Issuu on Google+


Inhaltsverzeichnis 21. Thank you for travelling with DeutscheBahn 22. Welcome to Amsterdam 23. Ein Samstag im Museum 24. Wo hat sich denn die Kirche versteckt? 25. Extreme Parking - oder sind wir doch wieder im Museum? 26. Artis de Partis - wie niedlich! 27. Wo ist der Käse? - Da is‘ er ja! 28. Steuerbord vorraus... 29. Ein Abschied mit Wohnungsbesichtigung


21. Thank you for travelling with DeutscheBahn Hallo und herzlich willkommen bei der unabhängigen Presseschau zum Thema Anne und Seb in Amsterdam. Wie beginnt eine Reise armer Studenten in Europa? Natürlich mit dem Zug. Los ging die ganze Reise in Leipzig, wo die erste Station das einstündige Warten auf dem Bahnhof aufgrund der allseits bekannten Verspätungen war, welches uns dann aber das Warten in Berlin ersparte. In Berlin gab es dann einen jungen Mann, der unbedingt auf das Zugabfahrtsschild hinweisen wollte... Dieser junge Mann ließ es sich auch von Anne nicht nehmen über das total kleine Abteil mit sechs Leuten zu meckern und darüber, dass der Zug nachts tausend Mal stehen blieb und letztendlich in Hannover 4 Stunden Verspätung hatte, aber durch eine Abkürzung doch noch versuchte Amsterdam pünktlich zu erreichen. Achso links sieht man die tollen Tickets vom Europa-Spezial.


22. Welcome to Amsterdam So liebe Freunde des guten Geschmacks. Wir beide total zerstört und müde stürtzten morgens aus einem Zug in Amsterdam und suchten verzweifelt ein Schließfach. Da jenes unbezahlbar und besetzt war, begaben wir uns mit den lustigen Combino Straßenbahnen (die eine ganz tolle Arbeitsbeschaffungsmaßnahme in Form von stempelnden Personen statt Automaten beinhalten) in Richtung Apartment. Dort angekommen bekamen wir einen leckeren Tee im Bridge Club serviert. Als nächstes begannen wir die Gegend zu erkunden und uns einen wunderbaren Stadtplan zu besorgen. Da wir in einem Apartment wohnten auch noch etwas zu essen. Zu Seb‘s Freude gab es einen Bio-Laden, -Fleischer und -Bäcker in der Elandsgracht. Also TOP Lage. Während Seb schon einmal versuchte aus dem ADAC Reiseführer ein Programm zu entnehmen, begannen wir beide bereits einzuschlafen...


23. Ein Samstag im Museum Da ja die Anne nicht umsonst nach Amsterdam gekommen ist, sondern auch wegen der Renaissance Maler, begaben wir uns zuerst in das Wohnhaus von Rembrandt. Weniger seiner eigenen Gemälde, dafür aber eine interessante Malerwerkstatt und ein echt altes Wohnhaus gab es zu sehen. Direkt danach begaben wir uns zum Jüdischen Museum. Dieses war zum Einen in einer Synagoge, zum Anderen in einem ultra-modernen Anbau untergebracht. Durchaus spannend und der Förderung der Englischkenntnisse dienlich. So genuch Museum! Der weitere Weg führte uns vorbei an schönen Häusern und hinein in schicke Cafés. Lecker und wunderschön war‘s auf jeden Fall. Am Abend gab es noch ein Highlight direkt bei uns im Viertel. Auf einer Gracht war eine Bühne + Konzert und rundherum viele Schiffer mit Wein auf ihren Känen, sehr unterhaltsam.


24. Wo hat sich die Kirche versteckt? Nach unserer Fahrt zum Vergnügungsviertel, welches man laut Reiseführer nicht nachts betreten sollte, sahen wir uns das Museum der Geheimkirche Amstelkring an. Unglaublich, man geht durch ein Wohnhaus und steht auf einmal mitten in einer Kirche. Direkt danach und natürlich nach einem Kaffee besuchten wir das Allard Pierson Museum für Archäologie und diesen ganzen alten Kram. Durchaus spannend waren die Münzsammlung und die Sachen aus Babylon. Ein Highlight des Tages war auf jeden Fall das Essen beim Algerier. Die frischen Tagesgerichte waren echt einmal etwas anderes.


25. Extreme Parking - oder sind wir doch wieder im Museum? Hier sehe ich einmal Platz davon zu erzählen, dass die Anne jeden Morgen lecker Frühstück von mir bekommen hat und ich immer beim Bäcker war frische Brötchen holen. Ansonsten waren wir am Montag im Rijksmuseum, sowas wie die Gemäldegalerie in Berlin, war ganz prima. After this we went to the Albert Cuyp Markt. Hier gab‘s jede Menge Ramsch, TOP Sache. Im Vondelpark ließen wir uns so richtig fett die Sonne auf den Bauch scheinen und genossen einen tollen Café mitten im Park. Seb hat da auch Vögel gesehen Am Abend kundschafteten wir im Internet die weiteren Pläne aus und suchten einen Kinofilm. Im Tuschinski Kino sahen wir uns dann Factory Girl an. Tolles Kino, toller Film.


26. Artis de Partis - wie niedlich! Nach ewigem Überlegen kamen wir am Dienstag endlich darauf uns die Museumskaart zu kaufen, mit der man Eintritt in über 200 Museen der Niederlande hat. Einige dieser hatten wir leider schon gesehen... Als großangelegter Tagesplan lag nun der Zoo von Amsterdam vor uns. Da nicht jedes Tier in den Fotos einen Platz finden konnte, kommt nun die stichwortartige Abfolge: Affen, Vögel, Schildkröten, Raubtiere, Mittagessen, Savanne, (Elefanten, Tapir)Pinguine, Streichelzoo Im Zoo entdeckten wir dessen niedliches Maskottchen, hier im Hintergrund zu seheh. Artis de Partis, total süß das Kuscheltier. Nach dem Zoo versuchten wir verzweifelt noch mit dem Canalbike zu fahren, was uns aufgrund zu kaputter Füße nicht gelang, deshalb setzten wir uns mit unserem Bier einfach auf eine Bank und genossen den Ausklang des Tages. Auf dem Foto rechts ist rechts das schwarze Schaf...hihi


27. Wo ist der Käse? - Da is‘ er ja! Ja der Käse aus Edam ist schon ziemlich berühmt, trotzdem wird in Edam kein Gramm Käse mehr hergestellt, schon verwunderlich. Viel lustiger jedoch, das der Käsemarkt nicht jeden zweiten Mittwoch, sondern einfach immer dann stattfindet, wann die Leuts Lust haben, REISEFÜHRER, ahh. Naja, nach einem kurzem Spaziergang zum Meer war Edam mit dem Museum mit dem schwimmendem Keller ja doch die Reise wert. Ein sehr hübsches kleines Städtchen und alle Häuser dort sind echt klein, niedlich. Im Anschluss besuchten wir Madam Tussauds in Amsterdam, mit vielen Stars und zwei ganz besonderen Sternchen. Ernährt haben wir uns am Mittwoch ganz besonders vom Burgermeester direkt gegenüber, Bio Burger in Hülle und Fülle, sehr lecker.


28. Steuerboard vorraus... An einem Tag, an dem wir das historische Museum von Amsterdam und das Filmmuseum besuchten, war wieder alles wie immer, denn wir besuchten ja ganz nebenbei auch noch das VanGogh Museum, mit der mehr als der hälfte aller VanGogh Werke überhaupt. So wer jetzt noch ein Museum vermisst, kann sich auf den nächsten Tag freuen. Kulinarisch und kostenlos, hihi, beides mit K, gab es natürlich auch einiges zu erleben. Kulinarisch besuchten wir den Schokoladenladen Pompadour, etwas teuer aber lecker. Kostenlos war der Besuch der Schuttersgalerij, welche links unten abgebildet ist und einige riesige Gildenbilder für uns bereit hielt. Letzendlich der Höhepunkt des Tages wurde natürlich die Bootsfahrt mit dem Tretboot durch Amsterdams Kanäle. Mit einer Flasche Wein, Käse und Weintrauben und einem fähigen Bootslenker bewaffnet, konnte gar nichts schief gehen. Auf jeden Fall zu Empfehlen!


29. Ein Abschied mit Wohnungsbesichtigung So der letzte Tag, endete wie alle verliefen, in einem Museum. Dieses war nämlich das tolle Hausbootmuseum. In einer nett eingerichteten Hausbootwohnung konnte man Teekesselchen und zu kurze Betten bestaunen. Wunderbar. Zuletzt noch eine kleine Episode von der wir nicht mehr wussten, an welchem Tag sie geschah. Wir gingen eines nachts durch Amsterdam, Seb auf dem Weg zu einer Kneipe, Anne am Nölen, weil Seb sich verlaufen hatte, und dann dort angekommen war es ein nettes italienisches Restaurant mit frischen Tagesmenüs. Hälfte schon alle, weil Seb sich vielleicht wirklich verlaufen hatte. Dort setzte sich zu allem Spaß noch eine nette aufgeregte Frau auf eine dann gar nicht mehr so nette kleine schwarze Katze. Frisch und fröhlich verlief dann auch der Heimweg. Verabschieden möchten wir uns in den Schlusszeilen noch vom Kartenspiel „Die Siedler von Catan“ für zwei Personen, heul. Zuletzt grüßen wir noch alle, die wir kennen und vor allem uns selbst, hihi...


weAmsterdam


weAmsterdam


Š August 2008


WeAmsterdam - Amsterdam tour for young people