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Foto: Oliver Wolf • P.b.b., Verlagspostamt 8020 Graz, 02Z032772 M.

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Kathrin Höfferer

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* Quelle: CAWI-Print 2012, GfK Austria, 5000 Online-Interviews in Österreich, repräsentative Erhebung im Alter von 14 – 65 Jahren. Feldzeit: 2. März bis 29. Juni 2012. Die Reichweite ist eine ­Kombination aus den LPAs der Magazine Die Oberösterreicherin, Die Salzburgerin, Tirolerin, Die Vorarlbergerin, Die Steirerin und Kärntner Monat, jeweils österreichweit errechnet. ** Quelle: Die Planzahlen für die Druckauflagen basieren auf dem Vertriebskonzept laut Neu-Media GmbH, Tirolerin Verlags GmbH, Kaindl-Hönig Media GmbH, Kärntner Monat Zeitungs GesmbH, Steirerin Verlags GmbH & Co. KG und Russmedia GmbH, Stand 2012; die Gesamtdruckauflage ergibt sich aus der Summe der Druckauflagen der Magazine Die Oberösterreicherin, Die Salzburgerin, Tirolerin, Die Voralbergerin, Die Steirerin und Kärtner Monat.

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Mich frisst

der Neid

97:3 oder die ganze Welt ist weiblich.

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emanden um etwas zu beneiden, kann, in feinen Dosierungen genossen, ein durchaus angenehmes masochistisches Wolfgang Wildner Aroma entfalten. Chefredakteur Gerne schlendere ich zum Beispiel durch Einkaufszentren, um Sie zu beneiden. Ja, genau – Sie, liebe Leserin. Sie halten das für eine seltsame Ausprägung des Masochismus, möglicherweise sogar für ein bisschen abwegig? Lassen Sie mich meine, wie Sie bemerken werden, durchaus harmlose Obsession erklären. Sie werden sehen, dass sie ihre Begründung in nackten Tatsachen erfährt – eigentlich in Zahlen. Genau genommen fängt es schon bei der Verkaufsfläche an. Eine Gemeinheit ist das. Kaum hab ich ein Geschäft betreten, ist es auch schon wieder vorbei. Nein, nicht das Geschäft, sondern die männliche Verkaufsfläche. Und vor mir breitet sich Ihr Revier aus – so weit meine Wahrnehmung reicht. Ein gefühltes Verhältnis von 97 zu 3. 97 Prozent für Frauen, 3 Prozent für mich. Ein Debakel. Darum beneide ich Sie: dass Sie

Impressum Die steirerin Das Gesellschaftsmagazin der Steiermark Eigentümer und Verleger: Steirer MONAT Zeitungs-GmbH Schubertstraße 29/I, 8010 Graz Tel.: 0316 / 84 12 12-0 Fax: 0316 / 84 12 12-709 Geschäftsführung: Mag. Andreas Eisendle, Mag. Arnold Jaritz, Josef Rumer Chefredakteur: Dr. Wolfgang Wildner

sich auf 97 von 100 Quadratmetern Verkaufsfläche austoben dürfen, während ich mich auf meinen lumpigen drei nicht einmal im Kreis bewegen, sondern höchstens um die eigene Achse drehen kann, außer ich begleite meine Frau beim Shoppen. Mittlerweile habe ich mich übrigens zu einem geduldigen, wenn nicht gar leidenschaftlichen Shopping-Begleiter meiner Frau entwickelt. Dennoch: Die gefühlte Relation von 97:3 verfolgt mich bis in die letzten Winkel meines Shoppinglebens. Hier eine bescheidene Auswahl dessen, worum ich Sie sonst noch beneide: allein schon die schier unermessliche Bandbreite der Kollektionen; das Wechselspiel der Farben und Muster; der Schnitte und Formen; Applikationen und Accessoires. Hose oder Kleid; lang oder kurz, weit oder eng; schlicht oder barock. Mit Worten kaum auszudrücken. Auch wenn alle nur vorstellbaren, die Zukunft Ihres Bewegungsapparats betreffenden Bedenken dagegen geäußert wurden: Ich beneide Sie um die Möglichkeit, sich hier und da dem Risiko hochhackiger Schuhe auszusetzen oder wenigstens damit zu kokettieren. Gäbe ich mich dieser Versuchung hin, würde man mich sofort zum

Chefredakteur-Stellvertreter: Mag. Wolfgang Schober Redaktion: Lissi Steiner, Redaktionelle Mitarbeit: Christina Dow, Mag. Tina Veit, Mag. Werner Ringhofer, Nina Krok Anzeigen: Karin Hödl, Hans-Jürgen Maier, Sigrid Komposch, Mag. Andrea Freitag Office-Management: Silvia Pfeifer Abo-Service: Tel.: 0316 / 84 12 12-704 E-Mail: abo@diesteirerin.at Grafik: Sabine Pauritsch, Micki Weikhard Druck: Druck Styria GmbH & Co KG Vertrieb: Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H., 1011 Wien

Damenwäscheträger (DWT) erklären, was mir im Grunde genommen zwar auch egal wäre, aber ... Weiters beneide ich Sie um die Heerscharen von Modeschöpfern, Styling-Gurus und Duftkomponisten, die nichts anderes im Sinn haben, als Sie glücklich zu machen. Und wer kümmert sich um mich? Na ja, alles halb so schlimm. Immerhin darf ich ja an der STEIRERIN mitarbeiten. Und die richtet sich zu 100 Prozent an die geschätzten 97 Prozent weiblichen Bedürfnisse in uns. Begleiten Sie uns also auch in dieser Ausgabe der STEIRERIN wieder ins Reich der Mode, der Möbel, des Designs, der Accessoires, der Schönheit, der verlockenden Destinationen, der Genüsse und Düfte, der Ereignisse und Events. Schon weht der Wind die ersten farbenfrohen Frühlingstrends ins Land. Von der „imm cologne“ kommen wir mit den neuesten Einrichtungsideen zurück. Der Bauernbundball mit seinem prachtvollen Furioso der Tracht steht vor der Tür. Und die Fastenzeit lockt mit leichten Genüssen – diesmal steht Fisch auf der Speisekarte. Nur eine kleine Auswahl dessen, was Sie hier erwartet – in der neuen STEIRERIN. Viel Vergnügen bei der Lektüre.

Die Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 des Mediengesetzes können unter www.diesteirerin.at/impressum abgerufen werden.

www.diesteirerin.at

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Februar 2013 Foto: Oliver Wolf

Inhalt

Coverstory 14

Kathrin Höfferer Die selbstbewusste „Jungbäuerin“ im Porträt

Mode 22

Vive la Tradition! Die schönsten Dirndln, steirischen Trachten und Accessoires für Bauernbundball & Co.

40 Valentine Mehr als Blumen: die besten Geschenkideen zum Valentinstag Foto: imm cologne

14 Kathrin Höfferer

Schönheit 46

Beauty 2013 Topaktuell: die Kosmetiktrends für den Frühling

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SOS-Pflege für die Haut Kälte, Wind und trockene Luft: Schluss damit! Die besten Tipps, damit Sie sich in Ihrer Haut wieder wohlfühlen

Wohnen Foto: Oliver Wolf

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imm cologne Die Top-Trends von der internationalen Einrichtungsmesse in Köln

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Couch & Co. So machen Sie Ihr Wohnzimmer zur Wohlfühl-Insel

Männer

72 Gerhard Mayer: forever Friseur

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Gerhard Mayer: forever Friseur Seit 54 Jahren steht der Grazer Intercoiffeur im Dienst der Schönheit

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Workout: Sixpack, Bizeps & Lounge Die neue Dimension der Männer-Fitness

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Februar 2013 Foto: Oliver Wolf

Inhalt

Leben 82

Mit der Kraft der vier Hufe Gudrun Dietrich und ihr tierischer Zugang zur Bewältigung psychischer Probleme

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Abnehmen ohne Verzicht Die natürliche Balance der Ernährung

Freizeit

Foto: Oliver Wolf

82 Mit der Kraft der vier Hufe

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Reisetrends 2013 Angesagte Destinationen & aktuelle Angebote

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Kuba – die andere Karibik Urlaub zwischen Castro und Cohiba

Genuss 106

Die leichte Alternative Frischer Fisch kommt auf den Tisch: die besten Rezepte und Tricks der Topköche

116 Kulinarik-News Trends und Produkte 118

Andrea Sagmeister Die Kunst des Gelées

Kultur 122 Foto: Oliver Wolf

106 Die leichte Alternative

Andrea Wenzl Die steirische Schauspielerin sorgt am Münchner Residenztheater für Furore

126 Kulturfrühling Konzerte, Theater, Ausstellungen, Events

Gesellschaft 131

SteirerInnen-Events im Bild

Standards 6 Editorial 146 Gewinnspiel

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Die nächste Ausgabe des Magazins „Die STEIRERIN” erscheint am 1. März 2013.

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B auernbundball 2013

Freitag, 8. Februar

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Wenn es sich so ergibt und alles passt, könnte ich mir sehr gut ­vorstellen, später einmal als Bäuerin auf einem Hof zu leben.  Kathrin Höfferer (24), BOKU-Studentin und Jungbauernmodel aus Murau.

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Urig und urban, bodenständig und modern: Das steirische Jungbauern-Model Kathrin Höfferer präsentiert sich im Interview mit der STEIRERIN als authentische Vertreterin einer neuen, selbstbewussten „Generation Landlust“. Beste Figur machte die 24-Jährige BOKU-Studentin auch bei unserem Cover-Shooting. Text: Wolfgang Schober, Fotos: Oliver Wolf Styling & Make-up: Frisiersalon Schalk Location: Seifenfabrik Graz

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raz, Seifenfabrik, minus drei Grad. Die Frisur hält. Und nicht nur diese. Vom Scheitel bis zur Sohle zeigt sich unser Fotomodel, nur mit einem Dirndl bekleidet, beim CoverShooting für diese Ausgabe auch bei frostigen Bedingungen herzhaft und robust und strahlt auch noch nach Stunden heller als die Wintersonne. Dass Kathrin Höfferer, Jungbauernmodel aus dem Bezirk Murau, nicht nur hart im Nehmen, sondern auch smart im (Antwort) Geben ist, bewies die 24-jährige BOKU-Studentin im anschließenden Interview. Mühelos überwindet sie klischeehafte Gegensätze von urig und urban und wird so zur perfekten Imageträgerin einer neuen selbstbewussten Generation junger „Landsleute“, die Bodenständigkeit und Moderne auf sympathische Weise vereinen. Du bist Jungbauern-Model und zierst das Kalenderblatt April. Der April macht, was er will – heißt es. Gilt das auch für dich?

So extrem ist es nicht, auch wenn ich natürlich schon meinen eigenen Kopf habe. Ich bin sicher spontan und selbstbewusst und weiß, was ich will. Aber es ist nicht so, dass ich nach der Devise lebe: Es lebe die Revolution und ab die Post – nein (lacht)! Wie viel Überwindung war für die Bewerbung notwendig? Nicht so viel. Das Ganze ist aus einer spontanen Spaßaktion entstanden. Ich habe mich mit einer Freundin gemeinsam beworben, wir gingen direkt zum Fotografen in Wien, der uns auch prompt genommen hat. Es war also nicht so, dass uns die Mama hingeschickt hat, wie es sonst öfter vorkommen soll (lacht). Deine Reaktion? Ich habe mich voll gefreut. Man kann ja stolz sein, wenn man es in den Jungbauernkalender schafft. Es gibt so viele Bewerberinnen.

Auf dem Kalender-Foto zeigst du durchaus Haut – wo liegt deine Grenze? Ich würde nicht weiter gehen wie auf dem Foto. Wozu man bereit ist, wird ohnehin im Vorfeld geklärt und man gibt seine Präferenz bekannt. Von angezogen bis komplett nackt reicht das Spektrum, da hat jedes Mädel sein persönliches Limit. Ich liege wohl irgendwo in der Mitte: Ich bin weder g’schamig noch übertrieben freizügig. Wie bist du mit dem Ergebnis zufrieden? Na ja, wie soll ich sagen? Die verschiedenen Motive wurden beim Shooting zugewiesen und meines hat mich leider nicht ganz überzeugt. Alle Requisiten waren gestellt, mein Hauptrequisit war so ein moderner Pritschenwagen, an den ich angelehnt war, das Styling in einer Art „Vom Fortgehen heimkommen“Optik. Nicht gerade mein Lieblingsstyling. Leider schau ich auf dem Foto aus, als wär das Erntejahr etwas schlecht ausgefallen (lacht). Unterm Strich war es Die STEIRERIN | 15

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aber eine interessante Erfahrung und alle Beteiligten inklusive Fotografen waren sehr nett, ich bereue es auch nicht, mitgemacht zu haben. Aber, wenn ich ehrlich bin, hätte ich mir mehr authentischen bäuerlichen Bezug gewünscht. Entweder mit Tieren oder beim Brotbacken oder so in die Richtung. Hast du darüber hinaus Modelerfahrung? Ich habe 2009 beim Elite-Model-Look mitgemacht und danach zwei Jahre bei einer Modelagentur gearbeitet. Das war sehr spannend und gut bezahlt, eigentlich überbezahlt – für das, was man tut. Meine Agenturchefin riet mir immer wieder, zu Castings zu gehen. Aber für mich war eine Modelkarriere nie eine Option und daher habe ich auch nie wirklich versucht, darin Fuß zu fassen. Ich bin auch vom Typ her keine, die es so ins Rampenlicht drängt und sich so gerne präsentiert. Dafür bin ich wohl zu bodenständig.

Wie viel investierst du in dein Aussehen? Ich würde sagen, ich bin nur bedingt eitel. Jede Frau versucht Ihr Bestes und richtet sich entsprechend gerne her. Aber es ist nicht so, dass ich morgens viel Zeit vor dem Spiegel verbringe. Ich war auch noch nie bei einer Maniküre oder bei einer Kosmetikerin, und Schönheitsoperationen sind sowieso kein Thema – überhaupt nicht. Ich bin zufrieden mit mir so, wie ich bin. Hast du auch den Jungbauernkalender der Burschen zuhause? Welcher ist dein Lieblingsmonat? Klar hab ich den. Und natürlich habe ich auch meine persönlichen Präferenzen, aber die verrate ich lieber nicht (lacht). Was macht einen Mann für dich erotisch? Ich bin mit 1,76 m nicht gerade klein. Das heißt, er sollte körperlich schon was hergeben. Großgewachsen sein, kräftig und

trainiert. Der typische Landbursch eigentlich (lacht)! Klar, er muss ja anpacken können! Wesentlich ist auch, dass er gut riecht, das ist mir ganz wichtig. Was ich gar nicht anziehend finde, sind extrem eitle, voll gestylte Typen, Marke gegelter Businessman. Wie gesagt: lieber ein Landbursch, das find ich cool. Mir gefällt das wirklich, wenn einer einen landwirtschaftlichen Hintergrund hat. Auch wenn ich mit meiner Ausbildung derzeit in eine andere Richtung gehe, schließe ich nicht aus, wenn es sich so ergibt und alles passt, dass ich auch eine Bäuerin auf einem Hof sein könnte. Ja, das könnte ich mir wirklich vorstellen. Du kommst selbst von einem Bauernhof im malerisch klingenden St. Veit in der Gegend im Bezirk Murau. Eine Übernahme kommt nicht in Frage? Nein, ich habe drei Geschwister, davon zwei Brüder und unseren Hof zuhause übernimmt der Älteste. Damit ist jeder glücklich. Ich studiere auf der BOKU in

Ich bin leidenschaftlich gerne Jägerin. Bislang war ich allerdings öfter ansitzen als schießen. 

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Es ist teilweise erschreckend, welches Bild viele Wiener, sogar in meiner Generation, vom Bauernstand haben. Sendungen wie „Bauer sucht Frau“ tragen leider dazu bei. 

Wien, mache gerade meinen Master in Energie- und Abfallwirtschaft. Ein spannendes Zukunftsthema, das mir voll taugt. Und viel mit Nachhaltigkeit und Ökologie zu tun hat. Irgendjemand muss ja die Welt retten (lacht). Ich möchte nach dem Studium in diesem Bereich arbeiten. Außerdem ist der Betrieb meiner Eltern hauptsächlich auf Forstwirtschaft ausgerichtet. Da liegt das Thema Biomasse sowieso nahe.

Bauernhof, das kann nicht sein!“ Da hatte ich schon viele lange und spannende Diskussionen. Besonders interessant wird es aber erst, wenn es ums Thema Tiere töten geht. Und zwar?

Das halte ich für sehr verlogen. Weil Fleisch essen fast alle gerne, aber mit dem Schlachten haben sie ein Problem. Und erst mit der Jagd! Ich bin nämlich auch Jägerin und habe im Sommer die Jagdprüfung gemacht. Da heißt es dann gleich Bambikillerin usw. Dabei ist das

Forst ist eine Männerdomäne. Packst du dennoch manchmal am Hof mit an? Früher, als ich noch mehr zuhause war auf jeden Fall. Ich bin keine, die sich vor der Arbeit sträubt. Forstwirtschaft ist sicher eine Männerdomäne, aber im Bereich der Aufforstung – beim „Bamln setzen“ – habe ich immer gerne mitgeholfen. Außerdem haben wir am Hof auch noch Mutterkuhhaltung und Grünland. Dein Verhältnis zur Landwirtschaft ist rundum positiv. Wie geht’s dir mit ihrem Image in der Öffentlichkeit? Das könnte besser sein, daher ist der Jungbauernkalender eine tolle Chance, das Image noch weiter zu entwickeln. Sendungen wie „Bauer sucht Frau“ haben da eher einen gegenteiligen Effekt. Ich weiß nicht, warum die meistens Männer um die 50 aussuchen, die alleinstehend immer noch bei der Mama leben und oft ein bisschen schrullig wirken. Im Gespräch mit Leuten in Wien krieg ich ja oft mit, welch rückständiges Bild oft sogar junge Menschen immer noch von der landwirtschaftlichen Bevölkerung haben. Das ist zum Teil erschreckend, für wie hinterwäldlerisch uns Wiener manchmal halten. Die wundern sich dann fast, wenn man sich in einem Gespräch als Jungbäurin outet, weil sie eine völlig falsche Vorstellung hatten. „Wie gibt’s denn das? Du bist von einem Die STEIRERIN | 17 014-018_Coverstory k.indd 17

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Jagen eine Notwendigkeit, die viel mit Hege und Pflege von Tierbeständen und mit Natur- und Pflanzenschutz zu tun hat, siehe etwa das Thema Wildverbiss bei Jungwäldern. Aber bei Frauen sind viele wohl noch strenger. Aber es ist nun mal so: Frauen werden von den Gejagten zu den Jägerinnen (lacht). Bei mir ist es aber auch stark familiär bedingt: Mein Vater, meine Mutter und meine beiden Brüder gehen auf die Jagd. Dein größter Abschuss? Mir geht es nicht ums Trophäensammeln. Bislang hab ich auch bloß einen kranken Bock erlegt. Ich war viel öfter ansitzen als wirklich auf der Jagd. Geschossen habe ich bisher eher im Schützenverein in Neumarkt, in dem ich auch aktives Mitglied bin. Eine super Konzentrationsübung. Ich bin dort auch Trainerin für den Nachwuchs. Das macht mir großen Spaß. Was bedeutet für dich Heimat? Viel! Ich bin sehr gerne daheim. Gerade, seit ich in Wien bin! Länger als 14 Tage kann ich nie in Wien sein, dann muss ich heimfahren. Unser Platzl ist sehr schön und das familiäre Umfeld total fein. Wir sind noch eine richtige Großfamilie inklusive Großeltern. Gleichzeitig ist der Bezirk Murau von großer Abwanderung

Foto: Jungbauernkalender 2013.

betroffen, was sehr schade ist, aber ich werde dort künftig vermutlich auch nicht meinen Lebensmittelpunkt haben. Zumindest habe ich jetzt dort noch keinen Bauern getroffen, der das ändern könnte (lacht). Doch eines ist klar: Ich will schon, dass meine Kinder einmal am Land aufwachsen. Balkonkinder sollen sie nicht werden (lacht). Das Ländliche liegt ja gewissermaßen voll im Trend – Landmagazine boomen, Andreas Gabalier rockt, Bauernbundball und Aufsteirern werden gestürmt. Ich sehe den Trend grundsätzlich positiv und begrüße die Bewusstseinsbildung in diese Richtung. Was ich aber nicht in Ordnung finde, ist, wenn es in Richtung Kostümierung geht. Wenn sich Städter zum Beispiel im Fasching als Trachtenpärchen verkleiden, dann ist das zu viel. Zu welchem Anlass trägst du Tracht? Zu jedem Anlass, wo Dirndl gefragt ist. Ob Bauernbälle, Jägerbälle, Erntedankfest, kirchlichen Festen oder z. B auch beim Steiermarkfrühling in Wien. Heuer war ich schon am Raumberg-Ball, für mich der beste Ball. Aber jetzt freue ich mich schon total auf den Bauernbundball – ich war schon seit Jahren nicht mehr. Das wird bestimmt ein super Abend.

Mode: Rettl 1868 Kilts & Fashion Shop: Bindergasse 6, Graz

 Steckbrief Kathrin Höfferer Geboren am 27. Jänner 1989 Aufgewachsen in St. Veit in der Gegend (Bezirk Murau) Matura an der Agrar-HAK in TreibachAlthofen in Kärnten Seit 2008 Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien, nach Abschluss des Bachelor in Umwelt- und Bioressourcenmanagement derzeit Masterstudium mit Spezialisierung auf Energie- und Abfallwirtschaft. Diverse Praktika, darunter Kelag, Lebensministerium, Bauernbund, derzeit geringfügige Beschäftigung bei der AMA, Kuratorium Kulinarisches Erbe. Kathrin entstammt einem bäuerlichen Betrieb in St. Veit in der Gegend, Bezirk Murau, 340 ha forstwirtschaftliche Fläche sowie Grünland und Hutweiden, zusätzlich Mutterkuhhaltung und Eigenjagd. Der Hof befindet sich auf 980 Meter Seehöhe. Drei Geschwister, der ältere Bruder übernimmt den Hof. Die 24-Jährige ist in einer Beziehung.

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Fotos: www.typicalstoffy.com, knall-bunt

Mode

Grazer Fashion-Blog Die weltweite Mode- und Lifestyle-Welt hat sozusagen eine Zweigstelle in der Steiermark erhalten: Die Grazerin Tanja Trutschnig bloggt ab sofort auf www.typicalstoffy.com. „Durch eine gezielte Vernetzung in diversen mit einer großen Portion Humor“, lacht sie. Social-Media-Portalen und zielgruppenori- „In nächster Zeit möchte ich einen noch stärentierten Content darf ich mich trotz der keren Fokus auf Shopping-, Beauty- und kurzen Online-Präsenz über hohe nationale Lifestyle-Angebote in Graz legen, um meine und internationale Besucher-Zahlen freuen“, nationalen und internationalen Leser über gibt sich Tanja Trutschnig begeistert. In ih- alle relevanten Informationen und Angebote rem Blog schreibt sie über Trends im Bereich meiner Heimatstadt zu informieren.“ Im Mode & Lifestyle, gibt Empfehlungen zu Frühjahr ist außerdem ein „Hinterhof Sale“Beauty-Produkten, präsentiert neue Service- Verkaufsevent geplant. und Online-Seiten, zeigt ihre Styles und gibt Auskunft darüber, wo man die Teile kaufen   Info kann. „Der Blog entstand durch meine Leiwww.typicalstoffy.com denschaft für Fashion und Lifestyle, gepaart Eingecheckt in die Fashion-Welt Am 15. März 2013 findet im Hotel Le Meridien Wien der „FASHION Check-in“ statt, eine Modeveranstaltung, die Designer Shopping mit Fashion Shows und einer After Shopping Party verbindet (mit Star-DJ Louis Osbourne). Das gesamte 8. Hotelstockwerk verwandelt sich in den „Fashion Floor“ mit insgesamt 20 Pop-up-Boutiquen – und mittendrin ist auch ein Label aus Graz: knall.bunt (www.knallbunt.co.at). Die beiden Unternehmerinnen Erika Wilfling-Weberhofer und Karin Gollowitsch haben sich dabei auf ausgefallene und funktionale Mode für Kinder und Erwachsene mit und ohne Behinderung spezialisiert. www.fashion-check-in.com

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Dirndl „Erna“ von Lena Hoschek € 850, Joanneumring 3, Graz, www.lenahoschek.com

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Vive  la  Tradition# Modetechnisch boomt die steirische Volkskultur wie nie zuvor. Bauernbundball, Hochzeit am Land oder Buschenschank – Trachtenstücke made in Styria braucht man heuer einfach. Text: Christina Dow

Fotos: lupispuma.com, Schrottner/Hiebaum beigestellt, KK

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Dirndlkleid aus Jacquardseide mit eingewebtem Rosenmuster und eingenähtem Pettycoat € 599, Cape aus Seiden-Mischgewebe mit Rüschenbesatz und hochwertigem Metallverschluss mit Bergkristall und Efeumotiven € 385. Beides von Mothwurf, Herrengasse 9, Graz, www.mothwurf.com

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fiffig

Sie: Dirndl € 265 mit Bluse € 58. Er: Hose € 99,99, Hemd € 64,90, Gilet € 119,99 und Krawatte € 37,90. Alles erhältlich bei Gwand vom Land beim Landring in Weiz und im Perl Center in Gleisdorf. www.facebook.com/gwandvomland

Pinkes Baumwoll-Corsagendirndl mit Seidenschürze von Ploom € 440, bei Trachten Seidl, Schmiedgasse 13–15, Graz und Hauptplatz 11, Anger bei Weiz, www.seidl-trachten.at

Kniebundlederhose aus Ziegenleder mit abnehmbaren Trägern (für Männer und Frauen erhältlich) € 219, dazu passende farbige Stutzen aus 100% Schurwolle je € 24,95. Erhältlich bei Kettner, Shoppingcity Seiersberg, www.kettner.com

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Juchee Trachtenbrille aus der Steiermark in trendigen Designs € 45. Erhältlich auf juchee-products.com

Superweiches Jerseykleid und Blazer (P. a. A.), erhältlich bei Weintracht, Gamlitzer Straße 104, 8461 Ehrenhausen, www.weintracht.at

Loop ­„Steirerin“ aus hochwertigem Mikrofaser-Seidengemisch € 52

Trachtenschmuck „Rehlein“ mit trachtigen Charms € 45. www.alpenkult.com

▸ Leinendirndl in ­frischen

Frühlingsfarben, mit Herzerlrüsche am Ausschnitt. Getupfter Baumwollrock und Schürze mit Rosenmuster € 300. Von Wenger, im Trachtenhaus Aigner in der Arkade-Liezen.

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Elegant in Kilt und Karo! Sie: Maßgemachtes Designkleid in Original Steirerkaro-Seide mit eingewebten Panthern, Preis je nach Modell. Er: Zum maßgefertigten Steirerkilt um € 495,– trägt der elegante Steirer einen Schalkragengehrock, Modell Connery, in schwarzer Rankenseide mit Satinseiden­ spiegel und darunter ein Schalkragengilet im Jubiläums­karo von Rettl 1868. Graz, www.rettl.com

 allerinas € 209 B und Pumps € 219, beides von dirndl+bua, bei Trachten Seidl

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Tolle Initiative: Inspiriert vom frischen Grün des steirischen Chinakohls und der typisch oststeirischen Landschaft wurde das erste Chinakohl-Dirndl kreiert. Erhältlich bei Hiebaum, Studenzen.

Baumwoll- ▸ Corsagendirndl mit Seidenschürze von Ploom € 440, bei Trachten Seidl

Blaues Kurzdirndl € 198 mit weißer Bluse € 49,90, bei Mode & Tracht Hiebaum, S­ tudenzen 118, www.hiebaum.at

 rachtentasche T „Klassik“ aus hochwertigem Trachtenleinen, mit stabilem Boden und Verschluss, Handarbeit um € 62 bei www.alpenkult.com

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„Jane“ und „Jasmin“ von Wenger Austrian Style: Leinendirndl in anspruchsvollen Farbkombinationen, wunderschöne Schürzen in Baumwolle mit alten Handdruckmotiven und edlen Knöpfen bzw. Miederverschnürungen. P. a. A. Erhältlich bei Sampl – Tracht und Mode in Mariazell, www.mode-sampl.at

Taillierte Strickweste „Anna“ mit praktischen Täschchen, klassischem Stehkragen und silberfarbenen HalbkugelKnöpfen. Am Rücken ziert sie der Panther, € 199. Das Dreieckstuch „Theresa“ kann als modisch geschlungenes Halstuch getragen werden oder schützt zarte Schultern bei steirischen Kälteeinbrüchen. Der eingestrickte Panther hat als Akzent eine rote Zunge, € 159. Beides bei Arzberger, Mariazell, www.arzberger.co.at, www.pantherstrick.at

Gössl MonarchieDirndl mit seitlich eingearbeiteten Lampassen und Doppeladler-Stickerei am Rücken. Dirndl € 660, Schürze € 88. Bei Andrea Raunjak – Gössl ­Leibnitz, Hauptplatz 23, www.goessl.com

Sonderedition „Peter Rosegger 2013“: Hinterland-Wickelröcke mit Motiven rund um den großen steirischen Dichter anlässlich seines 170. Geburtstags € 395. Exklusiv erhältlich im Steirischen Heimatwerk in Graz, Sporgasse 23, Graz, www.heimatwerk.steiermark.at

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▸ Loden-Poncho € 195, Schirm € 120, von der ­Tuch- & Lodenfabrik ­Leichtfried, Zeltweg, www.lodenshop.com www.leichtfried-loden.com

Sommerkleid € 385 und Tasche € 120 bei Gamkitz, Marktplatz 5, Gamlitz, www.gamkitz.com

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| mode Mitternachtsblau ist das festliche Dirndl aus patinierter Seide, deren fließender Fall aus der besonderen Weichheit der Faser resultiert. Auf das Mieder mit Münchner Ausschnitt werden in feiner Kreuzsticharbeit Rosen gestickt. Die Dirndlbluse ist aus gecrashter Baumwolle mit zartem Stehkragen und offenkantig verarbeiteter Schürze aus Dupionseide mit Bändern aus Kreuzstich-Rosenstickerei. Erhältlich ab April. Preis auf Anfrage. www.goessl.com

Hingucker-Dirndl aus der Sonder­kollektion von Gössl € 1 .300, erhältlich bei Renate Kraft – Exklusive Trachtenmode, Landhausgasse 1, Graz www.trachten.cc

Fotos: Iven Matheis

Das kleine, aber feine Unternehmen Alpenkult hat seit Juli 2012 seinen Online-Shop mit Sitz in Graz. Erleben Sie eine tolle Auswahl an handgefertigten, außergewöhnlichen Trachten-Accessoires! Die Palette reicht von exklusiven Trachtenloops (beidseitiger Wendeschal) über Taschen bzw. kleine Beutel, die in einer farbenfrohen Auswahl erhältlich sind, bis hin zu selbst gefertigtem ­Trachtenschmuck. Darüber hinaus runden trachtige Home-Accessoires und Charms das Angebot ab. Neu in der Kollektion: Männersache(n) für den Herrn, der bei „Stecktüchl“ & trachtigem Kleinkram fündig wird! Handarbeit „Made in Styria“ trifft auf innovative, trachtige LifestyleProdukte! Die Begeisterung für Alpen, Kult, Tradition und Tracht ist im informativen Teil von Alpenkult, dem Blog, nachzulesen.

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Alpenkult – wir folgen keinem Trend, wir machen ihn!

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▸ Er: Hose aus patiniertem

Baumwollrips mit Paspel, Gürtel aus Veloursleder, Stecktuch aus Baumwolle/Seide. Sie: Dirndl mit Leinenmieder aus der Manufaktur Fässler, Dirndlbluse aus BaumwollVoile, Schürze aus Wiener Seidenjacquard, Dirndlunterrock aus Baumwolle mit doppelter Plisseerüsche, verstellbarer Bundweite und Passe. Erhältlich ab März.

Hingucker mit Tradition

Werbung, Fotos: Gössl - Renate Kraft Graz

Bei Renate Kraft in der Grazer Landhausgasse finden Sie sowohl traditionelle, als auch moderne Tracht und Landhausmode – alles aus dem Hause des Traditionsunternehmens Gössl.

Mieder aus gecrashtem AnnaPlochl-Satin mit Silberkugelknöpfchen, Rock mit Kittelblech, Schürze mit Modeldruck von Jordis, Dirndlbluse aus AnnaPlochl-Satin mit Spitzeneinsatz, Berchtesgadener Jackerl aus weicher Merino-Schurwolle, GösslBallerinas aus Veloursleder. 


Mieder mit Modeldruck von Jordis mit Silberkugelknöpfchen, Hellbrunner Dirndlbluse aus Anna-Plochl-Satin mit zarter Spitze, Rock aus gecrashtem Anna-Plochl-Satin, Schürze aus Anna-Plochl-Satin mit Lampassenband über den kleinen Falten.

Gilet aus knitterarmer Viskose/Baumwolle mit seitlicher Lampasse, Shirt mit Blumenranken-Stickerei, Stiefelhose aus elastischem Baumwoll-Gradl, Schal aus Baumwolle/Seide. Erhältlich ab April.

  Info Gössl - Renate Kraft, Landhausgasse 1 8010 Graz , Tel.: 0316/ 811 841 www.trachten.cc

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Von klassisch bis frech

  Info

Trachtenhaus & Modenhaus Aigner Arkade Liezen (weitere 29 Fachgeschäfte unter einem Dach) Hauptstraße 30, 8940 Liezen Tel.: 03612/ 221 09

Wenger (Mitte), bei AigDirndln von Stockerpoint und hen frec in ls Mäd hen fesc Die vorne gebunden werden extra lang, damit sie modisch ner. Die Schürzenbänder sind t sie, dass sie ledig ist. zeig Trägerin die Schleife links, können. Übrigens: Bindet die n. ebe verg . bzw sie verheiratet Bindet sie sie rechts, dann ist

Werbung, Fotos: oben: Birgit Steinberger, unten: Lanxx.at, unten links: Wenger

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indertrachten, Dirndl, knackige Lederhosen oder doch der Steirer-Anzug: Bei Aigner in der Arkade-Liezen finden Sie alles, was Ihr Trachten-Herz begehrt. Das Sortiment umfasst traditionelle Stücke genauso wie freche und bunte Tracht. Bekannte Marken wie Pleamle, Steinbock, Sportalm Emotion, Stockerpoint, Wenger u. v. m. bieten eine große Auswahl – auch für große Größen. Freundschaftliche Beziehungen zu seinen Kunden stehen für das Familienunternehmen an oberster Stelle, kompetente und erfahrene Mitarbeiterinnen erfüllen mit Freude auch die individuellsten Kundenwünsche – unterstützt von der eigenen Trachtenschneiderei im Haus.

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Lebensfreude zum Anziehen Traditionelle Mode mit dem gewissen Extra finden Sie bei Gössl Leibnitz by Andrea Raunjak.

Werbung, Fotos: Gössl

  Info Gössl Leibnitz Hauptplatz 23 8430 Leibnitz Tel.: 03452/ 71 500 E-Mail: leibnitz@goessl.com www.goessl.com

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Steirisch-stylisch Modische und traditionelle Trachten für Sie und Ihn findet man im Kaufhaus Arzberger in Mariazell. Hier gibt es die exklusive Panther-Strick‰-Kollektion.

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ie Panther-Strick‰-Kollektion wurde – ganz nach dem Motto „steirisch-stylish“ von Gabi Arzberger entworfen und in enger Zusammenarbeit mit dem steirischen Heimatwerk und der steirischen Volkskultur entwickelt. Die hochwertigen Strick-Teile werden aus feinster Merinowolle in sorgfältigster, traditioneller Stricktechnik gefertigt. Der Panther, der die Kollektion an verschiedenen Stellen ziert, ist das Wappentier der Steiermark. In der Mythologie ist er seit Jahrhunderten das Symbol für Schutz und Kraft. Die PantherStrick‰-Kollektion ist im Kaufhaus Arzberger und ab 15. Februar auch online unter www.pantherstrick.at erhältlich.

Schal Panther Lässiger UnisexSchal. An einem Ende ziert ihn der steirische Panther, am anderen die typisch steirische Lampassen.

Dreieckstuch Theresa Großzügiges Dreiecks-Tuch. Der eingestrickte Panther hat als Akzent eine rote Zunge. Das Tuch ist grün eingefasst und rot paspeliert.

  Info

am Hauptplatz 8630 Mariazell Tel.: 03882/ 26 11 office@arzberger.co.at www.arzberger.co.at www.pantherstrick.at www.heimatwerk.steiermark.at

Damenpulli Franzi Attraktiver, zart taillierter V-Pullover. In schmeichelnder Hüftlänge mit eingestricktem Panther, steirisch-grün eingefasst mit zart-roter Paspel.

Werbung, Fotos: Arzberger

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Tracht für die Ballsaison Kettner zeigt mit seiner neuen Frühjahr/Sommerkollektion wieder einmal, wie vielseitig Tracht sein kann.

Werbung, Fotos: Oben - Mothwurf (Toni Muhr), Unten von links - Wenger, h.moser, Lodenfrey

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eben eleganten Balldirndln, die durch edle Materialien, verspielte Details und hochwertige Verarbeitung bestechen, bietet Kettner eine große Auswahl an kurzen, trendigen Partydirndln. Wesentliches Augenmerk wird bei Kettner auf abwechslungsreiche Landhausmode gelegt. Filialleiterin Monika Meindl und Ihrem Team ist es ein Anliegen, eine tragbare Kombination zwischen Tradition und Moderne zu bieten. Bei Kettner finden Sie das urige Lederhosenoutfit genauso wie den eleganten Anzug, die kurze Lederhosen Hot-Pants genauso wie das Festtagsdirndl. Dies gelingt Kettner mit ausgewählten Produkten namhafter Marken wie Mothwurf, Wenger, Moser, Lodenfrey, Hiebaum, Krüger, Spieth & Wensky und vielen mehr. Den Trend „Farbe in die Tracht“ zu bringen unterstützt Kettner auch mit seinem umfangreichen Sortiment an Accessoires. Vom Trachtenschmuck über Schuhe, Hüte, Schals‚ Taschen, Tücher und Krawatten, in allen modischen Frühlingsfarben lässt das Sortiment von Kettner nichts vermissen. Lassen Sie sich überraschen und überzeugen Sie sich von der besonderen Auswahl an Trachten- und Landhausmode bei Kettner in der SC-Seiersberg.

  Info Kettner Shoppingcity Seiersberg Haus 7, Ebene 2, Top 3/2/20 8055 Seiersberg

Tel.: 0316/ 24 28 68 E-Mail: graz@kettner.com Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 9.00 – 19.30 Uhr Sa. 9.00 – 18.00 Uhr

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Mit Liebe zum Detail Bei Gössl werden Trachten-Kostbarkeiten von Hand gezeichnet, zugeschnitten und bestickt. Stich für Stich ist hier die Liebe zum Besonderen ersichtlich. Erhältlich bei Gössl in Judenburg. Helene Grasser

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Judenburg – Ihre Helene Grasser! Gössl Judenburg, Burggasse 16 8750 Judenburg, Tel.: 03572/ 475 16 judenburg@goessl.com http://judenburg-shop.goessl.com

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Welches Dirndl für den nächsten Ball? Nichts wirkt an einer Frau so sinnlich wie ein Dirndl, vorausgesetzt das Dirndl sitzt gut und die Farbkombi passt zur Trägerin.

Models & Styling: Head Lounge.

passt immer. Wenn Sie ein Dirndl kaufen, achten Sie darauf, dass es ähnlich eng wie eine Jeans nach dem Waschen sitzt, denn ein Dirndl wird beim Tragen immer ein bisschen weiter. Obenrum sitzt es richtig, wenn es den Busen schön formt ohne ihn einzuquetschen. Die alte Diskussion, ob ein Dirndl auch einer Frau mit wenig Busen passt - darauf gibt es nur eine Antwort: Ein Dirndl passt für alle Busengrößen! Achten Sie beim Schnitt einfach auf die Proportionen und auf das passende Darunter. Push-

  Info Gwand vom Land Filialen: ·· Weiz, Gleisdorfer Straße 111 (im LANDRING Lagerhaus), Tel.: 03172/ 25 01-73 22 ·· Gleisdorf, Franz Perl Straße 1 (im Perlcenter), Tel.: 03112/ 366 96 www.facebook.com/gwandvomland

ups zaubern bei jeder Busengröße ein zauberhaftes Dekolleté. Das Dirndl hat auch den Vorteil, dass es über mehrere Saisonen getragen werden kann, weil es sich mit Accessoires immer wieder neu gestalten lässt. Beim Ball ist natürlich auch das passende Make-up und die passende Frisur ein Must have. Es empfehlen sich luftige Flechtfrisuren, die auch ruhig ein bisschen wild sein dürfen oder Hochsteckfrisuren im klassischen oder verspielten Stil. Werbung, Foto: Foto-MAXL

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irndln von Gwand vom Land haben immer noch den traditionellen Schnitt, sind durch sehr trendige Details wie Pelzbesatz, Raubtiermuster, Glitzerapplikationen, Transparentblusen oder Blusen in kräftigen Farben u. v. m. echte Hingucker. Die Saumlänge der Dirndln ist wieder in Richtung Knie und auch darunter gerutscht – extrakurze Dirndl sind definitiv out. Smaragdgrün ist ein wichtiges Thema, genauso wie Beerenfarben und Brauntöne. Rot ist ein Klassiker und

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Geschenke von Herzen Am 14. Februar ist es wieder soweit – schenken Sie Ihren Liebsten kleine oder größere Aufmerksamkeiten zum Valentinstag! Text: Christina Dow

Kette mit Valentins-Charms ▸ von Thomas Sabo: Kette je nach Länge ab € 39, Charm-Anhänger € 39, „I love You“-Anhänger € 29, Schlüsselanhänger € 24, Herz-Anhänger € 39

Ohrhänger von Esprit € 59,90 bei Juwelier Harald Dringo, Leibnitz ▸

Fürs Schatzi Dreifach▸ Blumen-Ring von Accessorize € 9,90

Mieder mit schwarzer Spitze € 49,90 und rosa Panties € 15,90 von Intimissimi ▸

Pumps mit süßer Masche von Jello € 24,95 ▸

Geldbörse „Coeur“ von Louis Vuitton € 330 ▸

Ohrhänger ▸ „Serenade“ von Swarovski € 69 (z. B. am Hauptplatz Graz)

Ohrstecker von ▸ Nomination € 39 ▸ Glänzender Auftritt: von Tamaris € 39,95, Herrengasse 16, Graz

Fotos: beigestellt

Herzring von Pandora € 49

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▸ Ohrhänger „Tasha“ von Swarovski € 79

PandoraCharm mit Herzanhänger € 39 ▸

Schicke Tasche in SchlangenlederOptik von Tamaris € 59,95 ▸

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▸ Fake Fur Weste von Miss Sixty bei Hämmerle (Hauptplatz Graz) statt € 139 um € 69,90

▸ Uhr von Guess: Edelstahl mit ZirkoniaSteinchen in Roségold € 219

Kollektion Magic Sphinx, Design White Pearl Bicolour: HerzAnhänger mit Schlangenkette von FREYWILLE, (Sporgasse 8, Graz) € 425

Zartes Tuch von Madeleine € 49,90

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Schwarze Pumps mit roter Spitze in Schlangenleder-Optik von Madeleine statt € 179,90 um € 125,95

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Für die beste Freundin

Kordel-Armband ▸ mit Herz von Swarovski € 39

Leo-Rosen-Weste ▸ von Basler bei Hämmerle statt € 299 um € 199

Stylishe Lederkombi-Stiefel von Timberland bei Humanic € 180

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Beheizte Handschuhe (Heizdauer bis zu 6 Stunden) € 199,95 und beheizte Fleece-Weste (5 Heizstufen, bis zu 8 Stunden) € 159,95. Von www.alpenheat.com

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Für anspruchvolle Ladys ▸ Pumps mit Schleife von Prada bei Stiefelkönig Boutique (Herrengasse 28, Graz) € 490

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| schönheit

Die Rundum-Wohlfühl-Profis Die Fachinstitute der Landesinnung der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure bieten Ihnen die wohlverdiente Auszeit: Beruhigende Wellness-Oasen laden ein zum Entspannen und Verwöhntwerden.

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on Nageldesign bis Shiatsu, modernsten Kosmetik-Technologien bis klassischer Fußpflege, von Heilmassagen bis zu professionellem Permanent Make-up und sogar Tattoos und Piercings: Die Leistungen der Fachinstitute sind so vielfältig wie Ihre persönlichen Ansprüche. Sich etwas Gutes tun und sich die Zeit nehmen: Das wird immer wichtiger in unserem rastlosen Alltag. Schön und gesund von Kopf bis Fuß Wohlfühlen am ganzen Körper: Das ist die Mission der Wellness- und Beauty-Expertinnen und -Experten. Kosmetik etwa ist mehr als nur Schminken. Eine Kosmetikerin verfügt über großes Fachwissen, auch in Physiologie und Dermatologie. Peelings, Sauerstoff- und Kältebehandlungen, Hautstraffung und Fältchenbehandlung gehören auf das Schönheits-Programm für das Gesicht. Unsere Füße übersehen wir oft – gerade sie haben eine Auszeit verdient! Ihr Fachinstitut für Fußpflege und Kosmetik bietet ein breites Programm an professioneller Pflege, die unseren Füßen wieder auf die Sprünge hilft.

Wellness ist auch Gesundheit Die Fachinstitute der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure schlagen eine Brücke zwischen Schönheit und Gesundheit: Eine Massage fühlt sich nicht nur gut an – sie steigert das Wohlbefinden. Professionelle Heilmasseure lindern sogar Schmerzen und tragen so zu einer höheren Lebensqualität bei. Vertrauen durch Fachwissen Eines haben alle Angebote der WohlfühlProfis gemeinsam: Der Mensch steht immer im Mittelpunkt. Die Expertinnen und Experten in Sachen Wellness und Beauty zeichnen sich nicht nur durch fachliche Kompetenz aus: Sie nehmen sich Zeit für persönliche Gespräche und individuelle Beratung. So entsteht das gute Gefühl, in den besten Händen zu sein.

Werbung, Fotos: FKM

Top in Hygiene und Qualifikation Gesundheit, Schönheit und Wellness bedeuten Arbeit direkt am Menschen. Aber nicht nur exzellente Beratung steht bei den Fachinstituten ganz oben. Sauberkeit

und höchste, zertifizierte Hygienestandards sind ein absolutes Muss. Das gilt ebenso für die fachliche Qualifikation. „Die Expertinnen und Experten verfügen über exzellente fachliche Kompetenz, die sie in profunden Ausbildungen erworben haben“, erklärt Hermann Talowski, Landesinnungsmeister der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure. „Qualität schafft Vertrauen – das ist gerade in Gesundheitsberufen oberste Priorität.“

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Werbung, Fotos: Oliver Wolf, Shopping Nord

Schönheit

Franz Voller mit seinem Team im Art & Fashion Team Salon Leonhard.

Wenn der Friseurbesuch zum Spa-Erlebnis wird Der Art & Fashion Team Salon Leonhard erstrahlt nach einem Face-Lift in neuem Glanz. Das perfekte Haatstyling in angenehmer Wohlfühl-Atmosphäre erhalten, ist das ­Konzept des Art & Fashion Team Salons Leonhard in der Leonhardstraße 48 / Ecke Merangasse. Mit der Umgestaltung des Waschraumes bieten die Geschäftsführer Harald Gärtner und Franz Voller nun vollends SpaFeeling in ihren Räumlichkeiten. Exklusiv in der Steiermark Mit der Linie „Kevin Murphy“, die es steiermarkweit exklusiv nur im Art & Fashion Team Salon Leonhard gibt, bieten die Haarprofis Produkte, die nicht nur die Natürlich-

keit der Haare beibehalten, sondern auch besonders ressourcenschonend hergestellt ­ werden. Ätherische Öle geben dabei noch zusätzliche Pflege. So kann der Friseurbesuch schnell zum Wellnessausflug werden.

  Info Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 9 bis19 Uhr, Sa: 8 bis 13 Uhr (Nov. Bis März Samstag bis 17 Uhr) Terminvereinbarung: Gärtner GmbH , Leonhardstraße 48 8010 Graz , Tel.: 0316/ 384-622 E-Mail: leonhard@aft.at, www.aft.at

Spieglein, Spieglein an der Wand … … wer ist die Schönste im ganzen Land? Die Suche nach der schönsten Steirerin ging im Shopping Nord in die nächste Runde: 15 Kandidatinnen stellten sich einer ExpertInnenJury rund um Centerleiterin Sylvia Baumhackl. Nach drei Präsentationsdurchgängen setze sich letztendlich Sarah Oberhauser (Foto) aus Unterlamm durch und sicherte sich nicht nur ihren Startplatz für die Endrunde zur Wahl der „Miss Styria 2013“ am 2. März im Shopping Nord sondern auch den Titel „Miss Graz 2013“.

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| schönheit

So schön wird 2013 So jung wie das neue Jahr sind auch die Beautytrends für das Frühjahr 2013. Und die Aussichten sind vor allem eines – farbig strahlend und schön praktisch. Text: Lissi Steiner, Fotos: Fotolia, beigestellt

Farb-Trio: Der High Shine Trio Eyeshadow Angel of Peace Nr. 62 von Misslyn, ca. € 7,95, bietet drei aufeinander abgestimmte Nuancen von Eisblau bis Türkis. Dezent changierende Effekte der Lidschatten bringen dabei die Augen zum Strahlen.

Schöne Augenblicke

Vielseitig: Y-Facettes Palette Collector Pure Chromatics von Yves Saint Laurent, ca. € 58, beinhaltet vier Farben für einen vielseitigen Einsatz. Im Kontakt mit Wasser verbinden sich die Perlmuttpartikel und die Pigmente zu einer cremigen Textur.

Einfach und wirkungsvoll: Der neue Long-Wear Cream Shadow Stick von Bobbi Brown, ca. € 31, lässt sich mühelos und ohne die Haut zu zerren auftragen und ist vielseitig einsetzbar. Erhältlich ab März 2013.

Schimmernd: Der Organic Glam Creamy Lipstick Pink Shimmer, ca. € 27,95 ist ein reichhaltiger, cremiger Lippenstift mit schützenden Antioxidantien und pflegenden Ölen. Erhältlich bei www.naturalcosmetics.at.

Zum Küssen

Rosige Zeiten: Volle und brillant glänzende Lippen schenkt der Catwalk Volume Gloss, Rosy Blossom Nr. 57 ca. € 10,95, von BeYu. Exklusiv nur bei Douglas.

Perfekt in Form: Der Soft Lip Liner Waterproof vom Artdeco, ca. € 6,90, umrandet die Lippenkontur und verlängert die Haltbarkeit des Lippenstiftes.

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schönheit |

Zart und leicht: Poudre Multi-Eclat von Clarins, ca. € 38,50 ist ein loser mineralischer Puder für strahlende Haut und Transparenz.

Reichhaltig: Age Perfect Gold Make-up Serum von L’Oréal Paris, ca. € 19,99, kombiniert Make-up und Anti-Age-Pflege und geht besonders auf die Bedürfnisse der trockener werdenden Haut ein sowie versorgt sie optimal mit Feuchtigkeit. www.lorealparis.at

Pflege inklusive: Die dekorative Linie Inka Inki von Vagheggi, zum Beispiel BB Cream ca. € 24, besticht durch die Auswahl der qualitativ hohen Rohstoffe. Das Öl der Inka-Nuss hat einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren, Vitamin A und E sowie Omega 3, 6 und 9 Fettsäuren. gran-cosmetic.com

Kirsch­blütentraum: Das Spring C ­ herry Eau de ­Toilette von L’Occitane, 50 ml ca. € 35, verbindet Kirschblüte, Magnolie, Fresie und einen Hauch von Iris mit den fruchtig-frischen Nuancen von Mandarine und Johannisbeere.

Blumig: Das Eau de Parfum „La vie est belle“ von Lancome, 30 ml ca. € 48, aus natürlichen, kostbaren Inhaltsstoffen wie Iris Pallida, Absolus von Jasmin Sambac und Orangenblüte.

Romantisch: Tender Blossom von Betty Barclay, zum Beispiel Eau de Parfum Natural Spray 20 ml ca. € 21, umfasst Duft- und Pflegeprodukte für jeden Tag, der romantisch-sinnlich beginnen oder auch enden soll. Erhältlich ab März 2013.

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| schönheit

Hauch von Frühling: Mit der brandneuen Limited Edition Nagellacke-Serie von Estée Lauder Pure Color Heavy Petals, ca. € 22,60, wird die Blütenpracht des Frühlings auf Ihre Nägel projiziert. Ausschließlich auf www.esteelauder.at erhältlich.

Für die Piste: Vom Schweizer Nobelort St. Moritz inspiriert, hat Anny für die neue Heli-Skiing-On-The-Rocks-Kollektion sechs Nagellacktöne von Lila bis Apfelgrün, ca. € 9,90, kreiert.

Ganz europäisch: Die Farbtöne von Euro Centrale von O.P.I, ca. € 16, reichen von hellem Nude zu dunklem Blau, schimmerndem Kupfer bis zu glitzerndem Blau-Violett. Erhältlich ab Ende Februar 2013.

Kraft der Blume: Orchidée Impériale von Guerlain, 50 ml ca. € 382,10, sorgt in 3. Generation für einen Vitalitätsgewinn von zehn Jahren für die Haut.

Schön gepflegt: Body lind von Annemarie Börlind, Schönheitsbalsam 200 ml ca. € 19, mit Feigenextrakt und Aloe Vera ist ideal für die perfekte Frühlingsfigur.

Crème de la Crème

Ultimativ: Die luxuriöse Sensai Ultimate Linie, The Cream 40 ml ca. € 714, behebt dank neuester Technologie die durch UVStrahlen und freie Radikale entstandenen Hautschäden.

Intensiv: Die Edition Edelweiss Intense Eye Cream, 15 ml ca. € 39,90, ist eine spezielle Pflege für die besonders empfind­liche Augenpartie. Die milde Rezeptur steigert die Hautdichte und die Festigkeit, mildert Fältchen und lindert Schwellungen sichtbar.

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| schönheit

SOS-Pfl ege

für die Haut

Kälte, Wind und trockene Luft lassen in den Wintermonaten Ihre Haut leiden. Doch damit ist jetzt Schluss. Mit ein paar einfachen Tricks fühlen Sie sich ganz schnell wieder wohl in Ihrer Haut. Text: Lissi Steiner

G

erade in der kalten Jahreszeit wird die Haut besonders beansprucht. Sie wirkt oft fahl und müde. „Ein Grund dafür sind die belastenden Temperaturunterschiede und die trockene Luft in den Räumen, die der Haut die Feuchtigkeit entzieht“, weiß Beautyexpertin Sabine Ferschinger von Best Beauty (www.best-beauty.at). Die richtige Pflege hat da natürlich höchste Priorität. „Für diese beanspruchte Haut bieten Produkte, wie die neue Linie Lime mit Vitamin C von Vagheggi Phytocosmetic, einen absoluten Frischekick.“ Der Teint erscheint strahlender und die Cremen bieten außerdem Schutz vor dem Wetter. Gut geschützt Vor allem, wenn man gerne Zeit im Freien verbringt, sollte an zusätzlichen Schutz gedacht werden. Spezielle Wintersonnencremen (erhältlich zum Beispiel von Piz Buin) vermeiden nicht nur Hautschäden durch intensive UV-Strahlung, sondern bieten auch einen extra Kälteschutz.

Neben dem Gesicht am häufigsten der Witterung ausgesetzt sind unsere Hände. Um diese zu schützen, am besten bequeme Handschuhe tragen und eincremen nicht vergessen. Hilfe aus der Natur Für spröde und aufgerissene Lippen hat Martina Osmani, Geschäftsführerin der Ma Mani Beauty Lounge (www.mamani. at) in Fohnsdorf einen praktischen Tipp. „Honig wirkt hier Wunder. Tragen Sie eine kleine Menge auf die Lippen auf und lassen ihn für 10 Minuten einwirken. Die pflegende und antibakterielle Wirkung des Honigs macht ihre Lippen weich und geschmeidig. Positive Nebenwirkung: Ihre Küsse schmecken süß.“

Sabine Ferschinger, Best Beauty.

Martina Osmani, Ma Mani Beauty Lounge.

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schönheit |

I ntensive Pflege: Die Nivea pure & natural reichhaltige Gesichtspflege für trockene & sensible Haut (50 ml ca. € 7,49) beruhigt mit hautglättendem Arganöl und heilender Kamille aus biologischem Anbau trockene und sensible Haut.

Haut

Die  verwöhnen Fotos: Fotolia, beigestellt, KK

Entspanntes Hautgefühl: Die neue Florena Cremedusche (250 ml ca. € 1,99) mit Bio-Hibiskus und verwöhnender Sesammilch pflegt mit einem cremig, zarten Schaum und sorgt für ein wohltuend entspanntes Hautgefühl.

Reine Kopfsache: Die Dermo Capillaire Kopfhaut- und Haarpflegeserie von Eucerin (kopfhautberuhigendes Shampoo 250 ml ca. € 14,75) bekämpft Kopfhautprobleme an ihrem Ursprung und schafft die Basis für gesundes, glänzendes Haar.

Aus dem Norden: Die vier Elemente – Erde, Wasser, Luft und Feuer – spielen bei der Nordic-Spa-Serie von By Nord eine essentielle Rolle. Das leichte Water Body Oil (100 ml ca. € 27) zieht schnell ein und pflegt die Haut den ganzen Tag. Erhältlich im Scandinavian Design House in der Neutorgasse 44 in Graz.

Schöne Haut dank dem Wunder Edelweiss

Werbung, Fotos: beigestellt

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as Edelweiss, sagenumwobener Stern der österreichischen Alpen, trotzt seit tausenden von Jahren selbst härtesten Klimabedingungen und erblüht dennoch immer wieder in voller Pracht. Jahrhundertelang als wertvolles Heilmittel eingesetzt. Nun in der Edition Edelweiss von siin wiederentdeckt. Neueste Erkenntnisse belegen eine starke antibakterielle, antiseptische und antioxidative Wirkung des Edelweiss. Freie Radikale können bestens gebunden werden. Die Haut wird so effizient geschützt, Hautalterung und Faltenbildung werden vermindert. Die Gerbstoffe (Tannine) wirken hautstraffend, der hohe Anteil an Flavonoiden verhindert die Brüchigkeit von Blutkapillaren und schützt die Gefäße vor der Bildung von sogenannten Besenreisern und Couperose. Die Wirkstoffe des Edelweiss stimulieren zusätzlich die Blutzirkulation, steigern die Zellelastizität und regen die Hauterneue-

rung an. Laut aktuellen Untersuchungsergebnissen werden damit Falten und feine Linien deutlich reduziert. Das Edelweiss. Ein wahres Wunder an Heilkraft. „All die positiven Eigenschaften des Edelweiss kombinieren wir mit weiteren Wirkstoffen, die wir mittels einem in der Medizin erprobten Liposomen-System in tiefere Hautschichten führen. Diese Kombination schafft eine noch nie dagewesene Wirkung. Wir bekommen immer wieder begeisterte Rückmeldungen per E-Mail, telefonisch und sogar persönlich von unseren Kunden“, weiß Jörg Tinnacher, Geschäftsführer der siin life GmbH.

  Info

Erhältlich in allen ­österreichischen ­Apotheken und im Internet.

Mehr Informationen finden Sie auf www.edition-edelweiss.at

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| wohnen

INDUO, die Innovation in Sachen Wärme Romantisches Scheitholzfeuer kombiniert mit der automatischen Wärme eines Pelletsofens. Dies ist wahrer Komfort, den RIKA mit der Weltneuheit, dem Kombiofen INDUO, ermöglicht.

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NDUO ist Kamin- und Pelletsofen zugleich und kann ohne Umrüsten sowohl mit Holz als auch mit Pellets beheizt werden. Ausgestattet mit der automatischen Brennstofferkennung, „weiß“ der Ofen von selbst, ob Holz oder Pellets zugeführt werden. Gestartet wird der INDUO mit der Zufuhr von wenigen Pellets. Dies ermöglicht ein komfortables und sauberes Anheizen. Möchte man mit Holz weiterheizen, so kann das Scheit einfach auf die bereits bestehende Flamme der Pellets gelegt werden. Der Ofen INDUO erkennt automatisch, dass ein

anderer Brennstoff eingelegt wurde. Er schaltet die weitere Zufuhr von Pellets ab und regelt darüber hinaus auch die Luftzufuhr ganz von alleine. Wohlgefühl ganz automatisch Möchte man bereits beim Nach-HauseKommen schon in einen warmen Raum treten, kann der Kombiofen INDUO per Mobiltelefon mit Hilfe eines RIKA-GSMModems im Pelletsbetrieb gestartet werden. Und für Smartphones gibt es nun auch die Möglichkeit des Betriebs per RIKA Warm App. RIKA, der führende

Ofenhersteller, wurde seit der Gründung vor über 60 Jahren Synonym für innovativste Produkte mit höchster Qualität. Die Produktpalette von RIKA reicht von traditionellen Scheitholzkaminöfen bis zu den modernsten Pelletsöfen am Markt und der Weltneuheit, dem Kombiofen INDUO. Dabei werden alle verwendeten Materialien und Komponenten unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und ökologischen Unbedenklichkeit ausgewählt. Darüber hinaus sind alle Produkte von RIKA garantiert made in Aus­ tria. Mehr auf www.rika.at.

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Wohnen

Aktionstage bei Armstark in Graz Seit über 19 Jahren verschönert Armstark mit seinen Produkten das Leben und lockt am 9. und 10. Februar 2013 mit tollen Aktionsangeboten. Nichts ist in der heutigen Zeit so wichtig, wie drotherapie und fördern Ihre Gesundheit. Neden notwendigen Ausgleich zum anstren- ben Infrarotkabinen mit Tiefenwärme bietet genden Berufsleben zu finden. Mit Whirl- Armstark auch Infrarot-Sauna-Kombikabipools, Swim Spas und Infrarotkabinen von nen und setzt auf individuelle, persönliche Armstark können Sie sich Ihre eigene Wohl- Beratung. Überzeugen Sie sich selbst. Besufühloase schaffen. Der führende Anbieter in chen Sie die große Fachausstellung in Graz, Österreich lädt am Samstag, 9. Februar 2013 die Armstark-Fachberater freuen sich auf Ihvon 10 bis 17 Uhr und am Sonntag, 10. Febru- ren Besuch! ar 2013, von 10 bis 15 Uhr mit ganz besonde  Info ren Angeboten in seine Filiale in die Triester Tel.: 0316/ 47 37 99-0 Straße 391 in Graz. Hochwertige und innovawww.armstark.com tive Whirlpools überzeugen durch beste Hy-

Inspiration Alzheimer Vor dem Hintergrund der Alzheimer-Erkrankung seiner Großmutter suchte der Designer Tuomas Markunpoika Tolvanen nach einer formalen Manifestation des zeitlich begrenzten menschlichen Daseins. Er umgab Möbel mit einem unregelmäßigen Netz aus untereinander verschweißten Stahlringen und bearbeitete sie so lange mit Feuer, bis nur noch die grobmaschigen Stahlhüllen übrig blieben: Erinnerungen an Objekte, die einmal Gegenstand emotionaler Bindung waren, www.markunpoika.com. Die STEIRERIN | 53 053_Wohnen_STARTSEITE_k.indd 53

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| wohnen

So wohnen wir 2013 Wie wohnen wir morgen? DIE Steirerin hat sich auf der internationalen Einrichtungsmesse in Köln umgesehen und verrät, welche Trends in diesem Jahr absolut angesagt sind. Text: Tina Ornezeder

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eues Jahr, neues Design! Auf diese Trends freuen wir uns in diesem Jahr: unverwechselbares Design, Funktionalität, Kreativität, Nachhaltigkeit und Neuinterpretationen von bewährten Klassikern. Dabei ist natürlich immer erlaubt, was individuell

gefällt. Gestalten Sie Ihr Zuhause so, dass es seine eigene Geschichte erzählt! Trend „Jäger und Sammler“ Bunte Farben, mutige Kompositionen und extravagante Zusammenstellungen: Bei diesem Wohntrend wird alles kombi-

niert, was Spaß macht und gefällt. Außergewöhnliche Stücke treffen auf Schlichtes – und dabei darf eine große Prise Nostalgie natürlich nicht fehlen. Der Jäger und Sammler ist frei, seine Möbel ganz individuell zusammenzustellen. Denn jeder fühlt sich schließlich

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wohnen |

und endlich in einem anderen Umfeld wohl. Ob beim Arbeiten oder einfach beim Entspannen: Bei diesem Wohntrend sieht man die Lebensfreude nur so sprühen. Damit der wilde Stilmix aber nicht zu chaotisch wirkt, sollte man darauf achten, dass jedes Möbel- oder Dekorationsstück einen Partner hat. Strahlendes Pink, tiefes Blau, sattes Rot oder fröhliches Orange vereinen den Stil mit Ornamenten auf Decken, Vorhängen oder Kissen. Wie verrückt und zusammengewürfelt die Einrichtungsgegenstände auch sein mögen: Der Trend richtet sich nach hochqualitativen Möbeln.

Trend „Vintage-Stil“ Zunehmend eine Rolle im Wohnbereich spielt der Vintage-Stil. Die geraden Linien werden weniger: Kanten werden gerundet und betont weiche Materialien verwendet. Auch die Farblandschaft hat sich bei diesem Wohntrend geändert: War der eins-tige Vintage-Look in knalligen Farben zu sehen, werden die Farbtöne heute sanfter, ruhiger und wärmer. Dabei stehen Farbkombinationen allerdings nach wie vor im Trend. Und auch die Möbel strahlen Ruhe und Gelassenheit aus; es wird loungig und bequem. So feiert auch der gute alte Relax-Sessel in diesen Tagen sein Revival. Kontinuier-

liche Forschung und Entwicklung haben ihn über die Jahrzehnte zu einem kultigen Must-have für das heimische Wohnzimmer gemacht. Trend „Used-Look“ Früher wurde alles Abgenutzte und Alte auf dem Sperrmüll entsorgt. Heute stellt man sich genau diese Möbel und Dekorationsstücke wieder in die eigenen vier Wände. Und dafür ist ein Trend ganz besonders verantwortlich: der Used-Look. Ob alter Schrank vom Dachboden oder künstlich erzeugte Gebrauchsspuren – diese Strömung gibt jedem Einrichtungsgegenstand einen individuellen Charak- ▸ DIE STEIRERIN | 55

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| wohnen

Natürliche Materialien prägen das Wohnbild (z. B. Cubus pure Highboard aus Riffholz von Team7).

▸ ter, der mit keinem anderen vergleichbar

ist. Immerhin erzählt jedes einzelne Möbelstücke und Accessoire seine eigene Geschichte. Trend „Nature Chic“ Nach wie vor steht das Thema Nachhaltigkeit auch in Sachen Wohntrends im Mittelpunkt. Immer mehr Kunden wollen wissen, woher das gekaufte Produkt stammt und unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen es produziert wird: Möbelstücke aus Naturmaterialien sind angesagter denn je. Kein Wunder auch, ist handwerkliche Perfektion ein Garant für ein absolutes Wohlfühl-Gefühl. Natürliche Materialien wie Holz sind dabei nicht nur langlebig, auch die Haptik und der Geruch des Werkstoffs ist etwas ganz

Besonderes. Dabei muss ein Möbelstück nicht immer nur aus einem Holz gemacht sein: Elegant, aber trotzdem lebendig ist heute die Kombination verschiedener Holzarten wie beispielweise Buche mit Nuss oder Eiche mit Kiefer. Stand früher das Glätten oder Lackieren von Holzoberflächen an der Tagesordnung, lässt man die Hölzer heute immer mehr naturbelassen, um ihnen besondere Individualität zu verleihen. Dekoriert werden darf der Wohnraum ebenfalls mit Stücken aus natürlichen Materialien. Neben Rattan, Leinen, Leder, Schurwolle oder Bambus sind auch Tierfelle als Bezugsstoff im Wohnbereich sehr gefragt. Bei Leder setzt man nach wie vor auf einzigartige Kollektionen, hochwertige Qualität und handwerk-

Fotos: © Koelnmesse GmbH, beigestellt

Intelligente Küchentechnik: Ein Herd, auf dem Töpfe überall stehen können.

liche Details in der Verarbeitung. Accessoires wie Bilder, Vorhänge oder Teppiche in natürlichen Farbtönen peppen die Einrichtungsgegenstände auf. Als Kontrast zu den Holzfarben machen sich Pastellfarben besonders gut. Trendige Stoffe Neue Trends gibt es auch in Sachen Stoffe. Immer wichtiger wird bei Textilien – neben der ästhetischen und funktionalen Eigenschaft – , dass sie zugleich kunstvolle Accessoires und tolles Design widerspiegeln. Feine Streifen, Zacken, florale Prints, abstrakte oder geometrische Muster formen das Landschaftsbild der Polsterbezugsstoffe. Ornamentmuster nehmen zu und erinnern oft an die Werke des österreichischen Malers

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wohnen |

Sessel-Edition von Thonet.

Kleine Möbel und Funktionalität sind die Leitmotive bei den Wohntrends 2013.

Die Consentino Group präsentiert drei­ dimensionale Spülbecken von Silestone.

Gustav Klimt. Neben den auffälligen Mustern der Bezugsstoffe ist die Haptik enorm wichtig: Denn das sogenannte „Möbelkraulen“ wird bei den Konsumenten immer wichtiger. Es wird gefühlt, gestreichelt, sich angeschmiegt. Die Stoffe müssen sich gut anfühlen, ansonsten hat es im Wohnraum keine Chance. Bei Vorhängen hingegen spiegelt der Verdunkelungsaspekt eine große Rolle, Schallabsorption ist ebenfalls gewünscht. Dabei ist zu beobachten, dass sich qualitativ hochwertige und langlebige Textilien im alltäglichen Leben besonders behaupten. Kleine, komfortable Polstermöbel Große und unflexible Möbelstücke wie klassische Schrankwände verlieren im-

mer mehr an Bedeutung. Die Wohnzimmercouch wird „unklassisch“: War es früher trendig, ein großes Sofa sowie Einzelsessel oder Couchen zu kaufen, wird diese traditionelle Sitzordnung nun von modernen Wohnlandschaften oder Sofas in „L“-Form abgelöst. Die Polstermöbel sind kleiner als gewohnt und werden frei in den Raum gestellt, um ein großzügiges Raumgefühl entstehen zu lassen. Filigrane, feminine Sofas, leichte, schlichte Bauweisen oder kräftige, maskuline Modelle – trendig ist, was gefällt. Dabei sind sich viele aber heute einig: Die Möbelstücke müssen flexibel sein. Denn Polstermöbel, die umgeklappt oder ausgezogen werden können, lassen sich an die unterschiedlichsten Lebenssituationen anpassen. Die Farbe darf dabei

ruhig auch knallig sein und sich vom restlichen Wohnraum abheben. Trends im Koch- und Essbereich War es früher nicht gern gesehen, seine Gäste in der Küche zu empfangen, wird der Kochbereich heute mehr und mehr zum Lebensmittelpunkt. Man will es bequem, familiär und individuell haben Und: Die Küche soll so weit wie möglich vollautomatisch funktionieren. Neben Induktions-Kochfeldern liegt das System „FlexInduction“ – ein Herd, auf dem Töpfe überall stehen können – voll im Trend. Neu sind auch Designherde, die in einem klassischen Tisch integriert sind. Die Farben in der Küche ändern sich: Weiß ist auf dem Rückzug und weicht Grautönen. Auch im Esszimmer ▸ DIE STEIRERIN | 57

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| wohnen

Der Jäger und Sammler kombiniert, was Spaß macht und gefällt.

▸ tut sich einiges: War es früher ein No-

Go, verschiedene Stühle am Esstisch zu platzieren, erfreut sich diese Kombination heute immer größerer Beliebtheit. Private Wellnessoasen Der Badebereich wird verstärkt zur individuellen Oase der Entspannung. War das Badezimmer früher nur ein praktischer Raum für die Körperhygiene, ist er heute ein absoluter WellnessTempel. Dezente Beleuchtung, sanfte Musik, Pflanzen und Duftkerzen machen das Bad zu einem beliebten Wohnraum. Freistehende Badewannen, viel Glas, helles Licht sowie moderne Technologien sorgen dafür, sich wohlzufühlen. Entspannte Nachtruhe Auch im Bettenbereich tut sich einiges:

Polsterbetten, auch bekannt unter dem US-Markenzeichen „Boxspring-Bett“, tritt verstärkt auf den Möbelmarkt. Der Vorteil dieser Betten liegt durch seine doppelten Matratzen in der Einstiegshöhe. Daneben wird es ökologisch: Viele Hersteller versuchen vermehrt, Betten unter den Aspekten Natur, Nachhaltigkeit und Gesundheit zu produzieren. Hier wird unter anderem auf kontrolliert angebaute Baumwolle, reine Schafschurwolle, Naturlatex und Hölzer gesetzt. Dezente Lichtquellen Immer mehr Möbelgestalter werden inspiriert, Lichtquellen in Möbel zu integrieren. Neben indirekter Beleuchtung leuchten Lichtquellen wie die sparsame LED-Technologie gezielt einzelne Bereiche aus. Ob in Orange, Rot,

Blau oder Grün: Dank Farbwechsler kann die Wohnatmosphäre günstig beeinflusst werden. Lichtquellen sind heute viel mehr als reine Beleuchtung. Wohntrends 2013 All diese Trends haben eines gemeinsam: Möbel wollen individuell sein. Es ist erlaubt, was gefällt. Funktionalität ist selbstverständlich erwünscht – mit wenigen Handgriffen oder fast automatisch sind die aktuellen Möbelstücke kleine Verwandlungskünstler. Daneben geht der Trend zu Komfort, Technik und Nachhaltigkeit. Alles zielt darauf ab, unsere Wohnräume noch komfortabler zu machen. Also worauf warten Sie noch? Holen Sie sich die neuesten Wohntrends in die eigenen vier Wände und vergessen Sie dabei eines nicht: Genießen Sie das Leben.

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| wohnen

Gepolsterte Inseln Zum Umfallen! Mutig bunt, im Retro-Stil oder schlicht in Leder – Sofa, Couch und Co. mutieren zu multifunktionalen Wohlfühlinseln. So stylish war Knotzen noch nie. Text: Tina Veit

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Funktionssofas und Bewegungs‑ mechanismen sind im Vormarsch – ob elektrisch oder mechanisch, die Syste‑ me werden immer ausgeklügelter.  Michael Schranzer, Wohnstudio Schranzer Für gemütliche Freigeister: Sofalabel „freistil“ von Rolf Benz. Große Liegeflächen, die allen denkbaren Anforderungen nachkommen (Wohnstudio Schranzer).

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eim Anblick dieser Modelle sind alle Vorsätze vergessen. Power Couching statt Power Plate. Das Sofa als Mittelpunkt jedes Wohnzimmers ist unumstritten. Darauf lässt sich nicht nur herrlich faulenzen, sondern ebenso gut essen, trinken, zusammensitzen, reden, arbeiten, kuscheln, schlafen. Ganz schön viele Ansprüche, die eine Couch heutzutage erfüllen muss. „Am wichtigsten ist momentan die individu-

elle Anpassungsmöglichkeit eines Sofas. Die Herausforderung für Designer besteht darin, verschiedene, variable Module zu entwickeln und diese den Wünschen der Kundinnen entsprechend anzupassen“, erklärt Nina Philippa Gingl, Geschäftsführerin des Weizer Designstudios Tazl3. Vitra schickt dazu das Sofa „Suita“ ins Rennen. „Dieses Modell punktet durch viele verschiedene Variationsmöglichkeiten wie zum Bei-

spiel einer verstellbaren Rückenlehne oder durch Ergänzung von Holz-Tablaren als integrierte Ablage“, so Gingl. Bitte freimachen! Rolf Benz sieht das ähnlich. Die aktuellen Sofas unter seinem Label „freistil“ sind Heimkino, Privatkonzert, Kiosk, Schaufenster und Sitzgelegenheit zugleich. Komfort und eine hohe Verarbeitungsqualität werden vorausgesetzt. ▸ DIE STEIRERIN | 61

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Klein, aber fein. Normann Copenhagen mag es schlicht. Unten: Modell „Ruché“ von Lignet Roset.

Zartrosa, Lindgrün, Petrol, Senf, Orange, Terracotta – haben Sie Mut zur Farbe. 

Gesteppt: „Chester Moon“ von Baxter (erhältlich bei Viktor Steinwender in Graz).

Textile Knautschzonen für Freigeister. „Mit freistil richten wir uns ganz bewusst an jung gesinnte, stilbewusste Menschen mit einem unkonventionellen Budgetmix“, charakterisiert Rolf-BenzMarketingleiter Andreas Lechner die Produktpalette. Erwachsener erscheint „Grata“ (auch von Rolf Benz), ein loungig-weiches Sehnsuchtssofa, in das sich vielbeschäftigte Menschen abends

gerne fallen lassen. Mit den über 230 Stoffen und über 80 Ledermustern der aktuellen Bezugskollektion sind der Individualität kaum Grenzen gesetzt. „Die Polstermöbel sollen sich unkompliziert und wie von selbst ins Interieur einfügen“, ist Michael Schranzer, Grazer Exklusivinterieur-Experte, überzeugt. Eine Eigenschaft, die beispielsweise das „Nebula“-Sofa von Diesel (gesehen bei

Fotos: Hersteller, Vitra (www.vitra.com)/ Maurice Sheltens, Marc Eggimann, bereitgestellt

Marianne Fasching-Spätauf, Spätauf Möbel & Design

Inside Einrichtungen in Graz) drauf hat. Rund und weich wie eine große Wolke bietet das Modell dank seiner großzügigen Ausmaße wunderbare Entspannung – egal, ob im Sitzen oder Liegen. Im Gegenzug: Schlanke Sitzmöbel, die sich wunderbar in jeden Wohnraum eingliedern lassen. Eine Spezialität der Wittmann Möbelwerkstätten (z. B. Modell „Amber“). „Man repräsentiert weniger ▸

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Neues Outletparadies

Werbung, Foto: Oliver Wolf

Das exklusive Einrichtungshaus Viktor Steinwender präsentiert in der Grazer Raubergasse 11 ein hochwertiges Outlet, das alle Stückerln spielt.

A

b sofort gibt es in unmittelbarer Nähe des über die Landesgrenzen hinaus bekannten Einrichtungshauses eine hochinteressante Fundgrube für anspruchsvolle Schnäppchenjäger im Premium-Segment: Designermöbel, Beleuchtungskörper, Accessoires, Stoffe, Outdoormöbel, Teppiche und vieles mehr zu entspannten Preisen!

Wohnatmosphären Die qualitätsvolle Einrichtungsberatung des Steinwender-Teams um René Rauschl und die mit Freude praktizierte kosmopolitische Innenarchitektur, die der Kreativität Raum lässt, kann selbstverständlich auch in Anspruch genommen werden. Dem Motto „Lustbetonte Wohnatmosphären“ wird man auch im Steinwender-Outlet mehr als gerecht!

  Info

Viktor Steinwender GesmbH Outlet: Raubergasse 11 Showroom: Landhausgasse 7 8010 Graz, Tel.: 0316/ 817 257 www.viktorsteinwender.at

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Ethnostil im Wohnzimmer bei Bela Wohnkultur.

Auch im Wohnzimmer gilt für uns: Wertvolles Handwerk für wertvolle Menschen. 

Michaela Gether, Gether – die Einrichter

Petrol & Senf aus der Kollektion „Amber“ von Wittmann.

Das „Grant Trio Coupee“, gesehen bei Gether – die Einrichter.

und sitzt im Wohnzimmer nicht mehr nur korrekt, sondern vor allem gemütlich“, erkennt Susanna Marinic-Knittelfelder vom gleichnamigen Einrichtungsund Planungsbüro in Gleisdorf. Sie bringt den Hersteller COR ins Gespräch, der im Design schlicht, unverwechselbar und solide „mit einem bestechenden Charme“ weiche, sanfte Polstermöbelkonturen formt. Einer üppigen Couch stehen dann beispielsweise bequeme Einzelsessel als Gegenpol gegenüber.

Ankommen scheint auch dem deutschen Möbelproduzenten Walter Knoll wichtig. Seine Sofas agieren als Statement – eine Kostprobe liefert das Modell „Gordon“ – „ein stilsicherer Tausendsassa“, garantiert Marinic-Knittelfelder. Wohlüberlegt mit offener Rückenlehne und Sidetables für die Sonntagszeitung. Leder wieder im Kommen „Auffallend bei der Kölner Messe: Leder, Leder, Leder“, räumt Schranzer mit dem

Vorurteil auf, dass Ledersofas kühl wirken. Weiches Nubukleder oder natürliches Rauleder aus hochwertigsten Rinderhäuten fühlt sich beispielsweise bei „Areo“ von Rolf Benz angenehm warm an. Diesbezüglich ein absoluter Hingucker: das gesteppte „Chester Moon“ von Baxter (erhältlich bei Viktor Steinwender in Graz). Klassischer: Die individuell zusammenstellbaren Modelle „Tigra“ von Jori. Schöne stoffbezogene Alternativen liefern 2013 das deutsche Möbel-

winter sale

19.01.-16.02. www.scandinavian-design-house.at/ste

Be smart! sdh_steirerin_210x66_010213.indd641 060-067_Wohnen_Couch_k.indd

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Wir planen Ihr Sofa genau nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen, abgestimmt auf Ihren Lebensraum.  Innenarchitektin Christina Berghofer, Einrichtungshaus & Tischlerei Knittelfelder

Strickdecken und Fischpolster vom Dänen „ByNord“, erhältlich im Scandinavian Design House Graz.

te

Sofa „Gordon“ von Walter Knoll (Einrichtungshaus & Tischlerei Knittelfelder).

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Im Zusammenspiel aus Funkti‑ onalität, Qualität und Stil gilt es, 2013 ganzheitliche und harmonische Wohnlandschaften zu kreieren.  Andreas Dornik, Geschäftsführer der Cserni Wohnen GmbH

Runde Lösung von Swedese (Scandinavian Design House Graz).

Auszug aus der Kollektion Diesel/Moroso bei INSIDE Einrichtungen. Grafisches Kissen von „Brick“ by Norman Copenhagen (www.normanncopenhagen.com).

Wertvolles Handwerk „Gether – die Einrichter“ in Straden haben sich der Kunst verschrieben, mit Gefühl und Leidenschaft zeitgemäße private Wohlfühlräume in höchster Qualität zu gestalten.

Gether – die Einrichter, Michaela Gether Dirnbach 49, 8345 Straden Tel.: 03473/ 8080, www.gether.at

Werbung, Fotos: Christine Kröncke, KK

Ü

ber mehrere Jahrzehnte und Generationen hinweg hat die Firma Gether die Kunst des Einrichtens für individuelle Ansprüche perfektioniert. Mit ganzheitlichen Einrichtungskonzepten erfüllt Michaela Gether mit ihrem Team die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden bei der Gestaltung von Wohnräumen. Einzigartige Lebensräume entstehen durch die intensive Kommunikation mit den Kunden. Nichts wird dabei dem Zufall überlassen. Die Ergebnisse sind individuell und einzigartig.

Florales von Daniela HammerBergmann (www.roomdesign.at).

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Am wichtigsten ist derzeit die individuelle Anpassungs‑ möglichkeit eines Sofas.   Nina Philippa Gingl, Tazl3

Retro-Lösung von Vitra (bei Tazl3).

haus Domicil (z. B. florale Variante „Varese“) oder im Vintage-Look vom Schweden Swedese, erhältlich im Scandinavian Design House in Graz. Probier’s mal mit Gemütlichkeit „Es wird wieder sehr gerne und viel dekoriert, um den persönlichen Bereich noch gemütlicher und romantischer zu gestalten“, beobachtet die steirische Einrichtungskoryphäe Marianne FaschingSpätauf. Zudem gewinnt auch hier

Nachhaltigkeit an Bedeutung. Anstatt Polstermöbel beim Umzug neu zu kaufen, wird der Bezug gewechselt. Daniela Hammer-Bergmann vom steirischen Raumausstatter „roomdesign“: „Absoluter Trend derzeit: Alte Sofas in neuem Gewand.“ Zum Beispiel mit Hilfe von Dekorstoffen in Baumwoll-Leinenoptik von der britischen Firma Romo. „Im Zusammenspiel aus Funktionalität, Qualität und Stil gilt es 2013 ganzheitliche und harmonische Wohnlandschaften zu kre-

ieren“, resümiert Andreas Dornik, Geschäftsführer der Cserni Wohnen GmbH. Neben dekorativen Elementen finden auch immer mehr elektronische Sofa-Accessoires begeisterte AbnehmerInnen. Gefinkeltes Beispiel: „Volt“, eine Art integrierte Steckdose, befreit von wild verlegten Kabeln quer übers Sofa. Dezent in der Seitentasche versteckt, bietet es Stromanschluss und USB-Stecker zum Aufladen von Laptop, Smartphone und Co.

Wohnraum, Freiraum, Spielraum „Wir suchen eine neue Wohnzimmereinrichtung.“ Ein oft gehörter Satz im Einrichtungshaus Knittelfelder und das Stichwort für eine Fülle an kreativen Ideen, mit denen die InnenarchitektInnen von Knittelfelder überzeugen.

Werbung, Fotos: COR

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in Wohnzimmer – heute oft offen mit dem Ess- und Kochbereich verbunden – benötigt mehr als nur Sofa und Sideboard, um einen ansprechenden Lebensraum zu formen. „Wie setze ich Beleuchtung, Wandgestaltungen und Teppiche richtig ein?“, „Wie groß darf meine Bibliothek sein?“ oder „Wie schaffe ich Stauraum, ohne die Großzügigkeit meines Raumes zu beeinträchtigen?“ – Fragen, die das Team von Knittelfelder mit jahrzehntelangem Know-how und Feingespür für Interieur beantwortet. Individuelle Exklusivität Die passenden Möbel kom-

men aus eigenen Designentwürfen und aus der hauseigenen Tischlerei oder von exklusiven Herstellern wie COR oder ­Walter Knoll. Wohnaccessoires, die einen Wohnraum erst komplett machen, werden mit viel Liebe ausgesucht und in das individuelle Wohnraumkonzept eingeplant.

Relax-Sessel „Cordia“ & Sofa „Conseta“ von COR, erhältlich bei Einrichtungshaus & Tischlerei Knittelfelder in Gleisdorf.

Ing. Bernd Marinic und Susanna Marinic-Knittelfelder.

  Info Einrichtungshaus & Tischlerei Knittelfelder eU Pirching 41 (Autobahnabfahrt Gleisdorf Süd) 8200 Gleisdorf Tel.: 03112/ 22 70 www.knittelfelder.at

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Wohntrends ▸ Griffloser Genuss

Im Jahr 1960 hat SieMatic die erste grifflose Küche der Welt präsentiert und sie seither immer wieder neu erfunden. Mit der grifflosen S2 setzt SieMatic wieder ein Zeichen in der Perfektion und Gestaltung, Verarbeitung und Funktion. In einer Zeit, in der sich viele Dinge immer ähnlicher werden, bietet ihr puristisches Küchendesign etwas von besonderem Wert: Charakter und Persönlichkeit. Die neue SieMatic-Küchen­ ausstellung im Miele Center Fasching. www.mielecenter-fasching.at

Holz an den Wänden ▸ Geben Sie Ihren Wänden Charakter – mit Wanddesign by „deisl parkettmanufaktur“ werden leere Wände zum Blickfang! Die individuelle Struktur der einzelnen Holzarten und die dreidimensionale Optik beleben jeden Raum und sorgen für ein einzigartiges Wohngefühl. Massiv schön. www.parkettmanufaktur.com

Die „Neue Wiener Werkstätte“ präsentierte in Paris die mit dem NWW Design Award ausgezeichnete „Hockerbank“ von Designerin Johanna Dehio. Die „Hockerbank“ ist inspiriert von den spontanen Lösungen und Improvisationen provisorischer Sitzgelegenheiten. Sie besteht aus mehreren Hockern, die durch eine Bankplatte mit runden Aussparungen zu einer Sitzbank ergänzt, sowie kleinen, runden Tischen, die in eine lange Tafel verwandelt werden können. www.nww.co.at

Luxus pur ▸ Als geradlinig modernes Design angelegt, definiert sich das Interior aus der Feder der exklusiven Tischlerei Cserni in einer Kombination aus gebeizter Nuss, weißen und grauen Lack-Hochglanzoberflächen sowie mattierten Edelstahlelementen. Ausgestattet mit funktionellen Tip-on-Ladensystemen und versehen mit Sichtbetoneinheiten nimmt es Bezug auf die Architektur des Raumes und stellt eine wunderbare Synergie von Wohn- und Essbereich her. Noch mehr exklusives Interieur sowie Komplettlösungen unter www.cserni.at.

Fotos: Miele Center Fasching/SieMatic, deisl parkettmanufaktur, Tischlerei Cserni, Création Baumann

▸ Bonjour!

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Fotos: Möbelia, Flamant, Tischlerei Kletzenbauer, Neue Wiener Werkstätte

▸ Noch mehr Holz

Nicht nur in der Mode gibt es Trendsetter. Materialien, die früher im Möbelbau als nicht gut genug erachtet wurden, werden nun als Gestaltungselemente im modernen Ess- und Wohnbereich und in der Küche eingesetzt. „Wildeiche, Kernesche und Kernbuche gehören diesbezüglich mit ihrer lebendigen Maserung zu den meist verwendeten Materialien und verleihen jedem Einsatzgebiet ein besonderes Flair“, erklärt der steirische Einrichtungsprofi Erich Matthias Rauth (Beispiel Baumtischgruppe von „möbelia.“). www.möbelia.at

Gestalterischer Freigeist ▸ „Im Dialog mit Ihnen beginnt in der Tischlerei Kletzenbauer genau an dieser Stelle ein Prozess der gegenseitigen Annährung, die in freier Entfaltung und größtmöglicher Individualität mündet. Es braucht immer Visionen“, sind Peter Kletzenbauer und Margit Gottmann überzeugt. Im Leben und beim Einrichten von Lebensräumen. Exklusive Referenzen in London, Toronto und Curacao unterstreichen die Kompetenzen des traditionsreichen Handwerkbetriebes Kletzenbauer in Weiz. www.kletzenbauer.at

Successful Living Bei INSIDE Einrichtungen verschmilzt Fashion mit Interieur. Die Kollektion „Successful Living“ von Diesel und Moroso paart sich mit dem ausgezeichneten Gespür des Grazer Wohnstudios.

Werbung, Fotos: Diesel with Moroso

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riginelle Möbel, die vor Kreativität und Komfort nur so strotzen – die Kooperation zwischen Diesel und Moroso hat sich bewährt. Das Resultat: ein lässiger, rockig-ironischer Kollektionsstil mit einer starken, visuellen Wirkung. Dunkle, rätselhafte Ästhetik geht mit weichen, sehr unbeschwerten Formen eine unverwechselbare Symbiose ein. Ungezwungen und unaufdringlich. Gelungenes Möbeldesign für Menschen, die einen geradlinigen Stil bevorzugen, der trotzdem modern und lässig rüberkommt.

  Info INSIDE Einrichtungen – Gartner & Eisenberger GmbH & Co KG Leonhardstraße 46, 8010 Graz, Tel.: 0316/ 33 77 00 www.inside-wohnen.at

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Federführend Moderne Architektur trifft exklusive Altstadtlage – das Projekt „Pfauengarten“ wird am Grazer Karmeliterplatz für Aufsehen sorgen. Es entstehen rund 70 Wohnungen, 4 Büros, eine Garage und eine Geschäftsfläche für einen Lebensmittelmarkt im Sockelgeschoss. Alles mit Blick auf die Grünoase Stadtpark und den Schloßberg!

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er Grazer Pfauengarten gehört aufgrund seiner einzigartigen City-Lage derzeit zu den interessantesten Immobilienprojekten Österreichs. Daher sind auch die rund 70 Wohnungen, die auf dem Grazer Karmeliterplatz entstehen werden, heiß begehrt. Mit ihrer herausragenden, modernen Architektur fügen sich die drei Bauteile des Wohnprojekts perfekt in das architektonische Gesamtensemble der Grazer Innenstadt ein. Der Baubeginn für das 40-Mio.-Euro-Projekt wird im Frühjahr 2013 erfolgen. Bereits für Ende 2014/Anfang 2015 ist die Überga-

be der ersten Wohnungen an ihre neuen Eigentümer geplant. „Es ist die einzigartige Lage, die dieses Projekt so besonders macht. Das Projekt befindet sich mitten in der historischen Grazer Altstadt und ist nur wenige Gehminuten von den Hotspots der Stadt entfernt. Trotzdem befinden wir uns auch in einer absoluten Grün- und Ruhelage ohne Verkehrslärm, da die Zufahrt nur über eine Sackstraße möglich ist. Der Grazer Stadtpark ist quasi der Hauspark unserer zukünftigen Bewohner“, erklärt Gerhard Fleissner, steirischer Projektentwickler. „Auch der einzigartige

Schloßbergblick und die bereits bestehende Parkgarage sind wesentliche Assets dieser Immobilie“, ergänzt er. Wer sich für ein Domizil im Projekt „Pfauengarten“ interessiert, sollte sich beeilen, denn: Mehr als 250 Interessenten haben sich bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart, der im Dezember 2012 erfolgt ist, als potenzielle Wohnungskäufer vormerken lassen. Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.pfauengarten.com. Bauträger: Fleissner + Partner: www.fleissner-partner.at

·· 3 Wohngebäude durch ein Sockelgeschoß mit Garage verbunden, ca. 72 Wohneinheiten, 4 Büros, 1 Geschäftsfläche für einen Lebensmittelmarkt im Sockelgeschoss ·· Haus A (Karmeliterplatz 4a) – ca. 20 Wohneinheiten ·· Haus B (Karmeliterplatz 4b) – ca. 19 Wohneinheiten ·· Haus C (Karmeliterplatz 4c) – ca. 33 Wohneinheiten und 4 Büroeinheiten ·· Garage – gesamt ca. 69 PkwStellplätze ·· Aufzug – je Stiegenhaus ein (Haus A und B) bzw. drei (Haus C) Aufzüge (barrierefrei und rollstuhlgerecht), von der Garage in jedes Geschoss ·· Einlagerungsräume – je Wohnung ein zugeordneter Einlagerungsraum, ca. 4 – 5 m²

Werbung, Fotos: Fleissner + Partner

  Info

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Werbung, Foto: Kasia Baginska

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Unser Hoffnungsträger in Malmö Letztes Jahr hat er sein in Eigenregie produziertes Debütalbum „Beautiful But Incomplete“ veröffentlicht. Am 15. Februar 2013 ist der gebürtige Grazer Musiker Elija Kulmer unser steirischer Hoffnungsträger für den Song Contest in Malmö. Wie klingt das, wenn sich ein erst 20-Jähriger vier Jahre lang musikalisch durch die eigene Gefühlswelt wühlt, sich mitsamt seiner Klampfe und jeder Menge Technik im Tonstudio verschanzt

und sich in einem Anflug jugendlicher Entschlossenheit entschließt, das Ganze auch noch ohne Label-Deal im Alleingang zu vermarkten? Es klingt nach der Zukunft österreichischer Popmusik. „Wenn jeder Akkord, jede Zeile, jede Minute am Mischpult deine eigene Arbeit ist, dann ist das schon geil“, meint Elija. Finden wir auch und drücken dem Steirer bei der Song-Contest-Vorentscheidung die Kernöldaumen.

Stimulierend

Cade Lotion Apres Rasage von L‘Occitane en Provence - diese frische After Shave Pflege, welche den holzigen Duft nach wildem Wacholder versprüht, ­beschert bei der Anwendung sofort ein wohlwollendes Gefühl. Die ätherischen Öle des wilden Wacholders werden durch die Zugabe von Ingwer, ­Kardamom und Paprika zu einem stimulierenden Cocktail, welcher die Haut leicht getönt, frisch und klar macht. Mann will ja sexy sein (€ 23)! www.loccitane.at

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Ich bin der glücklichste Mensch, wenn ich in Graz bin.  Friseurweltmeister Gerhard Mayer in seinem Flagship-Store in der Grazer Sporgasse

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Vor über 40 Jahren eröffnete Gerhard Mayer am Opernring seinen ersten Grazer Salon. Nach wie vor steht der mittlerweile 68-Jährige an der Spitze seines Unternehmens. „Ich hasse das Wort Promifriseur“, erklärt er im Gespräch mit der STEIRERIN. Text: Wolfgang Wildner, Fotos Oliver Wolf, Mayer, KK

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ür Furore sorgte der am 22. September 1945 in St. Sebastian bei Mariazell geborene Gerhard Mayer erstmals Anfang der 70er-Jahre, als er den Oskar der Friseure errang und in Barcelona Friseur-Weltmeister wurde. Weitere Titel, darunter der Master Award of the Craft in New York, folgten. Auch mit ausgefallenen Kreationen (steirische Landkarte, Tennisschläger etc.) sollte er immer wieder Aufsehen erregen. Nichts hätte ihn daran hindern können, sich die Welt zu Füßen zu legen. Doch der Intercoiffeur machte es sich zur Aufgabe, die Frisurenwelt in die Steiermark zu bringen. Mittlerweile ist der leidenschaftliche Jäger Herr über sieben Salons in Graz (Flagship-Store in der Sporgasse) sowie eine Dependance in Bruck/ Mur mit insgesamt ca. 100 MitarbeiterInnen (www.menschmayer.at). Auch mit einer eigenen Produktreihe „Mayer Care & Style“ setzte der Branchen-Doyen Maßstäbe. Mayer ist in zweiter Ehe verheiratet. Sein Sohn Andreas schickt sich an, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten.

Forever Friseur? Seit 54 Jahren schneide ich Haare. Wie sind Sie zu Ihrem Beruf gekommen? Schon mein Großvater hatte einen Salon in Mariazell. Auch meine Mutter war Friseurin. In Mariazell war alles relativ konservativ. Deshalb ist meine Mutter dann auch aus Mariazell weg und hat einen Salon in Kapfenberg eröffnet, dann kam Bruck und nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Barcelona bin ich dann nach Graz gegangen. Da ist Bruck für mich zu klein geworden. Ich bin ja der erste und einzige, der diesen Titel in die Steiermark geholt hat. Im Dezember 1972 habe ich am Opernring begonnen. Viele haben gesagt, ich müsse ins Ausland gehen und ich selbst habe auch mit Mailand spekuliert. Aber dann habe ich gesagt: „Ich bin ein Steirer und bleibe lieber hier. Ich bin der glücklichste Mensch, wenn ich in Graz bin.“ Ich bin die dritte Generation und mein Sohn Andreas ist an meiner Seite auch schon sehr aktiv.

Sie galten gleich einmal als Promifriseur. Ich hasse das Wort Promifriseur. Ich bin ein Friseur und schneide Haare mit Leib und Seele. Unsere Klientel reicht von der Verkäuferin bis zur Gräfin. Für uns sind alle KundInnen gleich. Wir scheren sie allerdings nicht über einen Kamm, sondern versuchen, sie individuell zu betreuen. Aber wenn sich jemand mir gegenüber anmaßend verhält, dann sage ich ihm schon: „Ich bin nicht nur einer der erfolgreichsten Friseure der Steiermark, sondern ich gehöre zu den zehn erfolgreichsten Europas.“ Diese internationale Anerkennung bedeutet mir viel. Es hilft dir ja nichts, wenn du nur in Graz hofiert wirst. Ich habe die Anerkennung auch in New York oder in Barcelona bekommen. Aber es wird einem nichts geschenkt. Mir war es immer wichtig, dass wir auf internationalem Top-Niveau agieren. Da kann keiner kommen und behaupten: „Das könnt ihr vergessen, was ihr ▸ hier macht.“ DIE STEIRERIN | 73

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Bekenntnis zum Ursprung: vom Holterbuam zum Weltmeister.

Diese internationalen Erfolge wurden ja damals durchaus beachtet. Nicht jeder hat aber gewusst, wie er das einschätzen soll, oder? Die Brancheninsider haben das durchaus gewusst. Auch sonst hat mir speziell der Weltmeister-Titel in der Steiermark sehr viel gebracht. Das ist nun 40 Jahre her und wir haben immer noch einen hervorragenden Namen. Das eigentliche Geheimnis dieser Story allerdings ist der Fleiß. Ich habe als junger Friseur in Wien zu trainieren begonnen und bin jeden Mittwoch am Abend mit dem Auto von Bruck nach Wien zum Training gefahren und in der Nacht wieder zurück. Insgesamt habe ich dabei zirka 150.000 Kilometer zurückgelegt. War die Murmetropole damals, als sie begonnen haben, schon eine Modemetropole? Böse Zungen haben damals behauptet, Graz sei eine Pensionistenstadt. Es ist unglaublich, was sich in den letzten 40 Jahren in Graz getan hat. Man kann ruhig sagen, dass wir eine Trendsettermetropole geworden sind. Graz hat sich insgesamt extrem verjüngt. Für mich ist Graz heute eine sehr junge Stadt. Vor 40 Jahren war das ganz anders. Ich bin stolz, dass wir dazu einen Beitrag leisten durften. Sehr viel scheint sich bei den Männern getan zu haben. Derzeit sind die jungen Männer in Graz teilweise fast schon besser gestylt als die jungen Damen. Der Mann geht ohne Wax,

The Winner is: Friseur-Oskar 1970.

Gel oder sonst ein Finishprodukt kaum größte. Dem müssten wir Friseure ein mehr aus dem Haus. Viele haben die Haare Denkmal setzen. Der hat in den letzten 10, sehr toll und aufwändig geschnitten. Spezi- 15 Jahren mindestens 6 verschiedene Looks ell bei den Männern hat sich in den letzten präsentiert, die alle nachgeschnitten wurden. 40 Jahren sehr viel getan. Was muss man als junger Mensch mitbringen, der bei Ihnen arbeiten will? Eine gute Grundausbildung. Und man muss gut mit den KundInnen kommunizieren können. Alles andere machen wir. Wir investieren sehr viel in die Ausbildung. Haben Sie alle Trends aus Überzeugung Wir holen uns die Trainer teilweise aus mitgemacht? Manchmal muss man den persönlichen dem Ausland oder fahren mit unseren MitGeschmack in den Hintergrund stellen. arbeiterInnen nach Paris oder Düsseldorf. Wir müssen uns ja schließlich danach rich- Mitarbeiter müssen bereit sein, sich – so ten, was unsere Kundinnen und Kunden wie ich es seit über 50 Jahren mache – perwollen. Was hilft es mir, wenn ich einen manent weiterzubilden und mit offenen Trend kreiere, aber die Masse der Men- Augen auf neue Entwicklungen zuzugehen. schen genau das Gegenteil möchte. Wir müssen uns auf alle Fälle an internationa- Sind die Leute anspruchsvoller geworden? len Trends orientieren und die auf Graz Durch Internet und Social Media hat sich viel verändert. Früher ist man nach Graz und auf die Steiermark herunterbrechen. gefahren in die Innenstadt und hat einen ganz tollen Haarschnitt oder eine aktuelle Woher kommen die großen Trends heute Farbe bekommen. Manche sind sogar nach bzw. woher kamen sie damals? Nach wie vor aus London, Paris und New Wien gefahren. Friseure am Land – zu deYork. Da hat sich nicht so viel verändert. nen ja auch ich immer noch gehöre – wurWir fahren z. B. sehr oft nach London – den als Friseure zweiter Klasse abgetan. auch mit MitarbeiterInnen. Mein Sohn ist Dem ist nicht mehr so. Die Leute wissen drei- oder viermal pro Jahr in London. An jetzt in Bruck, Eibiswald und Eisenerz genauso, was in New York, London oder Paden Trends dort orientieren wir uns. ris gerade läuft. Und damit kommen sie zum Friseur. „So möchte ich aussehen.“ Wer steht hinter diesen Trends? Große Firmen, aber auch internationale Top-Testimonials. Bei den Männern ist Einem männlichen Friseur wird gleich David Beckham für mich überhaupt der einmal der Gay-Stempel aufgedrückt. Hat das Haarbewusstsein der Frauen nachgelassen? Nein, hat es nicht. Die Männer haben einfach nur extrem aufgeholt.

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Rockstars: die aktuelle Kollektion.

Daviscup: Tennisracket aus Haaren.

Mit Sohn Andreas.

furchtbar. Die konnten es überhaupt nicht Warum? Um aufzufallen? verstehen, dass ein Jäger mit langen Haaren Schauen Sie: Die meisten, die in Graz fridaherkommt. Mittlerweile bin ich hier vor- sieren, kommen aus meiner Schule. Von ne transplantiert. Für mich ist es auch für den 10 Top-Friseuren sind wahrscheinlich die Beratung wichtig, zuerst alles selbst 7 aus unserem Haus. Der eine oder andere auszuprobieren. Es wundert mich aller- ist schon wieder von der Bildfläche verWorauf ist diese Häufung dings selbst ein bisschen, dass ich noch kei- schwunden. Wenn Sie mich schnell fragen: zurückzuführen? Wissen wir nicht. Es ist natürlich ein künst- ne grauen Haare habe. Ich bin eigentlich Wie vielen gelingt es, in der Modebranche lerischer, kreativer Beruf. Aber interessant schon ein Eitler. In der Früh brauche ich über 40 Jahre lang zu reüssieren? ist es, dass sich männliche Friseure bei Volumenschaum, ein bisschen Haarspray, Frauen häufig leichter tun. Eine Frau lässt zwei, drei verschiedene Bürsten. Ich tue et- Wie ist es Ihnen gelungen? sich sehr gerne von einem Mann beraten was für mein Outfit und sehr viele Männer Unter anderem durch solche Projekte, und frisieren. Allerdings gibt es in der Stei- machen das auch. mit denen ich immer wieder auf mich ermark nur sehr wenige Friseure. 97 Proaufmerksam gemacht und mich weiterzent sind Friseurinnen. In südlichen Län- Eine Mitarbeiterin hat Ihnen gerade etwas entwickelt habe. Und wenn ich wieder dern gibt es traditionell einen höheren zugeflüstert. Was ist passiert? einmal auf dem Hochsitz warte und das Männeranteil in diesem Beruf, aber bei uns Für nächste Woche hat sich eine Dame an- Wild mir die kalte Schulter zeigt, weil es ist das leider – ich sage jetzt wirklich leider gemeldet. Sie ist 95 Jahre alt und hat gesagt, halt auch nicht blöd ist, dann fällt mir – nicht so. Es gibt ja in der Steiermark auch jetzt möchte sie einmal von mir frisiert wieder etwas Neues ein. Ich sage immer nur wenige männliche Modeschöpfer. Wir werden. Aber ich habe auch Kinder als zu meinen Mitarbeitern: „Wir sind gut, versuchen die Männer in unser Boot zu ho- Kunden. Ich sehe mich ja als Visionär. Wo- aber wir müssen besser werden.“ Ich len, aber es ist nicht immer ganz leicht. rauf ich stolz bin: Ich habe am 26. Novem- hatte immer starke Mitbewerber. Ich ber 1976 den ersten Nichtrauchersalon er- habe immer versucht, Highlights zu setöffnet. Und ich bin damit völlig auf die zen. Ich habe damals praktisch ohne Worüber unterhalten Sie sich mit Ihren Schnauze gefallen. Die Kunden haben Geld und ohne Kredit am Opernring KundInnen? Der Friseur ist ja auch so etwas wie ein Psy- mich fast gelyncht. Wir haben dann einen meinen Salon aufgesperrt. Wir sind seit chiaterersatz. Sie erfahren eigentlich alles. Slogan gefunden („Lutschen ist besser – 40 Jahren immer unter den Top 3. Das Es ist unglaublich. Egal, um welches The- auch für die Haare“) und unseren Kunden hat es noch nicht gegeben und das wird ma es geht. Da muss man eben clever ge- einen Lollipop als Zigarettenersatz über- es auch nicht mehr geben. Das sage ich nug sein: zuhören, schweigen und verges- reicht. Heute herrscht generell Rauchver- nicht, weil ich größenwahnsinnig bin. bot. sen. Aber ich bin ein Nachkriegskind. Ich bin anders aufgewachsen. Ich fahre Sie haben sich auch mit kreativWorauf legen bzw. legten Sie bei Ihrer auch keinen Porsche. Ich bin am Boden verrückten Projekten wie der steirischen eigenen Frisur Wert? geblieben. Unser Kunde ist König. UnIch habe seinerzeit natürlich auch eine Landkarte aus Haaren in Szene gesetzt. sere MitarbeiterInnen sind unser HeiDauerwelle gehabt, ich habe längere Haare Das zieht sich bei mir durch wie ein roter ligtum und jetzt schauen wir, wie wir es getragen. Speziell in Jägerkreisen war das Faden. noch besser machen können. In unserer Branche sind wie in der Modebranche insgesamt geschätzte 70 bis 80 Prozent der Herren ihrem eigenen Geschlecht zugetan.

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Die Leibesertüchtigung nimmt neue Formen an. Immer mehr Fitnessstudios zielen auf Männer ab, deren Ansprüche weit übers Hantelheben hinausgehen. ­ Training in Wohnzimmer­atmosphäre. Text: Tina Veit

Fotos: Sixpacklovers, Bodystreet, Fotolia, KK

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Beliebt: EMS-Training.

Power Plate nützt auch der Mann.

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er Waschbrettbauch, auch Six­ pack genannt, ist seit 2000 in den Duden aufgenommen. Obwohl Muskeln für den Fortbestand der Art noch nie in der Menschheitsge­ schichte so unnötig waren wie heute, hat sich dieses Leitmotiv bewahrt – mehr als das. Dass Männer groß und stark sein sollen, ist Zeitgeist. Das Bild des Arche­ typus wird zudem medial eifrig be­ feuert. Mit immer neuen Workout-­ Varianten, hippen Fitnesstrends, Shaping-Geräten und neuen Studiokon­ zepten. Mit Muskeltraining den eigenen Körper formen zu können, scheint schon seit der Antike Männern ein ganz archaisches Stärkegefühl zu vermitteln. Man(n) tut sich eben etwas Gutes, wenn Sixpack und Bizeps im Rhythmus zu­ cken. Meint zumindest Daniela Kolleg­ ger, Eigentümerin des SixpackloversStudios Graz, das ausschließlich und allumfassend auf männliche Fitnessund Wellnessbegeisterte abzielt. „Män­ ner, egal, ob jung oder alt, legen großen

Sixpacklovers Graz: Fitnessstudio als zweites Wohnzimmer.

Wert auf ein attraktives, fesches und ge­ sundes Erscheinungsbild“, erklärt Kol­ legger. Und in Abwesenheit von Frauen könne man(n) der Definition des Kör­ pers in allen Belangen noch effizienter nachgehen. „Unser Studio ist daher als Work-Life-Balance-Studio ausgerichtet. Es wird immer wichtiger, sich, neben dem Fitnesstraining, während des Ar­ beitsalltages oder danach, etwas Gutes zu tun. Zum Beispiel in Form einer Ge­ sichtsbehandlung oder Massage“, so Kollegger. Sugaring (Haarentfernung) und ein Glas Whiskey dazu. Alltag bei Sixpacklovers. Muckibude ade „Die klassische Muckibude hat ausge­ dient“, weiß Wolfgang Hofmann, Grazer Franchisepartner von Bodystreet. „Fit­ nessstudio sind heutzutage Wellnessstu­ dio, Lounge, Bar und zweites Wohnzim­ mer zugleich.“ Er und Geschäftspartner Christian Schachner setzen auf „perfect look, perfect care, perfect body.“ Ein

Lounge-Bereich mit einer Wasserbar und frischen Früchten zählt dazu. Der Körper ist zur letzten Bastion der Selbstbestim­ mung geworden. In einer Kalorien-Über­ fluss-Gesellschaft ist nicht mehr der Bauch Symbol des Wohlstandes und Er­ folgs, sondern ein durchtrainierter, defi­ nierter Körper. Für nahezu alle Einkom­ mensschichten. Das Konzept Chili Gym setzt deshalb auf ein Discounterfitnessan­ gebot. „Bei uns kann man sieben Tage die Woche von 6 bis 22 Uhr um nicht mal 30 Euro pro Monat trainieren. In den Be­ zirksstädten sind wir damit vorne dabei“, erklärt Chef Jürgen Hobiger. „Bei Chili Gym geht es vor allem darum, dabei zu sein. Wir sind nicht einfach nur ein ▸

Die klassische Muckibude hat ausgedient. Mikrostudios wie wir boomen. Man hat immer weniger Zeit. Bei uns dauert ein effizientes Training keine 30 Minuten. Bodystreet: Training im Schaufenster.

Wolfgang Hofmann & Christian Schachner, Franchisepartner Bodystreet Graz Petersgasse DIE STEIRERIN | 77

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Ohne Beisein von Frauen können sich Männer zu 100 Prozent auf ihr Training konzentrieren. Außerdem sinkt die Hemmschwelle für die Inanspruch­nahme von Wellnessbehandlungen nach dem Workout. Daniela Kollegger, Inhaberin Sixpacklovers Studio Graz & Darko Seruga, Geschäftsführer Sixpacklovers Studio Graz

▸ Fitnessstudio – der Gemeinschaftsgedan­

ke steht im Vordergrund.“ Und den for­ ciert man zum Beispiel mit eigenen Club­ bings bei freiem Eintritt für Chili-Gym-Mitglieder. Das bringe „mehr Community“. Will heißen: Die Leute sol­ len nicht nur schuften und schwitzen, sondern dabei auch Spaß haben und möglichst mit anderen Mitgliedern ins Gespräch kommen. Damit wildert man außerdem im Gefilde der traditionellen Sportvereine. Keine blöde Masche.

zum Beispiel ist das Training im klassi­ schen Fitnessstudio derweil ohnehin nicht mehr so angesagt. Man pilgert lie­ ber zu „British Military Fitness“, wo es darum geht, Liegestütze im Matsch zu machen oder durch den Regen zu joggen. Trainiert wird nach Vorgaben ehemali­ ger Soldaten.  FIBO, Fit-Boxen – der letzte Schrei aus Amerika, in Graz bereits bei Yomo Fitness im Angebot.

Kurz & intensiv „Es gibt zwei große Trends: Einerseits jene Studios, in denen man viel Zeit ver­ bringt, weil zusätzlich ein umfangreiches Wellnessangebot mit Special Treatments angeboten wird, andererseits stehen kur­ ze, effiziente, zeitsparende Workoutopti­ onen wie Elektro-Muskel-Stimulations­ trainings oder Power Plate hoch im Kurs“, meint Michael Schachner von Yomo Fitness Graz. Intensive Kurztrai­ nings, ideal zum Stressabbau. „Weil wi­ der Erwarten eigentlich nur wenige Männer wirklich gerne in eine obligate Kraftkammer gehen.“ In Großbritannien

Hot Iron/Bodypump Wo Iron draufsteht, ist auch Eisen drin. Gruppentraining mit Kurz- und Langhanteln mit bis zu 200 Wiederholungen. EMS-Training Der derzeitige Fitnesshype: ElektroMuskel-Stimulation. Der Sixpack aus der Steckdose. Kabelweste anziehen, Knöpfchen drücken, Muskeln kriegen.

TRX Power Bei uns noch etwas unbekannt, gewinnt das Training mit Seilzügen stetig an Popularität. Die Trainingsintensität wird durch das eigene Körpergewicht bestimmt. Ultimate Boxing Boxen mit Säcken und Punchingballs, Seilspringen, Treppenlaufen. Rocky lässt grüßen. Der Schwerpunkt liegt hier auf

Schnellkrafttraining und Beweglichkeit. Auch im Anmarsch: Piloxing – ein Workout, das Pilates und Boxen vereint. Crossfit Trainieren in der „Muckibude“ war gestern. Der ganze Körper steht im Fokus. Schweißtreibend und nur was für echte Männer.

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Schaufenster

Ausgezeichnet ▸ Die BaBlü Bachblütenpraxis und Akademie hat wieder einige Absolventinnen mehr. Sieben Personen, darunter auch Bettina Eveline Gruber (l.), erhielten von Sandra Stopar (r.) in der Grazer Bachblütenakademie ihr ­Diplom als diplomierte Bachblütenberaterin.

▸ Post von Igel Isidor

Treue lohnt sich Auch in diesem Jahr wurden Stammkunden des Steirischen Raiffeisen Reisebüros in der Kaiserfeldgasse als Dankeschön für ihre Treue exklusiv in das UCI Annenhof Kino eingeladen. Der Film „Haute cuisine - die Köchin und der Präsident“ entführte die Kunden in die Privatküche des französischen Präsidenten im Elysée Palast.

Lachende Gesichter bei den Kindern und deren Eltern waren ein Garant bei der Preisverleihung im SparkassenCenter der Steiermärkischen Sparkasse zu „Die unendliche Adventgeschichte 2012“. Zu gewinnen gab es die Lernsoftware „Fit in Sachkunde – Verkehrserziehung“ von bit media und Preise vom Knax-Klub der Steiermärkischen Sparkasse.

Glanzvoller Brucker Stadtball Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und dem öffentlichen Leben kamen auch heuer zum Brucker Stadtball im Kulturhaus und Kongresszentrum. Ballorganisator Hans Straßegger konnte unter anderem LH-Stellvertreter Siegfried Schrittwieser, EU-Abgeordneten Jörg Leichtfried und das Brucker Stadtoberhaupt Bernd Rosenberger begrüßen.

Fotos: Fotofrosch, Alexandra Glatz, KK, Steinadler/Georg Chyba

Steinadler-Shop in Graz eröffnet ▸ Jüngst eröffnete Steinadler, der Fachhandel für Militär- und Outdoor-Equipment, seine neue Filiale im Center West am Weblinger Gürtel 25. Nicht nur die Eröffnungsangebote, sondern auch zwei lebende Steinadler lockten dabei zahlreiche Besucher an.

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Werbung, Fotos: Avita Resort

Leben

Ladys only „exklusiv – besonders – feminin“ lautet das Credo des neuen AVITA Lady’s Spa im AVITA Resort Bad Tatzmannsdorf, in dem nur Damen Zutritt haben Im Zuge der Hotelerweiterung des AVITAs Aromadüfte. Eine Erfrischungsecke mit (Exklusiver Wellnessbereich, Deluxe-Zim- Wasser und Tee sowie Energiespendern wie mer) wurde die bestehende Hotelsauna zu Knabbereien und frisches Obst sowie die akeinem einzigartigen Lady’s Spa Bereich. Mit tuellsten Frauen-Magazine fehlen natürlich dem neuen AVITA Lady’s Spa wurde eine auch nicht. Spezielle Pakete mit Übernachtolle Wellness- und Saunaoase exklusiv für tung in den Freundinnenzimmern, ergänzt die Frau und deren Bedürfnisse geschaffen. durch eine große Auswahl an Beauty- und Vier Wohlfühlsaunen (Laconium: 40 – 45° C
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Lachen garantiert Comedian, Stimmenparodistin und Sängerin Marion Petric tourt auch 2013 mit ihrem Erfolgsprogramm „Die Froschkönigin“ weiter durch Österreich. Die nächsten Steiermark-Termine: Donnerstag, 7. Februar 2013 im Kulturhaus Bruck an der Mur (Karten unter Öticket) und Freitag, 15. Februar 2013 im Casineum Graz, (Tickets: 0316/ 832 578 111). Prädikat: Sehens- und Hörenswert! www.marionpetric.at

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Gudrun Dietrich bietet in ihrer Praxis „Psychotherapie & Pferde“ einen anderen – tierischen – Zugang zur Bewältigung psychischer Probleme aller Art. Hyperaktive Kinder, magersüchtige Jugendliche oder Businessmen mit Burn-out finden hier besondere Stärke. Text: Christina Dow, Fotos: Oliver Wolf

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Zusammen mit Kollegin Eva Koller (l.) betreibt Gudrun Dietrich den Bereich der tiergestützten Pädagogik

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uf den ersten Blick wirkt die Praxis in Stattegg am Stadtrand von Graz wie ein kleiner, idyllischer Ferienhof. Friedlich stapfen drei Island-Pferde durch den Schnee, die Haus- und Hof-Hündin kommt einen freundlich begrüßen und nicht minder strahlend begrüßt einen auch die „HofHerrin“ Gudrun Dietrich, Psychotherapeutin für Systemische Familientherapie,
Pädagogin und staatlich geprüfte Reitinstruktorin. Im Sommer 2012 eröffnete sie ihre psychotherapeutische Praxis, gekoppelt mit ihren Lebensbegleitern, den Pferden. Dietrich im Interview über die Möglichkeiten und Vorteile ihrer ganz besonderen psychotherapeutischer Behandlung. Warum pferdegestützte Psycho­ therapie? Was sind die Vorteile zur „normalen“ Psychotherapie? Erstens strahlen Pferde eine extreme Ruhe aus – das entschleunigt und zwingt einen geradezu, sich zu entspannen. Egal,

ob neben oder auf dem Pferd. Zweitens spiegeln Pferde sehr gut, das heißt sie nehmen die Stimmung des Menschen auf, geben diese wieder bzw. reagieren darauf. Man merkt sofort, dass Trauer, Wut, Angst oder Unsicherheit beim Pferd eine Reaktion auslöst. Weiters stärken Pferde das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in sich selbst. Beim Umgang mit einem Pferd muss man sich durchsetzen können, man muss wissen was man will und selbstbewusst auftreten. Und viertens wird durch das Sitzen am Pferderücken die Körperwahrnehmung extrem gestärkt – durch das Gefühl dieses taktsicheren Schaukelns, dieses schwerelosen Getragenwerdens spürt man seinen eigenen Körper auf besondere Art und Weise. Wer sind Ihre Kunden bzw. Patienten im Bereich der pferdegestützten Psychotherapie? Vermehrt sind es Kinder, aber auch viele Erwachsene. Kinder bzw. Jugendliche, die zu mir kommen, sind z. B. hyperak-

tiv, essgestört, autistisch oder auch unsicher und verstört, etwa nach einer Scheidung der Eltern. Erwachsene kommen meist aufgrund von Depressionen oder Burn-out. Ich habe aber auch Krebspatienten. Auf welche Art und Weise helfen Sie Ihren Patienten genau – wie funktioniert diese Art der Psychotherapie? Durch die vorhin genannten Eigenschaften bzw. Auswirkungen von Pferden werden meine Patienten in der Regel ausgeglichener und ruhiger. Ich habe z. B. eine Jugendliche in Behandlung, die unter starkem Zittern leidet. Sobald sie am Pferd sitzt und ich sie ein paar Mal ruhig durchatmen lasse, stoppt ihr Zittern sofort. Magersüchtige bekommen eine neue Körperwahrnehmung und können auf diese Art und Weise ihr wahres Gewicht erkennen lernen. Depressive Menschen spüren durch das positive, starke und gleichzeitig aber so sanfte Gemüt der Pferde eine Verbesserung ihres Gemüts-

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zustandes. Hier merkt man auch die Kraft der nonverbalen Kommunikation zwischen Mensch und Tier – meine Patienten schenken den Pferden viel schneller ihr Vertrauen als sie es jemals bei einem anderen Menschen tun würden. So gelange auch ich als Psychotherapeutin viel leichter zu ihnen durch. Einige meiner Patienten – und zwar nicht nur Kinder – hatten zuerst aber große Angst vor Pferden, konnten diese aber überwinden und können jetzt gar nicht mehr genug bekommen von ihnen.

träumte immer davon, eines Tages ein richtiges „Wohlfühlzentrum“ rund um Pferde aufzubauen. Mit meiner Praxis und dem Hof mit den Pferden, Hasen, Hühnern und Hunden habe ich mir meinen Lebenstraum erfüllen können. Es ist toll, dass ich die Arbeit mit den Menschen und die Arbeit mit den Pferden verbinden kann. Und die Erfolge dabei sehen kann. Bei Pferden schaltet man automatisch ab, man denkt in dieser Zeit nicht an seine Probleme oder Krankheiten. Es ist für viele meiner Patienten so, als würde für ein paar Stunden die heile Welt still stehen.

Stimmt es, dass nur das Berühren eines Tierfells positive Gefühle auslöst? Ja, es ist durch Studien belegt, dass durch eine Berührung mit Fell der Blutdruck sinkt und Entspannung und Stressreduktion eintritt. Auch die Atmung des Tieres spielt eine wichtige positive Rolle.

Gudrun Dietrich

Psychotherapeutin für Systemische Familientherapie,
Pädagogin, staatlich geprüfte Reitinstruktorin, verheiratet, 2 Kinder. Seit Sommer 2012 die Praxis ­„Psychotherapie & Pferde“ Weiteres Angebot: systemische Familien­therapie, tiergestützte Pädagogik, Ponyreiten, spezielle Kinderkurse mit Tieren, Kindergeburtstage bei ihr am Hof

  Info Psychotherapie & Pferde Gudrun Dietrich Hofweg 2a,
8046 Graz-Stattegg Tel.: 0650 / 22 61 812
 info@psychotherapie-pferde.at www.psychotherapie-pferde.at

War diese eigene Praxis immer schon Ihr Traum? Ich reite seit meinem 5. Lebensjahr und

 Steckbrief

Der BUSINESS-Monat DAS steirische Wirtschaftsmagazin erscheint wieder am 15. Februar 1

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Fotos: Fotolia, Vollkorn-Bio-B채ckerei Waldherr/Zwinz-Ewers, KK

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„Man muss nicht weniger essen, um abzunehmen.“ Während des Abnehmens genießen, sodass Abnehmen ein Genuss wird. Keine Zauberformel, sondern laut steirischen ErnährungsexpertInnen leicht umsetzbare Realität. Text: Tina Veit

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ir wissen alle, was uns dick macht und was für den Körper nicht gesund ist. Zucker, Weißmehlprodukte, Fast Food – alles Nahrungsmittel, die viel Kalorien haben und dabei nur geringe Nährwerte. Auf all die Leckereien zu verzichten, ist schwer und ganz ehrlich gesagt streckenweise auch ziemlich unlustig. Wer mit seinem Gewicht hadert, weiß das aus eigener Erfahrung: Angestrengter Verzicht führt zu schlechter Laune. Und die wiederum zu Heißhungerattacken. Die Waage lacht sich eins. Gewichtsverlust mit Genuss „Man muss nicht weniger essen, um abzunehmen“, will Bioresonanz-Experte Manfred Jericha wissen. Eine ganzheitliche Balance sei der Schlüssel zu einer ausgegli-

chenen Lebensform. „Oft sind es unerkannte Unverträglichkeiten, die den Stoffwechsel des Körpers blockieren“, erklärt der Grazer Therapeut. In seinem Institut für alternative Gesundheitsberatung zielen er und die diplomierte Krankenschwester Katharina Baumgartner mittels Bioresonanz auf ein optimales und „in erster Linie gesundes“ Wohlfühlgewicht ab. „Kurzfristige Erfolge auf der Waage sind ja recht fein, aber richtig schön wird es erst, wenn man das Essen genießen kann“, so Jericha. Und der Weg dorthin scheint so simpel wie effektiv. „Zu allererst steht ein Nahrungsmitteltest an, bei dem wir die Verträglichkeit von 400 Produkten, Gewürzen und E-Nummern mittels Hautwiderstand untersuchen. Das ganze funktioniert wie das Prinzip der Akupunktur, ist aber absolut schmerzfrei“, erklärt Baumgartner. Das BioresonanzProgramm spuckt das Textergebnis sofort aus, eine individuelle Ernährungsberatung folgt. Dann kann mit der Therapie begonnen werden. Jericha: „Mit einer Bioresonanz-Sitzung pro Monat ist in der Folge ein Gewichtsverlust von vier bis fünf Kilogramm erzielbar.“ 55 Euro kostet eine Sitzung, ein erster Erfolg soll sich bereits nach einem Monat einstellen. Einzige Bedingung: Ein vorübergehender Verzicht auf die nicht vertragenen Lebensmittel. Qualität statt Minderes reinstopfen „Abnehmen heißt Genuss“ propagiert auch Sasha Walleczek, die vehement mittels Fernse-

hen und Büchern versucht, das in unseren Breiten falsche Bild von Gewichtsverlust geradezubiegen „Nahrungsmittel, die gut schmecken, sind nicht nur ein höherer Genuss, sie sättigen auch viel eher – diese Lebensmittel stopft man nicht maßlos in sich hinein, wie das bei jenen von minderer Qualität häufiger der Fall ist“, unterstreicht die bekannte Ernährungstherapeutin. Das Kalkül: Ein bewusstes Abwägen, was in die Pfanne kommt, erspart also lästiges Abwiegen. „Wichtig ist es, beim Einkauf immer auf die Herkunft, Herstellungsweise und Zutaten zu achten. Lebensmittel aus handwerklicher Zubereitung und guten Zutaten schmecken nach mehr“, erklärt Vollkorn-Bio-Bäcker Clemens Waldherr. „Man kann sich also ruhig mal einen herzhaften, duftenden Krapfen zwischendurch gönnen, der – gefüllt mit echter heimischer Bio-Marillenmarmelade – beim Hineinbeißen Erinnerungen an den Sommer wachruft und so angenehm und sicher schneller satt macht als eine ganze Familienpackung industriell gefertigter Krapfen.“ Franz Hütter, Küchenchef im Sanatorium St. Leonhard in Graz, empfiehlt als Basis für einen bewusst gelebten Tag ein TCM-Frühstück: „Ich schwöre auf Quinoa und Amaranth, jahrtausendalte Getreidearten aus Südamerika, oder Dinkelgriesbrei mit gedünsteten heimischen Äpfel oder Birnen.“ Vom Kämpfen und Mampfen Wenn wir abnehmen, kämpfen wir rein auf körperlicher Ebene gegen unser Gewicht. Ein falscher Ansatz. „Unser Körper ist meist nur das Abbild unseres inneren Wesens, ein Ausdruck unserer ▸ DIE STEIRERIN | 87

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Oft sind es Unverträglichkeiten, die den Stoffwechsel blockieren und ein Abnehmen unmöglich machen. Austesten lassen!  Manfred Jericha, Dipl. Bioresonanz-Therapeut

Mit Bioresonanz lässt sich ein Kilo Fett pro Woche abnehmen – schneller wäre ungesund. Es geht ja schließlich ums ganzheitliche Wohlfühlen.  Katharina Baumgartner, Dipl. Krankenschwester & Bioresonanz-Therapeutin

Übergewicht ist oft ein Spiegel unserer Seele. Bachblüten aktivieren den Schlank-Macher Lebensfreude. Ohne jeglichen Jo-Jo-Effekt!  Sandra Stopar, BaBlü Die Bachblütenpraxis & Akademie

Warum sich keinen herzhaften, frischen Krapfen gönnen? Gefüllt mit echter, heimischer Bio-Marillenmarmelade macht er schneller satt als eine industrielle Familienpackung.  Clemens Waldherr, Vollkorn-Bio-Bäckerei Waldherr

Ein Frühstück nach TCM ist sehr empfehlenswert. Getreidearten wie Quinoa oder Amaranth liefern eine gesunde und schmackhafte Basis für den Tag.  Franz Hütter, Küchenchef im Sanatorium St. Leonhard/Graz ▸

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bergewicht ist oft ein Spiegel unserer Seele. Wenn wir abnehmen möchten, kämpfen wir rein auf körperlicher Ebene gegen unser Gewicht. Doch unser Körper ist meist nur das Abbild unseres inneren Wesens. Gerade hier setzen Bachblüten an. Mit dem BaBlü® LightProgramm hat die Bachblütenpraxis in Graz ein einzigartiges Programm entwi-

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Ganzheitlich gedacht & gekocht In einem sind sich Patientinnen und Besucher des Sanatoriums St. Leonhard einig – mit typischer „Krankenhausküche“ haben die kreativen Menüs von Küchenchef Franz Hütter nun wirklich nichts gemein.

  Steckbrief

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leichbleibende hohe Qualität ist dem Sanatorium St. Leonhard, spezialisiert auf Geburtshilfe, Gynäkologie und plastische Chirurgie, nicht nur in puncto Behandlung und Komfort, sondern auch in kulinarischen Angelegenheiten wichtig. „Wir wollen Sie wirklich verwöhnen. Individualität wird bei uns auch in der Ernährung großgeschrieben“, erklärt Küchenchef Franz Hütter. So können Sie die hervorragende Küche auch außerhalb der üblichen Essenszeiten im hauseigenen Restaurant oder im Zimmer genießen. Persönlichen Wünschen sind keine Grenzen gesetzt. Fünf Elemente am Teller Neu im Sanatorium St. Leonhard ist das Angebot der Fünf-Elemente-Ernährung als Zusatzangebot – eine Ernährungsform, die nicht nur durch ihren hohen gesundheitlichen Wert besticht und sich an den Wandlungsphasen der Natur bzw. am Verlauf unseres Lebens orientiert, sondern auch wirklich schmeckt. Hütter: „In der Fünf-Elemente-Ernährung wird jedes Lebensmittel einem Element, einer Geschmacksrichtung und einer thermischen Wirkung zugeordnet. Je nach der

Franz Hütter - der Mann hinter den Kochtöpfen

im Körper herrschenden Grundkonstitution und zur Ausgleichung eines eventuellen Ungleichgewichts können Lebensmittel bewusst für ein gesteigertes Wohlbefinden eingesetzt werden.“ Die ideale Nahrungsmittelzusammenstellung sieht im Angesicht der Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser 65 Prozent Getreide und Hülsenfrüchte, 20 Prozent gekochtes Gemüse, sowie je fünf Prozent Rohkost, Milchprodukte und Fleisch oder Fisch vor. Regional und saisonal versteht sich. Für die ganze Familie Neben speziellen Diät-Menüs für Mütter, beispielsweise bei Histamin-, Fructoseoder Lactose-Intoleranz, kocht Franz Hütter auch für Angehörige – meist Väter, die im Zuge des Rooming-in-Systems des Sanatoriums St. Leonhard bei ihren Frauen im Zimmer untergebracht sind.

  Info Sanatorium St. Leonhard GmbH Schanzelgasse 42, 8010 Graz Tel.: 0316/ 36 07–417, Fax: DW-66 www.leonhard.at

Die Steirerin: Welche Menüs stehen bei Ihnen zur Auswahl? Franz Hütter: Man kann zwischen einem Fleischgericht und einem vegetarischen Gericht wählen. Dann gibt es natürlich auch noch spezielle Diät-Menüs, abgestimmt auf individuelle Unverträglichkeiten. Die Steirerin: Selbst das Frühstück gestalten Sie sehr abwechslungsreich, richtig? Franz Hütter: Auch hier bieten wir jeden Tag ein anderes Menü. Montags gibt es zum Beispiel Milchreis mit Birnenkompott. Aber auch Dinkelgriesbrei mit gedünsteten Äpfeln oder Rezepte auf Quinoa-Basis, einer Jahrtausend alten Getreideart aus Südamerika, haben wir im Programm. Die Steirerin: Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Rezepte? Franz Hütter: Ich bin seit 40 Jahren Koch. Das heißt, die meisten Rezepte basieren auf meiner Erfahrung. Anregungen anderer Kollegen oder aus Kochbüchern sind aber immer willkommen.

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▸ Seele“, stellt Bachblütenexpertin San-

dra Stopar fest. „Was fressen wir in uns hinein, warum legen wir uns einen Schutzpanzer zu, wonach hungert es uns tatsächlich oder wo möchten wir vielleicht gewichtig erscheinen? Fragen, deren Beantwortung Voraussetzung für einen langfristigen Abnehmerfolg ist“, so Stopar. Ihre Bachblütentherapie soll helfen, jene blockierten Seelenzustände zu überwinden, „den SchlankMacher Lebensfreude zu aktivieren“

und den befürchteten Jo-Jo-Effekt erst gar nicht auf den Plan zu rufen. „Bachblüten helfen nicht nur durchzuhalten und sich die nötige Selbstdiszi­plin anzueignen, sondern lassen auch gleich gar keine Reizbarkeit aufkommen, die zu KummerMampfanfällen führen könnte.“ Hauptsache nichts ist ein Muss. Jericha: „So diszipliniert ist kein Mensch, dass er etwas über Jahre durchhält, was eigentlich keinen Spaß macht.“

  Buchtipp

Von 240 kg „Lebendgewicht“ auf 92 kg abzunehmen ist eine fast unglaubliche Leistung. Aber diese Geschichte, erschienen im Dr. Auer Verlag, auch noch literarisch in offene Worte zu kleiden, dass kann Arnold Feldbaumer für sich verbuchen. Wir verlosen zehn Bücher – einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Abnehmen ohne Verzicht“, Ihrem Vor- und Zunamen und Anschrift an gewinnspiel@diesteirerin.at schicken. Viel Glück!

„Du bist, was du isst“. Die Sasha-Walleczek-Methode, gespickt mit tollen, umsetzbaren Tagestipps und einem leicht verständlichen Wochenplan macht Sinn und lässt sich als Audio-CD auch gemütlich unterwegs hören.

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leben |

Ernährungsberatung Gesunde Ernährung und alle Fragen, die damit zusammenhängen, sind für viele ein wichtiges Thema. Vor allem in der Prävention von Krankheiten sowie bei der Erhaltung der Gesundheit spielt ausgewogene Ernährung eine wesentliche Rolle. Ziele Verbesserung des Ernährungswissens, Beeinflussung der Einstellung zur Ernährung, Änderung des Ernährungsverhaltens und schließlich Lösung des Ernährungsproblems unter Berücksichtigung der Persönlichkeit und der Lebenssituation.

Anliegen Gesteigertes Wohlbefinden durch bewusste Ernährung, Gewichtsreduktion, gesunde Ernährung am Arbeitsplatz, Lebensmittelunverträglichkeiten, Ernährung von bestimmten Personengruppen (Schwangere und Stillende, Kinder und Jugendliche, Senioren, Sportler). Vorgehen Die Ernährungsberatung orientiert sich im Idealfall an einem vierstufigen Modell, um die Ausgangssituation bzw. die aktuelle „Phase“, in der sich der Klient befindet, zu klären: Befindet er sich in der (wertfreien) Sorglosigkeitsphase? Ist er bereits in der Bewusstwerdungsphase? Die dritte Phase ist die Vorbereitung,

die vierte jene der Handlung, dann folgt die Aufrechterhaltung. Dabei gilt es, sensibel an die Lösung heranzugehen, die richtige Diagnose zu stellen. Essstörungen Diese (also Bulimie und Anorexia nervosa) sind ganz klar nicht Aufgabengebiet der Ernährungsberatung, sondern der Psychotherapie (oft auch stationär). Ein nicht mehr ganz neues Phänomen ist die „Orthorexia nervosa“, eine Art pedanter „Richtigmacher-Perfektionis­ mus“, bei dessen Fortschreiten eine extrem einseitige Kost und in der Folge auch Mängel und Unverträglichkeiten aufgrund partieller Abstinenzen resultieren.

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Andreas Herz, Bundesvorsitzender der Lebens- und Sozialberater in der Wirtschaftskammer Österreich.

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Schaufenster Politiker rockt zum 60er ▸ Im Kreise seiner Familie und zahlreichen Musikerfreunden feierte Landtagsabgeordneter Detlef „Teddy“ Gruber (3. v. r.) seinen 60. Geburtstag. Der rockige Politiker – er ist auch Bürgermeister von Retznei – ist die Stimme der Rockgruppe „Stoarkstrom“ (Foto), mit der er nunmehr schon seit mehr als zehn Jahren durch die Lande tingelt. Unter den Gratulanten waren da unter anderem auch LH Franz Voves, LH-Vize Siegfried Schrittwieser und Landesrätin Bettina Vollath.

Noch schneller und noch besser mit steirischem Kürbiskernöl g.g.A. und steirischem Kren g.g.A. – Dass das funktioniert, davon sind der Obmann der Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. Franz Labugger, NaturrodelDoppelweltmeister Gernot Schwab, Graz-99ers-Crack Matthias Iberer, Obmann der Gemeinschaft Steirischer Kren g.g.A. Martin Kern und Geschäftsführer der Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. Andreas Cretnik (v. l.) überzeugt. Als Sponsoren des Naturrodelprofis und der Graz 99ers haben die Sportler auf jeden Fall echte steirische Top-Produkte zur Unterstützung ihrer Leistung. ▸ Restlos genießen

Unter dem Motto „Restlos genießen“ präsentierten Saubermacher-Boss Hans Roth (l.) und Spar-Geschäftsführer für Steiermark und Südburgenland Christoph Holzer (r.) im Eurospar-Markt bei Kastner & Öhler ihr Projekt. Ziel der Initiative ist es, den bewussten Umgang mit Lebensmitteln anzuregen und den Kauf heimischer Produkte zu fördern.

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▸ Kraft der Grünen Mark

Blumige Neueröffnung Der traditionsreiche Blumenpavillon in der Erzherzog-Johann-Allee 3 wurde im Sommer 2012 von Bundesinnungsmeister Rudolf Hajek (Florasalon Hajek) übernommen und nun neu eröffnet. Für die Leitung der neuen Filiale zeichnet sein Sohn Josef Hajek (Foto) verantwortlich. „Es ist eine große Freude und Herausforderung, an diesem legendären Ort das Floristengewerbe auch in Zukunft zu vertreten“, erklärt Hajek. www.florasalon.at

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Werbung, Fotos: Retter Reisen, KK

Freizeit

Urlaub 2013: kurz, spontan & sinnvoll Bereits zum 28. Mal präsentierten die Kolleg-Studenten der Tourismusschulen Bad Gleichenberg unter der Projektleitung von Claudia Brandstätter (bmm) die Urlauberstudie. Wie immer wurden richtungsweisende, essentielle Ergebnisse für die steirische bzw. österreichische Tourismusbranche erhoben. Die Ergebnisse der Urlauberstudie in Kürze: Weiterhin liegen Kurzurlaube voll im Trend. Steirer reisen kürzer, dafür mehrmals pro Jahr und treffen die Urlaubsentscheidung immer spontaner. Eine Neuentwicklung wurde im Bereich der Sinnsuche festgestellt. Immer mehr sind im Urlaub auf Sinnsuche, vor allem Frauen zwischen 31 und 50 Jahren. Soziale Netzwerke und Bewertungsplattformen sind für viele Grundlage für ihre Urlaubsentscheidung – Tendenz steigend. On-

line werden Empfehlungen gelesen und gegeben, Buchungen vorgenommen, aber vor allem die Bezahlung gewinnt an Bedeutung. Die Themen Kulinarik, Sport und Entspannung sind den Österreichern im Urlaub am wichtigsten. Freuen sich auf das Tourismusjahr 2013: Peter Kospach (TSBG Wirtschaftsund Internatsleiter), Georg Bliem (Steiermark Tourismus), Claudia Brandstätter (bmm, TSBG Lehrerin), Dieter Hardt-Stremayr (Graz Tourismus), Kolleg-Studenten Josef Luster und Alexandra Holzbauer (v. l.).

Ferien + Vital + Heirat 2013 – das Messehighlight Am 2. und 3. Februar sollten Sie es nicht versäumen, am Grazer Messegelände sich Vorfreude auf das Urlaubsjahr 2013 zu holen. Die Dreifach-Messe bietet ein umfassendes und abwechslungsreiches Angebot, das von der Urlaubsplanung über Gesundheitsberatung bis zur Hochzeitsausstattung reicht. Rund 270 Aussteller präsentieren sich, haben die besten Angebote und geben die besten Tipps (wie z. B. Retter Reisen: im Bild das sizilianische Fischerstädtchen Cefalú). www.messegraz.at

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Wohin die Das Gute liegt so nah oder doch so fern? Bei den Reisetrends 2013 bleibt auf jeden Fall kein Urlaubswunsch offen. Text: Lissi Steiner

Nordosten Amerikas Abwechslung pur! Weltmetropolen, atemberaubende Landschaften und historische Stätten wechseln sich im Nordosten Amerikas ab. Da ist Abwechslung pur garantiert. Erleben Sie das pulsierende Leben in New York City. Ruhiger wird es in den Weiten der NeuenglandStaaten, deren Wälder besonders während dem berühmten Indian Summer ein Schauspiel für die Augen sind. Und in den kanadischen Provinzen laden Städte wie Montréal und Toronto zum Staunen ein.

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Reise geht

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Griechenland, die Türkei, Spanien und Tunesien _ individuell & praktisch Wunsch nach Individualität. Pauschalreisen nach Griechenland, in die Türkei, nach Spanien und Tunesien stehen auch im neuen Jahr bei den Urlaubern hoch im Kurs. Bei dieser komfortablen Möglichkeit zu reisen, steht aber der Wunsch nach Individualität immer mehr im Vordergrund. Reisever­ anstalter setzen daher immer mehr auf eigene Hotelkonzepte.

T ipp Fotos: beigestellt

uf Reisen Februar a d zum e d n E is b lt der Tren erbonus r Frühbuch saison: Generell hä mmer 2013 an, vo die ch So o d H n im r u h e c it d u e a in icherh rlaub ts U e g e d iv u s B d lu in n die €-K erAll-inc n schätze tionen, wie die „1ie il m a F allem ei. herak in der Türk n Frühbuc attraktive n Pegasos Hotels de aktion“ in Kontakt Center TUI Reise y Seiersberg cit Shopping ui-reisecenter.at .t rg e seiersb

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▸ Der Komfort der schwimmenden Hotels

wird auch 2013 wieder viele neue Urlauber überzeugen. Wie schon in den letzten Jahren werden auch heuer wieder steigende Passagierzahlen bei Kreuzfahrten zu erwarten sein. Denn das Klischee von wegen Kreuzfahrten sind teuer und werden nur von Rentnern gebucht, ist längst überholt. Der Dauerbrenner bei den Kreuzfahrtdestinationen ist weiterhin das sonnige Mittelmeer, das mit seinen mediterranen Küstenstädten und traumhaften Inseln für Abwechslung sorgt.

T ipp Inselträume in Griechenland

T ipp 7 Näc h der No te Kreuzfa hrt ins rwegia Vened ö ig ode n Jade inklu stliche Mit telme r Park s Person ive Bu er pla . s griech Diese Rout tz in Vene -An-/Abre mit e ab/b dig ab ise na ischen ch is Auf de € In m Rüc seln Korfu, Venedig fü 549,– pro der Oly h kweg M r t ykon zu d w mpisc hen Sp ird Katakolo os sowie Sa en n n, die iele er Gebur torin. kunde Konta tsstät t. kt te Papag eno To 8010 Graz, uristik, Reits www. mccru chulgasse 9 ise.at

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Foto: Springer Reisen

Kreuzfahrten - ein Traum von Meer

Ideal für Urlauber. Wunderschöne Strände, klares Wasser und weißgekalkte Häuser machen den Ulaub auf den griechischen Inseln perfekt. Zu den neuen Highlights unter den Inseln zählt Amorgos
Versteckte Dörfer, einsame Badebuchten, Licht und Stille. Die östlichste Kykladeninsel ist ideal für Urlauber, die Ruhe und Erholung suchen. Die Strände sind über die ganze Insel verteilt, in der malerischen Inselhauptstadt findet man ursprüngliche griechische Tavernen, Restaurants und Cafés.

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T ipp

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n Grun 99 vo essio t k A n en. Die -, Well en Preis lassige Städte ngarn und in le k u k ien, U isen z lt in rt erst Kurzre tik präsentie reich, Tschech en Aufentha h is r m r e a t u s ls o ie Ö n S sic rho ber T hotels in en Sie einen e tels oder tobe iv r t k A ß ho mm de und n. Genie hen Wellness us. Im Progra zleistunie n e w a t eic Slo ig sa er zahlr llen Zu so richt einem d Aktivurlaub tels mit spezie d vieles mehr. m o un bei eine 9 finden Sie H meneintritte r 9 e h n T io , t n Ak ge Massa gen wie 2, t raße 38 Kontak iesterst -6500 r T , ik t Touris 7089 n.at Gruber z, Tel.: 0316/ .gruberreise a w r w G 8055 tion99.at, w k www.a

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Urlaub dahoam ▸

Vielseitig – g’schmackig – steirisch! Das grüne Herz Österreichs entwickelt sich immer mehr zum Magneten für Besucher aus nah und fern. 3.372.662 Gäste können nicht irren. So viele Gästeankünfte konnte die Steiermark im Rekordjahr 2012 verbuchen. Dass das Herz der Urlauber für die Grüne Mark schlägt verwundert bei dem breiten Freizeitangebot aber gar nicht. Energie tanken. Sich zurücklehnen und es sich gut gehen lassen. Studien belegen, dass Thermalwasser Stress reduziert. Was kann also erholsamer sein, als ein paar Tage Entspannung pur in einer der steirischen Thermenregionen. Neben den positiven Eigenschaften des Thermalwassers sorgen die Bestrebungen der Betreiber die Qualität hoch zu halten für zusätzlichen Komfort. So eröffnete vor Kurzem erst die Parktherme Neu mit über 3.600 Quadratmetern Fläche eine Oase des Wohlfühlens (www.thermenland.at). Parktherme Bad Radkersburg.

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Fotos: Aviva

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▸ Der Berg ruft.

Fotos: Parktherme Bad Radkersburg/Harald Eisenberger, Steiermark Tourismus/ikarus.cc, Leo Himsl

Da werden Winterträume wahr. Vom Dachstein bis in die Südsteiermark finden Schifahrer, Snowboarder, Rodler und Co. unzählige Möglichkeiten, aktiv zu werden. Vom Schifahren am Kreischberg bis zur Winterwanderung entlang der Südsteirischen Weinstraße ist für jeden Wintersporttyp etwas dabei.

Kreischberg.

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Stadtflair genießen. Städte in der Grünen Mark. Abseits von Wellness- und Wintersport laden vor allem die Städte in der Grünen Mark mit ihrem vielseitigen Kulturprogramm zu interessanten Stunden ein. Graz als ehemalige Kulturhauptstadt, Mariazell als Pilgerstätte oder Kapfenberg mit seinem bekannten Ritterfest in der Burg Oberkapfenberg sind da nur Beispiele auf einer langen Liste. Bei diesem Angebot hat die Langeweile garantiert keine Chance.

Stadt Graz.

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Rum und Rumba, Salsa, Sonne und Sozialismus. Wer Kuba aber jenseits der Klischees erleben will, reist in die Westprovinz und trifft auf Naturjuwele im Farbenrausch, herzliche Originale und die Wiederentdeckung der Langsamkeit. Eine Zeitreise ins Valle de Vi単ales, dem bestem Tabakanbaugebiet der Welt. Text: Wolfgang Schober, Fotos: Schober, KK

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auricio grinst wie ein Hutschpferd. Erst ist es nur sein Schnauzer, der sanft vibriert, ehe es den Wirt eines Dorfgasthauses in Viñales vor Lachanfällen gänzlich schüttelt. Soeben fragten wir ihn nach der Speisekarte und nun steht er vor unserem Tisch auf der Terrasse und streckt uns stolz entgegen, was auf den ersten Blick einer ziemlich toten und gehäuteten Ratte im XL-Format verdammt ähnlich sieht. Auf den zweiten vermutlich auch – hätten wir nochmals hingesehen. Tatsächlich handelte es sich, wie uns Mauricio später erzählte, um eine Jutia, eine Baumratte, die hier im Valle de Viñales, im Westen Kubas, beheimatet sei und Einheimischen als Delikatesse gilt. Dass wir uns nach kurzer Überlegung dennoch für Risotto mit Huhn entschieden, legte uns der Gastgeber nicht als Unhöflichkeit aus. Grinsend stopfte er das Tier zurück ins Gefrierfach. Den Umgang mit Touristen ist Mauricio gewohnt. In seinem Zweitberuf streift er

regelmäßig als Bergführer mit Naturliebhabern durch die Mogoten. Die jahrmillionenalten Kalkberge sind das Wahrzeichen des Valle de Viñales, eines vom UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Tals rund um den gleichnamigen Hauptort. Von Pflanzen überwuchert und von unterirdischen Wassern ausgehöhlt, machen die markanten Kalkbuckel das Tal zum landschaftlich reizvollsten Natur­ erlebnis Kubas. Viñales selbst ist ein hinreißend beschauliches Städtchen, voller herausgeputzter Casas mit schillernden Fassaden, die Touris als Privatpensionen dienen. Ein Sehnsuchtsort für HavannaFlüchtige, die sich der vergleichsweise hektischen Aura der Metropole für wenige Tage entziehen wollen, um sich der Wiederentdeckung der Langsamkeit zu widmen. Wirkt schon Havanna vielfach als pittorekse Zeitsprungblase, scheint hier die Zeit vollends stehen geblieben zu

sein. Und falls sie doch vergeht, dann schlendert sie oder schaukelt – die vielen Schaukelstühle auf den Verandas der Holzhäuser sind Requist und Rhythmusgeber. Ein selig lächelnder Einwohner räkelt sich zumeist darin und winkt Passanten freundlich zu. Eingerahmt wird das Bild von einer beeindruckenden Kulisse. Tief griff die Natur in die Farbtrickkiste, um eine Szenerie in High Definition zu formen. Das Sattgrün der Mogoten, der karibische blaue Himmel und das leuchtende Rot der Erde laden hier zum Sehtest für Farbenfrohe.

Links: Bergführer und Wirt Mauricio mit einer Jutia (Baumratte).

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Beschauliches Landleben in Viñales. Rechts: die spektakuläre "Mural de la Prehistoria" auf einer Felswand der Mogoten im Valle de Viñales.

Verständlich, dass auch das Regime Fidel Castros daran Maß nahm und seinerseits kräftig auf die Tube drückte. Auf Wunsch Che Guevaras pinselte ein mexikanischer Künstler vor 50 Jahren ein Riesengemälde auf eine 200 Meter lange Felswand. Diese „Mural de la Prehistoria“ unweit von Viñales zeigt in stark vereinfachter Form die Evolutionsgeschichte Kubas von Urmeermonstern bis zu den Indios – eine künstlich geschaffene Attraktion inmitten ungekünstelter Naturhighlights, für die der Eintritt von einem CUC (entspricht einem US-Dollar) selbst dem gelangweilten Mann im Kassahäuschen eine gewisse Scham abzuverlangen scheint. Wir genießen aus der Ferne und wenden uns rasch wieder der unverfälschten Botanik zu. Einen atemberaubenden Blick auf diese garantiert die Aussicht von der Terrasse des Hotels Jazmines, am Ende einer serpentinenreichen Straße rund fünf Kilometer vom Ortszentrum entfernt. In entgegengesetzter Richtung erlaubt die Cueva de los Indios einen Insider-Blick in das Innenleben eines der spektakulären

Kalkberge. Bootsfahrt und – je nach Tageszeit – Fledermaus-Spotting inklusive. Ein sinnliches Erlebnis stellen bereits die Anfahrten zu den Ausflugszielen dar – oder gegebenenfalls die Anritte. Denn auch Pferde können für den Eigentransport vor Ort gechartert werden. Wir entschieden uns für Fahrräder. Die ideale Fortbewegungsart, um die kupferrote Landschaft zu genießen und dem "Leichtverkehr" auf den Straßen – die legendären Oldtimer sind hier anders als in Havanna zugunsten von Pferdekutschen und Ochsengespannen in der Minderheit – auf Augenhöhe zu begegnen. Kühe am Straßenrand grüßen ebenso wie Schweine, Enten und Ziegen. Entschleunigung, artgerecht für Mensch und Tier. Schon die Buchung der Drahtsesel zeigt den beschaulichen Gang der Dinge in Viñales und ist gleichzeitig Lehrbeispiel kubanischer Improvisationskunst. Öffentlichen Fahrradverleih gibt es nicht. Also fragten wir Nelson. Der Mann, in dessen Casa Particular wir Quartier bezogen, ist auch jener, der alle im Dorf kennt und mit je-

dem zweiten verwandt ist. Er empfahl uns auch Cousine Teresa, die uns „Baumratten-Wirt“ Mauricio empfahl. Wertschöpfungskette à la Cubano. Wir fragen Nelson also nach vier Fahrrädern. Nelson telefoniert. Zehn Minuten später stehen vier Jungs aus der Nachbarschaft mit ihren privaten Rädern vor seinem Gartentor und beginnen flugs mit Preisverhandlungen. Wir werden uns einig. Mit – wie zumeist auf Kuba – 50 Prozent des Ausrufungspreises. In der Regel für beide Seiten ein gutes Geschäft. Zu Rad oder zu Pferde lassen sich auch Exkursionen zu den wichtigsten Devisenbringern der Region unternehmen: den Vegueras, den kubanischen Tabakbauern. Das Valle de Viñales gilt als bestes Tabak­ anbaugebiet der Welt, Marken wie Cohiba, Montecristo und Romeo y Julieta haben hier ihren rohstofflichen Ursprung.

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Oben: ­Tabakscheune zur Trockung der Tabak­ blätter. Rechts: Zigarrenroller Luiz im Habanos-Shop von Viñales.

80 Prozent des kubanischen Tabaks wird in dieser Region angebaut. Entsprechend zahlreich sieht man die mit Palmblättern bedeckten Trockenscheunen der Bauern entlang der Straßen. Bis zu zwei Monate trocknen die Tabakblätter darin, ehe sie an die Zigarrenfabriken gehen. „Der Tag wird kommen, an dem das USEmbargo fällt, dann werden die Zigarrenpreise explodieren“, erklärt Luiz, ein sogenannter Torcedor, ein Zigarren-Roller, im staatlichen Habanos-Shop im Zentrum von Viñales, während er mit einer Chaveta, einer Rundklinge, Deckblätter schneidet. „Nicht nur die der Cohibas.“ Bekanntlich die einstige Leibmarke von Fidel Castro. „Aber dieser musste das Rauchen schon vor Jahren aufgeben“, so Luiz. „Nicht das einzige, das er aufgeben musste“, begleitet er seine Worte mit einer wegwerfenden Handbewegung. Aber ei-

gentlich will er nicht über Politik sprechen. Auf dem Hauptplatz ertönt Salsa-Musik, eine Live-Combo spielt von einem als Bühne umfunktionierten Anhänger aus. Ein Festtag zu Ehren einer Heiligen – aber auch ohne den Anlass würde es ein Salsa-Konzert geben, heißt es. Die Menschen tanzen, jung und alt, Straßenküchen servieren frittierte Kochbananen und Yukas. Die Salsa-Klänge reichen noch lange in die Nacht, wir sind schon längst wieder in Nelsons Haus. Der Hausherr serviert Ochún, einen selbst kreierten Cocktail, mit dem er es sogar in den „Lonely Planet“ schaffte. Papagai Korti gluckst zufrieden. Noch in den Schlaf hinein begleiten uns seine Laute und bereichern unsere Träume. Was auch immer wir träumten, eines ist gewiss: Nie waren die Träume langsamer.

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Schaufenster Süßes Steiermarkherz Diese Idee schmeckt. Als Imageprojekt für alle steirischen Konditorenund Bäckermeister ist die neue Steiermarktorte in Herzform gedacht. Bei der Präsentation in der Wirtschaftskammer Steiermark freuten sich Innungsmeister der steirischen Konditoren Erich Handl, Chocolatier Josef Zotter, Steiermark-Tourismus-Chef Georg Bliem und Landesinnungsmeister der Lebensmittelgewerbe Heinz Regula (v. l.) gemeinsam mit den anwesenden Journalisten die Torte zu verkosten. Alle Infos zum süßen Steirerherz unter www.steiermarktorte.at.

Forschung wirkt Die vorhandene Ingenieurskompetenz weiter ausbauen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit vor allem auch mit den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften vorantreiben. Das sind die Kernpunkte der neuen Forschungsstrategie des Landes Steiermark, die von Wissenschaftslandesrätin Kristina EdlingerPloder (M.), IV-Präsident Jochen Pildner-Steinburg (l.) und dem Vorsitzenden des Forschungsrates Steiermark und AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer (r.) präsentiert wurden. ▸ Langer Einkaufsabend

Neues Team Das Team des Genießerreiches im Hirschbauer der Destillerie Franz Bauer in Graz darf sich über zwei Neuzugänge freuen. Mit Genießerreich-Leiterin Tanja Schöllauf (l.) und Spirituosenfachverkäuferin Magdalena Weber konnten zwei versierte Expertinnen gewonnen werden.

Darauf baut die Steiermark ▸ Ein voller Erfolg war die attraktivste „Baustelle“ im Süden Österreichs – Die Häuslbauermesse auf der Messe Graz. Über den regen Besucheranstrom freuten sich auch WK-Landesinnungsmeister Bau Alexander Pongratz, Vorstand des Messe Congresses Graz Armin Egger, Messe-Graz-Leiter Thomas Karner und Lagerhaus-Graz-Land-Geschäftsführer Josef Hütter (v. l.). ▸ Die Steiermark am Kitzsteinhorn

Im Rahmen der kulinarischen Veranstaltungsreihe „Hochgenuss“ am Kitzsteinhorn verwöhnte Drei-Hauben-Koch Gerhard Fuchs (r., im Bild mit Kitzsteinhorn-Prokurist Josef Rumpf und Küchenchef Andreas Kirchner) auf 3 029 Meter Seehöhe eine exklusive Gästeschar. Mit dabei unter anderem die Winzer Walter Polz und Günther Schönberger sowie Fruchtbrenner Franz Tinnauer. 

Fotos: Raggam Photography, MCG/Wiesner, KK, Foto Fischer, Hirschbauer

Mit einem langen Einkaufsabend feierte Büro und Papier Wurzer in der Wielandgasse 15 in Graz die Neueröffnung der Schreibgeräteabteilung und die Präsentation des Pen of the Year 2012 von Graf von Faber-Castell. Die Geschäftsführer Harald Wurzer (r.) und Philipp Wurzer sowie Filialleiterin Nora Wurzer verwöhnten ihre Gäste mit einer Weinverkostung vom Weingut Castell und exquisiten Fingerfood.

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Fotos: © Steiermark Tourismus /Jürgen Hammerschmid

Genuss

Be Barista! Seit Kurzem gibt es Kaffee-Profis made in Graz: am WIFI Steiermark startete mit Dezember 2012 die Ausbildung zum Barista. Wie man hochwertigen Kaffee erkennt, welchen Einfluss die Zubereitung auf den Geschmack hat und warum sich Graz in Sachen Kaffeekultur durchaus mit Wien messen kann, lehrt Kaffee-Expertin und WIFI-Trainierin Susanne Feier, die am WIFI Steiermark seit Dezember 2012 die Kursteilnehmer in der neuen Barista-Ausbildung trainiert. Denn: Kaffee boomt hierzulande! „In den letzten fünf Jahren hatte Graz sogar eine bessere Kaffeekultur als

Wien, wenn man an die stark steigende Zahl der Coffeeshops denkt“, so Feier. Seit Dezember 2012 wird nun am WIFI Steiermark die Grundausbildung zum Barista angeboten, dabei handelt es sich um die internationale Ausbildung zum „SCAE Barista“. Der Kurs dauert 3 Tage (24 Stunden) und schließt mit einer praktischen und schriftlichen Prüfung ab. Infos: www.stmk.wifi.at

Die ganze Steiermark bei der WM 9 steirische Tourismusregionen nutzen während der Alpinen Ski WM die Gelegenheit, sich im Steiermarkdorf von 1. – 17. Februar am Schladminger Hauptplatz mittels einer kulinarischen Reise durch die Regionen zu präsentieren. Dabei werden neben den regionsspezifischen Köstlichkeiten und regionalen Bildern auch Brauchtum und Musik auf die jeweilige Region aufmerksam machen. Am nördlichen Ende des Hauptplatzes / Steiermarkdorfes wird es über das ORF-WM-Studio übrigens das einzige Public-Viewing im Freien für die Besucher geben.
Wird Köstliches aus Graz servieren: Christof Widakovich vom Restaurant SCHLOSSBERG. DIE STEIRERIN | 105 105_Genuss_STARTSEITE_k.indd 105

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Fotos: Oliver Wolf, Micki Weikhard, beigestellt

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F rischer Fisch auf den Tisch Sie haben ja so recht: Fischrezepte sollten Appetit, aber nicht viel Arbeit machen. Unsere Experten präsentieren pfiffige Kreationen und verraten ihre Geheimnisse für Fischprofis. Gerade richtig zur Fastenzeit. Text: Werner Ringhofer

S

ensibel, schwer zu bekommen, heikel in der Zubereitung – und dann noch diese Gräten. Weil das viele Hobbyköche glauben, streichen sie Fisch gleich ganz von ihrer Will-haben-Liste. Schade, denn Fisch und Meeresfrüchte sind nicht nur gesund, sie haben auch wenig Kalorien und sind Kraftpakete voller Vitalstoffe. Viele denken jetzt vielleicht an Fischstäbchen, die Helden unserer Kindheit. Aber es geht noch besser und wesentlich gesünder. Morgens nur Kaffee, zu Mittag schnell eine Leberkäsesemmel oder ein Stück Pizza und abends das große Völlern – so läuft für viele von uns die tägliche Essroutine ab. Und viele werden davon müde, lustlos und sogar krank. Die Lösung: Wir müssen Ernährung neu definieren, vor allem in Büros. Wie das geht, sagt uns Reinhard-Karl Üblacker. Der österreichische Food-Manager, der auch in Graz immer wieder für Vorträge zu Gast ist, setzt sich für ein Snack-Comeback ein. „Minimahlzeiten lassen sich leichter in den stressigen Berufsalltag einplanen.“ Die Zutaten für die kleinen Happen kann man zu Hause vorbereiten und am Arbeitsplatz zu schnellen und gesunden Gerichten auch ohne Küche zubereiten.

Frische Snacks schmecken nicht nur gut, auch die Leistungsfähigkeit im Job kann deutlich gesteigert werden. Da haben vor allem Kaltwasserfische wie Hering, Lachs, Forelle, Zander, Alpenlachs oder Heilbutt als Zutaten entscheidende Vorteile, denn sie sind besonders reich an ungesättigten Fettsäuren wie z. B. Omega-3-Fettsäuren. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sie die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen und damit die Lern- und Erinnerungsfähigkeit unterstützen, ein Hauptanwendungsgebiet ist auch die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Fettkiller Fisch Und noch eine gute Eigenschaft hat Fisch. Die meisten Fische sind echte Fettkiller, sie enthalten nur halb so viel Fett und Kalorien wie Fleisch, aber eine Menge Nährstoffe, die für den Körper wichtig sind. So liefert Fisch hochwertiges Eiweiß, das leicht verdaulich ist und schilddrüsengesundes Jod, das zu einem wachen Geist und einem aktiven Stoffwechsel verhelfen kann, außerdem ist es ein gutes Mittel gegen den Winterblues. „Um die Eiweißwertigkeit zu erhöhen, sollte man Fisch am besten mit

pflanzlichem Eiweiß aus Hülsenfrüchten, Getreide, Kartoffeln oder Soja kombinieren.“ Aber Achtung vor versteckten Kalorien bei gebackenem Fisch. „Die Alternative: Man legt den Fisch in einer würzigen Marinade ein und brät ihn dann langsam bei schwacher Hitze in einer beschichteten Pfanne. Verwendet man Öl als Basis der Marinade kann man sich das Öl beim Braten sparen.“ Zum Schluss den Fisch mit Küchenpapier abtupfen. Fragt sich jetzt nur, wo gesunder und vor allem nachhaltig produzierter Fisch zu bekommen ist. Einige Meeresfische sind durch brutale Überfischung vom Aussterben bedroht und oft von Schadstoffen erheblich belastet. Ausweg sind Fische von Öko-Aquakulturen, vor allem solche mit Süßwasserfischen. Viele Betriebe in Österreich züchten hervorragende Qualitäten und die Sortenvielfalt ist groß. Amur, Karpfen, Forelle, Saibling, Rotauge, Wels, Hecht, Brachse, Alpenlachs und viele mehr schwimmen in sauberen Gewässern und werden ohne Hormone, synthetische Zusatzstoffe oder Düngemittel aufgezogen. Zu bekommen sind solche Fische auf den Märkten oder bei den Züchtern direkt. DIE STEIRERIN | 107

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Z anderfilet

Knuspriger Karpfen

Rezept: Christiane Kada, Dirk Stermann

Rezept: Hans Windisch, Hügellandhof, www.huegellandhof.eu

mit Zit ronen-Kapern-Sauce

auf Käferbohnencreme mit Chinakohl

Hans Windisch schwört auf heimische Zutaten.

Zutat en

Zutat en

800 g bis 1 kg Zanderfilet Salz Zitronensaft Butter zum Braten Olivenöl zum Braten

400 g Karpfenfilet 200 g Kataifi-Teig (feiner Teig aus Griechenland und der Türkei) 40 g Mehl, 2 Eier 12 Chinakohlblätter 40 g Butter 60 ml Gemüsefond 40 ml Weißwein Salz, Pfeffer, Sonnenblumenöl

für 4 Personen

Sauce

125 g Butter Filets von einer Zitrone 2 EL kleine Kapern Salz Pfeffer Zitronensaft nach Geschmack

Zubereit ung

Zanderfilet in Portionsstücke schneiden, salzen und zitronieren. Mit der Hautseite in ein Gemisch aus Butter und Olivenöl legen. Bei geringer Hitze etwa 8–10 Minuten lang braten, dann ist er golden-knusprig. Für die Sauce Butter in einem kleinen Töpfchen langsam erhitzen. Wenn sie zu spritzen anfängt, aber noch nicht braun ist, Zitronenfilets und Kapern hineingeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, wenn gewünscht auch mit Zitronensaft. Dazu schmecken himmlisch Kartoffelpüree oder auch Salzkartoffeln. Ein Traum von einem Festessen, das sich in sehr kurzer Zeit zubereiten lässt.

für 4 Personen

Käferbohnencreme

150 Käferbohnen, gekocht 25 g Schalotten, fein geschnitten 5 g Knoblauch, fein gehackt 10 g Butter 20 g Kren, gerieben 15 ml Kernöl 50 ml Süßrahm Salz, Pfeffer Frischer Thymian

Zubereit ung

Für die Käferbohnencreme Schalotten und Knoblauch in Butter anschwitzen, mit Rahm aufgießen und die Käferbohnen dazugeben. Einmal aufkochen lassen und mit dem Kren und Kernöl aufmixen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Karpfenfilets würzen und mit Mehl und Ei panieren. Zum Schluss in den Kataifi-Teig einhüllen und knusprig heraus­ backen. Die Chinakohlblätter in Butter anbraten und mit den Flüssigkeiten aufgießen. Kurz reduzieren lassen und den Karpfen mit der Käferbohnencreme und dem Chinakohl anrichten.

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Kompot t

&

Tat ar von der Regenbogenforelle

Zutat en

Rezept: Jürgen Kleinhappl, San Pietro, www.sanpietro.at

für 2 Personen 100 g Forelle ½ l Fischfond 1 TL Korianderkörner 1 TL Pfefferkörner 1 Limonenblatt 1 Lorbeerblatt 100 g Butter 100 ml gutes Olivenöl 1 Schuss Weißwein

Zubereit ung

Die Forelle in 1 cm dicke Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Danach mit Olivenöl-Butter-Gemisch hellbraun dünsten.

Weißweinfond

Fischfond mit Gewürzen auf die Hälfte reduzieren und anschließend abseihen und mit Butter und Olivenöl montieren. Danach mit reduziertem Weißwein abschmecken.

Selleriepüree

1 Stk. Sellerie ½ l Milch, 1 EL Crème fraîche Salz, Pfeffer

Milch zum Kochen bringen und in Würfel geschnittenen Sellerie beifügen und weichkochen. Anschließend mit Crème fraîche mixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ricot tatar

2 EL Ricotta 50 g getrocknete Tomaten 50 g Forellenfilet 2 Blätter Basilikum Meersalz

Pfeffer, schwarz aus der Mühle Ricotta glatt rühren. Fein geschnittene Forelle und Tomaten beifügen und pikant abschmecken.

Anricht en

2 EL fertiges Selleriepüree in ein Rexglas geben, Forelle drauflegen und mit Weißweinfond auffüllen. Auf den Deckel des Glases ein Forellen-RicottaTatar setzen.

G egrillt es Z anderfilet auf G urkenrisot to Zutat en (für 4 Personen)

4 Stk. Zander ca. 150 – 180 g, Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereit ung

Vom Zanderfilet die Haut entfernen. Mit der Fleischseite zuerst, in einer Teflonpfanne goldgelb braten. Danach mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Gurkenrisotto 2 EL Olivenöl, 20 g gehackte Schalottenzwiebel, gehackter Knoblauch, 1 KL fein gehackter Schnittsellerie, 180 g Vialone (Mittelkorn Risottoreis), ½ Stk mittelgroße, entkernte, ge-

Rezept: Eduard Liebeg, Küchenchef Hotel im Park****S, Bad Radkersburg

schälte Salatgurken, 0,7 l Geflügelfond (nicht gesalzen), 60 g frisch geriebener Parmesan, 60 g kalte Butter, Salz und Pfeffer aus der Mühle. Ein Viertel der Salatgurke in kleine Stücke schneiden, mit dem Geflügelfond gut aufkochen und 15 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die restliche Gurke in kleine, gleichmäßige Würfel schneiden. Danach den Fond durch ein Sieb seihen und die Gurkenstücke gut ausdrücken. Das Olivenöl in einem flachen Topf erhitzen und darin die Schalotten, Knoblauch und den Schnittsellerie glasig anziehen lassen. Den Reis beigeben und mit ca. 1/3  des Fonds aufgießen. Wenn der Fond bei kleiner Hitze und

unter regelmäßigem Rühren einreduziert ist, wieder 1/3 Fond aufgießen. Beim letzten Drittel des Fonds sollte der Reis einen leicht kornigen Biss haben. Zum Schluss die vorbereiteten Gurkenwürfel, den geriebenen Parmesan und die kalte Butter einrühren. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. www.hotelim-park.at

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Office Wrap

Zutat en für 1 Person

1 Weizen-Wrap (gibt es fertig im Handel) 1 – 2 Blätter Blattsalat 50g Sellerie ¼ Apfel ½ Dose Thunfisch im eigenen Sud 6 – 8 schwarze Oliven (ohne Stein) 1 EL Naturjoghurt (fettreduziert) Salz, Pfeffer verschiedene frische Kräuter fettreduzierter Hartkäse

Pfanne, danach mit Salat, Sellerie, Apfel, Thunfisch und Oliven belegen. Aus dem Naturjoghurt und den Gewürzen einen Dip bereiten und über den Wrap-Belag gießen. Die frischen Kräuter hacken, Hartkäse reiben und drüberstreuen. Einschlagen, einrollen und in Butterbrotpapier wickeln.

Zubereit ung

Blattsalat waschen und in Streifen schneiden, den Sellerie putzen und fein reißen, den Apfel schälen und feinblättrig schneiden, Thunfisch abseihen, die Oliven halbieren. Den WeizenWrap mit Wasser befeuchten, kurz zum Anwärmen ins Backrohr legen oder in eine

Tipps

Fische gut essen

Fischerhütte Toplitzsee. Gemütliche holzgetäfelte Hütte mit Fischernetzdeko am Ufer des geheimnisvollen Sees. Albrecht Syen serviert Saiblinge und Forellen frisch und unverfälscht. Gößl 172, 8993 Grundlsee, 03622/82 96, www.toplitzsee.at GünterS Hof. Südliche Fischküche im renovierten Bauernhof. In der warmen Jahreszeit warten Fans wieder auf die Brunch-Termine mit Live-Jazz im Garten. 8212 Pischelsdorf 39, 03113/39 69, www.guenthershof.at, R.: Mo, Di Forellengasthof Joglland. Viele ­geschmackvolle Ideen rund um die Forellen aus der eigenen Bio-JogllandForellenzucht, gemütlicher Gasthof. 8674 Rettenegg 104, 0 31 73/82 70, www.forellengasthof.at, R.: Mo, Di

Kohnhauser. Moderne Fischküche, die mit mediterranem Touch interpretiert wird. Wunderbarer Garten mit Teich. Radlstraße 60, 8501 Lieboch, 03136/624-96, www.kohnhauser.at, R.: Sa, So Kulmer. Ein Klassiker. Tipps: Forellen gebacken oder asiatisch. Haslau 63, 8190 Birkfeld, 03174/44 63, www.kulmer-fisch.at R.: Mo, Di Steirerhütte. Gemütliche Zirbenstube, selbst geräucherte Saiblinge. Am Sonnenplatzerl 1, 8983 Bad Mitterndorf, 0664/438 07 30, www.steirerhuette.at, R.: Fr–So Igler. Forellen, Saiblinge, arktische Saiblinge. Sonnberg 1, 8775 Kalwang, 03846/82 10 www.forellenzucht.com Quester. Saibling, Forelle, Huchen, und Reinanke in Bioqualität. Grazer Straße 4, 8630 Mariazell, 0664/886 772 91 www.questers.at

Ernährungsexperte Karl-Heinz Üblacker zeigt, wie Fisch zum ­feinen Bürosnack wird. Info: www.ueblacker.net

Gut Hornegg. Karpfen, Amur, Hecht, Zander, Wels, Schleie, Rotfeder, Rot­auge, Karausche, Brasse – bionah gezüchtet. Tobis 1–3, 8504 Preding, 03185/23 04, www.gut-hornegg.at Alpenlachs. Hochwertiger Fisch mit hohem Anteil an gesundheitsfördernden Omega-3-Säuren. Züchter in Übelbach, St. Gallen und auf der Teichalm. www.alpenlachs.at

  Buchtipp Frische Fische

Was, der Stermann kocht? Ja! Ausnahmsweise kein Gag. Eine Freundschaft zum Gut Hornegg und Christiane Kada holte ihn ins Boot der Kochbuchautoren. Nicht zum Nachteil: Viele Infos über Zucht, Einkauf, Lagerung – und jede Menge feiner, leichter Rezepte überzeugen. Brandstätter Verlag, € 29,90

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6 Tricks: F rischen F isch erkennen

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2. F alt enfrei

1. Augen

Die Haut muss glänzen, schillern und straff sein. Auch Schleimbildung auf der Haut ist ein Frischezeichen.

Sie müssen glänzen, hervortreten und klar sein. Sind die Augen dagegen matt, eingefallen und trocken: Finger weg!

3.On ht e rocks Fisch nicht länger als drei Monate ­einfrieren, das Eiweiß zersetzt sich. Vor dem Braten: im Kühlschrank ­auftauen und trocken tupfen.

4. Kiemen

Das zuverlässigste Frischezeichen. Die Kiemen sollten glänzend-feucht, hellrot und fest anliegend sein.

5.  Druckprobe

Der Fisch sollte noch Spannung haben. Drückt man das Fleisch mit dem Finger und die Delle bildet sich nicht zurück, ist der Fisch nicht mehr taufrisch.

6. G eruchsprobe Fische dürfen nicht nach Ammoniak oder intensiv nach Fisch riechen.

K

ochen ist eine seiner Leidenschaften, die Musik seine zweite und die Holzkunst seine dritte: Ernst Kohnhauser. Seit fast 30 Jahren bürgt sein Restaurant in Lieboch für klassische Kochkunst auf höchstem Niveau. Wer hier speist, befindet sich in illustrer Gesellschaft, geeint von der Liebe zur echten und authentischen Küche, die auch dank einer exquisiten Auswahl an Topweinen nichts missen lässt. Kohnhauser persönlich bürgt am Herd für die Erstklassigkeit der Speisen, Küchenchef Gerald Grasmugg ist seit Beginn die perfekte Ergänzung an

seiner Seite. Das Serviceteam verwöhnt den anspruchsvollen Gast mit spürbarer Liebe, Freude und vor allem höchster Professionalität. Legendär sind Kohnhausers Veranstaltungen rund um den Flusskrebs. Wer Lust auf Besonderes rund um „Meer, Fluss und See“ hat, der sollte sich rasch einen Tisch in der Heringsschmaus-Woche (11. bis 15. Februar) sichern! Tipp: Valentinsgala am 14. Februar ab 19 Uhr mit LiveMusik! Infos unter www.kohnhauser.at

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Der feinsinnige Koch und Künstler

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Die größte Forellenspeisekarte Österreichs m Forellengasthof Joglland in Rettenegg gibt es unzählige Variationen von Jobi®s – Die Joglland Bergforelle: gekocht, gebraten, geräuchert, filetiert. Die Jobi®s stammen ausschließlich aus dem familieneigenen Gewässer, hier werden alle Fische mit Rücksicht auf die Natur ernährt und gezüchtet. Naturbelassene Futtermittel, das glasklare Bergquellwasser und die lange Zuchtzeit der Forellen (Bach-, Seeforelle, Bachsaibling, Huchen) von bis zu drei Sommern garantieren absolut beste Qualität. Ein kleiner Auszug aus

den köstlichen Forellenkreationen von Chef Erich Tösch: Forellenfilet im Mohnmantel, Rahmsellerie, Ronen und Mandelbällchen, Forellen-Bauernschmaus, Saiblingsfilet „Matjes Art“ auf Apfelkürbischutney, Geröstete Forellenleber, etc. Tipp: „Kerzerldinner für Zwoa“: exklusives Bergforellenmenü für 2 Personen im romantischen Ambiente (4-gängiges Bergforellen-Genussmenü, 1 Flasche „Der Wein zum Fisch“ und Delikatessgeschenksbox „Joglland“. www.forellengasthof.at

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inen gemütlichen Platz findet man in GüntherS Hof in Pischelsdorf 39 allemal. Sei es am Jogltisch, im Stüberl, im Wintergarten, in der Hofstube oder auf

der herrlichen Terrasse mitten im Grünen. Das Ambiente vermittelt einen Hauch von „Es war einmal“ und die Küche ist von derartiger Erfinderfreude, dass man gerne im-

mer wieder kommt. Mitten in der Steirischen Genussregion hat sich GüntherS Hof als „bodenständiges Wirtshaus auf höchstem kulinarischem Niveau“ etabliert. Probieren Sie auf jeden Fall auch eines der schmackhaften Fischgerichte! Weit über die Grenzen der Steiermark ist das Restaurant für seinen legendären „Open Air-Jazzbrunch“ in der warmen Jahreszeit und das donnerstägliche „Sieben auf einen Streich“Dinner bekannt. www.guenthershof.at

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Bodenständig auf höchstem Niveau

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Fischgenuss am See

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ie Fischerhütte ist das kulinarische Ausflugsziel im Naturschutzgebiet Totes Gebirge direkt am geheimnisvollen, romantischen Toplitzsee. Hier erwartet Sie beste regionale Küche mit Schwerpunkt heimischer Fisch aus den umliegenden Gewässern. Diese Fischgerichte gibt es sogar ganztägig,  nachmittags außerdem noch eine Jausenkarte, Eisvariationen und hausgemachte Mehlspeisen. Im  gemütlich holzgetäfelten Gastraum finden Sie  60 Sitzplätze, ab Frühjahr verweilen Sie  im Gastgarten

mit Blick auf den See bei 120 Sitzplätzen. Erleben Sie die Mystik des Toplitzsees gepaart mit den besten Fischköstlichkeiten weit und breit!  www.toplitzsee.at/seiten/fischerhuette. html

Natürlich und frisch

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ORDSEE, Österreichs Fischexperte Nr. 1, bietet anlässlich des Heringsschmauses drei neue köstliche Krea­ tionen. Neben dem klassischen Heringsschmaus, wie z. B. Heringssalat Prei­­sel­beer, findet man heuer innovative Geschmacksausrichtungen: Heimatlich anmutenden steirischen Heringssalat mit g’schmackigen Käferbohnen und Kürbiskernöl verfeinert sowie für alle, die es gerne fruchtig-frisch lieben: Heringssalat mit Frischkäse/Apfel oder mit Mango/Pfirsich. Fisch-Fans werden den neuen Heringsschmaus lieben!

Selbstverständlich sind bei NORDSEE alle Feinkostsalate frei von künstlichen Konservierungs- und Farbstoffen als auch Aromen. Fisch und Meeresfrüchte genießen Sie hier natürlich und frisch. Die neuen NORDSEE Heringssalate sind ab sofort um € 1,29 (100 g) erhältlich. Tipp: Am 8. und 9. Februar lädt NORDSEE zu Gratis-Verkostungen der neuen Heringsschmaus-Produkte in die Meeresbuffets! Mit dem Gutschein auf den Informationsfoldern, welche vor Ort verteilt werden, gibt’s für jeden ein Glas Sekt kostenlos dazu!

www.nordsee.at

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Wie F isch perfekt wird Richtig anbrat en

Richtig würzen

Zuerst eine beschichtete Pfanne trocken erhitzen, aber nicht zu heiß. Zur Probe: Gibt man einen Wassertropfen hinein, sollte er nicht zu „tanzen“ beginnen. Erst dann Öl hineingeben. Der Grund? So bleibt das Fischfilet nicht am Pfannenboden kleben. Die Hitze zurücknehmen (ca. Stufe 3 bis 4 von insgesamt 6) und den Fisch auf der Hautseite anbraten, bis er ca. zu Dreiviertel durch ist. Dann wenden und nach kurzer Zeit noch einmal umdrehen, die Pfanne vom Herd nehmen und den Fisch nachziehen lassen. Christof Widakovich vom Restaurant Schlossberg in Graz empfiehlt folgende Prozedur: Fisch salzen und pfeffern, dann in einem Olivenöl-Butter-Gemisch kurz scharf auf der Haut anbraten, die Hitze auf die Hälfte reduzieren und den Fisch einige Minuten in der Pfanne lassen – etwa 5 bis 8 Minuten , abhängig von der Dicke des Filets. Zum Schluss noch einmal kurz scharf anbraten, Knoblauch und Thymian dazugeben. Mit etwas flüssiger Butter öfter übergießen.

Erst kurz vor der Verarbeitung sollte der Fisch mit Salz gewürzt werden – früher nicht, sonst lässt der Fisch zu viel Wasser. Gewürze kommen erst später in die Pfanne. Thymian, Koriander, Bach- und Kapuzinerkresse passen. Christiane Kada und Dirk Stermann favorisieren Basilikum für Saucen, Salbei, Minze, Petersilie und Zitronenschale für Krusten. Nach dem Braten sind Flocken von hochwertigen Salzen ideal zum Finalisieren, so kommt beim Zerbeißen der Kristalle Knusprigkeit ins Spiel. Feine Olivenöle geben dem Gericht einen weiteren Kick, aber man sollte erst kurz vor dem Servieren ein wenig auf den Fisch geben. Drei Arten von Öl gehören zur Grundausrüstung: für leichte Fischgerichte mild-fruchtiges aus Ligurien oder vom Gardasee, mittel-fruchtiges von Sizilien, Apulien oder den Abruzzen; intensivfruchtiges (Toskana, Istrien, Friaul) dagegen für pikant Gegrilltes.

Wein zum Fisch Generell passen zu pochierten (in Wasser bei etwa 65° C bis 75° C), gedünsteten oder gekochten Fischen schlanke, mineralische (salzig schmeckende) Weine. Ein feiner Riesling kann mit dezent gewürztem, pochiertem oder gebratenem Fisch harmonieren. Kräftiger, panierter Karpfen versteht sich mit säurebetontem Grünem Veltliner, zu Fischen mit einer herzhaften Sauce empfehlen Christiane Kada und Dirk Stermann einen kräftigeren Grauburgunder. Der Klassiker ist Fisch in einer Weißweinbuttersauce mit

­Chardonnay. Asiatische Gerichte mit Curry verlangen nach Restsüße und weniger Alkohol, da passt vor allem ein lieblicher Traminer, auch Muskateller, Riesling oder Sauvignon blanc mit etwas Restzucker passen hervorragend. Zu kräftig gebratenen Fischen kann Pinot noir, St. Laurent oder Zweigelt eine gute Wahl sein. Entscheidend für den richtigen Wein sind aber vor allem die Gewürze, wie immer bei der Weinbegleitung steht der Versuch an erster Stelle.

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Cooler Kohl Es lebe das gesunde Gemüse! Die steirischen Chinakohl-Bauern geben Gas und sorgen mit einer Marketingkampagne der ganz anderen Art für Aufsehen.

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teirischer Chinakohl ist DER Salat für die kalten Tage! Noch bis Ende des Winters hat er als heimisches und saisonales Gemüseprodukt Hochsaison und ist als Salat, Beilage oder Füllung heiß begehrt. Die Steiermark ist dabei österreichweit das größte Chinakohl-Anbaugebiet – rund 100 Betriebe kultivieren ihn auf etwa 250 Hektar, geerntet werden steiermarkweit pro Jahr rund 15 Millionen Chinakohlköpfe. Grund genug für die heimischen Chinakohl-Bauern zu einem Marketing-Paukenschlag auszuholen und das gesunde Gemüse in den Mittelpunkt zu stellen. Dirndl-Power Allen voran sorgt das allererste Chinakohl-Dirndl für Aufmerksamkeit, es zeigt die wunderschönen Farben des Chinakohls vom frischen Grün bis zum erdigen

Braun, in dem der Chinakohl wächst. Hinter dieser kreativen Idee stecken die innovativen, steirischen Chinakohlbauern, Vertriebspartner ist die Firma Hiebaum in Studenzen. Rezept des Jahres Weiters wurde auf Initiative der Landwirtschaftskammer das beste ChinakohlRezept gesucht. Aus den 25 besten Rezepten kürte die hochkarätige Jury (Willi Haider, Christof Widakovich, Jürgen Kleinhappl und Reinhart Grundner) die drei Siegerrezepte nach den Kriterien ­Regionalität, Kreativität, Einfachheit sowie Geschmack und Aussehen. Das beste Chinakohlrezept kam von Heidrun Gollesch aus Graz (Steirisches Über­ ­ raschungspaket), Platz 2 ging an Erika Seidl aus Ludersdorf bei Gleisdorf (Gebackene Chinakohl-Röllchen) und Platz 3 an Desiree Boyneburg-Lengsfeld aus Graz (Hühnerbrust in Chinakohl gerollt). Weitere Infos auf www.lk-stmk.at oder www.steirergemuese.at

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Stylish: das neue Chinakohl-Dirndl und das Chinakohl-Gilet

  Rezept

Steirisches Überraschungspaket mit Erfrischung Heidrun Gollesch, Graz Zutaten: Topfen-gleich-schwer-Teig: Topfen, Butter, Mehl, Salz und Brat­ hendlwürzung (fertiger Blätterteig, wenn es ganz schnell gehen soll) Faschiertes Styria Beef + eingeweichte Semmel + Ei + Salz + Gewürze für Faschiertes Sulmtaler Hendlbruststreifen, gewürzt und kurz angebraten Gekochte steirische Käferbohnen Streifen von steirischem Chinakohl – mit Salz und Kräutern würzen Emmentaler in Scheiben Verquirltes Ei Salbei- oder Lorbeerbläter Für die „Erfrischung“: Chinakohl in Streifen, rote Zwiebel in Ringen, säuerliche Äpfel (geraffelt), Apfelessig, Kernöl, Salz Zubereitung: Teig dünn ausrollen, Teig für die „Masche“ abschneiden. Die Teigplatte mit Faschiertem belegen (ca. 1 cm Rand frei lassen). Die Teigplatte mit Faschiertem, Käferbohnen, Chinakohl, Hendlstreifen + Käferbohnen, Chinakohl, Hendlstreifen + Chinakohl, Käferbohnen und Faschiertem belegen. Die belegte Platte mit Käsescheiben bedecken. Das Ganze zu einem Paket schließen, mit einer „Masche“ versehen. Mit verquirltem Ei bestreichen und backen. Nach dem Backen mit Salbeiblättern oder mit Lorbeer dekorieren. Das Ganze mit der fein vermischten „Erfrischung“ umlegen.

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Kulinarik-News ▸ Steiermarktorte

Das grüne Herz zum Essen! Die Grundidee der „Steiermarktorte“ war ein gemeinsames Imageprojekt für alle steirischen Konditoren- und Bäckermeister, initiiert von Innungsmeister Erich Handl und in Kooperation mit Steiermark Tourismus. Die Steiermark­ torte wird mit Original-Schriftzug und nur von Meisterhand produziert, enthält typisch steirische Zutaten wie Apfelmarmelade, Zotter Kürbisnougat, Zirbenschnaps oder Zotter Schokolade und ist in zwei Größen erhältlich. Offizieller Start ist am 4. Februar im Rahmen der Ski-WM in Schladming, erhältlich auch im Handel: www.steiermarktorte.at.

Beste Schoko der Welt 271 Unternehmen aus 38 Ländern und 2 700 Produkte testete Georg Bernardini für sein Buch „Der Schokoladentester“. Zwei Jahre dauerte die Recherche, aus der der steirische Chocolatier Josef Zotter mit 6 von 6 Kakaobohnen als einer der besten Schokoladenhersteller der Welt hervorging. Laut Bernardinis Test ist die Labooko Nicaragua 50 % von Zotter die beste Milchschokolade der Welt, Zotters Erdbeer-Schokolade landet weltweit auf Platz 2. ­Bernardinis Urteil: „Zotter ist mit Abstand das innovativste Unternehmen in der Schokoladen­ branche!“ Neu: Gelierte Erdbeeren, 70 g € 3,25 www.zotter.at.

Süßes mit Herz Passend zum 14. Februar: Valentinstagsherz der Schoko­ manufaktur Berger, erhältlich im Genussregal Südsteiermark um € 17,99. www.genussregal.at.

Fotos: Prato, Genussregal, Steiermarktorte, KK, Tourismusschule Bad Gleichenberg, Stuhlhofer

Stark & kernig ▸ In seiner Art einzigartig, geschmacklich unerreichbar: der neue Kürbiskernbrand von Koller: elegante NussNougat-Nuancen, kräftiger runder Abgang, anhaltender Geschmack nach frisch gerösteten Kürbiskernen. € 88 ab Hof. Kürbishof Koller, Weinberg 78, 8350 Fehring. www.kuerbishof-koller.at, www.kuerbisatelier.at

Hammermäßig Schon 2003 kam dem Grazer Robert Hammer die Idee, hochwertige Cocktails in Dosen abzufüllen – bis zur Geburtsstunde der Hammer Cocktails vergingen aber noch einige Jahre. Jetzt erobert der „hammermäßige“ Drink in der stylishen Dose die Bars, Clubs und Wohnzimmer – und zwar in den Geschmacksrichtungen Caipirinha und Bahama. Ersterer ist super lecker, aber nichts für Autofahrer (14,4 % vol Alc.), zweiter erinnert in Karibik und Urlaub bei 7 % vol Alc. Im Online-Shop € 3,50 pro Dose. www.hammer-cocktails.at

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genuss | ▸ Starköche in Graz

„Prato & Friends“ heißt die außergewöhnliche Kulinarik-Reihe im Prato im Palais: Geschäftsführer Michael Pech und Küchenchef Daniel Edelsbrunner holen alle zwei Monate die besten internationalen und nationalen Köche für einen Abend ins Prato, um mit Ihnen zu kochen! Nächste Termine: 6. 3.: Drei-Hauben-Koch Andreas Döllerer (Foto). 27. 5.: Gerhard Fuchs. 15. 7.: Vesna Cerman (beste Köchin Sloweniens). Info: info@prato.at bzw. www.prato.at

Gastroexperten der Zukunft ▸ Groß war der Andrang beim Tag der offenen Tür der Tourismusschulen Bad Gleichenberg. Viele junge Interessierte kamen, um hinter die Kulissen zu blicken. Direktor Wolfgang Haas (2. v. l. mit Schülerinnen und Ski-WMMaskottchen) freute sich sichtlich. ▸ Unternehmer des Jahres 2012

Die Auszeichnung „Steirischer Unternehmer des Jahres 2012“ in der Kategorie „Lebenswerk“ (Magazin „top of styria“) fiel diesmal auf den steirischen Edelbrenner und Essigerzeuger Alois Gölles: Organisator Martin Novak, Wirtschaftskammerpräsident Walter Herk, Franz Gady, Alois Gölles und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (v. l.).

Werbung

Spanische Weine & exklusive Küche Im Rahmen des 1. Teils der neuen Genussreihe „Wine Makers Dinner“ (initiiert von Christof Widakovich und Wein-Experte Alexander Andreadis) fand im el Gaucho im Landhaus ein Abend mit Wein und Kulinarik der Extraklasse statt. Starönologe Javier Zaccagnini vom Bodegas Aalto (Spanien) traf in 5 Gängen auf die 1-Hauben-Steak-Küche von Widakovich. V. l.: el Gaucho-Küchenchefin Alexandra Grabner, el Gaucho-GF und kulinarischer Patron Christof Widakovich, Wein-Experte und Sommelier Alexander Andreadis (holte Zaccagnini nach Graz), Star-Winzer Javier Zaccagnini (Bodegas Aalto), el Gaucho-GF Robert Grossauer und Thomas Schulz (Wein-Experte und Importeur spanischer Weine). ­ Nächster Termin: Mai 2013!

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Andrea Sagmeister lebt den Traum vom Landleben. Und l채sst jeden daran teilhaben. In Form von Gelees, Marmeladen, Sirup, Rezeptideen und Dekorationen f체r jegliche Feierlichkeiten und allem, was der Einkaufsladen Natur so hergibt. Text: Tina Veit, Fotos: Oliver Wolf

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Kleine Geschenke: Gelees und Sirup.

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eneration Landlust. Selten war die Sehnsucht nach dem Land so groß wie heute – plötzlich sind wir wieder gerne Landeier und gieren nach gesunden, ökologischen Produkten und ländlichem Genuss. Viele suchen nach der Hektik der Stadt und der Arbeit eine Nische, in der sie ruhiger, langsamer und vor allem selbstbestimmter leben können. Menschen, die nie etwas mit dem Dorf zu tun hatten und dennoch dort ihr Glück finden. Bauernhof-Nostalgie, wie

Gemeinsam Kochen am Tobisberg.

habe ich diese tiefe Naturverbundenheit in mir entdeckt“, erzählt Andrea Sagmeister. 13 Jahre ist das nun her und seither lässt die gelernte Bürokauffrau in ihrem Leben „alles entstehen“. Was keinesfalls bedeutet, dass die 46-Jährige planlos durch die Welt läuft. Aber es kann eben schnell mal passieren, dass der Plan von heute schon morgen von gestern ist. Ihre beliebten, kunstvollen Gelees und genialen Chutneys in exklusiven Chargen zum Beispiel hat Sagmeister trotz des Erfolgs aus dem Handel

teln von Geschenken aus Küche und Garten wird hier am Tobisberg an einzelnen Tagen und ganzen Wochenenden in der Gemeinschaft Großartiges entstehen“, ist die Seminarbäuerin überzeugt. Am 9. Februar soll’s im Sagmeisterischen Cottage losgehen. Tische dekorieren, Wände gestalten, gemeinsames Obst-, Gemüse-, Kräuteranbauen. Kochen, Essen, Genießen. Ungekünstelt. Ungedüngt. Nach den Vorgaben der Natur und der jeweiligen Jahreszeit. „Jede Pflanze und jedes Naturprodukt hat ihren eigenen Kopf. Diesen Freiheitsgedanken möchte ich fortsetzen und jedem Gast in meinem Haus mit auf den Weg geben“, schwärmt die Weststeirerin. Alles soll und will ausgelebt werden. „Ob nun der Hobbygärtner mit seinem ganzen Obstbestand bei mir reinschneidet und seinen Jahresvorrat einkochen und einrexen will oder junge Städterinnnen ihren Gemüsegarten bei mir anlegen und in einer Runde ein kulinarisches Fest feiern – jeder ist willkommen.“ Hauptsache die Nase im Beet, die Hände in der Erde. Landlust eben. Die Renaissance des Gartens trifft auf die Wiederentdeckung des Selberkochens, des Strickens und Bastelns (…).

Man soll und darf bei mir am Tobisberg ankommen. Essen, Kochen, Genießen. Ohne Plan. Ohne Vorgaben. Das ist wahrer Genuss! Andrea Sagmeister, Seminarbäuerin Andrea Sagmeister sie liebt und lebt. Nicht direkt inmitten von Mistgabeln und Kuhfladen, aber so nahe an und in der Natur wie nur möglich. Ein Leben mit weitem Blick aus allen Fenstern, ein Leben mit den Jahreszeiten, ein Leben mit Tieren, ein Leben mit Schnee im Winter, Kuckucksrufen im Frühjahr, Faulenzen im eigenen Garten im Sommer und Pilzsammel- und Einkochorgien im Herbst. Natur in Glas, Topf und Haus „Ich bin am Bauernhof am oststeirischen Tobisberg aufgewachsen, habe das aber als Kind nicht so wahrgenommen und geschätzt. Erst als ich von meinem achtjährigen Auslandsaufenthalt in Holland wieder zurück in die Steiermark gekommen bin,

genommen – nur noch ein kleiner Restbestand ist bei „Merkur“, „Corso“ und Co. zu beziehen. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich alles selbst machen muss, um das bestmögliche Ergebnis für mich zu erzielen. Sobald ich etwas an Zweite abgebe, fühle ich mich in meinem Tun irgendwie eingeschränkt.“ „Alles entstehen lassen“ 2013 wird ein spannendes Jahr, glaubt Sagmeister. Ihrem neuen Konzept „Land erleben“ liegt einzig und alleine der Gedanke des „Entstehenlassens“ zugrunde. „In Einkochkursen, gemeinsamen Erntetagen, beim Dekorieren des Hauses, beim Zubereiten von Speisen oder ganzen Menüs samt Weinbegleitung und beim Bas-

  Buchtipp Andrea ­Sagmeister, „Meine Marmeladen & Gelees:

In meine Gläser kommen nur die Früchte der Bauern der Umgebung“, erschienen im Krenn-Verlag, 19,95 Euro. Mit Informationen über Geschichte, typische Eigenschaften und Sortenkunde der verwendeten Obstsorten, Tipps zur Ernte, Verarbeitung und Lagerung, zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten in der Küche und tolle Rezepte zum Nachkochen.

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Mit den Händen gestalten. Zum Beispiel Brot.

Die Suche nach wahren Werten, Authentizität, Autarkie und Handarbeit mündet also in der Sehnsucht nach Heimat und Idylle. „Vielleicht aus einem Unbehagen mit der Moderne heraus, oder gar aus Protest gegen diese“, erklärt sich Sagmeister die derzeitige Sehnsucht nach Bodenständigem. Wer sich in der Gesellschaft oder auch in seinem Job ohnmächtig fühlt, weil da oft mehr geredet als geschafft wird, der sehnt sich eben zunehmend nach echter Hand-Arbeit: ob Salat aus dem eigenen Anbau oder ein Glas selbst gekochte Marmelade. Weil der Hände Arbeit und keine Massenproduktion dahintersteht.

Kochen im Wald Das Wort „Workshop“ verwendet Andrea Sagmeister bewusst nicht. „Das klingt so nach Kurs und Vorgekautem und hat nichts mehr mit dem freien Gestaltungsgeist zu tun, der mir so am Herzen liegt. Man soll bei mir ankommen und kleine und große Feste passieren lassen.“ Aus diesem Grund findet am Tobisberg eben alles unter dem schlichten Titel „Land erleben“ statt. Wer an seinem gestalterischen und kulinarischen Talent zweifelt, vertraut dem Know-how („ich habe in Holland jahrelang für Gästescharen privat gekocht, gestrickt, gehäckelt“) von Andrea Sagmeister, die ihr Erfahrung auch am Landgut Marienhof und im Gartenschloss Herberstein weitergibt. „Ich weiß, dass ich Leuten sehr viel beibringen kann. Jeder Mensch kann alles umsetzen, was er will, wenn er will.“ Für ihr allumfassendes Vorhaben richtet die Seminarbäuerin in ihrem Haus zudem Übernachtsungsmöglichkeiten für bis zu zehn Personen ein: „Damit macht das Ganze für Gäste ja noch viel mehr Spaß“, lacht sie. Mit dem Morgentau unter den Füßen die Vorratskammer füllen und voll Landliebe zurück in die Stadt. Fast schon kitschig. Aber gut. 

Zutaten 300 g Butter
 170 g Staubzucker
 9 Eier
 200 g weiße Schokolade
 170 g Kristallzucker
 200 g Mehl Rosenblütengelee von Andrea Sagmeister Ribiselmarmelade Vollmilchschokolade Getrocknete Rosenblüten Zubereitung Butter, Staubzucker und Eidotter flaumig rühren, Eiklar und Kristallzucker zu Schnee schlagen, weiße Schokolade dazugeben, Schnee und Mehl unterheben,
bei 170 Grad 50 Minuten backen,
fertige Torte durchschneiden, innen mit Rosenblütengelee bestreichen, außen mit Ribiselmarmelade bestreichen, mit Vollmilchschokolade glasieren und mit getrockneten Rosenblüten dekorieren.

  Info „Das Glück ist ein Garten.“ Und nicht nur in diesem werkt Andrea Sagmeister. Für die oststeirische Seminarbäuerin sind Wald, Berg und Wiesen duftende Vorratskammern für Genüsse am Teller und Dekorationen in und rund ums Haus. Gaumen- und Augenschmaus im Einklang mit den vier Jahreszeiten. Nächster Termin für „Land erleben“ am oststeirischen Tobisberg 34: am 9. (Geschenke aus Küche und Garten) & 14. Februar (Valentinstag) sowie am 22. & 23. Februar („Wir holen den Frühling ins Haus“). Anmeldung und weitere Infos per E-Mail (office@ andrea-sagmeister.at) und demnächst auf www.andrea-sagmeister.at.

Holland hat Andrea Sagmeister zu unverwechselbaren Dekoideen inspiriert.

Weitere Genussadresse von Andrea Sagmeister: Landgut Marienhof, Buchberg 21 8222 St. Johann bei Herberstein Demnächst auch in Wien!

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Sujet: Kleine Komödie

Kultur

Sei lieb zu meiner Frau ! Die „Kleine Komödie“ im Krone-Center in Graz präsentiert ab 2. März die Österreichische Erstaufführung des Erfolgsstücks „Sei lieb zu meiner Frau“ von Rene Heinersdorff. Wenn zwei Affären parallel laufen, wird die Sache spannend. Besonders, wenn sich alle Beteiligten begegnen – und wenn der Liebhaber plötzlich unerwartete Anweisungen von seinem Kontrahenten erhält. Unter der Regie von Robert Weigmüller spielen Lisa Gray, Michaela Haselbacher, Urs Harnik und Stefan Moser im Erfolgsstück „Sei lieb zu meiner Frau“ von Rene Heinersdorff. Für einen

unterhaltsamen Theaterabend ist in jedem Fall gesorgt.

  Info Vorstellungen Am 8., 9., 15., 16., 21. und 22. März jeweils um 19.30 Uhr im Krone-Center, Münzgrabenstraße 36 in Graz. Karten unter: 0 316/67 87 51, per E-Mail: kleine.komoedie@aon.at oder im ­Zentralkartenbüro Tel.: 0 316/83 02 55

Mit der STEIRERIN Karten gewinnen! Gewinnen Sie 5 x 2 Karten für die Komödienproduktion der Kleinen ­Komödie „Sei lieb zu meiner Frau!“ für Freitag, 8. März 2013. Einfach eine E-Mail mit dem Kennwort „Kleine Komödie“ an: gewinnspiel@diesteirerin.at schicken – Name, Adresse und Telefon­ nummer bitte nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 28. Februar.

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

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Die Grazer Intendantin Anna Badora war fasziniert von der „unglaublichen Kraft und Herzenswärme, die Andrea auf der Bühne entwickelt“. 

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K ampf um Nähe

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kultur |

Die in Leibnitz geborene Schauspielerin Andrea Wenzl brilliert seit 2011 am Residenztheater in München. Schon in ihrer ersten Saison wurde sie mit dem Förderpreis für junge Theatertalente ausgezeichnet und bekam den Bayerischen Kunstförderpreis. Text: Hedi Grager, Fotos: Reinhard Sudy, Residenztheater München

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ch erreiche Andrea Wenzl telefonisch. fühlsmix aus Liebe und Lust, Begierde Wir sprechen über ihr Leben in Mün- und Berechnung, Hass und Hilflosigkeit, chen, ihre Karriere als Schauspielerin, Verzweiflung und Verlangen. Als Zudie Erfolge, aber auch Selbstzweifel, und schauerin sah ich wie durch einen Guckschließlich ihre Fernbeziehung. Andrea Kasten und bekomme heute noch GänseWenzels rauchige Stimme hat etwas un- haut beim Gedanken an diesen sehr glaublich Faszinierendes und ich erinnere intimen Theaterabend, bei dem ich mich

nen und die besten Regisseure.“ Auf die Frage, ob sie sich in München bereits auskenne, meint sie lachend: „Jein, aber auf jeden Fall immer besser. Ich wohne in einem sehr schönen und gemütlichen Stadtteil nahe beim Englischen Garten.“ Ich spreche sie auf ihre doch recht schwie-

mich an ein Gespräch, das ich erst jüngst wie eine Voyeurin fühlte. Schon in ihrer rigen Rollen an. „Ich werde immer hellin München mit ihr persönlich geführt ersten Spielzeit in München wurde And- hörig, wenn ich schwierige Rolle höre“, habe. Ich traf sie nachmittags vor den rea Wenzl ausgezeichnet. „Na ja, grad hier antwortet sie mit ihrer rauchigen Stimme. Proben. Mit dabei waren ihre Tochter in Bayern, wo man mich nicht kannte, wo „Man sollte doch in jeder Rolle die LeichMarie und ihr Partner Dominik Warta, ich mich selber noch finden musste, tigkeit suchen und sie sollte nicht schwieder selbst Schauspieler ist. Er „bespielte“ gleich zwei Preise zu bekommen, das ist rig wirken.“ Dann spreche ich von ihrer seine Tochter während unseres Inter- so wohltuend. In Österreich wurde ich Vielseitigkeit und ihrem Können. „Das views. Abends sah ich sie dann in Werner zwar nominiert, habe aber noch nie einen kann ich natürlich nicht selber beurteilen“, meint Andrea Wenzl bescheiden. „Eine Fassbinders Stück „Die bitteren Tränen Preis bekommen.“ der Petra von Kant“. Das Stück erzählt Und nachdenklich fügt sie hinzu: „Als Rolle ist für mich wie ein Forschungsaufvon der Modewelt und der Begegnung ei- Schauspieler hadert man ja immer mit trag und es macht mir einfach sehr viel ner Geschäftsfrau mit einer vermeintli- sich selbst, fragt sich, ob das gut ist, was Spaß, zu suchen, zu forschen und zu kreiechen Liebe in der Figur des Models Karin man tut. Man ist im permanenten Kon- ren“, gerät sie ins Schwärmen. Wenn ein Thimm, grandios gespielt von Andrea flikt. Diese Preise sind schon ein Ansporn, Regisseur zu mir sagt ‚mach mal‘, mag Wenzl. Die Szenen zwischen den beiden so weiter zu machen, für das Theater da ich das sehr.“ Andrea Wenzl spricht auch Frauen waren fast bis zur Unerträglich- zu sein und seine volle Kraft zu geben. mit ihrem Partner über ihre Rollen. „Er keit aufgeladen mit einem explosiven Ge- Aber ich hatte auch die besten Kollegin- ist mir eine große Hilfe, weil wir ▸ DIE STEIRERIN | 123 122-125_Kultur_Wenzl Andrea_k.indd 123

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Dominik Warta und Andrea Wenzl.

▸ verschiedene Zugänge haben. Gemeinsam

wären wir DER perfekte Schauspieler“, lacht sie laut. Dominik Warta lebt in Wien. Zu ihrer Fernbeziehung meint Andrea Wenzl: „Natürlich ist das doof. Aber es geht irgendwie, es muss ja geschafft werden. Das machen ja viele so.“ Ihr Geheimnis, wie eine Fernbeziehung funktionieren kann: „Nur nicht bequem werden, man muss wach und flexibel bleiben.“

Andrea Wenzl mit Autorin Hedi Grager am Münchner Residenztheater.

reien ja, denn es ist ja wie eine Partner- sen. Es ist eine Anstrengung, aus einer schaft, aber Zickenkrieg, nein. Ich glaube Rolle das Beste rauszuholen. Das Schöne es kommt immer drauf an, wie ein Haus beim Theater ist ja, dass es sich immer geführt wird und der Michael Schotten- weiterentwickeln kann“, gerät sie ins berg ist ein super Intendant. Und der Schwärmen, „beim Film kann man viel Martin (Kušej) genauso. Auf meine Frage weniger Einfluss nehmen. Ist nach eininach negativen Kritiken erzählt sie sehr gen erfolgreichen Filmen ein neuer geoffen: „Natürlich. Ich habe schon ganz plant? „Ja, aber darüber gesprochen wird bitterböse Kritiken erhalten. Gerade in erst nach der Unterschrift“, erklärt sie. Graz, wo wir die Möwe gespielt haben, Aktuell haben die Proben zum Stück

Der Star-Regisseur und nunmehrige Intendant des Münchner Residenztheaters, Martin Kušej, bestätigt Andrea Wenzl eine „seltene Aura, besondere Energie und Präsenz“.

stand in der Kritik als Überschrift ‚die „Kabale und Liebe“ begonnen. „Ich habe graue Taube‘. Heute kann ich lachen dar- in Graz vor vier Jahren schon mal die über, aber damals bin ich wirklich heu- Luise gespielt und es ist für mich das erslend über dieser Kritik gesessen. Aber das te Mal, dass ich eine Rolle zweimal spiele. gehört dazu und ist wichtig.“ Sie verrät Das ist schon spannend. Ich habe diese noch, dass sie schlechte Kritiken, und sei Rolle in Graz geliebt. ‚Mein Ferdinand‘ es auch nur ein Wort, immer wieder lesen war der Thomas Frank, der großartig in muss und es schon ein paar Tage dauert, dieser Rolle war. Und da jetzt einen anbis sie diese verdaut hat. „Das ist peinlich deren Ferdinand zuzulassen – da weiß und total uncool, aber ich bin schon neu- ich noch nicht ganz genau, wie es sich gierig, was Leute sagen.“ Sie stelle hohe anfühlen wird.“ Premiere ist Ende FebAnsprüche an sich selbst, vermute ich „Ja ruar. „Ich bin schon sehr neugierig, wie Kein Zickenkrieg Ich möchte wissen, ob sie schon mal Zi- schon. Das ist ja mein Beruf und da ver- viel von der Rolle der ‚Luise‘ noch da ist. ckenkrieg oder Neid erlebt habe. „Ne“, re- suche ich natürlich immer, das Beste Bin ja jetzt schon ein bisschen eine reifeagiert sie spontan, „das habe ich wirklich rauszuholen“. Das Wort Ehrgeiz mag sie re Luise“, fügt sie noch mit einem nie erlebt. Turbulenzen oder mal Streite- nicht so gerne. „Ehrgeiz klingt so verbis- Schmunzeln hinzu.

Fernbeziehung als Kampf Es sei ein Kampf, meint sie schließlich und lässt wieder ihr rauchiges Lachen erklingen. „Aber wir haben den gesamten Sommer gemeinsam verbracht und konnten sehr gut auftanken. Und jetzt zehren wir wieder davon. Unsere Tochter Marie ist jetzt im Dezember vier geworden und sie gibt schon Gas“, verrät Andrea Wenzl schmunzelnd.

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Andrea Wenzl in „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“.

  Andrea Wenzl ·· Geboren 1979 in Leibnitz, besuchte schon mit drei Jahren die Ballettschule. Schauspielstudium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Graz, Engagement am Schauspielhaus Graz. Es folgte ein Jahr am Wiener Volkstheater. ·· 2008 wurde sie für die Darstellung der Alice in der Inszenierung „Alice im Wunderland“ für den Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie Beste Schauspielerin nominiert. ·· 2011 spielte sie eine der Hauptrollen in Marie Kreutzers Debütfilm „Die Vaterlosen“. In diesem Jahr holte sie Top-Regisseur und Intendant Martin Kušej ans Residenztheater nach München. Hier feierte Andrea Wenzl in den Stücken „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“, „Das Ende des Regens“, „Zur Mittagsstunde“, „Sommernachtstraum“ oder „Der Widerspenstigen Zähmung“ große Erfolge. ·· 2012 brillierte sie in Florian Flickers neuem Film „Grenzgänger“. Im selben Jahr wurde sie in der Kategorie Beliebteste Schauspielerin für die Romy nominiert. Andrea Wenzl ist Mutter einer 4-jährigen Tochter.

Liebgewonnene Tradition

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1

Fotos: Oliver Wolf

4 1 Ganz harmonisch starteten Landeshauptmann Franz Voves (r.) und sein Vize Hermann Schützenhöfer ins neue Jahr. 2 Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder lauschte den Reden von Voves und Schützenhöfer. 3  Styria-Media-Group-Vorstand Klaus

3

5 Schweig­hofer, der zweite LandeshauptmannStellvertreter Siegfried Schrittwieser und ORF-Landesdirektor Gerhard Draxler (v. l.). 4 Auch die heimische Politik gab sich ein Stelldichein: Landesrätin Bettina Vollath, Landesrat Christian Buchmann und der z­ weite

Entspannt starteten die steirischen Journalisten, Radiomacher, Fernsehleute und Co. ins neue Jahr. Denn auch heuer luden Landeshauptmann Franz Voves und der erste Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer steirische Medienvertreter zum Neujahrsempfang in die Grazer Burg. Bei Schmankerln und edlen Tropfen waren der übliche Terminstress und Aktualitätsdruck schnell vergessen und die Medienmacher nutzten gerne die Chance zu einem gemütlichen Plausch unter Kollegen. Lissi Steiner  Landtagspräsident Franz Majcen (v. l.). 5 Stillgestanden für das Foto haben Antenne-Steiermark-Programmchefin ­Christiane Stöckler, Oberst Gerhard ­Schweiger (r.) sowie Oberst Christian Fiedler.

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Die Qual der Wahl Große Jubiläen, stimmungsvolle Konzerte und faszinierende Naturerlebnisse – im Eventjahr 2013 jagt ein Highlight das nächste. Die STEIRERIN gibt eine Übersicht, was Sie heuer im Frühjahr nicht versäumen sollten. Text: Lissi Steiner

styriar

te

Stift Vorau

Das Freilichtm

I

m Februar steht die Steiermark ganz im Zeichen der Alpinen Ski-WM in Schladming. Aber keine Sorge. Auch danach wird den SteirerInnen sicher nicht langweilig. Bei den unzähligen Events, die einem im Frühjahr in der Grünen Mark die Freizeit versüßen ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Geburtstage gehören gefeiert Der Eventfrühling wartet gleich mit vier

großen Jubiläen auf. Zum 850-Jahre-­ Jubiläum des Augustiner-Chorherrenstifts Vorau (www.stift-vorau.at) gibt es unter anderem ab 26. April die Ausstellung „850 Jahre Stift Vorau – ein Gang durch die Zeit“ zu sehen. Ein „Happy Birthday“ wird heuer auch im Freilichtmuseum Stübing (www.freilichtmuseum.at) zum 50-jährigen Bestehen angestimmt. Anlässlich dieses Jubiläums finden zahlreiche Veranstaltungen

useum in Stüb

ing

wie das Jubiläumsfest „Österreich zu Gast in Stübing“ (5. Mai), die Konzertreihe mit Betty O (24. Mai) oder das Theater „Leonce & Lena“ (19. Juli und 9. August) statt. Und auch zum 170. Geburtstag von Peter Rosegger und dem 30-Jahre-Jubiläum der sieben steirischen Naturparke wird es 2013 zahlreiche Veranstaltungen geben, die man sich am besten gleich in den Kalender eintragen sollte.

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Event

t ipps im F rühjahr 2013

14. F ebruar

12. März Wenn wir die WM erfolgreich und mit viel Herz geschafft haben, dann freue ich mich auf die Blütenfeste im ganzen Land: von der Narzisse bis zum Apfel, vom Weinfrühling bis zum Almrausch, denn über diese Vielfalt kommunizieren wir die Stärken des Grünen Herzes aufs Eindrucksvollste. 

Regisseurin Christiane Pohle

„Der Untergeher“ im Schauspielhaus Graz „Der Untergeher“, nach Thomas Bernhard, inszeniert von Regisseurin Christiane Pohle feiert am 14. Februar am Schauspielhaus Graz Premiere. Der Roman „Der Untergeher“ erinnert selbst an ein Musikstück. Geschrieben wie ein ununterbrochener Monolog umkreist er in Variationen das Thema Mittelmaß versus Exzellenz. www.schauspielhaus-graz.com

3. März

Neueröffnung Naturkundemuseum Am 15. März 2013 eröffnet im Joanneumsviertel ein völlig neu gestaltetes Naturkundemuseum, das den Besucherinnen und Besuchern faszinierende Einblicke in die Evolution des Lebendigen und die daraus hervorgehende Vielfalt der Natur gewährt. Auch historisch beliebte Objekte wie die Wasserfichte oder das Schaubergwerk wurden restauriert und sind wieder zu sehen. www.museum-joanneum.at

Georg Bliem, Geschäftsführer Steiermark Tourismus

16. März

15. März

Diagonale Von 12. bis 17. März zeigt die Diagonale – Festival des österreichischen Films – wieder sehenswerte österreichische Filmproduktionen. www.diagonale.at „A BA The Show“ in der Grazer Stadthalle Am 3. März zeigt „ABBA The Show“ in der Grazer Stadthalle alles, was die vier Schweden zu einer der größten internationalen Popsensationen des letzten Jahrhunderts gemacht hat – die Melodien, den Sound, den Look, die ganze Atmosphäre. www.mcg.at

Oper Graz Am 16. März findet in der Oper Graz die Uraufführung von „Celebrating Sacre“, choreografiert von Darrel Toulon, Vasco Wellenkamp und James Wilton, statt. www.oper-graz.com

Das nächste Eventhighlight für mich als Steirerin ist natürlich die WM in Schladming. Da ich leider keine Karten mehr dafür bekommen habe, werde ich mir das Event einfach von zuhause aus ansehen.  Conny Mooswalder, Sängerin ▸ DIE STEIRERIN | 127

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10. April

29. Mai

30. Mai

Jahrgangspräsentation des S ­ teirischen Weines 2012 Am 10. April können Weinliebhaber wieder den neuen Jahrgang des steirischen Weines in der Stadthalle Graz verkosten. www.steirischerwein.at

Narzissenfest Das Narzissenfest im Ausseerland, das größte Blumenfest Österreichs, findet von 29. Mai bis 2. Juni bereits zum 54. Mal statt. www.narzissenfest.at

Seefestspiele Stubenberg Unmittelbar am Ufer des Stubenbergsees gelegen begeistert ab 30. Mai der LehárKlassiker „Die lustige Witwe“ das Publikum. www.seefestspiele-stubenberg.at

25. April

29. Mai

21. Juni

Springfestival Das Springfestival, das größte österreichische Festival für elektronische Kunst und Musik, findet 2013 vom 29. Mai bis 2. Juni in Graz statt. www.springfestival.at

styriarte Die styriarte, die steirischen Festspiele, entführen ab 21. Juni wieder in die bezaubernde Welt der klassischen Musik. www.styriarte.com

Südsteiermark Classic Die Südsteiermark-Classic-Rallye verbindet von 25. bis 27. April mobile Klassiker mit sportlicher Herausforderung und kulinarischer Exklusivität. www.suedsteiermark-classic.com

28. April

Apfelblütenfest Das traditionelle Blütenfest am Sonntag 28. April 2013 ist der Beginn eines Festreigens auf der Apfelstraße. Inmitten des Ortszentrums von Puch am Hochgartl erwartet die Besucher dabei ein blühendes Programm. www.apfelstrasse.at

25. Mai

Das Kunsthaus Graz startet am 14. Februar mit einer Personale der flämischen Künstlerin Berlinde de Bryuckere ins Ausstellungsjahr 2013. De Bruyckeres Arbeiten widerspiegeln Bilder einer humanistischen sowie kunsthistorischen Auseinandersetzung mit dem Leiden.  Peter Pakesch, Joanneums-Intendant

Andreas Gabalier Open Air im Schwarzl-Freizeitzentrum Das einzige und exklusive Open Air von Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier in der Steiermark 2013 wird am 25. Mai die Massen im Schwarzl Freizeitzentrum begeistern. www.sfz.at

  Info Infos und Tipps zu Veranstaltungen in der Steiermark finden Sie auch auf der Homepage des Steiermark Tourismus unter www.steiermark.com.

Fotos: Herbert Schulze, Michael Mey/Universalmusic, Steiermark Tourismus/Harry Schiffer, Springfestival/Luca Senoner, Oliver Wolf, UMJ/J. J. Kucek, UMJ/N. Lackner, R.Arnold/Centraltheater, Freilichtmuseum Stübing, Stift Vorau Archiv, Grazer Oper/Hans Wiesenhofer

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Star Movie Kino-Highlights Die Bestimmer

Kokowääh 2

Comedy mit Bette Midler, Billy Crystal

Love/Comedy mit Til Schweiger, Jasmin Gerat

D

wei Jahre nachdem Henry (Til Schweiger), Katharina (Jasmin Gerat), Tristan (Samuel Finzi) und Magdalena (Emma Schweiger) eine Patchwork-Familie geworden sind, läuft alles drunter und drüber. Während Magdalena zum ersten Mal verliebt ist, beginnt Henry eine Karriere als Filmproduzent. Bei seinem ersten großen Projekt muss er gleich mit dem überkandidelten Jungschauspieler Matthias Schweighöfer (als er selbst) klarkommen. Katharina hat derweil Schwierigkeiten, sich in der Rolle der Hausfrau und Mutter für Baby Louis zu gefallen und Kuckucksvater Tristan durchlebt seine erste Midlife-Crisis mit der jugendlichen Freundin Nora (Jytte Mehrle Böhrnsen). Als er schließlich bei Henry einzieht und auch noch ein attraktives Kindermädchen ins Spiel kommt, droht das Patchwork-Experiment zu scheitern. ab 08.02.2013 im Kino!

Fotos: Star Movie

ie Komödien-Legenden Billy Crystal und Bette Midler spielen das Großelternpaar Artie und Diane Decker. Ihre Tochter Alice (Marisa Tomei) bittet sie, eine Weile auf ihre drei Kinder aufzupassen. Als die Erziehungsmethoden der Alten Schule auf den neumodischen und hektischen Lebensstil der Enkel treffen, gerät der sonst so geordnete Haushalt der Familie gehörig durcheinander. Artie und Diane sind gezwungen einige neue, für sie ungewohnte Maßnahmen zu ergreifen - ein neuer Erziehungsstil inbegriffen – um ihren Enkeln zu helfen, sich wie wirkliche Kinder zu benehmen. ab 28.02.2013 im Kino!

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Die

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Österreicher in

DAS GESELLSCHAFTSMAGAZIN D A S G E S E L L S C H A F TDER S M A GSTEIERMARK AZIN OBERÖSTERREICHS

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Schaufenster ▸ Beeindruckende Bilanz

5.467.168 Einsatz- und Arbeitsstunden leisteten die steirischen Florianis 2012. Sie retteten 1 486 Menschen, 1 920 Tiere und rund 901 Millionen Euro an Volksvermögen. Diese positive Bilanz des Einsatzjahres 2012 zog Landesfeuerwehrkommandant ÖBFV-Präsident Albert Kern, der zusammen mit dem steirischen Feuerwehrreferenten LH Franz Voves und Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Gerhard Pötsch (v. l.) im Medienzentrum Steiermark die „Einsatzstatistik 2012“ aller steirischen Feuerwehren präsentierte.

Bunter Februar ▸ im Murpark Für Besucher hat der Murpark neben den vielen Shoppingmöglichkeiten im Februar so einiges zu bieten. Von 7. bis 9. Februar vermittelt der „venezianische Markt“ Italo-Flair pur. Am 9. Februar begeistern zusätzlich die Präsentation venezianischer Masken sowie eine Akrobatikshow die Zuschauer. Und am Faschingsdienstag, 12. Februar, gibt es beim Kinderfasching für Groß und Klein jede Menge Highlights. www.murpark.at ▸ Erfolg im Schnee

Industrie startet ins neue Jahr „Viele schätzen sich glücklich, in Österreich geboren zu sein und in Österreich zu sterben. Nur leider vergessen manche, dass es dazwischen auch ein Leben gibt.“ Mit Bonmots wie diesem, aber auch prononcierten standortpolitischen Forderungen und Mahnungen begeisterte IV-Steiermark-Präsident Jochen Pildner-Steinburg (M.) in seiner Ansprache beim traditionellen Neujahrscocktail der Industriellenvereinigung Steiermark das Publikum. Namhafte Wirtschaftsbosse und Medienvertreter, darunter LWK-Präsident Gerhard Wlodkowski, WK-Präsident Josef Herk, AK-Präsident Walter Rotschädl sowie ÖGBBoss Horst Schachner (v. l.), ­waren seiner Einladung gefolgt und netzwerkten in den Räumlichkeiten in der Grazer Hartenaugasse bis spät in die Nacht.

Netzwerken beim Frühstück Frau in der Wirtschaft lud zu einem Unternehmerinnen-Frühstück in die MHS GmbH in Stainz, die Montagesysteme für Heizung und Sanitär herstellt. Katja Mochart (3. v. r.), Prokuristin des Unternehmens, stellte sich gemeinsam mit der Malermeisterin und Goldmedaillengewinnerin bei den Euroskills in Belgien, Anita Mayer (3. v. l.), einem Interview mit der FiWBezirksvorsitzenden Monika Wenzl (2. v. r.). Beide waren sich einig: „Wichtig ist es, als Frau mit fachlicher Kompetenz zu überzeugen, aber auch ,Mensch zu sein’, um die Akzeptanz der MitarbeiterInnen im Betrieb zu bekommen.“

▸ Gegenseitige Hilfe Nachbarschaftshilfe findet vielerorts noch statt, ist aber bei Weitem nicht mehr selbstverständlich. Das neue Pilotprojekt „Zeit-Hilfs-Netz Steiermark“, präsentiert von Landesrat Johann Seitinger (2. v. r.) und Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (2. v. l.), soll es Menschen ermöglichen, sich aktiv in das gesellschaftliche Leben einzubringen und sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Durch den Aufbau eines sozialen Netzwerks sollen das BürgerInnen-Engagement und der Zusammenhalt innerhalb einer Gemeinde verstärkt werden. www.lebensressort.steiermark.at

Fotos: Cookina, steiermark.at/Schüttbacher, KK, Erwin Scheriau, Murpark

Während Conny Hütters Hauptsponsor Cookina nicht weniger erfolgreich das 4. Jahr bestreitet, holte die Steirerin und Nachwuchsrennläuferin bei ihrem ebenfalls 4. Weltcuprennen mit der Startnummer 38 in St. Anton mit nur sieben Zehntel Rückstand den 10. Platz. Die drei Cookinas Gerhard Edelbrunner, Werner Krainbucher und Bernhard Brandstätter (v. l.) zeigten sich aufgrund des Erfolges besonders stolz auf ihre Speedqueen.

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Bauernbunddirektor Franz Tonner, Starkoch Willi Haider, Siegerin Christine Kerschbaumer aus Seiersberg, Farina-Geschäftsführer Bernhard Gitl und media-event-Boss Alex Flegar (v. l.)

G’schmackiger Wettbewerb Der steirische Bauernbund war auf der Suche nach dem besten HeidensterzRezept und hat es in der Fachschule Haidegg gefunden.

Foto: Neue Versionen

Gesucht und gefunden. In der Fachschule Haidegg in Graz-Ragnitz luden Farina und der Steirische Bauernbund zum Heiden­ sterz-Rezept-Wettbewerb ein. Nach genauer Prüfung unter anderem durch die strengen Geschmacksnerven des Starkochs Willi Haider, des steirischen Bauernbunddirektors Franz Tonner und des media-eventChefs Alex Flegar ging Christine Kerschbaumer als Siegerin hervor. Das Siegerrezept wird nun exklusiv beim 64. Steirischen Bauernbundball im Messe

Congress Graz von ­Willi Haider persönlich ausgekocht. Lissi Steiner

  Info Nicht versäumen!

Am 8. Februar 2013 findet der 64. Steirische Bauernbundball im Messe Congress Graz statt. Karten für den 64. Steirischen Bauernbundball kann man auch online unter shop.etix.co.at/bauernbundball (nur noch begrenzte Stückzahl) kaufen. Alle Infos zum Bauernbundball auch auf www.mediaevent.at.

Anna F. zeigt Haut Lange nichts mehr gehört von der Friedberger Musikerin Anna F. Nun überrascht die Steirerin mit ihrem Kinodebüt, in dem sie sich sogar nackt zeigt. Die 27-Jährige wusste nicht, wie sie sich auf ihre erste Filmrolle vorbereiten sollte. „Also hab ich einfach gar nix gemacht und bin hin. ,Invasion’ nennt sich der Streifen – eine Arthouse-Produktion mit viel schwarzem Humor.“ Hauptdarsteller ist Burghart Klaßner aus „Das weiße Band“.

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Vergnügen,Verführung und Very Important People

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Sie schillerten, sie tanzten, sie lachten – und von Groß (Roberto Blanco) bis Klein (La Hong) war alles dabei. Die 2.500 Gäste bei der 15. Grazer Opernredoute waren genauso bunt gemischt wie die Tanzeinlagen oder die Treffpunkte an den Bars. Text: Lissi Steiner & Christina Dow, Fotos: Oliver Wolf, Margit Kundigraber, Manfred Lach

Schon die Cancan-Eröffnung des heurigen Ball-Highlights der Steiermark war äußerst fulminant und sorgte für einen stimmungsvollen Start in eine wie immer rauschende Ballnacht. „Mister Wunderbar“ Harald Serafin zeigte sich dabei gleich be-

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1  Der gelungene Einzug der Debütantinnen und Debütanten bei der Opernredoute. 2 Die Opernredoute-Macher Bernd Pürcher und Michael Tomec mit Hausherrin Elisabeth Sobotka und Conferencier Alfons Haider (v. l.). 3 Zeichneten für die Polonaise verantwortlich: Ingrid Dietrich und Helmut Nebel.

geistert wie Magna-Gründer Frank Stro­ nach, Opernball-Chefin Desirée TreichlStürgkh oder Vizekanzler Michael Spindelegger. Doch neben den vielen „privaten Businesstalks“ zählte auf der Redoute vor allem eines: Sehen und gesehen wer-

4 4 Milliardär und Parteiobmann Frank Stronach mit Begleitung. 5 Landeshauptmann Franz Voves mit seiner Gattin Ingrid. 6 LH-Vize Hermann Schützenhöfer mit seiner Gattin Marianne. 7 Die Steiermärkische-Vorstände Sava Dalbokov mit Gattin Leila, Franz Kerber mit

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den! Was zur Folge hatte, dass Ladys wie Model Dorka Banki (in Ardea Luh), Vizebürgermeisterin Martina Schröck, Ministerin Johanna Mikl-Leitner oder Tanzschullady Ingrid Dietrich in ihren Kleidern um die Wette strahlten.

6 Gattin Elisabeth, Georg Bucher mit seiner Gattin Inez sowie Claudia Fabisch und Generaldirektor Gerhard Fabisch (v. l.). 8 Raiffeisen-Landesbank-Boss Markus Mair mit seiner Cornelia. 9 L‘Oréal-Model Dorka Banki mit Elke Steffen-Kühnl und Silvia Riediger von ardea luh, die für die atemberaubende Robe des

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Models verantwortlich zeichneten. 1 0 Schlagerstar Monika Martin mit Sänger Jörg Wolf. 11 Post-AG-Vorstand Peter Umundum (r.) mit Gattin Josefa (Pressereferentin Steirischer Landtagsclub) sowie die Medienunternehmer Eugen und Irene Russ. 12 Barbara Muhr (r.), Vorstand der Graz Holding mit Partnerin Maria Wonisch. 13 Juwelier Klaus Weikhard mit seiner Caroline List. 1 4 DIE STEIRERIN-Geschäftsführer Arnold Jaritz mit Gattin Pia und Doppelpunkt-Boss Thomas Zenz mit Gattin Elke. 15 Auf das richtige Benehmen schaute Thomas Schäfer-Elmayer. 16 Saubermacher-CEO Horst Pirker mit Gattin

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Evelin. 17 Antenne-Steiermark-Boss Gottfried Bichler mit Elke Wolf. 18 WK-Steiermark-Präsident Josef Herk in Begleitung von Valentina Handl. 19 Saubermacher-Vorstandsmitglied Frank Dicker mit Gattin Monika. 2 0 Hypo-Vorstand Bernhard Türk mit Gattin Elisabeth. 21 Neo-Landesrat Michael Schickhofer mit seiner Ulrike. 2 2 Landesrat Christian Buchmann mit Gattin Caroline sowie Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (v. r.). 2 3 Opernball-Lady Desirée Treichl-Stürgkh und Erste-Bank-Boss Andreas Treichl.

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2 4 Vizekanzler Michael Spindelegger mit seiner Gattin Margit. 2 5 Styria–Vorstand Klaus Schweighofer in Begleitung seiner Gattin Gabi und Ministerin Johanna Mikl-Leitner (M.). 2 6 Kastner&Öhler-Boss Thomas Böck mit seiner Elisabeth. 2 7 Energie-Steiermark-Vorstandssprecher Christian Purrer mit seiner Tochter Katrin. 2 8 Fanden den Ball wunderbar. Ingeborg und Harald Serafin mit KLZ-KärntenChefredakteurin Eva Weißenberger und ORF-Landesdirektor Gerhard Draxler (v. l.). 2 9 Mr. Ferrari Heribert Kaspar mit seinem Stargast „Queen of the World Austria“ ▸ Romana Martinovic. DIE STEIRERIN | 133

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▸ 1  Starpianist Markus Schirmer in Begleitung

von Rechtsanwältin Christiane Loidl. 2 WK-Steiermark-Vizepräsident Benni Bittmann mit seiner Marion. 3 Landesgeschäftsführer der Steirischen Volkspartei Bernhard Rinner mit Gattin Sabine. 4 Die Unternehmer Herbert Paierl und Linda Villarreal. 5 Sänger Roberto Blanco mit seiner Luzandra. 6 Mercedes-Wittwar-Verkaufsleiter Herbert Pirker mit seiner Gattin (r.) und Marketingchefin Ursula Hilberger. 7 Bank-Austria-Firmenkunden-Landesdirektor

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19 Bernd Meister mit Sabine Pechmann. 8 Reisebüro-Zwittnig-Chef Rolf Zwittnig mit Gattin Martina. 9 Stolze Eltern: Apothekerkammer-Steiermark Präsident Gerhard Kobinger und seine Gattin Birgit mit Sohn Georg und seiner Tanzpartnerin Verena Maier. 10 Gourmet–Unternehmer Alexandra und Erich Falschegger (Meislmichl). 11 Architekt Hermann Eisenköck. 12 Architekt Guido Strohecker mit Gattin Olivia Schweighofer. 13 Steuerberater Martin Binder und seine Nicole. 14 Werber Andreas Spreitzer (spreitzer and

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friends) mit Susanne Six. 15 Investor Markus Gerold mit Sigrid Jauk. 16 DJane Joana Plankl kam in Begleitung von Pasching-Kicker Mark Prettenthaler. 17 +17a Die STEIRERIN-Redakteurinnen Christina Dow (l.) und Lissi Steiner wurden ausgestattet von edlen Hingucker-Kleidern der Boutique S’finks von Gabriela Kriebernegg (Freiheitsplatz 1, Graz, www.sfinks.at). Das perfekte Ball-Hairstyling gab’s vom HairdreamsCenter in Graz (Sankt-Peter-Hauptstraße 30, www.hairdreamscenter.at/graz). 18 Genuss-Hauptstadt-Chefin Waltraud Hutter mit ihrem Cousin Hermann Hofer.

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19 Designer Lex LeMonde in Begleitung von Laura Leinzinger. 20 Fußball-Bundesliga-Präsident Hans Rinner und seine Claudia. 21 Stardesigner La Hong mit Monika Wogrolly (Living Cultures) und Ministerin Beatrix Karl (r.). 22 Norske-Skog-Österreich-Geschäftsführer Robert Kirsch mit seiner Jutta. 23 Vogl&Co-Geschäftsführer Gerald Auer mit Begleitung. 24 Promi-Doc Wolfgang Reisenhofer mit seiner Sabine. 25 Tanzschul-Lady Patricia Schweighofer mit ihrem Gatten Harald Zebedin (AVL).

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26 Unternehmer Werner Gröbl und Karin Gutschi. 27 Josef-und-Maria-Geschäftsführer Heribert Maria Schurz (r.) mit seiner Beatrix sowie Ex-GAK-Präsident Harry Fischl mit seiner Elisabeth. 28 Eva und Günter Müller vom Weingut Domäne Müller. 29 Merkur-Vorstandsvorsitzender Alois Sundl mit seiner Gattin Andrea. 30 Society-Lady Eva Tarjan (eingekleidet von „art + event“) in Begleitung von Hans Zirl. 31 Die Antenne-Steiermark-Muntermacher Thomas Axmann und Simone Wallis mit Antenne-Steiermark-Marketing-Leiter Ma-

nuel Krispl (v. l.). 32 Tina Eibisberger mit den Gastronomen Franzi Grossauer, Christof Widakovich und Herti Grossauer (v. l.). 33 Juwelier Hans Schullin mit seiner Annemarie. 34 Pachleitner-Group-CEO Michael Pachleitner mit seiner Ehefrau Denise. 35 Schönes Debütantenpaar: Agenturchef Richard Peer (peer pr) mit seiner Valerie Soran. 36 Fibag-CEO Mario Müller mit Begleitung. 37 Stadtrat Mario Eustacchio mit Gattin Ulli. 38 „Dancing-Star“ Willi Gabalier und seine Christiane Leuthner.

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Sektverkostung

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Bereits zum dritten Mal lud Winzersgattin und Gartenqueen Renate Polz zur Sektblindverkostung in das Weingut Erich und Walter Polz am Graßnitzberg in Spielfeld. Eine illustre Damenrunde, darunter Justizministerin Beatrix Karl, die Schauspielerinnen Anja Kruse und Constanze Breitebner, Top-Model und Buchautorin Evelyn Rillé, die TV-Journalistinnen Claudia Reiterer, Gabi Waldner und Johanna Setzer, die Unternehmerinnen Ulli Haselsteiner, Luise Köfer, die Weinprofis Sylvia Petz und Luzia Schrampf, Gastronomin Beatrix Drennig, die Winzerinnen Margot WinklerHermaden und Maria Wohlmuth, bewertete 28 Sektkreationen von 20 österreichischen Produzenten. Die Bestplatzierten: Sekt Brut 2009 von Stift Göttweig, Bründlmayer Brut 2008 und Schlumberger Rosé 2010. 1  Eine illustre Damenrunde kürte auf Einladung von Renate Polz den besten Sekt Österreichs. 2  Walter und Renate Polz mit ­Schauspielerin Anja Kruse (r.). 3  Das Winzerpaar Margot und Georg Winkler-Hermaden mit Ministerin Beatrix Karl (r.). 4  Topmodel und Buchautorin Evelyn Rillé, Organisatorin Renate Polz und Ministerin Beatrix Karl (v. l.) „köpfen“ den Winzer Hannes Harkamp. 5  Moderatorinnen unter sich: Johanna Setzer (Puls-4), Claudia Reiterer und Gabi Waldner (beide ORF, v. l.). 6  Renate Polz mit Moderatorin J­ ohanna Setzer (l.) und Schauspielerin ­Constanze Breitebner (r.). 7  Winzer Hannes Harkamp mit Monika Studer und Vinoble-Cosmetics-Chefin Luise Köfer (r.). 8  Winzerin Maria Wohlmuth (l.) und Luzia Schrampf (Weinprofi, Kurier). 9  Bei dieser Promi-Ladys-Dichte durfte das Seitenblicke-Team nicht fehlen. 10 M  imin Constanze Breitebner zeigte ihre iPhone-Fotos der Gastronomin Beatrix Drennig (l.). 11  Sänger Max Waltl und seine Band verstetzten die Damen in Begeisterung. 12  Es wurden 18 verschiedene Sektsorten von 20 österreichischen Produzenten verkostet.

Fotos: Nina Krok

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Neue Grazer Eiszeit Die Graz 99ers sind in der EBEL-Eishockeyliga die Sensation schlechthin. Der Underdog von der Mur sicherte sich mit Rang drei im Grunddurchgang vor-

Fotos: GEPA pictures/ Michael Riedler

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zeitig das Ticket für die Play-offs. Deswegen war die Laune im VIP-Club auch zum Auftakt der Zwischenrunde gegen Linz in der Liebenauer Eishalle mehr

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1  IV-Präsident und 99ers-Boss Jochen Pildner-Steinburg (r.) mit Chirurg Martin Mähring. 2 99ers-Vorstandslady Silvia Priversek verfolgte das Spiel gemeinsam mit dem verletzten Eishockey-Profi Olivier

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als prächtig. Daran konnte auch die 4:7-Pleite der Cracks im Rink nichts ändern.  Lissi Steiner

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Labelle sowie der Eishockey-Legende und Hooters-Teilhaber Peter Znenahlik (v. l.). 3 Gastrolegende Gerry Patterer (l.) freute sich, Brauunion-Verkaufsdirektor Gerald Paunger im VIP-Club zu treffen. 4 Antenne-Steiermark-Geschäftsführer

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­ ottfried Bichler, Ankünder-CEO Dieter G Weber und Antenne-Steiermark-Marketingleiter Manuel Krispl (v. r.). 5 „ Scholz + Partners“-Geschäftsführer Robert Scholz mit Junior Consultant Viktoria Györy.

Heiße Schlitten im Schnee 1 3 2

Fotos: GEPA Pictures

5 1 Steiermark-Tourismus-Chef Georg Bliem, Veranstalter Michael Glöckner sowie SkiLegende und Unternehmer Charly Kahr (v. l.) genossen die Stimmung im Stadion. 2 Startklar: Moderator Christian Clerici.

4 3 Etwas Extraschwung benötigten Nora und Christian Trierenberg (Weingut Georgiberg). 4 Ski-Asse unter sich: Hans Knauß, Annemarie Moser-Pröll, WM-Maskottchen Hopsi,

Heiß her auf Schnee und Eis ging es bei der 17. Planai-Classic in der PlanaiDachstein-Region. Bei der OldtimerRallye, rund um die Organisatoren Michael Glöckner und Helmut Zwickl, gaben unter anderem Satiriker und Schauspieler Rudi „Seyffenstein“ Roubinek, Rallye-Legende Rauno Aaltonen sowie Moderator Christian Clerici ihre Fahrkünste zum Besten. Beim abschließenden Nacht-Riesenslalom, bei dem den Autolegenden im Olympiastadion der Planai Skilegenden zugelost wurden, sorgten Ski-Asse wie Hans Knauß, Fritz Strobl oder Annemarie Moser-Pröll für hitzige Gefechte im Schnee. Fritz Strobl und Michael Walchhofer (v. l.). 5 Rudi „Seyffenstein“ Roubinek (M.) gratulierte den Bergwertungs-Gewinnern Pius Weckerle (r.) und Othmar Schlager.

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Steirer tanzten in Wien auf

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Die Wiener Hofburg war beim Steirerball fest in steirischer Hand. „Rund 3.000 Besucher genossen heuer die unwiderstehliche Mischung aus steirischer Kultur, Brauchtum und feinsten Schmankerln“, freute sich Karl Troha, Ball-Organisator und stellvertretender Obmann des Vereins der Steiermärker in Wien. Für eine Überraschung sorgten Landeshauptmann Franz Voves und Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer. Gemeinsam mit Franz Harnoncourt-Unverzagt, dem Protektor des Vereins der Steiermärker in Wien, sangen sie den Ballbesuchern im Festsaal ein mehrstimmiges Ständchen.

1  Frisch, saftig, steirisch! Knackige Wadl’n gab es beim Steirerball in der Wiener Hofburg viele zu sehen. 2  Karl Troha, Obmann-Stellvertreter des Vereins der Steiermärker in Wien, konnte unter anderem Bundesministerin Beatrix Karl begrüßen. 3  „Live is Life“: Die steirische Rockband Opus sorgte für ausgelassene Stimmung. 4  Die Stoakogler ließen sich den Steirerball mit all seinen Köstlichkeiten ebenfalls nicht entgehen. 5  Der steirische Landeshauptmann Franz Voves (2. v. r) und seine Gattin Ingrid fühlten sich in der Steirischen Weinstraße sichtlich wohl. 6  Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer (M.) spielte gleich selbst auf. 7  Designerin Lena Hoschek (l.) genoss den Ball mit ihrem Team. 8  O’zapft is’! Beim Gösser-Bieranstich zeigte Brauunion-Generaldirektor Markus Liebl (l.) sein Können. 9  Steirermadln unter sich: Moderatorin Kati Bellowitsch (l.) und Sängerin Michelle Luttenberger. 10 S  chneidermeisterin Birgit Indra (l.) und Sängerin Sandra Pires.

Fotos: Verein der Steiermärker in Wien/Ludwig Schedl

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Neue Design-Hütte

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Rechtzeitig zur Ski-WM erstrahlt die trendige Knapplhütte der Hoteliers-Familie Höflehner in Haus im Ennstal in neuem Look. Die Skihütte mit stylischer 4 5 Design-Panoramalounge, urigem Almstadl und Open-Air-Bar „Treff 1500“ 1 Franz Felsner (Obmann TV Haus-AichGössenberg), Hotelier Gerhard Höflehner, sorgte für viel Staunen und GesprächsArthur Moser (Geschäftsführer stoff unter den rund 500 Besuchern bei Hauser Kaibling), Gerhard Schütter der Neueröffnung. Die Knapplhütte ge(Bürgermeister Haus im Ennstal), Winzer hört zum 1. Steirischen Natur- und Walter Polz (sorgte für einen exklusiven Champagner-Empfang) und Josef Majcen Wellnesshotel Höflehner****S, ebenfalls (Regionalstellenleiter WKO, v. l.). mitten im Skigebiet von Haus.

6 2  Gerhard Höflehner und Walter Polz mit ­Ex-Formel-1-Rennfahrer Ralf Schumacher (v. l.). 3  Familie Höflehner: Gerti, Reinhard, Katrin und Gerhard mit Töchterchen (v. l.). 4  Schick: Modenschau mit Steiner 1888. 5–6 Impressionen von der Knapplhütte tagsüber und abends.

Wirtschaft im 3/4-Takt

Fotos: Frau in der Wirtschaft, KK

Aufgetanzt wurde am 33. Ball von Frau in der Wirtschaft im stilvollen Ambiente des Mailandsaales der LBS Bad Gleichenberg. Bis in die frühen Morgenstunden amüsierten sich die rund 300 Ballgäste 1  Das Empfangskomitee: Monica Schauperl (Schauperl Logistic), Charlotte Paar-Trummer (Metallbau Trummer, v. l.) und Dagmar Koller (Juwelier Koller & Koller). 2 Gut gelaunt zeigte sich „Frau in der Wirtschaft Bad Gleichenberg“-Obfrau Steffi Stumpf. 3 Bürgermeisterin Christine Siegel, Obfrau Steffi Stumpf, Lilo Salamon (Siegl’s Bar), Kassierin Waltraud ­Semlitsch (Atlas Design) und Beate Kleinschuster (Frisör HAARscharf, v. l.). 4 Da blieb keiner sitzen: Einen regen ­Andrang gab es am Tanzparkett.

prächtig zu Musik von Smash und The Evergreen Man. „Der Höhepunkt war die erstmalige Krönung der Ballkönigin, die sich über ein Schmuckset von Swarovski freuen durfte, gesponsert von

­Briko – Brigitte Kothgasser“, freute sich „Frau in der Wirtschaft Bad Gleichenberg“-Obfrau Steffi Stumpf. Wie immer kommt der Erlös wohltätigen Zwecken zu.

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Vorhang auf ! 1

Mit ausverkauftem Haus startete in Hartberg der diesjährige Theater- und Konzertzyklus. Ulrike Zemmes Bühnenfassung des Erfolgsromans „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer stand dabei auf dem Programm. Das Gastspiel des „Schauspielhaus Graz“ lockte zahlreiche Leo-und-Emmi-Fans in den Festsaal der Hartberghalle. Unter der Regie von Stefan Behrendt boten die beiden Darsteller Steffi Krautz (Emmi Rothner) und Sebastian Reiß (Leo Leike) dem kulturinteressierten Hartberger Publikum ein packendes, rauschendes Hin und Her, Wortgefechte in rasantem Tempo und Wortspiele auf höchstem Niveau. Ein vergnüglicher Theaterabend war das Resultat. Die weiteren Termine für die nächsten Konzerte und Theateraufführungen des Hartberger Kulturreferats finden Sie unter www.hartberg.at.

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1  Landtagsabgeordneter Wolfgang Böhmer. 2 Kulturreferent Ludwig Robitschko mit Gattin Silke. 3 Unternehmerin Karin Sterlinger (l.) und Gabi Gschiel. 4 Der ehemalige Leiter des Straßenbauamtes Hartberg Herbert Kraus.

5 Auch Dieter Prennschütz, pensionierter Rechnungshofbeamter, ließ sich die Eröffnung nicht entgehen. 6 Direktor des BG/BRG/BORG Hartberg Friedrich Polzhofer mit Gattin Hildegard. 7 Susanne Förster, Leiterin der Stadtbibliothek Hartberg, mit Gatten Gerhard.

Im Bilde 1 Texte: Astrid Maier Rita Schreiner, Fotos: Hans Zugschwert

Bei der ersten Vernissage der Galerie 44QM im Jahr 2013 konnte der Hartberger Kulturreferent Ludwig Robitschko wieder sehr viele Kunstinteressierte, darunter auch Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer mit seiner Gattin, begrüßen. Die Pöllauer Künstlerin Isabella Siller hat mit ihren großformatigen Bildern eine beeindruckende Ausstellung gestaltet. Einführende Worte zu den Werken sprach der ehemalige Pöllauer Bürgermeister Heribert Hirschegger. Die Bilder zeigen stark realitätsbetonte Porträts menschlicher Grundsituationen, die auf zwei Ebenen operieren – eine real, die andere surreal, stets miteinander verschwimmend. Die Ausstellung ist noch bis 7. Februar zu sehen (Galerie 44QM, Sparkassenplatz 4, 8230 Hartberg, Di. – Fr.: 14 – 18 und Sa.: 10 – 13 Uhr).

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1  Heribert Hirschegger, Hauptschullehrer in Pöllau, Künstlerin Isabella Siller, Rita Schreiner vom Kulturreferat Hartberg und Ludwig Robitschko, Kulturreferent der Stadtgemeinde Hartberg (v. l.).

2 Künstlerin Isabella Siller.  ezirkshauptmann Max Wiesenhofer 3 B (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) mit Filmregisseur und –produzent Alfred Ninaus (r.).

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Verwöhnender Quell An diesem Abend ging keiner baden, auch wenn die Räumlichkeiten dazu eingeladen hätten. Im Rahmen einer glanz-

vollen Galaveranstaltung mit über 500 Gästen wurde die neue Parktherme in Bad Radkersburg unter zahlreicher An-

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Fotos: Parktherme Bad Radkersburg, KK

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1  Können stolz sein: die Parktherme-Geschäftsführer Siegfried Feldbaumer (r.) und Patrick Sax. 2 Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (l.) erhob sein Glas auf die neu eröffnete Therme. 3 Einen schönen Abend verbrachten auch Sängerin Jazz Gitti mit den AquariusNaturprodukte-Geschäftsführern Doris

teilnahme von Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur feierlich eröffnet.  Lissi Steiner

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Ehrenberger und Franz Teufl (v. l.). 4 Moderatorin Vera Russwurm (M.) unterhielt sich prächtig mit Sänger Waterloo und seiner Gattin Andrea. 5 Überraschungsgast Greg Bannis, Sänger der Kult-Band „Hot Chocolate“ heizte mit dem Lied „Every 1’s a winner” aus dem Jahr 1978 dem Publikum gehörig ein.

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6 Vitalhotel-Direktorin Claudia Wendner mit Bad-Radkersburg Bürgermeister Sepp Sommer. 7 Steiermark-Tourismus-Boss Georg Bliem (r.) und Bad-Radkersburg-Tourismus Obmann Josef Jausovec. 8 Spielte auf: Sänger Gary Howard von den Flying Pickets.

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Berlin ganz steirisch sche Insider ein absolutes Must. Und Lena Hoschek sorgte mit ihrer Show für viel Aufsehen.

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1  Unternehmer und Model René Koch mit Katharina Plattner (Andy Wolf Eyewear). 2 Die Kastner & Öhler-Einkaufsleiter Alexander Petrskovsky und Katrin Stocker waren ebenfalls auf der Premium Berlin, um die neue Herbst/Winter 2013/14-Kollektion für den Grazer Modetempel einzukaufen. 3 Mode-Bloggerin Tanja Trutschnig

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(www.typicalstoffy.com) versorgte DIE STEIRERIN mit allen News und Bildern aus Berlin. 4 Lena Hoschek und Lexy Hell (Tattoo-Model aus der Südsteiermark, r.). 5 - 7 Lena Hoschek Show: Ihre Herbst/Winter 2013/14-Kollektion ist beeinflusst von der russischen Folklore,

kombiniert mit einer extra Portion Punk. Ein Highlight der Show waren die Abendroben ihrer neuen Couture-Line „Lena Hoschek Atelier“. Deutsche Promis waren ganz wild auf ihre Teile. 8 Auch Andy Wolf Eyewear war mit einem Stand auf der Premium vertreten.

Fotos: Tanja Trutschnig/ www.typicalstoffy.com

Die Berliner Fashion Week, das Mekka der internationalen Modewelt, war auch für viele steiri-

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Ran an den Speck! Trotz Schneegestöber herrschte großer Andrang bei der Eröffnung des bereits vierten M.A.N.D.U.s Lifestyleworkout-Centers in Graz, in der Heinrichstraße 117. 2

1  Premium Coach des M.A.N.D.U. Graz-­ Geidorf Stefan Müllner mit Testimonial Toni Klein. 2 Natürlich durfte auch eine Demonstration

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des Trainings nicht fehlen: Stefan Müllner, Toni Klein und Physiotherapeutin Anita Pertl (v. l.). 3 Ist auch schon M.A.N.D.U.-erfahren: ➞

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­Sturm-Spieler Florian Neuhold. 4 Auch bei der Eröffnung: Doris Muhrer, Monika Dicker, Gerhard Hackenberger und Pia Kleinschuster (v. l.).

Fotos: Stuhlhofer, M.A.N.D.U.

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Der Schönste im Land

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1  Die Sieger stehen fest: Philipp Knefz (21, aus Fohnsdorf, r.) ist Mister Styria 2013. Den zweiten Platz machte der 25-jährige Daniel Schober aus St. Georgen (l.), dritter wurde Markus Binder (21, M.) aus Graz, der seit seiner Geburt im Rollstuhl sitzt. Hintere Reihe: Almrausch-Chef Charly mit den JuryMitgliedern Sylvia Baumhackl (Centerleiterin Shopping Nord), Sabrina Konrad (Miss Styria 2011), Melanie Wörgötter (Miss Styria 2012) und Christoph Ljubi (Mister Styria 2011, v. l.). 2  Strenge Jury: Miss Styria 2012 Melanie Wörgötter, Spitzenfotograf Ewald Willibald und Sängerin Vera Luttenberger (r.). 3  Freundschaftliche Konkurrenten: Christoph Pratneker, Philip Tropper und Matthias Schwaiger (v. l.) mit Markus Binder. 4  Gute Stimmung schon vor der Wahl ­unter den Mitstreitern: Peter Singer, Franz Grangl, Philipp Knefz, AlmrauschChef Charly, Thomas Magerl, Patrick Frank und Walter Nöst (v. l.). 5  Shopping-Nord-Power: Sylvia Baumhackl mit Kurt Maier (Saturn-Nord). 6  Starker Mann: Dancing Star Willi Gabalier schafft eine elegante Hebefigur mit AntenneMuntermacher Thomas Axmann. 7  (Fast) alles Höchstnoten. 8  Starker Auftritt: Markus Binder begeisterte die Fans im Almrausch.

Fotos: KK

Im Almrausch Lannach fand bei jeder Menge Partystimmung und guter Laune die heurige Wahl zum Mister Styria statt. Erstmalig in Österreich war auch ein Teilnehmer im Rollstuhl dabei.

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Alles Walzer in Leoben In der Faschingssaison darf die Stadt Leoben getrost als „Ballmetropole“ bezeichnet werden. Jedes Wochenende ha-

ben Balltiger, Tanzfreudige und Menschen, die einfach gerne in Gesellschaft sind, die Möglichkeit, zum Teil

unter gleich mehreren Bällen auszuwählen und abwechslungsreiche und unterhaltsame Stunden zu genießen.

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1  Feuerwehrball: Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Leoben stellten sich feierlich zur Eröffnung „ihres“ Balles im Gemeinschaftsraum Judendorf auf, bevor dann kräftig das Tanzbein geschwungen wurde. 2  Hände hoch! Ausgelassene Stimmung war beim Feuerwehrball garantiert. 3  Ball der Wirtschaft: Wirtschaftskammerobmann Hans Mocharitsch und Regionalstellenleiter Alexander Sumnitsch

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organisierten wiederum einen glanzvollen „Ball der Wirtschaft“, zu dem zahlreiche Gäste in den Congress kamen. 4  Auch der Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark Josef Herk (3. v. r.) tanzte am „Ball der Wirtschaft“ auf. 5  Ball der Hütte Donawitz: In den Kammersälen Leoben war ein glanzvoller Höhepunkt der Ballsaison: BRV Josef Gritz, Vorstandsvorsitzender Franz Kainersdorfer, BRV Alexander Lech-

ner und Bürgermeister Matthias Konrad (v. l.) ließen sich das nicht entgehen. 6  Ein herzliches Willkommen wurde den Gästen des 54. Hüttenarbeiterballs geboten. 7  Pfarrball Lerchenfeld: Gute Stimmung und zahlreiche Besucher begrüßten Provisor Franz Sammt und ein ehrenamtliches Team um Pastoralassistentin Michaela und Alois Gruber beim traditionellen Pfarrball in Lerchenfeld.

Fotos: BFV Leoben/Schönauer, Freisinger, Gsaxner

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gesellschaft |

Miami in Graz Bauernsilvester heißt der besonders in der Steiermark praktizierte Brauch, schon am 30. Dezember ins nächste Jahr zu rutschen. Unter dem Motto „Silvester in Miami“ luden Stempel- und Schilderfabrikant Günther Dunkler und Blumen-Leitner-Chef Peter Leitner gemeinsam mit „Wein & Co“-Chefköchin Anna Winter zum Bauernsilvester in die traumhaft geschmückte Gärtnerei Leitner in der Grazer Puchstraße. Beeindruckende Lichteffekte, eine Laser-Show, Party-Rauch und Raketen läuteten den Jahreswechsel ein. Die geladenen und getreu dem Motto sommerlich gekleideten Gäste feierten bei feiner Küche von Anna Winter, einer Cocktail-Bar und DJ-Sounds in toller Partylaune bis zum Nina Krok Morgengrauen. 

Fotos: Nina Krok

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1  Ex-Miss, Power-Plate-Coach und PowerBeauty-Lounge-Inhaberin Christiane Taurer, Parfümerie-Unternehmerin Hannelore Hölbling, Power-Plate-Graz-ZentrumChefin Sabine Dunkler und Ex-Top-Model Michaela Leitner (Blumen Leitner, v. l.). 2  Professor Raimund Winter und seine Frau, die Schmuckkünstlerin Hermine Winter.

3  „Wein & Co“-Barleiterin Anita Kurz mit Power-Platerin Sabine Dunkler und „Wein & Co.“-Chefköchin Anna Winter (v. l.). 4  Hannelore Hölbling, INZAGHI-Figaro im Palais Anton Ilic, Stempel- und Schilderfabrikant Günther Dunkler, Hans Prügger (ORF, v. l.). 5  Die Gastgeber Peter und Michaela Leitner (Blumen Leitner).

6  Super DJs: Martin Leitner (Blumen Leitner) und Restaurant-Nudels-Geschäftsführer Reinhold Angeler (r.). 7  Rechtsanwalt Emil Knauer und seine Gattin Maria Knauer-Lukas, Projektleiterin des Steirischen Verkehrssicherheitsprogramms.

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Foto: Schrotter, Il Ballo di Casanova, beigestellt, Fotolia

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