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Nachrichten der Woche

20 Minuten Magdeburg Wird er es?

Kaum Hausgeburten

Mehr Beschäftigte

Oder wird er es?

Die Landtagswahl Seite 2

Hebammen haben’s schwer Seite 3

Leichter Anstieg bei Erwerbstätigen Seite 3

Die Landtagswahl Seite 2

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19. MÄRZ 2011

2. JAHRGANG / 11. WOCHE

Weiße Flotte und Frühling am Start

Jede Woche neu: In 20 Minuten lesen, was los ist!

Der Lenz kommt mit Sonnenschein Magdeburg (tw). Das ist das Wochendende der großen Wende. Heute holt die Weiße Flotte Magdeburg ihre Schiffe aus dem Winterschlaf. Dann kann auf der Elbe wieder munter geschippert werden, zu Kaffeefahrten Richtung Wasserstraßenkreuz, nach Schönebeck oder einfach mal die Stadt vom Fluß aus erleben. Die Fähre in Buckau soll am nächsten Wochenende ihren Betrieb wieder aufnehmen. Von der Anlegestelle neben dem „Mückenwirt“ kann man dann bequem zum Stadtpark übersetzen. Das Ende der WeißenFlotte-Saison ist der 31. Oktober. Die Wetterfrösche versprechen für Samstag und Sonntag Sonnenschein und milde Tempera-

turen. Das wäre das rechte Wetter für einen ersten Ausflug auf die Elbe. Außerdem sich damit für kommenden Montag mit einem passenden Einstand der kalendarische Frühling an. Die Stadt putzt sich und ihre Bürger freuen sich auf die Zeit der blühenden Natur, warme Sonnentage, Ausflüge und Unternehmungen im Freien. Auch die ersten Gastronomen stehen in den Startlöchern für die bevorstehende Freiluftsaison. Magdeburg ist auf Frühling programmiert. Jetzt hoffen Groß und Klein, dass die Meteorologen Recht behalten und der Start ins Frühjahr regenfrei mit wohligen Temperaturen über die Bühne geht. Am heutigen Samstag heißt es bei der Weißen Flotte „Leinen los“ für die Elbschifffahrt.

Arbeitszeit über 123 Millionen Bundesschnitt Euro zusätzlich Land ist Spitzenreiter

Tarifabschluss

Magdeburg (dapd). Die 1,013 Millionen Erwerbstätigen in Sachsen-Anhalt haben 2010 mehr gearbeitet als im Vorjahr. Die Arbeitszeit stieg im Vergleich zu 2009 um 2,4 Prozent auf 1,482 Milliarden Arbeitsstunden. Damit betrug die Pro-Kopf-Arbeitszeit durchschnittlich 1.463 Stunden, wie das Statistische Landesamt in Halle mitteilte. Das waren 44 Stunden mehr als im Bundesdurchschnitt. Neben der wirtschaftlichen Belebung ist im vergangenen Jahr die Zahl der Erwerbstätigen um 0,4 Prozent geklettert; außerdem gab es zwei Arbeitstage mehr als 2009. Das Arbeitsvolumen der Beschäftigten nahm außer in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei (minus 1,2 Prozent) in allen anderen Wirtschaftszweigen Sachsen-Anhalts zu. Den stärksten Zuwachs an Arbeitsstunden verzeichnete unter anderem das Verarbeitende Gewerbe mit fünf Prozent. Wegen der Wirtschaftskrise hatte dieser Zweig im Jahr zuvor die größten Rückgänge. Die meisten Arbeitsstunden je Erwerbstätigem wurden, wie schon in den Vorjahren, im Baugewerbe mit 1.664 Stunden und in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei mit 1.625 Stunden geleistet.

Magdeburg (dapd). Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst kostet das Land Sachsen-Anhalt etwa 123 Millionen Euro. Dieser Bereich habe in der Vergangenheit oft zurückgesteckt, sagte Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) am Dienstag in Magdeburg. „Deshalb halte ich angesichts von Abschlüssen in der privaten Wirtschaft das Tarifergebnis auch für beide Se“ten verantwortbar", fügte der Minister hinzu. Rund 53.000 Beschäftigte sind nach Angaben Bullerjahns von dem Tarifabschluss betroffen. Die Landesregierung wolle das Tarifergebnis inhalts- und zeitgleich auch auf die Beamten, Richter und sogenannten Versorgungsempfänger übertragen. Bei den bundesweiten Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst war am vergangenen Donnerstag in Potsdam eine Einigung erzielt worden. Danach erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 360 Euro. Die Gehälter werden in einem ersten Schritt zum 1. April um 1,5 Prozent erhöht. In einem zweiten Schritt erfolgt zum 1. Januar 2012 eine weitere Erhöhung um 1,9 Prozent sowie um einen monatlichen Sokkelbetrag von 17 Euro. Der Tarifvertrag ist bis Ende 2012 befristet.

Am Wahlsonntag erster Bürgerentscheid Pro oder Kontra für Wiederaufbau der Ulrichskirche Magdeburg (tw). In der Landeshauptstadt wird seit Wochen heiß über den Wiederaufbau der Ulrichskirche diskutiert. Am Sonntag entscheiden die Bürger, ob die Kirche auf dem Ulrichsplatz wieder erstehen soll oder ob das ehrgeizige Projekt zu den Akten gelegt wird. Wiederaufbau-Verfechter und Gegner haben Bürgerinitiativen gegründet und führen eine hartnäckige Debatte. Die Stimmen pro Kirche wollen dem Stadtbild ein Stück Geschichte wiedergeben, die ablehnende Seite meint, dass dies unötige Kosten bringt und eine sinnvolle Nutzung des künftigen Plagiats fraglich sei. Die gute Nachricht des Streits ist jedoch der Bürgerentscheid. Gemeinsam mit der Landtagswahl sind die Bürger Magdeburgs am morgigen Sonntag aufgerufen, ihre Stimme in der Sache abzugeben. Das ist eine historische Premiere. Der Stadt-

rat hatte im Januar den Weg für den Bürgerentscheid freigemacht. Allerdings ist das Abstimmungsverfahren leicht verwir-

rend. Wer für den Wiederaufbau ist, muss auf dem Stimmzettel ein Nein ankreuzen, wer den Ulrichplatz in seiner heutigen baulischen Substanz belassen möchte muss mit Ja stimmen. Auf den Ausgang der Wahl schauen die Beteiligte der Initiativen, Politiker und viele engagierte Bürger mit Spannung. Es ist noch nicht absehbar, wie sich die Magdeburger positionieren werden. Laut Kuratorium für den Wiederaufbau der Ulrichskirche sollen der Stadt durch den Bau keine Kosten entstehen. Man hätte zehn Jahre Zeit Spenden und Fördermittel einzuwerben, um das Projekt umzusetzen. Dabei blickt man gern in Richtung Dresden, wo die Frauenkirche ebenfalls wieder aufgebaut wurde. Möglicherweise sorgt die Am Sonntag fällt die Entschei- Abstimmung aber für eine hödung zum Wiederaufbau der here Wahlbeteiligung in der ElUlrichskirche. bestadt.

Sinkende Einwohnerzahl

Die Nachrichten aus Magdeburg Nachrichten ver.di informiert über Drucker-Kündigungen Magdeburg (eb). Zum 31. August 2011 werden alle 19 Drucker aus der Nachtschicht der Magdeburger Volksstimme gekündigt. Ihr Durchschnittsalter: 52 Jahre. Längste Betriebszugehörigkeit 45 Jahre. Der Betriebsrat hat gegen die Kündigungsbegehren eine Einstweilige Verfügung bei Gericht beantragt, scheiterte aber am sogenannten Tendenzschutz. Als vor Monaten eine Sperrholzwand im Drucksaal gezogen und auf der anderen Seite eine wurde, ahnten die Kollegen bereits, dass dies das Ende ihres Arbeitsplatzes bedeuten würde. Nachfragen des Betriebsrates liefen jedoch ins Leere. Die stereotype Antwort des BauerManagers Klaus Lange lautete nach Angaben des Betriebsratsvorsitzenden Thomas Laskowsky, man wüsste nicht, was in dem vermieteten Bereich des Drucksaals geschieht. Klaus Lange hatte sich auch am 26. Januar beim Gerichtstermin um die Einstweilige Verfügung noch herausgeredet, dass es vor dem 14. Januar keine Absicht gegeben hätte, die Arbeit auszulagern. Mieterin des abgetrennten Teils ist die Media Print Barleben GmbH. Die Beschäftigten „hinter der Wand“ verdienen zehn Euro die Stunde und haben den Status „Leiharbeiter“. Sie sind bei der Rolf Weeke Personal GmbH angestellt und werden an die Media Print Barleben GmbH vermietet. „Der Lohn ist weit weniger als die Hälfte, was wir inklusive Nachtschicht- und Wochenendzuschlägen sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld nach Tarif verdienen. Mit dieser Kalkulation wurde die neue Druckmaschine bezahlt“, sagte Thomas Laskowsky.

Der B au s 111 J toff hande ahre l für B au e J n wie ederman n die P rofis

Demografie-Allianz

Wischwasch der Woche

Nur keine blassen Farben

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un wählen Sie mal! Wissen Sie schon was? Also Sie können sich für ganz unterschiedliche Farben entscheiden. Da muss doch für jeden etwas dabei sein. Oder? Das Spannende ist dann die mögliche anschließende Farbpalette der Macht. Das kann ganz schön bunt werden. SchwarzRot – hatten wir ja bis eben oder Rot-Rot – war irgendwie auch schon einmal mit heimlicher Machtbeteiligung da. Okay, neu wäre, wenn der Landesvater künftig von links käme. Also das wäre Deutschlandpremiere. In solchen politischen Sachen hatte SachsenAnhalt ja schon immer eine Vorreiterrolle. Das geschundene Land wäre schlagartig in aller Munde.

Bleibt nur offen, ob man das von außen eher positiv oder eher schrecklich beurteilen würde. Kann uns aber egal sein.Wir malen ja für uns. Stimmt. Grün soll derzeit auch ganz schick sein, schon wegen der Frühlingsfarbe. Wenn Sie sie gar nicht anders können, steht auch noch Gelb zu Verfügung. Übrigens Braun wäre nicht wirklich innovativ und neu. Das gibt es schon in Meck-Pom und Sachsen. Da waren andere die Vorreiter. Also mischen Sie mal kräftig mit den Farben. Am Ende kommt ja doch Politik raus. Und die sollte keinesfalls blass aussehen, lieber kräftig, bunt und bürgerfreundlich. Also ich wünsche ein fröhliches Malspektakel. Thomas Wischnewski

Magdeburg (dapd). In Sachsen-Anhalt wird eine Demografie-Allianz gegründet. Daran können sich Behörden, Wirtschafts- und Sozialverbände, Kirchen und Unternehmen beteiligen. Ziel sei es, die sinkende Einwohnerzahl des Bundeslandes mit intelligenten Ideen als Chance zu verstehen und sich darauf einzustellen, sagte Carmen Niebergall, Vorsitzende des Demografiebeirats der Landesregierung. Nach Angaben des Demografiebeirats leben gegenwärtig in Sachsen-Anhalt rund 2,35 Millionen Menschen. Ihre Zahl soll bis 2025 auf 1,93 Millionen sinken und könnte 2060 bei 1,3 Millionen liegen. Wirtschaft, Infrastruktur, Bildungswesen, Sport, Kultur und andere Gebiete müssten sich auf den Bevölkerungsrückgang einstellen, forderte die Vorsitzende. Erste Partner der künftigen Allianz sollen bis September gewonnen werden.

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20 Minuten Magdeburg

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Die Spitzenkandidaten der Parteien, Jens Bullerjahn (SPD), Reiner Haseloff (CDU), Wulf Gallert (Linke), Claudia Dalbert (Grüne) und Veit Wolpert (FDP) warben am Dienstag noch einmal für ihre politischen Konzepte.

Wer stellt die künftige Regierung? Morgen geben die Bürger ihre Stimme für die Sitzverteilung des Landtages ab Die Spielregeln in Kürze: Füllen Sie die leeren Felder so aus, dass in jeder Zeile, in jeder Spalte und in jedem 3-x-3-Kästchen alle Zahlen von 1 bis 9 stehen. Sie finden die Auflösung auf Seite 21.

Das Institut für Demoskopie Allensbach hat ermittelt: 66% der Bevölkerung in Deutschland ab 16 Jahre sind der Meinung, Anzeigenblätter sind die beste Informationsquelle für Einkäufe. 8 Prozent der gesamten Bevölkerung ab 16 Jahre halten das Internet für eine gute Informationsquelle über Einkäufe und Sonderangebote.

Magdeburg (tw/dapd). Jetzt ist die Stimme des Bürgers gefragt. Am Sonntag bewerben sich die Parteien und ihre Spitzen- und Listenkandidaten um die künftigen Sitze im Landesparlament am Domplatz. Die einen sehen sich als „Hoffnungsträger, die anderen Vertreter für Kontinuität und Stabilität und manche auch als reines Protestpotenzial. Reiner Haseloff (CDU) hat Großes vor. Der 57-Jährige will Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt werden und damit die Nachfolge des aus Altersgründen scheidenden Regierungschefs Wolfgang Böhmer (CDU) antreten. Die Chancen für Haseloff, nach der Landtagswahl am Sonntag in die Staatskanzlei einzuziehen, stehen nicht schlecht, liegt doch seine Partei bei den Wählerumfragen vor Linkspartei und SPD. Der frühere Arbeitsamtsdirektor ist seit 2006 Ressortchef des Wirtschaftsministeriums in Sachsen-Anhalt. Als ArbeitsmarktFachmann hatte er als einziges ostdeutsches CDU-Mitglied in der Verhandlungsrunde für Arbeit

HEUTE WÄHLEN GEHEN!

398 Kandidaten für 91 Sitze im Landtag Magdeburg (dapd). Um die 91 Sitze im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt bewerben sich 389 Kandidaten. Die Grünen stellen mit 54 die meisten Bewerber. Die CDU hat 51 Bewerber nominiert , die Linke 50 Kandidaten aufgestellt, die SPD 45 und die FDP 44. Der Altersdurchschnitt aller Kandidaten liegt bei 47,7 Jahren und damit über dem Durchschnitt von 2006 von 46,1 Jahren. Es ist zu-

gleich der höchste Wert seit 1994. Mit 19 Jahren ist Christian Franke (Grüne) der jüngste Kandidat. Mit 77 Jahren ist Lothar Tietge von der Tierschutzpartei der älteste Bewerber. Die Bewerber der Christdemokraten haben mit 49,5 den höchsten Altersdurchschnitt unter den im Landtag bereits vertretenen Parteien, gefolgt von der SPD mit 49,2 und der Linkspartei mit 49,0.

und Soziales für die große Koalition in Berlin mitgewirkt und auf die Angleichung der Bezüge beim Arbeitslosengeld II zwischen Ost und West gedrungen. Der promovierte Physiker arbeitete von 1978 bis 1990 in einem Umweltforschungsinstitut. 1990 wurde er zum Ersten Beigeordneten des Landkreises Wittenberg gewählt und war bis 1992 stellvertretender Landrat des Landkreises Wittenberg. Ab 1992 leitete er das Arbeitsamt in Wittenberg, bis er im Mai 2002 Staatssekretär im Wirtschaftsministerium wurde. Jens Bullerjahn ist seit 2006 in der CDU/SPD-Koalition SachsenAnhalts der Chef über die Landesfinanzen und stellvertretender Ministerpräsident. Jetzt nimmt der 48-Jährige zum zweiten Mal Anlauf auf das höchste Regierungsamt. Vor fünf Jahren hatte es der in Halle geborene und heute im Mansfelder Land lebende Bullerjahn schon einmal versucht. Doch die SPD kam nach CDU und Linke bei der Landtagswahl nur auf den dritten Platz. Bullerjahn war von 1992 bis 2004 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion. Er gilt als Mitbegründer des sogenannten Magdeburger Modells, einer von der damaligen PDS tolerierten SPD-Minderheitsregierung, die von 1994 bis 2002 die ersten vier Jahre mit den Grünen – an der Macht war. Im Früh-

jahr 2004 machte Bullerjahn in der Opposition mit dem Papier „Sachsen-Anhalt 2020“ zur Finanzentwicklung des Landes auf sich aufmerksam. Darin forderte er einen grundlegenden Kurswechsel. Wulf Gallert, der Spitzenkandidat der Linken will neuer Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt werden. Damit würde der 47-Jährige mit der hohen Stirn und dem wuchtigen Schnauzer Geschichte schreiben. Denn er wäre der erste Landeschef der Linken in der Bundesrepublik. Gallert ist ein scharfzüngiger Rhetoriker. Ob Arbeitsmarkt-, Schul- oder Sozialpolitik, er ist in vielen Politikfeldern Experte, bezeichnet sich selbst als Generalist. In seiner Partei gilt er als ausgesprochener Pragmatiker. Seinen Optimismus für die Wahl am 20. März zieht er aus Umfragen, die die Linke nahe an der CDU und vor der SPD sehen. „Ich will Ministerpräsident dieses Landes Sachsen-Anhalt werden“, sagt Gallert, der 1984 in die SED eingetreten war, denn auch selbstbewusst. „Die Chance ist groß, so groß wie nie zuvor bei einer Landtagswahl.“ Einen Strich durch die Rechnung könnte ihm ausgerechnet sein Freund machen, der SPDSpitzenkandidat Jens Bullerjahn. Der hatte eine mögliche Koalition mit der damaligen PDS bereits

nach der Landtagswahl 2006 abgelehnt. Und auch in diesem Jahr meinte er, für die SPD komme es nicht infrage, Gallert zum Ministerpräsidenten zu wählen. Im Verdacht, ein verkappter Kommunist zu sein, steht Gallert nicht. Zwar war er 1984 in die SED eingetreten, hatte aber keine Funktionen übernommen. „Ich distanziere mich ausdrücklich vom kommunistischen Weltanschauungsgebäude, weil die geschichtliche Erfahrung der Menschen beinhaltet, dass man für die Schaffung der klassenlosen Gesellschaft eine Diktatur des Proletariats legitimiert hat“, sagt er. Kumpel Bullerjahn meinte, falls Gallert in der SPD wäre, müsste man ihn dem Seeheimer Kreis zuordnen, also den konservativen Sozialdemokraten. FDP-Fraktionschef und Spitzenkandidat, Veit Wolpert, warf der regierenden CDU vor, den „Kompass verloren zu haben“. Sie renne der SPD nach, um ihren Machterhalt zu sichern. Wolpert bedauerte, dass die Grünen wegen der aktuellen Atomdiskussion wieder Rückenwind bekämen. Hier in Sachsen-Anhalt stünden die Grünen mit ihre Ablehnung von Infrastrukturprojekten für „Verhinderungspolitik“. FDP-Landeschefin Cornelia Pieper sagte Schwarz-Rot bedeute Stillstand. Das Land benötigte aber Dynamik, sagte sie und bezeichnete die FDP als Partei der ökonomischen und ökologischen Vernunft. Das Abschneiden der NPD betrachten die Politiker der etablierten Parteien mit besonderen Argusaugen. Für die rechte Partei besteht nach den Umfragen die Chance, die Fünf-Prozent-Hürde zu knacken. Schafft die NPD den Einzug in den Landtag, würde sie im dritten Landesparlament vertreten sein. Partei, Kirche und Gewerkschaft appellieren deshalb an die Wähler, unbedingt ihre Stimme abzugeben, damit die Rechten keine Mandate erhalten können.

Nachrichten Ehrenbürgerpreise wurden verliehen

Entscheidend ist ein starker Ministerpräsident.

Magdeburg (dapd). Die Weinbruderschaft Saale-Unstrut hat am Mittwoch in Magdeburg ihre Ehrenpreise für den Weinjahrgang 2009 verliehen. Der Preis in der Kategorie Qualitätswein trocken ging an das Landesweingut Kloster Pforta GmbH. In der Kategorie Prädikatswein trocken erhielt das Weingut Uwe Lützkendorf einen Ehrenpreis. In der Kategorie edelsüße Spezialitäten/Barrique wurde das Weingut Frank Böhme ausgezeichnet, wie das Agrarministerium mitteilte. Die Weinbruderschaft Saale-Unstrut fördert den Weinanbau an Saale und Unstrut. Sie vergibt jährlich Ehrenpreise an regionale Weinerzeuger.

Jens Bullerjahn garantiert, dass die erfolgreiche Politik der letzten Jahre in jedem Fall fortgesetzt wird. Und er will gerechte Löhne, damit die Menschen hierbleiben können. Entscheiden Sie Wohnungsneubau sich für Wachstum und Teilhazurückgegangen Bullerjahn ist dran. be. Gehen Sie wählen, damit die Magdeburg/Halle (dapd). Die Zahl der neu gebauten WohnunRechten keine Chance haben. V.i.S.d.P.: SPD Landesverband Sachsen-Anhalt

gen in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief gesunken. Lediglich 1.787 zu-

sätzliche Wohnungen sollten entstehen, teilte das Statistische Landesamt am Mittwoch unter Berufung auf die Zahl der Baugenehmigungen mit. Allein in Ein- und Zweifamilienhäusern seien 1.498 Wohnungen zum Bau freigegeben worden.

wegen fehlender Voraussetzungen abgelehnt. Im Jahr zuvor waren es nach Angaben eines Behördensprechers 20.450 Anträge. 2010 seien in den drei Ländern 1,6 Millionen Renten ausgezahlt worden. Davon waren 1,1 Millionen Altersrenten, 380.000 Hinterbliebenenrenten und 125.000 Erwerbsminderungsrenten.

85.000 Rentenanträge wurden bewilligt SPD fordert neues Magdeburg/Halle (dapd). Die Deutsche Rentenversicherung NDP-Verbotsverfahren Mitteldeutschland hat im vergangenen Jahr rund 85.000 Rentenanträge bewilligt. Darunter waren 43.850 Anträge auf Altersrente, wie die Behörde am Dienstag in Halle mitteilte. Rund 13.950 Anträge seien wegen Erwerbsminderung und 27.200 aufgrund von Hinterbliebenenrente bewilligt worden. Auf Sachsen entfielen demnach rund 37.000 bewilligte Rentenanträge, in Sachsen-Anhalt waren es 22.500 und in Thüringen 25.500. Im Vergleich zum Jahr 2009 bewilligte der Rentenversicherungsträger damit rund 700 Anträge mehr. 20.250 Rentenanträge wurden

Magdeburg/Leipzig (dapd). SPD-Vize Manuela Schwesig hat einen neuen Anlauf zum NPDParteienverbot gefordert und zugleich die Bürger in Sachsen-Anhalt vor der Unterstützung dieser Partei am kommenden Sonntag bei der Landtagswahl gewarnt. Der „Leipziger Volkszeitung“ sagte die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, sie wisse aus der Erfahrung in ihrem Land: „Die NPD im Parlament frisst Steuergelder, pöbelt rum und macht keine Sacharbeit. Die haben die Stimme nicht verdient.“


20 Minuten Magdeburg

19. März 2011

Nachrichten

Bündnis für sozial schwache Stadtteile

Drei Verletzte nach Brand - Täter gefasst

Sparen zulasten von Brennpunkten Magdeburg (dapd). Als Reaktion auf die Kürzungen beim Förderprogramm Soziale Stadt macht sich in Sachsen-Anhalt ein Landesbündnis für sozial benachteiligte Stadtteile stark. Haushaltssanierung zulasten sozialer Brennpunkte gefährde den sozialen Frieden in den Städten, warnte die Landeschefin der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Petra Grimm-Benne am Dienstag in Magdeburg. Neben dem AWO-Landesverband gehörten die Landesverbände der Wohnungswirtschaft, der Wohnungsgenossenschaften, der Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Mieterbund sowie die SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft zu den Initiatoren des Bündnisses. Das Bündnis, das auch von

SPD, Grünen und Linken unterstützt wird, fordert die Fortsetzung des Programms 2012 auf dem Niveau von 2010. Für dieses Jahr sei die Förderung gegenüber dem Vorjahr um etwa 70 Prozent gekürzt worden. 2010 erhielt Sachsen-Anhalt den Angaben zufolge vom Bund drei Millionen Euro, so dass mit Kofinanzierungsanteilen neun Millionen Euro in elf Städten für Quartiersmanagement oder die Sanierung von Spielplätzen und Begegnungsstätten eingesetzt werden konnten. Durch die Kürzungen des Bundes stünden Sachsen-Anhalt in diesem Jahr nur noch etwa 900.000 Euro zur Verfügung, zusammen mit Landesmitteln seien es nicht einmal Den Wunsch nach einer Geburt zu Hause können Hebammen kaum noch erfüllen. mehr 2,7 Millionen Euro, hieß es.

0,4 Prozent mehr Erwerbstätige Leichter Anstieg zu verzeichnen Magdeburg (dapd). Die Zahl der Erwerbstätigen in SachsenAnhalt ist im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent auf 1,013 Millionen gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Halle mitteilte, erhöhte sie sich damit nach dem krisenbedingten Rückgang 2009, in dem die Zahl im Jahresvergleuch um 0,5 Prozent sank, wieder. Sie lag aber noch unter dem Stand von 2008. Der Anstieg blieb unter dem bundesweiten und ostdeutschen Durchschnitt zurück. Die Zahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im vergangenen Jahr um 0,4 Prozent auf 921.800. Diese Zunahme beruhte hauptsächlich auf dem Anstieg der

sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Die Zahl der Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 0,6 Prozent auf 91.600. Bundesweit stieg die Erwerbstätigkeit um 0,5 Prozent auf 40,5 Millionen. Die Zunahme gegenüber 2009 fiel mit 0,5 Prozent in den alten Bundesländern ohne Berlin niedriger aus als in den neuen Bundesländern ohne Berlin mit 0,6 Prozent. Die Spannweite der Veränderungsraten reichte von minus 0,4 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern bis plus 1,0 Prozent in Berlin und Brandenburg.

Richter untersagen Sportwetten

Hausgeburten sind fast unmöglich

Hohe Kosten machen Hebammen das Leben schwer Magdeburg (dapd). Trotz zum Teil steigender Nachfrage nach Entbindungen in einem sogenannten Geburtshaus oder Hausgeburten können die Hebammen in Mitteldeutschland keine ausreichenden Angebote machen. So ist in Sachsen-Anhalt die flächendeckende Betreuung Schwangerer bei Hausgeburten nicht mehr gesichert. Gerade in ländlichen Regionen gibt es zunehmend weniger Hebammen, die dafür zur Verfügung stehen. Ursache sind die im vergangenen Jahr immens gestiegenen Kosten für deren Berufshaftpflicht, sagte die Erste Vorsitzende des Landeshebammenverbandes Sachsen-Anhalt, Petra Chluppka. Im vergangenen Jahr seien die Versicherungsprämien auf fast das Dreifache und damit rund 3.700 Euro im Jahr gestiegen. „Diese Summe können viele unserer Mitglieder nicht aufbringen und verzichteten deshalb schweren Herzens auf einen wichtigen Teil ihrer Arbeit“, stellte sie fest. Der erhebliche Kostendruck bei konstanten Leistungen der

Krankenkassen sei von den freiberuflichen Hebammen nicht „zu schultern“. Teilweise erreichten sie jetzt schon Stundenlöhne von nur 7,50 Euro. Das sei für Selbstständige wirtschaftlich kaum tragbar. Einkommen und Berufshaftpflichtbeträge stehen in einem untragbaren Verhältnis zueinander, erklärte Petra Chluppka. Auch von den Krankenkassen gebe es keine Angebote, die Honorare zu erhöhen. Der Unmut und die Frustration der Hebammen werde deshalb größer, da sie sich allein noch um die Vor- und Nachsorge kümmern könnten. Zudem hätten zunehmend weniger Frauen die freie Wahl, ob sie ihr Kind zu Hause oder in einer Klinik zur Welt bringen wolle. Deren Wunsch nach einer Hausgeburt lasse sich zunehmend schlechter erfüllen. Chluppka nannte es traurig, dass es an Anerkennung für den eigenen Berufsstand fehle. Hebammen seien für die ganzheitliche Betreuung von Schwangeren ausgebildet, könnten diese Auf-

gabe als Freiberufler aber zunehmend weniger ausfüllen. Es sei ein unrealistisch, allein die Zahl der Geburten zu erhöhen, um wirtschaftlich zu arbeiten. „Wir reden schließlich nicht von einem Stück Holz sondern von Menschen, die eine gute Betreuung brauchen“, sagte sie. Eine Geburtshilfe verlange nach Qualität und Zeit für Mutter und Kind. Da sei ökonomischer Druck fehl am Platze. „Wohnortnahe Hebammenhilfe ist finanziell nicht mehr leistbar“, unterstrich auch die Verbandsvorsitzende des Sächsischen Hebammenverbandes, Grit Kretschmar-Zimmer. Wolle eine Hebamme Geburtshilfe leisten, müsse sie in den letzten fünf Schwangerschaftswochen eine ständige Rufbereitschaft gewährleisten. „Die Kosten in Höhe von 200 bis 300 Euro werden aber in der Regel von den Krankenkassen nicht übernommen“, erläuterte Kretschmar-Zimmer. Gerade in wirtschaftlich schwächeren Gebieten könnten das manche Familien nicht allein aufbringen.

Magdeburg (dapd). Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus sind am Dienstag in Magdeburg drei Menschen verletzt worden. Eine schwangere 21-Jährige, ihr zweijähriger Sohn und eine 50jährige Frau wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Zwei 23-Jährige, die den Brand bemerkt und die anderen Bewohner alarmiert hatten, hatten sich durch einen Sprung aus ihrem Fenster in Sicherheit bringen können. Ein 23Jähriger aus Magdeburg soll den Brand gelegt haben. Er wurde festgenommen. Die Polizei ermittelt, ob der junge Mann weitere Brände gelegt haben könnte.

Bienenweiden werden weiter gefördert Magdeburg (dapd). Der Anbau von bienenfreundlichen Pflanzen wird in Sachsen-Anhalt weiter gefördert. Mit dem Blühstreifenprogramm können Landwirte auf den Äckern in einer Breite von bis zu 24 Metern fünf Jahre lang Pflanzen anbauen, die insbesondere im Spätsommer und im Herbst als Bienenweide dienten. Als Ausgleich für Ernteverluste erhielten die Bauern vom Land und der Europäischen Union bis zu 740 Euro je Hektar. Anträge können bis zum 15. Mai bei den Ämtern für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten gestellt werden. Im Jahr 2010 wurden den Angaben zufolge 1.600 Hektar Blühstreifen angelegt. Ein Hektar ist etwa so groß wie ein Fußballfeld.

Zu Solidarität mit Japan aufgerufen Magdeburg (dapd). Die Diakonie Mitteldeutschland ruft zur Solidarität mit Japan auf. Die Folgen des schweren Erdbebens und des Tsunamis seien noch immer nicht absehbar. Vor allem die Situation in den Atomanlagen entlang der japanischen Ostküste wirkten alarmierend. Die Diakonie Mitteldeutschland stehe über ihre Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und Brot für die Welt in Kontakt mit Kirchen und Gemeinden in Japan. Spenden könnten auf das Konto 800 8000, BLZ 520 604 10 (Ev. Kreditgenossenschaft) überwiesen werden.

Elf Glücksspielbetreiber ausgebremst Magdeburg (dapd). Mit drei Urteilen hat das Landgericht Magdeburg es elf Glücksspielbetreibern untersagt, Glücksspiel und Sportwetten via Internet in Deutschland anzubieten. Bei ihnen handele es sich um Personen und Firmen aus Malta, England und Deutschland, sagte eine Sprecher des Landgerichts am Montag. Sie hätten in der Vergangenheit, auch an Kunden in Deutschland gerichtet, Sportwetten und Glücksspiele wie Roulette und Black Jack über das Internet angeboten. Dagegen habe die Lotto-Toto GmbH geklagt. Das Gericht drohte in den drei am 9. März ergangenen Urteilen (Aktenzeichen 36 O 160/07, 36 O 162/07 und 36 O 235/07) bei Verstößen gegen das Urteil ein Ordnungsgeld von maximal 250.000 Euro und Ordnungshaft bis zu sechs Monaten an. Außerdem müssten die Wettanbieter Aus-

kunft über ihre Umsätze erteilen und der Lotto-Gesellschaft einen möglicherweise entstandenen Schaden ersetzen. Aus Sicht des Gerichts haben die Wettanbieter mit ihrem Verhalten gegen den deutschen Glücksspielstaatsvertrag verstoßen (GlüStV). Demnach sei in Deutschland verboten, öffentliche Glücksspiele im Internet zu veranstalten. Dieser Grundsatz gelte sowohl für die öffentlichen Anbieter wie die Lotto-Toto GmbH als auch für alle privaten Anbieter, auch wenn sie aus dem Ausland kommen. Das Verbot des Internetglücksspiels verstößt nach Auffassung der Richter weder gegen das Grundgesetz noch gegen europäisches Recht. Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig. Die Betroffenen könnten innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils beim Oberlandesgericht Naumburg in Berufung gehen.

17-Jähriger auf der Fahrbahn erfasst Jugendlicher stand mitten auf der Straße Magdeburg (dapd). Ein 17-jähriger Fußgänger hat sich Samstagnacht auf eine Ausfallstraße in Magdeburg gestellt und ist dabei von einem Fahrzeug erfasst und schwer verletzt worden. Der junge Mann hatte sich plötzlich mit ausgebreiteten Armen auf die Fahrbahn gestellt, ein herannahender Pkw habe daraufhin nicht mehr ausweichen können und habe den Mann mit ungebremster Geschwindigkeit erfasst, teilte die Po-

lizei mit. Der 17-Jährige wurde bei dem Aufprall gegen die Windschutzscheibe geschleudert und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Er musste mit schwersten Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. Ob der Mann unter Alkohol- oder Drogeneinwirkungen stand oder Suizidabsichten hinter der Tat stecken, war noch unklar. Beim 46-jährigen Autofahrers wurde allerdings 1,1 Promille festgestellt.

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20 Minuten Magdeburg

19. März 2011

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Der Wähler im Wahllokal.

Brücke über den Magdeburger Ring.

Am Sonntag gewinnt der Wähler! Dann hat er nämlich Macht und bestimmt über die künftige Sitzverteilung der Parteien im Landtag. Das ist die Errungenschaft der Demokratie. Also nutzen Sie die Macht, die Ihnen gegeben ist und geben Sie Ihre Stimme ab! Moment mal, abgeben? Dann verliert man ja etwas. Und was gewinnt der Wähler am Ende wirklich? Ein buntes Parlament Sachsen-Anhalt, eine Fortsetzung der Großen Koalition oder eine rot-rote oder rot-rot-grüne oder eine Ampel-Koalition, vorausgesetzt die Gelben schaffen den Sprung in den Landtag. Also das wird eine bunte Sache. Die Stimme kann nur ein Gewinn sein.

Zuerst die gute Nachricht: Die Brücke über den Magdeburger Ring, die die Hundisburger Straße mit dem Olvenstedter Graseweg verbindet, wird saniert. Tolle Sache. Nicht so toll, ist allerdings wie die Baumaßnahmen über die Bühne gingen. Die Brücke ist nämlich zeitweilig für den kompletten Verkehr gesperrt. Immerhin trägt sie eine vierspurige Verkehrsader in Ost-West-Richtung. Der aufmerksame Autofahrer wird sich denken: Das kennen wird doch eigentlich anders. Wenn anderenorts Brücken saniert werden, wird der Verkehr auf die eine Seite umgeleitet und auf der anderen wird gebaut. Nö, nicht so in Magdeburg. Da wird komplett dicht gemacht.

Trauerfälle in Magdeburg Jeder, der geht, bleibt doch in uns.

MEMORY

Günter Jackob Dieter Manter geboren am 21. März 1947 geboren am 22. März 1936 gestorben am 23. Februar 2011 gestorben am 17. Februar 2011 Lieselotte Lisowski geb. Grabinski geboren am 3. Juli 1923 gestorben am 5. März 2011 Jutta Voelker geb. Kaczynski geboren am 23. Oktober 1920 gestorben am 6. März 2011 Ilse Burkhardt geboren am 13. Juli 1933 gestorben am 9. März 2011

bei

Wilhelm Lummitsch geboren am 28. Oktober 1916 gestorben am 9. März 2011 Hanna Gerlach geboren am 18. Februar 1925 gestorben am 9. März 2011 Doris Lüdemann geb. Knoop, verw. Wöhe geboren am 12. April 1942 gestorben am 9. März 2011

Wolfgang Heyer geboren am 2. Juli 1925 gestorben am 4. März 2011

Kurt Meyberg geboren am 12. September 1936 gestorben am 27. Februar 2011

Erhard Hübler geboren am 20. Juli 1926 gestorben am 10. März 2011

Irmgard Bender geb. Schlegel geboren am 28. Februar 1927 gestorben am 7. März 2011

Ursula Gall geb. Schröder geboren am 4. April 1920 gestorben am 7. März 2011

Winterschäden schnell beseitigen Land will Sonderprogramm auflegen Magdeburg (dapd). Mit einem 15 Millionen Euro teurem Sonderprogramm will Sachsen-Anhalts Verkehrsministerium die Winterschäden im Straßennetz beseitigen. Die Gelder sollen den Kommunen in den nächsten Tagen zugewiesen werden, wie Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre (CDU) mitteilte. Die Aufteilung der Mittel erfolge nach einem Schlüssel, bei dem neben dem Grad der Schädigung auch die finanzielle Situation der Landkreise und der besondere Bedarf der kreisfreien Städte berücksichtigt werde. Das Geld soll zunächst an

die Landkreise fließen. „Etwa die Hälfte der Gelder steht für die Reparatur der Gemeindestraßen zur Verfügung“, sagte Daehre. Die verbleibenden Mittel könnten die jeweiligen Landkreise dann für die in ihrer Baulast liegenden Straßen verwenden. Das Verkehrsministerium hat in den vergangenen Wochen eine Erhebung der Schäden durchgeführt, die durch die von November 2010 bis Januar 2011 andauernde Kälteperiode eingetreten sind. Die Landkreise haben aus den Erhebungen entsprechende Prioritätenlisten erarbeitet.

Erwin Fischer geboren am 7. August 1929 gestorben am 10. März 2011

Margarete Wohlfarth Margit Müllers geb. Dauenhauer geboren am 5. Mai 1937 geboren am 15. Mai 1917 gestorben am 25. Februrar 2011 gestorben am 14. März 2011 Sonderprogramm soll Winterschäden beseitigen.

Die Woche in Magdeburg

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20 Minuten Magdeburg Herausgeber: Peter Domnick Verlag und Druck: Der Sonntag GmbH & CO. KG, Nachtweide 95, 39124 Magdeburg Chefredakteur: Thomas Wischnewski Redaktion: Karoline Klimek, Mathias Sichting, Michael Mikulas Geschäftsführer: Viola Domnick, Thomas Domnick, Verlagsleiter: Michael Gefeke Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Gewähr. Leserbriefe vertreten nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion. Weiterverwendung der eigens für den Verlag entworfenen Anzeigen nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Für die Richtigkeit telefonisch aufgenommener Anzeigen oder Änderungen übernimmt der Verlag keine Gewähr. Preisliste Nr. 1 vom 2. Oktober 2010.

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Die Nachrichten der Woche vom 19./20.03.2011

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