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portfolio ausgewählte architekturprojekte maija gavare m.sc. 2011-2018


lebenslauf 2

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studienprojekte sēta 6 the future of education 22 high rise 30 transtopia 40 gallery of art 48

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arbeitsprojekte fun architekten 54 jbn lichtplanung 60 jade hochschule 64 pzwo architektur 66

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grafikarbeiten sēta 72 jbn graphics 74 transformationen 76 r+a wedding 78 freihandskizzen 80

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anhang urkunden 84 masterzeugnis 86 bachelorzeugnis 88 arbeitszeugnisse 92


maija gavare

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kontaktdaten email telefonnummer anschrift

gavaremaija@gmail.com +49 173 9099079 wilmersdorferstraße 130, 10627 berlin, deutschland

persönliche daten geburtsdatum geburtsort staatsangehörigkeit

10.04.1992 alūksne, lettland lettisch

studium, schulausbildung 10/2015 - 10/2017 tu berlin, berlin, de - abschluss: master of science, architektur (1,8) 09/2011 - 06/2014 jade hs, oldenburg, de - abschluss: bachelor of arts, architektur (1,7) 09/2003 - 07/2011 gymnasium smiltene, lv - abschluss: abitur (1,3) berufserfahrung 03/2018 - heute 11 /2015 - 02/2018 03/2015 - 08/2015 03/2015 - 08/2015 02/2013 - 08/2015 09/2012 - 07/2013

|f|u|n| architekten und ingenieure, berlin, de jack be nimble - lichtplaner & ingenieure, berlin, de pzwo architektur gmbh & co.kg, praktikantin, oldenburg, de jade hs, tutorin für entwerfen und gestaltung, oldenburg, de jade hs, buchgestaltung und bildredaktion, oldenburg, de jade hs, tutorin, international office, oldenburg, de

auszeichnungen, stipendien 06/2014 belobigung des bda für die leistung bei der erstellung der ba 09/2011 - 06/2014 daad bids stipendium für ein auslandsstudium in deutschland it kenntnisse ms word ms excel ms powerpoint adobe photoshop adbobe illustrator adobe indesign graphisoft archicad autodesk revit autodesk autocad relux light simulation

sprachkenntnisse lettisch deutsch englisch russisch charaktereigenschaften teamgeist kommunikation eigeninitiative belastbarkeit

ehrenamtliche tätigkeiten 09/2015 - heute chor berliner letten e.v., berlin, de 04/2016 - heute cafe a, studenten für studenten, freiwilligenarbeit, berlin, de 09/2009 - 07/2011 stadt smiltene, mitglied im jugendparlament, smiltene, lv hobbies reisen musik sport

fremdsprachen, photographie, outdoor singen, querflöte, chor zumba, volleyball, tischfußball

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01 studienprojekte


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sēta Masterthesis Technische Universität Berlin Fachgebiet CODE Prof. Ralf Pasel

sēta ist eine Transformation der lettischen Tradition in eine zeitgenössische Architektur.

sind auch ein Verweis auf die traditionell zahlreichen Holzhäuser der Region, die heute nur noch vereinzelt zu finden sind.

Mit Zitierung eines Einzelhofes ist ein Gebäudekomplex - eine moderne urbane Interpretation des Hauses auf dem Land, die unterschiedliche Nutzungen, verschiedene Außenräume und faszinierende Aussichten bietet, erstellt. Ländliche Scheunenarchitektur mit regional üblichem Satteldach diente als Vorbild für die Grundform den Gebäuden. Die Typologie des Vierseithofes wird durch den Innenhof geprägt. Um einen zentralen Hof sind unterschiedliche Gebäude von Atelier und Ausstellung bis zum Touristeninformation und Veranstaltungsräumen angeordnet. Die traditionelle und zeitgemäße Kombination des Hausbildes schafft ein Gefühl von Erbe und Zugehörigkeit und bietet gleichzeitig den nötigen Komfort für das aktive Leben. Sowohl der Kontrast zwischen der umgehenden Straßen und der Natur, als auch das Konzentrierung auf der Inhalt der Gebäuden hat die minimalistische Form von Gebäuden bestimmt. Sie konkurrieren nicht mit der farbenfrohen Volkskunststücken oder feurigen Volkstanzen. Durch die Verwendung eines Materials sowohl für Wände als auch für Dächer wird die Homogenität des Gebäudes gewährleistet, Oberflächenstruktur und Detail werden mit ungeschnittenen Brettern erreicht. Diese

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hofbildung + wegeführung

BESUCHER

STUDIO

rund um das Bestandsgebäude

Hof als Verknüpfung

innere Kommunikation

funktionelle Aufteilung

abstrahierte tradition Hof + Brunnen

Hof mit künstlicher Quelle

Zaun + Tore

Holz + Giebeldach

Bäume + Garten

Eingang + Sitzbank

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Holzrahmenbau Giebeldach ohne Dachüberstand Holzfassade in graphitgrau

Mauer als Höhenausgleich Eingänge mit differenzierter Wichtigkeit

Bestandsbäume + Naubepflanzung Nutzgarten und Blumenbeete

Sitzbänke im Hof akzentuierter Eingang

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funktionen + nutzer

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+ aussenflächen mit potential

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the future of education Technische Universität Berlin FG Kempe Thill Professoren - André Kempe, Oliver Thill Assistenten - Oliver Sachse, Ingo Turtenwald

Was gestern noch Religion war – ist heute Bildung. Ein größeres Etwas, das Hoffnung auf eine bessere Zukunft gibt. Bildung in einer modernen Gesellschaft ist ein Zeichen für Fortschritt, Entwicklung und Wohlstand. Der Entwurf von Bildungsbauten entsteht dabei typologisch und architektonisch nicht im luftleeren Raum und wird nicht allein von abstrakten Bildungskonzepten generiert. Die Architekturschule kombiniert mehrere Elemente aus verschiedenen Gebäudekategorien: aus einer Kirche, einer Industriehalle und dem Wohnungsbau. Wenn man das Gebäude vom Haupteingang aus betritt, steht man vor einem „Altar“, definiert durch mehrere Treppen, die für das Gebäude einen Orientierungspunkt schaffen. Hinter diesem Altar befinden sich die Hauptfunktionen einer Architekturuniversität: Vorlesungssäle, Präsentationsflächen und Gemeinschaftsräume. Der Entwurf ist auf einem freien Grundriss basierend. Mit einem Stützenabstand von 9 m und einer Rippendecke mit einem Achsmaß von 1,25 m lässt sich das Gebäude sowohl im Grundriss, als auch in seiner Nutzung flexibel handhaben. Dabei sollen Glas- und Leichtbauwände,sowie Gardienen verschiedene Grundrisstypologien schaffen: große, stützenfreie Hallen, bis hin zu kleinen Büroquartieren.

als Filter zwischen Stadt und Universität. In den ersten zwei Geschossen befinden sich Funktionen, die auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind: die Bibliothek, die Hörsäle, eine Cafeteria, Ausstellungsflächen, Werkstätten und Computerpools. Das dritte und vierte Obergeschoss beherbergen die Lehrstühle der einzelnen Fachgebiete. Die obersten zwei Geschosse sind Studentenatelier- bzw. Studiogeschosse. Rings um das gesamte Gebäude herum sind Balkone angeordnet, die nicht nur als Außenbereich für den Nutzer, sondern auch als Sonnenschutz und Fluchtweg gedacht sind. Die Schiebetüren lassen sich komplett öffnen und vermitteln im Sommer das Gefühl im Freien zu arbeiten. Wegen seiner großzügigen Verglasung wirkt das Gebäude, als würden mehrere Decken übereinander schweben, die sich in das Gelände zwischen Humboldthafen und Invalidenstraße einordnen. Städtebaulich teilt das Gebäude das Grundstück in zwei Teile: einen gepflasterten, prominenten und öffentlichen Platz und eine privatere, begrünte Wasserpromenade, die bevorzugt als Erholungsbereich für die Studenten und Professoren dient.

Die Architekturschule ist stark horizontal gegliedert. Die unteren Geschosse dienen

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high rise Technische Universität Berlin FG Frei - pool architekten Professoren - Raphael Frei, Mathias Heinz Assistenten - SImone Jeska, Ingo Turtenwald FG Tragwerksentwurf und -konstruktion Professor - Klaus Rückert Assistent - Okan Papila

Um dem thematischen Schwerpunkt des Semesters gerecht zu werden, wurde zunächst versucht, die Rolle der Gesellschaft in unserem Hochhaus zu definieren und dafür eine angemessene Entwurfslösung zu finden. Es erfolgte eine radikale Fokussierung auf das Thema Gemeinschaft, ohne jedoch die Bedürfnisse des Individuums hintan zu stellen. Auf städtebaulicher Ebene trägt der Entwurf durch Aussichtspunkte, Sichtachsen und bedachte Anordnungen von Plätzen und Zugängen dazu bei, dem Nikolaiviertel neues Leben einzuhauchen. Zugunsten eines eingerahmten Vorplatzes neben der Nikolaikirche rückt das Gebäude am südwestlichen Ende des Bauplatzes von den Bauplatzgrenzen zurück. Die restliche Fläche wurde mit zwei unterschiedlich hohen Türmen bebaut, die durch einen gemeinsamen Sockel verbunden sind. Auf diesem Sockel befindet sich ein öffentlich zugängliches Freigeschoss, das mit einer großen Rasenfläche, Sitzstufen und Gastronomie zum Verweilen einlädt. Um die besondere Blickachse zwischen der Nikolaikirche und der Marienkirche zu unterstreichen, springen die zwei gegenüberliegenden Ecken der Türme in den unteren 15 Geschossen zurück, und geben gleichzeitig dem Platz auf dem Freigeschoss eine teilweise Überdachung und Einrahmung.

das unterste Geschoß ein Sondergeschoß mit speziellen Versorgungseinrichtungen und gemeinschaftlich nutzbaren Flächen darstellt. Die darüber liegenden Regelgeschoße sind in einem ringförmigen Schichtsystem aufgebaut, in welchem von innen nach außen die Öffentlichkeit ab und die Privatheit zunimmt. Bei der Einteilung der Wohnungsgrundrisse wurde besonderer Wert auf Flexibilität, sowohl in Form von einem großen Angebot an unterschiedlichen Wohnungstypologien als auch in Form von nachträglicher Adaptierbarkeit, gelegt. So ist das Gebäude nicht nur ein Schnittpunkt zwischen dem Nikolaiviertel und dem Alexanderplatz sondern auch zwischen den unterschiedlichsten Gesellschaftsmitgliedern.

Die beiden Türme sind in mehrere „Gesellschaften“ unterteilt. Damit ist gemeint, dass die Türme aus mehreren 6 geschoßigen Abschnitten bestehen, von denen jeweils

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1+2 Module Kleine Familie 3 Person 79,6 m²

1 kl. Modul Minibüro 1-2 Personen 22,5 m²

1+3 Module Familie 4 Person 90,7 m²

1 gr. Modul (rechte Seite) Garconniere mit Hochbett 1 Person 33,3 m²

2 kl. Module (rechte Seite) Studenten-WG 2 Personen 45,7 m²

1 kl. Modul Studentenzimmer 1 Person 22,5 m²

1+2 Module Loft mit Homeoffice 1-2 Personen 80,9 m²

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transtopia Technische Universität Berlin FG ADIP Professor - Rainer Hehl Assistants - Bora Baboçi, Justine Liv Olausson

The main parameters that lead us to our project proposal were on the one hand, the strong characters of our interviewees and their wish for autonomy, and on the other hand the specific conditions of the site in the middle of allotment gardens in Berlin Treptow. In this project, autonomy should be understood in that sense that the housing complex provides a wide range of different levels of public and privacy, predefined and undefined spaces and thus various offers of creating communities and identity. The inhabitants should be able to decide on their own, if they want to live rather introverted or extroverted and how much they want to contribute to community life. The two - somehow contradictory – poles of public and privacy are expressed through architecture as follows: A number of private, singular units (rooms) are strung together and arranged in a way that they form bigger, more public units (shared apartments). The private area is built from solid, inflexible concrete walls, which should represent a save and private shelter. Whereas the common area is built as a gerenous, contiguous, undefined spatial structure that can be divided and adopted according to the residents´ needs. These units are grouped together to small, singular houses, which are arranged around public courtyards.

street. The courtyard is bordered from the street through arcades and forms an urban edge. From this edge going in the direction of the garden neighborhood, the volumes of the singular buildings turn smaller and make an impression of dissolution into nature and adaptation to the environment. The big courtyard unifies all the smaller units and should act as a link between the housing complex and the neighborhood. Markets, Performances and sports tournaments could take place in this plaza. Adjacent to it, there are a lot of common facilities like workshops, laundry room, gymnasium and library. The smaller courtyards in the back should provide an open space for different, specific usages like vegetable gardens and children’s playgrounds and creating sub-communities.

Considering the local circumstances of the site, it was decided to place one big courtyard at the corner of the site towards the

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gallery of baumgartenstrasse Bachelorarbeit Jade Hochschule Oldenburg Professor Lutz Beckmann

Der Entwurf verbindet privates Wohnen im öffentlichen Stadtraum und bietet eine intime Atmosphäre im Herzen von Oldenburg. Die Idee ist nicht nur Austellugsflächen für Kunstwerke zu entwerfen, sondern auch die Räume selbst als ein Kunstwerk zu gestalten. Unterschiedliche Innenraumhöhen geben den Räumen verschiedene Gewichtungen. Das Gebäude liegt in der Baulücke wie ein skulpturales Objekt,welches mit ihrer Massivität und kubischen Form einen Kontrast nicht nur zu beiden Nebengebäuden, sondern auch zu dem unbeständigen Leben bildet. Der Entwurf ist aus Modulen zusammengesetzt und bildet Volumenarchitektur. Die Module werden zusammengeschachtelt. Durch Vor- und Rücksprünge in der Fassade wird das Innenleben von Aussen klar lesbar.

Raumhöhen besondere bedeutungen. Im 3.Og befindet sich ein atelier, wo das galerist_innenpaar selber kunstwerke anfertigen kann. Der atelierbereich dämpft den lärm von der strasse von dem schlafbereich ab, somit entsteht eine ruhige und entspannte atmospähre für den ruheraum.Das gebäude hat eine grosszügige dachterasse in 14m höhe. Von dort aus kann man das panorama oldenburgs geniessen.

Der zweigeschossige Raum, welcher in der Fassade sichtbar ist, weckt die Neugierde, und soll die Passanten in das Gebäude locken. Die grossen Ausstellungsräume sind durch Blickbezüge zueinander und miteinander verbunden. Die Besucher haben die Möglichkeit aus spannenden Blickwinkeln Kunst zu erleben. Durch die massivenWände, die über zwei Geschosse gehen, bietet sich die Option spektakuläre Kunstwerke auszustellen. In den obersten Geschossen ist eine mehrgeschossige Wohnung angeordnet, bei der die Raumfunktionen nach oben hin immer privater werden. Die Aufenthaltsräume, wie in der Gallerie, bekommen durch die

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ERDGESCHOSS

3. OBERGESCHOSS 6_Eingangsbereich 22,60m²

1. OBERGESCHOSS

7_Ausstellung 22,60m²

4. OBERGESCHOSS

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02 arbeitsprojekte


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ravensberger gymnasium in herford |f|u|n| architekten und ingenieure Architekturbüro Christoph Feld und Silvia Nikulski www.fun-architekt.de

Wettbewerb zum Neubau einer Dreifachsporthalle mit Schulanbau und Umnutzung einer denkmalgeschützten Turnhalle in der Stadt Herford. Kerngedanke des Entwurfs ist es, ein neues Baukörperensemble zu entwickeln, das auseinandergezogen und zum Teil an das Bestandsgebäude gesetzt und zum anderen als eigenständiges Bauteil auf dem Schulgelände stehen soll. Dabei stellen sich Faltungen in der Fassade wie eine Eisscholle oder ein Puzzle dar, das markiert, dass diese beiden Gebäude zusammen gehören. Der Anbau an den Bestand bildet das Negativ zum eigenständigen Neubau.

Die Baumaßnahmen sind in vier Bauabschnitten geplant: im ersten Abschnitt wird die denkmalgeschütze Turnhalle saniert und der neue Klassentrakt an den Bestand angesetzt. Im zweiten Bauabschnitt werden Mensa und Sporthalle neu gebaut. Hier wird darauf geachtet, dass der Neubau von Beginn an ein vollständig funktionstüchtiges Gebäude ist. Dann wird die alte Sporthalle im dritten Bauabschnitt abgerissen und im letzten Abschnitt werden Konferenz – und Sanitärräume an die Mensa angebaut.

Die Fassaden der Gebäudeteile sind zur Hofseite hin aus Glas gestaltet und spiegeln so die Struktur des Theaters wieder, während die äußeren Fassaden sich schützend und undurchsichtig um den Schulhof legen. So entsteht ein zum städtischen Außenraum abgeschirmter Hof, der durch die Sichtachsen im Hofinneren einen Campus schafft. Der Schulhof wird zum Zentrum des Schulgeschehens, auf dem sich Schüler begegnen und auf einem souveränen Gelände flanieren können. Zwischen die auseinander gezogenen Baukörper schiebt sich die neue Sporthalle. Sie wird in den Boden abgesenkt und lässt so Raum für einen Schulhof und die Platzgestaltung. Diese ist ein weiteres verbindendes Element zwischen den Gebäuden.

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KONZEPT AUFRÄUMUNG DER FUNKTIONEN + BAUKÖRPER FÜR NEUBAU

AUFTEILUNG DES BAUKÖRPERS KLASSENTRAKT AN SCHULGEBÄUDE

SPORTHALLE AUF DEM GRUNDSTÜCK MÖGLICH KÜRZE WEGE

SPORTHALLE UNTERIRDISCH GESCHÜTZTER INNENHOF

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ST HOFBILDUNG

CAMPUSLEBEN

FASSADEN

GESCHÜTZTER AUßENBEREICH PRIVAT UND ÖFFENTLICH RÄUMLICH GETRENNT MEHRERE GLEICHWERTIGE EINGÄNGE

BELEBTER INNENHOF BEWEGEN UND TREFFEN GESTALTUNG VON AUßENBEREICHEN

FASSADE ALS KOMMUNIKATIONSMITTEL VON AUßEN - ABGRENZUNG VON INNEN - DURCHBLICK

BA I

BA II

BA III

BA IV

ANBAU SCHULE+UMBAU TURNHALLE

NEUBAU MENSA+SPORTHALLE

ABBRUCH BESTEHENDE SPORTHALLE

ANBAU MENSA

+12.05 5m

+8.25m

+6.50m

+4.65m

+1.05m ±0.00m

±0.00m

±0.00m -0.50m

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-9.80m

Längsschnitt A-A Sporthalle und Schulgebäude 1:200

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BIBLIO

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FREIES SPIEL + NATUR

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BEWEGEN + SPORT

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VERWEILEN + URBAN GARDENING

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Lageplan 1:500

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bücherregal in stabu iela Privat für Andris Amantovs in Riga, Stabu Straße Frühling 2018

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lichtinstallation postfuhramt berlin jack be nimble lighting | design | innovation Lichtplaner & Ingenieure Erlemann, Hollman, Klees PartG www.jackbenimble.de

Die kontrastreiche Lichtinstallation im Haupteingang des Berliner Postfuhramts erzählt Geschichten aus dem nächsten Kapitel des Gebäudes. Das Schnurnetz ist geometrisch konstruiert und symbolisch mit den linearen Elementen der Fassade verbunden , die sich entlang die Oranienburger und Tucholsky Straßen erstreckt. Es wird eine optische Ebene geschaffen, welche die Öffnung des Gebäudes verschließt und an das Gerüst erinnert, das die Gebäudefassade für die umfangreichen Sanierungen seit 2013 bedeckte. Hinter dieser Ebene aus fluoreszierenden Schnüren befindet sich der leuchtende Stern als zentrales Element. Die Lichtintensität des Sternes pulsiert und symbolisiert die Hoffnung für die Zukunft und die „Wiederbelebung“ des Gebäudes.

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büro gree jack be nimble lighting | design | innovation Lichtplaner & Ingenieure Erlemann, Hollman, Klees PartG www.jackbenimble.de in Kooperation mit Kinzo (Innenarchitektur)

Für das Online-Gaming-Unternehmen GREE verwandelte sich mit Licht eine Luxus-Wohnung im Herzen von Berlin in ein Büro. Durch die richtige Mischung von funktionalem Licht für die Arbeitsräume und wohnlichen Beleuchtungselementen für die anderen Bereiche, entsteht ein Apartment zum Arbeiten. In Abstimmung mit den Innenarchitekten KINZO wurde ein Design-Konzept entwickelt bei dem die einzelnen Räume den Charakter des Wohnraumes unterstützen und zugleich in den Arbeitsräumen eine klare Büroatmosphäre mit optimaler Ausleuchtung entsteht. Rückzugsorte wurden durch Lichtwerte, Farbtemperaturen und unterschiedliche Produkte abgegrenzt. Das Herzstück des Büros ist eine 40 Meter lange Faltwand, die einen 1cm breiten LED– Streifen integriert. Durch eine dynamische Ansteuerung kommt die Faltung der Wand besonders gut zur Geltung. Die Mittarbeiter der Gaming Company können ihre eigenen Szenen entwickeln, so spiegelt dieses Element die Firmenphilosophie wieder.

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tutorin Jade Hochschule Oldenburg entwerfen, gestalten und darstellen in zweiten Semester des ersten Studiumjahres Prof J.Bargholz

Im Sommerstemester 2015 bin ich als Tutorin angefangen. Ich half Prof. J.Bargholz in der Entwurfsund Gestaltungslehre im zweiten Semeter des ersten Studienjahres. Zu meinen Tätigkeiten gehörte die Assistenz und Beteiligung an der Lehre bzw. an den Arbeitskorrekturen und Konsultationen. In der sogennanten Grundlehre unterrichtete Prof. J.Bargholz mit meiner tutorieller Unterstützung die zentralen Gestaltungsund Entwurfsfächer, was Prof. J.Bagholz die Möglichkeit einer intensiven Betreuung einräumte und zahlreiche Anlässe zu inhaltlich fachlichen Auseinandersetzungen und weiterführenden Gesprächen bot. Das recht hohe Stundenkontingent von z.T. neun Semesterwochen-Stunden in einer Gruppe von rund 25 Studierenden ermöglichte mir und Prof. J.Bargholz gleichermaßen einen vergleichsweise intensiven Kontakt.

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bestandsaufnahme

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umbau bürogebäude schlossplatz PZWO Architekturbüro Sen Christoph Ickert www.pzwo.de

Umbau und Sanierung eines Bürogebäudes. Die attraktive Innenstadt beherbergt rund um die große Fußgängerzone das Schloss, kulturelle Einrichtungen wie Museen und das Staatstheater sowie zahlreiche Läden und Geschäfte. Sie stellt somit einen Hauptanziehungspunkt Oldenburgs dar. Die wirtschaftliche Struktur Oldenburgs ist breit gefächert und hat ihre Schwerpunkte als Standort verschiedener Banken und Versicherungen in Dienstleistungen, im Handel und produzierenden Gewerbe. Der Bau wurde vorher als Bürogebäude für die LzO genutzt, jetzt soll er als kreativer Standort für eine Werbeagentur dienen. Der Komplex besteht aus zwei Gebäuden, die durch eine Glasfuge miteinander verbunden sind. Da nur das Innere umgebaut werden sollte, gab es besondere Herausforderungen bei der Konzeptentwicklung. Nach dem Umbau bekommt das Gebäude eine Medienfassade mit LED Beleuchtung und im Innenraum einen gläsernen Fahrstuhl. Die Büros werden offen gehalten. Das Highlight des Umbaus wird die Dachterasse sein, auf der jeder Mitarbeiter den Ausblick über Oldenburg und den Schlossgarten genießen darf.

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wohngebäuden für asylbewerber_innen PZWO Architekturbüro Geschäftsführer: Sen Christoph Ickert www.pzwo.de

Vorentwurf von Wohngebäuden Auch die niedersächsischen Erstaufnahmelager geraten mittlerweile an ihre Grenzen: Bis Ende 2015 wurden circa 39.000 Flüchtlinge in Niedersachsen erwartet, gegenüber 21.600 im Jahr 2014. Die Landesaufnahmebehörde verteilt die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Niedersachsen an die einzelnen Kommunen, die entsprechende Quote richtet sich nach deren Einwohnerzahl. Die Stadt Oldenburg muss der aktuellen Prognose zufolge bis zum Herbst 2015 etwa 800 Personen aufnehmen. Jede Woche kommen circa 20 neue Flüchtlinge in der Stadt an. Da eine Entspannung in den Krisengebieten aktuell nicht absehbar ist, geht die Stadt davon aus, dass bis Ende 2017 mehr als 1.735 Unterkunftsplätze zur Verfügung gestellt werden müssen.

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03 grafikarbeiten


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sēta - the book Technische Universität Berlin Fakultät VI Planen Bauen Umwelt Institut für Architektur Fachgebiet CODE Prof. Ralf Pasel

Museum und Studio für angewandte Volkskunst mit Touristeninformationszentrum in Smiltene, Lettland Traditionen und volkstümliche Bräuche leben in Lettland und werden stets hoch geschätzt. Die historischen Muster werden in die heutige Zeit übersetzt und verlieren ihre Aktualität nicht. Doch das Problem besteht heutzutage darin, dass die traditionellen Handwerkstechniken und das Wissen zusammen mit den alten Meistern ausstirbt. Nur in kleinen Mengen wird das Wissen an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Gleichzeitig fehlen die Möglichkeiten diese Techniken zu bewahren, indem man sie dokumentiert. Hierzu sollte eine Lösung gefunden werden. Projekt sēta ist ein Versuch das Fachwissen von Meistern für die nächsten Generationen aufzubewahren und weitergeben zu können.

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jbn graphics + social media jack be nimble lighting | design | innovation Lichtplaner & Ingenieure Erlemann, Hollman, Klees PartG www.jackbenimble.de

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transformationen Jade Hochschule Oldenburg Professor Andreas Oevermann Professorin Julia Bargholz

Das Buch stellt das Konzept der Grundlehre im Architekturstudium in Oldenburg vor. Reich bebildert zeigt es auf 210 Seiten die einzelnen Arbeitsschritte sowie die beeindruckenden Ergebnisse. Die Studierenden lernen in den ersten zwei Semestern die Arbeit am Entwurf, die räumliche Gestaltung und die Berücksichtigung eines Kontextes. Sie lernen Ideen und gegebenen Strukturen zu etwas Neuem zu transformieren. In einleitenden Texten von Prof. Dipl-Ing. Julia Bargholz und Dr. Claudia Perren wird das innovative Lehrkonzept vorgestellt, welches sich von der gängigen Lehre absetzt. Entwickelt an der ETH Zürich und weiter ausgearbeitet an der Universität Sydney wird das Modell auch seit 2011 an der Jade Hochschule in Oldenburg gelehrt und weiterentwickelt. Transformationen. Gestalten, Darstellen, Entwerfen im ersten Studienjahr, Oldenburg 2014. ISBN 978-3-7308-1135-1

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r+a wedding Graphic Designer für Hochzeit von Familie Zelenkoveci Sommer 2017 Photos: Miks Šēls

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freihandskizzen von Zeichenexkursionen und Entwurfsprozess 2013-2017

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berlin 2018

portfolio 2018  

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