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Ausgabe 2/2017


INHALTSVERZEICHNIS ……………………………………...……………………………….

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Am Steinhoftor

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Mit Leib und Seele: Kräuter, Pflanzen und Gärten in der Bibel

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Wir als Gastgeber

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Ein Stadtthema: Viel Trinken, sonst droht die Austrocknung

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Unsere Jubilare

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Comic

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Steinhart nachgefragt: Leopold Kaiser, Pfarrer im St. Paul

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Steinhof: In eigener Sache

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Das Steinhofpersonal

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Gratulationen

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Dies und Das: Sommerzeit Den Sommer ohne Reue geniessen

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Was vor 50 Jahren geschah: Hippies Sommer der Liebe

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Dies und Das: Weg vom Spiegel

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Wir rufen die Menschen in Erinnerung

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Gedicht

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Raum für Begegnungen: Sommerkräuter

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Reben und Wein: Sonnenschein, Sommerwein

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Rezept: Quinoa-Burger

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Unser Wunsch

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Agenda

STEINHOF Pflegeheim Eine Institution der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf

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Mit Leib und Seele: Kräuter, Pflanzen und Gärten in der Bibel Seite 4 - 7

Pflegeheim Steinhof - Steinhofblatt Juni 2017

Ein Stadtthema: Viel Trinken, sonst droht die Austrocknung, Seite 11 - 13

Steinhart nachgefragt: Leopold Kaiser, Pfarrer im St. Paul Seite 16 - 19

Dies und Das: Den Sommer ohne Reue geniessen, Seite 24 - 26

Raum für Begegnungen: Sommerkräuter Seite 34 - 35

Steinhofstrasse 10 6005 Luzern

Tel. 041 319 60 00 Fax 041 319 61 00

www.steinhof-pflegeheim.ch info@steinhof-pflegeheim.ch


AM STEINHOFTOR …………………………………………………………………………...

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner Liebe Angehörige Liebe Freundinnen und Freunde des Steinhofs Liebe Leserinnen und Leser des Steinhofblatts Mitte Mai hat der Stadtpersonalverband seine Generalversammlung im Steinhof durchgeführt. Als ich in der Stadt Luzern arbeitete, war ich in dessen Vorstand tätig. Es war mir eine besondere Freude, viele ehemalige Arbeitskolleginnen und –kollegen im Steinhof begrüssen zu dürfen. Dies ist aber nicht das einzige, was mir von diesem Abend bleibt. Eine Dame mit "scharfem" Auge war auch zugegen. Sie ist die Person, die alle Schriftstücke in der Stadt Luzern korrekturliest. In der Eingangshalle fragte sie mich: "Du weisst aber schon, dass man "Kapelle" nicht mit "pp" schreibt?

der Aufmerksamkeit auf das vor uns Liegende beraubt? Die Natur kann uns helfen, unsere Aufmerksamkeit zu schulen. In jeder Jahreszeit gibt es Neues zu entdecken. Stets verändert sich etwas – ein Wachsen, Blühen, aber auch Sterben. In der Sommer-Ausgabe des Steinhofblatts finden Sie diverse Hinweise dazu, was einen Sommer ausmacht. Zum Beispiel Gewürze, wie sie schon in der Bibel beschrieben werden, Wasser als Lebenselixier und ein guter, kühler Schluck Wein. Aber es wird auch der Sommer beschrieben, der "Freiheit" schenkt. Bei angenehmen Temperaturen lässt es sich unbeschwert leben. Wichtig ist auch hier die Achtsamkeit – uns selber gegenüber, wie vor allem beim Sonnenschutz und bei der Zufuhr von genügend Wasser. Daher habe ich auch entschieden, den Schreibfehler

Unsere Eingangshalle

Hinweisschild zur „Kappelle“

Klar, weiss ich das. …doch aufgefallen ist es mir nicht… Was dabei mich nachdenklich macht, ist nicht, dass wir in der Eingangshalle prominent einen Schreibfehler haben. Nachdenklich stimmt mich, wie ich tagtäglich daran vorbeilaufen kann, ohne es zu merken. Wie viele Dinge sind das, die ich im Alltag gar nicht wahrnehme? Laufe ich auch an Menschen vorbei – und merke nicht, was sie gerade bewegt, dass sie ein gutes Wort oder nur einen Moment Aufmerksamkeit brauchen? Wie oft sind wir "in Gedanken", also mit Themen im Kopf beschäftigt und dadurch

im Moment zu belassen. Nicht, weil ich stolz darauf bin, aber weil er mich daran erinnern soll, im Alltag aufmerksam zu sein. Und vielleicht müssen Sie das nächste Mal leise schmunzeln, wenn Sie an der "Kappelle" in der Eingangshalle vorbeigehen. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und einen angenehmen Sommer voller schöner Entdeckungen! Andrea Denzlein, Heimleiterin

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MIT LEIB UND SEELE ………………………………………………………………………….

"Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel…" – Kräuter, Pflanzen und Gärten in der Bibel Die Bibel ist in erster Linie eine Heilige Schrift. Darin erzählen Menschen, wie sie Gott erfahren, wie sie glauben und leben. Fast nebenbei erfährt man aber auch Interessantes über die Kultur und die Lebensweise der damaligen Zeit. Die meisten Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden, haben eine wichtige Bedeutung für die Menschen jener Zeit, sei es als Lebensmittel, Baumaterial, für kultische Zwecke oder als Heilmittel. Die Landwirtschaft und der biblische Speisezettel Das heutige Israel/Palästina ist vom Klima und der Vegetation her gesehen ein äusserst vielseitiges

Der Olivenbaum als Lebensgrundlage

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Land: Es liegt am Meer, verfügt über ein Binnenmeer (das Tote Meer) und Süsswasser-Seen, aber auch schroffe Gebirge und weite Wüstenlandschaften prägen die Landschaft. Als nach dem Zweiten Weltkrieg immer mehr Menschen in diese Region zogen, wurde mehr Land für die Ernährung gebraucht. Es war die Zeit der Kibbuzim. Diese Einrichtungen hatten unter anderem das Ziel, unter grossen Anstrengungen ödes Land urbar zu machen. Die Vegetation Israels/Palästinas hat sich in den letzten Jahrtausenden nicht wesentlich verändert. Schon in biblischer Zeit mussten die Menschen der Natur fruchtbaren Boden abtrotzen. Die Menschen lebten zum grössten Teil von der Landwirtschaft. Sie betrie-


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ben Ackerbau in den Gebieten, die sich dafür eigneten oder durch Bewässerung dafür hergerichtet werden konnten. In den feuchteren Gebieten wurden auch Wälder gerodet, an den Berghängen wurden Terrassen angelegt. In den trockeneren Steppen und Strauchsavannen, wurden dagegen vor allem Schafund Ziegenherden gehalten, die von Wanderhirten betreut wurden. Der bäuerliche Alltag schlägt sich auch in der Bibel nieder. Viele Erzählungen und Begriffe haben mit Saat, Ernte, Reifung, Bewässerung, Tierhaltung und Schlachtung zu tun. Es werden 110 Pflanzenarten erwähnt. Zwar lässt sich oft nicht mehr genau sagen, um welche Pflanzen es sich genau handelte. Angebaut wurden v.a. Weizenarten (Emmer und Einkorn) und Gerste, sowie eine Sorghumart, die oft mit „Hirse“ übersetzt wird. In den Gärten wurden Linsen, Bohnen und Erbsen angebaut, dazu Gemüse wie z.B. Zwiebelarten und Gewürze. In Obstgärten gedeihten Datteln, Feigen, Mandeln, Granatäpfel und Weintrauben und natürlich Olivenbäume.1 Was nicht vor Ort wuchs, wurde von auswärts eingekauft – wenn man es sich leisten konnte. Der Handel z.B. mit Zypressen und Zedern aus dem Libanon blühte, weil König Salomo letztere für den Bau des Tempels und seiner Paläste nutzte. Aus dem festen, wohlriechenden Holz der Zeder wurden Balken, Pfeiler und Masten hergestellt und auch Bilder geschnitzt (1 Kön 6,9-10; Jes 44,14; Hes 27,5).2 Quellen: 1wikipedia.org/wiki/Pflanzen in der Bibel 2www.bibelkommentare.de

Gärten Neben den Gärten, die vor allem dem Anbau von Nahrungsmitteln dienten, wurden auch üppige Gärten angelegt. Sie dienten der Erholung, Besinnung und Begegnung und spielten eine wichtige kulturelle Rolle. Normalerweise waren sie einem Palast oder Tempel angegliedert und verfügten über ein Bewässerungssystem, Brunnen und exotische Pflanzen. Wer sich mitten in einem heiss-trockenen Klima so einen Garten leisten konnte, verfügte über Status, Reichtum und Macht. Der Garten ist darum auch ein Sinnbild für einen lebensfreundlichen Ort, wo man sich wohl und geborgen fühlt, während ausserhalb die chaotische, bedrohliche Umwelt herrscht. Der königliche Garten bildete die Aufgabe des Königs ab, den Lebensraum seiner Untertanen zu bewahren und zu verteidigen gegen Angriffe von Aussen. In den religiösen Schriften wurden diese positiven Eigenschaften eines Gartens mit Gott in Verbindung gebracht, der das gute Leben beschützt und bewahrt. Im Hohelied, einem Buch im Alten Testament, wird ein Garten beschrieben, der eigentlich wunderschön ist, aber leider wie das Paradies verschlossen bleibt. Doch eine Person gibt nicht auf, um Einlass in diesen paradiesischen Garten zu bitten. Wie ein Verliebter fühlt er sich zu diesem Garten und seinem Duft hingezogen. Dabei wird nicht mit erotischen Andeutungen gespart und nach und nach zeigt sich, dass der Garten eine Umschreibung für eine Frau ist. Am Ende werden die Mauern und verschlossenen Türen des Gartens gesprengt und die beiden Liebenden können ihr Glück gemeinsam geniessen. Der Text lässt aber Interpretationsspielraum. Es könnte auch GOTT sein, der um die Liebe der Menschen wirbt und sie aus ihrer Verschlossenheit herausholen will. Das ist das Schöne an diesem Buch: Es bleibt immer Raum für die eigenen Gedanken und Gefühle – und ist darum zeitlos.

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MIT LEIB UND SEELE ………………………………………………………………………….

Hier ein Auszug aus dem Kapitel 4 (Hld 4,1.12-16): 1 Junger Mann: »Wie schön du bist, meine Freundin, wie schön! 12 Du bist wie ein verschlossener Garten, meine Schwester, meine Braut, wie eine verschlossene Quelle, ein versiegelter Brunnen. 13 Du bist wie ein reizvoller Garten mit Granatapfelbäumen voller köstlicher Früchte, mit Hennasträuchern und Lavendel, 14 Narde und Safran, Kalmus und Zimt, Myrrhe und Aloe, Weihrauchsträuchern und anderen kostbaren Gewürzen. 15 Du bist wie ein Brunnen im Garten, ein Brunnen lebendigen Wassers, das herabströmt vom Libanon.« Junge Frau: 16 »Wach auf, Nordwind! Erhebe dich, Südwind!

Durchweht meinen Garten und verströmt den Duft seiner Gewürze. Lasst meinen Geliebten in seinen Garten kommen und seine köstlichen Früchte essen!« Quelle: Neues Leben. Die Bibel © 2002 und 2006 SCM R. Brockhaus im SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten

Kräuter: Lebens- und Heilmittel Kräuter und Duftpflanzen, die aromatische Inhaltsstoffe tragen, wurden in biblischer Zeit zum Würzen von Speisen und zur Herstellung von Tees verwendet. Man brauchte sie auch zur Herstellung von Salben und Kosmetika oder für kultische Zwecke.3 Bekannt ist die Stelle im Matthäusevangelium, wo Jesus gegen die Pharisäer wettert, die seiner Meinung nach einseitig den Fokus auf das Einhalten der religi-

Persische Gärten werden nicht umsonst als Paradies bezeichnet, wie hier z.B. der Eram Garten in Shiraz, Iran

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ösen Vorschriften legen: "Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz ausser Acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen" sagt er ihnen (Mt 23,23; Einheitsübersetzung). Demzufolge gehörten die Kräuter Minze, Dill und Kümmel zur Alltagsküche. Ihre verdauungsfördernde Wirkung ist unumstritten. Minze wird bis heute als erfrischendes Gewürz für Fleischspeisen und als Tee verwendet. Schwarzkümmel stärkt zudem das Immunsystem. Mehrmals werden in der Bibel auch der Kapernstrauch, Koriander und Safran genannt. Letzterer wurde als Würz- und Färbemittel in der gehobenen Küche, aber auch für Kosmetik und die Herstellung von Parfüms genutzt. Etwas weniger bekannt ist bei uns heute die Weinraute. Ihre Blätter setzen beim Berühren einen markanten Duft frei, der von den aromatischen Ölen stammt. In der römischen und altorientalischen Küche wurde sie als Würzmittel sehr geschätzt und wirkt gegen verschiedenste Krankheiten. Die Bibel ist in jeder Hinsicht ein vielfältiges Buch. Es geht um die wichtigen Themen des Lebens, aber man macht auch eine Zeit- und Kulturreise in den Nahen Osten vor über 2000 Jahren. Sind Sie, lieber Leserin, lieber Leser, auf den Geschmack gekommen? Edith Birbaumer, Seelsorgerin

Quelle: 3wikipedia.org/wiki/Pflanzen in der Bibel

Markt in Akko (Israel): Kräuter und Gewürze gehören in jede Küche

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WIR ALS GASTGEBER ………………………………………………………………………...

Original Fritschi Wagenmusik

Die Original Fritschi Wagenmusik 26. März 2017 Grad nach der Fasnacht ist wohl der beste Termin, die Original Fritschi Wagenmusik einzuladen. Perfekt eingespielt, aber auch schon wieder gut erholt , haben sie uns allen einen kurzweiligen, unterhaltsa-

men Nachmittag beschert. Es kamen denn auch sehr viel Besucher, sei es von intern oder extern. Immer wieder besuchen uns Bewohnerinnen und Bewohner des Betagtenzentrums Eichhof. Sie müssen ja auch nur die Strasse überqueren und tun dies, und das

Zufriedene Bewohnerinnen und Bewohner

Es gibt auch Raum für Begegnungen und Gespräche

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Eine gute Durchmischung von „Steinhöflern“ und Gästen freut uns, gerne. Die Musikanten unterhielten uns aber nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit diversen Geschichten. Es ist unglaublich, wie Daniel Bucheli die Anekdoten, teils in Reimform, fehlerfrei und humorvoll zum Besten gab. So erfuhren die Besucher an diesem Nachmittag Interessantes von der Beziehung zwischen Bernern und Zürchern. Als Teil der Zunft zur Safran konnten die Musikanten auch von speziellen Erlebnissen berichten. So wurden wir alle auch noch einmal zu den Geschehnissen rund um das "Sächsilüüte" in Zürich mitgenommen. Am Ende war man als Zuhörer nicht mehr ganz sicher, ob auch die Original Fritschi Wagenmusik, neben dem Regen, ihren Beitrag dazu geleistet hat, dass der Böög im letzten Jahr extrem lange hatte, bis es ihm den Kopf verblasen hat… Auf jeden Fall konnte man es sich bildlich sehr gut vorstellen, wie die Luzerner Zünftler dreingesehen hatten, als ihr gelb-roter Schmuck im Regen die Farbe auf Gesichter und Be-

kleidung abgab. Auf diese Weise erlebten wir alle einen angenehmen, fröhlichen und beschwingten Nachmittag. Andrea Denzlein, Heimleiterin

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WIR ALS GASTGEBER ………………………………………………………………………...

Die 4Sommersprossen 30. April 2017 Obwohl einheitlich getüpfelt, boten uns die 4 Sommersprossen einen ganz abwechslungsreichen und bunt gewürfelten Nachmittag. Ihr Programm reicht von Jodeln über Mundartpop, Balladen, Schweizer Volkslieder bis hin zu klassischen Liedern. "So vielfältig und interessant wie ein Gesicht voller Sommersprossen", schreiben sie auf ihrer Homepage. So „punkteten“ sie auch im Steinhof. Bewohnerinnen und Bewohner, wie Besucherinnen und Besucher, konnten zuhören und manches bekannte Lied auch mitsingen. Dabei durften wir noch eine kleine Weltreise erleben, die musikalisch bis nach Schweden und in den Nahen Osten führte. Nach dem Konzert haben einige nach den Kontaktdaten der vier Frauen gefragt, um sie selbst mal zu engagieren. Mit dem

Die 4Sommersprossen

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Konzert habe ich auch mir selber eine Freude gemacht, kenne ich die Vollblut-Musik-Schwestern doch schon einige Jahre persönlich. So war das Konzert auch ein Teil von mir, den ich in den Steinhof und in das Musik-Programm einbringen konnte. Mich fasziniert immer wieder, was es ausmacht, wenn man "einander zuhören kann", denn nur damit ist eine solch präzise Harmonie möglich, wie sie die 4 Sommersprossen an den Tag legen. Zur Freude der Anwesenden schafften sie es auch noch ganz spontan, unseren gesangsbegeisterten Pflegedienstleiter Beat Marti zu integrieren. Andrea Denzlein, Heimleiterin


DAS STADTTHEMA ……..…………………………………………………………………….

Viel trinken, sonst droht die Austrocknung Karin Betschart, die Spitexfrau vom Team Musegg, freut sich auf den Sommer und hofft, die Hitze hält sich in Grenzen.

Das Trinken vergessen! Passiert das vor allem bei Menschen mit beginnender Vergesslichkeit oder Demenz, oder auch bei andern?

Sommer und Spitex: Was fällt Ihnen da zuerst ein?

Bei älteren Menschen nimmt das Durstgefühl ab. Sie trinken ohnehin meistens zu wenig. Bei Hitzetagen können in solchen Situationen Herz-Kreislaufstörungen auftreten.

Karin Betschart: Das Wichtigste ist das Trinken. Wir müssen die Klientinnen und Klienten immer wieder anhalten, genügend zu trinken. Falls notwendig, geben wir die Flüssigkeit selber und gehen bei grosser Hitze mehrere Male am Tag vorbei, um nachzuhelfen, vor allem bei Personen, die es mit dem Trinken nicht so genau nehmen oder es schlicht vergessen. Die Dehydration oder Austrocknung kann zu Kreislaufproblemen führen.

Was heisst das konkret? Die Störungen können zu Schwindel führen. Wenn das Herz zu schwach wird, sind Spitaleinweisungen angezeigt. Die Spitex nimmt in Hitzeperioden eine wichtige Funktion wahr. Die Pflegedienstleitung

Wasser, das Lebenselixier

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DAS STADTTHEMA …………………………………………………………………………...

macht uns darauf aufmerksam, dass wir die Flüssigkeitszufuhr besonders beobachten müssen. Das ist ein Auftrag. Mit dieser Achtsamkeit lassen sich Hospitalisationen vermeiden. Es braucht viel Aufmerksamkeit, um bei den Klientinnen und Klienten richtig zu handeln. Bei Menschen, deren Wahrnehmung intakt ist, stellen wir einen Krug mit Wasser bereit und können so kontrollieren, ob genügend getrunken worden ist. Wir machen sie darauf aufmerksam, dass das Trinken an Hitzetagen sehr wichtig ist. Wenn zu wenig getrunken wird, klagen die Klienten öfters über Unwohlsein, oder eben Schwindel. Weitere Symptome sind Kopfschmerzen, ein Schwächegefühl, trockene Schleimhäute oder ein Herzrasen. Wichtig ist auch der Hauttest. Wenn ich die Haut mit dem Finger zusammendrücke und Falten bleiben, ist ein Flüssigkeitsmangel vorhanden. Und die Spitexpfleger und –pflegerinnen trinken genügend? Wir müssen sicher darauf achten. Die meisten von uns haben eine Wasserflasche im Rucksack. Was

Ausgetrocknet...

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dann manchmal noch schwierig bleibt, ist die gute Koordination mit dem WC-Gang. Es gibt Wohnsituationen, wo ich den Gang aufs WC aus hygienischen Gründen vermeide. Das kann mit dem Gesundheitszustand der Klientin zusammenhangen. Allerdings: wenn die Situation untragbar wird, haben wir in Absprache mit dem Klienten und der Hausverwaltung auch schon ein Putzinstitut organsiert. Gibt es gesundheitliche Schwächen, wo der Flüssigkeitsmangel eine besondere Rolle spielen kann? Vor allem bei dementen Menschen und solchen mit Herzerkrankungen. Wie wird der Sommer eigentlich aufgenommen von den Kranken? Die Klientinnen geniessen es, mehr ins Freie gehen zu können. Längere Hitzeperioden sind allerdings für viele schwierig auszuhalten. Das kann sehr anstrengend werden. Es gibt Leute, die dann gerne auf eine Schifffahrt gehen, weil es dort immer etwas kühler ist. Das ist eine gute Alternative zum Hitzestau in der Stadt.


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Wie nehmen Sie den Sommer auf?

Kann es Personalengpässe geben?

Ich schätze die heissen Tage nicht besonders. Solange ich den Fahrwind auf dem Flyer geniessen kann, ist alles gut. Es gibt aber Momente, vor allem bei der Arbeit am Computer, wo ich den Eindruck habe, ich sei heute im Kopf etwas langsamer. In südlichen Ländern wird in der Mittagshitze gar nicht gearbeitet. Das hat seine Gründe. Einfacher als im Winter ist es mit der Kleiderfrage. Wir müssen zwar auch im Sommer auf gutes, stabiles Schuhwerk achten. Bei Mobilisationen ist ein guter Stand unabdingbar. Doch das ist heute machbar, ohne Bergschuhe anziehen zu müssen. Wir tragen konsequent knielange Hosen und T-Shirts, keine Trägerleibchen. Zum Ritual, im Sommer wie im Winter, gehört die Desinfektion der Hände.

Im Winter können Grippeperioden oder viele Stürze bei winterlichen Bodenverhältnissen, zu vermehrten Einsätzen führen. Im Sommer sind solche Fälle weniger häufig. Im Gegenteil: Im Sommer kann es von der Zahl der Einsätze her flauere Zeiten geben. Sie freuen sich also auf den Sommer? Sehr, ja. Es sollte nur nicht wieder so sein wie vor zwei Jahren. Bei der Hitzeperiode damals hatte ich auf dem Flyer manchmal das Gefühl, es blase mir ein heisser Wind ins Gesicht. Dann wird es schwierig. Interview: René Regenass

Hat der Sommer Auswirkungen auf den zeitlichen Tageslauf? Was wir festgestellt haben, sind Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung, die Stunde Unterschied zwischen Winter- und Sommerzeit. Der Tagdienst kann im Sommer beispielsweise schon ab 06.30 Uhr Einsätze haben. Obwohl wir immer zur gleichen Zeit kommen, ist der Einsatz bei Klienten mit dementen Störungen dann oft zu früh. Sie können diesen Zeitwechsel nicht einfach einordnen. Am Abend sind jüngere Klienten, die beispielsweise im Rollstuhl fahren, noch etwas länger unterwegs. Dann ist es sinnvoller, die Einsatzzeit hinauszuschieben. Für mich ist der Sommer super. Es ist viel einfacher früh aufzustehen am Morgen.

Zur Person Karin Betschart (37) ist in Schwyz aufgewachsen und hat auch dort die Schulen besucht. Nach der Ausbildung in der Schule für Krankenpflege in Zug, arbeitete sie im Spital Einsiedeln und machte anschliessend die Berufsmatura. Vor zehn Jahren begann ihr Tätigkeit bei der Spitex Stadt Luzern, wo sie heute als Pflegefachfrau HF eine fallführende Aufgabe wahrnimmt. Eine zweijährige Ausbildung befähigt sie als Berufsbildnerin.

Wie sind Ihre Arbeitszeiten? Ich bin im Tagdienstteam und arbeite von 07.00 bis 16.15 Uhr, oder von 08.00 bis 17.15 Uhr. Daneben gibt es ein Abend- und ein Nachtdienstteam.

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UNSERE JUBILARINNEN UND JUBILARE………….….…………………………………….

Ingeborg Strobel feierte am 04. Mai 2017 ihren 98. Geburtstag

Werner Purtschert feierte am 07. Mai 2017 seinen 85. Geburtstag

Max Helfenfinger feierte am 13. Mai 2017 seinen 70. Geburtstag

Martha Steiner feierte am 14. Mai 2017 ihren 101. Geburtstag

Anna Blau-Cantieni feierte am 05. Juni 2017 ihren 85. Geburtstag

Margrit Schmid feierte am 05. Juni 2017 ihren 95. Geburtstag

Claudia Koller feierte am 10. Juni 2017 ihren 40. Geburtstag

Bruno Banholzer feiert am 22. Juni 2017 seinen 65. Geburtstag

Herzliche Gratulation 14

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GUIDO‘S COMIC—SEITE ……………………………………………………………………..

Guido Obertüfer wohnt seit dem 7. Mai 1997 im Steinhof. Er ist ein aufgestellter, fröhlicher Mensch mit einer ausserordentlichen Beobachtungsgabe. Daraus entstehen Comic – Zeichnungen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Guido zeichnet spezielle Vorkommnisse im Alltag.

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STEINHART NACHGEFRAGT ………………………………………………………………...

Leopold Kaiser: Pfarrer von St. Paul

Aufmerksame, frohe Zuwendung Leopold Kaiser wird im kommenden Sommer als Pfarrer von St. Paul und Mitglied des Pastoralraumteams zurücktreten – rund ein halbes Jahr nach seinem 70. Geburtstag am 2. Januar 2017. Leopold Kaiser war seit 2003 in der Pfarrei St. Paul tätig. In seiner Luzerner Zeit konnte er unter anderem 2012 das 100-Jahr-Jubiläum von St. Paul mitgestalten. Er hat sich auch als Vermittler von Kunst und Kirche verdient gemacht. Seit 2004 ist er im Vorstand des Vereins Steinhof Luzern und damit eng mit unserer Institution verbunden. Mit Leopold Kaiser verlässt ein weit über die Quartier- und Stadtgrenzen hinaus bekannter und beliebter Seelsorger die Pfarrei von St. Paul und damit leider auch den Trägerverein des Pflegeheims Steinhof. Gerne nutze ich die Gelegenheit für ein Gespräch:

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Unser Thema des Steinhof-Blatts "Sommer" hat für dich in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung. Du trittst nach langjähriger intensiver Tätigkeit von deinem Amt als Pfarrer zurück. Was geht in dir vor, wenn du an den Sommer denkst? Bis zum 30. Juli stehen die Menschen von St. Paul an erster Stelle, sogar die Jugendlagerbesuche stehen noch auf meinem Programm. Natürlich ist es mir ein grosses Anliegen, dass die Pfarrei St. Paul in gute Hände übergeben werden darf. Bischof Felix Gmür hat mir mehrmals versprochen, dass es keine lange Vakanz gäbe und dass er für die Pfarrei wieder einen Pfarrer finden werde. Von Herzen hoffe ich, dass die Findungskommission aus den vorgeschlagenen Personen eine gute Wahl trifft. Natürlich sind mir die Menschen aus der Pfarrei in diesen vierzehn Jahren ans Herz gewachsen, ange-


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fangen bei der Ministrantenschar, allen Leitenden der Jugendorganisationen und die verschiedensten Pfarreigruppierungen. Der August schenkt mir dann Zeit, um aufzubrechen und den Neuanfang zu wagen. Was ist für dich das Wichtigste, das du aus der Tätigkeit in Luzern in den "Ruhestand" mitnimmst? Dass ich die lebendige Pfarrei St. Paul, die ich von Pfarrer Hans Bättig während 14 Jahren übernehmen und unterstützt von meinem guten Team und mit Gottes Hilfe begleiten durfte. Unvergessen ist für mich der Brückenschlag von der Empore zum Chor, durch die kompetente Arbeit von Mathias Inauen, der während zwölf Jahren als Hauptverantwortlicher der Kirchenmusik, St. Paul zur Oase der Sinne werden liess; dies durch den Zuzug fähiger Solisten durch den Pauluschor. Die „Misa Tango“ von Martin Palmeri und die Umsetzung der Messteile in den Flamenco-Tanz durch Bettina Castagno war ein gewagter, aber 100% gelungener Schritt, den Tanz mit der Liturgie zu verbinden.

Leopold Kaiser, Messe Brüderjubiläum 2010 vor dem Steinhofschloss

Was wirst du am meisten vermissen? Natürlich die Pauluskirche, in der ich auf dem Weg durch das Kirchenjahr mit der Pfarreifamilie, Sternstunden der Freude und schwere Stunden des Leides geteilt habe. Die Schulkinder, die jeden Morgen am Pfarrhaus vorbei den Weg zum Moosmattschulhaus gegangen sind, am Abend die vertrauten Lichter in den Fenstern der Nachbarschaft und die fünf Ulmenbäume, an denen schon der Kunstmaler Robert Zünd seine tiefe Freude hatte, als erster Bewohner des stattlichen Hauses an der Moosmattstrasse 13.

Fronleichnam 2015

Was wirst du überhaupt nicht vermissen? Die vielen Sitzungstermine als Gemeindeleiter – auch gab es Wochen in denen vier Abende beruflich besetzt waren.

Steinhof-Sonntag 2016 - Messe in der Steinhof-Kapelle

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STEINHART NACHGEFRAGT ………………………………………………………………...

Auf was freust du dich am meisten, wenn du daran denkst, weniger Verpflichtungen zu haben? (oder ist das gar nicht der Fall?) Oftmals hätten mich kulturelle Anlässe sehr angesprochen, doch meistens war ich bereits verplant und mein Leben war fremdbestimmt – auf mehr Zeit für mich und meine Interessen freue ich mich wirklich. Hast du dich auf die "Zeit danach" vorbereitet und wenn ja, wie? Als Seelsorger und Priester habe ich mich entschieden als Kaplan weiterhin im kirchlichen Dienst zu bleiben, so wie Gott mir die Kraft dazu schenkt. Gibt es etwas, dass du in diesem Leben noch unbedingt erleben willst? Nein, bis anhin erfüllte mich mein Lebensweg. Ich werde mir sicher mehr Zeit nehmen, um vermehrt Zeit in Frankreich zu verbringen, da mir das Savoirvivre dort besonders entspricht. Mit welcher Schweizer «Berühmtheit» würdest du dich zu einem Abendessen verabreden und warum gerade mit dieser Person? Ich bin und war gerne mit normal sterblichen Menschen am gleichen Tisch. Du kennst den Steinhof nun schon sehr lange. Was verbindest du mit unserer Institution? Die Liebe zu den „Pflegebedürftigen Menschen“, so wie sie uns der selige Bruder Peter Friedhofen vorgelebt hatte. Die Hauskapelle als Fundament des Steinhofs ist für mich das Markenzeichen unserer Institution. Die jahrzehntelange Verbindung mit der Pfarrei St. Paul, der reservierte Kirchenbank der Steinhofbrüder hat mich in all den Jahren gefreut sowie

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die grosse Offenheit und Gastfreundschaft, die wir geniessen durften. Die Openair- Gottesdienste an Fronleichnam waren ebenfalls kostbare Momente der Gemeinschaft. Was möchtest du uns bezüglich unserer Arbeit für die Bewohnerinnen und Bewohner mitgeben? Möge weiterhin die Kraft des heiligen Geistes in allen Mitarbeitenden wirksam bleiben, um in Ehrfurcht den uns anvertrauten Mitmenschen zu dienen. Ganz herzlich danke ich dir im Namen des Pflegeheim Steinhof für die lange Verbundenheit und alles, was du zum Wohle der Steinhof-Familie beigetragen hast. Ich habe deine wohlwollende Begleitung stets geschätzt – bereits in der gemeinsamen Vorstands-Zeit und nun auch als Unterstützung in meiner Tätigkeit als Heimleiterin. Für die Zukunft wünsche ich dir, dass du deine Zeit so einsetzen kannst, wie du es dir wünscht. Ich hoffe, dass wir auch weiterhin verbunden bleiben. Andrea Denzlein, Heimleiterin


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DANKE und auf Wiedersehen, Leopold!

Name/ Vorname:

Kaiser

Funktion:

Pfarrer zu St. Paul

Geburtsdatum:

02.01.1947

Sternzeichen:

Steinbock

Hobby:

Textilien und Ballett

Lieblingsessen:

Fischvariationen

Lieblingsgetränk:

ein funkelndes Glas Wein

Lieblingsfarbe:

blau

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IM STEINHOF ………………………………………………………………………………….

Hinweise in eigener Sache: 2017 steht im Steinhof das Thema „Sicherheit“ im Fokus. Wir wollen mit offenen Augen durch den Betrieb gehen und, wo immer möglich, Verbesserungen umsetzen: Im Notfall muss es mehr als schnell gehen – gerade bei Herz-Stillstand und Herztod. Wo ist der nächste Defibrillator? Damit Ersthelfer nicht lange suchen müssen, sind die Defibrillator-Schilder im einheitlichen Design gestaltet. Leuchtendes Grün weist sofort auf den Standort von Defibrillatoren hin und lotst auch Laienhelfer souverän zum AED (AED = Automatischer Externer Defibrillator). Neu ist unser Defibrillator daher im Eingangsbereich zu finden. Sollte im Restaurant oder auf den Abteilungen ein Herznotfall eintreten, ist er damit rasch zu erreichen. Entsprechende Schilder sind an den Eingangstüren und über dem Gerät angebracht. Neu finden Sie auch folgendes Hinweisschild im Steinhof:

Zentral an der Scheibe unseres Empfangs ist der Defibrillator montiert. des Hörgerätes automatisch deaktiviert oder es kann am Hörgerät manuell abgeschaltet werden. Die Hörschlaufe wurde von einem grosszügigen Spender finanziert. HERZLICHEN DANK!

Der Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner, die zum Teil geh- und sehbehindert sind, liegt uns am Herzen. Deshalb bitten wir Besucherinnen und Besucher, ihre Hunde im Haus und im Innenhof neu an der Leine zu führen. Wir danken für Ihr Verständnis. In der Kapelle wurde eine Hörschlaufe installiert. Dies ist eine technische Einrichtung, die es Hörgeräteträgern ermöglicht, störungsfrei Audiosignale über das Hörgerät zu empfangen. Um solche Induktionsschleifenanlagen nutzen zu können, muss das Hörgerät über eine so genannte Telefonspule (kurz: „TSpule“), verfügen, die das magnetische Wechselfeld der Induktionsschleife aufnimmt. Üblicherweise wird bei der Nutzung der Telefonspule das Mikrofon

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Andrea Denzlein, Heimleiterin


DAS STEINHOF— PERSONAL……………………………………………...…………………

Theres Luder Pflegefachfrau HF Sonnehuus GG/EG Eintritt: 01.02.2017

Sivaneswaran Loganathan Mitarbeiter Verpflegung

Arijeta Muslijevic Pflegemitarbeiterin Sonnehuus GG/EG Eintritt: 01.02.2017

Herzlich Willkommen Pflegeheim Steinhof - Steinhofblatt Juni 2017

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GRATULATIONEN………………….………………………………………………………….

… zum Dienstjubiläum

Sorayda Bauer Karma Lhundhuptsang Doro-Thea Muff Verena Borer Suzie Bend Eveline Dahinden

zum 15-Jahr-Jubiläum zum 5-Jahr-Jubiläum zum 15-Jahr-Jubiläum zum 10-Jahr-Jubiläum zum 5-Jahr-Jubiläum zum 5-Jahr-Jubiläum

10. Juni 2017 01. Juli 2017 01. August 2017 01. August 2017 01. August 2017 01. August 2017

… zur Vermählung

Elisabeth Georgy

hat am 19. Mai 2017 geheiratet.

Herzliche Glückwünsche 22

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DIES UND DAS ………………………………………………………………………………...

Summertime - Sommerzeit Der Sommer ist meine bevorzugte Jahreszeit. Dies aus vielerlei Gründen. Bis vor einem Jahr hatte ich in dieser Zeit die Möglichkeit, mich vermehrt mit lieben Menschen ausserhalb meiner 4 Wände zu treffen, Konzerte und Festivals zu besuchen und so meine Seele baumeln zu lassen. Heute bin ich zwar weniger aktiv, da mir oft die Energie und Kraft dazu fehlten, aber nichts desto trotz geniesse ich den Sommer. Die Wärme und das Licht tun meinem Körper in- und auswendig sehr gut.

men) und gespannt darauf zu warten, bis alle Teilnehmer eintreffen. Was für ein toller Moment, „alte“ Bekannte zu treffen und die Maschinen zu bewundern. Ein unbeschreiblich tolles Ereignis, das mich für einige Stunden meine Sorgen vergessen lässt. Ich träume schon seit vielen Jahren davon einmal auf einem Motorrad als Beifahrer zu sitzen und davonzurasen. Wer weiss, vielleicht wird dieser Traum eines Tages wahr. Ich habe in den letzten 3.5 Jahren gelernt, niemals die Hoffnung aufzugeben, komme was wolle.

Ich empfange Besuche in meinem Zuhause hier im Steinhof, sei es zum Mittagessen, um etwas zu trinken oder einfach zusammenzusitzen und Gespräche zu führen. Die Gastwirtschaftsterrasse mit ihrem tollen Ausblick ist dafür sehr geeignet und ein beliebter Treffpunkt.

Das Blueballs Festival ist für mich ebenfalls ein „MUSS“, sprich ein Highlight. Die Musik ist Balsam für meine Seele und ich möchte dies nicht missen. Ich hoffe, dass ich es auch dieses Jahr wieder schaffe, einige Konzerte zu besuchen.

Auch wenn ich nicht mehr so oft „unterwegs“ bin, hab ich während dieser Jahreszeit viel weniger dunkle Gedanken. Ich setze mich täglich vors Schloss und unterhalte mich mit Menschen, die entweder ein und aus gehen, oder einfach vorbei spazieren.

Alles in allem zeigt mir die Sommerzeit, dass das Leben so oder so lebenswert ist. Schön, dass es diese Jahreszeit gibt. Coralie Frosio, Bewohnerin im Steinhof

Es gibt während des Sommers einige Highlights, welche ich auf keinen Fall missen möchte, denn sie helfen mir, dabei mein Leben trotz allem zu geniessen und mich daran zu erinnern dass nicht alles „nur Schwarz“ ist, und mich auf das JETZT zu besinnen. Der Steinhof Sonntag (in diesem Jahr zum Thema Kräuter) bietet eine weitere Möglichkeit, mich mit Menschen auszutauschen, zu treffen und das sehr leckere Essen vom Grill zu geniessen. Der Stonecourt Tag ist ebenfalls jedes Jahr ein unvergessliches Erlebnis. Da versammeln sich ca. 60 Motorradfahrer vor dem Schloss, um anschliessend geschlossen auszufahren. An diesem Tag wird Geld gesammelt für einen Bewohner des Steinhofs. Für mich ist es jedes Mal ein grosses Vergnügen, mich morgens um ca. 6.30 Uhr, vor dem Brunnen hinzusetzen (vorausgesetzt es regnet nicht in Strö-

Bewohnerferien 2016 in Losone - von links: Cecile Annen, Coralie Frosio, Joanna Bachmann

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DIES UND DAS ………………………………………………………………………………...

Den Sommer ohne Reue geniessen

Behütet durch den Sommer... Endlich scheint die Sonne. Wir können draussen sitzen, die Wärme geniessen. Vor lauter Begeisterung vergessen wir manchmal, dass es nicht harmlos ist, sich der Sonne auszusetzen. In meiner Jugend und auch noch im späteren Erwachsenenalter galt es als chic, wenn man sich bräunen liess. Man sah es sogar als gesund an. „Nahtlos braun“ war der Traum vieler. Sie taten alles dafür. Noch ein Jahrhundert zuvor war das Braunsein in den „besseren“ Kreisen verpönt. Bleich zu sein galt als chic. Braune Hautfarbe galt als gewöhnlich. Nur niedere Stände mussten sich der Sonne aussetzen. Hüte! Natürlich kann man in die Sonne gehen. Man sollte sich aber nicht ungeschützt dem prallen Sonnenschein aussetzen. Wie wäre es denn mit einem Hut? Ich muss zugeben, ich liebe Hüte. In diesem Fall hätte ich gerne in früheren Zeiten gelebt. Von riesengross bis winzig gab es jede Form

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von Hut, welch eine Phantasie! So weiblich! Aber es gibt auch heute eine grosse Auswahl, und dazu recht günstig. (Ausser man geht zu einem Hutmacher.) Leichte, lockere Hüte sind im Sommer empfehlenswerter als feste Kappen, da sie die Luft zirkulieren lassen und damit den Kopf kühler halten. Ein kühler Kopf bekommt weniger schnell Kopfweh. Eine sogenannte Krempe schützt dazu die Augen. Man sollte beim Einkauf darauf achten, dass der Hut bequem auf dem Kopf sitzt und möglichst leicht ist. Ich mag gerne dekorierte Hüte. Manchmal dekoriere ich sie auch selbst. So ein bisschen Verrücktheit gehört bei mir dazu … Kopftücher Es gibt auch Frauen, die lieber Kopftücher tragen. Das hat nichts mit Religion zu tun. Meine Freundin Feven, die aus Afrika kommt, hat viele wunderschöne Tücher. Ich müsste da lange vor dem Spiegel probieren, wenn ich mir das Tuch um den Kopf drapie-


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ren wollte. Feven wickelt sich das Tuch einfach so um den Kopf und es sitzt. Zur Not tut es auch ein grosses Taschentuch. Ich erinnere mich an einen Heimbewohner, der immer etwas in seiner Tasche hatte, um seinen Kopf zu schützen, auch wenn es ein rosa Wischlappen war. (Er liess sich nicht davon abbringen, der Lappen blieb auf seinem Kopf). Ungeschützt Was geschieht, wenn man seinen Kopf in der prallen Sonne nicht schützt? Sonnenbrand (trotz Haaren), heftige Kopfschmerzen, Übelkeit, Sonnenstich oder sogar Kreislaufversagen können die Folge sein. In Ländern mit sehr heissem Klima tragen die Menschen Kleider, die den ganzen Körper bedecken. Nur wir als Touristen laufen spärlich bekleidet herum. Die Menschen am Ort wissen, dass sie ihren Körper schützen müssen. Natürlich heisst das nicht, dass wir es genauso machen müssen. Aber eine leichte, lockere Baumwollkleidung würde auch uns vor zu viel Sonne schützen. Wir helfen mit Sonnencremen nach, was sicher richtig und notwendig ist. Es gibt sie mittlerweile in grosser Auswahl und unterschiedlichen Stärken. Nach dem Aufenthalt in der Sonne ist unsere Haut dankbar für eine beruhigende Lotion. Die Haut spannt dann weniger. Über das Thema Hautkrebs ist schon so viel geschrieben worden. Das erörtere ich hier nicht. Darüber nachzudenken und entsprechend zu handeln lohnt sich aber allemal. Trinken Trinken! „Nein, nicht schon wieder“, wird hier der eine oder die andere sagen. Alle vom Pflegepersonal bekommen dies zu hören. Aber da ich es bei mir selbst immer wieder erlebe, dass ich das Trinken vergesse, hier ein paar praktische Hinweise. Das Trinken gut sichtbar dorthin stellen, wo man xmal am Tag vorbeikommt oder sich häufig aufhält. Meine Tagesration steht meist in der Küche. Da bin

ich oft und ich sehe, wie viel ich schon getrunken habe. Im Sommer mag ich nicht nur Tee, sondern auch verdünnte Fruchtsäfte (ohne Zucker). Den leicht säuerlichen Geschmack empfinde ich als erfrischend. Ich wechsle häufig, denn ein neuer Geschmack ist auch ein neuer Anreiz. Mein Trinken muss nicht im Kühlschrank stehen. Ich hab es lieber nicht so kalt. Das Trinken ist immer abgedeckt. Ich finde es eklig, wenn darin eine Fliege ertrunken ist. Wenn ich auf dem Balkon bin, habe ich einen Becher mit Deckel und Röhrchen. Es trinkt sich angenehmer. „Hahnenburger“ Ich mag auch mal ein Bier. Dann aber kalt. Am meisten trinke ich aber „Hahnenburger“, für mich immer noch das beste und günstigste Getränk. Aber eben,

Schon das Geräusch frischen Wassers erfreut das Herz...

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DIES UND DAS ………………………………………………………………………………...

man sollte trinken, was man gerne hat, dann trinkt man es auch gerne. Früher hiess es, Kaffee zähle nicht zu der anrechenbaren Tagesration. Inzwischen ist man da wohl (schon wieder) anderer Meinung. Übrigens bin ich vorsichtig bei der Aussage, wie viel man denn nun trinken soll. Auch da gehen die Meinungen auseinander. Deshalb sage ich: Fragen Sie doch Ihren Arzt oder Apotheker. Im Ernst, nicht jeder Mensch ist gleich. Also, sich erkundigen und darauf schauen, was einem gut tut. Wenn ich mit einem Problem einer Bewohnerin zu meiner damaligen Vorgesetzten kam, war ihre erste Frage: „Hat sie heute genug getrunken?“ Noch heute, wenn es mir irgendwie „komisch“ ist, stelle ich mir selbst diese Frage. Kleider und Kost Ja, was gäbe es im Sommer sonst noch zu beachten? Die Kleidung habe ich schon angesprochen: Eher locker, leicht und bequem sollte sie sein, aus Naturfasern. Dazu bequeme Schuhe, eher weit als eng. Die Füsse dehnen sich in der Wärme aus. Füsse hochlegen, wenn man länger sitzt, tut gut. Bei der Wärme sollte man nicht nur liegen oder sitzen, sondern sich bewegen, wenn man kann, auch wenn es nur ein paar Schritte sind. Und sonst noch: Die grösste Hitze am Mittag meiden. Leichtere Kost bevorzugen, sofern man die Wahl hat. Lieber mehrmals kleine Mahlzeiten essen. Die Augen

… und der Eiswürfel wird zu unserm besten Freund in der Hitze

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vor allzu grellem Licht mit einer Sonnenbrille, oder eben mit einem Hut schützen. Man muss sich nicht unbedingt eine Sonnenbrille kaufen. Ein Aufsatz, den man nur auf die normale Brille stecken kann, tut es auch. Geniessen Und nicht vergessen: den Sommer geniessen! Vom Jammern wird das Wetter nicht kühler, aber man kann etwas tun, damit einem wohler ist. Noch ein Trick zum Abschluss – und der hilft wirklich: einen Waschhandschuh nass machen, gut auswinden, ins Gefrierfach des Kühlschranks legen und warten, bis er gefroren ist. Dann herausnehmen, kurz durchkneten und dann über den Nacken, die Arme oder wo auch immer fahren. Ah ………………… Anke Maggauer-Kirsche


WAS VOR 50 JAHREN GESCHAH …………………………………………………………...

Hippies - Sommer der Liebe

Das Hippie-Lebensgefühl—geprägt von Musik und Drogen Sie tragen Glöckchen an den Fußgelenken und hängen sich Blüten um den Hals; sie rauchen Marihuana-Zigaretten und schlucken LSD-Pillen; sie hausen in Toreinfahrten und wollen die Welt verschönern: die Hippies, Amerikas neueste Protestanten gegen Amerikas Way of Life und die Zivilisation des 20. Jahrhunderts. Vor anderthalb Jahren begannen sie -- eine Handvoll Außenseiter im Heer der Beatniks und Vietniks -ihren Feldzug der Gewaltlosigkeit für den Frieden und die Fröhlichkeit, für das Gute und die Liebe. Heute hat der Hippie-Kult Anhänger in allen wichtigen Städten der USA, aber auch in Paris und London, in Neu-Delhi und Katmandu -- insgesamt etwa 300 000. Es sind Teens und Twens mit langen, zottigen Haaren. Wie Europas Gammler verabscheuen sie Wasser, Seife und Bürgertum. Mit Vorliebe begeben

sie sich auf eine Rausch-Heise in ferne und irreal schöne Welten. Ihre Vorbilder sind Christus und Buddha, der heilige Franz von Assisi und Mahatma Gandhi. Ihr Mekka ist der Stadtteil Haight-Ashbury ("Hashbry") in San Francisco, wo allein 10 000 Hippies leben und wo in diesen Wochen 100 000 Hippies aus allen Teilen der USA den "Sommer der Liebe" feiern. Zum Auftakt kletterte ein Hashbury-Hippie auf eine Leiter und übermalte ein Straßenschild: Aus der Haight Street wurde die Love Street. Zur gleichen Zeit, da in den Slums der amerikanischen Großstädte farbige Extremisten den Sieg der "Schwarzen Macht" (Black Power) fordern, verkünden die blumenbehängten Hippies -- deren Name nach Meinung des US-Nachrichtenmagazins "Time"

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WAS VOR 50 JAHREN GESCHAH …………………………………………………………..

vermutlich auf das Wort "hep" (mit von der Partie sein) aus der Zeit des Jitterbug vor dem Zweiten Weltkrieg zurückgeht -- den Sieg der "BlumenMacht" (Flower Power) über die kapitalistische Gesellschaft. Sie kommen aus guten Familien der Mittelschicht, sind meist weiß, meist zwischen 17 und 25 Jahre alt -- obwohl es auch 50jährige Hippies gibt -- und nennen sich selbst "Liebes-Generation" oder "Blumenkinder". Sie sind apolitisch und höflich, freigebig und fröhlich. Sie aktivieren Sex, Rausch und Selbsterforschung. Viele der halbwüchsigen Hippies sind von zu Hause weggelaufen -- so "Tiger", 16. Der "Tiger" ("Mein Vater verdient über 100 000 Dollar im Jahr") entfloh dem heimischen Wohlstand, weil er "den Schmus der alten Damen über Frau Soundsos prächtigen Sohn" nicht mehr hören konnte. Einige Jung-Hippies haben Eltern-Erlaubnis --- so

Flower Power

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Anastasia, 15, die im Liebes-Sommer ihr "eigenes Ich erforschen" will. Die Jungs daheim in Virginia interessierten sich ohnehin nur für "Bier und Suff". Das Schwarze Brett des Hashbury-Polizeireviers ist überfüllt mit Such-Photos jugendlicher Ausreißer. Doch die Bilder sind -- so Leutnant James Curran -keine große Hilfe: "Wenn die Kerle hier ankommen, sehen sie ganz anders aus." In malerischen Kellern, auf Straßen, in Parks tanzen die Hippies zu den ohrenbetäubenden Klängen von Hippie-Bands" lieben, wann und wie immer sie wollen, essen und trinken, was immer sie möglichst schnell auf die Reise in ihre Traumwelt bringt -- für 45 Minuten, zwölf Stunden, eine halbe Woche. In ihren Marihuana-, LSD- und STP-Räuschen geraten sie in Euphorie und Verzückung, vergessen Zeit und Raum, all ihre Sinne konzentrieren sich auf Farben und Musik, Licht und Frieden, sie berauschen sich an Utopia.


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Zuweilen verlassen sie ihre Kommunen, in denen eine Hippie-Gruppe kostenlos Eintopf-Gerichte und abgetragene Kleider verteilt, und artikulieren ihren Protest gegen die Gewalttätigkeit der amerikanischen Gesellschaft, gegen die Raffsucht, das Zuviel an materiellen, das Zuwenig an geistigen Werten, gegen die Vereinsamung der amerikanischen Menschen. So wie die Gegner des Vietnamkrieges an den Universitäten sogenannte "teach-ins" veranstalteten, versammeln sich die Hippies zu Tausenden an einem sonnigen Strand zu einem "love-in", untermalen ihre Aktionen mit Musik auf Ascheimern und Flöten. Sie besichtigen im Dutzend barfuß das Weiße Haus und geloben, am Unabhängigkeitstag zu einem "smokein" wiederzukommen, um für die Aufhebung des Marihuana-Verbots zu demonstrieren ("Wenn es Krebs verursachte, würde man‘s dann freigeben?"). Sie singen auf dem verbotenen Gelände des New Yorker Tompkins Square Park buddhistische Liebeslieder und rufen den Polizisten, die sie mit Gummiknüppeln vertreiben, stöhnend zu: "Aber, Herr Schutzmann, wir lieben Sie doch." Für SchupoKinder arrangieren sie einen Nachmittag mit Kakao Love and Peace und Kuchen, für die Cops ein Konzert des Zaubergeigers Mantovani. James Pike -- "irgend etwas Gutes", hält sie für verSie sind eine lockere Gemeinschaft -und dennoch sponnene Weltverbesserer oder eine neue Erscheihaben sie ihre Propheten, den Dichter Allen Gins- nungsform arbeitsscheuer Halbstarker. berg zum Beispiel, der im Londoner Hyde Park ein indisches Gebet vortrug und sich selbst auf dem Ak- Wohlstands-Amerikaner rümpfen die Nase über die kordeon begleitete. Als ihm ein Bobby klarmachte, verwahrlosten Gestalten, die zuweilen ein Zehndaß er zum Musizieren eine schriftliche Genehmi- Cent-Stück in eine Parkuhr stecken und sich dann gung brauche, bedankte sich Ginsberg über- zum Sonnen in die Parklücke legen. schwenglich -- und präsentierte dem Polizisten eine Das Rauschgiftdezernat Amerikas schleust Agenten rote Rose. Amerikas Gesellschaft hat noch keine verbindliche unter die Hippies -- allein in Hashbury mehr als zwei Einstellung zum Hippie-Phänomen gefunden. Sie Dutzend, die jede Woche etwa 20 Hippies verhaften. sieht in den Hippies -- wie der kalifornische Bischof Während die Hippie-Bewegung weiterwächst, arbei-

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WAS VOR 50 JAHREN GESCHAH …………………………………………………………..

ten Soziologen und Psychologen bereits an den ersten Untersuchungen über die "Reisenden". Viele Hippies sind nach Meinung der Professoren trotz betonter Individualität im Grunde Konformisten. Sie tragen ihre Perlen, Glöckchen und Federn wie eine Uniform, der sie eines Tages entwachsen werden. Das sind vor allem die Feierabend-Hippies. Die Dauer-Hippies hingegen können nach Meinung der Gelehrten durchaus die Zukunft Amerikas mit prägen. So hält es der Soziologe Benjamin Zablocki an der Universität Kalifornien für denkbar, daß die wenigen arroganten, selbst in der "Reise"-Euphorie noch aggressiven Hippies den Kern einer künftigen faschistischen Bewegung bilden, während ihre wirklich gewaltlosen, philosophierenden Brüder und Schwestern den Grundstein zu einer neuen, hoffnungsvollen Gesellschaft legen könnten. Der britische Historiker Arnold Toynbee verglich die Hippies gar mit den Propheten des Alten Testaments, die gegen die korrupte Gesellschaft ihrer Zeit wetterten und den Weg in eine lichtvolle Zukunft weisen wollten. Weniger Zukunfts- als vielmehr sehr gegenwärtige Sorgen hat die Stadtverwaltung von San Francisco mit den Hippies: Die Stadtväter fürchten um die Volksgesundheit. Unter den Gammlern grassieren

Der Käfer gehört dazu...

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Gelbsucht (Ursache: die Hippies lassen ein und dieselbe Injektionsnadel reihum gehen) und Geschlechtskrankheiten (deren Häufigkeit in San Francisco seit 1964 um das Sechsfache gestiegen ist). Amerikanische Touristen, die in Sightseeing-Bussen das Hippie-Mekka besuchen, sind irritiert, wenn ein Hippie-Mädchen an sie herantritt, ihnen eine Margerite überreicht und sie auffordert: "Lächelt!" Fragen sie, warum, so antwortet die Langhaarige: "Weil die Welt so schön ist." Dieser Artikel haben wir dem Spiegel, Heft Nr. 36 von 1967 entnommen.


DIES UND DAS ………………………………………………………………………………...

Weg vom Spiegel

…wer ist das…? Eines Tages, vor etwa 20 Jahren, sah ich in den Spiegel und fand mich nicht mehr darin. Ich sah ein Gesicht, mein Verstand sagte mir, das bin ich. Aber von mir zu diesem Gesicht, gab es keine Verbindung mehr. Eigenartig. Ich verstand es nicht. Das konnte ja nicht sein. Nicht wirklich. Aber es war so. Noch andere Das änderte sich auch im Laufe der Jahre nicht. Natürlich dachte ich anfangs, ich hätte einen physischen Defekt. Vielleicht ist es ja auch einer. Kurze Zeit danach, las ich das Buch von Mannes Sperber: „Der Wasserträger Gottes“. Er beschreibt darin, wie er eines Tages, genau wie ich, in den Spiegel sah. Und er erkannte sich nicht mehr. Wie tröstlich, dachte ich damals: Es gibt also noch andere, genau so wie ich. Ich bilde mir das nicht ein. Und ich bin nicht verrückt. Anomalie hat einen Namen Ich lernte damit leben. Ich denke kaum mehr darüber nach. Mittlerweile weiss ich, dass diese „Anomalie“ ab und zu vorkommt. Sie hat sogar einen Namen. Wenn etwas einen Namen hat, ist es doch tröstlich! Jemand, der davon nicht betroffen ist, kann sich schlecht vorstellen, wie es ist, sich nicht mehr im

Spiegel erkennen zu können. „Wie weisst du dann, dass du du bist?“, fragte mich mal jemand. Na ja, meinte ich, „sonst“- bin ich ja noch da. Ich denke, fühle mich. All das funktioniert noch. Und wenn ich das Spiegelbild anlächle, weiss ich auch, dass ich lächle. Trotzdem, ich bin weg. Wie gesagt, es lässt sich eigentlich gar nicht erklären. Und es belastet mich auch nicht weiter. Schwieriger wird es allerdings, das es auch meine Fähigkeit, andere Menschen zu erkennen (oder besser: wiederzuerkennen) zu erschweren scheint). Ich merke das besonders bei Freunden. Das Gesicht ist mir zwar nicht neu, aber ich scheine es neu „begreifen“ zu müssen. So ungefähr, als würde man sagen: Aha! So sieht er also aus. Affen im Spiegel Seit ich mir gerne Tiersendungen ansehe, weiss ich, dass die meisten Affenarten, sich im Spiegel erkennen können. Sie wissen also, das bin „ich“ da drin. Kleine Kinder lernen dies allmählich. Sie können es nicht von Anfang an. Manche Tiere – wie meine Katze – hielt ihr Spiegelbild (im Fernseher) für eine andere Katze. Sie reagierte entsprechend darauf. Freunde, die einen Hund haben, erzählten mir, der Hund würde sein Spiegelbild in der Balkontür für einen Artgenossen halten. Den muss er natürlich verbellen. Hinter den Spiegel schauen Ich würde meinen Zustand gerne ändern, denn ich fehle mir ja doch irgendwie. Ich möchte mal wieder in den Spiegel schauen und ganz ich sein. Meine Katze schaute immer hinter dem Fernseher nach, um die Vögel zu finden, die vorne auf dem Bildschirm so fröhlich pfiffen. Vielleicht sollte ich es wie meine Katze machen und hinter den Spiegel schauen. Vielleicht finde ich ja dort mein Gesicht wieder? Anke Maggauer-Kirsche

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WIR RUFEN DIE MENSCHEN IN ERINNERUNG …………………………………………..

Wir rufen die Menschen in Erinnerung, die in den Monaten Februar bis April 2017 im Steinhof gestorben sind:

Ursula Kuhn Walter Marti Cécile Mathys Hans Marfurt Hans-Rudolf Bachmann Rita Lorscheid Ali Loshaj

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GEDICHT ……………………………………………………………………………………….

ein Stück weit

ein Stück weit dreh dich nicht um wenn die Zeit gekommen ist und dann geh ohne etwas zu sagen geh einfach fort ich hasse Abschiedsszenen es zögert doch das Ende nur hinaus und meine Arme wollen halten dort wo nichts mehr zu halten ist du nimmst mir alles wenn du gehst und lässt so viel bei mir zurück ich hoffe auf die Zeit dass sie mich heilen wird ein Stück weit doch der Schmerz wird bleiben bis zum Ende Anke Maggauer-Kirsche

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RAUM FÜR BEGEGNUNGEN ………………………………………………………………...

Sommerkräuter Mit dem längsten Tag des Jahres, am 21. Juni, beginnt der Sommer. Die Sonne steht nun senkrecht über dem nördlichen Wendekreis. Jetzt ist die Kraft der Sonne so richtig spürbar, obwohl die Tage ab jetzt wieder kürzer werden. Der Sommer wird dem Feuerelement zugewiesen. Das Feuer spendet uns Licht und Wärme und ist Sinnbild für unser Überleben. Durch das Feuer können wir unsere Nahrung umwandeln und bekömmlich machen. Wir Menschen sitzen gerne mit Freunden am Lagerfeuer und wärmen uns auf, und geniessen die magische Kraft, die so ein Feuer entfacht. Im Sommer fühlen sich viele Menschen am Wohlsten. Die Lebenswärme ist spürbar, wir fühlen uns geborgen, unsere Muskeln sind entspannt und die Bewegung im Freien tut gut.

Eine kleine Kräuterlehre

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Kräuter Jetzt im Sommer ist auch die Zeit der Kräuter. Was wäre ein Tomatensalat oder Pasta ohne Basilikum, ein Eistee ohne frische Minze ? Mit Ihren vielfältigen Aromen sind Kräuter aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Obwohl wir sie nur in kleinen Mengen anwenden, vermögen sie den Geschmack von Gerichten und Getränken massgeblich zu prägen. Hinzu kommt ihre gesundheitsfördernde Wirkung. So enthaltet zum Beispiel Thymian entzündungshemmende Stoffe, unterstützt die Fettverbrennung oder beeinflusst generell den Stoffwechsel positiv. Frisch geschnitten und sogleich in der Küche eingesetzt, entfalten sie ihre Geschmacksnoten am intensivsten. Der Duft Die aromatischen Düfte der Kräuter entstehen durch ätherische Öle in den Blättern, Blüten oder Samen.


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Aromatisierte Öle bereichern die Küche Sie sind je nach Pflanze aus unterschiedlichen Komponenten zusammengesetzt. Ein leichtes Berühren der Pflanze, oder die Wärme der Sonne genügen, um die wohltuenden Düfte freizusetzen. Am reichsten ist der Gehalt an ätherischen Ölen, wenn die Kräuter an einem sonnigen Tag am frühen Vormittag, wenn der Morgentau abgetrocknet ist, geerntet werden. Bei Kräutern wie Basilikum, Pfefferminze, Salbei oder Rosmarin erntet man immer ganze Triebspitzen und nicht nur einzelne Blätter. Dies regt das Wachstum an und die Pflanze wird so buschiger und kräftiger. Es ist auch wichtig für die Ernte, immer ein sauberes scharfes Messer oder eine Schere zu verwenden.

Kräuter entdecken im Steinhof Diesen Sommer können sie viele verschieden Kräuter im Garten des Steinhof erleben und auch im Essen geniessen. Lassen sie sich inspirieren von den verschiedenen Düften und suchen sie sich ihren Favoriten aus. Martin Blum, Gärtner

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REBEN UND WEIN …………………………………………………………………………….

Sonnenschein - Sommerwein Auch bei sommerlichen Temperaturen sind Weine ein ideales Getränke zum Geniessen. An schönen Sommerabenden schmecken vor allem leichte und erfrischende Weine am besten. Dabei spielen aber auch das Ambiente, die Gäste, der Anlass und die eigene Verfassung eine bedeutende Rolle. Meiner Meinung nach gibt es keine eigentlichen Sommerweine, auch wenn die Roséweine bis vor wenigen Jahren klassisch nur im Sommer aufgetaucht sind. Mittlerweile machen auch diese, wie alle anderen Weine, zu jeder Jahreszeit Freude. Zudem sind es nicht nur diese lachsfarbenen Weine und die Weissweine, welche wir bei guter Laune an Sommertagen geniessen dürfen. Heute kann der Gastgeber auch mit einem chiantiähnlichen Wein aus der lieblichen Toskana, einem Bardolino vom romantischen Gardasee oder gar mit einem einheimischen Blauburgunder glänzen. Das setzt aber voraus, dass diese in der richtigen Trinktemperatur in Glas kommen. Vor allem sind es aber die Weissweine, wenn wir für einmal von den Schaumweinen absehen, welche in den warmen Tagen Gefallen finden. Von diesen erfreuen vor allem ein Riesling, ein Sauvignon Blanc oder gar ein RieslingxSilvaner aus unserer Region. Aber auch diese sollten kühl (zirka 10 Grad) getrunken werden. Ganz allgemein kann man sagen: Je heisser die Tage, je kühler die Weine! Diese sollten für diese Jahreszeit auch nicht allzu viele Tannine (Gerbstoffe) beinhalten. Gerne komme ich nochmals auf die Roséweine zurück, die zweifelsohne mit ihrem Charme zu den beliebtesten Weinen in der Sommerzeit gehören. Zugegeben, ich war über Jahre kein Fan dieses rötlichen Saftes. Das kam vielleicht daher, weil zu viele dieser Weine unsorgfältig vinifiziert wurden und als Billigwein auf den Markt kamen. Auch heute noch werden ausländische Roséweine angeboten, welche ihren Namen nur der Farbe, nicht aber der Qualität wegen verdienen. Es lohnt sich beim Kauf solcher

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Weine genau hinzuschauen, beziehungsweise sich beraten zu lassen. Die aromatischen und fruchtigen LuzernerRoséweine werden beispielsweise aus der süssen Blauburgundermaische „abgezogen“. Je nach Dauer des Kontaktes mit den Beerenhäuten vor der Gärung ist der Wein unterschiedlich stark gefärbt. So oder so, bestechen diese durch eine schöne Farbe. Maische nennt man übrigens den Brei aus Fruchtfleisch und Kernen, der durch das Anquetschen der Trauben entsteht. Der Rosé, wie er auch kurz genannt wird, eignet sich nicht nur als Aperitif, sondern auch zu sommerlichen Gerichten. Vielleicht konnte ich die Leserinnen und Leser mit meinen kurzen Erklärungen etwas „gluschtig“ auf diese Weine machen? www.luzernerweine.ch Walter Wettach Ehrenmitglied des Zentralschweizer Weinbauvereins

Ein erfrischendes Glas RieslingxSilvaner


REZEPT ………………………………………………………………………………………….

Quinoa - Burger Rezept für 4 Personen Zutaten: 1 100 2 1 100 170 60 1

El gr dl gr gr gr

70 gr 2 1/2 1 1 El

4

Olivenöl Quinoa Gemüsebouillon Knoblauchzehe fein gehackt Karotten fein gerieben Zucchini fein gerieben Appenzeller Käse fein gerieben Ei Salz und Pfeffer, etwas Mehl Mayonnaise hart gekochte Eier, grob gehackt Bund Petersilie fein gehackt Essiggurke gewürfelt Wasser Salz und Pfeffer Burger-Brötli - wenig Ruccola

Quinoa - Burger

Zubereitung: Das Öl in einer Pfanne heiss werden lassen. Den Knoblauch andämpfen und den Quinoa kurz mitdämpfen. Die Gemüsebouillon beigeben und bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 15 Min. köcheln. Etwas abkühlen. Karotten und Zucchini mit dem Salz mischen und 30 Min. ziehen lassen. Nachher gut ausdrücken. Dann Quinoa, Gemüse, Käse, Ei und Mehl mischen. Die Masse gut abschmecken und zu Burger formen. Mayonnaise und alle restlichen Zutaten mischen und abschmecken. Die Brötli aufschneiden, wenig Sauce auf den Böden verteilen. Den Ruccola und die angebratenen Burger darauf legen. Die restliche Sauce darauf verteilen und die Deckel darauf legen. Thomas Bachmann, Koch Am 28. und 29. Juni, sowie 26. und 27. Juli können Sie die Quinoa-Burger in unserer Gastwirtschaft geniessen .

Öffnungszeiten der Gastwirtschaft Täglich von 09.00—17.30 Uhr

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UNSER WUNSCH …………………………………………...………………………………..

Sie können unsere Bewohnerinnen und Bewohner, denen nicht genügend Mittel zur Verfügung stehen, direkt unterstützen: In der Schweiz haben wir ein funktionierendes Sozialsystem. Leider liest man immer häufiger von Kürzungen, auch in diesem Bereich. 2017 stehen z.B. IVBeziehenden weniger Gutscheine für Taxifahrten zur Verfügung. Besonders für junge Menschen bedeutet dies einen Einschnitt in die Lebensqualität. Ihre Spende kann Freude bereiten: Immer wieder benötigen Bewohnerinnen und Bewohner finanzielle Unterstützung, sei es für die Anschaffung von Kleidern, Coiffeur, Pédicure, Taschengeld, einen Ausflug, eine nicht geplante Anschaffung – ganz einfach für Ausgaben, die dringend nötig sind, die aber niemand übernimmt. In den letzten Jahren konnte der Steinhof im Durchschnitt 20'000 Franken dank Ihrer Spenden für diese Zwecke zur Verfügung stellen. Ihre Spende kommt garantiert an: Die Spenden werden direkt dem Bewohnerfonds zugewiesen. Wir sichern Ihnen zu, dass die Fonds-Gelder nur für dringend notwendige Ausgaben verwendet werden. Eine Unterstützung erfolgt ausschliesslich ergänzend, wenn nicht genügend Mittel aus den institutionellen Sozialwerken, wie Ergänzungsleistung und Sozialhilfe, zur Verfügung stehen. Auf dieser Seite werden Sie in jeder Ausgabe des Steinhof-Blatts über den Spendeneingang und Spendenausgang informieren. Im Voraus danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung. Andrea Denzlein, Heimleiterin Spendenkonto-Übersicht Spenden-Einlage Saldo per Spenden vom

01.02.2017

CHF

15‘526.66

01.02. - 30.04.2017

CHF

9‘751.95

CHF

25‘278.61

CHF

2‘018.00

Total Spenden-Ausgaben Unterstützung von Bewohnern vom Neuer Saldo per

01.02. - 30.04.2017 ./. 01.05.2017

CHF 23‘260.61

Unser Postcheck-Konto PC 60-3234-3 / IBAN CH6509000000600032343 mit dem Vermerk „Bewohner-Fonds“

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AGENDA……..………………………………………………………………………………….

Jede Woche im Jahreslauf um 09.30h Gottesdienst in der Steinhof-Kapelle Sonntag, Dienstag, Mittwoch, und Freitag

Fr + Sa Wine & Dine im Steinhof 29. + 30. Sept. Apèro 18.30 Uhr Zeit Nachtessen 19.00 Uhr

Juni Grillplausch 21. Juni 17. August Mittwoch + Donnerstag 11.30 - 13.00 Uhr

So Steinhofsonntag 25. Juni Kräuterfest im Steinhof 10.00 Uhr Festgottesdienst mit Steinhof-Chor 11.00 Uhr - „Die Entertainer“ 17.00 Uhr 11.00 Uhr - kulinarische und andere Kräuter16.00 Uhr Überraschungen warten auf Sie Geführte Heim-Rundgänge: 13, 14, 15, 16 Uhr Juli Sa 15. Juli 20.15 Uhr

18. Schloss-Serenade „Reicha Quintett Luzern“

So 30. Juli 14.15 Uhr

Steinhof-Musikplausch „Hafechäsmusik“

August So Steinhof-Musikplausch 27. August „Unicorn“ Jazz Band 14.15 Uhr September So 17. Sept. 9.30 Uhr

Eidg. Buss- und Bettag mit „Dienstagjodlerinnen und Jodler“

So 24. Sept. 14.15 Uhr

Steinhof-Musikplausch „Die fidelen Rentner“

Impressum Anschrift: Steinhof-Blatt Redaktion Steinhofstrasse 10 6005 Luzern Tel. 041/319 60 00 Fax. 041/319 61 00 www.steinhof-pflegeheim.ch Redaktion: Andrea Denzlein, Leitung Edith Birbaumer Anke Maggauer-Kirsche Sonja Schärli, Bildredaktion, Bearbeitung und Layout/Gestaltung Annelies Bründler, Lektorin Gastautoren: René Regenass, Martin Blum, Walter Wettach, Thomas Bachmann, Coralie Frosio

Auflage:

1‘550

Druck:

Brunner Medien AG, Kriens

Bildlegenden: Titelblatt, Tobias Klepp churchphoto.de, Seite 5 - 8, https://pixabay.com - https:// pixabay.com - https://www.skr.de/iran-reisen

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Keine Gabe erhöht so sehr den Geber und den Empfänger wie das Vertrauen. Henry David Thoreau

STEINHOF Pflegeheim Eine Institution der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf

Steinhofstrasse 10 6005 Luzern

Tel. 041 319 60 00 Fax 041 319 61 00

www.steinhof-pflegeheim.ch info@steinhof-pflegeheim.ch

Steinhof-Blatt 2/17  

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