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StörungSfrei gründen.

LIVE. News. Berichte. interviews.


Störungsfrei gründen.


Auf sendung!

Die vergangenen acht Jahre haben gezeigt, dass der Mag. Karin Ibovnik Geschäftsführerin

Zustrom an Gründungswilligen mit tollen Ideen nicht abreißt. Das bestätigt uns jedes Jahr aufs Neue in unserer Arbeit. Immer wieder fällt uns auf, dass die umfangreiche Förderpalette, welche wir den ange-

henden Unternehmern bieten, nicht jedem bekannt ist. Das ist schade, denn die Leistungen sind nicht nur beratender und weiterbildender, sondern auch finanzieller und infrastruktureller Natur. Ein „Überlebenspaket“ für Gründer – im wahrsten Sinne des Wortes – für den Betreuungszeitraum von 18 Monaten. Diesen Aspekt der umfangreichen Betreuung und Förderung wollen wir in diesem Jahresbericht verdeutlichen und den Lesern und Interessierten näher bringen. Einerseits wird gezeigt, was build! an Leistungen anbietet, und andererseits (be)schreiben die Gründer, inwiefern sie davon während ihrer „Zeit im build!“ profitiert haben. „Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ Lucius Annaeus Seneca (röm. Philosoph, Dramatiker und Staatsmann) Wir bieten den Gründern Platz und Unterstützung, damit sie sich gerade in den ersten Monaten als Unternehmer voll der Umsetzung ihrer tollen Ideen widmen können. Und genau dies ist auch ein wichtiger Punkt in unserem AplusB-Leitbild: „Wir unterstützen, begleiten und beschleunigen die Entwicklung von erfolgver­ sprechenden Gründungsvorhaben mittels Beratung, Netzwerk, Finanzierung und Infrastruktur bei der wirtschaftlichen Umsetzung.“ Diese Unterstützung wäre allerdings nicht möglich ohne den Rückhalt unserer Gesellschafter und Fördergeber, bei denen wir uns auf diesem Wege ganz herzlich bedanken möchten. impressum build!-Jahresbericht über das Geschäftsjahr 2009/2010 der build! Gründerzentrum Kärnten GmbH. Herausgeber: build! Gründerzentrum Kärnten GmbH, Lakeside B01, 9020 Klagenfurt, office@build.or.at, www.build.or.at, Tel.: +43 (0) 463/2700-8740, Fax.: +43 (0) 463/2700-8749. Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Karin Ibovnik, Mag. Gabriele Waschnig, Mag. Ilona Maier, Ing. Mag. Stefan Oberhauser. Design, Layout & Satz: majorTom – Grafik & Gestaltung. Druck: Kreiner Druck, Klagenfurt/Villach/Spittal. Foto: Eigenmaterial build! und build!-Unternehmen, Fotomaterial der Statementgeber, Harry Fischer, Joachim Bergauer, Helge Bauer, Mag. Birgit Leits­berger, Wolfgang Wagner, Johannes Puch, Jost & Bayer, creosa & Living TV, Michael Dragaschnig, iStockphoto.com/narvikk. Alle Rechte vorbehalten. Keine Haftung für Druck- oder Satzfehler. Copyright 2010.

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**** www.build.or.at +++ Exportpreisträger Liland IT stärkt sei


Wir bitten im Sinne einer verbesserten Lesbarkeit höflichst um Verständnis, dass auf geschlechtsspezifische Formulierungen weitestgehend verzichtet wird. Selbstverständlich sind Damen und Herren gleichermaßen angesprochen.

INHALT Highlights von den build!-Unternehmen Aktuelle Build!unternehmen

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30

32

Gründer über ihre Zeit im build!

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38

+

BUILD! GEHT MIT DER ZEIT

40

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-

STATEMENTS UNSERER STAKEHOLDER DER BUILD!-BEIRAT

ne Position am heimischen Markt **** Kompressormessungen in der

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aktuelle BuilD!unternehmen


Aktuelle Build!-Unternehmen

salila Im Rahmen des build!-Fortbildungsprogramms war es unserem Team von Salila Wind & Water Systems möglich, im Business Building Workshop wertvolle Inputs für unser Projekt zu sammeln. Das Ziel des Workshops war die Evaluierung der Geschäftsidee, die Vorbereitung einer sogenannten „Elevator Pitch“, die Erarbeitung von Pros und Contras, die Kundenanalyse sowie die Betrachtung und Bewertung von Markteintrittsbarrieren, die sich durch die Stärke der Konkurrenz, durch gesetzliche Auflagen oder die Stärke der Lieferanten ergeben. Alle diese Punkte wurden von den Teilnehmern selbst anhand von Arbeitsblättern erarbeitet. Wir nutzten diesen Workshop, um einen neuen Ansatz in unserem Vertriebs- und Marketingplan zu überprüfen und diesen unserem alten Konzept gegenüberzustellen.

V

or allem Techniker haben meist einen erhöhten Bedarf an betriebswirtschaftlichem

Basiswis-

sen und müssen verstärkt auf die Bearbeitung des Marktes hingeführt werden. Um die build!-Grün-

Das Ergebnis war eine völlig neue Ausrichtung unserer Marktstrategie. Zusätzlich konnten wir im Rahmen des Seminars noch wertvolle Kontakte zu potentiellen Kunden knüpfen. Speziell hervorheben möchten wir den Input von Prof. Schwarz, der anhand von praktischen Beispielen sehr klar vermitteln konnte, was erfolgreiche Geschäftsideen ausmacht.

der optimal auf die Selbständigkeit

Unternehmensidee Im Zentrum der Unternehmensstrategie stehen die Entwicklung und der Vertrieb einer für Klein- und Mittelbetriebe sowie Privatpersonen erschwinglichen und effizienten Klein-Windenergieanlage. Realisiert wird dies durch unsere vertikale Windturbine „Windrose 800“, die durch ihr Kosten/Nutzen-Verhältnis, ihre Wartungsfreiheit, abso­ lute Witterungsbeständigkeit und eine rein mechanische Funktionsweise überzeugt. Die gemeinsam mit kompetenten Partnern erbrachten Leistungen reichen von der Planung und Dimensionierung bis zur fertigen Installation und Inbetriebnahme vor Ort.

So wurden beispielsweise im Gra-

vorzubereiten, wurden im vergangenen Geschäftsjahr wieder ausgewählte Workshops angeboten.

fik- und Layout-Workshop mit Tom Ogris die Grundlagen der überzeugenden Gestaltung von Werbemitteln erklärt und die korrekte Kommunikation mit Druckereien und Grafikern gezeigt. Besonders spannend und lehrreich gestaltete sich auch das Verkaufstraining

http://www.salila.at office@salila.at

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mit Dr. Gerhard Kunz, der eigene, jahrelange Erfahrung in diesem

Wüste * Projekt CasaVeccia ermöglicht selbständigeres Leben ältere


build! bildet Gründer mit dem internen Aus- und Weiterbildungsprogramm weiter Für Gründer sind der Aufbau von Wissen und die Vorbereitung auf das Gründerleben von besonderer Bedeutung. Aus diesem Grund versucht build! stets externe Experten aus der Praxis ins Gründerzentrum einzuladen, um so ein vielfältiges Angebot an Workshops zu schaffen.

Workshops rund um das Thema Selbständigkeit bringen den Gründern nützliche Inputs.

Bereich mit im Gepäck hatte. Vor allem der interaktive Trainingsblock brachte bei einigen Teilnehmern verborgene Verkaufstalente zum Vorschein. Für unsere Neugründer war insbesondere der Workshop von Mag. Peter Katschnig und Dr. Anton Mikosch zum Thema Steuerliche und administrative Vorbereitung auf das Gründerleben interessant. Hier wurden Basiswissen in den Fächern Steuern und Recht von einem Steuerberater und einem Rechtsanwalt ver­ mittelt und ausgewählte Fragen diskutiert. Für Fortgeschrittene wurde schließlich der Workshop von Mag. Ronald Schwarz zum Thema Mitarbeiterbeteiligung angeboten. Sehr zahlreich besucht

die eigene Geschäftsidee zu reflektieren und das zu

war auch der PR-Workshop von Mag. Anita Arneitz.

Grunde liegende Konzept zu verfeinern. Zusätzlich

Sie erläuterte die Öffentlichkeits- und Pressearbeit

wurden auch Grundlagen des Marketings und Rech-

näher, gab Tipps & Tricks zur Erstellung eigener

nungswesens vermittelt. In einem Workshop der an-

Pressetexte und erzählte Wissenswertes zum Um-

deren Art wurde das für die Gründer wichtige The-

gang mit Medien. Besonderen Anklang fand auch

ma Förderprogramme behandelt: ein Vertreter der

das alljährlich stattfindende Business Building in

Wirtschaftskammer Kärnten stellte das Programm

Zusammenarbeit mit der Alpen-Adria-Universität

„go international“ im build! Gründerzentrum vor.

Klagenfurt. Der 4-tägige Workshop zielte darauf ab,

er Menschen **** www.build.or.at +++ Creosa bei Britain‘s Next Top

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Aktuelle Build!-Unternehmen

ciggybag Finanzielle Unterstützung – inwieweit war sie bei der Gründung hilfreich? Als Jungunternehmer steht man vor vielen neuen Situationen und auch finanziellen Hürden. Daher ist es wichtig und zielführend, einen kompetenten Partner an seiner Seite zu haben. Wir haben diesen Partner mit dem build! Gründerzentrum gefunden. Das Team von build! steht nicht nur beratend zur Verfügung, sondern ist Jungunternehmern auch finanziell eine große Unterstützung. Neben einem zinsfreien Gründerdarlehen kommt einem auch ein Büro samt administrativer Infrastruktur zugute. Weitere Finanzspritzen sind vor allem in Beratungsleistungen, Weiterbildungen und Coachings sowie einem dienlichen Zuschuss zu Forschung und Entwicklungsausgaben angesiedelt.

F

ür die Betreuungszeit von 18 Monaten haben Gründer die Möglichkeit, ein zinsfreies Darlehen von

build! in Anspruch zu nehmen. Dieses Geld soll dem Gründer die

In unserer Branche, in der wir, aufgrund unserer technischen Innovation „Ciggybag“, ausschließlich mit Großkonzernen arbeiten bzw. verhandeln und man sich mit internationalen Patenten und deren Kosten auseinandersetzen muss, ist dieser Beistand äußerst notwendig.

Entscheidung erleichtern, sich voll

Wir hoffen, dass künftig auch weitere Jungunternehmer diese Unterstützung erfahren. Vielen Dank an das gesamte Team von build!

gen machen zu müssen.

In Zigarettenpackung integrierter Einwegaschenbecher Ciggybag – eine einzigartig umweltgerechte Lösung für Raucher Die Ciggybag GmbH wurde mit der Vision und dem Ziel gegründet, eine sauberere Umwelt zu ermöglichen. Dies beabsichtigen wir mit der genialen Idee von „Ciggybags“ umzusetzen. Ciggybags sind feuerfeste, geruchsneutrale, handliche High-Tech-Einwegascher, welche bereits in die Zigarettenschachtel integriert werden, um den Rauchern stets zur Verfügung zu stehen. Damit bietet die Ciggybag GmbH eine einzigartige Convenience-Lösung für die umweltgerechte Sammlung und Entsorgung von Zigarettenkippen.

und ganz dem Aufbau seines Unternehmens zu widmen, ohne sich um die Lebenshaltungskosten Sor-

Die Gründer in der Startphase müssen naturgemäß ihre Gründungsideen erst entwickeln und umsetzen. Zu diesem Zweck erhalten sie von build! einen nicht rückzahlbaren Zuschuss für Forschungsund Entwicklungstätigkeiten. Damit können z.B. Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben werden, der Bau eines Prototypen oder die Pa-

ir.ciggybag@hotmail.com

tentierung finanziert werden.

10 Model **** Software von Applied Informatics kommt bei VM touch zu


build! und seine vielseitige Finanzspritze Die breit gefächerte Förderpalette von build! umfasst neben Büro mit Infrastruktur, Beratungs- und Weiter­ bildungsmaSSnahmen auch den finanziellen Aspekt.

Die Unterstützung von build! ist vielfältig.

Um sich fachlichen Rat für diverse Fragestellungen holen zu können und Know-how im Unternehmen

Coaching & Begleitung

finanzielle zuschüsse

aufzubauen, unterstützt build! die Unternehmen mit einem Budget für Coaching. Die Auswahl der Coaches bzw. der Coachingmaßnahmen hat im Einvernehmen mit build! zu erfolgen. So sind z.B. der Besuch von Fachmessen, der Erhalt eines Zertifikats oder ein fachspezifisches Einzelcoaching möglich. Die eine Hälfte des Budgets ist für Fachcoaching vorgesehen, die andere soll bei Bedarf vor allem für die Persönlichkeitsentwicklung verwendet werden.

infrastruktur & qualifizierung

Um die Gründer auch mit Beratungsleistungen optimal zu versorgen, bietet build! einen Förderungsbeitrag unter anderem für die Erstellung und Verfeinerung des Businessplans, für Marktanalysen, für Rechts- und Steuerberatung sowie Unternehmensberatung. Die Höhe der Fördertöpfe F&E, Coaching und Beratung sind pro Gründer unterschiedlich und werden je nach Projekt(aufwand) individuell festgelegt. build! unterstützt bei Bedarf den Bau eines Prototypen.

um Einsatz, dem neuen Überwachungssystem für Photovoltaik-Anlagen 11


Aktuelle Build!-Unternehmen

illuminavero Ohne build! wäre ich nicht auf die Idee gekommen, einen Businessplan zu schreiben, ohne build! hätte ich ihn nicht schreiben können. build! als Anstoß und Inspiration: Allein die Tatsache, dass build! existiert und offene Ohren anbot, um über mögliche Erfindungen und Produktentwicklungen zu sprechen, die ich in meine damalige Firma nicht einbringen durfte und konnte, ermutigte mich, meine Ideen nicht länger als Hirngespinste und schöne Träumereien zu betrachten, sondern mich ernstlich damit zu befassen, ob nicht das Eine oder Andere auch bei meinen Vorkenntnissen, die bis dahin nicht auf Produktion und Industrialisierung ausgerichtet waren, umzusetzen wäre. build! als Ermöglicher/Gedankensortierer: Ich hatte und habe viele Ideen. build! hat geholfen, jene auszuwählen, die das größte und realistischste Potential hatte. build! half, aus dem Wust ein kohärentes Ganzes zu machen, divergente Ideen für weitere mögliche Anwendungen stringent wieder auf Linie zu bringen, mich nicht zu verzetteln und Schwerpunkte zu setzen. Wichtig war, für einen techniklastigen Physiker mit einer Vision diese klar, marktrelevant, allgemein verständlich und finanziell bewertbar zu machen. Unternehmensbeschreibung ILLUMINAVERO ist eine auf die Entwicklung von Spezialbeleuchtungen und Systemen der optischen Sensorik spezialisierte Ingenieurskonsulenz. Wir nutzen dazu die Möglichkeiten der optischen Simulation inklusive der Verifikation unserer Entwicklungsergebnisse durch Aufbau und Vermessung von Prototypen. Gleichzeitig entwickeln wir – mit Förderung von build! – eine Kunstbeleuchtung. Kunstwerke so zu sehen, wie sie der Maler geschaffen hat, durch Beleuchtung von Bildern mit dem Licht, welches der Maler zur Verfügung hatte.

A

ls

schriftlicher

gangspunkt

Aus-

begleitet

ein sorgfältig ausgearbeiteter Businessplan

die Entwicklung des Unternehmens, dient als Orientierungshilfe sowie zur Kontrolle und sollte zudem fortlaufend ergänzt und angepasst werden. Demzufolge kann und sollte der Businessplan als ein lebendes Dokument betrachtet werden. Neben dem Textteil, der unter anderem eine ausführliche Beschreibung der Geschäftsidee, des Mark-

tes und der Strategie beinhaltet, ist vor allem die Finanz- und Liquiditätsplanung von großer Bedeutung. Hier passieren, so zeigt es unsere Erfahrung, auch die häu-

http://www.illuminavero.com v.mannheim@illuminavero.com

figsten Fehlannahmen. Es ist deshalb absolut unerlässlich, realis-

12 +++ Tourality steht vor dem Re-Launch! **** www.build.or.at +++ t


Der Businessplan – die schriftliche Auseinandersetzung mit der Geschäftsidee Der Businessplan ist das zentrale Dokument des Un­ ternehmensaufbaus und übernimmt nicht nur bei der Gründung eines Unternehmens eine wichtige Aufgabe.

build!-Berater stehen beim Schreiben des Businessplans mit Rat und Tat zur Seite.

stützen und zu beraten. Wir geben Tipps & Tricks, regen zur Reflektion an und prüfen die Businesspläne auf Verständlichkeit und Umsetzbarkeit. Schließlich dient der Businessplan doch auch dazu, potentielle Kapitalgeber von der Idee und dem dahinterstehenden Konzept zu überzeugen, und gleichzeitig vermittelt er auch den ersten Eindruck des Unternehmens. Alle unsere Gründungsprojekte standen zu Beginn vor der Herausforderung, einen solchen Businessplan für ihr Projekt zu verfassen. Den einen fiel es leichter, manch andere durchlebten eine FeedbackRunde mehr – geschafft haben es schlussendlich alle und haben viel dabei gelernt. tisch zu bleiben und kaufmännische Vorsicht walten zu lassen. Auch die zeitliche Planung bringt oftmals

Jeder Interessierte ist im build! herzlich willkommen,

einige Irrtümer mit sich. Zu oft wurden Meilensteine

um seine Idee oder sein Geschäftskonzept vorzustel-

zu optimistisch geplant sowie Zusammenhänge und

len, sich von uns Feedback zu holen und bei der Er-

deren Auswirkungen nicht richtig durchdacht.

stellung des Businessplans unterstützt zu werden.

Gerade aus diesen Gründen sehen wir es als unsere Aufgabe, potentielle Unternehmensgründer bei der Erstellung des Businessplans bestmöglich zu unter-

trinitec bringt Xsellarator™ auf den Markt und stärkt erfolgreich 13


Aktuelle Build!-Unternehmen

E

ine enge Verknüpfung mit akademischen Einrichtungen ist eine der Grundvoraussetzungen für die

Existenz eines AplusB-Gründerzentrums. Mit der Alpen-AdriaUni­versität Klagenfurt und der Fachhochschule Kärn­ten verfügt

econob Die econob – Informationsdienstleistungs GmbH operiert unter anderem erfolgreich im Bereich der computergestützten Textanalyse und -semantik. Hierbei werden gemeinsam mit der Forschungsgruppe „Application Engineering“ am Institut für Angewandte Informatik der Universität Klagenfurt, im Speziellen mit Ao. Univ.Prof. Dr. Günther Fliedl, laufend neueste computerlinguistische Konzepte umgesetzt. Die Universität ist von Beginn an ein starker Partner und bildet gemeinsam mit Prof. Fliedl das Forschungsrückgrad von econob.

das build! Gründerzentrum über zwei solcher strategischer Partner. Dementsprechend sind auch die Bemühungen um unternehmerischen Nachwuchs mit zahlreichen Lehrveranstaltungen und anderen Angeboten. An der Uni Klagenfurt bietet build!

Für econob ist klar, dass ein Unternehmen ohne Forschung keine Zukunft haben kann. Deshalb vereint econob seit Anbeginn Forschung und Wirtschaft, um innovative Produkte anbieten zu können.

in Zusammenarbeit mit der Abtei-

Mit der Kooperation einer angesehenen Hochschule profitiert econob neben der fachspezifischen Kernkompetenz auch durch die Empfehlung kompetenter Studierender aus fachverwandten Gebieten. Hiermit soll der Grundstein für eine fruchtbare und langfristige Zusammenarbeit gelegt werden.

spielsweise die Ringveranstaltung

Kurzbeschreibung econob ist ein junges, dynamisches Softwareunternehmen, das sich mit der inhaltlichen Analyse von Texten mittels automatischer Methoden der Computerlinguistik beschäftigt. Explizit und implizit vorhandene Informationen werden maßgeschneidert aufbereitet und weiterverarbeitet. Derzeit positioniert sich econob mit dem Produkt econols als Informationsdienstleister für den Finanzsektor, erarbeitet marktwirtschaftliche Finanztrends und entwickelt Webservices für eine weiterführende Textanalyse und Textaufbereitung.

zugänglich ist. Sie ist außerdem ein

lung Innovationsmanagement und Unternehmensgründung (IUG) bei„Erfolgreich selbständig werden“ an, die für alle Interessierten offen bzw. auch für Nicht-Studierende Bestandteil des build!-Entrepreneurship-Zertifikats, einer freiwilligen Unternehmerausbildung für alle Studienrichtungen. Der AplusB Business Building Workshop – Von der Idee zum Markt unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Erich Schwarz von der Abteilung IUG kann von allen build!-Gründern kostenlos

http://www.econob.com office@econob.com

besucht werden. Ziele sind vor allem

14 Unternehmen im Verkauf *** www.build.or.at +++ Airbornes Gaulhof


Nähe zu universitärem Know-how die Reflexion und Weiterentwicklung der Geschäftsidee sowie die Vermittlung von betriebswirtschaftlichem Know-how. Das Finden und Verwerten von innovativen Geschäftsideen an der Fachhochschule Kärnten ist das erklärte Ziel eines aktuellen Pilotprojektes am Studienbereich Geoinformation in Villach. Dazu wird ein Modell entwickelt, anhand dessen zahlreiche Projekte (Diplomarbeiten, Forschungsprojekte, Projekte in Lehrveranstaltungen, etc.) einem Screening unterzogen und mit Hilfe eines definierten Schemas bewertet werden. Mit diesem Schritt sollen vielversprechende Geschäftsideen identifiziert und einer weiteren Evaluierung zugeführt werden. Erste Ergebnisse sollten im Herbst 2010 vorliegen. Ziel ist es, den entwickelten Prozess dann auf weitere Studienbereiche der Fachhochschule Kärnten auszuweiten.

FH-Prof. Dr. Dietmar Brodel Rektor der Fachhochschule Kärnten und Leiter des Studienbereichs Wirtschaft

Um den Weg in die Selbständigkeit erfolgreich zu gehen, bedarf es persönlicher Energie, guter Branchenkenntnis und facheinschlägiger Qualifikationen. Die Fachhochschule Kärnten ermöglicht angehenden Gründerinnen und Gründern nicht nur eine fundierte fachliche Ausbildung, sondern auch die wesentlichen Schlüsselqualifikationen für die erfolgreichen Unternehmer von morgen. Um das eigene Unternehmen zu etablieren und am Markt zu positionieren, sind Persönlichkeiten mit Unternehmergeist gefragt. Das Kärntner Gründerzentrum build! unterstützt bereits seit Jahren angehende Gründerinnen und Gründer und wird zweifellos auch in Zukunft einen überaus wichtigen Beitrag zur Förderung der unternehmerischen Kultur in Kärnten leisten. Die Fachhochschule Kärnten arbeitet sehr erfolgreich mit build! zusammen und beide ergänzen sich in hervorragender Art und Weise: Die Fachhochschule qualifiziert für den Beruf – build! für die Selbständigkeit. Für die Zukunft wünsche ich uns allen eine Fortführung der erfolgreichen Kooperation, um noch vielen Absolventinnen und Absolventen den Weg in die Selbständigkeit zu ebnen.

Ao. Univ.-Prof. Dr. Günther Fliedl Institut für Angewandte Informatik Forschungsgruppe „Application Engineering“

Die Forschungsgruppe „Application Engineering“ am Institut für Angewandte Informatik der Universität Klagenfurt kooperiert mit zwei build!-StartUpProjekten: den IT-Firmen econob und Imendo. Der für beide Firmen relevante Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Computerlinguistik. Im Vordergrund steht in beiden Fällen die Implementierung neuer linguistischer Konzepte für die Verarbeitung fachspezifischer Texte. Die entwickelte Software soll dazu verwendet werden, textuelle Informationen automatisch zu extrahieren und in Wirtschaft und Industrie (der Finanz-, Gesundheits-, Energiebranche usw.) für Optimierungszwecke auf unterschiedlichen Ebenen verfügbar zu machen. Das build! Gründerzentrum bietet hierfür die ideale Infrastruktur. Die Kooperationen inkludieren diverse Ausbildungsszenarien mit unterschiedlicher Ausrichtung. Neben Software- und Anwendungspraktika sind es vor allem Diplomarbeiten und Dissertationen, die im erwähnten Praxiskontext verfasst werden. Für die Universität ist dies in mehrfacher Hinsicht von großem Nutzen: Studierende synchronisieren ihre Kompetenzen mit Firmenzielen, LV-Inhalte werden teilweise den Markterfordernissen angepasst und die Jobchancen von Absolventen der Informatik mit dem Spezialisierungsfach Computerlinguistik steigen. Besonders hervorheben möchte ich ein seit einigen Monaten laufendes Subprojekt, das sich LCA (Linguistische Corpusanalyse) nennt und als ein gemeinsames Forschungsprojekt der Forschungsgruppe „Application Engineering“ und der Firma econob definiert ist. Das Ziel des Projekts ist es, große Corpora zu annotieren und für diverse Textminingmethoden aufzubereiten. Im Rahmen des Projekts werden Online-Lexika mit Millionen von Wörtern entstehen, durch die Computer in die Lage versetzt werden sollen, die Bedeutung von Texten zu „erkennen“ und deshalb erweiterte, linguistisch optimierte Suchan­ fragen zu verarbeiten. Auf der Basis der systematisch zusammengestellten Corpora sollen neue intelligente Technologien entstehen, die u.a. in der Finanzbranche für Trendanalysen eingesetzt werden können.

fer Imagefilm Fenster zur Welt mit dem Prix Victoria vergoldet! 15


Aktuelle Build!-Unternehmen

E

rteilte Förderungen können jedoch eine Absicherung darstellen oder das Wachstum beschleunigen. Einige

Förderungen können auch bereits vor Gründung des Unternehmens eingereicht werden. Wichtig bei allen

more&G

Förderprogrammen ist zumeist das

Das Wichtigste vorweg: So gut wie keine Förderung oder Subvention unterstützt bereits durchgeführte Maßnahmen. Der Antrag für eine Förderung, sei es Zuschuss, Darlehen oder Garantie, muss gestellt werden, bevor ein Projekt begonnen wird. Auch die Branche der Firma ist nicht von ausschließlicher Bedeutung, sondern die Projekte, die sie plant, sind es, denn diese können dann gezielt gefördert werden.

Zeitpunkt Kosten geltend gemacht

Die Förderlandschaft Österreichs unterstützt vielfältig bestimmte vom Staat gewünschte Aktivitäten, wie Entwicklung von Produkten, Forschung (FFG, KWF, AWS etc.), Investitionen, Weiterbildung, Internationalisierung, Umweltschutz etc. Eine wesentliche Voraussetzung für einen genehmigten Förderantrag ist neben dem Innovationsgehalt ein guter Projekt- und Businessplan „der neuen Idee“, um sich schnell am Markt zu positionieren. Auch wenn ein zuvor ausgewählter Förderantrag mitunter sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, zahlt es sich jedenfalls aus. Neben den zum Teil hohen Geldbeträgen, die einem in Aussicht gestellt werden, beschäftigt man sich intensiv mit seinem Projekt in Bezug auf Stärken und Schwächen. Durch die Unterstützung von build! erhält man schneller einen Überblick über passende Förderprogamme, da man vor allem am Start einem wahren Förderdschungel gegenübersteht.

gen. An dieser Stelle sind stellvertre-

Unternehmensbeschreibung Ziel von more&g ist die Entwicklung eines Softwaresystems namens M.E.M.O.R.E.S (MEdical MOnitoring and REcalling System) im Bereich der innovativen Dienstleistungen, das, basierend auf internationalen Guideline-Vorgaben, ein optimales PatientenRecall-Monitoring sowohl im Krankenhaus als auch im niedergelassenen Bereich ermöglicht. Hierbei ist eine flächendeckende Betreuung von Patienten mit allen denkbaren longitudinal zu betreuenden Erkrankungen (Tumore, Diabetes, Depression, Impfungen etc.) vorrangig.

Einreichdatum, da erst ab diesem werden können. Einen ersten Überblick verschafft man sich über die Förderdatenbank der Wirtschaftskammern: http://wko.at/foerderuntend nur einige Förderprogramme angeführt: Das Neugründungsförderungsgesetz (NEUFÖG) befreit Unternehmensgründer von bestimmten Abgaben und Gebühren im Rahmen der Neugründung. Um die Förderung beanspruchen zu können, muss eine Erklärung der Neugründung bzw. eine Erklärung der Betriebsübertragung ausgefüllt und von der jeweiligen gesetzlichen Berufsvertretung bestätigt werden. Die NEUFÖG-Bestätigungen werden durch die Servicestellen in den Wirtschaftskammern bzw., wenn

http://www.moreandg.com office@moreandg.com

der Unternehmer keiner gesetzlichen Berufsvertretung zugezählt

16 **** FahrschuleCheck ist Österreichs erstes Fahrschulvergleichspo


Förderungen verhelfen zu einem kapitalen Start Förderungen sind ein essentieller Bestandteil einer innovativen Unternehmensgründung. Allerdings gibt es (fast) keine 100-%-Förderungen, d.h., eine Geschäftsidee sollte auch immer ohne Fördermittel lukrativ umsetzbar sein.

werden kann, durch die Sozialversicherungsanstalt der

Die Basisförderprogramme der FFG unterstützen wirt-

gewerblichen Wirtschaft ausgestellt.

schaftlich verwertbare Forschungsprojekte unterschied-

http://www.gruenderservice.at

lichster Herkunft. Hauptkriterien für eine Förderung sind neben dem Innovationsgehalt auch der technisch anspruchsvolle Schwierigkeitsgrad der Idee sowie ein

Die Jungunternehmerförderungsaktion der Austria Wirt-

hinlänglich großes Marktpotential der entwickelten Lö-

schaftsservice GmbH (AWS) unterstützt die Neugründung

sung. Die Förderung kann laufend beantragt werden.

eines Unternehmens in Form eines Zuschusses oder wahl-

http://www.ffg.at/bp

weise einer Haftungsübernahme. Zusätzlich fördert die AWS die Gründung von High-Tech-Unternehmen mit den PreSeed- und Seedfinancing-Programmen in Form eines

Auch in den einzelnen Bundesländern gibt es verschie-

bedingt rückzahlbaren Zuschusses von bis zu einer Million

dene Förderungen durch die Länder selbst. In Kärnten

Euro. Einreichungen sind laufend bei der AWS möglich.

ist hier vor allem der Kärntner Wirtschaftsförderungs-

http://www.awsg.at

Fonds (KWF) mit seinen Gründungsförderungen sehr aktiv. Das Förderprogramm Jungunternehmerförderung fördert die Neugründung von bestimmten Unter-

Der Innovationsscheck der Österreichischen For-

nehmen. Mit dem StartUp-Darlehen soll die Gründung

schungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) soll öster­

von technologieorientierten Unternehmen finanziert

reichischen Klein- und Mittelunternehmen zu einer

werden. http://www.kwf.at

kontinuierlichen Forschungs- und Innovationstätigkeit verhelfen. Unternehmen können mit diesem Scheck benötigte Leistungen von Forschungseinrichtungen (außer­ universitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Universitäten) bis zu einer Höhe von 5.000 Euro finanzieren. http://www.ffg.at/innovationsscheck

ortal ****** www.build.or.at +++ TMT The Mobile Terminal auf der 17


Aktuelle Build!-Unternehmen

imendo Im Zuge unserer Gründung ist es uns gelungen, mit Dr. Richard Schenz, Kurt Siegl, MBA und Ao. Univ.-Prof. Dr. Günther Fliedl drei hochkarätige Persönlichkeiten für unser Advisory Board zu gewinnen. Sie verfügen über langjährige Erfahrung, ausgezeichnetes Fachwissen sowie ein großes Netzwerk und stellen eine wichtige Stütze der IMENDO GmbH dar. Gerade in der turbulenten und intensiven Startphase eines Unternehmens ist es von unschätzbarem Vorteil, auf den Rat solcher Mentoren zurückgreifen zu können. Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Advisory Board ist neben einer guten Vertrauensbasis vor allem, dass man die Board Members für die eigene Idee begeistern kann und sie ausreichend und kontinuierlich informiert. Daher veranstalten wir regelmäßig Advisory Board Meetings, wo wir sowohl die aktuelle Unternehmenssituation als auch die zukünftig geplanten Schritte präsentieren und gemeinsam das weitere Vorgehen abstimmen. Auch bei „akut“ auftretenden Fragen können wir uns jederzeit an unsere Advisors wenden und dadurch wichtige Inputs für unsere Entscheidungsfindung erhalten. Unternehmensbeschreibung Die IMENDO GmbH ist seit Jänner 2010 Förderprojekt im build! Gründerzentrum Kärnten und hat sich auf die Analyse, Entwicklung und Integration von Software-Systemen für Unternehmen aus den Bereichen Energieversorgung, Infrastruktur und Industrie spezialisiert. Zu unseren Kunden zählen u.a. KELAG, Magna, Stadtwerke Klagenfurt und PSI. Lösungen für die Bereiche Netzbetrieb, Netzplanung und Reporting stellen den Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeiten dar. Alle unsere Mitarbeiter verfügen über langjährige Erfahrung in den jeweiligen Branchen und kennen die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden. Darüber hinaus besitzen sie spezifisches Know-how bei Planung, Entwicklung und Betrieb von IT-Systemen. Die enge Zusammenarbeit mit der Universität Klagenfurt, der Plattform „Smart Grids Austria“ und anderen Forschungs­ einrichtungen garantiert hierbei einen hohen Innovationsfaktor.

D

er aus der griechischen Mythologie

stammende

Begriff des Mentoring bezeichnet einen weisen

und geachteten Menschen (Mentor), der einem meist jüngeren und unerfahreneren Menschen (Mentee) unter die Arme greift. build! verfolgt mit seinem Mentorenprogramm eine gezielte Förderung der build!-Gründer durch erfahrene Experten aus der wirtschaftlichen Praxis. Die Mentoren begleiten die Gründer mit Rat und Tat bei der Unternehmensentwicklung und unterstützen sie auch bei der Suche nach

unternehmensfördernden

Netzwerkkontakten.

http://www.imendo.at office@imendo.at

18 Airport Exchange in Barcelona * Caiten baute eine Partnerschaft


Mentoring – eine praktische Art des Wissenstransfers

Kurt Siegl, MBA Director of IT & Finance Projects, Magna International Europe AG

Ass.-Prof. Dr. Ursula Liebhart Alpen-AdriaUniversität Klagenfurt Institut für Unter­ nehmensführung Abteilung Organisations-, Personal- und Manage­ mententwicklung

Ich habe mich entschlossen, dem Advisory Board der Imendo GmbH beizutreten, weil es mich als IT-Leiter von Magna Europe beruflich und persönlich interessiert, am Puls der Zeit zu bleiben und über neue technologische Möglichkeiten informiert zu sein. In weiterer Folge ergeben sich aus diesem Interesse auch häufig Möglichkeiten, als Magna mit jungen, innovativen Unternehmen, wie der Imendo GmbH, Kooperationen einzugehen. Meine vorrangige Aufgabe als Mentor eines solchen aufstrebenden Unternehmens sehe ich darin, meine

Mentoring ist eine wirksame Fördermaßnahme zur Unterstützung junger Menschen (Mentee), die besondere Herausforderungen (wie z.B. die Gründung und den Aufbau eines Unternehmens) zu bewältigen haben und von den Erfahrungen und Beziehungen von routinierten Managern bzw. Unternehmern (Mentor) profitieren können. Dabei ist Mentoring als Lern-Beziehung zu verstehen, die von wechselseitiger Offenheit, Wertschätzung und wechselseitigem Nutzen geprägt ist. Der bedeutsame Wert einer Mentoring-Beziehung liegt für den Mentee im Austausch mit dem Mentor. Es geht dabei weniger um das Geben von Tipps und Ratschlägen als vielmehr um das Einbringen von Erfahrung und anderen Perspektiven sowie ein Vorausdenken und Reflektieren der geplanten bzw. umgesetzten Vorhaben, um so Lernen zu unterstützen und zu vertiefen. Unterstützung wird häufig nur auf Sach- und Fachebene gesehen, betrifft aber immer auch eine soziale und verhaltensorientierte Entwicklung des Mentees (wie z.B. die Vorbereitung für Verhandlungsgespräche). Darüber hinaus kann das eigene Netzwerk um relevante, neue Kontakte erweitert werden. Obwohl Mentoren in ihrer Rolle

langjährige Erfahrung einzubringen. Natürlich verfüge ich auch über das notwendige fachliche Wissen und habe einen weitreichenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und Technologien, doch das Ausschlaggebende ist, dass mein Wissen nicht nur theoretischer Natur ist, sondern in der Praxis erprobt wurde. Diese praxisrelevante Erfahrung ist es, die für die Imendo wichtig ist, um neue Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf das Unternehmen realistisch einschätzen zu können.

als „reife und erfahrene“ Begleiter vieles einbringen, können sie durch die Auseinandersetzung auch selbst einiges mitnehmen. Die Informationen und neuen Ideen sind anregend, die Rolle des erfahre­nen Begleiters ist herausfordernd und macht den Mentoren oftmals schlichtweg Spaß. Die zentralen Lerneffekte für Mentoren liegen in der Möglichkeit, durch das Feedback des Mentees und die Selbst­ reflexion die eigene Beratungs- und Führungs­ kompetenz zu schärfen und zu entwickeln. Um das Potential einer Mentoring-Beziehung ausschöpfen zu können, ist damit eine entsprechende Vertrauensbasis unerlässlich. Die Mentoring-Beziehung ist für einen bestimmten Zeitraum definiert, in der die Erreichung der Zielsetzung des Mentees im Mittelpunkt steht. Hält die Beziehung darüber hinaus an, kann dies als Qualitätsindikator gewertet werden. Wichtige Voraussetzungen von Mentoring sind transparente Rahmen­ bedingungen, klare, wechselseitige Erwartungen und Verhaltensregeln (oftmals vertraglich unterstützt), ein eindeutiger Zielfokus seitens der Mentees, mit Bedacht ausgewählte Mentoren und das Vorhandensein von Zeit seitens des Mentors.

mit Huntsman, Weltführer im Bereich Kunststofftechnik, auf **** 19


Aktuelle Build!-Unternehmen

tipchip Was halten Sie vom AplusB-Programm an sich? Für mich als frisch gebackener Akademiker des 3. Bildungsweges eröffnete das AplusBProgramm nach 23 Jahren unselbständiger Tätigkeit in der Glücksspielbranche den optimalen Einstieg ins Unternehmertum. Das Ziel des Brückenschlages von der Universität in die Wirtschaft wurde in meinem Fall in kürzester Zeit erreicht. Neben der geografischen Nähe des build! Gründerzentrums Kärnten zur Universität Klagenfurt ist auch die persönliche Vernetzung aller beteiligten Personen der beiden Einrichtungen ein entscheidender Vorteil für die postgraduale Entwicklung und Umsetzung von im Studium aufgeflackerten Geschäftsideen. Das AplusB-Programm ist genau darauf maßgeschneidert, es ist in sich perfekt abgestimmt und derart umfangreich, dass es wirklich alle Bereiche lückenlos abdeckt, die ein Jungunternehmen am Start benötigt. Die anfangs verwunderliche Bezeichnung „Inkubator“ stellte sich bald als sehr treffende Formulierung für das Gründerzentrum heraus, denn eingebettet in das Nest der einfühlsamen build!-Mitarbeiter und auf Tuchfühlung mit den übrigen Gründer-Kücken wurde es mir hier rasch warm! Kurzbeschreibung der Produktidee Kernstück der Geschäftsidee der TipChip Gaming Technologies GmbH ist ein elektro­ nisches Gerät in der Form eines klassischen Kasino-Jetons. Es fungiert als digitale Eintrittskarte in die Spielbank sowie als Hilfsmittel zum Tätigen von Spieleinsätzen sowohl im Automaten- als auch im Lebendspiel. Das durch ein Patent geschützte Alleinstellungsmerkmal des TipChip ist die Identifikation und Zuordnung aller Einsätze unbegrenzt vieler Spieler an beliebigen Mehrspielervorrichtungen wie zum Beispiel dem klassischen Roulette. Damit werden auch im Lebendspiel 100%iges Player Tracking und daraus resul­ tierend optimaler Spielerschutz sowie kostensparendes Kasino-Management möglich.

D

ie AplusB-Zentren werden vom bm:vit (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technolo-

gie) gefördert und sind als Grundvoraussetzung eng mit akademischen Einrichtungen verknüpft. Die Gründerzentren haben die Aufgabe, mittels ihrer umfangreichen Förderleistungen die angehenden Gründungsprojekte bei ihrem Start und ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten. Forschung (Academia) und Wirtschaft (Business) werden im AplusB-Programm vereint. Darauf baut auch einer der Grundsätze des AplusB-Leitbildes auf: „Wir bauen Brücken zwischen Forschung und Wirtschaft und nutzen unsere umfassende Erfahrung zur Begleitung erfolgreicher Unter-

http://www.tipchip.com office@tipchip.com

nehmungen. Damit setzen wir Maßstäbe.“ Notwendig gemacht hat die-

20 Kompressormessungen in der Wüste **** www.build.or.at +++ 1. An


Das AplusB-Programm – die existenzielle Grundlage von build! Das sich über ganz Österreich verteilende Inkubatorennetzwerk AplusB (Academia plus Business) ist Grundlage und Dach der AplusB-Gründerzentren.

Im Technologiepark Villach (tpv), Gebäude T02, sind build!-Gründerbüros untergebracht.

Im Lakeside Science &Technology Park in Klagenfurt sind der Hauptsitz von build! und build!-Gründerbüros angesiedelt.

ses Programm die Tatsache, dass Österreich vor allem in

chenden Gründungsvorhaben mittels Beratung, Netz-

höheren Technologiesegmenten international gesehen

werk, Finanzierung und Infrastruktur bei der wirtschaft-

eine eher mäßige Entwicklung im Bereich der Grün-

lichen Umsetzung“. Wie wir diesem Leitbildgedanken

dungen verzeichnet. Um dem entgegenzuwirken, wurde

Rechnung tragen, das sehen unsere Gründer tagtäglich

das Impulsprogramm AplusB geschaffen. Bis April 2010

an unseren umfangreichen Förderleistungen. Ob Büro

wurden unter dem AplusB-Programm 289 Unternehmen

mit Infrastruktur am Standort in Klagenfurt (Lakeside

gegründet und über 1.400 Arbeitsplätze (Akademiker-

Science & Technology Park) oder in Villach (Technologie-

quote 72 %) geschaffen. Außerdem wurden 250 Patente

park), Beratungsleistungen oder finanzielle Förderung,

verwertet. Die AplusB-Zentren „unterstützen, begleiten

build! ist als AplusB-Zentrum in Kärnten unterstützender

und beschleunigen die Entwicklung von Erfolg verspre-

Begleiter in den ersten 18 Monaten der Selbständigkeit.

tero Snowboard verlieSS die Produktion ** b.media hat seine Ge- 21


Aktuelle Build!-Unternehmen

G

ut informiert und vorbereitet zu sein ist eine Grundvoraussetzung, um optimal in das Abenteuer

Selbständigkeit zu starten. Schließlich gibt es im Vorfeld viele Fragen zu klären und mögliche Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Wir haben einige der wichtigsten Ansprechpartner für Unternehmensgründung gebeten, uns ihre Tipps für angehende Gründer zu geben. Für Fragen stehen

Ihnen diese Institutionen ebenso gerne zur Verfügung wie wir vom

nanotalk Sehr hilfreich war gleich zu Beginn die Erstberatung durch build!, die uns eine erste Orientierung gab und uns mit Tipps versorgte, wie wir die Sache organisatorisch am besten angehen. Ein Kernelement dabei war der Businessplan, der für uns dank des Feedbacks von build! eine fundierte Basis für unsere Umsetzungsbemühungen wurde. Zudem hat uns build! sehr im Bereich weiterer Förderungen vor allem im Raum Kärnten geholfen. Dadurch konnten wir für unser Unternehmen einen geeigneten Finanzierungsmix aufstellen; nicht zuletzt auch aufgrund der finanziellen Unterstützung direkt von build!, welche vor allem für Gründer, die noch keine fixen Einkommensquellen haben, eine wichtige Stütze darstellt. Was uns ebenfalls sehr geholfen hat, war, von Anfang an die potentiellen Anwender und Kunden zu integrieren, d.h. ihnen Prototypen zum Testen zu geben, sie in die Weiterentwicklung einzubinden und sie auch gleich als Botschafter unserer Produkte einzusetzen. So konnten wir gleich zu Beginn ein namhaftes Radsportteam als Partner finden, welches unser Funkgerät bei der Tour de France einsetzt. Mit dieser Strategie sind wir bislang sehr gut gefahren und konnten dadurch schon viele Kunden, aber auch Kooperationspartner für uns gewinnen. Unternehmensbeschreibung Der Radsport und die Elektrotechnik haben mich mein Leben lang fasziniert. Während meiner aktiven Karriere als Mountainbiker habe ich mir auf Rundkursen Informationen zu den Zwischenständen in Rennen gewünscht. Meine Erfindung NanoTalk™ bietet heute die Alternative. Egal ob für den Radsport, Sommer- wie Wintersport, Motorsport, Einsatzorganisatoren oder für die Kommunikation mit Freunden oder Familie: Kommunikation wird in jeder Situation möglich. Doch in erster Linie ist das NanoTalk™ für die weltweit kostenlose Kommunikation entwickelt worden. Seine Eigenschaften, wie das kleinste Funkgerät der Welt, einfache Bedienung und vor allem die Wandelbarkeit und Einstellung für bestimmte Situationen, sprechen in erster Linie für noch bessere und effizientere Leistung im Training und Rennen als auch für die Kommunikation miteinander. http://www.nanoTalk.at office@nanotalk.at

build! Gründerzentrum.

Komm.-Rat Rudolf Gross Vorsitzender der SVA-Kärnten

Ich kann nur jedem Gründer dringend raten, vor dem Start in die Selbständigkeit alle Informations-, Service- und Förderan­ gebote zu nutzen. Die Lust und Freude an der Selbständigkeit mit den damit in Zusammenhang stehenden Herausforderungen und Chancen am Markt sollen nicht dadurch getrübt werden, dass wesentliche Informationen über Rahmenbedingungen nicht eingeholt worden sind. Ein dabei nicht unwesentlicher Aspekt betrifft die persönliche soziale Absicherung. Je nach Wahl der Beschäftigungsform bzw. der tatsächlichen Gegebenheiten werden sich Konsequenzen für die Beiträge und die Leistungen der Sozialversicherung ergeben. Jeder Gründer sollte sich vor der Entscheidung über den zukünftigen Weg auch diesbezüglich einen Überblick verschaffen. Die SVA ist dabei natürlich gerne behilflich! Ich empfehle daher, im Gründungsprozess eine halbe Stunde für die SVA zu reservieren!

22 schäftstätigkeiten auf zwei weitere Firmensitze in der Schweiz un


Tipps für angehende Unternehmer Holen Sie sich Ratschläge zum Thema Unternehmensgründung

Mag. Gerhard Hügel Referent für Wirtschaftsrecht des Servicezentrums der Wirtschaftskammer Kärnten

Reinhard Huber Gründungsexperte bei bit Management und langjähriger Leiter des Unternehmensgründungsprogrammes des AMS

Bei der Gründung eines Unternehmens ist auf zahlreiche Faktoren Bedacht zu nehmen, der wichtigste ist jedoch, dass die Geschäftsidee bzw. das Produkt oder die Dienstleistung einen klaren Kundenvorteil gegenüber den Mitbewerbern bringt. Das Produkt oder die Dienstleistung muss schneller, qualitativ besser, innovativer oder billiger sein. Dieser Vorteil muss auch gegenüber dem Markt transportiert werden. Jedes Unternehmen muss aber vor allem bei der Gründung auf weitere Hürden, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die wirtschaftlichen Grundlagen, aber auch auf das persönliche Umfeld Bedacht nehmen. Dies sollte am besten in Form eines Businessplans oder eines Unternehmenskonzepts erfolgen, da sich gezeigt hat, dass ein guter Plan den Geschäftserfolg von jungen Unternehmen beträchtlich steigern kann. Darüber hinaus dient der Businessplan auch dazu, Dritte wie Förderstellen, Banken etc. von der Unternehmensidee zu überzeugen. Gründerinnen und Gründer sollten sich rechtzeitig und intensiv auf das zukünftige Unternehmerleben vorbereiten sowie sämtliche in Frage kommenden Institutionen (Gründerservice der Wirtschaftskammer Kärnten, build! Gründerzentrum Kärnten) aufsuchen und sich beraten lassen.

Mag. Melanie Polzer Gründer- und Unternehmerservice der Wirtschaftskammer Kärnten

Unternehmer oder Unternehmerin zu werden ist eine hervorragende Chance für Menschen, die gestalten und ihre Existenz eigenverantwortlich aufbauen möchten. Für angehende Unternehmer gibt es viele Informationen, die zu berücksichtigen sind. In jedem Fall bedeutet eine gute Vorbereitung die Hälfte des Erfolgs! Eine der Unterstützungsmöglichkeiten, um seinen Traum vom eigenen Business systematisch zu verwirklichen, ist die Inanspruchnahme einer Beratung: sowohl vor, während als auch nach der Gründung! Eine gute Beratung erkennt man daran, dass sie individuell auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Sie ist neutral und kann helfen, über den eigenen (betrieblichen) Tellerrand zu blicken. Neben dem Know-how, das ein Berater oder eine Beraterin mitbringen muss, ist auch die Chemie zwischen Gründer und Berater von Bedeutung. Nur so ist eine erfolgreiche, ehrliche und offene Beratung möglich. Erkundigen Sie sich unbedingt über kostenlose Beratungsmöglichkeiten oder die Möglichkeit einer Beratungsförderung! Beispielsweise bietet das Gründer- und Unternehmerservice der Wirtschaftskammer Kärnten kostenlose Beratungen für angehende und bestehende Unternehmer an. Die Themen reichen von Gewerberecht über den Businessplan bis hin zu Finanzierung und Steuern.

Der Weg in die Selbständigkeit wird aus unterschiedlichen Gründen in Angriff genommen. Sei es das Streben nach Selbstverwirklichung oder der Reiz zu neuen Herausforderungen oder aus der Arbeitslosigkeit heraus.

Planrechnung beantworten! Und ob meine Gründungsidee marktfähig ist, kann über das Internet alleine nicht geklärt werden! Marktforschung besteht aus mehreren Faktoren!

Unabhängig von den Motiven stehen den Startups kompetente Beratungsstellen zur Verfügung, die gut vernetzt sind und gerade in Kärnten exzellente Unterstützung bieten, z.B. bei folgender Fragestellung: Bin ich ein Unternehmertyp?

Die Furcht vor der „Steuerkeule“ ist für jene unbegründet, die gewissenhaft planen, ihre Zahlen im Griff haben und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Daher ist auch ein Konzept unerlässlich!

Eine Analyse wäre recht hilfreich, denn nicht jeder Mensch ist zur Selbständigkeit geeignet. Ab wann die Einnahmen höher als die Ausgaben sind, sollte eine

Ein Businessplan ist ein Arbeitspapier, welches Unternehmer zwingt, sich mit den Fragen der Selbständigkeit intensiv zu beschäftigen. Das Ergebnis, die Chancen auf dem Weg zum Erfolg, erhöhen sich um ein Vielfaches!

nd in Qatar ausgeweitet +++ www.build.or.at **** Globe Air steigt 23


Aktuelle Build!-Unternehmen

blueline3D Für ein Start-up-Unternehmen ist eine perfekte Infrastruktur zum Zeitpunkt der Gründung ein wichtiger Teil für den raschen Erfolg. Neben einer angenehmen Atmos­ phäre und verkehrstechnisch optimalen Lage bietet uns der Lakeside Park und im Speziellen das build! eine genau solche voll entwickelte Infrastruktur: Büroräumlichkeiten auf dem letzten Stand der Technik, Meetingräume, Ansprechstellen für jegliche Start-up-Frage und vieles mehr. Zudem bieten der Lakeside Park mit seinen renommierten und erfolgreichen Unternehmen und das build! mit seinen Gründern auch ein Netzwerk, von dessen Nutzung ein Start-up-Unternehmen unmittelbar profitiert und dessen Adresse von Beginn an Seriosität und Professionalität ausstrahlt. Zusammengefasst können wir uns keine optimalere Geburtsstätte für ein technisch orientiertes Unternehmen vorstellen. Unternehmensbeschreibung Blueline3D entwickelt neuartige Intraoralscanner, die mit einer 3D-Aufnahmetechnologie Zähne und Kiefer scannen können. Diese 3D-Scans produzieren ein 3D-Modell des Gebisses, welches dann digital versandt wird und auf dessen Basis Kronen und Brücken mit einer noch nie dagewesenen Genauigkeit hergestellt werden können. Neben dem Verkauf der Intraoralscanner verkauft Blueline3D die zugehörigen 5-AchsenModellfräsmaschinen sowie Gips Blanks als Fräsbasis für die Zahnmodelle. Die Dentalwelt ist eine der wenigen Branchen, welche noch nicht vollständig digitalisiert wurde. Eine solche Digitalisierung steht jedoch unmittelbar bevor, und davon möchte das Unternehmen Blueline3D profitieren.

U

m Privates und Berufliches vom Umfeld her zu trennen und den Gründern einen eigenen Ar-

beitsraum zu bieten, unterstützt build! den Unternehmensstart mit der geeigneten Infrastruktur. An den Standorten in Klagenfurt (Lakeside Science & Technology Park) und Villach (Technologiepark) ste-

hen den angehenden Unternehmern Büros in der Größe von 16 bis 25 m2 zur Verfügung, die während der Zeit im build! kostenlos genützt werden können. Je nachdem ob ein Einzelgründer oder ein Team einzieht, werden die Büros der Verfügbarkeit und Größe nach vergeben. Die Büros in Klagenfurt und Villach sind voll möbliert und die PCs mit Internetzugang aus-

http://www.blueline3d.at office@blueline3d.at

gestattet, je nach Standort gibt es zusätzlich noch Drucker, Kopierer,

24 bei Gaves ein ** Die Panoramatec GmbH hat den Zuschlag für ein I


Infrastruktur – die Basis des Schaffens Ohne die geeignete Umgebung und Ausstattung ist ein effizientes Arbeiten schwer oder gar nicht möglich. Vor allem Gründer eines Start-ups haben es meist schwer, zu Hause in den eigenen vier Wänden die notwendige Ruhe und den Abstand zum „privaten“ Leben zu finden.

Die build!-Gründerbüros bieten genügend Arbeitsraum und die geeignete Infrastruktur, um ein Unternehmen zu starten.

Faxmöglichkeit, Telefone sowie einen Serverraum. Im

te sehr förderlich, denn Forschung und Entwicklung

Grunde ist alles, was ein Jungunternehmer in den

werden sowohl im Technologiepark in Villach als auch

ersten Monaten an Grundbüroausstattung benötigt,

im Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt

komplett vorhanden. Auch ein Besprechungsraum

groß geschrieben, und in dieses Konzept fügt sich das

am Standort in Klagenfurt kann von allen build!-Un-

build! Gründerzentrum mit seinen innovativen Unter-

ternehmen bei Bedarf kostenlos gebucht werden. Die

nehmen gut ein. Zusätzlich vereinfacht und schafft die

Unternehmen profitieren aber nicht nur von den Bü-

räumliche Nähe einerseits zur Alpen-Adria-Universi-

ros, sondern auch von der damit verbundenen örtli-

tät Klagenfurt und andererseits zur Fachhochschule

chen Umgebung. Die Nähe zu anderen Unternehmen

Kärnten Kooperationen und bietet Know-how-Trans-

– speziell im Software-Bereich – ist für build!-Projek-

fer für build! und seine Unternehmen.

Interreg IV Projekt erhalten **** www.build.or.at +++ SAPalot nun 25


Aktuelle Build!-Unternehmen

M*AD Technics Mitte 2008 kam ich mit den ersten Entwürfen meiner Idee, welche noch recht grob ausge­ arbeitet waren, ins build! Gründerzentrum, um weiteren Input zu bekommen. Durch die Coachinggespräche sind teils grundlegende Fragen aufgetaucht, bei welchen man sich denkt: „Das wäre aber eigentlich schon gut zu wissen …“ Das Projekt bzw. die Idee wird in solcher Weise gecoacht, dass man sich selbst und seine Idee weiterbringt – es wird weder etwas vorgegeben noch werden einem strikte Regeln auferlegt, welche einen in seiner Freiheit, die Idee nach seinen Vorstellungen zu verwirklichen, berauben könnten. Das Coachinggespräch führt einen selbst zur Antwort und vervollständigt mit der Zeit das Bild von der Idee soweit, dass sie umsetzbar wird und in einem Unternehmen realisiert werden kann. Was macht das build! Gründerzentrum zu etwas Besonderem? Meiner Meinung nach sind das unter anderem die Coachinggespräche, somit die Mitarbeiter, welche auch in fortgeschrittener Phase immer wieder das Tun und Vorhaben in Frage stellen, ihre Ideen zu dem Thema einbringen und somit die Sache in einem anderen Licht erscheinen lassen und zum Nachdenken anregen. Natürlich werden in den Coachings auch Mut und Selbstvertrauen zugesprochen – auch wenn man einmal absolut demotiviert ist, kann ein Coachinggespräch neue Energie, Schwung, Ideen und Enthusiasmus in das Projekt bringen. Unternehmensbeschreibung M*AD Technics entwickelt und vertreibt Produkte für Profi- und semiprofessionelle Musiker. VeerVary, das erste Produkt von M*AD Technics, speichert Einstellungen an analogen Effektgeräten oder Verstärkern und macht diese in Sekundenbruchteilen abrufbar. Es lässt sich ohne aufwändige Modifikationen, Umbauten oder gar irgendwelche Beschädigungen an den Verstärkern oder Effektgeräten installieren. Somit kann bestehendes analoges Equipment einfach und bedienerfreundlich um die Vorteile der digitalen Technik erweitert werden. http://www.madtechnics.com office@madtechnics.com

D

as Coaching an sich ist eine Kombination aus individueller, unterstützender Problembewältigung

und Beratung sowie Begleitung, wobei der Coach als neutraler Feedbackgeber fungiert. Grundziel der Gespräche ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Den build!-Mitarbeitern ist es vor allem wichtig, den Gründern jederzeit als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen und immer wieder Motivation und Auftrieb zu geben. Dass die regelmäßigen Coachinggespräche auch für die Gründer essentiell sind, zeigen uns die Erfahrung und positive Rückmeldungen. Geraten geplante Meilensteine aus irgendeinem Grund in Vergessenheit, so kommen sie

26 auch für KMUs **** www.build.or.at +++ TBM betreut die Verlegung


Coachinggespräche – eine Art der Selbstreflexion Coachinggespräche sind ein Teil der von build! angebo­ tenen Beratungsleistungen und sollen unter anderem die Selbstreflexion und -wahrnehmung, das Bewusstsein und die Verantwortung der Gründer fördern.

Coachinggespräche sind ein wichtiger Teil der build!-Förderpalette.

spätestens zur einmal im Quartal stattfindenden Statuspräsentation wieder in den Sinn. Auch das konstruktive Feedback und die offenen Diskussionen sorgen stets für neue Ideen und regen zum Nachdenken an. Zusätzlich wird bei den Coachinggesprächen auch der Meilensteinplan des Businessplanes separat ständig überpüft. Dieser Meilensteinplan soll als „lebendes Dokument“ geführt werden, während der 18 Monate im build! zur Selbstkontrolle dienen und gegebenenfalls überarbeitet werden. Im einen oder anderen Fall benötigen die build!Gründer Coachingleistungen, die speziellerer Natur und Fragestellungen sind. Um sich in diesem Fall professionellen und fachlichen Rat holen zu können,

Innerhalb des ersten halben Jahres raten wir un-

steht den Gründern im Rahmen der Förderleistun-

seren Gründern außerdem, sich einen erfahrenen

gen ein Coachingbudget zur Verfügung. Ein Teil des

Mentor zu suchen. Dieser soll den Projekten sein be-

Geldes kann – in Abstimmung mit build! – für spezi-

währtes Wissen zur Verfügung stellen, strategische

ell benötigtes Fachcoaching verwendet werden. Die

Vorgehensweisen mit dem Mentee erörtern und ihm

zweite Hälfte wird im Falle des Bedarfs von build! im

Netzwerke öffnen.

Rahmen der Quartalsgespräche gesondert ermittelt und dient vor allem dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung.

der Erdgaspipeline vom Semmering nach Bruck/Mur als Sicherheits- 27


Aktuelle Build!-Unternehmen

Holc_Naturpool Welchen Einfluss hatte der Ideenwettbewerb? Die Teilnahme am Ideenwettbewerb ermöglichte unserem Unternehmen den ersten Schritt in die Selbständigkeit. Die ausschlaggebende Basis-Innovation wurde bereits vor einigen Jahren entwickelt. Erst durch die Teilnahme am Wettbewerb nahm unsere Geschäftsidee Gestalt an. Der dadurch ermöglichte Zugang zur Universität Klagenfurt und zu fachkundigen Betreuern garantierte die systematische Ausarbeitung des Businessplans, welcher aufgrund der Vollständigkeit und der realen Datengrundlage umgehend umgesetzt werden konnte. Die mediale Präsenz aufgrund des 3. Platzes beim Ideenwettbewerb erhöhte den Bekanntheitsgrad enorm und bot uns den Zugang zu potentiellen Kunden und Kooperationspartnern. Ebenfalls durch das kritische Hinterfragen des Produkts konnte die Weiterentwicklung angeregt werden. Aus diesem Prozess heraus kristallisierte sich eine weitere Produktschiene. Der laufende Kontakt zu unserem Betreuer ist für uns von enormer Bedeutung, da Themen wie weitere Fördermöglichkeiten sowie Bewertung der gesetzten Maßnahmen zur Erreichung der Unternehmensziele behandelt werden. Hervorzuheben ist weiters, dass das gesamte Umfeld von build! unserem Unternehmen die Teilnahme am Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten 2010 ermöglichte. Unternehmensbeschreibung Beim „Holc_Naturpool“ handelt es sich um eine innovative Schwimmbeckenkonstruktion aus kreuzverleimten Massivholzplatten, die große Stabilität besitzen und primär im Hochbau Verwendung finden. Der „Holc_Naturpool“ wird als vorgefertigte Gesamtkonstruktion einerseits für Natur-Schwimmteichsysteme als abgegrenzter Schwimmbereich und andererseits als Swimmingpool-Lösung mit attraktiver Holzoberflächenstruktur im Segment „herkömmlicher Poolbau“ angeboten. Durch die Kombination mit einem geeigneten Biofilter bietet sich erstmals die Möglichkeit, vollbiologische Poollösungen als Komplettpaket anzubieten. http://www.holc.at office@holc.at

A

uch bei diesem Call übertraf die Zahl der Einreichungen alle Erwartungen. 49 erfinde­

rische Köpfe nahmen am Wettbewerb teil und hofften auf eine Einladung zur Finalpräsentation am 14. April 2010 im Eventplateau der Raiffeisenlandesbank Kärnten. Aufgrund der zahlreichen, vielversprechenden

Einreichungen

fiel die Auswahl des Gewinners schwer. Doch schließlich konnte Mark Wassermann die hochkarätige Jury mit der Präsentation seiner Idee „BLISs – Barrierefreies Leit- und Informations­ system“ am meisten überzeugen. Er gewann damit nicht nur das Preisgeld von 2.000 Euro, sondern bekam bei der Abschlussveranstaltung auch die erstmals ver-

28 fachkraft **** www.build.or.at +++ Exportpreisträger Liland IT st


Der build!-Impuls 2010 – auf der Suche nach der besten Geschäftsidee Bereits zum dritten Mal war build! im Rahmen des Ideenwettbewerbs 2009/2010 auf der Suche nach der kreativsten Geschäftsidee Kärntens.

Verleihung des build!-Impuls 2010

Ich-Marken-Pionier Dr. Greisinger gab dem Publikum Einblicke in die Erfolgsgeschichten von Ich-Marken.

liehene „build!Impuls“-Trophäe überreicht. BLISs ist ein besonders innovatives Helferlein für den Alltag behinderter oder älterer Menschen, welches es möglich macht, mit dem Handy viele Situationen zu meistern. Mit Hilfe dieses Systems kann sich beispielsweise ein blinder Fahrgast den Busfahrplan von seinem Mobiltelefon vorlesen lassen. Den zweiten Platz mit 800 Euro sicherte sich Armin Alfred Stromberger mit seiner Idee des Gefügekompasses. Dieser Kompass ermöglicht im Gegensatz zu herkömmlichen Modellen die Messung der räumlichen Orientierung von Gefügeelementen in einem einzigen Vorgang. Platz drei mit 200 Euro ging an das

Uns ist es wichtig zu zeigen, dass build! potentiellen

Projekt „Holc_Naturpool“ von Herbert Laßnig.

Gründern auf dem Weg in die Selbständigkeit unterstützend zur Seite steht. Der Ideenwettbewerb soll

Dass sich das Mitmachen auf alle Fälle lohnt, davon

das Entstehen und vor allem den Mut zur Realisie-

sind die Teilnehmer aus den bisherigen Runden über-

rung noch schlummernder Ideen fördern. Dass aus

zeugt. Viele von ihnen nutzten die Möglichkeit des

einfachen Ideen tatsächlich ein ertragreiches Unter-

individuellen Feedbacks und Coachings zu ihrer Ge-

nehmen entstehen kann, beweisen unter anderem

schäftsidee und nahmen als die Top 15 am kostenlo-

die acht von den insgesamt bisher 158 eingereichten

sen Business-Building-Workshop in Kooperation mit

Ideen, die es geschafft haben, ins build!-Förderpro-

der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt teil.

gramm aufgenommen zu werden.

tärkt seine Position am heimischen Markt **** Kompressormessungen 29


wie unterstützen und fördern unsere

Jungen Unternehmen den Einstieg in eine kontinuierliche Forschungs- und Innovationstätigkeit zu ermöglichen, ist ein Schwerpunkt in der FFG. Es gibt dafür Förderinstrumente, wo vorerst die Idee zählt, die näher untersuchenswert erscheint. Das Resultat kann die Realisierung eines konkreten F&EProjektes (auch in Kooperation mit Unternehmen und/oder Forschungseinrichtungen wie Unis, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen) bedeuten. Innovations-Check-Hotline +43 (0)5 7755 – 5000. Mag. Klaus Schnitzer Bereichsleiter Strukturprogramme und Basisprogramme der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH

Die Unterstützung von technologieorientierten Unternehmensgründungen ist insbesondere in den Stärkefeldern Kärntens wichtig. Diese sind vor allem Elektronik, Maschinenbau mit den Themen Umwelttechnik und erneuerbare Energien sowie die Branchen Holzbau und -verarbeitung, Chemie und Baustoffe.

Die Technologieentwicklung eines Landes wird zum einen von Großunternehmen, zum anderen aber vielfach durch Gründerinnen und Gründer, die mit neuen Ideen in den Markt eintreten, viel Ehrgeiz und Zeit einbringen und sich schon in frühen Phasen um geeignete Geschäftspartner kümmern, vorangetrieben.

Nachhaltige Wirtschaftsförderung bedeutet, dass Projekte gefördert werden, die die Wertschöpfung einer Region erhöhen, die also neu sind. Deshalb ist es naheliegend, dass ein großer Anteil dieses Mehrwerts bei Gründerinnen und Gründern generiert wird. Im Jahr 2009 konnten vom KWF 218 Unternehmensgründungen unterstützt werden.

Die Betreuung von Gründungsprojekten soll dazu beitragen, dass Ressourcen effizient eingesetzt werden und dass durch eine auf den Markt abgestimmte Fokussierung Jungunternehmen bessere Chancen haben.

Dr. Erhard Juritsch Mag. Hans Schönegger Vorstände KWF

Mag. Hans Schönegger Mag. Sabrina SchützOberländer Geschäftsführung BABEG

Über build! unterstützt die AlpenAdria-Universität Unternehmensgründungen von Studierenden und Absolventen. Diese Partnerschaft hat sich über Jahre hinweg als zuverlässig und erfolgreich erwiesen. Daneben bereiten wir Interessierte in vielfältiger Weise auf dem Weg in die Selbständigkeit vor: Das „Entrepreneurship“-Zertifikat der Abteilung für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung vermittelt die notwendigen Kompetenzen für die unternehmerische Tätigkeit, die M/O/T, unsere AlpenAdria-School of Management, Organizational Development and Technology, bietet bedarfsgerechte Weiterbildungen im Managementbereich sowie in der Kompetenzerweiterung, die auch berufsbegleitend absolviert werden können. O. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich C. Mayr Rektor der Alpen-AdriaUniversität Klagenfurt

Statements unserer Stakeholder

30 in der Wüste * Projekt CasaVeccia ermöglicht selbständigeres Lebe


?

Stakeholder junge Unternehmen

Die FH Kärnten verfügt mit den Science & Energy Labs und dem EMV-Prüflabor über modernste Einrichtungen für anwendungsorientierte Forschung. Diese Labors sollen zukünftig auch für angehende Gründer von build! im Rahmen von angewandten Forschungsprojekten, Testverfahren und Produktzertifizierungen zugänglich gemacht werden. Damit können gemeinsam mit der FH Kärnten Kooperationen und drittmittelgeförderte Projekte (z.B. Prototypenbau) abgewickelt werden. Konkret arbeiten wir seit April 2010 im Studienbereich Geoinformation unter der Leitung von Dr. Erich Hartlieb mit build! an einem gemeinsamen Projekt zum Thema „Gründerscouting an Hochschulen“. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus diesem Pilotprojekt werden in weiterer Folge   auf die gesamte Fachhochschule ausgedehnt. DI Siegfried Spanz Geschäftsführung FH Kärnten

Villach zu einem attraktiven Arbeits- und Lebensraum für junge Unternehmerinnen und Unternehmer zu machen, ist eine umfassende Aufgabe, der wir uns gerne und mit viel Engagement widmen. Ergänzend zu den bewährten Unterstützungsmaßnahmen hat die Stadt Villach im letzten Jahr verstärkt Akzente im Bereich der Bewusstseinsbildung gesetzt. So wurden in einer Artikelserie in der Villacher Stadtzeitung erfolgreiche Wege in die Selbständigkeit portraitiert und die innovativen Ideen hinter den build!-Gründungsprojekten präsentiert. Wir hoffen, damit Impulse setzen zu können, so dass das Angebot des build! Gründerzentrums im tpv Technologiepark Villach künftig noch stärker nachgefragt wird.

Die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee bietet im Rahmen der Wirtschaftsförderung eine Mietbeihilfe für Geschäfts- bzw. Betriebsansiedelungen von Jungunternehmen und Neugründungen („Venture Rent“) im Stadtgebiet an. Basis der Förderung, die für die ersten drei Geschäftsjahre gewährt wird, ist der Mietaufwand. Die Förderung erfolgt in drei Dritteln, und zwar jährlich jeweils ein Drittel des Mietaufwandes, bis zu 14.500 Euro in drei Jahren. Die Förderung dient einerseits als effektive Starthilfe für Jungunternehmer und andererseits der Neubelebung leer stehender Geschäftslokale. Christian Scheider Bürgermeister Klagenfurt am Wörthersee

Hohe Qualität in Forschung und Lehre sowie kontinuierlicher Wissenstransfer in die Praxis sind zentrale Ziele der Alpen-AdriaUniversität Klagenfurt. „Entrepreneurship“ ist ein wichtiges Forschungs- und Lehrgebiet. U.a. werden Erfolgsfaktoren junger Unternehmen analysiert und die gewonnenen Erkenntnisse in der regulären Lehre sowie in Wei­ terbildungsseminaren an Studierende sowie Jungunternehmer weitergegeben. Zudem unterstützt die Universität als Gesellschafterin das Gründerzentrum build! von Beginn an materiell und immateriell. Ein Beleg für das erfolgreiche Engagement der Alpen-Adria-Universität ist die ausgezeichnete Positionierung im aktuellen EntrepreneurshipRanking schweizer und österreichischer Universitäten.

Helmut Manzenreiter Bürgermeister der Stadt Villach

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Erich J. Schwarz Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Vorstand der Abteilung für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung

en älterer Menschen **** www.build.or.at +++ Creosa bei Britain‘s 31


Highlights von den build!-Unternehmen Bei den 24. Internationalen Wirtschaftsfilmtagen, die die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und Südtirol einschließen, hat das Gaulhofer Imagevideo „Fenster zur Welt“ in seiner Kategorie gegen starke Konkurrenten wie BASF und Adidas den Prix Victoria in Gold gewonnen. Der Imagefilm TMT „the mobile terminal project“ für die gleichnamige Firma (die ebenfalls ein build!-Gründer ist) wurde mit dem Prix Victoria für die beste Animation des Festivals ausgezeichnet. http://www.a-mp.at office@a-mp.at

Software von Applied Informatics kommt bei VM touch zum Einsatz, dem neuen Überwachungssystem für Photovoltaik-Anlagen. Voltwerk Electronics, ein Unternehmen der Conergy-Gruppe, ist führender Hersteller von elektronischen Komponenten und Softwarelösungen für Photovoltaik-Anlagen und setzt auf Technologie von Applied Informatics. http://www.appliedinformatics.at info@appinf.com

Im vergangenen Jahr konnte mit der Firma Huntsman, Weltführer im Bereich Kunststofftechnik, eine Partnerschaft aufgebaut werden. Die Advanced Materials und der neue Modulaufbau ermöglichten die Weiterentwicklung des Konzepts von der „gekühlten“ bis hin zur „effizienz-optimierten“ Photovoltaik. Vorteile des neuen Systems sind der globale Einsatz und das Potential der Photovoltaik als Weltenergieversorgungstechnik zu etablieren. http://www.caiten.eu office@caiten.eu

Eine Zielsetzung des Projektes CasaVecchia ist es, technische Systeme weiter zu entwickeln, die anhand von gesammelten Daten darauf schließen können, was ein Mensch gerade tun möchte, und der Situation entsprechend automatisch zu reagieren. Eine wesentliche Kerntechnologie von CasaVecchia bilden Empfehlungsund Lernalgorithmen, die von der Firma ConfigWorks bereits seit 2003 entwickelt und erfolgreich am Markt angeboten werden. http://www.configworks.com office@configworks.com

32 Next Top Model **** Software von Applied Informatics kommt bei VM


Creosa bei „Britain‘s Next Top Model“ Der britische TV-Sender „Living TV“ war scheinbar angetan vom Möbeldesign des Kärntner Unternehmens „creosa interior“. Bei der Castingshow „Britain‘s Next Top Model“ durfte creosa die ModelWG mitgestalten. Österreichisches Design Seite an Seite mit Elle Mac Pherson und den anderen kurvenreichen Models. http://www.creosa.com office@creosa.com

FahrschuleCheck – Österreichs erstes Fahrschulvergleichsportal – konnte 2009 Investoren aus der Schweiz von ihrer Unternehmensidee überzeugen. Gemeinsam mit diesem Kooperationspartner wird die Plattform um eine e-Learning-Komponente erweitert, die es erstmals möglich macht, online für die Fahrprüfung zu lernen. http://www.fahrschulecheck.com info@alpha-sales.at

Exportpreisträger Liland IT stärkt seine Position am heimischen Markt – Die Strategie der Liland IT, „Kärnten vor“, greift: Im letzten Jahr konnten das Frauenreferat des Landes Kärnten als Kunde gewonnen, überraschend der Vizemeister beim Kärntner Exportpreis errungen sowie Innovationen im Medienbereich mit Unterstützung der FH Kärnten, Kärntner Schulen und Partnern aus der Region erfolgreich umgesetzt werden. http://www.LilandIT.com office @LilandIT.com

Kompressormessungen in der Wüste – Im Mai 2010 wurde das Team von Messfeld an einen ungewohnten Einsatzort gerufen. An den Gaskompressoren und unterschiedlichen Maschinenkomponenten auf den Gas- und Ölfeldern der OMV in Kasachstan wurden umfangreiche Zustandsuntersuchungen durchgeführt, um die Betriebsmannschaft vor Ort zu unterstützen. Die technischen Anforderungen und die notwendige Improvisation in der Wüste wurden bestens gemeistert. http://www.messfeld.com office@messfeld.com

Im Herbst 2009 wurde TMT The Mobile Terminal® auf der Airport Exchange in Barcelona präsentiert. Parallel zu weiteren internationalen Messeauftritten lief die Planung des TMTTM-Prototypen sowie die Jagd nach dem erforderlichen Kapital auf Hochtouren. Im Winter 2010 wird der erste TMTTM-Prototyp auf einem österreichischen Flughafen installiert. http://www.themobileterminal.com office@themobileterminal.com

touch zum Einsatz, dem neuen Überwachungssystem für Photovoltaik- 33


Tourality steht vor dem Re-Launch! Es herrschte die Ruhe vor dem Sturm beim location-based Game. Das Team von creative workline feilte an spannenden neuen Features wie Gadgets, Goodies oder Throphies. Das neue Release ist für Ende 2010 geplant und beinhaltet eine neue Web- und B2B-Plattform sowie die Apps für Android, Nokia, BlackBerry und iPhone. http://www.tourality.com office@creativeworkline.com

trinitec bringt Xsellarator™ auf den Markt und stärkt erfolgreich Unternehmen im Verkauf trinitec bringt 2009 eine hochinnovative Sales Intelligence Lösung auf den Markt, um in österreichischen Unternehmen für mehr Aufträge mit weniger Ressourcen zu sorgen. Der Xsellarator™ wurde mit den Verkaufsprofis von HOW TO WIN™ und der Universität Klagenfurt entwickelt, von der FFG gefördert und mit dem IKT-Preis des Landes Kärnten ausgezeichnet. http://www.trinitec.at office@trinitec.at

Da unsere Website mit etwas Verspätung erst am 15.12. 2009 online gegangen ist, hatten wir bereits die Hauptverkaufssaison versäumt. Trotzdem setzten wir uns voller Optimismus das Ziel, noch vor Weihnachten ein selbst-designtes Snowboard über unser Online-Portal zu verkaufen. So war es auch … Pünktlich am 24. 12. 2009 erreichte uns die erste offizielle Bestellung aus Deutschland und das erste Antero-Snowboard verließ die Produktion! http://www.antero-snowboarding.com info@antero-snowboarding.com

SAPalot nun auch für KMUs Zum fünften Geburtstag hat die SAPalot IT-Consulting GmbH 2010 ihre Geschäftsbereiche weiter ausgeweitet. Mit dem Produkt SAP® Business One stellt SAPalot nun auch eine erprobte, flexible ERP-Lösung für kleine und mittelständische Betriebe zur Verfügung. Durch die neue Partnerschaft zwischen SAPalot und SAP wird eine optimale Betreuung für den Endkunden gewährleistet. http://www.sapalot.at office@sapalot.at

Juni 2010 – nach zwei Jahren beharrlichem Feilen an der Produktidee, drei abgelehnten Förderanträgen und fünf gescheiterten Investorenverhandlungen hat sich der Platzhirsch im Zielkundensegment für GAVES entschieden. 15 % prognostizierte Optimierung der Flottenauslastung sind Globe Air eine satte jährliche Summe und einen Einstieg ins Unternehmen wert. http://www.gaves.aero rp@gaves.aero

34 Anlagen +++ Tourality steht vor dem Re-Launch! **** www.build.or.a


Die b.media Webware GmbH entwickelt internet­ basierende Software (Webware). Im Jahr 2010 hat b.media seine Geschäftstätigkeiten auf zwei weitere Firmensitze in der Schweiz und in Qatar ausgeweitet und liefert speziell für Kunden im Mitt­ leren Osten maßgeschneiderte internetbasierende Businesslösungen. http://www.b-media.at office@b-media.at

Die Panoramatec GmbH hat den Zuschlag für ein Interreg-IV-Projekt erhalten. Gemeinsam mit dem Interreg-Partner Dial Informatica (Italien) wird ein Pilotprojekt in der alpinen Region realisiert, das die Abwanderung der Bevölkerung aus Bergregionen durch die Vermarktung entlegener Gebiete verhindern soll. Im Zuge dessen wird erstmals die von Panoramatec entwickelte Techno­logie für 360°-Besucherleitsysteme auf regionaler Ebene eingesetzt. http://www.panoramatec.com office@panoramatec.com

Das Jahr 2009 war für TBM von der Wirtschaftskrise geprägt. Jedoch genau diese brachte neue Sicht­ weisen und Chancen. So habe ich in dieser Zeit z.B. die Verlegung der Erdgaspipeline vom Semmering nach Bruck/Mur als Sicherheitsfachkraft betreut und zahlreiche Privat- und Gerichtsgutach­ten im Bereich metallischer Werkstoffe erstellt, die mich sogar zu einer Befundaufnahme nach Albanien geführt haben. http://www.tbm-ebner.com office@tbm-ebner.com

kooperationspartner Abteilung für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung Mag. Dieter Wallner, Notar Mag. Klaus Schöffmann, Notar Dr. Gernot Murko, Rechtsanwalt Mag. iur. Oliver Lorber Rechtsanwalts GmbH Mag. Walter Zenkl, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater STRASSER & STRASSER Consulting GmbH Mag. Anita Arneitz, Studio für Schreibkultur Gasser+Partner Beteiligungs GmbH Wirtschaftskammer Kärnten Austria Wirtschaftsservice GesmbH Referat für Frauen und Gleichbehandlung/Amt der Kärntner Landesregierung BKS Bank AG

at +++ trinitec bringt Xsellarator auf den Markt und stärkt erfolg- 35


Gründer über ihre Zeit im build! Wie sehen Alumni build!Unternehmen ihre „Zeit im build!“?

Rückblickend dürfen wir festhalten, dass die Unterstützung durch das Gründerzentrum build! für uns als Individuen, für das Unternehmen und hoffentlich auch für viele weitere Generationen wertvoll war und ist. Ohne das Vertrauen, welches das gesamte build!-Team in CAITEN und die Projektentwicklung hatte, wären wir heute nicht in der Lage, mit Welt-Playern in der Photovoltaik in Verhandlungen zu stehen. Gerne möchten wir, Mario und Paul Stojec, diese Gelegenheit wahrnehmen und uns bei build! für die professionelle, engagierte und konstruktive Zusammenarbeit bedanken. http://www.caiten.eu office@caiten.eu

build! war für uns der Sprung in die Selbständigkeit. Durch die kompetenten Betreuer wurden wir immer wieder auf Marktrisiken aufmerksam und das Produkt im Laufe der Zeit für den Markt reif gemacht. http://www.fahrschulecheck.com info@alpha-sales.at

build! war und ist ein großer Gewinn für mich. Sowohl die motivierende und fordernde Betreuung bei der Erstellung meines Businessplans, mit welchem ich beim i2b Wettbewerb ins Österreich-Finale gelangen konnte und den ersten Platz des Kärntner Wirtschaftspreises gewann, als auch die kompetente und flexible Reaktion auf sich ständig ändernde Projektrahmenbedingungen haben build! für mich zu einem unschätzbaren Partner in meiner Gründungszeit gemacht. Innerhalb kurzer Zeit konnte ich hier ein Netzwerk aufbauen, welches mir auch jetzt nach meiner Zeit im build! wertvoll geworden ist. http://www.gaves.aero rp@gaves.aero

36 reich Unternehmen im Verkauf * www.build.or.at +++ Airbornes Gaul


Es war spannend und wir hatten enorme Unterstützung – so kann man die vom build! Gründerzentrum begleitete Zeit von TMT The Mobile Terminal® zusammenfassen. Im von Stefan Oberhauser bestens betreuten build!-Büro im Technologiepark Villach wurden die Markteinführung von TMTTM organisiert, internationale Kontakte aufgebaut und das überwältigende Interesse der Airport-Branche auf das Konzept von TMTTM verarbeitet. Im Frühjahr 2010 wurde TMTTM flügge und verließ den tpv. Nach einer Zwischenlandung in der Villacher City bezog die TMT Management GmbH im Juli 2010 das neue Hauptquartier in der Oberen Fellach. http://www.themobileterminal.com office@themobileterminal.com

Die Zeit im build! war für mich in vielen Belangen immens hilfreich. Dies begann schon bei der richtigen Ausformulierung und Unterstützung bei der Erstellung des Businessplans, erstreckte sich weiter über das ständige Coaching sowie über die finanzielle Unterstützung, die mir in Zeiten der Wirtschaftskrise sehr geholfen hat. Last but not least möchte ich mich bei allen Mitarbeitern und den anderen Projekten im build! bedanken, die es zu dem machen was es ist. Eine tolle Institution, die Gründern in jeglicher Hinsicht einen optimalen Start in die Selbständigkeit ermöglicht. http://www.tbm-ebner.com office@tbm-ebner.com

Die Zeit im build! war für unser Team vor allem in den Anfängen sehr wichtig. Mit der Unterstützung des Gründerzentrums wurde die Prototypenentwicklung vorangetrieben und finanziert. Ohne diese Entwicklungsunterstützung wäre der Start nicht bzw. nicht in der kurzen Zeit möglich gewesen. Neben der finanziellen Unterstützung waren vor allem auch die Coachinggespräche wichtig, um Fragen und Problemstellungen zu diskutieren. Das kostenlose Gründerbüro für die Startzeit von 18 Monaten am Standort im Lakeside Science & Technology Park hat uns zusätzlich die Möglichkeit gegeben, unsere Unternehmensidee im geeigneten Umfeld umzusetzen. http://www.panoramatec.com office@panoramatec.com

lhofer Imagefilm Fenster zur Welt mit dem Prix Victoria vergoldet! 37


Der build!-Beirat Der build!-Beirat entscheidet über die Förderung der einzelnen Projekte. dies passiert in Sitzungen die vierteljährlich abgehalten werden.

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Erich J. Schwarz Vorstand der Abteilung für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung

Mag. Franz Silan Beteiligungsmanagement BABEG Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft m.b.H.

Beirat für die Alpen-AdriaUniversität Klagenfurt

Geschäftsführung FH Kärnten FH Kärnten – gemeinnützige Privatstiftung

Mag.a Maria-Luise Hadwiger

STB Netzwerktechnik & Kommunikation

Stadt Villach, Wirtschaftsförderung und Betriebsansiedlung

Stadtrat Mag. Dr. Josef Zauchner Stadt Villach, Referent für Sport und Freizeitanlagen, Wohnungen, Fachhochschule und Technologiepark

Institut für Informationstechnologie

Alpen-AdriaUniversität Klagenfurt

Dr. Joachim Werner

FH Kärnten

Leiter der Forschungsgruppe „Multimedia-Kommunikation“ Fakultät für Technische Wissenschaften

Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften

DI Siegfried Spanz

Univ.-Prof. DI Dr. Hermann Hellwagner

Andreas Fritz Wirtschaftskoordinator der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee

Associate Professor, Dr. Christoph Hienerth Copenhagen Business School Department of Innovation and Organizational Economics

38 **** FahrschuleCheck ist Österreichs erstes Fahrschulvergleichspor


F체r sie immer auf sendung! Ing. Mag. Stefan Oberhauser, Projektmanager und Business Development (links) Mag. Ilona Maier, Projektmanagerin (mitte links) Mag. Gabriele Waschnig, Administration und Presse (mitte rechts) Mag. Karin Ibovnik, Gesch채ftsf체hrerin (rechts)

rtal * www.build.or.at +++ TMT The Mobile Terminal auf der Airport 39


build! geht mit der Zeit Um neue Zielgruppen zu erschlieSSen und am Puls der Zeit zu bleiben, nutzen wir seit einiger Zeit die neuen Medienplattformen. Neben den üblichen Marketing­ maSSnahmen werden Veranstaltungen und andere News auch über XING und Facebook gepostet.

Z

Heelsolution GesmbH – AP Hofrat Mag. Walter Ebner, Daniela Tantscher, Andrea Gaggl, Carinna Wohlfahrt und Elisabeth Leeb (links) Event Dreams GesmbH – AP Hofrat Mag. Walter Ebner, Thomas Lauritsch, Christopher Brucker und Valeria Damiani (Mitte)

udem hat der Zahn der Zeit an unserem Internetauftritt genagt, aufgrund dessen wir unsere Homepage einer Rundumerneuerung unterzogen haben. Nicht nur das Aussehen wurde

komplett geändert, sondern auch die Seitenstruktur

und Inhalte wurden neu überarbeitet. Informativer und benutzerfreundlicher sollte sie werden. Machen Sie sich selbst ein Bild auf www.build.or.at. Kärntner Schüler wirtschaftlich im Vormarsch Großes Interesse hat build! am Aufbau und der Sensibilisierung der möglichen Nachwuchsgründer. Aus diesem Grund begleitete build! im Schuljahr 2009/2010 den österreichweiten BA-CA-Businessplanwettbewerb

grund). In der Kategorie „Beste Geschäftsidee“ siegte

„next generation“ an den Handelsakademien in Kärn-

nach der finalen Jurysitzung für Kärnten die Gruppe

ten mittels Coaching und durch die Teilnahme an der

„Heelsolution“ (High Heels tragen wie Gesundheits-

Jurysitzung. Der Bewerb ist in zwei Kategorien einge-

schuhe). Beide Gruppen bestanden aus Schülern der

teilt. Die erste Kategorie zeichnet den besten Business-

BHAK Villach.

plan (realer Markt) und die zweite die beste Geschäfts­ idee (Ideenwettbewerb) aus. In der Kärnten-Wertung

Erste Erfahrungen mit dem Thema Unternehmen und

belegte die Schülergruppe „Event Dreams“ den ersten

Selbständigkeit können Kärntner Schüler auch beim

Platz in der Kategorie „Bester Businessplan“ (Planung

jährlich stattfindenden Junior-Wettbewerb – Schüler

und Organisation von Events standen hier im Vorder-

gründen Unternehmen – sammeln. Der Bewerb wird

40 Exchange in Barcelona * Caiten baute eine Partnerschaft mit Huntsm


von der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft organisiert

eingebunden. build! ist immer bemüht, auf anschau­

und abgewickelt. Am 31. Mai wurde es für die Schüler-

liche Weise das Thema Selbständigkeit an Schüler

Jungunternehmer spannend. Die Bemühungen ganz

weiterzugeben. Dieses Mal übernahm beispielsweise

besonders gelohnt hatten sich für die „Junior Company“

das Unternehmen UPG mit seiner Künstlerplattform

der HTL Ferlach mit ihrer Unternehmensidee des

artolino.com diese Aufgabe. Sie brachten den Schülern

(D)Elephant – eines Design-Elefanten. Er erfüllt in seinen

ihr Produkt „Kultleibl“ näher und veranstalteten einen

variablen Ausarbeitungen die unterschiedlichsten Funk-

Designwettbewerb. Und als besonderes Zuckerl wurde

tionen vom Schreibtischutensil bis zum Fotohalter. build!

das beste Design jeder Gruppe mit einem Kultleibl als

war bei diesem Bewerb nicht nur in der Jury vertreten,

Geschenk prämiert.

UPG präsentiert ihr „Kultleibl“ beim Besuch von Gymnasiasten im build!

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer besucht das build! Gründerzentrum

sondern stellte auch den zweiten Platz zur Verfügung.

Hoher Besuch im Gründerzentrum build!

Diesen gewann das Schülerteam des BG Perau mit seiner

Hektisches Treiben herrschte am 4. März 2010 im Be-

Firma Glassix, die Tisch-Deko aus Glas & Horn fertigte.

sprechungsraum von build!. Die build!-Unternehmen Panoramatec GmbH, TMT – The Mobile Terminal Pro-

Besonders spannend und abwechslungsreich wird der

ject GmbH und die UPG unique.projects GmbH präsen-

Schulaltag bei einer Exkursion. Am 17. Juni 2010 führ-

tieren ihre Arbeit schließlich nicht alle Tage vor dem

te eine solche Gymnasiasten in den Lakeside Science

Bundespräsidenten. Im Rahmen seines Kärnten-Auf-

& Technology Park und zu build! Nach einer allgemei-

enthaltes besuchte Dr. Heinz Fischer unter anderem

nen Präsentation über die Arbeit des Gründerzentrums

auch das build! und zeigte großes Interesse am Grün-

und seiner Unternehmen wurden die Schüler praktisch

derzentrum und den Unternehmen.

man, Weltführer im Bereich Kunststofftechnik, auf **** Kompressor­ 41


Studenten als Unternehmer auf Zeit

den zweiten Stockerlplatz schafften es Students 4 Stu-

Um den Studenten Einblicke in die unternehmerische

dents mit ihrem Stadtführer für Studierende „Überleben

Praxis zu geben, bieten sowohl die Alpen-Adria-Univer-

einfach – Villach für Anfänger“; für sie gab es 300 Euro.

sität Klagenfurt als auch die Fachhochschule Kärnten

Den dritten Platz und 200 Euro holte sich das Team rund

ein von build! initiiertes Projekt an: BizKick. Die Idee von

um das Projekt KKU Beratung – Ihr Weg zur Antwort. Mit

BizKick ist es, dass Studenten ein eigenes Unternehmen

einem Gastvortrag von Dr. Günther Tonn, Karate- und

„auf Zeit“ gründen. Begleitet werden sie auf dem Weg

Qigong-Trainer, zum Thema Stressmanagement und ei-

zur Existenzgründung von fachkräftigen Coaches und

nen bis auf den letzten Sitzplatz gefüllten Hörsaal wurde

Lehrenden. Zweck hierbei ist es jedoch nicht, ein aus­

die Prämierung zu einer gelungenen Veranstaltung.

Das Team von Seasons erreichte den ersten Platz bei BizKick an der FH

Prämierung der BizKick-Projekte an der Uni Klagenfurt

gereiftes Unternehmen zu gründen und damit am Markt

An der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, an der die

erfolgreich zu sein, sondern vielmehr das „Abenteuer

Lehrveranstaltung ein Teil des Entrepreneurship-Zer­

Wirtschaft“ zu erspüren und eventuell die Lust auf ein

tifikates ist, haben sich im Sommersemester zwei

eigenes Unternehmen zu wecken. Im vergangenen Stu-

Teams der Herausforderung gestellt. Sie präsentierten

dienjahr haben insgesamt 27 Studenten in 7 Teams ver-

ihre Ideen, „My Pizza“ – eine Pizza zum Selbstbelegen

sucht, ihre Geschäftsidee erfolgreich umzusetzen. Die

und „TMA – Tennis mal anders“ – ein Charity-Event, bei

beste der fünf Geschäftsideen der Fachhochschule Kärn-

dem Kärntens Eishockeycracks auf Kärntens Tennis­

ten, Seasons – Event-Agentur für alle 4 Jahreszeiten,

elite trafen, schließlich im Rahmen der Abschlussver-

wurde am 26. Jänner 2010 an der FH Kärnten – Standort

anstaltung am 30. Juni 2010.

Villach mit einem Preisgeld von 500 Euro prämiert. Auf

42 messungen in der Wüste **** www.build.or.at +++ 1. Antero Snowbo


Rückblick 2009–2010 18/09/2009 build!-Besprechungsraum Workshop zum Thema Mitarbeiterbeteiligung

Mag. Peter J. Foith Hochschullehrer für Controlling mit Schwerpunkt Performance Management, Fachhochschule Kärnten, Studienbereich Wirtschaft

Dr. Ines Krajger wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abteilung für Innova­ tionsmanagement und Unternehmensgründung

Was es heißt, eine Geschäftsidee zu entwickeln und in die Realität umzusetzen, erfahren die Studenten des Studiengangs Business Management im Studienbereich Wirtschaft der FH Kärnten im Rahmen der Lehrveranstaltung Businessplanerstellung hautnah. Ermöglicht wird dieser notwendige Übergang von der Theorie in die Praxis durch das BizKick-Konzept der build! Gründerzentrum Kärnten GmbH. Auf der grünen Wiese ist es nicht leicht, großartige Ideen umzusetzen, doch unsere Studenten haben dadurch die Möglichkeit, etwas Reales am Markt zu realisieren.

Nicht jede gute Idee ist eine unternehmerische Gelegenheit. Die Herausforderung des Entrepreneurs liegt darin, unternehmerische Chancen zu erkennen und diese zu nutzen. Und genau dieser Herausforderung stellen sich Studierende, die sich für die Lehrveranstaltung BizKick entscheiden. Studierende haben die Möglichkeit, ihre unternehmerischen Fähigkeiten zu erproben und das „Unternehmerdasein“ mit all seinen Höhen und Tiefen, nach einer intensiven, wenn auch sehr kurzen Planungsphase, für sechs Wochen unter professioneller Begleitung hautnah zu erleben.

24+25/09/2009 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt 5. Tagung „Entrepreneurship in Theorie und Praxis“

30/09/2009 Fachhochschule Kärnten, Villach BizKick Kick-off

08/10/2009 Fachhochschule Kärnten, Villach Practice Day 2009 – build!-Praxissemester-projektvorstellung

09/10/2009 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Kick Off-Lehrveranstaltung Business-Plan 16/10/2009 build!-Besprechungsraum Workshop Werbemittelerstellung 22/10/2009 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt connect – Jobmesse – 2009

23/10/2009 Lakeside Science & Technology Park AplusB-Meeting

28/10/2009 Congress Center Villach eTourism Messe

23/11/2009 Graz i2b Finale – Vorentscheidung

02/12/2009 Wirtschaftskammer Österreich Wien Prämierung 2009 i2b & Go Wettbewerb 11/12/2009 build!-Besprechungsraum Präsentation WK-Programm go international

Daniel Zawarczynski Teilnehmer LV BizKick zawadl@gmx.de www.my-pizza.at

18/01/2010 HAK Villach Coaching Businessplan-wettbewerb

26/01/2010 Fachhochschule Kärnten, Villach BizKick-Abschlussveranstaltung 25+26/02/2010 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Business Building für „Top-Ideenwettbewerb-platzierte“ – Teil 1

my-pizza.at bietet österreichweit das einmalige Angebot, Pizzen und Salate online nach den Wünschen des Kunden zusammenzustellen. Geliefert werden die Speisen dann je nach Wahl zu den Lakeside Labs oder zum Snackpoint in der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Gestartet wurde das Projekt im Rahmen des Kurses Business Plan – BizKick aus dem build!-Entrepreneurship-Zertifikat. Sowohl die externen Workshop-Leiter wie auch die internen Lehrenden Dr. Ines Krajger und Mag. Ilona Maier standen uns zu jeder Zeit mit hilfreichen und praxisorientierten Ratschlägen zur Seite. Das Gründungsteam war sich einig, das Projekt nach Abschluss der Lehrveranstaltung weiterzuführen. Im Weiteren hat sich BizKick als eine ausgezeichnete Plattform bewiesen, um Studenten mit außergewöhnlichen Geschäftsideen mit anderen engagierten und interessierten Studenten aus diversen Studienbereichen zusammenzuführen. Daher lässt sich sagen, dass ohne BizKick das my-pizza. at Team in dieser Form nicht zusammengefunden hätte, und somit wollen wir uns bei den Kursleitern und allen Vortragenden für die Unterstützung bedanken.

25/09/2009 Wirtschaftskammer Kärnten Jungunternehmertag 2009

23+24/09/2009 Lindner Seepark Hotel AplusB-Plattformtreffen

02/03/2010 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt BizKick Kick-off

02/03/2010 BKS WU Alumni Club Event

04/03/2010 build! Gründerzentrum Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zu Besuch bei build! + Präsentation Firmen

04+05/03/2010 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Business Building für „Top-Ideenwettbewerb-platzierte“ – Teil 2 01+02/04/2010 build!-Besprechungsraum Verkaufsworkshop mit Dr. Kunz 14/04/2010 Eventplateau Raiffeisenlandesbank Kärnten build!-Ideenwettbewerb Abschlussveranstaltung

22/04/2010 Fachhochschule Kärnten Kick-off Ideenscouting Pilotprojekt an Geoinformation

27/04/2010 HAK Villach Jurysitzung Businessplan-wettbewerb

28/04/2010 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Maturantentag

20/05/2010 Lakeside Science & Technology Park Workshop administrative/steuerliche Vorbereitung auf das Leben als Gründer mit Mag. Katschnig und dr. Mikosch

25/05/2010 Villach Summer University Carinthia in Villach, Ablauf und Programmabstimmung

31/05/2010 Wirtschaftskammer Kärnten Junior-Wettbewerb 2010 – Abschlussveranstaltung

14/06/2010 build!-Besprechungsraum Workshop PR- und Medienarbeit mit Mag. Arneitz

15/06/2010 build!-Besprechungsraum WU Alumni Club zu Besuch im build!

17/06/2010 build!-Besprechungsraum Gymnasiumtag im Lakeside mit Besuch von build!

30/06/2010 Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Abschlussveranstaltung BizKick Uni und Verleihung Entrepreneurship-Zertifikat

oard verlieSS die Produktion ** b.media hat seine Geschäftstätig- 43


SALILA CIGGYBAG ILLUMINAVERO ECONOB MORE&G IMENDO TIPCHIP NANOTALK BLUELINE3D M*AD TECHNICS HOLC_NATURPOOL SALILA CIGGYBAG ILLUMINAVERO ECONOB MORE&G IMENDO TIPCHIP NANOTALK BLUELINE3D M*AD TECHNICS HOLC_NATURPOOL SALILA CIGGYBAG Build!-Unternehmen ILLUMINAVERO im 端berblick ECONOB MORE&G IMENDO TIPCHIP NANOTALK BLUELINE3D M*AD TECHNICS HOLC_NATURPOOL SALILA CIGGYBAG ILLUMINAVERO ECONOB MORE&G IMENDO TIPCHIP NANOTALK BLUELINE3D M*AD TECHNICS HOLC_NATURPOOL 44 keiten auf zwei weitere Firmensitze in der Schweiz und in Qatar


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Build Jahresbericht 2010