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KUNST

8. Juni 2013

UND

Wir sind nicht nur Otto... Kunst und Kultur in und um Magdeburg e-mail: kultur@magdeburgersonntag.de Lesen Sie auch unter www.zeitungsklick.de! ELBESTADT MAGDEBURG In diesen Mai- und Junitagen beherrscht das Hochwasser, auch an der Elbe, die Nachrichten überregionaler und selbst internationaler Medien. Katastrophenalarm ist ausgelöst, das Pretziener Wehr gezogen und voller gespannter Erwartung blicken alle Magdeburger auf diesen Sonntag, an dem der Scheitelpunkt der Hochwasserwelle die Stadt erreichen soll. Viele Kulturveranstaltungen, z.B. EKMAGADI, fallen der aktuellen Situation zum Opfer. Unter einem glücklicheren Stern stehen offenbar die Vorbereitungen des Theaters Magdeburg auf das diesjährige Domplatz-Openair mit dem Musical „Les Miserables“. Die Freiluftproben haben dieser Tage bei strahlendem Sonnenschein begonnen und lassen auf ein gutes Gelingen dieses prestigeträchtigen und kostenintensiven Vorhabens hoffen. Der Erwerb der nötigen Rechte durch unser Theater aufgrund seiner inzwischen hervorragenden internationalen Reputation kann nicht hoch genug geschätzt werden. Premiere wird am 21. Juni um 21 Uhr vor der prächtigen Kulisse des Magdeburger Domes sein. Die Vorstellungen laufen dann bis zum 20. Juli, etwa 75 Prozent der Karten sind bereits verkauft, was Musicalfreunden

und Gästen unserer Stadt noch gute Chancen (vor Allem zu den Wochentagsvorstellungen) einräumt. ELWINE UND DAS ROTE HORN Etwas im Schatten der großen Musicalproduktion auf dem Domplatz laufen derzeit Proben zum ersten speziell für die ElbeStadt Magdeburg kon-

zipierten Musical, das am 22. Juni im Schauspielhaus seine Uraufführung erlebt. "Wir haben die alte Magdeburger

KULTUR

in den vergangenen Monaten durch harte Probenarbeit und intensives Coaching von z.T. absoluten Theater-Laien zu Musical-Young-Stars gewachsen. Johannes (16) etwa wusste bis zum Casting nicht, das er singen kann. Und schon gar nicht, wie schön. Inzwischen schmettert er seine Melodien, dass man als Zuhörer dahin schmelzen kann.

Sage vom Roten Horn mit ein paar Kniffen musiktheatertauglich gemacht und mit heiteren und effektvollen Szenen ergänzt", so der Chordirektor des Magdeburger Theaters, Martin Wagner, der die Musik komponiert hat. Libretto und Musik zum Roten Horn sind von Elaine Schmidt und Martin Wagner den beteiligten Jugendlichen Band und Bläser, welche die und Kindern vom Theaterjugendclub, der Theaterbal- jungen Sängerinnen und Sänlettschule e.V. ger bei ihren explosiven Raps, einfühlsamen Ballaund

dem Opernkinderchor des Konservatoriums "Georg Philipp Telemann" auf den Leib geschrieben. Die Darsteller sind

den und dramatischen Hits begleiten, sind Mitglieder der Magdeburgischen Philharmonie unter Leitung des Kompo-

Die beliebte Familienausgabe nisten Martin Wagner am Piano. Wussten Sie eigentlich schon, welche magischen Kräfte in unserer natürlichen Magdeburger Umgebung jeden Tag wirken? Und was es mit dem Kranz der Magdeburger Jungfrau auf sich hat ? Was passiert, wenn sich Götter und Menschen ganz plötzlich in-

einander verlieben ? Hat auch ein Elbe-Fährmann einmal Frust mit der Partnerin? Stekken hinter der Absicht, das

Trinkwasser zu privatisieren noch andere Kräfte als die üblichen Verdächtigen ? Elwine, Elbgöttin und Trägerin des Roten Horns, verliebt sich eines Tages in den heldenhaften Jäger Wilfried. Begleitet von seinem Freund Edwin dem Fährmann, sowie den FlussNymphen Sülze und Schrote, begibt sich Wilfried folglich in Elwines Welt um sie zu heiraten. Doch die Menschen im Elbreich sorgen für Schwierigkeiten: Ottilie, Edwins Frau und ihres Zeichens Magdeburger Magd und Trägerin des Kranzes, die sich ohne Wissen der anderen ebenfalls im Elbreich befindet, bringt Chaos in das Reich der Elbgöttin. Als Wilfrieds Neugier und Abenteuerlust auch noch Überhand gewinnen, gelingt es Bode, dem Troll, das Rote Horn und damit die Macht an sich zu reißen. Das Wasser wird knapp ...

Hauptrollen: Elwine, ElbeGöttin: Beatrice Mannel; Bode, Flussgott und Gegenspieler Elwines: Karl Künne; Wilfried, Ritter von Buckau: Johannes Briehm; Ottilie, Magdeburger Jungfrau: Ronja Ritter / Michaela Schlien; Edwin, Fährmann, Ottilies Ehemann: Dennis Neumann

Bildung und Perspektiven Firmenfinanzierte Umschulung Grone-Schulen Sachsen-Anhalt (eb). Die heutige Arbeitswelt wird geprägt durch einen Strukturwandel. Dies bedingt eine vermehrte Nachfrage nach qualifiziertem Personal im kaufmännischen, informationstechnischem und im Dienstleistungsbereich. Gemeinsam mit Partnerunternehmen führt Grone nun eine neue Form von Umschulungen durch. Die Ausbildungskosten werden dabei von kooperierenden Unternehmen getragen, nachdem diese einen Umschüler ausgewählt haben, der zuvor bei uns einen 8-wöchigen Vorbereitungslehrgang oder ein Profiling durchlaufen

hat. Umgeschult wird nur in Berufen, die von den Betrieben nachgefragt werden und somit eine Perspektive bieten. Wir unterstützen die Betriebe bei der Personalentwicklung zu festen Schulungsgebühren. Die Umschüler/-innen lernen in Unternehmen, mit denen Grone erprobte Beziehungen pflegt. Durch den hohen Praxisanteil haben sie ideale Vorausset-zungen, um in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden. Weitere nützliche Informationen erhalten alle Interessierten auf der übersichtlichen Homepage www.grone.de.

Kompetenzen für den Arbeitsmarkt in Magdeburg und Umgebung Umschulungen (IHK-Abschluss) - Kaufmännische Berufe: Büro- und Industriekaufleute Kaufl. für Bürokommunikation - Hotel- und Gaststättenberufe: Hotel- und Restaurantfachleute - Berufe im Verkaufsbereich: Einzelhandelskaufleute, Groß- und Außenhandelskaufleute - Industrieelektriker

Weiterbildungen - Wirtschaft und Verwaltung - gewerblich-technisch Elektrotechnik, Lager- und Logistik, Wachgewerbe - HOGA und Dienstleistungen - EDV-Anwendungen MS-Office, Internet, kaufm. Software - Verkauf - Praktische Erprobungen

Auf zu neuen Zielen

Ohne Worte

Berufsfachschulen der Oskar Kämmer Schule

Was das Händeschütteln über jemanden verrät

(eb). Die Oskar Kämmer Schule bietet Ihnen Berufsfachschulen, Fach- und Fachoberschulen zu verschiedenen Ausbildungsgängen - mit guten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Zum Beispiel unsere Berufsfachschule Medizinische Dokumentationsassistenz: Das Aufgabenfeld umfasst Dokumentations- und Informationsdienstleistungen in den Bereichen Gesundheitswesen und Pharmazie. Arbeitsplätze finden sich in der pharmazeutischen und chemischen Industrie, in Krankenhäusern, Arztpraxen oder Gesundheitsämtern. Die zweijährige Berufsfachschulausbildung lehrt Spezialwis-

sen in medizinischen Fächern und Kenntnisse in der Dokumentation und im EDV-Umgang. Absolventen können nach erfolgreichem Abschluss in die 12. Klasse der Fachoberschule Sozialwesen wechseln und hier die Fachhochschulreife erwerben. Für die Ausbildung zum Altenpfleger erhalten Schüler künftig drei Jahre volle Förderung durch die Agenturen und Jobcenter. Mit einer Ausbildung in der Altenpflege sichern Sie sich Ihre berufliche Zukunft. Informieren Sie sich – wir beraten Sie gerne! Wer noch ausführlichere Informationen wünscht, erhält diese auf der Seite: www.oks.de.

www.oks.de

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Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gern in unseren Einrichtungen in: 39104 Magdeburg, Schönebecker Straße 82-84, 39218 Schönebeck, Welsleber Straße 47, 39221 Eickendorf, Karl-Marx-Straße 22, 06406 Bernburg, Bahnhofstraße 16

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Grone-Schulen Sachsen-Anhalt GmbH -gemeinnützig- und Akademie für Weiterbildung GmbH mail: info@afw-magdeburg.de

Lernen Sie unsere Berufsfachschulen kennen: Medizinische Dokumentation, Fremdsprachen und Korrespondenz, Altenpflege (3 Jahre Vollzeit, 2 Jahre verkürzt, 3½ Jahre berufsbegleitend) und Altenpflegehilfe Informationstag: 15.06.13, 9 bis 13 Uhr Liebknechtstraße 73 · 39110 Madgeburg

Bildung beflügelt

(djd). Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance - und der erste körperliche Eindruck eines unbekannten Gegenübers ist das Händeschütteln. Wie viel man mit diesem alltäglichen Vorgang über sich selbst verrät und welche Wirkung man dabei erzielt, ist den meisten aber kaum bewusst. Wenn etwa bei einem Vorstellungsgespräch die Frisur und der Anzug sitzen, aber der Händedruck klamm und kraftlos ist, wird der erste Eindruck negativ sein. Wer im Berufsleben positiv überzeugen will, muss eben auch ein gewisses Maß an Körperspannung mitbringen - ein wichtiges Indiz dafür ist ein fester, selbstbewusster und freundlicher Händedruck. „Der Händedruck sollte jedoch nicht übermäßig fest und auch nicht zu lang andauernd sein. Wenn der Gesprächspartner die Hand löst, dann sollte das Gegenüber ebenfalls so verfahren", betont Stefan Verra, einer der gefragtesten Körpersprache-Experten im deutschsprachigen Raum. Tipps gibt es unter www.stefanverra.com und auf seiner Facebook-Seite. Der Händedruck könne von entscheidender Bedeutung sein, weil er am Beginn eines Gesprächs passiere, sagt Stefan Verra. „Ein starker, kräftiger Händedruck, bei dem die Handfläche nach unten zeigt, der auch von oben herab kommt und dem anderen die Häufigkeit des Schüttelns bestimmt, demonstriert Dominanz, Kraft, Initiative." Das Gegenüber hat damit offenbart, was ihm in der Kommunikation wichtig ist: das Ge-

fühl zu haben, die Oberhand und die Entscheidungshoheit zu behalten. Dieses Signal sollte man zunächst einmal zur Kenntnis nehmen - und keinesfalls in einen Kampf verfallen, wer denn nun der Dominantere ist: "Wenn man jetzt 'gegenarbeitet', wirkt dies unter Umständen nicht besonders sympathisch. Zudem wird der Andere seine Intensität erhöhen - um den ,Kampf' zu gewinnen." Stefan Verras Tipp: „Egal was der andere beim Händeschütteln aussendet: Man sollte es einfach zunächst anerkennen und ihm bestätigen." Mit anderen Worten: Der gezeigten Dominanz sollte man mit einem (unausgesprochenen) Kompliment für die Kompetenz, Initiative oder den Erfolg begegnen. Besonders offensichtlich wird dieses Zeigen von Dominanz, wenn man im Gegenzug einer Person mit laschem, kraftlosem Händedruck begegnet, die nur zögerlich die Finger in die Hand des anderen legt und sofort wieder zurückzieht. Stefan Verra: „Man stelle sich vor, es müsste schnell eine wichtige Entscheidung getroffen werden. Dann hätte man bei der Person mit dem laschen Händedruck möglicherweise das Gefühl, dass derjenige schneller überfordert ist als die Person mit dem dominanten Händedruck." Das Fazit des Körpersprache-Experten: Ein fester Händedruck kann entscheidend sein für eine gelungene soziale Interaktion, er liefert dem Empfänger jede Menge Informationen.


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