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KÄRNTNER

Österr. Post AG / P.b.b. Verlagspostamt 9020 Klagenfurt, 02Z032383 W, Klagenfurt, 32. Jg. Nr. 8, August 2013, Euro 2,80

1 MONAT LEBENSSTIL

Nr.

358 08 13

DAS MAGAZIN FÜR KÄRNTEN. SEIT 1981

Genuss-Festspiele Die besten Kulinarik-Tipps für den Alpe Adria-Raum

DIE PARTYMACHER

Badenixe 2013: Julia Zwipp Foto: Simone Attisani

Wer hinter den Feiern am Wörthersee steckt

SUBVENTIONSKAISER

ip-media-Boss Martin Ramusch und seine Events werden fürstlich unterstützt

DER WAHRE AUFDECKER

Wer den Fall Birnbacher wirklich ins Rollen brachte

SMAL L EXTRTALK A! Die

ZIMMER MIT AUSSICHT

Party besten b lder d Somim er s e s

Das können und kosten die luxuriösesten Suiten rund um den Wörthersee!


Editorial

MONAT 3

IMPRESSUM EIGENTÜMER UND VERLEGER: Kärntner MONAT Zeitungs Ges.m.b.H., Eiskellerstraße 3/II, Schleppekurve, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0463/47 8 58, E-Mail: kaerntner@monat.at, Internet: www.monat.at HERAUSGEBER: Mag. Norbert Sternad. GESCHÄFTSFÜHRUNG: Mag. Norbert Sternad, Margit Striedner, Mag. Andreas Eisendle. CHEFREDAKTEUR: Florian Zuschlag. CHEFREDAKTEUR-STV: Mag. Daniela Hofer. REDAKTIONELLE MITARBEITER: Heinz Grötschnig, Georg Holzer, Hannes Krainz, Ines Kriegl, Anja Skribot, Werner Ringhofer, Johanna Bainschab, Wolfgang Rössler, Mona Decker-Mathes, Christine Oberdorfer. FOTOS: Simone Attisani, Peter Just, Helge Bauer, Wolfgang Michenthaler. SEKRETARIAT: Stephanie Fritz, Denise Bernot. GESCHÄFTSZEITEN: 8.15 – 17 Uhr, Fr. 8.15 – 12 Uhr. INSERTIONSANNAHME: Tel. 0463/47 8 58, Fax 0463/47 8 58-15. MARKETING: Dr. Otto Wogatai (Agentur OTWO4YOU). ANZEIGENLEITUNG: Alexander Suppantschitsch, Tel.: 0463/47 8 58-18. ANZEIGEN: Oliver Pucher, Claudia Markowitz. ANZEIGEN ITALIEN: Umberto Tognoni, Tel. 0039/348/2293200. ANZEIGEN SLOWENIEN: Simon Kopusar, 00386/38381426. LAYOUT: Christian Rader, Melanie Joch. HERSTELLER: Druck Styria. VERTRIEB: Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H, 1140 Wien. ABOVERTRIEB: Österreichische Post AG, 1010 Wien. Offenlegung gem. § 25 MedienG unter www.monat/Printausgabeoffenlegung.at

FLORIAN ZUSCHLAG CHEFREDAKTEUR

Altbacken Offen sein für Neues. Einer jener Grundsätze, an die sich ein Journalist Zeit seines beruflichen Lebens tunlichst zu halten hat. Ergo habe ich einen Selbstversuch gestartet. Eine Woche lang Redakteur 2.0. Heißt übersetzt: Arbeiten ausschließlich vor dem Computer. Recherchieren detto. Inputs via Facebook, Twitter und den unendlichen Weiten des World Wide Web. Und das gute acht Stunden pro Arbeitstag. Dafür ist dann zuhause journalistische Sendepause. Das Ergebnis? Freilich gleich null. Obwohl bei offenem Bürofenster schuftend sind mir dort nämlich keinerlei Ideen eingeflogen. Und bevor ich mich noch einmal eine Woche intensiv und ausschließlich mit imaginären Freunden aus der Netz-Welt auseinandersetze, baue ich lieber freiwillig sämtliche Ikea-Kästen zusammen, die mir unter die Finger kommen. (Wer um mein handwerkliches Talent weiß, wird die hohe Opferbereitschaft erkannt haben!) Was ich damit sagen will? Dass dies nicht der Weg des Journalisten von heute und morgen sein kann. Weil Stechuhren und stupides Vor-DemComputer-Sitzen Kreativitäts-Killer sind und die wahren Storys nach wie vor nicht im Büro auf einen warten. Wir vom MONAT sind diesbezüglich gerne altbacken. Nämlich insofern, als wir uns selbst ein Bild darüber machen, worüber wir schreiben. Egal, ob das nicht handelsübliche Haustiere sind (Seite 66), die schönsten Hotelzimmer rund um den Wörthersee (Seite 22) oder ein Tag mit dem legendären Uni-Jesus – der MONAT war dabei. Szene-Reporter Hannes Krainz hat ob der Fülle an Veranstaltungen im Juli (siehe Small Talk ab Seite 120) sogar einen neuen Kilometer-Rekord auf seinen Roller hinaufgeradelt. Ein Büro kennt der nur vom Hörensagen ... Gerade jetzt im Hochsommer, wo zahlreiche Konkurrenz-Medien ihren Dienst quittieren, sind wir mit der stärksten August-Ausgabe aller Zeiten zur Stelle! Nach über 32 Jahren im Magazin-Business wissen wir, dass es sich im Strandbad oder im Urlaub ganz besonders fein liest. Einen wunderschönen Sommer wünscht Ihr Florian Zuschlag PS: Sollten Sie einen MONAT-Redakteur außerhalb der Bürozeiten (Mo. bis Do.: 8.15 bis 17 Uhr, Fr. 8.15 bis 12 Uhr) antreffen, sprechen Sie ihn ruhig an. Ein guter Journalist ist das theoretisch 24 Stunden am Tag. Klingt altbacken, ist aber so.

Der MONAT wächst weiter Der Kärntner MONAT ist bestrebt, sich stetig weiterzuentwickeln. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist die Neuausrichtung in Sachen Grafik. Um für Leser und Kunden noch flexibler zu sein, haben wir per Juli die Produktion ins eigene Haus geholt. Die beiden erfah-renen Grafik-Designer Christian Rader und Melanie Joch zeichnen nunmehr für das Layout des Kärntner MONAT verantwortlich. Ihr Christian Rader, Melanie Joch Erstlingswerk haben die beiden bereits mit der vorliegenden AugustAusgabe abgeliefert. Auch das Alpe Adria Magazin, der Ärzteführer oder der Alpe Adria Guide werden künftig im eigenen Haus produziert.


Inhalt 08/13 TITELSEITE: SIMONE ATTISANI (FOTO)

Report 8 Der wahre Aufdecker

Ein Jurist in Boxershorts brachte Birnbacher-Prozess zum Laufen

12 Robin Good

Hannes Jagerhofer & seine neueste Erfindung checkrobin.com

14 "Ich bin schwer enttäuscht von Kärnten!"

Verleger Christian W. Mucha rechnet mit der Schickeria ab

16 Partymacher und Subventionskaiser

12

ROBIN GOOD. Hannes Jagerhofer und seine neueste Errungenschaft.

Im Fokus: Kärntens Veranstalter und ein großer Abkassierer

22 Zimmer mit Aussicht

Das können und kosten die luxuriösesten Zimmer am Wörthersee

32 Abg‘sagt is ...

Warum das MONAT-Oktoberfest heuer ausfällt

34 Das neue Leben des Uni-Jesus

Josef Broman wurde von der Uni vertrieben

38 Die Schöne und das "Biest"

Anna Fleiss und Raphael Herburger sind Klagenfurts Traumpaar

40 Single-Nixe

Julia Zwipp ist Kärntens Badenixe 2013

42 Nenad Bjelica

Der Wahl-Viktringer und seine Karriere bei Austria Wien

34

UNI-JESUS‘ NEUES LEBEN. Nach Uni-Verweis lebt Josef Broman jetzt am Millstätter See.

Kultur 44 Feuchtgebiete in Kärnten

Wie Kärntens Damen über das Skandalbuch denken

46 Kultszene

Die wichtigsten Veranstaltungen im August

50 Neue Bühne bringt Kult(erer)-Stück Regisseur Erik Jan Rippmann im Interview

Dauerbrenner

86

3 Editorial

Florian Zuschlag über Redakteure 2.0

WELTKÜCHE. Der kulinarische Urlaub für DaheimGebliebene.

7 Szene-News & Gerüchte

Jobwechsel, Umbaupläne und Co.

69 Horoskop Ihre Sterne für den August

70 High Tech

Technik-News von Georg Holzer

72 Automobil

Die Autotests des Monats

138 Gröteske

Heinz Grötschnig in Hochform

Lebensstil 56 Sommertipps

Cool durch den August

40

SINGLE-NIXE. Julia Zwipp ist Kärntens Badenixe des Jahres 2013.


REPORT MONAT 5

www.kia.com

3,6l

Verbrauch

Wir haben ihn tiefer gelegt: den Verbrauch.

38

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST. Anna Fleiss & Raphael Herburger sind Klagenfurts neues Traumpaar.

60 Einfach abhängen

Der neueste Yoga-Trend

62 Abgetaucht

Eine Wolfsbergerin und ihr Leben als Tauchlehrerin in Ägypten

64 Das billigste Benzin der Welt

Künstler Hardy Brandner verbringt das halbe Jahr in Venezuela

66 Kuscheltiere für zu Hause

Leguane, Kamele und Co. - die etwas anderen Haustiere

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Genuss 76 Essen & Trinken

Die Restaurant-Kritik des MONATs

78 Alpe Adria-Genussfestspiele

Die besten Kulinarik-Tipps aus der Umgebung

86 Einmal um die ganze Welt ...

Immer und überall über die Finanzen informiert sein.

Kulinarischer Urlaub in Klagenfurt

Freizeit 96 Kirchtags-Zeit

Kärntner Kirchtags-Termine und Originale Gert Eggenberger, Kärntner Sparkasse AG

102 Lust auf einen Seitensprung?

Warum immer ins selbe Hotel? Es gibt so viel Neues!

108 Sommerfrische reloaded

Heimischer Tourismus setzt auf die Retro-Welle

112 Kärntens Südsee

Sonnen-Gigant Faaker See im Porträt

Small Talk 120 Fête Blanche total!

Mega-Events rund um den See

122 Musi Open Air

Bad Kleinkirchheim im Ausnahmezustand

133 Ironman 2013

Wer die Eisernen anfeuerte

Ob mit Laptop, Smartphone oder Tablet: Mit Mobile-Banking und den neuen Apps haben Sparkassenkunden immer und überall den perfekten Überblick. Prok. Mag. Rudolf Köberl (Bereichsleiter Privatkunden), Vorstandsdirektor Mag. Siegfried Huber und Marketingleiter Prok. Diethard Theuermann

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Szene-News & Gerüchte

Ingrassia baut um

Jobwechsel

Inder goes Uni

Peter Ingrassia, seines Zeichens Edel-Figaro, unterzieht seinen Friseursalon in der Klagenfurter Schleppekurve, einem Facelift. In Zusammenarbeit mit dem italienischen Möbel-Label „Maletti“ soll so ein völlig neues Flair erzeugt werden. Ingrassia und seine 15 Mitarbeiterinnen öffnen am 13. August wieder ihre Pforten.

Julia Kraker verlässt nach eineinhalb Jahren das Organisationsteam der Fête Blanche. Wie dem MONAT bekannt wurde, wird sie sich in der Bundeshauptstadt sesshaft machen. Ab August startet Kraker im exklusiven Moser-Milani-Medspa und Ärztezentrum durch. Wenigstens der Farbe Weiß bleibt sie treu!

Nach dem Konkurs des IQ (vor dem Hörsaal A an der Alpe Adria Universität) soll nun die indische Küche dort Einzug halten. Konkret soll Rakesh Sood, bekannt vom indischen Restaurant Shiva in der Klagenfurter 8. Mai-Straße, dort künftig auskochen.

Fehlerteufel. Wohl von der Hitze begünstigt hat sich in der letzten Ausgabe der Fehlerteufel eingeschlichen. Es war selbstverständlich nicht beabsichtigt, dass wir die Antenne-Moderatoren bei unserem Mode-Shooting „geköpft“ haben (Seite 49), sich beim Frühstückstest ein falsches Bild verirrt hat (S. 82) und wir bei der Badenixen-Wahl Simone Gruber mit Stefanie Baldauf vertauschten (S. 32). Ein großes SORRY im Namen des gesamten Teams – diesmal haben wir die Ventilatoren eingeschaltet ...

Rückersdorf trifft Piran

Am 3. und 4. August steigt beim Gasthof Mochoritsch in Rückersdorf das große „Alpe trifft Adria – von Rückersdorf nach Piran“-Fest. Es gibt Musik aus Piran (Gruppe Tramontana), Fische von ebendort (Branzini der Bio-Züchterin Irena Fonda, die von Köchen aus Piran gegrillt und in Salzkruste serviert werden), Octopus aus der Peka und mediterrane Spezialitäten. Auch Peter Bossmann, der erste dunkelhäutige Bürgermeister Pirans, ist mit von der Partie. Infos auf: www.mochoritsch.at

Verlosung Verlosung I Ein Sommerabend im Casino Velden ist immer ein schönes Erlebnis. MONAT-Leser haben jetzt die Chance, einen solchen zu gewinnen. Und zwar gleich für 10 (!) Personen. Der Casinoparty-Gutschein im Wert von 250 Euro enthält einen Sektempfang mit Brötchen an der Casinobar, ein Roulette-Turnier sowie Glücksjetons. E-Mail an redaktion@monat.at. KW: CASINO Verlosung II Rasieren ist nicht gleich rasieren. Was damit gemeint ist, spürt man beim neuen Braun Cool Tec. Ausgestattet mit der einzigartigen ThermoElectric-Cooling-Technologie (TEC), zu der auch ein integrierter Kühlstab aus Aluminium gehört, wird die Haut bereits während der Rasur gekühlt – für eine sichtund spürbare Minderung rasurbedingter Hautirritationen. E-Mail an redaktion@monat.at. KW: RASUR Verlosung III Stand up Paddeln (SUP) ist der neueste Trend zu Wasser. Ein SUP (Stand Up Paddle Board) ist im Wesentlichen ein überdimensionales Surfbrett, das speziell für den Einsatz auf Flachwasser ausgelegt ist. Die Form des SUPBoard ermöglicht es dem Paddler, im Stehen zu paddeln. Lust bekommen? Wir verlosen fünf Zehnerblöcke im neuen SUP2GETHER - STAND UP PADDLE CENTER KLAGENFURT beim Strandbad Maria Loretto. E-Mail an redaktion@monat.at. KW: SUP

Sommerdrink 2013 Da hat aber einer eine richtig große Fangemeinde! Mit Respektabstand holte sich Barchef „Mujo“ vom Werzer’s in Pörtschach den Sieg bei der diesjährigen Wahl zum Sommerdrink des Jahres. Sein Pink Lake setzt sich, nochmals zur Erinnerung, wie folgt zusammen: 3 cl Absolut Elyx Wodka, 2 cl Lillet Rouge und 2 cl Monin Pink-Grapefruit-Sirup vermischen. Hinzu kommen 1/8 Soda, 1/8 frisch gepresster Limettensaft sowie Bitter Lemon, je nach Geschmack.

Menschen, die den MONAT machen Fotograf Wolfgang Michenthaler hat das Element Wasser zu seinem Spezialgebiet ausgerufen. Deshalb war es auch naheliegend, ihn mit der aufwendigen Fotostrecke „Zimmer mit Aussicht“ zu betrauen. Mit den Models Tanja Doppelreiter und Sabrina Praprotnik hat der Bodensdorfer die TopHotels des Wörthersees unsicher gemacht. Das sehenswerte Resultat gibt’s ab Seite 18.


8 MONAT REPORT

Der grüne Landesrat Rolf Holub und der arbeitslose Aufdecker Gustav Leipold: „Holub war einfach besser zu verkaufen als Leipold“

Der unbekannte Aufdecker Der Birnbacher-Skandal führte zu Neuwahlen und hievte den Grünen Chef-Aufdecker Rolf Holub in die Landesregierung. Dabei war es ein langzeitarbeitsloser Jurist, der den Fall ins Rollen brachte. TEXT WOLFGANG RÖSSLER FOTO JOHANNES PUCH

S

o richtig wohnlich ist es noch immer nicht bei Rolf Holub. deklamieren, dass nicht der grüne Frontmann Holub den Skandal Das Büro des neuen grünen Landesrates für Wasserwirt- rund um Dietrich Birnbacher aufgedeckt habe, sondern er. Das zu schaft ist sparsam möbliert, die Wände recht kahl. Holub, Unrecht ausbezahlte Millionenhonorar für den Villacher Steuerbeder einstige Parade-Oppositionelle, der humoristische rater führte im Vorjahr zu zahlreichen Verurteilungen, der frühere Regierungs-Kritiker, der Birnbacher-Aufdecker muss ÖVP-Chef Josef Martinz wurde in erster Instanz zu fünfeinhalb Jahsich in seiner neuen Rolle als Landesrat wohl noch ein wenig akkli- ren Haft verdonnert. Neuwahlen waren die Folge, die im Frühjahr matisieren. Und vielleicht muss er auch noch lernen, seine Gefühls- ein politisches Erdbeben in Kärnten brachten und den Grünen Horegungen zu unterdrücken. Als ihm der Moosburger Biobauer Man- lub in die Regierung hievten. Leipold ging leer aus – bei allen bezahlfred Muhr, einer von sieben Aufsichtsräten der Kärntner Wasser- ten und unbezahlten Posten, die die Grünen seit der gewonnenen stiftung, Ende Juni seine Ideen präsentierte und dabei unangemel- Wahl zu vergeben hatten, blickte er durch die Finger. Einzig Muhr, det eine Vertrauensperson mitbrachte, reagierte Holub ziemlich der als unabhängiger Landwirtschaftskammer-Funktionär ausgesäuerlich. Und das obwohl Gustav Leipold - so heißt Muhrs Rechts- rechnet von den Blauen für die Wasserstiftung nominiert wurde, hat berater - Mitglied der Grünen ist und sich unbestreitbare Verdienste Gefallen an Leipold gefunden. „Ich schätze seinen Tiefgang und seinen Gerechtigkeitssinn“, sagt der Biobauer. um die Rechtsstaatlichkeit in Kärnten erworben hat. Das würde zwar auch Holub unterschreiben. Trotzdem reagiert Derzeit, meint Leipold, „bin ich ziemlich ausgeschissen bei den Grünen.“ Denn der arbeitslose Jurist lässt keine Gelegenheit aus, zu er zunehmend genervt, wenn man ihn auf Leipold anspricht. Das sei


eben ein schwieriger Charakter. „Erst kommt er unangemeldet in mein Büro und dann fängt er an, am Laptop Grundstücke zu zerpflücken.“ Für solche Aktionen fehlt dem neuen Landesrat mittlerweile die Geduld. Kein Birnbacher-Urteil ohne Leipold? Leipold ist 50 Jahre alt, Jurist und seit 1999 fast durchgehend arbeitslos. Er gluckst beim Sprechen, dehnt einzelne Wörter wie Kaugummi und verweigert knappe Antworten. In den Medien ist der Mann so gut wie unvermittelbar. Doch in Justizkreisen ist Leipolds einsame Leistung längst legendär. Gegen den Willen Holubs, seines zeitweiligen Auftraggebers, hatte er im Februar 2010 die Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt, die den Fall Birnbacher eingestellt hatte, und dadurch eine Wiederaufnahme der Ermittlungen erzwungen. „Ohne ihn wären die Gerichte kaum in die Lage gekommen, ein Urteil im Fall Birnbacher zu sprechen“, sagt ein prominenter Klagenfurter Richter, der ungenannt bleiben will. Die Lorbeeren für dieses Husarenstück erntete freilich Holub. Er habe, sagt dieser zwar, Leipolds Verdienste „immer gewürdigt“. Im Wahlkampf freilich habe sich alles auf den mediengewandten Spitzenkandidaten zugespitzt: „Holub war besser zu verkaufen als Leipold“, sagt Holub. Sein Nachfolger als Parteichef, Frank Frey, äußert sich zu Leipolds Verdiensten im Hypo-Untersuchungsausschuss betont vorsichtig: „Ohne Teamwork, inklusive dem Einsatz Gustav Leipold, wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen. Das war keine Einzelleistung – weder von Holub noch von Leipold.“ In Boxershorts im Büro. Er sei ein fröhlicher Geselle, schildern seine Freunde ihren Spezi Leipold. Einer, der selten um einen Schabernack verlegen sei und eine Gesellschaft mit seinen schrägen

Tischsitten prächtig zu unterhalten verstehe – um gleich darauf einen todernsten Vortrag über Gesellschaftsrecht zu halten. Ein Hochbegabter, dem nur scheinbar alles gleichgültig sei. Als Leipold noch als Jurist im Landesdienst arbeitete, zog er sich an heißen Tagen mitunter bis auf die Boxershorts aus – trotz Parteienverkehrs. Der schräge Vogel grinst: „Ja, das könnte stimmen. Auf Kleiderkonventionen habe ich nie Wert gelegt.“ Auch mit den starren Strukturen im öffentlichen Dienst, mit der „Parteigünstlingswirtschaft“ habe er sich nicht abfinden wollen. Eines Tages ließ er alles hinter sich, kündigte und ging zurück an die Universität, wo er bis heute in Geografie und Philosophie eingeschrieben ist. Seit 14 Jahren lebt er nun mit einer kurzen Unterbrechung von der Arbeitslosenunterstützung. Zwischen 2009 und 2010 heuerten ihn die Grünen an, sie im Hypo-Untersuchungsausschuss, den Holub leitete, als Rechercheur zu unterstützen. Für 1.800 Euro brutto im Monat, sagt Leipold. Damals schlug für den kauziger Juristen die große Stunde. Während Parteichef Holub in Zagreb und München nach der rauchenden Pistole suchte, wühlte sich Leipold in Klagenfurt durch die Aktenberge. Zwar waren die beiden Skandal-Scouts gleichermaßen empört, als die Staatsanwaltschaft Klagenfurt im Herbst 2009 ihre Ermittlungen mit fadenscheinigen Begründungen einstellte. Doch nur Leipold war bereit, bis zum Äußersten zu gehen und die Anklagebehörde wegen „Amtsmissbrauchs“ anzuzeigen: „Noch habe ich den Glauben an den Rechtsstaat nicht verloren“, schrieb er damals in einer Sachverhaltsdarstellung an die Generalprokuratur. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft griff die Sache auf, leitete Ermittlungen gegen die Schwesterbehörde in Klagenfurt ein und gab den Kollegen schließlich den unmissverständlichen Ratschlag, die Causa


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Birnbacher neu aufzurollen. Leipolds Anzeige, sagt Birnbachers Rechtsanwalt Richard Soyer, habe „extrem viel bewirkt“: „Wenn Sie so wollen, dann hat er den Stein ins Rollen gebracht, was letztlich zu einer Schubumkehr bei meinem Mandanten geführt hat.“ Am 25. Juli 2012 gestand Birnbacher: Der Großteil seines Honorars hätte in die Parteikassen von BZÖ und ÖVP fließen sollen. Angst vor Blamage. Warum Holub damals gegen die Anzeige war? „Aus heutiger Sicht finde ich das natürlich gut“, sagt er. „Aber damals konnte ich das nicht befürworten, weil Leipold geheime Unterlagen aus dem Untersuchungsausschuss verwendet hatte.“ Ein hoher Funktionär der Kärntner Grünen, der anonym bleiben will, hat eine andere Erklärung. Niemand habe damals so recht an den Erfolg der Anzeige geglaubt: „Holub hatte Angst, sich zu blamieren.“ Der damalige Grünen-Chef, erzählt Leipold, sei da nicht der Einzige gewesen. Wochenlang habe er sich um symbolische Unterstützungserklärungen für seine Anzeige bemüht. Künstler, Prominente, Aushängeschilder der Kärntner Zivilgesellschaft hätten ihm zunächst ihre Unterschrift versprochen, später aber einen Rückzieher gemacht: „Sie wollten sich nicht mit der Staatsanwaltschaft anlegen.“ Elf Gleichgesinnte blieben über, die sich nicht um lokale Autoritäten scherten: Leipolds Vater, ein roter Spitzenbeamter im Ruhestand; zwei grüne Gemeinderäte aus Klagenfurt; Freunde und Bekannte. Das prekäre Aufdeckerleben konnte sich der Junggeselle nur leisten, weil er keinerlei private Verpflichtungen eingegangen war. Er lebt allein und hielt sich mit Nebenjobs über Wasser, arbeitete als Hauswart oder belieferte Veranstaltungen der Grünen mit selbst gekochtem Gulasch. Als ihn die Sachbearbeiter des AMS in eine ausgelagerte Leiharbeitsfirma abschieben wollten, protestierte er und zog bis zum Verwaltungsgerichtshof: Die Höchstrichter gaben ihm recht. Seitdem, meint Leipold, begegnet man ihm am Arbeitsamt mit Respekt. Was aber wird die Zukunft bringen? Biobauer Muhr jedenfalls hat große Pläne mit Gustav Leipold. Gemeinsam mit Gleichgesinnten will er das mittlerweile verwaiste Bürgerbüro der Landesregierung – eine Vermächtnis Jörg Haiders – wiederbeleben, als Anlaufstelle für Bürger in Not. Die Idee, meint Muhr, sei gut gewesen, nur die Umsetzung zu parteipolitisch. Wenn alles gut geht, dann soll das Bürgerbüro als private Initiative mit Unterstützung der öffentlichen Hand weitergeführt werden. Leipold soll dabei eine tragende Rolle spielen. Denn mit prekären Lebensfor-men kennt sich der Jurist schließlich bestens aus. Der Text erschien ursprünglich in leicht veränderter Form in der ÖsterreichAusgabe des Wochenmagazins DIE ZEIT / Ausgabe Nr. 14. A


RESTAURANT AQUA in Velden am Wörther See. Kein feiner Italiener, keine simple Pizzeria, eher eine Mischung aus Trattoria, Bar und Eisdiele soll das Lokal am See Corso sein. Im Mittelpunkt des Speisenangebotes stehen Salate, Pasta, Antipasti und Eiskreationen.

Wir haben für Sie erstmals durchgehend bis Silvester 2013 geöffnet und stehen Ihnen gerne auch für Hochzeiten, Firmen und Weihnachtsfeiern zur Verfügung! Mit diesem netten Foto möchte ich mich bei meinem höchst motivierten Team 2013 für den tollen Einsatz auf das Herzlichste bedanken! Peter Herritsch

HERRITSCH BAR & RESTAURATIONS GMBH Am Seecorso 3 | 9220 Velden am Wörthersee Tel.: 04274/51 771 | TÄGLICH GEÖFFNET! | Küche von 11.30 - 22.00 Uhr


12 MONAT REPORT

Robin Good Mit dem Transport-Portal checkrobin.com landete der Event-Guru den nächsten großen Coup. Auch für Kärnten hat Hannes Jagerhofer jetzt ein eigenes Konzept entwickelt. TEXT FLORIAN ZUSCHLAG FOTOS PeteR JUSt

D

ieser Tage winseln sie wieder um ihn herum - die VIPs, Adabeis und Möchtegern-Wichtigtuer des Landes. Das Beachvolleyball-Mega-Event in der Klagenfurter Ostbucht war für Hannes Jagerhofer der große Wurf. Mit weit weniger Getöse hat der gebürtige Feldkirchner kürzlich ein weiteres Konzept aus seiner IdeenSchublade umgesetzt. checkrobin.com. Die Internet-Plattform vernetzt Personen auf einfachstem Wege miteinander. Und ermöglicht so einen schnellen, flexiblen und kostengünstigen Transport von allem Möglichen. Wir haben den Eventer im Veldener Seeschlössl zum Interview getroffen.

Vereinfacht gesagt werden bei checkrobin.com Waren von A nach B gegen ein geringes Honorar von maximal 25 euro transportiert. Mittlerweile von Wien nach Salzburg, Wien-Innsbruck oder Wien-München. ende Juni ist als erste Strecke jene von Klagenfurt nach Wien und umgekehrt angelaufen. Warum gerade die Südautobahn? HANNES JAGERHOFER: Ich war an einer Tankstelle in Guntramsdorf und hab mich über die vielen Kärntner Kennzeichen gewundert. Dann haben wir Zahlen bei der Asfinag angefordert. Die sprechen eine eindeutige Sprache. Nämlich? 50.000 Fahrzeuge pendeln täglich auf der Strecke Wien-Klagenfurt. Mit einer Personen-Auslastung von 1,17! Die zumeist freibleibende Ladefläche ist enorm. Wenn man dann die Themen CO2Ausstoß oder Umweltbelastung miteinbezieht, lag Checkrobin eigentlich auf der Hand. Woher rührt der Name checkrobin? Robin ist Robin Hood. Und der nimmt den Reichen das Geld weg und gibt es den Armen. Bei uns können sich Autofahrer einen Teil von den Spritkosten zurückholen. trotz ähnlicher Ansätze ist Ihr System bis dato einzigartig. Der logische, nächste Schritt wäre eine Ausweitung auf andere Gebiete, Länder. Wie ist der Stand der Dinge? Ich war bei Daimler in Stuttgart, ganz oben bei den Vorständen. Die sind Vorreiter auf vielen Gebieten in Zusammenhang mit Beförderung, Car-Sharing etc. Allein das Portal mitfahrgelegenheit.de boomt total. Aber ein System wie das unsere haben sie noch nicht. Es gibt einen Folgetermin. Wie übrigens auch mit dem ÖAMTC. Warum das? Ab September läuft eine Kooperation. Da geht es vor allem um


Info Hannes Jagerhofer (51) ist einer der erfolgreichsten EventManager Österreichs. Die von ihm gegründete ACTS Group fährt einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 7,5 Mio. Euro ein. Nach der Online Flugsuch-Maschine checkfelix. com lancierte Jagerhofer mit checkrobin.com im Juni ein Portal, das Autofahrer zu Zustellern macht.

„Das moderne teilen ist nicht mehr zu stoppen. Der Udo Jürgens hat sich neulich über ein Internet-Portal eine Privat-Wohnung in New York gemietet. Mit 78 Jahren!“ das Thema Bewertung und Re-Check der Fahrer. ÖAMTC-Mitglieder sind namentlich registriert und überprüfbar. Das sind unsere zwar auch, aber theoretisch könnte man sich auch anonym einloggen. Es ist auch angedacht, unser Service bei den ÖAMTC-Stützpunkten anzubieten. Wie schaut es in Sachen Haftung aus? Wir sind bei der Nürnberger Versicherung. Bis 2.000 Euro ist alles versichert. Pauschal, alle Lieferungen. In weiterer Folge werden wir das zusätzlich anbieten. Also, wer will, kann eine Versicherung abschließen. Man muss aber nicht. Die neue Art des teilens trifft genau den Zahn der Zeit. Was kommt als Nächstes? Das Thema crowd ist nicht mehr zu stoppen. Wenn einer sein Auto nur drei Tage in der Woche braucht und ein anderer aus ein und derselben Stadt es in der restlichen Zeit nutzt, macht es doch Sinn. Beim Portal Air BNB (Anm.: www.airbnb.de) etwa stellen Leute ihre privaten Wohnungen rein, andere mieten sie. Der Udo Jürgens hat das gerade in New York gemacht. Und wenn das ein 78-Jähriger tut, dann sieht man, wie weit das Ganze schon ist. Für mich ist es die klassische Nachbarschaftshilfe, der Zeit angepasst. themenwechsel: Das Beachvolleyball-turnier in Klagenfurt ist, von heuer abgesehen, für drei weitere Jahre vertraglich fixiert. Und dann? Dann ist alles offen. Es ist wichtig, dass die Verantwortlichen, die Politik dahinter stehen. Es macht nur Sinn, wenn alle happy damit sind. Ich bin keiner, der auf einen Vertrag pocht. Wenn wir willkommen sind, bin ich gerne auch noch 20 Jahre hier. Sie haben neulich bei LH Peter Kaiser ein Konzept hinterlassen. Worum geht‘s da? Um Kärnten! Ich hab das dem Landeshauptmann und Landesrat Wallner übergeben. Es behandelt die Frage, wofür Kärnten stehen könnte. Die Antwort? Für Kreativität. Die Art der Umgebung in Kärnten bietet sich geradezu dafür an. Die Frage ist, wie man Top-Firmen hierher bekommt. Die Antwort könnten die Kreativen, die Entwickler sein. Sind sie einmal da, ist es eine Frage der Zeit, bis andere nachrücken. Weitere Pläne, die Sie schmieden? Zwei hab ich im Köcher. Da geht es einmal um Tiere, einmal um Gesundheit. Aber zuerst muss ich einmal den Robin heimfahren. Wenn er selbstständig rennen kann, kommt das Nächste. Was würde Sie am meisten reizen: In der Formel 1, dem Skizirkus oder im Fußball mitzumischen? Ich glaube, dass du dann stark bist, wenn du von außen kommst. Skirennen bin ich selber gefahren. Die Formel 1 ist nahezu perfekt organisiert. Bliebe also der Fußball. Da kenne ich mich null aus. Neulich wurde mir hier am Wörthersee der Marc Janko vorgestellt. Ich hab aber nicht gewusst, wer das ist. A

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14 MONAT REPORT

„Ich bin schwer enttäuscht von Kärnten!" Via Kärntner MONAT macht der Wiener Verleger und Besitzer des Krumpendorfer Schloss Drasing Christian W. Mucha seinem Ärger Luft und rechnet mit Kärnten ab. Es ist eine Abrechnung mit der Schickeria. TEXT FLORIAN ZUSCHLAG FOTOS HANNES KRAINZ

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r ist einer, der sich nicht scheut, die Dinge beim Namen zu nennen. Nur bei Kärnten habe er stets eine Ausnahme gemacht, erklärt Christian W. Mucha im Gespräch mit dem MONAT. Legendär die Fehde von letztem Sommer, als ihn Filmglatze Otto Retzer ein „Wörtherseeverbot“ erteillt hatte. Mucha: „Kärnten ist meine zweite Heimat. Kärnten liebe ich. Über das Land und seine Bewohner habe ich nie etwas kommen lassen. Doch jetzt reicht’s!“ Was Mucha derart sauer aufstößt? „Wenn ich über den Wörthersee fahre und sehe, was man sich hier leistet, dann steigt mir die Galle hoch. Ich fahre an Stronachs Haus vorbei und sehe, wie er das verschandelt hat. Und mit welchen Methoden er sich hier billig eine Immobilie unter den Nagel gerissen hat. Konsequenzen: Er wird heuer mit Glanz und Gloria in den Nationalrat einziehen.“

„Frau Flick hat offensichtlich ihren gesunden Menschenverstand, den sie als Rezeptionistin am Arlberg noch hatte, mit dem Erbe über Bord geworfen.“ Aber nicht nur der Neo-Politiker bekommt von Mucha sein Fett ab. Auch mit Ingrid Flick kann der Teilzeit-Kärntner offenbar wenig anfangen. Bei ihr kommt er sogar so richtig in Fahrt: „Dann fahre ich weiter und sehe das Haus von Frau Flick. Dort lümmeln Typen wie Otto Retzer auf den Liegestühlen und drohen jenen, die gegen das maßlose Vorgehen von Frau Flick protestieren, Watschen an. G’sunde Kärntner Watschen. Ich nehme an, Herr Retzer hat all den Leuten persönlich Watschen angedroht. So wie mir. Flick – die ja übrigens nicht wie oftmals berichtet Milliardärin ist sondern bestenfalls Begünstigte einer Milliarden-Stiftung – hat offensichtlich ihren gesunden Menschenverstand, den sie seinerzeit als sie Rezeptionistin am Arlberg war noch hatte, mit dem Erbe über Bord geworfen. Denn heute eröffnet sie mit Glanz und Gloria Tennisplätze für die Kinder.“ Heuer hat Mucha, wie er selbst betont, zum ersten Mal das Kärntner Domizil gegen seine Villa in der Nähe von St. Tropez getauscht. Und dort drei Monate am Stück verbracht. „In Frankreich brauche ich für ein hervorragendes Mittageseen für zwei Personen etwa 50 Euro. Am Wörthersee hab ich gerade für ein vergleichbares Mahl 85 Euro hingeblättert. Mit einem Gang weniger. Faktum ist, dass man in einer der teuersten Gegenden der Welt, zwischen Nizza und St. Tropez deutlich günstiger leben kann als am Wörthersee.“ Nachsatz: „Die Franzosen mögen als Chauvinisten verschrien sein. Ehrlich gesagt, die Kärntner sind viel schlimmer.“ Christian W. Mucha und seine Gattin Ekaterina bei der diesjährigen Champagner-Party

Vor 25 Jahren erwarb Mucha von Carlo Kos sen. das Schloss Drasing und renovierte dieses. So eindrucksvoll, dass ihm sogar RTL, Pro 7 oder Sat 1 größere Berichte widmeten, wie Mucha sagt. „Andere versaufen, verkoksen oder verspielen ihr Vermögen. Ich habe alles gespart und in die Renovierung dieses Kärntner Kulturguts gesetzt. Mein Herzblut steckt da drin.“ Doch jetzt überlegt er angeblich ernsthaft, es zu verkaufen. „Wir haben keinen Druck und ich würde bei einem Verkauf richtig Geld verlieren. Aber meine Frau und ich sind jetzt wirklich kurz davor.“ A


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16 MONAT REPORT

Die Party-Macher Im Sommer jagt eine große Sause die nächste. Wir haben jene Leute vor die Kamera geholt, die ansonsten nur im Hintergrund die Fäden ziehen. TEXT DANIELA HOFER FOTOS ACTS/STUDIOHORST, PRIVAT

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64 Tage im Jahr wird auf den einen Abend hingearbeitet. „Wenn die Gäste und die Sponsoren zufrieden sind, war es eine gute Party“, sagt Dieter Kienberger, Eigentümer der legendären Fabrik und jener Mann, der mitverantwortlich ist, dass die Fête Blanche zu dem wurde, was sie heute ist: Ein Mega-Event, das über die Landesgrenzen hinaus fasziniert, die Hotelbetten füllt, A-, B- und C-Promis nach Kärnten bringt – und das ohne Landessubventionen wohlgemerkt. Heuer musste er sein Revier verkleinern, die Region hat die Agentur frei-Stil mit der Organisation betraut und Kienberger zurück in die Fabrik verbannt. Um wie viel Geld es im Hintergrund geht, wollte dem MONAT keiner verraten. Fest steht: Für die Agenturreferenzen ist das ein Mega-Schub. Anders läuft es zum Beispiel beim Beachvolleyball-Turnier in Klagenfurt, das seit 1997 von der Agentur ACTS rund um Hannes Jagerhofer veranstaltet wird. Aber auch hier gab es Aufs und Abs. Die Fördermittel der öffentlichen Hand sind entscheidend für Jagerhofers Event, das laut eigenen Angaben mit einem Budget von 3,5 Millionen Euro ausgestattet ist – und mit rund 400.000 Euro von Stadt und Land gefördert wird. A

Und das kommt noch Bis 4. August. 70. Villacher Kirchtag Bis 4. August Beach Volleyball Europameisterschaft, Klagenfurt 07. bis 11. August 6. Int. Gitarrenfestival, Millstatt 15. August Farant-Straßenfest in Globasnitz 16. bis 18. August 12. Kärnten läuft Wörthersee Halbmarathon 23. August Austropop am See, Wörtherseebühne 24. August bis 25. August 7. Faaker See Triathlon 24. August Womans Night Luxury, Seepark Hotel 25. August Pohaca Fest in Ferlach, Rosental 29. August bis 1. September Pink Lake Festival, Velden 3. bis 8. September European Bike Week – Harley Davidson Treffen am Faakersee 13 und 14. September 5. Faakersee Highlandgames 13 bis 15. September Glocknerlammfest, Heiligenblut


Der FABRIKant - Dieter Kienberger

Mr. BigBang - Christian Smerietschnig

Als der heute 44-Jährige im Jahr 1998 die Pleite gegangene Fabrik aufgekauft hat, wurde der Steuerberater Dieter Kienberger zum Nebenbei-Eventer. „Die Fête Blanche war bereits im Laufen, allerdings war es damals noch ein sehr kleines Event. Die Vorstellung, ganz in weiß gekleidet auszugehen, lockte nicht so viele Besucher an“, erinnert sich Kienberger. Doch die Weiterführung entwickelte sich zum Mega-Seller: Heute lockt die Veranstaltung internationale DJS, Stars und Sternchen und zehntausende Besucher an den Wörthersee und Dieter Kienberger hat eine Mitarbeiterin ganzjährig beschäftigt, um die Fête Blanche in der Fabrik und rundherum auszurichten. Bis zur Veranstaltung wird das Team dann auf gut und gerne 200 Personen aufgestockt, erzählt Kienberger. Wenn sich Partygäste und (ganz wichtig!) Sponsoren gerne auf das Event erinnern, ist es gelungen, sagt der Veranstalter. Eine gute Party soll nämlich in erster Linie Spaß machen, sagt er. Das mache das PartyVeranstalten in Kärnten aber nicht immer. So kritisiert Kienberger etwa, dass es kein Tourismuskonzept in Kärnten gebe. „Es gibt keine klare Linie. Will Kärnten Pensionisten, Familien oder die Jugend ansprechen? Man weiß es nicht“, bekrittelt er. Gerade weil es an der koordinierten Zusammenarbeit zwischen den Tourismusverantwortlichen mangle, gebe es auch keine tollen Ideen, um den See ganzjährig attraktiv zu machen, meint Kienberger.

Christian Smerietschnig studierte gleich doppelt - und zwar Betriebswirtschaft und Kommunikationswissenschaft in Klagenfurt. Nebenbei begann er, Veranstaltungen zu organisieren und gründete 2003 die Firma bigbang Smerietschnig KG- Kanzlei für Kommunikation. Seit elf Jahren organisiert er die legendären BeachvolleyballSide-Events Ö3 Beach Party und Bacardi Beach Circus mit rund 20.000 Besuchern pro Jahr. Insgesamt waren sogar schon gezählte 278.500 Menschen bei diversen bigbang-Veranstaltungen zu Gast, „wobei Partys im eigentlichen Sinn nur einen Teil davon ausmachen“, sagt Smerietschnig. Eine gelungene Party misst der Eventer übrigens – no na – an der Organisation. Und da hapert es seiner Meinung nach auch am Wörthersee („Angebote und Maßnahmen zur Saisonverlängerung sowie eine langfristige, gezielte Vermarktung der Region fehlen!“). Zu seinen Kunden zählt Smerietschnig das Land Kärnten sowie führende Bildungsinstitutionen und Unternehmen wie beispielsweise die Alpen-Adria-Universität, die Fachhochschule, das Kärntner Wirtschaftsservice oder die Klagenfurter Stadtwerke Gruppe. Und da sind vor allem die weiteren Kernkompetenzen des zehnköpfigen bigbang-Teams gefragt: nämlich Werbung und PR sowie das dazu passende grafische Design. Bei der Planung von Netzwerkstrategien und Kommunikationskampagnen wird der Partykracher dann endgültig zum klassischen, strategischen Werbemacher.

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18 MONAT REPORT

Die Glamour-Lady - Daniela Matschnig

Der Baggerkönig - Hannes Jagerhofer

Ein exklusives Event für Gäste mit Style und Extravaganz – solche Veranstaltungen tragen die Handschrift von Daniela Matschnig, die seit Jahren mit ihrer Agentur „Meilenstein“ die „Glamour in White“ am Wörthersee mitorganisiert. Langweilig wird es aber nach dem Sommer auch nicht – dann steht ein Projekt in Rio de Janeiro, Edi Fingers Vienna Filmball und eine Sportgala in Matschnigs Eventkalender. Ihr Talent hat sich aber auch in der Filmbranche herumgesprochen. Gemeinsam mit Lisa Film drehte sie das „Traumhotel Brasilien“ in Salvador und Rio. Im gerade abgedrehten Kinofilm „Blind“ übernahm sie die erste Aufnahmeleitung und Produktionskoordination. Ihr letztes Projekt war die amerikanische Serie „Covert Affairs“ mit Coyote-Ugly-Darstellerin Piper Perabo in der Hauptrolle. „Im Gegensatz zu Veranstaltungen kann man von einem Filmprojekt auch länger zehren – und dieses immer wieder auf der Leinwand sehen“, erzählt Matschnig . Ihre Filmprojekte haben auch die Leidenschaft zu Rio de Janeiro entfacht. „Hier habe ich wohl meine zweite Heimat gefunden und verbringe den Großteil des Winters dort. Wegen den Menschen, meinen Freunden, einem Arbeitsprojekt – und ehrlicherweise auch wegen des Wetters“, sagt Matschnig.

32 Mitarbeiter sind es unterm Jahr, wenn aber in der Klagenfurter Sandkiste wieder der Schlachtruf „That’s the way, aha, aha – we like it“ erklingt, ist das ACTS-Team von Hannes Jagerhofer um ein mehrfaches aufgestockt. Schließlich lockt das mit 3,6 Millionen Euro budgetierte Projekt an die 100.000 Beach-Volleyball-Fans nach Klagenfurt. „Stimmung, Stimmung, Stimmung“ zeichnen für Jagerhofer schließlich ein gelungenes Event aus. Aber nicht nur das Beachvolleyball ist eine fixe ACTS-Einrichtung. Heuer feiert die YPD-Challenge – sie vermittelt jungen motivierten Leuten Praktika in Top-Wirtschaftsbetrieben – ihr fünftes Bestehen und wir erstmals auch in Bayern umgesetzt. Auch Mercedes-Benz oder die spanische Hofreitschule lassen ihre Veranstaltungen von der Jagerhofer-Truppe umsetzen. Würde die Wörthersee-Region einmal bei Jagerhofer anklopfen – der Eventer hätte einige Ideen im petto, um den See ganzjährig zu beleben. „Das Badehaus in Pörtschach ist schon ein erster Schritt in die richtige Richtung“, lobt er – denn in Kärnten bemängelt er fehlende Schlechtwetter-Angebote,. „Aber es wurde seitens der Kärnten Werbung schon viel unternommen, um die Saison nach vorne und hinten zu verlängern“, meint Jagerhofer.

Miss Perfect - Brigitte Truppe

Damit auf einem Event auch alles glatt geht, sind viele viele helfende Hände gefragt. Im Fall von Brigitte Truppe umfasst ihre Truppe dann bis zu 100 Personen. Dann sind aber auch ganz große Kundenwünsche zu erfüllen wie etwa bei der Eröffnung des Schlosshotel Velden 2007 oder als der DB Schenker Logistik Terminal am Klagenfurter Flughafen 2011 eröffnete. Und die perfect-Truppe wird auch jedes Jahr für das Hosting beim Kitz Race Rennen und der Kitz Night in Kitzbühel gebucht. Viel Herz und Herzblut steckt Brigitte Truppe, die sich 2005 nach dem UniAbschluss mit ihrer Agentur „perfect“ in die Selbstständig-keit gewagt hat, auch in Fashionshows, Hosting und PRBetreuung. Um auch nach der Event-Hochsaison zu punkten müsse Kärnten ein Ganzjahreskonzept anstreben, sagt Truppe.

Mr. Glamour - Stefan Markowitz

Stefan Markowitz zeichnet sich seit 2006 für die „Glamour in White“ verantwortlich. „Wir wollten uns mit der edlen Veranstaltung bewusst von anderen Partys abheben“, erzählt Markowitz. Sein Geheimrezept: „Ich gestalte ein Event immer so, das ich mich selbst als Gast auch wohl fühlen würde“, sagt der 36-Jährige. Das bedeutet auch, einen guten Musik-Mix zu finden: „Live-Acts und DJs – diese Mischung kommt immer gut an“, weiß der Party-Profi, der heuer zu Silvester auch in Wien eine „Glamour Night“ veranstalten wird. Für den gelernten Elektrotechniker steht Qualität bei einem Event über alles: „Mir geht es nicht immer nur um Gewinnmaximierung, sondern einem hohen Wohlfühlcharakter“, erzählt Markowitz. Gerne zerbricht er sich auch den Kopf über Saisonverlängerung am Wörthersee. „Die jetzigen Events sollen bleiben wo sie sind, aber wir müssten auch Anfang Juni oder Ende August und im September etwas kreieren. „Schließlich ist der September meist auch wettersicherer als ein Juni es ist“, sagt Markowitz.


REPORT MONAT 19

Durchstarter Thomas Knes und Christian Blatterer Es geht Schlag auf Schlag. Während das Echo der ersten „White Nights“ in Velden und der „White Masquerade“ im Lake’s noch nachklingt, ist Thomas Knes (rechts am Bild, links Geschäftspartner Christian Blatterer) eine Woche später schon wieder am Center Court bei der Beachvolleyball-EM im Einsatz. Seit 2004 koordinieren er und Christian Blatterer von der Agentur frei-stil die Gastronomie beim Beachvolleyball. Heuer hat das Duo erstmalig die „White Nights“ in Velden veranstaltet und dabei den langjährigen Eventfuchs Dieter Kienberger per Ausschreibung ausgekickt. Sechs Leute kümmern sich das ganze Jahr über um die Planung der Sommerevents. „Zum Event hin wachsen wir mit Lieferanten auf etwa 30 bis 40 Mitarbeiter“, erzählt Knes. Selbst ein berufliches „Sommerkind“ würde es sich der Agenturchef wünschen, dass sich das Kärntner Tourismusgeschäft ein wenig in die Vor- und Nachsaison streckt. „Nur fünf Wochen im Jahr Tourismus zu machen ist zu wenig“, sagt Knes. Veranstaltungen haben es den beiden schon immer angetan, obwohl Knes eigentlich Wirtschaftswissenschaften und Geografie studiert hat. Er selbst geht übrigens zufrieden von einer Party, wenn sie folgendes geboten hat: „Viele hübsche Frauen, gute Drinks und einen perfekten Sound“.

Ein starkes Team für Kärnten! Gemeinsam mit Landeshauptmann Peter Kaiser und seinen beiden LHStellvertreterinnen Beate Prettner und Gaby Schaunig steht die SPÖ Kärnten für einen neuen positiven Weg in die Zukunft.

Die Kärntner KandidatInnen zur Nationalratswahl: Hermann Lipitsch, Wolfgang Knes, Christa Muttonen, Günther Novak, Nina Gaugg, Philip Kucher, Bundeskanzler Werner Faymann, Landeshauptmann Peter Kaiser, Irene Szep, Sabine Hochkircher, Marika Lagger-Pöllinger, Sigi Ronacher, Wolfgang Stefitz, Ruth Feistritzer Ein starkes Regierungsteam: LH Peter Kaiser mit LHstv. Gaby Schaunig und LHStv. Beate Prettner

Landeshauptmann Peter Kaiser mit Staatssekretär Josef Ostermayer und Bundeskanzler Werner Faymann

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Die Kandidatinnen und Kandidaten zur Nationalratswahl aus allen Kärntner Bezirken treten mit ganzer Kraft für die Anliegen der Kärntnerinnen und Kärntner ein. Bundeskanzler Werner Faymann und Staatssekretär Josef Ostermayer sind wichtige und starke Partner in Wien, die sich gemeinsam für wichtige Kärntner Anliegen einsetzen. Gemeinsam sind sie ein starkes Team für Kärnten!


20 MONAT REpORT

Feierten 2012 die Übersiedlung der Starnacht von Pörtschach auf die Klagenfurter Seebühne: Martin Ramusch, Ex-Landesrat Harald Dobernig, Volks-Rock’n Roller Andreas Gabalier, Vizebürgermeister Albert Gunzer und Stadtrat Herbert Taschek (von links)

Der Subventionskaiser Was Martin Ramusch in die Hand nimmt, wird von Land und Stadt ordentlich mitfinanziert. Über 1,3 Millionen Euro sind in den letzten Jahren alleine vom Land Kärnten an seine Agentur geflossen. TEXT DANiELA HoFER FOTO www.kLAGENFURT.AT, www.STARNACHT.TV

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a rollt der Rubel! Mit ordentlich Steuergeld ausgestattet sind die Veranstaltungen von ip-media-Chef Martin Ramusch – seines Zeichens Eigner der WörtherseeSchifffahrt, „Starnacht“-Veranstalter und neuerdings auch Aufsichtsrat der Kärnten Werbung. Nach der Bestellung von Ramusch in besagten Aufsichtsrat hagelte es Kritik, der Unternehmer würde sich in dieser Funktion den Geldhahn nur noch weiter aufdrehen, wie etwa Grünen-Stadträtin Evelin Schmid-Tarmann nach der Ramusch-Bestellung befürchtete. Ihre Partei prangerte bei der Postenbesetzung „Unvereinbarkeit“ an. Auch bei den Roten sind nicht alle mit der Bestellung durch LH Peter Kaiser einverstanden. So kreidet Klagenfurts Vizebürgermeisterin Marie-Luise Mathiaschitz immer wieder die hohe Subvention des viertägigen Hafenfestes (90.000 Euro) in der Klagenfurter Ostbucht seitens der FPK-geführten Stadtregierung an. Übrigens, zulasten des Stadttheaterbudgets. Damit ist aber noch lange nicht Schluss mit den Förder-Festspielen in der Ostbucht. Auf der Seebühne wird seit 2012 die „Starnacht“ veranstaltet – ebenfalls von Ramusch, dem dafür bis 2017 pro Starnacht 117.138 Euro (zusätzlich zu den 200.000 Euro des Landes für 2012 und 2013) seitens der Stadt Klagenfurt zugesichert wurden. Um die Sicherheit seiner VIPs muss sich Ramusch jedenfalls nicht sorgen, ist er schließlich auch Gesellschafter der Leon Security GmbH in Pörtschach, die bei den Großevents immer wieder engagiert wird. STAR-SUCHE. Der Euro sitzt aber nicht nur beim Hafenfest und der Starnacht, sondern auch bei anderen Ramusch-Veranstaltungen

locker: 2011 hat der Eventer das Projekt „Kärnten sucht den Schlagerstar“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Landesjugendreferat, ORF Kärnten und der Kronen Zeitung werden landesweite SchlagerGesangstalente gesucht. Für den Sieger gibt es neben einem Managementvertrag und einer CD-Produktion auch Auftritte im Vorprogramm der „Starnacht am Wörthersee“ und eines „Musikantenstadls“. Für Ramusch einen ordentlichen Geldregen: rund 190.000 Euro an Subventionen seitens des Landes. Auch mit Comedians wird kräftig abkassiert. Die „Starnacht der Comedy“ hat das Land über den Kauf von über 600 Tickets unterstützt. In Summe hat Subventionskaiser Ramusch alleine in den Jahren 2010 bis März 2013 exakt 1.322.619 Millionen Euro vom Land erhalten (Anm.: Daten liegen dem MONAT vor).

Schifffahrt und Villa Lido wechselten ohne öffentliche Ausschreibung den Besitzer. SEEGRUND ALS DRAUFGABE. Weit weniger transparent sind jene Summen, die zwischen Ramusch und der Stadt Klagenfurt für den Kauf der Wörthersee-Schifffahrt geflossen sind. Trotz Anfrage der Grünen-Gemeinderätin und vehementen Kritikerin der Ramusch-Begünstigungen durch die Stadt, Evelyn Schmid-Tarmann, an Bürgermeister Christian Scheider wurden die Zahlen unter Verschluss gehalten, „Unglaublich, dass ein öffentliches Grundstück unter der Hand verkauft wurde“, wettert Schmid-Tarmann. „Hier


Die Ramusch-Bucht: Der Unternehmer besitzt hier in der Ostbucht die Werft, die Schifffahrt, ist bis 2035 Pächter der Villa Lido und nun auch ein potenzieller Kandidat als neuer Seebühnen-Eigner.

werden entgegen aller Transparenz-Beteuerungen Geschäfte gemacht“, ist auch Grünen-Stadträtin Andrea Wulz sauer. Rechtlich gebe es aber für die Grünen keine Möglichkeit, den Verkaufspreis zu erfahren, da sie keinen Vertreter im Aufsichtsrat der Stadtwerke haben. Wulz vermutet daher, es habe nur einen symbolischen Euro gegeben. Sie stehe aber bereits mit dem neuen Aufsichtsrats-Vorsitzenden, Ex-Uni-Rektor Heinrich C. Mayr in Kontakt. Dieser war bis zum Redaktionsschluss für den MONAT allerdings nicht erreichbar. Zurück zu Ramusch: 2008 übernahm er 49 Prozent der Schifffahrtsgesellschaft von den Stadtwerken Klagenfurt. Zwei Jahre später sicherte er sich die restlichen 51 Prozent. "Auf eine Ausschreibung wurde verzichtet. Obwohl sich die Stadtwerke gegen eine Privatisierung ausgesprochen haben, segnete Bürgermeister Christian Scheider den Verkauf ab", so Schmid-Tarmann. 2011 schnappte sich der Schiffs-Unternehmer auch die Werft in der Ostbucht. Ebenso blitzartig wurde aus Ramusch der neue Pächter der Villa Lido. Der Pachtvertrag läuft bis 2035 – übrigens wurde auch hier auf eine öffentliche Ausschreibung verzichtet. Und es wird noch kurioser: So gingen auch die Ufergründe und Wiesen (insgesamt 383 Quadratmeter) rund um das Restaurant nach Abschluss des Pachtvertrages unter dem Schlagwort „Bereinigung der Grundstücksverhältnisse“ an Ramusch über. "Als Einstandsgeschenk gab es von der Stadt auch einen neuen Bootsanlegesteg", wettern die Klagenfurter Grünen. BÜHNEN-iNTERESSE. Doch damit nicht genug. Schaut es doch so aus, als wolle Ramusch sein Revier in der Ostbucht noch weiter ausbreiten und sich auch die Seebühne angeln. Nachdem er bei einem „Seebühnen-Gipfel“ mit Kulturlandesrat Wolfgang Waldner (ÖVP), Klagenfurts Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ), den Stadträten Jürgen Pfeiler (SPÖ) und Herbert Taschek (ÖVP) teilnahm, ließ er den Medien über sein Büro ausrichten, er wolle sich zum Thema Seebühne nicht äußern. Derzeitiger Eigentümer der Bühne ist die Klagenfurter Messe. Seit dem Rückzug des Landes im Jahr 2010 musste sich die Gesellschaft auch um die Vermarktung der unter Landeshauptmann Jörg Haider um 5,7 Millionen Euro erbauten schwimmenden Bühne kümmern. Einem unbefristeten Vertrag zufolge ist das Land als Miteigentümer der Messen GesmbH verpflichtet, die Leasingraten und den Betriebsabgang der Wörtherseebühne zu finanzieren. Pro Jahr immerhin 600.000 Euro. 320.000 Euro fallen jährlich an Leasingraten für die Messen an. Im Gegenzug bekommen die Kärntner Messen 4.000 Euro netto pro Veranstaltung. „Sämtliche Neben- und Betriebskosten trägt der Veranstalter“, sagt Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger dem MONAT. Zu gerne hätten wir auch von Martin Ramusch eine Stellungnahme zur Seebühne und den Fördersummen eingeholt – auf Anfrage des MONATs erteilte er uns aber eine Abfuhr via Mail: Es bestehe kein Interesse an einer Berichterstattung über die ip-media. Obwohl Eventund Subventions-Kaiser, ist Ramusch offenbar medienscheu. A

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22 MONAT REPORT


REPORT MONAT 23

Zimmer mit Aussicht Wie wohnt es sich am Wörthersee? Von welchem Hotelzimmer aus gibt‘s den besten Blick auf den See? Wir haben uns die luxuriösesten Suiten ganz genau angesehen. TEXT FLORIAN ZUSCHLAG FOTOS WOLFGANG MICHENTHALER

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ls Kärntner kommt man eher selten in den Genuss eines Hotelzimmers am Wörthersee. Dabei gibt‘s auch gastronomisch rund um Österreichs Szene-See noch so einiges zu entdecken. Wir haben uns auf die Suche nach den schönsten Zimmern mit Aussicht gemacht. Zehn Hotels haben wir uns dabei exemplarisch (!) genauer unter die Lupe genommen. Miss Kärnten Tanja Doppelreiter und Sabrina Praprotnik, die im neuen Andreas Gabalier Video zu sehen ist, sind in den Luxus-Betten probegelegen, haben Badewannen eingelassen und Sekt schlürfend den Sonnenuntergang angesehen. Ihr Fazit: „Es ist schon verdammt schön hier bei uns! Man muss halt einfach auch wissen, wo.“ Finden wir auch. A

Schlosshotel Seefels Was: Suite Größe: 50 m² Extras: Großzügiger Balkon mit famosem Blick auf den Wörthersee, Halbpension inkl. 5-Gänge Haubenmenü im Preis inbegriffen. Preis: 840 Euro pro Nacht und Zimmer inkl. HP und 5-Gang Haubenmenü. Promis: keine Angabe Eindruck: Man fühlt sich vom ersten Moment an angenehm wohl. Das Zimmer ist old fashioned, wirkt aber dennoch modern. Hier kommt der Wörthersee so richtig zur Geltung. Adresse: Töschling 1, 9212 Techelsberg am Wörthersee. 04272/2377. www.seefels.com


24 MONAT REPORT

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REPORT MONAT 27

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32 MONAT REPORT

Abg’sagt is ... Das legendäre Kärntner MONAT-Oktoberfest fällt heuer aus. Die Landeshauptstadt Klagenfurt verweigerte jegliche Unterstützung. TEXT FLORIAN ZUSCHLAG FOTOS HANNeS KRAINZ

Jürgen Drews stand ebenso auf der MONAT-Bühne wie Meilenstein und der singende Bürgermeister Christian Scheider. Letzterer hatte heuer aber nichts mehr fürs Oktoberfest übrig ...

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or fünf Jahren hieß es in Klagemfurt zum ersten Mal „O’zapft is offenbar genehmere Festivitäten sind hunterttausende Euros aber ...“. Das Kärntner MONAT-Oktoberfest belebte den veranstal- kein Problem“, hält MONAT-Herausgeber Norbert Sternad mit seitungsarmen September und sorgte für denkwürdige Abende ner Enttäuschung nicht hinterm Berg. Mehr als 70 Prozent hatte die am Neuen Platz. Allein im Vorjahr wurde die 10.000 Besucher-Marke MONAT-Crew wie immer mittels Sponsoren aufgetrieben, die Infragesprengt. Stars wie Jürgen Drews, Antonia, Jazz Gitti oder Meilen- strukturkosten war man aber nicht alleine bereit zu stemmen. Auch die Künstler zeigten sich enttäuscht. Die Kultgruppe Meilenstein etwa, stein traten auf. Das alles gehört jetzt der Vergangenheit an – das diesjährige Ok- die auch heuer wieder Vollgas geben wollte, kämpfte rund um Fronttoberfest, das für das Wochenende um den 21. September anberaumt mann Heli Brunner bis zuletzt um das Fest. Vergebens. Anmerkung: war, wurde abgesagt. Die Stadt Klagenfurt, bisher steter Partner des Für andere Veranstaltungen gilt der Zuschuss-Stopp offenbar nicht. Oktoberfests, verweigerte jegliche Unterstützung. „Ich bin betroffen, Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, flossen die Gelder für Hafendass für ein derart traditionelles Fest nicht ein Cent da ist. Für andere, fest oder Starnacht sehr wohl (siehe auch Seite 18). A

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REPORT MONAT 33

Dick da

Die Schwangerschaft hat ihre Karriere gepusht. Die Ex-TV-Moderatorin Regina Kail-Urban wird zum ersten Mal Mutter und spricht über die Rückkehr nach Kärnten. TEXT DANIeLA HOFeR FOTO URBAN SHOT

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ie rudert über den Weißensee, Zeit verstärkt in Kärnten unterwegs ist. Das Ex-Model hat shoppt Schuhe in Feldkirchen zahlreiche Kooperationspartner gefunden, die ihren Blog und schlürft genüsslich einen (Detoxingmylife.com) unterstützen und Regina als TestiSonnentor-Tee am Balkon: Regina monial entdeckt haben. So zum Beispiel die Region WeiKail-Urban ist ganz dick im Ge- ßensee, die Nahrungsmittelfirma „Sonnentor“ oder auch schäft – und das mit dickem Bauch. „Ara Schuhe“. „Als Kärntnerin freut es mich ganz beson„Das ist das Wunder der Schwan- ders, wenn ich einen kleinen Beitrag zu den Erfolgen gerschaft“, erklärt die Seebodnerin. Kärntner Betriebe leisten kann und mit Kärntnern zu arSie und ihr Mann, Model Michael beiten ist auch gleich viel lustiger“, scherzt sie. Vor vier Urban, erwarten im Oktober ihr er- Jahren begann sie, in ihrem Blog über gesundes Essen stes Kind. Ein Mädchen wird die und eine gesunde Lebensweise zu schreiben – und fühlt hübsche Familie komplettieren. Ob sich heute so frei wie nie. „Ich muss mich nicht mehr veres die Jungfamilie dann nach biegen und kann nur noch Inhalte transportieren, hinter Kärnten ziehen wird? „Von mir aus ja, denen ich stehe und von denen ich überzeugt bin“, weint aber ich muss das mit meinem Mann noch sie ihrer Trennung vom TV-Sender ATV keine Träne diskutieren“, lacht die quirlige Kärntnerin. nach. Wobei: Ihre Bekanntheit verleiht ihr gleich eine geSo drei oder vier Monate im Jahr Kärnten wichtigere Stimme, gibt sie zu. Die setzt sie aber lieber für wären aber ganz nach ihrem Geschmack. den Kampf gegen Magermodels ein. „Frauen werden mit „Unser Kind soll auf jeden Fall Kärntnerisch diesen Bildern unter Druck gesetzt“, prangert sie Werbereden können und einen Bezug zur Natur strategien mit mageren Frauen an und gelobt, sich in ihhaben“, verrät die Bald-Mami, die in letzter rem Leben nie mehr auf eine Waage zu stellen. A

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34 MONAT REPORT

Das neue Leben des Uni-Jesus Als Uni-Jesus war Josef Broman weit über die Grenzen hinaus bekannt. Doch vor einem Jahr bekam er vom Rektor Hausverbot. Nun missioniert er am Millstätter See. Ein Besuch beim schrägsten Schamanen Kärntens. TEXT WOLFGANG RÖSSLER FOTOS WOLFGANG WAGNER


„Wo sind die Seejungfrauen?“, fragt Josef Broman aus dem Millstättersee. Re.: Dokumentarfilmer Markus Brandstätter kennt den "Jesus" seit 20 Jahren.

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ien, 14. September 1986. Der altehrwürdige Ste- Parkpark, neben ihm zwei junge Männer, die an seinen Lippen hänphansdom ist brechend voll bis auf die letzte Sitz- gen. Hier, in Millstatt, ist der Uni-Jesus willkommen. Die Einheimibank, draußen stehen die Gläubigen dicht an dicht schen grüßen ihn lachend, man kennt sich: „Servas, Jesus!“ Kaum eibis hin zur Kärntner Straße. Vorne am Altar wird ner, der nicht stehen bleibt und ein paar Worte mit Broman wechselt. der umstrittene Kirchenvater Hans-Hermann Der genießt die Aufmerksamkeit. Er redet viel und gerne. Und ist Groër zum neuen Erzbischof von Wien geweiht. Dass der hagere natürlich mit jedem per du. Sag, Josef, wie war das, als du beschlossen hast, auszusteigen? Mann mit der Großinquisitoren-Miene ein Knabenschänder ist, will Es ist nicht immer ganz einfach, seinem Redeschwall zu folgen. noch keiner wissen. Auf einmal geht ein Raunen durch die Kathedrale, alles dreht sich um, in Richtung Haupttor. Da steht ein junger Mann, Anfang dreißig, mit Rauschebart und zotteligen Haaren. „Je- „1982 kam meine Berufung zur Rettung der sus!“, ruft einer begeistert aus. Die seltsame Erscheinung geht rück- Welt. Saturn, der zweitgrößte Planet, hat mich wärts wieder hinaus, auf den Stephansplatz, und klettert auf ein Baumitgenommen. Weil ich ein Revoluzzer war, gerüst. „Ich habe der jubelnden Menge zugewunken. Kein Mensch so wie Jesus oder Buddha.“ hat sich mehr für Groër interessiert“, sagt Josef Broman. Wenn sich diese Geschichte aus dem Leben Bromans auch vielleicht nicht ganz genau so zugetragen hat, dann ist sie zumindest gut Langsam, Josef. Was ist 1982 passiert? erfunden. Denn einen besseren Schmähtandler als den inzwischen Bis dahin führte der damals 29-jährige Broman ein recht ge60-jährigen Wörthersee-Schamanen muss man in Kärnten lange su- wöhnliches Leben. Der Sohn eines wohlhabenden Bleiburger Großchen. „Jesus“ wird er landauf, landab gerufen und zwar in der eng- bauern arbeitete als Versicherungsmakler in Unterkärnten. „Eines lischen Aussprache: „Dschiesäs“. Fast zwei Jahrzehnte lang gehörte Tages saß ich in meinem Büro in Bleiburg, blickte aus dem Fenster der skurrile Lebenskünstler praktisch zum Inventar der Universität und habe eine graue, düstere Energie gesehen. Da wusste ich: IrgendKlagenfurt. Generationen von Studenten – zumindest die nicht ganz was stimmt nicht, ich muss etwas tun.“ so braven – haben sich in der Aula um den spindeldürren Freak mit Und dann? dem losen und mitunter nicht ganz jugendfreien Mundwerk ge„Dann habe ich die Stimme Gottes gehört.” schart. Der Uni-Jesus, der sich zwar selber nie ganz ernst nimmt, Häh? wohl aber seine Mission, die Welt zu retten: Dieses Original war weit „Schizophrenie. Aber da bin ich erst später draufgekommen.“ über die Grenzen Kärntens hinaus bekannt. Vor zwei Jahren hatte er Broman weiß, dass es für die Stimmen in seinem Kopf eine medisogar einen großen Auftritt im bayerischen Fernsehen, als schrägster zinische Erklärung gibt. Aber neben der objektiven Wahrheit gibt es Vogel Kärntens. Doch im Vorjahr machte der damalige Rektor HC eben immer auch eine subjektive. Und die lautet: Er ist auserwählt, Mayr Schluss mit der Weltrettung: Weil Broman lautstark in eine die Welt zu retten, oder zumindest die Menschen in seiner UmgePrestige-Veranstaltung der kleinen Alpen-Adria-Universität platzte, bung zum Nachdenken zu bringen. Seit 30 Jahren lebt er von einer wies ihn Mayr vor die Türe. Jesus bekam Hausverbot. Ein paar Mo- schmalen Berufsunfähigkeitspension. Geldprobleme hat er trotzdem nate später wurde Mayr vom Uni-Aufsichtsrat abgewählt. „Das war keine. Broman ist sich nicht zu schade, angebissene Wurstsemmeln die Strafe“, sagt Broman heute. Nun, behauptet er, würden ihn Pro- aufzuessen. Gerade hat er sich den Magen mit Kirschen vollgeschlafessoren beknien, zurückzukommen auf die Alma Mater. „Aber das gen – vor ihm ist noch keiner auf die Idee gekommen, den Baum mitinteressiert mich nicht mehr.“ Soll sich die Uni doch selber retten. ten in Millstatt abzuernten. Wir leben in einer Überfluss-Gesellschaft Beruf: Weltretter. Der Uni-Jesus hat sich nun nach Millstatt zu- – das ist eine der Hauptbotschaften des Anarcho-Schamanen. rückgezogen, seine „Sommerresidenz seit 25 Jahren“. Er schläft unter Lachen als Ausweg. Als Broman noch ein kleiner Bub war, in einer uralten Linde nahe dem Pfarrhaus, untertags findet man ihn den Fünfzigerjahren, betrieben seine Eltern ein kleines Gasthaus in unten am Seeufer, im Schillerpark. Im Herbst wird er wieder nach Bleiburg, im zweisprachigen Gebiet, wo im zweiten Weltkrieg Klagenfurt ziehen, wo er gleich neben der Uni eine kleine Bleibe hat. Nachbarn aufeinander geschossen hatten. Kaum mehr als zehn Jah„Der Prophet wartet schon“, sagt eine junge Bootsvermieterin mit re später trafen sich dort slowenische Partisanen und Deutschkohlrabenschwarzen Haaren wissend. Wir treffen Broman auf einer kärntner SS-Soldaten am Stammtisch. Sie betranken sich mit selbst


gebranntem Schnaps, lärmten und machten üble Scherze: Nur im Suff konnten sie die gemeinsame Vergangenheit verdrängen. Klein-Josef fürchtete sich nicht zu Unrecht vor den Erwachsenen und versteckte sich in einer Holzkiste. Aber mit kindlichem Instinkt hat er wohl damals schon erkannt, dass lautes Lachen oft der einzige Ausweg im Leben ist. Später erzählte ihm seine Mutter, dass sie während des Krieges ein Hitlerbild in der Küche hängen hatte – für den Fall, dass sich ein Wehrmachtssoldat in das Haus verirren sollte. Jeden Abend drehte sie den Rahmen um. Auf der Hinterseite prangte ein Porträt von Sowjet-Führer Josef Stalin. Denn nachts kamen die Partisanen. Auch die Schizophrenie kommt nicht von irgendwoher. Er erzählt diese Geschichten aus seiner Jugend ruhig, ohne Faxen. Broman kann durchaus ernst sein – wenn auch nie besonders lange. Zeit zum Baden. Er rennt zum Ufer, wirft das T-Shirt ab, lässt seine viel zu weite Hose fallen. Splitternackt steht er nun auf der gemauerten Brüstung. „Zum Baden braucht man Wasser, ka Hos‘n“, ruft Broman. Im Hintergrund kichern ein paar blutjunge Mädchen. „Wo sind die Seejungfrauen?“, fragt er und springt kopfüber ins Wasser. Später wird er uns weismachen wollen, die Mädchen seien hoffnungslos verschossen in ihn. Doch die Angesprochenen wissen nichts davon. Ein gemeinsames Foto mit Broman? „Sicher nicht.“ Der gibt nicht auf: „Wollt ihr mich heiraten?“ – „Sonst noch was? Sicher nicht!“ Kein Platz für Schamanen? Markus Brandstätter kennt Broman seit über 20 Jahren. Schon als er noch ein Jugendlicher war, freundete er sich mit dem schrägen Vogel in einem Millstätter In-Lokal an, beim Studieren in Klagenfurt traf er ihn wieder. Brandstätter ist jetzt 38 Jahre alt, er hat einen Doktor in Philosophie und dreht Experimentalfilme. Was ist normal? Wer bestimmt, was normal ist? Und wie normal sind die angeblich Normalen? Solche Fragen treiben Brandstätter an, darum drehen sich seine Filme. „Unsere Welt“, sagt Brandstätter, „wird immer antiseptischer und kitschiger. Es gibt immer weniger Platz für Menschen an den Rändern der Gesellschaft.“ Dabei, glaubt der Filmemacher, könne man gerade von Leuten wie Broman viel lernen. Weil er eben nicht vorgebe, ein anderer zu sein, als er ist. Er habe, sagt Josef Broman, immer wieder versucht, normal zu „Zum Baden braucht man Wasser, keine Hose.“ sein. „Aber, keine Chance. Das ist eben mein Schicksal.“ A

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38 MONAT REPORT

Die Schöne und das „Biest“ Topmodel Anna Fleiss und ExKAC-Beau Raphael Herburger sind das neue Traumpaar in der Klagenfurter Szene. Aber nur noch zeitweise, folgt die ExMiss Kärnten dem Stürmer ihres Herzens doch in die Schweiz nach. TEXT FLORIAN ZUSCHLAG FOTOS PEPE KUESS, PRIVAT

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o schön kann Studieren sein! An der Uni war Ex-Miss Kärnten Anna Fleiss der Vorarlberger Raphael Herburger aufgefallen. „Ich muss aber gestehen, dass ich keine Ahnung hatte, dass er ein Eishockeyspieler ist“, grinst die Lehramtsstudentin (Mathematik, Deutsch und Italienisch). Studienkollege Heli König jun., seines Zeichens Fußballer in Diensten des erfolgreichen Regionalli- gisten SAK, stellte den Kontakt zwischen den beiden her. Ein sportartenübergreifender Doppelpass. In der romantischen Weihnachtszeit hat es zwischen Glühwein und Glühmost dann so richtig gefunkt. „Und jetzt wird’s ernst“, meint Anna. Denn am 5. August hat ihr Herzblatt, der nach dem Meistertitel mit dem KAC zum Schweizer Topklub nach Biel wechselte, offiziellen Trainingsstart. Weil Annas Hündchen Maja eher ängstlicher Natur ist, tingeln die drei mit dem Auto gemeinsam gen Westen. Herburger hat im Bieler Stadtzentrum schon eine schmucke 110 m²-Wohnung bezogen, das neue Team kennengelernt. „Die sprechen alle Deutsch, obwohl Biel zur französischen Schweiz gehört.“

In Biel wird der Druck bewusst zurückgenommen. Man will bloß in die Play-offs. „Vom Meister redet hier keiner. Außer ich“, grinst Herburger, der ob seiner aggressiven Spielweise auch schon einmal den Beinamen „Das Biest“ abbekam. In Klagenfurt sind ihm die Herzen der weiblichen Fans zugeflogen – bis er jenes von Anna im Sturm eroberte. „Wenn’s passt, dann passt’s“, sagt er. Weil Anna, ebenso wie ihr Raphael Jahrgang 1989, an der Uni keine Seminare mehr besuchen muss, nur noch Prüfungen und die Diplomarbeit zu absolvieren hat, steht der Übersiedlung in die Schweiz nichts entgegen. „Ich werde pendeln. Zwei, drei Wochen hier, zwei, drei Wochen da.“ Ihre Eigentumswohnung in Klagenfurt will sie auf alle Fälle behalten, für den nächsten Sommerurlaub haben die beiden die Destination Klagenfurt gewählt. Geht alles glatt, will Anna Fleiss im Feber als Lehrerin ins Berufsleben einsteigen. So, wie es derzeit aussieht, in der Schweiz. Die Zukunft als Model? „Wenn sich in der Schweiz etwas auftun sollte, wär’s schön. Priorität haben aber der Beruf und die Beziehung.“ Und irgendwann wohl auch die Familie ... A


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Single-Nixe Julia Zwipp aus Gurnitz ist Kärntens Badenixe 2013. Obwohl bei gleich drei Modelagenturen unter Vertrag, strebt sie eine gänzlich andere Karriere an. TEXT FLORIAN ZUSCHLAG FOTOS SIMONE ATTISANI

Julia Zwipp hat die MONAT-Jury überzeugt.

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ufs Cover des MONAT wollte ich immer schon mal. Für mich geht ein Traum in Erfüllung“, strahlt unser August-Covermodel Julia Zwipp. Die 21-jährige Gurnitzerin nimmt für ihre Bikinifigur einiges auf sich. „Laufen, Krafttraining, ein bisschen Kickboxen wie die Victoria Secret-Models. Das gehört für mich einfach dazu.“ Zeit hat die dunkle Schönheit dafür genug. Seit einem guten halben Jahr ist Zwipp nämlich Single. „Ein glücklicher“, wie sie bestimmt festhält. Fotoshootings wie jenes mit MONAT-Coverfotograf Simone Attisani sind für die Studentin nichts Neues. „Modenschauen, Werbeshootings, Shootings für Prospekte – all das mache ich regelmäßig“, sagt Julia. Diesbezüglich überlässt sie auch nichts dem Zufall. Gleich drei Modelagenturen führen Julia

Zwipp: Pro Fashion Models in Graz, People to People in Linz und Perfect Models in Kärnten. „Aber trotzdem soll das Modeln nicht mein Studium überwiegen. Letzteres geht vor.“ Zwipp studiert Rechtswissenschaften in Graz, will „unbedingt Richterin oder Staatsanwältin“ werden. Dabei waren ihre beruflichen Pläne einst andere, hat die technisch interessierte und versierte Hobby-Musikerin (Klavier und Schlagzeug) doch die HTL für Maschinenbau mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik besucht. „Ich wollte eigentlich technische Gegenstände unterrichten. Aber dafür müsste man fünf Jahre lang in der Privatwirtschaft tätig sein. Das war dann aber nicht so meines.“ Wer die Badenixe live im Bikini sehen möchte, muss entweder stolzer Bootsbesitzer oder ein ausdauernder Schwimmer sein. Julia Zwipp zieht sich im Sommer meistens auf ein Pörtschacher Seegrundstück, das ihrer Großmutter und deren Lebensgefährten gehört, zurück. A

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„Glaube an mich“ Der Wahl-Viktringer Nenad Bjelica kämpft als Trainer der Wiener Austria um den Einzug in die Champions League. Vor drei Jahren übernahm er den Regionalliga-Klub Wolfsberger AC. „Man muss die Signale im Leben erkennen. Dann können auch Träume wahr werden“, sagt er heute. TEXT FLORIAN ZUSCHLAG FOTO SImONe AttISANI

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niert. Wenn links und rechts neben dir die Granaten einschlagen, chwarz oder weiß. Für die Graubereiche dazwischen hat Nenad Bjelica nicht viel übrig. Der neue Trainer von Öster- kannst du nicht konzentriert Fußball spielen.“ Konzentration. Auch so ein Begriff, den der Wahl-Viktringer verkörpert wie kaum ein anreichs Fußballmeister Austria Wien lebt vor, was er sich derer. Während unseres Gesprächs ist das Handy trotz Klingeln tabu. von seinen Spielern erwartet. Professionalität. Auch auf die Gefahr hin, dass es manchmal weh tut. Obwohl die Veil- Auch seine Spieler, die die Zeit zwischen Vormittagstraining und Mitchen aus Wien-Favoriten ihr Trainingscamp in Velden aufschlugen, tagessen mit Wasserspielen überbrücken und wieder zu Kindern werden, nimmt er nicht wahr. Zumindest sieht man‘s ihm nicht an. zwischen Nenad Bjelica und seiner Familie – Senka, Luka (16) und Die Aufgabe bei der Wiener Austria ist keine einfache. Vorgänger Leon (9) Bjelica leben seit Jahren in Viktring – nur eine Wörtherseelänge und ein paar zerquetschte Meter lagen, nächtigte der Ex-WAC- Peter Stöger war nicht nur immens erfolgreich, er galt auch als der personifizierte Liebling der Fans - war er doch auch als Spieler ein erTrainer im Hotel bei seiner Mannschaft. „Etwas anderes kommt nicht folgreiches Veilchen. Stögers Vorgänger Ivica Vastic wiederum, infrage. Man sollte als Trainer vorleben, was man sich von seinen Spielern erwartet“, meint Bjelica. „‚Familie‘ sagt der öfters als ‚Fußball‘“, bemerkte unser Fotograf „Der Kärntner Alexander Grünwald? Ist einer nach dem ausführlichen Gespräch im Sol Beach Club am Wörthersee. der Besten in Österreich. Ich hoffe, er kann das Bjelica ist sich der Opfer, die seine Lieben bringen, bewusst. „Meine heuer bestätigen und schafft den Sprung in die Kinder haben aber gesagt: ‚Papa; du musst diese Chance nutzen.‘“ So Nationalmannschaft.“ gut es sich vereinbaren lässt, werden die Wochenenden auch fortan gemeinsam verbracht. In Klagenfurt oder vor den Toren Wiens. Ein- scheiterte gerade bei der kritischen Anhängerschar kläglich. „Das kann man nicht vergleichen", will Bjelica nichts von Parallelen zwimal pendelt der Ex-Internationale in der Regel auch unter der Woche schen ihm und dem ebenfalls kroatisch-stämmigen Vastic hören. gen Süden. Trotz des Abstands will Bjelica seinen Söhnen ein Vorbild sein. „Sie sollen ihre eigenen Entscheidungen treffen. Durch das Ver- „Vastic hatte als Trainer zuvor nie auf diesem Niveau trainiert. Ich hab schon 200 Spiele in den höchsten zwei Spielklassen hinter mir. Nach halten im Leben und den Umgang mit anderen Menschen sehen sie aber auch, wie ihr Vater ist. Ich hoffe, dass meine Frau und ich irgend- den ersten paar Siegen wird der Glaube an Nenad Bjelica wachsen." Wieder so ein Stichwort: „Ich bin ein Mensch, der an sich selbst wann ähnliche Vorbilder sein werden, wie meine Eltern es mir noch glaubt. An seine Familie, seine Freunde und an harte Arbeit. Im religiheute sind." Die Eltern. Ein gutes Stichwort. Ihre Herkunft war Anfang der ösen Sinne bin ich aber überhaupt nicht gläubig." Die Wahl des rich1990er-Jahre, der Zeit des Krieges, ein ernsthaftes Problem. Die Mut- tigen Zeitpunkts ist für den 9-fachen kroatischen Teamspieler von großer Bedeutung. „Ich will nichts erzwingen, es gibt Signale im Leter Kroatin, der Vater Montenegriner. „Ich fühle mich als Kroate mit montenegrinischen Wurzeln, war immer stolz auf diese Mischung. ben, die man erkennen muss.“ Einmal habe er sich nicht daran gehalSie macht mich zu einer qualitativ besseren Person", sagt Nenad Bjeli- ten, ist nicht cool genug geblieben. „Der Abgang von Betis Sevilla zu Las Palmas 1998. Ich wollte weg, weil ich mehr spielen wollte. Ein groca mit dem Brustton der Überzeugung. Und trotzdem: einfach war's ßer Fehler. Aber ich habe daraus gelernt.“ Etwa, als man ihn bei Ausdamals nicht. „Du bist plötzlich ein Feind auf beiden Seiten. Ich hatte tria Kärnten verpflichten wollte, der Wechsel sich aber spießte. „Über und habe Freunde auf beiden Seiten. In meinem Fall haben sie aber zu mir gestanden. Und tun es heute noch.“ 1990 begann Bjelicas Profi- Nacht kam das Angebot aus Wolfsberg.“ Zu jener Zeit ein Regionallikarriere beim NK Osijek. „Man hat uns dort in Schutz genommen. gist, dritte Spielklasse. Bjelica signierte. Der Rest ist ein Stück KärntWir waren viel unterwegs, haben teilweise sogar in Deutschland trai- ner Fußballgeschichte. Fortsetzung folgt. A


REPORT MONAT 43

Das ist Nenad Bjelica Nenad Bjelica (41) ist zweifacher Familienvater und hat sich in Klagenfurt-Viktring sesshaft gemacht. Als Spieler war der 9-fache kroatische Teamspieler, der bei der EM 2004 zum Einsatz kam, unter anderem bei Betis Sevilla und dem 1. FC Kaiserslautern aktiv. Nach Trainerstationen beim FC K채rnten und FC Lustenau 체bernahm er 2010 den Wolfsberger AC. Mit den Lavanttalern gelangen ihm zwei Aufstiege. Seit 17. Juni ist er Trainer der Wiener Austria.


44 MONAT KULTUR

Feuchter Sommer

Nein, das ist keine Wetterprognose. Und „Feuchtgebiete“ ist auch kein Essay über Moore und Sümpfe, sondern eine literarische Peepshow, die Tabus und Schamgrenzen belächelt und als Romanverfilmung des gleichnamigen Bestsellers in die Kärntner Kinos kommt. Und was sagt das potenzielle Publikum dazu? Hier kommen Leserinnen des Skandalwerks zu Wort.

TEXT DANIELA HOFER FOTOS LUNAFILM, BRIGITTA KOLLER PHOTOGRAPHY, URBAN, LPD, DIRNDLHERZ, PRIVAT

Intime Einblicke, die nicht jeder sehen will, zeigt der Film „Feuchtgebiete“ nach der Vorlage des Bestsellers von Charlotte Roche (kleines Bild oben).

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ngesagte Skandale finden meist nicht statt. Oder doch? Analfissur und einem Tampon im Klinikaufzug. EKELTRASH ODER KUNST? Wenn Sie sich jetzt fragen, wer Ein Blick zurück ins Jahr 2008. Schon der Roman „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche spaltete Publi- so etwas lesen will, gehören Sie wohl nicht zu den 2,9 Millionen kum und Kritik: Die einen fanden‘s gewagt provokant, Menschen, die allein im deutschsprachigen Raum das Buch gekauft die anderen nur plump-versaut. Aber die Aufmerk- haben. „Wenn man Schwänze, Sperma und andere Körperflüssigkeiten ekelhaft findet, kann man es mit dem Sex auch direkt bleiben samkeit war der der ehemaligen Musik-TV-Moderatorin bei ihrem Romandebüt sicher. Für alle, an denen der Medienhype trotz er- lassen“, sagt Helen Memel (Carla Juri) am Ende des neuen Trailers hitzter Feuilleton-Debatten vorbeigegangen ist, hier die Kurzfas- zu „Feuchtgebiete“. Damit gibt sie das Programm für die Verfilsung des Inhalts und eine kurze Begriffserklärung. „Feuchtgebiete“ mung von Charlotte Roches gleichnamigen Skandalroman vor. Denn Hauptfigur Helen lässt es mit dem Sex eben nicht bleiben und hat nichts mit Mooren, Sümpfen oder Biotopen zu tun: Helen, die begibt sich auf eine 90-minütige Reise durch jene Feuchtgebiete. eher naiv formulierende Ich-Erzählerin des Werks, experimentiert beim Masturbieren gern mit Gemüse, was reichlich eklig daher- „Über Pornographie regt sich heute keiner mehr auf. Sie hat es längst in den literarischen Mainstream geschafft“, verteidigt die Bestsellerkommt, weil sie es generell nicht so mit der Hygiene hat. Als sie sich eines Tages unglücklich bei der Intimrasur verletzt, muss sie ins Autorin Charlotte Roche ihre Ausflüge in die versauten Gedanken Krankenhaus. Dort gibt es allerhand blutige Zwischenfälle mit einer ihrer Protagonistin. Und trifft damit scheinbar auf den Nerv der


KULTUR MONAT 45

Das sagen Leserinnen

„Man kann jetzt pornographische Literatur kaufen, ohne schräg angeschaut zu werden“, kommentiert Buchhändler Helmut Zechner den Hype.

Gabriela Urabl, Designerin: Dieses Buch fand ich langweilig, da ich mit den detailliert geschilderten, bis in ihren After hinein-Beschreibungen nichts anzufangen wusste. Ein Gekotze einer Fotze, Pardon – dass ich so dermaßen demonstrativ bin – die einen Medienhype in Gang setzte, möglicherweise sich auch von der Seele schrieb, kann ja gut sein ... um sich selbst ein psychologisches Attest zu stellen ... Sex sells. Den Film lasse ich sicher aus.

Zeit. Gegen „Feuchtgebiete“ erscheint die schlüpfrige Sado-MasoTrilogie „50 Shades of Grey“, in der Protagonistin Anastasia von Orgasmus zu Orgasmus gepeitscht wird, wie ein Kinderbuch. Beide haben aber etwas gemein: „Romane mit Mischung aus Erotik und Abenteuer und pornographischen Ausflügen verkaufen sich seit gut einem Jahrzehnt konstant gut“, sagt Helmut Zechner von der Buchhandlung Heyn in Klagenfurt. REKORDHALTERIN. Charlotte Roche ist gleich mehrfache Rekordhalterin. Seit Jahren, nein: seit Jahrzehnten erzielte kein deutscher Erstlingsroman so hohe Verkaufszahlen wie ihre „Feuchtgebiete“: Kein anderes Debüt stand in dieser Zeit so lange ununterbrochen auf Platz eins der Bestsellerlisten wie ihres: 30 Wochen. Eine triumphale Bilanz. Was nicht heißt, Roche sei beruflich immer nur von Erfolg zu Erfolg geeilt. Populär und preisgekrönt wurde sie als Moderatorin der Musiksendung „Fast Forward“. Nachdem die aber 2004 den Quotentod gestorben war, scheiterten alle folgenden TV-Projekte: Drei eigene Sendereihen floppten, und ihr Engagement als Talkerin an der Seite von Giovanni di Lorenzo fand ein frühes Ende. Im Grunde ist Charlotte Roches Autorenkarriere das strahlende Comeback eines nahezu abgehalfterten Fernsehstars, für den es auf dem Bildschirm keinen Platz mehr zu geben schien. PORNOBOOM. Doch was ist das Geheimnis ihres literarischen Erfolgs? „Feuchtgebiete“ kann man eigentlich als Zufallstreffer abtun, als erstaunlich witzige und marktgängige Mixtur aus TeenieSex, mangelnder Körperhygiene und Scheidungskind-Tragödie. Das sieht auch Helmut Zechner von der Buchhandlung Heyn ähnlich: „Was soll man zu dem Buch groß sagen außer Sex sells?“, meint er zum MONAT. Mit literarischem Talent und Sprachwitz hätte Charlotte Roches Erstlingswerk nämlich nichts am Hut, sagt Zechner. Was ihn aber fasziniert ist der Hype, der Uniprofessoren wie Gärtnerinnen oder Hausfrauen gleichermaßen in die Buchhandlung brachte - schließlich konnte man dank des Medienwirbels ein pornografisches Buch kaufen ohne schräg angeschaut zu werden. Man musste nicht zu Beate Uhse - sondern nur zum Buchhändler, sagt Heyn. Den Film „muss ich mir nicht antun“, sagt der Buchhändler, freut sich aber aus rein kaufmännischer Sicht über jedes Buch, das gehypt wird - also auch den „Feuchtgebiete“-Nachfolger. Der Siegeszug von Charlottes Roches zweiten Roman „Schoßgebete“ dagegen lässt sich weitaus schwerer erklären. Zwar spielt Sex auch hier eine Hauptrolle, zwar gibt es auch hier komische Momente, aber letztlich erzählt das Buch die todtraurige Geschichte eines zerstörten Lebens. So etwas findet man selten auf den Spitzenplätzen der Sellerlisten. Und für den Kinostart am 22. August sei Folgendes gesagt: Er wird schmutzig, teilweise eklig und setzt sich über vieles hinweg, was uns hinlänglich als Schamgrenze bekannt ist. Das Resultat ist kein Kunstwerk, aber dafür ein beachtliches Kunststück. Wir haben uns unter Kärntnerinnen umgehört, ob sie sich für das Buch ihre Tabus neu definiert haben und ob sie die Romanvorlage auch in die Kinosäle locken wird. A

Sandra Oswald, Magistratsbeamtin und Model: Ich habe von „Shades of Grey“ und „Feuchtgebiete“ natürlich bereits viel gehört, aber noch keines der Bücher gelesen. Ich lese sehr viel, aber mich interessieren eher Sachbücher oder Fachliteratur. Romane lese ich so gut wie nie, auch wenn sie mit Tabubrüchen und Skandalen locken. Da sehe ich mir lieber einen guten Film im TV oder im Kino an. Ob ich mir diesen Film im Kino ansehen werde, kann ich noch nicht sagen. Den allgemeinen Hype um diese Literatur kann ich insofern nachvollziehen, da man bekanntlich verkauft, wenn man Tabus bricht. Jana Revedin, Architektin, Universitätsprofessorin und Schriftstellerin: „Feuchtgebiete“ oder „Shades of Grey“ habe ich nicht gelesen. Seit ich selbst schreibe, lese ich keine Literatur mehr, erst recht keine Skandalliteratur, denn ich muss meine Figuren durch ihr Leben begleiten und die geben mir genug Aufgaben auf. Gab es einen Hype um Buch oder Film? Sicher gut für die Verkaufszahlen. Ich meine jedoch, dass es weniger auf Verkaufszahlen als auf authentische Inhalte ankommt. Ich schreibe nicht, um zu verkaufen, sondern um zu leben. Karin Bernhard, ORF-Landesdirektorin: „Feuchtgebiete“ kenn ich nur vom Hörensagen – angeblich ist es so grauslich geschrieben, dass man sich nur fragt – muss das sein. Auf der einen Seite weckt es die Neugierde – auf der anderen Seit lese ich lieber etwas Hochwertigeres. Auch Shades of Grey gehört nicht zu jenen Lektüren, die ich bevorzuge. Ich habe nur mitbekommen, dass es ein modernes Pornoheft sein soll und ehrlich gesagt, interessiert mich das überhaupt nicht. Ich freue mich auf die Neuerscheinungen der Autoren die bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur mitgemacht haben. Regina Kail, Moderatorin und Detox-Expertin: Ich freue mich immer, wenn AutorInnen scheinbar aus dem Nichts große Würfe landen, wie es bei diesen Büchern gelungen ist. Sex ist nicht so mein Thema – also privat schon ;) Ich habe weder eines der Bücher gelesen, noch werde ich mir sofort den Film ansehen. Alles, was so gehypt wird, lassse ich lieber ein wenig abflauen. Ich bin aber dafür, dass Menschen Bücher lesen, Filme schauen und Sex haben! Beate Prettner, Landeshauptmannstellvertreterin: Dem Hype rund um „Feuchtgebiete“ konnte sich wohl niemand entziehen. Schade finde ich persönlich, dass die berührende Geschichte des Mädchens, die mit ihren inneren Ängsten, Zweifeln und der schwierigen familiären Situation zu kämpfen hat, in der öffentlichen Debatte und den Kritiken angesichts der dargestellten sexuellen Fantasien völlig in den Hintergrund gedrängt wurde. Ob ich mir den Film ansehen werde, weiß ich noch nicht, wobei ich vermute, dass der eigentliche Hauptkern der Geschichte – die Sorgen und Zweifel eines Scheidungskindes – nur Randthema sein wird, was schade ist. „Shades of Grey“ habe ich noch nicht gelesen. Nadine Morlock, Designerin: Ein Mann hat mir mal Auszüge aus „Shades of Grey“ geschickt. Finde seitdem diese Form der Literatur sehr inspirierend, tiefgründig und zugleich kreativ. Jetzt freue ich mich daher auch schon auf die Verfilmung, wobei ich denke dass dieses Buch beim Lesen mehr anregt, als den Film dazu zu sehen.


Kultszene ALLE NEUNE IM AUGUST

Alpen Adria Italien 19.- 25.8. Pordenone Blues Festival Im August findet heuer bereits zum zweiundzwanzigsten Mal das Pordenone Blues Festival statt, das erste Festival dieser Art innerhalb der Region Friaul Julisch Venetien. Sieben Tage lang interpretieren Musik, Theater, Kunst, Film, Literatur, Elektronik, weingastronomische und kulturelle Routen den Blues auf ihre Art und Weise. Get the Blues … www.turismofvg.it

Konzert

24. August Die Seer

Slowenien ab 1.8. Laibach Open-Air Burgkino Filmfans können sich im August auf ein besonderes Highlight freuen. Das Open-Air Kino in Laibach hat die Sommersaison eröffnet. Das Besondere daran: Die besten Filme der letzten Movie-Saison werden auf der Burg Laibach gezeigt, in Originalversion – die meisten von ihnen also auf Englisch – mit slowenischen Untertiteln. Tolle Filme, tolles Ambiente. ab 21.00 Uhr, Burg Laibach www.visitljubljana.com

Kabarett

10. August Gerhard Polt ... „... und die Wellbrüder aus´m Biermoos“ – nennt sich das aktuelle Programm des bayrischen Kabarettisten Gerhard Polt, der gemeinsam mit dem Musik- und Kabarettistentrio Christoph, Michael und Karl Well in bewährter Tradition das politische Geschehen Bayerns und den Rest der Welt unter die Lupe nimmt. Unter Zuhilfenahme unzähliger Instrumente blasen die Wellbrüder denen „da oben“ gehörig den Marsch, ohne dabei die „da unten“ zu verschonen. Gemeinsam spielen die Vier eine Symphonie des Froh-, Hinter-, Stumpf- und Widersinns und gewähren einen Blick in die Abgründe des Alltags. Ein Abend der Läuterung, ein kabarettistisches Hochamt.

Die erfolgreiche Salzburger Mundartband kommt mit neuer Platte an den Wörthersee. „Dahoam“ heißt die im Juni erschienene CD, auf der die Musiker in gewohnter Manier die Elemente der traditionellen Volksmusik mit moderner Popmusik verbinden. Zu hören werden natürlich nicht nur die neuen, sondern auch altbekannte Hits wie „Wilds Wossa“ oder „Bist du’s“ sein. 20.00 Uhr, Wörtherseebühne Klagenfurt www.oeticket.com

20.00 Uhr, Burgarena Finkenstein www.burgarena.at

Open-Air

7. August ABBAriginal

„ABBA Gold“ – unter diesem Titel feiert eine der besten und international bekanntesten ABBA-Coverbands „ABBAriginal“, ihr zehnjähriges Bestehen. Ihre Konzerte gehören zu den beliebtesten Vorstellungen auf der Burgarena, nicht zuletzt wegen des Disco-Sounds, der ausgefallenen und glamourös funkelnden Siebzigerjahre-Kostüme und der fulminanten Bühnenshow. Mit im Gepäck ein charmanter Moderator, der auch die besten Storys über die schwedischen Original- Kultmusiker kennt, die übrigens heuer ihr 40 Jahre-Jubiläum hätten. 20.00 Uhr, Burgarena Finkenstein www.burgarena.at

Sommeroper

ab 8. August „Die schöne Galathée“ Mit der Operette „Die schöne Galathée“ bleibt das Kultur-Forum im Amthof Feldkirchen seiner Linie treu und zeigt heuer wieder ein humorvolles Musiktheater, diesmal von Franz von Suppé: Der Bildhauer Pygmalion hat eine perfekte weibliche Schönheit aus Stein gemeißelt und sich so sehr in sie verliebt, dass diese zum Leben erwacht. Aber nicht nur er ist hin und weg, auch sein Diener Ganymed und der reiche Mäzen Mydas. Kaum am Leben, steht die schöne Galathée schon zwischen drei Männern. 20.30 Uhr. Amthof Feldkirchen www.kultur-forum-amthof.at


KULTUR MONAT 47

Gehört & Gelesen INES KRIEGL REDAKTION

Die Musik- und Literaturtipps des Monats

Satire

8. August „Juri“ Der Kulturhofkeller startet in die Sommersaison und zeigt im wunderschönen Innenhof die deutschsprachige Erstaufführung der französischen Gesellschaftssatire „Juri“: Patrick und Agathe sind glücklich verheiratet, nur mit dem Kinderkriegen klappt es nicht so ganz. Es werden fleißig Hormone geschluckt und sogar über eine Adoption nachgedacht – doch dann kommt Juri... 20.30 Uhr, Kulturhofkeller Villach www.kulturhofsommer.kulturhofkeller.at

Theater

ab 1. August Komödienspiele Porcia

Für ihr hohes künstlerisches Niveau sind die Aufführungen im wunderschönen Ambiente des Arkadenhofes im Schloss Porcia längst bekannt. Im Sommer 2013 werden gleich vier Stücke gespielt (Strategen der Liebe, Anatol und sein Größenwahn, Der Herr Karl und Wie man Hasen jagt (Bild)), zusätzlich steht noch ein Märchen auf dem Programm. Bleibt also nur die Qual der Wahl.

Gehört Marco Ventre, Moderator und Schlagersänger Israel Kamakawiwo´ole – Somewhere over the Rainbow Dieser Song berührt mich jedes Mal aufs Neue, lässt mich aber auch immer ein bisschen an Urlaub denken: Israels Stimme, seine Ukulele und der Strand mit den Kokospalmen. Herrlich. Marco Antonio Solis – Si no te Hubieras Marco ist nicht nur ein Namensvetter von mir, er ist in Mexico ein richtiger Superstar. Er füllt Stadien in Südamerika und hat über drei Millionen CDs verkauft. Seine Ausstrahlung, seine Art zu singen und zu interpretieren begeistern mich einfach immer wieder. Keiner mag Faustmann - Stück von mir Musik lässt die Erinnerung immer in Bildern sprechen. Mit (fast) jedem Ereignis bringt man auch ein gewisses Musikstück in Verbindung. Und die beiden schaffen es mit ihrem Gesang und ihren Texten nicht nur meine Seele zu berühren, sondern auch „Bilder der Erinnerung“ entstehen.

20.30 Uhr, Schloss Porcia Spittal www.komoedienspiele-porcia.at

Gelesen Adi Peichl, Schauspieler und Regisseur Otto Schenk – Warum mir so fad ist … Eine Fundgrube herrlicher Anekdoten aus der Theaterund Opernwelt, gerade richtig, um nach einem anstrengenden Probeabend noch kurz zu schmökern und ein Lächeln auf die Lippen zu bekommen.

Festival

9./10. August Altstadtzauber Im August findet auch heuer wieder eine der größten Open-Air-Veranstaltungen der Landeshauptstadt statt: der Altstadtzauber. Mit einem abwechslungsreichen Musik- und Kleinkunstprogramm auf acht Bühnen und dem Flohmarkt rund um den Domplatz wird die Stadt zum Brodeln gebracht. Im Rahmen dessen, wird gleichzeitig zum nunmehr achten Mal das Fest der Kärntner Täler am Neuen Platz veranstaltet. www.stadtrichter.at

Ken Follett – Die Säulen der Erde Ich bin ein Follett-Fan und habe schon einige seiner Bücher gelesen. Auf meinem Bücherregal steht zwar auch „Der Sturz der Titanen“, das Buch muss aber bis zum nächsten Urlaub warten. Vor allem Bücher mit historischemHintergrund faszinieren mich und Follett versteht es, geschichtliche Fakten und Fiktion spannend zu verknüpfen. G. Edward Griffin – Die Kreatur von Jekyll Island Dieses Buch habe ich erst vor Kurzem begonnen, es ist aber eine sehr packende Dokumentation. Detailgetreu und spannend wird die Entstehung der US-Notenbank Federal Reserve beschrieben.


48 MONAT KULTUR LEBENSSTIL

In Reichweite

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28.08. Donauinsel Wien Xavier Naidoo Kein anderer Musiker schafft es, den Bogen zwischen den verschiedensten Musikgenres so zu spannen wie Xavier Naidoo. Im August geben Xavier Naidoo & Quartett ein Open-Air-Konzert in Wien, bei dem der Sohn aus Mannheim gemeinsam mit Robbee Mariano (Bass), Neil Palmer (Keyboard/Piano), Alex Auer (Gitarre) und Ralf Gustke (Schlagzeug), eine Auswahl der Song-Highlights seiner Karriere sowie neues Material zum Besten geben wird. www.oeticket.com

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31.08. Donauinsel Wien Cro

Das neuest e MONAT-Too l

Für Jan Delay ist er „die Zukunft von Deutsch-Rap“ und seine Fans nennen ihn liebevoll den „Pandarapper“. Die Rede ist von Cro, dem kreativen Multitalent, der mit seinen zwanzig Jahren und seinem ganz eigenen Stil die deutsche Rap-Szene aufmischt. Bei seinen Produktionen mixt er Indie, Pop und klassischen Rap zu etwas Neuem und vor allem Eigenem. Anfang Juli erschien sein Debütalbum „Raop“, ein Name und ein Wort, das seine Musik nicht besser beschreiben könnte: Rap und Pop. www.oeticket.com

9.08. Arena Wien Iggy and The Stooges

Partybilder per QR-Code direkt auf Ihr Smartphone! QR-Code mit Smartphone scannen und MONAT-Bildergalerien (www.bilder.monat.at) direkt auf das Smartphone holen! Den QR-Code-Reader gibt es gratis als App (z.B. „QRReader“).

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Die US-amerikanische Rockband der späten 1960er-Jahre „The Stooges“ sind zurück: Nach ihrer Auflösung haben sie sich 2002 unter dem Namen „Iggy and the Stooges“ wieder zusammenformiert. Grund genug, neue Songs und alte Hits wieder auf die Bühne zu bringen. Etwas älter zwar, aber wild wie eh und je, veröffentlichten sie unter dem Kopf der Truppe Iggy Pop, „Godfather of Punk“, im April 2013 ihr neues Album „Ready to Die“, mit dem sie momentan auf Tournee unterwegs sind. www.oeticket.com


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50 MONAT KULTUR

Kult(erer)-Stück Die Neue Bühne Villach bringt das Kärntner HypoDrama auf die Theaterbühne. Autor und Regisseur Erik Jan Rippmann spricht mit dem MONAT vorab über die Versuchung korrupt zu werden, Wolfgang Kulterers Blick in den Spiegel und warum er Kärntens Bankdirektoren zur Premiere einlädt. INTERVIEW DANIELA HOFER FOTO HELGE BAUER

Soll und Haben - oder Durch die Bank korrupt von Andreas Hönger & Erik Jan Rippmann, Premiere am 20. September 2013, Spielserie bis 19. Oktober 2013, Infos und Tickets unter www.neuebuehnevillach.at


KULTUR MONAT 51

Ihr neuestes Stück, „Soll und Haben“ dreht sich um die Bankenwelt und deklariert sich als kritische Wirtschaftssatire. Ist die Realität nicht ohnehin schon eine Satire? ERIK JAN RIPPMANN: Ja, eigentlich bin ich schon etwas schockiert und habe selbst alle Phasen durchlebt von „Das gibt es ja nicht“, über Belustigung bis hin zum deprimiert sein. Je mehr Blick man in die Materie bekommt, umso schwieriger ist es. Ich habe ja einen Partner aus dem Bankenbereich, der das Hintergrundwissen hat, mit dem ich das Stück geschrieben habe. Wieviel Wahres steckt also im Stück? Viel. Ich wollte nicht bloß ein Bankstück schreiben, ich wollte immer wissen wie komplexe Vorgänge von statten gehen. Für mich sind zwei Punkte interessant. Ausschlaggebend für das Stück war die Aussage von Wolfgang Kulterer, als er die Bilanzfälschung gestanden hat und gesagt hat, dass es rechtlich unrichtig, aber ökonomisch richtig gewesen, sei. Bedeutet das im Umkehrschluss also was ökonomisch sinnvoll ist, ist rechtlich nicht erlaubt? Sie meinen, man muss das Recht brechen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein? Offensichtlich muss man nach dieser Logik das Recht brechen wenn man wirtschaftlich Erfolg haben will. Für mich kommt auch heraus, dass weder der Korrupte noch der Korrumpierte ein Schuldbewusstsein haben. Im Fall der Hypo sind wir als Geschädigte ja auch nur ein abstrakter Wert. Die Allgemeinheit trägt den Verlust, aber den Gewinn ernten nur ein paar wenige. Diese wirtschaftliche Entwicklung der Privatisierung von Gewinnen und Sozialisierung von Verlusten widerspricht jedoch völlig den Grundprinzipien des Liberalismus. Der zweite Punkt war für mich die ganz naive Frage was eine Bank ist, was eine Bank macht. Wenn man einem Kind erklärt was eine Bank tut, ist das in Anbetracht der Wirklichkeit schon eine Satire per se. Ich höre... Eine Bank ist ein Ort, zu welchem reiche Menschen ihr Geld bringen, damit die Bank einen Teil davon an arme Menschen weitergibt, die ihr dafür einen sogenannten Zins zahlen müssen. Heute ist fast jeder Mensch Kunde einer Bank, das heißt fast jeder Mensch in Europa natürlich. In Indien zum Beispiel haben die Banken noch nicht so viele Kunden. Durch eine gewisse Überhöhung und über den Humor schafft man auch einen besseren Zugang. Ich möchte ja nicht belehren, sondern etwas zeigen. Die Conclusio muss immer der Betrachter ziehen. Man muss niemanden sagen, dass das was in der Hypo passiert ist, gut oder schlecht ist. Da sind wir alle mündig genug. Ich kann nicht ruhig sein, mich macht das Ganze sehr nervös. Jetzt wo sie einen Einblick in das große Verdienen haben – ärgern Sie sich, in der Kunstszene statt in der Wirtschaft zu arbeiten? Nein. Wobei ich stelle mir schon eine Frage: Wir würde ich mich verhalten, wenn ich eine Million Euro im Monat bekommen würde und dafür irgendetwas tun müsste, das gegen meine moralischen und ethischen Vorstellungen verstößt? Darüber kann ich mich jetzt empören, weil ich eben nicht in der Situation bin. Aber ich denke oft darüber nach wo der Mensch per se korrumpierbar ist und ab welcher Schwelle. Sie haben vorhin Wolfgang Kulterer erwähnt. Wird das Stück für ihn ein Blick in den Spiegel? Wird er sich in ihrem Stück erkennen? Ich weiß nicht, ob Wolfgang Kulterer sich je erkannt hat. Nein, er wird sich in diesem Tun und Schaffen natürlich schon erkennen. Das Problem ist, dass nichts in diesem Stück erfunden ist. Das ist auch das Tragische daran. Es sind zum Teil schon Originaltexte aus diversen Protokollen.

Jeder Theaterabend sollte eigentlich mit einem Happy End enden. Wie soll das Happy End in der Realität von statten gehen? Am Ende wird alles gut, wenn es noch nicht gut ist, ist es nicht das Ende, sagte schon Oscar Wilde. Es ist ja in der Realität aber auch so: Da ist kein Ende in Sicht. Für jene die in wenigen Wochen hunderte Millionen verdienen geht das Problem ja erst nach den Deals los. Denn wo bekommt man das Geld hin, wie muss man es geschickt transferieren um nicht entdeckt zu werden.? Das geht immer weiter. Es ist ja auch leichter, sich über den Nachbarn aufzuregen der 500 Euro aus der Vereinskasse nimmt, wenn das in die Millionen - ich gewöhne mich aber auch schon an die Milliarden – geht,

„Wolfgang Kulterer hat ausgesagt, sein Handeln sei rechtlich unrichtig, aber ökonomisch richtig gewesen. Bedeutet das also, was ökonomisch sinnvoll ist, ist rechtlich nicht erlaubt?“ können wir es nicht mehr begreifen. Auch frage ich mich, wie korrupte Menschen, wie sie in meinem Stück vorkom- men, nachts überhaupt schlafen können oder sich in der Früh ansehen. Sie müssen einen unglaublichen Aufwand betreiben mit ihrem phantasierenden Hirn, müssen sich selbst permanent verneinen ihr Handeln permanent für gut und richtig befinden. Darum ist es auch faszinierend, dass ein Herr Kulterer sagen kann, sein Handeln sei rechtlich unrichtig, aber ökonomisch richtig. Wenn man es chemisch betrachtet sind wir nahe an der Erklärung. Und die wäre? Die ganzen Prozesse die beim Traden mit sich kommen, der schnelle Puls, die Adrenalinausschüttung, die Anspannung – der Körper gewöhnt sich mit der Zeit an diese Ausschüttung und muss sie permanent halten. Im Moment der Abspannung kommt das Suchtgefühl, diese Menschen müssen immer da oben sein. Bezeichnender Weise spielen sich das Verlangen nach Macht, Gier, Sex und Nahrung in der selben Hirnregion ab. Zurück zum Stück. Werden Leute, die im Bankensektor arbeiten ihr tägliches Tun auf der Bühne erkennen? Vielleicht ja. Da wäre die Bilanzfälschung. 300 Millionen Euro Verlust musste Kulterer ja in der bestehenden Bilanz unterpflügen. Wie eine Bilanz zu fälschen ist und wie die Strategie zu machen ist – läuft das auch in der Wirklichkeit wie in meinem Stück. Ich bringe das in einen Dialog und eine gewisse Satire hinein. Werden Sie die Kärntner Bankchefs zur Premiere einladen? Sehr, sehr gerne (lacht). Also die, die noch in Freiheit sind werden wir selbstverständlich einladen. Ich glaube aber, sie werden anderes zu tun haben. A

Zur Person Erik Jan Rippman, 1968 geboren und aufgewachsen in Zürich, 1990 – 1994 Schauspielausbildung am Konservatorium Wien, seit zwölf Jahren lebt der Vater einer zwölfjährigen Tochter in Kärnten. 2005 erhielt er denLandeskultur-Förderpreis und ein Dramatikerstipendium des Bundeskanzleramtes für Kultur und Medien. Erik Jan Rippmann spielte 2008 im oscargekrönten Film „Die Fälscher“ von Stefan Ruzowitzky mit. Im Vorjahr feierte er mit seinem Stück „Goldene Unschuld“ ebenfalls in der Neuen Bühne Villach große Erfolge.


52 MONAT MODE

Wortklauber Der neueste Coup aus dem Haus Rettl ist Mode zum Lesen. Und so sieht sie aus. TEXT DANIELA HOFER FOTOS RETTL/SIMONE ATTISANI

Kinderpolo „Cameron“ aus feinstem Jersey. Wörterbuch mit Kärnten KaroKragen. 59 Euro. Herrenpolo „Josef“ in Jersey. Wörterbuch mit Kärnten Karo Kragen. Gib es für 95 Euro. Alle Modelle von RETTL 1868. Erhältlich in Villach, Klagenfurt und Graz. Webtipp: www.rettl.com


MODE MONAT 53

Dieses Pärchen hat immer das richtige Wort füreinander. Sie trägt zum Dirndl „Wash‘n Wear“ aus Technojersey mit Spitzen und Borten eine „Wörterbuch“-Schürze. Preis: 395 Euro. Sein Outfit: WörterbuchPolo „Josef“ mit Kärnten Karo Kragen (95 Euro), Kilt „Falkert“ aus Kärnten Karo Wolle (495 Euro), Gürtel „Rettl Adler“ (195 Euro), Sporran (295 Euro), Stutzen (39 Euro), Leder-Gamaschen (290 Euro) und Schuhe „Steinkogler“ für 139 Euro.


54 MONAT MODE

Raffiniert: Ihr Shirt „Princess“ Blaudruck Jersey mit Kärnten Karo Kragen hat ein Band, das als Halsband oder Gürtel verwendet werden kann. Preis: 159 Euro. Die Jeans „Checky Gold“ mit Lederpatch kostet 220 Euro. Den Gürtel „Buddha“ gibt es für 75 Euro. Sein Outfit: Shirt „Johannes“ Blaudruck Jersey mit Doppelkragen (126 Euro). Hirschlederhose „Alp“ (950 Euro), Stutzen Wolle (39 Euro) und Leder-Gamaschen für 290 Euro. Alle Outfits erhältlich bei Rettl 1868 in Villach, Klagenfurt und Graz.


MODE MONAT 55

Er: Sakko „Earl of Elegance“ in Wolle gepatcht (890 Euro), Gilet „Earl of Elegance“ in Wolle (550 Euro), das Stretchbaumwollhemd „Leopold“ kostet 159 Euro. Den Beutel gibt es für 295 Euro, den Kilt „Patch“ in Wolle für 595 Euro. Perfekt wird das Outfit mit den richtigen Stutzen. Die gibt es für 39 Euro. Sie trägt passend dazu ebenfalls den Kilt „Patch“ aus Wolle für 535 Euro und kombiniert dazu das schwarze Baumwolljerseyshirt „Agnes“ für 175 Euro.


56 MONAT SOMMERTIPPS

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Summertime

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Der Sommer ist in Topform, aber keine Idee, wie und wo ihn auzukosten? Wir hätten da ein paar Vorschläge ... TEXT DANIELA HOFER FOTOS BEIGESTELLT

1 Psst ..., geheim! Es muss ja nicht

immer der Wörthersee sein. Die Seele einfach mal baumeln lassen, kreative Drinks probieren oder sich von Katrin Waldner mit herrlichen italienischen Schmankerln verwöhnen lassen ... Alles möglich in der einzigen Strandbar am Ufer des Faaker Sees! Die Strandbar, Egger Seeuferstraße 50, 9580 Egg am Faake See, Reservierungen unter 0664/6416009 oder diestrandbar@gmail.com.

2 Flammende Cocktails.

Partypeople am Klopeiner See setzen auf Showbarkeeper Thomas Merlitsch, der erfrischend fruchtige Cock-

tails kreiert und immer wieder einmal mit flammenden Flaschen jongliert. Bongos, Seenweg 4, 9122 Klopein am Klopeiner See, www.bongos.at

3 Schattiges Genussplätzchen. Der

Tschebull in Egg am Faaker See ist eine der ältesten Gastwirtschaften Kärntens und ein Stück kulinarisches Selbstverständnis dieses Landes. Was die Tschebull-Küche als genussvolles Urmeter im Land am meisten adelt ist die Philosophie, dass vor allem auch mutig eine wohltuende, raffiniert-kulinarische Einfachheit zelebriert wird.

Der Tschebull, Egger Seeuferstraße 26, 9580 Egg am Faaker See, www.tschebull.com

4 Ein Sommerhit. Zarte Steaks aus Argentinien, den USA und Europa hat das SALUD Steak & Burgerhaus am Grill. Die Rinderrücken werden dafür in einem eigens errichteten DryAged-Reiferaum (mit Sichtfenster!) gelagert. Übrigens: Wer kein SteakFan ist, kann sich auf kreative Burger, Fisch- und Garnelengerichte freuen. SALUD Steak & Burgerhaus, Sankt Veiterstraße 9, 9020 Klagenfurt. www.salud-alm.at


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WERBUNG MONAT 59

Aktuelles aus der Bank Austria Kärnten Bausparen bietet attraktive Erträge ohne Risiko Warum ist Bausparen eine so beliebte Sparform bei den Österreichern?

CHRISTIAN FORSTER: Bausparen eignet sich ideal zum sicheren Ansparen mit kleinen monatlichen Beträgen. Die Kombination aus Zinsen und einer staatlichen Prämie bringen vergleichsweise hohe Erträge ohne Risiko. Nicht zu vergessen ist auch die hohe Sicherheit für das Ersparte durch die staatliche Einlagensicherung. Wie sehen die konkreten „Pakete“ aus, welche die Bank Austria diesbezüglich für ihre Kunden schnürt? Neben der fix verzinsten Variante (mit derzeit bis zu 1,5% p.a. für 6 Jahre) bietet die Bank Austria mit den beiden Bausparkassen Wüstenrot bzw. s Bausparkasse auch eine variable Verzinsung (mit bis zu 3,5% im ersten Jahr – Jugendliche bis 26 Jahre sogar bis 4% im ersten Jahr) an. Bis Ende August 2013 haben wir für unsere Kunden gleich mehrere attraktive Sommerangebote beim Abschluss neuer Bausparverträge. Das Spektrum reicht dabei vom WelcomeBonus in Höhe von EUR 30,- bis zur WEBER Grillzange und WEBER Grillbibel, jeweils bei einer Sparrate von EUR 100,- monatlich.

Der Erfolgskredit: Flexibel wie das Leben

Smart Banking

Warum investiert die Bank Austria so stark in diesen Bereich? Unser neues Geschäftsmodell ‚Smart Banking’ sieht die Vernetzung von virtueller und stationärer Filiale vor, wobei der Kunde entscheidet, wie, wann und wo er mit uns Kontakt aufnimmt und Betreuung abfragt. Welche Maßnahmen sind geplant? Durch den für Herbst geplanten „Smart Banking“ Roll-out werden wir für noch mehr Kärntner eine wählbare Alternative. Denn während wir mit unseren stationären Filialen nur in den Ballungsräumen präsent waren, steht die virtuelle Filiale überall zur Verfügung wo es einen Internet-Anschluss gibt. Außerdem wird bei uns ein Beratungszentrum neuen Zuschnitts entstehen, das ein umfas-

Christian Forster, Bank Austria Landesdirektor Privatkunden

sendes, deutlich erweitertes Angebot an Bankleistungen für alle Kundengruppen, also Privat- und Firmenkunden sowie Private Banking bietet. Darüber hinaus ist geplant, dass der eine oder andere Standort in eine hochmoderne Selbstbedienungsfiliale umgewandelt wird, in der alle Bankgeschäfte des täglichen Bedarfs getätigt werden können. Was bedeutet diese Investition für die Kunden konkret? Wir werden dort sein wo unsere Kunden sind, denn mit Smart Banking können wir unsere Kunden überall erreichen. Zudem wird in die Ausstattung der Filialen investiert, um die Beratung noch weiter zu verbessern.

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Was bietet der ErfolgsKredit der Bank Austria? Der ErfolgsKredit der Bank Austria hilft bei der Erfüllung der Finanzierungswünsche unserer Kunden mit bis zu 50.000 Euro. Dabei geht die Bank Austria Kärnten auf die Wünsche ihrer Kunden schnell und unbürokratisch ein. Im Zuge der Beratung wird eine individuelle Laufzeit bis zu 20 Jahre, wahlweise mit variabler oder fixer Verzinsung, vereinbart. Welche Vorteile gibt es für Bank Austria Kunden? Bank Austria Kunden profitieren von den historisch niedrigen Zinsen. Und bis zum 30. September 2013 gibt es ein besonderes Extra für unvorhersehbare Zwischenfälle: eine gratis Monatsprämie für ausgewählte Versicherungsprodukte der Bank Austria Versicherung oder der ERGO Versicherung zur Besicherung des Kredits, hier ist die Bank Austria als Versicherungsagent in der Versicherungsvermittlung tätig.


60 MONAT LEBEN

Einfach abhängen Aerial Flow-Yoga ist eine kreative Form des Yoga, die das südlichste Bundesland bis jetzt nur indirekt – über Exil-Kärntnerinnen in Wien – erreicht hat. Wir verraten, warum wir uns diese attraktive Variante dringend nach Kärnten wünschen und wie man sich bis dahin mit Yoga im Freien Entspannung gönnt. TEXT ANJA SKRIBOT FOTOS MICHAEL KOTHE

Was ist es? Aerial Flow Yoga verbindet klassisches, indisches Yoga mit Luftakrobatik-Elementen, Flow Yoga, Partnerakrobatik und Nuad – eine Form der Körperarbeit. Eine Aerial-Yoga-Stunde basiert auf vier Prinzipien: Kraft, Leichtigkeit, Flexibilität und Entspannung. Durch die Kombination von Entspannungs-, Kräftigungs- und Akrobatikübungen wird jede Trainingseinheit zu einem einzigartigen Erlebnis. Wie funktioniert es? Bei Aerial Flow Yoga wird ein spezielles, etwa 6,5 x 3 Meter großes Stofftuch – wie es Zirkus-Akrobaten verwenden – im Freien an einem starken Baum-Ast oder indoor an einem Eisenstahlträger befestigt, sodass es hüfthoch über dem Boden hängt. Es trägt bis zu 450 Kilo Gewicht und ermöglicht so klassische Yoga-Positionen hängend im Tuch, vom Tuch gestützt, auszuüben. Die Unterstützung der Tücher und die Schwerkraft sorgen für ein besonderes Gefühl der Leichtigkeit. Der Körper wird gedehnt und gekräftigt oder ganz easy u. a. kopfüber ins Tuch gehängt. Am Anfang und Ende der Stunde wird gemütlich, eingehüllt wie in einem Kokon, entspannt. Was bringt es? Aerial Flow Yoga entlastet Wirbelsäule und Gelenke und erlaubt eine tiefere Entspannung durch die Wirkung der Schwerkraft. Das Tuch hilft besonders Anfängern Übungen, die sie am Boden nicht so leicht schaffen würden, länger zu halten. Der akrobatische Aspekt lockert traditionelle Übungen auf und sorgt für extra Spaß. Das sprichwörtliche „Hängenlassen“ dient nicht nur, um abzuschalten, sondern ebenso der Dekomprimierung der Wirbelsäule. Aerial Flow Yoga trägt zu einem ausbalancierten Körpergefühl bei. Es aktiviert alle sieben „Chakren“ (Energiezentren) und bringt „Prana“ – die Lebensenergie im Körper – in Fluss. Für wen ist es geeignet? „Aerial Flow Yoga ist prinzipiell für alle Altersklassen geeignet. Wer sich jedoch auf eigene Faust zum ersten Mal ins Tuch schwingt, sollte

Kleiner Tipp Das Tuch kann für Aerial Yoga-Übungen, zum Entspannen, Spielen, Schaukeln und als Hängematte verwendet werden. Sport, Spaß und Entspannung für die ganze Familie! Erhältlich in vielen coolen Farben für 160 Euro unter info@aerialyoga.at

unbedingt über Yoga-Grundkenntnisse verfügen“, rät Sheilia Falk, die Gründerin des ersten Aerial Yoga Studios in Wien. Sheila erlernte ihre Technik im Unnata® Aerial Yoga, eine Kombination aus Luftakrobatik und Yoga. A

Tipps vom Profi Florian Neuscheller Praxis für Körperarbeit und dynamisches Yoga, Pörtschach. Im Sommer Yogastunden am See. Sei dein eigener Guru Eine Yoga-Stunde sollte immer Raum für die eigenen Bewegungen lassen, die aus dem Inneren eines Körpers kommen. Denn: Jeder hat ein bisschen seinen eigenen Lehrer in sich. Sich selbst vertrauen, auf seinen eigenen Körper hören, dann erst auf den Yoga-Lehrer. Gesundes Atmen Der Atmung kommt im Yoga eine große Bedeutung zu. Aufmerksamkeit auf die richtige Atmung beruhigt dich sofort, bringt dich zu dir. Richtiges Atmen entspannt und vitalisiert Körper und Geist und führt zu Ausgeglichenheit und innerem Frieden. Der Atem ist eine Energiequelle und macht die tiefe Entspannung erst möglich. Im Hier und Jetzt Viele Menschen sind mit ihren Gedanken in der Vergangenheit oder schon weit in der Zukunft, nur äußerst selten im Hier und Jetzt. Das bedeutet viel verlorene Energie und ständige Ruhelosigkeit im Kopf. Mit ein bisschen Übung lassen sich diese Gedanken mit Yoga „leiser schalten“. Zeit nehmen Häufigste Ausrede von Yoga-Muffeln: „Für Yoga habe ich keine Zeit, ich bin zu sehr im Stress.“ Für mehr Lebensqualität das Pferd lieber andersrum aufzäumen und eine Stunde Zeit pro Woche (auf drei Einheiten aufgeteilt) für Yoga freihalten. Mini-Zeitaufwand mit maximaler Wirkung: Sie werden sich über die neu gewonnene Kraft, Energie, Ruhe und Gelassenheit freuen.


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Gekommen um zu bleiben

Die Wolfsbergerin Darja Miriuca hat ihr Studium fĂźr eine Tauchausbildung in Ă„gypten unterbrochen. Eine Unterbrechung, die zum Dauerzustand geworden ist. TexT Christine OberdOrfer, foTos:OberdOrfer, fOtOlia


Leben MONAT 63

Nahezu täglich fährt Darja mit dem Tauchboot in den Nationalpark Ras Mohammed oder zur Straße von Tiran. Für Taucher ist die Unterwasserwelt des Roten Meeres einzigartig. Bild rechts: Und so sieht's oberhalb der Wasserwelt aus ...

A

btauchen im Roten Meer. „Shark Yolanda“ heißt der einen gesunden Respekt entwickelt. „Ein Stück weiter nach Norden Tauchplatz am Sinai. Tauchguide Darja – zierlich, ist das ,Blue Hole‘, einer der gefährlichsten Tauchplätze der Welt. Jeblond und aus Wolfsberg – erklärt beim Briefing, wo- des Jahr verunglücken da auch sehr erfahrene Taucher. Falsche Ausrauf Hobbytaucher am Riff zu achten haben. Sie weiß, rüs-tung, Selbstüberschätzung oder der Tiefenrausch kosten ihnen was sie tut. Die 22-Jährige ist ruhig, bestimmt und ent- das Leben.“ Der Reiz an diesem lebensgefährlichen Tauchgang: spannt. Gleichzeitig ist klar: Wer sich nicht an die Regeln hält, Durch ein Loch im Riffdach schwimmen Taucher bis zum Meeresgrund auf 70 bis 110 Meter. Von dort führt ein 25 Meter langer Bogen bringt den Tauchgang für alle zu einem schnellen Ende. Daumen durch den Felsen ins offene Meer. Neben der für Hobbytaucher viel nach oben – das heißt auf 20 Metern Tiefe nicht „alles ok“, sondern „sofort auftauchen“. Darja ist streng bei den Sicherheitsbestim- zu großen Tiefe sind die schlechte Sicht, Strömungen und die Orienmungen. „Vor einigen Tagen war ich mit einer Gruppe recht unerfahrener Taucher hier. Die Strömung kann an dieser Stelle stark durch ein loch im riffdach schwimmen taucher sein. Und am Riff geht’s 750 Meter gerade nach unten. Wenn da ei- bis zum Meeresgrund auf 70 bis 110 Meter. Von ner zu tief abtaucht oder ins Blauwasser abdriftet, wird es brenzlig.“ dort führt ein bogen durch felsen ins offene Meer. Der Tauchgang musste abgebrochen werden. Schade für die Jungtierung in der Riesenhöhle ein Problem. Auch für Profis wie Darja: taucher: Adlerrochen, riesige Moränen und Schildkröten treiben sich am korallenbewachsenen Riff herum. Auf einer Sandbank ist „Ich geh‘ da sicher noch mal runter – aber mit bester Vorbereitung.“ Nächste Station: Asien. So schön das Leben unter der Sonne ist: ein gekentertes Schiff gestrandet, nur die Ladung hat die Jahrzehnte Ab und zu denkt Darja mit Wehmut an daheim. „In Kärnten ist es überstanden – hunderte Badewannen liegen am Meeresgrund. überall sauber und gepflegt. Das kennst du hier nur aus Hotels. Oder Selbstüberschätzung ist lebensgefährlich. Darja lebt seit einem ein Schluck Wasser direkt aus der Leitung – das weißt du erst richtig Jahr in Ägypten und verdient seither ihr Geld als Tauchlehrerin. Die zu schätzen.“ Natürlich fehlt ihr auch die Familie – und Mamas politische Situation im Land ist instabil. Und natürlich sorgen sich Schweinsbraten. „Richtig daheim sein kannst du im Hotelzimmer die Eltern daheim in Wolfsberg. Aber im Urlaubsparadies Sharm el Sheikh bekommt Darja Miriuca davon kaum etwas mit. „Über Poli- nicht. Aber ich liebe es, mit dem Tauchboot raus zu fahren. Ich mag‘s warm. Und Tauchen ist für mich das Allerschönste. Jeden tik spricht hier keiner. Viel eher diskutieren wir über unvorsichtige Taucher, coole Tauchspots oder Erlebnisse mit Rochen und Haien.“ Tag.“ In Dahab macht die junge Kärntnerin als Nächstes Station. Dort Jeden Tag taucht Darja zwei bis drei Mal ab, viele hundert Tauchgänabsolviert sie eine Spezial-Ausbildung. Danach darf sie sogar Divege stehen in ihrem Logbuch. Ihren ersten Ausflug unter Wasser wird sie aber nie vergessen: „Ich war elf. Und hatte komischerweise über- master ausbilden. Jeden Tag ist sie vier Stunden im Wasser. Den restlichen Tag paukt sie Theorie und Präsentationstechnik. Eine haupt keine Angst vorm Wasser. Gleich beim ersten Mal hab ich Delphine und bald darauf einen Walhai gesehen – da war‘s um mich Zeitlang bleibt die junge Wolfsbergerin dann noch in Ägypten, spägeschehen.“ Nur ein Berufswunsch kam noch in Frage: Tauchlehre- ter zieht es sie in die Welt. Thailand, Philippinen – je nach Jobangebot. „Ich will möglichst viel sehen. Und arbeiten kann ich überall, rin. Mit 16 verbrachte sie den Sommer in Kroatien und absolvierte wo es Strand und Meer gibt. Einen frostigen Winter in Kärnten dort ihre ersten Kurse in Richtung Tauchprofi. Heute ist sie trotz kann ich mir nicht mehr vorstellen.“ A ihrer jungen Jahre ein alter Hase im Business. Vor dem Meer hat sie


64 MONAT LEbEn

Hardy tankt auf Der ausgewanderte Halbjahres-Feldkirchner Künstler Hardy Brandner versorgt in Venezuela ein ganzes Dorf mit Wasser. Jetzt stellt er wieder in Kärnten aus. TEXT FLORIAN ZUSCHLAG FOTOS KK

Maler Hardy Brandner hat seinen Wohnsitz das halbe Jahr über nach Venezuela verlegt.

M

it Venezuela verbindet der gelernte Mitteleuropäer vieles. Erdöl gehört in der Regel aber nicht dazu. Dabei gilt der Südamerikanische Staat mit knapp 29 Mio. Einwohnern als das fünftgrößte Öl-Exportland der Welt. Und ist dank Initiativen des heuer verstorbenen, charismatischen Ex-Präsidenten Hugo Chavez jenes Land, in dem das Benzin am billigsten ist. „Um 40 Cent tanke ich meinen VW-Bus dort voll. Das Benzin kostet weniger als einen Cent pro Liter“, sagt der gebürtige Kärntner Künstler Hardy Brandner. Der Positive. Hardy, wie sich der bald 50-jährige Feldkirchner selber nennt, muss es wissen. Vor nunmehr 20 Jahren begann er in San Juan de Los Morros, einem kleinen Dorf im Landesinneren, ein Haus zu bauen. Mittlerweile hat er dort 50.000 m² Grund erworben und versorgt dank eines in Eigenregie umgesetzten Brunnenprojekts alle acht Familien des Dorfes mit Wasser. „Ich bin kein KarlHeinz Böhm. Aber dieses Projekt hat seine guten Seiten.“ Für Hardy sind die guten Seiten des Lebens keine bloßen Floskeln. Er hat sein ganzes Tun darauf fokussiert. „In meinen Bildern kommt nur das Positive vor. Deshalb musste ich auch aus Kärnten weg.“ Nachsatz: „Nicht, weil’s mir hier nicht gefällt. Im Gegenteil. Aber der Winter dauert mir einfach zu lange. Fünf Monate, das ist zu viel.“ Ein Jahr lang schlug sich Brandner in Australien durch. „Zu viel Wüste und an der Küste zu teuer“, sein Resümee. Den nächsten Versuch startete er in Chile. „Dort hab ich mir ein Auto gekauft, bin dann ein Jahr lang durch alle Länder Südamerikas gefahren. Der schönste Urlaub meines Lebens.“ Und einer mit Folgen. „Ich hab

mich in diesen Kontinent verliebt, in Venezuela ganz besonders. Weil alles so billig war, hab ich mir dort das Stück Land gekauft, auf dem ich heute das halbe Jahr über lebe.“ Immer Venezuela geht für den Maler aber auch nicht: „Venezuela und Österreich – das sind zwei Extreme. Dort hat einer 17 Kinder, und alles ist egal. Da kommt ein Kind mit Versicherung bis ans Lebensende auf die Welt. Meine Idealwelt liegt irgendwo dazwischen. Deshalb lebe ich auch in beiden Ländern.“ Brandner sieht sich nicht nur als Künstler, zum Ausgleich braucht er auch die Arbeit in der Natur. Was in Venezuela seine Gründe sind, die er zum Teil von Tagelöhnern bewirtschaften lässt („Sie kommen

So sehen Hardy Brandners Werke aus.


Sommer, Sonne, Klagenfurt! Gerade im Sommer zeigt es sich wieder ganz besonders: Klagenfurt ist sehens- und erlebenswert.

Fotos: Stadtpresse

Beachvolleyball Europameisterschaft Vom 30. Juli bis 4. August findet erstmals auf österreichischem Boden die Beach Volleyball Europameisterschaft im Strandbad Klagenfurt statt. „Beach Volleyball zieht neue touristische Zielgruppen nach Klagenfurt, die gesamte Wertschöpfung beträgt mehrere Millionen Euro. Dazu kommt die weltweite Berichterstattung, eine unbezahlbare Werbung für uns“, ist Bürgermeister Christian Scheider überzeugt.

Altstadtzauber Was wäre der Klagenfurter Sommer ohne den Altstadtzauber? Am 9. und 10. August verwandelt sich die Innenstadt in eine riesige Freiluftbühne. Stadt und Stadtrichter organisieren wieder gemeinsam eine der wichtigsten „hauseigenen“ Veranstaltungen. Für ein ganzes Wochenende kann man die besondere Mischung aus Kunst, Kultur, Kulinarik und Unterhaltung mitten im Herzen der Landeshauptstadt genießen. Kärnten läuft und Seebühne Vom 16. bis 18. August heißt es wieder „Kärnten läuft“. „Nicht nur das größte, sondern mit seiner Streckenführung entlang des Wörthersees wohl auch das schönste Laufevent des Landes“, schwärmt Scheider von der in Klagenfurt groß gewordenen Veranstaltung, die österreichweit Ihresgleichen sucht. Top Programm auch auf der Seebühne: Rainhard Fendrich & Band sind am 3. August zu Gast, tags darauf das Alan Parsons Live Project 2013. Austropop am See gibt’s am 23. August und DIE SEER am 24. August.

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und fragen, ob ich Arbeit habe. Dann arbeiten sie vier Stunden, und haben fürs Erste genug Geld. Das reicht ihnen.“) ist in Tiffen bei Feldkirchen der Kräutergarten, an dem er selbst Hand anlegt. „Ich brauche den Ausgleich. Ein Bild wird nämlich nur dann gut, wenn du Energie hineinsteckst. Diese Energie hole ich mir aus der Natur zurück. Da kann ich richtig auftanken.“ Im August in Velden. Bis 29. August stellt Hardy seine aktuellsten Werke auch wieder einmal in Kärnten aus. Am Corso Nummer 6 in Velden, vis-à-vis des alten Casinos, gibt es seine Werke, die im Schnitt zwischen 300 und 5.000 Euro kosten, zu bestaunen. Künstle-risch setzt Brandner auf Relief-Mischtechniken, in die er Fundstücke und Sand miteinarbeitet. 1992 hat er mit der sogenannten „Hardygraphie“ eine 3-dimensionale Technik entworfen, die seine Ausstellungen über die Schweiz, Deutschland, Irland, Südamerika bis nach Südkorea brachte. „Meine erste Ausstellung werde ich nie vergessen“, blendet der Vater eines 18-jährigen Sohnes („Marco ist 18 und lebt in Kärnten“) zurück. „Das war im Krumpendorfer Café Picadilly. Ich hab zwei Bilder verkauft.“ Zurück in Venezuela. Dort ist nach den Turbulenzen nach Hugo Chavez Tod Ruhe eingekehrt. „14 Tage lang gab es kein anderes Thema. Da ist kein Bus mehr gefahren, es herrschte ein Riesen-Durcheinander.“ Hardy hat das alles völlig kalt gelassen. Die 40 Cent für eine Tankfüllung machen‘s möglich. A


66 MONAT Leben

Braunbär Kenny lebt nahe Villach bei der Familie Sommeregger und kann dort auch besucht werden.

Echt tierisch Ein Hund ist für die Katz und der Stubentiger auch zu gewöhnlich. Wir haben Kärntner besucht, die Haustiere halten, die man nicht in jedem Haus erwartet. TexT daniela hofer FoTos Peter Just, PrimaPress, Privat

M

it 1,76 Meter Körpergröße schreitet es sich als relativ große Frau durchs Leben. Aber wenn sich so ein Vogel Strauß mit seinem langen Hals ganz neugierig aus drei Metern Höhe herunterstreckt, purzelt doch ganz kurz das Herz in die Hose. Ein dünner Drahtzaun verhindert seine vorsichtigen Annäherungsversuche, vor dem Zaun steht dennoch ein mulmiges Gefühl in der Luft. Doch, wie heißt es so schön? Er will doch nur spielen. Das bestätigt auch Anna Maurer. Sie und ihr Lebensgefährte Klaus Hornböck sind Straußeneltern. Seit sechs Jahren wohnen drei Strauße bei ihnen in Görtschach, nahe Reßnig bei Ferlach. „Der Grund hier gehörte einer alten Dame. Und die wollte, dass das

Grundstück von Tieren bewohnt wird“, erzählt Klaus Hornböck. Mehr oder weniger im Scherz sei man dann auf Strauße gekommen, Schafe und Ziegen waren der Dame nämlich zu gewöhnlich. Weil die drei Meter hohen Tiere (so groß werden ausgewachsene Strauße in der Regel) auch nicht einfach so eingeflogen werden dürfen, musste der Amtsschimmel die Strauße zuerst bewilligen. „Das Gehege muss eine gewisse Größe haben und man muss auch mindestens drei Tiere halten“, erzählt Anna Maurer. Das wird auch regelmäßig kontrolliert. Die drei Tiere, die das Paar im Alter von sechs Monaten geholt haben (schon damals mit 1,50 Meter Körpergröße!) entwickelten sich zu zwei Hähnen und einer Henne. „Entwickeln“


Leben MONAT 67

Tierische Rundschau: Klaus Hornböck hält drei Strauße in Görtschach. Robert Krammer hat Europas größtes Lamagestüt (Foto links) und das Ehepaar Stock (Foto oben) beheimatet fünf Kamele am Techelsberg.

Tierische Kontakte Martina Mickie Sommeregger 0660 1662006, verein@kenny-bear.com Raffael und Claudia Stock 0660/3432424, www.kaerntenkamele.at Wolfgang Gollenz 0664/1608111, http://www.eselpark.at Robert Krammer http://www.lamagestuet.at Die strauße in Görtschach bei Ferlach werden privat gehalten, können aber bei ihrem Gehege besucht werden.

deshalb, weil man das Geschlecht der Strauße erst nach gut einem Jahr erkennt. Hier nahe Ferlach leben die Strauße nun schon seit sechs Jahren, wälzen sich im Dünensand aus Namibia, den Klaus Hornböck – dank seiner Connections als Schotterbaron des Rosentals – extra eingeflogen hat und haben sich auch mit den Kärntner Wintern arrangiert. „Kälte macht ihnen gar nicht viel aus, solange es keine feuchte Kälte ist, da sind die Vögel lieber im Stall“, erzählt Anna Maurer.

„die gekaufte eidechse war ein leguan. der Zoohändler meinte, wir sollen das tier wegschmeißen“, ärgert sich thomas Jerger. Der Holzverschlag wird jetzt im Sommer auch täglich kontrolliert. Rund jeden zweiten Tag liegt dort nämlich ein Straußenei. Wenn das in die Pfanne kommt, sollten auch mehrere hungrige Gäste rund um den Tisch sitzen. Ein Straußenei hat die Größe von rund 25 Hühnereiern. Wenn man es erst einmal aufbekommt (am besten mit einem Bohrer!), braucht es allerdings viel Würze. Straußeneier schmecken nämlich fader als Hühnereier. Mit ganz viel Salz, Pfeffer, Zwiebel, Speck und Gemüse ist das Ei aber eine echte Delikatesse. Nur fürs Spiegelei eignet es sich weniger. „Aufgrund der Größe bleibt der Dotter lange glibbrig“, weiß Anna Maurer. Und wenn es

mit dem Essen nicht so eilig ist: Nach eineinhalb Stunden im kochenden Wasser kann so ein überdimensionales Ei auch gekocht verzehrt werden. Apropos Essen: Die Rosentaler Strauße sind wahre Gourmets und Vitaminjunkies. Äpfel und Salat stehen ganz oben auf dem Speiseplan. Das wissen auch schon die vielen Besucher, die auf dem Weg durchs Rosental bei den Straußen stehen bleiben. DER UNDERCOVER-KUSCHLER Aus einem Fehlkauf wurde die ganz große Liebe. 20 Zentimeter hätte die Echse sein sollen, die Gabriele Jergers Sohn in einer Reptilienbörse gekauft hat. Doch nach dem erreichten vermeintlichen Finalmaß wuchs das Tier weiter und weiter – und schnell haben die Jergers erkannt, dass ihnen da ein sprichwörtliches Kuckuckskind ins Nest gelegt wurde. Das geplante Rückgabegespräch mit dem Händler endete böse. „Er meinte, wir sollten das Tier halt wegschmeißen, wenn wir es nicht haben wollen“, so Gabriele Jerger, doch das brachten der Chef des Kärntner Landesmuseums und seine Frau nicht übers Herz. „Pugsley“ blieb. Mittlerweile misst der Leguan weit über zwei Meter und lebt schon seit zehn Jahren bei den Jergers, hat sein eigenes Terrarium und liebt es, mit Gabriele Jerger am Sofa zu kuscheln. „Sein Lieblingsplatz ist auf meinem Kopf.“ DIE WISSBEGIERIGEN IM MALTATAL. Esel gehören zu den ältesten Haustieren des Menschen: Sie wur-


68 MONAT Leben

Thomas und Gabriele Jerger kuscheln gerne mit Leguan „Pugsley“, die Familie Gollenz mitten in ihrer Eselherde

den schon vor 6.000 Jahren in Ägypten als Last- und Reittiere gehal- wachsen und die Gruppenanführer des 5-teiligen Kamelclans in ten. Nach Europa kamen die ersten Esel vermutlich vor 4.000 Jah- Arndorf. „Hier auf ihrer Weide haben sie Heimvorteil“, sagt Raffael, der Dromedar Robby dazu bewegen will, sich auch für das Foto ruren.Weil sie vielseitig einsetzbar waren, wurden sie als Arbeitstiere genutzt. Sie trugen Menschen über die höchsten Berge und wei- hig hinzustellen. „Der hat seinen eigenen Kopf“, meint er. Weil man testen Wege, zogen Wagen und trieben Brunnen und Mühlen an. Kamele nicht nur zum Freizeitvergnügen halten kann, ist bei den Stocks gutes Zeitmanagement gefragt. „Wir sind so oft es geht auf Esel gelten als störrisch und dumm. „Doch in Wirklichkeit haben sie nur ihren eigenen Kopf und ordnen sich nicht einfach unter“, der Weide, einer vormittags, einer nachmittags“, sagt Raffael Stock. sagt Eselparkbetreiber Wolfgang Gollenz. Esel sind sehr klug, tapfer Und zwischendurch sind die fünf Tiere (Max, Moritz, Saba, Robby und Jamil) die Attraktion auf Campingplätzen, Adventmärkten und vorsichtig. In einer gefährlichen Situation bleiben sie erst mal oder anderen Feiern, bei denen man auf den Kamelen reiten kann. stehen und überlegen, wie sie am besten reagieren, anstatt kopflos davonzurennen wie ein Pferd. Sie lernen schnell, und wenn man mit „Kinder kriegt man gar nicht mehr von ihnen runter“, wissen die kurzen, einfachen Worten zu ihnen spricht, verstehen sie rasch, was man meint. Aggressiv und bissig werden Esel nur, wenn man sie „Kindergeburtstage auf der Kamelweide sind schlecht behandelt. Über 100 prachtvolle Esel verschiedenster Rasneuerdings der Hit“, erzählt Claudia Stock. sen sind im „Eselpark - Maltatal“ zu finden. TrekkingparTner Pflegeleicht, ruhig, friedfertig und ein perfekter Geselle für Kinder – das wird den Lamas gerne nachgesagt und bei Robert Krammer in St. Jakob im Rosental kann man sich auf Europas größtem Lamagestüt selbst davon überzeugen. Möglichkeiten gibt es genug, vom Besuch am Gestüt bis zu organisierten Trekkingtouren und Wanderungen, bei denen Lamas gerne ihre Vorzüge ausspielen und unser Gepäck tragen! „Auch die Lamawolle ist in unseren Breiten inzwischen sehr beliebt, lässt sich stricken oder filzen“, erzählt Robert Krammer vom Lamagestüt. Und dass Lamas immer spucken ist ein übles Gerücht, das sich bei einem Besuch auch gerne ausräumen lässt. Vom Sand auf den Berg Gemächlich schreitet Max auf die neugierigen Besucher zu – und es ist faszinierend. Obwohl das Kamel an die drei Meter Höhe hat, bleibt man ruhig. Mit sanften Augen checkt er die Lage, streckt seinen Kopf entgegen und erwartet jetzt jede Menge Streicheleinheiten, schließlich hat er sich extra von der Unterstellhütte entfernt. Mit Max und seinem Bruder Moritz fing hier am Techelsberg alles an. „Meine Frau war immer schon von Kamelen fasziniert, erzählt Raffael Stock. Der ausgebildete Tierpfleger und seine Frau Claudia haben sich nach reiflicher Überlegung die Kamele Max und Moritz aus einem Zirkus geholt. Damals schon mit einem beachtlichen Stockmaß, sind die Tiere mit nun über sieben Jahren fast ausge-

Stocks, die sich damit auch Geld für die Kamelerhaltung verdienen. Dazu gehört auch ein perfekter Stellplatz, die Stocks suchen nämlich eine andere Weide für ihre Kamele. Übrigens: Gerne kann man die Kamele auch mit Kindern besuchen – zwischendurch finden auch immer wieder Kindergeburtstage auf der Weide statt. meiSTer peTz 250 Kilogramm – das ist Kraft zum Kuscheln. Wobei: Mit einem Teddybären ist das ein weit wohligerer Gedanke. Wenn sich Martina Mickie Sommeregger ihrem Schützling Kenny widmet, genießt der Braunbär die Streicheleinheiten und wälzt sich vor lauter Zufriedenheit. Kenny wurde 1992 im Zoo in Laibach geboren, wo er aufgrund fehlender Infrastruktur nicht bleiben konnte. Deshalb übersiedelte er im Mai 1992 ins Kennybearland nach Villach. Kenny ist besonders menschenfreundlich, deshalb war er als Jungbär immer wieder präsent in deutschsprachigen TV-Sendern, wie zum Beispiel in der Universum-Serie. Auch mit dem Society-Löwen Richard „Mörtl“ Lugner ist Fernsehstar Kenny seit seinem Auftritt in der Doku-Soap ‚Die Lugners’ auf Du und Du. Selbst Tierpflegerin, versucht Martina Mickie Sommeregger Kennys Lebensbedingungen so naturnah wie möglich zu gestalten. So wird auch ein Teil des Futters täglich in seinem Wald versteckt, sodass sich Kenny um die Futterbeschaffung kümmern muss. „Übrigens liebt der Vegetarier Kenny Vollkornnudeln über alles“, erzählt Martina Mickie Sommeregger. A


Horoskop sTernDerLsCHaU’n mIT KLaUs GraF Filmproduzent, Löwe, geboren am 19. August 1958

Als Löwe ...

... sind Sie mutig? Ja.

Löwe genießt? Ja.

... sind Sie ein Kind der Sonne. ... sind Sie der geborene Chef, Strahlend, charismatisch, majes- Unternehmer oder Direktor und tätisch? Ja. zum Führen geboren? Ja.

... bereichern Sie mit Ihrem Witz und erzählerischen Talent jede Feier? nein, das trifft nicht auf mich zu.

... lässt Sie Ihr Selbstbewusstsein ... sind Sie ein Kavalier alter im großen Rahmen zu einer wah- Schule? Ja. ... reagieren Sie schnell beleidigt, ren Lichtgestalt erstrahlen? nein. wenn Sie Ihre Würde verletzt se... stehen Sie durch Ihre positive hen? Ja. ... haben Sie einen Hang zum The- Ausstrahlung und Ihrem Charme atralischen? nein. meist im Mittelpunkt, was der

Wassermann

FIsCHe

WIDDer

sTIer

ZWILLInG

KreBs

Au weia! Mit Kritik und Ratschlägen seiner Freunde kann der Wassermann momentan gar nicht umgehen und das bringt ihn auch dazu, sich von liebgewonnenen Menschen zu entfernen. er sollte besser vom Gas runter!

Der August verläuft sehr emotional. Zeit für Reue ist angebracht und sollte auch genommen werden. Im Job beweisen die Fische viel Kompetenz und werden endlich wieder vom Chef beachtet.

Die Vorhaben und Unternehmungen werden vom Gegenüber wieder ernst genommen. Persönliche beziehungen kann der Widder aber nur verbessern, wenn er auch den anderen das entsprechende Vertrauen entgegenbringt.

Der Sommer bringt jede Menge gute Laune. Zu hohe Anstrengungen vermeiden, die Kraftreserven sind sonst bald aufgebraucht. Komplizierte Dinge jetzt lieber ruhen lassen und den blick nach vorne richten.

nun stellt sich endlich heraus, was dem Zwilling wirklich wichtig ist. Mit eifer und überschwänglicher Laune zieht der Zwilling alle anderen auch mit. Jetzt ist es endlich an der Zeit neues auszuprobieren!

Die nähe seiner Liebsten tut dem Krebs jetzt besonders gut. er ist auf Schmusekurs und kann auch alte Freundschaften wieder aufleben lassen. Das bringt Chancen aus dem Alltagstrott auszubrechen.

21. 1. – 19. 2.

20. 2. – 20. 3.

21. 3. – 20. 4.

21. 4. – 20. 5.

21. 5. – 21. 6.

22. 6. – 22. 7.

Liebe: Alles paletti Sex: Experimente! Job: Stressig Fit: Geht so

Liebe: News Sex: Schmusestunden Job: Läuft Fit: Schleppend

Liebe: Ernste Sache Sex: Atemberaubend Job: Fadesse Fit: Nix da

Liebe: Ausgeglichen Sex: Mühsam Job: Träge Fit: Hüstel

Liebe: Passt Sex: Gelegentlich Job: Oh, no Fit: Looser

Liebe: Harmonie Sex: Verschmust Job: Vorbildhaft Fit: Voller Einsatz

LÖWe

JUnGFraU

WaaGe

sKOrPIOn

sCHÜTZe

sTeInBOCK

In der Liebe scheint sich die Situation zu stabilisieren. Die eifersuchtsattacken des Partners lassen langsam nach. entscheidungen sollte der Löwe gewissenhaft abwägen, damit er sich nicht nur von seinen Gefühlen leiten lässt.

Die Jungfrau sollte sich nicht auf die gegenwärtige Situation versteifen. Wenn die Jungfrau lernt, mit ihren Gefühlen umzugehen und klar zu denken, kommt sie auch an ihr gewünschtes Ziel. Misserfolge sollte sie locker wegstecken.

In der Liebe und im beruf gehen die Dinge in die richtige Richtung. erfolge sollte die Waage im August aber auch mit anderen teilen. So kann sich der allgemeine Gemütszustand auch verbessern. Gesundheitlich sieht es top aus.

Aufpassen! Im beruf und in der Liebe baut sich Stress schnell auf, den der Skorpion aber nicht an den anderen auslassen soll. Gute Gespräche können helfen, Konflikte zu lösen und dann kann sich der Skorpion wieder entspannen.

Konfrontationen können nicht schaden. Doch vorsicht vor zu viel egoismus. Der Schütze muss nicht all seine Forderungen stur durchsetzen. ein guter Rat von vertrauten Personen sollte nicht außer Acht gelassen werden.

eine alte beziehung kann wieder aufleben und der bestehende Partner erscheint plötzlich in einem ganz anderen Licht. Das bringt wieder Schwung in eingefahrene beziehungen und belebt die leidenschaftliche Seite des Steinbocks.

23. 7. – 23. 8.

Liebe: Alles gut Sex: Keine Lust Job: Anstrengend Fit: Motiviert

24. 8. – 23. 9.

Liebe: Verliebt Sex: Jede Menge Job: Holprig Fit: Gut drauf

24. 9. – 23. 10.

Liebe: Nicht genug! Sex: Flaute Job: Ego-Alarm Fit: Spitzenform

24. 10. – 22. 11.

Liebe: Gewitterwolken Sex: Nebensache Job: Ruhe bewahren Fit: Passt

23. 11. – 21. 12.

Liebe: Schmatz! Sex: Weltklasse Job: Fordernd Fit: Voll im Saft

22. 12. – 20. 1.

Liebe: Geht so Sex: Routiniert Job: Mehr Engagement Fit: Durchhalten


Hightech

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GEORG HOLZER, REDAKTION

Immer lauter Die ultimative Bespaßung zu Hause und auch unterwegs.

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7 1 Jawbone Up. Fitness Tracker

messen jede Bewegung und wollen zu mehr motivieren. Gemessen wird zudem auch die Qualität des Schlafs. Die Daten des stylishen Jawbones überträgt man durch Anstecken ans Smartphone. Die Analyse erfolgt per App am Handy. Preis: 129,99 Euro

2 JBL Charge. Die Strandbad-Bespa-

ßung kommt als Musik per Bluetooth vom Smartphone oder Tablet. 2 x 5 Watt sorgen nicht gerade für Diskobeschallung, aber dafür hält der Akku ganze zwölf Stunden. Die erste Verbindung zwischen Speaker und Handy erfolgt dank NFC-Funk durch einfache Berührung. Preis: 145,- Euro

3 Bloom.fm Boots. Der britische In-

ternetradiosender Bloom.fm ließ sich einen Gag einfallen, um in der Festival-Saison bekannter zu werden. Weil es auf der Insel bekanntlich hin und wieder regnet, packte man kurzerhand einen Bluetooth-Lautsprecher mitsamt Akku in Gummistiefel. Preis: 70,- Euro bei firefox.com

4 OnBeat Solar. Wer am See andere

mit Musik nicht stören möchte, greift zu einem Kopfhörer. Wer dabei auch noch sein Smartphone laden will, bemüht die Sonne: Der Bügel dieses Hörmuschel-Sets enthält Solarzellen, die während des Musikgenusses auch noch den Akku füllen. Preis: 80,- Euro

5 Osram Cuby. Wer sagt, dass Taschenlampen heute noch aussehen müssen wie noch vor Jahren? Weil LEDs kaum mehr Strom brauchen und Akkus heute anders aussehen, sind ganz neue Formen möglich. So lassen sich die Lichter auch an ungewöhnlichen Orten anbringen. Der Akku wird per USB geladen. Preis: 19,95 Euro 6 Apple MacPro. Darauf haben viele

Profis gewartet! Die Neuauflage des MacPro hat ein ungewöhnliches Gehäuse, das auf Facebook & Co. schon als Papierkorb parodiert wurde. Darin stecken feinste Technik und pfiffige Details wie Anschlüsse, die leuchten, sobald man sich mit der Hand nähert.

Erscheinen soll er in der zweiten Jahreshälfte. Preis: offen

7 Recon Instruments Jet. Google Da-

tenbrille erscheint erst Mitte 2014. Wer früher in eine neue Welt eintauchen möchte, kann dies mit dieser Kamera-Display-Brille. Sie zeigt beim Sport Daten vom Brustgurt oder Pedalsensoren an. Daneben bietet die 70 Gramm leichte Brille auch Kartenmaterial von Google Maps oder zeigt Geschwindigkeit wie zurückgelegte Strecke an. Ausgeliefert wird sie im Dezember. Preis: 599,- Dollar bei reconinstruments.com

8 Sony DEV-50 DVR. Diese Kombination aus Camcorder und Fernglas richtet sich wohl nur an Spanner oder Jäger. Die Ergänzung durch optische Stabilisatoren ist bei 25-facher Vergrößerung Pflicht. Aufgenommen werden die dreidimensionalen Videos in Full HD. Vorerst nur in den USA erhältlich. Preis: 2.000 Dollar

9 Blackberry Q5. Egal, ob man Black-

berry abschreiben möchte oder nicht – ganz tot sind die alten SmartphoneWeltmeister aus Kanada noch nicht. Das jüngste Modell mit dem neuen Betriebssystem richtet sich an Blackberry-Einsteiger. Es hat eine Fünf-Megapixel-Cam und einen eher mickrigen internen Speicher von nur acht Gigabyte, der sich aber per Micro-SD aufrüsten lässt. Preis: 419,- Euro

10 Sony Smartwatch 2. Apple arbei-

tet angeblich an einer intelligenten Uhr, Sony hat sie schon. Die zweite Auflage der Smartwatch hat ein besseres Display und einen langlebigeren Akku. In Verbindung mit einem beliebigen Android-Smartphone zeigt sie Informationen am Handgelenk an, ohne das Handy in die Hand nehmen zu müssen. Preis: 199,- Euro


mobile5 Handyshop wird 10! MONAT: Vorweg: Gratulation zum runden Geburtstag! ANDREAS V. GLINIK: Danke. Die Zeit ist schnell vergangen. Für jene Leser, die Euch noch nicht kennen: Wofür steht mobile5? Unser Konzept ist leicht erklärt. Wir bieten unseren Kunden Handy- und Festnetzverträge, freie Handys sowie passendes Zubehör und Dienste wie Datenüberspielungen oder Reparaturen rund ums Mobiltelefon an. Ein klares Angebot ... ... ja, wir wollten von Anfang an unser Portfolio klein halten, aber in dem was wir machen einfach eine sehr gute Leistung bringen. Die Handybranche ist sehr transparent. Der Kunde zahlt überall, ob im Großmarkt, im Internet oder im Netzbetreibershop den gleichen Preis bei einer Anmeldung oder einer Vertragsverlängerung - unser Service macht den Unterschied. Ein Netzbetreibershop kann nicht bessere Konditionen anbieten? Nein. Außerdem beraten wir den Kunden komplett unab-hängig. Wir suchen für ihn das beste Tarifmodell aus allen Netzen - egal ob A1, Drei, Telering oder T-Mobile. Und Orange? Das wäre dann das fünfte Netz. Kommt von daher auch Euer Firmenname mobile5 Ja, genau so ist es. Nur ist ja Orange von der Firma Drei gekauft worden …

... aber der Firmenname bleibt Ja natürlich (lacht) Wo seid ihr überall zu finden? Egal ob in Klagenfurt, Villach, St. Veit, Feldkirchen, Hermagor oder Nötsch, ein mobile5 Handyshop ist immer in der Nähe. Was ist Euer Erfolgsrezept? Letztlich steht unser Modell auf vier Säulen: zufriedene Kunden, gute Kooperationen, Innovationsbereitschaft und motivierte Mitarbeiter. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen unseren Kunden bedanken, die unser zehnjähriges Bestehen überhaupt erst ermöglicht haben! Und die Pläne für die Zukunft? Unser Focus liegt im Moment im Segment der Business-kunden. Hier geht noch einiges! Was ist 2013 konkret geplant? Wir möchten allen gewerblichen Kunden ein noch besseres Angebot machen und mit einem persönlichen Service überzeugen, das es so bisher noch nicht gegeben hat. Dafür wünschen wir Euch viel Erfolg – und natürlich auch für die nächsten 10 Jahre! Herzlichen Dank!

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Ein Sommergespräch mit Geschäftsführer Andreas V. Glinik


Automobil 150-PS-Maschine im Test – auch sehr gut, aber die 25 Extrapferde, die sind schon sehr fein. Ich würde also den Stärkeren kaufen. Der Spurhalteassistent warnt beim blinkerlosen Spurwechsel mit einem Dröhnen. Sehr aufmerksam, aber auf langen Autobahnfahrten etwas nervig. Gut, lässt sich ja wegschalten. Dafür ist der Abstandhalter superpraktisch: Bei eingeschaltetem Tempomat bremst das Fahrzeug selbsttätig, wenn man sich dem Vordermann zu sehr nähert (gut für Leute, die sich durch Handys, Radio etc. leicht ablenken lassen). Mazda zitiert hier also gekonnt die Oberklasse, auch mit kompakten Ledersitzen und vielen Features, die Freude machen (Ausnahme: der träge USB-Anschluss, der den iPod wohl erkennt, aber ewig braucht, bis er ihn abspielbereit hat. Und die Kopfstützen, für die wir keine optimale Einstellung finden konnten). Optisch ist der Sechser super gelungen. Auch der Combi fast coupéartig geduckt, sportlich elegante Schnauze – noch nie war Mazda so ein Hingucker. Und der Preis? Nun ja, im Topbereich in punkto Motor und Ausstattung bewegen wir uns um die 40.000 Euro – ein Bereich, in dem die Kollegenschaft von Audi und BMW gerade anfängt, sich warm zu laufen. A

Schaut gut aus & geht gut: Wir bevorzugen Mazdas Sport Combi in der 175-Pferde-Version.

Hingucker Der Mazda 6 Sport Combi ist ein Hingucker mit feinem Platzangebot, geschmeidigen Motoren und Features aus der Oberklasse.

Mazda 6 Sport Combi CD 175 Revolution

TEST HEINZ GRÖTSCHNIG

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Daten & Fakten

ie Fahrt geht nach Ferrara. Recherchen fürs Alpe-Adria-Magazin. Natürlich sollen die Falträder mit, immerhin gilt Ferrara als Fahrradhauptstadt Italiens. Also die beiden superkompakten Brompton-Räder in den Kofferraum des Mazda Combi gepackt – daneben bleibt noch genügend Platz für den großen Hartschalenkoffer, die auch nicht kleine Schuhtasche und diverse Reiseutensilien. So mag

ich das: Alles im Kofferraum blicksicher verstaut – und der Fahrgastraum bleibt absolut leer. Man will Langfingern kein Betätigungsargument liefern. Ja, dieser Mazda hat eine Menge Platz. Und er hat auch sonst einiges zu bieten. Erstens einen Motor vom Feinsten: Der 175-PS-Diesel in Kombination mit der 6-Gang-Automatik ist ein BusinessClass-Triebwerk. Leise, durchzugsstark, sparsam (7,3 Liter in echt). Vorher hatten wir die

Motor: 4 Zylinder Diesel, 2.191 ccm, 129 kW/175 PS, 6-Gang Automatik. Werte: 215 km/h Spitze, 8,6 Sec. auf 100, 420 Nm bei 1.800 U, Testverbrauch 5,9 Liter, lt. Werk 4,9 Liter im Mix, 62-Liter-Tank, CO2Emission 129 g/km. Maße: 1.522 kg Leergewicht, 480/184/148 (L-B-H), Kofferraum 522 - 1.648 Liter. Preis: 40.290 Euro (Ausstattung Revolution, Automatik). Mazda 6 Sport Combi gibt‘s ab 26.990 Euro (2,0i Emotion, 146 PS), Diesel ab 28.990 Euro (CD 150 Emotion, 150 PS)

Was, wenn Design Schönheit mit Kraft verbindet?

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Inspiriert von der Seele der Bewegung: Der neue Mazda6 mit SKYACTIV-Technologie, i-ELOOP Bremsenergierückgewinnung und i-ACTIVSENSE.

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Der neue M{zd{ 6 sPort COMBI. www.mazda6.at Verbrauchswerte: 4,4–6,4 l/100 km, CO2-Emissionen: 116–150 g/km. Symbolfoto.

9020 Klagenfurt, St. Veiter Straße 119a Tel.: 0463 / 41 700

www.eisner.at


AUTOMOBIL MONAT 73

AUTO-risiert

Roman Pichler ist 2-Hauben-Koch im Moritz in Grafenstein. Mein erstes Auto war ein Seat Ibiza. Er hat viel Spaß gemacht, war zuverlässig.

Italolifestyle auf zwei Rädern: Die Touring ist besonders fesch (kein Topcase steht ihr gut).

Lasteserl Die Vespa 300 Touring ist ein herrlich unkompliziertes Stadtgefährt – dass aus dem Trip nach Grado nichts wurde, lag aber nicht an ihr.

Jetzt fahre ich einen Audi A4 2,0 Turbo. Er macht auch Spaß und ist sehr viel schneller. Im Verkehr nerven mich Rücksichtslosigkeiten. Beifahrer sollen mir nicht dreinreden. Auto und Umwelt? Ich denke, dass HybridAutos die Zukunft gehört. Wenn das ausgereift ist, ist es auch für mich ein Thema. Traumstrecke? Die Amalfi-Küste Mein Traumauto ist familiär der Audi RS6 und für den Spaß der Mercedes SLS Roadster.

TEST HEINZ GRÖTSCHNIG

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as Angebot war: Test der Vespa Touring. Hintergedanke: Man könnte doch mit der einmal nach Grado touren. So herrlich entspannt, entschleunigt, unterwegs ein paar Capuccini, gut essen (und dabei wenig Vino trinken!). Nun, testanfangs sah alles gut aus. Die Junihitzewelle machte die Vespa zum begehrten Untersatz. Raufsetzen, anlassen, und ab ins Kropfitschbad. Dann kam, wie das Wetter halt so spielt, die Junikältewelle und bremste alle Gradofantasien. Macht aber nix, denn auch der Stadt- und Nahbereich mit der 300er mit 22 PS macht mächtig Spaß, das ist ja eigentlich ihr Revier. Entspannt und unkompliziert in der Stadt von A nach B, Füße gut windgeschützt – und für mögliches Gepäck (Einkäufe!) vorne und hinten bewegliche Gepäckträger. Zwei Spanngurte mit und schon ist die Vespa ein kleines Lasteserl. Wie sie sich fährt? Unkompliziert. Gas ge-

ben, bremsen (ABS gibt‘s keines), basta. Kurven nicht zu beherzt angehen, die kleinen Reifen verdienen Respekt, das ist kein Motorrad. Optisch ist Vespa sowieso unschlagbar, da kommt keine andere (Honda, Yamaha, Suzuki & Co.) mit, sie ist das Original. Das heißt: Guter Wiederverkaufswert. Aber wer will so eine Wespe schon hergeben? A

Daten & Fakten VESPA GTS 300 ie Touring Motor: 1-Zylinder 4-Takt, 278 ccm, 15,8/21,5 kW/PS, Automatik, E-Starter Werte: 118 km/h Spitze, 0 - 100 in ca. 14 Sekunden, 22,3 Nm bei 5.000 U (extrem gute Beschleunigung bis 80 km/h, man gewinnt fast jeden Ampelstart), ca. 3,5 - 4 Liter Verbrauch, Tankinhalt 9,5 Liter. Maße: 158 kg Leergewicht, Sitzhöhe 790 mm, zwei Gepäcksträger, Staufach unter Sitz (aber nur für sehr kleine Helme ), Windschild Preis: 5.799 Euro (Aktionspreis)

ARBÖ-Tipp

Thomas Jank, Landesgeschäftsstellenleiter Super Aktion! Von 19. August bis einschließlich 14. September 2013 steigt in den acht Kärntner ARBÖ-Prüfzentren wieder eine „Schmieraktion“ der Sonderklasse. In dieser Zeit können Mitglieder und auch Nichtmitglieder den Motorölwechsel zu absoluten Hammer-Konditionen vornehmen lassen. Auf alle Markenmotoröle gibt es satte 20 Prozent Rabatt, die Arbeitsleistung sowie die Altölentsorgung sind überhaupt kostenlos. Dazu ein heißer Tipp: Termin jetzt schon reservieren, denn wer zuerst kommt, schmiert zuerst! Wir garantieren Ihnen: Mit uns läuft´s wieder wie geschmiert – und zwar mit Sicherheit! www.arboe-kaernten.at


LESERVORTEIL!

Rasante Italienerin Die neue Piaggio Beverly 350ie Sport Touring im Test: tolle Kurvenlage, schnittiges Design, sparsam im Verbrauch und, das Beste: keine Parkplatzprobleme. TEXT HANNES KRAINZ FOTOS KK

CARLOVEaRrdS

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C € 50,- Wertie ,– Piaggio-Familie hat mit dem neuesten Modell „Be* 0 3 € r u n um verly 350ie Sport Touring“ sportlichen Zuwachs beDie saubere Geschenkidee: kommen. Das freut natürlich auch MONAT-Szenefon exklusiver Lage mit besonderem Service Carlovers Wert Card! nk, ausgiebigem Frühstückbuffet, abendtograf Hannes Krainz, der den ganzen Sommer über, diesen Außenund Innenreinigung ohne Terminvereinbarung, sofort und ohne Wartezeit! Die Carlovers Wert Card ie außerdem den exklusiven Badestrand, Roller als Dienstfahrzeug auf Herz und Nieren testet. Durch ihssagebereich undso vieles mehr. Pre-Payed Karte, welche als bargeldloses Zahlungsmittel verwendet wird und für alle ist eine genannte re Bauart gehören European Bike Week. bei Carlovers www.karnerhof.com Produkte gültig ist! Bestellen Sie diese € 50,- Wertkarte exklusiv beim Kärntner MONAT um Großrad-Roller ohnehin zu den sichersten nur € 30,-*. www.carlovers.at und komfortabelsten Zweirädern, doch mit der optionalen ABSund ASR-Ausrüstung ist es Piaggio weltweit erstmals gelungen, *Solange der Vorrat reicht. *Solange der Vorrat reicht. Bestellung im Internet unter www.monat.at. Keine Abo-Bindung! MONAT Info-Hotline: 0463/47858-0 MONAT Info-Hotline: 0463/47858-0 neue Maßstäbe im Bereich Sicherheit zu setzen. Und diese muss gewährt sein, damit die Fototasche samt Inhalt auch sicher von einem Event zum anderen gebracht wird! Mit mehr als 300.000 verkauften Rollern gilt die Piaggio Beverly als Roller-Topseller der letzten zehn Jahre. Das neue Modell besticht dabei nicht nur durch elegant sportliches Design, sondern auch durch technische Raffinessen: So wurde die Beverly mit einem 330 ccm starken Motor, der aber der Leistung eines 400 ccm Hubraums entspricht, ausgestattet. Das merkt man bei den Ampeln, wenn man jeden anderen Roller bei Grün einfach stehen lässt, gefällt mir! Mein Fazit: Mit diesem Roller ist der sommerliche Fahrspaß garantiert und der Fahrtwind bläst einem immer wiederein Lächeln ins Gesicht! Der Roller verfügt über eine . Halbpension kl in n tolle Kurvenlage und ist ne so 2 Per 0,-) 2 Nächte für (statt ca. € 42 * mit seiner Ausstattung ,2 2 um nur € 2 ein sicheres Gefährt!

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Inmitten der wunderschönen Lagune am Ufer des Wörthersees bietet das Seepark Hotel ein besonderes Urlaubsgefühl: Relaxt wird im außergewöhnlichen SPA-Bereich, geschlemmt im Restaurant Laguna mit eigener Marina, gechillt und gefeiert in der Gig-Bar, gebadet wird gratis im Strandbad Maiernigg. Verbringen Sie zu zweit zwei Nächte im Superior Zimmer mit Balkon und Lagunenblick, inkl. Halbpension und Eintritt in den SPA-Bereich um nur € 222,-*. www.seeparkhotel.at Gutschein 1 Jahr ab Ausstellungsdatum gültig; nach Verfügbarkeit

Daten & Fakten Piaggio Beverly 350ie Sport Touring Motor: Flüssigkeitsgekühlter Viertakt Einzylinder, 330 ccm, 33 PS, 16-Zoll-Reifen vorne und 14-Zoll hinten, Scheibenbremse, Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler Werte: 138 km/h, 32 Nm bei 6.250 U Testverbrauch ca. 3,9 Liter, 13-Liter-Tank

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Essen/Trinken Esstalk

Die See-Besten Paul Schrott, der Neue vom Schlosstern in Velden, hat schon zwei Michelin-Sterne erkocht, er will natürlich um die Nr. 1 vom Wörthersee kräftig mitreden. TEXT HEINZ GRÖTSCHNIG

Wolfgang Hinteregger ist Hotelier am Katschberg und am Wörthersee. Ihre Leibspeise? Kärntner Kasnudeln und Rindsrouladen Was würden Sie nie bestellen? Rohe Tomaten Lieblingsgewürz? Basilikum Lieblingsweine? Weiß der „Grüne Veltliner Lois“ von Loimer, Rot der Zweigelt „Bienenfresser“ von Pittnauer Ihre süßeste Versuchung? Kirschenstrudel mit Vanilleeis Lieblingslokale? „Elefante bianco“ in Triest und der „Zelloth“ in Spittal Das verdirbt beim Essen im Restaurant die Laune: Schlechter Weinservice Privat koche ich am liebsten: Eine Frigga Welcher Spitzenkoch fällt Ihnen spontan ein? Wolfgang Puck

Erlesenes

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örthersee – und die Frage nach der kulinarischen Vorherrschaft: Wer ist der Beste am See? Bei Gault-Millau gibt‘s aktuell drei 16-Punkte-Köche: Andre Stahl vom Carame, der auch im „Guide A la Carte“ die Nase vorn hat. Hubert Wallner aus Bad Saag, den der „Falstaff Guide“ als See-Besten sieht. Und Harald Rindler vom Aenea (siehe rechte Seite). Stefan Lastin, einziger See-3-Hauber, ist ja nach Villach ins „Frierss Feines Haus“ abgewandert – sein Schlossstern-Nachfolger Paul Schrott will nun auch ein Wörtchen bei der Nr.1-Frage mitreden. Schrott, 43-jähriger Südtiroler, kann einiges vorweisen. Drei Jahre bei Witzigmann, dann bei Schuhbeck, Winkler, Müller. Selbst hat er u. a. in Florenz zwei Sterne im „Hotel Olivi“ erkocht. Und nun also Schlossstern, Velden. Die Speisenkarte, uff: Menüs von 105 (5 Gänge) bis 219 Euro (11 Gänge), preislich so hoch spielt am See keiner. Ist das Restaurant mit der herrlichen Terrasse zum See Mitte Juli donnerstags deshalb so spärlich besucht? Am Essen kann‘s nicht liegen. Das spielt in ähnlicher Liga wie unter Vorgänger Lastin, nur mit weniger regionalem Bezug. Vielschichtige, verspielte Teller, reich an Komponenten und Farben. Hier ist, das merkt man schnell, wieder ein Könner am Werk. Schrott arbeitet mit einem Fünferteam, unter Silvio Nickol (der hier angeb-

lich vier Hauben bekommen sollte, dann aber nach Wien ging), waren es noch zwölf gewesen. Das Menü ist gut portioniert, auch nach neun Gängen ist man bewegungsfähig. Von den Grüßen bleibt die Gemüseterrine und das TartarToasterl in Erinnerung. Vom Austernteller die Pumpernickel-Erde (mit Nussbutter). Guter Gag. Das Viererlei vom Saibling kommt bestens an, der Atlantiklangostino auf pulverisiertem Olivenöl auch. Die Weinbegleitung überzeugt nicht so. Wunderbar das Kalb mit genial würziger Kruste, am Ende schlägt das Champagnersorbet mit Hollerschaum die Valhrona-Schoko-Kombi. Fazit: Große Küche, gefühlt im 16-17-PunkteBereich. Fragt sich nur, wie das Publikum die Preise aufnimmt und wie es im Herbst, Winter gehen wird. Man will ja bis Jänner offen halten. Auch das Strandlokal Seespitz ist teuer: Wienerschnitzel um 29 Euro, nun, ja. Mit solchen Preisen will man laut Schrott Plätze für Hausgäste im Lokal frei halten. Das könnte gelingen. A Schlossstern, Falkensteiner Schlosshotel Velden, (0 42 74) 52 000, nur abends, So. & Mo. zu Ambiente: 11112 Service: 11113 Küche: 11111 Keller: 11113

Zwei-Sterne-Koch Paul Schrott und Genusseindrücke aus dem Veldener Schlossstern

Zeit ist die große Mangelware unserer - Zeit. Deshalb boomen ja Fertiggerichte und Mitnehmpizze. Aber: Kochen kann doch ganz schnell gehen: „Schneller Teller - Rezepte für jeden Tag von Stevan Paul“ (Tre Torri, 19,90 Euro) verrät Blitzrezepte, irgendwo zwischen 15 und 35 Minuten Zubereitungszeit. Vom Steak-Carpaccio mit Djon-SenfSauce über Shitake-Bolognese bis zum Calamares-Pilaw, von Hirschmedaillons mit Kartoffelstampf über Bulgur-Curry bis zum Ananas-Tomaten-Garnelen-Salat und zum Apfelkuchen aus dem Glas. 100 lässige Ideen für spannende Gerichte, mit guten Arbeitsanleitungen und sehr g‘schmackigen Fotos.


ESSEN/TRINKEN MONAT 77

Gastronews Effektvolles Aenea Wofür ist das Aenea in Reifnitz bekannt? Für Topdesign. Und für Topküche, die in den Jahren zuvor aber von ständig wechselnden Köchen zelebriert wurde. Nun, damit scheint Schluss zu sein. Harald Rindler ist nun schon das dritte Jahr da, er trägt zwei Hauben zu 16 Punkten und kocht kräuter-, farbenund effektvoll, dass es eine Freude ist. Vorweg darf man sich Kresse selbst aufs (köstliche) Brot schneiden, sich dann über spektakuläre Fish & Chips wundern, die Farbenpracht der Georgia-Rübe mit fruchtigem Mangosorbet vereinen, zu geräuchertem Stör Caviar aus dem Doserl löffeln und den perfekten Krustentiercapuccino auf Olivenölsorbetto genießen. Menüs kosten 69 bis 85, Hauptspeisen ab 26 Euro, Flascheinwein beginnt knapp unter 30 Euro. Im Preis inbegriffen: Herrliche Wörtherseeblicke.

Fein & Spitz Was uns unterwegs kulinarisch so widerfährt: die Abteilung Kurzkritik & Tipps. Der lässigste Essort am Wörthersee? O, da hat Dauerbrenner „Lakeside“ gute Karten. Wir kosteten gute Riesenbruschetta (reicht locker für zwei), der Mango-Papaya-Salat mit scharf angebratenem Tuna war spicy, der Saibling im Ganzen auf den Punkt gebraten. Tici Kaspar wird Mutter, kann also nicht mehr im Georgium am Längsee kochen. Dort tischt nun Hausherr Marcus Gruze Winzerjausen und Köstlichkeiten auf, die Thomas Gruber in Pörtschach für ihn kocht. Das „Soleo“ (früher Föhrenhof) bei Krumpendorf ist ein gepflegtes Haus für Weindegustation und Essen. Der Kalbsrücken am Knochen war zart, der Fischspieß mit Jakobsmuscheln tadellos, die Nachspeisen sind eher von der sehr süßen Seite. Schicken auch Sie Erlebnisse & Restauranttipps an: redaktion@monat.at

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Pasta des Monats Rigatoni Vulcano Zutaten: 400g Rigatoni, 3 Stück Knoblauchzehen, 150g in Würfel geschnittener Prosciutto, 800g geschälte und gewürfelte Tomaten, 1 Stück getrockneten Chilli, 10 Stück frisch gezupfte Basilikumblätter, 100g geriebener Pecorino, Salz, Pfeffer aus der Mühle und Olivenöl Zubereitung: Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Den Knoblauch in Scheiben geschnitten, glasig dünsten, Prosciutto goldbraun braten, Tomatenwürfel und Chilli einrühren, mit Pfeffer und Salz würzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis sich das Öl von den Tomaten absetzt. Die Rigatoni „al dente“ kochen, in einer vorgewärmten Schüssel, die Nudeln mit der Sauce mischen, mit geschnittenen Basilikumblättern und mit dem geriebenen Pecorino vollenden. Peter Brugger`s (Küchenchef) Tipp: Vorsicht mit dem Salz in der Sauce, da bereits der Prosciutto recht salzig ist! Von uns probiert in der OSTERIA DAL CONTE Tabakgasse 4, Klagenfurt, Tel. 0463/57000. Warme Küche von 11.30–13.45 Uhr und von 18–23 Uhr Das Besondere ist selten genug!

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78 MONAT GEnuSS

Alpe-Adria-Genussfestspiele Gourmet-Detektive und kulinarische Spürnasen aufgepasst: Im Alpe-Adria-Gebiet lockt jetzt eine Fülle erlesener Gaumenfreuden. Wir präsentieren die köstlichsten Genuss-Termine und Kulinarikfeste. TEXT AnjA Skribot FOTOS ArchivioturiSmo FvG (mezzolo), Photonet, Aleš Fevžer, SteiermArk touriSmuS (hArry SchiFFer, ikAruS.cc), tvb heiliGenblut Am GroSSGlockner, mAx & tASSotto, GiAcomellir, kk


GEnuSS MONAT 79

Istrien und Kvarner Bucht Weitere Termine und Feste 5. 8.: Wassermelonenfest in Rosin bei Tar nahe Porec. www.istra.hr 13. 9.: Fischerfest in Funtana. www.funtana.com 13. 9.-15. 9.: Feiertag der Traube in der Altstadt von Buje (Starogradska jezgra) www.tzg-buje.hr 14. 9.: Gnam-Gnam-Fest, Veliki Trg (Platz), Novigrad. www.novigrad-cittanova.hr 5.-13. 10.: Oliventage in Punat. www.tzpunat.hr 12. 10.: „Kestenijada“ - Maronifest in Oprtalj. www.oprtalj.hr 27. 10.: 13. Schau von Schnäpsen aus Istrien in Hum. Info: udruga Hum , T. +385 (0)52 660003, www.hum.hr

Slowenien

Trüffeltage in Livade, Buzet, Motovun 07. 09.: „Subotina“ in Buzet, Trg Fontana (Platz) „Subotina“ - mit Riesenrührei mit Trüffeln (2.013 Eier und 10 kg Trüffeln) www.tz-buzet.hr 28.-29. 9.: 4. „TeTa“ Teran und Trüffelfestival in Motovun, Trg Andrea Antico (Platz) www.tz-motovun.hr 04.-06. 10.: 20. „Tuberfest“: Schau der Weißen Trüffel in Livade. 11 bis 19 Uhr. Trüffelausstellung, Celebrity-Show-Cooking, Versteigerung von Trüffeln, Vorführung über die Trüffelsuche sowie Messe der landwirtschaftlichen Produkte; 02.-03. 11.: Trüffelwochenende in Buzet. Ausstellung und Messe von Trüffeln und einheimischen autochthonen Produkten. Schwarze und weiße Trüffel haben ihren natürlichen Lebensraum im istrischen Trüffel-Dreieck zwischen Pazin, Buje und Buzet und vor allem im Tal des Flusses Mirna und im Wald von Motovun. Sie wachsen unterirdisch und werden von speziell ausgebildeten Hunden gesucht. Weiße Trüffel, die auch als teuerste und am meisten geschätzte Trüffel gelten, haben ihren Saisonhöhepunkt im Oktober. Im bekannten Trüffelzentrum Livade, in der Nähe von Motovun, wird dann eine Reihe von Veranstaltungen zu Ehren dieses unbestrittenen Königs der Pilze organisiert. Typische Gerichte mit Trüffeln: Fuži-Nudeln, Pljukanci-Nudeln, Omelett (‚Fritada‘) und verschiedene Variationen mit Fleisch. Lage und Anreise: Livade liegt im Zentrum von Istrien und ist mit dem Auto von Klagenfurt über Ljubljana in drei Stunden erreichbar. Info: Tourismusverband Istrien, T. +385 52 88 00 88, www.istra.hr http://www.istria-gourmet.com

Laibacher Weinstraße 9. november 2013

Für echte Feinschmecker und die, die es noch gerne werden möchten: In der slowenischen Hauptstadt Laibach wird jedes Jahr ein traditionelles Weinfest veranstaltet, das besonders die Herzen von Hobby-Gourmets höher schlagen lässt. Die traditionelle Veranstaltung an den Flussufern der Ljubljanica in der Stadtmitte präsentiert das Angebot slowenischer Winzer aus allen Weinbaugebieten des Landes sowie eine Vielzahl an slowenischen Köstlichkeiten. www.visitljubljana.si

40. „Marunada” (Maronifest) in lovran, Dobrec und liganj 11. bis 27. oktober 2013 11.-13. 10. in Lovran | 19.-20. 10. in Dobrec | 26.-27. 10. in Liganj Während des Marunada-Festivals steht das kleine Küstenstädtchen Lovran ganz im Zeichen der Maroni. Zu kosten gibt es: geröstete Maroni, Maroni-Kuchen & -Torten, Crêpes, Maroni-Püree sowie Maroni-Gulasch. Es werden auch andere traditionelle Spezialitäten der lokalen Gegend angeboten, wie etwa heimischer Jungwein oder der Honigschnaps „Medica“. Mit vielseitigem Kulturund Unterhaltungsprogramm. Lage und Anreise: Lovran liegt an der Ostküste Istriens, sechs Kilometer südlich von Opatija. Mit dem Auto in drei Stunden von Klagenfurt erreichbar. Die kleinen Orte Dobrec und Liganj sind etwa 3 km nördlich und südlich von Lovran entfernt. Info: (+385 51) 29 17 40, http://www.tz-lovran.hr

Weitere Termine und Feste 20.-29. 9.: Festival der alten Rebe in Marburg. Kulinarik-Wein-Kultur, größte touristische Veranstaltung Marburgs im Herbst. Anreise: Marburg ist von Klagenfurt aus in zwei Stunden über Graz erreichbar. Info: (+ 386 2) 23 46 600, www.maribor-pohorje.si 26.-27. 9.: Sladka Istra, „Süßes Istrien“ in Koper. Vielfältiges Angebot an Süßspeisen, süßen Getränken und anderen Köstlichkeiten aus dem slowenischen Istrien. www.sladka-istra.si 12.-13. 10.: Kozjansko-Apfelfest in Podsreda „Praznik kozjanskega jabolka“ Wenn Sie Anfang Oktober in die Region Kozjansko reisen: das KozjanskoApfelfest in Podsreda, in der Region Kozjansko im Osten Sloweniens, nicht verpassen. Hier werden ausgezeichnete Apfelsorten aus Wiesenobstgärten gewürdigt. www.tourism-kranj.si


80 MONAT GENUSS

Steiermark Schilchertage in Stainz 9. bis 11. August 2013

Die Stainzer Schilchertage bilden nicht nur das Flaggschiff in der Präsentation des schillernden Saftes aus der Wildbacher Traube, sie sind auch eines der größten Weinfeste der Steiermark. Die Eröffnung wird mit einem Konzert der Marktmusikkapelle Stainz eingeleitet. Neben vielen Weinsorten und kulinarischen Schmankerln aus der Region wird das Fest mit viel Musik und Tanz perfekt abgerundet. Am Trachtensonntag wird der steirischen Tracht, im Speziellen der Stainzer-Tracht, gehuldigt. Es finden sich auch immer auswärtige Volkstanz- und Folklore-Gruppen ein. www.schilchertage.at

Weitere Termine und Feste 24.-25. 8.: Mulbratlfest in Weiz. Das „Mulbratl“ ist eine regionale Spezialität: geräuchertes, luftgetrocknetes Karree, hauchdünn auf Bauernbrot serviert. www.stadtmarketing-weiz.at 31. 8.-1. 9.: Tage der offenen Kellertüren im steirischen Weinland. (0316) 80 50 14 35. www.steirischerwein.at. 4.-8. 9.: Most & Jazz. Mit Swing in den Herbst im steirischen Fehring bei Feldbach. www.mostundjazz.com 8. 9.: Erlebnisfahrt auf der steirischen Apfelstraße in Puch. Mit Spezialitäten aus den Genuss-Regionen Oststeirischer Apfel und Weizer Berglamm. www.apfelstrasse.at 14. 9.: Kürbisfest in Fürstenfeld. Die Fürstenfelder Kürbisbauern präsentieren regional bäuerliche Köstlichkeiten der Region! Beginn: 9 Uhr. www.fuerstenfeld.at 14. 9.: Voitsberger Käsefest mit steirischen Käsespezialitäten. Kulinarischer Genuss vom Feinsten. Von 10-18 Uhr. www.milchstrasse.at 21. 9.: „Kulinarik & Wein“ in Leibnitz. Traditionelles Weinfest, das Gusto auf den Herbst in der Südsteiermark macht. www.leibnitz.info

22. 9.: Klöcher Winzerzug. Leben und Feiern im Traminerland. www.kloech.com 27.-29. 9.: 46. Hopfen- und Weinlesefest im südsteirischen Leutschach. Dieses Fest zählt zu den Höhepunkten im jährlichen Festreigen. www.events.steiermark.com 29. 9.: Kulinarischer Herbst. Tag der offenen Tür in den Betrieben rund um Riegersburg. www.kulinarisches-vulkanland.at, 4.-6. 10.: Gamlitzer Weinlesefest mit Festumzug. Die Hauptakteure: Frischer Sturm, heiße Maroni und viele andere Spezialitäten aus der Region der Südsteiermark. Brauchtumsfestumzug am Sonntag. www.gamlitz.at 13. 10.: Südsteirisches Herbstfest in der Weinstadt Leibnitz. Krönender Abschluss der Herbstfeste der Südsteiermark. Von 10-20 Uhr. www.leibnitz.info 6. 11.: Steirische Junkerpremiere. Von 18 bis 22 Uhr. DAS ORIGINAL - der Jungwein mit dem Steirerhut! www.steirischerwein.at, www.steirischerjunker.at


GENUSS MONAT 81

Kärnten 11. Glockner-Lamm-Fest in Heiligenblut 13. bis 15. September 2013

Kulinarik auf höchstem Niveau wird beim 11. Glocknerlammfest in Heiligenblut geboten. Am Dorfplatz in Heiligenblut verwöhnen Sie die heimischen Köche mit Spezialitäten rund ums Lamm. Eine Wanderung mit NationalparkRangern sowie die musikalische Umrahmung sind selbstverständlich. www.heiligenblut.at

Weitere Termine und Feste 2.-4.8.: 12. Kärntnernudelfest in Oberdrauburg. www.kaerntnernudel.at 4.8.: 13. Jauntaler Salamifest im Stift Eberndorf. www.salamigenuss.at 9.-18.8.: Gackern 2013. Geflügelfest in St. Andrä/Lavantal, www.gackern.com 11.8.: Rindfleischfest am Ossiacher Tauern. Das Gut Ossiacher Tauern ist schon seit Jahren Schauplatz für ein kulinarisches Fest, bei dem sich alles um das Rind dreht. Die Besucher erwartet eine Fülle von Schmankerln – vom traditionellen Tafelspitz bis zum gegrillten Steak. www. ossiachersee.cc 17.8-18.8.: Honigfest in Hermagor. Alles zum Thema Honig, Bienen und Bienenprodukte sowie Köstlichkeiten aus dem Genussland Kärnten. www.honigfest.at 24.8.: Genussfestspiele 2013, bei Sissy Sonnleitner in Kötschach Mauthen. www.genussfestspiele.at 24.8.: 6. Palatschinkenfest in Baldramsdorf. Ab 10 Uhr am Dorfplatz. Mehr als 40 Sorten, süße, pikante und gebackene Palatschinken. www.palatschinkenfest.at 31.8.-1.9.: Lesachtaler Dorf- und Brotfest, Liesing. www.brotfest.at 6.-8.9.: 14. Kärntner Gulaschfest in Feldkirchen. www.heimatherbst.at 6.-8.9.: Bauern-Backhendlfest in St. Georgen am Längsee. www.laengseehochosterwitz.at 7.9.: 5. Strudelfest in Seeboden. Ob süß oder pikant, in der Suppe oder zum Kaffee - an diesem Tag gibt es über 30 verschiedene Strudelvariationen für jeden Geschmack. www.seeboden.at 7.9.: Karnisches Kartoffelfest in St. Paul im Gailtal. Hier kommen traditionelle Speisen wie auch modern interpretierte Kartoffel-Gerichte auf den Teller. www.wanderdoerfer.at 8.9.: Fest der Kartoffel Ludmannsdorf. www.ludmannsdorf.gv.at 8.9.: Sterzfest Gemmersdorf im Lavantal. Verschiedene Zubereitungsarten des ehemals „Arme-Leute-Essen“ werden geboten. Musikprogramm. www.st-andrae.at 14.-15.9.: Hadnfest. In der idyllischen Unterkärntner Gemeinde Neuhaus findet auch heuer wieder das kärntenweit einzigartige Hadnfest statt. Bei diesem Fest lassen die Neuhauser Gastwirte und Landwirte den etwas in Vergessenheit geratenen „Hadn“ (=Buchweizen) hochleben. www.hadn.info 15.9.: Ritschertfest Rosegg in der Keltenwelt Frög. www.heimatherbst.at 21.9.: 10. Riesenspeckfest, Eisenkappel (Vellach). Die größte Speckplatte der Welt wird präsentiert. www.zum-florian.at 23.9.: 7. Kärntner Reindlingfest in Gnesau mit gelber Suppe. Ab 11 Uhr, Kulturhausplatzl. www.heimatherbst.at 22.9.: 10. Sittersdorfer Weinfest. Hier geht es um Kulinarik & Brauchtum. Mit Feldmesse und Weinsegnung. www.kaernten.at 28.9.-29.9.: 18. Käsefestival in Kötschach-Mauthen. www.alles-kaese.at 5.10.: 21. Jubiläums-Polentafest in Nötsch. Köstliche Polentagerichte garantieren Schlemmerfreuden. www.polentafest.at 6.10.: 13. Krautfest in Weissbriach, Gitschtal. Köstliches rund ums Kraut. www.weissbriach.at


82 MONAT GENUSS

Friaul-Julisch-Venetien Friuli Doc in Udine 12. bis 15. September 2013

200 Aussteller präsentieren kulinarische Genüsse und Spezialitäten der Region, Kunst und Kunsthandwerk, Bücher und vieles mehr. In den vier Tagen gibt es auch rund 150 Musikveranstaltungen auf den Straßen und Plätzen im Zentrum von Udine und das alles bei freiem Eintritt. www.comune.udine.it

Weitere Termine und Feste 15. 8.: Knoblauchfest in Resia, Friaul. www.folclore.eu 26. 8.-5. 9.: Fest der Paprika in Zero Branco nahe Treviso. www.giraitalia.it 31. 8.-2. 9.: Festival Vegetariano (Vegetarier-Festival) 2013 in Gorizia/Görz. Es dreht sich um Fleischloses. www.festivalvegetariano.it 7.-8. 9.: „Forni, funghi e ... gastronomia“, Pilzfest in Forni di Sopra. www.fornidisopra.net 13.-15. 9. und 20.-22. 9.: „Festa dei funghi e dell‘ ambiente“ - 46. Pilzfest in Budoia bei Pordenone. Pilzmarkt, Verkostung, Folklore. www.pordenonewithlove.it 21. 9.: Festa del formaggio e della ricotta (Käse- und Ricottafest) in Enemonzo nahe Tolmezzo. www.folclore.eu 26.-29. 9.: „Gusti di Frontiera“ in Görz. Eine kulinarische Veranstaltung, die köstliche Spezialitäten und Wein aus Italien und ganz Europa vereint.www.comune.gorizia.it 5.-6. 10. und 11.-13. 10.: „Festa delle castagne“ (Kastanienfest) in Montenars bei Udine. www.comune.montenars.ud.it, www.turismofvg.it 5.-7. 10.: „Sagra del Baccala“ in Pravisdomini, Pordenone. Stockfisch zubereitet in allen Variationen. Musikalische Untermalung und köstlicher Wein inklusive. 6. 10.: Festa del giuggole (Jujubenfest, eine alte Steinobstsorte) in Arquà Petrarca nahe Padua. www.folclore.eu 27. 10.: Festa della Zucca, Kürbisfest in Venzone. Authentischer Sprung in das Mittelalter zwischen Gasthäusern und Wirtshäusern, Edeldamen und Rittern und unendliche Spezialitäten auf Kürbisbasis. www.prolocovenzone.it, www.turismofvg.it 9.-10. 11.: Gemona, formaggio e dintorni, Gemona del Friuli. Käsefest im Stadtzentrum. www.prolocogemona.it 14.-17. 11.: 15. „Ein Prosit in Tarvis“, Malborghetto. Weinpräsentation. Das Beste der Weine aus Friaul-JulischVenetien und den bekanntesten italienischen Weinbaugebieten steht zur Verkostung bereit.www.einprosit.org

Veneto 47. Fiera del Riso, Reismesse und -fest in Isola della Scala

11. September bis 6. Oktober 2013

In Isola della Scala, südlich von Verona, werden während der „Fiera del Riso“ rund 200.000 Teller Risotto verschmaust. Die beliebteste Rezeptur - „Risotto all´isolana“: 1 kg Vialone nano Reis, 2 Liter beste Brühe, 200 g Schweinelenden, 200 g mageres Kalbfleisch, 150 g Butter, 140 g Grana, Pfeffer, Salz, Zimt und Rosmarin. Vier Wochen lang gibt es Reisspezialitäten vom Allerfeinsten inklusive Prämierung des besten Risotto-Rezeptes. Sehenswert: die Reisstraße. Sie verläuft im Südwesten der Provinz Verona auf allen Landstraßen, durch Reisfelder, vorbei an Villen, Höfen, Burgen und Reismühlen sowie durch mittelalterliche Orte. Lage und Anreise: Isola della Scala befindet sich 20 Kilometer südlich von Verona. Dauer der Autofahrt ab Klagenfurt: 4.15 Stunden. Info: (+39 045) 66 31 911, www.fieradelriso. it, www.stradadelriso.com

Weitere Termine und Feste 5.-8. 9.: „Festa della Zucca“ (Kürbisfest) in Pastrengo. www.prolocopastrengo.it 7. 8.: Festa degli Gnocchi in Bosco Chiesanova nahe Vicenza. www.folclore.eu 9.-13. 9.: Festa dell´uva (Traubenfest) in Sarcedo nahe Vicenza. www.folclore.eu 28. 8.: Festa del tartufo (Trüffelfest) in Papozze nahe Rovigo. www.folclore.eu 31. 8.-8. 9.: Festa del Gnocco in Trissinoca, 15 km von Vicenza. www.festadelgnocco.it 13. 9.: „Cena di Gala“ (Großes Gala-Dinner) am Canale di mezzo in Peschiera del Garda. www.veneto.to 29. 9.: Festa dei Funghi (Pilzfest) in Nervesa della Battaglia nahe Treviso. www.folclore.eu 19.-20. 10.: 41. Festa del Marrone di San Zeno D.O.P. (Maronifest). In San Zeno di Montagna wird die Kastanie geehrt. Alle Gerichte auf Basis der essbaren Nussfrucht können verkostet und Ernteprodukte einheimischer Bauern erworben werden. www.comunesanzenodimontagna.it 28.-29. 9.: „Ciottolando con Gusto“. Schlaraffentage in Malcesine am Gardasee. www.ciottolandocongusto.com 3.-7. 10.: „Festa dell´uva e del vino“ in Bardolino. Weinfest mit Kultstatus! Weinfreunde feiern im malerischen Städtchen am Ostufer des Gardasees mit den Einheimischen die Traubenernte. Degustationen, Stände mit Wein und Leckereien an der Uferpromenade, Musik & Feuerwerk. www.bardolinotop.it


Lust auf Me(e)hr ALPIN Urlaub … erwecken auf alle Fälle die beiden Falkensteiner Hotels Katschberg - das Hotel Cristallo und der Club Funimation. Urlaub ist Zeit mit seinen Lieben zu verbringen, einerlei ob bei einer geführten Wanderung oder ob die Gegend alleine erforscht wird. Für alle die weniger Naturwissen haben und dennoch hohes Interesse zeigen sind die Naturexpertinnen Isi und Marietta zur Stelle. Mit spannenden Geschichten über Pflanzen und Tiere, dem gemeinsamen Sammeln von Moos, Baumrinde und Tannenzapfen und dem Basteln lustiger Fantasiegestalten machen sie die Abläufe in der Natur für Kinder greif- und erlebbar. Im Falkensteiner Hotel Cristallo liegt der Mittelpunkt im Family Alpin Wellness. Für das Falky-KinderSPA gibt es liebevoll ausgewählte Anwendungen, ob Falky-Massage oder Eltern-Kind-Massage. Ganz abgesehen von Kindersauna und Kinder-Dampfbad mit milden Temperaturen. Teenager wie Erwachsene finden im 2000m² Acquapura SPA verschiedenste Alpen-Treatments mit den besten Essenzen.

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Am 25. August ist wieder der Trachtenerlebnistag am Katschberg mit Missen Trachtenmodeschau im Falkensteiner Hotel Cristallo! Mit dabei sind Miss Austria 2013 Ena Kadic und Miss Kärnten 2013 Tanja Doppelreiter, die sich schon auf die Strohmeier Trachten freuen.

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STRAHLENDE GESICHTER BEI

KÄRNTEN LÄUFT

E

s darf wieder gelaufen, gefeiert und gelacht werden, denn das Laufsommerhighlight Kärnten Läuft steht vor der Tür und damit ein Wochenende voller Sommer, Sonne und Bewegung. Laut wird es gleich am 16. August in der Kärnten Läuft Running City bei der Eröffnungsfeier mit Alfred Dorfer wo bei gratis Eintritt die Lachmuskeln aller Gäste aufgewärmt werden. Gleich am nächsten Tag, dem Kleine Zeitung Familientag, verwandelt sich die Running City in eine Familien- und Kinderzone wo die Jüngsten aber auch die Erwachsenen das sommerliche Ur-

laubsfeeling voll auskosten können. Action und Bewegung für die ganze Familie findet man heuer auch im ORF-Bereich „bewusst gesund“ wo die eine oder andere sportliche Herausforderung gleich angenommen werden kann. Der Sonntag, 18. August, mit dem Halb- und Viertelmarathon sowie

dem Nordic Walking Bewerb steht dann ganz unter dem Motto: „Frühstart erlaubt“, denn erstmals werden die Startzeiten auf 8Uhr bzw. 8:50Uhr vorverlegt. Natürlich gehört der anschließende Sprung ins kühle Nass des Wörthersees nach dem Zieleinlauf dazu.

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4x Kärnten Läuft (KK), LPD-Gleis (KK), Agentur Dorfer (KK)

Es ist wieder soweit: „Pack die Laufschuhe und die Badehose ein“. Heuer mit noch mehr Laufvergnügen für die ganze Familie.


DER LAUF-SPASS STEHT WIEDER IM VORDERGRUND Landeshauptman Peter Kaiser wird sich den Spaß nicht entgehen lassen und läuft mit gutem Beispiel voran. Auch heuer wird am Freitag dem 16. August beim Nightrun das fitteste Team mit den meisten Startern sowie das kreativste Outfit gesucht. Anschließend können die gesammelten Erfahrungen bei einem kühlen Villacher Bier und dem Kabarett von Alfred Dorfer ausgetauscht werden. METNITZSTRAND WIRD ZUR RUNNING CITY Für Bürgermeister Christian Scheider sowie für die Stadträte Jürgen Pfeiler und Herbert Taschek ist die Running City schon wie ein zweites Wohnzimmer. Am Kärnten Läuft Wochenende werden dabei wieder über 20.000 Besucher begrüßt die neben der 3-tägigen Sportmesse mit rund 30 Aussteller einen großzügigen Gastronomiebereich mit jeder Menge Unterhaltungsprogramm und Bühnenshows mit Live-Acts vorfinden.

kleine zeitung wörthersee halbmarathon 18. August 2013 NEU StArt 8.50 Uhr! www.kaerntenlaeuft.at www.facebook.com/kaerntenlaeuft

FRAUENLAUFPOWER BEI KÄRNTEN LÄUFT Frauen UND Laufen – ein weltweiter Trend, der sich auch bei „Kärnten Läuft“ widerspiegelt. Das zeigen auch die Anmeldedaten, die eine neuerliche hohe Teilnehmerinnenzahl versprechen. Über 650 Läufer- und Nordic-Walkerinnen konnten letztes Jahr von Raiffeisen Vorstand Peter Gauper, Kleine Zeitung Chefredakteurin Eva Weissenberger und von Villacher Bier Marketingleiterin Bettina Rabitsch an der Ziellinie empfangen werden. Heuer findet der RAIFFEISEN Frauenlauf am Samstag dem 17. August um 19:00 statt. Das gemeinsame Aufwärmen bei Sonnenuntergang auf der Wötherseebühne verspricht dabei wieder eine einzigartige Stimmung und strahlende Gesichter. „PACK DIE LAUFSCHUHE UND DIE BADEHOSE EIN“ Unter diesem Motto steht auch heuer wieder das Laufhighlight Kärnten Läuft. „Mit den früheren Startzeiten bei den Sonntagsbewerben bleibt allen Teilnehmern und Besuchern mehr Zeit um die sportliche Atmosphäre der Kleine Zeitung Veranstaltung auszukosten“, so Kleine Geschäftsführer Dietmar Zikulnig und Marketingleiter Michael Kummerer.

Alle Informationen unter www.kaerntenlaeuft.at

s: deschlus l e m n a r Vo 2013

5. august


86 MONAT GENUSS

Einmal um die Welt

An alle „Daham is doch am schönsten“-Verfechter: Sie können sich ohne auch nur die Postleitzahl wechseln zu müssen rund um die Welt schlemmen und ersparen sich knifflige Umrechnungskurse beim Währungswechsel. Wir haben uns in Klagenfurt durch die Nationalitäten gekostet. TEXT DANIELA HOFER FOTOS HELGE BAUER, HANNES KRAINZ, PRIVAT

D

ten und warten mit ihren typischen Nationalgerichten auf. Kroatien, Italien, Thailand, Mexico: Allesamt nur wenige Schritte voneinander entfernt. So kommen auch Menschen mit Flugangst in den Genuss von indischem Curry, spanischer Paella oder einer thailändischen Suppe. Wir haben die besten Gerichte gesucht und die Rezepte notiert. So klappt es auch mit der Weltreise – ohne die Wohnung verlassen zu müssen. A

er Jetlag bleibt bei dieser Weltumrundung aus, aufs Kofferschleppen kann man verzichten und auch die C02-Bilanz kann sich sehen lassen. Trotzdem schlemmt man Klassiker wie ein schwarzes Risotto aus Kroatien oder ein französisches Galette. Und das innerhalb weniger (Geh)-Minuten. In der Klagenfurter Innenstadt sind die nationalen Länderküchen aus aller Herren Länder vertre-

Italien Guazetto alla Veneta Gekocht in der „Osteria Veneta“ Kardinalplatz 3 0463/915 710 Zutaten: Venusmuscheln Kleine Tintenfische Calamari Scampi Miesmuscheln Knoblauch Chili Brandy

Am Bild: Enzo Corso und Paolo Ferrarro

Zubereitung: Muscheln, Knoblauch, Scampi und Chilie mit Brandy flambieren, Tomatensauce und Olivenöl dazu und 10 Minuten köcheln lassen.


GENUSS MONAT 87

Thailand Tom Yam Gung für 2 Personen Gekocht im „Sukothai“ Domgasse 18 0463/501230 Zutaten: 0,3 l Kokosmilch 0,2 l Hühnersuppe Thailändische Gewürze: Galagant, Zitronenblätter, Gewürze, Zitronengras 1 Mittelgroße Tomate 50 g Champignons 1 Esslöffel Zitronensaft ½ Esslöffel Fischsauce ½ Esslöffel Tomyam Chili Paste 50 g Garnelen 50 g Shrimps 1 frischer Koriander 1 Teelöffel Zucker

Zubereitung: Die frische Hühnersuppe in einem Topf mit den thailändischen Gewürzen (Galagant, Zitronenblätter, Zitronengras) 5 Minuten kochen und danach die Kokosmilch dazugießen. Anschließend die Garnelen, Shrimps, Tomaten, Champignons, etwas Chilipaste hinzufügen und weitere 5-8 Minuten kochen lassen. Nun mit Fischsauce, Zitronensaft und Zucker abschmecken und 1 Minute ziehen lassen. Zum Schluss mit geschnittenen Korianderblättern bestreuen und heiß servieren.

Am Bild: Chiraporn Krippgans, Kestinee Korano und Sarah

Kroatien Scampi Bussara Gekocht im „Abbazia“ Badgasse 10 0463/50 78 90 Zutaten: 1 kg Scampi 1 kleine Zwiebel Petersilie Knoblauch Sakz Pfeffer Vegeta (kroatisches Gewürz) ½ l Weißwein Brösel

Zubereitung: Zwiebel, Scampi und gehackten Knoblauch in Olivenöl anbraten, die restlichen Zutaten dazu und circa 10 bis 15 Minuten köcheln lassen.

Am Bild: Branko Bijelic

Mexico Guacamole Gekocht in der „Mexican Cantina SALUD“ Sankt Veiter Straße 6 0463/512348 Zutaten für 6 Portionen: 3 -4 Avocados (sollten sehr reif sein) 2 Knoblauchzehen Saft von 2 Limetten 2 Fleischtomaten mittelgroß 1 Zwiebel weiß fein gehackt 1 EL Olivenöl 1 Stk. Chilischote Salz und Pfeffer 1 EL Koriander grün fein gehackt Am Bild: Charly Rieser

Zubereitung: Fleischtomaten enthäuten, entkernen und würfeln, Avocado schälen und den Stein entfernen. Das Avocadofleisch mit einer Gabel zerdrücken, so es schön cremig wird, Knoblauch, Zwiebel, Limettensaft, Chili, Koriander und Olivenöl hinzufügen und mit Meersalz, Pfeffer aus der Mühle abschmecken.


88 MONAT GENUSS

Frankreich Französische Galette Gekocht im „Il de France“ Karfreitstraße 14 0463/992 222 Zutaten (für 8 Galettes): 250 g Buchweizenmehl 400 ml Wasser und 100 ml Cidre doux 50 g geschmolzene Butter 2 Eier Salz, Muskatnuss Zubereitung: Mehl, Salz und geriebene Muskatnuss werden mit 400 ml Wasser-Cidre Mischung in der Küchenmaschine oder mit einem Handmixer zu einem homogenen Teig verrührt. Jetzt fügt man die Butter hinzu und lässt den Teig kräftig weiterrühren. Die 2 Eier werden in den restlichen 100 ml des Wasser-Cidre Gemischs verquirlt und diese Mischung wird nun auch zum Teig gegeben. Nach einigen Minuten weiteren kräftigen Rührens stellt man den Galetteteig für 2 bis 3 Stunden zum Ruhen in den Kühlschrank. Eventuell rührt man danach den Teig mit etwas zusätzlichem Wasser auf. Die Galettes werden z.B. in einer Crệpes-Pfanne mit wenig Fett dünn und knusprig gebacken und je nach Wunsch mit Käse, Wurstwaren oder Gemüse deftig belegt und zu einem Kuvert zusammengeschlagen. Am Bild: Sonja

Griechenland Fischteller Gekocht bei „Der Grieche“ Rosentalerstraße 40 0463/908026 Zutaten: Seezungenfilet Calamari Vernusmuscheln Sardinen Zubereitung: Den Fisch und die Muscheln (geöffnet) auf den Grill, mit Salz und Pfeffer würzen und beim Anrichten mit Petersilie bestreuen. Mit Tzatziki und Reis servieren.

Am Bild: Thomas Manolis

Zutaten Tzatziki: Gurken Griechischer Quark (in einigen Supermärkten in Kärnten erhältlich!) Knoblauch Salz Pfeffer Zubereitung: Gurken raspeln und salzen. Am besten in ein Geschirrtuch legen, damit das Wasser abrinnt. Den Knoblauch ebenfalls raspeln, mit den Gurken und einem Schuss Olivenöl vermengen, salzen, pfeffern und den Quark untermengen.


© tinefoto.com | martin steinthaler

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90 MONAT GENUSS

Indien Chicken Curry mit ayurvedischen Gewürzen und gebackenem Gemüse Gekocht im „Shiva“ 8. Mai Straße 11 0664/3108049 Zutaten - Curry: Hühnerbrustfilet Zwiebel Tomatensauce Koriander Ingwer Kurkuma Scharfe Paprika Chilischoten Knoblauch

Zutaten - Gemüse: Zucchini oder Kürbis Kichererbsenmehl Wasser Reismehl Salz Rapsöl oder Olivenöl Zubereitung: Kirchererbsenmehl (Menge nach Belieben) mit Wasser und Reismehl vermischen, salzen und zu einem glatten Teig rühren. Das Gemüse in den Teig dippen und in Öl herausbacken. Am Bild: Rakesh Sood

Zubereitung: Das ausgelöste Hühnerfleisch würfeln, in Öl anrösten. Die pürierte Zwiebel, Tomatensauce, Koriander, Ingwer, Kurkuma, Scharfe Paprika, Chilischoten und einen Löffel fein geriebenen Knoblauch dazu.

Spanien Paella Gekocht mit Partyköchin Yulia Haybäck Schloss Hallegg Hallegger Straße 131 www.partykoechin.at Zutaten (für 10 Personen): Gutes spanisches Olivenöl 10 Unterkeulen vom Huhn 500 g Garnelen 500 g Miesmuscheln 2 Knoblauchzehen 2 Tomaten 1 Lorbeerblatt 1 kleine Zwiebel fein gehackt 1 Paprikaschote rot 1 kg Rundkornreis 1/4 kg breite Fisolen vorgegart 2 l Wasser oder Gemüsesuppe Meersalz, Safran 3 Rosmarinzweige 1 große Paellapfanne mit ca. 45 cm Durchmesser Zubereitung: Die Pfanne gut vorheizen, dann einen guten Schuss Olivenöl hineingeben, ordentlich Salz zufügen, dann spritzt es nicht so viel. Die Hühnerkeulen anbraten und herausnehmen. Die ungeschälten Garnelen anbraten und die Knoblauchzehen mit einer feinen Reibe dazureiben, salzen, auf beiden Seiten anbraten und herausnehmen. Noch einmal einen Schuss Olivenöl in die Pfanne geben und die Tomaten hineinreiben, so bleiben die Schale und der Strunk in der Hand, diese weggeben. Lorbeerblatt und die Zwiebel hinzufügen und gut durchbraten, aber nicht braun werden lassen. Nun kommen die in Streifen geschnittenen Paprika dazu und werden mitgeröstet. Diese wieder herausnehmen. Dann gibt man den Reis dazu und röstet diesen mit den Tomaten gut durch, die vorgegarten Fisolen hinzufügen und Safran dazugeben. Nun gießt man das Ganze mit dem Wasser oder der Suppe auf und salzt. Jetzt werden die Hühnerkeulen schön in der Pfanne verteilt. Ab jetzt wird nicht mehr gerührt, sondern mit der Bratspachtel gelockert. Nach 10 Minuten kommen die Rosmarinzweige und die Meeresfrüchte dazu und die Paprikastreifen werden dekorativ aufgelegt. Nach ca. 10 weiteren Minuten ist die Paella fertig.


Eine Kärntner Erfolgsgeschichte „Heute Früh geerntet und morgen bereits beim Kunden oder Gast am Tisch“. Beim Großteil der RobitschProdukte ist die gelebte und erfolgreiche Firmenphilosophie tagtäglicher Standard. Produkte verarbeitet, passend zum Motto „Salat aus Kärnten auf Kärntens Tellern“. Der Schwerpunkt im Hause Robitsch liegt auf Waren aus Österreich. „Wir sind ein verlässlicher Partner von Produzenten aus der Region“, betont Arno Robitsch. Regionale Vielfalt und saisonale Variationen, ergänzt um exotische Spitzenprodukte aus der ganzen Welt, bilden die Robitsch-Angebotspalette. 600 frische, jederzeit abrufbare Obst- und Gemüseprodukte, Kräuter, essbare Blumenblüten, Öle, frische Pommes sowie bekannte und ausgefallene Exoten passieren Tag für Tag die eigene Warenorganisation von Kärnten aus quer durch das Land und in so manche Teile Europas. Die Erfolgsfaktoren seines Unternehmens kennt Robitsch genau: „Ohne unsere geschulten, verlässlichen MitarbeiterInnen und exzellente Teamarbeit wäre es unmöglich 365 Tage im Jahr am Markt präsent und für unsere Kunden da zu sein.“ Beliefert werden regionale Gasthäuser, Hotels bis hin zur Fünf-Stern-Kategorie, Caterer, Autobahnraststationen, Krankenhäuser, Versorgungszentren, Schulen, Kindergärten und Großveranstaltungen. Verfügbarkeit beinahe rund um die Uhr, Qualität, Flexibilität, rasches Handeln und die aufgebaute Nähe zum Kunden sind die Stärken von Robitsch Obst und Gemüse. „Durch unsere treuen Kunden, Partner und Freunde, durchdachte Organisation und ein gut strukturiertes Logistiknetz können wir unser breit gefächertes Kundenspektrum in Kärnten und über die Bundeslandgrenzen hinaus bedienen“, ist Arno Robitsch überzeugt.

Kontakt Robitsch Obst & Gemüse Labegg 11, 9371 Brückl, Tel. 04214/2101, Fax: 04214/2088, E-Mail: office@robitsch.at, www. robitsch.at

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in bunter Salatteller, eine vitaminreiche Obstplatte, g´schmackige Gemüsebeilagen … ein Genuss für Auge und Gaumen, wie ihn KärntnerInnen und Touristen in unserem Land schätzen. Für einen großen Teil der Kärntner Gastronomie zeichnet ein Unternehmen für solche Spezialitäten verantwortlich: Robitsch Obst und Gemüse (Originallogo). Ein seit fast fünf Jahrzehnten erfolgreicher Kärntner Betrieb, der für hohe Qualität in der Obst- und Gemüsebranche steht. Auf der Robitsch-Referenzliste findet man das Who-is-Who der Gastronomie und darüber hinaus einen zufriedenen über Jahrzehnte aufgebauten Kundenstock. Seinen Beginn nahm die Robitsch-Erfolgsgeschichte mit einem 16 m² kleinen Gemüsegeschäft und einem 1000 m² großen Salatgarten in Brückl, wo die Firma auch heute noch, mittlerweile mit zwei Standorten und 3500 Quadratmetern Kühlhausfläche, beheimatet ist. Ergänzend werden zwei Auslieferungslager in Bad Kleinkirchheim und Lienz sowie ein Schälbetrieb in Feldkirchen bei Graz betrieben. 50 kompetente MitarbeiterInnen und der betriebseigene Fuhrpark mit 22 Fahrzeugen sorgen für die Zufriedenheit von rund 800 Kunden und agieren rasch und flexibel. Hochwertige Produkte erfüllen ISO- und HACCP-Standards, zwei zentrale Qualitätszertifikate. Um den Köchen in ganz Kärnten noch mehr zur Hand zu gehen, bietet Robitsch auch an, die Produkte in der eigenen „Frisch und fertig“-Produktionsstätte zu verarbeiten und zu veredeln: Dort wird geschält, in Stücke oder Scheiben geschnitten und auch saisonal regionale


Draußen schmausen Zu zweit, mit der Familie oder Freunden, was gibt es Schöneres, als den Hochsommer in Freien zu genießen? Ob uriger Landgasthof oder chillige Lifestyle-Bar - lassen Sie sich von Kärntens Vielfalt an Outdoor-GenussHotspots überraschen!

Schweizerhaus, Cafe-Restaurant-Pension Restaurant Moritz An lauen Sommerabenden entspannen und genießen im romantischen Garten idyllisch eingebettet in sattem Grün - beim Restaurant Moritz in Grafenstein! Oberwuchel 5, 9131 Grafenstein, Tel. 0664 42 40 316, www.restaurantmoritz.at

Restaurant Konoba

Feiertags

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Ein paar Stunden Urlaub in Dalmatien gefällig? Besuchen Sie doch das Restaurant "Konoba" in Klagenfurt-Viktring. Genießen Sie kroatische Fischspezialitäten, leckere Meeresfrüchte, Miesmuscheln und Beef oder Lachs Tatar sowie die gemütliche und freundliche Atmosphäre. Ein echter Geheimtipp: die 4-gängigen Menüs (a la carte) um Euro 19,90,-. Geöffnet: Di bis Sa von 12.00-14.30 Uhr und von 17.0024.00 Uhr, So von 12.00 bis 15.00 Uhr und von 17.00 bis 22.00 Uhr, Montag Ruhetag,Tel. +43 463 295 30. Rotschitzenstraße 14, 9073 Klagenfurt-Viktring.

Genuss mit Ausblick: Idyllisch im Grünen gelegen, nur wenige Minuten vom Stadtzentrum, erwartet die Gäste des Hotel Restaurant Schweizerhaus am Kreuzbergl eine Vielfalt an österreichischen Spezialitäten, regionalen Köstlichkeiten und hausgemachten Mehlspeisen. Gekocht wird nahezu ausschließlich mit Produkten von heimischen Bio-Bauern. Besondere Highlights: Wildwoche im Oktober und Kärntner Gansl-Spezialitäten im November. Nähere Infos unter: Tel. +43 (0)463 / 56 721 oder www.schweizerhaus.co.at

Pleamle Garden Hotspot für Regionalität: Der "Pleamle Garden" - DIE Cafè-Bar im wunderschönen Mösslacherhaus in Velden am Wörthersee besticht durch eine prachtvolle Gartenanlage, chillige Atmosphäre und ein kreatives kulinarisches Angebot. Im Juli und August tgl. Freiluft-BBQ ab 18 Uhr. Versuchen Sie unbedingt die Saure-Suppen- und Kasnudel-Aufstriche, die Reindling-Tarte oder den Kasnudel-Burger, dazu einen köstlichen Zirben-Mojito oder ein "Almkracherl". Geöffnet: tgl. von 15 – 2 Uhr (So von 12 – 20 Uhr). Pleamle Garden, Karawankenplatz 1, 9220 Velden, www.thegarden.at.


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Hotel- Landgasthof Plöschenberg Beliebtes Ausflugsziel mit besten Aussichten: Im Hotel Landgasthof-Plöschenberg, nur 10-Autominuten von Klagenfurt entfernt, erwartet Sie nicht nur eine ausgezeichnete Küche mit vielen hausgemachten Schmankerln und internationalen Spezialitäten sondern auch Panorama-Ausblick in das Rosental und auf die Karawanken. Ganztägig warme Küche: im Sommer von 11.30 bis 22.00 Uhr, sonst 11.30 bis 21.00 Uhr. Ruhetag: Montag und Dienstag, im Sommer nur Montag. Hotel - Landgasthof Plöschenberg, Plöschenberg 4, 9071 Köttmannsdorf. Nähere Infos: 04220 22 40 oder www.ploeschenberg.at

Pumpe

rieb Küchenbet er m m o S im Uhr! bis 22.00

Nicht mehr wegzudenken: "Der Pumpe", ein uriges, typisches Biergasthaus am Klagenfurter Benediktinerplatz gehört zur Landeshauptstadt wie Lindwurm oder Wörthersee. Hier genießen viele Stammgäste neben einem sensationellen Gulasch ganz einfach gerne ein kühles Bier - und das alles rauchfrei! Ob Käsnudeln, Rindfleisch Wienerschnitzel oder Cordon Bleu, die Küche bietet solide Hausmannskost zu einem fairen Preis. Im Sommer lockt ein schöner Gastgarten im Innenhof. Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 08:30 bis 23 Uhr, Sa 08:30 bis 14:30 Uhr, Küche: Mo bis Fr: 08:30 bis 21 Uhr und Sa: 08:30 bis 14:30h

Golfrestaurant Moosburg Spielen Sie Golf? Müssen Sie nicht. Mit einem Besuch im "FHs Drive", dem Golfrestaurant in Moosburg, landen Sie so oder so einen Volltreffer - und das nicht nur kulinarisch! Das gemütliche Club-Restaurant befindet sich in idyllischer Ruhelage, mit herrlichem Ausblick auf den Golfplatz. Nur 3 km vom Wörthersee entfernt, lassen sich hier sowohl Golfer als auch Nicht-Golfer mit kulinarischen Genüssen und erlesenen Weinen verwöhnen und vom reizvollen Ambiente verzaubern. Die Speisekarte bietet eine köstliche Mischung aus Österreichischen Spezialitäten und mediterraner Küche. Nähere Informationen unter: 04272/ 82306 oder www.golfrestaurant-moosburg.at

Osteria Veneta Italien lässt grüßen: Für all jene, die italienisches Flair und die italienische Küche lieben: In der Osteria Veneta am Kardinalsplatz serviert Enzo Corso täglich frische Fischspezialitäten. Für den kleinen Hunger oder Snack zwischendurch gibt es leckere Italienische Jause mit San Daniele Schinken, aromatischem Käse, köstlichem, eingelegtem Gemüse und Salami aus der Region Veneto. Ideal als Begleitung zu einem feinen Gläschen Wein. Warme Küche – täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr und von 17.30 bis 22.30 Uhr. Kleiner Tipp: Mittagsmenüs von Mo-Do , 11.30 bis 14.30 Uhr Öffnungszeiten: Montag – Samstag, 11.30 bis 14.30 Uhr und 17.30 bis 22.30 Uhr Kardinalsplatz 3, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel. 0463 91 57 10

Seepark Laguna Kurzurlaub im Seepark Laguna: Sonnenterrasse, Lagune, Marina und 3.000 m² Parklandschaft lassen im Seepark Laguna Urlaubsfeeling aufkommen. Ruhig und trotzdem zentrumsnah, direkt an der Lendlagune, kann man hier die Seele baumeln lassen. Tipp: Jeden Freitagabend bei Schönwetter: BBQ – all you can eat – um nur EUR 23,00. Jeden Sonntag von 11:00 bis 14:00 Uhr Brunch! Infos: Täglich von 06:30 bis 22:00 Uhr geöffnet. Restaurant Laguna im Seepark Hotel, Universitätsstraße 104, 9020 Klagenfurt, www.seeparkhotel.at, Reservierungen unter: info@seeparkhotel.at oder 0463 204499-0


94 MONAT WERBUNG

La Torre Ristorante Enoteca Italienisches Gaumentheater: Das Ambiente: ein prächtiger mittelalterlicher Wehrturm der Festungsanlage von St. Veit. Die Küche: mediterran mit Fischspezialitäten, Meeresfrüchten aus Wildfang, Gemüse und Fleisch. Selbst gemachte Nudeln & Brot. Di-Sa 12-14.30 Uhr, abends ab 18 Uhr, So. Mo und Feiertags geschlossen. www.latorre.at Familie Trabelsi, Grabenstraße 39, 9300 St. Veit/Glan, Tel. 04243-39 2 50, Tischreservierungen nur telefonisch unter: 04212-39 250 oder 0664 124 76 76

Hotel & Restaurant Rösch

Gasthof Lorenz

Essen in Seenähe: Nur einen Kilometer von der Klagenfurter Universität und dem Wörthersee entfernt, genießen die Gäste des Hotel Restaurant Rösch kulinarische Leckerbissen sowie ein feines Weinangebot in stilvollem Rahmen, bei liebevoll gedeckten Tischen und Kerzenlicht. Die schöne Terrasse lädt an lauen Abenden zum gemütlichen Verweilen ein.

es Ziel in Ihr köstlich Faaker See! am n ze it Leden

Die Küche ist täglich ab 17.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Praktisch für Gäste, die gerne früh zu Abend essen.

Unser herrlicher Gastgarten: Treffpunkt für feine Kulinarik und eine Oase der Erholung. Der große Spielplatz – ein Paradies für Kinder. Geöffnet von 16 bis 24 Uhr, Sa, So und Feiertag ganztägig, Tel. +43 4254 2363 oder +43 664 450285.9, info@gasthof-lorenz.at, www.gasthof-lorenz.at

Kollerwirt

ab Für Feiern ch en au 20 Person ffnet. mittags geö

© Trendguide

Eine Traumaussicht haben Gäste des traditionsreichen Gasthaus Kollerwirt am Tanzenberg. Mit Blick auf ein Kornfeld, das Bundesgymnasium Tanzenberg und den Ullrichsberg lässt es sich hier im schattigen Garten herrlich genießen. Den Kochlöffel schwingt der Belgier Tom Soete - regional und gutbürgerlich, vom Backhendl bis zum Steak. Freitags gibt es Fisch von der Fischzucht Payr, an den Sommerdienstagen „Chill & Grill“ mit Spanferkel und Musik. Infos unter office@kollerwirt.com

Kleiner Tipp: Candle-Light-Dinner (32,- Euro) mit 4-gängigem Wahlmenü inkl. 1 Glas Prosecco Infos unter Tel.: +43 463 281 60 40, Wörthersee Südufer Straße 55, 9073 Klagenfurt-Viktring, www.hotel-roesch.at

Schloss Mageregg Erholungsoase am Stadtrand von Klagenfurt: Genießen Sie im einzigartigen Ambiente der historischen Schlossräume eine Tasse Caffè, ein Gläschen Wein oder einen kulinarischen Leckerbissen aus Jürgen Streit´s Küche. "Wild & Natur"-Erlebnis inklusive: In der weitläufigen Parkanlage mit ihren Teichen kann eine Vielzahl an heimischen Wildtieren beobachtet werden. Täglich Mittags- und Abendmenü. Geöffnet: Di-Sa 11-23 Uhr. Sonntag: 11-15 Uhr. Schloss Mageregg, Mageregger Straße 177, 9020 Klagenfurt. Tel.: 0463/419 350

GIG Bar und Café Du möchtest relaxen und einfach nur den Sommer genießen? Heißer Tipp: das "GIG" im Seepark Hotel in Klagenfurt, welches Cafè, Bar und rund 1.000m² Sitzgarten lässig vereint. Eingebettet im Herzen des Europaparks, an der wunderschönen Lend-Lagune, schlürfen hier Junge und Junggebliebene köstlich-erfrischende Sommerdrinks wie den "GIG-Flamingo". Bestellt wird bequem per iPad! Mit LoungeBereich und eleganter Außen-Bar, LEDs und Außenleuchten sorgen an lauen Sommerabenden für ein einzigartiges Ambiente. Überzeuge dich selbst! GIG-Bar & Cafè, Universitätsstraße 104, 9020 Klagenfurt, 0463/210 555, www.gig-bar.at.

Restaurant Selchhütt‘n

tag stag, Sonn Jeden Sam ag geöffnet! rt ie und Fe ag! Kein Ruhet

• 10 Menüs von Mo-Fr ab ¤ 6,90 • 10 Spezialitäten Menüs am Sa/So und Feiertagen ab ¤ 8,70 • Alle Menüs mit Suppe und gemischtem Salat • Durchgehend warme Küche von 11.00 - 22.00 Uhr Infos unter Telefon 0463-33 00 77


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96 MONAT FREIZEIT


Kirchtag is …

FREIZEIT MONAT 97

Kirchtagssupp‘n

Österreichs größtes Brauchtumsfest feiert heuer sein 70. Jubiläum. TEXT DANIELA HOFER FOTOS HANNES KRAINZ, VILLACHER KIRCHTAG, STYRIABOOKS

B

ei mehr als 130 Einzelveranstaltungen wird heimisches und fremdes Brauchtum gezeigt, in Österreichs größtem Gastgarten am Villacher Hauptplatz genießt man feinste Kirchtagsschmankerl und kann dabei auf fünf Bühnen die besten Volksmusikgruppen Österreichs hören – und das unverstärkt. Auf der Vergnügungs- und Unterhaltungsmeile kommen auch die Jungen und Junggebliebenen nicht zu kurz, der große, moderne Vergnügungspark bietet immer neue Attraktionen. So wird heuer in der Villacher Innenstadt die erste Tagada-WM ausgetragen. Am Kirchtagssamstag (3. August) gibt es den großen, traditionellen bunten Trachtenfestzug mit mehr als 3.500 Teilnehmern und dutzenden Blasmusikkapellen (Beginn 17 Uhr). Am Sonntag (4. August) findet das große Jubiläumsfrühschoppen statt. Zum 70er soll auch ein Rekord fallen, im Vorjahr zählte die Brauchtumswoche 350.000 Besucher. A

Kirchtagstermine in Kärnten 15. 8. Bad Eisenkappler Kirchtag. Neuhaus Kirchtag. 16. 8.

Noch bis 4. 8. 70. Villacher Kirchtag und Brauchtumswoche mit mehr als 130 Einzelveranstaltungen. Die Highlights am letzten Kirchtagswochenende: Samstag, 3. 8., Trachtenfestzug und Eröffnung des Villacher Kirchtages. Sonntag, 4. 8., Frühschoppen. Nähere Infos unter www.villacherkirchtag.at

30. 8. Ossiacher Kirchtag. 31. 8. Bleiburger Wiesenmarkt. 1. 9. „s´Wirtshaus“-Kirchtag in Pörtschach Die Ledane & das Dirndl ausgepåckt! Beginn: 19 Uhr. Tanzen können Madl´n und die Buab´n zur Musik vom „Holiday-Sextett“ . 18./19. 8.

3. 8. Töplitscher Jahreskirchtag. Kirchbacher Kirchtag. 4. 8. Oswaldikirchtag in Techelsberg. Diexer Jahreskirchtag. Thonkirchtag in Grafenstein. 3. 8. bis 5. 8.

120. St. Georgener Jahreskirchtag. Für zünftige Kirchtagsmusik und alle Hits ,die auf einen Tanzboden gehören, sorgt der Kärntner Show-Express. 10. 8. Finkensteiner Kirchtag.

berg „Kärntnerisch gsungen und Salzburgerisch gespielt“ mit Missen Trachtenmodenschau von Strohmaier/Weitensfeld im Falkensteiner Hotel Cristallo.

Schleppe Almkirchtag. Die Eröffnung des 11. Kärntner „HeimatHerbst“ findet mit traditionellem Bieranstich am 18. August um 12.30 Uhr statt. Es warten unter anderem kulinarische Schmankerl, Kinderprogramm mit Streichelzoo und eine Motorsägenshow. Am Montag lädt die Schleppe Brauerei zum Nachkirchtag, ab 18 Uhr sorgen „Die Lauser“ für Unterhaltung. 18. 8. Sittersdorfer Kirchtag. Ludmannsdorfer Kirchtag. 25. 8. Plöschenberger Kirchtag. Trachtenerlebnistag am Katsch-

Und so klappt’s mit der Kärntner Kirchtagssupp’n! Zutaten (für circa 15 Portionen) 1 kg Rindsrippen, gut durchwachsen 300 g Ochsenschlepp 1 ganze hintere Schweinshaxe mit eingehackter Stelze 500 g Schöpsernes oder Lamm (Schulter oder Rippe) 1 Suppenhuhn 1 EL heimischer Gartensafran oder 2 Brieferl echter Safran 1 EL Gundelrebe 4 bis 5 Basilikumzweigerl 2 EL Zitronenmelisse 2 Blatt Lustock 3 Zimtstangen 5 bis 8 Gewürznelken 5 bis 8 Pimentkörner 10 Pfefferkörner 5 Muskatblüten 2 Lorbeerblätter 1 Karotte 1 Sellerie, geviertelt 1 Petersilwurzel, halbiert 2 Knoblauchzehen 6 EL Mehl 100 g Butterschmalz 300 ml fruchtiger Wein 500 ml Sauerrahm 500 ml Süßrahm 3 Eidotter Salz

22. 9. Radentheiner Kirchtag.

Zubereitung: In einem großen Topf Fleisch und Knochen in circa 4 l kaltem Wasser zustellen. Salzen und langsam zum Köcheln bringen. Dabei wiederholt den Schaum abschöpfen. Wurzeln, Knoblauch, die Hälfte vom Zimt, Gewürznelken, Neugewürz, Pfefferkörner, Muskatblüten und Lorbeerblätter beigeben und kochen, bis das Fleisch weich ist. Das Fleisch herausgeben, von Fett und Sehnen befreien, kühlen und in Würfel schneiden. Die Suppe durch ein ganz feines Sieb abseihen und dabei den Bodensatz zurücklassen. Die restliche Hälfte der Gewürze in etwa 500 ml Suppe leicht köcheln lassen und zugedeckt 30 Minuten ziehen lassen. Safran, Basilikum, Melisse, Gundelrebe und Lustock in 250 ml Suppe kurz aufkochen und 20 Minuten ziehen lassen. Den Rahm mit einem Esslöffel Mehl verquirlen. Restliches Mehl bei kleiner Hitze in zerlassenes Butterschmalz einmengen und rühren bis eine sämige Masse entsteht. Mit der abgeseihten Grundsuppe aufgießen und mit einem Schneebesen umrühren. Gewürze- und Kräutersud abseihen, gemeinsam mit Rahm und Wein zugeben und aufkochen lassen. Eidotter einrühren und die Suppe damit legieren – wobei sie nicht mehr kochen darf. Am besten einen Tag im Voraus kochen, damit sich der Geschmack voll entfalten kann. Die Suppe mit den erwärmten Fleischwürfeln servieren.

28. 9. St. Veiter Wiesenmarkt.

Beilagenempfehlung: Wazan (Weißbrot) oder Kärntner Reindling

Seefels Kirchtag. Um 14 Uhr wird der Gössl-Dirndlflugtag ausgetragen. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Bläsergruppe „Hörnerklang Alpe Adria“ und die „Wernberger Buam“. Tigringer Kirchtag. 8. 9. Maria Rainer Kirchtag. Grafensteiner Kirchtag. 15. 9. SOL Beach Kirchtag. Gestartet wird um 11 Uhr im SOL Beach Club in Velden mit g´schmackigen Kirchtagsspeisen, zünftiger Kirchtagsmusik, Kärntner Wein-und Mostverkostung, Tombola mit Sachpreisen.

*Dieser Kalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!

* Das Rezept stammt aus dem Kochklassiker „Kärntner Küche“ von Hannes Tschemernjak und Christoph Wagner - erschienen im Styria Verlag.


MONATREPORT FREIZEIT 198MONAT

Die Busserl-Lady Das Traditionsunternehmen Kosta ist bereits in der vierten Generation. Nach der Schließung der Zentrale in der Innenstadt verlagert sich der Firmenschwerpunkt auf Kirchtage und Volksfeste – und nichts geht ohne Kokosbusserl. TEXT DANIELA HOFER FOTOS PRIVAT

J

ede Generation hat dem Betrieb ihren Stempel aufgedrückt“, sagt Alexandra Kosta und erzählt von ihrer Weichenstellung, den Traditionsbetrieb in der Klagenfurter Innenstadt (10. Oktober Straße) aufzulassen. Seit 2006 produziert die Firma Kosta ihre Süßwaren nun in der St. Georgener Straße. An die Kosta-Zentrale in der Innenstadt erinnern die zahlreichen Fotos, die sie im Firmenfotoalbum aufbewahrt hat. Seit 1932 war das Café der Hauptsitz der Süßwaren-Kaiser, seit dem Aus sind die Kosta-Produkte großteils nur über die Verkaufswägen bei Volksfesten und Kirchtagen zu haben. Dafür aber auch in der 4. Generation nach der Originalrezeptur. Die Rezepte werden von Generation zu Generation weitergegeben, in der Kosta-Backstube läuft noch alles mit der Hand. „Das ist natürlich sehr aufwändig und zeitintensiv, aber es zahlt sich aus“, sagt Kosta.

Käsekurs am Katschberg Die Hinteregger Hotels bieten auch im Sommer wieder einige Neuigkeiten. Allen voran findet wöchentlich ein Käsekurs mit Käsemeisterin Simone statt. Alle Interessierten erlernen hier die Kunst des Käsens spielend leicht: mit einigen Litern Heumilch, der richtigen Rezeptur und sorgfältig gewählten Zutaten steht dem Geschmackserlebnis nichts mehr im Wege. Der selbstgemachte Frischkäse kann mit nach Hause genommen werden. Außerdem beinhaltet der Käsekurs einen fruchtigen Aperitif, eine köstliche Käsejause und das obligate „Schnapserl“ zwischendurch, ein kleines Käsequiz und ein Käsediplom für alle die bestanden haben. Der Kurs findet Dienstags und Donnerstags von 15:00 bis 17:00 in Hinteregger´s Ainkehr am Katschberg statt.

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Kontakt Hotel Katschberghof, Katschberg 4, 9863 Rennweg, Tel.: +43 (0)4734 266, E-Mail: info@katschberghof.at , www.katschberghof.at

Mit Eis und Zuckerwaren ging es von Markt zu Markt.

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FREIZEIT MONAT 99

„Schlechte Qualität können wir uns nicht leisten, dafür gibt es den Namen Kosta schon zu lange“, erzählt die 43-jährige Firmenchefin. Schließlich ist das Feedback ja auch gnadenlos wenn einmal was nicht passen sollte. „Dafür ist auch das Lob prompt zur Stelle, wenn die Kunden direkt am Verkaufsstand in die Produkte beißen. Das gibt enorm viel Motivation“, erzählt sie. Über den Winter ist die Nachfrage geringer, aber jetzt im Sommer geht es Schlag auf Schlag. Kirchtage, Volksfeste, Zeltfeste – die Kosta-Mitarbeiter produzieren im Schichtbetrieb, damit nur frischeste Ware in die gelben Kosta-Sackerl kommt. Und in fast jedem Sackerl finden sich Kokosbusserln und die legendären Kokoskupperln. „Die sind noch immer wahre Verkaufsschlager“, erzählt Kosta. Auch wenn der Run auf die Volksfeste nicht immer gleich ist. „Bei den Märkten in den kleineren Gemeinden steht man sich schon oft die Füße in den Bauch“, sagt sie. „Die Marktfahrer sterben leider auch schon aus“, bedauert sie. Die Leute arbeiten in den Städten und kommen meist nur nach der Arbeit zu den Märkten, die großen à la Villacher Kirchtag und St. Veiter Wiesenmarkt funktionieren aber nach wie vor gut, sagt Kosta, die sich während des Gesprächs mit dem MONAT auch den Kopf über ein Spezial-Lebkuchenherz zerbricht. „Die Leute haben genau im Kopf, wie sie ihre Herzen verziert haben möchten und wir tüfteln

dann. Ich bin ja selbst im Betrieb und arbeite mit, daher können wir sehr schnell reagieren und das spricht sich herum“, sagt sie. Ob es auch die fünfte Kosta-Generation an der Spitze des Betriebs geben wird, darüber möchte sich die 43-Jährige noch nicht den Kopf zerbrechen. „Meine Kinder sind noch in einem Alter, wo das keine akute Entscheidung ist und ich selbst hab ja auch erst die Hotelfachschule besucht, bevor ich den Betrieb übernommen habe“, sagt sie. A

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100 MONAT FREIZEIT

Das Prechtl-Autodrom, seit jeher ein beliebter Treffpunkt. Firmenboss Hermann Prechtl wurde oft ausgezeichnet. Sein Großvater (Bild rechts) zog mit dressierten Bären durch die Lande.

Jubiläumsfahrt Ein Autodrom muss sein. Wo die Prechtls aufkreuzten, steppte der Bär. Nach vier Generationen und einer Fülle von Jubiläen geht die Ära Prechtl 2014 zu Ende. Ein Blick zurück.

Info Die Prechtls sind einer von 30 aktiven Schaustellerbetrieben, die in Kärnten gemeldet sind. „Das sind nicht viele, aber unser Bundesland ist auch klein“, sagt Günter Schmiedauer von der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer. Zu den 30 Schaustellern kommen noch 172 Marktfahrer. Hierzu zählen aber auch Maronibrater und Christbaumverkäufer. Die Zahl hat in den letzten Jahren abgenommen. Ein Autodrom-Auto kostet übrigens 3.500 Euro und wird im Schnitt alle acht bis zehn Jahre ausgetauscht. Wer sich ein Kinderautodrom oder ein Karussell in den Garten stellen möchte, sollte 220.000 Euro auf der Kante haben.

TEXT DANIELA HOFER FOTOS FOTOLIA, PRIVAT

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in sechsjähriger blonder Junge mit einer Lederhose. Ein 08/15-Kinderfoto, wäre da nicht die Python, die sich um seinen Hals schlingt. Gefahr im Verzug? Nein, der ganz normale Kinderalltag von Hermann Prechtl, Verzeihung dem Vierten. Die Reise durch das Familienalbum bleibt obskur, hakt sich doch ein paar Bilder weiter sein Großvater, Hermann Prechtl der Zweite, bei einem Braunbär unter. Und beide tragen einen Partyhut. Die Prechtls, heute Autodrombetreiber in Kärnten, sind seit jeher auf Jahrmärkten aktiv und haben mit ihrem Hippodrom Wildtiere auf die Jahrmärkte und Braunbären aufs Klagenfurter Kreuzbergl gebracht. Den Anfang legte Hermann Prechtl 1863. Mit 16 Jahren verdiente er sein erstes Geld bei einem Zirkus und legte so, ohne es zu ahnen, den Grundstein für seine Nachkommen. Breits in vierter Generation ziehen Wildtiere und Jahrmärkte die Prechtls in ihren Bann. Doch bevor es damit losging, holte Hermann Prechtl, der Urgroßvater von Hermann IV. ,den Film nach Klagenfurt, zog Anfang des 20. Jahrhunderts mit einem Wanderkino durchs Land und eröffnete 1908 das Prechtlkino in der 10. Oktober-Straße in Klagenfurt. „Das war Kärntens erstes Kino“, erinnert sich Hermann Prechtl bei der Reise durchs Familien-Fotoalbum. Bis 1971 wurde das von seinen Töchtern weitergeführt. Doch sein Sohn Hermann, der Zweite, teilte die Bären-Passion seines Vaters, eröffnete ein Gasthaus am Kreuzbergl, beheimatete beim „kalten Keller“ auch seinen Bärenzoo und fuhr mit den dressierten Tieren von einem Zirkus zum nächsten. Bald trat der Sohn, Hermann der Dritte, in seine Fußstapfen und gründete gemeinsam mit seinem Bruder Wilhelm Anfang der 50erJahre das Hippodrom – ein Zelt, in dem Kinder auf Ponys reiten konnten, während die Eltern ihnen bei einem Café und Live-Musik zusehen konnten. „Sie fuhren mit 200 bis 300 Tieren von Jahrmarkt zu Jahrmarkt“, erzählt Hermann der Vierte. Nach und nach tüftelten die beiden an Ideen, wie man die Leute zusätzlich belustigen konnte. „Zwei Autodrome gab es damals in Österreich schon, mein Vater und mein Onkel waren davon schwer angetan“, erzählt Hermann

Prechtl. Bevor sie voll loslegten, wollten sie testen, wie das Autodrom ankommt. Hermann Prechtl III. legte sich 1957 das erste Autodrom zu. „Das hat voll eingeschlagen“, sagt der Autodrombesitzer heute. Im Jahr darauf folgte das zweite Prechtl-Autodrom und die beiden Brüder tingelten mit ihrem Hippodrom und einem Autodrom fortan getrennt von Jahrmarkt zu Jahrmarkt. Klagenfurt, Graz, Bleiburg, St. Veit, Villach – schon damals waren die großen Messen und Kirchtage ein Fixtermin der Prechtl-Büder.

„Mit mir ist die Ära vorbei.“ Prechtls Pensionierung wird das Kapitel der Marktfieranten in seiner Familie schließen. Und im Kassenhäuschen waren die Prechtl-Brüder bald auch DJs. „Angefangen haben wir mit der Einspielung von Tonspuren. Als die ersten Singles auf den Markt kamen, kamen die Leute auch mit Musikwünschen zu uns. „Die Autodrome waren schließlich der Jugendtreffpunkt schlechthin.“ Auch heute noch heißt es immer wieder „Treff ma uns beim Autodrom“. Bald lief das Geschäft ohne die Tierschau auch gut genug und Hermann Prechtl hat die Tiere an einen Zirkus verkauft und seinen Fuhrpark durch ein Kinderautodrom und ein Märchenkarussell aufgerüstet. Dort ist er jedes Mal aufs Neue verzückt, wenn er vom Kassenhäuschen aus die leuchtenden Kinderaugen am Karussell sieht. Bald werden aber auch das Erinnerungen im Fotoalbum sein. Ende 2014 geht Hermann Prechtl in den Ruhestand, davor gibt es aber noch eine Reihe an Jubiläen. So feiert er heuer gleich einen doppelten Runden, nämlich sein 50. Firmenjubiläum und den 70. Villacher Kirchtag (inklusive dem Villacher Volksfest, wie die Veranstaltung vorher hieß). Das große Autodrom hat er bereits verkauft („Ich muss langsam zurückstecken“), die Märchenkarusselle werden aber weiter fahren, nur sitzt seit 1957 kein Prechtl mehr an der Firmenspitze: „Mit mir ist die Ära vorbei“, sagt er und klappt das Album zu. A


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102 MONAT FREIZEIT

Seitensprünge Warum immer ins Stammlokal? Warum seit 20 Jahren in das gleiche Hotel? Neue Reiseziele im Alpe-Adria-Raum verführen Sie zur Untreue: eine Baumhaus-Suite, hochalpines Gondeln am Nassfeld oder das neue Künstlerhotel in Piran – mit vier Etagen für eine Familie. TEXT WERNER RINGHOFER FOTOS PROJEKT SPIELBERG/PHILIPP PLATZER, ˇ ARCHIVIO CITTÀ DI JESOLO/PH. SPIGARIOL, MO CIVNIK, KK

Weißensee

Neuer Spa über dem See

Der Weissenseerhof hat Zuwachs bekommen. Eingebettet zwischen Wiesen und Schilf schieben sich zwei Drittel des neuen See-Spas auf Stelzen in den See und thronen über dem spiegelnden Wasser. Modern designt, mit viel Holz und Glas und Möglichkeiten für Massagen und Kosmetikanwendungen, Yoga und Meditation. Dampf ablassen kann man in mehreren Saunen und in Ruheräumen mit großen Panoramafenstern zum See. Aktive nützen den Wellnessbereich für ein Workout im Fitnessraum. Frischluftfans aalen sich auf der Dachterrasse des Weissenseerhofs oder nehmen einen Drink auf der Terrasse des SpaBis-tros. Das ganze Jahr über ist der See erfrischendes Tauchbecken für Saunagänger, für Hartgesottene wird auch bei klirrender Winterkälte ein Eisloch freigehalten. Weissenseerhof: DZ mit HP ab € 250, Neusach 18, 9762 Weißensee, 0 47 13/221 90, www.weissenseerhof.at


Millstätter See

Luxus-Suite am Bootshaus Exklusives Wohnen am Millstätter See. Kollers Familienhotel eröffnete die neue Suite Riva auf dem Dach des Bootshauses von Kollers Viersterne-S-Hotel in Seeboden. 70 Quadratmeter groß, von der großzügigen Terrasse sieht man über den ganzen See, und selbst drinnen holt die große Fensterfront den See in den Wohnraum – fast so, als ob man frei über dem Wasser schwebt. Der Innenbereich präsentiert sich in edlem Design: feine Stoffe, warme Wandfarben vom britischen Kultlabel Farrow & Ball und Accessoires, die an eine Schiffsreise erinnern, harmonieren mit dem Dielenboden aus geräuchertem Eichenholz. Ein offener Kamin ergänzt das wohlige Ambiente. Natürlich stehen alle Annehmlichkeiten des Hotels zur Verfügung: das Seebad, das mit umweltfreundlich gewonnener Energie das ganze Jahr auf wohlige 28 Grad geheizt wird. Oder der Spa-Bereich mit Hotelstrand und Saunahaus. Kollers Hotel: DZ ab € 206, Seepromenade 2-4, 9871 Seeboden, 0 47 62/820 00, www.kollers.at

Kärnten

Venezianisches Gondeln am Nassfeld Venezianisches Flair mitten in den Alpen. Bergwanderer, die am attraktiven Aqua Trail „BergWasser“ auf der Madritsche/ Nassfeld unterwegs sind, reiben sich die Augen: Der italienische Gondoliere Frederico bittet Venedig-Fans mit seiner OriginalGondel zu einer Fahrt auf 1.900 Metern am Rosskofelsee, mitten in der traumhaften Gipfelkulisse der Karnischen Alpen. Für Kinder bis 14 Jahre ist das Gondelabenteuer übrigens gratis. Der einfachste Weg zum Gondeln: Mit dem Millennium-Express zum Kofelplatz Madritsche (Bergstation) und auf dem leicht begehbaren Aqua Trail (auch für Kinderwägen geeignet) bis zum Rosskofelteich marschieren. Info: www.naturarena.com, 0 42 82/31 31-0.


104 MONAT FREIZEIT

Kärnten

Turrach

Neues Boutique Hotel in Krumpendorf: Das feel good Boutique Hotel Egger öffnete seine Tore im Sommer. „Feel good“ steht groß auf dem Hotel, und um den Wahlspruch umzusetzen, wird einiges getan. Die Lage ganz nahe am Strand verbindet Riviera-Gefühl, mildes Klima und chices Design. Wohnen wird hier großgeschrieben – buchstäblich, denn die Suiten sind mindestens 33 m2 groß, die Wörthersee-Suiten sogar 60 m2. Klare Linien, weiße Front und brauner Kubus mit Glas sind die Merkmale. Aufgelockert wird das Ganze durch vertikale Holzlamellen. Auch der Garten strahlt edle Ruhe aus. Bewusst reduziert mit gepflegtem Rasen und geschickt gestalteter Sträucherlandschaft. Kaffee und Cocktail schlürfen auf der Terrasse, schwimmen im Außenpool oder im Wörthersee oder Sport im Fitnesscenter – einige Varianten stehen frei, wie man das Sommergefühl auskosten kann. feel good Boutique Hotel Egger: Suite ab € 120. Berthastraße 13, 9201 Krumpendorf, 0 42 29/401 02, www.feel-good-hotel.at

Lust auf Abwechslung wird im Hochschober unterstützt. In wenigen Minuten wechselt man vom chinesischen Teeturm in den orientalischen Hamam, zum Dösen, Baden und Sonnen animiert draußen das ganzjährig beheizte Seebad. Jetzt wurde eine weitere Lebenswelt eröffnet. Im Stammhaus aus den 1930er-Jahren stehen seit Juni 33 neue Zimmer offen. 25 bis 40 Quadratmeter große Doppelzimmer und passend zur Umgebung auf der Turrach im modernen Alpinstil designt. Die wichtigsten Zutaten: Möbel aus gekalkter Eiche, Stein, Schmiedeeisen, Wolle, hochwertige Leinenstoffe und ein seidener, pflanzlich gefärbter Wandteppich. Jedes Detail ist bedacht. Thermoskanne, Tischlampen, Waschbecken, Fauteuils, Abstelltischchen – alles speziell für die Zimmer designt oder ausgesucht. Für angenehmen Duft und optimale Luftbefeuchtung sorgt der Zirbenlüfter, außerdem kann der Holzduft mit Zirbenöl verstärkt werden. Hochschober: DZ bis 31. August ab € 148 pro Person/Tag, 9565 Turracher Höhe 5, 0 42 75/82 13, www.hochschober.com

Feel Good am Wörthersee

Facelift für Hochschober

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FREIZEIT MONAT 105

Steiermark

Kuscheln beim Starwinzer Steiermark

Cocktails im Wasserturm Das jüngste obersteirische Projekt von Red-BullErfinder Dietrich Mateschitz: Der 90 Jahre alte Wasserturm in Zeltweg wurde zu einer Cocktailbar im Loftdesign umgebaut. Der 27 Meter tiefe Brunnen des Turms versorgte die Umgebung früher mit Wasser, heute werden im Erdgeschoß Espresso und Cappuccino gebraut und oben Cocktails gemixt. Erreichbar ist die Panorama-Bar per Lift, Stiegenläufer geben sich die 106 Stufen. Hochgeistiger Stoff wird in der Bar serviert: rund 80 Whiskys, sogar aus Japan und Indien. Außerdem eine schöne RumAuswahl, Schnäpse (auch Karotte und Eisbeere) und eine ganze Reihe Cocktail-Klassiker. Gepflegt übernachten kann man nebenan im Steirerschlössl mit 2-Hauben-Restaurant. Und wenn man schon dort ist: Auf der Rennstrecke dröhnen fast täglich die Motoren. Das nächste Highlight steigt am 11. August mit dem ADAC GT Masters, die härteste Sportwagenserie Europas mit Formel 1- und DTM-Piloten. Café Wasserturm: Bundesstraße 15, 8740 Zeltweg, 0 35 77/226 01, www.hotel-steirerschloessl.at

Neue Adresse im südsteirischen Weinland. Manfred Tement hat ein altes Winzerhaus wachgeküsst und designte lässige Zimmer im Landartstil. Durch die Panoramafenster vom Boden bis fast zur Decke sieht man hinunter auf die Weinstraße mit ihren Hügeln, Kurven, Reben und gelben Häusern. Dann lümmelt man wieder mit einem guten Buch oder einem Glas Sauvignon gemütlich in einem der Sofas, in Rosa oder Dunkelbraun gehalten, darüber ein abstraktes Bild und eine helle Holzdecke. Im Bad werden Holz mit Patina und ein Designerwaschbecken kombiniert. So könnte man ein Wochenende schon aushalten in der neuen Winzarei des Starwinzers. Die Zimmer sind in einem der ehemaligen Winzerhäuser aus Stein zu Hause, am Zieregg ganz nah beim Weingut. Und weil man nicht nur vom Wein leben kann, ist auch Tements Gasthaus Magnothek nur ein paar Schritte entfernt. Entschleunigendes Zusatzprogramm könnten auch Wanderungen mit Lamas durch das Weinland sein. Klingt schräg, ist es auch, und heilsam meinen Nina und Erika vom Weiberhof in Großklein. Anmeldung – auch für Männer – unter: www.weiberhof.at. Winzarei: DZ ab € 150. Zieregg 13, 8461 Berghausen, + 43 3453 4101, www.winzarei.at

... auch für die Kleinen!

9344 Weitensfeld | Gurktal-Straße 15 Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.30–18.00 Uhr, Sa 8.30–12.30 Uhr Tel.: 04265/425 | www.trachtenhaus.com


106 MONAT FREIZEIT

Slowenien

Im Baum übernachten Fallschirmspringen, Motocrossfahren, eine teure Flasche Champagner leeren – ein paar Dinge sollte man im Leben gemacht haben. Ein Punkt zum Abstreichen in der Liste wäre einmal im Baumhaus zu übernachten. Am besten in der neuen Luxusvariante der Hiša Raduha. Nichts für Warmduscher, denn man thront in den Baumwipfeln. Das Design ist lässig entspannt mit – natürlich – viel Holz in der Hütte und einem Balkon. Wer Bammel vor der Höhe hat, quartiert sich in den frisch gestalteten Wohnungen im ehemaligen Stall oder im Designer-Heustadel mit Whirlpool ein. Während im Wasser der Alltag ganz schnell wegblubbert, sprudeln in der Küche die Ideen. Die Nachdenkarbeit zahlt sich aus. Martina Breznik, 2005 Sloweniens Köchin des Jahres, kreiert Pastetchen aus geräucherter Forelle, Brennnesselsuppe, Karotten-Brokkoli-Soufflee, gekochte Klößchen oder Wildfleisch mit Tannensauce. Hiša Raduha: Baumhaus ab € 178. 3334 Luče 67, + 386 (0)3 8384000, www.raduha.com

Slowenien

Laibach

Neues Spitzenrestaurant am Land

Wohnen im „Raumschiff“

Uroš Štefelin und seine slowenische SlowFood-Küche vom Feinsten kennen BledFans noch vom Restaurant 1906 im Triglav. Jetzt ging der Chef zusammen mit seiner ehemaligen Hoteldirektorin Marcela Klofutar einen neuen Weg. Seit Sommer setzt Uroš Štefelin seine gehobene Linie in der frisch eröffneten Vila Podvin um, nur 7 km von Bled entfernt. Ein wunderbares Steinhaus mit großem Garten und Zimmern im modernen Landhausstil. Vila Podvin: Mošnje 1, 4240 Radovljica, +386 (0)8/384 34 70, www.vilapodvin.si

Von außen hat das neue Plaza Hotel in Laibach etwas Mystisches an sich: ein schwarzer Monolith, der fast als Raumschiff durchgehen könnte. Das Design kommt ohne Kitsch und Leuchtreklame aus, die glänzende Oberfläche wird nur durch ein paar weiße Linien unterbrochen. Der Blick auf Laibach mit Breitleinwandeffekt ist im ganzen Haus präsent – in den Liften, den Zimmern, den mit Glas eingefassten Konferenzräumen und auf der Terrasse. Die 236 in edlen Brauntönen gehaltenen Zimmer gibt es in allen Größen von 27,5 bis zu 155 Quadratmetern. Auch die Lage im Einkaufs- und Vergnügungszentrum BTC City ist ideal: Geschäfte und Unterhaltungsmöglichkeiten direkt vor der Haustüre. Deshalb hat das Hotel keinen Wellnessbereich. Stattdessen gehen die Gäste ins Atlantis, einem Wasserpark und Saunamekka – bei freiem Eintritt. Und wer dann doch ins Stadtzentrum will, bestellt den speziellen Shuttle-Service des Hotels. Plaza: DZ ab € 90. Bratislavska cesta 8, 1000 Laibach, +386 (0)1 2430000, www.plazahotel.si


FREIZEIT MONAT 107

Piran

Künstler-Hotel am Meer Klein, mediterran, sinnlich, kunstvoll – das Narrow House hat alles für den perfekten Ausflug ans Meer. Ausprobieren kann man das neue Wohngefühl ab jetzt, denn diesen Sommer öffnete das Narrow House erstmals seine Türen, ein Steinhaus in einer winzigen Seitenstraße des Vodnikov trg, ca. 120 Luftmeter vom Yachthafen. Hinter dem Projekt stehen die Deutschen Katrin und Dirk Liesenfeld, die bereits mit ihrem artlodge-Hotel für gepflegtes Design in den Nockbergen sorgten. Es wäre kein Projekt der Liesenfelds, wenn es in Piran keine Kunst gäbe. Fotoarbeiten wurden in Auftrag gegeben, auf denen die Gastgeber im Stil von Renaissance-Gemälden dargestellt werden. Das schmale Haus für eine Familie verteilt sich auf 80 Quadratmeter in vier Stockwerken – und das Beste kommt zum Schluss, die Dachterrasse mit Blick über die rote Dächerlandschaft von Piran. Narrow House: DZ ab € 110, www.art-lodge.at, www.narrow-house-piran.com

Rovinj

Jesolo

Seit kurzem weht durch die alten Gemäuer der Konoba Kantinon in Rovinj neuer Wind, Tomislav Gretić schwingt dort das kulinarische Zepter. Der kroatische TV- und Sternekoch ist nun in zwei Küchen aktiv: Während er im Gourmetrestaurant Wine Vault im Hotel Monte Mulini auf internationale Haute Cuisine setzt, frönt er in der Konoba den regionalen Spezialitäten und der bodenständigen Küche seiner istrischen Heimat auf hohem Niveau. Feiner Pršut (Schinken), frischer Fisch und Meeresfrüchte, duftende Kräuter und köstlicher Käse werden mit lokalen Weinen serviert. Die Konoba befindet sich direkt am belebten Yachthafen von Rovinj in einem alten Natursteinhaus. Beliebt sind der Vorspeisenteller mit frischem Ziegenkäse, das Seeteufel-Filet mit geräucherter Wurst oder Fritule, das istrische Krapfengebäck. Obala A. Rismondo b.b., Rovinj 85, +385 (0)52 816 075.

15 km Strand, 13 km Einkaufsmeile und jede Menge Clubs, um die Nacht zum Tag zu machen. Jesolo war schon bisher um Superlative nicht verlegen, jetzt hat die Badestadt weiter zugelegt: „The City Beach“ wurde frisch vor dieser Saison fertiggestellt, ein ehrgeiziges Architekturkonzept, das sich über die ganze Stadt zog. Quasi Jesolo 2.0, ein Wurf, den man bisher von Metropolen wie Barcelona kannte. 28 Projekte wurden umgesetzt: ein Einkaufs- und Veranstaltungszentrum, futuristisch designte Plätze oder eine 150 Hektar große Ferienwohnanlage mit riesigen Grünflächen und Wasserlandschaften. Einige bereits Stilikonen, etwa das in Form einer Rose gestaltete Shoppingcenter von Architekturstar Zaha Hadid. Passend der Name La Magica. Am augenscheinlichsten sind die Torri Drago, Türme in Form des Spaceshuttles oder der verglaste Torre Aquileia, fast 100 Meter hoch, ein moderner Leuchtturm. www.jesolo2012thecitybeach.it

Sterneküche in der Konoba

Design statt Hausmeisterstrand


108 MONAT FrEizEiT

Sommerfrische reloaded Sissi und Franzl, schaut‘s oba! Ob Wellness in Belle-Epoque-Badehäusern, Gästeführungen in wallenden Rüschenkleidern, residieren in Jugendstil-Villen oder speisen wie anno dazumal: Kärnten strotzt im Sommer nur so vor Nostalgie und K&K-Romantik. TEXT JOHANNA BAINSCHAB FOTOS KrAINz, wOertHerSee-ArCHIteKtur.At/KK, ASSAm/KK, mtG/KK, KK (2)

Im neuen Glanz: Anno 1895 errichtete man für die noble Gästeschar eine Badeanlage in Pörtschach. Seit heuer im Mai ist das runderneuerte Werzer‘s Badehaus wieder ein Hotspot am See.

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ach, meine Teure, man ist heutzutage ja in Windes- nien, von Wimbledon kommend, in Pörtschach aufeinandertrafen. eile am See. Die Eisenbahn fährt so rasant von Wien „Herkömmliche Führungen wären vielen zu fad. Die Leute wollen ja nach Pörtschach, angeblich schafft sie 20 Kilometer entertained werden. Sie wollen Geschichten erzählt bekommen“, ist Zaucher überzeugt. Mit ihren Kostümführungen durch Pörtschach pro Stunde!“ Mit solchen Dialogen haben Brigitte Zimmerl-Raßpotnig und Margarethe Zaucher ergänzen die beiden Damen das, was im vergangenen Jahr im großen Stil durch die Badehäuser in Millstatt und Pörtschach angeleiert gleich am Anfang alle Lacher auf ihrer Seite. Jeden Mittwoch wurde: Anklänge an die erste große Blütezeit des Kärntner Tourisschmeißen sich die Fremdenführerinnen in ihre Jugendstilkostüme und zeigen den Wörthersee-Urlaubern, wie alles begann. Begin- mus. Eine Renaissance der Sommerfrische, wenn man so will. Denn nend am Pörtschacher Bahnhof, der bis in die 80er des 19. Jahrhun- die Sommerfrischler von damals – vorwiegend aus dem Wiener dert noch als Haltestelle „Maria Wörth“ firmierte, flaniert die Grup- Großbürgertum - brachten auch einen baukulturellen Aufbruch für pe durch Pörtschach, seine Geschichte und seine Geschichterln. die ganze Region. Der architektonische Stil ist bis heute aufgeladen mit dem, was Sommerfrische war: Erholung, Rückzug, Geselligkeit, Zum Beispiel: Weil der See den Gästen unheimlich war und Baden noch nicht in Mode, wurden Spazier- und Aussichtswege angelegt, Naturerleben. Allesamt als Urlaubs-Werte heutzutage wieder sehr wie der zur Hohen Gloriette. Einmal übernachtete sogar Kaiser gefragt. Die Badehäuser sind der Versuch, beides unter ein Dach zu Franz Josef hier, genauer: im Astoria. Oder dieses denkwürdige Gipfeltreffen um 1900, als die Könige von Italien, England und Spa- bringen: die gute alte Zeit außen, Urlaubsstandards heutiger Tage


Ein Sommer wie damals: In alten Seevillen wie der Schlossvilla Miralago wird die Philosophie der Sommerfrische mit modernen Urlaubs-Ansprüchen verknüpft.

Nostalgie-Termine Jugendstil-Kostümführungen durch Pörtschach. immer mittwochs, 17.30 Uhr, Start am Bahnhof. zehn Stationen, Dauer: 1 h. Kosten: 9,50 Euro. Keine Anmeldung nötig. infos: www.brimaguides.at 3. 8.: Dampfsonderzug zum 70. Villacher Kirchtag mit einer 86 Jahre alten Dampflok. Ab Ferlach über Klagenfurt, Velden bis Villach. Details: www.nostalgiebahn.at 15. 8.: 3. Kaiserfest in Maria Wörth. Seine Majestät fährt mit der Thalia von Klagenfurt über reifnitz nach Maria Wörth. Dort ab 14.30 Uhr historischer Festakt. www.maria-woerth.at 24. 8.: Kaiserfest in Millstatt, Festumzug ab 10 Uhr vom Marktplatz, ab 11.30 Uhr Fest auf der Strandpromenade. www.millstatt.at 1. 9.: „Nostalgie total“, Südösterreichs größtes Old-timerfest auf Straße und Schiene in Ferlach. Pendelfahrten mit Dampfloks und Oldtimerbussen. Details: www.nostalgiebahn.at

Herkömmliche Führungen sind vielen Gästen einfach zu fad. Sie wollen die Geschichten hören! innen. „Das zu verbinden ist die große Kunst. Aber wenn es gelingt, haben diese Badehäuser eine ganz starke Markenkraft“, meint Trendforscher Andreas Reiter vom Zukunftsbüro in Wien. Wenn, dann könnten diese beiden neuen Ikonen des Kärntner Tourismus auch jenen vielen kleinen Betrieben helfen, die ihre eigene Geschichte schon lange und gut mit viel Leben erfüllen. Was wäre die mondäne Schlossvilla Miralago in Pörtschach ohne das ständige Bemühen von Hausherr Johannes Muchitsch, das exklusive Äußere der ehrwürdigen Gemäuer perfekt in die Urlaubserlebnisse seines Gastes zu übersetzen? Wäre die Villa Verdin am Millstätter See auch so ein besonderes Urlaubs-Refugium, wenn sie einer globalen

und gesichtslosen Hotelkette angehören würde? „Wohl nicht“, meint Reiter, „Authentizität ist das Um und Auf. Richtig liegt, wer seine eigene Geschichte gut in Szene setzen und damit beim Gast positive Emotionen wecken kann. Darum geht’s uns ja im Urlaub. So gesehen sind Urlaubsanbieter auch immer Glücksdealer. Und das Erzählen seiner Geschichte – neudeutsch Storytelling genannt – das perfekte Vehikel, das nach außen zu tragen.“ Dazu gehört unter anderem auch kulinarische Authentizität. Also auch beim Schlemmen bitte: Echtes, Ehrliches, gerne auch wenig Bekanntes. Etwas Besonderes halt. Auf diese Rezeptur setzen etwa Gotthard Wegscheider und Robert Moser, die Wirte vom NostalgieWirtshaus Bergesruh in Malta. Hierher kommt man der schönen Aussicht wegen. Aber die gäb’s woanders auch - mit deutlich weniger Anfahrtszeit. Vielmehr treibt die Gäste ein Mix aus Sehnsucht nach der guten alten Zeit und Neugier auf den Maltaberg. Denn Wegscheider und Moser setzen auf beinah in Vergessenheit geratene Rezepte


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Das waren noch Zeiten! Brigitte Zimmerl-Raßpotnig und Margarethe Zaucher führen jeden Mittwoch in Jugendstilkostümen durch Pörtschach. Das Reisegefühl von damals vermitteln die Nostalgiebahnen im Rosental. Und in Millstatt und Maria Wörth kommt der Kaiser persönlich zu Besuch!

der Kärntner und österreichischen Küche. Wer kennt heute denn noch den Geschmack von saurem Dampfnudel? Wer weiß noch, was ein Brein oder Schottrauggn sind? Und wo sonst gibt’s Hascheeknödel oder Schnittlauchbrot a la carte? Wie groß die Sehnsucht der Gäste nach der guten alten Zeit und historischem Brimborium ist, wird in Kärnten kaum wo sichtbarer als beim alljährlichen „Kaiserfest“ in Millstatt, das immer rund um den 18. August, dem Kaisergeburtstag, gefeiert wird. Gäste wie Einheimische säumen die Straßen beim großen Umzug, wo die Schützengarde zum Salut schießt und ein paar Handvoll Kostümierte die adeligen Sommerfrischler von seinerzeit mimen. Am Ende der Prozession dann der Höhepunkt: Kaiser Franz und Kaiserin Elisabeth sitzen standesgemäß in der Pferdekutsche und winken nobel. Heuer wird das Kaiserfest in Millstatt zum 30. Mal gefeiert. Und auch am Wörthersee, genauer: in Maria Wörth, versucht man neuerdings – heuer zum 3. Mal – ein Kaiserfest zu etablieren. Und wer dann noch nicht genug hat vom K&K-Flair, kann gerne dem Reisegefühl von einst auf die Spur kommen. Etwa auf der alten Thalia, dem einzigen Dampfer auf Kärntens Seen, der diesen Namen wirklich verdient. Baujahr 1909, schippert die Thalia damp-

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fend und von weitem schon pfeifend immer noch brav ihre Runden am Wörthersee. Nostalgie total verspricht Südösterreichs größtes POH Oltimertreffen auf Straße und Schiene am 1. September in Ferlach. Pendelfahren mit alten Postbussen und antiken Dampfloks erwar- Y POHFY ten die Besucher. Und vielleicht kommt ja der eine oder andere drauf: 20 km/h ist eigentlich die perfekte Urlaubs-Reisegeschwin- POH digkeit! Damals schon und heute noch viel mehr.

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Die Anfänge der Kärntner Sommerfrische

Seit 1864 kann man das Wörthersee-Nordufer per Eisenbahn erreichen. Dieses Jahr gilt auch als das Geburtsjahr des Kärntner Tourismus. Die Naturschönheit der Region sprach sich in den Wiener Adelskreisen herum. Die vermögenden Familien verbrachten ihre Sommerfrische – sie dauerte meist von Ende Juni bis Anfang September - zu Beginn in Privathäusern, in denen sie ganze Wohnkomplexe mit eigener Küche mieteten.

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Mit Fortschreiten des touristischen Booms bauten sich viele eine eigene Villa, einen Sommerwohnsitz. Zwischen den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges im Jahre 1914 manifestierte sich sogar so etwas wie die Kärntner „Belle Epoque“. Zuerst am Wörthersee, später dann – mit Eröffnung der Südbahn von Marburg über Villach nach Franzensfeste – wurde auch der Millstätter See als Sommerfrische-Destination entdeckt.

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112 MONAT NATUR

Kärntens Südsee

Laut einer Studie des Urlaubsportals www.tiscover.com ist die Region Villach - Faaker See - Ossiacher See die beliebteste Österreichs. Wir haben uns deshalb den Faaker See herausgepickt. Auf Spurensuche bei einer unterschätzten Schönheit. TEXT FLORIAN ZUSCHLAG FOTOS SIMONE ATTISANI

Peter Wrolich und sein Faaker See: „Hier werde ich mich immer wohlfühlen.“

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iese Strecke bin ich früher mit meinem Vater täglich anderen Seen unterscheidet? „Die Lage“, sagt Peter Wrolich. In 4,5 geschwommen. Hin und retour.“ Peter Wrolich Kilometern Luftlinie ist man in Slowenien, auch Italien ist in der strahlt, als er das sagt. Man merkt sofort: Der Faaker Drei-Länder-Region binnen weniger Minuten zu erreichen. „Wir See, das ist sein Revier. Der ehemalige Radprofi aus bieten eigene Mountainbike-Touren für drei Länder an. Das hat sich Latschach, der zu Glanzzeiten sogar bei einer Tour de als Renner unter den Urlaubern herausgestellt“, so Wrolich. Auch der France-Etappe am Stockerl stand, kennt jede Ecke des 220 ha neugeschaffene Alpe Adria Trail geht direkt am Faaker See vorbei. Die Highlights. Touristisch ist der Faaker See voll aufgeschlosgroßen Natursees. Aber zurück zur Schwimmsen, den größten Teil an Nächtigungen nehmen Österreicher, gestrecke. 700 Meter ist sie lang. Und malerischer folgt von Deutschen und Niederländern (40 % der Nächtigungen geht’s eigentlich nicht. Bei der Bootsanlegestelle sind Camper!) ein. Veranstaltungstechnisch schlägt sich in Faak, früher einmal Standort des legendären die European Bike Week (sogar ein Denkmal wurde erStrandbads Maresch, geht’s mit einem Kopfsprung richtet - Foto links!) mit Harleys aus aller Welt ebenso zu los, das Ziel ist die Insel inmitten des Faaker Sees. Dort Buche wie der jeden Donnerstag stattfindende Bauernbefindet sich das Inselhotel samt uraltem Badehaus. markt oder der das umfassende VeranstaltungsproDoch ganz egal, wen man nach seinem Liebgramm auf der einzigartigen Burgarena Finkenlingsplatz am Faaker See fragt, dieser ist es nicht. stein. Kulinarisch spielt die Region mittlerweile in Vielmehr verschlägt es Peter Wrolich oder auch Burder höchsten Liga. Der Karnerhof, der Tschebull garena Finkenstein-Eigentümer Gerhard Satran an oder Harry‘s Farm mit den weit über die Gemeindas an sich nicht für die Öffentlichkeit zugängliche de-Grenzen hinaus bekannten Steaks lassen GourAreal des Bundessportheimes nahe Drobollach. Kleiner metherzen höher schlagen. In Gödersdorf gibt es Tipp: Schwimmend oder via Schlauchboot ist dieser beÖsterreichs erste Nudelfabrik zu bewundern (www. sondere Flecken auch für weniger begabte oder priveligierte finkensteiner-nudelfabrik.com). Bundessportler zu erreichen. Der Berg. Und dann gibt es da noch den Kanzianiberg, mit dem Drei Länder. Neuerdings trägt der Faaker See auch den Beinamen, Südsee Österreichs. Eine Studie sei zu dem Schluss gekommen, Alarich Warmuth (85) eine ganz eigene Geschichte verbindet. „Wir dass in der Region über 300 Sonnentage pro Jahr verzeichnet werden. haben mit dem örtlichen Verschönerungsverein einen FamilienDas gäbe es sonst nirgends in Österreichs, so Hannes Anderwald, und Gesundheitsweg gebaut“, sagt der rüstige Pensionist mit dem stellvertretender Obmann des hiesigen Tourismusverbandes und In- Brustton der Überzeugung. Er untertreibt. Warmuth und sein über haber eines Campingplatzes am See. Was den Faaker See neben sei- 40-köpfiges Team haben dem Kanzianiberg und seiner Umgebung ner türkisblauen Farbe, die wohl mit auch mit dem Kalkstein-Vor- seit den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts neues Leben eingekommen am nahegelegenen Kanzianiberg zu tun haben könnte, von haucht. Als nämlich die Agrargemeinschaft Mallestig (Anm.: so hieß


Wander-Pionier Alarich Warmuth

Fleisch-Vorreiter Harry Warum

Finkenstein bis 1971. Erst durch das Zusammenwachsen der Orte Mallestig und St. Stefan kam man zum Entschluss, den Namen der alten Grafschaft Finkenstein als Ortsnamen zu verwenden) Forstwege rund um den Kanzianiberg baute und dort alte Kneippwege beschädigte, ergriff Alarich Warmuth die Initiative. „Wir haben diese Chance genutzt.“ Und wie! Entstanden ist ein Rundweg, der von Wasserstellen gesäumt ist und erst 2010 fertiggestellt wurde. Folgt man dem Symbol des Wassertropfens, kann man nahezu überall in der Umgebung in den Familien- und Erlebnisweg einsteigen. Fünf, sechs Stunden Gehzeit lang ist die Schleife. Trotz seiner 85 Lenze denkt Warmuth nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Sein neuestes Projekt: „In Kooperation mit der Villacher HTL lassen wir einen der alten Kalköfen am Kanzianiberg wieder aufleben.“ Dann kann man dort, wo sich heute Kletterfreaks aus aller Herren Ländern ob der einzigartigen Beschaffenheit des Berges treffen, miterleben, wie echter Kalkstein gebrannt wird. Anno dazumal war das der Baustoff aus dem überall weltbekannte Bauwerke entstanden sind: Die Burgen. A

Wer am Faakersee wohnt Künstler Valentin Oman, Kärnten-Werbung-Direktor Christian Kresse, Burgarena Hausherr Gerhard Satran, Automaten-Hersteller Ferry Ebert, Warmbad Villach-Geschäftsführerin Susanna Mayerhofer, VSV-Präsident Gilbert Isep.

Wer hier urlaubt Bundespräsident Heinz Fischer (er ist begeisterter Wanderer), Sänger Konstantin Wecker (im Karnerhof), Politologe Peter Filzmaier.

Kulinarik-Tipps Der Tschebull, Egger Seeuferstr. 26, 9580 Drobollach am Faaker See. 04254/2191. www.tschebull.com Hotel Dietrichsteinerhof, Dietrichsteinerstr. 24/26, 9583 Faak am See. 04254/22540. www.dietrichsteinerhof.at Hotel Karnerhof, Karnerhofweg 10, 9580 Egg am Faaker See. 04254/2188. www.karnerhof.com Burgschenke Finkenstein, Altfinkenstein 14, 9582 Latschach. 04254/3267. www.burgarena.at/burgschenke.php Finkensteinerhof, Mallestiger Platz 1, 9584 Finkenstein am Faaker See. 04254/2176. www.finkensteinerhof.at Kärntnerhof Faak am See, Bachstr. 6, 9583 Faak am See. 04254/2143. www.kaerntnerhof.net Steakhouse Harry’s Farm, Kumweg 8, 9581 Ledenitzen. 04254/2359. www.harrys-farm.at

end Durchgeh che ü K e warm

Für italophile Schlemmer: Ob leckere Nudelklassiker, mediterrane Fischgerichte oder knusprige Holzofen-Pizza - das Restaurant-Pizzeria Dobner in Villach, Maria Gail ist seit 25 Jahren Garant für italienische Küche der Extraklasse. Im Sommer lädt die große Gartenterrasse zum gemütlichen Verweilen ein. Öffnungszeiten: Mo-Fr 17 bis 23 Uhr. Sa, So und Feiertags 11 bis 23 Uhr. Dienstag Ruhetag! Restaurant Pizzeria DOBNER, Villach-Maria Gail, Tel. 04242-32 25 1, Fax 04242-32 25 14, Mobil 0664-33 864 22, www.pizzeria-dobner.at


114 MONAT NATUR

Best of Kärnten Ob wildromantische Naturschluchten und Wasserfälle, eine atemberaubende Flugschau von frei am Himmel fliegenden Greifvögeln oder ein spannender Ausflug in die Burgenstadt Friesach - Kärnten bietet eine Fülle von Attraktionen für Groß und Klein, Abenteurer genauso wie Kunstinteressierte. Lassen Sie sich von unseren Ausflugstipps inspirieren! TEXT ANJA SKRIBOT FOTOS BEIGESTELLT

Märchenwandermeile 3 km langer Erlebniswanderweg durch den Wald und über Wiesen: mit spektakulärer 175 m langer Hängebrücke mit Hexenritt, den Drachen „Schluchti“ & „Meilino“, der Urschmiede, Märchen- und Spielstationen, Hexe Kniesebein (Di bis Sa, HS), Schneewittchen (So + Mo 11.00 – 15.00 Uhr, HS). Preise und Shuttle-Fahrzeiten auf Anfrage. Öffnungszeiten: bis Mitte September tgl. (außer bei Regenwetter) von 09.30 bis 16.30 Uhr. Infos: Tel. 04732/ 3000, www.drachenschlucht.com

Raggaschlucht

Museen Hüttenberg

Die wildromantische Raggaschlucht im Mölltal: Durchwandern Sie über kunstvoll angelegte Stege eine der schönsten Naturschluchten der Alpen, umgeben von herrlichen Wasserfällen. Der Rückweg führt über einen schattigen Waldweg mit atemberaubendem Ausblick auf Flattach und die umliegende Bergwelt. Gratis mit der Kärnten Card! Geöffnet bis 6. Oktober. Tel.: 04785/615, www.flattach.at

Heinrich Harrer war begeisterter Bergsteiger und Forscher mit einer Leidenschaft für fremde Kulturen. Nach der Erstbesteigung der Eigernordwand 1938 folgten zahlreiche Expeditionen in aller Welt. Harrer lebte sieben Jahre in Tibet und wurde Freund und Berater seiner Heiligkeit, des 14. Dalai Lama von Tibet. Mehr als 5.000 Exponate von Harrers Reisen sind im Museum ausgestellt. Infos: 04263/8108 oder www.huettenberg.at

Werner Berg Museum – Weltallende Ein Ausflug in die Burgenstadt Friesach garantiert ein Erlebnis für Groß und Klein, denn der Schmied am Burgbauplatz hat immer mehrere Eisen im Feuer: geheime Steinmetzzeichen, eine „Zwölfknotenschnur“, die 13 Knoten hat, Fuß und Elle als Maße, Nägel aus Holz und eine „Zaubermischung“, die Steinblöcke zusammenhält. August 2013: jeden Donnerstag um 14:30 Uhr Familien-Führungen am Burgbaugelände. Anschließend: „RitterZeit“: Mittelalterwerkstatt mit Spiel und Spaß. Infos, Programme, Führungstermine: www.burgbau.at

Adler-Flugschau Burg Landskron Bei der Flugschau auf der Burg Landskron kann man nicht nur 40 Minuten lang frei am Himmel fliegende Greifvögel erleben, sondern lernt auch alles Wissenswerte, vom Verhalten bis zu Lebensgewohnheiten, über diese wunderbaren Tiere. Infos unter: 04242/42 888 oder www.adlerarena.com

Das Werner Berg Museum ist ein Anziehungspunkt für Kunstliebhaber aus ganz Europa. Es zeigt ständig über 150 Werke des Malers Werner Berg (1904-1981). In der heurigen Sonderausstellung werden Werke August Wallas und weiterer Künstler aus Gugging dem reichen Bilderbestand der Stiftung Werner Berg gegenübergestellt. Im Skulpturengarten werden Werke von Johann Feilacher gezeigt. Öffnungszeiten Werner Berg Museum: Di.-So. 10-18h, bis 10. 11. 2013


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MarktPlatz Ferienzeit ist Thermenzeit Der Adrenalinspiegel steigt, der Pulsschlag wird schneller, die Badehose noch ein letztes Mal in ideale Position gezupft. Dann ist Rutschencontest-Zeit in der KärntenTherme in Villach. Jeden Donnerstag gewinnen die Schnellsten GratisTickets für die Therme. Und am 5. September steigt das große Finale.

Rauchmelderpflicht in Kärnten Seit 1. Juli muss jeder Haushalt in Kärnten mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Bei der Kelag sind zum Beispiel Rauchmelder der Marke Smart Home Austria erhältlich.

Noch eine Sommeraktion: Noch bis September kommen Thermenbesucher täglich von 13 bis 18 Uhr in den Genuss einer kostenlosen Kinderbetreuung. So können Eltern im Schwimmbecken ihre Bahnen ziehen oder das umfassende Wohlfühlprogramm im Spa-Bereich genießen, während Kinder ab drei Jahren bei Basteln, Malen und Spielen unter liebevoller Aufsicht auch ihren Spaß haben. Die Tageskarte für Erwachsene kostet 19,50 Euro, Kinder ab vier Jahren zahlen 11,50 Euro. Die Familienkarte für 45 Euro gilt für zwei Erwachsene und ein Kind. Weitere Informationen gibt es unter www.kaerntentherme.com

Sie bieten im Vergleich zu handelsüblichen Rauchmeldern viele Vorteile. Und zwar: Funkvernetzt: Schlägt ein Rauchmelder Alarm, werden sofort auch alle anderen Rauchmelder aktiviert. Ein großer Vorteil, insbesondere bei mehreren Etagen oder vielen Räumen und Nebengebäuden. Alarm unterwegs: Alarmierung auf Wunsch auch per SMS oder EMail.* LED-Notbeleuchtung: Sie erleichtert bei Rauchentwicklung die Orientierung. Geprüft: SmartHome Austria Rauchmelder sind VdS-geprüft. Kostengünstig: Betrieb mittels kostengünstiger Standard-Batterien. Werden die Batterien leer, benachrichtigt Sie das System darüber. Komplettlösung: Zu einer umfassenden Haussteuerung (Heizung, Licht, Elektrogeräte) ausbaubar.* Praktisch: Einfache Montage mittels Schrauben oder Klebeband. Unauffällig: Ansprechendes, modernes Design.

Große Wiedereröffnung Saturn Klagenfurt

Saturn GF Friedrich G. Gruber mit seinen engagierten Mitarbeitern

Werbe-Kühe auf der Gerlitzen Kühe auf der Alm? Das ist nichts Neues, aber als lebende Speisekarte oder Werbetafel - da kann man als Wanderer schon große Augen bekommen. Denn auf Berta, Bianca und Co. prangen neuerdings große Buchstaben, die Werbung für die hauseigenen Schmankerln vom Wirt der Almseehütte Johann Maier machen. Aber nicht nur Speis und Trank wurden auf den Rindviehern verewigt, auch Slogans und Logos von Firmen tragen sie auf der Alm spazieren.

Bestellung und Infos: www.kelag.at/smarthome

* Internetzugang und zentrale Steuereinheit erforderlich.

Nach viermonatiger Umbauzeit erstrahlt das Elektronikparadies in Klagenfurt in neuem Glanz. Die brandneuen Technik-Trends zum besten Preis sowie die einzigartigen Saturn Power Services lassen die Herzen der Shoppingbegeisterten höher schlagen. Sensationell die neuen Smartphones, Tablets, mit passendem Zubehör, trendige Kopfhörer, und die „Foto-Welt“ mit allem, was das Herz begehrt. Alle Markenprodukte sind vorführbereit ausgestellt und – in großen Stückzahlen lagernd. „Alles in allem optimale Gegebenheiten für ein innovatives entspanntes Einkaufsvergnügen am letzten Stand der Technik“, freut sich GF Friedrich Gruber über „seinen“ in neuem Glanz erstrahlenden Saturn.

Walter Urabel (Zweiter von links) bei der Präsentation seiner Werbe-Kuh

Vor genau zehn Jahren schon hatte Maier, Kuh-Alm und Hüttenbesitzer, die Idee dazu, die es sogar schon in die New York Times schaffte und als „Cow Painting in Austria“ Schlagzeilen machte. Frisiert und eingefärbt werden die Kühe von Friseurmeister Walter Kollmann von ART Walter jn Landskron . Sofort begeistert von dieser Kuriosität zeigte sich auch SportOptiker Walter Urabel, der dank einer gemeinsamen Freundin, der SzeneWirtin Witti Mack vom Platzhirsch in Ferlach, sich sogleich eine WerbeKuh sicherte. Seitdem gibt’s das Optik-Urabel-Logo auf vier Beinen auf der Gerlitzen zu bewundern. Neulich lud Hans Maier zum 10-Jahres-Jubiläum, bei dem die Kufsteiner Country-Band „Road Chicks“ den vielen Besuchern ordentlich einheizte. Eine Bodypainting-Vorführung und ein Ringer-Wettbewerb sorgten ebenfalls für beste Stimmung.


Sommerfrische: Seezeit am Berg Bergerlebnis, Entspannung pur für die Eltern und jede Menge Spaß für Kinder – das Seehotel Jägerwirt auf der Turracher Höhe vereint all das auf Vier-Sterne-Superior-Niveau.

im Freien, Mannitou-Betreuer Marcelo Gerevini vermittelt den jungen Entdeckern Eigenverantwortung und Sicherheit am Berg. Besonderes Highlight: ein Floß bauen mit anschließender SeeÜberfahrt. Am Ende der Abenteuerwoche winkt die Auszeichnung zum „Alpen-Ranger“. Facts: 1 Woche von Mo-Fr, nur für Hotelgäste! (Euro 65,-), tageweise Teilnahme möglich. Nähere Infos unter: www.seehotel-jaegerwirt.at/de/hirschen-camp. Almbutler Vip-Service. Neu seit Sommer 2013: Der allseits bekannte Pistenbutler schlüpft im Sommer in die Rolle des „Almbutlers“ und macht den Gästen das Urlaubs-Leben noch einfacher, schöner und entspannter. Ob mit Insider-Tipps, kleinen Aufmerksamkeiten oder durch persönliche Betreuung - der Almbutler sorgt für das Mehr an Entspannung, an (Natur-)Erlebnis und somit für eine unvergessliche Zeit. Wer sich für einen Aufenthalt im Seehotel Jägerwirt entscheidet, erlebt mit der „Butler-Card“ ein exklusives VIP-Service. Kurz gesagt: Der Almbutler ist die „gute Seele“ der Turracher Höhe – offensichtlicher Beweis für die einzigartige Service-Qualität. Highlight: Gratis Nocky-Flitzen bis 11.30 Uhr

Kontakt Seehotel Jägerwirt **** Superior

Familie Brandstätter • 8864 Turracher Höhe 63 Telefon: +43 4275 8257-0 • Telefax: +43 4275 8257-717 urlaub@seehotel-jaegerwirt.at • www.seehotel-jaegerwirt.at

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ie Lage auf der Sonnseite der Turrach, an der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark, auf 1.763 Meter Seehöhe, inmitten der Nockberge, ist einzigartig – schön! Das sanfte Gelände lädt gerade jetzt zu einer gemütlichen Wanderung inmitten unversehrter Natur ein. Alternativprogramm: Rudern, Fischen oder vielleicht eine spannende Tour mit dem Quad? Auf der Turracher Höhe im Seehotel Jägerwirt spürt man die Natur nicht nur mehr als anderswo, sie ist auch Mittelpunkt aller Aktivitäten im 4-Smiley-Kinderhotel. Angefangen von der Architektur mit vielen Zirbenholz-Elementen bis hin zur regionalen Küche. Unter dem Motto „Bio ist gut, regional ist besser“ wird den Gästen hier ein kulinarisches Verwöhnprogramm der Extraklasse aus natürlichen und regionalen Produkten geboten. Das Seehotel Jägerwirt bietet zu jeder Jahreszeit alles was das Herz begehrt: Den Gästen stehen 61 Zimmer und Suiten, davon 25 Zimmer mit Zirbenbetten, zur Verfügung. September-Special: Sie freuen sich auf eine tolle Wanderwoche im Seehotel Jägerwirt? Es gibt gleich doppelt Grund zur Freude, wenn Ihr Vierbeiner mit Ihnen reist. Ihr Hund wohnt im September gratis! Der Wellness-Bereich über drei Etagen mit Saunawelt, Zirben-SPA und Bali Private Spa sorgt für Erholung mit Tiefenwirkung. Hirschen-Camp: Kinderaction pur. Im Seehotel Jägerwirt stehen neben den Erwachsenen auch die Kinder an erster Stelle. Für die Kleinen gibt es den Ottifanten-Club mit täglichem Unterhaltungsprogramm, Zauberberg und Alpen-Achterbahn wollen ebenfalls erkundet werden. Coole Teens freuen sich im Sommer besonders auf das Abenteuer im Hirschen-Camp. Natur erleben und lernen mit ihr zu leben – das ist die Idee des Pfadfinderlagers für Kinder von 10 bis 15 Jahren. Sei es beim Klettern, Abseilen, Schatzsuche, Bogenschießen, Feuer machen oder bei der Übernachtung


Small Talk HANNES KRAINZ REDAKTION@MONAT.AT

Weiße Partynacht Rund um den See herrschte bei der Fête Blanche wieder der strikte Dresscode weiß. Im „Sunset Club“ feierte der MONAT mit anschließender Schiffsfahrt nach Velden mit DJ Armin Ascari. Weiters schauten wir bei den Hot Spots in Pörtschach, der Fabrik, im Beach Club Bad Saag und in Velden vorbei! Mehr Fotos gibt`s auf www.monat.at TOP GÄSTE: DJ Antoine und Mike Candys

1 Rechtsanwalt Wolfi Kofler mit seiner Marcella

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2 PwC-GF Dietmar Stefan mit seiner Denise und Fußballtrainer Rudi Perz (rechts) 3 DJ E.Royal mit MONAT-Marketingmann Otto Wogatai (rechts)

4 Kapitän Kevin Paulie mit Gaby Merl und Tanja Kürbisch (rechts)

5 Die t-mobiler Martin Wilhelmer und Heinzi Sadjina, Elisabeth Blatnig von Lorenz Snacks, Gerald Schönauer und Klaus Resei (von links) 6 Sascha und Julia Hudelist mit Johannes und Petra Hecht-Krainz (von rechts) 7 Partystimmung am Schiff 8 Sony Europa-Boss Gregor Novotny, Melanie, Fotograf Gerhard Kampitsch mit seiner Petra (von links) und DJ Armin Ascari (vorne)

9 Barchef Mexx mit Robert und Thomas sorgten für flüssigen Nachschub 10 Koch Melles warf frischen Fisch auf den Grill

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1 Adabei Rudi Pirker, Maria Rheeder und Wilfried Jilly (von links) feierten im „Jilly Beach“ 2 „s`Wirtshaus“-Boss Barny Strasser mit Larissa und Lina

3 Die Gruppe „Meilenstein“ heizte am Monte- Carlo-Platz mit zwei heißen Gogos ein 4 „Stamperl“-Wirtin Hilde Schöftner mit BrauUnionler Werner Kresse 5 Model Heather Mills, Haubenkoch Hubert 1

Wallner, Glamour in White-Organisatorin Daniela Matschnig und Winzer Leo Hillinger (von links)

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6 PR-Profi Christoph Überbacher, DJ Antoine und Fabrikant Dieter Kienberger (von links)

7 Casino-Manager Hannes Markowitz mit zwei VIP-Hostessen

8 Schauspieler Mark Keller, Miss Salzburg Thea

Kastrati und Glamour in White-Veranstalter Stefan Markowitz (von links) in der Villa Miralago

9 „Monkey Circus“-Direktor Micky Lelas (Mitte) mit seiner Marion und Manager Emil Hudl

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Small Talk Heiße Musi Das heurige Musi Open Air in St. Oswald war wieder ein voller Erfolg und Publikumsmagnet. Tausende begeisterte Fans boten eine tolle Kulisse für die Millionen Zuseher daheim vor den Bildschirmen in Deutschland und Österreich. Mitgeschunkelt haben die Hoteliers Simone und Markus Ronacher, Ex-ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer, „Schöller“-Eismann Martin Treffner, Gastronomin Elisabeth „Lilli“ Jernej, Pago-Vertriebsleiter und werdender Papa Stefan Schmidhofer. Mehr Fotos gibt es auf www.monat.at

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1 ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard mit BKK-Tourismus-GF Stefan Heinisch (rechts) sowie Arno Robitsch (links) und Matthias Krenn 2 Klopein-Touristiker Heli Micheler mit Lilli Jernej (rechts) und Doris Kraiger 3 LR Gerhard Köfer mit seiner Evelyn 4 ORF-Dabei-Moderator Michi Steurer mit Praktikantin Verena Schulz und den Musi-Stars Andreas Gabalier und Francine Jordi 5 Merkur-GF Franz Steindorfer, Südpark-Eigentümer Manfred Pletzer mit seiner Marion und Manager Heinzi Achatz

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MONAT 123

Sommerfest I Der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender lud zum traditionellen Sommerfest, heuer wieder einmal in den „Sunset Club“ in der Wörthersee Ostbucht. Entertainer Michi Tala führte durch den Abend und die Gruppe „Two on Top“ sorgte für Tanzmusik. Gefeiert haben RFW-Landesobmann Matthias Krenn und sein GF Herwig Druml, RA Gert Seeber, „Brauhof“Wirt Hubert Knallnig, Autoexperte Roman Regitnig, Immobilien-Profi Peter Paul Seebacher und Weinlady Erika Daxerer. Mehr Fotos gibt es auf www.monat.at

1 Tanja Haag, Herwig Druml, Erika Daxerer, Matthias Krenn und Martina Wiggisser

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Sommerfest II Die Kursana Residenz Warmbad-Villach lud zum traditionellen Sommerfest mit Livemusik von den „Alpengeiern“. Für kulinarische Highlights sorgte der Küchenchef mit Schmankerln aus der mediterranen Küche. Bei der Tombola gab es viele attraktive Sachpreise zu gewinnen, der Erlös der freien Spenden wanderte in den Spendentopf der Residenz und wird am Ende des Jahres dem Villacher Frauenhaus zugute kommen.

2 Direktorin Doris Lingenhel mit Helmut

Oberegger, einem quickfidelen Stephan Güttler und Peter Lopar (von links)

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White Elements Unter diesem Titel stieg die exklusive Party in Velden im „LeCabaret”. Ganz in Weiß feierten die Gäste bei sommerlichen Temperaturen zuerst an der Bar im Freien. Als es dann hinein ging, animierte Live-Act Saintro P. Sax up die Party-Leute zum Tanzen. Mehr Fotos gibt`s auf www.monat.at 1

1 Mr. Salud Alm Charly Rieser (links) mit Reini Hernler und zwei Matrosinnen 2 Die beiden Gastgeber Mickey Schönhofer (Mitte) und Rico Tuschek (rechts) mit Partygästen

3 Mr. Ferrari Heribert Kasper mit Snowboard-Weltmeisterin Marion Kreiner 4 „Mr. Steakhouse“ Joe Radinger und und Alpina-Personalconsulter Bernhard Maruschek (rechts) mit Freundinnen 5 Dietmar und Tanja Karl, Christian und 2

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Petra Stattmann, Christian und Angelika Mayer (von links)

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124 MONAT

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Kulinarische Eröffnung Der neue BILLA Corso wurde in den Klagenfurter City Arkaden feierlich eröffnet und erstrahlt nach vierwöchigem Umbau in neuem Glanz. Ab sofort sorgt ein exquisites Zusatzsortiment mit nationalen und internationalen Spezialitäten sowie besonderer Service auf 1.100 m² Fläche für ein einzigartiges Einkaufserlebnis. Dabei waren Obermilchmann Helmut Petschar, Grande-Dame Inge Unzeitig, WKKler Jürgen Mandl und Schnapsbrenner Dominikus Spendel. Mehr Fotos gibt`s auf www.monat.at

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1 Ex-Villacher-Vorstand Seppi Pacher mit zwei hübschen Hostessen 2 Weinhändler Günther Jordan,

Regionalmanager Gernot Bacher, BioPopcorn-Verteilerin und Schnapsbrenner Valentin „Pfau“ Latschen (von links)

3 Stehen auf schnelle Küche: ECE-Managerin Andrea Wicht mit JW-GF Wolfi Kuttnig 4 Riedergärtner Herbert Waldner und Immobilienentwickler Martin Strutz (rechts) 5 Billa-Vorstand Josef Siess, Filialleiterin Clara Wiesner und Weinexperte Tobias Jordan (von links)

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1 Katrin Markowitz, Nadira Mujcinovic, Emira Blazevic, Claudia Markowitz und Marry Galler (von links)

2 Sorgten für Genüsse im Regen (v.l.): Harald Fritzer, Hannes Jernej,

1 Make-up macht Schule

2 10-Jahr-Jubiläum

ORF-Visagistin Emira Blazevic eröffnete Anfang Juli ihre Make up Lounge in Klagenfurt. Dort bietet sie Visagistenkurse, Make-up Artist Ausbildungen, Braut-Home-Service und Schminkworkshops für jede Frau an (Männer sind natürlich auch herzlich willkommen). Bei der Eröffnungsfeier vorbeigeschaut haben Designerin Doris Koefer, Kollegin Angelika Steffler, Bardame Marry Galler und MONATAnzeigenverkäuferin Claudia Markowitz.

Auch der Himmel weinte vor Freude, als Heinz Grötschnig, Doyen der Kärntner Essenskritik und Alpe-Adria-Magazineur, 50 Freunde zum Geburtstagsfest in seinem Garten lud. Anlass war das 10. Jubiläum des 50. Geburtstags. Der Regenguss konnte der guten Stimmung aber wenig anhaben, zumal Harald Fritzer, 3-Haubenkoch, die Gäste mit erlesenen Schmankerln verköstigte. Dem Gastgeber, von Gattin Mira tatkräftig unterstützt, gratulierten u.a. Immobilienentwickler Martin Strutz, EuropagymnasiumDirektor Gerhard Hopfgartner, Glaskünstler Heimo Setten, MONAT-Boss Norbert Sternad, Werbezampano Gerhard Smuck, Public Affairs Werberin Andrea Krassnig, Fotokünstler Ernst P. Prokop, die Multigastronomen Hannes und Josef „Mochoritsch“ Jernej, Urologe Walter Weißenbacher, Banker Edi Genser, Professor Heinz Schmid.

Marco Kuster, Heinz Grötschnig und Alexander Gether


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HÖHLE VON POSTOJNA 1818

CAVE GROTTE HÖHLE

Postojna mit berühmter Höhle von Postojna, einmal Adelsberger Grotte genannt, liegt im Südwesten Sloweniens, fast exakt am arithmetrischen Mittel der Verbindungstrecke zwischen Ljubljana, Portorož, Rijeka und Triest. Seit Jahrtausenden kreuzen wichtige Straßen diese Region. Postojna ist mit dem Auto über die Autobahn A1 aus den Richtungen Ljubljana, Koper oder Triest erreichbar (Ausfahrt Postojna). DIE HÖHLE VON POSTOJNA Ein fantastischer Komplex von 21 km Gängen, Galerien und Hallen, eine verblüffende Vielfalt an Karsterscheinungen und ein einfacher Zugang sind die Hauptgründe für die außergewöhnliche Beliebtheit und Besucheranzahl der Höhle von Postojna, die in 200 Jahren schon 35 Millionen Besuche zu verzeichnen hatte. DIE EINzIgE HÖHLE mIT EINEr zwEIgLEISIgEr STrEckE Man kann nur in der Höhle von Postojna bereits 140 Jahre mit einem besonderen Zug unter prächtigen unterirdischen Gewölben, die von wie Kronleuchter aussehenden Tropfsteinen geschmückt sind, durch die fantastische Landschaft mit spielerischen Kalkskulpturen fahren. wIE kAISErSPAAr FrANz JOSEF uND SISSI Eine der Sehenswürdigkeiten der Höhle von Postojna sind bestimmt auch die Eintragungen in den Gäste-

büchern, vor allem in dem Goldenen Buch, in dem man Unterschrifte interessanter zahlreiche Persönlichkeiten finden kann, unter ihnen der Kaiser Franz Josef I mit seiner Gemahlin Sissi und über 150 andere prominente Gäste. ATTrAkTIVE umgEBuNg

von der Burg Predjama beherrscht. Die malerische, mächtige, herausfordernde, geheimnisvolle und uneinnehmbare Burg duckt sich unter einer 123 Meter hohen Felswand, wo sie schon über 800 Jahre thront. ANrEISE

Postojna ist mit dem Auto über die Autobahn A1 aus Die Besichtigung der Höhle von Postojna kann zu ei- den Richtungen Ljubljana, Koper oder Triest erreichnem ganztägigen Erlebnis voller überraschender Ent- bar (Ausfahrt Postojna). deckungen werden. FüHruNgEN Der „Star” unter den Bewohnern der Höhle von Postojna ist natürlich der Grottenolm (Proteus anguinus), Die Besichtigung der Höhle von Postojna erfolgt mit doch gibt es noch viele andere interessante Bewohner Führern, die faszinante Schönheiten der Schauhöhle des Karstuntergrundes. Forscher schätzen, dass die näher erklären. Den Besuchern stehen auch AudioguHöhle von Postojna über 150 Tierarten als Leben- ides in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Im Juli sraum nutzen. Einige interessante Exemplare kann und August gibt es die Besichtigungen von 9.00 bis man in der Proteus-Höhle mit Vivarium aus nächster 18.00 Uhr. Während der 1 ½ Stunden dauernden Besichtigung sieht man über 5 Kilometer Gänge: die Hälfte Nähe betrachten. mit dem elektrischen Zug und den übrigen Teil zu Fuß. Unweit der Höhle von Postojna wird die Umgebung

A

Graz

Villach

Maribor

Postojna Ljubljana

Triest

SLO Rijeka

Pula

www.postojnska-jama.eu

CRO


126 MONAT

Small Talk 1 Grenzenlose Kunst Alle zwei Jahre werden über den ATRIO-Zukunftsfonds grenzüberschreitende Projekte ausgezeichnet. LH Peter Kaiser übergab diesmal die Förderbeträge in der Höhe von jeweils 10.000 Euro an den Verein „Kommerzkunst Villach“ (K 3 Kurzfilmfestival) und die Entwicklungsagentur Oberkrain („Das Kulturerbe unserer Nachbarn“. Beim Festakt dabei waren ATRIO-Center-Manager Richard Oswald, Bgm. Helmut Manzenreiter und Marcus Wild, CEO des SES Spar European Shopping Centers.

2 Steherqualitäten Anfang Juli wurde das Bad Stich in Krumpendorf zur absoluten Trendsportzone. Grund dafür war die Wind and Waves Stand Up Summer Challenge. Organisiert und veranstaltet von Wind and Waves-Shopbesitzer Thomas Buchacher, wurde zum ersten Stand Up-Paddel Company Race geladen. Über 24 bekannte Kärntner Firmen stellten sich der Herausforderung und hatten sichtlich Spaß daran. Mit Hilfe der über 700 begeisterten Zuseher wurde die Rennstrecke am Wasser zum Hexenkessel. In spannenden Kämpfen setzte sich in einem packenden Finale das Fanatic SUP-Center Parkbad vor dem Autohaus Krainer und GreenOneTec durch. Dabei waren Autoprofi Günther Krainer, KACLegende Tommy Cijan und Texterin Barbara Kuttnig.

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3 Diskussion mit Schwung Anfang Juli diskutierten unter dem Titel: „Aufschwung! Wege aus der Krise“ der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank Ewald Nowotny, der Präsident der Industriellenvereinigung Kärnten Christoph Kulterer und der Nationalökonom Reinhard Neck vor einem hochkarätigen Auditorium an der Alpen Adria Universität, wie der Aufschwung in Kärnten und Österreich gelingen könnte. Unter den Zuhörern waren Rektor Oliver Vitouch, Dekan Erich Schwarz und Europahaus-Präsident Nikolaus Lanner.

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1 Bgm. Helmut Manzenreiter, LH Peter Kaiser, Richard Oswald, Marcus Wild (hinten, v.l.n.r.) mit den Vertretern der Siegerprojekte: Piera Nodari und Fritz Hock mit Tochter der Berenice Hock und Jasmina Bagar (vorne v.l.n.r.) 2 Sportamtsleiter Mario Polak, Günther Krainer, Thomas Buchacher und Marketingleiter der Fit Inn-Gruppe Simon Hudelist (von links) mit zwei Bikinischönheiten

3 Christoph Kulterer, Ewald Nowotny, Oliver Vitouch, Erich Schwarz und Reinhard Neck (von links)

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Eisige Premiere „Der Brandner Kaspar und das ewig Leben“ - so der Titel der Premiere der diesjährigen Burghofspiele zu Friesach. Von Regisseur Adi Peichl und seinem Team perfekt unterhalten, lauschten ORF-Marketingboss Markus Galli, Ex-Minister Matthias Reichhold, Boxlegende Joe „Tiger“ Pachler und MONAT-Chefredakteur Florian Zuschlag . In der Pause war Glühwein der große Renner - es hatte sechs Grad Celsius ... Von links: Peter Kowal, Claudia Peichl, Wilfried Popek, Adi Peichl und Reporter-Legende Sigi Bergmann


MONAT 127

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1 Sprudelnder Abend 1

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Auf Einladung von „Lake`s“-Hoteldirektor Raimund Stani kamen wieder viele Stars zur legendären Champagner Party nach Pörtschach. Die „Bussi-Bussi“ -Gesellschaft stieß auf den Sommer an und Udo Jürgens-Imitator Andy Rühl sorgte für die passende Unterhaltung. Gesichtet wurden Filmemacher Norbert Blecha, Ex-Ski-Rennläufer Christian Mayer mit seiner Angelika, MONAT-Herausgeber Norbert Sternad und JW-GF Wolfi Kuttnig. Mehr Fotos gibt`s auf www.monat.at

1 Vulcano-Vertriebsleiter Manfred Pichler verköstigte Kabarettist Christoph Fälbl, Ex-Schirennläufer Fritz Strobl und Otto Retzer (von rechts) 2 Immer dabei: Friedrich und Jeannine Schiller 3 Die Hoteliers Peter und Sandra Kisler 4 Hausherr Raimund Stani (links) mit Tochter Martina und Schwiegersohn Christian Moser 5 Moderator Alfons Haider mit Schauspielerin Barbara Wussow

6 JW-GF Wolfi Kuttnig mit seiner Katharina 7 Bunte Vögel: MONAT-Szenefotograf Hannes Krainz, Landesjungendreferatsleiter Alfi Wrulich und ComicKünstler Mario „Maja“ Stroitz (von links)

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Small Talk 1 Sommerfest I Zu einem wahrlich schwindelerregenden Sommerfest lud der Management Club Kärnten. Auf dem fast 100 m hohen Pyramidenkogel konnte die Vorsitzende Eva Hoffmann mehr als 150 Gäste begrüßen. Keine Höhenangst zeigten WKK-Präsident Franz Pacher, WB-Direktor Markus Malle, JW-GF Wolfi Kuttnig, die Werber Andrea Krassnig, Volkmar Fussi, Melanie Sass und Christoph Überbacher, Caterer Adi Kulterer und 3select-Musicmanager Werner Schneeweiss. Mehr Fotos gibt`s auf www.monat.at

2 Sommerfest II Auch die Industriellenvereinigung Kärnten veranstaltete wieder ihr traditionelles Sommerfest. Diesmal feierte man mit rund 450 Gästen im Werzer`s in Pörtschach, direkt am See. Einen netten Abend erlebten KWF-Aufsichtsrat Gilbert Isep, sto-GF Walter Wiedenbauer, Rechtsanwaltskammer Präsident Gernot Murko, PwC-GF Dietmar Stefan, Hirter-Boss Klaus Möller, Filmer Klaus Graf mit seiner Margot, Hilfswerk-GF Horst Krainz, Kärnten-Werber Christian Kresse, MONAT-GF Margit Striedner, Tribotecc-GF Peter Faullant und der DJ mit dem Anti-Zicken-Spray Freddy Sunshine. Mehr Fotos gibt`s auf www.monat.at

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3 Premieren-Abend Im ORF-Theater in Klagenfurt fand eine Filmpräsentation statt. Gezeigt wurde der Director`s Cut von „Unser Land“– ein Kärnten Projekt, ein Kärnten Film. Die gekürzte Ausgabe, produziert vom Landesstudio Kärnten, wurde dann in einem Österreich Bild in ORF 2 ausgestrahlt. ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard, „Unser Land“-Präsident Miha Kampuš und Musikprojektleiter Christian Liebhauser-Karl luden dazu ein. Gefolgt sind LH-Stv. Gaby Schaunig, zweiter Landtagspräsident Rudi Schober, KelagVorstandsdirektor Manfred Freitag, Militärpfarrer Emanuel Longin, die Komponisten Günther Antesberger, Walter Kraxner und Hedi Preissegger.

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1 Die MC-Vorstandsmitglieder Walter Lunner, Martin Zandonella, Eva Hoffmann und Walter Wiedenbauer (von links) 2 IV-Präsident Christoph Kulterer mit seiner GF

Claudia Mischensky, Finanzlandesrätin Gaby Schaunig, Infineon-Vorstand Monika Kircher und Rechtsanwältin Astrid Wutte-Lang (von links)

3 Christian Liebhauser-Karl, Klaus Wachschütz, Karin Bernhard und Miha Kampuš (von links)

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Uniformierte Gala Bestens gesichert war das Casineum in Velden, als dort die Polizeigala stattfand. Gesehen wurden Hausherr Othmar Resch, LKA-Boss Gottlieb Türk, Wüstenrot-Direktorin Susanne Riess, LandesschulratsPräs. Rudi Altersberger, Militärkommandant Walter Gitschthaler und sein Kapellmeister Sigismund Seidl. Foto li.: Entertainer Alfons Haider mit Finanz-LR Gaby Schaunig Foto re.: Elisabeth Spitaler, Anita Auner, LandespolizeiDir. Michaela Kohlweiß, ihr Stv. Wolfgang Rauchegger, Kathrin und Karin Mattersdorfer (von re.)


AUSSTELLUNG

HELLDENMUT

gezeigt werden:

Bilder in テ僕-/Mischtechnik mit Gold auf Leinwand sowie

Glasskulpturen (Murano)

Ausstellungsdauer: bis 8. September 2013 Montag geschlossen Am Corso 8, 9220 Velden am Wテカrthersee | Tel.: 0664/1811331 | galerie.amberg@aon.at


130 MONAT

Small Talk 1 Freundschaftsspiel Im Juli gastierte der deutsche Traditionsklub HSV mit dem holländischen Starkicker Rafael van der Vaart sowie der belgische Meister RSC Anderlecht auf Trainingslager in Kärnten. Die beiden Vereine nützten die Chance und trugen in der St. Veiter Jacques Lemans Arena ein Freundschaftsspiel aus. Über 2.000 Fans waren vom Aufeinandertreffen begeistert, das mit einem 3:1 für den HSV endete. Als kleines Gastgeschenk bekamen die Spieler von Mr. Jacques Lemans Alfred Riedl Multifunction GMT Alarmchronographen in den Vereinsfarben überreicht. Dabei waren beiden Trainer Thorsten Fink (HSV) und John von den Brom (RSC Anderlecht), Landessportdirektor Reinke Tellian, Primar Franz Siebert, Werber Karlheinz Thaller und MONATHerausgeber Norbert Sternad mit seiner Ines.

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2 Königlicher Besuch Der Star-Gitarrist der ehemaligen Rockband „Queen“, Brian May, gastierte auf der Wörtherseebühne. Gemeinsam mit Sängerin Kerry Ellis rockte er die Ostbucht. Die unzähligen Ufergäste kamen voll auf ihren Hörgenuss. Gesehen wurden ORF-Morgenmoderator Mike Diwald, Wörthersee-Qualitätsmanagerin Tina Loigge, MONAT-Anzeigenverkäufer Oliver Pucher mit seiner Simone, Kärnten-Werberin Gertrude Ortner und Modelmama Daniela Leopold.

3 Kulinarischer Messegipfel Auf Initiative von Europahaus-Präsident Nikolaus Lanner fand ein Treffen der beiden Messepräsidenten von Klagenfurt, Albert Gunzer, und Longarone (Provinz Belluno), Oscar de Bona, in der „Osteria dal Conte“ in Klagenfurt statt. In gelöster Atmosphäre wurde eine engere Kooperation zum Vorteil beider Messestandorte ab Herbst 2013 vereinbart.

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1 Reinhard Tellian, Alfred Riedl, HSV-Kapitän Rafael van der Vaart, Jacques Lemans-Marketinglady Catrin Neumayer und Franz Siebert (von links) 2 Konzertveranstalter Manfred Leodolter, Kerry Ellis, Christian Scheider, der wieder einmal das goldene Buch dabei hatte, und Brian May

3 Kärntner-Messen-GF Bernhard Erler, Albert Gunzer, Oscar de Bona und Nikolaus Lanner (von rechts)

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Jubiläumsfeier

Miriam Leipold, Martina Eder und Steffanie Muchitsch (von links)

Seit nunmehr 10 Jahren gibt es das „il caffe“ von Martin „Fippo“ Filippitsch in der Klagenfurter Schleppekurve. Gefeiert haben das Immobilien-Lady Karin Candussi, Meinl-Mohr Bernd Prenter, der ehemalige Villacher-Vorstand Seppi Pacher mit Marketinglady Bettina Rabitsch, Holzwurm Markus Schmölzer, Getränkespezialist Werner Lora, Segafredo-Verkaufsleiter Herbert Buxbaum, Fitnessguru Mario Theissl mit seiner Petra, Mr. Steakhouse Joe Radinger und „Teatro“-Boss Gerti Höfferer.

Werner Lora (links) und Martin „Fippo“ Filippitsch mit Michi und Bettina


Musikgenuss auf hoher See

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in schönes Schiff, ein tolles Hotel, Sonne, Spaß & Unterhaltung mit vielen Gleichgesinnten und Stars zum Greifen nah – das und noch Vieles mehr versprechen die exklusiven Musikreisen die Josef Schreder, Geschäftsführer von ACR-Reisen, in Klagenfurt für seine Kunden organisiert. „Nur auf ein Konzert gehen, das war gestern. Heute zählt das Gesamtpaket. Und das sollte abwechslungsreich und unterhaltsam sein“, erklärt Josef Schreder, der Musikreisen der besonderen Art organisiert – sprich Unterhaltungspakete via Schiff, Flugzeug oder Bus schnürt. Schreder ist Pionier und Experte für Musikreisen mit „Mehrwert“. Er kennt die Reisebranche wie seine eigene Westentasche. „Gemeinsam mit den Stars feiern und eine gute Zeit haben, dafür sind SpezialReisen wie die „Musi auf See“ oder die

Stadl-Kreuzfahrt wie geschaffen“, ist Schreder überzeugt. Dass sich im Vorjahr auf der Costa Concordia eine Katastrophe ereignete, sorgte zwar kurz für gewisse Unsicherheit, hatte aber langfristig gesehen auf den Trend keinen Einfluss. Kreuzfahrten, insbesondere die stimmige Kombination mit einem exklusiven Musik-Angebot, boomen wie nie zuvor. ACR-Musikreisen sind der Hit Seit 17 Jahren führt ACR-Reisen Musik und Menschen rund um den Erdball, wobei Schreder auch an die Zukunft denkt: „Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft, trotzdem werden die Kunden immer anspruchsvoller, das Angebot muss perfekt ihren Bedürfnissen entsprechen.“ Um ein Ticket für die „Stadl-Kreuzfahrt“ zu ergattern, machen echte Musik-Fans dann aber rund 3.000 Euro locker. Schließlich waren Andy

Borg, Andreas Gabalier, Nik P. und Co. mit 900 Stadl-Fans zwölf Tage lang auf dem weltgrößten Schiff in der Karibik unterwegs und hatten viel Spaß. Weitere Hits: die „Musi auf See“ und das „Musifest in Umag“, auf das sich schon jetzt rund 2.000 Gäste freuen. Das Rezept einer Musik-Reise ist einfach. Die Umsetzung erfordert dafür jede Menge Koordinations- und Organisationstalent. „Für unsere Gäste sind das die wichtigsten Tage des Jahres, die Planung muss perfekt stimmen“, so Schreder, der sich für seine Kunden immer wieder etwas Neues einfallen lässt - u.a. ein Konzert in der Wüste von Dubai, eines im B.B. King´s Blues Club in Orlando oder einen Auftritt der Nockis auf einem kretischen Dorfplatz. Wenn eine Musikreise dann erfolgreich zu Ende geht, bedankt sich Sepp Schreder bei seinen Gästen traditionell, zusammen mit den Künstlern, mit dem ACR-Abschiedslied „Fernweh“.

DIE KREUZFAHRT-HITS 2013/2014 AUF EINEN BLICK Busfahrt 25. bis 29. September 2013 Beim Musifest in Umag mit von der Partie: Stargast Hansi Hinterseer, das Nockalm Quintett, Die Seer, Simone, Die Paldauer, Andreas Fulterer, Edlseer, Wörtherseer und die Isartaler Hexen.

16. Musi auf See MSC Magnifica 29. Sept. bis 10. Okt. 2013 Genua – Rom – Ibiza – Gibraltar – Cadiz – Teneriffa – Madeira – Malaga. Für den ultimativen Musik-Genuss sorgen: Matthias Reim, Claudia Jung, die Jungen Zillertaler, Marco Ventre und Band u.v.m.

17. Musi auf See MSC Sinfonia 1. bis 8. September 2014 Genua – St.Tropez – Ibiza – Sardinien – Salerno – Genua. Mit Sonderkonzert auf Ibiza. Mit an Bord: das Nockalm-Quintett, Udo Wenders, Michael Hirte, Fantasy, Rosanna Rocci u.v.m. Ab 799,- Euro.

ACR-Reisestudio – Bahnhofstraße 9, 9020 Klagenfurt, Tel.: 0463/ 50 24 44, Email: acr@acr-travel.at oder www.acr-travel.at

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14. Musifest in Umag


132 MONAT

Small Talk

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Abgehoben Die Wirtschaftsbund-Sommergala im Villacher Parkhotel entführte die Besucher unter dem Motto „Überflieger“ in das goldene Zeitalter des Fliegens. Bis in die Abendstunden geswingt haben WKVizepräsidentin Sylvia Wostal, Sonnenkönig Robert Kanduth, Blumenlady Isabella Karnell, Werber Volkmar Fussi, JW-GF Wolfgang Kuttnig und DJ Freddy Sunshine. Mehr Fotos gibt‘s auf www.monat.at BEST DRESSED Sandwirthin Helvig Kanduth

1 WB-Direktor Markus Malle mit Elisabeth Michenthaler

4 t-Mobilist Peter Samselnig, MONAT-GF Margit Striedner und Trachtenguru Max Strohmaier

2 BrauUnion Verkaufsdirektor Thomas Santler,

5 Goldschmiedin Martina Pouschner und Werber

Edelbrenner Valentin „Pfau“ Latschen und Mr. Cigar Bobby Ehrlich

Christoph Überbacher

6 Die Partnercoaches Irene und Arno

3 Kapitän Franz Pacher mit Sandwirthin Helvig

Mitterbacher

Kanduth und Marketing-Lady Kerstin Kneschar

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Heiße Schokolade Im Klagenfurter Szenelokal „Teatro“ gastierte wieder „Hot Chocolate“-Frontman Greg Bannis. Im vollen Lokal gesichtet wurden die Ironman-Organisatoren Stefan Petschnig und Helge Lorenz, Ex-Radrennprofi Paco Wrolich, Getränkespezialist Werner Lora, Uhrenlady Alexandra Bahr, Mr. Steakhouse Joe Radinger, Meinl-Mohr Bernd Prenter, Gastronom Tine Mulle und Duett-Sänger Fati. Mehr Fotos unter www.monat.at

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1 Gerti Höfferer, Greg Bannis und Fati Kurtaj (von links)

2 Die Kärnten-Werberinnen Barbara Tschöscher, Gertrude Ortner und Simone Lenz mit HypoMarketinglady Christina Dubisar (von links)

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MONAT 133

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1 Dreimäderlhaus: Fahrzeughaus Kropfitsch-GF-Assistentin Martina Damej (Kropfitsch sponserte Roller für die Helfer), Katrin Perz und Bettina Galli (von rechts)

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2 Ironman-Organisator Helge Lorenz, Moderator

Tono Hönigmann, Kärnten Werber Christian Kresse und Ironman-Organisator Stefan Petschnig (von links)

3 Zwei eisern Verwundete: Legro-GF Erfried „Elvis“ Feichter (links) mit Caterer Kurt Stelzl 4 Ironman-Gewinner Andreas Raelert 5 Kleine Zeitung-GF Dietmar Zikulnig (rechts) mit Eventer Manfred Rath

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Eisern angefeuert Zum bereits 15. Mal fand der Ironman Austria in Klagenfurt statt. Bei perfekten Wetterverhältnissen und Tausenden Zuschauern entlang der Strecke ging der Sieg bei den Herren an den Deutschen Andreas Raelert. Bei den Frauen gewann die Ungarin Erika Csomor. Angefeuert haben Ex-Radrennprofi Paco Wrolich mit seiner Elka, Kärnten-Werberin Simone Lenz, Getränkespezialist Wolfi Winkelbauer, der ehemalige Sportstadtrat Dieter Jandl, Hirter-Verkaufsleiter Hermann Schnitzler, MONAT-Chefredakteur Florian Zuschlag mit seiner Anna Katharina sowie WKKler und Hobbysportler Guntram Jilka. Mehr Fotos auf www.monat.at

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Golfende Präsidenten Unter dem Motto „Dirndl trifft Lederhosn“ fanden sich Golfbegeisterte zum legendären Präsidententurnier in Seltenheim ein. Viele der Golfer kamen bereits in der Lederhose zum Golfspiel, bei der Abendveranstaltung zeigten sich dann alle Sportler in Tracht. 270 Gäste - unter ihnen auch Ehrenpräsident Klaus Graf und Ehrenmitglied Christian Kohlund - ließen sich die anschließende Schlagerparty nicht entgehen. Bruttosieger wurden Tom Brennacher und Kathi Pinter. Spielten um den „Preis des Präsidenten“ in Seltenheim. Von links: Ehrenpräsident Klaus Graf, Vizepräsidentin Birgit Rutter, Präsident Robert Kanduth und Ehrenmitglied Christian Kohlund


134 MONAT

Small Talk 1 Kaiser-Fest bei Kaiser-Wetter Zum bereits 27. Mal ging das Kaiser Arnulfsfest in der Gemeinde Moosburg über die Bühne. Bürgermeister Herbert Gaggl konnte über 1.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland beim großen Umzug begrüßen. Dabei waren Woche-GF Robert Mack, Bierlady Anna Luttenberger, Südpark-Boss Heinzi Achatz und Moderatorin Birgit Morelli.

2 Doppel-Vierziger Im Landhaus Papitsch in Klagenfurt-Feschnig ging eine Doppelgeburtstagsfeier über die Bühne. Makler Oliver Guttenberger und GKKler Michi Hudelist feierten ihre Runden bei einem mexikanischen Abend mit Musik aus der Konserve. Der Bacardi Mojito floss in Strömen. Mitgefeiert haben Versicherer Willi Noll, Tennisprofi Morte Schoklitsch, der pensionierte Eishackler Roland Sebschnagg, Profipilot Horschi Walker und Mia Zigar, von Beruf Sohn.

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3 Chinesische Kunstleckerbissen Bei herrlichem Sommerwetter fand eine Vernissage im Hotel Linde in Maria Wörth statt. Dort stellte der erfolgreiche chinesische Künstler Wang Jixin seine Exponate aus. Linde-Juniorchef Matthias Trattnig und Projektmanagerin Nika Basic von der Event- und Modelagentur „ganzrund“ begrüßten im Namen des Hotels, des Kochs der Linde Seebar YAO YAO und des Künstlers rund 80 Gäste. Der chinesische Künstler Wang Jixin legt sein Hauptaugenmerk auf die abstrakte Malerei, die Gefühle wiedergeben soll. Dabei waren Künstler Erwin Klinzer, MID-HoldingBoss Walter Moser und die Galeristinnen Judith Walker und Lisa Kandlhofer.

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1 Kaiser Franz Josef alias Walter Pickl mit seiner Sissy (Evelyn Konday), Herbert Gaggl, Isabella Jessenitschnig, Luitswinde alias Isabella Karner und Kaiser Arnulf alias Hermann Leber (von links) 2 Hausherr Jerry Strauß gut behütet mit seiner

Sandra und den beiden Jubilaren Michi Hudelist (2. von rechts) und Oliver Guttenberger (4. von rechts) und Freunden

3 Yao Yao, Wang Jixin und Matthias Trattnig (von links) mit den hübschen Hostessen

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Enten-Regatta Die Falkensteiner Hotels Katschberg unterstützten die Lions Klagenfurt-St. Georg bei der originellen „Entenregatta“ in Velden mit dem Hauptpreis und beim Verkauf der Enten am heißesten Wochenende. Zusätzlich erhielt jeder Entenkäufer einen Gutschein über 10% Ermäßigung in der Sommersaison A und B in den Falkensteiner Family Hotels Kärnten. Unzählige glückliche Quietsche-Enten strömten direkt neben dem Schlosshotel Velden in den Wörthersee und die schnellsten Enten machten die Spender zu Gewinnern. So werden jeweils 1.000 Euro an Kärntner in Not und die Jugend FF-Velden gespendet. Tatkräftig unterstützt haben diese Veranstaltung Lions Distrikt Governor Helmut Heimrath, Kneipp-Präsidentin Ulrike Herzig und Lions Präsident Gerd Behnke. Falkensteiner-Marketingmann Mario Donner mit der glücklichen Gewinnerin Marlies Lepicnic


MONAT 135

1 Schwarze Nacht Zum bereits fünften Mal luden, nur persönlich versteht sich, die Gastro-Brüder Michi und To Mi Yama zur legendären „Fête Noir“ in die Fabrik nach Töschling. DJs und GoGos sorgten für die richtige Partystimmung und der Champagner floss in Strömen. Im Dunkel gesichtet wurden Steuerberaterin Christiane Holzinger, JW-GF Wolfi Kuttnig, 3select-Musicmanager Werner Schneeweiss und Mr. Steakhouse Joe Radinger. Mehr Fotos gibt`s auf www.monat.at

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1 Würstelkönig Ernst und Helga Jammer verköstigten die Partymeute

5 Die beiden Spitzenköche

2 Hotelier Andreas Hinter-

6 Moët Hennessy-Key

egger mit seiner Carmen, Schwester Katharina und Christian Trügler (von rechts)

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3 Bootsvermieter Michael „Oehli“ Oehlwein mit seiner Monika und MONAT-Anzeigenverkäufer Oli Pucher (von links)

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André Stahl und Hubert Wallner (rechts)

Account Manager Michael Josef Haibach, Marketinglady Susanna Ender und Gebietsleiter Torsten Henreich (von links)

7 Michael Jammer,

Maskottchen Gerd und DJ Michael Skerjanz (von rechts)

4 To Mi Yama mit den GoGos

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1 Ibiza-Angels-Party Die Premiere der großen neuen Ibiza-Angels-Party 2013, die zur fixen Einrichtung im Embassy in Wolfsberg werden soll, war vom Fleck weg ein Riesenerfolg. DJ El Presidente kredenzte feinste Chill- und Lounge Ibiza 2013-Music, Baghira zauberte mit ihren „Angels“ und Outfits eine tolle Show auf die Bühne. DJ David Lima sorgte für coole House-Music und Bhak begeisterte mit einer Feuershow. Unter den Gästen: die Gastronomen Bernd Steinbauer und Franzi Gutschi, Autoprofi Ignaz Valentin, Christoph Grohs (Geschäftsführer Autohaus Grohs), Masseur Florian Lugner, Giovanni Bernhard Kucher und Gabriela Kucher-Ramprecht sowie Pianist Alexander Storfer.

1 Baghira (2.v.l.) mit ihrem Angels-Show-Team Madelin, Kamila und Somi und Star-DJ El Presidente

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1 GIG-Jubiläum Die GIG-Crew in Klagenfurt startete ins fünfte Jahr – ganz in Manier von René Schoas und Christian Aigner im großen Stil mit Außenbar und Roulette-Tisch. Zur Musik von DJ KEV feierten Casino-Manager Hannes Markowitz, Versicherungsprofi Wolfgang Oleschko, Rooms-GF Tarik Osmanagic, Campari Gebietsleiter Christopher Russ und viele mehr.

1 Ein GIG-Fan: Schlagerstar Helene Fischer mit René Schoahs 2 Pindi Mahal, Howard Carpendale und Christian Aigner

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136 MONAT

Small Talk Weißer Auftakt Ein voller Erfolg war die dreizehnte Auflage der „Fête Leon“ im Schloss Leonstain in Pörtschach. DJ Barry Bahia aus Klagenfurt untermalte mit House-Klängen die ausgelassene Stimmung bei der Garten- und Dinnerparty. Danach ging es für die Partygäste in den Innenhof, wo die bekannten DJs Felice aus Salzburg und DJ Markito aus Wien die Partymenge anheizten. Schlossherr Christoph Neuscheller und Eventerin Brigitte Truppe zeigten sich gemeinsam für die strahlende und elegante Party am Wörthersee verantwortlich. Gesichtet wurden Galeristin Lisa Kandlhofer, Schauspielerin Barbara Wussow mit ihrem Albert Fortell, Fußballer Marc Janko, Fliesenexperte Gerhard Oleschko mit seiner Dali Koljanin, Designerin Nikola Fechter, Dancing Star Willi Gabalier, Ferrari Spezialist Karl Baron, ORF-Direktor Alexander Wrabetz, die Edeljuweliere Hans und Niki Schullin, Goldschmiedin Martina Pouschner, Eishackler Matthias Trattnig mit seiner Pia und JW-GF Wolfi Kuttnig. Mehr weiße Fotos gibt`s auf www.monat.at

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1 Dali Koljanin mit ihrer Freundin Aleksandra Töfferl 2 Die Edeljuweliere Niki (links) und Hans Schullin mit Schauspieler Albert Fortell

3 ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, Designerin Nikola Fechter und Schlossherr Christoph Neuscheller mit seiner Elisabeth (von rechts) 1

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Kaiserlicher Kochkurs Ein interessantes Charity-Projekt steigt zurzeit zugunsten der Österreichischen Sporthilfe. Unter dem Titel „Spitzensportler kochen mit Spitzenköchen“ wird ein Kochbuch produziert. Mit dem Reinerlös werden Österreichs Nachwuchs- und Spitzensportler mit und ohne körperlicher Behinderung unterstützt. Das Buch wird bei der „Nacht des Sports“ im kommenden Herbst groß präsentiert. Im Anschluss wird es von Sporthilfe-Partnern und im Buchhandel vertrieben. In Kärnten kochte Skikaiser Franz Klammer gemeinsam mit Haubenkoch Hubert Wallner im „See Restaurant Saag“ in Töschling. Sie zauberten gemeinsam ein 3-gängiges Menü, das dann im Anschluss auf Terrasse mit Blick auf den Wörthersee probiert wurde.

1 Hobbykoch Franz Klammer rührte kräftig um, Profi Hubert Wallner war kontrollierend zur Stelle

Stylischer Cocktail Das Magazin „Style up your Life!“ und die Agentur Meilenstein organisierten einen Cocktail-Abend im Beach Club des Seerestaurants Bad Saag in Töschling. Dabei waren die Hausherren Robert Glock und Hubert Wallner, Casino-Manager Hannes Markowitz mit seiner Tanja, Agentur-Chefin Daniela Matschnig, Juwelierehepaar Annemarie und Hans Schullin, Uhrenlady Karolin Hirsch-Aschgan, die Unternehmerinnen Angelika Mayer und Christiane Holzinger. Die beiden Lifestyle-Herausgeber Michael Lameraner und Adi Weiss (rechts) mit Bettina Assinger


Neues Top-Hotel in Krumpendorf Es wird bei Hoteleröffnungen wohl selten vorkommen, dass man vom ersten Tag an gut gebucht ist und dass die ersten Gäste hochzufrieden abreisen und ihren Urlaub gleich für das nächste Jahr reservieren. So geschehen beim „feel good Boutique Hotel Egger“.

geniessen.verweilen.entspannen

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nfang Juli eröffnete das neu-errichtete Boutiquenhotel in Krumpendorf, welches durch die Lengersdorff Projektentwicklung GmbH und Herrn Gerald Egger verist gesorgt. Ein VIP-Kinder-Pass garantiert zudem eine tägliche Überwirklicht wurde, mit fantastischem Blick auf den raschung. Das ganze Jahr geöffnet. Geschäftsreisende finden im Wörthersee. „Feel good“ ist nicht nur der Namen des Hotels sondern auch ein Prinzip, das für alle Bereiche gilt. Angefan- „feel good“-Hotel das ganze Jahr über beste Voraussetzungen. Im gen von den großen, modern gestalteten Suiten, über die Tiefgarage, gesamten Hotel gibt es kostenloses WLAN. Multifunktionale Seminardem beheizten Outdoor-Pool bis hin zum großen Fitness- und Spa- räume ermöglichen optimales Arbeiten bei Firmenveranstaltungen. Bereich mit verschiedenen Saunen. Dem Gast soll es einfach gut ge- Und noch ein Plus: das Hotel liegt nur 8 Kilometer von Klagenfurt hen, dies spürt man auch im Lounge-Bereich, der öffentlich zu- entfernt. Mit der Bahn, die in Krumpendorf hält, gelangt man stündgänglich ist. Hier serviert man unter anderem, kleine Snacks, her- lich bequem in die Landeshauptstadt. Somit ist das „feel good“- Hotel vorragenden Kaffee von Nespresso und gute Weine zu fair kalku- eine gute Möglichkeit für Kärntner Unternehmen, die ihre Kunden lierten Preisen. Riviera-Feeling kommt beim Blick auf den edel ge- oder Partner, in angenehmen Ambiente unterbringen möchte. stalteten Garten oder den großen Swimmingpool auf. Das ist Entspannung pur! Kontakt Wohlfühlen soll der Gast sich auch am hoteleigenen Seegrundfeel good Boutique Hotel Egger, stück, das nur wenige Meter vom Hotel entfernt ist. Ideal auch für A-9201 Krumpendorf, Berthastraße 13 Tel.: +43 4229 40102, Fax: +43 4229 40102-900 Familien. Das Hotel „feel good“ ist für Familien mit Kindern eine E-Mail: office@feel-good-hotel.at empfehlenswerte Adresse. Ob die Kinder im Pool plantschen oder www.feel-good-hotel.at den Sprung in den Wörthersee wagen, für vergnügliche Abkühlung


Groeteske

In & Out

In Stand up Paddeln. Von polynesischen Fischern abgeschaut, boomt die Sportart wie keine andere. Macht nicht nur Spaß, sondern trainiert auch die Tiefenmuskulatur. Es gibt schon zahlreiche Board-Verleiher in Kärnten. Siehe auch Gewinnspiel auf Seite 7.

HEINZ GRÖTSCHNIG

Sparefrohs Warum Klagenfurt den Herkules einsparen sollte. Warum man in der Verwaltung nicht sparen kann. Warum nur die Reichen auslagern können.

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ein Tag, an dem nicht die Einsparkeule geschwungen wird. Erst kürzlich hat sich ORF-Sparefroh Alexander Wrabetz den Bachmannpreis vorgeknöpft, um etwas später doch die Rettung des Preises zu verkünden. Fragt sich nur, für wie lange. Damit‘s beim nächsten Bachmannpreis-Sparen besser klappt, einige Tipps: Eine typisch österreichische Lösung wäre es, die Texte um 20 Prozent zu kürzen, die Wortmeldungen der Juroren um 30 Prozent. Das ergäbe in Summe nach Adam Riese eine Einsparung von 25 Prozent und sollte für einige Jährchen doch reichen. Nach diesen – die Sparfestspiele gehen sicher heiter weiter, jede Wette – sollte man zum Bachmannpreis nur mehr Ganzkurzgeschichten zulassen, die der Juror (einer reicht doch, oder?) in maximal fünf Sätzen (mehr gibt‘s beim Tennis meistens auch nicht) abfertigt. Etwas später könnte man bei den Bachmanntexten die Satzzeichen einsparen. Wer benötigt im Computerzeitalter noch Beistriche? Die oft eh so abenteuerlich gesetzt sind, dass altvatrische Sprachromantiker beim Lesen ins Komma fallen. Am Ende sollte es bei den „Tagen der deutschsprachigen Literatur“ keine Texte mehr geben, keine Juroren, folgerichtig auch keine Autoren. Nur die Sponsoren wird man klugerweise nicht wegsparen – die sollen ihre Knete abgeben, kommen in großen Lettern (samt Satzzeichen!) in den Nachspann der Nichtbachmannpreisberichterstattung – und alles ist in Butter (die kommt von der Kärntner Milch, diesbezügliche ProductPlacement-Verhandlungen sind im Laufen). Fazit: Sparziel zu 100 Prozent erreicht. Sparziele sind ja das Diktat der Stunde. Jeder muss sparen, sonst ist das Wachstum gefährdet. Und ohne Wachstum läuft gar nichts, wie man ja an uns Menschen sieht. Wir kommen zur Welt, wachsen, hören irgendwann mit dem Wachsen auf, schrumpfen – und sterben. Wir sehen: Nichtwachstum bringt einen um. Also: Wachstum durch Sparen sichern. Zum Beispiel in den Städten. Klagenfurts Magistrat etwa hat viel zu viel Personal. Also: Wozu braucht der Lindwurm einen Herkules, der vor ihm seit Jahrhunderten eh vollkommen ergebnislos eine

Keule schwingt. Fazit: Herkules wird eingespart. Das ist eine wichtige Personalie mit Vorbildpotenzial (und es lenkt personalpolitisch von echten Schwachstellen im Rathaus ab, die aber unlösbar sind, weil das Auswirkungen auf die nächsten Personalvertretungswahlen haben könnte). Was könnte man in Villach einsparen? Nun, die guten Pointen beim Fasching sind bereits erfolgreich dem Rotstift zum Opfer gefallen. Und sonst? An der Verwaltung sparen? Nein, die Verwaltung ist für echtes Sparen ein viel zu kompliziertes Gebilde. Da müssen Proporze beachtet werden, parteipolitische Interessen, ersessene Rechte und so vieles mehr. Und: Was bringt es, wenn ein paar Dutzend Beamte irgendwo eingespart werden? Ärger mit Gewerkschaftern. Und das alles wegen einiger Peanuts. Halt, ich schweife ab. Sparen am Bürger ist doch das Gebot der Stunde. Weiß eh keiner mehr, wie es so ewig ohne diesen Sparefrohsinn funktionieren konnte. Keiner weiß, wohin all diese Bankmilliarden verschwunden sind, diese Hyper-, ähm, Hypo-Gelder. Keiner weiß, warum die Superreichen immer superreicher werden. Mögliche Erklärung: Weil sie sparen, ausgabenseitig. Sie sparen an Löhnen, an kleinen Zulieferern, an Sozialleistungen. Und sie lagern aus in Länder, in denen sie noch mehr sparen können. Ja, die Superreichen sind die Supersparer. An ihnen sollten wir uns orientieren. Aber können wir auslagern, indem wir beispielsweise in einem Supermarkt im hintersten Kongo einkaufen? Wo alles viel weniger kostet. Können wir das Auto in die Werkstatt in Indonesien bringen? Den Frisör aus der Mandschurei kommen lassen? Das Heizöl beim Händler im Jemen zu den dortigen Preisen ordern? All das können wir leider nicht. Wir können nur hören, was wir zu Sparzielen beitragen können. Weniger Gesundheitsleistungen. Weniger Sozialleistungen. Weniger Pensionsaussichten. Wir können zähneknirschend Steuern und Abgaben bezahlen. Und ORF-Gebühren. Und wir können lesen, wie wir dafür immer weniger bekommen. Dass aber eh alles für einen guten Zweck passiere: fürs Wachstum. Ich denke, da wächst etwas mit: Bürgers Wut. A

Banana-Song. Schon im Kino gewesen, „Ich-Einfach unverbesserlich 2“ gesehen und kräftig gelacht? Alle Kinomuffel sollten sich wenigstens die „Minions“ mit ihrem Banana Song zu Gemüte führen. Das Video gibt es auf youtube. (Vorgeschlagen von Anja Carmen Prikrznik auf der Facebook-Seite des Kärntner MONAT)

Georg. Nachdem das neueste Mitglied des britischen Königshauses auf den erlauchten Namen George Alexander Louis getauft wird, sind wir überzeugt, dass Prinz William und seine Kate damit einen Trend losgelöst haben. Mal schauen, ob das royale Fieber Kärnten erreicht und Georg den Dauerbrenner Lukas vom ersten Platz in der Hitliste der Vornamen verdrängen kann. Kirchtage. Zwar bedeutet die inflationäre Häufung der Kirchtage in den Veranstaltungskalendern, dass der Sommer langsam im letzten Drittel angekommen ist, aber die Kirchtagszeit ist nebst dem Fasching eindeutig unser Liebling der inoffiziellen Jahreszeiten. Also: Polka trainieren, ab in die Tracht und Spaß haben!

Out Schwammler-Bangen. Während sich Kärntens Schwammerlsucher im Vorjahr vor Pilzen kaum retten konnten, suchen sie heuer vergeblich. Die lange Trockenperiode Ende Juli macht Eierschwammerl, Pilzen und Co. das Leben schwer. Und die, die doch gefunden werden, landen mit Wucherpreisen (bis zu 20 Euro pro Kilo!) an den Marktständen. Gefällt uns gar nicht. Torten-Abzocke. Mag sein, dass man ein bisserl mehr bezahlen muss, wenn man in einer der Top-Locations am See etwas essen will. Aber 7,50 Euro für ein Stück Erdbeertorte im Restaurant Seespitz in Velden gehen echt zu weit. Verteidigt wird das teure Stück dann auch noch lapidar mit einem „BellaVista-Zuschlag“. So geht das Saison-Verlängern-Wollen garantiert in die Hose.


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Kärntner MONAT August 2013