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* Quelle: CAWI-Print 2012, GfK Austria, 5000 Online-Interviews in Österreich, repräsentative Erhebung im Alter von 14 – 65 Jahren. Feldzeit: 2. März bis 29. Juni 2012. Die Reichweite ist eine Kombination aus den LPAs der Magazine Die Oberösterreicherin, Die Salzburgerin, Tirolerin, Die Vorarlbergerin, Die Steirerin und Kärntner Monat, jeweils österreichweit errechnet. ** Quelle: Die Planzahlen für die Druckauflagen basieren auf dem Vertriebskonzept laut Neu-Media GmbH, Tirolerin Verlags GmbH, Kaindl-Hönig Media GmbH, Kärntner Monat Zeitungs GesmbH, Steirerin Verlags GmbH & Co. KG und Russmedia GmbH, Stand 2012; die Gesamtdruckauflage ergibt sich aus der Summe der Druckauflagen der Magazine Die Oberösterreicherin, Die Salzburgerin, Tirolerin, Die Voralbergerin, Die Steirerin und Kärtner Monat.

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| editorial

Alles Walzer! Machen Sie sich mit der STEIRERIN bereit fĂźr eine rauschende Ballsaison 2012/2013.

Impressum

Tanzfeste von Anfang November bis zum Ende der Faschingssaison und sogar darĂźber hinaus. SteirerInnen- und TänzerInnen-Herz â&#x20AC;&#x201C; was willst du mehr? Nur logisch, dass wir uns in dieser Ausgabe jetzt zu Beginn der Ballsaison diesem Phänomen auf vielfältigste Weise widmen. Auf knapp 170 Seiten finden Sie daher in dieser STEIRERIN unter anderem die schĂśnsten Ballroben, die verfĂźhrerischsten (oder auch unauffälligsten) Dessous fĂźr darunter, dazu jede Menge Schuhe, Taschen, Schmuck und weitere Accessoires, schlieĂ&#x;lich die trendigsten Frisuren und Styling-Tipps fĂźr die schĂśnsten Nächte des Jahres. Und last but not least die wichtigsten Termine der kommenden Ballsaison. Mit Tina KernTheissl, der Chefin einer renommierten Grazer Tanzschule, haben wir auĂ&#x;erdem eine Steirerin auf dem Cover, die selbst schon zahlreichen Ballveranstaltungen Ihren Stempel aufgedrĂźckt hat. Aber auch, wenn Sie zu den â&#x20AC;&#x17E;Ballmuffelnâ&#x20AC;&#x153; zählen sollten, haben wir jede Menge interessanter Themen fĂźr Sie: Erleben Sie zum Beispiel im Wohn-Ressort, wie positiv die neuesten Ă&#x2013;fen- und Licht-LĂśsungen die Raumatmosphäre beeinflussen, heben Sie mit uns zum Golfen in wärme-

re Gefilden ab oder folgen Sie uns zu den besten Shoppingadressen â&#x20AC;&#x17E;out of Styriaâ&#x20AC;&#x153;, um rechtzeitig vor Weihnachten noch das eine oder andere exklusive Geschenk fĂźr Ihre Liebsten zu ergattern. Aufgetischt wird diesmal â&#x20AC;&#x17E;Gans Wildâ&#x20AC;&#x153; â&#x20AC;&#x201C; herrliche Wild- und GeflĂźgel-Rezepte von einigen der besten KĂśche des Landes. Im Lebens-Ressort widmen wir uns der GeiĂ&#x;el â&#x20AC;&#x17E;Lustlosigkeitâ&#x20AC;&#x153;. SchlieĂ&#x;lich porträtieren wir in dieser November-Ausgabe der STEIRERIN wie gewohnt viele interessante Steirerinnen wie die Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder, die Kultur-Wirtin Tatjana Petrovic und mit dem Unternehmer Andreas Herz einen Steirer, der sein Leben auf eine ganz auĂ&#x;ergewĂśhnliche Weise meistert. Ein Interview, das auch nachdenklich macht. Ein Potpourri â&#x20AC;&#x201C; so bunt wie die Farben des Herbstes, abgerundet von einer breiten Palette von Events aus der ganzen Steiermark, die wir fĂźr Sie unter der Rubrik â&#x20AC;&#x17E;Gesellschaftâ&#x20AC;&#x153; ins Blatt gerĂźckt haben. Ich freue mich, Ihnen die mittlerweile vierte Ausgabe unseres Magazins Die STEIRERIN ans Herz legen zu dĂźrfen. Und wie immer darf ich Sie herzlich einladen: Schauen Sie sich das an! Arnold Jaritz, GeschäftsfĂźhrer

Chefredakteur-Stellvertreter: Mag. Wolfgang Schober

Grafik: Sabine Pauritsch, Micki Weikhard Internet: www.diesteirerin.at Ein Unternehmen der Styria Media Group AG.

EigentĂźmer und Verleger: Steirer MONAT Zeitungs-GmbH Belgiergasse 3/I, 8020 Graz Tel.: 0316 / 84 12 12-0 Fax: 0316 / 84 12 12-709

Redaktionelle Mitarbeit: Lissi Steiner, Christina Dow, Mag. Tina Veit, Nina Krok Anzeigen: Karin HĂśdl, Hans-JĂźrgen Maier, Sigrid Komposch, Mag. Andrea Freitag Office-Management: Silvia Pfeifer ABO-Service: Tel.: 0316 / 84 12 12-704 E-Mail: abo@diesteirerin.at

Geschäftsfßhrung: Mag. Arnold Jaritz, Dietmar Zikulnig Chefredakteur: Dr. Wolfgang Wildner

Druck: NP Druck, 3100 St. PĂślten Vertrieb: Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H., 1011 Wien

DIE STEIRERIN Das Gesellschaftsmagazin der Steiermark

8 | Die STEIRERIN

Die Informationen zur Offenlegung gemäĂ&#x; § 25 des Mediengesetzes kĂśnnen unter der URL www.diesteirerin.at abgerufen werden.

www.diesteirerin.at

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nter einem Ball versteht man einerseits ein kugelfĂśrmiges, elastisches Spielzeug oder Sportgerät aus Leder, Gummi oder Kunststoff. Zum anderen ist es aber auch die Bezeichnung fĂźr ein Fest, bei dem der Tanz im Mittelpunkt steht. Die beiden Begriffe sind sprachgeschichtlich nicht miteinander verwandt â&#x20AC;&#x201C; und das ist in Ă&#x2013;sterreich auch besonders offenkundig. Denn während wir bei den sportlichen Ballspielen international kaum fĂźr Furore sorgen, sind wir, was unsere Ballkultur angeht, wahre Weltmeister. Besonders Wien, das mit dem Lifeball und dem Opernball zwei weltweit bekannte â&#x20AC;&#x17E;Markenâ&#x20AC;&#x153; beherbergt, darf als Zentrum dieser Kulturgattung gelten. Aber auch die Steiermark hat sich diesbezĂźglich herausgemausert: Der Bauernbundball ist seit Jahren unangefochten die weithin grĂśĂ&#x;te Ballveranstaltung, die Opernredoute wird von vielen als der schĂśnste Ball Ă&#x2013;sterreichs bezeichnet und der Tuntenball gilt als der wohl schrägste Ball des Landes. Daneben noch die vielen anderen rauschende Feste wie der Offiziers-, der Akademiker- und der Technikerball, die zahllosen Maturabälle landauf, landab sowie Hunderte weitere


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November 2012 Foto: Oliver Wolf

Inhalt

Leben 98 102 106

Kristina Edlinger-Ploder Die Landesrätin im Interview Huberta Gabalier Die neuen Pläne der Volksrocker-Mama Geißel Lustlosigkeit Neuer Schwung für Ihr Liebesleben

Freizeit 114 118 Foto: G. Fuchs

98 Kristina Edlinger-Ploder

Golfen in der Ferne Shopping-Herz auf Reisen Was München, Udine & Co. zu bieten haben

Genuss 124 132

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Kultur 138

Tatjana Petrovic Porträt der „schrägen“ Kulturwirtin.

Foto: Oliver Wolf

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SteirerInnen-Events im Bild

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Editorial Gewinnspiel

Die nächste Ausgabe des Magazins „Die STEIRERIN” erscheint am 30. November 2012.

138 Tatjana Petrovic 12 | Die STEIRERIN

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Tanz der T oleranz Sie kennt das politische Parkett in Brüssel genauso wie das heimische Tanzparkett. Jetzt sorgt die Grazer TanzschulLady Tina Kern-Theissl (39) mit dem österreichweiten Integrationsprojekt „Dance Vision“ für Furore. Was Tanz mit Toleranz zu tun hat und warum sie für dieses Projekt an ihre Grenzen geht, erklärt sie im Gespräch mit der STEIRERIN. Text: Wolfgang Schober, Fotos: Oliver Wolf, Hair & Styling: simplyrobert

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Geht nicht, gibt’s nicht. Wenn ich wirklich etwas erreichen will, agiere ich mit voller Energie und Leidenschaft und bin auch bereit, an meine Grenzen zu gehen.

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ina Kern Theissl rotiert. Diesmal nicht um ihre eigene Achse, sondern von Termin zu Termin. Ein Projekt treibt die Leiterin einer renommierten Grazer Tanzschule derzeit zur schnellen Schrittfolge durch die tägliche To-do-Liste. „Dance Vision – gemeinsam mehr bewegen“ nennet sich das visionäre Projekt, das die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund mithilfe des Gesellschaftstanzes fördern soll. An Schulen in ganz Österreich finden ab dem nächsten Jahr Veranstaltungen statt. Das Ziel: Die Schüler entwickeln auf dem Tanzparkett interkulturelles Verständnis und tanzen spielerisch Schritte Richtung Toleranz. Das Programm, das Kern-Theissl gemeinsam mit Willi Gabalier betreibt, befindet sich in der heißen Phase der Planung. Für das Foto-Shooting mit der STEIRERIN sowie einem ausführlichen Interview hat sich Tina KernTheissl dennoch gerne Zeit genommen.

„Dance Vision – gemeinsam mehr bewegen“ – ein Integrationsprojekt, in dem sich Kinder und Jugendliche tänzerisch näherkommen. Wie kamen Sie auf die Idee? Die Idee entstand wie vieles im Leben eher zufällig. Nach einem langen Arbeitstag habe ich mich gemeinsam mit einer Mitarbeiterin noch durchs TV-Programm gezappt und bin dabei auf einen Beitrag gestoßen, der ein vergleichbares Projekt in der Schweiz vorgestellt hat. Es hat mich unglaublich bewegt, welche Ergebnisse mit dieser vordergründig „simplen“ Methode erzielt werden können. Außerdem kenne ich den US-Tänzer Pierre Dulaine, den Urvater aller Tanz-Integrationsprojekte, ja auch persönlich. Schlagartig wurde mir klar: So etwas müsssen wir unbedingt auch in Österreich machen. Man darf nicht vergessen: Jedes vierte Kind in Österreich hat Migrationshintergrund.

Eine Momententscheidung? Ich habe mich in dem Moment dazu entschlossen, es zu machen, weil ich auch weiß, dass ich die Voraussetzungen dafür mitbringe, so ein Projekt aufzustellen und umzusetzen. Ich komme vom Tanz, habe Organisationserfahrung, gleichzeitig den Gestaltungwillen und diesen Anspruch, mich in die Gesellschaft einzubringen. So ein bisschen nach dem Motto: Wer, wenn nicht ich? (lacht) Und dann habe ich mit dem Willi Gabalier auch gleich einen Partner gefunden, mit dem ich seit Jahren gut zusammenarbeite. Er ist ja selbst sehr engagiert, hat eine unglaubliche Power und auch eine hohe Popularität, die dem Projekt nützt. Wie läuft das Projekt konkret ab? Willi und ich bzw. andere Tänzer gehen in Schulklassen von 6- bis 14-Jährigen und unterrichten dort Gesellschaftstanz, also einen Paartanz. D. h. ein Schüler be-

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Tina Kern-Theissl vor einem Bild ihres Mannes, des Künstlers Ronald Kodritsch.

findet sich sofort in Partnerschaft mit einer Person. Die Tanzhaltung funktioniert wie eine Umarmung, die Paar-Situation ist das Entscheidende. Die Kinder konzentrieren sich auf die Tanzschritte, dadurch müssen sie auf den anderen eingehen, sich einlassen, Verantwortung übernehmen und Vertrauen schenken. Das Ganze passiert, ohne es bewusst zu merken. Der Körper weiß ja viel mehr von der Welt als das Bewusstsein! Wenn sich diese Person dann wohlfühlt in der Situation, was sehr schnell der Fall ist, dann wird sie auch sehr schnell mit positiven Botschaften aufgeladen. Das Ganze funktioniert also auf einer sehr psychologischen Ebene? So ist es, die Wirkung ist durch zahllose Studien belegt. Tanzen ist Kommunikation und Ausdruck der Seele, damit von absolut menschlichen Bedürfnissen wie Bewegung, Kontakt, dem Wunsch nach Einheit und Gleichklang. Auf diese Weise werden Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile abgebaut, das Bedrohungsempfinden wird reduziert, Empathie aufgebaut und Toleranz gefördert. Der große Vorteil der Methode: Integration entsteht hier nicht aus einer Problemfokussierung, sondern aus einem Erlebnis heraus, einem gemeinsamen Erlebnis, einem Teamfeeling, das obendrein Spaß macht. Weil sich Fremdenfeindlichkeit bei Menschen schon sehr früh festsetzt, ist es auch wichtig, bereits im Kindesal16 | Die STEIRERIN

ter aktiv zu werden. Und noch etwas: Es gibt auch einen Multiplikator-Effekt. D. h. auch Eltern der Kinder oder Leute im Umfeld profitieren davon, weil sich auch nachweislich deren Einstellung gegenüber anderen Fremdgruppen ändert. Ein Pilotprojekt mit 90 Schülern in drei Schulklassen einer Wiener AHS hat heuer bereits stattgefunden – wie geht es weiter? Die Erfahrungen in dieser Schule waren absolut positiv. Wir planen heuer noch ein Pilotprojekt in Graz mit zwei Schulen. Im nächsten Jahr werden wir dann richtig losstarten und wollen 2013 auf jeden Fall 60 Projekte machen, d. h. in 60 Schulklassen gehen. Schwerpunktmäßig in der Steiermark, in Wien, Niederösterreich und im Burgenland. Gibt es auch Widerstände, die zu überwinden sind? Manchmal habe ich ein bisschen die Sorge, dass nicht ganz verstanden wird, worum es bei dem Konzept geht. Dass das halt so eine nette Tanzerei ist, nicht mehr! Das wäre so, als würde man die Clinic Clowns auf ein bisschen Schabernack reduzieren. Ansonsten sind die Widerstände am ehesten auf der finanziellen Seite, weil das Projekt so konzipiert ist, dass für Schulen und Schüler keine Kosten anfallen. Das heißt wir finanzieren uns über öffentliche Mittel und private Sponsorgelder. In Zeiten, wo es überall Sparbedarf

gibt, nicht immer einfach. Einige Zusagen gibt es bereits, einiges ist noch in der Schwebe. Jedenfalls würden wir uns wahnsinnig freuen, wenn wir noch Firmen finden, die uns unterstützen. Schließlich ist es Teil der Vision, mit Dance Vision irgendwann in allen Schulen Österreichs zu sein. Sehen Sie das Projekt als politisches Engagement oder sind Sie der Politik damit sogar voraus? Die Aufgabe hat sicher eine politische Dimension. Das Thema wurde von der Politik lange nicht wirklich angegangen. Es ist leider lange Zeit so gehandhabt worden, dass Integration eh von allein funktioniert. Ihre Methode ist der Gesellschaftstanz – braucht die Gesellschaft einen Wechselschritt Richtung Toleranz? Toleranz ist kein passives Erdulden, sondern das aktive Anerkennen, Akzeptieren und Respektieren von anderen! Daher passt das Bild vom Wechselschritt ganz gut, es ist ein sehr dynamischer Schritt. Ihr Projekt-Partner Willi Gabalier hat bei Dancing Stars teilgenommen. Würden Sie das auch gerne? (lacht) Nein, das ist kein Thema für mich, ich bin weder Promi noch Tanzprofi – auch wenn ich natürlich die Tanzlehrerausbildung habe.


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Als ich meinen Mann geheiratet habe, kannten wir uns erst vier Wochen. Ich hatte einfach das Gefühl, bei ihm angekommen zu sein, zuhause zu sein.

Dennoch: Mit welchem Promi würden Sie gerne tanzen? Mit dem Nikolaus Ofczarek, für mich ein Vollblutmann (lacht). Mit ihm würde ich sehr gerne tanzen. Die TV-Show „Dancing Stars“ war für Tanzschulen wohl ein Glücksfall? Ja. Es hat sicher einige Leute dazu motiviert, wieder mit dem Tanzen anzufangen, vor allem auch den Männern die Scheu davor zu nehmen. Sie sehen nun, dass man auch als Mann am Tanzparkett ganz gut und männlich aussehen kann. Und auch viele andere, die den Eindruck hatten, sie seien keine Tänzer und haben kein Talent, werden eines Besseren belehrt: Sie sehen jede Woche den Fortschritt, wenn man daran arbeitet und dran bleibt, und merken so, dass es eigentlich jeder schaffen kann, mit seinem eigenen Stil auf der Tanzfläche gut auszuschauen. Das alte Klischee stimmt immer noch: Frauen wollen tanzen, Männer lieber cool an der Bar stehen?

Das liegt daran, dass Frauen generell kommunikativer sind, und Tanz ist auch eine Form der Kommunikation. Welche Tänze liegen im Trend? Auf jeden Fall Zumba, es ist aber eher Gymnastik mit tänzerischen Elementen. Total im Trend sind derzeit Swing-Tänze wie der Lindy Hop oder der Balboa, Tänze aus den 30er-Jahren und Vorläufer von Boogie-Woogie und Rock’n’Roll. Ich selbst habe das ganze Wochenende bei einem Swing-Festival durchgetanzt und noch überall blaue Flecken.

Gilt auch der Umkehrschluss – keine Übereinstimmung beim Tanzen und daher kann es beziehungsmäßig gar nicht klappen? Nein, das muss nicht sein. Mein Mann tanzt überhaupt nicht (lacht). Höchstens Freestyle (lacht). Sind Menschen, die tanzen, glücklicher? Auf jeden Fall! Es kommt beim Tanzen zu einer ganz massiven Ausschüttung von Glückshormonen wie Seratonin. Das passiert auch bei Musik und beim Tanzen umso mehr.

Gibt es die Erotik des Tanzens? Natürlich gibt es sie. Wenn man beim Tanzen miteinandner harmoniert, dann ist das ja auch ein körperliches Harmonieren. Und nachdem Tanzen so stark Ausdruck der Seele ist, ist auch ein seelisches Übereinstimmen da. D. h. man kann davon ausgehen, dass, wenn es auf dieser Ebene funktioniert, dann funktioniert’s auch auf anderen.

Tanzschul-Duo: Tina Kern-Theissl mit ihrer Mutter Helga.

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Für das Shooting perfekt in Szene gesetzt wurde Tina Kern-Theissl vom Leibnitzer Top-Stylisten Robert Suppan sowie Make-up-Artist Elfi www.simplyrobert.at

Das dynamische Duo hinter Dance-Vision: Tina Kern-Theissl und „Dancing Star“-Teilnehmer Willi Gabalier.

Was bedeutet für Sie Glück? Ich halte es mit Goethe: „Glücklich allein ist die Seele, die liebt.“ Was ist das Geheimnis der Liebe? Das kann ich nur für mich beantworten: Als ich meinen Mann geheiratet habe, kannten wir uns erst sehr kurze Zeit: nur vier Wochen. Ich hatte einfach das Gefühl, bei ihm angekommen zu sein, zuhause zu sein. Wir sind jetzt fünf Jahre verheiratet. Was ist das Geheimnis einer gelingenden Beziehung? Toleranz, Offenheit, Respekt und vor allem, dass es gelingt, sich den Zauber zu erhalten. Diese ursprünglichen Dinge, daran gilt es zu arbeiten. Mein Mann und ich, wir tragen auch beide dasselbe Tatoto: „Honeymoon forever“ Ihre Lebensphilosophie? Welcher Satz hat Sie geprägt? Mein Credo ist: Geht nicht, gibt’s nicht! D. h. wenn ich wirklich etwas will, agiere ich mit voller Energie und Leidenschaft auch gegen Widerstände und gehe dabei schon einmal an meine Grenzen. Tja, ich bin eben Stier. Ihre unternehmerische TanzschulKarriere verlief nicht linear. Sie waren einige Jahre als Juristin im politischen 18 | Die STEIRERIN

Umfeld in Wien und Brüssel tätig? Ja, ich bin erst vor sechs Jahren in die Tanzschule zurückgekehrt. Ich habe Jus studiert in Graz, in Paris und schließlich in Wien. Nach einem Job beim ORF und drei Jahren im Bundeskanzleramt lebte ich zwei Jahre in Brüssel und war in der ständigen Vertretung Österreichs bei der EU für Kohäsionspolitik, somit Regionalpolitik, zuständig. Eine aufregende Zeit. Sehen Sie das europäische Projekt gefährdet? Für mich ist die EU ein großartiges und ambitioniertes Projekt, eine große Vision. Auch, wenn vieles noch nicht perfekt funktioniert, man darf nicht vergessen, was dieses Projekt leistet, es sichert Frieden und Solidarität in der EU. Daher glaube ich auch, dass die Krise noch ein Segen, eine Chance für Europa ist, und dass die EU dadurch noch gestärkt wird. Wir sind knapp vor Beginn der Ballsaison. Wie viele Bälle werden Sie beehren? Ich bin in der Regel auf mehreren Maturabällen und regelmäßig auf der Grazer Opernredoute sowie dem Multi-KultiBall. Auf der Tanzfläche sieht man mich da gar nicht so oft, da die meisten Hemmungen haben, mich aufzufordern – das übliche Tanzlehrerschicksal.

Steckbrief Tina Kern-Theissl Geboren am 24.4.1973 in Graz, verheiratet mit dem in Wien lebenden Künstler Ronald Kodritsch, entstammt der Grazer Tanschul-Institution KernTheissl, die sie gemeinsam mit Mutter Helga Kern-Theissl leitet. Agenden: Tanzunterricht, Strategie, Personal, Finanzen, Administration, PR und Marketing, Kooperationen, Veranstaltungen (z. B. Latin World Trophy). Staatlich geprüfte Tanzlehrerin, Magistra der Rechtswissenschaften, vor ihrem Einstieg in die familiäre Tanzschule mehrjährige Berufspraxis im In- und Ausland: ORF Marketing in Wien, College D’Europe in Brügge, Bundeskanzleramt in Wien (zuständig für Koordination in Angelegenheiten der EU-Regionalpolitik) sowie Attaché für Kohäsionspolitik in Brüssel. Tina Kern-Theissl spricht mehrere Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch). Hobbys: Reisen, Psychologie, Mediation, Lindy Hop, Tauchen, Skifahren, Tanz, Film, Kunst Dance Vision „Dance Vision – gemeinsam mehr bewegen“ ist ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund mithilfe von Gesellschaftstanz. Die Vereinsgründer: Tina Kern-Theissl und Willi Gabalier www.dancevision.at www.kern-theissl.at


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er kennt das nicht: Der PaketZusteller hat die langersehnte Bestellung gebracht, doch weil man nicht zu Hause war, muss das Paket in der Postfiliale oder beim Post Partner abgeholt werden. Diese Zeiten sind jetzt aber vorbei. Denn mit der neuen Post Empfangsbox, die ab nun bei der Post erhältlich ist (ab 169 Euro), ist auch der stressfreie Empfang von Sendungen möglich, wenn man gerade nicht zu Hause ist. Ihre Sendung wird einfach in der Box im Stiegenhaus hinterlegt. Durch die von der Post entwickelte Empfangsbox kann Ihre Sendung direkt bei Ihnen zu Hause hinterlegt werden. Mit Hilfe des gelben Zet-


Mode

Alles für die Dame von heute Ein Shop mit Wohlfühlcharakter ist das neue „Jilu“ in der Girardigasse in Graz. Zu finden sind Mode, Schuhe, Taschen, Tücher und Modeschmuck.

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Fotos: Feinheit, KK

Auf rund 70 m2 (und einem kleinen Garten) hat sich Michaela Stolz ihren Lebenstraum erfüllt und eine Boutique der besonderen Art erschaffen. „Mein Geschäft soll eine Anlaufstelle für die Frau sein“, so Stolz und betont, bei der Einrichtung auf ein gutes Zusammenspiel von Alt und Neu geachtet zu haben. So ist der Kassentresen ein Jugendstilschreibtisch, der hochflorige Teppich strahlt Wärme aus, der 11 m lange Catwalk, der sich durchs ganze Geschäft zieht, ist aus Blech und wurde als Unikat von jungen Burschen gestaltet. Bei Jilu gibt es Kleidung für den Business, Frei-

zeit- und Abendbereich sowie Schuhe, Taschen, Tücher und Modeschmuck. Diese stammen aus Italien und aus London. Verwöhnt wird man bei individueller Beratung und in ruhiger Atmosphäre mit Kaffee, Sekt und Wasser. Ein Besuch zahlt sich aus!

Info Jilu Girardigasse 4, 8010 Graz Michaela Stolz Tel.: 0664/25 28 131 www.jilu.at

Neuer Glanz für alte Schmuckstücke cke ke Laut Experten soll der Goldpreis auch in Zukunft steigen. Statt den alten en Familienschmuck einfach nur im Safe zu verwahren und auf bessere ree Goldpreise zu warten, lassen immer mehr Steirer aus dem alten Schmuck der Großmutter neue Ringe, Halsketten und Armreifen fertigen. Selbst wenn der alte Goldschmuck zerkratzt oder beschädigt ist, ändert es nichts am Wert. „Die Qualität bei 14 kt. oder 18 kt. Gold bleibt immer gleich“, so der Grazer Goldschmied Andreas Feiertag von Feinheit von Feiertag. www.feinheit.at a at

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Darf Mann bitten? Die Ballsaison ist eröffnet und mit ihr rücken die schönsten Roben und Ballkleider ins Rampenlicht. Wir präsentieren die exklusivsten Kreationen. Text: Christina Dow

Glamourös Rock € 169,90, Pelz-Bolero € 399, Clutch € 179,90, alles von Madeleine www.madeleine-mode.at

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Sexy Raffiniertes Kleid im Leo-Print mit tiefem Rückenausschnitt, von Steinecker, € 298. www.steinecker.at

Fotos: beigestellt

Spitzenkleid von Vila bei Kleider Bauer € 69,90

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GlamourĂśs Sensationelles Bustierkleid von Steinecker.

Charmant Bustier-Cocktailkleid mit Raffungen und Steinen, von Steinecker â&#x201A;Ź 349

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Märchenhaft Schräg geschnittene, pinke Robe mit RosenApplikationen und Pailletten um € 409. Von Avantgarde beim Hochzeitshaus Neuböck, Hauptstraße 38, Obdach, www.neuboeck-moden.at

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Glänzend Wirkungsvolles, nachtblaues Bustierkleid um € 179. Limitierte Auflage, erhältlich im Modehaus Hufnagl, Grazer Straße 84, Bad Gleichenberg, www.brautmoden.at

Zaubert perfekte Kurven: Drapiertes Kleid von Steinecker, € 119

Für lange Partynächte: Süßes Kleid, erhältlich bei ChiBriNo fashionstyle (LCS Leoben, EKZ Weinland und Arena Fohnsdorf), Eigenmarke, € 39,90. www.chibrino.at

Figurbetontes Cocktailkleid, von Ribkoff, erhältlich in Größe 34 bis 48, € 229,95, bei aldriana Damenboutique, Hauptplatz 16, Deutschlandsberg, www.aldriana.at

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Leidenschaftlich Langes Kleid mit HinguckerAusschnitt, von Steinecker, â&#x201A;Ź 298

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In Szene gesetzt Taschen, Uhren, Haardeko – die richtigen Accessoires machen Ihren Ballabend zu etwas ganz Besonderem. Die schönsten Stücke der Saison. Text: Christina Dow

Edle Uhr von Breil € 199

Clutch von SHM bei Shoe4You, € 19,95

Clutch von Hugo Boss, bei Salamander, € 249

Uhr von BOSS, z. B. bei Goldwelt in Seiersberg, € 299

„Power Snake“ Tasche von Swarovski, € 750

Esprit Uhr Vista Gold mit weißer Keramik € 139,90

Hingucker-Clutch von Menbur, bei Salamander, € 69,90

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Fotos: beigestellt

RedaktionsLiebling!


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Haarband € 26,90 und dazu passende Haarspange € 15,90 von Accessorize

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Brille von DSQUARED2 mit Glitzersteinen, € 380

Klassisch und elegant: die „Freelancer Rose Gold Class“ von Raymond Weil, € 2.500

Roségold-Ring

mit feinstem Morganit &

einer strahlenden Kasumigaura-Perle

Süßes Satin-Täschchen in Rosen-Form von Lazzarini, bei Humanic, € 19,95

Clutch von SMH, bei Shoe4You, € 19,95

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Silberne Clutch von Madeleine, € 179,90

Handschuhe mit Pelz, bei Madeleine, € 249

ReißverschlussTasche mit Pailletten von Accessorize, € 26,90

Zeitlose Clutch von Victoria Delef, über zalando.at, € 39,95

Clutch von SHM, bei Humanic, € 49,95

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Uhr-ArmreifenKombi von Esprit € 159,90


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Ketten-Tasche von Högl, bei Salamander, € 179,90

Klapp-Täschchen von SHM, bei Humanic, € 34,95

Schwarze Clutch von Menbur, über zalando.at, € 54,95

Raffinierte Breil-Uhr, z. B. bei Juwelier Carl Mayr & Sohn, Murgasse, Graz, € 166

Modenschau der Herbst- und Wintertrends

Fotos: beigestellt

9. Nov. 2012, Beginn: 18:30 Uhr


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Fotos: beigestellt

Halskette von Swarovski, z. B. am Hauptplatz Graz, € 750 Armband Swiveled Brown rose von Esprit € 110

Ring Brilliance triple von Esprit € 139,90

Ring von Swarovski € 300

Edle Pretiosen aus rhodiniertem 925er Sterling Silber von XENOX, z. B. bei Goldwelt in Seiersberg, € 25 bis € 89

Ballbegleiter deluxe Sie sehen bestimmt umwerfend aus in Ihrer neuen Abendrobe und auch Make-up und Frisur sitzen perfekt. Was jetzt noch fehlt? Schmuckstücke, die mit Glitzer und Glanz Ihr Funkeln in den Augen noch unterstreichen. Text: Christina Dow

Ohrhänger in Aubergine mit Zirkonia € 155, von Ti Sento Milano

Ring, 14 Kt. Weißgold mit Brillanten und Saphiren € 3.799, Dorotheum Juwelier, www.dorotheum-juwelier.at

Emaillierter Silberring in Aubergine mit Schmuckstein € 135, von Ti Sento Milano

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Kette aus soft veredeltem Edelstahl mit glänzendem Finish von Breil, € 95, dazu Ohrringe von Xenox, € 89 Nostalgisches PerlenCollier von Accessorize € 15,90, z. B. Hauptplatz Graz

Ring von Swatch Bijoux € 55


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Kette aus Tahiti-Perlen, bei Gressl in Graz (Stempfergasse 11) oder Köflach (Hauptplatz 17a). P. a. A.

Rhodolith 8,19 ct in Gelbgoldfassung aus eigener Erzeugung und auch in anderen Kombinationen erhältlich, € 935 von Kreuzig, Murgasse 8, 8010 Graz, www.kreuzig.at

Ring in Weißgold 585/0,95 ct. mit Brillanten € 3.864. Von Aunova/ Feichtinger, Josefigasse 5–7, Graz, www.feichtinger.biz

Ohrstecker, gefertigt aus Gelbgold mit schwarzen Diamanten und grünem Amethyst. P. a. A. Schmuckatelier Krisper, Gamlitz, www.schmuckatelier.net

elegance

S1459, 42 cm € 579

deluxe

Diamanten zusammengefasst, bilden die zusammengefasst Grundlage für sogenannte „Pavé“Schmuckstücke. Die hier gezeigtenn Modelle zählen zu den „Must-Havees“ im hochwertigen Schmuck.

SS3550 3550 Brill. 1,25ct H/SI € 4.990

S3551 Brill. 1,25ct H/SI € 4.890

S3549 Brill. 1,25 ct H/SI € 4.399

RedaktionsLiebling! Statement-Collier von Swarovski € 950

Josef Krisper - Goldschmied Marktplatz 6, 8462 Gamlitz Tel & Fax: +43 (0) 3453 46811 Mobil: +43 (0) 664 3130788 E-Mail: info@schmuckatelier.net

www. schmuckatelier.net


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Schönheiten fürs Parkett Natürlich müssen sie für lange Tanznächte bequem sein. In erster Linie sollten Ballschuhe aber eines: durch atemberaubende Schönheit auffallen. Text: Christina Dow

Bequeme GlitzerBallerinas von Tamaris € 45,95

Satin-Sandalen von Lazzarini, bei Humanic € 69,95

Samt-Sandalette von Alisha, bei Humanic € 69,95

Immer passend: Lack-Pumps in Nude von Guess, bei Stiefelkönig € 175,99

Glitzer-Pumps € 39,95 von Tamaris, im neuen Tamaris-Store im FunShoe-Fürstenfeld Raffinierte Pumps von Salamander € 99,90

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Fotos: beigestellt

Zarte Riemchensandalen von Tamaris € 45,95


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RedaktionsLiebling!

Lack-Pumps von Tamaris € 75,95

Pumps mit Pailletten, Plateau und Blockabsatz, von Deichmann € 29,90

Peeptoes von Jello € 29,95

Extravagant: Glitzer-Peeptoes von Buffalo, bei Salamander € 169,90

K C I R T S R E H T K C PAN I H C S N ukte E d o r D p s t ualitä & LSO Q e h c s teiri

Mit Spitze, von Pittarello € 40 Steirisches Heimatwerk Sporgasse 23, 8010 Graz Tel. 0 316 / 82 71 06, Fax DW 6 service@heimatwerk.steiermark.at www.heimatwerk.steiermark.at

STEIRISCHES HEIMATWERK

Volkskultur Steiermark


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Verfuhrerisches darunter Unter edlen Ballroben und Cocktailkleidern sollten Sie auch die schönsten Dessous tragen, die gleichzeitig auch funktionell sein können. Wir zeigen, unter welches Kleid welche Unterwäsche passt. Text: Christina Dow

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Großes Bild: Kombi von Chantelle (BH ab € 54,95, Shorty € 24,95), unten: in Schwarz mit hoher Taille (BH ab € 59,95, Höschen € 29,95) und in Nude (BH ab € 39,95, Höschen € 19,95) mit abnehmbaren bzw. kreuzbaren Trägern, beides von Passionata

Sensationelles Bustierkleid von Steinecker € 398

Ideal bei schulterfreien Schnitten bzw. Bustier-Kleidern: Trägerlose BHs oder BHs mit abnehmbaren Trägern.

Fotos: beigestellt

Schulterfrei

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Push-up-BH € 12,95 und String € 5,95, beides von New Yorker, z. B. in der Shoppingcity Seiersberg

Verführerisch: Transparente Spitze von Passionata. Super-sexy Kombi mit Spitze, von Triumph, Serie „Lovely Diva“: BH € 47,95, String € 21,95, Strümpfe € 29,95

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Mega-Dekolleté Gerafftes Kleid von Steinecker, € 199

Bei klassischen, runden oder V-Förmigen AusBe schni schnitten sollten Sie voll auf den Hingucker-Effekt schwö schwören und mit diesen Push-ups ein wunderschön pralles Dekolleté zaubern.

Push-up-BH mit zartem Spitzenrand um € 12,95 und String um € 5,95, beides von New Yorker

Verführerisch: Transparente Spitze (BH ab € 42,95, Höschen € 25,95), von Passionata

Miracle up ist das neue DessousWunder: Über dem Lieblings-BH getragen hebt dieses Bustier die Brust an und zaubert einen atemberaubenden Push-up Effekt. Von Palmers, in Schwarz und Weiß erhältlich. Um je € 39,90

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A-symmetrisch

Romantisches Kleid von Deby Debo Rosita, über zalando.at, € 99,95

Wenn Sie ein im wahrsten Sinne des Wortes echt schräges Kleid tragen wollen, dann muss ihr BH vor allem eines sein: flexibel. Achten Sie also auf Bustierschnitte, transparente Rückenteile bzw. (einseitig) abnehmbare Träger.

Bandeau-BH von Palmers € 44,90

Gewinnspiel 5 Leserinnen gewinnen eine Dessousberatung für ihr Abendkleid sowie den passenden BH von Hunkemöller im MURPARK dazu. E-Mail mit „Hunkemöller“ an gewinnspiel@diesteirerin.at

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Sitzt perfekt: Bandeau-BH „Dreamlift“ € 21,99, Spitzen-Slip € 17,99, bei Hunkemöller im MURPARK Graz


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Zaubert eine ideale Silhouette, auch unter noch so engen Kleidern: Perfect Shape von Huber € 59,95

R affiniert Und was tun bei engen Stretchkleidern, die nicht mal eine Mini-Hautfalte verbergen? Oder bei Roben mit Rückenausschnitten bis zum Po-Ansatz? Wir haben die Lösungen. Verlängern die Beine und sorgen für Hingucker: Strumpfhosen von Palmers, € 29,90 (l.) und € 19,90

Nude ist unter sehr hellen Kleidern unsichtbar. Das Spanx Simplicity Kleid € 119,90, bei Palmers, formt auch gleichzeitig.

Der selbsthaftende Stützer: für alle Kleider, die viele Einblicke und absolut keine klassischen BHs zulassen. Palmers, € 29,90

www.hubershop.com

Huber Shops in der Steiermark: Feldbach | Fohnsdorf | Graz | Kapfenberg | Leibnitz | Leoben | Mürzzuschlag Finden Sie den Shop in Ihrer Nähe auf www.hubershop.at/filialfinder


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Luxus trifft Sportlichkeit Bei findet man einen tollen Label-Mix und kann aus den schönsten Modeteilen und Accessoires für Damen, Herren und auch Kinder wählen.

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ast zehn Jahre ist es her, als sich Gisela und Wolfgang Kroißenbrunner entschlossen, einen eigenen Fashion und Lifestyle-Store in der Sackstraße 26 zu eröffnen. 30 Jahre Branchen-Erfahrung, individueller Stil und das Gefühl für Trends sind die Handschrift, mit dem internationale Labels präsentiert werden. Bei gi-si k. wird in einer einzigartigen Architektur Mode und Lifestyle-Atmosphäre zelebriert. Internationale Labels wie ETRO, Fabiana Filippi, MONCLER, Herno, Tagliatore, 7 for all mankind, Aglini, FalieroSarti, Barba, Santoni, Reptile’s House, etc. bieten dem Kunden ein Top-Angbeot. Das Credo von gi-si k.: „Kunden sollen sich bei individueller und vor allem ehrlicher Beratung wohlfühlen“. Und das merkt 42 | Die STEIRERIN

man, wenn man die Boutique in der Grazer Sackstraße betritt. Individualität, Stil und Service (wie kostenlose Änderungen, Stammkundenbonus, etc.) zeichnet die einzigartige Kunden-Kompetenz von gi-si k. aus. „Dem Kunden jede Saison NEUES bieten“ dafür reisen wir viele Wochen im Jahr, um auf den internationalen Messen in Europa Trends und Lifestyle nach Graz in die Sackstraße 26–30 zu holen. Modische Accessoires wie dem einzigartigen Schal-Angebot, Gürtel, Taschen und Schmuck werden mit Home-Accessoires von ETRO und Culti kongenial abgerundet. In diesem Jahr wurde nach einjähriger Bauzeit das Herrengeschäft erweitert. Dafür wurde ein architektonischer Gegenpol zur bereits vorhandener Fläche gefunden.

Der Herrenstore


mode | Daunenmantel von HERNO

Tasche von numero 10

Gilet und Blazer von Henry Cottons

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Fotos: Oliver Wolf

Stiefel von Santoni

Jacke von MONCLER, Sakko und Hose von L.B.M., Hemd von Aglini, Gürtel von Santoni Schuhe mit Lammfell von Santoni

Kontakt

Sackstraße 26–30, 8010 Graz Tel.: 0316/81 11 11 Öffnungszeiten: Mo-Fr 9 – 18 Uhr Sa 9 – 17 Uhr

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Trends aus Berlin Das Trendlabel „Liebeskind“ eröffnet bald seinen ersten Shop in der Herrengasse 11 in Graz. Mit etwas Glück sind Sie beim großen Opening dabei und gehen mit Ihrem neuen Stück von Liebeskind nach Hause.

dabei von Berlin inspirieren. Markante und klare Formen treffen in der Kollektion auf hochwertige Materialien und verschmelzen zu einem Design voller Funktionalität und Innovationskraft. Von kurzlebigen Trends kann man bei den Handtaschen von Liebeskind auf keinen Fall sprechen. Die Berliner Firma hebt sich aber auch durch die verwendeten Farben von anderen Herstellern ab. Bei Liebeskind kann man schon einmal ein kräftiges Grün oder ein Pink, das greller kaum sein kann, erhaschen. Überzeugen Sie sich

bald selbst von diesem einzigartigen und hen Look von Liebeskind – nicht alltäglichen renggasse 11 in der Herrengasse in Graz!

www.liebeskind-berlin.com

Gewinnen Sie! Unter allen Einsendungen werden 20 LeserInnen der STEIRERIN gezogen, die zum Eröffnungsevent im November (genauer Termin noch streng geheim!) in den Liebeskind-Store in die Grazer Herrengasse 11 geladen werden. E-Mail mit dem Betreff „Liebeskind“ an: gewinnspiel@diesteirerin.at. Den GewinnerInnen wird kurz vor dem Event der genaue Termin bekanntgegeben. Seien Sie bei den ersten, die einen Blick in den neuen Store werfen dürfen! Unter den GewinnerInnen werden vor Ort im Geschäft außerdem weitere Preise ausgelost: 2 Taschen sowie 1 Liebeskind-Fahrrad. Jeder der Anwesenden geht mit seinem Stück von Liebeskind heim. Viel Glück!

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iebeskind, das Taschen- und Schuh-Label aus Berlin, legt sehr viel Wert auf Qualität und ist nicht bereit, bei der Produktion Kompromisse einzugehen. Hochwertige Stoffe und feinstes, naturbelassenes Leder, das sind die Materialien, auf die Liebeskind gerne zurückgreift. Innovatives Design in Spitzenqualität und mit viel kreativem Charakter, so könnte man die Handtaschen von Liebeskind in einem Satz beschreiben. Handtaschen von Liebeskind entwickeln sich ständig weiter und lassen sich


Schönheit

Cutani-Geschäftsführerin Maria Heschl: „Die Behandlung erfolgt sanft und schmerzfrei.“

Das Haar-Problem an der Wurzel packen

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Foto: myparfum.at, beigestellt

Cutani sorgt hautschonend und sehr effizient für eine haarfreie und schöne Figur Die Zeiten von Rasur und Epilation sind vorbei. Dank dem Cutani Beauty-Institut. Cutani zählt zu den modernsten und sichersten Systemen auf dem Gebiet der dauerhaften Haarentfernung. Dank des neuen IPL-Systems wird die Haut zunächst aktiv gekühlt, bevor die Haarwurzel praktisch schmerzfrei verödet. Bikinizone, Intimbereich, Achseln, Beine, Kinn, Oberlippe oder Männerrücken können so von lästigen Haaren befreit werden. „Die Behandlung wird exakt auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. Dadurch können wir perfekt auf alle individuellen Wünsche eingehen“, erklärt Cutani-Geschäftsführerin Maria Heschl. Und auch wer

sich eine schönere Haut wünscht ist bei Cutani richtig. Durch die neuartige Body-Shape-Technologie können Sie Ihre Cellulite und Fettpölsterchen an den Problemzonen loswerden. Bis zu drei Zentimeter weniger Umfang an Problemzonen pro Behandlung sind möglich.

Info Jetzt Herbstaktion: minus 20 Prozent auf die Body-Shape-Behandlung Cutani Graz Brandhofgasse 22, Tel.: 0316/33 90 05 Cutani Seiersberg Haushamerstr. 1, Tel. 0316/283207 www.cutani.at

Individuelles Parfum per Mausklick Eine dufte Idee. Kaiserin Sisi trug es in den Haaren und Mozart auch gerne am Flügel. Das Parfum. Unter www.myparfum.at kann man sich jetzt sein ganz individuelles Parfum entweder selbst kreieren oder kreieren lassen. Es besteht die Auswahl zwischen über 50 Duftnoten, die 10 Millionen Kombinationsmöglichkeiten ergeben.

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Echt schräg | schönheit

Hightech trifft Retro. Schnitte dürfen diesen Herbst/Winter ruhig scharfkantig und asymmetrisch sein. Total in: der Sleek Bob (s. Foto), eine Mischung aus dem klassischen Bob, einem maßgeschneiderten Schnitt und jeder Menge Glätteisen. www.menschmayer.at

Hauptsache trendig Eiskaltes Silberblond, leidenschaftlich rote Locken oder blonde Symmetrien – die Frisurentrends der Saison. Text: Christina Dow

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schönheit |

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Grenzenloses Volumen im purpurnen Big Hair Style ist total im Trend. Haare in allen RotNuancen brauchen jetzt einen wilden und frechen Look. Friseur Lisbeth, Weiz

Lassen Sie sich von den neuen Herbst-/Winter-Trends inspirieren und begeistern. Man trägt ja auch nicht immer dasselbe Kleid. Zeigen Sie Mut zu Experimenten und greifen Sie zu Farben! Wichtig ist aber, immer dem eigenen Farb-Typ treu zu bleiben. Elisabeth Gruber, Friseur Lisbeth, Bismarckgasse 16, Weiz

Volumen, Länge, Farben....manche Wünsche lassen sich ganz leicht erfüllen !

Haarverlängerung ab 349.Euro

Haarverdichtung Wir freuen uns auf ab174.Ihren Besuch !

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Make-up

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D ie kühle Blonde Kühle Blondnuancen mit einem Hauch von Lila, Lavendel oder Aschgrau schimmern besonders toll im SleekLook. In sind hier der Kurzhaarschnitt, der für die nötige Strenge sorgt. www.frisiersalon-schalk.at

Bustier-Cocktailkleid mit Raffungen und Steinen, von Steinecker.

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Fotos: Cruise Collection, beigestellt, Great Length, KK

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Blond wird oft mit purer Erotik gleichgesetzt. Goldblond harmoniert mit warmen Hauttönen. Rotblond passt perfekt zu hellen Sommersprossen-Typen und ist reizvoll beim Porzellan-Teint. Aschblond sieht gut aus bei kühlen Hauttönen. Platinblond ist ein interessanter Kontrast zu leicht vorgebräunter Haut. Gerade Blond braucht aber Pflege. Unser wichtigster Grundsatz ist daher: Haare sind wertvoll! Egon Oberhauser, Salon Prassl, Ludersdorf/Gleisdorf

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Ein Hauch der 80er-Jahre findet sich in diesem Trend. Heute sind die Locken aber statt Dauerwellegekräuselt elegant definiert und springen schwungvoll und glänzend. Toll mit Rot-, Kupfer- und Brauntönen! www.menschmayer.at

Der Herbsttrend spiegelt das unbeschwerte Lebensgefühl von Lässigkeit mit dem gewissen Touch an Glamour wider. Erotisch und unerschrocken. Lassen Sie sich von unseren besten Stylisten internationale Trends aus den Modemetropolen, exklusive Schnitte und schimmernde Farbnuancen für Ihren Herbst 2012 präsentieren. Gerhard Mayer, Intercoiffeur Mayer, Graz

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Bei Hitze: Der Trilliant Hitzeschutzund Glanzspray mit Bergkristall sorgt für sanfte Pflege und Schutz bei Hitzestylings. Es schenkt dem Haar ultraleichtes Volumen und funkelnden Glanz.

Halt: Sebastians Cult-Haarspray Shaper bietet starken Halt und flexible Modellierung. Zum Formen, Fixieren und Umformen von Edgy-Styles und außergewöhnlichen Silhouetten, für eine Dauer von bis zu 18 Stunden.

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Shampoo: Das Sassoon Illuminating Clean Shampoo für Coloriertes Haar sorgt für lang anhaltende Farbintensität. Das perfekte Shampoo für zuhause. Geschmeidigkeit im Haar ideal für die kalten Monate. Keine fliegenden Haare mehr. Dazu fettet das Haar nicht so schnell nach.

Haarige Angelegenheit

Gerade in der kalten Jahreszeit machen trockene Luft und diverse Kopfbedeckungen unserem Haar zu schaffen. Die Hair-Experten Pamela Mayr von Klipp und Robert Suppan von „Simply Robert“ verrieten der STEIRERIN einige ihrer liebsten Haar-Pflegeprodukte.

Styling: Mit den passenden Produkten, wie dem BC Oil Miracle Finishing Öl, bringen Sie Ihr Haar auf Hochglanz. Gesunde Kopfhaut: Um die Durchblutung der Kopfhaut anzuregen, ist eine regelmäßige Kopfmassage zu empfehlen. Mit der KentMassagebürste wird die Kopfhaut vitalisiert, das bringt Ihr Haar garantiert zum Glänzen. 52 | Die STEIRERIN

Fotos: Goldwell, Schwarzkopf, beigestellt

Pamela Mayr Klipp-Stylingexpertin www.klipp.co.at

Pflege: Gut gepflegtes Haar glänzt besonders schön. G Gönnen Sie Ihrem Haar regelm mäßig eine Haarkur, zum Beispiel mit Color Extra Rich 60 Sekunden von Goldwell. Das gibt die nötige Feuchtigkkeit und baut das Haar von iinnen auf.


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Fotos: beigestellt

Um Jahre jünger aussehen!

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Das Lift MESO Konzept ist ein neues und hoch wirksames Verfahren zur Regeneration und Verjüngung der Haut. Probieren auch Sie es bei Team Oblasser in Judendorf-Straßengel!

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eim Lift MESO Konzept werden akKonzep tive W Wirkstoffseren mit Hilfe Hil eines Einweg-Hygienemoweg-H duls, in das Stimulationspunkte versehen sind, in verseh die Haut eingebracht, um dort brach ihre optimale Wirkung zu entWir ffalten. Dadurch wird d die Haut mit Feuchtigkeit Feuchtigke versorgt

und kurbelt innerhalb von kürzester Zeit die Neubildung von Kollagen und elastischen Fasern an. Bei müder, gestresster Haut mit Fältchen und bei Falten werden so ideale Ergebnisse erzielt. Ursula Oblasser, Geschäftsführerin von Team Oblasser – Beauty and More, erklärt: „Bei einem Glycolsäurepeeling bereiten wir die Haut zunächst einmal auf die nachfolgende Lift MESO Behandlung vor, danach startet diese. Das beutetet, wir schleusen mit Hilfe eines Hygienemoduls die speziellen Seren in die Haut ein.“ Die Erfahrung hat gezeigt, dass die beste Wirkung erzielt wird, wenn man nur ein bis maximal drei Gesichtspartien auf einmal bearbeitet,

also z. B. Mundbereich, Nasolabialfalte und Augenbereich. Das Meso-Lift ist an und für sich schmerzfrei, nur an der Stirn kann es ein wenig ziehen. Die Behandlung dauert rund 30 Minuten und man spürt und sieht die Verjüngung sofort.

Info

Team Oblasser Beauty & More Kosmetik & Fußpflege Fachinstitut hi tit Judendorf, Im Herrgottswinkel 4 Tel. 03124 / 522 50 52 E-Mail: team.oblasser@kosmetikerin.at www.kosmetikerin.at

Neuroth-Optik präsentiert ROLF Spectacles Jedes Meisterwerk braucht einen perfekten Rahmen – und zwar zu 100% aus Holz. Jetzt exklusiv bei Neuroth-Optik in Graz: ROLF Spectacles, die extrem leichten Brillenfassungen aus dem Naturstoff Holz, Handmade in Austria (Tirol).

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Fotos: beigestellt

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as im Jahr 2009 gegründete Tiroler Unternehmen setzt ausschließlich auf die Naturmaterialien Holz und Bambus sowie auf Holz-Stein-Kombinationen. Ein Schwerpunkt der Firma ROLF besteht darin, Trends im Design zu setzen und neue Ideen zu verwirklichen. Die ROLF Forschungs- und Entwicklungsabteilung erarbeitete ein neuartiges Brillengelenk aus Holz und ein spezielles Verglasungssystem. ROLF Brillenfassungen kommen ohne Schrauben und Metall aus und sind aufgrund einer speziellen Oberflächenbehandlung sehr pflegeleicht.

Genau 78 Arbeitsschritte liegen zwischen dem Rohling und einer fertigen ROLF Spectacles-Brillenfassung – ein Großteil davon wird mit stundenlanger manueller Feinarbeit durchgeführt. Das erfreuliche Ergebnis dieser langwierigen Arbeit: Brillenfassungen, die vor allem durch ihre hochwertige Qualität bestechen. Die Modelle von ROLF Spectacles sind ausdrucksstark, schraubenlos, antistatisch, federleicht und wartungsfrei. Die Modelle sind exklusiv in der NeurothOptik-Graz erhältlich. Die kompetenten Neuroth-Fachoptiker und Optikermeister

freuen sich auf ein unverbindliches Beratungsgespräch mit Ihnen!

Info Neuroth–Optik Am Eisernen Tor 2, 8010 Graz Tel. 0316 / 815 500 Mo–Fr 9.00–18.30 u. Sa. 9.00–17.00 E-Mail: 8010.graz@neuroth.at

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Der Ab e n d kann kommen Die Ballsaison ist da. Experten verraten der STEIRERIN ihre Tipps für das perfekte Abend-Make-up.

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Lancôme-Countermanagerin Andrea Nußbaumer (r.) mit Stylistin Sabine Gashi vom Lancôme-Counter bei Kastner & Öhler in Graz.

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Vorher

Nachher

1 Mit dem Concealer Effacernes Longue Tenue Rötungen, Unebenheiten und kleine Fältchen abdecken. 2 Anschließend das zum Hauttyp passende Make-up auftragen Im Fall von STEIRERINModel war das Color Ideal Nr. 3. 3 Mit dem Highlighter Teint Miracle noch einmal rund um die Augenpartie, Nasolabial-Falte und feine Linien überarbeiten. 4 Den losen Lidschatten Nr. 10 des limitierten Winterlooks auf das Lid auftragen. 5 Danach den Lidschatten Petit Trèsor S 207 auf das bewegliche Lid auftragen. 6 Mit dem Eyeliner Le Crayon Khol Nr. 14 den Wimpernkranz umranden.

7 Für die Wimpern zuerst Cils Booster als Pflege auftragen, bevor man mit der Hypnôse Doll Eyes Nr. 4 Puppenaugen zaubert. 8 Mit dem Augenbrauenpuder Le Regard Pro die Brauen betonen. 9 Die Lippenkonturen mit dem Lippenkonturenstift Le Contour Nr. 10 nachzeichnen. Danach den Lippenstift L’Absolu Rouge Nr. 182 auf die Lippen auftragen. Tipp: Bevor man den Lippenstift aufträgt, den Lippenpfelgestift Nutrix verwenden. 10 Zum Abschluss das Rouge Blush Subtile Nr. 3 auf die Wangen auftragen. Das perfekte Finish bildet der Blush Highlighter Nr. 1, der über das Rouge aufgetragen wird.

Fotos: Fotolia, KK

ake-up ist nicht gleich Make-Up. Gerade in der Ballsaison legt man großen Wert auf besonders glamouröses Aussehen. Estée-Lauder Expertin Ursula Tautphäus gibt Tipps für die perfekte Vorbereitung zum Schminken (siehe rechts). Und Lancôme-Countermanagerin Andrea Nußbaumer sowie Stylistin Sabine Gashi vom Lancôme-Counter bei Kastner & Öhler in Graz stylten STEIRERIN-Model Antonia Mittelbach ganz nach dem trendigen Happy Holidays Christmas Look 2012.


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Mit der STEIRERIN gewinnen! Gewinnen Sie einen von fünf Schminkberatungsterminen für Ihr Ball-Make-up am Lancôme Counter bei Kastner & Öhler. Einfach eine E-Mail mit dem Kennwort „Lancôme“ an gewinnspiel@ diesteirerin.at schicken – Name, Adresse und Telefonnummer bitte nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 30. November 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

Bitte umblättern! Auf der folgenden Seite finden Sie eine Auswahl an Schminkprodukten für das perfekte Abend-Make-up. φ

Info Vorbereitung auf das perfekte Make-up

Die richtige Reinigung und Pflege der Haut, angepasst an Alter und Hauttyp, sind schon die halbe Miete, wenn es zum perfekten Make-up kommt, weiß Estée Lauder TrainingsManagerin Ursula Tautphäus. In der STEIRERIN verrät sie die wichtigsten Schritte dazu. Estée Lauder Die richtige Reinigung: Perfectly Trainings-Managerin Clean Splash Away Foam Ursula Tautphäus verwenden und die Haut wird sauber und frisch. Das befeuchtende Tonic „Perfectly Clean Balacing Lotion“ verwenden, um die wertvolle nachfolgende Pflege optimal in die Haut zu schleusen. Die Lifting und Ausstrahlungsmaske, ReNutriv Ultimate Lift Age Correcting Mask, lässt die Haut eine lange Ballnacht strahlend und frisch erscheinen. Den Überschuss entfernen und nun das Powerlifting Serum Perfectionist auftragen. Lach- und Mimikfältchen haben so keine Chance. Die Pflege mit dem Repair Produkt, Resilience Lift, verleiht der Haut eine traumhafte Ausstrahlung, schenkt Feuchtigkeit und pflegt die Haut während der ganzen Nacht. Die zarte Augenpartie braucht besondere Zuwendung, um sie vor Schwellungen, Augenschatten und Fältchen zu bewahren, zunächst Advanced Night Repair Eyes, darüber Cooling Eye Illuminator Light Medium und die Augenpartie überstrahlt alles.

Luxusbehandlung ! Best Beauty bringt mit der Diamant-Mikrodermabrasions-Behandlung Ihre Haut zum Strahlen.

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ei unregelmäßiger, erschlaffter oder gestresster Hautstruktur, störenden Fältchen, unschönen Narben, Unreinheiten, lästiger Akne oder großporiger Haut ist die Diamant-Mikrodermabrasion-Behandlung genau das Richtige. Was ist Diamant-Mikrodermabrasion? In einem regelmäßigen Zyklus erneuern sich Ihre Hautzellen. Diese Fähigkeit lässt mit zunehmendem Alter nach. Die Folge ist eine Verschlechterung des Hautbildes durch die fehlenden Neubildungen von Zellen. Die abgestorbenen Hautschichten müssen abgetragen werden, um eine Verbesserung des Hautbildes zu erzielen. Mit der Diamant-Mikrodermabrasion wird eine sanfte und schmerzfreie Abtragung der obersten Hautschicht vorgenommen. Die natürliche Hautregeneration wird dadurch angeregt und die Haut wird glatt, zart und rosig. Diese Luxusbehandlung gibt es jetzt bei Best Beauty um nur 49 Euro statt um 69 Euro (gültig bis 30.11.2012).

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Farbe bekennen Ein eleganter Ball, eine abwechslungsreiche Party oder ein romantisches Dinner? Egal, mit dem richtigen Make-up werden Sie zur Königin der Nacht.

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Vielseitig: Die Organic Glam Eye Shadow Palette Smokey, ca. € 44,95 enthält eine matte Grundfarbe, eine Schattierungsfarbe, einen schimmernden Highlighter und einen dunklen Farbton zum Umranden der Augen. Erhältlich online unter www.naturalcosmetics.at

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Fotos: beigestellt

Festlich: Passend zur Vorweihnachtszeit präsentiert Lancôme den glamourösen Christmas Look. Der Lippenstift L’ Absolu Rouge, ca. € 29 aus der limitierten Trendkollektion bietet mit Topaze Extase, Rubis Exquis und Grenat Délicat drei Rotnuancen, die einen strahlenden MetallicSchimmer auf die Lippen zaubern.


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DieMischung macht’s Rosa Pfeffer, Nachthyazinthe und Vetiver entführen in neue Duftwelten.

Gute Mischung Coco Noir von Chanel, 50 ml ca. € 94, verbindet unter anderem Sandelholz, Vetiver und Weihrauch mit der Frische von Rosa Pfeffer und Grapefruit. Erhältlich in der Hannelore Hoelbling Parfümerie.

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Fotos: Fotolia, beigestellt

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Das Ende des „Beauty-Docs“ Qualität und Aufklärung: Wie bewerten steirische Spitzenvertreter der plastischen und ästhetischen Chirurgie das neue Schönheits-OP-Gesetz? Was ab 2013 auf die Patienten zukommt und wo das Gesetz noch treffsicherer hätte sein können, erklären die Experten im Gespräch mit der STEIRERIN. Text: Wolfgang Schober

Fotos: istock, KK

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nfang Juli wurde es vom Nationalrat verabschiedet, am 1. Jänner 2013 tritt es in Kraft: das neue ÄsthOP-Gesetz, das künftig strengere Regeln für Schönheitsoperationen vorsieht. Vom verbesserten Patientenund Jugendschutz über höhere Ausbildungsqualität bis hin zum Verbot irreführender Werbung reichen die Inhalte. „Grundsätzlich begrüßen wir das Gesetz, das die Qualität ästhetischer Eingriffe verbessern hilft und Jugendliche vor unsinnigen Schönheitsoperationen bewahrt“, erklärt Primar Johann Umschaden, ärztlicher Leiter der Schwarzl Tagesklinik und Vorsitzender eines europaweiten Komitees, das sich länderübergreifend für einheitliche Qualitätsnormen engagiert. „Es ist absolut notwendig zu definieren, wer ästhetisch-chirurgische Eingriffe durchführen darf und welche Voraussetzungen es dafür braucht.“ Denn bislang regierte die Grauzone im OP-Raum und wurde damit immer wieder zu einer Problemzone, der die Branche üblicherweise ja zu Leibe rückt. „Bislang stand es im Prinzip jedem Arzt frei, etwa Fettabsaugungen durchzuführen – ohne Nachweis, dass der das auch gelernt hat“, erklärt Helmut Hoflehner, stv. ärztlicher Leiter der Schwarzl Klinik und Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonst-

ruktive Chirurgie. „Der Nachweis war erst bei einer Gerichtsverhandlung zu erbringen, nachdem ein Patient zu Schaden gekommen ist.“ Ästhetische Medizin Unschärfen, die nun mit dem neuen Gesetz beseitigt werden sollen. „Dieses legt fest, dass nur Fachärzte für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie aufgrund ihrer Ausbildung qualifiziert sind, ästhetische Chirurgie am gesamten Körper durchzuführen“, so Umschaden. „Was aber nicht heißt, dass nicht auch Ärzte anderer Fachrichtungen solche Operationen machen dürfen, sie müssen allerdings nachweisen, dass sie diese Eingriffe auch erlernt haben.“ Am Zug ist nun die Ärztekammer. Sie ist vom Gesundheitsministerium beauftragt, Verordnungen herauszubringen, welche Fachgruppen welche Eingriffe und Behandlungen durchführen können und welche Qualifikationen dazu berechtigen. „Das Gesetz wird hier mehr Klarheit für den Patienten bringen. Ich hoffe nur“, betont Johann Umschaden, „dass dabei das Gleichheitsprinzip zur Anwendung kommt und nicht mit zweierlei Maß gemessen wird. Es kann nicht sein, dass der Plastische Chirurg in seiner Facharztausbildung so und so viele Liposuktionen durchzuführen hat und ein Dermatologe

oder Allgemeinmediziner beispielsweise nur halb so viele. Das wäre aus meiner Sicht nicht akzeptabel.“ Schließlich habe sich der Gesetzgeber ja einem großen Ziel verschrieben: der Qualitätsoffensive zum Schutz der Patienten. Für ein Mehr an begrifflicher Klarheit wird ein Passus im Gesetz beitragen, der irreführende Bezeichnungen verbietet. Die Bezeichnungen „Schönheitschirurg“ und „Schönheitsmediziner“ sind nicht mehr zulässig, auch ein legeres „Beauty-Doc“ darf sich niemand mehr auf seine Visitenkarte drucken. Anbieter von Schönheitsoperationen dürfen künftig nur noch die Begriffe „Ästhetische Medizin“ oder „Ästhetische Chirurgie“ verwenden. Umschaden: „Keine Ideallösung, aber ein Fortschritt gegenüber dem Status quo. Es wird dadurch schwerer, mit marktschreierischen Bezeichnungen auf Patientenfang zu gehen.“ Größtmögliche Transparenz soll künftig die Homepage der Ärztekammer gewährleisten. Hoflehner: „Dort kann sich der Patient ab 2013 genau informieren, für welche Eingriffe und Behandlungen der Arzt XY nachweislich ausgebildet ist.“ Ein zweiter Schwerpunkt des neuen Gesetzes betrifft den Jugendschutz. Eingriffe bei Unter16-Jährigen sind ohne medizinische Indikation nunmehr verboten. Für 16- bis 18-Jährige gilt ein erschwerter Zugang, φ Die STEIRERIN | 59


Fotos: iStock, Schwarzl Klinik

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Helmut Hoflehner – Facharzt für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie, allgemein beeid. & gerichtl. zertifizierter Sachverständiger. Stv. Ärztlicher Leiter der Schwarzl Klinik. Vorstandsmitglied der Österr. Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, deren Präsident er von 2009 bis 2011 war.

φ es bedarf eines

psychologischen Gutachtens. „Eine höchst begrüßenswerte Regelung“, sind sich Umschaden und Hoflehner einig. „Bei uns und allen seriösen plastischen Chirurgen war es schon bislang gelebte Praxis, Unter-18-Jährige aus rein ästhetischen Gründen nicht zu operieren. Operationen an einem nicht ausgewachsenen Körper durchzuführen, ist absolut nicht sinnvoll.“ Was ab 1.1.2013 alle Patienten trifft: die neu eingeführte Cool-off-Phase. Das heißt, zwischen Aufklärungsgespräch – meist bei der Erstordination – und schriftlicher Einwilligung müssen zwei Wochen Wartefrist liegen. Die Operation selbst darf, wie bisher, frühestens am Tag nach der Einwilligung erfolgen. „Ebenso eine grundsätzlich positive Entwicklung“, so die Experten, weisen aber daraufhin, dass auch in diesem Punkt seriöse Anbieter ihren Patienten schon bislang ausreichend Zeit zum Überlegen einräumten. „Die Regelung bringt auch eine Umstellung mit sich, an die sich die Patienten erst gewöhnen werden müssen“, wirft Hoflehner ein. „Durch die 14-Tage-Frist sind wir gezwungen, den Patienten schon beim Erstgespräch voll aufzuklären und

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Johann Umschaden – Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Primarius und Ärztlicher Leiter der Schwarzl Klinik. 2010 Chairman of European Comittee for Standardisation TC 403, European Standard Aesthetic Surgery Services.

ihn das bestätigen zu lassen, obwohl er sich vielleicht fürs Erste nur mal informieren wollte und noch nicht ganz sicher ist. Nun wird er quasi zwangsbeglückt und könnte sich ein wenig überrumpelt fühlen, wenn er gleich beim ersten Kontakt die volle Aufklärung bekommt und danach etwas unterschreiben muss.“ Eingriffe nur in OP-Räumen Ein wesentliches Manko des Gesetzes orten Umschaden und Hoflehner in einer anderen Frage. „Wenn wir schon ein Gesetz über ästhetische Operationen machen“, so Johann Umschaden, „dann müsste auch klar definiert werden, wo diese stattzufinden haben. Das ist nun leider nicht der Fall.“ Ob Eingriffe in Ordinationsräumlichkeiten oder im OP stattfinden sei doch ein erheblicher Unterschied. „Darauf nimmt das Gesetz aber keinen Bezug. Nicht für jeden Eingriff braucht man einen hoch aseptischen OP-Saal, aber risikoreichere Operationen sollten nicht in Ordinationen durchgeführt werden, was in der Praxis aber leider vorkommt.“ Je strenger die Gesetze, desto mehr weichen Patienten dorthin aus, wo die Rege-

lungen liberaler sind: ins Ausland. „Das Gesetz könnte den sogenannten Schönheits-Tourismus verstärken. Vor – auf den ersten Blick – billigen Operationen im Ausland kann ich aber nur warnen“, mahnt Umschaden. „Es ist ja auch ein volkswirtschaftliches Problem, wenn Krankenhäuser und Ärzte das korrigieren müssen, was anderswo an Schäden und Komplikationen verursacht wurde.“ Umso mehr treten Johann Umschaden und Helmut Hoflehner weiter konsequent für eine Harmonisierung der Qualitätsmaßstäbe in der EU und im EFTARaum ein. Umgesetzt werden sollen diese über nationale Normierungsinstitute, die auf reine fachliche Kriterien abstellen. Ein vom österreichischen Normierungsinstitut ausgearbeitetes Papier war mit ein Anlass für das nun vorliegende Gesetz in Österreich. „Ein europäischer Gleichklang wäre absolut wünschenswert. Weil dann gilt für alle Anbieter ästhetischer Eingriffe das Gleiche und für den Patienten macht es keinen Unterschied, ob er in Slowenien oder Norwegen behandelt wird.“ Der Zeitplan dafür? Umschaden: „Wir sind gut unterwegs und knapp vor der Finalisierung!“


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Sicher schön Die Schwarzl Klinik gehört zu den besten privaten Institutionen für Ästhetische Chirurgie in Europa.

G

raz bzw. der Luftkurort Laßnitzhöhe nahe Graz hat´s: eine der renommiertesten Schönheitskliniken Europas! Höchste Professionalität paart sich hier mit Herzlichkeit und liebevoller Fürsorge, umfassende, ehrliche und kompetente Beratung gesellt sich zu optimaler postoperativer Betreuung. Hochmoderne medizinische Ausstattung ist eingebettet in ein freundliches Ambiente, das den Menschen immer in den Mittel-

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punkt stellt. Das Angebot der Klinik umfasst Beautylösungen wie Brustvergrößerung mit Implantat oder Eigenfett, Bruststraffung bzw. Verkleinerung, Gynäkomastie (Korrektur der männlichen Brust), Oberarmstraffung, Schweißdrüsenabsaugung, Liposuktion, Bauchdeckenstraffung, Oberschenkelstraffung, Schamlippenkorrektur, handchirurgische Eingriffe, Face-lift, Halsstraffung, CO²-Laserbehandlung, Lidkorrektur, Ohranlegeplastik, Nasenkorrektur, La-

serbehandlung bei Couperose, Tattoo und Altersflecken sowie diverse Unterspritzungen. Die Ärzte der Klinik sind nicht nur Ästhetische Chirurgen mit Leib und Seele, sondern auch Vordenker in Sachen internationaler Qualitätsstandards. Neben chirurgischer Perfektion und modernster technischer Ausstattung legen die behandelnden Ärzte vor allem auf die ganzheitliche medizinische Betreuung Wert – vom persönlichen Beratungsgespräch bis zum Ende


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Fotos: Paul Dahan, beigestellt

Idyllisch gelegen über dem steirischen Hügelland – die Schwarzl Klinik im Luftkurort Laßnitzhöhe.

des Heilungsprozesses. „Korrekturen und kosmetische Eingriffe werden individuell geplant und auf die Persönlichkeit des einzelnen Menschen abgestimmt. Die Computer-Foto-Simulation kann bei verschiedenen Eingriffen auf dem Bildschirm zeigen, wie der Patient nach dem Eingriff aussehen wird. Eine gute Entscheidungshilfe, die Sicherheit gibt und die ein perfektes Planungsinstrument darstellt“, erklärt Primarius Umschaden. Und Helmut Hoflehner ergänzt: „Wir vereinbaren den Wunsch nach Schönheit mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Körper und Gesundheit. Dazu gehört neben einer umfassenden Beratung im Vorfeld auch die Rundumbetreuung nach der Be-

handlung“. Was in Europa einzigartig ist: das an die Klinik angeschlossene Schwarzl Medical Hotel, in dem sich die Patienten nach dem Eingriff in professionellen Händen regenerieren und die Sicherheit haben, das stets ein Arzt in der Nähe ist. Aber auch in anderen Bereichen setzt die Klinik Maßstäbe. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche medizinische Innovationen entwickelt, mit deren Hilfe die Effektivität bestimmter Behandlungen gesteigert werden konnte. „Fachdialoge, internationaler Austausch und Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit“, sagen die Ärzte. „Schließlich wollen wir auch weiterhin zu den besten Adressen im Land zählen!

Dr. Johann Umschaden und Dr. Helmut Hoflehner (r.) von der Schwarzl Klinik.

Info

Schwarzl Klinik

Hauptstraße 140, 8301 Laßnitzhöhe Tel.: 03133/6100, office@schwarzlklinik.at www.schwarzlklinik.at

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Schaufenster Energie sparen Die Grazer VP ist ab sofort energiesparend unterwegs. Durch die Anmietung von vier EFahrzeugen (Nissan Leaf) wird die Grazer Volkspartei, rund um Bürgermeister Siegfried Nagl, im anlaufenden Wahlkampf CO2-neutral unterwegs sein. Alle notwendigen Fahrten in Graz werden ganz nach dem Motto „Mission Zero Emission“ mit diesen Fahrzeugen durchgeführt.

100 Gründe zum Feiern Die 2.500er-Marke wurde überschritten – so viele Berufstätige haben über das Studiennetzwerk von Ingenium Education und Studienzentrum Weiz bislang ihr Studium erfolgreich absolviert. IngeniumGeschäftsführer Günther Friedrich (Foto) freute sich im Oktober gemeinsam mit rund 100 neuen Absolventen ihren Abschluss zu feiern.

Schöne Vorstellung Sponsoren, Jury und einige der Bewerberinnen für die Miss Styria Wahl 2013 wurden jüngst schon vorab im Shopping Nord vorgestellt. „Das ist auch der große Unterschied zu den vergangenen Wahlen. Wir machen immer wieder verschiedene Aktionen für die Bewerberinnen, damit die Zeit bis zu den Vorwahlen auch so genützt wird“, meinte Centerleiterin Sylvia Baumhackl.

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Foto: beigestellt, Spar, Dieter Robbins Press

Hausübungshefte, die Kinder mögen Mit der Initiative „Gesunde Jause für die Pause“ geben SPAR Steiermark, Frutura Obst & Gemüse Kompetenzzentrum, der Landesschulrat für Steiermark und „Styria vitalis“, in Form eines Hausübungsheftes steirischen Volksschülern und ihren Eltern wertvolle Ernährungstipps für eine gesunde Jause. SPAR-Steiermark-Geschäftsführer Christoph Holzer, Styria-vitalis-Chefin Karin Reis-Klingspiegl, Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz und Frutura-Boss Manfred Hohensinner (v. l.) überzeugten sich im Rahmen der Präsentation persönlich vom geschmacklichen Ergebnis.


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Zeit zum Knotzen Seit 1952 entwirft und realisiert Moroso Polstergarnituren und Einrichtungszubehör. Zuhören, Design, globale Qualität und Umweltschutz sind für Moroso keine Modeworte.

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Fotos: Moroso, Armstark

Seit über 50 Jahren werden Moroso-Wohlfühlobjekte von qualifizierten Designern entworfen, von Ron Arad bis Carlo Colombo, von Enrico Franzolini bis Marc Newson, von Toshiyuki Kita bis Patricia Urquiola. Qualität hat dabei immer Vorrang. Moroso beginnt dafür beim Ende, beim Benutzer der Produkte, bei seinem Lifestyle und der Art, wie er seine Polstermöbel verwendet: Eine Couch von Moroso ist somit ein Raum

zum Leben, offen für Begegnungen, herzliche Gastlichkeit, aber auch für besinnliche Momente. Draufsetzen und ausprobieren bei Inside Einrichtungen in Graz.

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Feuer unterm Dach Die Faszination des Feuers ist ungebrochen. Der Ofen erobert als erlesenes Möbelstück und wohlige Wärmequelle den Wohnraum. Feuer frei. Text: Tina Veit

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Die Feuerstelle im Eigenheim boomt, weil sie dem Bedürfnis, autark zu heizen, nachkommt und kräftig Heizkosten spart. Gerd Maier, DKOB Großzügig dimensionierte Glasflächen bringen das Feuer optisch voll zur Geltung (Ofen von DKOB).

F

euer übt seit jeher eine besondere Anziehungskraft auf den Menschen aus – die tänzelnden Flammen vermitteln Ruhe und Geborgenheit. Und keine andere Wärmequelle transportiert heute noch so viel Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden wie ein Kamin. Bis vor einigen Jahren galt das Feuer im Innenraum entweder als veraltet oder als Luxus. Im Zuge der steigenden Sehnsucht nach mehr Natürlichkeit und mit Blick auf die sich immer schneller drehende Energiekostenspirale erleben Kamin- und Speicheröfen derzeit eine Renaissance. Zwei heiße Entwicklungen „Die Feuerstelle im Eigenheim boomt, weil sie dem Bedürfnis, autark zu heizen, entgegenkommt und behagliche Wärme spendet“, erklärt DKOB-Kachelofenbau68 | Die STEIRERIN

er Gerd Maier. Grundsätzlich gibt es im heurigen Winter zwei starke und völlig unterschiedliche Entwicklungen im modernen Ofenbau. „Zum einen wird der klassische Kachelofen nun oft durch einen integrierten Holzbackofen erweitert. Dadurch gewinnt er in den modernen Wohn-Essbereichen einen gewaltigen Mehrnutzen und avanciert zu einem begehrten Zentrum für genüssliche Feiern im Familien- und Freundeskreis“, berichtet Peter Scheibelhofer, Geschäftsführer von „Spirit of Fire“. Voraussetzungen für das gekachelte Flammenspiel: „Ein Schornstein oder außenliegende Edelstahlrauchfänge, die einfach nachgerüstet werden können und eine tragfähige Deckenkonstruktion“, rät Maier. Ein völlig gegensätzlicher Trend zur langanhaltenden milden Strahlungswärme des Kachelofens stellen Designöfen dar.

„Dabei geht es um die perfekte Symbiose aus Feuer und Eisen. Die perfekte Verarbeitung von Corten- und Edelstahl steht hier im Vordergrund“, so Scheibelhofer. Freie Sicht Großzügigkeit spielt beim Blick aufs Feuer – egal, ob Kaminofen, Heizkamin oder Speicherkamin – eine wichtige Rolle. „Man greift immer mehr zum Kaminund Kachelofen mit großem Sichtfenster. Vor allem Tunnelöfen oder Kaminöfen mit Panoramafenster sind als Raumteiler sehr beliebt. Auffällig ist auch der Trend, dass vermehrt wieder gesetzte Küchenherde in der Küchenplanung berücksichtigt werden“, legt Hafnermeister Mario Hofer dar. Neben der Optik sind auch die „inneren Werte“ der Wärmequelle ein wesentlicher Faktor. Dazu zählen zum Beispiel eine Schei-


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Der Mittelpunkt des Wohnens: „Speicheröfen sind derzeit besonders gefragt“, so Hafnermeister und Landesinnungsmeister Michael Kohlroser.

benspülung, die das Verrußen der Scheibe verhindert und stets freie Sicht auf die Flammen gewährt. Außerdem sollte ein guter Kamin einen verschließbaren Fächerrost haben, der das Verfeuern von Holz und Briketts ermöglicht. Eine nicht unerhebliche Rolle für die Güte eines Kaminofens spielt auch dessen Verkleidung. Je massiver und aus Stein oder Kacheln, desto schneller wird’s warm. „Und die Wärme hält so auch für mehrere Stunden an“, ergänzt Hafnermeister Christian Kurz. Ein Hoch auf Speicheröfen „Dauerbrandöfen speichern die Wärme bis zu 14 Stunden mit einem einzigen Abbrand. Genau das sorgt für Komfort und die gewünschte stetige Wärme“, ergänzt Michael Kohlroser, steirischer Landesinnungsmeister der Hafner und φ

Dauerbrandöfen speichern die Wärme bis zu 14 Stunden mit einem einzigen Abbrand. Genau das sorgt für Komfort und die gewünschte stetige Wärme. Michael Kohlroser, Landesinnungsmeister der Hafner


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Der klassische Kachelofen wird neuerdings durch einen integrierten Holzbackofen erweitert. Ein gewaltiger Mehrwert!

Im Zusammenspiel mit schwarzer oder grauer Farbgebung präsentieren sich Kaminöfen als moderne Hingucker (Wohnbeispiel von SHT).

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Materialien und Formen von Öfen sind so vielfältig wie das Wohnen selbst: Gekachelte Wärme von „Spirit of Fire“.

φselbst Hafnermeister. Dass Kachelöfen

boomen, liegt auch an der Technologie. Die heutigen Öfen sind optimierte Geräte und längst keine Drecksschleudern mehr. „Die Feinstaubemission liegt weit unter den Grenzwerten“, so Kohlroser. Fremdenergieunabhängig zu sein ist zudem angesichts der steigenden Energiekosten ein großes Plus. „Bei einem Neubau ist der Hafner der erste Ansprechpartner. Weiß man, welche Räume man mit einem Ofen beheizen will, kann dieser berechnen, wie groß das Gerät dimensioniert werden sollte, welche Leistung er erbringen muss und wie es um die tatsächliche Speicherzeit steht“, erklärt Kohlroser. In der Gestaltung haben Feierliebhaber die Qual der Wahl. Großkeramikteile, verputzt oder beides? Hafnermeister Hannes Matzer: „Essenziell ist eine individuelle Beratung vor Ort. Jeder Ofen ist ein Unikat, ein wahres Schmuckstück.“ φ

Fotos: Hersteller, www.oliver-zehner.com, www.spirit-of-fire.com, LTG/Lichttechnische Gesellschaft, Sommerhuber

Peter Scheibelhofer, Hafnermeister & GF „Spirit of Fire“


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Kachelöfen haben eine lange Strahlungswärme und bringen daher einen wesentlichen Wohlfühlfaktor ins Wohnzimmer. Christoph Kurz, Hafnermeister und GF „Kurz Ofen“

Traditionelles Ofen-Handwerk aus der Steiermark: Hafnermeister wie Mario Hofer und Christoph Kurz setzen Feuer indivdiuell in Szene.

Ihr Traumofen nach Maß

Fotos: Kurz Ofen, Sommerhuber

Hafnermeister Christoph Kurz | Zentrale: Hauptstr. 42 | 2344 Maria Enzersdorf bei Wien Filiale: Hausmannstätten | Tel.: 0664 / 39 15 116 | info@kurzofen.at | www.kurzofen.at

Termine bitte nach telefonischer Vereinbarung!

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Der Trend geht zum Kamin- und Kachelofen mit großem Sichtfenster. Vor allem Tunnelöfen oder Kaminöfen mit Panoramafenster sind als Raumteiler sehr beliebt. Mario Hofer, Hafnermeister

Hafnermeister Mario Hofers kreative Inspiration: Der Feuersalamander.

Individuell & einzigartig

Foto: Hofer

Gerade jetzt sehnt man sich wieder nach diesem Stückchen Glückseligkeit in den eigenen vier Wänden.

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eder, der es bereits kennt und liebgewonnen hat, möchte es nicht mehr missen: Dieses Gefühl ganz und gar Zuhause angekommen zu sein, wenn der Kachelofen beruhigend knistert oder der Feuerschein des Heizkamins das Wohnzimmer heimelig beleuchtet. „Ich als Hafnermeister Info trage sehr gerne dazu bei, dass dieses Gefühl auch bei Ihnen einzieht“, ist Mario Hofer mit dem Feuersalamander als Markenzeichen überzeugt. Hafnermeister „Wenn Sie also darauf Wert legen, Mario Hofer dass Ihr Kachelofen nicht auch beim Weinberg 74 Nachbarn um die Ecke steht, dann 8221 Hirnsdorf sind Sie bei mir genau richtig.“ www.feuer-salamander.at Werbung 72 | Die STEIRERIN

Innovation mit Tradition: Feuerkultur aus Schladminger Loden, erhältlich bei Wieser Wohnkeramik in Gröbming.


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Jeder Ofen ist für sich ein Unikat. Umfassende Beratung vor Ort wird bei uns besonders groß geschrieben.

Integriertes Flammenspiel, gestaltet von Hafnermeister Hannes Matzer.

Hannes Matzer, Hafnermeister

Feurige Schmuckstücke Foto: KK

Kachelöfen aus Meisterhand: Hafnermeister Hannes Matzer lässt wohlige Wärme in Ihr Zuhause einziehen.

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aminöfen erobern den Wohnraum. Sie spenden Wärme und setzen wohnliche Akzente. „Für den Bau individueller Kachelöfen, Kombiöfen, Kamine und Herde verwenden Info wir ausschließlich qualitativ Hafnermeister hochwertige Materialien“, erHannes Matzer klärt Hannes Matzer. Mittels Tiefenbach 5 Computerplanung werden A-8381 Hatzendorf wahre Schmuckstücke auf Pa0664 / 45 138 73 pier gebracht. „Jeder Ofen ist www.matzerofen.at ein Unikat.“ Werbung Die STEIRERIN | 73


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Impo sante Lichtblicke Lampen verleihen R채umen nicht nur Licht, sondern Klasse. Steirische Lichtarchitekten verraten, wie Sie Ihre Wohnr채ume leuchtend in Szene setzen. Text: Tina Veit

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Brunftzeit auch im Design: Beleuchtungsexperte „Orion Licht“ überzeugt mit herbstlichem Lichtambiente.

LEDs punkten durch ihre lange Lebensdauer und ihre Leuchtkraft. Zudem schonen Sie Umwelt und Gesundheit.

LED-Technologie bei Orion

Leopold Molecz, Geschäftsführer Orion Licht

Das in dritter Generation geführte Unternehmen „Orion Licht“ mit zwei Filialen in Graz feiert sein 65-jähriges Bestehen.

Keine Lichtsuppe TPAL forciert Leuchten der Designer Targetti und Louis Poulsen. „Vor dem Design kommen Funktion und Komfort einer Lichtquelle. Ohne Komfort verliert schließlich jedes Licht seine Funktion“, so Luksch. In Zeiten der Glas-Aluminium-Architektur setzt er auf warme, organische Leuchten, die Wohlfühl-Akzente setzen sollen. „Eine gute Leuchte ist wie ein Kunstwerk. Sie spiegelt die Bewohner eines Hauses wider und repräsentiert sie somit auch“, meint Graf. Mal prunkvoll und pompös, mal geradlinig elegant, sorgen Lampen immer für einen aufsehenerregenden Look. Luster mit Glas- und Chromelementen, Lampen aus purem Aluminium oder elegante Stehleuchten in futuristischem Design φ

O

b beeindruckende Kristallluster, außergewöhnliche Leuchten im Jugendstildesign oder moderne Lichtsysteme mit LED-Technologie – die neue „Orion“-Kollektion bietet alles was das „Leuchtenherz“ begehrt. Darunter befinden sich auch viele Leuchtenmodelle mit der zukunftsorientierten LED-Technologie. LEDs enthalten kein Quecksilber, verfügen über eine lange Lebensdauer, sind robust und somit unempfindlich gegenüber Erschütterungen.

Info

Orion Licht Graz-Ost/-Süd Klosterwiesgasse 16, 8010 Graz Kärntner Straße 165, 8053 Graz www.orion.co.at

Fotos: Orion Licht

Fotos: Louis Poulsen, Mammalampa, Orion Licht, XAL, Graf Licht, www.design3000.de

ie Technik wird immer cleverer, die Leuchten poetischer. Licht ist essenziell und kann eine komplette Raumwahrnehmung verändern. „Aus der schummrigen Bude wird eine leuchtende Bar. Beleuchtung schafft nicht nur Licht, sie vermittelt auch Wärme und Behaglichkeit“, so Robert Graf, Lichtarchitekt mit 20-jährigem Knowhow. Die bloße Lichtquelle war gestern. Licht will geplant sein. Und das bitte frühzeitig. „Beim Hausbau sollte die Lichtplanung noch vor der Elektroplanung stattfinden“, erklärt Andreas Luksch, Geschäftsführer der TPAL GmbH. So würden zu viele Lichtauslässe an den meist falschen Stellen vermieden werden. „Vor allem im Schlaf- und Badezimmer spart man meist bei der Beleuchtung. Warum?“ gibt Luksch zu bedenken. 80 Prozent der Welt nehmen wir über unser Auge wahr. „Licht ist dabei das wichtigste, aber gleichzeitig unterschätzteste Element.“

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φ machen Lust auf Licht. Auch auf LED.

„Die LED-Technik ist vor allem aufgrund ihrer geringen Energie die Technik der Zukunft“, ist Leopold Molecz von „Orion Licht“ überzeugt. Der Familienbetrieb exportiert in über 100 Länder, von traditionell bis avangardistisch. „LEDs enthalten kein Quecksilber, verfügen über eine lange Lebensdauer und sind sehr robust“, unterstreicht der Lichtexperte mit zwei Niederlassungen in Graz. „LEDs verlocken viele zu einer dynamischen, schnell wechselnden Lichtgestaltung – das wirkt schnell hysterisch. Ein kitschiges Las Vegas lädt nicht gerade zum Entspannen ein“, gibt Luksch zu Bedenken. LEDLeuchten seien im Vormarsch, „aber noch nicht ausgereift.“ Die gute, alte Glühbirne Eine angenehme Farbtemperatur und das sogenannte adäquate „Colour-Rendering“ einer Lichtquelle sind nach den steirischen Lichtarchitekten zufolge wesentliche Kriterien im Eigenheim. Warmes Licht? Die gute, alte Glühbirne hatte es drauf. Mehr als 130 Jahre lang hat sie die Häuser, Wohnungen und Büros von Millionen Menschen erhellt. „Die Abschaffung der Glühbirne war leider eine verfrühte Fehlentscheidung der EU. Für private Haushalte ist der Umstieg auf andere, energiesparendere Lichtquellen noch nicht relevant“, erklärt Graf. Luksch: „Demnächst werden Hallogen-Lampen auch verboten. Verstehen tun das die wenigsten.“

Die Abschaffung der Glühbirne war leider eine verfrühte Fehlentscheidung der EU. Für private Haushalte ist der Umstieg auf andere, energiesparendere Lichtquellen noch nicht relevant. Robert Graf, Lichtarchitekt Graf Licht

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Licht darf nie als Stiefkind behandelt werden. Licht – ob Sonne oder künstlich – trägt wesentlich zu einem Wohlgefühl bei. Andreas Luksch, Geschäftsführer TPAL GmbH

Die Neuauflage eines Klassikers: Barocke Tischlampen von Kartell (erhältlich unter www.timeoutgraf.com).


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Hochkarätiges Lichtdesign bei Louis Poulsen u. Targetti (www.targettipoulsen.com)

Der dänische Hersteller Louis Poulsen legt bei den Lampen und Leuchten ebenso viel Wert auf stilvolles Design wie auf fachmännische Beleuchtungstechnik (www.louispoulsen.com).

„Bubble Lamps“, der Lampenklassiker aus den 50er-Jahren: Nicht nur das Büro von „Dr. House“ wurde von einer „Saucer Lamp“ beleuchtet, im kommenden Werbespot von Mercedes spielt eine „Pear“ eine wesentliche Rolle. In verschiedenen Formen sorgen die luftig-aparten Lampen für schönste „Lichtmomente“ (ab 360 Euro bei MuR, www.mur.co.at).

Eine Lichtflut Viele Marken, zwei Partner für Licht: Die TPAL GmbH und das Scandinavian Design House Graz setzen auf strahlendes Design von Louis Poulsen.

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Foto: Nicolai Fyn

Info

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ouis Poulsen ist einer der weltweit renommiertesten Hersteller im Bereich von Leuchtendesign. Viele Produkte haben Kultstatus erreicht. Durch die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit ArchitektInnen sind technische Perfektion und

höchste Qualitätsansprüche oberste Prämisse und Teil der Entwicklungsarbeit. Die hohe Anpassungsfähigkeit an die facettenreichen, architektonischen Anforderungen im In- und Outdoorbereich garantieren langjährige Wertigkeit.

TPAL GmbH Stadlauer Straße 39A, 1220 Wien www.targettipoulsen.com Scandinavian Design House Graz Neutorgasse 44, 8010 Graz www.scandinaviandesignhouse.at

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Holz lebt … … vor allem als Parkettboden. In der steirischen „deisl parkettmanufaktur“ ist man gerne am Holzweg. Seit Jahrzehnten. Und neuerdings in einem großartigen Showroom.

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„Bei jedem Brett, das die Produktion verlässt, kennen wir den Kunden bereits.“

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eisls Betrieb im steirischen Liezen steht für individuelle und nachhaltige Parkettherstellung und exportiert heute Böden weit über die heimischen Grenzen hinaus. Seine facettenreiche und hochwertige Handwerkskunst präsentiert die „deisl parkettmanufaktur“ brandaktuell in einem von Architekt DI Joachim Thaler geplanten, neuen Showroom.

Nachhaltige Unikate Effiziente Rohstoffnutzung und Verwertung sind in der „deisl parkettmanufaktur“ ebenso oberste Prämisse wie das höchstmögliche Maß an Passgenauigkeit, Wertschöpfung und die damit verbundene Kundenzufriedenheit. „Bei jedem Brett, das die Produktion verlässt, kennen wir den Kunden bereits und müssen nicht erst

einen suchen“, so Deisl. „Für uns ist es wichtig, immer am Puls der Zeit zu bleiben oder ihr voraus zu sein, sich für Neuheiten zu öffnen, um unseren Kunden hochwertigste Qualität und zeitgemäße Produkte zu bieten. Gleichzeitig achten wir aber mit penibler Sorgfalt darauf, unseren Grundsätzen und Idealen treu zu bleiben.“ Stets im Visier: Das Ziel, Unikate für qualitätsbewusste Individualisten und umweltfreundliche Konsumenten zu produzieren.

Info

„deisl parkettmanufaktur“

Manfred Deisl GmbH Selzthalerstr. 37, 8940 Liezen Tel.: 03612/22 310-0 office@parkettmanufaktur.com www.parkettmanufaktur.com

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Fotos: Oliver Wolf

Purismus & Tradition Klares, modernes Design dominiert das Gebäude, Geradlinigkeit ist sein Aushängeschild. Die puristischen Formen und das schlichte Design setzen sich im Innenraum fort. „Als Boden haben wir uns bewusst für einen beschichteten Estrich entschieden. Das Holz der Musterplatten steht so klar im Vordergrund“, erklärt Deisl. Traditionsreiches, heimisches Holz, das für Böden nur nach Auftrag verarbeitet wird. Geschroppt mit dem Handhobel,

strukturiert, einfach geölt oder sägerau: Handwerkskunst par excellence schenkt Parkettdielen individuelle Oberflächen. Ein eigens von Deisl entwickeltes Patent auf ein Stabilisierungssystem reduziert die Fugenbildung. Ein großer Vorteil bei Fußbodenheizungen. Zudem arbeitet die Manufaktur auf Wunsch auch SwarovskiKristalle in Holzdielen ein. „Orion Crystal Flooring“ ist vor allem in Russland sehr beliebt. „Dort lassen Kunden sogar ihr Familienwappen mit Kristallen in den Boden einlegen“, so Deisl.

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Wohntrends

Neuer Showroom Klares, modernes Design. Schlicht und geradlinig präsentiert die Liezener „deisl parkettmanufaktur“ ihren neuen Showroom. Indoor besticht ein simpler, beschichteter Estrich als Untergrund und setzt dadurch das Holz der Musterplatten effektvoll in Szene. Steirische Böden, die etwas Einzigartiges und Traditionelles ausstrahlen. Neben Österreich – hier bietet man auch Verlegarbeiten als Gesamtpaket an – sind Deutschland, Russland, Polen, Italien und die Schweiz ein wichtiger Markt für das Familienunternehmen Deisl. www.parkettmanufaktur.com

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Fotos: Oliver Wolf, Assl Möbel, Deisl Sauna & mehr, Odörfer, Koinor

Jingle ohne bells Sitzen kann bequem sein: „Jingle“, der smarte von Designer Jan Armgardt entworfene Sessel, vermittelt ein ganz eigenes Sitzgefühl, das vom klassischen Freischwinger weit entfernt ist. Physik und Ästhetik im Einklang. Weitere Infos unter www.koinor.com


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Edle Laute Etwas Besonderes und Einzigartiges wie der neueste Lautsprecher aus der Feder der Tischlerei Lenz ist auch sein Namensgeber Benvenuto Cellini (1500 – 1571), ein hochtalentierter, vielseitiger Künstler an der Schwelle der Hochrenaissance zum Manierismus, der als Bildhauer, Goldschmied, Medailleur, Schriftsteller, Musiker und Komponist wirkte und als ein typischer „uomo universale“ der italienischen Renaissance gilt. Erhältlich bei Tischlerei Bernhard Lenz, Ringstraße 66 in Bad Gleichenberg. www.tischlerei-lenz.at

„Be-side“ Die moderne Alternative zur Schrankwand: Sideboards sehen nicht nur stylisch aus, sie bieten auch jede Menge Stauraum, Ablagefläche und Platz zum Projizieren des TV-Bilds. Individuelle Planung und Anfertigung: www.kleindienst.at

Warme Geschichte Die Innovation dieses Herbstes: das SaunaModell „History“, eine Sauna in Altholzoptik, die in Funktionalität und Design keine Wünsche offen lässt. Nutzen Sie die Erfahrung aus über 20 Jahren Saunaproduktion. www.sauna.deisl.com

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AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: JETZT ATTRAKTIVE EINFÜHRUNGSANGEBOTE! LASSEN SIE SICH VON UNSERER NEUEN SELVA AUSSTELLUNG INSPIRIEREN, UNVERBINDLICH IHR INDIVIDUELLES WOHNEN MIT MODERNEN INNENARCHITEKTONISCHEN AKZENTEN PLANEN UND NUTZEN SIE DIE VIELEN ATTRAKTIVEN EINFÜHRUNGSANGEBOTE. UNSER TEAM FREUT SICH, SIE PERSÖNLICH BEGRÜSSEN ZU DÜRFEN.

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Diesel Home Collection Der Tisch „Xradio 2 Disc“ von Diesel Living ist ein absoluter Hingucker“. Eine Kristallplatte mit gedruckter Einlage durch Saugnäpfe fixiert balanciert auf einem schwarzen, pulverbeschichteten Stahlgestell. Erhältlich ist das gute Stück bei Inside Einrichtungen in der Grazer Leonhardstraße 46. www.inside-wohnen.at

Kerzen sind optische Ruhezonen, die inspirierend wirken. Effektvoll in Ihre Wohnwelt eingebettet, setzen Sie damit markante und zugleich beruhigende Punkte. Dekorativ in Szene gesetzt sorgt das umfassende Sortiment von Raumausstatter Depot für eine kunstvolle Ausstrahlung. Auch vor und nach der Adventszeit. www.depot-online.com 82 | Die STEIRERIN

Fotos: Fashion For Home, Inside Einrichtungen/Moroso, Depot

Design Award für Team 7 Im Rahmen des German Design Awards 2013 zeichnete der Frankfurter Rat für Formgebung soeben die TEAM 7 Küche vao des Designers Sebastian Desch mit dem Special Mention für besondere Designqualität aus. Chapeau! www.team7.at


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Vintage-Chic aus Frankreich Internationale Interior-Victims haben das Label schon lange für sich entdeckt und auch Hotels wie das Chateaubriand in Paris tragen die Handschrift „Mis en Demeure“. Designer Philippe Daraux ist ein Meister des eleganten VintageLooks. Verspielter Boudoir-Chic, der den minimalistischen Ordnungsdrang französisch leicht und voller Charme in Frage stellt – erhältlich bei RG HomeCollection in Graz-Seiersberg. www.rg-homecollection.com

Akzentlicht im Nu Fotos: Belux AG/U-Turn

Die neue LED-Spotfamilie „U-Turn“ von Belux lädt zur spielerischen Interaktion mit Licht ein. Über ein magnetisches Kugelgelenk lässt sich der Spot leicht von Hand in einem maximalen Aktionsradius verstellen und sogar komplett umdrehen. Zusammen mit dem veränderbaren Abstrahlwinkel ist U-Turn ein flexibles Lichtwerkzeug mit hohem Spaßfaktor. www.belux.com

[Großes Opening!] Der Bad- und Sanitärprofi Maxonus lädt zur Betriebseröffnung am 24. und 25. November 2012 nach Hall in Admont.

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Fotos: KK

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„Neher Intense Infrato“-Dusche: eine Weltneuheit präsentiert in Hall bei Admont.

in Bad-Kino, zu dem die Kunden über einen roten Teppich wie bei einer Filmpremiere in Hollywood laufen: Das ist eine der jüngsten Ideen der preisgekrönten Badplanerin Barbara Maxonus. Im neuen Firmengebäude, das am 24. und 25. November 2012 in Hall bei Admont eröffnet, wird ihre Idee Realität. Bequeme Fauteuils und eine große Leinwand paaren sich im Bad-Kino mit Wohnraumlüftung und Wandheizung. Den Raum immer als Ganzes sehen – das ist das Erfolgsrezept von Maxonus wie es bei den maßgeschneiderten Bäderpla-

nungen und im neuen Betriebsgebäude auf über 1.200 Quadratmeter umgesetzt wurde.

Info

Maxonus Bäder, Sanitär-, Heizungs- & Umwelttechnik GmbH Hall 264, 8911 Admont Tel.: 03613 / 21 185 www.maxonus.at

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Revolutionär Einzigartiges, organisches Design, minimalistische Ausprägung und weniger Wasserverbrauch: Odörfer präsentiert als erstes Unternehmen in Österreich die neue Armatur Axor Starck Organic. „Die neue Badkollektion von Axor und Philippe Starck besticht durch ihr schlichtes, skulpturales Design, das an Silhouetten aus der Natur erinnert“, freut sich Susanne Schneider-Assion, geschäftsführende Gesellschafterin von Odörfer Haustechnik. www.odoerfer.com

Foto: Selva

Erfrischend Italienische Handwerkskunst, gepaart mit natürlicher Eleganz und einer klaren, internationalen Formensprache – diese Charakteristika der Premiummarke „Philipp Selva Home“ hat SELVA auch bei seiner neuen Kollektion verwirklicht und damit das hochwertige Einrichtungskonzept konsequent weiterentwickelt. Besonders erfrischend sind die neuen Polstermöbel, zum Beispiel der grüne „Bergeré“. Erhältlich bei Assl Möbel in Lieboch. www.assl-moebel.at

Genüssliche Eröffnung

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1 1. Großer Eröffnungsabend im Miele Center Fasching in der Grazer Keplerstraße 105. 2. Zahlreiche BesucherInnen gustierten in den neuen SieMatic-Küchen. 3. SieMatic-Exportleiter Jan Bobe, Christine und Stefan Fasching, Sabine Wendlinger-Slanina (Obfrau der Grazer WK-Regionalstelle) und Miele-Vertriebsleiter Ingo Wimmer (v. l.). 4. Neo-Drei-Hauben Koch Tom Riederer (l.) sorgte für die kulinarischen Highlights des Abends. 5. Glanzvoll: Sängerin Christina Maria Löffler. 6. Das „Miele Center Fasching“-Team freut sich auf Ihren baldigen Besuch (www.mielecenter-fasching.at).

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Fotos: Miele Center Fasching

In der Küchenwelt zählt sie zu den ganz großen Stars im Premiumsegment und ab sofort spielt sie auch im Miele Center Fasching in Graz eine Hauptrolle: Die SieMatic Küche.


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Fotos: Zalando, Salamander

Männer

It’s a Men’s World Zalando ist noch mehr auf den Mann gekommen und geht mit neuer Kollektion und neuem Magazin auf den Markt. Der Online-Shop Zalando reagiert auf den allgemeinen Trend von Männer & Fashion und erweitert die Eigenmarke Zalando-Collection um eine Männerlinie, die es nun online zu kaufen gibt. Außerdem ist jetzt erstmals das ZalandoMagazin für Männer erschienen – mit einer Auflage von 250.000 Stück. Hier

wird Mann in allen wichtigen Stilfragen beraten. „Männer mögen es einfach und sind sehr online-affin“, so Florian Jodl, Head of Zalando Men (Bild oben). „Mit dem neuen Männer-Magazin stellen wir außerdem einen Shoppingberater zur Seite, der zeigt, welche Styles sich am besten kombinieren lassen.“

Ein in n Geschenk in Ehren Liebe Damen, falls Sie es nicht wussten: Am 3. November ist isst Weltmännertag, dicht gefolgt vom Internationalen Männertag am 19. November! Zwei w Mal in einem wei iccht beschenken Monat sollte man also dem Mann von Welt gedenken – vielleicht Sie Ihren Liebsten ja wieder einmal. Höchstwahrscheinlich lich muss z. B. der Schuhschrank des Mannes aufgerüstet werden: Trendige Stiefeletten gibt’s etwa von Salamander (um € 99,90) – ein „Must have“ für den Herbst. Und so nebenbei zugegeben: Ja, auch Männer-Schuhe-Shopping macht uns Frauen doch Spaß, oder?!

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Es ist, wie wenn du in einen Schacht fällst und keiner hört dich. Du bist komplett allein. Andreas Herz

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Geheilt

Was heißt das?

Andreas Herz ist Fachgruppenobmann und besitzt ein Therapiezentrum in Mooskirchen. Auf seiner Homepage sehe ich ein Foto, auf dem er sich vor dem Dalai Lama verbeugt, und lese etwas von einer Geschichte mit Krebs. Interview: Wolfgang Wildner, Fotos: Oliver Wolf

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nteressant, denke ich und vereinbare einen Interviewtermin. Wir treffen uns in seinem Therapiezentrum. Draußen fallen die Blätter von den Bäumen. Zwischen den Powerplate-Geräten lächelt ein Buddha. Nachdem der Fotograf seine Fotos im Kasten hat, ziehen wir weiter zum Hochstrasser, bestellen Kaffee und Buttersemmeln. „Sie können mich alles fragen“, ermuntert mich Herz. Ehe ich’s mir versehe, gerate ich in den Sog einer Lebensgeschichte, für die unsereins schnell das Wort Schicksal parat hat.

selbst einmal gegen den Krebs ankämpfen würde, wäre ich damals nicht gekommen.

Seit wann betreiben Sie Ihr Gesundheitsund Therapiezentrum? Seit 20 Jahren. Ursprünglich hatte ich KfzMechaniker gelernt. Dann war ich beim Bundesheer – Bodybuilder und Zeitsoldat. Bei den Junioren habe ich in Österreich alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Ich habe dann die Möglichkeit zur beruflichen Weiterbildung genützt und mich zum Heilmasseur und Heilbademeister umschulen lassen. So bin ich den Weg in die Physiotherapie gegangen und habe schließlich auch Krebspatienten begleitet. Menschen, die oft nur mehr kurze Zeit zu leben hatten. Da wird man mit vielen Fragen konfrontiert. Aber ich wusste keine Antworten. Ich hatte zwar massieren gelernt, aber keine Ahnung von psychischer Begleitung. Auf die Idee, dass ich

Waren Sie durch Ihre Erfahrungen für diese Situation gewappnet? Selbst die Diagnose zu bekommen, ist etwas anderes. Das ist ein Schock. Das ist, wie wenn du in einen Schacht fällst und keiner hört dich. Du bist komplett allein. Es gibt niemanden, der dir helfen kann. Weder Eltern, noch Freunde, noch Familie, noch der Arzt.

Wann sind Sie an Krebs erkrankt? 2005 wurde bei mir Mastdarmkrebs diagnostiziert. Im Herbst 2005 habe ich mich einer fünfwöchigen Strahlentherapie unterzogen, dann einer begleitenden Chemotherapie. Im Jänner 2006 war dann die erste große Operation. Der Bauch ist aufgemacht, der betroffene Darm rausgeschnitten und ein künstlicher Ausgang angelegt worden.

Haben Sie sich damals schon mit fernöstlichen Meditationstechniken befasst? Seit meiner Kindheit habe ich mich mit Sinn- und Existenzfragen beschäftigt. Der Buddhismus war dann die Richtung, von der ich geglaubt habe, dass sie mir am ehesten Information geben kann. Ich habe mich dann eingelesen und begonnen,

selbst zu meditieren. Schließlich bin ich auf einen japanischen Zen-Meister gestoßen. Das war 15 Jahre vor meiner Erkrankung. In der Folge habe ich 10 Jahre lang jeden Tag zwei- oder dreimal je 40 Minuten meditiert. Aus heutiger Sicht war es wahrscheinlich das, was mir die Kraft, die Energie oder die innere Gelassenheit gegeben hat, so relativ unbeschadet durch meine Krebserkrankung zu gehen. Haben Sie nach Ursachen für Ihre Krankheit gesucht? Am Anfang fragt man sich schon: „Warum ich?“ Auch zwischendrin, wenn es einem ganz schlecht geht. Aber ich habe diese Frage sehr schnell zur Seite geschoben und nach vorne geschaut. Weil es im Prinzip vollkommen wurscht ist, warum man ihn hat. Haben Sie sich den schulmedizinischen Behandlungen entzogen? Nein. Das wäre ja auch völlig kontraproduktiv. Ich habe die komplette Palette der Behandlungen durchgemacht. Wobei man dazusagen muss: Wenn du die Diagnose bekommst und sie dir sagen, was dich alles erwartet, willst du das schon verhindern. Durch mein Körpergewicht und durch meine Muskelmasse habe ich bei der Chemotherapie die Maximaldosis bekommen. Das habe ich nicht vertragen. φ Die STEIRERIN | 89


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Halt im Leben bieten Andreas Herz fernöstliche Meditations- und Achtsamkeitstechniken sowie die buddhistische Lebensphilosophie.

φ Nach der dritten Chemo habe ich alterna-

tiv weitergemacht. Ich habe in diesem Moment gewusst: Wenn ich die Chemo weitermache, werde ich wahrscheinlich sterben. Und wenn ich aufhöre, werde ich überleben. Ich habe das dann noch mit meiner Frau geklärt. Aber in Wirklichkeit läuft das nicht so rational ab. Damals war der Wunsch zu sterben größer als der zu überleben. Und da ist es wurscht, ob die Kinder klein sind oder was. Du liegst nur dort und willst einfach, dass es aufhört. Nach dem Abbruch der Chemo ist es mir relativ schnell wieder gut gegangen. Ich habe sofort zu meditieren begonnen, als es wieder gegangen ist. Anfangs habe ich ja nicht einmal sitzen können. Ich wollte dann nach Paris fliegen, um die Heilung zu feiern. Was natürlich ein Wahnsinn ist nach einem halben Jahr. Aber wurscht. Es war super, es hat mir getaugt. Sind Sie heute geheilt? Geheilt würde ich nicht sagen. 2007 habe ich dann die nächste Diagnose bekommen: Hodenkrebs. Das wird wohl von der Strahlentherapie gekommen sein. Zum Chirurgen habe ich gesagt: „Ich brauche gleich einen Termin, weil ich fliege in einer Woche nach Paris.“ Es war eine relativ einfache Operation. Das klingt jetzt ziemlich locker. Ja, das war’s eh. Es war mir wurscht. Aus 90 | Die STEIRERIN

Paris zurück hat es geheißen: „Alles in Ordnung.“ Im Oktober 2007 waren dann die ersten Metastasen im Bauch sichtbar. Der Onkologe hat gemeint: „Herausschneiden!“ Ich habe gesagt: „Nein, ich mache gar nichts.“ Auch wenn ich zwischendrin immer wieder locker und gelassen war, die Erinnerungen waren doch sehr heftig. Während der Operation haben sie mir zum Beispiel einen Schlauch in die Wirbelsäule eingezogen, über den das Morphium gekommen ist. Da liegst du dann drei Tage. Du spürst gar nichts. Du bist reiner Geist. Irgendwann hat der Onkologe dann gesagt: „Jetzt würde ich dringend schneiden.“ Das haben wir dann auch gemacht. Eine Riesen-OP. Und wieder die Morphiumpumpe. Nachher bin ich nach Rom geflogen. Zwei Monate später dann die Brustkorboperation. Die Schmerzen im Brustkorb habe ich heute noch. Man gewöhnt sich an ein gewisses Maß an Schmerzen. Die sind ein Teil von mir. Dann war ein Jahr lang nichts. Und 2009 dann die Metastasen an der Hauptschlagader. Das war an sich eine relativ einfache Operation, allerdings ein bisschen gefährlich. Ist das Schicksal? Ich sehe es nicht als Schicksal. Ich weiß, dass das jetzt vielleicht blöd klingt – aber es hat mich auch weitergebracht. In diesen Jahren habe ich vieles erlebt, was selbst die

meisten Krebspatienten in diesem Ausmaß nicht erleben. Nur: Ich bin relativ gemütlich durchgegangen. Auch ich hatte Tiefs und war psychisch fertig. Aber ich bin nicht hängen geblieben. Das ist der wesentliche Unterschied. Ich bin mental gerüstet. Ich war z. B. bei einer Hochzeit eingeladen und habe getanzt. Da haben die Leute zu mir gesagt: „Sie haben ja Krebs.“ Das Schräge ist: Von der Gesellschaft her solltest du einem gewissen Bild entsprechen, wenn du Krebs hast. Da war ich sicher untypisch. Sie sind seit 20 Jahren verheiratet und haben drei Kinder. Als Krebspatient hast du einen riesen Vorteil: Du kannst machen, was du willst. Ich kann zum Beispiel sagen: „Ich gehe nicht arbeiten.“ Ich kann schreien, weinen, lustig sein. Da wird keiner sagen: „Das darfst du nicht.“ Jeder wird sagen: „Der hat Krebs.“ Als Ehepartner oder als näherer Verwandter geht das nicht. Denn die haben da zu sein, stark zu sein usw. Sie dürfen nach außen hin nicht lustig sein, weil sie ja schließlich einen todkranken Partner haben. Aber sie sollen auch nicht zu deprimiert sein, weil das könnte ja schon wieder dem Partner nicht gut tun. Die ganz nahen Angehörigen haben mindestens ein gleich schweres Los. Für meine Beziehung war es förderlich. Ich glaube aber, dass es auch Paare gibt, die damit


Foto: Tibetzentrum/Tenzin

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nicht fertig werden und sich trennen. Bei uns war es eher ein komplettes Zusammenrücken. Sie haben dann trotz Ihrer Krankheit den Job als WK-Fachgruppenobmann der gewerblichen Dienstleister übernommen. Das war eigenartig. Du meldest dich für eine Spitzenfunktion, obwohl du Krebs hast. Die haben sich das angeschaut: „Sie haben ja Krebs.“ Ich habe geantwortet: „Nein, nein, das ist schon erledigt.“ Da habe ich aber gerade eine Operation gehabt. Es hat mir einfach getaugt. Es hat mir gut getan und es tut mir nach wie vor gut. Wenn alles gut geht, werde ich 2015 den Bundesobmann übernehmen. Zu meinen Klienten sage ich immer: Man soll ein bisschen mehr von dem tun, was einem Spaß macht. Viele sagen natürlich zu mir: „Wahnsinn, du tust viel zu viel.“ Aber kann man zu viel von dem tun, was einem Spaß macht? Der Dalai Lama bedeutet Ihnen sehr viel. Während meiner Krebserkrankung habe ich am Tibetzentrum in Hüttenberg, dem einzigen in Europa, das vom Dalai Lama autorisiert ist, Psychologie zu studieren begonnen. Der Höhepunkt war, dass Seine Heiligkeit heuer nach Österreich gekommen ist und uns unsere Diplome persönlich überreicht hat. Er ist eine ganz besondere Persönlichkeit. Er ist genial.

Aber auch seine Lehre. Man lernt im Leben nie aus, oder? Im Zen-Buddhismus sagt man: Nach 10 Jahren ist man ein Anfänger. Ich habe ja mit Führungskräften alles gemacht, was modern ist –Hochseilgarten, Fallschirmsprünge aus 4.000 Metern, Feuerlaufen. Wenn man sich das anschaut – was verändert sich? Gleich danach können die Leute einen Baum ausreißen. Einen Monat später sind wieder die gleichen Probleme da wie früher. Und ein halbes Jahr später sind viele oft noch tiefer unten als vorher, weil sie enttäuscht sind, dass sich nichts verändert hat. Wenn ich mich aber durch mentale Techniken der Achtsamkeit aus dem Denkprozess herausnehme, dann entsteht Stille, dann bin ich ganz im Hier und Jetzt, bin eins mit allem. Im Kleinen kann man das im Alltag jederzeit machen – egal, ob man Manager, Friseur oder Gärtner ist. Man kann auch achtsam ein Achtel Wein genießen. Sehen Sie beim Umgang mit diesen Themen einen Unterschied zwischen Männern und Frauen? Prinzipiell gibt es, glaube ich, von Natur aus keinen Unterschied. Der Unterschied der trotzdem da ist, ist der, dass Männer dazu neigen, sich weniger damit zu beschäftigen. Wenn ich zum Beispiel ein Seminar für Achtsamkeit mache, dann sind

Überreichung des Diploms durch den Dalai Lama.

einmal mit Sicherheit zwei Drittel der Teilnehmer Frauen. Männer werden erst in der Krise hellhörig, wenn es schon ganz schlecht steht. Aber das Bedürfnis gibt es auch bei Männern. Auch bei Führungskräften gibt es mittlerweile viele, die sich nicht nur für die Techniken interessieren, sondern auch für die Philosophie dahinter. Das sollte man gar nicht glauben. Lebensberatung ist mittlerweile auch zu einem gigantischen Geschäft geworden. Worauf sollen KlientInnen achten, um sich zu orientieren? Ich bin immer dann kritisch, wenn jemand zum Beispiel ein Spezialist für Krisen ist, aber bis jetzt nur in der Sonne gelegen ist. Das ist dann schwierig. Sie haben eine Methode entwickelt: MBCC – Mindfullness Based Coaching & Counselling. Im Prinzip ist das nichts anderes, als diese westlichen Ausbildungen, von denen ich sehr viele gemacht habe, mit buddhistischen Verfahren zu kombinieren. Das eine ist gut, das andere ist gut. Lässig ist, wenn du es zusammenbringst. Es geht darum, zu schauen: Wie funktioniert unser Geist? Wie kann ich mentale Fähigkeiten einsetzen? Da ist es wurscht, ob ich krank oder gesund, Manager oder Hausfrau bin. Wie kann ich schlussendlich zufriedener und innerlich glücklicher werden, denn φ Die STEIRERIN | 91


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φ das ist es, was in der Welt ziemlich alle

wollen. Mir ist immer gesagt worden: Gesundheit ist das Wichtigste. Das ist ein komplette Blödsinn. Wichtig ist die innere Zufriedenheit – glücklich zu sein. Wenn ich heute total gesund bin und total unzufrieden – das ist kein schöner Zustand. Sie schreiben ein Buch? Ja. Es geht darin um meine eigene Krankengeschichte. Ganz persönliche, tiefe Erfahrungen. Dann um Achtsamkeit. Wie man sie erreichen und praktizieren kann. Und schließlich werden konkrete Übungen beschrieben. Die müssen einfach sein. Sonst macht sie ja keiner. Das ist eine Herausforderung. Haben Sie die Vorstellung, geheilt zu werden? Nein, das geht gar nicht. Das ist auch nicht wichtig. Wer einmal Metastasen hat, der gilt nicht mehr als heilbar. Der hat den Krebs drinnen. Ich muss rechnen, dass die Metastasen 20 Jahre lang wieder kommen können. Durch meine ganze Geschichte ist die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt oder ein Nierenversagen zu haben, außerdem viel größer als bei anderen. Aber wenn wir ehrlich sind, ist das komplett wurscht. Denn ob ich an einem Herzinfarkt sterbe, weiß ich nicht. Das weiß aber jeder andere auch nicht. Das Leiden gehört zum Leben, das muss man akzeptieren. Wenn einer sagt, ich bin geheilt, was heißt das?

Info Andreas Herz Geboren am 18. September 1967 in Graz, MSc (Master of Science), Lebensberater, Eigentümer des Gesundheits- und Therapiezentrums Herz in Mooskirchen, Fachgruppenobmann der gewerblichen Dienstleister in der Wirtschaftskammer Steiermark, Bundesobmann-Stellvertreter. In seiner Achtsamkeitspraxis hat er die Methode des „Mindfullness based Coaching and Counselling“ (MBCC) entwickelt, die er bei der Begleitung von Krebspatienten, aber auch beim Coaching einsetzt. Herz ist verheiratet & hat 3 Kinder. www.herz.co.at, www.andreasherz.cc

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Gesamtverbrauch l/100 km: gesamt von 7,6 bis 4,9; CO2-Emissionen: gesamt von 175,0 bis 129,0 g/km. Abb. zeigt Symbolfoto. *Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers. Angebot gilt nur für Privatkunden. Bei allen teilnehmenden NISSAN Händlern. Angebot gültig bis 30.11.2012.


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K rach im Schlafzimmer In vielen österreichischen Schlafzimmern wird es nächtens richtig laut – allerdings nicht aus Lust und Leidenschaft, sondern weil einer schnarcht. DIE STEIRERIN hat recherchiert, warum meistens Männer davon betroffen sind und was man dagegen machen kann. Text: Nicole Madlmayr

E

s ist dieses röchelnde Schnaufen neben sich, das immer dann zuverlässig in lautstarkes Sägen übergeht, wenn man selbst gerade am besten Weg ins Land der Träume ist. Schnarchen kann einem den letzten Nerv rauben. Besonders Frauen leiden darunter, weil es überwiegend die Männer sind, die schnarchen. „Grundsätzlich ist Schnarchen nicht vom Geschlecht abhängig“, erklärt Oberarzt Christoph Röper, Leiter der Schlafambulanz am Linzer Allgemeinen Krankenhaus.

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„Allerdings sind die Risikofaktoren, wie Übergewicht, Bewegungsmangel und Alkoholgenuss am Abend, bei Männern erfahrungsgemäß stärker ausgeprägt.“ Gefahr: Atemaussetzer Wobei die meisten Menschen unter so genanntem primärem Schnarchen leiden. Das ist völlig harmlos und beeinträchtigt die Gesundheit nicht. Es ist „lediglich“ eine Lärmbelästigung für den Partner im Bett. Anders als bei der Schlaf-Apnoe, die mit nächtlichen Ate-

maussetzern einhergeht. Diese können von einigen Sekunden bis zu einer Minute andauern. Dabei verschließt sich die Luftröhre, sodass keine Luft mehr hineinkommt. Als Folge werden Lunge und Gefäße nicht mehr mit Sauerstoff versorgt, die Sauerstoffsättigung im Blut fällt ab. „Das kann ernsthaft der Gesundheit schaden“, betont Röper. „Nicht akut, aber über die Jahre erhöht sich dadurch das Risiko für HerzKreislauf-Erkrankungen – sogar stärker als bei Bluthochdruck. Man sollte


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Schlaf-Apnoe kann ernsthaft der Gesundheit schaden. Nicht akut, aber über die Jahre erhöht sich dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – sogar stärker als bei Bluthochdruck. Dr. Christoph Röper, Leiter der Schlafambulanz am Allgemeinen Krankenhaus Linz

Fotos: Fotolia, privat

das also nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Tagesmüdigkeit bei Betroffenen Und wie erkennt man, dass es sich um Schlaf-Apnoe handelt? Betroffene selbst können das in der Regel kaum selbst feststellen. Sie merken von den nächtlichen Atemaussetzern nichts. Meistens ist es die Partnerin, die von den lauten Schnarchern aus dem Schlaf gerissen wird. „Ein Indiz, das Betroffene sehr wohl spüren, ist, dass sie tagsüber sehr müde sind – obwohl sie subjektiv das Gefühl haben, gut und ausreichend geschlafen zu haben“, sagt der Mediziner. „Sie sind morgens wie gerädert, leiden tagsüber unter Konzentrationsschwächen oder nicken sogar kurz weg. Stichwort Sekundenschlaf. Das liegt daran, dass der Schlaf nicht mehr erholsam ist. Die Nacht ist von vielen kurzen Wachphasen unterbrochen. Erholsame Tiefschlafphasen werden nicht mehr erreicht.“

Masken, die Atemaussetzer verhindern Ist das der Fall, sollte man sich unbedingt in einem Schlaflabor untersuchen lassen. Dort werden die Ursachen für die Atemaussetzer abgeklärt. Grundsätzlich ist Schlaf-Apnoe gut behandelbar. Abhilfe kann zum Beispiel eine Maske schaffen, die in der Nacht getragen wird. Diese sorgt dafür, dass die Luftröhre nicht mehr zugeht und verhindert auf diese Weise Atemaussetzer. „Die Maske ist etwas gewöhnungsbedürftig“, so Röper. „Doch ich kenne Menschen, die von einer ausgeprägten Schlaf-Apnoe betroffen waren, und sie berichten, dass sich damit die Lebensqualität massiv steigern lässt.“ Grundübel des Schnarchens anpacken Beim gewöhnlichen Schnarchen sollte man laut dem Experten das Grundübel anpacken: Übergewicht reduzieren, Ausdauersport betreiben (darunter fallen auch regelmäßige Spaziergänge), Al-

koholgenuss vor dem Zubettgehen einschränken, abendliche Mahlzeiten umstellen (nichts Schweres, Fettiges essen) und für gute Schlafbedingungen sorgen. „Manche Menschen schnarchen nur in einer gewissen Position, etwa, wenn sie auf dem Rücken liegen“, erläutert der Mediziner. „Da hilft zum Beispiel ein spezieller Polster, den man sich umschnallt und der verhindert, dass man auf den Rücken rollt.“

Info Wie Schnarchen entsteht Schnarchen entsteht, wenn es im Schlaf zu einem Erschlaffen der Muskulatur im Rachen- und Halsbereich kommt. Dann flattern Gaumensegel und jenes Zäpfchen, das man bei geöffnetem Mund sehen kann, in der Atemluft. Die Folge sind röchelnde, sägende, knarzende Geräusche. Alkohol, schwere Speisen am Abend oder die Einnahme von Psychopharmaka können das Schnarchen verstärken.

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Schaufenster Darüber reden Meta-Mobilität, Life Hub, Energy Grids und nachhaltige Landes-Entwicklung: Diesen Themen widmete sich der energytalk rund um Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx (Foto) und Landesrat Johann Seitinger, den Odörfer Haustechnik und das Technische Büro Hammer in der Alten Universität veranstalteten.

Gemeinsam helfen „Kraft Tanken: Urlaub für AlleinerzieherInnen 2012“ – Unter diesem Motto stand auch heuer wieder jenes Projekt, bei dem die Volkshilfe Steiermark gemeinsam der Steiermärkischen Sparkasse von Armut betroffene AlleinerzieherInnen zu einer kostenlosen Ferienwoche einlud. „Diese wichtige Zeit zum „Kraft Tanken“ möchten wir besonders belasteten AlleinerzieherInnen ermöglichen“, erklärten Barbara Gross, ehrenamtliche Präsidentin der Volkshilfe Steiermark, und Steiermärkische Vorstandsvorsitzender Gerhard Fabisch.

Auftakt

Schau mal! In der Grazer Schmiedgasse fand wieder das bekannte Straßenfest Schmiedgassen Schau(n) statt. Auch dieses Mal war das Steirische Raiffeisen Reisebüro mit einem Stand und einer Hüpfburg vertreten. Während sich die Kinder austoben und schminken lassen konnten, hatten die Erwachsenen die Möglichkeit, ihr Reisewissen zu testen und Reisegutscheine zu gewinnen.

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Fotos: Steiermärkische, steiermark.at/Schüttbacher;, Martin Wiesner, beigestellt

Beim „Ich tu’s Tag“ im Grazer Landhaus testete Landesrat Siegfried Schrittwieser (M.) gemeinsam mit Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz und seiner Stellvertreterin Elisabeth Meixner E-Bikes. Dieser Aktionstag wurde vom Land Steiermark, unterstützt von der Energie Steiermark und dem Landesschulrat Steiermark, ins Leben gerufen und war gleichzeitig der Auftakt für eine landesweite Kampagne.


Leben

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Macht

Wissen

ist

Kinder haben ein Recht auf Bildung. STEIRERIN-Redakteurin Lissi Steiner im Gespräch mit Wissenschaftslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder über Kinder in der Forschung, neue Projekte und persönliche Erfahrungen.

I

ch habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“ Damit erkannte der weltberühmte Physiker Albert Einstein schon vor gut einem Jahrhundert die Wichtigkeit der Forschung. Ganz nach diesem Prinzip

fördert auch Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder, zuständig für die Ressorts Wissenschaft und Forschung, Gesundheit und Pflegemanagement, mit dem Projekt Einstein-Junior die Neugierde der Kinder an der Wissenschaft. φ

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Kinder und Wissenschaft. Zwei Themen, die man vielleicht im ersten Moment nicht gerade verbindet. Warum ist gerade das Fördern dieser Verbindung so wichtig? Der Technologiefortschritt am europäischen Arbeitsmarkt verlangt nach gut ausgebildeten Menschen. Wir müssen unseren Kindern die Chance geben, schon früh Freude am wissenschaftlichen Arbeiten zu entwickeln. Vom User zum Producer lautet hier das Motto. Formeln, Zahlen, Rechnungen ... Forschung kann gerade für Kinder oft sehr trocken sein. Wie weckt man ihr Interesse? Ein bloßer Wissensvortrag reicht natürlich nicht. Die Kinder müssen interaktiv einbezogen werden. Rätsel, Spiele und Experimente sind da nur Beispiele für die zahlreichen Möglichkeiten. Arbeitet auch das Wissenschafts- und Forschungsprojekt des Landes Steiermark Einstein-Junior nach diesem Prinzip? Genau. Einstein-Junior ist ein Wissenschafts- und Forschungsprojekt für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, das vom Land Steiermark Wissenschaft und Forschung gefördert und vom Verein Kinderbüro umgesetzt wird. Einstein Junior bietet ein breites Programm über die Naturwissenschaften hinaus. Die Kinder werden in den einzelnen Projekten motiviert, nicht nur zuzuschauen, sondern aktiv daran teilzunehmen. Und der Erfolg gibt uns Recht. Wie misst man den Erfolg solcher Projekte? Nach jedem Projekttag gibt es Feedbackrunden mit den Teilnehmern. Kinder 100 | Die STEIRERIN

sind ja prinzipiell sehr ehrlich und direkt. So wissen wir einerseits, dass das Programm sehr gut angenommen wird und andererseits können wir so laufend an Verbesserungen arbeiten. Haben Sie sich auch schon persönlich unter die kleinen Wissenschaftler gemischt? Ja, es war sehr lustig und spannend mit den Kindern zusammenzuarbeiten. Auch meine Tochter hat schon an Einstein-Junior-Nachmittagen teilgenommen und war begeistert davon. Einstein-Junior dient ja als Plattform – Wie kann man als Institution daran teilnehmen? Wir sind daran interessiert unser Netzwerk zu erweitern. Bildungseinrichtungen jeder Form können sehr gerne an uns herantreten. Wir freuen uns immer über neue Kooperationspartner.


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Info „Kinder & Wissenschaft“

Foto: www.jasminschuller.com

achtzigzehn | Foto: www.jasminschuller.com | Bezahlte Anzeige

š Das Wissenschafts- und Forschungsprojekt des Landes Steiermark, Einstein-Junior, bietet ein vielfältiges Programm. š Das Kinderbüro – die Lobby für Menschen bis 14 – (www.kinderbuero.at) bietet Projekte und Programme für Kinder und mit Kindern aller Altersgruppen. š Die Innovationsschmiede Joanneum Research hat eine familienfreundliche Koje am Flughafen Thalerhof eingerichtet, die die Wartezeit unter anderem mit einem speziell entwickelten Wissensspiel auf iPads kurz hält. š Die Einstein-Junior-Website (www.einsteinjunior.at) bietet Informationen und Interaktionen für Kinder und Pädagogen.

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Mutig

auf neuen Wegen

Mitte November veröffentlicht Huberta Gabalier, Mutter prominenter Söhne und Frau mit einem außergewöhnlichen Schicksal, ihren zweiten Gedichtband. Mit der STEIRERIN sprach sie über ihren neu gefassten Mut, wichtige Botschaften, die sie vermitteln möchte, und warum es sie gar nicht stört, wenn Enkelkinder noch ein bisschen auf sich warten lassen. Text: Wolfgang Schober, Fotos: Oliver Wolf

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ut ist nur ein Weg, um ganz zu sich selbst zu finden!“, zitiert Huberta Gabalier die Lyrikerin Huberta Gabalier und lächelt entspannt. Mitte November erscheint ihr zweiter Gedichtband, eine literarische Mutinjektion für sich selbst und für andere. Den Zeitdruck, den sie sich damit selbst aufgebrummt hat, lässt sie sich bei unserem Gespräch in einem Grazer Kaffeehaus nicht anmerken. Der Termin mit dem Layouter ging gerade zu Ende, eine Besprechung mit der Druckerei steht an. Fotos von Herzsteinen – die Gabalier seit Jahren sammelt – sind noch auszuwählen, letzte Details noch zu klären. Und mittendrin im Prozess aller Entscheidungen: die Autorin selbst, die das Buch im Eigenverlag herausbringt. Und damit weder Aufwand noch Risiko scheut. „Das ist Teil meines heutigen Lebens: mutig zu sein“, erklärt die 55-Jährige. „Und ich bin jetzt mutig genug, dass ich mich das alles trau. Aber ich trau mich auch deshalb, weil ich spüren kann,

dass es geht – dass alles aufgehen wird mit dem Schreiben.“ Selten sei sie in den letzten Jahren von ihrem Bauchgefühl irregeführt worden. „Die meisten Menschen folgen zu wenig ihrem inneren Gespür, wir alle werden von vielen Seiten beeinflusst, etwas nicht zu tun und auf Nummer sicher zu gehen. Aber ich sehe es ja bei mir: Es ist zuletzt viel Positives in meinem Leben passiert, allein die Reaktionen auf meinen ersten Gedichtband. Mut macht sich bezahlt.“ Eine wesentliche Botschaft, die Gabalier, Mutter der erfolgreichen Söhne Andreas und Willi, auch in ihren Gedichten vermitteln will. „Ich möchte mit dem Schreiben etwas unter die Menschen bringen, das die Herzen berührt und ein bissl Liebe, Achtsamkeit und ein anderes Bewusstsein fürs tägliche Leben anstößt.“ Eine wichtige Grundlage dafür und ein Wert, den die Autorin ebenso weitergeben möchte: Vertrauen. „Meine Erfahrung ist, dass oft eins das andere ergibt und dass sich viele Probleme wie

von selbst lösen, wenn man es schafft zu vertrauen. Das ist mir ein großes Anliegen, den Menschen zu sagen, sie sollen weniger misstrauisch sein und mehr vertrauen. Positive Werte und überhaupt das gesprochene Wort haben eine große Kraft.“ „Zu viel erlebt, um böse zu sein“ Daher will sie auch vereinzelte negative Erfahrungen, die sie als Mutter eines Superstars und damit Frau des öffentlichen Interesses macht, nicht überbewerten: „Manche Berichte, die in der Zeitung stehen, lese ich ganz einfach nicht. Wenn einem das Wort im Mund umgedreht wird, ist man im ersten Moment natürlich zornig. Aber ich kann niemandem mehr wirklich böse sein! Das geht gar nicht, dafür hab ich zu viel erlebt!“, erklärt Gabalier. Man lerne, sich zu schützen, schließlich sei sie nach wie vor verwundbar. „Ich habe schon viel dazugelernt. Das ganze Leben ist ein Lernprozess! Immer, wenn du in eine Situation φ Die STEIRERIN | 103


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φkommst, die problembehaftet ist, hast du

ja die Chance, dass du Erkenntnis gewinnst.“ Schließlich habe immer alles zwei Seiten. „Auch für diese Situationen bin ich dankbar. Weil ich früher immer gedacht habe, wenn ich gut bin und die Wahrheit sage, dann muss das auch bei den anderen so sein – was aber nicht immer der Fall ist! Ich bin ja nicht automatisch davor gefeit, dass mir nix mehr passiert, nur weil ich Schreckliches erlebt habe.“ Ausgleich für die Familie „Manchmal werde ich als naiv hingestellt“, lacht Huberta Gabalier, „weil ich sehr behütet aufgewachsen bin und von vielem, was so rundherum in der großen Welt passiert ist, vielleicht weniger mitbekommen habe als andere. Aber ich habe auch damit kein Problem mehr. Ich will die Menschen so sein lassen, wie sie sind. Und ich möchte auch so sein, wie ich bin! Und werde mich nicht verstellen

oder verbiegen, damit ich anderen besser gefalle. Allen Menschen kannst du es nicht recht machen.“ Selbst böswillige Behauptungen, dass hier eine Mutter auf der Erfolgswelle ihrer Söhne mitzuschwimmen versuche, nimmt sie mit Gelassenheit: „Erstens ist es nicht so, weil der Gedichtband ist ganz allein mein Projekt, das ich auch selbst finanziere und für das ich das Risiko trage. Außerdem haben wir als Familie ja alle dasselbe erlebt, denselben Schmerz empfunden, und daher muss es auch für alle irgendwo einen Ausgleich geben. Der Willi ist am besten Weg, das gönn ich ihm von Herzen. Auch mein Jüngster, der Toni, ist sehr talentiert. Und bei mir ist es halt das Schreiben!“ Eines sei selbstverständlich auch klar. „Wir sind zwar eine Familie und halten zusammen. Aber es ist nicht so, dass ich alles für meine Kinder mitdenken und für sie leben kann und sie auch nicht für mich. Sie sind ja erwachsen und leben ihr eigenes Leben.“

Gottvertrauen in die Kinder Regelmäßige Treffen der gesamten Familie sind durch die zahlreichen Auftritte von Andreas und Willi nun zwar seltener, aber dafür intensiver. „Wir schauen schon sehr darauf, dass wir uns zwischendurch zum Essen treffen können. Unlängst etwa zum Geburtstag vom Willi, da war der Andi unterwegs. Aber das haben wir dann eine Woche später nachgeholt und der Andi hat uns alle in die Stadt zum Essen eingeladen. Darüber freue ich mich schon sehr, weil das ja nicht mehr so selbstverständlich ist“, verrät Huberta Gabalier, die es immer noch als eigenartiges und wunderschönes Gefühl beschreibt, ihre Kinder in den Medien zu verfolgen. „Ich schneid mir auch alles aus den Zeitungen aus und heb’s mir für meine Mutter in Neumarkt auf. Mit ihren 87 Jahren lebt sie mit ihren Enkelkindern noch voll mit.“ Angst, dass Superstar Andreas eines Tages den Boden unter den Füßen verlieren

Glatte Haut schenken! Jahre jünger ohne Skalpell: Mit der neuartigen Ultherapy von Ultraschall-Expertin Ulrike Pilger ist das möglich. Mit den speziellen Ultherapy-Gutscheinen können Sie nun Schönheit schenken.

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K

Info Huberta Gabalier

Geboren 1957 in Neumarkt in der Obersteiermark, wo sie auch aufwuchs. Ausgebildete Pädagogin, langjährige Lehrerin an der Caritas-Schule in Graz. Mutter von Superstar Andreas Gabalier (27), Star-Dancer Willi (31) sowie Antonius (18). Vor sechs Jahren schied Ehemann Willi freiwillig aus dem Leben, zwei Jahre später folgte die Tochter. Ende letzten Jahres veröffentlichte Huberta Gabalier ihren ersten Gedichtband „Herzleben“. Am 16. November wird ihr zweiter Band „Meditationen mit Herz“ präsentiert. Ort: Porsche Zentrum Liebenau. Das Buch ist dann erhältlich bei ausgewählten Grazer Buchhandlungen sowie bei der Autorin unter: huberta.gabalier@gmx.at (Betreff: Buch)

opf- und Gesichtsschmerzen, Schwindel, Bamstigkeit der Finger als auch Schmerzen, Taubheitsoder Unruhegefühl in den Beinen können unter anderem ihre Ursache im Gehirn oder in den Nervenleitungsbahnen haben. Eine neurologische Untersuchung, eine Magnetresonanztomografie des Gehirns oder eine Messung der Nervenleitfähigkeit (Elektro neurograf ie/-myograf ie; ENG/EMG) sind dabei Schritte, um die Ursache dieser Beschwerden zu erkennen und nach dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens zu behandeln. Zur Vorbeugung vor einem Schlaganfall ist es wichtig, die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten zu besprechen, den Blutdruck und die Risikofaktoren Cholesterin und Blutzucker zu messen sowie nach Herzerkrankungen und Verkalkungen der Halsschlagadern zu schauen. Die neurologische fachärztliche Ordination in der Mozartpraxis ist Ihnen dafür ein verlässlicher Ansprechpartner.

Fotos: camera obscura, Teresa Rothwangl

Ein anderes Buchprojekt – „Die Herzsteinfrau“ – ist bereits fixiert, allein der Zeitpunkt noch unklar. „Es wird mein eigentliches Buch. Die erste Hälfte ist seit 2010 fertig und beschreibt viele schmerzhafte Dinge, die zweite Hälfte hingegen den Teil meines Lebens, der jetzt kommt: mit allem Positiven und Schönem“, strahlt Gabalier. „So gesehen, könnte es also durchaus noch ein bisschen dauern.“

Risikofaktoren erkennen!

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könnte, hat Huberta Gabalier nicht. „Dazu fällt mir ein Erlebnis ein, das ich bei einem seiner Konzerte in der Wiener Stadthalle hatte: Am Schluss ging der Andi auf die Knie, ich habe die Begeisterung bei den Menschen gespürt und in die Augen vom Andi geblickt – und ich habe nur Dankbarkeit gesehen! Das werde ich nie vergessen.“ Außerdem, so Gabalier, lebe sie im Gottvertrauen. „Ich geniere mich nicht, es zu sagen: Ich bete jeden Tag für meine Kinder. Was kann schon passieren? Wir werden ohnehin auch von oben geführt.“ Mit Kindern ihrer Kinder rechnet Gabalier derzeit nicht. „Ehrlich gesagt, bin ich auch gar nicht so bös, wenn ich jetzt ein bissl Zeit zum Verschnaufen hab, weil ich jetzt wieder anfange, für mich zu leben.“ Im Sommer jährte sich der Sterbetag ihres Mannes zum sechsten Mal, der ihrer Tochter zum vierten Mal. „Für mich sind das in Summe zehn Jahre, weil ich doppelt gelitten habe, von der Intensität des Schmerzes“, erklärt sie. „Da hab ich mir gedacht, ich mach jetzt einen Schnitt, sonst zermürbt es mich. Ich will haben, dass es ihnen gut geht, also muss es auch mir gut gehen. Daher versuche ich, es wegzuschieben, das gelingt mir jetzt, Gott sei Dank, immer öfter! Die Traueranfälle, die ich früher sehr häufig hatte, sind jetzt seltener geworden.“ Viel habe sich in letzten Monaten getan. „Auch das Schreiben hilft dabei. Das ist die beste Therapie.“ Und die wird auf kreative Weise fortgesetzt. „Es vergeht kein Tag, an dem mir nicht neue Gedanken und Gedichte einfallen.“ Einen dritten Gedichtband schließt Gabalier daher nicht aus.

Herr Priv. Doz. Dr. Thomas Seifert-Held FA für Neurologie.

Tipp

Mozartpraxis Mozartgasse 4, 8010 Graz Tel: 0316/26 97 40 office@mozartpraxis.at www.mozartpraxis.at

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Se x … ist etwas Erlernbares ! Die steirische Klinische Sexologin Brigitte Mühlmann im Interview über die „Zivilisationskrankheit“ Lustlosigkeit. Warum es bei vielen im Bett nicht mehr funktioniert und was man dagegen tun kann. Laut diversen Umfragen behaupten 70 % der Österreicher, sie hätten zweimal die Woche Sex, 30 % aller Frauen hingegen wollen überhaupt keinen Sex mehr. Entspricht das der Wahrheit? Brigitte Mühlmann: Prinzipiell traue ich keinen Umfragen und diesen schon gar nicht. Durch sozial erwünschte Antworten stimmen die Zahlen sehr oft nicht. Denn in der Öffentlichkeit haben wir alle immer tollen Sex, aber die Wahrheit sieht oft anders aus. Wie oft unsere Bevölkerung tatsächlich Sex hat, kann auch ich nicht genau sagen, aber in meiner Praxis erlebe ich so einiges. Paare, die oft über Jahre keinen Sex haben und andere wiederum, die es fünf oder sechs Mal die Woche tun. 106 | Die STEIRERIN

Von welchen Menschen werden Sie als Sexualtherapeutin aufgesucht? Mühlmann: Klienten kommen dann zu mir, wenn die Wünsche der beiden Partner auseinanderdriften und kein vernünftiger Kompromiss möglich ist. Meistens ist es so, dass einer der Partner öfter Sex möchte als der andere oder auch, dass einer ganz andere Praktikenvorlieben, Fantasien oder Fetische hat. So entsteht natürlich über die Monate bzw. Jahre hinweg eine permanente Unzufriedenheit, mit dem Ergebnis, dass mindestens einer der Partner keinen Sex mehr möchte und sich Lustlosigkeit breit macht. Übrigens: Lustlosigkeit ist absolut kein reines Frauenproblem, auch sehr viele Männer haben offiziell „Kopfweh“.

Wie kann man so ein Problem lösen? Mühlmann: Ich praktiziere in meiner Praxis sehr erfolgreich die Sexocorporel Methode nach Jean-Yves Desjardins aus Montreal. Dieses Konzept ist auf lustvoller Sexualität aufgebaut. Sex ist etwas Erlernbares! Wie Tanzen oder Tennisspielen. Diese Einstellung gibt es in unserer Kultur aber kaum, bei uns ist Sexualität eher eine zufällige Entwicklung und durch Erfahrungen und Meinungen beeinflusst. Bei der Sexocorporel Methode schaut man zuerst auf die körperliche Ebene, d. h. wie erregt sich diese Person und wie spürt sie diese Erregung. Es gibt Menschen, die fühlen keine Erregung! Ein Mann erzählte mir einmal, er müsse seinen Penis anschauen oder angreifen, φ


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Operationen bei Brustkrebs Die operative Medizin hat im Sanatorium St. Leonhard lange Tradition. Als „Haus der Frau“ ist es seit jeher auf die unterschiedlichen Bereiche der Frauenmedizin spezialisiert – so etwa auch auf Brustkrebs.

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Fotos: Sanatorium St. Leonhard

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m Bereich der Brust können verschiedene Veränderungen auftreten. Die meisten dieser Veränderungen sind gutartig, jedoch sollte bei Auftreten einer Veränderung eine entsprechend geschulte Person zur Beurteilung herangezogen werden. Der Arzt Ihres Vertrauens wird sie gerne ins Sanatorium St. Leonhard begleiten. Wenn aufgrund eines radiologischen Befundes die Diagnose einer Bösartigkeit im Raum steht, wird im Rahmen der Behandlung die Operation meist sinnvoll erscheinen. Die erste Reaktion praktisch jeder Frau ist Angst, die sich bis zu einer Panik oder einem Schockzustand steigern kann: Angst vor Schmerzen, vor Verstümmelung und auch vor dem Tod. Dazu ist jedoch hier gleich anzufügen, dass die meisten Frauen ihre Brustkrebserkrankung überleben bzw. zumindest einige Jahrzehnte überleben. Vor einer Operation wird am Vortag eine Lymphknotenmarkierung durchgeführt, um den ersten Lymphknoten der Achselhöhle (Wächterlymphknoten/Sentinel) identifizieren zu können und möglichst nur den einen Lymphknoten entfernen zu müssen. Bei der Operation wird dieser Wächterlymphknoten entnommen und im Schnellschnitt/Gefrierschnitt vom Pathologen darauf untersucht, ob Metasta-

sen vorhanden sind. Falls keine Metastasen vorhanden sind, müssen keine weiteren Lymphknoten entnommen werden und das Risiko einer Lymphstauung des Armes geht damit gegen Null. Die Operation wird meist in Vollnarkose durchgeführt und dauert 1 bis 2 Stunden. Dabei wird zumindest der erste Lymphknoten entfernt – falls der befallen ist, auch einige weitere Lymphknoten aus der Achselhöhle – und ein Teil des Brustdrüsengewebes. Das Brustdrüsengewebe wird dann vom Pathologen auf die Vollständigkeit der Entnahme des Krebsgewebes untersucht. Besonderes Augenmerk wird auf die Schnittränder gelegt, ob sie nicht am Rande noch Krebsgewebe zeigen, dann wäre während der Operation die Entfernung eines weiteren Gewebsstückes aus der Brust erforderlich. Die meisten Brustoperationen können auch in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) mit minimaler oberflächlicher Beruhigungsmedikation (Sedierung)

Dr. Gero LuschinEbengreuth, ärztlicher Leiter im Sanatorium St. Leonhard

durchgeführt werden. Nach der OP braucht Frau Ruhe, um sich zu erholen und alles verarbeiten zu können. Primär sollte es möglich sein, sich mit dieser Krebserkrankung auseinanderzusetzen und jede Hilfe zu bekommen, die möglich ist. Seien es Bücher, MeditationsCDs, psychische Betreuung, Gespräche mit Nahestehenden oder nur Schlafen, Fernsehen, Musikhören etc., um sich abzulenken. Schmerzmedikamente sind – wenn überhaupt – nur zwei bis drei Tage erforderlich.

Info Sanatorium St. Leonhard „Haus der Frau“. Erfahrenes Team aus den Fachgebieten Gynäkologie, Anästhesie, Onkologie u. Plastische Chiurgie. Angebot: · Geburtshilfe · Operative Gynäkologie · Weibliche Urologie · Plastische Chirurgie · Schönheitschirurgie · Brustchirurgie · Varizenoperationen Sanatorium St. Leonhard GmbH Schanzelgasse 42, 8010 Graz Tel.: 0316/36 07-417, Fax: DW-66 www.leonhard.at

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Natürlich erregt man sich auch durch äußere Einflüsse – Flirts, Pornos, Swingerclubs, Dessous, etc. Aber das sind kurzzeitige Reize. Die Emotion nimmt mit der Zeit immer ab und was dann übrig bleibt, ist die körperliche Liebe.

um zu wissen, ob er steif ist. Bei so wenig Körperwahrnehmung stellt sich für solche Menschen dann natürlich die Frage: Wozu Sex, wenn ich dabei ohnehin nichts spüre? Das wäre wie das beste Gourmetessen zu sich zu nehmen, ohne auch nur einen Bissen zu schmecken. Menschen, die unter Lustlosigkeit leiden, besitzen meistens sehr wenig Körperwahrnehmung. Und daran gilt es zu arbeiten. Aber ist nicht die Emotion, das Verliebtsein, der optische Reiz ausschlaggebend für Lustempfinden? Mühlmann: Natürlich erregt man sich auch durch äußere Einflüsse – Flirts, Pornos, Swingerclubs, Dessous, etc. Aber das sind kurzzeitige Reize. Die Emotion nimmt mit der Zeit ab, so wie z. B. das Verliebtsein. Und was dann übrig bleibt, ist die körperliche Liebe. Ich kenne viele Paare, die sich sehr gut verstehen, eine tol108 | Die STEIRERIN

le Freundschaft haben, aber der Sex nicht mehr funktioniert, weil kein Prickeln mehr da ist. Diese Paare haben sich körperlich zu wenig weiterentwickelt. Wie erfährt man mehr Körperbewusstsein? Oder: Wie kann man Sexualität nun lernen? Mühlmann: Die Übungsschritte sind natürlich sehr individuell. Wichtig ist zunächst einmal die Frage: Wie befriedige ich mich selbst, welche Berührungen tun mir gut, was stimuliert mich? Bei vielen Menschen scheitert es ja schon an Selbstberührungen. Weil sie in der Kindheit schlechte Erfahrungen gemacht haben, weil sie einmal wer dabei erwischt hat, etc. Am Anfang sollte man einfach nur die Hand auf sein Geschlecht legen, sich selbst akzeptieren und in die Volva hineinspüren. Ganz ohne Druck oder Erwartungen. Einfach nur auf die Wahr-

nehmung achten. Erst wenn man diese Erfahrung im Griff hat, beginnt man sein Geschlecht zu berühren – mit Streicheln, Klopfen oder was auch immer. Das Wichtigste ist immer die Frage: Was spüre ich? Durch diese speziellen Übungen entwickelt man den sensorischen Cortex für das Geschlecht und die Körperwahrnehmung steigt. Aber sind nicht auch Faktoren wie beruflicher Stress oder kleine Kinder echte Sexkiller? Mühlmann: Wenn ein Mensch seine Sexualität voll entwickelt hat und weiß, wie sein Körper funktioniert, dann ist Sex für ihn eine Stärkung, ein Krafttanken. Dann ist man auch nicht zu müde dafür, sondern schöpft Energie daraus. Und man weiß dann auch, wie man rasch und einfach zu körperlicher Lust gelangt. Da sind dann viele Schubladen offen.


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Foto: City Yoga

Tipp: Yoga Basis-Kurse im City Yoga bzw. der „Ladies Day“ (an jedem 1. Dienstag im Monat).

Brigitte Mühlmann, Klinische Psychologin und Sexologin

Man muss Sex immer auch als Selbstzweck sehen und darauf achten, dass man seine Sexualität ausreichend entwickelt.

Kommt es auch vor, dass Frauen nur ihren Männern zuliebe Sex haben? Mühlmann: Ja, auch das gibt es. Und wieder ist eine schlecht entwickelte Sexualität schuld daran, dass Frau keine Lust dabei empfindet und nur einen Gefallen tut. Wichtig ist: Man muss Sex immer auch als Selbstzweck sehen!

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Brigitte Mühlmann Klinische Psychologin und Sexologin im Therapiezentrum Gratkorn-Süd www.sexualtherapie-graz.at.

Im Frühjahr 2013 wieder Workshops für Frauen unter dem Titel „selbstbewusst und sinnlich“!

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Der weibliche Libidoverlust als Romanthema: t Mit ihrem Buch B „Schmetterlingsfrau“ tritt die Journalistin J Berit Freutel gegen eines der letzten Tabus der weiblichen Sexualität an. Als sich ihre Protagonistin von ddem Phänomen Phä betroffen b sieht, durchläuft sie auf der Suche nach ihrer Lust vom Gynäkologen bis zum Astrologen alle denkbaren Stationen. Während alle Welt tollen Sex zu haben scheint, macht sie teils skurrile, teils lehrreiche Erfahrungen bei Sexualtherapeuten und Familienaufstellungen. Verlag edition a, € 19,95

Fotos: © sarapulsar38 - Fotolia.com, © Henry Schmitt - Fotolia.com, © Igor Mojzes - Fotolia.com

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Yoga-Tipp


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Tipp K

Sandra Waltraud Stopar

eine sexuelle Lust, mangelnde Lebensfreude, kaum vorhandene Unternehmungslust oder einfach ein passives Sich-treiben-Lassen sind nicht zu unterschätzen. Menschen mit solchen seelischen Gemütszuständen nützen nur einen Teil der angeborenen Möglichkeiten, viele Chancen bleiben ungenutzt, man hängt antriebslos herum und ist oft auch nicht mehr interessiert daran, ungesunde Lebensumstände zu ändern. Der englische Arzt Dr. Edward Bach (1886–1936) entwickelte die nach ihm benannte Bachblütentherapie. „Mit Bachblüten kann man dem Körper und der Seele auf unbewusster Ebene positive Impulse geben“, so Sandra Stopar, Inhaberin der Bachblütenpraxis in Graz. „Sie haben sich besonders erfolgreich gezeigt bei Antriebslosigkeit, Resignation, Interesselo-

sigkeit, Lustlosigkeit. Sie sind nebenwirkungsfrei, lassen sich mit jeder anderen Therapie kombinieren und daher ideal auch begleitend bei ärztlichen oder psychotherapeutischen Behandlungen.“ Überzeugen Sie sich selbst von der Kraft der Bachblüten!

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Foto: Banana Stock

dem unter Fettpolstern an den falschen Stellen leiden. Übliche „Fettblocker“ zeigen wenig Wirkung. Grund ist der höhere Zuckerspiegel nach einer Mahlzeit. Dieser wird vom Stoffwechsel sofort in Körperdepotfett umgewandelt und lässt sich nur schwer reduzieren. Die Wirkstoffkombination Salacia und Vitamin D reduziert Blutzucker und Blutfette.

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Schaufenster Doppelt hält besser Nach dem erfolgreichen Debüt-Roman „Unsre verletzten Gefühle“ präsentierte das südoststeirische Autoren-Duo Marion Maier aus Bairisch Kölldorf und Heimo Potzinger aus Fehring die Fortsetzung einer gefährlichen Affäre: „Unsre düsteren Gedanken“ (Albatros Verlag). Interessant: Die Geschichte wird von den zwei Autoren aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt.

Guten Morgen!

Fortsetzung folgt …

Kunst wird im Shopping-Center Murpark groß geschrieben. So war in den letzten Wochen in Zusammenarbeit mit dem Atelier Jungwirth die Ausstellung „Before 10 a.m.“ zu sehen. Die französische Fotografin Véronique Vial zeigt in ihren Sensations-Bildern Promis wie Till Schweiger, Angelina Jolie (Foto) oder Karl Lagerfeld in privaten morgendlichen Situationen – ohne künstliche Verschönerungen wie etwa Make-up.

Der erste Band der Romantrilogie „Frauenzimmer teilmöbliert“ der Grazer Autorin Mirella Kuchling schaffte 2011 gleich mal den Sprung zum Verlagsbestseller der edition keiper. Nun erschien der zweite Band der „Frauenzimmer teilmöbliert“. Die Autorin macht sich in diesem Roman auf die Suche nach einem betuchten MöbelSpender. Vom Speed-Dating über ein Akt-Shooting treibt sie die Suche nach der großen Liebe dabei sogar beinahe in die Arme einer liebestollen Frau.

Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer (2. v. r.) stellte gemeinsam mit dem Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (2. v. l.) sowie Gabor Hollerung und Constanze Grininger von Interkultur die „European Choir Games“, die erstmals 2013 in Graz stattfinden werden, vor. „Nach den World Choir Games 2008 und der Ersten Chorweltmeisterschaft für die Jugend 2011, wird Graz der Austragungsort für die Ersten Europäischen Chorspiele vom 14. bis 21. Juli 2013 sein“, freute sich Schützenhöfer.

Premiere Als freischaffende Künstlerin machte sich Julia Bauernfeind in den letzten Jahren einen Namen. Nun veranstaltet sie am 23. November ihre erste Vernissage in Graz. Die Ausstellung, mit neuesten Ölbildern und Live-Musik, findet in der Galerie im Grünen in der Kreuzgasse statt.

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Mit allen Sinnen Die skurrile Pionierzeit der Psychiatrie steht im Mittelpunkt des Buches „Sinnesdelirien“ von Claudia Amtmann-Chornitzer. Bei der Präsentation in der Buchhandlung Leykam in der Grazer Stempfergasse 3 erfuhren die Besucher so allerhand über aufgebrachte Witwen, unnatürliche Gelüste und schöne Hysterikerinnen.

Fotos: beigestellt, Werner Krug, Véronique Vial, Foto Fischer

Graz singt


Freizeit

Party für Ü-50er Die NIVEA Vital Remember the Feeling Tour 2012 macht auch in Graz Station – feiern Sie mit den besten Hits aus den 50ern, 60ern und 70ern!

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Foto: NIVEA

NIVEA Vital lässt die guten alten Zeiten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre wieder aufleben. Die „NIVEA Vital Remember the Feeling Tour 2012“ kommt am Dienstag, 13. 11. nach Graz ins Kottulinksy. Begleitet werden die Best Agers musikalisch von der Kultband „Monti Beton“, die mit Evergreens und Hits für Partylaune sorgt. Bestsellerautorin Chris Lohner liest und unterhält mit einem Best-of ihrer Bücher. In einer Location, wo sonst nur ihre Kinder- und Enkelkinder coole Clubbings feiern, zelebriert die Generation 50 plus wieder Partykult. NIVEA VITAL-Stylingexperten geben in der angesagten Szenelocation

Beauty-Tipps und verraten, wie die anspruchsvolle Haut auch heute noch fast so aussehen kann wie damals. Denn Schönheit ist keine Frage des Alters. Mehr auf NIVEA.at/vital.

2 Tickets - Kennwort: Nivea für die „NIVEA Vital Remember the Feeling Tour 2012“ am 13. 11. 2012 im Kottulinsky Beethovenstraße 9, 8010 Graz. Karten bei Ö-Ticket um € 25. gewinnspiel@diesteirerin.at

Die besten Plätze zum Entspannen n nen Im neuen RELAX Guide 2013 Österreich findet man alle 1.000 0 00 österreichischen Hotels für Wellness und Gesundheit, kritisch anonym m getestet und ironisch kommentiert. Was der RELAX Guide als grindig,, grauslich oder Best-of-Böse bezeichnet, das wird auch Ihnen mit Sicherheit nicht gefallen. Autor Christian Werner ist Spezialist für Wellness- und Gesundheitsurlaub und macht seit Jahren nichts anderes, als neue Spa-Hotels aufzuspüren und diese nach strengen Kriterien zu testen. Werner Verlag, € 24,90.

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Absch la g in der Ferne

Im Herbst und Winter auf Golf verzichten? Sicher nicht! Wir haben die schĂśnsten Reisedomizile fĂźr Sie, bei denen man Erholung und Golfen verbinden kann. Text: Christina Dow

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D ubai

Fotos: beigestellt

Mallorca

Über 1.200 km Küste und mehr als 300 Sonnentage im Jahr: Die Balearen präsentieren sich zu jeder Jahreszeit als Traumziel für einen erholsamen und abwechslungsreichen Urlaub. Nur rund zwei Flugstunden von Österreich entfernt, findet man hier alte Traditionen neben pulsierendem, modernem Lifestyle, einsame Strände neben imposanten Bergketten, unberührte Natur, exklusive Hotels, prächtige Fincas – und nicht zuletzt 18 schöne Golfplätze. Es warten Plätze in reizvoller Lage zwischen Meer und windabweisenden Hügeln, darunter Namen wie Vall D’Or, Canyamel, Capdepera und Pula Golf, Austragungsort des jährlich stattfindenden European Tour Events. Im Norden der Insel, bei Alcudia, liegt einer der landschaftlich schönsten Plätze der Insel, Alcanada GC.

Golfen in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat vor allem mit einem zu tun: Luxus. Wunderschöne Plätze gehen hier mit den modernsten Städten und einzigartigen Landschaften aus 1.001 Nacht eine perfekte Symbiose ein. Tipp: Traumkreuzfahrt zu den schönsten Golfplätzen mit der Costa Atlantica von 15. bis 23. Februar 2013. Auf der Costa Atlantica wird man verzaubert von den Stimmungen, dem Service und der internationalen Küche, die das Schiff so einzigartig machen. Die 8-tägige Kreuzfahrt beginnt mit dem Flug nach Dubai, der Stadt der Wolkenkratzer und Weltrekorde. Muscat, die an der Golfküste gelegene Hauptstadt des Omans hat nicht nur attraktive Strände vorzu-

weisen, sondern auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten. In Fujairah wartet unter anderem das Fujairah Fort, eine restaurierte Festung auf seine Gäste und die artenreiche Vielfalt der Fels- und Koralleriffe laden zum Tauchen ein. Abu Dhabi zählt mitunter zu den modernsten Städten der Welt und bietet eine atemberaubende Skyline. Die künstlich erweiterte Insel Saadiyat, ist das kulturelle Zentrum mit zahlreichen Museen und Theatern. Schließlich wird der Hafen von Khasab angefahren. Auf vier unterschiedlichen Golfplätzen kann man mit Golf Pro Peter Hödl seine Technik verbessern. Preis p. P. € 1.140. Kontakt: Papageno Touristik, Reitschulgasse 9, 8010 Graz, www.mccruise.at

Tipp: Einwöchige Golfreise im Hotel Hipocampo Playa**** mit Halbpension, 3 x 18 Loch: Canyamel GC, Capedepera GC & Pula GC, garantierte Startzeiten, Mietwagen der Kat. B (Reisezeitraum: 1. 10. 2012 bis 30. 09. 2013). Dieses traumhafte Hotel liegt direkt am Meer in der Bucht von Cala Millor und ist

von einer wunderschönen Gartenanlage umgeben. Auch die zahlreichen Geschäfte, Cafés, Bars und Restaurants von Cala Millor befinden sich in unmittelbarer Nähe. Preis p. P.: ab € 649. Kontakt: www.gruber-golfreisen.at

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P ortugal

Ein wunderschönes Fleckchen Erde ist die Ostalgarve, die Region zwischen Faro und dem Grenzfluss Guadiana, der Portugal von Spanien trennt. Dazwischen erstreckt sich über 50 km das Naturreservoir Ria Formosa, eine spannende Lagunenlandschaft mit seltenen Tier- und Pflanzenarten. Ein Paradies für Birdwatcher, Wanderer, Surfer, Strandliebhaber und vor allem auch Golfer. Tipp: Einwöchige Golfreise mit der Murhof Gruppe in den Robinson Club Quinta da Ria, 7 N mit Vollpension, Flüge ab/bis Wien, Golfpaket mit 5 x 18 Loch, 2 x 2 Stunden Gruppentraining mit dem Pro Dominic Angkawidjaja, Transfers. Preis p. P.: € 1.244. Kontakt: TUI Reisecenter, Shoppingcity Seiersberg, Tel.: 050/884 28 820 www.tui.co.at oder www.murhofgruppe.at

L a G omera

La Gomera ist mit knapp 370 km2 die zweitkleinste der sieben Hauptinseln der Kanarischen Inseln und liegt rund 1.300 Kilometer vom spanischen und 300 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt. Wunderschön sind auf dieser Insel nicht nur die Strände und die Aussicht, sondern auch die Pflanzen- und Blumenvielfalt. Vom Golfen noch gar nicht gesprochen … Tipp: Einwöchige Golfreise auf La Gomera, Hotel Jardin Tecina mit Halbpension. Direkt neben dem Jardin Tecina befindet sich der Te116 | Die STEIRERIN

cina Golfplatz, der in Spanien unter den Top 10 bewertet wurde. Er ermöglicht ein einmaliges Spiel mit direktem Meerblick von allen Fairways. Man spielt von Loch 1 bis 18 immer den Hang herunter. Auch der Blick zum Teide (höchster Berg Spaniens mit 3.718 m) ist einzigartig. Das Hotel ist eine weitläufige Ferienanlage, die oberhalb einer Steilküste herrliche Ausblicke auf den Atlantischen Ozean und die Nachbarinsel Teneriffa mit ihrem majestätischen Vulkan „El Teide“ bietet. Das Hotel wird von einem

70.000 m2 großen, üppigen Garten umgeben, mehr als 50 Pflanzen- und Blumenspezies aus allen Winkeln der Welt tragen zur Schaffung dieses Paradieses auf Erden bei. Die komfortablen Bungalows im kanarischen Stil garantieren eine maximale Privatsphäre. Preis p. P.: ab € 936 (inkl. € 49 Super-Frühbucherrabatt bei Buchung bis 30. 11. 2012). Kontakt: Steirisches Raiffeisen Reisebüro GmbH, Kaiserfeldgasse 11, 8010 Graz, Tel.: 0316/80 36 35 23, www.raiffeisenreisebuero.at


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Ramsau am Dachstein: Das Winter-Paradies für Familien Nirgendwo lässt sich Skifahren leichter erlernen, als bei den Profis in „Kalis zauberhafter Winterwelt“ in der Skiregion Ramsau am Dachstein.

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Fotos: Tourismusverband Ramsau

S

pezielle Bambinikurse in der Skiregion Ramsau am Dachstein sind für die Bedürfnisse der allerkleinsten Pistenflöhe zugeschnitten. Spiel und Spaß dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Die Lifte von „Kali, dem Ramsaurier“ sind kindergerecht und abwechslungsreich gestaltet. Mit den Skiern geht’s zum Kristallkönig, durch Kalis Bauch hindurch, den Klanglift entlang oder zur Adlerhöhle. Langweilig ist es bei den Familienskispezialisten von Ramsau am Dachstein sicher nie, dafür sorgen auch die abwechslungsreichen Programme der Skischulen. Sollte der Skizwerg – warum auch immer – plötzlich doch nach Hause wollen, ist das kein Problem, denn die Lifte sind mit dem Auto erreichbar. Neben der Kinderskiwelt begeistert Ramsau am Dachstein mit dem neu errichteten Kinderlanglaufpark, der längsten Märchenabfahrt Österreichs am Rittisberg und den Liften in der Almregion oder am schneesicheren Dachsteingletscher. Und als Mitglied von Ski Amadé stehen insgesamt 860 Pistenkilometer und 270 Liftanlagen mit nur einem Ticket zur Verfügung.

Pauschalangebote Kalis Bambini Skipauschale für Kinder von 2,5 bis 6 Jahre für 7 Nächte mit Frühstück, inklusive 5-Tagesskipass Ramsau und 5-Halbtagesskikurs, gratis Ski-Bus und 1 x Nachtrodeln gibt es bereits um 185 Euro. Ramsau Skipauschale für Erwachsene inkl. 6-Tagesskipass und zusätzlich zu den Leistungen oben inkl. 25 %-Ermäßigung auf Leihausrüstung, Skischulkurse und Eintritt Badeparadies/Saunaoase ab 393,50 Euro. 3- oder 5-Tagespakete auf Anfragen an: incoming@ramsau.com. Weitere Angebote auf www.ramsau.com oder www.skiregion-ramsau.at.

Info nfo Tourismusverband Ramsau am Dachstein

Ramsau 372, 8972 Ramsau am Dachstein Tel.: 03687 / 81833, Fax: 03687 / 81085 E-Mail: info@ramsau.com www.ramsau.com Ramsau Insider: www.ramsau.com/blog Facebook: www.facebook.com/ramsauamdachstein Twitter: www.twitter.com/ramsauamdachstein Youtube: www.youtube.com/mov/MovRamsauAmDachstein

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S

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hoppen out of Styria

Wir unterstellen der Steiermark sicherlich kein geringes Modebewusstsein, aber hin und wieder schlägt das Shoppingherz in Udine, Triest, Marburg, Zagreb oder München einfach noch höher. Text: Tina Veit

Modischer Durchblick (Brille le m von Carrera) in Udine. Dem kulinarischen Kaufrausch frönt rönt man im t „La La Biata“. Biata“ besten Käseladen der Stadt,

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Udine

I

m Herbst gibt’s kaum etwas Aufregenderes als eine ausgedehnte Shoppingtour. Also nichts wie auf und davon. Zum Beispiel nach Italien. In Udine beginnt Bella Italia. Friauls heimliche Hauptstadt ist ein junger, schicker Trendsetter mit venezianischem Flair und Historie. Und dank seiner Universität mit mehr als 20.000 StudentInnen eine junge Stadt, die viel jünger und modebewusster auftritt als die „Beamtenstadt“ Triest. An der Piazza Libertá vorbei geht’s direkt ins Epizentrum des udinesischen Shoppings. Die Via Mercattovecchio ist die breiteste Einkaufsstraße der Stadt und auch die Gassen rundherum sind voller Geschäfte. Kein Vorbeikommen an „Zara Home“ in der Via Poscolle 7. Der spanische Textilhersteller wartet dort mit seiner exklusi-

ven Home Collection inklusive kuschliger Home Wear auf. Traumhaft und bei uns nicht erhältlich. Die Boutique „Prevello“ am Piazza Matteotti ist die erste Adresse angesagter Luxuslabels, „La Lombarda“ das Schuhparadies schlechthin. Dazwischen „Trajut“, ein Stehachterl oder „Ombra“, wie die nahen Venizianer sagen. Zum Beispiel im „Al Capello“ in der Via Sarpi, der Lokalmeile Udines. Typischer Touristentreff, der aber mit Qualität punktet. Von Stella McCartney bis Gucci Wer’s (alt-)österreichischer mag, fährt nach Triest. Gut, Triest ist nicht gerade Mailand, aber die Sehnsüchte von Shopaholics stillt Italiens „österreichischste“ Stadt allemal. Die Hotspots finden sich in den Straßenzügen Corso Italia, Via Mazzini M (Nr. 21 beherbergt übrigens die super W Weinhandlung Bischoff) und in der baumgesäum gesäumten Viale XX Settembre. Die schönsten Schuh Schuhe gibt’s bei „Remy (Via San Nicoló) und „No Name“ N (Via Donata). „Serli“ in der Via Cavan Cavana gilt neben „Carpe Diem“ (nahe „Remy“) als beste bes Damenboutique mit Designerware von Stella McCartney bis Gucci. Und selbst, wenn man n nichts kauft, lohnt sich ein Abstecher in die Via V Giuseppe Mazzini 36 ins „L’antro del profumo, das älteste Parfumgeschäft in φ

Der „Zara Home“-Store direkt im Zentrum Udines überzeugt mit hinreißenden Home-Accessoires. Gleich daneben der Fashionstore des spanischen Labels.

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Triest & Grado

Selbst wenn alle Shops schon geschlossen sind: Triest und Grado sind auch bei Nacht ein Hingucker.

φ Triest inklusive an-

grenzendem Parfummuseum. ummuseum. Auch die bekannten Urlaubsorte an der Adria wie Grado und Lignano sind für einen Shoppingausflug nicht zu unterschätzen. Lignano trumpft mit dem luxuriösen „Sbaiz“ auf, einer Boutique, in der sich alle Träume erfüllen, sofern das Geldbörserl mitspielt. Wenige Kilometer vor Grado:

Das Da „Palmanova Outlet Village“, Out eine Fundgrube von Gelegenheitskäufen und ideal, wenn es regnet. Vintage aus München Nach der alljährlichen OktoberfestHysterie kann man auch wieder beruhigt durch Münchens Straßen und

München Vintage ve rsus High -End: Vers (r.) und Bu pielter Sh rberry auf op „Karusa de r N e uha “ user Straß e.

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Shops schlendern. Ganz oben auf der Liste stehen derzeit in Bayerns Hauptstadt Vintage-Shops und lustige Designerläden. „Karusa Design & Vintage“ in der Humboldtstraße ist einer davon. Ein weiteres Highlight: „Umwerk“ in der Dreimühlenstraße. Hier sind amüsante Designergegenstände zuhause. Wer es puristischer mag, schaut in der


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Marburg & Zagreb

Nicht nu haupt r auf grund d sta d t “ es die ein sjä seinem gemüt en Absteche hrigen Titels „ Europ lichen r Shopp wer t: Marb „Kultura pa rk “ in u mit Tr endlab gambiente rg mit und de els wie m „ S t ra d ivarius “.

Fotos: Tina Veit, GianFranco Pucher/Fotolia.com, Carrera, Zara, Stradivarius, Burberry, Gabriele Crozzoli, sborisov/Fotolia.com, Alessandro Castiglioni, Marco Milani, Jurij Pivka, Vrdoljak, Bogdan Zelnik

Keine Königsallee aber eine der längsten Shoppingmeilen Europas: Illiac in Zagreb.

Boutique „Filippa K“ (Maximilianstraße) oder gleich beim Burberry Store in der luxuriösen Neuhauser Straße vorbei. Pausiert wird am besten in Alfons Schuhbecks Bistro „Orlando“ am Platzl: Günstiger und chicer als das Abendrestaurant des Starkochs. Erlesene Köstlichkeiten und Münchner Lässigkeit gibt’s auch bei „Lava Feinkost und mehr“. Shopaholics werden auch von der aktuellen

Kulturhauptstadt Marburg burg nicht enttäuscht sein. Rund um Gosposka Ulica finden sich einige große Namen. Lacoste und Mango sind zum Beispiel in der Galerija Gosposka beheimatet. Bei schlechtem Herbstwetter: ab in den „Europapark“ (Pobreška cesta 18). Dort finden sich Trendlabels wie „Stradivarius“ und „Pull&Bear“. Keine Königsallee, geschweige denn eine schöne Einkaufsstra-

ße, aber trotzdem ein lohnenswertes Shoppingziel: Die Ilica in Zagreb. Die Shopping-Meile erstreckt sich vom BanJelacic-Platz weit bis in die Vororte von Zagreb. Heimisches, leistbares Design gibt’s vom Fashionlabel „Elfs“ (Amruseva 4). Einige Häuser weiter überzeugt Mode von der kroatischen Designerin Branka Donassy. Der Kleiderschrank dankt.

Tipps Udine „Prevedello“, Topladen an der Piazza Matteotti 6 „La Lombarda“, Schuhparadies in der Via Paolo Canciani „La Baita“, bestes Käsegeschäft Udines in der Via delle Erbe München „Karusa“, süßer Design- & Vinatgestore in der Humboldtstraße 6 „Umwerk“, Designgegenstände mit Witz in der Dreimühlenstraße 6 „Filippa K“, puristische Mode aus Stockholm in der Maximilianstraße 13 „Orlando“, Alfons Schuhbecks Bistro am Platzl 4

„Lava Feinkost und mehr“, Köstlichkeiten in der Pestalozzistraße 16 Triest „Remy“, Best of Schuhe in der Via San Nicoló „Serli“, Stella McCartney bis Gucci in der Via Cavana 14 „Antica Bottega del Gusto“, Gourmets finden sich in der Via delle Torri 1 wieder „Hotel Victoria“, noble Oase der Ruhe mitten in der zentralen Bia Alfredo Oriani 2 Lignano „Sbaiz“, Luxus, Luxus, Luxus in der Viale Venezia 20

„Tango Café“, heißeste Bar des Urlaubsortes an der Piazza Fontana Grado „Palmanova Outlet Village“, Fundgrube von Gelegenheitskäufen Maribor „Europapark“, alles unter einem Dach in Pobreška cesta 18 Zagreb „Elfs“, Modelabel aus Zagreb in Amruseva 4 „Branka Donassy“, kroatische Designerin in Amruseva 11 & Mesnicka 8

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Schaufenster Runde Sache Der Murpark konnte die Fachjury der „Argus Steiermark – Die Radlobby“ auch 2012 in puncto Fahrradfreundlichkeit überzeugen. „In Graz und Graz-Umgebung wurde Murpark bereits zum vierten Mal in Folge zum fahrradfreundlichsten Shopping-Center gewählt“, zeigte sich CenterManagerin Edith Münzer (Foto) stolz auf die erneute Auszeichnung.

Neue Tradition

Chanel verzaubert

War das Steirische Heimatwerk jahrzehntelang auf die Herstellung steirischer Trachten in qualitätsvoller Handarbeit spezialisiert, versucht das Traditionsunternehmen seit geraumer Zeit parallel dazu neue Wege zu beschreiten. Ab sofort präsentiert das Steirische Heimatwerk neue Kreationen aus Loden, Wolle und Trachtenstoffen, die allesamt das steirische Lebensgefühl widerspiegeln.

In der Galerie Eugen Lendl im Grazer Palais Lengheimb in der Bürgergasse präsentierte Hannelore Hoelbling Parfümerie (Stempfergasse) den neuen Duft aus dem Hause Chanel „Coco Noir“. Hannelore Hölbling (Foto), Chefin von Hannelore Hoelbling Parfümerie, verzauberte so unter anderem Rechtsanwalt Georg Dieter, Galerist Eugen Lendl und Unternehmer Günther Weswaldi (v. l.) mit dem neuen Duft.

„Tracht und Mode Maria Ertler“ in St. Peter am Ottersbach bietet mit der erweiterten Kollektion ihres „Steirischen Weinlaub Dirndls“ eine Vielfalt an maßgefertigter und individueller Trachtenmode für den Abend und für festliche Anlässe. www.stpeter-weindorf.at/ertler.htm

Die magische Zahl 25 Harald Geba eröffnete vor 25 Jahren seine Teppichgalerie in der Grazer Altstadt (Hans-Sachs-Gasse 3). Gefeiert wurde das Jubiläum und damit das Opening der Aktion „25 Jahre – 25 Tage – minus 25%“ bei Live-Musik mit Freunden, Bekannten und Kunden. Nutzen Sie den Geburtstagsrabatt von minus 25 Prozent noch bis 24. 11. 2012.

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Anziehend Auf der Grazer Herbstmesse gab es wie immer einiges an Attraktionen. Sehenswert war dabei auch die Präsentation der extravaganten Cocktail- und Abendmode aus der Boutique Folger im Citypark.

Fotos: Nina Krok, Murpark, Heimatwerk / www.camera-obscura.at, beigestellt,

Maßgefertigte Trachtenmode für den Abend.


Genuss

Alleskönner in der Küche

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Fotos: Steirerkraft, Werner Krug

Cremig, knusprig, als Fülle, in der Suppe, pikant oder süß – Polenta schmeckt immer und ist besonders gesund. Vor allem im Herbst steht die Polenta kulinarisch in der ersten Reihe. Bis vor einiger Zeit verstaubte sie noch im hintersten Eck des Küchenregals – Gott sei Dank sind diese Zeiten vorbei! Denn dieses goldgelbe, körnige Getreide schmiegt sich als Alleskönner perfekt an Maroni- und Wildgerichte, veredelt Suppen wie Nachspeisen und schmeckt cremig genauso gut wie als knusprige Schnitte. Die Polenta versorgt unseren Körper mit Ballaststoffen und Vitaminen, insbesondere mit B-Vitaminen und Calcium und eignet sich deshalb ganz

besonders als Denksportler-Essen. Für Menschen, die Laktose nicht vertragen, besteht die Polenta überhaupt aus den idealen Kohlenhydratkomponenten. Und das große Plus zum Schluss: fettärmer geht’s kaum.

Tipp Steirerkraft 1-Minuten-Polenta grob oder fein, 100% steirisch aus einer speziellen, schnell gar werdenden Maissorte. Viele Polentagerichte finden Sie auf www.steirerkraft.com

Kochduell im Boxring Die Genuss-Hauptstadt Graz hat ab sofort eine neue Veranstaltung im Kalender: „Pitchen in the Kitchen“ nennt sich das Kochduell von steirischen Spitzenköchen, das am 15. März 2013 im Grazer Congress in einem Boxring Mann gegen Mann ausgetragen wird. 25 Minuten sind pro Gericht Zeit, eine Expertenjury verkostet, der Beste wird „Küchenstar der Stadt“. Das Publikum darf alle 8 Gerichte mitkosten. www.pitcheninthekitchen.at

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Wi ld

genuss |

Wir sind „Gans“

Text: Tina Veit, Fotos: Apresvino, Oliver Wolf, Werner Krug

Gaans Gans, n , Hirsch, H rs Hi r chh, Reh, Reh, h Ente. Entte. e R Rotkraut, ottkr k au aut, t K t, Kürbis, ürbi ür b s, K bi Kastanien, asta as t ni ta n en en,, Bratapfel. Brat Br attap apfe f l.l fe EEine Ei ne geballte geb ebal a ltte Po al PPortion rttio ionn He Herb Herbstaromen, rbst rb sttarrom men en,, se serviert erv rvie ieertt vvon onn ssteirischen t irris te isch chhen T Top-Haubenköchen. opp-H Hau aube benk be nkköc öche hen. he n n. Daas muss Das m ss mu s m man an ssich ichh au ic auff de derr Zu Zung Zunge ngee zergehen ng zerg ze rggehhen lassen. las asse seen. n

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Das

Gansl

Gerhard Fuchs (Kreuzwirt)

3–4 kg ausgenommene Weidegans 2 Äpfel 1 Zwiebel Eine Handvoll Knoblauchzehen 1 Orange 1 EL schwarze Pfefferkörner Rosmarinzweig Salz & Pfeffer Alles grob zusammenschneiden und die Gans damit stopfen. Die Gans mit einem Holzspieß und einer Schnur gut verschließen und außen ausreichend mit Salz und Pfeffer würzen. Die Gans mit der Brustseite nach unten in einen Bräter (pro kg eine Stunde Garzeit einberechnen), der etwa daumendick mit Wasser gefüllt ist, einlegen und bei 160 Grad statischer Hitze 45 Minuten in den Ofen stellen. Danach die Gans umdrehen und weiterbraten. Ab und an mit der Garflüssigkeit übergießen. Für die Kräuterdampfnudeln Für den Teig: 250 g Mehl 50 ml lauwarme Milch 10 g Salz 15 g Hefe 50 g weiche Butter 1 Ei 1 Eigelb Prise Muskatnuss 1 EL Kräuter Zum Garen: 50 g Butter 0,125 ml Milch Prise Salz Für den Vorteig etwas Mehl mit Milch, Salz und der zerbröckelten Hefe verrühren und an

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einen warmen Platz bis zur doppelten Höhe aufgehen lassen. Das restliche Mehl in eine Schüssel sieben, weiche Butter mit Ei, Eigelb, Salz, Muskat und Kräutern hinzufügen und alles gut vermischen. Den Teig schlagen bis er Blasen wirft und geschmeidig ist. Danach mit einem Tuch abdecken und 20 Minuten an einem warmen Ort aufgehen lassen. Diesen Vorgang nochmals wiederholen. Anschließend den Teig auf einer bemehlten Fläche 1,5 Zentimeter dick ausrollen und runde Fladen (4 cm Durchmesser) ausstechen. Diese dann 15 Minuten erneut (zu Kugeln) gehen lassen. Zum Garen der Dampfnudeln Butter und Milch mit Salz in einen gut verschließbaren Topf geben, Dampfnudeln hineinsetzen und bei sanfter Hitze auf dem Herd oder im Ofen (180 Grad) 25–30 Minuten garen. Dann noch etwa fünf Minuten nachziehen lassen.

Für das Rotkraut 1 Kopf Rotkraut Saft von 2 Orangen 2 säuerliche Äpfel 1 EL ganzen Kümmel 1 EL Meersalz 100 g Preiselbeermarmelade 1 Schuss Rotweinessig 0,5 l Portwein etwas Zucker 1 l kräftiger Rotwein 1 EL Ganslschmalz 1 Stk. Räucherspeck 1 Zwiebel Das Kraut fein schneiden und mit den restlichen Zutaten einen Tag lang marinieren. Die Marinade anschließend abseihen. In einem Topf Zucker leicht karamellisieren, die fein geschnittene Zwiebel, das Ganslschmalz und die Speckschwarte dazugeben und mit der Marinade ablöschen. Schlussendlich alle Zutaten vermengen und gut abschmecken.

Für das Champagnerkraut 1 Kopf Weißkraut 100 g Zucker 3 EL Ganslschmalz 1 weiße Zwiebel 1 Flasche Champagner oder Sekt Lorbeerblatt Salz & etwas Butter Das Kraut fein schneiden, leicht einsalzen und ausdrücken. Zucker hellbraun karamellisieren, die fein geschnittene Zwiebel und das Kraut hinzufügen. Mit Champagner ablöschen und weichdünsten. Würzen und mit Butter montieren. Für den Bratapfel 4 Elstar-Äfpel 4 EL Butter 4 EL Zucker 4 EL Preiselbeeren Die Äpfel ausstechen. Alle Zutaten verrühren und die Äpfel damit füllen. Auf Wunsch können Sie auch Nüsse beimengen. Die Äpfel zum Gansl ins Rohr und weich schmoren. Für die glacierten Kastanien 100 g geschälte & gegarte Kastanien 20 g Butter 20 g Zucker 6 cl Weinbrand Salz & Pfeffer Zucker und Butter hellbraun karamellisieren, die Kastanien hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit Weinbrand ablöschen.

Tipp WEINEMPFEHLUNG ZUM GANSL 2008 Chardonnay „Salamander“ Weingut Andreas Tscheppe, Glanz an der Weinstraße / Südsteiermark 2008 Blaufänkisch Reserve Weingut Moric, Großhöflein /Mittelburgenland


Rehrücken

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im Gewürzmantel und Ragout im Grießknödel mit Krautroulade Gustav Jantscher (aiola)

Für das Rehragout 1,2 Kilo Rehschulter in 3 cm große Würfel schneiden 200 g Röstgemüse (Karotten, Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie) 2 Lorbeerblätter, 1 Zweig Rosmarin Halber Sternanis, 8 Wacholderbeeren 6 Pfefferkörner 1 EL Tomatenmark 750 ml kräftiger Rotwein 1,5 l Wildfond Rehragoutfleisch mit Salz und Pfeffer in einer Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten. In einem Topf Röstgemüse anrösten, Tomatenmark beigeben und weiterrösten. Mit Rotwein ablöschen und ganz einreduzieren. Mit 1,5 Liter Wildfond ablöschen und etwas einreduzieren. Rehragoutfleisch beigeben und Gewürze hinzufügen. Bei mittlere Hitze im Ofen ca. 1,5 Stunden schmoren. Das fertige Rehragoutfleisch herausnehmen und den Schmorfond durch ein Passiertuch gießen.

150 g Schalotten geschnitten 3 Zweige Thymian etwas Öl, 500 ml roter Portwein Schalotten in Öl anrösten, mit Portwein ablöschen, Thymian beigeben und dickflüssig einreduzieren. Schmorfond beigeben, etwas einreduzieren und durch ein Passiertuch gießen. Ragoutfleisch fein würflig schneiden. 1 TL gehackte Kräuter beigeben und mit etwas fertiger Rehsauce abschmecken und kühlen. Mit einem Parisienne-Ausstecher Kugeln zum Füllen ausstechen. Für die Grießknödelmasse 250 ml Milch 50 g Butter 80 g Grieß Salz, Pfeffer und Muskatnuss 1 Ei Milch und Butter aufkochen und Grieß beigeben und dickflüssig einkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und überkühlen.

Ei einrühren und ca. 2 Stunden kühlen. Rehragoutfülle als Kern in die Gießknödelmasse geben und Knödel formen. In gesalzenem Wasser 5 Minuten leicht köcheln und danach im Butterfond schwenken. Für die Rehsauce 200 g Schalotten geschnitten 3 Zweige Thymian 1 Rosmarinzweig etwas Erdnussöl 500 ml Portwein Schalotten anrösten, mit Portwein nach und nach ablöschen, Thymian dazugeben und bis zur gewünschten Konsistenz einreduzieren. Rehjus beigeben, etwas einkochen und durch ein Passiertuch gießen und zur gewünschten Konsistenz einreduzieren. Abschmecken. Für die Krautroulade 1 Kopf Weißkraut 2 in brunoise geschnittene Schalotten 50 g Butter 0,25 l Gemüsefond etwas weißen Balsamico Salz, Pfeffer und Kümmel 1 Lorbeerblatt 2 Wacholderbeeren 1 Muskatblüte Blätter vom Kraut ablösen, blanchieren und im Eiswasser abschrecken. Vier Deckblätter zurückbehalten und den anderen Teil in Julienne schneiden. Schalotten mit der Butter anschwitzen, Kraut beigeben und Gewürze hinzufügen. Mit Gemüsefond und einem Spritzer weißen Balsamico ablöschen und weich dünsten. Lorbeerblatt, Muskatblüte und Wacholder entfernen und mit Salz und Pfeffer nachschmecken. Deckblätter auf Klarsichtsfolie auflegen und Krautfülle darauf geben und straff einrollen. Für den Rehrücken im Gewürzmantel 10 Wacholderbeeren 10 g weißer Sesam 10 g schwarzer Sesam

8 Piment Körner 20 Koriander Körner 20 Pfefferkörner schwarz 3 Lorbeerblätter 1 Sternanis 3 Muskatblüten 1 TL Senfkörner 10 g Weißbrotbrösel Alle Zutaten in einer Pfanne goldgelb rösten und in einem Kutter zu feinen Bröseln verarbeiten. 1 Stück Rehrücken wird ausgelöst, sauber zugeputzt und anschließend halbiert. Rehrücken in den Gewürzbröseln wälzen und straff in Klarsichtsfolie, und anschließend in Alufolie eindrehen. In einem Wasserbad bei 70 Grad sechs Minuten ziehen lassen und anschließend fünf Minuten ruhen lassen. Die Krautroulade im Dampfgarer oder in kochendem Wasser sechs Minuten erhitzen und anschließend in gewünschte Größe schneiden. Den Grießknödel in gesalzenem Wasser 5 Minuten leicht köcheln und danach im Butterfond schwenken. Butter aufschäumen. Den Rücken darin durchschwenken und mit Salz würzen. In Scheiben schneiden und zusammen mit dem Ragout-Grießknödel und der Krautroulade anrichten.

Zu Wild serviere ich gerne Mais. Maroni-Fan bin ich keiner. Das Wichtigste bei Wildgerichten ist und bleibt die Sauce. Gustav Jantscher, aiola, Zwei-Hauben-Koch (15 Punkte, Gault Millau 2013)

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Hirschrücken

Völlig unterschätzt sind Wildinnereien. Ein Rehbeuschel oder ein geschmortes Rehherz sind schon ein Hit. Gerhard Fuchs, Kreuzwirt, Drei-Hauben-Koch (18 Punkte, Gault Millau 2013)

mit 4erlei Kürbis und Portwein-Preiselbeerjus Gerhard Fuchs (Kreuzwirt)

Für den Hirschrücken

10–20 dag Hirschrücken pro Person Meersalz & Pfeffer etwas Butter etwas Kakaobohnen Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und in Butter rosa braten. Immer wieder in der Pfanne mit Bratenbutter übergießen. Zum Schluss Kakaobohnen mitrösten. Für den Jus

300 g Knochen 4 EL Butter 100 g rote Zwiebel 30 g Räucherspeck 1 Handvoll Knoblauchzehen, ungeschält je 1 EL Koriander, Piment, Wacholder & schwarzer Pfeffer 1 l ungewürzter Fond 0,5 l Portwein, 2 l Rotwein je 10 cl Gin & Weinbrand 1 Apfel, Bund Thymian etwas Preiselbeermarmelade Butter, Speck, Knoblauch und Gewürze im Topf vermengen, Knochen dazu und langsam von allen Seiten schmoren. Anschließend die Zwiebel beifügen und mit Gin ablöschen.

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Einreduzieren lassen, danach mit Portwein ablöschen und erneut einreduzieren lassen. Den Vorgang mit Rotwein sowie mit Fond wiederholen. Anschließend geviertelte Apfelstücke hinzufügen und vier Stunden langsam köcheln lassen. In den letzten 10 Minuten einen Bund Thymian mitziehen lassen. Die Sauce durch ein feines Tuch passieren und mit Butter montieren.

Meersalz & Cayennepfeffeer Muskatnuß, 1 EL Nussöl Zutaten auf ein Blech 40–50 Minuten bei 170 Grad in den Ofen bis die Schale weich ist. Ein paar ganze Kürbisscheiben zum Anrichten zurückbehalten. Den restlichen Kürbis würzen mit Nussöl und etwas Wasser zu einer glatten Creme rühren. Für die Kürbiscannelloni

Für die Kürbisbeilagen

Für das Kürbiskraut: 50 g Muskatkürbis geraspelt 2 Schalotten gewürfelt 1 EL Zucker 1 EL Ganslschmalz je 1 Schuss Essig & Weißwein 2 Lorbeerblätter Salz & Pfeffer Zucker hell karamellisieren, Schalotten und Schmalz dazu, mit Essig und Weißwein ablöschen, alles gut aufkochen lassen und den Kürbis und den Lorbeer beimengen, würzen und abschmecken.

1 EL Kürbispüree pro Cannelloni etwas Butternusskürbis, Salz Butternusskürbis in dünne Scheiben ben en schneiden, kurz blanchieren, leicht htt salzen, mit Püree füllen und einrollen. olllen.

Tipp WEINEMPFEHLUNG ZUM WILD WIILD 2007 Cabernet Sauvignon Hohenegg

Weingut Tauss, Leutschach/ Südsteiermark

Für das Kürbispüree

2008 Blaufänkisch Neckenmarkt Alte Reben

100 g Hokkaidokürbis 1 Knoblauchzehe

Weingut Moric, Großhöflein/ Mittelburgenland


Gänsebrust

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an Rotkraut-Tortellini und Apfel-Speckspinat Gustav Jantscher (aiola)

Für das Rotkraut 500 ml Rotwein 40 g Preiselbeeren 2 EL Himbeeressig 1 EL Rotweinessig 1 TL Zitronensaft Salz 1 EL Zucker 300 g Rotkraut 4 Wacholderbeeren 2 Nelken 1 Lorbeerblatt 150 g fein geschnittene Zwiebeln 80 g Gänseschmalz 2 säuerliche Äpfel geschält und in feine Streifen geschnitten Rotwein mit Preiselbeeren mit beiden Sorten Essig, Zitronensaft, Salz und Zucker verrühren. Rotkraut untermischen und 1 Tag zugedeckt im Kühlschrank marinieren.

Dabei muss es stets mit Flüssigkeit bedeckt sein. Wacholder, Nelken und Lorbeer in ein Teeei stecken. Zwiebeln in Gänseschmalz glasig anbraten. Das Rotkraut abtropfen und die Marinade auffangen. Rotkraut samt Äpfeln und GewürzTeeei zu den Zwiebeln geben und mit Marinade bedecken. Umrühren und zugedeckt weich dünsten. Mit etwas Speisestärke binden und abschmecken. Man kann das Rotkraut so zur Gans reichen oder wie im Rezept, fein püriert und als Fülle für die Tortellini nehmen. Für die Rotkrauttortellini Für den Teig: 500 g Nudelgrieß 100 g Eier 150 g Eigelb 1 TL Olivenöl Zu einem glatten Teig verkneten und in Klarsichtsfolie einwickeln und etwa zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Den Tortelliniteig mit einer Nudelmaschine dünn und lang ausrollen. Runde Teigscheiben mit einem Durchmesser von 4 cm ausstechen und mit zwei verquirlten Eigelben bestreichen. Einen TL Rotkrautfülle auf jede Teigscheiben geben. Die Teigscheiben in der Mitte falten, über die Füllung klappen und die Ränder sorgfältig zusammendrücken. Jede Teigtasche um den Finger wickeln, die Enden kreuzen und den Teigrand nach hinten umschlagen und küh-

len. Die Tortellini in siedendem Salzwasser etwa 4 Minuten garen. Abtropfen lassen und in Butter kurz schwenken. Für die Gänsebrust 2 Stück Gänsebrüste (von Sehnen befreit) Die Gänsebrüste salzen, pfeffern und auf der Fleischseite in einer vorgewärmten Pfanne in Erdnussöl kurz anbraten. Wenden und so viel Öl zugießen, dass die Haut gleichmäßig in ausreichend Öl liegt. So kann das Fett der Gänsebrust gut austreten. Bei mittlerer Hitze braten, bis die Haut schön knusprig ist. Die Gänsebrüste aus der Pfanne nehmen und auf ein Backblech setzen. Die Gänsebrüste bei 160 °C Umluft 7 Minuten ins Backrohr schieben. Herausnehmen und 4 Minuten ruhen lassen. Anschließend in etwas Butter kurz nachbraten. Für den Apfel-Speckspinat 1 säuerlicher Apfel geschält und in kleine Würfel geschnitten 4 Scheiben Schinkenspeck in kleine Würfel geschnitten 2 fein gewürfelte Schalotten 200 g Mini-Spinat Zwei Esslöffel Butter in einer Pfanne nussbraun werden lassen. Speck, Schalotten und Äpfel beigeben und glacieren. Spinat zugeben und mischen, bis er zusammenfällt. Mit Salz und Muskat würzen und gemeinsam mit der Gänsebrust und den Rotkrauttortellini anrichten.

Info SAVE THE DATE(S) 6. November 2012 ab 17.00 Uhr „Ganz Gans“ bei ZumKochen Haubenkoch Rene Leitgeb kocht in der Theodor-Körner-Str. 37 in Graz ein spezielles „Martini-Menü“. Anmeldungen unter: www.zumkochen.at 9. November 2012 ab 19.00 Uhr „Fuchs du hast die Gans … und Polz den Wein dazu“.

Drei-Hauben-Koch Gerhard Fuchs kocht ein

6-Gang-Menü zum Thema Gansl begleitet Anmeldungen unter: von Weinen von Erich und Walter Polz (129 info@aiola.at (130 Euro) Euro inkl. Weinbegleitung). Anmeldungen „Kapaunessen“ am Weinhof Kappel unter: www.poessnitzberg.at Auf Bestellung 17. November 2012 ab 9.30 Uhr Dabei wird der Kapaun unter der Haut Haubenkoch Gustav Jantscher über die gefüllt und im Ganzen gebraten. Dazu Schulter geschaut. werden mitgebratene Erdäpfel gereicht. Gemeinsames Einkaufen am Kaiser-JosefDietmar Kappel: „Wir empfehlen einen Platz, dann gemeinsames Kochen eines Kapaun für vier bis sechs Personen als Genussmenüs mit regionalen Produkten Hauptspeise. Infos unter: mit Zwei-Hauben-Koch Gustav Jantscher. www.weinhof-kappel.at

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K apaun

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Sulmtaler

Dietmar Kappel (Weinhof Kappel)

2 Keulen vom Sulmtaler Kapaun 4 EL Sonnenblumenöl & Traubenkernöl etwas Rosmarin 500 ml Rotwein, 125 ml Geflügelfond etwas Gemüse der Saison Die Kapaunkeulen in Haxln und Unterkeulen trennen. Die Unterkeule auslösen, mit der Geflügelfarce (im nächsten Schritt erklärt) in der Mitte bestreichen und mit Spagat zu einer Rolle binden. Die Haxln würzen und in Sonnenblumenöl zusammen mit dem Gemüse der Saison (z. B. Karotten, Lauchzwiebel, Stangensellerie) anbraten, mit Rotwein und Geflügelfond ablöschen, zugedeckt und mit

etwas Rosmarin etwa 30 Minuten schmoren lassen. Die gerollten Unterkeulen würzen und in einer Sonnenblumen-Traubenkernöl-Mischung rundherum gut anbraten. Bei mäßiger Hitze mit etwa 90 Grad im Ofen fertig garen. Für die Geflügelfarce 200 g Geflügelfleisch 50 g frische Paprikaschoten Olivenöl, Salz, Pfeffer, Muskat 65 ml Sahne, 1 TL gehackte Petersilie Für die Geflügelfarce das Geflügelfleisch mit der Sahne und den Gewürzen in einem Cutter zu einer homogenen Masse vermengen. Die in Olivenöl kurz angebratenen Paprikawürfel nach dem Erkalten unter die Masse mischen. Für die Steinpilzpolenta 1 Schalotte, Salz und Pfeffer ½ Knoblauchzehe, etwas Olivenöl

300 ml Geflügelfond, 100 ml Sahne je 1 Thymian- und Rosmarinzweig 80 g Maisgrieß 2 EL geschlagene Sahne 100 g Steinpilze Für die Polenta die gehackte Schalotte mit dem Knoblauch kurz in heißem Olivenöl anschwitzen. Geflügelfond, Sahne sowie die Kräuter und Gewürze dazugeben. Das Ganze aufkochen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Den Fond durch ein feines Sieb passieren und erneut aufkochen. Den Maisgrieß unterrühren und am Herdrand etwa 30 Minuten quellen lassen. Die geschlagene Sahne unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt die in Olivenöl kurz gerösteten und gewürzten Steinpilze unterheben. Für die Sauce die 250 ml Kalbsjus mit 65 ml kräftigem Portwein und Rotwein und frischem Thymian etwas einkochen lassen.

Info BEZUGSQUELLEN WILD & GANS Fleischerei Hütter Franziskanergasse 1, 8010 Graz Tel.: 0316/83 98 33 Predinger Weidegänse Familie Strohmaier 8504 Preding 45 Tel.: 03185/23 71, Verkauf auch am Grazer Kaiser-Josef-Platz und Lendplatz

die Xeis-Edelwild-Spezialitäten auch frisch im Grazer Stadtbauernladen, Foyer der Landwirschaftskammer, Hamerlinggasse 3

Biohof Krainer Weidegänse & Krainer-Steinschaf Altenmarkt 8a, 8333 Riegersburg www.biohof-krainer.at Fleischerei Aigner Aflenz-Kurort 49 www.fleischerei-aigner.at

Coloman Strohmeier Steirische Wildspezialitäten Bahnhofstraße 59, 8820 Neumarkt www.wild-strohmeier.at

Fleischerei Pfeiler Xeis Edelwild, Kirchenlandl 43, 8931 Landl Tel.: 03633/3111 (auf Bestellung gibt es

Pucher’s Kastanienfarm/Hügeland Tel.: 0664/876 85 88 www.kastanienfarm.at

Für alle Wildgerichte und winterlichen Speisen: Wildgewürz nach der Rezeptur von Gewürzpapst Ingo Holland (10,50 Euro bei www.zumkochen.at). Mit herbstlichen Geschirrtüchern macht das Kochen noch mehr Spaß (18 Euro bei www.zumkochen.at).

Das Hirsch-Sugo von Meislmichl (www.meislmichl.at). Weiters im Glas: Hirschchili, Wildragout, Wildschwein-Sugo etc. Heinrichstraße 8, Graz.

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Ideal zum Herbstgenuss: s: n“ 2008 Morillon „November Rain“ von Ewald Zweytick, Ratsch an der er Weinstraße 102/Südsteiermark rk www.ewaldzweytick.at at


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Buchtipps 1

2

Kastanie Ob als Vorspeise, als Hauptgericht oder als Dessert, ob als Praline, Kuchen, Bier oder Likör – die Kastanie ist vielseitiger als man denkt. 20 Euro, 99pages Verlag

Jäger kochen Wild Prominente Rezeptlieferanten und Jäger steuern Rehragout mit Schokolade, Rehrücken mit Bockbier-Sauce oder Altausseer Gamsgulasch bei. 39,90 Euro, Leopold Stocker Verlag

3

Die neue Kürbis Küche Kürbis, Kürbis und nochmal Kürbis. Johann Papsts „Neue Kürbisküche“ ist gesund und vielseitig zugleich. 24,95 Euro, Kneipp Verlag

Ein geistreiches Erlebnis mit Freundinnen gewinnen! Lassen Sie sich gemeinsam mit zwei Freundinnen in die Geschmackswelt der Destillerie Franz Bauer entführen. er glaubt, in einer Destillerie werden nur starke Schnäpse hergestellt, irrt. Oder haben Sie schon einmal den vollmundigen Vanille-Caramel-Sahnelikör „Schubi Dubi“ verkostet? Ein Geschmackserlebnis pur bietet die Destillerie Franz Bauer seit 1920 in Graz mit ihren feinen Likören, Edelbränden und Schnäpsen. Kurze Wege von den steirischen Obstfeldern garantieren dabei eine erntefrische Verarbeitung. Nun haben

auch Sie die Chance, die edlen Tropfen der Destillerie Franz Bauer zu erleben.

www.bauerspirits.at

Fotos: Fotolia, beigestellt

W

Gewinnspiel Gewinnen Sie mit der STEIRERIN 3 x je einen Erlebnisrundgang mit Verkostung für Sie und zwei Freundinnen inklusive anschließendem Essen im dazugehörendem Bar|Bistro|Beisl HirschBauer bzw. GeniesserReich am 15. November 2012 ab 14.30 Uhr. Einfach eine E-Mail mit dem Kennwort: „Destillerie Franz Bauer“ an: gewinnspiel@diesteirerin.at schicken. Name, Adresse und Telefonnummer bitte nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 10. November 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

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Genusstipps Neues, Interessantes, Wichtiges aus der steirischen Kulinarik-Szene. Text: Christina Dow

Kochen lernen mit Genuss Hillebrand, der erste GenussBauernhof Österreichs, ist um eine kulinarische Facette reicher: Im Rahmen des alljährlichen Hoffestes der Familie Hillebrand in Zettling/Unterpremstätten fand auch die feierliche Eröffnung der GenussKochSchule statt, in Kooperation mit dem Magazin Kochen & Küche. V. l.: Franz Schauer, Backprofi Christian Ofner, Markus Hillebrand, Moderator Michael Wanz, Sandra Hillebrand, Irmtraud Weishaupt-Orthofer (CR Kochen & Küche), Starkoch Willi Haider und Reinhold Zötsch (Kochen & Küche).

Trüffelfest in Graz! Echte Freunde der duftenden und einzigartig schmeckenden Knolle können es kaum erwarten: Am 23. und 24. November 2012 findet am Südtirolerplatz das Festa del Tartufo statt. Dank der Zusammenarbeit zwischen Stadtmarketing Graz, dem italienischen Konsulat, dem Consorzio Alba Export Wine & Food Regione Piemont und dem Ristorante La Tavernetta rund um Pino Versarci, können Besucher hier verkosten und genießen. Nicht verpassen!

Buchtipp 1

A steirisches Fertigprodukt Iglo rückt mit der neuen Linie die Regionalität noch mehr in den Vordergrund – die Steiermark, genauer gesagt das „Steirische Wurzelfleisch“ dient gleich als herzhafter Markteinstieg. Es wird in Stainach von der Firma Landena hergestellt, jegliche Zutaten (vom Fleisch bis zum Gemüse) sind österreichischer Herkunft, Iglo verzichtet bei allen Produkten auf künstliche Aromen, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker. Iglo-GF Rainer Herrmann überreichte Tourismus-Chef Georg Bliem (r.) gleich eine Packung zum Verkosten. www.steiermark.com

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Kleingebäck vom Ofner Das erste Buch vom Backprofi. Wichtige Grundkenntnisse, Produktinformationen, Tipps zu den benötigten Küchengeräten. 50 Rezepte mit schönen Bildern und zahlreichen Schritt-fürSchritt-Anleitungen. Um € 24,90 versandkostenfrei über www.derbackprofi-shop.at

Buchtipp 2 Getreide! Powerrezepte mit Dinkel, Weizen, Reis & Co. Neues Kochbuch von Johann Pabst (Küchenchef im Hotel & Spa Der Steirerhof). Kreationen von herzhaften Getreidesuppen über ganze Menüs bis hin zu leichten, süßen und pikanten Verführungen. Kneipp Verlag, € 19,99. www.dersteirerhof.at

Fotos: S+P, Steiermark Tourismus / Alfred Mayer KK

Altes neu entdecken „Genussknoten“ ist die aktuelle Sonderausstellung im Genussregal Südsteiermark: Als wären sie bereits jahrzehntelang am Boden gelegen, verleihen Vintage-Kompositionen aus Teppichen und Kelims des steirischen Unternehmens Simpuro neu interpretiert Räumen ein besonderes Ambiente. Ganz unter dem Motto „Das Alte neu entdecken“ verbindet Design-Shootingstar Andreas Stern, Schlichtbarock, der für das Ausstellungsdesign verantwortlich zeichnet, Wohnen, Genuss und Lifestyle auf moderne Weise. V. l.: Thomas Schönwälder (GF Genussregal), Rainer Böhm (Schlichtbarock), Human Khodai (GF Simpuro), Erich Polz (Winzer und Eigentümer des Genussregals) und Klaus-Dieter Hartl, Kurator der Ausstellungen im Genussregal). Noch bis 31. 12. 2012. www.genussregal.at


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Steirischer Chinakohl Zart in seiner Beschaffenheit und fein im Geschmack: Chinakohl ist ein gesunder und hervorragender Hauptdarsteller in Suppen, schnellen Wok- und Pfannengerichten und Salaten. Rezept

Gefüllter Chinakohl mit Salzkartoffeln

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Fotos: KK

Wissen Sie, … … dass das größte Chinakohlanbaugebiet Österreichs die Steiermark ist? … dass Rund 250 Hektar Chinakohl von knapp 100 Betrieben in der Steiermark kultiviert werden? … dass sich der Chinakohl vor rund 80 Jahren in der Steiermark etabliert hat? … dass das steirische Klima Lagerfähigkeit und Qualität des Chinakohls begünstigt? … dass durch das günstige Klima die Möglichkeit eines energiesparenden Naturlagers – ohne jegliche technische Hilfsmittel – besteht?

Chinakohl hat viele, gesunde Nährstoffe. Es stecken vor allem Vitamin C und K, Kalium, Calcium und Folsäure in ihm. Hochwertige Aminosäuren und Senfglykoside sind im Chinakohl in einer gesundheitsfördernden Kombination vorhanden wie sie kaum in einem anderen Gemüse zu finden sind. Chinakohl kann man roh und gedünstet (1520 Minuten Garzeit) verwenden. Am liebsten schmiegen sich klassische Gewürze wie Muskat, Pfeffer, Kümmel, Koriander, Paprika, frische Kräuter oder Curry an „den gesunden Steirer“.

Der am besten geeignete Salat im Winter ist der steirische Chinakohl. Frisch geerntet, versorgt er uns von November bis März mit wertvollem Vitamin C. Franz Kober, Sprecher der steirischen Chinakohlbauern

2 kleine Chinakohl 1 große Dose geschälte Tomaten 250 g gemischtes Faschiertes 100 g Käse gerieben 1 Stange Porree, 4 Scheiben Speck 1 Zwiebel, 8 mittelgroße Kartoffeln Salz & Pfeffer Zubereitung: Chinakohl der Länge nach halbieren und etwas aushöhlen. Ausgehöhlte Blätter und Zwiebel fein hacken, Porree in Ringe schneiden, mit Faschiertem in der Pfanne anbraten. Tomatensaft der geschälten Tomaten abgießen, mit Salz und Pfeffer würzen und in eine geeignete Form gießen. Ausgehöhlte Chinakohlhälften draufsetzen. Tomaten grob zerhacken und die Hälfte davon um den Chinakohl in die Form legen. Den Rest zum Faschierten in die Pfanne geben und würzen. Chinakohlhälften füllen, mit Speck belegen und mit Käse bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 200° Grad ca. 15–20 Minuten überbacken. Dazu Salzkartoffeln servieren. Weitere Infos und Rezepte unter www.steirergemuese.at

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Geschmackslieblinge Diese neuen steirischen Delikatessen sollten Sie probieren!

Siegertropfen Der neue Guide A laa Carte 2013 listet den 2010er MURI TBA Chardonnay vom Weingut Daniel Jaunegg, Leutschach, mit 96 Punkten als besten Süßwein Österreichs. Also gleich selbst davon überzeugen. www.jaunegg.at

Harter Bursche Neu im Sortiment der Molkerei Tax aus Piberegg: der Zigöller, ein reiner Ziegenmilchhartkäse aus biologischer Landwirtschaft, gekäst nach Parmesanart. Er braucht mindestens 8 Monate, um seinen Charakter zu zeigen. Erhältlich ab Hof. www.molkereitax.at

Prickelndes Paket Verregnete Herbsttage bieten sich perfekt für ein gemütliches Beisammensein an. Deshalb gibt es jetzt für kurze Zeit die Szigeti Herbst Edition, ein prickelndes Paket mit sechs feinen Spezialitäten: Weißburgunder Brut, Welschriesling Brut, Muskat Ottonel Extra Dry, Blanc de Blancs Brut „Edition Adele“, Frizzante Trocken und Frizzante Cuvée. Um € 59,90. www.szigeti.at

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Süße Geschmacksexplosion xplosion Der neue Gewürzew würz- uund sen-Ladden VDB Delikatessen-Laden nstraße 25 von in der Annenstraße Manfred van den en Ber Berg rg birgt jede Menge Schätze, ätze, so z. höpfte B. tolle handgeschöpfte VDB-Schokoladen vonn Felber. Erdbeercremee und Proseccocreme um je € 3,10. coo.at www.vdb.co.at

Fotos: Erwin win Scheriau Scheriau, H Hersteller, KK

Feuerwerk an Süße und Säure Perfekt zu herbstlichen Gerichten: der Apfelbalsamessig von Fischerauer. Er wird aus Apfelessig und eingedicktem Apfelsaft hergestellt und reift mehrere Jahre im Holzfass. Dunkles Bernstein betört das Auge, die Nase wird durch typische Apfelfrucht mit leichter Honignote verwöhnt. Und am Gaumen entfaltet sich ein Feuerwerk an Süße und Säure mit intensivem Apfelgeschmack. 0,25 l um € 7,60. www.essig.at


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Schaufenster Preisträger Die Gewinner des Designpreises der Steirischen Tischler stehen fest. Aus den bereits gewählten Favoriten wurden anlässlich der Grazer Herbstmesse die Sieger vom Publikum in den drei Kategorien „Lehrlinge“, „Meister“ und „Betriebe“, Marcel Ladenstein, Markus Rabl und Erwin Prietl (v. l.), gewählt.

Wein und Wandern

Wandernde Ausstellung Der diesjährige Wandersalon steht „Im Zeichen des Wandels“. Heuer feierte die Künstlerinnengruppe „Wir sind eigen-sinnig“ an einem architektonisch außergewöhnlichen Ort, dem Architekturbüro Goltnik in Graz, unter der Leitung von Architekt Wladimir Goltnik, ihre Vernissage.

Unter dem Motto „Herbst.Zeit.Losn“ fand der bereits dritte Weinwandertag in Bad Radkersburg statt. Das Organisationsteam rund um den Tourismusverband Bad Radkersburg und Radkersburg-Umgebung, den Tourismusverband Tieschen sowie Vertreter der (Best of)-Hotels freuten sich über mehr als 300 Teilnehmer.

Die Kornberg-Designtischler sind 25 Jahre. Die Qualitätsgemeinschaft feierte ihren gemeinsamen Weg mit einer Jubiläumsausstellung im besonderen Ambiente der Meierei zu Kornberg.

Kariesprophylaxe wirkt Fast allen Kindergärten und Volksschulen in der Steiermark ist die Zahngesundheit ihrer Kinder ein Anliegen. Seit 1986 wird das Programm Kariesprophylaxe von Styria vitalis angeboten. Waren Ende der 80er nur 27 Prozent der Sechsjährigen kariesfrei, so sind es heute bereits 64 Prozent. Dieses erfreuliche Ergebnis präsentierten jüngst Reinhold Pongratz (STGKK), Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder sowie Karin Reis-Klingspiegl und Laurenz Maresch (beide Styria vitalis, v. l.).

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Fotos: Fischer, Walter Spätauf, Kornberger Designtischler, Styria vitalis, beigestellt

Ideenreiches Jubiläum


Kultur

Kaiserliches Musical Das Leben von Kaiserin Sisi steht im Mittelpunkt des erfolgreichen Musicals „Sissi. Liebe, Macht und Leidenschaft“.

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Foto: Asa-Event

Die dramatische und herzergreifende Darstellung des Lebens der österreichischen Kaiserin Sisi im Musical „Sissi. Liebe, Macht und Leidenschaft“ hat sich zum wahren Publikumsmagneten entwickelt. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Tournee nun fortgesetzt. Am 30. Jänner 2013 macht eine der berühmtesten Liebesgeschichten Halt in der Helmut-List-Halle in Graz. Vom Aufstieg eines unbekümmerten Landmädchens aus Bayern zu einer der mächtigsten Frauen in Europa über die große Liebe zu Kaiser Franz Joseph bis hin zu den Friedensverhandlungen

mit den rebellierenden Ungarn, zeigt das Musical die vielen Facetten der Kaiserin. Eine grandiose Bühnenausstattung und erstklassige Darsteller garantieren zusätzlich einen wunderschönen, kaiserlichen Musicalabend.

Info Tickets sind in allen örtlich bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.sissi-musical.com und telefonisch unter der oeticket-Hotline 01/960 96 erhältlich.

Gewinnen Sie 5 x 2 Karten im Wert von je € 66,90 für das Musical „Sissi. Liebe, Macht und Leidenschaft“ am 30. Jänner 2013 um 20 Uhr in der Helmut-List-Halle in Graz. Einfach eine E-Mail mit dem Kennwort „Sissi“ an gewinnspiel@diesteirerin.at schicken – Name, Adresse und Telefonnummer bitte nicht vergessen! Einsendeschluss ist der 30. November 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

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| kultur

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kultur |

Chronisch hyperaktiv Therapeutin, Designerin, Wirtin – um die Ideen, die nur so aus ihr heraussprudeln, weiterverarbeiten zu können, braucht Tatjana Petrovic gleich mehrere Plattformen. Text: Hedi Grager, Fotos: Oliver Wolf

I

ch warte auf die wohl außergewöhnlichste – manche sagen schrägste – Wirtin von Graz: Tatjana Petrovic ist aber nicht nur Gastgeberin in ihrem Kunstlokal „CuntRa – La Kunsthure“ in der Grazer Jakoministraße. Sie ist auch Designerin, Coach und Psychotherapeutin. Pünktlich – was für sie ja auch schon wieder außergewöhnlich ist – kommt sie mit einem strahlenden Lächeln bei der Tür herein und beginnt gleich zu erzählen: „Stell dir vor, was mir gerade passiert ist. Ich stehe an einer Tankstelle und telefoniere. Da spricht mich plötzlich ein Mann an und meint, er habe noch nie jemanden so lebendig telefonieren gehört. Und er würde mich gerne kennenlernen. Da er keine Visitenkarte einge-

steckt hatte, gab er mir sein Buch.“ Natürlich will ich sofort wissen, wer dieser Autor ist. „Weiß nicht, hab das Buch im Auto liegen“, kommt es von Tatjana lachend zurück. Dann braucht sie unbedingt etwas Süßes. „Aber etwas Besonderes, also kein Tiramisu, kein Panna Cotta.“ Wie alles im Leben von Tatjana muss es außergewöhnlich, neu und interessant sein. Schließlich wird es eine Schokotarte. Adrenalinsucht Attribute wie außergewöhnlich, interessant, einzigartig treffen aber auch auf Tatjana Petrovic selbst zu. Sie sprüht vor Energie, ist immer voller Ideen, stets bereit, zu lernen, stürzt sich mit voller Kraft

in Neues, um zu erfahren, was sich daraus ergibt. Sie ist immer auf der Suche nach interessanten Projekten und Menschen. „Für mich sind das Heute und das Morgen wichtig und ich will wissen, was im Leben alles möglich ist“, meint sie lebhaft. Ob sie schon immer so war, möchte ich von ihr wissen. Tatjana lacht und erzählt, dass es ihre Eltern schon schwer mit ihr hatten. „Ich war ein unruhiges, neugieriges und experimentierfreudiges Kind, über das sich Nachbarn auch schon mal beschwert haben. Vielleicht ein bisschen wie Pippi Langstrumpf “, erzählt sie. „Aber ich hatte eine sehr schöne Kindheit.“ Tatjana ist verheiratet und hat zwei Söhne. Ihr Mann sei das absolute Gegenteil φ Die STEIRERIN | 139


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Kulturwirtin Tatjana Petrovic mit Autorin Hedi Grager (l.).

φvon ihr. „Ich kenne kein anderes Paar,

das so gegensätzlich ist“, plaudert sie aus dem Nähkästchen. „Aber es funktioniert deswegen so gut, weil keiner versucht, den anderen zu ändern. Wenn er keine Lust hat, mit mir ständig auf Trab zu sein und meine Adrenalinsucht zu befriedigen, braucht er das auch nicht. Schach oder Basketball zu spielen, ist eben nicht meine Welt. Wenn schon Sport, dann eventuell Bergsteigen – und Freestyle natürlich.“ Therapie ist Kunst „Es geht mir immer um etwas Neues, darum, zu experimentieren, etwas zu erleben, zu riechen, zu schmecken“, sagt die 49-Jährige mit leuchtenden Augen. „Deshalb macht mir die Therapiearbeit auch so viel Spaß. Die Diagnosen mögen oft ähnlich sein, aber hinter den Diagnosen stehen Menschen, die Verschiedenes erlebt haben, unterschiedlich fühlen. Dem hinterher zu spüren, macht mir Freude. Für mich ist Therapie nicht nur ein Job, Therapie ist Kunst.“ Die Arbeit in ihrem Lokal sei für sie hingegen etwas ganz anderes. Viele wüssten zwar, dass sie Psychotherapeutin sei und manche verstünden das als Einladung, mit ihr Intimes zu besprechen. Viele fänden es auch sehr exotisch, wenn eine Designerin und Psychotherapeutin hinter der Bar stehe. „Viele meinen, ich könnte hinter ihre Fassade sehen, aber das versuche 140 | Die STEIRERIN

ich gar nicht erst“, erklärt Tatjana. „Ich liebe es einfach, hier hinter der Bar zu stehen. Ich mag es, wenn viel los ist, mixe Cocktails und unterhalte mich mit den Menschen.“ Am 11.11. ist es ein Jahr her, dass sie ihr Lokal eröffnet hat. „Es muss einen Platz geben, an dem man alles machen kann und an dem alles möglich ist“, habe sie sich damals gesagt. Der provokante Lokalname entstand in Gesprächen mit Künstlerinnen und Künstlern. „Künstler“, erklärt Tatjana Petrovic, „behaupten oft selbst, dass Kunst so etwas wie eine Hure ist und dass du dich auf eine gewisse Art prostituieren musst.“ Innerhalb kürzester Zeit ist die CuntRa als Café, Werkstatt, Verkaufs-, Veranstaltungsund Ausstellungsraum zu einem weit über Graz hinaus bekannten In-Treff geworden, den Interessierte auch kostenlos nützen können. Auch viele Künstler wie zum Beispiel der Grazer Regisseur und Autor Jakob M. Erwa („Das ist mein zweites Wohnzimmer, mein Berlin in Graz.“) gehören mittlerweile zu den Stammgästen. Besonderer Ort „Eigentlich ist die Sache explodiert,“ erzählt Tatjana stolz. „Die CuntRa ist bekannt und es gibt fast jeden Tag Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Theater, Comedy usw. Es ist einfach toll. Es ist eine Plattform für Musiker und Künstler.

Ich biete den Menschen die Möglichkeit, sich kostenlos zu präsentieren. Jetzt habe ich auch meine eigenen Instrumente. Schlagzeug, Gitarre, elektrisches Klavier, alles ist vorhanden. Und dann kommt einer mit einer Gitarre, ein anderer mit einem Kontrabass – und plötzlich hast du lauter Leute hier, die Musik machen.“ Oder am Sonntag beim Jazzbrunch (ab 16 Uhr). „Da treffen sich hier oft Leute aus 16 oder 17 Ländern. Was sie verbindet, ist die Liebe zur Musik.“ Jüngst, erzählt sie, habe sie auch ein Kellnerinnencasting gemacht. Jetzt habe sie zwei, die seien fesch, fleißig, klug und kreativ. Immer noch würden sich aber fast täglich Mädchen melden, die an diesem besonderen Ort arbeiten wollten. Die Möbel im Lokal sind vom Verein „Die Brücke“ und alle sind sie zu kaufen. So unterstützt Tatjana diese soziale Einrichtung. Aber auch Gäste bringen immer wieder Sachen mit. Im Schaufenster der CuntRa gibt es eine kleine freie Bücherei zur freien Entnahme. Im Dezember wird Spielzeug verschenkt und Kuscheltiere warten auf neue Besitzer. Damit möchte Tatjana Kindern, die es nicht so gut haben, eine Freude bereiten. Deshalb freut sie sich auch über Spielzeug, Bücher und Musikinstrumente, die in der CuntRa abgegeben werden. Kinder sind ihr überhaupt wichtig. Demnächst wird sie auch Seminare für Eltern und Lehrer über den Umgang mit Kin-


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Voll mit Kunst und Gegenständen: La Kunsthure in der Grazer Jakoministraße.

dern anbieten. „Ich habe so viele kaputte Kinder therapiert und das hat auch mit unsicheren Eltern und Lehrern zu tun. Viele Kinder sind unsicher, ängstlich und aggressiv und bleiben das auch als Erwachsene. Dabei ginge es darum, ihr Selbstvertrauen zu stärken, damit sie sich frei entfalten können und ihre Kreativität bewahren.“ Kunsthaus in Seiersberg Begeistert erzählt sie mir von ihren neuen Projekten. Denn als Designerin arbeitet sie nur mehr auf Bestellung, derzeit im Auftrag von „Edelweiss by siin“ an einem Trachtenkleid. In Seiersberg bei Graz entsteht ein weiteres großes Projekt, ein Mix aus Hostel, Galerie, Werkstatt und Bar, eigentlich ein Kunsthaus. Künstler und Kreative aus der ganzen Welt können ein oder zwei Wochen dort leben, in der Werkstätte arbeiten und ihre Werke dort präsentieren. Die Eröffnung ist für das “, Frühjahr 2013 geplant. „Außerdem“, erzählt sie weiter, „arbeite ich mitt Emina Saric und Regisseur Fritz Aigner an einem Film über Migranten, die Graz künstlerisch bereichert und hier er Karriere gemacht haben. Wir denken n auch an ein Charity-Konzert für bedürftige Österreicher und haben vor, eine Charity-Organisation zu gründen. Dafür gibt es noch keinen Namen, aber es geht um Ausländer für Inländer.“

Schräg oder nicht schräg Die Ideen sprudeln nur so aus Tatjana heraus. Demnächst wird sie Balkan-Kulturnächte mit der Sängerin und Komponistin Irina Karamarkovic veranstalten. An drei Samstagen vor Weihnachten sucht man gemeinsam mit dem Kunstund Kulturmagazin Xrockz und Post Office Records eine Schulband und lädt zum Casting. Und für CuntRa 2 wird in Wien bereits ein Standort gesucht. Ob sie als Kompliment betrachten soll, wenn man sie als schräg bezeichnet, darüber muss sie kurz nachdenken. Ungewöhnlich, ja, das habe sie schon oft gehört. Bei schräg denke sie eher an Vivienne Westwood oder Nina Hagen. „Ich bin nicht so ausgeflippt. Oder vielleicht doch – in meiner Art zu leben“, meint sie dann schmunzelnd.

Info Tatjana Petrovic Geboren am 27. März 1963 in Bosanski Brod (Bosnien-Herzegowina), verließ ihre Heimat im Krieg und kam 1992 nach Österreich. Sie ist unter anderem Mode- und Schuhdesignerin (TarraColle) und Psychotherapeutin (Psycho-Vital). Sie lebt in St. Nikolai im Sausal. Vor einem Jahr eröffnete sie das Lokal „CuntRa – La Kunsthure“ in der Grazer Jakoministraße.

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DieBal lsaison bittet zumTan

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Die Zeit der Bälle steht vor der Tür und bald dreht sich die ganze Steiermark wieder im Dreivierteltakt. Egal ob klassischelegant, traditionell oder schräg, für jeden Tanzgeschmack ist sicherlich das Richtige dabei. Die STEIRERIN gibt einen Überblick über die bevorstehenden Events. Text: Lissi Steiner

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ie Ballsaison ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Das unvergleichliche Ambiente einer Ballnacht lässt die Besucher den Alltag vergessen und bietet beste Unterhaltung auf höchstem Niveau“, beschreibt Ballguide-Herausgeber Stefan Grossek das Flair, das die Tanzveranstaltungen umgibt.

Freunde treffen Im Ballguide selbst sind rund 160 Termine zu Ballveranstaltungen in der Steiermark angeführt. In Graz finden rund 80 Ballveranstaltungen statt – der Großteil davon Maturabälle. Aus Erfahrung weiß Grossek: „Die klassischen Bälle in Graz sind im Vergleich zur Wiener Ballsaison eher kompakt, was für alle Besucher ein großer Vorteil ist. So kann man alle Highlights einer Ballnacht erleben. Dazu passt der eher „familiäre“ Charakter der einzelnen Veranstaltungen. Auf einem Grazer Ball trifft man verlässlich auf zahlreiche Freunde und Bekannte.“ Zukunftstrends Es gibt eine leichte Tendenz in Richtung Sommerbälle, mit der sich die Ballsaison beinahe schon über das gesamte Jahr erstreckt. „Ein ganz besonders schönes Beispiel dafür ist die Fête Impériale von Elisabeth Gürtler“, findet Grossek, der selbst auch ein begeisterter Ballbesucher ist.

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KÄRNTNERBALL 10. November 2012 Wenn die Kärntner in Graz groß auffeiern, ist wieder Zeit für den Kärntnerball im Brauhaus Puntigam. Am 10. November 2012 spielen da unter anderem „Die jungen Drautaler auf“. www.kaerntnerballingraz.at

AKADEMIKERBALL 19. Jänner 2013 Vier Musikstile in vier Sälen sowie das große Galabuffet zählen zu den Höhepunkten des Akademikerballs. Der größte Studentenball der Steiermark eröffnet am 19. Jänner 2013 im Grazer Congress seine Pforten. www.akademikerball.at

LICHT-INS-DUNKEL-BALL 1. Dezember 2012 Die Tanzschule Schweighofer veranstaltet am 1. Dezember 2012 am Grazer Messegelände ein Tanzerlebnis zugunsten von Licht ins Dunkel. Als Mitternachtseinlage gibt es eine Tanzshow mit Willi Gabalier und Christina Leuthner. www.tanzschule-schweighofer.at

BALL DER TECHNIK 25. Jänner 2013 Wissenschaft und Wirtschaft vereint in einem glanzvollen Ambiente, bietet der Ball der Technik am 25. Jänner 2013 im Grazer Congress. Eine der Besonderheiten des Balles ist, dass Technik vor Ort erlebbar gemacht wird. www.balldertechnik.tugraz.at

STEIRERBALL 11. Jänner 2013 Tracht ist absolut nicht verstaubt und boomt bei Jung und Alt. Das beweist unter anderem der Steirerball in Wien. Am 11. Jänner 2013 öffnet die Wiener Hofburg erneut ihre Pforten für ein trachtenbegeistertes Ballpublikum. www.steirerball.com

GRAZER OPERNREDOUTE 26. Jänner 2013 Am 26. Jänner 2013 trifft sich das Who-iswho der steirischen Prominenz wieder zum gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres in der Grazer Oper, die Opernredoute. www.opernredoute.com

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OBERLANDLER BALL 2. Februar 2013 Ein echt steirischer Traditionsball mit karitativem Hintergrund ist der Oberlandler-Ball am 2. Februar 2013 im Grazer Congress. Karten für den Ball kann man aber nicht so einfach kaufen, diese sind nur nach persönlicher Einladung einer der OberlandlerBauern erhältlich. www.oberlandler-graz.at STEIRISCHER BAUERNBUNDBALL 8. Februar 2013 Der größte Ball Österreichs, der steirische Bauernbundball, geht am 8. Februar 2013 in der Grazer Stadthalle über die Bühne. Ganz nach dem Motto „Laptop & Lederhose“ treffen sich dort Menschen aus Stadt und Land, Jung und Alt oder Hightech mit uriger Atmosphäre. www.stbb.at

IL BALLO DI CASANOVA 9. Februar 2013 Der Congress Graz verwandelt sich beim Il Ballo die Casanova am 9. Februar 2013 wieder in eine Welt voller Masken, prunkvoller Kleider und pompöser Stimmung. www.ilballodicasanova.at

Fotos: art + event/Theaterservice Graz, Genussball/Volker Wohlgemuth, Verein der Steiermärker in Wien/Ludwig Schedl, Helge Sommer,

Highlights derBal lsaison 2012/2013


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Steirischer Bauernbundball

TUNTENBALL 23. Februar 2013 Der wohl schrägste Ball der Saison ist sicherlich der Tuntenball im Grazer Congress. Unter dem Motto „Verwunschen und Verzaubert“ werden die Besucher einen wahrlich märchenhaften Abend verbringen. www.tuntenball.at

Das ganze Land tanzt an. Tradition gepaart mit Lifestyle ist bereits seit vielen Jahren das Erfolgsrezept des Steirischen Bauernbundballes. Der größte Ball Österreichs ist natürlich der Höhepunkt des steirischen Ballkalenders und zieht jedes Jahr mehr als 16.000 Gäste in knackigen Lederhosen und feschen Dirndln aus dem ganzen Land nach Graz. Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 20.00 Uhr Kartenverkauf: ab Jänner 2013 Dresscode: Tracht oder Abendkleidung

www.stbb.at

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

Kreation, Konzeption und Umsetzung:

Gewinnen Sie 2 x 2 Karten für den traditionellen Steirerball in der Wiener Hofburg am 11. Jänner 2013. Einfach eine E-Mail mit dem Kennwort „Steirerball“ an gewinnspiel@diesteirerin.at schicken – Name, Adresse und Telefonnummer bitte nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 30. November 2012.

www.mediaevent.at

GENUSSBALL 30. Mai 2013 Der Genussball 2013, am 30. Mai 2013, wird der Auftakt zu einem mehrtätigen Genussspektakel in Graz sein. Zahlreiche Spitzenköche aus Graz, aus der Steiermark sowie auch internationale Herdkünstler werden die Gäste im Grazer Congress an diesem Abend verzaubern. www.genussball.at

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Schaufenster Ausgezeichnet Die Lyoness Austria GmbH erhielt erneut die Zertifizierung als österreichischer Leitbetrieb. Lyoness-Prokuristin Heidemarie Kipperer (2. v. r.) nahm das Zertifikat von WK-Vize Jürgen Roth (r.) und Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin der Leitbetriebe Austria, entgegen. Saubermacher-Gründer Hans Roth (l.) gratulierte.

Der Zeit voraus Noch vor der Markteinführung im November präsentierte das Team vom Jaguar & Land Rover Center Graz den atemberaubend schönen Jaguar XF Sportbrake, der wie kein zweiter seiner Klasse den Spagat zwischen sportlicher Limousine und praktischem Kombi schafft.

Staatswappen für „Ulbel & Freidorfer“ Hohe Auszeichnung! Die steirische Computergesellschaft „Ulbel & Freidorfer“ erhielt jüngst das Staatswappen. „Diese Auszeichnung ist ein lang gehegter Wunsch von mir. Sie ist nicht nur Ehre und Auszeichnung, sondern auch Verpflichtung, die soziale und ökonomische Verantwortung aufrechtzuerhalten“, schloss Otmar Freidorfer (2. v. r.) seine emotionale Rede. Es gratulierten unter anderen Thomas Gebell (Alpenländische Schilderfabrik), E-Steiermark-Vorstandssprecher Christian Purrer, Unternehmerin Regina Friedrich und Gernot Rath (ORF Steiermark, v. l.)

Mit dem „rotahorn“-Preis, initiiert von Saubermacher-Eigner Hans Roth (M.), bereichert seit 2011 ein neuer Preis die österreichische Kulturlandschaft. Die beiden Preisträger 2012 Olga Flor (l.) und Cordula Simon wurden von einer fachkundigen Jury aus einer Vielzahl an literarischen Talenten (Lyrik und Prosa) ermittelt.

Kunstvoller Abend Voller Energie Die 1. LebensEnergietage im Grazer Citypark waren ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher zeigten sich vom umfassenden Ausstellerangebot rund um alternative Heilmethoden und Spiritualität begeistert. „Damit ist schon jetzt klar. Auch im nächsten Jahr soll und wird es die LebensEnergietage wieder geben“, ist Center-Manager Waldemar Zelinka überzeugt.

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In der Hypo Steiermark präsentierte die styrianARTfoundation das eindrucksvolle Ergebnis der diesjährigen Künstlerklausur zum Thema „eARTh“. Hypo-Vorstandsdirektor Bernhard Türk, die styrianARTfoundation-Obfrauen Margret Roth und Edith Temmel sowie Hypo-Generaldirektor Martin Gölles (v. l.) freuten sich über den regen Andrang bei der Vernissage. Die Ergebnisse des kreativen Schaffens können bis zum 30. November 2012 in der Radetzkystraße 15–17, Graz, besichtigt und erworben werden.

Fotos: Citypark, Erwin Scheriau, Wolf/stcomputer.at, Hannes Loske, beigestellt,

Die Kunst des Schreibens


Gesellschaft

Neue Kleider für Österreichs Ski-Kaiser Sportlicher Starauflauf in der Shoppingcity Seiersberg

Foto: Erwin Scheriau

Aller guten Dinge sind drei. Bereits zum dritten Mal ging die Einkleidung des ÖSV in der Shoppingcity Seiersberg über die Bühne. Eine Woche vorm Ski-Weltcupauftakt in Sölden fassten die rot-weiß-roten Skistars rund um Weltcupsieger Marcel Hirscher ihre neue Wäsch’ aus. Neben Hirscher war natürlich auch sonst alles in Seiersberg vertreten, was im österreichischen Wintersport Rang und Namen hat. Die steirischen Hausherren Klaus Kröll, Lizz Görgl, Snowboarderin Marion Kreiner oder Biathlon-Sunnyboy Christoph Sumann waren ebenso dabei, wie das ÖSV-Traumpaar Marlies Schild und

Bennie Raich oder die Überflieger Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern. Modisch bleibt auf der Piste alles beim Alten. Das „Austria Powerteam“ wird sich wieder in bewährter Rot-Weiß-Optik talwärts schwingen. Abseits der Rennstrecke mutieren Ski-Pin-Up Michi Kirchgasser & Co. aber mit ihren blitzblauen Anoraks zu echten Hinguckern. Zumindest modisch sind unsere Skistars also schon vorne dabei. Bleibt nur zu hoffen, dass sie diese Form dann auch im Februar beim absoluten Saisonhighlight, der Ski-WM in Schladming auf die Bretter bringen.

Mit der STEIRERIN Karten gewinnen! Gewinnen Sie 2 x 2 Karten für „Die Froschkönigin“, das neue Programm der Grazer Star-Comedian Marion Petric, am 28. November 2012 im Casino Graz. Einfach eine E-Mail mit dem Kennwort „Froschkönigin“ an: gewinnspiel@diesteirerin.at. Name, Adresse und Telefonnummer nicht vergessen. Einsendeschluss: 20. November 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

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Steirerinnen auf der Überholspur nehmen. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion verriet Jerich-Transporte-Geschäftsführerin und Wirtschaftskammer-Fachgruppenobfrau Daniela Müller-Mezin eines ihrer Erfolgsgeheimnisse, nämlich „dass man seinen Job sehr

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1 Mercedes-Wittwar-Geschäftsführer Andreas Oberbichler, die Grazer-Wirtschaftsstadträtin Sonja Grabner, JerichGeschäftsführerin und Fachgruppenobfrau Daniela Müller-Mezin, FiW-Stadtvorsitzende Barbara Mannsberger und WirtschaftsLandesrat Christian Buchmann (v. l.) 2 Boutique-Opio-Chefin Silvia Haller, Mercedes-Wittwar-Marketing-Leiterin Ursula Hilberger und Vinoble-Cosmetics-Chefin Luise Köfer (v. l.)

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Nina Krok

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gerne macht“. Schließlich präsentierte, bevor es zum gemütlichen Ausklang ans Buffet ging, Vinoble-Cosmetics-Gründerin Luise Köfer ihre Erfolgsrezepte.

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3 WK-Regionalstelle-Graz-Leiter Viktor Larissegger, „Sauber & Co.“-Chefin und Innungsmeister-Stellvertreterin Jasmina Gutleben, FiW- Stadtvorsitzende Barbara Mannsberger und Wirtschaftsbund-Direktor Kurt Egger (v. l.) 4 LR Christian Buchmann mit Wittwar-Verkaufsleiter Herbert Pirker (r.) 5 Werbelechner-Werberin Gabi Lechner und Daniela Müller-Mezin (r.) 6 Austria-Trend-Hotel-Europa-Managerin

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Bettina Merl, „Living Beauty im Hotel Novapark“-Chefin Andrea Stadler, Tina Bauer, Live-your-Style-Chefin Carina Harbisch und Hochzeitsplanerin Eva Schober (v. l.) 7 Jai Schachner, IT-Expertin Regina Adlmannseder-Lebic, Vermögensberaterin und Maklerin Petra Fröschl sowie Innenarchitektin Domenica Delago (v. l.) 8 Mercedes-Wittwar-Betriebsleiter Karl Pross und „impulsee motorsport events“Chefin Dajana Eder

Fotos: Nina Krok

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rau in der Wirtschaft (FiW) Graz lud eine geballte Ladung FrauenPower zu einem Come together ins Autohaus Wittwar in der Schippingerstraße. Dabei konnte man auch die neue Mercedes-A-Klasse unter die Lupe


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25 Jahre gebührend gefeiert Die Teppichgalerie Geba in Graz hatte 25 gute Gründe zu feiern.

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xklusiv, emotional und entspannt ... All das traf auf die Jubiläumsfeier von Harald Gebas Teppichgalerie Geba in der Grazer Hans-Sachs-Gasse 3 zu. Was vor Jahrzehnten mit einer Reise auf eigene Faust nach London begann, hat sich mit viel Einsatz und Können über die Jahre zu einer der renommiertesten Teppichgalerien weltweit entwickelt. Lissi Steiner

Fotos: Oliver Wolf

1 1 Hausherr Harald Geba begrüßte unter anderem die Präsidentin der steiermärkischen Rechtsanwaltskammer Gabriele Krenn, Holding-Graz-Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Malik und Rechtsanwalt Heinz Kallan (v. l.) 2 Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Sohn Paul Geba mit Geba-Mitarbeiterin Claudia Nitzsche 3 Der ehemalige Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in Graz Gerard Sonnenschein mit Gattin Brigitte 4 Christof Trummer vom Weingut Walter Skoff ließ die Gäste nicht im Trockenen sitzen 5 Gemeinderat Bernhard Kraxner mit Gattin Marion 6 Gespannt lauschten die Gäste den Ausführungen von Harald Geba 7 Kommandant der österreichischen Streitkräfte Generalleutnant Günter Höfler unterhielt sich bestens mit Hannelore Hölbling von der „Hannelore Hoelbling Parfümerie“ 8 Spielten auf: Das Old Stoariegler Dixieland Quartett mit JazzSängerin Nina Michell 9 Ferdl Purgstaller (Ferdls Gasthof) verwöhnte die Gäste kulinarisch 10 Style-Expertin Carina Harbisch (l.) mit Freundin Alexandra 11 Süß! Harald Geba mit Team und Familie beim Anschneiden der Torte

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Fitness World Contest 2012 Im Grazer Kammersaal ging der zwölfte Fitness World Contest über die Bühne.

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rganisator der internationalen Veranstaltung ist der Linzer Peter Papula, der diesen Event gemeinsam mit Professor Alfred Gerstl, dem Mentor von Arnold Schwarzenegger, ins Leben rief. Durch den Abend führte Österreichs erfolgreichste FitnessSportlerin, die fünffache Miss Fitness Österreich, Andrea Eckerl. In sechs Kategorien wurden von einer internationalen Jury die Sieger gekürt. Auch unsere österreichischen Aktiven standen ganz oben am Siegespodest. So gewann Lara Lang, die für Oberösterreich startet, mit einer hinreißenden Kür bei den Juniorinnen. Die Kärntnerin Stephanie Davis siegte in der Fitness Model Klasse I und Nanna Fenz in der Fitness Model Klasse Over 40. Thomas Muigg konnte seinen Sieg vom Vorjahr wiederholen und wurde erneut zum Mister Adonis World 2012 gewählt. Einen zweiten Platz und somit auch den Titel der Miss Fitness Österreich holte sich die Salzburgerin Marcella Steinhagen. Zwei weitere Oberösterreicher, nämlich Max Berger und Roland Hermüller, präsentierten im Rahmenprogramm ihre Superfly Boxing & More Show.

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1 Die Teilnehmer des 12. Fitness World Contests 2 Wertungsrunde 1 im Abendkleid 3 Jennifer Stingl (2.), Stephanie Davis (1.) und Antonia Engerer (3.) 4 Peter Papula (links) und Schwarzenegger-„Leibwächter“ LAbg. Eduard Hamedl mit den Teilnehmerinnen aus Estland

5 Silvia Lang, Peter Papula, Livia und Lara Lang 6 Hermine Klinger, Roland Hermüller, Christian Janatsch und Maxx Berger 7 Erika, Pia und Nina Papula 8 Andrea Eckerl und Marcella Steinhagen 9 Nanna Fenz und Thomas Muigg

Fotos: Hans Kühnl

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Ganz in Weiß Mit der Dental Lounge Dr. Steiner hat eine der modernsten Zahnarztpraxen im Süden Österreichs eröffnet.

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Fotos: Lissi Steiner

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ei der Besichtigung der neuen Räumlichkeiten der Dental Lounge Dr. Steiner am Seepark Feldkirchen fühlt man sich wie in einer Wohlfühloase und nicht in einer Zahnarztpraxis. „Neben

modernster Ausstattung stand vor allem das Wohlfühlklima bei der Neuplanung im Zentrum“, erklärte Dental-LoungeInhaber Gerhard Steiner. „Damit uns unsere Kunden immer gerne ein Lächeln

schenken.“ Viel zum Lachen gab es auch bei der Eröffnungsfeier. Vom Kasperltheater bis zum Medizinkabarett war da für Groß und Klein alles dabei. Lissi Steiner

1 Immoverwa-Geschäftsführer Christian Jegel, die diplomierte Dentalhygienikerin und Leiterin der Mundhygiene-Praxis Renate Jegel und Dental-Lounge-Hausherr Gerhard Steiner (v. l.)

2 Freuten sich, dass die Feier im Zeichen des guten Zweckes stand: Debra-Botschafter Christian Blaim und seine Gattin Ingrid sind im Einsatz für Schmetterlingskinder 3 Maria und Josef Haring zählen zu den

längsten Kunden der Zahnpraxis und durften bei der Feier natürlich nicht fehlen 4 Feldkirchen-Bürgermeister Adolf Pelischek schenkte Dentalhygienikerin Renate Jegel gerne ein Lächeln

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Ein gutes Gefühl, beim Club zu sein. Die STEIRERIN | 151


Alles Walzer Schon allein die Programmpräsentation für die heurige Opernredoute war ein Event, das sich kaum jemand entgehen lassen wollte.

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orfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. So kamen auch alle gerne zur Präsentation des Programmes der 15. Opernredoute in das Spiegelfoyer der Grazer Oper. Bei köstlichen Weinen und schmackhaften Schmankerln lauschten die Gäste den Opernredoute-Machern Michael Tomec und Bernd Pürcher, bei der Ausführung der Programmpunkte für das Ballhighlight am 26. Jänner 2013. Lissi Steiner

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1 Die Opernredoute-Macher Michael Tomec und Bernd Pürcher 2 Den richtigen Auftritt brauchen die Choreografen der Eröffnungszeremonie Helmut Nebel und Ingrid Dietrich sowie Etikette-Profi Thomas Schäfer-Elmayer (v. l.) nicht mehr zu üben 3 Für das optische Erscheinungsbild der Opernredoute ist Bühnen- und Kostümbildnerin Mignon Ritter verantwortlich 4 Werden die Gäste kulinarisch verwöhnen: Wolfgang Edler (Landhaus Oswald), Wolfgang Otter (Landhaus Oswald), Maria Edler (Landhaus Oswald), Chris Edlinger (Eckstein), Josef Pfeifer (Stainzerbauer und Kirchenwirt) und Andreas Gölles (Eckstein, v. l.) 5 Ein Glaserl in Ehren genossen Opern-Hausherrin Elisabeth Sobotka (r.) und Eva Müller vom Weingut Domäne Müller 6 Zum Anbeißen: Auch Johannes „Macello“ Messner wird sich bei der Redoute um das leibliche Wohl der Gäste kümmern 7 Shake it! Innocent Ntawihiga von der Cohibar 8 Sänger Chris Oliver genoss die Präsentation 9 Musiker Sigi Feigl (M.) sorgte für Stimmung

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Fotos: StuWo

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26. J채nner 2013 Seit 1999


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Graz im Lauffieber M

it einer Rekordteilnehmerzahl von über 10.000 Läufern ging der 19. Graz-Marathon der Kleinen Zeitung bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne. Aber das war nicht der einzige Rekord, der an diesem Tag gebrochen wurde. Unter anderem lief der Sieger, der Kenianer Peter Mutitu-Kariuiki, in 2:11:17 Stunden den schnellsten GrazMarathon aller Zeiten. Lissi Steiner

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1 1 Der glückliche Sieger Peter Mutitu-Kariuiki (Kenia) 2 TV- und Radio-Moderatorin Kati Bellowitsch, Eventmarketing-Leiter der Kleinen Zeitung und Marathon-Organisator Robert

Helbig sowie Radio-Steiermark-Moderator Wolfgang Ortner (v. l.) 3 Styria-Vorstand Klaus Schweighofer (l.) und Bürgermeister Siegfried Nagl 4 Das Antenne-Steiermark-Team mit Thomas

Axmann, Mario Kienzl, Mario Haas, Simone Wallis, Gernot Pachernigg, Christian Scherübl und Mike Tritscher (v. l.) 5 Vize-Bürgermeisterin Lisa Rücker und Flughafen-Graz-Boss Gerhard Widmann

Fotos: Sabine Hoffmann/Kleine Zeitung, Alexandra Riemer/Kleine Zeitung, GEPA

Der 19. Graz-Marathon der Kleinen Zeitung wartete mit Rekorden auf.

Kostbarkeiten mit Klimt-Motiven Im 150. Geburtsjahr des Wiener Ausnahmekünstlers Gustav Klimt lud die Boutique Frey Wille Graz zur Präsentation der zauberhaften Schmuck-Kollektion mit Gustav Klimt Motiven ein. m exklusiven Rahmen mit Piano-Musik und gekonnter Moderation durch Kunsthistoriker Martin Titz, genossen 1

1 Frey-Wille-Boutique-Managerin Susanne Müller-Knall, Stylistin Franziska Scheiber, die Models Rebecca und Natalija, Stylist Ralph Thornbird, der die Klimt-Frisuren kreierte und Ulrike Ebner (Frey Wille

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die Gäste den schönen Abend in der Grazer Sporgase 6, zu dem Frey-WilleGraz-Geschäftsführerin Susanne Mül-

ler-Knall geladen hatte. Ein magischer Abend, der den Gästen lange in Erinnerung bleiben wird. Nina Krok

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Assistant-Boutique-Manager, v. r.) 2 Gustav Klimt würde gefallen: Historiker Martin Titz mit geschmückten Models 3 Beatrix Drennig (Café Elephant Leibnitz) mit ihrem Mann Oliver Drennig (Shell-

Tankstellen-Chef) 4 Missen-Legende Elfi Ortner (l.) genoss den Abend gemeinsam mit einer Freundin 5 Society-Lady Eva Tarjan (l.) traf ihre ehemalige Schülerin, Susanne Müller-Knall

Fotos: Nina Krok

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Des Trinkens reicher Sinn Z

u einer Verkostung mit Begleitmenü lud Carpe Diem als Auftaktveranstaltung zu den Carpe Diem Kom-

bucha Genusstagen ins Restaurant Schlossberg. Zahlreiche Gäste aus Gastronomie, Hotellerie und Wirtschaft

konnten sich davon überzeugen, dass das gesunde Getränk eine echte Alternative zum Wein sein kann.

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1 Martin Hofbauer (Carpe Diem), Schauspielerin Elke Winkens, Moderator Gernot Pachernigg, Annemarie Foidl (Präsidentin des österreichischen Sommelierverbandes) und Carpe Diem Kombucha-Geschäftsführer Christian Moser (v. l.) 2 Spitzenköche beim Kaviar-Ausgeben: Chris-

tian Übeleis (Zum Forsthaus), Christof Widakovich (Schlossberg) und Patrick Spenger (Revita, v. l.) hatten sichtlich Spaß 3 Sabine Flieser-Just mit Gatten und Genusshauptstadt-Chefin Waltraud Hutter (r.) 4 Für beste Stimmung sorgte Johannes Lafer mit seiner Band

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5 Freunde des Genusses: Günther und Doris Huber (Landhauskeller) 6 Dancing-Star Willi Gabalier mit Künstlerin Sabine Schilcher-Asen 7 cookina-GF Gerhard Edelbrunner mit Gattin 8 Gemeinderat Kurt Hohensinner mit Andrea Hasenburger

Die Event-Location für Ihre Feier

Die Hemingway Bar bietet in ihren Räumen für bis zu 250 Personen Platz für Feste, Feiern und Empfänge, Kundenveranstaltungen, Seminare, Produktpräsentationen und vieles mehr.

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Fotos: beigestellt

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reunde, Mitarbeiter, gute Kunden und Geschäftspartner einzuladen, ist immer wieder eine Herausforderung. Sie haben schon die schönsten Dinge gesehen, die besten Köstlichkeiten genossen. Diesen Standard zu übertreffen, ist natürlich schwer. Die Hemingway American Bar kreiert deshalb für Sie das Besondere! Die exklusive Cocktail-Bar bietet viele attraktive Varianten, mit Ihren Gästen ei-

nen außergewöhnlichen Abend zu erleben. Das Hemingway-Team gestaltet nach Ihren Budget-Vorstellungen Ihr Event im klassischen Bar-Bereich individuell, liefert Fingerfood, Buffet oder Menü und sorgt für perfektes Service. Zu den Veranstaltungen komponieren die Barkeeper aufregende Signature-Drinks, die es dann nur zu Ihrem Event gibt. Mit ihrer Leidenschaft für Barkultur bietet die

Hemingway indoor und outdoor an jedem beliebigen Ort in Österreich unvergessliche Momente zu jedem Anlass.

Info Hemingway American Bar

Abraham-à-Santa-Clara-Gasse 2 8010 Graz, Tel.: 0650 / 31 30 787 www.hemingway-bar.at

Die STEIRERIN | 155


| gesellschaft

Im Bilde Neuer Ausstellungsschwerpunkt überzeugt im Atelier Jungwirth.

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it dem preisgekrönten Fotografen Peter Mathis legt das Grazer Atelier Jungwirth erstmals in seiner noch jungen Geschichte einen Schwerpunkt auf

Outdoor-, Natur- und Sportfotografie. Bei der Vernissage überzeugten sich die vielen Besucher vom genauen Auge des Künstlers für Lichtstimmungen und die

Umgebung des Motivs. Die Ausstellung ist noch bis 12. Jänner 2013 zu sehen. Lissi Steiner

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1 Hausherr Christian Jungwirth (l.) mit Fotokünstler Peter Mathis 2 Kunstexperte Heimo Steps (l.) und Professor Kurt Jungwirth 3 Café-Kaiserfeld-Boss Rudi Lackner, Foto-

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Künstler Peter Mathis und Eiskönig Charly Temmel (v. l.) genossen die charmante Gesellschaft 4 Reger Andrang bei der Vernissage im Atelier Jungwirth

5 Top-Food-Fotograf Werner Krug im Gespräch mit „Berg- und Abenteuerfilmfestival“-Veranstalter Robert Schauer und Foto-Künstler Peter Mathis (v. l.)

Schöne Kunst Die schönen Dinge im Leben zu vereinen stand im Mittelpunkt eines exklusiven Abends im Kosmetiksalon Miramare auf Einladung von Künstler Josef Eisner und Salonleiterin Claudia Kramer. 2

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ei der Veranstaltung „Kosmetik trifft Kunst – Kunst trifft Kosmetik“, präsentierte der renommierte Künstler Josef Eisner im Grazer Kosmetiksalon Miramare in der Frauengasse eine Auswahl seiner Werke. Miramare-Geschäftsführerin Claudia Kramer konnte an diesem kunstvollen Abend unter anderem Persönlichkeiten wie Facharzt Arnold Gerger oder Familie MayerHeinisch begrüßen. 1 Künstler Josef Eisner, Miramare-Geschäftsführerin Claudia Kramer, Moderatorin Andrea Kramer mit den Schuhprofis Christa und Georg Mayer-Heinisch (v. l.)

156 | Die STEIRERIN

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2 Moderatorin Andrea Kramer und Musiker Albert sorgten für beste Stimmung unter den Gästen 3 Universitätsprofessor Christian Lang mit

Gattin Eleonore 4 Hautarzt Arnold Gerger mit Gattin Andrea 5 Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Wolfgang Kranzler mit Gattin Lisa

Fotos: www.BIGSHOT.at/Nikola Milatovic, StuWo, G. Konstantinov

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gesellschaft |

Mit der Zeit R

e-Opening des Grazer Swatch-Stores: Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch eröffnete nach vier wöchigem Umbau feierlich seinen Flagship-Store in der Grazer Sporgasse 1. 40 Quadratmeter, 500 Uhrenmodelle, 20 „Die STEIRERIN“Leserinnen und eine Gewinnerin. Tina Veit

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Fotos: Oliver Wolf/Swatch

2 1 Store-Managerin Heidi Nerat, SwatchBrandmanager Helmut Saller und die MitarbeiterInnen Anja Drack und Karin Muhr (v. l.) freuen sich, dass erstmals auch in der Steiermark das neu entwickelte Storekonzept zum Einsatz kommt

2 Glückliche Gewinnerin: „Die STEIRERIN“Leserin Elisabeth Albrecht aus Graz (M.) gewann ein Swatch-Modell und einen Wellnessaufenthalt im Hotel „Die Wasnerin“ in Bad Aussee. Brandmanager Helmut Saller und „Die STEIRERIN“-Anzeigenberaterin

4 Karin Hödl gratulierten 3 Uhrenvergleich bei Murpark-Juwelier Rudolf Herzog (r.) und Brandmanager Helmut Saller 4 Für das kulinarische Wohl des Abends verantwortlich: Revita-Boss Martin Gmeinbauer mit Store-Managerin Heidi Nerat

Für ein besseres Zusammenleben in der Steiermark:

Die kleinen Schritte zählen. Vielfalt & Brauchtum

Meine, deine, unsere Welt

Kino & Diskussion

Generationenaustausch

Nachbarschaftsfest

Hofsingen

Sie haben die Idee. Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung.

MieterInnenBeirat

Nudeldankfest

ƒ Beratung ƒ Planung ƒ Förderung bis zu EUR 1.000

Generationencafé

Siedlungsfest

Begegnungsnachmittag

Spieleabend

Peace Peers

Interreligiöses Fußballturnier

Solarkochen

Gemeinsam Gartln

rmation: Mehr Infobe ngestalten.at

Menschenrechtspfad

Willkommen, Nachbar!

enle www.zusamm lebengestalten.at en m m info@zusa

0316/8fü3r 6Ihre2Id8ee7: Einreichfrist

013

28. Februar 2

Steiermark. Wir halten zusammen. Die STEIRERIN | 157


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Die Abschlussveranstaltung der „eisenerZ*Art“ war auch ein kräftiges Statement der Programmreihe, die in diesem Jahr bereits zum 3. Mal stattfand.

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öhepunkt und Abschluss der Feierlichkeiten zum 1.300-Jahre-Jubiläum des steirischen Erzbergs war die Choreografie „Gangart“ von Lawine Torrèn. 25 riesenhafte Baumaschinen „tanzten“ in einem als Zen-Garten stilisierten Ge1 Die Auftraggeber Josef Pappenreiter und Christian Treml (M., beide VA Erzberg), eisenerZ*ART-Veranstalterin Gerhild Illmaier (5. v. l.), mit Team, Tänzern und

lände mit fünf zierlichen TänzerInnen, begleitet von der Rockmusik von Sawoff Shotgun. Eine gelungene Symbiose von Industrie und Kunst, initiiert von „eisenerZ*Art“, von der sich mehr als 3.000 Besucher verzaubern ließen. den Musikerinnen von „Sawoff Shotgun“ 2 Ausdrucksstarke Choreografie der Tanzgruppe 3 Kunst vor beeindruckender Kulisse

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Fotos: VA Erzberg GmbH, Magdalena Lepka, Siegfried Gallhofer

Bewegender Abschluss

Auf dem Rücken der Pferde … ... liegt das Glück der Erde. Einen glücklichen Abend verbrachten auch die Gäste des Lipizzaner Kulinariums im Barockschloss Piber.

1 Generaldirektorin Elisabeth Gürtler (r.) mit Honorarkonsulin Edith Hornig 2 Kochten auf: Christof Widakovich (Restaurant Schlossberg, Graz), René Leitgeb (Café Sacher, Graz), Christian Übeleis (zum

158 | Die STEIRERIN

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Forsthaus in Fischbach) und Mike Johann (Johanns, Bruck an der Mur, v. l.) 3 Unterhielten sich gut: Therme-NovaGeschäftsführerin Elke Brandstätter und Woche-Geschäftsstellenleiter Harald Almer

4 Auf Einladung der Firma Strabag genoss eine Abordnung aus Turkmenistan gemeinsam mit Gestütsleiter Max Dobretsberger (2. v. l.) das Kulinarium

Fotos: Robert Cescutti

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ereits zum zweiten Mal lud Elisabeth Gürtler, Generaldirektorin der Spanischen Hofreitschule, zum Lipizzaner Kulinarium. Im traumhaften Ambiente des Barockschlosses Piber wurden die Gäste dabei von steirischen Meisterköchen und Top-Winzern verwöhnt. Der Erlös aus der Veranstaltung kommt zur Gänze der Lipizzanerzucht in Piber zugute.


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Fotos: TV Gamlitz, ORF/Simon Möstl

Erlesenes Fest D

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1 Das ORF-Moderatoren-Duo Sigrid Maurer und Reinhart Grundner präsentierte die schönsten Momente und Impressionen des Winzerzugs 2012 2 Gamlitz-Bürgermeister Karl Wratschko und Weinkönigin Cornelia Gamser genossen die Kutschenfahrt

en Höhepunkt des Weinlesefestes in der südsteirischen Gemeinde Gamlitz bildete wie schon die Jahre davor ein großer Festumzug, der Winzerzug. Aufwändig verarbeitete Kürbisse, Sonnenblumen und vieles mehr zierten die vielen Anhänger, Traktoren und Wägen. Und auch der ORF Steiermark war mit einem Produktions- und Moderationsteam vor Ort dabei, um die schönsten Bilder mit der Kamera einzufangen. Lissi Steiner

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3 Süß! Juliane Strauss vom Weingut K&G Strauss war mit ihren Enkerln am Festwagen „40 Jahre grünes Herz der Steiermark“ unterwegs 4 Die farbenprächtige Gestaltung des Umzugs begeisterte die Besucher 4

Weihnachtliche Stimmung dank Leitners Gärtnerei Egal, ob Rot oder Weiß, der Weihnachtsstern darf zu den Festtagen natürlich nicht fehlen.

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Foto: Gärtnerei Leitner

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ie besinnliche Zeit steht vor der Tür und gerade dann schafft man daheim gerne eine gemütliche Stimmung. Leitners Gärtnerei in Graz-Raaba bietet da mit einer großen Auswahl an farbenprächtigen Pflanzen Info für jeden Geschmack das Richtige. Lassen Sie sich bei der großen Adventausstellung ab 24. November in Leitners Gärtnerei in die Leitners Gärtnerei Welt der WeihnachtsdekoraJosef-Krainer-Straße 58 tion und Adventgestecke 8074 Graz-Raaba verführen! Ein Besuch lohnt www.leitnersgaertnerei.at sich auf jeden Fall.

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O’zapft is Ganz Leoben feierte beim Gösser-Kirtag.

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m heimlichen Nationalfeiertag der Leobener, dem Gösser-Kirtag, stürmten die Besucher die traditionelle Standlstraße. Bei Schmankerln, ausgelassener Musik und ausreichend Gerstensaft wurde so bis spät in die Nacht hinein gefeiert. Lissi Steiner

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Fotos: Stadt Leoben/Foto Freisinger

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1 Fesch: Stadt-Leoben-Mitarbeiterin Valerie Böckel 2 Leobens Bürgermeister Matthias Konrad hieß die Gäste herzlich willkommen 3 Auch Citymanager Anton Hirschmann ließ sich das Fest nicht entgehen 4 Viel Herzlichkeit bewiesen Doris Stütz (l.) und Janine Breithofer aus dem Bürgermeisterbüro 5 Die passende Dekoration durfte natürlich nicht fehlen

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Alles lief wie geschmiert Die Ölmühle Fandler feierte neue Räumlichkeiten. ekannt für feinste Öle ist die Ölmühle Fandler im Naturpark Pöllauer Tal schon lange. Dass man dort aber auch besonders gut feiern kann, steht spätestens seit der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten fest, in denen Julia Fandler, Geschäftsführerin des Traditionsunternehmens, gemeinsam mit Freunden, Bekannten und Kunden den Neustart gebührend zelebrierte. 1 Landtagsabgeordneter Hubert Lang gratulierte Hausherrin Julia Fandler 2 Auch der Tourismusverband Pöllauer Tal ließ sich die Eröffnung nicht entgehen 3 Lobende Worte fand Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder 4 Franz Kernbichler, Bürgermeister der Gemeinde Sonnhofen, mit Hausherrin Julia Fandler

160 | Die STEIRERIN

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Fotos: Ölmühle Fandler

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Begeisternde Premiere S

ensationelle Stimmung und ein begeistertes Publikum im restlos ausverkauften Grazer Casineum begleiteten die Premiere der „Froschkönigin“, des neuen Programms der Grazer Star-Comedian Marion Petric. In über 20 Rollen

1 Star-Comedian Marion Petric als „Froschkönigin“ auf der Bühne 2 Chocolatier Josef Zotter (l.) mit Gattin Uli und dem Zotter-Zeichner Andreas h. Gratze

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3 Moderator Gregor Withalm mit ExPlaymate Esther Rieser 4 Sprecher, Kabarettist und Musiker Andy Woerz, der Vize-Chefredakteur der „STEIRERIN“ Wolfgang Schober sowie

Antenne-Steiermark-Ikone Oliver Lemmerer (v. l.) 5 Radio-Steiermark-Moderatorin Gisela Hafner (l.) mit Lyrikerin Huberta Gabalier

achtzigzehn | Foto: www.jasminschuller.com | Bezahlte Anzeige

Fotos: Oliver Wolf

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schlüpfte die Entertainerin dabei, persiflierte gekonnt Prominente von Ingrid Thurnher bis Herbert Grönemeyer, massierte mit ihrer fulminanten Show das Zwerchfell und traf mit bezaubernden Songs auch ins Herz der Premierengäste.

Foto: www.jasminschuller.com

: ERSTE BIMber m 26. Nove tz s im Ein a

MAMA, WANN KOMMT DIE ERSTE BIM? Verbindend, nah und modern: Die neue Nahverkehrsdrehscheibe am Hauptbahnhof vernetzt Graz mit nationalen und internationalen Verbindungen. www.stadtentwicklung.graz.at Die STEIRERIN | 161


Gewinnen Sie ! Sichern Sie sich eine der 10 tollen Ice-Watch-Uhren Preise beim STEIRERIN-Gewinnspiel.

Unsere Gewinnfrage: Wo befindet sich das Geschäft von Juwelier Herzog?

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Murpark

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Grazer Hauptplatz

Gewinnen Sie eine von 10 stylischen Ice-Watch Uhren zur Verfügung gestellt von Juwelier Herzog im Murpark. Für Fans der Ice-Watch Uhren und die es noch werden wollen, bietet die Ice-Watch Ausstellung von Juwelier Herzog ab 29. November genau das richtige Umfeld. Die steiermarkweit größte Auswahl der modernen Uhren zeigt Juwelier Herzog auf einer Sonderfläche vor Interspar im Murpark. Die glücklichen Gewinner erhalten im Rahmen der Ausstellung am 30. November ihren Gewinn. Zur Teilnahme einfach die richtige Antwort per E-Mail an: gewinnspiel@diesteirerin.at schicken – Name, Adresse und Telefonnummer bitte nicht vergessen. Viel Glück!

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Fotos: beigestellt

Einsendeschluss ist der 20. November 2012. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barablöse möglich. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

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GENERATION A NDERS DENK EN

InternetUniversit채t Kein Jugendlicher ohne Job Schaffung des Bildungskontos

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HERRENGASSE 11 / 8010 GRAZ COMING SOON

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Die Steirerin November 2012  
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