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Nachrichten der Woche

20 Minuten Magdeburg Regierungsbilanz Böhmer sieht Erfolge Seite 2

Spende für UNICEF Rossini-Quartett erspielte 1.400 Euro Seite 3

Feuerwehr rüstet auf Zwei Löschfahrzeuge beschert Seite 4

Der Glühweinkönig Jury teste auf dem Weihnachtsmarkt Seite 4

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18. DEZEMBER 2010

1. JAHRGANG/ 49. WOCHE

Jede Woche neu: In 20 Minuten lesen, was los ist!

Die Nachrichten aus Magdeburg Nachrichten Keine Kündigungen wegen des Wetters

In der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag macht der Castor-Transport in Magdeburg-Buckau Station. Hier wurde ein Lokwechsel vorgenommen.

Die Polizei sicherte den Atom-Müll-Transport ab. Es gab keine größeren Zwischenfälle durch Atom-Gegner.

Castor-Transport hielt in Magdeburg In Buckau wurde ein Lok-Wechsel vorgenommen / Zwischenfälle blieben aus Magdeburg (dapd/tw). Auf seiner Fahrt vom französischen Cadarache ins atomare Zwischenlager Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern hat der Castor-Zug am frühen Donnerstagmorgen in Magdeburg einen größeren Zwischenstopp eingelegt. In Magdeburg-Buckau wurde die Lok gewechselt und die Wagen des Zuges technisch überprüft, wie ein Sprecher der Bundespolizei auf dapd-Anfrage sagte. Auch die Einsatzkräfte, die den Zug begleiten, seien in Magdeburg versorgt worden. Der Transport hatte am Donnerstagmorgen gegen 4.40 Uhr Magdeburg erreicht. Auf der Route durch Sachsen-Anhalt war es mehrfach zu außerplanmäßi-

gen Stopps des Zuges gekommen. In Halle, wo am Mittwochabend etwa 200 Atomkraftgegner wegen des Transports auf die Straße gegangen waren, musste der mit Brennstäben beladene Zug wegen eines Weichendefekts einen halbstündigen Halt einlegen. Zwischen Schönebeck und Magdeburg kam er Zug erneut zum Stehen. Dort befanden sich laut Bundespolizei einmal fünf Aktivisten und einmal knapp 20 Atomkraftgegner auf den Gleisen. Daraufhin habe die Polizei eingreifen müssen. Es sei alles friedlich verlaufen, sagte der Sprecher. Der Castor-Transport bringt vier Atommüllbehälter nach Lubmin. In den Hochsi-

cherheitsbehältern lagern 52 Brennstäbe aus dem ehemaligen Atomfrachter "Otto Hahn" sowie rund 2.000 bis 3.000 Brennstäbe aus dem ehemaligen Forschungszentrum Karlsruhe, einem Tochterunternehmen der Energiewerke Nord (EWN). Über die Route des Zuges wurde immer wieder spekuliert. Er soll über Stendal und Seehausen nach Mecklenburg-Vorpommern fahren. Nach dem Castor-Transport durch Sachsen-Anhalt haben rund 80 Atomkraftgegner am Donnerstag vor dem Magdeburger Landtag demonstriert. Mit Fahnen, Bannern und AntiAtomkraftsymbolen ausgestattet versammelten sich die Demon-

stranten zu der vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Sachsen-Anhalt organisierten Kundgebung auf dem Domplatz. Unter den Teilnehmern waren auch Vertreter von SPD, Grünen und Linken. SPD-Fraktionschefin Katrin Budde bezeichnete den Atombeschluss der Bundesregierung als "unhaltbar und gefährlich". Die Regierung habe in Kauf genommen, den Atommüllberg um 25 Prozent zu erhöhen, ohne zu wissen, was damit passieren soll. Energiepolitik, die zulasten der kommenden Generationen geht, sei der falsche Weg, sagte Budde. BUND-Geschäftsführer Oliver Wendenkampf rief dazu auf, weiter gegen die Atompolitik der

Bundesregierung auf die Straße zu gehen. Der Atombeschluss habe dazu beigetragen, die AntiAtomkraftbewegung wiederzubeleben. Jetzt liege es an der Bevölkerung, diese am Leben zu halten, sagte Wendenkampf. Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann (SPD) begründete seine Teilnahme an dem Protest damit, dass er „den Ausstieg aus dem Ausstieg für falsch“ halte. Nach der Kundgebung zogen die Demonstranten mit einem selbst gebauten „Castor-Transport“ um den Domplatz. Auf Schlitten hatten die Aktivisten gelbe Tonnen montiert, auf denen das Atomzeichen zu sehen war.

Schulbusverkehr teilweise eingestellt Schneefälle legen Busverkehr lahm Magdeburg (dapd). In Teilen Sachsen-Anhalts wird der Schulbusverkehr aufgrund der Witterungsverhältnisse am Freitag eingestellt. Wie das Schulverwaltungsamt des Salzlandkreises am Donnerstag mitteilte, ist wegen der Eisglätte mit Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs zu rechnen. Daher werde die Schü-

lerbeförderung im gesamten Landkreis eingestellt. Die Eltern könnten entscheiden, ob sie ihre Kinder selbst zur Schule bringen oder die Betreuung für diesen Tag anderweitig ermöglichen. „Die Schulen werden in ganz SachsenAnhalt weiterhin geöffnet bleiben“, sagte Michael Lehmann vom Kultusministerium.

Magdeburg (dapd). Die Industriegewerkschaft Bauen-AgrarUmwelt appelliert an Unternehmen zum Verzicht auf wetterbedingte Entlassungen. Bauunternehmen sowie Gartenund Landschaftsbaubetriebe sollten stattdessen das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld nutzen, sagte die Vorsitzende vom IG Bau-Bezirksverband Altmark-Börde-Harz, Hannelore Mertens, am Donnerstag in Magdeburg. Dies garantiere die Weiterbeschäftigung im Winter. Auch Dachdecker könnten davon profitieren. Die Zeit könne dann für Weiterbildungen genutzt werden, sagte Mertens.

Lkw und Auto in Brand gesetzt Magdeburg (dapd). Unbekannte haben am Montag in Magdeburg ein Auto und ein Lastwagen angezündet und damit einen Schaden von mehr als 150.000 Euro angerichtet. Durch die Flammen wurden sechs Fahrzeuge und eine Brücke beschädigt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zunächst sei der Polizei ein Brand auf einem Parkplatz am Schleinufer gemeldet worden. Zwei weitere Autos wurden stark beschädigt. Später wurde ein Lkw auf dem Gelände einer Autovermietung durch einen Brand vollständig zerstört. Zwei weitere Lkw wurden beschädigt. Auch die Brücke des Magdeburger Rings wurde in Mitleidenschaft gezogen.

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dig. Klar wegen der Effektivität. Also gibt es eine neue Nummer: 01801664466. Nur noch elf Ziffern. Prima. Jetzt wird’s sparsam. Und da ist sogar jemand zuständig. Klasse! So schnell wird der Arbeitsmarkt bewegt. Gut, dass sich der Arbeitgeber nicht verwählt hat. So kam er schnell ans Ziel, und ein Arbeitssuchender ruckzuck an einen neuen Job. Nee, über den Papierkram danach, schreibe ich jetzt nicht mehr, sonst zweifelt noch jemand an der modernen Arbeitsvermittlung. Thomas Wischnewski

Magdeburg (tw). Jetzt geht es wieder zügig nach Burg, Gommern oder Möckern. Am Montag wurde die ausgebaute Brücke über den Umflutkanal, die Magdeburg und Heyrothsberge verbindet vollständig für den Verkehr freigegeben. Aus diesem Anlass war sogar der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesverkehrsminister, Jan Mücke, angereist. Gemeinsam Landesverkehrsminister Karl-Heinz Daehre durchnitt der Staatssekretär

das Band. Mücke: „Durch den vierstreifigen Ausbau wird die B1 leistungsfähiger. Zudem ist die Trennung des Fußgänger- und Radverkehrs vom Straßenverkehr ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit.“ Das alte Brückenbauwerk stellte beim Augusthochwasser 2002 eine Barriere für das im Umflutkanal mitgeführte Treibgut dar. Deshalb wurde ein Ersatzbauwerk mit deutlich angehobenem Freibord erforder-

lich. Durch den Neubau wird die Verkehrskapazität deutlich erhöht. In beiden Fahrtrichtungen ist ein Geh- und Radweg vorhanden. Der Bund hat insgesamt rund 19 Millionen Euro investiert, davon allein 14 Millionen Euro in die neue Brücke. Diese Mittel konnten aus dem Aufbauhilfefond zur Beseitigung von Hochwasserschäden am Bundesfern -straßennetz bereitgestellt werden.

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20 Minuten Magdeburg

18. Dezember 2010

Nachrichten Frauen übers Rauchen aufklären Magdeburg (eb). Das Nichtraucherschutzgesetz von Sachsen-Anhalt kommt bei den Bürgern im Land an. Das geht aus der Evaluierung des seit 2008 bestehenden Gesetzes hervor, die Gesundheitsminister Norbert Bischoff (SPD) im Kabinett vorstellte. Demnach sagen 84 Prozent der Kommunen, dass das Gesetz auf Akzeptanz in der Bevölkerung trifft. Der Minister betonte: „Große Aufmerksamkeit ist weiterhin Kindern und Jugendlichen zu widmen, vor allem jüngeren Frauen. Nach aktuellen Zahlen greifen immerhin noch 33 Prozent der Mädchen gegenüber 27 Prozent der Jungen trotz eines generellen Rückgangs des Tabakkonsums zur Zigarette.

In Schulbauten fließt weiter Geld Magdeburg (eb). Mit verschiedenen Programmen der Europäischen Union, des Bundes und des Landes werden seit 1992 die Schulträger in Sachsen-Anhalt bei der Sanierung, Modernisierung oder beim Neubau ihrer Schulgebäude unterstützt. „In den vergangenen 20 Jahren seit der Gründung Sachsen-Anhalts konnte der bauliche Zustand der Schulen erheblich verbessert werden“, sagte Kultusministerin Birgitta Wolff (CDU). Sie informierte die Landesregierung über die Schulbauförderung aus Mitteln der Europäischen Union (ELER und EFRE) sowie des Bundes (IZBB und Konjunkturprogramm II). Insgesamt fließen aus diesen Programmen von 2004 bis 2013 rund 443 Millionen Euro an öffentliche und private Schulträger. In die Bildungslandschaft würde weiter investiert.

AOK gab rund 2,3 Mio. Euro aus Magdeburg (eb). Bei der Bereitstellung finanzieller Mittel für die medizinische Versorgung in Sachsen-Anhalt liegt die AOK laut eigenen Angaben, im Vergleich zu anderen Krankenkassen weit vorn. Die Leistungsausgaben der AOK Sachsen-Anhalt betrugen in diesem Jahr 2,3 Milliarden Euro, das ist knapp die Hälfte der gesamten Leistungsausgaben im Land. Schwerpunkte der medizinischen Versorgung waren Herzkreislauferkrankungen und Diabetes sowie spezielle Versorgungsprogramme, beispielsweise zur Behandlung chronischer Wunden oder zur Früherkennung von Nierenerkrankungen. Das Jahr 2010 war für die AOK Sachsen-Anhalt erfolgreich: Über 50.000 neue Versicherte, eine Ausweitung des Marktanteils auf knapp 34 Prozent und eine hohe finanzielle Stabilität, so lautet das positive Ergebnis für dieses Jahr.

Neue Chance für Schwerbehinderte Magdeburg (dapd). Das Land Sachsen-Anhalt geht neue Wege bei der Integration schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt. In einem neuen, auf vier Jahre angelegtem Modellprojekt des Landessozialministeriums sollen Menschen mit Behinderung für eine berufliche Selbstständigkeit fit gemacht werden. Als Träger des Projekts fungiert die Berliner Beratungsgesellschaft iq consult gGmbH, wie das Sozialministerium am Montag in Magdeburg mitteilte. Risiken sollen dabei im Vorfeld realistisch eingeschätzt werden. Laut aktueller Arbeitslosenstatistik waren im Oktober 5.043 Menschen mit einer Schwerbehinderung erwerbslos. Das waren laut Statistik 3,8 Prozent aller schwerbehinderten Menschen im Land.

„Durchaus nicht erfolglos“ Landesregierung zieht Bilanz für die endende Legislaturperiode VON CHRISTIAN WOHLT „Auch ich habe noch Hoffnungen, Ziele und Wünsche.“ Es schwebte schon ein wenig Abschiedsstimmung im Raum, als Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) Bilanz von fast fünf Jahren schwarzroter Landesregierung zog. Er hatte die Medien dazu eigens in einen Magdeburger Vorzeigebetrieb, die regiocom GmbH, eingeladen und das gesamte Kabinett mitgebracht. Alles was er sich zu Beginn der Legislaturperiode vorgenommen hatte, sei nicht erreicht, so der Regierungschef. Insbesondere die anhaltende Abwanderung junger Menschen aus Sachsen-Anhalt bereite ihm weiterhin Sorge. Sein Grundtenor lautete aber: Die Koalition aus CDU und SPD habe vieles erreicht und das Land voran gebracht. „Wir waren durchaus nicht erfolglos“, so Böhmer in der ihm eigenen Art der Negation der Negation. Besonders erfreulich sei die deutlich gesunkene Zahl der Arbeitslosen, „obwohl die Quote im Vergleich zu anderen noch immer zu hoch ist.“ Das Thema habe sich wie ein roter Faden durch die gesamte Legislaturperiode gezogen. Der Ministerpräsident verwies auch auf die Leistungen der

Wolfgang Böhmer zog Bilanz der Regierungsarbeit, die er als Ministerpräsident bestimmte. Wer aus seinem Schatten heraus tritt und neuer Regierungschef wird, ist offen. Foto: ct-press vergangenen 20 Jahre. „Wir haben es geschafft, den Abstand zum Westen zu verkleinern. Gleichzuziehen gelang jedoch bisher nicht“, sagte er. Allerdings habe die Landesregierung in dieser Legislaturperiode „realistische Chancen geschaffen, dieses Ziel zu erreichen.“ In erster Linie spielte er damit auf die Bemühungen, um die Konsolidierung des Haushalts an. „Ich hätte gern erster Finanz-

minister Sachsen-Anhalts Schulden getilgt“, ergänzte der Landeskassenwart und Vizeregierungschef, Jens Bullerjahn (SPD). Die Finanz- und Wirtschaftskrise machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Jedoch sollen die Jahre 2010 und 2011 die letzten sein, in denen das Land neue Kredite aufnimmt. Ab 2012 wird dann wenn nicht wieder Unvorhergesehenes eintritt - zurückgezahlt. Der Minister würdigte

das faire Miteinander in der Regierungsarbeit. „Die Verlässlichkeit hat dem Lande gut getan“, erklärte er. Auch die anderen Minister nutzten die Gelegenheit, die wichtigsten Herausforderungen und Reformvorhaben ihrer Ressorts ins Gedächtnis zu rufen. Für Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) stand die Bewältigung der Krise im Mittelpunkt der Betrachtung. Innenminister Holger Hövelmann (SPD) nannte die Gemeindegebietsreform als tiefgreifendstes Projekt. Justizministerin Angela Kolb (SPD) verwies auf die Justizreform und die Schaffung bürgernaher Justizzentren, unter anderem das kürzlich eröffnete in Stendal. Landesentwicklungsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) erinnerte an die in diesem Jahr beendete Internationale Bauausstellung (IBA). Für Wolfgang Böhmer war es der letzte Auftritt in diesem Rahmen. Er tritt bei der Landtagswahl am 20. März 2011 nicht erneut zur Wahl an. Um das Amt des Ministerpräsidenten bewerben sich mit Reiner Haseloff und Jens Bullerjahn zwei bisherige Kabinettskollegen. Als dritter geht der Fraktionschef der Linken im Landtag, Wulff Gallert, ins Rennen um den Posten des Regierungschefs.

Letzte Nachricht Passé: „Üsch abe keinen Fernseher” Magdeburg (ct/eb). Mit dem aus der Werbung abgewandelten Spruch „Üsch abe keinen Fernseher“, kann sich bald niemand mehr vor der Rundfunkgebühr drücken. Denn ab 2013 gibt es einen Wechsel von der gerätebezogenen Erhebung der Rundfunkgebühr für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten hin zu einem wohnungs- und betriebsstättenbezogenen Rundfunkbeitrag. Dieser ist nicht mehr an den Besitz eines Rundfunkempfängers geknüpft, sondern wird je Wohnung oder Betriebsstätte bzw. je nicht privat genutztem Fahrzeug erhoben. Das beschlossen die Ministerpräsidenten auf ihrer Konferenz in dieser Woche. Mit dem neuen Beitragsmodell wird die Gebühr nicht nur zukunftssicher, sondern auch gerechter“, erklärte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Sachsen-Anhalts Regierungschef Wolfgang Böhmer (CDU). Für die meisten Wohnungsoder Betriebsstätteninhaber ändere sich nichts. Auch der neue Rundfunkbeitrag soll nicht höher ausfallen als die derzeitige monatliche Rundfunkgebühr von 17,98 Euro. “Leistungsfähige Behinderte” werden nunmehr einen ermäßigten Beitrag von einem Drittel zahlen.

Aeikens fordert mehr Risikodenken Bis 2020 sollen alle Deichanlagen des Landes saniert sein Magdeburg (eb). Für den Hochwasserschutz in Sachsen-Anhalt sind bis 2020 weitere 675 Millionen Euro erforderlich. „Hochwasserschutz bleibt in Sachsen-Anhalt eine Schwerpunktaufgabe. Wir möchten bis 2020 alle Deiche des Landes saniert haben“, sagte Landwirtschafts- und Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU) bei der Vorstellung der Hochwasserschutzkonzeption des Landes Sachsen-Anhalt bis 2020 (HWSK 2020). Sie ersetzt die bisherige Hochwasserkonzeption, die wenige Monate nach der Elbeflut 2002 erarbeitet und in den Folgejahren umgesetzt worden war. In den Jahren 2002 bis 2006 dominierte die Schadensbeseitigung. Als Ergebnis der Arbeit an den Deich-

anlagen mussten die Fachleute feststellen, dass die Schäden größer waren und die Standsicherheit der bestehenden Deiche schlechter war, als in der Konzeption 2010 ausgewiesen. Daher kamen neben der Schadensbeseitigung zunehmend Deichsanierung, -neubau und -rückverlegung in den Fokus. Mit der neuen Konzeption folge Sachsen-Anhalt der seit 2007 geltenden Europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie. Diese bestätige die in SachsenAnhalt angewendete Strategie im Hochwasserschutz. Sie stelle aber auch qualitativ anspruchsvolle und neue Anforderungen für das nächste Jahrzehnt. Das bisherige Sicherheitsdenken müsse sich zu einem Risikodenken entwickeln.

Nicht nur das Hochwasser 2002 hatte bedrohliche Ausmaße. Auch 2006 trat die Elbe über die Ufer. Foto: ct-press

„Handwerk zu wenig beachtet“ 20. Obermeistertag der Handwerkskammer Magdeburg VON CHRISTIAN WOHLT Das Handwerk finde zu wenig Beachtung, meint Werner Vesterling, Präsident der Handwerkskammer Magdeburg. „Als bedeutende wirtschaftliche Kraft dürfen wir uns nicht alles gefallen lassen“, rief auf dem Obermeistertag am Sonnabend den rund 100 anwesenden Vertretern der Handwerksinnungen zu. Der Beifall war ihm sicher auch vom Ehrengast der Veranstaltung, dem Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen

Handwerks, Holger Schwannecke. Die hochkarätig erschienenen Politiker registrierten die Worte zumindest mit Aufmerksamkeit. Es ist schließlich Wahlkampf und da will es sich keine Partei mit den Vertretern der im Kammerbezirk (nördliches Sachsen-Anhalt, von der Altmark bis zum Harz) rund 68.000 Beschäftigten zählenden Branche verderben. So saßen im Publikum neben Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU), auch die Landtagsfraktionschefs der CDU, Jürgen

Die anwesenden Politiker versicherten dem Handwerk ihre Unterstützung: (v.l.) Jürgen Scharf (CDU), Moderator Andreas Richter, Lutz Franke (FDP) und Wulff Gallert (Linke).

Scharf und der Linken, Wulf Gallert sowie der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Lutz Franke. SPD-Fraktions- und Landeschefin Katrin Budde war von ihrem Parteitag eigens per Videozuschaltung dabei. Die Politik habe sich von der Basis entfernt, nutzte Versterling die Gelegenheit, seine Kritik anzubringen. Als Beispiele nannte er unter anderem das nach seiner Meinung fehlende Engagement

bei der konsequenten Bekämpfung der Schwarzarbeit, die beschlossene Umstellung der Rundfunkgebühr, die insbesondere Kleinbetriebe belaste und die neue Dienstleistungsrichtlinie, die bürokratische Hürden für die Auftragsvergabe aufbaue. Außerdem leide das Handwerk nach wie vor unter restriktiver Kreditvergabe der Banken. Trotz allem habe die Branche die Finanz- und Wirtschaftskrise gut

gemeistert, was nicht zuletzt der Arbeit der anwesenden Innungschefs zu verdanken sei, so der Präsident. Die Veranstaltung dient traditionell nicht nur der Ehrung für dieses Engagement, sondern ist auch Anlass, um verdiente Innungsvertreter zu verabschieden und neue zu ernennen. In diesem Jahr schieden zehn Obermeister im Kammerbezirk aus dem Amt, sechs neue wurden berufen.

In lockerer Runde beantworteten der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Holger Schwannecke (Bild) und Wirtschaftsminister Reiner Haseloff Fragen der anwesenden Handwerker. Fotos: ct-press


20 Minuten Magdeburg

18. Dezember 2010

Unicef erhielt groĂ&#x;e Spende Rossini-Quartett erspielte 1.400 Euro

„BLAU“: Heiter bis tĂśdlich Ausstellung gegen Alkoholmissbrauch Magdeburg (eb/ms). Mal schockierend, mal hintergrĂźndig und mal farbenfroh – auf vielfältige Art und Weise haben junge KĂźnstler im Rahmen eines Wettbewerbs das Thema Alkohol beleuchtet und fotografisch in Szene gesetzt. Unter dem Titel „BLAU“ sind seit Donnerstag im Erdgeschoss des Alten Rathauses 29 groĂ&#x;formatige Motive zu sehen. Die Ausstellung der DAK wird in Kooperation mit der DROBS Magdeburg und der Stadt Magdeburg gezeigt. „Wir wollen nicht den Zeigefinger gegen das Trinken erheben, sondern zur Diskussion anregen. Zum Beispiel Ăźber den eigenen Umgang mit Alkohol im Alltag“, erklärt Michael FräĂ&#x;dorf, Leiter des Servicezentrums der DAK Magdeburg. Das so genannte Komasaufen oder Rauschtrinken betrifft in

seinen Folgen auch Krankenkassen und Beratungsstellen. Rund 20 Milliarden Euro im Jahr mĂźssten zur Bekämpfung alkoholbedingter Krankheiten in Deutschland ausgegeben werden, so FräĂ&#x;dorf. Der Sozialbeigeordnete Hans-Werner BrĂźning nutzte die AusstellungserĂśffnung auch, um ein Siegerplakat des Wettbewerbs „BLUE-LINE“ der DROBS Magdeburg zu kĂźren. Dieses Projekt, gefĂśrdert durch die „Aktion Mensch“, will Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 21 Jahren animieren, aktiv Ăźber Alkoholkonsum und -missbrauch nachzudenken. Das Siegerplakat des Jahres 2010 stammt von Sophie Bierstedt (Foto, Mitte), die ihren Preis aus den Händen von HansWerner BrĂźning entgegen nahm.

Magdeburg (kkl). Am Dienstagabend hatte Helga Kleiner, Leiterin der Unicef-Arbeitsgruppe Magdeburg, allen Grund zur Freude. Sie bekam einen Scheck in HĂśhe von 1.400 Euro Ăźberreicht. Das Geld wurde durch ein Benefizkonzert des Rossini-Quartetts gemeinsam mit SchĂźlern des Konservatoriums im November erspielt und kommt dem Projekt „Schulen fĂźr Afrika“ zugute. Das Konzert zugunsten eines ausgewählten Projekts hat bereits Tradition. SchlieĂ&#x;lich wird es seit 19 Jahren einmal pro Jahr veranstaltet. Immer mit dabei: das Rossini-Quartett. „Wir KĂźnstler haben den groĂ&#x;en Vorteil, mit unserer Kunst die Seelen der Leute zu entflammen und dadurch auch ihren Geldbeutel zu Ăśffnen“, erklärt Leiter Marco ReiĂ&#x; das Mitwirken seines Ensembles. „Wir mĂśchten mit unserer Kunst helfen, dass es Kindern besser geht.“ Und das haben sie auch. Da die Stadtsparkasse Magdeburg alle anfallenden Kosten des Konzertes, beispielsweise die Saalmiete und die Werbekosten, Ăźbernommen hat und die

KĂźnstler wie immer ohne Gage gespielt haben, kam ein ReinerlĂśs von 1.400 Euro zusammen. Jeder Euro der Eintrittskarten flieĂ&#x;t demnach in das Projekt „Schulen fĂźr Afrika“. Ein Termin fĂźr das Benefiz-

konzert im kommenden Jahr steht ßbrigens schon fest. Am 3. Dezember 2011 spielt das Rossini-Quartett wieder gemeinsam mit anderen Kßnstlern fßr ein ausgewähltes Unicef-Projekt.

Hotels beklagen zu wenig Schilder Magdeburg (dapd). Hoteliers und Gastronomen zwischen Altmark und Zeitz beklagen eine fehlende Ausschilderung zu ihren Betrieben im Land. Bislang gebe es von der StraĂ&#x;enbaubehĂśrde des Landes so gut wie keine Genehmigungen fĂźr Hinweisschilder an viel befahren Routen. Dort, wo Hotels oder Gaststätten auf den ersten Blick von Reisenden nicht erkennbar seien, mĂźsse gehandelt werden. Reisende brauchten verlässliche Hinweise. Der Deutsche Hotelund Gaststättenverband nannte das Vorgehen der BehĂśrde „nicht nachvollziehbar". Dem Land entstĂźnden keine Kosten.

DRF Rettungsflug mit 88 Einsätzen

Marco ReiĂ&#x;, Leiter des Rossini-Quartetts (links), und Mathias Geraldy, Pressesprecher der Stadtsparkasse Magdeburg, Ăźbergaben Helga Kleiner, Leiterin der Unicef-Arbeitsgruppe Magdeburg, einen Scheck in HĂśhe von 1.400 Euro. Foto: Klimek

„Eine rote Stadt wird braun“ Buch beleuchtet Nazi-Machtergreifung 1933 in Magdeburg Magdeburg (dapd). Unter dem Titel „Magdeburg 1933 Eine rote Stadt wird braun“ ist eine neue Publikation zur Machtergreifung der Nationalsozialisten erschienen. Historiker Maik Hattenhorst beleuchtet in dem 380 Seiten umfassenden Buch nach eigenen Angaben den Wandel von der sozialdemokratisch geprägten Stadt zur gleichgeschalteten Kommune. Das Werk erschien in einer Auflage von

Nachrichten

800 Exemplaren im Mitteldeutschen Verlag Halle. Damit werde eine „groĂ&#x;e LĂźcke“ in der Geschichtsforschung geschlossen, sagte Mitherausgeber Peter Petsch. Der Band enthält eine Reihe bislang unverĂśffentlichter Dokumente. Unter anderem werde belegt, dass zahlreiche Menschen aus dem bĂźrgerlichen Spektrum damals die nationalsozialistischen Ziele „begeistert begrĂźĂ&#x;ten“, sagte

Hattenhorst. So gehĂśrte der spätere OberbĂźrgermeister Fritz Markmann unter dem Decknamen „Pfennigmann“ schon 1931 der NSDAP an. Zu den wichtigsten Schritten der Nazis gehĂśrte schon Anfang 1933 eine „Säuberung des Rathauses“ von unerwĂźnschten Mitarbeitern. Dem sei die Bildung einer Subkultur der SA mit eigenen Sturmlokalen und Wohnheimen vorausgegangen. Das Buch kostet 32 Euro.

Magdeburg (dapd). Der in Magdeburg stationierte Hubschrauber der Deutschen Rettungsluftwacht (DRF) ist im November 88 Einsätze geflogen. Wie die DRF mitteilte, wurde der Hubschrauber auch zum Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Die Maschine kann den Angaben zufolge Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen.

Telemann-Forschung fortgesetzt Magdeburg (dapd). SachsenAnhalt setzt die FĂśrderung von Forschungen zu den Werken des Komponisten Georg Philipp Telemann bis 2020 fort. Kultusministerin Birgitta Wolff unterzeichnete am Mittwoch eine Kooperationsvereinbarung. Damit werde sichergestellt, dass weitere noch unbearbeitete, aber dennoch wichtige Werke Telemanns wissenschaftlich betrachtet und verĂśffentlicht werden kĂśnnen.

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20 minuten magdeburg

18. Dezember 2010

Glühweinkönig Gewinner der Woche

Verlierer der Woche

Arno Frommhagen

Schneezaun

Der Magdeburger Weihnachtsmarkt lockt seit Ende November zahlreiche Besucher an. Vor allem an den Glühweinständen herrscht Hochbetrieb. Am Donnerstag kürte nun eine fünfköpfige Jury den diesjährigen Glühweinkönig. Elf verschiedene Heißweingetränke testeten unter anderem Matthias Geraldy von der Stadtsparkasse. Prof. Michael Heim vom Universitätsklinikum und SESPromoter Ulf Steinforth. Die Wahl war nicht einfach. Von manchem Getränk waren die Tester sogar schwer enttäuscht. Die besten Glühweine probierten die Jurymitglieder anscheinend gleich zu Beginn des Ausscheids. Schließlich stand nach den elf Getränken ein eindeutiger Sieger fest. Glühweinkönig 2010 darf sich Arno Frommhagen vom Café Flair nennen. Sein weihnachtliches Getränk erhielt von der Jury die meisten Punkte. Frommhagen freute sich über den Titel riesig und spendierte noch am selben Abend allen Gästen den Glühwein seines Hauses zum halben Preis. Na, wenn das kein verdienter Gewinner ist. Bis zum Ende des Monats kann man das gute Frommhagen-Gesöff noch kosten. Vielleicht machen Sie einfach selbst einen Test.

Was haben Meteorologen und Wahrsager gemeinsam? Beide irren sich gerade in diesen Tagen oft genug. Und ihre Meinungen kosten uns Nerven. Noch haben wir Spätherbst, doch der Winter nervt schon lange. Abgesehen davon, dass alle Magdeburger für die Schneeräumung vor ihrer Straße bald teuer bezahlen müssen. Auch wenn man ins Umland bei diesem Winterwetter fahren will, geht das oft nur mit Tempo 40. Der Grund sind oft gewaltige Schneewehen, die den Verkehr behindern. Doch wo sind sie? Unsere guten, alten Schneezäune? Vor Jahren standen sie fast durchgängig von Magdeburg bis Wernigerode. Stabil, hoch und aus Holz stemmten sich die Zäune gegen den Schnee und die Autofahrer konnten ungehindert durch die Landschaft fahren. In den letzten Wochen war es dann soweit. Wie aus heiterem Himmel, unfassbar und unerwartet für die Meteorologen – kam Schnee. Das Verkehrsministerium wies nun an, mehr Schneezäune aufzustellen. Das spart Kosten und schützt die Straßen. Gute alte Erfindung. Vielleicht werden dann die Betriebsschneeschieber wieder aufgetaut. Fröhliches Räumen und eine weiße Weihnacht.

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Feuerwehr rüstet auf Innenminister übergibt der Stadt neue Feuerwehrfahrzeuge Magdeburg (eb/mm). Die Magdeburger Berufsfeuerwehr verfügt seit Montag über zwei neue Fahrzeuge. Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper nahm die mit modernster Technik ausgestatteten Fahrzeuge am Nachmittag von Innenminister Holger Hövelmann entgegen. Sie wurden während des Konjunkturpaketes II finanziert. „Die neuen Fahrzeuge sind eine wichtige Ergänzung für den Fuhrpark unserer Berufsfeuerwehr“, freut sich Trümper. „Mein Dank gilt dem Bund und dem Land Sachsen-Anhalt für die Unterstützung bei der Finanzierung im Rahmen des Konjunkturpaketes II.“ Zu den beiden Fahrzeugen gehören das Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 sowie ein Wechselladerfahrzeug mit einem passenden Abrollbehälter. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug dient überwiegend zur Brandbekämpfung, zum Fördern von Wasser und zum Durchführen technischer Hilfeleistungen. Es bildet mit seiner Besatzung eine selbstständige taktische Einheit. Das neue Wechselladerfahrzeug dient dem Transport von Abrollbehältern mit Einsatzmitteln. Zu dem heute ebenfalls über-

gebenen Abrollbehälter gehören fünf aufblasbare Schnelleinsatzzelte einschließlich Beleuchtung und Zeltheizungen, 35 Sanitätstragen sowie eine rettungsdienstliche Ausrüstung für eine zeitgleiche Behandlung von zehn schwerstverletzten, 20 schwerverletzten und 20 leichtverletzten

Innenminister Holger Hövelmann (links) kennt sich aus und präsentiert dem verdutzten OB Dr. Lutz Trümper eine mobile Waschgelegenheit für die Kameraden am Hilfeleistungslöschfahrzeug. Foto: Mikulas

Personen. Der Aufbau des Behandlungsplatzes dauert rund 30 Minuten. Zum vollständigen Betrieb werden etwa 80 Einsatzkräfte benötigt. Stationiert sind die beiden neuen Fahrzeuge in der Feuerwache Nord in der Peter-PaulStraße. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II wurden in den Erwerb insgesamt 590.000 Euro investiert. 75 Prozent der Summe stellte der Bund zur Verfügung, jeweils 12,5 Prozent betrug der Anteil von Stadt und Land. Mit den neuen Fahrzeugen für die Berufsfeuerwehr hat die Landshauptstadt ein weiteres Mal die Möglichkeiten des Konjunkturpaketes II genutzt. Bis 2011 investiert die Stadtverwaltung im Rahmen dieses Bundesprogramms rund 43,8 Millionen Euro. Zu den Vorhaben gehören zum Beispiel auch die Teilsanierung von elf Schulen und 13 Kindertageseinrichtungen, die Sanierung der Gruson-Gewächshäuser und der Schwimmhalle in der Großen Diesdorfer Straße, der Neubau eines Gebäudes für das Kulturhistorische Museum und der Bau einer Lärmschutzwand am nördlichen Stadteingang.

Beitrag für das neue Haus der Lebenshilfe 1.150 Euro für die Lebenshilfe Magdeburg (eb/ms). Bereits im vierten Jahr in Folge zeigten die Ottonen am 2. Dezember auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt ihr großes Herz und schenkten Glühwein, Punsch und Tee zugunsten der Lebenshilfe Magdeburg aus. Jens Burkart, Geschäftsführer der Magdeburger Gastro Concept GmbH und Initiator der Spendenaktion, findet es wichtig, Menschen mit Behinderungen zu helfen. Insgesamt 1.150 Euro sind beim diesjährigen Glühweinverkauf zusammen gekommen, die Jens Burkart am Donnerstag an Dr. KlausDieter Pantke, den Vorstandsvorsitzenden der Lebenshilfe e.V., und an Geschäftsführerin Heike Woost übergab. „Das Geld wird in unser neues Haus der Lebenshilfe fließen, das gerade an der Leipziger Straße entsteht“, verriet Heike Woost. Dort wird ein Rayonhaus saniert und als Kaffeehaus hergerichtet, in einem Anbau

Jens Burkart von der Gastro Concept GmbH (3.v.l.) überreichte den Erlös des Glühweinverkaufs an Klaus-Dieter Pantke (links) und Heike Woost. Auch Uwe Fischer, Thomas Haupt, Bodo Pantke und Daniel Rösel (v.l.n.r.) aus der Holzwerkstatt der Lebenshilfe Magdeburg freuten sich über den großen Scheck. Foto: Lebenshilfe entstehen eine Werkstatt und Wohnungen für Menschen mit Behinderungen. „Einmalig in Magdeburg werden unsere Wohnungen für alleinstehende geistig behinderte Mütter und

deren Kinder sein“, erzählte Klaus-Dieter Pantke. Jens Burkart nutzte die Gelegenheit, um sich ausführlich über dieses neue Projekt der Lebenshilfe Magdeburg zu informieren.

Weltmeister im Rathaus Im Goldene Buch verewigt

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Die Woche in Magdeburg

20 Minuten Magdeburg Herausgeber: Peter Domnick Verlag und Druck: Verlag Tanzo GmbH, Nachtweide 95, 39124 Magdeburg Redaktion: Karoline Klimek, Mathias Sichting, Michael Mikulas, Thomas Wischnewski Landespolitik: ct-press Christian Wohlt Geschäftsführer: Peter Domnick und Michael Gefeke Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Gewähr. Leserbriefe vertreten nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion. Weiterverwendung der eigens für den Verlag entworfenen Anzeigen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Für die Richtigkeit telefonisch aufgenommener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Preisliste Nr. 1 vom 2. Oktober 2010.

Oberbürgermeister Lutz Trümper empfing am Donnerstag im Alten Rathaus die Magdeburger Sportweltmeister des Jahres 2010. Damit würdigte er die Leistungen von 50 Sportlerinnen und Sportlern. Im Anschluss trugen sich jene Weltmeister, die 2010 erstmals einen Titel gewannen, in das Goldene Buch der Landeshauptstadt Magdeburg ein. „50 Magdeburger Sportlerinnen und Sportler holten in diesem Jahr insgesamt 85 Titel bei Weltmeisterschaften“, sagte Trümper. 23 trugen sich in das Goldene Buch ein. Dazu gehörten die Fußballerin Almuth Schult, Boxer Christine Hammer und Jan Zaveck, der Kanute Andreas Ihle und der Ruderer Marco Neumann. Foto: tw

Nachrichten Ausbau der B1 abgeschlossen Magdeburg (dapd). Nach einer Bauzeit von knapp drei Jahren ist am Montag der dritte und damit letzte Abschnitt der vierspurig ausgebauten B 1 zwischen Magdeburg und Heyrothsberge freigegeben worden. Dabei wurden unter anderem zwei Brücken über den Umflutkanal erneuert. Verkehrsminister Daehre sagte, der neue Brückenkomplex werde den Anforderungen des Hochwasserschutzes und des steigenden Verkehrsaufkommens auf der B 1 gerecht. Die Kosten für das gesamte Projekt liegen bei rund 19 Millionen Euro.

Waldböden werden saurer Magdeburg (dapd). Die Versauerung der Waldböden in Sachsen-Anhalt hat in den vergangenen 15 Jahren zugenommen. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Waldzustandsberichts, der am verganenen Montag von Umweltminister Hermann Onko Aeikens in Magdeburg vorgestellt wurde. Die Anzahl der Proben mit überhöhten Säurewerten sei in Bodentiefen von bis zu 60 Zentimetern vergleichsweise mit denen vor 15 Jahren um bis zu 13 Prozentpunkte gestiegen, so der Leiter der Studie, Johannes Eichhorn.

Haseloff wegen Schelte kritisiert Magdeburg (dapd). Wirtschafts- und Arbeitsminister Reiner Haseloff (CDU) stößt mit seiner Kritik an den Aussagen des Chefs der Landesarbeitsagentur, Kay Senius, auf den Widerstand von SPD und DGB. Die SPD warf dem Wirtschaftsminister vor, die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt zu verklären. „Es ist mir ein Rätsel, wie man diese Zahlen einfach ignorieren kann“, sagte die SPD-Landes- und -Fraktionschefin Katrin Budde. Nach Ansicht des DGB-Landesvorsitzenden Udo Gebhardt hat sich die Beschäfti- gungsstruktur in Sachsen-Anhalt wesentlich verschlechtert. „Haseloff hübscht offensiv auf und streut der Öffentlichkeit Sand in die Augen“, sagte der DGB-Chef. Bei den Neueinstellungen werde immer härter gefeilscht und zwar in allen Branchen. Fachkräfte würden so in andere Länder vertrieben. Senius hatte zu Beginn der Woche gesagt, jedes zweite neu geschaffene Beschäftigungsverhältnis in SachsenAnhalt sei befristet. Unbefristete Verhältnisse stellten fast die Ausnahme dar.

Leserpost Noch kein Eis auf der Elbe Zu: „Einsamer Eisbrecher …“. Die Elbe führt noch gar kein Eis, und bei Eisgang bestünde keine Notwendigkeit, eine Fahrrinne freizuhalten. Erst, wenn es auf der Elbe zu einem Eisstand gekommen, die Elbe für die Schifffahrt gesperrt ist und mit Tauwetter zu rechnen ist, müssen die Eisbrecher vom unteren Eisstand aus, ab Hamburg bzw. Geesthacht den Eisaufbruch vornehmen, damit das gebrochene Eis abfließen kann und keinen Eisstau verursacht. Leser, die aufgrund des Fotos Eis auf dem Strom sehen wollen, werden einen vergeblichen Spaziergang zum Ufer machen. Auf der Elbe wird keine Fahrrinne freigehalten. Das Foto zeigt nicht die Elbe, sondern den Mittellandkanal bei Hohenwarthe. Dem versierten Schiffer sagt das Foto, dass hier auch Frachtschiffe durch das Eis gefahren sein müssen, denn ein einzelner Eisbrecher räumt nur eine geringe Breite. Die weit über eine Eisaufbruchspur hinausgehenden losen Schollen entstehen dagegen durch Frachtschiffe. Ingo Klinder Schiffsführer i.R.


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