gen gegnerisches Tor auf, konnte sich jedoch keine Dominanz im Mittelfeld erspielen. „So eine Situation ist schwierig zu verteidigen“, erklärte Trainer Willy Jung das dritte Gegentor, das aus einem Freistoß resultier-

te. Die von der KBC-Libera getretene Standardsituation wurde von einer im Strafraum verharrenden Stürmerin per Kopf abgefälscht und die Wardener Torhüterin in die falsche Ecke geschickt (43.). In der Halbzeit wurden die Eintracht-Damen wieder neu eingestellt und liefen mit dem Selbstbewusstsein auf, die Wende noch schaffen zu können. Doch wieder einmal gab es eine eiskalte Dusche. Kurz nach Wiederanpfiff konnte nach einer Ecke von der rechten Seite eine KBC-Stürmerin am kurzen Pfosten ohne gegnerische Bedrängnis einlochen. Die Damen der Eintracht hatten danach noch einige Großchancen, die einfach nicht den Weg ins Tor finden wollten. Sara Pelzer setze einen durch die Kohlscheider

Keeperin fallen gelassenen Ball links neben das Tor und ein Fernschuss Jacqueline Kehr landete an der Querlatte. In den letzten zwanzig Minuten hatten sich beide Mannschaften mit dem Ergeb7


nis abgefunden, so dass sich auf dem Spielfeld nicht Frauen–Kreisliga mehr viel tat. Fußballkreis Aachen Motivierend äußerte sich 2. Spieltag Mittelfeldmotor Katrin Radermacher nach der Begegnung: „Lasst die Köpfe VfR Würselen – Sparta Würselen 3:4 nicht hängen, Mädels. Das TV Konzen – Burtscheider TV 3:0 SC Setterich – Adler Büsbach 5:0 nächste Spiel wird wieder Sportfreunde Hörn – SG Stolberg 2:1 besser. Wir sind ne ganz Eintracht Warden – Kohlscheider BC 1:4 neue Truppe, die sich erst FV Vaalserquartier – SV Loverich-Floverich 0:3 einmal zusammenfinden Concordia Merkstein hatte spielfrei muss. Aber wir haben ja fach. Bin stolz bei euch mitspielen schon gezeigt, was wir können zu dürfen!“ und daran arbeiten wir jetzt ein-

„Was lange währt, ist endlich grad“ „Was lange währt, wird endlich gut.“ Ein Sprichwort, das in abgewandelter Form: „Was lange währt, ist endlich grad´“ noch besser zu dem aktuellen Zustand des Sportplatzes in Alsdorf-Warden passt. Fast ein Vierteljahrhundert kämpften die Vorstandsmannschaften der Eintracht in unterschiedlichen Besetzungen den ramponierten Zustand langfristig zu verbessern und einen Kunstrasenplatz für ihre zumeist jugendlichen Sportler zu gewinnen. Aber erst im Sommer 2006, als der Nachbarverein DJK Begau aufgelöst wurde, war die Bahn – zumindest bedingt – frei. Über eine Refinanzierung aus dem Erlös des Verkaufs des dortigen Sportplatzes sollte die Umwandlung des Wardener „Ackers“ in einen Kunstrasenplatz vorangetrieben werden. Am 4. Dezember 2007 votierte der Stadtrat einstimmig für diese Lösung. Dies sollte jedoch nur der erste Schritt sein. Immer wieder stand der Platz vor dem Aus und nur 8

durch den intensiven Einsatz der Verantwortlichen, insbesondere durch Hubert Philippengracht, konnte schlussendlich über eine geänderte Finanzierung (Konjunkturpaket II) sowie viele Gespräche mit der Stadt und vielen weiteren Institutionen endlich im Mai 2010 mit dem Umbau begonnen werden. Viele Maßnahmen um den Platz herum, mussten durch den Verein und seine Mitglieder getragen werden. Schweiß, Stress und der eine oder andere blutige Finger wurden durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer in über 900 Arbeitsstunden investiert sowie einige Euros in die Umzäunung und Pflasterung gesteckt. Herausgekommen ist ein wirkliches Schmückkästchen, das gerade in der Stadt Alsdorf seinesgleichen sucht. Sicherlich ein Anlass zu feiern: So wurde das Wochenende vom 23. bis 25. September mit zahlreichen Spielen und Turnieren gespickt, um die offizielle „Übergabe“ durch Bürgermeister Son-


ders auch in einem würdigen Rahmen zu gestalten. Vereinsvorsitzender Marcus Esser begrüßte an dem neuen Platz unter anderem Kaplan Marian Mertens, der den Platz einsegnete, Vizebürgermeister Heinrich Plum, den Ersten Beigeordneten Ralf Kahlen, das Landtagsmitglied Axel Wirtz als Vorsitzenden des Sportausschusses des Landes NRW, sowie Raphael Lamm, Vorsitzender des Fußballkreises Aachen. Esser dankte allen Verantwortlichen für das Gelin-

gen des Werkes und lobte die zahlreichen Mitglieder. Lob kam auch seitens des Bürgermeisters. „Ich kann nur ein Kompliment machen. Alle haben tolle Arbeit geleistet. Die Platzanlage sucht ihresgleichen. Mittel aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung haben dies erst möglich gemacht. Der Verein war gut beraten, über Jahre hinweg nicht locker zu lassen.“ Insgesamt wurden 525.000 Euro aufgebracht (435 TEUR Neubau des Platzes, 90 TEUR Verrohrung des mitten durch den Platz verlau-

fenen Wardener Baches). Nicht nur die Mittel hätten die Anlage des Platze möglich gemacht, so Sonders, sondern auch die große Einmütigkeit im Rat der Stadt. „Wenn man sich in Zielen einig ist, kann man auch bei schwierigen Verhältnissen Lösungen finden. Es lässt sich durch gegenseitige Unterstützung auch einiges ohne

Geld schaffen.“ Axel Wirtz übermittelte die Glückwünsche des Sportausschusses des Landes. Das Geld in Bildung, Sport und Gesundheit zu stecken, sei genau der richtige Weg, schließlich gebe es in NRW rund fünf Millionen Sportler in 20.000 Vereinen. Die Stadt Alsdorf tue viel für den Sport, formulierte er. Begeistert zeigte sich auch der Vorsitzende des Fußballkreises Aachen, Raphael Lamm. „Ich kann Euch nur beglückwünschen. Mit dieser Anlage kann es für den Verein nur aufwärts gehen.“ Nach den Reden legten die Kicker los: Mit sportlichen Aktivitäten, darunter auch dem Turnier „Unser Dorf spielt Fußball“, wurde die neue Platzanlage im Anschluss ausgiebig getestet.

9


Meisterschaft Concordia Merkstein

-

Eintracht Warden

0:9 (0:6)

V. Sibbel

Pehl

Franzen

HĂźdepohl

FrĂśschen

Fischer

T. Sibbel

Pelzer

Radermacher

Huber

10

S. Schmidt


17.

46.

Jansen

Franzen

59.

Franzen

Jansen

A. Schmidt

H端depohl

Jansen

Pehl

59.

Lindlar

Radermacher

68.

74. Radermacher

Pelzer

H端depohl

Huber

80.

Tore: 3

0

:

Concordia Merkstein

Gelbe Karten:

9

- Eintracht Warden 0:1 Huber (17.) 0:2 Huber (24.) 0:3 Huber (30.) 0:4 Huber (31.) 0:5 Radermacher (41.) 0:6 Radermacher (43.) 0:7 Radermacher (47.) 0:8 Huber (58.) 0:9 Huber (61.)

keine

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Neun Tore für den wichtigen Sieg

Die Eintracht-Ladies haben ihren ersten Dreier eingefahren. Im Spiel gegen Concordia Merkstein dominierte das Wardener Team die Begegnung von Beginn an, ließ der Heimmannschaft nicht den Hauch einer Chance und gewann hoch verdient mit 9:0. „Der Dreier aus der Partie war wirklich wichtig für die Mannschaft, die nach dem verlorenen Spiel gegen den KBC eine tolle Moral und Charakter gezeigt hat“, äußerte sich Trainer Willy Jung nach dem Schlusspfiff zufrieden. Im Gegensatz zur Partie gegen den KBC rückte Lisa Hüdepohl anstelle von Janine Jansen in die Startelf. Alexandra Kröncke wurde durch Sarah Schmidt auf der rechten Außenposition ersetzt und für Jacqueline Kehr lief erstmals in 12

dieser Saison die wieder genesene Tamara Sibbel auf. Im Vorfeld mussten zunächst die eine oder andere Sache erledigt werden. Für den administrativen Bereich wurden noch Bilder für das nächste erscheinende Magazin geschossen. Darüber hinaus galt es die Einsatzfähigkeit von Katrin Radermacher zu testen, die sich im letzten Spiel eine Zerrung am linken Oberschenkel zugezogen hatte. Sogar Betreuer Michael Pelzer zeigte sich fußballerisch einsatzfreudig, um so den Einsatz der jungen Dame sicherzustellen, was sich schlussendlich als fruchtbar herausstellte. Die Damen der Eintracht übernahmen bereits von Anfang an das Spielgeschehen und erspielen sich eine Chance nach der ande-


ren. Doch zunächst wurden - wie schon bei der Begegnung gegen den Burtscheider TV - selbst die besten Gelegenheiten liegen gelassen, indem die ConcordiaTorhüterin einen Schuss von Sara Pelzer glänzend noch um den Pfosten lenkte (6.) und in der 12. Minute per Fußabwehr den Schuss der allein auf sie zulaufenden jungen Wardener Mittelfeldspielerin abwehren konnte. In der 17. Minute konnte der Bann jedoch schnell und effektiv gebrochen werden. Nach einem schönen Zusammenspiel zwischen Katrin Radermacher und Julia Huber konnte diese den Ball im Eckigen unterbringen. Nur sieben

Der Wiederanstoß durch Concordia Merkstein war gerade durchgeführt, da musste die Concordin im Gehäuse den Ball wieder aus den Maschen holen. Julia Huber hatte abermals zugeschlagen (31.). Bei einer kurz ausgeführten Ecke von der rechten Seite spielte Sara Pelzer das Spielgerät auf Katrin Radermacher, die von der Ecke des Sechzehnmeterraums in den rechten Winkel schoss und so das zwischenzeitliche 5:0 für die Eintracht generierte. Noch kurz vor der Pause legte Katrin Radermacher nach und machte das halbe Dutzend voll (42.). Von Bananen – die an BananenUnverträglichkeit leidende(n) Dame(n) erhielt(en) von Betreuer Michael Pelzer Kiwis – sowie Wasser gestärkten Wardener Damen blieben ihrer Linie treu

Frauen–Kreisliga Fußballkreis Aachen 3. Spieltag Minuten später schlug die Wardener Stürmerin aber- Kohlscheider BC – TV Konzen 3:2 mals zu und konnte in der 30. SV 09 Loverich-Floverich – Sp.Würselen 11:0 Concordia Merkstein – Eintracht Warden 0:9 Minute sogar einen lupenrei- Burtscheider TV – Sportfreunde Hörn 0:5 nen Hattrick erzielen. Die SG Stolberg – VfR Würselen 7:3 Keeperin hatte das runde Le- FV Vaalserquartier – SC Setterich 1:3 der durch Anlupfen zwar ele- Adler Büsbach hatte spielfrei gant, aber regelwidrig nach und legten los „wie die Feuereinem Rückpass ihrer Mitspielerin wehr“. Abermals Katrin Radermamit den Händen aufgenommen. Es cher traf für die Eintracht (47.). In resultierte ein indirekter Freistoß der 58. und 61. Minute konnte Juim Merksteiner Strafraum. Der lia Huber durch Alleingänge auf durch Katrin Radermacher zudas Merksteiner Tor zwei weitere rückgelegte Ball konnte durch JuTreffer erzielen. In der Folgezeit lia Huber im Tor versenkt werden. 13


ähnelte die Begegnung eher einem Freundschafts- oder Trainingsspiel. Die Eintracht zeigte schöne Kombinationen, aber außer den beiden treffsicheren Spielerinnen, Julia Huber und Katrin Radermacher, wollte es einfach keiner weiteren Spielerin gelingen, einen Treffer zu erzielen.

Immer wieder wurden die Kickerinnen in optimale Situationen gebracht oder erspielten sich selber die Gelegenheit. „Die Spielerinnen haben sich sicherlich die Tore für die nächsten Begegnungen aufgehoben“, sagte TeamManager Markus Altmann mit einem Grinsen. Auch Co-Kapitänin Sarah Fröschen zeigte sich mit dem Ausgang des Spiels zufrieden: „Wir haben einen sauberen und eindeutigen Sieg heute eingefahren. Ich bin stolz auf die Mädels. Einfach ein super Spiel, bei dem wir klar überlegen waren!“

Eintracht-Ladies werden drachenstark

Beim abendlichen Training wurde der Damenmannschaft des VfL Eintracht Warden neue Trikots ü14

berreicht. Durch Vermittlung des Ehrenvorsitzenden und Förderer des Frauenfußballs bei der Eintracht Peter Büttgen erhielten die Damen einen Kurz- und einen Langarmtrikotsatz der Aachener Bausparkasse überreicht. Die rot-weißen Trikots der Marke dragon werden die Eintracht-Damen nun durch die Saison begleiten.


Meisterschaft Eintracht Warden

-

Adler Büsbach

3:0 (2:0)

V. Sibbel

Pehl

Franzen

Hüdepohl

Fröschen

Fischer

T. Sibbel

Pelzer

S. Schmidt

Radermacher

Huber

5


19.

27.

Kehr

Huber

46.

Huber

Fischer

H端depohl

T. Sibbel

Schaffrath

Huber

54.

Schulz

H端depohl

65.

76. T. Sibbel

Pelzer

Pelzer

S. Schmidt

88.

Tore: 3

3 Eintracht Warden 1:0 Radermacher (7.) 2:0 Fischer (23.) 3:0 Schaffrath (83.)

Gelbe Karten:

16

:

0

-

Adler B端sbach

keine


Heiße Temperaturen - Eintracht-Ladies dreimal eiskalt Schaffrath rückte nach schulischen Verpflichtungen und Krankheit erstmals in den Kader. Jaqueline Kehr ersetzte Anja Schmidt im Kader. Außerhalb des Platzes konnte die Eintracht

Valeska Sibbel wurde es im Tor der Eintracht richtig heiß am vierten Spieltag gegen Adler Büsbach. Doch Grund für den roten Kopf waren nicht die erforderlichen Einsätze gegen heranstürmende Adlerinnen – diese Aktionen hielten sich sehr stark in Grenzen -, sondern die hitzigen Temperaturen im Langarmtrikot und in langer Hose. Im zweiten Spiel hintereinander konnte die junge Keeperin den Kasten sauber halten, während ihre Vorderleute dreimal das Runde ins Eckige beförderten. „Never change a winning team“, so Devise von Trainer Willy Jung für den aktuellen Spieltag. So konnte er diesmal erstmalig die gleiche Mannschaft aufbieten, die damit dem Team gegen Concordia Merkstein entsprach. Ann-Kathrin

durch das Funktionsteam den ca. 80 anwesenden Zuschauern diesmal auch etwas bieten. Jovita Sibbel bot federführend zusammen mit Irene Jansen und Carina Schulz Kuchen und Getränke an, was auch zahlreich in Anspruch genommen wurde. Auf dem Platz übernahm die Eintracht von der 1. Minute an das Geschehen. Die Begegnung fand eigentlich nur in der Hälfte der Stolberger Mannschaft statt. Dies zahlte sich schon schnell in einem Tor aus. Nach einem Flügellauf von Julia Huber über die rechte Seite flankte die Wardener Angrei17


Meter musste sich erkämpft werden, zahlreiche Wasserflaschen wurden geleert und immer wieder Erfrischung an den aufgestellten Wassereimern gesucht. Der Frauen–Kreisliga Fußballkreis Aachen ferin nach innen, wo Katrin 4. Spieltag Radermacher in der 7. Minute schön zum 1:0 einnetzen VfR Würselen – Burtscheider TV 1:1 konnte. In der Wardener Hin- Sparta Würselen – SG Stolberg 3:2 termannschaft kam es da- SC Setterich – SV 09 Loverich-Floverich 0:1 nach zu einer Unstimmigkeit Sportfreunde Hörn – Kohlscheider BC 3:1 bzgl. der Ballaufnahme, die Eintracht Warden – Adler Büsbach 3:0 jedoch ohne negative Folgen TV Konzen – Concordia Merkstein 7:0 Vaalserquartier hatte spielfrei für das Spielergebnis blieb. In der 23. Minute legte die letzte Ball oder Flanke schafften Eintracht in Person von Sarah Fies jedoch nicht durch die mehrscher nach. Ein Schuss von der beinige Büsbacher Abwehr. 16-Meterraum-Kante wähnte man Auch nach der Pause zeigte sich bei der Keeperin als fast sicher, kein anderes Bild. „Nach der Halbdoch der Ball rutschte unter ihrem zeitpause haben sich die MannKörper ins Gehäuse. Nur vier Mischaften ein wenig neutralisiert. nuten später musste die Dame Büsbach hat das Spiel zerstört vom linken Flügel verletzungsbeund der Eintracht fehlte diesmal dingt ausgewechselt werden. Im Krankenhaus Bardenberg wurden eine schwere Prellung sowie ein möglicher Bänderanriss festgestellt. Die sommerlichen Temperaturen zeigten sich gegenüber den jungen Damen von der Quellenstraße als schwerer Gegner. Jeder 18


die Fähigkeit das eigene Potential abzurufen, so dass ein Sommerkick herauskam“, beschreibt Team-Manager Markus Altmann den zweiten Teil des Meisterschaftsspiels. Warden stand in der Abwehr sicher. Teilweise konnten schöne Ballstafetten initiiert werden, doch entweder fehlte der letzte Pass oder die Spielerinnen waren zu egoistisch und blieben im Zweikampf an den Gegenspielerinnen hängen. Büsbach setzte dagegen auf die Karte „Zerstören“ und „Ball weg schlagen“. Dabei reichten die neuen Umzäunungen nicht mehr aus und Betreuer Michael Pelzer zeigte mehrfach seine Kletterfähigkeiten, um das Spielgerät wiederzubeschaffen. Nach zahlreichen Wechseln in der 2. Halbzeit zog Trainer Willy Jung den Joker „Ann-Kathrin Schaffrath“.

Nach mehreren guten Doppelpass-Aktionen konnte sie zunächst eine Chance nicht verwerten, die sich ihr bot. Während sie über die Keeperin von Büsbach sprang, ließ diese den Ball los, der von Ann-Kathrin Schaffrath abprallend links am Tor vorbei sprang. In der 76. Minute machte es die „neue“ Stürmerin besser. Auf Vorlage von Sarah Schmidt hievte „Lolle“ das runde Leder über die Keeperin zum Endstand von 3:0 ins Tor. „Ich kann mit dem Ergebnis gut leben, aber spielerisch müssen wir uns in der nächsten Begegnung deutlich steigern“, erklärte Trainer Willy Jung den Damen nach dem Schlusspfiff mit einem Ausblick auf das kommende Spiel. Dennoch konnten die Damen zufrieden auslaufen, schließlich stehen nach vier Begegnungen immerhin sieben Punkte auf der Habenseite.

Pelzer als Ehrenamtler 2011 vorgeschlagen

Der Radiosender Antenne AC veranstaltet die Aktion „Ehrenamtler des Jahres 2011“. Die Betreuer wie auch administrative Leitung der Damenmannschaft der Ein-

tracht üben ihre „Dienste“ allesamt ehrenamtlich, folglich unentgeltlich aus. Die Damenmannschaft hat sich an der Aktion des Radiosenders beteiligt und ihren Betreuer Michael Pelzer für die Auszeichnung vorgeschlagen: „Wir möchten Ihnen im Rahmen Ihrer Aktion „Ehrenamtler des Jahres 2011“ unseren Betreuer Michael Pelzer vorschlagen. Michael Pelzer ist die gute Seele der Damenmannschaft der Ein19


tracht. Wenn es vom Spielfeld wieder heißt: „Michael, hast Du mal ein Taschentuch?“ Michael Pelzer steht bereit und verteilt auch gerne vor und während des Spiels bei den Spielerinnen Traubenzucker und japanische Heilkräuter – und dies bereits im fünften Jahr. Er zeigt sich stets als flexibel. Ob eine Bananenunverträglichkeit, die er einfach mit einer Kiwi „bekämpft“, oder spontane Feiern von 15 Damen in seinem Wohnzimmer; Michael weiß sich stets zu helfen und ist vielmehr mit guter Laune mittendrin statt nur dabei. Auch seine medizinische Hilfe wird von den Damen geschätzt. Dabei

macht er teilweise keinen Unterschied, ob es „seine“ Damen zu versorgen gilt oder die des Gegners, die er nebenher einfach mitversorgt. Gerade seine gute Laune, die er stets an den Tag legt, sowie seine stetige Einsatzbereitschaft – egal was anliegt - macht Michael zu einem wichtigen Bestandteil in dem Team und für die Mannschaft zum „Ehrenamtler des Jahres 2011“.“ Bei Antenne AC wurden insgesamt zehn Ehrenamtler vorgestellt. Der Bericht über Michael Pelzer erfolgte am Donnerstag, dem 13. Oktober 2011. Der Spot bei Antenne AC: http://antenne-ac.de/_pool/ files/beitraege/400708.mp3

Schaffis Kofferraum - unser Ball-Depot Die Sportplätze Begau, früher Trainingsplatz der EintrachtMädels, und Warden haben eines gemeinsam: Die Lagermöglichkeit von Bällen oder sonstigem Trainingsmaterial gestaltet sich schwierig. So müssen die Trainer ihre Gerätschaften zu jeder Trainingseinheit in ihr Auto packen, am Sportplatz aufbauen, abbauen und wieder mitnehmen. Gelagert wird das Ganze in heimischen Garagen. Lagerungsmöglichkeiten am Sportplatz sind dagegen nicht vorhanden, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Sachen unter das „Fußvolk“ geraten. Für die Damenmannschaft

20

hat Ann-Kathrin Schaffrath den Transport insbesondere der runden Leder übernommen. Dafür opfert sie – unterstützt durch Gerd Schaffrath und Alexandra Kröncke – vor jedem Training die Räumlichkeiten ihres Kofferraums.


Meisterschaft Sportfreunde Hörn

-

Eintracht Warden

3:1 (1:1)

Franzen

Pehl

Kehr

Jansen

Fröschen

Hüdepohl

S. Schmidt

Lindlar

Radermacher

21


Piecha

Huber

35.

26.

Pelzer

Lindlar

59.

A. Schmidt

HĂźdepohl

Schaffrath

Pelzer

Pelzer

Piecha

63.

Lindlar

Radermacher

65.

76. Radermacher

S. Schmidt

Piecha

Radermacher

81.

Tore: 3

3 Sportfreunde HĂśrn 1:1 (38.) 2:1 (71.) 3:1 (84.)

Gelbe Karten: 22

:

keine

-

1 Eintracht Warden 0:1 Huber (20.)


1:3 - Sportfreundinnen aus Hörn zu stark für die Damen der Eintracht Nach zuletzt zwei Siegen in Folge kündigte Trainer Willy Jung vor der Partie ein spannendes Spiel gegen einen Gegner auf Augenhöhe an und sollte damit Recht behalten. Aufgrund der Abwesenheit von Torfrau Valeska Sibbel sah

nen bei einem Steilpass in den 16er alleine gelassen wurde und den Ausgleich erzielte. Nach einer von beiden Mannschaften sehr hochwertig geführten ersten Halbzeit ging es leistungsgerecht mit diesem Ergebnis in die Pause. Parallel zum sich verschlechternden Wetter ließen jedoch in der 2. Halbzeit allmählich auch die Kräfte und Konzentration der EintrachtDamen nach, Frauen–Kreisliga Fußballkreis Aachen 5. Spieltag

sich das Trainerteam der Eintracht gezwungen Mandy Franzen auf dieser für sie allerdings nicht ungewohnten Position einzusetzen. Ihren Posten in der zentralen Abwehr übernahm dafür Jacqueline „Jacky“ Kehr. Trotz der im Vergleich zur spätsommerlichen Vorwoche sehr herbstlichen Wetterbedingungen begannen die Damen der Eintracht ver"heiß"ungsvoll und gingen nach Vorarbeit von Katrin Radermacher in der 20. Minute durch die treffsichere Julia Huber verdient in Führung. Dass sich die Sportfreundinnen aus Hörn jedoch als der erwartet schwere Gegner erwiesen, zeigte sich in Minute 38, als eine ihrer schnellen Stürmerin-

Kohlscheider BC – Conc. Merkstein 7:1 Sparta Würselen – SC Setterich 1:2 Sportfreunde Hörn – Eintracht Warden 3:1 Burtscheider TV – Adler Büsbach 7:0 SG Stolberg – FV Vaalserquartier 7:1 TV Konzen – SV Loverich-Floverich 4:1 VfR Würselen hatte spielfrei

was sich zunächst in einem spielerischen Übergewicht der Mannschaft aus Hörn und in der 71. Minute dann auch in der Führung durch die Gastgeberinnen niederschlug. Ein direkter Freistoss genau in den Winkel zum 3:1 ließ in der Schlussphase des Spiels (84. Minute) weder der Mauer noch Torfrau Mandy Franzen eine Abwehrchance und besiegelte letztendlich die zweite Saisonniederlage der Eintracht-Damen. 23


Meisterschaft FV Vaalserquartier

-

Eintracht Warden

1:5 (1:4)

V. Sibbel

Jansen

Pehl

H端depohl

Franzen

A. Schmidt

Radermacher

Pelzer

T. Sibbel

Kehr

Huber

5


74.

74.

Lindlar

Pelzer

84.

Kehr

Kehr

Huber

90.

Krรถncke

Tore: 3

Schaffrath

T. Sibbel

1 FV Vaalserquartier 1:2 (19.)

Gelbe Karten:

5

: -

Eintracht Warden 0:1 Radermacher (2.) 0:2 Huber (6.) 1:3 Kehr (28.) 1:4 Kehr (45.) 1:5 Kehr (74.)

Huber (73.), Schaffrath (80.)

Lindlar

(79.),

25


Eintracht siegt im Neulingsduell mit 5:1 Eiskalt erwischt wurden die Eintracht-Ladies bei ihrem Auftritt gegen FV Vaalserquartier erst nach dem Spiel. Schuld hieran waren zwar die Gastgeberinnen, jedoch blieb das Ergebnis davon unberührt. Die Duschen wollten einfach nicht warm werden, so dass zunächst kalt duschen angesagt war. Das positive Ergebnis von 5:1 für die Eintracht blieb hiervon jedoch unberührt. Die Eintracht musste auf einige verletzte Spielerinnen sowie anderweitig verpflichtete Damen verzichten. Eine schlagkräftige Mannschaft konnte Trainer Willy Jung jedoch trotzdem aufbieten. Kirsten

Pehl rückte wieder auf die LiberaPosition, während Jacqueline Kehr als hängende Spitze agierte. Mandy Franzen ersetzte Sarah Fröschen als Abräumer und Valeska Sibbel und Tamara Sibbel starteten ebenso wie Anja Schmidt auch von Anfang an. Die Eintracht fand gut in die Partie gegen die Mannschaft aus Vaalserquartier, die nur aus Spielerinnen der ehemaligen A-Juniorinnen bestand. Bereits in der 2. Minute 26

schlug die Alsdorfer Mannschaft in Person von Katrin Radermacher zu. Der direkt getretene Freistoß von der Wardener Mittelfeldspielerin war zwar sehr zentral geschossen, aber schlug trotzdem oberhalb der FVV-Keeperin ein. Vier Minuten später konnten die Eintracht-Ladies abermals jubeln. Nach einem Zuspiel von Jacqueline Kehr erzielte Julia Huber das 2:0. Danach hatte die Hintermannschaft der Eintracht die Begegnung augenscheinlich bereits in trockenen Tüchern gewähnt. Zunächst wurde von der letzten Abwehrspielerin einem steilen Ball nicht nachgesetzt, so dass dieser erst nach einer unübersichtlichen Aktion auf der Torlinie geklärt werden konnte. Ein einfacher Ballverlust durch einen unnötigen Zweikampf auf der rechten Seite blieb dagegen nicht mehr ohne Konsequenzen für die Eintracht. Die folgende Flanke in die Mitte wurde für Vaalserquartier erfolgreich verwertet, wobei Torhüterin Valeska Sibbel dabei keine Abwehrchance blieb. In der 28. Minute brachte ein trockener Schuss von Jaqueline Kehr wieder etwas Ruhe für Nerven. Nach Vorarbeit von Julia Huber landete dieser im Aachener Gehäuse. Doch abermals wurde in


der Wardener Hintermannschaft zu risikoreich gespielt. Einem Rückpass folgenden Anspiel ging die letzte Wardener Feldspielerin vor dem eigenen Tor in einen Zweikampf bzw. ein Dribbling und verlor dabei fast den Ball, so dass die Führung sich auf dünnen Eis bewegte. Doch mit ein bisschen Glück konnte die Szene noch einmal bereinigt werden. „Wir müssen endlich mal aus unseren Fehlern lernen. Wir machen eigentlich jeden Spieltag die gleichen Fehler, indem wir risikoreich in der Abwehr in unnötige Zweikämpfe gehen. So machen wir uns das Leben selber richtig schwer und laden unsere Gegner immer wieder ein“, so Teammanager Markus Altmann zu der risikoreichen Abwehrarbeit. Einen gelungenen Schlusspunkt der 1. Halbzeit bildete eine Ecke von Jacqueline Kehr. Von der linken Seite getreten landete sie ohne eine Körperberührung einer Mit- oder Gegenspielerin im FVVTor. Nach der Halbzeitpause gaben die Eintracht-Ladies einige Schüsse auf das HeimGehäuse ab, verfehlten es jedoch, so dass die Keeperin aus Vaalserquartier, die merklich Probleme im großen Tor hatte, nicht eingreifen musste. Valeska Sibbel – auf Seiten der Eintracht – musste ebenfalls kaum mehr eingreifen. Offenbar hatten sich beide Da-

menmannschaften bereits mit dem Ausgang der Begegnung abgefunden. Ganz damit wollte sich Jacqueline Kehr nicht anfreunden und steuerte ihrem Torkonto einen dritten Treffer bei. Abermals fand ein trockener Schuss – diesmal in die linke Torecke – den Weg ins Tor. In den Schlussminuten hatte der Schiedsrichter der Begegnung anscheinend Lust auf eine Runde Karten. Aus nichtigen Gründen wurden so drei Wardener Spielerinnen innerhalb von sieben Minuten mit einer Gelben Karte verwarnt, die jedoch wie die kalten Duschen ohne größere Folgen für die Eintracht-Ladies blieben. Trainer Willy Jung zeigte sich am Ende der Begegnung zufrieden: „Wir haben heute sicherlich nicht unseren besten Fußball gezeigt, aber wir haben die drei Punkte geholt und das ist schlussendlich worauf es ankommt!“

Frauen–Kreisliga Fußballkreis Aachen 6. Spieltag FC Adler Büsbach - TV Konzen 0:0 Conordia Merkstein - Sportfreunde Hörn 0:12 SV Loverich-Floverich - SG Stolberg 2:1 Kohlscheider BC - VfR Würselen 1:1 Burtscheider TV - FC Sparta Würselen 4:2 FV Vaalserquartier - Eintracht Warden 1:5 SC Setterich hatte spielfrei

27


Meisterschaft Eintracht Warden

-

SC Setterich

0:2 (0:1)

Franzen

Pehl

Kehr

Hüdepohl

Fröschen

A. Schmidt

Radermacher

Pelzer

S. Schmidt

T. Sibbel

Huber

5


30.

42.

Jansen

Kehr

74.

T. Sibbel

Radermacher

A. Schmidt

Schaffrath

Pelzer

80.

T. Sibbel

Radermacher

88.

86. V. Sibbel

S. Schmidt

Tore: 3

Kehr

0

:

Eintracht Warden

Gelbe Karten:

-

2 SC Setterich 0:1 (27.) 0:2 (90.)

keine

29


eintracht macht das Spiel, der SC die Tore Die Eintracht begann in der Anfangsphase deutlich überlegen und schnürte den Gegner in der eigenen Haelfte ein. Fast im Minutentakt ergaben sich Einschussgelegenheiten für

„Die Niederlage war unverdient für uns. Wir waren die spielerisch bessere Mannschaft, haben nur versaeumt das bzw. die Tore zu schießen“, so Trainer Willy Jung im Kreise des Funktionsteams auf der Anreise nach Mallorca. Die Eintracht agierte bei der Begegnung gegen den Tabellendritten druckvoll, kassierte jedoch ein unglückliches Gegentor und bekam, nachdem in den Schlußminuten alles nach vorne geworfen wurde, das Todesstoßtor, das die 0:2-Niederlage besiegelte. Trainer Willy Jung konnte auf das Gros der Erfolgsmannschaft von der Begegnung gegen Vaalserquartier zurückgreifen. Neben einigen Positionswechseln innerhalb des Teams ersetzten Sarah Schmidt und Sarah Fröschen Janine Jansen sowie Valeska Sibbel in der Anfangsformation. 30

die Eintracht. Die grösste Chance hatte dabei Julia Huber, die beim Alleingang jedoch an der Settericher Keeperin scheiterte. Kaum hatten die Eintracht-Ladies ihre Umklammerung ein wenig gelockert, kam der Schock in Form eines Gegentores. Eine von der linken Seite auf das "Mariadorfer Tor" getretene Ecke überflog die Spielerin am kurzen Pfosten und landete im Wardener Gehäuse, ohne dass Keeperin Mandy Franzen eingreifen konnte. Die Eintracht war ein wenig durch das Gegentor geschockt, das sich zu keiner Zeit abgezeichnet hatte.


Trotz einiger weiterer Versuche, u. a. durch von Katrin Radermacher getretene Freistösse blieb es zur Pause bei dem Rückstand für die Eintracht. Gestärkt durch Bananen von Betreuer Michael Pelzer, diesmal Jacqueline Kehr sowie Julia Huber konnten aus Alleingängen im Eins-gegen-Eins 7. Spieltag mit der Gästekeeperin keinen Profit ziehen, sondern VfR Würselen – Concordia Merkstein 2:2 scheiterten an dieser. EbenEintracht Warden – SC Setterich 0:2 falls erfolglos blieb eine DiTV Konzen – FV Vaalserquartier 8:0 rektabnahme von einer Ecke Sparta Würselen – Kohlscheider BC 0:3 durch Sara Pelzer, die über Sportfreunde Hörn – Adler Büsbach 7:0 das Tor schoss. In den letzSG Stolberg – Burtscheider TV 2:4 ten Minuten wurden alle sich SC Loverich-Floverich hatte spielfrei bietenden Optionen für den 8. Spieltag Angriff aufgeboten, um das Ruder noch einmal herumzuKohlscheider BC – SG Stolberg 4:1 reissen. Mit Ann-Kathrin Adler Büsbach – VfR Würselen 1:0 Schaffrath wurde eine dritte Concordia Merkstein – Sparta Würselen 3:3 Stürmin eingewechselt und SV Loverich-Floverich – Burtscheider TV 5:1 W mit der wieder ins Spiel einSC Setterich – TV Konzen 1:3 greifenden Tamara Sibbel FV Vaalserquartier – Sportfreunde Hörn 1:3 der linke Flügel noch einmal Eintracht Warden hatte spielfrei offensiver ausgerichtet. auch in kleiner Form, sowie durch Doch das alles half nichts. Setterimotivierende Worte durch Trainer cher erzielte in der Schlussminute Willy Jung, ging das Team mit volaus einem Konter heraus das entlem Eifer in die zweite Halbzeit. scheidende zweite Tor. Jacqueline Kehr wurde durch den „Am Anfang hat man kein Glück Coach ins Mittelfeld beordert und und dann kommt auch noch Pech Kirsten Pehl übernahm die Liberadazu; nur blöd, wenn der Gegner Position. Über die weiteren 45 Mideutlich mehr Glück als Verstand nuten bestimmte wieder die Einhat“, erklärte Ann-Kathrin tracht das Geschehen auf dem Schaffrath nach dem Spiel. Die Wardener Geläuf. Doch wieder Leistung der Eintracht-Ladies kann einmal war Glücksgöttin Fortuna man auch anders auf den Punkt der Eintracht nicht hold. Sowohl bringen: „Ihr habt super gespielt!“ Frauen–Kreisliga Fußballkreis Aachen

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Meisterschaft Eintracht Warden

-

SV Loverich-Floverich

4:4 (3:2)

V. Sibbel

T. Sibbel

Franzen

Hüdepohl

Fröschen

S. Schmidt

Radermacher

Pelzer

Kehr

Schöbben

Huber

5


15.

27.

Pehl

Franzen

30.

Huber

Schöbben

Schaffrath

Schaffrath

S. Schmidt

Schöbben

Pelzer

46.

Huber

Schöbben

60.

64.

Piecha

Fröschen

76.

70.

Franzen

Schöbben

4

Tore: 3

Schaffrath

:

Eintracht Warden 1:0 Schöbben (12.) 2:1 Huber (23.) 3:1 Kehr (28.) 4:2 Kehr (58.)

Besondere Vorkommnisse:

Rote Karte:

4

- SV Loverich-Floverich 1:1 (15.) 3:2 (42.) 4:3 (75.) 4:4 (80.)

Loverich verschießt Foulelfmeter (49.)

Piecha (80., Nachtreten) 33


Beim 4:4 gegen Loverich in den Schlussminuten zwei Punkte verloren Eigentlich ist es ein Punktgewinn – gerade gegen den bis zum Freitag Tabellen-2. Doch manchmal kann ein Unentschieden auch eine gefühlte Niederlage sein. So war es auch bei der Begegnung der Eintracht gegen den SV LoverichFloverich. Nachdem die Damen von der Quellenstraße noch bis zur 75. Minute mit 4:2 gewonnen standen und sich nichts Offensives für Loverich abzeichnete, fing sich die Eintracht in den Schlussminuten noch zwei Schüsse in die Fünf ein. Trainer Willy Jung konnte bei dem Spiel gegen die Mannschaft aus der Spitzengruppe fast aus dem Vollen schöpfen. So gab es schon bei der Kaderbenennung einige Härtefälle. In der Aufstellung wurde die Torwartposition wieder durch Valeska Sibbel anstelle von Mandy Franzen besetzt und Laura Schöbben fand sich ebenfalls nach überstandener Verletzung in der Anfangsformation wieder. Die Eintracht spielte wie gegen den SC Setterich offensiv und auf einem hohen Niveau. So ergab sich eine Großchance in der Anfangsphase für die Eintracht, die jedoch nicht genutzt wurde. Allerdings hätte es auch 2:0 für den SV 09 Loverich-Floverich stehen kön34

nen. Denn sowohl bei hohen Bällen als auch bei Laufduellen aus steilen Pässen zeigte sich die Wardener Hintermannschaft unkonzentriert und zu langsam. So konnte man sich beim Glück sowie Keeperin Valeska Sibbel bedanken, dass die Null hinten noch stand. In der Offensive brannte die Eintracht dagegen ein Feuerwerk ab und konnte durch den Treffer von Laura Schöbben in der 12. Minute in Führung gehen. Doch bereits in der 15. Minute unterlief der Abwehr abermals ein Fehler, der

diesmal ausgenutzt wurde. Eine hohe Flanke wurde unterlaufen und die Stürmerin ließ der Wardener Keeperin keine Chance. In der Wardener Abwehrreihe wurde umgestellt, so dass ihr ein wenig mehr Stabilität verliehen wurde. In der Offensive wurde jedoch weiter so gemacht wie bisher. Teilweise schöne Kombinationen sowie ein Geschwindigkeitsvorteil über die Außen wurde in Form des Treffers durch Julia Huber erfolgswirksam


ausgenutzt. Ein „Tor des Monats“ det, agierten aber weiterhin mit von Jacqueline Kehr brachte die hohem körperlichem Einsatz. Eintracht einen Schritt dem Sieg Doch eine Szene sollte das Spiel näher. Ein Dropkick von der rechwieder wenden. Nach einem steiten Kante des Sechzehners schlug len Pass standen drei Spielerinnen unhaltbar in der rechten Ecke zum von Loverich vermeintlich im Ab3:1 ein. Doch kurz vor der Halbzeit seits, doch der Schiedsrichter ließ kam der Gegner wieder zurück ins weiterlaufen. Die Wardener AbSpiel. Nach einem Pass in die wehrspielerinnen waren mehr als Zentrale rückte die Wardener zehn Meter von ihren GegenspieKeeperin vermeintlich zu früh aus lerinnen entfernt, die sich diese ihrem Gehäuse, da eine AbwehrGelegenheit mit einem Schuss in spielerin noch in ihrer Nähe war, die rechte obere Ecke des Tors und ließ einen leichten Ball passienicht entgehen ließen. In der 78. ren. Minute ließ sich die Wardener Wichtig für die Spielerin Eintracht war Jessica PieFrauen–Kreisliga es in der 2. cha zu einer Fußballkreis Aachen Halbzeit Unsportlich9. Spieltag schnell einen keit hinreizwei Toreßen. Nach VfR Würselen – FV Vaalserquartier 3:1 Abstand hermehreren Sparta Würselen – Adler Büsbach 2:1 zustellen. hart geführSportfreunde Hörn – SC Setterich 10:1 Doch zunächst Burtscheider TV – Kohlscheider BC 0:2 W ten Zweieinmal stand SG Stolberg – Concordia Merkstein 2:3 kämpfen trat Loverich vor Eintracht Warden – SV Loverich-Floverich 4:4 sie nach dem Aus- TV Konzen hatte spielfrei und musste gleich. Nach daher das einem dummen Foulspiel im StrafSpielfeld verlassen. Doch für die raum – eine Abwehrspielerin der Eintracht kam es noch härter. Eintracht hatte offensichtlich in eiNach einem abermalig überflüssinem Kopfballduell mit beiden Argen Foulspiel konnte Loverich den men geschoben – gab Schiedsfälligen Freistoß abermals in der richter Strafstoß. Doch der FoulWardener Fünf versenken und elfmeter landete aus Sicht der Einschenkte der Eintracht den 4:4tracht zum Glück nicht im Tor, Ausgleich ein. sondern an der Latte. Fast im GeTrotz der personellen Überzahl genzug konnte die Eintracht den wurde die Eintracht wieder offengewünschten Abstand herstellen. siv ausgerichtet. Doch eine riesige Nach einem Solo von Jacqueline Chance für Julia Huber konnte Kehr, bei dem sich ihr noch zwei diese zwar an der herausstürmenAnspielstationen boten, vollendet den Keeperin vorbeilegen, doch diese jedoch selber und erfolgebenfalls am Tor. reich zu ihrem zweiten Treffer an Die Damen der Eintracht waren diesem Tag. Damit war die Benach Begegnung am Boden zergegnung eigentlich so gut wie gestört. Da konnte auch das Lob des laufen. Beide Teams hatten sich Funktionsteam und insbesondere eigentlich mit Ergebnis angefreunvon Trainer Willy Jung nur ein wenig Balsam für die Seele sein. 35



Eintracht Ladies - Das Magazin der Kickerinnen des VfL Eintracht Warden