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munich

world class 2008-03-08

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1 - Saturday HILTON - FAT SEB, so die offizielle Begrüßung in München. Nach einem kurzen Ausflug in‘s Ausländeviertel sollte die Reise durch die Weltklasse Stadt München direkt am Goetheplatz, mitten in München, beginnen. Nach einem Ausflug zur Design-Messe im Heizkrafwerk, inlusive Englisch Intermezzo, begann auch die Weltklasse Kulinar-Tour. Das Heizkraftwerk bot neben ostdeutschen Jacken und überteuerten Holzstühlen auch eine nette Estin mit extrem kreativen Ideen. Weltklasse Essen gab es dann auf der Veranda des Lindwurmstübel. Schön fettsches Hähnchen mit einem leckeren Bier im Beginner-Glas(0,5). Danach konnte man die Theresienwiese mit der Bavaria besichtigen. Ein sehr exklusiver Ausflug auf den derzeit noch leeren Schauplatz des Oktoberfest‘. Zuletzt war ein Besuch im Cord angesetzt, bei dem man die Münchner Jugend und ihre Tanzgewohnheiten inklusive schön aufbereiteter Frauen bestaunen konnte.


2 - Sunday Nach einem guten Frühstück begann der Tag mit der ersten Fahrt in der Münchner U-Bahn. Da wusste ich noch nichts vom Glück der Münchner Stadtwerke. Die Fahrt führte über die Sonnenstraße, wo auch das Cord liegt vorbei am Justizpalast zur Pinakothek der Moderne. In der Pinakothek betrachteten wir drei Ausstellungsteile.

Der erste Teil offenbarte viele Installationen, die teilweise schwer verständlich oder einfach verrückt waren (z.B. die Schulklasse). Als nächstes folgte die Epressionismus Ausstellung in der über Monet, Grosz, Picasso und auch Dix noch einige weitere exklusive Bilder zu bestaunen waren. Der dritte Teil zeigte Design aus der Neuzeit, Stühle, Tische, Autos, aber auch eine Playstation konnte man bestaunen. Eine schöner, kurzer Stadtrundgang sollte zur Attraktion des Tages führen.

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Bei strahlendem Sonnenschein führte der Weg zum Englischen Garten. Neben ein paar Streifengänsen konnte man gleich einen wunderschönen Wassefall bestaunen. Von einem kleinen Hügel konnten wir einen kurzen Blick auf die Türme der Innenstadt werfen. Für Belustigung sorgte ein kleiner Hund mit einem kleinen feinen Gestell. Von fern hörte man schon die Musikkapelle des chinesichen Turms, kaum dort angekommen konnten wir gleich zum gemütlichen Teil über gehen, dem Profi-Glas, auch Maß genannt. Weiterhin gemütlich ging es durch einen der größten Stadtparks der Welt nach Schwabing. Auf dem Weg waren neben schönen Ansichten der Natur auch wunderschöne Menschen in unser Blickfeld geraten. Mama‘s Kebap Haus sorgte für eine willkommene Stärkung und der Olympiaturm für geniale Ausblicke. Am Abend gab es noch einen wunderbaren Film aus der Cinebank. Zombie lässt grüßen!


3 - Monday Wandern stand auf dem Plan für Montag. Am Morgen ging es mit der SBahn direkt zum Starnberger See. Von dort aus gelangten wir durch Starnberg hindurch in die Maisinger Schlucht, die uns, noch leicht mit Schnee bedeckt, einen Blick auf die wunderbare Natur Oberbayerns erlaubte. An einer Irrenanstalt vorbei gelangten wir zum Kloster Andechs, das mit einer Schinkenplatte und leckerem Bier aufwartete. Die Innenansicht der Klosterkirche war ein besonderes Highlight. Weiteres Bier aus dem DorfEDEKA und aus einer kleinen Stadt nahe Dresden nahm uns am Ammersee leicht das Denkvermögen. Nach den 20km Wanderung konnte uns nur noch die S-Bahn von Herrsching ins gemütliche Heim zum Essen bringen.

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4 - Tuesday Grüß Gott hieß es Dienstag in der Klinpharm. Nach dem mehr oder weniger erfolgreichen Versenden von Gewinner E-mails ging es zum Labormeeting, nach welchem man beruhigt das Rauchen anfangen konnte. Nun stand der erste Schritt in die Innenstadt bevor. Die Asam Kirche hielt viel Kitsch für uns bereit, das Dallmayr Haus leckere Schokolade. Auch Münchens Einkaufspaläste konnten so einiges an schmucken Sachen vorweisen und ganz nebenbei aufzeigen, wo die eigenen finanziellen Grenzen liegen. Ein kurzer Run durch das Hofbräuhaus blieb auch nicht aus. Lustigstes Erlebnis des Tages geschah um genau 16.02 Uhr. „Ich hab dir doch gesagt, dass wir in Bayern sind!“


Ganz nebenbei sollte man nicht vergessen den Frauenkirche zu erwähnen. Hier ist das Grab von Kaiser Ludwig zu bewundern, außerdem eine Schnitzerei, die Pabst Benedikt darstellt. Auch das Münchner Rathaus auf dem Marienplatz darf nicht in Vergessenheit geraten. Ein wundervolles und vor allem riesiges Bauwerk für die Hauptstadt des größten deutschen Freistaats. Der kulinarische Ausflug des Tages führte uns hinter das Deutsche Museum in den Dreigroschenkeller. Neben Speiß und Trank konnten wir hier den Stammtisch der Nationen bewundern. Das gemütliche Lokal war so einladend, dass der Lagerfeld-Schal wieder einmal dort bleiben wollte. Am Abend führte uns die Tour in‘s Atomic Cafe. Hier sind schon so einige international bekannte Acts aufgetreten, wir konnten hier die Dragons bewundern. Das Beste am Konzert war eindeutig der Drummer mit seiner unglaublichen Motorik. Nebenbei: Die neuen Rolltreppen für Ludwig Beck kamen.

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5 - Wednesday Im Gegensatz zu Martin konnte ich ausschlafen. Ich traf mich dann, nachdem ich meine Postkarten abgeschickt hatte, mit ihm zum Mittagessen im Zauberberg. Der Nobelschuppen, mit der direkt an den Platz getragenen Mittagskarte, brachte uns ein Geschmackserlebnis, dass wir so schnell nicht vergessen werden. Auch die anderen Besucher werden wir lange in Erinnerung behalten. Kurz darauf begaben wir uns in den ersten Beam-Aparat der Welt. In weniger als einer Sekunde kamen wir nach dem Schild zum Olympia Einkaufscenter im Th端ringen Park an. Wahnsinn ! Ich begab mich dann in das Haus der Kunst, wo ich neben der Dauerausstellung mit einigen studentischen Arbeiten auch die Sonderausstellung des Belgiers Luc Tuymans ansehen konnte. Die Sonderausstellung war mit den gesellschaftskritischen Bildern ein ganz besonderes Schmankerl. Die Bilder konnte man zwar erst nach dem Lesen der umfangreichen Brosch端re verstehen, aber war dann definitiv begeistert.


Einen kurzen kulinarischen Zwischenstop gab es in der Schokoladenmanufaktur Götterspeise. Drei nette Verkäuferinnen umgaben uns mit ihren Tipps und Tricks zum Thema Schokolade. Mit allen Sinnen genossen wir eine leckere Trinkschokolade und den herrlichen Geruch von vorösterlicher Stimmung. Im Cafe der Münchner Kammerspiele flößten wir einen guten Rotwein als Einstimmung auf das, was nun folgen sollte, ein.

Das beste Theaterstück ever war zu bestaunen. Orhan Pamuks Nobelpreiswerk „Schnee“ wurde in einer wunderbaren Inszenierung mit extrem guter sprachlicher Gestaltung auf die Bühne gebracht. Das Bühnenbild konnte selbst Fernsehzuschauer überzeugen. Nebenher war das Stück sehr kritisch und konnte so manche Meinung über die Türkei aufrütteln. Zum Abschluss dieses wunderbaren Tages wollten wir eigentlich Fisch essen, jedoch zu spät im Restaurant angekommen, stiegen wir auf typisch bayrische Genüsse, Hendl und Haxen um. Ein wunderbarer Fernsehabend brachte dann selbst den geübten Fern-Seher zum einschlafen.

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6 - Thursday Um neun Uhr öffnet das Deutsche Museum, leider war ich nicht in der Lage schon so früh dort zu sein, so dass ich mich um zehn Uhr durch den riesigen Haufen Schulklassen zwängen musste. Im Deutschen Museum bekam ich zuerst einmal eine Sondereinführung im Erdöl Teil, beim Fukoischen Pendel und bei der Hochspannungsvorführung. Einer meiner Führer hatte bereits das Bundesverdienstkreuz. Dann schlenderte ich allein durch die Bereiche Biologie, Pharmazie, Optik usw. Um 14.00 Uhr bekam ich eine ganz besondere Führung durch die Welt der Musikinstumente. Eine kleine, ältere Dame zeigte mir so ziemlich alle Tasten-Saiten Instrumente, die es gibt und improvisierte mit mir zum Schluss der einstündigen Führung noch etwas auf Trommeln und Xylophon. Wahnsinnig toll. Danach sah ich mir noch die Bereiche Geodäsie, Mikroelektronik und Landwirtschaft an. Ganz besonderen Reiz hatte die wirklich gut chronologisch aufgebaute Fotoausstellung.


Nach dem Besuch des Deutschen Museums lief ich mit Martin wieder einmal durch den Stadteil rund um das Sendlinger Tor. Direkt in der Nähe von Martins Wohnung erwartete uns ein ganz besonderes FastFoodRestaurant. Im „Schnelle Liebe“ konnte man alles BIO genießen. Wir bestellten einen Diabolo Burger und einen Yakitori Burger jeweils im Menü. Ein herrlicher Genuß, sind diese exklusiv über offenem Feuer gebrutzelten Fleischstückchen. Doch dies war nur der Anfang des Genusses. Als nächstes folgte die teuerste Veranstaltung des ganzen Jahres in München!? Paul Kuhn and the Best präsentierten sich zusammen mit dem Filmorchester Babelsberg zu Paul Kuhns achtzigstem Geburtstag im Theater am Gärtnerplatz. Die stehenden Ovationen für einen Kenner und Könner alter Jazz Klassiker wollten nicht enden. Auch unser Tag noch nicht, denn direkt danach ging es zu einem Oscar prämierten Film. No Country for Old Man zeigte uns wozu Waffen und Stiefel alles zu gebrauchen sind.

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7 - Friday

Mein erster Arbeitstag an der LMU begann damit, dass ich in der Bibliothek zwei Plakate abholen sollte. Nebenbei konnte ich noch den historischen Teil der Universität besichtigen, so z.B. die Stelle, an der Sophie Scholl und ihr Bruder ihre Flugblätter in die Menge der Studenten warfen. Ein kurzes Schuhshopping zeigte mir auf, dass meine Füße einfach zu groß und zu unförmig sind. Unser nächstes Highlight war eine Führung bei Spaten Bräu. Neben dem größten Brauereikonzern der Welt, InBev, gab es auch eine tolle Flaschen Abfüllanlage zu bestaunen und das Ding der Unmöglichkeit. Es war definitiv die Bierverkostung mit Leberkäs und Brezen und dem allerschönsten Ausblick über München. Wer danach noch geradeaus gehen konnte war und ist ein Held. Bei Union Bräu gab es ein schnelles Bier und einen schnellen Rausschmiss. Der Genusspunkt des Abends lag im Restaurant Cohens. Es gab jüdische Speisen(Gift?) und einen hervorragenden jüdischen Wein. Die Abendveranstaltung viel leider flach.


8 - Saturday Das exklusive Premiumereignis am Samstag blieb erst einmal geheim. Doch kaum hatte man die Tür der architektonischen Besonderheit Münchens durchschritten, wusste man, welcher Autohersteller in Bayern bestimmend ist. Unsere Führerin brachte uns sehr schön die BMW-Welt näher. Neben einigen tollen Autos konnten wir auch die Kunden bestaunen, die sich ihre Freude am Fahren direkt in München abholten. Da das Wetter wieder einmal herrlich war, wie eigentlich immer in München, wollten wir noch einmal auf den Olympiaberg um vielleicht die Alpen zu erblicken. Leider gab es nicht die Alpen, aber dafür einen herrlichen Rundblick über München zu erleben. Nach der BMW-Welt sollte es vom modernen ins etwas ältere München gehen. Der Weg führte uns mit der

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Straßenbahn zum Schloss Nymphenburg. Das wunderschöne Schloss begeistert schon von weitem mit seinem herrlichen Park, den großen Wasserflächen und dem gleißendem Weiß, dass einen direkt anstrahlt. Durch den Park liefen wir zum Botanischen Garten. Schon die Außenanlagen zeigten uns einige Singvögel und großartig angelegte Blumenbeete. Das Gewächshaus hatte tropische Pflanzen zu bieten, die uns in ihren Bann zogen. Weiterhin konnte man Schildkröten, Schmetterlinge und direkt daneben kleine Kinder beobachten.

Der größte Biergarten Bayerns, der Hirschgarten, hielt auch für uns ein Maß bereit. Allein zog ich auf den Viktualienmarkt und zum Shoppen auf den Marienplatz. Auf dem Viktualienmarkt gibt es viele leckere Lebensmittel einzukaufen und im Cafè Frischhut genoss ich den besten Ausgezognen den man in München bekommt. Nach Martins Erwachen zogen wir los um uns U2 3D im Kino anzusehen. Von diesem dreidimensionalen Erlebnis liefen wir nach Schwabing zum Macca, wo wir einige schöne Anblicke genießen konnten, bzw. Martin. Das Ende der genialen München Worldclass Tour war der Film coffee and zzz...


impressum Planung:

M. Hesse Klinische Pharmakologie MK Innenstadt Ziemssenstr. 1 80336 M端nchen msinternational@gmx.de

Bericht:

Sebastian Wolf NABU NationalparkHaus Wattwurm Neuer Meldorfer Hafen 25704 Meldorf sebastian@mail-wolf.de

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Š 03/2008

Munich world class tour  

A Real nice Guide in German how to travel one week throught Munich, sight and restaurant tips inclusive

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