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Maiser Wochenblatt

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Freitag, 05. 06. 02. 07. 2010 2012

Wochenblatt

Generalanzeiger der Unter- und Obermaiser Vereine und Verbände für die Stadt Meran

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Neues Gesicht für Dantestraße und Matteottistraße

Jahrgang 10, Nr. 14, Juli 2012

Foto: Egon Häbich / pixelio.de

14-tägig - Poste Italiane SpA – Versand im Postabonnement – 70 % - NE BOZEN, Gebühr bezahlt / taxe percue. Bei Unzustellbarkeit an das CPO Amt in Bozen zurücksenden, kostenpflichtige Rückgabe an den Absender. Nur im Abonnement erhältlich. Mit Werbebeilage I.P.

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Maiser Wochenblatt

Seite DREI Elektronische Post. Sie ist aus dem Berufsleben nicht mehr wegzudenken. Und hat auch das Private längst eingenommen. Die Vorteile der E-Mail gegenüber dem klassischen Brief (oder der Ansichtskarte) überwiegen... Dennoch sind einige Schwachstellen auszumachen: Vor allem im Umgang mit dieser modernen Kommunikationsform hakelt es bei vielen noch... So bereitet etwa die Adressierung große Schwierigkeiten: a) In die erste Zeile wird die Adresse jener Person getippt (es ist übrigens egal, ob in Groß- oder Kleinbuchstaben), für die der darunter stehende Text bzw. die Anhänge bestimmt sind. Dieser Adressat ist aufgefordert, zu handeln – oder gegebenenfalls auch zu antworten. Selbstverständlich können es auch mehrere Personen sein... b) Die zweite Zeile bietet die Möglichkeit – wie es sie früher am Briefkuvert gab (und auch heute noch gibt) –, jemandem etwas „zur Kenntnis“ zu schicken. Eine konkrete Handlung (nicht einmal dringend das Durchlesen) erwartet man sich nicht unbedingt... c) Und dann kann jemand noch mit Hilfe der dritten Zeile in Form einer „Blindkopie“ über den Inhalt informiert werden... Diese Form wird auch gewählt, um einen „elektronischen Brief“ an sehr viele Menschen zu richten – ohne dass diese erfahren, wer ihn erhalten hat (und ohne dass diese an die Adressen der anderen gelangen...) Aufpassen sollte man beim Senden auf zwei Funktionen, die schon zu peinlichen Situationen

geführt haben: Will man jemandem auf dessen Nachricht (die auch an andere Personen gerichtet war) persönlich antworten, klickt aber auf „allen antworten“, ja dann geht die E-Mail selbstverständlich an alle Adressaten... Und Achtung auch mit dem Autovervollständigen (eine Funktion die man auch abstellen kann): Schnell steht da eine falscher Name in der Adresszeile – und kurz darauf ist die persönliche E-Mail bei der falschen Person angekommen... Wobei: Wenn man heute wirklich etwas ganz Persönliches mitteilen will, dann sollte vielleicht doch zu Papier und Feder gegriffen werden. Ein solcher handschriftlicher Brief ist etwas Besonderes und Beeindruckendes. Und wahrscheinlich wird er auch genauer gelesen... Das ist ein Schwachpunkt der E-Mail-Kommunikation, oder besser gesagt, des „leichtfertigen“ Umgangs mit dem elektronischen Brief: Es wird froh und fröhlich darauf los getippt, gesendet und weitergeleitet – Wesentliches und Unwesentliches, Interessantes und Uninteressantes, Wichtiges und Unwichtiges... bis die Postfächer überschwappen – und niemand die Botschaften mehr lesen kann und will. Und noch etwas: Eine private E-Mail-Adresse ist kostenlos – und wirklich schnell eingerichtet. Berufliche Adressen sollten nicht zur privaten Unterhaltung dienen – und auch nicht (wie man es oft sieht), um gebrauchte Dinge zu verkaufen oder neue Freunde zu finden. Ich freue mich übrigens immer, wenn E-Mails einen prägnanten Betreff haben – und ohne Umschweife zur Sache kommen. Die Meise.

Sommeröffnungszeiten im Das - Büro ist von 1. Juli bis 31. August nur nach Terminvereinbarung geöffnet. Selbstverständlich stehen wir Ihnen für eine unverbindliche Besichtigung auch in dieser Zeit zur Verfügung und beantworten Ihre Anfragen und Saalreservierungen sehr gerne telefonisch oder via email:

Die nächste Ausgabe des „Maiser Wochenblattes“ erscheint am 20. Juli 2012. Redaktionsschluss ist am 13. Juli 2012.

O: D  ie Gemeinde muass iatz woll die uane oder ondere nuie Stelle ausschreiben!? U: Jo. An Kassier brauchen sie, donn nou jemand zum putzen und zum aufpassen, an Gärtner – und an Bademeister... S: Jo Herrschaft, wofür denn??? O: Für die nuien Passerterrassen... U: ...do wo mir ins es Geld fürs Lido oder die Therme sporen.

T. 0473 491501 info@kimm-meran.it

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Robert Bernard Handy 338 3037466 werbung@wochenblatt.it . Pfarrgasse 2 . 39012 Meran T. 0473 49 15 01 w w w . k i m m - m e r a n . i t


Titelgeschichte

Ortszentren geben den Stadtteilen starke Identität Arbeiten an Dantestraße und Matteottistraße: Obermais und Untermais sollen aufgewertet werden ner spürbaren Aufwertung des Stadtteiles geführt. Diese stellte aber nur eines von zwei Baulosen dar: Die Dantestraße – im ca. 120 Meter langen Bereich zwischen Brunnenplatz und ex-Böhler-Unfallkrankenhaus – soll samt der Apothekergasse erneuert werden.

Im Frühjahr wird das zweite Baulos zur Neugestaltung des Obermaiser Zentrums angegangen: die Dantestraße.

Nach den Arbeiten in der Sparkassenstraße im „Zentrum“ von Meran hat die Stadtverwaltung die Aufwertung zweier peripherer Zentren als vorrangig erklärt – und zwar der Dante-Straße in Obermais und der Matteotti-Straße in Untermais. Anschließend soll die Freiheitsstraße im Stadtkern angegangen werden... Während die Arbeiten in Obermais schon im Frühjahr beginnen (und eine Fortführung der Neugestaltung des Brunnenplatzes sind), werden in Untermais derzeit noch Ideen gesammelt bzw. bewertet. Einige Gedanken zu den beiden Ortszentren – und einige Informationen zu den anstehenden Arbeiten.

Stadtteil Obermais hat bereits ein Ortszentrum Bar, Gaststätte, Post, Apotheke, Bäckerei, Gemüsehandel, Schule, Vereinsräume... Obermais hat einen eigenen lebendigen Ortskern, der zum einen Treffpunkt und Veranstaltungsort (Weihnachtsmarkt, Musikfest, Bauernmarkt usw.) ist – und zum anderen eine hohe Konzentration an privaten Betrieben und öffentlichen Strukturen aufweist. Dennoch ist das Überleben für die meist kleinen Geschäfte nicht einfach. Neue Entwicklungen wurden durch den Neubau der Sparkasse, aber vor allem durch die Errichtung der dahinter gelegenen Parkgarage eingeleitet. Aber auch die Neugestaltung des Brunnenplatzes hat zu ei-

Die Arbeiten für das zweite Baulos in Obermais sollen im Frühjahr beginnen: Geplant ist eine ebene Dante-Straße (d.h. ohne erhöhten Gehsteig), die mit Natursteinen gepflastert wird, sodass das historische Ambiente besser zur Geltung kommt. Die Fußgänger erhalten mittels entsprechender Bodenmarkierungen einen breiten Streifen der verkehrsberuhigten Zone zugewiesen. Der Fahrbereich für die Autos wird schmäler als bisher – es wird eine Einbahnregelung in Richtung Brunnenplatz gelten (dies, um den „Durchzugsverkehr“ weitgehend fernzuhalten). Radler können die DanteStraße auch künftig in beide Richtungen befahren. Eingerichtet wird auch eine Kurzparkzone mit einigen wenigen Stellplätzen. Außerdem ist eine strikte Geschwindigkeitsbeschränkung vorgesehen. Die Arbeiten in Obermais werden rund vier Monate dauern – während dieser Zeit kann die Dante-Straße nicht befahren werden; der Zugang zu den Geschäften bleibt aber gewährleistet. Neben der Neugestaltung der Oberfläche werden auch verschiedenen Rohrleitungen neu verlegt sowie eine neue Beleuchtung angebracht. Dies alles erfolgt in „Absprache“ mit den Obermaisern, die bei mehreren Bürgerversammlungen ihre Anliegen kundgetan haben – nicht zuletzt wurde dabei auch die Notwendigkeit von Kurzzeitparkplätzen geäußert. Offen bleibt weiterhin (und das schon seit zwei Jahrzehnten) die Zukunft der ehemaligen Böhler-Klinik, die sich im Landeseigentum befindet. Auch deren künftige Nutzung wird sich maßgeblich auf die Entwicklung von Obermais auswirken. Stadtteil Untermais sucht nach einem Zentrum

Die Matteotti-Straße soll eine Fußgängerzone werden – mit einer von der Piavestraße befahrbaren Parkgarage.

Während Obermais ein „gewachsenes“ Zentrum hat (und oft auch als „Dorf“ bezeichnet wird), ist die Situation in Untermais völlig anders: Der größte Stadtteil hat sein „Handelszentrum“ in der Matteotti-Straße (und in der angrenzenden Romstraße). Trotz vereinzelter Bemühungen, diese auch zum Treffpunkt zu machen, taugt diese bisher allenfalls zum Einkaufen. Das gesellschaftliche Herz von Untermais liegt einige hundert Meter entfernt: Im Bereich um die Pfarrkirche mit dem Veranstaltungszentrum KiMM (welches 27 Vereine beherbergt) treffen sich die Bürger, dort unterhalten sie sich, dort feiern sie... Untermais hat also zwei Zentren – und wer weiß, ob sich nicht im Zuge der Neugestaltung der großflächigen Militärareale an der Gampenstraße noch weitere entwickeln werden...


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Die Ideensammlung für die künftige Nutzung der Militärflächen – bei der auch die Bürger einbezogen werden sollen – ist noch nicht angelaufen (die Ausschreibung für die Erstellung eines so genannten Masterplanes dürfte aber schon bald veröffentlicht werden). Für die Matteotti-Straße hingegen liegt schon eine konkrete Vorstudie auf dem Tisch: Und diese schlägt vor, den gesamten Straßenzug vom Verkehr zu befreien – um so, eingebettet von den historischen Fassaden (darunter das ehemalige Rathaus), eine moderne und attraktive Einkaufsstraße zu schaffen. Darüber hinaus soll mit der neuen Matteotti-Straße ein Identifikationspunkt für die Untermaiser geschaffen werden, der u.a. auch ein Ort der Begegnung ist. Die Straße soll autofrei werden. Damit die Betriebe aber überleben können, sind Parkplätze nötig. Die Abstellmöglichkeiten vor dem Campingplatz bzw. an der Tennisstraße reichen nicht aus. Deshalb muss unterirdischer Parkraum geschaffen werden: Dies könnte unmittelbar im Bereich der Piavestraße geschehen – oder (wie es die genannte Studie vorsieht) direkt unter der MatteottiStraße. Die Breite ist hierfür ideal; möglich wäre eine Zufahrt von der Romstraße und eine Abfahrt in die Piavestraße – noch viel besser aber: eine Ein- und Ausfahrt direkt von der Piavestraße; dabei könnte das natürlich Gefälle genutzt werden. Eine andere Idee am Rande: Vor einiger Zeit wurde auch darüber nachgedacht, den Verkehr im Kreisverkehr vor dem ehemaligen Gasthaus „Traube“ in eine Unterführung münden zu lassen – um so darüber einen großen Platz zu schaffen. (um)

Neben dem Bereich um Pfarrkirche und Vereinshaus KiMM gilt die Matteottistraße als Zentrum von Untermais.

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Die Dantestraße soll verkehrsberuhigt werden; eine Fahrspur in Richtung Brunnenplatz Alle Fotos: (um) bleibt für Autos offen.

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In die alten Straßenverzeichnisse geblickt KiMM - KULTUR IN MERAN MAIS

DIE UMBAU- UND ERWEITERUNGSARBEITEN - KiMM

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Höller&Klotzner-Architekten - Meran dem bekanntesten italienischen Dichter des Die eine ist nach Mittelalters (Dante Alighieri) benannt. Die andere hat ihren NaKURZE von BAUGESCHICHTE DES VEREINSHAUSES 17 - 19 men einem italienischen Politiker (Giacomo Matteotti), der bis zur Übernahme durch die Raiffeisenkasse Meran - Hafling 1924 von den Faschisten ermordet wurde. Sowohl die 1350 Meter lange Dante-Straße, vom Brunnenplatz bis zum NaifDIE VEREINE IM MAISER VEREINSVERBAND 20 - 34 bach, als auch die 160 Meter lange Matteotti-Straße, von der Piavestraße zur Romstraße, haben nicht immer so geheißen.

- kultur in meran mais Das Straßenverzeichnis des Jahres 1882 teilt die heutige Dante-StraMaiser Vereinshaus GmbH - Pfarrgasse 2 - I-39012 Meran (BZ) - Tel. +39 0473 49 15 01 Fax +39 0473 49Stücke: 15 03 - info@kimm-meran.it - www.kimm-meran.it ße in zwei Der erste Abschnitt vom heutigen Brunnenplatz bis Büro-Öffnungszeiten: Montag 8.00 - 14.00 Uhr Mittwoch 14.00 - 19.00 Uhr Freitag 8.00„Lange – 11.00 Uhr zur heutigen St.-Valentin-Straße wurde als Gasse in Obermais“ bezeichnet, der zweite Abschnitt führte von dort weiter bis zur Brücke, die heute den Naifbach überquert, und nannte sich „TrauttmansImpressum dorffer Privatweg in Obermais“. Die beiden Teilstücke wurden später – gemeinsam mit der heutigen Vergilstraße (damals: Via Bagni Larcher) zusammengelegt und als „Lange Gasse“ geführt. 1926 wurde daraus die „Via Dante“ (Dante-Straße). 1939 wurde ein Teilstück wieder ausgeklammert – und erhielt die Bezeichnung Vergilstraße. 1944 Herausgeber: Maiser Vereinshaus Ges.m.b.H., Meran, Pfarrgasse 2B, Gesellschaft unter Leitung und Koordinierung des Maiser Vereinsverbandes e.V. Art. 2497 ZGB | Presserechtlich verantwortlich: Dr. Georg Schedereit Texte: Astrid Kuprian - KiMM, Monika Gamper - www.origamo.it, Maiser Wochenblatt, Höller&Klotzner-Architekten Meran, Walter Tappeiner, Maiser Vereinsverband | Fotos: Medienagentur possible plus - Lewit-Meran, KiMM, Raiffeisenkasse Meran, Maiser Vereine, Foto Gasser, Lana | Layout: stingelgrafik - www.werbelust.it | Druck: Südtirol Druck www.suedtiroldruck.com - Auflage: 6000 Stück

kam es wieder zu Änderungen: Die Vergilstraße wurde zur „Äußeren Langen Gasse“ und die Dante-Straße zur „Inneren Langen Gasse“. Seit 1945 spricht man offiziell von Dantestraße (vom Brunnenplatz bis zum Naifbach). 1909 erhielt die heutige Matteotti-Straße den Namen „Rathausstraße in Untermais“, der 1927 in „Via del Municipio“ übersetzt wurde. 1928 wurde die Verbindung zwischen Piavestraße und Romstraße zur „Via del Littorio“. 1935 wurde diese um die heutige Tobias-Brenner-Straße erweitert, und reichte somit bis zur heutigen St.-Katharina-Straße. 1943 wurde der gesamte Straßenzug in „Via Giovanni Pascoli“ umbenannt – und 1945 Jahre später in Tobias-Brenner-Straße. Kurz darauf folgte die Teilung: in Matteotti-Straße (von der Piavestraße bis zur Romstraße) und in Tobias-Brenner-Straße (von der Romstraße bis zur St.-Katharina-Straße). 1948 wurden die Matteotti-Straße und die Brenner-Straße wieder zusammengelegt – mit dem alten Namen Pascoli-Straße: Dieser offizielle Beschluss wurde aber niemals umgesetzt. (um)


Im Gespräch mit ...

P. Cyrill Josef Greiter – „Eine Berufungsgeschichte“ Im September 2008 vom Zisterzienserkloster Stams nach Untermais versetzt, hat sich Pater Cyrill Josef Greiter (41) in der neuen Umgebung sehr schnell eingelebt. Mehr noch: Dank seiner offenen Art hat er die Herzen der Pfarrgemeinde im Sturm erobert. Ende Juli dieses Jahres verlässt Pater Cyrill aus freien Stücken die Pfarre Untermais und hinterlässt eine Glaubensgemeinschaft, die es nicht glauben kann und will, ihn nach so kurzer Zeit schon wieder zu verlieren. MWB: Wie vollzog sich ihr Werdegang zum Ordensgeistlichen? Ich bin gelernter Glasbläser, habe dann mit 18 eine Ausbildung zum Designer begonnen, sie mit der Matura abgeschlossen und bin mit 20 ins Kloster gegangen. Es war kein plötzlicher Entschluss, sondern es ist langsam gewachsen. Bereits mit 17 habe ich mir Gedanken gemacht, etwas in diese Richtung zu machen. Es war aber vorerst nur der Diakon im Hinterkopf. Bis ich dann eines Tages ein relativ einschneidendes Erlebnis hatte. Dieses bestand darin, dass mich eine ältere Person in einem Gespräch gefragt hat, warum ich nicht gleich Pfarrer werden möchte. Das war ein Gedankenanstoß. Von diesem Zeitpunkt an, ist mein Wunsch ins Kloster zu gehen, langsam gereift. MWB: Sie waren vor Ihrer Zeit in Untermais Pfarrer der Tiroler Oberland-Gemeinde Karres. Ich habe im Karrer Gemeindeblatt gelesen, dass man auch dort sehr betrübt über Ihren Abgang war und Sie unbedingt halten wollte. Ich war von 2004 bis 2008 Pfarrer in Karres und von 2006 bis 2008 gleichzeitig auch Pfarrer in der Nachbargemeinde Tarrenz. Beide Pfarrgemeinden wollten es, als es soweit war, nicht begreifen, dass ich weg musste. Ich habe den Menschen dort gesagt: Leute, macht’s des net, ihr macht mir den Abschied unnötig schwer, so dass ich in meinem neuen Aufgabenbereich überhaupt nicht Wurzeln fassen kann. Und auch ihr selbst macht euch das Leben schwer. Der dritte Benachteiligte wäre schließlich mein Nachfolger, der neue Pfarrer, der läuft gegen die Wand. Das haben dann schließlich alle eingesehen, womit wir im besten Einverständnis auseinander gegangen sind. MWB: Von Untermais ins Kloster Himmerod bei Großlittgen (Anm. der Redaktion: Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland Pfalz). Was war der Auslöser für diese Entscheidung? Das war eine Berufungsgeschichte, wie ich es auch in meiner Predigt der Pfarrgemeinde mitgeteilt habe. In wenigen Sätzen zusammengefasst: Ich habe um eine Entscheidung gebeten, weil ich eine innere Unruhe verspürte, als ich hörte, dass es diesem Kloster personell sehr schlecht geht. Es war ein längerer Überlegungsprozess, bei dem schließlich und endlich die Entscheidung gefallen ist, ins Kloster

was hat Sie am meisten verwundert und worüber haben Sie sich am meisten gefreut? So auf die Schnelle kann ich das gar nicht beantworten. Jede Pfarrgemeinde hat ihre Stärken und ihre Schwächen. Das ist wohl eher mein Problem, ob ich darauf eingehen kann oder nicht. Gefreut hat mich vor allem, dass Untermais eine sehr lebendige Pfarre ist. Es gibt sehr, sehr viele kirchliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich sehr leidenschaftlich für die Pfarre und letztlich auch für Gott engagieren. Und was noch anzumerken ist: Die Zusammenarbeit zwischen Pfarre und anderen Vereinen funktioniert ausgezeichnet. Das ist nicht überall der Fall. MWB: Was bedeutet es für Sie, Seelsorger zu sein? Soweit es möglich ist, für die Menschen mit ihren Seelsorge-Problemen da zu sein. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie auf einen zukommen, die Probleme mitteilen können und wollen. So lange mich jemand nicht in seine Sorgen einweiht, kann ich mich nicht einmischen. Ungefragt jemanden auf sein Problem anzusprechen, wäre in meinen Augen eine Einmischung. Pater Cyrill Josef Greiter OCist

Foto: (wm)

Himmerod zu gehen. Das habe ich dann auch mit Pater Eugen und dem Abt von Stams besprochen. MWB: Was antworten Sie all jenen, die jetzt fragen: Mag er uns nicht mehr? Denen muss ich ganz trocken antworten: Es hat nichts mit Personen zu tun und es hat auch nichts mit der Pfarre Untermais zu tun. Es ist für mich – wie schon erwähnt – eine Berufungsgeschichte. Da hat Gott seine Finger im Spiel. Ich bin davon überzeugt: Gott will mich dort haben. Er glaubt, dass ich im Kloster gebraucht werde. Ich habe mich schon früher ihm zur Verfügung gestellt, um für ihn zu arbeiten. Daher denke ich, dass ich seinem Willen folgen soll. MWB: Und was antworten Sie jenen, die sagen: Uns wäre lieber gewesen, er wäre versetzt worden? Nein! Da brauchen die Leute bei Gott kein schlechtes Gewissen zu haben. Ich weiß, es ist für die Pfarrgemeinde nicht einfach. Gerade in Zeiten wie diesen, wo immer mehr Pfarren zusammengelegt werden. Da verliert man einen Priester, von dem man gehofft hatte, der bleibt nun zumindest die nächsten zehn bis 15 Jahre. Dass jemand aus freien Stücken geht, sorgt natürlich für viele Fragen innerhalb der Pfarrgemeinde. Man tut sich natürlich leichter zu sagen, der ist uns genommen worden, als zu akzeptieren, dass der Priester von sich aus geht. MWB: Als Sie nach Untermais kamen,

MWB: Und wenn man über Dritte von den Problemen einer Person hört? Wenn man es über Dritte hört, kann man versuchen, langsam anzuklopfen. Es ist dann natürlich auch immer eine Frage des Geschicks. MWB: Was zieht Sie jetzt ins Kloster? Die bereits vorhin erwähnte Berufungsgeschichte. Und man darf vor allem eines nicht vergessen: Ich bin ein Ordensmann. Als solcher muss mir der Orden wichtiger sein, als die Pfarrei. Nachdem ich erfahren hatte, das ein Kloster unserer Kongregation in Schwierigkeiten steckt – wobei ich überzeugt bin, dass Gott mich dort hin stellt zur Hilfe und zur Unterstützung –, ist es mir auch wichtig, dorthin zu gehen, um zu helfen. MWB: Was sagten Ihre Eltern, als Sie sich entschlossen Priester bzw. Pater zu werden? Da sei meine ganz persönliche Entscheidung, war ihre Antwort. Ich sei alt genug, um diese treffen zu können. Die einzige Bedingung, die sie stellten, war, dass ich meine Schulausbildung zu Ende bringen müsste. Das war für mich ein logischer Fall, zumal mir nur mehr ein halbes Jahr fehlte. Und dann war da noch ein Satz, den sie mir auf den Weg ins Kloster mitgaben: Sollte das Unternehmen scheitern, die Haustür ist für dich immer geöffnet. MWB: Ihre Abschiedsworte an die Untermaiser Pfarrei-Mitglieder? Abschiedsworte? Darüber habe ich mir bis zur Stunde noch gar keine Gedanken gemacht. Das kommt mit Sicherheit bei meinem Abschieds-Gottesdienst am Sonntag, 29. Juli. (wm)


06 | 07 Maiser Wochenblatt

Thema

Kinder – gut aufgehoben auf dem Weg ins Leben Netzwerk von Kindertagesstätten und Kindergärten gegründet – Erhebungsbogen verteilt Wie sollen Kleinkinder heutzutage betreut werden? Direkt von Mami oder Papi – oder von Tagesmüttern und Erzieherinnen, in Kinderhorten, Tagesstätten oder Eltern-Kinder-Zentren? Die Diskussion darüber wird oft schablonenhaft geführt, das eine gegen das andere ausgespielt. Jede Form der Betreuung hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile, und nicht jedes Angebot passt für jedes Kind. Tatsache ist, dass ohne die Mithilfe und Unterstützung der Großeltern es oft schlimm bestellt wäre um die Aufzucht der Nachkommenschaft. In Zukunft dürften die Großeltern aber als wichtige Säule der Kleinkinderbetreuung wegbrechen. Dann ist es gut, wenn es flexible Arbeitszeiten gibt, die es einem Elternteil ermöglichen, zumindest für einige Zeit zu Hause zu bleiben, und – daneben – Angebote, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Gerade was letztere anlangt, hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan; Sozialgenossenschaften bieten Kindertagesstätten an, professionell auf hohem Niveau, private Vereine haben sich etabliert, die öffentliche Hand fördert Initiativen und Projekte und ist selbst auch als Träger aktiv... Damit einher geht ein Schub zur Professionalisierung: Was macht eine qualitativ hochwertige Kleinkinderbetreuung außer Haus aus? Welches sind die Standards? Wie kann ein Übergang von einer Einrichtung in die andere erleichtert werden? In Meran hat sich mittlerweile ein Netzwerk gebildet, um derlei Fragen zu diskutieren und um die Zusammenarbeit zwischen den pädagogischen Einrichtungen zu fördern. „Es kann nur zum Vorteil der Kinder und Eltern sein“, meint Otmar Kerschbaumer, der pädagogische Leiter des Kinderzentrums ViVa! vom Gesundheitsbezirk Meran, „wenn sich die verschiedenen Einrichtungen absprechen und austauschen“. Im Netzwerk vertreten sind die Verantwortlichen der in Meran tätigen Kleinkindertagesstätten und jene des deutschen und italienischen Kindergartensprengels Meran. Die Initiative wird maßgeblich von Rita Girardi vom deutschen Kindergartensprengel Meran und Miriam Leopizzi von der Sozialgenossenschaft Casabimbo-Tagesmutter vorangetrieben. Vor kurzem konnte ein erstes konkretes Ergebnis der Zusammenarbeit vorgestellt werden, ein Erhebungsbogen, der den Übergang von der Kleinkinderbetreuungsstätte in den Kindergarten erleichtern soll. „Es ist dies für jedes Kleinkind ein besonderer Moment“, erläutert Rita Girardi, „das Kind wird aus einer Umgebung herausgenommen und in eine andere versetzt: Es muss sich neu orientieren, hat neue Spiel- und Lerngefährten und neue Bezugspersonen. Im Idealfall kann das Kind

Kosten, wie das Leben schmeckt... Alltag in der Kindertagesstätte. Im kleinen Bild: Netzwerktreffen (stehend): Otmar Kerschbaumer vom Kinderzentrum ViVa! und Miriam Leopizzi von der Sozialgenossenschaft Casabimbo-Tagesmutter.

Fotos: Lukas Raffl

seine Entwicklung im Kindergarten dort fortsetzen, wo es in der Kindertagesstätte aufgehört hat.“ Über den Erhebungsbogen wird für jedes Kind eine Art „Fotografie“ erstellt: Kann es beispielsweise bereits allein essen, isst es von allem, bleibt es am Tisch sitzen? Spielt es lieber alleine oder in der Gruppe? Hat es ein Kuscheltier? Braucht das Kind die Anwesenheit eines Erwachsenen? Wie verhält es sich bei Konflikten? Hat es besondere Erfahrungen in der Kindertagesstätte gemacht, die es aufzubewahren gilt auf dem Weg durch’s Leben? All diese Informationen werden in schriftlicher Form festgehalten und den Eltern mitgeteilt. Für den Übertritt in den Kindergarten soll hiermit eine „Gesprächs-

grundlage“ geschaffen werden. „Die Eltern können diese Informationen über die sozialen, didaktischen und pädagogischen Erfahrungen ihres Kindes in das Erstgespräch mit dem Kindergarten mitnehmen“, erklärt Miriam Leopizzi. Die Intention des Erhebungsbogens ist es, für jedes Kind einen möglichst individuellen und „einzigartigen“ Übertritt zu organisieren. Der Erhebungsboten soll im Laufe des heurigen Jahres in den Kleinkindertagesstätten im Raum Meran erstmals angewandt werden. Im Herbst ist ein erster Erfahrungsaustausch geplant. Dadurch soll der Erhebungsbogen verbessert werden. Vielleicht wird er dann ja auch in anderen Landesteilen übernommen. (lr)


Stadtgeschehen

Ära der dicken Grundbuch-Wälzer ist nun beendet Meraner Grundbuch: Digitalisierung abgeschlossen – 118.000 Parzellen in 38 Katastralgemeinden Landesrat Hans Berger hat Ende Juni die Ära der dicken Wälzer im Meraner Grundbuchamt beendet – und den endgültigen Umstieg auf den Computer vollzogen. Über 118.000 Parzellen in den 38 Katastralgemeinden des Amtes sind in den vergangenen elf Jahren digitalisiert worden. „Mit der Digitalisierung sind die Daten nicht nur schneller und unbürokratischer zugänglich, sondern auch genauer“, erklärt Berger. Vor elf Jahren ist in der Katastralgemeinde Naturns mit der Digitalisierung begonnen worden, vor wenigen Tagen sind die Daten der Katastralgemeinde Mais als letzte der 38 Katastralgemeinden des Meraner Grundbuchamtes online gegangen. „Mit dem Abschluss der Digitalisierung der Bücher des Grundbuchamtes Meran haben wir einen weiteren großen Schritt in Richtung digitales Südtiroler Grundbuchsystem gemacht“, sagt Landesrat Hans Berger. „Bei den Parzellen kommen wir landesweit mittlerweile auf einen Digitalisierungsgrad von über 92 Prozent.“ Die Zeit des Wälzens dicker Bücher sei vorbei, die Daten können über den Computer gesucht, eingesehen und ausgedruckt werden.

Landesrat Hans Berger (vorne im Bild) zieht den endgültigen Schlussstrich unter das analoge Grundbuchwesen. Foto: LPA

Mit der Digitalisierung wird nicht nur die Suche deutlich beschleunigt und das Verfahren für Grundbuchauszüge effizienter gestaltet, sondern auch ein Beitrag zum Bürokratieabbau geleistet. Der Landesrat betont: „Die Digitalisierung gibt uns die Möglichkeit, die Daten allen öffentlichen Verwaltungen zugänglich zu machen, sodass die Bürger nicht mit Grundbuchauszügen von Amt zu Amt rennen müssen.“ Auch Berufsgruppen, die ständig Grundbuchdaten brauchen, haben direkten Zugang. Derzeit greifen knapp 10.000 Nutzer auf den Online-Service Openkat zu.

Zum Grundbuchamt Meran gehören die Katastralgemeinden Meran, Naturns, Staben, Tabland, Plaus, Laurein, Proveis, Partschins, Tirol, Rabenstein, Forst, Algund II, Algund I, Platt, Vöran, Moos, Hafling, Gratsch, Tscherms, Burgstall, Gargazon, Meran, Völlan, Unsere liebe Frau im Walde, Sankt Pankraz, Sankt Walburg, Andrian, Sankt Nikolaus, Marling, Sankt Felix, Nals, Lana, Schenna, Tisens, Kuens, Riffian, Sankt Leonhard, Sankt Martin und Mais. (LPA)

Ein Blick auf die erteilten Baukonzessionen Nr. 146 Franzolin KG, Schießstandstraße 7A Anbringung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Betriebsgebäudes Nr. Nr. 147 147– Helmut Torggler, St.-Valentin-Straße 2D Neugestaltung des Innenhofes und Errichtung eines Parkplatzes Nr. Nr. 148 148– Calligione GmbH, Alessandro-Manzoni-Straße 125/131 Errichtung von Geschäftsbüros und Wohnungen mit unterirdischen Garagen und einer Überdachung im Tiefparterre und Wiedergewinnung des Dachgeschosses (9. Variante)

Nr. 149 149– Nr. Rem-Tec GmbH, Montecatinistraße 5 Anbringung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes Nr. Nr. 150 150– Franz Lun, St.-Florian-Straße 8 Abbruch und Wiederaufbau mit Erweiterung des Wohnhauses (Variante) Nr. Nr. 153 153– Pfarrei St. Vigil Untermais – Schafferstraße 2 Abbau der architektonischen Barrieren, funktionelle Anpassungen sowie Erweiterung des Pfarrheimes (1. Variante) Nr. 154 154– Nr. Walter Schweigkofler, Stefan Thurin, Walter Weger, Karl Zeller und Katharina Zeller, Gali-

leo-Galilei-Straße 50 Villa Marchetti – Errichtung einer privaten Tiefgarage (Variante) Nr. Nr. 155 155– Günther Hölzl und Siglinde Thanei, Laberser Straße 87, Abbruch und Wiederaufbau mit Erweiterung des Wohnhauses „Gaukler“ – Kubaturbonus (1. Variante) Nr. Nr. 156 156– Johannes Larcher und Markus Larcher, Naifweg 9 Umbau und Erweiterung des Wohnhauses Nr. 162 162– Nr. Manfred Mayer Wildner und Walter Mayer Wildner, Schafferstraße 43 Errichtung eines Schwimmbades

Passerpromenade: Sanierungsarbeiten beendet Ende Juni sind die Sanierungsarbeiten an den Ufermauern der Passer beendet worden. Die Arbeiten an diesem sechsten Baulos wurden von der Landesabteilung Wasserschutzbauten in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Meran durchgeführt. „Diese Sanierungsarbeiten waren notwendig“, unterstreicht Landesabteilungsdirektor Rudolf Pollinger, „um einen weiteren Abschnitt der beliebten Promenade zu sichern“. Die Kosten von rund 250.000 Euro werden von Land und Gemeinde gemeinsam getragen. Die Ufermauer war im Abschnitt zwischen der Theaterbrücke und der Otto-Huber-Straße

dermaßen stark bewachsen, dass die Steine im Laufe der Jahre durch die Wurzeln gelockert wurden. Dadurch wurde die Ufermauer instabil, die Passerpromenade sank an einigen Stellen ein. „Die Mauer wurde überall dort abgetragen“, erläutert Bauleiter Mauro Spagnolo, Direktor des Landesamtes für Lawinenverbauung West, „wo die Wurzeln sie beschädigt haben; anschließend wurden diese Wurzeln entfernt“. Für den Wiederaufbau der Mauer wurden die noch brauchbaren Steine der alten Mauer verwendet. Die Absperrungen an der Passerpromenade und in der Otto-Huber-Straße bleiben wie die

Sperrungen im betroffenenen Abschnitt aufrecht, da noch einige Folgearbeiten – etwa Asphaltierungen – durchzuführen sind. (LPA)


08 | 09 Maiser Wochenblatt

Bauten

Ausschreibung für die Meraner Kavernengarage läuft Einreichung der Angebote bis 19. Oktober – Ausschreibungssumme beträgt knapp 20 Millionen Euro Am 18. Juni wurde die europaweite Ausschreibung für den „Bau einer Tiefgarage im Küchelberg in Meran mittels Project Financing“ veröffentlicht. Gegenstand ist die Vergabe einer Konzession von öffentlichen Bauarbeiten, welche die Einreichund Ausführungsplanung, den Bau und die anschließende Führung einer unterirdischen Garage im Küchelberg zum Gegenstand hat. Der Betrag der Ausschreibung beläuft sich auf 19.880.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer – innerhalb 19. Oktober müssen die Angebote eingereicht werden. Einige Aspekte aus dem 27-seitigen Auflagenverzeichnis des offenen Wettbewerbs (welches sich auf eine Vorstudie samt Anlagen bezieht): Ein Teil des auszuführenden Parkplatzes (der mindestens 400 Autostellplätzen entspricht) muss für eine Nutzungsrotation mittels einer Konzession mit der Höchstdauer von 90 Jahren und ein Teil (der mindestens 50 Autostellplätzen oder -boxen entspricht) muss für die Abtretung an Privatpersonen als 90-jähriges Überbaurecht zweckbestimmt werden. Außerdem muss der künftige Konzessionsinhaber das gesamte erforderliche Enteignungsverfahren abwickeln und die damit zusammenhängenden Kosten tragen, weiters das Verfahren der Einverleibung ins Grundbuch, der materiellen Teilung und der Kondominiumsordnung abwickeln und alle Rechtshandlungen vornehmen, welche sich für den Erwerb – zugunsten der Stadtgemeinde Meran – des ewigen Überbaurechts im Untergrund des gesamten betroffenen Geländes als notwendig erweisen. Der Gesamtbetrag der Baumaßnahme (Planung und Bau), der sich aus der Machbarkeitsstudie ergibt, beläuft sich auf 19.880.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Aufgrund der bei der Abfassung der Vorstudie angestellten wirtschaftlichen und finanziellen Untersuchun-

Am 22. Oktober werden im Rathaus die eingereichten Angebote bezüglich der Finanzierung, der Errichtung und der Führung der Parkgarage im Küchelberg (links hinten im Bild) geöffnet, die an die Nordwestumfahrung (vorne die Bauarbeiten an der Foto: (um) Schnellstraße MeBo) angeschlossen wird.

gen sieht die Konzession folgendes vor: • die Ausführung der Baumaßnahme mit Ressourcen, die ausschließlich vom zuschlagempfangenden Konzessionsinhaber stammen; • die Auszahlung seitens des beauftragten Konzessionsinhabers eines jährlichen Beitrages im Ausmaß von mindestens 10.000 Euro zugunsten der zuschlagerteilenden Verwaltung, der mit Stichtag am Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ausbezahlt wird und der jährlich an die Lebenshaltungskosten angeglichen wird; maßgebend dafür ist der vom ISTAT errechnete Index der Endverbraucherpreis für Arbeiter- und Angestelltenfamilien für das vorangegangene Jahr; • ein Anfangsniveau des Tarifs, der für die Nutzer anzuwenden ist, im Ausmaß von höchstens 2,40 Euro pro Stunde (Mehrwertsteuer

inbegriffen); • eine Dauer der Konzession für jenen Teil der Garage, der für die Nutzungsrotation bestimmt ist, von höchstens 90 Jahren, während bei jenem Teil der Garage, welcher dazu bestimmt ist, als Überbaurecht an Privatpersonen abgetreten zu werden, dieses Überbaurecht eine Dauer von 90 Jahren hat; • einen am Ende der Konzession nicht amortisierten Restwert gleich null. Innerhalb 19. Oktober kann der Umschlag mit den Wettbewerbsunterlagen eingereicht werden – dieser muss neben verschiedenen Verwaltungsunterlagen sowohl ein technisch-organisatorisches Angebot als auch ein wirtschaftliches Angebot enthalten. Am 22. Oktober werden die Umschläge bei einer öffentlichen Sitzung im Rathaus geöffnet.

Aus dem Meraner Stadtrat Pfarr- und Museumsplatz neu gestalten Die Arbeiten für den neuen Sitz des Stadtmuseums in Steinachheim schreiten zügig voran und sollen bis Jahresende abgeschlossen werden. Im nächsten Jahr soll dann die Inneneinrichtung geliefert werden, sodass das Museum seiner Bestimmung übergeben werden kann. Der Pfarrplatz und der Platz vor dem Steinachheim sollen deshalb zeitig neu gestaltet werden: Grundsätzlich hat man sich für die Wiederherstellung des alten Belages und die Erhaltung der vorhandenen Ritschen – sowie auch vom Stadtviertelkomitee Steinach vorgeschlagen – ausgesprochen.

Fernwärme für Gemeindegebäude nutzen Schrittweise sollen alle gemeindeeigenen Gebäude mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt werden. Diese bereits 2009 getroffene Grundsatzentscheidung wurde vom Stadtrat jüngst bei der Überprüfung des von der Etschwerke AG erarbeiteten Programmes 2012 zur Erweiterung des Fernwärmenetzes erneut bekräftigt. Demnächst sollen der Kindergarten MeranStadt, das Wohngebäude an der Vischgaustraße 11A-13 sowie das Gerichtsgebäude am Rennweg angeschlossen werden.

Marke „Meraner Weihnacht“ sichern Der Verein Kaufleute Aktiv hat im April neue Anträge um Registrierung der Marke „Meraner Weihnacht“ eingebracht. Die Meraner Stadtverwaltung wird sich dem Antrag widersetzen und hat Rechtsanwältin Chiara Marton aus Treviso mit der Registrierung der eigenen Marken bzw. der Abweisung der Anträge von Kaufleute Aktiv beauftragt. kultur in meran m a i s

kultur in meran mais Ideal für Ihr nächstes Meeting

GRUSSWORTE

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Wirtschaft

Günstiger Strom soll MEMC-Arbeitsplätze sichern Manager Stephen Wachnowsky: Ist Voraussetzung für den Weiterbestand des Sinicher Werkes Stephen Wachnowsky, Vizepräsident des Siliziumherstellers MEMC, hat jüngst Landeshauptmann Luis Durnwalder einen Besuch abgestattet. Dabei hat sich der Manager des US-Konzerns für den Einsatz der Landesregierung bedankt, die sich für niedrigere Energiekosten und die Schließung der Stromleitungslücke am Brenner eingesetzt hat. Die Senkung der Stromkosten sei die Voraussetzung, um die Produktion in Sinich wieder aufnehmen zu können. Das Treffen in Bozen war laut Luis Durnwalder längst überfällig: „Seit langem haben wir das Gespräch mit der Konzernspitze gesucht, um zu erfahren, welche Rolle das Werk in Sinich in deren künftigen Strategie spielt.“ Mit der Verabschiedung des Regierungsdekrets zur Förderung des Wirtschaftswachstums, in dem ein eigener Passus für die MEMC enthalten ist, sei ein wichtigen Schritt zur Senkung der Stromkosten für den energieintensiven Betrieb gesetzt worden. Schon vorher ist es gelungen, mit dem Netzbetreiber Terna die Anbindung des italienischen mit dem europäischen Stromnetz über die Brennerachse zu vereinbaren. So haben alle Unternehmen die Möglichkeit, sich am europäischen Strommarkt zu bedienen. Stephen Wachnowsky bedankte sich für die Bemühungen und betonte, dass die MEMC die Produktion wieder aufnehmen könne, wenn die im Regierungsdekret vorgesehenen Steuererleichterungen in Kraft treten und die MEMC ihre Siliziumprodukte wieder zu marktfähigen Preisen herstellen könne. „Wachnowsky hat uns erklärt, dass der gesamte Konzern umstrukturiert werde, dass aber unter dem Licht der jüngsten Maßnahmen das Werk in Sinich bestehen bleibt“, fasst Luis

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Stephen Wachnowsky (links), Vizepräsident des amerikanischen Siliziumherstellers MEMC, hat jüngst Landeshauptmann Luis Durnwalder einen Besuch abgestattet. Foto: LPA

Durnwalder zusammen. Neben den Bemühungen von Land, Staat und Unternehmen um niedrigere Energiekosten verhandelt MEMC derzeit auch mit dem Spezialchemie-Hersteller Evonik um bessere Bedingungen. In der Zwischenzeit greifen für die Arbeiter und Angestellten des Sinicher Werkes noch

die Lohnausgleichsmaßnahmen. Bis diese auslaufen, soll die Produktion wieder anlaufen. „Die Landesregierung und das Unternehmen werden alles tun, damit niemand arbeitslos wird. Darin waren wir uns einig. Sollte es notwendig sein, werden wir auch Umschulungs- und Spezialisierungskurse anbieten“, erklärt der Landeshauptmann. (LPA)

MEMC-Dekret ermöglicht niedrige Energiekosten Die Regierung in Rom hat Mitte Juni in Form des so genannten „WachstumsDekrets“ den lange erwarteten Anker zur Sicherung des MEMC-Standortes in Meran-Sinich ausgeworfen. Landesrat Roberto Bizzo: „Mit dem Dekret wird für Unternehmen wie die MEMC der Zugang zu Steuererleichterungen beim Energiebezug erleichtert. Unternehmen aus anderen Branchen wie der Aluminiumverarbeitung oder der Zementproduktion haben bereits bisher auf diese Vergünstigungen zugreifen können und so ihre Energiezukäufe um 40 bis 70 Prozent verbilligen können. Auf diesem Weg damit sollte auch die MEMC wieder zu konkurrenzfähigen Preise produzieren und somit die Arbeitsplätze an ihrem Werk in Sinich aufrecht erhalten können.“ Die nun ins Wachstums-Dekret des Staates eingefügte Regelung betrifft nicht nur die MEMC, sondern alle Unternehmen mit einem besonders hohen Energiebedarf. Allerdings wird als Zugang zu den Erleichterungen

nicht nur der Energieverbrauch als Bewertungskriterium herangezogen, sondern auch der Anteil der Energie- an den gesamten Produktionskosten. Bisher war der Zugang nur über den Energieverbrauch geregelt und die MEMC somit außen vor geblieben. Der Passus, der der MEMC zu gute kommt, besteht aus einem Dreischritt. Im ersten Absatz ist vorgesehen, dass bis 31. Dezember 2012 festgestellt wird, welche Unternehmen zu jenen mit einem überdurchschnittlich hohen Energieverbrauch zählen. Im zweiten Absatz wird der Weg frei gemacht für ein neues System der staatlichen Zuschläge auf die Energie. Dieses System muss ein im Vergleich zum heutigen vereinfachtes sein und alle Vorgaben des staatlichen Spar- bzw. Steuerpakets erfüllen, darf allerdings nicht zu einer Erhöhung der Steuerlast auf den Energieverbrauch der Haushalte führen. Der dritte und letzte Absatz zielt schließlich auf eine Neuverteilung der Lasten im Energiebereich. Auch hier gelten dieselben Voraussetzungen wie für das neue System der staatlichen Zuschläge. (LPA)


10 | 11 Maiser Wochenblatt

Familie

Mittelstandswohnungen: Ratenkauf-Modell beginnt Grundstücke ausfindig gemacht, Bau der Wohnungen kann landesweit in Angriff genommen werden

Der Kauf einer eigenen Wohnung soll etwa jungen Familien über die Mittelstandsförderung ermöglicht werden. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Mit zwei innovativen Ansätzen, dem Ratenkauf und der Mietrotation, will die Landesregierung den Mittelstand beim Kauf einer eigenen Wohnung unterstützen. Nachdem nun die benötigten Baugründe ausfindig gemacht werden konnten, so Wohnbaulandesrat Christian Tommasini, könne der Bau der ersten RatenkaufWohnungen nun in Angriff genommen werden. 60 Mietwohnungen für den Mittelstand sind bereits im vergangenen Herbst den Mietern übergeben worden. „Nachdem im Herbst des vergangenen Jahres bereits der Bau bzw. Kauf von Mietwohnungen für den Mittelstand in Bozen, Meran, Leifers und Brixen ausgeschrieben und 60 Wohnungen in Bozen schon den neuen Mietern übergegeben worden sind, können endlich in Kürze die ersten Projekte für das Ratenkauf-Modell konkret starten“, berichtet Landesrat Tommasini. Der Wohnbaulandesrat weist darauf hin, dass die fehlenden Baugründe das bei der Umsetzung des Förderprogramms die große Herausforderung seien: „Ich hätte nicht gedacht, dass sich dieses Vorhaben so schwer und langsam umsetzten lässt. Wir haben intensiv daran gearbeitet, aber es ist quasi unmöglich an die notwendigen Baugründe

kommen. Das ist schade und wir versuchen diese Situation zu entschärfen, denn schließlich geht es um die Wohnungen für unsere Bürgerinnen und Bürger, für junge Familien, für junge Paare.“ Nun steht dem Baubeginn der ersten Mittelstandswohnungen nach dem Modell des Ratenkaufs aber nichts mehr im Weg. „Die notwendigen verwaltungstechnischen Vorarbeiten sind abgeschlossen, Baugründe stehen zur Verfügung und nun werden die konkreten Umsetzungsschritte gesetzt“, so der Landesrat. „Mittlerweile konnten wir die Flächen für die ersten Projekte ausfindig machen, aber wir sind nach wie vor darauf angewiesen, dass die Gemeinden bei der Ausweisung der Baugrundstücke ihre Hausaufgaben machen. Die Kompetenzen dafür liegen bei den Gemeinden, dem Land sind die Hände gebunden“, erklärt Tommasini. Was die Mietrotation angeht, so laufen über das Wohnbauinstitut (Wobi) weitere Ausschreibungen für Baugründe zur Errichtung von Wohnungen. Auch die Ausschreibung der Planungsarbeiten sind schon im Gange: für Meran können beim Wobi beispielsweise noch bis 3. September die Angebote für den Verkauf

von Baugrund zur Errichtung von 50 Mittelstandswohnungen für die zehnjährige Miete abgegeben werden. Auch in Bruneck führt das Wobi zur Zeit eine Ausschreibung durch. Interessierte haben hier bis 11. September Zeit, Baugründe für die Errichtung von 20 Wohnungen anzubieten. In Leifers ist hingegen eine Baugrund-Ausschreibung für 30 Mittelstandswohnungen erfolgreich verlaufen und das Wobi wird im Herbst die Planungsarbeiten ausschreiben. „Das Ziel, in den nächsten Jahren 1000 Wohnungen für den Mittelstand zu errichten, ist ein sehr ambitioniertes, das sich nur realisieren lässt, wenn die Gemeinden ihren Beitrag in Form von Baugründen leisten. Die RatenkaufWohnungen werden von Körperschaften oder Genossenschaften gebaut, was mit etlichen Vorteile für den Einzelnen verbunden ist, aber seine Zeit braucht“ , so Landesrat Tommasini. Der Landesrat unterstreicht außerdem, dass das Mittelstandsprojekt nicht nur für den Mittelstand selbst, sondern auch für die gesamte heimische Bauwirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze wichtig sei. (LPA)

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Feier

Neue Hängebrücke über den Töllgraben gesegnet Bauwerk zwischen der Leiter Alm und dem Hochganghaus seiner Bestimmung übergeben Am 23. Juni 2012 wurde die neue zwischen Leiter Alm und Hochganghaus errichtete Brücke feierlich der Bestimmung übergeben. Mit dem Bau dieser neuen Hängebrücke am Meraner Höhenweg in der Nähe des Hochganghauses wurde eine potentielle Gefahrenstelle für den Wanderer ein für alle Mal entschärft. Im Töllgraben kommt es ständig zu Steinschlag und Vermurung, so dass dieser Bereich des Höhenweges immer wieder mit viel Aufwand händisch neu angelegt werden musste. Mit viel Mühe kümmerte sich die Ortstelle Algund der AVS-Sektion Meran bis zum Bau alljährlich um dessen Instandhaltung. Bereits zu Beginn des Jahrtausends führten die AVS-Sektion Meran mit den verantwortlichen Entscheidungsträgern der Naturparkverwaltung, der Forstbehörde, der Wildbachverbauung, des Katastrophenschutzes, der Gemeinden Algund und Partschins und des Tourismusvereins Algund verschiedene Ortsaugenscheine und Begehungen durch. Schnell war man sich einig, dass nur der Bau einer Brücke auf Dauer die Sicherheit dieses Wegstückes gewährleisten konnte. Das Ausführungsprojekt wurde vom Ingenieurbüro Hbpm aus Brixen in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro ZSZ aus Innsbruck erstellt, welches eine so genannte Spannbandbrücke vorsah. Damit erreichte man in der geschützten Landschaft keine imposante Stahlkonstruktion, sondern eigentlich ein hängendes Band über den Töllgraben, so wie sich heute die Brücke darstellt. Nachdem die Finanzierung seitens der verschiedenen Landesämter sichergestellt worden war – die Gemeinde Algund übernahm 12,6 Prozent und jene von Partschins 4,2 Prozent der Kosten –, konnten die Arbeiten am 15. Juli 2011 vom Bauleiter Elmar Knoll übergeben werden. Die ausführenden Unternehmen (Lanz Metall Bau GmbH aus Toblach und Klapfer Bau GmbH aus Terenten) konnten noch rechtzeitig vor Einbruch des Winters das Bauwerk vollenden. Trotz aller Schwierigkeiten war es gelungen, die Arbeiten 15 Tage vor dem Bauende abzuschließen und so in dreieinhalb Monaten die problematische Lücke am Meraner Höhenweg zu schließen. Mit Genugtuung konnten Vertreter der Gemeindeverwaltung Algund, auf dessen Gebiet der Töllgraben liegt, unter der Führung ihres Bürgermeisters Ulrich Gamper am 24. Oktober 2011 über die fast fertiggestellte Brücke schreiten und sich über das gelungene Bauwerk freuen. Die Ausgaben blieben im vorangeschlagenen Rahmen – das gesamte Bauwerk kostete rund 375.000 Euro – und so war schlussendlich auch dem letzten Zweifler die Skepsis genommen. Zahlreiche Wanderfreunde, Interessierte, AVS-

Pater Paul Hofer bat im Beisein des AVS-Vorsitzenden Elmar Knoll und der Bürgermeister Albert Gögele und Ulrich Gamper um Gottes Segen für die neue Brücke am Töllgraben. Foto: Helmuth Schenk

Mitglieder und Ehrengäste – allen voran der Landesvorsitzende Georg Simeoni und das Ehrenmitglied Luis Vonmetz – folgten der Einladung der AVS-Sektion Meran, und fanden sich bei der neuen Hängebrücke ein, um an der Segnungsfeier teilzunehmen. Der Erste Vorsitzende der Sektion Meran, Elmar Knoll, hob in seiner Begrüßungsrede den Einsatz aller der an der Verwirklichung dieser technischen Meisterleistung Beteiligten hervor. Besonderen Dank erfuhr Robert Schönweger, Vorstandsmitglied der AVS-Sektion Meran, der das Projekt mit viel Idealismus und selbstlosem Einsatz ehrenamtlich begleitet hatte. Gedankt wurde auch den Bürgermeistern der Gemeinden Algund und Partschins, der Naturparkverwaltung und den verschiedensten Landesämtern und dem Altlandesrat Michl Laimer. Anschließend stellte Elmar Knoll die technischen Daten der neuen Brücke vor und erläuterte die Bauentwicklung von den Anfängen bis zum Abschluss. Der Bürgermeister von Algund, Ulrich Gamper, kam in seiner Ansprache noch einmal auf die Gefährlichkeit dieses Teilstückes des Meraner Höhenweges zu sprechen. In der Vergangenheit musste der Weg nämlich immer wieder gesperrt werden, was beträchtlichen Unmut bei den Tourismustreibenden hervorgerufen hatte. Der Bürgermeister von Partschins, Albert Gögele, unterstrich hingegen, dass es wichtig sei, Brücken zu bauen, aufeinander zuzugehen, zusammenzuarbeiten, um Ziele, die dem Wohl der Allge-

meinheit dienen, zu erreichen. Aus diesem Grunde habe sich die Gemeinde Partschins auch an den Kosten beteiligt, obwohl der Töllgraben nicht in ihrem Gemeindegebiet liegt. Pater Paul Hofer, Leiter des Liebeswerkes Meran, entnahm frisches Wasser aus dem Töllgraben und segnete es mit den Worten: „Segne dieses Wasser, damit es nicht Unheil stifte“. Dann erbat er den Segen für alle Menschen, die über diese Brücke gehen, damit sie dieses Wunderwerk der Technik „in ihrem Herzen verspüren“. Zum Schluss forderte er den Erste Vorsitzenden der AVS-Sektion Meran und die Bürgermeister der Gemeinden Algund und Partschins auf, das gesegnete Wasser mit den Fingerspitzen zu berühren und es zu verspritzen. Anschließend lud die Hüttenwirtin des Hochganghauses, Annelies Erlacher, alle zu einem gemütlichen Zusammensein ein. (hs)


12 | 13 Maiser Wochenblatt

Berge

Meraner Architekten planen die neue Weißkugelhütte Projekt von Thomas Höller und Georg Klotzner siegt beim Wettbewerb für Neubau auf 2554 Metern Das Siegerprojekt für den Neubau der Weißkugelhütte im Langtauferer Tal steht fest: Die Jury hat sich für den überarbeiteten Entwurf von Thomas Höller und Georg Klotzner aus Meran entschieden, der im ersten Anlauf gemeinsam mit einem anderen Projekt auf den zweiten Platz gekommen ist. Drei der 24 Schutzhütten, die das Land vom italienischen Alpenverein CAI übernommen hat, sind in einem sehr schlechten Zustand: Deshalb hat die Landesregierung beschlossen, den anzugehen. Nachdem eine Jury unter dem Vorsitz von Ressortdirektor Josef March bereits vor einem Monat die besten Projekte für die neue Edelraut- und Schwarzensteinhütte ausgewählt hat, steht nun auch der Sieger des Planungswettbewerbs für die Weißkugelhütte fest: Der Entwurf der Architekten Höller und Klotzner hat überzeugt. „Insgesamt überzeugt bei diesem Projekt der Baukörper durch seine kompakte Form und seine einheitliche Fassadengestaltung in TitanZink. Den Architekten ist es gelungen, auf die Anregungen der Jury gekonnt einzugehen“, erklärt Josef March. Nach dem ersten „Durchgang“ haben die Panoramaterrasse und die vorgesehenen unterirdischen Räume einige Fragen aufgeworfen, weil die vorgesehenen Lösungen für das Preisgericht weder finanziell, noch zeitlich machbar schienen. „Das Gebäude ist leicht nach hinten geschoben worden, was den nötigen Aushub deutlich reduziert. Der Stubenbereich ist erweitert worden, und bietet nun einen umfassenden Ausblick in die Umgebung“, erläutert Josef March. Die vorgesehene Nutzung der Hügelkuppe südwestlich des Gebäudes für den Terrassenbereich werde als gelungene Lösung betrachtet. Was die Kosten für den Neubau angeht, so hat das Land einen Rahmen von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Im Langtauferertal im oberen Vinschgau, nahe der Grenze zu Österreich, wird eine neue Weißkugelhütte gemäß den Plänen der Architekten Höller und Klotzner verwirklicht. Im kleinen Bild: eine Innenansicht. Visualisierungen: Höller & Klotzner

„Am Wegesrand von Melag hinauf zur Weißkugelhütte kann man immer wieder große, markante Steine beobachten, drei davon sind auf den Plänen abgebildet. Sie treten auffallend oft als Solitäre auf, an Geländekanten weit auskragend, aber auch ruhig liegend in Wiesen oder an Steilhängen. Teilweise eingegraben, scheinen sie dort aus dem Boden herauszuwachsen und sich mit aller Kraft den äußeren Bedingungen entgegenzusetzen“, schreiben die Architekten Thomas Höller und Georg Klotzner einleitend im technischen Bericht für das Projekt. Und weiter: „Inspiriert von diesen Steinen und ausgehend von sehr widrigen Wetterverhältnissen wurde für die Weisskugelhütte ein sehr

Der Entwurf der Architekten Thomas Höller (rechts) und Georg Klotzner hat die Jury um Foto: Höller & Klotzner Ressortdirektor Josef March überzeugt.

einfacher, kompakter Baukörper entworfen, der ganz bewusst so positioniert wird, dass die sehr markante Hügelkuppe größtenteils unbebaut bleibt. Der Neubau gräbt sich indes genau dort in den Hügel, wo bereits die alte Hütte steht. Es ist vorgesehen, die natürliche Formation der Hügelkuppe wieder herzustellen und als Südterrasse mit ganztägiger Besonnung und grandiosem Panoramablick zu nutzen.“ Das monolithische Erscheinungsbild der neuen Weisskugelhütte mit kleinen Zimmerfenstern und schmalen Fensterschlitzen solle ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln und die Schutzfunktion einer Berghütte zum Ausdruck bringen. Gemeinsam mit der bestehenden Kapelle und dem nordseitigen Berghang werde ein räumlicher Platz geschaffen, an dem sich alle Fußwege kreuzen und sich die Eingänge zur Kapelle und – etwas erhöht – jener zur neuen Schutzhütte befinden. Eine tiefe Gebäudenische und der sich leicht nach vorne neigende neue Baukörper stellten einen schützenden Unterstand dar. (LPA/um)


Musik

Jazz in Meran – tolle Musiker und große Lehrer MeranJazz bietet vom 11. bis 15 Juli ein einmaliges Zusammenspiel von Konzerten und Kursen Im Sommer ist in Meran seit vielen Jahren bester Jazz angesagt. Hervorragende Musiker und Gruppen der nationalen und internationalen Szene werden dabei in der Passerstadt vorgestellt. Das kleine, aber sehr feine Festival MeranJazz, das den Hauptströmungen des Jazz verpflichtet ist, wird vom 11. bis zum 15. Juli als Freiluftveranstaltung im Garten von Schloss Kallmünz im Stadtzentrum stattfinden. Die Konzerte beginnen jeweils um 21 Uhr. Parallel zum Festival findet die mitteleuropäische Jazzakademie statt, an der ein gutes Dutzend renommierter Jazzer Europas unterrichtet, darunter auch der gebürtige und vielfach ausgezeichnete Meraner Franco D‘Andrea. Die aus Turin stammende Roberta Gambarini und der Engländer Dave Holland, die zusammen mit dem amerikanischen Trio BassDrumBone auf dem diesjährigen Programm von MeranJazz stehen, sind seit vielen Jahren in der amerikanischen Jazzszene tätig und sowohl bei Kritik als auch beim Publikum anerkannt. Erstere beweisen, dass der europäische Jazz seit langem eine eigenständige Stimme innerhalb der improvisierten Musik hat. Roberta Gambarini eröffnet am 11. Juli das 16. Festival MeranJazz. Mit ihrem US-amerikanisches Quintett wird sie Vokaljazz in der Tradition der großen Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan und Betty Carter bieten. Ihr warmes, geschmeidiges Stimmtimbre hat sogar die amerikanische Fachpresse von ihrem außergewöhnlichen Talent überzeugt. Eine „neue“ Stimme, unbedingt hörenswert. Mit Dave Hollands Quartett Prism kommen am 12. Juli altgediente Jazzgrößen des Modern Jazz nach Meran. Holland ist einer der erfahrendsten und bekanntesten Kontrabassisten weltweit, eine Galionsfigur des afroamerikanischen Musik und stilprägender Künstler der gemäßigten Avantgarde. An seiner Seite in einem facettenreichen Musikpro-

Die italienische Sängerin Roberta Gambarini eröffnet am 11. Juli die 16. Ausgabe des MeranJazzFestivals. Foto: MeranJazz

jekt die ungewöhnliche Kombination mit Kevin Eubanks an der Gitarre, Craig Taborn am Klavier und Eric Harland am Schlagzeug – drei ausgewiesene Meister ihres Fachs. Mit dem BassDrumBone Trio schließt das Festival am Sonntag, 15. Juli. Drei gleichwertige Partner, Ray Anderson an der Posaune, Gerry Hemingway an den Drums und Mark Helias am Bass, demonstrieren, was besten amerikanischen Jazz ausmacht und wie spannend musikalischer Dialog auf der Bühne sein kann. Anderson ist wiederholt vom wichtigsten amerikanischen Fachmagazin „Down Beat“ zum „Posaunisten des Jahres“ gewählt worden. Das Trio arbeitet bereits

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seit 30 Jahren zusammen, was vom ersten Ton an spür- und hörbar ist. Die Meraner Jazzakademie besteht aus einer Reihe von Meisterklassen und Workshops, an denen auch viele junge Musiker teilnehmen. Erstmals wird ein Artist in Residence bei der 11. Jazzakademie vom 11. bis 15. Juli nicht nur eine Meisterklasse im Ensemblespiel leiten, sondern auch eine Schlagzeug-Meisterklasse. Der Bobby Previte ist einer der vielseitigsten Musiker der New Yorker Szene. Bei der Akademie in Meran können nicht nur fortgeschrittene Jazzer teilnehmen, sondern ebenso Einsteiger und Jugendliche (es gibt noch Plätze). Die Meraner Jazzkurse mit den angeschlossenen Jugendkursen finden am Pädagogischen Gymnasium statt und sehen auch Jam Sessions vor. Dort sind außerdem am Sonntag, 15. Juli ab 10 Uhr öffentliche Vorträge zum Jazz mit Musikbeispielen frei zugänglich. Der künstlerische Leiter Franco D’Andrea wird mit seiner Klasse eine musikalische Zusammenfassung zum Thema Improvisation bieten. Höhepunkt der Kurse sind die abendlichen Kurzkonzerte am Samstag, 14. Juli auf der Terrasse des Hotel Aurora an der Passerpromenade. Daneben gibt es eben dort am 13. Juli um 20.30 Uhr ein Konzert mit der jungen Gruppe Inside Straight mit Jazzmusikern der Region, u.a. dem Algunder Markus Moser. (ek)


14 | 15 Maiser Wochenblatt

Tourismus

HGV: „Sich für Mobilität und Erreichbarkeit einsetzen“ Auch die Stadteinfahrten müssen als „Visitenkarte der Stadt Meran“ endlich verschönert werden Der Gebietsausschuss Meran und Umgebung des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) hat sich bei seinem jüngsten Treffen u.a. mit den laufenden und den geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität in und rund um die Stadt Meran befasst. Zum Treffen eingeladen war auch der Präsident der Bezirksgemeinschaft Luis Kröll, der die HGV-Funktionäre über den Stand der Dinge informierte. Nachdem das erste Teilstück der Nordwestumfahrung von Meran bereits im März des nächsten Jahres seiner Bestimmung übergeben werden kann, werde der zweite Abschnitt noch einer Machbarkeitsstudie unterzogen, berichtete Luis Kröll. Dabei solle festgestellt werden, ob eine parallel zur Fahrbahn verlaufende Metrobahn effizient, sinnvoll und vor allem technisch und finanziell umsetzbar ist.

Von links: Alfred Strohmer (Obmann des HGV-Gebietes Meran und Umgebung), Luis Kröll (Präsident der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt) und Hansi Pichler (Obmann des Foto: HGV HGV-Bezirks Meran/Vinschgau).

HGV-Gebietsobmann Alfred Strohmer begrüßte die Durchführung einer Machbarkeitsstudie und sprach sich klar für die Verwirklichung des Projekts aus. Man erwarte sich dadurch eine deutliche Verkehrsentlastung im Stadtzentrum und zugleich wesentlich bessere Verbindungen in und rund um die Stadt Meran. Für eine alternative Anbindung von Schenna an Meran sprachen sich erneut die Vertreter der HGVOrtsgruppe Schenna aus.

Weiters regte der HGV-Gebietsausschuss eine Verschönerung der Stadteinfahrten an, da diese eine erste Visitenkarte der Stadt darstellten und somit den Eindruck der Besucher wesentlich prägten. Zudem wurde zum wiederholten Male darauf hingewiesen, dass die Mebo-Ausfahrt bei Sinich als strategisch günstiger Punkt für die Touristeninformation genutzt werden solle. Die Bezirksgemeinschaft Burg-

grafenamt wurde aufgefordert, dieses Vorhaben voranzutreiben. Besorgt zeigte man sich jedoch über die stark rückläufigen Buchungen von italienischen Gästen. Es bleibe nur zu hoffen, dass der wieder erstarkte deutsche und der Schweizer Markt den Nächtigungsrückgang von Seiten der Italiener ausgleichen kann.

Kunst

Pavillon Martinsbrunn: Bildern einen Raum geben Bilderausstellung von Brigitte Dietl Andres, Mimi Mock, Nanni Schroffenegger und Isolde Veith Beinahe zu klein wirkten vor kurzem die beiden großen Ausstellungsräume im Pavillon der Privatklinik Martinsbrunn – allerdings nicht für die Bilder von Brigitte Dietl Andres, Mimi Mock, Nanni Schroffenegger und Isolde Veith, sondern für die vielen Kunstfreunde, die der Einladung der vier Künstlerinnen gefolgt waren. Dichtgedrängt verfolgte das interessierte Publikum die einleitenden Worte von Richard J. Sigmund. Er begrüßte die Ausstellung als Aufwertung des Pavillons, der letztlich nicht nur dem aufmerksamen Besucher, sondern insbesondere auch den Patienten der Klinik zugute kommen würde, deren (vorübergehender) Lebensraum durch die Kunst eine besondere Aufwertung erfahre. Anschließend ging der Kunstfreund Martin Geier in kurzen Worten auf die ausgestellten Bilder ein und stellte erklärende Bezüge zu internationalen Künstlern und Stilrichtungen her. Darüber hinaus ging er auf die besondere Qualität der abstrakten Kunst ein, die sich dem Betrachter je nach Stimmung, Lust, Laune und Ambiente auf immer

Die Ausstellung der vier Künstlerinnen bleibt noch bis zum 24. Juli geöffnet. Foto: Martinsbrunn

neue Weise erschließt und jeweils unterschiedliche Emotionen zu wecken vermag. Anschließend fand man ausreichend Gelegenheit, sich die Ausstellung bei einem exzellenten Buffet persönlich zu erschließen. Bei längerer, vergleichender Betrachtung verraten die einzelnen Bilder viel über Vorlieben einer jeden Malerin für ganz bestimmte Formen, Farben und Schemata. Die besondere Qualität eben dieser Ausstellung im Pavillon ergibt sich

aus der ebenso raffinierten wie geschmackvollen Kombination der unterschiedlichen Objekte zu einzelnen Ensembles, Dreier- und Vierergruppen, die als Ganzes wiederum neue Perspektiven erschließen. Alles in allem ein gelungenes Beispiel dafür, wie sehr es sich lohnt, der Kunst ausreichend Raum zu geben – denn im Gegenzug bekommt man viel Raum, wertvollen (Lebens-)Raum zurück. Bis 24. Juli noch stellen die Künstlerinnen ihre Bilder im Pavillon aus.


Sport

Orientierungslauf – nicht nur laufen, auch denken SCM-Sektion geht in ihr sechstes Lebensjahr – Trainingsgelände zwischen Hafling und Falzeben

Die wichtigsten Utensilien für einen Orientierungslauf sind Karte und Kompass. Im Bild: Sabine Rottensteiner beim Foto: SCM Studieren der Route.

Seit 2006 gibt es im Sportclub Meran auch eine Sektion Orientierungslauf. Begonnen hat alles mit Andrey Pruss, einem gebürtigen Russen, der schon seit vielen Jahren mit seiner Familie in Meran lebt.

ihre Nähe zur Natur aus. Erst wenn es querfeldein über Bäche, durch Sümpfe und unwegsames Gelände geht, sind passionierte Orientierungsläufer in ihrem Element – und das bei jedem Wetter.

Wie schon der Name Orientierungslauf sagt, besteht diese Sportart aus zwei Komponenten. Auf der einen Seite das Orientieren, das Planen und Entscheiden von Routen, auf der anderen der physische Teil, das Laufen, die Kondition und die Geschicklichkeit im unwegsamen Gelände. Mit Hilfe von Karte und Kompass werden Kontrollpunkte in vorgegebener Reihenfolge angelaufen, wobei entscheidend ist, den jeweils schnellsten Weg zu finden. Somit ist nicht nur die Fitness, sondern auch Köpfchen gefragt.

Dass es auch weniger abenteuerlicher geht, zeigte sich bei der Meraner Stadtlerolympiade, wo die Sektion diesen Sport in „zivilisierter“ Umgebung vorstellen konnte. Während des Umbaus des städtischen Combi-Stadions war der Platz für uns nicht ausreichend, heuer hingegen wird man wieder dabei sein. 2008 wurde eine sektionseigene Orientierungslaufkarte erstellt. Eine solche ist das Um und Auf, um diese Sportart ausüben und die technischen Fähigkeiten trainieren zu können. Das Waldgebiet zwischen Hafling und Falzeben eignet sich hierfür hervorragend. Ein russischer Kartenzeichner hat das Gelände in mühsamer Arbeit aufgenommen und die Karte in digitaler Form vollendet.

Es sind zahlreiche Parallelen zwischen dem Orientierungslauf und dem Alltag vorhanden, so vor allem die erfolgreiche Koordination eines klaren Gedankens und dessen Umsetzung oder die schnelle Umsetzung einer neuen Problemlösung in einem unbekannten Umfeld. Wenn das jetzt recht kompliziert und theoretisch klingt, den Reiz dieser Sportart macht

Für genauere Informationen zu Wettkämpfen und auch bezüglich Training steht die SCMSektion Orientierungslauf gerne unter Tel. 0473-232126 zur Verfügung.

Erfolge über Erfolge bei jungen SCM-Schwimmern Mannschaft von Volker Müller stellt in Naturns, Kufstein und Graz ihr ganzes Können unter Beweis Der traditionelle VSS-Wettkampf am Schulende in Naturns stand ganz im Zeichen der SCM-Schwimmer um Trainer Volker Müller. Die jüngsten Athleten des SCM-Sparkasse hatten wieder einmal die Nase vor – die Medaillenbilanz zeigt dies ganz klar und deutlich: Mit 13 Goldenen (d.h. acht Siegen mehr als der zweitplatzierte Verein), elf Silbernen und neun Bronzenen verwies man die Konkurrenz (SSV Bozen, SSV Naturns, SSV Leifers, SC Vinschgau und SSV Brixen) eindeutig in die Schranken. Auch beim 33. Internationalen Turnier in Kufstein hatten 36 SCM-Schwimmer ihr Können unter Beweis gestellt: Es gab viele Bestleistungen auf der 50-Meter-Bahn – und einen neuen SCM-Rekord über 100 Meter Brust durch Christoph Tschöll (1.17,05 Min.). Die eindrucksvolle Bilanz: 13 Gold-, elf Silber- und acht Bronzemedaillen für die Schützlinge von Volker Müller. Zwei Goldene holten Michel Bertagnolli, Johannes Mair, David Garber Fent und Thomas Santer. Besonders gute Ergebnisse auch von Elin Kienzl (100 Meter Delfin - 1.12,95 Min.), Lena Thaler (100 Meter Freistil - 1.05,66 Min. und 100 Meter Delfin - 1.15,00 Min.) sowie Anna Santer (100 Meter Delfin - 1.13,97 Min.). Auch beim stark besetzten Internationalen Wettkampf in Graz konnten die SCM-Schwimmer überzeugen: 35 Bestleitungen – viel bes-

Die jüngsten SCM-Schwimmer belohnten sich bei der VSS-Veranstaltung am Schulende Foto: SCM mit insgesamt 33 Medaillen.

ser konnte es gar nicht laufen! Und weiter: sieben SCM-Rekorde (dreimal Fabio Bertagnolli, zweimal Elin Kienzl und zweimal Anna Santer).

Elin Kienzl holte sich eine Bronzene, Fabio Bertagnolli kam gleich zweimal in einen Endlauf – und Liliana Thaler einmal.


16 | 17 Maiser Wochenblatt

Familie

„Beschlossene Änderungen mit Augenmaß vollziehen“ Stefan Wieser (SVP-Arbeitnehmer): 2000 Familien im Burggrafenamt sind auf Wohngeld angewiesen geld an rund 1900 Familien ausbezahlt. Hinzu kommt das Wohngeld, welches die vier Sozialsprengel des Burggrafenamtes ausbezahlen.

Stefan Wieser, der Vorsitzende der SVPArbeitnehmer im Burggrafenamt. Foto: SVP

Wie dem Rechnungsabschluss der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt zu entnehmen ist, seien die Ausgaben für Sozialhilfeleistungen der Finanziellen Sozialhilfe auch 2011 weiter angestiegen – sowohl die Leistungen für Mietund Wohnungsnebenkosten als auch für die Leistung Soziales Mindesteinkommen. „Gerade Personen, mit niedrig qualifizierten- oder befristeten Arbeitsverhältnissen, oder jene die Schwierigkeiten haben, auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen und eine Arbeit zu finden, sind auf die Solidarität der Gesellschaft angewiesen“, erklärt der Bezirksvorsitzende der SVP-Arbeitnehmer Stefan Wieser.

Die SVP-Arbeitnehmer rufen die Landesregierung auf, die beschlossenen Änderungen beim Wohngeld mit Augenmaß zu vollziehen: Rund 2000 Familien im Burggrafenamt seien auf das Wohngeld angewiesen; der Mittelstand dürfe nicht durch den Rost fallen. In den 26 Gemeinden des Burggrafenamtes wurde vom Wohnbauinstitut im Jahr 2011 der Betrag von 7,3 Millionen Euro an Wohn-

Bekanntlich habe der Südtiroler Landtag mit der Änderung des Landesgesetzes Nr. 13/1998 (Wohnbauförderungsgesetz) nun beschlossen, dass ab 2013 Ansuchen für das Wohngeld und deren Auszahlung schrittweise auf die Sozialsprengel der Bezirksgemeinschaften übergehen. Gesuchsteller, die ab 2013 neu ansuchen bzw. deren Mietverträge auslaufen, werden dann über die Sozialsprengel die Gesuche einreichen. Nachdem die finanziellen Berechnungskriterien beider Ämter

unterschiedlich sind, fordern die SVP-Arbeitnehmer, dass ein Weg gefunden werde, damit der Mittelstand nicht durch den Rost fällt. „Viele Familien, auch rund 2000 Familien im Burggrafenamt sind auf das Wohngeld angewiesen“ betont Stefan Wieser. Im Jahr 2011 wurden Südtirol weit rund 31 Millionen Euro Wohngeld über das Institut für den sozialen Wohnbau und über 7 Millionen Euro über die Sozialsprengel ausbezahlt.

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6/8/12 3:06 PM


Umwelt

Maßnahmen gegen Motorradlärm in den Bergen Verbote und Kontrollen, aber auch umfangreiche Kampagnen zur Bewusstseinsbildung geplant

Der Motorradlärm soll eingeschränkt werden – vor allem an Berg- und Passstraßen, in Naturparks, Nationalparks und geschützten Gebieten. Foto: wege matoli / pixelio.de

Bewusstseinsbildung, Kontrolle und Verbot der Durchfahrt für Motorräder mit erhöhtem Lärmpegel in sensiblen Gebieten: Das will eine Kommission, bestehend aus Fachleuten verschiedener Landesämter, des Gemeindenverbandes, des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz, der Verbraucherzentrale und zahlreicher Gemeinden. Lärm gefährdet die Gesundheit des Menschen und belastet die Umwelt. Dementsprechend groß ist der Handlungsbedarf, speziell an den Berg- und Passstraßen, in Naturparks, Nationalparks und geschützten Gebieten. Die Landesregierung hat das Problem des Motoradlärms in den Bergen erkannt und die Abteilungen für Straßendienst und Mobilität beauftragt, zusammen mit Fachleuten der Abteilung Natur und Landschaft sowie der Umweltagentur die Vorschläge der Kommission in Bezug auf Lärm

und Fahrsicherheit auf ihre Durchführbarkeit hin zu überprüfen und in die Tat umzusetzen. „Bei diesem Treffen“, erklärt Georg Pichler, Direktor des Landesamtes für Luft und Lärm in der Umweltagentur, „hat sich gezeigt, dass das Problem von der Bevölkerung inzwischen stark wahrgenommen wird. Eine Lösung ist gar nicht so einfach – aber durch verschiedene Schritte lässt sich sehr wohl eine Verminderung erzielen“. Die geplante Kampagne zur Bewusstseinsbildung des Gemeindenverbandes soll auf jeden Fall weitergetrieben werden, betont dessen Präsident Arno Kompatscher, sie müsse aber von zusätzlichen administrativen Maßnahmen begleitet werden. So wolle man insbesondere versuchen, die Zusammenarbeit der Gemeindepolizei zu intensivieren und besser zu koordinieren, um ver-

mehrt zielgerichtete Geschwindigkeits- und Lärmpegelkontrollen von Motorradfahrern an neuralgischen Stellen vorzunehmen. Es wird auch daran gedacht, in geschützten Zonen ein Durchfahrtsverbot für besonders laute Fahrzeuge mit einem Schalldruck von mehr als 85 Dezibel einzuführen. Diese Maßnahme muss aber vorher rechtlich überprüft werden. Ein weiteres wirksames Mittel wäre eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung. Als nicht wirklich zielführend wurde die Einführung einer zeitlich begrenzten Durchfahrt der Motorräder bewertet, da dies das Problem nur auf andere Zeiten und Gebiete verlagern würde. Ebenso sprach man sich gegen die Einführung einer Mautgebühr aus: Anhand statistischer Daten wisse man, dass eine Gebühr zwar abschreckend sei, das Problem in seiner ganzen Tragweite jedoch nicht löse. (LPA)

Vermischtes

Jugend erfreut über Scooter-Parkplätze in Marling Beim Jugendforum im November 2011 wurde von mehreren Jugendlichen der Wunsch geäußert, im Marlinger Dorfzentrum einige Parkplätze für Kleinkrafträder einzeichnen zu lassen. Das neu gegründete Jugendteam Marling hat sich dieser Bitte angenommen und sich darüber Gedanken gemacht. Die Ideen über mögliche Standorte wurden Bürgermeister Walter Mairhofer und der Jugendreferentin Annelies Erlacher Wolf vorgestellt. Auch sie waren von der Sinnhaftig-

keit überzeugt und haben die Planung sofort in Angriff genommen. Nach kurzer Zeit wurde das Vorhaben bereits in die Tat umgesetzt. Vier neue Parkplätze für Kleinkrafträder wurden auf dem Parkplatz neben dem Vereinshaus im Dorfzentrum eingezeichnet – und weitere sind geplant. Dafür hofft das Jugendteam auf die Mitarbeit aller Marlinger Jugendlichen. Gerne können sie Ideen für weitere Parkplatzstandorte auf der neuen Facebookseite www. facebook.com/jugendbeiratmarling mitteilen. Im Bild: Das Jugendteam Marling freut sich mit den Jugendlichen über die neuen ScooterFoto: Jugendteam parkplätze.


18 | 19 Maiser Wochenblatt

Natur

Traubenblütenfest unter größten und ältesten Rebe Wächst auf 600 Metern Meereshöhe am Fuße von Castel Katzenzungen in Prissian bei Tisens Vor kurzem hat das erste Traubenblütenfest zur Wertschätzung der VersoalnRebe, der größten und wahrscheinlich ältesten Rebe der Welt, stattgefunden. Der Tourismusverein Tisens, Castel Katzenzungen und die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die 2006 die Patenschaft für diese einzigartige Rebe übernommen haben, organisierten ein buntes Veranstaltungsprogramm mit Musik, einheimischen Spezialitäten und kostenlosen Führungen zur Rebe und zum Weinland Südtirol. Auch der selten aufgeschenkte Versoaln Wein, von dem jährlich nur 75 bis 120 Flaschen hergestellt werden, durfte unter dem 300 Quadratmeter großen Laubendach der Rebe verkostet werden. Am Fuße von Castel Katzenzungen in Prissian bei Tisens wächst auf rund 600 Metern Meereshöhe die größte und wohl auch älteste Rebe der Welt. Ihr Laubdach erstreckt sich über 300 Quadratmeter erstreckt und hat ein stolzes Alter von über 350 Jahren erreicht. Ihr Alter wurde 2004 vom international renommierten Dendrochronologen Martin Worbes von der Universität Göttingen im Auftrag des Land- und Forstwirtschaftlichem Versuchszentrums Laimburg wissenschaftlich ermittelt. Dieser außergewöhnliche Weinstock mit dem typischen, scharf gezahnten Blattwerk ist eine autochthone Rebsorte, die auf einer traditionellen Pergola aus Kastanien- und Lärchenholz gezogen ist. Aus ihren „geschichtsträchtigen“ Trauben werden jährlich in limitierter Auflage ca. 75 bis 120 Flaschen Wein produziert. Vor kurzem hat zum ersten Mal das Traubenblütenfest zu Ehren dieser alten Rebe stattgefunden. „Ein ganz besonderer Anlass, wenn man bedenkt, dass der Versoaln be-

Vor kurzem hat zum ersten Mal das Traubenblütenfest zu Ehren der 350 Jahre alten Foto: Gärten von Schloss Trauttmansdorff Versoaln-Rebe in Prissian bei Tisens stattgefunden.

reits über 350 Mal geblüht hat“, betonte Heike Platter, Marketingleiterin der Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die den Gästen eine kurze Einführung in die besondere, bereits 3000 Jahre alte Geschichte des Weinlandes Südtirol gab. Auch Thomas Knoll, Präsident des Tourismusvereins Tisens-Prissian, freute sich auf das Fest: “Wir sind sehr stolz auf unsere Rebe und wollen den Einheimischen dieses Wunder der Natur näher bringen“. Nach einer Führung durch Castel Katzenzungen und der Rebe mit anschließender

Verkostung dieses „ehrwürdigen“ Weines, haben die Feierlichkeiten im Schlossgarten stattgefunden. Die musikalische Begleitung der Gruppe Ofillmus aus Prissian und einheimische kulinarische Köstlichkeiten, wie Tisner VersoalnWeinsüppchen mit Almkäsestangerl und Süße Versoalncreme im Glas mit Apfelragout und Fichtenhonig, haben an diesen sommerlichen Nachmittag die Stimmung und den Gaumen der Gäste erfreut.

Schulklasse besucht Altenheim „Villa Carolina“ Noch kurz vor den Sommerferien besuchten die Mädchen und Buben der Klasse 4B der Grundschule Obermais das Altenheim „Villa Carolina“ an der Schafferstraße, wo sie herzlich empfangen worden sind. Die Kinder (im Bild) erfreuten die Bewohner des Seniorenheims mit einem selbst verfassten Theaterstück und sorgten für Auflockerung durch Sketche, Gedichte, Lieder und Tanzvorführungen. Den Abschluss bildete ein nettes Zusammensein bei Gesprächen und leckerem Kuchen. Foto: GS Obermais kultur in meran m a i s

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GRUSSWORTE

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Freizeit

AVS: „Geh mit „-Wanderungen auch an Sonntagen Erstmals in der Vereinsgeschichte bietet die AVS-Sektion Meran ab 2012 die beliebten „Geh mit“-Wanderungen außer an Donnerstagen auch an Sonntagen an. Somit haben Mitglieder, die aus verschiedensten Gründen unter der Woche nicht mitwandern können, die Möglichkeit an diesen Wanderungen teilzunehmen. Die erste an einem Sonntag angebotene „Geh mit“-Wanderung fand am Sonntag, dem 17. Juni 2012, statt. Das Wanderziel, die Völseggspitze im Naturpark Schlern-Rosengarten, liegt hoch über dem Völser Mittelgebirgsplateau und bietet einen fantastischen Rundblick über das Bozner Becken, das untere Eisacktal, den Ritten und zu den Spitzen des Rosengartens. Startpunkt war der Völser Weiher, der eigentlich kein echtes natürliches Gewässer ist, da anno dazumal die Herrn von Völs/Colonna an der Nordseite einen Damm anlegen ließen, um den Wasserstand künstlich zu erhöhen. Mit diesem baulichen Eingriff wollte man die Fischzucht beleben. Heute ist der Völser Weiher ein sehr beliebter Badesee. Die Wandergruppe stieg auf einem alten steingepflasterten Weg zur Tuffalm auf, die 2007 von den Lesern der Tageszeitung „Dolomiten“ als die schönste Alm Südtirols gewählt worden war. Weiter ging es durch lichte Föhrenwälder, die auf Dolomitkalk unterhalb

Diese „Geh mit“-Wanderung zur Völseggspitze im Naturpark Schlern-Rosengarten fand guten Zuspruch, sodass solche wohl auch weiterhin an Sonntagen angeboten werden. Foto: Helmuth Schenk

des Schlernmassivs vorzüglich gedeihen, zur Tschafonhütte. Diese ist Kennern vor allem wegen der Salate, die vom hauseigenen Gemüsegarten stammen, bekannt. Von der Tschafonhütte erreicht man auf dem gut be-

gehbaren Weg in kurzer Zeit die erwähnte Völseggspitze (1834 Meter). Der Abstieg erfolgte über die erwähnte Tschafonhütte auf sehr schönen Wegen mäßig steil hinab nach Weißlahn ins Tierser Tal. (hs)

Gesundheit

Erfolg für „Concerti Salutis 2012“ in Martinsbrunn An zwei Wochenenden im Juni stand der Klanggarten Martisbrunn ganz im Zeichen der Veranstaltung „Concerti Salutis 2012“. Es fanden Vorträge und Konzerte zum Thema „Genesung durch Musik“ statt. Das erste Wochenende wurde durch das Streicherensemble „Selinus“ musikalisch gestaltet. Samstagabend hielt Tiziana Sottovia einen Vortrag zum Thema „Musicoterapia e sua applicazione nella riabilitazione della persona con demenza senile”, musikalisch umrahmt von Streicherklängen. Am Sonntag Nachmittag gestalteten die Streicher des Ensembles “Selinus” ein begeisterndes Konzert mit Musik u.a. von Vivaldi und Mozart. Das zweite Wochenende wurde durch die international höchst erfolgreiche Harfenistin und Musiktherapeutin Uschi Laar aus München gestaltet. Sie führte in einem vielbeachteten Vortrag zu den Themen „Die heilsame Wirkung von Musik und Klang“ und „Einfache Anleitungen zum Einsatz heilsamer Klänge im Alltag“ in ihre Arbeit mit dementen und palliativen Patienten ein und unterstrich ihre Ausführungen mit praktischen Beispielen an verschiedensten Instrumenten.

Uschi Laar, Harfenistin und Musiktherapeutin, unterstrich ihre Ausführungen mit Foto: Martinsbrunn praktischen Beispielen an der Harfe.

Sonntagnachmittag bot sie ein tolles Harfenkonzert im Klanggarten von Martinsbrunn an dem auch sehr viele Patienten teilnahmen. Richard J. Sigmund, der Leiter der Veranstaltungen, unterstrich in seiner Ansprache den wert-

vollen Beitrag von Kunst und Musik im Genesungsprozess des Menschen. Man könne mit Musik oft Facetten des Menschen erschließen, welche der Wirkung der Schulmedizin den Weg leichter mache.


20 | 21 Maiser Wochenblatt

Vermischtes

Privatklinik Martinsbrunn erhält Qualitätszertifizierung Kürzlich überreichte Francesca Vassallo vom Institut „Bureau Veritas Certification“ aus Mailand an die Verantwortlichen der Privatklinik Martinsbrunn die Zertifizierungsurkunde ISO 9001:2008. In ihrer Stellungnahme sprach sie von einem sehr wichtigen Prozess, einem Fortschreiten im Sinne stetiger Verbesserung der Systeme, Prozesse und Maßnahmen. Martinsbrunn habe sich sehr gut präsentiert, sei hervorragend aufgestellt und könne auf den bereits erreichten Qualitätsstandard stolz sein.

Von links: Provinzoberin Sr. Elisabeth Pfattner, Francesca Vassallo (Veritas), Foto: Martinsbrunn Geschäftsführer Gerhard Lipp.

Geschäftsführer Gerhard Lipp unterstrich in seiner Dankesrede vor allem den gewissenhaften Einsatz der Mitarbeiter, welche im mehrmonatigen Zertifizierungsprozess einen wertvollen Beitrag geleistet hätten. Die Provinzoberin der Barmherzigen Schwestern von Meran, Elisabeth Pfattner, dankte allen für die gute Mitarbeit. Das Hinterfragen von Prozessen sei wichtiger Impulsgeber für eine Weiterentwicklung einer traditionsreichen Einrichtung wie Martinsbrunn.

Erfolgreicher Flohmarkt bei „Englischen Fräuleins“ Jausenstation

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Sehr erfolgreich verlief der jüngste Flohmarkt im Gebäude der „Englischen Fräulein“ (Congregatio Jesu) am Sandplatz in Meran. Alte Möbel, alter Hausrat (Geschirr, Gläser usw.), Handarbeiten, Musikpartituren, Schnitzereien aus Zimbabwe und andere Gegenstände waren rasch vergriffen. Der gesamte Erlös von über 5000 Euro ging bereits zur Hälfte an das Heim für Aids-Waisen in Zimbabwe (im Bild) und die andere Hälfte nach Indien, wo Schwester Julita von den Englischen Fräulein

den Betrag verschiedenen Projekten zuwendet: Zum Beispiel wird Kindern mit diesen Spenden der Schulbesuch ermöglicht. Oder Schneidereien für junge Frauen werden errichtet, damit diese dadurch eine Möglichkeit erhalten, für ihre Familien den Lebensunterhalt zu verdienen. Dank geht an alle, die den Flohmarkt unterstützt haben. Ein weiterer Flohmarkt wird noch im Laufe des Jahres folgen. Foto: Congregatio Jesu

05.06.12 09:58


Vor 100 Jahren

Aus dem Kurbezirk Meran-Mais und Umgebung Aus: Maiser Wochenblatt vom 29. Juni und 6. Juli 1912 Gummibaum. Im Garten des Herrn von der Planitz, von der Winkelstraße beim Mendelhof gut sichtbar, blüht derzeit der größte Blaugummibaum (Eucalyptus coccifera) unseres Kurortes. Diese Baumart stammt aus Australien und wird am höchsten unter allen Bäumen der gegenwärtigen Erdperiode. – Auch sonst weist dieser Garten, der allen Gärtnern zum Vorbild dienen sollte und durch seine glückliche Mischung von immergrünen Laub- und Nadelholz alle hiesigen Pflanzungen, selbst die Gilf, weit in den Schatten stellt, mehrere botanische Unica auf. – Der Blaugummibaum bildet in seiner australischen Heimat lichte Wälder und erreicht dort Größen von der Höhe des Wiener Stefansturmes. Er hat die Eigenschaft, dem Boden Wasser in großen Mengen zu entziehen und wird in allen warmen Ländern zum Entsumpfen des Bodens angepflanzt, massenhaft in Italien. Ungesunde Ländereien werden dadurch bewohnbar (daher sein Name Fieberheilbaum). Das Öl seiner Zweige wird medizinisch verwendet. Da er nur ausnahmsweise unter – 10 Grad Celsius verträgt, gedeiht er hier nur in wenigen Lagen und hat dort auch oft durch Schneedruck zu leiden. Deshalb sieht man auch in Gries und Arco nur wenige und nicht große Bäume. Kolossale Stämme sieht man dagegen an der Riviera, jedoch wird dieser unglaublich

schnell wachsende Baum auch dort nicht viel über 30 Jahre alt, wie bei uns die herrlichen Paulownien aus Japan. Unglück. Am Dienstag abends gegen 6 Uhr ereignete sich am Spielplatz an der Reichsstraße ein Vorfall, der leicht einem Kinde das Leben hätte kosten können. Unterhalb des Neubaus der Firma Musch & Lun, der an der Maiastraße errichtet wird, befindet sich ein großer Erdhaufen, auf welchem Pfosten und Bretter lagern. Hier spielten Kinder und diese untergruben die Erdmasse. Dadurch kam diese ins Rutschen und begrub einen achtjährigen Knaben derart, dass er sich von den auf ihm lagernden Erdmassen und Pfosten nicht befreien konnte. Auf die Hilferufe desselben eilten Passanten und die beim Baue beschäftigten Arbeiter hinzu und befreiten den Knaben aus seiner gefährlichen Lage. Glücklicherweise waren die erlittenen Verletzungen keine gefährlichen, denn außer der ziemlich stark blutenden Risswunde am linken Bein, dürfte der Junge mit dem Schreck wegkommen. Eine anwesende Frau brachte den Knaben zu seinen Eltern. Es wäre an der Zeit, daß Sicherungen gegen derartige Vorfälle geschaffen werden, die um so notwendiger wären, da ja der Platz für die spielende Jugend und nicht als Ablagerungsplatz bestimmt ist.

Todesfälle. Am 26. Juni verstarb in Untermais im Versorgungshause der 55 Jahre alte ledige Josef Marsoner aus Obermais. In Bancluse (Frankreich) ist Frl. Johann von Degler, eine gebürtige Meranerin, gestorben. – In Lana fand am 2. Juli das Begräbnis des Privaten Johann Arquin, eines Bruders des Restaurateurs beim „Parthanes“ in Meran, statt. Der Verstorbene war 63 Jahre alt. – In Algund wurde am 4. Juli die im 26. Lebensjahr verstorbene Jungfrau Kathi Kofler, Spenglermeisterstocher, zu Grabe getragen. – In Meran ist am 2. Juli das verunglückte Kind Martha Reitsamer, ein 6jähriges Töchterlein des Druckereifaktors bei Jandl, Herrn Reitsamer, bestattet worden. – Am 4. Juli, um 5 Uhr nachmittags, fand das feierliche Leichenbegängnis der an Herzwassersucht verschiedenen, 55jährigen Frau Anna Witwe Rainer, Besitzerin des Café „Tirol“ unter den Berglauben, statt. Am Grabe der in allen Kreisen der Stadt- und Landbevölkerung wohlbekannten und sehr geachteten, braven Frau trauern sieben Kinder (4 Söhne und 3 Töchter). – Am 3. Juli wurde in Tirol, die vom Finelebach, nach der Passer angeschwemmte Leiche der schon seit 18. Juni vermißten, in der St. Leonhardstraße in Meran wohnhaft gewesenen Handlagersgattin Josefa de Porteli, begraben.

Heimatpflegeverein Untermais Bildfolge über die Kleindenkmäler in Untermais, Freiberg und Sinich Katzensteinstraße: Kleindenkmal Nr. 14 Bilderarchiv: Bilder unter Nr. 032 Art des Denkmals: Wandmalerei Lage des Denkmals: Romstraße 136, Südostseite des Pfarrwidums „Mair am Ort“, über dem vorderen Eingang Beschreibung des Denkmals: In dieser Kartusche befinden sich drei Wappen: In der Mitte unten, es ist das größte Wappen, steht ein Kranich auf einem goldenen Halbmond auf drei schwarzen Felsen. Ein Bein des Kranichs ist angezogen; darin hält das Tier einen Stein (Symbol für die Wachsamkeit des Kranichs, damit er nicht einschläft). Links vom Wappen ist die äbtliche Mitra und rechts der Abtstab. Dieses Wappen ist das persönliche Wappen von Abt Vigilius Kranicher von Kranichsfeld. Er war der 34. Abt von Stams und regierte von 1766 bis 1786. In dieser Zeit wurde der heutige Widum angekauft und entsprechend umgebaut. Oben links befindet sich das Klosterappen des Stiftes Stams. Dieses ist dreigeteilt: ein großes Feld unten und zwei kleinere Felder oben. Im unteren Feld befindet sich das Siegelwappen von Meinhard II., dem Klostergründer von Stams (es ist identisch mit dem Siegel auf der Gründungsurkunde). In den beiden oberen Feldern sind die zwei Klosterpatrone von Stams abgebildet: Llinks die thronende Madonna mit Kind und rechts Johannes der Täufer. Oben rechts befindet sich das Wappen des Zisterzienserordens: der rot-weiß geschachtelte Querbalken auf schwarzem Grund. (Diese Beschreibung wurde von Hochw. H. Pater Cyrill Greiter O. Cist. bereitgestellt, wofür ihm der Heimatpflegeverein Untermais dankt.)


22 | 23 Maiser Wochenblatt

HISTORISCHE RÜCKBLENDE Kurioses und Interessantes aus dem Meraner Stadtarchiv

Die Geschichte mit dem Sack... Den Schalk im Nacken hatte scheinbar der Fleischhauergehilfe J. von Dellemann, Angestellter in der Fleischbank (Verkaufsstätte für Fleischwaren) des Metzgers Ignaz Gritsch in Obermais. Wachmann Johann Trafoier berichtete der Gemeindevorstehung Obermais über einen Vorfall, der sich am 19. Juli 1894 ereignet hatte. An diesem Tage traf er J. von Dellemann, der mit einem Sack Fleisch von Meran zur Villa Friedheim in der Reichenbachgasse unterwegs war, „ohne (ihn) der Versteirung zu unterziehen“. Als der Gehilfe den Wachmann erblickte, ließ er den Sack vor dem Lokal (Schuppen des Metzgers Gritsch bei Friedheim?) stehen und ging davon. Am nächsten Tag erschien der Metzgergehilfe wieder mit einem Sack, ließ ihn vor der Tür des Lokales stehen und lief eilig davon. Als Trafoier schließlich den Sack überprüfte, musste er feststellen, dass er nur Laub und Reisig enthielt. Aber so leicht ließ sich Wachmann Trafoier nicht in den Sack stecken. Zwei Tage später erstattete er Anzeige, weil J. von Dellemann

Im Bild: Obermais, Kirchsteig mit Blick auf die St. Georgen Kirche (Albert Ellmenreich, 1924)

widerrechtlich mit einem Karren, auf dem eine Rindshaut lag, von der Villa Prantl (Kirchsteig) bis zur Villa Matscher in der heutigen Cavourstraße gefahren war.

Infos: Stadtarchiv/Stadtmuseum Meran, Passeirergasse 7; Tel. 0473-270038, museum@gemeinde.meran.bz.it

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Pfarrkanzlei – Öffnungszeiten: nur Mo. – Mi. – Fr. von 8 – 11 Uhr Tel. 0473-237629 - Fax 0473-256030

Gottesdienstordnung Montag, Dienstag: 7 Uhr; Mittwoch: 19 Uhr; Donnerstag, Freitag: 7 Uhr; Samstag: 7 und 19 Uhr; Sonn- und Feiertage: 7.30 und 10 Uhr Freitag, 6. Juli 20 Uhr: Eucharistische Anbetung Sonntag, 8. Juli 10 Uhr: Gottesdienst Sonntag, 15. Juli 10 Uhr: Gottesdienst Freitag, 20. Juli 20 Uhr: Eucharistische Anbetung

Bürostunden: Mo., Mi., Fr.: 9 – 10 Uhr Dienstag: 10 – 11 Uhr mit Dekan Pamer Gottesdienste an Werktagen: 17.45 Uhr: Gebetszeit für die Pfarrgemeinde 18.15 Uhr: Eucharistiefeier Samstag, 7. Juli, 18.30 Uhr: Vorabendmesse Sonntag, 8. Juli, 9 Uhr: Pfarrgottesdienst Samstag, 14. Juli, 18.30 Uhr: Vorabendmesse Sonntag, 15. Juli, 9 Uhr: Pfarrgottesdienst

Öffnungszeiten Pfarrbüro: Mo – Fr. von 10 bis 12 Uhr Gottesdienste in italienischer Sprache: Samstag: 18.30 Uhr: Hl. Messe Sonntag: 9.30 Uhr, 11 Uhr Hl. Messe Hl. Messen: Sonn- und Feiertage 10 Uhr – werktags 7 Uhr Anbetung: Do. nach der Hl. Messe (7.30 Uhr) durchgehend bis Samstag 22 Uhr. Sonntag: 11 – 19 Uhr Montag, Dienstag, Mittwoch 7.30 – 19 Uhr Rosenkranz und Eucharist. Segen: Sonn- und Feiertage 16 Uhr – werktags 17 Uhr

Öffnungszeiten des Gemeindebüros: Mo, Di, Fr 10 bis 12 Uhr, Mi, Do 16 bis 18 Uhr Gottesdienste und Veranstaltungen in der Christuskirche, im Kirchgarten oder im Gemeindesaal des Evangelischen Pfarrhauses Sonntag, 8. Juli 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl Mittwoch, 11. Juli 19.30 Uhr: Mitsingabend im Kirchgarten mit Karl, Elfriede, Hans und Ingrid (bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal) Sonntag, 15. Juli 10 Uhr: Predigt-Gottesdienst Sonntag, 22. Juli 10 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl Hinweis: Während des Urlaubs wird Pfr. Timm Harder aus Oberdiebach (D) Pfarrer Burgenmeister vertreten. In Notfällen ist der Vertreter zu erreichen über Tel. 0473-492397 oder 333-8085409. Das Gemeindebüro ist wegen Urlaub erst wieder ab dem 11. Juli geöffnet.

Gottesdienste: Samstag 18 Uhr: Beichtgelegenheit, 19 Uhr: Hl. Messe Sonntag: 8.30 Uhr: Hl. Messe 9.45 Uhr: Santa Messa

Gottesdienste: Samstag 18 Uhr: Vorabendmesse in italienischer Sprache Sonntag: 9.45 Uhr: Hl. Messe, 11 Uhr: Hl. Messe in italienischer Sprache

Grabsteine, Laternen, Schriften und Zubehöre sowie Restaurierungen. Grabkreuze in Schmiedeeisen, Bronze und Edelstahl. Ausstellung in Lana, Boznerstraße 49 Unverbindliche Beratung, Terminvereinbarung: Tel. 335 8006650 www.steinmetz.it

Gottesdienste: Montag, Dienstag, Mittwoch um 8.30 Uhr Do. um 19.30 Uhr in der Kolpingkapelle Freitag 19.30 Uhr: Hl. Messe Samstag 19.30 Uhr: Hl. Messe Sonntag: 8.30, 10, 11.30 (ital.) Hl. Messe Gebet um geistliche Berufe jeden Donnerstag von 10 – 11 Uhr Eucharistische Anbetung Freitags eine Stunde vor der Abendmesse Rosenkranz, Freitags um 19 Uhr mit anschließender Abendmesse Beichtgelegenheit am Samstag von 18.30 bis 19.15 Uhr oder nach Vereinbarung. Tel. 0473-236447 Pfarrbibliothek im Rebhof Mittwoch von 8.30 bis 10.30 Uhr


24 | 25 Maiser Wochenblatt

AVS Meran: In memoriam Claudio Radina Am 17. Februar 2012 verschied nach kurzer Krankheit allzu früh Claudio Radina, Tourenbegleiter in der AVS-Sektion Meran. Claudio, ein begeisterter Bergsteiger, der oft auf Klettersteigen und am Gletscher unterwegs war, hat es stets verstanden, als Tourenbegleiter seine Liebe zu den Bergen an andere weiterzugeben. Besonders beliebt waren seine Wanderwochen, die er mit seinem Freund Wilfried Wiedner vorwiegend im mittel- und oberitalienischen Raum organisiert hat. Sein Anliegen war es, die Teilnehmer nicht nur durch landschaftlich reizvolle Wandergegenden zu führen, sondern ihnen auch deren Geschichte, Kultur und Gastronomie zu vermitteln. Seine Wanderwochen waren jedes Mal ein besonderes Erlebnis für die Teilnehmer. Sprichwörtlich war auch sein Geschick bei der Hotelsuche: als gewiefter Verhandler gelang es ihm immer wieder, günstige Bedingungen für die AVS-Mitglieder zu erreichen. Bei den Wanderungen nahm er stets Rücksicht auf die Schwächsten. Mit seinem Humor und seinem sonnigen Wesen konnte er stets ein kameradschaftliches, freundschaftliches Verhältnis zwischen den Wanderern schaffen. Die AVS-Sektion Meran hat mit ihm einen wertvollen Mitarbeiter und hilfsbereiten Freund verloren. (af)

Gottesdienste Montag - Freitag: Hl. Messe um 9 Uhr Samstags: Heilige Messe um 9 / 18 Uhr So. Hl. Messe um 8 / 9 / 11 / 19 Uhr Freitag, 6. Juli - Herz-Jesu-Freitag 9 Uhr: Hl. Messe – anschließend Aussetzung und Anbetung

Gottesdienste: Werktage: 6.30 Uhr: Gemeinschaftsmesse 7.30 Uhr: Gemeinschaftsmesse (italienisch) Sonn- und Feiertage: 7 Uhr deutsch; 8.30 Uhr italienisch; 10 Uhr deutsch Beichtgelegenheit: 10 – 11.30 Uhr: Montag bis Freitag

Schauspiel-Coaching mit JULIA DAHMEN Termine: 1.Woche: 30.7. - 5.8. 2012 2. Woche: 6.8. - 12.8.2012 Max. 12 Teilnehmer /pro Kurs

Seminar: Camera-Acting-Kurs:

im Schauspielerin, Regisseurin, Coach Zeige, was in dir steckt! Kreatives und sicheres Auftreten kann man lernen! Entdecke dein verstecktes Schauspieltalent – besiege deine Angst vor öffentlichen Reden, perfektioniere und personalisiere deinen Auftritt! Bei einer Coaching-Sommerwoche mit Schauspielerin Julia Dahmen im KiMM.

Schauspiel-Coaching für Kinder und Erwachsene Leitung: Julia Dahmen, Hamburg (Camera-Acting-Studio) bekannt aus TV-Filmen und Serien: „Alle meine Töchter“, „Der Bulle von Tölz“, „Der Fürst und das Mädchen“, „Traumschiff“, „Derrick“, „Marienhof“ …

Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 6 -50 Jahren, Personen mit öffentlichen Auftritten, SchauspielerInnen und Theateramateure - Kursdauer: Mo.-Sa. 10-12 Uhr und 13-16 Uhr, Sonntag: Vorführung des erarbeiteten Films und Verteilen der fertig geschnittenen DVD an die TeilnehmerInnen

Anmeldung:

– kultur in meran mais: info@kimm-meran.it, Tel. 0473 491501


Fortbildung Sa. 01.09.12 und Sa. 22.09.12, jew. 14.00 bis 18.00 Uhr Für alle Kurse gilt: Anmeldung erforderlich! Information u. Anmeldung: Tel. 0473 230219 oder www.urania-meran.it Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch und Donnerstag von 8.30-12.30 Uhr und 15.30-19.00 Uhr Dienstag und Freitag von 8.30-12.30 Uhr (Nachmittag ist das Büro geschlossen)

Berufliche Weiterbildung:

ECDL-Kompaktkurs (alle 7 Module auch einzeln buchbar!): Mod. 2: Windows am Die. 10.07.12, Mi. 11.07.12 und Do. 12.07.12, jew. 19.30 bis 22.30 Uhr (keine Vorkenntnisse erforderlich!) Mod. 3: Textverarbeitung Word (WindowsGrundkenntnisse erforderlich) am Do. 26.07.12, Fr. 27.07.12, Die. 31.07.12 und Mi. 01.08.12, jew. 19.30 bis 22.30 Uhr Mod. 7: Internet (Windows-Grundkenntnisse erforderlich) Do. 16.08.12 und Fr. 17.08.12, jew. 19.30 bis 22.30 Uhr Mod. 4: Tabellenkalkulatin Excel (Windows-Grundkenntnisse erforderlich) am Die. 21.08.12, Mi. 22.08.12, Do. 23.08.12 und Fr. 24.08.12, jew. 19.30 bis 22.30 Uhr Mod. 6: Präsentation Powerpoint (Windows-Kenntnisse erforderlich) am Die. 28.08.12, Mi. 29.08.12 und Do. 30.08.12, jew. 19.30 bis 22.30 Uhr Mod. 5: Datenbanken Access (WindowsGrundkenntnisse erforderlich) am Die. 11.09.12, Mi. 12.09.12, Do. 13.09.12 und Fr. 14.09.12, jew. 19.30 bis 22.30 Uhr Seminarwoche Gewaltfreie Kommunikation im Pfeiferhaus in Stilfs von Mo. 23.07.12, 10.00 Uhr bis Fr. 27.07.12, 16.00 Uhr Filmschneiden mit dem Windows Movie Maker (EDV-Grundkenntnisse erforderlich) ab Do. 02.08.12, 4x, Die.+Do von 19.30 bis 22.00 Uhr Office 2010 - für Umsteiger auf Word 2010 und Excel 2010 am Mo. 20.08.12, 18 bis 21 Uhr Das 10-Finger-System in 6 Stunden ab Die. 21.08.12, 4x, Die. + Do. von 17.45 bis 19.15 Uhr

Gesundheit:

Pilates im Park (Zusatztermin): ab Mo. 16.07.12, 7x, Mo. von 19 bis 20 Uhr Jin Shin Jyutsu - Heilströmen: eine alte japanische Heilkunst: 3x, Sa. 18.08.12,

Kultur/Persönlichkeitsbildung

Fledermausbeobachtung Fischerlacken Rabland am Fr. 10.08.12, 20.30 Uhr, Anmeldung erforderlich! Permakultur-Grundkurs (Modul 3): Kooperationen (Voraussetzung: Besuch des Grundkurses Modul Null oder gleichwertige Kenntnisse) am Fr. 24.08.12: 16 Uhr – So. 26.08.12: 16 Uhr Permakultur-Grundkurs (Modul 4): Permakultur in der Landwirtschaft (Voraussetzung: Besuch des Grundkurses Modul Null oder gleichwertige Kenntnisse) am So. 26.08.12: 16 Uhr – Die. 28.08.12: 16 Uhr Ausstellung Sommerpilze (07.09.12 bis 09.09.2012) Ausstellung des‚ Mykologischen Vereins Bresadola‘ Ortsgruppe Bozen, Fr. 07.09.12 bis So. 09.09.12, jew. 10 bis 19 Uhr Speisepilz, Giftpilz oder einfach nur ‚etwas fürs Auge‘? am Sa. 08.09.12, ab 9.00 Uhr – Anmeldung erforderlich! Vortrag: Giftpilze & Pilzvergiftungen in Südtirol am Sa. 08.09.12, 18 Uhr (Eintritt frei) Vortrag: Einführung in die Pilzkunde (in ital. Sprache) am So. 09.09.12, 18 (Eintritt frei)

Integrierte Volkshochschule IVHS

Heilpädagogisches Reiten IVHS (für Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche & Erwachsene mit & ohne Beeinträchtigung) ab Die. 17.07.12, 6x, Die.+Mi.+Fr. von 17.30 bis 19 Uhr oder von Mi. 22.08.12 bis Mi. 29.08.12, 6x, 16 bis 17.30 Uhr oder 17.30 bis 19 Uhr (nur für Teilnehmer mit Beeinträchtigung) Gebärdensprache für deutschsprachige SüdtirolerInnen (Mittel- und OberschülerInnen) von 30.07.12 bis 03.08.12, Mo.-Fr. tägl. 9 bis 10.30 Uhr Ferien mit Malen - IVHS (für Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Beeinträchtigung) von Mi. 22.08.12 bis Fr. 24.08.12, tägl. von 15 bis 17 Uhr

Kinderprogramm Juli:

Fotos knipsen & Bearbeiten (für Kinder der 3.-5. Grundschule) von 16.07.12 bis 20.07.12, tägl. 8.30 bis 12.30 Uhr Detektive aufgepasst! (für SchülerInnen der 1.-3. Grundschule) von Mo. 16.07.12 bis Fr. 20.07.12, tägl. von 8.30 bis 12.30 Uhr Das 10-Finger-System (für MittelschülerInnen): von 24.07.12 bis 27.07.12, jew. 4x, tägl. 10.30 bis 12.30 Uhr Ich gestalte meine coole Karte (für Jugendliche ab 11 Jahren) von 30.07.12 bis

Trendige Frisuren für die Dame und den Herrn Romstr. 163 via Roma 39012 Meran/o Tel. +39 0473 443279

Auf Ihren Besuch freuen sich Alfred und Steffi

03.08.12, tägl., 8.30 bis 12.30 Selbstverteidigung (für Mädchen ab 13 Jahren und junge Frauen) von 30.07.12 bis 10.08.12, tägl. 17.30 bis 19 Uhr

Kinderprogramm August:

Kinder-Stark-Mach-Tag für Kinder von 6-8 Jahren am So. 05.08.12, von 9.30 bis 12.30 Uhr Kinder-Stark-Mach-Tag für Kinder von 9-11 Jahren: am So. 12.08.12 von 9.30 bis 12.30 Uhr Mit Fotos Geschichten erzählen und selbst ein Fotoalbum herstellen Mo. 20.08.12 bis Fr. 24.08.12, tägl. von 8.30 bis 12.30 Uhr Mein coolstes Poster, um das mich meine Freunde beneiden werden (für Jugendliche ab 11 Jahren) von 20.08.12 bis 24.08.12, tägl. 8.30 bis 12.30 Uhr Das 10-Finger-System (für GrundschülerInnen): von 27.08.12 bis 31.08.12, 5x, jew. 8.30 bis 10.15 Das 10-Finger-System (für MittelschülerInnen): von 27.08.12 bis 30.08.12, 4x, tägl. 10.30 bis 12.30 Uhr Information zum Kinderprogramm August: www.urania-meran.it Sommeröffnungszeiten: von 18.06.12 bis 27.07.12 sind die Büros von 8.30 bis 13.00 Uhr geöffnet.

Goethestr. 8, Meran Info & Anmeldung: Tel. 0473 229537 KVW goes Musical für SchülerInnen der 1.-3. Klasse Mittelschule und 1.-3. Klasse Oberschule (Termin 2) Zeit: Mo. 23.07.2012 bis Fr. 27.07.2012 Dauer: 5 Treffen, Mo. bis Do. von 8.00 Uhr bis 17.30 Uhr, Fr. von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr Ort: Meran, Mittelschule „Josef Wenter“ Natur pur & Fotos digital für SchülerInnen der 5. Klasse Grundschule und 1. Klasse Mittelschule Zeit: Mo. 30.07.2012 bis Fr. 03.08.2012 Dauer: jew. ab 8.30 Uhr. Die Kinder übernachten in der Erlebnisschule. Ort: Erlebnisschule Langtaufers, Graun im Vinschgau

Sprachlounge Menschen, Kulturen und Sprachen treffen sich… Ort: Jeden 1. Montag im Monat im Café Kunsthaus, Sparkassenstraße 18b Jeden 3. Montag im Monat in der Sprachenmediothek, Sandplatz 10 Zeit: Mo. ab 18.00 Uhr Infos und Anmeldung: KVW Bildung Bezirk Meran, Goethestraße 8, Tel. 0473-229537 bildung.meran@kvw.org, www.kvw.org


26 | 27 Maiser Wochenblatt

MERAN AUF SPRACHKURS

IMPARARE LE LINGUE A MERANO

Information und Anmeldung: urania meran: Tel. 0473 230219 alpha beta piccadilly: Tel. 0473 210650 KVW Meran: Tel. 0473 229537

Englisch:

English Intensiv in the summer (für verschiedene Niveaus) ab 16.07.12, 15x, Mo.-Fr. von 20 bis 22 Uhr ab 03.09.12, 15x, Mo.-Fr. von 20 bis 22 Uhr im urania-Haus (für höhere Niveaus: Einstufung mittels Test)

Sommerkurse für Kinder & Jugendliche (Juli/August):

Das spezielle Sommerprogramm für Kinder und Jugendliche ist bereits erschienen! Informationen in den Sekretariaten oder auf www.alphabeta.it

I. P.

Information und Anmeldung: Stiftung St. Elisabeth, Vilpianerstraße 27 I-39010 Nals (BZ) Tel. 0471 678 679 / Fax. 0471 678 108 STIFTUNG ST. ELISABETH E-Mail bildungshaus@lichtenburg.it www.lichtenburg.it

Ängste überwinden

Für Menschen, die ihre eigenen Ängste überwinden und ihre Selbstsicherheit neu gründen wollen. Referent: Dr. Elmar Teutsch Termin: Do. 19.07. bis So. 22.07.2012

English: One-week small-group (für Mittel- & Oberschüler in Kleingruppen von 3-5 Ehevorbereitung Personen) von Mo. 09.07.12 bis Fr. 13.07.12, Gemeinsam den Lebensweg beschreiten und die Zukunft gestalten. tägl. von 9 bis 12 Französisch, Spanisch, Russisch und Referenten: Mag. Christoph Schweigl, Dipl. Arabisch für OberschülerInnen in Kleingrup- Päd. Gernot Psenner und Mag. Birgit Dissertopen: 16.07.12 bis 20.07.12 oder 06.08.12 bis ri, Dr. Stephan Vale, Dr. Verena Thalmann Termin: Fr. 27.07. bis So. 29.07.2012 10.08.12, 5x, Mo-Fr, tägl. Von 9 bis 12 Uhr English: One-week small-group (für Mit- Spiel & Spaß & Äktschn tel- & Oberschüler in Kleingruppen von 3-5 Erlebniswoche für Jugendliche (11 – 14 Jahre) Personen) von Mo. 16.07.12 bis Fr. 20.07.12, In Zusammenarbeit mit der Jungschar Nals; Februar - august | febbraio - agosto Graffiti-Workshop, Schwimmtage, Abenteuertägl. von 9 bis 12 Uhr Playing with English (für Kinder der Grund- Wanderung und viele Überraschungen. schule) von 23.07.12 bis 03.08.12, oder von Termin: Mo. 27.08. bis Fr. 31.08.2102; täg20.08.12 bis 31.08.12, 10x, tägl. Mo.-Fr. von lich von 8.30 bis 17.00 Uhr Tagung „Wohnungs- und 9 bis 12 Uhr Fun with English (für Mittel- & Oberschüle- Obdachlosenarbeit“ rInnen) von 23.07.12 bis 03.08.12 oder von In Zusammenarbeit mit der Caritas. 20.08.12 bis 31.08.12, 10x, tägl. Mo.-Fr. von Termin: Di. 11.09.2012 – ganztags Biodanza 9 bis 12 Uhr Französisch, Spanisch, Russisch und Biodanza ist ein „Tanz des Lebens“, ein Weg Arabisch für OberschülerInnen: von zu mehr Gesundheit. Palfrader 20.08.12 bis 31.08.12, 10x, tägl. Mo.-Fr., von Referent: Angelo www.lichtenburg.it Termin: Sa. 22.09. bis So. 23.09.2012 9 bis 12

PRogRamma 2012

Ab Anfang Oktober starten die Standardkurse für Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und Arabisch.

Italienisch / Deutsch für Kinder & Jugendliche:

Italiano & Circo (1.-3. Grundschule) 09.07.12 bis 13.07.12 jew. 8.30 bis 16.30 Uhr (Anmeldeschluss: 11.05.12) Italiano in azione (2.-5. Grundschule): 30.07.12 bis 10.08.12 / 20.08.12 bis 31.08.12, jew. 8.30 bis 16 Uhr (Anmeldeschluss: 11.05.12) Allegro Italiano (für Grundschüler) 23.07.12 bis 03.08.12 oder 20.08.12 bis 31.08.12, 10x, tägl. Mo.-Fr. 9 bis 12 Uhr Italiano Attivo (für Mittel- und OberschülerInnen) von 23.07.12 bis 03.08.12 oder 20.08.12 bis 31.08.12, 10x, tägl. Mo.-Fr. 9 bis 12 Uhr Deutsch macht Spaß (für Grundschüler) 23.07.12 bis 03.08.12 oder 20.08.12 bis 31.08.12, 10x, tägl. Mo.-Fr. 9 bis 12 Uhr Deutsch Aktiv (für Mittel- und ObersschülerInnen) von 23.07.12 bis 03.08.12 oder 20.08.12 bis 31.08.12, 10x, tägl. Mo.-Fr. von 9 bis 12

Bildungscafè

„Frauen helfen Frauen“ und die Gleichstellungsrätin stellen ihre Arbeit vor. Termin: Mi. 26.09.2012 Beginn: 19.00 Uhr – Eintritt frei

Bibelwanderwochen

Wanderungen über die Berge zu Meilensteinen der Bibel; in Zusammenarbeit mit dem Bibelwerk Linz. Termin: Sa. 29.09. bis Do. 04.10.2012

Ihr Sommerevent im Das KiMM bietet einen charmanten Rahmen für • Vereinsfeste & Feiern • Kinder- und Jugendaktivitäten • Zirkus, Konzerte & Theater • Workshops & Seminare • Modeschauen & Events • … Zur Verfügung stehen: Festplatz mit Weinlaube. Überdachte Außenfläche und Musikpavillon. Bürgersaal sowie Raiffeisensaal mit Bühne und Designküche.

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Impressum Herausgeber: Maiser Vereinshaus Ges.m.b.H., 39012 Meran, Pfarrgasse 2/B. Gesellschaft unter Leitung und Koordinierung des Maiser Vereinsverbandes e.V. Art. 2498 ZGB. Presserechtlich verantwortlich: Dr. Ulrich Mayer Redaktion: Dr. Ulrich Mayer (um), Walter Morandell (wm), Eduard Staffler (es), Maren Schöpf (ms), Dr. Lukas Raffl (lr), Peter Righi (pr), Robert Bernard (br), Helmuth Fritz (hf) Mitarbeiter dieser Ausgabe: Helmuth Schenk (hs), Ewald Kontschieder (ek), Andreas Folie (af), Tayana Prünster (tp) Layout und Druck: Südtirol Druck, Meran Auflage: 8000 Stück, erscheint 14-tägig Kleinanzeiger: kostenlos für private Inserate Jahresabonnement: 38,00 € (in der Provinz BZ), 70,00 € (im Ausland), nur im Abonnement erhältlich. Bankverbindungen: Raiffeisenkasse: IT52 S081 3358 5910 0001 0105 406 Volksbank: IT02 X058 5658 5910 4157 1101 767 Sparkasse: IT37 F060 4558 5940 0000 0346 000 Redaktions- und Anzeigenschluss: Freitag vor dem Erscheinen, Erscheinungstag Freitag. Anzeigenannahme im Maiser Vereinshaus, Meran, Pfarrgasse 2/B, oder per Tel.: 0473-491 505, Fax: 0473-491-503 oder per E-Mail redaktion@wochenblatt.it und werbung@wochenblatt.it

Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 09.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger oder auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen beiderlei Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion. Eingetragen beim Landesgericht Bozen Nr. 18-2003 am 30.09.2003.

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IMMOBILIEN  Familie tauscht exklusive Wohnung (182m² brutto) in kleinem Klima-Wohnhaus in Obermais (schriftl. Schätzung vorhanden) gegen Haus mit Garten in Obermais. Tel. 392-6001569

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28 | 29 Maiser Wochenblatt

Veranstaltungen Veranstaltungen KVWOrtsgruppe Meran

Gratscher Kirchtag St. Magdalena

Mittwoch, 11. Juli 2012 Wanderung: Nonsberg-Schönegg-Felixer Weiher

Aufruf: Mitmachen beim Stadtviertelfest und -flohmarkt

auf dem Festplatz beim alten Schulhaus 21. und 22. Juli

Sonntag, 15. Juli 2012 Wanderung: Rosskopf-Dolmieuweg

Samstag, 21. Juli – 18 Uhr Festbeginn, Musik: Die Traumfänger

Mittwoch, 25. Juli 2012 Wanderung: Passeier-Säberalm

Sonntag, 22. Juli – 9 Uhr Heilige Messe; 10 Uhr Festbeginn, Musik: Gratscher Böhmische

Anmeldungen bei: Siegfried Gufler (Tel. 335-5467100) oder im KVW-Bezirksbüro Meran (Tel. 0473-220381)

Für Speis und Trank sorgen die Vereine von Gratsch

Das Stadtviertelkomitee Mais veranstaltet am 4. August im Hof der Erckert/NegrelliSchule sein erstes Stadviertelfest. Jene Untermaiser Vereine, die daran teilnehmen möchten, sind gebeten, dies bis 20. Juli mitzuteilen. Am diesem Tag wird auch ganztags ein Flohmarkt stattfinden, der den Vereinen und Bewohnern des Stadtviertels vorbehalten ist. Auch in diesem Fall kann man sich im Sitz des Stadtviertelkomitees an der Matteottistraße 42 (Bürozeiten: Dienstag von 10 bis 12 Uhr, Donnerstag von 16 bis 18 Uhr) melden. E-Mail: infomaiamais@gmail.com.

Sommerkindergarten ab in die Ferien! Auch im Sommer 2012 wird im betrieblichen Sommerkindergärten des Gesundheitsbezirkes Meran wieder Spaß und Unterhaltung groß geschrieben. Hier die Details: In der Zeit vom 2. Juli bis 17. August steht der Kindergarten „Elisabethheim“ samt Spielplatz in der Nähe des Krankenhauses Franz Tappeiner zur Verfügung. 25 Kinder zwischen drei und sechs Jahren können dort pro Woche betreut werden (immer von Montag bis Freitag, von 7.30 bis 17.00 Uhr).

Tourenhinweis AVS-Sektion Meran Samstag, 7. Juli 2012 Bergtour auf den Piz Boè Anmeldungen und Informationen bei: AVS-Sektion Meran, G.-Galilei-Straße 45, Tel. 0473-237134

Zubringerdienst ab Raika, Pflanzer und Martinsbrunn

Pilzesammler aufgepasst kostenlose Beratungen Mit dem Beginn der Pilzsaison stehen wie jedes Jahr wieder Experten der Dienste für Hygiene und öffentliche Gesundheit des Südtiroler Sanitätsbetriebes allen Sammlern für kostenlose Beratungen bezüglich der Genießbarkeit von Pilzen zur Verfügung. Die Dienste stellen auch Bescheinigungen für den Verkauf von frischen und getrockneten Pilzen aus und führen Eignungsprüfungen für Pilzverkäufer bzw. -händler aus. Ansprechpartner im Gesundheitsbezirk Meran ist der Dienst für Hygiene und Öffentliche Gesundheit an der Goethestraße 7 (Tel. 0473-222534). Dieser ist ab sofort bis 31. Oktober geöffnet – an allen geraden Tagen von Montag bis Donnerstag (15 bis 17 Uhr) und Freitag (10 bis 12 Uhr), sowie immer am Tag nach einem Feiertag. Samstags, sonntags und an Feiertagen bleibt die Kontrollstelle geschlossen.

Diensthabende Apotheken Öffnungszeiten: Mo - Fr 08:30 - 12:30 / 15:30 - 19:00 Uhr Sa: 08:30 - 12:30 Uhr. Nachtdienst: ab 08:30 Uhr, 24 Stunden durchgehend

Tag Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do

Apotheke

Adresse

Telefon

05.07.12 Salus Apotheke Piavestr. 36/A 0473/236 606 06.07.12 Drusus Apotheke Rennweg 58 0473/235 357 07.07.12 Bayrische Hof Apotheke Lauben 76 0473/231 155 08.07.12 Salus Apotheke Piavestr. 36/A 0473/236 606 09.07.12 St. Georg Apotheke Dantestr. 10 0473/237 677 10.07.12 Central Apotheke Mühlgraben 6 0473/236 826 11.07.12 Madonna Apotheke Freiheitsstr. 123 0473/449 552 12.07.12 St. Georg Apotheke Dantestr. 10 0473/237 677 13.07.12 Salus Apotheke Piavestr. 36/A 0473/236 606 14.07.12 Drusus Apotheke Rennweg 58 0473/235 357 15.07.12 Bayrische Hof Apotheke Lauben 76 0473/231 155 16.07.12 St. Damian Apotheke Klostersteig 53 0473/447 545 17.07.12 St. Georg Apotheke Dantestr. 10 0473/237 677 18.07.12 Central Apotheke Mühlgraben 6 0473/236 826 19.07.12 Madonna Apotheke Freiheitsstr. 123 0473/449 552 Alle weiteren Turnusdienste finden Sie unter www.provinz.bz.it/apotheken

Zeichenwettbewerb „Mein Traumbezirk“ Zur Feier des ersten Geburtstages des Stadviertelkomitees Mais werden alle deutsch- und italienischsprachigen Grundschüler und -schülerinnen eingeladen, am Wettbewerb „Mein Traumbezirk“ teilzunehmen. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Kategorien, in denen entweder einzelne Schüler oder Gruppen bzw. Klassen der Grundschulen teilnehmen können. Die Teilnehmer müssen ihre Orginalwerke am Sitz des Komitees an der Matteottistraße 42 abgeben – und zwar innerhalb 10. Juli 2012, entweder am Dienstag von 10 bis 12 Uhr oder am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Die Prämierung wird im Rahmen des Stadtviertelfestes am 4. August ab 17 Uhr erfolgen. Die Zeichnungen werden schon einige Tage vorher am Sitz des Stadtviertel-Komitees zu sehen sein.

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Leute 2012

Grillfeier in Grissian – 500 geladene Ehepaare Zu einem Fest der besonderen Art waren 500 Ehepaare geladen, welchen Pfarrer Christian Pallhuber in den vergangenen zwölf Jahren das Sakrament der Ehe gespendet hat. Schon seit längerer Zeit wurde dieser Wunsch an den Pfarrer herangetragen, besonders von einigen Ehepaaren aus dem Pustertal. Im März war die Zahl 500 erreicht, man ging gleich ans Planen und Organisieren. Als Ort der Feier wurde die Alte Säge in Grissian gewählt. 587 Männer, Frauen und Kinder sind schließlich am Pfingstmontag der Einladung gefolgt. Sie kamen aus allen Landesteilen und darüber hinaus aus Ost- und Nordtirol, Bayern, Salzburg und dem Trentino. Für viele war es eine wahre Entdeckungsreise, den Ort der Veranstaltung zu finden. Für viele Ehepaare war es ein interessantes Wiedersehen, und ein willkommener Anlass alte Erinnerungen aufzufrischen. Rebekka Thurnwalder, Martina Manzoni und Milena Maas sorgten für tolle Kinder- und Freizeitanimation. Die freie Natur, die verschiedenen Stationen mit Spielen und der nahe gelegene Fußballplatz boten genügend Raum, um den über 200 Kindern ausreichend Spielraum zu schenken. Für Speis und Trank hatten sich Ewald, Berta, Mark und Nina Brunner, Margaret Maas, Florian und Elisabeth Pfitscher zur Verfügung gestellt; sie sorgten für den reibungslosen und schnellen Ablauf des Mittagessens sorgte. Gegen Abend kehrten alle wieder begeistert nach Hause zurück. Übrigens: Die Scheidungsrate bei den von Pfarrer Christian Pallhuber getrauten Ehen liegt weit unter dem Durchschnitt, nämlich vier Paaren (das sind 0,8 Prozent). Im Bild: In Grissian feierten von Pfarrer Christian Pallhuber (in der Bildmitte) getraute Paare und ihre Kinder ein ganz besonderes Fest. Foto: privat

Drei Fußballerinnen hängen ihre Schuhe an den Nagel Iris Lochmann und Julia Frank waren gemeinsam mit Trainer Achim Beikircher die Initiatoren einer Damenmannschaft beim AFC Obermais – und in den vergangenen Jahren die treibende Kraft im Frauenfußball. Beide Spielerinnen haben nun nach Abschluss der Saison ihre Fussballschuhe „an den Nagel gehängt“ – und ihre aktive Fußballkarriere beendet, genauso wie Jasmin Lochmann, die Schwester von ExKapitän Iris Lochmann, die den Verein weiterhin nterstützen und in der sportlichen Leitung mithelfen wird. Im Bild (von links): Jasmin Lochmann, Julia Frank und Iris Lochmann.

Foto: AFC Obermais

MGV-Sänger Claudio Marchesi feiert seinen 50. Geburstag MGV-Mitglied Claudio Marchesi feierte jüngst seinen 50. Geburstag – und wie es sich für ein Mitglied des Männer­gesangvereines Meran gehört, standen schon früh morgens die MGV-Sänger vor der Tür, um ihre musikalischen Glück­wünsche zu überbringen. Das Bistro Baustelle sorgte für ein tolles Frühstück... und mehr oder weniger wurde den ganzen Tag über auf das Wohl des Jubilars angestoßen. Brum stand da aber „brum“ auf der Weinflasche? Beim MGV-zNarren­abend war Claudio Marchesi ein bäriger Typ, der mit seiner Rhetorik zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat! Im Bild: MGV-Obmann Stefan Mattuzzi (links) überreicht Claudio Marchesi ein Präsent. Foto: MGV Meran


30 | 31 Maiser Wochenblatt

Massageausbildung „Holistic Touch“ erfolgreich abgeschlossen 16 Teilnehmer konnten vor kurzem in Meran die Massageausbildung Holistic Touch erfolgreich abschließen. Holistic Touch bedeutet ganzheitliche Berührung. Gemeint ist damit, dass bei der Massage nicht nur Muskeln berührt werden sondern auch das „Wesen“ des Menschen. Ein Schwerpunkt der Holistic Touch Massage ist das Erwecken und Fördern der Wahrnehmung des Selbst. Dieser ganzheitliche Massageansatz ermöglicht es Klienten mit ihrem Inneren in Berührung zu bringen. Die verschiedenen Techniken können aber auch rein mechanisch zur Muskelentspannung angewandt werden. Im Oktober beginnt dieser Lehrgang in der vierte Auflage in Meran. Er gliedert sich in Grund- und Aufbaustufe und dauert bis Juni 2013. Ein kostenloser Infoabend für Interessierte mit allen wichtigen Informationen dazu findet am Donnerstag, den 6. September 2012, ab 20.00 Uhr im KVW treff. bildung statt. Anmeldung: KVW Bildung Meran (Tel. 0473-229537).

Vor kurzem wurde die dritte “Holistic Touch”-Massageaus­ bildung in Meran abgeschlossen (im Bild die Teilnehmer); weiter geht’s im Oktober mit dem vierten Kurs. Foto: KVW

Abschlussfeier mit Landeshaupt­ mann und HGV-Bezirksobmann Bei ihrer Abschlussfeier konnte die Landeshotelfachschule Kaiserhof nicht nur auf ein erfolgreiches sondern auch ereignisreiches Schuljahr zurückblicken. Als besondere Gäste konnten Landeshauptmann Luis Durnwalder und HGVBezirksobmann Hansi Pichler begrüßt werden. Bei der Eröffnung konnten die Maturanten und Schüler der 4. Klassen mit einem Filmrückblick die Höhepunkte der vergangenen Monate noch einmal Revue passieren lassen. Dass diese Monate nicht nur von Stress geprägt, sondern auch spannend und lustig waren, davon zeugten die Bilder. Im Bild die Besten der fünften Klassen mit ihren Buchpreisen (von links): Julia Unterthiner, Julia Gufler, Daniela Mair, Magdalena Pircher, Sabine Schrott und Valentina Thaler; im Hintergrund: Landeshauptmann Luis Durnwalder, HGV-Bezirksobmann Hansi Pichler und Direktor Josef Paler. Foto: Kaiserhof

Österreichische Stadtgärten erleben Trauttmansdorff Eine Delegation der 55. Sitzung des Fachausschusses der österreichischen Stadtgärten in Innsbruck ist jüngst der Einladung in die Gärten von Schloss Trauttmansdorff gefolgt. Nach einem angeregten Erfahrungsaustausch zeigten sich die Gäste besonders angetan von der gelungenen Verbindung von botanischem Garten und Freizeitattraktion. „Begeistert und fasziniert von der außerordentlichen Gartenanlage, deren Vielfalt und deren Pflege bis ins kleinste Detail“ zeigte sich die Direktorin der Bundesgärten Wien-Innsbruck Brigitte Mang. Die Stadtgärtnereien Südtirols, die zunehmend als Vorzeigebeispiele in ihrer Gartengestaltung gelten, wurden durch die Direktorin der Stadtgärtnerei Bozen Ulrike Buratti und die Direktorin der Stadtgärtnerei Meran Anni Schwarz vertreten. Nach einer Begrüßung durch den Direktor der Trauttmansdorff-Gärten Daniel Bedin wurden die Gäste von Gartenkuratorin Karin Kompatscher durch die Anlage geführt. Ein besonderes Augenmerk auf die Vermarktung von Gärten lieferte die Marketingleiterin der Gärten von Schloss Trauttmansdorff Heike Platter. Im Bild: die Gastgeber und ihre Gäste.

Foto: Gärten von Schloss Trauttmansdorff


MASTER CHOA KOK SUI’S

NATÜRLICH UND SANFT: PRANIC HEALING® IST LEICHT ZU LERNEN Pranic Healing® nach Master Choa Kok Sui ist eine moderne, leicht erlernbare sanfte Methode zur Förderung der Selbst-Heilung, die auf den Gesetzen der kosmischen Lebensenergie - Prana genannt - beruht. Diese Lebensenergie ist in jedem menschlichen Körper vorhanden und für die Selbstheilung und die Erhaltung der Gesundheit notwendig. Ohne sie ist kein Leben möglich. Pranic Healing® ermöglicht jedem gewillten und durchschnittlich begabten Menschen eine ganzheitliche Gesundheitsvorsorge und Erleichterung bei vielen Beschwerden für sich selbst, Familie und Freunde.

SEMINARE IN MERAN - JULI 2012

PRANIC HEALING ®

Waltraud Lun, Arhatic-Yoga-Schülerin von GM Choa Kok Sui, ist von Master Sai Cholleti (www. srisai.de) zur Prana-Lehrerin ausgebildet worden. Sie hat in Wien Medizin studiert und unterrichtet Pranic Healing® in Meran.

Heilung für Körper und Seele Stärkung der Gesundheit mit Lebensenergie

Friedensmeditation: jeden Samstag ab 21. Juli von 7.30 - 8.30 Uhr am Sandplatz in Meran.

9.30 - 12.30 Uhr 15.00 - 18.00 Uhr 9.30 - 14.00 Uhr N

mit Dr. med. Waltraud Lun

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28. – 29. Juli 2012 - in Meran

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GRUNDKURS PRANA 1

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Anmeldung: Prana 1 - Grundkurs: 250 € • • • • • • • •

Grundlagen und Grundtechniken Reinigen und Übertragen von Prana Die Chakras und ihre Aufgaben Prana-Atmung zur Erhöhung der eigenen Energie Aura sehen und spüren Selbstheilung Fernanwendung Meditation über zwei Herzen

SRI SAI PRANA-YOGA ZENTRUM Dr. med. Waltraud Lun Ärztin - Pranaheilerin - Familienstellerin Prana- und Yogalehrerin 39012 Meran (BZ), Garibaldistraße 35 Tel: +39 0473 233987 Mobil: +39 338 5344028 info@pranapraxis.it

www.pranapraxis.it

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MWB_Ausgabe 14-12  

Maiser Wochenblatt

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