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Zeitung für die Landeshauptstadt

MAGDEBURG KOMPAKT 4. Jahrgang / Nr. 45

Hintergrund • Wissenswertes • Unterhaltung

FREIEXEMPLAR / 0,50 EURO SCHUTZGEBÜHR IM PRESSEVERTRIEB

1. Ausgabe April 2015

WWW.MAGDEBURG-KOMPAKT.DE

Was glaubt Magdeburg? Warten, wissen, wundern /ab Seite 10

Schweben Sie im Harz in den Frühling ➤ ➤ ➤ ➤ ➤ ➤

ab 160 Euro Ballonfahrten zwischen 60 und 240 Minuten Ballonfahrer-Taufe mit Sekt individuelle Urkunde mit Ihrem Foto unmittelbar nach Landung Rückfahrt zum Treffpunkt Motiv-Gutscheine zum Verschenken für verschiedene Anlässe

Winfried Borchert

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IN DIESER AUSGABE

n Editorial

Woran oder wie glauben Sie? Liebe Leserinnen und Leser, jeder hat seinen Glauben und sei es nur der an sich selbst. Ohne zu glauben, geht keiner durchs Leben. MAGDEBURG KOMPAKT hat in dieser Ausgabe versucht, zu erforschen, warum wer was glaubt und auf welche Weise uns der Glauben begleitet. Glauben bleibt eine Annahme. Für die einen mag darin schon Gewissheit schimmern, für andere dafür eher Illusionen. Man kann das Fazit daraus ziehen, dass Glauben so individuell ist, wie der Mensch schlecht hin. Das Titelbild – ein Gemälde des Magdeburger Malers Rudolf Pötzsch – mag eine treffende Metapher für diese Individualität sein. Deshalb haben wir es als Sinnbild für das Thema ausgesucht. Das bevorstehende Osterfest als christliche Feiertage war eine zusätzliche Inspirationsquelle, sich der Thematik anzunehmen. Der Tradition verbunden, haben wir sogar ein paar lustige Ostereier in der Zeitung versteckt. Wer sie findet und dazu einen Weg, um eine Gewinnchance einzulösen, sei herzlich eingeladen, sich auf unsere Ostereiersuche zu begeben. In der vorliegenden Ausgabe sind von zahlreichen Autoren ganz unterschiedliche Beiträge abgedruckt. Wir hoffen, dass Sie daran Ihr Interesse reibt und letztlich für jede Leserin und jeden Leser wissenswerte und unterhaltsame Artikel zu finden sind. Das Team von MAGDEBURG KOMPAKT wünscht Ihnen frohe und friedliche Osterfeiertage und mit der Ausgabe viel Spaß. Herzlichst, Ihr Thomas Wischnewski

IMPRESSUM

MAGDEBURG KOMPAKT Herausgebende Gesellschaft: MAGDEBURG KOMPAKT Ronald Floum & Thomas Wischnewski GbR B Breiter Weg 202, 39104 Magdeburg Telefon: 0391/ 79296750; Fax: 03 91/79296759 Redaktion: Thomas Wischnewski (V.i.S.d.P.), Ronald Floum, Birgit Ahlert (Kultur), Norman Seidler (Sport), Peter Gercke (Fotos), Tina Heinz, Viola Leonarzcyk, Hoang Lan Dinh Gastautoren: Hermann-Josef Witlatschil, Steffen Naumann, Gisela Begrich, Ludwig Schumann, Toralf Sonntag, Matthias Kühne, Matthias Braumann, Giuseppe Sardella, Veronika Hohmann, Jacqueline Heß, Frank Hengstmann, Olaf Bernhardt Wissenschaftliches Kollegium „emeritio“: Prof. Dr.-Ing. Viktor Otte, Prof. Dr. Gerald Wolf Anzeigen: Britta Roders; Tel.: 0391/ 792967 51 Druck: DruckHaus RIECK Haldensleben GmbH E-Mail: post@magdeburg-kompakt.de Internet: www.magdeburg-kompakt.de Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt die Gesellschaft keine Gewähr. Leserbriefe vertreten nicht automatisch die Meinung der Redaktion. Die Weiterverwendung von Beiträgen, Fotos und eigens für MAGDEBURG KOMPAKT entworfene Anzeigen ist nur mit schriftlicher Genehmigung gestattet. Es gilt die Preisliste Nr. 3 vom 1. März 2014

TITEL

• Woran glaubt Magdeburg?

IN DIESER AUSGABE

• Editorial • Inhaltsverzeichnis, Impressum

DIE DRITTE SEITE

• Momentaufnahme • Ein Rheinländer an der Elbe

ZEITGESCHEHEN

• Die interpretierte Sicherheit • Mehrheitssieg ohne Mehrheit • Job-Ratgeber • Wer weiß bald alles über Sie? • Zeitreise: Breiter Weg Nr. 5 • Wie eine Grundschule ihre Kinder bewegt • Völker hört die Signale! • Personalie

MAGDEBURG KOMPAKT

Seite 1

Die nächste Ausgabe erscheint am

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16. April 2015

Seite 3 Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 6 Seite 7 Seite 8 Seite 9 Seite 9

KOMPAKT SPEZIAL

• Geglaubt wird viel Seiten 10-11 • Glaubensgemeinschaften in Magdeburg Seite 12 • Der Glaube versetzt Berge – Magdeburg hat`s bewiesen Seite 13 • Scharfe Sprüche Seite 14 • Anderenorts. Wo sich Kultur und Bibel weltlich treffen Seite 14 • Wird am Lebensende jeder religiös? Seite 15 • Die Kraft des Willens Seiten 16-17 • Im Kinosaal trifft sich die Scala-Gemeinde Seite 18 • Alternative Medizin für chronisch Erkrankte Seite 18 • Kommt nach dem Tod noch etwas? Seite 19 • Genießer-Tipps Seite 19 • Buddhismus ist mehr als nur Meditation Seite 20 • Immobilien sind Werte von Dauer Seite 20 • Götter, Geld und Glaube Seite 21 • Glaube verzaubert Volleyballer Seite 22

MAGDEBURGER SPORT

• In ist, wer drin ist – Sportlich in den Frühling mit Lucky Fitness.de • PMU: Französischer Aufgalopp • Duell an den Brettern • Geduldig weiter Punkte hamstern

• Der „rote Drache“ im Harz • Hund, Katze, Pferd und Kampfhuhn • Saisonstart mit Tulpenschau und E-Bussen • Ein Tummelplatz für Adrenalin-Junkies • Früher und später – Der intelligente Küchenkauf. • Ein neuer Ort für den Abschied • Das Einzigartige in den Mittelpunkt rücken • Keine Panik bei Säuglingsnabelbrüchen • Treffpunkt Gesundheit

Seite 23 Seite 24 Seite 25 Seite 26

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Seite 29 Seite 30 Seite 30 Seite 31 Seite 31 Seite 32 Seite 33 Seite 34 Seite 35

TECHNIK RATGEBER • Neues aus der Welt von Audio, HiFi und Computer

Seiten 36-39

KULTUR

• Die Angst vor dem, was war • Ein Abendländer im Morgenland • Neue Chance für das AMO • Heisse Zeiten: Aussicht wechselhaft • Pflege lieber ungewöhnlich! • 50.000 Euro bis zum digitalen Kino • Französiche Filme, Gespräch und Partys

RÄTSEL

LEBENSART

• Lümmeln ist out – wir sitzen siebeneinhalb Stunden am Tag • Musik für sechs Jahrhunderte • Wohnen anno dazumal • Die jüdische Geschichte erleben

Ihr aktuelles Exemplar erhalten Sie an über 1.000 Auslagestellen in Magdeburg und Umgebung sowie im Zeitschriftenhandel! Sie möchten die Zeitung kostenfrei auslegen? Telefon: 0391/79296750

• Kreuz und Quer gefragt

Seite 41 Seite 42 Seite 42 Seite 43 Seite 43 Seite 44 Seite 44 Seite 46

UNTERHALTUNG

• Die „Lutze-Butze“ und zum Nutze! Seite 47 • So stehen die Sterne Seite 48 • Meine Ex sagt… Seite 48

FREIZEIT-TIPPS

• Übersicht zu Kultur, Konzerten, Theater, Ausstellungen, Kino u.v.m. Seiten 51-55

Elf fröhliche Ostereier Liebe Leserinnen und Leser, in dieser Ausgabe sind elf Ostereier mit Gewinnchancen versteckt. Wenn Sie einen der angegebenen Preise gewinnen möchten, senden Sie uns eine E-Mail oder eine Postkarte mit Angabe der Seitenzahl, auf der das entsprechende Osterüberraschungsei zu finden ist sowie den gewünschten Gewinn und schon sind Sie im großen Lostopf. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 2. April 2015. Die Gewinner werden benachrichtigt und in der nächsten Ausgabe veröffentlicht.

Senden Sie Ihren Wunsch-Gewinn an: E-Mail: post@magdeburg-kompakt.de Betreff: Lustige Ostereier Postkarte: MAGDEBURG KOMPAKT Breiter Weg 202, 39104 Magdeburg Absender mit Namen, Anschrift und Telefonnummer bitte nicht vergessen. Der Rechtsweg ist bei der Ermittlung der Gewinner ausgeschlossen.


DIE DRITTE SEITE

MAGDEBURG KOMPAKT

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Momentaufnahme StraĂ&#x;enbahn-Einstiegsgeschichten: HĂźrdenlauf Ăźber die Baustellenabsperrung. Foto: Peter Gercke

n Ein Rheinländer an der Elbe Jetzt schlägt’s 13! Isch wandere aus!

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a zeigt der griechische Finanzminister uns Deutschen den Stinkefinger und will Milliarden wegen des Krieges, der 70 Jahre vorbei ist. Ja, spinnt der? Der soll erst mal im eigenen Land aufräumen. Seine Landsleute haben fast 800 Milliarden Euro VermĂśgen in der Schweiz. Soll er das holen, versteuern und die Klappe halten. Zu seiner Geschichtsaufbesserung: Griechenland war nicht nur von Deutschland, sondern auch von Italien und Bulgarien besetzt. Zum Nachlesen gibt’s die Haager Landkriegsordnung von 1907, aus der hervorgeht, dass sie gar nichts fordern dĂźrfen. In meinen Augen ist das alles verjährt. Doch das ist noch nicht alles. Isch bin ja glĂźcklich verlobt. Mein Herzblatt ist jetzt leider seit Ăźber zwei Jahren wegen der Bandscheibe krankgeschrieben. Nach Ostern steht eine groĂ&#x;e OP an. Klar hat sie Angst davor. Als wäre das nicht genug, wurden ihr rĂźckwirkend von der BA Leistungen gestrichen. EU-Rente ist beantragt. Wie lange das dauert wissen wir ja. Bis dahin Null Einkommen! Nun noch die Info von der Krankenkasse, dass sie sich selber versichern muss. Sie bekäme später, falls die EU-Rente bewil-

ligt wird, die Beiträge erstattet. Das gleiche bei der Bank. Da hat Sie einen kleinen Kredit abzuzahlen und wollte die Raten fĂźr sechs Monate reduzieren lassen. Die Bank sagt: ,,Geht nicht, kein Einkommen, keine Reduzierung“. Da sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Wovon soll die arme Maus das bezahlen? Das alles vor der OP. Als Lebensgefährte will ich ihr bei allem unter die Arme greifen. Habe ich aber mal ‘ne Frage bei den Ă„mtern, krieg isch keine Antwort. Wegen Datenschutz. Super! Dann seh ich mir an, was die alles fĂźr andere Länder rauswerfen und mein Schatz steht im Regen. BlĂśd wie ich bin, zahl ich alles. Steuern, Miete, Versicherungen, Krankenkasse, etc. und helfe meinem Herzblatt, wie es geht. Doch nun geht mir bald das Ersparte aus. Dann bin ich auch mittellos. Also: auf nach Griechenland. Allen hier den Stinkefinger zeigen! Angie Merkel anrufen und ihr mitteilen, das ich nix mehr habe. Vielleicht krieg’ ich dann alles. Isch bin stinkesauer. Euch beliefere ich trotzdem weiter. Flieg auf Staatskosten hier ein und bringe Euch die MAGDEBURG KOMPAKT vorbei. Bis demnächst, Euer Hermann-Josef Witlatschil

  



          

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Die interpretierte Sicherheit

Kriminalität und ihre Statistik: Sicherheit wird häufig an den ermittelten Zahlen zu Straftaten festgemacht. Das Zahlenwerk ist jedoch mehr ein Orakel als Wirklichkeit.

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inmal im Jahr verkündet Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) die statistischen Daten über die Kriminalität im Land. Das Zahlenwerk sollte Auskunft für die Entwicklungen bei Straftaten geben und muss – wie ein Thermometer bei einem Patienten Fieber anzeigt – als Messlatte für die Sicherheit herhalten. Der Blick auf die statistische Zusammenstellung vermittelt aufgrund seiner schönen Wiederholung den Eindruck eines objektiven Messinstruments über einen Lebensbereich, der tief das Leben der Bürger berührt. Sicherheit – das ist ein Thema, das jeden angeht und nach der Verkündung mühen sich Vertreter aller politischen Parteien mit eigenen Interpretationen über die neuesten Trends. Das Prozedere gleicht ein wenig dem Spektakeln und Orakeln an der Börse, wo positive oder negative Aktienkurse Indizien wichtiger Entwicklungen sind. Politiker betätigen sich dabei wie Analysten und prophezeien uns allen mit Forderungen für mehr oder weniger Polizisten im Land, mit zusätzlichen Ermittlungskompetenzen und technischer Zusatzausstattung ein steigendes Sicherheitsgefühl. Gegenüber 2013 ist die Kriminalität in SachsenAnhalt im vergangenen Jahr laut Innenminister um 860 erfasste Fälle gestiegen. Man könnte daraus ein steigendes Sicherheitsbedürfnis ableiten. Das Gefühl für Sicherheit entsteht übrigens im Bewusstsein und dies ist Ausdruck dafür, wenn Menschen frei von Ängsten sind. Jede Stellschraube, die im Bereich der Exekutive angezogen wird, kann das Begehen von Straftaten in einigen Bereichen zwar mit Überwachungsdruck und Repressalien erschweren, aber gleichsam auch für mehr Verunsicherung – also Ängsten – bei Bürgern sorgen. Sicherheit bleibt stets ein Tanz auf Messers Schneide; und den tanzen Politik und oberste Polizeiverwaltung gemeinsam. Um möglichst mit guten Ergebnissen bei der Kriminalitätsstatistik glänzen zu können, fordern Politiker für innere Sicherheit von den entsprechenden Behörden Ergebnisse. Bei der Polizei möchte man ungern als Versager dastehen und liefert mit einigem Einfallsreichtum entsprechende Zahlen und argumentative Auslegungshilfen. Um beispielsweise die ausgewiesenen Aufklärungsraten noch in einem annehmbaren Verhältnis ausweisen zu können, ist oft zu beobachten, dass zu bestimmten Zeiten Verkehrskontrollen erhöht werden. Gerechtfertigt werden die Einsätze natürlich mit dem Argument, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern. Die dabei gefassten Täter müssen natürlich zur Verantwortung gezogen werden. Das Ansinnen ist grundsätzlich nicht infrage zu stellen. Doch die Kontrollen haben den netten statistischen Nebeneffekt, dass jeder ertappte Sünder – z. B. beim Fahrzeugführen unter Alkohol – sofort als aufgeklärte Straftat zu Buche schlägt. Genau aus diesem Grund wird die Sicherheitsfrage für diesen Bereich besonders groß geschrieben. Blickt man auf den riesigen Bereich der Diebstähle, sieht die Aufklärung nämlich ziemlich mau aus. So gehört es zum guten polizeilichen Handwerk, Deliktsbereiche verstärkt in die Aufmerksamkeit zu nehmen, die mit garantierter Aufklärung einhergehen. Im gesellschaftspolitisch hochsensiblen Be-

reich mit ausländischen Straftätern sei darauf hingewiesen, dass die meisten Delikte nur deshalb anfallen, weil diese Taten eben nur durch Ausländer begangen werden können. Das betrifft bestimmte Verstöße gegen das Asylgesetz bzw. Aufenthaltsrecht. Es mag logisch klingen, dass Asylantragsteller eventuell viel weniger straffällig würden, wenn sie ein Recht auf Arbeit erhielten. Quasi verurteiltes Nichtstun erfüllt das Sprichwort „Gelegenheit macht Diebe“. Die zunehmende Anzahl an Straftaten, die mit links- oder rechtsextremen Gewalttaten erfasst werden, finden eine Hauptursache in der wachsenden Verteilungsungerechtigkeit. Um dies zurückzudrängen, hilft auch keine noch so starke Polizeitruppe. Die Beamten müssen am Ende als Prügelknaben für die Missstände herhalten und verlieren umso mehr Motivation, ihren Job angemessen rechtsstaatlich auszuüben. Mord und Totschlag – die besonders geächteten Vergehen – glänzen in der Statistik mit den höchsten Aufklärungsraten. Hier scheint die Welt der Sicherheit wenigstens in Bezug für das Dingfestmachen der Täter noch in Ordnung zu sein. Jeder gute forensische Mediziner und wissenschaftlich tätige Kriminologe weiß jedoch, dass die meisten Morde gar nicht erst entdeckt werden. Das Sicherheitsgefühl ist hier also besonders trügerisch. Hier würde nur eine Qualifizierung der medizinischen Expertise helfen, aber kaum bessere kriminalistische Mittel oder mehr polizeiliche Befugnisse. Dieses Beispiel verdeutlicht gut, dass Sicherheit eher durch höhere Aufmerksamkeit und Veränderung von Abläufen herstellbar ist, als im engeren Sicherheitsapparat und die Betrachtung einer Statistik kaum Aufschlüsse gibt. Im Übrigen darf nicht unberücksichtigt bleiben, dass die Kriminalitätsstatistik, die von der Polizei aufgestellt wird, wenig damit zu tun hat, ob die erfassten Taten erstens überhaupt zu einer Anklage führen und zweitens es einen gerichtlich festgestellten und verurteilten Täter gibt. Obwohl das jährliche Zahlenwerk über strafrechtliche Fehltritte in seiner Plausibilität und Entstehung kein Messinstrument für die realen Verhältnisse im Land sein kann, erhält es durch die politische Bedeutungs-Proklamation einen Stellenwert, als hätte da jemand die Gravitationskraft der Erde mit einer Genauigkeit von 397 Stellen nach dem Komma ermittelt. Jeder kennt den schönen Spruch, der immer noch Winston Churchill nachgesagt wird: „Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.“ Bei den Kriminalitätszahlen scheint diese einleuchtende Erkenntnis häufig außer Kraft gesetzt zu sein. Begegnete man den Angaben und deren Entstehung kritischer, würden auch die Schlussfolgerungen daraus oft nicht so einseitig ausfallen müssen. Es gibt kaum mehr Unbekannte, verfälschte und fehlinterpretierte Daten, wie sie in der Kriminalitätsstatistik anfallen und doch leitet die Politik daraus Gesetze, Freiheitseinschränkungen und Strafverschärfungen ab. Deren Folgen schlagen sich dann in neuen Fallzahlen nieder, für die man sicher wieder kreative Interpretations- und Umdeutungsideen findet. Thomas Wischnewski


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Das lustige Osterei Hier hat unser Osterhase ein Ei mit einem Gutschein des Magdeburger Herrenausstatters Schreiber&Sundermann in Höhe von 50 Euro versteckt.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.

n Kompakt Neuer Radwanderkalender

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er neue Radwanderkalender ist da. Seit 1992 wird er jährlich vom ADFC Magdeburg und Jerichower Land herausgegeben. Für jeden Pedalritter sollten Tipps für Ausflüge und Strecken dabei sein. Erfahrene ADFC-Tourenleiter haben mit viel Sorgfalt einen sehr abwechslungsreichen Wegweiser erstellt. Der Startschuss ist der 29. März am Uniplatz (Anradeln ins Jerichower Land, 45 km). Saisonabschlusstour ist am 1.Novenber in Burg (Rund um Burg, 40 km). Anzeige

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Wer will, der kriegt. Lauf zu lassen, weil man darauf vertrauen kann, dass es ohnehin laufen würde. Die wirklich brennenden Themen der Zeit werden nicht im Rathaus entschieden. Dort kann nicht über Gesundheits-, Bildungs- oder Sicherheitspolitik entschieden werden. Zuwanderung, Rentensicherheit oder Verteilungsgerechtigkeit in Deutschland sind keine Belange kommunaler Verantwortung. Diese Bereiche berühren Menschen derzeit viel mehr. Deshalb kann das Interesse für Kommunalpolitik ins Hintertreffen geraten sein. Welche Gründe für oder gegen die Wahlbeteiligung am 15. März bei jedem Einzelnen ausschlaggebend waren, bleibt für die Arbeit des Oberbürgermeisters zunächst unwichtig. Wer nicht wählen war, dürfte sich später nicht aufregen, wenn etwas nicht so läuft, wie man es gern anders gesehen hätte. Andererseits kann der OB aus der nicht zu identifizierenden Nicht- oder Doch-Zustimmung keinen legitimierten absoluten Entscheidungsanspruch ableiten. Besitzt Lutz Trümper die Gunst oder Ungunst der Magdeburger – das ist hier die Frage. Beantwortet wird diese aber erst am Ende seiner dritten Amtszeit, anhand der tatsächlichen Bilanz seines Einflusses auf die Geschicke der Stadt. (tw)

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ie Oberbürgermeisterwahl war für Amtsinhaber Dr. Lutz Trümper am Ende ein Triumph. Mit 69,23 Prozent der abgegebenen Stimmen für Trümper kann der OB auf eine große Mehrheit bauen, ohne jedoch wirklich unter allen Magdeburger Wahlberechtigen eine StimmenMehrheit zu haben. Denn die Wahlbeteiligung lag wie sieben Jahre zuvor bei nur 35 Prozent. Warum geht nur gut ein Drittel der Elbestädter für die kommunale Mitbestimmung an die Wahlurne? Darin einen Protest zu sehen, käme wohl einer Fehlinterpretation gleich. Denn Protest würde eher in konsequenten Gegenstimmen sichtbar werden. Man könnte Ignoranz vermuten, die sich in gewöhnlichen Einstellungen manifestieren wie: „Die da oben machen ohnehin, was sie wollen“ oder „es ist egal, was ich wähle, es ändert sich ja doch nichts“. Solche Gründe mögen auf einen gewissen Teil der Bürger zutreffen. Es existiert jedoch ein nicht geringer Teil an Magdeburger, die an der politische nMitwirkung überhaupt kein Interesse haben. Und eine andere Gruppe wird fußend auf eine relative Zufriedenheit mit der Gesamtentwicklung der Landeshauptstadt ihre Zustimmung damit demonstrieren, ohne Stimmabgabe dem Geschehen seinen

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Mehrheitssieg ohne Mehrheit?

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Karikatur: Karl-Heinz Klappoth

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geschenkt!

Wer will, der kriegt MAGDEBURG KOMPAKT

plus Gutschein da, wo man Zeitungen und Zeitschriften kaufen kann.*

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n Job-Ratgeber Fünf Tipps für einen Neustart

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aut einer Studie fragt sich jeder dritte Arbeitnehmer, ob er den Job wechseln sollte. Häufig haben Betroffene ein Problem damit, sich neu motivieren zu können. Das kennt jeder. Sollte das Gefühl beruflicher Einöde längere Zeit anhalten, sollten Sie sich mit den Ursachen auseinanSteffen Naumann dersetzen. Es gibt fünf Jobagentur einfache Tipps, neuen Elan für den alten Job oder Kraft für einen neuen zu finden: 1. Hören Sie auf, sich zu beklagen. Blicken Sie stattdessen, nach vorn. Nur so können Sie Ihre Handlungsunfähigkeit überwinden und Ihr Leben aktiv gestalten. 2. Analysieren Sie Ihre aktuelle Situation – persönlich, familiär und im Beruf. Zwingen Sie sich dabei, strukturiert vorzugehen. Setzen Sie klare Prioritäten: Was stört Sie wirklich? Empfehlenswert ist es, sich professionelle Begleitung und Unterstützung einzuholen – wie zum Beispiel von einem Coach. 3. Was können Sie besonders gut? Wenn Sie dies klar und ehrlich beantworten können, haben Sie einen großen Schritt geschafft: Sie wissen, wo Ihre Stärken liegen. 4. Ihre Arbeit macht Sie unglücklich? Dann suchen Sie das Gespräch mit Ihren Vorgesetzten: Entweder Sie können sich innerhalb Ihres Unternehmens neu orientieren oder Sie müssen die Arbeitsstelle wechseln. Was Sie auch tun: Haben Sie Mut, den Weg zu verfolgen, den Sie für richtig halten – auch, wenn Sie dafür Ihre vermeintliche Komfortzone verlassen müssen. 5. Selbstzweifel ersticken jeden Ehrgeiz. Formulieren Sie klare Ziele und vertrauen Sie in Ihre Entscheidungen. Wenn Sie selbst von sich überzeugt sind, wird Ihnen der Start in eine zufriedenere, berufliche Zukunft gelingen. Herzlichst Ihr Steffen Naumann

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Wer weiß bald alles über Sie? Sie haben keine Angst vor „Big Data“? Sollten Sie aber. Der Preis der Datenpreisgabe. Von Viktor Otte

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ie haben sicher gute Freunde, denen Sie alles über sich erzählen, na ja, vielleicht nicht alles, aber das meiste. Da gibt es aber noch jemanden im Hintergrund, der weiß wirklich alles, wenn Sie nicht aufpassen. Also nehmen wir an, Sie gehen Einkaufen und benutzen die beliebte Payback-Karte. Und Sie zahlen dann auch noch mit einer Geld-Karte. Jetzt wissen also das Geschäft und Ihre Bank bereits, was Sie gekauft haben und was es gekostet hat und, falls diese Einrichtungen Ihre Daten verkaufen, wissen es auch andere. Na gut, stört Sie nicht weiter. Anschließend gehen Sie zum Arzt. Klar, die Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte, mit der Sie sich ausweisen, werden selbstverständlich diskret behandelt. Vom Arzt schon, möglicherweise aber nicht von der Kasse, bei der Sie versichert sind. Das sind sehr sensible Informationen über Medikamente, Behandlungen, Diagnosen usw. und es gibt viele Gründe, warum Datenschützer an der Sicherheit dieser Daten zweifeln. Da können Sie aber selbst noch etwas nachhelfen, wenn Sie sich die neue Apple-Watch kaufen, ein Smart-Phone haben Sie ja sowieso. Also lassen Sie sich von der Uhr permanent Ihren Puls messen, ärgern sich, wenn die Uhr Ihnen früh mitteilt, dass Ihre Schlafphasen nicht so optimal waren, nehmen dann aber gern den Hinweis an, dass sie heute unbedingt noch 2.000 Meter schnell gehen müssen; der Kurs wird Ihnen ggf. auch noch empfohlen, da die Uhr über ihr Navigationssystem natürlich weiß, wo Sie sich gerade befinden. Wenn sie mit Hilfe der Uhr und diverser sozialer Netzwerke dann in einen Wettbewerb mit Ihren Freunden treten, wer heute die besten Jogging-Ergebnisse vorzuweisen hat oder welche Sportschuhe dabei empfehlenswert sind, wird die Sache schon spannender. Wer sagt Ihnen eigentlich, dass nicht zukünftig Ihre Krankenkasse sich die Daten von Apple, Facebook oder Twitter beschafft und von Ihnen dann einen

ganz persönlichen Krankenkassenbeitrag einfordert, der die Risiken Ihres nicht so optimalen Lebenswandels berücksichtigt. Na ja, die neuen Facebook –Nutzungsrichtlinien, denen Sie nicht einmal zustimmen mussten, haben die Weitergabe Ihrer persönlichen Daten schon vorgesehen. Was hat das alles mit Big Data zu tun? Nun, mit Big Data werden sowohl die Massendatenspeicherung als auch die Technologien zur Datenauswertung bezeichnet. Es geht um die Analyse Ihrer Vergangenheitsdaten und vor allem um prädiktive, d. h. vorausschauende Schlussfolgerungen. Die einfachen Schlussfolgerungen kennt fast jeder. Sie bestellen bei Amazon ein Buch und bekommen mitgeteilt: „…wer dieses Buch kauft, hat auch schon… gekauft“. Es geht aber auch schlimmer: Wenn Sie in einer nicht ganz so „reichen“ Umgebung wohnen, kann Ihnen der Handy- oder auch Autoverkäufer schon mal einen Kredit oder aber den Kauf überhaupt verweigern. Man schlussfolgert dann einfach aus der finanziellen Datenlage in Ihrem Wohngebiet auf Ihre persönliche Bonität. Da können Sie gar nichts machen, auch eine Anfrage und Beschwerde bei der Schufa ist in der Regel aussichtslos. Politisch sind Sie mit diesen prädiktiven Algorithmen auch schnell in eine Ecke gestellt, ob Sie das wollen oder nicht. Es wird gefilmt und ausgewertet, die Mechanismen zur Terrorabwendung lassen nicht nur eine Vorratsdatenspeicherung bestimmter Verbindungsdaten zu. Was heißt das nun alles: Wir können uns natürlich den modernen Informationsmöglichkeiten nicht entziehen, wollen und sollen es auch gar nicht. Aber ein bisschen darauf achten, ob man sich bei Facebook, Twitter, Apple usw. freiwillig völlig entblößt oder doch Grenzen einhält, sollte man schon. „Big Brother“ ist überall, bei jedem Google-Klick, jedem Telefonat und jedem Auftritt in den sogenannten sozialen Netzwerken und …Big Data hilft ihm dabei. Man sollte doch etwas Angst vor den Folgen von Big Data haben. George Orwell hat uns das in seinem Roman „1984“ bereits wunderbar erklärt. Prof. Dr.-Ing. Viktor Otte (73), Mitglied des Magdeburger Professorenclubs „emeritio“, studierte und promovierte an der jetzigen Technischen Universität Ilmenau, arbeitete über zehn Jahre in der Forschung bei Carl Zeiss in Jena, war als Dozent an der Universität Magdeburg tätig und arbeitete ab 1991 an der Universität Wuppertal, Fakultät Maschinenbau.


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uf mehr als zwei Kilometern Länge galt der Breite Weg bis zur Zerstörung 1945 als eine der schönsten Barockstraßen Deutschlands. Erstmals erwähnt im Jahr 1207 wandelte sich der Breite Weg im Laufe der Zeiten - Brände, Kriege und neue Verkehrsströme hinterließen im Laufe der Jahrhunderte Spuren in der „Vorzeige-Straße“. Das Grundstück, auf dem bis zur Zerstörung Magdeburgs im Jahr 1945 das Haus Breiter Weg 5 zu finden war, fand seine Ersterwähnung bereits im Jahr 1401in einer Kaufurkunde. Als Klosterhof unterstand er der Gerichtsbarkeit des Domkapitels. Nach der Zerstörung Magdeburgs im Dreißigjährigen Krieg wird es als „wüste Stätte“ mehrfach vergeben. Ein auf dem Grundstück befindliches zweigeschossiges Gebäude musste 1887 einem viergeschossigen Neubau mit integrierten Ladenlokalen weichen. In den Adressbüchern ist ab 1938 die Handwerkskammer Magdeburg aufgeführt. Dem Zweiten Weltkrieg fiel auch dieses Gebäude zum Opfer. Schwerbeschädigt diente es noch bis zum Abriss 1949 als Wohnunterkunft.

Der Breite Weg 5 im Jahr 1937. Fotos: Stadtarchiv Magdeburg

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ZEITREISE Breiter Weg 5


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Das lustige Osterei Hier hat unser Osterhase einen Gutschein fĂźr den TechnikShop der Magdeburger Hydraulik GmbH im Wert von 25 Euro versteckt.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „OsterĂźberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.

Fßr kluge KÜpfe – geht tiefer rein, bleibt länger drin!

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39108 Magdeburg Klaus-Miesner-Platz 1 (neben der Hermann-Gieseler-Halle) Telefon: 0391 - 73 47 334 www.kneipp-verein-md.de

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Wie eine Grundschule ihre Kinder bewegt

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ass Kinder Bewegung brauchen, sollte eigentlich kein Geheimnis mehr sein. SchlieĂ&#x;lich ist Bewegung fĂźr die Entwicklung der Kleinen ebenso wichtig wie Essen und Trinken. Kinder wollen sich austoben: rennen, springen, klettern, balancieren. Das stärkt nicht nur die motorischen Fähigkeiten, sondern auch die geistigen. Die Grundschule „SchmeilstraĂ&#x;e“ in Stadtfeld legt daher besonderen Wert auf sportliche Aktivitäten – sie ist eine „bewegte Schule“. „Neben der Grundausbildung, zu der natĂźrlich das Schreiben, Lesen und Rechnen zählen, legen wir ebenso viel Wert auf die motorische Entwicklung unserer SchĂźler“, sagt Schulleiterin Martina KlĂśtzing. Umgesetzt wird dies in mehreren Arbeitsgemeinschaften, u.a. die AG Ballspiele und die AG Tanzen. „DafĂźr pflegen wir schon seit längerem eine intensive Beziehung zum VSB (Verein fĂźr Sporttherapie und Behindertensport 1980 Magdeburg e.V. / d. Red.) und zum Tanz-Sport-Club GrĂźnRot“, erklärt die Lehrerin Birgit Munter. Da die etwa 80 Kinder der Grundschule den Unterricht – wie in einer Schule Ăźblich – sitzend verbringen, ist das Bewegungsangebot eine willkommene Abwechslung. Sportfeste, Staffelspiele, Ballsportturniere, Seilspringwettbewerbe, die Teilnahme an der Aktion „Flinke Socke“ und VorfĂźhrungen der Tanzsport-AG gehĂśren zur Tradition. „Vor allem der Tanzunterricht wird sehr gut angenommen“, sagt die Schulleiterin stolz. Und dieser Stolz ist auch berechtigt, wurde die Einrichtung in der SchmeilstraĂ&#x;e doch jetzt mit dem Prädikat „Tanzsportbetonte Grundschule“ ausgezeichnet. „Wir sind sehr glĂźcklich, dass wir unter all den bundesweiten Bewerbern ausgewählt wurden“, sagt Birgit Munter lächelnd. FĂźr den Tanzunterricht kĂśnnen sich Kinder aller Altersklassen ent-

scheiden. Von Walzer Ăźber Foxtrott bis hin zu ChaCha-Cha steht alles auf dem Programm. Den Anfang bilden natĂźrlich die Grundschritte. „Die Tanzlehrerin des Tanzclubs Rot-GrĂźn, Frau GĂźnther, gibt an der Grundschule drei Stunden Unterricht pro Woche – erste und zweite Klasse werden gemeinsam unterrichtet, dritte und vierte Klasse jeweils separat“, schildert Martina KlĂśtzing. „Wer sich nicht fĂźr das Tanzen begeistern kann, der hat die MĂśglichkeit, auf andere sportliche, aber auch auf kĂźnstlerische und musikalische Angebote auszuweichen.“ Sich zu Musik zu bewegen – frei oder nach Tanzschritten – wirkt nicht nur entspannend. Tanzen gibt auch Kraft und stärkt das Selbstbewusstsein. „Das merkt man den Kindern an, die sich längere Zeit damit beschäftigen“, meint Birgit Munter. „Und der Sport schult natĂźrlich auch die Motorik und die kognitiven Fähigkeiten. “ Besonders erfreut sind die Lehrerinnen, wenn eines der Kinder das Tanzen als Hobby fĂźr sich entdeckt und dieses auch nach dem Verlassen der Grundschule ausĂźbt. Einige der ehemaligen SchmeilstraĂ&#x;en-SchĂźler sind sogar so erfolgreich, dass sie an bundesweiten Tanzturnieren teilnehmen. „Das erfĂźllt uns natĂźrlich besonders mit Stolz und ist ein Zeichen, dass wir mit der sportlichen Ausrichtung unserer Grundschule alles richtig gemacht haben“, sagt die Schulleiterin und weist darauf hin, dass bereits neue Projekte im Entstehen sind. Tina Heinz

Bei der offiziellen Auszeichnung der Grundschule „SchmeilstraĂ&#x;e“ mit dem Prädikat „Tanzsportbetonte Grundschule“ zeigen die SchĂźlerinnen und SchĂźler, was sie im Tanzunterricht gelernt haben. Foto: Peter Gercke


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Völker, hört die Signale!

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ie kennen die Meldungen: Die SPD dümpelt bei 25 Prozent. Inzwischen muss man sagen: Wenn es gut geht. In Thüringen ging es nicht gut. In Sachsen-Anhalt geht es ihr besser, als ihr Ruf wert ist. Das liegt wohl am Beharrungsvermögen der SachsenAnhalter. Sozial-Demokratische Partei: Wohlmeinende sagen, man könne die Benennung getrost auf Demokratische Partei verkürzen. DPD. Demokratische Partei Deutschlands. Ihrer eigentlichen Klientel ist sie ja verlustig gegangen. Arbeiter gibt es nur noch in verschwindend geringer Zahl. Es sei denn, man räumt den Robotern in den Firmen die gleichen Rechte ein wie den früheren Arbeitern. Da demnächst die neue, die denkende, Generation Roboter die Werkhallen bevölkert, muss man das zumindest ins Kalkül ziehen. Mit dem Sozialen hat die Partei – trotz Einführung des Mindestlohns, immerhin! – seit den Schröder-Jahren eher Mühen. Frau Nahles legt da nach, indem sie das Streikrechte schlanker zu machen gedenkt. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. Mit dem Nahles-Vorschlag hat die Merkel-CDU die SPD nun endgültig links überholt. Wäre doch die heutige CDU der geborene Partner der Linken? Falls sich die FDP tatsächlich wieder erholt, hätte man dann ja sogar eine Deutschland-Koalition: Schwarz-Rot-Gold. Nee, das ist ja Quatsch, die FDP liebäugelt ja mit dem TelekomMagenta. Nix mehr mit gelb oder gold. Wir waren ja aber bei der ESSPEEDEE. Oder DPD, wie sie künftig heißen könnte. Nur, demokratisch ist das auch nicht, was sich die Nahles da hat einfallen lassen: Dass künftig nur noch die Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern den Tarifabschluss aushandeln dürfe. Schlau hat sie das eingefädelt. Dann müssten die Gewerkschaften offen legen, wie viel Mitglieder sie haben. Und da man das nur kontrollieren kann, wenn man auch die Mitgliederlisten veröffentlicht, wissen endlich die, die es schon immer wissen wollten, wer bei welcher Gewerkschaft ist. Nein, wahrscheinlich findet man andere überzeugende Wege, das herauszukriegen. Außerdem: Man sollte wieder Mut zeigen. Aber warum, fragt sich der naive Zeitungsleser, macht die SPD die Arbeit der Arbeitgeber, wie das so schön heißt? Vielleicht haben wir auch die Umbenennung verpasst, als Hartz und Schröder beieinander saßen und die Sozialdemokratische Arbeitgeberpartei gründeten. Übrigens erzählte Peter Hartz kürzlich, dass sein Vorschlag für den Mindestbetrag bei HARTZ IV deutlich über dem später ausgehandelten lag, nämlich bei fünfhundert EURO. Es war die Arbeiterpartei, die den Vorschlag zuungunsten der Empfänger eingekürzt hat. Klar, so ein Mensch aus dem Arbeitgeber-Lager, den man mal zu Rate zieht, hat schließlich, streng genommen, auch keine Ahnung davon, wie schlecht es dem Staat geht, wenn er seine Steuern damit verdient, was es immer weniger gibt, nämlich Arbeit. Das ist der Stallgeruch dieser Partei. Dreizehn Jahre alter Hartzer Käse. Und Sie können sicher sein: Herr Schröder hat seine Stelle bei Gazprom nicht gekriegt, weil er Putins Freund war, sondern weil er sich gehaltsmäßig so bescheiden eingeordnet hat, eben ein echter Hartzer, dieser Gerhartz. Aber ich weiß gar nicht, ob der noch dabei ist. Das macht ja jetzt der Wackelminister. Nein, nicht der Sitz wackelt, nur die Ansichten von Gunter Gabriel, quatsch, Siegmar hieß der Sachsenherzog. Das EEG-Gesetz war sein Meisterstück. Da konnte man sehen, dass die Windkraftlobby ihm stärker einen blies, als ihm die Solaristen eins überbraten konnten. Immerhin hatten wir da eine Technik, die kurz vor

einem Quantensprung war. Gabriel steht für „Rinn in de Kartoffeln, raus aus de Kartoffeln.“ Da das mit dem Demokratischen eh nicht mehr so richtig passt, sollte man die Partei vielleicht nur noch DP nennen. Deutsche Partei. Wäre auch angemessen, denn in der Integrationsarbeit tut sie sich nicht hervor. Eher im Aussitzen von Lampedusa-Unglücken. Jeder, der es nicht schafft, muss von Herrn de Maizière nicht ausgewiesen werden. Sie meinen, das wäre zynisch? Da gebe ich Ihnen recht. Aber der Zynismus liegt nicht beim Schreiber, sondern bei der EU, die weiland doch so stark gegen Mauern gewettert hat, wenn ich mich recht erinnere. Von Unmenschlichkeit war da zuweilen sogar die Rede. Aber wir waren ja bei der DP. Warum macht eigentlich die DP immer die Drecksarbeit für die CDU? Das kann man in unseren Landen bestens beobachten. Was funktioniert, Universitäten zum Beispiel, oder Universitätskliniken, muss man totsparen. Schulen werden geschlossen. Bloß nicht über andere Schulkonzepte nachdenken. Geisteswissenschaften? Braucht kein Mensch. Kann mir mal einer verraten, wie ein Philosoph eine ordentliche Maschine zusammensetzen soll, oder was wir mit einem Germanisten in einer Melkanlage anfangen? Möglicherweise käme noch ein Senegalese und will Germanistik studieren? Am Ende geht der wieder zurück und wir haben das Geld zum Fenster herausgeschmissen? Da verkaufen wir dem Neger doch lieber ein paar Handfeuerwaffen für seine Kindersoldaten. Natürlich nur, wenn die nicht im Krisengebiet tätig sind. Ja streichen. Das sachsenanhaltische Spezialgebiet! Zehn Prozent da weg, zehn Prozent dort, elf bei der Kultur. Braucht auch kein Mensch. Oder wann hätten Sie unseren obersten Elektromeister das letzte Mal in der Oper gesehen? In der „Fledermaus“ soll er gesehen worden sein. Da wollte er sich mit dem B.U.N.D. fetzen, weil er dachte, die hätten das Werk der A14 wegen in Auftrag gegeben, um den Bau der berühmten Fledermäuse wegen zu verhindern. Wahrscheinlich hat die sogar die Bundeswehr ausgesetzt, weil sie kein Interesse an einer Autobahn direkt an ihrer Übungsstadt für Häuserkampf hatte. Anderswo erzeugt man mit einem Bullerjan Wärme. Nur Sachsen-Anhalt vermag es, mit einem solchen soziale Kälte zu erzeugen. Das sollte sich die Partei patentieren lassen. Wenn schon Kapitalismus, dann richtig. Zu Willy Brandts Zeiten nannte sich die Partei noch stolz „Sozialdemokratische Partei“, und Leute wie Grass, Lenz, Jens waren gern in Brandts Nähe gesehen. Das muss ein Betriebsunfall der Arbeiterpartei gewesen sein. Eigentlich versteht man sich doch in der Tradition des Kaiserreichs. „Ich kenne keine Parteien. Ich kenne nur noch Deutsche“, jubelte Wilhelm Zwo, als die Sozialdemokraten für die Kriegskredite stimmten. In diesem Sinne befanden wir uns dann wieder mit „uneingeschränkter Solidarität“ in Afghanistan. Da war Altbundeskanzler Kohl schlauer. Der sagte lange vorher, als die USA Lybien zum ersten Mal bombardierten, um Gaddafi zu töten, dass man der „Hydra des Terrorismus“ nicht mit militärischen Mitteln begegnen könne. Vor dreizehn Jahren hat die SPD im Krieg der Reichen gegen die Armen endgültig die Seiten gewechselt, als sich Gerhard Armani Schröder als der „Genosse der Bosse“ entpuppte. Vergessen Sie das nie: Es war die SPD, die die Deiche gegen die Armutswelle gesprengte. Ich finde, da sind 25 Prozent Wählerstimmen nur durch den gepflegten, kleinbürgerlichen Masochismus der Deutschen zu erklären, oder? Ludwig Schumann

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Das lustige Osterei Hier hat unser Osterhase zwei Geschenkpäckchen der Altenweddinger Geflügelhof KG versteckt, die mit cremigem Eierlikör und bunten Eiern befüllt sind.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.

n Personalie In Magdeburg auf der Suche nach dem Glück

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er Soziologe Jan Delhey ist auf den Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie und Makrosoziologie der Otto-von-GuerickeUniversität Magdeburg (OVGU) berufen worden. Delhey ist als renommierter Glücksforscher bekannt und wird künftig am Institut für Soziologie zu Prof. Dr. Jan Delhey. den Themen Entwicklung der Lebensqualität, Vertrauen, soziale Ungleichheit und Europäische Integration lehren und forschen. Seine Erkenntnisse gewinnt er vor allem, indem er Gesellschaften miteinander vergleicht. Seine Antrittsvorlesung wird er zum Thema „Das gute Leben, die gute Gesellschaft“ halten. Delhey, bisher Professor an der bekannten Jacobs University Bremen, geht in seiner Arbeit unter anderem der Frage nach, was Menschen glücklich und zufrieden macht. Er hat internationale Umfragen zur Lebenszufriedenheit designt und ausgewertet und erstmals nachgewiesen, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt für das subjektive Wohlbefinden ist. Delhey hat auch eine Glücks-Formel entwickelt: Glück = 1/3 Haben + 1/3 Lieben + 1/3 Sein. Menschen sind dann glücklich, wenn sie ausreichend Geld zur Existenzsicherung, liebevolle Beziehungen und nicht zuletzt einen Sinn im Leben haben. Und je reicher ein Land ist, desto mehr zählen das Lieben und das Sein. Prof. Dr. Jan Delhey studierte Soziologie an den Universitäten Bamberg und Groningen, Niederlande, bevor er im Jahr 2000 zum Dr. phil. an der Freien Universität Berlin promoviert wurde. Er arbeitete von 1998 bis 2006 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und war Lehrbeauftragter für Soziologie an der FU Berlin. Anschließend ging er als Professor of Sociology an die Jacobs University Bremen.


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Geglaubt wird viel

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ie Götter wissen das, und natürlich die Politiker und andere Werbefachleute. Aber nicht nur die. Wir hier unten, wir wissen es auch. Zumindest, dass wir ausgesprochen anfällig für den Glauben sind, ja dass ein Leben ohne Glauben eigentlich gar nicht gut möglich ist. Andernfalls würden wir keinen Fuß auf das Pflaster setzen und schon gar nicht in ein Auto steigen oder aufs Fahrrad. Was nicht alles tun wir in dem Glauben, dass es nützt und das Schlechte fernhält. Wir arbeiten, wir lernen, auch fürchterlich trocknes Zeug lernen wir, wir essen „gesund“, wir sparen und sparen, gehen endlich mal früh zu Bett, zumindest nehmen wir uns das vor, und wir machen die Augen zu in dem Glauben, sie am Morgen wieder aufzubekommen. Wir erziehen durch Lob und Tadel, wir quälen uns mit Fitnessprogrammen, entspannen hernach und achten auf die richtige Atmung. Wir schlucken Selen- und Magnesiumpillen, schicken uns auf eine Rundreise oder Kreuzfahrt oder wollen das gerade nicht, haben uns das Rauchen abgewöhnt, sogar das Trinken, und pflegen trotzdem Frohsinn. Alles aus dem Grund, weil wir glauben, dass es so und nicht anders gut ist, uns jedenfalls nicht schadet. Allerdings weiß da keiner was Genaues. Außer die Experten. – Die, ausgerechnet die, heute so und morgen so? Tatsächlich ist die Welt, die unser Leben bestimmt, unendlich kompliziert. Sie berechnen zu wollen, gelingt höchstens ansatzweise und dann auch nur für begrenzte Zeit. Selbst die Autoren von MAGDEBURG KOMPAKT können nicht immer absolut sicher sein (die verehrten Leserinnen und Leser wollen das bitte gefasst hinnehmen). Anstelle von Sicherheit regiert Wahrscheinlichkeit die Welt. Das gilt schon für den konkreten Aufenthaltsort eines jedweden Atomteilchens und erst recht für Wettervorhersagen, für die Entwicklung von Anlagefonds, für Unfälle und Krankheiten, für Bestohlenwerden oder üble Nachrede und nicht zuletzt für unser Sterbedatum. Als Kind hatten wir Mutter und Vater, die alles wussten, uns den rechten Weg wiesen, uns beschützten. Bald kamen Zweifel an deren Unfehlbarkeit auf, Lehrerinnen und Lehrer übernahmen ihre Rolle, auch Freunde, später der Partner, der erste, der zweite und dann der dritte, parallel dazu Idole, solche von der Bühne oder vom Sport oder sonstige Prominente, welche mit Charisma, andere ohne. Sie alle erwiesen sich als fehlbar, einfach deshalb, weil sie nun mal bloß Menschen sind. Was wir brauchen, ist ein Beistand, der über das menschlich Unzulängliche hinausweist. Überall in der Welt und zu allen Zeiten wurde gesucht und überall wurde gefunden. Jeder kennt sie, die naiven kleinen Formen des Aberglaubens: der Talisman im Portemonnaie, die Unglückszahl 13, dreimal auf Holz klopfen. Selbstverständlich wissen alle von uns auch von den großen Formen, von den

Religionen. Ganze Systeme von Weltanschauungen und moralischen Ge- und Verboten sind das, und sie alle fußen auf dem Prinzip Glauben. Religionen sorgen für Trost und Hoffnung und für den rechten Weg, sind zugleich aber auch brandgefährlich. Kaum einen Krieg gibt es ohne religiöses Unterfutter. Wer zählt die Menschen, die im Namen eines Gottes umgebracht oder geistig geknebelt wurden? Tausende Religionen gibt es und abertausende Götter. Nur wenige Religionen übten Verzicht und konzentrierten sich auf einen einzigen, einen allumfassenden Gott („Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“). Diejenigen, die sich auf Abraham beziehen, den legendären Stammvater der Israeliten, fanden eine weltweite Verbreitung: das Judentum, das Christentum und der Islam. Andere monotheistische Religionen, der Zoroastrismus, das Jesidentum und der Sikhismus, blieben auf ihre Stammländer beschränkt. Shiva hingegen, der Hauptgott der Hindus, hat es nie bis zur Alleinherrschaft gebracht. Zum religiösen Glauben, zumal zu den bedingungslosen Formen, sind heutzutage immer weniger Menschen bereit, zumindest in unseren Breiten. Sie fordern für Glaubensüberzeugungen Glaubhaftigkeit, sie verlangen intellektuelle Aufrichtigkeit und authentische Antworten, im besten Falle Wissen. Da aber das Wissen, wie es die Wissenschaft zu liefern imstande ist, Lücken und Unsicherheiten aufweist, kommt es spätestens bei den großen wichtigen Fragen zu einem Dilemma. Denn anders als in den Religionen und in der Politik gibt es in der Wissenschaft keinen Wahrheitsanspruch, zumindest keinen der absoluten, der unumstößlichen Art. Statt zu glauben, heißt es zweifeln. Dogmen sind nicht zugelassen, und "Autoritäten" verunmöglichen sich selbst, so sie sich als Wahrheitsapostel aufplustern. Wenn der Skeptiker nichts, aber auch gar nichts vom Glauben an ein höheres Wesen hält, ringt er mit dem Problem, dass das Wissen um den Ursprung alles Seins an Grenzen stößt. Warum gibt es das Universum überhaupt, warum gibt es nicht vielmehr nichts? Warum sind die zig Naturkonstanten bis auf viele Stellen nach dem Komma so „eingerichtet“, dass chemische Elemente höherer Ordnung entstehen konnten, schließlich Leben und mit ihm auch wir? War das einfach Zufall oder doch eher ein organisierendes Prinzip? Und wenn schon, wodurch wurde dieses allerschaffende Prinzip erschaffen? Wie sollte man es nennen – „Absolutum“, „Ur-Information“, „Weltgeist“? Und wenn „Weltgeist“, wovon z. B. der bekannte Münchner Quantenphysiker HansPeter Dürr gesprochen hat, warum dann nicht auch „Gott“? Natürlich einer ohne Hände und Füße und Augen – wozu die Menschengestalt? Auch in anderen wichtigen Punkten wirkt die Wissenschaft hilflos: im Spenden von Trost und Hoffnung und in der Sinn-Gebung. Die Natur kennt weder Trost noch Hoffnung, und Sinn ist hier nur als


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biologisch zu verstehender Zweck zu akzeptieren. Aus solcher Sicht sind Zwecke, die über den des Individuums oder den der Art hinausgehen, unsinnig. Spätestens aber dann, wenn wir am Grab eines geliebten Menschen stehen oder uns eine schlimme Diagnose ereilt, wird das kalte Wissen um die Sinnund Hoffnungslosigkeit zur Qual. Auch bekennende Atheisten sind dann bereit, in sich zu gehen, um nach Anhalten zu forschen, die vielleicht doch den Glauben an etwas Höheres rechtfertigen, den an etwas Erhabenes, Sinngebendes. Niemand sollte sich dessen schämen, vielmehr schimmert hier etwas ganz und gar Menschentypisches durch, nämlich eine tief verwurzelte Glaubensbereitschaft, die sich mit erstaunlicher Leichtigkeit über Schranken hinwegsetzt, wie sie von der reinen, kalten Vernunft diktiert werden. Einen wichtigen Erklärungsansatz liefert die Soziobiologie. Alles, was die Menschen unter den Urbedingungen innerhalb einer Horde miteinander verband und von anderen unterschied, machte stark und verbesserte die Chancen im Kampf gegen die anderen. Gefördert wurde die Gruppenidentität durch das Wissen um die gemeinsame Abkunft, durch die Besonderheiten der Sprache, des Dialektes, durch die Geschichten, die die Alten abends am Feuer erzählten, durch die Lieder, die sie gemeinsam sangen, ihre Rhythmen, ihre Tänze. Und das ist der Punkt: Zu dem, was die Gruppe von anderen solchen Gruppen unterschied, gehörten ganz sicher auch ihre spirituellen Eigenheiten. Der Mensch ist nicht nur von Kultur, sondern auch von Natur aus ein soziales Wesen. Viele Tiere leben in sozialen Strukturen, samt und sonders unsere tierischen Verwandten, die Affen. Verhaltenswirksame Gene, die den Gemeinsinn fördern, dienen ihnen als sozialer Kitt und setzen sich über die Generationen hin durch. Mit der Menschwerdung sind die genetischen Voraussetzungen für das Zusammenleben nicht etwa verschwunden, sondern sie wirken in Form von sozialen Verhaltenstendenzen in uns fort, trotz und neben aller Vernunft. Genvarianten, die auf spirituelle Art sozial wirksam sind, erwiesen sich als stabilisierend und wurden während der Evolution des Menschen im Selektionsprozess begünstigt. Wir zum Glauben geboren – kaum zu glauben, wie? Allerdings, wie das nun mal so mit Begabungen ist, die einen von uns haben mehr von solchen Anlagen, die anderen weniger, oder weniger wirksame. Die Skala reicht von notorischen Skeptikern bis hin zu den Idealisten. Letztere neigen zu hoher Glaubensbereitschaft und zu einer ethisch geprägten, geistig ausgerichteten Lebenseinstellung, wenn auch nicht unbedingt im religiösen Sinne. Das Streben nach „Höherem“ liegt den spirituell Begabten näher als das nach Besitz. Mit sich und der Welt im Reinen zu sein, ist für sie viel wichtiger als das Ringen um eine kristallklare Sicht auf die Welt oder eine möglichst gewinnträchtige Position. Ob bald mehr, bald weniger zum Glauben berufen, geglaubt wird viel, und das oft mit quasi-religiöser Überzeugung. Manche glauben an die Wohltaten, die von einer vitaminreichen Ernährung ausgehen oder von Omega-3-Fettsäuren und Dinkelbrot, oder dass die Grüne Gentechnik Teufelsspuk ist und „Bio“ tatsächlich Bio. Geglaubt wird den Autoren von dicken und dünnen Ratgeberbüchern („Wie werde ich glücklich?“, „Wie verliere ich innerhalb von zwei Wochen 20 Kilo?“) und an alternativlose Politik, wir bauen auf Anti-Aging-Cremes

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und Wischi-Waschi-Religionen, rechnen mit der Heilkraft von Heilwässern und vertrauen darauf, dass es irgendwie schon gut ist, armen Ländern die letzten Ärzte und Ingenieure wegzulocken. Zumindest für die Ärzte und Ingenieure. Glaubenssache ist, dass der Islamismus nicht zum Islam gehört und ebenso wenig die Kreuzzüge und Hexenverbrennungen zum Christentum, dass Intelligenz und Persönlichkeitsmerkmale nichts mit Genen zu tun haben, dass beim Roulette nach einer Serie Schwarz mit größerer Wahrscheinlichkeit Rot kommt und dass die Amis gar nicht auf dem Mond gelandet sind. Indes wird weniger geglaubt, dass wer wenig weiß, viel glauben muss. Wo nun, fragen wir uns, hat der Glaube seinen Sitz? Natürlich nicht im Knie und auch nicht im Herzen, sondern im Gehirn. Nicht trivial hingegen ist die Frage, wie das Gehirn die Vorstellung von einem höchsten Wesen bewerkstelligt. Eine Zeitlang ging man von einem speziellen „Gottesmodul“ aus. Es wurde an der Grenze von Scheitel- und Schläfenlappen vermutet, in der Tiefe hinter dem linken Ohr. Befunde an Epileptikern sprachen dafür. Menschen, die in dieser Region zu Krampfanfällen neigen, erweisen sich nicht selten als übermäßig religiös. Andere Beobachtungen gingen von der Körperfühlsphäre des Scheitellappens aus. Bei tiefer Meditation oder bei inniglicher Versenkung im Gebet sei diese Hirnrindenregion unteraktiv, was dann für ein „ozeanisches“ Entgrenzungserleben sorge. Buddhistische Mönche sprechen von der Verschmelzung mit der Welt, ja mit dem gesamten Kosmos. In der christlichen Religion ist Ähnliches als Unio mystica bekannt, als Einswerdung mit Gott. Die Hirnforschung von heute allerdings „glaubt“ weniger an Funktionszentren, als das noch vor Jahren der Fall war. Zudem sind die mit dem Glauben zusammenhängenden Erlebnisse viel zu komplex, als dass dafür eine einzelne Hirnregion zuständig sein könnte. Und tatsächlich, es finden sich Aktivitätsveränderungen, wo immer man im Gehirn Messungen vornimmt. Zum Schluss die Frage: Woran glaubt der, der nicht glaubt? Antwort: Daran, dass er nicht glaubt. Geglaubt wird halt viel! Für jene, die länger bei den Gedankengängen des Autors verweilen wollen, seien dessen (Wissenschafts) Romane empfohlen: Der HirnGott (2005, 2008, 2014) und Glaube mir, mich gibt es nicht (2009, 2015).

Der Autor: Gerald Wolf, Studium der Biologie und Medizin, Universitätsprofessor. Bis zu seiner Emeritierung (2008) war er Direktor des Instituts für Medizinische Neurobiologie an der hiesigen Universität. Autor hunderter Publikationen, darunter drei (Wissenschafts)Romane. Gerald Wolf ist Mitglied im Magdeburger Professorenclub „emeritio“. 14-tägig ist er in der Sendung „GeistReich“ (MDR, ab 11 Uhr) zu erleben.


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SPEZIAL

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Glaubensgemeinschaften in Magdeburg Synagogen-Gemeinde

Bistum Magdeburg

Islamische Gemeinschaft

Rabbiner Benjamin David Soussan Gröperstraße 1A 39106 Magdeburg Tel: 03 91 / 561 66 75 Fax: 03 91 / 543 20 67 E-Mail: info@sg-md.org

Bischof Dr. Gerhard Feige M.-J.-Metzger-Str. 1 39104 Magdeburg Telefon: 03 91 / 59 61-137 Telefax: 03 91 / 59 61-101 bischof@bistum-magdeburg.de

Islamische Gemeinde Magdeburg e.V. Dr. Moawia Al-Hamid Weitling Str. 1b, 39104 Magdeburg Telefon: 0179 / 7457788 E-Mail: info@isgema.de Moscheebesucher etwa 600

Mitglieder (Stand 2013): 502

Mitglieder: 86.121 (gesamtes Bistum)

feste Mitglieder etwa 250

Das Judentum ist eine monotheistische Religion, dessen Gott auch als der 'Gott Israels' bezeichnet wird. Dieser Gott wird als Schöpfer des Universums angesehen, der auch heute noch aktiv in der Welt eingreift (Theismus ). Was für das Christentum die Bibel ist, ist für das Judentum die Thora. Sie besteht aus den fünf Büchern Moses. Ihre Aufgabe ist es, den Menschen vom Bösen fernzuhalten und ihn auf den rechten Weg zu führen. Einen wirklichen Religionsstifter gibt es nicht. Alle Juden sind indirekte Nachfahren des Urvaters Abraham. Im Judentum gibt es einige wichtige Feste. „Rosch ha-Schana“ ist ein rein religiöses Fest; hier wird die Rolle Gottes als Richter des Universums gefeiert. „Sukkot“ bezeichnet das siebentägige Laubhüttenfest. Es ist im Prinzip eine Art Erntedankfest, erhielt aber zunehmend eine religiös-historische Bedeutung. Das „Pessachfest“ ist das erste der drei Wallfahrtsfest. Es erinnert an die Zeit des Exodus, an den Auszug der Israeliten aus Ägypten; die Flucht vor Unterdrückung und Sklaverei. Das Pessachfest ist also ein Fest der Freiheit. Der „Schabbat“ ist der wöchentliche Ruhetag. Dem Schabbat liegt die Vorstellung zugrunde, dass der Mensch den göttlichen Rhythmus der biblischen Schöpfung nachahmen soll, wodurch der Mensch produktive Tätigkeiten vermeiden soll.

Christentum Christen glauben an den dreieinigen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist, an die vollkommene Liebe und an die Auferstehung nach dem Tod. Das „heilige Buch“ der Christen ist die Bibel. Sie umfasst die Bibel der Juden, die von den Christen „Altes Testament“ genannt wird, und die Schriften des „Neuen Testaments“. Die Aussagen des Neuen Testaments betreffen Jesus von Nazaret: Er predigte das nahe Gottesreich, als dessen Repräsentant er sich nach dem Zeugnis der Evangelien verstand. Er lebte in einer einzigartig engen Beziehung zu Gott, den er konsequent „Vater“ nannte. Gebete, Gesänge und Verkündigung des Evangeliums erfolgen nach einem festgelegten Ablauf (Liturgie). Die Beichte ist das mündliche Eingeständnis einer schuldhaften Verfehlung vor Gott. Die wichtigsten Feiertage sind Weihnachten und Ostern. An Weihnachten feiern die Christen die Geburt Jesu. Das älteste und wichtigste kirchliche Jahresfest ist Ostern, das Fest der Auferstehung Christi. Ostern wird am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond gefeiert.

Evangelischer Kirchenkreis Superintendent Stephan Hoenen Neustädter Straße 6 39104 Magdeburg Telefon: (03 91) 5 41 06 37, Fax: (03 91) 59 76 69 11 E-Mail: Suptur@ek-md.de Mitglieder: ca. 20.000 Mitglieder

Russisch-orthodoxe Kirche Erzpriester Boris Ustimenko Gemeinde Allerheiligen Lienhardstr. 6, 39108 Magdeburg; Tel.: 03 91 / 662 45 05 Fax: 03 91 / 744 87 94

Der Islam verkündet eine reine Form des Monotheismus. Gott ist der Eine Gott. Der Islam betont den einheitlichen Ursprung aller monotheistischen Religionen. Im Islam bestimmen die fünf Säulen das Leben der Menschen. Zur ersten Säule im Islam gehört die „Shahada“. Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist sein Gesandter. Der Islam schreibt den Gläubigen das tägliche Gebet vor. Die Vermögensabgabe (Zakat) ist nicht nur ein Faktor des sozialen Systems des Islam, sondern auch gleichzeitig Mittel zur seelischen Entlastung, denn sie soll allein aus dem Glauben an Gott gezahlt werden. Das vorgeschriebene Fasten im Monat Ramadan gibt dem Gläubigen nicht nur ein Mittel zur Erlangung von Selbstbeherrschung, sondern erinnert ihn auch an die Herabsendung des Heiligen Korans. Die Pilgerfahrt nach Mekka schließlich lässt den Gläubigen die Hinwendung an Gott, die Opferbereitschaft und die Brüderschaft der Muslime aus aller Welt spüren.

Mitglieder: ca. 400

Die Zeugen Jehovas Am Fuchsberg 5 39112 Magdeburg Telefon: 03 91 / 6 23 11 48 Mitgliederzahl: ca. 500

Amitabha Buddhismus-Verein Magdeburg e.V. Frau Kai Zhang einewelt haus Magdeburg Schellingstraße 3-4 39104 Magdeburg Telefon: 01515 / 8131818 amitabha@amtb-buddhismus.de

Siebenten-Tags-Adventisten

Mitglieder: ca. 20

Beethovenstraße 8c 39106 Magdeburg Telefon: 039201/281345

Buddhas Lehre kennt keine Dogmen – nichts muss geglaubt oder ohne Prüfung vorausgesetzt werden. Zum Aufbau von Wissen hinzukommen Meditationen als das praktische Mittel, um dauerhaftes Glück zu erreichen. Ergänzend achtet man vor allem im Theravada darauf, leidbringendes Verhalten zu vermeiden. Im Mahayana verschiebt sich dieser Schwerpunkt auf die Vermeidung von Zorn, im Varayana darauf, die Welt stets aus einer reichen und selbstbefreienden Sichtweise heraus zu erfahren. Karma ist ein zentraler Begriff im Buddhismus. Er bedeutet das Zusammenwirken von Ursache und Wirkung: Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich. Dieses Verständnis ermöglicht es, durch bewusstes Handeln Eindrücke im Geist aufzubauen, die zu Glück führen und künftiges Leid vermeiden. Viele buddhistische Länder feiern ihr Neujahrsfest nach dem Mondkalender. Das höchste buddhistische Fest ist Vesakh – das ist die Feier der Geburt, Erleuchtung und des Todes des Buddha. An diesem höchsten buddhistischen Feiertag wird in den Theravada-Ländern besonders Gebefreudigkeit geübt, Klöstern wird gespendet und Arme gespeist.

Das lustige Osterei Hier hat unser Osterhase zwei Freikarten für das Mittsommernachtsfest am 20. Juni in der Festung Mark versteckt.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.


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n Kompakt Osterfeuer-Tradition in der Festung Mark

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Blick von der Ulrichskirche auf die Halde am Zentralen Platz – Oktober 1952. Foto: Stadtarchiv

Der Glaube versetzt Berge – Magdeburg hat’s bewiesen

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eimat… ein Wort, das schwer wiegt. Ein Wort, das man in andere Sprachen nicht übersetzen kann. Weil das englische „home“ oder „homeland“, das französische „patrie“ oder „pays d’origine“, das spanische „patria“ oder „tierra natal“ oder jedes andere fremdsprachige Wort nicht das auszudrücken vermag, was in „Heimat“ mitschwingt. Dieses Gefühl! Denn Heimat ist eher ein Gefühl als ein Ort. Ein Empfinden, das mit Verstand und Vernunft nichts zu tun hat. Das nur entstehen kann, wenn man die Fähigkeit hat, sich dort wohlzufühlen, wo man lebt, wohnt und arbeitet. Heimat. Das sind die Menschen, die uns vertraut sind, in deren Gegenwart wir uns nicht verstellen müssen, die uns verstehen, die wir mögen. Freunde, mit all ihren Eigenarten und Besonderheiten. Heimat. Das sind die Orte, deren Fotografien wir in unseren Gedächtnissen tragen – die Elbe, der Dom, der Stadtpark… Und das ist auch die Sprache, der Dialekt, der uns so leicht von den Lippen geht und der unser Herz höher schlagen lässt, wenn wir ihn in der Fremde vernehmen. Es ist das Gefühl der Zugehörigkeit. Heimat kann im Duft der Natur sein, in den regional besonderen Arten der Flora und Fauna. Sie ist ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Doch Heimat ist noch mehr: Eine im Unterbewusstsein verwurzelte Mischung aus Geräuschen,

Geruch und Geschmack – für jeden Menschen individuell kreiert. Der Lärm im Stadion, das Rauschen des Flusses, das Stampfen der Schiffsmotoren. Der Duft von frisch gebackenem Brot, der süßliche Geruch des Glühweins, der Geschmack von Omas warmem Apfelkuchen. Es ist dieses Gefühl, das sich komischerweise dann einstellt, wenn man der Heimat fern ist. Und aus der Fremde betrachtet ist sie doch am schönsten, weil man die Spuren, welche die Geschichte hinterlassen hat, nicht sieht. So, wie nach dem Luftangriff auf Magdeburg im Januar 1945. Als die Stadt in Schutt und Asche lag, kaum wiederzuerkennen war, bewiesen die Einwohner, dass der Glaube an die Heimat Berge versetzen kann. In diesem Fall die beiden großen Trümmerberge am Zentralen Platz und am Deutschen Platz (heute Universitätsplatz). Etwa sechs Millionen Kubikmeter Trümmer mussten beseitigt werden, um den Neuaufbau der Stadt zu ermöglichen. Oder im Januar 2013. Da waren es Berge aus Sand, die – umgefüllt in tausende von Säcken – die Elbe davor bewahrten, sich noch größere Teile der Stadt einzuverleiben. Der Glaube kann Berge versetzen. In Magdeburg haben Menschen mit ihrem Glauben an die Heimat mehrfach bewiesen, dass diese Redewendung nicht nur ein Spruch ist, sondern gelebte Realität. Tina Heinz

ie bunten Ostereier hängen im Strauch, die Ferien sind schon da und bevor es am Sonntag Geschenke zu suchen gibt, kann man sich am Feuer in der Festung Mark wärmen. Das gemütlichste Osterfeuer der Stadt wird traditionell am Samstag vor Ostern auf dem großen Hof der Festung Mark entzündet. Mit vielen Programmpunkten lädt die Kulturfestung zu einem vergnüglichen Abend an der historischen Stadtmauer ein. Es gibt Köstlichkeiten vom Grill und warme Getränke. Bereits am Nachmittag wird es ab 15 Uhr ein Kinder-Osterfeuer mit Spiel- und Spaßaktionen von den Ottonen geben. Es besteht die Möglichkeit sich als Fantasiewesen oder Lieblingstier schminken zu lassen. Die Kinder können Frühlingshaftes basteln und beim Konzert von Thomas Koppe mitmachen. Eine Hüpfburg ist aufgebaut und das Kinderosterfeuer wird gegen 17 Uhr angezündet. In Feuerschalen kann man das Stockbrot backen. Zu zuüngelnden Flammen, knackenden Holzscheiten und rauchigen Geruch wird es sicherlich viele gute Lagerfeuergeschichten zu erzählen geben. Das große Osterfeuer wird später mit einer Künstlershow entfacht. Dazu werden Feuerbändiger und Trommler die Flamen bezirzen. „Book t. & the MD’s“ bringt den Boogieblues zum Osterfeuer. Seit 2011 musizieren sie immer sonntags ihren Blues – gern auch mal auf der Hub- oder Sternbrücke. Mit Gitarre, Gitarre, Harp, Bass, Snare und Gesang geht’s auf der Hofbühne heiß her. Außerdem ist das Café im Hohen Gewölbe geöffnet. Wenn die Holzscheite langsam heruntergebrannt sind, steigt die Party im Hohen Gewölbe. Ab 20.30 Uhr geht’s mit Live-Musik in den Gewölben richtig los. Und nach dem Konzert geht es mit den besten Partyhits und DJ Andy weiter (23 Uhr). Einlass/Beginn Osterfeuer für Kinder: 15 Uhr (Feuer: ab 17 Uhr) Entzünden des großen Osterfeuers: 19 Uhr Eintritt: 2,50 Euro, erm.: 1,50 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei

Das lustige Osterei Der Osterhase hat an dieser Stelle ein Überraschungsei mit 3x2 Freikarten für das Tina-Turner-Musical am 17. April in der Stadthalle versteckt.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.


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SPEZIAL

■ Scharfe Sprüche

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Andernorts. Wo sich Kultur und Bibel weltlich treffen Seit fünf Jahren gibt es Kunstgottesdienste zum Wochenausklang

Entweder glaubst du es oder isst du es!

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anche glauben doch echt, an das, was sie glauben. Glaubt Ihr das auch? Jeder darf glauben, was er will. Dagegen gibt es nichts einzuwenden. Aber wenn mir einer einreden möchte, was ich glauben soll, dann ist Schluss mit glauben. Dann gibt’s handfeste Argumente gegen Infiltration und Indoktrination. Und wenn jetzt irgendeiner nicht weiß, was die beiden Worte bedeuten, gebe ich gern bei ‘ner Currywurst Auskunft. Also: Geglaubt wird ohnehin jeder Unsinn und jeder darf seinen eigenen Übervater anbeten. Ich bin ja eigentlich auch ein ziemlich gottesfürchtiger Typ. Glaubt ihr nicht? Sagte ich doch schon, Ihr glaubt, was Ihr wollt und das ist meistens nicht das Richtige. Glaubt mal schön weiter. Ich halte nicht so viel von diesem ganzen illusionären Firlefanz. Die Tatsachen des Lebens liegen nicht in der Luft oder im Himmel, sondern auf der Hand. Und ich kann Euch ein paar Tatsachen auftischen – wirklich frisch auf die Hand – da fallt Ihr vom Glauben ab. Könnt Ihr glauben! Klar meine ich die Wurst, habt Ihr’s Euch gedacht oder gelaubt, dass es hier um die knackig, nackte Wahrheit im Darm geht? Wenn der Magen brüllt, hilft kein Gott und kein Tribun, dann braucht man etwas auf die Faust. Nur Bares ist Wahres – auch den Spruch könnt Ihr vergessen. An Geld wird nur genauso geglaubt wie an alles andere in der Welt. Alles Einbildung oder hirngeschnetzelte Gedankenblasen. Ihr könnt den ganzen Glaubenskram vergessen, wenn es über der Gürtellinie brummt. Glaubt bloß nicht, dass ich vom Pfad der Tugend abkomme und mir was anderes als die original 54er Currywurst antue. Schwört also weniger auf das, was geglaubt wird, sondern auf alles, was Ihr mit den Sinnen vernaschen könnt. Wenn’s richtig scharf zwickt und die Säfte im Sprechkanal zusammenlaufen, dann spürt man das Leben. So was kann Euch natürlich nur passieren, wenn Ihr so eine scharfe Wurst auch in der Hand haltet. Entweder glaubst Du es oder isst Du es! Den Spruch könnt Ihr mir glauben. Bis gleich. Euer Olaf, von Curry54 am Hassel

In der Kulisse des Theaterstücks „Olvenstedt probierts“ luden Gabriele (r.) und Andreas (l.) Herbst zum Kulturgottesdienst in die Sudenburger Feuerwache. Unter anderen mit Feuerwache-Chefin Nadja Gröschner sowie den Schauspielern Susanne Bard, und Michael Günther.

Genau vor fünf Jahren, im März 2010, luden Gabriele und Andreas Herbst erstmals zum Kunstgottesdienst „andernorts“.

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nderenorts finden wir neue Dinge, neue Worte, neue Gedanken. Anderenorts begegnen wir Menschen, die unser Leben bereichern und die wir sonst nie kennenlernen würden. Anderenorts laden Gabriele und Andreas Herbst ein zum gemeinsamen Reden, Finden, Nachdenken. Andernorts heißt für die Pfarrer i.R. außerhalb bekannter Pfade, auch außerhalb der Kirchenmauern. Sie suchen Alternativen, um über den Glauben ins Gespräch zu kommen. Sie finden und bieten ihn Andernorts, mit dem Kunstgottesdienst, einmal im Quartal, sonnabends irgendwo in Magdeburg, wo Kunst und Menschen und Glauben zusammenkommen können. Die Orte wechseln: das Technikmuseum gehörte bereits dazu, das Rathaus oder auch die Feuerwache, inmitten der Dekoration des Kultstückes „Olvenstedt probiert’s“. So verbinden sich Erlebnisse, neue Erfahrungen, neue Erkenntnisse. Als Konkurrenz zu Kirchengemeinde und Gottesdienst sehen sie sich nicht. Die traditionelle Gemeindearbeit muss es trotzdem geben, betonen die Herbsts. „Sie ist das Zuhause, die Geborgenheit, die Heimatgefühl vermittelt“. Sie machen zusätzlich den Schritt nach draußen, auf neues Terrain. „Wir wollen schauen: Was macht das mit uns?“ Gleichzeitig bringen sie die biblische Botschaft über die Kunst in Verbindung mit dem weltlichen Leben. Wie kürzlich zum Thema Geld: Andernorts in diesem März war

am „Talerbaum“ der Stadtsparkasse in der Lübecker Straße. Da gab es zu den Worten aus der Bibel („Und sie boten ihm 30 Silberlinge“/Judaslohn) ebenso Informationen einer Schuldnerberaterin und Gedanken über die Frage, ob Geld die Religion von heute ist. „Wir wollen niemanden unseren Glauben aufzwingen“, sagt Gabriele Herbst, „sondern Angebote zum Nachdenken machen.“ Alternativen bieten. Das fällt auch anderenorts auf: der Andere Zeiten e.V. Hamburg zeichnete sie mit dem Missionspreis 2012 aus. Der Kunstgottesdienst wird unterstützt durch den Kirchenkreis und von Sponsoren. So entstehen Alternativen und Momente zum Wohlfühlen. Sonst würden wohl auch nicht so viele Menschen immer wieder dabei sein. Andernorts. (ab) Nächste Termine (jeweils 17 Uhr): 4. Juli: „Steh auf und geh …“, Festung Mark 26. September: „Das soll dir ein Zeichen sein“, Johanniskirche 5. Dezember: „Fürchtet euch nicht!“, Kunstmuseum, Kloster Unser Lieben Frauen

Das lustige Osterei Hier hat unser Osterhase einen 30-Euro-Gutschein für den Einkauf bei Querstyle versteckt. Gültig für Mode und Accessoires der Anke-BrämerKollektion.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.


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Wird am Lebensende jeder religiös?

Der christliche Glaube ist traditionell die bedeutendste Religion in unserem weiteren Lebensraum. Stephan Hoenen, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Magdeburg, spricht im Interview über eine spürbare Zunahme des Glaubens und der Spiritualität.

zelnen bedeutet zugleich seine Taufe in die weltweite Kirche hinein. Und andererseits erleben wir offensichtlich einen Rückzug ins Private und Individuelle? Das mag sein. Der gläubige Mensch schaut wie jeder andere auch mit Sorgen auf das, was kommt. Doch vertraut er, dass Gott mit ihm diesen Weg geht. Das ist keine Lebensversicherung sondern die Zuversicht auf den barmherzigen Gott. Martin Luther hat genau diese Frage gestellt und so beantwortet: Durch Jesus Christus ist uns Gottes Barmherzigkeit geschenkt. Das ist bis heute aktuell.

man in der Gemeinschaft und diese entsteht oft unter dem Dach des Glaubens. Gerade jetzt in der Passionszeit gibt es verschiedene geistliche Angebote. Ich denke da an die Aktion „7 Wochen Ohne“. Hier registrieren wir ein wachsendes spirituelles Interesse in der Gesellschaft. Woran können Sie diese Entwicklung messen? Beispielsweise an den aktuellen Taufzahlen. In Thüringen und Sachsen-Anhalt verzeichneten wir 2012 insgesamt 6.100 Taufen. Darunter sind 900 Erwachsenentaufen. Sicher erfahren wieder mehr Menschen, dass wir uns jedem zuwenden, nicht nur

MAGDEBURG KOMPAKT: Herr Hoenen, welche Kraft steckt heute im christlichen Glauben? Stephan Hoenen: Es gibt den Trend, dass einige Naturwissenschaftler sagen, je tiefer sie forschen würden, umso mehr wendeten sie sich dem Glauben zu. Der Glaube also bleibt Teil einer mehr und mehr wissenschaftlich durchdrungenen und säkularisierten Welt. Christlicher Glaube trägt und gibt Orientierung im Leben. Sie glauben, es gäbe eine verstärkte Abkehr von rein materialistischen Welterklärungen und eine verstärkte Hinwendung zur göttlichen Kraft? Auf diese philosophische Frage antwortet der christliche Glauben konkret. Grundlegend ist die persönliche Beziehung zu Gott als einem liebenden Gegenüber und Begleiter. Das ist kein Beweis, aber eine Erfahrung. Zudem wird an den Grenzen des Lebens die Sinnfrage gestellt. Aktuell ist da die Debatte über die Sterbehilfe zu nennen. Welche Funktionen sehen Sie für die Kirche und im christlichen Glauben? Glaube ist zunächst in seiner Grundfunktion die Kraft zum Leben. Er schenkt Gelegenheiten, Gemeinschaft zu finden und ihm obliegt ein wichtiger Bildungsaspekt. Teil des christlichen Lebens ist außerdem der tätige Glauben, den wir in der Diakonie leisten. Wir nennen das Nächstenliebe. Wir nehmen Seelsorge in vielen gesellschaftlichen Bereichen wahr. Wir stellen uns der christlichen und sozialen Verantwortung, indem wir die Stimme erheben zu wichtigen gesellschaftlichen Themen wie Armut, Krieg und auch zur Bereitschaft Flüchtlinge aufzunehmen. Außerdem nenne ich die Trägerschaften für Kindertagesstätten und Schulen. Wir unterhalten Begegnungsstätten und bieten zahlreiche Angebote der Begleitung für alle Menschen. Glaube als Hinwendung zum Einzelnen? Auch das. Theologisch und seelsorgerlich zentral ist für mich der Gedanke der Versöhnung. Unter den Menschen und mit Gott. Das ist weniger ein Ziel als ein Weg. Er beginnt mit der Taufe. Die Taufe des Ein-

Stephan Hoenen, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Magdeburg. Foto: Peter Gercke Erreicht der christliche Glaube junge Menschen? Wir erreichen junge Menschen hauptsächlich von Angesicht zu Angesicht. Also in konkreten Angeboten der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wir müssen uns aber sicherlich auch als Kirche den neuen Herausforderungen in den sozialen Netzwerken stellen. Wir sehen das jedoch nur als eine Möglichkeit von vielen, auch junge Menschen zu erreichen. Letztlich sind Menschen selbst in der Virtualität an konkreten Beziehungen interessiert. Über unsere konfessionellen Kindergärten haben wir früh Kontakt zu Kindern und über sie oft auch zu konfessionslosen Eltern. Hier können wir wichtige Orientierungen geben. Braucht Glauben außergewöhnliche Orte und außergewöhnliche Ereignisse? Glaube braucht dies nicht, er schafft solche Orte, Zeiten und Ereignisse. Sei es der Dom oder eine kleine Fachwerkkirche. Diese heiligen Räume sind des Glaubens wegen errichtet worden und sie reden zu den Menschen, die diese Orte aufsuchen. Oder denken Sie an Musik, die solche Räume erfüllt. Hier entfaltet sich Spiritualität. Besondere Erlebnisse erfährt

jenen, die kirchlich gebunden sind. Schauen Sie, wir arbeiten in Krankenhäusern und für Flüchtlinge, als Seelsorger am Telefon, bei der Polizei und im Gefängnis. Wir nehmen uns Zeit für Menschen in besonderen Lebenssituationen. Sich Zeit zu nehmen, darin besteht eine unserer wichtigsten Aufgaben. In anderen Lebensbereichen tritt Zeit mehr und mehr in den Hintergrund. Genau da setzen wir etwas entgegen. Und darin ist auch ein Ansatz für die aktuelle Zuwendung zum Glauben, zur Spiritualität allgemein und zur Kirche zu sehen. Wenn man etwas nicht erklären kann, hilft dann der Glaube? Glaube ist grundsätzlich keine intellektuelle Erklärung für etwas. Glaube heißt Vertrauen, das schenkt Kraft fürs Leben. Das bevorstehende Osterfest besitzt eine solche Wirkung. Wir treten symbolisch aus der Dunkelheit zum Licht. In der Osternacht kann man neue Kraft gewinnen. Das steckt als Botschaft in der Heiligen Schrift und der Geschichte von Jesus Christus, der uns zeigte, dass er die Macht des Todes überwunden hat. Fragen: Thomas Wischnewski


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Die Kraft des Willens Sylvio Dölz zeigt, was der Glaube an sich selbst schaffen kann. Das Schicksal eines Unfalls schrieb seine Erfahrung: „Verlass’ dich auf andere und du bist verlassen.“ Von Hoang Lan Dinh

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in Leben mit Behinderung mag für viele Menschen ein Grauen und unvorstellbar sein. Oft assoziiert man mit einer Behinderung Verlust und Verminderung der Lebensqualität. Man glaubt, dass Menschen mit Behinderung hilflos sind und nichts an ihrem Schicksal ändern können. Doch Sylvio Dölz, gelernter Versicherungsmakler, nun als Immobilienkaufmann tätig, zeigt, dass das Leben mit Behinderung lebenswert sein kann. Nachdem er vor knapp 20 Jahren in einen Unfall verwickelt, sitzt er im Rollstuhl. Doch er lässt sich davon nicht unterkriegen, sondern lebt sein Leben – erfolgreich ,wie auch glücklich. Und das sieht man ihm an. Dölz lacht sehr oft und macht auch gelegentlich Witze. Er reagiert nicht empfindlich, wenn Menschen nicht genau wissen, wie sie mit ihm umgehen sollen. Vielmehr öffnet er sich und erzählt gern von seinem Leben. Natürlich war es nicht immer einfach, besonders in der Zeit, als sich die aufkommenden Probleme durch die Behinderung bemerkbar machten. „Das Schlimmste war das erste halbe Jahr. Die Lebensumstellung war sehr mühsam. Es musste alles umgebaut werden und die ganzen Voraussetzungen mussten dafür geschaffen werden. Das war schon eine schlimme Zeit“, erinnert sich der 56-Jährige. Doch diese Krise musste er nicht alleine durch-

stehen. „Ich habe die schlimme Zeit durch Familie und viele Freunde geschafft, die mich besucht und mit mir Dinge unternommen haben. Dadurch musste ich den Kopf nicht in den Sand stecken. Das ist sowieso nicht meine Art“, erinnert sich Sylvio Dölz. So konnte er leicht in den Alltag integriert werden. Er ging seiner beruflichen Tätigkeit nach und hat zeitnah die olympische Disziplin für Querschnittsgelähmte, Bankdrücken, für sich entdeckt. Danach habe er sich für die Weltmeisterschaften vorbereitet und ist drei Mal Deutscher Meister im Bankdrücken geworden. Diese sportliche Laufbahn hat er 1978 begonnen und mit 56 Jahren mehr oder weniger beendet. Sport ist für ihn zu einer Lebensstütze geworden. „Wenn man im aktiven Leistungssport tätig ist, will man Ziele erreichen. Die Leistungen, die im Sport erwartet wurden, waren meine Motivation weiter zu kämpfen und nicht aufzugeben, um auch an den Europa- und Weltmeisterschaften teilnehmen zu können“, erzählt der Familienvater. Doch um diesen Sport auszuüben, müsse man an seinen Fähigkeiten und an seiner Lebenseinstellung arbeiten, sonst komme man auch im Leben nicht weit. Das war für Sylvio Dölz nicht sehr schwer, ist er doch von Natur aus „ein positiver Mensch“. Er denkt nicht nur daran, dass er etwas für sich bewirken kann, sondern auch für andere. Das äußert sich sowo. Zusammen mit dem Zahnart Ingo Westphal, setzt er sich unter anderem für krebskranke Kinder ein. Beide halten auch Vorlesungen zu diesem Thema. Außerdem will Dölz noch dieses Jahr ehrenamtlich nach Afrika reisen, um dort Menschen, die ebenfalls körperlich eingeschränkt sind, aufzubauen und sportlich zu motivieren. Es ist nicht das erste Mal, dass er Menschen in Not hilft: „Ich wurde zwei Mal von Freunden gerufen, deren Freunde einen Unfall hatten und im Rollstuhl landeten. Ich habe die Leute, die den Lebensmut verloren haben, besucht und zum Weitermachen motiviert. Heute sind sie froh, dass ich da war und sie nach vorne gebracht habe. Das macht mir unheimlich viel Spaß, Menschen, die das selbe Schicksal haben, helfend zur Seite zu stehen“, sagt Dölz mit einem Lächeln im Gesicht. Beruflich bietet er Menschen ebenso eine helfende Hand und vermittelt eine positive Lebenseinstellung: „An meinem Tisch sitzen sehr viele

Menschen, die denken, sie hätten Probleme. Aber wenn sie mein Büro verlassen haben, haben sie keine mehr. Ich habe keinen Fall in den 25 Jahren gehabt, wo ich ein Problem nicht lösen konnte. Es war immer ein Lösungsweg da auch aufgrund meiner Lebens- und Berufserfahrung.“ Er weiß, dass seine größte Stärke ist, Menschen mitzureißen . Seine Balance und seine Kraft schöpft er aus seinen Aktivitäten und einem gesunden Lebensstil. In seiner Freizeit fährt der aktive 56-Jährige oft in den Urlaub, ist häufig mit seinem Handybike unterwegs und genießt auch mal Wellness in Form Für ihn ist es wichtig, fit zu bleiben, und dafür tut er sehr viel: „Drei Mal die Woche Fitnessstudio ist für mich eine Pflicht. Man bleibt durch den Sport nicht nur körperlich gesund, sondern auch geistig. Und wenn


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Sylvio Dölz mit eigenem Mut und Hilfe von Freunden hat er eine Kraft entwickelt, mit der er sogar anderen Unterstützung bieten kann. Foto: Peter Gercke

wir in den Urlaub fahren, muss immer ein Fitnessstudio in der Nähe sein. Ich schwimme auch sehr gerne und viel.“ Doch Dölz vertraut nicht nur seinen Fähigkeiten, sondern glaubt an äußere Kräfte, die Dinge beeinflussen: „Das beste Beispiel ist der Mond, der die Kraft hat, Ebbe und Flut zu bewegen. Da ist eine Energie, die da freigesetzt wird und die man nicht nachvollziehen kann. Somit wird es auch andere Energien geben, die Dinge beeinflussen. Ich weiß es nicht, aber ich sage mal ich denke an das Positive. Jeder Mensch, dem etwas Negatives passiert ist, denkt sich, hoffentlich ist nichts passiert. Man hofft oder bittet jemanden, dass nichts geschehen ist. Also ist ein Glaube da, aber nicht zu religiös.“ Wenn er sein bisheriges Leben mit seinem jet-

zigen Leben vergleicht, kann er keine so großen Unterschiede mehr erkennen. „Ich und mein Umfeld merken manchmal gar nicht, dass ich noch im Rollstuhl sitze“, lacht Dölz. Er hat nur wenige Freunde, die ebenfalls Rollstuhlfahrer sind, eher habe er mehr Kontakt mit Unbehinderten, die er als „Fußgänger“ bezeichnet. Zwar hat er früher gerne Fußball gespielt und ist Joggen gegangen, doch dafür hat er heute andere Alternativen gefunden wie Tischtennis oder Federball. Das ist alles eine Sache der Gewohnheit: „Nach so einer langen Zeit ist das auch normal. Ich bin da ein absoluter Realist. Inzwischen kann ich mich an das Vorher gar nicht mehr erinnern, weil es mittlerweile zu lange her ist.“ Er sieht darin eine Bestimmung und hat sein Leben mit dem Rollstuhl akzeptiert.

Seine Mitmenschen ebenso: „Meine Freunde steigen aus dem Auto aus und warten auf mich, dabei muss man noch meinen Rollstuhl aus dem Kofferraum heben, sonst komme ich aus dem Auto nicht raus. Sie haben dann vergessen, dass ich im Rollstuhl sitze.“ Auch wenn er sein Leben als Bestimmung auffasst, ist er der Ansicht, dass der Mensch an sich selbst arbeiten muss, um etwas zu verändern: „Man kennt es ja: Verlass dich auf andere und du bist verlassen. Deswegen bin ich ja auch seit der Wende selbstständig, von Beginn an. Selbstständig sein heißt Tun und immer in Bewegung sein. Und ich suche immer neue Herausforderungen. Die nächste wird die Unterstützung der Menschen in Afrika sein.“


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Im Kinosaal trifft sich die Scala-Gemeinde

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eiche breite, rote Sessel, Reihen, die leicht ansteigen, vorn eine große Leinwand – diese Beschreibung passt auf ein Kino. Und es handelt sich auch um ein Kino, allerdings ist dessen Zeit vorbei. Jetzt feiert hier eine der zwei Baptistengemeinden, die es in Magdeburg gibt, Gottesdienst. Baptisten sind eine evangelische Freikirche KdöR (Körperschaft öffentlichen Rechts), deren wesentliches Merkmal die Erwachsenentaufe, im Gegensatz zur sonst üblichen Säuglingstaufe, ist. Aber auch durch die Art, wie sie ihren Glauben leben, unterscheiden Baptisten sich von anderen. Die ersten Baptistengemeinden entstanden in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts. Heute sind sie vor allem in den USA weit verbreitet. Außenstehenden scheint das Scala-Kino in Sudenburg als Versammlungsort einer christlichen Gemeinde wohl eher befremdlich. Es deutet wenig auf den Versuch hin, dem Raum einen sakralen Charakter zu geben. Es gibt dezentral lediglich ein schlichtes Holzkreuz, aber kein Pult und keinen Altar. Stattdessen stehen zentral vor der Leinwand Schlagzeug, EGitarren und Mikrofone. Orgel? Fehlanzeige. „Das Gebäude dient dem, was wir machen. Dafür brauchen wir keine Kirche. Wir fühlen uns hier wohl, aber es könnte auch ein anderer Raum sein. Gott ist überall da, wo Menschen ihn lieben“, erklärt Gemeindevorsteher Bernd Schubert. Ein junger Mann bringt es so auf den Punkt: „Es geht nicht um die Sessel, sondern um die Themen. Die Atmosphäre ist total offen.“

Pastorin Marina Franz im Scala. Foto: P. Gercke

Es fällt auf, dass am Gottesdienst viele Jugendliche teilnehmen. Auch mannigfaltige studentische Aktivitäten bereichern das Gemeindeleben. Vielleicht verdeutlicht die Örtlichkeit eine grundsätzliche Haltung: Hier weist man den Formen eine untergeordnete

Rolle zu. Es gibt keine festgefügte Liturgie und keinen Pfarrer im Talar. Außer der Pastoral-Theologin (Pastorin) Marina Franz dürfen bei Eignung auch Laien predigen. Die Gemeinde zählt 66 Mitglieder. Zum sonntäglichen Gottesdienst kommen jedoch oft weit mehr. Mitglied kann werden, „wer Jesus kennt“. Die Gemeindeleitung führt Gespräche, und am Ende entscheidet die Gemeindeversammlung über die Bitte um Mitgliedschaft. Anstelle einer amtlichen Kirchensteuer zahlen die Mitglieder einen Gemeindebeitrag, der sich am biblischen Zehnten (10% des Einkommens) orientiert. „Das ist freiwillig. Wir kontrollieren das auch nicht. Aber ich kann sagen, die Finanzen stimmen“, sagt Schubert. Die Homepage der Gemeinde weist, neben dem Gottesdienst, eine Fülle von Veranstaltungen aus: Chor, verschiedene Hauskreise, Bibelstunden; normales Gemeindeleben eben. Die Gebetzeiten einmal wöchentlich um 6.45 und um 10 Uhr allerdings verblüffen. Sie sollen gut besucht sein. „Besser können Sie nicht in den Tag gehen!“, versichert der Gemeindevorsteher. „Wir glauben, dass das Beste, was einem Menschen passieren kann, eine persönliche Beziehung zu Jesus ist. Wir leben unseren Glauben anders als andere, aber als Gemeinde verstehen wir uns als Teil der Christenheit dieser Stadt“, fasst Marina Franz die Position der Baptisten-Gemeinde in der Scala-Kirche zusammen. Gisela Begrich www.scala-gemeinde.de

Alternative Medizin für chronisch Erkrankte

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ie Atmosphäre ist ruhig, der Klient liegt auf der Behandlungsliege. Es ist seine erste Sitzung in Cranio-Sacral-Therapie, einer alternativmedizinischen Heilmethode. Gedanken schwirren noch durch den Kopf. „Ein Klient ist jemand, dessen Interessen ich vertrete“, hatte Ron Kuleßa ihm erklärt. „Patient heißt 'der Leidende' und davon wollen Sie doch loskommen, oder?“ Die Frage, ob er an die Wirkung glauben müsse, hatte Ron Kuleßa eindeutig verneint. „Beobachten Sie einfach locker, was in Ihrem Körper geschieht. Dann können Sie sich eine Meinung über die Wirkung bilden.“ Die Behandlung selbst wirft Fragen auf. Kuleßa wechselt ab und zu die Position: Füße, Knie, Becken, Schultern… „Wenn Beschwerden über viele Jahre bestehen, hat sich der gesamte Körper verändert“, erklärt er mit leiser Stimme. An den einzelnen Positionen scheint er nur die Körperteile zu halten. Kuleßa nennt das „Smart Contact“. Im Klienten scheint etwas vorzugehen: Hier und da eine Zuckung, die Schultern lassen los, der Kopf dreht sich nach rechts. Der Klient hat mittlerweile seine Augen geschlossen, atmet tief und scheint in einer anderen Welt zu sein. „Ein Effekt des Smart Contact ist, dass der Klient in einen parasympathischen Zustand geht. Das heißt, sein vegetatives Nervensystem geht vom Aktionsmodus in den Regenerationsmodus. Das unterstützt Heilungsvorgänge“, erklärt der Heilpraktiker. Endlich: Kuleßa ist an Halswirbelsäule und Nacken angekommen – dort, wo es seit Jahren schmerzt.

„Der eigentliche Effekt des Smart Contact ist, dass wir eine Reaktion im Organismus auslösen. Das kann viel nachhaltiger sein, als alles von außen eingebrachte. Da geht es um viel mehr als nur Entspannung.“ Nach 50 Minuten holt Kuleßa seinen Klienten mit festen Griffen an den Füßen zurück in diese Welt. Er lässt ihm Zeit, zum Sitzen und schließlich zum Stehen zu kommen. Auf die Frage, wie er sich denn fühle, rinnen Tränen der Erleichterung über die Wangen. So hatten sich Hals und Nacken schon seit vielen Jahren nicht angefühlt. Die Cranio-SacralTherapie ist eine Sonderform der Osteopathie. Sie wird von vielen Krankenkassen bezuschusst. „Jetzt brauchen nur noch mehr Ärzte das Potenzial der Cranio-Sacral-Therapie zu erkennen“, sagt der Master-Practitioner des Cranio-Sacral-Verbandes Deutschland. Um einen Einblick in die Therapie zu geben,

bietet Kuleßa Fachvorträge und Tagesseminare an, das nächste Mal im Juni. Zudem hat der Heilpraktiker das Bridges-Projekt ins Leben gerufen, um eine Brücke zwischen unterschiedlichen Heilsystemen zu bauen. „Schulmedizin und Alternativmedizin stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen einander“, so Ron Kuleßa.

Ron Kuleßa bietet Seminare an, um Einblicke in die Cranio-Sacral-Therapie zu geben. Foto: Peter Gercke


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Kommt nach dem Tod noch etwas?

Gerald Arnold: „Ich weiß nicht, was ich glauben soll.“

Von Hoang Lan Dinh

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e älter man wird, desto stärker wird einem die eigene Vergänglichkeit bewusst. Die Angst vor dem Tod wird intensiver und der Glaube an ein Leben nach dem Tod ebenso. Der Magdeburger Bestattermeister Gerald Arnold hat täglich mit dem Tod zu tun und erzählt uns, was nach dem Tod geschieht. Für ihn bedeutet Glauben immer, dass man etwas nicht ganz sicher weiß. Sicherlich hegt Herr Arnold die Hoffnung, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Aber was danach kommen mag, davon hätten wir keine klare Vorstellung. Der Verstand

Gerald Arnold und Kirsten Arnold-Brennecke sind die Geschäftsführer des Ersten Magdeburger Bestattungshauses. Foto: privat

sagt, dass nach dem Tod nichts mehr komme. Doch wenn man genauer darüber nachdenkt, stelle sich die Angst ein, dass alles was man vor dem Tod getan hat, sinnlos war. Laut Gerald Arnold glauben die Menschen an ein Leben nach dem Tod, weil sie somit ihre Angst vor dem Tod besänftigen können. Herr Arnold kennt die Jenseitsvorstellungen der verschiedenen Religionen, lehnt aber die Vorstellung von dem Jüngsten Gericht und der verbundenen Auferstehung der Menschen ab, da es rein mathematisch unmöglich sei. Dann gibt es die Vorstellung von einer energetischen Existenz nach dem Tod, die Berichte von einigen Pflegekräften, die er gehört hat, bestätigen. Bis vor einigen Jahren war der Bestattermeister der Ansicht, dass der Tod das Ende ist. Aber die Pflegekräfte erzählten öfter, dass sie eine Präsenz empfinden, wenn sie einen Sterbenden pflegen. Sollte es tatsächlich ein Leben nach dem Tod geben, müsse man gute Voraussetzungen dafür im diesseitigen Leben schaffen. Dabei solle man sein Leben so leben, dass man sich bezüglich dem Verhalten gegenüber anderen nichts vorzuwerfen hat. Dies wäre auch im Sinne aller Religionen. Schlussendlich kann er die Frage, ob man nach dem Tod weiter existiert, nicht beantworten, da es alles eine Sache der Überzeugung ist. Er kümmere sich nur um die Toten und falls doch eine übernatürliche Präsenz vorhanden sei, wäre sie nicht mehr da, wenn er zum Einsatz käme. Unabhängig ob man an eine Existenz nach dem Tod glaubt oder nicht, ist es wichtig, die Toten zu würdigen und gute Bedingungen für ein mögliches spirituelles Weiterleben zu schaffen. Dafür ist das Erste Magdeburger Bestattungshaus da, weil es sich zur Aufgabe gemacht, die Toten durch sachgemäße Bestattung zu ehren. Das Bestattungsungshaus berät außerdem zu der Bestattungsart, der Grabstelle sowie der Grabgestaltung. Darüber hinaus wird bei der Festlegung der Trauerfeier oder Beisetzung geholfen. Nicht zuletzt wird den Angehörigen geholfen, Traueranzeigen, Danksagungen und Trauerfeiern zu gestalten. Somit steht das Bestattungshaus den Hinterbliebenen in der schweren Zeit auch tatkräftig zur Seite.

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n Genießer-Tipps

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Qualität schafft Glaubwürdigkeit

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reiswert oder gar billig steht seit einiger Zeit im Mittelpunkt des Kaufverhaltens. Qualität, Umweltschutz und Nachhaltigkeit geraten unter solchen Maximen immer mehr ins Hintertreffen oder kommen erst gar nicht zur Wirkung. Die bekannte Redensart, „Wer billig kauft, kauft zweimal“ bewahrtheitet sich nicht nur bei hochwertiger Bekleidung oder Technik, sondern auch bei Lebens- und Genussmitteln. Natürlich kaufen Sie das Olivenöl nach dem Verbrauch nicht noch mal, aber Sie zahlen langfristig mit jedem gesparten Cent für Einwegverpackungen beim Umweltschutz immer drauf. Für alles, was wir wegschmeißen, müssen wir irgendwann Ersatz schaffen, Erhaltungsmaßnahmen betreiben oder rekultivieren. Wir VOM FASS gehen andere Wege. Bei uns kauft man genau die Menge, die aktuell benötigt wird und nutzt unsere wieder verwendbaren Flaschen und Behälter. Jetzt zu Ostern erhalten Sie unsere feinsten Spirituosen beispielsweise passend in der Hasenflasche. Diese eignet sich auch bestens als einfallsreiches Geschenk. Und weil wir bei jedem unserer Produkte bei der Auswahl ganz besonderen Wert auf die Herkunft und die Produktion legen, kommen nur ausgewählte und geprüfte Waren in unsere Geschäfte. Um glaubwürdig zu sein, muss man kontinuierlich für Qualität sorgen. Wir sorgen mit unserem Umweltkonzept sogar noch für ein wenig mehr. Und wenn Sie das nicht glauben, informieren Sie sich am besten selbst. Ich lasse Sie gern probieren, wie unsere Qualität schmeckt und zeige Ihnen unsere Nachhaltigkeit. Ihnen schönste Frühlings-Genüsse Ihr Toralf Sonntag, Inhaber VOM FASS

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Buddhismus ist mehr als nur Meditation

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uddha des unermesslichen Lichtglanzes – oder im Sanskrit: Amitabha. So lautet der Name des Buddhismus Vereins Magdeburg e.V. Er ist der einzige Verein in unserer Region, der sich der weltweit viertgrößten Religion verschrieben hat. „Amitabha ist der Buddha der umfassenden Liebe“, erklärt Kai Zhang, die sich als eines der aktiven Mitglieder für die zentralen Anliegen des Vereins einsetzt. Es gehe um grundlegende Themen wie interkulturelle Verständigung. „Hier ist kein Platz für Rassismus und Intoleranz“, sagt Frau Zhang. Aber natürlich spielen spezielle buddhistische Aspekte ebenfalls eine große Rolle. „Wir möchten buddhistische Traditionen und die Kultur allen zugänglich machen, vermitteln, wie wir die Religion im Alltag anwenden können und über die Grundhaltung des Buddhismus im Rahmen von Veranstaltungen informieren.“ Daher seien nicht nur Buddhisten, die in der Region leben, sondern alle, die sich für die Religion interessieren, willkommen. Im Gegenzug zu den anderen monotheistischen Religionen wie dem Christentum, dem Judentum und dem Islam gibt es in der buddhistischen Lehre keinen allmächtigen Gott und keine ewige Seele. Was die Religion vom Hinduismus unterscheidet, ist das Meiden des Kastensystems. Unter den Mitgliedern des Vereins gibt es derzeit fünf Personen, die sich aktiv engagieren und bei

Projekten und Veranstaltungen helfen. Dazu zählen Bastel- und Kaligraphie-Stunden für Kinderund Jugendliche, Chinesisch-Unterricht und Seminare mit hochrangigen Meistern aus Asien und Amerika. „Wir möchten den Besuchern unserer Seminare zeigen, dass Buddhismus mehr als nur Meditation ist“, sagt Frau Zhang. „Er hilft auf verschiedenen Wegen, innere Zufriedenheit zu finden.“ Am wichtigsten seien dabei die Gesundheit und eine glückliche Familie. „Soziale Themen und die Einhaltung gewisser Regeln spielen im Buddhismus eine große Rolle – das Miteinander in der Familie, gegenseitiges Vertrauen.“ Inhalte, die in Zeiten materialistisch orientierten Denkens zunehmend an Bedeutung verlieren, meint Frau Zhang. Der Buddha der umfassenden Liebe soll die Menschen zurück auf den richtigen Pfad führen. Karriere und Geld dürfen dabei nicht im Vordergrund stehen. Amitabha soll alle Wesen erleuchten. Häufig wird er daher als segnender Buddha dargestellt. Die Erleuchtung kann erreicht werden, indem die Umgebung als Paradies visualisiert wird. „Die wenigsten Menschen begreifen die Welt als Paradies“, sagt Frau Zhang. Den Menschen fehle der entsprechende Optimismus. „Positive Gedanken, streben nach Harmonie und die Regeln befolgen – das sind Dinge, die den Menschen nicht leicht fallen…“ (th)

Frau Zhang steht vor einem Schrein in den Räumlichkeiten des Buddhismus-Vereins.

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Immobilien sind Werte von Dauer An welche materiellen Werte glauben wir? Warum ist die Immobilie nach wie vor die glaubwürdigste Wertanlage? Von Matthias Kühne

W Matthias Kühne Bau- und Finanzservice GmbH Leibnizstraße 35, 39104 Magdeburg Tel. 0391 / 597 660 99 Friedensstrasse 6, 39326 Wolmirstedt Tel. 039201 / 228 17 E-Mail: service@bfs-gmbh.de www.lightzins.eu

enn man an sichere Wertanlagen denkt, ist der Glaube an die eigene Immobilie nach wie vor stark. Diese Anlageform wird von den meisten Menschen favorisiert. Schließlich baut man mit einem Haus oder einer Eigentumswohnung nicht nur Lebensraum, sondern auch ein Fundament für die Altersversorgung. Der große Vorteil ist, man wohnt bereits drin, obwohl die tatsächliche Lebensrendite erst viel später wirksam wird. Der Politik wird wenig Glauben geschenkt und selbst der Euro ist als Währung weit von der Glaubwürdigkeit, die einer Immobilie entgegengebracht wird, entfernt. In der Tatsache, dass bei der Realisierung so einer persönlichen Wertanlage ein reales Gebäude entsteht, erfüllt sich der

Glaube an deren Wert. Sichere Geldanlagen sucht man heute fast vergeblich. Aktien sind stets zu spekulativ und in der Regel nur etwas für Anleger, die das Geld für die Spekulation auf einen steigenden Kurs auch übrig haben. Seien Sie beim Glauben an den Wert einer Immobilie dennoch immer realistisch. Die Finanzierung muss solide sein. Die Lage der Immobilie ist entscheidend für deren künftige Bewertung. Nur, weil man ein Gemäuer baut, kauft oder finanziert, gibt es noch keine Garantie für dessen Werthaltigkeit. Da könnte der Glaube größer sein und ein Wunsch bleiben, als dass er sich erfüllen würde. Derzeit steigen im Immobilienmarkt der Region die Preise. Auch da gilt es abzuwägen, ob der verlangte Preis zum Erwerb eines Baugrundstücks oder eines fertigen Hauses wirklich persönlich gerechtfertigt ist. Stimmen Lage oder persönliche Finanzierungskonditionen nicht, kann der geglaubte Wert ganz schnell ins Bodenlose stürzen. Grundsätzlich kann man das seit Generationen bestehende Fazit gelten lassen: Die Immobilie ist ein Wert von Dauer. Weil das Eigenheim bzw. die Eigentumswohnung ganz unmittelbar mit unserer Vorstellung über Lebenswerte verbindet, entsteht dieser starke Glaube an deren Wertbeständigkeit. Daran wird sich offensichtlich auch in Zukunft wenig ändern. Dann müsste sich unser Leben entscheidend umwälzen und sich Wohnen grundsätzlich unter ganz anderen Bedingungen vollziehen.


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Götter, Geld und Glaube

Plädoyer für eine Schicksalsgemeinschaft.

Von Thomas Wischnewski

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assen uns die Götter glauben oder glauben wir die Götter? „Geglaubt wird viel“, schreibt der Hirnforscher Gerald Wolf, der in seinem Leben schon tief in den Glaubensapparat des Menschen hineingeblickt hat. Doch ich halte ihm entgegen: Geglaubt wird alles. Sie wissen, was morgen sein wird? Sie wissen, was nach dem Tod kommt? Sie kennen Gott und wissen um die Bedeutung des Seins? Solche Sinnfragen ließen sich endlos fortschreiben. Sie sind durch nichts anderes zu beantworten als durch den Glauben. Begreifen wir das Glauben als die Brücke zur Ungewissheit. Letztere ist permanent und allgegenwärtig. Wir stehen im Hier und Jetzt und glauben, wie etwas über diesen Moment hinaus sein würde. Nichts anderes als der Glaube gibt uns die Möglichkeit ins Morgen zu schauen. Ich weiß, die Wissenschaft wird jetzt entgegnen, dass man viele Prozesse und Ereignisse mittlerweile sehr genau vorausberechnen kann. Dennoch können diese nur eintreten, wenn das Heute auch wirklich zum Morgen wird, dass eben genau im Augenblick des Werdens schon wieder das eigentliche Heute ist. Der menschliche Geist braucht den Glauben. Er ist Quelle des Glaubens und kann gleichsam nicht ohne ihn existieren. Wissen ist oft mehr Glauben als man wahrhaben möchte. Unter solchen Überlegungen schält sich deutlich heraus, dass die Funktion jedes Gottes bzw. jeder Religion im tieferen Kern Glaube ist, unter dessen Konzepten sich Ungewissheiten auflösen sollen. Damit enthüllt sich jedoch der eigentlich Sinn des Glaubens. Er ist offensichtlich ein Ausdruck dafür , Ängsten das Gewicht zu nehmen, solchen vor Krankheit und Tod, genauso wie vor der Unendlichkeit oder der unfassbaren Komplexität des Universums. Komischerweise haben wir stets nur Angst vor allem, was uns vorausschauend passieren könnte, nie jedoch in der Rückschau. Zum Beispiel, dass wir Angst davor haben müssten, geboren zu werden. Wer kennt so eine Angst? Glaube als Verdrängung oder Zurückdrängung von Ängsten – und

beide Ausdrücke beziehen sich auf Künftiges. Insofern ist Glaube eine wichtige Funktion der Fortexistenz. Skizzieren wir nun grob einen gesellschaftlichen Zustand. Heute leben in Europa unterschiedlichste Glaubensrichtungen parallel nebeneinander. Das war auch schon in Jahrhunderten davor so. Allerdings existierte territorial vorrangig eine Hauptglaubensrichtung und der standen zahlenmäßig nur wenige Vertreter anderer Religionen gegenüber. Heute schauen wir auf eine große Anzahl an Nichtgläubigen, deren Nichtanerkenntnis einer überirdischen Gottgestalt ebenso Glaube ist, genauso wie die glaubende Zuversicht religiöser Anhänger. Außerdem gibt es da diese übermächtige Gruppe jener Menschen, die an einem nebulösen Gott „Etwas“ bzw. dessen spiritueller Vielfältigkeit anhängen. Irgendetwas glaubt jeder und damit ist schon alles irgendwie Glaube. Und mancher glaubt nur an sich und damit an die eigene innere Kraft, sich auf einem richtigen Lebensweg zu befinden. Die Auflösung des großen kosmischen Zusammenhangs – also die Erklärung der inneren und äußeren Welt – in der Gesellschaft könnte für ein Wachsen von Ängsten in unserer Zeit verantwortlich sein. Glauben schafft Orientierung und je mehr Richtungen um die Glaubwürdigkeit von Lebensentwürfen konkurrieren, umso mehr ziehen die unterschiedlichen Ideenangebote Einzelne an. Die ursprüngliche Schicksalsgemeinschaft, die sich unter einem oder wenigen Weltbildern erkannte, zerfasert sich in immer neue und kleinere Richtungen auf und entzieht sich dem Fundament einer gemeinschaftli-

chen Orientierung. Diese Entwicklung soll nicht kritisiert sein. Es muss nur darauf hingewiesen werden, dass genau dieser Prozess als ein Indiz für das geistige, soziale und emotionale Auseinanderdriften von Menschen herhalten kann. Möglicherweise erklärt sich dadurch auch die fortschreitende Hinwendung zu einer Glaubensersatzwelt. Aus einem Verlust an verbindender Religion könnte daher die alles umfassende Anziehungskraft für wirtschaftlichen und damit geldwerten Erfolg hergeleitet werden. Die Mehrheit der Menschheit schaut mit offensichtlich schicksalhafter Erwartungen auf die Verkündungen der Hohepriester des Geldes, die Glück und Unglück für alles Kommende an das Steigen oder Fallen eines Leitzinses koppeln. Die Unüberwindbarkeit des bestehenden von Menschen erfundenen Geld- und Zinssystems erscheint größer als irgendeine göttliche Kraft. Die Undurchschaubarkeit der Finanzströme und -entwicklungen und die persönlich schicksalhafte Abhängigkeit davon hat mittlerweile den Status einer alles überspannenden Lebensreligion erhalten, der sich anscheinend niemand entziehen kann. Dabei sei an diese Stelle nur darauf verwiesen, dass es ohne Erfindung und Einführung von Zinsen überhaupt keine Staatsverschuldung der heutigen Größenordnung gäbe. Schuld und Verschuldung hätte niemals die Qualität und Bedeutung erreicht, hätten sich die Menschheit nicht vom Geld als Ware verführen lassen. Dass ein reines Tauschäquivalent für Produkte und Dienstleistungen selbst käuflich wurde, verhalf dem Glauben an die alles bewegende und heilende Kraft des Geldes zum Durchbruch. Auch deshalb muss sich die Gemeinschaft heute eher als eine Verschuldungs- statt eine Schicksalsgemeinschaft begreifen. Vom Götterthron des Geldes aus wird jeder andere Glaube beeinflusst. Selbst Atheisten und Agnostiker hängen dieser Finanz-Religion an und finden genügend Möglichkeiten, bei denen sie Luxus als Götzen anhäufen, um sie für andere als Gottes- und Liebesersatz zur Schau tragen.


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Glaube verzaubert Volleyballer

Die Volleyballer vom USC Magdeburg sind nach über 20 Jahren in die Zweite Bundesliga aufgestiegen. Von Norman Seidler

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s war 19:15 Uhr, als sich der Kreis schloss. Das Leuchten in den Augen der knapp 400 Zuschauer erhellte. Feld- und Wechselspieler, Trainer, Physiotherapeut und Betreuer. Sie vollzogen das letzte Ritual und fielen sich im Teamkreis in die Arme. Demonstration mentaler Stärke. Überall war diese positive Energie zu spüren. Spiel, Satz und Sieg. Die Volleyballer vom USC Magdeburg hatten es geschafft: Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach über 20 Jahren Rückkehr ins Profi-Geschäft. Nicht nur das, denn die Magdeburger holten in drei Jahren drei Meistertitel in Folge. Ein unglaublicher Feldzug sportlicher Kräfte. Schon beim Betreten der Sporthalle 3 auf dem Uni-Campus wurde man von einer magnetischen Anziehungskraft in den Bann gezogen. Nicht nur, dass die bunte Boulder-Kletterwand im Hintergrund den Gaumen sprießen ließ, sondern vor allem die Volleyballer um Mannschaftskapitän Gunnar Griep, die beim Einlaufen mit lauter Musik, professioneller Moderation und dem ganz großen Lächeln die alte Halle unsicher machten, ließen den Puls ansteigen. Selten sah der Zuschauer so viele freudige Sportler, auf einem Fleck, die vor Kampfgeist nur so strotzten. Ab damit auf das Feld.

Der Teamkreis hat im Sport große Bedeutung. Das Verbinden der Hände lässt die Kräfte der Sportler verschmelzen. Foto: Sportfotos Magdeburg

Jeder Aufschlag kam kraftvoll in des Gegners ihre mannschaftliche Stärke, zu siegen. Abklatscher Hälfte hinein, die Mannen vom VCO Berlin 2 verhier, Umarmung dort, ein zweifelloser Blick hinsuchten, standhaft zu bleiben. Von Anfang an gab über zum Kameraden. Der Glaube, er versetzt es wenig Chancen, selbst bei einer Führung der Mannschaften in ganz andere Universen. Bundeshauptstädter kehrte keine Verzweiflung ein. Griep: „Wir sind innerlich einfach gut gewachsen. Mannschaftskapitän Gunnar Unser Erfolgsrezept sind geGriep: „Mal hinten zu liegen meinsame Abende. Ob war bei uns nie ein Thema, Doppelkopf spielen oder da jeder Einzelne auf die zusammen feiern gehen, so Stärken des Anderen verbildeten wir unsere Einheit.“ traut und weiß, welche EinBereits zu Saisonbeginn heit unser Team ist.“ Der wurde den Magdeburgern Kapitän spielt seit zehn Jahklar, dass sie alles in dieser ren beim USC, doch das hat Liga erreichen können, wie auch er noch nicht erlebt. der 31-Jährige beschreibt: Der sportliche Feldzug der „Wir schlugen gleich zu BeElbestädter, er schritt voran. ginn den Vorjahresmeister, Das Spiel, ein Spiegel der der fast alle Spiele gewann, gesamten letzten drei Spielin der eigenen Halle mit zeiten. Jeder Punkt hoch 3:1. Auch für uns gab es umjubelt, abklatschen bei einen 0:3 Dämpfer, doch den Spielern und dann insgesamt konnten wir diese Halle im Rücken. „So immer das Ruder an uns einen Höhenflug gab es reißen.“ Über die sportliche noch nie. Wir sind zwar mal Zukunft äugelt der Kapitän in die Regionalliga aufgeebenfalls: „Momentan arstiegen, aber das hat der beiten wir an der Lizenz für Verein noch nicht erlebt. Es Aufschlag durch Kapitän Gunnar Griep. die 2. Bundesliga. Verbesseist kein Phänomen, denn Foto: Sportfotos Magdeburg rung der Hallenbeleuchunsere unglaubliche Stärke tung, ein farbiges Feld und und unser Glaube ist über die Jahre gewachsen. ein Internetzugang müssen realisiert werden. Wir spielen seit zwei Jahren mit einer gleichmäßig Zudem suchen wir weitere Sponsoren, die den besetzten Truppe; lediglich ein neuer Zuspieler Profi-Volleyball in Magdeburg unterstützen wollen.“ kam hinzu.“ Doch zunächst steht das Pokalfinale gegen einen Angepeilt hatten die Sportler um Trainer MatBundesligisten ins Haus. Vor eigener Kulisse wird thias Waldschik das obere Mittelfeld, am Saisones richtig zur Sache gehen. Und es wird wieder ein ende stand Rang eins zu Buche. Mit einem 3:0Fest auf dem Uni-Campus geben, wenn die MagSieg fegten die Magdeburger Berlin aus der Halle deburger Volleyballer vom USC zur Höchstform und ließen keinen Zweifel, woran sie glauben: an auflaufen.


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In ist, wer drin ist - Sportlich in den Frühling mit LuckyFitness.de

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elch ein gemeines Spiel des Schicksals. Kaum hat man über die Weihnachts- und Neujahrszeit die Zeit mit seiner Familie richtig genossen, sich Gänsebraten, Schmalzkuchen und Stolle schmecken lassen, schon kitzeln einem morgens die ersten Sonnenstrahlen wach und alle Signale deuten auf Sommer. Nur nicht die auf der Waage. Es wäre doch aber gelacht, wenn das Leben nicht auch hierfür die passende Lösung anbietet. Ob bei einem abwechslungsreichen Zirkeltraining, im Gerätepark oder im Freihantelbereich, einer schweißtreibenden Einheit Badminton, Tennis oder Soccer Five oder einer klassischen Stunde Ausdauer, während die Lieblingsserie läuft. Im Cardio(kino)park – im LuckyFitness.de Magdeburg purzelt alles an Pfunden was nicht bei drei, sagen wir mal noch Zuhause auf dem Sofa sitzt. Garantiert keine Zeit zum Sitzen bleibt Euch ergänzend dazu, in einem abwechslungsreichen Kursprogramm. Mit viel Spaß, motivierender Musik, einer Menge Schweiß und Antriebskraft wird hier nicht nur dem Winterspeck der Kampf angesagt. Gekämpft wird im LuckyFitness.de Magdeburg übrigens im wahrsten Sinne des Wortes. Im Crossfit- und FightClubBereich kann man ganz neue Fähigkeiten entdecken, sie lieben lernen oder seine alten Fertigkeiten einfach weiter ausbauen. Auch für die, die sich noch im letzten Stadium des Winterschlafes befinden, deren Motivation erst ab 25 Grad plus wachgekitzelt wird, bietet das umfassende Wellnessangebot über Saunalandschaft und Massagen die optimale Lösung, sich noch ein wenig Ruhe vor dem Sturm zu gönnen. Ruhe nach dem Sturm dürfen sich alle diejenigen gönnen, die nach einer Erkrankung oder Verletzung ein spezifisches Bewegungs- und sporttherapeutisches Programm, im Sinne eines Rehabilitationssports, benötigen. Auch Ihr werdet in unseren breitgefächerten RehaKursen unter Animation qualifizierter Übungsleiter wieder lucky, tankt Kraft und Energie, gewinnt neue Erfahrungen und Lebensqualität und startet frisch und motiviert in den Sommer. Auch die kleinen und großen Kinder können sich im MaxiMax, der bunten Abenteuerwelt, sowie auch in speziellen FightClubKids- & Fit Kids Sportkursen richtig auspowern. Wer jetzt also noch nicht seine alten Turnschuhe in den Frühjahrsputz geschickt hat, der hat wohl keine mehr

- 13.37 UHR ON 10.37 V 5 1 0 2 RIL E f RPM AM 11.AP f BODY VIV AT B M O C EINFÜHRUNG Y OD LANCE f B f BODY BA BODY PUMP und sollte sich umgehend neue besorgen, um auf schnellstem Wege ins LuckyFitness.de Magdeburg zu fahren – Entschuldigung – zu laufen. Denn in ist, wer drin ist. In diesem Sinne also: Sport frei!


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PMU: Französischer Aufgalopp

PMU Wetten bringen dem Magdeburger RennVerein e.V. künftig zusätzliche Einnahmen ein. Von Norman Seidler

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m 18. April kommen alle Freunde des Pferdesports endlich wieder auf ihre Kosten. Ob buntes Rahmenprogramm, Mitfiebern auf der Tribüne, wundervolle Pferde hautnah erleben, oder dem Stimmungsbarometer im Zieleinlauf lauschen. Der Aufgalopp im Magdeburger Herrenkrug ist stets ein Grund, mit Kind und Kegel die Elbwiesen zu besuchen. Dieses Jahr gibt es ein weiteres Bonbon aus Frankreich: die PMU Wetten. Bei dieser Art von Wette können auch im Internet auf die Rennen gewettet werden und diese werden direkt nach Frankreich übertragen, wo Wettumsätze auf den Pferde-

sport bei weitem höher als in Deutschland sind. Der Magdeburger Renn-Verein e.V. erhält drei Prozent des Gesamtumsatzes als zusätzliche Einnahme, was Schatzmeister Denny Hitzeroth sehr erfreut. Herr Hitzeroth, was erwartet die Besucher der Rennbahn zum Aufgalopp?

Wie ist es der Bahn über den Winter ergangen und wird diese bis zum Rennstart in optimalem Zustand sein? Die Pflegearbeiten an der Grasbahn laufen derzeit auf Hochtouren. Da allerdings der Winter relativ mild war, ist sie in einem guten Zustand. Wir werden aller Voraussicht nach ein optimales Geläuf bieten.

Der Aufgalopp der Rennsaison 2015 im Herrenkrug steht ganz Wie ist der Stand der abim Zeichen des "Großen Preises schließenden Sanierungsmaßder Ottostadt Magdeburg". Dienahmen nach dem HochwasSchatzmeister Denny Hitzeroth. ses Hauptrennen wird ein Ausser 2013? gleich II über 10.000 Euro sein. Foto: Verein Zugleich werden die Rennen an Die Sanierung der besucherrediesem Tage auch als sogenannte PMU Rennen levanten Gebäude wird in Kürze abgeschlossen sein. nach Frankreich übertragen. Wir freuen uns somit Derzeit sanieren wir noch das Totogebäude aus insbesondere, die Magdeburger Rennbahn auch in DDR-Zeiten. Nach dessen Fertigstellung haben wir Frankreich bewerben zu können. Dazu werden wir für unsere Gäste die allerbesten Wettbedingungen in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Magwieder hergestellt. Im Anschluss wird das historische deburg einige Werbebotschaften an unsere franzöStallgebäude ebenfalls wieder hergerichtet. Wir sischen Freunde richten. freuen uns auf einen herrlichen Saisonauftakt 2015!


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n Kompakt 1. FC Magdeburg veranstaltet 6. Behindertentag

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m 11. April steht das Heimspiel des Regionalligisten 1. FC Magdeburg ganz im Zeichen des 6. Behindertentages. Die Fanarbeit geht dank des Fanbeauftragten Ralf Dobberitz und Gerald Altmann (Behinderten-Beauftragter, Dachverband der FCM-Fanclubs) in die nächste Runde. Jede Saison wird im Frühling ein Heimspiel der Blau-Weißen durch eine stolze vierstellige Zahl an körperlich und geistig Beeinträchtigten bereichert, die letzten drei Jahre waren das jeweils stattliche 1.500 Fans. So werden an jenem 11. April ab 9 Uhr mit buntem Rahmenprogramm, Livemusik und Kuchenbasar die Gäste umsorgt, ehe es um 13:30 Uhr im Fußballspiel gegen den VfB Auerbach um wichtige Regionalliga-Punkte geht.

Höchste Konzentration herrschte beim diesjährigen „Landesfinale – Jugend trainiert für Olympia im Schulschach“. Foto: Sportfotos Magdeburg

Kulinarische Benefizgala erzielt hohe Spendensumme

Duell an den Brettern

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Sachsen-Anhalts Schachnachwuchs trainiert für die Olympischen Spiele. Von Norman Seidler

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n den Brettern herrscht höchste Konzentration. Der Startschuss für die nächste Runde ist gefallen. Eine Aufsichtsperson ermahnt und bittet um Ruhe: „Schachspiel ist kein Krachspiel!“ Im großen Lehrsaal sitzen tischreihenweise Pärchen für Pärchen gegenüber. Einige sind ruhig, andere zappelig. Während die Jüngeren es meist spielerisch vollziehen, sind die älteren Schüler aus der Sekundarschule oder vom Gymnasium schon etwas nachdenklicher und vertiefter in das Spielgeschehen eingetaucht. Der Schachsport hat es ihnen allen gleichermaßen angetan. Die Miene ändert sich Zug um Zug. Schöne, aus Holz geschnitzte Figuren, lackiert, und griffig. 16 Spielsteine bestehend aus König, Dame, Läufer, Turm, Springer und Bauer. Nach jedem Duell will der Spieler seinen König noch sicher haben. Gelingt dies nicht, wird sich trotzdem fair die Hand gegeben, wenn beide Kontrahenten das Brett verlassen und die Uhr zurückgesetzt wird - auf Anfang. Den Anfang haben die ganz Kleinen meist leichter vollzogen, als die Großen. Michael Zeuner ist an diesem Tag stark in die Organisation des Geschehens eingebunden. Das „Landesfinale – Jugend trainiert für Olympia im Schul-

schach“ wurde erfolgreich unter 250 Teilnehmer ausgespielt. Auf den zwei Etagen in einem großen Gebäude der Otto-von-Guericke-Universität fanden die Wettkämpfer beste Voraussetzungen. Aus ganz Sachsen-Anhalt kamen die Besten der Besten zusammen, um sich zu messen. So waren es Grundschulen aus Halle, Dessau, Ströbeck, Hettstedt, Köthen, Mansfeld, Blankenburg, Riestedt, Zerbst oder Weißenfels. Bei den höheren Altersklassen ging es schon in die schärferen Duelle, da hier Georg-Cantor-Gymnasium und das Siemens-Gymnasium aufeinander trafen. Die Faszination am Schach erklärt Zeuner wie folgt: „Fragen Sie die Kinder und Jugendlichen selbst. Sie geben Ihnen die Antwort wie aus der Pistole geschossen. Einige haben das Spiel bei Opa in der Wohnstube für sich entdeckt, während Andere sich dem Reiz verschrieben haben, ältere Spieler zu schlagen.“ Genau das macht das Spiel aus, nicht immer geht es im Schach gegen Gleichaltrige ins Geschehen, sondern manchmal spielen sogar Grundschüler gegen Senioren und gewinnen. Der Sport ist so faszinierend wie einzigartig zugleich. Zeuner ist Geschäftsführer bei den Schachzwergen Magdeburg e.V. und kann auf seine sechs Schützlinge vom Landesfinale stolz sein, denn alle Kämpfer erzielten starke Siege und es gab mehrere Qualifikationen für die Deutschen Meisterschaften. „Schach ist in einigen Schulen sogar ein Unterrichtsfach mit eigenem Lehrer und fester Benotung. In dieser Sportart mangelt es nicht am Nachwuchs, eher müsste man sich nur mal fragen, warum nicht mehr Mädchen aktiv werden“, erklärt Michael Zeuner. Eine große weibliche SchachHoffnung kommt übrigens aus Magdeburg: Josefine Heinemann war 2013 Deutsche Meisterin. Die 17-Jährige ist seit ihrem 10. Lebensjahr Bundes- und Landeskaderspielerin – mit Erfolg.

ei der alljährlichen „Kulinarischen Benefizgala“ spendeten die 150 Gäste in der Sekundarschule „Am Lerchenfeld“ Schönebeck 1.540 Euro. Petra Grimm-Benne, die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD Landtagsfraktion und Sabine Dirlich (Die Linke) waren als Köche gefragt. Die anwesenden Kochteams produzierten einen Gaumenschmaus aus mehreren Vorsuppen, vier Hauptspeisen und zwei Nachspeisen – die Rechnung zahlten sie selbst. Im Rahmenprogramm zeigten das Rhönrad Team Schönebeck, die Tänzerinnen der Crazy Girls, sowie Sänger Sven Damaschke ihr ganzes Können. Höhepunkt der Veranstaltung war, als die Rollstuhlfahrerin Claudia Richter in das Rhönrad stieg und ein Mal auf dem Kopf stand. Die zahlreich fließenden Tränen waren perfekt, während der Förderverein der Schule den Erlös der Spendensumme für weitere gemeinsame Projekte nutzt und der Selbsthilfegruppe "Gemeinsam stark für Schicksalskinder" zukommen lässt.

Die Tanzgruppe „Crazy Girls“ aus Biere. Foto: Sportfotos Magdeburg


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Geduldig weiter Punkte hamstern

Für den 1. FCM wird das Rennen um den wichtigen ersten Platz der Regionalliga immer schwerer. Von Norman Seidler

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m Spitzenduell der Regionalliga Nordost 2014/15 schaffte es der 1. FC Magdeburg gegen Tabellenkrösus FSV Zwickau nur zu einem 0:0. Vor heimischer Kulisse packten es die Mannen von Trainer Jens Härtel nicht, das sächsische Abwehrbollwerk (nur neun Gegentreffer) zu knacken. Mit einem Sieg hätten die Elbestädter sich die Tabellenspitze greifen können, um für den restlichen Saisonverlauf möglicherweise von oben auf die Konkurrenz herab zu blicken. Doch das Rennen bleibt offen. Über 16.000 Zuschauer kamen in die heimische MDCC-Arena, Rekordkulisse für zwei starke Viertligisten, die auf Augenhöhe agierten. Nicht zuletzt, zeigte der Andrang der Zuschauer, dass die Gier auf Liga Drei in der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt größer denn je ist. Der Schlüssel zum Erfolg „Platz eins“, er liegt sichtbar im Detail. Zwickau hält Magdeburg auf Schlagdistanz, kann aber mit einem Patzer in den verblei-

benden neun Spielen schnell von oben verdrängt werden, da die Blau-Weißen nur zwei Zähler dahinter auf ihre Möglichkeit lauern. Im Restprogramm der Saison steht gleich der nächste Brocken auf der Agenda: Wacker Nordhausen. Die Thüringer lauern ebenfalls noch auf den Sonnenplatz in der Tabelle, Magdeburg muss auswärts ran und nun zeigen, dass sie der Verfolgerrolle gerecht werden und den Druck auf die Konkurrenz weiterhin hoch halten können. Es stellt sich die Frage, wie man das am besten bewerkstelligt? Die Antwort lautet Hamstern, wie bisher. In den zehn Partien vor Zwickau holte Magdeburg zehn Siege und betrachtete jedes einzelne Spiel als Finale. Der zwischenzeitliche Serien-Höhepunkt gegen Zwickau, er zeigte einerseits die Reife vom ambitionierten Viertligisten, andererseits die Unreife, die noch in den Köpfen steckt. Reife, weil die entstandene breite Brust der zehn Siege auch im Spitzenspiel Bestand hatte und das Selbstvertrauen da war, den Erstplatzierten zu enteignen. Unreife, weil es bei dieser schweren Aufgabe ein noch zu junges und blauäugiges Anstürmen auf den Gegner gab, wo sichtbar wurde, dass noch nicht jeder Spieler seine Leistungsreserven zeigte. Hierbei gilt zu betrachten, dass die Ausfälle von Mittelfeldmann Sven-Torge Bremer (Außenbandriss) und Fabian Zittlau (Grippe) im Gesamtbild schwer wogen. Trainer Jens Härtel (45) absolvierte diese Zwischenprüfung Zwickau mit bestanden – ein „gut“ würde es auch beschreiben. Ein „sehr gut“ wurde es noch nicht und so wirkt es, als wäre das Zwischentesttat zur richtigen Zeit gekommen, um im Endspurt auf

Das lustige Osterei Hier hat unser Osterhase jeweils zwei Freikarten für die Heimspiele des 1. FC Magdeburg gegen den Berliner AK 07 und den VfB Auerbach versteckt.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.

Rang eins noch ein Mal alle Kräfte zu mobilisieren. Noch am 6. Spieltag ging die Kurzkontrolle in Zwikkau für den Magdeburger Trainer mit 1:0 verloren – mangelhaft. Ein halbes Jahr später, beim Kopf-anKopf-Duell gegen die Ziegner-Elf, war der Trainer über 90 Minuten mehr als nervös, wo er doch sonst ein recht ruhiger Vertreter ist, doch er konnte mit dem Remis zumindest bestehen. Der Magdeburger Hamster, er muss wieder ins Sammeln verfallen, für weitere neun Spiele. Er darf nicht nach links oder rechts schauen. Das Ziel ist der Relegationsplatz, und der wird am letzten Spieltag vergeben. Wer die meisten Reserven hat, wird am Ende oben stehen. Denn wie sagt eine alte Weisheit so schön: „Abgerechnet wird zum Schluss!“ Das Rennen um die Tabellenspitze bleibt spannend: Hier drängeln sich beim Freistoß 13 Spieler auf engstem Raum. Foto: Sportfotos MD


LEBENSART

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Lümmeln ist out – wir sitzen siebeneinhalb Stunden am Tag

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Fotos: Steinemann Polstermöbel

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er dauerhaft lümmelt, bring sich selbst in Gefahr. Im Durchschnitt verbringen wir siebeneinhalb Stunden am Tag im Sitzen. Die Berliner treiben es sogar auf die Spitze mit täglich neun abgesessenen Stunden. Wer in dieser Zeit nicht die richtige Haltung bewahrt, der kann die Adresse des Orthopäden schon mal ins Navi eingeben. Dieses erschreckende Ergebnis brachte eine im Januar 2015 von der DKV veröffentlichten Studie hervor. Rund 3000 Menschen wurden dazu befragt. Das Dauersitzen wurden somit als offizielles Gesundheitsrisiko eingestuft. Das eine gute Sitzhaltung wichtig ist, das wußte Karin Nagatis, Verkäuferin bei Steinemann Pol-

stermöbel, auch schon vor der Studie. „Wir haben uns darauf spezialisiert, klassische Garnituren mit einer komfortablen Sitzhöhe in modernen Design herzustellen.“ Bei Vielen sind heute ausladende Big-Sofas beliebt. Sie sehen cool aus, sind tiefergelegt und laden zum Lümmeln ein. „Doch gesund ist das nicht“, mahnt Karin Nagatis. Gesund ist eine Sitzhöhe von etwa 45 Zentimetern mit einer Sitztiefe von 50 bis 53 Zentimetern. Die Gelenke werden beim Platznehmen und wieder Aufstehen geschont und der Rücken ist, der Wirbelsäule angepasst, bequem angelehnt und gestützt. Die Steinemann Postermöbler fertigen alle Möbel selbst an. Zu den angesagten Farben zählen derzeit Beige, Terrakotta und Braun. Die Größen

der Sitzelemente sind so unterschiedlich, wie die Menschen, die sie bestellen. Sie werden je nach dem vorhandenen Platzbedarf angepasst. Gesessen wird auf hochwertigem Federkern und die Lehnen sind mit Kaltschaum gepolstert. „In der Regel sind unsere Garnituren günstiger als in den großen Möbelhäusern“, verspricht Karin Nagatis mit einem zufriedenen Lächeln. Gern machen die Berater zum Ausmessen auch Hausbesuche. Einen Termin erhalten Interessierte unter 0391/59818388. Mehr über die Vielfalt der Sitmöglichkeiten erfahren Sie auch unter www.steinemann-moebel.de oder in der Ausstellung in der Lübecker Straße 78 - 82 in Magdeburg. (vl)


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SEHENSWERT

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Musik für sechs Jahrhunderte Musik bis in das Jahr 2640 - Orgelmusik des Cage-Projektes in Halberstadt

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it seinen zahlreichen Museen, einzigartigen Kirchen, die Straße der Romanik mit ihren Bauwerken sowie ein breit gefächertes Angebot an Freizeitmöglichkeiten und kulturellen Leistungen bietet Halberstadt seinen Besuchern jede Menge an Aktivitäten. Dazu gehört auf jeden Fall das spektakulärste Musikprojekt der Neuzeit. Wie langsam ist „so langsam wie möglich?” Die Tempovorschrift „As SLow aS Possible“ von John Cages Orgelstück Organ2/ASLSP, stellt diese Frage. John Cage (geboren 1912 in Los Angeles, gestorben1992 in New York) war Philosoph, Maler und Literat. Hinter allen seinen Arbeiten spürt man das Bedürfnis „Bewusstsein zu schaffen“ für Musik, für Verhaltensweisen und für unser Vermögen zu denken.

1985 entstand ASLSP in einer Fassung für Klavier, 1987 bearbeitete John Cage das Stück auf Anregung des Organisten Gerd Zacher für Orgel. Das Cage-Projekt in Halberstadt startete am 5. September 2000, die Aufführung des Stückes begann 2001. Das langsamste Orgelstück hat eine Spieldauer von 639 Jahren - im Jahr 2640 endet der letzte Ton. Warum in Halberstadt? Im Jahr 1361 wird in Halberstadt die erste Großorgel der Welt, eine Blockwerksorgel, gebaut. Diese Orgel stand im Dom und hatte zum ersten Mal eine (12-tönige) Klaviatur. Noch heute wird das Schema dieser Klaviatur auf unseren Tasteninstrumenten gebraucht. Die Wiege der modernen Musik stand damit in Halberstadt

John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt Burchardikirche Am Kloster 1, 38820 Halberstadt Öffnungszeiten: April - Oktober Di - So 11:00 bis 17:00 Uhr November - März Di - So 12:00 bis 16:00 Uhr

Wohnen anno dazumal M

argarete Schraube lebte im vergangenen Jahrhundert ein beschauliches Leben - ihre Eltern Anna und Franz Schraube führten eine Blau- und Schönfärberei. Bis in das 17. Jahrhundert kann man die Wurzeln der Halberstädter Familie zurückverfolgen. Selbstbestimmend und fortschrittlich war Margaretes Denken als Lehrerin, Weltreisende und ambitionierte Sammlerin. Aufgehoben und gesammelt hat sie alles: Hausrat jeder Art, Porzellan, Kristall, Gemälde, Teppiche - all die Dinge des täglichen Lebens, die einen bürgerlichen Haushalt jener Zeit ausmachte. Ihren gesamten Besitz vererbte Margarete Schraube der Stadt Halberstadt. Bereits 1985 konnte das „Museum für bürgerliche Wohnkultur um 1900” eröffnen. Nach kompletter Sanierung des Gebäudes 2007 können Besucher heute sehen, wie die Menschen früher ohne Strom, Gas, Wasser, Telefon, Fernsehen oder Internet lebten. Der komplett erhaltene bürgerliche Haushalt aus der Zeit zwischen 1860 und 1920 ist im Schraube-Museum ausgestellt. Zu spüren sind hier die Originalität, aber auch das persönliche Ambiente einer längst vergangenen Epoche. Prunkstück ist ein komplett ausgestatteter bürgerlicher Salon, in dem der Zeitgeist herrscht. Das kleinste Museum betreibt ein Verein, der das Gebäude der Vogtei 48 mit Leben erfüllt. Besonders den Jüngsten nimmt man sich an, um Vergangenheit und Geschichte zu begreifen und auch zu erleben. Die Küche der Wohnungseinrichtung wurde so umgestaltet, dass Besucher auf Voranmeldung kochen können, wie zu Urgroßmutter Zeiten.

Schraube Museum Halberstadt Voigtei 48, 38820 Halberstadt, Telefon: 03941-621245 Öffnungszeiten: April - Oktober: Di bis So 13:00 - 17:00 Uhr, November - März: Di bis So 13:00 - 16:00 Uhr Montag geschlossen. Führungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Bitte melden Sie sich vorab an.

Nichts ist spannender als Geschichte. Wenn ihre Geschichte detailreich und faszinierend erzählt ist. Gerade im mitteldeutschen Raum, und im Speziellen in der Region um Magdeburg, kann man sie heute auf Zeitreisen erkunden. Auf Spuren, die unterschiedlicher nicht sein können. Die neue touristische Leitmarke „Verborgene Schätze an der Straße der Romanik“ entführt Besucher zu diesen Orten.


SEHENSWERTES

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Die jüdische Geschichte erleben Kellermikwen und Synagogen - Spuren von Ritualen auf Halberstadts Straßen

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in Gang durch Halberstadts Straßen zeigt die Geschichte der Juden als einer religiösen Minderheit beispielhaft für den deutschsprachigen Raum. Der „Gang durch das jüdische Halberstadt” zeigt auf, wie Juden lebten und vermittelt die religiöse Entwicklung der jüdischen Gemeinde. Der Gang streift die Klaussynagoge und führt über die Peterstreppe, den Domplatz, die beiden ältesten jüdischen Friedhöfe und endet mit dem Besuch des Kunstprojektes „Und der Lebende nehme sich das zu Herzen.” am Ort der zerstörten Barocksynagoge und dem Berend Lehmann Museums mit dem im wesentlichen Teil erhaltene Mikwe (Ritualbad). Das bis 1938 genutzte und 1954 teilzerstörte Ritualbad befindet sich im Keller eines der im 16. Jahrhundert erbauten Reihenfachwerkhäuser in der Judenstraße. Eine im Haus befindli-

che Kellermikwe wurde 1891 großzügig ausgestaltet. Das rituelle Tauchbad und der Rest der Raumausstattung sind erhalten und die architektonischen Strukturen des Mikwenraumes wiederhergestellt. Die Mikwe gehört neben Synagoge und Friedhof zu den unabdingbaren Einrichtungen einer jüdischen Gemeinde. In der Regel befindet sich die Mikwe im Umfeld einer Synagoge, so wie es auch in Halberstadt der Fall war.

Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur Judenstraße 25/26, 38820 Halberstadt Telefon: 03941 - 56 70 50 Öffnungszeiten: Mai bis Oktober: Di. - So. 10:00 - 17:00 Uhr November bis April: Di. - So. 10:00 - 16:00 Uhr

MuseumsKaffee Hirsch Die Vielfalt der jüdischen Küche. Bakenstraße 57, 38820 Halberstadt Telefon: 03941- 58 32 38 Di - So ab 11:00 Uhr

Das jüdische Halberstadt Rundgang jeden dritten Sonntag im Monat. Treffpunkt 11:30 Uhr Klaussynagoge, Rosenwinkel 18

Der „rote Drache“ im Harz S

ein Schrei ist markant und lässt den Blick automatisch nach oben schweifen - der Rotmilan gehört zu den majestätischen Greifvögeln, die in SachsenAnhalt heimisch sind und gehört wie Dom und Kirchen zur Silhouette von Halberstadt. Allein in Sachsen-Anhalt sind zehn Prozent der gesamten Weltpopulation der Rotmilane zu finden. Jeder zweite Rotmilan brütet in Deutschland. Im Vogelkundemuseum, dem Heineanum Halberstadt, steht der Jäger der Lüfte, genannt auch der „rote Drache”, wegen seiner herausragenden Stellung bereits seit den 1980er Jahren im Fokus des Interesses und der Sammlungs- und Forschungstätigkeit. Direkt in der Altstadt von Halberstadt entstand im Schraubemuseum ein Sonderausstellungsraum des Heineanum. In einer großzügig ausgestatteten Präsentation steht eine faszinierende Vogelart mit originalen Naturdokumenten, Präparaten und vielen Objekten, modernen Informationstafeln sowie einer kleinen Spezialbibliothek im Mittelpunkt. Die Ausstellung lebt von ihren Exponaten statt von langen Beschreibungen. Kurzweilig entführt die Exposition in eine faszinierende Welt aus der Sicht der Rotmilane. Die Besucher schauen - wie der Vogel im wahren Leben - von oben auf ein Rapsfeld und sehen die Mäuseund Hamsterlöcher, aber das dichte Pflanzengestrüpp, das die Augen des Greifvogels durchdringen müssen.

Museum Heineanum in Halberstadt

Voigtei 48 (Museumsscheune), Telefon: 03941- 621245 Öffnungszeiten: April - Oktober: Dienstag bis Sonntag 13:00 - 17:00 Uhr, November - März: Dienstag bis Sonntag 13:00 - 16:00 Uhr Montag geschlossen. Anmeldungen: heineanum@halberstadt.de

Nichts ist spannender als Geschichte. Wenn ihre Geschichte detailreich und faszinierend erzählt ist. Gerade im mitteldeutschen Raum, und im Speziellen in der Region um Magdeburg, kann man sie heute auf Zeitreisen erkunden. Auf Spuren, die unterschiedlicher nicht sein können. Die neue touristische Leitmarke „Verborgene Schätze an der Straße der Romanik“ entführt Besucher zu diesen Orten.

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Hund, Katze, Pferd und Kampfhuhn Die Messe Tierwelt setzt Trends für Haustiere und ihre Halter / Vom 10. bis 12. April

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um Mekka für Haustierbesitzer und weitere Tierfreunde werden die Magdeburger Messehallen vom 10. bis 12. April. Zur 7. Messe Tierwelt werden Tausende Besucher erwartet. Mit Projektleiterin Stefanie Hesse unterhielt sich Birgit Ahlert über die diesjährigen Angebote. MAGDEBURG KOMPAKT: Mehr als 130 Aussteller werden in diesem Jahr erwartet. Woher kommen sie und was bieten sie an? Stefanie Hesse: Es sind Aussteller aus ganz Deutschland bei der Messe. Viele kommen direkt aus Magdeburg und Umgebung, aber auch aus Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Bayern oder Berlin. Manche sind seit Jahren dabei, andere völlig neu wie die Natures Menue GmbH aus Bremen. Sie bieten naturgerechtes Futter an, passend zum Schwerpunkt der Messe: artgerechte, gesunde Ernährung bei Hunden. Wie sind die Angebote in den Hallen aufgeteilt, was ist wo zu finden? Das ist klar strukturiert, damit die Besucher sich nach ihren Interessen zurechtfinden. In Halle 1 dreht sich alles um den Hund – von Nahrung, Zubehör, Anhängern fürs Auto bis zur Bachblütentherapie und der persönlichen Tasse mit dem Foto vom eigenen Tier. In Halle 2 stehen die Pferde im Mittelpunkt. Es werden Reitartikel angeboten von der Bekleidung bis Zubehör für das Pferd. Ebenso gibt es Vorführungen zu verschiedenen Themen und Informationsaustausch, beispielsweise zu Schulsportreiten, Voltigieren im Kindergarten, erste Hilfe am Pferd und Naturheilkunde. Die Halle 3 teilt sich in mehrere Bereiche: Es geht um Aquaristik und Terraristik – dazu haben wir zum ersten Mal übrigens die Gruson-Gewächshäuser zu Gast. Der Landesverband der Kaninchenzüchter ist vertreten; am Sonnabend und Sonntag steht die Internationale Rassekatzenausstellung im Mittelpunkt, organisiert vom Stammbaum e.V., Mitglied im WCF.

Erstmals auf der Messe Tierwelt dabei ist die Rasse Tamaskan, eine Mischung aus Wolf und Huskie, die aus Finnland stammt.

Besonders beliebt sind die Shows während der Messe. Sind Vorführungen geplant? Ja, in allen drei Hallen. In Halle 2 werden wir einen 20 mal 40 Meter großen Pferdeboden einbauen lassen. Es gibt Parcoursreiten, Vorführungen der Filmtierschule Telligmann und der Bundespolizei-Reiterstaffel, Westernreiten und den beliebten „Sattlerei Hase Fahrer Cup“, Führzügel- und Quadrille-Wettbewerbe. In Halle 1 finden an allen drei Tagen Aktionen auf der Hundesport- und Fun-Fläche statt. Die Rettungshundestaffel ist zu erleben, es gibt Rassehunde vorführungen und vieles mehr. Welche Besonderheiten gibt es in diesem Jahr? Was ist neu?

Neuheiten gibt es in jedem Bereich. Zusätzlich haben wir das Freigelände neu konzipiert. Dort befindet sich „Unser kleiner Bauernhof“, entstanden aufgrund von Besucherwünschen nach Kleintierarten. Es sind zu besuchen: zwei Zwergziegen, ein Kamerunschaf und drei Kampfhühner, natürlich zahme. Sie merken schon: Besucher sollten sich Zeit nehmen. Es gibt viel zu erleben. Messe Tierwelt in der Magdeburger Messe. Termin: 10. bis 12. April, 10 bis 18 Uhr. Eintritt: Tagesticket 6 Euro, ermäßigt 5 Euro, die Familienkarte gibt es für 14 Euro; pro Besuchertier Eintritt 0,50 Euro. www.messe-tierwelt.de

Saisonstart mit Tulpenschau und E-Bussen

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it großem Staraufgebot auf der Festwiese, Neuheiten wie Tulpenschau, Familientreffen und Lichtzauberfest sowie dem Start des Elbauen-Expresses geht der Elbauenpark am 1. April in die neue Saison 2015. Der Jahrtausendturm mit seiner interaktiven Ausstellung zur Technik- und Menschheitsgeschichte wird an diesem Tag ebenso wieder in Betrieb genommen wie Sommerrodelbahn, Wasserspielplatz und viele weitere Saisonangebote. „Insgesamt sind in diesem Jahr über 30 größere und kleinere Veranstaltungen im Elbauenpark geplant. Absolute Saisonhöhepunkte werden die Open-Air-Konzerte mit Peter Maffay, David Garrett und Xavier Naidoo sein“, so Veranstaltungsleiterin Jana Erdmann. „Zum Programm zählen zum Beispiel auch die Eröffnung des MDR-Musiksommers mit dem Sinfonieorchester, die deutsche Erstaufführung der Familienshow ,Feuerwehr-

mann Sam‘, ,Carmina Burana‘, die Magdeburger Firmenstaffel und das schon traditionelle Landeserntedankfest.“ Zum Saisonauftakt lockt in einer Premiere sogleich Sachsen-Anhalts größte Tulpenschau die Besucher auf den Großen Cracauer Anger. Von April bis Ende Mai werden 160.000 Tulpen in 120 verschiedenen Sorten auf 2.500 Quadratmetern am Haupteingang und am Farbenwasserfall vor der Seebühne gezeigt. Dazu bietet der Park an den Wochenenden Führungen durch die Blütenpracht an. Am 18. und 19. April steigt außerdem ein Tulpenfest mit Pflanzen- und Kunsthandwerkermarkt sowie Bühnenshow. Am 1. Mai wird das Familientreffen im Park erstmals Trendsportarten für alle Generationen, Tanzshows und Live-Musik präsentieren. Der „NeugierExpress“ für technikbegeisterte Kinder geht an diesem Tag mit Experimenten auf Tour. „Größte Veran-

staltung für Familien mit Kindern ist erneut ,Das große Hüpfen‘ zusammen mit dem PusteblumeKinderfest“, blickt die Veranstaltungsleiterin voraus. Das 1. Lichtzauberfest am 15. August verspricht zudem „einen Sommertraum mit Musik, Artistik, Zauberei sowie Licht-, Laser und Videoprojektionen am Jahrtausendturm“, verrät Jana Erdmann. Die neue Parkbuslinie „Elbauen-Express“ bringt ab 1. April die Besucher bequem zu allen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen im Park. Er bietet 28 Sitzsowie Rollstuhlfahrerplätze. Er wird mit Elektro-Triebwagen und Anhänger täglich außer montags jeweils von 10 bis 18 Uhr im Halbstundentakt fahren. Geöffnet ist der Elbauenpark derzeit täglich von 9 bis 18 Uhr; Eintritt kostet ab 1. April 3 Euro (ermäßigt 2 Euro), montags 1 Euro. Jahrtausendturm, Schmetterlingshaus und Elbauen-Express haben montags Ruhetag. www.elbauenpark.de


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Ein Tummelplatz für Adrenalin-Junkies

Salto Mortale und andere spektakuläre Attraktionen auf der 567. Magdeburger Frühjahrsmesse

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lle Jahre wieder zieht es die Magdeburger und ihre Besucher auf eines der größten Freizeitspektakel - die Messe. In anderen Regionen als Jahrmarkt, Wies`n, Rummel oder Vogelwiese bekannt, lockt diese Veranstaltung zwei mal im Jahr Generationen hinweg zu den Attraktionen und Fahrgeschäften. Rasant wie schon lange nicht mehr wird es auf der 567. Magdeburger Frühjahrsmesse auf dem Kleinen Stadtmarsch zugehen: Vom 27. März bis 19. April 2015 können sich ganz Mutige auf dem Messeplatz „Max Wille“ am Kleinen Stadtmarsch erstmals auf das spektakuläre Fahrgeschäft „Salto Mortale“ wagen. Die riesige Überkopfschaukel kommt erstmals nach Magdeburg und bietet Adrenalin-Junkies den ultimativen Kick in 30 Meter Höhe. Das Karussell schaukelt seine Fahrgäste zunächst gemächlich in die Höhe, ehe es sie über Kopf schleudernd im Kreis dreht – mehr Action geht nicht. Nicht minder spektakulär ist das holländische Fahrgeschäft „Heart Breaker“, das nach dem großen Erfolg auf der vorjährigen Frühjahrsmesse er-

Wohnen heute Bernd Kühne,

neut nach Magdeburg kommt. Zu den weiteren Attraktionen der Messe gehören ein 35 Meter hohes Riesenrad mit 24 Gondeln, eine Geisterbahn, die Achterbahn „Katz und Maus“, die FunFahrgeschäfte „Soundmachine“, „Magic“, „Musikladen“ sowie zwei Autoscooter. Auf die jüngsten Besucher warten mehr als zehn Kinderfahrgeschäfte – von der Eisenbahn bis zum Bungee Jumping. Und wie zu jedem richtigen Rummel gehören auch zur Magdeburger Messe natürlich wieder Losbuden, Ball- und Geschicklichkeitsspiele, gebrannte Mandeln, kandierte Äpfel, Zuckerwatte, Schmalzkuchen, Bratwurst, Langos, Fischbrötchen und mehr dazu. Der vor einigen Jahren eingeführte „FlatrateTag“, an dem Besucher einmal zahlen und dann alle Fahrgeschäfte nutzen können, erfreut sich großer Beliebtheit. Deshalb wird am Donnerstag (16. 04.) wieder zum Flatrate-Tag eingeladen. Los geht es um 14 Uhr. Weitere Preisvorteile gibt es an den Familientagen - an jedem Mittwoch bieten die Schausteller Messespaß zu stark herabgesetzten Preisen. Einmal zahlen, aber zweimal fahren können Kunden von SWM (27. 03.), MVB (10. 04.) und Stadtsparkasse (17. 04.) bei Vorlage von Kundenkarte, Fahrschein bzw. Messegutschein. An den Osterfeiertagen versteckt das Langohr kleine Überraschungen für die Kinder überall auf dem Messeplatz. Die Messe öffnet täglich um 15 Uhr außer Samstag, an Sonn- und Feiertagen um 14 Uhr. Nur am Karfreitag müssen die Schausteller behördlich verordnet ihre Geschäfte geschlossen lassen. www.volksfeste-magdeburg.de

Kundendienstleiter der Matthias Braumann, MACO Wohnerlebniswelt Fachberater Küche & Bad

Früher und Später – der intelligente Küchenkauf.

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in Sprichwort sagt: Früher schon an später denken! Dieses trifft auch auf den Küchenkauf zu. Wer bei der Küchenplanung an der falschen Stelle (ein)spart, könnte es später vielleicht bereuen. Kochen, Backen, Spülen, Kühlen - die Küche ist durch die verbauten Geräte einer der energieintensivsten Räume. Entscheidet man sich bei der Planung für einen modernen und zunächst etwas teureren Kühlschrank mit der Energieeffizienzklasse A+++ benötigt dieses Gerät jedoch Jahr für Jahr nur 1/3 der Energiekosten einfacherer und preiswerterer Geräte. Achtete man bei Herd, Kochfeld, Mikrowelle und Co. ebenfalls auf diese Leistungswerte, lohnt sich die Mehrausgabe bereits nach kürzester Zeit. Auch zeichnen sich moderne Markengeräte durch längere Lebenszeiten aus. Und ebenso sollte die eigene Lebenszeit bei der Küchenplanung in jüngeren Jahren Berücksichtigung finden. Die Höhe der Arbeitsplatte und auch die Höhen der Hängeschränke sollten ein komfortables Arbeiten ermöglichen. Wählen Sie Schränke mit intelligenten Bedien- und Stauraumkonzepten. Sie werden es mit zunehmendem Alter zu schätzen wissen. Günstige Finanzierungszinsen verteilen die anfänglichen Mehrkosten verträglich, auf eine von Ihnen gewählte Laufzeit. Bei unseren aktuell stattfindenden Küchenaktionswochen erwarten Küchenkäufer noch viele weitere Vorteile. Lassen Sie sich überraschen – lieber früher, als zu spät! Ihr Matthias Braumann, Fachberater Küche & Bad Kontakt Telefon 0391-6262637 oder m.braumann@maco-md.de

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■ Giuseppe empfiehlt Italienische Rezepte / Teil 18:

Orecchiette al Pesto Genovese

Ein neuer Ort für den Abschied Umgestaltung der Abendfriede-Filiale im Weizengrund abgeschlossen

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reitag, der 13., war am Weizengrund ein guter Tag. Es war der letzte von vielen, an denen die Abendfriede-Filiale umfangreich umgestaltet worden ist. Bereits im November hatten die Vorbereitungen begonnen. In zwei Etappen entstanden freundliche, helle Räume für Gespräche und mit neuem Empfangsbereich. Gestaltet in harmonischen Farben, modern, aber nicht überzogen. Wohlfühlatmosphäre. „Wer zu uns kommt, hat oftmals genug traurige Gedanken“, sagt Filialleiterin Helga Gebhardt, „wir wollen einen adäquaten Gegenpol schaffen.“ Die Aufteilung der Räume hat sich geändert, sie werden zum Teil anders genutzt. So müssen jetzt die Trauernden nicht mehr durchs Büro gehen, sondern erreichen über einen sepa-

raten Eingang den Raum für die persönliche Feierstunde. „Das ermöglicht einen wirklich privaten Abschied“, erklärt Helga Gebhardt, die für die Gestaltung verantwortlich zeichnet. Der findet bei weitem nicht nur auf dem Friedhof vor der Beisetzung statt; viele Angehörige bevorzugen vorab die Ruhe in einem speziellen Raum. Den bietet Abendfriede im Weizengrund mit Platz für eine größere Gruppe. Beim Betreten des Raumes glaubt man sich auch hier in einer Kirchenkapelle. Der Eindruck entsteht vor allem durch das neu gestaltete Fenster. Mit einer Fotofolie versehen und durch das Licht von außen ergibt sich eine besondere Wirkung. Weitere steinerne Figuren wie Engel sowie Blumen vervollständigen das Ambiente.

Zutaten für 4 Personen: für die Pesto-Sauce: - 60 g Basilikum-Blätter - eine Handvoll Pinienkerne im Backofen bei 200 Grad leicht geröstet - 100 ml Pflanzenöl - eine Knoblauchzehe, gepresst - 3 EL Parmesan, gerieben - Salz und Pfeffer weitere Zutaten - 450 g Pasta Orecchiette - 3 möglichst große Kartoffeln, festkochend und geschält - eine Handvoll Parmesan, gerieben Zubereitung: Arbeitszeit: ca. 20 Minuten Schwierigkeitsgrad: normal 1. Alle Zutaten für die Sauce in einen Cutter geben und fein zerkleinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken, kühl stellen. 2. Kartoffeln und die Pasta getrennt in reichlich Salzwasser bissfest kochen. 3. Wenn die Pasta al dente und die Kartoffeln fertig gekocht sind, dann alles abgießen und etwas Kochwasser zurückbehalten. 4. Die Sauce in eine heiße Pfanne geben, mit etwas kochendem Wasser verrühren, dann Pasta und Kartoffeln dazugeben. 5. Alles gut vermischen und wenn nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken. 6. Auf vier Tellern anrichten und mit geriebenem Parmesan bestreuen. Buon Appetito wünscht Ihnen Giuseppe Sardella vom Ristaurante Dolce Vita Ernst-Lehmann-Straße 17, 39106 Magdeburg Telefon: 0391/56390888

Helga Gebhardt im neu gestalteten Raum für die Abendfriede-Abschiedsfeiern, mit der Kathedralenansicht, die eine andere Atmosphäre schafft und gleichzeitig Blicke von außen verhindert. Foto: Peter Gercke

Das lustige Osterei Hier hat unser Osterhase zwei Eintrittskarten für das Tulpenfest versteckt, das am 18. und 19. April im Elbauenpark stattfindet.

Jäger fixieren freilaufende Hunde

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So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.

b sofort gilt neben Parks auch in Wald und Flur zwingend Leinenpflicht für Hunde. Darauf weist Kreisjägermeister Gerd Petzoldt hin. Grund ist die beginnende Brut- und Setzzeit von Vögeln und Wild. Bis zum 15. Juli ist gemäß § 10 Absatz 2 des Feld- und Forstordnungsgesetzes (FFOG) untersagt, Hunde in Feld und Wald einschließlich angrenzender öffentlicher Straßen unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Sie sind in dieser Zeit an der Leine zu führen. „Gerade in Zeiten, in denen die Wildtiere ihre Jungen aufziehen, sollten Hundebesitzer besondere Sorgfalt walten lassen.“ Die Jäger werden auf die Einhaltung achten.


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„Das Einzigartige in den Mittelpunkt rücken ...“

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n Elb-Erlebnisse

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eine Welt ist Kreativ“, sagt Michael Gatzke. „Sie ist bunt und voller Ideen.“ Seine Ideen sind mal schrill und manchmal verhalten.“ Er denkt gern in verschiedene Richtungen, um sich in das Vorhaben seiner Kunden hinein zu finden. Um in seinen Entwürfen die richtige Richtung einzuschlagen, den Geschmack des Kunden auszuloten, ist es wichtig, das Unternehmen mit seinen Inhalten und Zielen zu verstehen. Das Einzigartige in den Mittelpunkt zu rücken, um sich von den Mitbewerbern zu unterscheiden, so beschreibt er seinen eigenen Anspruch auf seiner Website www.unart-studio.de. Seit mehr als 10 Jahren entwirft Michael Gatzke in seinem Studio Werbelösungen für verschiedene Firmen. Egal was angefragt wird, ob ein Multimedia-Auftritt, Onlinewerbung oder klassische Print- und Plakatwerbung, der kreative Gestalter bietet eine Vielzahl von Werbe- und Präsentationslösungen an. Er entwirft Logos, beschreibt Marketingkonzepte, berät bei der Onlinevermarktung und entwickelt maßgeschneiderte Onlineshops. Die Administration dieser Internetgeschäfte kann ebenfalls an das unart-Studio übergeben werden. Vorwiegend entwirft der Grafiker originelle Werbe- und Imageanzeigen für Zeitungen, Flyer und Plakate. Zu seinen repräsentativen Kunden zählt unter anderem die Firma Transtex Egohelp, die eng mit dem Deutschen Roten Kreuz zusammen arbeiten. Zu sehen sind verschiedene seiner Arbei-

Den Magdeburger Frühling auf der Elbe erleben

D ten auf den Bekleidungscontainern, die auf emotionale Weise um Kleiderspenden bei der Bevölkerung bitten. Seine Versionen wecken Empathie beim Betrachter. Diese und viele weitere Werbeideen bietet Michael Gatzke seinen Kunden an. (vl) unart-Studio, Weizengrund 32, 39171 Sülzetal Telefon 0163/4845291,www.unart-studio.de

n Veronikas Verkehr & mehr

Lieber öfter mal nach Bikern schauen

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ndlich ist sie wieder da, die schöne Jahreszeit. Viele Männer aber auch immer mehr Frauen freuen sich drauf. Die Lederkluft wird aus dem Schrank geholt und der Helm poliert, denn sobald die Sonne wieder höher am Himmel steht, beginnt die Motorradsaison! Jetzt werden sie wieder aus der „Dunkelhaft“ geholt, die buntlakkierten und verchromten Lieblinge. Aber Vorsicht! Gerade zu Beginn der Motorradsaison ereignen sich oft schwere, sogar tödliche Unfälle. Zu den Ursachen zählen fehlende Fahrpraxis oder Selbstüberschätzung des eigenen Könnens. Nachdem das Bike nach der langen Standzeit gesäubert, technisch überprüft und der Reifendruck kontrolliert ist, sollte man die erste Fahrt langsam angehen – das richtige Bremsen mit der Vorderrad- und Hinterradbremse üben. Auch das Ausweichen oder in Schräglage fahren sollte geübt werden. Es sollte auch bedacht werden, dass sich die Autofahrer erst wieder an Motorräder im Straßenverkehr „gewöhnen“ müssen. Oftmals werden Motorradfahrer auf Grund ihrer schma-

len Silhouette übersehen. Darum, liebe Autofahrer, vor dem Fahrstreifenwechsel oder dem Abbiegen einmal öfter in den Spiegel und über die Schulter sehen. Wer schon länger nicht gefahren ist oder sogar nach dem Erwerb der Fahrerlaubnis das erste Mal auf seinem Zweirad sitzt, hat die Möglichkeit in einer Fahrschule, noch einmal ein, zwei Fahrstunden zu absolvieren. Unter der Anleitung eines erfahrenen Lehrers ist ein Einstieg in die „Bikerwelt“ kein Problem. Manche Motorradfahrer haben die Unart, öffentliche Straßen als Rennstrecke zu missbrauchen. Damit bringen sie sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Immer sinnig bleiben! Also, liebe Auto- und Motorradfahrer, gegenseitige Rücksichtnahme und miteinander Fahren ist besser als irgendwann mal gegeneinander zu fahren! In diesem Sinne wünsche ich allen Bikern einen guten Start in die Saison und allen eine unfallfreie Fahrt. Bis bald, Ihre Veronika (Fahrschule Veronika & Co.)

raußen erwacht die Natur und seit Mitte März haben die Fahrgastschiffe der Magdeburger Weiße Flotte GmbH wieder am Petriförder festgemacht. Damit ist die Saison für Fahrten auf der Elbe eingeläutet. Nur die „MS Sachsen-Anhalt“ befindet sich derzeit wegen einer Verjüngungskur noch in der Werft. Das Schiff erhält einen leistungsfähigeren und modernen Motor, mit dem sich das Ausflugsschiff kräftiger gegen die Elbströmung stemmen kann. Mitte Mai wird die „MS Sachsen-Anhalt“ auf der Elbe wieder ihren Dienst versehen. Bis dahin muss mit kleinen Änderungen im Fahrplan gerechnet werden. Die Weiße Flotte GmbH wird darüber rechtzeitig informieren. Mit Saisonauftakt wird die gastronomische Betreuung der Fahrgäste von einem neuen Unternehmen realisiert. Mitarbeiter der Ratswaage-Catering GmbH werden Speisen, Erfrischungen und Imbiss reichen. Schiffsführer und Servicemitarbeiter hoffen in den kommenden Monaten auf einen ausreichenden Elbpegel, damit alle geplanten Fahrten auf dem Strom stattfinden können. Von einstündigen Stadtfahrten bis zu vierstündigen Ausflügen reichen die regelmäßigen Erlebnisfahrten auf der Elbe. Sieben Mal wird man zu einer wunderschönen Tagesfahrt nach Tangermünde mit Stadtbesichtigung aufbrechen können. Weitere Informationen und Tickets über die angebotenen Schiffsfahrten erhält man unter der Telefonnummer 0391-532 88 90 oder auf der Internetseite: www.weisseflotte-magdeburg.de per E-Mail: info@weisseflotte-magdeburg.de

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Dr. Hardy Krause bei der Visite auf der Station der Kinderchirurgie des Uniklinikums. Foto: Elke Lindner / Universitätsklinikum Magdeburg

Keine Panik bei Säuglingsnabelbrüchen Muss ein Nabelbruch immer operiert werden? von Jacqueline Heß

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hne Nabelschnur könnte sich ein ungeborenes Kind im Mutterleib nicht entwickeln. Denn darüber wird es mit Blut und allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Nach der Geburt trocknen die Reste der Nabelschnur ein und fallen ab. Zurück bleibt als Erinnerung der Bauchnabel. Die kleine Vertiefung kann sich bei Kindern nach außen stülpen und eine Wölbung bilden. Das wird als Nabelbruch bezeichnet. Nach Durchtrennen der Nabelschnur zieht sich der Ring in der Bauchwand zusammen, so dass in den meisten Fällen keine Vorwölbung auftritt. „Ist dies jedoch der Fall, kann man zunächst abwarten, wenn sich keine Darmanteile oder Fettgewebe durch die bestehende Lücke verlagern“, erläutert Oberarzt Dr. Hardy Krause, Leiter des Arbeitsbereiches Kinderchirurgie des Universitätsklinikums Magdeburg. Fünf bis zehn Prozent aller Säuglinge kommen mit einem Nabelbruch zur Welt. Er ist jedoch meist ungefährlich. Das Auftreten eines Nabelbruches beruht auf einer Schwä-

che der vorderen Bauchwand im Bereich der ehemaligen Nabelschnur, welche eine gewisse Größe haben muss, um den Embryo im Mutterbauch zu versorgen. Diese Säuglingsnabelbrüche haben meistens keine negativen Auswirkungen. Lediglich wenn die ausgefallenen Baucheingeweide nicht von selbst oder durch sanfte Massage wieder in den Bauch rutschen, besteht Handlungsbedarf. Der Nabelbruch bei Säuglingen ist selten von solchen Einklemmungen betroffen, da die Kinder meist auf dem Rücken liegen und bei Entspannung oder Schlaf eine spontane Rückbildung stattfindet. Wird jedoch der Druck im Bauch erhöht, wie beim Schreien oder bei Blähungen, kann der äußere Anblick sehr beeindruckend sein, so dass eine Operation ab einer gewissen Größe zu empfehlen ist. Da dies immer eine Individualentscheidung ist, empfiehlt sich in diesen Fällen die Konsultation eines Kinderchirurgen auch zu einem frühen Zeitpunkt. OA Dr. Krause: „Meistens wird die Vorwölbung jedoch in den ersten Lebensmonaten kleiner und verschwindet von selbst, nachdem das Kind zu laufen beginnt. Die Auflage von Geldmünzen oder flachen Steinen haben jedoch keinen Nutzen. Auch Nabel- oder Heftpflaster oder „Nabelbinden“ verwendet man heute nicht mehr. Sie bringen nichts und machen die Haut im Bereich des Verbandes überempfindlich.“ Wenn aber im Alter von drei Jahren immer noch eine Vorwölbung besteht, sollte die Vorstel-

lung bei einem Kinderchirurgen erfolgen, um die Größe der Bruchpforte zu bestimmen und durch eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes eine andere Ursache auszuschließen. „Bei einem Durchmesser von zwei Zentimeter oder größer ist meistens eine Operation notwendig. Bei einem Eingriff wird ein kleiner Hautschnitt unter- oder oberhalb des Nabels gemacht. Die Lücke unter der Haut wird überlappend mit zwei Nähten doppelt vernäht. Die Fäden lösen sich mit der Zeit selbst auf. Im Normalfall ist dies bei größeren Kindern eine ambulante Operation unter Vollnarkose, bei kleineren Kindern und Säuglingen empfehlen wir die stationäre Überwachung nach dem Eingriff.“, informiert Dr. Krause. Die kleine Operationsnarbe ist in der Regel so nah am Nabel, dass sie nicht auffällt. Bei Mädchen wird eine Operation übrigens häufiger empfohlen. Der Bruch kann bei erwachsenen Frauen nämlich später während ihrer eigenen Schwangerschaft durch den dicken und gedehnten Bauch Probleme bereiten. Abzugrenzen von dem Nabelbruch ist die sogenannte epigastrische Hernie (Oberbauchbruch), welche aber deutlich seltener auftritt. In diesen Fällen liegt die Vorwölbung oberhalb des Nabels, betrifft aber klassischerweise nur Fettanteile. Ein „echter“ Bruch liegt in der medizinischen Definition nicht vor. Hier ist in der Regel keine Rückbildung zu erwarten, so dass bei Beschwerden eine Operation notwendig ist.


GESUNDHEIT

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Sudenburg: Neue WG für Senioren öffnet im April

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wölf Senioren in einer Wohngemeinschaft – jede Person hat ihr eigenes Zimmer, zudem gibt es mehrere Badezimmer, eine Küche, Aufenthalts- und Essraum. So viel Selbständigkeit und Freiheit wie möglich, so viel Pflege und Unterstützung wie nötig. Kiril Litvin möchte sichergehen, dass die Menschen, die in den von der Medilux betreuten Wohngemeinschaften leben, sich wohlfühlen. Daher erkundigt er sich nicht nur regelmäßig vor Ort bei den Anwohnern und bei den Mitarbeitern der drei WGs in der Einsteinstraße und in der Hegelstraße. Der Geschäftsführer der Medilux GbR greift auch zu ungewöhnlichen Maßnahmen. So wohnte er vor der Eröffnung der Hegel-WG einige Tage in den Räumlichkeiten. „Ich wollte erfahren, wie es ist, hier zu wohnen. Funktioniert alles in Küche und Bad? Oder gibt es noch Probleme – Dinge, die noch repariert werden müssen? Kann ich mich hier wohlfühlen?“ Auch in der neuen Senioren-Wohngemeinschaft, die ab 1. April bezogen werden kann, ist sich der Geschäftsführer sicher, dass der Wohlfühl-Faktor stimmt. Wie auch bei den anderen WGs übernimmt Medilux die 24-Stunden-Betreuung in der auf 430

Quadratmetern barrierefrei ausgebauten Wohnung. Pflegekräfte sorgen sich rund um die Uhr um die Senioren. Jede Person kann sich die eigenen vier Wände gestalten, wie sie möchte. Die Hausarbeit – wie etwa kochen oder waschen – übernehmen die Mitarbeiter. Helfen ist natürlich erlaubt. Den Speiseplan erstellen die Mitarbeiter gemeinsam mit den Bewohnern. Und auch für die Unterhaltung am Nachmittag ist gesorgt. „Wir freuen uns natürlich, wenn sich alle an den Angeboten beteiligen, aber gezwungen wird niemand“, sagt der Geschäftsführer. Wer sich für die Senioren-Wohngemeinschaft in Sudenburg und das Medilux-Konzept interessiert und mehr darüber erfahren möchte, kann sich telefonisch, im Internet oder bei einem persönlichen Gespräch informieren. Häusliche Krankenpflege Medilux GbR Einsteinstraße 13, 39104 Magdeburg Telefon: 0391 / 607 60 62 www.medilux.info

n Treffpunkt Gesundheit

Vegan, vegetarisch, oder doch Fleisch?

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er sich fleischlos ernährt, liegt derzeit voll im Trend. Viele glauben, es sei gesünder. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich auf gesunde Weise zu ernähren. Dabei wird der Genuss von Fleisch nicht unbedingt in Frage gestellt, weiß Apothekerin Claudia Meffert, die eng mit der Ernährungswissenschaftlerin Stefanie Kunze zusammenarbeitet. Immer dienstags und freitags von 13 bis 19 Uhr berät die Expertin für Ernährung in der Pluspunkt-Apotheke im Allee-Center. Zum Thema Fleischverzehr sagt sie: „Gegen den Genuss von tierischen Fetten ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Für viele gehört es zu einer vollendeten Mahlzeit dazu. Es kommt dabei auf das richtige Maß an.“ Dennoch sei eine gewisse Gefahr nach jahrelangem Fleisch- und Wurstgenuss nicht von der Hand zu weisen. Das Resultat von zu viel tierischem Fett kann Übergewicht, ein hoher Blutfettwert oder im schlimmsten Fall Arteriosklerose sein. Das Letztere ist eine Gefäßverengung durch Plaque-Ablagerungen an der Gefäßwand. Als Vegetarier bezeichnen sich diejenigen, die auf Lebensmittel, die von toten Tieren stammen, verzichten. Sie streichen Fleisch, Wurst und Fisch von ihrem Speiseplan. Vegan zu essen hingegen bedeutet, alles wegzulassen, was einen tierischen Ursprung hat - egal ob tot oder lebendig. Dazu zählen Veganer auch Milch, Milchprodukte wie Käse und Joghurt, Eier oder Honig. Doch der Körper braucht ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Die fleischlosen Mahlzeiten sollten daher häufig und abwechslungsreich sein. Sie sollten Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Getreideprodukte enthalten. Auch Nüsse und dunkelgrünes Gemüse sind wichtige Lieferanten von unverzichtbaren Fetten und Calcium. Um keinen Mangel an Vitamin D und B12 zu riskieren, sollten Veganer über eine alternative Zufuhr in Form von Tabletten oder angereicherten Säften nachdenken. Mehr Infos über die Vor- und Nachteile einer fleischlosen Ernährung erhalten Sie an den Beratungstagen in der Pluspunkt-Apotheke. Egal ob mit oder ohne Fleisch – eine Obst- und Gemüsereiche Ernährung ist das Wichtigste. (vl)

Wie hier in der Tagespflege der Medilux GbR in der Einsteinstraße werden sich auch in der neuen Einrichtung in Sudenburg ab 1. April Mitarbeiter um die Senioren kümmern. Foto: Peter Gercke

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HARMAN KARDON Onyx Studio Bluetooth-Lautsprecher Ĺ–ĂŠĂżÄŁÄŒĆždÄ‡ÄŒĂŁÂŽÂ˛ĂŁdĂ¸ĂŠÂ˛ĂœÄŁÂ˛ĂŠÄ‡Â™ĆŠ Ĺ–@ĂťÂ™Â˝Ä‡Ä—ĂŤĂœĂœÂ˛ÄžĂťÂ?ÄŒĂ˘ĂœĂŠÂ§Ă‡Â˛@ĂœÂ™ĂŁĂ Ä˜ĂŠÂ˛ÂŽÂ˛ĂťĂ Â™ÂŚÂ˛ ÝćĿIÝĿŠƚƥĆ?Ć&#x;Ć™Ć Ć™

iSmartAlarm Home Security Starterpaket Drahtlose Smart Home Alarmanlage Ĺ–{ĂŤĂœĂœÂ˛@ĂŤĂŁÄ‡ĂťĂŤĂœĂœÂ˛ Ĺ–²ŽÊ²ãŒ™ÝÄ?Œ²ÝøøĞ]͎²Ý*Â˛ĂťĂŁÂŚÂ˛ÂŽĂŠÂ˛ĂŁÄŒĂŁĂ Ĺ–@²Êã²Â‡ÄŒĂżÂ™Ä‡ÄŁĂ™ĂŤĂżÄ‡Â˛ĂŁ Ĺ–BĂŠÂ˛Â˝Â˛ĂťÄŒĂ˘Â˝Â™ĂŁĂ Ĺ 0Â™ÄŒĂżÄŁÂ˛ĂŁÄ‡ĂťÂ™ĂœÂ˛ÄžÂ˛Ä˜Â˛Ă ÄŒĂŁĂ ĂżĂ˘Â˛ĂœÂŽÂ˛ĂťÄž Ć›VÂ˝Â˝ĂŁÄŒĂŁĂ ĂżĂ˘Â˛ĂœÂŽÂ˛ĂťÄžĆ›*Â˛ĂťĂŁÂŚÂ˛ÂŽĂŠÂ˛ĂŁÄŒĂŁĂ Â˛ĂŁ ÝćĿIÝĿŠĆšĆĄĆĄĆ›ĆĄĆœĆš

Einfache Installation

Mobiler Sound auf HiFi-Niveau

iSmartAlarm ist eine Hausalarmanlage zur einfachen und schnellen Selbstmontage, ohne Vertragsbindung und ohne zusätzliche Kosten. Im Notfall werden Sie alarmiert, eine Sirene schlägt jeden Einbrecher in die Flucht. Die Fernbedienungen mit Panikknopf ermĂśglichen die Bedienung auch ohne PC oder Smartphone. Metallgehäuse JBL E 30 OnEar Headset Ĺ–BÂ˛ĂŠĂżÄ‡ÄŒĂŁĂ ĂżĂżÄ‡Â™ĂťĂ™Â˛ĂťĆ?Ć™ââ kݲʌ²Ý Ĺ–B²Ê§Çć²ÝвÝà ÍãÍâÊÿ§Ç²Ý @Íø½ÇðݲÝ ÝćĿIÝĿŠƚƥƞƢƞƛƥ

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Abnehmbare 1-Knopf Fernbedienung und Mikrofonsteuerung

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PHILIPS SHE 9005 A/00 InEar KopfhĂśrer mit Mikrofon Ĺ–3ãć²à ÝʲÝć²*Â˛ĂťĂŁÂŚÂ˛ÂŽĂŠÂ˛ĂŁÄŒĂŁĂ  âÊćBÂ™ÄŒÄ‡ĂżÄ‡Â?ĂťĂ™Â˛ĂťÂ˛Ă Â˛ĂœÄŒĂŁĂ ÄŒĂŁÂŽ ĂŁĂťÄŒÂ˝ĂżÄ‡Â˛ÄŒÂ˛ĂťÄŒĂŁĂ Ĺ–ĂŤĂ˘Ă¸ĂœÄžĹ“dÂ§Ă‡Â™ÄŒĂ˘ĂżÄ‡ĂŤÂ˝Â˝Ă¸ĂŤĂœĂżÄ‡Â˛Ăť ½Ä?Ăťø²Ý½²Ùć²ãdÊćģ ÝćĿIÝĿŠƚƞƛĆ?Ć›ĆœĆš

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Wasser- und schmutzabweisender 360° Lautsprecher

Entspricht 25 Watt

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ULTIMATE EARS Boom Bluetooth-Lautsprecher Ĺ–ĂŠĂżÄŁÄŒƚƞâ`Â˛ĂŠÂ§Ă‡Ä˜Â˛ĂŠÄ‡Â˛ Ĺ–ĂŠĂżÄŁÄŒƚƞdÄ‡ÄŒĂŁÂŽÂ˛ĂŁHÄŒĂżĂŠĂ™Ä˜ĂŠÂ˛ÂŽÂ˛ĂťĂ Â™ÂŚÂ˛Â™ĆŠ Ĺ–Ć›pPPHĂ˘ĂŠÄ‡Ă‡ĂŠĂœÂ˝Â˛Ž²ÝpPPHøø ė²ÝŒÊ㎲ã½Ä?Ăťdć²Ý²ÍƓdĂŤÄŒĂŁÂŽ ÝćĿIÝĿŠƚƢƙƢƥƞƞĂœÄŒÂ˛dÄ‡Â˛Â˛ĂœÄžĆšĆ˘Ć™Ć˘ĆĄĆžĆ  dÄŒĂ¸Â˛ĂťĂ‡Â˛ĂťĂŤĂœÄŒÂ˛ÄžĆšĆ ĆœĆ&#x;Ć?ĆĄĆœĂœÂ™Â§Ă™IÊà Çć

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Energie-

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Klasse

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Entspricht 60 Watt

Optisch wie eine traditionelle GlĂźhlampe mit Glaskolben

PHILIPS E27 LED 6W GLAS LED Leuchtmittel Ĺ–ãćÿøÝʧÇć²Êã²ÝĂ™ĂœÂ™ĂżĂżĂŠĂżÂ§Ă‡Â˛ĂŁ Ć?Ć™|™ććB™âø²ĞĆ?Ć Ć™BÄŒĂ˘Â˛ĂŁ Ĺ–|Â™ĂťĂ˘Ä˜Â˛ĂŠÄ†Â˛ĂżBʧÇćƉƛĿƠƙƙ @ĆŠĹŠÇÍDz*Â™ĂťÂŚÄ˜ĂŠÂ˛ÂŽÂ˛ĂťĂ Â™ÂŚÂ˛ Ɖ`3Ć‚ƥƙƊ Ĺ–BÂ˛ÂŚÂ˛ĂŁĂżÂŽÂ™ÄŒÂ˛ĂťƚƙĿƙƙƙ dÄ‡ÄŒĂŁÂŽÂ˛ĂŁÂ™ĆŠ ÝćĿIÝĿŠĆšĆ˘ĆœĆ&#x;ƞƙƙ Energie-

PHILIPS LED Birnenform E27 Doppelpack 9,5 Watt LED Leuchtmittel Ĺ–|Â™ĂťĂ˘Ä˜Â˛ĂŠÄ†Ć‰Ć›ÄżĆ Ć™Ć™@ĆŠ Ĺ–BʧÇćÿćÝÍâĆĄĆ™Ć&#x;BÄŒĂ˘Â˛ĂŁ Ĺ–BÂ˛ÂŚÂ˛ĂŁĂżÂŽÂ™ÄŒÂ˛ĂťƚƙĿƙƙƙdÄ‡ÄŒĂŁÂŽÂ˛ĂŁÂ™ĆŠ ÝćĿIÝĿŠĆšĆ˘ĆœĆ&#x;ƞƙƛ EnergieKlasse

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MEDIA MARKT TV-HiFi-Elektro GmbH Magdeburg-Pfahlberg

MEDIA MARKT TV-HiFi-Elektro GmbH Magdeburg

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dÂ™ĂœÂŚĂ™Â˛ĂťĂ‡Â™ÄŒĂżĂżÂ˛Â˛Ć&#x;Ć Ĺ–ĆœĆ˘ĆšĆšĆĄHÂ™Ă ÂŽÂ˛ÂŚÄŒĂťĂ kÂ˛ĂœÄżĆ™ĆœĆ˘ĆšÄźĆĄĆšĆ™ĆĄĆ“Ć™ Ă–ffnungszeiten: HĂŤĆ“*ÝŠĆ˘ÄżĆœĆ™Ć“Ć›Ć™pÇÝĞd™ŠƢƓƛƙpÇÝ Ă™ĂŤĂżÄ‡Â˛ĂŁĂœĂŤĂżÂ˛]Â™ĂťĂ™Ă¸ĂœÂ?ćģ²Ĺ–freier WLAN-Zugang

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RATGEBER TECHNIK

MAGDEBURG KOMPAKT

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PLAYLIST

BEST OF FRÜHLING 10 starke Songs zum mitsingen! PHILIP GEORGE Wish You Were Mine (Dexcell Remix) DAVID GUETTA Dangerous (feat. Sam Martin) DOTAN Home THE AVENER Hate Street Dialogue PHILIPP DITTBERNER & MARV Wolke 4 FLORENCE + THE MACHINE What Kind Of Man SOMEKINDAWONDERFUL Reverse ADO KOJO; SHIRIN DAVID Du liebst mich nicht STEFANIE HEINZMANN In The End ANDREAS BOURANI Auf anderen Wegen

Weitere coole Tracks zum reinhören gibt es bei myjuke.com unter Juke-Mixtapes

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Magdeburg im Bördepark

Am Pfahlberg 7 • Telefon: 0391/2802-0

Salbker Chaussee 67 • Telefon: 0391/8108-0


RATGEBER TECHNIK

MAGDEBURG KOMPAKT

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AUS DER CLOUD: ZAHLEN UND FAKTEN RUND UM MOBILES TELEFONIEREN UND DRAHTLOSE NETZWERKE AUS DEUTSCHLAND UND DER GANZEN WELT EINE FORSA-STUDIE IM JAHR 2012 ERGAB, DASS JUGENDLICHE LIEBER AUF SEX VERZICHTEN, ALS AUF IHR SMARTPHONE.

60 PROZENT Circa 10 Milliarden

WLAN-Fähige Endgeräte gibt es derzeit weltweit

DER BEFRAGTEN WÜRDEN IHR LIEBESLEBEN AUF EIS LEGEN, UM IHR SMARTPHONE ZU BEHALTEN. UNTER DEN JUNGEN FRAUEN HATTEN 70 PROZENT MEHR LUST AUF IHR TELEFON ALS AUF SEX. AUCH ALKOHOL UND FERNSEHEN WÜRDEN DIE JUGENDLICHEN LIEBER AUFGEBEN ALS DAS HANDY.

IN DEUTSCHLAND GIBT ES DERZEIT MEHR ALS

117 MILLIONEN

180 54% Billionen MOBILFUNKASCHLÜSSE.

ALLER DEUTSCHEN SURFTEN

Euro BETRUG DIE TEUERSTE MOBILFUNKRECHNUG DER WELT. AUSGESTELLT WURDE SIE DEM MALAYSIER YAHAYA WAHAB. SCHULD WAR EIN FEHLER IN DER BUCHHALTUNG DES TELEFONANBIETERS. WAHABS TATSÄCHLICHE RECHNUNG BELIEF SICH IN WIRKLICHKEIT LEDIGLICH AUF RUND 18 EURO.

2014 MOBIL MIT IHREN SMARTPHONES UND TABLETS

In den USA ist jeder dritte eingehende Notruf von einem echten Arsch. Die Notfallnummern werden vom Hintern versehentlich gewählt, während das Smartphone in der Gesäßtasche steckt. Alleine in New York City gingen 2010 im Durchschnitt rund 10.700 Fehlalarme ein. Die Hintern-Anrufe werden in den USA „Butt Dials“ oder auch „Pocket Dials“ genannt.

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HANDYNUTZER AUS DEUTSCHLAND SURFEN UNTERWEGS ÜBER WLAN-HOTSPOTS

Unglaublich aber wahr: Laut einer Studie haben weltweit mehr Leute ein Smartphone als eine Toilette. Insgesamt sechs Milliarden Menschen besitzen ein smartes Telefon, aber nur 4,5 Milliarden können auf ein stilles Örtchen.

21 Tonnen

Gold LIEGEN IN DEUTSCHLAND UNGENUTZT HERUM. DURSCHNITTLICH BEFINDEN SICH IN JEDEM SMARTPHONE 24 MILLIGRAMM DES EDELMETALLS. LAUT DEM BRANCHENVERBAND BITKOM LIEGEN IN DEUTSCHLAND RUND 106 MILLIONEN SMARTPHONES UNGENUTZT HERUM. DAHER KOMMT ALSO EINE GEWALTIGE MENGE GOLD ZUSAMMEN.

Magdeburg im A2 Center

Magdeburg im Bördepark

Am Pfahlberg 7 • Telefon: 0391/2802-0

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KULTUR

Philosophischer Spaziergang Mit Wissenschaftlern über Zeitfragen nachdenken und diskutieren.

Kunstmuseum Magdeburg Kloster Unser Lieben Frauen 29. März 2015 31. Mai 2015 26. Juli 2015

Themen & Termine 29. März 2015, 11 Uhr AUSGEBUCHT! Industrie 4.0 – Produktion ohne Menschen? Prof. Dr.-Ing. Peter Neumann 31. Mai 2015, 11 Uhr Ernährung wird zur Religion – Irrglaube oder Wissenschaft? Prof. Dr. Peter Schönfeld 26. Juli 2015, 11 Uhr Sklaven im Netz – Freiheit oder Gefangenschaft in Scheinwelten? Prof. Dr.-Ing. Viktor Otte weitere Termine: 27. September 2015 29. November 2015 31. Januar 2016 Nur 20 Teilnehmerplätze nach telefonischer Voranmeldung: Telefon: 0391/79296750 Teilnahmegebühr 3 Euro (ermäßigter Museumseintritt)

emeritio

MAGDEBURG KOMPAKT

Die Angst vor dem, was war Der Magdeburger Kabarettist Tobias Hengstmann ist auch Musiker. Bei den Songtagen zeigt er seine andere Seite. Im Interview spricht er über das zufällige Treffen mit der Musik. MAGDEBURG KOMPAKT: Herr Hengstmann, eigentlich sieht man Sie eher auf der Kabarettbühne. Jetzt gehen Sie mit der Gitarre zu den Magdeburger Songtagen und sagen „Schluss mit lustig“. Haben Sie das Kabarett satt? Tobias Hengstmann: Nein! Das Kabarett ist und bleibt der zentrale Punkt in meinem Leben. Musik mache ich allerdings schon länger als Kabarett. Ich habe sie in den letzten Jahren fast komplett aus den Augen verloren. Vor kurzem stand sie ohne Grund vor meiner Tür und sagte: „Wir spielen zusammen bei den Songtagen!“ Ich sagte: „Okay!“ Und mit diesem Titel „Schluss mit lustig“ wollte ich mich für diesen Abend nach außen ein bisschen vom Kabarett abgrenzen. Einfach, um die Erwartungshaltung der Zuschauer positiv zu beeinflussen. Am 24. April gibt es schlicht und ergreifend eine weitere, andere Seite von mir zu sehen. Bleibt der musikalische Ausflug ein Nebenschauplatz oder verbindet sich damit mehr? Songwriting und das Spielen mit einer Band macht neben dem Kabarett einen wirklich großen Teil von mir aus. In der Ausführung in Form von Konzerten und Plattenproduktionen usw. wird es ein Nebenschauplatz bleiben. Aber was möglich ist, wird gemacht. Sie musizieren schon eine Weile in der Band „Kleinstein“. Die Kollegen werden Sie am 24. April in der Feuerwache begleiten. Sehen Sie vorrangig kleine Steine auf Ihrem Schaffensweg? Die Band gibt es seit 1998 in verschieden Besetzungen. In der aktuellen Besetzung seit 2004. Alle Mitglieder sind jetzt Familienväter und stehen fest im Leben mit erfüllenden Vollzeitberufen. Das macht das Rock’n Roll-Leben schwierig und deswegen gibt es mich in diesem Jahr zum ersten Mal Solo. Im zweiten Teil des Abends kommt dann die Band hinzu. Das ist logistisch optimal

Kabarettist und Musiker Tobias Hengstmann.

und künstlerisch eine Herausforderung. Somit haben wir aktuell das Höchstmaß an kleinen Steinen aus dem Weg geräumt. Versuchen Sie bitte mal eine Selbstbeschreibung zum Stil der Musik und für die Inhalte der Texte! Klassisches Songwriting mit Gitarre und Mundharmonika mit maximal fünf Harmonien. Deutsche Texte, die näher an Rilke sind als an Helene Fischer. Es geht wie immer um das Leben, die Liebe und Angst vor dem, was einmal war. Sie stellen sich dem „Festival für intelligente Musik“. Halten Sie sich für intelligent? Und wenn ja, wie wird daraus Musik? Ich stelle mich gern Dingen. Sich der eigenen Intelligenz zu stellen, setzt ein gewisses Maß an Mut voraus. Eigentlich kann man jedoch nur eine Begegnung haben, wenn etwas greifbar ist. Oder? Ich glaube, ich schreibe einen Song darüber (…und schon wird Musik daraus).

Feuerwache, Fr. 24.04.2015, 20 Uhr „Schluss mit Lustig“ – Ein Abend mit Songs von & mit Tobias Hengstmann Vorverkauf: 12 Euro; Abendkasse: 14 Euro Telefon: 0391/ 60 28 09 www.feuerwachemd.de


KULTUR

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Ein Abendländer im Morgenland

Ein Magdeburger „Im Windschatten des Heiligen Landes“

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er Fotograf Ulrich Arendt stellt in der Universitätsbibliothek Magdeburg aus: Die Exposition großflächiger Fotografien, darunter eine 15 Meter breite Panoramafotografie der Küste des Toten Meeres, ist vom 26. März bis zum 8. Mai, bis auf sonntags, zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen. Im bürgerlichen Beruf hat er mit seiner Berufung auch etwas zu tun: Ulrich Arendt ist Leiter des Audiovisuellen Zentrums der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Im November 2014 reiste er als Mitglied einer Delegation der Magdeburger Universität im Auftrag des Instituts für Sportwissenschaften zur Konferenz „Challenge of Change“ nach Jordanien, ans Tote Meer. Die Magdeburger Universität kooperiert mit der Universität von Jordanien in Amman. Eine Woche dauerte der Aufenthalt. „Eigentlich zu kurz, um tiefergehende Fotografien zu machen, aber ich war vom Land, von den Leuten so überwältigt, dass ich trotzdem fotografieren musste“, resümiert Arendt. „Die Porträts sind allesamt nach Gesprächen mit den Porträtierten entstanden. Die sind nicht aus der Hüfte porträtiert.“ Ulrich Arendt blättert in den Bildern, erinnert sich der verschiedensten Situationen. Was hat Sie am meisten beeindruckt? Ulrich Arendt: Zunächst hatte ich mich innerlich gesträubt, dorthin zu fahren. Dann kam ich an und das Land hat mich wie ein Strudel erfasst. Das war keine rationale Erfahrung. Ich war fasziniert von den Menschen, von der Fremde der Formen, Farben, der Laute. Ich wusste ganz schnell, dass ich das im Bild festhalten wollte, obwohl ich wusste, dass es aufgrund der Kürze des Aufenthalts nicht mehr als eine Reportagefotografie werden würde. Was hat Sie überrascht? Die unvoreingenommene Freundlichkeit und Offenheit der Menschen. Mein Englisch ist nicht super. Dort spricht man die Sprache noch weniger. Und

Das lustige Osterei An dieser Stelle war der RÖSTFEIN-Osterhase aktiv und hat 3 Gutscheine im Wert von je 25 Euro für röstfeinen Magdeburger Kaffee versteckt.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.

doch gelang es uns immer wieder, uns zu verständigen, mit viel Lachen. Es war ein fröhlicher Besuch. Sind Sie sich da sicher? Ja. Auch wenn überall im Land schwerbewaffnete Soldaten dich kontrollieren, verbreitet das keinen Schwermut. Es dient der Sicherheit. Am anderen Ufer ist die Hamas zu Hause. Da lebt der palästinensischisraelische Konflikt dauerlatent. Das scheint schon auch herüber, aber es ist nicht ständig da. Im Gegensatz zu Israel fühlt sich hier das Leben entspannt an. Ich fühlte mich sicher. Sie segelten im Windschatten des Heiligen Landes? So heißt die Ausstellung: „Im Windschatten des Heiligen Landes“. Diese ungeheuren Farben des Wüstensandes, die Nähe der heiligen Stätten, das macht mit dem Menschen etwas, was ich gar nicht so gut

beschreiben kann. Da tauchen solche Begriffe in einem auf wie Ehrfurcht, Demut, Respekt. Da stand ich oben, auf dem Berg Nebo, dem Dschabal Nibu im Gebirge Abarim. Da, wo Moses gestanden haben soll, als er das gelobte Land sehen durfte, das ihm verwehrt war zu betreten. Er starb vorher, aber er durfte es noch sehen. Diese Geschichte geht mit einem mit und dann schaut man hinunter zum Toten Meer und sieht diese Episode vor Augen. Das macht schon Eindruck. Wir waren eines Nachts auch an der Stelle am Jordan, wo Johannes der Täufer getauft haben soll. Die Stelle war gekennzeichnet. Der Papst war vor uns da. Auch da hat man dann die Geschichte im Gepäck. Beeindruckend. Was haben Sie noch gesehen? Wir besuchten das Wadi Rum, eines der bekanntesten Wadi. Das sind Flussläufe, die nur zur Regenzeit Wasser führen. Am Wadi Rum war der englische Offizier Lawrence, der spätere Lawrence of Arabia, stationiert. Und wir haben uns Amman angesehen, die Hauptstadt. Die Bilder zeigen von all diesen Stationen Eindrücke – und, wie gesagt, überall habe ich auch Porträts gemacht. Es ist wirklich die Begegnung eines Abendländers mit dem Morgenland. Ich freu mich auf die Ausstellung. Die Eröffnung ist am 26. März, 17 Uhr. Der Magdeburger Komponist Thomas König, auch Geiger, und der Zeppernicker Schriftsteller Ludwig Schumann begleiten diese Morgenlandfahrt mit einer Suite. Fragen: Ludwig Schumann


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KULTUR

MAGDEBURG KOMPAKT

■ Kompakt Film-Eindrücke vom Magdeburger Messeauftritt

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ie Landeshauptstadt präsentierte vom 12. bis zum 15. März auf einem Stand erstmals Magdeburger Autoren zur diesjährigen Leipziger Buchmesse. Die große Bücherschau verzeichnete mit 251.000 Besuchern erneut ein gestiegenes Interesse an den Veröffentlichungen von Verlagen und Autoren. MAGDEBURG KOMPAKT war in Leipzig dabei und zeigt in einem Videobeitrag Eindrücke vom Messeauftritt der Schriftsteller und Schreibkräfte. Den Beitrag kann man sich auf der Internetseite von www.md-webtv.de ansehen. Der Beitrag entstand in Zusammenbeit mit Crafty Media.

QR-Code oder Link zum Videobeitrag: http://www.md-webtv.de/index.php?id=666

Open-Air-Termine jetzt anmelden

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ur zeitlichen und örtlichen Einordnung sowie insbesondere zur Auswahl der sogenannten seltenen Störereignisse, einschließlich Sperrzeitverkürzung, werden die Organisatoren von Open-Air-Veranstaltungen gebeten, bis zum 2. April die von ihnen für 2015 geplanten Veranstaltungen anzuzeigen. Dabei müssen der Ort, das Datum, der Veranstaltungsbeginn und das Ende angegeben werden. Die Informationen der Veranstalter nimmt die Landeshauptstadt Magdeburg, Fachdienst Ordnungs- und Gewerbeangelegenheiten, 39090 Magdeburg, schriftlich entgegen. Persönliche Sprechzeiten im Neuen Rathaus, Bei der Hauptwache 4, sind montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie dienstags zusätzlich von 14 bis 17.30 Uhr.

Das lustige Osterei Hier hat unser Osterhase zwei Freikarten versteckt für das Programm „Ausgebucht für eine Macht“ am 23. April, 20 Uhr, in der Magdeburger Zwickmühle.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.

Frühlingserwachen: Die Augen der Natur

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ahrnehmen von Natur ist für mich wie ein inneres Schauen – Ich erlebe, wie empfindsam sie ist, wie gelassen, wie großzügig und stark. Sie ist für mich wie Musik und ich male diese Musik“, sagt Uta Proft. Welchen Einfluss dieses Wahrnehmen auf ihre Bilder hat, zeigt

sie in der Ausstellung „Frühlingserwachen: Die Augen der Natur“, die am 28. März um 14.30 Uhr Eröffnung hat. Interessierte sind gern eingeladen. Die Exposition ist danach montags bis freitags von 8 bis 21 Uhr in der Medizinischen Zentralbibliothek, Leipziger Straße 44, Haus 41, zu sehen.

Neue Chance für das AMO 120.000 Euro ins Haus investiert / Biergarten und Spielplatz folgen

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einen sprichwörtlichen zweiten Frühling soll das AMO Kulturhaus erleben: Die Messeund Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg (MVGM) will die Traditionsspielstätte der Landeshauptstadt in der Erich-Weinert-Straße nicht nur wiederbeleben, sondern die Nutzung deutlich ausbauen. Dafür wurden in den vergangenen Monaten Voraussetzungen geschaffen: „In die technische Ausstattung, die Neugestaltung des Foyers mit einer neuen Bar, eine erneuerte Küchenausstattung, Renovierungsarbeiten im Großen Saal, Außenanlagen und weitere Aufwertungsmaßnahmen werden insgesamt rund 120.000 Euro investiert“, so MVGM-Geschäftsführer Steffen Schüller. Wichtigste Neuerung für Veranstalter ist die Anmietung ohne die bisherige Bindung an einen Hausgastronomen. Dazu Stefan Pauli, neuer Betriebsleiter des AMO: „Die Veranstalter können nun frei entscheiden, wie und mit welchen Partnern sie die Gastronomie organisieren und die Einnahmen selbst kalkulieren. Das gibt mehr Spielraum für Veranstaltungskonzepte und verbessert die wirtschaftliche Ausgangslage für die Anbieter. Auf Wunsch organisiert aber auch die MVGM die gastronomische Versorgung der AMO-Besucher.“ Daneben werden für Konzert- und Partyveranstalter mit einem sogenannten Ground Support im großen Saal die Produktionsbedingungen verbessert. „Dieser ermöglicht den umkomplizierten Aufbau und Anschluss von Licht- und Tontechnik“, erklärt Pauli.

MVGM-Geschäftsführer Steffen Schüller sieht in den Maßnahmen insgesamt eine Verbesserung der Vermarktungsmöglichkeiten. In den kommenden Monaten ist außerdem die Erneuerung des Spielplatzes auf dem AMO-Gelände und des Umfelds geplant. „Im nächsten Schritt wird auch der Biergarten wiederbelebt. Den Betrieb wird ein privater Pächter ab 2016 starten“, kündigt Schüller an. Der Bestand des griechischen Restaurants am AMO ist ebenfalls mittelfristig gesichert. Die MVGM hat dafür einen neuen Vertrag mit dem Betreiber abgeschlossen. Für die im AMO beheimateten Magdeburger Vereine und Kulturgruppen wird die Einrichtung weiterhin feste Heimstätte sein. Das AMO war in den 1950er Jahren als betriebliches Kultur- und Kongresshaus errichtet worden. Umgeben von einem über 100 Jahre alten Park bietet das Veranstaltungshaus traditionell das Ambiente für Tagungen, Shows und Konzerte von Klassik und Ballett über Rock und Pop bis hin zu Comedy. Zur Verfügung stehen der Große Saal (1.673 Stehplätze/782 Sitzplätze), der Kleine Saal (200 Stehplätze), die Bördestube (99 Sitzplätze) und der Salon Magdeburg (50 Sitzplätze). Sanitäre Anlagen und Zugänge sind behindertengerecht ausgestattet. Nächste Veranstaltungen im AMO: Götz Alsmann im Konzert (26. März), die 45. Magdeburger Münzbörse (29. März), die Konzerte vom GlasBlasSing Quintett (6. Mai) und Nicole (16. Mai).


KULTUR

MAGDEBURG KOMPAKT

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Heisse Zeiten: Aussicht wechselhaft

Heiß geht es derzeit zu im Theaterkeller der Grünen Zitadelle. Dort feierte das Hormonical „Heisse Zeiten – Wechseljahre“ Premiere – als Hausproduktion mit besonderem Flair.

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enn direkt nach der Premiere Karten für die nächste Vorstellung gekauft werden, so ist das schon eine starke Aussage - und ein großes Kompliment. So geschehen bei den „Heisse Zeiten“, die seit dem 19. März im Theater in der Grünen Zitadelle zu erleben sind. Ein „musikalisches Hormonical“ von Tilmann von Blomberg, in Magdeburg unter der Regie von Wolfgang D. Sebastian inszeniert. Es trägt die Zusatzbezeichnung „Wechseljahre“ und die vier Protagonistinnen haben auf verschiedene Weise etwas damit zu tun. Andererseits könnten sie unterschiedlicher kaum sein: die 35-jährige Verlobte, die Karrierefrau, die Hausfrau und die vornehme Dame kommen einzig deshalb zusammen, weil sie ein gemeinsames Ziel haben: Amerika. Deshalb treffen sie sich auf dem Flughafen. In Cochstedt, Mittelpunkt der interkontinentalen Welt. Zumindest für gut zwei Stunden. In dieser Zeit erlebt das Publikum, was sich der spitzfedrige Autor unter den Wechseljahren vorstellt, mit Wahrheiten, verpackt in überspitzten Humor, szenisch dargestellt mit unterhaltsamer Finesse. Die Bühne wird zur Wartefläche, denn der Flug nach Amerika verschiebt sich … Also kommen die Frauen ins Gespräch, geben

Einblicke in ihr Leben, zwischen familiärer Zerrissenheit und verpassten Chancen, zwischen Liebesleid und Avancen, mit Hormonrausch und jeder Menge Augenzwinkern, verpackt in amüsante Dialoge und Evergreens mit neuen Texten. Und ja, werte Herren, es geht auch um Sie. Ob feuriger Geliebter oder daddeliger Opa, auch hier gibt es ein breites Spektrum. Zwischen weiblichem Philosophieren und Telefonieren sorgt der Mann am Klavier für Unterbrechungen – mit „Werbung“, herrlich neutral und trockenhumorig. Als zum Schluss aus dem Titel „It’s raining men“ das Lied „Jetzt oder nie“

wird, hält es niemanden mehr auf den Sitzen. Das Publikum singt, tanzt und klatscht mit. Euphorisches Finale einer begeisternden Inszenierung. Ob die Damen letztlich wirklich nach Amerika fliegen oder nicht – erleben Sie es selbst! Birgit Ahlert

Pflege lieber ungewöhnlich!

Ring Of Fire: Abend mit Johnny Cash

André Eisermann mit Goethes „Werther“

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eues aus dem Haus Sonnenuntergang: Die fröhliche Altenpflegerin Sybille Bullatschek ist wieder da! Nach ihrem Erfolgsprogramm „Volle Pflegekraft voraus!“ begeistert die sympathische Schwäbin erneut mit skurrilen Geschichten und lustigen Gags rund um den „Pfläge“-Kosmos. So fällt das Enfant terrible Herr Seifert beim Zoobesuch mit einem mitgebrachten Jagdgewehr in Ungnade, während Frau Spielmann und Frau Häfele um die Gunst des neuen Physiotherapeuten buhlen. Und auch sonst gibt Sybille wieder alles, damit es ihren betagten Schützlingen im Heim nicht langweilig wird. Zu erleben am 19. April ab 18 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle.

Die „Damen“ in den HEISSEN ZEITEN im Theater in der Grünen Zitadelle sind (v.r.): Dagmar Frederick, Wolfgang D. Sebastian, Marie Matthäus und Stefanie B. Fritz. Foto: Peter Gercke

einrich DocWolf erfreut sich einer großen Stimmähnlichkeit mit Country-Star Johnny Cash. Nur unter seinem Vornamen „Heinrich“ hat er es geschafft, in kürzester Zeit sich „just like Cash“, d.h. in der Art von Cash interpretierend, in der deutschen und internationalen CountrySzene einen Namen zu machen. So war er mit seiner Version von „Ring Of Fire“ 28 Wochen in der Country Super 10 und mit seinem Song „Gimme Five, Johnny Cash“ sogar 42 (!!) Wochen in den Nashville Charts vertreten. In Anerkennung seiner „just like Cash“-Produktionen bekam er sogar originale Bühnenkleidung von Johnny Cash von dessen Familie übergeben. Seine CDs „Cash Cadi(llac)“ und „The Lost Recordings“ haben in der Fachwelt ungeteilte Anerkennung gefunden. Am 4. April gibt er einen Johnny-Cash-Abend im Theater in der Grünen Zitadelle. Beginn: 20 Uhr.

HEISSE ZEITEN im Theater Grüne Zitadelle: Termine: 23./25./30. April und 2. Mai, jeweils 20 Uhr, sowie am 26. April, 19 Uhr. Karten: im Theater in der Grünen Zitadelle, Breiter Weg 8a, Tel. 0391/ 59 75 04 90, www.theater-zitadelle.com

on „Schlafes Bruder“ zu den „Leiden des jungen Werther“: André Eisermann überzeugt in seinen Rollen. Mit einer eigenen Version von Goethes bekanntem Werk hat sich der Schauspieler einen Traum erfüllt. Hin und wieder bringt er ihn als Einpersonenstück auf die Bühne. So 9. April um 20 Uhr im Theater in der Grünen Zitadelle. Goethes „Werther“ war der erste moderne Roman, und weil er das ist, greift er ans Herz, als wäre er heute erlebt, heute geschrieben. Gerade das ist sein Geheimnis, dass er die Menschen der Gegenwart, die doch keine Naturen wie Lotte und Werther sind, so empfinden lässt, wie die Personen im Roman.


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KULTUR

MAGDEBURG KOMPAKT

50.000 Euro bis zum digitalen Kino Der Moritzhof steht vor dem nächsten Schritt ins E digitale Filmzeitalter. Allerdings drängt die Zeit: Bis Ende April muss das fehlende Geld aufgetrieben werden, sonst verfallen die Fördermittel.

ndlich scheint das Ziel greifend nah: Im zweiten Anlauf schaffte es der Verein ARTist e.V., für das Digitalprojekt im Kulturzentrum Moritzhof Unterstützung durch die Filmförderanstalt und das Land Sachsen-Anhalt zu bekommen. Er erhielt einen Fördermittelbescheid in Höhe von 25.000 Euro. Allerdings kostet allein der Projektor 50.000 Euro, erklärt Moritzhof-Chef Christoph Hackel. Hinzu kommen noch Kosten für die Tonsystemsteuerung. Seit einiger Zeit sammelt der Verein bereits Geld für die Digitalisierung. Derzeit werden Filme in „kleinerer Variante“ digital gezeigt, d.h. als DCP (Digital Cinema Package) oder Blueray. „Das genügt den technischen Ansprüchen der Major-Filmverleiher nicht mehr“, erklärt Hackel. Es ist also ein Muss, die Technik umzurüsten. Gut 10.000 Euro kann der Moritzhof bisher selbst auftreiben. Eine Spendensumme, die für den kleinen

Verein beachtlich ist. Doch leider reicht sie nicht aus. „Wir brauchen noch rund 19.000 Euro Eigenkapital“, rechnet Hackel vor, „und zwar bis Ende April.“ Bis dann nämlich muss der Projektor eingebaut sein, sonst verfallen die Fördermittel. Diese zeitliche Grenze ist mit der Vergabe verbunden. Nun hofft der Verein auf Unterstützer aus der regionalen Firmenlandschaft. Erstmals ist dafür im Gespräch, vor den Filmen im Moritzhof Werbung zu zeigen – ein Novum. Gerade das könnte ein großes Plus und damit Anreiz für die Firmen sein, die sich so auf einmalige Art präsentieren können – als Dankeschön für eine (größere) Spende. Das Kulturzentrum Moritzhof verfügt über drei Kinosäle, von denen einer digitalisiert werden soll. Täglich werden im Durchschnitt 5 Filme gezeigt, bei besonderen Anlässen wie den Französischen Filmwochen (Beitrag unten) sind es weitaus mehr.

Französische Filme, Gespräche und Partys

V

ier Lichtspielhäuser Sachsen-Anhalts laden vom 8. bis zum 15. April gemeinsam mit dem Institut francais zur zweiten Ausgabe der Französischen Filmwochen Sachsen-Anhalt ein. Mit einer außergewöhnlichen Brandbreite an Spiel-, Dokumentar- und Kinderfilme gelten die Französischen Filmwochen Sachsen-Anhalt nicht nur als beleuchtendes Schaufenster der französischsprachigen Filmkultur, sie öffnen auch Fenster in andere Welten: in einen Vorort der Lichterstadt, wo eine Bande de filles Grenzen erprobt – in die Hauptstadt der Republik Tschad des jungen Tanzers Grigris – in „Das blaue Zimmer“ des talentierten französischen Regisseurs Mathieu Almaric – in einen kleinen Weinberg östlich von Toulouse und die Schattenseite der Ernte, von Trauben und Menschen – in die fantasievolle Welt von Kirikou und Le Petit Nicolas – ins spannungsvolle Leben der nouvelle amie von Francois Ozon. 27 Filme zum Lachen, Weinen, Aufklären und Nachdenken stehen auf dem Programm. Dazu gehören die Cesar-Gewinner 2015 Timbuktu (sieben Preise, u.a. als bester Film und fur die beste Regie: Abderrahmane Sissako), Les Combattants (bestes Erstlingswerk: Thomas Cailley; beste Schauspielerin: Adele Haenel; bester Nachwuchsdarsteller: Kevin Azäis), Hippocrate (bester Nebendarsteller: Reda Kateb) und La Famille Belier (beste Nachwuchsdarstellerin: Louane Emera) sowie der Cannes-Gewinner 2013 „La Vie d’Adéle“. Die Französischen Filmwochen Sachsen-Anhalt bieten nicht nur aktuelle Trends im französischen Kino, sie erinnern auch an bedeutende Künstler wie Alain Delon im legendären „Le Samourai“ und rücken gleichzeitig abseits des Mainstreams junge Talente und außergewöhnliche Filmemacher, wie Maiwenn mit ihrem politisch-unkorrekten „Bal des actrices“, ins Rampenlicht. Zu den Höhepunkten gehört der Besuch von Jean-Gabriel Périot, der in

„Une nouvelle amie / Eine neue Freundin“ gehört zu den 27 Streifen der Filmwochen.

Magdeburg, DessauRoßlau und Halle sein Langfilmdebüt „Une jeunesse allemande“ (Berlinale Panorama 2015) persönlich präsentieren und so den deutsch-französischen Dialog, den er auf die Leinwand gebracht hat, in Sachsen-Anhalt weiterführen wird. Das Gros der französischen Filme in Magdeburg ist im Kulturzentrum Moritzhof zu erleben, im Original mit deutschen Untertiteln. Es gibt aber ebenfalls einige Vorstellungen mit den Filmen in deutscher Fassung, u.a. das Kinderwagenkino am Dienstag, 14. April. Gezeigt werden übrigens auch französische Kinderfilme, die allerdings vorrangig

in der deutschen Fassung. Vom 10. bis 15. April werden einige Filme zudem im Cinemaxx am City Carré gezeigt. Eröffnung ist 9. April um 19.30 Uhr mit „Une jeunesse allemande / Eine deutsche Jugend“ (OmU) im Schauspielhaus, dem sich das Gespräch mit Regisseur Jean-Gabriel Periot anschließt. Die Französischen Filmwochen sind Initiative des ARTist e.V. Moritzhof und des Institut français Sachsen-Anhalt, in Kooperation mit dem Kiez Kino Dessau, dem LUCHS.Kino Halle, dem CinemaxX Magdeburg und dem Theater Magdeburg, mit der Unterstützung der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt und der Lotto Toto GmbH Das ganze Programm unter www.franzoesische-filmwochen.de


KURA KURATORIUM ATORIUM zur Wiederer richtung des Wiedererrichtung KATHARINENPORTALS KA ATHARINENPORT THA T ALS


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Professor im Ruhestand

RÄTSEL kurz für: um das

MAGDEBURG KOMPAKT

nur geistig vorhanden

Düsenflugzeug

Göttergabe

Gefrorenes

Männerenglisch: kurzeins name

umdrehen

eindrücken

abgespannt

Wesen, Naturell

nützliches Insekt grasartige Sumpfpflanze

Fußballstrafstoß (Kw.)

gewachsene Insel

Anspruch

wenig, gering

königlich

Osteuropäerin Abk.: Europameisterschaft

Zierpflanze

Abrichten von Tieren Behälter Initialen der Luxemburg †

Medienarbeit (engl. Abk.)

Beingelenk ohne Zeitverzögerung

US-serb. Tennisspielerin (Monica)

Geburtsschmerz

Musikträger (Abk.)

Abk.: Segelschiff

Metallarbeiter

furchtsamer Mensch

Monitorbildpunkt

Auftrag

Rom in der Landessprache

Schiffsvorderteil

Aussatz

resolut

zentraler Punkt

westafrikanischer Staat

Bodenkrume

Pfandflaschen

Strudelwirkung exakt auf diese Weise

unterwürfig ein Mainzelmännchen

dt. Name Attilas

Abk.: exakt

Bergwerksaktie

Notlage

ugs.: Sachen, Dinge

Auslese

italienisch: zwei

irreale Vorstellung

,Ungläubiger‘

Nadelbaum d. Mittelmeers

Gefährte

von geringem Auspuff

Textilerzeugnis

Umsicht, mit ...

Aufpasser

hohe Männersingstimme genießbare Kastanie

Bund, Union

verfallenes Gebäude

angrenzend

schnell fahren

clever

schott. Großstadt

Vorname der Derek

Verletzungsfolge Zeitungsanzeige

amerikanische Bauer

Busch- nicht Witzfigur, weit windGauner röschen entfernt

Stadt im Thüringer Becken

Fußballbegriff, Flanke

japan. Hohlmaß nordeurop. Inselstaat

Kaviarfisch franz. Akzentzeichen

berühmtes Berliner Hotel

ein glattes Gewebe

Fest

Vorname der Garbo förmliche Anrede Initialen von Filmstar Grant

Widersacher Gottes

Teil des Jahres

Fleischscheibe

Fernkopien versenden

an jenem Ort

noch bevor

einige

Stoffkante

gegen, wider

Abschiedswort

griechischer Buchstabe

Schiffsleinwand

ein Umlaut

Weltmeer

ältestes christliches Fest

engl. Schulstadt

gasförmiges chem. Element

Tonne

Waffenlager

franz. Komponist † (Erik)

Initialen der Hepburn

chem. Zeichen für Tantal

weiblicher Adelstitel

Arbeitsweise zu Herzen gehend

MK15-12a


UNTERHALTUNG

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I

ch weiß, man sollte die Betrachtung einer bestimmten Situation niemals mit den Worten beginnen: Ich hatte Recht! Aber bei der Betrachtung dieser speziellen Situation klopfe ich mir selbst auf die linke Schulter und verkünde hier: Ich hatte Recht! Jetzt fragt sich der geneigte Leser zu Recht: Womit hatte der Autor dieser Kolumne denn Recht? Nun, ganz einfach: Ich habe den Ausgang der letzten Oberbürgermeisterwahlen in der Landeshauptstadt Magdeburg vorausgesagt und ich hatte Recht. Die dritte Amtszeit für und mit Dr. Lutz Trümper. Doch die Wahlbeteiligung an dieser Wahl lässt auf eine traumatische Wahlmüdigkeit schließen. Viele Magdeburger scherzten auf die Frage, warum sie nicht zur letzten Wahl gegangen seien mit den Worten: Ach, wenn ich gewusst hätte, dass es die letzte Wahl ist, wäre ich sicher hingegangen. Tä tä! Tä tä! Tä tä! Narrhalla-Marsch! Lutz Trümper wurde mit einer absoluten Mehrheit von 69,2 Prozent der abgegebenen Stimmen wieder in sein für ihn erschaffenes Amt gewählt. Aber nur 35 % der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben und sind nun sprachlos. Wenn man jetzt versuchen wollte die Quote zu errechnen, bräuchte man sicher den MathematikNobelpreis, den es ja bekanntlich gar nicht gibt. Wie viel sind 69,2 % von 35 %? Liebe geneigte Leser, rechnen Sie das bitte selbst aus. Würde ich es versuchen, würde ich unweigerlich scheitern oder zu einem Ergebnis kommen, welches mir den seit 25 Jahren eingetrichterten Glauben an die Demokratie wieder verlustig machen würde. Also, erst einmal egal. Bis 2022 wird der alte und neue OB in seiner „Lutze- Butze“ residieren. Moment! Ein bisschen rechnen kann ich doch. Ich war immerhin Schüler der „Maxim-Gorki-Oberschule“! Bis 2022 Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg? Laut Kommunalgesetzgebung darf aber ein Oberbürgermeister nicht älter als 65 Jahre sein. Warum das so ist, konnte mir bisher niemand so richtig und plausibel erklären. Schlägt der Jugendwahn in diesem Lande sogar vorhandene Qualität aus Ämtern?

Hengstmanns andere Seite!

Schmoll-

Kinderbücher fernab jeglicher Klischees?

L Lutz Trümper, einige der wenigen Amtsinhaber mit Migrationshintergrund, er ist gebürtig in Oschersleben, ist geboren im Jahr 1955. 2020 wäre er de facto Rentner, also wohl mehr Pensionär. Würde das spekulativ bedeuten, dass die Magdeburgerinnen und Magdeburger in fünf Jahren schon wieder an die Urne müssten? Und wenn „Lutze“ dann nicht mehr zur Wahl antreten darf? Geht denn dann überhaupt noch Eine oder Einer oder überhaupt jemand zur Oberbürgermeister-Wahl? Die heutige Generation ist doch eigentlich die Genese vieler vorangegangener Generationen. Ich will nicht sagen: Damals war alles besser! Viel mehr will ich behaupten: Damals war alles noch besser! Die jungen Mitglieder einer damaligen Generation verehrten die Alten ob ihrer Weisheit, Erfahrung und des Handelns für die Jungen. Ich wünschte mir, dass unser OB erst dann zurücktritt, wenn ihn eine opulente Ehrlichkeit befällt und er gesteht: „Nee! Also jetzt habe ich wirklich keine „Lutzt“ mehr. Das fände ich dann wirklich fair und wäre nicht von kommunalen Gesetzgebern oktroyiert. Also, Lutz Trümper! Ein wiederholtes Willkommen in der „Lutze- Butze“! Herzlichst Ihr Frank Hengstmann

Ec ke

Die „Lutze-Butze“ uns zum Nutze!

eipziger Buchmesse 2015 – Besucherrekord, Buchstaben so weit das Auge reicht, Veranstaltungen bis die Köpfe qualmen. Jedes Jahr scheint es höher, schneller, weiter zu gehen. Und besser? Das ist Ansichtssache. Zumindest in einem Bereich gibt es – was die Qualität bezüglich der Inhalte betrifft – noch Nachholbedarf. Kinderbücher. Bunt, schön, heile Welt. Prinzessin Lillyfee, Conni etc. – alles Klischee. Verstehen Sie mich nicht falsch. Auch solche Bücher muss es geben, die Kinder in Fantasiewelten und putzige Geschichten fernab jeglicher Realität entführen. Doch leider überwiegt die Zahl dieser Werke im Gegensatz zu den Kinderbüchern, die die Vielfalt, den Alltag und die Probleme der heutigen Welt aufzeigen, zu stark. Wer nicht in das Bild der mittelständischen, heteronormativen, deutschen Mehrheit passt, wird in Kinderbüchern ignoriert. Andere Kulturen, Religionen, Sprachen, Hautfarben scheinen keine Rolle zu spielen. Dass es auch anders geht, zeigt – als einer der wenigen – der Nono Verlag. In Geschichten wie „Unsa Haus“ treten Familienkonstellationen, Identitäten und Lebenssituationen unterschiedlicher Art auf. Es kommen Jungen vor, die rosa Kleider tragen, Mädchen, die Lkw fahren wollen, Kinder, deren Eltern nach Deutschland einwanderten. Auch eine schwedische Kinderbuchautorin widmet sich heiklen und tabuisierten Themen, die bei uns oft zu kurz kommen. Pernilla Stalfelt beschäftigt sich mit dem Tod, mit Toleranz, Gewalt, Eifersucht und sogar mit Kacke. Unter dem Titel „So ein Kack!“ erklärt sie, wie Toiletten funktionieren, dass Exkremente als Dünger dienen können, wie wichtig Windeln für Babys sind und was Durchfall oder Verstopfungen verursachen kann. Dinge, die Kinder eben interessieren und die auch angesprochen werden sollten! Tina Heinz


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MAGDEBURG INTIM

MAGDEBURG KOMPAKT

So stehen die Sterne Ihre Beziehung läuft mehr schlecht als recht. Schaffen Sie deshalb dem Unmut über die Oberflächlichkeit des WIDDER 21.03-20.04. Partners deutlich Luft Verfolgen Sie Ihre Pläne konsequent, aber nicht mit übertriebenem Ehrgeiz. Haben Sie immer ein offenes STIER 21.04.-20.05. Ohr für neue Ideen. Übermut tut selten gut. Übertreiben Sie sportlichen Aktivitäten nicht und suchen Sie AusZWILLINGE gleich von Bewegung 21.05-21.06. und Entspannung. Es gibt kein Grund, an den Gefühlen des Partners zu zweifeln. Das sollten Sie ihm gegenüber auch deutlich artiKREBS 22.06.-22.07. kulieren. Reden Sie Klartext mit dem Chef, wenn Sie meinen, unterfordert zu sein. Er wird Ihnen LÖWE neue, anspruchsvolle 23.07.-23.08. Aufgaben übertragen. Sie sind zurzeit körperlich gut drauf. Wenn Sie das beständig machen wollen, dürfen JUNGFRAU Sie nicht wieder in All24.08.-23.09. tagstrott verfallen. Ihre Gefühle sind etwas verwirrt, weil Sie nicht wissen, wie der Partner zu Ihnen steht. Finden Sie das jetzt in GespräWAAGE 24.09.-23.10. chen heraus. Lassen Sie sich Ihre guten Ideen nicht zerreden und hören Sie nicht auf die ewigen SKORPION Zweifler. Sie werden 24.10.-22.11. bestimmt Erfolg haben. Kurieren Sie Beschwerden der jüngsten Zeit erst gründlich aus. Sonst wird Ihr Körper SCHÜTZE schnell unangenehme 23.11.-21.12. Reaktionen zeigen. Sie werden ein schönes Erlebnis haben, das Ihrem Innenleben neuen Schwung verSTEINBOCK leiht. Nutzen Sie den 22.12.-20.01. auch für den Alltag. Gehen Sie mit beruflichen Plänen jetzt nicht zu forsch auf die Vorgesetzten zu. Warten WASSERMANN Sie dafür den günstig21.01.-19.02. sten Zeitpunkt ab. Nehmen Sie sich eine Auszeit vom Alltag und legen Sie Körper und Geist zuliebe ein entspannendes WellnessFISCHE 20.02.-20.03. Wochenende ein.

Viele Köche verderben nichts, sondern spenden viel

I

m Magdeburger Maritim Hotel werden regelmäßig für einen guten Zweck feine Leckereien und kulinarische Genüsse angerührt. Und dies tun nicht die Köche des Hauses, sondern Vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Politik, Gesundheit und Verwaltung. Mitte März kamen in den Kochclub so viel Teilnehmer wie noch nie. Rund 2.000 Euro standen

am Ende dem Verein Knochenmarkspende Sachsen-Anhalt e.V. als Spende zur Verfügung. Seit Gründung des Kochclubs, im Jahr 2002, haben die Mitglieder bereits 125.000 Euro gesammelt. (Im Foto vorn: Dipl.-Ing. Dieter Franke und Pia Heim, die sich in mehreren Vereinen engagiert, so auch im Theater Förderverein; Foto: Maritim)

Mr. Kreativwirtschaft ist kreative 60 Jahre

R

ainer Nitsche, Beigeordneter für Wirtschaft, Touristmus und regionale Zusammenarbeit feierte am 21. März einen runden Geburtstag. Am Montag darauf kamen über 100 Gratulanten zum 60. Der Beigeordnete hatte 2013 Wirtschaftsdaten der Magdeburger Kreativwirtschaft zusammentragen lassen und dabei herausgefunden, dass Halle in diesem Bereich keinen Alleinanspruch anmelden kann. Magdeburg zeigt bei den Kreativen eine höhere Wirtschaftskraft als die Saalestadt.

Das lustige Osterei Der fleißige Osterhase hat an dieser Stelle ein leckeres Schlemmerfrühstück für zwei Personen im Magdeburger Café Seestraße versteckt.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.


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MAGDEBURG KOMPAKT

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Meine Ex sagt …

Radiomoderatoren sahen mehr als ihre Hörer

N

icole Schumann (27) aus Ballenstedt (Harz) ist das Playmate der Playboy-Aprilausgabe 2015. Die hübsche Blondine stattete kürzlich dem SAW-Funkhaus einen Besuch ab und sorgte bei den Moderatoren Volker Haidt und Ingolf Kloss für besondere Aufmerksamkeit. Sie steckten die Nase tief in den Playboy, um Nicols

attraktive Kurven unter die Lupe zu nehmen. Das blieb den Hörern der SAW-Morgenshow allerdings verborgen. Nicole gestand, dass sie sich mit dem Foto-Shooting in dem Magazin einen Wunsch erfüllt hätte. Eine Modelkarriere würde sie deswegen jedoch nicht ins Auge fassen. Sie halte ihrer Heimat und Familie die Treue.

Osterreise ins Gestern

B

eim Verein „Soziale Mitte“ in Westerhüsen kommen am Ostersamstag (4. April, ab 12 Uhr) Koffer und Taschen unter den Hammer. Bei einer lustigen Versteigerung sollen alte Reisebehältnisse aus DDR-Zeiten an den Mann oder die Frau gebracht werden. Vereinsvorsitzender Holger Zimmermann und sein Team versprechen, dass Käufer in den Koffern und Taschen sogar Überraschungen finden können. Goldbarren oder Luxusarmbanduhren wären zwar nicht dabei, aber das eine oder andere Überraschungsei ließe sich entdecken. Es geht um viel Spaß für wenig Geld und das alles für eine gute Sache. Die Vereinsmitstreiter halten außerdem deftige Suppen und ein Kuchenbuffet gegen den Hunger vor. Kinder können Eier suchen oder sich an der Bastelstraße vergnügen. Das ganze ist wie eine fröhliche Osterreise in die Vergangenheit.

… mit Männern würde sie sich nicht weiter beschäftigen. Das Thema sei nach allen idiotischen Erfahrungen mit dem polterhaften Geschlecht erledigt. Sie wolle sich jetzt einen Hund anschaffen. Der könnte niemals so viel Enttäuschung und Blödsinn verzapfen wie ein Mann. Das sei eine ganz wundervolle Idee, unterstützte ich ihr Vorhaben. Sie schaute mich daraufhin ziemlich skeptisch an. Aber ich meinte das wirklich ernst. Schließlich würde sie sich damit in die große Gruppe sehr vieler anderer Damen einreihen, die den natürlichen Reibungsflächen der Geschlechter aus dem Weg gehen würden. Selbst mancher Mann nehme den Hund mittlerweile als Partnerersatz an. Das Prinzip ist doch längst alltäglich geworden und sorge für eine gewisse Friedlichkeit zwischen Mann und Frau. Sicher, zischelte meine Ex giftig und bemerkte zynisch, dass sich ein Hund sogar dressieren ließe. Ihr werdet das Traumpaar sein, sagte ich und erntete den Vorwurf, dass ich sie wieder einmal nicht ernst nehmen würde. Nochmals versuchte ich, meiner Aufrichtigkeit Gewicht zu verleihen, indem ich weitere Vorteile für den Hund aufzählte. So ein Tier sei sehr anhänglich, voller Zuneigung und Feinfühligkeit. Mit solchen zauberhaften Wesenszügen könne der weit verbreitete ignorante, aufmüpfige und unsensible Mann nicht aufwarten. Übrigens sei die Hundebetreuung mittlerweile sogar von der Steuer absetzbar. Meine Ex zeigte mir einen Vogel. Doch, sagte ich. Laut den Urteilen einiger Finanzgerichte könnten Dienstleistungen an Haustieren wie Tierarztbhausbesuche oder Betreuungs- und Pflegeleistungen zur Minderung der Einkommenssteuerlast als haushaltsnahe Leistungen geltend gemacht werden. Voraussetzung wäre nur, dass der Service zu Hause durch einen angemeldeten Gewerbetreibenden erledigt würde. Vater Staat würde auf diesem Weg die Abkehr der Damen vom männlichen Geschlecht fördern. Ich hielt meiner Ex eine entsprechende Veröffentlichung unter die ungläubigen Augen und sah, wie sie sich insgeheim freute. Thomas Wischnewski


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FREIZEIT-TIPPS

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Donnerstag,

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26.3.

(Klavier) / 20.00 Uhr / Forum Gestaltung

Konzerte

Kleines Kino

Sudenburger Schaufensterkonzert mit Berni Kaloe / zu Gast im Lucretia / 19.30 Uhr / Info: Feuerwache, Tel. 0391/60 28 09 Götz Alsmann: Broadway / musikalische Weltreise / 20.00 Uhr / AMO Jin Jim: Die Ankunft / young german jazz / 20.00 Uhr / Moritzhof

Selma / Martin Luther King und der Kampf um das Wahlrecht / zu den ersten Orten des Widerstandes gehörte die Stadt Selma / Nominiert für den Oscar 2015 / 18.15 Uhr / Moritzhof Die Räuber / Co-Produktion LUX/D/B 2014 / die Regisseure Frank Hoffmann & Pol Cruchten verlagerten das Geschehen in die Moderne, indem sie die Finanzwelt als Umfeld für den Bruder-Zwist wählten / mit Maximilian Schell in seiner letzten Rolle / 19.00 Uhr / Moritzhof

Theater/Show

The Wave / Gastspiel in englischer Sprache / 11.15 Uhr / Altes Theater am Jerichower Platz

Herricht und Preil Nachmittag / mit Enrico Scheffler und Wolfgang-David Sebastian / 16.00 Uhr / Theater in der Grünen Zitadelle

Meister Lampe bittet zum Osterspaziergang: Am Ostersonntag, 5. April, gibt es im Elbauenpark ein buntes Programm mit Partyhits, Puppenshow und Gipsmanufaktur. Außerdem versteckt der Osterhase so einige Überraschungen. Beginn ist um 11 auf der Veranstaltungsfläche an der Seebühne (bis ca. 17 Uhr ). Eintritt: 5 Euro (erm. 3), für Kinder bis 7 Jahre ist der Eintritt frei. www.elbauenpark.de

Comedy/Kabarett Ganz schön 3st / neues Programm der Hengstmanns / 19.30 Uhr / „...

nach Hengstmanns“ Erspart uns eure Zukunft / mit Marion Bach und Hans-Günther Pölitz / 20.00 Uhr / Zwickmühle

Kunst/Literatur Bettina Wernowsky: Fotografie / 10.00 Uhr / Querstyle, Breiter Weg 214

Kleines Kino Die Verfehlung / FSK 16 / 16.15 Uhr / Moritzhof Shorts Attack: Sex und

Wahnsinn / Reihe Kurzfilm / 19.15 Uhr / Moritzhof 3 Herzen / 20.00 Uhr / Studiokino

Freitag,

27.3.

Konzerte 7. Magdeburger Irish Folk Festival / 3 Tage Livemusik u.a. mit The Sally Gardens, Nobody Knows, Oracle, McCorkey & Reeves aus Dublin und John Barden / 18.00 Uhr / Festung Mark Record-Release-Konzert / The Aqualung, Berlin Syn-

Für die Jüngeren Die Glücksfee / nach Cornelia Funke / für Menschen ab 4 J. / 9.00 und 10.30 Uhr / Puppentheater

Brüder / 19.30 Uhr / Messe/Märkte „...nach Hengstmanns“ Frühjahrsmesse / bis Die Erde hat ’ne Scheibe oder Sie bewegt uns doch / 19. April / Messeplatz Programm der Kugelblitze Kleiner Stadtmarsch Theater/Show / mit Sabine Münz, Lars Kay Ray / Gastspiel / 20.00 Johansen und Ernst-Ulrich Sonnabend, Uhr / Theater in der GrüKreschel / 20.00 Uhr / nen Zitadelle Magdeburger Zwickmühle Konzerte Ein kleiner Gassenhauer / 7. Magdeburger Irish Folk zum letzten Mal / musika- Kunst/Literatur Konzert und Text im Festival / 3 Tage Livemusik lische Erinnerungen an Hermann Leopoldi /20.00 Forum / Carl Phillip Ema- von der Grünen Insel / u.a. nuel Bach: Versuch über mit The Keltics, Green IsUhr / Kaffeehaus Köhler die wahre Art das Clavier land, Tus Nua, Oracle, In Comedy/Kabarett zu spielen / von und mit Search of a rose, John BarMit anderen Worten / Pro- Franziska Kleinert (Rezita- den / Starbridge Folk Band gramm der Hengstmanntion) und Tomas Bächli / 15.00 Uhr / Festung Mark drome und Dresco / 19.30 Uhr / Feuerwache Amigos: Sommerträume / 19.30 Uhr / Stadthalle

28.3.


FREIZEIT-TIPPS

MAGDEBURG KOMPAKT

Michy Reincke: Storyteller / neues Programm zur Tour 2015 / die populärsten Songs & die Geschichten dazu / 20.00 Uhr / Feuerwache Peter Kraus: Das Beste kommt zum Schluss / große Abschiedstournee / 20.00 Uhr / Stadthalle

Theater/Show Bio-Bauer sucht Feministin / Improvisationstheater Tapetenwechsel /19.30 Uhr, Volksbad Buckau HeldenParcours / eine Schnitzeljagd durchs nächtliche MagdeburgBuckau / 19.30 Uhr / Start: Puppentheater Kay Ray / ein ungewöhnlicher Künstler mit einer Mischung aus Wortspielen, Witzen und unnachahmlichem Improvisationstalent/ 20.00 Uhr / Theater in der Grünen Zitadelle

Comedy/Kabarett Durch die Bank weg / Bernd Götz und Frank Hengstmann / 15.00 und 19.30 Uhr / „...nach Hengstmanns“ Ausgebucht für eine Macht / mit Marion Bach, Heike Ronniger und Oliver Vogt / 20.00 Uhr / Magdeburger Zwickmühle

Kleines Kino Die Räuber / Co-Produktion LUX/D/B 2014 / die Regisseure Frank Hoffmann & Pol Cruchten verlagerten das Geschehen in die Moderne, indem sie die Finanzwelt als Umfeld für den Bruder-Zwist wählten / mit Maximilian Schell in seiner letzten Rolle / 17.00 Uhr / Moritzhof Selma / Martin Luther King und der Kampf um das Wahlrecht / zu den ersten Orten des Widerstandes gehörte die Stadt Selma / Nominiert für den Oscar 2015 / 20.30 Uhr / Moritzhof

Für die Jüngeren Ella und der Superstar / 15.00 Uhr / Moritzhof

Messe/Märkte Baby- und KinderartikelFlohmarkt / von Eltern aus Reform / 14.00 Uhr / Selgros-Parkplatz Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

... und außerdem Mit der historischen Straßenbahn ins Frühlingsge-

fühl / Zeitreise mit der Herrenkrugbahn in das Jahr 1886 / Veranstaltung der Feuerwache in Zusammenarbeit mit IG Nah bei den MVB / 14.00 und 16.00 Uhr/ Abfahrt Hartstraße Sputnik Heimattour mit Lexer / 22.00 Uhr / Altes Theater am Jerichower Platz Schwoof - die Party / 23.00 Uhr / Feuerwache

Sonntag,

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K EWS - N EWS INO -N KINO Die Filmstarts im April

Magdeburg - Am Pfahlberg 5

Fast & Furios 7

29.3.

Konzerte Johannespassion / Magdeburger Universitätschor / 17.00 Uhr /Johanniskirche 7. Magdeburger Irish Folk Festival / 3 Tage Livemusik von der Grünen Insel / mit The Brogues, Whiskey & Starkbier, John Barden, Tus Nua und Oracle / 11.00 Uhr / Festung Mark ChansonART: UFA-Legenden / Hommage an Marlene Dietrich / mit Agnes Bryja (Gesang), Doreen Pichler (Klavier), Sinfonieorchester Magdeburger Musikfreunde e.V. / 17.00 Uhr / Gesellschaftshaus

Comedy/Kabarett Loriot Abend / 16.00 Uhr / Theater in der Grünen Zitadelle Durch die Bank weg / Bernd Götz und Frank Hengstmann / 17.00 / „...nach Hengstmanns“

Kleines Kino

Nach den Ereignissen im sechsten Teil sinnt Ian Shaw (Jason Statham) auf Rache für seinen Bruder Owen (Luke Evans). Schnell sieht sich die Familie um Dom Toretto (Vin Diesel), Mia (Jordana Brewster), Brian (Paul Walker) einer größeren Gefahr gegenüber als jemals zuvor und auch die ersten Toten gibt es bald zu beklagen. Siebter Teil der erfolgreichen Auto-Action-Reihe mit Vin Diesel und Paul Walker. Genre: Action | Filmstart: 01.04.2015 (Universal)

Die Coopers Schlimmer geht immer

Der 11-jährige Alexander (Ed Oxenbould) ist ein Pechvogel, wie er im Buche steht. Andauernd passieren ihm die blödesten Dinge, während seine restliche Familie kaum weiß, wohin mit ihrem Glück. Es ist klar, dass sich Alexander fragt, warum nur ihm der Kaugummi im Haar kleben bleibt oder das Schulheft abfackelt – bis zu diesem speziellen Tag, an dem es doch alle auf einmal trifft, so richtig dicke: Vater Ben (Steve Carell) bei einem Vorstellungsgespräch und Bruder Anthony (Dylan Minette) bei seiner lang ersehnten Führerscheinprüfung. Auch Mutter Kelly (Jennifer Garner) sowie Schwester Emily (Kerris Dorsey) werden von ihren ganz eigenen Probleme geplagt. Als alles gehörig schief geht, freut sich Alexander zwar insofern, als dass er mit seinem Unglück nicht länger allein ist. Allerdings erlebt er ebenfalls den schlimmsten Tag seines bisherigen Lebens. Genre: Komödie | Filmstart: 09.04.2015 (Walt Disney)

Selma / Martin Luther King und der Kampf um das Wahlrecht / zu den ersten Orten des Widerstandes gehörte die Stadt Selma / Nominiert für den Oscar 2015 / 16.30 Uhr / Moritzhof

Für die Jüngeren Blühend / Sonntagswerkstatt der Jugendkunstschule / in Zusammenarbeit mit dem Puppentheater / 10.00 Uhr / Thiem 20 Die Glücksfee / nach Cornelia Funke / für Menschen ab 4 J. / 15.00 und 16.30 Uhr / Puppentheater

Messe/Märkte 45. Magdeburger Münzbörse / 9.00 Uhr / AMO Fischmarkt/Tuchmarkt / 9.00 Uhr / Stadthalle Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Führungen Rundgang durch die ehe-

Dessau Dancers

Halbe Brüder Beim Testamentsverwalter ihrer verstorbenen Mutter erfahren Julian (Sido), Yasin (Fahri Yardim) und Addi (Tedros Teclebrhan), dass die drei sich bis dahin völlig fremden Männer Brüder sind. Die Nachricht schlägt wie eine Bombe ein. Ein deutscher Familienvater mit Hang zum Trickbetrug, ein verwöhnter, strebsamer Türke und ein rappender Afrikaner – die drei Geschwister können sich auf Anhieb nicht leiden und allen wäre es lieb, wenn sich ihre Wege schon bald wieder trennen würden. Wäre da nicht das gut versteckte Erbe ihrer Mutter, an das sie nur kommen, wenn sie an einem Strang ziehen. Und jeder von ihnen hat einen triftigen Grund, der ihm das Geld besonders verlockend macht, sodass sie sich bald schon widerwillig zusammentun. Das ist der Auftakt zu einem ungewöhnlichen Roadtrip, auf dem sie erfahren, was Familienzusammenhalt wirklich bedeutet. Genre: Komödie | Filmstart: 09.04.2015 (Universal)

Dessau 1985: Durch den US-amerikanischen Film „Beat Street“ findet der Breakdance auch seinen Weg nach Dessau in die Deutsche Demokratische Republik. Der 18-jährige Frank und seine Freunde sind vom neuen Tanzstil vollkommen begeistert und gründen gleich ihre eigene Crew namens „Break Beaters“. Wie die „Rock Steady Crew“ und die „New York City Breakers“ im Film tanzen die Jungs auf der Straße. Doch das Treiben der neu gegründeten Tanzgruppe wird von der DDR-Führung mehr als nur kritisch beäugt. Die Partei will die neue Freizeitaktivität der Jugend kontrollieren und benennt fortan den neuen Tanzstil in „akrobatischen Schautanz“ um. Die Tänzer der „Break Beaters“ werden zudem auf Tour durch das ganze Land geschickt. Doch schon bald dämmert Frank, dass der dadurch entstandene Ruhm einen sehr hohen Preis hat. Genre: Drama | Filmstart: 16.04.2015 (Senator)


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FREIZEIT-TIPPS

MAGDEBURG KOMPAKT

malige preußische Festungsanlage / öffentliche Führung / Anmeldung über Tourist-Information / 14.00 Uhr / Festung Mark Esprit français in Magdeburg / Eine Reise in die Vergangenheit auf französischen Spuren / mit Dörte Neßler und Nadja Gröschner / 17.00 Uhr / Buchung über Feuerwache

... und außerdem

... und außerdem

Start in die Saison / Zum Start in die Sommer„... nach Hengstmanns“ saison des Elbauenparks öffnet der Kleines Kino Jahrtausendturm Frau Müller muss weg / wieder und der ElbKinderwagenKino/ 10.30 auen-Express sowie Uhr / Moritzhof die SommerrodelSelma / Martin Luther bahn nehmen King und der Kampf um ihren Betrieb auf / das Wahlrecht / zu den ers- 10.00 Uhr / Elbauenten Orten des Widerstanpark des gehörte die Stadt Follow the RabSelma / Oscar-Nominiert / bit / Kapitel 3 / 16.30 Uhr / Moritzhof Party / 23.00 Uhr / Festung Messe/Märkte Mark Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Anradeln / mit dem ADFC ins Jerichower Land / 45 km Tour / 9.00 Uhr (Achtung: Sommerzeit!) / Treff Uniplatz Auf ein (Schäfer)Stündchen / Talk mit Alexander G. Schäfer / Gast: Helga Piur / 17.00 Uhr / Feuerwache

Montag,

30.3.

Kunst/Literatur Kein Schritt ohne Kontrolle / Lesung / Bernd Brückner spricht über die Zeit als Honeckers Leibwächter / 19.00 Uhr / Haus des Handwerks

Trennung und Scheidung aus der Sicht einer Richterin / mit Familienrichterin Ines Lubecki / 18.30 Uhr / Roncalli-Haus

Dienstag,

31.3.

Comedy/Kabarett Ganz schön 3st / neues Programm von Frank, Sebastian und Tobias Hengstmann / 19.30 Uhr /

... und außerdem

Salsakurs / mit Caro & Ron Kleines Kino Varadero / 19.00 Uhr / Selma / im englischen Ori- Cocktailbar One ginal mit deutschen Untertiteln / Martin Luther King Mittwoch, und das Wahlrecht / 17.30 Uhr / Moritzhof 3 Herzen / 17.30 Uhr / Stu- Comedy/Kabarett Ganz schön 3st / die diokino Hengstmanns im DreierFür die Jüngeren programm / 19.30 Uhr / Die Glücksfee / nach Cor- „...nach Hengstmanns“ nelia Funke / für MenÜber Kimme und Zorn / schen ab 4 J. / 9.00 und von und mit Lothar Bölck 10.30 Uhr / Puppentheater und Hans-Günther Pölitz / YAKARI / mehrfach aus- 20.00 Uhr / Zwickmühle

1.4.

gezeichnetes FamilienMusical /16.00 Uhr / Getec-Arena

Messe/Märkte Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Kunst/Literatur Bettina Wernowsky: Fotografie / 10.00 Uhr / Querstyle, Breiter Weg 214

Für die Jüngeren Teddy Brumm / ab 3 Jahre

/ 9.00 und 10.30 Uhr / Puppentheater Kunst mit Kindern / für Kinder ab 6 J. / 14.00 Uhr / Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen

Messe/Märkte Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

... und außerdem

Comedy/Kabarett Ganz schön 3st / die Hengstmanns / 19.30 Uhr / „...nach Hengstmanns“ Die Erde hat ’ne Scheibe oder Sie bewegt uns doch / Programm der Kugelblitze 20.00 Uhr / Zwickmühle

Kunst/Literatur Bettina Wernowsky: Fotografie / 10.00 Uhr / Querstyle, Breiter Weg 214

Kleines Kino A Most Violent Year / 20.00 Uhr / Studiokino

2.4.

Theater/Show Der Prozess / Gemeinsame Inszenierung des Theaters Magdeburg mit dem Music Theatre Wales und dem Royal Opera House Covent Garden London / Premiere / 19.30 Uhr / Theater Magdeburg, Schauspielhaus Esterhazy / Zwei-HasenLiebesgeschichte zum Winteraustreiben / 20.00 Uhr / Theater an der Angel

Messe/Märkte Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Sonnabend,

4.4.

Theater/Show Esterhazy / Eine ZweiHasen-Liebesgeschichte zum humorvollen Winteraustreiben / 20.00 Uhr / Theater an der Angel

Comedy/Kabarett Ganz schön 3st / die Hengstmanns im Dreierprogramm / 15.00 und 19.30 Uhr / „...nach Hengstmanns“ Ausgebucht für eine Macht / mit Marion Bach, Heike Ronniger und Oliver Vogt / 15.00 und 20.00 Uhr / Zwickmühle

Kunst/Literatur

In kürze ist der Zug abgefahren – bzw. die Lok mit Lukas: Die Sonderausstellung der Augsburger Puppenkiste ist nur noch bis zum 6. April in der Figurenspielsammlung zu sehen. Geöffnet mittwochs bis sonntags von 11 bis 17 Uhr in der villa p. Als Bühnenstück kommt übrigens „Jim Knopf“ ins Puppentheater. Premiere: 11. April, 15 Uhr.

Donnerstag,

Studiokino Der große Trip – Wild / 20.00 Uhr / Studiokino

Für die Jüngeren Teddy Brumm / ab 3 Jahre / 9.00 und 10.30 Uhr / Puppentheater

Messe/Märkte Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Freitag,

3.4.

Kleines Kino Still Alice - Mein Leben ohne Gestern / 15.30 Uhr /

Bettina Wernowsky: Fotografie / 10.00 Uhr / Querstyle, Breiter Weg 214

Kleines Kino A Most Violent Year / 20.00 Uhr / Studiokino

Für die Jüngeren FUSSBALL – Großes Spiel mit kleinen Helden / KinderKino / 15.00 Uhr / Moritzhof

Messe/Märkte Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Führungen Osterführung durch den Klosterbergegarten / Mit Nadja Gröschner und Frank Kornfeld / 19.00 Uhr / ab Schönebecker Straße / Buchung über Feuerwache


FREIZEIT-TIPPS

MAGDEBURG KOMPAKT

... und außerdem Osterfeuer im Festungshof / für Kinder ab 15.00 Uhr / großes Osterfeuer: 19.00 Uhr / Festung Mark Ü30-Oster-Party mit DJ / 20.00 Uhr / Molls Laden Tanz die Nacht / WunschHit-Party / nach dem Osterfeuer / 23.00 Uhr / Festung Mark Blue Lines / Party mit TS Royal & Wassi / 23.00 Uhr / Feuerwache

Sonntag,

5.4.

Konzerte Silent Song / eine Reise durch vier Jahrzehnte Musik / 20.00 Uhr / Molls Laden 1. Osterrocknacht / Get Stoned – A tribute to The Rolling Stones & Rockparty / 21.00 Uhr / Festung Mark

Theater/Show

MD-Hbf mit RB nach HDL, danach 35 km per Rad)

Dienstag,

7.4.

Comedy/Kabarett

Die Filmstarts im April

Bilderbuchkino / Geschichten unter der Treppe / 16.00 Uhr / Stadtbibliothek

Kleines Kino Verfehlung / 10.30 Uhr (KinderwagenKino) und 20.15 Uhr / Moritzhof Citizenfour / Nahaufnahme von Edward Snowden / 18.15 Uhr / Moritzhof

Comedy/Kabarett

Führungen

Erspart uns eure Zukunft / mit Marion Bach und Hans-Günther Pölitz / 20.00 Uhr / / Zwickmühle

Führung im Stasi-Archiv/ immer am ersten Dienstag des Monats / Einblicke in das Archiv der früheren Stasi-Bezirksverwaltung Magdeburg / 17.00 Uhr / BStU-Außenstelle, GeorgKaiser-Str. 7

... und außerdem

K EWS - N EWS INO -N KINO

Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Mittwoch,

8.4.

Bad Taste Party / Stay cool, Comedy/Kabarett stay ugly! Easter Edition / Ganz schön 3st / die 22.00 Uhr / Festung Mark Hengstmanns im Dreierprogramm / 19.30 Uhr / Montag, „...nach Hengstmanns“ Über Kimme und Zorn / Theater/Show von und mit Lothar Bölck La Traviata / 16.00 Uhr / und Hans-Günther Pölitz / Theater Magdeburg, 20.00 Uhr / Zwickmühle Opernhaus

Der Kaufhaus Cop 2 Paul Blart (Kevin James) und seine Tocher Maya (Raini Rodriguez) nehmen an der Security Guard Expo in Las Vegas teil. Dort trifft Maya den Bediener Lane (David Henrie), während Paul von Casino-Sicherheitsleuten wegen seines Berufs als Kaufhaus-Cop verhöhnt wird. Doch ausgerechnet er hilft dabei, eine Gruppe Räuber zur Rechenschaft zu ziehen - und ein Casino zu beschützen. Genre: Komödie | Filmstart: 16.04.2015 (Sony)

The Avengers 2 3D

Milliardär, Lebemann und Genie Tony Stark aka Iron Man (Robert Downey Jr.) will ein Friedensprogramm in Gang bringen, doch dabei geht etwas schief. Der niederträchtige Roboter Ultron (James Spader) taucht auf und will nicht weniger als die Ausrottung der Menschheit. Nun ist es an den Avengers, sich wieder zu sammeln und Ultron in die Schranken zu weisen. Zusammen mit Iron Man treten Thor (Chris Hemsworth), Captain America (Chris Evans), Hulk (Mark Ruffalo), Black Widow (Scarlett Johansson) und Hawkeye (Jeremy Renner) dem fiesen Ultron entgegen und bekommen dabei Unterstützung von den ehemaligen S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury (Samuel L. Jackson) und Maria Hill (Cobie Smulders). Außerdem kreuzen die geheimnisvollen und mit besonderen Fähigkeiten ausgestatteten Newcomer Wanda (Elizabeth Olsen) und Pietro ) den Weg der Helden, auch bekannt als Scarlet Witch und Quicksilver, und ein alter Bekannter tritt in neuer Gestalt auf: Vision (Paul Bettany). Genre: Action | Filmstart: 23.04.2015 (Walt Disney)

6.4.

Kleines Kino

Kunst/Literatur

3 Herzen / 20.00 Uhr Studiokino

Bettina Wernowsky: Fotografie / 10.00 Uhr / Querstyle, Breiter Weg 214

Für die Jüngeren

Kleines Kino

Teddy Brumm / ab 3 Jahre / 15.00 und 16.30 Uhr / Puppentheater Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Selma / 16.30 Uhr / Moritzhof Viel Gutes erwartet uns / 17.00 und 19.30 Uhr / Moritzhof Still Alice - Mein Leben ohne Gestern / 20.00 Uhr / Studiokino

... und außerdem

Für die Jüngeren

Radtour zum Ostermarsch / mit dem ADFC / 60 km / Treff 6.15 Uhr / Alter Markt (alternativ: 7.14 Uhr ab

FUSSBALL – Großes Spiel mit kleinen Helden / KinderKino / 16.15 Uhr / Moritzhof

Messe/Märkte

Magdeburg - Am Pfahlberg 5

Für die Jüngeren

Messe/Märkte

Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

53

Ganz schön 3st / die Hengstmanns im Dreierprogramm / 19.30 Uhr / „...nach Hengstmanns“ Comedy Lounge / mit Herr Kaos, Kristian Kokol & Johnny Armstrong / 20.00 Uhr / Festung Mark

Esterhazy / Zwei-HasenLiebesgeschichte zum Winteraustreiben / 20.00 Uhr / Theater an der Angel

Messe/Märkte

4-2015

The Gunman

Nach seinem Dienstaustritt möchte der ehemalige Special-Forces-Agent Jim Terrier (Sean Penn) ein normales Leben führen. Er will nicht mehr ständig in Gefahr sein, nicht mehr schießen, nicht mehr töten, sondern so viel Zeit wie möglich mit seiner großen Jugendliebe Annie (Jasmine Trinca) verbringen. Doch die Vergangenheit holt den EliteSoldaten, der unter posttraumatischer Belastungsstörung leidet, unbarmherzig ein: Der Ex-Agent gerät plötzlich ins Fadenkreuz seines ehemaligen Auftraggebers und ein gnadenlose, atemlose Hetzjagd über den Globus beginnt, von Afrika über London bis nach Barcelona. Getrieben von der einmaligen Chance, seine alte Liebe zurückzugewinnen, setzt Terrier alles daran, seinen Namen wieder reinzuwaschen – und er bekämpft die Organisation, für die er einst sein Leben riskierte. Genre: Thriller | Filmstart: 30.04.2015 (StudioCanal)

Kein Ort ohne Dich

Ira Levinson (Alan Alda) ist 91 Jahre alt, krank und einsam. Eines Tages hat er einen Verkehrsunfall, bei dem er schwere Verletzungen erleidet. Niemand kommt, um dem alten Mann zu helfen, der sich nicht aus dem Fahrzeug befreien kann. Er halluziniert und es fällt ihm schwer, bei Bewusstsein zu bleiben. Seine Frau Ruth (Oona Chaplin), die vor neun Jahren gestorben ist, erscheint ihm und ermutigt ihn, am Leben zu bleiben, indem sie ihn in ein Gespräch über die gemeinsame Vergangenheit verwickelt. Nur ein paar Kilometer entfernt trifft die junge Sophia Danko (Britt Robertson), die Kunstgeschichte studiert, auf den Cowboy Luke (Scott Eastwood). Obwohl die beiden aus völlig verschiedenen Welten kommen, verlieben sie sich ineinander. Trotz aller Unterschiede sollen sich die Schicksale der beiden Paare berühren und ihre Zukunft für immer prägen. Genre: Romanze Filmstart: 23.04.2015 (Fox)


54

4-2015

FREIZEIT-TIPPS Puppentheater, villa p.

Messe/Märkte Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Donnerstag,

9.4.

Konzerte

Führungen Auf zum Schichtl / Erlebnis‐Führung / 19.00 Uhr /

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MAGDEBURG KOMPAKT

Delta Moon (USA) / Low Down Tour 2015 / 20.00 Uhr / Feuerwache

Das Café Seestraße lädt zum Osterfest: Am Ostermontag, 6. April, wird ein zum Fest passendes 3-Gänge-Menü geboten, in stilvoller, österlich geschmückter Atmosphäre. Für Kinder gibt es zudem Osterüberraschungen, Osterhasen, Eiersuchen und für die Größeren Eierpunsch. Reservierungen unter Telefon 0391/ 504 52 34. www.cafe-seestrasse.de

Magdeburger Weiße Flotte

Fahrplan Vorsaison 2015 (14.03. - 30.04.)

Mo.* Di.

Mi. Do.** Fr.

Sa.*** So.

11:15 - 12:15 13:00 - 14:30 15:00 - 16:30 11:15 - 12:15 13:00 - 14:30 15:00 - 16:30 11:15 - 12:15 13:00 - 17:00 13:30 - 14:30 15:00 - 17:15 10:00 - 14:00 11:15 - 12:15 13:00 - 14:30 15:00 - 16:30 11:15 - 12:15 13:00 - 14:30 15:00 - 16:30 11:15 - 12:15 13:00 - 17:00 13:30 - 14:30 15:00 - 17:15 11:15 - 12:15 13:00 - 17:00 13:30 - 14:30 15:00 - 17:15

Stadtfahrt Stadtfahrt mit Anbindung Herrenkrug Westerhüsen Stadtfahrt Stadtfahrt mit Anbindung Herrenkrug Westerhüsen (Stadtgrenze süd) Stadtfahrt Wasserstraßenkreuz (Große Acht) Stadtfahrt Kaffeefahrt Richtung Schönebeck Wasserstraßenkreuz (Große Acht) Stadtfahrt Stadtfahrt mit Anbindung Herrenkrug Westerhüsen (Stadtgrenze süd) Stadtfahrt Stadtfahrt mit Anbindung Herrenkrug Westerhüsen (Stadtgrenze süd) Stadtfahrt Wasserstraßenkreuz (Große Acht) Stadtfahrt Kaffeefahrt Richtung Schönebeck Stadtfahrt Wasserstraßenkreuzrundfahrt Stadtfahrt Kaffeefahrt Richtung Schönebeck

Tickets und Reservierungen

Schifffahrtsbüro am Petriförder Petriförder 1 Tel.: 0391 - 5 32 88 91 www.weisseflotte-magdeburg.de

Tourist-Information Ernst-Reuter-Allee 12 Tel.: 0391 - 8 38 04 03 www.magdeburg-tourist.de

* Plan gilt ab 06. April – im März montags keine Schifffahrten ** Plan gilt nicht am Donnerstag, 19.03.2015! *** Plan gilt nicht am Samstag, 11.04.2015!

Theater/Show Goethe-Werther-Eisermann / Lesung mit André Eisermann / Er rezitiert Werther nicht, er schlüpft in die Figur / 20.00 Uhr / Theater Grüne Zitadelle Fisch zu viert / Moritatsachenbericht über eine höchst beklagenswerte Affäre anno dazumal / 20.00 Uhr / Theater an der Angel

Freitag,

10.4.

Konzerte

The Rebel Tell Band / Auf Deutschland Tour 2015: Unterm Strich – Alles Rock’n’Roll / 19.30 Uhr / Festung Mark Honig: It's Not A Hummingbird, It's Your Father's Ghost / 20.00 Uhr / Moritzhof Antje & Conny & Friends / Comedy/Kabarett „Noch ist Zeit“-Sängerin Wichtigkeit kennt keine Antje Reich und Gitarrist Grenzen / Tilman Lucke / Christopher Konrad / Gastspiel / 19.30 Uhr/ 20.00 Uhr / Molls Laden „...nach Hengstmanns“ Die Mokka-Milch-Eisbar Jetzt noch langsamer / lebt! Das JubiläumsproGastspiel Ottfried Fischer / gramm: 50 Jahre Team4 / 20.00 Uhr / Zwickmühle Die neue CD 5 0 1 von Thomas Natschinski / Kunst/Literatur 20.00 Uhr / Feuerwache Verpasst – Kurze Geschichten aus dem Leben Theater/Show Fisch zu viert / Moritatsa/ Kurzgeschichten von Charlotte Buchholz / 18.00 chenbericht über eine höchst beklagenswerte AfUhr / (Kloster)Café TART färe anno dazumal / 20.00 Eröffnung der FranzösiUhr / Theater an der Angel schen Filmwochen SachDer Untergang des Hauses sen-Anhalt / 19.30 Uhr / Usher / Nachts im MuSchauspielhaus seum II / ab 16 J. / 21.30 Kleines Kino Uhr / Puppentheater Französische Filmwochen Comedy/Kabarett Sachsen-Anhalt / mit Filmen im Original mit deut- Durch die Bank weg / Bernd K. Goetz und Frank schen Untertiteln: 16.00 Hengstmann / 19.30 Uhr / Uhr La Chambre bleue / Das blaue Zimmer / 16.15 „...nach Hengstmanns“ Uhr Tirez la langue, made- Jetzt noch langsamer / moiselle / Die Frau und die Gastspiel Ottfried Fischer / 20.00 Uhr / Zwickmühle Ärzte/ 17.00 Uhr Vendanges / Die Ernte – Von Trauben und Menschen / 17.30 Kunst/Literatur Bettina Wernowsky: FotoUhr Bande de filles/18.15 grafie / 10.00 Uhr / QuerUhr Hippocrate / 19.00 Uhr Grigris / Grigris' Glück style, Breiter Weg 214 Christian Kessler: Wurm/ 19.30 Uhr Melody / Meparade auf dem Zombielodys Baby / 20.15 Uhr hof / 19.30 Uhr / Moritzhof Une nouvelle amie / Eine neue Freundin / Moritzhof

Messe/Märkte Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Führungen

Kleines Kino

Französische Filmtage / ab 15.30 Uhr / Moritzhof

Messe/Märkte Tierwelt – Die Messe für alle Tierfreunde / 10.00 Uhr / Messe Magdeburg Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Spurensuche. Eine Reise durch die villa p. / In ausgewählten Räumlichkeiten erfahren Sie Spannendes, Lustiges, Skurriles – gelesen, erzählt, gespielt und Sonnabend, immer im direkten Bezug zu dem Zeitgeschehen und den Gegebenheiten des je- Konzerte Johnny Cash Abend / mit weiligen Raumes / 19.00 Heinrich DocWolf, der Uhr / Puppentheater nicht nur große Stimm... und außerdem ähnlichkeit mit dem CounOtto goes wild / Party / try-Star hat, sondern sich NEU / das Wochenende in der Szene selbst einen beginnt jetzt bereits donNamen gemacht hat / nerstags / 22.00 Uhr / 20.00 Uhr / Theater in der Festung Mark Grünen Zitadelle

11.4.

Ally the Fiddle: The One / Live in den Gewölben / 20.00 Uhr / Festung Mark Malky: Soon / 20.00 Uhr / Moritzhof Big Daddy / „die führende Coverband im Norden Sachsen-Anhalts“ / 20.00 Uhr / Molls Laden Pascal von Wroblewsky: Seventies Songbook / Eröffnungskonzert der 10. Magdeburger Songtage / 20.00 Uhr / Feuerwache

Theater/Show Fisch zu viert / Moritatsachenbericht über eine höchst beklagenswerte Affäre von anno dazumal / 20.00 Uhr / Theater an der Angel Wir machen Musik,da geht euch der Hut hoch! / ein musikalischer Blumenstrauß / mit Katharina Bethke, Sigi Buda und Manfred Herbst / 20.00 Uhr / Kaffehaus Köhler Der Untergang des Hauses Usher / Nachts im Museum II / ab 16 J. / 21.30 Uhr / Puppentheater

Comedy/Kabarett Durch die Bank weg / Bernd K. Goetz und Frank Hengstmann / 15.00 und 19.30 Uhr / „...nach Hengstmanns“ Die Erde hat ’ne Scheibe oder Sie bewegt uns doch / Programm der Kugelblitze / 20.00 Uhr / Magdeburger Zwickmühle

Kleines Kino Französische Filmtage / ab 17.00 Uhr / Moritzhof

Für die Jüngeren Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer / ab 4 Jahre / Premiere / 15.00 Uhr / Puppentheater Der kleine Nick macht Ferien / KinderKino / 15.00 Uhr / Moritzhof Kiriku und die Männer und Frauen / KinderKino / 15.30 Uhr / Moritzhof

Messe/Märkte Tierwelt – Die Messe für alle Tierfreunde / 10.00 Uhr / Messe Magdeburg Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

... und außerdem Radtour nach Bebertal / mit dem ADFC / 25 km / Treff: 10.00 Uhr / Bahnhof Haldensleben Schwoof - die Party / 23.00 Uhr / Feuerwache


FREIZEIT-TIPPS

MAGDEBURG KOMPAKT

Sonntag,

12.4.

Konzerte Geburtstagsmatinee / anlässlich der Eröffnung der Gewächshäuser am 12. April 1896 / mit dem Konservatorium Georg Philipp Telemann / 11.00 Uhr / Gruson, Farnhaus FAUN: Luna / Tour 2015 / Ein zauberhaftes Bühnenspektakel mit faszinierenden Gästen / 19.00 Uhr / Stadthalle Freie Klänge / Warnfried Altmann präsentiert Jazz, Blues, Weltmusik / live: das „Blu Bantu Quartett“ (Kamerun, Deutschland) / 18.15 Uhr / Festung Mark

Arne Lietz, SPD-Abgeordneter mit Sitz im Europäischen Parlament / 18.00 Uhr / Moritzhof

Für die Jüngeren

14.4.

Comedy/Kabarett

Messe/Märkte Tierwelt – Die Messe für alle Tierfreunde / 10.00 Uhr / Messe Magdeburg Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Führungen

Eine Reise in die Vergangenheit - Rayonhäuser in Fisch zu viert / Moritatsa- Magdeburg / Feuerwache chenbericht über eine unterwegs / zweistündige höchst beklagenswerte Af- Fahrt mit Nadja Gröschner färe anno dazumal / 20.00 und Frank Kornfeld / Start Uhr / Theater an der Angel 14.00 Uhr

Comedy/Kabarett

... und außerdem

Noch’n Gedicht / Heinz Erhardt Abend / Hommage an den unvergessenen Kabarettisten / Jörn Brede lässt die Werke des großartigen Künstlers wieder aufleben: Sinniges und Hintersinniges, Ernstes und Urkomisches /16.00 Uhr / Theater Grüne Zitadelle

Magdeburger Gewässertour / mit dem ADFC / 45 km / 9.00 Uhr / Uniplatz TATORT / Public Viewing des aktuellen Tatorts nach der Reihe „Freie Klänge“ / Eintritt frei / 20.15 Uhr / Festung Mark

Französische Filmtage / ab 16.00 Uhr / Moritzhof Im Gespräch: Lux – Filmpreis und Europa Kultur / gegen Sprachbarrieren im europäischen Film / mit

Messe/Märkte

Frühjahrsmesse / bis Der kleine Nick macht Fe- 19. April / Messeplatz rien / KinderKino / 14.00 Kleiner Stadtmarsch Uhr / Moritzhof Kiriku und die Männer Dienstag, und Frauen / KinderKino / 14.30 Uhr / Moritzhof

Theater/Show

Kleines Kino

Lokomotivführer / ab 4 Jahre / 9.00 und 10.30 Uhr / Puppentheater

Montag,

13.4.

Ganz schön 3st / die Hengstmanns im Dreierprogramm / 19.30 Uhr / „...nach Hengstmanns“

Kleines Kino Französische Filmtage / ab 10.30 Uhr mit Kinderwagenkino: Eine neue Freundin (dt) / ab 16.15 Uhr französische Originalfilme mit deutschen Untertiteln / Moritzhof

Für die Jüngeren Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer / ab 4 Jahre / 9.00 und 10.30 Uhr / Puppentheater

Messe/Märkte Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Mittwoch,

15.4.

Konzerte

Französische Filmtage / ab 16.00 Uhr / Moritzhof

HC Schmidt singt Tom Waits / Magdeburger Songtage / 20.00 Uhr / Feuerwache

Für die Jüngeren

Theater/Show

Jim Knopf und Lukas der

Improtheater „Imaginär“

Kleines Kino

BILDER EINER AUSSTELLUNG & CHOPINIANA

ZAUBER DER OPERETTE

Ballettschule Semenchukov

Wiener Operetten-Revue

4-2015

55

Das lustige Osterei Hier hat unser Osterhase zwei Freikarten für die Messe Tierwelt versteckt. Sie findet vom 10. bis 12. April in der Messe Magdeburg statt.

So kann man gewinnen:

Die Seitenzahl, auf der eine „Osterüberraschung“ zu finden ist, aufschreiben und an die Redaktion per Post oder E-Mail senden. Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 2 dieser Ausgabe.

spielt Goethe! / 18.00 Uhr, im Keller des Alten Theaters am Jerichower Platz Fisch zu viert / Moritatsachenbericht über eine höchst beklagenswerte Affäre anno dazumal / 20.00 Uhr / Theater an der Angel

Comedy/Kabarett

... und außerdem Neue Wege zum beruflichen (Wieder)Einstieg / Beratertag /10.00 bis 13.00 Uhr / Nachbarschaftszentrum des Vereins Neue Wege, Othrichstraße 30

Donnerstag,

16.4.

ManniFestSpiele / 19.30 Uhr / ...nach Hengstmanns Konzerte Nine Below Zero / spanÜber Kimme und Zorn / nende Mixtur aus Rhythm 20.00 Uhr / Zwickmühle & Blues, Boogie und Kunst/Literatur Rock’n’Roll / 20.00 Uhr / Hans Ticha: Graphik, Feuerwache Buchkunst und IllustraTheater/Show tion / AusstellungseröffMenü für Margot oder Der nung in Anwesenheit des 88. Geburtstag der blauen Künstlers / Eintritt frei / Eminenz / 18.00 und 20.00 19.00 Uhr, Literaturhaus Uhr / Feuerwache

Für die Jüngeren

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer / ab 4 Jahre / 9.00 und 10.30 Uhr / Puppentheater

Messe/Märkte Frühjahrsmesse / bis 19. April / Messeplatz Kleiner Stadtmarsch

Comedy/Kabarett Ganz schön 3st / die Hengstmanns im Dreierprogramm / 19.30 Uhr / „...nach Hengstmanns“ Über Kimme und Zorn / von und mit Lothar Bölck und Hans-Günther Pölitz / 20.00 Uhr / Zwickmühle

THE SPIRIT OF IRELAND mit Laser Multimediashow und Irish Dance Sensation

7. Juni 2015

26. Juli 2015

7. August 2015

Seebühne Elbauenpark Magdeburg Tickets 12,00 EUR

Seebühne Elbauenpark Magdeburg Tickets ab 19,00 EUR

Seebühne Elbauenpark Magdeburg Tickets ab 19,00 EUR

Ticketverkauf: Magdeburg Ticket, Ernst-Reuter-Allee 12, 39104 Magdeburg Telefon 0391 5934-50 und www.mvgm.de


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MAGDEBURG KOMPAKT 2015 - 07  

# 45

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