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D N U E H C S Ä W E T B VERFÄR N VERFÄRBTE SEELE


VERFÄRBTE WÄSCHE UND VERFÄRBTE SEELEN von Walter Stingel Wer seine Kleider waschen möchte, tut gut daran, vorher die Pflegehinweise auf den Etiketten zu lesen und zu beachten; den Kleidern zuliebe. Ich bin der Meinung, dass auch unsere Seelen dringend eine regelmäßige Pflege brauchen; uns zuliebe. Wie das im Einzelnen dann aussieht mag unterschiedlich sein: Die einen ziehen sich in die Stille zurück, die andern trinken ein Glas Rotwein oder naschen etwas Süßes, andere wiederum machen auf Kultur oder Fitness. Darüber hinaus werden auch Aktionswochen wie der „Welttag der seelischen Gesundheit“ angeboten. Mit gutem Grund, denn fast jeder Dritte leidet einmal in seinem Leben an einer behandlungsbedürftigen, psychischen Krankheit. Was ist aber nun mit Seele gemeint und wie kann sie wirkungsvoll gepflegt werden? In Psalm 103 kommt gleich in den ersten beiden Versen zweimal das Wort Seele vor: 2

„Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herr, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ 1. WAS IST „MEINE SEELE“? Das Wort Seele hat seinem Ursprung nach mit dem Wort „See“ zu tun. Bei der Seele können wir sagen, geht es um den See, um die Tiefen in uns. Gemeint ist damit unsere „innere Welt“. Interessant ist, dass im Alten Testament die Seele in enger Verbindung mit unserer Kehle steht. Die Kehle ist die Lebensader, der Lebenszufluss. Durch die Kehle geht die Luft und die Nahrung. Seele meint damit, dass wir bedürftig sind. Hört unser Atem auf, ist das Leben zu Ende. Seele ist auch der Ort der Verletzlichkeit (vgl. Psalm 42) und Innerlichkeit. Die Seele ist in unserem Leben zuständig für Farbe, für Wärme, für Herzlichkeit. Wir sprechen auch von „seelenlosen Menschen“, Menschen die funktionieren, die aber ohne Tiefe sind. – Dagegen sprechen wir von einer „treuen Seele“ oder auch von einer „Seele von Mensch“. Wenn eine Mutter im Haus eine gute Atmosphäre verbreitet, nennt man sie „die gute Seele des Hau-


Glaube

ses“. Wir alle sehnen uns nach einer guten Seele und wenn wir sie nicht finden, fühlen wir uns „mutterseelenallein“. Die Seele öffnet uns auch auf Gott hin. Sie verbindet uns mit ihm. Die Seele zeigt uns, dass wir Anteil haben an der „göttlichen Natur“ (2. Ptr 1,4). Die Seele hat eine Sehnsucht und ein Ziel, die Ewigkeit. 2. VERFÄRBTE WÄSCHE UND VERFÄRBTE SEELEN Wer bei der Kleiderwäsche die Pflegehinweise missachtet, wird seine Wäsche kaum wiederkennen, wie die junge Frau im Internetforum „Frag Mutti“: HILFE, ich habe mit einer roten Socke das schwarzweißgestreifte Esprit-Kleid der Nachbarin in schwarzrosa verfärbt. Hat jemand eine Idee, wie ich es wieder schwarzweiß bekomme? Verfärbte Wäsche.- Da scheint was schiefgegangen zu sein. So geht es auch bei vielen Menschen im Umgang mit ihrer Seele, mit ihrer inneren Welt. Mit manchen Verfärbungen der Seele kann man noch ganz gut leben. Keiner läuft über diese Welt, der keine angeschlagene Seele hätte. Das ist normal.

Trotzdem kommt es in ihr zu Untiefen, zu Verfärbungen, zu Störungen. Was ich in sie hineinlasse, das wird sie prägen bzw. verfärben. Psalm 103 nennt uns die größte Untiefe und Störung der Seele: „.... vergiss nicht , was er dir Gutes getan hat.“ Gott zu vergessen, ihn nicht zu loben und zu schätzen, ihn nicht aufzusuchen in den Gottesdiensten, ist der größte Schaden für die Seele. Gott zu vergessen bewirkt eine verwaschene Seele. Will sagen: Ich lasse mein Innerstes verblassen, verhungern und vertrocknen. Darum feiern wir Gottesdienste, weil dort unsere Seele aufgerichtet wird und etwas in uns wächst, was „gottvoll“ ist. Nicht umsonst hat Gott gerade auf den 7. Schöpfungstag seinen Segen gelegt. Gottesdienste gibt es, damit unsere Seele aufgerichtet wird. Gottesdienste gibt es, damit Gott uns Gutes tun kann. So ist der Gottesdienst ein „Vergiss-mein-nichtTreffen“ zwischen Gott und uns. Nicht Zuhause, nicht im Bett, nicht im Wald, nicht auf dem Fußballfeld , nicht .... , sondern im Gottesdienst in der Gemeinde.

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3. SAUBERE WÄSCHE UND SAUBERE SEELEN Die Bibel ist voll mit geistlichen Pflegehinweisen für die Seele. In Psalm 103, ab Vers 3 erfahren wir etwas von der Reinigungskraft Gottes: „... der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler... ... Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte... .... Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er unsere Übertretungen von uns sein. Wie sich ein

sere Seele das (ewige) Leben Einzug hält. Gerade bei den verfärbten Seelen, bei denen, die vergessen haben, dass sie ihn vergessen haben, will er Dauergast werden. Es entscheidet sich damit, ob wir unser Vergessen ablegen und Jesus in unser Haus einlassen und mit ihm Gottesdienst feiern. ER in unserer Mitte. Das wird die Seele aufrichten und retten für die Ewigkeit.

Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten.“ Das ist es, was der Seele gut tut, weil Gott es tut. Weil er seinen Sohn, Jesus Christus, in die Welt gesandt hat, als göttliche „Reinigungskraft“ für unsere sündhaften Seelen. Durch Jesus lädt sich Gott in unser (Lebens-)Haus ein. „Christus in uns“ bedeutet, dass in un-

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Walter Stingel - Gemeindepastor


Gemeinde

GEMEINDETAG ... vom Mitarbeiterrat … AM 24. SEPTEMBER 2016: „DIE GEMEINDE IN DER VAKANZ“

gewiss, dass die Grundlagen für unsere Gemeinde gesichert sind.

Liebe Gemeinde, liebe Mitarbeiter, Mitglieder und Freunde unserer Mainzer Stadtmission.

Doch ein Haus besteht aus mehr als Fundament und Eckstein. Es sind tragende Wände notwendig. Außerdem sind innenliegende Wände nötig und jedes Haus, das Wind und Wetter trotzen soll, braucht ein solides Dach. Um dieses Gebäude nutzen und sich wohlfühlen zu können, bedarf es eines nützlichen und schönen Innenausbaus. Es bestehen viele dringend notwendige, einige überflüssige und andere Bauteile, auf die man auch verzichten kann.

Der Abschied unseres PastorenEhepaares Ingrid und Walter Stingel wird eine große Lücke hinterlassen. Zum einen, weil uns zwei über viele Jahre liebgewonnene Menschen verlassen werden um andernorts einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Zum anderen, weil dadurch neben der offensichtlichen Vakanz auf der Pastorenstelle auch an vielen weiteren Stellen im Gemeindegefüge Aufgaben anstehen, die andere übernehmen müssen. Für eine Gemeinde lässt sich gut das Bild eines Hauses als Gleichnis heranziehen. Wir bauen auf Gott, den Herrn, und damit steht unser Haus auf solidem Fundament (vgl. Matthäus 7:2426) und Jesus Christus ist unser Eckstein (vgl. z.B. Matthäus 21:42, Markus 12:10, Lukas 20:17). Damit sind wir

So sind das Fundament und der Eckstein die existenzielle Grundlage, tragende Wände sind z.B. der sonntägliche Gottesdienst, die Hauskreise und die Angebote für Kinder- und Jugendangebote und somit nicht wegzudenken. Durch die Vakanz wird sich jedoch unser bislang stabiles Gebilde verändern. Tragende Wände gehen uns verloren und müssen durch andere Bauteile bestmöglich ersetzt werden (z.B. die

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Übernahme vieler Predigten durch Dr. Dieter Roth). Insbesondere die vermeintlich kleinen und unsichtbaren Tätigkeiten sind es, die uns herausfordern werden. Zum Beispiel im Saal das regelmäßige Durchlüften oder Heizung hochdrehen vor Veranstaltungen, die tägliche Kontrolle des Gebäudes (Abschließen und Licht aus), die Post, besonders über Emails, die Vorbereitungen der „fünfnach7“-Abende oder die Leitung und Organisation von „Frühstück und mehr“ und -kaum aufzufangen- die sozialen Kontakte für Interessenten, Gäste, Ehemalige und Gemeinde. Die entstehenden Lücken im Großen wie im Kleinen gilt es zu füllen und auf viele Schultern zu verteilen. Dafür braucht es die gesamte Gemeinde bestehend aus Mitarbeitern, Mitgliedern und Freunden. Wir müssen näher zusammenrücken und die gemeinsamen Kräfte mobilisieren. Damit jeder Bescheid weiß, was konkret zu tun ist und wie er/sie sich mit den ihm/ihr zur Verfügung stehenden Mitteln (Gaben, Zeit, Geld, praktischen

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Mithilfe, Gebet etc.) einbringen kann, möchten wir als Mitarbeiterrat euch alle zu unserem Gemeinde-Impuls-Samstag am 24. September 2016 um 9.00 Uhr mit einem Stehkaffee und ab 10.00 Uhr mit dem Programm unter dem Motto „Die Gemeinde in der Vakanz“ einladen. Es ist eine Kinderbetreuung eingeplant. Wem es trotz der Dringlichkeit an diesem Samstag nicht möglich ist, teilzunehmen, bekommt dennoch die Gelegenheit informiert zu werden und sich für eine Aufgabe verantwortlich zeigen zu können. So sind wir zuversichtlich, dass wir als Mainzer Stadtmission die Vakanzzeit im Vertrauen auf unseren Herrn gut überstehen und wir sicher gestärkt daraus hervorgehen, so wie es die Gemeinde in Oppenheim gerade erfolgreich erlebt hat. Euer Mitarbeiterrat


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NEUE GEMEINDESTRUKTUR ... von Anne Neubert … UND WIE SIE LANGSAM MIT „LEBEN“ GEFÜLLT WIRD In unserer neuen Gemeindestruktur gibt es ganz verschiedene Dienstbereiche. Diese spiegeln die unterschiedlichen Aufgaben, die es in unserer Gemeinde gibt, wieder. - Ein Dienstbereich ist der Veranstaltungsservice. Darunter fällt auch das neue Moderatorenteam, das sich am 22.06.2016 erstmals gemeinsam getroffen hat. Ziel ist es, ein Team aufzubauen, das die Gottesdienste eigenständig plant.

Es war gut, dass wir uns frühzeitig getroffen haben, denn dadurch kann uns unser Prediger Walter Stingel noch Hilfestellungen geben und bei offenen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen, bevor wir ihn als Gemeinde in den Ruhestand verabschieden und dann eine Vakanzzeit haben werden. Selbstverständlich werden die Moderatoren auch mit den Gastpredigern die Gottesdienste eng abstimmen und sie unterstützen.

ZWEI STADTMISSIONEN … von Walter und Ingrid Stingel … EIN GEMEINDEAUSFLUG Am 19. Juni 2016 trafen sich die Stadtmission Mainz und Wörrstadt zu einem gemeinsamen Gemeindeausflug in Bockenau. Entstanden ist die Idee bei einem gemeinsamen Gottesdienst am 5. Juni in Udenheim. So kamen dann auch zahlreiche Besucher, trotz trüber Wetteraussichten. Zum Glück kann das Gelände in Bockenau einiges an Wassermassen schlucken, so dass trotz vieler Regentage

der Platz noch gut begehbar war. Trotzdem fand sicherheitshalber der Freiluftgottesdienst unter dem Dach der Freizeithütte statt, das alle sicher unterbrachte. Lediglich die Lobpreisband wurde unter einem Zelt vor der Hütte platziert. In der Andacht ging es um die Navigation (Navi = Prophet / Vorhersager) im Leben. Als Textgrundlage diente Psalm 139, Vers16:

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„Alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als es noch keinen von ihnen gab.“ Gott hat einen guten Plan für jedes Menschenleben, für jeden Lebensweg. Und wenn sich der erfüllen soll, dann brauchen wir seine Leitung, Wegweisung, bzw. Navigation. Noch im Gottesdienst wurde dem Jugendfußballteam der Mainzer Stadtmission, unter der Leitung von Christoph Römer, zu seinem 1. Platz beim ECJA-Landesfußballturnier gratuliert. Sichtlich stolz waren sie auf ihren Riesenpokal.

chup in verschiedenen Geschmacksformen und Schärfegraden. Zum Glück ließ es das Wetter zu, dass man sich auch auf der Wiese einen sonnigen Platz aussuchen konnte. Nach dem Essen wurden wieder jede Menge Spiele angeboten. Besonders gute Voraussetzungen gab es diesmal beim Entenrennen, da der Bach durch die vorhergehenden Regentage einiges an Wasser führte.

Heike & Michael - Routinierte Quietschenten Rennleitung Mainzer Stadtmission ECJA–Fußballlandesmeister Noch während des Gottesdienstes duftete es schon nach Grillgut. Es gab wieder superleckere Salate in allen Variationen, knuspriges Baguette und Ket8

Alles in allem war es wieder ein toller Tag, mit vielen schönen Begegnungen und einem gnädigen Wetter, das uns am Ende noch einige Sonnenstrahlen bescherte. „Wir werden die schönen Gemeindeausflüge nach Bockenau vermissen.“


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HOCHZEITSNACHFEIER VON TANJA & HARRIS von Walter Stingel Mit fast zwei Jahren Verzögerung feierten Tanja und Harris Massillon ihre Hochzeit in Mainz nach, die schon am 8. November 2014 in Haiti geschlossen wurde. Verzögert hat sich die Hochzeitsfeier wegen der Ausreiseformalitäten von Harris aus Haiti nach Deutschland. Am Samstag, den 2. Juli 2016, war es dann soweit: 180 geladene Gäste fanden sich zum großen Fest auf dem Gelände des Kanuvereins Mainz– Mombach ein. Tanja setzte in ihren Vorbereitungen voll auf schönes Wetter. Während Harris seine Sprachschule absolvierte, organisierte sie das Fest mit allem Drum und Dran. Dann am Morgen der geplanten Feier die Enttäuschung: Es regnete! Tanja war, wie Harris später berichtete, den Tränen nahe. Doch das Wetter verbesserte sich zusehends und so strahlte am Mittag neben den Brautleuten auch wieder die Sonne von einem blauen Himmel. Nach einem Sektempfang fand am wunderschönen Ufer mit überwältigendem Blick über den Rhein der Gottesdienst statt. Die Ansprache hielt Dominik Schumann, ein guter Freund des Paares und

Hochzeit von Tanja & Harris ehemaliger Besucher und Mitarbeiter der Mainzer Stadtmission, der mit seiner Frau aus Paris angereist war. In sechs Punkten erzählte er die Liebesgeschichte von Tanja und Harris jeweils aus ihrer Sicht, und dies in Französisch und Deutsch. Dazwischen wurden mit Unterstützung einer Lobpreisband alle Lieblingslieder der beiden Brautleute gesungen. Manche Bootsbesatzungen und Kanuten, die auf dem Rhein vorbeifuhren, horchten aufmerksam zu. Zum Abschluss sprachen Tanjas Bruder und die Trauzeugin Lilli ein Gebet. Es war ein wunderschöner Gottesdienst. An Stehtischen und in verschiedenen Partyzelten konnten sich die Gäste mit selbstgemachter Limo oder anderen 9


Getränken erfrischen, dazu gab es kleine Snacks. Tanja war ganz in ihrem Element: Sie fegte kreuz und quer über das Gelände. Hier ein Gespräch, da eine Begrüßung dort ein paar Worte und immer lokalisierbar durch ihr herzhaftes Lachen. Zwischendurch gab sie organi-

auch eine besondere Gelegenheit, alte Freunde wieder zu sehen, was auch zu der sehr guten Stimmung beitrug und neben dem wundervollen Erleben der

Dominik Schumann bei seiner Hochzeitsansprache satorische Hinweise, suchte immer wieder einen kurzen Blickkontakt zu Harris, sprach und freute sich mit den Gästen und den Kindern, die sie abwechselnd kräftig knuddelte. Dann folgte gemeinsam mit Harris die Eröffnung des Kuchenbuffets mit dem Anschnitt der Hochzeitstorte. Später wurden Salate aufgetischt und einige Helfer grillten Würstchen und Fleisch. Wie immer ist so eine Hochzeitsfeier

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Gemeinsam geht‘s besser Hochzeitsnachfeier von Tanja und Harris sicher auch eine schöne Erinnerung bleibt.


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FRÜHJAHRSPUTZ IM SOMMER von Florian Meyer Auch dieses Jahr stand in der StaMi die Putzwoche auf dem Programm mit dem Anliegen, unsere Gemeinderäume von all dem Staub, Schmutz und Gerümpel zu befreien, der sich über die Wochen und Monate angesammelt hat. In diesem Jahr „durfte“ ich zum ersten Mal offiziell die Rolle des Koordinators übernehmen. Da ich in dieser Rolle jedoch relativ wenig zu tun hatte, spreche ich der Gemeinde hiermit direkt ein Lob aus. In großer Eigenverantwortung und mit hoher Selbstmotivation der Helfer wurde der Großteil der vielen Aufgaben erledigt und das trotz erschwerter Umstände am Samstag mit dem monatlichen Café Heute bei uns im Clubraum sowie dem 30jährigen Jubiläum der AlphaBuchhandlung. Natürlich ist eine Putzwoche per se nicht unbedingt ein Freudenfest, aber dennoch ist es mein Wunsch, dass wir diese Aktion bewusster mit mehr Freude und als Gemeinschaft ausführen. Auf viele Schultern verteilt lässt sie sich im Glauben und Vertrauen auf den Herrn gemeinsam leichter (er-)

tragen. Wie Jesus sagte „Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht“. Um im nächsten Jahr diesem Ziel näher zu kommen wünsche ich mir, dass wir im Rahmen der Putzwoche samstags in großer Gemeinschaft unser Haus aufräumen und putzen und auch alle anderen anstehenden Arbeiten zusammen angehen und erledigen und im Anschluss gemeinsam Mittagessen und gemütlich beisammen sitzen.

Tischpflege im Zweierteam

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IMPRESSIONEN ... von Ute Drevermann … DER WANDERUNG VON W.I.L.D. (WOMEN IN LIFE DAYTODAY) AM 16.07.16

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Gemeinde

NEUES MITGLIED Damaris Schmitt LIEBE GEMEINDE, einige werden mich wohl mit der Studentenarbeit von Campus für Christus verbinden. Seit Juli 2016 bin ich nun Mitglied in der StaMi und deshalb soll etwas Persönliches von mir nicht fehlen: Meine Wahlheimat ist Mainz, aber ursprünglich bin ich auf der ‘ebbsch Seit’ in Wiesbaden groß geworden. Meine geistliche Heimat war die Freie evangelische Gemeinde. Dort habe ich mich im BU für Jesus entschieden, mit 13 Jahren taufen lassen und habe von da an kräftig bei der Arbeit mit Kindern und in der Öffentlichkeitsarbeit mitgewirkt. Als ich nach ein paar Semestern nach Mainz zog, habe ich in anderen Gemeinden versucht, Anschluss zu bekommen, aber erst in der StaMi fühlte ich mich wohl. Die Besuche waren zunächst recht ‚konsumierend‘. Denn drei intensive Semester war ich in der Leitung von Campus für Christus aktiv, eine prägende, teils auch anstrengende Zeit. Anfang dieses Jahres war dann dort ein Leiterwechsel, so dass ich mich nun mehr auf die Gemeinde kon-

Damaris Schmitt zentrieren kann. Zurzeit schnuppere ich in die Arbeit der Redaktion des Gemeindebriefs. Auch die neue Homepage ist ein Bereich, der mir auf dem Herzen liegt. Studiert habe ich den Bachelor in Germanistik und Kulturanthropologie/ Volkskunde und daran anschließend den Master in Kulturanthropologie. Bis Dezember schreibe ich an meiner Abschlussarbeit. Schreiben ist sowieso mein Steckenpferd, außerdem mache ich gerne Musik und habe das Klettern für mich entdeckt. Ich freue mich, unsere Gemeinde in Mainz mit meinen Gaben mitzugestalten zu können! Herzliche Grüße, Damaris Schmitt

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HOMEPAGE – STAFFELÜBERGABE von Ute Drevermann Die neue Homepage steht und kann, sobald sich ein Anbieter gefunden hat, gehostet werden. Dafür möchte ich an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Hans-Jürgen Tappe, Christoph Römer und David Schwarz aussprechen, die sich um den neuen und attraktiven Internetauftritt gekümmert haben. Die Aufgabe, die ansteht, wenn die Seite öffentlich zugänglich ist, ist die „Pflege“ der Homepage, d.h. regelmäßige Aktualisierung des Kalenders, Darstellung von Angeboten und Gruppen der Gemeinde, Ankündigungen und aktuelle Berichte über Veranstaltungen, attraktive und wechselnde Bildergalerie, Vernetzung mit den Seiten des Chrischona Gemeinschafts-

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werkes, des Theologischen Seminars St. Chrischona und des ECJA (Chrischona Jugend Entschieden für Christus e.V.), Informationen und Inspirationen zu Themen des christlichen Lebens. Für diesen Bereich Homepage im Dienstbereich der Öffentlichkeitsarbeit konnte ich Damaris Schmitt gewinnen, die Erfahrungen mit Online-Medien hat und sich gerne hier einsetzen möchte. Sie wird eng mit dem Redaktionsteam des Gemeindebriefes zusammenarbeiten und dafür sorgen, dass das Gemeindeleben im Internet für Mitglieder, Freunde und Interessenten aktuell, ansprechend und einladend repräsentiert wird.


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HERZLICHE EINLADUNG ZU FÜNFNACH7 ... von Anja Tappe

Klaus Strub

Kamille ... AM 25.10.16 Aloe, Kamille, Chili oder Artemisia? Aloe und Kamille haben Sie schon mal gehört, aber was bitte ist Artemisia? Und wie bringt man Chili damit in Zusammenhang? Wenn Sie das gerne wissen wollen, dann sollten Sie zu FÜNFNACH7 am 25.10.16 kommen. An diesem Abend wird Herr Klaus Strub aus Nierstein unser Gast und Referent sein.

Seit vielen Jahren gibt er in Deutschland und Afrika Seminare wie man die natürlichen Wirkstoffe heimischer Heilpflanzen verwenden und anwenden kann. Wir werden live dabei sein, wie mit einfachen Mitteln z.B. eine wirkungsvolle Salbe entsteht. Am Ende des Abends werden Sie viele neue Erkenntnisse über Gottes wunderbare Natur mit nach Hause nehmen.

Salbei

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28 MAL „FRÜHSTÜCK & MEHR“ ... von Walter Stingel ... organisierte Ingrid Stingel mit ihrem Team das beliebte Frühstücksbuffet. Am 3. November 2001, damals noch mit der alten Bestuhlung, begann die erste Veranstaltung, der dann noch 27 weitere folgten. Wichtig war ihnen von Anfang an die Gastfreundschaft. Besonderen Wert legte das Team auch auf die Deko und ein reichhaltiges und leckeres Frühstücksbuffet, das oft passend zu den jeweiligen Themen dekoriert wurde. So wurden z. B. für das Thema „Masken ab“ mit Bettina Becker extra Masken aus dem Requisitenpool des Mainzer Theaters ausgeliehen. Im Schnitt kamen 80 bis 100 Besucher zu den Veranstaltungen in die Mainzer Stadtmission. Mit den Jah-

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F & m, wie es angefangen hat, noch mit der alten Bestuhlung ren entwickelte sich auch ein treues Stammpublikum. Zweimal im Jahr wurden sie dazu eingeladen. Am 22. Oktober 2016, dem nächsten Frühstück & mehr, wird sich Ingrid Stingel verabschieden.


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DAS ENDE DER MAINZER ZEIT ... von Ute Drevermann … RÜCKT NÄHER! Unser Pastor Walter Stingel predigt zum letzten Mal im Gottesdienst am 20.11.2016 in der Mainzer Stadtmission. Hierzu laden wir herzlich ein. Der offizielle VerabschiedungsGottesdienst, an dem Walter Stingel durch unseren Regionalleiter Jos Tromp und den Vorsitzenden des Chrischona-Gemeinschaftswerkes Wieland Müller aus seinem Dienst als Prediger

und Gemeindepastor in den Ruhestand entlassen wird, findet am Sonntag, 27.11.2016 ebenfalls um 10 Uhr in der Mainzer Stadtmission statt. Wir danken an dieser Stelle unserem Pastor Walter Stingel und seiner Frau Ingrid ganz herzlich für 18 gemeinsame Jahre und wünschen ihnen beiden noch viele gemeinsame Jahre im (Un-) Ruhestand.

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DIE GEMEINDE ENTWICKELT SICH WEITER, ... von Florian Meyer … MACHT UNSER GEMEINDEHAUS MIT ? Mit der Vakanzzeit kommt in unserer Gemeinde ein Umbruch. Nach 18 Jahren mit Stingels wird sich nun unweigerlich einiges ändern in der Mainzer Stadtmission. Während der Vakanz werden wir lernen (müssen) unsere Gemeinde ohne Vollzeit-Pastor lebendig zu erhalten und vor Stillstand zu bewahren. Und irgendwann wird dann eine neue geistliche Leitung in der StaMi einziehen (und das auch im wörtlichen Sinne). Auch dies wird uns sicherlich herausfordern, bietet aber natürlich auch die Gelegenheit andere Schwerpunkte zu setzen und als Gemeinde einen neuen Aufbruch zu starten. Unsere Gemeinde wird sich also verändern und so Gott will wird es eine Weiterentwicklung (und keine Rückentwicklung). Doch was passiert mit unserem Gemeindehaus? Entwickelt sich unsere in die Jahre gekommene Immobilie mit? Die Antwort darauf kann nur ein eindeutiges „ja“ sein. Dafür gibt es drei gravierende Gründe: 1) Wir haben eine Vielzahl von Mängeln im Bestand, die über die Jahre liegengeblieben sind beziehungsweise

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zuletzt aus finanzieller Sicht dem Thema Brandschutz zum Opfer gefallen sind. Darunter fallen unter anderem die von Wind und Wetter angegriffene Fassade, schallgedämmte/schalldichte Fenster in den Wohnungen auf der der Straße zugewandten Seite, eine grundlegende Überarbeitung des Netzwerks und der Klingelanlage, sowie die Modernisierung der stark in die Jahre gekommenen Zähler- und Sicherungsanlage und der Stromverteiler im Gebäude. 2) Mit dem Einzug eines neuen Pastorenpaares/einer Pastorenfamilie werden auch Anpassungsmaßnahmen am Zuschnitt der Gemeindewohnungen oder zumindest diverse Renovierungsmaßnahmen auf uns zukommen. Außerdem sollte auch die nicht unbedingt ideale Doppelnutzung des Jugendreferenten-Büros als Eltern-KindRaum nochmal überdacht werden. 3) Eine Gemeindeentwicklung beinhaltet auch Gemeindewachstum. Gemeindewachstum bedeutet in unseren begrenzten Räumlichkeiten aber auch die Notwendigkeit, mit kreativen Ansätzen den vorhandenen Platz bestmöglich auszunutzen. Man bedenke


Gemeinde

hier nur den all-sonntäglichen Zielkonflikt zwischen größtmöglicher Bestuhlung für den Gottesdienst auf der einen Seite und Manövrierfläche/ 4) Aufenthaltsfläche für die Technik, den Gästetisch, die Getränke, Begegnung, Gespräch und Gemeinschaft im Anschluss an den Gottesdienst auf der anderen Seite.. Hier kommt also eine MammutAufgabe auf uns zu. Wir machen uns als Gemeindeleitung intensiv Gedanken darüber, wie wir es schaffen können, diese diversen Anforderungen an unser Gemeindehaus zu einem sinnvollen Gesamt-Gebäudekonzept für die Zukunft zusammenzuführen. Dafür benötigen wir jetzt schon euer Gebet, damit Gott uns seine Pläne für die StaMi klar zu erkennen gibt und wir das Gebäudekonzept daran ausrichten können. Und natürlich kommen da auch Entscheidungen auf uns zu, die finanziell eine Herausforderung darstellen. Allein die unter Punkt 1 angesprochenen Mängel im Bestand werden uns mehrere Zehntausend Euro kosten.

Manches wird sich besser verkraften lassen, weil wir die Ergebnisse sehen werden und uns daran erfreuen können. Aber manches, wie zum Beispiel der zwingend notwendige Austausch der Hauptsicherungen des Gebäudes wird uns keine Freude, sondern nur Kosten bringen. Da sind wir als ganze Gemeinde gefragt. Zum einen, um gemeinsam in die richtige Richtung zu gehen und weise Entscheidungen für die Zukunft des Gebäudes zu treffen, zum anderen, um die finanzielle Seite der Medaille zu stemmen. Angesichts dieser großen Herausforderung hilft es, wenn wir uns auf Gottes Wort besinnen und uns beispielsweise auf Jesus in Matthäus 21:21-22 berufen: „Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein das mit dem Feigenbaum Geschehene tun, sondern wenn ihr auch zu diesem Berge sagen werdet: Werde aufgehoben und ins Meer geworfen, so wird es geschehen. Und alles, was irgend ihr im Gebet glaubend begehret, werdet ihr empfangen.“ (Elberfelder Übersetzung von 1905).

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FAMILIEN FORUM – EIN RÜCKBLICK von Marius Spierings

Am 25.6.2016 war es mal wieder soweit: Die Familien der Gemeinde waren zum Familien-Forum eingeladen. Dieses Familien-Forum bietet einen wunderschönen Raum, um sich besser kennen zu lernen, Freundschaften zu knüpfen und einem Referat mit Familien-Thema zu lauschen. FRÜHSTÜCK & AUSTAUSCH Bei einem vielfältigen FamilienFrühstücksbuffet konnten die teilnehmenden Familien ab 9.30 Uhr gemeinsam im Clubraum der Mainzer Stadtmission in den Tag starten. Jede Familie hatte etwas Leckeres mitgebracht. Die bunte Mischung verschiedener Nationalitäten in der Gemeinde spiegelte sich in dem Frühstücksbuffet wieder und so gab es viel Neues zum Ausprobieren und Schlemmen.

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GEBET IN DER FAMILIE Schon beim Frühstück haben wir uns darüber ausgetauscht, wie wir als Erwachsene das Gebet in unserer Kindheit in den Familien erlebt haben: die einen haben früher vor dem Schlafengehen mit den Eltern gebetet, die anderen regelmäßig bei den Mahlzeiten oder bevor man in die Schule geschickt wurde. Gebet kann überall und jederzeit stattfinden. Gebet ist Reden mit Gott, ihm sagen, was einem auf dem Herzen liegt und ihm für das Leben „danke“ sagen. Außerdem: Gebet kann „den Arm Gottes“ bewegen! Wie man konkret in der Familie beten kann und was man dabei zu beachten hat, führte unsere Referentin Conni Baum vom ECJA ansprechend und verständlich aus. Die Kinder hatten während des Referats ihr eigenes Programm und haben


Kinder und Jugend

u.a. eine Gebetsdrehscheibe gebastelt. Zum Abschluss haben wir alle zusammen ein Spiel gemacht und jede Gruppe musste im Gemeindehaus die versteckten Puzzleteile eines Gebetspuzzles finden. WEIL ES SO SCHÖN WAR... ... werden wir ein zweites FamilienForum in diesem Jahr anbieten. Wir wollen dadurch weiter Begegnungsräume schaffen und helfen, dass der

Glaube in den Familien immer mehr ins Zentrum rückt und dafür gute Tipps geben. Liebe Familien! Es war schön mit euch! Nun zückt eure Kalender und merkt euch den 29. Oktober 2016 vor. Wir werden wieder mit einem „Bring-andshare-Familienfrühstücksbuffet“ um 9.30 Uhr starten. Wir freuen uns auf euch!

DER WEG ZUM ZWEITEN TITEL... von Alex May Nach zahlreichen Terminverschiebungen war es am 18. Juni 2016 wieder soweit, die 8. ECJA-Hessenmeisterschaft stand vor der Tür. Anders als die Jahre zuvor fand das Fußballturnier des ECJA erstmals draußen auf einem Kunstrasenplatz in Linden bei Gießen statt. Bei sommerlichem Wetter trafen 7 Mannschaften aufeinander, die alle das Ziel hatten ECJA-Hessenmeister zu werden. Nachdem Jeder gegen Jeden gespielt hatte, gab es eine kleine Mittagspause mit kurzem geistlichem Impuls von Christhard Bidlingmaier, dem leitenden Referenten des ECJA. Nun stand die Tabelle fest. Die Jugendlichen der Mainzer Stadtmission stan-

So sehen Sieger aus den mit einem Remis und fünf Siegen an der Spitze des Klassements und zogen somit ins Finale ein. Nach den anderen Platzierungsspielen waren nun die ersten beiden Mannschaften aus der Tabelle dran. Trotz ein paar mehr

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oder weniger leichten Verletzungen war das Finale gegen den Gastgeber aus Linden sehr spannend. Mit einem 2:2 nach regulärer Spielzeit ging es, wie beim letzten Sieg vor 2 Jahren, wieder ins Elfmeterschießen. Dort mussten alle sechs Schützen ran, bis

das Ergebnis von 6:5 für unsere Mainzer fest stand. Somit sind die Jugendlichen der Mainzer Stadtmission zum zweiten Mal ECJA-Hessenmeister geworden und der Pokal bekam wieder seinen Platz im Jugendraum!

YOUNITY-SUMMERPARTY von Wiebke Spierings Am 8.7. war es mal wieder so weit. Die SUMMERPARTY DER JUGENDALLIANZ konnte starten. Wie jedes Jahr treffen sich Jugendliche aus den verschiedensten Mainzer Gemeinden um sich etwas näher kennenzulernen, Spaß zu haben und um Gott gemeinsam in den Mittelpunkt zu stellen. So trudelten etwa 60 Jugendliche und Mitarbeiter gegen 19:00 Uhr in der enChristo-Gemeinde ein, wo ein leckeres BBQ auf sie wartete. Nachdem der Magen gefüllt war, gab es ein lustiges Schreispiel, welches sowohl die Stimmbänder als auch die Bauchmuskeln beanspruchte. Aber nicht nur der Spaß verbindet die 60 jungen Menschen, sondern vor allem der gemeinsame Glaube. Und so gab es die Möglichkeit Gott gemeinsam mit einigen Liedern zu loben und sich auf ihn auszurichten.

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Im Anschluss gab es einen Input von Marius Spierings, in dem er, passend zum Fußballfieber der EM, die Nachfolge mit dem Fandasein verglich. Er ermutigte dazu kein passiver, heimlicher Fan zu sein sondern aktiv für seinen Glauben und für Gott einzustehen. Paul Erdmann (17) war auch mit dabei. Er beschreibt was das Besondere für ihn an diesem Abend war: „Es war super zu sehen, wie viele Christen es doch in Mainz gibt. Es ermutigt mich, weil ich merke, dass ich nicht als Christ alleine bin. In meiner Schule gibt es wenige Christen.“ Für die Zukunft der Jugendlichen in Mainz wünscht sich Paul folgendes: „Ich wünsche mir, dass wir als Christen einen Unterschied machen und andere dadurch neugierig werden.“


Kinder und Jugend

REGIO-TEENTAG von Phil Kuhn „SONNE SATT IN ALZEY!“ Am sonnigsten Sonntag im Juli fand unser diesjähriger Regio-Teentag in Alzey statt. Als kleine Truppe von 6 Jungs sind wir aus Mainz aufgebrochen, um mit Jugendlichen der Oppenheimer und Alzeyer Stadtmission einen schönen Tag zu erleben. Natürlich wurde gekickt und Cross Bocchia gespielt sowie auf der SlagLine balanciert. Trotz schweißtreibender Hitze war viel Action angesagt!

Anschließend warteten schon perfekte Steaks und knackige Würstchen auf uns - einfach lecker! Julia Thiele, Referentin von Alzey, rundete den Tag ab mit einem Impuls zu den Emmausjüngern, die Jesus - genau wie wir oft - eben nicht sofort erkennen, obwohl er unmittelbar bei ihnen ist. Ein schöner Tag ging zu Ende, an dem Sonne, überregionale Gemeinschaft und „offene Augen“ im Mittelpunkt standen.

MAINZER KONFI-TAGE 2016 von Marius Spierings Kreuz und quer durch die Mainzer Altund Neustadt geht’s bei den Mainzer Konfi-Tagen vom 20.-22.09., die das Evangelische Stadtjugendpfarramt in Kooperation mit allen Kirchengemeinden und vielen anderen Einrichtungen als Stadtrallye veranstaltet. Konfirmandinnen und Konfirmanden lernen wichtige Orte und Personen des kirchlichen und sozialen Mainz kennen, lösen kreative und knifflige Aufgaben, entdecken und hinterlassen ‘Spuren’ und versuchen mit ihren Konfi -Gruppen die attraktiven Preise zu gewinnen.

Landtag, Johannis- und Christuskirche, Weltladen, Dom, Umweltinformationszentrum, Altenheim und Telefonseelsorge sind nur einige Stationen, die die Konfis kennenlernen. Auch im Jugendraum der Mainzer Stadtmission wird es eine Station geben. Diese Tage werden sicherlich eine richtig coole Sache für die Jugendlichen und am Ende werden dann in der Christuskirche die Siegerteams geehrt.

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ESSA von Walter Stingel EVANGELISCHE STADTMISSIONEN IM SÜDLICHEN AFRIKA Liebe ESSA-Freunde, in diesem Jahr sind die Evangelischen Stadtmissionen im südlichen Afrika bereits 50 Jahre unterwegs. Lothar Buchhorn kam 1966 nach Südafrika und ist nun schon 50 Jahre unterwegs in der Fürsorge Gottes und seiner Treue. Da gibt es viel Grund zum Feiern. Martin Frische, der lange Jahre in der Stadtmission in Johannesburg und zuletzt in Swakopmund (Namibia) als Pastor tätig war, berichtete im Gottesdienst in der Mainzer Stadtmission am 10. Juni 2016 lebhaft von dem, was er und viele andere in ihrem Dienst erlebt haben. Die Segensspuren der ESSA reichen bis in die Mainzer Stadtmission hinein. Ingrid Stingel, die Frau unseres Pastors, kam 1972 in Johannesburg zum Glauben und begann danach ein theologisches Studium in St. Chrischona. Einige Jugendliche aus der Mainzer

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Stadtbild von Windhoek Stadtmission nahmen 2008 an einer Jugendfreizeit in Südafrika teil, das sie bis heute geprägt hat. So wurde am 1. November 2015 Johanna Schwarz nach ihrem Theologiestudium in St. Chrischona als Jugendreferentin nach Windhoek (Namibia) ausgesendet. Mit Sicherheit werden schon dadurch die Kontakte mit der ESSA von Mainz aus nicht abbrechen. Gerüchten zufolge sind schon Besuche für das nächste Jahr geplant. Wir gratulieren den Stadtmissionen im Südlichen Afrika ganz herzlich zu diesem besonderen Jubiläum und wünschen auch weiterhin Gottes Segen.


Mission

WAMKELEKILE – WILLKOMMEN von Kristina Vondran

DER MASIFUNDE-CHOR IN DER STAMI! Zu allererst ein großes DANKESCHÖN an die ganze StaMi, insbesondere dem Lobpreisteam, Ingrid und Walter Stingel und den spontanen Helfern, die dem Masifunde-Chor ein so herzliches Willkommen und ein tolles Mittagessen bereitet haben! Von der Ankunft bis zum Abschied in Mainz hatte die Mainzer Stadtmission für den Masifunde Youth Choir die Türen geöffnet und diente als Oase in der Stadt für die Jugendlichen und ihre Betreuer. Man konnte richtig sehen, wie wohl sich die Gruppe fühlte beim Entspannen in den gemütlichen Räumen und beim Tischkickern!

Anlässlich ihrer Chorreise durch Deutschland und die Schweiz machte der Chor auch in Mainz Station, wo es am 2. und 3. Juli 2016 Konzerte in der St. Bonifaz Kirche und der Mainzer Stadtmission gab. Schnell wurde den Zuhörern klar, dass hier Gottes Geist und die südafrikanische Freude am Singen durch die Räume wehte. Das Liedrepertoire umfasste afrikanische Traditionals in mehreren afrikanischen Sprachen sowie Lobpreislieder. ‘Amazing Grace’ durften wir dann gemeinsam mit Chor, Lobpreisteam und Gemeinde singen – zur Ehre Gottes! ENKOSI – Danke an alle, die den Masifunde Youth Choir mit Gebet, praktischer Hilfe, Spenden und Begeisterung unterstützt haben! 25


DAS MARKUSTHEATER von Lisa Gusterhuber

Und wieder ist ein Semester vorbei, in dem die SMD (Studentenmission in Deutschland) viel erlebt hat. Das wohl Spannendste war das Markustheater Ende Mai - das komplette Markusevangelium mit 14 Laienschauspielern in 90 Minuten. Das Ziel des Projektes war jedem, der Zeit investierte, klar: Mitstudenten die Möglichkeit zu geben, Jesus kennenzulernen.

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Die Schauspieler trafen sich am Wochenende vor den Aufführungen mit der Regisseurin, die extra aus Aachen angereist war, für die Proben. Mit viel Vorfreude und Begeisterung wurden die lustigen, spannenden aber auch dramatischen Szenen aus dem Leben Jesu einstudiert. Um möglichst viele Studenten auf das „Theater der anderen Art“ aufmerk-


Mission

sam zu machen, luden wir unter anderem auch mit einem Kaffeestand an den Vormittagen vor den Aufführungen ein. Daraus entstanden interessante Gespräche und am Abend konnte man so manchen, dem man einen Kaffee in die Hand gedrückt hatte, unter den Zuschauern wiederentdecken. An beiden Abenden vergingen die 90 Minuten wie im Flug. Anfängliche Witze über den schwarzen Jesus und den ständig hungrigen Petrus, immer wie-

der unterbrochen von dem provokanten Einspruch der Pharisäer, mussten der Dramatik des Verrates, der Gefangennahme, Verurteilung und Kreuzigung weichen. Das Theater endete mit dem leeren Grab und sprach die Zuschauer persönlich an. Jesus lebt – stimmt es wirklich? Und was bedeutet das dann für mein Leben?

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NACHT DER OFFENEN KIRCHEN 2016 von Christoph Römer AM 09.09.2016 19 offene Kirchen in der Mainzer Innenstadt: Die Besucher werden ein vielfältiges Programm erleben, an dem wir uns als Stadtmission erstmals beteiligen. Der Clubraum ist den ganzen Abend offen, um bei Snacks, alkoholfreien Cocktails und Getränken zu verweilen und ins Gespräch zu kommen. Oben im Gottesdienstsaal wird sich ein abwechslungsreiches Programm stündlich wiederholen, so dass die Möglichkeit besteht in verschiedenen Kirchen den Abend zu verbringen. Die ‘Nacht der Offenen Kirchen’ startet um 19:30 Uhr mit zentralem Auftakt in der Altmünsterkirche. Von 20 - 24 Uhr findet dann Programm in den verschiedenen Kirchen statt. Bei uns wird von 20:00 - 20:20 Uhr der ‘Arbeitskreis Christlicher Kirchen’ einen ökumenischen Auftakt gestalten und wir werden dann von 20:20 - 20:50 Uhr, von 21:00-21:40 Uhr und von 22:00 - 22:40 Uhr zum Thema „Gut beschirmt“ den Abend mit Liedern, Impuls und Gebetsstationen gestalten.

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Das Programmheft Das Programmheft zur Veranstaltung liegt auch in der Stadtmission aus. Wer Interesse hat, an dem Abend mitzuwirken in Küche, Clubraum oder beim Auf- und Abbau, kann sich an unseren Gemeindepastor Walter Stingel oder Christoph Römer wenden.


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STRATEGIE- UND SCHULUNGSKONFERENZ 2016 von René Winkler Zum zweiten Mal findet 2016 eine Strategie- und Schulungskonferenz von Chrischona International für Hauptamtliche und Mitglieder der Gemeindeleitungen statt. Die Premiere im Jahr 2013 hat gezeigt: Wenn hauptamtliche Mitarbeiter und Mitglieder der Gemeindeleitungen die SSK gemeinsam erleben, hat das auch eine größere Auswirkung auf die Gemeindearbeit und Gemeindekultur. Die SSK 2016 möchte am Sonntagmorgen auch eure Gemeinde zu Hause miteinbeziehen. Daher organisiert Chrischona International einen Livestream vom Plenum am Sonntag, 13. November 2016, ab 10:00 Uhr. Euer Vorteil: Ihr müsst kein eigenes Programm für eure Gemeinde auf die Beine stellen, sondern könnt den Gottesdienst von Chrischona übertragen. Wir freuen uns, wenn ihr das schon heute einplant und diese Übertragung in eurer Gemeinde anstoßt.

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EINLADUNG ZUM SINNENPARK ... von Thomas Acker … „MENSCHEN BEGEGNEN JESUS“ – FEG MAINZ Im Sinnenpark in Mainz-Gonsenheim gehen Sie auf eine faszinierende Zeitund Gefühlsreise in die Welt der Bibel. Sie erleben an verschiedenen Stationen einige Begebenheiten aus dem Leben Jesu mit allen Sinnen und entdecken die Kernbotschaft des christlichen Glaubens ganzheitlich. Lassen Sie sich durch verschiedene Stationen führen. Anschließend können Sie im Raum der Stille das Erlebte auf sich wirken lassen. „Menschen begegnen Jesus“ ist eine

besondere Möglichkeit, Menschen das Leben und Wirken Jesu innerhalb einer 50-minütigen Führung näher zu bringen. Der Sinnenpark ist täglich geöffnet vom 10. - 25. September 2016. Montags bis samstags jeweils von 9-13 Uhr und 15-20 Uhr; sonntags von 13-19 Uhr. Anmeldungen sind sofort möglich über unsere Homepage: www.fegmainz.de (alternativ: www.sinnenpark.feg-mainz.de). Oder per email: sinnenpark@fegmainz.de oder per Telefon: 0176/27556380.

CHRISTLICHER KINDERGARTEN ... CBM Trägerverein & Christel Schmidt (1.Vorsitzende) … ÖFFNET AM 01.10.2016 (Auszug aus dem aktuellen Newsletter) Einmal mussten wir verschieben – jetzt ist klar: Am 1. Oktober 2016 wollen wir mit der christlichen KITA in Mainz starten. Wo? Zur Oberlache 2, 55124 MainzGonsenheim (In den Räumlichkeiten

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der enchristo-Gemeinde) Was? Es wird 2 Gruppen für Kinder von 1-6 Jahren geben. Wir sind ein Ganztagskindergarten mit Öffnungszeiten von 7:30 Uhr bis 17 Uhr. Anmelden? Es gibt noch freie Plätze! Kinder können jetzt noch angemeldet werden. Helle, freundliche Räume und eine


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CBM Vorstand: v.l. Engelbert Baar, Jenny Theobald, Christel Schmidt, Thomas Theobald Menge Platz zeichnen unsere KITA aus. Es gibt einen schönen Außenbereich und viel Natur in unmittelbarer Nähe! Viele Parkplätze direkt auf dem Gelände erleichtern das Bringen und Abholen. Das Essen wird in unserer Küche selbst gekocht. Wir freuen uns, dass wir schon ein engagiertes, kompetentes, wertschätzendes und fröhliches Team zusammenstellen konnten! Ihre Gebetsunterstützung ist uns wichtig!

DANKE für die bisherige Führung und Bewahrung – BITTE um Weisheit für alle Entscheidungen, die anstehen DANK für die tollen Räumlichkeiten – BITTE um reibungslose Umbaumaßnahmen DANK für das tolle Mitarbeiter-Team – BITTE um weitere Mitarbeiter (Erzieher, Ehrenamtliche) DANK für neue Mitglieder unseres Vereins – BITTE um weitere Mitglieder DANK für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Ämtern – BITTE um weitere wohlwollende Ansprechpartner DANK für die bisher angemeldeten Kinder – BITTE um eine gesegnete und sie erfüllende Zeit bei uns Danke, wenn Sie für uns beten!

Kontakt: Christliche Bildung Mainz e. V. Draiser Straße 136j 55128 Mainz info@cb-mainz.de www.cb-mainz.de

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30 JAHRE ALPHA-BUCHHANDLUNG IN MAINZ von Samuel Fuchß Die ALPHA-Buchhandlung hatte Geburtstag. - Und das wurde am 09.07.2016 gefeiert! Mit Muffins, Bowle, Geschenken, Tombola und riesigen Luftballons haben wir es uns und unseren Kunden so richtig gut gehen lassen. Und ganz nebenbei konnte man als Buchfreund bei unserem Schnäppchenmarkt wunderbar stöbern und viele kleine Schätze entdecken. Ein großes Dankeschön an alle unsere treuen Kunden, die uns unterstützen und mit lieben Worten und lachendem Herzen den AlphaAlltag versüßen. Danke für 30 Jahre ALPHABuchhandlung Mainz!

ALPHA Jubiläumsimpression

ALPHA-FILMABEND von Samuel Fuchß AM 27. SEPTEMBER 2016 zeigen wir wieder einen Überraschungsfilm im Clubraum der Mainzer Stadtmission. Der Titel wird im Gottesdienst vorher rechtzeitig bekannt gegeben.

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Herzliche Einladung dazu! Um 19.30 Uhr geht es los! Und der Eintritt ist FREI!


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BIBLE ART JOURNALING von Samuel Fuchß Am 24. September und 12. November 2016 finden in der Alpha-Buchhandlung wieder unsere mittlerweile legendären „Bible Art Journaling“Workshops statt. „Art Journaling“ noch nie gehört? Kurz gesagt – es geht um eine Methode, sich mithilfe von Farben, Stempeln, Stoff, Papier… kreativ auszudrücken. Die verschiedensten Materialien kann man beim „Art Journalen“ zusammenbringen. Somit wird jeder zum Künstler, egal, ob er sich für kreativ hält oder nicht.

Beim „Bible Art Journaling“ wird diese Art der Kreativität genutzt, um sich mit einem Bibeltext aktiv auseinanderzusetzen. Und zwar auf eine ganz neue Art und Weise. Eine ganz neue Erfahrung, die große Resonanz findet! Interesse? Dann melde dich für einen der Termine an! Gegen eine Teilnahmegebühr von 15 € geht es an einem der Samstage los! Kontakt: mainz@alpha-buch.de oder 06131 220081

Übrigens: Wussten Sie schon, dass man in der ALPHA-Buchhandlung nicht nur bestimmte Bücher, sondern jedes Buch kaufen kann?!

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MITMACHEN Die Mainzer Stadtmission besteht aus Menschen, die die Arbeit gemeinsam stemmen. Aber nicht weil sie müssen, sondern weil ihr Herz dafür schlägt! Wofür schlägt dein Herz? Suche deinen Platz in unserer Gemeinde. Unser Gemeindepastor Walter Stingel und Jugendreferent Marius Spierings helfen dir gerne bei deiner Suche. Setz dich einfach mit ihnen in Verbindung. Gemeindepastor: Walter Stingel Tel.: 06131. 22 35 11 Mail: mail@mainzerstadtmission.de

Jugendreferent: Marius Spierings Tel.: 06131. 22 35 94 Mail: jugend@mainzerstadtmission.de

BILDNACHWEISE Titelbild: de.depositphotos.com/voyagerix

IMPRESSUM ZUGEHÖRIGKEIT Chrischona Gemeinschaftswerk e.V.

dem deutschen Zweig des Missionswerkes Chrischona International mit Sitz in Bettingen/Schweiz.

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Gemeindebrief der Mainzer Stadtmission, Am Kronberger Hof 4, 55116 Mainz. Redaktionsteam: Ute Drevermann, Heidi Funk, Jörg Hofmann (Layout), Sonja Lauer, Wolfgang Schimanski, Damaris Schmitt, Marius Spierings, Walter Stingel. E-Mail: stami.gb-redaktion@gmx.de. Gemeindepastor: Walter Stingel, Tel.: 06131. 22 35 11, Fax: 06131. 22 35 92. Jugendreferent: Marius Spierings, Tel.: 06131. 22 35 94. Bankverbindung: Sparkasse Mainz, IBAN: DE24 5505 0120 0000 0617 62 BIC: MALADE51MNZ E-Mail: mail@mainzer-stadtmission.de Homepage: www.mainzer-stadtmission.de


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Am Kronberger Hof 4 55116 Mainz mail@mainzer-stadtmission.de www.mainzer-stadtmission.de

GEMEINDE LEBEN Nr. 3/2016  

GEMEINDE LEBEN ist das Magazin rund um die evang. Mainzer Stadtmission, das alle drei Monate erscheint. (Ausgabe September 2016 - November 2...

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