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Nachrichten der Woche

20 Minuten Magdeburg Gastkommentar Minister Dr. Karl-Heinz Daehre Seite 2

IBA 2010 endet Akzente gesetzt Seite 2

Flughafen Magdeburg Start- und Landeübungen Seite 3

Gewinner Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann Seite 4

www.20minutenmagdeburg.de

16. OKTOBER 2010

Magdeburg wird zur internationalen Drehscheibe 17 Millionen Euro Investition in neues Logistikzentrum Werner Gunz, Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff und Helmut Gunz (v.l.n.r.) bei der Präsentation des Logistikstandortes der Gunz Warenhandels GmbH in Magdeburg. Das österreichische Unternehmen wird im Gewerbegebiet MagdeburgRothensee an der A2 rund 17 Millionen Euro in ein Distributionszentrum für Lebensmittel investieren und schafft damit mehr als 100 Arbeitsplätze. Zunächst startet das Familienunternehmen mit 45 Mitarbeitern. Magdeburg entwickelt sich durch diese Investition weiter zur Drehscheibe internationaler Firmen. Aus dem geplanten Logistikzentrum sollen Kunden in Deutschland, Nordeuropa sowie den Benelux-Staaten beliefert werden. Zudem will das Unternehmen über den Hafen Magdeburg den gesamten Übersee-Export im Containergeschäft abwickeln. Die wichtigsten Überseemärkte sind derzeit Kanada, Israel und Australien. In den USA unterhält Gunz seit kurzem eine eigene Vertriebsniederlassung. Foto: Sichting

Für junge Unternehmer Businessplanwettbewerb Magdeburg (kkl). Am vergangenen Mittwoch ist der landesweite Businessplanwettbewerb offiziell gestartet. Zur Auftaktveranstaltung waren zahlreiche Sponsoren und junge Unternehmer geladen. Ziel des Wettbewerbs ist es, kreativen Menschen die Chance zu geben, ihre Geschäftsidee Wirklichkeit werden zu lassen. „Neben der Idee ist es aber ganz gut, wenn man mit Fachleuten darüber sprechen kann“, meint Wirtschaftsstaatssekretär Detlef Schubert. Ansprechpartner ist deshalb das Netzwerk ego.-business, das das Projekt, dessen Träger die Investitionsbank ist, für das Land Sachsen-Anhalt umsetzt. Leiter Jöran Fricke (Foto): „Der Wettbewerb ist für beide Seiten wichtig. Die potenziellen Grün-

der bekommen einen Fahrplan, an dem sie sich messen lassen müssen und das Land sieht, wo zukünftige Arbeitsplätze entstehen und wo es im Wettbewerb mit anderen Bundesländern steht.“

Geld für Elternhaus Knapp 6.000 Euro für krebskranke Kinder Magdeburg (eb/ms). Im Zuge der „Tour der Hoffnung“, einer deutschlandweiten Spendentour zugunsten krebskranker Kinder, hatte die Gemeinde Barleben um Spenden gebeten. Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff konnte vergangene Woche die stattliche Summe von 5749,44 Euro an Prof. Dr. Uwe Mittler, Vorstand der Stiftung Elternhaus am Universitätsklinikum Magdeburg, übergeben. Am 6. Oktober waren Bürgermeister Keindorff und Lydia Krüger, die Organisatoren des Projektes für die Gemeinde Barleben, dazu im Elternhaus für krebskranke Kinder in Magdeburg und schauten sich die Räumlichkeiten und die Gegebenhei-

ten vor Ort an. Prof. Dr. Mittler konnte erfreut berichten, dass für das Elternhaus in Magdeburg insgesamt 45.000 Euro an Spendengeldern gesammelt wurden. Diese wurden, wie versprochen, verdoppelt. Mit den 20.000 Euro Anteil der deutschlandweit gesammelten Gelder, kam eine Summe von insgesamt 110.000 Euro zusammen. „Ein riesen Erfolg für die Region und vorallem für die Stiftung Elternhaus, die das Geld sicherlich gut investiert“, so Keindorff stolz. Er übergab zur Erinnerung an die Teilnahme an der Touretappe von Wanzleben nach Magdeburg ein T-Shirt der Barleber Radfahrer, die so fleißig gesammelt hatten.

Zusatzschild erinnert an August Bebel Schildeinweihung Magdeburg (ms). Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und die Vorsitzende der SPDLandtagsfraktion Katrin Budde enthüllten am Mittwoch anlässlich des 170. Geburtsjahres von August Bebel im Beisein von Gesundheitsminister Norbert Bischoff auf dem AugustBebel-Damm Ecke Buschfeldstraße ein Zusatzschild mit den Daten zum Leben und Wirken Bebels. Bebel war der erste Vorsitzende der SPD und einer der Begrü n der der deutschen Arbeiterbewegung. Das kleine Zusatzschild steht direkt neben einer Fußgängerampel und wird somit zukünftig stark frequentiert.

1. JAHRGANG/ 41. WOCHE

Diskussion Imam-Ausbildung begrüßt Magdeburg (dapd-lsa). Der Islam-Wissenschaftler Jürgen Paul hat die geplanten Islam-Studiengänge an deutschen Universitäten begrüßt. Der Leiter des Orientalischen Instituts an der Universität Halle-Wittenberg sprach am Donnerstag im Nachrichtenradio MDR info von einer „lange überfälligen Maßnahme“. Von jedem Pfarrer in Deutschland erwarte man, dass er der deutschen Gesetzgebung unterstehe. „Bei den christlichen Kirchen ist das selbstverständlich, bei den jüdischen Gemeinden hat man das auch eingeführt“, sagte Paul. „Bei den muslimischen Religionsdienern hat man geglaubt, darauf verzichten zu können.“ Bislang seien die Imame für deutsche Moscheen vor allem in der Türkei ausgebildet worden. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hatte am Donnerstag angekündigt, dass im kommenden Jahr in Deutschland die Ausbildung islamischer Geistlicher an Universitäten beginnt. Tübingen, Münster und Osnabrück werden die ersten Standorte für das neue Fach „Islamische Studien“ sein.

Meinung In eigener Sache Magdeburg (mm). Seit kurzem bietet unser Zeitungsverlag seinen Lesern in „20 Minuten“ die Nachrichten der Woche im Überblick. Uns erreichten vergangene Woche sehr viele Leserbriefe, in denen uns die Leser mitteilten, dass ihnen dieser zusätzliche und kompakte Service gefällt. Das bestärkt uns natürlich in unserem Wirken weiter zu machen. Wenn Sie als Leser etwas vermissen oder andere Anmerkungen haben, teilen Sie uns diese per Mail (redaktion@magdeburgersonntag.de) oder per Postsendung mit, damit wir den vierseitigen Wochenrückblick für Sie noch informativer und abwechslungsreicher gestalten können.


20 Minuten Politik

16. Oktober 2010

Landesticker

Magdeburg (eb). Das Kabinett hat fĂźr weitere Krankenhausinvestitionen den Weg frei gemacht. Vorhaben fĂźr insgesamt rund 40,5 Millionen Euro kĂśnnen an sieben Kliniken in Angriff genommen werden. Zuvor hatten Krankenkassen und Krankenhausgesellschaft fĂźr die Investitionen grĂźnes Licht gegeben. Grundbedingung ist, dass die Krankenhäuser gut ausgelastet sind und auch perspektivisch Bestand haben werden. Gesundheitsminister Norbert Bischoff (SPD) erklärte in Magdeburg: „Trotz enger finanzieller Ressourcen ist das Land bei den noch notwendigen Modernisierungen im Krankenhausbau ein verlässlicher Partner. Seit 1990 sind mehr als 3,4 Milliarden Euro LI/SQQMWWMSR in die Modernisierung der LIV*SRHW EPI)RX[MGOPYRK Krankenhauslandschaft 32-2-,6)>9/92*8 geflossen. Damit konnten wir einen bemerkenswerten Strukturwandel vollziehen. Wir haben moderne Kliniken mit klaren Aufgabenprofilen. Dieses hohe Niveau der stationären Versorgung der BevĂślkerung gilt es zu halten.“

Innovation Magdeburg (eb). Kultusministerin Birgitta Wolff und Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (beide CDU) haben in Magdeburg das „Innovationsprogramm Sachsen-Anhalt 2010/2011“ vorgestellt. Das Kabinett hatte das Programm zuvor zur Kenntnis genommen und dem Landtag zugeleitet. Es untersetzt die eher mittel- bis langfristig ausgerichtete Innovationsstrategie 2013 durch eine auf die konkreten Erfordernisse des Landes ausgerichtete Innovationspolitik. Das Innovationsprogramm umfasst ein Paket von aufeinander abgestimmtem MaĂ&#x;nahmen.

Vollzugsbericht Magdeburg (eb). Der Jugendstrafvollzug hat in SachsenAnhalt eine gute Entwicklung genommen. Das geht aus dem ersten Bericht zur Lage des Jugendstrafvollzugs in Sachsen-Anhalt 2008/2009 hervor. Er wurde im Kabinett diskutiert und wird dem Landtag zugeleitet. Der Bericht gibt einen umfassenden und detaillierten Ăœberblick Ăźber den Jugendstrafvollzug in Sachsen-Anhalt. Grundlage ist das am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Landes-Jugendstrafvollzugsgesetz, nach dem das Ministerium der Justiz alle zwei Jahre dem Landtag Ăźber die Lage des Jugendstrafvollzugs zu berichten hat. Jugendstrafvollzug wird in SachsenAnhalt ausschlieĂ&#x;lich in der Jugendanstalt RaĂ&#x;nitz vollzogen. Die Anstalt wurde im Oktober 2002 ihrer Bestimmung Ăźbergeben. Sie ist speziell fĂźr die BedĂźrfnisse jugendlicher und heranwachsender Straftäter konzipiert und errichtet worden. Justizministerin Angela Kolb (SPD): „Wir unterhalten in RaĂ&#x;nitz eine moderne Anstalt, in der es ein breites Angebot an Bildungs-, Ausbildungs- und FreizeitmaĂ&#x;nahmen gibt. ErmĂśglicht wird dies durch ein gutes Netzwerk, zu dem auch viele ehrenamtliche UnterstĂźtzer zählen.“

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Finanzspritze

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GASTKOMMENTAR

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Herausforderungen bleiben Mit der Internationalen Bauausstellung “Stadtumbau 2010â€? hat Sachsen-Anhalt ein Zeichen gesetzt. Als wir im Jahr 2000 als kleines Bundesland Sachsen-Anhalt mutig gesagt haben: `Wir wollen eine Internationale Bauausstellung´, wurden wir von manchem belächelt. Aber der Mut, den die Leute damals hatten, die sich dieser Aufgabe gestellt haben, der war richtig, und er hat sich gelohnt.

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IBA hat Akzente gesetzt Internationale Bauausstellung Stadtumbau 2010 endet

VON CHRISTIAN WOHLT

ren zu kämpfen hatten“, wĂźrdigte Daehre die Pilotfunktion der IBA. Sachsen-Anhalt hat seit der Wende rund 500.000 Einwohner verloren. Die Abwanderungstendenz hält (abgebremst) an. Hinzu kommt der demografische Wandel. Stadtumbau bedeute nicht nur abzureiĂ&#x;en (60.000 Wohnungen verschwanden seit 2002 so vom Markt), sondern die verbleibenden deutlich aufzuwerten, erklärte Ronald Meissner, GeschäftsfĂźhrer des Verbandes der Wohnungsgenossenschaften SachsenAnhalt. Rund 2,5 Milliarden Euro habe die WohnungswirtDie IBA zum Nachlesen: schaft Sachsen-Anhalt in den GeschäftsfĂźhrer RĂźdiger letzten zehn Jahren in den Schulz präsentiert die 19 Pro- Bestand investiert. Die IBA jektbroschĂźren. Foto: ctpress habe hier vĂśllig neue Wege aufgezeigt. Rund 200 Milliodenen die Schau vorbereitet nen Euro aus Bundesmitteln und die Projekte umgesetzt sind in die Bauausstellung wurden. Dabei wurde nicht geflossen. nur mit dem dezentralen Kon- Das Geld soll - wie es so schĂśn zept, sondern auch mit dem heiĂ&#x;t - nachhaltig angelegt eigentlich negativ besetzten sein, versicherte Daehre. So ist Thema Stadtumbau, der geplant, die Projekte auch durch Abwanderung und weiterhin einer breiteren damit verbundenen Woh- Ă–ffentlichkeit zu präsentieren. nungsleerstand nĂśtig wurde, „Auch wenn es dann nicht Neuland betreten. „Andere mehr IBA heiĂ&#x;t, werden wir Länder werden ähnliche Pro- die Bauausstellung in geeignebleme bekommen, wie die mit ter Art und Weise fortsetzen“, denen wir in den letzten Jah- versicherte der Minister. )YVSTmMWGLI/SQQMWWMSR )YVSTmMWGLIV*SRHW J‚VVIKMSREPI)RX[MGOPYRK -2:)78-8-32-2-,6)>9/92*8

Wenn in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung oder der SĂźddeutschen Zeitung Ăźber Projekte in Sachsen-Anhalt berichtet wird, sei das die beste Bestätigung, freut sich RĂźdiger Schulz, GeschäftsfĂźhrer der Internationalen Bauausstellung „Stadtumbau 2010â€? (IBA) Ăźber die Ăźberregionale Resonanz. Auch im Lande habe die Bauausstellung fĂźr Aufsehen gesorgt. Gemeinsam mit Landesbauminister Karl-Heinz Daehre (CDU) zog er eine positive Bilanz. Die sechsmonatige IBA-Präsentation in den 19 beteiligten Städten Sachsen-Anhalts endet am 16. Oktober. Daehre wĂźrdigte das Engagement der Teilnehmer. Die grĂśĂ&#x;te Beachtung fanden Projekte, wie die Elbepromenade in Magdeburg oder die Gestaltung der Innenstadt Ascherslebens mit Landesgartenschau und der so genannten „DriveThru-Gallery“ (Galerie zum Durchfahren). Insgesamt habe die IBA-Präsentation groĂ&#x;e nationale und internationale Aufmerksamkeit gefunden und fast 500.000 Besucher angezogen. Voran gegangen waren acht Jahre, in

Mit fast einer halben Million Besuchern ist die IBA in den vergangenen Monaten zu einem Besuchermagneten geworden. Auch international ist die Bauausstellung auf enormes Interesse gestoĂ&#x;en. Mehr te haben sich daran beteiligt als 1.000 Experten aus vielen und auf unterschiedlichste Ländern haben sich Ăźber die Weise gezeigt, wie sie die ProErgebnisse des Stadtumbaus in bleme des demografischen [[[MFEWXEHXYQFEYHI Sachsen-Anhalt informiert. Wandels aus städtebaulicher Nicht nur in Deutschland, son- Sicht angehen. dern weit darĂźber hinaus hat Die IBA "Stadtumbau 2010" das Publikum registriert, dass war von Anfang an gesagt: Das Sachsen-Anhalt die Herausfor- ist eine Internationale Bauausderungen des demografischen stellung, fĂźr die sich die gesamWandels offensiv anpackt. te Landesregierung verantwortlich fĂźhlt. Denn wir haben es Wer Ăźber das Thema IBA in nicht nur mit baulich-räumliSachsen-Anhalt spricht, chen, sondern ebenso mit soziakommt nicht umhin, auf die 20 len, kulturellen, wirtschaftliJahre seit der Wiedervereini- chen und vielen anderen gung zurĂźckzublicken. 1990 Aspekten zu tun. haben wir eine schwierige NatĂźrlich haben wir Anfang Situation vorgefunden. Hier in des Jahrtausends das Wort Mitteldeutschland war es eine Abriss häufiger in den Mund vordringliche Aufgabe, das genommen, als das vielleicht groĂ&#x;e kulturelle Erbe zu sichern einem Bauminister lieb ist. und zu erhalten. Aber wir haben es geschafft und Heute sind die Städte und bis heute mehr als 60.000 Wohbesonders ihre historischen nungen vom Markt genommen. Kerne wieder in einem guten Das zeigt deutlich: Auch wenn Zustand. am 16. Oktober die IBA-PräsenWas wir 1990 jedoch nicht ein- tation endet, muss es im schätzen konnten, war die November weitergehen mit rasante Veränderung der kom- dem Thema Stadtumbau. Diemenden Jahre: Viele junge ser notwendige Prozess wird Leute wanderten ab, andere uns noch etliche Jahre beschäfhatten Sehnsucht nach einem tigen und mit neuen HerausforEigenheim auf dem Land, die derungen verbunden sein. Städte leerten sich. SachsenAnhalt hatte 200.000 leer ste- Karl-Heinz Daehre, hende Wohnungen. Minister fĂźr Das war die Situation, in der Landesentwicklung wir im Jahr 2002 begonnen und Verkehr haben, kreative Konzepte fĂźr die IBA zu entwickeln. 19 Städ-

Sportler polieren Landesimage auf Magdeburg (eb). Im Rahmen der Imagekampagne „Sachsen-Anhalt. Wir stehen frĂźher auf“ werden Spitzensportler zu „Botschaftern des Sports“. Neben vier weiteren Preisträgern belegt der SC Magdeburg mit seinem Projekt den ersten Platz in der Kategorie „Olym-

pischer Sport“ und wurde durch Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) ausgezeichnet. Der Minister betonte: „Sport besitzt groĂ&#x;es Potenzial, gesellschaftliche Entwicklungen positiv mit zu gestalten. Gerade Spitzensportler wie die

Bundesliga-Handballer des SC Magdeburg sind Vorbilder fßr junge Menschen und kÜnnen zudem das Image SachsenAnhalts verbessern. Das macht sie zu hervorragenden Botschaftern fßr unser Land. Umso mehr freue ich mich, dass der SCM mit dem ‚Mag-

deburger Band’ soziale Verantwortung Ăźbernimmt. Gleichzeitig hoffe ich, dass mĂśglichst viele Sponsoren in die Aktion eingebunden werden kĂśnnen, um Kinder- und JugendfĂśrderung sowie Normen- und Wertevermittlung durch den Sport zu verstärken.“

Pfiffige Plakatideen gesucht Wettbewerb: „Auf allen Wegen nach Gardelegen“ grafisch umsetzen Magdeburg (ct). Vom 24. bis 26. Juni 2011 wird Gardelegen die (inoffizielle) Hauptstadt Sachsen-Anhalts sein. Zum 15. Sachsen-Anhalt-Tag werden hunderttausende Besucher erwartet. Im Vorfeld wird natĂźrlich kräftig die Werbetrommel gerĂźhrt. Dazu dient auch das traditionelle Plakat fĂźr das Landesfest, das ab sofort gesucht wird. Die Hansestadt Gardelegen und die Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt rufen gemeinsam zum Plakatwettbewerb auf. Alle Sachsen-Anhal-

ter kĂśnnen sich daran beteiligen. Insbesondere sind Grafiker zur Teilnahme aufgerufen. Den Wettbewerbsgewinnern winken fĂźr die Plätze 1 bis 3 Preisgelder in HĂśhe von 500, 200 und 100 Euro. Das Plakatmotiv soll sowohl Bezug auf den Austragungsort, als auch auf das Motto „Auf allen Wegen – ab nach Gardelegen“ nehmen sowie auf den Sinn des Landesfestes eingehen. Der Sachsen-Anhalt-Tag soll das Landesbewusstsein und das ZusammengehĂśrigkeitsgefĂźhl der Menschen im Land

zum Ausdruck bringen. Jeder Teilnehmer kann bis zu drei EntwĂźrfe einreichen. Eine Jury wird Ăźber die Preisvergabe entscheiden. Einsendeschluss fĂźr die Arbeiten ist der 15. November 2010. Die Teilnahmebedingungen fĂźr den Wettbewerb zum 15. SachsenAnhalt-Tag sind im Internet unter www.sachsen-anhalt.de abrufbar bzw. erhältlich in der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, Referat Ă–ffentlichkeitsarbeit, HegelstraĂ&#x;e 40/41, 39104 Magdeburg, Tel.: 0391/567 6605.

Mit diesem Motiv warb Gardelegen auf dem diesjährigen Sachsen-Anhalt-Tag fßr das Landesfest 2011 in der Hansestadt. Foto: ctpress

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Magdeburg (eb). Seit der Wiedervereinigung verringerte sich die BevÜlkerungszahl SachsenAnhalts bis Ende Mai 2010 um 544 000 Personen bzw. 19 Prozent. Wie das Statistische Landesamt informierte, entsprach das im Durchschnitt täglich einer Abnahme um 76 Personen als Folge des Geburtendefizits von 40 und des Wanderungsverlustes von 36 Personen. Durchschnittlich kamen pro Tag 47 Kinder zur Welt, während 87 Menschen starben. Auf 106 Zuzßge entfielen 142 Fortzßge. Hinsichtlich der Einflussfaktoren auf die BevÜlkerungsabnahme gab es seit der Wiedervereinigung Verschiebungen. Bis Ende des Jahres 1991 und von 1998 bis 2008 war der Wanderungsverlust der dominierende Teil des BevÜlkerungsrßckgangs. Seit 2009 wird der BevÜlkerungsrßckgang wieder ßberwiegend vom Geburtendefizit bestimmt. Das bedeutet: Die Sachsen-Anhalter sterben also auf lange Sicht aus.

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20 Minuten Magdeburg

16. Oktober 2010

Start- und Landeübungen mit Airbus 319 Piloten starten auf „Magdeburg-Berlin International“ durch

Magdeburg (eb). Am letzten Wochenende bekamen hunderte Zuschauer in der Börde Fernweh. Der Grund: Auf dem Flughafen Magdeburg-Berlin International zog der Aibus 319-100 seine Kreise. Unaufhörlich

wurde gelandet und gleich wieder durchgestartet. Im 5-Minutentakt dröhnte es fast wie auf einem Großflughafen. Zehn Flugschüler der Lufthansa kamen mit dem Flieger aus Frankfurt und trainierten mit

dem Riesenvogel. Zwar gibt es in Deutschland viele Flughäfen aber nur eine Handvoll, auf denen so intensiv geübt werden kann. Auch für die Bodencrew wurde es ernst. Für den Tankwart, den Tower-Mitarbeiter bis

Bis zu 15.000 Stellen auf der Kippe die Erhebung und Verwaltung der Kfz-Steuer, die auf den Zoll übertragen wurde, der Brennelementesteuer oder der neuen Luftverkehrssteuer gegenüber. Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) würdigte die Arbeit des Zolls und verwies unter anderen auf die Eindämmung der Schwarzarbeit als eine Aufgabe der Behörde. Im Jahr 2009 seien rund 350 Milliarden Euro an Steuer- und Sozialkassen vorbei „erwirtschaftet" worden. "Ganz werden wir diesem Übel wohl nie beikommen können, aber wir dürfen nicht nachlassen, dagegen vorzugehen", unterstrich der Ministerpräsident. Im Hauptzollamtes Magdeburg seien 2009 Schäden durch Schwarzarbeit im Umfang von 11,5 Millionen Euro aufgedeckt worden.

Wieder ein Millionär Spieler gewinnt über 1,5 Millionen Euro Magdeburg (dapd). In Sachsen-Anhalt hat ein Lotto-Spieler mehr als eineinhalb Millionen Euro gewonnen. Der noch unbekannte Spieler landete bei der Mittwochsziehung einen Volltreffer in der Zusatzlotterie Spiel 77, wie eine Sprecherin der Lotto-Gesellschaft am Donnerstag sagte. Damit gewinnt er 1.577.777 Euro. Das Spiel 77 habe somit für den 77. Lottomillionär in SachsenAnhalt gesorgt.

Beim Spiel 77 wird gewonnen, wenn die Ziffern der aufgedruckten Spielscheinnummer mit den jeweils gezogenen Zahlen übereinstimmen. Der Sachsen-Anhalter hatte als bundesweit einziger die richtige siebenstellige Gewinnzahl. Der neue Lottomillionär, der vierte in diesem Jahr in Sachsen-Anhalt, muss innerhalb der nächsten 13 Wochen seinen Gewinn anfordern.

Magdeburg (dapd). Die Grünen haben gefordert, das Verbrennen von Gartenabfällen bis Herbst 2011 in ganz SachsenAnhalt zu verbieten. „Nachdem Landrat Schatz im MansfeldSüdharz die Verbrennung verbietet, muss sich jetzt im Norden etwas tun", forderte Grünen-

Anerkennung gefordert Integrationsbeirat Magdeburg (dapd). Der Landesintegrationsbeirat SachsenAnhalt hat sich für eine bessere Anerkennung ausländischer Abschlüsse von Menschen mit Migrationshintergrund ausgesprochen. „Sachsen-Anhalt lässt wie die anderen Bundesländer akademische Kenntnisse und Berufserfahrungen von bei uns lebenden Menschen brachliegen", sagte der Vorsitzende des Beirates, Innenminister Holger Hövelmann (SPD), am Donnerstag bei der Vorstellung eines gemeinsamen Positionspapiers in Magdeburg. In diesem Papier empfiehlt das Gremium der Landesregierung, eine einheitliche Stelle für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zu schaffen. Derzeit seien für die unterschiedlichen Verfahren 23 Einrichtungen im Land zuständig, sagte die Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Susi Möbbeck.

Auszeichnung von der DEHOGA

che im Land. Der DEHOGA Sachsen-Anhalt ist Mitglied im DEHOGA Bundesverband. Als einflussreicher Wirtschaftsver-

ten und landen. Im Oktober sollte es eigentlich losgehen, aber es kam anders. Sicher ist aber der Beginn der Flugsaison im Frühjahr 2011. Dann heißt es „Familie Müller, letzter Aufruf in die Ferien..."

Verbot der Verbrennung von Gartenabfällen

Ehrenmedaille für Minister Magdeburg (eb/mm). Erstmals in seiner 20-jährigen Geschichte vergab der DEHOGA Sachsen-Anhalt e.V. am Dienstag in Magdeburg eine Ehrenmedaille. Sie ging an Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff (3. v. l.). Präsident Frank Doepelheuer (rechts) übergab die Auszeichnung im Herrenkrug Park Hotel. Weiterhin gratulierten Hauptgeschäftsführer Wolfgang Schildhauer (links) sowie DEHOGABundespräsident Ernst Fischer. Mit der Medaille würdigt der Verband des Hotel- und Gaststättengewerbes im Bundesland Sachsen-Anhalt das Engagement des Wirtschaftsministers für das Gastgewerbe und die gesamte Tourismusbran-

Boxer schlägt Moderator

Grüne sind für „rauchfreie“ Städte

Warnung vor Personalabbau Magdeburg (dapd). Die 530 Delegierten der Deutschen Zollund Finanzgewerkschaft BDZ haben auf ihrem 29. Gewerkschaftstag in Magdeburg vor einem weiteren Personalabbau gewarnt. „Wir brauchen mehr Personal und lehnen das Sparpaket des Bundes für den Zoll konsequent ab", sagte Bundesvorsitzender Klaus H. Leprich am Mittwoch. Das Sparpaket der Bundesregierung sehe einen Abbau von 10.000 bis 15.000 Stellen in den Bundesbehörden vor. Wie es genau umgesetzt werden solle, sei noch nicht entschieden. Der Zoll leidet nach Angaben der Gewerkschaft bereits jetzt unter Personalmangel. In einigen Bereichen fehlten bis zu 20 Prozent Mitarbeiter. Dem stünden zusätzliche Aufgaben wie

zum Feuerwehrmann – für alle war es eine Bewährungsprobe. Aber bei dem tollen Herbstwetter konnte einfach nichts schiefgehen. Nun bleibt abzuwarten, wann die Flugzeuge regelmäßig star-

band vertritt er die Interessen des Gastgewerbes sowohl auf regionaler Ebene als auch auf Landes- und Bundesebene.

Landeschef Christoph Erdmenger am Montag in Magdeburg. Er verwies darauf, dass bisher nur rund die Hälfte der Landkreise und kreisfreien Städte, vornehmlich im Süden des Landes, „rauchfrei" seien. Das Verbrennen von Gartenabfällen zu verbieten, sei die richtige Entschei-

Sport

dung zugunsten von Gesundheit und Wohlergehen der Menschen. „Hau-Ruck-Verbote schüren aber nur Unverständnis", fügte Erdmenger hinzu. Lösungen, wie mit dem Gartenabfall zu verfahren ist, müssten gleichzeitig auf den Tisch.

Magdeburg (eb/mm). Radio Brocken MorgenshowModerator Holger Tapper forderte am Dienstag WBOBox-Weltmeister Robert Stieglitz zu einem Duell unter Männern heraus. Die Disziplin: Seilspringen. Holger Tapper musste als Herausforderer im Seilspringen vorlegen und nahm Springposition ein. In der vorgegeben Zeit von 30 Sekunden schaffte Holger Tapper 31 Sprünge. Dann war Robert Stieglitz dran: Der Boxprofi, der nicht einmal in Sportkleidung zum Duell erschien, wartete auf sein Startzeichen. Als dann das „Go“ für den Boxprofi ertönte, sprang er in 30 Sekunden 84 Mal über das Seil und somit hieß der Sieger mit klarem Vorsprung: Robert Stieglitz.

Eine Runde weiter Magdeburg (ms). Der 1.FC Magdeburg ist im Landespokal gegen Romonta Stedten eine Runde weiter gekommen. Nach dem 3:0 (0:0) Sieg gegen den Süd-Landesligisten konnte sich beim FCM jedoch keiner so richtig freuen, fielen die Tore durch Verkic (67. und 73.) und Müller (88.) doch erst relativ spät. Trotz aller Bemühungen hatte der Landesligist keine einzige zwingende Torchance. Vize-Kapitän Stephan Neumann musste nach einer Stunde wegen einer Schulter-Prellung ausgewechselt werden. Nach der Niederlagenserie in der Liga kam der Sieg im Pokal den Verantwortlichen gerade recht, um Fans und Sponsoren zu beruhigen.


20 Minuten Magdeburg

16. Oktober 2010

Lokales

Gewinner und Verlierer der Woche

Problemfälle nicht aufgeben

OvG-Rektor Klaus Erich Pollmann und das Flosskraftwerk

Schulverweigerer

Schausteller haben Herz fĂźr Kinder Magdeburg (eb/mm). Der V.S.G. (Verein selbständiger Gewerbetreibender, Marktund Messereisender) hat am Mittwoch einen Scheck in HĂśhe von 584 Euro an den AWO Kinderfonds Ăźbergeben. Der ErlĂśs resultiert aus den Einnahmen der Schausteller Mario Siewiera, Karl Welte, Ivonne und Dirk Eckermann, Klaus Herrmann und der Firma Kirchner. Sie hatten am 6. Oktober auf der 1000. Magdeburger Herbstmesse die Fahrgeschäfte zugunsten des AWO Kinderfonds drehen lassen. Ăœber die Spende freuen kĂśnnen sich nun Danny und Jasmin aus einer Magdeburger AWO Kinder- und Jugendwohngruppe. Ihre geplante Ferienfahrt nach Bispingen im kommenden Jahr ist damit gesichert. Der AWO Kinderfonds unterstĂźtzt bei der Grundschulausstattung, fĂśrdert Projekte zur gesunden Ernährung und zur Entfaltung des eigenen KĂśnnens.

BÜhmer verabschiedet Soldaten Magdeburg (dapd). Mit einem Appell wurden am vergangenen Montag, 10. Oktober in der Clausewitz-Kaserne in Burg bei Magdeburg rund 500 Soldaten und Mitarbeiter der Wehrverwaltung zu ihrem AfghanistanEinsatz verabschiedet. An dem Zeremoniell nahmen auch Ministerpräsident Wolfgang BÜhmer (CDU) sowie der Stellvertretende Generalinspekteur und Inspekteur der Streitkräftebasis, Vizeadmiral Wolfram Kßhn, teil. Neben 375 Soldaten traten auch 121 Mitarbeiter der Wehrverwaltung den ISAF-Einsatz an. Derzeit leisten rund 67.000 Soldatinnen und Soldaten sowie rund 13.800 zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Streitkräftebasis ihren Dienst.

(eb). Der Gewinner ist Professor Klaus Erich Pollmann, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, denn Ende

Oktober wird die Rekordzahl von Studenten des letzten Jahres von 3.447 wieder erreicht sein, so Rektor Pollmann. „Bei uns gab es keinen Einbruch. 3.221 Erstsemester haben sich fĂźr die mehr als 70 Studiengänge an der Uni eingeschrieben. Ein Grund fĂźr den Immatrikulationserfolg ist, dass es in breiter Front gelungen ist, Studienbewerber aus den alten Bundesländern fĂźr ein Studium an der OvG zu gewinnen.“ „Diese Zahlen zeigen, dass es uns gelungen ist, der demographischen Entwicklung entgegenzuwirken. Wir kĂśnnen uns berechtigte Hoffnungen machen, dass dies auch in den kommenden Jahren so bleibt." so der Rektor Prof. Klaus Erich Pollmann.

Der Verlierer ist das Flosskraftwerk. Es sollte die alternative Stromgewinnung sein, doch nach sechs Wochen kam der „Untergang“ fĂźr das erste Flosskraftwerk in Magdeburg. Das Hannoveraner Unternehmen EHG investierte 500.000 Euro in diese Anlage. Im Juli wurde „die WassermĂźhle"

Ein Seelsorger fĂźr Schausteller

Umfragevorsprung der Linken Magdeburg (dapd). Nach dem Angebot der SPD zu einer mÜglichen Koalition unter einer Grßnen-Fßhrung in Baden-Wßrttemberg fordert die Linkspartei eine Bereitschaft der Sozialdemokraten fßr Rot-Rot in Sachsen-Anhalt. Mit Blick auf den klaren Umfragevorsprung der Linkspartei vor der SPD sagte die Parteivorsitzende der Linken, Gesine LÜtzsch, der „Leipziger

Schaustellerseelsorger der Evangelischen Kirche Deutschlands, Horst Heinrich und durch den Gemeindepfarrer Joachim Hoffmann vorgenommen. Zwischen bunten Fahrgeschäften und Zuckerwattebuden war dieser Gottesdienst ein Erlebnis fßr alle Beteildigten. „Diese Kulisse, das wunderschÜne Wetter und die vielen Gäste lassen den Start nicht besser beginnen." so Herold. Obwohl er die Stelle als Schaustellerseelsorger schon am 1. Juli dieses Jahres angenommen hatte war dieser Sonntag schon ein HÜhepunkt seiner Arbeit. Dass die Stelle ßberhaupt geschaffen wurde, ist auf das eindringliche Bitten von Schaustellern und Zirkusleuten an das Parlament der EKM zurßckzufßhren.

Die Woche in Magdeburg

20 Minuten Magdeburg

Magdeburg (eb). Wenn Schßler nicht mehr in die Schule gehen wollen, stecken nicht immer Faulheit oder Desinteresse dahinter. In Magdeburg bekommen betroffene Kinder und Jugendliche in den Projekten „Reintegrationsklasse" und „Werk-statt-Schule" professionelle und individuelle Unterstßtzung. Bei einer Festveranstaltung am Freitag wurden beide Projekte vorgestellt. In mittlerweile zehn Projektjahren sammelten die Mitarbeiter methodische Erfahrungen und bauten enge Netzwerke auf. Gleichzeitig wßrdigte die Stadtverwaltung mit der Veranstaltung den langjährigen engagierten Einsatz aller Projektmitarbeiter.

LĂśtzsch fordert Offenheit

Amtseinfßhrung Magdeburg (eb/mm). Am vergangenen Sonntag wurde Conrad Herold der neue Zirkus- und Schaustellerseelsorger der Evangelischen Kirche Mitteldeutschand (EKM). Die Amtseinfßhrung fand auf dem Autoscooter der Magdeburger Herbstmesse statt. Bei dem Gottesdienst wurde der 53Jährige offiziell in sein Amt berufen. Die Taufe vom Schaustellerkind Hugo Sebastian Schieck vom gleichnamigen Riesenrad war seine erste Amtshandlung inmitten von ßber 150 Schaustellern, Gläubigen und Besuchern. Die Einfßhrung des neuen Schausteller-Seelsorgers wurde durch den Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland (EKM), Christoph Hartmann, den Leiter der Zirkus- und

unterhalb der Strombrßcke vertaut. Aber die Elbe ist unberechenbar: Treibgut, Baumstämme und Äste verstopften das Schaufelrad. Es sollte fßr 500 Magdeburger Haushalte Strom liefern. Schade, jetzt liegt es im Handelshafen und wartet auf eine neue Schaufel.

Volkszeitung": „Wenn es der SPD in Sachsen-Anhalt wirklich um einen Politikwechsel nach dem 20. März 2011 geht, sollte sie sich ein Beispiel an ihren Genossen in Baden-WĂźrttemberg nehmen." Sie nannte es „ein fatales Signal, wenn die SPD einen Ministerpräsidenten der Linkspartei und eine Juniorpartnerschaft von vornherein ausschlieĂ&#x;t".

SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn, stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister in der derzeitigen CDUgefßhrten Koalition in SachsenAnhalt, lehnt eine von der Linken gefßhrte Koalition strikt ab. Auf dem SPD-Landesparteitag am Samstag in Dessau hatte er betont: „Mit uns wird es keinen Ministerpräsidenten der Linken geben."

Erben will Amt aufgeben Innenstaatssekretär bald Bßrgermeister? Magdeburg (dapd). Innenstaatssekretär Rßdiger Erben (SPD) will fßr das Amt eines Bßrgermeisters im Burgenlandkreis seinen Posten als Innenstaatssekretär aufgeben. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte am Freitag

Berichte, wonach Erben am 7. November in Teuchern fßr das Amt des Bßrgermeisters kandidieren wolle. Erben werde aus dem Ministerium ausscheiden, sollte er gewählt werden. Als Grßnde fßr seine Entscheidung nannte Erben im

Gespräch mit dem privaten Radiosender SAW unter anderem seine Verbundenheit zu der Region. Laut Ministeriumssprecher sollte er noch am Freitagabend von der SPD in Teuchern offiziell als Kandidat aufgestellt werden.

Geländeumgestaltung kommt voran Errichtung einer Spundwand auf dem Areal der ehemaligen GroĂ&#x;gaserei

Herausgeber: Peter Domnick Verlag und Druck: Verlag Tanzo GmbH, Nachtweide 95, 39124 Magdeburg Redaktion: Karoline Klimek, Mathias Sichting, Michael Mikulas Landespolitik: ct-press Christian Wohlt Geschäftsfßhrer: Peter Domnick und Michael Gefeke Fßr unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos ßbernimmt der Verlag keine Gewähr. Leserbriefe vertreten nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion. Weiterverwendung der eigens fßr den Verlag entworfenen Anzeigen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Fßr die Richtigkeit telefonisch aufgenommener Anzeigen oder Änderungen ßbernimmt der Verlag keine Gewähr. Preisliste Nr. 1 vom 2. Oktober 2010.

Magdeburg (eb/mm). Auch Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens und OB Dr. Lutz TrĂźmper informierten sich Montag Ăźber die Sanierung und Revitalisierung des SĂźdgeländes der ehemaligen GroĂ&#x;gaserei in Rothensee. Als erster Teilabschnitt ist der Bau einer rund 250 Meter langen Spundwand am Ufer des Hafens vorgesehen. Durch das Hochwasser verzĂśgert sich die Fertigstellung der Spundwand um einen Monat auf den 15. Dezember, erklärt Reinhold Meister (Foto) von der ausfĂźhrenden Baufirma.

Nach der erfolgreichen Teersee-Sanierung in den Jahren 2002 bis 2004 nimmt die Landesanstalt fĂźr Altlastenfreistellung zusammen mit der Magdeburger Hafen GmbH (MHG) und der Landeshauptstadt Magdeburg dieses Projekt in Rothensee in Angriff. MHG und Stadt wollen das so genannte SĂźdgelände der ehemaligen GroĂ&#x;gaserei revitalisieren und dazu eine StraĂ&#x;e zur ErschlieĂ&#x;ung des Geländes und zur Anbindung der geplanten Umschlagfläche am Hafen bauen.

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Nachrichten der Woche vom 16.10.2010

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