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Kinderverkehrsmalbuch Tipps f端r Kinder im Strassenverkehr

Eine Informationsbrosch端re der

International Police Association (IPA) Sektion Schweiz

Dieses M a l b u c h geh旦rt: (hier kannst du deinen Namen eintragen)

端berreich

t durch:


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80. Internationale Automobil-Salon Genf Der Internationale Automobil-Salon Genf präsentiert 2010 zum 80. Mal eine Rundumsicht zum Thema Auto von heute und morgen. Die Messe findet vom 4. – 14. März im Genfer Palexpo statt und heisst alle wichtigen Marken aus Europa, Amerika und Asien willkommen. Nicht umsonst wird der Genfer Salon als eine der attraktivsten Automessen weltweit eingeschätzt, gehört sie doch zu den „Top 5“ unter den internationalen Veranstaltungen und findet als einzige in Europa alljährlich statt. Rund 250 Aussteller teilen sich eine Nettoausstellungfläche von 80‘000 m2 und füllen damit alle sieben Hallen von Palexpo. 1‘000 Marken aus ca. 30 Ländern stellen ein wahres Feuerwerk an echten Weltneuheiten und Premieren vor. Dabei gibt es vom schnitten Sportfahrzeug, über das praktische Familienauto bis zum neusten Cityflitzer alles zu sehen, was die Automobilindustrie heute und insbesondere auch morgen zu bieten hat. Die Messeorganisation wendet sich ganz bewusst den Zukunftstrends in der Individualmobilität zu und bietet den Ausstellern einmalige Gelegenheiten, ihre umweltfreundlichen Zukunftstechnologien so in Szene zu setzen, dass sie für den Besucher erlebbar werden. So führt der Chemin Vert zu den Modellen und Konzepten, die über moderne und vor allem saubere Zukunfts-Technologien verfügen, und im Pavillon Vert werden Geschichte, Gegenwart und Zukunft der alternativen Technologien gezeigt. Schliesslich laden die Essais Verts zum Probefahren von Prototypen ein, die bereits übermorgen auf unseren Strassen zu sehen sein werden. Rolf Studer, Generaldirektor des Salons freut sich: “Auch dieses Jahr sind alle Palexpo-Hallen wieder voll ausgebucht. Die Aussteller schätzen an Genf den gepflegten Rahmen, die gute Organisation und die überblickbare Grösse des Salons. Zudem räumen wir allen Marken die gleiche Wichtigkeit ein, da wir in der Schweiz keine eigene Herstellerkultur unterstützen müssen, wenn auch die Zulieferer der Automobilindustrie hier über 30‘000 Arbeitsplätze schaffen.“ Auf die Frage nach den erwarteten Besucherzahlen meint er: “Wir heissen jedes Jahr 10‘000 Medienvertreter aus aller Welt anlässlich der zwei Pressetage willkommen und öffnen anschliessend rund 700‘000 Besuchern die Türen. Dabei kamen am Salon 2009 40 % der Besucher aus 93 Ländern und 5 Kontinenten angereist. Wir verzeichnen alljährlich die grösste Besucherzahl sämtlicher Messen in der Schweiz.“ Der Auto-Salon ist während 11 Ausstellungstagen an den Wochentagen von 10.00 – 20.00 Uhr geöffnet und an den Wochenenden von 9.00 – 19.00 Uhr. Die offizielle Site www.salon-auto.ch wird laufend aktualisiert und gibt einen Vorgeschmack auf das, was in Genf alles zu sehen sein wird. Auch Eintrittstickets können über die Site bezogen werden. Die SBB organisieren verschiedene Spezialzüge nach Genf und bieten günstige Kombi-Tickets, die es dem Besucher erlauben bequem zum Salon zu gelangen.

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Das ist Familie Birnbaumer. Mama Petra, Vater Gerhard und die drei Kinder Kathi, Tamara und Michael. Der Vater ist Fernfahrer und kommt nur am Wochenende nach Hause. Die Mutter arbeitet halbtags als Verk채uferin. Kathi besucht den Kindergarten, Tamara geht in die Primarschule und Michael ins Gymnasium.


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Nach dem Frühstück müssen die Kinder gleich los. Draussen ist es noch dunkel. Die Mutter hilft Kathi beim Anziehen. Der Anorak und die Schuhe haben reflektierende Streifen. Über dem Anorak trägt Kathi eine orange oder gelbe, grell rückstrahlende Schärpe oder Dreieckli. So können andere Verkehrsteilnehmer sie im Scheinwerferlicht gut erkennen.


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IPA 2010

Tamara steigt aufs Fahrrad und schaltet das Licht ein. Sie fährt schön am rechten Fahrbahnrand. Wenn von hinten ein Auto kommt, dann leuchtet ihr Schulrucksack im Scheinwerferlicht. Sie hat nämlich rückstrahlende Sicherheitsstreifen.


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Bei der Schule angekommen, stellen die Kinder ihre Fahrr채der in die Radst채nder und schliessen sie ab. Das ist wichtig, denn ihre R채der sind kostbar. Die Fahrradhelme nehmen sie mit in die Schule.


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Auch Kathi und ihre Freundinnen haben den Kindergarten fast erreicht. Doch sie müssen noch die Strasse überqueren. Am Fussgängerstreifen stehen zwei Erwachsenenpatrouilleure. Die Kinder warten, bis sie mit der Verkehrskelle die Fahrzeuge anhalten und ihnen das sichere Überqueren der Fahrbahn ermöglichen.


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Zu Hause hat sich Mutti schon warm angezogen. Sie fährt mit dem Zug zur Arbeit. Weil andere Verkeh rsteilnehmer sie im schwarzen langen Mantel nicht gut erkennen werden, str eift sie sich reflektierende Armbänder übe r die Ärmel. Denn ihre Kinder brauchen sie!


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Mama Petra macht sich früh genug auf den Weg. Am Bahnhof benützt sie die Unterführung. Die neuen Züge sind sehr schnell und leise. Das Überqueren der Gleise ist lebensgefährlich und verboten!


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Papa Gerhard ist mit seinem großen Truck auf der Autobahn unterwegs. Heute hat er Baumstämme geladen. Die Ladung ist gut gesichert. Gerhard selbst verwendet natürlich den Sicherheitsgurt. Und genügend Abstand zu seinem Vordermann ist seine Lebensversicherung. Schliesslich möchte er wieder gesund zu seiner Familie nach Hause kommen.


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Mittlerweile ist der Kindergarten aus. Die Kindergärtnerin hat den Kleinen geholfen, dass ihre leuchtenden Dreieckli richtig sitzen. Diesmal gehen die Kinder einen anderen Weg, aber auch auf dem Trottoir. Als sie die Strasse überqueren müssen, gibt es keinen Fussgängerstreifen. Sie bleiben am Trottoirrand stehen und nehmen Blickkontakt mit dem herannahenden Autofahrer auf. Erst als er stehen bleibt, gehen sie auf dem kürzesten Weg über die Strasse. Nach dem Motto: „Warte, luege, lose und laufe.“


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Tamara hat heute fr체her aus. Sie setzt ihren Helm auf, schwingt sich auf ihr Rad und f채hrt nach Hause. Leider gibt es keinen Radweg. Auf der Strasse muss sie gut aufpassen. Bevor sie nach links abbiegt, schaut sie zur체ck. Dann gibt sie ein deutliches Handzeichen, spurt gegen die Fahrbahnmitte ein und achtet auf den Gegenverkehr und biegt sicher nach links ab.


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Tamara’s Mitschüler sind auch mit ihren Fahrrädern unterwegs. Aber viele setzen keinen Helm auf. Das war doch nur bei der Radfahrprüfung nötig, glauben sie. Doch Tamara ist schlau. „Wer Hirn hat, schützt es mit einem Helm!“


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Michael geht nach der Schule zur Bushaltestelle. Dort trifft er einige Kameraden. Der Bus ist schon in Sicht. Die Kinder halten einen Meter Abstand zum Fahrbahnrand. Drängeln oder schubsen ist uncool. Da kÜnnte es schnell zu einem Unfall kommen, noch bevor der Bus zum Stillstand gekommen ist.


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Ta ma ra ist für die Sch ule sta rtklar. Wenn es kei nen Sch nee gibt, fäh rt sie mit dem Rad zur Schule. Sch einwerfer und Rücklicht leu chten hel l. Die Pedale und Räder haben Reflektoren, da mit die Au tofah rer sie auch be im Abbiegen gut sehen können .


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Die Tage sind wieder l辰nger geworden. Als die Mutter die Kinder weckt, lacht die Sonne durchs Fenster. Da steht man leichter auf. Nach dem Fr端hst端ck heisst es gleich fertig machen f端r die Schule. Kathi zieht sich helle Kleidung an. Dies ist auch im Sommer notwendig, denn die Sonne kann die Autofahrer blenden. Reflektierendes Material am Schulrucksack und auch etwas reflektierendes an den Kleidern ist wichtig, damit man besser gesehen wird.


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ASA SVV Die Schweizer Versicherer

Fonds für Verkehrssicherheit Fonds de sécurité routière Fonds di sicurezza stradale


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ine Kathi Heute begleitet Mutti die kle l mit ihr wil Sie . in den Kindergarten enverass Str im 체ber die Gefahren uzung Kre er ein kehr sprechen. An ngersg채 Fus Die . bleiben sie stehen hen, ste ib ble rot i ampel zeigt rot. Be en. geh bei gr체n darfst du


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Tamara hat am Nachmittag Schule. Als sie sich am späten Nachmittag auf den Heimweg macht, bleibt ein Autofahrer stehen. „Komm, steig ein. Ich bringe dich nach Hause“, sagt er. Aber Tamara hat gelernt, nie mit fremden Menschen mitzugehen oder mitzufahren. Sie sagt entschlossen „nein“ und läuft schnell weg. Weiter vorne sind mehrere Menschen unterwegs. Dort ist sie sicher.


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Bei der Polizei ist Tag der offenen Tür. Tamara besucht mit ihrer Klasse die Verkehrspolizei. Die Polizisten zeigen den Kindern ihre Ausrüstung und besprechen mit ihnen das richtige Verhalten im Strassenverkehr. Tamara darf sogar auf dem Polizeimotorrad sitzen. Die Maschine ist ganz schön gross.


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Nach den Hausaufgaben geht Tamara mit ihrer kleinen Schwester spielen. Sie nehmen einen Ball mit und rennen los. Plötzlich fällt Kathi der Ball aus der Hand und rollt auf die Strasse. Tamara schreit „bleib stehen“. Ein Auto kann nicht mehr rechtzeitig bremsen. Kathi wartet, bis es vorbei ist. Dann holt sie den Ball.


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Kathi geht zwischen den geparkten Autos ganz vorsichtig auf die Fahrbahn. Denn sie ist kleiner als die Autos, die ihr die Sicht versperren. Aber auch andere Verkehrsteilnehmer können das kleine Mädchen nicht leicht erkennen. Kathi weiß „zwischen geparkten Fahrzeugen auf die Straße zu laufen, ist sehr gefährlich“.


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Tamara und Kathi besuch en ihre Freundinnen. Die haben Gl체ck, denn sie wohnen bei einem Spielplatz. Dort dar f man auch mit dem Skateboard und mit Rollerskates fahren . Auf anderen Strassen ist das verboten, denn im Strass enverkehr ist es zu gef채hrlich . Die beiden M채dchen wo llen die Skateboards ihrer Freund innen auch mal ausprobieren . Zuerst sch체tzen sie ihre Ha ndgelenke, Ellbogen und Kni e mit gepolsterten Protektoren sowie den Kopf mit einem Helm. Sicher ist sicher.


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Endlich Wochenende! Papa Gerhard ist von einer langen Tour nach Hause gekommen. Mit seiner Familie unternimmt er einen Ausflug im neuen Cabrio. Die Kinder sitzen natürlich hinten. Kathi ist noch klein und braucht deshalb einen Kindersitz. Kinder unter 7 Jahren müssen Kindersitze benützen. Nur dort ist sie sicher. Die anderen Insassen sind angeschnallt. Weit sind sie noch nicht gefahren. Da werden sie von der Polizei angehalten. Verkehrskontrolle. Der Papa zeigt dem Polizisten Führerausweis und Fahrzeugausweis. Alles ist in Ordnung. Der freundliche Polizist verabschiedet sich und wünscht eine gute Fahrt.


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Elisa


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Viele Autofahrer sind zu schnell unterwegs. Die Polizei kontrolliert die Geschwindigkeit mit einer Laserpistole. Auch Polizisten tragen Sicherheitswesten, die das Licht reflektieren. Denn sie wollen wieder gesund zu ihrer Familie nach Hause kommen.


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Wieder zu Hause angekommen, setzt sich Papa mit den Kindern an den Tisch. Er hat Kathi ein Malbuch mit Verkehrszeichen mitgebracht. Sie f채ngt gleich mit dem Ausmalen an. Mit Tamara und Michael unterh채lt sich Papa 체ber Gefahren im Strassenverkehr. Denn als Fernfahrer kennt er sich aus.


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Lastwagenfahrer Gerhard kommt zur Panne. Er h채lt sofort an, zieht sich die Warnweste 체ber und packt das Pannendreieck aus, um es aufzustellen. Dann hilft er dem Autofahrer.


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Es ist sp채ter Nachmittag. Die Sonne steht sehr tief und blendet den Autofahrer. Schon hat es gekracht. Der Lenker hat den Mann mit seinem Fahrrad 체bersehen. Zum Gl체ck hatte der Mann einen Helm auf und bleibt dabei unverletzt. Aber das Fahrrad ist ziemlich verbogen.


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Michael f채hrt im So mmer auch mit dem Rad zur Schule. Er setzt seinen Fahrradhelm auf. Da s macht auch Tamara, obwohl ihr Weg nicht weit ist. Doch Gefahren lauern auch auf kurzen Strecken.


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Auflรถsung der Seite 61. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12


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(Die Lรถsung findet man auf der Seite 59)


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Impressum Herausgeber

Verleger

International Police Association (IPA) Sektion Schweiz CH-9043 Trogen Postfach www.ipa.ch E-Mail: national@ipa.ch

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Redaktiontext: Klaus Herbert Zeichnungen: Michael Hendrich

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Malbuch Autosalon